Bote aus der Buckligen Welt Jänner 2018

scherzkogelbauer

BOTE

aus der

BUCKLIGEN

überregional

informativ

WELT unabhängig

Österreichische Post AG RM 17A041230 K

Verlagspostamt 2860 Kirchschlag

191. Ausgabe, Mi, 24. Jänner 2018

Auflage: 36.688 Haushalte, www.bote-bw.at

Rund ein Jahr vor der Landesausstellung

in Wiener Neustadt

machen sich auch die Bucklige

Welt und das Wechselland bereit.

Die großen Projekte – von

der Kulinarik bis zu den Wehrkirchen

– sind bereits fixiert und

werden nun umgesetzt. Aber

auch das Drumherum nimmt

langsam Formen an – hin zu einer

kleinen, feinen und ganz besonderen

Tourismus-Destination.

Seite 2–5

Tourismus im Aufbruch

Regionsobmann Fritz Trimmel, LAbg. Franz Rennhofer und Bgm. Thomas Heissenberger vor der

Wehrkirche in Hochneukirchen, die bei der Landesausstellung ebenfalls eine Rolle spielen wird

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REGION

Die Bucklige Welt ma

Chefredakteurin Mag. (FH) Cornelia Rehberger

Liebe Leserinnen und Leser!

Alles Gute im neuen Jahr, schön, dass wir uns auch heuer

wieder lesen! Für das große Thema dieser Ausgabe, die Landesausstellung

2019 – wo stehen wir ein Jahr davor, haben wir

mit vielen Touristikern, Bürgermeistern und Regionsverantwortlichen

gesprochen. Dabei war eine unglaubliche Aufbruchstimmung

spürbar. Klar ist, Zentrum der Landesausstellung ist Wiener

Neustadt. Klar ist aber auch: Die umliegenden Regionen wollen

sich das touristische Potenzial von hunderttausenden Besuchern

auch nicht entgehen lassen. In unserer Region ist man mit den

Planungen eigentlich schon sehr weit. Die Hauptprojekte sind

fixiert und befinden sich in unterschiedlichen Umsetzungsstadien.

Was wie genau geplant ist, haben wir für diese Ausgabe recherchiert.

Mit dem Übertitel „Genussvolle Landgeschichte(n)“ hat man

meiner Ansicht nach den touristischen Zeitgeist-Nagel auf den

Kopf getroffen. Es geht in der Buckligen Welt nicht um Masse,

sondern Klasse. Ob es um Genuss im Hinblick auf die Kulinarik

geht, um genussvolle Ausblicke oder um genussvolle Ausflüge

mit Mehrwert – etwa in eine der Thermengemeinden mit historischem

Schwerpunkt. Bei all diesen Projekten hat man sich

Gedanken gemacht, wie es nach der Landesausstellung weitergeht,

damit man die besonderen Ausflugsziele auch für künftige

Touristen und nicht zuletzt für die Einheimischen zu einem attraktiven

Angebot machen kann. Man spürt bei jedem dieser Projekte,

dass man die Landesausstellung als große Chance verstanden

hat, die Bucklige Welt touristisch zukunftsfit zu machen. Derzeit

herrscht eine unglaubliche Dynamik und Aufbruchstimmung, und

es ist schön, mitzuerleben, wie sich hier viele tolle Dinge dank

gemeinsamer Anstrengungen entwickeln.

Apropos Dynamik und

gemeinsame Anstrengungen:

Auch beim Boten aus der

Buckligen Welt hat sich in den

letzten Monaten einiges getan.

„Das bewährte Team mit ein

paar neuen Gesichtern“, so

haben wir uns Ende letzten

Jahres vorgestellt. Nun dürfen

wir auch ganz offiziell bekannt

geben, wer diese neuen

Gesichter sind: Mag. Katrin

Scherz-Kogelbauer, waschechte

Kirchschlagerin, hat den

Mayrhofer-Nachlass gekauft

und führt den Betrieb als

Scherz-Kogelbauer GmbH.

Dazu gehört neben dem

Boten“ unter anderem auch

die Papier- und Buchhandlung sowie Verlag, Druck und Agentur

am Hauptplatz 27 in Kirchschlag. Scherz-Kogelbauer ist tief in der

Region und in Kirchschlag verwurzelt und bezeichnet sich stolz

als echtes „Landei“. Ihr Mann, Thomas Scherz, wird den kreativen

Teil übernehmen und als Experte im Bereich Grafik- und Kommunikationsdesign

das Team perfekt ergänzen.

Foto: Tina King

Wir freuen uns, dass wir mit diesen beiden jungen, engagierten

Profis in eine erfolgreiche Zukunft blicken können und sind uns

sicher, dass mit den beiden spannende Weiterentwicklungen

möglich sein werden. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß

beim Lesen dieser in mehrfacher Hinsicht neuen Ausgabe!

E-Paper: www.scherz-kogelbauer.at/bote-bw

Genussvolle Landgeschichte(n) – unter diesem Motto wird sich die

Bucklige Welt an der Seite von Wiener Neustadt bei der Landesausstellung

2019 präsentieren. Der „Bote“ hat sich rund ein Jahr

vor dem Start angesehen, wie weit die Pläne und Projekte sind,

was Besucher und Einheimische in der Region erwarten dürfen

und wie die Menschen, die hier leben, auch nachhaltig von diesen

touristischen Anstrengungen profitieren können.

230.000 Besucher verzeichnete

Pöggstall durch die Landesausstellung

2017 „Alles

was Recht ist“. Ein touristischer

Erfolg, an den man auch im

nächsten Jahr anknüpfen will.

Während in Wiener Neustadt

im wahrsten Sinne des Wortes

derzeit kaum ein Stein auf dem

anderen bleibt (die Kasematten,

das Neukloster und St. Peter an

der Sperr werden einer umfassenden

Sanierung unterzogen),

reifen nun auch in der Buckligen

Welt die Projekte heran. „Es war

von Anfang an klar, Hauptort der

Landesausstellung ist Wiener

Neustadt. Aber wir werden mit

unserem Angebot dazu beitragen,

dass die Besucher auch

einen Abstecher in die Bucklige

Welt unternehmen und somit

insgesamt länger in der Region

verweilen“,

so Regionsobmann

Fritz Trimmel.

Leuchttürme

Wie die Angebote

der

umliegenden

Regionen – neben

der Buckligen

Welt und

dem Wechselland

sind das

die Region

Semmering-

Rax, Schneebergland

und die Gemeinden

entlang des Wiener Neustädter

Kanals – aufgebaut werden, ist

von den Verantwortlichen der

Landesausstellung grob vorgegeben.

Für unsere Region heißt

das unter dem Motto „Genussvolle

Landgeschichte(n)“, dass

es fünf Themenachsen geben

wird, die sich mit Genuss und

Geschichte befassen. Entlang

dieser Themenachsen gibt es

dann sogenannte Leuchttürme,

also Leitangebote, die dann

auch entsprechend beworben

werden. Dazu gehören „Zeitreise

am Tor zur Buckligen Welt

in den Thermengemeinden,

die Hutwisch-Aussichtswarte

in Hochneukirchen, das neue

Besucherzentrum Sco 2

narium

in Bad Schönau, die Wehrkirchenstraße

und der Eis-Greissler

zum Thema Genuss (Details

siehe Seite 4–5).

Zusatzangebot

Neben diesen Leuchtturmprojekten

gibt es zu jeder Themenachse

sogenannte 3 + -Angebote,

die einen zusätzlichen

Anreiz schaffen sollen, dass die

Besucher möglichst gerne und

lange in der Region sind. So ist

im Bereich Landgeschichte(n)

etwa auch ein Zusatzangebot

im Keltendorf Schwarzenbach

oder bei der Erzherzog-Johann-

Dokumentation in Thernberg

geplant.

Insgesamt 70 Gemeinden

rund um Wiener Neustadt sind

an der Landesausstellung beteiligt.

Pro Region soll es jeweils

eine spezielle Karte der Wiener

Alpen und diverse Packages

geben. „Das Bucklige Welt Magazin

war erst der Anfang einer

intensiven Zusammenarbeit.

Wir dürfen künftig spannende

Projekte touristisch begleiten,

die momentan in der Region

im Entstehen sind“, so Wiener

Alpen-Geschäftsführer Markus

Fürst.

„Für die Umsetzung der Projekte

stehen Förderschienen

des Landes zur Verfügung. Uns

ist wichtig, dass hier ein nachhaltiges,

interessantes touristisches

Angebot geschaffen

wird, das den sanften Tourismus

in der Buckligen Welt und

im Wechselland auch nach der

Landesausstellung weiter belebt“,

so LAbg. Franz Rennhofer.

Cornelia Rehberger

2 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


REGION

cht sich bereit für ihren großen Auftritt

Foto: Wiener Alpen, Franz Zwickl

Die Bergkirche in Pitten als eines der Wahrzeichen der Buckligen Welt wird bei der „Zeitreise am Tor zur Buckligen Welt“ eine Rolle spielen

Vertreter von Wiener Neustadt und den umliegenden Regionen bei der

„Fackelübergabe“ in Pöggstall, darunter auch Wiener Alpen GF Markus

Fürst, Bgm. Feri Schwarz und Regionsobmann Fritz Trimmel (3. bis 5. v.li.)

sowie Wolfgang Fischl von den Thermengemeinden (re.)

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Kulturvermittler gesucht

Eines der Leuchtturmprojekte ist die Wehrkirchenstraße

mit der neugestalteten Einstiegsdokumentation in Edlitz.

Um die einzelnen Wehrkirchen auch für Besuchergruppen präsentieren

zu können, werden in den Gemeinden bzw. Pfarren

Wehrkirchenführer gesucht. Darüber hinaus werden in den Gemeinden

Kulturvermittler benötigt, die im Landesausstellungsjahr

2019 (und darüber hinaus) zusätzlich Gästegruppen begleiten

bzw. Führungen durchführen können. Für beide Gruppen

wird es entsprechende Ausbildungen sowie Wissen zum Thema,

zur Region und zur Landesausstellung geben. Die Kurse sollen

in mehreren Modulen ab Mitte April starten, bis Ende 2018 abgeschlossen

sein und im Rahmen eines Leaderprojektes auch

gefördert werden.

Infos und Anmeldung im Regionsbüro. Ansprechpartner:

Stefan Zehetner und Florian Kerschbaumer, Tel.: 02643/70 10-16

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

3


REGION

Landesausstellung 2019: „Genussv

Die fünf Themenachsen der

Buckligen Welt mit ihren jeweiligen

Leuchtturmprojekten

befinden sich derzeit in der

Umsetzungsphase. Fix ist: Das

touristische Angebot der Region

wird ab nächstem Jahr ordentlich

erweitert.

Landgeschichte(n), Aussichtspunkte,

Genussvolle Kraftquellen,

Kraft der Land- und

Wehrkirchen und Genuss-

Produzenten – das sind die

fünf Themenschwerpunkte der

Buckligen Welt zur Landesausstellung

2019.

Franz Rieder vom Zinnfigurenmuseum zeigt

„Die Bucklige Welt im Kleinen“

4 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

Historische Spuren in

den Thermengemeinden

In den Thermengemeinden

Pitten, Bad Erlach, Lanzenkirchen

und Katzelsdorf sollen sich

die Besucher auf eine „Zeitreise

am Tor zur Buckligen Welt

begeben. Dafür wird derzeit intensiv

an dem geschichtlichen

Schwerpunkt gearbeitet.

In Katzelsdorf soll es unter

dem Motto „Die Bucklige Welt

im Kleinen“ ein neues Angebot

in der Zinnfigurenwelt geben:

die Bucklige Welt, Wiener

Neustadt und Umgebung in

Miniaturdarstellung. Dazu wird

es auch Mitmach-Stationen geben.

In Bad Erlach konzentriert

man sich ganz auf den Bau des

Museums für Zeitgeschichte.

Derzeit wird im Rahmen eines

Forschungsprojektes erstmals

die jüdische Geschichte im

ländlichen Raum aufgearbeitet

und im neuen Museum präsentiert.

Dazu gibt es eine Kooperation

mit dem jüdischen Museum

Wien. In Zukunft sollen

dann weitere Ausstellungen mit

geschichtlichem Hintergrund

Platz finden.

Pitten steht nächstes Jahr

ganz im Zeichen der 1.150-Jahr-

Jubiläums-Feierlichkeiten. Unter

dem Motto „Zeitspuren im

Land der 1.000 Hügel“ wird die

3.500 Jahre alte Geschichte der

Besiedlung dieser Region dokumentiert.

Neben einem neuen

Ausstellungszentrum wird es

Rundgänge zu den Kulturstätten

im Ort geben – etwa zur

Bergkirche, in den Rosengarten

vor dem barocken Pfarrhof und

entlang des Historienpfads bis

zur heutigen (Papier-)Industriegeschichte.

Unter dem Motto „Die Geheimnisse

des Grafen Chambord“

begibt man

sich in Lanzenkirchen

auf die Spuren

der Bourbonen.

Geplant ist ein Themenweg

rund um

Schloss Frohsdorf

mit mehreren Stationen

durch das

gesamte Gemeindegebiet.

Darüberhinaus

ist auch eine

Ausstellung geplant.

Für alle Muse-

Foto: Franz Zwickl

Foto: Rehberger

umsprojekte der

Thermengemeinden

Bild oben und re.: Da,wo

früher ein jüdisches Kaufhaus

stand, will die Gemeinde

Bad Erlach ihr

Zeitgeschichte-Museum

errichten

Bild li.: In Pitten gibt man

einen Überblick über die

3.500 Jahre alte Siedlungsgeschichte

– etwa

vom Corvinusbecher

Foto: Bad Erlach

wird es eine wiederkehrende

Erzählerfigur in der Person des

Ulrich von Liechtenstein geben.

