26.01.2018 Aufrufe

Küchenplaner Ausgabe 1/2 2018

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen. Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“. Kontakt Redaktion: Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de Kontakt Anzeigen: Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de www.kuechenplaner-magazin.de

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten.

Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

Mit anerkannt hoher fachlicher Kompetenz informiert KÜCHENPLANER über aktuelle Küchentrends, Küchenplanung, Küchenmöbel, Produktneuheiten, Zubehör, Hausgeräte, sowie über Markt, Menschen und Events in der Küchenszene. KÜCHENPLANER ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)“.

Kontakt Redaktion:
Dirk Biermann | d.biermann@strobel-verlag.de

Kontakt Anzeigen:
Stefan Schütte | s.schuette@strobel-verlag.de

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Ausgabe 1 / 2 / 2018

STROBEL VERLAG

Kulinario Küchen –

Extrem persönliche

Kundenansprache

▶ 6

Neue Alno –

Schuldenfreier

Neustart

▶ 18

LivingKitchen 2019 –

Küchenevent

erfindet sich neu

▶ 33


FLE-XI-BI-LI-TÄT:

TANDEM side

www.kesseboehmer.de


Impulse/Ansichten

Wollen

statt werden

Wer die Sprachsteuerung von Geräten für den neuesten Schrei hält, lebt im Grunde schon wieder

hinter dem Mond. Denn die Künstliche Intelligenz (KI) formiert sich. Und damit das Zeitalter der

Algorithmen. Das fordert unsere Wachsamkeit.

Jahre hat es gedauert, bis die meisten

von uns begriffen haben, wie oft der

Buchstabe „H“ im Wort Rhythmus zu

platzieren ist. Und an welchen Stellen.

Nun setzt sich das Drama fort. Immer

häufiger taucht das Wort Algorithmus

auf. In den Medien und in öffentlichen

Diskussionen. Der Unterton schwingt

häufig gewichtig. Algo, Algo . . . verflixt,

hätten wir doch bei der schulischen Vermittlung

mathematischer und naturwissenschaftlicher

Grundlagen besser aufgepasst.

Jetzt rächen sich die Vorlieben

für Sport und Sozialkunde, denn beim

etwas unscheinbar wirkenden Begriff

Algorithmus handelt es sich um einen

Ausdruck, der die revolutionäre Veränderung

unseres Lebens bündelt. Und die

findet jetzt gerade statt. Linguistische

Fragestellungen sind dabei das geringere

Problem.

Ein Algorithmus bezeichnet eine systematische

Regel oder Vorgehensweise,

die zur Lösung eines vorliegenden Problems

führt. So sagt es das Online­Lexikon

Wikipedia und verweist damit auf einen

überraschend alltäglichen Vorgang.

Denn die Praxis setzt seit Jahrtausenden

auf Algorithmen. Selbst Kochrezepte oder

Gesetze fallen unter die Kategorie der

sys te ma ti schen Handlungsanweisungen.

In jüngster Zeit sind es die Myriaden von

Computersteuerungen, die unser Leben

auf Grundlage von programmierten Regeln

organisieren. Bislang liebte die digitale

Technik eine klare „Wenn­Dann­

Logik“ ohne Experimente. 0 oder 1 – keine

weiteren Fragen. Das scheint zugegeben

etwas einfältig, ist aber meist praktisch

und – solange niemand mit krimineller

Ener gie stört – durchaus zuverlässig.

Doch nun verbünden sich die Algorithmen

mit umfangreichen Datenbeständen

und suchen rund um die Uhr nach Querverbindungen

und Übereinstimmungen.

Nach Mustern in all den Nullen und Einsen.

Unsere gesamten digitalen Aktivitäten

werden – wie wir natürlich längst

alle wissen – von den Googles, Amazons,

Alibabas, Apples und Microsofts dieser

Welt gespeichert und ausgewertet. Damit

sollen die Nutzerprofile immer genauer

und das Verhalten von uns Nutzern immer

vorhersehbarer werden. Die Datensammler

haben leichtes Spiel, denn unsere Freizügigkeit

ist enorm und das Interesse oft

erschreckend gering. Hauptsache komfortabel.

So weiß die Algorithmen gesteuerte

Technik inzwischen meist schon im Voraus,

wonach uns morgen sein wird oder

beim wem es Probleme mit dem Rücken

gibt. Zur Sicherheit sollen die Produkte,

die wir als Nächstes wahrscheinlich bestellen

werden, bei Versandhändlern

schon im Warenausgang liegen. So hört

man. Und die Krankenkassen passen auf

Grundlage unserer digitalen Selbstkundgabe

ihre Tarife an wie die Mineralölkonzerne

den Benzinpreis an der Tankstelle.

Auch Regierungen befriedigen ihren Kontrollzwang

inzwischen digital, indem sie

Profile ihrer Bürger erstellen. Wer ist gefährlich,

weil er selbstständig denkt, wer

nicht, weil er in erster Linie unkritisch

vor sich hin konsumiert? In China ist diese

Phantasie längst kein Spaß mehr.

Um den Versand bedürfnisorientierter

Werbebotschaften allein geht es den Daten

sammelnden Konzernen und Regierungen

nicht mehr, und so dürfen wir uns

auf was gefasst machen, wenn Maschinen

beginnen, selbstständig zu agieren

und von den Gewohnheiten ihrer Nutzer

lernen. Genau das beschreibt der Begriff

Künstliche Intelligenz.

Im Moment machen sich noch mehr

Menschen als ohnehin Gedanken zur Zukunft

der Küche. Besonders im Messewesen.

Stets geht es um Trends und Entwicklungen

und immer um die Frage: „Wie

werden wir in Zukunft leben?“. Das ist ein

interessanter Ansatz und auch wir vom

KÜCHENPLANER sind offen dafür. Und

doch scheint es ratsam, nicht allein auf

das „Werden“ zu schauen, sondern parallel

auf das „Wollen“. Sprich: „Wie wollen

wir in einer digitalisierten Welt leben?

Was ist sinnvoll, was nicht? Wollen wir

uns völlig gläsern machen, Hauptsache

der Unterhaltungsfaktor stimmt?“ Einem

Algorithmus mag ich die Antworten darauf

ungern überlassen. Alexa übrigens

auch nicht. Auch wenn das noch so praktisch

und komfortabel scheint, meint

Dirk Biermann, Chefredakteur

meinemeinung@

kuechenplaner­magazin.de

PS: „QualityLand“ von Marc­Uwe Kling – ein Buchtipp für alle, die es interessiert, wie sich das, was wir heute längst

kennen in Sachen Digitalität, Vernetzung und KI, entwickeln könnte. Natürlich auf die Spitze getrieben. Ein intelligenter

Roman, den es in den gängigen Online­Shops gibt – aber auch im örtlichen Buchhandel. Vielleicht sollten

Amazon & Co. besser nichts von den Vorlieben für systemkritische Literatur erfahren. Wäre schlecht fürs Profil. :­)

1/2/2018 KÜCHENPLANER 3


Inhalt

Foto: Biermann

Foto: Biermann

6 20

„Wir sind extrem persönlich“, sagt Matthias Kappe (Foto),

Mit-Inhaber von Kulinario Küchen in Brilon. Wie das im

Alltag umgesetzt wird, haben wir uns vor Ort angeschaut.

Mit dem Schranköffnungssystem „SlightLift“ hat Häcker

Küchen eine echte Innovation auf den Markt gebracht.

Der Entwicklungsprozess war ausgesprochen sportlich.

Küchenplanung

6 Im Porträt: Kulinario Küchen in Brilon

12 Im Gespräch: Küchenbauer Sebastian Schmidt

Küchenmöbel

18 Neue Alno GmbH: Schuldenfreier Neustart

20 Häcker und Kesseböhmer: Ziemlich beste Partner

26 Checkliste: Das Sortiment von Häcker systemat

28 Checkliste: Das Sortiment von Häcker classic

30 Massivholzküche von Pfister: Architektur trifft Natur

Zum Titelbild

Jede Küche ein Unikat – das ist

ein Statement, das immer gern

für Marketingzwecke genutzt

wird, doch selten der Realität

entspricht. Mehr als eine Phrase

scheint dieser Satz bei der

Küchen- und Möbelmanufaktur

Pirkelmann + Schmidt zu

sein. Die Referenzen, die das

Team in den letzten 15 Jahren

realisiert hat, zeugen von

hoher Individualität. Wir haben

uns mit Küchenbauer Sebastian

Schmidt über die Philosophie

des Hauses unterhalten. Das

Interview lesen Sie ab S. 12.

(Foto: Pirkelmann + Schmidt)

Messe

32 küchenwohntrends inszeniert sich im Industriedenkmal

33 LivingKitchen 2019 mit neuem Konzept

34 Hauptsache ruhig: Wohntrends von der imm cologne

Markt + Menschen

38 Unternehmensmeldungen

44 Personalien aus der Küchenbranche

Küchenverbände

48 GfMTrend: Partnerschaftliches Miteinander

49 DER KREIS: Tischler-Netzwerk übernommen

Designpreise

50 Übersicht: Ausgezeichnete Produkte und Projekte

Küchenfertigung

54 ZOW: Große Ideen auf kleinem Raum

56 Meldungen rund um die Küchenfertigung

Vernetzte Küche

62 Liebherr kooperiert mit Smarter aus London

64 LG: Hausgeräte lernen vom Nutzer

Diverses

3 Ansichten: Wollen statt werden

66 Partner des Fachhandels / Impressum

4 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Die haben es in sich! –

Drei neue Scharniere

Ob für Glas- oder Spiegeltüren, für Türen mit großem Öffnungswinkel oder

für dünne Fronten ab 8 mm, unsere drei neuen CLIP top BLUMOTION-

Scharniere sind das Ergebnis stetiger Weiterentwicklung – und haben eines

gemeinsam: Die Dämpfung ist integriert und kann auf Wunsch einfach

deaktiviert werden.

Weiterführende

Informationen

www.blum.com


Küchenplanung

Matthias Kappe, Inhaber Kulinario

Küchen (zusammen mit Kompagnon

Winfried Götte): „Der Kunde muss

1000-prozentig zufrieden sein.“

Fotos: Biermann

6 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Kulinario Küchen in Brilon

„Wir sind extrem persönlich“

Die Welt mag auf Effizienz und Schnelligkeit getrimmt sein, bei Kulinario Küchen

in Brilon ticken die Uhren dennoch etwas anders. Der persönliche, ehrliche und

bodenständige Kontakt zu Kunden und Lieferanten bestimmt das Tagesgeschäft.

„Das ist gelebte Überzeugung“, sagt Inhaber Matthias Kappe.

Fiat statt Porsche. Schon die Wahl des Geschäftswagens

versinnbildlicht das Selbstverständnis von

Matthias Kappe. Was übereinstimmend für Mitinhaber

Winfried Götte gilt. Zusammen betreiben die beiden an

der Möhnestraße in Brilon das Unternehmen „Kulinario

Küchen“. Als Ausdruck für Planungsqualität taugt das

Auto-Beispiel allerdings weniger, eher als Sinnbild für

die grundlegende bodenständige Art, wie man bei Kulinario

an die Planung und den Verkauf von Küchen herangeht.

„Wir sind der festen Überzeugung, dass mehr denn

je Geschäfte wieder von Mensch zu Mensch gemacht

werden und es das schönste Kompliment ist, wenn „Kunden

kommen und Freunde gehen“, sagt Matthias Kappe.

Dabei lacht er freundlich und offen über das ganze

Gesicht. Sein Geschäftspartner Winfried Götte wird an

dieser Stelle voraussichtlich zustimmend genickt haben,

doch kurz vor dem Termin mit dem KÜCHEN PLANER

wurde er überraschend zu einem Kunden nach Paderborn

gerufen. So übernahm Matthias Kappe die Beantwortung

der Interviewfragen allein.

Was im Grunde inhaltlich gut passt. Denn Matthias

Kappe ist der redegewandte Verkäufer und Planer des

Inhaber- Duos, Winfried Götte der kreative Handwerker.

Nach einigen Jahren „Industrieluft“ in Diensten des Alno-Konzerns,

ging es für den Betriebswirt Kappe und

den Tischler Götte zurück ins heimatliche Brilon. Beide

kannten sich schon aus Jugendzeiten und wurden

über gemeinsame Projekte gute Freunde – oder „beste

Der Slogan von Kulinario Küchen macht deutlich: Hier werden kreative Küchen mit individueller Note geplant. „Einzigartig in jeder

Budgetklasse“, lautet der an sich selbst gestellte Anspruch.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 7


Küchenplanung

Kumpels“, wie man im Sauerland sagt. So lag eine gemeinsame

Selbstständigkeit nahe. Ausschlaggebender Impuls für

den Schritt in die Selbstständigkeit war eine Immobilie an

der munter frequentierten Möhnestraße mit Verbraucherund

Baumärkten in der Nachbarschaft. Das Gebäude beherbergte

bereits seit mehreren Jahren ein Küchen studio und

stand damals zum Verkauf. Nach umfangreichen Renovierungen

und Umbauten eröffneten die Jungunternehmer im

Jahr 2001 ihr neues Studio. „Küchen mit GEHT DOCH Garantie“

prangt seitdem weithin sichtbar unter dem Firmennamen

an der modernen Studiofassade.

„Jede Küche bekommt ein Stück Persönlichkeit“

Womit die Firmenphilosophie in Worte gefasst ist. Kulinario

Küchen will anders sein als andere, außergewöhnlich und

überraschend. „Wir wollen jeder Küche ein Stück Persönlichkeit

der Nutzer mitgeben“, sagt Matthias Kappe. Deshalb geht

es im ersten Gespräch selten um Korpushöhen und Budgets

sondern eher um Hobbys und außergewöhnliche Erlebnisse

sowie Vorlieben und Wünsche. Und das alles unter dem Motto

„Ehrlichkeit ist die Grundlage eines Geschäfts und nicht der

schnöde Auftragswert“. Eines der wohl prägnantesten Beispiele

für eine persönliche Umsetzung ereignete sich vor einigen

Jahren, als ein Kunde von seiner Familiengeschichte berichtete.

Geprägt war diese von der Flucht des Vaters am Ende

des zweiten Weltkrieges. Alles, was Wert und Bedeutung hatte,

musste Platz in einem einzigen Koffer finden. Heute ist dieses

besondere Familienerbstück Teil der Küche des Sohnes –

als Bar-Ablage in die Hochschrankwand integriert.

Bodenständige Qualität im zeitgemäßen Look:

Nobilia-Küche (Touch) in Schiefergrau und

Ferro Bronze.

Hochkarätige

Auszeichnungen:

Vom

Magazin „Feinschmecker“

wurde Kulinario

in den erlauchten

Kreis der

besten Küchenstudios

in

Deutschland

berufen, und

die Architekturzeitschrift

A&W

kürte das Unternehmen

als

eine der Top-

Adressen der

Küchenbranche

(Foto).

8 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Wobei Matthias Kappe auch an dieser Stelle ehrlich bleibt

und einräumt, dass der Koffer eine Gemeinschaftsidee des

„Creativ-Teams“ war und somit von ihm selber aber auch seiner

Kollegin Steffi Reuter stammt. Die Innenarchitektin ist

mit Festgehalt im Unternehmen angestellt. Was für die sechs

Tischler und zwei Bürokräfte im Team gleichfalls gilt. Engagements

auf Provisionsbasis werden bei Kulinario Küchen

nicht geschätzt. Auch hier aus Überzeugung. Als das Studio

kürzlich via Inserat nach einer weiteren Fachkraft suchte,

war ausdrücklich von einem „Familienmitglied“ die Rede.

Für Designliebhaber: Ballerina-Küche

(GL 3450) in Weiß.

„Freundschaftliche Kontakte zu den Lieferanten.“

Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Treue seien die Basis für

die Atmosphäre im Team und für die Kontakte zu den Kunden

und Lieferanten. Dass bei der Weihnachtsfeier vor einigen

Wochen neben 20 eigenen Leuten und deren Partnern

auch 20 Lieferanten am langen Esstisch saßen, ist stimmig.

Mit den meisten Außendienstmitarbeitern und Verkaufsleitern

der Hauptlieferanten pflegen Matthias Kappe

und Winfried Götte freundschaftlich geprägte Verhältnisse.

Im Kern arbeitet das Briloner Küchenstudio mit Ballerina,

Nobilia, Schüller und Häcker zusammen. Bei den Geräten

sind es Neff, Siemens, Gaggenau, Miele und Bora, bei den

Arbeitsflächen Strasser, Lechner, Rosskopf + Partner sowie

Wagner + Schönherr. Hinzu kommt ein örtlicher Steinmetz.

Beim weiten Feld des Zubehörs sind Blanco, Franke, Villeroy

& Boch und Naber die Hauptlieferanten. In der Umsetzung picken

sich die Planer je nach Küchenprojekt die Perlen heraus

und nutzen das, was die jeweiligen Lieferanten am besten

Küchenplanungen

von

Kulinario beziehen

Wand und

Boden stets mit

ein. Diese Ausstellungsküche

zeigt, wie eine

„Country“-Küche

(„ Vienna“

von Schüller)

mit antiken Zementfliesen

(von Via) wirkt.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 9


Küchenplanung

„Landhaus ist im Sauer land nicht

tot zu kriegen“, scherzt Matthias

Kappe. „Warum auch?“, fragt man

sich bei gelungenen Umsetzungen

wie dieser. Die Möbel dafür kommen

von Ballerina.

Kooperieren und netzwerken

An den passenden Stellen Kooperationen

einzugehen, ist laut Matthias

Kappe ein weiterer Pfeiler der Unternehmensphilosophie.

Das gilt zum

Beispiel für die Rolle als Kochschul-

Partner. Kulinario Küchen nutzt gleich

zwei Standorte. Einen in einer stilvollen

Villa in der Briloner Innenstadt,

einen weiteren etwas außerhalb im

Stadtteil Brilon-Nehden. Das allerdings

erstrangig für Werbezwecke.

Betrieben werden die Kochschulen in

Eigenregie vom Koch Andreas Piorek.

Weitere Partner sind Edelbrand-Spezialist

Thomas Fiedler von der Destillerie

1113 sowie Andrea Bade vom

Weinladen El Campo. Selbstverständlich

beides örtliche Unternehmer.

Unter Kooperationsgesichtspunkte

fällt auch das Engagement in der Einkaufsgemeinschaft

GEDK / Küchengilde

in Berlin. Hier ist Matthias Kappe

unter anderem im Partnerrat Werbung

tätig. Außerdem begleitet er gemeinsame

Projekte und nutzt den intensiven

Kollegenaustausch.

Sitzplatz mit Kuscheleffekt: Weitere ungewöhnliche Darstellung einer

kleinen Küche in der Ausstellung.

können. Was nicht passt, wird in der eigenen Werkstatt

passend gemacht. Die verschiedenen Küchen stile

erhalten dafür unabhängig vom jeweiligen Lieferanten

eigenständige Namen wie „country style“, „manufact“

und „manufact blackline“. Bei Kulinario Küchen versteht

man sich als Küchenbauer, der für sein eigenes

individuelles Angebot mit verschiedenen Lieferanten

zusammenarbeitet, dafür aber keine Marke braucht.

Die Marke sei man im Großraum Brilon schließlich

selbst.

„Immer das Beste – in jeder Budgetklasse.“

Die Gestaltung des Studios spiegelt das Leistungsspektrum

wider. Auf zwei Etagen und 450 m 2 Fläche

sind 17 Küchen ausgestellt. Im Erdgeschoss empfängt

„bodenständige Qualität“ die Kunden, im Obergeschoss

geht es designaffiner zu. Eine Durchschnittskommission

hat einen Wert von ca. 15 000 Euro. Es kann weniger

sein, oder auch mal deutlich mehr.

Wenn auf der Internetseite des Unternehmens „Das

Beste ist gerade gut genug“ steht, dann will Matthias

Kappe das nicht als Extravaganz verstanden wissen.

Aber in jeder Preisklasse müsse sich widerspiegeln,

dass die Küche einer der am meist beanspruchten Arbeitsräume

des Lebens sei.

Grundsätzlich sind Küchenplanungen bei Kulinario

eher Raumplanungen. Wand und Boden gehören stets

dazu. Natürlich im Rahmen der Budgets. Aber wenn es

für das Gesamtergebnis wichtig ist, kann es gut sein,

dass das Küchenbudget etwas abgespeckt wird, um

beispielsweise Spielraum für einen neuen Bodenbelag

zu schaffen oder „einige Wände fliegen zu lassen“.

Für Matthias Kappe ein notwendiger Vorgang, denn allein

das Gesamtergebnis zähle. Und wenn der Kunde

abschließend schwärmt „Die Küche ist ein Traum“, ist

das für das Kulinario-Team das schönste Kompliment.

Und meist Basis für begeisterte Weiterempfehlungen.

www.kulinario-kuechen.de

Dirk Biermann

10 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Ausgabe 12 / 2016

Neu!

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für Küchenexperten!

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STROBEL VERLAG

© vadymvdrobot

LivingKitchen –

Konzentriertes

Küche gucken ▶ 6

Küchenmöbel –

Für eine Planung

mit Konzept ▶ 12

Küchenzubehör –

Immer mehr

Funktion ▶ 94

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Küchenplanung

Im Gespräch mit Küchenbauer Sebastian Schmidt

Die Küche zum Ort machen,

der berührt und beruhigt

Jede Küche ein Unikat – das ist ein Statement, das immer gern für Marketingzwecke genutzt

wird, doch selten der Realität entspricht. Mehr als eine Phrase scheint dieser Satz indes bei

der Küchen- und Möbel manu faktur Pirkelmann + Schmidt zu sein. Die Referenzen, die das

Team in den letzten 15 Jahren realisiert hat, zeugen von hoher Individualität.

1/2/2018


Dazu zählen ganz unterschiedliche Projekte. Zum Beispiel

ein Küchenblock aus Messing inklusive eines fugenlos

integrierten Spülbeckens mit geprägtem Abfluss.

Oder Naturstein mit fortlaufender Zeichnung auf Gehrung

gefertigt. Oder die Integration von Gasbrennern in

eine HPL-Arbeitsplatte. Oder eine einteilige Betonarbeitsplatte

mit sieben Meter Länge, oder dreidimensional verformter

Mineralwerkstoff oder eine wellenförmige Frontgestaltung

. . . die Liste ließe sich mit vielen Beispielen

fortführen. Im Interview erläutert Sebastian Schmidt,

Schreiner, Holztechniker und Planer der Pirkelmann +

Schmidt Möbel- und Küchenmanufaktur aus Ismaning,

Hintergründe zu einzelnen Projekten und zur Philosophie

der Küchen bauer.

KÜCHENPLANER: Herr Schmidt, Sie haben den Ruf, echte

Traumküchen zu fertigen und dabei fast alles möglich

zu machen. Was glauben Sie, worauf dieses Renommee

beruht?

Sebastian Schmidt: Unsere Küchen werden so individuell,

weil wir uns und den Kunden als Team sehen. Früher

wurde in der Architektur kaum etwas hinterfragt, vieles

wurde so hingenommen. Wir hinterfragen manchmal vielleicht

zu viel, aber so funktioniert unsere Firma. Entscheidend

sind die Wünsche, Sehnsüchte und der Charakter des

Kunden. All dies versuchen wir in eine professionelle Hülle

zu setzen, die Funktionalität und Ästhetik mit der Persönlichkeit

verbindet. Unsere Küchen sind so individuell,

weil die Person, der Nutzer der Küche, immer im Vordergrund

steht.

Das heißt, Sie entwickeln jede Küche von Grund auf neu?

Wir nehmen ähnliche Zutaten, aber kombinieren sie

neu. Man kann sagen, wir „kochen“ eine Küche, die eben

dann verfeinert wird, in die gewünschte Richtung. Die Basis,

das technische Gerüst, ist meist relativ ähnlich. Unsere

Kunden sind Persönlichkeiten mit starkem Charakter und

diesen wollen sie, bewusst oder unbewusst, in ihren Möbeln

und besonders der Küche widerspiegeln. Als Küchenbauer

für diese Kunden ist entscheidend, ein Verständnis

vom Leben und vom Kochverhalten des Kunden zu gewinnen,

seine Lebensphase, die aktuellen Konstellationen in

der Familie und im Job zu kennen.

Fotos (5): Pirkelmann + Schmidt

Wie muss man sich diesen Prozess vorstellen?

Der sprichwörtliche Ball wird hin und her gespielt. Es

werden Fragen erörtert, wo ist der richtige Ort, wie halte

ich mich darin auf, was mache ich dort alles, arbeite ich

dort, koche ich nur, ist es gesellig oder eher ein separater

Raum? All dies klären wir mit dem Kunden. Das kann

Stunden, Wochen aber auch schon mal Monate dauern. Für

einige Kunden kann es schwierig sein, manche Schritte im

Kopf zu gehen – zum Beispiel von einem bisher abgeschlossenen

Raum zu einer offenen Wohnküche; das ist zwar der

formulierte Wunsch, aber die Öffnung der Küche zum Lebensmittelpunkt

von Familie und Freunden muss oft erst

innerlich zugelassen werden. Das spiegelt sich auch im

Entwurfs- und Beratungsprozess wider. Oft sind es auch

zwei Personen, die in diesem Findungsprozess engagiert

sind. Kommen dazu auch noch die eventuell konträren

Holztechniker, Planungstalente, Vollbluthandwerker,

Ideen verwirklicher – das Team aus Sebastian Schmidt

(Foto links) und Andreas Pirkelmann (rechts) will

Einzigartiges erlebbar machen.

Die Küche für einen ambitionierten

Hobbykoch: gegossene Betonarbeitsplatte,

Dunstabzugshaube als Spezialanfertigung

und wellenartig verlaufende

Holzlamellen in 12 verschiedenen Farben.

1/2/2018


Küchenplanung

Meinungen und Kommentare von Freunden oder anderen

Generationen hinzu, wird es manchmal richtig

kompliziert.

Sie agieren dabei nicht nur als technischer Berater?

Oft agiere ich vermittelnd, denn im Grunde muss

man immer beide abholen. Die Wünsche von beiden zusammenführen,

ohne dass es von einer Seite zu weit

aufgeweicht wird, dass es für einen gar nicht mehr

passt, das ist ein Stück weit die Kunst. Die Gestaltung,

die Funktionalität, die Emotionalität und die Psyche in

einer Küche zu vereinen, das kann teilweise kräftezehrend

sein, denn in diesem Prozess bricht manchmal

auch heraus, was sonst nur partnerschaftlich oder gar

nicht erörtert wird.

