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Jetzt im Akademie Verlag - Oldenbourg Verlag

Akademie

Verlag

Ein Wissenschaftsverlag der

Oldenbourg Gruppe

Akademie Verlag

Herbst

2011


E-Books und E-Journals

Die Content-Plattform der Wissenschaft s -

verlage der Oldenbourg Gruppe

Akademie Verlag und Oldenbourg Verlag bieten

Zeitschrift en und Bücher auch als Online-Versionen

auf der gemeinsamen Content-Plattform an. Das

Angebot richtet sich an wissen schaft liche Bibliotheken

und deren Nutzer.

Zur Verfügung stehen derzeit rund 1000

E-Books und 27 Online-Zeitschrift en aus den

Bereichen Naturwissenschaft und Technik,

Wirtschaft s- und Sozialwissenschaft en sowie

Geisteswissenschaft en.

Wir erweitern unser Angebot ständig um aktuelle

Titel und wichtige Backlist-Titel. In enger Absprache

mit unseren Autoren und Partnern werden

nach und nach gesamte Buchreihen und Editionen

online gestellt.

Mit den Online-Versionen erhalten die Bücher

und Zeitschrift en eine hohe Präsenz in den allgemeinen

Suchmaschinen und in den spezialisierten

wissenschaft lichen Online-Verzeichnissen.

www.akademie-link.com

www.oldenbourg-link.com

Die klare Struktur unserer Content-Plattform

ermöglicht registrierten Nutzern schnelle und

unkomplizierte Recherchen und Downloads.

Alle unsere Online-Publikationen haben DOIs

(Digital Object Identifi er) bis auf Artikel- und

Kapitelebene und sind wissenschaft lich zitierbar.

Die digitalen Inhalte sind überall und zu jeder Zeit

verfügbar. Neue Inhalte werden über E-Mail-Alerts

oder RSS-Feeds gemeldet.


Dr. Christine

Autenrieth

Geschäftsleitung

Prof. Dr. Heiko

Hartmann

Verlagsleitung

Liebe Leserin, lieber Leser,

im zweiten Halbjahr 2011 setzt der Akademie Verlag die Entwicklung seines

wissenschaftlichen Programms in all seinen Disziplinen mit herausragenden

Neuerscheinungen fort.

Das altertumswissenschaftliche Programm wird durch die traditions reiche

Sammlung Tusculum bereichert, die der Akademie Verlag von Artemis &

Winkler übernommen hat. Die 1923 gegründete Reihe umfasst von Aristoteles

bis Xenophon alle wichtigen Werke der griechischen und römischen Antike in

kommentierten zweisprachigen Ausgaben. Im Herbst legt der Akademie Verlag

die ersten fünf Neuerscheinungen in der berühmten Reihe unter seinem Signet

vor und stärkt damit seine Position als einer der wichtigsten altertumswissenschaftlichen

Verlage.

In unserem kunstwissenschaftlichen Programm stellen wir Ihnen u. a. neue

hochwertige Buchreihen von Horst Bredekamp (Actus et Imago) sowie von

Bénédicte Savoy, Michael Thimann und Gregor Wedekind (Ars et Scientia) vor

und präsentieren den von Uwe Fleckner und Isabella Woldt herausgegebenen,

ästhetisch wie wissenschaftlich spektakulären neuen Band der Gesammelten

Schriften Aby Warburgs mit der aufwendigen Dokumentation der Bilderreihen

des Spätwerks.

Auch in unserem sprach- und literaturwissenschaftlichen Programm erwarten

Sie Innovationen, z. B. die neue Bremer Reihe Koloniale und Postkoloniale

Linguistik oder der Band Sehen und Sichtbarkeit in der Literatur des deutschen

Mittelalters, hervorgegangen aus dem XXI. Anglo-German Colloquium der

deutsch-britischen Altgermanistik.

Wir wünschen Ihnen eine anregende Begegnung mit unseren Neuerscheinungen!

Editionen .................................................................................................... 2

Sammlung Tusculum .............................................................................. 7

Lexika und Wörterbücher .................................................................... 10

Geschichte ................................................................................................ 14

Philosophie .............................................................................................. 25

Kunstwissenschaft ................................................................................. 36

Literaturwissenschaft .......................................................................... 44

Sprachwissenschaft ............................................................................... 49

Zeitschriften ............................................................................................ 53

Register ........................................................................................................ 60

1

Editorial


Editionen

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

2

Editionen

Gottfried Wilhelm Leibniz

Sämtliche Schrift en und Briefe

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen

Akademie der Wissenschaft en und der Akademie der

Wissen schaft en zu Göttingen

IV. Reihe: Politische Schrift en

Herausgegeben von der Leibniz-Editionsstelle Potsdam der

Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft en

Band 7

1697 – Anfang 1699

Bearbeitet von Friedrich Beiderbeck, Rosemarie Caspar,

Sven Erdner, Wenchao Li, Stefan Luckscheiter,

Sabine Sellschopp und Stephan Waldhoff

Der Band enthält in 8 Abteilungen ca. 184 Schrift en.

Zunächst bestimmt der Tod von Kurfürst Ernst August im

Februar 1698 die dynastische Politik: Leibniz verfasst eine

umfangreiche biographische Würdigung. Das Welfenhaus

wird nun jedoch von der Nachfolgeregelung erschüttert. Die

jüngeren Brüder des neuen Kurfürsten wehren sich gegen

die testamentarisch etablierte Primogeniturordnung, zu

deren Befürwortern Leibniz gehört. Weiterhin kämpft er

mit publizistischen Mitteln um die diplomatische Anerkennung

der Neunten Kur. Das ökumenische Gespräch mit

der katholischen Seite kommt 1697/98 wieder in Gang, aber

der Schwerpunkt der kirchenpolitischen Aktivitäten liegt

auf den Verhandlungen über eine Union der evangelischen

Kirchen. Mit dem „Unvorgreiffl ichen Bedencken“ antworten

Leibniz und G. W. Molanus auf den Berliner Hofprediger D. E.

Jablonski. Bisher lag diese Schrift nur in Auszügen gedruckt

vor, jetzt wird sie in zwei Fassungen ediert, deren Vergleich

neues Licht auf Leibniz’ ökumenisches Konzept wirft .

Auf Russland und China richtet Leibniz weiterhin seine

Aufmerksamkeit. Daneben interessiert er sich für den

Torfabbau und entwickelt Pläne gegen die Teuerung der

Lebensmittel. Wichtige familiäre Ereignisse im Welfenhaus

begleitet er mit Gedichten. Als subtiler Beobachter der

Gelehrtenrepublik kommentiert er ihre Leistungen, aber

auch ihren Klatsch.

geplant für Oktober

2011

ca. 1.000 Seiten

190 x 248 mm

gebunden

ISBN 978-3-05-005150-5

ca. € 258,–


Akademie Verlag Herbst 2011

Johann Wolfgang Goethe – Briefe

Historisch kritische Ausgabe

Im Auft rag der Klassik Stift ung Weimar. Goethe- und Schiller-Archiv

herausgegeben von Georg Kurscheidt, Norbert Oellers und Elke Richter

Band 7

18. September 1786 – 10. Juni 1788

Herausgegeben von Volker Giel

Mitarbeit von Susanne Fenske, Yvonne Pietsch,

Markus Bernauer, Gerhard Müller

geplant für Dezember

2011

ca. 900 Seiten, 20 Abb.

155 x 240 mm

Leinen mit Schutzumschlag

2 Bände

ISBN 978-3-05-005071-3

ca. € 188,– (Fortsetzungspreis ca. € 178,–)

www.akademie-verlag.de

Band 7 enthält sämtliche 156 überlieferten Briefe Goethes

aus der Zeit seiner ersten italienischen Reise, ergänzt durch

den Nachweis von 193 erschlossenen Briefen dieses Zeitraums.

Am 3. September 1786 brach Goethe allein und inkognito

von Karlsbad aus nach Italien auf. Unter dem Pseudonym

Johann Philipp Möller reiste er nach Rom in die „Hauptstadt

der Welt“, den Sehnsuchtsort seit frühester Jugend. Der

immer wieder verlängerte und schließlich fast zwei Jahre

währende Aufenthalt in Italien sollte ihn zu einer geistigen

und künstlerischer Erneuerung führen und in seiner späten

Erinnerung zur glücklichsten Zeit seines Lebens werden. In

Rom lebte Goethe in einem Kreis von Malern und Künstlern,

er nahm u. a. bei Johann Heinrich Wilhelm Tischbein

Zeichenunterricht, erkundete mit dessen Hilfe die Kunst-

und Architekturschätze der Stadt und machte zahlreiche

neue Bekanntschaft en. Die Malerin Angelika Kauff mann

gehörte ebenso wie der Dichter Karl Philipp Moritz zu

Goethes engeren römischen Freunden.

Die Briefe dieses Bandes sind vor allem an den Weimarer

Freundeskreis um Charlotte von Stein, Herzog Carl August,

Herder und Knebel gerichtet. Unmittelbarer als die

erst Jahrzehnte später entstandene „Italiänische Reise“

vermitteln sie Eindrücke und Gedanken dieser prägenden

Jahre. Sie nehmen Adressaten und heutige Leser mit zu den

römischen Denkmälern, den Palästen Neapels und den

Tempeln von Paestum. Darüber hinaus werden alle Themen

und Gegenstände berührt, die Goethe beschäft igten, die

geologischen Erkundungen ebenso wie die botanischen

Studien und die eigenen Dichtungen, darunter „Iphigenie“

und „Egmont“, die in Italien vollendet wurden.

Der vorliegende Doppelband ist der vierte der im Jahr

2008 begonnenen neuen historisch-kritischen Ausgabe

der Briefe Goethes. Er gibt die italienischen Briefe erstmals

nach den – durchweg eigenhändigen – Handschrift en

buchstaben- und zeichengetreu sowie mit sämtlichen

Varianten wieder. Schwerpunkt der Kommentierung bilden

die kunsthistorischen Erläuterungen, außerdem werden

zahlreiche Neudatierungen von unvollständig oder

nicht datierten Briefen vorgenommen und begründet.

3

Editionen


Editionen

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Samuel Pufendorf

Gesammelte Werke

Herausgegeben von Wilhelm Schmidt-Biggemann

Band 4.3

Materialien zu

De jure naturae et gentium

Kommentar von Frank Böhling

geplant für Dezember

2011

ca. 400 Seiten

170 x 240 mm, Leinen

ISBN 978-3-05-003182-8

ca. € 138,–

4

Samuel Pufendorf (1632–1694) hat in „De jure naturae et

gentium“, dem wichtigsten Lehrbuch des Naturrechts in seiner

Epoche, seine Doktrinen von der persona moralis und

von der Soziabilität des Menschen ausführlich dargestellt

und sie philosophisch, theologisch und historisch begründet.

Diese Theorien, die für die Sittlichkeit der bürgerlichen

Gesellschaft in der Frühaufk lärung grundlegend sind,

werden – nicht ohne Spannung – eingebaut in eine Staatslehre,

die am Konzept der Souveränität ausgerichtet ist. Es

gab vor Immanuel Kant in Deutschland keinen Juristen und

Philosophen, der politisch zentrale Begriff e wie Natur- und

Menschenrecht, moralische Person und Toleranz so gründlich

und so wirkmächtig bestimmt hat. An Pufendorf zu

erinnern, stärkt die eigenen Traditionen. Rechtsstaatlichkeit

muss so nicht als Belehrung von außen, sondern kann als

autochthone, und somit als natürliche Rechtsform aufgefasst

werden – es gibt keine stärkeren Argumente für die

Stabilität des Rechts, als wenn Naturrecht, regionales Recht

und geschichtliches Recht zusammenfallen.

Frank Böhling legt in seinem Materialienband neben

detailreichen Beiträgen zu Pufendorfs Biographie nun den

Stellenkommentar zu den von ihm edierten acht Büchern

dieses Werkes (Bände 4.1 und 4.2 unserer Ausgabe) vor.

Ergänzt durch ausführliche Indizees.

Bereits erschienen:

Band 1: Briefwechsel

Herausgegeben von Detlef Döring

1996, XXIX, 453 Seiten, ISBN 978-3-05-001920-8

€ 158,–

Band 2: De offi cio

Herausgegeben von Gerald Hartung

1997, XV, 268 Seiten, 3 Abb., ISBN 978-3-05-002880-4

€ 128,–

Band 3: Elementa jurisprudentiae universalis

Herausgegeben von Thomas Behme

1999, XXIV, 223 Seiten, 2 Abb., ISBN 978-3-05-003441-6

€ 128,–

Band 4.1/2: De jure naturae et gentium

Herausgegeben von Frank Böhling

1998, 2 Bände, X, 918 Seiten, 2 Abb., ISBN 978-3-05-003181-1

€ 228,–

Band 5: Eris Scandica und andere polemische Schrift en

über das Naturrecht

Herausgegeben von Fiammetta Palladini

2002, XXI, 489 Seiten, 14 Abb., ISBN 978-3-05-003605-2

€ 158,–

Band 9: Jus feciale divinum

Herausgegeben von Detlef Döring

2004, LXXXII, 154 Seiten, 1 Abb., ISBN 978-3-05-003157-6

€ 128,–


Karl Marx / Friedrich Engels

Gesamtausgabe

Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels- Stift ung

II. Abteilung: „Das Kapital“ und Vorarbeiten

Band 4.1

Karl Marx: Ökonomische

Manuskripte 1863 – 1867. Teil 1

Bearbeitet von Vitalij Vygodskij, Irina Antonova,

Larisa Mis’kevič und Aleksandr Čepurenko

www.akademie-verlag.de

geplant für August

2., unveränderte Aufl age

2011

XL, 770 Seiten, 26 Abb.

160 x 240 mm

gebunden

ISBN 978-3-05-004227-5

€ 148,–

IV. Abteilung: Exzerpte, Notizen, Marginalien

Band 26

Karl Marx: Exzerpte und Notizen

zur Geologie, Mineralogie und

Agrikulturchemie, März bis

September 1878

Bearbeitet von Anneliese Griese, Peter Krüger, Richard Sperl

Unter Mitwirkung von Peter Jäckel, Daniel Neuhaus und

Gerd Pawelzig

geplant für August

2011

XII, 1104 Seiten, 46 Abb.

160 x 240 mm

gebunden, 2 Bände

ISBN 978-3-05-004673-0

ca. € 168,–

Akademie Verlag Herbst 2011

Band 4 der Zweiten Abteilung

der MEGA besteht aus

drei Teilen und enthält

Manuskripte zu allen drei

theore tischen Büchern des

„Kapitals“ aus den Jahren 1863 bis 1867/68. Der hier in 2.,

un veränd erter Aufl age vorgelegte Nachdruck der Ausgabe

von 1988 des ersten Teilbandes enthält Manuskripte der

Jahre 1863 bis 1866: 1. das sechste Kapitel „Resultate des

unmittelbaren Productions processes“, das in die Druckvorlage

des konzeptionell veränderten ersten Buches zu

übernehmen, Marx 1866 nicht mehr passend erschien,

sowie ebenso verworfene Einzelseiten von 1863/64 und erst

1866 geschriebene Noten zum ersten Buch; 2. den in der

ersten Hälft e des Jahres 1865 abgefassten, allerdings nicht

vollendeten Entwurf zum zweiten Buch „Der Cirkulationsprozeß

des Kapitals“, 3. den von Marx im Juni 1865 im

Generalrat der Internationalen Arbeiter-Assoziation

gehaltenen Vortrag über „Value, price and profi t“, der

gemeinhin als Vorankündigung des „Kapitals“ gilt.

Den größten Raum im vorliegenden Band nehmen die

Notizen und Exzerpte aus dem 1872 in Edinburgh in dritter

Aufl age erschienenen „Manual of geology“ von Joseph Beete

Jukes ein, mit denen Marx nach eigenen Angaben im Juni

1878 begann. Zum gleichen Problemkreis gehören die in

dichter zeitlicher Folge bereits zwischen Ende März und

Ende Mai 1878 entstandenen Exzerpte aus „The natural history

of the raw materials of commerce“ von John Yeats, aus

dem „Buch der Natur“ von Friedrich Schoedler sowie aus

den „Elements of agricultural chemistry and geology“ von

James Finlay Weir Johnston, aus dem „First Annual Report

of the Bureau of Labor Statistics made to the General Assembly

of Ohio for the year 1877“ und schließlich Exzerpte aus

der Schrift „Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht“

von Johann Gottlieb Koppe, der „Encyclopädie der gesammten

theoretischen Naturwissenschaft en“ von Matthias Jacob

Schleiden und Ernst Erhard Schmid sowie (erneut) aus dem

„Buch der Natur“ von Friedrich Schoedler. Alle diese Texte

werden hier zum ersten Mal publiziert. Die Exzerpte gehören

in jene Schaff ensperiode von Marx, in der auch seine

umfangreichen Exzerpte zur Physiologie (1876) und jene

zur unorganischen und organischen Chemie (Mitte 1877 bis

Anfang 1883) entstanden sind. In dieser Zeit hat sich Marx

mit besonderer Intensität dem Studium der empirischen

Wissenschaft en gewidmet. Dies betraf neben den Naturwissenschaft

en auch Ökonomie und Geschichte. Fortgesetzt

werden jetzt ebenso seine Studien zur Mathematik.

5

Editionen


Editionen

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Alexander von Humboldt /

Familie Mendelssohn

Briefwechsel

Herausgegeben von Sebastian Panwitz, Ingo Schwarz

im Auft rag des Moses Mendelssohn Zentrums Potsdam

und der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle Berlin

Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung

Band 34

geplant für September

2011, ca. 500 Seiten, 7 Abb., 170 x 240 mm

gebunden, ISBN 978-3-05-005154-3

ca. € 79,80

Passional

Buch I: Marienleben

Herausgegeben von Annegret Haase, Martin Schubert,

Jürgen Wolf

Deutsche Texte des Mittelalters

Band XCI/1

geplant für November

2011

ca. LXX, 540 Seiten, 2 Tafeln

170 x 240 mm, broschiert

ISBN 978-3-05-005072-0

ca. € 128,–

6

Von den überlieferten 329 Briefen der Korrespondenz

Alexander von Humboldts mit der Familie Mendelssohn

aus den Jahren 1818 bis 1859, die hier zusammen mit

71 Dokumente ediert werden, sind bisher nur einige

wenige im Rahmen von Aufsätzen und Quellen editionen

ab gedruckt worden. Humboldts Hauptadressat war

Alexander Mendelssohn, von den 221 ermittelten Briefen an

ihn sind 20 an anderer Stelle bereits vollständig publiziert.

Da Humboldt die an ihn gerichteten Schreiben meist bloß

dann aufb ewahrte, wenn sie für seine Forschungen von Belang

waren, sind lediglich 13 Gegenbriefe erhalten. Der Briefwechsel

berührt so gut wie alle Lebensbereiche Humboldts:

die Vorbereitung der Reisen, die Realisierung wissenschaft -

licher Beobachtungen, die Förderung von talentierten

jungen – oft jüdischen – Forschern, die umsichtige und taktvolle

Verwaltung der Humboldt’schen Finanzen durch die

Bankiers Joseph und Alexander Mendelssohn. Humboldt

revanchierte sich für die Großzügigkeit der Mendelssohns,

indem er ihren Gesellschaft en durch seine Anwesenheit

Glanz verlieh. Das entscheidende Band, das den berühmten

Gelehrten und Kammerherrn Humboldt und die Bankiers,

Mäzene, Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und

Musiker der Familie Mendelssohn zusammenhielt, war

jedoch die gemeinsam gefühlte und gelebte Verantwortung

als Bürger eines aufstrebenden Gemeinwesens.

Das um 1300 entstandene ‘Passional’ ist die erste große

Legendensammlung in deutscher Sprache und gilt als

eines der dichterisch bedeutsamsten und wirkungsmächtigsten

Werke der mittelhochdeutschen geistlichen Epik.

Der anonyme Autor hat den nach dem Fest- und Heiligenkalender

geordneten Legendenstoff seiner Hauptquelle, der

‘Legenda aurea’ des Jacobus de Voragine, neu gegliedert und

in drei Bücher aufgeteilt: Buch I fasst die auf die verschiedenen

Marien- und Herrenfeste verteilten Stoff e zu einem

Marienleben zusammen, Buch II enthält die Apostellegenden

und Buch III 75 Heiligenleben.

Buch I und II, bislang nur als Abdruck einer unvollständigen

Handschrift zugänglich, liegen nun erstmals in einer

Ausgabe vor, welche die Gesamtheit der Überlieferung,

das Verhältnis zu den Quellen und den besonderen Wortschatz

des Autors ausführlich dokumentiert.

Buch II: Apostellegenden

Deutsche Texte des Mittelalters

Band XCI/2

geplant für November

2011

ca. 700 Seiten, 2 Tafeln

170 x 240 mm, broschiert

ISBN 978-3-05-005213-7

ca. € 128,–


www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

www.akademie-verlag.de/sammlung­tusculum

Jetzt im Akademie Verlag:

Sammlung Tusculum −

Die berühmte zweisprachige

Bibliothek der Antike!

Die 1923 gegründete Sammlung Tusculum umfasst ca.

200 klassische Werke der griechischen und lateinischen

Literatur des Altertums und bildet damit das Fundament

der abendländischen Geistesgeschichte ab. Die Werke

Ciceros, Ovids und Horaz’ gehören ebenso zum Programm

wie die philosophischen Schrift en Platons, die Dramen des

Sophokles oder die enzyklopädische Naturgeschichte des

Plinius.

Die Reihe bietet die weltliterarisch bedeutenden Originaltexte

zusammen mit exzellenten deutschen Übersetzungen

und kurzen Sachkommentaren. Von renommierten

Altphilologen betreut, präsentiert Tusculum zuverlässige

Standardausgaben mit klassischer Einbandgestaltung für

Wissenschaft ler und Bibliotheken, Studenten und Lehrer

sowie das allgemeine Publikum mit Interesse an antiker

Dichtung und Philosophie.

Der Name der Reihe geht auf die ehemalige Stadt Tusculum

in Latium zurück, in der Cicero eine Villa besaß, die ihm als

Refugium diente und in der er die Tuskulanen verfasste.

Neben der hochwertig in Leinen mit Schutzumschlag ausgestatteten

Hauptreihe Tusculum erscheinen in der Serie

Tusculum Studienausgaben einschlägige Texte für Universität

und Schule im Taschenbuch.