Paradies der Blicke

Die Aussichtswarte am Hutwisch

in der Gemeinde Hochneukirchen-Gschaidt

ist gleichzeitig

auch Leuchtturm-Projekt

im Bereich Aussichtspunkte.

Unter dem Titel „Hut ab“-Hutwisch

sollen Ideen für Wanderer,

Familien und Busgruppen

umgesetzt werden. Dafür hat

die Gemeinde Gestaltungs-Experten

und Landschaftsplaner

engagiert. So sind etwa Rastoder

Spielplätze mit vielen Natur-Elementen

geplant.

Daneben sind etwa auch

das Windrad in Lichtenegg, die

Bergkirche in Pitten, die Almschaukel

in Mönichkirchen und

die Burgruine Kirchschlag als

Aussichtsplätze beim Themenschwerpunkt

dabei.

Grafik: Besta Plan

Kraftquelle

zum Anfassen

Das größte und mit rund 2,8

Millionen Euro auch finanziell

aufwändigste Projekt entsteht in

Bad Schönau. Hier hat man sich

schon vor zwei Jahren Gedanken

darüber gemacht, wie man

künftig Gäste in die Kurgemeinde

holen will, nachdem immer

weniger über die Sozialversicherungen

zur Behandlung mit

dem Kohlensäuregas geschickt

werden.

„Wir haben rund 20.000 Gäste

jedes Jahr, aber wenn wir nicht

selbst etwas unternehmen, um

das vorhandene Heilangebot

zu vermarkten, dann wird das

nicht so bleiben“, so Bürgermeister

Feri Schwarz. Also investieren

nicht nur die Betriebe

Millionen in die Modernisierung

und touristische Attraktivierung

des Angebots, sondern auch die

Gemeinde selbst.

Demnächst beginnt die Ausschreibung

für ein neues Besucherzentrum,

das mitten im

Zentrum der Gemeinde, direkt

vor dem Kurpark, entstehen soll.

Auf rund 4.500 m 2 sollen die Besucher

künftig im Sco 2

narium

alles Wissenswerte zur positiven

Wirkung von Co 2

erfahren. Ein

altes Personalhaus, das noch

auf dem Grundstück steht, wird

in den nächsten Monaten abgerissen.

„Wenn alles glattläuft, haben

wir heuer im Spätsommer den

Spatenstich und im Spätsommer

2019 die Eröffnung“, so

Schwarz. Damit ist man zwar

nicht ganz pünktlich zur Eröffnung

der Landesausstellung im

Frühjahr fertig, aber dafür hat

sich die Gemeinde eine Alternative

überlegt. „Wir machen


REGION

olle Landgeschichte(n)“ im Detail

Der Hutwisch in Hochneukirchen als Aussichtszentrum

Foto: Franz Zwickl

das Besucherzentrum ja nicht

wegen der Landesausstellung,

sondern das hat sich eher zufällig

so ergeben. Bis aber das

Sco 2

narium eröffnet wird, werden

wir uns ein Angebot zum

Thema „fabelhaft“-Erzählkunst

überlegen und dabei auch den

Bau des Besucherzentrums

miteinbauen“, so der Bürgermeister.

Der Name des Hauses

war seine Idee. „Sconnawe“

lautet der Name der ersten urkundlichen

Erwähnung Bad

Schönaus im 13. Jahrhundert.

Co 2

beschreibt das Kohlensäuregas,

mit dem hier seit Jahrzehnten

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

behandelt werden und

-arium ist das lateinische Wort

für Raum. Neben einem Ausstellungsraum,

der multimedial

die Co 2

-Geschichte und Bedeutung

für Bad Schönau aufbereiten

soll, wird es auch einen

neuen Veranstaltungsraum geben,

in dem künftig das Festival

„fabelhaft“ stattfinden wird.

Kraft der Wehrkirchen

Unter dem Schwerpunkt

„Kraft der Land- und Wehrkirchen“

wird die Wehrkirchenstraße

revitalisiert. Die Einstiegsdokumentation

in Edlitz,

die in den letzten Jahren im

Dornröschenschlaf war, soll im

Zuge der Vorbereitungen auf

die Landesausstellung erneuert

werden. Als Begleitangebot

ist bereits angedacht, Wehrkirchenkonzerte

als Eventtipp zu

vermarkten. Neben der Wehrkirche

in Hochneukirchen, wo bereits

seit Längerem regelmäßig

Konzerte im Wehrobergeschoß

stattfinden, soll das Angebot

ausgebaut werden.

Genuss auf Tour

Das, wofür die Bucklige Welt

besonders bekannt ist, ist die

Kulinarik. Und auch dafür gibt

es bereits einige Pläne, um Besucher

in die Region zu locken.

Leuchtturm unter dem Motto

Genuss-Produzenten wird der

Eis-Greissler mit seinem Erlebnis-Park.

Daneben sollen unter

anderem die Schaubetriebe

von Wolfsbräu, Schwarzbräu,

Mandl’s Ziegenkäse und Kölbel

Edelbrände präsentiert werden.

Nachdem die Hauptprojekte

fixiert und in der Planung bzw.

Umsetzung schon vorangeschritten

sind, bleibt nun aber

noch genug Zeit für zusätzliche

Ideen, um das vorhandene Angebot

zu erweitern. Was die

Bucklige Welt im Detail noch zu

bieten hat, wird das laufende

Jahr zeigen.

Cornelia Rehberger

Landesausstellung

2019 –

der Aufbau

5 Themenachsen:

Die Leuchtturmprojekte

- Landgeschichte(n)

- Aussichtspunkte

- Genussvolle

Kraftquellen

- Kraft der Land- und

Wehrkirchen

- Genuss-Produzenten

3 + -Angebote als

zusätzlicher Anreiz:

- Keltendorf

Schwarzenbach

- Museumsdorf Krumbach

- Bergkirche Pitten

- Burgruine Kirchschlag

- Wasserpark Mönichkirchen

- Wehrkirchenstraße

- Schaubrauereien

...und vieles mehr – konkrete

Angebote werden in den

kommenden Monaten

entwickelt

Foto: Rehberger

Bgm. Feri Schwarz am Platz des künftigen Besucherzentrums

Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

5


REGION

Johann Tomsich: Bucklige-Welt-Reporter vergoldet

Seit Jahrzehnten verleiht Journalist

Johann Tomsich mit seiner

Arbeit der Buckligen Welt eine

Stimme. Dafür wurde er nun vom

Land NÖ mit dem Goldenen Ehrenzeichen

„geadelt“. Auch seitens

der Region nahm man diese

Auszeichnung zum Anlass, dem

„rasenden Reporter“ Dank und

Anerkennung auszusprechen.

Das Jahr 2017 ging für

Johann Tomsich sehr erfreulich

zu Ende. Im Rahmen

einer Feierstunde im Landhaus

in St. Pölten wurde ihm das

Goldene Ehrenzeichen für seine

Verdienste um das Land Niederösterreich

verliehen.

„Heute ist ein besonderer Tag

für Sie und für Ihre Familien, die

zu Recht stolz sind auf Sie“, so

Landeshauptfrau Johanna Mikl-

Leitner zu den Ausgezeichneten.

Diese Feierstunde sei die

Gelegenheit, den Menschen

„Danke“ zu sagen, die mehr

tun, als es ihre Pflicht ist, die

mehr leisten, als man von ihnen

verlangen würde. „Sie gehören

zu diesen Menschen, die aus

Niederösterreich das gemacht

haben, was es ist, nämlich das

beste Niederösterreich, das es

je gab.“ Mikl-Leitner stützte diese

Behauptung im Anschluss

mit erfreulichen Zahlen aus

dem Agrar-, Wirtschafts- und

Kulturbereich. Sie bedankte

sich bei jedem Ausgezeichneten

persönlich. So auch bei Tomsich,

der für sein jahrelanges

Engagement als Sprachrohr einer

ganzen Region „vergoldet“

wurde.

Journalist aus

Leidenschaft

Seit Jahrzehnten kümmert

sich der passionierte Journalist

um eine intensive Öffentlichkeitsarbeit

in der Buckligen

Welt. Er steht hinter so mancher

Gemeindezeitung, ist dabei für

Gestaltung, Text und Bild verantwortlich,

und in den Thermengemeinden

gibt es wohl

kaum jemanden, der Tomsich

im Einsatz mit seiner Kamera

nicht kennt.

Rund 20 Jahre lang war Johann

Tomsich außerdem das

Sprachrohr der Region als

Chefredakteur des Boten aus

der Buckligen Welt. Direkt nach

dem Gründungs-Chefredakteur

Josef Mühlhauser übernahm

er die inhaltliche Leitung des

Regionalmagazins und machte

den „Boten“ zu der Informationsquelle

für die Bucklige Welt

6 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

Die Vertreter der Region und des Boten aus der Buckligen Welt bei der Dankesfeier im Krumbacherhof

mit Hans Tomsich und Gattin Erika

Foto: Franz Baldauf

Tomsich als Chefredakteur für den

Boten“ im Gespräch mit dem damaligen

Landesrat Franz Blochberger

und zu einer echten Institution.

Dass er dabei auch für so

manchen unbequem werden

konnte, liegt in der Natur der

Sache. Dabei ging es ihm aber

immer nur darum, dass in der

Region etwas weitergeht, dass

Projekte für die Menschen, die

hier leben, erfolgreich umgesetzt

werden und dass man die

Bucklige Welt als dynamische

Region wahrnimmt. Das ist ihm

bestens gelungen.

Herz für

Bad Erlach

Mit Bad Erlachs Bürgermeister

und NR-Abg. Hans Rädler

verbindet ihn eine jahrelange

Freundschaft, die aus diesem

journalistischen Engagement

entstanden ist. Auch wenn

Rädler manchmal selbst in die

„Schusslinie“ des journalistischen

Urgesteins geraten ist.

So holte er Tomsich an Bord,

als es darum ging, die frisch gegründeten

Thermengemeinden

in einer gemeinsamen Zeitung

zu präsentieren.

Rädler nutzte auch die Gelegenheit

bei der Verleihung in

St. Pölten, gemeinsam mit Vizebürgermeister

Alois Hahn, um

dem Preisträger und Wegbegleiter

persönlich zu gratulieren und

seinen Dank für den jahrelangen

Gleich zwei Auszeichnungen für Lanzenkirchen: Im Beisein von Vizebürgermeisterin

Heide Lamberg wurde Franz Swoboda (2. v. re.) die Silberne

Ehrenmedaille überreicht

Einsatz auch für Bad Erlach auszusprechen.

Dank von der Region

und den Gemeinden

In kleinerer Runde traf man

sich schließlich auch bei der

Familie Ottner im Krumbacherhof,

um auf die Auszeichnung

anzustoßen. Regionsobmann

Fritz Trimmel gratulierte dem

Ausgezeichneten und bedankte

sich für die jahrzehntelange

Arbeit Tomsichs für die Region

und für die Gemeinden.

Neben seiner redaktionellen

Tätigkeit kümmerte sich Tomsich

unter anderem um den Onlineauftritt

der Gemeinde Bad Erlach,

ist hier auch federführend

am Heimatbuch beteiligt und

nun für die bevorstehende Landesausstellung

im Einsatz. Auch

in Zukunft hat er noch einiges

vor. Nachdem er die letzten drei

Jahre krankheitsbedingt etwas

kürzertreten musste, sprüht er

jetzt wieder vor Ideen: „Auf den

Gedanken, mit 72 Jahren einfach

aufzuhören, bin ich noch

nie gekommen. Ich fühle mich

wieder bestens, könnte Bäume

ausreißen und bin überzeugt,

aus der Region ist noch sehr viel

herauszuholen“, so Tomsich.

Cornelia Rehberger

Hans Tomsich mit LH Johanna Mikl-Leitner und der neuen Herausgeberin

des „Boten“ Katrin Scherz-Kogelbauer

Foto: Harald Wrede

Foto: Rehberger

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

7


REGION

NÖ Landtagswahl: im Süden viel Neues

Am 28. Jänner wählen wir einen

neuen Landtag. Im „kürzesten

Wahlkampf aller Zeiten“,

wie alle Seiten gerne betonen,

mischen diesmal besonders

viele Vertreter aus der Buckligen

Welt mit. Vor allem im Bezirk Wiener

Neustadt, wo es für die ÖVP-

Kandidaten ein freigewordenes

Mandat zu holen gibt. Wir haben

die Themen-Präsentationen in

der Region zusammengefasst.

ÖVP-Spitzenkandidat LAbg.

Franz Rennhofer gibt sich

zuversichtlich. Die rund 3.000

Vorzugsstimmen, die er bei der

letzten Landtagswahl erreicht

hat, auch diesmal wieder zu

holen. „Das Ziel sollte schaffbar

sein, obwohl es viele spannende

Kandidaten im Bezirk

gibt.“ Rennhofer will mit Themen

wie der Ostumfahrung, der

Unterführung am Bahnübergang

B54 in Wiener Neustadt, gefördertem

Wohnbau, erneuerbarer

Energie oder dem Projekt Trinkwasserzukunft

Bucklige Welt

punkten. Sein Startvorteil: Als

Landtagsabgeordneter ist er

seit Jahren im Bezirk unterwegs,

kennt die Gemeinden, die Menschen

und die Projekte.

