WirtschaftsLEBEN_Nr6_Winter_2018

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Das Magazin für die niederbayerische Wirtschaft. Ausgabe Region Landshut Nr. 6

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Region Landshut Nr. 6 l Verbreitungsgebiet: Stadt und Landkreis Landshut l Januar 2018

IT-Branche:

Die Macher der

Digitalisierung

Vierzig Jahre RIEBL:

vom Schilderdruck zum

Systemlieferanten S. 30

Unternehmen in

der Region: Es boomt

so schön S. 23 bis S. 37

„LÄUFT bei dir?“ in

Essenbach: Wir sind

Landratsamt. Ein Porträt.S. 38 bis S. 48


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2 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 1

Inh 1


Inhalt

WirtschaftsLEBEN l Region Landshut Nr. 6

Rampenlicht l Alle reden von Digitalisierung und Industrie 4.0 etc. Was bedeutet das eigentlich für die Wirtschaft und für das Leben konkret? Viele Menschen stehen den

neuen Trends eher skeptisch gegenüber. Und übersehen dabei, die riesigen Chancen, die sich eröffnen, nicht nur wirtschaftlicher Art, sondern auch im Privatleben: mehr Zeit

für Essenzielles, Spaß und Freude. WirtschaftsLEBEN über Digitalisierung und namhafte Macher vor Ort. ab Seite 10

Essenbach: Wir sind Landratsamt

Impressionen aus der Gemeinde Essenbach: Durch den im

Zuge der Gebietsreform in den 1970er-Jahren erfolgten

Zusammenschluss von Altheim, Essenbach, Mettenbach,

Mirskofen, Oberwattenbach und Ohu-Ahrain hat sich eine

der stärksten Kommunen des Landkreises entwickeln

können. Oben v. li.: Essenbacher Rathausplatz,

MIPA-Einfahrt, Weißacher-Gelände.

Unten v. li.: 1. Bürgermeister Dieter Neubauer bei

„Amtshandlung“, Kirchbergerl in Mirskofen, St. Wolfgang.

Die Serie „Läuft bei dir?“ stellt in jeder Ausgabe eine Kommune aus dem Landkreis als

Wirtschaftsstandort und Heimatort vor. In dieser Ausgabe: Essenbach, zweitgrößte Kommune mit bald 12.000 Einwohnern. ab Seite 38

2 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


WirtschaftsLEBEN l Region Landshut Nr. 6

Inhalt

Mitbekommen?

ADITO „Top Arbeitgeber“;

Landshuter Umweltmesse mit neuen Ideen;

Neuer Inhaber bei

Kuhn Haustechnik in Vilsbiburg; 4

Landshuter Brauhaus: Verkauf oder Insolvenz?

Sonderausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“

im Dingolfinger Museum bis

Juni verlängert; Factoring – Ein wichtiger

Bestandteil im Finanzierungsmix 5

Isar 2 erneut mit Rekord-Strommenge; Effizienz und

zufriedene Kunden: Hiller setzt auf ADITO;

Radio Trausnitz ist dreißig geworden 6

CFK-Fertigung des BMW Group Werks Landshut mit

Automotive Lean Production Award 2017 ausgezeichnet;

Landkreis will 40 Prozent mehr in Baumaßnahmen

investieren als 2017; Neue Abfall-App des Landkreises

Landshut erinnert an Abholtermine;

KKI 1-Brenneelemente kommen ab März aus

dem Abklingbecken ins Zwischenlager 7

Fachkräftebedarf, Digitalisierung und Betriebsnachfolge

beschäftigen das ostbayerische Handwerk;

Leipfinger-Bader schafft neue

Räume für Lokalmuseum 8

Digitalisierungsexperte Rüdiger Westphal

erfolgreich mit E-Book9

Impressum9

Rampenlicht

IT-Branche:

Die Macher der Digitalisierung ab S. 10

GDS mbH | Gesellschaft für Datenverarbeitungssysteme

und -support mbH in Altdorf 14

Creative Software Team GmbH, Landshut 16

PZ Systeme, Landshut 18

ADITO Software GmbH, Geisenhausen 20

DTG Datentechnik Garr GmbH, Landshut 22

Aus den Unternehmen der Region

Davidoff jetzt bei HUMIDOR 23

Foto Petzold jetzt mit Leica Boutique 23

LWS Security Group, Landshut 26

Schreiner & Wöllenstein erwartet den

neuen Sprinter 29

40 Jahre RIEBL Siebdruck 30

gss group mit neuem Inhaber 32

SPIE SAG als führender Service- und

Systemlieferant33

ERLUS AG: Lüftungsnetzwerk Via Vento S 34

Landshuter Hof: Gastfreundschaft

und regionale Speisen 35

I. K. Hofmann GmbH:

Ausgezeichnete Arbeitnehmerüberlassung 36

HWK-Präsident Dr. Georg

Haber, Fachkräftebedarf,

Digitalisierung und Betriebsnachfolge

beschäftigen das

Handwerk.

S. 8 und S. 13

ADITO-Gründer Heinz Boesl: Als

TOP-Arbeitgeber ausgezeichnet;

ADITO zieht im Frühjahr in die

neu gebaute Geisenhausener

Firmenzentrale ein und stockt das

Personal weiter auf. S. 4 und S. 20

GDS-Gründer Karl Ebner:

Nach 25 Jahren Erfolgsgeschichte

rüstet er GDS

jetzt mit einer Änderung der

Unternehmensstruktur für

die Zukunft. S. 14

Christian Pöhner Geschäftsführer

bei PZ Systeme und

1. Vorsitzender beim Bund der

Selbständigen (BDS) Landshut.

Sicherheit im Fokus.

S. 18

Peter Loder sen., LWS Security

Group, Landshut: Sehr breites

Spektrum von Sicherheitsdienstleistungen,

auch im

privaten Bereich.

S. 24

Sascha Bolte, Niederlassungsleiter

Hofmann Personal,

Landshut: Das Unternehmen

ist Bundesweit und international

tätig.

S. 36.

Standortleiter Peter

Fallböhmer: BMW Group

Werk Landshut „Vorreiter

in Sachen Leichtbau“.

S. 7

Digitalisierungsexperte

Rüdiger Westphal aus

Weng erfolgreich mit

E-Book bei Amazon.

S. 9

Stefan Hartauer: Creative

Software Team GmbH versteht

sich als „IT-Komplett Haus“

S. 16

Hermann Garr,

DTG Datentechnik Garr

GmbH: „Umgang mit Daten

Chefsache“.

S. 20

Stefan Krischik, seit kurzem

Inhaber der gss group,

Landshut: „Im Einzelfall auch

Engagement im Ausland.“

S. 32

Joanna Smith, HR Consultant:

Zuständig für das Business

Unit eXperts consulting center

(ECC) bei Hofmann Personal

(für Bewerber im höher

qualifizierten Bereich). S. 37

Läuft bei dir?

Essenbach: Wir sind Landratsamt 38-48

40 Jahre RIEBL Siebdruck: Hannes Riebl überreicht Kanzlerin Merkel anlässlich ihres Besuches an seinem

Stand bei der Handwerksmesse ein von ihm gefertigtes Porträt. S. 30

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 3


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

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Landshuter

Umweltmesse mit

neuen Ideen

Die dreitägige 13. Umweltmesse

wird im März wieder einen breiten

Fächer an umweltschonenden und

der Gesundheit förderlichen Technologien

und Anbietern auffahren.

Themenbereiche sind Energie und

Mobilität, Gesundheit und Ernährung

sowie Pilgern und Wandern.

Veranstalter und (Co-)Geschäftsführer

Rudi Schnur ist „zufrieden

mit der bisherigen Zusammenstellung

der Aussteller“. Sowohl

in den Ausstellungshallen wie auch

auf den Freiflächen gibt es noch

freie Plätze. Last-Minute-Aussteller

können sich also bis Anfang März

jederzeit noch im Veranstaltungsbüro

anmelden. Für Besucher ist der

Eintritt frei.

Weitere Informationen, Kontakt

und Anmeldung zur Umweltmesse

unter: www.la-umwelt.de

ADITO-Gründer Heinz Boesl

ADITO „Top

Arbeitgeber“

ADITO ist Top-Arbeitgeber des

Mittelstands 2018. Erstmals hat

das Magazin FOCUS-Business gemeinsam

mit der Arbeitgeber-Bewertungsplattform

Kununu die Top-

Arbeitgeber des Mittelstands in der

DACH-Region ausgezeichnet. Dabei

erreichte die ADITO Software GmbH

in der Kategorie Telekommunikation

und IT Platz 154 der besten Arbeitgeber

im deutschsprachigen Raum.

Über alle Branchen hinweg zählt das

Ranking den Software-Hersteller

ADITO zu den Top 3 Arbeitgebern in

Niederbayern.

Neuer Inhaber bei Kuhn Haustechnik in Vilsbiburg kann

auf über 100-jährige Unternehmensgeschichte aufbauen

Gegründet 1907 und als Familienunternehmen

in drei Generationen geführt,

ist bei Kuhn Haustechnik in Vilsbiburg

seit Juli 2017 der langjährige Betriebsleiter,

Konstantin Psillias neuer

Inhaber.

„Es ist mir sehr wichtig, zusammen mit meiner

Frau das Unternehmen mit den neun

Angestellten auch weiterhin sehr familiär

zu führen“, sagt er. Der intensive Kontakt,

sowie auch die individuelle Betreuung der

Kunden, sollen dabei auch in Zukunft,

einen großen Stellenwert einnehmen.

Weit über die Region Vilsbiburg

hinaus im Einsatz

Zum großen Spektrum an Dienstleistungen

gehören sowohl die jährliche Überprüfung

von Heizungsanlangen und der Installationstechnik,

Reparaturen der Heiz- bzw.

Sanitärtechnik als auch die Sanierung von

Bestandsgebäuden, komplette Sanierungen

von Bädern; aber auch Planung und

Installation von Neu- und Umbauten sowie

Anlagen auf Basis erneuerbarer Energie.

Ehepaar Melanie und Konstantin Psillias: Mit Kuhn

Haustechnik familiär und modern in die Zukunft.

Kuhn

Haustechnik

www.kuhn-haustechnik.de

Der Kundendienst wird stetig weiter

ausgebaut und die Mitarbeiter geschult,

um immer auf dem neuesten

Stand der Technik zu sein.

Seit über 40 Jahren, zählt die Firma

Kuhn Haustechnik eine große Hausverwaltung

in München zu seinen Kunden

und konnte im Laufe der Jahre noch

weitere Kunden im Großraum München

dazu gewinnen, so dass sich der

Wirkungskreis lange nicht mehr auf

den Raum Vilsbiburg beschränkt.

Bald Bad-Planung mit

„virtual Reality“

Schon jetzt plant die Firma Kuhn Haustechnik

Traumbäder nach individuellen

Kundenwünschen und arbeitet dabei mit

anderen Gewerken zusammen. Zukünftig

soll das nach den Plänen von Konstantin

Psillias mit Hilfe anschaulicher

3D-Software geschehen, so dass der

Kunde in virtueller Realität einen Eindruck

von seinem Wunsch-Bad bekommt.

4 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

Landshuter Brauhaus: Verkauf oder Insolvenz?

Turbulenzen bei der Landshuter Brauhaus AG.

Gemunkelt wurde schon lange. Spätestens seit Johann

Büchl vor knapp zwei Jahren vom Aufsichtsrat

als einzelvertretungsberechtigter Vorstand

eingesetzt und „seine Eminenz,

der Brauer“ Stephan

Koller de facto entmachtet

wurde, beobachteten Insider

aufmerksam, was sich

da tat in der über 500 Jahre

alten Landshuter Traditionsbrauerei.

Gekündigte Freischütz-Wirtin Andrea Wirtz

mit Tochter Elizabeth, als ihre Welt noch in

Ordnung war.

Büchl gilt als knallharter,

aber fairer Sanierer.

Wie jetzt bekannt wurde,

kann das Unternehmen

eigentlich nicht mehr aus

eigener Kraft leben, und es

gibt nur noch drei mögliche

Auswege: einen Verkauf, eine

Insolvenz oder eine massive

Geldspritze der Hauptaktionäre,

die aber dem Vernehmen nach eher

unwahrscheinlich ist. Eine Insolvenz will Büchl,

aber auf alle Fälle verhindern. Dem Wochenblatt

bestätigte er kürzlich, dass derzeit Gespräche mit

Interessenten geführt werden,

in denen es um einen Verkauf

der Brauerei geht. Unter den

Interessenten: die Schlossbrauerei

Hohenthann.

Erste Opfer der Turbulenzen

sind Wirte, denen der

Pachtvertrag gekündigt wurde.

Unter ihnen Andrea Wirtz,

Pächterin des Altstadthotels

Marktschlösschen, die vor nicht

einmal einem Jahr zusätzlich

den „Freischütz“ übernommen

hat, ältestes Wirtshaus

am Platz. Eigentümer beider

Immobilien: Stephan Koller. Die

Hintergründe der Maßnahme

sind bisher nicht bekannt.

Sonderausstellung „50 Jahre BMW in Niederbayern“

im Dingolfinger Museum bis Juni verlängert

Aufgrund der regen Nachfrage und der positiven

Rückmeldungen wird die Sonderschau „50

Jahre BMW in Niederbayern“

bis Juni 2018 verlängert. Das

attraktive Angebot der Stadt

Dingolfing, einen nicht ganz

alltäglichen Blick hinter die Kulissen

eines der erfolgreichsten

Automobilherstellers der Welt

zu werfen, kommt bei den Besuchern

gut an. Anhand spannender Installationen

zeigt die interaktive Ausstellung, wie die BMW

Group Werke Dingolfing und Landshut über die

Jahre die Region prägten und wie Niederbayern

davon profitierte. Dabei treffen die Visionen zur

Mobilität und der Arbeitswelt

von morgen auf besonders

reges Interesse.

Öffnungszeiten:

Die. bis So.

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr,

auch an Feiertagen.

Führungen nach Anmeldung und Vereinbarung.

Weitere Infos:

www.museum-dingolfing.de

Factoring – Ein wichtiger

Bestandteil im

Finanzierungsmix

Factoring | Die TEBA Kreditbank

hilft Unternehmen aus dem Mittelstand

bei der Liquiditätssicherung

Als Betriebsinhaber kennt man das: Ein

Kunde kann nach Lieferung nicht zahlen

oder lässt sich Zeit. Das kostet nicht nur

Nerven, Zeit und Geld, fehlende Liquidität

kann den Betrieb auch gefährden.

Mit Factoring lässt sich das Problem ganz

einfach lösen: Man tritt seine Forderungen

an ein Factoringunternehmen ab, das

sofort den fälligen Betrag auszahlt. Dafür

entrichtet man eine Gebühr, die in etwa

dem entspricht, was an bei Sofortzahlung

einem Kunden als Skonto einräumt.

Weiteres Plus: Auslagerung

Debitorenbuchhaltung

Ein weiterer Vorteil, neben der Liquiditätssicherung

ist die Auslagerung der Debitorenbuchhaltung

und des Mahnwesens.

Für Factoring ist die TEBA Kreditbank ihr

Partner in der Region, ein Finanzpartner

auf Augenhöhe mit einem Gespür für die

Probleme und Bedürfnisse von kleinen

und mittelständischen Unternehmen.

Mit Factoring kann ein Traum für

Unternehmen in Erfüllung gehen,

heute Rechnung - morgen Geld.

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„ Meine Außenstände

bringe ich mit dem TEBA-

Factoring einfach und

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 5


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

Isar 2 erneut mit

Rekord-Strommenge

Das Kernkraftwerk Isar 2 hat

im vergangenen Jahr 11,5 Milliarden

Kilowattstunden Strom erzeugt – so

viel wie kein anderes Kraftwerk in

Deutschland.

Laut einer Pressemitteilung des

Kraftwerkbetreibers Preussen Elektra

hatte Isar 2 damit einen Anteil

von zwölf Prozent an der gesamten

Strommenge, die 2017 in Bayern erzeugt

wurde.

Bereits mehrmals hat Isar 2

deutschlandweit die höchste Jahresleistung

erzielt. Zehnmal war

der Block Isar 2, der vor fast genau

30 Jahren, am 22. Januar 1988,

ans Netz ging, sogar weltweit das

Kraftwerk mit der höchsten Stromproduktion.

Isar 2 hat laut Betreiber

eine elektrische Leistung von 1.485

Megawatt brutto. Spätestens zum

31. Dezember 2022 soll das Kernkraftwerk,

gemäß beschlossenem

Atomausstieg, vom Netz gehen. Der

Block 1 befindet sich seit April 2017

im Rückbau.

Hiller-Mitarbeiter: Künftig bearbeitet das ganze Unternehmen die Kundenprozesse auf einer Plattform, auch mobil.

Effizienz und zufriedene Kunden: Hiller setzt auf ADITO

Die Geisenhausener ADITO Software

GmbH implementiert bei der

Hiller GmbH in Vilsbiburg seine CRMund

xRM-Lösung. Der Hersteller von

Dekantierzentrifugen und Komplettanlagen

zur Fest-Flüssigtrennung

plant, die Software vor allem für die

Bereiche Service und Vertrieb einzusetzen.

So will Hiller sämtliche Pre- und

Aftersales-Vorgänge sowie Informationen

zu Interessenten, Kunden,

Projekten und Maschinen auf einer

Plattform bündeln. Oberstes Projektziel

für das familiengeführte Unternehmen:

Die eigene Effizienz und die

Kundenzufriedenheit steigern.

Wettbewerbsvorteil

durch zentrale Plattform

und schnelle Reaktion

Wegen der schnellen Umsetzung

und der Flexibilität beim Thema Customizing

entschied sich Hiller für eine

Software-Einführung nach agilen

Methoden. In mehreren Workshops

erarbeiten das Hiller Projektteam

und ADITO die genauen Anforderungen.

Mit der ADITO Lösung für den

Anlagen- und Maschinenbau bildet

Hiller die besonderen Prozesse dieser

Branche optimal ab. So sollen neben

Daten von Interessenten und Kunden

künftig auch Projekte und Maschinen

auf einer Plattform zentral bearbeitet

werden. „Wegen des geringen

Wartungsaufwands haben wir uns

außerdem für die Nutzung der Software

aus der Cloud entschieden“,

begründet Bernd Ramsauer, Leiter

Service und Aftersales, die Wahl des

Betriebsmodells.

Ab dem Go-Live werden rund

50 Hiller-Mitarbeiter mit der Lösung

arbeiten – vor Ort am Hauptsitz

in Vilsbiburg, in den Vertriebsbüros

und von unterwegs. Denn mit

ADITO mobile können Mitarbeiter im

Außendienst künftig via Smartphone

und Tablet auf alle Daten in der

CRM-Lösung zugreifen.

Radio Trausnitz ist dreißig geworden

Radio Trausnitz, der erfolgreiche

niederbayerische Lokalsender, ist

dreißig geworden. Am 12. September

1987 ist er mit großem Hallo auf Sendung

gegangen und hat sich seither seinen

festen Platz im Medienmix erobert.

Das Programm wird inzwischen von sieben

Sendern ausgestrahlt, und ist in den Land-

Marco Gerstl, Geschäftsführer der

Funkhaus Landshut GmbH & Co. KG:

„Die beste Musik für die schönste Region der

Welt, Themen, die Niederbayern bewegen, die

wichtigsten Serviceinformationen, die

aktuellsten und wichtigen Nachrichten aus

den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau

und Rottal-Inn.“

kreisen Landshut, Dingolfing-Landau und

Rottal-Inn zu hören. In den 30 Jahren hat

sich nicht nur das Radioprogramm, sondern

auch der Radiomarkt sehr stark verändert.

Für Radio Trausnitz war und ist es wichtig,

für die Menschen in Niederbayern und der

Region ein verlässlicher Partner zu sein.

Ein Musikmix, der echte Abwechslung

bietet, steht dabei immer

im Vordergrund. Darin

eingebettet Unterhaltung und Information.

„Mich selbst verbinden über zwanzig Jahre

meines Berufslebens mit `Niederbayerns

Hitgarantie`. Es begeistert mich jeden Tag

aufs Neue, mit kreativen, leidenschaftlichen

Radiomachern ein Programm zu

gestalten, mit dem wir unsere Hörer

erreichen“, sagt Marco

Gerstl, Geschäftsführer

der Funkhaus

Landshut GmbH

& Co. KG. Die

technische

Reichweite

des niederbayerischen

Radios liegt bei

411.000 Menschen

(Funkanalyse Bayern 2017).

6 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

CFK-Fertigung des BMW Group Werks Landshut mit Automotive

Lean Production Award 2017 ausgezeichnet

Die CFK-Produktion (CFK =

kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff)

des BMW Group Werks

Landshut wurde einmal mehr für

ihre hochinnovativen Fertigungsprozesse

ausgezeichnet. Zusammen

mit Bereichen aus den BMW Group

Werken Dingolfing und Wackersdorf

werden am Standort Landshut CFK-

Strukturbauteile für die BMW i Fahrzeuge,

für die emotionalen BMW M

Fahrzeuge sowie für das Flaggschiff

von BMW, den BMW 7er, produziert.

