Lust auf Italien 2018 / 2

maxrusso

Lust auf Italien

Nr. 2 März/April 2018 6,00 €

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Trabucchi in Apulien

Einfache, herrliche Fischgerichte

Ravioli selbstgemacht:

Raffinierte leckere Füllungen

Geheime Buchten

Apulien

Herrliche Naturoasen,

schneeweiße Felsen

& herrliche Strände

Sardinien

Malerische Buchten,

türkisblaues Wasser

& weißer Sand

Traumstrände

Elba • Toskana • Apulien • Marken • Sardinien

Elba

Goldene Sandstrände,

herrliche Buchten

& kristallklares Wasser

Marken

Geheimtipp: Riviera del

Conero mit den wildromantischen

Stränden

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Editorial

Liebe Leserin,

lieber Leser!

Stephan Quinkertz

Herausgeber

Auch wenn der Winter hier und dort noch etwas zu

spüren ist, so ist der Frühling nicht mehr weit und das

heißt ….Sommerurlaub planen. Bella Italia, das bedeutet

Sonne, Strand, Meer und die gute italienische

Küche. Doch wohin soll die Reise dieses Jahr gehen?

Klar, mit rund 7.600 km Küstenlänge ist Italien das

Land der Meeresliebhaber. Die Vielfältigkeit ist in

der Tat für jede Art von Urlaub geeignet. Mit ihrer

Landschaft, die von Buchten, Landzungen, Naturhäfen,

Touristenorte und langen Sandstränden gekennzeichnet

ist, kann die italienische Küste wirklich

jeden Wunsch des Urlaubers erfüllen.

Wir präsentieren Ihnen in dieser Ausgabe eine große

Auswahl an Top-Traumstränden in Italienauf

Elba, an der Etruskischen Küste in der Toskana, in

den Marken mit der berühmten Riviera del Conero,

in Salento auf Apulien und die Creme de la Creme

im Norden von Sardinien. Egal, ob Sie einen aktiven

Sporturlaub mit Wassersport, Biken und Wandern

bevorzugen oder einen gemütlichen Strandurlaub

mit der ganzen Familie inkl. den Kiddies planen, bei

dieser Auswahl werden Sie sicher fündig.

Ein wichtiges Entscheidungskriterium für den

passenden Urlaubsort ist sicherlich die Anreise.

Elba können Sie mit dem Flugzeug erreichen oder

eine Fähre von Genua oder Piombino nehmen. An

die Riviera del Conero (südlich von Ancona) fahren

Sie mir dem Auto ab München rund 780 km… oder

fliegen nach Ancona. Nach Sardinien fahren Sie

nachts mit der Fähre ab Genua oder Livorno oder

ganz bequem mit dem Flugzeug. Apulien ist die weiteste

Anreise, rund 1.250 km ab München. Da ist ein

Flieger nach Bari oder Brindisi eher geeignet.

Egal für welche Destination Sie sich entscheiden –

traumhaft sind sie alle. Nicht vergessen: Teilen Sie

uns Ihre schönsten Italienbilder von Ihrem Traumurlaub

auf Facebook mit:

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Herzlichst Ihr

Lust auf noch mehr Italien? Dann folgen Sie uns auf Facebook:

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Inhaltsverzeichnis

96

Marken:

Riviera del Conero

26

Apulien:

Die wunderschönen strände und inseln

4


Inhalt

6

Sardinien: Karibik in Italien

Lust auf Sardinien

6 Der Norden Sardiniens

20 Traumstrände auf Sardinien

22 Blog: Die Küste von Orosei

Lust auf Apulien

26 Apulien im Überblick

36 Die Städte Apuliens

46 Die schönsten Strände

56

Elba: Auf den Spuren Napoleons

Lust auf Elba

56 Die große Inseltour

Lust auf TosKana

78 Die Küste der Etrusker

88 Eventreise in die Toskana

Lust auf Gardasee

94 Wandertipps

108

Ravioli: selber machen

Lust auf Marken

96 Geheimtipp: Riviera del Conero

Lust auf Genuss

108 Leckere Ravioli-Gerichte

118 Trabucchi-Fischer: Fischgerichte

126 Vegetarisch und Vegan im Alpiana

118

Herrliche fischgerichte

service

24 Einzelhefte bestellen

54 Jahres-Abonnement bestellen

103 Gewinnspiel in Südtirol

130 Vorschau / Impressum

5


Reisen | Sardinien

Karibikflair

in Italien

Der Norden Sardiniens, ist wie eine

Welt für sich. Eine Welt in der sich

neben den Reichen und Schönen,

traumhafte Strände sowie

Kunst, Natur, Kultur,

Traditionen, Spaß

und Entspannung

ballen.

6


Traumstrände

Cala Luna

ist eine der schönsten

Buchten von Sardinien.

Sie liegt im Osten im

Golfo di Orosei.

7


Sassari

Oristano

Reisen | Sardinien

K o r S i K a

S a r d i n i e n

CAgLiARi

La Maddalena

Costa

Paradiso

Porto Cervo

Costa Rossa Porto Rotondo

isola Rossa

golfo Aranci

Stintino

Valledoria Olbia

La Maddalena

Costa

Castelsardo Paradiso

Porto Cervo

Costa Rossa Porto Rotondo

isola Rossa

golfo Aranci

Stintino

Porto Torres

Valledoria Olbia

San Teodoro

Castelsardo

Porto Torres

San Teodoro

Budoni

Sassari

Budoni

Alghero

Sassari

Olbia

Alghero

Oristano

Oristano

Ob ein kilometerlanger, puderzuckerweißer

Sandstrand oder eine kleine,

naturbelassene Bucht am Rande der

Insel, ein Strand, der zum Entspannen

oder Aktivsein einlädt – auf Sardinien

kommt jeder sonnenhungrige Badeurlauber

voll und ganz auf seine Kosten.

Am besten bringt man genügend Zeit

mit und schnappt sich einen preiswerten

Mietwagen oder reist mit dem eigenen

PKW an, um diese Juwelen und

noch viele weitere wunderbare Strände

der Insel mit eigenen Augen zu sehen.

Nord Ost Sardinien

Die Costa Smeralda (Smaragdküste) ist

weltweit bekannt. Sie ist Treffpunkt der

Schönen und Reichen aus allen Teilen

dieser Erde. Die großen Berühmtheiten

aus Sport, Musik, Mode und Film treffen

sich alljährlich in Porto Cervo und

Porto Rotondo. Hier findet man die unberührte,

wilde Naturlandschaft aus Granitfelsen

und vielen, kleinen traumhaften

Sandbuchten. Spektakulär und atemberaubend

ist die schöne Unterwasserwelt.

Dank ihres klaren Wassers und ihrer

sauberen Buchten ist die Costa Smeralda

ein wahres Paradies für Taucher. Der

Secca del Papa ist einer der bekanntesten

Tauchplätze vor der Nordküste und

erfreut sich bei Urlaubern aus aller Welt

großer Beliebtheit. Anfänger bestaunen

in den seichteren Gewässern aufregende

Gesteinsarten, während geübte Taucher

längere Ausflüge zu den umliegenden

S a r d i n i e n

CAgLiARi

Inseln buchen. Um diese Naturschönheiten

zu schützen und zu erhalten wurden

die beiden Nationalparks der Isola di Tavolara

und des Arcipelago von La Maddalena,

Santuario dei Cetacei gegründet.

Schon die Römer schätzten die Qualität

der sardischen Granitfelsen aus dieser

Region, und verwendeten den Granit für

S a r d i n i e n

CAgLiARi

zwei Säulen des Pantheons in Rom. Genauso

bedienten sich die Pisaner des sardischen

Granits und erbauten daraus die

Taufkapelle und den Dom.

Olbia: Die wichtigste Stadt an der Costa

Smeralda ist Olbia mit rund 60.000 Einwohnern.

Durch seinen internationalen

Flughafen, dem zweitgrößten der Insel

Marciana

Alta

Von Olbia aus kann man mit den Fähren

auf das Festland nach Civitavecchia

(Rom), Livorno (Toskana) oder nach

Genua fahren.

nach Cagliari, ist diese Stadt zu einem

bedeutenden Zentrum der sardischen

Nord-/Ostküste geworden.

Trotzdem ist Olbia für viele nur Zwischenstopp

auf dem Weg zum südlich

oder nördlich gelegenen Urlaubsort. Dabei

lädt die schön herausgeputzte Hauptstraße

„Corso Umberto“ und die schön

angelegte Hafenmole sowie die zahlreichen,

liebevoll hergerichteten Seitengassen

zu Spaziergängen, zum Shoppen,

Cavo

Schlendern und genießen ein. Die großen

Marciana

Einkaufstempel liegen hingegen an den

Marina

Rio Marina

Procchio

Ausfallstraßen Lacona der Stadt. Direkt am Flughafen

an der alten Straße SS125 nach San

Capoliveri

Teodoro befindet sich das Einkaufszentrum

Auchan, am Nordausgang Richtung

GOLFO di SaLernO

Costa Smeralda liegt das Shoppingparadies

rund um das Einkaufszentrum Terra

Nova. Ein Fashion-Outlet direkt an der

Ausfallstraße Richtung Norden verkauft

ausrangierte Luxus-Markenklamotten.

Olbia genießt aber auch den inselweiten

Ruf als gastronomisches Zentrum für

Miesmuscheln, die in der flachen Bucht

Olbias geerntet werden. Bei mehreren

Stadtfesten wie der „Festa di San Simplicio“

im Mai und der Bootsprozession zu

Ehren der Madonna del Mare und San

Giovanni im Juni werden Fisch und Meeresfrüchte

zubereitet.

Budoni ist vornehmlich ein Bade- und

Ferienort und liegt ca. 30 km südlich von

Olbia. Vom Dorf sind es nur etwa 300

Meter bis zum wunderschönen Strand,

der von einem Pinienwald umgeben ist.

Im klaren Wasser wechseln sich Sandbänke

mit kleinen Felsenriffen ab. Die unbe-

8


Traumstrände

La Cinta: Der beliebteste

Strand mit türkisfarbenem

Wasser in San Teodoro

Budoni: Der puderweiße, feine und fast

zwei Kilometer lange Strand, der wunderbar

seicht in das glasklare Wasser abfällt, ist

wirklich fantastisch und liegt nur etwa dreihundert

Meter von der Ortschaft entfernt.

streitbare Schönheit der Landschaft, das

klare, türkisfarbene Wasser und das große

Angebot an Hotels und Feriendörfern erster

Qualität, macht Budoni zu einem der

meistbesuchten Ferienorte Sardiniens.