Kampf ums 2. Mandat

Sollte die ÖVP ein ähnlich

gutes Ergebnis einfahren, wie

die Umfragen prognostizieren,

dann wird es auch diesmal wieder

ein zweites Mandat für die

Schwarzen im Bezirk geben. Da

der Wiener Neustädter Bürgermeister

und ÖVP-Klubobmann

Klaus Schneeberger diesmal auf

der Landesliste kandidiert, ist

auf der Bezirksliste ein Platz frei.

Und den wollen sich auch einige

Kandidaten aus der Buckligen

Welt holen.

So fand etwa Mitte Jänner in

der Therme Linsberg die Vorstellung

der Kandidaten der

8 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

Thermengemeinden statt. NMS-

Direktorin Susanne Schmid

aus Walpersbach setzt auf die

Themen Bildung und Frauen –

insbesondere auf die bessere

Vereinbarkeit von Familie und

Arbeit.

David Diabl aus Lanzenkirchen,

der bereits bei der Umsetzung

des neuen Golf-Areals

federführend dabei ist, setzt auf

Jugend, Förderung von Fachkräften

und Digitalisierung als

Schwerpunkte. Und Christian

Rädler, lange Jahre Kabinettschef

von Wolfgang Sobotka,

kandidiert auf der Landesliste

und hat als Geschäftsführer

der NÖ Wohnbaugruppe vor

allem das Thema leistbarer

Wohnraum, aber auch den

Ausbau der Kinderbetreuung im

Fokus.

LAbg. Hermann Hauer präsentierte die Themen für den Bezirk Neunkirchen

Bgm. Hans Rädler mit den Thermengemeinden-Kandidaten David Diabl, Susanne Schmid und Christian Rädler

SPÖ-Auftakt in Neunkirchen vor 250 Besuchern: Franz Schnabl und LAbg. Rupert Dworak im Bezirk Neunkirchen

LAbg. Franz Rennhofer und Bgm. Klaus Schneeberger mit den Wahlkampfhelfern

in Wiener Neustadt bei der Themenpräsentation

Gemeinde-Netzwerk

LAbg. Hermann Hauer aus

dem Bezirk Neunkirchen ist

ebenfalls ein Polit-Urgestein im

Landtag und kennt in der Region

jede Gemeinde. Er präsentierte

bereits vor Weihnachten

seine Schwerpunkte. Die Förderung

von neuen Arbeitsplätzen,

Investitionsanreize für Unternehmer

oder eine weitere positive

touristische Entwicklung im

Bezirk sind ihm wichtig. „Hier ist

in den letzten fünf Jahren enorm

viel passiert, und so positiv soll

es mit uns weitergehen“, so

Hauer. Für ihn ist sein Netzwerk

in den Gemeinden wichtig. „Die

Gemeinden sind die Impulsgeber.

Nur so weiß man, was gebraucht

wird, und kann das mit

Hilfe des Landes umsetzen.“

Auch im Bezirk Neunkirchen

gibt es neben dem Spitzenkandidaten

einige Vertreter aus der

Buckligen Welt. Etwa Waltraud

Foto: SPÖ NK

Foto (3): Rehberger

Ungersböck aus Scheiblingkirchen,

Thomas Handler aus Thomasberg

oder Josef Schuch aus

Thernberg.

Tour de Franz

Im Rahmen der „Tour de

Franz“ der SPÖ NÖ präsentierten

Bezirks-Spitzenkandidat

Rupert Dworak und Landes-

Spitzenkandidat Franz Schnabl

die roten Themen. Von der

Sicherung der Arbeitsplätze bis

zur „Fachhochschule Schwarzatal“.

„Es liegt in unserer Hand,

die Absolute der ÖVP zu brechen“,

so Dworak. „Der Erfolg

für die Landtagswahl 2018 wird

in den Gemeinden gelegt“, so

der Ternitzer Bürgermeister.

Insgesamt gibt es in den

beiden Bezirken im Süden

7 Mandate für den NÖ Landtag zu

holen. Damit ist der Kampf um

jede Vorzugsstimme eröffnet.

Cornelia Rehberger


REGION

Die Kandidaten und ihre Pläne für die Region

Um unseren Lesern einen kleinen Überblick zu verschaffen, haben wir acht Spitzenkandidaten aus der Region aller landesweit antretenden

Parteien um einen kurzen Steckbrief gebeten. Von sechs Politikern haben wir eine Rückmeldung bekommen. Sie alle stehen an

aussichtsreichster Stelle im Regionalwahlkreis NÖ Süd (Bezirk Neunkirchen und Wiener Neustadt) und wollen in den Landtag einziehen.

Wir haben sie gefragt, warum sie überhaupt in die Politik wollten und was wir uns in den nächsten fünf Jahren von ihnen erwarten können.

Foto: ÖVP NÖ

Foto: SPÖ NÖ

ÖVP

LAbg.

Hermann Hauer,

54,

aus Puchberg am

Schneeberg

Beruf:

IT-Koordinator

Warum wollten Sie Politiker werden?

Mein Weg in die Politik war Zufall oder

auch Schicksal. Ich gestalte gerne, habe

gerne Kontakt mit Menschen, ich bringe

mich gerne für die Menschen ein. Ich bin

auch aus diesen Gründen sehr gerne in der

Politik tätig.

Meine Ziele in den nächsten fünf Jahren:

Rahmenbedingungen schaffen für:

· sichere Arbeitsplätze in einem

funktionierenden Arbeitsmarkt

· verlässliche Gesundheits- und

Pflegemaßnahmen

· sichere und leistungsfähige Mobilität,

die bewegt

· Massnahmen zur Unterstützung Ausbau

Breitband (digitaler Wandel ist Realität)

· Stärkung des ländlichen Raums

SPÖ

LAbg.

Rupert Dworak,

56,

aus Ternitz

Beruf:

erlernter Beruf:

Versicherungskaufmann,

derzeit

Bürgermeister

Warum wollten Sie Politiker werden?

Aus Interesse, mich für andere Menschen

einzusetzen und die Zukunft meiner Gemeinde

und Region positiv mitzugestalten.

Meine Ziele in den nächsten fünf Jahren:

Ich werde mich für die Errichtung einer

Fachhochschule oder eines Fachhochschulkollegs

im Bezirk Neunkirchen und

für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel

wie Aspangbahn und Puchbergbahn

einsetzen.

Dazu werde ich wie in der Vergangenheit

um neue Arbeitsplätze in der Region

kämpfen.

Foto: SPÖ NÖ

Foto: Grüne NÖ

SPÖ

LAbg.

Alfredo

Rosenmaier,

67,

aus Ebenfurth

Beruf:

Bürgermeister

Warum wollten Sie Politiker werden?

Aus Liebe zum Menschen.

Meine Ziele für die nächsten fünf Jahre:

· Umfahrung Eggendorf

· Bau einer weiteren Lärmschutzwand

auf der A2 im Bereich

Bad Fischau-Brunn

· Lehrwerkstätte in Wiener Neustadt

· Erhaltung und Elektrifizierung der

Gutensteinbahn

· Ausbau Breitbandinternet –

gesamte Region NÖ Süd

· direkte Busverbindung Ebenfurth–

Haschendorf–Bahnhof Felixdorf

· Förderung des keltischen

Freilichtmuseums in Schwarzenbach

· Generationenhaus in Wiener Neustadt

Grüne

Johann

Gansterer,

28,

aus Neunkirchen

Beruf:

Gartengestalter

Warum wollten Sie Politiker werden?

Ich bin davon überzeugt, dass die Demokratie

unsere Beteiligung braucht. Daneben

sind es konkrete Themen wie Grünraumgestaltung,

mehr Kinderspielplätze

in allen Stadtteilen und die Beteiligung am

Stadterneuerungsprozess, die mich zur

Politik gebracht haben.

Meine Ziele für die nächsten fünf Jahre:

Wir Grüne setzen auf unsere Kernthemen

Kontrolle und Transparenz, Umweltschutz

und auf das 365-Euro-Öffi-Ticket

für ganz NÖ. Speziell für unsere Region

sind meine Forderungen: e-Carsharing in

jeder Gemeinde, eine Verlängerung der

S‐Bahn nach Payerbach und sichere Radwege

zwischen den Orten und Gemeinden.

Foto: FPÖ NÖ Foto: ÖVP NÖ

ÖVP

LAbg.

Franz Rennhofer,

57,

aus Lichtenegg

Beruf:

Techniker

Warum wollten Sie Politiker werden?

Ich möchte Politiker bleiben, weil mit dem

neuen Stil des „Miteinander“ unserer Landeshauptfrau

Johanna Mikl-Leitner und

dem Arbeitsprogramm für Niederösterreich

unser Land in eine gute Zukunft geht.

Meine Ziele in den nächsten fünf Jahren:

· Kinder-Reha errichten

· Krankenhausneubau

· Trinkwasserabsicherung Bucklige Welt

· Breitbandinternetausbau in

ländlichen Gebieten

· Wirtschaftspark Föhrenwald für

zusätzliche Arbeitsplätze

· Landesausstellung 2019 optimal für

Tourismusentwicklung nützen

FPÖ

NR-Abg.

Peter

Schmiedlechner,

35,

aus Lichtenegg

Beruf: Landwirt/

Nationalratsabgeordneter

Warum wollten Sie Politiker werden?

Nur wenn man sich aktiv einbringt, kann

man auch etwas ändern und auch mitgestalten.

Meine Ziele für die nächsten fünf Jahre:

Für die Region ist es besonders wichtig,

die Abwanderung zu stoppen, die Infrastruktur

zu erhalten und auszubauen.

Ich werde mit voller Kraft unseren

Spitzenkandidaten Udo Landbauer unterstützen,

und gemeinsam werden wir die

absolute Mehrheit der ÖVP Niederösterreich

brechen.

Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

9


EXPERTENTIPPS

Elektro- und Hybridautos –

wie versichert man

die Zukunft richtig?

Der technische Fortschritt wächst Jahr für Jahr, und immer

mehr technische Revolutionen drängen auf den Markt. Hybridfahrzeuge

und Elektroautos sind aus dem Alltag vieler Menschen

nicht mehr wegzudenken, und die Nachfrage nach Fahrzeugen

mit alternativen Antriebsarten nimmt immer mehr zu.

Dabei stellt man sich jedoch häufig zwei Fragen: Wie versichere

ich mein Elektroauto richtig, und welche Vorteile habe ich bei

meiner Versicherung?

Für die Haftpflichtversicherung ist das Risiko gleich, egal ob das

Fahrzeug mit einem Elektro- oder Verbrennungsmotor betrieben

wird. Wichtig dabei ist nur: Bei Elektroautos ist keine motorbezogene

Versicherungssteuer fällig. Für Hybride bezahlt man wie

für Diesel und Benziner ganz normal die Steuer, während man bei

Plug-in-Hybriden nur für den Verbrennungsmotor die motorbezogene

Versicherungssteuer entrichtet.

In der Kaskoversicherung sind mehrere Dinge zu beachten. Der

Akku ist zum Beispiel nur dann mitversichert, wenn er nicht gemietet

ist, was bei vielen Elektroautos der Fall ist. Wichtig dabei

ist, dass der Akku in der Kaskoversicherung auch gegen indirekten

Blitzschlag versichert wird! Eine etwaige Ladestation in der hauseigenen

Garage muss jedoch in der Eigenheim- bzw. Haushaltsversicherung

mit eingeschlossen werden. Das Zubehör, wie Kabel oder

Ähnliches, ist dann versichert, wenn es im Listenpreis des Autos

enthalten oder als Sonderausstattung mitversichert wird.

Ihr EFM Versicherungsmakler steht Ihnen für Fragen zum besten

Versicherungsschutz für Ihr Fahrzeug gerne zur Verfügung!

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Grünes Licht für Wohngebiet

beim Golfresort Linsberg

Gemeinderat wurde

Kommunalmanager

Foto: Gemeinde Lanzenkirchen

Noch vor dem Jahreswechsel

wurden im Gemeinderat

von Lanzenkirchen die Weichen

für die verschiedenen Wohnbauvorhaben

beim Golfresort

Linsberg gestellt: Mit den Stimmen

der ÖVP-Fraktion und einigen

SPÖ-Stimmen konnte der

entsprechende Gemeinderatsbeschluss

gefasst werden. Die

FPÖ-Fraktion stimmte dagegen.

Bereits im Frühjahr sollen die

ersten Wohnungen in Zusammenarbeit

mit den Wohnbauträgern

„Junges Wohnen“ entstehen.

Weitere Bauvorhaben sind

der Bau von Einfamilienhäusern

und die Verbauung von 40 Seegrundstücken

in Zusammenarbeit

mit „Wohnen am See“.

Von Seiten der Gemeinde

Lanzenkirchen werden zudem

Flächen für den Bau eines

eventuell notwendigen Kindergartens

zur Verfügung gestellt.

Irene Hruby

Rudolf Pürbauer

EFM Wiesmath

Christian Brandstetter

EFM Aspang

Christian Brandstetter, Hauptstraße 3, 2870 Aspang,

Tel.: 02642/53580, E-Mail: aspang@efm.at

Rudolf Pürbauer, Hauptstraße 6

2811 Wiesmath, Tel.: 02645/20093,

E-Mail: rudolf.puerbauer@efm.at

Zehn Monate Ausbildung waren

notwendig, bevor Gemeinderat

Thomas Stranz aus

Raach am Hochgebirge sein

Diplom zum Kommunalmanager

in Händen halten konnte. In insgesamt

13 Modulen wurde den

ausgewählten 14 Kandidaten

Foto: Gemeinde Raach

das nötige Wissen und die Praxis

für ihre zukünftige politische

Tätigkeit in den Gemeinden vermittelt.