Der renommierte Lean Production

Award in der Kategorie „Smart

Industralization“ würdigt, dass in

der CFK-Produktion im BMW Group

Werk Landshut in kurzer Zeit mit einer

konsequenten Lean-Philosophie

eine moderne Fertigung für die

technologisch hochkomplexen CFK-

CFK-Team Landshut:„Hier arbeiten außergewöhnliche Menschen ständig

daran, mit wegweisenden Innovationen die Mobilität von morgen zu gestalten.“

Standortleiter

Peter

Fallböhmer:

BMW Vorreiter

in Sachen

Leichtbau

Umfänge aufgebaut wurde. Ziel war

es, Produktionsabläufe noch effizienter

zu gestalten und die Ausschussund

Verschnittteile auf ein Minimum

zu reduzieren.

Thomas Preussner, Leiter der

CFK Produktion Landshut, Wackersdorf

und Dingolfing: „Mit der Produktion

von CFK-Bauteilen leisten

wir am Standort seit Jahren Pionierarbeit.

Dabei haben die Kolleginnen

und Kollegen die Material- und

Fertigungssteuerung konsequent

optimiert. Dadurch konnte nicht

nur die Qualität kontinuierlich erhöht

werden, gleichzeitig haben wir

Verschwendung sowie Durchlaufzeit

nachhaltig reduziert.“

Standortleiter Peter Fallböhmer

gratulierte: „Dass die Mitarbeiter in

der CFK-Produktion in so kurzer Zeit

mit einer konsequenten Lean-Philosophie

eine moderne Fertigung für

technologisch hochkomplexe CFK-

Bauteile aufgebaut haben, ist eine

enorme Leistung. Damit zeigen wir

einmal mehr, dass das BMW Group

Werk Landshut nicht nur Vorreiter in

Sachen Leichtbau ist, sondern dass

hier außergewöhnliche Menschen

ständig daran arbeiten, mit wegweisenden

Innovationen die Mobilität

von morgen zu gestalten.“

Landkreis will 40 Prozent

mehr in Baumaßnahmen

investieren als 2017

Die Investitionssumme im

Landkreis-Haushaltsplan 2018 beträgt

stolze 48 Millionen Euro. 2017

beliefen sich die Investitionen auf

34 Millionen Euro. Ob allerdings

das komplette Maßnahmenpaket

tatsächlich auf den Weg gebracht

wird, bleibt angesichts einer drohenden

Netto-Neuverschuldung in

Höhe von etwa 7,6 Millionen Euro

vorerst abzuwarten. Im Vermögenshaushalt

gibt es jedenfalls durchaus

„Spielraum“ für Einsparungen, wie

Landrat Peter Dreier (FW) auf Nachfrage

des neuen CSU-Kreistagsfraktionsvorsitzenden

Josef Haselbeck

durchblicken ließ: So dürfte die von

den Lakumed-Kliniken beantragte

Summe von knapp 14 Millionen Euro

wohl kaum in diesem Jahr komplett

abgerufen werden. Auch wenn bei

Lakumed im Zuge der Etatberatungen

bei der einen oder anderen

Haushaltsstelle womöglich noch der

Rotstift gezückt wird, ändert dies

aber nichts an der Tatsache, dass

die mit bislang 11,8 Millionen Euro

veranschlagten Investitionen in das

Achdorfer Krankenhaus den dicksten

Brocken im Gesamthaushalt darstellen.

Das Geld soll vorwiegend im

Bestand verbaut werden, wie es in

den Erläuterungen des Kämmerers

hieß. Neben Achdorf sieht der Lakumed-Etat

auch Investitionen in die

beiden anderen Krankenhäuser des

kreiseigenen Klinik-Unternehmens

vor.

Neue Abfall-App des

Landkreises Landshut

erinnert an Abholtermine

Was darf in den gelben Sack

oder in die Biotonne? Wann wird der

Restmüll abgeholt oder wann findet

die nächste Problemmüllsammlung

in meiner Nähe statt? Auf diese Fragen

bietet die neue App der Abfallwirtschaft

des Landkreises Landshut

Antworten. Der etwas sperrige

Name: „Abfall-App Abfall+“. Sie ist

kostenlos für die gesamte Region

verfügbar. Infos: www.landkreislandshut.de/landkreis-einrichtungen/abfallwirtschaft.

KKI 1-Brenneelemente kommen ab März aus

dem Abklingbecken ins Zwischenlager

Sieben Jahre nachdem Aus für Für die Einlagerung ins Standortzwischenlager

Bella werden ins-

das Kernkraftwerk Isar 1 und gut ein

Jahr nach Beginn der Rückbauarbeiten

können nun endlich ab Frühjahr Typ Castor V/52 benötigt, der jeweils

gesamt 34 Transportbehälter vom

2018 alle 1.734 Brennelemente, die 52 Kernbrennstäbe aufnehmen kann.

sich seit der Abschaltung im Jahr

2011 noch immer im Reaktorgebäude

befinden, Zug um Zug aus

dem Abklingbecken ins benachbarte

Zwischenlager (Bella) transportiert

werden.

Die ersten Castoren sollen im

März beladen werden, kündigte der

für den Rückbau von Isar 1 verantwortliche

stellvertretende KKI-

Standortleiter Sebastian Wittmann

an: „Die Brennelementfreiheit ist für

Ende 2019 geplant.“

Dass im stillgelegten Kernkraftwerk

noch immer sämtliche Brennelemente

aufbewahrt werden, die

sich zum Zeitpunkt der Abschaltung

unmittelbar nach der Atomkatastrophe

in Fukushima im Reaktordruckgebäude

befanden, hatte in

der Vergangenheit wiederholt heftige

Diskussionen ausgelöst und für

scharfe Kritik am Sicherheitskonzept

gesorgt.

Bis zum Beginn der Einlagerung

wird auch die „bautechnische Optimierung“

des Zwischenlagers abgeschlossen

sein, das durch zusätzliche

Betonmauern entlang der Gebäudefronten

„gehärtet“ wird, um die laut

einer KKI-Mitteilung „ohnehin hohe

Robustheit nochmals zu erhöhen“

und somit die Gefahr vor Terroranschlägen

zu bannen. Das BELLA liegt

direkt neben dem Betriebsgelände

von KKI 1 und KKI2.

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 7


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

Fachkräftebedarf, Digitalisierung und Betriebsnachfolge

beschäftigen das ostbayerische Handwerk

Die fehlenden Fachkräfte quer

durch alle Handwerksbranchen, die

rasch voranschreitende Digitalisierung

und der Generationenwechsel

in zahlreichen Betrieben sind die

Kernthemen, die das ostbayerische

Handwerk im Jahr 2018 beschäftigen.

Diesen Fokus legten das Präsidium

und die Geschäftsführung der

Handwerkskammer Niederbayern-

Oberpfalz bei ihrem ersten Treffen

im neuen Jahr in Schwandorf. Die

wirtschaftliche Lage sei im ostbayerischen

Handwerk zwar sehr gut,

gerade deshalb dürfe man nicht vergessen,

den Blick in die Zukunft zu

richten und sich zu wappnen.

„Die Akquise von hochqualifizierten

Mitarbeitern und Auszubildenden

ist eine der größten Herausforderungen,

die wir im Handwerk haben“,

Leipfinger-Bader schafft neue Räume für Lokalmuseum

Der „Bucher Geschichtsboden“

zieht vom Rathausplatz in den Firmensitz

der Leipfinger-Bader (LB)

Ziegelwerke in Vatersdorf um. LB

stellt eine Fläche von fast 250 Quadratmetern

im obersten Geschoss

des Verwaltungsgebäudes für das

Lokalmuseum zur Verfügung. Weiterhin

kann Hans Schneider für seine

Veranstaltungen die Seminarräumlichkeiten

nutzen.

betonte HWK-Präsident Dr. Georg

Haber. Zum Start in das Ausbildungsjahr

im vergangenen August sind im

Kammergebiet über 900 Lehrstellen

unbesetzt geblieben.

Qualifiziertes Personal

dringend benötigt

„Um wettbewerbsfähig zu bleiben

und für Kunden weiterhin der

verlässliche Partner für individuelle

Problemlösungen zu sein, brauchen

wir aber unbedingt qualifiziertes

Personal.“ Aktionen wie beispielsweise

die „vertiefte Berufsorientierung“,

Lernwerkstätten oder landes- und

bundesweite Kampagnen sollen Abhilfe

schaffen.

Die Dokumente zur Bucher Heimat-

und Ortsgeschichte in Wort und

Bild mit zahlreichen Ausstellungsstücken

sind von großer historischer

Bedeutung. 40 Jahre Arbeit stecken

in der umfangreichen Sammlung, in

mühevoller Kleinstarbeit in verschiedenen

Archiven zusammengesucht.

Notwendig wird der Umzug aufgrund

geplanter Baumaßnahmen der Gemeinde.

„Auf der Suche nach einer

Per Handschlag den Umzug besiegelt: Hans Schneider (r.), Heimatforscher und

Betreiber des Geschichtsbodens, mit LB-Chef Thomas Bader. Der „Bucher

Geschichtsboden“ zieht in den Firmensitz der Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke

in Vatersdorf um.

(Foto: Rene Spanier)

Digitalisierung, Fachkräfte und Nachfolge im Handwerk – zu diesen drei

zentralen Herausforderungen des Handwerks besprachen sich die Geschäftsführung

und das Präsidium der Handwerkskammer (v. li. n. re.): Geschäftsführer

Alexander Stahl, stv. Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt, Vizepräsident

Richard Hettmann, Vizepräsident Karl-Heinz Moser, Vizepräsidentin Kathrin

Zellner, Präsident Dr. Georg Haber, Vizepräsident Albert Vetterl, Vizepräsident

Konrad Treitinger und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger. Foto: Foto Graggo

Einsatz digitaler

Werkzeuge in Zukunft

von Nöten

neuen Heimat kam mir die Idee, den

Geschichtsboden in den Räumlichkeiten

der Firma Leipfinger-Bader

anzusiedeln, zumal die Geschichte

der Familien Bader und die Geschichte

der Gemeinde Buch am

Erlbach sehr stark miteinander verflochten

sind“, blickt Hans Schneider

zurück.

„Wir freuen uns sehr, Hans

Schneider und seiner bedeutenden

Sammlung eine neue Heimat geben

zu dürfen. Damit ist die Zukunft des

Gedächtnisses der Gemeinde und

das Lebenswerk von Hans Schneider

langfristig gesichert“, sagt LB-Chef

Thomas Bader.

Aktuell werden das Firmengelände

am Stammsitz sowie das

Verwaltungsgebäude neugestaltet.

Dabei wird auch auf Barrierefreiheit

ein besonderes Augenmerk

gelegt. So ist auch der Geschichtsboden

in Zukunft mit einem Aufzug

zu erreichen. Außerdem investiert

Leipfinger-Bader in die Gestaltung

der Räumlichkeiten, damit Schneider

seine Ausstellungsstücke und Vorträge

professionell präsentieren kann.

Außerdem befindet sich das

Handwerk mitten im digitalen Wandel.

„Vor allem für kleine und mittlere

Unternehmen besteht aber die

Gefahr, den Anschluss zu verlieren

und den rasant steigenden Kundenansprüchen

nicht gerecht werden zu

können“, so Haber weiter. Zwar werde

das Handwerk weiterhin „Hand-

Werk“ bleiben, doch werde es ohne

den Einsatz neuer technischer Errungenschaften

nicht gelingen, im Wettbewerb

zu bestehen. Anzusetzen sei

bereits in der Ausbildung.

So stellt sich die Handwerkskammer

mit einem Digitalisierungszentrum

in Schwandorf neu auf, das

in den kommenden zwei Jahren in

Betrieb gehen soll.

Eine weitere Herausforderung

ergibt sich für rund 11.000 Betriebe,

die im Laufe der nächsten zehn Jahre

zur Übergabe anstehen. „Deren

Inhaber sind 55 Jahre und älter, die

Betriebe stehen also kurz vor einem

Generationenwechsel“, sagte der

neue Hauptgeschäftsführer Jürgen

Kilger. Sei dieser familienintern nicht

möglich, könne das zur Herausforderung

werden.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium

hat deshalb zusammen

mit den bayerischen Handwerkskammern

sowie den Industrie- und

Handelskammern die „Offensive

Unternehmensnachfolge.Bayern“ ins

Leben gerufen, um die Öffentlichkeit

stärker für das Thema Nachfolge zu

sensibilisieren.

8 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Mitbekommen? WirtschaftsLEBEN in Kürze.

Digitalisierungsexperte Rüdiger Westphal erfolgreich mit E-Book

Der Digitalisierungsexperte Rüdiger Westphal

aus Weng hat es mit dem E-Book „Das

Espresso-Prinzip – Der Ideen-Kick für den unternehmerischen

und privaten Erfolg“ in die

Fachbuch-Bestsellerliste bei Amazon

geschafft. Der ehemalige Präsident

des Marketing-Club Niederbayern hat

das Buch unter dem Motto „Wissen

to go“ mit den „Keynote-Speakern“,

einem Zusammenschluss internationaler

Redner verschiedener Fachgebiete

herausgegeben.

Rüdiger Westphal

Der Ratgeber ist eine Mischung aus schnell

lesbarer Information und Inspiration zu Themen

wie Motivation, körperliche und geistige Fitness,

Selbstreflexion, Authentizität, Mentaltraining, Unternehmensführung,

Marketing und

Krisenmanagement.

Westphal geht in seinem Beitrag

„Die Zukunft ist digital – Herausforderungen

für Vertrieb und Handel“ auf die

Digitalisierung und ihre Folgen für den

Einzelhandel ein. In der jetzigen Form

habe der Einzelhandel „keine Zukunft“, sagt Westphal.

Ferner prophezeit er, Ladengeschäfte würden

sich in Showrooms verwandeln, in denen es nur

noch Ausstellungsstücke und keinen Warenbestand

mehr gibt. Stattdessen werde es bald große

Beratungsflächen oder exklusive Lounges geben,

wo der Kunde von Stylisten, Technikern, Verkäufern

und Beratern persönlich betreut werde.

Das gewünschte Produkt werde dann vom

Personal im firmeneigenen Shop bestellt und in

kürzester Zeit an den Kunden geliefert. „Die neuen

Kundengenerationen reduzieren das Einkaufen auf

einen Shopping-Event.“

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Impressum

WirtschaftsLEBEN

Das Magazin für die niederbayerische Wirtschaft.

Herausgeber und v.i.S.d.P:

Wolfgang Asenhuber

Freischaffender Kommunikationsfachmann, Publizist

Florastraße 13

84036 Landshut

0871 14277222

asenhuber@wirtschaftsleben.com

Erscheinungsweise siehe Mediadaten, Pressesendung

Verbreitungsgebiet: siehe Mediadaten

Druckauflage dieser Ausgabe: 6.000,

Druck: Bugl Druck, Landshut

Satz und Layout: WL-Team, Landshut

Anzeigenberatung: Heinrnich Aumer

aumer@landshuter-wirtschaftsleben.com

www. wirtschaftsleben.com

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 9


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

Auf die Chance, fertig, los!

Rampenlicht l Alle reden von Digitalisierung und Industrie 4.0 etc. Was bedeutet das eigentlich für die Wirtschaft und für das leben

konkret? Viele Menschen stehen den neuen Trends eher skeptisch gegenüber. Und übersehen dabei, die riesigen Chancen, die sich

eröffnen, nicht nur wirtschaftlicher Art, sondern auch im Privatleben: mehr Zeit für Essenzielles, Spaß und Freude.

Alle reden von Digitalisierung, Industrie 4.0 usw.;

demnach befinden wir uns nicht nur auf dem Höhepunkt

der dritten industriellen Revolution, sondern die vierte

hebt gerade an. Man spricht auch von der „zweiten

Moderne“. In der ersten Moderne wurde die Muskelkraft

des Menschen durch Maschinen ersetzt

bzw. verstärkt. In der zweiten wird die Denkleistung

durch die Datenverarbeitung erweitert. Im

Kern geht es immer um die Rationalisierung bzw.

Automatisierung von Arbeitsabläufen und zwar im

Privatleben wie auch in den Unternehmen. Immer

intelligentere Geräte werden die Menschen in den

nächsten Jahrzehnten peu à peu von den allermeisten

ungeliebten Arbeiten befreien. Die ersten,

ziemlich intelligenten Roboter-Hausdiener sind

Kinder, die heute geboren werden,

dürften mehrheitlich über hundert

Jahre alt werden, sofern sie nicht

ein fahrerloser Lastwagen überrollt

oder eine andere massive

Gewalt ihren Körper irreparabel

zerstört.

serienreif und sie werden zur Jahrhundertmitte

normale Haushalte erreichen. Im Gesundheitsbereich

und in der Altenpflege beginnen sie ihren

Siegeszug.

Die Welt der Medien und Spielkonsolen wird in

absehbarer Zeit heutige Playstations und sonstige

Konsolen ziemlich alt aussehen lassen, wenn es

erst holografische Cyberräume gibt, die man virtuell

betreten kann – und zwar nicht nur optisch

und akustisch, sondern nach und nach mit allen

fünf Sinnen.

Kinder, die heute geboren werden, dürften

mehrheitlich über hundert Jahre alt werden, so-

10 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

fern sie nicht ein fahrerloser Lastwagen überrollt

oder eine andere massive Gewalt ihren Körper irreparabel

zerstört. Andere gesundheitliche Gefahren

und Prozesse wird der medizinische Fortschritt in

den nächsten Jahrzehnten mit Hilfe von Mikrobiotechnologie

und Gentechnik weitgehend in den

Griff bekommen. Die Biologische Kybernetik wird

in absehbarer Zeit auch die hochkomplexen Stoffwechselprozesse

des menschlichen Körpers und

sogar die Altersprozesse beeinflussen können.

Erst recht wird die Automatisierung das Arbeitsleben

verändern. Betroffen sind alle Branchen

und Wirtschaftszweige. Menschenleere Produktionshallen,

wie man sie heute schon in der Industrie

sehen kann, sind nur Vorläufer der einschneidenden

Veränderung. Was die Stunde geschlagen

hat, wird klar, wenn man sich anschaut, welche

Unternehmen heute die teuersten der Welt sind:

1. Apple, 2. Alphabet, 3. Microsoft (Stand Juli

2017). Erhellend auch, wenn man sieht, wie genau

diese IT- Konzerne mit BMW, Daimler und VW um

die zukünftigen Marktpositionen bei den Roboterautos

ringen.

Die Industrie arbeitet im Übrigen bereits am

nächsten Level: Das sogenannte Internet der Dinge,

im branchenüblichen Denglisch „IoT“ genannt

(Internet of Things), bezeichnet die Vision einer

globalen Infrastruktur der Informationsgesellschaften,

die es ermöglicht, physische und virtuelle

Gegenstände miteinander zu vernetzen und sie

durch Informations- und Kommunikationstechniken

zusammenarbeiten zu lassen.

Noch hat sich dafür keine Plattform durchgesetzt.

Die Rede ist derzeit von einer Technologie

namens „Iota“: Mit ihr sollen Maschinen unterschiedlicher

Unternehmen ihre Geschäfte demnächst

automatisch abwickeln können. Iota soll als

Industriestandard zum „Rückgrat“ der Maschinen-

Ökonomie werden, virtuelle Währung inklusive,

was bereits die Banken beunruhigt.

So vollzieht sich weltweit ein atemberaubender

Umbruch der klassischen Industrien. Dort ist

man das aber schon fast gewohnt. Sie unterliegt

im Zuge der Globalisierung seit Jahrzehnten

einem ständigen Anpassungsprozess. Die meisten

Unternehmen haben hier die Organisation und die

Strukturen, die man braucht, um Umwälzungen

wie diese zu meistern: Eine genaue Standortbestimmung

des Unternehmens, die alle wichtigen

Aspekte des vorhandenen Geschäftsmodells enthält,

und ein Bewusstsein des Managements dafür,

dass die Digitalisierung nahezu alle geschäftsrelevanten

Rahmenbedingungen verändert.

Datensicherheit wird zur zentralen

Herausforderung für

Unternehmen und ihre IT-Partner.

Collaboration heißt diese Art der Zusammenarbeit,

die derzeit hauptsächlich ein Sicherheitsproblem

hat, das ja bei einer ganz normalen Cloud

schon prekär ist und eine Herausforderung sogar

für kleinere Betriebe und ihre IT-Dienstleister

(siehe z. B. PZ Systeme S. 18), erst recht natürlich

für den Mittelstand, der seine Arbeitsabläufe konkret

verändern muss und dazu spezielle Dienstleister

im IT-Bereich braucht. (s. dazu die Kooperation

von Hiller mit ADITO im Bereich Kundenmanagement,

S. 6 und das ADITO-Porträt S. 20)

Gebeutelt, wenn nicht in der Substanz bedroht,

ist dem Anschein nach derzeit vor allem

der Einzelhandel. Stichwort online einkaufen. Und

in Teilbereichen wirkt der stationäre Handel wie

die sprichwörtliche Maus vor der Schlange. Kein

Wunder: Nach Lage der Dinge hat er schlicht und

einfach wenig Anpassungsmöglichkeiten und steht

ö

Und es betrifft

Sie doch!

Die neue Datenschutz-Grundverordnung

(DS-GVO) betrifft

so ziemlich jedes Unternehmen,

unabhängig von der Größe.

Haben Sie einen Computer? Schriftstücke

wie Arbeitsverträge oder Rechnungen

digitalisiert? Haben Sie eine

Internetseite oder schreiben Emails?

Dann betrifft sie neue Datenschutz-

Grundverordnung (DS-GVO, die im

Mai letzten Jahres in Kraft trat, mit

Übergangsfrist zum 25.05.2018.

