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ArtMediaVerlag2013

Februar 2018

29. Jahrgang

„Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft“

Im Gespräch: Winfried Toll, Leiter der Camerata Vocale Freiburg

INHALT

THEATER ___________________ 3

„Sommernachtstraum“ im Theater Freiburg

VISION 2025 _______________ 9

Kunstvereine im Gespräch

KUNST ____________________ 11

Georg Baselitz Ausstellungen in Basel

KULTOUR __________________ 16

„Die Familie. Ein Archiv“ in Marbach

NACHHALTIG _______________ 21

Gebäude.Energie.Technik in Freiburg

GESUNDHEIT _______________ 23

Deutsche Wellnesstage in Baden-Baden

FASNET ____________________ 24

Alemannische Fasnacht

MUSIK _____________________ 26

PianoTubaTechno in Freiburg

VERANSTALTUNGEN ________ 36

Mundologia: „Bis ans Ende der Welt“

Letztes Jahr feierte die

Camerata Vocale Freiburg

ihr 40-jähriges

Bestehen. Winfried Toll

leitet den Spitzenchor

seit 30 Jahren. Es gibt

also doppelten Grund zu

feiern und einmal nachzufragen,

was den Chor

ausmacht, wie er sich

verändert hat und was

der 62-jährige, charismatische

Dirigent in Zukunft

mit dem Ensemble

vorhat. Georg Rudiger

hat Winfried Toll, der

auch die Frankfurter

Kantorei und den Daejeon

Philharmonic Choir

in Südkorea dirigiert und

eine Professur für Chordirigieren

an der Frankfurter

Musikhochschule

innehat, zuhause besucht.

Ein Gespräch über die

Kultur Joker: Bei Ihrem

25-jährigen Jubiläum wurden

Sie auf einem Fest vom

Chormitglied Bernd Scharfenberger

parodiert, inklusive

weißer Perücke. Auf

dem Youtube-Video sind

auch Sie zu sehen, wie Sie

den kabarettistischen Auftritt

filmen und gelegentlich

auch sehr lachen müssen.

Was fanden Sie lustig? Wo

hat er Sie getroffen?

Toll: Man hat ja so seine

Macken. Ich sage wohl

häufig das Gleiche und

greife da manchmal auch

zum Pathos. Ich fand es

wunderbar, auf diese Weise

einen Spiegel vorgehalten

zu bekommen. Und dachte

dabei: Es ist sehr schön,

dass der Chor mich einfach

so akzeptiert, wie ich bin

und mit meinen Launen,

Faszination der Berge, die

Wärme des Klangs und die

Verbindung zwischen Musik

und Religion.

Kultur Joker: Herzlichen

Glückwunsch zur dreißigjährigen

Leitung der Camerata

Vocale Freiburg. Was fällt Ihnen

spontan ein, wenn Sie an

Ihren Chor denken?

Winfried Toll: Die glutvolle

Wärme des Klangs und die

Homogenität. Die Zusammenarbeit

mit diesem besonderen

Ensemble ist für mich sehr

persönlich und auch beglückend.

Das Ergebnis sind fast

immer bewegte und bewegende

Konzerte.

Kultur Joker: Was war für Sie

bislang der Höhepunkt der Zusammenarbeit?

Toll: Es gab einige. Als wir

1990 den deutschen Chorwettbewerb

gewonnen haben,

entstand gleich eine große Euphorie,

zumal ich den Chor ja

erst 1988 übernommen hatte.

Ein Jahr später konnten wir

auch bei einem internationalen

Wettbewerb im irischen Cork

den ersten Preis machen. Die

erste CD mit Händels „Dixit,

Dominus“, die wir kurz danach

aufgenommen haben, war

ebenfalls ein großes Ereignis

für den Chor in der Frühphase.

Es gab auch schon Konzerte,

die nicht optimal liefen, wenn

die Anfahrt zu einem Konzert

zu lange ging und die Chorsängerinnen

und -sänger müde waren.

Aber meistens bin ich nach

den Konzerten sehr zufrieden

und ganz erfüllt. Mein wunderbarer

Frankfurter Kollege Gerhard

Müller-Hornbach hat uns

vor zwei Jahren zwei Werke

von Max Reger, „Der Einsiedler“

und das „Requiem“, für

das Kammerorchester arrangiert.

Das war sicherlich auch

ein Höhepunkt unserer Zusammenarbeit.

Die CD ist schon

fertig und wird hoffentlich bald

erscheinen.

Kultur Joker: Was bedeutet Ihnen

der Chor?

Toll: Ich habe eine ganz intensive,

menschliche, ich würde

sagen seelische Bindung zur

Camerata Vocale. Ich mache eigentlich

nie nur meinen Job bei

meinen Chören, sondern versuche

immer, intensiv Musik

zu machen. Nur ist die Camerata

mein ganz besonderes Instrument.

Die Chormitglieder

lassen sich ganz auf die klangliche

Arbeit ein. Es passiert immer

ein intensiver Austausch –

auch emotional. Wir sind eine

Schicksalsgemeinschaft!

die ich natürlich auch habe, so

entspannt umgeht. Das macht

mich frei. Da ich ein dünnhäutiger

Typ bin, gerät bei atmosphärischen

Störungen sofort

mein seelisches Gleichgewicht

in Wallung. Spannungen, wenn

Fortsetzung des

Interviews auf

Seite 18

Kultur Joker

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www.kulturjoker.de


evangelisch in Freiburg

Phantasiewelten - verzauberte Landschaften

Ausstellung von Veronika Grüger

Mit ihrer Kamera hält Veronika Grüger in der Natur erlebte Augenblicke fest, um dann in ihren Bildern sichtbar

zu machen, was vorher nicht zu sehen war.

Vernissage am Di. 6. Febr. 2018 | 19:00 Uhr im Ernst-Lange-Haus

Habsburgerstr. 2, Freiburg, Die Künstlerin ist anwesend.

Ausstellung vom 6. Februar bis 23. März 2018 > mo – do 9 – 17 Uhr | fr 9 – 12 Uhr

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Mo-Sa 10:00-18:00

FEBRUAR

FREIBURG

Theater Freiburg, Großes Haus +49.(0)761.2012853

„Ein Sommernachtstraum“ / Schauspiel: 1./8./23. - 19.30 Uhr.

„Katja Kabanowa“ / Oper: 2./10. - 19.30 Uhr; 25. - 19 Uhr.

„Das Dschungelbuch“ / Kinderstück: 4. - 11 Uhr.

„Hoffmanns Erzählungen“ / Oper: 4. - 19 Uhr; 21. - 19.30 Uhr.

„Love Life“ / Musiktheater: 9./11./16./22. - 19.30 Uhr.

„Drei Winter“ / Schauspiel: 17. - 19.30 Uhr PREMIERE! 24. - 19.30

Uhr.

Theater Freiburg, Kleines Haus +49.(0)761.2012853

„Der goldne Topf“ / Schauspiel: 2. - 20 Uhr PREMIERE! 6./8. - 20 Uhr;

25. - 18 Uhr.

„Das Gartenhaus“ / Schauspiel: 4. - 18 Uhr.

„Der Kirschgarten“ / Schauspiel: 7./10. - 20 Uhr.

„Totentanz“ / Schauspiel: 14./31. - 20 Uhr.

„Der Theatermacher“ / Schauspiel: 11. - 18 Uhr.

„Monkey Mind“ / Tanz: 16. - 20 Uhr PREMIERE! 17. - 20 Uhr.

„La Esclava“ / Tanz: 18. - 19 Uhr PREMIERE!

„Rasp your Soul“ / Tanz: 23. - 20 Uhr PREMIERE!

Wallgraben Theater +49.(0)761.2012853

„Du (Normen) / Komödie: 3. - 20 Uhr PREMIERE! 6./7./8./9./10./14./1

5./16./17./20./21./22./23./24./27./28. - 20 Uhr; 18./25. - 17 Uhr.








BASEL

Theater Basel, Große Bühne +41.(0)61.2951133

„Elektra“ / Oper: 1./16. - 19.30 Uhr.

„La Cenerentola (Aschenputtel)” / Oper: 2. - 19.30 Uhr; 25. - 18.30

Uhr.

„Schwanenensee” / Ballett: 3. - 19.30 Uhr.

„Die Dreigroschenoper“ / Oper/Schauspiel: 8. - 19.30 Uhr PREMIE-

RE! 12. - 19.30 Uhr; 18. - 18.30 Uhr.

„La Traviata“ / Oper: 9./17. - 19.30 Uhr; 25. - 16 Uhr

„Peer Gynt“ / Ballett: 15. - 19.30 Uhr

Theater Basel, Schauspielhaus +41.(0)61.2951133

„Vor Sonnenaufgang” / Schauspiel: 2./17. - 19.30 Uhr.

„Amphitryon” / Schauspiel: 4. - 18.30 Uhr; 26. - 19.30 Uhr.

„Woyzeck” / Schauspiel: 10. -19.30 Uhr.

„Leonce und Lena” / Schauspiel: 2. - 19.30 Uhr; 25. - 18.30 Uhr.

Ich zeichne was

Ihnen gefällt!

in Aquarell, Bleistsift oder Tusche

Günther Hieber

E-mail: che.guenther@gmail.com

mobil 0151 22311840

18.02.

STRASBOURG

Opéra national du Rhin +33.(0)825.841484

„Werther“ / Oper: 9. - 20 Uhr PREMIERE! 11. - 15 Uhr; 13./15./17.

- 20 Uhr.

MULHOUSE

La Filature, +33.(0)389.362828

„Chaplin“ / Tanz: 2./3. - 20 Uhr; 4. - 15 Uhr.

La Sinne +33.(0)389.202901

„Les beaux dormants” / Tanz: 22. - 19 Uhr PREMIERE! 23. - 19 Uhr;

24. - 15/19 Uhr.

Eintritt: € 15/13/12.- ermäßigt € 8.-


THEATER KULTUR JOKER 3

Von Kunst und Politik

Mit schönster Ensembleleistung: Ewelina Marciniaks „Ein Sommernachtstraum“ am Theater Freiburg

„Ihr wollt ein fertiges Schauspiel?“,

fragt Puck in die Runde

der Vorsprechenden. Dabei

deutet im Großen Haus nur wenig

darauf hin, dass es gleich

losgehen wird. Das Saallicht

ist an und das Publikum unter

Beobachtung. Die spielfreudige

Laiengruppe nicht weniger, die

mit ihrer Pyramus und Thisbe-

Aufführung die Hochzeit von

Theseus bereichern will. Aber

noch streitet sich vorm geschlossenen

Vorhang die bunte

Truppe, die die streng gekleidete

Regisseurin (Anja Schweitzer)

umringt, um die Rollen. Und da

gibt es Empfindlichkeiten, der

eine will keinen Text, der andere

alle Hauptrollen und Schnock

(Angela Falkenhan) könnte

„ganz gut“ eine Frau spielen,

schließlich ist sie ja eine, muss

dann aber den Löwen mimen.

Es gibt Gründe, dass Ewelina

Marciniak das Vorsprechen der

Handwerker in ihrer Freiburger

Inszenierung von Shakespeares

„Ein Sommernachtstraum“ als

eine Art Vorspiel vorangestellt

hat. Das Spiel im Spiel verweist

auf den grundsätzlichen Kunstcharakter

von Theater. Das Thema

wird sich wie ein roter Faden

durch die gut dreistündige

Inszenierung der polnischen Regisseurin

ziehen. Variiert wird

es einerseits durch künstlerische

Manifeste, die in die Spielvorlage

(Magda Kupryjanowicz,

Ewelina Marciniak und Michael

Billenkamp) eingeflossen

sind, andererseits durch lebende

Bilder. Botticellis „Geburt

der Venus“ ist das Vorbild für

den Auftritt von Titania (Janna

Horstmann) mitsamt Jakobsmuscheln

sowie Wasserfläche.

Es wird mit seiner opulenten

Sinnlichkeit und Schönheit die

Ästhetik der Inszenierung bestimmen

(glänzend: Bühne,

Kostüme und Light Design von

Katarzyna Borkowska). Auch

dies ist nicht grundlos gewählt,

steht die Renaissance doch für

Marciniak für den Moment, in

dem etwas Archaisches wie die

antike Liebesgöttin zur Kunst

und zugleich zum Sinnbild

der Kunst wird. Ihre Erotik ist

immer schon sublimiert. Symbolisch

ist da auch, dass Zettel

(Lukas Hupfeld) nicht in einen

Esel verwandelt wird, sondern

in einen balkanischen Kukeri,

ein phallisches langhaariges

Fellwesen, das sich mit Titania

in der Muschel amüsiert. Es ist

der archaische Wilde, der ihre

schwärmerische Illusionsästhetik

geduldig und verständnisvoll

auf den Boden der Tatsachen

holt. Ewelina Marciniaks Inszenierung

folgt gleichermaßen der

Schau- als auch der Denklust.

Doch das Athen Shakespeares

ist kein Elysium, es wird vom

Tyrannen Theseus (Henry

Meyer) beherrscht, die patriarchalischen

Strukturen setzen

sich in den Familien fort. Da

sind die Töchter Eigentum der

Väter und ob sie noch Jungfrauen

sind, wird ziemlich

handgreiflich überprüft. Das

Liebespaar Hermia (Rosa Thormeyer)

und Lysander (Dominik

Paul Weber) turteln auf einer

der Muscheln. Die beiden sind

frisch verliebt, wie auch Helena

(Laura Angelina Palacios), doch

Demetrius (Thieß Brammer)

hat sich von ihr abgewandt und

freit stattdessen um Hermia.

Es könnte alles gut sein, hätte

Hermias Vater Egeus (Michael

Schmitter) nicht diese Ehe gegen

die Neigung seiner Tochter

arrangiert. Das eigentliche Thema

dieses „Ein Sommernachtstraum“

ist die Gewalt und dies

so sehr, dass später die Verfolgung

Helenas durch die beiden

verzauberten jungen Männer

so gar nichts Burleskes haben

will. Es ist eine Gewalt gegen

die Frauen – wie sich noch in

der Tanzszene vor der Hochzeit

zwischen Theseus und Titania

zeigen wird, die nichts anderes

als eine Unterwerfung ist. Aber

es ist auch eine Gewalt gegen die

Körper, die sich einmal in dieser

besonderen Nacht ihre Freiheit

nehmen, die Kleidung abwerfen

und sich lustvoll ineinander

verknäueln. Zu denken geben

sollte, dass die athenischen

Herrscherstrukturen sich auch

im Paar Oberon und Titania

spiegeln, die ebenfalls mit Henry

Meyer und Janna Horstmann

besetzt sind.

Das Komödiantische ist in

Ewelina Marciniaks „Ein Sommernachtstraum“

vor allem dem

Zwischenspiel der Handwerker

zugeordnet. Da wird aus einem

Zollstock der Mond und man

macht sich über den Lärm von

Toilettenspülungen Gedanken.

Die Strukturen, auf denen die

Macht in Athen baut, sind derart

verderbt, dass einem das glückliche

(?) Ende nur schal vorkommen

kann. Der Kunst bleibt nicht

viel mehr als dies zu bebildern.

Die Inszenierung hat minimal

Längen und es dann gegen Ende

sehr eilig. Doch sie ist ein Statement

und sie zeigt, welches Potential

im Ensemble steckt.

Weitere Vorstellungen: 1./8.

und 23. Februar im Großen

Haus des Theater Freiburg.

Annette Hoffmann

Mit viel Gefühl zelebriertes Kraftritual

Das Tanz- und Theaterprojekt „Die Krone an meiner Wand“ feierte im Werkraum des Theater Freiburg Premiere

Entspannt und vom Publikum

scheinbar unbeeindruckt

sitzen sie auf den Bühnenpodesten,

begrüßen jede der

dazu kommenden Tänzerinnen

mit Augenkontakt und

freundlichem Lächeln. Wenig

später laufen sie ganz auf sich

konzentriert kreuz und quer,

bis eine stehen bleibt und sich

um dieses Zentrum wie per

Magnetismus blitzschnell ein

Schwarm formiert: Jede der

24 Frauen legt ihren Nachbarinnen

eine Hand auf die

Schulter, wie aus einem Mund

atmen sie tief zusammen aus,

werden zu einem tönenden Organismus

mit vielen Gliedern,

der sanft wie ein Getreidefeld

im Wind zu wogen beginnt.

Ein Kraftritual, mit viel Gefühl

und Aufmerksamkeit

füreinander zelebriert. Es gibt

Laura Angelina Palacios, Janna Horstmann, Lukas Hupfeld

viele solcher starker Momente

im Tanz- und Theaterprojekt

„Die Krone an meiner Wand“,

das im Werkraum des Theater

Freiburg Premiere feierte (Regie

und Choreografie: Gary

Joplin, Monica Gillette). Und

weil jede für sich eine tapfere

Königin ist, kommen dann

wirklich Pappkronen von einer

Deckenschiene herunter

geschwebt.

Krebs ist unsichtbar, existentiell

und in unserer Gesellschaft

noch immer ein Tabu.

Alle Akteurinnen zwischen

17 und 74 Jahren haben Erfahrungen

mit dieser Krankheit

gemacht, am eigenen

Leib oder als Freundin oder

Angehörige. „Das Krasseste

ist der Einstieg – zu sagen,

ich habe Krebs“, erzählt eine

in den von Benedikt Grubel

domani

möbel

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parallel gedrehten und berührenden

Interview-Videos,

die als thematische Klammer

zwischen den Tanzsequenzen

an die Wand projiziert werden:

Es sind sehr persönliche

Erfahrungen mit Diagnose,

Reaktionen und Endlichkeit,

die hier geteilt werden. Und

weil es jeden und jede treffen

domani_AZ_45x45_rz.indd 1 12.01.18 13:05

Foto: Birgit Hupfeld

kann, führen die Tänzerinnen

immer wieder einzelne Zuschauer

zu den Podesten auf

der Bühne: Da sitzen sie dann

mitten im Geschehen.

Sich stützen, schützen, bergen

oder auf Händen tragen

– in exakt getanzten Gruppenchoreografien

mit perfektem

Timing werden diese Bilder

konkret umgesetzt. Sehr dynamisch

und geschmeidig entwickeln

sich so aus individuellen

Bewegungssprachen Loops und

immer wieder Synchronizität.

In einem Moment verschmelzen

die Tänzerinnen zum homogenen

Verband, im nächsten

lösen sie sich wieder und fließen

in neue Figuren. Im Kontext

mit Videos und Texten entwickelt

sich so ein Kaleidoskop

unterschiedlichster Gefühle

und für das Publikum eine intensive

Assoziationsreise: Man

sieht Schmerz, Trauer und das

Ringen um Körperbewusstsein,

aber auch wilde Lebenslust und

stille Freude.

Es ist nicht nur die große

Offenheit und Durchlässigkeit,

die beeindruckt, sondern

auch die tänzerische Qualität,

die hier seit März erarbeitet

wurde. Berührend ist dieser

Abend, Betroffenheitskultur

im üblichen Sinne aber trotz

Tränen bei weitem nicht – vielmehr

wird hier mit Mut und

Kraft, Sinnlichkeit und Solidarität

ein Tabu in viele Facetten

aufgebrochen. Sehenswert und

ein Erlebnis.

Weitere Aufführungen: 1./4.

Februar sowie 2./4./17. März.

Werkraum, Theater Freiburg,

jeweils 19 Uhr.

Marion Klötzer


4 KULTUR JOKER THEATER

Mit soviel Ansturm haben die

Gastgeber nicht gerechnet: Im

leergeräumten Wohnzimmer der

Freiburger WG gibt es auf dem

Teppich kein Plätzchen mehr,

komfortablere Sitzgelegenheiten

sind längst vergeben. Trotzdem

bimmelt es munter weiter an der

Haustür. Schließlich feiert das

2017 von Schauspieler Michael

Barop gegründete Theater Spielzimmer

hier nach fast 50 privat

gebuchten Vorstellungen die

Premiere seiner vierten Produktion

– mit Yasmina Rezas „Der

Gott des Gemetzels“ ein echtes

Kammerspiel (Regie: Leon Rüttinger).

Hektisch hantieren Michael

Barop und Carmen Sobotto als

Ehepaar Houillé noch zwischen

Küche und Klo herum, dann

klingelt es noch einmal: Auftritt

von Annette und Alain Reille

(Jana Skolovski, Dominik Berberich).

Die beiden haben sich

schick gemacht, pflügen spürbar

indigniert durch Schuh- und Jackenberge

und bremsen abrupt

beim vollgepackten Sofa: Wo

bitte sollen sie hier sitzen? Der

Grund ihres Besuches ist unangenehm

genug: Zwei Schneidezähne

hat ihr Sohn dem Sprössling

der Houillés mit einem

Stock ausgeschlagen – war das

Kammerspiel im Wohnzimmer

Theater Spielzimmer feierte Premiere mit Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“

Seelen-Striptease mit hohem Unterhaltungswert im Wohnzimmer

nun brutale Gewalt

oder nur eine harmlose

Jungs-Keilerei?

Da gehen die Meinungen

natürlich weit

auseinander, auch

wenn die beiden Elternpaare

fest dazu

entschlossen sind, die

unschöne Angelegenheit

kultiviert beizulegen.

Ha, von wegen!

Wer die beißende Gesellschaftskritik

von

Yasmina Reza kennt,

freut sich schon auf

Seelen-Striptease

mit hohem Unterhaltungswert.

Hautnah ist das Publikum

dabei, wenn in

der folgenden Stunde

aus verkrampftem

Geplänkel verbissener

Moralkrieg wird, Masken fallen,

Zivilisationsfirnis bröselt, Alkohol

und Tränen fließen. Es beginnt

mit angespannter Aufgeräumtheit:

Carmen Sobotto gibt

sich als strahlender Gutmensch

in blumigem Hippie-Style, unbeirrbar

hackt sie ihre Anklageschrift

in eine alte Schreibmaschine.

Dazu passen Bällebad

und getrocknete Kräuterbündel

im WG-Wohnzimmer wunderbar.

Michael Barop spielt den

von soviel Moralin eingeschüchterten

Ehemann mit friedfertiger

Resignation und hemdsärmeliger

Schlagfertigkeit: Erst ist

er mit Frau und Opfersohn solidarisch,

dann zaubert er eine

Flasche hervor und verbrüdert

sich mit Geschlechtsgenosse

Alain, der parallel zum Sofakrieg

einen skrupellosen Kampf

für ein Pharmaunternehmen am

Handy führt. Bis seine Frau die

Faxen dicke hat, erst kotzt, sich

dann betrinkt und schließlich

das Handy im Klo versenkt.

Da ist es dann auch mit seiner

Gockelei vorbei – eindrücklich

und sehr komisch wie Dominik

Berberich den Zusammenbruch

des bauernschlauen, dickfelligen

Anwalts spielt. Facettenreich

und mit nervöser Energie

gibt auch Jana Skolovski ihre

Annette: Ganz festgezurrte

Disziplin,

in deren Rissen viel

Gefühl und Unglück

lauern.

Blitzschnell bilden

sich so immer neue

Allianzen und Kriege,

dabei geht es um Bildung,

Kultur, Elternschaft,

sozialen Status

oder Geschlechterrollen.

Vor allem aber

um dunkle Seiten und

Peinlichkeiten. Wie

dieser Abend dann

auf engstem Raum

und mit hohem Tempo

eskaliert, ist ebenso

böse wie lustig, weil

fantastisch gespielt.

Die wichtigste Requisite

dabei: Der WG-

Staubsauger. Werden

doch bei jeder Aufführung neu

spezifische Raumbegebenheiten

und Wohnungselemente eingebaut,

die Ausstattung passt in

einen Rucksack.

Theater Spielzimmer ist buchbar

für private Wohnzimmer und

Gärten. Infos: www.spielzimmer-freiburg.de

oder 0761/612

504 89. Kosten: Gästekasse oder

Festpreis.

Marion Klötzer

Die erste Fassung von Verdis

Oper „Simon Boccanegra“ im

Jahr 1857 in Venedig fiel wegen

der verworrenen Handlung glatt

durch. Für die zweite Fassung

von 1881 überarbeitete Arrigo

Boito das Libretto. Rund ein

Drittel komponierte Verdi neu;

den Rest kürzte und verdichtete

er zu seinem gehaltvollen, melodisch

eher kargen Spätstil.

Aber auch die am Badischen

Staatstheater Karlsruhe gespielte

Zweitfassung ist eine Herausforderung:

musikalisch wie

szenisch. Die Badische Staatskapelle

brauchte unter dem in

Freiburg geborenen Dirigenten

Johannes Willig ein wenig, um

Geschichte wiederholt sich

Johannes Willig dirigiert, David Hermann inszeniert „Simon Boccanegra“ in Karlsruhe

die notwendige Konturenschärfe

zu entwickeln. Trotzdem ist

diese sensible, sehr bewegliche

Verdi-Interpretation in jedem

Moment hörenswert. Vor allem

legt Willig großen Wert auf

die richtige Balance. Die dynamische

Bandbreite der gerade

in den Holzbläsern exquisit besetzten

Badischen Staatskapelle

ist groß, das Farbspektrum

ebenfalls. Das Orchester entwickelt

einen erzählerischen

Ton, der hilft, die komplizierte

Geschichte, die im von Adelsfamilien

umkämpften Genua in

der Mitte des 14. Jahrhunderts

spielt, zu entflechten. Regisseur

David Hermann schafft

gemeinsam mit seinem Ausstatter

Christof Hetzer durch

konzeptionelle Eingriffe klarere

Strukturen. Die Titelfigur sieht

er als Bürgermeister von Genua.

Der Prolog mit der Vorgeschichte

wird als Traumvision

erzählt, wenn im Renaissance-

Rathaus plötzlich Figuren in historischen

Kostümen lebendig

werden und den Bürgermeister

zum ersten Dogen Genuas machen.

Politische Intrigen sind

zeitlos!

Daneben durchzieht Hermann

die Opernproduktion mit christlicher

Symbolik, was er mit

den zahlreichen kirchenmusikalischen

Einsprengseln wie

einem Miserere-Chor und der

auf Vergebung setzenden Politik

des Dogen begründet. Dass

der Mob am Ende des ersten

Aktes als frühchristliches Volk

in bodenlangen Leinengewändern

die Szenerie stürmt und

die unter dem Namen Amelia

Grimaldi auftretende, verschollen

geglaubte Tochter Boccanegras

als Gottesmutter Maria mit

hellblauem Mantel erscheint, ist

dann doch ein wenig plakativ.

Für das Schlussbild des Aktes

schart Simon Boccanegra

wie einst Jesus auf Leonardo

da Vincis Gemälde „Das

Abendmahl“ seine Jünger

an der langen Tafel um sich.

Der Verräter, den Boccanegra

sucht, heißt hier nicht Judas,

sondern Paolo. Für die drastische

Musik Verdis, die den

Fluch des Dogen illustriert, ist

das ein starkes Bild, wenn auch

die Einbindung ins Geschehen

nur begrenzt gelingt und auch

handwerkliche Ungenauigkeiten

auftreten.

Musikalisch gehört die Szene

zum Eindrucksvollsten.

Das neue Ensemblemitglied

Nicholas Brownlee macht mit

seinem dunklen, immer wieder

metallisch gehärteten Bassbariton

aus Paolo Albiani einen

fiesen Günstling, dessen kriminelles

Potential in jeder Phrase

durchschimmert. Seun-Gi Jung

zeichnet Simon Boccanegra

viel weicher, verbindlicher, geschmeidiger.

Jungs feines Legato

erzählt vom Friedenswillen

dieses Herrschers, der am Ende

einem Giftanschlag Paolos zum

Opfer fällt. Barbara Dobrzanskas

mächtiger Sopran, der über

unendliche Reserven verfügt,

macht aus Boccanegras Tochter

Maria (alias Amelia Grimaldi)

eine hochemotionale Frau, die

sich in der düsteren Männerwelt

mit Verve behaupten kann. Marias

Geliebter Gabriele Adorno

(wuchtig: Rodrigo Porras Garulo)

ist da nicht ganz auf Augenhöhe.

Nach der Pause inszeniert

David Hermann das Drama auf

der klug eingesetzten Drehbühne

als dichtes Kammerspiel. Am

Ende kommen die Gegenspieler

Simon Boccanegra und Jacopo

Fiesco (mit schwarzem Bass:

Konstantin Gorny) ein letztes

Mal an einem langen, mit Kerzenleuchtern

und Monstranz

geschmückten Altar zusammen,

ehe der Doge stirbt. Zum

Nachfolger wird Gabriele Adorno

bestimmt. Der Mörder Paolo

ist mit seinem Kumpanen Pietro

(Yang Xu) aber wieder als

Günstling am Start. Geschichte

wiederholt sich.

Die nächsten Vorstellun-gen:

8.2., 20.3., 7./11./29.4., 25.5.

2018, Staatstheater Karlsruhe

Georg Rudiger


THEATER KULTUR JOKER 5

Eine selten schräge Show

Die Freiburger „Good Company“ feierte mit dem Musical „Yeast Nation – The Triumph of Life“ von Greg Kotis

und Mark Hollmann im Crash Europa-Premiere

Eine Rockoper über Einzeller

vor 3 Milliarden Jahren – das ist

schon ziemlich verrückt. Zumal

diese Mikroorganismen in weißen

Togen stecken und voll epischer

Inbrunst über ihr Leben,

Lieben und Sterben erzählen.

„Yeast Nation – The Triumph

of Life“ heißt das bizarre Musical

der beiden Tony-prämierten

Autoren Greg Kotis und Mark

Hollmann, uraufgeführt wurde

es 2007 in Alaska. Jetzt feierte

die Freiburger Musiktheatergruppe

„Good Company“ damit

Europa-Premiere und zeigte das

Ganze als griechische Evolutions-Tragödie

im Crash, dessen

schwarz getünchter Kellersaal

stickig-schummrige Ursuppen-

Atmosphäre produziert.

Es ist die zweite Produktion

der „Good Company“: Letztes

Jahr produzierte das fast vierzigköpfige,

freie Ensemble

um den Regisseur und musikalischen

Leiter Rafael Orth

schon das Musical „Urinetown“

von Kotis und Hollmanns

– eine mitreißende und

beeindruckende Inszenierung

und mit sechzehn ausverkauften

Vorstellungen ein fulminantes

Debüt. Zu „Yeast Nation“

holte man noch mehr Profis

ins Boot, im März 2018 gastiert

die Truppe damit im

Hamburger Sprechwerk.

So frech und

politisch wie „Urinetown“

ist dieses Musical

nicht und auch die

meisten von der Live-

Band sehr versiert begleiteten

Songs sind

ein gängiger, wenn

auch schmissiger Mix

aus Rock und Pop

à la „Hair“, „Rocky

Horror Picture Show“

oder „Jesus Christ Superstar“.

Doch es gibt

sie: Lieder mit Prägnanz

und Ohrwurmqualität.

Ein tolles Bühnenspektakel

ist „Yeast

Nation“ aber unbedingt:

Mit energiegeladenen,

komplexen

Choreografien, witzigen

Regieideen und

ironischen Brüchen

– vor allem aber mit

einem ambitionierten

und quicklebendigen

Ensemble (Co-Regie:

Juliane Hollerbach. Übersetzung

Dialoge: Rafael Orth).

Dabei changiert die Geschichte

im launigen Spagat zwischen

Königsdrama und fantastischer

Manuel Gyarmati-Buchmüller als (intriganter

Königsberater) Jahn der Weise Foto: A. Goebel

Comedy. Überdimensionierte

Aquarium-Steinskulpturen zeigen

den Meeresgrund (Bühne:

Stephanie Breidenstein), eine

blinde Seherin mit grauem Zulderhaar

beschwört den

Untergang, während

Jahn der Älteste und

sein Volk die Hefe-

Hymne „You Are My

Children“ schmettern.

Dabei sind die guten

Zeiten endgültig vorbei:

Die Salzvorräte

gehen zu Ende, es

herrscht Hunger. „Vermehret

euch nicht,

steiget nicht auf!“ ordert

der rauschebärtige

Patriarch, beides hat er

unter Todesstrafe verboten.

Deswegen lässt er

dann auch die Membran

seines Sohnes

platzen, lustig flattern

dessen rote Plasmablättchen

durch die

Luft. Die Folge sind

Rebellion, Intrigen

und Hochverrat – und

natürlich gibt es auch

noch eine dramatische

Liebesgeschichte.

Denn Liebe und Sehnsucht

nach dem Licht

– das sind zwei vollkommen

neue und revolutionäre Gefühle

für diese Yeasts. Die sind

ansonsten ganz normale Menschen

mit Eigentümlichkeiten:

Lecken Specki-Salzkristalle,

schlafen in Schlupfwinkeln und

heißen alle Jahn. An ihrem Untergang

geht kein Weg vorbei,

gnadenlos dreht die Uhr des

Lebens weiter – wer sich nicht

anpasst und verändert, ist blitzschnell

Vergangenheit.

Ein Dilemma: Bleibt alles

wie es ist, werden die Yeasts

verhungern – verlassen sie die

vertrauten Gefilde wie Freiheitskämpfer

Jahn der Zweitälteste,

werden sich andere

Kreaturen ihre Welt einverleiben.

Hier sind es fleischfressende

Schlangenwesen in roten

Second-Skin-Anzügen, die aus

jenem grünen Schwabbel-Mock

weit oben auf dem Wasser entstanden

sind. Zu ernst muss

man dieses Wirrwarr aber

nicht nehmen, stehen hier doch

eindeutig Musik, Spaß und Ironie

im Mittelpunkt. So gibt es

lustige Schwarzlicht-Kämpfe,

schnüffelnde Putzfrauen und

sogar ein Biolehrbuch aus der

Zukunft. Eine selten schräge

Show und eine beeindruckende

Ensembleleistung.

Weitere Aufführungen: 15./

16./17./22./23./24. Februar, jew.

20 Uhr und 18. Februar 17 Uhr,

im E-Werk Freiburg.

Marion Klötzer

Sehnsucht nach Freiheit und Heimat

Das Mondo Musiktheater zeigt das Musical „Café Europa“ im Theatersaal des Augustinums in Freiburg

Vor zehn Jahren wurde das

studentische Mondo Musiktheater

anlässlich des 550-jährigen

Bestehens der Universität

Freiburg gegründet, seitdem

produziert ein wechselndes

Ensemble unter professioneller

Leitung jährlich eine Show mit

Musik, Tanz und Theater. Wer

Gelegenheit hatte, einige Produktionen

zu sehen, weiß um

die Güte der Arbeit der Regisseurin

Stephanie Heine und des

musikalischen Leiters Dominik

Hormuth: Selten bekommt

man bei einem Laien-Musical

soviel sprühende Kreativität

und Dynamik zu sehen, zumal

Storyline, Charaktere, Texte,

Arrangements und Choreografien

dieses Mal von der Truppe

selbst entwickelt wurden.

Tresen, Sofa, Bistro-Bestuhlung

– viel mehr Bühnenbild

braucht es nicht beim neuen

Musical „Café Europa“, das jetzt

in der ausverkauften Mensabar

Premiere feierte. Eingebunden

in eine lustige Rahmenstory

geht es hier um Europa, um

Grenzen und Träume, Politik

und Kapitalismus, vor allem

aber um ganz unterschiedliche

junge Menschen, die sich begegnen.

Und wo wäre solch Aufeinandertreffen

von Meinungen

und Kulturen schlüssiger als in

einem Café?

Eben noch beseitigt die resolute

Bedienung Hanna (Marie

Lemor) das Vorabend-Chaos,

während das konservative Bobbele

Joschi (Philipp George)

und Weltenbummler Gianni

(Juy Chu Chak) über Heimat

und Espresso schwadronieren,

da wirbelt die aufgekratzte

Anja aus Tschechien (Nora Marieke

Pfützner) herein, die hier

mit ihrem One-Night-Stand

verabredet ist. Sie wird im Laufe

dieses turbulenten Abends

nicht die einzige bleiben, hat

jener geheimnisvolle Hatch

doch auch noch Jenna aus England,

Jannika aus Schweden,

Anaïs aus Frankreich, Joya aus

Argentinien und Ivona aus Rumänien

(Pia Rafalski) per SMS

ins Europa-Café bestellt. Zur

Freude der Barkeeperin und

ihrem Chef Joe (Nassrat Rogh),

die nun Zeugen eines emotionsgeladenen

Spektakels werden.

