Gazette Zehlendorf Nr. 2/2018

gazette

Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee - Februar 2018

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2018

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

Der Vorname

Theatergruppe Schattenlichter

spielt Französisches Erfolgsstück

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2 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018


WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Liebe Leserinnen und Leser,

in der vergangenen Ausgabe habe ich Sie bereits

auf einige interessante Termine im Bezirk

in diesem Jahr hingewiesen. Nun möchte ich

Ihnen weitere Informationen aus den verschiedenen

Bereichen der

Bezirksverwaltung zukommen

lassen:

Der Gesundheitsführer für

den Bezirk Steglitz-Zehlendorf

ist erschienen. In

Cerstin Richter-

Kotowski

dieser Broschüre finden

Sie Informationen über

alle Einrichtungen des

öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Mit dem Gesundheitsführer erhalten

Sie einen Überblick über die niedergelassenen

Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser

und Kliniken, Beratungsstellen, Vereine und

Verbände, Selbsthilfegruppen, Senioren und

Pflege in Steglitz-Zehlendorf. Sie können die

Broschüre kostenfrei in den Dienststellen des

Gesundheitsamtes (u.a. Robert-Lück-Str. 5,

12169 Berlin), den Bürgerämtern und Bibliotheken

sowie anderen Einrichtungen des

Bezirks erhalten.

Kennen Sie schon den Schlaglochmelder?

Wenn Sie im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein

Schlagloch oder einen anderen Mangel in

Fahrbahn, Radweg oder Gehweg entdeckt

haben, können Sie das Bezirksamt mit Hilfe

Schlaglöcher können dem Bezirksamt per

Internet gemeldet werden.


Foto: Countrypixel / Fotolia

eines Formulars auf der Internetseite darüber

informieren. Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes

überprüfen die schadhafte Stelle und

leiten die entsprechenden Maßnahmen

ein. Die Internetadresse lautet: www. berlin.

de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-undverwaltung/aemter/straßen-und-gruenflaechenamt/tiefbau/formular.87799.php.

Das

Straßen- und Grünflächenamt erreichen Sie

auch unter der Telefonnummer (030) 90299-

7771.

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gibt es sieben

kommunale Freizeiteinrichtungen für ältere

Bürgerinnen und Bürger, die werktags von

10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet sind und ein

umfangreiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen,

Gruppenaktivitäten, Informations-

und Begegnungsmöglichkeiten bieten.

Gesucht werden insbesondere Freiwillige für

unsere Häuser in Lankwitz und Zehlendorf,

welche die Leiterinnen und Leiter dieser

Freizeiteinrichtungen bei der Durchführung

sowie insbesondere auch der Vor- und Nachbereitung

der vielfältigen Angebote unterstützen.

Freude am Umgang mit anderen

Menschen, Teamfähigkeit, organisatorisches

und praktisches Geschick sollten für diese

Aufgabe mitgebracht werden. Über weitere

Einzelheiten informiert Sie gerne das Amt

für Soziales unter der Telefonnummer (030)

90299-6530.

Wussten Sie schon, dass es in Steglitz-Zehlendorf

ein Denkmal des Monats gibt? Jeden

Monat wird auf der Internetseite des Bezirks

(zu finden unter www.steglitz-zehlendorf.de

– direkt auf der Startseite) ein Denkmal aus

Steglitz-Zehlendorf vorgestellt, das von der

vielseitigen Geschichte des Bezirkes zeugt

und die derzeitigen Betätigungsfelder der

Denkmalpflege veranschaulicht. Geschichte,

Besonderheiten und Hintergründe lesen Sie

in aktuell verfassten Artikeln – etwa über den

Bernkastler Platz in Lankwitz, das Stadion Lichterfelde

oder über den Waldpark Nikolskoe in

Wannsee. In diesem Monat ist es das 1895-96

erbaute Wohnhaus in der Holbeinstraße 69 in

Lichterfelde. Um Ihnen einen schnellen und

übersichtlichen Zugriff auf unsere präsentierten

Denkmale zu ermöglichen, können Sie das

„Denkmal des Monats” als pdf-Format herunterladen

und bis zur Plakatgröße ausdrucken.

Zum guten Schluss möchte ich Ihnen eine

Ausstellung im Gutshaus Steglitz ans Herz legen,

die ich Ihnen im Januar-Grußwort bereits

angekündigt habe. Noch bis zum 25. Februar

haben Sie die Gelegenheit, die Ausstellung

„Only Intense“ von H. R. Beier in den Räumen

an der Schloßstraße 48 zu besuchen. 1955

in Meißen/Sachsen geboren, wuchs Roland

Beier in einer Porzellanmalerfamilie auf. Während

des Abiturs absolvierte er einen Vorkurs

an der Hochschule für Bildende Künste

Dresden und studierte anschließend an der

Kunsthochschule Berlin-Weißensee von 1974

bis 1979, die er mit einem Diplomabschluss

als Illustrator und Grafikdesigner beendete.

Seitdem ist er freiberuflich als Illustrator und

Cartoonist für Verlage tätig. Ab 2000 beginnt

eine verstärkte Auseinandersetzung mit der

Malerei und seit 2010 überrascht er dazu mit

Porzellanobjekten. Die großen stets quadratischen

Formate legt Roland Beier beim Malen

vor sich auf den Boden und arbeitet auf der

Leinwand mit Naturmaterial wie Sand, Putz

und Lehmerde plus Zusatz von Latexbindemittel

und Spachtelmasse. Aber auch Blattgold,

verrostetes Blech und Wolle werden als

eine Material-Collage auf diesen Untergrund

zu vorwiegend verwendeten Acrylfarben eingesetzt.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag

bis Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 19.00 Uhr.

Der Eintritt beträgt 1,50 Euro.

Sollten Sie Fragen, Lob oder Kritik an der Bezirksverwaltung

in einem persönlichen Gespräch

an den Mann oder die Frau bringen

möchten, dann kommen Sie in meine regelmäßig

stattfindenden Bürgersprechstunden

(etwa am 27.2.2018, von 16 bis 18 Uhr, im Rathaus

Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3,

14163 Berlin) oder – je nach Abteilungszuständigkeit

– in die meiner Bezirksamtskolleginnen

und -kollegen. Alle Termine erfahren

Sie in der Pressestelle unter der Telefonnummer

(030) 90299-3204 oder im Internet unter

www.steglitz-zehlendorf.de.

Ihre

Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 3

Cerstin Richter-Kotowski

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4 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Französisches Erfolgsstück in Zehlendorf

Theatergruppe Schattenlichter spielt „Der Vorname“

Wie viele Vornamen mit A fallen

Ihnen spontan ein? Die Mitglieder

der Theatergruppe Schattenlichter

kennen nun mehrere

Dutzend, denn um Vornamen

geht es in ihrer neuesten Inszenierung,

die Ende Februar auf die

Bühne kommt: „Der Vorname“, ein

– inzwischen auch schon verfilmtes

– modernes Theaterstück der

beiden französischen Erfolgsautoren

Matthieu Delaporte und Alexandre

de la Patellière aus dem

Jahre 2010.

Eine Debatte, die aus

dem Ruder läuft

Gastgeberin Elisabeth hat sich alle Mühe mit dem Essen gemacht. Den

Gästen schmeckt’s. Von links: Elke Brumm, Justin Becker, Kristina Lane,

Ariane Ahlgrimm, Iver Lauermann.

Ein gemütlicher Abend soll es

werden in der Pariser Wohnung

von Elisabeth und Pierre Garaud.