Budoni steht aber nicht nur für Strandurlaub.

Es liegt in einer recht flachen Ebene,

während die Umgebung überwiegend hügelig

und kaum bevölkert ist.

Andere beliebte Strände in dieser Gegend

liegen bei Porto Ottiolu. Gerade für den

Tourismus besteht hier eine exzellente

Infrastruktur. Es gibt große Parkflächen,

Cafés und verschiedenste Services wie

z.B. Mietstationen für Surfausrüstung

oder Tretboote. In der näheren Umgebung

befinden sich auch einige Campingplätze.

Ottiolu selbst ist eine sehr gut organisierte

Yacht-Hafenstadt mit etwa 445

Anlegestellen.

San Teodoro ist in den letzten 20 Jahren

zu einer der bekanntesten Touristengegenden

der Insel geworden. Sie liegt nur

25 Km südlich von Olbia entfernt, also

nur wenige Minuten vom Hafen und

Flughafen entfernt.

Vom nahegelegenen Zentrum der Stadt

ist es möglich den schönsten und größten

Strand zu erreichen – La Cinta, gekennzeichnet

durch weißen feinen Sand

und einer geringen Wassertiefe. Hier ist

das Wasser warm genug, um Stundenlang

im Wasser zu Baden. Der Strand, ist

besonders für die Kinder gut geeignet,

doch er bietet auch viele Möglichkeiten

für Jugendliche, sowie Wassersport, oder

Spaziergänge im Sonnenuntergang.

Gemeinsam mit La Cinta ist der etwa 2

km nördlich liegende Cala Brandinchi

einer der schönsten Strände in der Umgebung.

Man erreicht den Strand durch

die Hauptstrasse nach Olbia, Richtung

Capo Coda Cavallo. Gekennzeichnet

durch goldenen feinen Sand und

durchsichtige Gewässer und umgeben

von wunderschönen Kiefernholz und

zahlreiche wilden Lilien ist der Strand

ein sehr beliebtes Reiseziel für viele

Touristen.

Aufgrund seiner geografischen Lage

kann man ab San Teodoro mit relativer

Leichtigkeit viele andere Orte in Nord-

Sardinien erreichen, auch aus diesem

Grund ist dieser Standort im August von

9


Reisen | Sardinien

Cala Moresca:

Klares Wasser, unvergeßliche

Strände, und

unberührte Natur.

La Maddalena: Die

Inseln des Archipels mit

ihren kleinen, zwischen

Felsen und Macchia

eingebetteten Stränden,

zählen zu den schönsten

Landschaften Sardiniens.

über 100.000 Touristen besucht, darunter

auch viele Jugendliche, die am Abend

durch die belebten Straßen Schlendern

und Märkte, Bars und Pubs bis spät in

die Nacht besuchen.

Golfo Aranci ist der wunderschöne

Golf der sich an der nordöstlichen

Küste Sardiniens befindet. Die Stadt

verfügt über hervorragende Fährverbindungen

zum Festland Es ist nur

ein paar km von Porto Rotondo und

15 km von Olbia entfernt. Neben den

herrlichen Stränden in dieser Bucht,

darf man die anderen ebenso schönen

Strände in den naheliegenden Umge-

bungen nicht vergessen, wie zum Beispiel

Cala Moresca, Cala Greca, Cala

Sabina und die Spiaggia Bianca.

Porto Rotondo, nur wenige Kilometer

von Olbia entfernt, ist ein luxuriöser

Touristen-Fischerhafen und liegt auf der

Nordseite des Vorgebirges des Monte

Ladu. Er ist der Treffpunkt des gesellschaftlichen

Lebens auf der Insel und ist

daher auch sehr besucht. Porto Rotondo

verdankt seinen Namen der perfekt abgerundeten

Bucht der Costa Smeralda.

Über 650 Jachten, Segelboote und Schiffe

finden heute in der gepflegten Marina

Platz. In den Sommermonaten mit rund

30.000 Urlaubern öffnen schicke Bars, exklusive

Boutiquen und edle Restaurants.

Nur etwa ein Kilometer westlich des exklusiven

Hafenstädtchens Porto Rotondo

liegt der schöne, feinsandige Sandstrand

am Fuße der Landzunge Punta

Nuraghe. Das herrlich azurblaue, seicht

abfallende Wasser hebt sich vom Weiß

des Sandes und vom Grün der Ginster

und der mediterranen Macchia ab.

Porto Cervo (Cervo = Hirsch) ist das

Hauptzentrum der Costa Smeralda, eine

der wichtigsten touristischen Zonen an

Der Jachthafen Porto

Rotondo wird seit jeher

von den Sportseefahrern

aus aller Welt geschätzt.

10


Traumstrände

Porto Cervo: Das steht für

Luxus, Promis, Megajachten

und Nobelschlitten

der nord-östlichen Küste Sardiniens.

Porto Cervo ist ein Ort in dem Schönheit,

Glanz und Glamour gefeiert wird.

Viele bekannte Persönlichkeiten internationalen

Ranges verbringen hier ihren

Urlaub.

Der Baustil des Ortes verbindet alte sardische

Traditionen mit modernen Elementen.

Porto Cervo hat sich zu einem

beliebten Urlaubsziel des internationalen

Jetsets entwickelt, denen eine Reihe von

4- und 5-Sterne-Hotels zur Verfügung

stehen. Karim Aga Khan IV. gründete

Mitte der 1960er Jahre den Ort als

Urlaubsziel für exklusive Feriengäste.

Ursprünglich war dort Weideland, das

er 1963 günstig erwerben konnte. Der

beauftragte Architekt war Enzo Satta.

Schnell wurde Porto Cervo wie geplant

bei reichen Urlaubern populär.

In dem in den letzten Jahren ausgebauten

Teil der Marina haben sich ein Segelund

ein Yachtclub etabliert, während der

südöstliche Teil (Porto Vecchio) aus den

1960er Jahren stammt. Mit größter architektonischer

und landschaftsplanerischer

Sorgfalt entstand das kleine Städtchen

rund um die charakteristische Piazzetta.

Sie ist durch exklusive Restaurants und

Abendlokale geprägt.

Das Wasser ist hier kristallklar. Die Luxusyachten

übertreffen sich gegenseitig

an Exklusivität. Am Eingang zu Porto

Cervo liegen die Strände „piccolo und

grande Pevero“, am Ausgang des Ortes befinden

sich die Bucht „Cala Granu“ und

die Bucht „Cala del Faro“ gemeinsam mit

vielen anderen kleinen Buchten mit Sandstränden

und von Felsen eingerahmt.

La Maddalena, im Jahr 1996 wurde im

Maddalena-Archipel der gleichnamige

Nationalpark zum Schutz der Tier- und

Pflanzenwelt gegründet.

Um diese mittelgroße Insel des Archipels

zu erreichen, nimmt man die Fähre

von Palau aus. Maddalena ist die einzige

Insel des Archipels, mit einem städteähnlichen

Ausbau, mit Gebäuden aus dem

8. Jahrhundert. Besonders zu beachten

ist die Pfarrkirche S. Maria Maddalena,

in barockem Stil. In der Altstadt blieben

die Treppen und die engen Gassen unversehrt.

Oben kann man die alte Festung

S. Andrea entdecken, die in der Vergangenheit

als Gefängnis benutzt wurde.

Auf der Inselgruppe, die aus sieben

Haupt- und über 60 kleineren Inseln sowie

Inselbergen besteht, wird Naturschutz

großgeschrieben: Der Nationalpark La

Maddalena erstreckt sich über rund 180

Kilometer Küstenlandschaft und umfasst

15 000 Hektar.

Die beliebten Strände sind „Spalmatore“,

„Punta Tegge“ und „Bassa Trinità“.

Spalmatore liegt im Norden, rund fünf

Kilometer vom Zentrum der Stadt La

Maddalena entfernt. Besonders wegen

ihrer Lage ist die Badebucht sehr be-

11


Costa Paradiso: Eine der

spektakulärsten Gebiete

auf Sardinien – schöne und

nicht überlaufene Strände

einfach nur zum Genießen.

Die Agentur SIT Servizi Immobiliari Turistici ist

ein Familienunternehmen, das seit 20 Jahren im

Verkauf und der Vermietung von Ferienhäusern tätig

ist. Familien, Paare und kleine Gruppen, die einen

Aufenthalt in völliger Ruhe inmitten der außergewöhnlichen

Landschaft der Costa Paradiso verbringen

möchten, sind bei uns bestens aufgehoben. Wir folgen

unseren Gästen mit Leidenschaft, geben Ihnen

alle notwendigen Informationen und betreuen Sie mit

Gastfreundschaft in allen Phasen der Reise. Zögern

Sie nicht, uns für Informationen zu kontaktieren,

wir beantworten gerne Ihre Fragen!

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liebt. Die felsige Umgebung schützt gut

vor Wind und Wellen. Trotz der Idylle

aus karibikähnlichem Sand, rosafarbenen

Granitfelswänden, grünen Kakteen,

Myrte und Wacholder, ist die Cala

Spalmatore nicht überlaufen.

Punta Tegge liegt am südlichen Ende

des Archipels. Hinter dem kleinen Sandstrand

beginnt das schönste Riff der Insel.

Hier zeigt sich das Meerwasser besonders

klar und in schillerndem Türkis.

Das Wasser ist so klar, dass sich die Sonnenstrahlen

im weißen Sand des Meeresbodens

reflektieren.

Besonders charmant unter den drei genannten

Stränden ist die Bucht Bassa Trinità

im Nordwesten des Archipels: kristallklares

Wasser und feiner, goldgelber

Sand. Selbst mit dem Auto ist der Strand

gut zu erreichen. Der Weg führt über

Hügellandschaften, vorbei an wilder, in

den Sommermonaten von der Sonne verbrannter

Vegetation.

Über den Damm Passo della Moneta erreicht

man im Osten die kleine Insel Caprera.