Also entwickeln Sie im Laufe des Prozesses eine

emotionale Bindung zu den Kunden?

Ja, in den meisten Fällen schon. Nur so kann ich diese

Küchen entwerfen, mit viel Wissen über die Kunden

und deren Leben. Für ein perfektes Ergebnis muss man

sich emotional involvieren lassen, auf der anderen Seite

braucht es Distanz und Fairness beiden gegenüber.

Abends zu Hause muss man abschalten können, um am

nächsten Tag wieder unvoreingenommen kreativ zu sein.

Das klingt anstrengend aber auch sehr spannend.

Es ist spannend und gut, wenn die Bauherren gut

sind. Gut bedeutet interessant, wenn sich der Kunde

oder die ganze Familie voll einbringt, eine Meinung und

Wünsche hat. Schwierig wird es, wenn Kunden gleichgültig

sind, wenn das Thema der eigenen Küche keine

Emotionen weckt. Das ist zum Glück selten der Fall, das

sind dann meist Prestigeobjekte, bei denen es nicht um

die individuelle Wahrnehmung, sondern um das Einkaufen

eines Images geht.

Beschreiben Sie Ihr „typisches“ Klientel.

Wir sind ein regional agierendes Unternehmen,

viele unserer Kunden kommen aus Bayern, vor allem

aus dem Münchner Raum. Aber hier kann man keinen

Typen ausmachen. München ist eine Metropole,

ein Schmelztiegel. Wobei bereits zwischen Nieder- und

Oberbayern oft Welten liegen. Vom Manager aus dem

Großkonzern bis zum alteingesessenen Mittelständler

kurz vor der Übergabe, da ist eigentlich alles dabei.

Letztere sind meine persönlichen Favoriten. Dieser

Kundentyp weiß, was er will, ist im Leben angekommen

und vertraut auf Sachverstand. Wenn Kunden dir

vertrauen, dann gehen sie den Weg mit, dann ist ein

Handschlag die Verbindlichkeit. Darauf lässt sich jede

gute Kundenbeziehung runterbrechen. Verbindlichkeit.

So ist es fair und klar. Das steckt an, dann macht

es richtig Spaß. Menschen, die noch „suchen“ sind im

Prozess oft sehr sprunghaft, und man geht mit ihnen

auf der Suche nach ihrem Ziel manchmal den ein oder

anderen Umweg.

Kommen solche Kunden dann mit klaren Vorstellungen

oder gar Fotos ihrer Wunschküche zu Ihnen?

Nein, eigentlich nicht. Sie kommen mit einer Vorstellung

einer Wohn- bzw. Küchenwelt, die sie sich wünschen.

Einige Details sind konkret. Zum Beispiel eine

bestimmte Lampe oder eine Farbe. Aber selten mit dem

Bild einer typischen Poggenpohl Küche. Obwohl die

großen Hersteller inzwischen sehr individualisierbar

sind, ist das, was wir bieten, nur von wenigen realisierbar.

Kunden mit dem Wunsch nach einer bulthaup-Küche

finden selten den Weg zu uns.

Wie kommen Kunden zu Ihnen? Investieren Sie in

Marketing?

Wenig. Und wenn, investieren wir in spezielle Projekte.

Wir leben von den Projekten, die wir realisiert

haben, also von Mundpropaganda, und von Leuten, die

fast schon „Fans“ sind. Das klingt im ersten Moment

komisch, aber im besten Fall haben wir einen Fan unserer

Arbeit und Arbeitsweise, oder eine relativ intensive

Bindung, einfach weil wir schnell eintauchen in

das Leben unserer Kunden, soweit sie es preisgeben

möchten. Unsere Kunden empfehlen uns weiter. Dreiviertel

der Kunden sind genau unser Schlag. Es gibt

auch Kunden, mit denen man nicht zusammenkommt,

sei es wegen eines utopischen Budgets oder weil sich

während der Konzeption kein gemeinsamer Nenner

finden lässt. Dass ein Prozess einfach im Sand verläuft,

ist aber eher selten. Wir haben Projekte mit Menschen,

die eine ähnliche Denkweise haben, das sortiert sich

praktisch von alleine.

Was denken Sie, warum Ihre Philosophie vom

Küchen bau so viele Leute anzieht?

Für uns geht es darum, die Küche nicht der Funktion

wegen zu bauen, sondern die Küche in das Leben

des Kunden zu integrieren. Es gibt immer noch viele

Küchen, die einfach dazugestellt werden, aber nicht

der Lebensmittelpunkt sind. Das ist aber nicht die Zukunft.

Die liegt genau im Gegenteil.

Das heißt, die Küche wird bald voll in den

Wohnraum integriert sein?

Ja, ich denke, das Thema Küche wird sich zeitlich

zurückentwickeln, also dahin, wo früher eine Küche

als gehobene Wohnstube fungierte, wo das Leben der

Familie wirklich stattfindet. Für unsere Kunden geht

es heute schon um die individualisierte Integration des

Kochens in ihr Leben und das wird weiter zunehmen.

Wie stehen Sie persönlich zu dieser Entwicklung?

Eigentlich ist das eine ganz schöne Mischung. Die

Handschrift der Küche im ganzen Haus oder andersherum

zu realisieren, verlangt nach einer Materialität,

einem Gedanken, der ein Haus begleitet. Über diesen

Wunsch der Bauherren können wir Küchenbauer

von der Küche in andere Räume gelangen. Mit dem Küchenauftrag

ist man relativ früh im gesamten Bauvorhaben

integriert.

14 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Küchenplanung

Wo sehen Sie die Küche in 5 oder 10 Jahren?

Momentan gibt es so viele Einflüsse und Richtungen,

dass kaum ein Trend auszumachen ist. Ob weiß oder

schwarz, kubisch oder verformt, man kann heute praktisch

alles machen. Aber ich glaube, aufgrund der zunehmenden

Integration in den gesamten Wohnbereich

wird die Küche immer weniger solitär, dafür immer

wohnlicher. Damit wird auch die Möbel- und Küchenbauerfunktion

verstärkt, denn es geht um ganzheitliche

Planung. Unser Berufsbild wird sich immer mehr

auch auf die anderen Räume einspielen. Gewünscht

wird ein ganzheitlicher Wohnansatz. Ein Ort, wo ich

meine Sinne beruhigen kann. Der Kunde kommt nach

Hause und will nicht hier das, dort jenes und im dritten

Raum wieder etwas anderes, sondern er will eine einheitliche

Basis, die nicht ablenkt, sondern bestenfalls

berührt und beruhigt. Bei einer guten Raumgestaltung

strömen nicht tausend Sachen auf mich ein, wenn ich

durch die Tür trete, sondern ich werde empfangen von

einer Oase zum Erholen vom Alltag.

Wie äußert sich das im konkreten Küchenauftrag?

Durch Ruhe und durch ein ebenmäßiges Bild mit

ehrlichen Materialien. Grundsätzlich gibt es zwei sehr

unterschiedliche Materialtypen. Einmal das Kunstmaterial

wie Mineralwerkstoff oder Schichtstoff, was in

seinen Eigenschaften sehr gut ist, aber keine klassische

Patina ausstrahlt. Das andere sind die ehrlichen Materialien

wie Stein und Holz – Material, das sich nicht abnutzen

lässt. Diese Nutzung wird meiner Meinung nach

verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Lackierte Fronten

oder Flächen werden von der Bedeutung zurückgehen.

Sie arbeiten als Team mit Andreas Pirkelmann. Wer

ist für die Recherche und Auswahl der Materialien

und die Optik zuständig?

Der konzeptionelle Schwerpunkt ist inzwischen

mein Aufgabengebiet. Ich kümmere mich um den Entwurf,

die Konzeption und den Verkauf. Andreas übernimmt

die Umsetzung, er ist mehr in der Technik zu

finden und auch in der Materialverarbeitung.

Ihre Referenzen und Ihr Renommee zeigen, dass Sie

anscheinend oft richtig liegen.

Das hoffe ich. Aber es ist wirklich ein gutes Zeichen,

dass wir viele Kunden immer wieder sehen. Sei

es aufgrund eines Immobilienwechsels oder wenn die

Lebens umstände neue Wohngegebenheiten erfordern.

Meist führt sie ihr Weg dann wieder zu uns. Das freut

uns natürlich.

Standen von Beginn Ihrer Selbstständigkeit an

Küchen im Fokus?

Nein. Andreas Pirkelmann und ich haben uns direkt

nach unserem Abschluss als Holztechniker mit einer

typischen Möbelschreinerei selbstständig gemacht.

Das Thema individuelle Küche kam dann eher durch

einen Zufall zum Tragen. So sind wir gemeinsam in die

Küche reingewachsen.

Was für ein Zufall war das?

Wie so oft: durch die Familie. Meine Eltern haben ein

Haus saniert und ich sollte eine „coole“ Küche einbauen.

Die Einrichtung drum herum haben sie über einen exklusiven

Ausstatter bezogen. Der war von unserer Umsetzung

begeistert und hat uns in eines seiner Projekte

miteinbezogen. So kam das Thema Küchenbau relativ

schnell zum Tragen. Heute ist es unser Schwerpunkt,

daneben übernehmen wir noch den Komplettausbau.

Aber die Küche ist unser Herzblut, unsere Passion.

Welche Küche gehört zu Ihren bisher größten

Herausf orderungen?

Da gibt es nicht die eine. Unsere Messing-Küche gehört

aber sicher dazu. Ein Kunde, der schon überall abgewiesen

wurde, wollte unbedingt die Farbe und das

Farbenspiel von Messing als Küche. Über eine Empfehlung

kam er zu uns und ich sagte, wir können es probieren.

Experimentell waren Andreas und ich schon

immer. Wir hatten zwar keine Ahnung, wie es sich

technisch umsetzen lässt, waren aber neugierig.

Was waren die technischen Herausforderungen?

Normalerweise läuft es so, dass die großen Hersteller

Edelstahlplatten formen und Teile wie Becken, Abkantungen

etc. eingeschweißt werden. Aber in und mit

Messing macht das keiner. Einfach, weil Messing ein

Nischenprodukt ist, und aufgrund seiner Eigenschaften

ist es auch kaum sinnvoll für den breiten Küchenmarkt

einsetzbar.

Warum das?

Man kann es nicht einfach schweißen, kurz gesagt,

es ist eine Diva. Schwer in einen automatisierten Prozess

zu integrieren, denn wo immer Edelstahl durchläuft

kann man nicht einfach Messing einsetzen. Beim

Laserschweißen oder Laserschneiden brauche ich andere

Zusätze, andere Temperaturen, andere Linsen,

muss mit anderen Gasen arbeiten. Es ist einfach eine

komplett andere Materialität, die nicht austauschbar

ist und nur wenige haben wirklich Erfahrung damit.

Es reagiert auf Säuren, Essig, Wein, das Thema mit Fingerprint,

es hat sehr schnell einen Used-Look. Eine einfache

Edelstahlreinigung funktioniert nicht. Aber für

besondere Kunden ist es durchaus ein interessantes

Küchenmaterial. Speziell für Leute die anders sein wollen.

Normale Hersteller sind da der falsche Ansprechpartner.

Küchen wie diese sind sehr beratungsintensiv,

du musst auf vieles achten und die Verarbeitung ist

sehr speziell. Wir sind diesen Weg gegangen. Und obwohl

diese Küche bis heute eine Seltenheit ist, und sogar

prämiert, haben wir inzwischen weitere Messing-

Küchen gebaut.

Sind individuelle Küchenbauer wie Sie und Herr

Pirkel mann also die perfekten Ansprechpartner für

alles, was „anders“ ist?

Ja und nein. Ich kann nicht für andere Küchenbauer

sprechen, aber wir probieren gerne Neues aus und

16 KÜCHENPLANER 1/2/2018


sind oft selbst von den Ideen und Wünschen der

Kunden überrascht. Aber solche speziellen Sonderwünsche

sind gerade zurzeit schwerer unterzubringen.

Warum das?

Im Moment ist viel Druck auf dem Kessel,

um es mal umgangssprachlich zu sagen. Alle,

die in unserem Segment tätig sind, sind komplett

dicht. Die Auftragsbücher sind voll. Die

niedrigen Zinsen, der damit zusammenhängende

Immobilienboom und die ins Zentrum

des Wohnens gerückte Küche fordern alle in unserem

Segment bis aufs Äußerste.

Wie hat sich der Küchenmarkt aus Ihrer Sicht

in den letzten Jahren verändert?

Im Grunde fand in den letzten Jahren eine

starke Verdichtung statt. So wird auch im Bereich

Küche immer alles noch spezialisierter.

Ich habe das Gefühl, dass in den letzten Jahren

sehr viel passiert ist, zentralisiert und zusammengefasst

wurde, wie bei den Systemlieferanten.

Wir sind Fachhandelspartner von ein

paar wenigen, ausgesuchten Herstellern, die

verbauen wir auch schwerpunktmäßig.

Fronten, Arbeits platte

und Becken komplett

aus Messing gefertigt

– ein echtes Highlight

und bis heute eine

ganz besondere

Küche.

Das bedeutet?

Da die Komplexität der Technik extrem zugenommen

hat, kann man leider nicht mehr so

einfach zwischen verschiedenen Herstellern

oder Systemen switchen wie früher. Heute das,

morgen das und übermorgen ein anderes System

zu integrieren, ist in meinen Augen nicht

mehr möglich. Man muss sich mit den jeweiligen

Systemdetails intensiv auseinandersetzen

um auch die volle Funktion und bestmögliche

Integration der Bauteile zu gewährleisten. Das

Grundschema ist zwar ähnlich, aber die Feinheiten

unterscheiden sich oft deutlich voneinander.

So kann z. B. ein Bora Professional Umluft-System

ganz schön komplex werden. Ein

Küchenbauer und vor allem auch die folgende

Kette bis zum Monteur sollte im besten Fall das

Produkt im Detail kennen, also von den Planungshinweisen,

über die Eigenheiten bei der

Montage bis zur richtigen Nutzung. Dann kann

man bei der Übergabe an den Kunden bestenfalls

auch noch Tipps zum Gebrauch und zur

Reinigung weitergeben, damit der Kunde von

Beginn an Freude an der neuen Küche hat und

möglichst wenig offene Fragen.

Das Gespräch führte Jacqueline Koch

Pirkelmann + Schmidt

Die Pirkelmann + Schmidt Möbelund

Küchenmanufaktur wurde 2003 von

Sebastian Schmidt und Andreas Pirkelmann

gegründet. Beide haben nach ihrer

Schreinerlehre den Abschluss als

Holztechniker erhalten und direkt im

Anschluss die Schreinerei gegründet.

Seit 2011 entwerfen und fertigen sie an

ihrem Standort in Ismaning, im Münchner

Norden, auf 1200 m 2 Werkstattfläche

mit circa 10 Mitarbeitern Küchen

und Möbelelemente. Sebastian Schmidt

übernimmt die konzeptionelle Phase

und überwacht den Verkauf. Andreas

Pirkelmann ist für die Arbeitsvorbereitung

und Werkstattleitung verantwortlich.

Ein hochmoderner Maschinenpark

mit liegender Plattensäge, Breitbandautomat,

CNC etc. bildet die technische

Basis. Im Showroom „raumwerk“ im

Zentrum Münchens finden sich Ausstellungsstücke

der Manufaktur.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 17


Küchenmöbel

Neue Alno GmbH

Schuldenfreier Neustart

Noch vor wenigen Wochen klang es kaum vorstellbar, doch nun ist es amtlich:

Es wird wieder Küchen von Alno geben – in Pfullendorf produziert. Noch im

März will die Neue Alno GmbH die ersten Küchen ausliefern. Eine der wichtigsten

Aufgaben: verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.

Auch Ulrich

Dahm Wachsmann

(Head

of Design) und

Berthold Müller

(Leiter Produktentwicklung,

Marketing

und Qualität)

aus dem Führungsteam

der Neue Alno

GmbH suchten

auf der imm

cologne den

Kontakt zu Lieferanten

und

Kunden. Dazu

hatte das Unternehmen

einen

eigenen

kleinen Messestand

in Köln

gebucht.

Andreas Sandmann, Geschäftsführer der Neue Alno

GmbH, will das Unternehmen wieder in der Mitte der

Gesellschaft positionieren. Also dort, wo die Marke

herkommt und groß geworden ist. Als eine Art „Volksmarke“,

wie es griffig aus dem Unternehmen heißt.

Diese Mitte sieht er bei Kommissionswerten zwischen

4000 und 12 000 Euro. Ambitionierter geht aber auch,

denn Design­Highlights wie „Alno Attract“ oder die

Programme mit Glas­ und Keramik wird es „weiterhin

geben“, wie Berthold Schneider, Leiter Produktentwicklung,

Marketing und Qualität der Neue Alno GmbH, ergänzt.

Das volumenstarke Küchensegment unterhalb

der designorientierten Modelle – also die klassische

Melaminküche für den Einstieg und die Mitte des

Marktes – erhält einen eigenen Namen. Diese Küchen

werden künftig unter einem eigenen Label vertrieben.

1000 Schränke täglich sind das Ziel

Zu tun gibt es für die Verantwortlichen der Neue

Alno GmbH derzeit reichlich. Was realisiert werden

kann, hängt manchmal auch davon ab, ob ein Mitarbeiter

dafür an Bord ist. 325 Mitarbeiter zählt die Gesellschaft

Stand Mitte Januar 2018, zuletzt waren es am

Standort Pfullendorf 520, Ende 2015 in der Alno AG sogar

mehr als 2000. Mit diesen 325 Mitarbeitern sei die

notwendige Personalstärke für die Wiederaufnahme

des Geschäftsbetriebs jedoch erreicht, und die ersten

Küchen sollen noch im März ausgeliefert werden. Aktuell

plant das Unternehmen für dieses Jahr mit einem

Produktionsziel von 1000 Schränken pro Tag. Kapazität

ist in Pfullendorf für die vierfache Menge. Eine Rolle

spielen wird in den kommenden Monaten auch die

Foto: Biermann

Auftrags­ und Bauteilefertigungen für andere Hersteller.

Aktuell gibt es im Markt – auch durch den Ausfall

der Alno­ und Wellmann­Produktion – Wartezeiten bei

der Auslieferung bestellter Küchen von acht bis zehn

Wochen und länger, sodass zusätzliche Produktionskapazitäten

gern genutzt werden.

Fehlteile sorgen für Unmut

Dass die neu gegründete GmbH schuldenfrei an

den Start geht und durch den neuen Eigentümer

River Rock mit der nötigen Anschubfinanzierung ausgestattet

ist, erleichtert den neuen Verantwortlichen

ihre Aufgabe. Vordringliches Ziel müsse es jetzt sein,

verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen,

heißt es unisono. Besonders im Inland sind viele

Händler nachhaltig reserviert, allein schon durch die

unvollständig ausgelieferten Kommissionen in den

Wochen vor dem Produktionsstopp. Dessen ist sich

die neu formierte Führungsriege bewusst, spricht

aber dennoch von „vielen positiven Signalen“ aus dem

Handel und von den Verbundgruppen. Noch ausstehende

Fehlteile sollen so schnell wie möglich gefertigt

und ausgeliefert werden. Andreas Sandmann berichtet

aber auch, dass das Vertrauen zum Standort

Pfullen dorf offensichtlich nach wie vor groß ist im

Markt, verloren gegangen sei vor allem das Vertrauen

zum früheren Konzern.

Neustart auch im Export

Im Export ist das Unternehmens­Image noch intakter,

sagt Peter Esser, Sales Director Export der Neue

Alno GmbH. Viele Händler haben ihre Ausstellung

nach wie vor mit Musterküchen von Alno bestückt

und „freuen sich, dass es weitergeht“. Da mit der Pleite

der Alno AG auch die Tochtergesellschaften in den

Auslandsmärkten zusammengebrochen sind, werden

die Export­Kontakte jetzt von Pfullendorf aus neu geknüpft.

Und das bewusst selektiv. Den Anfang für den

internationalen Neustart machen die europäischen

Nachbarmärkte in Benelux, England, Schweiz, Österreich,

Frankreich und Italien sowie die Übersee­Märkte

Asien und USA sowie die Türkei.

Kaufpreis: 20 Mio. Euro

Kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember 2017, wurde

der notarielle Kaufvertrag zwischen der Alno AG und

dem britischen Finanzinvestor RiverRock unterzeichnet.

Zum Ende der ersten Januar­Woche wurde dieser

wirksam. RiverRock hat 20 Mio. Euro für Maschinen,

Grundstücke und Markenrechte bezahlt. Dieser Ver­

18 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Berichtet von „positiven Signalen

aus dem Handel“: Andreas Sandmann,

Geschäftsführer der Neue Alno GmbH.

Foto: Alno

Modelljahr 2017

Ab sofort bestellbar für Händler

sind Alno-Küchen aus dem Sortimentsjahr

2017/2018 – plus aktuelle

Ergänzungen. Alle Verkaufsunterlagen

dafür sind ebenfalls weiterhin

in Kraft. Die im September in

Hiddenhausen vorgestellten Neuheiten

für 2018 sollen im zweiten

Halbjahr zur Verfügung stehen.

Diese Möbel sowie die begleitenden

Verkaufsunterlagen wurden

aufgrund der Insolvenz und dem

Fertigungsstopp der Alno AG nicht

weiter produziert.

kaufserlös ist der Grundstock der Liquiditätsmasse,

mit der jetzt die zahlreichen Gläubiger

der Alno AG befriedigt werden müssen.

Schätzungen zufolge soll sich die Verfügungsmasse

auf max. 50 Mio. Euro belaufen.

Dem stehen 250 Mio. Euro an Forderungen

der Gläubiger gegenüber.

Ob es zu staatsanwaltlichen Untersuchungen

gegenüber den früheren Verantwortlichen

der Alno AG aufgrund einer möglichen

Insolvenzverschleppung kommt, wie

es in verschiedenen Medien angedeutet wurde,

steht noch nicht fest. www.alno.de

Dirk Biermann

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Küchenmöbel

20 KÜCHENPLANER


Häcker Küchen und Kesseböhmer entwickeln den „SlightLift“

Ziemlich beste Partner

Von Dirk Biermann

Wenn ein Küchenmöbelhersteller und ein Spezialist für

Beschlagsysteme ihre Kompetenzen und Möglichkeiten

vereinen, kann Großes entstehen. Beispielhaft dafür steht

die Entwicklung des neuartigen Schranköffnungssystems

„SlightLift“, das Häcker zur Küchenmeile 2017 präsentierte.

Projektpartner ist Kesseböhmer.

Geschlossen, halb geöffnet und ganz offen (Foto von links):

das neuartige Öffnungssystem „SlightLift“ samt Beleuchtung

kombiniert das Schieben und Schwenken in einem Beschlag.

Häcker hat mit dieser Technik eine Vielzahl von Korpusvarianten

mit unterschiedlichen Innendesigns im Programm. Hinzu

kommen 16 Farben für die Glasfronten.

KÜCHENPLANER 21


Küchenmöbel

Erst schieben, dann schwenken. Eigentlich eine

ganz simple Art, einen Oberschrank zu öffnen, und

nicht nur Michael Dittberner dürfte sich gefragt haben,

warum da nicht längst jemand drauf gekommen

ist. Dittberner ist bereits seit 29 Jahren im Unternehmen

Häcker und seit zehn Jahren für Produktentwicklung

und Produktmanagement verantwortlich –

ein wenig Routine gegenüber neuen Ideen dürfte man

ihm da wohl unterstellen. Doch wenn er über den

„SlightLift“ spricht, leuchten seine Augen. Was an

der Einzigartigkeit des Produkts liegt, aber auch am

Entwicklungsprozess. Denn mit Kesse böhmer konnte

der Küchenmöbelhersteller aus Rödinghausen einen

geeigneten Partner für dieses Projekt gewinnen.

Was hier gewollt nüchtern formuliert ist, sei in der

Praxis eine von Innovationsfreude, Begeisterung und

echter Team-Partnerschaft geprägte Angelegenheit

gewesen. Und eine sportliche dazu, denn von der ersten

Idee bis zur Präsentation im Herbst 2017 vergingen

gerade einmal zwei Jahre. Der konkrete Entwicklungsprozess

beschränkt sich gar auf 18 Monate.

Ein Beschlag, zwei Funktionen

Die Idee für den „SlightLift“ stammt vom renommierten

Möbeldesigner Jochen Flacke aus Verl- Kaunitz.

Geschäftliche Beziehungen aus der Vergangenheit

zum Häcker-Senior Horst Finkemeier öffneten dem

Kreativen auf direktem Weg die Türen zur Chefetage.

Die Verantwortlichen in Rödinghausen rund um die Inhaber

Horst und Jochen Finkemeier studierten die Planungsskizzen

und schnell war klar: Flackes Idee ist

eine echte Innovation und hat Potenzial. Sprich: So etwas

wie den „SlightLift“ hat es bislang noch nicht gegeben.

Beschläge fürs Schieben oder Schwenken von

Möbelfronen und Rollläden kennt der Markt zwar, aber

nicht die Kombination dieser beiden Öffnungsarten in

einem Beschlag. Zusammen mit der Integration unterschiedlicher

Lichtquellen entsteht bei dieser Entwicklung

ein mechanisches Beschlagsystem mit Doppelnutzen

für einen vollkommen neuen Oberschranktyp.

„Eine Mischung aus Schrank und Regal“, wie Karsten

Bäumer, Leiter Kommunikation & PR, sagt. Und das mit

besonderen Funktionen und emotionalen Talenten.

Fotos: Biermann

Präsentieren stellvertretend für ein hochmotiviertes und engagiertes Team mit Fachleuten aus den Unternehmen Häcker und

Kesseböhmer die Neuheit „SlightLift“ (Foto von links): Michael Dittberner (Produktentwicklung und Produktmanagement Häcker),

Thomas Herden (Vertriebsleiter Deutschland Kesseböhmer) und Karsten Bäumer (Kommunikation & PR Häcker).

22 KÜCHENPLANER 1/2/2018


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Küchenmöbel

Sanft gesteuerte Lichtübergänge

Das „SlightLift“-Prinzip teilt den Oberschrank in

zwei Ebenen. Wird die untere geöffnet, schiebt sich dieser

Teil der Möbelfront hinter den oberen, noch feststehenden

Teil. Halb geöffnet, sorgt ein LED-Band an der

Unterseite der oberen Front für eine optimale Beleuchtung

und setzt den Schrankinhalt dekorativ in Szene.