Die Kinder sind im Bett, und

enge Freunde und Verwandte

sind zu Gast. Für Elisabeths Bruder

Vincent, einen begnadeten

Selbstdarsteller, ist die Runde zu

friedlich. Um für „Stimmung“ zu

sorgen, enthüllt er den fassungslosen

Freunden den geplanten

Vornamen seines noch ungeborenen

Sohnes. Die Debatte um

die Frage, wie man sein Kind

nennen darf, führt dazu, dass

Die schwangere Anna und

Gastgeber Pierre streiten sich.

das gemütliche Treffen aus dem

Ruder läuft. Denn alle sind nun

in der Laune, sich endlich einmal

ein paar Wahrheiten zu sagen. Mit

Lust und Niveau werden Wortgefechte

ausgetragen, und einiges

tritt zutage, was niemand erwartet

hätte.

Erstmals Theaterblut bei

den Schattenlichtern

Im Vergleich zu der heiteren

Verwechslungskomödie „Boeing

Boeing“, die die Schattenlichter

im vergangenen Jahr zeigten, ist

„Der Vorname“ ein kopflastigeres

Stück, das aber durchaus auch

einige „Action“-Szenen zu bieten

Wir suchen

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Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 5

hat. „Erstmals werden wir sogar

Theaterblut benötigen“, verrät

Iver Lauermann, der den Gastgeber

Pierre spielt und schon seit

1994 zur Gruppe gehört. Das ist

ein anderes Kaliber als die Schattenspiele,

mit denen die Schattenlichter

bei ihrer Gründung

1985 anfingen.

Paulus-Gemeinde ist seit

36 Jahren Spielort

„Der Vorname“ ist die 36. Produktion

der Schattenlichter. Die

Gruppe ist im denkmalgeschützten

„Großen Saal“ der Paulus-Gemeinde

Zehlendorf zu Hause, wo

sie einst als Konfirmandengruppe

ins Leben gerufen wurde. Heute

bestehen die Schattenlichter aus

rund 20 Berlinern zwischen zwölf

und 68 Jahren, inklusive Souffleuse,

Maskenbildnerin, Beleuchter,

Webmaster und einem regelmäßigen

Helfer- und Beraterteam.

„Nur einen Regisseur gibt es

nicht“, berichtet Elke Brumm, die

seit 32 Jahren mitspielt. „Wir erarbeiten

unsere Stücke grundsätzlich

in Gruppenregie, damit jeder

mitdenken kann und viele Ideen

in die Aufführung einfließen. So

macht es uns am meisten Spaß.“

Das Ensemble der Schattenlichter im Jahr 2017 auf der Bühne.


Fotos: Frederik Ahlgrimm

Spendensammlung

für Flüchtlinge

Da das Theaterspielen für die

Schattenlichter ein Hobby neben

dem Beruf ist, wird jede Aufführungsreihe

nur dreimal gezeigt.

Dementsprechend sind die Aufführungen

häufig ausgebucht, so

dass sich eine frühzeitige Kartenreservierung

empfiehlt. Restkarten

an der Abendkasse sind aber

so gut wie immer zu bekommen.

Der Eintrittspreis beträgt unverändert

nur fünf Euro. Die Schattenlichter

sammeln am Ausgang

für die Deckung der Heizkosten

des elf Meter hohen Theatersaals.

In diesem Jahr wollen die Schattenlichter

die Einnahmen jedes

vierten Sitzplatzes einer gemeinnützigen

Organisation spenden,

die sich für Integrationsprojekte

und gegen Fremdenfeindlichkeit

einsetzt – eine Reaktion der

Gruppe auf das Ergebnis der

Bundestagswahl im September

2017. „Wir können angesichts der

zunehmenden Fremdenfeindlichkeit

in Deutschland nicht tatenlos

bleiben“, sagt Mitspieler Marc

Roulet, der im aktuellen Stück

den Aufrührer Vincent spielt.

Die Spende wird an den Kirchenkreis

Teltow-Zehlendorf gehen,

der die sozialen Aktivitäten seiner

16 Mitgliedsgemeinden in

der Region koordiniert und zudem

eigene Projekte durchführt.

Er gibt Flüchtlingen aufenthaltsrechtliche

Erstberatung, leistet

Integrationshilfe und unterstützt

und vernetzt Flüchtlinge und Ehrenamtliche

in kirchlichen und

außerkirchlichen Gruppen bei

ihrer Arbeit.

„Der Vorname“ ist zu sehen am

Donnerstag, 22. Februar, um

19.30 Uhr, am Freitag, 23. Februar,

um 19.30 Uhr und am Samstag,

24. Februar, um 18 Uhr. Einlass

in den Theatersaal ist 30 Minuten

vor Aufführungsbeginn.

Kartenvorbestellungen sind

bevorzugt über ein Internetformular

auf www.schattenlichter.

info möglich; wenn es nicht anders

geht, aber auch per E-Mail

schattenlichter@gmx.de und

telefonisch unter 030 84724974.

Aufführungsort ist der große Saal

im Gemeindehaus der Paulusgemeinde,

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6 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Turm in Wartestellung

Raststätte Dreilinden im Dornröschenschlaf

Rot und markant sollte die 1973

fertiggestellte Raststätte in

Dreilinden, zu Mauerzeiten der

„Checkpoint Bravo“, einen auffälligen

Kontrapunkt zur DDR-Architektur

setzen. Wer sich in der

Farb- und Formgebung an den

Zugang zum U-Bahnhof Fehrbelliner

Platz erinnert fühlt, hat

den richtigen Riecher. Architekt

Rainer G. Rümler (1929 – 2004)

zeichnete für beide verantwortlich.

Keine Erfolgsgeschichte

Doch so eine richtige Erfolgsgeschichte

war dem markanten

Gebäude an der A 115 nie beschieden.

Schon der Start als Autobahnraststätte

erwies sich als

Flop. Wer die Stadt verließ, hatte

vorher genug Gelegenheit, satt

zu werden. Und wer hierher kam,

wollte die Kontrollstelle im Allgemeinen

schnell hinter sich lassen.

So war der Betrieb bereits nach

einem Dreivierteljahr Geschichte.

Dennoch galt das Ensemble aus

Raststätte und gegenüberliegender

Tankstelle als Tor nach Berlin.

Mehrfacher Besitzwechsel

Die Räume wurden noch bis 2002

vom Zollamt genutzt. Danach

stand das markante Gebäude

leer und wurde vom Liegenschaftsfonds

verwaltet. 2009

erwarb Thomas Drechsel, Chef

von „Wurstmaxe“, das Gebäude.

Eine Disco und ein preisgünstiges

Hotel sollten hier entstehen.

An dem roten Gebäude hing damals

ein riesiges Plakat mit dem

Konterfei von Erich Honecker, das

potentielle Geschäftspartner ansprechen

sollte. Aus den Plänen

wurde jedoch nichts. So wechselte

die frühere Raststätte erneut

den Besitzer. Diesmal war Werner

Scharwächter der Käufer, der mit

seinem Unternehmen weltweit

Baumaschinen vermietete. Ihm

schien der Standort ideal, um

seine Kräne, Bagger und weitere

Maschinen zu lagern und von der

benachbarten Autobahn aus auf

Reisen zu schicken.

Geplatzte Pläne

Doch daraus wurde nichts, das

Bezirksamt verweigerte die Genehmigung.