Immer häufiger haben Hacker freien

Zugang zu Computersystemen, es fehlen

Backups und Unternehmen sind viel

zu leichtsinnig im Umgang mit Daten.

Unternehmer sind hier persönlich haftend.

Und zwar nicht nur wenn was passiert,

sondern auch, wenn etwas fehlt.

Und die Strafen belaufen sich auf

4 % des Jahresumsatzes (bis zu 20

Mio. Euro) für jedes Einzelvergehen.

Fragen, die geklärt werden müssen,

sind beispielsweise:

- Liegt ein Audit zum Datenschutz vor?

- Haben Sie alle Ihre Abläufe,

wie Daten erfasst und verarbeitet

werden, dokumentiert?

- Wer kontrolliert in Ihrem Haus den

Virenschutz oder die Datensicherung?

- Wie wird sichergestellt, dass

die PCs geschützt und auf

dem neuesten Stand sind?

Ein Tipp der Net@talk GmbH,

Landshut. Bei weiteren Fragen:

www.netattalk.de

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 11


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

im Grund vor der gleichen Situation wie seinerzeit

Tante Emma. Die Flucht nach vorne, also Einstieg

in den Online-Handel, ist sicher für die meisten

das Mittel der Wahl, wird aber nicht verhindern,

dass der Einzelhandel in seiner heutigen Form ein

Auslaufmodell ist.

Stärkstes Argument ist bis auf weiteres die

persönliche, individuelle Beratung. Das meint etwa

Rüdiger Westphal aus Weng, ehemals Präsident

des Marketing-Club Niederbayern, der gerade

auf Amazon erfolgreich ein E-Book platziert hat.

(„Das Espresso-Prinzip – Der Ideen-Kick für den

unternehmerischen und privaten Erfolg“, vgl. S. 9)

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Darin prophezeit er, Ladengeschäfte würden sich

in Showrooms mit persönlichen Beratern verwandeln,

in denen es nur noch Ausstellungsstücke und

keinen Warenbestand mehr gibt.

Doch das nächste Level ist der virtuelle Laden

mit sehr kompetenten und attraktiven Nach-

In Teilbereichen wirkt der stationäre

Handel wie die sprichwörtliche

Maus vor der Schlange.

Telefonanlagen

Computernetze

EDV-Betreuung

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folgerInnen von Siri, die mit Hilfe von Ganzkörperscannern

für jeden Typ und Anlass virtuell das

richtige Outfit zusammenstellen, um dann das Tragen

individuell in lebensechter Virtual Reality zu

zeigen. Und das Ganze auch noch, ohne das Haus

verlassen zu müssen, also auf dem heimischen PC

mit Großbildschirm.

Am längsten werden sich Geschäfte halten,

die etwas Besonderes anbieten – an Produkten

und vor allem an Aufenthaltsqualität, denn unter

die Leute will man ja immer noch. Sieger werden

daher die sein, die dem Einkaufen den Faktor „Erlebnis

plus“ hinzufügen. Eine Verschmelzung mit

gastronomischen und Unterhaltungsangeboten ist

wahrscheinlich. Eine Ahnung, wie so etwas aussehen

könnte, vermittelt beispielsweise in Landshut

der HUMIDOR (s. S. 23); in den großen Centern

geht der Trend ja schon eine ganze Weile in diese

Richtung.

Das Handwerk bleibt wohl am längsten von

der Digitalisierung verschont, betroffen ist es aber

jetzt schon im Bereich Verwaltung, Kommunikation

und Marketing. Aber es geht weiter im

eigentlichen „Hand-Werk“. Die Handwerkskammer

Niederbayern-Oberpfalz reagiert darauf z. B. mit

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12 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

einem Digitalisierungszentrum in Schwandorf und

einer entsprechenden Informationskampagne.

Noch sind Roboter, die komplette Häuser nach

Plan hinstellen, nicht die Regel. Es gab aber schon

vor Jahren Prototypen von riesigen Automaten, die

in der Lage sind, einen Rohbau komplett automatisiert

hinzustellen

Anfänge sind z. B. virtuelle 3D-Entwürfe in der

Planungsphase; nicht nur von Architekten, sondern

beispielsweise auch im Bereich der Haustechnik:

Einen Marktvorteil hat heute schon, wer dem Interessenten

möglichst lebensecht zeigen kann, wie

sein neues Bad aussehen wird, wenn er virtuell

hineingeht. Derzeit muss sich das Handwerk zwar

mehr Sorgen um Nachwuchs und Fachkräfte machen.

Das dürfte aber kein Dauerzustand sein.

„Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen

besteht die Gefahr, den Anschluss zu verlieren

und den rasant steigenden Kundenansprüchen

nicht gerecht werden zu können“, sagte der

Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-

Oberpfalz, Dr. Georg Haber, kürzlich bei einer

strategischen Präsidiumssitzung (s. S. 8). Sicher

ist: die monotonen Arbeiten werden nach und nach

„Vor allem für kleine und mittlere

Unternehmen besteht die Gefahr,

den Anschluss zu

verlieren .“

Dr. Georg Haber, Präsident

der Handwerkskammer

Niederbayern-Oberpfalz.

weniger, und auch Handwerker werden bis auf

weiteres immer neu lernen müssen. Besonders im

Elek-trohandwerk ist das schon weit fortgeschritten.

Kreishandwerksmeister Alfred Kuttenlochner,

von Beruf Elektroinstallateurmeister, kann ein

Lied davon singen. Die einfache Hausinstallation

ist nicht mehr sein Hauptgeschäft. Er setzt mit

seinem achtköpfigen Team (Kuttenlochner Elektrotechnik

in Eching) auch schon mal elektronische

Produktionseinheiten für die Industrie in Betrieb.

Einer, der sich ganz früh auf die Digitalisierung

eingestellt hat, ist z. B. auch Riebl Siebdruck

(vgl. S. 26). Der Betrieb ist zwar Mitglied der Handwerkskammer,

aber klassisches Siebdruckerhandwerk

spielt nur noch eine Nebenrolle. Schwerpunkt:

Tastaturfolien, Displayscheiben und ähnliches.

Dass das alles nur Arbeitsplätze kosten wird,

glaubt eigentlich niemand mehr. Es werden neue

entstehen, teils mit einer Stellenbeschreibung, die

man sich heute noch gar nicht vorstellen kann.

Auch neue Branchen wird es geben. Im Tourismus

läuft sich schon die Raumfahrt warm. Persönliche

Dienstleistungen im Bereich Wellness und Gesundheit,

auch psychischer und mentaler, werden

booomen.

Die Menschen werden auf jeden Fall unter

dem Strich mehr Zeit haben für Sinnvolles, Spaß

und Freude; immer weniger Menschen werden

ihren Lebensunterhalt mit Arbeit verdienen müssen,

bei der sie sich die ganze Woche auf deren Ende

freuen. In irgendeiner Form wird im Laufe dieses

Jahrhunderts das Bedingungslose Grundeinkommen

eingeführt werden. Ein erster Ansatz sind ja in

Deutschland bereits die sogenannten HIV-Gesetze.

Die eigentliche Herausforderung wird sein:

Was fangen die Menschen mit ihrem Leben an,

wenn sie für Unterhalt oder Überleben immer weniger

tun müssen?

n

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IN LANDSHUT, WAS SIE ANDERSWO NICHT HABEN?

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sie sprechen auch Mensch und nicht

nur Apple. Das macht den Charme an

den Produkten, die ja nicht nur für

Nerds, Geeks und wie die Tech-Versteher

alle heißen, entwickelt werden,

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sich verstanden fühlen und genießen in

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Freiheit. Die Uhr kommt nun beim

Telefonieren, Streamen und bei Apps

so gut wie ganz ohne iPhone aus, Siri

ist gleich mit von der Partie. Lassen

Sie sich das feine Stück mit den vielen

Mobilfunkfunktionen erklären – aber

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 13


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

Die zukünftige Firmenzentrale der GDS mbh in Altdorf (Computergrafik): Einzug zum 25jährigen Gründungsjubiläum im kommenden Jahr.

„Professionelle EDV-Dienstleistung muss

immer kompetent, ehrlich und fair sein.“

Die GDS mbH | Gesellschaft für Datenverarbeitungssysteme und -support mbH in Altdorf – Niederbayerns größtes IT-Systemhaus – gilt

in der Region als aufstrebendes Hightech-Unternehmen, das sich gerade in den letzten Jahren konstantem Wachstum verschrieben

hat. Mit einer Änderung der Unternehmensstruktur rüstet die GDS sich für die Zukunft.

Als Niederbayerns größtes Systemhaus bietet

die GDS mbH seit Jahrzehnten zuverlässige EDV-

Dienstleistung aus dem Bereich bedarfsgerechte

Server- und Netzwerktechnik, professionelle Internetdienstleistung,

kompetente Individualprogrammierung

sowie effiziente ERP-Software für Handwerksbetriebe

und Dienstleistung. Weiter betreibt

das Unternehmen zwei moderne und leistungsgerechte

Rechenzentren in München und Nürnberg,

die den Schutz und vertraulichen Umgang von

überlassenen Firmendaten uneingeschränkt garantieren.

Die GDS mbH beschäftigt derzeit rund 50

Mitarbeiter und ist neben der Hauptverwaltung in

Landshut-Altdorf auch an den Standorten München-Ismaning

und Berlin vertreten. Da kontinuierliches

Wachstum neue Geschäftsmodelle und somit

Arbeitsplätze schafft, wird das IT-Systemhaus

2018 eine etwa 2.000 qm große Firmenzentrale in

Landshut-West errichten. Pünktlich zum 25-jährigen

Firmenjubiläum wird die GDS mit seiner zum

01.01.2018 neuorganisierten Holding-Struktur dort

einziehen.

„Professionelle IT-Dienstleistung

muss immer kompetent, ehrlich

und fair sein!“

GDS-Gründer Karl Ebner: 25 Jahre Erfolgsgeschichte.

In den letzten Jahrzehnten sind innerhalb der

GDS mbH drei große Tätigkeitsschwerpunkte gewachsen

(siehe Grafik rechts), die nun unter dem

Dach der GDS Holding GmbH als eigenständige

Geschäftszweige zusammengeführt werden. Die

strategische Unternehmensausrichtung wird so

optimiert und wettbewerbsfähig für die Zukunft

gemacht. Die Hauptausrichtung der GDS wird

weiterhin auf das Kerngeschäft als IT-Systemhaus

gerichtet sein.

„Professionelle IT-Dienstleistung muss immer

kompetent, ehrlich und fair sein!“ Mit diesem Leitsatz

führte Karl Ebner seit GDS-Firmengründung

1994 seine „EDV-Dienstleistung aus einer Hand“

zur heutigen Position als Niederbayerns größtes IT-

Systemhaus. Kunden aus beinahe allen Branchen

und Geschäftsfeldern können sich stets darauf

verlassen, einen kompetenten Ansprechpartner

in allen Belangen der EDV-Dienstleistung an Ihrer

Seite zu haben.

14 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

ein ausgeprägter Dienstleistungsgedanke fordern

die IT-Fachkraft und machen sie enorm gefragt.

GDS mbH

mit Standorten

Landshut l München l Berlin

Tätigkeitsschwerpunkte

IT-Systemhaus l EDV-

Dienstleistung aus einer Hand

GDS Holding GmbH

GDS Innovations GmbH

Tätigkeitsschwerpunkt

Software-Entwicklung

individuelle ERP-Lösungen

GDS Service GmbH

Tätigkeitsschwerpunkte

LED l VDE l Service

Die neue GDS-Unternehmensstruktur: Unter dem Dach der GDS Holding agieren drei selbstständige

Gesellschaften in eigenen Fachgebieten.

Qualität vor Quantität

Daher investiert Karl Ebner aktiv in die Fachkräfte

der Zukunft. Denn nur so wird er seinem

Leistungsanspruch „Qualität vor Quantität“ gerecht.

Es zählt die zuverlässige Abwicklung von Kundenaufträgen,

das lösungsorientierte Arbeiten gemäß

dem Motto „Geht nicht, gibt’s nicht“ und die Bereitschaft,

Eigenverantwortung für sein Handeln

zu übernehmen. Die GDS-Kunden erwarten kurze

Reaktionszeiten, schnelle Lösungen und nachhaltige

Auftragsabwicklung. Jeder IT-Spezialist, der sich

durch diese Profilanforderung angesprochen fühlt,

ist im GDS-Team jederzeit herzlich willkommen.

Ausweitung der Geschäftsführung

und Vorbereitung

der Nachfolge

Das GDS-Führungsteam (v. li.): Florian Reitgaßl, Philipp Neubauer, Karl Ebner, Rainer Moosbauer, Daniel

Harrer, Christian Angermeier.

Dabei versteht sich die GDS mbH als bayerisches

Traditionsunternehmen, dessen familiäres

Miteinander auf den eigenverantwortlichen Umgang

mit Kunden übertragen wird. Der Kunde

steht mit seinen Bedürfnissen immer im Vordergrund,

wird offen und ehrlich beraten, kompetent

betreut und transparent abgerechnet. Ein faires

Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Hauptgarant für

langjährige Kundenbeziehungen.

Die Digitalisierung betrifft jedes Unternehmen,

unabhängig von Firmengröße oder

Branchenzugehörigkeit. Eine funktionierende IT

bestimmt das moderne Arbeitsleben. Der Anwender

merkt das in der Regel aber erst, wenn die

Internetanbindung gestört ist, das Kassensystem

ausfällt, die Telefonanlage nicht funktioniert oder

Schadsoftware irreparable Schäden bei abgelegten

Dateien angerichtet hat.

Der Kunde ist auf kompetente und zuverlässige

EDV-Dienstleistung angewiesen. Ausgebildete Fachkräfte

werden durch die schnelllebige Neuerung der

Technik täglich auf den Prüfstand gestellt und an

eine permanente Weiterbildung gebunden. Leistungsbereitschaft,

Flexibilität, Belastbarkeit sowie

Karl Ebner blickt zurück auf eine erfolgreiche

Unternehmensgeschichte, die noch lange nicht zu

Ende geschrieben ist. Mit Blick in die Zukunft und

damit verbundene Nachhaltigkeit im Wachstum,

beschließt er die Geschäftsleitung um mehrere

Verantwortungsbereiche zu erweitern. Er beruft

dazu langjährige Mitarbeiter zu Geschäftsführern

für die Bereiche Innovation (Christian Angermeier),

Technik (Philipp Neubauer), Controlling

(Rainer Moosbauer), GDS Oberbayern (Florian

Reitgaßl) und Vertrieb (Daniel Harrer).

Karl Ebner ermöglicht durch die Erweiterung

der Geschäftsleitung auch Nachwuchskräften, in

die Führungsrolle hineinzuwachsen und Raum für

weiteres Wachstum in der Zukunft zu schaffen. Als

Firmengründer wird er seinen Geschäftsführern

immer beratend zur Seite stehen, sich aber in den

nächsten Jahren etwas aus dem aktiven Geschäft

der GDS zurückziehen, um sich neuen Projekten

und Herausforderungen zu widmen.

Durch diese Änderung der Unternehmensstruktur

rüstet Karl Ebner die GDS für die Zukunft

und ebnet seiner Nachfolge den Weg, Landshuts

IT-Systemhaus stabil durch die Digitalisierung 4.0

zu führen. So hat später sein Sohn die Option, die

GDS in die nächste Generation zu führen.

Diese Vision wird Fundament des nachhaltigen

Wirtschaftens bei der GDS sein. Sie birgt Stabilität

und schafft Vertrauen, denn es liegt im Interesse

des EDV-Komplettanbieters GDS mbH, auch in den

nächsten 25 Jahren Niederbayerns größtes und am

liebsten auch bestes IT-Systemhaus zu sein. n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 15


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

„Wir wollen, dass unsere Kunden sich

auf ihr Geschäft konzentrieren können“

Die Landshuter Creative Software Team GmbH versteht sich als „IT-Komplett Haus“. Im Gespräch mit WirtschaftsLEBEN erklärt

Geschäftsführer und Gesellschafter Stefan Hartauer den hohen Service-Anspruch des Unternehmens, der geprägt ist von einer kompromisslosen

Kundenorientierung.

Herr Hartauer, ist unsere Vermutung richtig, dass man

dem Laien nicht auf die Schnelle klären kann, was ein

„IT Komplett Haus“ ist?

Eigentlich ganz einfach: Einerseits unterstützen wir

unsere Kunden in den Bereichen Netzwerk, Server,

Firewall, Sicherheit und Virenschutz, also sozusagen im

IT-Alltag und allen damit zusammenhängenden Anforderungen

an Mensch und Ausstattung. Andererseits ...

Bleiben wird erst mal beim „einerseits“ was genau

heißt das?

Wir nennen es Systembetreuung. Damit ist zunächst

der Verkauf von Hardware und Software gemeint, vom

Server über Arbeitsplatz-PC bis zu IP-Telefonie und

Standardsoftware, aber eben auch die Benutzerunterstützung,

nicht nur in der Routine, sondern auch mit

Konzepten für Datensicherung, Notfallplanung, etc.

Alles immer abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse

der Kunden.

Wir rüsten also unsere Kunden aus, bis hin zur Ausstattung

der Arbeitsplatz-PCs und betreuen sie auch

bei täglichen Fragen wie dem Einsatz von Standardsoftware

und spontan auftretenden Problemen. Wir

bieten Wartungsverträge, bei denen wir regelmäßig die

Systeme prüfen und somit mögliche Probleme schon

im Vorfeld erkennen können, sodass Ausfälle vermieden

werden können. Dabei wird das Kundensystem von uns

regelmäßig überwacht und geprüft. Bei diesen Wartungsverträgen

kann der Kunde zwischen verschiedene

„Tiefen“ wählen: „Reaktiv“, „Aktiv“ und „Proaktiv“.

Geschäftsführer Stefan Hartauer: Wartungsverträge

in verschiedener Tiefe – von „Reaktiv“

über „Aktiv“ bis zu „Proaktiv“.

Teambesprechung: „Wir bilden zum Fachinformatiker

für Anwendungsentwickler bzw. zum Fachinformatiker

für Systembetreuung aus.“

Das Team: Der Servicegedanke des Unternehmens wird getragen von Begriffen wie passgenau, sorgenfrei,

verständlich und partnerschaftlich.

Das war das Einerseits. Und andererseits?

Wir bieten spezialisierte Software und entwickeln sie

auch für individuelle Firmenanforderungen.

Individuelle Software, braucht man das?

Mit einer auf das jeweilige Unternehmen abgestimmten

Software können Abläufe optimiert werden und die

Mitarbeiter können sich auf ihre eigentlichen Aufgaben

konzentrieren. Abläufe müssen nicht an eine Standardsoftware

angepasst werden, das ist der Vorteil. Software

ist für die Menschen da, nicht die Menschen für

die Software. Dadurch lässt sich auch schnell ein Vorteil

gegenüber Mitbewerbern darstellen.

Aktuell arbeiten wir z. B. an Zusatzmodulen zu unserer

Warenwirtschaft, um die Vorgänge für Firmen mit Wartungsaufträgen

zu optimieren – von der Angebotserstellung

bis zur Abwicklung und Abrechnung im Haus und

genauso unterwegs beim Kunden.

„„Ihre“ Warenwirtschaft?

Ja, wir haben sie entwickelt, zunächst für Kunden aus

dem Bereich Aufzugbau und allgemein Maschinenbau.

Aber diese Software ist universell einsetzbar und deckt

alle Bereiche ab. Dadurch können wir branchenübergreifend

arbeiten und sind auch von keinem Hersteller

abhängig. Vor allem können wir „unser Baby“ individuell

an die Anforderungen des Kunden anpassen.

Also arbeiten Sie im Prinzip für alle Branchen. Ab welcher

Unternehmensgröße macht eine Zusammenarbeit

mit ihrem Haus Sinn?

Da wir sehr vielfältig sind, gibt es keinen klassischen

Kunden für uns.

Die Anzahl der Arbeitsplätze ist z. B. nicht entscheidend.

Für ein Unternehmen mit drei Arbeitsplätzen, die

auf ständige Verfügbarkeit angewiesen sind und bei

einem Ausfall Umsatzeinbußen verzeichnen müssen,

kann eine Zusammenarbeit mit uns ebenso interessant

sein wie für ein mittelständisches Unternehmen mit 50

Arbeitsplätzen.

Sind Sie der Partner für Warenwirtschaft?

Es ist unser Schwerpunkt. Aber wir haben auch andere

Projekte im Portefeuille, z. B. unsere Software „Kool“

für den Lehrer im Bereich der Grundschule oder Förderschule.

Damit lässt sich unter anderem das Elterngespräch

vorbereiten, indem die Kompetenzen dokumentiert

werden. Weitere Bereiche sind ein „Management

Informations System“, das Daten aus unterschiedlichen

Quellen zusammenführt und auswertet, optimierte Zeiterfassung

in der Fertigung mittels Barcode, Tools bei

16 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

dem Kunden selbst Aufträge zusammenstellen können,

die mittels Datenaustausch automatisch in die Auftrags-

Abwicklung übernommen werden können ...

Was sagen Sie im Kundengespräch, wenn Ihr Gegenüber

vor allem den Kostenfaktor sieht?

Der wirtschaftliche Wert von IT wird oft erst erkannt,

wenn etwas nicht funktioniert. Aber für ein zuverlässiges,

funktionierendes IT System muss man auch etwas

investieren und Vorsorge betreiben. Aus diesem Grund

sind unsere Kunden Unternehmen, bei denen IT eine

wichtige Rolle spielt, wo wir also durch unsere Leistung

auch einen Mehrwert darstellen können.