Im Akademie Verlag startet die Reihe 2011 mit sieben

wichtigen Neuerscheinungen.

7

Tusculum


Tusculum

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Ovid. Liebeskunst

Überarbeitete Neuausgabe der

Übersetzung von Niklas Holzberg

Sammlung Tusculum

Marcus Tullius Cicero

Cato Maior und Laelius

lateinisch – deutsch

Übersetzt von Max Faltner

Herausgegeben und eingeleitet von Rainer Nickel

Sammlung Tusculum

8

geplant für September

2011

ca. 260 Seiten

Leinen mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-05-005276-2

ca. € 39,80

geplant für September

5. Aufl age 2011

ca. 260 Seiten

Leinen mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-05-005274-8

ca. € 39,80

In diesem lateinischen Lehrgedicht gibt Ovid (43 v. Chr. –

17 n. Chr.) Männern und Frauen Ratschläge in Liebesdingen.

Wo fi ndet man den geeigneten Partner? Wie wirbt man

erfolgreich? Ovids Anweisungen sind bisweilen frivol und

wurden früher oft als pornografi sch abgetan. Heute sieht

man, dass Erotik bei Ovid Gegenstand eines kunstvollen

und anspielungsreichen literarischen Spiels ist, das der

Unterhaltung seiner Zeitgenossen dienen sollte.

Niklas Holzbergs Versübersetzung kommt mit ihrer

modernen Sprache bei gleichzeitiger Textnähe dem

Geist des Originals so nah wie möglich.

Niklas Holzberg, geboren 1946, ist Professor für

Klassische Philologie an der Ludwig-Maximilians-

Universität München.

Als Gegner der Politik Caesars ausgeschlossen vom

politischen Tagesgeschäft , schreibt Marcus Tullius Cicero

(106 – 43 v. Chr.) sich selbst und seinem Freund Atticus

zum Trost diese beiden Dialoge über Alter (Cato maior de

senectute) und Freundschaft (Laelius de amicitia). Er legt die

Gedanken, die ihn selbst bewegen, in den Mund bewunderter

Persönlich keiten Roms.

Die Texte gelten als Höhepunkte seines philosophischen

Gesamtwerks – nicht zuletzt ihrer vollendeten Sprache

wegen.

Max Faltner, klassischer Philologe, war Leiter eines

Gymnasiums in Laufen/Salzach.

Rainer Nickel, geboren 1940, leitete ein Göttinger

Gymnasium und zählt zu den führenden Didaktikern des

altsprachlichen Unterrichts. Er ist Mitglied des Wissenschaft

lichen Beirats der Sammlung Tusculum.


www.akademie-verlag.de

Marcus Tullius Cicero. Die Catilinarischen Reden

lateinisch – deutsch

Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann

Tusculum Studienausgaben

Marcus Tullius Cicero. Die Reden gegen Verres

lateinisch – deutsch (Auswahl)

Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann

Tusculum Studienausgaben

Plinius der Jüngere. Briefe

Ausgewählt und auf der Grundlage der Übersetzung von

Helmut Kasten neu herausgegeben von Rainer Nickel

Tusculum Studienausgaben

Tacitus. Germania

lateinisch – deutsch

Herausgegeben von Alfons Städele

Einführung und Erläuterung von Gerhard Fink

Tusculum Studienausgaben

Phaedrus. Fabeln

Herausgegeben von Eberhard Oberg

Tusculum Studienausgaben

Akademie Verlag Herbst 2011

geplant für September

4. Aufl age 2011

ca. 168 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005273-1

ca. € 14,80

geplant für September

3. Aufl age 2011

ca. 288 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005272-4

ca. € 14,80

geplant für September

2 . A u fl a g e 2011

ca. 288 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005271-7

ca. € 14,80

geplant für November

4. Aufl age 2011

ca. 110 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005270-0

ca. € 14,80

geplant für September

2. Aufl age 2011

ca. 392 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005268-7

ca. € 14,80

9

Tusculum


Lexika und Lexika Wörterbücher

und Wörterbücher

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

10

Lexika und Wörterbücher

Deutsches Schrift steller-Lexikon

1830–1880

Goedekes Grundriss zur Geschichte der deutschen

Dichtung. Fortführung

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen

Akademie der Wissenschaft en durch Herbert Jacob

Band V.3

N – O

Bearbeitet von Thomas Lindenberg

mit Kurzartikeln von Evelyn Binder

Auch dieser Band des „Deutschen Schrift steller-Lexikons

1830–1880“ setzt die quellengenaue biographisch-bibliographische

Dokumentation zur Literaturgeschichte des

19. Jahrhunderts fort.

Es handelt sich um Autoren, die im genannten Zeitraum

ihr erstes Werk veröff entlichten. 43 davon wurden mit

ausführlichen Artikeln bedacht. Hervorzuheben sind

Johann Nestroy, Nicolaus Lenau, Friedrich Nietzsche und

Ernst Elias Niebergall. Sie haben ihre Faszination für das

literatur begeisterte Publikum bis heute nicht verloren.

Darüber hinaus wurden viele Autoren aufgenommen,

deren Rezeption hingegen selten weit über ihre Lebenszeit

hinausreichte. Ihre Biographien und ihr Werk stellen jedoch

einen Spiegel des Zeitgeschehens dar und sind auch deshalb

für die Literatur- und Geschichtsforschung von Interesse. Es

sind Schrift stellerpersönlichkeiten wie die Frauenrechtlerin

Louise Otto-Peters, der Kinderbücher schreibende Lehrer

Gustav Nieritz, der Feuilletonist Johannes Nordmann oder

der Übersetzer und Parlamentarier Friedrich Notter.

Einen Eindruck vom Umfang der schrift stellerischen

Produktion der Zeit von den Vormärztagen bis zur beginnenden

Moderne vermitteln die Kurzartikel zu weiteren

310 Autoren, für die Nachweisinformationen im

Archiv der Arbeitsstelle „Goedekes Grundriss“ an der

Berlin- Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft en

vorhanden sind.

Zuletzt erschienen:

Bd. V.2 M 2011, ca. 530 Seiten

ISBN 978-3-05-004904-5, € 128,–

geplant für August

2011

ca. 440 Seiten

170 x 240 mm

gebunden

ISBN 978-3-05-005194-9

€ 128,–


Das Jahrhundertwerk der Germanistik

Jetzt als E-Book!

Karl Goedeke

Grundriss zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Karl Goedekes berühmter Grundriss zur Geschichte der

deutschen Dichtung verzeichnet die Werke der deutschen

Literatur von den Anfängen bis 1830. Der Grundriss ist die

vollständigste Bibliographie zur älteren und mittleren deutschen

Literaturgeschichte, über die die Germanistik verfügt,

und bis heute ein unverzichtbares Standardwerk für Literatur-

und Sprachhistoriker, Antiquare und Bibliophile.

In der Druckausgabe der maßgeblichen zweiten, völlig überarbeiteten

Auflage, die einschließlich eines Gesamt registers

von 1884 bis 1998 erschien, umfasst das Werk 18 Bände mit

über 18.000 Seiten. Zu jedem Autor bzw. Werk bietet der

Goedeke biographische und literatur wissenschaftliche

Grundlageninformationen, ein vollständiges Verzeichnis

der Werke bzw. der Überlieferung sowie Kurz angaben zu

den maßgeblichen Editionen und zur einschlägigen Sekundärliteratur

bzw. zu Rezensionen.

Der Goedeke ist ein bibliographisches Meisterwerk und

übertrifft andere philologische Referenzwerke an Zuverlässigkeit

und Präzision bei weitem. Mit seinen vollständigen

Werkverzeichnissen und seiner systematischen Gliederung

ist er ein nie veraltender Datenspeicher der deutschen

Literaturgeschichte, der sowohl den schnellen Zugang zum

Œuvre einzelner Autoren als auch zur Literatur ganzer

Epochen und Genres ermöglicht. Die im Goedeke gebotene

bibliographische Dokumentationsdichte ist unerreicht

und verschafft Literaturhistorikern eine einzigartige

Informations quelle.

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Das legendäre Werk steht nun erstmals in einer elektronischen

Ausgabe zur Verfügung. Der digitale Goedeke bietet

• den vollständigen Text der 2., maßgeblichen Auflage

• alle Artikel in zitierfähiger, mit dem Druckwerk seitenidentischer

Darstellung

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des Werkes

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und Forschungsliteratur zu 1000 Jahren

deutscher Literaturgeschichte vom Mittelalter bis zur

Goethezeit

Das E-Book erschließt die ganze Informationsfülle des Jahrhundertwerks

auf neue Weise und gehört zu den elektronischen

Standard-Ressourcen jeder literaturwissenschaftlichen

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18 Bände

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Der ganze HEINE

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Heinrich Heine Säkularausgabe

Werke – Briefwechsel – Lebenszeugnisse

Herausgegeben von der Klassik Stiftung Weimar und dem Centre National de la Recherche Scientifique Paris

Heinrich Heine (1797–1856) ist einer der bedeutendsten

deutschen Schriftsteller. Seine Gedichte, Reisebilder und

Erzählungen gehören zum bleibenden Erbe der deutschen

Literaturgeschichte.

Die wissenschaftliche Gesamtausgabe aller Werke, Briefwechsel

und Lebenszeugnisse Heinrich Heines, die Säkularausgabe,

erscheint seit 1970 und ist jetzt abgeschlossen.

Sie orientiert sich an den von Heine selbst autorisierten

Drucken und wird herausgegeben von der Klassik Stiftung

Weimar und dem Centre National de la Recherche Scientifique

Paris. Als einzige Heine-Edition bietet sie auch Heines

Briefwechsel und die Texte seiner französischen Werkausgabe.

Die Druckausgabe umfasst 27 Textbände, denen

jeweils ein umfangreicher Kommentarband beigegeben

ist. Für jeden Literaturhistoriker und Heine-Forscher ist die

Säkular ausgabe der Ausgangspunkt jeder wissenschaftlichen

Beschäftigung mit Heine und seinem Werk.

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Die berühmte Edition liegt jetzt erstmals in elektronischer

Form vor. Die digitale Säkularausgabe bietet:

• den vollständigen Text aller Werke, Briefe und Lebenszeugnisse

und des wissenschaftlichen Kommentars

• alle Werke in zitierfähiger, mit dem Druckwerk seitenidentischer

Darstellung

• die gezielte Volltextrecherche durch sämtliche Texte und

Kommentare, bandübergreifend oder band- und genrespezifisch

• die Ansicht ‚Text‘ oder wahlweise ‚Text + Kommentar‘ in

seitengenauer Paralleldarstellung

Das E-Book erschließt über 20.000 Seiten ‚Heine‘ auf

einzigartige Weise und gehört zu den unverzicht baren

elektronischen Ressourcen jeder germanistischen

Fachbibliothek!

Berlin 1970–2011

27 Bände

eISBN 978-3-05-005554-1

Preis für Bibliotheken auf Anfrage.

Bitte wenden Sie sich an den Vertrieb:

Tel: +49 89 45051 – 248

Fax: +49 89 45051 – 333

E-Mail: e-books@oldenbourg.de


Althochdeutsches Wörterbuch

Im Auft rag der Sächsischen Akademie der Wissenschaft en

zu Leipzig herausgegeben von Hans Ulrich Schmid

Band VI

M und N, 3. Lieferung

geplant für Juli

2011

40 Seiten

215 x 305 mm, kartoniert

ISBN 978-3-05-005075-1

€ 19,80

Renate Herrmann-Winter, Matthias Vollmer

Pommersches Wörterbuch

Herausgegeben im Auft rag der Ernst-Moritz-Arndt-

Universität Greifswald

II. Band

4. Lieferung

geplant für Dezember

2011

ca. 64 Seiten

215 x 305 mm, kartoniert

ISBN 978-3-05-005204-5

ca. € 19,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Das Althochdeutsche Wörterbuch hat zum Ziel, das gesamte

erhaltene Wortgut des frühestbezeugten Deutschen aus

allen Textsorten zu erfassen und zu erschließen. Es stützt

sich dabei auf die von Elias von Steinmeyer hinterlassenen

Materialsammlungen, die 1935 Elisabeth Karg-Gasterstädt

und Theodor Frings zur Erarbeitung eines Wörterbuches

übergeben wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm

die Sächsische Akademie der Wissenschaft en zu Leipzig die

Schirmherrschaft und Finanzierung der Bearbeitung.

Das in neun Bänden geplante Wörterbuch erscheint seit

1952 in Lieferungen und wurde nach dem Tod von Karg-

Gasterstädt und Frings von 1968 bis 2002 von Rudolf Große,

später von Gotthard Lerchner fortgeführt. Seit der Lieferung

V/15 wird es von Hans Ulrich Schmid herausgegeben.

Sämtliche Lieferungen des Bandes V sind lieferbar, die

Bände I bis IV stehen als Nachdruck zur Verfügung.

Das Pommersche Wörterbuch (PWB) ist ein semasiologisches

Mundartwörterbuch mit streng alphabetischer

Ordnung, das den niederdeutschen Wortschatz der ehemaligen

Provinz Pommern in den Grenzen von 1936 beschreibt.

Vereinzelte Archivbelege aus den 1938 angegliederten

grenzmärkischen Kreisen werden berücksichtigt.

Als großlandschaft liches Dialektwörterbuch schließt das

PWB die letzte lexikographische Lücke im Geltungsbereich

niederdeutscher Mundarten. Für einen Teil seines Bearbeitungsgebietes,

nämlich das historische Hinterpommern,

erfüllt es zudem eine besondere sprachgeschichtliche Aufgabe,

indem es dessen schon in naher Zukunft nicht mehr

existente Mundarten dokumentiert.

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Lexika und Wörterbücher


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

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www.akademie-verlag.de/geschichte

Hans-Werner Goetz

Gott und die Welt

Religiöse Vorstellungen des

frühen und hohen Mittelalters

Teil I, Band 1: Das Gottesbild

Orbis mediaevalis. Vorstellungswelten des Mittelalters

Band 13.1

geplant für Juli

2011

XXXI, 338 Seiten, 31 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005133-8

€ 99,80

Die Vorstellungswelten bilden einen eminent wichtigen

Bestandteil historischer Forschung, weil bei kaum einem

anderen Gegenstand die Menschen selbst so deutlich in

den Mittelpunkt des Interesses treten. Mit den religiösen

Vorstellungswelten des Mittelalters wird der zentrale

Aspekt dieser Epoche schlechthin erfasst. Ziel des Autors

ist es, einen repräsentativen und zugleich informativen

und anschaulichen Einblick in die geistig-religiöse Befi ndlichkeit

der (schreibenden) mittelalterlichen Menschen aus

geschichtswissenschaft licher Perspektive zu bieten. Unter

dem Titel „Gott und die Welt“ ist dabei auf die Bedeutung

religiöser Vorstellungen im Mittelalter, vor allem aber auf

deren zentralen Ausgangspunkt mittelalterlicher Religiosität

verwiesen: den Schöpfer und seine Schöpfung.

Im ersten, nun vorliegenden Teilband des Werkes behandelt

der Autor das mittelalterliche Gottesbild: Erkenntnisprobleme,

Diskussionen um Gottes Wirken als Schöpfer,

Lenker und Richter kommen dabei ebenso ausführlich

zur Sprache wie Diskurse um das göttliche Wesen, das

Trinitätsproblem, Gottesbeweise und bildliche Gottesdarstellungen.

Der in Kürze folgende zweite Teilband wird

über die materielle und personelle Schöpfung, also über den

Kosmos (Natur und Kosmos, Himmel, Paradies, Hölle und

Erde) und die Geschöpfe (Engel, Teufel, Menschen) sowie das

Heilsgeschehen, handeln. Den Abschluss des Werkes wird

ein Band über einzelne konkrete Aspekte religiöser Vorstellungen,

wie Buße und Sünde, Heilige und Wunder, Tod und

Jenseits, bilden.

Hans-Werner Goetz ist Professor für Mittelalterliche

Geschichte an der Universität Hamburg.

Das Buch richtet sich an Mittelalterhistoriker,

Kirchenhistoriker, Theologen und Kunsthistoriker.


Markus Beyeler

Geschenke des Kaisers

Studien zur Chronologie, zu den Empfängern

und zu den Gegenständen der kaiserlichen

Vergabungen im 4. Jahrhundert n. Chr.

KLIO. Beiträge zur Alten Geschichte. Beiheft e. Neue Folge

Band 18

geplant für November

2011, ca. 352 Seiten, 29 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005175-8

ca. € 89,80

Der ganze Mensch

Zur Anthropologie der Antike und ihrer

europäischen Nachgeschichte

Herausgegeben von Bernd Janowski

geplant für Dezember

2011

ca. 350 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005113-0

ca. € 99,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Die Vergabe von Geschenken durch den Kaiser an zivile und

militärische Würdenträger war von großer Bedeutung für den

Erwerb und die Sicherung der kaiserlichen Herrschaft , stellte

zugleich aber eine schwere wirtschaft liche Belastung dar.

In diesem Buch sind erstmals sämtliche noch erhaltenen

Edelmetallgegenstände des 4. Jhd. n. Chr. zusammengestellt,

die als kaiserliche Gaben anzusehen sind. Dieser

Katalog dient als Grundlage für die historische Auswertung.

Untersucht wird zunächst die Organisation von Herstellung

und Verteilung kaiserlicher Gaben in der Spätantike.

Im Gegensatz zur Auff assung der älteren Forschung wird

dabei deutlich, dass solche Objekte dezentral und in Serie

hergestellt worden sind. Es folgt eine chronologische Aufstellung

der kaiserlichen Vergabungen von Diokletian bis

Theodosius unter Berücksichtigung auch der numismatischen

Zeugnisse. Überlegungen zur sozialen und regionalen

Diversifi zierung der Empfänger runden die Darstellung ab.

Markus Beyeler hat an der Universität Bern Alte Geschichte

studiert. Derzeit ist er als selbständiger Numismatiker tätig.

Das Buch richtet sich an Althistoriker und Numismatiker.

Der Band versammelt 15 interdisziplinäre Beiträge zum

Thema „Personale Identität in der Antike“ und fragt

danach, wie das, was in der abendländischen Tradition

als Person, Bewusstsein oder Identität bezeichnet wird,

in den antiken Religionen / Kulturen aufgebaut wurde.

Die Unterschiede zu unseren Konzepten von personaler

Identität sind dabei sehr beträchtlich, aber auch in den

antiken Religionen und Kulturen nicht einfach identisch.

In den letzten zehn Jahren sind, angestoßen durch Debatten

in der Religions-und Kulturwissenschaft , auch in der Altorientalistik,

in der Ägyptologie, in der Bibelwissenschaft ,

in der Klassischen Altertumswissenschaft und in der Judaistik

neue Aspekte zur Anthropologie der Antike und ihrer

europäischen Nachgeschichte in den Vordergrund getreten,

die sich in die integrative Formel vom „ganzen Menschen“

fassen lassen. Der Band dokumentiert diese neuen Diskussionen

und ergänzt sie um die klassischen Beiträge von

E. Brunner-Traut und J.-P. Vernant.

Bernd Janowski ist Professor für Altes Testament an

der Universität Tübingen und ordentliches Mitglied der

Heidelberger Akademie der Wissenschaft en.

Das Buch richtet sich an Altertumswissenschaft ler,

Theologen, Religionswissenschaft ler und Kulturwissenschaft

ler.

15

Geschichte


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Stift ung und Staat im Mittelalter

Eine byzantinisch-lateineuropäische Quellenanthologie

in komparatistischer Perspektive

Herausgegeben von Tim Geelhaar, John Thomas

Stift ungsgeschichten

Band 6

geplant für Oktober

2011

ca. 500 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005134-5

ca. € 148,–

Juliane Schiel

Mongolensturm und Fall

Konstantinopels

Dominikanische Erzählungen im diachronen

Vergleich

Europa im Mittelalter

Band 19

geplant für Juli

2011, ca. 428 Seiten

gebunden, ISBN 978-3-05-005135-2

ca. € 99,80

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Diese Quellenanthologie präsentiert lateinische, griechische,

altenglische und anglo-französische Quellen aus

der Zeit vom 5. bis ins 15. Jahrhundert. Ihr Thema sind die

sogenannten Säkularisationen im Mittelalter.

Das wechsel seitige Verhältnis von mittelalterlichen Stift ungen

und Herrschern wird unter einem gemeinsamen Aspekt

befragt: Auf welche Weise gefährdeten staatliche Akteure in

Byzanz und im westlichen Europa den Bestand von Stiftungs-

und Kirchengut im Mittelalter? Für den lateineuropäischen

Bereich werden die großen Eingriff e ins Kirchengut

unter Karl Martell, Wilhelm II. Rufus, Johann Ohneland,

Edward I., die Enteignung des Templerordens wie auch

theoretische Texte zum Beispiel von Wilhelm von Ockham

präsentiert. Für Byzanz stehen die Eingriff e von Herakleios

und Nikephoros II. Phokas, die Entstehung der sogenannten

charistike und der freien Stift ungen sowie Rechtstraktate

etwa von Nikolaus Kabasilas im Vordergrund.

Viele Quellen haben die beiden Herausgeber des Bandes

aus sehr schwer zugänglichen Vorlagen und Archiven

zusammengetragen und erstmals ins Deutsche übersetzt.

Jede Quelle wird kommentiert und über Querverweise zu

anderen Quellen in Beziehung gesetzt.

Das Buch richtet sich an Mediävisten (Historiker,

Kirchenhistoriker) und Byzantinisten.

Zwei Krisenmomente des europäischen Spätmittelalters

stehen im Zentrum des Buches: der sogenannte „Mongolensturm“

(1241/42) und der „Fall Konstantinopels“ (1453).

Diese Geschehnisse brüskierten lateinische Weltvorstellungen

und Geschichtserwartungen: Die Mongolen zerstörten

den Traum der kreuzfahrenden Lateiner von einer vollständigen

Christianisierung der Welt unter Führung Roms. Die

Osmanen eroberten mit Konstantinopel die Stadt, die als

Erbin des letzten Weltreichs auf Erden angesehen wurde. Ihr

Untergang weckte akute Endzeiterwartungen und stellte die

christliche Historiografi e und Theologie insbesondere in

Bezug auf die heilsgeschichtliche Deutung der Osmanen vor

neue Herausforderungen. Wie diese Geschehnisse erzählt,

gedeutet und bewältigt wurden, untersucht Juliane Schiel

an dominikanischen Zeugnissen: Briefe, Chroniken,

Traktate, Reden und Predigten.