Im Jahre 1856 kaufte Giuseppe Garibaldi

einen Teil von ihr und bewohnte sie,

bis er im Jahr 1882 dort starb. Hundert

Jahre später wurden Caprera zum Naturschutzgebiet

erklärt und in den Nationalpark

des Maddalena-Archipels integriert.

Auf der Insel kann man das Haus von Giuseppe

Garibaldi und den Ort besichtigen,

wo er begraben ist.

Costa Paradiso: Die paradiesische Küste

im zentralen Norden Sardiniens bietet 8

km rote Klippen. Unterbrochen werden

die Klippen von kleinen, einsamen Buchten,

die wiederum von der immergrünen

Macchia Mediterranea eingeschlossen sind.

Nur wenige Gehminuten vom kleinen

Zentrum Costa Paradiso entfernt, liegt der

schöne Strand Li Cossi. Er ist von gelb-rosafarbenen

Granitfelsen eingerahmt. Etwas

weiter südlich am Fuße des Berges Tinnari,

befindet sich der gleichnamige Strand.

Eine Bucht, gebildet aus einem Doppel-

Bogen und von zwei großen rotfarbenen

Felsen eingeschlossen. Das Wasser ist smaragdgrün

und so transparent, dass man den

Grund bewundern kann.

Nach der Küstenregion Costa Paradiso

wurde auch das Feriendorf benannt. Das

Dorf besteht aus vielen kleinen und größeren

Ferienhäusern, mit Schwimmbädern

und Gärten. Das Design der Häuser

wurde so konzipiert, dass diese mit

der natürlichen Landschaft eins werden

und sich prima mit dieser ergänzen. Vorwiegend

wurde Holz für Decken und

Rahmen verwendet. Im Zentrum von

Costa Paradiso ist für das Wohlbefinden

der Urlauber gesorgt; Supermärkte

und ärztlicher Bereitschaftsdienst vor

Ort garantieren die gute Versorgung,

zahlreiche Cafés, exquisite Restaurants

und verschiedene Geschäfte sorgen für

schöne Stunden und Dolce Vita. Das

Nachtleben findet in Diskotheken und

Pianobars statt und um sich fit zu halten

und für Sportliebhaber gibt es zahlreiche

Sportangebote von Windsurfen über Segeln

und Tauchen, bis hin zu Tennis und

Reiten.

Costa Rossa: Der Küstenabschnitt,

der sich nordöstlich von Sardinien im

Golf von Asinara zwischen Santa Teresa

Gallura und Castelsardo befindet, wird

Costa Rossa genannt. Eine sehr grüne

12


Traumstrände

Küste, an der die Essenzen der mediterranen

Macchia die Luft parfümieren

und die Felsen aus rotem Granit die

seltsamsten Formen annehmen. Perfekt,

um der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Wenn das Land dem Meer Raum lässt,

kommt eine Abfolge von Stränden und

Buchten mit sandigem Grund unter

kristallklarem Wasser zum Vorschein, in

der das wahre Privileg darin besteht, eine

authentische Natur und noch wilden

Charme zu genießen.

Isola Rossa hat seinen Namen “Rote Insel”

von der roten Farbe der kleinen Insel,

die direkt vor dem Urlaubsort im Wasser

liegt. Ursprünglich ein Fischerdorf, ist

es heute aufgrund der wunderschönen

Landschaft, die es umgibt, eine der beliebtesten

Reiseziele auf Sardinien.

Rosa Granitfelsen, üppig blühende

mediterrane Vegetation, weiße Sandstrände

und kristallklares Wasser geben

der Landschaft eine Farbenpracht, die

ihresgleichen sucht. Dementsprechend

befindet sich hier eine große Auswahl

an Hotels, Feriendörfern und Ferien-

Gravina RESORT

Costa Paradiso | SArdega

Das Gravina Resort ist der

beste Ausgangspunkt, um

die Costa Paradiso zu entdecken

und ist nur wenige

Autominuten von den wunderschönen

Stränden entfernt.

Alle Villen und Appartements

haben einen herrlichen

Panoramablick und sind mit

jedem modernen Komfort ausgestattet.

Kostenlose Nutzung

des privaten Salzwasser-

Swimmingpools. Zur Verfügung

unserer Gäste stehen auch

kostenloses W-LAN, TV, kostenloser

Parkplatz, schöner Garten,

Grillplatz und Sonnenliegen.

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Reisen | Sardinien

Herrlicher Blick vom Hotel La

Marinedda am schönen Strand

von Isola Rossa. Der Name des

Orts basiert auf den vor der

Küste liegenden rosafarbigen

Granitfelsen.

häusern, welche entspannte Ferien garantiert

und auf die ganze Familie ausgerichtet

ist. Somit ist Isola Rossa ein

Synonym für Ferien und Entspannung.

In dem klaren Wasser des Ortes ist es

möglich diverse Wassersportarten auszuführen.

Sowohl für Surfen, Windsurfen,

Schnorcheln und Tauchen ist diese

Gegend perfekt geeignet. Es gilt die roten

Korallen und farbenfrohen Seeanemonen

zu entdecken und bewundern.

Die reiche Tierwelt des Meeres lässt

sowohl Tauchen, als auch Angeln zu einem

unvergesslichen Erlebnis werden.

Ein antiker Aussichtsturm der Spanier

macht es möglich, das Panorama der

beiden Strände “Longa” und “La Marinedda”

zu genießen.

Der Yachthafen von Isola Rossa ist der

ideale Ausgangspunkt, um jeden Tag

ein neues Paradies zu entdecken. Von

hier aus macht sich eine Flotte eigener

Boote jeden Tag auf den Weg, um echte

Naturschätze wie den Archipel von La

Maddalena, Südkorsika und die Nordküste

von Gallura zu entdecken. Für die

Liebhaber des Sportfischens gibt es auch

Costa Rossa: Entlang der

Küste finden sich wuchtige,

leuchtend rote Felsen und

Klippen und kleine Buchten

mit hellen Sandstränden und

kristallklarem Wasser

die Möglichkeit, Ausflüge mit einem erfahrenen

Skipper zu unternehmen. Und

für diejenigen, die gerne ins Landesinnere

reisen, ist die Tour de Gallura die

ideale Gelegenheit, bezaubernde Dörfer

wie Aggius (Orange Flagge), Temple

Pausania, die Majori Nuraghe und das

berühmte Tal des Mondes zu entdecken,

das mit eindrucksvollen und spektakulären

Granitfelsen übersät ist, die

14


von der Vegetation umgeben sind und

im Laufe der Jahrhunderte vom Wind

des Mistralwindes geformt wurden.

Nord-West-Sardinien

Der Nordwesten Sardiniens ist von

Land und Viehwirtschaft geprägt, mit

wunderschönen Panoramen, Bergen,

weiten Ebenen und wenigen Wäldern,

die das Weideland unterbrechen. Dieses

Gebiet war für die Menschen der Vorzeit

ein ideales Siedlungsgebiet von denen archäologische

Funde noch heute zeugen.

Aus dem Mittelalter stammen beachtliche

Funde von nationalem Interesse.

Die typischen Speisen in dieser Region

sind die “ravioloni“. Ausgezeichnet sind

auch die “spianate“, die “sospiri di Ozieri“,

die schmackhaften Mandelkugeln

mit Zitrusfrüchtegeschmack oder der

Torrone mit Nüssen aus Pattada.

Von den Weiden des Logudoro und aus

den vielen Käsereien der Gegend stammen

die verschiedenen Käsesorten, vom

weichen Pecorino bis zum abgelagerten,

der auch als Reibekäse Verwendung findet.

Der bekannteste ist natürlich der

Pecorino romano.

Valledoria ist ein idealer Platz, um die

verschieden Orte der Umgebung zu besichtigen

Isola Rossa und Costa Paradiso.

Richtung Osten kann man in kurzer

Zeit die Costa Smeralda und la Maddalena

erreichen. Richtung Westen kann

man in einer Autostunde die Stintino,

Alghero e CapoCaccia mit den Grotten

von Nettumo besichtigen. Die Strände

hier sind aus feinstem Sand mit Dünen

und Felsen die ins Meer ragen. Der Meeresgrund

ist vielfarbig.

Castelsardo erhebt sich auf dem Gipfel

eines felsigen Vorgebirges, in strategisch

günstiger und geradezu herrschender

Position über dem Hafen. Die Burg und

seine Befestigungen, zum größten Teil

noch sehr gut bewahrt, gehen auf diese

Zeit zurück.

Diese Stadt ist bekannt für die Produktion

und den Verkauf aller nur erdenklichen

sardischen Handwerksgüter und

besonders für seine lokalen Produktionen:

die berühmten Körbe aus geflochtenen

pflanzlichen Fasern. Diese besondere

Flechttechnik wird auch in der

Fischerei benutzt, wie zum Beispiel für

die Fischreusen, die aus olivfarbenen

Binsen und Ruten hergestellt werden.

Castelsardo ist ein Zentrum der traditionellen

Landwirtschaft und Fischerei.

Letzteres bezieht sich vor allem auf die

Langusten, die mit den typischen Rezepten

der ortsansässigen Fischer zum

echten Gaumenschmaus werden.

Castelsardo bietet den Touristen eine

Vielzahl an Unterhaltungsmöglichkeiten,

diversen Pianobars, Bierstuben und

Diskotheken an, viele davon im Freien.

Es gibt Fitnesscenter für Bodybuilding

Castelsardo zählt heute etwa

5000 Einwohner und ist berühmt

für die bunten Fassaden

der Häuser und den wunderschönen

Gassen.

XXXXXXXXX

Seit 1986 gibt es die Segelschule im kleinen

Dorf von Isola Rossa. In diesem Jahr der

Gründung begann Marco Terzitta seine

Laufbahn als Windsurf-Lehrer. Die folgenden

Jahre widmete er dem Segelsport, dem

Surf, Wind- und Kitesurf. Es werden sowohl

Anfänger- als auch Fortgeschrittenenkurse

geboten. Die Vortragenden der Regatakurse

sind erfahrene Segler von internationalem

Niveau. Die zum Chartern verwendeten

Boote der neuesten Generation verfügen

über ein Abwasserrückgewinnungssystem,

das freien Zugang zu geschützten Meeresgebieten

und Meeresparks, Korsika und

Sardinien ermöglicht. Sie können frei in den

Gewässern der Nationalen Marine Parks und

in geschützten Gewässern navigieren.