Sehen Ihre Kunden das auch so?

Wir haben vor einiger Zeit mit einem Profi überprüft,

wofür unsere Marke CST steht. In diesem Prozess wur-

„Mit individuell entwickelter Firmensoftware

lässt sich schnell

ein Marktvorteil gegenüber Mitbewerbern

darstellen.“

den auch unsere Kunden befragt und herausgearbeitet,

was diese an uns schätzen.

Dabei kamen folgende Punkte zum Vorschein: zuverlässig,

ideenreich, verständlich, durchdenkend und

wertschätzend. Das entspricht ziemlich genau unserer

Philosophie. Für uns ein Zeichen, dass die Kunden den

Mehrwert unserer Arbeit schätzen.

Eine hohe Kundenzufriedenheit also. Und wie gewinnen

Sie neue Kunden?

Aufgrund der hohen Kundenzufriedenheit läuft viel über

Referenzen und Empfehlungen.

Ausgangspunkt ist immer ein IT-Check, den wir am Anfang

einer Zusammenarbeit durchführen. Der beginnt

mit einem kostenfreien Erstgespräch und ist in jedem

Fall gut für Unternehmen, die sich über ihren IT-Status

Klarheit verschaffen wollen. Denn dieser Status ist oft

schlechter, als die Verantwortlichen meinen. n

(Anmerkung der Redaktion: Unten finden Sie erste Infos

und den Link zu diesem IT-Check; Infos zur Software

„Kool“ unter www.lernbeobachtung.de)

Wollen auch Sie eine EDV, die ...

• automatisch notwendige Sicherheitslücken

schließt und automatisch Updates

einspielt?

• regelmäßig und zuverlässig auf Viren,

Trojanern und Schadsoftware prüft und

bei Bedrohungen diese abwehrt?

• für Ihre Anforderungen gut gerüstet ist?

Können Sie diese Fragen alle guten

Gewissens mit „ja“ beantworten?

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Ich bin mir sicher meine Software ist auf dem aktuellsten Stand, so dass Sicherheitslücken

keinen Schaden verursachen können.

Mein IT-Netzwerk ist auch für die Anforderungen der Zukunft optimal vorbereitet.

Mein Netzwerk ist schnell genug!

• selbstverständlich eine bedarfsgerechte

Betreuung und Beratung von

Ihrem IT-Betreuer gewährleistet?

• die schnelles und effektives Arbeiten

ermöglicht, mit Zugriff auch

von Zuhause oder unterwegs?

• auch in einer Notfall-Situation schnell

wiederhergestellt werden kann?

Vereinbaren Sie ein kostenfreies

Erstgespräch, in dem

wir prüfen, ob ein IT-Check für

Sie Sinn macht und welche

Gefahren und Risiken bei Ihnen

besonders relevant sind.

Infos und Terminvereinbarung

für Ihr kostenfreies Erstgespräch

hier :

• www.creativesoftware.de/itcheck

• 0871 / 143 68 0

• IT-Check@creativesoftware.de

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Wenn meine EDV ausfällt bin ich darauf vorbereitet, damit sie schnellstens wieder funktioniert.

Eingehende E-Mails, das Surfen im Internet und das gesamte Netzwerk sind so geschützt, dass

auch bei Bedienungsfehlern Viren, Trojaner und Schadsoftware keine Chance haben.

Mein IT-Betreuer versteht mich und handelt immer in meinem Sinn.

Die Daten von meinem Unternehmen werden regelmäßig gesichert und können schnell

genug wiederhergestellt werden!

Creative Software Team GmbH,

Freyung 632b,

84028 Landshut,

info@creativesoftware.de

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Wenn Sie sich bei einem oder mehreren Punkten

nicht ganz sicher sind, ist der

IT-Check für Sie genau das Richtige!

Und übrigens: Sie sind nicht allein: 90 % aller mittelständischen Unternehmen haben große

IT-Probleme, ohne es zu wissen.

Gehen Sie auf Nummer sicher. Machen Sie den IT-Check.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 17


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

Bequemlichkeit vs. Sicherheit

im digitalen Wandel

Das Landshuter Unternehmen PZ Systeme versteht sich als IT-Partner für effiziente

Planung und effektive Steuerung von Unternehmensfunktionen, für die Implementierung

und Pflege einer stabilen, sicheren und nachhaltigen IT- und Netzwerkumgebung

und für die Entwicklung zukunftsorientierter E-Commerce-Lösungen im Online-

Geschäft. Immer wichtiger – und gerne übersehen – wird dabei der Sicherheitsaspekt.

„Deutschland ist faul. Das klingt jetzt erst mal

hart, entspricht aber der Wahrheit“, sagen derzeit

viele, vor allem die Datenschützer. Wahr ist: Wir

wollen gerade mit alltäglichen Dingen, wie etwa

dem Wocheneinkauf, so wenig Zeit und Aufwand

wie möglich verschwenden.

So wird zum Beispiel beim Supermarkt an

der Kasse nur noch die Kreditkarte hingehalten

und schon ist der Einkauf bezahlt. Aber Moment

mal… keine PIN-Eingabe, keine Unterschrift? Da

könnte ja jeder mit meiner Karte einkaufen!

Wir befinden uns gerade jetzt in einer Phase,

in der die Sicherheit oft zu Gunsten der Bequemlichkeit

in den Hintergrund rutscht. Das heißt: Wir

haben eine hohe Toleranz gegenüber „Eingriffen“

in die eigene Datensicherheit entwickelt. Über viele

Dinge die früher ein No-Go waren, machen wir

uns heute keine Gedanken mehr. „Meine Bankdaten

auf einer Webseite eingeben, niemals!“, dachte

man sich vor einigen Jahren. Heutzutage bezahlt

man einfach und schnell über PayPal oder per

SEPA-Mandat.

Wird der subtile digitale Wandel langsam akzeptiert,

ohne ihn zu hinterfragen? Wir leben im

Post-Privacy-Zeitalter – hat zumindest Mark Zuckerberg

vor einigen Jahren behauptet. So melden

wir uns zum Beispiel bei diversen Apps mit Facebook

an, denn es geht ja viel schneller. Wir sind

auf Facebook, Instagram, Pinterest, Xing, LinkedIn,

Twitter usw. unterwegs und posten fröhlich private

Details von uns.

Was bedeutet die Abwägung

zwischen Bequemlichkeit und

Sicherheit für Ihr Unternehmen?

Wie wichtig sind uns unsere Daten wirklich,

wenn wir bei allen Online-Services immer das

gleiche Passwort benutzen, zu faul sind die ewig

„Da wir mitten in der digitalen

Transformation stecken, sollten

Sie sich fragen, wie sieht es in

punkto Bequemlichkeit vs. Sicherheit

bei meinen Kunden und bei

meinen Mitarbeitern aus?“

Bargeldlos einkaufen: „Wir haben schon eine hohe Toleranz

langen AGBs zu lesen, bevor wir sie akzeptieren

oder unser PC nicht mal Passwort geschützt ist?

Doch zurück zum Supermarkt. Immer mehr

Menschen kaufen dort schon mal online, bei Rewe

etwa. Man schmeißt eine große Party und braucht

acht Kästen Bier, um seine Gäste zu versorgen.

Warum nicht einfach liefern lassen? Kein Geschleppe,

kein Schlangestehen an der Kasse. Perfekt!

Es gibt also nicht nur Nachteile des digitalen

Wandels.

Social Media und Preisgabe von Privatem: Wird der

subtile digitale Wandel langsam akzeptiert, ohne

ihn zu hinterfragen?

Christian Pöhner

Geschäftsführer bei

PZ Systeme und

1. Vorsitzender beim

Bund der Selbständigen

(BDS) Landshut.

Karte scannen: Aber Moment mal… keine PIN-Eingabe,

keine Unterschrift? Da könnte ja jeder mit

meiner Karte einkaufen ...

18 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

stellen oder kaufen. Sie wünschen sich zunehmend

vernetzte (Online-)Tools und (Online-)Services.

Und die Mitarbeiter wollen effektiv arbeiten,

ohne Zeit für unnötige Zwischenschritte zu verschwenden.

„Auch hier bietet der digitale Wandel

einiges an Potenzial, um Ihren Arbeitsalltag zu

erleichtern“, erklärt Christian Pöhner, Geschäftsführer

bei PZ Systeme und 1. Vorstand beim Bund

der Selbständigen (BDS) Landshut.

IT hilft, komplexe Unternehmensaufgaben

besser zu lösen. PZ Systeme empfiehlt sich dabei

als kompetenter Partner, der seine Kunden unterstützt

bei der Digitalisierung auf Kurs zu bleiben.

Abgestimmt auf individuellen Bedürfnisse des jeweiligen

Unternehmens entwickelt PZ Systeme die

am besten passende Lösung, um die Bequemlichkeit

zu wahren und gleichzeitig maximale Sicherheit

zu gewährleisten.

„Wir erarbeiten sichere

IT-Lösungen mit IMPACT.“

gegenüber ‚Eingriffen‘ in die eigene Datensicherheit entwickelt.“

Nur ist es heute wichtiger denn je, wie wir

mit unserer Bequemlichkeit und wie verantwortungsvoll

wir mit unseren Daten umgehen – als

Privatperson wie auch als Unternehmen.

Egal, um was für ein Unternehmen es geht,

die Kunden wollen so bequem und schnell wie

möglich an Informationen gelangen, Produkte be-

„Für eine zukunftssichere

Infrastruktur braucht es

professionelle und erfahrene

Partner.“

Zur effizienten Planung und Steuerung der

Unternehmensfunktionen, empfiehlt PZ Systeme

eine innovative ERP-Software auf Basis von Microsoft

Dynamics NAV.

Pöhner: „Um die Implementierung und Pflege

einer stabilen, sowie sicheren IT- und Netzwerkumgebung

zu garantieren oder die Entwicklung

zukunftsorientierter E-Commerce-Lösungen für Ihr

Online-Geschäft voranzutreiben, stehen wir Ihnen

mit Rat und Tat zur Seite.“

n

Bei der Digitalisierung auf Kurs bleiben

l Mit IT komplexe Unternehmensaufgaben besser lösen 4

l IT-Systeme auf individuelle Bedürfnisse abstimmen 4

l Professionelle und erfahrene Partner für eine

zukunftssichere Infrastruktur 4

l Bequemlichkeit – aber sicher 4

www.pz-systeme.de | 0871 / 966 53 51 – 0 | vertrieb@pz-systeme.de

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 19


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

Pionier der Digitalisierung,

innovative Software und bald

viel Platz für neue Mitarbeiter

ADITO Software GmbH l Vor 30 Jahren war Heinz Boesl ein Digitalisierungspionier

in Sachen Kundenbeziehungs-Management von Unternehmen. Heute ist die

ADITO Software GmbH als Hersteller hochflexibler Business-, CRM- und

xRM-Software ein bundesweit agierender Mittelständler mit über hundert

Mitarbeitern und rasantem Wachstum.

Als Hersteller hochflexibler Business-, CRM- und

xRM-Software bietet die ADITO Software GmbH seit bald

30 Jahren individuelle Lösungen für das Kundenbeziehungs-Management

von Unternehmen. Über 100

Mitarbeiter entwickeln und vertreiben aktuell die

Software und passen sie an individuelle Anforderungen

an. Neben dem Hauptsitz in Geisenhausen

hat der Software-Hersteller mittlerweile fünf weitere

Niederlassungen in ganz Deutschland.

Mittelständische und große Unternehmen aller

Branchen, Verbände und Behörden setzen in

Sachen digitales Kundenmanagement auf ADITO:

darunter der Ravensburger Verlag, Schönreiter

Bauelemente, Erlus, große Organisationen wie die

WWK Versicherungsgruppe, die IG Metall, Kassenärztliche

Vereinigungen und die Bundesagentur für

Arbeit. Sie bilden mit der Customer Relationship

Management-Lösung von ADITO individuelle Geschäftsprozesse

in Vertrieb, Marketing und Service

auf einer zentralen Plattform ab.

Neue Firmenzentrale dank

stetigen Wachstums

Wegen des kontinuierlichen Wachstums baut

der Geisenhausener Software-Hersteller derzeit

eine neue Firmenzentrale im Gewerbegebiet

Rampoldsdorfer Feld. Auf 3.000 Quadratmetern

Nutzfläche entsteht ein architektonisch ansprechendes

Gebäude für rund 150 Mitarbeiter. „Mit

dieser Investition stellen wir die Weichen für die

Zukunft von ADITO. So können wir das steigende

20 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

Links oben: Grafik des neuen ADITO Gebäudes, daneben das Team beim Sommerfest 2017.

Links: Noch wird gebaut, aber schon im März ist der Einzug vorgesehen.

Unten: Die Gesichter hinter ADITO (v. li.): Die Geschäftsführer Johannes Boesl, Heinz Boesl und Tobias

Mirwald zusammen mit Margot Boesl, Mitglied der Geschäftsleitung.

Wachstum der letzten Jahre sichern und neue Arbeitsplätze

schaffen“, erklärt ADITO Gründer Heinz

Boesl. Pünktlich zum 30-jährigen Firmenjubiläum

will ADITO Ende März in den neuen Hauptsitz umziehen.

Vom Ein-Mann-Betrieb zum

Software-Hersteller mit über

100 Mitarbeitern

1988 gründete Heinz Boesl sein Unternehmen

als Ein-Mann-Betrieb. Schon damals zählte er zu

den deutschen Pionieren in der Programmierung

modernster CRM-Systeme und zu den Vorreitern

in Sachen Digitalisierung. Der Grund für den Erfolg

seiner Software war seit jeher die hohe Flexibilität:

Unternehmen konnten mit der Lösung

vielfältige Informationen und Adressen verwalten,

Touren planen und vieles mehr. Heute ermöglicht

die hochflexible Plattform-Lösung von ADITO, dass

Unternehmen ihren Kunden außergewöhnliche

Kundenerlebnisse bieten.

Seit 2015 führt Gründer Heinz Boesl nun die

Geschäfte von ADITO gemeinsam mit Sohn Johannes

Boesl und Tobias Mirwald. Mit den Geschäftsführern

der zweiten Generation ist so auch

die Zukunft des Familienunternehmens gesichert.

Ob künftige Azubis, Studierende, Fach- oder Führungskräfte:

Als wachstumsstarkes Software-

Unternehmen und einer der größten IT-Ausbilder

im Landkreis Landshut ist ADITO immer auf der

Suche nach motivierten Mitarbeitern und Berufseinsteigern.

Für IT-interessierte Schülerinnen und

Schüler gibt es jährlich in den Pfingstferien ein

Schnupperpraktikum. 2017 schaffe der mittelständische

CRM-Hersteller 20 neue Arbeitsplätze.

„Qualifizierte Fachkräfte wie Entwickler,

Fachinformatiker und Wirtschaftsinformatiker

in der Region zu finden, ist dabei nicht immer

einfach“, erklärt Margot Boesl, Personalverantwortliche

und Mitglied der Geschäftsleitung von

ADITO. Viele pendelten zum Arbeiten aus dem

Raum Landshut in die IT-Metropole München und

wüssten oft nichts von den Jobmöglichkeiten vor

ihrer Haustür.

ADITO bietet vielfältige, attraktive

IT-Jobs in der Region

Ob kostenlose Erfrischungen, Obst und Yoga-

Kurs oder Home-Office, flexible Arbeitszeiten und

Karriere in Teilzeit: „Unseren Mitarbeitern wollen

wir einiges bieten, denn sie sind unser wertvollstes

Gut“, erklärt Margot Boesl. Nach diesen Werten

entsteht derzeit auch der Campus-artige neue

Hauptsitz von ADITO, der neben viel Raum für

gegenseitigen Austausch und frische Ideen auch

Platz für neue Mitarbeiter bieten wird.

Weitere Infos und aktuelle Stellenangebote

gibt es unter www.adito.de/karriere. n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 21


Rampenlicht IT-Branche: die Macher der Digitalisierung

„Einer der wenigen Adobe Gold

Reseller in Deutschland“

DTG Datentechnik Garr GmbH aus Landshut ist einer der wenigen Adobe Gold Reseller in Deutschland. Geschäftsführer Hermann Garr

ist mit 25 Jahren Erfahrung ein alter Hase im Bereich der Digitalisierung von Arbeitsprozessen rund um Druck und Design, bis hin zum

Cloud-Management und damit zusammenhängenden Fragen der Sicherheit. Für WirtschaftsLEBEN plaudert er aus dem Nähkästchen.

Herr Garr, was genau macht die DTG?

Wir sind für alle Unternehmen der richtige Ansprechpartner,

die in größerem Umfang mit Adobe-Produkten

arbeiten. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Produktwahl,

bei der richtigen Lizenzierung und beim Deployment.

Die DTG gibt es mittlerweile seit 25 Jahren.

Der enge Kontakt zu einigen unserer Partner wie Adobe

oder ColorGATE brachte uns auch den Erfolg und den

notwendigen Partner-Status, um uns zum deutschlandweit

agierenden Lösungsanbieter entwickeln zu können.

Ein Bereich, der gerade in den letzten Jahren wieder

rasante Digitaliserungsschübe erlebt. Wie geht man als

Unternehmer damit um?

Es ist spannend zu sehen, wie viele Lösungen für alle

Teilbereiche der IT fast täglich neu auf den Markt kommen.

Da ist es unsere Aufgabe den Überblick zu behalten

und die richtige Lösung für den Kunden zu finden.

Geeignete Produkte durchlaufen bei uns einen strengen

Test, bevor sie Kunden empfohlen werden.

Die Digitalisierung trifft derzeit auf eine neue Herausforderung:

Für die Europäische Datenschutzgrundverordnung

DSGVO läuft im Mai die Übergangsfrist aus ...

Wir beschäftigen uns schon seit längerem mit den

Anforderungen der DSGVO. Es ist für Unternehmen

höchste Zeit, mit der Umsetzung zu beginnen. Da IT-

„Mit der neuen Europäischen

Datenschutzgrundverordnung wird

der Umgang

mit Daten zur

Chefsache.“

Hermann Garr,

Geschäftsführer

DTG Datentechnik

Garr GmbH.

Sicherheit mit der DSGVO Chefsache wird, bin ich voll

im Thema und das nicht nur für die DTG sondern auch

für die Lösungsansätze bei unseren Kunden.

IT-Sicherheit ist Chefsache?

Was Verantwortung angeht, letztlich schon. Allein wegen

der hohen Bußgelder, die im Raum stehen. Um

wirklich gut gerüstet zu sein, muss jedenfalls ein funktionierendes

IT-Risiko- und Sicherheitsmanagement eingerichtet

und stetig überprüft bzw. verbessert werden.

Worin bestehen die Risiken?

Mittlerweile muss man, um erfolgreich zu sein,

länderübergreifend mit Kunden, Lieferanten und

eigenen Mitarbeitern zusammenarbeiten. Da sehen

wir unsere Aufgabe darin, für unsere Kunden die

Balance zwischen dem höchstmöglichen Schutz

sensibler Daten und der Anforderung nach effektiver

Kollaboration zu finden.

Bei „Kollaboration“ denken wir an Cloud-Lösungen:

Wer weiß schon in welchem Land die Daten liegen und

wer darauf Zugriff hat ...

Ja. Wir raten unseren Kunden, als ersten Schritt die

Daten zu klassifizieren, um dann zusammen mit uns zu

entscheiden, welche Lösung adäquat den benötigten

Komfort und die notwendige Sicherheit gewährleistet.

Unser Ziel ist immer die optimale Kombi aus Sicherheit

und Komfort. Komfort heißt hier: Die Lösung muss

rationelles, effektives Arbeiten ermöglichen, sei es im

Marketing, in der Verwaltung oder im Vertrieb.

Unabhängig von der Unternehmensgröße?

Im Grunde genommen trifft es jede Firma. Mittelständische

und große Unternehmen setzen zumeist auf Authentifizierungssysteme

(SSO); hier werden Enterprise

Lösungen das Mittel der Wahl sein. Für kleinere Firmen

sehen wir eher die Team Lösungen.

n

22 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Unternehmen Aus der Region

Davidoff jetzt neu in Landshut

Der Name des legendären Zigarrenherstellers

ist für Aficionados ebenso

klangvoll wie die Marke Cohiba aus

Kuba. Bekannt ist Davidoff, neben der

exzellenten Verarbeitung, für die erdigen,

angenehm holzigen und unverkennbar

trockenen Rauchnoten. Seit

Dezember führt der Humidor in Landshut –

als Davidoff Depot Partner – nun auch

diese Premiumzigarren im Sortiment,

die in der Dominikanischen Republik

komplett von Hand hergestellt werden.

Dazu gehören die neu gestalteten

Linien Signature, Grand Cru, Aniversario,

Millenium, Winston Churchill

und die teils erst kürzlich lancierten

Serien Yamasa

(mit ganz besonderem

Tabak aus

der Dominikanischen

Republik),

Escurio (u. a. mit

drei verschiedenen

Einlagetabaken aus Brasilien) sowie

die Davidoff Nicaragua, eine klassische

„Puro“.

Auch die Pfeifenraucher profitieren

von der neuen Partnerschaft zwischen

dem Hause Davidoff und dem Humidor

Landshut: Im Angebot des Davidoff

Depot Partners enthalten sind eine

English, eine Scottish und eine Danish

Mixture.