Im feierlichen Ambiente des

Schlosses Thalheim wurden die

Diplome verliehen.

Karin Egerer


Arbeitsplan für Bad Erlach

und die Region präsentiert

Vor der Nationalratswahl ließ Bürgermeister

Hans Rädler mit vielen

Ideen für die Region aufhorchen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz

zum Jahreswechsel verriet

der wiedergewählte Nationalrat,

was in naher Zukunft umgesetzt

werden soll.

Geht es um die Thermengemeinde

Bad Erlach, dann

steht der Bau der Kinder-Reha

an erster Stelle. Weiteres Großprojekt

ist das Museum der

Zeitgeschichte. Darüberhinaus

sind Wohnprojekte oder eine

Erholungszone im Ortsteil Ziegelofen

geplant. Wenn es um

die Region geht, dann steht

die Schaffung von Primärversorgungszentren

in Wiesmath,

Kirchberg, Aspangberg-St.Peter

und Pernitz an erster Stelle.

Rädler wurde vom Hauptverband

der Sozialversicherungen

damit beauftragt, das Projekt in

der Region auf Schiene zu bringen.

Für die Umsetzung dieser

Pläne nimmt man vorläufig einen

Zeitraum von etwa zwei

Jahren an.

20 Mobilitätsgemeinden in der Buckligen Welt

Foto: Wrede

Rädler wurde als Obmann des NÖ

Parlamentsklubs bestätigt. Nun präsentierte

er die Pläne für die Region.

Für den Föhrenwald wird

zurzeit ein Rettungsprogramm

ausgearbeitet. In Zusammenarbeit

mit „Natur im Garten“ und

der LFS Warth soll festgelegt

werden, welche Pflanzen- und

Baumarten ausgepflanzt werden

sollen.

Ein ganz wichtiger Punkt

im Aufgabenportfolio für die

Region ist die Schaffung einer

Heilstättenschule für die Kinder-Reha

in Bad Erlach. Es wird

dabei eine enge Zusammenarbeit

mit der Heilstättenschule in

Wiener Neustadt (Europaschule)

geben. Das Investitionsvolumen

dafür beträgt 700.000 Euro.

Irene Hruby

Wirtschaftstreuhänder

Neue Regierung –

neue steuerliche Änderungen?

Das neue Regierungsprogramm für den Zeitraum 2017 bis 2012

ist rund 180 Seiten stark. Geplante steuerliche Änderungen

sind dabei über das gesamte Programm verstreut.

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Administrative

Änderungen

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Betriebsprüfung

auf Antrag und

Ausweitung des

„Advance Ruling“

Regierungsprogramm

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Änderungen im

Unternehmssteuerrecht

Vereinfachung

der Steuergesetze

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Fotos: NÖ.Regional.GmbH

Die neuen „Mobilitätsgemeinden“ aus dem Bezirk Neunkirchen (li.) und dem Bezirk Wiener Neustadt

In Niederösterreich stehen man diesen unter anderem mit öffentlichen Nahverkehr bringt.

viele – vor allem ländliche Projekten wie „e-mobil Bucklige

Welt“ und verschiedenen den, die sich mit dem Thema

Insgesamt gibt es 20 Gemein-

– Gemeinden vor großen Mobilitätsherausforderungen.

In Initiativen, wie man die Bewohner

umweltschonend zum den im feierlichen Rahmen

intensiv befassen. Diese wur-

der Buckligen Welt begegnet

von

Das haben wir für Sie erreicht!

Landesrat Karl Wilfing für ihr

Engagement als „Mobilitätsgemeinden“

ausgezeichnet.

Cornelia Rehberger

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Personen, die bis zu EUR 1.948,- brutto verdienen, sollen eine

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

11


WIRTSCHAFT

Frische Tourismus-Ideen in den Thermengemeinden

Die Vertreter der Thermengemeinden präsentierten ihre Ausflugsideen

Ein arbeitsreiches Jahr liegt Oldtimer-Fans ist dabei die

hinter der Erlebnisregion traditionelle Oldtimer-Fahrt zu

Thermengemeinden.

So war man dem „Genuss auf

der Spur“, bei welchem man

ganz gezielt Wanderer und Radfahrer

ansprechen wollte.

den Schloss-Spielen in Kobersdorf.

Das Treffen 2017 fand in

Lanzenkirchen statt und war

dabei ein Besuchermagnet für

Einheimische und viele Gäste.

Bei zwei Veranstaltungen Angeführt von Wolfgang Böck,

in Walpersbach und Lanzenkirchen

dem Intendanten der Schloss-

konnten über 300 Spiele Kobersdorf und selbst

Wanderer und Radfahrer aus

den umliegenden Bezirken, aus

Wien und aus dem Industrieviertel

begrüßt werden.

Die Region Bucklige Welt

konnte sich auch verstärkt

als Oldtimer-Destination positionieren.

Ein Fixpunkt für

großer Oldtimer-Fan, nahmen

200 Fahrer an der großen Ausfahrt

teil.

Seit dem Sommer steht den

Gästen der Thermengemeinden

eine neue Broschüre zur

Verfügung: Unter dem Titel „Erholung

mit allen Sinnen“ enthält

Dorferneuerungspreis:

1. Platz für Krumbach

das Heft viele wichtige Informationen

über das vielfältige Freizeitangebot

in der Region, von

Wandern über Radfahren bis

hin zu Reiten, Schwimmen und

vieles mehr.

Rundwanderweg

Für 2018 hat man sich in den

Thermengemeinden viel vorgenommen.

Zurzeit ist ein spezieller

Rundwanderweg durch die

Thermengemeinden in Vorbereitung.

Auf Initiative von zwei Katzelsdorfer

Gemeinderäten sollen

Teile der Strecke Wiener Alpenbogen

und der Ortswanderrouten

der Thermengemeinden

zu einem 80 Kilometer langen

Rundwanderweg zusammengefasst

werden. Dabei sollen auch

Übernachtungsmöglichkeiten in

den betreffenden Gemeinden

miteingeplant werden.

Für Radfahrer wird es in naher

Zukunft eine Anbindung des

EuroVelo 9 an die Schwarzatal-

Radroute geben. Damit wird eine

40 Kilometer lange Radroute

zwischen Wiener Neustadt und

Lanzenkirchen bis nach Reichenau

an der Rax angeboten.

Das gemeindeübergreifende

Projekt „Kultur in der Flur“ wird

ebenfalls weitergeführt.

Irene Hruby

Foto: Wolfgang Riegler

Weihnachtsgewinnspiel Kirchberg

Brigitte Kowar und Anna Lengl durften sich über die ersten zwei

Preise freuen, Waltraud Wagner aus Otterthal über den dritten.

Am Bild mit Organisationsteam und Sponsoren

Foto: Doern

Foto: Johann Tomsich

Von links: Ernst Brandstätter, Maria Forstner (Dorf- und Stadterneuerung)

Othmar Steurer Pernsteiner, Bgm Josef Freiler, Landeshauptfrau Johanna

Mikl-Leitner und gf. GR Manfred Brandstätter

Jedes Jahr sucht die Dorfund

Stadterneuerung besonders

innovative Projekte zur Verbesserung

des Dorflebens. In

vier Kategorien wurden für den

Dorferneuerungspreis wieder jeweils

drei Preisträger gesucht. In

der Kategorie Zentrumsentwicklung

erreichte Krumbach mit

dem Projekt „Treffpunkt G’wölb

im Zentrum“ den 1. Platz. In

Zusammenarbeit mit Christian

Piribauer und dem Dorferneuerungsverein

Krumbach wurden

die Räumlichkeiten zu einem

urigen Stüberl renoviert, das für

verschiedene Veranstaltungen

der Vereine genutzt wird.

Weihnachtsgewinnspiel Aspang

Melanie Spitzer mit dem kleinen David bei der Ziehung: Sie

konnte sich über den Hauptpreis, einen neuen Opel Corsa,

gesponsert vom Verein Pro Aspang, freuen

Foto: Philipp Grabner

12 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


Oldtimer Zöbern:

Spenden an Lebenslicht

WIRTSCHAFT

vpnoe.at

Obmann Josef Heissenberger (Verein Lebenslicht, 2. v. li.), Vertreter der

Gemeinden Krumbach und Zöbern sowie der Raststation Oldtimer

Alljährlich vor Weihnachten

veranstalten die Mitarbeiter

der Oldtimer-Autobahnraststätte

in Zöbern Aktivitäten für

einen karitativen Zweck. Heuer

wurden wieder mit rund 500

Kindern aus der Umgebung

ein großer Adventkalender und

Kekse gebacken. Dabei wurden

sie auch wieder von vielen

spendablen Firmen und Gemeinden,

die sich dann in den

einzelnen Adventkalenderfenstern

präsentieren durften, unterstützt.

Der Reinerlös in Höhe

von 13.800 Euro wurde nun

an Josef Heissenberger vom

„Verein Lebenslicht Krumbach“

übergeben. „Es macht uns stolz,

dass wir seit 2004, gemeinsam

mit den Schulen, Kindergärten,

Firmen und Gemeinden schon

über 135.000 Euro für den guten

Zweck sammeln konnten“,

so Oldtimer-Geschäftsführer

Anton Plank.

Sieben Wohnungen für

Hochneukirchen

Von links: Christian Rädler (GF NÖ Wohnbaugruppe), Bgm. Thomas Heisenberger,

LAbg. Franz Rennhofer und Werner Lukas (NÖ Wohnbaugruppe)

Günstiger Wohnraum am

Land ist gefragt. Nachdem

in vielen Gemeinden derzeit

junges Wohnen oder betreutes

Wohnen entsteht, hat man sich

in Hochneukirchen-Gschaidt

dazu entschlossen, Wohnungen

ohne Alterseinschränkung zu

errichten. Mitte Jänner wurden

die Pläne für sieben neue Mietwohnungen

präsentiert, die im

Ortszentrum am Fuße der Wehrkirche

errichtet werden sollen.

Foto: Oldtimer

Foto: Rehberger

Umgesetzt wird das Projekt von

der NÖ Wohnbaugruppe. Die

Gemeinde stellt den Grund zur

Verfügung. In den kommenden

Monaten wird ein bestehendes

Gebäude abgerissen, und das

darin beheimatete Musikheim

zieht in den ehemaligen Kindergarten

um. Im Frühjahr 2019

soll dann das neue Haus errichtet

werden. Bauzeit: ca. 1,5

Jahre. Eine Million Euro werden

investiert.

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

13


GEMEINDEN

Die Ecke für den

grünen Daumen

Gärtnern im Winter

Nach einer warmen Zeit ist

er wieder da - der „richtige“

Winter!

Die Blumenbeete und der

Gemüsegarten sind dankbar

für die Schneedecke, die

gemeinsam mit der Mulchschicht

den Boden darunter

vor Kälte schützt. Sollte noch

mehr Schnee kommen, stellt

sich Frage: wohin damit? Die

Wege und Zufahrten müssen

geräumt werden! Blumen- und

Staudenbeete können beliebig

zugeschaufelt werden. Heikel

ist es bei den Bodendeckerrosen

und kleinen Blütensträuchern

wie Fingerstrauch

und Zwergdeutzie. Wenn der

Schnee zusammensackt, reißt

er die feinen Ästchen ab. Die

feintriebigen Pflanzen können

sogar in der Mitte auseinander

brechen. Hier ist also Vorsicht

angesagt! Bei Sträuchern wie

Kirschlorbeer und Rhododendren

sollte man den Schnee

sanft abkehren. Auf den Blättern

kann er sonst zu schwer werden

und zu Schneebruch führen.

Auch Nadelbäumen tut es gut,

wenn man sie nach starkem

Schneefall mit einem weichen

Besen abkehrt.

Das zweite große Gartenthema

im Winter sind die Vögel. Sie

fressen 80% aller Gartenschädlinge

und wir tun gut daran, ihnen

im Winter zu helfen. Vogelhäuser

sollten nah an Büschen

oder Bäumen aufgestellt sein,

damit unsere gefiederten Helfer

schnell Unterschlupf finden,

wenn Gefahr droht. Dichte

Blütensträucher oder üppige

www.pixabay.com

Strauchrosen mögen sie am

liebsten. Beim Futter darf man

auf die Amseln nicht vergessen.

Sie brauchen Weichfutter, also

z.B. Futterrosinen und Äpfel.

Fettringe sind wichtig für die

heimischen Wildvögel und lassen

sich am besten als Ringe

am Vogelhaus befestigen. Mit

Wildvogel-Futtermischungen

habe ich schlechte Erfahrungen

gemacht. Die Vögel picken sich

nur die Sonnenblumenkerne

heraus und im Garten wuchert

im Frühling die hartnäckige

Hirse und vielerlei andere unerwünschte

Unkräuter.

Jetzt beginnt die Zeit der Aussaat

für viele Gemüsepflanzen.

Wichtig ist bei Samenanzucht

immer die Hygiene. Schalen

und Töpfe sollten sorgfältig mit

heißem Wasser gereinigt und

gut gebürstet werden. Als Aussaaterde

darf nur feingesiebte,

nährstoffarme Erde verwendet

werden. Gut bewährt hat sich

dabei ein Mischverhältnis von

2/3 hochwertige Aussaaterde

mit 1/3 Quarzsand. So zieht das

Wasser besser ab und die Gefahr

der Fäulnis verringert sich.