Scuola Vela Isola Rossa

Via N. Sauro, 3

I-07038 Trinità d’Agultu (OT)

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Reisen | Sardinien

Um Porto Torres herum, gibt es verschiedene

Strände, und bei keiner

wird man es bereuen, hingegangen

zu sein, oder die Fähre von Genua aus

für diesen Ort gebucht zu haben.

und Fitness, eine bestens ausgerüstete

Tauchbasis und eine Vermietstation für

Schlauch- und größere Boote. Sehr beliebt

ist der große Wasserpark, nur wenige

Minuten von Castelsardo entfernt.

Porto Torres: Die wichtigste Stadt

in der Bucht von Asinara besitzt den

größten Hafen im Norden Sardiniens

und bedeutende petrochemische

Industriebetriebe. Porto Torres ist

eine geschichtsträchtige Kulturstadt,

die weltweit für ihre wunderschönen

Strände, Naturparks und Naturschutzgebiete

mit Walschutzgebiet und dem

Nationalpark dell’Asinara bekannt ist.

Porto Torres ist eine interessante Stadt,

Sie werden Lust bekommen die Insel

Asinara zu besichtigen.

Stintino entstand im Jahre 1885, als 45

Familien von der gegenüberliegenden

Insel Asinara dorthin übersiedelten. Es

waren hauptsächlich Fischer. Das Dorf

erstreckt sich um zwei Buchten, mit

ebenso vielen kleinen Anlegestellen für

die Fischerboote. Neben dem alten Hafen,

„Minori“ (klein) genannt, entstand

ein weiterer mit dem Namen „Mannu“

(groß). Dieser so traumhaft schöne

Ort bietet den Touristen zahlreiche

Freizeitangebote, sei es sportlich (Segeln,

Windsurfen, Golf, Tennis etc.)

als auch naturverbunden (Trekking,

Ausritte mit Pferden etc.) oder kulturell

(Musikkonzerte verschiedenster

Richtungen, Ausstellungen, Museen

etc.). Der Strand „La Pelosa“ ganz im

Norden ist mit Sicherheit einer der

schönsten Sardiniens, vielleicht sogar

der schönste Italiens. Das türkisfarbene

und unglaublich transparente Wasser,

sowie der feine weiße Sand ähneln

mehr einem tropischen als einem mediterranen

Strand, mediterrane Macchia

umranden den Strand.

Alghero, ist ein vielbesuchtes Reiseziel

auf Sardinien, die Stadt liegt an der

Nordwestküste, an der Riviera del Corallo

und zählt ca. 45.000 Einwohner.

Alghero kann als eine wahre katalanische

Stadt betrachtet werden, da bis zu

40% der Einwohner eine Variante des

Katalanischen sprechen. Während der

spanischen Herrschaft wandelte sich der

Name zu Alguer, um dann mit der Zeit

zu dem heutigen Namen Alghero zu werden.

Alghero ist bekannt für die Schönheit

der Altstadt und der Stadtmauer mit

einem atemberaubenden Blick auf das

Meer, die Nähe zum weißen Strand vom

Lido, für die hohe Qualität seiner Restaurants,

das Nachtleben (es gibt viele

Discos und Nachtclubs) und kulturellen

Veranstaltungen.

Norden der Insel kommt

man an den feinsandigen

Stränden rund um

Valledoria nicht vorbei.

Der Sand ist fein und weiß.

16


Traumstrände

Umgeben von kristallklarem

Wasser ist das heutige

Hafenstädtchen mit seinem

Bilderbuchstrand La Pelosa ein

wahres Urlaubsparadies

Fazit: Sardinien ist definitiv DAS Paradies

für Sonnenanbeter. Wer einmal auf

der Insel war, wird sicher wieder hinfahren.

Die Insel ist so groß und hat so viele

Traumstrände und –buchten, die es zu

entdecken gibt. Pauschal lässt sich nicht

sagen, ob die Anreise mit dem Flugzeug

oder mit dem eigenen PKW besser ist.

Entscheidend sind die persönlichen

Vorlieben in Bezug auf Komfort, die aktuellen

Preise für Flugtickets und Fähren

sowie die geplante Reiseroute. Aber

auf der Insel sollte man mit dem eigenen

PKW oder einem Mietauto unterwegs

sein, um die Trauminsel zu erkunden.

Weitere Informationen:

www.sardegnaturismo.it/de

Anreise nach Sardinien

Mit dem Flugzeug

Wer mit dem Flugzeug anreisen möchte,

kann zwischen zwei großen Flughäfen

auf Sardinien wählen: zwischen Olbia im

Norden und Cagliari im Süden. Damit Sie

die Insel erkunden können, empfiehlt sich

am Flughafen ein Mietauto zu nehmen. Es

ist ratsam, das Auto mehrere Wochen im

voraus zu buchen.

Alghero ist bekannt

für seine katalanischen

Wurzeln und die charmanten

Gassen der Altstadt.

Mit dem Auto

Es ist auch möglich, bei der Anreise auf

das eigene Auto zu setzen und die Fähre

zu nutzen.

Es gibt drei große Anbieter für Überfahrten

nach Sardinien: Sardinia Ferries,

Mobbylines und Tirrenia. Die Fähren legen

von verschiedenen Orten ab.

Genua: Von Norditalien geht es direkt

nach Olbia bzw. zum Hafenort Golfo

Aranci oder nach Porto Terres. Die

Überfahrt dauert etwa 10 bis 12 Stunden,

je nach Fähre. Wenn Sie nachts fahren,

können Sie auch Kabinen auf den Fähren

buchen.

Marseille: Von Frankreich aus erreicht

man in ca. 10 Stunden den Hafen Porto

Terres.

Livorno: Von der Toskana fährt man in ca.

8 Stunden nach Olbia.

Civitavecchia: Von Rom aus können Sie

über diesen Hafen bereits unter 6 Stunden

Olbia erreichen.

17


Reisen | Apulien

Sommer,

Sonne, SpaSS

Wer Apulien nicht kennt, kennt Italien

nicht. Die Region ist auch als „Le Puglie“

bekannt. Sie ist sehr vielseitig und

bietet ihren Besuchern über das ganze

Jahr eine Fülle an Natur, Geschichte, Tradition,

Düfte und Spiritualität.

Apulien, der Absatz des Stiefels, ist eine

zauberhafte Region, ein hinreißender

Landstreifen im Meer mit einer großen

Auswahl an fantastischen Küsten für jeden

Geschmack: Von den Sandstränden

Torre dell‘Orso und Porto Cesario zu

der Felsküste von Otranto und von Santa

Maria di Leuca, wo sich das Ionische und

das Adriatische Meer treffen sowie Gallipoli,

die „Perle des Salento“ und Gargano,

der Sporn des italienischen Stiefels,

dem die schönen Tremiti-Inseln vorgelagert

sind. Apulien ist die flachste Region

Italiens Das Gebiet besteht zu 53,3 % aus

Ebenen, zu 45,3 % aus Hügelland und

zu 1,5 % aus Gebirge. Die Landschaften

teilen sich von Norden nach Süden in

die bergige Halbinsel Gargano mit den

Tremiti-Inseln. Anschließend folgen die

Ebenen Tavoliere delle Puglie, Terra di

Bari und die Kalkhochebene der Murge.

Sehenswert ist die Küstenebene von

Tarent und das Valle d‘Itria, das die südlichste

Region, die größtenteils die Halbinsel

Salento abschließt. Das Gebirge

Monti della Daunia bildet die Grenze zu

26


Übersicht

Apulien, tief im Süden Italiens, ist eine

Reise wert. Diese wunderbare Region

bietet alles was man für einen erlebnisreichen

und erholsamen Urlaub braucht:

eine fantastische Küste, eindrucksvolle

Naturparks und schmackhafte Küche.

Von Andreas Greil

Kampanien und erreicht mit dem Monte

Cornacchia eine Höhe von 1.152 m.

Sport und Freizeit

Apulien ist reich an wunderbaren Stränden,

die es in allen möglichen Variationen

gibt. Die meisten weisen feinen

weißen Sand auf und viele bieten Karibik-Atmosphäre.

Und für junge Gäste

geht auf Party-Stränden wie der Bahia

del Sol abends die Post ab mit fetziger

Musik und international bekannten DJs.

Natürlich wird an den Stränden der Wassersport

groß geschrieben. An vielen Stellen

gibt es Surfschulen, für Wind- oder

Kitesurfen. Bootsverleih gehört ebenfalls

Apulien tief im Süden Italiens

ist ein wahres Paradies.

Wunderbare Strände, faszinierende

Städte und viele

Freizeitangebote machen die

Region zum idealen Reiseziel.

(Bild: Polignano a Mare)

27


Reisen | Apulien

Segeln und Bootstouren sind in

Apulien ein wahrer Genuß. Hier

im Hafen von Leuca di Santa

Maria kann man einen der

tollen Ausflüge buchen.

Apulien

Hauptstadt:

Bari

Fläche: 19.366 km 2

Einwohner 4.063.900

Provinzen: Foggia, Bari, Brindisi,

Tarent, Lecce, Barletta-

Andria-Trani

Internet

www.regione.puglia.it

ANREISE

Auto: Die Anreise mit dem eigenen Auto

ist lang und dauert unter Umständen

mehrere Tage. Von München bis zur

Hauptstadt Bari sind es in etwa 1.300

km. Dafür liegen einige wunderbare

Städte und faszinierende Landschaften

auf dem Weg. Je nach Route kann man

noch Rom und Neapel oder San Marino

besuchen.

Bahn: Alle Wege führen nach Rom und

dann weiter nach Apulien. Die Gotthart-

Linie führt von Basel nach Mailand. Von

dort geht es mit der Direttissima weiter

bis Rom. Ab Rom existieren täglich diverse

Direktverbindungen nach Lecce.

Aber auch die Brenner-Linie könnte

interessant sein. Die Streckenführung ist

wie folgt: München-Kufstein-Innsbruck-

Brenner-Bozen-Trento-Verona-Bologna.

Ab Wien fährt auch ein Nachtzug bis

Bologna. Von Bologna aus mit dem normalen

Zugverkehr nach Apulien.

