Gazette Charlottenburg Nr. 2/2018

gazette

Gazette für Charlottenburg und Westend - Februar 2018

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2018

Charlottenburg

Musikverlag Ries

& Erler Berlin

Mit Tradition, Vision und

spannendem Programm

in die Zukunft

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2 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

Rauchende Köpfe statt blauem Dunst

Ehemaliges Reemtsma Gelände soll Raum für Kreative bieten

Neue Zeiten brechen für die Gebäude

der früheren Zigarettenfabrik

Reemtsma an der Mecklenburgischen

Straße an. Seit 2014

führt das Berliner Unternehmen

„Die Wohnkompanie“ Regie über

die vielen Räume, in denen unter

anderem Tatort-Folgen gedreht

wurden. Die Projektentwicklungsgesellschaft

möchte hier

Raum für Start-ups, Kreative und

viele andere Anbieter schaffen.

Nach Abschluss aller Arbeiten

wird das Gelände zum Verkauf

stehen, eventuell wird dann auch

der Erwerb einzelner Parzellen

möglich sein.

2012 verkaufte Reemtsma die

Fabrik, die das Unternehmen

1959 in Schmargendorf erbauen

ließ. Bis zur Schließung 2011

hatten kistenweise Zigaretten

das Haus verlassen, es dürften

mehrere Millionen gewesen

sein. Heute werden die Räume

unterschiedlich genutzt – Weihnachtsfeiern

finden hier statt,

aber auch Oldtimer werden

zwischengeparkt, Filme gedreht

und Tanzschritte erlernt. Und

auch in Zukunft wird in den Räumen

gearbeitet, mit ca. 200 000

Quadratmetern Nutzfläche bietet

das Areal reichlich Raum dafür.

Bereits Ende dieses Jahres

soll das Bürogebäude komplett

saniert sein und Platz für neue

Mieter und Ideen bieten. Bis

2022, spätestens 2024, so die

Planungen, zieht der Rest nach.

Weitere Mieter könnten Fitnessanbieter,

Hotels, Werkstätten

und kulturelle Angebote wie beispielsweise

Theater sein. Wohnbebauung

ist in den Planungen

ausgeschlossen, obwohl gerade

dafür dringender Bedarf besteht.

Doch der Flächennutzungsplan

weist dieses Gelände als Industrie-

und Gewerbefläche aus. So

sieht die alte Zigarettenfabrik

einer Zukunft als modernes Gewerbegebiet

entgegen.

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WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Mit dem Bund-Länder-Förderprogramm

„Stadt umbau West“ werden der zukünftigen

Entwicklung von Charlottenburg-Nord ein

neuer Rahmen und entsprechende

Perspektiven

gegeben. Grundlage ist das

vom Bezirksamt beschlossene

integrierte städtebauliche

Entwicklungskonzept.

Bei der professionellen Entwicklung,

Fortschreibung

Reinhard Naumann und Durchführung der Ziele

des Förderprogramms, der daraus abzuleitenden

Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen

sowie der zukünftigen Überprüfung

der Programm- und Handlungsziele haben wir

zu Beginn des Jahres ein Stadtplanungsbüro

als „Gebietsbeauftragung“ eingesetzt. Es wird

unter anderem die für das Frühjahr zugesagten

Informations- und Beteiligungsformate für die

Einwohnerschaft realisieren.

Neus Familienzentrum

Das Familienzentrum musste seinen alten

Standort am Halemweg aufgeben, um Baufreiheit

für die geplanten Schulneubauten

zu schaffen. Sein neuer Standort ist seit

Spätherbst 2017 die ehemalige Mitarbeiterunterkunft

des Grünflächenamtes an der Kreuzung

Heckerdamm/Kurt-Schumacher-Damm,

der am 26. Januar eröffnet wurde. Der für die

neue Nutzung nötige Umbau des Gebäudes

erfolgte als „Starterprojekt“ aus Mitteln des

„Stadtumbaus West“. Zu den wichtigsten Maßnahmen

gehörten die Herstellung der Barrierefreiheit

durch den Einbau eines Aufzuges und

zweier Rampen, womit eine wichtige Zielsetzung

des bezirklichen Aktionsplans zur Umsetzung

der UN-Behindertenrechtskonvention

verwirklicht worden ist. Auch die Anpassung

des Gebäudes an die Brandschutznormen

durch den Anbau von zwei Fluchttreppen ist

erfolgt. Außerdem wurden alle Sanitäranlagen

und Elektroanschlüsse erneuert und Grundrisse

zugunsten der neuen Nutzungen verändert.

So gibt es jetzt je einen separaten Büro- und

Personalraum, einen Raum für die Kinderwagen

und einen Wickeltisch in der barrierefreien

Toilette. Die Bodenbeläge - insbesondere im

Bewegungsraum - wurden erneuert, teilweise

auch die Fenster und Türen: Also insgesamt

deutliche Verbesserungen! Im Familienzentrum,

von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend

und Familie gefördert, gibt es Angebote

zur Bildung, Beratung und Freizeitgestaltung

für Familien mit Kindern bis sechs Jahre. Wichtig

bei der Weiterentwicklung des Angebots

ist die Beteiligung der Familien. Sie sollen ihre

Wünsche äußern und das Programm mitgestalten.

Fördergelder für demokratisches Engagement

Sie möchten mit Jugendlichen ein Projekt

durchführen, um über jüdisches Leben und

Antisemitismus in Deutschland zu diskutieren?

Die Menschen in Ihrer Umgebung für Sexismus

im öffentlichen Raum sensibilisieren und in einem

Workshop Gegenstrategien entwerfen?

Alle diese Projekte und viele mehr können im

Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“

finanziell gefördert werden. Voraussetzung

ist, dass die Projekte das demokratische Miteinander

im Bezirk stärken. Für gemeinnützige

Organisationen stehen auch in diesem Jahr in

einem „Aktionsfonds“ wieder Projektgelder zur

Verfügung. Über Anträge aus diesem Fonds

entscheidet der Begleitausschuss der „Partnerschaft

für Demokratie“ ab.

Anträge für die erste Abstimmungsrunde können

noch bis 5. Februar eingereicht werden.

Ausstellung STOLPERSTEINE –

Gedenken und Soziale Skulptur

Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | Februar | 22018 | | 3

Noch bis zum 15. April haben Sie die Möglichkeit

die Ausstellung „STOLPERSTEINE –

Gedenken und Soziale Skulptur“ im Rathaus

Charlottenburg, Rathausgalerie (2. OG), Otto-Suhr-Allee

100, montags bis freitags von 8

bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Stolpersteine erinnern an Menschen, die zwischen

1933 und 1945 von den Nationalsozialisten

verfolgt wurden. Seit über 20 Jahren

sind sie im Berliner Stadtbild verankert. Die

Ausstellung nimmt dies zum Anlass, die häufig

nicht bekannten Grundlagen und vielfältigen

Facetten dieses europäischen Kunst- und Erinnerungsprojekts

vorzustellen. Die am Entstehungsprozess

eines neuen Stolpersteins

Beteiligten werden genauso wie die späteren

Passanten als Teil dieser Sozialen Skulptur betrachtet.

Der Bildhauer Gunter Demnig hat

in Berlin bislang über 7.500 und europaweit

mehr als 61.000 Stolpersteine verlegt, die an

Verfolgte des Nationalsozialismus erinnern. Die

Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin ist die

Kontaktstelle zwischen dem Künstler, den bezirklichen

Initiativen, den Stolpersteinpatinnen

und -paten und den Angehörigen der Opfer.

Darüber hinaus ist sie die zentrale Anlaufstelle

für Stolpersteinanfragen und -anträge in Berlin.

Mehr Informationen zu den verlegten Stolpersteinen

im Bezirk sind unter www.stolpersteine.charlottenburg-wilmersdorf.de

und zu den

Berlinweiten unter www.stolpersteine-berlin.

de zu finden.

Kiezspaziergang

Unser Februar-Spaziergang am Samstag,

dem 10. Februar, beginnt um 14 Uhr vor

dem Rathaus Schmargendorf (Berkaer Platz).

Er führt uns durch die Berkaer Straße an der

Carl-Orff-Grundschule und dem Haus Wilmersdorf

der Vivantes Hauptstadtpflege vorbei.

Von dort biegen wir in die Plöner Straße und

gehen zu dem dortigen Jugendclub. Danach

halten wir am ehemaligen Standort der Synagoge

Grunewald in der Franzensbader Straße.

Der Höhepunkt des Februarspaziergangs ist

der Besuch des „Kunstbunkers“.

Erreichbar ist der Berkaer Platz mit den Bussen

110 und 249.

Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle

Interessierten sind willkommen. Informationen

über die bisherigen Kiezspaziergänge finden

Sie im Internet unter www.kiezspaziergaenge.

de.

Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich

für Sie erreichbar unter naumann@charlottenburg-wilmersdorf.de.

Ihr

Reinhard Naumann

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4 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

Musikverlag Ries & Erler Berlin

Mit Tradition, Vision und spannendem Programm in die Zukunft

Verlags-Dependance seit einem Jahr in der Friedbergstraße 45.