Juliane Schiel ist Oberassistentin am Historischen Seminar

der Universität Zürich.

Das Buch richtet sich an Mediävisten und

Kirchen historiker.


Akademie Verlag Herbst 2011

Lexikon der regionalen

Literaturgeschichte des Mittelalters

Tschechien

Herausgegeben von Jiří Černý, Christoph Fasbender

www.akademie-verlag.de

Das neuartige Lexikon orientiert sich aus heuristischen

Gründen an den modernen Staats- und Ländergrenzen.

Es bündelt und vermehrt das vorhandene Forschungs wissen

über die mittelalterliche Literatur anhand ihrer Zuordnung

zu konkreten geographischen Orten und den vor Ort

befi ndlichen Institutionen und Personen, die ihre Entstehung,

Überlieferung oder Rezeption veranlasst oder gefördert

haben. Ausformulierte Artikel von sach- bzw. typenbezogener

Ausführlichkeit ermöglichen eine diskursive Darstellung

der gesicherten oder zweifelhaft en Zuschreibungen von

Autoren, Werken und Handschrift en an Klöster, Kirchen,

Höfe, Stadtverwaltungen, Lateinschulen, Universitäten oder

Einzelpersonen. Ein diff erenziertes Verweissystem trägt den

spezifi schen medialen Bedingungen vormoderner Literatur,

den mitunter komplexen Zusammenhängen zwischen

Institutionen, den Wander wegen der Texte und Handschrift

en und der Mobilität der Personen, die ihre Verbreitung

im Raum förderten, Rechnung.

Der Band zur Literatur des Mittelalters innerhalb der

Grenzen der Tschechischen Republik bietet in rund

450 Artikeln kompakte Informationen über die Orte

und Institutionen, an denen sich Schrift lichkeit zwischen

dem 11. und 15. Jh. nachweisen lässt, und bindet diese

Schrift lichkeit an die Orte zurück. So wird die tatsächliche

literarische Interessenbildung der Vormoderne

erstmals sichtbar.

Das wegweisende Lexikon wird fortgesetzt mit Bänden zu

Sachsen, Thüringen, Polen/Baltikum, Rumänien/Slowakei/

Ungarn.

Christoph Fasbender ist Professor für deutsche Sprach- und

Literaturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

an der Technischen Universität Chemnitz.

Jiří Černý ist wissenschaft licher Mitarbeiter am Lehrstuhl

für Germanistik (Sektion für Mediävistik) der Philosophischen

Fakultät der Palacký Universität in Olmütz/Olomouc.

Für Mediävisten (insbesondere Literaturwissenschaft ler)

und Kirchenhistoriker.

geplant für Dezember

2011

ca. 700 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005132-1

ca. € 198,–

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Geschichte


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Stephan Flemmig

Hagiografi e und Kulturtransfer

Brigitta von Schweden und Hedwig von Polen

Orbis mediaevalis. Vorstellungswelten des Mittelalters

Band 14

geplant für November

2011, ca. 464 Seiten, 95 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-005155-0

ca. € 99,80

Christian Speer

Frömmigkeit und Politik

Städtische Eliten in Görlitz zwischen 1300 und 1550

Hallische Beiträge zur Geschichte des Mittelalters und

der Frühen Neuzeit

Band 8

geplant für Juli

2011, 771 Seiten, 54 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-005182-6

€ 118,–

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Leben, Religiosität und Verehrung von Heiligen waren im

Mittelalter überwiegend an feste Räume gebunden. Eine

Analyse dieser biographischen und hagiographischen

Kontexte erlaubt es, die Einbindung dieser Räume in das

mittelalterlich-lateinische Europa zu bewerten. Hagiographie

hatte also Anteil an kulturellen Transferprozessen

und an einem zentralen Ergebnis dieser Prozesse, der

Selbst europäisierung von Räumen. Beispielhaft wird dies

für Schweden und Polen, für die Heiligen Birgitta von

Schweden (gest. 1373) und Hedwig von Anjou (gest. 1399)

gezeigt. Birgitta, die erste päpstlich kanonisierte Heilige

Schwedens, verband in Leben und Kult genuin schwedische

und über Schweden hinausreichende Aspekte. Ihre Verehrung

erreichte früh Ostmitteleuropa und beeinfl usste in

Ansätzen die Religiosität Hedwigs. Weil eine Kanonisation

Hedwigs scheiterte, blieb ihre Verehrung räumlich eng

begrenzt, folgte dennoch Mustern, die nicht nur in Polen

wirksam wurden.

Stephan Flemmig ist wissenschaft licher Mitarbeiter am

Historischen Institut der Universität Jena.

Das Buch richtet sich an Mediävisten und

Kirchenhistoriker.

Christian Speer beschäft igt sich in seinem Buch mit der

Frage nach den lebenspraktischen Funktionen von religiösem

Handeln am Beispiel spätmittelalterlicher und

frühneuzeitlicher Frömmigkeitspraxis. Dabei legt er den

Schwerpunkt der Untersuchung auf die Wechselbeziehungen

zwischen den Ausdrucks- und Erscheinungsformen

laikaler Frömmigkeit und den politischen sowie sozialen

Interessen, Erwartungen und Bedürfnissen innerhalb einer

vormodernen Stadtgesellschaft . Er untersucht Frömmigkeitspraktiken

wie Stift en und Schenken, Memoria und

Gebet, Wallfahrten und Eintritt in ein Kloster. Die „Bühne“,

auf der sich diese Praktiken abspielten, ist die Görlitzer

Sakraltopographie mit ihren Kirchen, Klöstern, Kapellen

und Hospitälern. Das Thema sozialer und politischer

Aufstieg sowie die Möglichkeiten der Durchsetzung von

Deutungshoheiten und Geltungsansprüchen im Bereich der

Frömmigkeitspraxis werden genauso angesprochen wie die

Frage nach den Besonderheiten von Frömmigkeitspraxis,

Politik und gesellschaft lichem Wandel im frühen

16. Jahrhundert.

Christian Speer ist wissenschaft licher Mitarbeiter am

Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität

Halle- Wittenberg sowie am DFG-Projekt „Index Librorum

Civitatum“.

Das Buch richtet sich an Mediävisten (Historiker,

Kirchenhistoriker, Stadthistoriker, Landeshistoriker).


Sabine Koloch

Kommunikation, Macht, Bildung

Frauen im Kulturprozess der Frühen Neuzeit

geplant für November

2011

ca. 584 Seiten, 12 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005183-3

ca. € 99,80

Melden Sie sich am besten gleich an:

www.akademie-verlag.de/newsletter

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Die Kommunikationsthematik wird in diesem Buch erstmals

auf einer ungewöhnlich breiten Quellengrundlage

über einen Zeitraum von drei Jahrhunderten erforscht

und frauenfokussiert entfaltet. Die im Zentrum der Studie

stehenden sprachlich geschulten, belesenen und strategisch

denkenden Frauen agieren als Subjekte und Objekte

in frühneuzeitlichen Kommunikationsabläufen. Indem

die Handlungskompetenz von Frauen bewiesen wird, führt

die Untersuchung über bisherige Forschungen weit hinaus.

Sabine Koloch fragt nach Institutionen und Personen,

nach dem auf Zielgruppen bezogenen Nutzen sowie nach

Distributionsformen von Wissen. Sie ordnet mit Namen

bekannte Frauen am damaligen Wissensdiskurs beteiligten

sozialen Gruppen zu. Zu ihnen zählen Anstandsautorinnen,

Auft ragsautorinnen, Kinderautorinnen, Herausgeberinnen,

Übersetzerinnen, Adressatinnen von Widmungstexten,

Erzieherinnen, Privatlehrerinnen, Mitglieder von Sozietäten

und Amtsträgerinnen.

Sabine Koloch studierte Germanistik, Geschichtswissenschaft

en und Kunstgeschichte.

Das Buch richtet sich an Mediävisten, Frühneuzeithistoriker

sowie an Frauen- und Genderforscherinnen

und Forscher.

Mit dem Newsletter des Akademie Verlags sind sie immer gut informiert:

Sie erhalten jeden Monat exklusive Lese proben, wichtige Inhalte und einen Überblick

über alle Neuerscheinungen.

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Geschichte


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Stefan Laube

Von der Reliquie zum Ding

Heiliger Ort – Wunderkammer – Museum

geplant für August

2011

ca. 592 Seiten, 177 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004928-1

€ 89,80

Heinz Reif

Adelsgeschichten

Adel in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert

Elitenwandel in der Moderne

Band 13

geplant für November

2011

ca. 380 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005066-9

ca. € 79,80

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Das Christentum nimmt zur materiellen Kultur eine

ambivalente Haltung ein. Einerseits schöpft es sein Selbstverständnis

aus der Ablehnung oder Domestizierung

idolatrischer Praktiken, andererseits greift es in vielfältiger

Weise auf einen Kult der Dinge zurück. In exemplarischen

Untersuchungen der christlichen Dingkultur vom Spätmittelalter

bis ins 19. Jahrhundert behandelt Laube jene Räume

und Praktiken, die ein Nahverhältnis von Mensch und Ding

herstellen. Ohne die unmittelbare Anmutung der Dinge

sind weder die im Kirchenraum ausgestellten Exotika noch

die eklektisch gestalteten Reliquiare in den Heiltumssammlungen

denkbar. Die frühmoderne Wissenschaft sauff assung

verdichtete sich im Kabinett, wo gesammelte Gegenstände

in epiphanischen Momenten des Sehens und Berührens

erfahren werden konnten. Weitgehend textunabhängige,

sich in Dingen konzentrierende Medienwelten entstanden

im Dienst der Erinnerung an Luther, in der Gestalt des pietistischen

Wissenstheaters und nicht zuletzt im Programm

einer auf christliche Artefakte aufb auenden „Monumentalen

Theologie“. Das Standardwerk über Bedeutung und

Wandel auratisch aufgeladener Objekte in der christlichen

Kulturgeschichte.

Stefan Laube lehrt als Privatdozent an der Humboldt-

Universität zu Berlin.

Das Buch richtet sich an Mediävisten, Kulturwissenschaft

ler, Historiker, Kirchenhistoriker, Kunstwissenschaft

ler sowie Wissenschaft shistoriker.

Seit seiner 1978 erschienenen Studie über den „Westfälischen

Adel 1770 – 1860“ hat sich Heinz Reif kontinuierlich

mit Adelsforschung beschäft igt. Im Verlauf der Jahrzehnte

hat er durch kontinuierliche Publikationen in diesem

Forschungs feld den Ruf gewonnen, einer der führenden,

neue Forschung anregenden Historiker dieses Forschungsfeldes

zu sein. Der Band versammelt die wichtigsten

Auf sätze Heinz Reifs zur Geschichte des Adels sowie seine

bislang nicht publizierten Vorträge zu diesem Thema in

vier Abteilungen: 1. Westfälischer Adel: Der katholische

Adel Westfalens 2. Preußischer Adel: die „Junker“ 3. Adel in

Deutschland 4. Forschungsgeschichte: Probleme der Adelsforschung.

Heinz Reif war 1986 – 2009 Professor für Neuere Geschichte

an der TU Berlin und Leiter des Zentrums für Metropolenforschung/

Center for Metropolitan Studies.

Das Buch richtet sich an Neuzeithistoriker

und Adelsforscher.


Oswald Bauer

Zeitungen vor der Zeitung

Die Fuggerzeitungen (1568 – 1605) und das

früh moderne Nachrichtensystem

Colloquia Augustana

Band 28

geplant für Dezember

2011

436 Seiten, 7 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005158-1

ca. € 89,80

Monika Kubrova

Vom guten Leben

Adelige Frauen im 19. Jahrhundert

Elitenwandel in der Moderne

Band 12

geplant für Juni

2011

422 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005001-0

€ 99,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Als wichtigstes europäisches Kommunikationszentrum

nimmt Augsburg zu Beginn der Neuzeit eine herausragende

Stellung ein. Bedeutende Handelshäuser wie das der Fugger

nutzten die Infrastruktur der Post zur zeitnahen Kommunikation

mit ihren Filialen. Aktuelle Berichte jedweder Art aus

allen Regionen Europas liefen so in Augsburg zusammen.

Mit den sogenannten Fuggerzeitungen (1568–1605) ist eine

besonders eindrucksvolle Sammlung überliefert. Sie beinhaltet

über 16 000 handschrift liche Nachrichten aus ganz

Europa und den überseeischen Kolonien in Amerika und

Indien. Die vorliegende Studie analysiert den Inhalt dieser

Nachrichten und geht der Frage nach, zu welchem Zweck sie

eingefordert, gesammelt und aufb ewahrt wurden. Dabei

zeigt sich, dass die Fuggerzeitungen nur zu einem geringen

Teil wirtschaft liche Informationen enthielten. Weitaus umfangreicher

waren politische und militärische Nachrichten.

Am legendären Beispiel der Fuggerzeitungen entwickelt

der Autor ein spannendes Bild des frühneuzeitlichen

Nachrichtenwesens an der Schwelle zur Etablierung der

europäischen Zeitungslandschaft .

Oswald Bauer, Promotion am Augsburger Graduiertenkolleg

„Wissensfelder der Neuzeit. Entstehung und Aufb au

der europäischen Informationskultur“.

Das Buch richtet sich an Frühneuzeithistoriker.

In diesem Buch geht es um die Selbstpräsentationen

adeliger Frauen im Medium der Autobiographik um

1900. Die Autorin verbindet nahezu gleichgewichtig

Frage stellungen und Methoden der Adels- und der

Geschlechter geschichte. Sie wertete 36 Lebenserinnerungen

adeliger Frauen aus und stellt die Frage nach dem

„guten Leben“, das heißt nach dem Zusammenhang von

gesellschaft lichen Normen, Werten und individuellen

Erfahrungen, wobei sie die Geschichte adeliger Frauen

konsequent als Subjektgeschichte begreift . Im Zentrum der

Untersuchung stehen Bindungs- und Beziehungsgefüge

zwischen Frauen und ihren Familien, die Auskunft darüber

geben, welche (Un)Möglichkeiten eines guten Lebens für

weibliche Adelige bestanden haben. Hierüber knüpft die

Arbeit an einen allgemeinen Befund der jüngeren Adelshistoriographie

an, wonach die adelige Familie relevante

Handlungsorientierungen bereitstellte, um den Herausforderungen

der Moderne zu begegnen.

Monika Kubrova arbeitet als Lehrbeauft ragte am

Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität

Halle- Wittenberg.

Das Buch richtet sich an Forscher aus dem Bereich Adels-

und Geschlechtergeschichte sowie Neuzeithistoriker.

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Geschichte


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Zeitschriften

Geschichte der Universität

Unter den Linden 1810 – 2010

Bände 1 – 3: Biographie einer Institution, Praxis ihrer Disziplinen

Band 1

1810 – 1918

Herausgegeben von Rüdiger vom Bruch,

Heinz-Elmar Tenorth

geplant für Dezember

2011

ca. 600 Seiten, 25 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004622-8

ca. € 99,80

Band 2

1918 – 1945

Herausgegeben von Rüdiger vom Bruch,

Heinz-Elmar Tenorth

geplant für Oktober

2011

ca. 600 Seiten, 25 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004667-9

ca. € 99,80

Band 3

Von 1945 bis zur Gegenwart

Herausgegeben von Rüdiger vom Bruch,

Heinz-Elmar Tenorth

geplant für Oktober

2011

ca. 400 Seiten, 25 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004668-6

ca. € 99,80

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Die „Alma Mater Berolinensis“ wurde auf Initiative

Wilhelm von Humboldts durch König Friedrich Wilhelm

III am 16. August 1809 gegründet und nahm 1810 ihren

Forschungs- und Lehrbetrieb auf. Die „Geschichte der

Universität zu Berlin“ analysiert in den Bänden eins bis drei

zunächst die Biographie der Institution von ihren Anfängen

bis zur Gegenwart. Dabei werden einerseits die wechselnden

Gestalten der Universität in ihren Fakultäten und Instituten,

Corpus und Status der Lehrenden in ihrer universitären

Praxis und den ihnen eigenen Lebensformen dargestellt, die

andererseits zugleich in den politischen, gesellschaftlichen

und kulturellen Kontext verortet werden. In den Bänden 4

bis 6 wird die Praxis einer modernen Forschungsuniversität

beschrieben, und zwar als Praxis der universitär etablierten

Disziplinen im Kontext des universitären Fächergefüges,

innerhalb der Wissenschaftslandschaft in Berlin und im

nationalen wie internationalen Forschungs- und Reflexionszusammenhang.

Bereits erschienen:

Band 4

Genese der Disziplinen. Die Konstitution der Universität

ISBN 978-3-05-004669-3

€ 69,80

Band 5

Transformation der Wissensordnung

ISBN 978-3-05-004670-9

€ 99,80

Band 6

Selbstbehauptung einer Vision

ISBN 978-3-05-004671-6

€ 128,–

Die Bände richten sich an Neuzeithistoriker, Zeithistoriker,

Universitätshistoriker sowie Stadthistoriker.


David Petry

Reichsstädtische Reichshofratsprozesse

als frühneuzeitliche

Medienereignisse

Colloquia Augustana

Band 29

geplant für Oktober

2011, ca. 300 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-004939-7

ca. € 59,80

Jahrbuch für Wirtschaft sgeschichte

Economic History Yearbook

Heft 2 / 2011

Ursachen und Folgen der deutschen Finanzkrise von 1931

in nationaler und internationaler Perspektive /

Causes and Consequences of the German Financial Crisis

of 1931 in national and international Perspective

Herausgegeben von Carsten Burhop

geplant für Dezember

2011, ca. 250 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-05-005120-8

ca. € 74,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Im 18. Jahrhundert kam es in zahlreichen Reichsstädten zu

einer Welle von teils spektakulären und mitunter gewalttätigen

Verfassungskonfl ikten, die oft mals vor dem Wiener

Reichshofrat verhandelt und friedlich geschlichtet wurden.

Den zeitlichen Schwerpunkt der Untersuchung bildet die

Regierungszeit Karls VI. (1711 – 1740), den räumlichen die süddeutschen

Reichsstädte, vor allem Augsburg und Nürnberg.

Der Autor kann aufzeigen, wie die reichsstädtischen Reichshofratsprozesse

zu frühneuzeitlichen Medienereignissen

wurden. Er untersucht dazu die Kommunikationskanäle,

die eingesetzten Medien und die personellen Verfl echtungen

zwischen Reich und Region. Die Medienstrategien der

Prozessparteien werden ebenso analysiert wie die mediale

Selbstinszenierung der kaiserlichen Gerichtsbarkeit. Seine

Untersuchung der zeitgenössischen Publizistik macht

deutlich, dass das frühe 18. Jahrhundert eine Phase des

Medienwandels hin zu einem verstärkten Gebrauch der

Druckmedien war.

David Petry studierte Geschichte und Germanistik an

der Universität Erlangen, Promotion an der Universität

Augsburg.

Das Buch richtet sich an Frühneuzeithistoriker.

Aus dem Inhalt:

I. Abhandlungen und Studien

• Carsten Burhop: The Historiography of the 1931 Crisis in

Germany

• Gary Richardson/Patrick Van Horn: Fetters of Debt,

Deposit, or Gold during the Great Depression? The International

Propagation of the Banking Crisis of 1931

• Dieter Ziegler: Nationalisation and Re-Privatization of the

German Great Banks 1931 – 1937

• Harald Wixforth: Die Rolle der Reichskreditgesellschaft in

der Bankenkrise

• Monia Manâa: Die Wirtschaft skrise von 1931 als

Wendepunkt? Deutschlands Weg vom organisierten

zum regulierten Kapitalismus

23

Geschichte


Geschichte

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Marx-Engels-Jahrbuch 2010

Herausgegeben von der Internationalen Marx-Engels-Stift ung

Redaktion: Gerald Hubmann und Claudia Reichel (Berlin),

Galina Golovina (Moskau) und Beatrix Bouvier (Bonn)

24

geplant für Juli

2011

220 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005073-7

€ 39,80

(Fortsetzungspreis € 34,80)

Pluralität der Perspektiven und

Einheit der Wahrheit im Werk

von G. W. Leibniz

Beiträge zu seinem philosophischen,

theologischen und politischen Denken

Herausgegeben von Friedrich Beiderbeck und

Stephan Waldhoff

geplant für Juli

2011

XVIII, 289 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-004466-8

€ 69,80

Das Jahrbuch versteht sich als akademisches Forum der

wissenschaft lichen Marx-Debatte und will zur Erschließung

des enzyklopädischen Œuvres der beiden Autoren beitragen.

Neben den Abhandlungen wird in Rezensionen,

Tagungs- und Länderberichten der aktuelle Stand der

Marx-Forschung dokumentiert. In historischer Perspektive

sollen Beiträge das ideelle Umfeld des Marx’schen

Denkens, seiner Zeit und ihres Problemhorizontes sowie

Quellen zu Leben und Werk rekonstruieren. Im diesem

Zusammenhang werden die Kontexte der editorischen

Arbeit an der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe

(MEGA) dokumentiert. Es werden Nachträge, Korrigenda,

ergänzende Dokumente und Archivmaterialien veröff

entlicht und Probleme der editorischen Arbeit erörtert.

Mit Beiträgen von:

Harald Bluhm, Martin Hundt, Skadi Krause,

Thomas Kuczynski, Manfred Lauermann, Carmen Platonina,

Lucia Pradella, Hanno Strauß und Thomas Welskopp.

Gottfried Wilhelm Leibniz war der vielleicht letzte europäische

Denker, der das Wissen und den gelehrten Diskurs

seiner Zeit noch überblicken konnte. Dabei leitete ihn die

Überzeugung, dass die Wahrheit erst in der Pluralität der

Perspektiven erfahrbar werde. Dieses ebenso spannungsreiche

wie produktive Verhältnis von Einheit und Pluralität

erkunden die Autoren der Beiträge auf drei im Leibniz’schen

Werk eng miteinander verbundenen Gebieten: der Philosophie,

der Theologie und dem politischen Denken.