Flugzeug: Apulien besitzt zwei

Flughäfen: Bari und Brindisi. Air Dolomiti

fliegt im Sommer beide Destinationen an.

Außerhalb der Sommersaison ist Bari der

Zielflughafen. Es wäre auch möglich bis

Neapel zu fliegen und von dort mit Bus

und Bahn weiterzureisen. Der Bus von

Neapel bis nach Lecce braucht in etwa

5 Stunden.

dazu wie Tauchgänge unter professioneller

Anleitung. Freunde jeglicher Wassersportarten

finden in Apulien erstklassige Bedingungen

vor. Im Nationalpark Gargano

befindet sich die kleine Hafenstadt Mattinata.

Aufgrund der windigen Küste von

Gargano kann man hier stundenlang surfen

oder auch segeln, sowie unterschiedliche

Bootstouren zu den umliegenden Grotten

unternehmen. In Mattinata ist das Diving-

Center die passende Anlaufstelle, wenn

man in den schillernden Tiefen des Meeres

tauchen möchte.

Wer nach Abenteuer in der wilden Natur

und im Meer sucht, kommt in der sonnenverwöhnten

Region auf sein Kosten. Das

kristallblaue Wasser der Tremiti-Inseln

birgt eine wunderbare Unterwasserlandschaft

mit Höhlen, die von vielen Fischarten

bewohnt werden.

Santa Maria di Leuca, Schnittpunkt zwischen

Ionischem und Adriatischem Meer,

ist ebenfalls ein empfehlenswertes Reiseziel.

Die Meerestiefe erreicht hier an einigen

Stellen 90 m und Flora und Fauna

entfalten ein prächtiges Farbenspiel. Rund

um die „weiße Stadt“ Ostuni in der Provinz

Bristini stehen Angebote für Kanufahrten,

Segeln, Schwimmen, sowie Unterwasserfischen

und Tauchen bereit. Eigens für Surfer

ist im Badeort Rosamarina ein Stück

des Strandes reserviert. Hier können sich

diese an über drei Meter hohen Wellen

austoben. In Vieste, an der Spitze des Kaps,

findet man die maritime Stadt Gargano.

Da es hier einige Sportzentren gibt, wird

demzufolge Sport besonders groß geschrieben.

Auch hier sind ideale Bedingungen

zum Surfen, Tauchen und Kitsurfen. Geführte

Ausflüge des Diving-Centers ent-

28


Übersicht

Die San-Felice-Bucht auf

der Halbinsel Gargano ist

ein beliebtes und sehenswertes

Ausflugsziel.

führen die Besucher in die aufregenden

Unterwasserwelten.

Besonders schöne und klare Aussichten

während des Tauchens kann man in den

Orten Castro, Gallipoli, Isole Tremiti,

Monopoli, sowie in Polignano a Mare

oder auch in Porto Cesareo finden. Porto

Cesareo stellt ein besonders schönes Ziel

dar. Verschiedene Klippen und Inseln, auf

denen auch Meeresschildkröten zu sehen

sind und 40 Grotten geben ausreichend

Gelegenheit im klaren Wasser nach Relikten

aus alten Tagen zu suchen. Am besten

man unternimmt mehrere Tauchgänge,

denn nur dann kann man diese faszinierende

Unterwasserwelt am besten bewundern.

Die Sommermonate sind ideal für einen

Badeurlaub in Apulien, allerdings sind

dann nicht nur die Temperaturen hoch,

sondern leider auch die Preise. Wer der

Hitze des Hochsommers und des überlaufenen

„Ferragosto“, dem Ferienmonat der

Italiener, im August entgehen will, sollte im

Frühling kommen. Für Kulturreisende sind

April und Mai, wenn es besonders grün ist

oder der September mit Temperaturen von

20 bis 24 Grad ideal. Die tiefe religiöse Verwurzelung

der Bevölkerung kann man am

beeindruckendsten in den dramatischen

Prozessionen der Karwoche (Settimana

Santa) erleben. Um Apulien zu entdecken

oder seine Geschichte und Traditionen

kennen zu lernen, ist eine Radtour das Ideale.

Man braucht jedoch kein Radprofi zu

sein, um Apulien auf zwei Rädern zu erkunden.

Entscheidend ist nur der Wunsch

nach einem erlebnisreichen Urlaub, der auf

Absolutes Highlight ist das Schloss

„Castel del Monte“, eines der

geheimnisvollsten Orte Italiens und

UNESCO Weltkulturerbe.

den unterschiedlichen Radwanderwegen,

die durch den Naturpark Gargano und

Murgia führen, die Geschichte Apuliens

anhand einzigartiger Spuren und Zeugnisse

erlebbar macht. Besonders erholsam ist

es im Landesinnern, fernab des hektischen

Treibens der Großstädte. Wer sich noch etwas

mehr Abwechslung wünscht, kann sich

beim Reiten oder Bergsteigen entspannen.

In einem der Kurorte, wie etwa Torre Canne,

Santa Cesarea Therme oder auch Margherita

da Savoia lässt man es gut gehen. Das

Adriatische und das Ionische Meer bieten

zudem interessante Segelreviere. Einen

Tagestörn kann man beispielsweise am Kap

de Leuca buchen. Auf Wunsch wird frischer

Fisch an Bord gereicht.

29


Reisen | Apulien

Faszinierende Sonnenuntergänge

in Gargano bzw. Peschici lassen

die romantischen Urlauberherzen

höher schlagen.

Die Nationalparks

Apulien besitzt wunderbare Nationalparks,

die man unbedingt besuchen

sollte. Die beiden bekanntesten Parks

sind der Nationalpark Gargano (Parco

Nazionale del Gargano) und der Nationalpark

Alta Murgia. Hier kann man

vorzüglich Wandern und die wunderbare

Landschaft genießen. Beste Reisezeit

dafür: Frühling oder Herbst.

Nationalpark Gargano: Der Park ist

berühmt für seine alten Pinienwälder. Er

schließt das Naturschutzgebiet Foresta

Umbra (italienisch: dunkler Wald, schattiger

Wald) ein, das von Buchenwäldern

dominiert wird und wegen seines dichten

Baumbestandes seinen Namen hat. Das

Gebiet des Nationalparks umfasst eine

Fläche von knapp 120.000 ha und stellt

damit den größten Nationalpark Italiens

dar. Wanderer und Mountainbiker

können sich hier nach Herzenslust „austoben“.

Gargano ist der „Sporn“ des italienischen

Stiefels und bildet eine Halbinsel.

Wer hier nur an, zugegeben sehr

schönen und wunderbaren, Stränden

liegt, verpasst etwas. Der Nationalpark

Gargano ist eine riesige grüne Fläche mit

Wäldern, Wiesen, kleinen Tümpeln und

Hügeln. Der Park gehört zu den arten-

Das Landesinnere Apuliens,

besonders die Nationalparks,

lässt sich am besten mit dem

Fahrrad oder Mountainbike

erkunden.

30


Apulien ist der größte Ölproduzent

Italiens und füllt mit seinem würzigfruchtigen,

säurehaltigen Öl die

Regale. In der Region Murgia gibt

es große Olivenplantagen.

reichsten Regionen Italiens. Hier sind

mehr als 60 Orchideen-Arten heimisch.

Am Rande der Foresta Umbra liegt Monte

Sant Angelo auf einem Berg, von dem

sich der gesamte Gargano überblicken

lässt. Hierher kommt man nicht nur wegen

der schönen Aussicht: Der Legende

nach erschien an diesem Ort im Jahr 492

einigen Hirten der Erzengel Michael in

einer Höhle. Zu Ehren des Erzengels wurde

unter der Erde ein Heiligtum mit Basilika

und Krypta errichtet. Darum herum

gründete sich später das kleine Bergstädtchen

Monte Sant Angelo, zu dem heute

Gläubige aus ganz Europa pilgern.

Im Nordwesten des Parks gibt es zwei

Seen: Lago di Lesina und Lago di Varono.

Der Lesina-See ist knappe 25 km

lang und 2,5 km breit. Er ist durch zwei

Kanäle, den Acquarotta und den Schiapparo,

schiffbar. Die Kanäle verbinden

die Lagune mit der Adria, von der der

See durch eine Düne getrennt wird. Der

fischreiche See hat Brackwasser, da er

durch Sturzbäche aus dem Hochland mit

Süßwasser gespeist wird.

Der Lago di Varano, ebenfalls eine Lagune,

ist der größte See in Süditalien (60,5

km 2 ). Vom Meer wird er durch eine 10

km lange sandige Landzunge getrennt,

auf der ein dichter Wald aus Pinien, Eukalyptusbäumen

und Mastixsträuchern

gedeiht. Auch der Varano ist ein Brackwassersee,

der von vielen unterirdischen

Süßwasserquellen gespeist wird, während

durch die Kanäle Foce Varano und

Foce Capoiale Salzwasser aus der Adria

zugeführt wird. Der See ist berühmt für

seinen Reichtum an Fischen, vor allem

Aale und Muscheln.

Nationalpark Alta Murgia: Der Nationalpark

Alta Murgia (italienisch: Parco

nazionale dell‘Alta Murgia) ist einen

Hochebene und erstreckt sich über eine

Fläche von rund 680 km 2 in der Nähe

der italienischen Metropolitanstadt Bari.

Seinen Namen erhielt der Park von der

Murgia, einer felsigen Kalkhochebene, in

der er liegt.

Im Nationalpark Alta Murgia herrscht

Stille. In dieser Gegend trifft man auf

eine andere Zeit, langsamer und nicht

das hektische Treiben um jeden Preis,

das die heutige Zeit kennzeichnet. Poeten

bezeichnen das Alta Murgia als eine

Hymne an das Leben in zwei Phasen:

die der Vegetation im Frühjahr und

Herbst; die der Ruhe im Sommer und

Winter. Eines ist jedenfalls klar. Im Alta

Murgia beherrscht das Ländliche das

Leben. Die prachtvolle und idyllische

Landschaft lädt Wanderer und Radfahrer

gleichermaßen ein. Hier scheint

die Zeit ein wenig langsamer voranzuschreiten.

Wenn Entschleunigung mit

einer Region zu beschreiben wäre, Alta

Übersicht

Murgia wäre ein perfekter Kandidat.

