Jahresbericht 2014

FeuerwehrRohrbach

Der 22. Jahresbericht der freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis

2014

JAHRESBERICHT 2014

ff-rohrbach.at


Vorwort

von Martin Wakolbinger - Feuerwehrkommandant

JAHRESBERICHT

02

Geschätzte Leserinnen und Leser!

Schnell vergeht die Zeit - schon wieder

liegt ein Jahresbericht der Freiwilligen

Feuerwehr Rohrbach vor Ihnen. Als neuer

Kommandant der FF Rohrbach lade ich

Sie ein, sich mit diesem farbigen Bericht ein Bild

über unsere Arbeit im Jahr 2014 zu machen.

Bereits seit mehr als 20 Jahren ist es Tradition, Sie

mit diesem Bericht über die Tätigkeiten und Aktivitäten

der FF Rohrbach zu informieren. Unserem

Schriftführer und „Chefredakteur“ Amtswalter

David Höllwirth mit seinem Redaktionsteam

sage ich „Danke“ für den sehr attraktiven und

lebendig gestalteten Jahresrückblick.

Was war 2014 los bei der Feuerwehr Rohrbach?

Kein Landesfeuerwehr-Leistungsbewerb, kein

Hochwasser oder sonstige Naturkatastrophen –

war es etwa fad??

Insgesamt 14.875 Stunden wurden im letzten

Jahr von den Kameradinnen und Kameraden

der FF Rohrbach geleistet. Die Einsatzstatistik für

letztes Jahr weißt insgesamt 216 Einsätze aus.

Leider mussten wir bei einem dieser Einsätze

nach einem Verkehrsunfall auch wieder einen

getöteten Menschen bergen.

Einen sehr hohen Stellenwert nimmt seit eh und

je die Aus- und Weiterbildung ein. So legten

der 1. Kommandant-Stellvertreter Markus Hurnaus

und unser Jugendbetreuer Daniel Schauer

das Funkleistungsabzeichen in Silber ab. Gleich

drei Kameraden, nämlich Lotsenkommandant

Matthias Harringer, Gruppenkommandant

Patrick Ganser und Atemschutzwart Maximilian

Höfler legten die Prüfung für das höchste

Leistungsabzeichen im Feuerwehrdienst – dem

Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold ab. Alle

drei Kameraden schafften die sogenannte

„Feuerwehrmatura“ mit Bravour. An dieser

Stelle nochmals herzliche Gratulation zu diesen

hervorragenden Leistungen. Ein weiteres Highlight

war die Teilnahme an zwei hochkarätigen

Ausbildungsveranstaltungen zum Thema technische

Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen.

2014 war das Jahr großer personeller Veränderungen.

Nach 14 Jahren als Feuerwehrkommandant

hat mein Vorgänger Josef Kandlbinder

diese Funktion beendet. Aber auch einige

andere Kameraden haben bei der Neuwahl des

Feuerwehrkommandos am 16. Mai ihre Funktionen

zurückgelegt. Dankenswerterweise haben sich bei

der Wahl wieder genügend motivierte und gut

ausgebildete Kameraden bereit erklärt, sich mit mir

gemeinsam der Herausforderung und Verantwortung

zu stellen, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt

Rohrbach in Zukunft zu führen.

Im feierlichen Rahmen eines „Ehrenabends“, einer

Veranstaltung die es in dieser Form auf Initiative

des neuen Feuerwehrkommandos in Rohrbach

erstmals gegeben hat, wurden die ausgeschiedenen

Funktionäre nochmals vor den Vorhang

geholt. „Die glorreichen 7“ Markus Kroiß, Günter

Fasching, Josef Degenhart, Thomas Gierlinger,

Hubert Springer sen., Karl Niedersüß und Josef

Kandlbinder wurden von der Stadtgemeinde und

der Feuerwehr Rohrbach gemeinsam geehrt. All

diesen Kameraden sage ich nochmals ein herzliches

Dankeschön für ihre langjährige Arbeit in der

FF Rohrbach.

Aber auch auf Gemeindeebene gab es große personelle

Rochaden. Unser Feuerwehrkamerad Josef

Hauer war 12 Jahre lang Bürgermeister der Stadtgemeinde

Rohrbach und hat im vergangenen

Herbst die Agenden des Bürgermeisters in jüngere

Hände gelegt. Bürgermeister außer Dienst und

Ehrenbürger Josef Hauer hat sehr, sehr viel für Rohrbach

und für die Feuerwehr Rohrbach geleistet. Als

Bürgermeister hatte er immer zwei offene Ohren,

wenn es um die Anliegen seiner Feuerwehr ging.

Ohne seinen Rückhalt hätten viele Projekte nie

verwirklicht werden können. Dafür nochmals aufrichtigen

Dank.

So wie mit Josef Hauer, gibt es auch mit unserem

neuen Bürgermeister Andreas Lindorfer ein ausgezeichnetes

Gesprächsklima. Bürgermeister Lindorfer

steht ebenfalls hinter der Feuerwehr Rohrbach

und schätzt unsere Arbeit. Ich wünsche Andreas

Lindorfer viel Erfolg für seine verantwortungsvolle

Arbeit und ersuche ihn auch zukünftig um die

bewährte konstruktive Zusammenarbeit.

Eine gelungene und sehr gut besuchte Veranstaltung

war unser Feuerwehrfrühschoppen. Ich sehe

die große Besucherzahl als Wertschätzung unserer

ehrenamtlichen Arbeit und danke für Ihr Kommen.

Bereits jetzt lade ich Sie zum „Vatertagsfrühschoppen“

am 14. Juni 2015 ins Feuerwehrhaus

ein.

Ein essentiell wichtiger Bestandteil einer Feuerwehr

ist in der heutigen Zeit die Jugendarbeit.

Unsere engagierten Jugendbetreuer Daniel

Schauer und Andreas Wolfmaier haben gemeinsam

mit unseren Jugendlichen wieder irrsinnig viel

Zeit investiert um an Bewerben, Wissenstests und

Erprobungen teilzunehmen. Wir alle sind sehr stolz

auf unsere aktive Jugendgruppe. Durch gute

Platzierungen bei Wettbewerben gab es einen

zusätzlichen Motivationsschub. Als Kommandant

bedanke ich mich bei jedem einzelnen unserer

Burschen, dass er sich die Feuerwehr als sein Hobby

ausgesucht hat.

Ohne guter zwischenmenschlicher Basis der Feuerwehrmitglieder

untereinander wären alle anderen

Aufgaben nur sehr schwer zu bewerkstelligen.

So gab es auch im letzten Jahr einige kameradschaftliche

Aktivitäten wie ein Stockturnier, einen

Kegelabend, einen Familienwandertag und den

alljährlichen Kameradschaftsausflug.

Traditionell besucht eine Abordnung des Kommandos

auch jene Kameraden ab 60 Jahren, die

einen halbrunden oder runden Geburtstag feiern.

Besonders hervorheben darf ich in diesem Zusammenhang

den 90. Geburtstag unserer Kameraden

Hermann Mühlsteiner und Johann Hollin.

Beiden Jubilaren konnten wir in beneidenswerter

geistiger Frische unsere Glückwünsche überbringen.

Beeindruckend war bei diesen Gratulationen

die tiefe Verbundenheit mit der Feuerwehr

und das ungebrochene Interesse an unseren

Aktivitäten.