Unverändert im Programm führt

der Humidor die Davidoff-Schwestermarken

Griffin´s Classic, Camacho, Avo,

sowie die Davidoff Mini Cigarillos. Neu

für den 20-minütigen Rauchgenuss an

kalten Wintertagen ist außerdem die

Davidoff Primeros, ein Petit-Panetela-

Format in fünf verschiedenen Tabakmischungen.

Einen ganz außergewöhnlichen

Höhepunkt stellt die neue Davidoff

Winston Churchill Late

hour dar. Einer der

Einlage-Tabake, der

Condega Visus aus Nicaragua,

reift zusätzlich

sechs Monate in

ausgewählten schottischen

Whisky-Fässern; zusätzliche

Würze verleiht der kräftigen, starken

Zigarre das Negro San Andrés Umblatt

aus Mexiko. Dieses Kunstwerk ist ein

absolutes Muss für jeden erfahrenen

Zigarrenraucher.

Reinschnuppern in der Neustadt 527 während der üblichen Geschäftszeiten

oder am kommenden Davidoff Zigarren-Tasting teilnehmen.

Informationen dazu unter humidor-landshut.de

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 23


Dienstleister: LWS Group

Mit Sicherheit gut angelegt.

Dienstleistung l Sicherheit ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor in der Wirtschaft und für immer mehr Menschen zum wichtigen

Kriterium von Lebensqualität geworden. Die Landshuter LWS Security Group zeigt, dass das Spektrum von Sicherheitsdienstleistungen

heute viel breiter ist, als die meisten Zeitgenossen auf dem Schirm haben. Auch im privaten Bereich.

Wer im Landshuter Nachtleben unterwegs ist,

kann schon mal auf Herrschaften treffen, die rein

dienstlich unterwegs sind. Durchaus möglich, dass

man dann freundlich gegrüßt wird. Seit dem Jahr

2010 nämlich setzt Landshut in der Altstadt eine

City-Streife ein. Die Kontrollgänge sollen Sicherheit

und Sauberkeit in der Kernstadt verbessern.

Und das übernimmt die LWS – unauffällig, aber

anerkanntermaßen erfolgreich. Andere Städte, wie

etwa Straubing (Sand) haben das LWS-Konzept

bereits übernommen.

Der LWS begegnet man allerdings nicht nur

auf Streife und nicht nur in Landshut, sie ist überregional

tätig und hat konkret auch Standorte bzw.

„Als mittelständischer Sicherheitsdienstleister

bieten wird die

gleichen Leistungen wie die Großen,

aber mit mehr Kundennähe

und individueller

Beratung.“

Peter Loder sen., LWS

Security Group

Geschäftsführer.

Stützpunkte in München, Straubing, Deggendorf,

Pforzheim und Stuttgart, damit Kunden aus den

verschiedensten Bereichen einen Ansprechpartner

in ihrer Nähe haben. Kunden, das sind heutzutage

Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen,

von Industrie über Einzelhandel bis hin zu

Dienstleistern und Kreativen.

Sicherheit ist kein Zufall.

Auch immer mehr Privathaushalte erkennen,

dass man schon mit relativ wenig Aufwand die

verschiedensten Risiken der heutigen Zeit einhegen

oder minimieren kann.

Überblick: das LWS-Leistungsspektrum in Stichworten

• Industrie, Handel und

Unternehmen allgemein:

Werkschutz. Brandschutz, Arbeitssicherheit

und -schutz,

Industriespionage,

Cash-Management

und Geld-Transporte;

Alarmkette

bei Diebstählen,

Überfällen, Personenschäden

• Privathaushalte: Objektschutz und

Bewachung, Alarmaufschaltung,

Videoaufschaltung, Revierfahrten

• Öffentliche Hand: City-Streife,

Wächter in Museen, Krankenhäusern,

Bibliotheken usw.

• Flughäfen: Sicherheits-

Check, Bordkartenkontrolle/

Check-in, Notrufzentrale

• Events und Messen: Empfang,

Sicherheit und Service, diskretes

Einsatz- und Organisationskonzept

für Ordner und Sicherheitskräfte.

Ausführliche Infos unter:

www.lws-group.de

„Ich arbeite seit gut 2 Jahren mit LWS

security zusammen und bin mit den gebotenen

Dienstleistungen sehr zufrieden,

da die Kommunikation unkompliziert und

auf kurzen Wegen erfolgt. Die Dinge

werden prompt und gründlich erledigt.Ich

freue mich auf

eine weiterhin gute

Zusammenarbeit“

Bernd Hanseder,

ARCHITEKTURBÜRO

jacoop.

24 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Dienstleister: LWS Group

Das Angebot reicht vom umfassenden Sicherheitskonzept

für alle Gefährdungslagen über das

Training von Mitarbeitern für den Gefahrenfall bis

hin zur konkreten Umsetzung der erarbeiteten Sicherheitsmaßnahmen.

Ansprechpartner bei LWS

sind geprüfte VABEG-Fachplaner, die TÜV-zertifizierte

Safety-Konzepte für alle Belange entwickeln.

(Siehe dazu auch Kasten unten links.)

Es muss nicht immer das ganz große Ding

sein. Sicherheit im Unternehmen beginnt z. B. mit

fachgerechten Aushangfluchtplänen oder einer

Alarmaufschaltung mit zweckmäßig programmiertem

Alarmsystem.

Eine Alarmaufschaltung muss übrigens nicht

immer ausschließlich im Zusammenhang mit

Sicherheit vor Kriminalität stehen. Im privaten

Bereich z.B. sind es oft gesundheitliche Themen,

etwa wenn die Möglichkeit besteht, dass man

schnell ärztliche Hilfe braucht.

Auch Outsourcing kann für viele Unternehmen

ein attraktives Argument sein, mit LWS

zusammenzuarbeiten. Wenn der Preisdruck der

„Die LWS-Alarmzentrale erfüllt

höchste Anforderungen professioneller

Sicherheitsteams im Hinblick

auf wirtschaftliche

Effizienz.“

24 STUNDEN

ALARMZENTRALE

0871.94 31 20

Alarmaufschaltungen können

Risiken in vielen Bereichen

abfedern. Auch privat und bei

gesundheitlichen Themen.

sich öffnenden Märkte anklopft, muss intern an

den verschiedensten Stellen gespart werden. Mit

LWS geht das in der Regel ohne Qualitätseinbußen.

Das liegt daran, dass das Angebot der LWS

Group nicht nur vielfältig ist, sondern auch einen

ganzheitlichen Ansatz in der Umsetzung umfassender

Sicherheitskonzepte verfolgt.

Von der Eingangsberatung bis zur Nachbesprechung

legt LWS größten Wert auf Sicherheit

mit höchster Qualität. Das heißt in der Praxis:

Transparente Kommunikation, beste Ausbildung

und aktuellste technische Ausrüstung der Mitarbeiter.

Alle Vorgänge werden exakt dokumentiert

und einem zertifizierten Qualitätsmanagement unterworfen.

Die LWS security GmbH ist bereits seit

1992 nach ISO 9000 zertifiziert und wurde seitdem

regelmäßig nach den geltenden Normen rezertifiziert,

zuletzt im vorigen Jahr nach der neuesten

ISO 9001:2015.

Qualität und kontinuierliche Verbesserungsprozesse

sieht man bei LWS als Grundvorausset-

„Wir können LWS security nur empfehlen.

Kompetente, freundliche und

effiziente Mitarbeiter. Die Sicherheitsleistungen

werden professionell erbracht

und die Durchführung

unserer

Veranstaltungen hat

immer problemlos

geklappt.“

Sonja Wachter e-K.,

Lesezirkel Landshut.

„Als Servicedienstleister im Gebäudemanagement

sind wir auf gute Sicherheitspartner

angewiesen. LWS security

hat verschiedene Sicherheitsaufgaben

in diversen Objekten immer zu unserer

größten Zufriedenheit erledigt. Wir werden

auch in Zukunft

mit LWS security

zusammenarbeiten.“

Michael Loder, Geschäftsführung,

Gebäudereinigung

K.-H. Loder GmbH.

zungen, um die Qualität im gesamten Leistungsspektrum

auf höchstem Stand zu halten und die

Zufriedenheit von Kunden und Geschäftspartnern

kontinuierlich zu optimieren. „Sicherheit mit Plan“

nennt man das bei LWS.

Und das hat Tradition. Vor über 80 Jahren

bereits wurde die LWS, damals als Landshuter

Wach- und Schließ GmbH, gegründet. Seitdem

werden interne Strukturen und Maßnahmen – wie

Schulungen und Fortbildungen sowie modernste

technische Ausstattungen – darauf ausgerichtet,

dass die Sicherheit der Kunden bei LWS stets in

guten Händen und jeder Sicherheits-Euro bei LWS

gut angelegt ist.

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 25


LEBEN & Erleben

26 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Automotive: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz Vans enthüllt

erste Details zum neuen Sprinter

Nutzfahrzeuge l Im Rahmen von Nordamerikas großer Nutzfahrzeugmesse in Atlanta enthüllte Mercedes-Benz Vans erste Details zum

neuen Sprinter. Zur Jahresmitte trifft er beim autorisierten Mercedes-Benz und smart Vertragspartner Schreiner & Wöllenstein ein.

Die in Atlanta vorgestellte Designskizze lässt

erahnen, dass die wichtigste Markteinführung des

Jahres 2018 im Transporter-Segment auch optisch

neue Maßstäbe setzt. Das Fahrzeug präsentiert

sich konsequent in der markentypischen Designsprache

von Mercedes-Benz und verkörpert die

Gegensätzlichkeit dieser Philosophie: Emotion und

Intelligenz. Das Sprinter-Gesicht präsentiert sich

mit horizontalen und präzise gezeichneten Scheinwerfern

markant und sportlich.

Zu den herausragenden Neuerungen zählt

eine umfassende Einführung von Fahr-Assistenzsystemen

und Konnektivitätsdiensten in Kombination

mit einer neuen Telematik, die einen Effizienzsprung

für das Fahrzeug- und Flottenmanagement

gewährleisten. Darüber hinaus lässt sich der neue

Sprinter durch

eine deutlich erweiterte

Variantenvielfalt noch präziser an individuelle

Transport- und Branchenbedürfnissen anpassen.

Mit dieser Kombination ist der neue Sprinter als

Gesamtsystemlösung im Transportermarkt einzigartig.

Die Markteinführung beginnt in Europa im

ersten Halbjahr 2018, die weiteren Märkte folgen.

Schreiner & Wöllenstein

Schreiner & Wöllenstein ist autorisierter

Mercedes-Benz und smart Vertragspartner.

Die Wurzeln des über 350 Mitarbeiter

starken Landshuter Traditionsunternehmens

reichen bis ins ahr 1928 zurück.

Der Schwerpunkt liegt seit jeher auf

dem Verkauf und Service von neuen und

gebrauchten Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz.

Tradition, beste Qualität und

bester Service wurden im Familienbetrieb

von Anfang an großgeschrieben, zum

Unternehmen zählen heute mehr als zehn

Standorte in Nieder- und Oberbayern.

„Wir wollen mehr als nur

die besten Fahrzeuge bauen. Wir wollen

für jede Branche und für jede Transportaufgabe

die passende Mobilitätslösung anbieten. Mit

der kommenden Sprinter-Generation als Gesamtsystemlösung

setzen wir genau hier an. Dass die

Neuauflage unserer Transporter-Ikone über klassische

Tugenden wie Zuverlässigkeit, Sicherheit

und Wirtschaftlichkeit verfügt, versteht sich von

selbst“, sagte Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz

Vans, anlässlich der NACV Show.

Die USA zählen zu den weltweit am schnellsten

wachsenden Transportermärkten. Sie sind

mittlerweile nach Deutschland der zweitgrößte

einzelne Absatzmarkt für den großen Van.

Mit dem derzeit im Aufbau befindlichen neuen

Sprinter-Werk in North Charleston im Bundesstaat

South Carolina kann das Geschäftsfeld mit

Fahrzeugen „Made in USA“ die Nachfrage der

nordamerikanischen Kunden künftig deutlich wirtschaftlicher

bedienen und die Lieferzeiten auf diesem

Markt signifikant reduzieren. Sprinter für die

USA werden weiterhin in Deutschland gefertigt.

Aufgrund hoher Importzölle werden sie allerdings

in einem aufwändigen Verfahren teilzerlegt und im

Werk in North Charleston remontiert.

Vorreiter der Zukunftsinitiative

adVANce

Für Mercedes-Benz Vans ist die

Einführung des neuen Sprinter

mehr als nur die Vorstellung eines

neuen Modells. Der Sprinter steht

ganz im Zeichen der Zukunftsinitiative

adVANce, die im Herbst

2016 vorgestellt wurde und auf

Megatrends wie Digitalisierung

sowie Urbanisierung zielt.

Die damit verbundene Neuausrichtung

des Unternehmens treibt den

Wandel vom reinen Fahrzeughersteller zum

Anbieter ganzheitlicher Mobilitätslösungen voran.

Die erste Modellneuheit im Rahmen dieser

Weiterentwicklung ist der neue Sprinter.

Seit der Einführung des ersten Sprinter im

Jahr 1995 ist der Segmentbegründer das Aushängeschild

von Mercedes-Benz Vans. Mit insgesamt

mehr als 3,3 Millionen ausgelieferten Exemplaren

gehört der Sprinter zu den erfolgreichsten Nutzfahrzeugen

und ist der Bestseller im Produktportfolio

von Mercedes-Benz Vans. Er ist in mehr als

130 Ländern unterwegs. n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 27


Fotos: Fotostudio Hackl

WIE VIEL KÜCHE BRAUCHT MAN,

UM GLÜCKLICH ZU SEIN?

NICHT ZU WENIG,

ABER VOR ALLEM NICHT ZU VIEL

Achtung, wir sprechen hier auch über Geld: Wenn Sie einen sehr guten

Geschmack haben, kostet das kein Vermögen.Wir besuchen eine

wegweisende bulthaup b1 aus dem Darlapp Küchenhaus.

28 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Wissen, wann es gut ist. Daran haben sich schon

Philosophen und Dichter abgearbeitet. Vollkommenheit

entsteht, wenn man nichts mehr wegnehmen

kann: Antoine de Saint Exupéry. Einfachheit ist das

Resultat der Reife: Friedrich Schiller. bulthaup b1:

Richard Priller mit dem Darlapp Küchenhaus.

Diese Küche gehört ins Lehrbuch. Womöglich

wurden noch nie zuvor so viele Wünsche in derart

großartiger Schlichtheit erfüllt. Können Sie sich

vorstellen, dass hier an die neun Meter Küche zu

Diensten stehen auf nur drei Metern Länge? Groß

gedacht, hinein ins Kleine – sicher haben Sie bemerkt,

dass die Steckdosen exakt dort platziert sind,

wo sie gebraucht werden. Und nein, es wurde nicht

aufgeräumt fürs Foto. Was üblicherweise so alles

herumsteht in einer Küche, ist hier aus Prinzip in

der Wand verschwunden. Der Dunstabzug hat sich

dagegen dank einem bayerischen Schöngeist und

Schreinermeister ins Auge des Kochens zurückgezogen.

Arbeitsplatte, Kochfeld und Spüle sind

makellos flächenbündig vereint, das sieht sehr gut

aus und fühlt sich noch besser an – und ich gestatte

mir den Gedanken, dass sich hier selbst der Wischlappen

graziös führen lässt. Am Ende der Betrachtung

führt der Blick nahtlos entlang der Fensterlaibung

hinaus in die Landschaft. Schau, wie das

passt, die Weite der Felder. Ist das ein Zufall oder

kann es sein, dass die Planer diese Küche über sich

hinaus gedacht haben? Was sagen die Besitzer dazu:

„Wir sind total glücklich.“ Und was sagt Richard

Priller: „Das dürfen sich auch unsere Handwerker

hinter den Spiegel stecken.”

bulthaup Darlapp Küchenhaus

Bischof-Sailer-Platz 421 Tel. 0871-925 46-0

www.darlapp.bulthaup.de

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 29


Hannes Riebl: Bei seiner launigen Ansprache anlässlich des Betriebsfestes zum Vierzigjährigen – unausgesprochenes Motto: „Mit vierzig Jahren ist noch lange

nicht Schluss. Daneben Gattin Meta, die ihm all die Jahre den Rücken im Alltagsgeschäft freihielt, und Schwiegersohn Florian Harrer, seit 2015 Mitgeschäftsführer

und erklärter Nachfolger.

Stationen eines Lebenswerks: 40 Jahre RIEBL

Es begann in der heimischen Garage und nach 40 Jahren gehört Riebl Siebdruck in Ergolding zu den führenden europäischen Siebdruckereien.

Es ist die Erfolgsgeschichte eines Unternehmens, das sich immer wieder neu erfunden hat. Ein langer Weg vom Schilder-

und grafischen Siebdruck zum Systemlieferanten für den Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau, der sich auf Funktionsfolien und

Kennzeichnungsprodukte spezialisiert hat.

Als Hannes Riebl sich 1977 als junger Mann selbstständig

machte, ging er noch „klinkenputzen“, um Aufträge

zu akquirieren. Jede Plane zählte, jedes Alu-

Dibond-Schild für eine Baustelle und sogar kleine

Hinweistafeln und Warnschilder. Die erste Siebdruckmaschine

musste abbezahlt werden.

Hannes Riebl war zäh und rührig. Aber das

allein hätte wohl nicht gereicht, um das heutige

Level zu erreichen. Er hatte einfach immer eine

Idee mehr als die anderen und packte zugleich ein

Arbeitspensum, das nicht jedermanns Sache wäre.

So war er, immer mit Gattin Meta an der Seite –

oder besser im Rücken – bald schon Arbeitgeber

eines kleinen Teams, das 1983 einen Neubau in der

Ergoldinger Schinderstraße bezog.

Weitere Marker in der RIEBL-Entwicklung

(Auswahl): 1989 meldet RIEBL zwei Patente an,

„Wir schaffen ganzheitliche

Lösungen für unsere Kunden –

durch kreative Gedanken,

Ziele und Aktionen.“

Unten: Team-Foto anlässlich des Vierzigjährigen;

daneben: Hannes Riebl (2. v. re.) und Florian Harrer

(3. v. re.) bei der Verleihung des Bayerischen Qualitätspreises

2015 daneben: Anwendungsbeispiele

von Riebl-Produkten, die auf der ganzen -Welt zum

Einsatz kommen.

RIEBL-Color-Relief und RIEBL-Color-Struc. Der

Einstieg in die Frontfolienproduktion vollzieht

sich, und RIEBL erkennt früher als andere, dass

in diesem Markt Musik drin ist für die Zukunft. Im

gleichen Jahr wird die Produktionsfläche auf

2000 qm erweitert.

2003 steigt Tochter Joana Riebl in die Geschäftsleitung

ein; 2015 wird die Einzelfirma Hannes

Riebl, RIEBL-Siebdruck zur RIEBL-Siebdruck

GmbH, Geschäftsführer Hannes Riebl und Schwiegersohn

Florian Harrer.

Preise gab es immer wieder. Die wichtigsten:

2016 Auszeichnung zum TOP Innovator, 2015 Bayerischer

Qualitätspreis, 2012 Umweltpakt Bayern –

Ehrung für langjähriges Engagement, 2010 Internationaler

„FESPA AWARD“ in Gold, 2008

Präventionspreis der BG Druck und Papier, 2007

30 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Die Kanzlerin besuchte letztes Jahr den RIEBL-Stand auf der Päsentationsfläche des Deutschen Handwerks während der Internationalen Handwerksmesse in

München. Daneben: Preisverleihung „TOP-Innovator 2016“: Hannes Riebl, Rangar Yogeshwar, Florian Harrer.

Bayerischer Qualitätspreis, 2005 Internationaler

FESPA-Award in Gold und Bronze, 1995 Bayerischer

Qualitätspreis, 1990 „Svecia-Preis“ für Verdienste

um den deutschen Siebdruck.

Nach dem Motto „Es gibt immer was zu tun

„ sagte Riebl auch bei diversen Ehrenämtern nicht

nein: 1992 wird er zum Fachgruppenvorsitzenden

für Siebdruck im Verband Druck und Medien Bayern

(vdmb) gewählt; 1993 stellv. Bundesinnungsmeister

der Bundesinnung für das Siebdrucker-Handwerk

und im selben Jahr Mitglied des Hauptvorstandes

im bvdm; 2013 übernimmt Riebl kommissarisch den

Vorsitz des vdmb und ist bis heute 1. Stellvertreter

des Vorsitzenden Christoph Schleunung.

Und auch mal fürs Gemüt gab es gelegentlich

was: Letztes Jahr, passend zum Vierzigsten,

informierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel

während der Internationalen Handwerksmesse auf

dem Stand des Deutschen Handwerks bei RIEBL-

Siebdruck über die aktuellen Herausforderungen

eines mittelständischen Betriebes.

Das Unternehmen selbst erfand sich über die

Jahre immer wieder neu. Aus der kleinen Siebdruckfirma

wurde ein mittelständischer Betrieb

mit hohem technologischen Know-how, großteils

selbst entwickelt und weit über das eigentliche

Handwerk hinausgehend.

Auf Designfolien, Blenden, Tastaturfolien, Anzeigendisplays

sowie Kennzeichnungsprodukte von

Riebl-Siebdruck, verlassen sich Menschen heute

weltweit. RIEBL ist in diesem Sinne zum Global

Player geworden.

Jeder Innovationsprozess beginnt bei RIEBL

mit konkreten Wünschen der Kunden und mündet

immer wieder zu Innovationserfolgen, die unmittelbar

zur Produktentwicklung der Kunden beitragen.