Als nächstes sollten

Oldtimer hier stehen. Das

wurde zwar genehmigt, aber

bisher nicht verwirklicht. Ein Restaurantbetrieb

wäre ebenfalls

möglich. Doch der Käufer hat

mittlerweile die Freude an seiner

Immobilie verloren und will

sie weiter verkaufen. Einen Interessenten,

der bereit sein soll,

Millionen zu zahlen, soll es auch

geben. Doch auch dieser braucht

Planungssicherheit. Der Wert der

ehemaligen Raststätte samt Parkplätzen

ist immerhin deutlich

gestiegen. Der erste Käufer legte

lediglich 45 000 Euro hin, der

nächste war schon mit deutlich

mehr – immerhin 535 000 Euro

dabei. Nun ist die Rede von Millionen.

Was das neue Jahr für das

auffällige neue Gebäude bringt,

ist noch offen.

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Zehlendorf soll ein Fahrradparkhaus bekommen

Auch an den Bahnhöfen Wannsee, Mexikoplatz und Krumme Lanke

entstehen mehr Abstellplätze

Ganz so groß wie diese Fahrradparkhaus in Amsterdam wird es wohl nicht...

Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 7

Radfahrer kennen das Problem – beim Umsteigen

vom Rad auf die Bahn ist es fast unmöglich,

einen sicheren Abstellplatz für das

Zweirad zu finden. Grund sind zum einen die

steigende Anzahl der Menschen, die auf das

Rad umgestiegen sind. Zum anderen sind

zahlreiche Schrotträder zu sehen, die die begehrten

Abstellplätze bereits seit langer Zeit

blockieren.

Doch Besserung ist in Sicht. Im Bezirksamt

Steglitz-Zehlendorf sollen die Planungen für

das erste Fahrradparkhaus der Stadt anlaufen.

An der Hampsteadstraße am S-Bahnhof

Zehlendorf sollen künftig 120 Drahtesel in

zwei Stockwerken Platz finden. Das vollautomatische

Parkhaus soll durch weitere 44 Bügel

ergänzt werden. Diese bieten Platz für 88 Fahrräder.

Darüber hinaus werden mit sogenannten

Doppelstockparkern zusätzliche 144 Plätze

geschaffen.

Auch an anderen Bahnhöfen im Bezirk können

sich „Bike and Ride“-Nutzer über neue Abstellmöglichkeiten

freuen. Abschließbare Einzelboxen

sowie Doppelstockparker am Bahnhof

Wannsee sorgen für 170 neue Fahrradparkplätze.

Weitere Plätze sind am S-Bahnhof Mexikoplatz

vorgesehen, hier sollen 150 Fahrräder

abgestellt werden können. Am U-Bahnhof

Krumme Lanke, wo 100 Fahrradparkplätze geplant

sind, müssen einige Radfahrer ihre fahrbaren

Untersätze auf der anderen Straßenseite

der Argentinischen Allee anschließen. Da die

historische Fassade des Bahnhofs nicht beeinträchtigt

werden soll, können nicht alle Abstellplätze

direkt am Bahnhof gebaut werden.

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8 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Gerhard Jaeck Stiftung im achten Jahr

…doch es gibt noch viel zu tun

Das letzte Jahr war erfolgreich,

doch für Stiftungsgründerin

Waltraud Söhnel-Jaeck ist das

noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen.

Vielmehr überlegt

sie, wie sie mit ihrer Stiftung auch

2018 wieder Kindern in Not ein

Lächeln mehr entlocken kann.

Kita der geflüchteten Kinder

Gelungen ist ihr das mit Berlins

erster Kita für geflüchtete Kinder,

die vor fast 1 1/2 Jahren in den

Räumen des Mittelhofs an den

Start gegangen ist. Für eine Laufzeit

von fünf Jahren hat Waltraud

Söhnel-Jaeck deren finanzielle

Unterstützung übernommen, so

dass zwei Betreuerinnen für die

Tagespflege der Kinder gefunden

werden konnten.

„Ein Gemeinschaftsprojekt, das

dank aller Beteiligten keine

unnötige Energie in endlosen

Diskussionen verschwendet,

sondern denen zugutekommen

lässt, die es bitter nötig haben:

den Kindern. Im Projekt hat jeder

seinen Platz, an dem er seine

Erfahrung und sein Know-how

effektiv einbringt“, erklärt die

Stiftungsvorsitzende. Beteiligte

des Kooperationsprojektes sind

neben der Stiftung das Fachreferat

Familienförderung und frühkindliche

Bildung des Bezirksamt

Steglitz-Zehlendorf sowie der

Mittelhof e. V.

Projekt-Ziel ist die Förderung –

explizit des Spracherwerbs – und

Betreuung der Kinder, intensive

Elternarbeit mit Beratung und

fachgerechte Unterstützung

bei der Überleitung in Kita oder

Celine Feuerstein und ihre Schützlinge.

Schule. Die Kinder aus geflüchteten

Familien, von denen derzeit

acht Jungen und Mädchen die Tagespflege-Einrichtung

besuchen,

sind im Alter zwischen zwei und

fünf Jahren. Durch Erfahrungen in

den Herkunftsländern und durch

Flucht sind sie derart belastet,

dass eine regelhafte Tagesbetreuung

in einer „herkömmlichen“

Kita für sie nicht geeignet scheint.

Von den als Übergangslösung

gestellten Räumen des Mittelhofes

in Zehlendorf zog die

kleine Kita-Gruppe vor Kurzem

in zwei Räume mit Garten der

Martin-Luther-Gemeinde nach

Steglitz-Lichterfelde um. Leicht

war es nicht, ebenbürtigen Ersatz

zu finden. Die Tatsache, dass Kinder

auch einmal Lärm machen,

schmälerte in Steglitz-Zehlendorf

als einem der „ältesten“ Bezirke

deutlich das Angebot geeigneter

Räumlichkeiten. Doch jetzt sind

Betreuer und Kinder froh und

dabei, sich einzurichten. „Noch

fehlt etwas Farbe an den Wänden,

fehlen Aufbewahrungsbehältnisse,

und das ein oder andere geeignete

Spiel muss angeschafft

werden“, erklärt Betreuerin Celine

Feuerstein, die seit Projektbeginn

dabei ist. „Erste Hilfe“ leistete auch

hier wieder einmal die Gerhard

Jaeck Stiftung, indem sie eine

überdimensionale Kinder-Weltkarte

mit passendem Atlas und

Spielebuch vorbeibrachte. Der Kita-Garten

ersetzt den Spielplatz,

der in der Nähe fehlt. Doch mit

täglichen Spaziergängen erkunden

alle das neue Umfeld und

sind bereits gut Freund mit dem

benachbarten Gemüsehändler

und dem Kiosk geworden.

Aus Afghanistan, Syrien und

dem Irak kommen die kleinen

Kita-Gäste, die sich untereinander

erstaunlich gut verständigen

können. „Es ist klar, dass natürlich

dabei auch mal Missverständnisse

auftreten“, erklärt Celine, die

als zweite Betreuerin an ihrer

Seite Marleen Stepper weiß sowie

eine ehrenamtliche Mitarbeiterin.

Sie unterstützt das Team an drei

Tagen in der Woche und ist – so

Celine – „unser großes Glück“.

Die Fluktuation ist groß, da Kita-Kinder

häufig mit ihren Eltern

in andere Bezirke oder Gemeinschaftsunterkünfte

ziehen, die

weit entfernt von der Tagesstätte

liegen. „So leisten wir immer wieder

neu Eingewöhnungsarbeit“,

betont die Betreuerin.

Auch wenn die meisten dieser

Kinder die Flucht nicht bewusst

miterlebt haben, so leiden sie

doch unter den Folgen und unter

den engen Verhältnissen der

Gemeinschaftsunterkünfte, die

nur wenig Privatsphäre zulassen.

