Zirkusreife Berufsorientierung

rmooe2017

ZIRKUSREIFE

BERUFSORIENTIERUNG

VORZEIGEMODELL ZUR NACHAHMUNG

MIT NERVENKITZEL UND SPASS

ZUM LERNERFOLG MIT BERUFSGARANTIE


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VORWORT

DR. MICHAEL STRUGL MBA

Landeshauptmann-Stellvertreter

Technik-Zirkus - den technischen Berufsalltag

mit dem Leben im Zirkus zu vergleichen, liegt

nahe: In der Technik finden sich die buntesten

Charaktere. Sie arbeiten im Team zusammen,

um am Ende des Tages eine tolle Vorstellung

zu bieten. Und genau diesen Zirkusalltag

sollten sich junge Menschen in Oberösterreich

auf keinen Fall entgehen lassen. „Manege

frei!“ für Oberösterreichs Technik-Betriebe.

Unsere Technik-Zirkus-Betriebe greifen

tief in ihre Zylinder und zaubern garantiert

die richtigen Experimentier-Stationen für

neugierige Schülerinnen und Schüler hervor.

Damit greifen Lehrpläne und Berufspraxis

ineinander. Zirkusreife Berufsorientierung

lebt vom gemeinsamen Engagement. Kein

Zirkus ohne viel Herzblut und Hirn. Dafür

können nur schulische und betriebliche

Partner gemeinsam sorgen. Sie gehören zu

den vielen Rädchen, die das Getriebe der

oberösterreichischen Wirtschaft am Laufen

halten. Gemeinsam setzen wir alles daran,

ein perfektes Zirkuserlebnis zu schaffen. Wir

freuen uns schon auf viele Begegnungen

unter dem Technik-Zirkus-Zelt.

LH-Stv. Dr. Michael Strugl MBA

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INHALTSVERZEICHNIS

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INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung „Arbeitswelt erforschen“ 06

Fächerübergreifende Berufsorientierung 08

Praxisbeispiele fachübergreifend 10

Neue Begegnungsformate 12

Interaktive Schnupper- und Experimentierangebote 18

Spannung pur - Wettbewerbe 28

Förderung & Prämierung von Schülerprojekten 32

Show-Acts 38

Bewegte Workshops 44

Fotoaustellung 46

IMPRESSUM

Medieninhaber und Herausgeber:

Regionalmanagement OÖ GmbH

Geschäftsstelle Vöcklabruck.Gmunden

Krottenseestraße 45,4810 Gmunden

07612/20810-0, rmooe.vg@rmooe.at

www.rmooe.at

Fotos:

RMOÖ GmbH, Heimo Hamminger, Rene Wimmer Photoart,

Fotostudio Ralph Fischbacher, NMS Schörfling, Abatec group AG,

Miba, RO-RA Aviation Systems GmbH, FH OÖ, Markus Eggensperger,

Robert Gortana

Layout, Gestaltung & Druck:

FM media group OG

Stadtplatz 46, 5230 Mattighofen

07742/93080, info@fm-media.at

www.fm-media.at

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr.

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ARBEITSWELT

ERFORSCHEN

SPANNEND & PRAXISNAH

FORSCHUNGSREISEN IM ZIRKUSFORMAT

Man kennt vielleicht

ihre Namen, sieht die

Firmengebäude im

Vorbeifahren, aber was

passiert hinter diesen

Wänden und welche

Möglichkeiten bieten

Oberösterreichs

Unternehmen

jungen Menschen? Diesen Fragen

geht der Technik-Zirkus nach. Er

verbindet Arbeits- und Schulpraxis

und gibt ein anregendes Beispiel,

an dem sich Schulen wie

Unternehmen orientieren können

– vor allem aber Jugendliche,

die den Start ins Berufsleben

vor sich haben und vor der

wichtigen Entscheidung

stehen, wie sie ihre Zukunft

gestalten.

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Wovon lebt die Wirtschaft, wovon leben wir letztlich alle? Neue Ideen und neue

Herangehensweisen sorgen für neue Produkte und neuen Schwung: Wer könnte

diesen Schwung besser repräsentieren als unsere Jugend? Sie wird den Erfolg

von morgen gestalten!

Mag. Christian Söser

RMOÖ GmbH

VORZEIGE-

MODELL ZUR

NACHAHMUNG

„ANGREIFBARE“

ARBEITSWELT

Konkret haben Schulen und

Unternehmen ein Modell entwickelt,

das zahlreiche Impulse

zur Nachahmung und Weiterentwicklung

gibt. Der Technikzirkus

steht einerseits für Methoden, wie

Betriebe sich und ihre Produkte

lebendig präsentieren, andererseits

für Ideen, wie

man Prozesse

aus der Arbeitswelt

für Schüler-

Innen der Unterwie

Oberstufe

tatsächlich „angreifbar“,

erlebbar und

verständlich macht.

Bgm. Mag. Stefan Krapf

Obmann Zukunftsraum Vöcklabruck.Gmunden


EINLEITUNG

VARIANTENREICHES

EXPERIMENTIERUMFELD

Der Technikzirkus ist und bietet ein

Experimentierfeld, in dem SchülerInnen

Erfahrungen machen, Begabungen entdecken

und Interessen entwickeln können. Workshops,

Show Acts, 3D Design Award sowie

Mitmachstationen und Projektpräsentationen

bildeten den Begegnungsrahmen. Der

3D Champions Day und Technik-Zirkus

wurde bereits drei Mal zum Spektakel der

Superlative. Das kurzweilige Programm zog

350 SchülerInnen und ebenso viele Eltern

in den Bann und eröffnet Lehrerinnen und

Lehrern ein interaktives Lernumfeld und

ein Programm, das es auszubauen und

fortzuführen gilt.