Ausgehend von den philosophischen Grundlagen wird die

Theologie in Leibniz’ Gesamtkonzept der Wissenschaft en

und besonders angesichts seiner Auseinandersetzung mit

der religiösen Pluralität untersucht, seine Bemühungen

um die Vereinigung der christlichen Konfessionen und

sein Interesse für fremde Religionen und Kulturen.

Sein politisches Denken und seine politische Tätigkeit

bilden den Prüfstein für die angestrebte Verbindung von

Theorie und Praxis. Ein Merkmal mehrerer Beiträge ist die

präzise Arbeit an Texten zu China, zur Auseinandersetzung

mit Thomasius und zum ökumenischen Gespräch, die erst

seit kurzem oder noch gar nicht in einer kritischen Edition

vorliegen.

Mit Beiträgen von:

Luca Basso, Friedrich Beiderbeck, Daniel J. Cook,

Nora Gädeke, Ursula Goldenbaum, Wenchao Li, Rüdiger Otto,

Hans Poser, Patrick Riley, Jaime de Salas, Brigitte Saouma,

Heinrich Schepers, Martin Schneider, Lloyd Strickland und

Stephan Waldhoff .


www.akademie-verlag.de/philosophie

Andreas Arndt

Karl Marx

Versuch über den Zusammenhang seiner Theorie

geplant für November

2011

ca. 300 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-004691-4

ca. € 49,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Gegenstand des Buches ist die Marx’sche Theorie in ihrer

Gesamtheit. 1985 zuerst erschienen und seit vielen Jahren

vergriff en, gilt es inzwischen als Standardwerk.

Es versucht, eine Zwischenbilanz der Interpretation und

Edition im Blick auf den Zusammenhang der Marxschen

Theorie in ihrer Entwicklung und Systematik zu ziehen.

Besondere Aufmerksamkeit fi nden die Philosophie betreffende

Probleme, wobei die Untersuchung sich jedoch nicht

von einem restringierten Philosophieverständnis leiten

lässt, sondern das Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft

en bei Marx selbst zu erkunden versucht. Ein Nachwort

zur zweiten Aufl age verweist auf neuere Literatur und

aktuelle Probleme einer Darstellung des Zusammenhangs

der Marxschen Theorie.

Andreas Arndt ist Professor für Philosophie an der

Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zugleich ist er Mitglied des Philosophischen Instituts

der Humboldt-Universität und Leiter der Schleiermacherforschungsstelle

an der Berlin- Brandenburgischen

Akademie der Wissenschaft en. Als Präsident der

Internationalen Hegel-Gesellschaft (seit 1992) ist er

Mitherausgeber des „Hegel-Jahrbuchs“ und der Reihe

„Hegel-Forschungen“ im Akademie Verlag.

Aus dem Inhalt:

1. Theoriebildungsprozesse bei Marx bis 1846

2. Historischer Materialismus

3. Philosophie und Ökonomiekritik

4. Das System der Kritik der politischen Ökonomie

5. Dialektik

Das Buch richtet sich an Philosophen, Politik- und Sozialwissenschaft

ler.

25

Philosophie


Philosophie

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Werkprofi le

Philosophen und Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts

Diese Reihe versammelt textnahe Interpretationen von

umfassenden Werkkomplexen einzelner Philosophen und

Literaten des 17. und 18. Jahrhunderts.

Im Fokus stehen Werke von Autoren, die in den Diskussionen

ihrer Zeit als Anreger von Innovationen oder als

Hersteller von Synthesen eine gewichtige Rolle spielten,

ohne dass die Forschung deren Bedeutung bislang hinreichend

wahrgenommen hätte.

Johann Georg Sulzer (1720 – 1779)

Aufk lärung zwischen Christian Wolff und

David Hume

Herausgegeben von Frank Grunert und Gideon Stiening

Werkprofi le

Band 1

geplant für Oktober

2011

ca. 300 Seiten, 1 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005174-1

ca. € 99,80

26

Bei den in den Bänden der Reihe publizierten Analysen geht

es um eine genaue Rekonstruktion der internen Strukturen

eines Œuvres und der Diskussion seiner theoretischen

Leistungen im Kontext des jeweiligen zeitgenössischen

Problem horizontes. In der doppelten Perspektive eines

internen wie externen Blicks werden neue sachliche Einzelheiten

ebenso aufgedeckt wie die Genese und die Produktivität

von Theoriezusammenhängen, wodurch neue Grundlagen

für die Erschließung der intellektuellen Kultur des

17. und 18. Jahrhunderts entstehen.

Johann Georg Sulzer gehörte zu den prägenden Gestalten der

europäischen Aufk lärung in den 1750er und 1760er Jahren,

sowohl in der Philosophie als auch in einer Reihe von Einzelwissenschaft

en – wie der Mathematik und der Pädagogik

– sowie im Kontext literarischer und ästhetischer Diskurse.

Federführend nahm er an den wichtigen Debatten, Kontroversen

und Forschungsentwicklungen teil, die etwa in Berlin,

in Leipzig oder in Paris die Aufk lärung beschäft igte.

Der vorliegende Band versammelt Studien von Philosophen,

Literaturwissenschaft lern und Wissenschaft shistorikern

zu allen Werkbereichen Sulzers, insbesondere zur lange

Zeit vernachlässigten Erkenntnistheorie und Psychologie.

Zugleich wird seine bislang weitgehend unbekannte praktische

Philosophie diskutiert. Darüber hinaus werden auch

Sulzers Sprach- und Kunsttheorie sowie seine Enzyklopädistik

analysiert.

Mit Beiträgen von:

Élisabeth Décultot, Werner Euler, Frank Grunert,

Jutta Heinz, Marion Heinz, Dieter Hüning, Heiner Klemme,

Hans-Peter Nowitzki, Udo Roth, Gideon Stiening, Udo Thiel,

Achim Vesper und Falk Wunderlich.

Frank Grunert ist wissenschaft licher

Mitarbeiter am Interdisziplinären Zentrum

für die Erforschung der Europäischen

Aufk lärung der Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg.

Gideon Stiening ist Privatdozent für Neuere

deutsche Literatur am Institut für deutsche

Philologie der Ludwig Maximilians-

Universität München.

Das Buch richtet sich an Philosophie- und

Wissenschaft shistoriker.


Charles Fourier

Über das weltweite soziale Chaos

Herausgegeben von Hans-Christoph Schmidt am Busch

Schrift en zur europäischen Ideengeschichte

Band 6

geplant für November

ca. 230 Seiten, 1 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004914-4

ca. € 59,80

Skeptizismus und Metaphysik

Herausgegeben von Markus Gabriel

Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Sonderband

Band 28

geplant für Oktober

2011

ca. 350 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005171-0

ca. € 69,80

(für Abonnenten der DZPhil ca. € 59,80)

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Die vorliegende Auswahl von Texten des französischen

Sozial philosophen und utopischen Sozialisten Charles

Fourier (1772 – 1837) erfüllt im Wesentlichen zwei Funktionen:

Zum einen thematisiert sie die wesentlichen Aspekte

und die gedankliche Struktur von Fouriers weitreichendem

Œuvre; zum anderen macht sie verständlich, welche Überlegungen

Fouriers aus welchen Gründen für heutige Leser

oder Theoretiker anregend oder anschlussfähig sind.

Zu den Fourier’schen Themen, die in diesem Band behandelt

werden, zählen das Ideal einer exakten Sozialwissenschaft

; die Grundzüge der Anthropologie; die „neue Welt“

der Liebe und des Konsums; die Relevanz der Arbeit für ein

gelingendes Leben; die Grundstruktur nicht-entfremdeter

Gesellschaft en; die Kritik an der Philosophie, den (nichtexakten)

Wissenschaft en und „der Industrie“.

Zahlreiche der im Band versammelten Texte werden

erstmals auf Deutsch publiziert.

Hans-Christoph Schmidt am Busch lehrt als Privat dozent

am Philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-

Universität Münster und ist Leiter eines Projekts zur Sozialphilosophie

von Charles Fourier am Institut für Philosophie

der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Philosophiehistoriker,

Politik- und Sozialwissenschaft ler.

Die im Zuge der Deklaration eines „nachmetaphysischen

Zeitalters“ für überzogen gehaltenen epistemologischen

Ansprüche der klassischen Metaphysik scheinen sich vor

allem auch in der Auseinandersetzung mit skeptischen

Argumenten bzw. Paradoxien tatsächlich als unhaltbar

herauszustellen.

Doch der Anschein trügt, wie die Beiträge des vorliegenden

Sammelbandes ausführlich darlegen. Neueste Arbeiten

auf dem Gebiet der theoretischen Diagnose des Ursprungs

skeptischer Argumente bzw. Paradoxien zeigen deutlich,

dass gerade den dominanten neuzeitlichen Formulierungen

skeptischer Probleme metaphysische Voraussetzungen

zugrunde liegen, die von den großen Projekten der Metaphysik

nicht geteilt werden.

Mit Beiträgen von:

Jarnes Conant, Michael Forster, Paul Franks, Hans Friedrich

Fulda, Markus Gabriel, Leo Groarke, Jens Halfwassen,

Anton Friedrich Koch, Dominik Perler, Jens Rometsch,

Klaus Vieweg, Jörg Volbers, Michael Williams und

Stephan Zimmermann.

Markus Gabriel ist Professor für Erkenntnis theorie,

Philosophie der Neuzeit und der Gegenwart an der

Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Das Buch richtet sich an Philosophen und

Philosophiehistoriker.

27

Philosophie


Philosophie

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Peter Vogt

Kontingenz und Zufall

Eine Ideen- und Begriff sgeschichte

Mit einem Vorwort von Hans Joas

geplant für September

2011, ca. 700 Seiten

170 x 240 mm, gebunden

ISBN 978-3-05-005210-6

ca. € 59,80

Michael Städtler

Kant und die Aporetik moderner

Subjektivität

Zur Verschränkung historischer und systematischer

Momente im Begriff der Selbstbestimmung

geplant für August

ca. 650 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005180-2

ca. € 99,80

28

In den letzten Jahrzehnten sind die Begriff e und Themen

von Kontingenz und Zufall geradezu zu einem Modethema

der Geistes- und Sozialwissenschaft en geworden, in der

Philosophie, aber auch in der Geschichtswissenschaft und

in der Soziologie.

Doch was genau ist unter Kontingenz oder Zufall zu

verstehen? Dieser Frage widmet sich Peter Vogts Buch, in

dem erstmals in einer möglichst vollständigen und zugleich

für zeitliche und disziplinäre Grenzen off enen Weise analysiert

wird, wie die Begriff e und Themen von Kontingenz und

Zufall in der Begriff s- und Ideengeschichte von der Antike

bis in die unmittelbare Gegenwart verhandelt werden.

Peter Vogt habilitierte sich 2010 am Max-Weber-Kolleg der

Universität Erfurt.

Das Buch richtet sich an Philosophen und

Philosophiehistoriker.

In Form eines kritischen Kommentars der Schrift en

Kants seit dessen „Kritik der reinen Vernunft “ verfolgt

Michael Städtler den begriffl ichen Ort von Subjektivität,

aus gehend von der Geschichtsphilosophie, durch Politik,

Recht, Moral, Erkenntnistheorie und Teleologie hindurch

zurück in ihren intelligiblen Kern. Dabei werden Bruchstellen

der Kant’schen Theorie zugespitzt und exponiert, um

an ihnen Momente oder Desiderate historischer Erfahrung

sichtbar zu machen. Damit plädiert der Autor für einen

kritisch gewendeten Subjektbegriff , der selbst praktisch und

historisch vermittelt ist. Kants Wendung zur Kulturgeschichte

in der „Kritik der Urteilskraft “ bietet Anknüpfungspunkte für

den Gedanken, durch kollektives vernunft geleitetes Handeln

die objektiven Bedingungen des Handelns selbst aus Vernunft

zu gestalten.

Michael Städtler ist Privatdozent im Exzellenz cluster

„Politik und Religion in den Kulturen der Vormoderne und

der Moderne“ der Westfälischen Wilhelms-Universität

Münster.

Das Buch richtet sich an Philosophen und

Philosophiehistoriker.


Evolution

Theorie, Formen und Konsequenzen eines

Paradigmas in Natur, Technik und Kultur

Herausgegeben von Volker Gerhardt, Klaus Lucas und

Günter Stock

geplant für September

2011

ca. 260 Seiten, 59 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005192-5

ca. € 69,80

Bilder – Sprache – Künste

Nietzsches Denkfi guren im Zusammenhang

Herausgegeben von Renate Reschke

Band 18

Nietzscheforschung

Jahrbuch der Nietzsche-Gesellschaft

geplant für Oktober

2011

ca. 350 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005089-8

€ 119,–

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Über die Geltung der Evolutionstheorie für den Bereich der

lebendigen Natur besteht Einigkeit. Doch man kann auch

fragen, ob und inwieweit sie sich auf andere Bereiche übertragen

lässt. So wird heute der Kultur nicht nur eine Stellung

im Prozess der Evolution zuerkannt, sondern es werden

auch besondere Gesetze der kulturellen Evolution ermittelt.

Zwar ist die Evolutionstheorie im strengen Sinne keineswegs

eine globale Totaltheorie für kontinuierliche Entwicklungsprozesse

jedweder Art. Gleichwohl ist es reizvoll und ertragreich,

den Gemeinsamkeiten von Natur, Technik und Kultur

in der Perspektive der Evolution nachzugehen.

Dies ist das Ziel des vorliegenden, im Auft rag der Berlin-

Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft en

erarbeiteten Bandes. Die historischen, methodologischen

und systematischen Dimensionen der Evolutionstheorie

werden interdisziplinär vermessen. Es zeigt sich, dass

tatsächlich viele Prozesse in Technik und Kultur auff ällige

Analogien zu den Entwicklungsprozessen der Natur haben.

Das gilt für die großen technischen Veränderungen unserer

Welt ebenso wie die für das Entstehen und Vergehen von

Ideologien und kulturellen Umwälzungen.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Wissenschaft shistoriker

und Kulturwissenschaft ler.

Literaten, Maler, Bildhauer und Musiker, aber auch Architekten

und Kulturkritiker vor allem in Deutschland und

Frankreich haben von der Jahrhundertwende bis in die

ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts in Nietzsche den

Philosophen-Künstler gesehen und den Kunstcharakter

seiner Sprache und deren intensive Bildlichkeit entdeckt. In

„Also sprach Zarathustra“ fanden sie eine Bild-, Zeichen- und

Metaphernwelt vor, die nicht nur zur literarischen Interpretation

und zur künstlerischen Gestaltung reizte, sondern in

der eine lebensweltliche Philosophie durch Bild und Sprache

dem Geist der Zeit in einer Weise Ausdruck zu geben schien,

dessen ästhetische Dimension bis dahin unter schätzt worden

war. Darüber hinaus sahen viele Künstler in Nietzsche

die tragische Verfasstheit des modernen Menschen repräsentiert

und sich selbst durch ihn bestätigt. Philosophen

taten sich lange schwer, Nietzsches Sprache als Thema ihres

Faches zu begreifen.

Seit einigen Jahren geben die Erkenntnisse der modernen

Bildwissenschaft (en) auch der Nietzsche-Forschung

neue Perspektiven und gewinnen an Bedeutung. Im vorliegenden

Band geben renommierte Fachwissenschaft ler

Ein blicke in neueste Forschungsergebnisse.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Literaturwissenschaft

ler und Kulturwissenschaft ler.

29

Philosophie


Philosophie

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Profi le negativistischer

Sozialphilosophie

Ein Kompendium

Herausgegeben von Andreas Hetzel, Burkhard Liebsch

und Hans Rainer Sepp

Deutsche Zeitschrift für Philosophie. Sonderband

Band 32

geplant für November

ca. 400 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-05-005193-2

ca. € 59,80

(für Abonnenten der DZPhil ca. € 49,80)

Ideenpolitik

Geschichtliche Konstellationen und

gegenwärtige Konfl ikte

Herausgegeben von Harald Bluhm, Karsten Fischer und

Marcus Llanque

geplant für September

2011

ca. 600 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005099-7

ca. € 69,80

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Die Beiträge dieses Buches unternehmen den Versuch,

Praktische Philosophie in Begriff en einer negativistischen

Sozialphilosophie zu rekonstruieren, die ein breites

Spek trum von Phänomenen negativer Sozialität in

ihrem eigenen Recht (und nicht nur als Mangelzustände)

beschreibt und dabei davon ausgehen muss, dass sich diese

Phänomene nicht in einer voll integrierten Gemeinschaft

oder Gesellschaft aufh eben lassen.

Eine solche Sozialphilosophie geht den Gründen für die

Irreduziblität des Negativen einerseits auf einer begriff -

lichen Ebene, andererseits aber auch in konkreten

historisch- sozialphilosophischen, lexikalisch angeordneten

Analysen nach – von der Alterität des Anderen über Hass

und Indiff erenz, Schweigen und Stigmatisierung bis hin zu

verfehlter Anerkennung bzw. Verachtung und Willkür.

Diese Analysen sind von der Überzeugung getragen, dass

ohne „Reibung“ an jenen Phänomenen auch ein Leben

im Zeichen des Guten oder Gerechten jeglichen Halt an

einem leibhaft igen In-der-Welt-Sein verlieren muss, und

dass es nicht nur darauf ankommt, dass wir unaufh ebbarer

Negativität ausgesetzt sind, sondern auch darauf zu verstehen,

wie das der Fall ist und welche Spielräume des Verhaltens

sich uns dennoch darin eröff nen.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Politik- und

Sozialwissenschaft ler.

Ideenpolitik: das bringt eine bestimmte Richtung der

ideengeschichtlich orientierten Politischen Theorie auf den

Begriff , für die besonders das Werk von Herfried Münkler

steht. Die Theorie der Politik bedarf der historischen

Vergewisserung, um als Ideenreservoir für zeitgenössische

Problemlagen dienen zu können. Die Auslegung der ideengeschichtlichen

Tradition in Gestalt von Texten, Symbolen

und Mythen wirft nicht nur ein Licht auf das politische

Denken der Gegenwart, es bereitet auch ideenpolitische

Interventionen der Zukunft vor.

Mit Beiträgen von:

Ulrich Bartosch, Udo Bermbach, Klaus von Beyme,

Harald Bluhm, Hartmut Böhme, Matthias Bohlender,

Horst Bredekamp, Hubertus Buchstein, Paula Diehl,

Andreas Dörner, Mathias Eichhorn, Iring Fetscher,

Karsten Fischer, Timm Genett, Michael Th. Greven,

Hans Grünberger, Jens Hacke, Gerald Hubmann,

Marcus Llanque, Reinhard Mehring, Wolfgang Merkel,

Friedhelm Neidhardt, Wilfried Nippel, Raimund Ottow,

Peter Paret, Alois Riklin, Hartmut Rosa, Rainer Schmalz-

Bruns, Rudolf Stichweh, Grit Straßenberger, Hans Vorländer,

Felix Wassermann, Siegfried Weichlein und Michael Zürn.


Wolfgang Welsch

Immer nur der Mensch?

Skizzen zu einer anderen Anthropologie

geplant für Oktober

2011

ca. 320 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005269-4

ca. 49,80

Natur und Geist

Über ihre evolutionäre Verhältnisbestimmung

Herausgegeben von Christian Tewes und Klaus Vieweg

geplant für Oktober

2011

ca. 300 Seiten, 6 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005176-5

ca. € 69,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Fast 25 Jahre nach seinem Bestseller „Unsere postmoderne

Moderne“ legt Wolfgang Welsch eine neuartige

und tiefer gehende Infragestellung der Moderne vor.

Als zentral für die Moderne sieht er das anthropische

Prinzip an: In allem ist vom Menschen auszugehen, alles ist

auf den Menschen zu beziehen; der Mensch ist das Maß der

Welt, die Welt ist Menschenwelt – und nichts sonst, nichts

darüber hinaus.

Dem stellt er kritisch eine Reihe von Phänomenanalysen

und die Skizze einer Anthropologie auf evolutionärer

Grundlage entgegen. Indem nicht die Welt vom Menschen

her, sondern zuerst einmal der Mensch von der Welt her

zu begreifen ist, ist den anthropischen Spiegelspielen der

Moderne der Boden entzogen, und eine neue Denklandschaft

zeichnet sich ab.

Wolfgang Welsch ist Professor für Theoretische

Philosophie am Institut für Philosophie der Friedrich

Schiller- Universität Jena.

Das Buch richtet sich an Philosophen und Anthropologen.

Im Zentrum dieses innovativen Bandes steht die Frage,

wie unter Zugrundelegung der Evolutionstheorie Natur

und Geist in ihrem Verhältnis zueinander und in ihren

verschiedenen Ausgestaltungen bestimmt werden können.

Was leistet die evolutionäre Forschungsperspektive

beispiels weise zur Aufk lärung humanspezifi scher Charakteristika

oder auch zur Entstehung und Bewertung von

ästhetischer Erfahrung und Vernunft ?

Einerseits treten vielfältige geistig-kognitiven Fähigkeiten

des Menschen schon im Tierreich in verschiedenen

Vorformen und Variationen auf, so dass eine evolutionäre

Kontinuität immer besser belegt werden kann. Andererseits

zeichnet sich bereits die natürliche Evolution durch

die Hervorbringung vielfältiger emergenter Entitäten und

Eigenschaft en aus, was bedeutet, dass sowohl ihre durch

Selbst- und Fremdbezüglichkeit charakterisierten Strukturen

als auch ihr Verhalten durch eine spezifi sche Form von

qualitativer Neuheit geprägt sind.

Mit Beiträgen von:

Arnold Berleant, Ralf Beuthan, Eckart Förster,

Yvonne Förster, Michael Forster, Vittorio Hösle,

Christian Illies, Ryosuke Ohashi, Joëlle Proust,

Isidoro Reguera, Christian Spahn, Christian Tewes,

Evan Thompson, Dieter Wandschneider, Klaus Vieweg

und Annett Wienmeister.

Das Buch richtet sich an Philosophen, Anthropologen und

Kulturwissenschaft ler.

31

Philosophie


Philosophie

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Pfl ichtlektüre für Studierende

Klassiker Auslegen

Herausgegeben von Otfried Höff e

In der Reihe „Klassiker Auslegen“

werden die bedeutendsten Werke

der Philosophiegeschichte in

Form kooperativer Kommentare

von international renommierten

Philosophen unter verschiedenen Blickwinkeln

entschlüsselt und kommentiert. Dabei folgen

sämtliche Bände der Reihe dem inneren Aufb au

der betreff enden Klassikerwerke.