Die ideale Keimtemperatur für

fast alle Gemüsesamen liegt

bei etwa 22-25°C. Sobald die

Samen zu kleinen Keimlingen

herangewachsen sind, werden

sie vorsichtig in Schalen mit

nährstoffreicher Erde pikiert

(vereinzelt). Jetzt sollte man sie

kühler stellen (18-21°C), um die

Ausbreitung von Pilzkrankheiten

zu vermeiden. Nach einigen Wochen

können die kleinen Gemüsepflanzen

in Töpfe umgepflanzt

werden. Bei 10-15°C wachsen

sie langsam und entwickeln gute

Wurzeln. Ist der Standort zu

warm, werden die Triebe lang

und weich. Gemüsepflanzen

selber ziehen ist zwar aufwändig,

aber man kann sich dafür

die Sorten aussuchen und es ist

im Winter einfach eine schöne

Beschäftigung!

Ich wünsche Ihnen eine gemütliche

Zeit, und viel Freude

mit dem Gärtnern im Winter!

Herzlichst,

Ihre Gärtnermeisterin

Gerlinde Blauensteiner

Neujahrskonzert

in Lanzenkirchen

Von links: Sabina Doria, Michael Salamon, Veronika Zandl, Angelina Holzhofer,

Bettina Schöberl, Stefan Teufert, Katharina Krones, Ines Schüttengruber,

Michael Grill, Kulturausschussobmann Martin Karnthaler und Vizebgm.

Heide Lamberg

Das traditionelle Neujahrskonzert

des StraussArt

Octett in Lanzenkirchen begeisterte

das Publikum Anfang

Jänner. Das Konzert des Wiener

Neustädter Ensembles unter der

Leitung von Michael Salamon ist

seit Jahren beim Publikum sehr

beliebt und gilt als kultureller

Auftakt zum neuen Kulturjahr

in Lanzenkirchen. Dementsprechend

war der Gemeindesaal

wieder bis auf den letzten Platz

Foto: Rudolf Lamberg

besetzt, und die ausgezeichneten

Musiker präsentierten wieder

einmal ein Programm der

Extraklasse. Allseits beliebte

Stücke wie der Slawische Tanz,

die Petersburger Schlittenfahrt

oder die Tritsch-Tratsch-Polka

sorgten für Begeisterung. Großer

Jubel beim Publikum dann

natürlich beim Radetzkymarsch

– Mitklatschen inklusive. Ein tolles

Konzert zum Jahresauftakt.

Irene Hruby

Wir gehören zu den führenden Gesundheitsbetrieben Niederösterreichs

und legen auf hohe Qualitätsstandards in allen Bereichen größten Wert.

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unser Team:

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Abgeschl. Ausbildung und

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14 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


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Die Stadtgemeinde Kirchschlag lud Mitte Jänner zum offiziellen Neujahrsempfang. Gleichzeitig wurde auch die Fertigstellung

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der Sanierung der Neuen Mittelschule gefeiert.

Neujahrsempfang in sanierter NMS Kirchschlag

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STATT FREIHEIT feierlich und offiziell ihrer im Fokus. Insgesamt wurden

Bestimmung übergeben. 3,6 Millionen Euro investiert.

Direktorin Daniela Pohr-Mayer Musikalisch begleitet wurde

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bedankte sich für den zügigen

und gut organisierten Ablauf

beim Umbau. Vizebürgermeister

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MASSGEFERTIGTER UMBAU IN 24 STUNDEN

Das Bad ist in kürzester Zeit wieder verwendbar

Karl Kager betonte in seiner

Rede die außerordentlich gute

Zusammenarbeit mit der Schulleitung,

der Gemeinde, den

Vereinen sowie den Firmen.

Baumeister Schwarz gab ei-

HÖCHSTE QUALITÄT

Ein Leben lang Freude am Badezimmer

nen Einblick in die Umbaumaßnahmen:

Neben der Sanierung

der Fenster oder einem neuen

der Abend von der Stadtkapelle

und dem Streicherensemble der

Musikschule. Im Anschluss an

die NMS-Präsentation wurden

unter anderem Ehrungen durchgeführt,

und das Prinzenpaar

für den Faschingsumzug wurde

vorgestellt. Nach dem offiziellen

Teil ließen die zahlreichen Besucher

den stimmungsvollen

Abend gemütlich ausklingen.

Cornelia Rehberger

…DE NN IHR BAD S OLL S ICHE R S E IN

WANNE RAUS – DUSCHE REIN

VORHER

NACHHER

Die Direktorin hatte für die Verantwortlichen, Baumeister Georg Schwarz,

Vize-Bgm. Karl Kager und Bgm. Josef Freiler, eine süße Überraschung in

Form von Motiv-Torten

WANNE RAUS – DUSCHE REIN

WANNE RAUS – DUSCHE REIN

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

15


Bürgermeister, Bad Schönau

Teilnehmer aus ihrer Heimatgemeinde

dabei.

Ferdinand Schwarz

Was Druiden machen und

Anliegen der Menschen.“

aber: „Ich hatte eine Phase, da warum (etwa über druidische

war ich fest davon überzeugt, Heilarbeit), Stimme im Land verfügt. Und was ihn be-

erzählen sie am

dass nur, was logisch erklärbar 16. März um 18 Uhr bei einem

ist, auch existieren kann. Bis kostenlosen Vortrag in der Ordination

von Dr. Rudolf Bogad in

zu einem Ereignis in meinem

Elternhaus, nach dem ich nicht Katzelsdorf.

sonders auszeichnet, ist sein Fleiß, seine

Verlässlichkeit und sein Einstehen für die

„Ich unterstütze Franz Rennhofer, weil die

Bucklige Welt mit ihm über eine starke

GEMEINDEN

Die Druiden aus der Buckligen Welt

Barbara und Gerald Birnbaumer

aus Walpersbach sind Druiden

und Wissenschafter. Wie das

zusammenpasst und was einen

modernen Druiden ausmacht,

haben sie dem „Boten“ verraten.

Wenn man an Druiden denkt,

dann fällt den meisten

wohl Miraculix aus den Asterix-

Comics ein. Ein alter, weiser

Mann mit Rauschebart, der mit

der goldenen Sichel durch die

Wälder streift und dann den

Zaubertrank braut. Ganz so

weit ist dieses Bild dann auch

nicht entfernt von den modernen

Druiden, denn die tiefe Verbundenheit

zur Natur und zu

den darin verborgenen Kräften

spielt eine zentrale Rolle.

In der Buckligen Welt, wo vor

rund 3.000 Jahren die Kelten

Siedlungen errichtet haben,

waren die Druiden die Priester.

Konkret übersetzt heißt Druide

„Baumweiser“. Eine ganz ähnliche

Funktion – nämlich die,

eine direkte Verbindung zu

den Kräften der Natur bzw. zu

den Naturgeistern herzustellen

– haben bis heute (vor allem

im amerikanischen Raum) die

Schamanen.

Mit dem Zertifikat der Druiden-Schule

Gerald und Barbara Birnbaumer bei einer druidischen Hochzeitszeremonie

Wissenschaft und

Spiritualität

Gerald Birnbaumer ist promovierter

Biochemiker und arbeitet

als Laborleiter, seine Frau ist

studierte Biologin. Wissenschaft

und Naturgeister

– wie passt das

zusammen? „Ich

war schon als

Kind sehr viel im

Wald unterwegs

und habe sehr viel

gespürt und wahrgenommen,

wenn

ich in der Natur

war“, so Gerald

Birnbaumer. Mithilfe

von Literatur,

angefangen bei

Hexen und Kräuterfrauen

bis hin

zu den verschiedenen

Religionen,

Foto: Rehberger

Foto: Lies Thill

ist er schließlich auf die Druiden

gestoßen. „Naturwissenschaften

und Druiden, das passt

sehr gut zusammen. Auf der einen

Seite das Analytische, auf

der anderen das Spirituelle – so

kann ich beide Bereiche nutzen,

die Grenzen des jeweiligen Bereichs

für mich erkennen, und

vor allem hilft diese Kombination,

dass man nicht alles, was

behauptet wird, einfach hinnehmen

muss“, so der Chemiker.

Auch für Barbara Birnbaumer

war die Natur immer ein wichtiger

Bestandteil ihres Lebens,

mehr ausblenden Stimmen für Franz konnte, Rennhofer

dass

es da doch mehr gibt.“

Mit der Energie

der Natur

Beide absolvierten diverse

Ausbildungen, etwa beim weltgrößten

Druidenorden, dem

Order of Bards, Ovates and

Druids oder bei der Foundation

for Shamanic Studies. Dabei

lernten sie unter anderem, wie

sie sich in eine Art Trance begeben

können – durch Rasseln

oder Trommeln – um sich so auf

eine „Reise“ zu begeben, abseits

vom logisch-analytischen

Denken, hin zur Gefühlsebene.

In diesem Zustand „reist“ der

Druide dann für sich oder seine

Klienten. „Natürlich sind da

viele am Anfang skeptisch. Bis

man die erste Rückmeldung

bekommt, die der Druide nicht

wissen konnte“, so Gerald Birnbaumer.

Bis jetzt waren sie vor allem

im Freundes- und Bekanntenkreis

im Einsatz, haben

etwa eine Hochzeitszeremonie

durchgeführt, halfen mit ihrer

Heilarbeit auch beim Abschiednehmen.

Neben dem druidischschamanischen

Bereich sind die

Birnbaumers auch diplomierte

TEH-Praktiker (Traditionelle

Europäische Heilkunde).

Im vorigen Frühjahr haben sie

schließlich den „Weltenkessel“

in Walpersbach gegründet. Nun

wollen sie ihr Wissen weitergeben

– und das Interesse scheint

vorhanden. Bei ihrem letzten

Baumseminar waren zahlreiche

Franz Rennhofer

Cornelia Rehberger

Stimmen für Franz Rennhofer

Der Aufbau einer Schwitzhütte: Auf die Verstrebungen werden Decken

gebreitet

Foto: Weltenkessel

„Ich unterstütze Franz Rennhofer, weil die

Bucklige Welt mit ihm über eine starke

Stimme im Land verfügt. Und was ihn besonders

auszeichnet, ist sein Fleiß, seine

Verlässlichkeit und sein Einstehen für die

Anliegen der Menschen.“

Ferdinand Schwarz

Bürgermeister, Bad Schönau

Franz Rennhofer

16 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


Eltern-Kind-Zentrum in Kirchberg

Ein Ort der Zusammenkunft,

des Austausches, der Kommunikation,

ein Ort zum Wohlfühlen

für frisch gebackene Eltern

und deren Kinder – das war

der Gedanke hinter dem neuen

Eltern-Kind-Zentrum „Pakima“.

Babsi Hirner aus Kirchberg und

Kerstin Rodharth aus Gloggnitz

verwirklichten mit ihrem neuen

Verein einen Wunsch vieler junger

Eltern.

Ende 2017 luden die Gründerinnen

des neuen Eltern-

Kind-Zentrums zum Eröffnungsbrunch

in die Räumlichkeiten

des „Cowerk“ in Kirchberg.

Die passende Heimat für ihren

Verein zu finden gestaltete sich

dabei alles andere als einfach.

„Die Suche nach geeigneten

Räumlichkeiten war anfangs

eine große Herausforderung“,

erinnert sich Babsi Hirner. „Es

sollte kindgerecht, gut erreichbar

und für einen jungen Verein

auch leistbar sein. Mit Gerald

Muhr haben wir einen Vermieter

gefunden, der uns bei der

Umsetzung auch heute noch

tatkräftig unterstützt“, freut sich

die engagierte Kirchbergerin,

die selbst junge Mutter ist und

daher die vielen Fragen, die sich

rund um die lieben Kleinen ergeben,

bestens kennt.

Ab Februar wird es auch in

Gloggnitz in der ehemaligen

Mutterberatung einen weiteren

Vereinsstandort geben.

Foto: Pakima

Junge Familien

finden hier immer Rat

Wie funktioniert das mit dem

Stillen? Was sind die schönsten

Ausflugsziele mit Kleinkindern?

Was braucht man für den Kindergarten?

Wie reagiert man in

Notfällen? Solche und ähnliche

Fragen werden mittels Vorträgen,

Austausch mit anderen

Eltern und bei Veranstaltungen

beantwortet.

„Wenn man sieht, dass andere

Eltern die gleichen Probleme

und Fragen haben, ist das

sehr beruhigend. Die soziale

Komponente bestärkt, erfreut

und bereichert“, sind sich die

beiden Gründerinnen sicher.

„Geborgenheit und Sicherheit,

miteinander und füreinander,

geben und nehmen, lernen und

lehren, wild toben und still in

sich gehen, genau das fehlte

in unserer Region“, ist Hirner

überzeugt.

Karin Egerer

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Bucklige Welt

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17


KULINARIK

Faire Bucklige Welt: Ziele für 2018

In der Gemeinde Walpersbach beim Vernetzungstreffen Faire Welt dabei (v.li.): LEADER-Geschäftsführer Franz

Piribauer, BhW-Obfrau Edith Tippel, Ingrid Schwarz von Südwind NÖ, Werner Tippel von der Athletenschmiede

Walpersbach, LEADER-Obmann Friedrich Trimmel, Matthias Haberl von Südwind NÖ und Christian Zettl vom

Katholischen Bildungswerk

Ende 2017 organisierte das Regionale

Bildungswerk Bucklige

Welt mit Südwind Niederösterreich

ein Vernetzungstreffen

für alle jene aus der Region,

die sich mit Themen rund um den

regionalen und fairen Handel

auseinandersetzen.