DER PROTOTYP ZUR ZUKUNFT

Die Broschüre, die Sie nun in der Hand halten, zeichnet

einen erfolgreichen Weg nach und zeigt auf, wie er

künftig genauso erfolgreich beschritten werden kann. Die

vorliegende Dokumentation ist Nachhall und Vorgeschmack

für das, was da noch kommen mag an Blickwinkeln,

Bewegung und Emotion und an Berufsorientierung mit

Talenteformierung. Bleibt ein Wunsch offen, der hoffentlich

in Erfüllung geht: Dass diese Vorstellung zu vielen weiteren

Zirkus-Vorstellungen führt und junge Menschen bei der

Berufswahl leitet und begleitet!

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FÄCHERÜBERGREIFENDE

BERUFSORIENTIERUNG


„ZIRKUSKÜNSTE FÖRDERN

TATENDRANG UND

WISSENSDURST.“

In der Wahrnehmung von

Jugendlichen fehlt es im Schul-

Alltag oft an außergewöhnlichen,

spannenden und aus der Eintönigkeit

herausragenden Ereignissen. Gerade

in der Berufsorientierung erscheint ein

fächerverbindender und übergreifender

Ansatz erfolgversprechend und von

hohem pädagogischen Wert: Ebenso wie

die Zirkuskünste fördert er Tatendrang

und Wissensdurst. Und das ist der

Stoff, aus dem SchülerInnen eigene

Lebenspläne und Entwürfe zu den

beruflichen Möglichkeiten formen können

und Fähigkeiten erwerben, die später im

Beruf dringend gebraucht werden.

Wie und in welchen Fächern lassen sich

eigene Vorstellungen zur Arbeits- und

Berufswelt entwickeln und wo und wie

berufliche Lebenspläne erarbeiten?

Einige Anregungen geben die

nachfolgenden Praxisbeispiele. Sie

stammen von Partnerschulen, die

fächerübergreifenden Unterricht in

vielfältiger Form umgesetzt haben.

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PRAXIS-BEISPIELE

FACHÜBERGREIFEND

BERUFS-COLLAGEN

SICH EIN BILD MACHEN

Wo fängt man an, wie setzt man an?

Man macht „sich“ ein Bild und gestaltet

ein Bild, das Handwerk, Berufe und Berufung

umfasst. Der Zeichenunterricht wird zur kreativen

Auseinandersetzung mit der Arbeitswelt, ihren

Möglichkeiten und Neuordnungen. Kunst beginnt mit

einer Idee und endet mit deren Umsetzung. Halt:

Kunst macht hier noch lange nicht Halt. Sie initiiert

und stößt weitere Ideen an, formiert sich zu ganz

neuen Bildern und Vorstellungen…

REALE ARBEITSAUFTRÄGE

GEMEINSAME SACHE MIT FIRMEN

Bahnbrechende Innovationen kommen oft in Schlagworten daher -

doch was bedeuten und bewirken sie? Im Wahlpflichtfach Technik+

an der NMS Schörfling haben sich die SchülerInnen einem konkreten

Arbeitsauftrag der Firma seele aus Schörfling gewidmet: Sie haben

das Design einer Experimentierstation entworfen, um die Vorteile von

Entwicklungen (oder: um die Eigenschaften von kugelsicherem Glas)

anschaulich zu demonstrieren. Von

den Profis aus der Praxis erhielten sie

während des Unterrichts Feedback zur

Umsetzung, die sie (dann) vor Ort im

Unternehmen mitverfolgen konnten.

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WIE SICH LEHRPLÄNE UND

BERUFSPRAXIS TREFFEN KÖNNEN

WERKEN, PHYSIK &

MATHEMATIK

JUNGE IDEEN IN DIE TAT

UMSETZEN

Man könnte doch… das gibt es noch

nicht… es müsste etwa so ausschauen…

Der Einfall ist da, aber wie setzt

man ihn um? Welche Materialien

werden dafür benötigt, müssen sie

starr oder biegsam sein, Gewicht

tragen oder einsparen und wie

konstruiert man dieses „Ding“

genau, wie sieht der Plan dafür

aus? An dieser Schnittstelle

verbinden sich Handwerk und

Ideen mit Physik und Mathematik,

und schon wird an

der Erfinderformel gebastelt…

„Technik-Zirkus und Schnupperlabor

entsprechen unserem

Ansatz ‚Für das Leben

lernen‘. In Kooperation mit

der Firma Seele wurde mit

Architektur aus Glas gearbeitet,

Show-Acts einstudiert und

eine Experimentierstation zum

Thema Glas entwickelt. Produkte,

die ‚die Welt noch

braucht‘ wurden

hergestellt und beim

3D-Champions Day

präsentiert.“

Joachim Felgitscher

NMS Schörfling

SPORT UND SPASS

BEWEGT ZUM BEGREIFEN

Wer sich bewegt, bewegt die Welt,

und Weltmarktführer bewegen

diese Welt mit ihren Produkten…

Im Modul „Sport“ erarbeiten die

SchülerInnen gemeinsam mit Profis

ihre „Performance“, Schrittfolgen,

Abläufe und Körpereinsatz, der

alles andere als langweilig ist. Die

Überwindung der Schwerkraft,

der Einklang in der Gruppe,

das eindrucksvolle Ergebnis im

Bewegungsmuster: Das ist die

Choreografie zum Erleben, zum

Sehen und Begreifen!