Auch viele Investitionen gab es im abgelaufenen

Jahr. So wurden alle Mitglieder mit einer neuen,

zeitgemäßen Einsatzbekleidung ausgestattet. Aus

den Erlösen von Veranstaltungen, Haussammlungen

und Spenden, war es möglich zu dieser

Anschaffung ein Beitrag von ca. € 20.000 zu

2014

03

leisten. Eine weitere Anschaffung betraf eine

moderne Wärmebildkamera im Wert von €

5.600,- . Diese Kamera unterstützt das Auffinden

von Personen in verrauchten Räumen

oder von Wärmequellen in höchstem Maß.

2014 wurde auch die Grundlage für die Erneuerung

unseres 32 Jahre alten Löschfahrzeuges

gelegt. Der Gemeinderat hat den Grundsatzbeschluss

für die Ersatzbeschaffung in den nächsten

Jahren einstimmig beschlossen.

Herzlichen Dank allen Gönnern uns Sponsoren

unserer Feuerwehr. Ohne Ihre großzügige Spendenbereitschaft

wäre es nicht möglich derartige

Anschaffungen zu tätigen.

In Rohrbach ist eine ausgezeichnete Zusammenarbeit

von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei

gelebte Praxis. Dies erleichtert die Bewältigung

der anfallenden Einsätze ungemein. Den Verantwortlichen

der befreundeten Organisationen

und der Nachbarfeuerwehren sei dafür aufrichtig

gedankt. Ein besonderes Dankeschön gilt der

Stadtgemeinde Rohrbach mit Bürgermeister Andreas

Lindorfer und Amtsleiter Johann Ranninger

sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am

Stadtamt und im Bauhof. Es ist schön, dass die

Feuerwehr am Stadtamt Rohrbach als geleichberechtigter

Partner und nicht als Bittsteller behandelt

wird. Das ist nicht überall so und zeichnet

Rohrbach aus Sicht der Feuerwehr sicher aus.

Den größten Dank richte ich als Kommandant

aber an meine Kameradinnen und Kameraden.

Ohne ihre Bereitschaft zur jederzeitigen Einsatzleistung

und Weiterbildung gäbe es ganz einfach

kein funktionierendes Feuerwehrwesen in der

gewohnten Form. Dieser Dank gilt aber auch den

Familienangehörigen der Feuerwehrmitglieder

- denn unser „Hobby“ erfordert oft sehr viel Verständnis.

Sie sehen, geschätzte Leserinnen und Leser – fad

war IHREN Feuerwehrleuten auch 2014 keineswegs.

Ich wünsche Ihnen für 2015 alles Gute und verspreche

Ihnen, dass die Feuerwehr Rohrbach

auch im neuen Jahr verlässlich zur Stelle sein wird,

wenn unsere Hilfe benötigt wird.

Ihr Feuerwehrkommdandant

Martin Wakolbinger, Abschnittsbrandinspektor

E-Mail: kommandant@ff-rohrbach.at


Einsatzstatistik

von Markus Hurnaus - erster Kommandant-Stellvertreter

Bild: Umfangreiche Einsatzübung von Gruppenkommandant Patrick

Ganser und Stellvertreter Thomas Mayr zum Thema: Menschenrettung

nach Verkehrsunfall

JAHRESBERICHT

04

Die Feuerwehr Rohrbach musste im Jahr 2014 zu insgesamt 216 Einsätzen ausrücken. Im Feuerwehrverwaltungssystem

syBOS wird zwischen Nachbarschaftshilfen (auswärtige Einsätze unter

der Leitung der dort zuständigen Feuerwehr), Brandeinsätzen und technischen Einsätzen

unterschieden.

Nicht immer

heulen bei einer

Alarmierung die

Sirenen. Bei nicht

dringenden Angelegenheiten,

oder

wenn nicht die

gesamte Mannschaftsstärke

benötigt

wird, kommen

ergänzend

auch Pager- und

Handyalarmierung

(stiller Alarm)

zum Einsatz. Das

nebenstehende

Diagramm zeigt

die Einsatzzahlen

der letzten fünf

Jahre.

ZAHLEN | DATEN | FAKTEN | 2014

Einsatzdauer in Stunden (Zeitraum von Alarmierung bis Einsatzende) 492

Einsatzpersonal (Männer und Frauen im Einsatz) 823

Geleistete Einsatzstunden 1.349

Gefahrene Kilometer mit den Einsatzfahrzeugen 14.960

Verbrauchter Treibstoff in Liter 4.204

Stunden im Feuerwehrdienst gesamt (inkl. Ausbildung und Verwaltung) 14.875

TECHNISCHE EINSÄTZE

49x Hebe-, Berge- und Transportleistungen

47x Höhenarbeiten (Drehleiter/Kran)

39x Pumparbeiten

10x Lotsendienst

9x Auffangen und Binden von Flüssigkeiten

9x Wassertransport, -versorgung

6x Entfernen von Gefahren (Äste, Schnee)

5x Verkehrsunfall Aufräumarbeiten

5x Straßen- und Kanalreinigung

4x Entfernen von Insekten, Reptilien

3x Retten/Befreien von Menschen nach

Verkehrsunfall

2x Arbeiten nach Elementarereignissen

2x Entfernung von Bäumen

2x Freimachen von Verkehrswegen

2x Notstromversorgung

2x Personensuche

1x Fahrzeugbergung

1x Liftöffnung

1x Messarbeiten (Temperatur, Gas, ...)

1x Tierrettung

Sie finden topaktuelle Berichte über Einsätze,

Übungen und kameradschaftliche Veranstaltungen

auf unserer Homepage

ff-rohrbach.at

SCHNELL | PROFESSIONELL | FREIWILLIG

BRANDOBJEKTE

3x Gebäude bis zu zwei oberirdischen Geschossen

3x Nahrungs- und Genussmittelbetriebe

2x Bildungsgebäude

(Schulen, Kindergärten, Behörden ...)

2x Veranstaltungszentrum

2x sonstige Gewerbebetriebe

1x Handelsbetriebe, Verkaufshäuser

1x Holzbearbeitungsbetrieb

1x PKW

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen

Einblick in das Einsatzgeschehen des vergangenen

Jahres >>>

2014

05

1x Traktor

TÄTIGKEITEN IM

BRANDOBJEKT

4x Kontrollarbeiten mittels Wärmebildkamera

nach Brand

4x Brandsicherheitswache im Zuge von Veranstaltungen

3x Brandmeldealarm

2x Brand Gewerbebetrieb

2x Brandverdacht

1x Fahrzeugbrand (PKW, LKW, Traktor, ...)

Neuer Video-Beamer von der

Sparkasse Rohrbach

Im Feuerwehrhaus Rohrbach ist im dortigen Schulungsraum für Schulungs-

und Ausbildungszwecke ein Video-Beamer installiert. Nach

jahrelanger, intensiver Nutzung war das alte Gerät de facto nicht mehr

einsatztauglich. Ein neues Gerät mit guter Auflösung und entsprechender

Helligkeit wurde angekauft. Somit ist sichergestellt, dass Ausbildungen

und Lehrgänge weiterhin mit modernen technischen Mitteln

unterstützt werden können. Unser Ehrenkommandant Josef Kandlbinder

organisierte den Ankauf und Vorstandsdirektor Klaus Klopf der

Sparkasse Mühlviertel

West überreichte das

Gerät an die Feuerwehr.

Wir bedanken uns recht

herzlich für die Unterstützung.


Einsatzberichte

von Matthias Harringer - Lotsenkommandant

JAHRESBERICHT

06

Vollbrand in der Lackierbox

großer Sachschaden

2014

07

PKW am Gollnerberg verunfallt

Lenkerin ins LKH Rohrbach eingeliefert

24. Jänner um 09:59 Uhr

Aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse

kam ein Fahrzeug auf der Böhmerwaldstraße am

Gollnerberg von der Fahrbahn ab. Im angrenzenden

Waldgebiet kam das Fahrzeug seitlich

zum Liegen.