Sie bekommen sehr wohl die Sorgen

und Ängste ihrer älteren Familienmitglieder

mit und finden

kaum die Möglichkeit, sich bei

Bedarf zurückzuziehen. Die Folge

sind Konzentrationsschwierigkeiten,

die viele dieser Kita-Kinder

begleiten.

„Im Augenblick sind in der Gruppe

Superhelden aus Comics, die

fliegen und sich verwandeln können,

das Thema, sowohl bei den

Jungen als auch bei den Mädchen“,

erzählt Celine Feuerstein.

Geschickt nutzt sie diese Phase,

um den Kindern über Experimente

Phänomene wie das Fliegen

näherzubringen. So erreicht sie

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der Gruppe.

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Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 9

Im Sommer verlassen vier Kinder

die Kita, weil sie in die Schule

kommen. Dann rücken wohl deren

Geschwister nach und eine

neue Eingewöhnungsphase beginnt.

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Waltraud Söhnel-Jaeck – Helfen ist Herzenssache.

Kritikern, die sich eine derartige

Kita-Einrichtung auch für Kinder

sozial schwacher deutschstämmiger

Familien wünschen, sagt

Waltraud Söhnel-Jaeck: „Auch

das ist eines der Ziele, weshalb

ich mit meiner Stiftung dieses

Projekt unterstütze und es mit

meinen Vorstandskollegen als

Pilotprojekt bezeichne: Aus den

Erfahrungen abgeleitet, könnte

sich daraus ein weiteres Projekt

entwickeln, das auf die Problematik

sozial schwach gestellter

Kinder zugeschnitten ist.“

Neben dem Kita-Projekt unterstützt

die Stiftung übrigens seit

Jahren Kinder aus dem Bezirk,

die aus sozial schwachen und

in Not geratenen Familien oder

krank sind. Sie förderte bereits

Projekte wie die Babywiege oder

Theaterproduktionen mit auf der

Straße lebenden Kindern und Jugendlichen,

Projekte des Museumsdorf

Düppel und Erlebnispädagogische

Camps verschiedener

Schulen. Als Schirmherr steht

dabei der ehemalige Bezirksbürgermeister

Norbert Kopp hinter

Stiftung und Vorstand, der bereits

während seiner Amtszeit immer

ein offenes Ohr für ihre Anliegen

hatte.

Den Blick der Öffentlichkeit auf

ihre Stiftung zu lenken und sie

den Menschen näherzubringen,

gelingt Waltraud Söhnel-Jaeck

immer wieder mit beeindruckenden

Veranstaltungen:

So hatte im September 2017

die Benefiz-Lesung mit Thomas

Quasthoff in Nikolassee großes

Interesse gefunden und neue

Gesichter im Publikum auf die

Stiftung aufmerksam werden lassen.

Darunter Vertreter aus dem

Bezirksamt wie Bezirksbürgermeisterin

Cerstin Richter-Kotowski,

die Beauftragte für Menschen

mit Behinderung Eileen Moritz

sowie Bezirksstadtrat Frank Mückisch

und Bezirksverordnetenvorsteher

René Rögner-Francke.

Anerkennung im selben Monat

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fand die Stiftungsarbeit zum wiederholten

Male auch im Golf- und

Landclub Berlin-Wannsee e. V. anlässlich

des vom Premiumpartner

des Clubs, der Berliner Volksbank,

initiierten Golfturniers. Eine Anzahl

von engagierten Einzelspendern

verbarg sich hinter

dem symbolischen Scheck, der

am Ende der Veranstaltung vom

PrivateBanking-Direktor der Berliner

Volksbank Axel Fiedler an die

stellvertretende Stiftungsvorsitzende

und den Schirmherrn übergeben

wurde.

„Es tut gut zu wissen, dass sich

Menschen auch während ihrer

Freizeit, bei Kultur, Sport und

Spiel an diejenigen erinnern, die

nicht auf der Sonnenseite des Lebens

stehen“, freut sich Stiftungsvorsitzende

Söhnel-Jaeck.

Dabei wünscht sie sich für das

Jahr 2018 besonders, dass Menschen

aus Bezirk und Bezirksamt

sie informieren, wo es für die Gerhard

Jaeck Stiftung etwas zu tun

gibt, hin zu „mehr Kinderlachen

auf dieser Welt.“

Weitere Informationen unter

www.gerhard-jaeck-stiftung.de

und Telefon 0172 630 26 88.


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12 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Nostalgie auf vier Rädern

Traditionsbus fährt von Wannsee nach Charlottenburg

So mancher Ausflügler traut seinen

Augen nicht und glaubt, er wäre

aus der Zeit gefallen: Das ganze

Jahr über fahren alte BVG-Busse

zwischen Pfaueninsel und Charlottenburg.

Die „gute, alte Zeit“,

als der Fahrschein noch 80 Pfennige

kostete, ersteht hier wieder

auf. Fast jedenfalls, der Fahrschein

kostet auch hier den heute üblichen

BVG-Tarif. Auch wenn sich

die Geister an den nostalgischen

Bussen scheiden – die einen begrüßen

es, altvertraute Fahrzeuge

zu sehen, andere stören sich an

den „Stinkern“.

Leidenschaft für alte Busse

Schon seit dem Jahr 2000 fahren

die Busse zu ausgewählten Zeiten

zwischen Wannsee und Charlottenburg.

Betrieben werden sie

von der Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus

Berlin (ATB), die hier

im Auftrag der BVG unterwegs

ist. Die Leidenschaft für alte Busse

führte dazu, dass sich drei Privatleute

einen alten BVG-Bus kauften.

Um ihn wieder fahrtüchtig zu

machen, musste ein weiterer Bus

erworben werden. Weitere Oldtimer-Bus-Fans

stießen dazu und

der Fuhrpark wuchs zusehends.

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich

zum Ziel gesetzt, Bustypen die in

Berlin (West) seit 1951 eingesetzt

wurden, zu erhalten und die Fahrzeuge

zu Traditionsfahrten in der

Öffentlichkeit zu zeigen.

Fahrt mit besonderem Flair

Die einzige regelmäßig fahrende

Linie ist die 218, die an der Pfaueninsel

startet. Die angefahrenen

Haltestellen sind unter anderem

S-Bahnhof Wannsee, Grunewaldturm,

S-Bahnhof Heerstraße,

U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz

und S-Bahnhof Messe Nord/Witzleben.

Alle zwei Stunden wird hier

ein Traditionsbus eingesetzt. Die

alten Busse geben der Tour zwischen

Wannsee und Charlottenburg

ein ganz besonderes Flair. Der

Zwischen 1963 und Anfang 1971 hielt der 81er am Bahnhof Zoo.


Foto: Traditionsbus GmbH Berlin

genaue Streckenverlauf und der

aktuelle Fahrplan stehen im Internet

unter www. traditionsbus.de.

Berlin – Oberbayern und zurück

Die derzeit eingesetzten Busse

sind vom Typ MAN SD 85 und

Büssing DE 71. Der MAN SD 85

mit der Wagennummer 3413

wurde am 23. August 1985

erstmals zugelassen. Zunächst

wurde er dem Betriebshof

Spandau zugeteilt, dort war er

bis zum Frühjahr 1995 im Ein-

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Der Traditionsbus der Linie 218 fährt zwischen Wannsee und

Charlottenburg.

satz. Anschließend kam er zum

Betriebshof Usedomer Straße

und von dort aus im Herbst

1996 auf den Betriebshof Zehlendorf.

1998 wurde der Bus aus

dem Linienbetrieb genommen.

