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Lichterfelde Ost Journal Nr. 1/2018

Journal für Lichterfelde Ost und Umgebung - Februar / März 2018

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22 Lichterfelde Ost Journal sind wichtig, um Eltern ins Museum zu bekommen.“ Und: Immerhin 26 Prozent der Weltbevölkerung sind unter 18 Jahren. Zum alten und neuen Museumsstandort erklärte er: „Beide Orte bilden ein Universal-Museum. Zwischen den Standorten Humboldt Forum und Dahlem entsteht eine neue Migrationskultur.“ Einfälle und Emotionen Lief bis dahin alles nach Themenvorgabe, geriet die Diskussion unversehens in ganz andere Bahnen: Während der eine Teil des Publikums erfahren wollte, wie denn nun das moderne und attraktive Museum von morgen aussehen sollte, saß der andere, überwiegend aus dem Bezirk stammende Teil im Saal mit Bauchgrummeln über den Wegzug seiner Dahlemer Museen und die noch immer ungewisse Nachnutzung des Standortes. Entscheidungsträger darüber sind SPK und Landespolitik. Sie favorisieren in den Dahlemer Räumen für die Zukunft Restaurationswerkstätten und Archive des Humboldt Forums. Außerdem könnten sie sich Willkommen in unserem Revier Schnoor Immobilien Curtiusstraße 6 12205 Berlin Seit 5 Generationen und über 100 Jahren der Platzhirsch in dieser Region 030. 84 38 95 - 0 dort gut einen Forschungscampus vorstellen, wie Prof. Wullen bestätigte. Und so driftete die Diskussion unaufhaltsam vom eigentlichen Thema ab und landete bei der Museen-Nachnutzung. Emotionen schäumten auf, Ideen wurden auf den Diskussionstisch geworfen, die von einer Zwischennutzung durch Künstler, „um das Licht im Leuchtturm Dahlem nicht erlöschen zu lassen“, bis zum Denkforum mit Wissenschaftler reichten. Es wurde vorgeschlagen, ein europäisches Zentrum für Kunst und Kultur in den Museumsräumen zu errichten und es zum Zukunftsmuseum zu entwickeln. Zukunftsforscher Rolf Kreibich sprach emotional geladen schließlich aus, was viele im Bezirk denken: „Die Verlagerung der Museen ist für den Berliner Südwesten eine Katastrophe.“ Weitere Vorwürfe wurden laut und erstickten den Abend im Keim, der – wie von Bezirksamt und Regionalmanagement vorgesehen – durchaus fruchtbarer hätte werden können. Ausgleichend und realitätsnah trat schließlich Paul Spies dazwischen, der dem Bezirk zu „einer Perlenkette ganz besonderer kleiner Kulturinstitutionen“ gratulierte. Doch sie als Alternative zu den verlagerten Museen weit über den Bezirk hinaus zum Leuchten zu bringen, bedürfe es neben Visionen auch des Geldes. So müsse der Bezirk finanziell beweisen, wie lieb und teuer ihm seine attraktive kulturelle Zukunft ist. Spies bot aber an, sich an höherer Stelle für mehr Mittel einzusetzen. „Da bin ich gern an Ihrer Seite“, betonte die Bezirksbürgermeisterin und erklärte noch einmal: „Wenn der Standort Dahlem vorrangig als Depot und Werkstätten genutzt werden soll, ist das zu wenig. Dafür ist der Museumsstandort Dahlem zu schade.“ Für 2018 sind vier weitere Veranstaltungen geplant, eine pro Quartal: 1. Wie wichtig ist Europa für Berliner Museen? 2. Was fasziniert junge Menschen an Museen und Ausstellungen? 3. Wie digital sollen Museen sein? 4. Abschlussveranstaltung: Museums Slam – Marken, Macher und Museen Weiter Informationen unter www.rm-berlin-sw.de. ◾ Jacqueline Lorenz

Der „Berliner Bär“ ist eine Frau Manuela Hopf hat neben dem Drehorgelspiel ein Hobby mit Kuschelfaktor Beruflich ist die gebürtige Zehlendorferin Manuela Hopf seit 1979 im Hochbauamt des Bezirks tätig, wo unterschiedlichste Fälle rund um die Neubewertung asbestbelasteter Gebäude über ihren Schreibtisch gehen. Doch nach Feierabend tauscht sie diese Fälle gegen das kuschelige Fell ihres Bären-Kostüms, in dem sie sich, gebucht als „Berliner Bär“, mit oder ohne Drehorgel auf Veranstaltungen und Feiern in die Herzen von Groß und Klein kuschelt. Im Alltag begleiten bärenstarke Glücksbringer Manuela Hopf. Neu: Praxis für Schmerztherapie „Besonders Kindern hat es der weiche Kunstpelz angetan, aber auch Frauen finden Gefallen an Lichterfelde Ost Journal 23 der freundlichen Ausstrahlung meines Berliner Bären. Und wenn Männer erst mitbekommen haben, dass im Kostüm eine Frau steckt, werden sie gleich forscher und anhänglicher“, lacht Manuela Hopf. Begleitet wird sie bei diesem ganz besonderen „Bärendienst“ von ihrem Mann Ingo, der beim Anund Ausziehen des schweren Kostüms unent“bär“lich ist, und der darüber hinaus nach Bedarf auch an der Drehorgel eine gute Figur als „Bärchen“ macht neben ihr, dem „Berolinchen“. Mehr Gesundheit, mehr Energie, mehr Antrieb, Langlebigkeit, mehr Libido, weniger Fett, verbesserte Beweglichkeit und vor allem Lebensfreude und Vitalität PRAXIS VITALPLUS Andrzej Jarzebowski Heilpraktiker für Schmerztherapie Drakestraße 48 (5 Min. von S-Bhf. Lichterfelde-West) Tel.: (030) 23 53 47 89 www.praxis-vitalplus.de Zahnarztpraxis Ulrich C. Degner • Implantologie • Parodontologie • Vollkeramiken • Kinderzahnheilkunde • Chirurgie • intraorale Kamera • Modernste Technologie und Ausstattung • Gewebeschonendes Arbeiten Glarner Straße 57 · 12205 Berlin · Tel: 030 / 33 60 40 11 www.beautyzahn.de Mo, Di 9 - 19 Uhr · Mi, Fr 9 - 14 Uhr · Do 14 - 19 Uhr

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