„Be my friend“ trällert Anja

den Facebook-Song aus dem

Musical „Edges“ mit ihren neuen

Freunden und amüsiert sich

köstlich über diese Freiburger,

die mit eigenen Kaffeebechern

barfuß durch die Innenstadt

schlendern.

Sechs junge Frauen aus ganz

Europa – das ist Stoff genug

für Zickenkrieg, wilde Diskussionen,

Streit und Versöhnung,

vor allem aber für tolle

Songs und mitreißende Choreografien,

von der Live-Band

(Dominik Hormuth, Johannes

Willrett und Heiko Schulze)

mit viel Schwung begleitet. So

gibt es nicht nur komplex arrangierte

Medleys und Lieder

aus „Cabaret“, von Weill, Piazzolla

oder Bernstein, sondern

auch selbstgeschriebene

Songs, Raps, Slam Poetry- und

Kabarett-Texte. Auch eine besonders

schöne Europa-Hymne

ist dabei.

Überhaupt sind Niveau und

Energie beeindruckend, die

Rollen nicht nur kongenial besetzt,

sondern auch mit allerlei

kulturellen Besonderheiten und

Macken ausgestattet: Susanne

Reinfeld gibt ihre Miss Brexit

als ebenso verschnupfte wie hysterische

Lady, Sophie Hänsler

ist ein skandinavischer Hippie-

Abba-Verschnitt mit Klampfe,

Angelina Marina Hamacher

eine hinreißend-versoffene

Französin, Carolina Attoumani

Diaz spielt Joya mit Gefühl und

Temperament.

Dazwischen gibt es originelle

Beatboxing- und Tanzeinlagen.

Als dann noch der letztjährige

Studierenden-Kleinkunstpreisträger

Lukas Mak als Hans aus

Tennessee auftaucht und seinen

Trump-eingefärbten Senf

zur europäischen Vielfalt gibt,

ist längst klar, dass es hier nicht

um Hatch geht, sondern um die

Sehnsucht nach Freiheit und

Heimat. Beides gilt es zu verteidigen!

- Ein tolles Musical –

und eine musikalische Liebeserklärung

an ein Europa ohne

Grenzen.

Noch am 2. Februar, 19 Uhr,

im Theatersaal des Augustinums,

Freiburg.

Marion Klötzer


6 KULTUR JOKER THEATER

Das ist Marion Dieterle, die

gerade in einer auberginenfarbenen

weiten Hose und einer

hellen Kapuzenjacke im

Kammertheater des E-Werks

zur elektronischen Musik Ralf

Freudenbergers mit wenigen

Bewegungen eine Linie beschreibt.

Es ist weder Cliff – der

Freund oder der gleichnamige

Hund – noch ein Haus. Jetzt

nimmt die Tänzerin die Arme

nach oben, dreht sich, die Füße

schleifen über den Boden, dann

legt sie sich nieder, stützt die

Ellenbogen auf und schmiegt

den Kopf in die Hand.

Die aktuelle Produktion

„(This is) Cliff“ von Dossier

3-D-Poetry (Choreografie, Bühnenbild,

Tanz und Animation:

Marion Dieterle), die nach ihrer

Premiere in Köln Ende November

nun auch in Freiburg zu

sehen ist, verhandelt mit Bewegung,

Sprache und Zeichnung

Gewissheiten, letztlich auch die

Identität der Tänzerin mit einer

Bühnenfigur. Wer sagt uns,

dass es sich bei der Person, die

zwischen zwei Pappelementen

steht, wirklich um Marion

Dieterle handelt? Und die, das

Spiel mit Identitäten

Das neue Solo von Marion Dieterle „(This is) Cliff“ im Freiburger E-Werk

werden die ersten englischen

Sätze auf der

Projektionsfläche behaupten,

den Sommer

und Zitroneneis liebt.

Die Erfahrung, der

Programmflyer, eine

Übereinkunft? „(This

is) Cliff“ beruht auf

der schier unendlichen

Kombination kleinster

Elemente. Die Bewegungssprache,

aber

auch die Erzählung in

der Art einer Kalendergeschichte

ist aus wiedererkennbaren

Einheiten

zusammengesetzt,

die verschieden

schnell getanzt werden

oder absurde Aussagen

ergeben.

All das flottiert so frei wie der

Kopf des Pulis, der vom Zottelfellkörper

des Hundes zur

Zimmerpflanze wandert und

diese mit einem Blätterbüschel

versieht. Mit diesen gezeichneten

und ausgeschnittenen Kartons,

die Dieterle auf der Bühne

aufstellt, knüpft sie an ihr

erstes Solo 2006 an, in dem die

Animation gleichberechtigter

Marion Dieterle

Partner des Tanzes war. Doch

schon steht da zu lesen, sie sei

in Frankreich geboren, hätte

zwei Kinder und ein Glasauge,

ihre Schwester sei 2001 eine der

ersten Soldatinnen gewesen,

aber auch: dass während des

G20-Gipfels in Hamburg 875

Protestierende verhaftet worden

wären. Es gibt sie also die

quantifizierbare Wirklichkeit –

die ja ganz besonders Ziel einer

solchen Sprachkritik werden

müsste.

Marion Dieterles Solo ist ein

charmantes, sehr spielerisches

Tanzstück, das einem bewegten

Cartoon gleicht und voll absurden

Humors ist. Einmal im

Verlauf der knapp einstündigen

Aufführung glaubt man im

Fluss des Textes die korrekten

Fakten herauszuhören

– doch was heißt

schon korrekt – es

geht um ein Leben mit

Mann, Kind und Hund

in einem Haus. Und

in diesem Moment fügen

sich die einzelnen

Bewegungsfiguren

auch zu einem Bewegungsstrom.

Doch

wer erzählt hier denn,

eine alte Frau, die das

Haus längst verlassen

hat und deren Erinnerungen

durcheinandergeraten?

Die Figur

vor uns wird jedenfalls

die Bühne in ein heimeliges

Zuhause mit

Zimmerpalme und

Stehlampe verwandeln,

deren Schirm im nächsten

Moment zu einem monströsen

Schalltrichter wird, den sich die

Tänzerin über den Kopf stülpt.

Alles ist eine große Metamorphose.

Diese offene Struktur

führt aber auch dazu, dass

„(This is) Cliff“ kein rechtes

Ende findet und gegen Schluss

sich in weiteren Varianten verliert.

Annette Hoffmann

© Britt Schilling

Kreative Köpfe Figurenspielerin Vanessa Valk

Geboren bin ich in Hamburg.

Neben der Schule arbeitete ich

als Saaldiensthelfer bei dem

Puppenspieler Peter Stelly.

Nach dem Abitur nahm er mich

mit auf die Bühne. Er wurde

ein guter Freund, dann starb er

mit 27 an Aids. Ich begleitete

ihn in den Tod und begann ein

Medizinstudium. Die Faszination

für das Theater und speziell

daran, Puppen zum Leben zu

erwecken, war letztlich stärker

und ich landete in Stuttgart um

Figurentheater zu studieren. Als

Mitbegründerin der Wagenhallen

begann dort eine wilde Zeit,

Stuttgart wurde erträglich und

mit meinem damaligen Freund

und Musiker zog ich nach dem

Premiere Tanzstück OKRA 22.02.2018

jeweils 20 Uhr, im Südufer, Freiburg

weitere

Aufführungen,

23. und 24. Februar

www.offspace.hotglue.me

Preise: 14.-normal /10.-

ermässigt (Ticket Vorkauf: BZ)

Studium mit dem mehrfach

ausgezeichneten Badewannen-

Solo-Stück „Seule au Bain“

durch Europa. Mit dem Ende

der Beziehung waren auch die

Wagenhallen Vergangenheit.

Auf der Suche nach einem neuen

Lebensmittelpunkt begründete

ich Dank Barbara Mundel

mit Dorothee Metz die „heimliche

vierte Sparte“ Puppenspiel

am Theater Freiburg. Hier ging

ich mit vielen wunderbaren Regisseuren

auf abenteuerliche

Inszenierungsreisen. Nach fünf

Jahren endete die Festanstellung

am Theater, kurz zuvor

kam mein erstes Kind Karl,

drei Jahre später mein zweites

Kind Paul auf die Welt. Und es

entstand mit meinem Partner,

dem Designer und Bühnenbildner

Jens Burde gleich noch ein

Baby: unser Atelier mit Aufführungs-

und Proberaum und

eigener Werkstatt.

Nun bin ich Puppenspielerin,

Mutter, Regisseurin, Geliebte,

Puppenbauerin, Alltagsakrobatin,

Zeitjongleuse, Managerin,

Coach, Sängerin und wie

in meiner gerade begonnenen

Ausbildung zur Systemischen

Beraterin habe ich das Gefühl,

mit Allem ganz am Anfang zu

stehen. Manchmal inspiriert

mich das auch irgendwie. Oder

die Dinge inspirieren sich gegenseitig:

mein Kinderstück

„Frida und das Wut“ wäre ohne

meine Söhne ganz anders geworden.

Die wiederum schlafen

abends sofort ein, wenn ich

ihnen Seemannslieder aus dem

gleichnamigen Programm mit

Dorothea Gädeke vorsinge. Als

ich mich fragte, wie ich wohl in

60 Jahren sein werde, machte

ich mich auf die Suche nach

positiven weiblichen Rollenbildern.

Es entstand die Puppe

„Geraldine“, eine ehemalige

Diva mit burlesquer Vergangenheit,

mein altes Alter Ego.

Geraldine hat neben ihrem Theaterstück

ein eigenes Late Night

Talkshow-Format in unserem

Atelier: „Chez Geraldine“. Mit

dem Musiker Konrad Wiemann

lädt sie sich interessante Gäste

aus der Freiburger Promi-Szene

ein.

Visionen/Zukunftsprojekte:

Zu meinem nächsten Projekt

führte mich der Tod meines geliebten

Hundes Anton, der 14

Jahre mein ständiger Begleiter

und buchstäblich bester Freund

war. Mit der Frage beschäftigt:

„Warum sind wir hier?“ sah ich

den wunderbaren Film „Heart

of a dog“ von Laurie Anderson.

Sie erzählt in dem Film mit unterschiedlichsten

Mitteln sehr

persönliche Geschichten rund

um den Tod ihres Hundes, ihrer

Mutter und Lou Reeds, ihrem

Ehemann. Der Hund Lolabelle

wird zum Sinnbild des Lebendigen

und der Liebe. „Wir sind

nicht auf der Welt, um traurig zu

sein. Wir sind auch nicht hier,

um etwas zu erreichen, sondern

um Freude zu empfinden“, beantwortet

ihr buddhistischer

Lehrer in dem Film meine Frage.

Frei auf der Grundlage dieses

Films entwickle ich dieses

Jahr mein neues Theaterstück

als eine Hommage an Anton,

den Glücklichmacher.

Der nächste Termin Chez Geraldine:

23. März um 21 Uhr,

Burgdorfer Weg 19, Freiburg im

Atelier Figurentheater Vanessa

Valk / Institut für Sagenhaftes


THEATER KULTUR JOKER 7

Walzer im Schlachthaus

Regisseur David Bösch zeigt eine blutige „Elektra“ am Theater Basel

von den Steinen ist als Klytämnestra

die einzige, die mit ihrer

enormen Präsenz und ihrem

farbenreichen, dunklen Mezzo

ein so packendes wie stimmiges

Rollenporträt zeichnen kann.

In der großen Szene „Ich habe

keine guten Nächte“, in der sie

Elektra von ihren Albträumen

berichtet und von dieser in die

Enge getrieben wird, zeigt sie

sich zu verstörenden Streicherclustern

und bizarren Bläsereinwürfen

als verletzliche Frau. Je

länger der Abend dauert, desto

intensiver wird das Spiel des

Basler Sinfonieorchesters. Nielsen

gibt dem Orchester mehr

Raum, um sich zu entfalten. Es

wird vom sensiblen Begleiter

zum selbstbewussten Akteur

und erzeugt eine Sogwirkung,

die dem Abend gut tut. Am

Ende lässt David Bösch Glitzerkonfetti

regnen. Während die

Schwestern ausgelassen tanzen,

schlitzt sich Orest, nachdem er

Ägisth (distinguiert: Rolf Romei)

getötet hat, die Pulsadern

auf. Dazu läuft jede Menge

Kunstblut die Wände herunter.

„Wer glücklich ist wie wir, dem

ziemt nur eins: Schweigen und

tanzen!“ singt Elektra in irrer

Freude. Und tanzt dazu Walzer.

Weitere Vorstellungen: 1./

16.2., 3./13./21.3., 8./23.April.

Georg Rudiger

STECKT VOLLER MÖGLICHKEITEN

DER NEUE JAZZ

Mal apathisch, mal blutrünstig: Rachel Nicholls als Elektra

©Sandra Then

David Bösch mag es düster.

Schon in seinem Basler „Idomeneo“

aus dem Jahr 2013 reihte

er eine Nachtszene an die andere.

Am Ende zog keine Humanität

ein, sondern Barbarei. Die

weißen Kleider der Choristen

waren blutbefleckt. Jede Menge

Blut gibt es auch in Richard

Strauss‘ einaktiger Oper „Elektra“.

Schon in der Vorgeschichte

sind grausame Verbrechen geschehen.

Agamemnon hat seine

Tochter Iphigenie getötet, um

die Gunst der Götter zu gewinnen

und wurde deshalb von seiner

Ehefrau Klytämnestra und

ihrem Liebhaber Ägisth im Bade

erstochen. „Es ist die Stunde, wo

sie dich geschlachtet haben“, erinnert

sich die verstörte Tochter

Elektra in ihrer Auftritts-Szene.

„Dein Blut rann über deine Augen,

und das Bad dampfte von

deinem Blut.“

Am Theater Basel dominieren

diese schaurige Visionen

auch die Szenerie. Die Bühne

von Patrick Bannwart und Maria

Wolgast ist eine Mischung

aus Schlachthaus und Kinderzimmer.

Die hohen Wände sind

rot getüncht. Ein Schaukelpferd

steht verloren auf dem blutgetränkten

Boden. Die Teddys im

rotbefleckten Kinderbettchen

wirken verloren in der unbehausten

Umgebung. „Where is

Papa“, steht an der Rückwand.

Grablichter erinnern an den Tod

des Vaters.

David Böschs Inszenierung,

die schon in Antwerpen und

Essen zu sehen war, stülpt die

inneren Vorgänge der Protagonisten

nach außen. Das drastische

Bühnenbild setzt auf

Überdeutlichkeit und manchen

Schockmoment, wenn beim

Auftritt von Klytämnestra

Tierkadaver vom Schnürboden

baumeln. Zwischentöne kennt

es keine. Es kann nicht die

Spannung dosieren und auch

keine Intimität in diesem Kammerspiel

schaffen.

Das ist aber nicht das einzige

Problem der „Elektra“ in dieser

Basler Neueinstudierung (szenische

Leitung der Wiederaufnahme:

Barbora Horáková Joly).

Das Sinfonieorchester Basel

begleitet unter der Leitung von

Erik Nielsen zu vorsichtig. Der

Musikdirektor des Basler Theaters

achtet auf Transparenz und

Hörbarkeit der Stimmen, verliert

dabei aber die dramatische Unterfütterung.

Die Schärfen der

Partitur geraten zu weich. Zum

anderen fehlt der Personenführung

die Genauigkeit. Elektra ist

in Basel keine hochdramatische

Wuchtbrumme, sondern sowohl

körperlich als auch stimmlich

ein durchaus zerbrechliches

Geschöpf. Rachel Nicholls

schlanker, durchaus tragfähiger

Sopran, der in der Tiefe und

der Höhe noch präsenter wird,

zeigt Elektra mal als apathische

Tochter, die sogar für einen

kurzen Moment ihren Kopf an

die Schulter ihrer Mutter lehnt,

mal als blutrünstiger Killer mit

Kettensäge. Der Weg vom traumatisierten

Kind zur grausamen

Rächerin bleibt aber verborgen.

Die psychologischen Übergänge

fehlen. Und wenn sich

diese eher undefinierte Elektra

seelenruhig ein Glas Sekt einschenkt,

während ihre Mutter

zu den panischen Fieberwellen

der Streicher von Orest ermordet

wird, dann gerät die Personenregie

zur Willkür.

Michael Kupfer-Radecky

gibt mit warmem, fliessendem

Bariton und Rauschebart einen

zauseligen Frauenversteher, der

planlos herumsteht, wenn er

nicht gerade auf seinem früheren

Kinderstuhl Platz nimmt.

Pauliina Linnosaaris lyrische,

in der Höhe wunderbar leuchtende

Chrysothemis erscheint

im türkisfarbenen Sommerkleid

(Kostüme: Meentje Nielsen)

lange Zeit als die unbeschwerte

Schwester, die ein normales

Leben ersehnt, sich am Ende

aber doch skrupellos am Muttermord

erfreut. Ursula Hesse

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8 KULTUR JOKER THEATER

Am Anfang der Oper steht

Katja Kabanowa allein im Nebel.

Nur für einen kurzen Moment

öffnet sich am Freiburger

Theater die schwarze Wand

zu einem immer größer werdenden

Fenster und gibt den

Blick frei auf diese junge Frau.

Am Ende ist Katja tot. Sie hat

sich selbst gerichtet, weil sie

den gesellschaftlichen Druck

nicht mehr ertragen konnte. Ein

Mann bringt ihre Leiche aus

dem Nebel und legt sie auf dem

Boden ab. Erschütterung im

Orchestergraben und im Volk

auf der Bühne. Nur die böse

Schwiegermutter Kabanicha

bleibt mit einem triumphierenden

Grinsen alleine zurück.

Zwischen Enge und Weite

„Katja Kabanowa“ erschüttert in einer fulminanten Produktion am Freiburger Theater

Berührt mit großer Intensität: Anna-Maria Kalesidis als Katja Kabanowa (rechts)

Janáceks Oper, die in einem

am Ufer der Wolga gelegenen

russischen Dorf im 19. Jahrhundert

spielt und von den

inneren Qualen einer unterdrückten

Frau erzählt, ist nur

schwer zu ertragen. Das Freiburger

Theater bringt dieses

Drama mit einer Drastik und

Genauigkeit auf die Bühne,

die aufwühlt und nachdenklich

macht. Das Philharmonische

Orchester entwickelt bei der

Premiere nach kleineren Startschwierigkeiten

sehr bald eine

suggestive musikalische Sprache,

die den Zuhörer in den

schicksalshaften Sog dieser

Geschichte zieht. Dirigent Fabrice

Bollon betont die Härten

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79106 Freiburg

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Foto: Rainer Muranyi

der Partitur. Die Repetitionen

im Blech gleichen Gewehrsalven,

die dramatischen Kulminationspunkte

werden zu

hochexpressiven Gesten aufgepeitscht.

Aber der Freiburger Generalmusikdirektor

hat auch ein

Händchen für den zarten, melancholischen

Grundton dieser

Partitur. Die Sehnsuchtsorte

von Katja werden musikalisch

mit helleren Farben gezeichnet.

Und wenn am Ende ihr Leidensweg

im Selbstmord den

finalen Höhepunkt findet, dann

schreit das Orchester vor Verzweiflung.

Aber auch Regisseur

Tilman Knabe zeigt in dieser

großartigen Produktion beides:

die Enge und die Weite, die

schreckliche Realität und Katjas

Visionen. Man möchte nicht

in diesem Dorf wohnen, wo der

Müll auf der Straße liegt, die

Bewohner perspektivlos und

gewalttätig sind und die engen

Wohnungen bedrückend. Daneben

lässt Bühnenbildner Alfred

Peter immer wieder freie

Flächen entstehen, in die Katja

flüchtet. Hier im Nebel erinnert

sie sich an bessere Zeiten. Hier

schaut sie ins flimmernde Licht,

dessen Strahlen aus einer anderen

Welt zu kommen scheinen

(Lichtregie: Dorothee Hoff).

Es liegt auch an dem großartigen,

spielstarken Sängerensemble,

dass dieses Drama so

berührt. Anne-Maria Kalesidis

in der Titelpartie ist der einzige

Gast. Mit ihrem vielschichtigen,

über eine große Strahlkraft verfügenden

Sopran schafft sie ein

packendes Psychogramm dieser

hochsensiblen Frau. Auch

wenn sich die Russin in epileptischen

Zuckungen auf dem

Boden wälzt, tut sie das mit einer

Intensität, die berührt.

Mit der großartigen, ins Ensemble

zurückgekehrten Anja

Jung ist die Rolle der Kabanicha

ideal besetzt. Dieser bösen Alten

möchte man nicht begegnen,

wenn sie mit ihren Krücken wie

eine Königin stolziert oder ihren

Sohn vor sich knien lässt.

Roberto Gionfriddo zeichnet

diesen Schwächling Tichon

zwischen Pantoffelheld und

Versager. Harold Meers ist ein

wohlklingender Boris, der Katja

nach ein paar Liebesnächten

verlässt und sich mit anderen

Frauen vergnügt. Joshua Kohl

bringt den kauzigen Lehrer

Kudrjasch als Dorfproleten mit

Baseballkappe und tenoralem

Glanz auf die Bühne (Kostüme:

Kathi Maurer).

Inga Schäfer ist das schöne

Dorfgirlie, das mit ihren knallengen

Röhrenjeans und dem feinen

Mezzo so gar nicht in diese degenerierte

Welt passt, die so brutale

Idioten wie Dikoj (beängstigend:

Juan Oroczo) hervorbringt. Katja

findet hier keinen Platz. Nur

ein Müllsammler (Jin Seok Lee

als Kuligin) hat Mitleid mit ihr.

Und das Publikum.

Weitere Vorstellungen: 2./

10./25.2., 15./31.3., 15.4., 11./

20.5., 2.6.18. Theater Freiburg,

Großes Haus, Tickets unter

www.theater.freiburg.de oder

tel. unter 0761 201 28 53.

Georg Rudiger


VISION 2025 KULTUR JOKER 9

Henry Moore steht schlecht so

Am Meisterwerk auf dem Synagogen-Platz muss nachjustiert werden

Henry Moore

auf dem

Platz:

alt und neu

Fotos: Klant/Flashar

Auf den ersten Blick könnte

man meinen, an der Aufstellung

von Freiburgs vielleicht bedeutendster

moderner Skulptur

habe sich nichts geändert: Die

„Reclining Figure“ (also nicht

„Liegende“, wie fälschlich oft

zu lesen steht, sondern „Zurückgelehnte“)

steht so wie immer

vor dem Kollegiengebäude II auf

dem Platz der Alten Synagoge.

1961 war die Bronzeplastik dort

als „Kunst am Bau“ zur Einweihung

des neuen Universitätsgebäudes

aufgestellt worden.

Das Motiv der „Reclining Figure“

ist für den wichtigsten britischen

Bildhauer des 20. Jahrhunderts

ein Dauerthema, ein

Leittypus gewesen. Die Idee

entnahm Henry Moore (1903–

1988) eigenen Graphit-Skizzen

und kleinen Aquarellen, die

er noch während des Zweiten

Weltkriegs 1940/41 in den Tunnels

der Londoner Metro angefertigt

hatte: vor den deutschen

Bombenangriffen geflüchtete

Familien, vor allem Frauen, oft

mit kleinen Kindern im Arm,

erschöpft niedergesunken, halb

sitzend halb liegend, an irgendeine

Wand gedrückt oder auch

aneinander gelehnt.

Skulpturen sind dreidimensional,

sie definieren einen eigenen

Gestaltraum und müssen durch

ihre Positionierung klar und

deutlich auch dem Betrachter

zur treffenden Wahrnehmung

Möglichkeiten offenbaren. Manche

Figuren umschreiben dabei

mehr, manche weniger Raum,

manche nur vorn, andere auch

seitlich oder rückwärtig. Die

„Reclining Figure“ zeigt eine

eindeutige Hauptansicht: das

ist die Vorderseite. Aber sie ist

rundum vollständig ausgearbeitet

und offenbart auch neue

Erkenntnis aus anderer Ansicht,

man kann sie mit Gewinn umschreiten.

Sie ist mehransichtig.

Ihre plastische Energie entwickelt

sich rundherum in gespannten

Rundungen, die von

innen nach außen drängen. Je

nach Blickwinkel zeigt sich ein

neues Spiel der Konturen.

Der Standort blieb, nach Anlage

des neuen Platzes (beinahe)

der alte: immer noch rechtwinklig

zum KG II mit der Vorderansicht

nach Norden wurde die

Bronze wiederaufgebaut. Auch

der relativ niedrige Sockel, vom

Künstler so bestimmt, änderte

sich nicht. Aber sie steht nun

einige Meter weiter nach Norden

gerückt, in die Achse der

rechten Eingangstüre des KG II

– und somit deutlich weiter weg

von der Seitenfassade des KG I:

es fehlt ihr also die vormals eher

ruhige Hintergrundfolie, vor der

sie zur Wirkung kam und auch

ihre kurvigen Konturen sich

absetzten, zumal jetzt dort zusätzlich

eine größere Sitzempore

angebracht ist.

Und das Umfeld insgesamt

hat sich völlig verändert: Früher

stand die Figur mit ihrem

Betonuntersatz auf einem gepflasterten

Rechteck, das ihr

innerhalb des großen grünen

Rasens respektvoll Raum gab.

Jetzt verliert sich das Podest

auch farblich völlig in dem großflächigen

Granitplateau. Die

Skulptur ‚versinkt‘ ästhetisch

geradezu im Einerlei, hebt sich

nicht hervor, hat ihren so dringend

erforderlichen plastischen

Außenraum eingebüßt.

Was kann getan werden?

Schwierig. Sofern der Standort

nicht aufgegeben wird, was

schade wäre, bedarf es einer

optischen Korrektur, einer

‚Eingrenzung‘ der Statue. Falls

nicht doch wieder eine kleinere

Grasfläche (ein Meter umlaufend

dürfte ausreichen) ausgehoben

werden kann, würde zumindest

eine ‚umrahmende‘ farblich

leicht abgesetzte Steinplattenlage

Abhilfe tun. Und es muss

dringend eine Beschriftungstafel

an den Sockel! M. Flashar

Kunstvereine im Gespräch (1):

Das „Käppele“ in Schallstadt hat sich etabliert

Lokale Kunstvereine spielen

eine wichtige Rolle im Kulturleben

von Städten und Gemeinden.

Aber wie sieht das

im Einzelnen aus? Zeigen und

fördern die Vereine eher kommunale

und regionale Künstler,

oder sehen sie sich vielmehr als

Galerie vor Ort? Verfolgen sie

einen bestimmten Bildungsauftrag?

Wie steht es um ihre

Geschichte, ihre personellen,

finanziellen und räumlichen

Ressourcen? Genügend Fragen

also, denen in einer Serie über

die wichtigsten Kunstvereine

Südbadens nachgegangen werden

soll. Im ersten Teil geht es

um Schallstadt.

Es begann 1994 in der Lehrerwohnung

im Käppele, dem

ehemaligen Schulgebäude der

Gemeinde Schallstadt, wie sich

Christian Schaeffer, inzwischen

pensioniert und von Anfang an

Erster Vorsitzender des Vereins,

erinnert. Ziel sollte es sein,

durch Kunstausstellungen das

kulturelle Leben auf dem Dorf

zu beleben. „Die Gründungsidee

war, die Welt nach Schallstadt

zu holen, also weniger das

Dorf oder eben regionale Kunst

zu präsentieren“, so Schaeffer.

Am Anfang fand das auch genreübergreifend

statt, doch im

Lauf der Zeit verschob sich der

Akzent nahezu ausschließlich

auf die bildende Kunst. Durch

den spektakulären Auftakt mit

Herbert Achternbusch sowie

seitdem durchschnittlich drei

bis vier Ausstellungen pro Jahr

gelang es, ein Profil zu schaffen

und den Kunstverein über

die Grenzen Schallstadts hinaus

bekannt zu machen. Da

die regionale Kunst – bislang

jedenfalls – nur eine nebengeordnete

Rolle spielt, entstanden

Kooperationen mit Galerien

bundesweit, in Köln, München,

Frankfurt und andernorts.

Nach wenigen Jahren, 1997,

wurde das Dachgeschoss des

Anwesens ausgebaut und fortan

als Ausstellungsraum genutzt,

die Gemeinde stand finanziell

zur Seite. Die Wiedereröffnung

2000 erfolgte mit Arbeiten des

Reinhold-Schneider-Preisträgers

Bernhard Völkle. Insgesamt

fanden seit Gründung

des Kunstvereins bis heute ca.

64 Ausstellungen, etliche Lesungen,

Vorträge und Filmabende

statt. Die weiteren Ausbauten

der ‚kleinen Kapelle‘ in

jüngerer Zeit durch Sanierung

der benachbarten alten Scheune

zum Veranstaltungsraum und

die Erweiterung mit einem Begegnungszentrum

im modernen

Glaskubus bieten naturgemäß

auch dem Kunstverein neue

Möglichkeiten.

Der Verein steht an sich auf

soliden Beinen. Die Finanzierung

erfolgt über Mitgliedsbeiträge,

Spenden, die Vereinsunterstützung

der Gemeinde

durch einen kleinen Sockelzuschuss,

vor allem aber die mietfreie

Überlassung der Räume,

und schließlich die Anteile an

Kunstverkäufen (30% vom erzielten

Preis). Aber der Vorsitzende

räumt auch ein: “Wir alle

sind eben 25 Jahre älter geworden,

die Kapazitäten nehmen

ein bisschen ab, die Interessen

haben sich ein wenig verlagert.

Da wir das zeigen, was uns gefällt,

laufen wir Gefahr nicht

das auszustellen, was ein junges

Publikum eventuell gerne

sehen würde.“ Als nächstes

kommt der Fotograf Telemach

Wiesinger. Martin Flashar

Kunstverein Schallstadt e.V.,

Am Käppele 2, 79227 Schallstadt,

Tel.: 07664 – 962710;

Email: kunstvereinschallstadt

@gmx.de; Erster Vorsitzender:

Christian Schaeffer, Tel.:

07664 – 60825. Mitglieder: ca.

90; Beitrag: 25 Euro/Jahr. Monatlicher

Jour fixe für Mitglieder

zur Veranstaltungsplanung.

Derzeitige Ausstellung: Norbert

Prangenberg:“Feuer, Wasser,

Erde“. Bis 11. Februar 2018.

Die Seiten „Kulturhauptstadt“

werden unterstützt von:


KUNST KULTUR JOKER 11

Auf dem Sonderweg der Malerei

In Basel sind anlässlich des 80. Geburtstages von Georg Baselitz zwei Ausstellungen zu sehen

Georg Baselitz: „Oberon“, 1964 (Fondation Beyeler)

Georg Baselitz kann es nicht

lassen. Er provoziert einfach

gerne. So stand vor der großen

Retrospektive in der Fondation

Beyeler, die einen ganzen Reigen

an Ausstellungen anlässlich

des 80. Geburtstages des Malers

anführt, ein Interview in der

Wochenzeitung „Die Zeit“, in

dem es um die AfD, Deutschland

im Allgemeinen und Besonderen

und das Thema Sicherheit

ging. Es waren allesamt

Themen, mit denen man heute

so zielsicher für Aufregung

sorgt wie vor fünfundfünfzig

Jahren mit erigierten Penissen.

Bei der Pressekonferenz in Riehen

gab sich Georg Baselitz hingegen

geradezu konziliant.

Obgleich Baselitz heute vor

allem in Österreich lebt, gehören

er und Deutschland zusammen.

Liest man die Katalogtexte,

fällt auf, dass sein

künstlerischer Werdegang mit

Begriffen wie „Sonderweg“ beschrieben

wird, mit denen ansonsten

allenfalls Deutschland

belegt wird.

Diese komplexe Beziehung

begann bereits mit seinem Pseudonym,

das er sich von seinem

Geburtsort Deutschbaselitz in

Sachsen entliehen hatte. Kunst

studierte er dann anfangs auch

in der DDR, nach zwei Semestern

in Ostberlin wurde er jedoch

wegen „gesellschaftspolitischer

Unreife“ von der Universität

verwiesen und übersiedelte

nach Westberlin, wo er bei

Hann Trier seine Ausbildung

Foto: Städel Museum - Artothek

fortsetzte. Georg Baselitz ist in

diesem Sinne durchaus ein gesamtdeutsches

Phänomen.

In Basel hat man nun die Gelegenheit,

sich in gleich zwei

Ausstellungen mit dem Werk

von Baselitz zu befassen. Während

in Riehen eine klassische

Retrospektive mit Werken aus

sechs Jahrzehnten zu sehen ist,

zeigt das Kunstmuseum Basel

Werke auf Papier. Die älteste

Arbeit dort stammt aus dem

Jahr 1955. Gut 150 Zeichnungen

von Georg Baselitz befinden

sich in der Sammlung des

Kunstmuseum Basel, mit dem

Baselitz eine lange Geschichte

verbindet. 1970 richtete Dieter

Koepplin dort eine erste Ausstellung

mit Zeichnungen aus.

In diese Zeit fallen auch die ersten

Ankäufe, die in der Folge

erweitert wurden, auch durch

Schenkungen des Künstlers. Im

Kunstmuseum ist die konzisere

Schau zu sehen, Entwicklungen

lassen sich an den kleinformatigen

Zeichnungen konzentrierter

ablesen. In Malerei und

Skulptur drängt Georg Baselitz

zum Großformat.

Als Baselitz in den 1960er

Jahren figurativ zu malen begann,

war dies bereits damals

unzeitgemäß. Baselitz kam

als Jugendlicher mit dem Sozialistischen

Realismus in

Berührung, Ende der 1950er

Jahre lernte er Jackson Pollock

kennen und nahm überhaupt

die amerikanische Malerei

wahr. Baselitz‘ berüchtigtes

Bild „Die große Nacht im Eimer“,

das 1963 einen veritablen

Kunstskandal auslöste und gar

beschlagnahmt wurde, ist nun

auch in Basel zu sehen. Heldenverehrung

wird ihm nicht zuteil,

es befindet sich an einem beinah

unauffälligen Platz.

Die chronologische Hängung

verdeutlicht Entwicklungen:

die Betonung von erst dunklen,

dann hellen Hintergründen,

die in seinen „Heldenbildern“

der 60er Jahre zunehmend verschlossener

werden. Bäume

oder auch manchmal nur Farbflächen

bedrängen diese versehrten,

grobschlächtigen Männerfiguren,

deren Potenz immer

ein bisschen vergeudet wirkt.

1964 entstand aber auch ein

Werk wie „Oberon (1. Orthodoxer

Salon 64 – E. Neijsvestnij)“,

in dem sich etwas von der

Atmosphäre der Nachkriegszeit

zu überliefern scheint. Vier helle

und völlig haarlose Köpfe mit

überlangen Hälsen drängen sich

in den Bildraum als beugten sie

sich über jemanden. Im Hintergrund

erkennt man nicht näher

zu definierende Haufen, in denen

ein Kreuz steckt.

Solche Bildfindungen sind

bei Georg Baselitz jedoch eher

selten. Der Künstler, der sich

nie um Virtuosität gekümmert

hat, ist keiner, der das Subtile

schätzt. Baselitz‘ Motive sind

meist plakativ. Es sind die formalen

Experimente, die immer

wieder neue Akzente im

Oeuvre setzen. Symmetrische

Ausrichtungen bestimmen die

Bilder, die so genannten Frakturbilder

sind eine Reaktion auf

den Kubismus, indem Baselitz

seine Komposition meist vertikal

teilt und die Segmente

jeweils so verschiebt, dass das

gesamte Bild in Aufruhr zu

sein scheint. Ab 1969 malt Georg

Baselitz dann – nach Fotos

– seine Motive auf dem Kopf.