Seit 1881 steht das traditionsreiche

Familienunternehmen für

ein vielseitiges Verlagsprogramm,

das aktuell von der zeitgenössischen

Instrumental- und Orchestermusik

über Stummfilmmusik

und Unterrichtswerke bis hin zur

Musik für Kinder- und Familienkonzerte

sowie zu Opernraritäten

reicht.

Im Showroom der freundlichen

Verlagsräume an der Charlottenburger

Friedbergstraße 45 finden

Komponisten, Autoren und Kunden

der Musikszene qualifizierte

Ansprechpartner, die ihnen

rund um Kammermusikwerk,

Notenpartitur und bei der Suche

nach dem ganz besonderen

musikalischen Werk der Orchester-

und Instrumentalmusik zur

Seite stehen. Symphonische und

Rundfunk-Orchester, Rundfunkanstalten

und Filmakademien aus

Berlin, Deutschland und aller Welt

zählen längst zu den Kunden des

Verlags, die hier fachkundige Beratung,

gedruckte Raritäten, Sonderausgaben

oder musikalischen

Filetstückchen der E-Musik aus

dem reichen Komponisten- und

Autorenpool finden.

Von Stummfilmmusik bis

Kuscheltierkonzert

Vielfältige Kontakte bei Verleih,

Verkauf und Akquise bestimmen

den Alltag von Vater Andreas

Meurer und seiner Tochter Caroline

Helms, die mit dem Ladenbüro

vor nunmehr fast einem

Jahr eine charmante Dependance

mit Galerieflair als Weiterführung

des in der Wandalenallee

gelegenen Firmensitzes eröffnet

haben. Das weltweit anerkannte

Unternehmen spiegelt hier wohltuend

seinen liebevoll-familiären

Charakter wider: Mutter Erikas

gemalte Werke schmücken da als

„Schneekönigin“ und „Meerjungfrau“

die Wände und schlagen unaufdringlich

die Brücke zu einem

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Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 5

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Vierte und fünfte Generation im Einsatz für den Verlag: Andreas Meurer

und Caroline Helms.

der Schwerpunke des auf diesem

Gebiet marktführenden Verlages:

der Musik für Kinder und Familien.

Und so wundert es kaum, dass neben

dem „Kuscheltierkonzert“ des

Nikolasseer Komponisten Klaus

Wüsthoff in den Verlagsregalen

für Theater- und Konzertpädagogen

Georg Alexander Albrechts

Oper nach Hans Christian Andersens

„Schneekönigin“ – ebenfalls

mit Illustrationen von Andreas

Meurers Ehefrau Erika in Szene

gesetzt – bereitliegt, gleich neben

dem nach Andersens „Kleiner

Meerjungfrau“ von Akos

Hoffmann geschaffenen, gleichnamigen

musikalischen Märchen

und dem gerade frisch erstellten

„Karneval der Tiere“. Dass ein Kinderladen

direkter Verlagsnachbar

ist, rundet das Bild.

Im gemeinsamen Katalog mit

der renommierten Edition Peters

offeriert Ries & Erler sein breites

Angebot, das sich von eben

diesem Jugendmusik-Bereich

über (Stumm)filmmusik bis hin

zu Auftragswerken Philharmonischer

Orchester, Theater und

Opern erstreckt. – Unverzichtbar

dabei die „Sinfonik des 19. Jahrhunderts“

der Hans Rott Edition,

mit Werken von Komponisten, die

im Schatten Beethovens standen.

Zur Erinnerung: Rott, Komponist

und Organist, war Bruckner-Schüler

und ein Studienkollege Gustav

Mahlers. Mit tragischem Ende, das

nicht zuletzt auf die Ächtung seines

Hauptwerkes, der Rott-Symphonie

1 in E-Dur, durch Johannes

Brahms zurückgeführt wird.

Als Label des Musikverlags wurde

im Jahr 2014 „Rime Records“ gegründet,

das ausgewählte Werke

aus dem Verlagsprogramm zusätzlich

zu den Notenausgaben

als Audio zugänglich macht

und so Autoren und Komponisten

eine zusätzliche Veröffentlichungsmöglichkeit

bietet.

Übrigens: Für die ältere Generation

erscheint aktuell von Klaus

Wüsthoff eine DVD zum Thema

„Gymnastik für Senioren auf dem

Dachboden“. Näheres dazu im

Ladenbüro…

Mit Know-how und neuen

Ideen in die Verlagszukunft

Einige ihrer innovativen Visionen

konnten Vater und Tochter

mit ihrem Fachteam im neuen

Ladenbüro bereits in die Realität

umsetzten und ergänzen sich

dabei aufs Beste, indem sie die

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6 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

zur Materie fortsetzen. „Als meine

Tochter mich zu einem „Vorstellungsgespräch“

aufsuchte, war

das für mich ein großer emotionaler

Moment, sie nun beruflich

an meine Seite und als Zukunft

des Familienunternehmens zu

wissen“, freut sich Geschäftsführer

Andreas Meurer, der – selbst mit

„Ries & Erler“ von Kindheit an verwachsen

– als gebürtiger Charlottenburger

einst bei Musik-Riedel

eine Ausbildung zum Musikalien-Fachhändler

absolviert hatte

und bis heute ehrenamtlich

der GEMA, der VG Musikedition

und dem Deutschen Musikverlegerverband

verbunden ist.

Sein erfahrungsreiches kaufmännisches

Know-how und das

sichere Händchen seiner Tochter,

die als studierte Kommunikationswissenschaftlerin

von ihrer

Pressearbeit am Goethe-Institut

Erfahrung in öffentlichkeitswirksamem

Auftritt, PR und in der

Akquise sowie viele gute Ideen

mitbringt, lassen auf eine erfolgreiche

Zukunft des Familienunternehmens

schließen. Damit will es

nicht nur Fachpublikum, sondern

auch Kiez-Nachbarn und Musikinteressierte

aller Altersklassen aus

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der näheren Umgebung und aus

den Nachbarbezirken erreichen

und sich vermehrt nach außen

öffnen.

Da bietet sich natürlich die Kooperation

mit der in direkter

Nachbarschaft liegenden privaten

Musikschule am Lietzensee

an, die sich in einem ersten gemeinsamen

Kiezkonzert im Dezember

2017 der Öffentlichkeit

vorstellte. Caroline Helms, die sich

früh an Klavier und Flöte versuchte

und deren Vater Andreas auf

einige Jahre Gesangsunterricht

zurückblickt, erklärt: „Der Erfolg

von Dezember hat uns genug

Energie gegeben, um vier weite-

GELENK

beschwerden?

re gemeinsame Kiezkonzerte mit

der Musikschule in diesem Jahr zu

planen. Das erste wird als Frühlingskonzert

in der Friedbergstraße

am 20. April stattfinden.“ – Mit

freiwilliger Kostenbeteiligung der

Besucher statt Eintrittsgeld.

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Caroline Helms hat noch viele frische

Ideen, wie man zukünftig Alt

und Jung und weitere Akteure in

das Musikgeschehen einknüpfen

könnte, beispielsweise mit Workshops

für Kinder und Jugendliche

als Vertreter der Musikszene von

morgen.

Fernab von Berlin liefern große

Musikmessen, wie man sie in

Leipzig, Tokio und Shanghai findet,

den beiden Verlagsleitern

neue Anregungen und dienen

dem Ausbau ihres schon heute

umfangreichen Netzwerkes.

Fünf Generationen Verlagsund

Familiengeschichte

1881 gründete in Berlin als Sprößling

einer renommierten Musikerfamilie

der Violinvirtuose,

Komponist, Königlich Sächsische

Hofmusikalienhändler und Verleger

Franz Ries gemeinsam mit

Herrmann Erler den Musikverlag

Ries & Erler. Andreas Meurer, der

heutige Geschäftsführer, ist ein

Urenkel von Franz Ries. Erste Verlags-Erfolge

brachten Heinrich

Hofmanns Oper „Ännchen von

Tharau“ und die „Circus-Renz-Gavotte“

sowie eigene Ries-Kompositionen.

Weitere Verlage kauften

die Gründer dazu und erweiterten

so das Verlagsprogramm.

Nach dem Tode Erlers führte das

Unternehmen Franz Ries alleine

weiter, der etliche Rechte an

Werken von u. a. Engelbert Humperdinck,

Walter Braunfels und

Hans Pfitzner, an Chorwerken

und Liedern erwarb und das bis

heute international anerkannte

Studienwerk für Violine von Carl

Flesch herausgab.1924 übergab

Ries das Geschäft an seinen

Sohn Dr. phil. Robert Ries, der die

Erstveröffentlichung zeitgenössischer

Komponisten weiterführte

und die Klemm/Weymer Einrichtung

von J.S. Bach´s „Die Kunst

der Fuge“ für Streichquartett

und –orchester verlegte. Werke

konzertanter U-Musik wurden

hinzugenommen. Robert Ries

übernahm außerdem ehrenamtliche

Aufgaben in oberster Reihe

der GEMA, so dass der Ausbau der

Versorgungskasse und die Gründung

der Versorgungsstiftung

der Deutschen Musikverleger

mit auf ihn zurückzuführen sind.

Nach seinem Tod 1942 übernahmen

seine Töchter Waltraud und

Ingrid den Verlag, unterstützt

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Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 7

Dank der Illustrationen von Ehefrau Erika und der Arbeiten von Simona Binaghi, Nichte des Verlags-Inhabers, zieht persönliches Flair durch

Ladenbüro und Musikwerke.