In 12 bis 15 Beiträgen erschließen sich unter

verschiedenen Blickwinkeln die großen Themen

der Philosophie ohne den zeitraubenden Gang

Immanuel Kant:

Schrift en zur Geschichtsphilosophie

Herausgegeben von Otfried Höff e

Klassiker Auslegen

Band 46

geplant für Oktober

2011, ca. X, 230 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-004683-9

ca. € 24,80

32

durch die Sekundärliteratur und bilden so eine

Pfl ichtlektüre für Studierende, Hochschullehrer

und Forscher.

Herausgegeben wird die einschlägige

Reihe von einem der

produktivsten und einfl ussreichsten

Denker der Gegenwart:

Otfried Höff e ist Professor

für Philosophie und Leiter der

Forschungsstelle Politische

Philosophie an der Eberhard Karls-Universität

Tübingen.

In seiner Geschichtsphilosophie, insbesondere der „Idee zu

einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“,

erforscht Kant die Geschichte nicht in der bunten Fülle der

Geschehnisse. Diese Aufgabe überlässt er der „eigentlichen

bloß empirisch abgefassten Historie“. Er betrachtet die

Geschichte vielmehr, insoweit sie für den Menschen als

praktisches Vernunft wesen von Interesse ist. Dabei wahrt

er den Zusammenhang mit der transzendentalen Vernunft -

kritik und fragt, unter welchen erfahrungsunabhängigen

Bedingungen der Gang der Geschichte als vernünft ig, als

sinnvoll erscheint. So wirft Kant jene Sinnfrage auf, die von

den empirischen Geschichtswissenschaft en weder gestellt

noch beantwortet wird.

Mit Beiträgen von:

Karl Ameriks, Reinhard Brandt, Volker Gerhardt,

Otfried Höff e, Christoph Horn, Patrick Kain,

Pauline Kleingeld, Jane Kneller, Dieter Langewiesche,

Jean-Michel Muglioni, Alessandro Pinzani und

Wolfgang M. Schröder.

Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten der

Philosophie und Geschichtswissenschaft en.


Platon: Phaidon

Herausgegeben von Jörn Müller

Klassiker Auslegen

Band 44

geplant für September

2011

VII, 209 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-004681-5

ca. € 24,80

Platon: Symposion

Herausgegeben von Christoph Horn

Klassiker Auslegen

Band 39

geplant für November

2010

ca. X, 243 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-004345-6

ca. € 24,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Platons „Phaidon“ stellt eindringlich dar, wie Sokrates im

Angesicht des Todes seine philosophische Lebensführung

und seine Überzeugung von der Unsterblichkeit der Seele

rational rechtfertigt. In seinem Dialog entfaltet er nahezu

das gesamte Spektrum platonischen Philosophierens, das

Psychologie, Naturphilosophie, Epistemologie, Ontologie,

Metaphysik und Mythos miteinander verzahnt. Die

existenziell-dramatische Gestalt und der argumentativphilosophische

Gehalt des Werks erfordern verschiedene

Interpretations zugänge zur sachgerechten Erschließung des

Textes.

Der vorliegende Band liefert einen kooperativen

Kommentar, in dem in komplementärer Weise philosophische,

philologische und religionswissenschaft lich

informierte Zugänge zum „Phaidon“ zu Wort kommen.

Der Leser erhält so einen fundierten Einblick in alle

Facetten dieses wirkmächtigen Klassikers.

Mit Beiträgen von:

Michael Bordt, Kenneth Dorter, Michael Erler,

Dorothea Frede, Lloyd P. Gerson, Christoph Horn,

Filip Karfí k, Theo Kobusch, Bernd Manuwald, Jörn Müller,

Christian Schäfer und Benedikt Strobel.

Jörn Müller ist Privatdozent und Akademischer Rat am

Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie des Instituts für

Philosophie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Das „Symposion“ ist einer der bekanntesten Dialoge

Platons. In meisterhaft er literarischer Form wird hier ein

Trink gelage dargestellt, bei welchem der Tragödiendichter

Agathon und seine Gäste Reden zu Ehren des Gottes Eros

halten sollen. Diese Reden heben ganz unterschiedliche

begriffl iche und phänomenologische Aspekte der Liebe

hervor. Von philosophischem Interesse ist das „Symposion“

neben Platons Theorieansätzen zum Thema Liebe besonders

wegen seiner Darstellung der Ideentheorie.

Die Forschung zu diesem platonischen Dialog hat in den

letzten Jahren eine neue Dynamik bekommen, die sich

in dem vorliegenden Band spiegelt, der in Form eines

kooperativen Kommentars 12 Originalbeiträge international

renommierter Philosophen vereint.

Mit Beiträgen von:

Pierre Destrée, Dorothea Frede, Christoph Horn,

Nora Kreft , Bernd Manuwald, Jörn Müller, Christian Pietsch,

C. D. C. Reeve, Frisbee Sheffi eld, Kurt Sier, Simon Weber

und Jula Wildberger.

Christoph Horn ist Professor für Praktische Philosophie

und Philosophie der Antike an der Rheinischen Friedrich-

Wilhelms-Universität Bonn.

33

Philosophie


Philosophie

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Aristoteles: Politik

Herausgegeben von Otfried Höff e

Klassiker Auslegen

Band 23

Friedrich Nietzsche:

Also sprach Zarathustra

Herausgegeben von Volker Gerhardt

Klassiker Auslegen

Band 14

Ludwig Wittgenstein:

Philosophische Untersuchungen

Klassiker Auslegen

Band 13

34

bereits erschienen

2., bearbeitete Aufl age 2011

VII, 191 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005172-7

€ 24,80

geplant für Oktober

2., bearbeitete Aufl age 2011

ca. XIII, 310 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-004938-0

ca. € 24,80

geplant für Oktober

2., bearbeitete Aufl age 2011

ca. VIII, 250 Seiten

broschiert

ISBN 978-3-05-005147-5

ca. € 24,80

Die „Politik“ des Aristoteles ist der Gründungstext der

politischen Philosophie: die erste systematische Abhandlung

über den Staat, seine Verfassung und seine ökonomischen

Grundlagen. Nach einer Analyse des Begriff s der

Herrschaft entfaltet Aristoteles die These, dass der Mensch

von Natur aus ein politisches Lebewesen sei. Die staatliche

Gemeinschaft wird als eine autarke Einheit verstanden, die

das gute Leben ihrer Bürger ermöglichen soll. Aristoteles

untersucht ein weites Themenspektrum, das von Bürgertugenden

und Gesetzen über die Einrichtung, den Wandel

und die Erhaltung von Verfassungen bis zum Entwurf eines

Idealstaates reicht.

Der kooperative Kommentar rekonstruiert in 12 Originalbeiträgen

die Argumentation des vielschichtigen Textes,

bettet die zentralen Fragen in den historischen und systematischen

Zusammenhang ein und fordert dazu heraus,

die aristotelischen Lehrstücke kritisch weiterzudenken.

Friedrich Nietzsche hielt seine philosophische Dichtung

„Also sprach Zarathustra“ für so wichtig, dass er glaubte,

mit diesem Buch werde eine neue Zeitrechnung beginnen.

Die im Stil eines „neuen Evangeliums“ vorgetragene Vision

eröff net einen erstrangigen Zugang zu Nietzsches Werk,

denn hinter der Maske des wiederbelebten persischen Propheten

spricht Nietzsche vieles aus, was in seinen aphoristischen

und essayistischen Werken nur angedeutet ist. Diese

Dichtung kann als Kommentar zu den philosophischen

Prosatexten Nietzsches gelesen werden.

Im vorliegenden Band wird der Handlungsfaden des

„Zarathustra“ verfolgt, und neben einer Einführung

werden die wichtigsten Themen in eingehender Analyse

vorgeführt: Wille zur Macht, Umwertung aller Werte,

Übermensch und ewige Wiederkehr des Gleichen.

Wittgensteins „Philosophische Untersuchungen“ sind mit

ihrem philosophiekritischen Feuer, ihrer aphoristischen

Brillanz, ihren griffi gen Bildern, ihrer argumentativen

Verbissenheit zum mehrdeutig verwendbaren Kultbuch geworden,

das unterschiedliche Bekenntnisse zu Aufgabe und

rechtem Stil der Philosophie eint. Darüber wird leicht vergessen,

dass die klare Sprache, die manifeste Ernsthaft igkeit

und die gedankliche Strenge dem Leser die Aufgabe stellen,

sich um ein begründetes Textverständnis zu bemühen.

Der Band zeigt, wie sehr es sich lohnt, die großen sprachphilosophischen

und anthropologischen Themen des

Werkes methodisch diszipliniert zu erschließen.

Mit Beiträgen von:

Stewart Candlish, Noel Fleming, Hans-Johann Glock,

Klaus Puhl, Richard Raatzsch, Eike von Savigny,

Oliver R. Scholz, Joachim Schulte.


Hans-Georg Gadamer:

Wahrheit und Methode

Herausgegeben von Günter Figal

Klassiker Auslegen

Band 30

geplant für Oktober

2., bearbeitete Aufl age 2011

VIII, 219 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-05-005107-9

ca. € 24,80

Töten

Aff ekte, Akte und Formen

Herausgegeben von Christoph Wulf und Jörg Zirfas

Paragrana

Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie

H e ft 1 / 2 0 1 1

geplant für Oktober

2011

ca. 280 Seiten

ISBN 978-3-05-005265-6

€ 29,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

In seinem 1960 erschienenen Hauptwerk „Wahrheit und

Methode“ nimmt Gadamer die bis in die Antike zurückreichende

hermeneutische Tradition auf, um vor allem im

Anschluss an Hegel und Heidegger eine philosophische

Hermeneutik zu begründen. Das Buch brachte seinem

Autor internationalen Ruhm, und die philosophische

Hermeneutik ist eine der maßgeblichen Konzeptionen

der neueren Philosophie geworden. Nach wie vor bildet

„Wahrheit und Methode“ den Ausgangspunkt für eine

philosophische Klärung des Verstehens und seiner von

Gadamer behandelten Ausprägungen in Kunst, Geschichte

und Sprache.

Der vorliegende Band rekonstruiert und diskutiert in

Form eines kooperativen Kommentars, der Gliederung

des Werkes folgend, Gadamers Gedankengang, zeigt aber

auch die Perspektiven einer Philosophie auf, die sich

gegenüber ihrem eigenen hermeneutischen Charakter

nicht verschließt.

Mit Beiträgen von:

Damir Barbaric, Donatella di Cesare, Luca Crescenzi,

Guy Deniau, Ralf Elm, Günter Figal, Hans-Helmuth Gander,

Arnd Kerkhecker, Friederike Rese, John Sallis,

Dennis J. Schmidt und Michael Steinmann.

Für die Erforschung von Emotionen spielen Grenzsituationen

eine wichtige Rolle. Töten ist eine solche Grenzsituation.

Für die Forschung ist es daher aufschlussreich

zu untersuchen, wie die Akte des Tötens inszeniert werden

und welche Gefühle dabei entstehen. In den Beiträgen des

Bandes werden die historischen, kulturellen, politischen,

institutionellen und auch sozialen Hintergründe beleuchtet,

die diese Emotionen bestimmen. Löst das Töten Gefühle

aus, die trotz aller Unterschiede bei allen Menschen gleich

sind? In zahlreichen Fallstudien wird untersucht, wie

individuelle und kollektive Gefühle ineinander greifen, wie

Rituale, Gesten und Akte des Tötens inszeniert und aufgeführt

werden.

Der erste Themenblock behandelt „Akte und Objekte“, etwa

Kannibalismus im Bürgerkrieg oder das Töten bei Mensch

und Tier. „Formen und Kulturen“ stehen im zweiten Themenblock

im Mittelpunkt: Lustmord und Selbstmord werden

hier ebenso thematisiert wie das Töten im modernen

Krieg, Völkermord, Ehrenmord oder Märtyrertod. „Künste

und Medien“ ist der Titel des dritten Themenblocks. Diskutiert

werden die Darstellung des Todes und des Tötens in der

Literatur, aber auch in der Berichterstattung über die Kriege

in Afghanistan und im Irak.

35

Philosophie


Kunstwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

36

www.akademie-verlag.de/kunstwissenschaft

Bilderreihen und Ausstellungen

Herausgegeben von Uwe Fleckner, Isabella Woldt

Aby Warburg – Gesammelte Schrift en – Studienausgabe

Band II.2

geplant für Dezember

2011

ca. 620 Seiten, 500 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004268-8

ca. € 148,–

An die Stelle von Büchern oder Aufsätzen tritt im Spätwerk

des Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg seit 1925

zunehmend eine sehr spezielle Publikationsform: seine so

berühmten wie bislang unerforschten Bilderreihen und Ausstellungen.

Meist vortragsbegleitend eingesetzt, insbesondere

bei Veranstaltungen seiner Kulturwissenschaft lichen

Bibliothek in Hamburg, aber auch bei Auft ritten in Rom und

Florenz, konnte Warburg mit der eigentümlichen Argumentationsweise

montierter Fotografi en das Experiment eines

nicht länger linearen Darstellungsansatzes wagen.

Der vorliegenden Edition ist es gelungen, dreizehn dieser

Bildpräsentationen aus den überlieferten Quellen heraus

zu rekonstruieren, ihren Ausstellungsbestand von

Hunderten von Einzelreproduktionen zu identifi zieren.

Darüber hinaus wurde jede der so edierten Bilderreihen

und Ausstellungen mit einer ausführlichen wissenschaft -

lichen Einleitung versehen, in der jeweils tiefgreifend die

Geschichte der einzelnen Präsentationen, ihr Verhältnis zu

den überlieferten Vorträgen bzw. Vortragsfragmenten sowie

die oft genug mehrfach überarbeiteten Versionen einzelner

Tafelwerke erläutert werden.

Der Band publiziert dabei erstmals das vollständige

Bildmaterial dieser Werke einschließlich des Skizzenmaterials,

das Warburg bei der Arbeit an seinen Montagen

anfertigte.

Uwe Fleckner ist Professor am Kunstgeschichtlichen

Seminar der Universität Hamburg.

Isabella Woldt ist wissenschaft liche Mitarbeiterin am

Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg.

Das Buch richtet sich an Kultur- und Kunstwissenschaft ler.


Ars et Scientia

Schriften zur Kunstwissenschaft

Das neue Forum für innovative

kunstwissenschaftliche Forschung

Herausgegeben wird die Reihe von

www.akademie-verlag.de

Bénédicte Savoy,

Professorin am Institut für

Kunstwissenschaft und

Historische Urbanistik der

Technischen Universität Berlin

Michael Thimann,

Professor für Kunstgeschichte/

Bildwissen schaften an der

Universität Passau

Gregor Wedekind,

Professor am Institut für

Kunstgeschichte der Johannes

Gutenberg-Universität Mainz

Akademie Verlag Herbst 2011

In der Reihe Ars et Scientia. Schriften zur Kunst wissenschaft erscheinen grundlegende Monographien

(auch exzellente Dissertationen und Habilitationen), Sammelbände und Editionen, die das Fach in

seiner ganzen thematischen und methodischen Breite abdecken. Sie bietet ein erstklassiges Forum

für die Publikation kunstwissenschaftlicher Forschungsbeiträge in qualitätvoller Ausstattung und

mit hochwertigen Abbildungen.

Die Reihe wird von drei ausgewiesenen Vertretern des Faches herausgegeben, die den hohen

Anspruch der Reihe ebenso repräsentieren wie die Vielfalt ihrer Fragestellungen.

37

Kunstwissenschaft


Kunstwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Jan Altmann

Zeichnen als beobachten

Die Bildwerke der Baudin-Expedition (1800 – 1804)

Ars et Scientia

Band 1

geplant für November

2011

ca. 336 Seiten, 200 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005207-6

ca. € 79,80

Tessa Friederike Rosebrock

Kurt Martin und das Musée des

Beaux-Arts de Strasbourg

Museums- und Ausstellungspolitik am Oberrhein

im ‚Dritten Reich‘ und in der unmittelbaren Nachkriegszeit

Ars et Scientia

Band 2

geplant für Dezember

2011, ca. 432 Seiten, 120 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-005189-5

ca. € 98,80

38

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts unternahm der Franzose

Nicolas Baudin im Auft rag des napoleonischen Staates eine

groß angelegte Forschungsreise nach Australien. Während

der Expedition entstanden zahllose Zeichnungen und kostbare

Velinenaquarelle, die ebenso durch ihre wissenschaft liche

Genauigkeit wie durch ihre ästhetische Prägnanz bestechen.

Im Gegensatz zu Bildern anderer großer Expeditionen

des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts

sind die Werke der beiden mitreisenden Zeichner, Charles–

Alexandre Lesueur und Nicolas-Martin Petit, noch immer

recht unbekannt. Dabei lösen sich einerseits die zoologischen

Bilder von tradierten Mustern natur geschichtlicher

Darstellung wie andererseits die Studien und Portraits

aus tralischer Aborigines und ihrer Kultur Spuren einer

visuellen Ethnologie bilden.

In mikroskopischen Bilduntersuchungen und der engmaschigen

Analyse von Bild–Text–Relationen untersucht

Jan Altmann Zeichnen als mediale Technik wissenschaft -

lichen Beobachtens. Die Studie liefert damit einen grundlegenden

transdisziplinären Beitrag zur bildwissenschaft

lichen und wissenschaft shistorischen Forschung.

Jan Altmann realisierte Forschungsprojekte u.a. am

Max-Plank-Institut für Wissenschaft sgeschichte.

Das Buch richtet sich an Kunst- und Kulturwissenschaft ler

und Wissenschaft shistoriker.

Das Musée des Beaux-Arts de Strasbourg ist wahrscheinlich

das einzige Museum Europas, das von der nationalsozialistischen

Besatzung, im Sinne rechtmäßiger Eigentumsübertragungen,

profi tiert hat. Neben der Gründungsphase unter

Wilhelm von Bode (1845–1929) müssen die Jahre 1940 bis 1944,

in denen das Haus von Kurt Martin (1899–1975) geleitet wurde,

als für den Ausbau des Gemäldebestands maßgeblich genannt

werden. Die Entwicklung der Sammlung dieses französischen

Museums unter der Leitung eines Deutschen während des

Zweiten Weltkriegs und in der unmittelbaren Nachkriegszeit

bildet den Gegenstand der vorliegenden Publikation.

Anhand von bislang unausgewertetem Quellenmaterial

werden die kulturpolitischen Ereignisse in der Region

Baden/Elsass detailliert nachgezeichnet und bezogen auf

Kurt Martin analysiert.

Martins Einkäufe auf dem internationalen Kunstmarkt, die

Verbringung der Straßburger Objekte in deutsche Sicherheitsdepots,

ihre Rückführung ins Elsass nach 1945 sowie

seine innerhalb der wechselnden Rechtssysteme realisierten

Ausstellungen liefern als exemplarische Mikrogeschichte

wichtige neue Aspekte zum Erschließen des historischen

Makrozusammenhangs.

Tessa F. Rosebrock ist Mitarbeiterin an der Staatlichen

Kunsthalle Karlsruhe.

Das Buch richtet sich an Kunsthistoriker und

Museumswissenschaft ler.


Albrecht Dürer: Vier Bücher von

menschlicher Proportion (1528)

Mit einem Katalog der Holzschnitte

Herausgegeben, kommentiert und in heutiges Deutsch

übertragen von Berthold Hinz

erscheint im Juli

2011

VIII, 382 Seiten, 304 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-004912-0

ca. € 79,80

Sabine Engel

Das Lieblingsbild der Venezianer

Die Adultera in Kirche, Kunst und Staat

des 16. Jahrhunderts

Studi. Schrift enreihe des Deutschen

Studienzentrums in Venedig

Band 6

geplant für November

2011, ca. 400 Seiten, 47 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005082-9

ca. € 128,–

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Dürers schrift liches Hauptwerk „Vier Bücher von menschlicher

Proportion“, 1528 in Nürnberg erschienen, gilt als

eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und

Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Dennoch

blieb das Werk außer bloßen Nachdrucken des Originals,

sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar,

bisher vollständig ungesichtet und unerforscht.

Die vorliegende Ausgabe umfasst neben der Wiedergabe

des Originals dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen

in heutiges Deutsch.

Auf die zusammenfassende Charakterisierung des Werks

folgt eine Auswertung dessen, was Dürer das „Messen“

nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten.

Eines der Hauptergebnisse der Untersuchung ist, dass

das Proportionswerk nicht, wie bisher angenommen, auf

empirischen Erhebungen basiert.

Berthold Hinz war Professor für Kunstgeschichte an der

Kunsthochschule Kassel.

Das Buch richtet sich an Kunstwissenschaft ler.

Heute sind rund sechzig Gemälde der „Adultera“ aus der

Seerepublik erhalten, die auf die große Fülle der dortigen

Bildproduktion hinweisen, während zur selben Zeit im

übrigen Italien das Motiv so gut wie nicht begegnet.

Die Untersuchung von Sabine Engel widmet sich diesem

Kuriosum und legt unterschiedlichste Gründe dar, weshalb

das Sujet in der Serenissima so deutlich favorisiert wurde.

Eine Voraussetzung war, dass das Bildthema durch die

monumentale Ehebrecherin in der Staatskirche San Marco

niemals in Vergessenheit geriet. Denn sie ist keine Neuschöpfung

des Seicento, wie bislang angenommen wurde,

sondern beruht auf einem mittelalterlichen Vorgängermosaik.

Wesentlich für das hohe Aufk ommen des Motivs

dürft e jedoch seine große Vielseitigkeit gewesen sein, die

zahllosen Einsatz- und Interpretationsmöglichkeiten. Nicht

zuletzt erhielt das Bildthema seine Bedeutung, weil es ebenso

Eingang in die Staatsrepräsentation der Serenissima fand.

Sabine Engel ist Dozentin an der Akademie der Staatlichen

Museen zu Berlin.

Das Buch richtet sich an Kunsthistoriker, Frühneuzeithistoriker,

Kirchenhistoriker und Sozialhistoriker.

39

Kunstwissenschaft


Kulturwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Actus et Imago

Berliner Schrift en für Bildaktforschung

Bilder sind keine Abbilder, sondern erzeugen

im Bildakt, was sie darstellen. Sie verfügen über

eine handlungsstift ende Kraft und wirken selbst

lebendig.