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NEUE

BEGEGNUNGSFORMATE

3 ERPROBTE NEUE BEGEGNUNGSFORMATE

REGIONALE

VERNETZUNGSTREFFEN

SPEED

DATING

3D

CHAMPIONSDAY

… AM BESTEN VOR ORT

Wie erhalten Jugendliche möglichst früh einen Einblick

in die reale Arbeitswelt? Am besten dort, wo die Arbeit

wirklich passiert: in Unternehmen. Betriebsbesichtigungen,

Begegnungen mit ExpertInnen aus der Arbeitswelt und

Praktika bieten ein breites Erfahrungsspektrum.

… AM BESTEN GEMEINSAM

Um dieses Spektrum zu gestalten, ist die Abstimmung

zwischen Schulen und Betrieben besonders wichtig.

Was manchmal vergessen wird: Auch die Begegnung

jener, die Begegnung für Jugendliche organisieren, ist

professionell zu gestalten. Die Beziehungen zwischen

PädagogInnen und Personalverantwortlichen gehören

etabliert und gepflegt – auch das ist Bestandteil von

Berufsorientierung.

… ZU BESTEN LÖSUNGEN

Neue Begegnungsformate wie das Speed Dating und

regionale Netzwerktreffen wurden initiiert, mit dem

Champions Day wurde zudem ein neues Talente-

Erkundungsprogramm für Jugendliche versucht.

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REGIONALE

VERNETZUNGSTREFFEN

AUSTAUSCH ZWISCHEN

BETRIEBEN

Das Ziel regionaler Vernetzungstreffen

von Betrieben ist es, gemeinsame

Themen für die Zusammenarbeit mit

Schulen zu sammeln sowie Berufsorientierungsformate

zu gestalten. Die

Plattform bietet Raum für Erfahrungsaustausch,

Information und Begegnung:

Frequenz und Themen der Vernetzungstreffen

werden gemeinsam vereinbart.

AUSTAUSCH VON

BETRIEBEN UND

SCHULEN

In den regionalen Vernetzungstreffen

zwischen

Betrieben und Schulen

werden gemeinsame

Pläne und Projekte entwickelt

sowie bestehende

Kooperationen koordiniert

und fortgeführt.

Methoden wie das Speed

Dating können integrierter

Bestandteil dieser

regionalen Vernetzungstreffen

sein.

„Auch die Begegnung jener, die Begegnung

für Jugendliche organisieren, ist professionell

zu gestalten.“

Bgm. Mag. Stefan Krapf

Obmann Zukunftsraum Vöcklabruck.Gmunden

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HEISSE DATES ZWISCHEN PÄDAGOGEN

& PERSONALISTEN

SPEED DATING

Speed-Dating ist bekannt als Methode, neue

Beziehungspartner zu finden. In der Berufsorientierung

wurde dieses Format aufgegriffen, damit PädagogInnen

aus den Schulen und Personalverantwortliche der

technischen Betriebe einander kennenlernen. Das Ziel:

Kooperationen anzustoßen und Realbegegnungen für

SchülerInnen zu organisieren.

JEDER MIT JEDEM

Jeweils ein Pädagoge und ein Personalverantwortlicher

sitzen sich rund fünf Minuten gegenüber: Zeit, um ein

erstes Mal miteinander zu sprechen, Angebote und

Erkundungsmöglichkeiten zu orten. Dann fordert der Gong zum

„Partnerwechsel“ auf – dieses Aufrücken in neue Konstellationen

wird so lange wiederholt, bis alle „Paarungen“ abgeschlossen

sind...

FRAGEN UM FRAGEN

Welche Gruppengrößen und Altersgruppe sind für den Betrieb

interessant? Gibt es für SchülerInnen die Möglichkeit, interaktiv etwas

auszuprobieren? Welche Vorerfahrungen haben die SchülerInnen, warum

ist gerade diese Schule für diesen Betrieb geeignet – und umgekehrt?

PädagogInnen und die Vertreter der Betriebe stecken den Rahmen ab,

wägen ab, wählen aus und entscheiden...

RUNDE FÜR RUNDE

notieren die TeilnehmerInnen auf den ausgehändigten Zetteln, ob sie mit

ihrem Gegenüber zusammenarbeiten wollen oder nicht. Die gewonnenen

Eckdaten und Informationen ebnen den Weg für praktische und zielgerichtete

Erkundungen mit den Schülergruppen in den Betrieben!

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„Ich war sehr begeistert, sowohl vom großen Angebot der Schulen

und Firmen, als auch von der Vielfalt

der Projekte. Im Zuge der Betreuung der

3D-Druck-Stationen zeigten sich meine

Schüler kompetent und verantwortungsvoll.

Hier wurden Keksausstecher per Zeichenprogramm

gestaltet und ausgedruckt.“

Ingrid Haslhofer, NMS Vorchdorf

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3D

CHAMPIONSDAY

Traditionelle Lehrlings- und

Bildungsmessen stellen tausenden

SchülerInnen Lehrberufe und

Ausbildungsstätten samt

Detailinformationen vor. Der

pilotierte Champions Day fokussiert

sich darauf, ein spannendes

Experimentierumfeld in einem

regionalen Kompetenzschwerpunkt

zu schaffen. Gleichzeitig bietet er

den SchülerInnen die Möglichkeit,

sich selbst und ihre Ideen in den

Schülerprojekt-Awards zu

präsentieren sowie ihre

Kompetenzen bei Show-

Acts und Wettbewerben

zu zeigen. Der Champions

Day ist eine wertvolle

Ergänzung zu Lehrlingsund

Berufsmessen und

findet unter der Woche

im öffentlichen Raum,

beispielsweise in

einem Einkaufspark,

statt. Die

SchülerInnen

nehmen freiwillig

daran teil, die Veranstaltung

umfasst einen interaktiven

Stationen-Betrieb mit kurzen

Show Act Pausen, Schulprojekt-

Präsentationen vor Fachjury mit

Publikumswertung und einem

abschließenden Prämierungsteil.