Bei der Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach

wurde von einer eingeklemmten Person ausgegangen,

weshalb zusätzlich die Feuerwehr

Haslach durch die Landeswarnzentrale alarmiert

wurde und ebenfalls zur Unfallstelle ausrückte.

Die Lenkerin konnte jedoch noch vor dem Eintreffen

der Feuerwehren aus dem Fahrzeug befreit

und vom Roten Kreuz versorgt werden.

Die Feuerwehr Haslach rückte daher nach dem

Eintreffen am Einsatzort wieder ein.

Die Feuerwehr Rohrbach erledigte die Aufräumarbeiten

nach dem Verkehrsunfall. Mit unserem

Kranfahrzeug wurde das Fahrzeug aufgerichtet

und von der Unfallstelle abtransportiert. Somit

konnte die Straße innerhalb kürzester Zeit wieder

freigegeben werden.

Die Lenkerin wurde in das Landeskrankenhaus

Rohrbach eingeliefert.

Tödlicher Verkehrsunfall

Person unter PKW

16. März um 04:40 Uhr

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am

16. März 2014 in den frühen Morgenstunden.

Um 04:40 Uhr wurden dazu auch die Feuerwehren

Rohrbach und Haslach alarmiert. Presseberichten

zufolge dürfte ein 52-jähriger Mann

auf der B38 gelegen sein. Das Fahrzeug einer

jungen Autolenkerin, welche von Haslach Richtung

Rohrbach unterwegs war, erfasste den

Mann trotz Vollbremsung.

Der Mann blieb unter dem Fahrzeug liegen

und deshalb musste durch die Feuerwehren

möglichst schnell ein Zugang zur Person für die

Rettungskräfte geschaffen werden.

Durch den Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes

wurde das Fahrzeug angehoben,

sodass die Person mittels Spineboard unter dem

Fahrzeug hervorgezogen werden konnte.

Durch die anderen anwesenden Einsatzkräfte

der Feuerwehren wurde die Unfallstelle abgesichert

und die Verkehrsregelung durchgeführt.

Leider kam für die Person unter dem Fahrzeug

jede Hilfe zu spät. Der anwesende Notarzt

konnte nur noch den Tod feststellen. Bei diesem

Einsatz waren wir mit dem Rüstlöschfahrzeug,

dem Tanklöschfahrzeug und 18 Kameraden vor

Ort.

Eine dunkle Rauchwolke zog am

2. Mai gegen 15:37 Uhr über das

Gelände eines Kfz-Betriebes,

welcher sich in der unmittelbaren

Nachbarschaft zum Feuerwehrhaus

befindet.

Die Rauchwolke am Himmel wurde

auch von den eintreffenden Kameraden

der Feuerwehr Rohrbach

wahrgenommen, sodass bei deren

Eintreffen im Feuerwehrhaus neuerlich

das Sirenenprogramm „Feuer“

zur Alarmierung weiterer Kameraden

ausgelöst wurde.

In der Zwischenzeit rückten die

ersten Fahrzeuge aus. Atemschutztrupps

rüsteten sich für den Innenangriff

und konnten sofort nach

Eintreffen beim Brandobjekt mit der

Brandbekämpfung beginnen. Der

im Innenangriff vorgedrungene Atemschutztrupp, hatte mit Flammen sowohl an der Decke, als

auch im Bodenbereich unter dem Gitterboden zu kämpfen, da die Lackierbox in Vollbrand stand.

Durch den Einsatz von Löschwasser mit Netzmittel konnte eine bessere Löschwirkung erreicht und

dadurch eine effektive Brandbekämpfung durchgeführt werden.

Im Zuge der Nachlöscharbeiten löste sich eine Leuchtstoffröhre von der Decke und durchschnitt

dabei einen Löschschlauch. Für den Atemschutztrupp bedeutete dies den sofortigen Rückzug und

Austausch des Schlauches. Die persönliche Schutzausrüstung schützt die Feuerwehrkameraden

vor Unfällen im Einsatz. Nicht auszudenken, was passieren hätte können, wenn die Leuchtstoffröhre

einen Feuerwehrmann ohne Helm treffen würde.

Mit der Drehleiter wurde die Brandbekämpfung von der Dachseite aus vorgenommen, um eine

weitere Brandausbreitung zu verhindern. Weitere Atemschutztrupps waren mit dem Ablöschen der

Filter- und Abluftanlage beschäftigt, was sich als sehr zeitintensiv herausstellte.

Durch die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehren der Alarmstufe 1, Rohrbach, Perwolfing und

Götzendorf konnte der Brand jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Atemschutzeinsatz in der Lackierbox der KFZ-Werkstätte

Martin Wakolbinger, Berthold Winkler, Thomas Pachner im Einsatz

(vlnr)


9. Mai um 12:06 Uhr

Geländewagen in Böschung gerutscht

Fahrzeuglenker verlässt unverletzt das Fahrzeug

JAHRESBERICHT

08

Die Feuerwehr Rohrbach

rückte mit dem Rüstlöschfahrzeug

und dem

Tanklöschfahrzeug zu einem

Verkehrsunfall mit eingeklemmter

Person aus. An der

Einsatzstelle konnte jedoch

rasch festgesstellt werden,

dass keine Person eingeklemmt

war. Aus unbekannter

Ursache kam ein Geländewagen

am Gollnerberg von

der Fahrbahn ab und blieb

teils in der Böschung, teils in

einem Bachbett seitlich liegen.

Der Fahrzeuglenker war beim

Eintreffen der Feuerwehr nicht

im Fahrzeug eingeklemmt und

wollte dieses so rasch als möglich

verlassen. Da keine Personenrettung

aus dem Fahrzeug

mittels hydraulischem

Rettungsgerät notwendig war,

4. September um 15:24 Uhr

konnte das Tanklöschfahrzeug

wieder einrücken. Zur

Fahrzeugbergung wurde das

Kranfahrzeug benötigt und

an die Unfallstelle beordert.

Um ein weiteres Abrutschen

des Fahrzeuges zu verhindern,

wurde der PKW mittls Seilwinde

des Rüstlöschfahrzeuges gesichert.

Die anwesende Notärztin

gab vor, das Fahrzeug

inklusive Lenker sanft aufzustellen.

Die beiden Maschinisten

des Rüstlöschfahrzeuges und

des Kranfahrzeuges stellten in

perfekter Zusammenarbeit den

verunfallten Geländewagen

auf. Der Unfalllenker konnte

anschließend das Fahrzeug

unverletzt verlassen. Zur Übergabe

an ein Abschleppunternehmen

wurde das Fahrzeug

noch auf die Straße gezogen.

Strohballen auf der B127

Bauhof unterstützt Feuerwehr

Strohballen auf der B127

waren ausschlaggebend

für die Alarmierung der

Feuerwehr Rohrbach. Die

Alarmierung zu kleinen technischen

Einsätzen erfolgt seit

einigen Jahren bei der Feuerwehr

Rohrbach über Personalrufempfänger

und Telefonanruf.

Das heißt bei derartigen

Einsätzen heulen nicht die

drei, im Gemeindegebiet von

Rohrbach und Berg installierten

Sirenen, sondern die Feuerwehrmitglieder

werden still

über die vorliegende Alarmierung

informiert.

Ein LKW hatte im Bereich des

Shell-Kreisverkehrs Strohballen

verloren, welche teilweise die

Straße blockierten. Zur Bergung

der Strohballen rückten

das Rüstlöschfahrzeug und das

Kranfahrzeug aus.