Bildkompetenz lässt sich keineswegs ausschließlich

aus der traditionell überbewerteten Visualität

des Menschen ableiten: Menschen reagieren auch

deshalb auf Bilder, weil ihr unbewusstes neurologisches

Körperschema, das aus der Integration

taktiler, propriozeptiver, vestibulärer, visueller und

akustischer Informationen entsteht, durch Bildschemata

affi ziert wird. Diese neuere Erkenntnis der

Kognitions wissenschaft en entspricht älteren Vorgaben

der Verkörperungsphilosophie, die eine genuine

Tradition im europäischen Sprachraum hat.

Sehen und Handeln

Herausgegeben von Horst Bredekamp und

John Michael Krois

Actus et Imago

Band 1

geplant für November

2011

ca. 233 Seiten, 79 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005090-4

ca. € 69,80

40

In den Studien der Reihe Actus et Imago wird eine

Bild- und Verkörperungstheorie entwickelt, die

in der Lage ist, Bildproduktion, Bildverstehen und

Bildakte zu erklären. Im Ausgang vom belebten

Leib leisten sie einen Beitrag zum Verständnis des

menschlichen Refl exionsvermögens, das sich in

ikonischen wie sprachlichen Formen und Interaktionen

verkörpert.

Herausgegeben wird die Reihe von

Horst Bredekamp, Professor für

Kunstgeschichte an der Humboldt-

Universität zu Berlin und Sprecher

der Kolleg-Forschergruppe „Bildakt

und Verkörperung“, Humboldt-Universität zu

Berlin.

Sehen wird traditionell als passiver Prozess aufgefasst, der

im Gehirn innere Bilder entstehen lässt, welche die Wirklichkeit

repräsentieren. Handlungen werden hingegen in

der Regel als aktive Prozesse verstanden, die von Subjekten

gesteuert werden. Die Beiträge der Eröff nungstagung der

Kolleg-Forschergruppe „Bildakt und Verkörperung“ erarbeiten

in den Sektionen „Enaktivismus“, „Dynamik des

Blickens“ und „Die Sicht auf die Dinge“ alternative Verständnisweisen

von Visualität. Sie begreifen Sehen als eine

Aktivität, die nicht nur das Gehirn, sondern den gesamten

Körper einbezieht, permanent Wirklichkeit gestaltet und

somit als Handlung verstanden werden kann.

Mit Beiträgen von:

Alex Arteaga, Horst Bredekamp, Frank Fehrenbach,

Shaun Gallagher, Bettina Gockel, Dan Hutto, Sybille Krämer,

John Michael Krois, Helmut Pape, Eva Schürmann und

Claus Zittel.

Das Buch richtet sich an Kunstwissenschaft ler und

Philosophen.


John Michael Krois

Bildkörper und Körperschema

Schrift en zur Verkörperungstheorie

ikonischer Formen

Herausgegeben von Horst Bredekamp, Marion Lauschke

Actus et Imago

Band 2

geplant für November

2011, ca. 250 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-05-005208-3, ca. € 99,80

Thomas Gilbhard

Vicos Denkbild

Studien zur ‚Dipintura‘ der Scienza Nuova

und der Lehre vom Ingenium

Actus et Imago

Band 3

geplant für Dezember

2011, ca. 176 Seiten, 7 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-005209-0

ca. € 69,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Im Zentrum der Aufsätze des international renommierten

Cassirerforschers John Michael Krois zu Cassirer, Peirce,

Wind und Warburg sowie zu kognitions- und bildwissenschaft

lichen Fragestellungen stehen die verkörperungstheoretische

Transformation der Philosophie und die

Bildkompetenz des Menschen. Sie zielen darauf ab, die dualistische

Perspektive der Bewusstseinsphilosophie durch

ein komplexes Verhältnis von gegenseitiger Beeinfl ussung

von Bewusstsein und Körper im Prozess des aktiven Navigierens

in der Welt und der Schaff ung symbolischer Welten

zu ersetzen.

Aus dem Inhalt:

Kunst und Wissenschaft in Edgar Winds Philosophie der

Verkörperung / Cassirer’s „Prototype and Model“ of Symbolism

/ Die Universalität der Pathosformeln / Cassirer’s philosophy

of Biology / The Semiotic Programs of Peirce and

Cassirer / Für Bilder braucht man keine Augen / Synesthesia

and the Theory of Signs / Philosophical anthropology and

the embodied cognition paradigm / Tastbilder / Experiencing

Emotion in Depiction / Körperbilder und Bildschema /

Enactivism and Embodiment in Picture Acts u.a.

Das Buch richtet sich an Kunstwissenschaft ler und

Philosophen.

Mit seiner Scienza Nuova hat Giambattista Vico (1668–1744)

nicht nur einen umfassenden Entwurf einer Kulturphilosophie

vorgelegt, sondern zugleich ein Exempel spätbarocker

Bildphilosophie. Den Zugang zu diesem Hauptwerk Vicos

stellt ein Bild dar, die so genannte ,Dipintura‘, welches gemäß

der Intention des Autors die „Idee des Werkes“ verkörpern

soll. Die Studie zu „Vicos Denkbild“ geht anhand einer

detaillierten Betrachtung der Originaldrucke der spekulativen

Bedeutung dieser Buchillustration nach, in deren

Zentrum die Figur der Metaphysik steht. Mit Bezugnahme

auf die in der Scienza Nuova entwickelte „poetische Logik“

erweist sich dabei die Lehre vom Ingenium als epistemologische

Grundlage solchen Bilddenkens.

Thomas Gilbhard ist Mitarbeiter der Universitätsbibliothek

der Humboldt-Universität zu Berlin, Abteilung Historische

Sammlungen.

Das Buch richtet sich an Kunstwissenschaft ler und

Philosophen.

41

Kunstwissenschaft


Kulturwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Schrift en zur modernen

Kunsthistoriographie

Grundlagenforschung zur Entwicklung

der Kunstwissenschaft

Die Aufarbeitung der kunsthistorischen Fachgeschichte im Hinblick auf Methodik und Praxis stellt

weiter hin ein Desiderat der Kunstgeschichte dar.

Aus diesem Grunde wurde 2007 die „Gesellschaft zur Förderung moderner Kunsthistoriographie e.V.“

gegründet. Ihre Zielsetzung besteht in der Analyse der fachhistorischen Entwicklung, insbesondere der

Entwicklungstendenzen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Den engeren Rahmen der Kunstgeschichte als akademischer Disziplin überschreitend, beziehen die

Publikationen der Reihe neben der Universität auch die Entwicklungen in den Bereichen Museum, Kunstkritik,

Kunstmarkt, Kunstvermittlung, Denkmalpfl ege sowie deren wechselseitige Beeinfl ussung ein.

In Planung:

Band 3

Daniela Bohde

Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft

ISBN 978-3-05-005558-9

Daniela Wilmes

Wettbewerb um die Moderne

Zur Geschichte des Kunsthandels in Köln nach 1945

Schrift en zur modernen Kunsthistoriographie

Band 2

geplant für November

2011

ca. 552 Seiten, 40 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005197-0

ca. € 79,80

42

Band 4

Alois J. Schardt

Ein Kunsthistoriker zwischen Weimarer Republik,

„Drittem Reich“ und Exil in Amerika

ISBN 978-3-05-005559-6

Bei der Neudefi nition der Moderne nach dem Verdikt der

„Entartung“ im Nationalsozialismus und bei der Auseinandersetzung

um eine zukunft sweisende „Kunst der Gegenwart“

nach 1945 spielte der Kunsthandel in mehrfacher

Hinsicht eine zentrale Rolle.

Unter Erschließung einer Vielzahl bisher unbeachteter

Quellen rekonstruiert Daniela Wilmes die diesbezüglichen

Aktivitäten von fünf privatwirtschaft lichen

Galerien in Köln nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie setzt

diese nicht nur erstmals zueinander in Beziehung,

sondern analysiert auch ihre Verzahnung mit kultur-,

besatzungs-, wirtschaft s- und lokalpolitischen Vorgaben

und Ereignissen.

Aus der Perspektive des Kunsthandels, seiner Kommunikation

über Kunst und seiner Vernetzung, wird damit

das landläufi ge Bild von den Vorgängen im Kunstbetrieb

nach 1945 modifi ziert: Es gab keine Phase der einmütigen

„Wiedergutmachung“ oder „Rehabilitation“ der verfemten

Moderne, auf die dann – zeitlich versetzt – eine Phase der

Defi nition einer Gegenwartskunst folgte. Vielmehr setzte

bereits unmittelbar nach 1945 das Ringen um eine „zeitgemäße“

Kunst ein.

Daniela Wilmes ist Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte

und Archäologie der Universität Bonn.

Das Buch richtet sich an Kunstwissenschaft ler.


Zurich Studies in the History of Art

Herausgegeben von Wolfgang F. Kersten

Georges Bloch Annual 2010/2011

Volume 17/18

Fund-Stücke – Spuren-Suche

2011

ca. 696 Seiten

ca. 167 Farb- und 181 s/w-Abb.

gebunden

ISSN 1663-5752

ca. € 99,80

Bildwelten des Wissens

Band 9.1

Präparate

geplant für November

2011

ca. 120 Seiten, 80 Abb.

broschiert

ISBN 978-3-05-005088-1

ca. € 39,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

„Wer sich der eigenen verschütteten Vergangenheit zu nähern

trachtet, muß sich verhalten wie ein Mann, der gräbt“,

schrieb Walter Benjamin in seinem bekannten Denkbild

„Ausgraben und Erinnern“.

Am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich gibt

es einen Wissenschaft ler, dessen Forschungsansatz mit

Benjamins Diktum besonders treff end charakterisiert ist:

Georges Descœudres, seit 1997 Professor für Kunstgeschichte

des Mittelalters und frühchristliche sowie hoch- und

spätmittelalterliche Archäologie. Als Mittelalterarchäologe

nähert Descœudres sich besonders gern über die forschende

Tätigkeit des Ausgrabens verschütteten Schichten und

Relikten in der Schweizer sowie europäischen und außereuropäischen

Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte.

Anlässlich seines 65. Geburtstages und seiner Emeritierung

stehen dafür zahlreiche Forschungsergebnisse von Kolleginnen

und Kollegen ein, die sich in diesem Sammelband

fi nden. Die Anthologie repräsentiert die aktuelle thematische

und methodische Vielfalt der Archäologie und Kunstgeschichte

des Mittelalters in der Schweiz. Zugleich wird

zwischen den Zeilen vorgeführt, dass die Zürcher Allianz

zwischen Kunstgeschichte und Mittelalterarchäologie trägt.

Wolfgang F. Kersten ist Professor für Neuere und Neueste

Kunstgeschichte an der Universität Zürich.

Die Kunst des Präparierens hat eine lange und viel fältige

Tradition, die immer wieder neue Aktualität gewinnt.

Präparate sind integraler Bestandteil wissenschaft licher

Forschung und Lehre und eine Grundlage der Arbeit am

Objekt; sie sind aus dem Sammlungswesen nicht mehr

wegzudenken; und sie rücken seit einiger Zeit wieder in

den Fokus zeitgenössischer Kunst. Als Ausstellungsobjekte

stehen sie insbesondere für die kunstvolle Aufb ereitung

toter Lebewesen, die auf den Betrachter eine enorme Faszination

ausüben können und umso lebendiger erscheinen, je

minutiöser und aufwändiger sie bearbeitet, zugeschnitten,

zugerichtet worden sind. In dieser künstlichen „Lebendigkeit“

der Präparate zeigt sich die bleibende Spannung von

Konservierung und Verfall, Natürlichkeit und Tod, die zugleich

die Verbindung von Kunst und Wissenschaft herstellt.

43

Kunstwissenschaft


Literaturwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

44

www.akademie-verlag.de/literaturwissenschaft

Berlins 19. Jahrhundert

Ein Metropolen-Kompendium

Herausgegeben von Roland Berbig, Iwan-M. D’Aprile,

Helmut Peitsch, Erhard Schütz

geplant für November

2011

ca. 528 Seiten, 50 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005083-6

ca. € 79,80

Wie sich die Stadt aus dem Abhängigkeitsverhältnis vom

Hof zu einer Kultur- und Wissensmetropole emanzipierte,

wie soziale, politische und kulturelle Konfl ikte im

Revolutions versuch von 1848 eskalierten, als die preußische

Hauptstadt zum Projektionsraum von Volkssouveränität

wurde, wie sich Nationalstaatsbildung und Industrialisierung

auswirkten auf ein 1871 zur Hauptstadt Deutschlands

gewordenes Berlin – die Beiträge dieses Bandes untersuchen

Berlins Wege zur Metropole unter vier Perspektiven,

die ermöglichen sollen, Vielfalt und Widersprüchlichkeit

der Veränderungsprozesse zu erfassen:

Die erste verortet Berlin in der Konstellation der europäischen

Metropolen, insbesondere zu Paris und London, ohne

die preußischen Provinzen und die außereuropäische Welt

aus dem Blick zu verlieren, ebenso wenig die Minoritäten

Berlins, seine Hugenotten, Juden und Polen. Die zweite

Perspektive geht auf die Öff entlichkeitsformen, die sich in

Publizistik und Geselligkeit, Institutionen und Netzwerken

entwickelten, in traditionellen, künstlerischen Medien wie

in neuen. Die Wahrnehmungsformen, in denen sich die

‚Mietkasernenstadt‘ und das Verschwinden ‚Alt-Berlins‘ darstellten,

bilden die dritte Perspektive. Und wie blickte das

späte 19. Jahrhundert durch die Literatur auf Zeiten zurück,

in denen Perspektiven Deutschlands sich eng mit denen der

Stadt verbanden?

Roland Berbig ist Professor für Neuere deutsche Literatur

an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Iwan-Michelangelo D’Aprile ist Juniorprofessor für

Europäische Aufk lärung an der Universität Potsdam.

Helmut Peitsch ist Professor für Neuere deutsche Literatur

an der Universität Potsdam.

Erhard Schütz ist Professor für Neuere deutsche Literatur/

Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts an der Humboldt-

Universität zu Berlin.

Das Buch richtet sich an Germanisten, Historiker und

Kunstwissenschaft ler.


Elisabeth Kampmann

Kanon und Verlag

Zur Kanonisierungspraxis des

Deutschen Taschenbuch Verlags

Deutsche Literatur. Studien und Quellen

Band 5

geplant für Oktober

2011

ca. 504 Seiten, 52 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005191-8

ca. € 99,80

Claudia Hillebrandt

Das emotionale Wirkungspotenzial

von Erzähltexten

Mit Fallstudien zu Kafk a, Perutz und Werfel

Deutsche Literatur. Studien und Quellen

Band 6

geplant für Oktober

2011

ca. 328 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005196-3

ca. € 89,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Welchen Beitrag leisten Verlage zur literarischen

Kanonisierung? Dieser Frage geht die vorliegende Studie

am Beispiel des Deutschen Taschenbuch Verlags (dtv)

erstmals systematisch nach.

Untersucht werden Auswahl, Positionierung und Kanonisierung

deutschsprachiger Literatur vor dem Hintergrund der

Besonderheiten des Popularisierungsmediums Taschenbuch

und der spezifi schen dtv-Verlagsgeschichte. Von der Gründung

des dtv 1961 bis heute werden exemplarische Aspekte

im kulturgeschichtlichen Zusammenhang dargestellt.

Die Untersuchung macht deutlich, wie sich der ökonomische,

kulturelle und medienbedingte Handlungsrahmen

des Verlags im Laufe der Jahrzehnte verschoben

hat und welchen Einfl uss einzelne Verlagsakteure auf die

Programm entwicklung nehmen konnten. Mit den entwickelten

Begriffl ichkeiten und empirischen Verfahren

ist die Studie ein Beitrag zur Methodendiskussion der

Kanon forschung und zugleich ein Stück Literatur- und

Mentalitäts geschichte des 20. Jahrhunderts.

Elisabeth Kampmann ist wissenschaft liche Mitarbeiterin

am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur der Ruhr-

Universität Bochum.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler, Kultur-

und Medienwissenschaft ler sowie Buchwissenschaft ler.

Emotionen sind mittlerweile zu einem wichtigen Thema

der Literaturwissenschaft avanciert. Allerdings ist bisher

nicht geklärt, auf welcher theoretischen Basis und mit

welcher methodischen Herangehensweise Hypothesen

über das emotionale Wirkungspotenzial literarischer Texte

gerechtfertigt werden können. Dies erstaunt umso mehr,

als literaturwissenschaft liche Argumentationen häufi g mit

diesbezüglichen Wirkungsannahmen operieren.

Die Studie erarbeitet Vorschläge, wie diese Lücke für

Erzähltexte geschlossen werden kann. Dazu bezieht sie

sich auf Erkenntnisse der interdisziplinären Emotionsforschung

und modelliert ein linguistisch-narratologisches

Verfahren, mit dessen Hilfe sich emotionale

Wirkungspotenziale von Erzähltexten rekonstruieren

lassen. Dieses Modell wird an drei Romanen der Prager

deutschsprachigen Literatur erprobt: Franz Kafk as

Das Schloß, Leo Perutz’ Der Meister des jüngsten Tages und

Franz Werfels Verdi. Roman der Oper.

Claudia Hillebrandt ist wissenschaft liche Mitarbeiterin am

Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft

der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler

sowie Bibliotheken.

45

Literaturwissenschaft


Literaturwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Sehen und Sichtbarkeit in der

Literatur des deutschen Mittelalters

XXI. Anglo-German Colloquium London 2009

Herausgegeben von Ricarda Bauschke, Sebastian Coxon,

Martin H. Jones

geplant für September

2011

ca. 464 Seiten, 13 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005184-0

ca. € 99,80

Traum und Vision in der

Vormoderne

Traditionen, Diskussionen, Perspektiven

Herausgegeben von Annette Gerok-Reiter, Christine Walde

geplant für November

2011

ca. 250 Seiten, 7 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005187-1

ca. € 89,90

46

Die lange Reihe der Forschungen zu Text-Bild-Relationen in

mittelalterlicher Dichtung wird in diesem Sammelband um

stärker thematisch und poetologisch ausgerichtete Aspekte

ergänzt: Zum einen wird Visuelles, wenn es als Gegenstand

der Texte in den philologischen Blick gerät, in seiner

sinnstift enden Funktion für Einzeltexte ausgedeutet; dabei

lassen sich bestimmte literarische Visualisierungsoptionen

profi lieren. Zum anderen werden Vorschläge zu einer Poetik

des Visuellen formuliert, die der mittelalterlichen Literatur

in spezifi scher Weise eingeschrieben ist.

Die Beiträge untersuchen das Spannungsfeld von

Visualisierung und Wahrnehmung sowohl an höfi schen

Dichtungen als auch an religiösen Texten und machen so

ein breites Panorama mittelalterlicher Literatur in ihrem

Potential, Sehen zu inszenieren, sichtbar.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler und

Mediävisten.

Gerade die europäische Kultur weist hinsichtlich Traum

und Vision einen dichten Traditionszusammenhang auf.

Der vorliegende, interdisziplinär orientierte Band stellt die

entscheidenden Diskurse sowohl der antiken und byzantinischen

als auch der jüdischen, islamischen und christlichen

Tradition innerhalb der Vormoderne vor. Der zeitliche

Schwerpunkt liegt auf dem Mittelalter. In systematischer

Hinsicht diskutiert der Band den Umgang mit Träumen

und Visionen vor allem unter zwei Perspektiven: Zum

einen in ihrer Dimension als unbeeinfl ussbare, unwillkürliche

Imaginations tätigkeit, deren Wirkung und

Einschätzung den Formen in der Phantasieproduktion

ähnlich ist; zum anderen als Medium genau refl ektierter

Inszenierung und Funktionalisierung.

Annette Gerok-Reiter ist Professorin für Deutsche Literatur

des Mittelalters im europäischen Kontext an der Eberhard

Karls-Universität Tübingen.

Christine Walde ist Professorin für Klassische Philologie an

der Johannes Gutenberg Universität Mainz.

Für Literaturwissenschaft ler, Mediävisten, Kulturwissenschaft

ler, Psychologen und Theologen.


Philister

Problemgeschichte einer Sozialfi gur

der neueren deutschen Literatur

Herausgegeben von Remigius Bunia, Till Dembeck,

Georg Stanitzek

geplant für November

ca. 450 Seiten, 12 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005266-3

ca. € 99,80

Walter Boehlich

Kritiker

Herausgegeben von Helmut Peitsch, Helen Thein

geplant für September

2011

ca. 354 Seiten, 15 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005085-0

ca. € 69,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Der „Philister“ ist eine bedeutende Sozialfi gur der

deutschen Literatur- und Kulturgeschichte – und eine zu

wenig beachtete. Im Schlagschatten des Bildungs- und

Universitäts diskurses artikuliert diese Figur viele jener

Spannungen, die die Neuzeit kulturell prägen.

Der Band holt das semantische Phänomen aus dem Schatten

heraus und bereichert mit einem literatur- und kulturhistorischen

Überblick die kulturwissenschaft liche

Forschung.

Denn „Philister“ ist ein Begriff , der sich nicht nur im

Alten Testament fi ndet, sondern auch im Schnittpunkt

von Antisemitismus und Nationalbewegung im

19. Jahrhundert; er tritt in – und seit – Goethes Leiden

des jungen Werthers als Gegenbegriff zum Genie auf, und

sein semantisches Potential lässt sich über 1968 bis in die

gegenwärtige Literatur- und Kunstproduktion verfolgen:

von Nietzsche über Heine bis zu Schlingensief.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler und

Kulturwissenschaft ler.

Als Walter Boehlich 2006 starb, verwies das Spektrum der

Nachrufe – auf den Literaten und Publizisten über den Kritiker

zum Polemiker, Aufk lärer und Schulmeister: „Prototyp

des kritischen Intellektuellen“ – auf die wechselnden Orte,

von denen aus Boehlich zur literarischen Kultur der Bundesrepublik

beitrug: Literaturwissenschaft und Literaturkritik,

Verlagslektorat und Autorschaft , auch in Rundfunk und

Fernsehen. 1921 geboren, studierte Boehlich in Breslau und

Hamburg Germanistik, war Assistent des Romanisten Ernst

Robert Curtius in Bonn und DAAD-Lektor in Aarhus und

Madrid. 1957 wurde er Lektor im Suhrkamp Verlag. Nachdem

sich dieser 1968 von seinem Chefl ektor getrennt hatte,

war Boehlich als freier Autor in verschiedenen Medien publizistisch

sowie als Übersetzer und Herausgeber tätig. Der

Band dokumentiert eine Tagung des Instituts für Germanistik

der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Moses

Mendelssohn-Zentrum.