„Ein Gegenstand auf dem Kopf

gemalt ist tauglich für die Malerei,

weil er als Gegenstand

untauglich ist“, sagte Baselitz

dazu 1981.

Bis in die 90er Jahre wird er

dies so handhaben, bis er beginnt

die Leinwände auf dem

Georg Baselitz: „Bis auf weiteres Abwärts“, 2016 (Kunstmuseum

Basel)

Foto: Jochen Littkermann

Boden, beziehungsweise auf

einem Podest zu bemalen. In

den 80er Jahren entstehen dann

die Remixbilder, in denen er

sein eigenes Werk, jedoch in einer

flüchtigeren Version wiederholt.

Und auch das Alterswerk

ist in Riehen zu sehen. In seinen

neueren Arbeiten sucht er eine

Auseinandersetzung mit dem

Älterwerden. Auf einem dunkleren

Hintergrund sind meist

helle Figuren, Paare oder Köpfe

gemalt, die mit Krakeleen und

Linien überzogen sind. Wie

durchlässig wirkt das und durch

die neongrellen Farben überraschend

zeitgemäß.

Georg Baselitz, Fondation

Beyeler, Baselstr. 101, Basel-

Riehen. Täglich 10 bis 18 Uhr.

Bis 29. April.

Georg Baselitz, Werke auf

Papier, Kunstmuseum Basel,

Neubau, St. Alban-Graben 20.

Di bis So 10 bis 18 Uhr, Do 10

bis 20 Uhr. Bis 29. April.

Annette Hoffmann


12 KULTUR JOKER KUNST

„Take your pleasure seriously“ – außerordentlich erfinderisch

Retrospektive Charles und Ray Eames im Vitra Design Museum in Weil am Rhein

Sie stehen für technische

Perfektion und zeitlos ansprechende

Schönheit und gehören

zu den einflussreichsten Designern

des 20. Jahrhunderts:

Charles und Ray Eames. Sie

prägten nicht nur Generationen

von Gestaltern, sondern

auch unsere heutige Alltagskultur.

Das Vitra Design Museum

zeigt derzeit unter dem Titel

„An Eames Celebration“ vier

parallele Ausstellungen, die

das Designerpaar umfassend

vorstellen. Im Hauptgebäude

beginnt der Parcours, dort

sind Möbel, Zeichnungen,

Skulpturen, Malereien und

Textilien zu sehen, die der

kongenialen Zusammenarbeit

des Duos im Überblick nachgehen;

er war Architekt und

ein exzellenter Techniker, sie

verfügte über viel Gespür für

Farbe, Form und Komposition.

Dies lassen auch die nächsten

Ausstellungen erfahren,

etwa in der „Vitra Design Museum

Gallery“, wo die „Play

Parade“ zur Entdeckung von

Spielobjekten einlädt, die das

Designerpaar ediert hat. Die

Originale sind in Vitrinen

verwahrt, doch liegen Rekonstruktionen

bereit, die zum

Ausprobieren einladen. Unter

den Exponaten befindet sich

das Bausystem „The Toy“, das

aus Stäben und bunten quadratischen

Flächen besteht, sowie

das „House of Cards“. Im

spielerischen Entdecken neuer

Möglichkeiten sahen Charles

& Ray Eames die Grundlage

der Kreativität, „Take your

pleasure seriously!“ war einer

ihrer Leitsätze.

Weiter geht es auf dem Vitra

Campus zur „Fire Station“,

dort lassen sich Eames-Filme

ansehen. Sodann wird im

„Schaudepot“ eine Ausstellung

gezeigt, die Möbelexperimente

und den Objektnachlass

der Eames umfasst,

d.h. Prototypen und Entwicklungsmodelle.

Nachdem sich

Charles und Ray Eames 1940

an der Academy of Art in Michigan

kennen gelernt hatten,

eröffneten sie 1947 ein gemeinsames

Office in Venice /

An Eames Celebration. Charles and Ray in the living

room of the Eames House, 1958

Kalifornien. Neben hunderten

von Auftragsarbeiten sind hier

erste Projekte entstanden, bekannt

wurden sie schließlich

durch ihre Möbel, die Verformungsmöglichkeiten

von

Sperrholz und Kunststoffen

erprobten; ihre sogenannten

„Wire Series“ aus Drahtgitter

gelten als Meilensteine im Möbeldesign.

Ein weiterer Teil der Ausstellung

ist Eames‘ Bauten

gewidmet, darunter das eigene

Wohnhaus, in dem Leben

und Arbeiten eng verbunden

waren. Ein Haus entwarfen

Charles und Ray Eames auch

für den Filmemacher Billy

Wilder. Im Zuge ihrer Entwicklungsarbeit

gelangten sie

immer wieder zu neuen, bahnbrechenden

Lösungen. Ein

umfangreiches didaktisches

Programm begleitet die Ausstellung

sowie die Publikation

„Eames Furniture Sourcebook“

(Mateo Kries (Hg.). 352

S., ca. 300 Abb.), eine wahre

Fundgrube.

Vitra Design Museum. Rohanstr.

4, Weil am Rhein. Tägl.

10 – 18 Uhr. Bis 25. Februar

2018. Cornelia Frenkel

Vielschichtige geistige Neuorientierung

„Reformationen – der große Umbruch am Oberrhein“ – Ausstellung im Dreiländermuseum Lörrach

Wie vielschichtig die geistige

Neuorientierung in der Reformationszeit

war, das thematisiert

momentan die grenzüberschreitende

Ausstellung

„Reformationen – der große

Umbruch am Oberrhein“;

diese ist nicht allein um das

500-jährige Jubiläum von Luthers

95 Thesen in Wittenberg

zentriert, sondern macht viele

andere Persönlichkeiten der

Reformationsgeschichte sichtbar,

die damals in Baden, der

Schweiz und dem Elsass ihre

Stimmen erhoben.

Die Reformation im deutschen

Südwesten ging weit

über die Landesgrenzen hinaus,

erstreckte sich von Konstanz

über Heidelberg, Zürich,

Basel, Genf, Straßburg, Bern,

Montbéliard bis nach Mulhouse,

und entwickelte u.a.

mit Bucer, Zell, Melanchthon

und Zwingli eine ganz eigene

Dynamik. Auch Frauen waren

beteiligt, darunter Anna Reinhart,

Elisabeth Silbereisen und

Katharina Schütz.

Die Ausstellung im Dreiländermuseum

/ Musée des trois

pays basiert auf einer wegweisenden

neuen Recherche zur

Reformation am Oberrhein

von Peter Kunze, die in der

Reihe Lörracher Hefte publiziert

wurde. Die Vorstellungen

von dem, was Kirche zu sein

hat, waren im 16. Jahrhundert

sehr unterschiedlich, und da

Religion auch der Macht dient

und zu grausamen Kriegen

führt, sind theologische und

politische Aspekte hier eng

verflochten.

Markante Persönlichkeiten

prägten jeweils die regionalen

Flügel, alle beeinflusst

von Luthers Disputationen.

Erklärtermaßen war die Reformation

eine verbale Auseinandersetzung

um Glaubenskonzepte;

Luthers Anliegen,

nämlich jedem Menschen das

Lesen und Auslegen der Bibel

zu ermöglichen, konnte im

Übrigen erst auf dem Boden

des Buchdrucks, für den der

europäische Humanismus am

Oberrhein eine Wiege war,

verwirklicht werden.

Der Protestantismus war

stark bilderfeindlich, gehörte

doch der Kampf gegen die

pompöse römische Renaissance,

die mit Ablasshandel

fi nanziert wurde, zum wichtigsten

Argument gegen die

katholische Kirche. Herausragende

Exponate der Dreiländer-Schau

in Lörrach sind die

„Froschauer-Bibel“ (aus Zürich

entliehen), ein Faksimile des

„Novum Instrumentum“, d.h.

der ersten Ausgabe des Neuen

Testaments im griechischen

Original, die Erasmus 1516

in Basel drucken ließ, sowie

eine Kirchenglocke von 1570.

Im letzten Ausstellungsraum

werden die Besucher angeregt,

„Wege zum Miteinander“ zu

fi n d e n .

Viele Passagen im Ausstellungkatalog

(„Reformationen.

Der große Umbruch am

Oberrhein“. 125 S., Verlag

W. Lutz, Lörrach 2017), mit

Grundsatzbeiträgen von den

Kuratoren Peter Kunze und

Markus Moehring, sind ins

Französische übersetzt. Vorträge

und Gesprächsrunden

ergänzen die aufschlussreiche

Schau; zudem finden Exkursionen

zu Orten der Reformation

und Gegenreformation

statt, nach Basel, Fribourg

(CH), Mannheim und Straßburg.

Dreiländermuseum / Musée

des trois pays. Lörrach. Geöffnet:

Di-So 11-18 Uhr. Bis 8.

April 2018.

Cornelia Frenkel


KUNST KULTUR JOKER 13

Sich verschließende Oberflächen

Hans-Christian Lotz zeigt Digitales und Analoges im Kunstverein Freiburg

Soll man das persönlich

nehmen? Eben noch zeigte

der Bildschirm eine Animation

von Kugeln, die sich zu

immer kleiner werdenden Flächen

zusammensetzen, doch

jetzt ist die Bildfläche schwarz

bis auf den flirrenden Balken

in künstlichen Farben, der

sich unaufhörlich verändert.

Hans-Christian Lotz‘ Arbeiten

scheinen ganz gut ohne

den Betrachter auszukommen.

Erst, wenn man sich wieder

vom Bildschirm entfernt, beginnt

das Spiel von neuem und

dann entsteht auch ein Dialog

zwischen den gläsernen Fassadenelementen,

die neben dem

Bildschirm in einem ganz eigenen

Rhythmus hängen. In

einer früheren Ausstellung

hatte Lotz elektronische Schiebetüren

im Ausstellungsraum

installiert, die sich öffneten,

sobald man den Bewegungsmelder

auslöste.

In Hans-Christian Lotz‘

Werk wechselt sich Digitales

mit Analogem ab. So entstehen

die seltsamen grafischen

Muster, indem Lotz Daten mit

Chiffrierprogramen bearbeitet.

Wenn etwas noch daran

erinnert, dass Hans-Christian

Lotz ursprünglich von der

Malerei kam und bei Michael

Schau ohne Titel

Krebber an der Städelschule

auch zwei Jahre bei einem Maler

studiert hat, dann sind es

die Oberflächen seiner Arbeiten.

Unbesehen, ob es sich um

Vitrinen handelt, Bildschirme

oder eben die gläsernen Fassaden,

die von einer mittelständischen

Bank oder einer Versicherung

stammen könnten,

immer sind die Flächen glatt

und ihr Format ähnelt Bildern.

Das Glas reflektiert nicht nur

den Betrachter, es macht auch

sichtbar, dass darunter noch

etwas anderes liegt. So wie

die Leinwand meist unter der

obersten Schicht weitere aufweist.

Vor allem die vier Vitrinen,

die auf der Galerie des Kunstvereins

stehen, sind Verweise

auf ein Ausstellen, das mit

Modellen arbeitet. Doch auch

hier herrscht Hermeneutik. In

einer der Vitrinen wird verdeutlicht,

wie Leitungen in

Fußbodenheizungen verlegt

werden, in einer anderen finden

sich Keramikobjekte neben

Holzelementen, die Teile

einer so genannten T-Shirt-

Foto: Marc Doradzillo

Kanone sind, mit der bei Großveranstaltungen

T-Shirts in die

Menge geschleudert werden.

Hans-Christian Lotz, der

1980 in Hamburg geboren

wurde, macht keine Kunst, die

sich von selbst versteht, doch

verzichtet zugleich auf vermittelnde

oder sprechende Elemente.

So ist die Schau titellos

geblieben, anderswo erschien

nicht einmal ein Pressetext.

Der Berliner Künstler befasst

sich unter anderem mit Fraktalen,

digitalen Bildgebungsverfahren

und Verschlüsselungsprogrammen,

die eine

seltsame Retro-Ästhetik generieren.

Was vom Künstler

beeinflusst ist, was durch die

Programme erzeugt wird, ist

für den Laien nur schwer zu

durchschauen. Sind die hakenkreuzförmigen

Muster, die

unter den Darstellungen von

Fraktalen auftauchen, gewollt

oder ein untergründiges Muster?

Nicht grundlos jedenfalls

hat Hans-Christian Lotz für

eine seiner drei Chiffrierungsarbeiten

ein Reenactment der

Süddeutschen Zeitung von

den NSU-Prozessen als Ausgangsmaterial

gewählt. Von

den Schauspielern, die vor

Mikros am Tisch die Texte der

Prozessbeteiligten sprechen,

ist auf dem Video nichts mehr

zu erkennen. Artefakte, wie

man sie von Bildbearbeitungen

kennt, wie Strudel oder Moiréeffekte

fließen über den Bildschirm.

Doch das muss man

wissen. Lotz‘ Kunst erklärt

sich nicht, sie fügt dieser digitalen

Wirklichkeit eine weitere

Verunsicherung hinzu.

Hans-Christian Lotz. Kunstverein

Freiburg, Dreisamstr.

21. Dienstag bis Sonntag 12

bis 18 Uhr, Mittwoch 12 bis 20

Uhr. Bis 11. März.

Annette Hoffmann

Dunkelheit voller Licht und Schatten

Die Nacht. Alles außer Schlaf – Sonderausstellung im Museum für Kommunikation in Berlin

Für die meisten Menschen

erscheint auch heute noch die

Nacht in ihrer tiefen Dunkelheit

als Mysterium und beängstigende

Enge, die lediglich

zum Schlafen genutzt wird.

Aber was geschieht, wenn wir

unsere Aufmerksamkeit einmal

vollkommen in die Dunkelheit

lenken?

Die Welt erscheint in einem

neuen Licht, welchem sich das

Museum für Kommunikation

in Berlin in seiner Sonderausstellung

„Die Nacht“ bis zum

18. Februar widmet. In der

Nacht eröffnen sich neue Räume,

wie die vier Stationen in

der Ausstellung darstellen.

„Sternenklar. So finster

die Nacht?“ Die Ausstellung

beginnt in vollkommener Finsternis,

welche sich wie in prähistorischen

Zeiten über die

Welt legt. Doch jenes Dunkel

ist nicht unbevölkert und so

erwartet die Besucher ein Catwalk,

der nachtaktive Tiere

beherbergt und Nachthimmel

durch Mythen, Gottheiten und

Sinnzuschreibungen wie Sternbilder

zu erklären versucht.

„Stille Nacht. Was

in der Dunkelheit

entsteht“. Die Nacht

ist eine Grenzerfahrung,

die unsere

Sinne bis auf‘s Äußerste

fordert und

strapaziert. Sie kann

bedrücken und beängstigen,

ebenso

sehr wie inspirieren

und leiten. Viele

kreative Menschen

werden erst in der

Nacht aktiv. Zu beobachten

ist das in

musikalischen und

poetischen Kompositionen

und Kunstwerken,

Ritualen

und kulturellen Lichterfesten,

welche

die Nacht auf einer

neuen Ebene präsentieren

und gestalten.

Eigene Dämonen zu entdecken

kann Angst machen, im

sogenannten nächtlichen Gedankenkarussell

können die

Besucher ihre eigene Fahrt

zwischen Realität und Traum

erleben.

Gedankenkarussell: Installation von Bill Domonkos

„Pausenlos. Die Nacht als

Arbeitszeit“. Die Erfindung

des künstlichen Lichts hat eine

neue Arbeitswelt eröffnet. Die

Nachtarbeit ist mehr denn je

in der Mitte der Gesellschaft

angekommen; die Dunkelheit

© Museum für Kommunikation, Berlin Foto: Philipp Jester

auf eine andere Art und Weise

nutzen und nicht mehr nur

als lebendige Grenze ansehen.

Neue Arbeits- und Lebensrhythmen

entstehen. Auch das

private Leben der sogenannten

„pausenlosen Gesellschaft“

wird beleuchtet und

diskutiert.

„Zwielicht. Salon,

Bordstein, Club.“

Nachtschwärmer geben

sich den Verlockungen

des Nachtlebens

hin. Es sind

heiße Verlockungen,

die uns die Nacht bietet.

Zwischen Salons,

Clubs und Bordstein

wird aufgeklärt, wie

sich die Szene der

Nachtschwärmer

in den letzten Jahren

entwickelt hat.

Auch die Dunkelheit

besitzt Schatten;

Schattenseiten, die

Gewalt, Prostitution

und Verbrechen beherbergen.

Die Ausstellung

„Die Nacht“

ist eine lohnenswerte

Grenzerfahrung, die uns die

Dunkelheit voller Licht und

Schatten präsentiert.

Museum für Kommunikation,

Berlin. Bis 18. Februar 2018.

Infos: www.mfk-berlin.de


14 KULTUR JOKER KUNST

Rätselhaft und weltoffen

Die Ausstellung „Die Etrusker – Weltkultur im antiken Italien“

im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe

Mit unergründlichem Gesichtsausdruck

schauen sie am

Betrachter vorbei in die Ferne.

Ihre lebensechten Abbildungen

auf Grabgefäßen sind das, was

am häufigsten von den Etruskern

gefunden wird, und die etruskischen

Gräber erzählen am

meisten über das Leben dieses

rätselhaften antiken Volkes. In

der Ausstellung „Die Etrusker

– Weltkultur im antiken Italien“

zeigt das Badische Landesmuseum

Karlsruhe bis zum 17.

Juni eine Fülle hochkarätiger

Ausstellungsstücke, die Licht

ins Dunkel der Geschichte werfen.

So spektakulär wie die Ausgrabungsstücke

ist ihre Präsentation:

die Funde aus Gräbern

werden in einem begehbaren

Grabhügel präsentiert, die Vitrinen

wirken wie beleuchtete

Schatzkammern – ein fast schon

magisches Erlebnis.

Museumsdirektor Eckart

Köhne und seinem Team ist es

gelungen, die eigene persönliche

Etrusker-Faszination zu

vermitteln. Landläufig weiß

man von den Etruskern wenig

mehr, als dass sie auf dem

Gebiet der heutigen Toskana

siedelten und im Lauf des 1.

Jahrhunderts vor Christus von

der aufstrebenden Militärmacht

Rom „geschluckt“ wurden.

Dass Rom ursprünglich

eine etruskische

Stadtgründung

war, durchgeführt nach

etruskischem Ritus und

von Etruskern regiert,

versuchten die Römer

schon früh in ihrer Geschichte

vergessen zu

machen. Ist es Zufall,

dass so vieles von der

römischen Kultur überliefert

wurde, aber die

etruskischen Schriftzeugnisse

fast ebenso

gründlich verschwanden

wie die etruskische

Sprache?

Dabei waren die Etrusker

ein weltoffenes,

lebenslustiges Völkchen,

das durch den

Handel mit Eisenerz

wohlhabend wurde und

mit Griechen, Phöniziern

und Kelten auch

kulturell in einem lebhaften

Austausch stand.

Daher die Bezeichnung

„Weltkultur“: in der antiken

Welt rund um das Mittelmeer

spielten die Etrusker eine

wichtige Rolle. Ihr Reichtum

erweckte Neid, ihre selbstbewussten

Frauen und tiefe Religiosität

waren den Nachbarvölkern

schon damals ein Rätsel.

Ein paar dieser Rätsel werden

Urnendeckel: Gelagertes Ehepaar, Ende 3. Jh. v. Chr.

im Badischen Landesmuseum

aufgelöst.

Die sehr religiösen Etrusker

stellten sich das Leben im Jenseits

als Fortführung ihres weltlichen

Daseins vor, sozusagen

ein immerwährendes Bankett

zusammen mit ihren Vorfahren.

Eine zauberhafte Animation mit

Figuren aus der etruskischen

Kunst malt diese Jenseitsvorstellung

lebendig aus.

Das erklärt auch die reichen

Grabbeigaben. Dank der Kooperation

mit dem italienischen

Kulturministerium stammen 95

Prozent der Ausstellungsstücke

Tabula Cortonensis - Bronzeplatte mit

Inschrift aus Tortona, 2. Jh. v. Chr.

© Sorprintendenza Abap per le Province de Siena, Grossetto e Arezzo

aus Italien, und da reiht sich

ein Highlight an das nächste.

Schmuck, Gewandnadeln, hochwertiges

Geschirr und Vasen aus

einheimischer Produktion, aber

auch aus Griechenland, eine

vergoldete phönizische Schale,

Miniaturbronzen der sardischen

Nuraghen-Kultur, die Rüstung

eines Kriegers, ein ganzer rekonstruierter

Streitwagen – die

Funde aus etruskischen Gräbern

machen einen lange vergangenen

Alltag wieder lebendig, der

von der Freude an schönen Dingen

geprägt war.

Und von der Freude an geselligen

Runden. Malereien zeigen

Männer und, für die Antike

am Mittelmeer unerhört, auch

Frauen beim gemeinsamen Tafeln.

Man pflegte das, wie die

Griechen, im Liegen zu tun.

Und genau so, mit Blumenkränzen

im Haar und Girlanden um

den Hals, werden die

Verstorbenen auf den

Urnen aus Stein oder

Ton abgebildet: im Liegen,

mit einer Schale in

der Hand.

Vom 9. bis zum 1.

Jahrhundert vor Christus

gehörten die Etrusker

zu den führenden

Wirtschaftsmächten im

Mittelmeerraum. Bis

Angriffe von mehreren

Seiten die etruskischen

Stadtstaaten schwächten

und Rom einen

dieser Stadtstaaten

nach dem anderen seinem

Staatsgebiet eingliederte

– mal mehr,

mal weniger freiwillig.

Die etruskische Elite

scheint recht geschickt

die Seiten gewechselt

zu haben. Denn die lebensgroße,

grandios gearbeitete

Bronzestatue

eines Redners mit römischer

Frisur in einer

römischen Toga stellt

einen Etrusker dar, was

die Inschrift auf dem Saum der

Toga verrät.

„Die Etrusker – Weltkultur

im antiken Italien“, Badisches

Landesmuseum im Schloss

Karlsruhe, Di-So 10-18 Uhr.

Bis 17. Juni 2018.

Nike Luber

© SABAP per le Province di Pisa e Livorno

MUSEEN / AUSSTELLUNGEN

FREIBURG 0761/

ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNG

DER UNIVERSITÄT FREIBURG

- „Ruth Tauchert - ImPuls: Antike

bewegt” - Zeichnungen -25.02.

ARCHÄOLOGISCHES MUSEUM

COLOMBISCHLÖSSLE

- „Eisen, Macht, Reichtum - Kelten

am südl. Oberrhein” b.a.w.

- „Kultur - Umwelt - Wandel:

Steinzeit und Bronzezeit am südl.

Oberrhein”

b.a.w.

- „Versorgt fürs Jenseits? Neue

Grabfunde aus Baden” -22.04.

ATELIER 4E, GALERIE

- „Eberhard Brügel - Menschen vor

Ort und von unterwegs”

02.02.-12.05.

AUGUSTINERMUSEUM

- „Im Laboratorium der Moderne -

Hölzel und sein Kreis” -18.03.

CENTRE CULTUREL FRANCAIS

- „Petra Blocksdorf - Bilder” -10.03.

DEPOT.K

- „Monika Sebert & Manuela

Geugelin - Textil & Metall” -11.02.

E-WERK

- „Nachtstücke - Von Verdrängtem,

der Nacht und der Farbe

Schwarz” (Galerie für Gegenwartskunst)

16.02.-25.03.

FAULERBAD

- „Kunst auf der Liegewiese und

in der Faulerstraße” -26.05.

GALERIE ALBERT BAUMGARTEN

- „Jan Peter Tripp - Gepinseltes

von ‘97 bis ‘17“ -02.03.

GALERIE MEIER

- „Schnee von gestern... und

heute“ -31.03.

GOETHE INSTITUT

- „Selfie“ - GEDOK-Ausstellung

23.02.-27.04.

HILDA 5 / KULTURAGGREGAT

- „Im Fokus“ -21.02.

KATHOLISCHE AKADEMIE

- „Henny Fleischmann - Schichtung

+ Struktur“ 06.02-12.04.

KUNSTHAUS L6

- „Nik + Dick - Lost“ -18.02.

KUNSTRAUM ALEXANDER

BÜRKLE

- „Für die Ewigkeit - Archivarische

Strategien in der Kunst“ -25.02.

KUNSTRAUM FOTH

- „Eva Rosenstiel“ -08.02.

KUNSTVEREIN FREIBURG

- „Hans-Christian Lotz“ -11.03.

MECKELHALLE

- „70 Jahre Wühlmäuse Freiburg-

Littenweiler“ -13.02.

MODO VERLAG

- „kunstBUCHaktion - 45 Künstlerbücher“

16.02.-29.04.

MORAT-INSTITUT

- „Elly Weiblein“ - Zeichnungen,

Malerei und Topografie -10.02.

MUSEUM FÜR NEUE KUNST

- „In guten wie in schlechten

Zeiten. Wie was bleibt” -15.04.

MUSEUM F. STADTGESCHICHTE

- „Bildung für Mädchen - Adelhausen:

Kloster, Schulfonds,

Stiftung 1867-2017” -18.02.

STADTTEILZENTRUM VAUBAN/

HAUS 037

- „15 Jahre Aktionskreis Kunst

Vauban” 24.02.-25.02.

STIFTUNG FÜR KONKRETE

KUNST ROLAND PHLEBS

- „Roland Phlebs: Kreis- und Kugelvariationen”

- Skulpturen -04.03.

UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK

- „Letzte Botschaften - Briefe von

den Vätern aus dem Gulag” -16.02.

WALDHAUS FREIBURG

- „Friedemann Knappe - Wildtiere

und Waldlandschaften” - Acrylbilder

-25.02.

BASEL 0041 61/

ANTIKENMUSEUM

- „Scanning Sethos - Die Wiedergeburt

eines Pharaonengrabes”

-06.05.

- „Die Griechen und ihre Welt -

Identität und Ideal” (Dauer)

FONDATION BEYELER

- „Georg Baselitz” -29.04.

- „Sammlung der Klassischen

Moderne”

(Dauer)

KUNSTHALLE BASEL

- „Future Love - Begehren und

Verbundenheit im Zeitalter geformter

Natur” -15.04.

- „Sculture - Yuri Ancarani”

09.02.-29.04.

KUNSTMUSEUM BASEL

- „Klara Lidén” (Gegenwart) -25.02.

S AM

- „Bengal Stream - Die vibrierende

Architekturszene von Bangladesch”

-06.05.

SPIELZEUG WELTEN MUSEUM

- „Parfumflacons - Hüllen verführerischer

Düfte” -08.04.

ANDERE ORTE

ALBSTADT

Kunstmuseum

- „Märchenhaft!” -01.07.

- „Menschensohn, Ecce Home,

Crucifixus” - Christusbilder im 20.

und 21. Jahrhundert -02.04.

AMSTERDAM

Foam Fotografiemuseum

- „Romain Mader - The Following

is a True Story” -07.02.

Moco Museum

- „Roy Lichtenstein - Lasting

Influence” -31.05.

ANTWERPEN

Fo Mu - Foto Museum

- „Ai Weiwei - Mirror” -18.02.

AUGSBURG

Galerie Noah

- „Ilana Lewitan & Yury Kharchenko

- Poesie & Pathos” 09.02.-18.03.

BADEN-BADEN

Museum LA8

- „Hans Thoma - Wanderer zwischen

den Welten” -04.03.

Museum Frieder Burda

- „America! America! How Real Is

Real?“ -21.05.

Staatliche Kunsthalle

- „Emeka Ogboh - If Found Please

Return to Lags“ -04.02.

BERLIN

Das verborgene Museum

- „Kriegsalltag und Abenteuerlust.

Kriegsfotografinnen in

Europa 1914-1945” -11.02.

Kunsthandel Jörg Maaß

- „Annie Leibovitz” -27.04.

Martin-Gropius-Bau

- „Juden, Christen und Muslime

- Im Dialog der Wissenschaften

500-1500” -04.03.

Museum Frieder Burda Salon Berlin

- „Bharti Kher - Dark Matter MM“

-17.02.

Museum für Kommunikation

- „Die Nacht - Alles außer Schlaf“

-18.02.

BERN

Kunstmuseum

- „Bestandsaufnahme Gurlitt: ‘Entartete

Kunst’ - Beschlagnahmt

und verkauft” -04.03

- „Touchdown - Ausstellung mit

und über Menschen mit Down-

Syndrom” 24.01.-13.05.

- „Van Gogh bis Cézanne,

Bonnard bis Matisse - Sammlung

Hahnloser” -11.03.

Zentrum Paul Klee

- „Klee im Krieg“ -03.06.

BERNAU

Hans-Thoma-Kunstmuseum

- „Kurt Bildstein - Lebenslinien”

-18.02.

BIETIGHEIM-BISSINGEN

Städtische Galerie

- „Johannes Hewel - Flüge ins

Paradies” - Linolschnitte -18.03.

BILBAO

Guggenheim Museum

- „David Hackney - 82 Portraits

and 1 Still-life” -25.02.

BONN

August Macke Haus

- „August Macke und seine

Freunde” -04.03.

Bundeskunsthalle Bonn

- „Bestandsaufnahme Gurlitt - Der

Kunstraub und die Folgen” -11.03.


KUNST KULTUR JOKER 15

BREGENZ

Kunsthaus

- „Flaka Haliti” 16.02.-22.04.

- „Simon Fujiwara - Hope House”

-08.04.

- „Richard Bösch” -25.02.

Vorarlberg Museum

- „Richard Bösch” -25.02.

BREISACH

Museum für Stadtgeschichte

- „Ausstellung zur Geschichte der

Stadt Breisach am Rhein” b.a.w.

BRÜSSEL

ADAM Design Museum

- „Peter Ghyczy - 50 Years of

Functionality” 07.02.-11.03.

Atomium

- „Magritte - Retrospektive” -30.09.

ING Art Center

- „Christo und Jeanne Claude - Urban

Projects” -25.02.

Königliches Museum der schönen

Künste

- „Magritte, Broodthaers und

zeitgenössische Kunst” -18.02.

WIELS Centre d’Art Contemporain

- „Saadane Afif - Là-bas” -22.04.

DENZLINGEN

Galerie im Alten Rathaus

- „Barbara Nies: Inside out - Outside

in“ 24.02.-25.03.

DONAUESCHINGEN

Museum Art.Plus

- „Alfonso Hüppi“ -11.03.

- „Karolin Bräg - Museum wurde

es schon immer genannt“ -26.03.

DRESDEN

Deutsches Hygienemuseum

„Das Gesicht - Eine Spurensuche”

-25.02.

„Tierisch beste Freunde - Über

Haustiere und ihre Menschen”

-01.07.

DÜREN

Leopold Hoesch Museum & Papiermuseum

- „Beyond the Box - Sammlung

Dohem“ -11.03.

- „Saadane Afif – Ici“ -22.04.

DÜSSELDORF

Museum Kunstpalast

- „Morgaine Schäfer - Ehrenhof

Preis 2017“ 03.02.-27.05.

- „Jan Fišar - Arbeiten aus der

Sammlung Frauke Thole” -04.03.

- „Spot On: 1937 - Die Aktion

‘Entartete Kunst’ in Düsseldorf”

-Sommer 2018

DURBACH

77770 Sammlung Hurrle/ Museum

für Aktuelle Kunst

- „Adieu Tristesse - Neue Figuration

in den 60er Jahren” 17.02.-10.06.

- „Auf unbekanntem Terrain -

Landschaft in der Kunst nach

1945” -04.02.

- „Der Nachtrapp - Er ist wieder

da. Ein Kunstprojekt zur Völkerverständigung”

-04.03.

- „Profile in der Kunst am Oberrhein

- Helga Marten & Eva

Schaeuble” -04.03.

EBRINGEN

Galerie im Tor

- „Hans Benesch: Übermalungen”

- „Werner Ewers” 02.-25.03.

EMMENDINGEN

Galerie im Tor

- „Lilli Benkert: Schaf-Welten”

Malerei und Skulptur 04.02.-11.03.

FRANKFURT AM MAIN

Caricatura Museum

- „Die Zeichner der Neuen Frankfurter

Schule” -17.06.

- „Robert Gernhardt” -15.04.

DZ Bank Kunstsammlung

- „Inside Out - Fotografie und

Psychologie“ 07.02.-12.05.

Museum für Moderne Kunst

- „A Tale of Two Worlds - Experimentelle

Kunst Lateinamerikas

der 1940er- bis 80er Jahre” (MMK

1) -02.04.

- „Globale Gleichzeitigkeiten - Die

Sammlung des MMK im Dialog mit

lateinamerikanischer Kunst der

1960er und 70er Jahre” (MMK 1)

-02.04.

- „I Am A Problem - Inszeniert von

Ersan Mondtag” (MMK 2) -18.02.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3) -04.02.

- „Primary Structures - Meisterwerke

der Minimal Art” (MMK 2)

22.02.-13.08.

Schirn Kunsthalle

- „Basquiat - Boom For Real”

16.02.-27.05.

GENT

Stedelijk Museum voor Actuele

Kunst

- „Gerhard Richter - Über Malen”

-18.02.

GÖRLITZ

Galerie Schlichtenmaier/ Schloss

Dätzingen

- „Im Moment - Fotografie aus

Sachsen und der Lausitz” -15.04.

HAMBURG

Halle K

- „Alex Katz - Black & White”

-20.02.

Deichtorhallen

- „Gute Aussichten Deluxe”

-21.05.

Historische Museen / Jenisch Haus

- „Peter Damman - Hinter dem Palast

steht noch ein Haus” -22.04.

Museum für Kunst und Gewerbe

- „Madame d‘Ora - Machen Sie

mich schön!” -18.03.

HEIDELBERG

Dokumentations- und Kulturzentrum

Deutscher Sinti und Roma

- „45 Jahre Bürgerrechtsarbeit

deutscher Sinti und Roma” -25.02.

Sammlung Prinzhorn

- „Das Team als Kurator - Neues

und Unbekanntes aus der

Sammlung Prinzhorn” -15.04.

HEILBRONN

Kunsthalle Vogelmann

- „About Time” - Richard Deacon

-25.02.

Museum im Deutschhof

- „Das unendliche Sichtbare, Orte

- Siegfried Simpfendörfer” -25.02.

KANDERN

Galerie Robert Keller

- „Unausbleiblich - Peter Bosshart”

-04.02.

KARLSRUHE

Bad. Landesmuseum/ Schloss

- „Die Etrusker - Weltkultur im

antiken Italien” -17.06.

- „Zweck fremd?! - Den Dingen

auf der Spur” -05.08.

Messe

- „Art Karlsruhe” 22.02.-25.02.

Staatliche Kunsthalle

- „Cézanne - Metamorphosen”

-11.02.

Städtische Galerie

- „Benno Blome - Stilles Land”

Kunstpreis der Werner-Kober-Stiftung

2017 08.02.-03.06.

- „Mut zur Freiheit - Informel aus

der Sammlung Anna und Dieter

Grässlin im Dialog” -11.03.

- „Umgehängt 2018 - Facetten der

Malerei 1960-2010” - Frühjahr 2019.

ZKM

- „Datumsoria - The Return of The

Real” -18.03.

- „Feministische Avantgarde der

1970er Jahre aus der Sammlung

Verbund, Wien” -08.04.

- „Open Codes - Leben in digitalen

Welten” -05.08.

- „Radical Software - The Raindance

Foundation, Media Ecology

and Video Art” -28.02.

- „Resonanzen - 40 Jahre Kunststiftung

Baden-Württemberg”

-18.02.

KASSEL

Caricatura Galerie für Komische Kunst

- „Beste Bilder - Die Cartoons des

Jahres 2017” -18.02.

KIEL

Kunsthalle zu Kiel

- „Nolde und die Brücke” -02.04.

KÖLN

Museum Ludwig

- „James Rosenquist - Painting as

Immersion oder das Eintauchen

ins Bild” -11.03.

Parrotta Temporary Art

- „Pieter Laurens Mol: Red Lead

Index” 02.02.-06.04.