Das Angebot richtet sich an

SchülerInnen von Unter- und

Oberstufe. Die Gesamtdauer ist mit

ungefähr 4 h angesetzt.

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INTERAKTIVE

SCHNUPPER- &

EXPERIMENTIERANGEBOTE

„EINE ZIRKUS-AUFFÜHRUNG ANSEHEN

IST TOLL. ZIRKUS SPIELEN UND SELBER

AUFFÜHRUNGEN GESTALTEN, IST WAHRER

NERVENKITZEL UND SPANNUNG.“

Kinder und Jugendliche bringen

eine große Neugierde und einen

enormen Entdeckergeist mit ins

Leben. Sie wollen die Welt erfahren,

begreifen, verstehen, an ihr teilhaben

und in ihr wirksam werden. Auf

der anderen Seite kommen Kinder

und Jugendliche in eine Welt, die

von zunehmender Komplexität und

Informationsflut geprägt ist und

eine enorme Vielzahl an Lebensperspektiven

anbietet.

Vor allem die technisch geprägte

Berufs- und Arbeitswelt wirkt

komplex und die erzeugten Produkte

sind manchmal schwer mit

der Alltagsrealität von Kindern und

Jugendlichen in Verbindung zu

bringen. Ein richtiges Erfahren und

Be-Greifen im Betriebsalltag ist aus

Sicherheitsgründen oft ausgeschlossen.

Dennoch gilt: eine Zirkus-Aufführung

ansehen ist toll. Zirkus

spielen und selber Aufführungen

gestalten, ist wahrer Nervenkitzel

und Spannung.

Gerade deswegen hängt der Erfolg

von Realbegegnungen der Jugendlichen

in Betrieben oder bei

Messebesuchen von ausgeklügelt

gestalteten Schnupper- und Experiementierangeboten

ab. Diese

garantieren jene Emotionen, welche

die betriebliche Manege und ihre

Berufsbilder ins rechte Zirkuslicht

rücken.

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PRAXIS-BEISPIELE:

EPERIMENTIERSTATIONEN

EINE ECHTE ZIRKUSKEULE

GEFRÄST UND EINSATZBEREIT

Wie soll sie

aussehen,

wie schafft

man es, dass

sie sich ideal

durch die Luft

wirbelt und

wieder auffangen

lässt? Eine gute

Zirkuskeule braucht

gute Planung, ein

gutes Design und eine

gute Konstruktion, um

als Jongliergerät zu

taugen. Das Modell wird

am Computer entworfen

und nach vorgegebenem

Maß gefräst – ein

Werkstück ist geschaffen, dessen Praxistauglichkeit getestet werden kann:

Ein bisschen Akrobatik-Übung sollte man dazu allerdings mitbringen!

„Einblicke in den Produktionsprozess erhalten

die Schüler durch selbstständiges Bedienen einer

kleinen CNC-Maschine und Erprobung aller Schritte

des Produktionsprozesses.“

Mag. Andrea Pachinger

RO-RA Aviation Systems GmbH

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PRAXIS-BEISPIELE:

EXPERIMENTIERSTATIONEN

MUTPROBE UNTER

GLAS

DER GLASKLARE

BELASTUNGSTEST

Was passiert, wenn die

schwere Metallkugel wie

von einem Pistolenschuss

niedersaust? Wird sie

das schützende Glas

durchbrechen, den Kopf des

Menschen, der darunter

liegt, zerschmettern? Es

braucht schon eine gehörige

Portion Mut, sich diesem

Test zu stellen! Man hört

den Aufprall, presst die

Augen unwillkürlich zu und

dann: passiert nichts. Die

durchsichtige Scheibe schützt

vor Verletzungen und man

begreift, was „kugelsicher“

tatsächlich bedeutet!

„3D Schnupperlabors und interaktive

Stationen machen die Berufsorientierung

zum Erlebnis.“

Ing. Heimo Hamminger

seele

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ZIRKUS-SPANNUNG BEI

BETRIEBSBESUCHEN & EVENTS

SPAGHETTI-ARCHITEKTUR

FÜR G‘SCHMACKIGE KONSTRUKTIONEN

Sie sind luftig, schräg, kompliziert

und äußerst stabil: Die

geometrischen Konstruktionen

aus simplen Spaghetti, die

mit Hilfe von Klebepistolen

neue „geschmackvolle“ Formen

annehmen, aus fragilen Einzelteilen

eindrucksvoll ein Ganzes

formen, das ebenso leicht wie

widerstandsfähig ist… Es entstehen

Würfel, Achteck,

Wolkenkratzer und die Ahnung,

dass auch ein Eiffelturm dem

selben Prinzip entwachsen ist:

Dem Leichtbauprinzip mit starken

Eigenschaften!