Helmut Peitsch ist Professor für Neuere deutsche Literatur

an der Universität Potsdam.

Helen Thein ist Mitarbeiterin der Bibliothek des Zentrums

für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Das Buch richtet sich an Germanisten und Publizisten.

47

Literaturwissenschaft


Literaturwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Cornelia Briel

Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet

NS-Raubgut, Reichstauschstelle und Preußische

Staatsbibliothek zwischen 1933 und 1945

geplant für November

2011, ca. 400 Seiten, 40 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-004902-1

ca. € 69,80

Harald Tausch

Literatur um 1800

Klassisch-romantische Moderne

Akademie Studienbücher – Literaturwissenschaft

geplant für November

2011

ca. 256 Seiten, 14 Abb.

broschiert

ISBN 978-3-05-004541-2

ca. € 24,80

48

Die Preußische Staatsbibliothek und die Reichstauschstelle

standen im Zentrum eines Netzwerkes, durch das

erhebliche Mengen der bei so genannten Reichsfeinden

und jüdischen Verfolgten beschlagnahmten Literatur an

wissenschaft liche Bibliotheken und andere Einrichtungen

im damaligen Deutschen Reich verteilt wurde.

Von 2006 bis 2009 führte die Staatsbibliothek zu

Berlin gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft

ein Forschungs projekt zur Analyse der Erwerbungs-

und Verteilungspolitik der Reichstausch stelle und der

Preußischen Staatsbibliothek durch. Ziel des Projektes war

die umfassende Aufk lärung der institutionellen Strukturen

und bibliothekarischen Abläufe unter rechtlichen und

fi nanziellen Aspekten sowie in Hinsicht auf die Handlungsspielräume

der beteiligten Akteure und die politische

Dimension der Vorgänge.

Die vorliegende Publikation erschließt den Themenkomplex

„Reichstauschstelle / Preußische Staatsbibliothek“

handbuchartig und kann zukünft ig als Referenzwerk

für einschlägige Forschungsansätze zum Thema

NS-Raubgut in anderen Institutionen dienen.

Cornelia Briel war Mitarbeiterin im Projekt Reichstauschstelle

der Staatsbibliothek zu Berlin.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler und

Historiker.

Goethe schreibt seinen Faust, Hölderlin macht

Griechenland zum Schauplatz seines Hyperion, Schiller

und Kleist refl ektieren über die Anmut – die Zeit um 1800

hat einige der berühmtesten Texte der deutschen Literatur

hervorgebracht. Dieses Studienbuch erschließt die

klassisch-romantische Moderne mit innovativem Blick:

• Klassik und Romantik als Doppelepoche mit

gemein samen Konzepten und gemeinsamen Problemen

• Literatur im Kontext zeitgenössischer Debatten: u. a.

Gattungsdiskurs, Kunstdiskurs, ästhetische Theorie,

Sprachdiskurs, Pädagogik, Psychologie, Medizin,

juridischer Diskurs, Naturwissenschaft en

• Normative Entwürfe und innovative Experimente:

Literarische Gattungen, Künste, Wissenschaft en und

ihre Theorien

• Exemplarische Lektüren wichtiger Werke: von Goethe bis

E.T.A. Hoff mann, von Schiller bis Kleist, von Novalis bis

Eichendorff

Harald Tausch ist Privatdozent für Neuere Deutsche

Literaturgeschichte sowie Allgemeine und Vergleichende

Literaturwissenschaft an der Justus- Liebig-Universität Gießen.

Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaft ler,

Studenten und Dozenten.


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www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Koloniale und Postkoloniale Linguistik

/ Colonial and Postcolonial Linguistics

Die neue Reihe bietet die Plattform für ein sich gerade im

Bereich der Linguistik ausformendes neues Forschungsprogramm

namens „Koloniale und Postkoloniale Linguistik“.

Die Inspiration für diese neue linguistische Teildisziplin

stammt aus der Missionarslinguistik und der rezenten

Diskussion über die Zusammenhänge zwischen Sprache,

Linguistik und Kolonialismus. Die Zusammenführung

dieser beiden Perspektiven zeichnet die „Koloniale und

Postkoloniale Linguistik“ besonders aus.

KPL/CPL macht in erster Linie solche Texte der interessierten

Öff entlichkeit (Linguisten, Historiker, Muttersprachler

der Objektsprachen usw.) in kommentierter

Form zugänglich, die über die Sprachen der ehemaligen

europäischen Überseebesitzungen handeln und während

der Kolonialepoche abgefasst wurden. Spezielles

Augenmerk wird auf bisher unveröff entlichte oder heute

nur schwer zugängliche Texte gelegt. In KPL/CPL werden

außerdem Studien veröff entlicht, die der Frage nachgehen,

inwiefern die kolonialzeitlichen linguistischen Texte den

politischen und kulturellen Diskurs des Kolonialismus

refl ektieren. In der Reihe erscheinen sowohl Monographien

als auch Sammelbände. Alle Manuskripte unterliegen einem

Begutachtungsverfahren (double blind). Die bevorzugten

Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch.

Herausgegeben wird die Reihe von (Fotos unten v. l. n. r.):

Stefan Engelberg, Professor für Germanistische Linguistik

an der Universität Mannheim und Leiter der Abteilung

„Lexik“ am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Peter Mühlhäusler M.A. (Oxon), M.Phil, .Ph.D, FASSA,

(Fellow of the Academy of the Social Sciences in Australia),

Foundation Professor of Linguistics (University of Adelaide)

and Supernumerary Fellow of Linacre College (Oxford)

Doris Stolberg, M.A., Wissenschaft liche Mit arbeiterin im

Projekt „Lexikalischer Wandel unter deutsch-kolonialer

Herrschaft “ am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Thomas Stolz, Professor für Linguistik/Allgemeine und vergleichende

Sprachwissenschaft an der Universität Bremen

Ingo H. Warnke, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft

unter Einschluss der interdisziplinären Linguistik an der

Universität Bremen

49

Sprachwissenschaft


Sprachwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Kolonialzeitliche Sprachforschung

Die Beschreibung afrikanischer und ozeanischer

Sprachen zur Zeit der deutschen Kolonialherrschaft

Herausgegeben von Thomas Stolz, Christina Vossmann,

Barbara Dewein

Koloniale und Postkoloniale Linguistik /

Colonial and Postcolonial Linguistics

Band 1

bereits lieferbar

2011, 312 Seiten, 14 Abb.

gebunden, ISBN 978-3-05-005190-1

€ 99,80

Philippine and Chamorro Linguistics Before

the Advent of Structuralism

Herausgegeben von Lawrence A. Reid, Emilio Ridruejo, Thomas Stolz

Koloniale und Postkoloniale Linguistik /

Colonial and Postcolonial Linguistics

Band 2

geplant für September

2011

ca. 244 Seiten

ISBN 978-3-05-005214-4

ca. € 99,80

50

Dieser Band widmet sich verschiedenen Aspekten eines

bislang vernachlässigten Gegenstandes. In der relativ kurzen

deutschen Kolonialzeit (1884–1918/20) in Afrika, China und

Ozeanien sind buchstäblich Hunderte von Texten entstanden,

die von den autochthonen Sprachen des deutschen Kolonialreiches

handeln. Viele dieser Texte sind niemals in gedruckter

Form erschienen. Die Beiträge dieses Bandes zeigen,

dass die Linguistik und ihre Geschichtsschreibung aus der

gründlichen und kritischen Würdigung der linguistischen

Beiträge, die von Missionaren, Beamten, Militärs, Händlern,

Siedlern, Reisenden und anderen Personen während der

deutschen Kolonialzeit und der revanchistischen Periode

zwischen den beiden Weltkriegen geleistet wurden, interessante

neue Erkenntnisse gewinnen kann. Das vorliegende

Buch markiert den Beginn der Kolonialen und Postkolonialen

Linguistik als neues Forschungsprogramm.

Die versammelten Beiträge diskutieren verschiedene

Aspekte, die mit Sprachen wie Chamorro, Chuuk, Ewe, Ewondo,

Kanu ri, Khoekowap, Nauruisch und Weskos verbunden

sind. Die Rolle des Deutschen in Kiautschou wird ebenfalls

beleuchtet. Der kolonialistischen Ideologie wird mit Hilfe

der typischen Beispielsätze aus deskriptiven Grammatiken

zu Sprachen des deutschen Kolonialreiches in Afrika nachgespürt.

Das Buch richtet sich an Linguisten, Sprachtypologen und

Sprachhistoriker.

Der vorliegende Band versammelt Beiträge zu frühen

Zeugnissen der Sprachen der Philippinen und Mikronesiens.

Tagalog, Bikol, Cebuano, Iloko, Chamorro und

andere Sprachen dieses und angrenzender Gebiete werden

in dem Sammelband beschrieben. Das Hauptaugenmerk

liegt auf den frühen Grammatiken und Wörterbüchern,

daraus folgenden Beschreibungen und deren möglichen

Wechselwirkungen. In einigen Arbeiten wird dargelegt,

wie fortschrittlich einige Grammatiker der philippinischen

Sprachen waren und inwieweit sie die Sprachtypologie

vorwegnahmen.

Der Sammelband ist eine Pionierstudie zur Geschichte der

beschreibenden Sprachwissenschaft in Südostasien und im

Westpazifi k. Darüber hinaus wird heutigen interessierten

Sprechern der beschriebenen Sprachen ein Einblick in die

Vergangenheit ihrer Sprachgemeinschaft ermöglicht.

Das Buch richtet sich an Linguisten und

Sprachtypologen.


Studia Typologica

Herausgegeben von Thomas Stolz, François Jacquesson und Pieter C. Muysken

Studia typologica ist der Titel der Beiheft e zur Zeitschrift

Sprachtypologie und Universalienforschung/Language Typology

and Universals (STUF). In der Reihe werden Bei träge

veröff entlicht, die den höchsten wissenschaft lichen Standards

genügen und wissenschaft lich vielversprechende

neue Themen im Bereich der allgemein-vergleichenden

Sprachwissenschaft ansprechen. Insbesondere empirisch

gut fun dierte Beiträge mit crosslinguistischer Orientierung,

die neue Problemstellungen auf innovative Art präsentieren,

sind in den Studia typologica willkommen.

Thomas Stolz, Cornelia Stroh, Aina Urdze

Total Reduplication

The Areal Linguistics of a Potential Universal

Studia typologica

Band 8

bereits lieferbar

2011

XVI, 620 Seiten

gebunden

ISBN 978-3-05-005173-4

€ 128,–

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Die Beiheft ereihe unterstützt nachdrücklich Studien zu

weniger gut erforschten Sprachen und/oder Phänomenen.

Von großem Interesse für die Studia typologica sind auch

areal-typologische Arbeiten sowie Beiträge, die sich dem

Zusammenspiel von Sprachkontakt und Sprachtypologie

widmen.

Die Studia typologica sind theorie- und modell übergreifend

als Forum für typologisch ausgerichtete Forschungs arbeiten

gedacht. Die Beiheft e umfassen sowohl Mono graphien als

auch thematisch homogene Sammelbände. Alle eingehenden

Manuskripte werden begutachtet (double blind).

Die Publikationssprache ist Englisch.

Totale Reduplikation ist ein zu Unrecht in der typologischen

Sprachforschung wenig beachtetes Phänomen.

In dieser Monographie wird nachgewiesen, dass die

sprachvergleichende Erforschung von totaler Reduplikation

Konsequenzen für das allgemeine Verständnis

von sprachlichen Universalien hat. Auch in Europa kann

entgegen gängiger Auff assungen totale Reduplikation

nachgewiesen werden, wodurch das Bild vom sprachlichen

Areal Europa revidiert werden muss.

Die funktionale und formale Systematik der totalen

Reduplikation wird in qualitativer und quantitativer

Hinsicht mit Schwerpunkt auf die europäische Situation

detailliert dargestellt und für die allgemeine Theoriebildung

fruchtbar gemacht. Die Ergebnisse werden sprachgeographisch

mit Hilfe von Isoglossen ausgewertet. Die

Daten stammen aus mehreren Hundert Varietäten weltweit.

Das Buch richtet sich an Sprachwissenschaft ler und

Sprachtypologen.

51

Sprachwissenschaft


Sprachwissenschaft

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Marco Coniglio

Die Syntax der deutschen

Modalpartikeln

Ihre Distribution und Lizenzierung in

Haupt- und Nebensätzen

Studia grammatica

Band 73

geplant für Juli

2011, ca. 230 Seiten

gebunden, ISBN 978-3-05-005169-7

€ 89,80

Methoden der Namenforschung

Methodologie, Methodik und Praxis

Herausgegeben von Arne Ziegler,

Erika Windberger-Heidenkummer

geplant für August

2011

ca. 300 Seiten, 10 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005188-8

ca. € 99,80

52

Die Arbeit liefert ein systematisches Bild der Syntax

der deutschen Modalpartikeln. Nach einer detaillierten

Beschreibung ihrer syntaktischen Distribution in Bezug auf

andere syntaktische Konstituenten folgt eine genaue Untersuchung

ihrer illokutiven Funktionen.

Dabei werden die Bedingungen für ihre Lizenzierung

in Haupt- und Nebensätzen in Betracht gezogen. Als

sprecher orientierte Elemente setzen Modalpartikeln das

Vorhandensein von illokutiver Kraft in der Äußerung

voraus, in der sie vorkommen. Ihr Auft reten in bestimmten

Typen von Nebensätzen wird daher als Beweis der „root

properties“ dieser Sätze erachtet.

Marco Coniglio ist wissenschaft licher Mitarbeiter an

der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Università

Ca’ Foscari in Venedig.

Das Buch richtet sich an Sprachwissenschaft ler.

Die Namenforschung ist seit jeher eine Wissenschaft an der

Schnittstelle verschiedenster Disziplinen. Als eigenständige

linguistische Disziplin hat die Onomastik nicht nur Anteil

am Methodenspektrum der Sprachwissenschaft , sondern

integriert auch zunehmend Methodenwissen aus dem

kultur-, natur- und sozialwissenschaft lichen Sektor. Die

aktuelle kulturwissenschaft liche und kognitionswissenschaft

liche Orientierung in der Linguistik bietet auch der

Onomastik neue, viel versprechende Perspektiven.

Im vorliegenden Band sind Arbeiten und Forschungsergebnisse

einschlägig ausgewiesener Experten aus dem

deutschsprachigen Raum zusammengeführt, die sich

dem Spannungsfeld zwischen verschiedenen methodischen

Ansätzen der Namenforschung, der Refl exion

darüber und einer praktischen Umsetzung widmen.

Unterschiedliche Ansätze, Forschungsergebnisse und

Konzeptionen werden zusammengeführt und auf ihre

mögliche Anwendung kritisch hinterfragt, um so Impulse

für eine sowohl empirisch als auch theoretisch fundierte

Refl exion von onomastischen Diskursen zu ermöglichen

und dem Leser eine Orientierung im methodologischen,

methodischen und praktischen Feld einer aktuellen

Namenforschung zu bieten.

Das Buch richtet sich an Sprachwissenschaft ler,

Namenforscher und Sprachhistoriker.


www.akademie-verlag.de/zeitschrift en

Zeitschrift für Medienwissenschaft

Herausgegeben von der „Gesellschaft für Medienwissenschaft

“, c/o Vinzenz Hediger (1. Vorsitzender)

Redaktion: Ulrike Bergermann (V.i.S.d.P.)

Gründungsjahr: 2009

2 x jährlich

ISSN 1869 – 1722

Jahresabonnement Print + Online: € 69,80

E i n z e l h e ft : € 39,80

www.akademie-verlag.de

Akademie Verlag Herbst 2011

Medienwissenschaft ist nicht nur konstitutiv an den

Schnittstellen verschiedener Disziplinen angesiedelt,

sondern sie untersucht darüber hinaus diese Schnittstellen

selbst hinsichtlich ihrer Geschichte, ihrer Beschaff enheit

und der durch sie bedingten Eff ekte. Nach wie vor im

Prozess der Ausdiff erenzierung begriff en, generieren die

Medienwissenschaft en stets neue Forschungsfelder und

Fragen, und auch als institutionalisiertes Fach zeichnet

sich die Medienwissenschaft weiterhin durch produktive

Unübersichtlichkeit und transdisziplinäre Auseinandersetzungen

aus. Die „Zeitschrift für Medienwissenschaft “ will

Brennpunkte dieser Diskussionen markieren und versteht

sich dabei nicht einfach als Spiegel oder Berichtsorgan

medienwissenschaft licher Forschungen, sondern auch als

intervenierendes Periodikum. Die Rubriken und thematischen

Schwerpunkte sind Fragen von Wahrnehmung und

Wissensformen gleichermaßen verpfl ichtet, wenn sie vielfältig

laufende Diskussionen des Faches aufgreifen, um neue

Impulse zu setzen: für eine Medienwissenschaft .

H e ft 4 ( 1 / 2 0 1 1 )

MENSCHEN & ANDERE

H e ft 5 ( 2 / 2 0 1 1 )

EMPIRIE

Heft 6 (1/2012)

SOZIALTHEORIE UND MEDIENFORSCHUNG

Bereits erschienen:

H e ft 1 ( 1 / 2 0 0 9 )

MOTIVE

H e ft 2 ( 1 / 2 0 1 0 )

MATERIALITÄT / IMMATERIALITÄT

H e ft 3 ( 2 / 2 0 1 0 )

AUFZEICHNEN

zfm.akademie-verlag.de

53

Zeitschrift en


Zeitschrift en

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Bildwelten des Wissens

Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik

Herausgegeben von Horst Bredekamp, Matthias Bruhn und

Gabriele Werner

Gegenworte

54

2 x jährlich

ISSN 1611-2512

Jahresabonnement

Print: € 72,–

Privatpersonen: € 55,–

E i n z e l h e ft : € 39,80

Heft e für den Disput über Wissen

Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgische

Akademie der Wissenschaft en, vertreten durch den

Präsidenten Günter Stock

Philologus

Zeitschrift für antike Literatur und ihre Rezeption

Herausgegeben von Widu-Wolfgang Ehlers, Therese Fuhrer,

Christof Rapp, Wolfgang Rösler, Peter Lebrecht Schmidt,

Bernd Seidensticker

Gründungsjahr: 1848

2 x jährlich

ISSN 0031-7985

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 244,–

Privatpersonen: € 99,–

E i n z e l h e ft : € 128,–

Auf zahlreichen Gebieten, die von den Medienwissenschaften

über die Mathematik bis zur Medizin reichen, ist in den

letzten Jahren der ständig wachsende Stellenwert des Bildes

erörtert worden. Trotz Klärungen und Bereicherungen wurde

dabei die Spezifi k des Ikonischen, nämlich Form zu sein,

oft mals nicht nur unterbewertet, sondern geradezu ausgeblendet.

In diesem Defi zit liegt die Begründung für die Bildwelten

des Wissens. Die Bildwelten lenken das Augenmerk

auf die formalen Eigenarten und konstruktiven Leistungen

des Bildes, seiner Kontexte und historischen Entwicklungen.

Das Jahrbuch versammelt dazu wegweisende Positionen

internationaler Autoren und beispielgebende Detailstudien.

Jeder Band ist einem speziellen Thema gewidmet.

H e ft 9 , 1 : Präparate

Die Zeitschrift „Gegenworte“ regt das Nachdenken über

die Voraussetzungen, Beschränkungen und Erfolgsbedingungen

der Wissenserzeugung an. „Gegenworte“ lädt zum

Mitdenken ein – über die Probleme einer komplexen, von

Experten abhängigen Gesellschaft . Jedes Heft greift ein

strittiges Thema auf, über das quer über Disziplinen und

Genres hinweg nachgedacht wird.

H e ft 2 5 : Alter (in) der Wissenschaft

H e ft 2 6 : Zweckfreie Forschung?

Gründungsjahr: 1997

2 x jährlich

ISSN 1435-571X

Jahresabonnement

Print: € 22,80

E i n z e l h e ft : € 14,– gewo.akademie-verlag.de

Der „Philologus“ ist eine der ältesten und angesehensten

Zeitschrift en auf dem Gebiet der klassischen Altertumswissenschaft

en. Die Beiträge behandeln Probleme der

griechischen und lateinischen Literatur, Geschichtsschreibung,

Philosophie, Religionsgeschichte und Linguistik

sowie ihrer Rezeption und der Wissenschaft sgeschichte.

Ziel der Zeitschrift ist es, einen Beitrag zur Erhellung der

geistigen Kultur der Antike und ihrer Wirkungsgeschichte

zu leisten.

ph.akademie-verlag.de


Klio

Beiträge zur Alten Geschichte

Herausgegeben von Manfred Clauss, Peter Funke und

Hans-Joachim Gehrke

Das Mittelalter

www.akademie-verlag.de

Gründungsjahr: 1897

2 x jährlich

ISSN 0075-6334

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 264,–

Privatpersonen: € 99,–

E i n z e l h e ft : € 144,–

Perspektiven mediävistischer Forschung

Herausgegeben von Gerlinde Huber-Rebenich im Auft rag

des Präsidiums des Mediävistenverbandes

Gründungsjahr: 1996

2 x jährlich

ISSN 0949-0345

Jahresabonnement

Print + Online: € 94,80

E i n z e l h e ft : € 54,80

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft en

Jahrbuch 2010

geplant für Juli

2011

572 Seiten, 33 Abb.

gebunden

ISBN 978-3-05-005070-6

€ 78,–

Akademie Verlag Herbst 2011

„Klio“ ist die älteste Fachzeitschrift für Alte Geschichte

im deutschsprachigen Gebiet. Ihre Hauptthemen sind

vor allem Probleme der Geschichte Griechenlands und

Roms, aber auch die Beziehungen zum Alten Orient sowie

Ergebnisse spezieller Forschungsgebiete wie der Epigraphik,

Papyrologie, Archäologie und Numismatik. Die Beiträge

bieten neue Quellenmaterialien und neue Interpretationen

traditioneller Quellen. Neben Problemen der politischen

Geschichte werden Themen aus dem Bereich von Kultur,

Wissenschaft und Gesellschaft behandelt. Karten, Photographien

und Zeichnungen vervollständigen die Beiträge.