LANGENHAGEN

Kunstverein Langenhagen

- „Aroundabout - Jack Jaeger”

-11.03.

LEIPZIG

Museum für Druckkunst

- „Auf nach Finnland - Finnische

Plakate seit 1853“ -15.04.

LÖRRACH

Dreiländermuseum

- „Reformation - Der große Umbruch

am Oberrhein” -08.04.

- „Weltfrieden - Weltreligionen -

Weltethos” -18.02.

LONDON

Tate Gallery of Modern Art

- „Modigliani“ -02.04.

- „Red Star Over Russia - A Revolution

in Visual Culture 1905-55“

-18.02.

LUDWIGSHAFEN AM RHEIN

Wilhelm-Hack-Museum

- „Erzählte Welt. Geschichten in

der Kunst” -03.06.

- „Stimme des Lichts - Delaunay,

Apollinaire und der Orphismus”

-02.04.

- „Maria Tackmann - Zeichen”

-08.04.

MANNHEIM

Reiss-Engelhorn-Museen

- „Ägypten - Land der Unsterblichkeit”

(Museum Weltkulturen, D5)

Dauer

- „Reformation!” (Museum

Zeughaus, C5) -02.04.

- „Rimaldas Viksraitis - Am Rand

der bekannten Welt” (Zephyr)

04.02.-29.04.

- „Vom Pulverdampf und Schlachtidyll

- Weißes Gold aus der Frankethaler

Manufaktur” (Museum

Zeughaus C5) 04.02.-29.04.

MAILAND

Pirelli HangarBicocca

- „Lucio Fontana - Ambienti/Environments”

-25.02.

MARBACH

Deutsches Literaturarchiv

- „Die Familie - Ein Archiv” -29.04.

- „German Fever - Beckett in

Deutschland” -29.07.

Halle Saint Pierre

MARCH-HUGSTETTEN

Gleis 1

- „Bollyhood – Fotoprojekt” -05.03.

MISTELBACH

Nitsch Museum

- „Hermann Nitsch - Das druckgrafische

Werk” -08.04.

MOSKAU

Lumiere Brothers Center for Photographie

- „Ideale Räume - Julian Faulhaber”

-15.04.

- „Douglas Kirkland - Hinter den

Kulissen” -15.04.

MÜLLHEIM

Markgräfler Museum

- „Bären in der Mediathek -

Sammlung Ingeborg Taivassalo-

Lutz” -28.02.

- „Kunst: Schnee” 26.02.

- „Literatur in der Region” - b.a.w.

- „Plakat Format F4 – Schweizer

Plakate im Weltformat” 02.02.-27.05.

- „Schätze aus der Museumssammlung”

-25.03.

- „Wilhelm den Ouden - Der andere

Rhein“ -25.02.

MÜNCHEN

Haus der Kunst

- „Archiv Galerie 17/18 - ‘Große

Deutsche Kunstsammlung’ und

‘Entartete Kunst’” -04.02.

- „Blinder Glaube - Zeitgenössische

Kunst zwischen Intuition und

Reflexion” -18.02.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” (MMK 3)

02.02.-03.06.

- „Sarah Sze - Centrifuge” -12.08.

- „Oscar Murillo & Polina Kanis”

-18.03.

Lenbachhaus

- „Gabriele Münter - Retrospektive“

-08.04.

OFFENBURG

Galerie im Artforum

- „Brendan Kelly” 15.02.-25.03.

- „Mitgliederausstellung”

-18.02.

Städtische Galerie

- „Peter Vogel - Retrospektive”

-04.02.

OOSTENDE (B)

Mu.zee

- „Das Floß - Kunst in (nicht)

einsam” -15.04.

PARIS

Fondation Cartier

- „Guillermo Kuitca - Les Visitants”

-27.05.

- „Malick Sidibé - Mali Twist”

-25.02.

- „Jean-Pierre Jeunet & Marc

Caro” -31.07.

Michel Rein

„Edgar Sarin - Dans mon cou la

maind’une mère” -03.02.

RIEGEL

Kunsthalle Messmer

- „Adriano Piu” -11.02.

- „Otmar Alt - Lebenswege: Malerei,

Grafik, Skulptur” 03.02.-27.05.

ROTTWEIL

Kunst Raum Rottweil im Dominikanermuseum

- „TurmBau I & II - Turmmodelle der

zeitgenössischen Skulptur“ -18.02.

SPEYER

Historisches Museum der Pfalz

- „Richard Löwenherz - König,

Ritter, Gefangener” -15.04.

- „Robin Hood” - Familienausstellung

-03.06.

ST. GALLEN

Kunstmuseum

- „Bettina Pousttchi - Protection”

17.02.-17.06.

- „Caro Niederer - Good Life Ceramics”

-26.08.

- „Converter” 03.02.-06.05.

- „Georg Gatsas - Are You... Can

You... Were You?” -11.02.

Textilmuseum

- „Neue Stoffe - New Stuff. Gestalten

mit Technischen Textilien”

-02.04.

STAUFEN

Keramikmuseum

- „Corinna Petra Friedrich - Plattenbau”

09.02.-18.03.

STUTTGART

Galerie Schlichtenmaier

- „Karl Fred Darmen - Zum 100.

Geburtstag” -10.03.

Junges Schloss

- „Die Ritter - Leben auf der Burg”

-08.04.

Kunstmuseum

- „Frischzelle_24: Ann-Kathrin

Müller” -07.10.

- „Patrick Angus - Private Show”

-08.04.

- „Reinhold Nägele - Chronist der

Moderne” -03.06.

Museum der Alltagskultur

- „Krippen entdecken - Weihnachtliche

Spurensuche durchs

Schloss” -04.02.

Naturkundemuseum

- „Baubionik - Biologie beflügelt

Architektur” -06.05.

Staatsgalerie

- „Der Meister von Meßkirch - Katholische

Pracht in der Reformationszeit”

-02.04.

- „Marcel Duchamp” (Schaufenster

Sohm) -18.02.

SULZBURG

Landesbergbaumuseum

- „A Tulip is a Tulip is a Tulip” -

Deutsch-Afghanische Initiative e.V.

-11.02.

TÜBINGEN

Kunsthalle

- „Korpys/Löffler - Personen,

Institutionen, Objekte, Sachen”

-18.02.

VÖLKLINGEN

Völklinger Hütte

- „Inka - Gold. Macht. Gott. 3000

Jahre Hochkultur” -08.04.

WALDKIRCH

GeorgScholzHaus - Kunstforum an

der Allee

- „Dietrich Schön - Skulpturen

und Zeichnungen” -04.03.

WEIL AM RHEIN

Museum Weiler Textilgeschichte

- „Bakuba Design - Textilkunst

aus dem Herzen Afrikas” -01.07.

Vitra Design Museum

- „Charles & Ray Eames - The

Power of Design” -25.02.

- „Kazam! - Die Möbelexperimente

von Charles & Ray Eames” -25.02.

- „Play Parade - Eine Eames-Ausstellung

für Kinder” -11.02.

WIEN

21er Haus

- „Günter Brus - Ich bewege mich”

-02.02.-12.08.

Albertina

- „Das Wiener Aquarell”

16.02.-13.05.

- „Robert Frank” -21.01.

Bank Austria Kunstforum Wien

- „Man Ray” 14.02.-24.06.

Belvedere

- „Die Macht des Alters” -11.03.

- „Duett mit Künstler_in - Partizipa-

tion als künstlerisches Prinzip”

-04.02.

- „Kopf oder Zahl - Lisa Pahlke &

Richard Leue” 02.02.-12.08.

- „Rueland Frueauf d.Ä. und sein

Kreis - Meisterwerke im Fokus”

-18.03.

- „Vik Munit - Verso” -15.02.

Kunsthaus Wien

- „Visions of Nature” -13.01.19.

Kunsthistorisches Museum Wien

- „Stairway to Klimt” 13.02.-02.09.

Leopold Museum

- „Egon Schiele - Expression und

Lyrik” 23.02.-04.11.

Museum Hundertwasser

- „Visions of Nature” -18.02.

Österreichische Nationalbibliothek

- „Schatzkammer des Wissens -

650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek”

-13.01.19

WUPPERTAL

Heydt-Museum

- „Edouard Manet” -25.02.

ZÜRICH

Fotomuseum Winterthur

- „Situations - Post Fail” -04.02.

Kunsthaus

- „Abraham Cruzvillegas”

16.02.-25.03.

Migros Museum für Gegenwartskunst

- „Charles Atlas” 17.02.-13.05.

- „Collection on Display”

17.02.-13.05.

- „Extra Bodies - The Use of the

Other Body in Contemporyry Art”

-04.02.

Museum Haus Konstruktiv

- „Alice Kwade - LinienLand”

08.02.-06.05.

- „Gerhard von Graevenitz - Eine

Retrospektive” 08.02.-06.05.

ZWOLLE (NL)

Museum de Fundatie

- „Neo Rauch Dromos Malerei

1993-2017” 21.01.-03.06.


16 KULTUR JOKER KULTOUR

Grenzbereich zwischen Leben und Fiktion

„Die Familie. Ein Archiv“ – Zur Ausstellung im Literaturmuseum der Moderne in Marbach

Im Waldhof 16

79117 Freiburg-Littenweiler

Blick in die Ausstellung

VERANSTALTUNGSPROGAMM Februar 2018

2.-4.2.: Regula Leupold: Tradition meets Invention: Tänze von der der Tarantella bis zum Klezmer-Tango

5.2.: Prof. Dr. Konrad Kunze: Unsere Vornamen – Erkundung eines sprachlichen Kontinents

8.2.: Florian M. Weckerle M.A.: Was geschieht mit meinen Daten im Netz?

10./11.2.: Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde: Bedarf der Islam einer Aufklärung? Koran historisch-kritisch lesen?

15.2.: Dr. Wolfgang Steinicke: Das CERN und der LHC (Vortrag); Fahrt nach Genf zum CERN am 16./17.2.

21.2.: Dr. Nana Hartig: Geerbtes Leid. Wie wirken Kriegstraumata auf Kinder und Enkel – und was hilft?

23.-25.2.: Annette Wiegandt M.A.: Erdfarben-Malworkshop

27.2.: Prof. Dr. Rüdiger Glaser: Wie der Klimawandel die Geschicke von Gesellschaften beeinflusste

2.-4.3.: Ulrike Ay: Blütenträume aus Filz (Kunsthandwerk-Workshop)

2./3.3.: Matthias Hofmann M.A.: Saudi-Arabien vs. Iran: Kampf um die Vorherrschaft im Orient

5.3.: Marion Landwerth-Hesselmann: Kanadas Atlantikprovinzen: Neufundland und Neu-Schottland

Info und Anmeldung:

www.waldhof-freiburg.de

Die Nachlässe, die im Deutschen

Literaturmuseum in

Marbach gesammelt, bewahrt

und erforscht werden, sind

Fundgruben ohne Ende. Den

unterschiedlichen Zusammenhängen

und Verwandtschaftsverhältnissen

von Dichter-,

Künstler- und Gelehrtenfamilien

einmal gründlich nachzugehen

lag nahe, musste irgendwann

einmal zu einem Ziel

führen. Und wie spannend und

ergiebig das langjährige Forschungsergebnis

ist, zeigt die

jetzige große Ausstellung im

Literaturmuseum der Moderne

auf der Schillerhöhe.

Einer Literaturausstellung

muss es ums Vorzeigbare, Anschauliche

und Erhellende gehen,

will sie nicht zu trocken

wissenschaftlich oder didaktisch

sein, gerade dazu ist das Thema

Familie wie geschaffen. Unter

den 300 Exponaten sind es neben

Stammbäumen, Stammbüchern

und handschriftlichen

Zeugnissen wie Briefen und

Testamenten vor allem die Fotografien,

die der Familie über

Generationen hinweg eine sichtbare,

kommunizierbare innere

Ordnung sowie eine historische

Dimension verleihen. Neben

den Familienalben und den zumeist

streng gestalteten oder

sehr bedacht inszenierten Familienfotos

gibt es auch Schnappschüsse,

spontan festgehaltene

Augenblicke, die unter den in

Bildern und Stationen erzählten

Familiengeschichten frische

Einsprengsel sind.

Eine Familie entsteht nicht

alleine durch Fortpflanzung,

Blutsbande, sie wird in gewissen

Kreisen auch konstruiert.

Das heißt: zielgerichtet inszeniert

und zurechtgestutzt, um

einen gesellschaftlichen, geistigen

oder materiellen Status

zu bewahren. Familienbande

können Geborgenheit und Sicherheit

geben oder auch erdrückend

sein; man kann in einer

Familie aufgehen oder auch in

ihr untergehen. Obwohl naheliegend,

wurde der Familienroman,

ein Genre, das bis weit in

die Literaturgeschichte zurückreicht,

in der Ausstellung nicht

zu sehr in den Vordergrund

gerückt, sondern es sollte hier

mehr um die Hintergründe der

literarisch verarbeiteten Stoffe

gehen. Auch um den Versuch,

intellektuelle und künstlerische

Traditionen aufzuzeigen sowie

ihre Brüche und ihren Zerfall,

wodurch sich familiäre Beziehungsgefüge

auflösen, ins Unheil

wenden können. In einem

Familienroman wie den „Buddenbrooks“

von Thomas Mann,

bis heute ein Maßstab in dieser

Gattung, wird exemplarisch

vorgeführt, wie sich Fiktion

und Wirklichkeit durchdringen

können.

Facetten eines komplexen

Themas

Viele der „Manuskripte,

Briefe und Fotos zeigen“, so

die Kuratorin Ellen Strittmatter,

„wie häufig Literatur im

Gespräch, in einer familiären

Schreib- und Denkgemeinschaft

entsteht: unter Schwestern

und Brüdern, zwischen

Liebenden, Eltern und Kindern.“

Gerade dafür ist wiederum

die Familie Mann ein

prominentes Beispiel. Aber hier

wie dort ist die Frage: Was ist

gegeben, und was ist gemacht

oder nur Anschein? Die Fälle

sind ganz verschieden. Einerseits

ist es die Last der Nachgeborenen,

einen berühmten

Namen zu tragen, andererseits

ist es auch die Versuchung, sich

damit zu schmücken und zu

versuchen, sich Vorteile damit

zu verschaffen. Die Facetten

sind weit gefächert.

Mit der Auswahl an Dokumenten

werden Einblicke in die

lichtesten und finstersten Winkel

von Familienverhältnissen

gegeben. Sie reichen vom

Stammbuch August von Goethes,

jenes unglücklichen, an

Alkoholsucht zugrunde gegangenen

Sohns eines berühmten

Vaters, bis hin zu einem satten

Familienporträt der Familie

Enzensberger, die sich geradezu

unzertrennlich zusammengeklumpt,

dabei etwas selbstgefällig,

aber auch selbstgewiss

in die Kamera schaut. Nichts

weist auf dem Familienfoto der

pietistisch steifen Familie Hesse

darauf hin, dass Sohn Hermann

einmal heftig aus der Art

schlagen, zum „Steppenwolf“

werden wird. Oder die Familie

Chaplin: man sieht Papa, Mama

und die zahlreichen Kinder auf

dem Sofa und darum herum

versammelt, und allesamt sind

sie vertieft in Bücher über den

unvergesslichen Charly Chaplin.

Wenn das keine Parodie

eines Familienfotos ist...

Dieses alles wird zum Ausschnitt

einer besonderen Abteilung

der Fotografiegeschichte,

die bildpolitische Fragen

aufwirft und vorgebliche familiäre

Einheiten hinterfragt.

Ob nun in der Familienfotografie

herkömmliche Bildsprachen

übernommen oder ob sie

neu erfunden werden, immer

spricht daraus die Sehnsucht

nach Unsterblichkeit.

Foto: DLA Marbach

Anschauliche Gliederung

In der ersten Abteilung der

Ausstellung wird die Familie

als ein Ort der Dauer und des

Fortwirkens dargestellt. Hier

werden solche Gegenstände

gezeigt, die für Familientraditionen

stehen, erste und letzte

Dinge eines Lebens. Da reicht

die Spanne vom steifen Taufkleidchen

eines Thomas, das

schon von Bürde spricht, bis

hin zu einer besonderen Kuriosität.

Es ist der Autoschlüssel

von Max Frisch, der zu jenem

Jaguar gehörte, den der Schriftsteller

dem Regisseur Volker

Schlöndorff nach der geglückten

Verfilmung des Romans

„Homo Faber“ mit den Worten

vermachte: „Da wo ich hingehe,

brauche ich ihn nicht mehr.“

Ein quasi familiäres Erbe, der

letzte Wille eines Gleichgesinnten,

Seelenverwandten.

Im zweiten Raum, benannt

„Die Familie. Als Vorstellung

und Aufstellung“, erhält die

sichtliche Kombinationslust

der Kuratorin Ellen Strittmatter

noch eine Steigerung, was mit

dem vorgefundenen und ausgewählten

Material zu tun hat,

das familiäre Ordnungssysteme

transportiert. Da sprießen die

Stammbäume mit ihren vielen

Verzweigungen aus realen

oder erfundenen Samen; da

bilden sich Wurzelgeflechte aus

mythischen Urgründen bis in

schwindelnde Wipfel; da bilden

sich schicksalhafte, erträumte

und erwünschte Lebenslinien,

Berührungen und Überschneidungen.

Das führt so bis in

unsere Zeit, etwa bis zu dem

Medienforscher Friedrich Kittler,

der mit dem Computer eine

Stammtafel seiner Ordner und

Unterordner aufstellte. Auf

ein tragisches Kapitel neuerer

deutscher Geschichte verweist

eine grafisches Arrangement


KULTOUR KULTUR JOKER 17

der Familien Ensslin und Vesper

nach der Verlobung ihrer

Kinder Gudrun und Bernward.

Was sich aus dieser Verbindung

ergab, ist bekannt. Der

Philosoph Jürgen Habermas

schreibt: „Unsere Lebensform

ist mit der Lebensform unserer

Eltern und Großeltern

verbunden durch ein schwer

entwirrbares Geflecht von familiären,

örtlichen, politischen

und intellektuellen Überlieferungen

– durch ein geschichtliches

Milieu also, das uns erst

zu dem gemacht hat, was und

wer wir heute sind.“ Bei Erklärungsversuchen

von Familienverhältnissen

kann man leicht

die Orientierung verlieren, was

auch die Kuratorin eingesteht,

aber gerade das als eine Herausforderung

betrachtete.

Siegried und Liselotte Lenz, Album zur Hochzeitsreise nach Marokko, um 1951

Im Inneren der Literatur

Mit dem Eintritt in den

dritten großen Raum eröffnet

sich, was nach familiären

Erfahrungen der Autoren zu

Literatur wurde; welche Prozesse

und Wandlungen die

Stoffe durchliefen, bis sie zu

Büchern wurden, zu Familienromanen.

Wobei wir auch noch

einmal auf Thomas Manns

„Buddenbrooks“ treffen. In

Lübeck wurden damals der ersten

Auslieferung des Buches

Listen mit Aufschlüsselungen

der darin vorkommenden Honoratiorenfiguren

beigegeben,

was günstig war für seinen

Verkauf. Ein Beispiel dafür,

wie Literatur und Bekenntnis

nicht mehr zu unterscheiden

sind, ist Franz Kafkas „Brief

an den Vater“, ein Fanal der

modernen Literatur sowie ein

bewegendes Zeugnis, das familiäres

Leiden zum Ausdruck

bringt.

Intakte, harmonische Familien

gibt es sicher auch, doch sie

scheinen weniger literaturtauglich

zu sein. Jedenfalls sind für

viele Schriftsteller familiäre

Erfahrungen zu einem Lebensstoff

geworden. So auch, oder

gerade in der neueren und der

gegenwärtigen deutschsprachigen

Literatur. In zwei autobiographischen

Erzählungen,

„Suchbild. Über meinen Vater

und „Suchbild. Meine Mutter“,

geht der in Freiburg aufgewachsene,

heute wieder dort lebende

Schriftsteller Christoph Meckel

mit seinen Eltern hart ins

Gericht. Sein Urteil über den

Schriftsteller-Vater Eberhard

Meckel: „Er war der Entwerter.

Das Leben war anderswo.“

Weit über den persönlichen

Fall hinaus porträtiert Meckel

ein Milieu, in dem dieses „ungelebte

Leben“ geführt wurde.

Seine unerbittliche Annäherung

an den Vater, 1980 erschienen,

war ein Höhepunkt

und weiterer Auslöser einer

ganzen Reihe von literarischen

Versuchen, mit denen Angehörige

der 68er-Generation ihre

Väter und deren Arrangement

mit dem Nationalsozialismus

beschrieben.

Doch nur Wenige trafen das

Allgemeingültige daran so genau

wie Christoph Meckel mit

seinen prägnanten Sätzen: „Der

Glaube an die Rechtmäßigkeit

des Kriegs, das unbedingte

Vertrauen in Autorität, das

auf Prinzipien reduzierte Denken

schmolz jede ambivalente

Empfindung ein. Ihm fehlte in

allem das elementare Entsetzen,

weil ihm die Einsicht in

den Zusammenhang fehlte.“

Bis heute sind Bücher Gegenstände,

die wie keine anderen

für Tradition, Bildung

und Wissen stehen; und die

damit letztlich, im Sinne von

Friedrich Schiller, unverzichtbar

sind für die ästhetische

Erziehung des Menschen. Mit

einer der Ausstellung angegliederter,

100 Bücher umfassenden

Präsenzbibliothek

wird die Frage gestellt, ob

es Literatur ohne den Erfahrungshintergrund

der Familie

überhaupt geben kann. Darunter

finden sich Autoren, die

nicht nur gegen die Institution

Familie schreiben, sondern

auch solche, die Traumfamilien

entwerfen, wenn sie sie

nicht als solche entlarven. Und

auch Grenzfälle gibt es, wenn

Autoren mit ihren erfundenen

Familienfiguren ein Leben zu

führen beginnen, bis sie selbst

Foto: DLA Marbach

zu einer ihren Schöpfungen

werden. Sie alle bezeugen auf

ihre Weise, dass das Familiäre

sich in einem Grenzbereich

zwischen Leben und Fiktion

abspielen kann. So kann es

auch vorkommen, dass der

Stammbaum als Bauplan mit

zweidimensionaler Beschränkung

allmählich in die Multiperspektive

zu wuchern beginnt.

Das alles und mehr kann

man hier erfahren.

Die Ausstellung im Literaturmuseum

der Moderne in

Marbach am Neckar ist bis 29.

April zu sehen und Dienstag

bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr

geöffnet. Der Katalog zur Ausstellung,

reich bebildert und

mit aufschlussreichen Kommentaren

versehen, kostet 30

Euro. Weitere Informationen

über www.dla-marbach.de .

Peter Frömmig


18 KULTUR JOKER INTERVIEW

Fortsetzung des Interviews:

sie denn vorkommen, sind in

diesem Chor nie ein bleibendes

Problem. Wir wissen gegenseitig,

was wir aneinander haben.

Kultur Joker: Ein anderer

Gag in diesem Programm war,

dass Bernd Scharfenberger als

Winfried Toll seine Stimmgabel

nicht gefunden hat.

Toll: Ja, das stimmt. Ich bin

halt schon manchmal ein

Schluri. Es kommt schon vor,

dass ich nicht mehr weiß, wo

meine Stimmgabel ist – dann

liegt sie unter einem Notenstapel

oder ich habe sie zur Probe

gar nicht mitgenommen. Aber

Gottseidank hat immer jemand

vom Chor auch eine dabei, die

ich dann ausleihen kann.

Kultur Joker: Ihr Doppelgänger

brüllte auch: Keine Taktstriche!

Toll: Das ist ganz wichtig, besonders

im romantischen Repertoire.

Ein Taktstrich darf

nicht immer heißen, dass man

die Eins betont. Im romantischen

Cantabile muss man

über die Taktstriche binden.

Man schwebt sozusagen auf

die Eins. Ich möchte da eine

unendliche Melodie haben,

so wie Robert Schumann die

C-Dur-Symphonie von Franz

Schubert empfunden hat. Etwas

Ähnliches haben wir im

Singen auch. Die Bögen sollten

nach der Energie der Harmonik

gespannt werden. Die Harmonik

ist die Seele des Klangstroms

– gerade bei Reger.

Kultur Joker: Eigentlich haben

Sie Theologie und Philosophie

studiert. Wie kam der Wechsel

zur Musik?

Toll: Philosophie habe ich nur

im Rahmen meines Diplomstudiums

Theologie als Priesteramtskandidat

belegt. Die

Frage muss man eigentlich anders

stellen. Warum habe ich

Theologie studiert, obwohl ich

wegen der Musik als 16-Jähriger

sitzen geblieben bin? Ich

habe Cello gespielt, Kompositionsunterricht

erhalten und

mich auf ganz unterschiedliche

Weise mit Musik beschäftigt.

Ich war in einem katholischen

Internat im Münsterland. Unsere

Schule besaß eine Hütte

in den Alpen in der Nähe von

Zermatt. Da sind wir auf die

hohen Berge gewandert. So

nah am Himmel zu sein, hat

mich sehr berührt. Meine Entscheidung,

Theologie zu studieren,

resultierte aus diesem

romantischen Gefühl, sich zu

Gott aufzumachen. Nach zwei

Jahren Theologiestudium in

Münster musste ich sowieso für

die sogenannte Externitas den

Studienort wechseln. Da fing

ich mit dem Musikstudium,

also Schulmusik und Komposition,

in Freiburg an, führte aber

das Theologiestudium noch zu

Ende.

Winfried Toll

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Kultur Joker: Gibt es für Sie

Verbindungen zwischen Religion

und Musik?

Toll: Spiritualität verspüre ich

beim Dirigieren auch. Wenn

ich zum Beispiel die Matthäuspassion

dirigiere, dann durchschreite

auch ich diese großen

Täler auf dem langen Weg nach

Golgatha. Das ist für mich eine

große mystische Erfahrung. Ich

glaube, das spürt auch das Publikum

im Konzert.

Kultur Joker: Warum haben

Sie sich für Freiburg als Studienstadt

entschieden?

Toll: Wegen der Berge. Mit

den Bergen verbinde ich seit

meiner Kindheit ein Glücksgefühl.

Ich habe als neunjähriger

Junge, kurz nachdem mein Vater

gestorben war, eine Kur in

Sankt Blasien gemacht. Dieser

wunderbare Himmel Mitte Oktober,

mit Blick auf die Alpen!

Als ich wieder zuhause in Dorsten

war, heulte ich zwei Wochen

lang.

Kultur Joker: Bestimmte Professoren

spielten keine Rolle?

Toll: Natürlich habe ich schon

geschaut, wer an der Freiburger

Musikhochschule unterrichtet.

Aber Klaus Huber und

Brian Ferneyhough sagten mir

damals noch nichts. Professor

Huber wurde ich dann gleich

von der Sekretärin vorgestellt.

Meine Klavierstücke haben

ihm gefallen. Sie erinnerten ihn

ein wenig an Messiaen, sagte er

mir.

Kultur Joker: Mussten Sie

vordirigieren, als Sie 1988 die

Camerata Vocale übernahmen?

Toll: Ja. Ich hatte schon einige

Dirigiererfahrung bei meinem

gemischten Chor in Mengen

gesammelt, den ich 1979 übernommen

hatte – da hatte ich

mich also schon freigestrampelt.

Dort machten wir „West

Side Story“ mit Bertrand Gröger

und seiner Band, den „Freischütz“

und die „Cavalleria

rusticana“. Bei Gabriel Faurés

Requiem hatten die Chorsänger,

wie von mir versprochen,

Tränen in den Augen. Bis 1996

habe ich den Mengener Chor

dirigiert – ich bin heute noch

in Verbindung mit dem Vorstand.

Bei Helmuth Rillings

Bach-Akademien in Stuttgart

hatte ich ebenfalls schon ausgeholfen

und Proben dirigiert.

Auch von Wolfgang Schäfer

und Frieder Bernius konnte ich

sehr viel lernen. Die Camerata

Vocale war 1988 ein studentischer

Chor, der besondere

Programme gemacht hat. Neben

Roland Börger, der heute

Dirigierprofessor in Leipzig

ist, habe auch ich mich beworben.

Und bekam nach einem

Vordirigat die Leitung übertragen.

Kultur Joker: Was war Ihr erster

Eindruck vom Chor?

Toll: Sehr interessiert, lebendig,

anspruchsvoll. Es hat

gleich funktioniert. Ich hatte ja

einen Lehrauftrag für Gesang

an der Freiburger Musikhochschule.

Da sind gleich einige

meiner Studenten in den Chor

gekommen. Eines der ersten

Projekte war der „Messias“

gemeinsam mit dem Freiburger

Barockorchester unter Thomas

Hengelbrock. Auch der neue

Generalmusikdirektor Donald

Runnicles hat uns als Chor für

das Mozart-Requiem angefragt.

Sein Lob hat mir viel bedeutet

und auch Selbstsicherheit

gegeben. Und dann haben

wir, wie schon erwähnt, die

Chorwettbewerbe gewonnen.

Der besondere Klang ist schon

Donald Runnicles aufgefallen.

Dieses Legato, diese Wärme

war mir sehr wichtig. Das hat

man damals so in Chören offensichtlich

kaum gehört.

Kultur Joker: Hat Sie Ihre Arbeit

mit dem Chor im Laufe der

Jahre verändert?

Toll: Ich glaube, meine Ansagen

sind konkreter geworden

– auch, was das Orchester

betrifft. Auch in meiner Unterrichtstätigkeit

muss ich die

Dinge beim Namen nennen. So

kommt man schneller und konzentrierter

ans Ziel. Das eigene

Vorsingen hilft auch.

Kultur Joker: Die Camerata

Vocale singt auf professionellem

Niveau, hat aber keine

Profis in ihren Reihen. Wie

schaffen Sie es, die hohe musikalische

Qualität zu halten?

Toll: Wenn wir unsere optimale

Besetzung haben, dann ist das

Ensemble sehr homogen. Aber

gerade bei mehreren Terminen

auf Konzertreisen fällt der eine

oder andere aus – das sorgt

dann schon manches Mal für

Qualitätseinbußen. Wir müssen

dann Aushilfen dazukaufen,

wenn ein Register zu schwach

besetzt ist. Ich habe sehr großen

Respekt vor meinen Chorsängern,

die nach einem normalen

Berufstag als Lehrer

oder Arzt abends in die Probe

kommen und ihr Bestes geben.

Kultur Joker: Wie hat sich der

Chor verändert?

Toll: Mir ist die rhythmische

Struktur einer Phrase im Legato

wichtiger geworden. Deshalb

klingt der Chor heute vielleicht

nicht mehr rhythmisch ganz so

weich wie früher. Gerade im

romantischen A-Cappella-Bereich

hört man die Strukturen

klarer als früher. Die Wärme

darf aber dabei nicht flöten gehen

– das ist ein Balanceakt.

Kultur Joker: Es hat sicherlich

viele Umbesetzungen gegeben.

Toll: Mit Gretel Kaltenbach

haben wir nur noch ein Gründungsmitglied.

Einige sind

noch da, die mit mir gekommen

sind – also von 1988. Es macht

mich natürlich auch stolz, dass

großartige Sänger wie Hans

Jörg Mammel, Markus Flaig

oder Heike Heilmann auch in

der Camerata gesungen haben.

Kultur Joker: Wie entstehen

die Programme?

Toll: Die A-Cappella-Programme,

die wir im Sommer

und an Weihnachten zur Aufführung

bringen, stelle ich zusammen.

Dann haben wir das

wunderbare Glück, jedes Jahr

ein Projekt mit dem Kammerorchester

Basel zu machen.

Diese Konzerte müssen sich

natürlich verkaufen in Gstaad,

Basel oder Luzern – darüber

reden wir gemeinsam mit dem

Manager Christoph Müller.

Deshalb singen wir dort oft

große Oratorien oder Passionen.

Letztes Jahr haben wir

ein kleineres, wunderbares Passionskonzert

mit einem Freiburger

Instrumentalensemble

gemacht.

Etwas Ähnliches möchten wir

in Zukunft jedes Jahr versuchen,

um auch die Szene hier

zu stärken. Außerdem wollen

wir in rund zwei Jahren die

Musiktage in Sankt Peter wiederbeleben.

Erste Gespräche

haben schon stattgefunden.

Auch das Kammerorchester

Basel ist daran interessiert.

Wir suchen nun jemanden

im Vorstand für die Akquise,

nachdem Harald Schneider,

der das in den letzten Jahren

hervorragend gemacht hat,

kürzer treten möchte. Gerade

für die A-Cappella-Programme

brauchen wir Veranstalter. Das

ist im Augenblick unsere Baustelle.

Kultur Joker: Was waren Ihre

programmatischen Schwerpunkte

in den 30 Jahren?

Toll: In der A-Cappella-Literatur

von der Spätromantik bis

circa 1945 sind wir zuhause,

da haben wir viel gemacht.

Max Reger, die Franzosen und

die Engländer. Auch die Barockmusik

gehört zu unseren

Schwerpunkten. Gemeinsam

mit dem Kammerorchester

Basel haben wir doch einige

Händel-Oratorien erarbeitet –

die Passionen und das Weihnachtsoratorium

von Bach sind

natürlich ebenfalls Stammrepertoire

und immer wieder eine

Herzensaufgabe.

Fortsetzung des Interviews auf.

Seite29:


NACHHALTIG KULTUR JOKER 19

„Dat is Physik!“

Über Treibhausgase und Flüchtlinge

Das will keiner selbst erleben:

Man trägt öffentlich

eine These vor, ein Satire-

Magazin zeigt ungekürzt und

unverändert die Kernaussage

und die Nation quietscht vor

Vergnügen ob der Dummheit

ohne Obergrenze, die da zur

Schau getragen wurde. Derzeit

kursiert eine extrem steile

These zu Flüchtlingen und

Klimawandel, vorgetragen

im Bundestag am 18.1.18 von

Dr. Rainer Kraft, AfD: Weil

der gemeine Mitteleuropäer

einen CO-Fußabdruck habe,

der dem Zehnfachen dessen

eines Afrikaners entspreche,

verschlimmere man den Klimawandel

dadurch, dass man

die Menschen nach Deutschland

fliehen lasse.

Muss man wirklich so weit

über rechtsaußen kommen,

um sich argumentativ so extrem

zu verrennen? Und ausgerechnet

der Mann, der den

Flüchtlingen den Klimawandel

in die Schuhe schieben

will, hat wenige Tage zuvor,

mit fundamentaler Unkenntnis

physikalischer Zusammenhänge,

seiner eigenen Behauptung

die Grundlage entzogen: „Es

gibt keinen Treibhauseffekt“

fabulierte der klimapolitische

(!) Sprecher der AfD wortwörtlich

im ARD-Magazin

Kontraste vom 18.1.2017: „Von

der Nische in den Bundestag“.

Ja was denn nun? Kann man

sich tatsächlich in zwei entgegengesetzte

Richtungen so

heftig verrennen? Und muss

man jeweils so weit rechts außen

bleiben, damit man nicht

mit sich selbst kollidiert? Zumindest

rennt man mit weitem

Abstand an einer einfachen Erkenntnis

vorbei: für etwas, was

es nicht gibt, braucht es keine

Schuldzuweisungen.

Um die Frage zu klären, ob es

den Treibhauseffekt gibt, hilft

ein wenig Schulwissen: Es gibt

Moleküle, die Infrarot-Strahlen

– also den Wärme-Anteil

der Sonnenstrahlen - absorbieren

können. Das hat übrigens

nichts mit politischer Willensbildung

auf molekularer Ebene

zu tun, sondern ist einzig

den Naturgesetzen geschuldet.

