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WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

WIWO Koepffchen Sonderausgabe 2016

Nachdem der erste

Nachdem der erste Förderantrag zur entwicklung der Wasserseite wieder zurückkam, „er enthielt nur ideenskizzen“ (peter Dörnfeld), wurde das projekt neu aufgerollt. „Wir begannen bei Null mit dem Wasserstraßenamt. ende 2013/anfang 2014 haben wir das Gelände von einem Dienstschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes begutachtet, vor Ort ideen gesammelt und dabei überlegt: Was wäre genehmigungsfähig?“ Der tiefenvermessungsplan wurde erstellt, die Fläche definiert, der Hafen geplant. „Wir waren bereits mittendrin im prozedere und durften deshalb keine Rückschläge kriegen. Die Zeit drängte.“ auf diesem Weg entstanden Rahmenbedingungen, die förderwürdig erschienen. Die abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde erfolgte. Das ergebnis: ein vorangefragter genehmigungsfähiger entwurf des Wasserwanderliegeplatzes Wildau lag vor. auf Grund der Genehmigungsfähigkeit konnte die kostenermittlung realisiert und ein neuer Förderantrag durch die Stadt erarbeitet werden. möglichkeiten eines Wasser-Wander-Rastplatzes. Jetzt kam Peter Dörnfeld und sein Fachbüro „mediamare consulting GmbH“, das seit 2012 in Wildau ansässig ist, ins Boot. „Es begann eine kollegiale, freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Stadt und der WiWO“, blickt er zurück. „Das habe ich so zuvor noch nicht erlebt, dass so viele Partner so gut zusammenarbeiten.“ Man musste nicht nur dicke Bretter bohren. Den entscheidenden Impuls habe ich gegeben: Ich habe dreimal auf Holz geklopft. Mit dem Hammer. „Hätte sich die Stadt an dieser Stelle nicht positioniert, wäre das Projekt damals gescheitert“, hebt WiWO-Geschäftsführer Frank Kerber hervor. Gerade in Zeiten, in denen sich die Finanzkrise auswirkte, hätte die Stadt Wildau andere Investiti- onen auf dem Radar gehabt. Deshalb gehe sein Dank an die Stadtverordneten. „Mein besonderer Dank geht an Stadtkämmerer Marc Anders für die maßgebliche Unterstützung durch die Stadt bei der Koordinierung und Abgabe dieses Antrages.“ Mit dem neuen Förderantrag begann ein „moderativer prozess“, wie es peter Dörnfeld beschreibt, zwischen Brandenburgs Wirtschaftsministerium, der ilB, der Stadt Wildau und der WiWO. „angefangen haben wir mit einem Maximalkatalog und besprochen, was ist förderfähig? Dann wurde das konzept modifiziert und in zig Runden abgestimmt. Der endgültige Förderantrag wurde schließlich zu 100 prozent bestätigt. parallel wurde das wasserbaurechtliche Genehmigungsverfahren realisiert. in einer tollen Zeitschiene und toll unterstützt durch die Stadt und die WiWO. es ist einmalig, dass so ein großes projekt in solch knapper planungs- und ausführungszeit umgesetzt wurde.“ Denn hier ging es nicht nur um die Steganlage, sondern auch um die neue klubhaus-terrasse, die über das Wasser ragt, um die Spundwand, um die Medien und Zuwegungen und die Ufereinfassungen.

Spundwand und Trauzimmer Die Spundwand, sie geht wegen des schwierigen Baugrunds sehr tief, war das Wichtigste bei der Neugestaltung des Ufers vorm Klubhaus. Peter Dörnfeld: „Sie wurde vollkommen genehmigungskonform durchgezogen. Es gab monatliche Baubesprechungen. Auch das habe ich so noch nicht erlebt.“ Bei den Rammarbeiten war ein Munitions-Feuerwerker vor Ort dabei. Er hat aber nichts gefunden. Mit seismologischen Geräten sollte nachgewiesen werden, dass das Gebäude durch die Rammarbeiten nicht beschädigt wurde. Die „Notlampe“ hat nicht geblinkt. Bei den Rammarbeiten ist mir so manches Mal der Kaffee aus der Tasse geschwappt. Na gut, das konnte ich verknusen. Viel wichtiger war, dass vom Zweiten Weltkrieg zwar Skelettreste eines Bedauernswerten, aber keine Bomben und Granaten übriggeblieben waren. Ab Januar 2015 begann der Rückbau der alten Uferanlagen. „Wir hatten Glück, dass wenig Eis auf der Dahme war, weil alle Arbeiten, sowohl beim Rückbau als auch bei der Spundwand, vom Wasser aus realisiert wurden, weil schweres Gerät nicht über das Gelände transportiert werden konnte. Der Wettergott hat mitgespielt angesichts des nach den Ausschreibungen engen Zeitplans.“ können, zum Beispiel bei Ruder-Wanderfahrten, 50 Personen gleichzeitig anlegen. Zur Einweihungsfeier holte Peter Dörnfeld ein Hausboot aus Berlin-Köpenick nach Wildau. „Als wir damit einen Tag zuvor hier ankamen, bin ich bald vom Hocker gefallen. Das war ein toller Anblick, das war Perfektion – die Lage und die Kombination mit der Gastronomie. Einmalig.“ Während dieser Eröffnungsfeier wurde der künftige Name des früheren Wassersporthauses beziehungsweise Klubhauses an der Dahme vorgestellt: „Villa am See – Klubhaus und Hafen“ an der Wildauer Uferpromenade an der Dahme 1. Dort können sich nach einem Beschluss des Königs Wusterhausener Stadtparlamentes vom 14. Dezember 2015 künftig Heiratswillige in einer Außenstelle des Standesamtes Königs Wusterhausen das Ja-Wort geben - an der, auf der oder mit tollem Blick auf die Dahme. Entstanden ist am Ende eine einmalige Steganlagen-Konstruktion: öffentlich begehbar, eisfest, mit Liegeplätzen für Wasserwanderer und Anleger für Fahrgastschiffe. Alles wurde barrierefrei geplant und gebaut. Maximal Köpffchen - Sonderausgabe 2016 39

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