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PRAXIS-BEISPIELE:

EXPERIMENTIERSTATIONEN

3D DRUCKEN

ODER KEKSE, DIE ALLES AUS-

STECHEN

Ovale Kekse mit Mascherl, rund

mit abstehenden Ohren, viereckig

oder in Autogestalt, das

wär‘ doch mal was anderes,

aber wie formt man die Formen

dafür, mit denen man den Teig

aussticht? Geht ganz einfach:

Man zeichnet im Computer entsprechende

Modelle, „füttert“

ihn mit den Daten und schickt

sie zum 3D-Drucker, der die Konturen

zusammensetzt, die man

kurz darauf bereits in Händen

hält. Fehlt nur noch das Rezept

für die süße Fülle dieser Hülle…

„Ganz egal, welches Alter die Besucher

hatten, sie zeigten sich sehr interessiert

an den Stationen, die von den Schulen

organisiert wurden. Die SchülerInnen waren

total motiviert, ihre Projekte zu präsentieren

und zu erklären.“

Dir. Helga Berndorfer

NMS Vorchdorf

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ZIRKUS-SPANNUNG BEI

BETRIEBSBESUCHEN & EVENTS

3D SCANNEN &

KOPIEREN

KOPIER‘ DICH SELBST

Bitte lächeln, abdrücken

und ein Foto schießen

– dieses Verfahren kennt

die Welt zur Genüge. Doch

das beliebte „Selfie“ hat

bei diesem Experiment

ausgedient: Nun bekommt das

Gesicht Konturen, am Ende

erhält man kein Bild, sondern

den ganzen Kopf getreu dem

Vorbild… Was 3D Scannen in der

Praxis bedeutet, versteht man

am besten, wenn man selbst zum

Modell wird, das man aus allen

Blickwinkeln bestaunen kann – und

Spaß macht es obendrein!

„Unsere Schule war von Anfang an beim Projekt dabei.

So sehen wir uns bereits als Teil des 3D Champions

Day. In der Schule haben wir acht moderne 3D

Drucker, die auch im Unterricht verwendet werden.

Am 3D Champions Day tragen wir den Unterricht

nach draußen und präsentieren unsere Arbeit einem

interessierten Publikum.“

Martin Krammer, NMS Gmunden Stadt

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PRAXIS-BEISPIELE:

EXPERIMENTIERSTATIONEN

„SPRECHENDES“

PLASTILIN

LICHT UND SOUND-

SKULPTUREN

Figuren aus Plastilin sind

nichts Neues. Rüstet

man sie allerdings mit

der entsprechenden

„Zusatzausstattung“ aus,

mutieren sie zu wahren

Monstern, die auf Befehl

Lichtsignale senden oder

Geräusche erzeugen. Das kann

ganz schön gruselig wirken! Um diese verblüffenden Effekte zu erzielen,

muss sich lediglich ein einfacher Stromkreis schließen - sofern man weiß,

wie man das bewerkstelligt. Im demonstrierten Beispiel diente simples

Salz als Stromleiter...

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WENN LEHRPLÄNE UND BERUFS-

PRAXIS AUFEINANDERTREFFEN ...

LIVE AUF DER SKI-RENNPISTE

DIE MAKEY MAKEY SKI CHALLENGE

Brett anschnallen und los geht’s:

Beugen, Strecken, Hocke, Sprung!

So kann man zu Hause für den

Weltcup üben oder hat einfach

nur Spaß… Das Geheimnis liegt

in der Steuerung, die alle

Bewegungssignale überträgt

und umwandelt, so, als

flitzte man tatsächlich

über die Piste, während

man bloß vor dem

Computer steht. Ein

„Spiel“, das sich perfekt

für Trainingszwecke

abwandeln lässt – wie

man die Steuerung

baut, haben die

SchülerInnen bereits

im Projekt gelernt!

„Die Ö3-Ski-Challenge wird durch ein

eigens konstruiertes Spiele-Bedienteil zum

interaktiven Spiel mit vollem Körpereinsatz.“

DI Hannes Schachtner

abatec Group AG

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PRAXIS-BEISPIELE:

EXPERIMENTIERSTATIONEN

YUMI (ROBOTER)

PROGRAMMIEREN

Das Ziel der SchülerInnen

bei der Station ist zwei

Roboterarme dazu

zu bringen, mehrere

Positionen einer Formel1-Strecke

(Spielbergring) abzufahren. Die

Schüler programmieren dazu am

Tablet in der Programmiersprache

Rapid die Positionen der Strecke für

YuMi ein. Sobald der gespeicherte

Zyklus gestartet wird, fährt der

YuMI-Roboter seine Arme aus und

fährt die Positionen nacheinander

an.

VIRTUAL REALITY BRILLE

Mit der 3D Brille tauchen

SchülerInnen in die Virtuelle Welt ab

und reparieren beschädigte Roboter

oder testen ihre Zielgenauigkeit

beim Bogenschießen. Durch zwei

Sensoren, welche jeden Schritt

mitverfolgen, wird das Gefühl einer

„echten Welt“ vermittelt.

BAU EINEN MAGNETMOTOR

Durch die Kombination von Batterie,

2 Magneten und einem einfach

gebogenen Draht kann ein Motor

in wenigen Schritten hergestellt

werden. Das Prinzip beruht auf

zwei aufeinander

wirkenden

Magnetfeldern,

deren erzeugende

Kräfte sich

abstoßen.

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ZIRKUS-SPANNUNG BEI

BETRIEBSBESUCHEN & EVENTS

VERKLEIDE DICH

IN DER FOTOBOX

Ein bisschen Spaß muss

sein! Mit Accessoires und

Kleidung „schlüpft“ man in

die einzelnen Berufe und

kann mit Humor erkunden,

wie es sich in seinem

Traumberuf anfühlt.

SCHWEDENBOMBE

& EISSKULPTUR

Wer wissen will, wie etwas zu

Eis erstarrt, dem wird beim

Experiment – Vakuumglocke

und Schwedenbomben erklärt

und vorgeführt wie dies vor

sich geht. Skulpturen werden

gemeinsam vereist.