Möchte der Nutzer Zugriff auf den oberen Schrankteil,

schwenkt er beide Fronthälften zusammen nach

oben, wobei das Licht an der Frontkante sanft erlischt

und ähnlich behutsam eine Leiste mit Leuchtdioden

im oberen Schrankteil aktiviert wird. Gerade diese

wie gedimmt wirkende Parallelität von Bewegung und

Lichtsteuerung schafft jene emotionalen Effekte, die

den „SlightLift“ von anderen beleuchteten Oberschränken

unterscheidet. Wer abends die Küche in eine stimmungsvolle

Ambientebeleuchtung tauchen möchte,

schiebt also einfach die unteren Möbelfronten nach

oben. Auch so kann der „SlightLift“ genutzt werden.

Dank des geringen Öffnungswinkels der oberen Klappe spielt der

„SlightLift“-Oberschrank auch in kleinen Küchen seine Stärken aus.

Überall, wo es eng ist, auch.

Offen für kundenspezifische Projekte

Für die Umsetzung der Lichtsteuerung wurde Spezialist

Halemeier mit ins Boot geholt. Im Kern basiert

die Entwicklung jedoch auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit

des Küchenmöbelherstellers und des Beschlagspezialisten

aus Bad Essen. Für Kesseböhmer erhalten

punktuelle Projektpartnerschaften wie diese ein

immer höheres Gewicht. „Wir entwickeln natürlich auch

weiterhin eigenständige Ideen, die wir mit allen unseren

Kunden aus der Küchenmöbelindustrie diskutieren“,

sagt Thomas Herden, Vertriebsleiter Deutschland

bei Kesseböhmer, „darüber hinaus öffnen wir uns aber

noch intensiver kundenspezifischen Projekten.“ Diese

„individuellen Entwicklungspartnerschaften“ können

sich auf optische Differenzierungen und Individualisierung

der Schrankausstattung im Rahmen der Plattformkonzepte

beziehen oder, wie jetzt beispielhaft mit

Häcker realisiert, auf komplette Neu-Entwicklungen.

Dabei stehen neben dem Produkt stets auch kundenspezifische

Aspekte rund um Logistik, Produktion und

Montage im Fokus. Die Größenordnung der hier beschriebenen

Projektpartnerschaft ist allerding auch für

eine Branchengröße wie Kesseböhmer besonders.

Kompetent und leistungsfähig

Häcker wiederum traf die Wahl des Projektpartners

mit Bedacht, denn laut Michael Dittberner sei schnell

klar gewesen, dass der „SlightLift“ kein elitäres Premiumprodukt

innerhalb der „systemat“-Schiene von

Häcker sein soll, sondern auch dem mengenstarken

„classic“-Programm zur Verfügung stehen soll. Gesucht

wurde also ein Entwicklungs- und Produktionspartner

mit Kompetenzen in Konstruktion und Fertigung.

Die Kinematik von Lift-Beschlägen ist dazu ein

wichtiges Stichwort. Gefragt war aber auch eine solide

Finanzkraft, um die Investitionen, die mit einem derart

ambitionierten Projekt verbunden sind, stemmen

zu können. Deren Umfang sei am Anfang noch gar

nicht absehbar gewesen, so Michael Dittberner. Deshalb

stand der Punkt „praxisnahe Kalkulation“ ebenfalls

im Pflichtenheft. Und nicht zuletzt ging es um

die Frage möglicher Kapazitäten. Immerhin produziert

Häcker 200 000 Küchen im Jahr – mit steigender Tendenz.

Sollte die Nachfrage nach „SlightLift“-Schränken

in die Höhe schießen, muss die Verfügbarkeit verlässlich

gegeben sein.

Nach einigen Sondierungsgesprächen im Markt

entschied sich der Küchenmöbelhersteller schließlich

für Kesseböhmer. Hier stimmten die genannten Rahmenbedingungen.

Zudem hatte man schon in der Vergangenheit

erfolgreich Projekte miteinander realisiert.

Und da Inhaber Oliver Kesseböhmer, ähnlich wie die

Finkemeiers in Rödinghausen, von der Idee „SlightLift“

persönlich überzeugt war, konnte es losgehen. Das ambitionierte

Ziel: Präsentation als serienreifes Produkt

auf der Hausmesse 2017.

Absolute Vertraulichkeit

Das erste Treffen auf operativer Ebene fand im Februar

2016 statt. Der Teilnehmerkreis des gemeinsamen

Arbeitskreises beschränkte sich im Kern auf

insgesamt sieben Mitarbeiter aus beiden Unternehmen,

hinzu kamen rund ein Dutzend weitere Fach-

24 KÜCHENPLANER 1/2/2018


leute, die je nach Projektstand einbezogen

wurden. Die Federführung hatte der Küchenmöbelhersteller.

Dabei ging es um breit

gefächerte Themen wie Konstruktion, Fertigung,

Einkauf und Marketing. Absolute Vertraulichkeit

war dabei für alle oberstes Gebot,

denn das Projekt „SlightLift“ lief unter

höchster Geheimhaltungsstufe.

Verschwiegenheit und die vertrauensvolle

Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen

hinweg: Beides habe bestens funktioniert,

bestätigen Michael Dittberner und

Thomas Herden. In der praktischen Umsetzung

konnten die Teams eigenständig agieren

und auf kurzen Wegen alles klären, was

es zu klären gab. Dies wirkte sich offensichtlich

förderlich aus. „Motivation und Engagement

waren extrem hoch“, berichten die Projektpartner

übereinstimmend.

Entwicklung nah an der Idee

Acht Prototypen des Doppelbeschlags sind

über die Zeit entstanden. Schließlich mussten

die Konstrukteure mehr als 250 Einzelteile

zusammenführen. Und das auf engstem

Bauraum. Im Ergebnis ist die gesamte Technik

fast unsichtbar im Schrank integriert.

Dass die Grundidee von Jochen Flacke dabei

immer noch erkennbar ist, spricht für die

Kompetenz der Konstrukteure.

Parallel waren die Vertriebs- und Marketingfachleute

gefordert. Ein wichtiger Punkt:

die Namensgebung. Denn wenn ein international

agierendes Unternehmen wie Häcker

eine Innovation dieses Kalibers in den Markt

bringen will, muss wirklich alles stimmen:

von der Eingängigkeit des Begriffs, über die

Wortbedeutung in anderen Sprachen bis hin

zur rechtlichen Situation national wie international.

Unter diesen Gesichtspunkten hat

der Produktname „SlightLift“ einen hohen

kreativen Anspruch. Er beinhaltet drei wesentliche

Funktionen: „Slide“ und „Lift“ als

Hinweis auf die Öffnungsbewegung sowie

„light“ (Licht) für die besondere Emotionalität,

die durch die Lichtsteuerung realisiert

wird. Inzwischen hat sich Häcker patentrechtlich

global abgesichert. Das bezieht sich

auf die Technik aber auch auf die Wort-Bildmarke.

Rund 1200 Musterküchen ausgestattet

Die Premiere auf der Häcker-Hausmesse

im September 2017 dürfte Projektmitarbeitern

und Verantwortlichen gefallen haben.

Die Kunden aus dem Handel waren durchweg

interessiert, viele sogar schlichtweg begeistert.

Die Medienresonanz war ebenfalls

groß. Mit dem „SlightLift“ kann sich der einzelne

Händler im Wettbewerbsumfeld differenzieren.

Es sei eine „sinnvolle und verkäufliche

Alleinstellung“, so das Unternehmen.

Aktuell (Stand Mitte Dezember 2017) wurden

rund ein Drittel der seit September ausgelieferten

3500 Mus ter küchen mit dem

„SlightLift“ ausgestattet. Bestellungen werden

ebenfalls seit der Hausmesse angenommen.

Die Serienreife ist gegeben. „Wir wollen

keins der anderen Öffnungssysteme

ablösen“, betont Michael Dittberner abschließend,

„aber das Thema selbstbewusst wachsen

lassen.“ Es wird also weiter geschoben

und geschwenkt bei Häcker. Separat – und

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Was kostet das denn?

Wer sich mit dem „SlightLift“

näher beschäftigt oder die Technik

gar live erlebt, kommt recht zügig

an eine Stelle, an der sich die Frage

aufdrängt: „Faszinierend, aber

was kostet so ein Schrank denn

im Vergleich zu einem herkömmlichen

Produkt?“ Die Antwort darauf

lässt sich allenfalls konstruieren,

denn der „SlightLift“ ist von

seiner Machart her unvergleichlich.

Es handelt sich um eine echte

Neuheit. Natürlich gibt es auch

Schränke mit anspruchsvollen Beschlägen

und ausgefeilter Lichtsteuerung

– aber eben nicht in

dieser konkreten Kombination mit

diesem funktionalen und emotionalen

Charakter. Um Planern dennoch

einen groben Anhaltspunkt

zu geben, nennt Häcker auf Reporterwunsch

ein Plus in Euro von ca.

30 % pro Schrank. (dib)

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Küchenmöbel

Checkliste Häcker systemat

Linien/Stilwelten

• systemat

(Modern und Modern Country)

• systematART (grifflos)

Planung

Raster: 13 mm

Fronten

Materialien

Echtholz

Furnier

Altholz

Lack (verwendete Arten)

UV-Lack

Polyesterlack (DD-Lack)

Pulverlackbeschichtung

Strukturlack

Satinlack

Seidenglanzlack

NC-Lack

wasserbasierter PU-Lack

Schichtstoff (HPL)

Melamin (Direktbeschichtung)

Folienfronten

Lacklaminat

Glas

Keramik

Edelstahl

Acryl

Stein (furniert)

Beton

Besondere Optiken (Nachbildungen)

Keramik

Stein

Beton

Schiefer

Metallic

Leder

weitere: Synchronpore

Alle Angaben: Hersteller (ohne Gewähr)

Ausführungen

grifflos

Varianten: 6

technische Umsetzung: „ART“ als Produktlinie;

Front „AV5025 Hochglanz“

mit integrierter Griffleiste, „Tipmatic

Softclose“; „Servodrive“; „Sensomatic“;

Feder-Druckverschluss

Rahmenfronten

Rahmenstärken: 19 bis 22 mm

Rahmenbreiten: 10 bis 87 mm

massiv (Holz)

teilmassiv (Rahmen massiv,

Füllung furniert)

weitere Materialien: MDF

bodentiefe Fronten

Insel mit umlaufender Wange

Insel mit umlaufender Kehlleiste

Hochglanz

Glanz

Matt

Ultramatt

Antifingerprint bei Fronten

(Modellbezeichnung):

Realisiert durch

Oberflächenbeschichtung (Coating)

anderes Verfahren:

Nullfuge; nicht durch Laserkante, sondern

„PUResist“ (farblich angepasster

Leim)

Farben

gesamte RAL-Farbfächer

ausgesuchte RAL-Farben

gesamte NCS-Farbfächer

ausgesuchte NCS-Farben

gesamte Sikkens-Farbfächer

ausgesuchte Sikkens-Farben

Besondere Farben/Konzept:

Schränke

Standardtypen plus „Losgröße 1“

= ggfs. Breiten, Höhen und Tiefen

in Sondermaßen möglich.*

Korpushöhen

Unterschränke: 260*, 390*, 520*, 715*,

780*, 910* mm

Oberschränke: 390 bis 1100 mm*

Korpustiefen

Standardtiefen 350*, 460*, 560*, 660*,

710* mm

Korpusbreiten

Unterschränke: von 150 bis 1200 mm*

Oberschränke: von 300 bis 1200 mm*

Hochschränke (eintürig):

von 300 bis 600 mm*

Korpusinnenfarben

Farbgleichheit Innenkorpus / Front:

falls ja / Anzahl Varianten: 26 Stück

(gilt für Glas-Oberschränke)

Standardfarben Innenkorpus:

Weiß Anthrazit

weitere: Champagner / Lavagrau

Dekore Innenkorpus:

Farbgleichheit auch bei Sichtkanten

Sockelschublade

wandhängende Unterschränke

Einschubtüren Hochschrank

Falttüren

Auszugtisch

Geräteumbauten in

Sondermaßen möglich

ohne Mehrpreis (anstelle der Ausgleichsblende

/ Ausgleichsfront)

Korpusmaterial

3-Schicht-Holzwerkstoffplatte

„PUResist“: allseitige PUR-Verleimung bei

Korpus, Front und Umfeldmaterialien

„PURemission“: reduzierte Formaldehyd-Grenzwerte

auf Basis CARB2 93120

und TSCA title 6; Europäische E1-Richtwerte

werden eingehalten bzw. weit unterschritten.

Materialstärke

alle Querteile 19 mm

alle senkrechten Teile 16 mm

Rückwand 3 mm (Material: HDF/MDF)

26 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Arbeitsflächen

Schichtstoff (HPL) / Laminat

Echtholz / Massivholz

Compactplatte

Keramik

Quarz-Werkstoffe (Quarz-Stein)

Granit

Marmor

Schiefer

Kalkstein

Beton

sonst. Naturstein

Mineralwerkstoff (Acryl-gebunden)

Glas

Edelstahl

Weitere Materialien:

Arbeitsplattentiefe: 600 - 1300 mm

Arbeitsplattenstärken:

16 mm, 38 mm, 50 mm (Barplatte),

80 mm (Pultplatte)

für Naturstein/Quarz/Keramik: 25, 40,

50, 60, 80 und 120 mm

Küchennische

Nischenverkleidung

(falls ja) Materialien:

alle Frontwerkstoffe

im Arbeitsplatten-Dekor

hinterleuchtet

mit Motivdruck

mit ESG-Glas (uni und Motivdruck)

aus Naturstein / Keramik und Quarz

Nischensysteme

„Linero“ und „LineroMosaiQ“ (beleuchtet)

Technikpartner: Kesseböhmer

Regale

Regal-Lieferant:

Eigene Systeme mit OEM-Partner /

Modellbezeichnungen: „Design-

Regale“, „Regale mit Schiebetüren“,

„Metall-Regale“

Licht

LED-Beleuchtung

dimmbar

einstellbare Lichtfarbe

zentrale Steuerung

für mehrere Lichtquellen

Möbeltechnik/

Technikpartner

Fronten

Klappen, Liften, Falten –

Technikpartner: Blum

Schieben –

Technikpartner: Hettich

Drehen (Topfscharniere) –

Technikpartner: Hettich

Auszüge

Schubkästen/Auszüge

Seitenführung (doppelwandig) Metall;

Technikpartner: Grass

Unterbodenführung Metall;

Technikpartner:

Unterbodenführung Holz;

Technikpartner:

Auszugdesign: Zargen in

Metall (Reling u. Box);

Farben: Champagner / Lavagrau

Glas / Glas beleuchtet

Hochschrank-Ausstattung:

Technikpartner: Kesseböhmer /

Vauth-Sagel

Unterzeile-Ausstattung:

„kleiner Apotheker“

Technikpartner: Kesseböhmer

Eckschrankbeschläge;

Technikpartner: Kesseböhmer /

Vauth-Sagel

Oberschrank-Ausstattung

Tablar-Schwenkbeschlag;

Technikpartner: Kesseböhmer

Weitere: Oberschrank „SlightLift“;

Technikpartner: Kesseböhmer

Elektrische Bewegungssysteme

elektrifizierte Auszüge;

Technikpartner: Grass

elektrifizierte Oberschrankklappen;

Technikpartner: Blum

elektrifizierte Hochschrankauszüge;

Technikpartner: Grass

höhenverstellbare Arbeitsflächen;

Technikpartner:

höhenverstellbare Oberschränke;

Technikpartner:

elektrische Öffnungsunterstützung

Kühlgeräte (vollintegriert);

Technikpartner: Hettich

Mechanische Bewegungssysteme

verschiebbare Arbeitsfläche

verschiebbare Pultplatte (Teil-APL)

Komplettabwicklung

E-Geräte:

wichtige OEM-Lieferanten: BSH, Miele

Exklusivmarke: Blaupunkt

Arbeitsflächen

wichtige OEM-Lieferanten:

Blockvermarktung

nein

Gerätemarken im Block: BSH und

Blaupunkt

Spülen-/Armaturenmarken im Block

Weitere Produkte im Block

Organisation

Bestellvorgang

Elektronischer Datenaustausch (EDI)

per Mail

per Fax

Lieferzeit*

* ab Auftragseingang

Lagerware:

Kommissionsware: 4 - 6 Wochen

Auslieferung

mit eigenem Fuhrpark

Spedition

Weitere prägende Besonderheiten

zum Sortiment:

• PUResist

• PURemission

• Eigenentwicklungen: Innenorganisation

„Move“ / Oberschrank „SlightLift“

• „e.Com“: elektronische Bestellabwicklung

• Häcker Extranet

• „Product Pilot“: interaktives Produktinformationssystem

• „Häcker Cockpit“: online Logistikinformationssystem

• Individualität durch hohes Maß an

Sonderanfertigungen

• Eck-Lösung „Qanto“

• Spezialschränke für Hauswirtschaftsräume

• Verschiebbare Steinarbeitsplatten:

„ silent move“, „silent move compact“,

„flying bridge“, „moving table“

www.haecker-kuechen.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 27


Küchenmöbel

Checkliste Häcker classic

Linien/Stilwelten

• classic (Modern und Modern Country)

• classicArt (grifflos)

Planung

Raster:

Fronten

Materialien

Echtholz

Furnier

Altholz

Lack (verwendete Arten)

UV-Lack

Polyesterlack (DD-Lack)

Pulverlackbeschichtung

Strukturlack

Satinlack

Seidenglanzlack

NC-Lack

wasserbasierter PU-Lack

Schichtstoff (HPL)

Melamin (Direktbeschichtung)

Folienfronten

Lacklaminat

Glas

Keramik

Edelstahl

Acryl

Stein (furniert)

Beton (handgespachtelt)

Besondere Optiken (Nachbildungen)

Keramik

Stein

Beton

Schiefer

Metallic

Leder

weitere: Synchronpore

Ausführungen

grifflos

Varianten: 5

technische Umsetzung: „ART“ als Produktlinie;

Front „Lumos“ Hochglanz

mit integrierter Griffleiste; Front „Integrale“

mit integriertem Griffprofil;

Sensomatic; Feder-Druckverschluss

Rahmenfronten

Rahmenstärken: 19-20 mm

Rahmenbreiten: 58-100 mm

massiv (Holz)

teilmassiv (Rahmen massiv,

Füllung furniert)

weitere Materialien: MDF

bodentiefe Fronten

Insel mit umlaufender Wange

Insel mit umlaufender Kehlleiste

Hochglanz

Glanz

Matt

Ultramatt

Antifingerprint bei Fronten

(Modellbezeichnung):

Realisiert durch

Oberflächenbeschichtung (Coating)

anderes Verfahren:

Nullfuge; nicht durch Laserkante, sondern

„PUResist“ (farblich angepasster

Leim)

Farben

gesamte RAL-Farbfächer

ausgesuchte RAL-Farben

gesamte NCS-Farbfächer

ausgesuchte NCS-Farben

gesamte Sikkens-Farbfächer

ausgesuchte Sikkens-Farben

Besondere Farben/Konzept:

Schränke

Standardtypen plus „Losgröße 1“

= ggfs. Breiten, Höhen und Tiefen

in Sondermaßen möglich.*

Korpushöhen

Unterschränke: 361*, 438*, 721*, 910* mm

Oberschränke: 358 bis 1100 mm*

Korpustiefen

Standardtiefen:

325*, 460*, 560*, 660* mm

Korpusbreiten

Unterschränke: von 150 bis 1200 mm*

Oberschränke: von 300 bis 1200 mm*

Hochschränke (eintürig):

von 300 bis 600 mm

Korpusinnenfarben

Farbgleichheit Innenkorpus / Front:

falls ja / Anzahl Varianten: 15 Stück

Standardfarben Innenkorpus (gilt für

Glas-Oberschränke):

Weiß Anthrazit

weitere:

Dekore Innenkorpus:

Farbgleichheit auch bei Sichtkanten

Sockelschublade

wandhängende Unterschränke

Einschubtüren Hochschrank

Falttüren

Auszugtisch

Geräteumbauten in

Sondermaßen möglich

ohne Mehrpreis (anstelle der Ausgleichsblende

/ Ausgleichsfront)

Korpusmaterial

3-Schicht-Holzwerkstoffplatte

„PUResist“: allseitige PUR-Verleimung bei

Korpus, Front und Umfeldmaterialien

„PURemission“: reduzierte Formaldehyd-Grenzwerte

auf Basis CARB2 93120

und TSCA title 6; Europäische E1-Richtwerte

werden eingehalten bzw. weit unterschritten.

Alle Angaben: Hersteller (ohne Gewähr)

Materialstärke

alle Querteile 16 mm

alle senkrechten Teile 16 mm

Rückwand 3 mm (Material: HDF/MDF)

28 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Arbeitsflächen

Schichtstoff (HPL) / Laminat

Echtholz / Massivholz

Compactplatte

Keramik

Quarz-Werkstoffe (Quarz-Stein)

Granit

Marmor

Schiefer

Kalkstein

Beton

sonst. Naturstein

Mineralwerkstoff (Acryl-gebunden)

Glas

Edelstahl

Weitere Materialien:

Arbeitsplattentiefe: 600 bis 1200 mm

Arbeitsplattenstärken:

16 mm, 38 mm, 50 mm (Barplatte),

80 mm (Pultplatte)

Küchennische

Nischenverkleidung

(falls ja) Materialien:

alle Frontwerkstoffe

im Arbeitsplatten-Dekor

hinterleuchtet

mit Motivdruck

mit ESG-Glas (uni und Motivdruck)

Nischensysteme

„Linero“ und „LineroMosaiQ“ (beleuchtet)

Technikpartner: Kesseböhmer

Regale

Regal-Lieferant:

Eigene Systeme mit OEM-Partner /

Modellbezeichnungen: „Design-

Regale“, „Regale mit Schiebetüren“,

„Metall-Regale“

Licht

LED-Beleuchtung

dimmbar

einstellbare Lichtfarbe

zentrale Steuerung für

mehrere Lichtquellen

Möbeltechnik/

Technikpartner

Fronten

Klappen, Liften, Falten –

Technikpartner: Blum

Schieben –

Technikpartner: Hettich

Drehen (Topfscharniere) –

Technikpartner: Hettich

Auszüge

Schubkästen/Auszüge

Seitenführung (doppelwandig) Metall;

Technikpartner: Grass

Unterbodenführung Metall;

Technikpartner:

Unterbodenführung Holz;

Technikpartner:

Auszugdesign: Zargen in

Metall; Farben: Champagner

Glas

Hochschrank-Ausstattung:

Technikpartner: Kesseböhmer /

Vauth-Sagel

Unterzeile-Ausstattung:

„kleiner Apotheker“

Technikpartner: Kesseböhmer

Eckschrankbeschläge;

Technikpartner: Kesseböhmer /

Vauth-Sagel

Oberschrank-Ausstattung

Tablar-Schwenkbeschlag;

Technikpartner: Kesseböhmer

Weitere: Oberschrank „SlightLift“;

Technikpartner: Kesseböhmer

Elektrische Bewegungssysteme

elektrifizierte Auszüge;

Technikpartner: Grass

elektrifizierte Oberschrankklappen;

Technikpartner:

elektrifizierte Hochschrankauszüge;

Technikpartner: Grass

höhenverstellbare Arbeitsflächen;

Technikpartner:

höhenverstellbare Oberschränke;

Technikpartner:

elektrische Öffnungsunterstützung

Kühlgeräte (vollintegriert);

Technikpartner: Hettich

Mechanische Bewegungssysteme

verschiebbare Arbeitsfläche

verschiebbare Pultplatte

(Teil-Arbeitsfläche)

Komplettabwicklung

E-Geräte:

wichtige OEM-Lieferanten: BSH, Miele

Exklusivmarke: Blaupunkt

Arbeitsflächen

wichtige OEM-Lieferanten:

Blockvermarktung

nein

Gerätemarken im Block: BSH und

Blaupunkt

Spülen-/Armaturenmarken im Block

Weitere Produkte im Block

Organisation

Bestellvorgang

Elektronischer Datenaustausch (EDI)

per Mail

per Fax

Lieferzeit*

* ab Auftragseingang

Lagerware:

Kommissionsware: 4 - 6 Wochen

Auslieferung

mit eigenem Fuhrpark

Spedition

Weitere prägende Besonderheiten

zum Sortiment:

• PUResist

• PURemission

• Eigenentwicklungen: Innenorganisation

„Move“ / Oberschrank „SlightLift“

• „e.Com“: elektronische Bestellabwicklung

• Häcker Extranet

• „Product Pilot“: interaktives Produktinformationssystem

• „Häcker Cockpit“: online Logistikinformationssystem

• Individualität durch hohes Maß an

Sonderanfertigungen

• Eck-Lösung „Qanto“

• Spezialschränke für Hauswirtschaftsräume

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1/2/2018 KÜCHENPLANER 29


Küchenmöbel

Fotos: Möbelwerkstatt Pfister

Geometrische Formen prägen das Möbel konzept.

Dazu zählen Quader, Zylinder und Keile.

Architektur und Natur vereint

„Archi-tur“ nennt sich die neueste Idee der Möbelwerkstatt Pfister. Elemente aus der Architektur

und der Natur vereinen sich hier zu einer optisch ansprechenden und dabei ergonomischen

Massivholzküche.

Charakteristisch für das Konzept

„ Archi-tur“ ist das Zusammenspiel geometrischer

Formen aus der Architektur wie

Quader, Zylinder und Keile. Gebaut sind

die einzelnen Elemente in unterschiedlichen

Tiefen und Höhen sowie mit Versprüngen

in der Höhe und der Tiefe, mit

zurückversetzten Nischen und vorspringenden

Ecken. „Aber das immer kubisch,

bündig und ohne Überstände gearbeitet“,

betont der Hersteller. Verarbeitet wurden

ausschließlich natürliche Materialien. Die

Möbel sind durch und durch aus Massivholz,

die Arbeitsplatten in Keramik und

die Spüle sowie die Thekenwange aus

massivem Edelstahl.

Schwenken und versenken

In der Natur ist alles beweglich, nichts

ist starr. Auf dieser Basis hat die Möbelwerkstatt

Pfister eine Tischplatte entwickelt,

die sich komplett versenken,

aber auch herausschwenken lässt. Verbaut

ist diese Fläche in der Arbeitsplatte

über einem runden Schrank. Auch die

Theke folgt der Leitidee der Flexibilität.

Sie kann an jeder beliebigen Stelle platziert

werden und dort hingedreht werden,

wo sie der Nutzer gerade braucht.

Eine Sonderanfertigung nach Pfister-

Plänen ist auch die Edelstahl-Spüle. Zum

Einsatz kommen ausschließlich beste Materialen

in entsprechenden Stärken.

Praktische Details und viel Licht

Außergewöhnliche Details runden die

designorientierte Massivholzküche funktional

ab. Dazu gehören zum Beispiel eine

ausziehbare Schneidefläche mit Abfallschale,

eine eingebaute Küchenwaage und

individuell gefertigte Einsätze für Gewürze,

Flaschen und Besteck.

Für die stimmige Arbeitsplatzbeleuchtung

sorgen flächenbündig ins Holz eingearbeitete

LED-Langfeldleuchten. Diese

lassen die offenen Bereiche der Küche

voll zur Geltung kommen. Sensorgesteuerte

Lichtquellen finden sich auch in den

Schubladen und hinter den Türen wieder.

www.pfister-moebelwerkstatt.de

30 KÜCHENPLANER 1/2/2018


1

4

5

2

1 | Beste Materialien treffen auf viel

Flexibilität. Auch die Theke (links

im Bild) folgt dieser Leitidee.

3

2 | Sensoren steuern die Schrankinnenbeleuchtung.

3 | Zusätzliche Arbeitsfläche, wenn

sie gebraucht wird. Abfallschale

inklusive.

4 | Auch hinter der Front durch und

durch massiv.

6

5 | Edelstahl nach Sonderanfertigung.

6 | Rundet das Konzept stimmig ab:

Geschirrspüler als frei stehendes

Solo-Gerät.

7 | Die Tischplatte lässt sich herausschwenken

oder komplett versenken.

7

1/2/2018 KÜCHENPLANER 31


Messe

„Impulse für

den Fachhandel,

die Hersteller

und

die Konsumenten

schaffen.“

Michael

Rambach,

trendfairs

GmbH.

Foto: trendfairs

küchenwohntrends am 6. und 7. Mai 2018 in München

Inszenierung im Industriedenkmal

Die Münchner küchenwohntrends will sich als neues Interieur-Messe-Highlight

nördlich der Alpen etablieren – dafür findet die Veranstaltung 2018 an einem

besonderen Ort statt: in einem denkmalgeschützten Industriekomplex. Ebenfalls neu:

Die Messe spricht Fachleute und designaffine Konsumenten parallel an.

Die achte Ausgabe der küchenwohntrends nutzt das

denkmalgeschützte Industriegelände mit Zenith, Kohlebunker

und Kesselhaus in München-Freimann 2018

erstmals als Showbühne für die Welt des modernen Interieurs.

Mit dem Projekt „Lebensraum“ wird zudem

zeitgemäß das Verschmelzen der Räume für Wohnen,

Speisen, Kochen und Relaxen inszeniert. Dafür steht

eine eigene Halle zur Verfügung. „Wir platzieren mit

der küchenwohntrends in der Design-Metropole München

ein exklusives Pop-Up-Einrichtungshaus, das

Wohndesign und Zeitgeist emotional auflädt und neu

gestaltet. So schaffen wir starke Impulse für den Fachhandel,

die Hersteller und die Konsumenten“, sagte

trendfairs-Gründer Michael Rambach bei der Vorstellung

der Messepläne vor Ort. Auch Barbara Friedrich,

Design- und Architektur-Expertin und Gastrednern

bei der Vorstellung der Messepläne, veranschaulichte

in ihrem Vortrag die Entwicklung zum heutigen Zusammenwachsen

der Wohnbereiche und gab damit

dem neuartigen Ansatz der Messe Gewicht.

Für Fachwelt und

wohndesignaffine Konsumenten

Die küchenwohntrends wendet sich an Fachbesucher

und wohndesignaffine Konsumenten und findet

am 6. und 7. Mai 2018 statt. Im Fokus soll neben

der Ansprache der Konsumenten der maximale Nutzen

für den Fachhandel stehen. Die zweijährig stattfindende

Messe „ist in einer gut aufgestellten Wachstumsnische

fest etabliert“, so die Veranstalter, und

zielt besucherseitig neben Deutschland auf Märkte

wie Österreich, die Schweiz und Südtirol. Angekündigt

wird ein vielseitiges Rahmenprogramm aus Präsentationen,

Podium-Events, Show-Acts, After-Show-

Party etc. geben.

Projekt „Lebensraum“

Das Projekt „Lebensraum“ hat als besonderes Highlight

2018 für die Einrichtungsbranche Premiere. Angelehnt

an das aktuelle Wohnkonzept neu gestalteter

Immobilien, in denen Küche, Ess- und Wohnzimmer

zu einem einzigen Raumerlebnis verschmelzen, setzt

das Sonderformat „Lebensraum“ genau dies um – nämlich

eine offene und gleichzeitig markenübergreifende

Wohnraumgestaltung.

Etwa 90 Aussteller können mit Einzelprodukten an

dieser Sonderpräsentation teilnehmen. Eine Beschilderung

sorgt für Übersicht zu jedem Produkt bzw. dessen

Marke. Ein renommiertes Architektenteam kreiert

entsprechend der Produkte die passende Ausstellungsfläche

im Kohlebunker. Dieser bietet mit seiner historischen

Bausubstanz, die um ein lichtdurchflutetes

Stein-Metall-Glas-Gebäude erweitert wurde, ein stimmungsstarkes

Ambiente zum experimentellen Wohnen.

Namhafte Aussteller

Aktuell melden die Veranstalter von der trendfairs

GmbH bereits über 100 Aussteller. Darunter Namen

wie Cor, Interlübke, Hästens, Rolf Benz, Spectral,

Sonos, Tommy M, WK-Wohnen, Berbel, Blanco, Bora,

Grohe. Jokodomus, Miele, Next125, Smeg, ST-ONE,

Villeroy + Boch, Girsberger, Nobilia, Panasonic, Quooker

und Zeyko. Weitere namhafte Marken sollen folgen.

www.kuechenwohntrends.de

32 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Die LivingKitchen erfindet sich neu

Das Erfolgreiche weiter stärken und sich parallel für neue Entwicklungen öffnen.

Mit diesem Konzept plant die Koelnmesse die LivingKitchen 2019. Der Anmeldestand

sei trotz einer prominenten Absage vielversprechend. Unter anderem gehören nobilia,

Schüller und Blanco zu den „Early Birds“.

Wenn 2019 die imm cologne wieder im Messedoppel

mit der LivingKitchen stattfindet, soll das Küchenevent

kaum wiederzuerkennen sein: Das Team der Living­

Kitchen stellte im Rahmen einer Pressekonferenz am

Rande der imm cologne sein neues Konzept vor, mit

dem die „Messe in der Messe“ noch internationaler,

trendiger und digitaler werden soll. Dabei setzen die

Veranstalter nicht allein auf die reinen Produktshows,

sondern wollen Besucher mit Events und Sonderschauen

zur „Zukunft der Küche“ begeistern. Hinzu kommen

die Themen Ernährung und Genuss.

Die Küche in allen Facetten

Den Eventcharakter zu stärken und dabei die Küche

in allen ihren Facetten zu zeigen – diese beiden Ziele

stehen inhaltlich im Mittelpunkt des neuen Konzepts.

Erarbeitet wurde und wird dieses unter Federführung

von Dick Spierenburg, Creative Director der imm, und

unter Beteiligung der Aussteller. Nach dem Vorbild der

Piazzen auf der interzum werden 2019 erstmals drei

Sonderflächen etabliert: „Wir werden dort die Themen

‚Design‘, ‚Technology‘ und ‚Foodstyle‘ visualisieren“,

berichtet Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter

Messemanagement der Koelnmesse. In diese Sonderschauen

eingebunden werden sollen auch die führenden

Möbelzulieferer, die mit ihrer Innovationskraft

Entwicklungen in der Küche maßgeblich prägen.

und Constructa für 2019 verkraften, sieht sich aber mit

anderen marktführenden Unternehmen wie nobilia,

Schüller und Blanco als Zugpferde recht gut aufgestellt.

Ebenfalls für eine Teilnahme entschieden haben sich

bereits Unternehmen wie Vestel, Sharp, Team 7, Grohe,

Villeroy & Boch und hansgrohe.

Weiter in die LivingKitchen investieren

Von einzelnen unternehmerischen Entscheidungen

soll die Zukunft der LivingKitchen ohnehin nicht abhängen.

„Wir stehen grundsätzlich zur Living Kitchen

und werden weiter in diese Messe investieren“, betonte

Messe­Chef Gerald Böse das langfristig geplante Engagement

der Koelnmesse zum Thema Küche. Das wiederum

wird auch AMK­Geschäftsführer Kirk Mangels

erfreut zur Kenntnis genommen haben. Sein Statement

ist unmissverständlich: „Die leis tungsfähigste

Küchenindustrie weltweit braucht eine eigene Show im

eigenen Land. Das ist und bleibt die Position der AMK.

Das ist auch für den Export wichtig. Kunden aus der

ganzen Welt sollten wissen: Deutsche Hersteller findet

man am besten auf einer Küchenmesse in Deutschland.“

Dirk Biermann

www.livingkitchen-cologne.de / www.amk.de

Mehr Besucher von außerhalb

Neben dieser inhaltlichen Neuausrichtung arbeitet

die Koelnmesse weiter an der Internationalisierung der

LivingKitchen. Denn die ist nach wie vor wesentlich

für die teilnehmenden Unternehmen. „Aus unseren

Gesprächen wissen wir, dass die Internationalität der

Besucher ein zentraler Wunsch ist“, so Gerald Böse.

„Wir befinden uns hier zwar auf einem guten Weg, können

aber noch deutlich schneller wachsen. Die bereits

vorhandene Internationalität müssen wir für die Aussteller

erlebbarer machen,“ so Böse weiter. Schließlich

kam 2017 laut Messechef schon jeder zweite Fachbesucher

der imm cologne/LivingKitchen aus dem Ausland.

Böse: „Es geht also einerseits darum, noch mehr Besucher

an den Rhein zu ziehen und andererseits um die

Wahrnehmungssteigerung.

Foto: Biermann

Marktführer haben schon gebucht

Zur LivingKitchen 2019 haben sich Stand Mitte Januar

2018 schon über 90 Unternehmen als Aussteller

angemeldet. Das sei ein deutliches Plus im Vergleich

zu den Anmeldezahlen 2017. Zwar musste die Koelnmesse

die ebenso überraschende wie schmerzhafte Absage

der BSH­Marken Bosch, Siemens, Neff, Gaggenau

Stellten die Pläne für eine konzeptionelle Neuausrichtung der LivingKitchen

vor und blicken zuversichtlich auf 2019 (Foto von links): Kirk Mangels (AMK),

Dick Spierenburg (Designer und Creative Director), Gerald Böse (Vorsitzender

der Geschäftsführung der Koelnmesse), Bernd Sanden (Director Living-

Kitchen) und Matthias Pollmann (Geschäftsbereichsleiter Messemanagement

der Koelnmesse).

1/2/2018 KÜCHENPLANER 33


Messe

Fotos (2): Biermann

Kommt aus Österreich, ist von der Wirkung aber ur-skandinavisch: Mit der Küche „Filigno“ (Neuvorstellung von der LivingKitchen 2017)

setzt Hersteller team 7 bewusst auf eine ruhige Gesamtwirkung. Dafür kommen nur zwei hochwertige Materialien zum Einsatz (Holz

und Keramik) sowie Pocket-Doors, hinter denen die Technik verschwindet, wenn sie nicht gebraucht wird. Der aufgesattelte Arbeitsblock

setzt Akzente, viele gerade Linien und grifflose Fronten beruhigen zusätzlich und runden den gemütlichen Minimalismus ab.

Neu ist eine Aufbewahrungszone hinter der Küche.

Schön ruhig

Kurz nach Silvester stellt sich zwangsläufig die Frage nach den Einrichtungstrends

der Saison. Schließlich ist imm. Und Köln antwortet: Gemütlich, industrial und

skandinavisch soll es sein. In unterschiedlicher Intensität, schließlich zählt

Individualität. Übergreifend gilt: Hauptsache die Einrichtung vermittelt Ruhe.

Gemütlich geht auch designbeton – das ist

schon mal die gute Nachricht der imm cologne

2018. Wie das umgesetzt wird, entscheidet immer

mehr der persönliche Geschmack, schließlich hat

sich die Branche wie kaum eine zweite der Individualisierung

verschrieben und beherrscht sie

immer besser. Inmitten diesem Meer an Möglichkeiten

glänzt vor allem skandinavisch angehauchter

Chic mit lässigem Understatement.

Wobei sich dieser Stil längst nicht mehr auf die

typisch nordisch hellen Töne reduzieren lassen

will. Es ist eher diese ruhige Gesamtwirkung, die

das Zeug zum Klassiker hat. Und sie ist zeitgemäßer

denn je: Das Leben ist schließlich rasant

genug. Dafür braucht es einen Gegenpol.

Optisch Ruhe schaffen

Dieser neue Stil ist schlicht und arbeitet mit

minimalistischen Formen, ohne kühl zu sein,

und ist dekorativ, ohne sich im Detail zu verlieren.

Diese ausgewogene moderne Mischung braucht

den richtigen Rahmen. Ideal sind Möbel, die mit

34 KÜCHENPLANER 1/2/2018


der Architektur eine Linie bilden und nicht so sehr als

Volumen hervorspringen. Sie bringen optische Ruhe

in eine Wohnung. Ihre Funktion ist es in erster Linie,

nicht aufzufallen und alle Funktionen vorzuhalten, die

benötigt werden – in erster Linie also Stauraum zu

bieten oder Stellplatz zu sein, sei es für Musikanlage,

Blumen, Laptop oder was man sonst so braucht. Dann

kommen ausgesuchte Möbel und Objekte wie etwa ein

besonders schöner Schrank, ein Bild, ein Sessel oder

eine skulpturale Leuchte auch sehr gut zur Geltung.

Es geht also um Reduzierung, ums Weglassen und um

Ordnung – aber ohne das Praktische, das Alltägliche

zu vernachlässigen. Oft verbergen sich hinter den klaren

Linien und der Einfachheit des Designs bei genauer

Betrachtung eine Vielzahl von Design-Details, die die

Produkte der neuen Trend-Labels so besonders machen.

Mit viel Geschmack

Doch wie realisiert man nun einen minimalistischen

Einrichtungsstil? Nach welchen Kriterien geht

man vor? Hier stehen individuelle Bedürfnisse der Bewohner

im Vordergrund. Wo brauche ich besonders

viel Klarheit und wo weniger? Die einen bevorzugen

zum Beispiel eine aufgeräumte Optik im Bad, andere

im Schlafzimmer. Im Wohnzimmer kann ein minimalistisches

Interior Design schnell kühl und repräsentativ

statt warm und einladend wirken, wenn man die

falschen Materialien wählt. Und da heute ja eigentlich

nicht nur alles erlaubt ist, sondern ein Mix & Match

geradezu als Inbegriff von Kennerschaft und Trendbewusstsein

gilt, kann man diesem Eindruck leicht

mit einem Hauch Anachronismus entgegenwirken.

Schlicht und gemustert, modern und Flohmarkt gehen

heute sehr gut zusammen. Doch solche Akzente sollten

äußerst sparsam gesetzt werden. Und dies macht den

„neuen Minimalismus“ aus. Die Schweden haben für

dieses Lebensgefühl ein passendes Wort im Sprachgebrauch.

Logom (gesprochen „Lahgomm“) bedeutet bildlich

übersetzt „genau die richtige Menge“. Auf die Einrichtung

von Häusern und Räumen übertragen, gilt es

die perfekte Mitte zweier Gegensätze zu treffen. Jedoch

nicht nur im Interior Design, sondern auch in Bezug

auf die selbst definierte Lebensweise.

ausgewogenes, geordnetes Umfeld, das nicht ständig

danach schreit, aufgeräumt, geputzt oder abgearbeitet

zu werden, hilft dabei. Geschlossener Stauraum und

klare Linien sind dafür ideal“, so der Kölner Design-

Journalist und Trendforscher Frank A. Reinhardt.

Minimalismus trifft Wohnlichkeit

Dass Minimalismus und Wohnlichkeit sich überhaupt

nicht widersprechen müssen, zeigen schon traditionelle

Wohnstile etwa aus dem skandinavischen

oder auch japanischen Kulturkreis. Es kommt auf

die Kombination von klaren Linien mit wärmeren Tönen,

wohnlichen Materialien wie Holz und Textilien

an. Auch weich gerundete Volumen sind im Minimalismus

durchaus „erlaubt“, wenn man das überhaupt

so sagen will. Wer sagt denn, dass ein minimalistisch

gestalteter Tisch nur kantige Ecken und Beine haben

darf? Minimalistisch heißt ja eigentlich nur, dass eine

Form nichts Überflüssiges aufweisen sollte, und vielleicht

noch, dass dabei eine möglichst minimale Materialstärke

erreicht wird, wodurch im Idealfall Klarheit

und Leichtigkeit erzielt wird.

Verzicht auf unnötige Deko

Wer dabei mit Holz und warmen Farbentönen arbeitet

– und es gibt auch warme Weiß- und Grautöne – und

den Eindruck der Leichtigkeit nicht gleich mit Tonnen

von „unnötiger“ Deko zunichtemacht, sondern sich auf

einige wenige Dinge beschränkt, die dann auch besonders

gut zur Geltung kommen, kann sich sehr wohl minimalistisch

und gemütlich einrichten. Das Licht tut

dann ein Übriges. Hier kann man heute wunderbar

mit verdeckten, hinter Leisten oder in Decken integrierten

Lichtquellen arbeiten. Eine in warmen Tönen

gestrichene Wand, die indirekt mit dimmbaren Spots

beleuchtet wird, schlägt mühelos jede konventionelle

Leuchte in puncto Gemütlichkeit. Eins prophezeien

die Interior-Experten aber auch: Wer ein solch perfekt

wohnlich gestaltetes Stück minimalistischen Interior

Designs nicht mit seinem eigenen persönlichen Stil lebendig

zu füllen weiß, wird niemals Gemütlichkeit erzeugen.

www.imm-cologne.de

Geschlossener Stauraum und klare Linien

„Wir merken es an unseren Kindern, welche Herausforderung

der Alltag an uns stellt. Die sind doch meist

erst nach einiger Zeit am Abend überhaupt fähig, abzuschalten

und die Ruhe als wohltuend wahrzunehmen.

Wir brauchen reizarme Räume, um das moderne, informationsgeladene

Leben zu bewältigen. Und für viele

Menschen ist ihr Zuhause dieser Raum. Ein ästhetisch

1/2/2018 KÜCHENPLANER 35


Messe

Stengel Steel Concept (kurz SSC) kann Möbelmodule

für (kompakte) Küchen, Büro und Wohnen. Und jetzt

auch „Masterbox“ – ein System für viele kreative Einrichtungslösungen.

Dank metallischer Folien lassen

sich die Module (40 x 40 x 40 cm) immer wieder anders

zusammensetzen. Es gibt sie in zwei Farben und

unterschiedlicher Ausstattung, wie Vertriebsleiter Bernd

Neumann (Foto) hier demonstriert. Ein weiterer Vorteil:

Einfache Montage und geringe Montagefolgekosten.

Nächstes Jahr wieder mit mehr Küche. Für die LivingKitchen 2019

gibt es zum aktuellen Stand rund 90 Anmeldungen. Über das neue

Messekonzept lesen Sie mehr auf Seite 33 in dieser Ausgabe.

Fotos (9): Biermann

Die Details machen den Unterschied. Auch bei Team 7. Design-Chef Sebastian

Desch präsentiert bei dieser „Linee“-Küche das neue Innenleben-System aus anthrazitfarbigem

Metall. Das wertet den Schrank funktional und optisch auf. Für

komfortablen Zugriff sorgt die Auszugtechnik „Tandem solo“ (von Kesseböhmer).

36 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Wenn die designorientierte Massivholzküche in „Eiche Weißöl“ einen

Touch industrial bekommen soll, bietet sich die Glas-Farbe Stahl an.

Team 7 hat sie neu im Programm und setzt sie hier bei der „Linee“ ein.

Ein für viele Besucher überraschender imm-Aussteller

im Eingangsbereich der Messehalle „Nord“: Einstiegsausstatter

Pino Küchen. Nach der Loslösung aus dem insolventen

Alno-Konzern agiert der Küchenmöbelhersteller

eigenständig am Markt. Im Hintergrund zieht

Nobilia die Fäden.

Nolte bereicherte die imm-Sonderausstellung „Let’s be smart“ zum

intelligenten Wohnen mit zwei Küchen (hier die „Integra“ in Papyrusgrau,

„Flex“-Regalen und Drahtoptik in den Hängeschränken) – ausgestattet

mit digitaler Technik (Projektor „Xperia Touch“) und integrierten

smarten Miele-Geräten. Einen ausführlichen Bericht über das

Projekt „Let’s be smart“ bringen wir in der nächsten Ausgabe.

Carat visualisiert Küchenplanungen in der neuen

Version „Vision“ mit Echtzeit-Renderings.

Einstellbare Sonneneinstrahlung sowie Spiegelungen

auf den Fronten lassen das Ergebnis

beeindruckend lebendig wirken. Neu ist eine

Galerie-Funktion sowie die Einbindung von

Programm- und App-Funktionen in die Cloud.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 37


Markt + Menschen

„Entwarnung“ nach Großbrand bei O+F

Meterhoch schlagen die Flammen in

den Nacht himmel von Menden, Funken

sprühen und dichte Rauchwolken trüben

die Sicht im Industriegebiet Horlecke.

Mehr als 80 Feuerwehrleute rücken in

den frühen Morgenstunden des 13. Januars

aus und kämpfen gegen einen Großbrand

bei Haubenbauer O+F A-Line. Personen

waren zum Glück nicht betroffen,

doch der Sachschaden schien beträchtlich,

wie die online veröffentlichten Fotos

der Lokalpresse vermuten ließen.

Kurz darauf gab das Unternehmen teilweise

Entwarnung: „Dank des schnellen

Einsatzes der Feuerwehr ist nur ein kleinerer

Bereich der insgesamt ca. 5000 m²

großen Fabrikhallen betroffen“, berichtet

Vertriebs- und Marketingleiter Marco

Schneider. In dem vom Feuer zerstörten

Bereich wurden insbesondere Teile von

Messeständen und Displays gelagert.

Dieses Material wurde zwar völlig vernichtet,

die danebenliegenden Bereiche

der Schweißerei und Schleiferei seien

aber intakt und lediglich durch Löschwasser

und Schäden im Dach beeinträchtigt.

Unversehrt geblieben sind laut

Schneider der gesamte Bereich der CNC-

Maschinen, die Betriebsbüros, die Bandmontage

und die Lagerflächen links und

rechts vom Brandherd. Ebenso das Bürogebäude,

die Hausausstellung, die Montage

und das Lager für die Lüftungstechnik.

Marco Schneider unmittelbar vor

Luftaufnahme nach dem Großbrand.

Deutlich wird, dass nur ein vergleichsweise

kleiner Teil der O+F-Fertigungshallen

betroffen ist.

Druck dieser Ausgabe: „Wir sind daher

zuversichtlich, die Produktion ohne größere

Verzögerungen fortführen zu können.“

www.of-menden.de

Foto: O+F

Häcker schraubt Umsatz auf 553 Mio. Euro

Foto: Häcker

Die Küchenmöbelbranche in Gänze

stöhnt nach mehreren Jahren Wachstum

über ein schwieriges Jahr 2017 mit Rückgängen

von rund 3,5 %. Häcker Küchen

zeigt sich von dieser Marktdelle unbeeindruckt.

Das Unternehmen meldet für das

Küchenjahr 2017 ein Umsatzplus um 8 %

auf jetzt mehr als 550 Mio. Euro.

Damit ist die Häcker Küchen GmbH &

Co. KG aus Röding hausen in den letzten

Jahren um fast 150 Mio. Euro im Umsatz

gewachsen und nimmt in dieser Rangliste

nun die Position zwei im Markt ein.

Konkret beliefen sich die Erlöse 2017 auf

553 Mio. Euro (2016: 512 Mio. Euro). Das

ist ein Plus von 8 %. Im Inland ist das Unternehmen

um 6 % auf 332 Mio. Euro gewachsen.

Erwirtschaftet wurde dieser

Zuwachs laut Markus Sander, Geschäftsführer

Vertrieb, Marketing und Controlling,

„in etwa gleichen Teilen bei Küchenspezialisten

und Einrichtungshäusern“.

Im Export konnte der Küchenmöbelhersteller

sogar um 10 % auf jetzt 221 Mio.

In einem schwierigen Küchenmöbeljahr 2017 hat Häcker mit einem Umsatzzuwachs

auf 553 Mio. Euro eine neue Marke gesetzt. Entsprechend zufrieden stellt sich die Geschäftsleitung

zum Guppenbild (Foto von links): Dirk Krupka (Technik), Jochen Finkemeier

(geschäftsführender Gesellschafter), Markus Sander (Vertrieb, Marketing und

Controlling) und Stefan Möller (Einkauf und Produktentwicklung).

Euro zulegen und den Exportanteil auf

nun 40 % erhöhen. „Wir hatten ein starkes

Jahr in Asien, aber auch unsere europäischen

Kernmärkte haben sich alle gut

entwickelt“, kommentiert Markus Sander

das Ergebnis. Erstmals in der Historie

von Häcker Küchen wurden 2017 mehr als

2 Mio. Schränke im Jahr produziert. Das

Mengenwachstum von 6 % liegt unter dem

Umsatzwachstum – und setzt den Trend

bei Häcker zu höherwertigen Küchen fort.

Gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeiter:

Um rund 9 % auf 1551 (Ende 2017).

„Gute Mitarbeiter zu finden, wird beispielsweise

in der IT und der Logis tik immer

anspruchsvoller“, räumt Dirk Krupka,

Geschäftsführer Technik, ein. Entsprechend

intensiv engagiert sich Häcker auf

diesem Gebiet. Krupka: „Wir bieten allen

Beschäftigten eine exzellente Arbeitsumgebung

in modernstem Umfeld bei einem

erfolgreichen und weiter wachsenden Unternehmen

an.“

Positiver Ausblick auf 2018

„Wir gehen mit einem guten Auftragspolster

in das neue Jahr“, sagt Markus

Sander zum aktuellen Stand, „die Platzierungen

nach der Hausmesse waren sehr

stark. Auch die Internationalisierung unserer

Gerätemarke Blaupunkt wird für einen

weiteren Schub sorgen.“

Unter dem Motto „120 years of inspiration“

wird Häcker auf der internationalen

Einrichtungsmesse EuroCucina im April

in Mailand ausstellen. www.haeckerkuechen.de

38 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Wechsel von der AMK zum MHK

Unmittelbar vor Druckbeginn dieser

Ausgabe erreichte uns eine überraschende

Personalmeldung: Geschäftsführer Kirk

Mangels verlässt den Branchenverband

AMK auf eigenen Wunsch und wechselt

als Kommunikations- und Marketingchef

zur Verbundgruppe MHK. In Dreieich

wird er Nachfolger von Daniel C. Schmid,

der das Unternehmen Ende 2017 verlassen

hat.

Der Vorstand der AMK würdigt die

Verdienste des scheidenden Geschäftsführers

in einer Mitteilung. Darin heißt

es: „Herr Mangels hat die AMK in den

vergangenen vier Jahren weiterentwickelt

und zukunftsweisend aufgestellt.

Neben der erfolgreichen Pressearbeit ist

auch der Erfolg der chinesischen Tochtergesellschaft

hervorzuheben, die unter seiner

Führung im chinesischen Markt etabliert

werden konnte. Wir bedanken uns

schon heute für die herausragende Arbeit,

die Unterstützung für eine erfolgreiche

Übergabe und wünschen ihm für seinen

weiteren beruflichen Weg und persönlich

alles Gute.“

Um eine fließende und reibungslose

Übergabe sicherstellen zu können, hat die

Suche nach einem geeigneten Nachfolger

bereits begonnen. Über diese Personalie

sowie das konkrete Übergabedatum wolle

der Verband „zeitnah informieren“. Wir

berichten darüber tagesaktuell auf www.

kuechenplaner-magazin.de.

Foto: Biermann

Von der AMK zum

MHK: Kirk Mangels.

Kommunikationschef der MHK

Nachdem schon Anfang Oktober mit

Dr. Olaf Hoppelshäuser ein neues Mitglied

im Vorstand der MHK Group vorgestellt

werden konnte, wird zukünftig auch

Kirk Mangels die MHK Group in Dreieich

verstärken. Er wird unter anderem die

Bereiche Unternehmenskommunikation

und Marketing verantworten. „Wir freuen

uns, mit Herrn Mangels einen Branchenkenner

für die MHK Group gewonnen

zu haben, der sein Netzwerk, seine

Marketing- und Kommunikationskenntnisse

und seine internationale Expertise

in unser Unternehmen einbringen wird.

Gleichzeitig machen wir mit dieser Personalie

einen weiteren Schritt Richtung Zukunft“,

so der Vorstandsvorsitzende der

MHK Group, Hans Strothoff.

Aktuell gehören dem Vorstand der

MHK Group Hans Strothoff, Vorsitzender

des Vorstands, Werner Heilos, stellvertretender

Vorsitzender des Vorstands,

Wolfgang Becker, verantwortlich für Zentralregulierung,

Frank Bermbach, verantwortlich

für Bank- und Finanzdienstleistungen,

und Dr. Olaf Hoppelshäuser,

verantwortlich für Verwaltung und Organisation

an. www.amk.de / www. mhk.de

Stark im Design, hart im Nehmen.

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Markt + Menschen

BSH übernimmt Mehrheit

bei Kitchen Stories

Der BSH-Konzern hat 65 Prozent der Anteile am Berliner Start-up Kitchen Stories

übernommen. Die Kooperation von Kitchen Stories und Miele bleibt dennoch bestehen.

„Wir erleben in der Hausgerätebranche

gerade einen starken

Wandel. Unsere Konsumenten erwarten

integrierte, vernetzte Lösungen,

die den Alltag erleichtern,

bereichern und gleichzeitig Spaß

machen“, sagt Karsten Ottenberg,

Vorsitzender der BSH­Geschäftsführung.

„Als weltweite Nummer

2 der Hausgeräteindustrie treiben

wir daher Innovationen zunehmend

nicht mehr nur selbst voran,

sondern öffnen uns gezielt für Impulse

von außen. Wir suchen dabei

nach passenden Partnern und Geschäftsmodellen,

um Konsumenten

und Nutzern neue Erlebnisse bieten

zu können, die auch in der vernetzten

Küche zum hochwertigen

Versprechen unserer erfolgreichen

Marken passen.“ Insbesondere im

Bereich der digitalen Angebote

rund um das Thema des Kochens

will die BSH ihr Angebot an digitalen

Dienstleistungen und Produkten

stark ausweiten und geht

mit der Übernahme der Mehrheitsanteile

von Kitchen Stories einen

wichtigen strategischen Schritt.

Karsten Otten berg, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung, mit Mengting Gao und

Verena Hubertz, den Gründerinnen von Kitchen Stories.

Foto: obs / BSH Hausgeräte

BSH und Miele parallel

Parallel zum BSH­Mehrheitsengagement

bleibt die zur LivingKitchen

2017 präsentierte Zusammenarbeit

mit Hausgerätehersteller

Miele bestehen. Laut Kitchen Stories

handele es sich um zwei Arten

der Zusammenarbeit. Auf Anfrage

erklärte das Berliner Unternehmen:

„Miele bleibt auch weiterhin

unser Kooperationspartner, wenn

es um die Erstellung von Rezeptinhalten

geht.“ Die operative Zusammenarbeit

wird also weitergeführt.

Die BSH dagegen habe sich an Kitchen

Stories beteiligt, um vor allem

eine technische Plattform zu entwickeln.

Investitionen sollen primär

in die technische Weiterentwicklung

und die Erweiterung der digitalen

Inhalte fließen. Laut einer

BSH­Mitteilung wird Kitchen Stories

als eigenständige BSH­Marke

in das Home­ Connect­Ökosystem

eingebunden.

Steiler Aufstieg

Das Berliner Start­up Kitchen

Stories wurde erst 2013 von den

BWL­Absolventinnen Mengting

Gao und Verena Hubertz gegründet.

Seitdem geht es mit den Nutzer­Zahlen

steil bergauf. Vor allem

mit hochwertigen Videoinhalten

wollen die beiden Gründerinnen

Nutzern ermöglichen, Rezepte

in der heimischen Küche einfach

nachzukochen. Dabei setzt Kitchen

Stories bewusst auf einen globalen

Ansatz, um die internationale kulinarische

Rezeptvielfalt sowie einen

Austausch zum Thema Kochen auf

einer Plattform zu vereinen.

Erfolg gemeinsam ausbauen

„Kitchen Stories hat sich in kürzester

Zeit zu einer international

bekannten und mehrfach ausgezeichneten

Marke rund um das Thema

Kochen entwickelt“, sagt Ottenberg.

Deshalb investiert die BSH in

erster Linie in die technische Weiterentwicklung

der globalen Plattform.

„Durch das Investment sind

wir in der Lage, den Bereich der vernetzten

Küche zu erschließen und

das Kochen der Zukunft zu gestalten.

Wir werden für die Nutzer gesamtheitliche

Lösungen während

des Kochprozesses entwickeln –

von Rezeptinspirationen bis hin zu

Services mit Mehrwert“, erklärt Hubertz.

Inzwischen gibt es die App

in über 150 Ländern, und Gao hat

ein klares Ziel vor Augen: „ Kitchen

Stories soll die weltweit führende

Plattform für digitale Kocherlebnisse

werden, und mit der BSH

haben wir dafür genau den richtigen

Partner gefunden.“ www.bshgroup.de

/ www.kitchenstories.io/de

40 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Anzeige

Lechner zeigt Keramik in allen Facetten

Maximale Materialvielfalt, maximale Individualisierbarkeit,

maximaler Spaß an Design: 2017 präsentierte

sich Lechner auf der area 30 in völlig neuem

Licht. Dabei lud das Motto „Mix & Match“ nicht nur

ein, Materialien mit den unterschiedlichsten Oberflächen

und Strukturen zu kombinieren, sondern

auch die Facetten der einzelnen Materialien und seine

zahlreichen Einsatzmöglichkeiten zu entdecken.

Zu den Messe-Highlights zählten die Studien im Bereich

Keramik, die zeigen, wie aus der Küche ein absolutes

Designprojekt werden kann. Neben den Plattenstärken

18 mm, 40 mm und 60 mm bietet das

bayerische Familienunternehmen das edle Naturprodukt

nun auch in der stylishen schlanken 12-mm-

Variante. Mit sieben Dekoren verleiht die 12-mm-

Keramik-Arbeitsplatte von Lechner jeder Küche ein

ganz eigenes Gesicht – ob passend zum angesagten

„ Industrial Design“ und Metallic-Trend oder mit natürlicher

Marmor- und Schieferstruktur für sich alleine

stehend als optisches Highlight der Küche. Und

das Konzept kam an: Jeden Tag strömten zahlreiche

Besucher zu Lechners Designwelten.

Foto: Lechner

Neu von Lechner: Keramik-Arbeitsplatte in 12 mm Stärke.

www.mylechner.de

Foto: Reddy/MHK

Neueröffnung in Hannover. Es wurde grundlegend

umgebaut und modernisiert – jetzt strahlt das

Poggenpohl-Studio Hannover (Foto) im zeitgemäßen

Glanz. Wiedereröffnet wurde es mit einer exklusiven

Abendveranstaltung im Beisein ausgewählter Kunden,

Partner und Lieferanten des Herforder Küchenmöbelherstellers.

Derzeit betreibt Poggenpohl weltweit

36 eigene Studios, davon sieben in Deutschland.

Weitere Studios des Luxusküchenherstellers finden

sich in internationalen Städten wie London, New

York, Mailand, Stockholm, Los Angeles und Tokyo.

www.poggenpohl.de

Foto: Poggenpohl

Reddy Küchen Nr. 5. In Wallenhorst

eröffnet die MHK-Franchisetochter

Reddy Küchen den fünften neuen

Standort im Jahr 2017. Die beiden Inhaber

Mithat Kirmaci (Foto links) und

Volkan Yildirim (rechts) zeigen 17 Küchen

auf 400 m 2 Fläche. Für Kirmaci (27)

und Yildirim (28) ist das Fachmarktzentrum

von Wallenhorst der „perfekte

Standort“. Denn mit Baumarkt, Möbelmarkt,

Autohaus und Kindermarkt

zähle das stark frequentierte Gewerbegebiet

zu den Top-Adressen der Region

– und sei außerdem über die A1

auch aus Osnabrück bestens erreichbar.

www.reddy.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 41


Markt + Menschen

Foto: E.G.O.

Der Grundstein ist gelegt. Gemeinsam

mit (von rechts) Dorothee Fischer, Georg

Fischer, Frank Straub, Dr. Christoph

Schnaudigel, Thomas Nowitzki, Benno

Rudolf und Dr. Karlheinz Hörsting gibt

Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der

Geschäftsführung der E.G.O.-Gruppe,

den Startschuss für den Neubau der

Firmenzentrale in Oberderdingen.

E.G.O. investiert in Standort Oberderdingen

Die E.G.O.-Gruppe hat mit den Bauarbeiten

für ihre neue Firmenzentrale begonnen.

Am Stammsitz in Oberderdingen

entsteht bis Mitte 2019 ein modernes Verwaltungsgebäude,

das auf einer Fläche

von rund 5800 Quadratmetern Nutzfläche

150 Mitarbeitern Platz bietet.

Die E.G.O.-Gruppe investiert einen

zweistelligen Millionenbetrag in die neue

Firmenzentrale im Herzen Oberderdingens.

Vor rund 70 Gästen haben Landrat

Dr. Christoph Schnaudigel, Oberderdingens

Bürgermeister Thomas Nowitzki, die

Gesellschafter der Blanc & Fischer Familienholding,

Dorothee Fischer, Georg Fischer

und Frank Straub, sowie die Geschäftsführer

der E.G.O.-Gruppe und der

Blanc & Fischer Familienholding gemeinsam

eine Zeitkapsel mit Erinnerungsgegenständen

gefüllt, in den Marmorgrundstein

eingelassen und versiegelt.

„Der Neubau ist für uns ein weiterer

Baustein der vielfältigen Umstrukturierungsmaßnahmen,

mit denen wir die Zukunft

des Standorts langfristig sichern

– und er zeigt einmal mehr unser klares

Bekenntnis zu Oberderdingen“, betont

Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender der Geschäftsführung,

anlässlich der feierlichen

Grundsteinlegung. Im Neubau lassen sich

wichtige Funktionsbereiche, die bisher

über verschiedene Gebäude verstreut waren,

unter einem Dach bündeln. „Wir haben

diese Entscheidung nicht allein aus

Sicht der E.G.O.-Gruppe getroffen“, sagt

Dr. Haupt. „Schließlich ist Oberderdingen

nicht nur Sitz von E.G.O., sondern auch

von anderen Teilkonzernen der Blanc &

Fischer Familienholding. Zu ihr gehören

außer E.G.O. unter anderem auch Blanco

und Blanco Professional. Mit dem neuen

Verwaltungsgebäude nutzen wir unsere

Synergien bestmöglich und schaffen für

alle Teilkonzerne ausreichend Entwicklungsmöglichkeiten,

um für die Herausforderungen

der Zukunft gewappnet zu sein.“

Blanco zieht auch um

Die bisherige Firmenzentrale von

E.G.O. in Werk 1 an der Rote-Tor-Straße

wird renoviert und zum neuen Sitz der

Blanco Professional. Blanco übernimmt

wiederum die bisherigen Büroräumlichkeiten

von Blanco Professional im Werk 1.

Darüber hinaus werden zentrale Verwaltungsbereiche

der Blanc & Fischer Familienholding

in den Neubau einziehen. Der

Entwurf für den Neubau stammt vom Architekturbüro

DILL + HAUF. Das Gebäude

besteht aus einem Kernbau mit insgesamt

drei Flügeln. Optional kann das

Gebäude zu einem späteren Zeitpunkt

noch um einen weiteren Flügel erweitert

werden. Die transparente Glasfassade

öffnet sich zur Bachstraße hin und

fügt sich harmonisch in das Umfeld ein.

www.egoproducts.com

Die

Pendelleuchten

aus dem „Lumica“-

Programm haben einen eigenen

Katalog erhalten.

Printklassiker in aktueller Fassung

Als Ideenlieferant und Bestellkanal bleibt das Printmedium eine unverändert wichtige Säule

im Marketing-Mix von Naber. Das „Print-Trio“, bestehend aus Katalogen für Küchenzubehör,

Tisch + Stuhl sowie Pendelleuchten, gilt seit

dem 1. Januar 2018.

Technologien, Anwendungen und Formen

entwickeln sich ständig weiter. Überall

dort in der Branche, wo der Anspruch

an Kreativität und Individualität bei Küchenzubehör

und -interieur wächst,

dürften die neuen Naber-Kataloge

2018 wieder entsprechende Aufmerksamkeit

erfahren. Davon geht das

Nordhorner Unternehmen aus. Zumal

es die „erneut deutlich gewachsenen

Programme möglich machen,

noch stärker als bisher aus der Uniformität

auszuscheren“, wie es Naber erläutert. Das „Print-Trio“ ist über

die Website zum Download abrufbar. www.naber.de

Küchenzubehör, Tische und Stühle: Die

Naber-Printklassiker sind in aktueller

Fassung erschienen.

Fotos (2): Naber

42 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Foto: Miele

Seit 25 Jahren Branchenbester: Diese seltene Auszeichnung

für kontinuierlich hohe Servicequalität überreichten Dr.

Frank Dornach, Vorstandschef der ServiceBarometer AG (li.),

und Vorstandskollege Matthias Metje (re.) in Gütersloh an

die Verantwortlichen von Miele. Hierüber freuten sich (v. li.)

Frank Jüttner (Leiter Vertriebsgesellschaft Deutschland),

Dr. Reinhard Zinkann (Geschäftsführender Gesellschafter),

Guido Geller (Leiter Kundendienst Deutschland) und Dr. Axel

Kniehl (Geschäftsführer Marketing und Vertrieb).

Ambiente

09.–13. 02.2018,

Halle 3.1, Stand B15

Beim „Kundenmonitor“ erneut Spitze

Die Vergleichsstudie „Kundenmonitor Deutschland“ basiert

auf den Serviceerfahrungen und Bewertungen von

mehr als 28 000 Verbrauchern. Miele konnte sich hier erneut

Platz eins sicher – und ist damit über einen Zeitraum von 25

Jahren ungeschlagen.

Von den Befragten, die in den zwölf Monaten zuvor einen

Miele-Kundendienst beauftragt hatten, zeigten sich demnach

mehr als zwei Drittel „vollkommen zufrieden“ oder

„sehr zufrieden“. Auf einer Skala zwischen 1 (= vollkommen

zufrieden) und 5 (= unzufrieden) entspricht dies einem Mittelwert

von 1,85 Punkten. Zum Vergleich: Die Branche insgesamt

landete laut Unternehmen bei durchschnittlich 2,10

Punkten. Gemessen am Wettbewerb, konnte der Gütersloher

Hausgerätehersteller vor allem in den Kategorien Beratungskompetenz,

Termintreue und Freundlichkeit punkten.

Anerkennung fürs ganze Team

„Der erneute Erfolg ist eine großartige Anerkennung für

das komplette Serviceteam“, kommentiert Guido Geller das

Ergebnis. Gerade in den zurückliegenden zwei Jahren habe

Miele stark in den Auf- und Umbau seiner Servicestruktur

investiert. Seine Dienstleistung vergleicht Geller gerne mit

dem Laufwerk einer Uhr: „Damit beim Kunden ein nachhaltig

positives Serviceerlebnis entstehen kann, müssen alle

Räder ineinandergreifen, von der Auftragsannahme über

die Ersatzteillogistik und Termindisposition bis zur Arbeit

vor Ort.“

Lob erhielt Miele auch von Dr. Frank Dornach,

Vorstandschef der ServiceBarometer AG, Herausgeber der

unabhängigen Benchmarkstudie. „Die Spitzenposition beim

Kundenmonitor Deutschland über einen so langen Zeitraum

durchgängig zu behaupten, ist eine ganz besondere Leistung“,

wird Dr. Dornach in einer Mitteilung zitiert.

Hierfür überreichte er den eigens geschaffenen „Service

Award 25“ an Guido Geller, Leiter Kundendienst der Miele

Vertriebsgesellschaft Deutschland. www.miele.de

1/2/2018

Besuchen Sie uns…

in unserem Kreativforum auf der diesjährigen Ambiente.

Wir starten mit vielen Ideen und attraktiven Produktneuheiten

in das Jahr 2018. Ergänzend zum „Mix & Match“-

Sortiment für individuellen und vielfältigen Kaffeegenuss

erwarten Sie:





Neue und innovative Küchenzugabe-Aktivitäten

Abwechslungsreiches Storytelling

Saisonale Themenangebote

Individuelle Frequenzbringer

Mehr Mix & Match auf severin.de

Abbildungen: KA 4811 / KA 4810 / KA 4812 / SM 9688 / SM 3582 / SM 9495


Markt + Menschen

Personalien aus der Küchenbranche

Ende einer Ära bei nobilia,

Stabwechsel bei Blanco

Zum Jahreswechsel verzeichnet die Branche ein munteres Kommen und Gehen.

Besonders aufmerken ließen unter anderem der endgültige Abschied von Dr. Günter

Scheipermeier bei nobilia und die Verabschiedung des langjährigen Blanco-Chefs

Achim Schreiber.

Unter der operativen Führung von

Dr. Günter Scheiper meier ging

es für

nobilia

in den

letzen

20 Jahren

umsatztechnisch

stets in eine

Richtung: nach oben.

Foto: Biermann

Ende einer Ära. 20 Jahre prägte

Dr. Günter Scheipermeier die Geschicke

und die Umsatzentwicklung

von Küchenmöbelhersteller nobilia

– jetzt schied er aus dem Unternehmen

aus und legte seine Mandate innerhalb

der Unternehmensgruppe

zum Jahresende nieder. Von 1999 bis

2015 stand Scheipermeier als Vorsitzender

der Geschäftsführung an der

operativen Spitze der nobilia-Werke

J. Stickling GmbH & Co. KG. Im Anschluss

an diese Zeit wechselte er in

den Beirat und übernahm dessen Vorsitz.

Auch in dieser Position begleitete

er die Geschäftsführung. „Im Namen

der Gesellschafter bedanken wir uns

bei Dr. Scheipermeier für das langjährige

vertrauensvolle, engagierte und

erfolgreiche Wirken sehr herzlich und

wünschen ihm für die nun vor ihm

liegende Zeit weiterhin alles Gute“,

sagt Werner Stickling aus der Inhaberfamilie.

www.nobilia.de

Wittling übernimmt bei Haier.

Thomas Wittling hat am 1. Januar 2018

die Position des Geschäftsführers für

Thomas Wittling.

Foto: Gorenje

die deutsche und österreichische Organisation

des Hausgeräteherstellers

Haier übernommen. Wittling war bis

zum Sommer 2017 für Gorenje Deutschland

verantwortlich. Nun löst er den

bisherigen General Manager Ralph

Bestgen ab, der auf eigenen Wunsch

im Jahresverlauf 2018 bei Haier ausscheidet,

da er eine neue berufliche

Herausforderung angenommen hat.

Das Unternehmen bedauert Bestgens

Entscheidung, bedankt sich aber via

Pressemitteilung für dessen „erfolgreiche

Arbeit“.

Thomas Wittling kennt den Hausgerätemarkt

aus dem Effeff mit beruflichen

Stationen in Leitungsfunktion

bei Gorenje, LG und AEG/Electrolux.

Die Ziele bei Haier hat sein neuer Arbeitgeber

klar formuliert: „Die weitere

Steigerung der Markenbekanntheit

und des Marktanteils in Deutschland.“

In den kommenden Jahren soll er

Haier zudem unter den Top 5 der Hausund

Elektrogerätehersteller in Europa

etablieren. www.haier.de

Wechsel zu TermaCook. Zehn Jahre

war Stephan Müller Geschäftsführer

der Pyramis GmbH, jetzt wechselt

er zu TermaCook, OEM-Hersteller

von Kochfeldern und Muldenlüftern.

Dort übernimmt er neben Dirk Urban

die Position des Geschäftsführers. Los

ging es am 1. Januar 2018. TermaCook

bedient OEM-Kunden im In- und Ausland

mit Glaskeramik-Kochfeldern

und Muldenlüftern. Das Unternehmen

mit Sitz in Dillenburg sieht sich als

Kochfeld-Manufaktur mit hohem Anspruch

an Produktqualität und fühlt

sich dem Claim „Made in Germany“

bis hin zur Komponentenauswahl verpflichtet.

Angesichts einer „sehr positiven

Unternehmensentwicklung“ und um

die Aktivitäten weiter zu stärken,

wurde Stephan Müller als zweiter Geschäftsführer

verpflichtet. Weiterer

Geschäftsführer ist Dirk Urban. Das

gesamte Leitungsteam von TermaCook

besteht aus ehemaligen Mitarbeitern

der Teka Kochfelder-Fertigung in Haiger,

die sich in 2012 selbstständig gemacht

haben. Auch Müller hat Teka-

Wurzeln. Von 2000 bis Ende 2007 war

er als Leiter Marketing und Vertrieb

bei der Teka Küchentechnik in Haiger

beschäftigt. Anschließend war er als

Geschäftsführer der Pyramis Deutschland

GmbH zuständig für die nationale

Landesgesellschaft der griechischen

Pyramis-Gruppe. Beim Spülenhersteller

(und E-Geräte-Vermarkter) Pyramis

hinterlässt Müller ein am Markt etabliertes

Unternehmen mit einer breiten

Kundenbasis. Das Geschäftsjahr 2017,

in dem die Gesellschaft ihr 15-jähriges

Bestehen feierte, sei das bisher

erfolgreichste in der Firmengeschichte,

heißt es in

einer Mitteilung.

Müller

verließ das

Unternehmen

auf eigenen

Wunsch.

www.termacook.de

Foto: TermaCook

Stephan Müller.

44 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Foto: Blanco

Blanco als führende internationale

Marke weiter ausbauen zu wollen

und dabei auch mit neuen Impulsen

weiterzuentwickeln. Vor seinem

Wechsel zu Blanco war der 50-jährige

Diplom-Kaufmann Managing Director

bei Interstuhl und der WMF AG. Der

gebürtige Ulmer ist bereits seit Anfang

Oktober an Bord und gestaltete

zusammen mit Achim Schreiber einen

fließenden Übergang. www.blancogermany.com/de

Blanco-Chef Achim Schreiber (Foto links) geht und übergibt an seinen Nachfolger

Frank Gfrörer (Mitte). Dr. Johannes Haupt, Vorsitzender des Blanco Verwaltungsrates

(Foto rechts), wohnt der symbolischen Übergabe des Staffelstabs bei.

Feierlich verabschiedet. Auch bei

Blanco geht eine Ära zu Ende. Nach

über 23 Jahren in der Geschäftsführung,

davon die letzten acht als deren

Vorsitzender, wurde Achim Schreiber

gebührend in den Ruhestand verabschiedet.

In einer Feierstunde übergab

der langjährige Blanco-Chef den

symbolischen Staffelstab an seinen

Nachfolger Frank Gfrörer, der am 1. Januar

2018 den Vorsitz der Geschäftsführung

übernommen hat.

Zahlreiche Gäste, unter ihnen

Weggefährten, Gesellschafter, Verwaltungsräte,

Geschäftspartner sowie

Wirtschafts- und Politikprominenz,

würdigten in feierlichem Rahmen

die Verdienste des 63-jährigen bisherigen

Blanco-Chefs, der das Unternehmen

mit großem Engagement

und viel Herz zu einem der weltweit

führenden Hersteller hochwertiger

und innovativer Systemlösungen für

die moderne Haushaltsküche weiterentwickelt

hat. Als „Blanco-Kapitän“

habe er sein Schiff weitblickend, umsichtig

und mit einem feinen Gespür

für die konjunkturellen Wetterlagen

und langfristigen Entwicklungen auf

den Märkten gesteuert, dabei nicht

nur den Umsatz, sondern auch die Ertragskraft

deutlich gesteigert, kurzum

„das Schiff sauber auf Kurs gebracht

und gehalten“, beschrieb Dr.

Johannes Haupt, Vorsitzender des

Verwaltungsrates, „die herausragenden

Verdienste“ Achim Schreibers

und bedankte sich für dessen

außerordentliches Engagement und

seine große Lebensleistung. Außerdem

freue er sich darauf, dass Achim

Schreiber der Blanc & Fischer Familienholding

erhalten bleibe und nun in

die Blanco Verwaltungsräte wechsle.

Unter Schreibers Ägide wurden wichtige

strategische Weichenstellungen

vorgenommen, in deren Folge sich

Blanco – eigenen Angaben zufolge –

als „Weltmarktführer bei Granitspülen

positionieren konnte“. Außerdem hat

das Unternehmen im Bereich Küchenarmaturen

seit mehr als 16 Jahren die

Spitzenposition im deutschen Markt

inne.

Achim Schreiber bedankte sich für

das große Vertrauen sowie den unternehmerischen

Freiraum vonseiten

der Gesellschafterfamilien und

der Verwaltungsräte. Beides sei über

viele Jahre eine wichtige Basis für die

gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

gewesen. In seinem Dank an seine

Management-Kollegen und das

Blanco-Team hob er das engagierte,

konzertierte Zusammenwirken aller

hervor, das geprägt sei von respektvollem

Miteinander und lösungsorientiertem

Handeln – in einem

Unternehmen, das großen Gestaltungsfreiraum

und hohe Eigenverantwortung

ermögliche. Dieser, auch

von Kunden als authentisch erlebte

„Blanco-Spirit“ habe zum erfolgreichen

Wachstum des Unternehmens

wesentlich beigetragen.

Der designierte Vorsitzende der

Geschäftsführung Frank Gfrörer dankte

in seiner Antrittsrede für das Vertrauen,

das die Unternehmensgruppe

in ihn setze. Er freue sich darauf,

diese spannende und fordernde Aufgabe

zu übernehmen und versprach,

Trennung vom Kommunikations-

Chef. Die MHK Verbundgruppe und

Kommunikations-Chef Dr. Daniel

Schmid gehen getrennte Wege. Zum

31. Dezember 2017 wurde der Vertrag

mit dem Vorstandsmitglied aufgelöst.

Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Der Aufsichtsrat habe in Abstimmung

mit dem Vorstand die Beendigung

der Zusammenarbeit einstimmig beschlossen.

In einer von Hans Strothoff

(Vorstandsvorsitzender) und Werner

Heilos (stellv. Vorstandsvorsitzender)

unterzeichneten Mitteilung heißt

es: „Nach langen und intensiven Gesprächen

kristallisierte es sich heraus,

dass der Wunsch von Dr. Schmid, zusätzliche

Führungsaufgaben innerhalb

der Verbundgruppe zu übernehmen,

nicht zu realisieren war.“ Aus

Sicht des Unternehmens sei dies keine

schöne Nachricht und werde bedauert.

Zum Abschied heißt es: „Wir danken

Herrn Dr. Schmid für die langjährige,

positive Zusammenarbeit und Verbundenheit,

nicht nur im geschäftlichen,

sondern auch im persönlichen

Bereich. Für seine berufliche Zukunft

ab 1. 1. 2018 wünschen wir ihm alles

Gute und viel Erfolg. www.mhk.de

Dr. Daniel Schmid, hier mit Fernsehmoderatorin Ruth

Moschner bei der Verleihung des „Goldenen Dreiecks“ beim

Gipfeltreffen im April 2017, ist nicht länger Kommunikationsvorstand

der MHK Group.

Foto: Biermann

1/2/2018 KÜCHENPLANER 45


Markt + Menschen

Foto: Hettich

Astrid Schickert.

Sascha Groß.

Neuer Technik-Chef bei Hettich.

Nach 27 Jahren in der Hettich Gruppe

ist Dr. Dieter Wirths aus Altersgründen

aus der Geschäftsleitung ausgeschieden.

Auf Projektebene wird

er Hettich jedoch weiter unterstützen.

Sein Nachfolger als Technik-Chef

ist seit dem 1. Januar 2018 Sascha Groß,

43. Er übernimmt die Aufgaben von

Dr. Dieter Wirths in der Geschäftsleitung

der Hettich Unternehmensgruppe

mit den Verantwortungsbereichen

Qualität, Technik und Logistik, sowie

in der Geschäftsführung der Hettich

Management Service GmbH. Groß trat

2004 als Assistent der Geschäftsleitung

in die Hettich Gruppe ein und bekam

in den Folgejahren Verantwortung an

verschiedenen internationalen Standorten.

Zum 1. Januar 2018 wurde er

als drittes Mitglied neben Dr. Andreas

Hettich (geschäftsführender Gesellschafter

mit den Verantwortungsbereichen

Innovation, Marketing und

Vertrieb) und Finanzchefin Jana Schönfeld

(CFO) in die Hettich Geschäftsleitung

berufen. www.hettich.de

Foto: Kiveda

Björn Krausmann.

Foto: Kiveda

Kiveda verstärkt Management-

Team. Multichannel-Anbieter kiveda

verstärkt sein Management-Team auf

zwei Positionen: Astrid Schickert wird

als „Director Procurement“ ab sofort

den Bereich Einkauf leiten. Björn

Krausmann wird die neu geschaffene

Position des „ Director Finance and

HR“ übernehmen. Astrid Schickert leitete

zuletzt den Bereich Einkauf von

Küchen für die Einrichtungspartnerring

VME GmbH & Co. KG in Bielefeld.

Zudem war sie in der Vergangenheit

als Produktmanagerin für die Unternehmen

Küchen Aktuell GmbH in Düsseldorf

sowie die Atlas Einkauf GmbH

in Mülheim an der Ruhr tätig. Björn

Krausmann startete seine berufliche

Karriere bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Price waterhouseCoopers,

wo er als Berater im Bereich Transaction

Services für die Niederlassungen

in Paris und Frankfurt arbeitete. Seit

2013 war er für das Marktforschungsinstitut

GfK SE in Nürnberg tätig, zuletzt

in der Position des Global Finance

Manager. www.kiveda.de

Kastner koordiniert international.

Mit Jahresbeginn hat Achim Mürdter

die Einkaufsleitung von DER KREIS

Deutschland übernommen. Er folgt auf

Harald Kastner, der nun für die Koordination

des internationalen Einkaufs

sowie von Sonderprojekten der Leonberger

Verbundgruppe verantwortlich

ist. „Der internationale Einkauf

ist für uns aufgrund unserer vielfältigen

Aktivitäten in den Ländern wichtiger

denn je“, kommentiert Verbundgruppenchef

Ernst- Martin Schaible die

Personalie. Er

freue sich, mit

Harald Kastner

einen erfahrenen

Experten

für diese

wichtige Aufgabe

gefunden

zu haben.

Schaible: „Ich

bin mir sicher, Harald Kastner

dass Harald

Kastner in Zusammenarbeit mit den

Ländergeschäftsführern und den Industriepartnern

zukunftsweisende Impulse

setzen und potenzielle Synergien

der einzelnen Gesellschaften untereinander

im DER KREIS Systemverbund

ausschöpfen wird.“ www.derkreis.de

Achim Mürdter.

Foto: DER KREIS

Foto: DER KREIS

Philipp Rode.

Rode löst Breitenkamp ab. Philipp

Rode gehört seit dem 1. Januar 2018

neben Bernd Große-Dunker, Uwe

Kreidel und Peter Kuppen der Geschäftsführung

der Hettich Marketing

und Vertriebs GmbH & Co. KG an. Er

löst Eckhard Breitenkamp ab, der nach

47 Jahren bei Hettich am 30. April 2018

in den Ruhestand verabschiedet wird.

www.hettich.de

Foto: Euroteam

Klaus Speck.

Foto: Hettich

Speck verstärkt Euroteam. Klaus

Speck ist seit 1. Januar 2018 bei Euroteam.

Er wird die betriebswirtschaftliche

Beratung von Küchenspezialisten

beim Zentralregulierer von DER

KREIS ausbauen und weitere Sonderprojekte

betreuen. Zu diesen Sonderprojekten

gehört unter anderem der

Ausbau des internationalen Zentralregulierungsgeschäftes.

Vor seinem

Engagement bei Euroteam war Speck

bei Finanzdienstleistern, u. a. bei einer

Factoring Gesellschaft, beschäftigt.

Die Küchenbranche kennt er zudem

aus seiner langjährigen Tätigkeit

bei einer der marktführenden Verbundgruppen.

Zum Jahresbeginn 2018 wurde

Klaus Speck auch zum Prokuristen ernannt.

Ebenso wie Bernd Siekiera, der

seit fast 20 Jahren zum Unternehmen

gehört und zuständig für das

Debitorenmanagement ist. Die beiden

Prokuristen werden in der zwei-

46 KÜCHENPLANER 1/2/2018


ten Jahreshälfte 2018 die Nachfolge

des bisherigen Geschäftsführers Erhard

Umstätter antreten, der dann

in den Ruhestand gehen wird.

www.derkreis.de

Für zeyko unterwegs. Bruno Reitmayer

ist seit dem 1. Januar 2018 als

Handelsvertreter für zeyko in Österreich

und Südtirol

tätig. Damit

will der

Küchenmöbelhersteller

seine

Händler vor

Ort noch besser

unterstützen.

Ziel von zeyko

ist es, „den

europäischen Bruno Reitmayer.

Markt wieder

zu stärken und aufzubauen“. Bruno

Reitmayer verfüge über langjährige

und umfangreiche Erfahrungen im

Küchengeschäft, so das Unternehmen.

www.zeyko.de

Zurück nach OWL. Detlef Wachendorf,

50, hat sein Amt als Geschäftsführer

der D-Beschlag GmbH auf eigenen

Wunsch niedergelegt. Vom

Vertriebsstandort

Herford

aus leitet

er künftig

den weltweiten

Vertrieb

und das Marketing.

Diese

Lösung wurde

einvernehmlich

getroffen,

Detlef Wachendorf.

betont das

Unternehmen. Wachen dorf hat seinen

Lebensmittelpunkt in Ostwestfalen.

Damit wird Holger Schmidt, 74,

als geschäftsführender Gesellschafter

die Geschicke des Unternehmens lenken.

D-Beschlag fertigt Zierbeschläge

sowie Lichtlösungen für die Möbelindustrie

und den Innenausbau.

www.d-beschlag.de

Foto: D-Beschlag

Foto: zeyko

Er teilt sich in

dieser Funktion

mit Kai Giersch

die Gesamtverantwortung

für

den österreichischen

Markt.

Stangl ist bereits

seit Februar

2016 bei Michael Stangl.

Küche&Co. Bislang

als Vertriebsleiter. Jetzt folgte

die Beförderung zum Geschäftsführer

der österreichischen Tochter des Franchise-Unternehmens

mit Sitz in Hamburg.

Küche&Co Austria GmbH wurde

2013 gegründet. Das achte Studio eröffnet

laut Unternehmen Anfang Dezember.

www.kuecheco.at

Waldenmaier bestätigt. Stefan

Waldenmaier (Leicht Küchen) steht

auch weiterhin

an der

Spitze des

VdDK (Verband

der Deutschen

Foto: Biermann

Stefan

Waldenmaier.

Foto: Küche&Co

Küchenmöbelindustrie).

Er

wurde auf der

Mitgliederversammlung

im

Amt bestätigt.

Neue Stellvertreter

sind Dr.

Lars Bopf (Nobilia) und Dirk Krupka

( Häcker). Weitere Vorstände sind Delf

Baumann, Elko Beeg, Georg Billert,

Heiko Ellersiek, Thomas Kredatus, Jörg

Loew, Heinz-Jürgen Meyer, Markus

Schüller und Manfred Wippermann.

Thorsten Gösling und Dr. Kerstin Hofmeister

wurden als Rechnungsprüfer

bestätigt. www.vhk-herford.de

Florian Goos und Yvonne Deters.

Duo bei Goos. Yvonne Deters gehört

seit 1. Januar 2018 zur Geschäftsleitung

der Kommunikationsagentur

Goos Communication in Hamburg.

Sie unterstützt den bisherigen Allein-Geschäftsführer

Florian Goos,

der sich verstärkt dem Aufbau neuer

Geschäftsfelder widmen will. www.

goos-communication.com

Foto: Goos

Neuer Geschäftsführer bei

Küche&Co Austria. Michael Stangl

ist seit 1. November 2017 neuer Geschäftsführer

von Küche&Co Austria.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 47


Küchenverbände

GfMTrend pflegt

partnerschaftliches Miteinander

Mehr als zufrieden zeigte sich Geschäftsführer Joachim Herrmann mit dem Verlauf

und den Ergebnissen des jüngsten Küchen-Events von GfMTrend. Mehr als 200

Mitgliedsunternehmen und über 500 Teilnehmer folgten der Einladung nach

Bad Gögging und begutachteten das Küchensortiment 2018.

Foto: GfMTrend

Die positive Einschätzung von Joachim Herrmann

wurde von Ausstellern, Verbands-Mitgliedern und

Gäs ten geteilt. Hervorgehoben wurden besonders die

perfekte Organisation und die gastfreundliche Atmosphäre.

Davon angetan zeigten sich auch die erst in den

vergangenen zwölf Monaten zum Verband neu hinzu

gekommenen Möbelhändler. Die neuen GfMTrend-Mitglieder

bestätigten, dass es sich bei der immer wieder

gern zitierten GfMTrend-Familie nicht um eine Worthülse

handelt, sondern dass hier tatsächlich ein partnerschaftliches

und häufig auch auf Freundschaft basierendes

Miteinander gelebt wird.

Die Darstellung kompletter Wohnszenarien inklusive Küche kam bei den

Gästen des GfM-Küchen-Events sehr gut an.

1000 Geschirrspüler geordert

Ausschlaggebend für das erfolgreiche Fazit des aktuellen

Küchen-Events war nach Verbandsangaben besonders

die rege Ordertätigkeit. Der Verband hatte spezielle

Angebote für seine Mitglieder geschnürt – sei es

in Form attraktiver Messerabatte oder durch verkaufsfördernde

Marketing-Tools. Günther Ottenbacher, der

bei GfMTrend für Küchen zuständige Produktmanager,

betonte: „Die hervorragenden Ausstellungskonditionen

unserer wichtigsten Lieferanten waren der Garant dafür,

dass unsere Händler ihre neuen Musterküchen

hier auf unserem Küchen-Event orderten.“

Auf „hervorragende Resonanz und breite Zustimmung“

sei zum Beispiel eine mit Bosch über das Mengenabsatzsystem

PAL ausgehandelte Vereinbarung gestoßen.

Am Ende der Veranstaltung konnten sich die

GfMTrend-Mitglieder über besonders attraktive Konditionen

und Bosch-Manager Marco Münster über den

Auftrag für 1000 Geschirrspüler freuen.

Komplette Wohnszenarien dargestellt

Während des Küchen-Events wurde die aktuelle

„Topline“-Kollektion gezeigt. Ebenso das im hochwertigen

Genre angesiedelte Handelsmarkenkonzept

„Apéro“, das sich auf Lieferantenseite unverändert auf

Häcker, Bauformat und Ballerina konzentriert. Eins der

linienübergreifenden Highlights war die Präsentation

einer offen gestalteten Küche mit angrenzendem Speise-

und Wohnbereich. Günther Ottenbacher wertete

diesen Auftritt als vollen Erfolg: „Die Darstellung möglichst

kompletter Wohnszenarien ist ein guter Weg für

Küchen- und Einrichtungsspezialisten, sich vom Wettbewerb

zu differenzieren. Die gelungene Inszenierung

animierte die Messebesucher zur Umsetzung in der eigenen

Ausstellung.“

Kombinationen schaffen Individualität

Zur Profilierung der GfMTrend-Anschlusshäuser

sollen auch die Exklusivmodelle beitragen, die während

des Küchen-Events vorgestellt wurden. Wie schon

bei der Veranstaltung im vergangenen Jahr demonstrierte

GfMTrend beim aktuellen Küchen-Event, dass

sich Exklusivität nicht nur durch speziell für den Verband

gefertigte Modelle erreichen lässt, sondern auch

durch die Kombination bestehender Küchenserien mit

speziellen Holzkomponenten anderer Lieferanten.

Leichtes Umsatzminus

Mit den nun gezeigten Neuheiten sehen sich die

GfMTrend-Anschlusshäuser für 2018 gut aufgestellt

und hoffen auf positive Impulse für das laufende Geschäft.

Dieses Resümee zog Geschäftsführer Joachim

Hermann nach zahlreichen Gesprächen mit den Veranstaltungsteilnehmern.

Im aktuellen Geschäftsjahr

2017 macht sich auch bei GfMTrend die insgesamt eher

schleppende Möbelkonjunktur bemerkbar. Nach den

ersten drei Quartalen 2017 verzeichnet der Verband

ein Umsatzminus von 0,61 %, wobei in der Produktsparte

Küche das gute Vorjahresniveau allerdings wieder

erreicht werden konnte. Wie Joachim Herrmann erklärt,

haben Küchenspezialgeschäfte und Küchenabteilungen

in Vollsortimentshäusern in etwa gleich gut

abgeschnitten. www.gfm-trend.de

48 KÜCHENPLANER 1/2/2018


DER KREIS übernimmt Tischler-Netzwerk

Die TopaTeam AG aus Wolnzach, ein

Dienstleistungsunternehmen für Schreinereien

und Tischler mit aktuell 330 Mitgliedern,

ist ab sofort Teil des DER KREIS

Systemverbunds. Der Zusammenschluss

erfolgte zum 1. Januar 2018. Mit diesem

Datum haben Michael Ritz und weitere

Familienangehörige, bislang Inhaber der

TopaTeam AG, ihre Aktivitäten im Unternehmen

beendet. Ritz nannte gesundheitliche

Gründe für den Verkauf. TopaTeam

wird dann in den DER KREIS Systemverbund

integriert. Der Unternehmenssitz in

Wolnzach soll bestehen bleiben. Die Mitarbeiter

werden komplett übernommen.

Walter Greil, Geschäftsführer der Varia

Franchise GmbH innerhalb des DER

KREIS-Verbundes, wird zum 1. Januar

2018 zu seiner bisherigen Tätigkeit die Geschäftsführung

von TopaTeam übernehmen.

Greil ist auch ausgebildeter Schreinermeister.

Michael Ritz wird der neuen

Unternehmensführung noch einige Monate

beratend zur Verfügung stehen.

Foto: DER KREIS

Auch Michael Ritz, Vorstand der

Topa Team AG, begrüßt den Zusammenschluss.

„Ich habe mich nach reiflichen

Überlegungen dazu entschlossen, aus

gesundheitlichen Gründen auszuscheiden

und TopaTeam in den DER KREIS

einzugliedern. Uns als bisherige Inhaberfamilie

war es wichtig, einen möglichst

starken Vertreter der Branche

und gleichzeitig einen Partner zu finden,

der den Geschäftsbetrieb in unserem

Sinne weiterführt. Wir sind sehr

froh, mit Herrn Schaible und seiner

Verbundgruppe eine ideale Lösung gefunden

zu haben.“ www.derkreis.de /

www.topateam.com

„Ideale Lösung gefunden“

Für DER KREIS sei die Übernahme

eine sinnvolle und zukunftsweisende

Ergänzung des bisherigen Gesamtportfolios

und passe hervorragend zur strategischen

Gesamtaufstellung, erläutert

Ernst-Martin Schaible, Gründer und geschäftsführender

Gesellschafter von DER

KREIS. „Gerade bei den Themen Schreinereien

und Küchen gab es bisher auch

schon thematische Berührungspunkte,

beide Themenfelder bieten nicht nur Synergiepotenzial,

sondern auch vielfältige

neue Gestaltungsmöglichkeiten.“

Walter Greil (Foto links) übernimmt zum 1. Januar 2018 die Geschäftsführung der neuen

DER KREIS-Tochter TopaTeam. KREIS-Inhaber Ernst-Martin Schaible (Mitte) und der bisherige

TopaTeam-Inhaber Michael Ritz unterzeichneten am 24. November 2017 die Übernahmeverträge.

Foto: Küchenring

Geballte Küchenkompetenz. Das erste prägende

Küchen event des Jahres geht in diesem

Jahr in Rheinbach über die Bühne.

Der Küchenring lädt im Verbund mit dem

Schwester verband Alliance zu den Küchenkompetenztagen

in die Verbandszentrale.

Am Samstag, 24. Februar, ist das Messezentrum

in Rheinbach von 9 - 18 Uhr geöffnet,

am Sonntag, 25. Februar von 9 - 17 Uhr. Die

beliebte Abendveranstaltung mit Live-Musik

der „Nelson Müller Band“ findet diesmal

im Ballsaal des Maritim Hotels Bonn

statt. www.kuechenring.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 49


Designpreise

Ausgezeichnete

Produkte und Projekte

Manche geißeln Designauszeichnungen als inflationär, andere lieben

sie. Der KÜCHENPLANER meint, dass international anerkannte Designpreise

für gute Gestaltung und intelligente Funktionen Verbrauchern

Orientierung geben und tragfähige Argumente für das Verkaufsgespräch

sein können. Das gilt auch für „Testsieger“. Eine aktuelle Auswahl*.

Zum zweiten Mal wurde

eine Spüle von systemceram

für ihr herausragendes

Produktdesign

mit dem Designpreis

Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.

Preisträgerin

ist die kompakte

„Bela 78“ für den 45er-

Unterschrank.

www.systemceram.de

Für die im Mai 2017 eingeführte Online-Strategie samt digitaler

Endkunden-Plattform „kuechenspezialisten.de“ hat DER KREIS

eine begehrte Auszeichnung erhalten: den Marketing Intelligence

& Innovation Awards (MIIA) in der Kategorie „Best User

Experience“. Darüber freut sich der Verwaltungsrat von DER

KREIS Deutschland (Foto) gemeinsam mit Ernst-Martin Schaible,

Gründer und Inhaber der Verbundgruppe (Mitte).

www.kuechenspezialisten.de

Preisträger beim Bundespreis Ecodesign 2017: Die „G 6000

EcoFlex“-Geschirrspüler von Miele mit „EcoTech“-Wärmespeicher

haben die Energieeffizienz A +++ minus 20 Prozent.

www.miele.de

Ballerina ist die beliebteste Küchenmarke des Landes. Zu diesem

Ergebnis kommen der Deutschland Test und Focus-Money. Zudem

sei es die Marke mit dem größten Vertrauen und dem besten

Preis-Leistungsverhältnis. In allen drei Kategorien erhielt

Ballerina das Prädikat „Gold“ mit Platz 1. www.ballerina.de

„Winner“ beim „German Design Award 2018“:

Bauknecht „Collection.09“.

* Unsere Auswahl ist subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf

Vollständigkeit. Ohne Gewähr. Alle Fotos: Hersteller.

1/2/2018


„Best of Best“ beim

„ Iconic Awards: Innovative

Interior“: Sensor-Küchenarmatur

„ Solenta-S

Senso“ von Blanco.

German Design Award

2018“: Premium-Oberfläche

„Perfect Sense“ von Egger,

hier umgesetzt mit der

„Y-Küche“ von Ballerina. Das

Küchenkonzept selbst erhielt

die begehrte Auszeichnung

beim „German Design

Award“ ebenfalls. Im Segment

„Winner“.

Im September freute

sich Sachsenküchen

über die Nominierung

für den „German

Design Award 2018“,

nun kam die Nachricht:

Das Küchenmodell

„Tessa“ gehört zu

den Preisträgern in

der Kategorie „Excellent

Produkt Design

Kitchen“.

Zusammen mit Handelsunternehmen

aus diversen Branchen kürt der

Bundesverband Technik des Einzelhandels

(BVT) die 10 angesagtesten

Technik-Highlights des Jahres

aus verschiedenen Branchen. Mit

dabei ein Bosch Hausgerät: „ Vario

Style“, die erste Kühl-Gefrier-Kombination

mit austauschbaren, farbigen

Tür fronten. Parallel wurde

„ Vario Style“ auch beim German

Design Award 2018“ ausgezeichnet.

Dort stand das Induktionskochfeld

mit integriertem

Abzug ebenfalls mit

auf dem Siegertreppchen.

www.bosch-home.de

Die Liebherr-Hausgeräte GmbH wurde im

Rahmen der „ideasEurope“-Konferenz in

Brüssel, mit dem Preis für das beste Ideenund

Innovationsmanagement ausgezeichnet,

und zwar in der Kategorie „Best Innovation

Management“. Die Auszeichnung entgegen

nahmen Helmuth Bauer, Thomas Kandolf

und Thomas Obererlacher (Foto von links).

„Best of Best“

Aus 500 Aspiranten hat die Jury des „Iconic

Awards: Innovative Interior“ ihre Sieger gekürt.

Die Falmec-Haube „Dama“ erhielt die

Auszeichnung „Best of Best“. Ebenso die Sensor-Küchenarmatur

„ Solenta-S Senso“ von

Blanco. Das sind die aktuellen Preisträger rund

um die Küchenausstattung:

Best of Best

Dunstabzugshaube „Dama“, Falmec

Küchenarmatur „Solenta-S Senso“, Blanco

Winner 2018

Deckenlifthaube „Skyline Edge Sound“, berbel

(entwickelt mit Studio Ambrozus)

Dunstabzugshaube „Oceano“, Falmec

Küchenarmatur „Concetto Professional“, Grohe

Küchenarmatur, „Essence Professional“, Grohe

Utensilienbox „Cox Work“, Naber (ent wickelt

mit Vauth-Sagel)

Selection 2018

Schranksystem „SlightLift“, Häcker (Idee:

Jochen Flacke; umgesetzt mit Kesse böhmer)

Kücheninsel „FK01, Forcher

Induktionsmuldenlüfter „Sintesi“, Falmec

„Best of Best“ beim „ Iconic Awards:

Innovative Interior“: Falmec-Haube

„Dama“ mit Circle-Umlufttechnologie.

Alle Gewinner sind in der Online-Galerie

unter www.iconic-architecture.com/iconicdirectory.html

veröffentlicht.

www.innovative-interior.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 51


Designpreise

kurz & bündig

+++ Das Magazin Testbild und das Statistik-Portal

Statista haben Team 7 zu „Deutschlands Top Küchen

Marke 2017“ gekürt. Platz 1 gab es in der Produktgruppe

„Küchenblock / Küchenzeile“ sowie in der Kategorie

„Design“. www.team7.at +++ Wie lässt sich das Auszugssystem

„Agantis“-Select von Grass am besten in

Ballerina-Küchen einsetzen? Das war die Fragestellung

beim 3. Ballerina-Design-Award. Die Gewinner wurden

im Rahmen der Hausmesse im September 2017 gekürt.

In der Kategorie „Küche als Wohnraum“ setzte

sich der Planer Jean-Luc (Jeanfils & Fils, Colomes) aus

Belgien durch, in der Kategorie „Kleine Küche mit Auszugkomfort“

überzeugte Ernestine Jungbeck (Schreinerei

Möbel Jungbeck, Zachenberg-Auerbach) die Jury,

und in der Kategorie „Puristische Linienführung“ ging

der Award an Frank Weinmann vom Küchenhaus Basler

in Filderstadt. Die Sieger erhielten einen Reisegutschein

für den Besuch der Bregenzer Festspiele sowie

ein Marketingpaket. www.ballerina.de +++ Durch

ihr innovatives Design unterscheidet

sich die Edelstahl-Außenjalousie

„E-Jal Col“ von Naber als Fassa

den ele ment deutlich von ihren

Vorgängern. Dem Innovationspreis

2017 der BMK-Jury folgte jetzt der

„ German Design Award 2018“ als

Prämierte

Außenjalousie

„E-Jal Col“

von Naber.

„Winner“ in der Kategorie „Building

and Elements“. +++ Den „German

Design Award 2018“ in der höchsten

Auszeichnung „Gold“ – darüber

freut sich Bora Lüftungstechnik für

das System „Bora Professional“. www.bora.com +++

Auch Liebherr zählt zu den ausgewählten Preisträgern

beim aktuellen „German Design

Award“. In der Kategorie

„Winner“ sind das die Kühl-Gefrierkombinationen

mit „Blu-

Performance“ und „Bio Fresh“

„CBNies 4858“, „CBNi 4858“,

„CBNP 4858“, „CBNPes 4858“,

„CBNPbs 4858“, „CBNigw 4855“,

„CBNigb 4855“, „CBNPgw 4855“

und „CBNPgb 4855“. www.liebherr.com

+++ Noch ein „Gold“-

Gewinner beim „German Design

Award 2018“ ist die Antifingerprintoberfläche

„Infiniti“.

Entwickelt wurde sie von der

Formica Group und eingereicht

Liebherr Kühl-

Gefrierkombi

„CBNies 4858“.

von Homapal. +++ Gleicher Wettbewerb, andere Kategorie:

Auch Arbeitsplatzspezialist Lapitec erhielt beim

„German Design Award 2018“ die „Winner“-Auszeichnung.

Für den gesinterten Ganzkörper-Stein des Anbieters.

+++

Die Prämierung der weltweiten Gewinner des „Global Kitchen Design

Awards 2017“ war der Höhepunkt der Design Show in der „Leicht Welt“.

Platz 1 errangen die Planer von Couchzone Beer aus Innsbruck mit dieser

Planung, die in einem Einfamilienhaus am Achensee verwirklicht wurde.

Ausgezeichnet mit dem „Good Design Award 2017“: das „SlideLine M“-

Schiebetürsystem von Hettich.

Gesinterter Stein

von Lapitec in

sechs Ausführungen.

„Plus X Award“: Auszeichnung für berbel als „Beste Dunstabzugsmarke

des Jahres 2017“. Für den neuen Muldenlüfter „Downline“ gab es ebenfalls

„PXA“-Lorbeeren: für die Kategorien Innovation, High Quality, Design und

Bedienkomfort. www.berbel.de

52 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Zeitlose Eleganz

made in Italy.

Die Dolce Stil Novo Wein-Klimaschränke

Auszeichnung für Ulmer Küchenstudio

ott cucina wirbt kreativ

Das Kü chenstudio ott cucina ist in

Ulm für ungewöhnliche Ideen bekannt

– bei den Küchenentwürfen für seine

Kunden ebenso wie in der Werbung. Die

jüngste Imagewerbung wurde sogar mit

dem „German Design Award 2018“ ausgezeichnet.

Damit wird nach Meinung

der Macher ein für die Küchenbranche

ungewöhnliches Imagewerbekonzept

prämiert, das einen aufmerksamkeitsstarken

Kontrapunkt zur preisaggressiven

Werbung setzt.

Zwei ungewöhnliche Motive

Aufmerksamkeit erzielt ott cucina

mit ungewöhnlichen Motiven. So beispielsweise

mit einem „Bopper“, einem

Biker, dem man die Vorliebe für das Besondere

auf den ersten Blick ansieht.

Seine Planung fürs Eigenheim beginnt

mit dem aus seiner Sicht Wichtigsten,

der Küche. Umgesetzt ist diese Idee mit

einer eigenen Szenerie: Auf einem leeren

Bauplatz, auf dem nichts steht, außer

seiner Traumküche. Dramaturgisch

gekonnt in Szene gesetzt und betont mit

der Headline: „Das Wichtigste hat er

schon mal!“

Ein weiteres Motiv positioniert ott

cucina augenzwinkernd als Platzhirsch

in und um Ulm. Die Headline wird dabei

von einer Inszenierung getragen, die

1/2/2018

Das Ulmer Küchenstudio

ott cucina

wirbt kreativ und

wurde mehrfach

ausge zeichnet.

Retro-Stil und High-End- Küchenmöbel

optimal mit dem Thema verbindet: Der

Hirsch wird nur stilisiert und „ladylike“

mit Geweih in den Händen eines weiblichen

Modells dargestellt. Eine charmante

Präsentation und gleichzeitig

selbstbewusste „Ansage“.

Ideen vom Inhaber

Die Ideen für die Bildsprache stammen

jeweils von Thomas Ott, Inhaber

von ott cucina, der damit den eigenen

Stil des Hauses betont. „Jede unserer

Küchen verdient das gewisse Extra. Das

soll sich auch in unserer Werbung ausdrücken“,

so der Küchenexperte. Stilistisch

und fachlich umgesetzt wurde die

Konzeption von der Ulmer Attacke Werbeagentur

GmbH, bereits mehrfacher

Preisträger für Kreativleistungen, gemeinsam

mit den Fotografen von

Rampant Pictures in Ulm.

Der „German Design Award“ ist in diesem

Jahr bereits die zweite Auszeichnung

für die Imagewerbung von ott cucina. In

der „Branchenbibel der Werbung“, die

jährlich vom Econ-Verlag für Deutschland,

Österreich und Schweiz herausgegeben

wird, wurde ott cucina neben

Branchengrößen der Küchen- und Möbelindustrie

ebenfalls für seine Imagewerbung

prämiert. www.ott-cucina.de

Die gemeinsam mit Spitzen-Sommeliers

entwickelten und vielfach preisgekrönten

Wein-Klimaschränke unterstreichen mit

nahtlos abschließender Glasfront und fein

gearbeiteten Profilleisten in Kupfer oder

Edelstahl unseren Anspruch an höchste

Gestaltungsperfektion.

WEIN-KLIMASCHRANK CVI618NR

Profilleisten in Kupfer, 45 cm, UV-Licht

geschützte Isolier-Doppelverglasung,

Push-Pull Türöffnung, Touch Control,

EEK A+, u.v.m.

SOMMELIER-SCHUBLADE CTPS613NR

Profilleisten in Kupfer, Push-Pull Öffnung,

Einsatz aus Echtholz mit Premium Wein-

Accessoires

Mehr Informationen zur gesamten Designlinie

Dolce Stil Novo erhalten Sie bei Ihrem SMEG

Verkaufsbeauftragten oder unter:

www.smeg.de


Küchenfertigung

ZOW vom 6. bis 8. Februar in Bad Salzuflen

Große Ideen auf kleinem Raum

„Wohnen in der Stadt von Morgen“ und „Möglichkeiten des Leichtbaus“ – das sind

zwei prägende Themen, mit denen die ZOW in Bad Salzuflen an ihrem neuen Profil

feilt. Im Mittelpunkt steht der Workshop-Charakter. Neue Produkte werden natürlich

auch gezeigt: 165 Aussteller haben sich angemeldet.

Wohnraum wird knapper und teurer, die verfügbare

Wohnfläche absolut und pro Kopf nimmt ab: Darauf

muss die Einrichtungsbranche, vordringlich die Möbelindustrie,

zeitnah passende Antworten finden. Für

die ZOW 2018 hat die Designwerkstatt Trendfilter aus

Bünde in Kooperation mit dem Bereich Innenarchitektur

der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur

der Hochschule Ostwestfalen-Lippe „Tiny

Spaces“ entwickelt. Die Sonderfläche will clevere und

konzeptionell völlig unterschiedliche Ideenskizzen für

das Wohnen für Morgen und Übermorgen darstellen.

Für Dipl.-Ing. Ulrich Nether von der Detmolder Schule

für Architektur und Innenarchitektur an der Hochschule

Ostwestfalen-Lippe sei es ohnehin höchste Zeit

darüber nachzudenken, wie Wohnungen auf kleinstem

Raum Qualität, Großzügigkeit und Atmosphäre erreichen,

denn die gegenwärtigen Veränderungen seien

längst sichtbar und für jeden spürbar. „Urbanisierung

und Gentrifizierung sind Prozesse, die unmittelbaren

Einfluss auf das Zusammenleben und Wohnen haben“,

so Nethen. Er mahnt „völlig neue Denkansätze für Arbeiten,

Wohnen und Leben“. Die Zuliefermesse ZOW in

Bad Salz uflen mit ihrer Werkstattatmosphäre sei dafür

die ideale Plattform.

Beeck Küchen präsentiert zur ZOW die

weltweit erste moderne Leichtbauküche

als „Kettboard“-Hybridkonstruktion.

Sie ermögliche eine Materialeinsparung

von bis zu 30 Prozent bei den Korpussen,

heißt es vom Unternehmen.

Foto: Beeck Küchen

1/2/2018


Ideen maximal verdichtet

Ideengeberin für „Tiny Spaces“ ist Designscout

Katrin de Louw, Frontfrau des Trendfilters aus Bünde.

Realisiert wird das Projekt von vier Studierenden im

Innenarchitektur-Masterkurs von Prof. Ulrich Nether

und Ricarda Jacobi an der Hochschule OWL in Detmold.

Lena Klein-Erwig, Mascha Großmann, Jessica

Neumann, Tessa Sieker sowie Celina Stiehl stellen in

diesem Kontext ihre ganz eigenen, radikal verdichteten

Einrichtungs- und Gestaltungskonzeptionen vor.

Die Studentinnen genossen bei ihrer Entwicklungsarbeit

maximale Freiheiten, erläutern die Projektverantwortlichen.

Und so überraschend werden dann auch

die präsentierten Ergebnisse sein. Und so vielfältig als

Platzspar-, Komfort-, Sicherheits- oder Universal-Design-Lösungen.

Gestaltungsgrundlage ist in allen Fällen

das neue ZOW-Ausstellungssystem, wie es auch die

Aussteller nutzen.

Katrin de Louw zeigt sich von der bisherigen Reaktion

der Branche im Vorfeld sehr zufrieden: „Die Resonanz

auf Zuliefererseite für unser Projekt ist außergewöhnlich

– wir versuchen, allen Unterstützern Raum

zu bieten, ohne dabei Abstriche an den Konzeptionen

der angehenden Innenarchitektinnen machen zu müssen.“

10 Jahre IG Leichtbau

Auf der ZOW werden zudem so gut wie alle Unternehmen

präsent sein, die sich führend mit dem Thema

Leichtbau beschäftigten. Denn die Interessengemeinschaft

Leichtbau igeL e.V. feiert ihr zehnjähriges Bestehen.

Auf einer etwa 900 m 2 großen Ausstellungsfläche

nahe des Eingangsbereiches der Messehalle 20 stehen

die Informationsstände und Werkbänke der igeL-Mitglieder.

Hier wird es um moderne Leichtbaumaterialien,

Hochleistungswerkstoffe und ihre Verbindungsrespektive

Befestigungsmöglichkeiten gehen. Und das

ganz praktisch. Vorführungen sollen die Besucher

animieren, mit ihren individuellen Anforderungen in

Form von Platten oder Mus ter stücken auf die Aussteller

zuzugehen.

Leichtbauküche von Beeck

Unter anderem präsentiert Beeck Küchen aus Bad

Oeynhausen seine Leichtbauküche, die bereits zur

Herbstmesse 2017 aufblicken ließ. Ein zweites Küchenpro

jekt steuert das Unternehmen DOT bei: Hinter dem

Label „Burnout“ verbirgt sich eine Outdoor- Küche –

ebenfalls mit Leichtbau-Materialien konzipiert und

gefertigt. Mit von der Partie wird auch die Firma

Hütten hölscher Maschinenbau aus Verl sein. Sie zeigt

eine Roboterzelle zur automatisierten Fertigung von

„Kettboard“-Leichtbauplatten.

Der Messemittwoch steht dann ganz im Zeichen

des Leichtbaus. Unter der Regie von Trendscout Katrin

de Louw bearbeiten Vertreter der igeL-Mitgliedsunternehmen

als Referenten im Vortragsforum den

Themenschwerpunkt „Leichtbau / Werkstoffe und Bionik“.

Am Abend startet „Die lange Nacht des Leichtbaus“,

in der der Verein mit einem offiziellen Teil und

einem Get-together zum gemeinsamen Austausch mit

allen Interessierten seinen zehnten Geburtstag feiern

möchte.

Foto: Grama Blend

Die Grama Blend GmbH aus Sulzbach-Rosenberg

präsentiert zur Leichtbau-Sonderschau eine

15 mm dicke Möbelfront in Hybrid-Naturstein.

Das Gewicht beträgt nur ca. 16 kg/m².

Zum Vergleich: die Ausführung in

konventionellem Massivstein

wiegt etwa 45 kg/m².

Blick in die Ausstellerliste

Mit Stand Mitte Januar 2018 lis tet die Ausstellerliste

der ZOW 165 Namen auf. Dazu gehören unter anderem

die Unternehmen Agoform (Innenausstattung), cap.

(Innenausstattung), D-Beschlag (Ziergriffe), D-Leuchten

(Licht), Daniel meyer (Arbeitsflächen), Elco (Innenausstattung),

Elektra (Licht), Hailo (Innenausstattung

und Abfalltrennung), Hornschuch (Oberflächendekore),

Interprint (Oberflächendekore), Linak (Beschläge und

Bewegungssysteme), Ninkaplast (Innenausstattung),

Rieber (Spülen und Küchentechnik), Salice (Beschläge),

Schüco (Zierbeschläge / Griffe), Sonae Arauco (Oberflächendekore)

und Vestel Germany (Hauben, Einbaugeräte,

Licht).

Die ZOW 2018 findet vom 6. - 8. Februar

im Messezentrum Bad Salz uflen statt. Veranstalterin

ist die Koeln messe.

www.igel-ev.net

www.zow.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 55


Messe

„Slider Reverso“ von Salice.

Schiebetürsysteme von Salice

Foto: Salice

Die Deutsche Salice stellt auf

der ZOW ihre Beschläge und

Schiebetürensysteme für Möbel

in den Mittelpunkt. Auf einem der

größten Messestände setzt das

Unternehmen auf Neuheiten und

Kundennähe. „Für uns ist die ZOW

eine ideale Gelegenheit, die Innovationen

der Interzum als serienreife

Lösungen vorzustellen und

unmittelbar vor der Haustür vieler

unserer Kunden zu präsentieren“,

erläutert Vertriebs- und Marketingchef

Frank Hunte brinker

das Messeengagement. Besonders

im Fokus stehen Schiebetüren systeme.

Und das für Möbel in allen

Wohnbereichen. Neben dem bereits

etablierten Einschubtüren-

Beschlag „Eclipse“, der insbesondere

in der Küche eingesetzt wird,

richtet das Unternehmen die Aufmerksamkeit

auf „Slider“ mit

„Magneto“-Dämpfung für flächenbündige

Schiebetürensysteme in

der Küche, im Schlaf- und Wohnraum

und im Office-Bereich.

www.deutschesalice.de

Grifflösungen für

jeden Küchenstil

Mit einem umfassenden Sortiment an Designgriffen, Griffeisten

und Griffmulden präsentiert sich Schüco Alu Competence in

Bad Salzuflen. Lösungen gebe es für jeden Stil und jeden Anwendungsbereich,

verspricht das Unternehmen. Gezeigt wird auf der

ZOW erstmalig eine neu entwickelte Kollektion an Design griffen,

die mit verschiedenen Formen, Oberflächen und interessanten

Materialvarianten die Trends des kommenden Jahres aufgreifen

wollen. Die neuen Produkte und der neue Katalog werden kurz

nach der Messe bereits verfügbar sein.

Ein derzeit aktueller und auch zukünftiger Trend sei zum Beispiel

der „Industrial Style“. Diesem Trend folgt der neue Designgriff

„Riffe“. Technisch veredelte Oberflächen greifen den „Used“-

Look dezent und dennoch in Struktur deutlich sichtbar und

effektvoll auf. In den neuen Farben Schwarz matt und Edelstahl

finish brüniert soll „Riffe“ attraktive Akzente setzten. Und das in

jedem Lebensraum.

Als weiterer Trendsetter gilt ein Griff mit gerändelter Oberfläche.

Seine erfolgreiche Premiere feierte dieser bereits auf den

Herbstmessen 2017. Neu ist jetzt der Sockel in Edelstahl finish brüniert.

Hinzu kommt eine „Black Edition“. Das soll den „spannende

Materialmix“, der sich harmonisch in viele Stilrichtungen einfügen

lässt, noch verstärken, so Schüco. www.schueco.com

Foto: Schüco

Für den „Industrial Style“:

der neue Designgriff „Riffle“.

56 KÜCHENPLANER


Für mehr Küchenkomfort:

Öffnungssystem „Libero“.

Foto: Hailo

Hailo sucht den Austausch auf der ZOW

Auf der ZOW 2018 in Bad Salzuflen

zeigt Hailo Einbautechnik eine Reihe

von serienreifen Neuentwicklungen.

Dazu gehören das Abfalltrennsystem

„Cargo Synchro“, das Öffnungssystem

„Libero“ und das Stauraumkonzept

„Laundry Area“.

Einige der im Februar präsentierten

Neuheiten waren auf der interzum

2017 noch als Prototypen zu

sehen und sind mittlerweile über den

Handel lieferbar. Das gilt zum Beispiel

für „Cargo Synchro“: Das Abfalltrennsys

tem sei das erste System seiner

Art mit synchron laufenden Überauszugschienen,

so der Hersteller.

Dies sorge für mehr Laufruhe und sei

sanfter, leiser und stabiler.

Schrank per Fußbewegung öffnen

Für mehr Komfort sorgen soll auch

das Öffnungssystem „Libero“, mit

dem sich Schranktüren in Küche, Bad

oder in Hauswirtschaftsräumen komfortabel

öffnen lassen. Ein Sensor im

Sockelbereich, der mit dem Fuß betätigt

wird, löst den Mechanismus aus.

„Libero“ wurde in diesem Jahr noch

einmal verbessert: Bei der 2.0-Variante

ist die integrierte Auffindbeleuchtung

dimm- und abschaltbar. Die Sensor-Empfindlichkeit

kann angepasst

werden – und es wurde eine App entwickelt,

mit der alle Einstellungen

per Smartphone oder Tablet vorgenommen

werden können.

Ordnung im Hauswirtschaftsraum

Ein weiterer Höhepunkt des Messeauftritts

wird die „Laundry Area“

sein, mit der Hailo Ordnung in den

Hauswirtschaftsraum bringt. Die

„Laundry Area“ ist ein Stauraum-

Konzept, das mit unterschiedlichen

Modulen auf den jeweilig vorhandenen

Platz angepasst werden kann

– und auch auf engem Raum für optimalen

Überblick und ergonomische

Arbeitsmöglichkeiten sorgt.

Auszug für Lebensmittel

Hinzu kommt die mit dem IF Design

Award ausgezeichneten „Pantry

Box“. Der Schubkasteneinsatz sei ideal

für die hygienische Aufbewahrung

von Lebensmitteln, so das Unternehmen.

Darin sind Backwaren sowie Gemüse

sauber verstaut und jederzeit

griffbereit zur Hand.

Im direkten Austausch

Der Zulieferermesse ZOW misst

Hailo im Messejahr 2018 eine besondere

Bedeutung zu: „Wir stehen

in Zeiten globaler Märkte für Qualität

‚Made in Germany‘“, sagt Martin

Mies, Bereichsleiter Hailo Einbautechnik.

„Dieses Bekenntnis zum

Standort findet sich in der ZOW, einer

Messe, die direkt im Herzen der Möbelindustrie

stattfindet. In direktem

Austausch mit den Herstellern – aus

der Region und dem benachbarten

Ausland – kann man dort unmittelbar

prüfen, wie neue Produkte vom

Markt eingeschätzt werden.“

Die Produkte werden entsprechend

dem praxisnahen Messekonzept

allesamt in Alltagssituationen

gezeigt – also eingebaut in Schränken.

„Das ist besonders beim Libero

2.0 und beim Cargo Synchro wichtig,

damit wir die Produktverbesserungen

wirkungsvoll präsentieren

können“, erläutert Martin Mies.

www.hailo-einbautechnik.de

1/2/2018 KÜCHENPLANER 57


Küchenfertigung

Möbel unter Strom. Die Elektrifizierung von Möbeln

ist eine komplexe Materie. Um Herstellern die Arbeit zu

erleichtern, soll jetzt ein Branchenleitfaden dazu erstellt

werden. Der Titel lautet: „Anwendung der europäischen

Richtlinien auf elektrifizierte Möbel – CE-Kennzeichnung“.

Beschlossen haben ihn die Teilnehmer einer

HDH/VDM-Arbeitsgruppensitzung. Dazu gehören Unternehmen

der Büro-, Küchen-, Objekt-, Polster-, Schlafund

Wohnmöbelindustrie sowie der Verbände und der

Prüfhäuser/Konformitätsbewertungsstellen. Ziel sei die

Erarbeitung eines Branchenleitfadens, der den betroffenen

Unternehmen den Umgang mit der komplexen

Materie erleichtern soll. www.moebelindustrie.de

Beispiel für ein elektrifiziertes Möbel in Serienreifen.

Auf Knopfdruck fährt der Schrankinhalt auf Griffhöhe

– umgesetzt mit „Lega Move“ von Hettich.

Foto: Hettich

Foto: Trendview

Planungstool für private Küchenkäufer: der Küchenstilfinder.

Online-Tool stärkt Kundenbindung. Seit 10 Jahren entwickeln die Digitalagentur

Trendview und die SHD AG innovative Lösungen für die Küchen-

und Möbelbranche. Das neueste Produkt der Kooperation wurde

im letzten Herbst vorgestellt: ein Küchenstilfinder, der in den Leistungsumfang

von KPS designstudio und Planungswelten.de integriert ist. Der

Küchenstilfinder ist ein Online-Tool, das dem Endkunden mittels gezielter

Fragen dabei hilft, die richtige Küche zu finden. Es werden individuelle

Ausgangssituation und Wünsche ermittelt und abschließend

in einem Dokument zusammengefasst. Dieses kann zum Küchenhändler

mitgenommen werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Küchenplanung.

Der E-Mail-Versand und die Datenübergabe per Schnittstelle an

verschiedene Softwaresysteme sind ebenfalls möglich.

Die Vorteile des Tools sieht die Digital Trendview auf beiden Seiten:

Der Informationsprozess des Kunden wird erleichtert und der Küchenhändler

kann bereits in dieser frühen Planungsphase beratend zur Seite

stehen, was die Kundenbindung begünstigt. Der Küchenstilfinder kann

firmenspezifisch individualisiert, auf der eigenen Website eingebunden

und vom Endkunden genutzt werden. Auf der Seite www.moebelmit.de/

planen-und-gestalten/kuechenstilberater.html können sich Interessierte

einen ersten Eindruck verschaffen. www.trendview.de / www.shd.de

Neu in „Brilliant White“. Noch mehr Vielfalt im Rollladenportfolio.

Das verspricht Rehau seinen Kunden mit der

„Rauvolet“-Serie. Zur Verfügung stehen eine Vielzahl an Farben,

Werkstoffen und Oberflächen. Neu ist der Ton „Brilliant

White“. Mit seiner durchdringenden Helligkeit mutet dieser

Ton besonders puristisch an und zielt damit auf Küchenplanungen,

die bewusst minimalistisch umgesetzt werden

sollen. Mit dem „Rauvolet“-Baukastenprinzip lassen sich

Rollladenprofile, Führungssysteme, Zubehör und Farben

individuell kombinieren und zu Design-Einzelstücken konfigurieren.

Das funktioniert mit Metall-, Stein- oder Holzoptiken.

Zur Verfügung stehen fünf Designlinien, fünf Führungssysteme,

neun Profilgeometrien und 28 Farben.

Dass Rollladenmöbel spannende Möglichkeiten zur Möbelgestaltung

bieten, will das Unternehmen mit einem gerade

fertiggestellten Trendbuch beweisen. Entstanden ist

dies gemeinsam mit Kooplast und dem Innenarchitekten

Petr Shromáždil. Auf 64 Seiten wird gezeigt, wie mit Rollläden

Möbel als individuelle Eyecatcher gestaltet werden

können. Erhältlich ist das Trendbuch kostenfrei unter www.

rehau.com/rauvolet-trendbuch. Rehau ist kein Aussteller

der ZOW. www.rehau.com

Die Farbvariante „Brilliant White“ ist neu

im „Rauvolet“-Rollladenprogramm.

Foto: Rehau

58 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Für dünne Türfronten ab lediglich 8 mm:

das neue „Clip top Blumotion“-Scharnier

mit dem Befestigungssystem

„Expando T“.

Foto: Blum

Blum auf der Holz-Handwerk in Nürnberg

Lösungen für individuelle Möbel

Blum stellt auf der Holz-Handwerk 2018 in Nürnberg (21. - 24. März) Neuheiten aus

seinem Beschläge-Programm vor, die neue Möglichkeiten zur Möbelgestaltung und

Differenzierung bieten. Hinzu kommen begleitende E-Service-Angebote.

Auf der Fachmesse Holz-Handwerk 2018 in Nürnberg

zeigt Blum Neuheiten in den drei Hauptproduktgruppen

Klappen-, Scharnier- und Auszugsysteme.