Fotos: Lorenz/Ries & Erler

tern. Waltraud Ries verwarf ihre

Studienpläne und absolvierte

stattdessen eine Ausbildung als

Musikalienhändlerin, um den Verlag

selbstständig übernehmen zu

können.

Die Bomben des Zweiten Weltkriegs

verschonten die Verlagsräume

am Kurfürstendamm 22,

unweit des Café Kranzler. Doch

in den letzten Kriegstagen dienten

sie dem Volkssturm als Unterschlupf

und wurden während

des Endkampfes am 1. Mai 1945

weitgehend zerstört.

Als Geschäftsführerin begann

Waltraud Ries 1948 den hürdenreichen

Wiederaufbau des Verlages;

zu Beginn mit dem Nachdruck

von Unterrichtsliteratur,

Sinfonischer Musik sowie Instrumental-

und Vokalmusik.

Durch Inverlagnahme kamen

nach und nach neue Werke u. a.

von Werner Eisbrenner und Franz

Reinl hinzu. Mit Übernahme des

Musikverlages Wilke & Co Berlin

erfuhr das Verlagsprogramm auf

dem Gebiet der U-Musik mit Neuerscheinungen

und –kompositionen

eine deutliche Erweiterung.

Nach Waltrauds Tod übernahm

1968 als Mitinhaberin ihre

Schwester Ingrid Meurer, geb.

Ries, den Verlag. Obwohl nicht

vom Fach, gelang es ihr mit Hilfe

des erfahrenen Mitarbeiterstammes,

den Verlag der nächsten Generation

zu erhalten.

1979 schließlich trat Ingrids Sohn,

Andreas Meurer, in die Firma ein,

deren Prokurist er 1985 wurde.

1997 übernahm er den Verlag, in

den er die zeitgenössische E-Musik

der Edition Corona, Berlin

integrierte und dann den traditionsreichen

Musikverlag Hermann

Löffler hinzunahm. Andreas Meurer

entwickelte oben genannte

Schwerpunkte der gegenwärtigen

Verlagsproduktion, wobei

auch die Neubearbeitung des

Skalensystems von Carl Flesch

eine Rolle spielt.

Seit Februar 2013 ist nun Tochter

Caroline Helms, geb. Meurer, im

Verlag tätig und betreut die Bereiche

PR, A&R sowie Social Media.

Mit der fünften Generation seit

Verlagsgründung und dem neuen

Ladenbüro ist eine weitere vielversprechende

Ära für Ries & Erler

angebrochen, die spannende

Musikgeschichte schreiben wird.


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8 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

Neues Familienzentrum

Ehemaliges Haus des Grünflächenamtes wurde umgebaut

Bezirksbürgermeister Reinhard

Naumann, Stadtentwicklungsstadtrat

Oliver Schruoffeneger

und Jugendstadträtin Heike

Schmitt-Schmelz eröffneten am

26. Januar das neue Familienzentrum

Jungfernheide am Heckerdamm

242.

Auf der Grundlage des städtebaulichen

Entwicklungskonzepts im

Stadtumbau-Gebiet „Charlottenburger

Norden“ wurde mit dem

Umbau des ehemaligen Hauses

des Grünflächenamtes zum Familienzentrum

eine erste bauliche

Maßnahme abgeschlossen.

Das Familienzentrum hat seinen

alten Standort am Halemweg

aufgeben, um Baufreiheit für

die dortigen Schulneubauten zu

schaffen. Sein neuer Standort ist

seit Spätherbst 2017 die ehemalige

Mitarbeiterunterkunft des

Grünflächenamtes an der Kreuzung

Heckerdamm/Kurt-Schumacher-Damm.

Der für die neue

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Nutzung nötige Umbau des Gebäudes

erfolgte als „Starterprojekt“

aus Mitteln des „Stadtumbaus

West“. Zu den wichtigsten

Maßnahmen gehörten die Herstellung

der Barrierefreiheit durch

den Einbau eines Aufzuges und

zweier Rampen, womit eine wichtige

Zielsetzung des bezirklichen

Aktionsplans zur Umsetzung der

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verwirklicht worden ist. Auch

die Anpassung des Gebäudes an

die Brandschutznormen durch

den Anbau von zwei Fluchttreppen

ist erfolgt. Außerdem

wurden alle Sanitäranlagen und

Elektroanschlüsse erneuert und

Grundrisse zugunsten der neuen

Nutzungen verändert. So gibt es

jetzt je einen separaten Büro- und

Personalraum, einen Raum für die

Kinderwagen und einen Wickeltisch

in der barrierefreien Toilette.

Bezirksbürgermeister Reinhard

Naumann: „Im Vergleich zum

bisherigen Domizil haben wir

deutliche Verbesserungen für die

Kinder und ihre Familien im Charlottenburger

Norden erreichen

können. Diese Investition zeigt,

dass wir bei unseren Bemühungen,

das Bund-Länder-Programm

der Städtebauförderung in unserem

Bezirk zu platzieren, völlig

richtig lagen. Besonders freue

ich mich, dass mit der realisierten

Barrierefreiheit ein wichtiges Ziel

unseres Aktionsplans zur Umsetzung

der UN-Behindertenrechtskonvention

verwirklicht werden.“

Das Familienzentrum wird von

der Senatsverwaltung für Bildung,

Jugend und Familie gefördert.

Es macht Angebote zur

Bildung, Beratung und Freizeitgestaltung

für Familien mit Kindern

bis sechs Jahre. Alle Angebote

werden im neuen Gebäude fortgeführt.

Wichtig bei der Weiterentwicklung

des Angebots ist

die Beteiligung der Familien. Sie

sollen ihre Wünsche äußern und

das Programm mitgestalten.

Wohnungsneubau im Bezirk

Städtische Wohnungsbaugesellschaften müssen im Bezirk deutlich mehr leisten

Anlässlich der aktuellen Wohnungsneubaustatistiken

erklärt

Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger:

„Die neueste Statistik

der Wohnungsneubauvorhaben

der städtischen Wohnungsbaugesellschaften

macht deutlich:

Die Gesellschaften machen einen

großen Bogen um den Bezirk.

Zurzeit befinden sich über

36.413 Wohneinheiten in der Planung

bei den städtischen Gesellschaften.

Davon sind ganze 198

Wohneinheiten, also rund 0,6 %

im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

angesiedelt.

Dies ist ein Armutszeugnis für

die städtische Wohnungspolitik.

Wenn immer wieder kritisiert

wird, dass in der City West fast

nur teure Eigentumswohnungen

privater Investoren entstehen,

dann muss dafür gesorgt werden,

dass die städtischen Gesellschaften

sich aktiv in den Bezirk

begeben, Grundstücke erwerben

und dann hier auch bauen. Die

dafür notwendigen finanziellen

Mittel muss das Land Berlin bereitstellen.

Wenn die Städtischen

aufgrund der aktuellen Grundstückspreise

einen weiten Bogen

um den Bezirk machen, kann es

nicht gelingen, die Preisspirale

zu stoppen und auch wieder zu

einem normalen Mietwohnungsbau

in erheblichem Umfang im

Bezirk zu kommen. Wie notwendig

dies aber wäre, machen die

letzten Fertigstellungsstatistiken

deutlich.

2014 wurden demnach in Charlottenburg-Wilmersdorf

von 584

fertiggestellten Wohnungen nur

84 Wohnungen als Mietwohnungen

errichtet. 2015 waren es

dann ganze 4 von 382 Wohnungen

und 2016 300 von 918 Wohnungen.

In den 3 Jahren waren

also nur rund 20 % der Neubauwohnungen

als Mietwohnungen

gebaut.

Wir brauchen die Trendwende.

Der Senat muss dringend dafür

Sorge tragen, dass die landeseigenen

Gesellschaften in die Lage

versetzt werden, auch in Charlottenburg-Wilmersdorf

deutlich

mehr Aktivitäten zu zeigen als in

den vergangenen Jahren.“

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Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

Klimaneutrale Mierendorff-Insel

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 9

Herausforderung Klima: Meldungen von

Dürren, Schneekatastrophen und Überschwemmungen

mehren sich. Ein nachhaltiger

Umgang mit den Ressourcen

soll die Entwicklung aufhalten – in Charlottenburg-Wilmersdorf

soll das Projekt

„Nachhaltige Mierendorff-INSEL“ Schritte

in Richtung Klimaneutralität aufweisen.

Lesen Sie hierzu die Meinungen der Fraktionen

in der BVV.

Berlin SPD-Fraktion

Auf der Bundesebene zeigt sich, wie schwer

es ist, anspruchsvolle nationale Klimaziele zu

erreichen. Deshalb gilt in Deutschland, Berlin

und auch in unserem Bezirk beim Klimaschutz

„Global denken und lokal handeln“.