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SPANNUNG PUR

WETTBEWERBE

„DIE MOTIVATION GEHT VON DEN

KINDERN UND JUGENDLICHEN AUS.“

Mit Ehrgeiz, Bewegung und Nervenkitzel der

Langeweile entfliehen: In berufsnahen Wettbewerben

geben SchülerInnen ihr Bestes, um es aufs

Siegerpodest zu schaffen. Mit Berufskleidung

und entsprechendem Werkzeug ausgestattet,

schlüpfen die Jugendlichen in eine neue Rolle. Und

am Ende zählt neben Sekunden, Ergebnissen und

Siegerprämien das Erlebnis an sich…Spannung und

das Abenteuer Berufswelt inklusive!

Wettbewerbe eignen sich für Firmenbesuche und

Berufsorientierungsmessen gleichermaßen und

geben diesen Veranstaltungen ein anregendes und

anspornendes Format. Wie es aussehen und gestaltet

werden kann, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

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PRAXIS-BEISPIELE:

WETTBEWERBE

WETTBEWERB:

AUTOREIFEN WECHSELN

Man kennt die Bilder vom

Boxenstopp: Muttern lösen,

Schrauben lockern, Reifen abund

aufmontieren – das alles in

wenigen Sekunden. Aufgaben

wie diese sind Teamarbeit:

Jeder beherrscht seine

Handgriffe, behält einzelne

Arbeitsschritte und das Ganze

im Auge, damit es gelingt …

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Auch die Schüler stellten

im Wettbewerb auf Zeit ihr

Können und Geschick unter

Beweis. Welches Team ist das

schnellste, wer arbeitet am

besten, wo hat es gehakt?

Vor allem aber hat es Spaß

gemacht, in die Rolle von Profis

zu schlüpfen, denen kein Fehler

unterläuft – oder doch?


REIFE LEISTUNG,

VOM KÖNNEN GETRIEBEN

„Unsere beiden Stationen wurden sehr gut von den

Schülern angenommen. Aus meiner Sicht war der Ablauf

des Champions Day sehr gut organisiert. Auch die

Anzahl der teilnehmenden Schulen und Schüler empfand

ich durchaus als sehr hoch, alles in allem eine sehr

gelungene Veranstaltung.“

Roman Ornetzeder, Miba

WETTBEWERB:

GETRIEBE ZUSAMMENBAUEN

Die Aufgabenstellung ist anspruchsvoll:

Alles soll ablaufen wie

von Geisterhand, pardon vom Computer

gesteuert – mechanisch in

den Bewegungen, zielsicher in der

Handhabung. Welches Team kann

im Roboter-Modus

überzeugen? Wird das zusammengebaute

Getriebe am Ende auch

funktionieren? Die SchülerInnen

haben sich dieser Herausforderung

gestellt. Wer hat gesiegt? Das ist

gar nicht so wichtig, das Mitmachen

zählt!

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FÖRDERUNG &

PRÄMIERUNG VON

SCHÜLERPROJEKTEN


„SOZIALES LERNEN ERFORDERT

EIN BESTIMMTES MILIEU. DAS

MILIEU EINER GRUPPE, DIE AUF EIN

GEMEINSAMES ZIEL HINARBEITET.“

Mehr denn je sollen Schulen auch die Entwicklung von

sozialen Kompetenzen fördern. Doch soziales Lernen

braucht ein bestimmtes Milieu. Dieses Milieu entsteht

bei Aktivitäten in der Gruppe, bei der Arbeit an einem

herausfordernden Ziel - genau wie im Zirkus! Wenn jeder

einzelne sich mit der gemeinsamen Aufgabe identifiziert,

können im intensiven Gemeinschaftsprozess wichtige

soziale Erfahrungen gesammelt werden.

Der 3D Design Award im Zukunftsraum Vöcklabruck.

Gmunden zeigt exemplarisch, wie soziales Lernen im

Projekt-Wettbewerb ermöglicht wird. Das Motto für die

SchülerInnen war denkbar einfach:

WAS SIND DIE DINGE, DIE DIE WELT

NOCH BRAUCHT?

Diese Frage wurde von kleinen und größeren

Teams an verschiedenen Schulen aufgegriffen und

„beantwortet“: Die Erfinderpalette reichte von neuartigen

Halterungen für Skier und Kopfhörer über Lautsprecher,

Klarinetten- und Schminkkoffer bis zur praktischen

Marmeladenpresse… Kein Leichtes für die Jury, aus den

vielen tollen Einreichungen die Sieger zu küren!

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PRAXIS-BEISPIELE:

SCHÜLER-PROJEKTE

DESIGN

WETTBEWERB FÜR

SCHÜLER

JUNGE ERFINDER UND IHRE IDEEN

Im Wettbewerb der Schulen

standen 3D Konstruktion und

Entwicklung auf dem Plan – und

am Ende viele Design-Ideen zur

Auswahl. Am 3D Champions

Day wurden die erarbeiteten

Projekte vor Publikum und

Jury präsentiert. Wir stellen

zwei Siegerprojekte vor, die

besonders überzeugten.

PROJEKTBEISPIEL

3D SPION RASPBERRY PI

Der kleine Bruder, die große

Schwester oder der beste

Freund: Wer macht sich an

meine Süßigkeiten ran? Oder

hab ich womöglich alles selbst

schon vernascht, ohne dass

ich mich daran erinnern will?

Das Überwachungssystem

„Raspberry Pi als 3D Spion“ gibt

Auskunft! Es basiert auf einem

Einplatinencomputer, der von

den SchülerInnen entsprechend

adaptiert wurde.