In Absprache mit dem LKW-

Lenker und der Polizei wurde

beschlossen die Strohballen

wieder auf den LKW zu verladen.

Diese Tätigkeit wäre

mit dem am Einsatzort anwesenden

Kranfahrzeug sehr

zeitintensiv gewesen. Die

Strohballen hätten erst auf das

Kranfahrzeug und anschließend

auf den LKW verladen

werden müssen. Dazu wäre

jeder Strohballen mittels Anschlagmittel

am Kran zu befestigen

gewesen.

Seitens des ebenfalls ausgerückten

Bauhofmitarbeiters

und Feuerwehrkamerad wurde

vorgeschlagen, die Verladetätigkeit

mit dem Radlader

der Stadtgemeinde Rohrbach

durchzuführen. Somit konnte

die Verkehrsbeeinträchtigung

wesentlich verkürzt werden.

Der LKW-Lenker sicherte im Anschluss

die Ladung. Die Feuerwehrmänner

entfernten das restliche Stroh von der

Straße. Die gute Zusammenarbeit

zwischen Bauhofleitung bzw. Bauhofmitarbeitern

und Feuerwehr hat

zum raschen Einsatzerfolg wesentlich

beigetragen!

Großeinsatz

PKW rammt Linienbus mit Schülern

und weiteren PKW

Auf der Böhmerwald-Landesstraße

B38 ereignete sich am 24.

Oktober ein schwerer Verkehrsunfall

zwischen einem Linienbus und

einem ungarischen PKW. Laut Angaben

des ORF dürfte der ungarische

Lenker vermutlich eingeschlafen und

in der Folge mit dem Linienbus kollidiert

sein. Durch die Wucht des Aufpralls

dürfte der PKW ein hinter dem

Bus nachkommendes Fahrzeug noch

gestreift haben.

Die laut Alarmierungsmeldung eingeklemmte

Person konnte bereits durch

die Mitarbeiter des Roten Kreuzes aus

dem Fahrzeug befreit werden. Die

verletzten Personen wurden von den

anwesenden Ärzten und Sanitätern

versorgt.

Für die Feuerwehren Rohrbach und

Oepping war es die Aufgabe die Unfallstelle

abzusichern und den Verkehr

in Zusammenarbeit mit der Polizei zu

regeln. Nachdem die Unfallaufnahmen

durch die Polizei, welche durch

den Polizeihubschrauber unterstützt

wurden, abgeschlossen waren, konnten

die Unfallfahrzeuge geborgen,

auslaufende Betriebsmittel gebunden

und die Unfallstelle gesäubert werden.

Die Einsatzkräfte waren durch diesen

Einsatz für 2 ¼ Stunden gebunden.

2014

09


PKW gegen Bäume und Kapelle

Fahrzeuglenker durch „Tunneln“ befreit

Bei der Alarmierung am

Vormittag des 30. Oktober

konnten einige Kameraden

die Einsatzadresse nicht

glauben, wurde die Feuerwehren

Rohrbach und Haslach

doch zu einem Verkehrsunfall

mit eingeklemmter Person

in die Stifterstraße alarmiert.

Verkehrsunfälle im Ortsgebiet

enden meist mit Blechschaden.

Aufgrund der fortschrittlichen

Autotechnologien sind eingeklemmte

Personen bei den Geschwindigkeiten

eher unüblich.

Nach Anfrage über Funk an die

Landeswarnzentrale wurde der

Einsatzort jedoch bestätigt. Ein

mit zwei Personen besetztes Fahrzeug kollidierte mit mehreren jungen Obstbäumen und blieb danach

neben einem Holzstoß vor einer Kapelle stehen. Die Beifahrerin konnte beim Eintreffen der Feuerwehren

bereits vom Roten Kreuz aus dem Fahrzeug befreit werden. Aufgrund der unglücklichen Lage des

Fahrzeuges neben einem Holzstoß war kein direkter Zugang über die Fahrertür zum zweiten Unfallopfer

möglich. Die Feuerwehrkameraden entfernten den Holzstoß und spreizten die Fahrertür auf, um

einen direkten Zugang zum Patienten zu erhalten. Eine Rettung über die Fahrertür wurde jedoch in

Absprache mit dem Notarztteam ausgeschlossen, da die Person möglichst schonend und achsengerecht

gerettet werden sollte. So verblieb lediglich die Rettung über das Heck. Die Rettung über

das Heck ist eine recht schnelle Möglichkeit, einen Patienten achsengerecht aus einem Fahrzeug zu

befreien, weil dabei gezielt alle verstärkten und gefährlichen Stellen an der Karosserie umgangen

werden. Das kann vor allem bei neuen Fahrzeugen viel Zeit einsparen, die dem Patienten zu Gute

kommt. Zur Verbesserung des Rettungsweges wurde neben der Entfernung des Kofferraumdeckels

und der Hutablage die Öffnung auch in Richtung Dach, vergleichbar mit einer Fischdose, nach vorne

vergrößert. Dadurch wurde genügend Platz geschaffen, um die Person mittels Spineboard aus dem

Fahrzeug zu befreien und den Rettungskräften übergeben zu können.

Schließend wurde der verunfallte PKW mittels Kran geborgen und einem Abschleppunternehmen

übergeben, sowie die Unfallstelle gesäubert.

JAHRESBERICHT

10

LKW-Zug kollidiert frontal mit PKW

Lenker massiv eingeklemmt

Ein eher unspektakuläres Einsatzstichwort

„Verkehrsunfall Aufräumarbeiten“

entwickelte sich

am 16. Dezember zu einer fordernsten

Aufgabe für die Feuerwehren

Rohrbach, Perwolfing, Oepping und

Schlägl.

Durch die Landeswarnzentrale

wurde die Feuerwehr Rohrbach zur

Unterstützung der Feuerwehr Perwolfing

zu Aufräumarbeiten nach

einem Verkehrsunfall alarmiert. Die

Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach

erfolgte aufgrund des, in der

Feuerwehr Rohrbach vorhandenen

Kranfahrzeuges, welches bei der

Bergung des LKWs eventuell von

Nutzen hätte sein können. Aufgrund

der Annahme, dass lediglich Aufräumarbeiten

durchzuführen sind, rückte

das Kranfahrzeug und das Rüstlöschfahrzeug

nahezu zeitgleich zum

Einsatzort aus, weitere Einsatzkräfte

verblieben noch im Feuerwehrhaus.

Bei der Anfahrt wurde jedoch von

der Landeswarnzentrale über Funk

mitgeteilt, dass vermutlich eine

Person noch eingeklemmt sei. Daher

rückten auch die im Feuerwehrhaus

anwesenden Kameraden mit dem

Tanklöschfahrzeug aus, in welchem

ein weiteres hydraulisches Rettungsgerät

und eine Rettungsplattform

gelagert sind.

Dem Fahrzeugkommandant des ersteintreffenden

Kranfahrzeuges wurde

durch den Einsatzleiter der Feuerwehr

Perwolfing mitgeteilt, dass eine

Person im verunfallten PKW eingeklemmt

ist. Diese Information wurde

unverzüglich den Kameraden im

Rüst-Löschfahrzeugs mitgeteilt, wo in

der Folge innerhalb der Mannschaft

bereits die verschiedenen Aufgaben

eingeteilt wurden. Neben der Personenrettung

mittels Spreizer, Schere

und hydraulischem Rettungszylinder,

musste auch der Brandschutz errichtet

und ein Geräteablageplatz

aufgebaut werden.

Durch den Notarzt wurde eine sogenannte

„Crash-Rettung“ gefordert,

wobei der Lenker möglichst rasch

aus dem Fahrzeug befreit werden

soll.