Ein erster Schritt in diese Richtung wurde

bereits vor 10 Jahren mit der Entwicklung

des kommunalen Klimaschutzkonzeptes für

den Klausenerplatzkiez getan. Daran hat sich

auch das weitergehende Projekt „ Nachhaltige

Mierendorff-INSEL“ orientiert und ist

mit vielen Aktiven vor Ort – Wissenschaft,

Wirtschaft und Energieversorgern – auf

einem guten Weg zu mehr Nachhaltigkeit,

Klimaschutz und Kooperation. Die SPD wird

die Initiativen vor Ort nach Kräften unterstützen

und setzt mit den Aktiven von „Der

INSEL“ auf das Erreichen der dritten Phase

im Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt 2030“

in diesem Jahr. Damit beginnt die Umsetzungsphase

für die vielen, neuen Ideen und

Planungen, um Nachhaltigkeit, Klimaschutz

und soziale Sicherheit gemeinsam voran zu

bringen. Auch dann braucht es noch einen

langen Atem auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Martin Burth

CDU-Fraktion

Für uns als CDU-Fraktion ist eine saubere

Umwelt zum Wohle aller ein erstrebenswertes

Ziel. Dieses Ziel ist mit uns in Regierungsverantwortung

auf den Weg gebracht worden.

Es müssen jedoch Wege zur Erreichung

der Klimaneutralität gefunden werden, die

nicht massiv in die Lebensgestaltung der

Bürgerinnen und Bürger eingreifen. Die

Berliner GASAG vollzieht zunehmend einen

Wandel vom Energielieferanten zum Energieberater.

Sie greift auf einen gewaltigen

Erfahrungsschatz zurück. Dass das Bezirksamt

im Rahmen einer Kooperation mit der

GASAG zusammenarbeitet, begrüßen wir

grundsätzlich und hoffen, dass die in diesem

Kiez gemachten Erfahrungen ergebnisoffen

in eine gesamtstädtische Lösung einfließen.

Wir richten unser Handeln in Bund, Land

und Kommune nach umweltfreundlichen

Aspekten aus. Die Umsetzung eines klimaneutralen

Bezirks wird in der Sache unterstützt,

jedoch darf es für die Bürgerinnen

und Bürger nicht zu unbilligen Härten

kommen oder die Entwicklung der Stadt

einschränken. Klimaneutralität als unabänderbares

Dogma ist mit uns nicht machbar

und wird nicht gelingen. Die Bürgerinnen

und Bürger müssen in die Umsetzung mit

einbezogen werden.

Detlef Wagner

B‘90/Grünen-Fraktion

Gerade gerät der Klimaschutz auf der Bundesebene

stark unter politischen Druck.

Doch der Bezirk unterstützt das Ziel der klimaneutralen

Welt bis zum Jahr 2050. Dazu

gehört das vom grünen Bezirksstadtrat Oliver

Schruoffeneger angestoßene Modellprojekt

Klimaneutrale Mierendorff-Insel.

Das Quartier eignet sich als räumlich durch

Spree, Westhafenkanal und Charlottenburger

Verbindungskanal klar abgegrenzte

Region. Es verfügt über vielfältige Gewerbe-

und Industrieflächen, unterschiedliche

Formen des Wohnungsbaues ebenso wie

über große Schulen und andere öffentliche

Infrastruktureinrichtungen. Der Fokus liegt

auf dem Wärme- und Strombedarf sowie

gewerblicher Prozessenergie. Das Projekt

wird mit der GASAG AG und der GASAG Solution

Plus GmbH durchgeführt. Die Umsetzung

der Klimaneutralität im Bestand

ist nur mit vielen örtlichen Akteuren, den

Anwohner*innen und Grundstückseigentümer*innen

zu erreichen. Hierzu gibt es

bisher nur wenige Erkenntnisse. Dabei baut

das Vorhaben auf Aktivitäten auf der Insel

wie „Die nachhaltige Mierendorffinsel 2030“,

„Zukunftsstadt“, „Green Island“ und „Distribute“

auf. Entscheidend für den Erfolg bei

diesem Projekt werden die Bereitschaft zur

Mitwirkung Vieler und die Akquisition von

Fördermitteln sein. Die Erfahrungen sollen

auf andere Quartiere Charlottenburg-Wilmersdorfs

übertragen werden.

Alexander Koch

FDP-Fraktion

Die klimaneutrale Mierendorff-Insel ist ein

ehrgeiziges Pilotprojekt. Es soll vorbildhaft

dazu beitragen, dass unser Bezirk nicht nur

gemäß der Vorgaben der UN-Klimakonferenz

bis 2050 klimaneutral wird. Es soll

auch wegweisend für weitere Quartiere in

Charlottenburg-Wilmersdorf bzw. Berlin

werden, da es darüber hinaus große Ziele,

wie die Ansiedlung weiterer Geschäfte mit

nachhaltig erzeugten Produkten und die

Förderung der Widerstandsfähigkeit und

Lebensqualität der Menschen im Kiez, verfolgt.

Weiterhin versucht das Projekt auch

darauf Antworten zu finden, wie die Herausforderungen

von Flucht und Migration

besser im Miteinander ausgestaltet werden

können. Grundsätzlich unterstützen die Freien

Demokraten den Vorstoß, Möglichkeiten

und Wege zu finden, mit Problemen des

Klimawandels umzugehen. Hierbei sollte

jedoch eine Konzentration auf Technologien

erfolgen, die nachweisbare Effekte für die

Umwelt haben und bei denen Kosten und

Wirkung in einem vernünftigen Verhältnis

zueinander stehen. Vor allem im Bereich des

Wohnungsbaus darf es nicht zu einer Verteuerung

der Baukosten kommen. Damit der

Kiez seinen vielfältigen Charakter bewahrt,

muss sich der Wandel an der Lebensrealität,

den Bedürfnissen und unterschiedlichen finanziellen

Verhältnissen der in den Prozess

eingebundenen Anwohner und Gewerbetreibenden

orientieren.

Bettina Kruse

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Wir in der AfD glauben nicht an einen

überwiegend vom Menschen verursachten

Klimawandel. Wissenschaftlich ist

nicht nachweisbar, dass der durch die Industrialisierung

erhöhte CO2-Gehalt in der

Luft einen relevanten Temperaturanstieg

bewirkt. Wir fordern deshalb, alle Klimaschutzmaßnahmen

in der öffentlichen

Verwaltung einzustellen, den Stopp der

Energiewende, die Abschaffung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

sowie eine

Bestandsgarantie bis 2050 für alle Verbrennungsmotoren

und die Weiternutzung der

heimischen Braunkohle. Die Elektromobilität

sehen wir kritisch, auch wegen der

schweren Umweltbelastung durch Herstellung

und Entsorgung der Akkus. Wer

blindlings Energiewende, Emissionshandel,

Verbrennungsverbot und Dämmwahn

das Wort redet, wer Konsumverzicht und

Deindustrialisierung fordert, hat sich von

jeglicher kritischen Rationalität verabschiedet.

Wir lehnen eine Politik im Dienste der

Klimarettungsindustrie ab, die tiefgreifende

Einschnitte in unsere Lebens- und Wirtschaftsweise

heraufbeschwört und den

in Jahrzehnten geschaffenen Wohlstand

zerstört. Wir wollen eine realistische Energie-

und Umweltpolitik, wollen Irrwege beenden

und die Umwelt wirklich schützen!

Michael Seyfert

Linksfraktion

Dass wir alle gemeinsam, im Privaten als

auch in der Gesellschaft insgesamt, Maßnahmen

gegen den Klimawandel und für

einen besseren Natur- und Umweltschutz

ergreifen müssen, steht wohl außer Frage.

Mehr denn je muss JETZT gehandelt werden,

hat sich doch die Bundesregierung von

wichtigen Klimazielen verabschiedet und

drohen immer schlimmere globale Klimakatastrophen.

Daher ist es in diesen Zeiten

als ein sehr positives Zeichen zu werten, dass

das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

in Kooperation mit der GASAG AG ein Projekt

zur Klimaneutralität des Mierendorff-Kiezes

bis 2050 gestartet hat. Dieser Kiez eignet sich

wegen seiner vielfältigen Infrastruktur aus

Wohnungen, Gewerbe- und Grünflächen

sowie öffentlichen Institutionen besonders

gut für das Projekt, welches das erste seiner

Art in Berlin ist. In einer ersten Projektphase

werden Energieverbräuche analysiert und

nach Möglichkeiten der Energieeinsparung

gesucht. Daran anschließend werden in der

zweiten Projektphase, zusammen mit Anwohner*innen,

Gewerbetreibenden und

Immobiliengesellschaften, Umsetzungskonzepte

mit konkreten Lösungsansätzen

erstellt und realisiert. Ein guter Betrag zur

Erreichung der Berliner Klimaziele.

Sebastian Dieke

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung

Fraktionszvorsitzende: Constanze Röder


10 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

Die Amerikaner im geteilten Berlin

Angebote des AlliiertenMuseums

Fast ein halbes Jahrhundert lang

prägten die amerikanischen

Streitkräfte mit ihren militärischen

und zivilen Einrichtungen

den Berliner Südwesten. Der ehemalige

amerikanische Sektor war

vom Einmarsch der US-Truppen

1945 bis zu ihrem Abzug 1994

Heimat für Zehntausende von

Amerikanern. Noch heute spiegelt

sich diese Tatsache im Stadtbild

des Bezirkes wider.

