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Voice of Hope Magazin 3/2014

Christus ist mein Leben

Christus ist mein Leben Geschwister: Gott hat in diesem Frühjahr 78 Afrikaner errettet und zur Gemeinde Jesu hinzugefügt. Sie alle ließen sich taufen. Der Herr hat für Sein Werk einfache, ungelernte, unbekannte und schwache Kinder Gottes gebraucht, die ihr Leben ganz dem Herrn hingegeben haben, um Ihm zu dienen mit allem, was sie sind und haben. – Hierin manifestiert sich Paulus` Aussage: „Das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen“ (1.Kor. 1,27b). Kommt herunter nach Sizilien und Lampedusa und helft uns in der Missionsarbeit an den Flüchtlingen, die zu Tausenden übers Mittelmeer zu uns gelangen – aus Afrika und dem Nahen Osten – und dringend das Evangelium brauchen! Dennoch wird die Last auf ihren Schultern ihnen nach und nach zu schwer; sie können sie nicht allein tragen. Die durch Gottes Gnade erretteten, wiedergeborenen Flüchtlinge brauchen umgehend geistliche Betreuung, gründliche, beständige Unterweisung im Wort Gottes und neben der Bibel auch weiterführende Literatur in ihrer jeweiligen Landessprache. Auch an humanitärer Hilfe wie Kleidern und Schuhen fehlt es. Darum sind wir alle gefordert, das Werk des Herrn mitzutragen – jeder nach seinem Vermögen, mit den vom Herrn gegebenen Gaben, Mitteln und Kräften; möglicherweise auch mit persönlichem Einsatz in Sizilien – wem es der Herr aufs Herz legt. Die Arbeiter in Seinem Weinberg benötigen vor allem dringend unsere zielgerichteten Gebete, dass Christus durch sie wirkt und sie immer wieder gestärkt aus dem Kampf hervorgehen und ihre Arbeit mit Freuden in der Gemeinschaft mit dem Herrn leisten können, sodass die hohe Arbeitsbelastung nicht zur Erschöpfung führt. So bald wie möglich möchten sie Bibelschulungen für Neubekehrte anbieten. Zu diesem Zweck überließ die Stadt Castelvetrano ihnen einen ehemaligen Schlachthof – ein leer stehendes, völlig heruntergekommenes Gebäude, das grundsaniert werden muss. Neben einem Schulungsraum soll es eine Cafeteria beherbergen und auch als Lagerhalle für die Literatur und Hilfsgüter dienen. Somit bedarf es nebst der Evangeliumsverkündigung auch fleißiger und handwerklich begabter Hände für die Renovierungsarbeiten. So kann allen Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen mit dem Evangelium und mit materiellen Gütern geholfen werden. Die Aufgaben, an denen jeder teilhaben kann, sind also vielfältig. Der Herr ist in Italien ganz offensichtlich am Werk. Die Geschwister sind für uns persönlich zum Vorbild geworden – wie damals die Thessalonicher, von denen Paulus bezeugt: „Denn von euch aus ist das Wort des Herrn erklungen; nicht nur in Mazedonien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden, so dass wir es nicht nötig haben, davon zu reden“ (1.Th. 1,8). So baut Gott vor unsern Augen Seine Gemeinde auf Sizilien – 2000 Jahre, nachdem Paulus in jener Gegend wirkte – als Fortsetzung der Apostelgeschichte, in welcher wir als letzte Verheißung lesen: „So sollt ihr nun wissen, dass das Heil Gottes zu den Heiden gesandt ist; und sie werden auch hören!“ (Apg. 28,28). Und wie sie hören – mit heilsbegierigen Herzen und Ohren! Es ist unser Ziel, dass wir samt unseren Missionsfreunden in solche Fußstapfen des Glaubens treten; aber der Herr allein vermag dies in unsern Herzen zu wirken. • Hans Widmer 6 Voice of Hope Nr. 3/2014

Missionsarbeit – Afghanistan Afghanische Christen (Gemeindeleiter) beim Bibelseminar LEBEN mit JESUS in schweren Zeiten auferbaut und verändert durch gottes wort „Ich danke meinem Gott bei jeder Erinnerung an euch allezeit in jedem meiner Gebete und bete für euch alle mit Freuden wegen eurer Teilnahme am Evangelium vom ersten Tag an bis jetzt. Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu.” Phil. 1, 3-6 » Kostbar ist in den Augen des Herrn das Leben derer, die ihm treu sind.« Psalm 116,15 Wer die politischen Ereignisse der letzten Wochen verfolgt hat, wird an die Zeichen der „letzten Zeit” erinnert, die Jesus vorhergesagt hat: Unruhen und Kriegshandlungen bestimmen die täglichen Nachrichten. Die Menschen werden von Unsicherheit und Angst umgeben. Aber inmitten dieser Dunkelheit scheint das Licht des Evangeliums beharrlich weiter. Wir berichteten in der letzten Ausgabe über die erschütternden Ereignisse in Afghanistan. Die aktuelle Lage in der Entwicklung der Gemeinde Jesu beschreibt unser Missionar Omar*: „Wir haben eine schwere Zeit durchlebt. Die meiste Zeit war ich durch den Dienst am Evangelium von meiner Familie getrennt. Aufgrund der angespannten Lage ließ ich sie in Kasachstan zurück. Doch ungeachtet der schwierigen Situation ist das Wirken Gottes unverkennbar. Die Christen versammeln sich in Hausgemeinden und werden immer selbst- * Name von der Redaktion geändert Afghanistan 7

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Voice of Hope Magazin 3-2017