Grundvoraussetzung für die Fähigkeit

zur Infrarot-Aktivität:

das Molekül muss aus drei oder

mehr Atomen bestehen. Damit

fallen die Hauptbestandteile der

Luft, nämlich Stickstoff (N, 78

Prozent) und Sauerstoff (O, 21

Die Seiten „NACHHALTIG“ werden unterstützt von:

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Bildungsfern sehen: Im ARD-Magazin Kontraste behauptete der klimapolitische Sprecher der AFD:

„Ohne Treibhauseffekt wären auf der Erde nur -18 Grad“. Der zweiminütige Ausschnitt wurde 27.000

mal angesehen. tinyurl.com/ya4lk5sv

© ARD Kontraste

Prozent) als Klimagase aus. Sie

bestehen nur aus jeweils zwei

Atomen – in Analogie zu politischen

Parteien: da sind sich

jeweils zwei Gleiche einig und

es gibt keine Flügelkämpfe und

innerparteiliche Asymmetrien,

die zu hitzigen Deformationen

und Schwerpunktgerangel führen.

Anders sieht es bei Kohlendioxid

(CO) aus, aber auch bei

Wasserdampf (HO) oder Methan

(CH): Infrarot-Strahlung

führt bei diesen Molekülen zu

asymmetrischen Streck- und

Biegeschwingungen. Dadurch

verschiebt sich innerhalb des

Moleküls der Ladungsschwerpunkt

– ein bisschen so, als

wollte man einen Mini-Hufeisenmagnet

in den Spagat

zwingen. Weil die Natur es

also so eingerichtet hat, dass

diese Klimagase Teil der Erdatmosphäre

sind und dort als

kleine aber effektive Minderheiten

die Wärmestrahlung

der Sonne absorbieren, können

wir überhaupt auf diesem

Planeten leben. Der Anteil des

CO beträgt nur 0,04 Prozent.

Als Rainer Kraft im Chemiestudium

nicht aufgepasst hat,

waren es noch 0,035 Prozent.

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Bei 0,03 Prozent lag er 1945,

als europaweit 60 Millionen

Menschen auf der Flucht waren,

vor dem Krieg den die

Nationalsozialisten angezettelt

hatten. Die Geschichten, die

sich die Flüchtlinge von damals

mit den Flüchtlingen von

heute von Mensch zu Mensch

zu erzählen haben, sind übrigens

fast die gleichen. Unbedingt

zuhören, noch bevor

man selbst auf die dumme Idee

kommt, Flüchtlinge für den

CO-Anstieg verantwortlich

machen zu wollen: Flucht 1945

und heute, ab Feb. 2018 unter

www.youtube.com/Deutschland3000.

Zurück zur Naturwissenschaft:

Wesentlich erfolgreicher

als der Chemiker Rainer

Kraft war seinerzeit der

Physiker John Tyndall, der

schon 1859 diejenigen Spurengase

identifizierte, die für

den natürlichen Treibhauseffekt

verantwortlich sind. Im

Experiment konnte er die Absorption

von Wärmestrahlung

verschiedener Gase messen

und den natürlichen Treibhauseffekt

von Kohlendioxid

bestätigen. Er stellte fest: “Die

Erdatmosphäre lässt zwar den

Eintritt der Sonnenwärme zu,

doch sie kontrolliert ihren

Austritt; und das Ergebnis ist

eine Tendenz, die Wärme an

der Oberfläche des Planeten

zu akkumulieren.“ Einfache

Experimente zur Demonstration

des Treibhauseffekts von

CO werden bereits an Schulen

durchgeführt. Man ist geneigt,

Klimawandel-Populisten wie

Rainer Kraft oder auch den

Ex-RWE-Angestellten Sebastian

Lüning und Fritz Vahrenholt,

die mit Schriften wie „die

kalte Sonne“ vorsätzlich Zweifel

säen, genervt die Worte des

Kabarettisten Jochen Malmsheimer

entgegenzuschleudern:

„Dat is Physik!“

Der menschengemachte Klimawandel

wird seit den 1940er

Jahren erforscht. Der Ölkonzern

Exxon hat dazu aussagekräftige

Studien erstellen

lassen, deren Ergebnisse die

Umweltorganisation exxonknew.org

an die Öffentlichkeit

brachte. Der WDR hat dazu

am 8.11.2017 eine sehenswerte,

entlarvende Doku gesendet:

„Die geheimen Machenschaften

der Öl-Industrie“. Angesichts

der schier erdrückenden

Faktenlage braucht man schon

Nerven wie Drahtseile, wenn

einen vor laufender Kamera

das Gefühl beschleicht, dass

der Versuch, Naturgesetze mit

der eigenen Beschränktheit

auszukontern, gerade kläglich

scheitert. Der ARD-Reporter

klärt den AfD-„Klima-Experten“

darüber auf, dass kein

Leben auf einem gefrorenen

Planeten mit Durchschnittstemperaturen

von Minus 18°C

möglich wäre.

Krafts Reaktion ist vermutlich

einer der Gründe, warum

diese Szene im Netz weit über

27.000 Mal angesehen wurde:

mit dem peinlich-dämlichen

Grinsen eines erwischten

Kleinkindes erwidert der Merchant

of Doubts: „Hähä, also

das wage ich wirklich stark zu

bezweifeln.“

OK, bei den fast 28.000

Klicks sind bestimmt einige

Mehrfachaufrufe dabei. Das

glaubt man beim ersten Mal

hinsehen einfach nicht. Video-

URL: tinyurl.com/ya4lk5sv

Eva Stegen


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NACHHALTIG KULTUR JOKER 21

Die Gebäude.Energie.Technik setzt Impulse und gibt Antworten

11. Auflage der GETEC auf dem Messegelände Freiburg und IMMO 2018

Einen festen Platz im Kalender

von Architekten, Ingenieur-,

Energieberatungsbüros

und Handwerksbetrieben sowie

privaten und gewerblichen

Bauherren hat sich die Gebäude.Energie.Technik

(GETEC)

erobert. Vom 2. bis 4. Februar

steht bei der elften Auflage auf

dem Freiburger Messegelände

Neues und Wissenswertes

zum energieeffizienten Planen,

Bauen und Wohnen im

Zentrum. Nach dem zehnjährigen

Jubiläum im Vorjahr steht

auch die kommende GETEC

unter der Schirmherrschaft

des baden-württembergischen

Ministers für Umwelt, Klima

und Energiewirtschaft Franz

Untersteller.

Auf rund 10.000 Quadratmetern

Ausstellungsfläche werden

innovative Produkte und

Dienstleistungen präsentiert.

Darüber hinaus wird sich die

GETEC 2018 des hochaktuellen

Themas „Digitalisiertes

Zuhause/Smart Home – Energiesparen

und Komfort“ annehmen.

Das für Messebesucher kostenfreie

Rahmenprogramm

lebt von einem dichten Angebot

an Fachvorträgen, Messerundgängen,

Seminaren

sowie Sonderschauen und

Parallelveranstaltungen. Messe-Herzstück

ist der „Marktplatz

Energieberatung“, der

ganz im Zeichen produkt- und

herstellerneutraler Impuls-

Beratungen steht. Der Bedarf

info@goetzmoriz.com

an und der Wunsch nach fachlich

fundierter Beratung beim

Messepublikum ist sehr groß.

„Vom Start im Jahr 2008 an

war es die Grundidee der GE-

TEC, ein Wegweiser in Richtung

Energieeffizienz, Nachhaltigkeit

und zukunftsfähige

Gebäude zu sein. Wir möchten

bei diesen Themen Impulse

setzen und die richtigen Antworten

geben“, erklärt Daniel

Strowitzki, Geschäftsführer

der Freiburg Wirtschaft Touristik

und Messe GmbH & Co.

KG (FWTM).

Die GETEC bewegt sich in

einem Umfeld, das sehr innovativ

ist. Darüber hinaus

verändern sich die Fördermöglichkeiten

bei der Gebäudemodernisierung

oder Sanierung

regelmäßig. „An diese

Herausforderungen haben wir

Elektromobilität auf der GETEC – auch 2018 wieder

die Gebäude.Energie.Technik

inhaltlich immer wieder angepasst

und der Messe mit den

Themen energieeffizientes

Modernisieren, Sanieren, Bauen

und Wohnen ein eigenständiges,

unverkennbares Profil

gegeben“, sagt Markus Elsässer,

Geschäftsführer der Solar

Promotion GmbH.

Sonderschauen mit Zukunftsthemen

Ein Markenzeichen der GE-

TEC sind seit vielen Jahren

die Sonderschauen. Die von

Cluster Green City Freiburg

organisierte und betreute Sonderschau

behandelt Themen

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Rege Gespräche am Messestand der badenova AG

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gemeinsam mit der

gesamten Bandbreite elektrisch

betriebener Fahrzeuge.

Die Sonderschau Leben ohne

Barrieren (L.o.B.) liefert Informationen

für alle, die das

eigene Wohn- und Lebensumfeld

komfortabel barrierefrei

gestalten möchten.

Bereits zum fünften Mal

werden auf der Sonderfläche

„BHKW, Solarstrom und Solarwärme“

effiziente Eigenversorgungslösungen

für Gebäude

mit Strom und Wärme

auf der GETEC präsentiert.

Die Stadt Freiburg bietet hier

eine kostenfreie und herstellerunabhängige

Beratung.

Rahmenprogramm: Vielfalt

mit Mehrwert

Neben der eigentlichen

Ausstellung und den Sonderschauen

bietet die GETEC ein

breit aufgestelltes Rahmenprogramm.

Die Veranstaltungen

sind für Messebesucher

kostenfrei. Energie- und

Bauexperten beantworten Besucherfragen

produktneutral

und praxisnah. Geführte Messerundgänge

mit qualifizierten

Energieexperten runden die

Fachvortragsblöcke ab.

Zertifiziertes Expertenseminar

zur energetischen

Sanierung

Auch für Fachleute hat die

GETEC in ihrem Rahmenprogramm

Angebote. So bietet

das Landesprogramm „Zukunft

Altbau“, ein Expertenseminar

zur energetischen Sanierung

am 2. Februar ab 13.30

Uhr an.

Kongress Energieautonome

Kommunen

Am 1. und 2. Februar findet

der 7. Kongress Energieautonome

Kommunen (EAK) im Konferenzbereich

der Messe Freiburg

statt. Der Kongress greift

aktuelle und umsetzungsrelevante

Themen wie Elektromobilität,

Wärmeversorgungskonzepte

oder Auswirkungen der

Digitalisierung auf.

IMMO 2018

Als ideale Ergänzung zur

GETEC zeigt sich die parallel

stattfindende „Immo - Die Messe

rund um Ihre Immobilie“.

Und auch überhaupt lohnt sich

der Besuch. Denn eine eigene

Immobilie zu besitzen, hat viele

Vorteile. Nicht zuletzt gilt sie

als krisensichere Altersvorsorge,

besonders in der aktuellen

Niedrigzinsphase, deren Ende

noch niemand absehen kann.

Wer sich nun über einen nahen

Immobilienkauf informieren

und beraten lassen möchte,

sollte die Immo besuchen. Am

0761/201-6188

3. und 4. Februar in der Halle 1

der Messe Freiburg gibt es das

volle Programm. Von „A“ wie

Architekten bis „W“ wie Wohnungsgenossenschaften

wird

die ganze Branche abgedeckt

und durch ein informatives

Rahmenprogramm konsequent

ergänzt. Vorträge informieren

über Kauf und Verkauf, Sicherheitsthemen

oder Trendthemen

wie die Immobilienauktion.

Nicht zuletzt wird gerade die

Finanzierungsfrage umfassend

behandelt. Denn jeder Kauf

sollte wohlüberlegt in Angriff

genommen werden.

Zur parallel stattfindenden

GETEC besteht ein besonders

intensives Verhältnis. Der Besuch

beider Messen lohnt sich.

Wer etwa auf der Immo sein

Wunschobjekt findet, kann

auf der GETEC gleich auch

die nötigen Profis aus dem

Handwerksbereich kennenlernen

und das Projekt so mit

echtem Weitblick beginnen.

Mehr Service an einem Ort

sei kaum denkbar, so FWTM-

Geschäftsführer Daniel Strowitzki.

Gebäude.Energie.Technik

2018 auf einen Blick: 2.-4. Februar,

Messe Freiburg, Halle

2 + 3, Messeboulevard (Freigelände),

Europaplatz 1. Öffnungszeiten:

tägl. von 10-18

Uhr. Infos: www.immo-messe.

freiburg.de


22 KULTUR JOKER NACHHALTIG

Lohn für mutiges Umdenken

Verleihung des Georg Salvamoser Preises für Engagement in der Energiewende

Für die Energiewende

einzutreten, ist sicher

keine leichte Sache. Eine

restriktive Energiepolitik

stellt hohe Hürden, die

erst einmal überschritten

werden müssen. Wer den

mutigen Versuch wagt, für

eine nachhaltige Energieversorgung

einzutreten,

darf daher wohl belohnt

werden. Mit einem Preisgeld

von 25.000 Euro und

hohen Würden verleiht

die Georg-Salvamoser-

Stiftung gemeinsam mit

der Stadt Freiburg zum

nunmehr fünften Mal den

renommierten Georg Salvamoser

Preis.

Der Georg Salvamoser

Preis ist einer der höchstdotierten

Umweltpreise

in Deutschland. Er richtet

sich an Einzelpersonen,

Gruppierungen, Vereine,

Unternehmen, Institutionen

und Kommunen im

gesamten deutschsprachigen

Raum. Zurück geht der Preis

auf den Freiburger Solarpionier

Georg Salvamoser (1950

Achtsames Arbeiten in digitalen Zeiten

Im Umgang mit Medien, Smartphones und Internet den Blick fürs Wesentliche behalten

NORWEGEN

Reiner Harscher

Fr 16.02. | Schluchsee

BIS ANS ENDE DER

WELT

Hoppe & Rahn

So 18.02. | Denzlingen

PERU

Brümmer & Glöckner

Do 22.02. | Müllheim

Weitere Vorträge,

Seminare, Infos & Tickets:

Programmauszug:

Die letztjährige Preisverleihung auf der INTERSOLAR in München: Umweltbürgermeisterin

Gerda Stuchlik, Carolin Salvamoser, Dr. Franz Alt, Martin Buhl (Monte Ziego), Solarpionier

Josef Jenni, Hans-Josef Fell, Markus Bieri (Monte Ziego), Lena Cielejewski (prosumergy),

Maria Salvamoser, Daniel Netter (prosumergy)

Foto: Der Eventfotograf

KANADA

& ALASKA

Reiner Harscher

Sa 17.02. | Offenburg

NAMIBIA

Josef Niedermeier

Di 20.02. | Seepark

UNSERE WILDE

HEIMAT

Ges. Dt. Tierfotografen

So 4.03. | Lörrach

–2009), der sich schon früh

und mit Vehemenz für eine

100 Prozent-Lösung in der

Energiewende einsetze. Die

Achtsamer Umgang mit Medien.

Kaum etwas hat unsere

Lebens- und Arbeitswelt intensiver

verändert als der Siegeszug

von Internet, Smartphones,

sozialen Medien und anderen

Begleitern der digitalen Revolution.

Wir leben in einer Welt,

NAMIBIA

Reiner Harscher

Sa 17.02. | Offenburg

SÜDENGLAND

Martin Engelmann

Mi 21.02. | Seepark

WEIT

UM DIE WELT

Weisser & Allgaier

So 4.03. | Lörrach

MUNDOLOGIA.DE

in der Medien omnipräsent und

stetig verfügbar sind. Der heilsame

Umgang mit medialen

Inhalten ist eine der größten

Herausforderung unserer Zeit.

Medien greifen permanent

nach unserer Aufmerksamkeit,

ihre Ideen, Themen und Emotionen

färben unseren Geist.

Sie entwickeln einen Sog und

laden uns ein, in ihre Welt einzusteigen

und viel Zeit in ihr

zu verbringen.

Wie können wir unseren

Geist effektiv schützen? Wie

machen wir Computer, Laptop,

Smartphone, Tablet etc. zu

Partnern? Wie sieht achtsames

Arbeiten am Computer aus?

Wie transformieren wir unsere

schlechten Gewohnheiten?

Wie kommen wir zu einem

heilsamen Umgang mit Inputs

aller Art? Wie kultivieren wir

Impulsdistanz und innere Freiheit

inmitten mannigfaltiger

Verlockungen? Wie finden wir

das Gleichgewicht zwischen

Medienexzess und Medienfastenkur?

Im Seminar des Netzwerks

„Achtsame Wirtschaft“, das

am 17. Februar, 9.30 bis 17.30

Uhr, im Anna-von-Gierke-

Forum, Kaiser-Joseph-Straße

268, 3. in Freiburg stattfindet,

geht es um diese Fragen.

Das Achtsamkeitsseminar

wird getragen durch konkrete

Übungen zur Kultivierung

von Achtsamkeit wie Sitz- und

Gehmeditation, achtsames Essen

und Perioden des Edlen

Schweigens. Im achtsamen und

bewussten Miteinander werden

die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer gemeinsam durch

den Tag gehen. Über Vorträge

und den Erfahrungsaustausch

werden verschiedene Dimensionen

des Teilens kennengelernt

und tief in unsere eigenen

Gewohnheiten geschaut.

Der Referent Dr. Kai Romhardt

vermittelt den Weg zu

Auszeichnung selbst wurde

auf Anregung des Freiburger

Oberbürgermeisters Dieter

Salomon und des Wirtschaftsverbands

100 Prozent Erneuerbare

Energien Regio Freiburg

(WEE) ins Leben gerufen.

Zu den bisherigen Gewinnern

zählen Schülergruppen

wie die „Scolaire“ aus

Freiburg oder der Schweizer

Solarpionier Josef

Jenni, sie setzten sich auf

beispielhafte, kreative

und intelligente Weise für

eine nachhaltige Energieversorgung

ein.

Im Februar beginnt nun

die Bewerbungsphase.

Wer sein Projekt anmelden

möchte, kann dies

über das Bewerbungsportal

auf der Homepage

des Georg Salvamoser

Preises tun. Die Preisverleihung

findet wie im

vergangenen Jahr auf der

internationalen Fachmesse

Intersolar in München

statt. Der Sonderpreis

„Junge Energie“ richtet

sich dabei an Schulklassen,

Jugendgruppen

oder junge Unternehmen.

5.000 Euro des Gesamtpreisgelds

sind dafür vorgesehen.

Weitere Infos und das Bewerbungsportal:

www.georgsalvamoser-preis.de

einem gesunden Umgang mit

Medien und dieser liegt in jedem

selbst verborgen. Verstehen

wir unsere Gewohnheiten

und Glaubenssätze, können

Medien ein kraftvoller Begleiter

auf unserem Weg werden.

Das Seminar wendet sich an

Menschen, die Achtsamkeit,

Sammlung und Bewusstheit

in ihren Berufsalltag integrieren

wollen und nach Wegen

suchen, mehr Bewusstheit

und Sinn in Organisationen

zu tragen.

Anm. und Infos: kaiser@

kaiserwerbungunddesign.de

„Virtuelles Wasser“

Wie wir den Wasserstress

anderenorts verschärfen

Wir Südbadener verbrauchen

100 bis 120 Liter Wasser

pro Kopf und Tag direkt.

Gleichzeitig provoziert aber

jeder von uns über importierte

Agrarprodukte einen

Verbrauch von ca. 4.000 Liter

täglich in Regionen, wo Wasserknappheit

oft das Überleben

von Menschen gefährdet.

Der Klimawandel verschärft

dies noch. Wie wir unseren

„Wasser- Fußabdruck“ verkleinern

können ist das

Thema eines Vortrags von

Nik Geiler am 16. Februar,

19.30 Uhr im Stadtteilzentrum

Vauban Haus 037 in

Freiburg. Veranstalter ist der

BUND-Regionalverband,

BUND Schönberg, BUND

Freiburg.


GESUNDHEIT KULTUR JOKER 23

Mit Händen für Körper und Seele

Eva Halm bietet seit 25 Jahren Rolfing und Traumalösungen

Die Freiburger Heilpraktikerin

Eva Halm

feiert das 25-jährige

Bestehen ihrer Praxis

für Rolfing und Traumalösung.

Nur was bedeutet

das? Von Faszien

hat man sicher schon

einmal gehört. Mit ihnen

arbeitet Eva Halm.

Das Rolfing selbst wird

schon seit 50 Jahren

praktiziert.

Mit ihren Händen bearbeitet

Halm die Faszien,

das Bindegewebe,

das überall im Körper

vorkommt, und löst dort

Verklebungen und Verhärtungen.

Das hat eine

mühelose Aufrichtung

des Körpers zur Folge.

In Folge dessen erlangt

man Lebensqualität und

Beweglichkeit des Körpers.

Entsprechend geht

es auch darum zu lernen, wie

man sich ökonomisch bewegt.

Insofern hilft das Rolfing auch,

das Körperbewusstsein zu

schulen und auch nachhaltig

Eva Halm

positive Effekte zu erzielen.

Nicht selten beobachtet Eva

Halm beim Rolfing auch körperliche

und seelische Zusammenhänge.

Für sie stellt sich

die Frage: „Was passiert

mit dem Körper, wenn

die Seele glücklich oder

unglücklich ist? Oder

eben umgekehrt. Die

Dinge beeinflussen sich

gegenseitig: Ein aufrechter

Mensch zu sein,

das ist ja nicht nur eine

körperliche Sache.“ Der

vielfältige Job fordert sie

immer wieder und bringt

sie zu neuen Ideen. Jedes

Jahr besucht die Heilpraktikerin

mindestens

eine Fortbildung.

Ein weiterer Schwerpunkt

Halms ist das

Arbeitsfeld der Traumalösung,

die gerade bei der Behandlung

von Narben greift. Als

Überbleibsel von Gewalteinwirkung,

sind Narben oft ein

schweres Erbe für Menschen.

Man erinnert sich über sie an

den Griff in eine Scherbe, an

eine schwierige Operation

oder gar Schlimmeres. Narben

können neben der Beweglichkeit

und Sensorik auch die

Selbstwahrnehmung negativ

beeinflussen. Wenn Halm

dann mit der Narbe arbeitet

und sie quasi „funktional“ zum

Verschwinden bringt, können

damit auch seelische Effekte

verbunden sein,

teils schon binnen

kurzer Zeit. In

Zukunft möchte

Halm mehr PhysiotherepeutInnen,

gerade in der

Narbenarbeit unterrichten.

Sie ist

davon überzeugt,

dass diese eine

interessante, sinnvolle

Ergänzung

physiotherapeutischer Kompetenzen

ist.

Weitere Informationen: www.

rolfi ng-freiburg.de

Balance und Vitalität

Deutsche Wellnesstage vom 17. – 18. Februar in Baden-Baden

Früchte für Herz und Magen: finger-fruit.com

Gesund und vital bis ins hohe

Alter, wer will das nicht?

Die Deutschen Wellnesstage

vom 17. – 18. Februar finden in

der Bäderstadt Baden-Baden

im Kongresshaus statt. Bereits

zum 13. Mal steht bei der

überregionalen Veranstaltung

Wellness, Gesundheit, Vitalität

und Lebensart im Fokus.

Ein ausgewähltes Ausstellerangebot

mit 200 verschiedenen

Marken aus ganz Deutschland

und dem nahen Frankreich sowie

ein abwechslungreiches

Vortragsprogramm mit zahlreichen

Aktionen zum Mitmachen

und Ausprobieren bietet

den Gästen reichlich Gelegenheit,

die Messe aktiv zu erleben.

Gleich zum Messeauftakt

wird zum Mobility Run durch

die berühmte Lichtentaler

Allee mit Lauf-Experte Jörg

Linder eingeladen. Ergänzt

wird das Aktiv-Angebot am

Sonntagmorgen durch Nordic

Fitness. Außerdem gibt

der Lauf-Profi einen Einblick

in die Welt des Joggens und

Walkens und gibt Tipps für

den richtigen Einstieg.

An beiden

Messetagen kann

sich das Publikum

bei abwechslungsreichen

Vorträgen

unter anderem

über Darmgesundheit,

Stoffwechseloptimierung

oder

erholsamen Schlaf

infomieren.

Eine Aktivität

speziell für Frauen

ist die Qi-Meditation,

die sich

ausgleichend auf

Menstruationsbeschwerden,

Blasenschwankungen

während der Menopause,

Verspannungen

und Energielosigkeit

auswirken kann.

Zumba und Samba für Tanzbegeisterte

gibt es außerdem

bei einem Tanz-Workshop, der

mit Spaß, Lust und schwungvollen

Rhythmen von Tanzlehrer

Joe Stefan vermittelt wird.

Wellness zum Kosten bietet

der Wellfood-Bereich im

lichtdurchfluteten Parkpavillon.

Hier können Tees, Kräuter,

Honig, Schokolade, Wein

oder frische, schmackhafte

Smoothies und Säfte gekostet

werden.

Deutsche Wellnesstage Baden-Baden,

Öffnungszeiten:

Sa 17. Februar 10-18 Uhr,

So 18. Februar 11-18 Uhr,

Hausnotruf-Dienst

Gutscheinaktion für Wohlfühlpflege

Hausnotruf

· 24 Stunden einsatzbereite Notrufzentrale

· Hilfevermittlung an 365 Tagen

· Persönliche Beratung und Bereitstellung

des Hausnotrufgerätes

Lassen Sie sich beraten, denn Sicherheit beruhigt!

Tel.: 0761 29622- 0

www.hausnotrufdienst.de

Eisenbahnstr. 52 • 79098 Freiburg

Kongresshaus Baden-Baden,

Augustaplatz 10. Infos:

www.deutsche-wellnesstage.

de

ANZEIGE

Noch bis zum 28. Februar

überreicht die Hausnotruf-

Dienst GmbH bei jeder Bereitstellung

eines Hausnotruf-Gerätes

einen Gutschein

für eine Wohlfühlpflege. Eine

ärztlich geprüfte Kosmetikerin

wird die Beschenkten

in den eigenen vier Wänden

verwöhnen.

Weitere Informationen gibt

es bei Susanne Eule, Tel.: 0761

29622-39 und Barbara Schiwietz,

Tel.: 0761 29622-32.


24 KULTUR JOKER FASNET

Profi-Make-Up

Narren lieben Schminke

Schminken hat zur Fasnet

wieder Hochkonjunktur, beim

Schminktopf in der Freiburger

Tullastraße haben sich die Karnevalsgruppen

und Guggemusiken

schon lange eingedeckt,

jetzt kommen überwiegend

Privatleute, weiß Rene Reiche,

Mitinhaber des Spezialgeschäftes

zu berichten. Im

Schminktopf genießen sie die

Beratung und können sich auf

die Qualität der Produkte verlassen.

Für Visagisten, aber

z.B. auch für Kindergärten

ist es aus versicherungstechnischen

Gründen sehr wichtig,

dass das Material keine

Allergien auslöst. Von dieser

Sicherheit profitieren auch die

Narren, denn bei einem juckenden

Gesicht kann einem

der Spaß an der Narretei schon

gehörig vergehen. Für die Leser/Innen

des Kulturjoker hat

der Schminktopf in dieser

Session etwas Besonderes parat:

Geben Sie bei Ihrem Einkauf

–auch online- einfach das

Stichwort KuJo 18 an und Sie

erhalten 10 Prozent Nachlass

auf alle Einkäufe außer Bücher

und fertige Sets. SfK.

Närrisch gutes Gruppenangebot

RVF-MobilTicket-Aktion für Narren an Rosementig

An Rosenmontag, den 12.

Februar, sind alle Narren und

Besucher von den zahlreichen

Fasnetsveranstaltungen im

Regio-Verkehrsverbund Freiburg

(RVF) clever unterwegs

mit Bus und Bahn: Unter dem

Motto „Einer für Alle“ können

Kunden des MobilTickets

mit der Tageskarte „REGIO24

für eine Person“ bis zu vier

weitere Personen kostenlos

mitnehmen. Sie gilt grundsätzlich

24 Stunden ab Kauf

und ermöglicht eine flexible

Nutzung des öffentlichen

Nahverkehrs.

Als Kleingruppe kostet

die per Smartphone gekaufte

REGIO24 in der Preisstufe

1 dann nur 6,20 statt

12,40 Euro. Bei längeren

Fahrten im Verbundgebiet,

z.B. zum großen Umzug

nach Freiburg oder von

Freiburg nach Denzlingen,

sparen fünf Personen bereits

12,40 Euro.

Wie es geht? Einfach

mit der RVF-App FahrPlan+

oder der App VAG mobil per

Smartphone eine REGIO24-

Fahrkarte für eine Person

kaufen (Preisstufe 1 oder

verbundweit). Dies ist bis zu

sieben Tage im Voraus möglich.

Das Angebot gilt nur am

Rosenmontag für mobil gekaufte

REGIO24-Fahrkarten.

Die Apps sind kostenlos im

Apple Store oder bei Google

Play oder gleich hier erhältlich.

iOS

Zwei Tipps zur Nutzung

der REGIO24-Fahrkarte für

Kleingruppen: Die REGIO24

für eine Person erlaubt immer

die unentgeltliche Mitnahme

von bis zu 4 Kindern bis einschließlich

14 Jahre. Und für

Gruppen ab 10 Personen, die

Linienbusse benutzen, empfiehlt

sich eine rechtzeitige Anmeldung

beim befördernden

Unternehmen.

Infos:

www.rvf.de/gruppenfahrten.

Android

» . . .2 4 S t u n d e n N a r r e n f r e i h e i t

in Freiburg und der Regio!«

Rosementig:

MobilTicket-Aktion

»Einer für Alle«

REGIO24

Mit der REGIO24 fahren nicht nur Narren

24 Stunden mit allen Bussen und Bahnen:

• 1 Erwachsener ab 6,20 €

und bis zu 4 Kinder bis einschließlich 14 Jahre

• 5 Erwachsene ab 12,40 €

Infos zur MobilTicket-Aktion am 12.02.18 unter

www.rvf.de

Scheibenfeuer und Scheibenschlagen

Wie die Alemannische Fasnacht versucht den Winter auszutreiben

Hollywood – Manche mögen’s heiß!

22. Ball VerQueer in der Mensa

Der 22. Ball VerQueer

steht am 3. Februar ab 21

Uhr vor der Tür, auch dieses

Mal findet er in der

Mensa Rempartstraße in

Freiburg statt. Das ist die

Gelegenheit, Fasnet auf

eine andere Art zu feiern!

Das diesjährige Motto ist

„Hollywood – Manche

mögen’s heiß!“

Hollywood, Traumfabrik

und Projektionsfläche

seit vielen Jahrzehnten

– Viele berühmte

Schauspieler*innen waren

in der Traumfabrik Hollywood

tätig, großartige

Filme sind entstanden.

Das Motto ermöglicht

also sehr viele verschiedene

Kostümideen. Mit ihren

großartigen Outfits haben

Besucherinnen und Besucher

Zur Tradition der Alemannischen

Fasnet gehören Zweifels

ohne die Scheibenfeuer.

Sie werden zumeist in der

Woche nach der eigentlichen

Fastnacht zur Vertreibung

des Winters arrangiert und

auch die vorgefassten Wünsche

für das neue Jahr werden

hier präsentiert. Bei Einbruch

der Dunkelheit sind die Feuer

auf den Bergen weithin sichtbar,

Holzscheiben, an langen

Stangen zunächst zum Erglühen

gebracht, die dann zu

Tal geschleudert werden und

alle Chancen auf einen der

begehrten Kostümprämierungspreise.

Bunte, schrille,

magische Lichteffekte erzeugen.

Die Scheibenfeuer gelten,

wie die Fasnet allgemein, auch

als interessantes gesellschaftliches

Ereignis, bei dem natürlich

auch ein gutes Essen nebst

alkoholischen Genüssen nicht

fehlen darf.

SfK.

schräge, erotische, einfach

überwältigende und

rundum überraschende

Auftritte sind garantiert.

Für richtig gute Musik ist

auf zwei Floors gesorgt.

DJ Phonix und DJ Robert

Sun bieten auf dem

supergroßen Mainfloor

gemischte Sounds und

zusätzlich präsentiert der

baden.fm-Floor mit DJane

Conny und La Breeze coolen

70er, 80er und 90er

Sound.

Moderiert wird der

Abend von Julica Goldschmidt

(baden.fm) und

Anna-Lena Gröner (Journalistin),

Jury-Präsidentin

für die Kostümprämierung

ist die wunderbare Betty BBQ.

Eine Benefizveranstaltung der

Aids-Hilfe Freiburg e.V.


FASNET KULTUR JOKER 25

Freiburger Fasnet, Teil 1

Was ist wo los?

Wie in jedem Jahr beginnt

die Fasnet auch in Freiburg am

Schmutzigen Dunschdig. Ab

15.30 Uhr wird der Rathausplatz

von den Narren belagert.

Dann folgen kurze Zeit später

die Sternmärsche der Hästräger,

gefolgt vom Sturm und der Besitznahme

des Rathauses gegen

16.45 Uhr. Hemdglunkerumzug

und das Stellen des Narrenbaums

runden den Tag ab.

Der Fasnet-Samschdig steht

ab 10 Uhr im Zeichen der Straßenfasnet

auf dem Rathausplatz.

Die Fußgängerzone und die Innenstadt

werden ebenfalls in

das närrische Treiben eingebunden.

Für das leibliche Wohl und

die Unterhaltung sorgen viele

Stände von Zünften und professionellen

Händler. Für eine

„geschlossene Gesellschaft“

wird um 11.11 Uhr in der Wodanhalle

die „Elferratssuppe“

ausgeschenkt.

Der Fasnet-Sunndig starte

um 11 Uhr mit der Hästrägermesse.

Ab 14 Uhr sind Kajo

und Rathausplatz bereit für die

„Große Straßenfasnet“ mit Narrentreiben,

Platzkonzerten und

Guggemusiken. Der Elferratswagen

befindet sich wieder vor

dem Basler Hof. Ab 15.45 Uhr

startet der Kinderumzug BNZ-

Narresome von der Turmstraße

Richtung Innenstadt.

Höhepunkt der Fasnet ist natürlich

wieder der Fasnet-Mendig.

Er beginnt um 11.11 Uhr

mit dem Empfang der auswärtigen

Zünfte in der „Gerichtslaube“

im Rathaus-Innenhof. Der

Große Fasnet-Mendig-Umzug

stellt sich ab 13 Uhr am Schlossbergring

auf und beginnt dann

eine Stunde später sein Umzugstreiben

durch die gesamte Innenstadt,

Den genauen Zugweg

entnehmen Sie bitte der Tagespresse.

Aufgelöst wird dieser

dann wieder wie alle Jahre am

Holzmarkt.

In vielen Kneipen spielt sich

an allen Fasnetabenden auch die

„Beizefasnet“ am, ein hochnärrisches

Treiben mit den Zünften.

Da aber ein jedes Vergnügen

auch einmal enden muss,

schließt die Fasnet 2018 mit der

„Geldbeutelwäsche“ ab 10 Uhr

auf dem Rathausplatz ab. Die

Beutel sind nun leer und werden

sich hoffentlich bis zur nächsten

Fasnet wieder auffüllen. SfK

Freiburger Fasnet, Teil 2

Protektoriat und Jubiläen

Wie in jedem Fasnet-Jahr

wird eine der zahlreichen

Breisgauer Narrenzünfte zur

„wichtigsten“ der Session,

in dem ihr das Proktektorat

über die gesamte Session

Fasnet 2018

Eine Auswahl an Fasnetterminen

2.2. Münstertal: 1. Großer Zunftabend der Ori-Müvo

2.2. Seefelden: Narrentreffen

2.2. Buggingen: Hästrägertreffen in der Winzerhalle

3.2. Heitersheim: Prunksitzung der Maltheserfunken

3.2. Münstertal: 2. Großer Zunftabend der Öri-Müvo

4.2. Müllheim: Großer Fasnetumzug

8.2. Münstertal: Scheeserennen und Hemdglunkerumzug

8.2. Staufen: Fasneteröffnung auf dem Marktplatz

8.2. Bad Krozingen: Schmutziger Dunschdig (Marktplatz)

8.2. Münstertal: Fasnettreiben Belchengeister-Chäsliweiber

8.2. Bad Krozingen: Hemdglunkerumzug

8.–10.2. Münstertal: Zunftabende der Belchengeister

8.–11.2. Laufenburg: Städlefasnacht

9.2. Feldberg: Hexencontest

10.2. Altdorf: Bunter Umzug mit närrischem Treiben

10.2. Bad Krozingen: Fasnetumzug der Bächle-Gnome

11.2. Münstertal: Fasnet-Sundig-Umzug

11.2. Emmendigen: Internationaler Fasnetumzug

11.2. Bad Krozingen: Pfarrfasnet „Schwarzer Ärmel“

11.+13.2. Breisach: Historischer Gauklertag

11.+13.2. Elzach: Schuttigumzug

12.2. Löffingen: Walpurgisnacht

12.2. Nordrach: Rosenmontagsumzug

14.2. Staufen: Fasnetmarkt

14.2. Heitersheim: Rosenmontags-Umzug

16.–20.2. Sulzburg: Buurefasnet

17.2. Buggingen: Scheibenfeuer

17.2. Heitersheim: Scheibenfeuer

17.2 Gallenweiler: Scheibenfeuer der Badgumpen

18.2. Todtnau: Scheibenschlagen

18.2. Weil: Buurefasnet mit großem Umzug

24.2. Freiamt: Scheibenfeuer

Alle Termine sorgfältig recherchiert – aber ohne Gewähr.

Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Schmecksch dr Brägl?

90 Jahre Narrenzunft Breisach

Über die Besonderheiten der

Breisacher Fasnacht haben wir

in den vergangenen Jahren bereits

oft berichtet. Das diesjährige

Programm kann unter www.

breisach-urlaub.de/fasnacht angeschaut

werden. Wir wollen

uns heute aber einem Ereignis

widmen, das am 11.11.1927 die

Breisacher Fasnacht „revolutionierte“.

Bis zu diesem Datum

wurde hier nämlich Karneval gefeiert,

recht ungeordnet übrigens.

Mit der Gründung der Breisacher

Narrenzunft wurde das anders

und einzigartig. Ab 1928 gab

es dann den Gauklertag, den

Breisacher Narrenmarsch und

den Fasnachtruf „Schmecksch dr

Brägl“, der bis heute in der Region

einmalig ist. Der rührigen

Breisacher Narrenzunft ist es

überstellt wird. Für Freiburg

wurde 2018 die Narrenzunft

der Wühlmäude aus Littenweiler

ausgegucht, die 1948

gegründet somit genau 70 Jahre

zählt. Nicht nur die Runden,

auch die „karnevalistischen“

Zahlen werden in der Fasnet

zum Jubiläum zusammengestellt,

so feiern in dieser Session

die Herdemer Lalli ihr 88.,

die Friburger Bobbili und die

Freiburger Hexen das 55. Jahr

ihres Bestehens und Wirkens.

„Stolzer Jubiläums-Spitzenreiter

ist 2018 die Ranzengarde

Concordia, die bereits 160

Jahre auf Buckel und Ranzen

zählt. Das Reitercorps Freiburg

wird 90, die Haslacher

Dickköpf zählen ebenso 80

Lenze wie die Schnogedättscher.

„Jubiläums-Jungfüchse“

sind die Wetterhexen, die gerade

einmal 30 Jährchen auf

ihren Besen herumtragen.

Bleibt für uns nur zu wünschen,

dass alle Jubilare eine

besonders närrische Session

vor sich haben.

SfK

auch zu verdanken, dass Breisach

noch immer einer der wichtigsten

Standorte der Fasent am Oberrhein

geblieben ist. SfK


26 KULTUR JOKER MUSIK

Modern Country

„Blackwood Mary“ im Mehlsack

Am 3. Februar, 21 Uhr, gastiert,

„Blackwood Mary“ im

Mehlsack in Emmendingen.

Mit mehrstimmigem Gesang,

Gitarren-Arrangements sowie

dem Einsatz von Banjo,

Mandoline oder Hohner-Akkordeon

reicht das Repertoire

über Creedance, John Fogerty,

Brian Adams bis hin zu Thomas

Rhett, Brooks & Dunn

oder Zac Brown, den Stars der

neueren Country-Szene in den

Staaten.

„Blackwood Mary“ sind die

Sänger und Gitarristen Dirk

Kürner, Frank und Julian Weber,

Bassist Wilfried Schwär,

Keyboarder Michael Weber

und Norbert Schwär am

Schlagzeug. Unterstützt wird

die Band diesesmal von Sophia

Spöler, die mit ihrer Geige das

Konzert zusätzlich bereichert.

Irish Folk goes Punk

Restless Feet in Denzlingen

Gypsy Jazz & Swing

„Stimmband“ im Kybfelsen Freiburg

Flüsterrock von der Cover-

Band „Stimmband“ gibt es

am 14. Februar, 20 Uhr, im

Gasthaus Kybfelsen in Freiburg

zu hören. Mit Gypsy Jazz

und Swing werden bekannte

Songs wie „Easy Livin“ (Uriah

Heap), „Bakerman“ (Laid

Back), „I will“ (The Beatles)

oder „I was made for loving

you“ (Kiss) aus der musikalischen

Wundertüte gezogen.

Schwer und leicht

Stephan Sulke in Baden-Baden

Stephan Sulke ist als Chansonnier

schon länger im Geschäft,

seine Qualitäten sind

aber geblieben: Samtig raue

Lieder voll Schwermut und

doch Leichtigkeit. Lebensfreude

und Melancholie gehen hier

Hand in Hand. In seinem aktuellen

Programm spielt Sulke

alte Hits und neue Songs.

Das Konzert findet am Donnerstag,

22. Februar, um 20

Uhr im Kurhaus Baden-Baden

statt.

Ein altes Trauma

Konzert zum 30-jährigen Krieg

Das Tallis-Ensemble Freiburg

nimmt sich dem 30-jährigen

Krieg mit all seinen Facetten

und vor allem musikalisch an.

Im Februar gibt es zwei Konzerte

zum 400. Jahrestag des

Beginns des Krieges. Das Motto

des thematisch orientierten

Konzerts ist „Kriegsgeschrey

und Friedenssehnsucht“. Es singen

der Kammerchor unter der

Leitung von Michael Hartenberg

mit Werken von H. Schütz, J. H.

Schein, C. Demantius, M. Frank

und A. Hammerschmidt. Das

abwechslungsreiche Programm

bietet nicht nur schöne und erhabene

Klänge, sondern auch

existentielles Leid. Vor diesem

Hintergrund zeigt sich der Krieg

als keine historisch-vergangene

Episode, sondern als lebendige

Erinnerung an eine Generation,

die von Kriegsgräueln geplagt,

wenn nicht gar traumatisiert

wurde. Gerade zu heutigen

Zeiten mit all dem Kriegsgebahren

vor atomarer Kulisse

wirkt ein solches Konzert gleich

doppelt eindrücklich. Eine Thematik,

die uns gemahnt, die

Errungenschaften des Friedens

zwischen den Menschen nicht

leichtfertig zu vergessen, sondern

die Erinnerung an das Leid

lebendig zu halten. Auch dem

dient die Musik. Das Konzert

findet am 24. Februar, 19 Uhr,

in der Michaelskapelle im alten

Herdermer Friedhof und am 25.

Februar, 17 Uhr, in der Auferstehungskirche

Littenweiler statt.

Foto: Felix Groteloh

Irish Folk und Punk sind in

ihrer schweißtreibenden Mischung

längst keine Gegensätze

mehr. Dafür sorgen Gruppen

wie die Freiburger Restless

„Trip“

PianoTubaTechno im Humboldsaal in Freiburg

Klassik gemischt mit Groove

und Improvisation, akustische

Instrumente auf elektronische

Beats. Jonas Urbat an der Tuba

und Konstantin Dupelius am

Klavier spielen live mit ausgefeilten

Mikrofonierungen und

spinnen Visionen, wie Musik

heute klingen kann. Kompositionen

von Schumann und

Schubert zeigen sich hier am

Rande des Wahnsins, nahe

und weit entfernt von ihren

Wurzeln. Klassische Arrangements

und Elemente treffen

auf Spontanes oder sogar

echte Psychedelic nach der

Art der großen Pink Floyd. Zu

Jazz zum Hören und Ausprobieren

Das Jazzchor Festival Freiburg mit Konzerten und Workshops

Vom 31. Januar bis 4. Februar

laden Jazzhaus Freiburg und

der Jazzchor Freiburg wieder

zum „Jazzchor Festival Freiburg“

und damit zu Konzerten

und Workshops ein.

Gab es am 31. Januar und 1.

Februar poppig-jazzige Klänge

mit dem Vokalensemble

Slixs und den Solisten aus drei

Chören der Jazzchor-Familie,

überrascht das „Jazzchor Festival“

am 2. Februar, 20 Uhr

mit einem Doppelkonzert. Die

Freiburger Bands Anders und

Herrengedeck brauchen für

ihre schmissigen deutschen

Popsongs keine Instrumente.

Zwischen Klassik, Jazz und

Pop bringen die Bands gewitzte

Texte zu eingängiger

Musik auf die Bühne.

Für Lernbegeisterte finden

am 3. Februar drei Workshops

statt: „Body Percussion“,

„Sing im Jazzchor“ und

„Groove für SängerInnen“. Um

20 Uhr kommen dann Beauties

and the Beasts auf die Bühne.

Das stolze Ensemble aus 17

Feet, die ihrem Namen wirklich

alle Ehre machen und zum

wilden Tanz aufforden. Zwischen

Erneuerung und Tradition

interpretiert die Band irisches

Liedgut, bringt aber auch

genug eigene Power ins Spiel.

Überzeugen kann man sich am

24. Februar, 20 Uhr im roccafé

in Denzlingen.

hören ist PianoTubaTechno am

21. Februar, 20 Uhr, im Humboldtsaal

in Freiburg. Infos:

www.freiburger-hof.de

SängerInnen präsentiert Hits

und Jazz mit Lichtshow und

humorvollen Choreografien.

Zum Abschluss am 4. Februar

sind zunächst zwei Workshops

angesagt: „Vocal Impro“,

„Sing im Junior / Senior Jazzchor“.

Passend dazu erklingt

um 18 Uhr ein Doppelkonzert

des Junior Jazzchors und Senior

Jazzchors. Alle Konzerte

finden im Jazzhaus statt, die

Workshops im Jazzhaus und

in der Lortzingschule.

Weitere Infos: www.jazzhaus.de


MUSIK KULTUR JOKER 27

„Singe, Seele, Gott zum Preise“

Ensembles L’Art du Bois in der Ev. Stadtkirche Emmendingen

Pochende Herzen und ersehntes Glück

Konzertreihe klangwerk LIED

Den erheiterten und schwärmerischen

Seiten des Glücks

widmet sich klangwerkLIED

in seinem ersten Liederabend

der neuen Konzertsaison am

25. Februar, 17 Uhr, im Stiftstheater

Augustinum in Freiburg.

„Ach, Clara, was das für

eine Seligkeit ist, für Gesang

zu schreiben“ schrieb Robert

Schumann 1840 an seine

Braut. Anders als Heines Gedichte,

dessen Texte manchmal

einen ironischen Unterton

besitzen, schlagen Schumanns

Lieder einen sanfteren und

farbenreicheren Ton an und

malen uns Landschaften von

Liebesglück und Vorfreude.

Ähnlich begegnen uns Edvard

Griegs Lieder op. 48, die in

ihrer Klangschönheit nicht nur

durch ihr bekanntestes Lied

„Zur Rosenzeit“ bestechen.

Daneben erklingen Lieder

In dem neuen Programm

des Ensembles L’Art du Bois,

am 18. Februar, 19 Uhr, in der

Ev. Stadtkirche Emmendingen

steht eine Auswahl aus Händels

„Neun deutschen Arien“

im Zentrum. Dazu gesellen

sich Perlen der barocken Liedkunst

des Komponisten P.H.

Erlebach.

Neben zahlreichen Instrumentalwerken

schuf er auch

Kantaten, Arien und Lieder,

die zu großen Teilen bei

einem Schlossbrand vernichtet

wurden. Erhalten blieben

u.a. diese selten zu hörenden

Kleinode aus der Sammlung

„Harmonische Freude musikalischer

Freunde“. Virtuose

Intrumentalmusik von Telemann

rundet diese sinnlichschwingende

musikalische

Stunde ab.

Das Ensembles L’Art du Bois

sind Margret Görner (Blockflöte),

Lena Hanisch (Block-/

Taversflöte), Maria Ferré (Theorbe),

Enno Kastens (Cembalo/

Orgel), Soma Salat-Zakarias

(Viola da Gamba), der Gesang

kommt von der Sopranistin

Regina Kabis.

Mythen, Legenden und

Klarinettenklänge

Die Winterkonzerte des Per-Tutti-Orchesters

Die Per-Tutti-Winterkonzerte

2018 führen im Februar in die

Welt der Legenden, zu einer

göttlichen Klarinette und einer

großen Unbekannten.

Die Legenden von Antonín

Dvořák waren schon zu ihrer

Zeit beliebt, entführten sie

doch in eine fremde, wunderbare

Welt. Dem Zyklus von

zehn Kompositionen liegen

Sagen, Mythen und Legenden

zugrunde. Das Per-Tutti-Orchester

spielt die Kompositionen

eins bis vier.

Carl Maria von Webers Klarinettenkonzert

Nr. 2 ist ein

Auftragsstück für den bayrischen

König Maximilian I.

gewesen. Die göttliche Klarinette

gilt als rhythmisch und

technisch anspruchsvoll - eine

stolze Aufgabe für den Straßburger

Klarinettisten Gustave

Winkler. Die Sinfonie Nr. 2,

op. 35 der vergessenen Klaviervirtuosin

und Komponistin

Louise Farrenc beschließt

das Konzert. Angelehnt an

Haydn, Mozart und Beethoven

ist das feinsinnige Instrumentalmusik

aus dem 19. Jahrhundert.

Die Winterkonzerte finden

am 17. Februar, 19.30 Uhr in

der Stadthalle Emmendingen

und am 18. Februar, 19.30

Uhr im Bürgerhaus Zähringen

statt.

Faust goes Rock goes Opera

Goethes Drama als Rockoper in Badenweiler

Faust ist ein zeitloses Werk.

Einfach, weil Liebe, Magie,

Tod und Schuld Themen sind,

die seit jeher die gesellschaftlichen

Diskussionen dominieren.

Faust geht aber auch modern

und zwar als Rockoper.

Die originalgetreuen Texte

werden mit über 29 Rock- und

Popsongs mit der Zeit der 70er-

Jahre konfrontiert. Queen, Kiss,

AC/DC, The Who, Eric Clapton

und Steppenwolf geben sich die

Ehre. Mit einem 25-köpfigen

Ensemble und originellen Bühnenbildern

wird die Tragödie

zum Spektakel.Schülervorstellungen

lassen das Standardwerk

in jugendgerechter Form wieder

auferstehen. Komponist und Librettist

Dr. Rudolf Volz gelang

es 1997 in Zusammenarbeit

mit der Manthey Event GmbH

neues Leben in eines der bedeutendsten

Werke der Weltliteratur

zu bringen. Seitdem ist seine

Rockoper zum Publikumsliebling

geworden und nun auch

in Badenweiler zu sehen. Die

Vorstellungen finden vom 23.

bis 25. Februar und 2. März bis

4. März im Kurhaus statt. Infos:

www.faust-rockoper.de

wie Mozarts „Zauberer“ oder

Schumanns „Venetianische

Gondellieder“ sowie Lieder

weiterer Komponisten.

Interpreten sind die Sopranistin

Siri Karoline Thornhill

und Bariton Georg Gädker,

beide werden von Anette Fischer-Lichdi

begleitet.

Karten ab Anfang Februar

bei musicus, Salzstr. 41/43

Freiburg, und unter www.

klangwerklied.de.

Klaviertrioliteratur

Trio Maurice im Tuniberghaus

Bach und Moderne

Kantate von Joschi Krüger

Joschi Krüger hat zu den ersten

Worten des „Vater-Unser“

die Kantate Dein Name geschrieben.

Das abwechslungsreiche

Musikstück bringt nicht

nur zusätzliche Bibeltexte und

zeitgenössische Dichtung, sondern

auch unterschiedliche musikalische

Einflüsse zum Klingen.

Formal an Bach angelehnt,

Beim Kulturverein Tiengen

im Tuniberghaus wird am

24. Februar, 20 Uhr, das Trio

Maurice zu hören sein.

Mit differenzierten und frischen

Interpretationen der Klaviertrioliteratur

stehen Brahms

und Schostakowitsch auf dem

Programm der Pianistin Aymara

Cubas, der Geigerin Lisa

Immer und der Cellistin Gesine

Queyras.

bleibt die Musik durch tonale

Wechsel auch nahe der atonalen

Musik. Der Wechsel aus

Chören, Arien, Rezitativen und

die Arbeit mit Motiven ist aber

wieder ganz Bach. Das Konzert

findet am 4. März um 10 Uhr

im Rahmen eines Gottesdienstes

in der Evangelischen Stadtkirche

Emmendingen statt.

Donner und Psalm

Chorkonzert mit Telemann und Händel

Zum Abschluss des Barock-

Projekts an der Hochschule

für Musik Freiburg findet am

5. Februar, 20 Uhr ein großes

Chorkonzert statt. Auf dem

Programm stehen die Donnerode

von Georg Philipp Telemann

und Dixit Dominus von Georg

Friedrich Händel. Die kraftvollen

Stücke zwischen Theodizeefrage

und Pslamvertonung

werden von Chor und Barockorchester

der Hochschule unter

der Leitung von Prof. Frank

Markowitsch im Konzertsaal

der Hochschule aufgeführt.


28 KULTUR JOKER MUSIK

Ein buntes Konzert

Konzert des Akademischen Orchesters

Das Akademische Orchester

Freiburg bietet am 16. Februar,

20 Uhr im Konzerthaus Freiburg

ein buntes Programm.

Dazu zählen Hänsel und Gretel

von Engelbert Humperdinck,

das Cellokonzert Nr.

1, a-Moll, op. 33 von Camille

Saint-Saëns und die Symphonie

fantastique, op. 14 von

Hector Berlioz.

Wuchtige bis sonderbare

Klänge, echte Klangwelten

und ein gut aufgelegtes Akademisches

Orchester sind garantiert.

Klangkunst der Streicher

Gil Shaman lädt zum Kammerkonzert

Der renommierte Geiger Gil

Shaman lädt zum SWR Kammerkonzert

am 5. Februar, 20

Uhr im Konzerthaus. Mit seinen

MitmusikerInnen spielt er

die Sinfonia concertante von

Wolfgang Amadeus Mozart

und Johannes Brahms Klarinettenquintett,

hier in einer

raffininierten Bearbeitung für

sechs Streicher.

Der Klangkünstler Gil Shaman

begleitet das SWR Symphonieorchester

in der Spielzeit

2017/2018 als Artist in

Residence.

Selten gehörter Barock

Freiburger Musiker in Müllheim

Die Musik des Barock wird

oft gespielt, aber dennoch

gibt es Stücke, die man nicht

alle Tage hört. Chor, Solisten

und Barockorchester der Musikhochschule

Freiburg sind

zu Gast in der Stadtkirche

Müllheim und präsentieren

Telemanns Donnerode sowie

Händels Dixit Dominus. Beide

Werke gehen auf Worte von

Psalmen zurück, bieten aber

unterschiedliche, feinsinnig

interpretierte Klangerlebnisse.

Das Konzert findet am 4. Februar,

18 Uhr statt.

Junge Musik

Werke von MusikhochschülerInnen

Unter der Leitung von Sven

Thomas Kiebler und in einer

Kooperation des Studios

für Elektronische Musik und

dem Ensemble des Instituts

für Neue Musik dürfen junge

Komponisten und Komponistinnen

ihr Talent unter

Herausgeber:

Helmut Schlieper (V.i.S.d.P.)

Verlag:

Art Media Verlagsgesellschaft mbH

Auerstr. 2 • 79108 Freiburg

Redaktionsleitung:

Christel Jockers

Redaktion:

Cornelia Frenkel

Peter Frömmig

Valentin Heneka

Annette Hoffmann

Marion Klötzer

Manuel Kreitmeier

Nike Luber

Fabian Lutz

Georg Rudiger

Claus Weissbarth

Friederike Zimmermann

Terminredaktion:

Valentin Heneka

Beweis stellen. Die Öffentlichkeit

hört zu, wenn die

MusikerInnen am 8. Februar,

19 Uhr im Kammermusiksaal

des Instituts für Neue Musik

der Hochschule für Musik in

Freiburg ihre Werke präsentieren.

Layout :

Christian Oehms

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e-mail: grafik@kulturjoker.de

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Das Copyright für vom Verlag gestaltete

Anzeigen und Artikel liegt beim Verlag.

Nachdruck, auch nur auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte,

Fotos, Vorlagen und für Programmhinweise

kann keine Garantie übernommen werden,

sie sind aber herzlich willkommen.

Das 3. Saisonkonzert des

ensemble recherche am 13. Februar

im Morat-Institut in Freiburg,

erscheint zweigeteilt. Um

19.15 Uhr beginnt die Zukunft

mit einem Vorkonzert mit dem

jungen Komponisten Caio de

Azevedo. Zu hören wird eine

Uraufführung für Flöte und

Am 24. Februar, 20

Uhr, werden im Kreuzgang

von St. Martin am

Freiburger Rathausplatz

berühmte Sonaten

der klassischen Celloliteratur

erklingen. Auf

dem Programm stehen

Werke von Beethoven,

Chopin und Prokofjew.

Das bedeutet Klänge

zwischen Pastorale,

bedeutendem Spätwerk

und lyrischer Sonate.

Die Interpreten sind

zwei junge hochbegabte

Musiker: Rebecca Falk,

(Violoncello) und Viktor Soos,

(Klavier). Die beide spielen seit

Das Eröffnungskonzert der

Kammermusikreihe 2018 im

Stubenhaus in Staufen findet

am 18. Februar um 18 Uhr

statt.

Der Pianist und Künstlerische

Leiter der Stubenhauskonzerte

Guido Heinke spielt

„Gesammelt“

3. Konzert mit dem ensemble recherche

Das letzte Werk

„Schwanengesang“ von Heinrich Schütz

Der Schwanengesang von

Heinrich Schütz geht bis auf die

griechische Mythologie zurück.

Dort bezeichnet der Begriff den

Moment, da Schwäne in den

letzten Augenblicken ihres Lebens

einen traurig-schönen Gesang

anstimmen. Schütz‘ Vertonung

des 119. Psalms, ergänzt

durch den 100. Psalm und ein

deutsches Magnifikat, ist selbst

das letzte, große Musikstück

des barocken Komponisten. Ein

doppelchöriges, vielschichtiges

Werk, von der evangelischen

Studentenkantorei unter der

Klassische Celloliteratur

3. Kreuzgangkonzert von St. Martin

drei Jahren zusammen und haben

bereits zahlreiche Preise in

Chopin und Schubert

Stubenhauskonzert in Staufen

mit befreundeten Musikern

und Kollegen das Chopin Klavierkonzert

Nr.1 e-moll und

das „Forellenquintett“ op. 114

von Schubert. Magda Rezler

und Rémi Alarçon (Violine),

Adrienne Hochman (Viola),

Antoine Billet (Violoncello)

Schlagzeug sein. Um 20 Uhr

folgt das Hauptkonzert mit

dem Titel „Gesammelt“. Mit

echter Sammelleidenschaft suchen

die Musiker Noten, Partituren,

Älteres und Neueres,

teils auch nie Gehörtes.

Fündig wurde das ensemble

recherche diesmal in Kanada,

Italien und Japan. Die

beiden Uraufführungen sind

für Streichtrio (Jef Chippewa)

und Ensemble (Valerio Sannicandro).

Daneben gibt es Musik von

Claude Vivier, Ivan Fedele, Tomoko

Fukui und Toshio Hosokawa.

Leitung von Florian Cramer

und dem Vokalensemble Voces

Suaves gekonnt intoniert. Das

Konzert findet am 11. Februar,

18 Uhr, in der Christuskirche

Freiburg statt. Am 10. Februar,

18 Uhr, auch in der Ev. Stadtkirche

in Schopfheim.

internationalen und nationalen

Wettbewerben gewonnen.

und Božo Paradzik (Kontrabass)

sind die Partner. Dieses

Konzert bildet den Beginn

einer Serie von sechs Kammermusikabenden,

zwei Liederabenden

und einem Abend

mit Lyrik und Klaviermusik in

diesem Jahr.


MUSIK KULTUR JOKER 29

Ein Abend voller Musicalhits

Die Nacht der Musicals kommt nach Freiburg

Seit über 20 Jahren bietet

die Nacht der Musicals ein abwechslungsreiches,

lebendiges

Programm für Musicalliebhaber.

In über zwei Stunden gibt

es einen prallen Querschnitt

durch die erfolgreichsten Musicalproduktionen

der Welt.

Höhepunkte sind die Disneyhits

aus Aladdin oder der

Musicalinszenierung Frozen,

Die 90er-Musik mit ihren

Pop-Rap-, Eurodanceacts

und natürlich den Boy Bands

scheint vorbei. Am 17. Februar,

19.40 Uhr gibt es im Zénith

in Eckbolsheim bei Straßburg

aber ein Comeback. Volle

fünf Stunden spielen Coolio,

Jenny Berggren, From Ace

of Base, Venga Boys, Masterboy,

Worlds Apart, Dr

Alban und die Generation

die in diesem Frühjahr Premiere

feiert. Dazu kommen

unvergessliche Songs aus den

aktuellen Produktionen wie

Rocky, die sich mit zeitlosen

Klassikern wie Tanz der Vampire

oder Der König der Löwen

vereinigen. Nicht zu vergessen

sind auch Ausschnitte aus

dem romantischen Liebesmusical

Elisabeth oder dem

Forever 90

Stars der 90er bei Strasbourg

Boys Band.

Danach geht

die Party mit

diversen DJs

weiter. Infos:

www.forever90.fr

Venga

Boys

Foto: Forever90

Erfolgsmusical Das Phantom

der Oper. Die profesionellen

SängerInnen mit kräftiger

Stimme, die Kostüme, Choreografien

und eine stimmungsvolle

Effektshow runden das

Vergnügen ab.

Die Nacht findet am 15. Februar,

20 Uhr im Konzerthaus

Freiburg statt.

Freispiel #90

Kimmig/Studer/Zimmerlin feat. Franz

Loriot & Phillip Zoubek

Harald Kimmig (Violine), Daniel Studer (Kontrabass)

und Alfred Zimmerlin (Cello)

Am 8. Februar, 20 Uhr, findet

das dritte Konzert im Rahmen

der „Freispiel Konzerte“

in der Elisabeth-Schneider-

Stiftung in Freiburg statt.

Zu diesem Konzert mit den

Kompositionen und Konzepten

von Daniel Studer hat das Trio

Kimmig-Studer-Zimmerlin

den Pianisten Phillip Zoubek

und den Bratschisten Franz

Loriot eingeladen. Improvisation

und Komposition werden

hier miteinander verknüpft.

Fortsetzung des Interviews:

Kultur Joker: Neue Musik

kommt eher selten vor.

Toll: Neue Musik hat in sich

eine große Bandbreite. Gerade

in der Chorliteratur gibt es die

neue Einfachheit. Das klingt

heute manches Mal eher wie

ein Soundtrack. Auch wir

werden jetzt in Sankt Blasien

ein schönes, klangvolles Stück

des lettischen Komponisten

Eriks Essenvalds machen,

mit Gläsern und Obertönen

– sozusagen als Dessert. Ich

möchte nicht arrogant sein,

aber wir sind eher groß geworden

mit der Vorstellung,

dass Neue Musik eine gewisse

Komplexität haben muss, auch

gedanklich. Die Etüden von

György Ligeti beispielsweise

sind extrem schwer. Mit unseren

wöchentlichen Proben

ist solch ein Arbeitsaufwand

fast nicht zu machen.

Kultur Joker: Sie sind ja auch

selbst Komponist. Hat die Camerata

Vocale auch schon mal

Ihre Stücke aufgeführt?

Toll: Ja. Zum Freiburger Bachfest

im Jahr 1996 habe ich das

Auftragswerk „...und hat über

uns Gewalt“ geschrieben, das

die Camerata uraufgeführt

hat. Auch im Abschlusskonzert

von Donald Runnicles

im Jahr 1993 wurde im ersten

Teil meine groß besetzte Komposition

„Gesänge der Nacht“

durch den Chor und das Philharmonische

Orchester Freiburg

aufgeführt. Auch mein

„Hymnus ad nocturnum“, ein

Werk nach Texten von Pier Paolo

Pasolini mit zwei Bassklarinetten

und zwei Hörner, hat

die Camerata mit mir gemacht.

Meine Psalmkomposition „Tu

es pulchra“ für Doppelchor

Winfried Toll Foto: Gretel Kaltenbach

und vier Hörner würde ich gerne

noch einmal aufführen, aber

sie ist schon sehr schwierig.

Kultur Joker: In den dreißig

Jahren Ihrer Leitung hat sich

ja auch die Freiburger Chorlandschaft

verändert. Mein

Eindruck ist, dass in den letzten

Jahren die einzelnen Chöre

stärker in Kontakt gekommen

sind, unter anderem durch

die Freiburger Chornacht. Es

hat ja auch einen Generationswechsel

gegeben, was die

Chorleiter angeht. Mit den

verstorbenen Dirigentengrößen

wie Hans Michael Beuerle

und Martin Gotthard Schneider

sowie mit dem sich im

Ruhestand befindenden Klaus

Hövelmann, dem Gründer des

Freiburger Kammerchors, fehlen

dem Musikleben der Stadt

prägende Persönlichkeiten.

Sie bekamen junge, aufstrebende

Dirigenten als Nachfolger.

Was ist Ihr Eindruck?

Toll: Die Freiburger Chornacht,

die ja bereits zum zweiten

Mal stattfand, hat mich

positiv überrascht. Das war ein

großer Erfolg – vielen Dank

an die Organisatoren. Da ich

oft beruflich in Frankfurt bin,

habe ich kaum die Möglichkeit,

mir andere Freiburger

Chöre anzuhören. Die Arbeit

von Florian Cramer mit der

Evangelischen Studentenkantorei

und von Bernhard Schmidt

mit dem John Sheppard

Ensemble habe ich ein wenig

mitbekommen – das ist ganz

wunderbar. Beide haben bei

uns auch früher mitgesungen.

Das Verhältnis der Chöre untereinander

ist auf jeden Fall

nicht mehr so verkrampft wie

früher.

Kultur Joker: Wie beurteilen

Sie Freiburg als Chorstadt?

Toll: Fantastisch. Von der Anzahl,

Vielfalt und der Qualität

der Chöre kenne ich keine andere

deutsche Stadt, in der es

im Verhältnis zur Einwohnerzahl

einen solchen Reichtum

gibt. Diese vielen kleinen,

ambitionierten Kammerchöre

– das ist ein ganzer Garten.

Bemerkenswert ist ja auch,

dass die Chorkonzerte alle gut

besucht sind bei diesem großen

Angebot.

Kultur Joker: Denken Sie, was

die Camerata Vocale angeht,

hin und wieder ans Aufhören?

Toll: Nein. Dann sterbe ich.

Wenn der Chor genug hätte

von mir, dann wäre es etwas

anderes. Aber das ist, hoffe

ich, nicht der Fall.

Kultur Joker: Was wünschen

Sie dem Chor für die nächsten

Jahre?

Toll: Ich wünsche dem Chor,

dass er weiterhin solche tollen

Erlebnisse haben kann wie gerade

auf der Konzertreise nach

Frankreich und Polen. Das hat

uns auch nochmals als Gruppe

enger zusammengebracht.

Jetzt kam gerade eine Anfrage

für Brasilien 2019 – das wäre

auch wieder was Wunderbares.

Ich wünsche dem Chor auch,

dass wir immer eine möglichst

ausgeglichene, in allen Stimmen

wunderbar ausbalancierte

Besetzung haben.

Kultur Joker: Und was wünschen

Sie für sich?

Toll: Dass ich gesund bleibe.

Und dass meine Leute glücklich

sind, mit mir Musik zu

machen.

Kultur Joker: Vielen Dank für

das Gespräch und weiterhin

viel Erfolg mit der Camerata

Vocale.

Nächste Konzerte: Bach: Johannes-Passion,

Kammerorchester

Basel, Camerata Vocale

Freiburg (Leitung: Winfried

Toll): 25.3., 18 Uhr, Konzerthaus

Freiburg, 29.3., 19.30

Uhr, Martinskirche Basel,

30.3., 16.30 Uhr, KKL Luzern.


30 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Symbiose von Literatur und Musik

Neue Veranstaltungsreihe in Kirchzartens Talvogtei

Im letzten Jahr wurden

die umfangreichen Umbau-

und Restaurierungsarbeiten

auf dem historischen

Areal in der Talvogtei

in Kirchzarten mit

der Fertigstellung der beiden

ehemaligen Scheunen

beendet. Sie enthalten einerseits

die hochmoderne

Mediathek und im Nachbargebäude

den Bürgersaal

der Kommune. Bei dessen

feierlicher Einweihung gestaltete

die in der direkten

Nachbarschaft wohnende

Harfenistin und Dozentin

an der Freiburger Musikhochschule

Kirsten Ecke

den musikalischen Rahmen

und stellte angesichts

der vorzüglichen Akustik

spontan fest: „Hier muss

Musik rein“. Mit ihrem Mann

Michael Dinnebier, seines Zeichens

Violinist im SWR Symphonieorchester,

kreierte sie das

Konzept für eine neue Konzertreihe

mit dem Kürzel „Lumik“,

hinter dem sich ausgeschrieben

„Literatur und Musik in Kirchzarten“

verbirgt. Die beiden

stellten flugs ein Programm

mit fünf Veranstaltungen bis

Kirsten Ecke und Michael Dinnebier haben die neue Musikreihe für

den Saal in ihrer Nachbarschaft kreiert

Juli 2018 zusammen. Allesamt

vom Charakter her Kammerkonzerte,

fügten sie verschiedene

Musikstile und literarische

Performance zusammen und

ermöglichen so spannungsgeladene

einzigartige Begegnungen

zwischen Wort und Musik.

„Wir beide sind vorwiegend

auf klassischem Gebiet unterwegs,

wollen aber mit der

Lumik-Reihe Altes mit Neuem

achtsam und respektvoll in Verbindung

bringen und als gleichzeitige

Büchermenschen suchen

wir die Verbindung zur Literatur“,

erklärt Michael Dinnebier

im Gespräch und vergleicht mit

diesem Vorhaben seine wertvolle

Violine aus dem Jahr 1712,

die aber auch einen Lack von

heute bekommen habe.

Folgerichtig gestaltete

er als klassischer Geiger

zusammen mit seinem

Bruder Markus, der als

Multi-Instrumentalist auf

der Rock-, Folk- und Jazzbühne

erfolgreich unterwegs

ist, das erste Konzert

unter dem Titel „Crossover“.

Die beiden bewiesen

bravourös, dass die

Zusammenführung beider

Musikwelten, von Virtuosen

präsentiert, völlig

neue Musikerfahrungen

bieten. Mit von der Partie

waren die beiden Poetry-

Slammer Phillipp Multhaupt

und Jonathan Löffelbein

mit ihren höchst

vergnüglichen Texten, die

unter anderem „Über die

Erhabenheit toter Katzen

und das Umwerben trauriger

Mädchen“ oder vom exzessiven

Zerschmettern von Geigen handelten,

wobei eine Stradivari

angeblich beim Zersplittern

wohltönendere Geräusche von

sich gab als andere.

Das zweite Konzert am 11.

Januar war in erster Linie dem

Autor und Komponisten E.T.A.