Auch neue Services und Verarbeitungshilfen, um ganze

Korpusse zu planen, Beschläge zu setzen und diese

zu montieren, zeigt der österreichische Beschlägehersteller

in Nürnberg.

Der Beschlägehersteller aus Österreich will jedoch

nicht nur mit neuen Produkten überzeugen. Auch für

den Fertigungsalltag der Tischler bzw. Schreiner zeigt

Blum auf der Nürnberger Messe neue innovative Services

und Verarbeitungshilfen. Denn das Unternehmen

möchte Kunden bei allen Prozessschritten – von

der Planung und Bestellung über die Herstellung bis

hin zur Montage – unterstützen.

Trend zu dünnen Türen

Ein Highlight auf der Holz-Handwerk 2018 wird die

Blum-Lösung für den aktuellen Möbeltrend „ Dünne

Fronten“ sein. Dafür hat der Hersteller mit „ Expando T“

ein durchgängiges Befestigungssystem für Türen, Auszüge

und ausgewählte Klappen entwickelt. Damit lassen

sich individuelle Möbelideen mit dünnen Fronten

ab lediglich 8 mm und in außergewöhnlichen Materialien,

wie Schiefer, Mineralwerkstoffe, Keramikplatten,

MDF, HPL und HDF realisieren.

Der Vorarlberger Beschlägespezialist will die Holz-

Handwerk in Nürnberg auch wieder nutzen, um seine

Stellung als verlässlicher Servicepartner in Deutschland

und dem angrenzenden Ausland zu kommunizieren.

www.blum.com

1/2/2018 KÜCHENPLANER 59


Messe

Bei der Drehbewegung

fährt „ ComfortSpin“ zum

Teil aus dem Kühlschrank

heraus – für besonders

komfortablen Zugriff.

„ComfortSpin“ ist ein drehbarer Boden, mit dem Lebensmittel präsent bleiben, auch wenn sie

hinten im Kühlschrank verstaut sind. Eingesetzt wird das Tablar bei AEG.

Fotos: Hettich

Gerätekomfort wie im Möbel

Beschlägetrends aus dem Möbelbereich finden sich längst in der Weißen Ware wieder.

So hat auch Hettich immer mehr Lösungen für E-Geräte im Programm – egal ob heiß, nass oder kalt.

Überblick im Handumdrehen

Vorne ist hinten, hinten ist vorne. Der

rotierende Boden „ComfortSpin“ kann

nicht nur um 360 Grad gedreht werden,

sondern fährt durch seine Drehbewegung

sogar zum Teil aus dem Kühlschrank heraus.

Damit geraten Lebensmittel nicht

länger in Vergessenheit, nur weil sie im

hinteren Bereich des Kühlschranks stehen.

Ins Kühlgerät integrieren lässt sich

„ComfortSpin“ einfach durch Plug and

Play. Als erster Hersteller zeigt AEG den

„ComfortSpin“ auf der IFA 2017 in Berlin.

Frische im Vollauszug

Für einen komfortablen Zugriff auf verstaute

Lebensmittel in Frischhaltefächern

und eine tadellose Übersicht sorgt

„ Quadro Compact“. Das Vollauszugsystem

von Hettich verfügt über geschmeidige,

ruhige Laufeigenschaften, hohe Stabilität

und einen – dank „Silent System“ – kontrollierten,

leisen Schließvorgang. Ein Upgrade

unterschiedlicher Kühlschrankserien

ist dank des Baukasten sys tems

einfach umsetzbar. Hettich deckt mit dem

Produktprogramm die Gewichtsklassen

20, 40, 60 und 80 kg ab und sorgt für Zusatzfeatures

wie Zuhaltung, Selbsteinzug

oder „Silent System“ für das Plus an Komfort.

Für „doppelten“ Zugriff sorgt das Produktkonzept

„Synchro Access“: es öffnet

zwei Frischhaltefächer gleichzeitig mit

nur einer Bewegung.

Immer auf Griffhöhe

„ComfortSwing“ ist das erste Lift system

am Markt, welches den unteren Korb

des Geschirrspülers auf die Höhe des oberen

Korbs hebt. Das ist besonders komfortabel

für den Nutzer und durch das integrierte

Dämpfungssystem „Silent System“

schonend für Geschirr und Gläser. Hettich

entwickelte den Schwenkbeschlag, um

das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers

ergonomischer zu gestalten. Das Ergebnis

ist ein Liftsystem, das den Rücken

schont.

Ohne scheppern und klirren

Auch im Geschirrspüler schafft das

„Quadro“-Auszugsystem von Hettich ein

spürbares Plus an Komfort: Die Geschirrkörbe

fahren leicht und geschmeidig ein

und aus, die Bewegung ist absolut kontrolliert.

So werden Geschirr und Gläser

besonders schonend bewegt. Ein Upgrade

bietet die optionale „Silent System“

Dämpfung: für einen sanften und leisen

Lauf in die Endposition ohne klirrendes

Geschirr. Mit Quadro Führungen werden

die bekannten Annehmlichkeiten von Möbeln

auf den Geschirrspüler übertragen.

„Durch sein kompaktes Design ermöglicht

Quadro für Geschirrspüler die bestmögliche

Korbgestaltung bei einem maximalen

Korbvolumen“, verspricht der

Hersteller.

Lebensmittelrückstände haben übrigens

keine Chance sich festzusetzen,

denn die Profile sind unten offen, sodass

sie einfach herausgespült werden. www.

hettich.de

60 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Foto: Hettich

Einen komfortablen Zugriff und eine perfekte Übersicht auf verstaute

Lebensmittel in Frischhaltefächern bietet „Quadro Compact“.

Foto: Hettich

Der höhenverstellbare Schwenkbeschlag „ComfortSwing“ erleichtert

das Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers.

Foto: Electrolux

„Synchro Access“ öffnet mit einer Handbewegung

zwei Schubfächer.

Der Überauszug führt den Korb

kontrolliert und stabil und sorgt

für eine komplette Übersicht.

Fotos: Hettich

„Quadro“-Führungen für Geschirrspüler

bewegen Geschirr und

Gläser sicher, schonend und leise.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 61


Vernetzte Küche

Liebherr bringt intelligentes Kühlgerät mit modularer Technik

Flexibel sein, flexibel bleiben

Im zweiten Quartal 2018 bringt Liebherr ein intelligentes Kühlgerät auf den Markt.

Ausgestattet ist es mit der „SmartDeviceBox“ und zwei modularen Kameras.

UVP: 899 Euro. Der vernetzte Kühlschrank ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit

mit dem Unternehmen Smarter aus London.

„Traditionsunternehmen trifft Start-up“ – diese ungewöhnliche

Kooperation ist der Kühlgeräte-Hersteller

Liebherr Mitte 2017 mit Smarter aus London eingegangen.

Die große Gemeinsamkeit: Die beiden Unternehmen

teilen dieselbe Vision von modular vernetzten

Kühlgeräten. „Smarter und wir verfolgen dasselbe Ziel:

Wir wollen unseren Kunden mit vernetzten Heimlösungen

einen echten Mehrwert bieten“, erklärt Andreas

Giesa (Foto), eBusiness-Manager von Liebherr. Und er

ergänzt: „Bei jeder Entwicklung schauen wir gemeinsam

durch die Kundenbrille.“ Gleichzeitig konzentrieren

sich beide Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen.

„Wir sind führend im Herstellen von Kühlgeräten, Smarter

bringt seine Erfahrung mit der Vernetzung ein. Deshalb

ist das Londoner Start-up der ideale Partner für

die Kameras, die wir in unseren Kühlgeräten einsetzen.“

Diese machen durch Bildaufnahmen die im Kühlschrank

eingelagerten Produkte sichtbar.

Liebherr-Kühlgerät mit „FridgeCam“: Bei der Installation der modularen Kameras kann der Winkel für die

Positionierung einfach und individuell eingestellt werden.

Foto: Liebherr


Zusammenarbeit in kleinen Teams

Sowohl Liebherr als auch Smarter sind Familienunternehmen.

Dazu ist Smarter ein nicht mehr ganz so

junges Start-up mit inzwischen 30 Mitarbeitern. „Das

Unternehmen hat bereits vernetzte Kaffeemaschinen

und Wasserkocher in Serienfertigung auf den Markt

gebracht“, berichtet Giesa. Auf der IFA 2016 in Berlin

wurde der erste Gedankenaustausch geführt – alles

Weitere ging dann ganz schnell. Es folgten Gespräche

auf der CES in Las Vegas im Januar 2017 und schließlich

wurden im Juni die Verträge geschlossen.

Mit der Kooperation habe auch ein Wandel in der

strategischen Ausrichtung von Liebherr stattgefunden,

erläutert Andreas Giesa. Das heißt: Die Zusammenarbeit

mit Smarter ist nicht projektbezogen, sondern sei

langfristig geplant. Bereits zur Eurocucina in diesem

April in Mailand werden weitere Innovationen vorgestellt,

verspricht das Unternehmen. „Wir arbeiten in

kleinen, agilen Teams. Dadurch sind wir flexibel, können

schnell auf Änderungen reagieren.“

Technologisch immer aktuell bleiben

Drei Dinge waren Liebherr auf dem Weg zum vernetzten

Kühlschrank wichtig. Erstens: Der Kühlgerätehersteller

wollte kein elitäres Leuchtturm-Modell entwickeln,

sondern seinen Kunden eine breite smarte

Range von Geräten anbieten. Das Ergebnis: Inzwischen

können mehr als 120 Modelle mit der „SmartDeviceBox“

und den Kameras ausgestattet werden – Tendenz steigend.

Dabei ist es auch möglich, ältere Geräte zu vernetzen.

„Es gibt sicherlich Kunden, die sich erst später

entscheiden, die ‚SmartDeviceBox’ und die Kameras zu

installieren. Die Möglichkeit halten wir ihnen durch

unser System offen“, sagt Giesa.

Zweitens: Das Traditionsunternehmen möchte immer

am Puls der Zeit bleiben. Andreas Giesa: „Die Kameratechnologie

entwickelt sich enorm schnell weiter.

In Zukunft sind auch 3D- oder Infrarotkameras denkbar.“

Das ist ein weiterer Grund, warum Liebherr die

Kameras nicht fest installieren wollte, sondern bewusst

die modulare Lösung wählte.

Drittens: Der Kunde soll die Mehrwerte spüren und

vor allem erleben. Liebherr nennt es intelligentes Lebensmittel-Management.

Konkret heißt das: Dadurch,

dass der Nutzer über Endgeräte seinen Kühlschrank-

Inhalt von überall her per Fotos überprüfen kann, werden

Mehrfachkäufe unterbunden, das Wegwerfen von

Lebensmitteln vermieden sowie Geld gespart.

Geräte lernen dazu

Parallel öffnet sich Liebherr weiteren Partnern und

setzt auf deren Expertise, um den privaten Nutzern

immer neue Vorteile mit seinen Kühlgeräten zu bieten.

Ziel sei zum Beispiel eine Objekterkennung. In deren

Entwicklung ist Liebherr in Zusammenarbeit mit

Microsoft bereits sehr weit. Dank einer Künstlichen Intelligenz

(KI) lernt das System fortwährend, Lebens-

„FridgeCam“ und „SmartDeviceBox“

Konzipiert ist die Kameratechnologie der „FridgeCam“ speziell

für Temperaturen, die in einem Kühlschrank herrschen. Bei jedem

Schließen des Kühlschranks wird ein Foto vom Innenraum zum Endgerät

gesendet. Und das in „optimaler Qualität“, verspricht Liebherr.

Um den gesamten Innenraum abdecken zu können, empfiehlt der

Kühlgeräte-Hersteller eine „FridgeCam“ im Inneren des Gerätes anzubringen

und eine in der Innentür zu platzieren.

Die „SmartDeviceBox“ ist die Verbindung des Kühlschranks mit

dem Internet. Die Box wird in den entsprechenden Schacht unter der

Blende des Kühlschranks geschoben und mithilfe der „SamrtDevice“-

App per WLAN mit dem Router und dadurch mit dem Internet verbunden.

Mit der „ SmartDeviceBox“ und der App kann der Kühlschrank

aus der Ferne bedient werden. So kann beispielsweise die

Temperatur geregelt werden. Dazu werden Alarmmeldungen übermittelt,

wie beispielsweise nach einem Stromausfall.

mittel zu identifizieren. „‚Es lernt wie ein Kind beispielsweise

rote Äpfel von Tomaten zu unterscheiden

und wird dadurch immer genauer“, erklärt Giesa.

Mithilfe dieser Objekterkennung kann automatisch

eine Einkaufsliste erstellt werden. Eine Kooperation

mit der Einzelhandelskette Kaufland soll dafür sorgen,

dass Einkäufe automatisch geliefert werden. Das

System kann aber auch Rezeptvorschläge anhand der

vorhandenen Lebensmittel erstellen. So können sowohl

die zahlreichen Liebherr „FreshMAG“-Rezepte

also auch Chefkoch-Rezepte zukünftig eine Inspirationshilfe

sein, um die passende Kochanleitung zu finden.

„Bis sich diese Ideen flächendeckend durchsetzen,

wird es sicherlich noch einige Jahre dauern“, glaubt

der eBusiness-Manager, „aber wir sind sicher, mit unserem

modularen System auf dem richtigen Weg zu

sein.“

Sensibler Umgang mit Kundendaten

Sensibel werden auch die Daten der Kunden behandelt.

Die Bilder vom Kühlschrank-Innenraum werden

in der Cloud gespeichert, die Kundendaten auf speziellen

Liebherr-Servern. „Wir setzen dabei auf Systeme,

die beispielsweise auch im Bankwesen eingesetzt werden“,

erklärt Giesa. Wichtig sei aber auch die Transparenz.

„Die Kunden wissen, welche Daten wir speichern.

Sicherlich ist es aber auch ein Geben und Nehmen von

Informationen, damit das System funktionieren und

lernen kann.“

All das zeigt: Liebherr denkt ganzheitlich. Deswegen

ist es dann vielleicht doch ein Leuchtturmprojekt?

Giesa sieht das anders: „Es ist ein attraktives Leistungspaket

zu einem guten Preis für viele unserer

Kunden.“ www.liebherr.de

Astrid Plaßhenrich

1/2/2018 KÜCHENPLANER 63


Vernetzte Küche

LG Electronics investiert in Künstliche Intelligenz (KI)

Hausgeräte lernen vom Nutzer

Auf der Elektronikmesse CES 2018 in Las Vegas präsentiert LG Electronics seine

Vision für die intelligente Küche der Zukunft: Die Bedürfnisse der Verbraucher

werden künftig voraussagt, heißt es, und die Vorbereitungszeit von Speisen verkürzt.

Das Unternehmen setzt auf Künstliche Intelligenz (KI)

Alles miteinander

vernetzt:

das neu vorgestellte

konnektive

Küchenprogramm

von

LG mit Kühlgerät,

Ofen und

Geschirrspüler.

Zu den derart intelligenten Küchen pro duk ten von

LG zählen aktuell der Kühlschrank „InstaView ThinQ“,

die Backofenreihe „EasyClean“ sowie die Geschirrspülmaschine

„QuadWash“. Alle Geräte arbeiten mit

Spracherkennung und Sprachsteuerung. Eingeführt

werden diese Produkte in verschiedenen Märkten weltweit

zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die konkrete

Markteinführung in Deutschland/Europa steht noch

nicht fest, darüber will das Unternehmen separat informieren,

wenn es soweit ist.

Rezeptvorschläge vom Kühlgerät

Das Kühlgerät „InstaView ThinQ“ bietet laut LG besondere

Serviceleistungen. Das 29-Zoll-Touch-Display

verwandelt sich durch zweimaliges Klopfen von einem

Computer-Display in ein transparentes Fenster und gewährt

so den Blick ins Geräteinnere, ohne die Tür öffnen

zu müssen. Darüber hinaus empfiehlt die intelligente

Technik Rezepte auf der Grundlage dessen, was

noch zur Hand ist, sprich: im Kühlschrank lagert. Sobald

ein Rezept durch den Nutzer ausgewählt wurde,

sendet das Gerät die Informationen an den vernetzten

Backofen. Parallel dazu führt die intelligente Sprachsteuerung

Alexa den Koch per Sprachanweisung durch

jeden Schritt der Zubereitung. Für die heitere Stimmung

beim Kochen sorgt die passende Wunschmusik,

denn über den „InstaView ThinQ“ können Küchennutzer

auf Streaming-Musikdienste wie Amazon Music,

iHeartRadio und andere zugreifen.

Warnung vorm Verfallsdatum

Darüber hinaus bietet der „InstaView ThinQ“ein

smartes Food-Management-System. Das funktioniert

über die webOS-Plattform von LG sowie Alexas

Sprach erkennungstechnologie. Die „Smart Tag“-Funktion

ermöglicht das Speichern von Informationen zu

Lebensmitteln, die im Kühlschrank aufbewahrt werden,

und gibt Warnmeldungen aus, wenn ein Artikel

Foto: LG

sein Verfallsdatum erreicht. Auch von unterwegs – beispielsweise

beim Lebensmittel-Einkauf – stehen Informationen

über den Inhalt des Kühlschrankes zur

Verfügung: Per Smartphone kann der Nutzer auf die

Bilder einer im Kühlschrank integrierten Weitwinkel-

„PanoramaView“-Kamera zugreifen.

Ofen, Kochfeld und Haube im Verbund

Bei der Ausstattung seiner vernetzten Küchengeräte

arbeitet der Hersteller auf partnerschaftlicher Basis

mit Unternehmen wie Innit und SideChef zusammen.

Dabei bieten WiFi-fähige KI-Anwendungen (KI =

Künstliche Intelligenz) Verbrauchern eine immer größere

Vielfalt an Diensten an. Der per App steuerbare

„EasyClean“ Ofen von LG bekommt auf Wunsch Rezeptinformationen

geliefert und startet dann automatisch

mit dem Vorheizen bei einer bestimmten Temperatur

zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn der Ofen gereinigt

werden muss, wird eine Benachrichtigung an

das Smartphone des Hausbesitzers gesendet. Und die

Dunstabzugshaube schaltet sich inklusive Beleuchtung

automatisch ein, wenn das Kochfeld in Betrieb ist.

Immer das optimale Waschprogramm

Um den anschließenden Abwasch einfach und effizient

zu gestalten, sendet der „EasyClean“ Ofen relevante

Informationen an die ebenfalls vernetzte

„ QuadWash“ Geschirrspülmaschine, die daraufhin den

optimalen Waschzyklus auf der Grundlage des verwendeten

Geschirrs einstellt. Beispielsweise wählt die intelligente

Geschirrspülmaschine für ein fettiges Gericht

einen längeren Laufzyklus mit heißerem Wasser

als für einen leichten Gemüseauflauf. Die „QuadWash“

Technologie, bestehend aus vier Multi-Motion-Sprüharmen,

ermögliche die schnelle und sorgfältige Reinigung

von Gegenständen aller Formen und Größen, verspricht

der Hersteller. Sowohl der „EasyClean“ Ofen als

auch die „QuadWash“ Geschirrspülmaschine können

mit Sprachbefehlen und LG „CLOi Hub Bot“ überwacht

werden.

Revolution in der Küche

„Die nahtlose Konnektivität der intelligenten

Küchen lösung von LG wird die Hausarbeit in der

Küche revolutionieren“, sagte Song Dae-hyun, Präsident

der LG Home Appliance & Air Solution Company,

bei der Vorstellung in Las Vegas. Der Einsatz von

Künstlicher Intelligenz soll für „einfache und effiziente

Speisenzubereitung von Anfang bis Ende und damit

für eine Steigerung der Lebensqualität“ sorgen.

64 KÜCHENPLANER 1/2/2018


Dafür stellte das koreanische Unternehmen nun

eine lernbasierte Technologie der künstlichen Intelligenz

vor und führt dazu eigenes KI-Entwicklungswerkzeug

in allen Geschäftsbereichen ein. Die Technologie

„DeepThinQ 1.0“ wurde im vergangenen Jahr

mit der Gründung des Unternehmensbereichs „LG

Artificial Intelligence Lab“ in Korea entwickelt, um die

Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz

zu beschleunigen. Die Plattform ermögliche die „einfache

Integration“ von KI in eine breitere Produktpalette,

sodass LG Produktentwickler sogenannte tiefgehende

Technologien auf künftige Produkte anwenden

können. Im Einklang mit der offenen Strategie ihrer

kürzlich angekündigten KI-Marke „ThinQ“ sollen LG-

Produkte, die mit „DeepThinQ“ entwickelt wurden

– von mobilen Geräten bis hin zu Haushaltsgeräten –

deutlich erweiterte Benutzererfahrungen bieten, indem

sie eine Vielzahl von Technologien und Lösungen

mit ihrer hochmodernen KI-Plattform verbinden, erläutert

das Unternehmen.

Nutzerdaten fortgeschrieben

„DeepThinQ 1.0“ verfügt über KI-Funktionen wie

Sprach-, (Bewegt-) Bild-, Raum- und Körpererkennung,

die auf der Grundlage von Daten entwickelt wurden,

die aus den Nutzungsgewohnheiten von Anwendern

im Laufe der Jahre gewonnen wurden. Entwickelt wurde

es mit Blick „auf Offenheit und Diversifikation“, wie

es heißt, es unterstützt eine Vielzahl von Betriebs systemen

wie Android, Linux und webOS.

Herzstück ist die Lernfunktion

Mit „LG ThinQ“ bekommt „lebenslanges Lernen“

eine ganz neue Bedeutung. Produkte, die auf der

„DeepThinQ“-Plattform entwickelt wurden, bilden sich

mithilfe von Cloud-Servern weiter, um mit der Zeit intelligenter

zu werden. Diese Lernfunktion ist das Herzstück

von „DeepThinQ“ und ermög licht es den KI-Produkten

von LG, nicht nur ihre externen Umgebungen,

sondern auch die Verhaltensmuster ihrer Kunden zu

verstehen. So lernt die „ThinQ“-Klimaanlage beispielsweise

das Wohnverhalten der Kunden im Laufe der

Zeit und kühlt den Raum automatisch auf die vom Nutzer

bevorzugte Temperatur ab. Im Auto lernt die Kabinenüberwachungstechnologie

die Mimik und Gestik

des Fahrers und erkennt den Moment, in dem der

Fahrer schläfrig wird. Schließlich wird „ThinQ“ in der

Lage sein, die Musik, die Beleuchtung oder das Klima

im Auto automatisch anzupassen, indem es die Passagiere,

die das Auto am häufigsten benutzen, kennenlernt.

Hund vom Stuhl unterscheiden

„DeepThinQ“ verändert bereits jetzt die Art und Weise,

wie bestimmte Produkte für den kommerziellen

und den Consumer-Bereich entwickelt werden. LGs

Airport Guide Robots am koreanischen Flughafen Incheon

International Airport setzen zum Beispiel hochentwickelte

Geräuschsensoren ein, um die Spracherkennung

zu verbessern und die Passagiere besser zu

verstehen. Der Roboterstaubsauger von LG lernt den

Unterschied zwischen einem Stuhl und einem Hund

und navigiert entsprechend.

Das Produkt lernt vom Nutzer

„,DeepThinQ‘ ist die Verkörperung unserer offenen

Philosophie, unseren Kunden die leistungsfähigsten

KI-Lösungen über eine Strategie der offenen Plattform,

der offenen Partnerschaft und der offenen Konnektivität

anzubieten“, sagte Dr. IP Park, Chief Technology

Officer bei LG Electronics. „,ThinQ‘ wird die Art und

Weise, wie Verbraucher unsere Produkte nutzen, völlig

verändern, denn ‚ThinQ‘-Produkte werden vom Anwender

lernen und immer intelligentere Dienstleistungen

anbieten. In der Vergangenheit musste der Verbraucher

neue Technologien erlernen. Zukünftig ist es umgekehrt

– die Technologie erlernt den Verbraucher.“

www.lg.com/de

Foto: LG

Miele investiert in Robotik-Anwendungen

Gemeinsam mit dem koreanischen

Unternehmen Yujin will sich Miele

neue Anwendungsfelder in der Robotik

erschließen. Zu diesem Zweck führt

Yujin eine Kapitalerhöhung durch, in

deren Rahmen sich die Miele Gruppe

mit etwa 40 Millionen Euro einbringt.

Yujin Robot wurde 1988 in der koreanischen

Hauptstadt Seoul gegründet.

Das Unternehmen entwickelt,

produziert und vermarktet Robotik-

Produkte und -Komponenten für den

Einsatz in Haushalt, Gewerbe, Logistik

und weiteren Anwendungsbereichen.

Heute erzielt das Unternehmen mit

rund 150 Beschäftigten einen Jahresumsatz

von 45 Millionen Euro und

wird in Korea zu den erfahrensten

und innovativsten Vertretern seiner

Branche gezählt.

Ihre Partnerschaft starteten die

beiden Unternehmen 2012 mit der gemeinsamen

Entwicklung eines Saugroboters

für den Haushalt. Der Miele

Scout RX1 habe sich seit 2014 sehr erfolgreich

im Markt etabliert. Zum Jahreswechsel

beginnt der Verkauf des

Nachfolgers Scout RX2, der von beiden

Partnern gemeinsam entwickelt und

von Yujin produziert wird.

Auf der Elektronikmesse

CES 2018 in

Las Vegas (Foto)

zeigte LG erste

Umsetzungen,

wie Künstliche

Intelligenz das

Wohnen verändern

wird.

Durch die Ausweitung der Beteiligung

von Miele an Yujin unterstreichen

beide Partner die Absicht, ihre

Kooperation nachhaltig zu vertiefen

und weiter auszubauen, in dem weiterhin

wachstumsstarken Segment

der Saugroboter und darüber hinaus.

„Dies gilt sowohl mit Blick auf Erweiterungen

unseres Produktangebots

als auch für mögliche Anwendungen

zur Automatisierung der Produktion,

Stichwort Industrie 4.0“, sagt Dr.

Stefan Breit, Geschäftsführer Technik

der Miele Gruppe. www.miele.de

Foto: Miele

Der Saugroboter „RX2“ ist ein Kooperationsprojekt

von Miele und Yujin.

Weitere sollen folgen.

1/2/2018 KÜCHENPLANER 65


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66 KÜCHENPLANER 1/2/2018


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Erscheint im 52. Jahrgang (2018)

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Redaktion

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1/2/2018 KÜCHENPLANER 67


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