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Grias di'-Magazin Februar/März 2018

Das Magazin für das südliche Ostallgäu und das Außerfern

„Wahnsinn, da steht ja

„Wahnsinn, da steht ja die komplette Bergkette vor uns.“ Eine Tour aus eigener Kraft im winterlichen Gebirge muss nicht extrem sein. Dass sich die wunderschöne, verschneite Landschaft auch ganz sanft und mit überschaubarer Anstrengung genießen lässt, beweist der Buchenberg in der Gemeinde Halblech. Wer es ganz gemütlich will, kann dort mit dem bequemen Sessellift nach oben schaukeln. Aber auch aus eigener Kraft ist der Anstieg durchaus zu meistern: zu Fuß, eventuell mit einem Schlitten am Strick, oder mit Skitourenski. Und oben können sich alle wieder treffen und ein spektakuläres Panorama bewundern. ahnsinn, da steht ja die komplette Bergkette vor uns“, schnaubt Joachim. Seine Familie wartet schon auf ihn, am höchsten Punkt des Buchenbergs, und bewundert die Gipfelschau zwischen Zugspitzmassiv und Grünten. Joachim und Annette sind mit den Tourenski hinaufgelaufen. „Nicht schlecht für die erste Tour“, freut sich Annette, dass sie es bis oben geschafft hat. Schließlich ist der Umgang mit dem Material und das Bergaufgehen mit den Ski an den Füßen noch ungewohnt für sie. Die knapp 340 Höhenmeter von Buching hinauf zur Bergstation waren da genau die richtige Distanz – höhere Ziele wollen noch erarbeitet werden. Jetzt will sie erstmal verschnaufen. Andere Familienmitglieder haben schon mehr Puste übrig: „Habt ihr gewusst, dass wir hier in den Ammergauer Alpen sind? Einen Großteil des Gebirges bildet das 288 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet Ammergebirge – es ist das größte Naturschutzgebiet Bayerns!“, erzählt Schwager Richard. Er hat ein verletztes Knie und ist deshalb mit dem Lift nach oben gefahren. Wartend hat er die

Spurensuche am Buchenberg 31 Zeit mit seinem Smartphone genutzt und schon mal auf Wikipedia recherchiert. „Dabei hast du doch zum Neuen Jahr den guten Vorsatz gehabt, weniger ins Telefon zu schauen!“, sagt seine Nichte Sophia lachend. Sie ist mit ihrem Bruder Joseph und Papa Wolfgang in einer großen Schleife über den breiten Forstweg zur großen Hütte auf dem Buchenberg gelaufen. Im Schlepptau: Rodel und Bob. Jetzt sind die beiden Kinder stolz, dass sie die Strecke bewältigt haben und dabei sogar noch die kleine Schwester Elena auf dem Schlitten mit heraufgezogen haben. „Wir haben Spuren von einem Eichhörnchen gesehen“, berichtet Joseph fröhlich. „Was? Die schlafen doch gerade“, fragt Onkel Richard ungläubig. „Das steht wohl nicht im Telefon“, entgegnet Sophia lachend: „Eichhörnchen halten keinen echten Winterschlaf!“ Nun können die fleißigen Schlitten-Wanderer auftrumpfen: Sie haben zuvor schon nachgesehen – sonst wären sie sich auch mit den Spuren nicht so sicher gewesen. Doch Papa Wolfgang hatte sein Bestimmungsbuch im Rucksack dabei: „Tierspuren und Fährten in Feld und Wald“ heißt das. Er hatte auf Fußabdrücke von Fuchs, Rehen oder Hasen gehofft. Lange suchte er vergeblich links und rechts des Weges. Schließlich hat Joseph unter einer mächtigen • Rodelbahn mit 3800 m Länge • Mitten im Skigebiet DER TREFFPUNKT AUF 1530m Rief Martin • Tel. +43 (0)5675 8189 Mobil: +45 (0)676 555 9 000 • Fax: +43 (0)5675 20 159 E-Mail: info@krinnenalpe-tirol.at Täglich geöffnet bis 8. April 2018 Info: www.krinnenalpe-tirol.at • Skitouren und Rodelabend Donnerstag und Sonntag