Hoffmann und der kritischen

Betrachtung der Romantik-Epoche

gewidmet. Kirsten Ecke und

das Freiburger Bertold-Quartett

mit Michael Dinnebier, Katja

Schill-Mahni (Violinen), Sylvie

Altenburger (Viola) und Tomohisa

Yano (Cello) interpretierten

zusammen und einzeln Kompositionen

von Hoffmann, aber

auch Debussy. Die Freiburger

Schauspielerin rezitierte kurze

Hoffmannsche Texte, vor allem

aber ausführlich ein Essay von

Rüdiger Safranski über die janusköpfige

Dialektik der damaligen

Zeit. Schon beim ersten Konzert

waren alle Stuhlreihen besetzt,

beim zweiten hatte sich die Qualität

bereits herumgesprochen

und etliche Besucher mussten es

sich auf dem Fussboden so bequem

wie möglich machen.

Kirchzarten ist nunmehr um

ein empfehlenswertes multimediales

Kunstereignis reicher.

Die nächsten Konzerte: 14. März,

16 Uhr: „Die Zauberharfe“. Ein

musikalisches Märchen mit irischer

Harfe erzählt. Interpretin

und Harfe: Lisa Berg

28. April, 20 Uhr: „Jetzt wird

auf-gedeckt“ mit dem A-cappella-Männerquartett

„Das Herrengedeck“.

Erich Krieger

Eine Ausstellung bester Klänge

Freiburg erhält eigene Hifi-Messe im Dorint Hotel an den Thermen

Bisher fand man im Südwesten

keine eigene Hifi-Messe.

2018 wird sich das ändern. Hi-

Fimarket Esser, HiFi und Video

Technik Gogler, HiFi Müller,

Polansky Klang und Bild und

media@home Velde veranstalten

zusammen mit der Seiler +

Kunz GmbH die Hifi-Convention

2018. Die fünf Händler sind

in Freiburg führend und wissen

genau, was ihre Kunden wollen.

Entsprechend wird die Ausstellung

groß und dürfte jeden Hifi-

Fan im Südwesten zufrieden

stellen. Über 70 beliebte Marken

aus dem High-End Segments haben

bereits zugesagt, womit ein

echtes „Who-is-Who“ der Szene

ins Dorint Hotel an den Thermen

Freiburg kommt.

Die Idee dazu lieferten die

Händler und brachten auch

gleich ihre Lieferanten ins Spiel.

Die Händler präsentieren sich in

der Convention als Aussteller,

womit ihr gesamtes Portfolio

einsehbar und natürlich erlebbar

wird. In Hotelzimmmern

und Konferenzräumen des Dorint

Hotels können audiophile

Lautsprecher, Verstärker, Plattenspieler,

Streaminggeräte

und weitere Audio- und Peripheriegeräte

sowie Kabel- und

Zubehör der führenden Marken,

gehört, gesehen und ausprobiert

werden. Auch werden digitale

und analoge Tonträger verkauft.

In dieser geballten Form sind

solche Portfolios nur selten zu

sehen, weshalb sich ein Besuch

der Convention alleine daher

lohnt. Hinzu kommen kompetente

Händler, die gerne bei der

Beratung helfen. Eine Verlosungsaktion

rundet das ganze

ab. Für Tigerherz e.V. spenden

die Händler im übrigen je 1,–

Euro pro verkauftem Tonträger.

Die Hifi-Convention soll sich

wie die High End München dauerhaft

etablieren und damit die

Lücke im Südwesten Deutschlands

endlich schließen. Die

Besuchszeiten der Messe sind

der 24. Februar, 10-18 Uhr und

25. Februar, 10-16 Uhr.

Weitere Infos: www.hificonvention.de


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 31

Do 1. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Jazzchor Festival – Jazzchor Familie Solo.

A cappella. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: BlueFunk Session – Motto: Pia singt

Männersongs. Freiburger Blues Association.

Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

19 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: PREMIERE: A House – Tanz, Installation,

Live-Musik. E-Werk Freiburg, Saal

Kabarett & Comedy

20 h: Wildes Holz – Ungehobelt. Freiburg

Grenzenlos Festival. Vorderhaus

BASEL

Musik

20 h: Camerata Variabile – Konstellationen. Werke

von Bach, Stockhausen und Schumann. Gare du

Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Tabea Martin und Simona Bertozzi – This is

my Last Dance. Tanz. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: The Voyagers feat. Harriet Lewis – Rhythm

& Blues. Kurhaus Baden-Baden

Lörrach

20 h: Thorsten Havener – Feuerproben. Burghof

Oberried

19 h: Bure zum Alange – Ku(h)ltur pur. Freiburg

Grenzenlos Festival. Berghotel Schauinsland

Weil am Rhein

20 h: Nid de Poule – Gypsy Swing. Kulturzentrum

Kesselhaus

Fr 2. Februar

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Daniel Kehlmann: Tyll – Lesung und

Gespräch. Historisches Kaufhaus Freiburg,

Kaisersaal

20:15 h: Erlesen gelesen: Tilman Schulze – Ein

Gruß aus dem Grab. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

19:30 h: KHG-Orchester Freiburg – Werke von

Fucik, Nielsen und Tschaikowsky. Universität

Freiburg, KG II, Audimax

19:30 h: Uliana Zhdanov, Denis Zhdanov und

Dmitri Demiashkin – 2. Kammerkonzert. Werke

von Ravel und Chopin. Collegium Borromaeum

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Jazzchor Festival – Anders + Herrengedeck.

A cappella. Jazzhaus Freiburg

20 h: Mikhail Pletnev – Klavierabend. Werke von

Rachmaninow. Albert Konzerte. Paulussaal

20 h: SPH Bandcontest – Vorrunden Event des

Bandwettbewerbs. Waldsee Gaststätte

20 h: Tonträger – Alles sitzt: Rock‘n‘Roll zwischen

den Stühlen. Freiburg Grenzenlos Festical. SWR

Studio Freiburg, Foyer

20:30 h: Gwennyn & Band – Folk-Rock. Wodan

Halle

21 h: Lee Bains III & The Glory Fires – Southern

Rock, Country, Punk. The Great Räng Teng Teng

21 h: Salon Riot – Ester Poly + Kükens +

Panzerella Burner. Feministisches Musik- und

Kunstprojekt. Slow Club

Theater & Tanz

19 h: Mondo Musiktheater – Café Europa. Musical.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg, Theater

19:30 h: Katja Kabanowa – Oper von Leoš

Janacek. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: A House – Tanz, Installation, Live-Musik.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen – Kriminalkomödie

von Joseph Kesselring. Theater Hans Dürr

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Der goldene Topf – E.T.A.

Hoffmann Adaption von Anna-Elisabeth Frick.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Seehundfrau – Theater R.A.B.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: C. Heiland – Der Mann mit dem Schatten.

Freiburg Grenzenlos Festival. Vorderhaus

Partys

23 h: I Love 80s – New Wave, Disco, Rock.

Jazzhaus Freiburg

Vorträge & Gespräche

16:30 h: Mundologia: Gwen Weisser & Patrick

Allgaier – Weit: Um die Welt. Konzerthaus Freiburg,

Rolf-Böhme-Saal

19 h: Weibliche Avantgarde – Die Hölzelschülerinnen.

Vortrag von Carla Heussler. Augustinermuseum

20 h: Mundologia: Markus Lanz – Grönland: Meine

Reisen ans Ende der Welt. Konzerthaus Freiburg,

Rolf-Böhme-Saal

Messen & Märkte

09 h: Jugend forscht: Regionalwettbewerb

Südbaden – Publikumstag. Eintritt frei. Messe

Freiburg, Halle 4

10 h: Gebäude.Energie.Technik 2018 – Planen,

Bauen und Modernisieren. Messe Freiburg, Halle

2 & 3

BASEL

Musik

18 h: Michel Sardou – Chansons. St. Jakobshalle

20 h: Ensemble Tzara – A to B. Werke von Lou,

Zimmermann, Beckett u.a. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

22 h: Kammerorchester Basel – Nachtklang II:

Russian-Night. Druckereihalle im Ackermannshof

Theater & Tanz

19:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

20 h: Tabea Martin und Simona Bertozzi – This is

my Last Dance. Tanz. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20 h: Vocaldente – A Cappella. Kurhaus

Baden-Baden

20 h: Diana Damrau & Jonas Kaufmann –

Italienisches Liederbuch. Festspielhaus Baden-

Baden

Lörrach

19 h: Luther und die Fasnacht – Soiree. Dreiländermuseum

Mulhouse

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. La Filature

Weil am Rhein

20:15 h: Reise mit Meise – A cappella, Comedy

und Theater. TAM Theater am Mühlenrain

Sa 3. Februar

FREIBURG

Musik

12:30 h: Orgel-Musik im Augustinermuseum –

Studierende der MH Freiburg. Augustinermuseum

19 h: Accio Piano Trio – Gesprächskonzert:

Kammermusik aus drei Jahrhunderten. Werke

von Gade, Resch, Martin u.a. Eintritt frei. Depot.K

19:30 h: Sinfonisches Studenten Orchester –

Semesterabschlusskonzert. Werke von Weber,

Haydn und Schubert. Universität Freiburg

20 h: Die Schönen – Nachtexpress: Schienen-

Hits und zugige Texte. Jubiläumsspielzeit.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Jazzchor Festival – Beauties and the Beats.

A cappella. Jazzhaus Freiburg

21 h: Drugstop + True Punch – Punk-Rock,

Hardcore, Crossover. Freizeichen (Artik in ehem.

Schmitz Katze)

21 h: Philharmonisches Orchester Freiburg –

Filmmusik-Konzert. Robin Hood, Ben Hur, Der

weiße Hai u.a. Theater Freiburg, Grosses Haus

21 h: Whiskey Ritual + F41.0 + NRVK – Black

Metal. Slow Club

Theater & Tanz

20 h: A House – Tanz, Installation, Live-Musik.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Arsen und Spitzenhäubchen –

Kriminalkomödie von Joseph Kesselring. Theater

Hans Dürr

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Du (Normen) – Komödie von

Philipp Löhle. Wallgraben Theater

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: Die Seehundfrau – Theater R.A.B.

E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Alexandra Gauger – Amore und Problemi.

Freiburg Grenzenlos Festival. SWR Studio

Freiburg, Foyer

20 h: Mathias Tretter – Pop. Freiburg Grenzenlos

Festival. Vorderhaus

Partys

21 h: 22. Ball Verqueer – Motto: Hollywood. Mensa

Rempartstraße

22 h: Tageins Winter Special – DJs: Eloquence

& Jonas Ehrhardt. Techno. Waldsee Gaststätte

23 h: Inthemix – Elektro-Pop, Indierock, Charts.

Jazzhaus Freiburg

23 h: Youth Life – DJs: Boris, Liridon. Techno.

Crash Musikkeller

Feste & Hocks

12:30 h: Wiedereröffnung des Paulussaal – Tag

der offenen Tür. Mit Musik, Kinderprogramm und

Foodtrucks. Paulussaal

Vorträge & Gespräche

11 + 14 h: Mundologia – Weltklasse: Die Welt

als Klassenzimmer. Konzerthaus Freiburg,

Runder Saal

12 h: Mundologia: Stefan Forster – Im Reich der

Lichter: Island, Norwegen, Grönland. Konzerthaus

Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

16 h: Artist Talk: Liza Dieckwisch – Im Rahmen

der In guten und in schlechten Zeiten-Ausstellung.

Museum für Neue Kunst

16 h: Mundologia: Heiko Beyer – Die Anden.

Konzerthaus Freiburg

17:30 + 20:15 h: Mundologia: Dieter Schonlau

– Borneo. Konzerthaus Freiburg, Runder Saal

20 h: Mundologia: Manuel Bauer – Himalaya.

Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

20:15 h: Mundologia: Philipp Müller – Malawi.

Konzerthaus Freiburg, 2. OG, Konferenzraum

Messen & Märkte

10 h: Gebäude.Energie.Technik 2018 – Planen,

Bauen und Modernisieren. Messe Freiburg,

Halle 2 & 3

10 h: Instrumente-Flohmarkt – Instrumente,

Zubehör und Equipment. Haus der Jugend

BASEL

Musik

21 h: Bohren & Der Club Of Gore – Jazz, Ambient,

Doom. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Schwanensee – Ballett von Stijn Celis,

Musik von Tschaikowsky. Theater Basel, Grosse

Bühne

20 h: Tabea Martin und Simona Bertozzi – This is

my Last Dance. Tanz. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Baden-Baden

18 h: Sir András Schiff – Klavierkonzerte von Bach

und Mozart. Festspielhaus Baden-Baden

21 h: Skiball – Fasnachtveranstaltung. Groovin

Affairs, Troubadix, DJ Andi, DJ Frank Dickerhof.

Kurhaus Baden-Baden

Denzlingen

20 h: Jürgen Domian – Dämonen. Premierentournee

des Romans. Kultur- & Bürgerhaus

„Wiedersehen“

Mysteriöse Welten

StageFried ist die erste studentische

Theatergruppe, die

wieder ein Drama im Theatersaal

der Alten Uni nach

Eröffnung des Literaturhauses

aufführt. Und gleich wird es

geheimnisvoll.

Mit der Wunderbaren Welt

Dissozia verspricht die Gruppe

Absurditäten und Traurigkeit

rund um eine Stunde in Lisas

Leben in der sonderbaren Welt

Dissozia. Aufführungen gibt

es am 3., 4. und5. Februar, jeweils

um 19.30 Uhr.

Bild rechts:Eisbär Lisa

Foto: Daniel Zonsius

Das Phantom kehrt wieder

Das Phantom der Oper begeistert

auch in der Fassung

der Central Musical Company

seine Zuschauer. Nachdem

die tragische Geschichte des

zurückgezogenen Phantoms

und seiner Liebe zum Chormädchen

Christine schon im

Gewandhaus zu Leipzig für

Magie und Action

Weltfriedensordnungen

Nach Jo Leinen ist es längst

Zeit für ein „Demokratisches

Weltparlament“, wie er in seinem

aktuellen, gleichnamigen

Buch schreibt. Dies sollte seit

der Gründung der UN seine

Realisierung erhalten, blieb

aber aus. Angesichts der intensiven

Globalisierung und diverser

nationalstaatlicher Interessengegensätze

scheint eine

Einen Gipfel Bernhardschen

Humors erreicht die Hochgebirgserzählung

„Wiedersehen“.

Der 1982 entstandene Prosatext

ist eine hochkomische

Widerstandsharlekinade gegen

jede Art von Familien-, Heimat-

und Naturidylle. Helmut

Mooshammer, seit der Spiel-

Kirchzarten-Burg

zeit 2009 Ensemblemitglied

am Deutschen Theater Berlin,

schlüpft in die Rolle Bernhards

und lässt seine Erzählung lebendig

werden. Zu hören, zu

sehen und zu erleben ist die

Matinée am 4. Februar, 11 Uhr,

im Buchladen in der Rainhof

Scheune.

Freiburg

Freiburg

eine ausverkaufte Vorführung

sorgte, kommt das Erfolgsmusical

nun nach Freiburg.

Die eindringliche Mischung

aus mitreißenden Songs und

ausdrucksvollem Schauspiel

ist am 21. Februar, 20 Uhr im

Konzerthaus zu sehen.

Freiburg

B o m b a s t i s c h e

Zaubershows sind

ein Markenzeichen

der Ehrlich Brothers.

So auch in

ihrer neue Magieshow

„Faszination“.

Monstertrucks

erscheinen aus dem

Nichts, Schwiegermütter

werden teleportiert

und auch

den Brothers selbst

bleibt nichts erspart:

So kommt doch glatt ein rotierendes

Sägeblatt auf einen der

beiden zu!

Aufgrund der großen Nachfrage

kommen die Ehrlich

Brothers am 4. Februar um 14

und 19 Uhr für eine Zusatzshow

wieder in die Sick-Arena.

Freiburg

solche Institution notwendiger

denn je. Zu dieser Problematik

hält Jo Leinen am 6. Februar,

20 Uhr, seinen Vortrag „Das

demokratische Weltparlament.

Weg zu einer gerechteren

Weltfriedensordnung im

Dschungel nationalstaatlicher

Interessensgegensätze“ im

Hörsaal 1098 der Universität

Freiburg.


32 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Emmendingen

20:30 h: Blackwood Mary – Country-, Rock-Cover.

Mehlsack

Lörrach

19 h: Ayurveda – Hintergründe und Praxis des

indischen Medizinsystems. Kulturwerkstatt

Dreiländereck e.V.

20 h: Bugge Wesseltoft‘s New Conception of

Jazz – Jazz. Burghof Lörrach

Mulhouse

20 h: Chaplin – Choreographie von Mario

Schröder. La Filature

Titisee-Neustadt

18 h: Lounge Night – Mit DJ Dave Leon. Badeparadies

Schwarzwald

So 4. Februar

FREIBURG

Musik

11 h: Die Klangmatinee – Oberton- und

Heilgesang. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Marienkapelle auf dem Lorettoberg

11 h: Sonntagsmatinee – Archäologie, Musik,

Aperitif. Archäologisches Museum Colombischlössle

11:30 h: Welte-Konzert – Einspielungen berühmter

Pianisten. Augustinermuseum

18 h: Jazzchor Festival – Junior & Senior Jazzchor.

A cappella. Jazzhaus Freiburg

20 h: Uni Bigband + KIT Bigband Karlsruhe –

Swing, Jazz, Funk. Glashaus im Rieselfeld

20 h: Van Holzen + Lausch – Rock. Waldsee

20 h: Wedge + Bigfoot – Psychedelic Rock.

Slow Club

20:30 h: Freispiel: Elliott Sharp und Thomas

Maos – Gitarre experimentell. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

Theater & Tanz

11 h: Das Dschungelbuch – Kinderstück nach

Rudyard Kipling. Ab 5 Jahren. Theater Freiburg,

Großes Haus

14 h: Ehrlich Brothers – Faszination. Sick-Arena

18 h: Die Krone an meiner Wand – Mit Frauen mit

und ohne Krebs. Tanz-/Theaterprojekt. Theater

Freiburg, Werkraum

19 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von Jacques

Offenbach. Theater Freiburg, Großes Haus

19 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

Vorträge & Gespräche

11 h: Mundologia: Hartmut Fiebig – Oman &

Emirate. Konzerthaus Freiburg, Runder Saal

11:30 h: Mundologia: Dirk Bleyer – Thailand.

Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

14:30 + 17:30 h: Mundologia: Dirk Schäfer –

Pyrenäen. Konzerthaus Freiburg, Runder Saal

15 h: Mundologia: Willi Weitzel – Willis neue wilde

Wege. Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal

19 h: Mundologia: Adrian Rohnfelder – Feuer und

Eis. Konzerthaus Freiburg, 2. OG, Konferenzraum

20:15 h: Mundologia: Hans-Jürgen Burkard –

Meilensteine des Fotojournalismus. Konzerthaus

Freiburg, Runder Saal

Messen & Märkte

10 h: Gebäude.Energie.Technik 2018 – Planen,

Bauen und Modernisieren. Messe Freiburg,

Halle 2 & 3

BASEL

Kunst

14:30 + 15:15 h: Dieter Roth – Selbstturm;

Löwenturm. Anm.: www.schaulager.

org. Schaulager, Raum beim Museum für

Gegenwartskunst

Theater & Tanz

16 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

19 h: Tabea Martin und Simona Bertozzi – This is

my Last Dance. Tanz. Kaserne Basel, Reithalle

ANDERE ORTE

Baden-Baden

17 h: Thomas Hengelbrock – Haydn: Die

Schöpfung. Festspielhaus Baden-Baden

Kirchzarten

11 h: Helmut Mooshammer – Thomas Bernhard:

Wiedersehen. Szenische Lesung. Buchladen in

der Rainhof Scheune

Lörrach

11:15 h: Kabarett-Lesung – Der lutherische

Urknall: Die Franzosen und die Deutschen.

Dreiländermuseum

Mulhouse

15 h: Chaplin – Choreographie von Mario Schröder.

La Filature

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-Komödie

nach A. Hitchcock. Auerbachs Kellertheater

Mo 5. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Chor der Musikhochschule Freiburg – Werke

von Händel und Telemann. Hochschule für Musik

Freiburg, Konzertsaal

20 h: SWR Kammerkonzert mit Gil Shaham –

Werke von Mozart und Brahms. Konzerthaus

Freiburg, Runder Saal

20:30 h: Michael Oertel Band – Monday Life Club.

Freiburger Blues Association. Gasthaus Schiff

21 h: The Someday Sessions – Nu Jazz Open Mic

Session. The Great Räng Teng Teng

Vorträge & Gespräche

10 h: Unsere Vornamen – Erkundung eines

sprachlichen Kontinents. Waldhof Akademie für

Weiterbildung

BASEL

Musik

19:30 h: Mondrian Ensemble – Silbersaiten.

Werke von Jarrell, Pagh-Paan und Huber. Gare

du Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

20 h: Tabea Martin und Simona Bertozzi – This is

my Last Dance. Tanz. Kaserne Basel, Reithalle

Neues Leben im sanierten Paulusareal

Offizielle Wiedereröffnung am 3. und 4. Februar

Nach 20 Monaten Bauzeit

haben Handwerker,

Bagger und Baumaschinen

das Feld geräumt – in den

Paulussaal und Pauluskirche

zieht neues Leben ein.

Sämtliche Räume wurden

überarbeitet und neue geschaffen.

Dach und Glockenstuhl

sind saniert, alle

öffentlichen Bereiche wurden

barrierefrei erschlossen.

Neue Veranstaltungstechnik

sorgt für den guten

Ton und das rechte Licht.

„Unser Wunsch ist, das

traditionsreiche Gebäude

nun zur Heimat für Glauben,

Wissenschaft und

Kultur im Herzen unserer

Stadt zu machen“, erklärt

der zuständige Geschäftsbereichsleiter

der Stadtmission

Norbert Aufrecht. Neben unterschiedlichsten

kulturellen

Veranstaltungen im Paulussaal

und den Angeboten der

Gemeinde dreisam3 wird auch

die Universität Freiburg hier

für mehrere Jahre einen Platz

finden.

Bereits Mitte Januar nahm

der Paulussaal seinen Veranstaltungsbetrieb

wieder auf.

Den Auftakt machte am 14.

Die Pauluskirche in Freiburg

Januar ein Comedy Abend mit

Alfons unter dem Titel „Das

Geheimnis meiner Schönheit“.

Die offizielle Eröffnung

findet allerdings erst am 3.

Februar statt. Die Evangelische

Stadtmission Freiburg,

das Paulussaal-Management

und die Gemeinde dreisam 3

laden zunächst zu einem Festakt

mit Bürgermeister Ulrich

von Kirchbach, Landesbischof

Prof. Dr. Jochen Cornelius-

Bundschuh und Prof. Dr. Dr.

h.c. Hans-Jochen Schiewer,

Rektor der Albert-Ludwigs-

Universität Freiburg, ein. Um

12.30 Uhr beginnt dann ein

Tag der offenen Tür, bei dem

alle Interessierten Gelegenheit

haben, das modernisierte Gebäude

zu erkunden – es werden

Rundgänge und Kirchenführungen

angeboten.

Kulturelle Highlights sind

ein Klavierkonzert mit dem

Pianisten Alfonso Gomez (17

Uhr), Jazz, Gospel und Pop

Di 6. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Jazz ohne Stress – Max Petersen Trio.

Eintritt frei. Waldsee Gaststätte

20:15 h: Falco: Wiener Blut – Abend zum 20.

Todestags Falcos. Eintritt frei. Theater Freiburg,

Passage 46

Theater & Tanz

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

20 h: Das demokratische Weltparlament – Vortrag

von Jo Leinen, MdEP. Universität Freiburg, KG I,

Hörsaal 1098

20:15 h: Zu des Rheins gestreckten Hügeln... –

Goethes Kur-Aufenthalte in Wiesbaden. Mit Prof.

Dr. Wolfgang Bunzel und Rezitationen. Eintritt frei.

Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015

Historix Tours Freiburg

Historische Stadtführungen

365 Tage im Jahr, bei jedem Wetter

www.historix-tours.de

Partys

20:15 h: Falco: Wiener Blut – Abend zum 20.

Todestags Falcos. Eintritt frei. Theater Freiburg,

Passage 46

BASEL

Theater & Tanz

19 h: Meisterkurs Ann Murray – OperAvenir.

Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Emmendingen

20:30 h: Maxoom – Blues-Rock. Mehlsack

Lörrach

19 h: Die Entwicklung des Bildungswesens im Zuge

der Reformation – Vortrag. Dreiländermuseum

mit der Gruppe VoiceEvent

(15 Uhr) sowie eine

Tangonacht. Die Wissenschaft

ist mit einem

Science-Slam vertreten

(18.30 Uhr). Dazu gibt

es eine Ladies-Crime-

Night (19.30 Uhr), Aufführungen

des Märchentheaters

Marienbad

(14 Uhr), ein Programm

für die kleinen Gäste

mit Kinderschminken

und Erlebnisparcour

(13-17 Uhr), und vieles

mehr.

Für das leibliche Wohl

sorgen unter anderem

mehrere Foodtrucks im

Paulushof (13-17 Uhr).

Am 4. Februar feiern

Gemeinde und Stadtmission

um 10.30 Uhr gemeinsam einen

Festgottesdienst mit dem

ev. Dekan Markus Engelhardt.

Daran schließt sich ein Mittagessen

im Paulussaal an (auf

Spendenbasis).

„Mit dem Eröffnungswochenende

wollen wir bereits

die Bandbreite der Veranstaltungen

und Angebote darstellen,

die in Saal und Kirche

möglich und willkommen

sind“, so Norbert Aufrecht.

Mi 7. Februar

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Jonas Lüscher Kraft – Kolloquium mit Dr.

Heinrich Bosse, Dr. Bettina Schulte und Prof. Dr.

Rolf G. Renner. Peterhof, HS 1

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20:30 h: Lied.Gut – Der Acoustic Slam. Mensa

Rempartstraße

21 h: Die Top oder Flop Show – Schallplattenauktion

& Blutgericht. The Great Räng Teng Teng

21 h: Werkjam: Finding Moon – Acoustic Blues.

Eintritt frei. E-Werk Freiburg, Foyer

Theater & Tanz

20 h: Der Kirschgarten – Schauspiel nach Anton

Tschechow. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Sebastian 23 – Hinfallen ist wie Anlehnen,

nur später. Vorderhaus

20:15 h: Die internationale Witzparade –

Wettstreit. 30 jähriges Jubiläum. Theater Freiburg,

Passage 46

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Film

19 h: Marina Abramovic – The Artist Is Present.

Dokumentation. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

BASEL

Musik

20 h: Ensemble Proton – Protonwerk no. 7. Werke

von Hall, Khorkova, Nagel u.a. Gare du Nord (im

Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

19 h: Meisterkurs Ann Murray – OperAvenir.

Theater Basel, Kleine Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

20 h: Schlosskonzerte – Clavichord-Meister:

Abschlussprüfung von Giovanni Paganelli. Werke

von Kozeluh, C.P.E. Bach, Mozart u.a. Schloss

Bad Krozingen

Baden-Baden

20 h: Mnozil Brass – Cirque. Blasmusik, Kabarett.

Festspielhaus Baden-Baden

Kandern

20:30 h: Egidio Juke Ingala & The Jacknives –

Blues. ChaBah

Straßburg

20 h: Nils Frahm – Neo-Klassik, Electronica.

La Laiterie

Do 8. Februar

FREIBURG

Literatur

19 h: Ingeborg Gleichauf: Max Frisch, Jetzt nicht

die Wut verlieren – Lesung. Theater im Marienbad

Musik

19 h: Junge Komponisten – Ensemblekonzert.

Eintritt frei. Hochschule für Musik Freiburg,

Kammermusiksaal

20 h: Freispiel #90 – Kimmig-Studer-Zimmerlin

feat. Franz Loriot & Phillip Zoubek. Kompositionen

und Konzepte von Daniel Studer. Elisabeth-

Schneider Stiftung

20 h: Mariinsky Orchestra St. Petersburg – Werke

von Debussy, Rachmaninow und Tschaikowsky.

Albert Konzerte. Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

19:30 h: PREMIERE: American Kitchen – The

maniACTs. In engl. Sprache. TheaterFISTung

(Theatersaal im Rektorat)

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 33

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

20 h: Lars Redlich – Lars But Not Least!

Vorderhaus

Feste & Hocks

15:30 h: Freiburger Fasnet 2018 – Schmutzige

Dunnschdig. Infos: www.breisgauer-narrenzunft.

de/termine. Freiburg (verschiedene Orte)

Vorträge & Gespräche

18 h: Was geschieht mit meinen Daten im Netz?

– Vortrag von Florian M. Weckerle. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

20 h: Über Reichsbürger, Staatsverweigerer

und Selbstverwalter als militante Querulanten –

Vortrag von David Hellbrück. Laterna Magika,

Günterstalstr. 37

BASEL

Musik

20 h: If you know what I mean – DieOrdnungDerDinge.

Szenisches Konzert. Gare du

Nord (im Bad. Bahnhof)

Theater & Tanz

18:30 h: Boris Nikitin und Zuleikha Chaudhari –

Also the Real Thing. Crossroads – Internationale

Perspektiven auf Kultur, Kunst und Gesellschaft.

Junges Theater Basel

19:30 h: PREMIERE: Die Dreigroschenoper –

Oper von Bertolt Brecht. Musik von Kurt Weill.

Theater Basel, Große Bühne

20:30 h: Ntando Cele – Black Off. Crossroads –

Internationale Perspektiven auf Kultur, Kunst und

Gesellschaft. Kaserne Basel, Reithalle

Fr 9. Februar

FREIBURG

Allgemein

14:30 h: Narri, narro: Di Friburger Narre sin do –

Kappensitzung mit dem Elferrat der Breisgauer

Narrenzunft. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

Literatur

20:15 h: Erlesen gelesen: Moritz Peschke – Kurze

Interviews mit fiesen Männern. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: From Italy with Love – Die Fernweh-Revue.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Tsushimamire – Rock, Punk. Slow Club

Theater & Tanz

19:30 h: American Kitchen – The maniACTs.

In engl. Sprache. TheaterFISTung (Theatersaal

im Rektorat)

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: A House – Tanz, Installation, Live-Musik.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Timo Wopp – Moral, eine Laune der Kultur.

Vorderhaus

Partys

20:30 h: Kripoball 2018 – Nr. 60. Mensa Rempartstraße

22 h: Forest Sea Psyphony – Goa, Psytrance.

Waldsee Gaststätte

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

Partys

22 h: Masr! – Egyptian Club Night. Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Straßburg

20 h: PREMIERE: Werther – Oper von Jules

Massenet. Opéra national du Rhin

Sa 10. Februar

FREIBURG

Musik

12:30 h: Orgel-Musik im Augustinermuseum –

Studierende der MH Freiburg. Augustinermuseum

20 h: From Italy with Love – Die Fernweh-Revue.

Musiktheater im E-Werk

20 h: We Invented Paris – Indie, Pop. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Little Walter‘s Rock‘n‘Roll Circus – Rock,

Soul. Wodan Halle

20:30 h: The Swindlers – Rock. E-Werk Freiburg,

Kammertheater

21 h: Ätna – Electro-Pop. Aftershow-DJ: Jonas

Klingberg. Slow Club

21 h: Susto – Indierock, Americana. The Great

Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19:30 h: American Kitchen – The maniACTs.

In engl. Sprache. TheaterFISTung (Theatersaal

im Rektorat)

19:30 h: Katja Kabanowa – Oper von Leoš

Janacek. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: A House – Tanz, Installation, Live-Musik.

E-Werk Freiburg, Saal

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: PREMIERE: Agnes – Schauspiel nach Peter

Stamm. Theater Harrys Depot

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

Kabarett & Comedy

20 h: Severin Groebner – Der Abendgang des

Unterlands. Vorderhaus

Führungen

18 h: Catharina Stadellmenin – Die Hexe

von Freiburg. Freiburg Living History Schauspielführung.

Rathausplatz

Partys

22 h: SchwuLesDance – Gay-Lesbian Party der

Rosa Hilfe Freiburg. Mottoparty: Diven & Cool

Guys. Waldsee Gaststätte

22 h: Soul Night – DJs: GubZ, Herr Neumann,

Patman. Northern Soul, Modern Soul, Rare

Grooves. White Rabbit

23 h: Connected – 90er Rock, Pop, Eurodance.

Jazzhaus Freiburg

23 h: Eden – Bassmusic, Grime, Trap. E-Werk

Freiburg

Feste & Hocks

10 h: Freiburger Fasnet 2018 – Fasnet-

Samschdig. Infos: www.breisgauer-narrenzunft.

de/termine. Freiburg (verschiedene Orte)

Vorträge & Gespräche

11:15 h: Eine historische Fiktion macht Karriere

– Martin Luther und die Moderne. Vortrag von

Prof. Dr. Magnus Striet. Universität Freiburg, KG

II, Hörsaal 2004

BASEL

Kunst

21:30 h: Pink Money – Queere Performance.

Junges Theater Basel

Theater & Tanz

19 h: Yan Duyvendak & Omar Ghayatt – Still

in Paradise. Crossroads – Internationale Perspektiven

auf Kultur, Kunst und Gesellschaft.

Kaserne Basel

Partys

22 h: Mzantsi! – South African Club Night. Kaserne

Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Dornach

20 h: Yep! Young Eurythmy Performance – Rudolf

Stibill: La ville imaginaire. Goetheanum

Kandern

20:30 h: Crossover Blues Band – Blues. ChaBah

Lörrach

19:30 h: Lasser-Gugge-Explosion – Die Party.

Fasnachtsveranstaltung. Burghof Lörrach

Pratteln

19:30 h: Cradle Of Filth – Metal. Konzertfabrik Z7

So 11. Februar

FREIBURG

Literatur

16 h: Literatur-Café: Schubert – Von Peter

Härtling. Lesung mit Natalia Herrera & Dirk

Schröter. Wallgraben Theater

Musik

11 h: Die Großen von Morgen – Konzert der

Freiburger Akademie zur Begabtenförderung.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg, Theater

(Treffpunkt für Senioren und Gäste)

18 h: Evangelische Studentenkantorei Freiburg

– Schwanengesang von Heinrich Schütz. Christuskirche

Freiburg

20 h: Herve Samb – Jazz. Jazzhaus Freiburg

Theater & Tanz

19 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

Partys

21 h: Rio Rita Haifischbar – Mit DJ Buddy Belpaso

& DJ Hans Halberstadt. Swing, Mambo, Calypso,

Rock‘n‘Roll. Theater Freiburg, Passage 46

Feste & Hocks

11 h: Freiburger Fasnet 2018 – Fasnet-Sunndig.

Infos: www.breisgauer-narrenzunft.de/termine.

Freiburg (verschiedene Orte)

BASEL

Theater & Tanz

18:30 h: La Cenerentola – Oper von Gioachino

Rossini. Theater Basel, Grosse Bühne

Vorträge & Gespräche

19 h: 10 Jahre Worst Case Szenarios – Schlechte

Kunst. Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Baden-Baden

17 h: Operetten-Gala – Annette Dasch, Piotr

Beczała und Thomas Hampson. Festspielhaus

Baden-Baden

Straßburg

15 h: Werther – Oper von Jules Massenet. Opéra

national du Rhin

Mo 12. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Fireworks Of Rock – Rock-Cover. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Hary De Ville‘s Real Bluesband –

Monday Life Club. Freiburger Blues Association.

Gasthaus Schiff

Kabarett & Comedy

20 h: Myrtil Haefs – Der Lack ist ab, der Glanz

bleibt. Wallgraben Theater

Feste & Hocks

11:11 h: Freiburger Fasnet 2018 – Fasnet-Mendig.

Infos: www.breisgauer-narrenzunft.de/termine.

Freiburg (verschiedene Orte)

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

Di 13. Februar

FREIBURG

Literatur

21 h: Poetry Slam – Im Räng. The Great Räng

Teng Teng

Musik

19:15 h: Ensemble Recherche – Gesammelt:

Vorkonzert. Werke von De Azevedo, Fukui,

Hosokawa u.a. Morat-Institut

Agnes auf der Bühne

Der Roman Agnes von Peter

Stamm ist vielen LeserInnen

bekannt. Die schwierige Liebesgeschichte

zwischen dem

Erzähler und Agnes wie auch

deren bedrohlichen Folgen

schaffen eine

komplexe Metaebene................