Die rund 30 Entscheidungsträger

entwickelten dabei

Projektideen für die nahe Zukunft,

wie sie den fairen Handel

in der Region und in den Gemeinden

stärken können. Diese

waren sehr vielfältig und reichten

von der Ausrichtung einer

Jugendkonferenz in Kirchschlag

bis zum Fairen Pfarrcafé in Zöbern.

Christian Zettl vom Katholischen

Bildungswerk und

Werner Tippel von der Walpersbacher

Athletenschmiede

inspirierten die Teilnehmer mit

Vorträgen zu Bildungsmöglichkeiten

und Green Events.

Ingrid Schwarz von Südwind

NÖ und Edith Tippel vom Regionalen

Bildungswerk sahen in der

Veranstaltung den Startschuss

für eine weitere zukünftige Entwicklung

hin zu einer fairen Region

und einem Beitrag zu einer

gerechten Welt. Für das Jahr

2018 sind bereits folgende Fixpunkte

geplant: Es soll wieder

eine tolle Beteiligung an den

niederösterreichweiten FAIREN

WOCHEN geben, die in diesem

Jahr von 15. April bis 31.

Mai 2018 stattfinden. Ziel ist,

dass in jeder Gemeinde in der

Region eine Aktion zum Fairen

Handel stattfindet. Ein weiteres

Ziel ist die Gewinnung aller Gemeinden

der LEADER-Region

Bucklige Welt - Wechselland als

FAIRTRADE-Gemeinden. Damit

Heiß begehrt: regionale Produkte

Foto: Südwind NÖ

soll jede Gemeinde die Kriterien

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Zweimal im Jahr organisiert

Martina Gansterer gemeinsam

mit Landwirtinnen und

Hobbykünstlern einen

Bauernmarkt in Kirchberg.

Dieser hat sich mittlerweile

zu einem beliebten

Treffpunkt entwickelt.

Ziel war es,

regionalem Handwerk

und heimischen Lebensmitteln

eine Bühne zu bieten.

Attraktion für die kleinen Besucher

waren diesmal Mini-Ponys

der Familie Gansterer. Auch

sonst gab es von Fleisch, Fisch,

Marmeladen, Likören, Lammfell,

Brot und Gebäck, Kürbis, Essig

bis hin zu Gebrauchsgegenständen

eine große Auswahl an

heimischen Produkten. Dementsprechend

groß war auch

der Andrang der Besucher.

Karin Egerer

... in

Kirchberg

am W.

Fotos (4): Egerer

18 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


KULINARIK

Edelbrenner feierten Premiere

Die Vertreter der Obst-Most-Gemeinschaft Bucklige Welt mit den gesegneten Hoftafeln

Etwa 15 Edelbrenner der

Obst-Most-Gemeinschaft

Bucklige Welt pilgerten erstmals

zu einer Wallfahrt nach Maria

Schutz. Pater Anton Lässer zelebrierte

ein Hochamt in der gut

besuchten Basilika. Mehr als

100 Kirchenbesucher folgten

der Einladung zum Umtrunk in

den Klosterhof, wo Edelbrände,

Liköre, Most und Brot verkostet

wurden. Einige Familienmitglieder

der Brennereibetriebe

und die Edelbrand-Prinzessin

Heidi I. wirkten an der Messgestaltung

mit.

Schutzpatron

gesegnet

Rund um den Altar waren die

neue Statue des Hl. Nikolaus,

der Schutzpatron der Schnapsbrenner,

die Statue des Hl. Sebastian,

der Schutzpatron der

Mostproduzenten, die neuen

„Hoftafeln“ sowie Edelbrände

Foto: Obst-Most-Gemeinschaft

und Bucklige Welt-Apfelmost

zur Segnung platziert.

Der Männergesangsverein

St. Egyden am Steinfeld sang

die „Waldlermesse“ und Obmann

Karl Posch bedankte

sich im Anschluss bei allen Mitwirkenden.

Der Tenor aller Beteiligten

fiel am Ende eindeutig

aus: „Nächstes Jahr kommen

wir wieder.“

Karin Egerer

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

19


KULTUR & BILDUNG

„Mach mit“ beim Singen und Tanzen

Letzten Juni feierte der Seniorenbund

Krumbach sein 40-jähriges

Jubiläum. Vor immerhin 17 Jahren

gründete Eva Maria Jeindl

mit zehn begeistertern Sängern

eine Sängerrunde. Heute zählt

der Seniorenchor Krumbach 35

Mitglieder. Auch getanzt wird

fleißig.

Zu Beginn stand das Motto

„Mach mit“. Davon ließen

sich viele musikbegeisterte

Damen und Herren inspirieren.

Gabriele Schuh übernahm das

Einstudieren der Tänze. Alles

begann mit fünf Paaren, mittlerweile

schwingen 13 Paare regelmäßig

das Tanzbein. Heute

leitet Maria Mayer die Gruppe

und sorgt für immer neue Choreografien.

Eva Maria und Ferdinand

Jeindl sind die musikalischen

Begleiter. Sie geben den

Stücken mit der Steirischen

Harmonika, dem Hackbrett oder

dem Kontrabass den letzten

Schliff.Manchmal hilft auch Andrea

Pinter auf der Steirischen

aus.

Aktiver Verein ist

viel unterwegs

Im Programm finden sich

Lieder aus den verschiedensten

Bereichen. Die Mitglieder gestalten

eine Reihe von Veranstaltungen

wie zum Beispiel

bunte Abende in verschiedenen

Kurhotels und Heimen, auf Geburtstagsfeiern

und Messen,

wirken aber auch bei unterschiedlichsten

Veranstaltungen

der Gemeinde und anderer

Ortsgruppen mit.

Volkstanzgruppe

eröffnete Seniorenball

Bereits dreimal glänzte die

Volkstanzgruppe in St. Pölten

beim Seniorenball mit ihrem Können.

Auch beim Volksmusikfestival

„aufhOHRchen“ zeigte die

Truppe ihre Musikalität, ebenso

in Bratislava beim Volkstanz-

festival. Der Chor begeisterte

bei Bezirkskonzerten, beim NÖ

Landesseniorenkonzert, beim

musikalischen Landestreffen,

aber auch bei der Messe im

Rahmen der NÖ Landeswallfahrt

im Dom Wiener Neustadt.

„Alljährlich findet am Donnerstag

nach Ostern unser Frühlingsfest

statt“, freut sich Obfrau

Martha Piribauer.

Tracht wurde

selbst kreiert

Bei ihren Auftritten zeigen die

Mitglieder stolz ihre Tracht, die

sie selbst zusammengestellt

haben. Wöchentlich wird fleißig

geübt, da sehr viele Auftritte

anstehen. „Singen und Tanzen

macht uns sehr viel Spaß“, so

Piribauer. Das älteste Mitglied

ist übrigens rüstige 82 Jahre alt.

Gemeinde soll

repräsentieren

„Wichtig ist für uns eine gute

Gemeinschaft und natürlich

das gesellige Beisammensein“,

so die Obfrau. Aber gleichzeitig

versuchen wir mit unseren Auftritten,

unsere Heimatgemeinde

fern und nah gut zu präsentieren

und Interesse zu wecken. Vielleicht

bekommt ja der eine oder

andere Lust, sie zu besuchen.“

Karin Egerer

Fotos (2): Seniorenchor Krumbach

20 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


Das erste Mal: Premiere

als Alleinunterhalter

Florian Senft ist bereit für die große Bühne

Florian Senft aus Stang (Gemeinde

Kirchschlag) ist eigentlich

Orchestermusiker. Nun will er

etwas Neues probieren und hat

dafür sein erstes Unterhaltungsprogramm

geschrieben. Ob er

die Lacher auf seiner Seite hat,

wird sich im März zeigen.

Es gibt wohl keine schwierigere

Disziplin im Unterhaltungsbereich,

als Menschen

zum Lachen zu bringen. Einer,

der sich genau dieser Aufgabe

stellt, ist Florian Senft. Der

28-Jährige ist auch sonst nicht

weit entfernt von einer Bühne.

Nach dem Besuch des Musikgymnasiums

und dem Studium

der Posaune im Konzertfach

spielt er derzeit fix als Posaunist

im Orchester der Bühne

Baden. Daneben sammelt er Erfahrung

in anderen Häusern wie

der Wiener Staatsoper und der

Wiener Volksoper als Substitut.

„Leute zu unterhalten, war immer

eine Leidenschaft von mir,

seit Kindestagen. Als Orchestermusiker

sitze ich meist unterhalb

der Bühne. Eine andere

Perspektive, mit dem Publikum

zu kommunizieren, hat mich

gereizt, etwas Neues auszuprobieren“,

so Senft. Schon im

Rahmen von Konzerten bewies

Foto: Florian Senft

er immer wieder, dass er das

Publikum gerne unterhält. „Aber

ganz alleine auf einer Bühne zu

stehen und zu unterhalten ist

doch neu für mich. Ich sehe

mich daher eher als Unterhalter

und nicht als Kabarettist im engeren

Sinne.“

Lampenfieber

In „Das erste Mal – Ein

Abend zum Lachen“ erzählt er

Geschichten, selbst Erlebtes,

Anekdoten, Witze und spickt

das Ganze mit etwas Musik.

Wie groß ist die Aufregung

vor der Premiere? „Natürlich ist

mir das Thema Lampenfieber

schon als Musiker bekannt. Ich

bin mir sicher, das wird auch

bei meinem ersten Auftritt nicht

fehlen“, so Senft. Für seine Premiere

hat er sich gleich einiges

vorgenommen. Das Passionsspielhaus

in Kirchschlag hat

immerhin 600 Sitzplätze. „Da ich

wirklich das erste Mal als Unterhalter

auf der Bühne stehe, ist

es für mich schwer, zu sagen,

wie schwierig oder leicht es ist,

das Publikum zum Lachen zu

bringen. Leute zu unterhalten

war aber schon immer ein Teil

von mir“, so der Neo-Unterhalter.

Cornelia Rehberger

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

21


der Breitbandinternetausbau in der Buckligen

Welt zeigen seinen Weitblick und

„Franz Rennhofer ist der Vertreter in der

Buckligen Welt im Land NÖ. Gemeindeübergreifende

Regionsprojekte wie die

langfristige Trinkwasserabsicherung oder

KULTUR & BILDUNG

Faschingsauftakt mit den Eulen

Die

Eulen-Faschingsgilde

Wiener Neustadt

gastierte Anfang Jänner mit

ihren Faschingssitzungen

im Schloss Katzelsdorf.

Ein Großaufgebot an NÖ

Faschingsgilden fand sich

ein und ließ den Fasching

hochleben. Die Besucher erwartete

ein Mix aus Sketchen,

Tanzeinlagen und musikalischen

Beiträgen. Die Themen des

Abends waren Neuigkeiten aus

der Allzeit Getreuen wie die

vielen Bauarbeiten, der Marienmarkt

oder das Projekt Landesausstellung

2019. Und natürlich

durften die Gardemädchen

nicht fehlen.

Irene Hruby

Neujahrskonzert mit vielen Ausgezeichneten

Pünktlich am 1. Jänner ließ

der Musikverein Hochneukirchen

auch heuer wieder beim

traditionellen Neujahrskonzert

in der Festhalle aufhorchen.

Kapellmeister René Ungerböck

und Stellvertreter Christian Leitner

erarbeiteten ein abwechslungsreiches

Programm. Außerdem

wurden Auszeichnungen

an verdiente Musiker verliehen.

Regionsobmann

Bezirksobmann Trimmel

Ernst Osterbauer

überreichte Christoph Weber

Fritz

die Ehrenmedaille in seine Bronze Tatkraft.“ für

seine 15-jährige Mitgliedschaft,

Jürgen Heißenberger, Reinhard

Lackner und Astrid Schuh die

Ehrenmedaille in Silber für ihre

25-jährige Mitgliedschaft und

Ernst Schuh die Ehrenmedaille

... in

Katzelsdorf

Franz Rennhofer

in Gold für seine Stimmen 40-jährige für Mitgliedschaft

Franz Rennhofer

Musikverein.

Fotos (4): Hruby

Foto: MV Hochneukirchen

Stimmen für Franz Rennhofer

„Franz Rennhofer ist der Vertreter in der

Buckligen Welt im Land NÖ. Gemeindeübergreifende

Regionsprojekte wie die

langfristige Trinkwasserabsicherung oder

der Breitbandinternetausbau in der Buckligen

Welt zeigen seinen Weitblick und

seine Tatkraft.“

Fritz Trimmel

Regionsobmann

Franz Rennhofer

22 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


Flashmob gegen Gewalt an Frauen

Das Frauenhaus Neunkirchen ner Mittelschulen, dem BRG Die Initiatorinnen

veranstaltet am 14. Februar Neunkirchen sowie dem BORG freuen sich auf

um 11 Uhr einen Flashmob am Ternitz gegen Gewalt an Frauen viele Teilnehmer,

Hauptplatz von Neunkirchen.

Unter dem Motto „One billion

Rising – eine Milliarde erhebt

sich“ soll weltweit auf Gewalt

und Mädchen getanzt.

Die Choreografie zu dem Lied

„Break the Chain“ wird noch am

30. Jänner und am 13. Februar

um so ein starkes

Zeichen aus dem

Bezirk zu senden.

gegen Frauen aufmerksam gemacht

werden.

en Mittelschulen (Augasse 7,

ab 19 Uhr im Turnsaal der Neu-

Die Vertreterinnen

des Frauenhauses

In Kooperation mit Fitnesstrainerin

Ursula Zimmert wird Dabei sind alle Interessierten zum Flashmob gegen

2620 Neunkirchen) einstudiert. Neunkirchen laden

gemeinsam mit den Neunkirch-

herzlich willkommen.