Absolutes Highlight ist das Schloss

„Castel del Monte“, eines der geheimnisvollsten

Orte Italiens. Dieses imposante

achteckige Bauwerk entstand in der Zeit,

als der Hohenstaufen Kaiser Friedrich

II in Apulien/Italien verweilte. Genaue

Zeitangaben sind ungeklärt. Die Burg

besitzt viele ungeklärte Fragen, was aber

ihrer Attraktivität keinen Abbruch tut.

Erbaut soll die Burg zwischen 1240 und

1250 worden sein, wobei eine endgültige

Fertigstellung des Castel del Monte

(ursprünglich: Castrum Sancta Maria de

Monte) angeblich nie eintrat. Was aber

eher den Innenausbau betraf als Außenansicht.

Eine exakt genaue Datierung

des Baubeginns konnte trotzdem bisher

nicht gemacht werden. Einzig die erste

Hälfte des 13. Jahrhunderts wird mit Sicherheit

bestätigt. Das Castel del Monte

wurde 1996 von der UNESCO in die

Liste des Weltkulturerbes aufgenommen

und ziert seit 2001 die Rückseite der italienischen

1-Cent-Münzen.

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Reisen | Apulien

Kite- und Windsurfen ist an den

Küsten Apuliens sehr populär.

Die Tremiti-Inseln

Gegenüber dem Gargano befindet sich

ein kleines Paradies umgeben vom blauen

Meer: die Tremiti-Inseln, ein kleiner

Archipel, der einen kompakten aber heterogenen

Mikrokosmos beheimatet. Der

Archipel besteht aus insgesamt fünf Inseln

und den dazugehörigen Küsten: drei große

Inseln (San Domino, San Nicola und Caprara),

einer kleinen Insel (zwischen den

drei Hauptinseln) namens Cretaccio und

der östlich gelegenen Insel von Pianosa.

Die Inseln sind ein wahres Taucherparadies

mit eindrucksvollen Meeresboden.

Unter dem Meeresspiegel gibt es Grotten,

Schluchten, Wände aus Gorgonien und

Wracks, die einer fernen Vergangenheit

angehören, als diese Gegend von Handelswegen

gekreuzt wurde.

Sehr schön sind die Grotten Viole, Sole

und Blue Marino. Beeindruckend sind die

Sonnenuntergänge, die man von der Insel

San Nicola aus beobachten kann und die

ganze Landschaft in ein rosafarbenes Licht

taucht. Fotografen kommen hier voll auf

ihre Kosten, fantastische Aufnahmen sind

gewiss. Das Tauchen in Punta Secca auf der

Insel Capraia ist wegen der großen Tiefen

und den starken Strömungen nur für erfahrene

Taucher geeignet. Die Insel bietet

auch viele Aktivitäten auf dem Land, bei

denen man die Naturvielfalt dieser Ortschaften

genießen kann.

Das Salento

Salento ist der Name einer 100 km langen

und 40 km breiten Halbinsel im

äußersten Südosten Italiens und wird

Das kristallblaue Wasser der

Tremiti-Inseln birgt eine wunderbare

Unterwasserlandschaft

mit Höhlen, die von vielen

Fischarten bewohnt werden.

oft auch als Absatz des italienischen Stiefels

bezeichnet. Administrativ gehört die

Halbinsel zur Region Apulien und umfasst

die Provinz Lecce sowie Teile der

Provinzen Tarent und Brindisi. Ältere

Namen für die Halbinsel sind Iapygia,

Schnorcheln und

Tauchen, ein toller Spaß,

besonders an der Küste

von Gargano.

In Apulien kann man auch

vorzüglich Reiten. Viele Wege

führen durch liebliche und vor

allem einsame Gebiete.

32


Übersicht

Messapia, Calabria und Sallentina. Südlichster

Punkt des Salento ist die Punta

Ristola. Die bedeutendsten Städte auf

Salento sind Lecce, Brindisi und Otranto.

Die Sprache, die im Salento gesprochen

wird, ein italienischer Dialekt, unterscheidet

sich völlig vom Rest Apuliens.

An vielen Stellen erinnert sie an den sizilianischen

Dialekt. Aber auch griechische

Sprachinseln sind vorhanden, was

der langen Geschichte der Region geschuldet

ist. Die Griechen siedelten vor

allem im salentinischen Städtedreieck

Gallipoli, Narde, Otranto (alles griechische

Namen).

Auch in der Architektur haben die Griechen

dem Land ihren Stempel aufgedrückt.

Die traditionellen Wohnhäuser

sind nach griechischer Art gebaut, d.

h., sie sind weiß gekalkt und haben ein

Flachdach. Die historischen Stadtzentren

dagegen sind hauptsächlich im Lecceser

Barock erbaut, mit typisch salentinischen

Details wie der überbordenden

Fassadenbemalung von Palazzi und Kirchen.

Das beliebteste Baumaterial war

die pietra leccese, ein Gestein mit einer

warmen rötlich-gelben Farbe.

Das Salento könnte man auch als Bilderbuch

Italiens bezeichnen. Die Halbinsel

präsentiert sich mit großem Charme,

angenehm altmodisch und sehr entspannt.

Man könnte meinen, hier wäre

der Begriff mediterrane Lebensweise

erfunden worden. Massentourismus ist

noch in vielen Ecken und Bereichen ein

Fremdwort. Hier kann man noch das

ursprüngliche Italien erleben. Abgesehen

von Hotspots wie Lecce herrscht

noch immer entspannte Ruhe im Salento.

Das Treffen alter Männer auf der

Piazza inbegriffen.

Schlemmerei in Apulien

Kaum eine Region in Italien hat eine so

große kulinarische Vielfalt zu bieten wie

Apulien. Die kulinarischen Genüsse Apuliens,

die auf der Zunge zergehen. Auch

wenn Apulien wirtschaftlich bittere Zeiten

erlebt hat, lieben die Menschen ihr Land

In einem edlen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert

im Zentrum von Nardò bieten wir Ihnen eine wunderbare

Unterbringung für Ihren Urlaub und Ihre

Geschäftsreisen. Entdecken Sie die architektonischen

und monumentalen Wunder der Stadt von

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Decken werden Sie in eine raffinierte und

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Reisen | Apulien

und sind stolz auf ihre bodenständige,

ländliche Tradition. Einfach, rustikal

und unbeschwert präsentiert sich auch

die apulische Küche, wobei allerdings

ein deutliches Nord-Süd-Gefälle spürbar

und schmeckbar ist. Im Norden Apuliens

wird am liebsten mit viel Knoblauch gekocht,

die „mittleren“ Apulier mögen sowohl

Knoblauch als auch Zwiebeln, und

ganz im Süden bevorzugt man eindeutig

die Zwiebel. Da Apulien die Kornkammer

Italiens ist, liefert die Region einen

Großteil des Hartweizens, den man in

ganz Italien zur Herstellung der pasta

secca benötigt, Kein Wunder, dass hier

Nudeln -selbstgemacht oder gekauft und

Brotwaren eine große Rolle spielen. In

den sorgsam bewässerten Ebenen Apuliens

werden Tomaten, Zucchini, Brokkoli,

Paprika, Kartoffeln, Spinat, Auberginen,

Rosenkohl, Fenchel, Zichorien und Hülsenfrüchte

wie Kichererbsen, Linsen und

Bohnen angebaut.

Neben dem Gemüse ist Olivenöl ein weiteres

Standbein der Region. Apulien ist

der größte Ölproduzent Italiens und füllt

mit seinem würzig, fruchtigen, säurehaltigen

Öl aus vollreifen Oliven nicht nur die

Regale des Nordens, sondern exportiert

sein „grünes Gold“ auch ins europäische

Ausland. Eine beliebte Vorspeise sind kleine

Strauchtomaten mit möglichst selbstgepresstem

Olivenöl auf frisedde, kleinen,

in Wasser eingeweichten Brotkringeln.

Für ein Mittagessen zu Hause oder in einer

Trattoria gibt es überall von fleißigen

Händen frisch zubereitete Nudeln. Die

Zutaten für den Nudelteig sind immer dieselben:

ein Teil Hartweizengriess, ein Teil

Weizenmehl, Salz und Wasser. Aus diesen

einfachen Zutaten entstehen dann Ore-

Die traditionellen

Wohnhäuser sind im

Salento nach griechischer

Art gebaut.

Sie sind weiß gekalkt

und haben ein

Flachdach.

Der Capocollo von Martina Franca ist

zweifellos der König der apulischen

Wurstwaren. Unser Produkt wird nach wie

vor mit traditionellen Methoden hergestellt,

denn nur so können wir garantieren,

dass ein Spitzenprodukt auf Ihren

Tisch kommt. Durch die traditionelle, seit

Jahrzehnten in gleicher Weise angewendete

Verarbeitung werden Sie die Düfte

des Eichenwaldes und der mediterranen

Macchia wahrnehmen, während Sie diese

Spezialität aus dem Itria-Tal genießen.

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Übersicht

Ein Köstlichkeit aus

Apulien bzw. Lecce:

der traditionelle

Pasticciotto-Kuchen:

gefülltes Törtchen.

Tomaten aus Apulien

zählen zu den besten

der Welt. Hier werden

sie direkt an der

Sonne getrocknet.

cchiette, Cavatieddi, Lagane, die der bekannteren

Lasagne ähneln, Lanache, eine

Art Tagliatelle und viele andere Nudelformen.

Traditionell werden die Nudeln auch

mit den Gemüsen und Kräutern zubereitet,

aus denen dann die Sauce gemacht

wird, etwa mit Rübenkraut, Blumenkohl

und Rucola. Tomaten, Olivenöl, Nudeln,

Gemüse. Ein kulinarischer Höhepunkt

der Küstengebiete ist Taranto, die Hochburg

der Fischküche. Dem Gaumen bietet

sich hier erstklassige Zahnbrasse, Oktopus

und Babytintenfisch, köstlicher Hummer,

Tintenfisch oder Goldbrasse. Gar nicht

zu reden von den Miesmuscheln, die im

Lagunenbecken zu geradezu gigantischer

Größe heranwachsen. Und in Bari gibt

es eine Köstlichkeit, die Spezialität der

Stadt, die man probiert haben muss: Tiella

di riso e cozze. Dabei werden Zwiebeln,

Tomaten, Kartoffeln, Reis und Miesmuscheln

in eine Pfanne geschichtet und mit

reichlich Olivenöl übergossen geschmort

– guten Appetit.