Das Fahrzeug wurde vorübergehend

einem Buspool zugeordnet

und 1999 ganz aus dem Betrieb

genommen und nach Oberbayem

verkauft. Die ATB kaufte das

Fahrzeug und nahm eine umfangreiche

Aufarbeitung vor. Seit

dem 1. April 2012 wird der Bus

auf der Ausflugslinie 218 eingesetzt,

übrigens nach wie vor mit

der typischen Bandwerbung für

Möbel-Hübner, die er seit 1992

trägt. Allerdings ist der Bus ein

Junior gegen seinen Kollegen auf

der Ausflugslinie.

Traditionsfahrt einmal jährlich

In jedem Jahr lassen die Fans der

Traditionsbusse eine alte Linie

für einen Tag wieder „aufleben“.

In diesem Jahr fuhren die Busse

der alten Linie 81 am 24. Juni

zwischen Friedrich-Wilhelm-Platz

und Mariendorf . Der Zuspruch

der Fahrgäste war groß – viele

nutzten die Gelegenheit, nochmal

einem Bus aus vergangenen

Jahrzehnten zu fahren. Welche

Linie im Jahr 2018 mit den alten

Fahrzeugen befahren wird, wird

rechtzeitig auf www.traditionsbus.de

bekanntgegeben.

Im Bildungsgang

den richtigen Pfad finden

Für viele Eltern, Schülerinnen

und Schüler stehen wichtige

Entscheidungen an: Auf welche

weiterführende Schule soll mein

Kind wechseln? Ist ein Gymnasium

oder eine Sekundarschule

für mein Kind besser geeignet?

Welche Möglichkeiten für einen

Schulwechsel gibt es? Welche

Bildungswege gibt es nach dem

mittleren Schulabschluss?

Wenn Sie diese oder ähnliche Fragen

besprechen möchten, können

Sie sich an die „Bildungspfadfinder“

in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek

in der Grunewaldstraße 3,

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Seminarleiterinnen, die

sich in den Berliner Schulen gut

auskennen, beraten Sie und besprechen

mit Ihnen alle Fragen,

die Sie auf dem Herzen haben.

Terminvereinbarung unter

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After the Rain –

Civilization and its Discontents

Noch bis zum 21. April 2018 ist in

der Kommunalen Galerie im Boulevard

Berlin die Ausstellung von

Jinran Kim zu sehen.

Jinran Kim setzt sich seit vielen

Jahren in Malerei und Zeichnung

mit deutscher Geschichte, konkret

den Zerstörungen durch Nationalsozialismus

und Zweiten

Weltkrieg in Berlin auseinander.

Aus diesem Werkkomplex, dessen

Titel „After the Rain“ auf Max

Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 13

Ernsts „Europe after the rain“ referiert,

zeigt die südkoreanische

Künstlerin neue Arbeiten, Stadtlandschaften

und erstmals auch

Porträts.

Veranstalter ist das Kulturamt

Steglitz-Zehlendorf.

Kommunale Galerie im Boulevard

Berlin, 1. OG, Schloßstraße

10, 12163 Berlin. Geöffnet ist

Montag bis Samstag von 10 bis

20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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14 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Fotografien von Käthe Augenstein

Ausstellung in der Liebermann-Villa

Käthe Augenstein (1899-1981)

zählt zu den wenigen weiblichen

Pressefotografinnen, die Ende der

1920er-Jahre in Berlin erfolgreich

tätig waren. Ihr fotografischer

Nachlass wurde erst vor wenigen

Jahren von Sabine Krell (Stadtarchiv

Bonn) wiederentdeckt, mit

deren wissenschaftlicher Unterstützung

auch die Ausstellung in

der Liebermann-Villa stattfindet.

Augenstein stammte ursprünglich

aus Bonn. Mitte der

1920er-Jahre zog sie nach Berlin

und absolvierte eine fotografische

Ausbildung im Berliner Lette-Verein.

Als einzige weibliche

Fotografin gelang es ihr, sich mit

Ihren Aufnahmen bei der renommierten

Berliner Agentur Dephot

zu etablieren, die maßgeblich die

neu entstandenen Formate der

Fotoreportage und des Fotoessays

prägte und die bekannten

Illustrierten, vornehmlich aus

dem Ullstein Verlag belieferte.

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Der Maler Max Liebermann sitzend, um 1930.

zur Berliner Künstler- und Intellektuellenszene.

Ihr Werk enthält

Porträts vieler bekannter Persönlichkeiten,

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Otto Dix, Renée Sintenis, Hans

Albers, Thomas Mann und Max

Liebermann. Augensteins Fotos

zeichnen sich dabei besonders

Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

durch ihre Ausdrucksstärke und

die Nähe zu den Porträtierten aus.

Nach dem 2. Weltkrieg – Augensteins

Berliner Atelier wurde 1945

von Bomben zerstört – eröffnete

sie ein Fotostudio in ihrer Heimatstadt

Bonn. Käthe Augenstein

porträtierte künftig die Politiker

und das gesellschaftliche Leben

der neuen Bundeshauptstadt.

Ausgehend von ihrer Liebermann-Porträtserie

aus dem Jahr

1930, zeigt die Ausstellung „Käthe

Augenstein – Fotografien“ einen

Überblick über das gesamte

Schaffen der Fotografin. Die Ausstellung

ist in Kooperation mit

dem Stadtarchiv Bonn entstanden.

Die Liebermann-Villa, Colomierstraße

3, 14109 Berlin, zeigt die

Ausstellung noch bis zum 12. Februar

2018. Geöffnet ist täglich

außer dienstags von 11 bis

17 Uhr. Eintritt 8 Euro, ermäßigt

5 Euro. Weitere Informationen:

www. liebermann-villa.de.

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unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

ein zu versteuerndes

Einkommen erzielt und eine

Steuererklärung abgeben muss.

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der Rentner gerecht zu

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es, immer wieder über Vorteile einer

Studienteilnahme aufzuklären. Vorteile

sind: 1) Mit der Teilnahme an einer klinischen

Studie erhalten Sie die Möglichkeit,

modernste Wirkstoffe zur Behandlung

Ihrer Erkrankung zu bekommen. 2) Im

Rahmen der Studienteilnahme gewinnen

Patienten vertiefte Kenntnisse über Ihre

Erkrankung und den aktuellen Stand der

Behandlungsmöglichkeiten. 3) Mit den

Eingangsuntersuchungen erhalten Patienten

eine kompetente ärztliche Zweitmeinung

zu ihrer Erkrankung – oft sind

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auch Untersuchungen möglich, die bisher

nicht gemacht wurden. Und 4) Durch

die Teilnahme helfen Patienten von heute

nachfolgenden Generationen – damit

auch ihren eigenen Kindern und Enkeln

– Leiden zu lindern. Viele Patienten empfinden

dies als besonders wertvoll.

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und meist sind sie ambulant. Was das

Thema beginnende Demenz betrifft:

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Stand der Forschung – tatsächlich die

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2,48 Mio. Menschen in Deutschland sind

pflegebedürftig, davon werden 75 %

von pflegenden Angehörigen und Pflegediensten

in der Häuslichkeit betreut.