Die hohe Qualität der Produkte und Serviceleistungen

stellt die RIEBL-Siebdruck GmbH durch

kontinuierliche Prozess-Optimierungen sicher.

1994 wurde RIEBL als erste Siebdruckerei im

bvdm nach DIN ISO 9001 zertifiziert 1999 folgte

die Ökoaudit-Validierung.

Dass es ein echter Familienbetrieb bleibt,

dafür sorgen Tochter Joana Harrer-Riebl und Ihr

Mann Florian Harrer, der 2015 im Zuge der Umfirmierung

von der Einzelfirma zur GmbH Mitgeschäftsführer

und offizieller Nachfolger wurde.

Gattin Meta Riebl traf bei ihrer kleinen Ansprache

anlässlich der Vierzigjahrfeier mit ihrem

Schlusswort den Nagel auf den Kopf: „Ein wenig

möchte ich mich verneigen, verneigen vor einer

Lebensleistung...“

n

RIEBL Produkt-Portfolio

Funktionsfolien rund ums Gerät:

Front-, Design-, Tastaturfolien

Displayscheiben (Geräteanzeigen).

Industriekennzeichnung mit System:

Typen-, Inventar-, Geräteschilder,

Etiketten, Prüf-Plaketten, Klebeschilder,

Aufkleber, Sicherheitskennzeichnung

Techn. Folien, Kleber, Kleberdruck,

Stanzteile,

Technische Produkte,

Kunststoffverarbeitung,

Teiledruck, Frontplatten.

Präzisionssiebdruck (Skalen,...),

Beschriftungen/Selbstklebeschriften

(für die Industrie),

Digitaldruck/Hybriddruck

(Kleinserien, Prototypen).

Dienstleistungen:

Kundenberatung, After-Sales-Service,

Druckvorstufe, Konstruktion, Entwicklung,

Prototypenfertigung, Serienfertigung,

(Siebdruck, Digitaldruck, Hybriddruck,

Laserschneiden, Schneidplotter,

Fräsen, Baugruppenmontage,...)

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 31


Dienstleister: gss Group

gss mit neuem Inhaber: „Strategie

verfeinern und ‚anschärfen‘ “

Rochade bei einem der angesehensten Sicherheitsunternehmen der Region: Peter Heß

hat den Stab bei der gss group (Gerl-Schindler Wach- und Sicherheitsdienste) an Stefan

Krischik weitergereicht. Im Gespräch mit WirtschaftsLEBEN erläutert er seine Geschäftsstrategie.

Herr Krischik, Sie haben das Unternehmen gss erst vor

wenigen Monaten von Peter Heß übernommen – was

sind Ihre bisherigen Erfahrungen?

Krischik: Ich freue mich über viele erfahrene und hochmotivierte

Mitarbeiter, die sich jeden Tag dafür einsetzen,

unseren Kunden die beste Leistung abzuliefern,

getreu dem Motto: „Mehr als erwartet, schneller als

gedacht“. Und natürlich über eine solide und diverse

Kundenbasis, zu der viele renommierte Unternehmen

in Bayern zählen.

Sie sind ein sogenannter „Seiteneinsteiger“. Was

hat Sie motiviert, im Bereich Sicherheitsdienstleistungen

tätig zu werden?

Krischik: Richtig, den größten Teil meines bisherigen

Berufslebens habe ich als Führungskraft in der Industrie

verbracht, also sozusagen auf unserer Kundenseite. Ich

habe aber auch Servicebereiche geleitet und war fünf

Jahre als Unternehmensberater selbständig. Da habe

Stefan Krischik,

seit kurzem Inhaber

der gss group:

„Im Einzelfall auch

Engagement im

Ausland.“

ich gelernt, was Dienstleistung bedeutet. Die Affinität

zum Thema Sicherheit kommt sicherlich aus meiner

Zeit als Geschäftsführer in einem Rüstungskonzern.

Wird sich die Strategie von gss unter Ihrer Leitung

verändern?

Krischik: Wir werden sie verfeinern und „anschärfen“.

Grundsätzlich bleiben wir bei dem, was wir gut können

und wo wir glaubwürdig sind. Wir erbringen qualitativ

hochwertige Dienstleistungen in den Bereichen Service,

Schutz und Gefahrenabwehr mit dem Schwerpunkt in

Bayern, das heißt für bayerische Kunden und für bayerische

Standorte deutscher oder internationaler Konzerne.

Gute Kunden begleiten wir allerdings auch aus

Bayern heraus überregional …

… das kann auch Ausland bedeuten?

Krischik: Ja, wir prüfen im Einzelfall, ob wir die gewünschte

Qualität der Dienstleistung gewährleisten

können und benötigen auch eine gewisse kritische

Größe vor Ort. Neben unseren rund 450 Mitarbeitern

in Bayern beschäftigen wir zum Beispiel auch 140

Menschen in Rumänien, wo wir die Werke eines großen

Automobilzulieferers betreuen.

Wir vermuten, dass es auch in der Sicherheitsbranche

nicht ganz einfach ist, genügend gutes Personal zu

finden?

Krischik: Stimmt. Die Auftragslage der Branche ist generell

gut, der Markt wächst seit Jahren. Wir bilden aus

und weiter, haben ein gutes Betriebsklima und zahlen

fair und pünktlich die Löhne und Gehälter. Damit gelingt

es uns, in Punkto Fluktuation und Krankheitsquote

unter dem Branchendurchschnitt zu liegen. Qualität

und Stabilität unserer Teams – und damit die Kundenzufriedenheit

– sind vor allem dort hoch, wo Verträge

nach langfristigen Gesichtspunkten und nicht nach dem

alleinigen Kriterium Preis vergeben werden und wo sich

Kunde und Dienstleister auf eine gemeinsame kontinuierliche

Optimierung der Zusammenarbeit einlassen. n

VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN | MENSCHEN BESCHÜTZEN | GEFAHREN ABWEHREN

Seit 37 Jahren sind wir Ihr seriöser, erfahrener und kompetenter Partner in Sachen

Gefahrenabwehr und Schutz von Personen und Eigentum. Für Industrie, Banken

und Versicherungen, öffentliche Verwaltungen und kulturelle Einrichtungen erbringen

wir zuverlässig Empfangs- Pforten- und Bewachungsdienstleistungen, helfen

bei der Erstellung und Umsetzung von Sicherheitskonzepten und übernehmen bei

Bedarf den Veranstaltungs- und Personenschutz.

Unsere fast 500 Mitarbeiter in Bayern und 140 in Rumänien sind stolz darauf, zu

BAYERNS BEST 50 und zu den besten 200 Unternehmen der EUROPE‘s 500 zu

gehören. Mit Leidenschaft und Engagement setzen sie sich 365 Tage im Jahr und

24 Stunden am Tag für unsere Kunden ein.

Security Safety Service Consulting

gss | Gerl-Schindler Wach– und Sicherheitsdienste GmbH & Co. KG | Ottostraße 16 | 84030 Landshut

www.gss-group.eu | info@gss-group.eu | Tel. +49 871 97 48 24-0

32 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Industrie: SPIE SAG

„Höchstmaß an technischer Expertise,

Qualität und Service“

Systemlieferanten I Die in der Region und deutschlandweit sehr bekannte SAG Group, deutscher Marktführer im Bereich wachstumsstarker

Energieinfrastrukturdienstleistungen, agiert seit letztem Jahr unter dem Dach des SPIE Konzerns, seines Zeichens der unabhängige

europäische Marktführer für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation. Entsprechend

firmiert SAG jetzt als SPIE SAG GmbH und positioniert sich als führender Service- und Systemlieferant für die energietechnische

Infrastruktur von Versorgungs- und Industrieunternehmen.

SPIE, der unabhängige europäische Marktführer

für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen

Energie und Kommunikation, hat im vergangenen Jahr

die SAG Group („SAG“) übernommen. Die Akquisition

des deutschen Marktführers im Bereich der

wachstumsstarken Energieinfrastrukturdienstleistungen

beschleunigt die Entwicklung von SPIE

in Deutschland & Osteuropa und stärkt die Position

des Konzerns als bedeutender, europaweiter

technischer Dienstleister. SPIE ist mit diesem

Zusammenschluss derzeit der einzige Multitechnik-Dienstleister

in Deutschland und Osteuropa,

der nahezu das komplette Leistungsspektrum an

technischen Dienstleistungen für Gebäude, Infrastrukturen

und Anlagen komplett abdecken kann.

Die SAG mit Hauptsitz in Langen, Hessen, ist

traditionell ein Dienstleistungs- und Systemanbieter

für Strom-, Gas-, Wasser- und Telekommunikationsnetze,

der sich vor allem auf die Wartung

von Energieübertragungs- und Verteilernetzen

konzentriert.

Das Unternehmen feierte 2016 sein 100-jähriges

Firmenjubiläum und hat eine wichtige

Rolle bei der Gestaltung der deutschen Energieinfrastruktur

gespielt. Es ist heute Marktführer in

Deutschland, wo es knapp 75 Prozent seines Umsatzes

erwirtschaftet, ist aber auch in der Slowakei,

Tschechien, Polen, Ungarn und Frankreich fest

etabliert. Die SAG beschäftigt rund 8.000 hochqualifizierte

Mitarbeiter an mehr als 170 Standorten,

davon 120 in Deutschland. Der Umsatz betrug

2016 rund 1,3 Milliarden Euro.

Letztes Jahr präsentierte sich der Standort

Ergolding mit gleich zwei Ständen in bester Lage

auf der Niederbayernschau in Landshut. Im Fokus

des Messeauftritts stand die Darstellung der neuen

Marke sowie der neuen Dienstleistungen der

SPIE SAG in Ergolding. Dies sind Leistungen im

Planungsbereich für Telekommunikationsnetze sowie

im Sektor der erneuerbaren Energien. Dazu

wurde auf der Niederbayernschau das Portfolio der

Allfamily vorgestellt. Sie umfasst alle energetisch

Das Hauptgebäude der SPIE SAG GmbH in Ergolding.

Vorletztes Jahr wurde hier das 100-jährige

Bestehen der SAG gefeiert und 2017 der Übergang

von „SAG“ zu SPIE SAG vollzogen.

„Beide Unternehmen haben

eine über 100-jährige Erfolgsgeschichte

und sind durch

gemeinsame Werte verbunden.

Wir wollen so schnell wie möglich

zusammenwachsen und die

Zukunft aktiv gestalten.“

Oliver Leeb, Standortleiter

der SPIE SAG in

Ergolding: „Ich bin mir

sicher, dass sowohl

unsere Kunden als

auch alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

vom Zusammenschluss

profitieren werden.“

Die SPIE SAG in Ergolding

SPIE SAG gehört in Deutschland zu den

führenden Service- und Systemlieferanten

für die energietechnische Infrastruktur

von Versorgungs- und Industrieunternehmen.

SPIE SAG bietet herstellerunabhängige

Services und Systeme für die

Energieerzeugung sowie die Übertragung

und Verteilung in Strom-, Gas- und

Wassernetzen. Etwa 8.000 Beschäftigte

erwirtschaften einen Umsatz von über

einer Milliarde Euro. Über 100 Standorte

gewährleisten in Deutschland flächendeckenden

Service für regionale und

kommunale Energieversorger, Industrieunternehmen,

Kraftwerksbetreiber und

Verkehrsbetriebe. Darüber hinaus ist die

SPIE SAG in Frankreich, Polen, Ungarn,

Tschechien und der Slowakei mit Tochtergesellschaften

präsent.

Die Tatigkeitsschwerpunkte

• Service

• Schaltanlagenbau

• Leitungsbau

• Netzbau

• Rohrleitungsbau

• Kommunikationsnetze

relevanten Leistungen wie Energieberatung (All-

Check), Batteriespeichertechnologie (StorageAll),

Photovoltaik (PVAll) und vor allem Ladesysteme

für Elektromobilität (emobiAll).

Mit Workshops rund um die Themenbereiche

Ausbau und Installation der Ladeinfrastruktur

sowie die Bereitstellung eines flächendeckenden

Bereitschaftsdienstes für Service und Wartung in

Deutschland durch die SPIE SAG GmbH zeigte

das Unternehmen ihr Engagement und Knowhow

in einem aktuell „heißen“ Wachstumsmarkt.

Die Organisation und Leitung der Workshops

wurde vom Bereich OE Technik & Energy aus

Ergolding abgewickelt. Weitere Workshops sollen

folgen.

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 33


Bauwirtschaft: ERLUS AG

Das neue Lüftungsnetzwerk für

Einfamilienhäuser: ERLUS Via Vento S

Raumklima l Die ERLUS AG hat für Einfamilienhäuser das Lüftungsnetzwerk ERLUS Via Vento S entwickelt: Es leitet Zu- und Abluft

durch alle Geschosse und führt Gerüche und überschüssige Luftfeuchtigkeit ab. Das verbessert das Raumklima und schützt das Haus

gegen Schimmel.

Mehr Dämmung, dichtere Bauweise und bessere

Fenstertechnik – all das spart Hausbesitzern

einerseits Heizkosten, erschwert aber andererseits

den Luftaustausch. Nach dem Lüftungskonzept für

Neubauten und Renovierungen, DIN 1946 Teil 6,

muss eine ausreichende Luftwechselrate, auch

dann, wenn niemand Zuhause ist, gewährleistet

sein. Damit ist die Erstellung eines Lüftungskonzepts

bei Neubauten Pflicht.

Eine moderne Lüftungsanlage kann hier

Abhilfe schaffen. Für Einfamilienhäuser hat die

ERLUS AG das Lüftungsnetzwerk ERLUS Via Vento S

entwickelt: Es leitet Zu- und Abluft durch alle

Geschosse und führt Gerüche und überschüssige

Luftfeuchtigkeit ab. Das verbessert das Raumklima

und schützt das Haus gegen Schimmel.

Schemazeichnung ERLUS Via Vento S:

Platzsparend und kompatibel

ERLUS Via Vento S ist seit dem Jahr 2017 erhältlich

und besteht aus der vertikalen Verteilung

„Vento S“ und den „Via“ genannten Querverteilungen.

Der Einbau erfolgt in der Rohbauphase. Dabei

ERL17041_Anz_QaD3_185x128mm.qxp_Layout 1 08.12.17 12:02 Seite 1

ist der vertikale Schacht so schmal, dass er in jede

17,5 cm starke Wand passt. Außerdem sichert das

Netzwerk bei der Planung der Anschlüsse und Anordnung

der Schächte maximale Flexibilität, denn

der Anschluss (Ø 160) ist mit jedem Lüftungszentralgerät

kompatibel.

Möchte dagegen der Hausherr sein altes Gerät

durch ein Neues ersetzen, spart er sich mit

Via Vento S aufwändige Umbaumaßnahmen. Mit

den Via Vento S Schalungsbauteilen lässt sich das

Lüftungsnetzwerk auch in Betondecken einfach

einbauen.

Weitere Informationen zum Lüftungsnetzwerk

Via Vento S, seiner Planung und Montage:

www.erlus.com/lueftungsnetzwerk. n

QUALITÄT

aus Deutschland

www.erlus.com

ERLUS

Dachkeramik

Schornsteinsysteme

Lüftungsnetzwerk

34 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Tochter Franziska Hopper beim Dekorieren, Franz Hopper in seinem Element, Augenschmaus aus der Küche, Hausansicht: Der Landshuter Hof liegt am westlichen Stadtrand im Grünen.

Gastfreundschaft und regionale Speisen

Gastro I In 25 Jahren hat sich das Ehepaar Theresa und Franz Hopper ganz im Westen von Landshut mit Leidenschaft und Liebe

zum Detail einen herausragenden Platz in der hiesigen Genießer-Gemeinde erobert. Grundgedanke ist „Frische aus der Region“.

Zum Haus gehört auch ein gediegenes Hotel mit 25 Zimmern bzw. Appartements.

Seit 25 Jahren trägt der Landshuter Hof zur Gastfreundschaft

der Region bei. Seit elf Jahren erarbeitet „Es gibt nichts Besseres

der Raffinesse in Sachen Nachspeise.

Region. Übrigens ist Franz Hopper auch „Meister“

er sich jedes Jahr die Empfehlung im Michelin

Führer. Seit 2016 ist Franz Hoppers Küche der

als etwas Gutes.“

Und so erzählen die Inhaber von sich selbst:

erste hiesige Stützpunkt für Slow Food. Sie wissen

„Wir geben zu, dass wir selbst gern essen. Unsere

nicht, was Slow Food ist? Slow Food (engl. slow

regionale Küche hat so viele herrliche Gerichte,

‚langsam‘ und food ‚Essen‘) wurde von der gleichnamigen

es wird so viel Gutes bei uns erzeugt, dass das

Organisation als Begriff für genussvolmische

Fische, vor allem Saibling und Forelle, liefert Einkaufen in der Nachbarschaft und das Kochen

les, bewusstes und regionales Essen geprägt. Es Rauhmeier aus Ergolding. Sie schmecken am Stück nach Saison eine wahre Lust sind – hin und wieder

bezeichnet eine Gegenbewegung zum uniformen „Blau“ oder „Müllerin“ genauso hervorragend wie darf man dabei ruhig über den Zaun in die Küche

und globalisierten Fastfood. Die ursprünglich aus auch als Filet auf frischem Gemüse. Am Wochenende

des Südens schauen. Wir schätzen uns glücklich,

Italien stammende Bewegung bemüht sich um die

darf es auch mal ein Stück vom Schwäbisch- dass gute Freunde von uns ausgezeichnete Biere

Erhaltung der regionalen Küche mit heimischen Hällischen Spanferkel oder ein Kotelett sein. Wild brauen und wir haben Freude daran, unsere Weinkarte

immer wieder mit neuen Entdeckungen zu

pflanzlichen und tierischen Produkten sowie um verarbeitet der Landshuter Hof von Jägern aus der

Ihre Kundennummer: 2144

Bitte teilen Sie uns Änderungswünsche spätestens

deren lokale Produktion.

bestücken.“

Auftragsnummer: 918050

bis zum 10.11.2017, Fr. 12:00 Uhr mit.

Kunde:

Schaak

Erfolgt keine Rückmeldung, gilt die Anzeige als

Slow Food schreibt in seinem Magazin: „Der

Die Räumlichkeiten lassen nichts zu wünschen

Öffnungszeiten / Warme druckreif. Küche

Aufwand, 1. den Erscheinungstermin: Franz Hopper zusammen mit 11.11.2017 seinen Mo. bis Do. von 16.00 bis 23.00 Uhr

übrig. Neben dem Restaurant stehen das Franz-Josef-Stüberl

mit 40 Plätzen und das Hochzeitsstüberl

Abzugserzeugung am: 09.11.2017 | Do 15:07

Köchen bei Ausgabe/Rubrik: der Zubereitung der Speisen 111 betreibt, / 3110Die. Ruhetag im Restaurant (Für Hotelanreisende ist die

übersteigt das Übliche, Geschmacksverstärker und Rezeption besetzt von 16.00 bis 21.00 Uhr)

mit 15 Plätzen für fröhliches Beieinandersein oder

Spalten/Höhe: 5x124mm = 620 Sp-mm Textspalten

künstliche Aromen sind tabu …“ Hoppers wichtigste

Lieferanten Farbe: kommen aus der Region. 4C (CMYK) Hühn-

Frei. bis So. von 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr Ihr Ansprechpartner geschäftliche Satz Landshut Anlässe zur ist Verfügung. erreichbar Der unter: Hotelbereich

871 bietet 8502964 25 Zimmer bzw. Appartements, selbst-

(Küchenzeiten von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und

• Telefon: +49 von 17.30 Uhr bis 21.00 Uhr)

chen vom Bemerkung: überschaubaren Betrieb Lichtinger; hei-

• Fax: +49 verständlich 871 8502969 mit Dusche, WC, TV und WLAN. n

Skalierung 64 %

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 35


Dienstleister: Hofmann Personal

Foto: Hofschlaeger_pixelio.de

Ausgezeichnete Arbeitnehmerüberlassung

Zeitarbeit l Die I. K. Hofmann GmbH, auf dem Markt als Hofmann Personal bekannt, ist fünftgrößter Personaldienstleister in Deutschland

und berät auch in Landshut ihre Kunden in sämtlichen Personalangelegenheiten bezüglich Arbeitnehmerüberlassung oder

Personalvermittlung. Mit der Business Unit eXperts consulting center ist Hofmann Personal auch bei der Vermittlung von höher

Qualifizierten verstärkt eingestiegen.

Hofmann Personal kann auf ein internationales Netzwerk

zurückgreifen und bietet somit schnelle Lösungen vor

Ort. Bundesweit und mit Tochterfirmen in Österreich,

England, Tschechien, in der Schweiz und in

den USA ist es Hofmann möglich, Unternehmen

bei ihrer Personalpolitik zu unterstützen und Bewerbern

neue berufliche Perspektiven anzubieten.

Seit 1985 kontinuierlich

aufgebaut

Demografischer Wandel, Fachkräftemangel,

Bewerbermarkt – die Personalsuche wird für Unternehmen

immer aufwendiger, sowohl zeitlich als

auch finanziell. Die Gründerin des erfolgreichen

Unternehmens, Ingrid Hofmann, hat diesen Megatrend

sehr frühzeitig erkannt und ihr Unternehmen

erfolgreich immer wieder auf eine neue Erfolgsstufe

befördert.

Angefangen hat Ingrid Hofmann bereits 1985

und sie leitet das Unternehmen bis heute als Allein

gesellschafterin. Daneben ist Hofmann u. a. Mitglied

des Verwaltungsrats der Bundesagentur für

Arbeit, engagiert sich im Arbeitgeberverband der

Personaldienstleister e. V. (BAP) sowie bei der

Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände

(BDA).

Die Geschäftsfelder des Unternehmens sind

umfassender, als man gemeinhin von einer „Zeitarbeitsfirma“

erwarten würde. Neben Arbeitnehmerüberlassung

und Personalvermittlung gehören

dazu: Banking & Financial Services, Outsourcing,

eXperts consulting center, Outplacement und Management

auf Zeit.

Für Arbeitnehmer bietet Hofmann mit dem

Schulungszentrum Dingolfing und der Weiterbildungs-Akademie

in Regensburg diverse Möglichkeiten

an.

In der Landshuter Niederlassung sorgt das

Hofmann-Team unter der Leitung von Sascha Bolte

dafür, dass den Kunden immer zur richtigen Zeit

die benötigte Anzahl Mitarbeiter mit passender

Qualifikation am richtigen Platz überlassen werden

können. Auf der anderen Seite ist Hofmann Personal

für Arbeitsuchende immer wieder die richtige

Adresse, um beruflich neu anzufangen. Insgesamt

rund 24.000 Arbeitnehmer sind derzeit insgesamt

bei Hofmann Personal in Lohn und Brot, gut 500

davon bei der Landshuter Niederlassung.

Business Unit eXperts consulting

center (ECC) auf höher qualifizierte

Personen spezialisiert

Als eine eigene Business Unit der Firma

Hofmann Personal, spezialisiert sich das eXperts

consulting center (ECC) auf Bewerber im höher

qualifizierten Bereich. Recruiter des ECC nutzen

36 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Dienstleister: Hofmann Personal

Die Gründerin INGRID HOFMANN

Ingrid Hofmann ist Geschäftsführende Alleingesellschafterin

der I. K. Hofmann GmbH mit

Hauptsitz in Nürnberg. Sie gründete 1985 im

Alter von 31 Jahre in Nürnberg die I. K. Hofmann

GmbH – auch Hofmann Personal genannt. Ein

Zeitarbeitsunternehmen, das heute zu den fünf

größten Personaldienstleistern Deutschlands

gehört. Im Rückblick auch auf die Jahre als Angestellte

gehört Ingrid Hofmann zu den Pionieren in

der Branche.

Anfangs überließ die Unternehmerin nur kaufmännisches

Personal. Doch Schritt für Schritt

erweiterte sie ihr Tätigkeitsfeld. Heute überlässt

Hofmann Personal auch gewerblich/technisches

Personal und High Potentials wie Ingenieure und

IT-Spezialisten.

einerseits das Hofmann Netzwerk. Darüber hinaus

wird über digitale Talentmanager gezielt nach Personal

gesucht. „Wir bringen qualifizierte eXperten

mit namhaften Unternehmen zusammen: Von der

Suche bis zur Anstellung unterstützen wir beide

Seiten, damit am Ende eine Partnerschaft entsteht,

die alle weiterbringt“, erklärt der Landshuter

Niederlassungsleiter Sascha Bolte.

Neben der aktiven Recherche nach hochqualifizierten

Personen, die sich verändern wollen,

steht beim eXperts consulting center der intensive

Dialog mit den Kunden und mit den Bewerbern im

Fokus. Die Consultants sind mit den Bedürfnissen

von Bewerbern und Unternehmen vertraut, wissen

um die Besonderheiten vieler verschiedener Branchen

und verstehen sich nicht als Ressourcenmanager,

sondern als beratende Vermittler: „Nur mit

einer offenen Kommunikation können die Anforderungen

beider Seiten erfüllt werden“, sagt HR

Consultant Joanna Smith.

Das hohe Dienstleistungs-Niveau der Hofmann

Personal dokumentieren zahlreiche Auszeichnungen

und Preise, auch internationale, die hier gar

nicht alle aufgezählt werden können. Zwei der aktuellsten

und begehrten sind Deutschlands Beste

Arbeitgeber 2017 und „TOP SERVICE 2017“.

Beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands

Beste Arbeitgeber“ gehört Hofmann Personal

seit 2008 kontinuierlich zu den hundert besten

Arbeitgebern Deutschlands.

ServiceRating ermittelt mit dem wissenschaftlichen

Institut für Marktorientierte Unternehmensführung

(IMU) die kundenorientiertesten

Unternehmen Deutschlands. Die Erhebung basiert

auf einer repräsentativen Kundenbefragung sowie

einer Bewertung der Unternehmen im Innenverhältnis

und deren Services.

Die I.K. Hofmann GmbH belegt im Rahmen

der TOP SERVICE Deutschland Studie 2017 einen

hervorragenden 3. Platz und zählt somit zu den

führenden deutschen Serviceunternehmen.

Sind wir auf dem neuesten

Stand oder geht die Entwicklung

an uns vorbei?

Grundlagen des Qualitätsdenkens in der

Hofmann‘schen Unternehmensphilosophie sind

die folgenden Kernfragen des Selbstverständnisses:

„Sind wir auf dem neuesten Stand oder

geht die Entwicklung an uns vorbei? Gestalten

wir die Zukunft mit oder laufen wir ihr hinterher?

Ist unsere Qualität auf dem höchsten Niveau oder

haben wir möglicherweise Nachholbedarf? Fragen,

die wir uns stellen und die uns beschäftigen.

Fragen, die uns dazu bringen, sich mit anderen

zu messen und uns selbst immer wieder auf den

Prüfstand zu stellen ...“

n

Ansprechpartner für die

Niederlassung in Landshut

Sascha Bolte, Niederlassungsleiter

office: +49 871 966 26 -15

mail sascha.bolte@hofmann.info

fax: +49 871 35067

www.hofmann.info

„Sie möchten weitere Informationen,

suchen Personal oder

würden sich gerne bewerben?

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit

mit Ihnen.“

Joanna Smith HR Consultant

eXperts consulting center

office: +49 871 966 26 -14

mail joanna.smith@ecc-experts.info

fax: +49 871 35067

www.ecc-experts.info

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 37


Oben: Luftbild Ortskern Essenbach; unten (v. li.) Freibad Mirskofen, Musikschule, Rathaus: Rund 80 Vereine gibt es in den sechs ehemals selbstständigen

Gemeinden Altheim, Essenbach, Mettenbach, Mirskofen, Oberwattenbach und Ohu-Ahrain, die heute die Marktgemeinde ausmachen.

Wir sind Landratsamt

Essenbach leuchtet. l Essenbach setzt sich in der Spitzengruppe der Landkreisgemeinden fest. Der Zuschlag für das neue Landratsamt

ist der jüngste Coup. Landrat Peter Dreier hat die zweitgrößte Kommune im Landkreis auch schon als Heimat für das Grüne Zentrum

ins Spiel gebracht, falls es in Landshut nichts werden sollte. Dass Essenbach auch neuer Standort für die Rettungsleitstelle ist, läuft

da fast schon unter Peanuts.

Fragt man Essenbachs 1. Bürgermeister Dieter

Neubauer nach den gegenwärtigen kommunalpolitischen

Herausforderungen seiner Marktgemeinde

fallen ihm zuerst eher unspektakuläre Projekte ein.

Straßen- und Kanalsanierungen liegen an, diverse

Erneuerungen auch bei kommunalen Liegenschaften.

Neubauer spricht vom Abarbeiten eines

„gewissen Investitionsstaus“. Straßen und Kanal,

das sind in der Kommunalpolitik eher unbeliebte

Arbeitsfelder; man gibt eine Menge Geld aus, aber

der Bürger nimmt nicht viel davon wahr. „Trotzdem

ist es nicht minder wichtig. Weil wir eine

Gemeinde sind, die weiter wachsen will, und da

muss die Infrastruktur auf Vordermann gebracht

werden.“ Was die Summen angeht, legt er sich

„Weil wir eine Gemeinde sind,

die weiter wachsen will, muss

die Infrastruktur auf Vordermann

gebracht werden.

Derzeit

sind Straßen

und Kanäle

dran.“

1. Bürgermeister

Dieter Neubauer:

noch nicht fest, aber es klingt nach einer größeren

Aktion. Von immerhin rund 3,2 Mio. Euro Auftragsvergaben

ist aktuell im Rathaus die Rede. Fast

1,2 Mio. entfallen allein auf Straßen- und Kanalsanierungen.

Ein großer Brocken in ungefähr gleicher

Höhe ist die Erschließung eines neuen Baugebietes

in Mettenbach samt den Verkehrsanlagen,

dem Kanal und der Oberflächenentwässerung.

Baugebiete werden momentan in diversen

Gemeindeteilen vorbereitet. Im erwähnten Mettenbach

läuft ein Bebauungsplan mit 33 Wohnparzellen.

In Unterwattenbach sind sieben Parzellen

in der Pipeline, die auch schon vergeben sind;

in der Mühlbachsiedlung sind es 33. Ferner läuft

38 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Essenbach

Oben (v.li.): „Kirchbergerl“ in Mirskofen, Dorfkirche Altheim, St. Wolfgang; unten (v.li.): Eskara bei Nacht, Kühlturm KKI 2 und das Heimathaus, in dem das

Archäologische Museum untergebracht ist.

ein kleiner Bebauungsplan in Essenbach an, auch

in Mirskofen und in Altheim wird es bald wieder

ein Baugebiet geben. Es tut sich auch was in der

Straubinger Straße Essenbach und westlich der

Ziegelei, hier ist der Planungsauftrag für immerhin

25 Wohnbauparzellen erteilt. Darüber hinaus allerdings

könnte es bald eng werden mit Baugrund.

Baugebiete sind daher ein heißes Thema im

Markt Essenbach, dessen Bevölkerung vergleichsweise

schnell wächst und wohl demnächst die

Zwölftausend reißen wird.

Die Marktgemeinde wird wohl

bald 12.000 Einwohner haben

Markt Essenbach Koordinaten

Bevölkerungsstand:11.970

(Oktober 2017)

Beschäftigte am Arbeitsort: 4.828

Beschäftigte am Wohnort: 4.897

Pendlersaldo: 82

{Einpendler./.Auspendler*)

Arbeitsuchende: ca. 150

Gewerbebetriebe insgesamt: 1.223

davon

Handwerksbetriebe 220

Industrie 38

Gewerbesteuer 2017:

7,7 Mio.

Einkommensteueranteil

2017: 6,99 Mio.

Kreisumlage 2017: 7,01 Mio.

Steuerkraft/Einw. 2017:

1.200 Euro

Hebesätze

Gewerbesteuer: 320 v. H.

Grundst. A und B: 250 v. H.

*Einpendler sind sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte, die nicht am Arbeitsort wohnen,

Auspendler sind sozialversicherungspflichtig

Beschäftigte, die nicht am Wohnort arbeiten.

Über 12.000 Einwohner hat bisher im ganzen

Landkreis nur der Markt Ergolding (12.232,

Stand 31.12.2016). Essenbach hat aber 2016 mit

11 899 Einwohnern und einem Anstieg um 95 Personen

gegenüber Ergolding (plus 39) Boden gut

gemacht und ist auf dem besten Weg, ebenfalls

die 12.000er Schallmauer zu durchbrechen. Das

Spitzentrio ist damit näher zusammengerückt.

Die Stadt Vilsbiburg als drittplatzierte Kommune

(11.711) hat näher zum Führungsduo aufgeschlossen.

Altdorf (plus 39) als Vierte im Bunde der Gemeinden

mit fünfstelliger Einwohnerzahl(11.197)

ist etwas zurückgefallen.

Im Oktober 2017 lag Essenbach nämlich bereits

bei 11.970. Den Löwenanteil am Wachstum

macht die Zuwanderung aus. Im Schnitt der letzten

vier Jahre gab es einen Zuwanderungssaldo

von 126 Personen pro Jahr. Aber, und das ist eher

ungewöhnlich, Essenbach hat im gleichen Zeitraum

auch einen Geburtenüberschuss von 13 pro

Jahr. Mit einem Durchschnittsalter von 42,1 Jahren

liegt die Marktgemeinde denn auch klar unter

dem Bundesdurchschnitt (ca. 44 Jahre).

„Das liegt wohl auch an unserer Vergabepolitik

bei den Bauplätzen“, sagt Neubauer. Insbesondere

junge Familien aus der Gemeinde kommen

zum Zug, wenn auch nicht ausschließlich. Es

gibt Bewerberlisten, dann wird im Gemeinderat

vergeben. „Außerdem“, so Neubauer, „haben wir

natürlich für Familien mit Kindern eine sehr gute

Infrastruktur.“ Als da sind zwei Kindertageskrippen

(Ohu und Altheim), drei gemeindliche Kindergärten

(Artlkofen, Essenbach und Wattenbach), der

Hort in Essenbach sowie Mittagsbetreuung in Essenbach

und Ahrain.

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 39


PV & Stromspeicher – ein starkes Doppel

„Speicherwochen“ der ÜZW Energie AG in Altheim bis Ende März 2018.

Die ÜZW Energie AG hat in den

vergangenen Jahren große Expertise

auf dem Gebiet Photovoltaik

und Stromspeicher aufgebaut.

Im Rahmen ihrer diesjährigen

Speicherwochen bietet sie allen

Interessenten die Möglichkeit,

sich eine PV-Erzeugungsanlage

inklusive Batteriespeicher vor Ort

und in Betrieb vorführen und sich

ausführlich beraten zu lassen.

Die Preise für Stromspeicher sind in den

vergangenen Jahren kontinuierlich

gesunken, da die Speicherzellen

günstiger geworden sind.

Mittlerweile rechnen sich Batteriespeicher

auch für Haushalte.

Bei der Anschaffung sind verschieden

Faktoren zu beachten –

so sollte der Speicher zur Photovoltaikanlage

und zum Bedarf des

Haushalts passen. Informieren

Sie sich bei den „Speicherwochen“

der ÜZW Energie AG in

Altheim bis Ende März 2018 über

die für Sie passende Lösung.

Betriebsgelände der ÜZW in Altheim

Wirklich interessant werden eine Photovoltaikanlage

und selbst erzeugter Strom

erst mit einem Stromspeicher. PV-Anlagen

ohne einen Speicher produzieren Solarstrom,

der unmittelbar genutzt werden

muss. Das ist oft nicht effektiv, da der

Strom vor allem am Tag erzeugt wird. In

dieser Zeit ist der Strombedarf der meisten

Haushalte jedoch gering. Üblicherweise

steigt er in den Abendstunden deutlich

an. Mit einem Speicher kann die Energie

zu einem späteren Zeitpunkt im Wohnhaus

oder im Betrieb zum Einsatz kommen

– ein höherer Anteil des Solarstroms

kann folglich selbst genutzt werden.

Somit wird auch der externe Strombezug

deutlich reduziert– je nach Größe der Photovoltaikanlage

und des Stromspeichers

können bis zu 80 % des Strombedarfs

wirtschaftlich selbst abgedeckt werden.

Mit einem Speicher die Nutzung

eigenen Solarstroms erhöhen

Das sind jedoch nicht die einzigen

Pluspunkte der Eigenerzeugung. Ganz

wichtig: Vor Ort erzeugter Strom muss

nicht durch die öffentlichen Stromnetze

transportiert werden, trägt

somit zur Entlastung der Netze bei

und reduziert deren Ausbaubedarf.

Bei den Speicherwochen der

ÜZW kann man sich auch über

das Laden des Elektrofahrzeugs

mit selbst erzeugtem PV-Strom

informieren. Weitere Themen:

Gebäudeautomatisierung, Smart

Home und E-Mobilität – alles auch

in Verbindung mit einer Speicherlösung.

(https://uezw-energie.de)

40 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Essenbach

Und was die sogenannten weichen Faktoren

angeht, ist ja auch einiges los in den sechs ehemals

selbstständigen Gemeinden, neben Essenbach

sind das Altheim, Mettenbach, Mirskofen,

Oberwattenbach und Ohu-Ahrain. Dafür sorgen

über 80 Vereine, 27 Gaststätten, und hunderte von

Freizeitangeboten jedes Jahr. Für den Einkauf nicht

nur des täglichen Bedarfs stehen 32 Geschäfte zur

Verfügung. Auch nicht selbstverständlich: Essenbach

hat eine renommierte Musikschule und zwei

Freibäder, in Mirskofen und in Oberahrain.

Nicht zu vergessen die Eskara-Halle, die durch

ihren Erfolg mit verschiedenen Events der Landshuter

Sparkassen-Arena zeigte, wo der Bartl den

Most holt. Sport-, Musik- und Kulturveranstaltungen,

aber auch Tagungen und legendäre Bälle füllen

ihr Programm.

Mit einer Schankgenehmigung aus dem Jahr

1875 ist „da Luginger“, der bekannte Landgasthof

in Mirskofen, sicher eines der traditionsreichen

Wirtshäuser der Marktgemeinde, das sich seit

geraumer Zeit zu einem angesehenen Speiselokal

entwickelt hat und für gelungene Hochzeitsfeiern

ebenso bekannt ist wie für Feierlichkeiten jeglicher

Art sowie für Bälle. Die Küche pflegt eine

Tagungen und Seminare im Landgasthof Luginger:

„Moderne Ausstattung, professioneller Service und

eine gepflegte Atmosphäre.“

urig-bairische, traditionelle Speisekarte und kann

bei entsprechenden Anlässen imposante Gerichte

auftischen.

Auch für Tagungen wird der Familienbetrieb

gerne gebucht. „Moderne Ausstattung, professioneller

Service und eine gepflegte Atmosphäre

– drei Gründe, um Ihre Tagung, Präsentation,

Schulung oder Ihr Seminar bei uns zu veranstalten“

sagt Barbara Luginger. Aber es sind natürlich

nicht nur drei: Die Räume sind mit moderner

Tagungstechnik ausgestattet und bieten Platz für

Irlbeck-Stadl: Nächstes Starkbierfest am Sonntag,

11. März 2018.

fünf bis 100 Personen. Übernachtungsmöglichkeit

gibt es in den gemütlichen, rustikal eingerichteten

Landgasthof-Zimmern. (www.luginger.de)

Ebenfalls im Gastronomiebereich ist Erwin

Irlbeck in Mettenbach unterwegs, aber in einem

anderen Marktsegment, unter anderem mit dem

Verleih für Feste und Spülservice, z. B. als Partner

für Fahnenweihe, Grillfest, Hochzeit und Partys

aller Art. Auch mit Starkbierfest, Weinfest oder

Gstanzlsängertreffen macht er von sich reden.

(www.verleih-feste-irlbeck.de)

Kompetenz die sich auszahlt.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 41


Wenn Neubauer also bescheiden von Straßen-

und Kanalsanierungen spricht, stapelt er tief.

In Wirklichkeit dreht Essenbach am großen Rad.

Stichwort Landratsamt. Schon im Kreisausschuss

hatte es ein einstimmiges Ja für Essenbach gegeben

und viel Lob für die Verwaltung, die durch

eine Präferenzanalyse mit neun Bewertungskriterien

den Weg für eine transparente und objektive

Entscheidung bereitet hatte. Mit deutlicher Mehrheit

legte dann der Kreistag in der letzten Plenarsitzung

des Jahres 2017 mit 51:9 Stimmen Essenbach

als Standort des neuen Landratsamts fest.

Es handelt sich um ein rund sechs Hektar großes

Areal am südlichen Ortsrand von Essenbach,

unweit der Kultur- und Sportarena Eskara.

Kreistag mit überwältigender

Mehrheit für Essenbach als

Standort des Landratsamtes.

Dem Zuschlag für das jetzt ausgewählte

Areal in Essenbach lag ein Raster von aussagekräftigen

Bewertungs-Kriterien zugrunde: Z. B.

Grundstückspreis, Größe und Erweiterungsmöglichkeiten

der jeweiligen Areale, deren Flexibilität

(Grundstücksform, Erschließung, Topographie

usw.), Bürgernähe, Verkehrsanbindung und vorhandene

Parkplätze. Apropos Verkehrsanbindung.

Straßenmäßig ist die Lage ja für die meisten

Landkreisbewohner eher besser erreichbar als der

jetzige Standort. Dabei wird auch die B 15neu eine

Rolle spielen. Sie wird im Essenbacher Rathaus

ohnehin weniger als Belastung denn als zusätzlicher

Motor für weitere Entwicklung, nicht nur für

Essenbach, sondern für die Region gesehen.

Und das Argument der bescheidenen ÖPNV-

Anbindung „wurde in der Debatte etwas überbewertet“,

meint Neubauer. Schließlich zeigten

entsprechende Erhebungen, dass rund 80 Prozent

der Landratsamt-Besucher privat mit dem Auto

anreisen. Eine Verbesserung wird aber in jedem

Fall angestrebt.

Landrat Peter Dreier: „Wir sind uns alle einig,

dass in Essenbach eine Verbesserung der ÖPNV-

Anbindung erforderlich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt

wäre dies aber verfrüht.“ Man kenne weder den

Bedarf noch – etwa für den von der Grünen-Fraktion

geforderten 30-Minuten-Takt – die Kosten.

Am Schluss des langen Prüfungsprozesses auf

Grundlage der Entscheidungsmatrix standen noch

die drei Standorte Altdorf, Essenbach und Kumhausen

zur Auswahl. Gemäß der Entscheidungsmatrix

haben Kumhausen 1,764, Altdorf 2,259

und Essenbach 2,978 Punkte von vier möglichen

Punkten erhalten.

Landrat Dreier: ÖPNV-Anbindung

muss gegebenenfalls bei Zeiten

verbessert werden.

Für die Marktgemeinde ist das Landratsamt in

erster Linie ein gesellschafts- und wirtschaftspolitischer

Leuchtturm, eine Prestige-Angelegenheit.

Gewerbesteuer bringt es natürlich keine. „Inwieweit

die Auswirkungen monetär sind, habe ich gar

nicht untersuchen lassen“, sagt Neubauer. Bei immerhin

gut 450 Mitarbeitern dürfte aber auf jeden

Fall Kaufkraft nach Essenbach kommen. Der Pendlersaldo

wird sich drastisch verändern und der Einkommensteueranteil

natürlich merklich steigen.

Ganz in der Nähe des neuen Landratsamtes,

neben der Musikschule, ist – nach langer Diskussion

– auch der neue Standort der Integrierten Rettungsleitstelle

(ILS) vorgesehen. Der jetzige ILS-

Standort bei der Hauptfeuerwache in Landshut

hätte für künftige Anforderungen nicht mehr ausgereicht.

Eine Erweiterung wurde aber in Landshut

kritisch gesehen, weil auch die Landshuter Feuer-

MIPA – Lacke mit Erfolg

Die MIPA SE und die Unternehmen der

gleichnamigen Firmengruppe produzieren

an sechs Standorten in Europa Autoreparatur-

und Industrielacke, Bautenfarben

sowie Holz- und Möbellacke.

Von ihrem Hauptsitz und weitaus größten

Produktionsstandort in Essenbach

werden die Produkte weltweit

über eigene Tochtergesellschaften

oder Handelspartner in 100 Länder

auf allen Kontinenten vertrieben.

Das anhaltend sehr stark wachsende

Unternehmen, mit weltweit mehr als

1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

gehört zu den zehn größten

Lackfabriken in Deutschland und agiert

als größter, inhabergeführter Anbieter

von Autoreparaturlacken in Europa.

Aus der Kernkompetenz, tausende

Fahrzeug-Farbtöne mit nur wenigen Komponenten

über Mischsysteme einfach und

auch in kleinen Mengen herstellen zu

können, bietet MIPA Lösungen für

eine breite, weltweite Anwenderschicht,

die nicht auf den Autoreparaturbereich

begrenzt sind.

So profitieren auch die Geschäftsbereiche

Industrie-, Holz- und Bautenlacke

von der ausgeprägten coloristischen

Erfahrung, der hohen Individualität in den

Produkt- und Kundenlösungen sowie den

Synergien zwischen den unterschiedlichen

Anwendungsgebieten der Produkte.

Dabei bedient MIPA professionelle Anwender

in Industrie und Handwerk mit einer

fast unbegrenzten Farbtonauswahl – auch

in kleinen Mengen je Farbton und je nach

Notwendigkeit mit individuell auf den Kunden

zugeschnittenen Produktvarianten.

Fast unbegrenzte Farbtonauswahl

auch in kleinen Mengen

schnell verfügbar

Durch das weite Produktspektrum, die

exakten Mischsysteme und das enge

nationale und internationale Vertriebsnetz,

sind die Produkte und Farbtöne

jederzeit an unterschiedlichen Standorten

und in verschiedenen Ausprägungen

wie z. B. als Spraydosen

für kleine Reparaturen verfügbar.

Im Heimatmarkt Bayern bietet MIPA eine

besondere Kundennähe: An aktuell elf

Standorten in Bayern bedient die Mipa

42 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Essenbach

wehr unter Platzmangel leidet. Einen Neubau an

einem neuen Standort konnte und wollte die Stadt

wiederum nicht realisieren.

Landrat Dreier hat jüngst Essenbach auch

noch als möglichen Standort für das Grüne Zentrum

ins Spiel gebracht. Einig sind sich so ziemlich

alle, dass man es in der Region haben will. Aber

die Entscheidung für den geplanten Standort in

Landshut/Schönbrunn zieht sich seit langem hin,

weil die Stadt Landshut sich mit dem Freistaat

noch nicht über den betreffenden Grundstückspreis

geeinigt hat. Dreier: „Wir stehen Gewehr bei

Fuß.“

Im Rahmen des LEADER wird gerade ein

Projektmanagement zur Aufwertung des Archäologischen

Museums in Essenbach angeschoben,

das sich derzeit im Heimathaus befindet. Es wird

untersucht, ob eine Möglichkeit besteht, das Museum

im Heimathaus – der Bedeutung der archäologischen

Funde entsprechend – aufzubereiten,

oder ob ein Neubau wirtschaftlicher wäre. Im Zuge

dieses Projektmanagements soll die Zusammenarbeit

der Museen im Landkreis optimiert werden,

damit sie sich gegenseitig besser ergänzen. Dabei

könnte das Essenbacher Museum durchaus eine

Aufwertung erfahren, eben wegen der bedeutenden

Funde im Gemeindegebiet.

Ist das alles Zufall, fragt man sich, oder steckt

da ein Masterplan dahinter, nach dem Motto: Essenbach

will leuchten? Was das Grüne Zentrum

angeht, hält Neubauer sich bedeckt: „Da halte ich

mich aus der Diskussion raus. Da verhandelt ja die

Stadt Landshut mit dem Freistaat Bayern.“

Aber was Landrat Dreier sagt, da wär noch

Platz neben dem Landratsamt, das stimmt? „Wir

könnten sicher unter Umständen eine Lösung finden.“

Und ganz konkret die Sache mit dem Landratsamt?

„Der Landrat und ich haben Gespräche

geführt, schon vor langer Zeit, ob ich mir das

vorstellen könnte. Und wo es hinkommt, habe ich

Was das Grüne Zentrum angeht,

steht der Landkreis Gewehr bei

Fuß. Essenbach

wäre z. B. eine

Option.“

Landrat Peter Dreier.

durchaus eine Vorstellung gehabt, von meiner Seite

her ist das nicht reiner Zufall.“ Den Grund muss

ja das Landratsamt noch konkret erwerben, aber

Sie haben das vorher geklärt? „Es wär vermessen,

sich da zu bewerben, wenn man nichts in der

Hand hat. Sonst kommt man auch gar nicht in die

engere Wahl.“

Fest steht: Essenbach will weiter wachsen.

Die Energiewende und die Stilllegung der

Kernkraftwerke wird, so Neubauer, dem keinen

Abbruch tun. Ohnehin hing der Markt schon

geraume Zeit nicht mehr am Tropf der Eon. An

Gewerbesteuer flossen in den vergangenen fünf

Jahren insgesamt ganze 2,44 Mio. Euro, in 2016

und 2017 kam bisher gar nichts. Jetzt ist zwar von

einer Nachzahlung die Rede, aber das glaubt man

im Essenbacher Rathaus erst, wenn der Bescheid

schwarz auf weiß vorliegt. Neubauer: „Da haben

wir uns schon öfter zu früh gefreut.“

Bei insgesamt 1.223 angemeldeten Gewerbebetrieben,

davon 220 Handwerksbetriebe, 38

Industrieunternehmen und 418 im Bereich Handel,

muss man sich um die Gewerbesteuer nicht

akute Sorgen machen. Immerhin acht von diesen

Unternehmen haben mindestens 100 Personen

beschäftigt und darüber hinaus gibt es jedes Jahr

mehr Gewerbean- als Abmeldungen.

MIPA-Hauptsitz in Essenbach: Weltweiter Vertrieb

über eigene Tochtergesellschaften oder Handelspartner

in 100 Länder auf allen Kontinenten. Die

MIPA Firmengruppe beschäftigt insgesamt mehr

als 1.000 Personen. Die Lacke finden im Automotive-Bereich,

aber auch in der gesamten

Baubranche bis hin zum Heimwerker Anwendung.

Direkt GmbH als Tochtergesellschaft

der MIPA SE sowohl Gewerbetreibende

als auch Privatpersonen mit professionellem

Anspruch. Ähnlich einem

Werksverkauf erhalten Kunden das

Komplettsortiment der Marke MIPA und

anderen Lack-Marken der Mipa Gruppe.

So werden Holzlacke, Öle und Beizen

der Marke ROSNER, welche seit einigen

Jahren zur Mipa Gruppe gehört, angeboten.

Ergänzend stehen neben klassischem

Maler- und Lackierzubehör auch

Werkzeuge und Maschinen zur Auswahl.

Mischsysteme für jede Wunschfarbe

in den Direktmärkten

Privatpersonen erhalten in den Direktmärkten

professionelle Beratung und

Profi-Produkte für die verschiedensten

Anwendungen. Im Baufarbenbereich

wie auch in allen Lackanwendungen

stehen Mischsysteme zur Verfügung, die

jede Wunschfarbe ermöglichen. Dabei

können Farben auch individuell über

Computermesssysteme an Hand von

mitgebrachten Vorlagen ausgemessen und

exakt bestimmt werden. Über spezielle

Grafikprogramme werden Farbgestaltungen

direkt am gewünschten Bauobjekt

mit Hilfe von mitgebrachten Fotos visualisiert.

Für Neubauprojekte bietet Mipa

Direkt spezielle Servicepakete, die auch

die Lieferung zur Baustelle beinhalten.

Gleichzeitig dienen die Direktmärkte als

Abholstandort für Handwerk und Industrie

und als „verlängerte Werkbank“ der Mipa

Lackfabrik. So werden Produkte just-intime

ausgemischt und durch eigene Logistik

täglich ausgeliefert. Zudem steht auf

Grund der Nähe zum Werk kurzfristig technische

Unterstützung zur Verfügung und

Sonderwünsche können schnell und mit

hoher Servicebereitschaft erledigt werden.

Durch ein flächendeckendes Netz an

Standorten in Südbayern ist ein gleichbleibender

Service und gleichbleibende

Produktverfügbarkeit auch dann gegeben,

wenn mehrere oder wechselnde Standorte

eines Kunden zu beliefern sind.

Den Kunden von Mipa Direkt, ob gewerblich

oder privat, wird somit die Möglichkeit

geboten, direkt beim Hersteller

einzukaufen und damit ohne Umwege an

allen Produktinnovationen und neuesten

Hilfsmitteln teilhaben zu können, ohne

auf den Service und die professionelle

Beratung vor Ort verzichten zu müssen.

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 43


Zu den größeren Industrieunternehmen zählt

die Richard Weißacher GmbH: „Vom Rundholz bis zum

fertigen Stuhl alles aus einer Hand“ ist das Motto

bei Weißacher, einem der traditionsreichsten Unternehmen

der Gemeinde, das es immer geschafft

hat, mit der Zeit zu gehen.

Team und Firmengelände der Richard Weißacher GmbH: Seit über 60 Jahren mit derzeit fast

30 Mitarbeitern Sitzmöbelspezialist in Mirskofen. Die Firmengründung, zunächst als Schreinerei, war

bereits im Jahr 1935.

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Die Gründung erfolgte bereits im Jahr 1935

als Schreinerei, und seit mittlerweile über 60 Jahren

profiliert sich die Richard Weißacher GmbH als

renommierter Spezialist für Sitzmöbel, entsprechend

zeichnen sich die Mitarbeiter durch fundierte

Erfahrung und großes Know-how aus. „Heute

wie damals haben die Anforderungen und Wünsche

unserer Kunden oberste Priorität. Flexibilität,

Zuverlässigkeit und Individualität sind neben einem

hohen Preisbewusstsein Grundlagen unserer

Unternehmensphilosophie“, sagt Geschäftsführerin

Margit Thoma-Weißacher.

Mit einer derzeitigen Personalstärke von 26

Fachkräften ist das Unternehmen in der Lage, kurzfristig

kundenorientierte Wünsche zu realisieren

und flexibel zu handeln. Das Sortiment umfasst

Sitzmöbel in 23 verschiedenen Holzvarianten, über

125 Modelle, passende Lehnenbänke, Eckbänke und

Tische. Für Objekteinrichtungen bietet Weißacher

kompetente Beratung von der Planung bis zum

passgenauen Einbau. Ob Gastronomie, Konferenzräume

oder Sozialeinrichtungen – Weißacher fertigt

nach individuellen Kundenwünschen.

Unter den angemeldeten Betrieben sind auch

„Einzelkämpfer“ wie Irene Schönreiter in Mirskofen.

Die Dipl.-Betriebswirtin (FH) ist seit 12 Jahren als

Freiberuflerin im Qualitäts-/Prozessmanagement

sowie in der Organisationsentwicklung tätig. Ihre

Kunden sind Unternehmen, die zur Optimierung ihrer

Prozesse intern keine Ressourcen zur Verfügung

haben, gleichzeitig aber den unvoreingenommenen

Blick eines Beraters schätzen.

Mal holen sie von Schönreiter einfach eine

Zweitmeinung ein, mal geht es um Begleitung beim

kompletten Aufbau eines Managementsystems, eines

internen Audits oder einer Konzepterstellung,

bis hin zu einer kompletten Prozesslandschaft und

danach auf Wunsch auch mit dauerhafter Betreuung.

Bei Bedarf zieht Schönreiter weitere Kollegen

aus ihrem Netzwerk hinzu.

Nach einer Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit

in 2010 übernahm sie die sicherheitstechnische

Betreuung in einigen klein- und

mittelständischen Unternehmen. In den letzten

Jahren erweiterte sie ihr Portfolio um Fragestellungen

rund um das Thema Prozessharmonisierung

in fusionierten Organisationen und entwickelte ein

Konzept, das Unternehmen systematisch durch die

Post-Merger-Integration begleitet.

44 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 45


Dipl.-Betriebswirtin (FH) Irene Schönreiter: seit

12 Jahren als Freiberuflerin im Qualitäts- und

Prozessmanagement sowie in der Organisationsentwicklung

tätig.

Firmengründer Johann Dumps (re.) mit Nachfolger

Dominik Schwientek: Frühzeitig die Übergabe geregelt,

um den Fortbestand der Firma zu sichern.

Animation „Gesamtbaustelle“ der Cramo AG:

Der Mietpark in Altheim bietet

Baustellenausrüstungen unterschiedlichster Art.

beiter gesichert und die Kunden können weiterhin

fachmännisch gut betreut werden. Das junge und

dynamische, aber sehr erfahrene Team wird durch

regelmäßige Schulungen weitergebildet.

Der Betrieb bemüht sich, weiterhin junge

Menschen auszubilden, die dann als Facharbeiter

übernommen werden können. Die Dumps OHG

ist der Innung und dem Landesverband angeschlossen.

Die Cramo AG mit Sitz in Feldkirchen bei München

und einem Mietpark in Altheim zählt zu den

größten Vermietern von Arbeitsbühnen, Baumaschinen,

Baugeräten, Baustellenausrüstungen, Werkzeugen

und Mobilraum im deutschsprachigen

Raum.

Neben der Vermietung haben Kunden bei Cramo

auch die Möglichkeit, erstklassige Neu- und

Gebrauchtmaschinen zu erwerben. Das internati-

Ihr Partner für:

• Offsetruck

• Digitaldruck

• Mailings

• Lettershop

Wir drucken für Sie:

Geschäftsausstattung jeder Art

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Der Malerbetrieb Dumps OHG wurde 1983 von

Johann Dumps gegründet und steht seither für

Qualität und Kundennähe. Zur Nachfolgesicherung

trat Malermeister Dominik Schwientek, der bereits

in der Firma ausgebildet wurde, in die Firma als

Gesellschafter ein. Die Firma wurde umfirmiert in

Malerbetrieb Dumps OHG, Geschäftsführer Johann

Dumps und Dominik Schwientek. Ab März 2018

wird die Firma von Malermeister Schwientek alleine

geführt. Somit sind die Arbeitsplätze der Mitarbugl-druck.de

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Friedhofstr. 17 • 84051 Essenbach

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Die Schönreiter-Gruppe ist ein Familienunternehmen mit über 65 Jahren Erfahrung als

Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Bauen und Modernisieren.

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An den Standorten Essenbach b. Landshut, Grafing b. München und Tacherting beschäftigt

Schönreiter über 200 Mitarbeiter. Schönreiter ist ein Multispezialist, konzentriert auf Fachhandwerker,

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führenden Baustoff-Fachhändlern Bayerns.

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46 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018


Essenbach

onal tätige Unternehmen mit 63 Niederlassungen

in Deutschland, Österreich und Ungarn beschäftigt

rund 350 Mitarbeiter und verfügt über ein flächendeckendes

Vertriebsnetz. Das Unternehmen legt

DIESELSTRASSE 6 - 84051 ALTHEIM/ESSENBACH - TEL.: 08703/9226-0 - FAX: 08703/9226-22

von jeher viel Wert auf die fachliche Beratungskompetenz

seiner Mitarbeiter und zählt aufgrund

deren umfassenden Know-hows in seinem Markt

zu den führenden Anbietern.

Die Firma Schenk & Plomer GmbH Luft- und klimatechnischer

Anlagenbau wurde 1993 gegründet. Mit

der Plomer & Dachs GmbH – Technische Gebäudeausrüstung

wurde 2017 das Leistungsspektrum um die

Gewerke Heizung, Sanitär, Kälte, Elektroinstallation

und MSR-Technik erweitert. Mit einem Team

aus ca. 120 Mitarbeitern können Aufträge aller

Größenordnungen abgewickelt werden.

Zur Verstärkung der Mannschaft sind immer

Facharbeiter und Auszubildende willkommen –

sowohl für das technische und kaufmännische Büro

als auch für die eigene Fertigung, die Elektround

die Montageabteilung.

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Egal, ob eine private Feier, Firmenfest, Hochzeit oder Vereinsfeier –

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Größere Neuansiedlungen von Unternehmen

sind allerdings zur Zeit mangels Gewerbe-

Grundstücken in der Marktgemeinde nicht

möglich. Das dürfte auch der Landratsamtsansiedlung

geschuldet sein, wird aber wohl nicht

lange so bleiben. Momentan gibt es nur Flächen

beim Bahnhof in Ahrain, ca. 10.500 qm

Gewerbe-Nettobaufläche. Neubauer: „Es ist eine

Herausforderung. Aber Grund kann man durchaus

bekommen. Eine Frage des Preises und wie man

miteinander umgeht.“

Weißacher.

Qualität die sitzt.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 6 l Winter 2018 47


Essenbach

Das Problem ist derzeit, dass die Bauern nicht

leicht verkaufen, wenn sie „nur“ Geld bekommen.

Dafür zahlen sie hohe Steuern und es gibt kaum

Zinsen. „Tauschen, so wie früher“, sagt Neubauer,

„das geht auch nicht mehr – woher soll ich das

Land nehmen?“

An weiteren Gewerbeansiedlungen ist die

Marktgemeinde jedenfalls durchaus interessiert.

Neubauer sucht mit innovativen Modellen Flächen.

Man könne mit Projektanten neue Investitionsmodelle

entwickeln, die dann für den Grundverkäufer

eher attraktiv sind. Es wurden schon Modelle

vorgestellt, bei denen Landwirte an der späteren

Rendite beteiligt sind etc. Erbpacht könnte unter

Umständen ein Thema werden.

Schnelles Internet ist in Essenbach übrigens

schon geraume Zeit flächendeckend vorhanden,

dank einer mutigen und weitsichtigen Entscheidung

zugunsten eines eigenständigen Ausbaus des

Glasfasernetzes noch in der Ägide Franz Wittmann.

15 Mio. Euro nahm die Marktgemeinde damals in

die Hand, und Neubauer sagt auch heute noch:

„Die Entscheidung war richtig, auch wenn es sich

erst langfristig refinanziert. Schnelles Internet ist

einfach zu einem harten Standortfaktor geworden.

Für Privat und Gewerbe.“

Das Thema Flüchtlinge war im Gemeindegebiet

zu keinem Zeitpunkt ein großes Problem.

Es gab und gibt mehrere Helfergruppen, und der

„Du kannst dir für die Woche eine

schöne To-do-Liste machen, und

wenn du am Montag reinkommst,

ist doch wieder alles anders.“

Markt hat zu deren Unterstützung kurzentschlossen

eine Halbtagsstelle eingerichtet. Essenbach

ist aber von der letzten Welle auch nicht wirklich

schwer betroffen gewesen. Es wurden 98 Flüchtlingen

zugewiesen, davon sind knapp 40 (noch)

nicht anerkannt, von den anerkannten sind bereits

knapp 50 in privaten Wohnungen untergekommen.

Also, ist das nun alles Zufall oder steckt ein

Plan dahinter, soll es so weitergehen? Auf wiederholte

Nachfrage antwortet Neubauer sybillinisch:

„Gedankenspiele gibt es immer, die habe ich auch,

aber die werde ich vorerst noch für mich behalten.“

Über Ideen, meint er, soll man nicht zu früh

reden, sonst kommen andere auch darauf.

Neubauer, im ersten Berufsleben Beamter

im gehobenen Dienst beim Bezirk Niederbayern,

scheint den „Job“ als Bürgermeister eher als Berufung

zu sehen. „Das Leben als Bürgermeister ist

eigentlich so, wie ich es erwartet habe. Es kommt

keine Routine auf. Du kannst dir für die Woche

eine schöne To-do-Liste machen, und wenn du am

Montag reinkommst, ist doch wieder alles anders.“

Formal ist er ja jetzt Amtsrat a. D. Mit Rückkehrrecht.

Das allerdings will er, wenn ihn der

Wähler lässt, nicht in Anspruch nehmen. Neubauer

tritt 2020 mit Sicherheit wieder an. n

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