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SCHÜLERINNEN ZEIGEN,

WAS IN IHNEN STECKT

„Die Begeisterung der Jugendlichen war spürbar, was auch

die vielen guten Projekte zeigten. Der

Technikzirkus ist für die teilnehmenden

Firmen hilfreich bei der Suche nach neuen

Lehrlingen und Fachkräften, Talente zeigten

sich bereits bei Schülern aus der Unterstufe.“

Ing. Heimo Hamminger

seele

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PRAXIS-BEISPIELE:

SCHÜLER-PROJEKTE


SCHÜLERINNEN ZEIGEN,

WAS IN IHNEN STECKT

PROJEKTBEISPIEL

GEO SUPERMAGNET

Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Pyramiden...

Geometrische Bauteile in unterschiedlichen Formen

und eine Grundplatte mit Nord- und Südpol bilden die

Basis für das interaktive Lernspiel GEO Supermagnet.

Was hält zusammen, was stößt sich ab? Man kann es

probieren: Ganz ohne Steckhilfen, Kleber oder sonstige

Verbindungselemete entstehen Konstruktionen, deren

physikalische Gesetze man spielerisch erfahren kann...

Für diese Super-Idee gebührt der Pokal in Form eines

Super-Gehirns!

„Begeisterung für das Lernen zu erzeugen ist definitiv möglich

und wird durch ein gemeinsames Projekt in Teamarbeit gefördert!

Der kontinuierliche Entwicklungsprozess ist

für die SchülerInnen eine starke Motivationsquelle

bis zum fertigen Projekt, dem Geo-Supermagnet!“

Wilfried Holl & Susanna Thallinger

PTS Schwanenstadt

„Man sieht, dass Technik faszinieren kann und der

Ideenreichtum schon in der zukünftigen Generation steckt!

DI Hannes Schachtner, abatec Group AG

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TECHNIK GANZ

SCHÜLERNAH

SHOW-ACTS & BEWEGTE

WORKSHOPS


„AUFTRITTE SIND MOMENTE DER

BEWÄHRUNG, IN DENEN DAS SPIEL

ZUM ERNST DES LEBENS WIRD.“

Eine Zirkus-Aufführung ist ein freudiges und lustiges

Spiel, doch beim Auftritt der Artisten wandelt es sich zum

Ernst des Lebens: Die Möglichkeit der Blamage ist ebenso

real wie jene der sozialen Anerkennung, wenn der Trapez-Akt

in der Manege gelingt...

Im Technik Zirkus haben SchülerInnen in Show-Acts Geschichten

aufgeführt, die vom betrieblichen Ablauf, von Berufs- und

Karrierepfaden erzählen. In den gemeinsamen Aufführungen

musste jeder Beteiligte alles geben und sich vor Publikum bewähren.

Der Beifall für die gelungene Show belohnte für die Anstrengungen.

Das Gruppenerlebnis war intensiv, der Zusammenhalt

groß, das Engagement enorm! Die Trainingseinstellung der

Jugendlichen ist für das spätere Leben von großer Bedeutung.

MUT UND AUSDAUER

In den Technik Zirkus Show Acts haben SchülerInnen Technik auf ungewöhnliche

Art präsentiert. Als Pilot-Initiative wurden vier Show Acts

für vier Betriebsstätten der drei teilnehmenden Betriebe entwickelt.

Insgesamt haben vier Schülergruppen die Show Acts auf der Bühne aufgeführt.

Vier Beispiele, die vom Mut, von der Kreativität und vom Durchhaltevermögen

der beteiligten Akteure zeugen!

„Die Anzahl und Vielfalt der Projekte im technischen Bereich,

sowie die Mitmachstationen begeisterten sogar anfangs skeptische

Schüler und motivierten sie zu ungewöhnlichen Aktionen,

wie einer Tanzaufführung.“

Frau Irene Eder, NMS Vorchdorf

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SHOW ACT

DIE WELT DREHT SICH

Die Rotation von Dreh- und Fräsmaschinen

wird kreativ mit gekonnten

Rotations-Sprüngen interpretiert

und man sieht, was die Schüler-

Innen drauf haben! Break-Dance

Weltmeister Benedikt Mordstein

aka Bboy Bench vollführte Körperdrehungen

in Perfektion, SchülerInnen

drehten sich mit, so wie sich

in der Unternehmenswelt vieles um

Bewegung dreht, um Rotation und

Geschwindigkeit, um Drehzahl und

Fliehkraft... Das Trampolin wurde

zum Demonstrationsobjekt für Luftsprünge

und Landungen und Eroberungen

des Raums mit Eleganz.

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WIE KANN TECHNIK SCHÜLERNAH

PRÄSENTIERT WERDEN?

SHOW ACT

DAS SPIEL MIT DER

SCHWERKRAFT

Wer in die Luft springt,

landet auch wieder,

Steine, die geschleudert

werden, fallen

abhängig von der

Beschleunigungsleistung

früher oder

später auf den

Boden… Und doch

fliegen Vögel

und Insekten,

überwinden die

Schwerkraft:

Die Herausforderungen für Flugzeugbauer

werden in einem Jonglier-Act inszeniert.

Luft kann ebenso tragen wie Wasser, und Konstrukteure von Flugzeugen

oder Schiffen machen sich dieses Prinzip zunutze… Die Jonglier-Doppelweltmeister

von Jonglissimo führten mit den SchülerInnen Kunststücke

vor, die Schwerkraft mit Leichtigkeit verbanden.

„Die ‚Stationen zum Mitmachen‘ sorgen

jedes Jahr für einen neuen Besucherrekord.