Gewalt

Erzählkunst-Festival

auf Wanderschaft

KULTUR & BILDUNG

Weltladen ist übersiedelt

Foto: Frauenhaus NK

Das Erzählkunstfestival „fabelhaft“

von Folke Tegetthoff

(Bild) ist untrennbar mit

Bad Schönau verbunden. Dennoch

finden heuer im Mai und

im Juni die Indoor-Veranstaltungen

anderswo statt – nämlich

im Passionsspielhaus in

Kirchschlag. Grund dafür ist,

dass der Aufwand, die Tennishalle

der Gemeinde in das „er-

Zelt“ zu verwandeln, einfach zu

Foto: Nikolaus Pfusterschmid

groß geworden ist. Daher weicht

man auf die Nachbargemeinde

aus, bis 2019 die neuen Veranstaltungsräume

im „Sco 2

narium“

fertiggestellt sind (Seite 5).

Um die 600 Sitzplätze zu füllen,

werden die Eröffnung und der

Gala-Abend zusammengefasst.

Das große Fest im kleinen Dorf

und alle weiteren Aktivitäten im

Freien finden wie gehabt im Kurpark

von Bad Schönau statt.

Der Bad Erlacher Weltladen

ist in die Dorfgasse übersiedelt

und befindet sich jetzt in

den Räumlichkeiten der ehemaligen

Fleischerei Schwarz.

Die Übersiedlung war wegen

der Um- und Ausbauarbeiten

des „Hackerhauses“, dem bisherigen

Standort des Ladens,

erforderlich. Das historische

Gebäude gegenüber der Antoniuskirche

in Bad Erlach wird

Foto: Hruby

wegen der Landesausstellung

2019 in ein „Museum der Zeitgeschichte“

umgewandelt. Zusätzlich

zu den Ausstellungsräumlichkeiten

soll dort auch

ein Museumspavillon entstehen.

Nach den Bauarbeiten soll

der Weltladen rechtzeitig zur

Landesausstellung wieder an

seinen ursprünglichen Standort

zurückkehren.

Irene Hruby

Jänner 2018

Jänner 1998 seit August 2006

20 Jahre sind vergangen ...

Ich bedanke mich herzlich bei allen meinen Kundinnen

und Kunden, die mich ein Stück meiner Selbständigkeit

begleitet haben, und würde mich auf ein Wiedersehen

freuen.

Ein ganz besonderer Dank gilt all jenen, die ich nun

schon zwei Jahrzehnte lang verschönern durfte, und

ich werde euch auch in Zukunft bestens betreuen.

Mein Team und ich sagen auch Danke für das Vertrauen

zu unseren vielen Stammkunden im Salon.

Wir freuen uns auch in den kommenden 20 Jahren auf

viele neue und treue Besucher.

Hol dir einen Termin unter 02647/432 10, denn wir

möchten uns gerne um dich kümmern!

Bis bald! Sonja Ostermann

Wir kümmern

uns um dich!

Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

23


KULTUR & BILDUNG

Die ganz kleine Welt in der großen Welt

Das Thema Mikrobiologie ist

an und für sich schon ziemlich

interessant. Wenn man dann noch

international herumkommt, um

auf diesem Gebiet zu forschen,

dann wird es richtig spannend.

Wir trafen Stephanie Haas aus

Zöbern, die uns von ihrem abenteuerlichen

Studium erzählt hat.

Stephanie Haas studiert

Biotechnische Verfahren an

der FH Tulln, einer Außenstelle

der Fachhochschule Wiener

Neustadt. Schon in ihrer Schulzeit

an der HAK in Oberwart

hat sich die Zöbernerin besonders

für das Fach Biologie

interessiert. Die Studienwahl

war dann eine logische Fortsetzung.

Klar war für die Studentin

auch von Anfang an, dass sie

Auslandserfahrung sammeln

möchte.

Für ihre Fachrichtung boten

sich fünf Partnerunis an. Sie

entschied sich für jene in Polen.

Schon die Anfahrt mit dem Bus

in ihre Studienstadt gestaltete

sich abenteuerlich. Zwar wusste

sie, dass sie in Warschau umsteigen

muss, dass der nächste

Busbahnhof dann aber am anderen

Ende der Stadt ist, das

wurde ihr erst klar, als sie ziemlich

hilflos mitten in Polen stand.

„Zwei Mädchen haben mir aber

geholfen – die haben gut genug

Englisch gesprochen. Zwar habe

ich dann natürlich auch noch

meinen Bus verpasst, aber irgendwann

bin ich dann doch in

Łódz´ angekommen“, so Haas.

Hier wohnte sie in einem Studentenwohnheim

mit Kommilitonen

aus aller Welt. „Sprachlich

hat mir der Aufenthalt sehr viel

gebracht. Und ich bin auch viel

selbstständiger geworden“, so

die Studentin. Von Łódz´ aus

machte sie mit ihren Studienkollegen

diverse Ausflüge, etwa

Stephanie Haas bei einem Stück der Berliner Mauer

nach Schweden, Norwegen, Budapest

sowie in die polnischen

Städte Danzig, Warschau und

Krakau. Was sie von ihrem

Auslandsaufenthalt auch mitgenommen

hat, war die große

Hilfsbereitschaft, die unter den

Austauschstudenten herrschte.

Etwa als ihr ihre Geldbörse bei

einem der Ausflüge gestohlen

wurde. Natürlich hat aber auch

das Unileben selbst einen bleibenden

Eindruck bei der jungen

Auf Erkundungstour rund um Berlin

Fotos (3): Stephanie Haas

Frau hinterlassen. „Łódz´ ist eine

reine Studentenstadt, das Unigelände

ist riesig, und es war

einmal gut, zu erleben, wie es

ist, wenn man sich als Studentin

selbst um seine Vorlesungen

kümmern muss.“

Auslandspraktikum

Die Erfahrungen in Polen haben

Stephanie Haas jedenfalls

so gut gefallen, dass sie schließlich

auch für das verpflichtende

Bachelor-Praktikum eine Uni

außerhalb Österreichs gesucht

hat. Diesmal blieb sie allerdings

im deutschsprachigen Raum,

nämlich in Berlin, wo sie an

der Technischen Universität an

der Fakultät für Lebensmittelbiologie

Laborluft schnuppern

konnte.

Algen-Aufzucht

Hier hatte sie Gelegenheit, eigenverantwortlich

zu arbeiten.

Bei der Mikroalgen-Kultivierung

sollte sie eine schnelle und günstige

Methode finden, wie sich

diese vermehren lassen. „Das

Forschungsteam hat mich das

ziemlich selbstständig machen

lassen, und ich habe es geschafft,

eine Methode zu entwickeln“,

so Haas. Neben der

Forschung war sie aber auch

von der Stadt fasziniert, von

den nach wie vor spürbaren

Unterschieden zwischen Ost

und West, aber auch von der

lebendigen Partyszene. Zurück

in der Heimat ist sie gerade

dabei, ihre Bachelorarbeit zu

schreiben. Wenn alles nach Plan

läuft, beginnt sie im September

mit dem Master-Studium. Ihre

Botschaft an junge Menschen:

„Ich rate jedem, der die Möglichkeit

hat, ein Auslandssemester

zu machen. Es ist eine tolle

Erfahrung.“

Cornelia Rehberger

Mit ihren besten Freunden bei einem Trip nach Schweden

BOTE

aus der

BUCKLIGEN

WELT

Die nächste Ausgabe erscheint am

21. Februar 2018

Redaktionsschluss: Freitag, 9. Februar

IMPRESSUM:

Medieninhaber, Eigentümer, Verleger, Herausgeber:

Scherz-Kogelbauer GmbH, Stanger Straße 17 a, 2860 Kirchschlag

Mag. Katrin Scherz-Kogelbauer

Redaktion und Anzeigenannahme, Satz, Repro:

Scherz-Kogelbauer GmbH, Stanger Straße 17 a, 2860 Kirchschlag

Druck: Ferdinand Berger & Söhne Ges.m.b.H., Wiener Straße 80, 3580 Horn

Chefredakteurin: Mag. (FH) Cornelia Rehberger

Redaktionelle Beiträge: Mag. (FH) Cornelia Rehberger, Karin Egerer,

Gerlinde Blauensteiner, Irene Hruby

Layout, Grafik: Anna Schiefer

Anzeigenverwaltung: Johanna Aulabauer

Offenlegung: Richtung der Zeitung – Information über wirtschaftliche, politische und

gesellschaftliche Ereignisse aus den Regionen Bucklige Welt, dem Wechselland und

Teilen des Mittelburgenlandes. Der „Bote aus der Buckligen Welt“ finanziert sich ausschließlich

durch die Einnahmen aus Inseraten und ist somit von Finanzierungen und

eventuell einhergehender Einflussnahme von Organisationen und Parteien unabhängig.

Die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel stellen nicht unbedingt

die Meinung des Herausgebers und der Redaktion dar. Bei Einsendungen von Artikeln

und Fotomaterial an die Redaktion wird das Einverständnis zur Veröffentlichung vorausgesetzt.

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für eingesandtes Redaktions- und

Bildmaterial. Alle Bilder obliegen, sofern nicht anders angegeben, den Rechten des

Verlages. Termine und Ausschreibungen werden nach Ermessen gewissenhaft, jedoch

ohne Gewähr veröffentlicht

Anmerkung: Im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes weisen wir an dieser Stelle

darauf hin, dass geschlechtsspezifische Ausdrücke (z. B. Schüler/Schülerinnen) für

Frauen und Männer gleichermaßen zu verstehen sind. Für eine bessere Verständlichkeit

und Leserlichkeit verzichten wir daher auf die Endungen -In und -Innen in unseren

Beiträgen.

24 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


KULTUR & BILDUNG

Buchpräsentation: „Die Juden von Wiesmath“

Heuer ist es genau 80 Jahre

her, dass auch aus der Buckligen

Welt Juden systematisch

vertrieben wurden. Die Erinnerungen

von vier jüdischen Frauen

aus Wiesmath hat Lorenz Glatz

nun in seinem Buch „Reisen

zu verlorenen Nachbarn. Die

Juden von Wiesmath“ zu Papier

gebracht. Erstmals wird dieses

am 16. Februar in Wiesmath

präsentiert.

„Was passierte mit den in

der Buckligen Welt lebenden

Juden?“ – dieser Frage

geht ein Forschungsteam

rund um Johann Hagenhofer

(„Lebensspuren“-Reihe) derzeit

nach. Die Ergebnisse dieser

Arbeit sollen dann im neu

errichteten Museum in Bad

Erlach im Rahmen der Landesausstellung

präsentiert werden

(siehe Seite 4). Einer, der zu diesem

Thema selbst schon viel recherchiert

hat und Teil des Projektteams

ist, ist Lorenz Glatz.

Wiesmath in Washington

Der pensionierte Lateinund

Griechischlehrer stammt

selbst aus Wiesmath. „Auf das

Thema ‚Juden in

Wiesmath‘ bin ich

jedoch erst 2005

im Holocaust-Museum

in Washington

DC gestoßen,

als ich dort den

Namen des Ortes

meiner Kindheit zu

lesen bekam. Bis

dahin war das Thema

von einem Tabu

belegt – Wiesmath

und die Familie

waren für mich

ab dem 11. Lebensjahr

etwas

schmerzlich Vermisstes

(acht Jahre

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habe. Washington benen Wiesmather jüdischen

war Eaton´s diesbezüglich neuer ein merkwürdig

intensives Aufwachen“, erin-

New Jersey und Florida. Glatz

Familien in Israel, Kalifornien,

nert SMART sich Glatz. DIMMER ist an diese Orte gereist, hat

Kontakt mit den Frauen und

Kontakt mit

hält, was teilweise auch mit ihren Kindern

aufgenommen und zwei-

den

er

Familien

verspricht

Damals lebten noch vier mal auch Gegenbesuche empfangen.

„Was mir dabei Frauen aus den 1938 vertrie-

erzählt

POWER

AKTION

PAKET 4 +1

Foto: Lorenz Glatz

wurde, habe ich notiert und zusammengestellt,

einiges davon

auch anhand von schriftlichen

Quellen und Büchern überprüft

und ergänzt, allerdings ohne

viel auf die Erfordernisse einer

Veröffentlichung in einer Ausstellung

oder einem Museum zu

achten“, so Glatz. Bis er mit Hagenhofer

in Kontakt trat, der im

Rahmen der „Lebensspuren“-

Reihe ebenfalls viel Wissen aus

der Region angesammelt hatte.

Erinnerungen

„Außerdem bin ich mit zwei alten

Wiesmathern ins Gespräch

gekommen, die mir einiges zum

Thema erzählt haben. Schließlich

habe ich auch meine Kindheitserinnerungen

an die Reden

der Erwachsenen über die

hiesigen Juden ausgegraben“,

so der Autor. Seine Recherchen

wurden im Buch „Reisen zu

verlorenen Nachbarn“ zusammengefasst

(Löcker Verlag). Am

16. Februar liest Glatz aus seinem

Werk, über die Vertreibung

der vier Frauen, ihre Flucht, ihr

Schicksal und das vieler Verwandter

in der Region.

Cornelia Rehberger

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

25


GESUNDHEIT & SPORT

Voller Einsatz für den guten Zweck

Zum 10. Mal fand im Dezember

das Benefiz-Christkindlturnier

der Poker Juniors

in Krumbach statt, und wieder

war die Stimmung bei den

Hobbyfußballern am Kochen.