In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

Oepping, welche ebenfalls

über ein hydraulisches Rettungsgerät

verfügt, wurde die Personenrettung

begonnen und das Dach

entfernt. Eine Öffnung der Fahrertür

war aufgrund der Lage des Pkws

nicht möglich. Erst nachdem das

Dach entfernt war, wurde die massive

Einklemmung des Lenkers im Fußbereich

ersichtlich. Mit drei hydraulischen

Rettungszylindern und dem

Einsatz des hydraulischen Spreizers

konnte die eingeklemmte Person

befreit werden. Unter Anleitung des

Notarztpersonals wurde der Verletzte

mittels Spineboard aus dem

Fahrzeug gerettet und dem Roten

Kreuz übergeben.

Für unsere Feuerwehrkameraden

war dieser Einsatz sicherlich eine Herausforderung,

die nur aufgrund der

laufenden Übungs- und Schulungstätigkeit

im erfolgten Umfang gemeistert

werden konnte. Im Nachhinein

stellte sich heraus, dass einige

Kameraden die eingeklemmte Person

persönlich kennen und dadurch

auch die psychische Belastung nicht

zu unterschätzen war.

2014

11


JAHRESBERICHT

2014

Geehrte und Ehrengäste (vlnr): Bürgermeister Josef Hauer, Martin Wakolbinger, Josef Degenhart, Günter Fasching, Karl Niedersüß, Josef Kandlbinder,

Hubert Springer, Ehren-Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Nößlböck, Abschnitts-Feuerwehrkommandant Josef Öller, Thomas Gierlinger, Landesfeuerwehr-

Inspektor Alois Affenzeller, Markus Kroiß, Landesfeuerwehrkommandant Wolfgang Kronsteiner, Bezirks-Feuerwehrkommandant Josef Bröderbauer, Ehren-

Landesbranddirektor Friedrich Hauer, Ehren-Abschnittskommandant Johann Grünzweil

Die Stadtgemeinde und die Feuerwehr luden alle Mitglieder und zahlreiche Ehrengäste im Juli 2014 in

das Rohrbacher Centro ein. „Ehrenabend“ war auf der Leinwand zu lesen - der Erste in dieser Form in

Rohrbach. Die Arnreiter Musikgruppe „No Hoiz“ spielte auf, Bürgermeister Josef Hauer, Feuerwehrkommandant

Martin Wakolbinger, Ehren-Landesbranddirektor Friedrich Hauer und Landes-Feuerwehrkommandant

Wolfgang Kronsteiner führten durch den Abend. Sieben Kameraden galt es, vor den Vorhang zu holen.

Die Rohrbacher Feuerwehr, der Österreichische Bundesfeuerwehrverband, der Kreisfeuerwehrverband Passau

und die Stadtgemeinde Rohrbach sprachen Ehrungen und Würdigungen aus. Alle sieben Kameraden haben in den

letzten Jahren und Jahrzehnten ihre Dienste in Führungsaufgaben der Rohrbacher Feuerwehr geleistet. Anlässlich

der Kommando-Neuwahl haben sie ihre Funktionen teilweise zurückgelegt. Sie alle bleiben aber weiterhin der Feuerwehr,

teilweise auch wieder in Funktionen, erhalten. Ein Abend, an dem in würdiger Form ganz einfach „DANKE“

gesagt wurde.

Lotsenkommandant Markus Kroiß

Zugskommandant Josef Degenhart

Gruppenkommandant-Stv Karl Niedersüß

Kommandant Josef Kandlbinder

Kassier Thomas Gierlinger

Fuhrparkverantwortlicher Günter Fasching

Gruppenkommandant Hubert Springer sen.

Markus Kroiß: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk

Thomas Gierlinger: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk

Josef Degenhart: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk

Günter Fasching: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk

Karl Niedersüß: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk,

goldene Ehrennadel der Stadtgemeinde Rohrbach

Hubert Springer sen.: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk,

Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes

II. Stufe

Josef Kandlbinder: Ehrenurkunde und Ehrengeschenk,

Fahnenbild der Feuerwehrfahne, Oberösterreichisches

Feuerwehrverdienstkreuz II. Stufe, Ehrenmedaille des

Kreisfeuerwehrverbandes Passau in Silber, goldener

Ehrenring der Stadtgemeinde Rohrbach


Mannschaft

von Markus Hurnaus - erster Kommandant-Stellvertreter

Kommandoneuwahlen

von David Höllwirth - Schriftführer

JAHRESBERICHT

14

2014

15

Vollversammlung über das Jahr 2013 im März 2014 im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach (vlnr): Thomas Mayr, Martin Wakolbinger, Josef Kandlbinder,

Günter Fasching, Thomas Gierlinger, Ewald Schwentner, Lukas Fuchs, Alexander Kainberger, Lukas Stallinger, Marcel Stallinger, Bezirkskommandant

Josef Bröderbauer, Bürgermeister Josef Hauer, Bürgermeister Josef Pernsteiner

Mannschaftsstand Jahresende 2014

Jugend (ab 10 bis 16 Jahre) 7 Mitglieder

Aktive (ab 16 bis 65 Jahre)

Einsatzberechtigt

Reservisten (ab 65 Jahre)

Beurlaubt

Gesamt

71 Mitglieder

6 Mitglieder

16 Mitglieder

1 Mitglied

101 Mitglieder

Wir sind auch auf facebook

facebook.com/FeuerwehrRohrbach

Mannschaftsveränderungen 2014

Eintritte Jugend: Matthias Neumüller,

Simon Peherstorfer, Christoph Stallinger

Überstellungen in den Aktivstand: Kai Höller,

Michael Lindorfer, Manuel Siegl, Domink Thaller

Zugang von anderer Feuerwehr: Stefanie Pachner

Eintritt Aktivstand: Lisa Harringer

Neue Einsatzberechtigte: Johannes Stallinger,

Thomas Stimmeder

Abgang zu anderer Feuerwehr: Markus Baumann,

Lukas Eder

Austritt Jugend: Felix Keinberger

Austritte Aktivstand: Günter Leitenmüller,

Stefanie Pachner

Absolvierte Lehrgänge (Lg) an der OÖ. Landesfeuerwehrschule

Patrick Ganser Drehleitermaschinisten-Lg, Rhetorik-Seminar

Matthias Harringer Lg für Brandmeldeanlagen, Brandschutzbeauftragten-Lg, Gefährliche-Stoffe-

Lg, Einsatzleiter-Lg

Alexander Höfler Atemschutz-Lg, Maschinisten-Grundausbildung, Atemluftfüllstationen-Lg,

Gruppenkommandanten-Lg

Maximilian Höfler Technischer Lg II, Zugksommandanten-Lg

David Höllwirth Flughelfer-Weiterbildung (2x)

Markus Hurnaus Kommandanten-Weiterbildungs-Lg, Führungsseminar des ÖBFV, Rhetorik-

Seminar des ÖBFV, Seminar für Ausbildung, Flughelfer-Weiterbildung, Teles

kopmastbühnenmaschinisten-Lg, Einsatzleiter-Lg

Josef Kandlbinder Kommandanten-Weiterbildungs-Lg, Lg für Hauptbewerter THL (2x), Feuerwehr-

Geschichte-Lg

Stefan Leitner I Gruppenkommandanten-Lg

Roland Manzenreiter Schrift- und Kassenführer-Lg

Mario Märzinger Gruppenkommandanten-Lg, Atemluftfüllstationen-Lg

Christoph Nigl Kommandanten-Lg, Rhetorik-Seminar

Thomas Pachner Flughelfer-Weiterbildung

Franz Rauscher Drehleitermaschinisten-Lg

Daniel Schauer Lg für TLF-Besatzung

Stefan Schöbinger Vollschutzträger-Lg, Lg für Waldbrandbekämpfung mit Hubschrauber-Unterstützung

Hubert Springer jun Lg für Lehrgangsleiter Grundlehrgang, DIGIKAT-Schulung

Martin Wakolbinger Kommandanten-Weiterbildungs-Lg, Vorbeugender Brandschutz II, Basisausbildung

Katastrophenschutz

Berthold Winkler Warn- und Messgeräte-Lg

Anderas Wolfmaier Technischer Lg I

Josef Wolfmaier Lg für Brandmeldeanlagen

Amtsübergabe in der Feuerwehr Rohrbach: Martin Wakolbinger (links) ist der neue Rohrbacher Feuerwehrkommndant,

Josef Kandlbinder war 14 Jahre Kommandant, er wurde zum „Ehren-Abschnittsbrandinspektor“ ernannt.