Kurzgefasste Rezensionen und eine Liste bei der Redaktion

eingegangener Bücher erlauben einen Überblick über die

neuesten Fachpublikationen.

klio.akademie-verlag.de

Das Forum für die interdisziplinäre Mediävistik

Jedes Heft widmet sich fachübergreifend einem speziellen

Thema der Mittelalter-Forschung. Daneben bietet die Zeitschrift

Berichte zu wesentlichen Ergebnissen, Diskussionen

und Neuerscheinungen der verschiedenen Disziplinen in

ihrer Bedeutung für die gesamte Mediävistik.

Band 16/2011 Heft 1

‚Landschaft im Mittelalter‘ –

Augenschein und/oder Literatur

Herausgegeben von Jens Pfeiff er

B a n d 1 6 / 2 0 1 1 / H e ft 2

Marginalisierung und die Funktionen des Randes

im Mittelalter

Herausgegeben von Nicole Nyff enegger, Thomas Schmid,

Moritz Wedell

mit.akademie-verlag.de

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft en

berichtet in ihrem Jahrbuch über die Arbeit der Versammlung,

des Rates und der Klassen im Jahr 2010. Ausführlich

wird über die Tätigkeit der Akademienvorhaben sowie der

interdisziplinären Arbeitsgruppen, Projekte und Initiativen

Rechenschaft abgelegt. Die beiden jährlichen Festsitzungen

– der in Berlin stattfi ndende Leibniztag und der in Potsdam

abgehaltene Einsteintag – sind in dem Band mit sämtlichen

Beiträgen dokumentiert, u. a. mit den Festvorträgen von

Christian Meier („Vom Mitkommen der Bürger in der Demokratie“)

und Hermann Parzinger („Die Kraft der Kunst und

die Macht der Refl exion: eine Geschichte vom Widerstreit

zum Wechselspiel“). In einem ausführlichen Kapitel werden

die Aktivitäten der BBAW im Rahmen des Jubiläumsjahres

„W 2010 Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft “ dargestellt.

55

Zeitschrift en


Zeitschrift en

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Deutsche Zeitschrift für Philosophie

Zweimonatsschrift der internationalen

philosophischen Forschung

Herausgegeben von Andrea Esser, Axel Honneth,

Hans-Peter Krüger und Christoph Demmerling

Gründungsjahr: 1953

6 x jährlich, ISSN 0012-1045

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 188,–, Privatpersonen: € 99,–

Vorzugspreis für Studenten: € 69,–

E i n z e l h e ft : € 29,80

Nietzscheforschung

Jahrbuch der Nietzsche-Gesellschaft

Herausgegeben im Auft rag der Nietzsche-Gesellschaft

von Renate Reschke

1 x jährlich

ISSN 1869-5604

Jahresabonnement Print + Online: € 99,80

Einzelband: € 119,–

56

Das unerlässliche Werkzeug für Philosophen in Studium

und Forschung!

Als off enes Diskussionsforum fördert die „Deutsche Zeitschrift

für Philosophie“ den schulübergreifenden Dialog

und die Kommunikation zwischen den philosophischen

Kulturen.

In ihr erscheinen Arbeiten, die aktiv in die moderne

inter nationale philosophische Diskussion eingreifen und

neue Denkansätze liefern.

Neben Fachaufsätzen und Essays, Interviews und Symposien

publiziert die Zeitschrift Funde aus philosophischen

Archiven sowie Buchkritiken.

Probeabonnement

Lesen Sie zwei Ausgaben gratis! Alle Details und das Bestellformular

fi nden Sie auf Seite 61 oder im Internet unter

www.akademie-verlag.de/probeabo-dzphil

www.akademie-verlag.de/probeabo-dzphil

dzphil.akademie-verlag.de

Das Jahrbuch „Nietzscheforschung“ versteht sich als

Diskussions forum für die internationale Nietzscheforschung.

Es wird seit 1994 im Auft rag der „Nietzsche-

Gesellschaft “ herausgegeben und widmet sich philosophischen,

kultur-, medien- und kunstwissenschaft lichen,

religionstheoretischen, soziologischen und politikgeschichtlichen

Themen, die in kritischer Auseinandersetzung

an das Denken Friedrich Nietzsches anschließen

und aktuelle ebenso wie rezeptionsgeschichtliche Perspektiven

aufzeigen. In den Beiträgen des Jahrbuchs werden neueste

Forschungspositionen namhaft er Nietzscheforscher

vorgestellt. Im Zentrum jeden Bandes steht ein besonderer

Themenschwerpunkt, darüber hinaus werden zugleich

auch Beiträge zur Biographie- und Quellenforschung, Bildmaterialien

und Rezensionen publiziert.


Hegel-Jahrbuch

Herausgegeben von Andreas Arndt, Paul Cruysberghs

und Andrzej Przylebski

Paragrana

www.akademie-verlag.de

1 x jährlich

ISSN 0073-1579

Jahresabonnement

Print + Online: € 99,80

Einzelband: € 119,–

Internationale Zeitschrift für

Historische Anthropologie

Herausgegeben vom Interdisziplinären Zentrum für

Historische Anthropologie der Freien Universität Berlin

Geschäft sführender Herausgeber: Christoph Wulf

Gründungsjahr: 1992

2 x jährlich

ISSN 0938-0116

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 59,80

E i n z e l h e ft : € 29,80

Jahrbuch für Wirtschaft sgeschichte

Economic History Yearbook

Herausgegeben von Carsten Burhop, Josef Ehmer,

Rainer Fremdling, Peter Hertner, Toni Pierenkemper,

Werner Plumpe, Reinhold Reith, Reinhard Spree,

Dieter Ziegler

2 x jährlich

ISSN 0075-2800

Jahresabonnement

Print + Online: € 129,–

Akademie Verlag Herbst 2011

Das „Hegel-Jahrbuch“ ist die Zeitschrift der Internationalen

Hegel- Gesellschaft , die 1953 von Wilhelm Raimund Beyer

(1902–1990) in Nürnberg gegründet wurde. Es erscheint seit

1961 und wurde bis 1984 von W. R. Beyer, seither vom jeweils

amtierenden Vorstand der Gesellschaft herausgegeben. Seit

1994 erscheint das Jahrbuch im Akademie Verlag. Es dokumentiert

die Beiträge der Internationalen Hegel-Kongresse,

die alle zwei Jahre zu wechselnden Schwerpunktthemen

s t a t t fi n d e n .

In der Historischen Anthropologie geht es um die geschichtliche

Bedingtheit und Wandelbarkeit anthropologischer

Grundstrukturen. Untersucht werden Lebensform und

Verhaltensweisen in verschiedenen Epochen und Kulturen,

um die oft langfristige Veränderung menschlicher

Grund situationen und elementarer Verhaltensmuster zu

erkennen. In der Zeitschrift „Paragrana“ werden besonders

aktuelle Probleme und Fragestellungen unserer eigenen

Epoche behandelt.

para.akademie-verlag.de

Das Jahrbuch für Wirtschaft sgeschichte hat sich seit seiner

Gründung im Jahre 1960 als ein international anerkanntes

wirtschaft shistorisches Periodikum mit eigenem Profi l

durchsetzen können. Dies gilt insbesondere seit der inhaltlichen

und methodischen Neuorientierung der Zeitschrift

nach der Neugründung im Jahre 1992 unter einem erweiterten

Herausgeberkreis. Das Jahrbuch für Wirtschaft sgeschichte

erscheint halbjährlich, publiziert in jedem Band

Aufsätze zu einem Themenschwerpunkt, bietet daneben

Berichte und Diskussionen zum Forschungs- und Literaturstand,

stellt neue Forschungsvorhaben und Projekte vor

und richtet sich damit nicht nur an Wirtschaft s- und Sozialhistoriker,

sondern auch an Wirtschaft s- und Sozialwissenschaft

ler und an einen breiten Kreis wirtschaft shistorisch

Interessierter.

E i n z e l h e ft : € 74,80 jbwg.akademie-verlag.de

57

Zeitschrift en


Zeitschrift en

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft , Literaturwissenschaft , Sprachwissenschaft , Zeitschrift en

Altorientalische Forschungen

Herausgegeben von Jörg Klinger

58

Gründungsjahr: 1974

2 x jährlich

ISSN 0232-8461

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 198,–

Privatpersonen: € 78,80

E i n z e l h e ft : € 104,–

Orientalistische Literaturzeitung

Zeitschrift für die Wissenschaft vom

ganzen Orient und seinen Beziehungen

zu den angrenzenden Kulturkreisen

Herausgegeben von Hans Neumann

Gründungsjahr: 1898

6 x jährlich

ISSN 0030-5383

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 318,–

Privatpersonen: € 99,–

Vorzugspreis für Studenten: € 69,–

E i n z e l h e ft : € 58,80

Archäologisches Nachrichtenblatt

Herausgegeben von Matthias Wemhoff , Wolfram Schier,

Günter Wetzel

Bis 1995 erschien die Zeitschrift unter dem Titel

„Ausgrabungen und Funde“.

Gründungsjahr: 1956

4 x jährlich

ISSN 0948-8359

Jahresabonnement Print

Institutionen: € 64,80

Privatpersonen: € 44,80

Vorzugspreis für Studenten: € 29,80

E i n z e l h e ft : € 22,80

Probeabo (Print):

2 Heft e für insgesamt € 24,–

Die Zeitschrift „Altorientalische Forschungen“ veröff entlicht

wissenschaft liche Aufsätze, Berichte und Kurz beiträge zu

Geschichte, Kultur und Sprachen des Alten Orients unter

Einbeziehung der angrenzenden Regionen wie Iran, Ägypten

und der Ägäis. Vorrangig fi nden dabei philologische und

archäologische Untersuchungen zur Kultur geschichte

Anatoliens und Syrien-Palästinas Berücksichtigung.

aof.akademie-verlag.de

Die „Orientalistische Literaturzeitung“ ist das älteste Rezensionsorgan

für das Gesamtgebiet der Orientalistik. Im Jahre

1898 begründet, hat sie ihr Profi l entsprechend der Entwicklung

der Forschungsgebiete ausgeweitet und berücksichtigt

dabei alle Zeitepochen. In jährlich sechs Heft en werden in

Besprechungsartikeln und Rezensionen monographische

Werke vorgestellt. Am Beginn jedes Heft es bietet ein Rezensionsartikel

Einblick in die wissenschaft liche Diskussion

bestimmter Themen. Insgesamt wird damit eine umfassende

Information über den aktuellen Forschungsstand

vermittelt.

olz.akademie-verlag.de

Schwerpunkte der Zeitschrift sind Informationen zu Grundsatzdiskussionen,

welche die strukturellen Probleme des

Faches Vor- und Frühgeschichte behandeln, Präsentationen

von Ausstellungskonzeptionen in Museen sowie Überlegungen

zur Qualifi zierung des wissenschaft lichen Nachwuchses.

Der Leser wird zudem über Tagungen und Kolloquien, laufende

Forschungsprojekte und Ereignisse in den Verbänden

und Vereinen des Faches informiert. Jungen Kolleginnen

und Kollegen wird die Möglichkeit geboten, in Zusammenfassungen

ihre Dissertationen und Habilitationen vorzustellen.

Die abgeschlossenen Magister- und Diplomarbeiten

an deutschen, österreichischen und schweizerischen Universitäten

sowie die laufenden DFG-Projekte werden einmal

jährlich aufgeführt. Fachübergreifend werden Meldungen

und Berichte aus der Klassischen Archäologie publiziert.

anb.akademie-verlag.de


Zeitschrift für Ägyptische Sprache

und Altertumskunde

Herausgegeben von Susanne Bickel, Hans-W. Fischer-Elfert,

Antonio Loprieno, Sebastian Richter

STUF – Language Typology

and Universals

Herausgegeben von Thomas Stolz

Zeitschrift für Slawistik

Herausgegeben von Karl Gutschmidt, Witold Kośny,

Peter Kosta, Holger Kuße, Christian Prunitsch,

Ludger Udolph

www.akademie-verlag.de

Gründungsjahr: 1948

4 x jährlich

ISSN 1867-8319

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 258,–

Privatpersonen: € 78,80

E i n z e l h e ft : € 68,80

Gründungsjahr: 1956

4 x jährlich

ISSN 0044-3506

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 184,–

Privatpersonen: € 78,80

E i n z e l h e ft : € 52,80

Akademie Verlag Herbst 2011

Die „Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde“,

das älteste ägyptologische Fachorgan, umfaßt das gesamte

Gebiet der Ägyptologie einschließlich der Demotistik

und die Nachbardisziplinen Koptologie und Meroitistik.

Die Aufsätze und Miszellen gelten der Sprache, Geschichte,

Religion, Kunst und materiellen Kultur des antiken Niltals,

den Wirkungen des alten Ägypten auf Mitwelt und Nachwelt

sowie der Geschichte der Ägyptologie.

Gründungsjahr: 1863

2 x jährlich

ISSN 0044-216X

Jahresabonnement Print + Online

Institutionen: € 174,–

Privatpersonen: € 78,80

E i n z e l h e ft : € 94,80 zaes.akademie-verlag.de

„STUF“ versteht sich als Forum für fachwissenschaft liche

Beiträge aus den Gebieten der Sprachtypologie und Universalienforschung.

„STUF“ veröff entlicht entsprechende

Originalstudien, die sich sprachvergleichend mit der strukturellen

Vielfalt und/oder mit den Konstanten menschlicher

Sprache(n) in empirischer und / oder theoretischer

Weise auseinandersetzen. Beiträge zur Fachgeschichte sind

gleichfalls willkommen. Arbeiten zur Arealtypologie und

diachronen Typologie werden bevorzugt berücksichtigt.

Die Zeitschrift erschien bis 1993 unter dem Titel „Zeitschrift

für Phonetik, Sprachwissenschaft und Kommunikationsforschung“.

stuf.akademie-verlag.de

Die als Fachorgan für deutsche und internationale slawistische

Forschung gegründete Zeitschrift veröff entlicht Untersuchungen

zu Sprache und Literatur, zur Volksdichtung und

Kulturgeschichte der slawischen Völker in Vergangenheit

und Gegenwart. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die

deutsch-slawischen sprachlichen, literarischen und kulturellen

Wechselbeziehungen in ihren europäischen Zusammenhängen,

die Namenforschung, gattungshistorische und

-poetologische Fragestellungen, die Baltistik, Sorabistik und

Geschichte der Slawistik. Literaturberichte und Rezensionen

informieren über aktuelle Tendenzen der internationalen

slawistischen Forschung, Tagungsberichte über wichtige

wissenschaft liche Konferenzen.

slaw.akademie-verlag.de

59

Zeitschrift en


Register

Geschichte, Philosophie, Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Zeitschriften

A

Altmann, Jan 38

Antonova, Irina 5

Aristoteles 34

Arndt, Andreas 25, 57

B

Bauer, Oswald 21

Bauschke, Ricarda 46

Behme, Thomas 4

Beiderbeck, Friedrich 2, 24

Berbig, Roland 44

Bergermann, Ulrike 53

Bernauer, Markus 3

Beyeler, Markus 15

Bickel, Susanne 59

Binder, Evelyn 10

Bluhm, Harald 30

Boehlich, Walter 47

Bohde, Daniela 42

Böhling, Frank 4

Bouvier, Beatrix 24

Bredekamp, Horst 40, 41, 54

Briel, Cornelia 48

Bruch, Rüdiger vom 22

Bruhn, Matthias 54

Bunia, Remigius 47

Burhop, Carsten 23

C

Čepurenko, Aleksandr 5

Černý, Jiří 17

Cicero, Marcus Tullius 8, 9

Clauss, Manfred 55

Coniglio, Marco 52

Coxon, Sebastian 46

Cruysberghs, Paul 57

D

D’Aprile, Iwan-M. 44

Dembeck, Till 47

Demmerling, Christoph 56

Dewein, Barbara 50

Döring, Detlef 4

Dürer, Albrecht 39

E

Ehlers, Widu-Wolfgang 54

Ehmer, Josef 57

Engelberg, Stefan 49

Engel, Sabine 39

Engels, Friedrich 5

Esser, Andrea 56

F

Faltner, Max 8

Fasbender, Christoph 17

Fenske, Susanne 3

Figal, Günter 35

Fink, Gerhard 9

Fischer-Elfert, Hans-W. 59

Fischer, Karsten 30

Fleckner, Uwe 36

Flemmig, Stephan 18

Fourier, Charles 27

Fremdling, Rainer 57

Fuhrer, Therese 54

Fuhrmann, Manfred 9

Funke, Peter 55

60

G

Gabriel, Markus 27

Gadamer, Hans-Georg 35

Geelhaar, Tim 16

Gehrke, Hans-Joachim 55

Gerhardt, Volker 29, 34

Gerok-Reiter, Annette 46

Giel, Volker 3

Gilbhard, Thomas 41

Goedeke, Karl 10, 11

Goethe, Johann Wolfgang 3

Goetz, Hans-Werner 14

Golovina, Galina 24

Griese, Anneliese 5

Grunert, Frank 26

Gutschmidt, Karl 59

H

Haase, Annegret 6

Hartung, Gerald 4

Hediger, Vinzenz 53

Heine, Heinrich 12

Herrmann-Winter, Renate 13

Hertner, Peter 57

Hetzel, Andreas 30

Hillebrandt, Claudia 45

Hinz, Berthold 39

Holzberg, Niklas 8

Honneth, Axel 56

Horn, Christoph 33

Huber-Rebenich, Gerlinde 55

Höffe, Otfried 32, 34

Hubmann, Gerald 24

Humboldt, Alexander von 6

J

Jacob, Herbert 10

Jacquesson, François 51

Janowski, Bernd 15

Joas, Hans 28

Jones, Martin H. 46

K

Kampmann, Elisabeth 45

Kant, Immanuel 28, 32

Kasten, Helmut 9

Kersten, Wolfgang F. 43

Klinger, Jörg 58

Koloch, Sabine 19

Kośny, Witold 59

Kosta, Peter 59

Krois, John Michael 40, 41

Krüger, Hans-Peter 56

Krüger, Peter 5

Kubrova, Monika 21

Kurscheidt, Georg 3

Kuße, Holger 59

L

Laube, Stefan 20

Lauschke, Marion 41

Leibniz, Gottfried Wilhelm 2, 24

Liebsch, Burkhard 30

Lindenberg, Thomas 10

Llanque, Marcus 30

Loprieno, Antonio 59

Lucas, Klaus 29

M

Martin, Kurt 38

Marx, Karl 5, 25

Mendelssohn, Familie 6

Mis’kevič, Larisa 5

Mühlhäusler, Peter 49

Müller, Gerhard 3

Müller, Jörn 33

Muysken, Pieter C. 51

N

Neumann, Hans 58

Nickel, Rainer 8, 9

Nietzsche, Friedrich 34

Nyffenegger, Nicole 55

O

Oberg, Eberhard 9

Oellers, Norbert 3

Ovid 8

P

Palladini, Fiammetta 4

Panwitz, Sebastian 6

Peitsch, Helmut 44, 47

Petry, David 23

Pfeiffer, Jens 55

Phaedrus 9

Pierenkemper, Toni 57

Pietsch, Yvonne 3

Platon 33

Plinius der Jüngere 9

Plumpe, Werner 57

Prunitsch, Christian 59

Przylebski, Andrzej 57

Pufendorf, Samuel 4

R

Rapp, Christof 54

Reichel, Claudia 24

Reid, Lawrence A. 50

Reif, Heinz 20

Reith, Reinhold 57

Reschke, Renate 29, 56

Richter, Elke 3

Richter, Sebastian 59

Ridruejo, Emilio 50

Rosebrock, Tessa Friederike 38

Rösler, Wolfgang 54

S

Savoy, Bénédicte 37

Schardt, Alois J. 42

Schiel, Juliane 16

Schier, Wolfram 58

Schmid, Hans Ulrich 13

Schmidt am Busch, Hans-

Christoph 27

Schmidt-Biggemann, Wilhelm 4

Schmid, Thomas 55

Schmidt, Peter Lebrecht 54

Schubert, Martin 6

Schütz, Erhard 44

Schwarz, Ingo 6

Seidensticker, Bernd 54

Sepp, Hans Rainer 30

Speer, Christian 18

Sperl, Richard 5

Städele, Alfons 9

Städtler, Michael 28

Stanitzek, Georg 47

Stiening, Gideon 26

Stock, Günter 29, 54

Stolberg, Doris 49

Stolz, Thomas 49, 50, 51, 59

Stroh, Cornelia 51

Sulzer, Johann Georg 26

T

Tacitus 9

Tausch, Harald 48

Tenorth, Heinz-Elmar 22

Tewes, Christian 31

Thein, Helen 47

Thimann, Michael 37

Thomas, John 16

U

Udolph, Ludger 59

Urdze, Aina 51

V

Vieweg, Klaus 31

Vogt, Peter 28

Vollmer, Matthias 13

Vossmann, Christina 50

Vygodskij, Vitalij 5

W

Walde, Christine 46

Waldhoff, Stephan 2, 24

Warburg, Aby 36

Warnke, Ingo H. 49

Wedekind, Gregor 37

Wedell, Moritz 55

Welsch, Wolfgang 31

Wemhoff, Matthias 58

Werner, Gabriele 54

Wetzel, Günter 58

Wilmes, Daniela 42

Windberger-Heidenkummer,

Erika 52

Wittgenstein, Ludwig 34

Woldt, Isabella 36

Wolf, Jürgen 6

Wulf, Christoph 35, 57

Z

Ziegler, Arne 52

Ziegler, Dieter 57

Zirfas, Jörg 35

Abbildungsnachweis

Falke im Sturzflug, M. Brown:

Pracitcal Taxidermy, 1884. 43

Porträt Bénédicte Savoy,

© Markus Hilbich 37

Porträt Horst Bredekamp,

© Barbara Herrenkind 40

Samuel Pufendorf, De jure

naturae et gentium, 1684. 4

W. Whittredge, Ad Meskens,

Wikimedia Commons. 7

Kupferstich von

Georg Balthasar Probst,

Wikimedia Commons. 23

Die weiteren Abbildungen

dieses Katalogs sind

entweder Eigentum des

Akademie Verlags oder Bilder

der Bildagentur Thinkstock.


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