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Das aus Apulien stammende Olivenöl Olio Evo Pujje ist die beste

Wahl für einen gesunden und bewussten Lebensstil, denn es

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des Zusammenspiels von optimalen klimatischen Bedingungen

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Oliven verschiedener Sorten wachsen unter der Beobachtung

wissender Agronomen unter strengen Bedingungen auf natürliche

Art und Weise und ohne den Einsatz von chemischen Düngemitteln

und Pestiziden. Die Oliven werden noch vor der vollständigen

Reife geerntet und sofort zerkleinert. Es entstehen die einzigartigen

Mischungen, die noch in der Ölmühle verpackt und dann hier gelagert

werden, um Geschmack, Geruch und wichtige organoleptische Eigenschaften

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entschlossenste und intensivste Variante, die ein erhabenes und wohltuendes

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Genuss | Trabucchi

Trabucchi

Ran an den

Fisch:

Apulien hat mehr als 800 Kilometer

Küste, und das Meer ernährt seit jeher

die Menschen. Um der Adria ohne

Gefahr ihre Köstlichkeiten zu entlocken,

erfanden die Fischer die Trabucchi:

raffinierte Holzkonstruktionen zum

Fischfang. Einige sind heute Restaurants

– und die servieren natürlich Frisches

direkt aus dem Meer.

Von Marion Trutter

118


Alles in einem Topf:

Auf dem Trabucco gibt's

das zu essen, was der

Tagesfang hergibt.

„Die Maschine schien aus ihrer eigenen

Harmonie heraus zu leben – mit einer

fast seelenhaften Form und Ausstrahlung“,

heißt es in einem Buch aus dem

Jahr 1894. Wenn ein Mensch aber von

einem technischen Gerät wie von einem

Zauberwesen spricht, dann muss es sich

entweder um eine wirklich überirdische

Erfindung handeln – oder um die Sicht

eines Dichters im poetischen Höhenflug.

In diesem Fall trifft wohl beides zu. Den

Satz schrieb der berühmte italienische

Schriftsteller Gabriele D’Annunzio in

seinem Werk „Trionfo della morte“

(Triumph des Todes), und die Rede ist

von einem trabucco oder trabocco, einer

Art Fischfangapparatur, wie man sie bis

heute hier und da an der Adria findet.

Die fast gespenstisch anmutenden Holzkonstruktionen,

die immer direkt am

oder gar im Wasser stehen, enstammen

tatsächlich einer anderen Welt – oder

zumindest einer anderen Zeit. Historisch

wird angenommen, dass schnon die

Phönizier diese Fischfgangmaschinen

erfunden haben. Im Mittelalter wurden

die Trabucchi dann vor allem als Wachposten

und Schießtürme benutzt, bevor

die alte Form der Fischerei um 1600 wieder

in Italien eingeführt wurde, da sie das

ganze Jahr über Fischfang erlaubte – sogar

an stürmischen Wintertagen.

Andere Quellen meinen, dass nicht findige

Fischer die Trabucchi erfunden

hätten, sondern ängstliche Bauern, die

ihren Speisezettel mit Fisch bereichern

wollten, aber gehörigen Respekt vor dem

Meer hatten. Also bauten sie hölzerne

Plattformen mit angmessenem Abstand

zu den Wellen, um in aller Ruhe fischen

zu können. Bis heute sind Trabucchi vor

allem in den Abruzzen, im Po-Delta und

auf dem Gargano, dem Sporn des italienischen

Stiefels in Apulien, zu finden.

Ganz schlicht betrachtet, ist ein Trabucco

sozusagen der verlängerte Arm des

Fischers: Er greift hinunter in die Fluten,

während der pescatore in sicherer Entfernung

vom tosenden Wasser die Strippen

zieht. Im Zentrum jedes Trabucco befindet

sich eine hölzerne Plattform, die

drei, vier Meter über dem Meeresspiegel

auf Pfählen steht. Gebaut wurde fast

immer aus dem Holz der Aleppokiefer,

das mit seinem Harz dem Salzwasser widersteht

und außerdem sehr elastisch ist.

Von der Plattform ragen wie Fühler die

so genannten „Antennen“ übers Wasser

hinaus: lange Stangen, die mit riesigen

feinmaschigen Netzen bestückt werden.

Diese trabocchetti („Fallen“) werden

durch Winden zu Wasser gelassen. Die

Fische schwimmen ins Netz – und die

Falle schnappt zu.

Vor allem in den zerklüfteten Felsen im

Norden des Gargano mussten sich die

Fischer etwas einfallen lassen, um dem

oft aufbrausenden Meer seine Schätze zu

entlocken. Die Trabucchi wurden hier

deshalb etwas anders konstruiert als an

der Küste der Abruzzen: Sie sind fest in

der Felsküste verankert und recken von

dort aus ihre langen Arme übers Wasser.

An der Abruzzenküste dagegen, mit weniger

felsigen Abhängen und flacherem

Ufer, baute man die Fischerinseln auf

Stelzen oder Felsen direkt im Wasser und

verband sie über Brücken mit dem Festland.

Außerdem sind dort die Netze viel

kleiner als auf dem Gargano.

Fachleute schwärmen bis heute von der

besonders effektiven Fischereitechnik:

Ohne jegliche elektronische Hilfe fischt

man „auf Sicht“, kann also die Schwärme

von oben beobachten, mit dem Netz

119


Genuss | Trabucchi

Der Trabucco di Monte

Pucci ist im Sommer ein

beliebtes Restaurant in

der Nähe von Peschici.

Fisch und Meeresfrüchte

satt: Auf den Trabucchi

des Gargano wird sehr

üppig aufgetischt.

in der Strömung manövrieren und es

dann im geeigneten Moment schließen.

Manchmal steht noch eine Hütte auf der

Plattform, wo die Fischer bei Hitze und

Regen Unterschlupf finden, ihr Essen zubereiten

und auch die Nacht verbringen.

Ein Trabucco ist also quasi ein Fischerboot

auf Stelzen oder, wie Gabriele D‘Annunzio

schrieb: “eine merkwürdige Maschine zum

Fischen, ganz aus Brettern und Balken gebaut,

ähnlich einer riesigen Spinne.“

Info

Der Verein Onlus zum Schutz der

historischen Trabucchi des Gargano hat

sich ganz der Wahrung der

Trabucco-Tradition verschrieben

( www.trabucchidelgargano.org).

Trabucchi, die für Gäste kochen

(teils nur nach Voranmeldung):

• Al Trabucco da Mimì, Punta San Nicola,

Peschici: www.altrabucco.it

• Trabucco di Monte Pucci, Peschici:

facebook.com TrabuccoDiMontePucci

• Ristorante Il Trabucco,

Punta di Manaccora,

Peschici: www.iltrabuccoristorante.it

Frischer Oktopus

ist in Apulien beliebt -

für leckere Gerichte

oder einfach roh.

120


Einfach köstlich:

Paccheri-Nudeln mit

Schwertfisch und

Tomaten.

Die Trabucco-Küche der

Fischer ist schlicht: Oft

kommt der frische Fisch

einfach auf den Grill.

Als eine Art Trabucchi-Freilichtmuseum

präsentiert sich bis heute der Norden der

Gargano-Halbinsel: Rund 15 der pittoresken

Plattformen zieren die Küste zwischen

dem Ferienort Vieste und Rodi Garganico;

die schönsten findet man rund um das

Fischerdorf Peschici. Sie stehen teils unter

Denkmalschutz, werden gehegt und

gepflegt – und manche dienen auch als

Restaurants oder Event-Locations.

Die typischen Rezepte der Trabucchi

erklären sich im Grunde von selbst:

Wenn nach getaner Arbeit der Hunger

aufkam, warfen die Fischer einfach das

in den Topf, was gerade vom Tagesfang

übrig war. Dazu kamen Kartoffeln oder

Reis, manchmal auch noch etwas Gemüse

und ein paar Kräuter aus den Hügeln

am Meer. Klar also, dass die Trabucco-

Restaurants fast ausschließlich Fisch und

Meeresfrüchte servieren – neben Fisch

aus der Adria auch Muscheln aus Taranto

und andere Meeresfrüchte. Ein Klassiker

der Fischer sind spaghetti allo scoglio mit

Muscheln, Garnelen und Tintenfisch.

Kalmare oder Tintenfische (calamari,

seppie) werden entweder roh verzehrt, gebraten

oder frittiert und ganz besonders

gern gefüllt – beispielsweise mit Semmelbröseln,

Schinkenwürfeln, Kirschtomaten,

Parmesan und Kräutern. Ein altes

Hausfrauengericht Apuliens sind mit

Erbsen gefüllte Tintenfische (calamari ripieni

con piselli). Außerdem genießt man

im tiefen Süden Meeresfrüchte gern roh

– ob Muscheln, Tintenfisch oder Seeigel.

Es ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis,

draußen auf einem Trabucco zu sitzen,

wenn die Sonne langsam untergeht

und das Meer in ein pastellfarbenes Licht

taucht. Auf dem Tisch ein Teller mit

frischem Fisch und dazu ein gutes Glas

Wein - was will man mehr? Eine Hochzeitsplanerin

bietet sogar romantische

Trauungen auf apulischen Trabucchi an

– mit sanfter Brise und Traumblick über

die blauen Fluten der Adria.

Seeigel gilt in Apulien

als Delikatesse. Man isst

ihn wie Austern einfach

roh aus der Schale.

Meeresfrüchte,

Wein und ein laues

Lüftchen: Mit Meerblick

schmeckt's am besten.

121


Genuss | Trabucchi

Spaghetti allo scoglio

Die Fischer Apuliens verwenden für Spaghetti „von der Klippe“ frische Meeresfrüchte.

(Fast) genauso gut schmeckt’s mit „frutti di mare“ aus der Tiefkühltruhe.