Diese Aufgabe kann Angehörige schnell

an die eigenen Grenzen bringen, denn

emotional, körperlich, zeitlich und finanziell

ist die Versorgung eines Pflegebedürftigen

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Kompetenz im Bereich der ambulanten

Pflege zu erweitern und den Leitgedanken

der aktuellen Pflegereform

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Um den Angehörigen die häusliche

Versorgung zu erleichtern und die

hygienischen Bedingungen zu verbessern,

können zum Verbrauch bestimmte

Pflegehilfsmittel in Anspruch genommen

werden. Voraussetzung dafür ist,

dass der zu Pflegende einen Pflegegrad

(1 - 5) hat und entweder zuhause oder

in einer Wohngemeinschaft betreut

wird. Hier geht es beispielsweise um

Handschuhe, welche die Hände der Angehörigen

während der pflegerischen

Tätigkeit schützen. Ein Flächendesinfektionsmittel

eignet sich dazu, das Pflegebett

und andere, den Pflegealltag erleichternde

Hilfsmittel, sauber zu halten.

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bei der Körperpflege im Bett, während

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Sicherheit vor Krankheitserregern

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bei immungeschwächten Menschen

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erfüllt und mit hochwertiger

Qualität überzeugt. Insgesamt hat das

Sanitätshaus sechs verschiedene Pakete

entwickelt, um individuell auf die persönlichen

Bedürfnisse eingehen und

den Kunden nach seinen Ansprüchen

versorgen zu können. So kann, sofern

eine Genehmigung durch die Pflegekasse

vorliegt, Monat für Monat genau das,

was benötigt wird, abgerechnet werden.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,

den Angehörigen und den zuständigen

Pflegepersonen den Vorgang von der

Beantragung bis hin zur monatlichen

Belieferung mit Pflegehilfsmitteln zu

vereinfachen. Es soll zum einen leicht

in den Pflegealltag integriert werden

können und zum anderen auch Freude

und Entlastung schaffen“, erklärt Kathleen

Wojtalla, Key Account Manager im

Sanitätshaus Seeger hilft. Bei einem Besuch

in den über 50 Filialen von Seeger

haben Sie die Möglichkeit die Produkte

anzufassen und sich mit ihnen vertraut

zu machen. Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter von Seeger beraten Sie ausführlich

und helfen Ihnen bei Fragen

gern weiter.


16 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

Die schnellste Rennbahn der Welt

Avus Nordkurve wurde vor über 50 Jahren abgerissen

Rennen auf der Avus! Das waren

Pflichttermine für alle, die Benzin

im Blut hatten und das waren in

Berlin nicht wenige. Das erste

Rennen startete am 23. September

1921 – nur fünf Tage vorher

hatte man den Bau der Avus abgeschlossen.

Begonnen hatte er

bereits 1913 als sich wohlhabende

Berliner Automobilbesitzer zur

Automobil-Verkehrs-und Übungsstraße

GmbH zusammenschlossen.

Die neue Strecke, auf der

Pferdefuhrwerke und Fußgänger

nichts zu suchen hatten, verlief

entlang der Wetzlarer Bahn zwischen

Charlottenburg und Nikolassee.

Der Erste Weltkrieg sorgte

dafür, dass der Bau zum Erliegen

kam. In den Nachkriegsjahren demontierte

die notleidende Bevölkerung

alles, was sich verkaufen

oder anderweitig verwerten ließ.

Erste Streckenrekorde

Erst 1921 konnte der Bau dank

der Investitionen des Industriellen

Hugo Stinnes vollendet

werden. Die Avus war noch eine

reine Renn- und Versuchsstrecke.

Für die Tribüne könnten nach dem kürzlich erfolgten Verkauf neue

Zeiten anbrechen.

Doch auch Privatleute konnten

sie nutzen, sie mussten eine Gebühr

von zehn Mark zahlen. Am

23. September 1921 senkte sich

erstmals die Startflagge auf dem

Kurs, der durch den Grunewald

verlief. Sieger des ersten Rennens

war Fritz von Opel, der mit

128,84 km/h den ersten Streckenrekord

erzielte. Obwohl schon die

erste Rennveranstaltung ein Publikumsmagnet

war, kam der Sport

auf der Strecke aufgrund der Inflation

nur schleppend in Gang.

Auf der Avus wurden nur kleine,

unbedeutende Rennen gefahren.

Das nächste große Ereignis war

der Große Preis von Deutschland

am 11. Juli 1926. Es war die Stunde

von Rudolf Caracciola, der am

Start erst den Motor abwürgte

und nach einer spektakulären

Aufholjagd mit seinem Mercedes-Benz

siegte. Der zweite Fahrer

seines Teams erlebte hingegen

einen schwarzen Tag. Sein Wagen

kam ins Schleudern und zerstörte

ein Zeitnehmerhäuschen. Dabei

starben drei Menschen. Nach diesem

Unfall wurde der Große Preis

von Deutschland auf den 1927

eröffneten Nürburgring verlegt.

Ein Raketenauto von Opel

Dennoch wurden auf der AVUS

weiterhin Rennen gefahren und

Rekorde aufgestellt – besonders

spektakulär war hierbei wiederum

Fritz von Opel mit seinem Opel

RAK 2, einem raketengetriebenen

Fahrzeug. Er erreichte im Jahr

1928 die Spitzengeschwindigkeit

von 230 km/h. Allerdings fuhr er

kein Rennen gegen andere Fahrzeuge,

sondern war mit dem sehr

speziellen Fahrzeug allein auf der

Straße 1937 ersetzte man die alte,

flache Nordkurve durch ein neues

Bauwerk mit einem geringeren

Radius: Die berühmt-berüchtigte

steile neue Nordkurve mit 46,6 °

sollte die Strecke noch schneller

machen und der Plan ging auf.

Die Tribüne entstand. Weitere

Impressum

Gazette Zehlendorf · Februar Nr. 2/2018 · 43. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

Zehlendorf, Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie

Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Badensche Str. 44 · 10715 Berlin

☎ (030) 407 555 47

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Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 17

Geschwindigkeitsrekorde folgten,

ein Silberpfeil von Mercedes

erreichte die Durchschnittsgeschwindigkeit

von 260 Stundenkilometern.

Erkenntnisse für den Straßenbau

Doch die AVUS diente nicht nur

der Weiterentwicklung der Fahrzeuge

und Motoren. Auch der

Straßenbelag auf der Strecke

wurde ständig verbessert. Anfangs

bildeten sich bis zu zehn

Zentimeter hohe Bodenwellen.

Durch Versuche mit anderen

Bodenbelägen lieferte die Avus

weitreichende Erkenntnisse für

den künftigen Bau von Straßen.

Im Jahr 1939 erfolgte der Verkauf

der Avus, die sich bis dato noch

in Privatbesitz befand. Käufer

war das Deutsche Reich und die

Avus wurde nun zu einem Stück

der Reichsautobahn. Der Zweite

Weltkrieg folgte und mit ihm starke

Beschädigungen der Straße.

Nach Kriegsende beseitigte man

diese und 1951 startete das erste

Nachkriegsrennen. Die Nordkurve

erwies sich in den folgenden Jahren

mehr und mehr als schwierig

und sogar tödlich. 1954 klagten

Fahrer über Bodenwellen. Seit

Das 1939 von Max Esser geschaffene Motorradfahrer-Denkmal steht an der früheren Nordkurve.

1956 kam es immer an der gleichen

Stelle an der Nordkurve

zu folgenschweren Unfällen. So

geriet Richard von Frankenbergs

Fahrzeug über den Kurvenwulst,

der Fahrer wurde schwer verletzt,

ein weiterer Fahrer geriet ins

Schleudern. Der Franzose Jean

Behra starb am 1. August 1959,

als sein Porsche auf der Nordkurve

ins Schleudern kam und an

einem Betonklotz – dem Sockel

eines früheren Luftabwehrgeschützes

– zerschmetterte. Nach

diesem tödlichen Unfall fanden

in den nächsten drei Jahren keine

Grand Prix-Rennen auf der Avus

mehr statt. Beim Rennsport auf

der Traditionsstrecke starteten

nur noch schwächer motorisierte

Fahrzeugen. Steilkurven in Autorennen

galten mittlerweile auch

als überholt und so wurde die

berüchtigte Nordkurve 1967 abgetragen.