Am 16. Mai wurde nach langer Vorbereitungszeit ein neues Kommando von den Mitgliedern der

Feuerwehr Rohrbach gewählt. Josef Kandlbinder gab nach 14-jähriger Amtszeit und 21-jähriger Kommandotätigkeit

sein Amt in jüngere Hände. Der 39-jährige Polizeibeamte Martin Wakolbinger wurde

zum neuen Kommandanten gewählt. Vier weitere Wahlgänge mit folgendem Ergebnis folgten:

1. Stellvertreter des Kommandanten: Markus Hurnaus, 2. Stellvertreter des Kommandanten: Christoph

Nigl, Schriftführer: David Höllwirth und Kassenführer: Roland Manzenreiter. Der Gerätewart Klaus

Magauer verblieb in seiner Funktion. Als Zugskommandant wude Thomas Pachner und als Lotsenkommandant

Matthias Harringer bestellt.

Abschnittsbrandinspektor

Martin Wakolbinger

Brandinspektor

Matthias Harringer

Feuerwehrkommando 2014

Hauptbrandinspektor

Markus Hurnaus

Amtswalter

Klaus Magauer

Oberbrandinspektor

Christoph Nigl

Amtswalter

Roland Manzenreiter

Brandinspektor

Thomas Pachner

Amtswalter

David Höllwirth


Ausbildung

von Thomas Pachner - Zugskommandant

JAHRESBERICHT

16

2013

17

2014

17

Zwei „alte Hasen“ mit Hochdruck-Strahlrohr bei der Frühjahrsübung: Günter Fasching (links), seit 25 Jahren und Rainer Peherstorfer, seit

27 Jahren aktive Mitglieder in unserer Feuerwehr

Um für das große Einsatzspektrum der Feuerwehr gerüstet zu sein, stehen jedes Jahr eine Vielzahl

an Übungen und Ausbildungen am Plan. Angefangen von technischer Hilfeleistung, Brandeinsätzen,

Retten aus Höhen oder der Umgang mit gefährlichen Stoffen bis hin zu Forstunfällen

- alles war am Übungsplan des vergangenen Jahres zu finden. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Frühjahrsübung

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit einer

eingeklemmten Person. Weiters stellte sich heraus,

dass bei einem weiteren Fahrzeug ein Gefahrenstoff,

der sich im Kofferraum des Fahrzeuges

befand, austrat. Der Einsatz wurde auf diese zwei

Teile aufgesplittet und so wurden parallel beide

Einsatzszenarien mit gutem Erfolg abgearbeitet.

Herbstübung

Als Herbstübung wurde in diesem Jahr wieder

einmal ein Klassiker herangezogen. Der Alarmtext

lautete: „Brand landwirtschaftliches Anwesen“.

Bewusst wurde die Übung am Abend

abgehalten, um den Einsatzleiter noch ein

bisschen mehr zu fordern. Erste Maßnahme

war, einen Innenangriff zu starten. Nach dem

Öffnen der Tür wurde mittels pyrotechnischer

Materialien eine Rauchgasdurchzündung

simuliert. Bei weiterer Erkundung wurde eine

vermisste Person im stillgelegten Silo gefunden.

Die Person wurde mittels Flaschenzugset durch

die Höhensicherungsgruppe gerettet.

Hot Fire Training

Als ein fixer Bestandteil unserer Ausbildung gilt das

Hot Fire Training im eigenen Brandcontainer. Hier

ist es uns möglich unter möglichst realen Bedingungen

unsere Atemschutzträger

auf den Ernstfall vorzubereiten.

Das richtige Vorgehen im Innenraum,

den Brand effektiv bekämpfen

ohne viel Wasserschaden

anzurichten oder das Lesen des

Brandrauchs sind nur ein kleiner

Auszug dessen, was sonst noch

alles geübt wird.

Neue Wärmebildkamera angeschafft

Kommandant Martin Wakolbinger, Prokurist der Raiba Thomas Gierlinger und Atemschutzwart Maximilian Höfler

Die Feuerwehr Rohrbach konnte im vergangenen Jahr ein

weiteres wichtiges Gerät anschaffen, eine Wärmebildkamerader

UCF 7000 der Firma DRÄGER. Der Einsatzbereich

einer Wärmebildkamera ist vielseitig: Auffinden von

versteckten Glutnestern, Personensuche in Räumen mit

Sichtbehinderung (z.B. Rauch), Sicherstellung eines Löscherfolges,

Ausfindigmachen von Restwärme. Die Raiffeisenbank

Rohrbach unterstützte den Ankauf mit einem finanziellen Beitrag von EUR 800,00. Dass

die Wärmebildkamera ein sehr sinnvolles Feuerwehr-Einsatzgerät ist, sehen Sie im Bericht:

Wärmebildkameraeinsätze im Bezirk

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“

Bei Brandeinsätzen im Bezirk

Rohrbach wird die Feuerwehr

Rohrbach manchmal zur

Unterstützung der örtlichen

Feuerwehren mit der Wärmebildkamera

alarmiert.

So auch bei einem Brandeinsatz

in Köckendorf am 25.

März, wo im Bereich eines Saunaofens

ein Brand ausgebrochen

sein dürfte. Zwei Kameraden

der Feuerwehr Rohrbach rückten nach

stiller Alarmierung mittels Pager mit dem

Kommandofahrzeug 2 und der Wärmebildkamera

zum Brandobjekt aus und überprüften die Brandstelle

auf weitere mögliche Glutnester.

Auch bei einem Brandeinsatz am 17. April in Aigen wurde die FF

Rohrbach zu Hilfe gerufen. In den Nachmittagsstunden kam es

zu einem Brandausbruch in einen Objekt auf der Rückseite des

Marktplatzes.

Bei beiden Einsätzen konnten nach gründlicher Begutachtung

der Brandräume keine auffälligen Temperaturen, welche auf

restliche Glutnester hingedeutet hätten, festgestellt werden.

Zusammengefasst kann zu beiden Einsätzen berichtet werden,

dass die örtlichen Feuerwehren ganze Arbeit geleistet haben

und eine wirkungsvolle Brandbekämpfung durchgeführt wurde.

Die Rohrbacher Firma ETECH

rüstete unseren Mannschaftsraum

auf. Eine neue Kaffeemaschine

leistet bereits ihren guten

Dienst. Martin Wakolbinger

konnte von Fachhandelsleiter

Franz Pühringer das neue Elektrogerät

übernehmen. Wir bedanken

uns recht herzlich.


TRT - Unfallrettung

von Thomas Pachner - Zugskommandant

JAHRESBERICHT

18

Der 12-Stunden-Jugend-Action-Day 2014 - der Unfall-PKW wurde „besiegt“

(vor dem PKW vlnr): Daniel Schauer, Michael Lindorfer, Dominik

Thaller, Kai Höller, Mathias Neumüller, Klaus Magauer

mittig: Christoph Stallinger, Simon Peherstorfer, Paul Lindorfer,

Stephan Madlmayr

hinten: Stefan Gabriel, Jakob Magauer, Thomas Pachner, Lukas Fuchs

Die Jugendgruppe der Feuerwehr Rohrbach

zählt mit Ablauf des Jahres 7 Mitglieder.

Vier Jungfeuerwehrmänner wurden in

den Aktivstand überstellt. Unser Jugendbetreuer

Daniel Schauer wird in der wertvollen Arbeit von

zwei neuen Jugendhelfern unterstützt. Michael

Lindorfer und Andreas Wolfmaier konnten für die

Jugendarbeit gewonnen werden.

Neuzugänge

Übertritt

Aktivstand

Mathias Neumüller, Simon

Peherstorfer, Christoph Stallinger

Dominik Thaller, Michael

Lindorfer, Kai Höller, Manuel Siegl

Strahlrohrtraining mit Jugendbetreuer Daniel Schauer

Jung | Engagiert | Mutig

von Daniel Schauer - Jugendbetreuer

PKW-Brand beim Jugendaction-Day Die Jugendgruppe löschte

unter Anleitung den Brand

Viele Aktivitäten stehen bei der Feuerwehrjugend

auf dem Programm, wie z.B. die Teilnahme

an den Wettbewerben. In Haslach wurde ein

Jugendlager mit tollem Programm abgehalten.

Spaß und Sport kommt in der Jugendgruppe

sicher nicht zu kurz. Außerdem werden die Jugendlichen

auch auf den Einsatzdienst in der

Feuerwehr vorbereitet. Ein 12-Stunden-Jugend-

Action-Day stand heuer auf dem Programm. Ein

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Peson, ein PKW

in Vollbrand, Höhenrettung einer Person und vieles

mehr stand am Tagesprogramm.

Wissenstest SILBER

Wissenstest GOLD

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen

BRONZE

Feuerwehrjugendleistungsabzeichen

GOLD

Neue Funktionsbekleidung für Atemschutzausbilder

Stefan Gabriel

Paul Lindorfer

Stephan Madlmayr

Kai Höller

Simon Peherstorfer

Christoph Stallinger

Lukas Fuchs

Lukas Stallinger

Marcel Stallinger

Unsere Atemschutzausbilder, welche die Ausbildung im Realbrandcontainer leiten, erhielten

für ihre schweißtreibende

Arbeit eine entsprechende

Funktionsbekleidung. Die

Gefahr eines Hitzestaus wird

dadurch vermindert. Wir bedanken uns beim

Geschäftsführer des Cafe Treffpunkt Günter

Schaubschläger und der Generali-Versicherung

mit Jürgen Atzmüller sehr herzlich.

In diesem Jahr dürfen wir Ihnen das „TRT Rohrbach“ vorstellen.

Das TRT (=Technical Rescue Team) Rohrbach gibt es

mittlerweile bereits vier Jahre, wobei die Teammitglieder

jedes Jahr gewechselt haben. Ein Technical

Rescue Team besteht aus sechs Mitgliedern, die einen

Übungseinsatz (=Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person)

in der Maximalzeit von 20 Minuten abarbeiten. Das heißt,

die eingeklemmte Person muss innerhalb dieser Zeit aus dem

PKW gerettet werden. Ein internationales Schiedsrichterteam

bewertet die Arbeit des Teams. So wie die Schiedsrichter, nehmen

an den Bewerben auch internationale Teams teil. Österreich,

Deutschland, Schweiz, Spanien und England stehen auf den Teilnehmerlisten.

Bewertet wird die Führung der Mannschaft, die technische

Rettung und die Versorgung des Patienten.

Das Team besteht aus folgenden Mitgliedern mit folgenden Aufgaben:

Incident Commander (Einsatzleiter)

Neben der Ersterkundung und Entwicklung der

Rettungspläne, gehört auch die Führung der

Mannschaft zu seinen Aufgaben. Weiters muss

der IC die Kommunikation zum Medic überwachen

und seine Tätigkeiten sicherstellen.

Medic (Innerer Retter)

Der Medic ist zuständig für die Betreuung des

Verunfallten. Die Vitalparameter des Verletzten

werden ständig überwacht und das Verletzungsmuster

festgestellt, um eine möglichst patientenschonende

Rettung durchzuführen.

Tool (Werkzeugtrupp)

Die Tools sind ein 2-Personen-Team, dessen Aufgabe

es ist, das Fahrzeug adäquat zu stabilisieren

und die Befreiungsöffnung herzustellen.

Safety (Sicherungstrupp)

Die Safeties sind ebenfalls ein Team aus 2 Personen.

Wie der Name schon sagt, sind sie für die

Stabilisierung des Fahrzeuges und der anderen

Gegenstände zuständig. Es wird auch mehrmals

während der Arbeiten die Stabilisierung des Fahrzeugs

überprüft, was auch in deren Aufgabengebiet

fällt. Sie unterstützen weiters auch die Tools.

2014

19

Training des TRT in Rohrbach: IC Hubert Springer bildet das Team

aus. Andreas Wolfmaier mit Schere, Markus Hurnaus betreut den

Verletzten. Das TRT Rohrbach hat heuer an den TRT-Tagen in Ybbs

an der Donau erfolgreich teilgenommen.

Wir sind für Sie erreichbar

24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr

Für alle dringenden Einsätze wählen Sie den

Feuerwehrnotruf 122

Ist ihr Anliegen nicht dringend, wählen Sie unseren

neuen Feuerwehr-Journaldienst

0664 / 5170708

Die diensthabende Führungskraft veranlasst alle

weiteren notwendigen Maßnahmen.


Grundausbildung

von Christoph Nigl - zweiter Kommandant-Stellvertreter

JAHRESBERICHT

20

Manuel Siegl

17 Jahre

Karosseriebautechniker

Mitglied seit 2010

Lukas Stallinger

17 Jahre

Lehrling

Mitglied seit 2008

2014

21

Mit der Grundausbildung in der eigenen

Feuerwehr, der sogenannten Truppmannausbildung

wird jedes Feuerwehrmitglied

als erstes in ihrer/seiner Aktivlaufbahn konfrontiert.

Ziel dieser 70 Stunden beinhaltenden Feuerwehrausbildung

und einem 16 Stunden Erste

Hilfe Kurs ist es, dass die Teilnehmer „fit“ für die

herausfordernde und interessante Arbeit in der

Feuerwehr gemacht werden. Nach einer positiv

absolvierten Abschlussübung sind die Teilnehmer

berechtigt den Grundlehrgang, der wiederum

Voraussetzung für alle anderen Lehrgänge in der

Landesfeuerwehrschule ist, auf Bezirksebene zu

absolvieren.

Heuer stellen sich in unserer Wehr zum ersten Mal

gleich acht Teilnehmer dieser Ausbildung. Sieben

davon kommen aus unserer Jugendgruppe, eine

Quereinsteigerin (siehe Vorstellung) ist schon auf

dem besten Weg, Feuerwehrfrau zu werden.

Erfreulicher Weise haben wir eine solch hohe Teilnehmerzahl

- die Ausbildung wir an acht Samstagen

jeweils von 08:00-16:00 Uhr inkl. Mittagspause

im Feuerwehrhaus durchgeführt.

Folgende Themenblöcke umfasst die Grundausbildung:

Organisation in der eigenen Feuerwehr,

Vorbereitungsarbeiten beim Grundlehrgang in Rohrbach:

Alexander Höfler ist verantwortlich für den Brandschutz bei der Station:

„Richtiger Umgang mit Kleinlöschgeräten (=praktische Übung

mit Feuerlöschern)“

Bekleidung, Fahrzeuge, Geräte, Nachrichtendienst,

Brand und Löschlehre, den technischen

Einsatz, Gefahrenlehre und die taktischen Einheiten

der Feuerwehr.

Für eine reibungslose Ausbildung ist es natürlich

notwendig, dass die Teilnehmer pünktlich und

diszipliniert an den Schulungssamstagen teilnehmen.

Dies funktioniert sehr gut. 15 verschiedene

Kameraden unserer Feuerwehr stellen sich als

Ausbilder zur Verfügung, ohne sie wäre eine attraktive

Ausbildung in dieser Form nicht möglich.

Natürlich darf bei so einer zeitintensiven Ausbildung

auch die Kameradschaft nicht zu kurz

kommen. Bei jedem Zusammentreffen wird seitens

der Feuerwehr zu einem gemeinsamen Mittagessen

im Cafe Treffpunkt eingeladen. Günter

Schaubschläger und seine Frau Bettina sorgen

dabei für eine hervorragende Bewirtung und natürlich

- schmackhaftes und gesundes Essen.

Falls du dir jetzt denkst, das wäre genau die

Herausforderung und Ausbildung, die ich schon

immer gesucht habe, dann melde dich doch

einfach bei uns!

E-Mail: kommandant@ff-rohrbach.at

Tel: 0664 / 4246320 (Martin Wakolbinger)

Marcel Stallinger

17 Jahre

Lehrling

Mitglied seit 2007

Erreichte Leistungsabzeichen 2014

Feuerwehrleistungsabzeichen BRONZE

Lukas Fuchs, Lukas Stallinger

Funkleistungsabzeichen SILBER

Markus Hurnaus, Daniel Schauer

Atemschutzleistungsprüfung SILBER

Matthias Harringer

Feuerwehrleistungsabzeichen GOLD

Patrick Ganser, Matthias Harringer,

Maximilian Höfler

Kameradschaft der reiferen Herren

Neuer Schwung in der Kameradschaftsgruppe!

Neo-Gruppenkommandant Josef Kandlbinder

fädelte einen Deal mit der Firma Abseits Fashion

ein: neue T-Shirts für eine höchst aktive und wertvolle

Gruppe in unserer Feuerwehr.

Dominik Thaller

16 Jahre

Bodenleger

Mitglied seit 2010

Drei neue Goldene aus Rohrbach

Die Teilnehmer aus dem Bezirk Rohrbach.

Der schwierigen Prüfung um das höchste in

der Feuerwehr zu erreichende Leistungsabzeichen,

das FLA Gold (=auch die Feuerwehrmatura

genannt) stellten sich Matthias Harringer,

Patrick Ganser und Maximilian Höfler mit

Bravour. Unser Lotsenkommandant Matthias

Harringer schaffte es sogar auf Platz 10 unter

196 Teilnehmern - und war damit Bezirkssieger,

das heißt: der Beste aus dem Bezirk Rohrbach.

Wir gratulieren allen Drei recht herzlich!

Lukas Fuchs

17 Jahre

Lehrling

Mitglied seit 2010

Lisa Harringer

22 Jahre

Kinder- und Kleinstkinderpädagogin

Mitglied seit 2014

Kai Höller

16 Jahre

Schüler

Mitglied seit 2012

Michael Lindorfer

17 Jahre

Schüler

Mitglied seit 2011

Kameradschaft der reiferen Herren (Kameradschaftsgruppe) vlnr: Ewald Schwentner, Friedrich Hauer, Karl Lehner, Josef Hauer, Walter

Stalliner, Karl Niedersüß, Franz Krenn, Josef Kandlbinder, Rupert Wakolbinger, Geschäftsführer Abseits Fashion Herbert Höller, Karl

Zippusch, Franz Neumüller, Karl Degenhart, Hermann Kobler, Hubert Springer, Hermann Vierlinger, Anton Stöbich


Herzliche Gratulation

JAHRESBERICHT

22

Im Jahr 2014 feierten die Kameraden Hermann Kobler,

Rupert Wakolbinger, Hermann Mühlsteiner, unsere Fahnenpatin

Christine Weber, Franz Krenn und

Johann Hollin runde Geburtstage. Das

Kommando der Feuerwehr Rohrbach gratuliert

dazu recht herzlich!

Am

4. November erblickte

Michael Xaver das Licht der Welt.

Er ist der ganze Stolz seiner Eltern, unseres

Kommandanten Martin und seiner

Frau Heidi Wakolbinger. Herzlichen

Glückwunsch!

20 Paar neue Handschuhe

Die Rohrbacher Shell-Tankstelle

unter Geschäftsführer

Daniel Resch übernahm

die Kosten für 20 Paar

Einsatzhandschuhe.

Die Handschuhe eignen

sich bestens für den

technischen Einsatz ohne

Brandbekämpfung. Josef

Kandlbinder übernahm die

Handschuhe und bedankte

sich recht herzlich für die

Unterstützung!

2014

23

Kamerad Hermann Kobler

75 Kamerad

Rupert Wakolbinger 75

Feuerwehr

Frühschoppen

Sonntag, 29. 14. Juni 2014 2015

ab 09:00 Uhr im Feuerwehrhaus Rohrbach

Termin

vormerken!

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Kamerad Hermann Mühlsteiner

90 Fahnenpatin

Christine Weber 70

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser!

Ich hoffe, wir konnten Ihnen mit diesem

Jahresbericht einen kleinen Einblick in die

Aktivitäten und das Umfeld unserer Feuerwehr

gewähren und Ihr Interesse mit dem einen oder

anderen Bericht oder Bild wecken. Auch im Jahr

2015 sind wir wieder bemüht, Sie umfassend über

unser Wirken zu informieren. Nützen Sie dazu

auch das Internet oder unsere Schaukästen im

Stadtgebiet. Anregungen und/oder Kritik zur Öffentlichkeitsarbeit

nehme ich gerne entgegen.

Freundliche Grüße

David Höllwirth

schriftfuehrer@ff-rohrbach.at

Kamerad Franz Krenn

60 Kamerad

Johann Hollin 90

Impressum und Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz:

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis, Gewerbeallee 10, 4150 Rohrbach in Oberösterreich

Autoren: Matthias Harringer, David Höllwirth, Markus Hurnaus, Christoph Nigl, Thomas Pachner, Daniel Schauer, Martin Wakolbinger

Korrektoren: Markus Hurnaus

Layout, Satz und Reinzeichnung: David Höllwirth

Fotos: Feuerwehr Rohrbach, Feuerwehr Oepping (Seite 9, 11), Franz Plechinger (Titelseite, Seite 12, 13), Foto Kirschner (Seite 2), Tanja Hansche

(Seite 19) Alle Rechte vorbehalten.


JAHRESBERICHT

Cocktailbar

Snacks

Salate

frische

Pizzen

täglich bis 21:30 Uhr

Gamezone

mit Billard, Dart und Autorennfahrer

Dieser Jahresbericht wurde gesponsert durch das Cafe Pub KaRo.

Danke an alle Einsatzorganisationen.

CafePub KaRo - Dein Nightlife in Rohrbach • Berggasse 8 • 4150 Rohrbach • www.cafe-karo.at • www.facebook.com/cafe.pub.karo • Montag Ruhetag

KONTAKT:

Oskar

Eckerstorfer

Tel:

0664-2422948

www.pibersteiner.at

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2015-feuerwehr-jahresbericht.indd 1 11.01.2015 21:08:11

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