Durch Spenden und Losverkäufe

wurde ein tolles Ergebnis

erzielt: 35.566,20 Euro, die zu

100 Prozent an Menschen in

Not in der Region gehen. Insgesamt

konnten in den letzten

10 Jahren mehr als 200.000

Euro an Spenden gesammelt

werden. Nicht zuletzt dank

der Unterstützung namhafter

Spitzensportler wie Andreas

Goldberger oder Marko Arnautovic,

die wieder besondere

Preise zur Verfügung gestellt

haben. Mit den Spenden werden

unter anderem zwei Vollwaisen

unterstützt, drei Spezial-

Rollstühle angeschafft, spezielle

Therapien finanziert sowie der

„Verein Lebenslicht“ und die

Sonderschule unterstützt.

Cornelia Rehberger

... in

Krumbach

Fotos (3): Franz Riegler

Alles neu bei der Sparkassen-Lauftour 2018

26 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

Edi Horvath, Laufurgestein aus

Bad Erlach, ist der neue Obmann

des Vereins „Lauftour“ und wird

sämtliche Veranstaltungen der

Lauftour koordinieren. Bis zum

Start am 7. April steht ihm und

seinem Team noch viel Arbeit

bevor. Eine Herausforderung,

der er sich gerne stellt.

Als jahrelanger Obmann des

Laufclubs Tausendfüßler in

Bad Erlach ist Edi Horvath ein

„alter Hase“, wenn es um das

Thema Laufevents geht. Erfahrung,

die ihm als neuer Obmann

der Lauftour zugutekommt.

In diesem Jahr werden in der

Region insgesamt elf Laufevents

stattfinden, der Saisonauftakt

erfolgt traditionell am 7. April in

Seebenstein.

Edi Horvath kann sich dabei

auf viele Helfer stützen. In jedem

an der Lauftour teilnehmenden

Ort stehen kompetente Ansprechpartner

zur Verfügung.

Die gesamte Organisation

der sportlichen Veranstaltung

wird zurzeit neu aufgestellt.

Über Arbeitsmangel kann sich

Edi Horvath nun wahrlich nicht

beklagen. So will man in Zukunft

mit einem einheitlichen

Erscheinungsbild auftreten, alle

laufbegeisterten Vereine wollen

außerdem an einem Strang ziehen

und enger zusammenarbeiten.

„Es herrscht eine positive

Aufbruchsstimmung“, so Edi

Horvath.

Sponsorensuche

Das Budget für die Lauftour

bewegt sich zwischen

6.000 und 8.000 Euro pro Saison,

wobei die Sparkasse als

Hauptsponsor zur Verfügung

steht. Dennoch ist man immer

bemüht, weitere Sponsoren zu

gewinnen und das möglichst

für alle Veranstaltungen im Rahmen

der Lauftour. Ganz aktuell

konnte die Firma Gasteiner als

Sponsor gewonnen werden.

Die Mineralwasser-Spezialisten

werden 2018 insgesamt 4.000

Flaschen Wasser für die Läufer

zur Verfügung stellen.

Als weiterer Sponsor konnte

der Verein der Thermenumfeldgemeinden

gewonnen werden.

Die Gemeinden haben sich mit

1.000 Euro eingebracht. Im Augenblick

laufen auch Verhand-

Der neue Lauftour-Organisator Edi Horvath mit neuem Sponsor

Foto: Hruby

lungen mit der Therme Linsberg

Asia – eine Zusammenarbeit

wäre laut Horvath sehr wünschenswert.

Ein weiterer langjähriger Unterstützer

der Lauftour ist der

überparteiliche ASVÖ NÖ, der

sich ganz besonders dem Breitensport

und der Förderung von

Kindern und Jugendlichen verschrieben

hat. Neu ist bei der

Lauftour auch, dass es eine weitere

Läuferkategorie geben wird

– die Gruppe U6. Man hat dabei

dem aktuellen Trend Rechnung

getragen, weil man festgestellt

hat, dass die Läufer immer früher

mit dem Laufen beginnen.

Irene Hruby


GESUNDHEIT & SPORT

Neues Zentrum für

Herzkrankheiten

Weil jeder

seine Ziele hat

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Bad Schönau Zur Quelle sucht

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Primar Dr. Franz Xaver Roithinger zeigt LH Johanna Mikl-Leitner und Bgm.

Klaus Schneeberger den modernen OP-Bereich im Kardiologischen Zentrum

Bis das neue Landesklinikum

in Wiener Neustadt

gebaut und eröffnet werden

kann, dauert es noch einige

Jahre. Daher werden auch am

bestehenden Areal noch laufend

Sanierungen und Spezialisierungen

vorgenommen. Ein Meilenstein

wurde kürzlich mit der

Eröffnung des Kardiologischem

Zentrums erreicht. 1,5 Millionen

Euro wurden in den Zubau des

bestehenden Raumzellenbaus

Foto: Rehberger

investiert. Wiener Neustadt ist

damit einen Schritt weiter auf

dem Weg zum Schwerpunktkrankenhaus

für Herzerkrankungen.

Die Neurologie wird im

Gegenzug dazu im Landesklinikum

Mödling installiert. Auch ein

Teil der Mitarbeiter, die bisher in

Mödling an der Kardiologischen

Abteilung tätig waren, sind nun

in Wiener Neustadt tätig.

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

27


GESUNDHEIT & SPORT

Einblicke und Ausblicke – unter diesem Motto präsentieren sich diesmal unsere Lieblingsplätze. Zwischen knirschend

kalten Schneetagen und sonnigem Spaziergehwetter ist es an der Zeit, innezuhalten und die Schönheiten

der Region wahrzunehmen – und ein Foto zu machen. So wie Markus Steinbichler mit seiner Facebook-Seite

Bucklige Weltreisen (Bild unten) haben auch wir vom „Boten“ ein offenes Auge. Wie in diesem Fall auf die Winterlandschaft

rund um die Burg Kirchschlag. Und nun sind Sie gefragt. Schicken Sie uns Ihr Bild von Ihrem Lieblingsplatz

und verraten Sie uns, was diesen so besonders macht: conny.rehberger@gmail.com

Foto: Rehberger

Bucklige Weltreisen im Boten aus der Buckligen Welt

Dein, mein und euer Lieblingsplatz

Bucklige Weltreisens Lieblingsplatz

Nr. 7:

Wenn sich der Schnee diesen

Winter etwas ziert, holen wir ihn

einfach aus unseren Erinnerungen

zurück: Wir haben voriges Jahr eine

morgendliche Winterreise rund um

das frisch verschneite St. Peter am

Wechsel und Mariensee unternommen.

Als Highlight sind wir den

märchenhaft winterlichen „Erlebnispfad

Wildwasser“ im knietiefen

Schnee entlang gestapft.

Foto: Markus Steinbichler

28 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018


Klettern in der Schule

Für die Bad Erlacher Volksschulkinder

ging ein lang ge-

Britta Gaich: „Klettern fördert

nung auch Elternvereinsobfrau

hegter Wunsch in Erfüllung: Im die Koordination und beansprucht

zudem jeden Muskel

Turnsaal der Volksschule wurde

eine Kletterwand installiert. im Körper. Wir sind froh, dass es

Das neue sportliche Highlight diese zusätzliche Bewegungsmöglichkeit

gibt“.

konnte dank vieler großzügiger

Sponsoren und aus dem Erlös Außerdem macht Klettern einfach

großen Spaß.

des Schulanfangsfestes angeschafft

werden. Besonders

erfreut zeigte sich bei der Eröff-

Irene Hruby

Lachen ist gesund und

macht glücklich. Darum

senden wir Ihnen ein

Lächeln aus unserem

umfangreichen Büround

Geschäftssortiment.

GESUNDHEIT & SPORT

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r

Ballon-Reise: 400 Kilometer

bis ins Pflegeheim

Anfang dieses Jahres fand

Schwester Manuela vor

dem Eingangsbereich des Pflegeheimes

in Scheiblingkirchen

Luftballons samt Wunderkerze

und Namensschild. Offenbar

gelangte diese „Luftpost“

rund 400 Kilometer von Kals

am Großglockner bis nach

Scheiblingkirchen. Die Ballons

wurden beim Kindersilvester in

Foto: LPH Scheiblingkirchen Foto: Hruby

Kals auf die Reise geschickt.

Kurzerhand wurde die Wunderkerze

samt Anhang in die

Aktivitäten der Vormittagsrunde

aufgenommen. Außerdem wurde

beschlossen, dass die Fotos

mit einem gemeinsamen Spruch

und vielen guten Wünschen an

die Kinder vom Großglockner,

diesmal per Briefpost, retour

geschickt werden.

In Kirchschlag ist jeder

Gast König. Auch wir krönen

unsere Gestaltungen

mit Leidenschaft und Hingabe

für die Menschen in

der Region. Es macht uns

daher sehr stolz, dass wir

mit unseren Designideen

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

29


GESUNDHEIT & SPORT

Voller Einsatz auch nach dem Abpfiff

Als ehemalige „Spielerfrau“ fing

Katrin Scherz-Kogelbauer Feuer

für den Fußball. Aus dem Anfeuern

am Platz wurde schließlich

viel Engagement im Vereinswesen.

Seit Ende 2017 bekleidet sie

in gleich zwei erfolgreichen Vereinen

im Süden Niederösterreichs

wichtige Management-Posten.

Weil sie nicht nur Zuschauer

sein, sondern etwas

bewirken wollte, hat die

Steuerberaterin Katrin Scherz-

Kogelbauer begonnen, „ihren“

Verein, den USC Sparkasse

Kirchschlag zu unterstützen.

In ihrer Heimatgemeinde sieht

man sie seit vielen Jahren im

Stadion. „Ich war vor längerer

Zeit mit einem Fußballer liiert,

durch ihn wurde das Interesse

geweckt und ist immer weiter

gewachsen“, so Scherz-Kogelbauer,

die sich bei einem Spiel

so richtig reinsteigern kann: „90

Minuten vergisst man den Alltag

und erlebt ein Wechselbad

der Gefühle. Es ist unglaublich,

wenn man die Motivation und

den Kampfgeist der Spieler am

Platz miterlebt.“

30 Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

Egal bei welchem Wetter, Katrin Scherz-Kogelbauer ist im Stadion und feuert die Mannschaft an

Einsatz vom

Spielfeldrand

Der Fußballplatz sei aber auch

ein guter Ort, um Kontakte zu

knüpfen und auf kurzen Kommunikationswegen

viel zu erreichen.

Die Unternehmerin

mit Kanzleien in Kirchschlag

und Wiener Neustadt weiß, wie

wichtig solche Netzwerke sind.

Denn ebenso wie beim USC

Sparkasse Kirchschlag ist sie

durch ihre berufliche Heimat in

Wiener Neustadt mit dem SC

eng verbunden. Irgendwann

war ihr aber Fan-Sein alleine

nicht genug. „Ich habe mir gedacht,

dass ich, wenn es eine

Möglichkeit gibt, meinen Beitrag

zum Erfolg der Mannschaften

leisten will. Die besondere Gemeinschaft

der Spieler und die

Leistung, die sie auf den Platz

bringen, verdienen es, dass man

sein Bestes gibt“, so die Kirchschlagerin.

Sowohl im Vorstand des SC

Wiener Neustadt als auch als

2. Stellvertretende Präsidentin

beim USC will Kogelbauer ihre

Kontakte nutzen, wirtschaftliche

Rahmenbedingungen schaffen,

sich um Sponsoren kümmern

und ihr Engagement bei Veranstaltungen

einbringen. Auch

die Nachwuchsarbeit ist ihr ein

großes Anliegen. Vor allem, dass

sich viele junge Talente überhaupt

erst für den

Fußball interessieren.

Auch dabei hilft ihr

die Verbindung von

SC und USC. Etwa

letzten Herbst, als

ein ganzer Reisebus

voller Jung-Fußballer

zu einem Match des

SC Wiener Neustadt

eingeladen wurde,

wo sie ihre Idole treffen

konnten. „Viele

Junge schauen zu

den Profis auf, und

sie zu treffen war daher

eine ganz besondere

Erfahrung und

eine zusätzliche Motivation“,

so Scherz-

Kogelbauer.

Top-Saison

Auch im Vorstand

des SC wird sie ihr

Fachwissen, ihre Zeit

und Energie einbringen.

„Der SC Wiener

Neustadt ist in einer

Schlüsselsaison sondergleichen.

Durch

die Bundesliga-Reform

sind die Chancen,

in die erste Liga

aufzusteigen, so groß

wie nie. Die kommende

Saison wird

jedenfalls unfassbar

spannend, und wir

hoffen auf viele Besucher

im Stadion.“

Cornelia Rehberger

Ende 2017 wurde Katja Putzenlechner zur Präsidentin des SC Wiener Neustadt gewählt.

Katrin Scherz-Kogelbauer ist neu im Vorstand.

Georg Seidl legte sein Amt nach 13 Jahren als Obmann beim USC Sparkasse Kirchschlag

nieder. Sein Nachfolger ist Karl Kager (li.), Katrin Scherz-Kogelbauer ist neu im Vorstand

als 2. Stv. Präsidentin, und Thomas Pichlbauer (nicht am Bild) ist neuer Sektionsleiter-Stv.

Foto: USC Sparkasse Kirchschlag Foto: Andreas Karner

Foto: Andreas Karner


GESUNDHEIT & SPORT

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Bote aus der Buckligen Welt | Jänner 2018

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