Noch bis zum Jahr 1998

fanden Rennen mit Tourenwagen

auf der Avus statt. Mittlerweile

ist der Rennsport auf der Strecke

Geschichte, da Sperrungen

immer problematischer wurden

und Rennen in der Stadt auch

nicht mehr zeitgemäß waren.

Der Nachfolger für den Rennsport

sollte der Lausitzring werden.

Neue Pläne für die Tribüne

Seit dem Aus für die Avus-Rennen

ist auch die 1936 erbaute Tribüne

verwaist. Das denkmalgeschützte

Bauwerk verkam zusehends.

Nach mehreren Eigentümerwechseln

übernahm der Unternehmer

Hamid Djadda die Tribüne.

Nach den Umbauarbeiten, die

bereits angefangen haben, sollen

hier Veranstaltungen stattfinden,

möglicherweise wird es auch ein

Museum zur Geschichte der Avus

geben. Fertigstellung soll im Jahr

2021 sein – 100 Jahre nach der Eröffnung

der Avus.

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18 | | Gazette Zehlendorf | 2017 | Februar 2018

Wochenmärkte in Steglitz-Zehlendorf

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

In Steglitz-Zehlendorf gibt es zahlreiche Wochenmärkte. Sie geben den Bürgerinnen

und Bürgern im Kiez seit jeher die Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln

und weiteren Gütern des täglichen Lebens zu versorgen. Zugleich sind sie auch

ein Ort der Begegnung und des Gesprächs. Im Laufe der Jahre haben sich die

Märkte aber in sehr unterschiedlicher Weise entwickelt. Deshalb befassen sich

die Bezirksverordneten auch immer wieder mit der Situation der Wochenmärkte.

Im Folgenden nehmen die Fraktionen in der BVV zu diesem Thema Stellung.

CDU-Fraktion

Kranoldplatz, Hermann-Ehlers-Platz,

Mexikoplatz, Onkel-Tom-Straße und

weitere: Wochenmärkte an diesen

Stellen versorgen die Menschen im

Kiez. Obst, Gemüse, Eier, Käse, Fisch

& Wurst – von Erzeugern aus der Gegend

werden diese frischen Produkte

in unserem Bezirk angeboten. Die CDU

will die Wochenmärkte nicht nur erhalten,

sie will sie stärken. Dazu gehört:

keine Verkleinerung von Flächen, keine

Baumaßnahmen auf den Plätzen,

die zur zeitweise Reduzierung oder

gar Schließung führen, sowie insbesondere

Sicherstellung einer breiten

Angebotspalette, inklusive Kühlware.

In den Großstädten sind Märkte aber

nicht nur wertvolle Tradition, sie sind

auch Orte für Kommunikation, denn

sie funktionieren anders, als die Discounter

mit ihren Plastikverpackungen.

Sie führen dazu, dass sich die

Menschen treffen und miteinander

sprechen, ja auch Klatsch & Tratsch

austauschen und sich so mit ihrem

Kiez identifizieren. Ein weiterer Grund,

die Attraktivität zu verbessern. Märkte

brauchen eben auch Marketing und

damit müssen sie künftig Sache der

Wirtschaftsförderung werden und

nicht in der Hand des Ordnungsamtes

bleiben!

Bernhard Lücke

Berlin SPD-Fraktion

In Steglitz-Zehlendorf gibt es in den

verschiedenen Kiezen zahlreiche

Wochenmärkte. Sie dienen der Versorgung

mit Dingen des täglichen Bedarfs.

Frische Lebensmittel, Blumen,

Kurzwaren oder Schuhe können auf

den meisten Märkten erworben werden.

Aber auch die Begegnungen mit

Nachbarn und anderen Menschen im

Marktgeschehen, also die Pflege sozialer

Kontakte, sind ein wesentlicher

Bestandteil des menschlichen Miteinanders

und werden gern während

des Marktbetriebs wahrgenommen.

Meistens sind nur kurze Wege bis zum

nächsten Wochenmarkt nötig, was

besonders für ältere Menschen, Menschen

mit eingeschränkter Mobilität

oder einfach für Menschen, die gern

zu Fuß gehen, vorteilhaft ist. Deshalb

gilt es, die Märkte unbedingt zu erhalten.

Märkte, deren Attraktivität aus

verschiedenen Gründen zurzeit eher

gering ist, sollten wieder entwickelt

werden, damit auch sie wieder ihre

gewünschte Funktion erhalten. Ziel

soll es sein, die Existenz der Märkte

langfristig zu sichern und ihre Attraktivität

gegebenfalls zu steigern, um die

Nahversorgung der Menschen in den

Kiezen zu sichern und ihr Miteinander

zu unterstützen.

Isabel Miels

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Wochenmarkt am Teltower Damm in

Zehlendorf Mitte.

B‘90/Grünen-Fraktion

Wir alle gehen gerne bummeln, kaufen

ein, geben aus. Wir tun dies in

Kaufhäusern, in Läden und auf den

Märkten der Straßen und Plätze. Und

wir alle wissen – alles Geld, das wir

dort ausgeben, kommt den Händlern

zugute, fließt über Abgaben und Steuereinnahmen

zurück in die öffentliche

Hand und damit auch ins Portefeuille

unseres Bezirks. Unser Bezirkshaushalt

zeigt: Der Betrieb von Märkten ist ein

einträgliches Geschäft – für Betreiber,

Händler und Kunden. Je zufriedener

die Kunden, desto höher der Umsatz

der Händler, desto höher die Abgaben

für die Betreiber, seien sie öffentlich

oder privat. Deshalb ist jede Investition

zur Steigerung der Attraktivität

eines Marktes und seines Umfeldes

– unsere Kieze – gut angelegtes Geld.

Für die Gewerbetreibenden, für den

Zusammenhalt im Kiez und seine

Nachbarschaften. Auch weil es hilft,

unnötigen Verkehr zu reduzieren. Wir

Grünen in Steglitz-Zehlendorf wollen

lebenswerte Zentren in unserem Bezirk.

Die Märkte auf dem Kranoldplatz,

in Zehlendorf-Mitte oder am U-Bahnhof

Onkel-Toms-Hütte machen vor,

welche integrative Kraft Märkte für das

Miteinander in einem Kiez entfalten.

Michael Gaedicke

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Noch haben einige Wochenmärkte

den Charme einer „Ein-Euro-Ramsch-

Reste-Rampe“: Neben wenigen

Blumen-, Gemüse- und Obsthändlern

und dem klassischen Imbiss

prägen Klamotten-Händler und „Alles-für-den-Haushalt-Verkäufer“

das

Bild. Zwangsläufig drängt sich hier der

Verdacht der Geldwäsche aus illegalen

Zigaretten- und Drogengeschäften

auf. Doch der Anfang ist gemacht: Es

gibt neue Wochenmärkte: Samstags

in Zehlendorf-Mitte und auch einen

Weihnachtsmarkt, ebenfalls in Zehlendorf-Mitte.