In Kooperation mit dem Bezirksamt

Steglitz-Zehlendorf, dem

Regionalmanagement Berlin

SÜDWEST und visitBerlin hat

das AlliiertenMuseum zwei neue

Angebote erarbeitet, die die

Spuren dieser amerikanischen

Präsenz sichtbar machen. In der

Reihe „Orte der Geschichte“ des

Ch. Links-Verlags erscheint das

Buch „Die Amerikaner im geteilten

Berlin. Spurensuche im Südwesten

der Stadt“, das ehemalige

US-Einrichtungen in Berlin mit ihrer

Nutzungsgeschichte vorstellt.

Darüber hinaus lädt eine mobile

Webseite mit interaktiver Karte

und neuem historischen Bild-,

Ton- und Filmmaterial ein, ausgewählte

Orte der Amerikaner im

Bezirk selbständig zu erkunden.

„Als sich die Arbeitsgruppe mit

Vertretern der Initiatoren mit

dem AlliiertenMuseum zum

ersten Mal im November 2016

traf, ging es vor allem darum,

Instrumente zu schaffen,, die zu

jeder Zeit an jedem Ort das Leben

der Amerikaner in unserem

Bezirk darstellen“, sagt Cerstin

Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin

von Steglitz-Zehlendorf.

„Mit der mobilen Website

und dem Buch ‚Die Amerikaner

im geteilten Berlin‘ in deutscher

und englischer Sprache ist das auf

hervorragende Weise gelungen.

Es sind Informationsmöglichkeiten,

die von jeder Altersgruppe

genutzt werden können. Sie richten

sich nicht nur an Menschen,

die in unserem Bezirk leben und

arbeiten, sondern auch an die

über 30.000 Studierenden der

Freien Universität Berlin, an alle

Berliner und Touristen. Gerade

junge Menschen wissen zu wenig

über die Geschichte der Amerikaner

in Berlin.“

Mit den neuen Angeboten knüpft

das AlliiertenMuseum an das bereits

bestehende Führungsformat

des Kiezspazierganges „Little

America“ an. Die mobile Webseite

zur eigenständigen Erkundung

nimmt fast vergessene Orte im erweiterten

Umfeld des Alliierten-

Museums und des ehemaligen

US-Hauptquartiers in den Blick,

die leicht zu Fuß oder per Fahrrad

erreichbar sind. Zu jeder Station

bietet die Webseite Hintergrundinformationen

und zum Teil unveröffentlichtes

Archivmaterial

aus der Zeit der amerikanischen

Besatzung an. Das neue Taschenbuch

stellt 23 ehemalige Einrichtungen

der Amerikaner mit ihrer

Nutzungsgeschichte vor. Auch

hier liegt der Schwerpunkt auf

dem Berliner Südwesten. Einzelne

Orte wie der Checkpoint Charlie,

der Flughafen Tempelhof oder

die Field Station Berlin auf dem

Teufelsberg reichen jedoch auch

weiter in den Berliner Stadtraum

hinein.

Das Buch „Die Amerikaner im

geteilten Berlin. Spurensuche im

Südwesten der Stadt“ ist in deutscher

und englischer Sprache im

Ch. Links-Verlag erschienen und

kostet 5 Euro. Die kostenlose

mobile Webseite ist unter www.

amerikaner-in-berlin.de erreichbar.

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Hoffmann, Carmen & Co.

Deutsche Oper Berlin zeigt und verkauft

Kostüme

Jürgen Bolz

Atelier für

feinen Juwelen- und Goldschmuck

Bis zum 3. Februar werden Kostüme

von insgesamt sechs großen

Produktionen der Deutschen

Oper Berlin auf verschiedenen

Ausstellungsflächen in den Wilmersdorfer

Arcaden gezeigt. Ab

dem 1. Februar startet parallel

dazu der Kostümverkauf der

Deutschen Oper Berlin. Dieser

findet regelmäßig statt, um im

Fundus Platz für neue Kostüme

zu schaffen. 2018 geschieht dies

erstmals groß inszeniert in einem

Shopping Center.

„Wir freuen uns riesig, diese wunderschönen

Kostüme aus so einem

traditionsreichen Haus bei

uns zeigen zu dürfen“, sagt Viola

Molzen, die Centermanagerin der

Wilmersdorfer Arcaden.

Ausgestellt sind Kostüme aus

„Hoffmanns Erzählungen“, „Carmen“,

„Die Hugenotten“, „Andrea

Chenier“, „Die Liebe der Danae“

und „Tannhäuser“. Der Kostümverkauf

beginnt am 1. Februar um

10 Uhr im Untergeschoss der Wilmersdorfer

Arcaden. Insgesamt

werden zwischen 250 und 300

Kostüme ab fünf Euro angeboten.

Der Erlös wird für Kostüme von

Neuproduktionen der Deutschen

Oper Berlin verwendet.

Gute Aussichten für

das „Pangea-Haus“

Das interkulturelle Vereins- und

Begegnungszentrum „Pangea-Haus“

im Wilmersdorfer

Güntzelkiez wird

auf Betreiben des Bezirksamtes

in den nächsten

Jahren gründlich saniert.

Ermöglicht wird dies durch

das Bund-Länder-Förderprogramm

„Investitionspakt

soziale Integration im

Quartier“. Durch die Förderung

ist der Weiterbetrieb

als interkulturelles Zentrum

gesichert.

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Nach dem derzeitigen Stand der

Planungen werden in den Jahren

2018 bis 2021 insgesamt rund

780.000 Euro investiert. Wichtigster

Baustein der Sanierung ist die

Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 11

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Herrichtung des Erdgeschosses,

um einen langfristigen öffentlich

zugänglichen Cafébetrieb zu

ermöglichen (derzeit findet ein

Probe-Cafébetrieb statt). Dafür

wird eine neue Terrasse vor dem

Gebäude angelegt, der Eingang

umgestaltet sowie die Caféräume

und Toilettenanlagen saniert. Des

Weiteren werden im Zuge der Sanierung

alle Fassaden und Dachflächen

hergerichtet.

Die Bauarbeiten sollen in diesem

Jahr beginnen.

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Studien: Die wichtigsten Vorteile für Patienten

„Medikamenten-Studie?! Wer macht

denn dabei mit?!“ … so lautet bei vielen

Menschen der erste Impuls zum Thema

„Klinische Studien“. Umso wichtiger ist

es, immer wieder über Vorteile einer

Studienteilnahme aufzuklären. Vorteile

sind: 1) Mit der Teilnahme an einer klinischen

Studie erhalten Sie die Möglichkeit,

modernste Wirkstoffe zur Behandlung

Ihrer Erkrankung zu bekommen. 2) Im

Rahmen der Studienteilnahme gewinnen

Patienten vertiefte Kenntnisse über Ihre

Erkrankung und den aktuellen Stand der

Behandlungsmöglichkeiten. 3) Mit den

Eingangsuntersuchungen erhalten Patienten

eine kompetente ärztliche Zweitmeinung

zu ihrer Erkrankung – oft sind

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auch Untersuchungen möglich, die bisher

nicht gemacht wurden. Und 4) Durch

die Teilnahme helfen Patienten von heute

nachfolgenden Generationen – damit

auch ihren eigenen Kindern und Enkeln

– Leiden zu lindern. Viele Patienten empfinden

dies als besonders wertvoll.

Studien gibt es für viele Erkrankungen,

und meist sind sie ambulant. Was das

Thema beginnende Demenz betrifft:

hier sind Studien – bei dem aktuellen

Stand der Forschung – tatsächlich die

einzige Möglichkeit, auf das Aufhalten

der Symptome zu hoffen. Sollten Sie

also von Ihrem Umfeld auf Ihre starke

Vergesslichkeit angesprochen werden,

melden Sie sich gern.

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Stressfrei und altersgerecht lernen: Die

ELKA-Sprachschule in Wilmersdorf bietet

auch in diesem Frühjahr wieder Englischkurse

an, die speziell auf die Bedürfnisse

der Generation 50+ zugeschnitten

sind. Schwerpunkt des Unterrichts ist

auf jeder Stufe von den Anfänger- bis

zu den Konversationsklassen das aktive

Sprechen; Grammatik wird dagegen

nur am Rande behandelt. Die Kursziele

decken sich mit den Erwartungen der

Teilnehmer: Sich im Auslandsurlaub

besser verständigen können, englische

Begriffe verstehen, die einem im

Alltag häufig begegnen oder vorhandene

Kenntnisse erweitern und vertiefen.

Anna-Maria (68), die schon den

Pflegegrad? PflegeGut!

Seeger als kompetenter Partner für pflegebedürftige Menschen

2,48 Mio. Menschen in Deutschland sind

pflegebedürftig, davon werden 75 %

von pflegenden Angehörigen und Pflegediensten

in der Häuslichkeit betreut.

Diese Aufgabe kann Angehörige schnell

an die eigenen Grenzen bringen, denn

emotional, körperlich, zeitlich und finanziell

ist die Versorgung eines Pflegebedürftigen

eine große Herausforderung.

Als einer der führenden Sanitätsfachhändler

sieht sich das Sanitätshaus

Seeger hilft in der Verantwortung, die

Kompetenz im Bereich der ambulanten

Pflege zu erweitern und den Leitgedanken

der aktuellen Pflegereform

,ambulant vor stationär‘ zu unterstützen.