Für 4 Personen

• 500 g gemischte Meeresfrüchte (tiefgekühlt,

z. B. Miesmuscheln, Garnelen

und Calamari-Ringe)

• 500 g frische Miesmuscheln (optional)

• 1 Zwiebel

• 2 Knoblauchzehen

• 1 kleine rote Chilischote

• 1/2 Bund Petersilie

• 400 g Spaghetti

• Salz

• 3-4 EL Olivenöl extra vergine

• 150 ml trockener Weißwein

• 300 ml passierte Tomaten

• schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Meeresfrüchte aus der Packung

nehmen und in einem Sieb auftauen

lassen, dann unter fließend kaltem

Wasser abspülen. Die Miesmuscheln

gründlich unter fließend kaltem Wasser

abbürsten, offene Exemplare wegwerfen.

Zwiebel und Knoblauch abziehen

und fein hacken. Chilischote von

Venen und Kernen befreien und in

feine Ringe schneiden. Petersilie waschen

und hacken.

Die Spaghetti in reichlich Salzwasser

bissfest garen, dann abschütten.

Olivenöl in einem großen Topf nicht zu

stark erhitzen. Zwiebel und Knoblauch

darin glasig anschwitzen. Die gemischten

Meeresfrüchte zugeben und kurz

mitbraten. Dann mit dem Weißwein

ablöschen, passierte Tomaten und

Chili zugeben. Das Ganze salzen und

pfeffern, wieder aufkochen lassen und

(falls gewünscht) die Miesmuscheln

einlegen. Topf zudecken und alles

so lange sanft köcheln lassen, bis

die Meeresfrüchte gar sind und die

Miesmuscheln sich geöffnet haben.

Nicht geöffnete Exemplare entfernen.

Die gehackte Petersilie unterrühren,

dann die Spaghetti in den Topf geben,

alles vorsichtig vermengen und sofort

heiß servieren.

Spaghetti mit

Meeresfrüchten

122


Muschelauflauf

aus Bari

Tiella barese

Die außergewöhnliche Kombination aus Miesmuscheln, Kartoffeln und Reis macht

diesen Auflauf nicht nur lecker, sondern auch extrem nahrhaft und sättigend.

Für 4 Personen

Zubereitung

• 1 kg Miesmuscheln (ersatzweise

400 g Muschelfleisch)

• 150 ml Weißwein

• 500 g Kartoffeln

• 2 Gemüsezwiebeln

• 2 Knoblauchzehen

• einige Zweige Thymian

• Olivenöl extra vergine

• Salz

• Pfeffer aus der Mühle

• 200 g Rundkornreis

• ca. ½ l Gemüsebrühe

• 30 g geriebener Pecorino

Die Muscheln gründlich unter fließend kaltem

Wasser abbürsten, offene Exemplare

wegwerfen. In einem Topf 250 ml Wasser

und den Weißwein zum Kochen bringen.

Die Muscheln einlegen und 2-3 Min.

im geschlossenen Topf kochen lassen,

bis sich die Muscheln geöffnet haben.

Nicht geöffnete Exemplare wegwerfen.

Muscheln abgießen und den Kochsud

auffangen. Muscheln etwas abkühlen lassen,

dann aus den Schalen lösen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und in

ca. 2 mm dicke Scheiben schneiden.

Zwiebeln abziehen und und feine Ringe

schneiden, Knoblauch abziehen und fein

hacken, Thymian fein hacken.

Den Backofen auf 175 o C vorheizen.

Eine feuerfeste Form mit reichlich Olivenöl

einfetten und mit Zwiebelringen auslegen.

Darauf ein Drittel der Kartoffelscheiben

schichten, mit gehacktem Knoblauch bestreuen

und mit wenig Salz sowie Pfeffer

und Thymian würzen. Die Hälfte des

Miesmuschelfleischs darauf verteilen, die

Hälfte des Reises darüber streuen, großzügig

mit Muschelkochsud und mit etwas

Olivenöl beträufeln. Dann auf die gleiche

Weise wieder Zwiebeln, Kartoffeln,

Knoblauch, Muscheln und Reis einfüllen,

mit Kochsud und Olivenöl beträufeln

und würzen. Mit einer Lage Kartoffeln

abschließen.

Nun am Rand der Auflaufform vorsichtig

den Rest des Muschelsuds und

so viel Gemüsebrühe angießen, dass

die Flüssigkeit bis knapp zur obersten

Kartoffelschicht reicht. Im vorgeheizten

Backofen bei 175 o C ca. 60 Min. backen.

Dann den Pecorino über den Auflauf

streuen und kurz unterm Grill gratinieren.

Den Auflauf aus dem Ofen nehmen,

noch einige Minuten durchziehen lassen

und servieren.

Tipp: Eine fruchtige Note bekommt

die Tiella, wenn man noch in dünne

Scheiben geschnittene Tomaten einschichtet.

123


Genuss | Trabucchi

Zuppa di pesce alla garganica

Was immer der Tagesfang – oder auch der Fischladen – gerade so an Fisch und Meeresfrüchten

hergibt, wird mit Tomaten und Kräutern zu einer schmackhaften Fischsuppe.

Zutaten

• 1 Zwiebel, geschält und fein gewürfelt

• Olivenöl extra vergine

• 2-3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt

• 150 ml trockener Weißwein

• 500 ml passierte Tomaten

• 750 ml Fisch- oder Gemüsebrühe

• gemischte Wildkräuter vom Gargano,

ersatzweise Thymian und Rosmarin

• 1 Lorbeerblatt

• 1 kleine rote Chilischote

• Salz

• Pfeffer aus der Mühle

• 1 Prise Zucker

• 1 kg Weißfisch, z. B. Wolfsbarsch, Dorade,

Rotbarsch, Seehecht, Seeteufel

• 12 Miesmuscheln

Zubereitung

Zwiebel in 2 EL Olivenöl glasig dünsten, dann Knoblauch kurz mitschwitzen.

Wein angießen und kurz bei großer Hitze reduzieren

lassen. Dann die passierten Tomaten und die Brühe angießen,

Kräuter und Chili zufügen. Die Suppe gut abgedeckt bei kleiner

Flamme ca. 30 Min. köcheln lassen, danach mit Salz, Pfeffer und

etwas Zucker abschmecken.

In der Zwischenzeit die Fische säubern und in ca. 2 x 2 cm große

Stücke schneiden. Die Muscheln gründlich unter fließend kaltem

Wasser abbürsten, offene Exemplare wegwerfen. Fisch und

Muscheln nach 30 Min. Kochzeit zur Suppe geben und bei kleiner

Hitze 5-6 Min. garziehen lassen (nicht mehr kochen!). Dann nicht

geöffnete Muscheln entfernen und die Suppe mit frischem Weißbrot

servieren.

Fischsuppe nach

Gargano-Art

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Gefüllte Tintenfische

apulische Art

Seppie ripiene alla pugliese

Kalmare sind kleine Tintenfische, die sich ganz unterschiedlich füllen lassen. Dann

werden sie geschmort – in einem Sugo oder im eigenen Saft.

Zutaten

Zubereitung

• 8 mittelgroße Kalmare (ca. 1 kg),

küchenfertig vorbereitet

Für die Füllung:

• 300 g altbackenes Weißbrot

• 1 Zwiebel, geschält und gehackt

• 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

• 2-3 EL Olivenöl extra vergine

• 2 Eier

• 100 g geriebener Pecorino

• 2 EL Kapern

• 1/2 Bund Blattpetersilie, fein gehackt

• Salz

• Pfeffer aus der Mühle

Für die Tomatensauce:

• 3 EL Olivenöl extra vergine

• 1 kleine Zwiebel, geschält und gehackt

• 1 Knoblauchzehe, geschält und fein gehackt

• 100 ml Weißwein

• 750 ml passierte Tomaten

• Salz

• Pfeffer aus der Mühle

• gehackte Petersilie nach Wunsch

Die Kalmare unter fließend kaltem

Wasser innen und außen gründlich

waschen. Die Tuben beiseite legen,

Kopf und Tentakel in kleine Stücke

schneiden.

Für die Füllung das Brot grob würfeln,

kurz in etwas kaltem Wasser

einweichen, dann gut ausdrücken.

Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl

anschwitzen. Die klein geschnittenen

Kalmarstücke zufügen und

kurz anbraten. Das eingeweichte

und ausgedrückte Brot zufügen

und einige Minuten köcheln lassen,

damit das überschüssige Wasser

verdampft. Von Herd nehmen

und leicht abkühlen lassen. Dann

die Eier verquirlen, mit dem geriebenen

Pecorino, den Kapern und

der gehackten Petersilie unter die

Brotmasse mischen. Mit Salz und

Pfeffer würzen.

Die Kalmartuben mit der Brotmasse

zu etwa ¾ füllen und jeweils mit

einem Zahnstocher verschließen.

Für die Sauce das Olivenöl in einer

großen Pfanne erhitzen und die

gefüllten Kalmare darin von allen

Seiten anbraten. Dann Zwiebel

und Knoblauch zufügen und kurz

mitbraten. Mit Weißwein ablöschen

und diesen kurz bei großer Hitze

reduzieren lassen. Dann die passierten

Tomaten und ca. 150 ml

Wasser zugeben, salzen und pfeffern

und das Ganze ca. 30 Minuten

zugedeckt köcheln lassen, bis die

Füllung gar ist, aber die Kalmare

nicht zäh sind. Zum Schluss nach

Wunsch etwas gehackte Petersilie

in die Sauce rühren.

Variation: Mit zwei, drei zerdrückten

Sardellen, 100 g klein

geschnittenen Garnelen oder auch

100 g in kleine Würfel geschnittenem

Schinken können Sie die

Füllung noch verfeinern.

125


vorschau

IMPRESSUM

Herausgeber und Chefredakteur:

Stephan Quinkertz (v.i.S.d.P.)

Redaktion:

Michael Außerbauer (ma), Nina Becker-Göpner (nbg),

Jörn-Erik Burkert (je), Angela Flandorfer (af),

Andreas Greil (ag), Beate Giacovelli (bg),

Anita Quinkertz (aq), Diana Schneider (ds),

Stephanie Strohmeier (ss), Marion Trutter (mt)

Grafik:

Sara D‘Auria, www.inframedesign.de

Harald Sayffaerth, www.01graphics.de

In diesen ausgewählten Feinkost-Geschäften werden die Zutaten für original

italienische Gerichte angeboten, sowie das Lust auf Italien - Magazin:

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A-5020 Salzburg

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138

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