Sie erfreuen sich reger

Beliebtheit, sind identitätsstiftend

und traditionsbildend – wichtig in

einer Zeit wie heute. Die Zukunft des

Einzelhandels liegt im Event-Verkauf,

sagen Experten des E-Commerce. Andere

Eventmärkte sind der Antik- und

Kunstmarkt am „17. Juni“, hier spielt

auch mal Live-Musik oder der Wochenmarkt

am Winterfeldplatz - diese

Märkte sind weit über ihre Grenzen

hinaus für ihren ganz eigenen Charme

bekannt. Steglitz-Zehlendorf kann das

auch. Der Bezirk hat mit Wochen- und

Eventmärkten die Chance, den lokalen

Einzelhandel und Einkaufsstraßen

zu stärken. Dafür ist Infrastruktur zu

schaffen. Diese Chance darf nicht verpasst

werden.

Peer Döhnert

FDP-Fraktion

Märkte sind in ihren Kiezen ein wichtiger

Bestandteil, Käuferinnen und

Käufer anzuziehen, von denen nicht

nur die Märkte, sondern auch die übrigen

Geschäfte profitieren. Deshalb

begrüßt die FDP jede Initiative, einen

neuen Markt zu etablieren oder einen

bestehenden Markt zu erhalten.

Insbesondere bei der Auswahl neuer

Standorte sind jedoch auch die Belange

der Anwohner zu berücksichtigen.

Der Auf- und Abbau eines Marktes

geht leider nicht geräuschlos vonstatten.

Aus Gesprächen mit Bürgerinnen

und Bürgern entnehmen wir, dass dies

nicht immer geschah. Die Kieze in den

so genannten Unterzentren dürfen bei

den Planungen nicht vergessen werden.

Bei einer älter werdenden Bevölkerung

ist gerade die Versorgung in

der näheren Umgebung ein wichtiger

Bestandteil für mehr Lebensqualität

und Teilhabe. Der Bezirk muss privaten

Interessenten helfen, geeignete Flächen

für Märkte zu finden. Wir mussten

die Erfahrung machen, dass es nicht

gelungen war, die Idee, einen Markt

vor dem Rathaus Zehlendorf zu etablieren,

innerhalb einer Wahlperiode

umzusetzen. So vergrault man Interessenten

und motiviert sie, in anderen

Bezirken aktiv zu werden.

Rolf Breidenbach

Linksfraktion

Heute beherrschen Handelsketten und

Discounter, die soziale und ökologische

Aspekte dem Profitstreben unterwerfen,

die Lebensmittelmärkte. Viele

Menschen wünschen sich eine Abkehr

von diesem System. Gemeinsam mit

Tausenden von ihnen hat die Linksfraktion

Steglitz-Zehlendorf am 20. Januar

in Berlin an der Demonstration „Wir

haben es satt!“ teilgenommen und sich

für „Wochenmärkte statt Weltmärkte“

starkgemacht. Wir wollen, dass Agrarprodukte

sozialer, umweltfreundlicher

und ressourcensparender werden. Wer

regional und saisonal kauft, wer auf

Bio- und Fairtradesiegel achtet und

wer nicht jeden Tag Fleisch auf dem

Teller benötigt, leistet einen wichtigen

Beitrag zur regionalen und sozialen

Wertschöpfung und schont die Umwelt.

Kritische Konsument*innen wollen

wissen, woher ihre Lebensmittel

kommen und wer sie unter welchen

Bedingungen produziert. Detailfragen

zum Produkt bleiben auf Wochenmärkten

– anders als im Supermarkt – nicht

unbeantwortet. Auch tickt die Uhr dort

langsamer. Der Einkauf dient dem Erlebnis

und dem Austausch untereinander.

Probieren Sie es doch einmal aus

– zum Beispiel auf dem Wochenmarkt

am S-Zehlendorf.

Gerald Bader

Weitere Informationen zur BVV und

den Sitzungsterminen finden Sie

unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/

politik-und-verwaltung/

bezirksverordnetenversammlung/


GESUNDHEIT

Hausstaubmilbenallergie

Mit diesen Tipps halten Sie Hausstaubmilben im Zaum

Gazette Zehlendorf | Februar 2018 | 19

Aktuell laufen in deutschen Haushalten

die Heizungen wieder auf

Hochtouren. Für gesunde Menschen

kein Problem, für Hausstaubmilbenallergiker

allerdings

schon. Der Grund: Durch das Heizen

werden die Verfallsprodukte

der allergieauslösenden Milben

vermehrt aufgewirbelt und eingeatmet,

sodass es zu häufigeren

und stärkeren allergischen Reaktionen

bei Betroffenen kommt.

Die Symptome lassen sich jedoch

einschränken.

1. Lüften Sie regelmäßig

Hausstaubmilben

fühlen sich bei einem

feuchtwarmen Raumklima

am wohlsten.

Lüften Sie daher regelmäßig und

intensiv. Eine gute Luftzirkulation

ist unerlässlich. Die Luftfeuchtigkeit

im Schlafzimmer sollte

höchstens 50 Prozent betragen.

Eine Temperatur zwischen 16 und

17 Grad ist optimal.

2. Reinigen Sie Ihre

Teppichböden regelmäßig

Je weniger Teppiche

Sie haben, desto

besser. Möchten Sie

auf die Knüpfwerke

jedoch nicht verzichten, sollten

Sie sich kurzflorige Teppiche anschaffen

und diese regelmäßig

mit einem Staubsauger reinigen.

Am besten eignen sich Allergiker-Staubsauger

mit speziellen

Schwebstofffiltern (HEPA-Filter

Klasse 13/14) oder Wasserstaubsauger.

3. Verzichten Sie auf Staubfänger

So schön und gemütlich

Dekokissen,

Tagesdecken und

Vorhänge Ihr Schlafzimmer

auch machen, sie sind

der ideale Nährboden für Hausstaubmilben

und daher für Sie

als Hausstaubmilbenallergiker

nicht geeignet. Verzichten Sie

daher auf diese Staubfänger.

Verwenden Sie lieber Bettwäsche

mit Muster oder Tapeten,

um Gemütlichkeit zu erzeugen.

Um Ihre Fenster blickdicht zu verschließen,

greifen Sie auf Rollos

oder Plissees zurück.

4. Waschen Sie Kuscheltiere

regelmäßig

Auch in Kuscheltieren

halten sich Milben bevorzugt

auf. Waschen

Sie diese daher regelmäßig

bei mindestens 60 Grad.

Sie können Stofftiere auch zwei

bis drei Tage in die Gefriertruhe

legen. So sorgen Sie dafür, dass

die Milben absterben und die

Kuscheltiere von den Allergenen

befreit werden.

5. Verwenden Sie Encasings

Durch spezielle Encasings

können Sie

versuchen, die Hausstaubmilbenexpositi-

on in Ihrem Bett zu verringern.

Dabei handelt es sich um spezielle

Kissen- und Bettbezüge, die

für Milben undurchlässig sind

und die Tiere von Nahrungsquellen

wie Hautschuppen abschneiden.

Hausstaubmilbenallergie

langfristig eindämmen

Sie möchten der Sache auf den

Grund gehen? Wie wäre es dann

mit einer Hyposensibilisierung?

Diese Therapie beschränkt sich

nicht nur auf die Behandlung

Ihrer Symptome, sondern setzt

direkt bei der Ursache an. Dabei

wird Ihnen in regelmäßigen

Abständen das Allergen in kontrollierten

Dosen verabreicht, sodass

sich Ihr Organismus daran

gewöhnt. Eine Hyposensibilisierung

erstreckt sich meist über

mehrere Jahre. Die Behandlung

kann aber das Risiko einer allergiebedingten

Atemwegsschädigung

deutlich vermindern.

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20 | Gazette Zehlendorf | Februar 2018

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