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WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

Schon weit vor 2012 hat

Schon weit vor 2012 hat das Ingenieurbüro Ahner-Brehm im Rahmen der Sanierungsarbeiten der Wildauer Schwartzkopff-Siedlung auf Bitten der WiWO eine Studie erstellt. Ausgangspunkt dafür war die These: Wildau liegt am Wasser. Das bekommt aber niemand mit. „Mit der Studie, die von uns finanziert wurde, haben wir untersucht, was muss man machen, um das Wasser in Wildau erlebbar zu machen“, erinnert sich Wolf Ahner. „Wir waren davon überzeugt, dass Wildau irgendwann auf sein Potenzial zurückgreifen würde.“ 2012 wurde sein Ingenieurbüro in die Umgestaltung des Klubhaus-Umfeldes maßgeblich mit einbezogen. „Wir haben für die Gemeinde Wildau in unglaublich kurzer Zeit einen Förderantrag gestellt, der positiv beschieden wurde. Und schön ist, dass es bei den Außenanlagen im Rahmen der Förderzusage geblieben ist.“ Na, ob die Kleingärtner darüber begeistert waren? Lieber nicht fragen. 34 Die Leute für das Drumherum So, Kinnings, es kann weitergehen. Wichtig war ja nicht nur das Gebäude an sich, sondern auch das Drumherum. Schließlich will man ja als jahrzehntelanger Hausbesitzer, äh Hausbesetzer nicht nur ein schickes Zuhause haben, sondern auch einen schnuckeliges Stück Land direkt am Wasser ringsum. Aber dafür gibt es ja, Neptun sei Dank, Experten. Welches grundsätzliche Ziel haben Wolf Ahner und Team bei der Gestaltung der Freianlagen am Klubhaus verfolgt? „Grundsätzliches Ziel ist es immer, die Bauherrenschaft zufriedenzustellen.“ Hier waren es mit der Gemeinde und der WiWO gleich zwei Bauherren. „Zwei unterschiedliche Auftraggeber mit unterschiedlichen Anforderungen, die vor allem durch die Arbeit unserer Projektleiterin Katrin Brandt erfüllt worden sind. Die Gemeinde hat uns zudem zugetraut, neben den Klubhaus-Außenanlagen auch die Ertüchtigung der Kastanienstraße inklusive des neuen Parkplatzes, wo zuvor nur Schotter und bei schlechtem Wetter Matsch waren, sowie die Zufahrt zum Klubhaus als dritten Komplex zu planen.“ Hier war die Frage zu lösen, wie das Klubhaus erschlossen werden kann, damit es auch von Transportfahrzeugen oder Bussen erreicht werden kann. „Wir durften auf Grund unserer Referenzen diesen Auftrag übernehmen und haben dafür ein Konzept entwickelt. Es war und ist für die Zufahrt zum Klubhaus wenig Platz vorhanden. Deshalb mussten auf der einen Seite einige Schrebergärten weichen.“ Zunächst entstand eine Baustraße. Wobei immer beachtet werden musste, dass dabei die dieses Terrain prägende Lindenallee und das benachbarte Feuchtbiotop nicht geschädigt werden. Dazu trat hier als bautechnisches Problem auf, dass sich im Untergrund Aufschüttungen und Moore befinden. Hier musste zunächst einmal beobachtet werden, wie der Untergrund auf die Baustraße reagiert. Es wurden verschiedene Messpunkte installiert, um Klarheit zu bekommen, ob der Bau der Zufahrtsstraße bei Konsolidierung der Belastbarkeit möglich ist. Es gab erstaunlich wenige Reaktionen. Es konnte also gebaut werden, inklusive einer Buswendeschleife und eines Behindertenparkplatzes unmittelbar am Klubhaus. „In die Gestaltung der Außenanlagen sind die Vorstellung der Bauherren, des Nutzers und eigene Ideen eingeflossen“, resümiert Wolf Ahner. „Da hier ja ein Wasserwanderliegeplatz entsteht, musste auch eine Stelle geschaffen werden, an der die Wasserwanderer Picknick machen, sich unterstellen, Pause machen können.“ Für diesen Zweck ist der Pavillon vorgesehen. Die anfänglich einfache Variante wurde überarbeitet, der Pavillon zusätzlich durch eine Zugangstreppe und Elektroanschluss aufgewertet. Mittlerweile wollen Brautpaare in diesem Pavillon unmittelbar am Ufer heiraten. „Die Fläche unmittelbar um das Klubhaus herum haben wir ruhig konzipiert, Köpffchen - Sonderausgabe 2016

mit Platz für die Anlieferung, mit Müllstandplatz, Biergarten und Stellplätzen. In Absprache mit dem Denkmalschutz haben wir den alten Mosaik-Wimpel ausgegraben und durch die Firma RAKW neu pflastern lassen. Zuvor haben wir das Original auf Papier zu einer 1-zu-1-Kopie durchgepaust. So wie man mit einem Bleistift eine darunter liegende Münze auf Papier schraffiert.“ Dieser Mosaik-Wimpel ist ein interessantes gestalterisches Element, es durchbricht die sehr große Fläche des Biergartens. Die wurde übrigens samt Mosaik wie auch der Boden in den ehemaligen Bootshallen zum Schutz vor Wasser um 20 Zentimeter angehoben. Daar doo ik nix up ut! Das kann ich nicht glauben! Da wird wie im Kindergarten gemalt – und es wird auch noch gut bezahlt! Aber eines muss man lassen: Das Pflastermosaik ist wieder schick geworden – ganz so wie früher. Und das mit dem „S“ und dem „L“ – aber das hatte ich ja schon. Also weiter. Denn jetzt wird es interessant: Biergarten!! Köpffchen - Sonderausgabe 2016 35

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