Um den Angehörigen die häusliche

Versorgung zu erleichtern und die

hygienischen Bedingungen zu verbessern,

können zum Verbrauch bestimmte

Pflegehilfsmittel in Anspruch genommen

werden. Voraussetzung dafür ist,

dass der zu Pflegende einen Pflegegrad

(1 - 5) hat und entweder zuhause oder

in einer Wohngemeinschaft betreut

wird. Hier geht es beispielsweise um

Handschuhe, welche die Hände der Angehörigen

während der pflegerischen

Tätigkeit schützen. Ein Flächendesinfektionsmittel

eignet sich dazu, das Pflegebett

und andere, den Pflegealltag erleichternde

Hilfsmittel, sauber zu halten.

Bettschutzauflagen schützen das Laken

bei der Körperpflege im Bett, während

sechsten Kurs bei ELKA belegt, ist mit

dem Lernerfolg mehr als zufrieden: „Nie

hat das Lernen so viel Spaß gemacht.

Wir sind eine tolle Gruppe, wir lachen

viel und können uns inzwischen auch

sehr gut auf Englisch unterhalten.“ Die

Kurse finden auf dem „Campus Daniel“

in der Brandenburgischen Straße statt.

Für Anfänger gibt es eine Woche vor

Kursbeginn eine Informationsveranstaltung.

Fortgeschrittene, die einfach mal

unverbindlich „schnuppern“ möchten,

sind ebenfalls willkommen. ELKA steht

für Erfolgreich Lernen – Konzepte im Alter.

Die Schule bietet an über 140 Standorten

in Deutschland Kurse in Englisch,

Französisch und Spanisch an.

ein Mundschutz, gerade in der Erkältungszeit,

Sicherheit vor Krankheitserregern

bieten kann. Dies ist besonders

bei immungeschwächten Menschen

wichtig. Das „Seeger hilft-PflegeGut“

ist ein Paket, das diese vielseitigen Ansprüche

erfüllt und mit hochwertiger

Qualität überzeugt. Insgesamt hat das

Sanitätshaus sechs verschiedene Pakete

entwickelt, um individuell auf die persönlichen

Bedürfnisse eingehen und

den Kunden nach seinen Ansprüchen

versorgen zu können. So kann, sofern

eine Genehmigung durch die Pflegekasse

vorliegt, Monat für Monat genau das,

was benötigt wird, abgerechnet werden.

„Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,

den Angehörigen und den zuständigen

Pflegepersonen den Vorgang von der

Beantragung bis hin zur monatlichen

Belieferung mit Pflegehilfsmitteln zu

vereinfachen. Es soll zum einen leicht

in den Pflegealltag integriert werden

können und zum anderen auch Freude

und Entlastung schaffen“, erklärt Kathleen

Wojtalla, Key Account Manager im

Sanitätshaus Seeger hilft. Bei einem Besuch

in den über 50 Filialen von Seeger

haben Sie die Möglichkeit die Produkte

anzufassen und sich mit ihnen vertraut

zu machen. Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter von Seeger beraten Sie ausführlich

und helfen Ihnen bei Fragen

gern weiter.


RATGEBER Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 13

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Gemeinsam für mehr Klimaschutz

Ausweitung der Kampagne für kostenlose Energieund

Abfallberatung

Im Rahmen der Kampagne „Klimaschutz

bei dir und mir“ können

sich alle Einwohner von

Charlottenburg-Wilmersdorf bis

einschließlich Juni 2018 kostenlos

in ihrer Wohnung von Experten

der Verbraucherzentrale und

des BUND (Bund für Umwelt und

Naturschutz) zu den Themen

Energiesparen und Abfallvermeidung

beraten lassen. Damit tun

Sie nicht nur etwas Gutes für das

Klima, sondern entlasten auch Ihren

eigenen Geldbeutel!

Und so funktioniert‘s: Interessierte

melden sich zunächst telefonisch

unter der Nummer 030 7879 0060

oder online auf der Webseite

www.klimaschutzbeidirundmir.de

für die Beratung an. Die Energieund

Abfallexperten melden sich

anschließend und vereinbaren

einen individuellen Termin. Die

Beratung findet in der eigenen

Wohnung statt. Gemeinsam mit

dem Ratsuchenden finden die Berater

der Verbraucherzentrale und

des BUND heraus, wie Sie mit geringem

Aufwand Energie sparen,

effektiv Müll vermeiden und dabei

sogar noch Geld sparen können.

Im vergangenen Jahr hatten bereits

die Bewohner des Klausenerplatz-Kiezes

die Chance, eine kostenlose

Klimaschutz-Beratung in

Anspruch zu nehmen. Aufgrund

der vielen positiven Rückmeldungen

und der hohen Nachfrage

wird „Klimaschutz bei dir und mir“

Häusliches Arbeitszimmer

Nutzung durch mehrere Personen

Nutzen mehrere Personen ein

häusliches Arbeitszimmer gemeinsam,

ist die Höchstbetragsgrenze

von 1.250 Euro personenbezogen

anzuwenden, so

dass jeder Nutzer seine Aufwendungen

bis zur Obergrenze

einkünftemindernd geltend machen

kann. Damit hat der BFH

seine bisherige Rechtsprechung

zugunsten der Betroffenen geändert

(Urteile vom 15.12.2016,

Az. VI R 53/12 und Az. VI R 86/13).

Was bisher galt: Der BFH ist bisher

von einem objektbezogenen

Abzug der Aufwendungen für

ein häusliches Arbeitszimmer

ausgegangen. Die abziehbaren

Aufwendungen waren hiernach

unabhängig von der Zahl

nun im ersten Halbjahr 2018 auf

den gesamten Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

ausgeweitet.

Kostenlose Vor-Ort-

Klimaberatung

Getragen wird die Aktion von einem

Bündnis aus dem Bezirksamt

Charlottenburg-Wilmersdorf sowie

mehreren Berliner Vereinen

und zwei Wohnungsunternehmen.

Die Kosten verteilen sich

auf das Projekt Energieberatung

der Verbraucherzentrale Berlin,

das vom Bundesministerium für

Wirtschaft und Energie gefördert

wird, und den durch die Stiftung

Naturschutz geförderten Berliner

Abfallcheck des BUND. Den normalerweise

anfallenden Verbraucheranteil

für die Energieberatung

übernehmen das Bezirksamt, die

Gewobag Wohnungsbaugesellschaft

und die Beamten-Wohnungs-Verein

zu Berlin eG.

der nutzenden Personen auf

1.250 Euro begrenzt. Nunmehr

kann der Höchstbetrag von jedem,

der das Arbeitszimmer

nutzt, in voller Höhe in Anspruch

genommen werden, sofern er die

gesetzlichen Voraussetzungen

erfüllt.

Was nun gilt: Der BFH hat nunmehr

entschieden, dass der

auf den Höchstbetrag von

1.250 Euro begrenzte Abzug der

Aufwendungen jedem Nutzer

zu gewähren ist, dem für seine

betriebliche oder berufliche Tätigkeit

kein anderer Arbeitsplatz

zur Verfügung steht. Voraussetzung

ist, dass er im Arbeitszimmer

über einen Arbeitsplatz verfügt

und die geltend gemachten

Aufwendungen getragen hat. Bei

Ehegatten sind die Kosten jedem

Ehepartner grundsätzlich zur

Hälfte zuzuordnen, wenn sie bei

hälftigem Miteigentum ein häusliches

Arbeitszimmer gemeinsam

nutzen.

Sperr-Notruf

Der Geldbeutel mit sämtlichen

Zahlungskarten und

dem Personalausweis ist weg.

Schnell handeln ist jetzt angesagt.

Gut, wer dann die Sperrnummern

+49 116 116 bzw.

+49 (0) 30 4050 4050 in seinem

Handy gespeichert hat. Mit einem

Anruf lassen sich sämtliche

girocards und fast alle Kreditkarten

sperren. Aber auch für eine

Sperrung der Online-Ausweisfunktion

des neuen Personalausweises

gilt der Sperr-Notruf. Denn

seit Juni dieses Jahres ist der elektronische

Identitätsnachweis automatisch

freigeschaltet. Und bei

Verlust oder Diebstahl muss die

Online-Ausweisfunktion sofort

gesperrt werden, um Missbrauch

zu vermeiden.

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Der Sperr-Notruf ist rund um

die Uhr kostenfrei aus dem

deutschen Fest- und Mobilfunknetz

erreichbar. Genauso wie

die Zahlungskarten ist die Online-Ausweisfunktion

durch eine

Geheimnummer (PIN) geschützt.

Hier sollten Verbraucher die gleichen

Sicherheitshinweise beachten

wie im Umgang mit Karte und

PIN:

• Bewahren Sie Ihre Zahlungskarten

und den Personalausweis

immer sicher auf.

• Geben Sie Ihre Geheimnummern

nicht an Dritte weiter.

• Tragen Sie die Geheimnummern

niemals zusammen mit den Karten

oder dem Ausweis bei sich.

Tipp: Unter www.sperr-notruf.

de gibt es einen Notfall-Infopass,

der mit eigenen Kartendaten ergänzt

werden kann. So hat man

bei einer Sperrung alle Angaben

schnell parat. Einfach ausdrucken,

ausfüllen und getrennt

von den Zahlungskarten aufbewahren.

Foto: Kenishirotie / Fotolia

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14 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

RATGEBER

Energieausweis: endlich verständlich erklärt

Hintergrundwissen von der Energieberatung der Verbraucherzentrale

Der Energieausweis veranschaulicht,

wie energieeffizient ein Gebäude

ist. Er wird auf Grundlage

der Energieeinsparverordnung

(EnEV) ausgestellt. Eigentümer,

Mieter und Käufer sollen so Klarheit

über die zu erwartenden

Energiekosten einer Immobilie

erhalten. Ob der Energieausweis

diese Aufgabe erfüllt und welche

Informationen er tatsächlich

enthält, erklärt Tijana Roso, Projektkoordinatorin

Energie bei der

Verbraucherzentrale Berlin.

Was steht drin?

Den fünfseitigen Energieausweis

gibt es in zwei Formen: Als Verbrauchsausweis

und als Bedarfsausweis.

Der Verbrauchsausweis

dokumentiert, wie viel Energie

pro Quadratmeter Nutzfläche

für Wärme und Warmwasserbereitung

in der Vergangenheit

verbraucht wurde. Viel aussagekräftiger

für die Energieeffizienz

eines Gebäudes ist der Bedarfsausweis.

Dieser stellt anhand

eines komplexen Berechnungsverfahrens

den Energieverbrauch

eines Gebäudes unter standardisierten

Bedingungen dar. Die in

dem Bedarfsausweis erfassten

Daten sind somit unabhängig

vom individuellen Nutzerverhalten.

Der Energiestandard des Gebäudes

wird mittels Energieeffizienzklassen

von A+ bis H

veranschaulicht, ähnlich wie bei

Kühlschränken und Waschmaschinen.

Zudem kann der Ausweis

Maßnahmenvorschläge zur

Verbesserung des energetischen


Gebäudezustands beinhalten.

„Hierbei handelt es sich jedoch

nur um Empfehlungen“, betont

Roso. „Am besten sollte man sich

von einem Energieexperten beraten

lassen, ob die Umsetzung

der empfohlenen Maßnahmen

möglich und sinnvoll ist.“

Wer braucht einen

Energieausweis?

Foto: Stockpics / Fotolia

Verpflichtend ist der Energieausweis

immer dann, wenn ein

Gebäude neu gebaut, umfassend

saniert, verkauft oder neu

vermietet werden soll. Bei der

Vermietung müssen die wichtigsten

Kenndaten des Ausweises

bereits in der Immobilienanzeige

genannt werden. Bei der Besichtigung

eines Hauses oder einer

Wohnung muss der Vermieter

den Ausweis oder eine Kopie unaufgefordert

aushändigen oder

gut sichtbar aushängen. Spätestens

bei Vertragsabschluss muss

der Mieter das Original oder wiederum

eine Kopie erhalten. Bei

Neubauten und Gebäuden mit

weniger als fünf Wohneinheiten,

die die Wärmeschutzverordnung

von 1977 nicht einhalten, muss

der Energieausweis in jedem Fall

als Bedarfsausweis ausgestellt

werden. „Keinen Energieausweis

brauchen hingegen Eigenheimbesitzer,

für deren Haus die Baugenehmigung

vor dem 1.10.2007

erteilt wurde, und die ihr Haus

selbst bewohnen“, so Roso.

Wer stellt den

Energieausweis aus?

Ein Energieausweis muss von

Fachleuten mit besonderer Qualifikation

ausgestellt werden, wie

beispielsweise von Architekten,

Bauingenieuren oder Schornsteinfegern.

Ein amtliches Zertifikat

oder eine vollständige Liste

aller Aussteller gibt es allerdings

nicht. Wichtig ist: Ein Energieausweis

ist kein Ersatz für eine

Energieberatung. „Wer plant,

die Empfehlungen des Energieausweises

umzusetzen, sollte

unbedingt eine unabhängige

Beratung in Anspruch nehmen“,

empfiehlt Roso.

Was kann der

Energieausweis nicht?

„Insbesondere der Verbrauchsausweis

liefert Mietinteressenten

keine genaue Prognose über

ihre künftigen Heizkosten“, stellt

Tijana Roso klar. Denn die Werte

darin werden maßgeblich vom

Nutzerverhalten, zum Beispiel

der eingestellten Raumtemperatur

und dem Lüftungsverhalten,

beeinflusst. Ein Energieausweis

bezieht sich außerdem in den

meisten Fällen auf das ganze

Gebäude und nicht auf einzelne

Wohnungen. Die Lage der Wohnung

im Gebäude spielt aber eine

erhebliche Rolle für den Energieverbrauch.

Bei allen Fragen zum Energieverbrauch

in privaten Haushalten

hilft die Energieberatung

der Verbraucherzentrale: online,

telefonisch oder mit einem persönlichen

Beratungsgespräch.

Die Berater informieren anbieterunabhängig

und individuell. Für

einkommensschwache Haushalte

mit entsprechendem Nachweis

sind die Beratungsangebote kostenfrei.

Mehr Informationen gibt

es auf www. verbraucherzentraleenergieberatung.de

oder unter

0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale

wird gefördert vom

Bundesministerium für Wirtschaft

und Energie.

Impressum

Verlag

Redaktion

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Gazette Charlottenburg · Februar Nr. 2/2018 · 36. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie

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GESUNDHEIT

Hausstaubmilbenallergie

Mit diesen Tipps halten Sie Hausstaubmilben im Zaum

Gazette Charlottenburg | Februar 2018 | 15

Aktuell laufen in deutschen Haushalten

die Heizungen wieder auf

Hochtouren. Für gesunde Menschen

kein Problem, für Hausstaubmilbenallergiker

allerdings

schon. Der Grund: Durch das Heizen

werden die Verfallsprodukte

der allergieauslösenden Milben

vermehrt aufgewirbelt und eingeatmet,

sodass es zu häufigeren

und stärkeren allergischen Reaktionen

bei Betroffenen kommt.

Die Symptome lassen sich jedoch

einschränken.

1. Lüften Sie regelmäßig

Hausstaubmilben

fühlen sich bei einem

feuchtwarmen Raumklima

am wohlsten.

Lüften Sie daher regelmäßig und

intensiv. Eine gute Luftzirkulation

ist unerlässlich. Die Luftfeuchtigkeit

im Schlafzimmer sollte

höchstens 50 Prozent betragen.

Eine Temperatur zwischen 16 und

17 Grad ist optimal.

2. Reinigen Sie Ihre

Teppichböden regelmäßig

Je weniger Teppiche

Sie haben, desto

besser. Möchten Sie

auf die Knüpfwerke

jedoch nicht verzichten, sollten

Sie sich kurzflorige Teppiche anschaffen

und diese regelmäßig

mit einem Staubsauger reinigen.

Am besten eignen sich Allergiker-Staubsauger

mit speziellen

Schwebstofffiltern (HEPA-Filter

Klasse 13/14) oder Wasserstaubsauger.

3. Verzichten Sie auf Staubfänger

So schön und gemütlich

Dekokissen,

Tagesdecken und

Vorhänge Ihr Schlafzimmer

auch machen, sie sind

der ideale Nährboden für Hausstaubmilben

und daher für Sie

als Hausstaubmilbenallergiker

nicht geeignet. Verzichten Sie

Was steckt dahinter?

Wirkstoffe von Arzneimitteln im Fokus

Beim Gang in die Apotheke fällt

eines sofort auf: Teure Markenprodukte

lassen sich gut sortiert und

sichtbar platziert in den Regalen

finden und erfreuen sich eines

allgemeinen Bekanntheitsgrads.

Was sich jedoch hinter dem Namen

verbirgt, wissen die wenigsten.

Dabei kommt es bei vielen

Heilungserfolgen gar nicht auf ein

bestimmtes Präparat, sondern auf

den Wirkstoff an. „Oftmals gibt es

Arzneimittelkopien, die unter anderem

Namen dieselben Inhaltsstoffe

enthalten“, erklärt Moritz

Müller-Dombois, Geschäftsführer

von medizinfuchs.de, führender

Medikamenten-Preisvergleich

im Internet. Solche als Generika

bezeichneten Präparate lindern

Beschwerden genauso effektiv

wie das Original. Wer sich also genauer

über Wirkstoffe informiert,

kann auf kostengünstigere Alternativen

zurückgreifen, schnell

wieder gesunden und zusätzlich

Geld sparen.

Auf den Wirkstoff kommt es

an: Als Generika bezeichnete

Präparate lindern Beschwerden

meist genauso effektiv wie das

Original.

Foto: Andrea Damm, Pixelio

Der Stoff wirkt

Jedes Präparat verliert nach einiger

Zeit auf dem Markt sein

Patent, sodass auch weitere

Hersteller ein wirkungsgleiches

Medikament produzieren dürfen.

Da bei der Fertigung dieser

daher auf diese Staubfänger.

Verwenden Sie lieber Bettwäsche

mit Muster oder Tapeten,

um Gemütlichkeit zu erzeugen.

Um Ihre Fenster blickdicht zu verschließen,

greifen Sie auf Rollos

oder Plissees zurück.

4. Waschen Sie Kuscheltiere

regelmäßig

Auch in Kuscheltieren

halten sich Milben bevorzugt

auf. Waschen

Sie diese daher regelmäßig

bei mindestens 60 Grad.

Sie können Stofftiere auch zwei

bis drei Tage in die Gefriertruhe

legen. So sorgen Sie dafür, dass

die Milben absterben und die

Kuscheltiere von den Allergenen

befreit werden.

5. Verwenden Sie Encasings

Generika dann Forschungs- und

Entwicklungskosten entfallen,

gibt es solche Präparate kostengünstiger

als das Original. Daher

lohnt sich bei jedem Medikament

der Blick auf den Wirkstoff.

Auf Vergleichsportalen im Internet

gibt es sogar eine spezielle

Sortierung nach Inhaltsstoffen,

sodass neben dem Markenprodukt

auch billigere Alternativen

erscheinen. Verbraucher erhalten

auf diese Weise gesonderte

Informationen zu Arzneimitteln

und können bei weiteren Käufen

gezielt nach Markenkopien Ausschau

halten.

Generikum per Rezept

Durch spezielle Encasings

können Sie

versuchen, die Hausstaubmilbenexpositi-

on in Ihrem Bett zu verringern.

Dabei handelt es sich um spezielle

Kissen- und Bettbezüge, die

für Milben undurchlässig sind

und die Tiere von Nahrungsquellen

wie Hautschuppen abschneiden.

Hausstaubmilbenallergie

langfristig eindämmen

Sie möchten der Sache auf den

Grund gehen? Wie wäre es dann

mit einer Hyposensibilisierung?

Diese Therapie beschränkt sich

nicht nur auf die Behandlung

Ihrer Symptome, sondern setzt

direkt bei der Ursache an. Dabei

wird Ihnen in regelmäßigen

Abständen das Allergen in kontrollierten

Dosen verabreicht, sodass

sich Ihr Organismus daran

gewöhnt. Eine Hyposensibilisierung

erstreckt sich meist über

mehrere Jahre. Die Behandlung

kann aber das Risiko einer allergiebedingten

Atemwegsschädigung

deutlich vermindern.

Bei verschreibungspflichtigen

Medikamenten setzt der Arzt auf

dem Rezept beim sogenannten

„aut idem“-Kästchen nur dann

einen Haken, wenn auch ein Generikum

Beschwerden lindert.

„Damit verordnet die Anweisung

kein bestimmtes Präparat, sondern

nur den enthaltenen Wirkstoff“,

sagt der Experte. Vorteil:

Verbraucher erhalten somit aus

einer Sammlung gleichwertiger

Produkte das kostengünstigste.

Doch Markenkopien eignen sich

nicht für jeden Menschen beziehungsweise

bei jeder Krankheit.

Vor allem Allergiker oder Patienten,

die mehrere Medikamente

gleichzeitig einnehmen, sollten

auf Wechselwirkungen sowie

weitere Inhaltsstoffe von Tabletten

achten. So erhalten Menschen

mit einer Schilddrüsenerkrankung

beispielsweise immer

ein spezielles Arzneimittel, da die

Wirkung bei ständig wechselnden

Produkten nachlässt. Verbraucher

greifen im Allgemeinen

vor allem bei Schmerzmitteln

oder kühlenden Salben auf Generika

zurück. Wer jedoch in Absprache

mit seinem Arzt gezielt

nach Referenzprodukten sucht,

der kann auch bei schwereren

Erkrankungen Geld einsparen.


16 | Gazette Charlottenburg | Februar 2018

Erbfolge frei bestimmen

Vor- und Nacherbschaft in Patchworkfamilien

Jeder möchte, dass das Erbe einmal

in die richtigen Hände fällt.

Trotzdem kümmern sich nur die

wenigsten um ihren Nachlass.

Zwar regelt das Gesetz, wer wie

viel erbt – aber ist das immer im

Sinne des Erblassers? Die meisten

Patchworkfamilien werden wahrscheinlich

überrascht sein, wer

das Erbe erhält, wenn kein Testament

oder Erbvertrag vorhanden

ist. Wer für den überlebenden

Ehegatten aus der zweiten Ehe

vorsorgen, andererseits verhindern

möchte, dass Teile seines Vermögens

später an Verwandte des

Stiefvaters oder der Stiefmutter

übergehen, sollte ein Testament

oder einen Erbvertrag aufsetzen.

Geerbt wird nacheinander

In der Regel bietet sich eine Vorund

Nacherbfolge an. Das heißt:

Der zweite Ehegatte wird zum

nicht befreiten Vorerben berufen

und die Kinder zu Nacherben.

Der Vorerbe darf den Nachlass

Therapeuten auf vier Pfoten

Haustiere fördern Gesundheit ihrer Besitzer


30 Millionen Haustiere in der Bundesrepublik

leisten täglich therapeutische

Arbeit bei gestressten

oder einsamen Deutschen. Denn

zwar nutzen, ihn aber nicht verschenken

oder verkaufen. Er darf

grundsätzlich keine Verfügungen

treffen, die die Rechte der

Nacherben beeinträchtigen.

Der Nacherbfall tritt, sofern

nichts anderes bestimmt ist,

mit dem Tode des Vorerben

ein.

Spielraum nutzen

Einzelne Gegenstände wie

zum Beispiel der Hausrat

der ehelichen Wohnung

können in Form eines Vorausvermächtnisses

an den

Ehegatten weitergegeben

werden. Diese Nachlassgegenstände

unterliegen dann nicht

der Nacherbschaft. Sie sind Eigenvermögen

des Vorerben und

damit für die Nacherben verloren.

Kindesvermögen in

sicheren Händen

Insbesondere im Fall von noch

minderjährigen Nacherben

Foto: Photocreo Bednarek / Fotolia

Hund, Katze und Co. haben gesundheitsfördernde

Effekte auf

den Tierhalter – zu diesem Schluss

kommen zahlreiche Studien.


Grafik: Strichfiguren / Fotolia

Alleinstehende Personen oder Senioren,

die ihren Lebenspartner

bereits verloren haben, profitieren

besonders von der Lebensgemeinschaft

mit einem Haustier. Es leistet

ihnen Gesellschaft und vermittelt

das Gefühl, dass sie gebraucht

werden. Personen mit einem

Vierbeiner an der Seite knüpfen

zudem leichter soziale Kontakte.

Bei Risikopatienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

haben vor allem

Hunde eine positive Wirkung.

Die täglichen Gassigänge wirken

günstig auf entscheidende Faktoren

wie Übergewicht, Blutdruck

und Cholesterinwerte. Auch bei

Traurigkeit oder Stress helfen

Haustiere. Unsere vierbeinigen

Freunde merken ganz genau, in

welcher Stimmung wir sind. Sie

spenden Trost und heitern uns

auf. Erwiesenermaßen führen die

Anwesenheit und das Streicheln

eines Tieres dazu, dass Stress reduziert

und Glückshormone ausgeschüttet

werden.

empfiehlt sich die Anordnung

einer sogenannten Nacherbentestamentsvollstreckung,

das

heißt: Der Erblasser bestimmt

in seiner letztwilligen Verfügung

eine Person seines

Vertrauens, die für die Zeit

der Vorerbschaft bis zum Eintritt

der angeordneten Nacherbfolge

die Rechte des Nacherben ausübt.

Die Nacherbentestamentsvollstreckung

endet spätestens

mit Eintritt des Nacherbfalls

oder beispielsweise bei Erreichen

der Volljährigkeit der

Nacherben.

Doppelte Steuer umschiffen

Der Nachteil der Nacherbfolgeanordnung

liegt allerdings

in der steuerlichen

Doppelbelastung des Nachlasses

mit Erbschaftssteuer.

Ähnlich wie beim Berliner

Testament müssen bei größerem

Vermögen sowohl

der Vorerbe als auch die

Nacherben Erbschaftssteuer

zahlen. Alternativ zur

Nacherbfolgeanordnung

kann der Erblasser auch die

Kinder aus der ersten Ehe als

Vollerben einsetzen. Einzelne

Gegenstände können wiederum

als Vermächtnisse an den neuen

Ehegatten weitergegeben werden.

Die Stellung des Ehegatten

kann zudem noch gestärkt werden,

in dem er als Testamentsvollstrecker

eingesetzt wird.


Notarkammer Berlin

Nachwuchs geplant?

Lange Zeit wurde vermutet, dass

Haustiere bei Kleinkindern und

Babys Allergien oder Asthma auslösen.

Doch genau das Gegenteil

ist der Fall: Kinder, die mit einem

Haustier aufwachsen, haben ein

stabileres Immunsystem.

Das Haustier sollte auf jeden Fall

zum Lebensstil passen. So ist ein

Hund nur für Personen geeignet,

die sich im Alltag Zeit für den Vierbeiner

nehmen können. Katzen

hingegen können auch über einen

längeren Zeitraum allein sein.

Der Vorteil von kleinen Nagetieren

wie Hamster und Maus: Sie

dürfen auch in Mietwohnungen

gehalten werden, wenn ein generelles

Tierverbot im Mietvertrag

festgelegt ist.

Egal, ob Wellensittich, Siamkatze

oder Goldhamster: Tierhalter bewältigen

Stress besser, sind glücklicher

und kommen leichter mit

anderen Menschen in Kontakt.

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