Vor allem das Thema ‚Fliegen‘ und

die interaktiven Elemente sorgen für

Begeisterung bei den Schülern.“

Mag. Andrea Pachinger

RO-RA Aviation Systems GmbH

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SHOW ACT

KÖRPER, STATIK & KONSTRUKTION

Balance, Akrobatik, Muskelkraft und

Körperbeherrschung sind das eine, die

grundlegenden Gesetze von Statik, Schwerkraft

und Aufbau von Bewegungsmustern – oder

statischen Gerüsten – das andere. Weltcup-

Klippenspringer Alain Kohl führte vor, wie man an

äußerste Grenzen geht; mit seiner Unterstützung

demonstrierten jugendliche Darsteller, wie

planerische Ideen umgesetzt werden: Mit

Einsatz, Abstimmung, Training und durch das

Ineinandergreifen einzelner Leistungen.

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WIE KANN TECHNIK SCHÜLERNAH

PRÄSENTIERT WERDEN?

SHOW ACT

DER TANZ VON MENSCH & MASCHINE

Roboter heben schwere Lasten, greifen nach

Teilen, legen „Hand“ an… Sie bewegen dazu

keine Muskeln, sie werden bewegt, gesteuert

und „animiert“. Wie fühlt es sich an, als Mensch

in die Rolle eines Roboters zu schlüpfen? Wie

wirkt das auf die Zuseher? Die SchülerInnen

lösen fließende Bewegungen in einzelne

Vorgänge auf, ganz so, als wären sie von einem

Elektronengehirn gesteuert, das alle Abläufe

koordiniert. Ein Tanz der Maschinen, vollbracht

von Menschen…

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PRAXIS-BEISPIELE:

BEWEGTE WORKSHOPS

FH OÖ/Hagenberg – Hardware Software Design

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WIE KANN WISSENSVERMITTLUNG

BEWEGT GELINGEN?

WORKSHOP

SMARTE SCHWERKRAFT

Die Schwerkraft sorgt dafür, dass wir am Boden bleiben und

Bälle, die geworfen werden, nicht in der Luft schweben. Mit

Kraft und Geschick beschleunigen Jongleure solche Bälle,

wissen aus Erfahrung um Höhe und Zeit, die sie haben, um

ihr Gerät sicher aufzufangen. High-Tech-Jonglierbälle sind

mit Funktechnologie, LEDs und Sensoren ausgestattet, um

anhand einfacher Formeln und Zeitmessung Flugbahnen

zu berechnen oder Lichteffekte zu erzeugen – und der

Jongleur kann via App die Anzahl der erfolgreichen Würfe,

Wurfhöhe und Bestleistungen abrufen, Fang-, Fall- und

Drehimpulse ebenso messen wie Flugzeit und Höhe… Wie

diese Analysen und Statistiken gelingen, konnte man im

Workshop erfahren!

WORKSHOP

JUMP & FLY

Die Schwerkraft sorgt dafür, dass wir am Boden bleiben und Bälle, die

geworfen werden, nicht in der Luft schweben. Mit Kraft und Geschick

beschleunigen Jongleure solche Bälle, wissen aus Erfahrung um Höhe

und Zeit, die sie haben, um ihr Gerät sicher aufzufangen. High-Tech-

Jonglierbälle sind mit Funktechnologie, LEDs und Sensoren ausgestattet,

um anhand einfacher Formeln und Zeitmessung Flugbahnen zu berechnen

oder Lichteffekte zu erzeugen – und der Jongleur kann via App die Anzahl

der erfolgreichen Würfe, Wurfhöhe und Bestleistungen abrufen, Fang-,

Fall- und Drehimpulse ebenso messen wie Flugzeit und Höhe… Wie diese

Analysen und Statistiken gelingen, konnte man im Workshop erfahren!

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PRAXIS-BEISPIELE:

FOTOAUSSTELLUNG

Wer durch Wohngegenden

spaziert, mag sich zuweilen

fragen, wie es hinter den

Fensterscheiben und Vorhängen

wohl aussehen mag - man kann

ja nicht einfach anklopfen und

in fremde Wohnungen gehen…

Auch Unternehmen kann man

nicht ohne weiteres betreten, um

sich umzusehen, doch man kann

sich für Exkursionen anmelden

oder hier einen ersten Blick auf

Innenansichten werfen! Wie sieht

es in den Betrieben und Firmen

aus, welche Maschinen sind in

den Hallen aufgestellt, welche

Instrumente werden in den Labors

verwendet? Produktionsbetrieb,

Forschungsabteilung, Büro: Je

nach Anforderung unterscheiden

sich Arbeitswelten und können

im Bild einen ersten Eindruck

vermitteln…

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HOL DIR DEN DURCHBLICK!

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„Technik-Zirkus - den technischen

Berufsalltag mit dem Leben im Zirkus

zu vergleichen, liegt nahe. Denn auch in

der Technik finden sich die buntesten

Charaktere. Sie arbeiten im Team zusammen,

um am Ende des Tages eine tolle

Vorstellung zu bieten. Diese Broschüre

zeichnet einen erfolgreichen Weg zu dieser

‚angreifbaren‘ Arbeitswelt nach und

gibt Beispiele zur Nachahmung.“

LH-Stv. Dr. Michael Strugl MBA

„Schulen und Unternehmen

haben ein Modell für eine

„Angreifbare Arbeitswelt“

entwickelt, das zahlreiche

Impulse zur Nachahmung und

Weiterentwicklung gibt.“

Bgm. Mag. Stefan Krapf

Obmann Zukunftsraum

Vöcklabruck.Gmunden

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