Nicht zuletzt

verschwimmen

die Grenzen

zwischen Realität

und Fiktion.

Regisseurin

Barbara Zimmermann

hat

ein intensives

Raum, Körper, Objekt

Eine Frau, eine Falle

„Bella Italia“

Italien, das war für die

Deutschen über Generationen

hinweg Urlaubstraum Nummer

Eins mit Sole, Mare und

Amore. Auf solch Pfaden wandelt

die Revue von Stefanie

Verkerk, Martin Schurr, Nicole

Haas, Andreas Binder und

Markus Lechner, die am 9./10.

Februar, jew. 20 Uhr auf der

Bühne im Musiktheater im E-

Werk zu sehen sein wird.Geboten

wird ein kurzweiliger

Abend mit Liedern und Szenen,

die die Italienklischees

Freiburg

Bühnenstück aus Stamms

Buch gestaltet. Premiere ist am

10. Februar, 20 Uhr in Harrys

Depot, weitere Aufführungen

im Februar: 15./16./17./22./23.,

jew. 20 Uhr.

A House ist die dritte Arbeit

von Emi Miyoshi mit ihrer

Performancegruppe Shibui-

Kollektiv. Tanz, Installation

und Musik vereinen Körper

und Objekte, bringen deren

Beziehungen in den Mittelpunkt.

Die Choreografien der

TänzerInnen David Pallant,

Lisanne Goodhue und Tina

Halford werden zu einer Architektur

der Körper. Materialität

und Körper, Körper als

Materialität werden erlebbar.

Dynamik und Bedeutung des

Objekts treten in den Blick der

ZuschauerInnen. Premiere ist

am 1. Februar im E-Werk, wei-

Freiburg

tere Aufführungen: 2./3./9./10.

Februar, jew. 20 Uhr.

Foto: Marc Doradzillo

Gundelfingen

Nach den Flitterwochen der

Schreck: Die Frau ist weg! Daniel

Corban dreht durch, weiß

nicht weiter und ist dann sehr

erleichtert, als er erfährt, dass

seine Frau wohl

wiedergekehrt sei.

Was leider keine

unbedingt positive

Botschaft ist. Nicht

umsonst heißt das

kommende Stück

der Freilichtbühne

Gundelfingen Die

Falle. Regisseur

Jesse Coston entführt

in ein sonderbares

Szenario voller Überraschungen.

Aufführungen am

17./18./23./24. Februar, jew.

20 Uhr im Bürgersaal Sonne

Wildtal.

Freiburg

auf die Schippe nehmen. Sie

spielen, tanzen und singen

sich quer durch den Stiefel,

von „Tornero“ zu „Tosca“,

von „Lasciate mi cantare“ bis

„Volare“. Und eine tiefe Verbeugung

vor dem großen Federico

Fellini darf auch nicht

fehlen.

Das ist „Bella Italia“ – mal

solo, mal tutti, accappella oder

accompagnato, adagio, furioso

oder molto piano, mit Freude

an sub(til)- versiver Komik

und grenzenlosem Pathos.


34 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Lachen über Lachen

Bülent Ceylan kennt sich mit

Lachen aus und hilft seinem

Publikum gerne nach. Mit seiner

neuen Tour „Lassmalache“

macht er das Lachen aber auch

zum Thema, über das natürlich

gelacht werden soll. Viele Typen

des Lachens wie Lachen

als Waffe, Reflex oder zur

Schmäh mit Biss

Der Frühlings-Event bei

den Schönen im E-Werk: Ein

„Heuriger“ nach Wiener Art

mit Essen, Trinken und den

musikalischen Highlights des

Wiener Cabarets. Bei „Drei

Viertel ohne Takt“ so der Titel

des Programms, rücken Leopold

Kern und Mihai Grigoriu

am Klaviermit den berühmtberüchtigten

schwarzen Liedern

von Georg Kreisler dem

goldenen Wienerherz zu Leibe.

Mit satirischen Chansons von

Hugo Wiener servieren sie

dazu Wiener Schmäh mit Biss.

Als waschechter Österreicher

läuft Leopold Kern dabei

zu Hochform auf, spielt

nicht nur den sympathischen

kleinbürgerlichen Herr Novak

im Trachtenanzug, sondern

auch dessen Frau, die vom

Verruchtsein träumt, und den

Freiburg

Ablenkung werden erwähnt

und natürlich wird auch die

Schadenfreude als Quelle bester

Lacher nicht ausgespart.

Tatsächlich eine echte Lachnummer.

Die Show findet am 23. Februar,

20 Uhr in der Sick-Arena

Freiburg statt.

Freiburg

coolen Sohn. Vorstellungen im

Musiktheater im E-Werk am

23./24. Februar sowie jeden

Freitag und Samstag im März,

jew. 20 Uhr.

20 h: Ensemble Recherche – Gesammelt: Hauptkonzert.

Werke von De Azevedo, Fukui, Hosokawa

u.a. Morat-Institut

20:30 h: Hammond Jazz Night – Mit Alexander

Kuhn & Eckhard Stromer. Jos Fritz Café

Theater & Tanz

20 h: Der goldene Topf – E.T.A. Hoffmann

Adaption von Anna-Elisabeth Frick. Theater

Freiburg, Kleines Haus

BASEL

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Lasst uns reden! – Diskussionsreihe.

Theater Basel, Foyer Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Emmendingen

20:30 h: Blue Seed – Blues-, Rock-Cover.

Mehlsack

Straßburg

20 h: Werther – Oper von Jules Massenet. Opéra

national du Rhin

Mi 14. Februar

FREIBURG

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20 h: Mr. Hurley & Die Pulveraffen – Metal.

Jazzhaus Freiburg

20 h: Schubsen – Post-Punk. Slow Club

20 h: Stimmband – Gypsy Jazz, Swing. Gasthaus

Kybfelsen

Theater & Tanz

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Falco – Das Musical. Konzerthaus Freiburg

Feste & Hocks

11:11 h: Freiburger Fasnet 2018 – Geldbeutelwäsche

am Aschermittwoch. Infos: www.

breisgauer-narrenzunft.de/termine. Rathausplatz

BASEL

Musik

21 h: Giraffage + Hotel Garuda – Synth-Pop.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

20 h: Phil Hayes & First Cut Productions – Work.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Awec – Blues. ChaBah

Straßburg

20 h: Pascal Dusapin: O Mensch – Liederabend.

Mit Georg Nigl und Sébastien Vichard. Opéra

national du Rhin

Do 15. Februar

FREIBURG

Musik

19:30 h: Tangosensations – Tango, Klassik,

Jazz, Neue Musik. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

Theater & Tanz

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Die Nacht der Musicals – Musical-Hits.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Yeast Nation: The Triumph of Life – Good

Company. E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

20 h: Uli Boettcher – Ü50, Silberrücken im Nebel.

Vorderhaus

Vorträge & Gespräche

18 h: CERN und der LHC – Ein Großprojekt der

physikalischen Grundlagenforschung. Waldhof

Akademie für Weiterbildung

BASEL

Musik

20:30 h: Vök – Electro-Pop. Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Peer Gynt – Ballett von Johan Inger.

Musik von Edvard Grieg, Tschaikowsky, Bizet.

Theater Basel, Große Bühne

20 h: Falco – Das Musical. Musical Theater Basel

20 h: Phil Hayes & First Cut Productions – Work.

Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Faust oder das Rätsel des Bösen –

Einführung zu Goethes Faust. Mit Petra Seitz und

Martin Lunz, LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler

Bollschweil

20 h: Bob Dylan Songs live – Hajo Lorenz und

Band. Bolando Dorfgasthaus

Straßburg

20 h: Werther – Oper von Jules Massenet. Opéra

national du Rhin

Fr 16. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Akademisches Orchester Freiburg –

Sinfoniekonzert. Werke von Humperdinck, Saint-

Saens und Berlioz. Konzerthaus Freiburg


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 35

20 h: From Italy with Love – Die Fernweh-Revue.

Musiktheater im E-Werk

20:30 h: Abi Wallenstein + Hobo – Freiburger

Blues Association Special. Blues. Gasthaus Schiff

21 h: Autobahn – Punkrock, Post-Punk. Swamp

Theater & Tanz

19 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19:30 h: American Kitchen – The maniACTs.

In engl. Sprache. TheaterFISTung (Theatersaal

im Rektorat)

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Monkey Mind – Unberechenbare

Körper I. Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Yeast Nation: The Triumph of Life – Good

Company. E-Werk Freiburg

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: Schräglage, Wasser bis zum Hals –

Cargo Theater. E-Werk Freiburg

Kabarett & Comedy

20 h: Ernst Mantel – Ha Komm! Vorderhaus

Partys

23 h: Dub‘ucation pt. 10 – King Alpha + Fikir

Amlak + Joyful Noise Soundsystem. Dub, Reggae.

Mensa Rempartstraße

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: Elektra – Oper von Richard Strauss.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Badenweiler

20:15 h: Faust oder das Rätsel des Bösen –

Einführung zu Goethes Faust. Mit Petra Seitz und

Martin Lunz, LiteraTheater. Kurhaus Badenweiler

Schluchsee

19:30 h: Mundologia: Reiner Harscher – Norwegen.

Kurhaus Schluchsee

Staufen

17 h: Wer war George Kaplan? – Western-

Komödie nach Alfred Hitchcock. Auerbachs

Kellertheater

Sa 17. Februar

FREIBURG

Literatur

20 h: Get Shorties – Kabarettistische Lesungsshow

mit Musik. Vorderhaus

Musik

11 h: Kultur-Vor-Mittag: Mit dem Edward Fernbach

Trio – Jazz, Klassische Musik, Folk. Eintritt frei.

Wallgraben Theater

Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Rüdiger Safranski

e

BIS

Ä 2018

Tickets: reservix / eventim

auch als BZCard + abocard

Vielen herzlichen Dank für die Unterstützung vor Ort durch:

MORGENSONNE

HOTEL APPARTEMENTS BADENWEILER

12:30 h: Orgel-Musik im Augustinermuseum

– Studierende der Musikhochschule Freiburg.

Augustinermuseum

19:30 h: Kastelruther Spatzen – Volksmusik,

Schlager. Konzerthaus Freiburg

20 h: From Italy with Love – Die Fernweh-Revue.

Musiktheater im E-Werk

20 h: Jon Gomm – Singer/Songwriter. Jazzhaus

Freiburg

20:30 h: Ray Austin & Friends – CD-Präsentation:

A Piece of Heaven. Wodan Halle

21 h: Guerre Froide + Dear Deer – New Wave.

Slow Club

21 h: Locas in Love + Torpus & The Art Directors

– Indie. White Rabbit

Theater & Tanz

19:30 h: American Kitchen – The maniACTs.

In engl. Sprache. TheaterFISTung (Theatersaal

im Rektorat)

19:30 h: PREMIERE: Drei Winter – Schauspiel

von Tena Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Der Prozess – Schauspiel von Franz Kafka.

Theater der Immoralisten

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

20 h: Monkey Mind – Unberechenbare Körper I.

Theater Freiburg, Kleines Haus

20 h: Yeast Nation: The Triumph of Life –

Theatergruppe Good Company. E-Werk Freiburg,

Saal

20:15 h: D Stinkstiefel – Familienkomödie von Nick

Walsh. Alemannische Bühne

20:30 h: Schräglage, Wasser bis zum Hals –

Cargo Theater. E-Werk Freiburg

Partys

23 h: Ahoii Club – Indie, Electronica. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Inthemix – Elektro-Pop, Indierock, Charts.

Jazzhaus Freiburg

23 h: Pink Party – Electro, Rock, Pop. Mensa

Rempartstraße

BASEL

Theater & Tanz

19:30 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Krozingen

19:30 h: Schlosskonzerte – Stephan Schardt

(Violine) und Michael Borgstede (Hammerflügel).

Werke von Mozart, Le Duc, Kraus u.a. Schloss

Bad Krozingen

Baden-Baden

18 h: David Garrett & London Philharmonic

Orchestra – Werke von Tschaikowsky. Festspielhaus

Baden-Baden

Donaueschingen

19 h: Pierre Laurent-Aimard – Klavierabend.

Werke von Beethoven, Prokofjew, Obuchow

u.a. Veranstalter: Gesellschaft der Musikfreunde

Donaueschingen e.V. Donauhallen Donaueschingen,

Strawinsky Saal

Manthey Event GmbH

in Zusammenarbeit mit

Mit freundlicher

Unterstützung von

Emmendingen

19:30 h: Per-Tutti-Orchester – Winterkonzert.

Werke von Dvorak, Weber und Farrenc. Steinhalle

20:30 h: Bourbon Blues Band + Vince and the

Magic Tones – Blues, Soul, Rock. Mehlsack

Lörrach

20 h: Tanzkompanie Motionhouse – Charge.

Burghof Lörrach

Neuf-Brisach

20:30 h: Flo Bauer – Blues. Galerie Tour Des

Beaux Arts

Offenburg

16 h: Mundologia: Reiner Harscher – Kanada &

Alaska. Reithalle im Kulturforum

19:30 h: Mundologia: Reiner Harscher – Namibia.

Reithalle im Kulturforum

Straßburg

20 h: Werther – Oper von Jules Massenet. Opéra

national du Rhin

So 18. Februar

FREIBURG

Musik

17 h: Kleine Operngala – Junge Sängerinnen

und Sänger der Musikhochschule. Eintritt frei,

Spenden erbeten. Augustinum Seniorenresidenz

Freiburg, Theater

18:30 h: Kulturübergreifendes Flötenkonzert –

Zauberflöten in Ost und West. Werke von Mozart,

Chen, Tschaikowsky u.a. China Forum Freiburg.

Historisches Kaufhaus Freiburg

19:30 h: Per-Tutti-Orchester – Winterkonzert.

Werke von Dvorak, Weber und Farrenc.

Bürgerhaus Zähringen

20 h: Christian Zehnder – Jazz. Jazzhaus Freiburg

20 h: LeVent + Kala Brisella – Noise, Rock.

Slow Club

20 h: Terrine + La Banane de Hakim + Aaron

Karnov – Experimental, Noise. El Haso

20:15 h: Bad Mouse Orchestra – Rio Rita, Ukulele

und Schallplatte. Swing, Hula, ChaChaCha u.a.

Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

17 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

17 h: Yeast Nation: The Triumph of Life – Good

Company. E-Werk Freiburg, Saal

19 h: Bea von Malchus – Queens. Erzähltheater.

Vorderhaus

19 h: Meisterklasse – Maria Callas, von Terrence

McNally. Cala Theater

19 h: PREMIERE: La Esclava – Unberechenbare

Körper II. Theater Freiburg, Kleines Haus

19:30 h: American Kitchen – The maniACTs.

In engl. Sprache. TheaterFISTung (Theatersaal

im Rektorat)

Vorträge & Gespräche

17 h: Von der Grabung ins Museum – Ein

römerzeitliches Gräberfeld bei Diersheim.

Archäologisches Museum Colombischlössle

18 h: Mundologia: Sabine Hoppe & Thomas Rahn

– Bis ans Ende der Welt. Kultur- & Bürgerhaus

Denzlingen

BASEL

Theater & Tanz

18:30 h: Die Dreigroschenoper – Oper von Bertolt

Brecht. Musik von Kurt Weill. Theater Basel,

Große Bühne

Partys

23 h: Morgestraich Party – DJs: Acid Arab, Alma

Negra, Sharm El Shake. World Music, House,

Disco. Kaserne Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

11 h: Severin von Eckardstein & Freunde –

Matinee. Werke von Suk, Janacek und Schumann.

Festspielhaus Baden-Baden

20 h: Bliss – A Cappella. Kurhaus Baden-Baden,

Bénazetsaal

Denzlingen

14:30 h: Mundologia: Ulla Lohmann – Dolomiten &

Südtirol. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

Emmendingen

20:30 h: Dylan Night – Bob Dylan-Songs.

Mehlsack

Bilderströme

Vor den Augen Sterbender

ziehen oft Bilder vorbei. Das

Tanzstück Okra der Kompanie

Offspace ist ein solcher

Strom vieler Bilder. Über zehn

Handzeichen, die ineinander

geschnitten, überlagert

und gedehnt werden,

formen sich Momente,

in denen Bilder zu

vielen weiteren Bildern

und damit zur

Unendlichkeit führen.

Die Choreografin und

Tänzerin Zina Vaessen

stellt dieses intensive

Erleben in all seinen

Widersprüchen dar und

Über Kunst und Käse

Manch einer fragt sich angesichts

mancher Ausstellung:

„Kunst oder Käse...?“ Kunsthistorikerin

Dr. Caroline Yi

geht dieser Frage nun mit

einem neuen, lebendigen Gesprächsformat

nach. Die aktuelle

Ausstellung

des Denzlinger

Kulturkreises

Inside out -

Outside in von

Barbara Nies

mit ihren herausfordernden

Fragen an die

Betrachter wird

zum Ausgangspunkt

gemeinsamer

Fragen an

Besserungscomedy

Ingo Appelt gehört sicher

zu den bekanntesten Comedians

Deutschlands, ruht

sich deshalb aber noch

lange nicht aus: „Besser...

ist besser“ heißt

sein neues Erfolgsprogramm

und entführt

grinsend in die Welt der

Optimierungen. Nicht

zum Spaß nennt er seine

Show „Männer-Verbesserungs-Comedy“.

Lachen dürfen natürlich

alle Geschlechter

und Unterhaltung gibt

es genug. 120 Minuten

intensivstes Lachmuskeltraining.

Seine Show

findet am 23. Februar,

Politik-Kabarett

Freiburg

schafft so eine neue, eindrückliche,

schöne Erzählform.

Premiere ist am 22. Februar,

20 Uhr im Südufer, Freiburg.

Weitere Aufführungen: 23./24.

Februar, jew. 20 Uhr.

Denzlingen

Kunst und erkenntnisreicher

Diskussionen. Vernissage der

Ausstellung ist am 23. Februar,

18 Uhr, „Kunst und Käse“

dann am 18. März, 15 Uhr,

beide in der Galerie im Alten

Rathaus, Denzlingen.

Freiburg

20 Uhr im Bürgerhaus Zähringen

statt.

Foto: Felix Rachor

Einen kabarettistischen Leckerbissen

serviert Volkmar

Staub, bekannt für seinen

scharfen Witz und seine akrobatische

Wortkunst, am 24.

Februar, 20 Uhr im Mehrgenerationenhaus

in Waldkirch,

Emmendinger Straße 3. Für

seine umwerfenden Dramoletten

schlüpft Staub in verschie-

Waldkirch

dene Rollen, ohne Angst vor

Zuspitzungen. „Lacht kaputt,

was Euch kaputt macht!“ nennt

der Künstler sein aktuelles

Programm. Mit seinem bitterbösen

politischen Kabarett

sorgt der Bühnenprofi dafür,

dass dem Publikum immer

wieder das Lachen im Halse

stecken bleibt.


36 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Sulzburg

17 h: Weltklassik am Klavier: Mikhail Mordvinov

– Die Mondscheinsonate und ein Selbstporträt.

Werke von Bach, Beethoven und Schumann.

Gutshof Güntert

Waldkirch

11 h: Schwalben über dem Fluss – Literarischmusikalische

Matinee über die Rolle der Frauen

in der Badischen Revolution. Mit Ulrike Halbe-

Bauer und Buki. Georg Scholz-Haus Kunstforum

Waldkirch e.V.

Mo 19. Februar

FREIBURG

Musik

20:30 h: Boogie Project – Monday Life Club.

Freiburger Blues Association. Gasthaus Schiff

20:30 h: Mark ‚n‘ Simon – Rock-Pop MusiComedy

Show. Wodan Halle

21 h: Die goldene Sirene – Freiburgs Song Slam.

The Great Räng Teng Teng

Di 20. Februar

FREIBURG

Literatur

19:30 h: Arno Geiger: Unter der Drachenwand

– Lesung und Gespräch. Literaturhaus Freiburg

21:15 h: Slam 46 – Poetryslam. Theater Freiburg,

Passage 46

Musik

20 h: Andrea Baker & Richard Lewis – Sing Sistah

Sing! Show Concert im Rahmen des Black History

Month. In engl. Sprache. Musiktheater im E-Werk

20 h: Jazz ohne Stress – Otollo4. Eintritt frei.

Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20:30 h: Freistil Improtheater: Impro-Krimi – Wer

ist der Mörder? E-Werk Freiburg, Kammertheater

Vorträge & Gespräche

19:30 h: Mundologia: Josef Niedermeier –

Namibia. Bürgerhaus am Seepark

ANDERE ORTE

Emmendingen

20:30 h: Michael Oertl Band – Blues, Rock, Latin,

Jazz. Mehlsack

Lörrach

19 h: Die Reformation in Südbaden:

Geschichte-Erinnerungen-Wirkungen – Vortrag.

Dreiländermuseum

Mi 21. Februar

FREIBURG

Literatur

20 h: Ich glaube an unsere Kinder – Szenische

Lesung. Mit Daniela Mohr, Christoph Müller,

Dominik Knapp, Heinzl Spagl. Theater im

Marienbad

20:15 h: Freiburger Andruck – Léon Werth: Als

die Zeit stillstand. Passage 46

20:15 h: Léon Werth: Als die Zeit stillstand –

Lesung. Veranstalter Freiburger Andruck. Theater

Freiburg, Passage 46

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

20 h: Trip – Musik von Schumann und Schubert

am Rande des Wahnsinns. Kultur im Freiburger

Hof. Humboldtsaal Freiburg

21 h: Swing Ting Ting – Lindy Hop Get-Together.

The Great Räng Teng Teng

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19:30 h: Hoffmanns Erzählungen – Oper von

Jacques Offenbach. Theater Freiburg, Großes

Haus

20 h: Das Phantom der Oper – Musical.

Konzerthaus Freiburg

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Kabarett & Comedy

19 h: Bülent Ceylan – Lassmalache. Sick-Arena

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

Vorträge & Gespräche

12 h: Crime & American Media: The Black

Experience – Lunchtalk mit Esther T. Earbin. In

engl. Sprache. Carl-Schurz-Haus, Konferenzraum

18 h: Geerbtes Leid – Wie wirken Kriegstraumata

in der Generation der Kinder und Enkel? Waldhof

Akademie für Weiterbildung

19:30 h: Mundologia: Martin Engelmann –

Magisches Südengland. Bürgerhaus am Seepark

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: BB & The Blues Shacks – Blues. ChaBah

Lörrach

20 h: Vision Erde: Sehnsucht Wildnis – Quer

durch Kanada & Alaska. Live-Multivision von Mario

Goldstein. Burghof Lörrach

Do 22. Februar

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Ich bin ein Clown und suche Augenblicke

– Lesung zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll.

Theater Freiburg, Passage 46

Theater & Tanz

19 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19:30 h: Love Life – Musiktheater von Kurt Weill.

Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: ImproKrimi – Theater L.U.S.T. Cala Theater

20 h: PREMIERE: Okra – Tanzkompanie

Offspace. Südufer

20 h: Yeast Nation: The Triumph of Life – Good

Company. E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Impro-Crime: Die MordArt – Die

Mauerbrecher. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Andreas Rebers – Amen. Vorderhaus

Partys

19:30 h: AfterWorkParty – Toben wie die Kinder

Ü18. Kinder Galaxie

Vorträge & Gespräche

19 h: Liberale Moschee in der Debatte – Religionsund

gesellschaftspolitische Perspektiven. Katholische

Akademie

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Hans Klok – House of Mystery. Zaubershow.

Festspielhaus Baden-Baden

Lörrach

20 h: Chin Meyer – Macht! Geld! Sexy? Finanzkabarett.

Burghof Lörrach

Bis ans Ende der Welt

Die Mundologia im Februar: Reisegeschichten aus Europa, Asien und Südamerika

Sie reisen im LKW-Oldtimer

durch Europa und Asien, auf

uralten Pfaden zu den Kulturschätzen

Perus und mit einem

T1-Bulli von Istanbul bis zum

Nordkap: Im Februar präsentiert

die Mundologia-Reihe

in Freiburg, Denzlingen und

Müllheim acht inspirierende

Live-Reportagen großer Abenteurer

und exzellenter Reisefotografen.

Darunter sind auch

die talentierten Newcomer Sabine

Hoppe und Thomas Rahn,

die in sechs Jahren mit ihrem

Expeditionsmobil auf gewagten

Pisten die Erde umrundeten.

Bis ans Ende der Welt

Mit 29 Jahren sagten Sabine

Hoppe und Thomas Rahn Familie

und Freunden Lebewohl

und brachen mit einem 40 Jahre

alten LKW-Oldtimer auf, um

die Welt kennen zu lernen, Auf

ihrem Weg gen Osten durchquerten

sie Europa und die

Türkei, kreuzten die Wüsten

des Iran, steckten im Sandsturm

fest und entdeckten märchenhafte

Basare entlang der sagenumwobenen

Seidenstraße. Mit

durchschnittlich 40km/h ging

es über Stock und Stein, durch

Schlamm und Sand. Pannen

Sabine Hoppe/Thomas Rahn: „Bis ans Ende der Welt“

blieben bei den abenteuerlichen

Pisten nicht aus, ob in der kasachischen

Steppe oder bei Nacht

auf einer vierspurigen chinesischen

Autobahn. Während der

Reise hatten sie fast jedes Bauteil

einmal in der Hand, vom

Motorblock bis zum Dichtring

am Getriebe. Sechs Jahre waren

sie unterwegs und umrundeten

einmal den Globus.

In ihrer mitreißenden Reportrage

„Bis ans Ende der Welt“,

die am 18. Januar um 18 Uhr im

Kultur & Bürgerhaus Denzlingen

zu sehen ist, berichten sie

von ihrer ersten Etappe, die sie

durch einzigartige Landschaften

und Kulturen in Europa und

Asien führte.

Peru – Weite der Anden

Der mehrfach ausgezeichnete

Meisterfotograf Martin Engelmann

hat Peru in den Sucher genommen.

Über viele Jahre hat er

den südamerikanischen Staat erkundet.

In seiner Live-Reportage

„Peru – Weite der Anden“, die

am 22. Februar, um 19.30 Uhr im

Bürgerhaus Müllheim zu sehen

ist, begeistert er mit brillanten

Fotografien. Er wanderte durch

die majestätische Bergwelt der

Cordillera Blanca, porträtierte

den malerischen Titicacasee

und erforschte die entlegenen

Urwaldgebiete des Manu Nationalparks.

Auch die Spuren

der Vergangenheit übten einen

besonderen Reiz auf ihn aus. In

Peru liegt der Ursprung mehrerer

untergegangener Kulturen,

deren archäologische Überreste

bis heute Forschergeist und

Fantasie beflügeln. So auch die

2000 Jahre alten Linien von

Nazca in der Wüste an der südlichen

Küste von Peru und die

mit 5000 Jahren älteste Stadt

der Neuen Welt, Caral, 200 Kilometer

nördlich von Lima.

Außerdem stehen „Dolomiten

und Südtirol“ am 18.2.

in Denzlingen, „Namibia“ am

20.2. im Bürgerhaus am Seepark

in Freiburg, „Magisches Südengland“

am 21.02. ebenfalls

im Bürgerhaus am Seepark und

am 25.2. im frisch renovierten

Paulussaal Freiburg „Weit. Um

die Welt“, „Island“ sowie „Das

große Bulli-Abenteuer“ auf dem

Programm.

Weitere Infos, auch zum

Mundologia-Festival, das vom

2. bis 4. Februar im Konzerthaus

Freiburg stattfindet, finden

Sie unter www.mundologia.de.

Müllheim

19:30 h: Mundologia: Martin Engelmann – Peru.

Bürgerhaus Müllheim

Mulhouse

19 h: Les Beaux dormants – Ballett von Hélène

Blackburn. Théâtre de la Sinne

Fr 23. Februar

FREIBURG

Literatur

19 h: (Wieder)Entdeckt: Die Schriftstellerin Fanny

Lewald – Vortrag von Dr. Ulrike Schneider.

Augustinum Seniorenresidenz Freiburg, Nashorn

19:30 h: Andreas Maier: Die Universität – Ein

Roman in viereinhalb Stunden. Literaturhaus

Freiburg

Musik

20 h: Shoreline – Punk-Rock. White Rabbit

20 h: The Busters – Ska. Jazzhaus Freiburg

20:30 h: Sameday Records – Rock. Wodan Halle

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

19:30 h: Ein Sommernachtstraum – Komödie

von William Shakespeare. Theater Freiburg,

Großes Haus

20 h: Agnes – Schauspiel nach Peter Stamm.

Theater Harrys Depot

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Okra – Tanzkompanie Offspace. Südufer

20 h: PREMIERE: Rasp Your Soul – Choreografie

von Kat Válastur. Theater Freiburg, Kleines

Haus

20:30 h: Bernd Lafrenz: König Lear – Nach

Shakespeare. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Ingo Appelt – Besser... ist besser! Bürgerhaus

Zähringen

20 h: Renato Kaiser – In der Kommentarspalte.

Vorderhaus

Partys

22:30 h: Clubgeschichten – Mit Henry Storch. Ein

DJ, eine Geschichte, ein Sound und Party. Theater

Freiburg, Passage 46

23 h: Panda Party – HipHop, Trap, Dancehall,

Funk. DJs: Freez, Deejay Namean. Jazzhaus

Freiburg

BASEL

Musik

19:30 h: Kammerorchester Basel – Armida bezirzt

Rinaldo. Werke von Haydn. Martinskirche Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Break the Tango – Tango meets

Streetdance. Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Baden-Baden

20 h: Florian Schroeder – Kabarett. Kurhaus

Baden-Baden

Badenweiler

20 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Eichstetten

20 h: Deutsch-französischer Chor Freiburg –

Concert spirituel. Mit Ensemble Chapelle de la

Vigne. Werke von Telemann, Lully und Delalande.

Ev. Kirche Eichstetten

Mulhouse

19 h: Les Beaux dormants – Ballett von Hélène

Blackburn. Théâtre de la Sinne

Rheinfelden

20 h: Taubitz-Dobler Swing Quartett – Swing.

Schützen Kulturkeller

Riegel

20 h: Ingo Borchers – Ferien auf Sagrotan.

Theater Kumedi

Teningen

08 h: Fahrt von Teningen zur Gurlitt-Ausstellung

in Bern – Förderverein Hilla von Rebay. Anm.:

T. 07641 49421. Teningen (verschiedene Orte)

Weil am Rhein

20:15 h: Runter zum Fluß – Dialektkomödie. TAM

Theater am Mühlenrain


VERANSTALTUNGEN KULTUR JOKER 37

Sa 24. Februar

FREIBURG

Literatur

19 h: Judith Beck: Fremdwörter – Lesung mit

Musik. Depot.K

Musik

19 h: Kanae Matsumoto (Sopran) – Opern, Lieder

und Oratorien. Humboldtsaal Freiburg

19 h: William-Byrd-Ensemble - Vokalmusik der

Renaissance und Psalmvertonungen von Byrd,

Lechner, Kaminski u.a. Eintritt frei. Friedenskirche.

20 h: Bluesquamperfect – Swing, Salsa. Jazzhaus

20 h: Deutsch-französischer Chor Freiburg –

Concert spirituel. Mit Ensemble Chapelle de la

Vigne. Werke von Telemann, Lully und Delalande.

Christuskirche Freiburg

20 h: Giora Feidmann & Rastelli Cello Quartett

+ Jerusalem Duo – Feidmann plays Beatles.

Paulussaal

20 h: Kreuzgangkonzert – Rebecca Falk (Violoncello)

und Viktor Soos (Klavier). Werke von

Beethoven, Chopin und Prokofjew. Martinskirche

Freiburg

20 h: Les Siècles – Werke von Berlioz und

Beethoven. Albert Konzerte. Konzerthaus Freiburg

20 h: Schwarzes Freiburg Festival – Das Ich + No

More + Life on Demand + DJs. Gothic, New Wave,

Synth-Pop, Folk. Hans-Bunte-Areal

20 h: Trio Maurice – Werke von Brahms und

Schostakowitsch. Tuniberghaus

20:15 h: Jessica Gall – Jazz-/Singer-Songwriterin.

Theater Freiburg, Passage 46

21 h: Kofelgschroa – Neue Volksmusik. The Great

Räng Teng Teng

Theater & Tanz

19:30 h: Drei Winter – Schauspiel von Tena

Stivicic. Theater Freiburg, Großes Haus

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

20 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: Okra – Tanzkompanie Offspace. Südufer

20 h: Yeast Nation: The Triumph of Life – Good

Company. E-Werk Freiburg, Saal

20:30 h: Bernd Lafrenz: König Lear – Nach

Shakespeare. E-Werk Freiburg, Kammertheater

Kabarett & Comedy

20 h: Drei Viertel ohne Takt – Highlights des

Wiener Cabarets. Musiktheater im E-Werk

20 h: Faltsch Wagoni – Auf in den Kampf Amore!

Vorderhaus

20 h: Robert Kreis – Highlights. Cala Theater

Führungen

18 h: Die Wanderhure – Aus dem Leben einer

Hübschlerin. Freiburg Living History Schauspielführung.

Freiburg (verschiedene Orte),

Treffpunkt: Martinstor

Partys

23 h: Connected – 90er Rock, Pop, Eurodance.

DJs: Freez, Deejay Namean. Jazzhaus

Vorträge & Gespräche

17 h: Bestattungsformen in der Eisenzeit –

Vortrag und Gespräch. Archäologisches Museum

Colombischlössle

Messen & Märkte

10 h: HiFi Convention‘18 Freiburg – Mit über

70 HiFi- und High-End-Marken. Hotel Dorint An

den Thermen

BASEL

Musik

21 h: Atari Teenage Riot – Techno-Punk.

Kaserne Basel

Theater & Tanz

19:30 h: Break the Tango – Tango meets

Streetdance. Musical Theater Basel

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

20 h: Happy Landing – Musical von Jochen Frank

Schmidt. Gloria-Theater

Badenweiler

20 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Denzlingen

19:30 h: Trio Vivente – Werke von Haydn und

Schubert. Kultur- & Bürgerhaus Denzlingen

20 h: Restless Feet – Irish Folk, Punk. Roccafé

Endingen

20 h: Grammophon-Therapie – Vortrag von Dr.

aud. Dr. gram. phon. Martin Schreiber. Winzerhof

Linder, Wein-Café

March

20 h: Freiburger Mundartgruppe – Liebi, Lüge,

Läberwurscht. Festhalle March-Buchheim

Mulhouse

15 + 19 h: Les Beaux dormants – Ballett von

Hélène Blackburn. Théâtre de la Sinne

Riegel

20 h: Varnhagen Trio und Frank Albrecht –

Kammerkonzert mit Lesung. Musik von Mozart,

Schumann, Hoffmann und Texte von E.T.A.

Hoffmann. Theater Kumedi

Waldkirch

20 h: Die Mauerbrecher – Impro-NeujahrsShow.

Improtheater. Theater am Kastelberg

20 h: Volkmar Staub – Lacht kaputt, was Euch

kaputt macht. Polit-Kabarett. Mehrgenerationenhaus

Rotes Haus

Weil am Rhein

19:30 h: Musik für Eritrea – Benefizkonzert. Altes

Rathaus Weil am Rhein

20:15 h: Uli Masuth – Mein Leben als Ich. Kabarett.

TAM Theater am Mühlenrain

So 25. Februar

FREIBURG

Musik

11 h: Kammerkonzert – Klaviertrios von E.T.A.

Hoffmann und Mozart. Theater Freiburg, Winterer-

Foyer

17 h: Klangwerk Lied – Glaubt mir, er muss ein

Zaub’rer sein. Werke von Schumann, Grieg und

Mozart. Augustinum Seniorenresidenz Freiburg,

Theater

18 h: Arcadia Ensemble – Werke von Vivaldi,

Marais, Weiss u.a. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Kath. