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WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

Nicht über den Wolken,

Nicht über den Wolken, aber überm Wasser Ursprünglich war geplant, den Biergarten mit einem Kiesweg zu versehen. Was sich aber als nicht förderfähig herausstellte. Deshalb wurde zu festem Belag gewechselt und der Weg unter Beibehaltung des bereits vorhandenen Farbspektrums gepflastert. „Die Terrasse des Biergartens ist was ganz Besonderes. Die Gäste in der ersten Reihe sitzen nicht nur direkt am, sondern über dem Wasser. Eine Idee, bei deren Umsetzung wir wahnsinnige Widerstände wie zum Beispiel Sicherheitsbedenken zu überwinden hatten.“ Ein besonderes Highlight ist das beleuchtete Geländer der Biergartenterrasse. Wolf Ahner: „Das hat uns viel Denksport gekostet. Es sollte möglichst indirektes Licht und kein Blendlicht sein. Wir haben in das Geländer ein LED-Leuchtband eingelassen. Nun wirkt das beleuchtete Klubhaus in der Nacht von der Wasserseite aus gesehen wie ein Kreuzfahrtschiff.“ Wie stimmen die Visionen der Landschaftsplaner und die mittlerweile geschaffene Realität überein? Sie seien alle positiv vom Erreichten angetan, betont Wolf Ahner. „Hier hat sich jeder Euro gelohnt.“ Die Barrierefreiheit des Geländes ist durch den langen, zum Ufer hin leicht abschüssigen Weg außen herum oder durch einen aufzug an der treppe gewährleistet. Die Wege schlängeln sich wie locken durch die außenanlagen und lockern sie dadurch auf. eingefasst werden sie von kleinen geschwungenen Mäuerchen, die zugleich als Sitzbank genutzt werden können. „als Reminiszenz an das klubhaus-Gebäude haben wir Backsteine in derselben Farbe verwendet – und so die einheit von Haus und Garten erreicht“, hebt der landschaftsplaner ahner hervor. „Diese geschwungenen Mauern sind für einen Maurer eine Herausforderung, die von der Firma Straube aus Frankfurt (Oder) angenommen wurde. Und sie sind außerordentlich gut geworden.“ Zum außengelände gehören die große Festwiese und mehrere kleine Bereiche wie der auch mit einer Sitzmauer abgegrenzte Strand. an den dort aufgestellten pfosten können Sonnenhungrige ihre Hängematte anbringen. auch der Spielplatz mit einem Holzschiff widmet sich dem thema Wasser. Nicht nur die geschwungenen Sitzmauern waren eine Herausforderung, sondern auch jener teil des außenbereiches, der unmittelbar an die als Biotop geschützten Dahmewiesen angrenzt. „Hier hatten wir es nicht nur mit hohem Grundwasser zu tun“, erklärt katrin Brandt, „sondern auch mit einem vermüllten Randbereich. Mit Bauschutt, einer Hausmülldeponie inklusive asbestplatten, kunststoffabfällen, alten Schuhen und Reifen.“

Die „Donau“ auf der Dahme Da hett he recht, der Herr Landschafts-Experte. Es ist alles primstens geworden. Und dann kam der Tag, da hab‘ ich mir nicht nur ‘ne frische Piep gestopft –mit dem teuren Knaster aus Übersee von Onkel Hein aus Hamburch. Nee, ich hab‘ sogar nach vielen Jahren wieder mal meinen Klabautermann-Hammer geputzt. Man will ha schließlich nicht unangenehm auffallen – an so ‘nem Tag. Der 1. September ist nicht nur aus meteorologischer Sicht Herbstanfang, sondern auch ein Tag voller Geschichte. 1939 begann an diesem Tag der Zweite Weltkrieg. An diesem Datum gründeten Helene Weigel und Bertolt Brecht im Jahr 1949 das Berliner Ensemble und schoss 1983 die sowjetische Luftwaffe bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene zivile Boeing 747 der Korean Airlines ab. Der 1. September 2015 sei für Wildau ein historisches Datum, sagte Bürgermeister Dr. Uwe Malich. Das Wasserstraßenamt und die Untere Wasserschutzbehörde hatten die neue Steganlage am Klubhaus an der Dahme abgenommen, sodass sie an diesem Tag offiziell eröffnet werden konnte. Ganz standesgemäß an Bord des Ausflugsdampfers „Donau“ der Reederei Kutzker aus Grünheide, der am neuen Anleger dekorativ festgemacht hatte. „Hier entsteht ein neues touristisches Kleinod“, hob das Wildauer Stadtoberhaupt mit Blick auf das Ensemble von Klubhaus, Steganlage und Wasserwanderliegeplatz her- „Beim Projekt Klubhaus mussten wir dicke Bretter bohren“, blickte WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber an jenem 1. September 2015 in seiner Rede an Bord des Ausflugsdampfers „Donau“ bildhaft zurück. Denn die WiWO hatte sich entschieden, das Klubhaus an der Dahme bei eigener Finanzierung durch Akquise von Fördergeldern zu finanzieren. Ramona Karp, Prokuristin der WiWO, suchte und fand passende Förderprogramme. Ein erster Fördermittel-Antrag stieß bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auf Ablehnung. Aber von dort kam der Hinweis auf die Fördervor. „Das Klubhaus war uns so wichtig, was die einhellige Zustimmung der Gemeindevertreter bewiesen hat.“ Die Übergabe des Klubhauses an seinen jetzigen Eigentümer, die Wildauer Wohnungsbaugesellschaft, sei einerseits ein Riesengeschenk, andererseits auch ein Danaer-Geschenk gewesen, meinte Dr. Uwe Malich. Denn es gehe um seine qualitative Aufwertung für die weitere Entwicklung der Stadt Wildau. Dafür beschwor der Bürgermeister „die Trinität, die Dreifaltigkeit“ von Stadt, deren Tochtergesellschaft WiWO und der Klubhaus- Betreiberin sowie die gute Nachbarschaft mit dem Wassersportclub Wildau und dem Anglerverein Wildau 1916. Heilige Dreifaltigkeit, unser Stadtoberhaupt! Fragt sich hier nur, wer Vater, Sohn und wer der Heilige Geist ist. Der Geist ist eigentlich meine Angelegenheit als Klabautermann. Der Bürgermeister hätte vielleicht von einer Viererbande sprechen sollen. Köpffchen - Sonderausgabe 2016 37

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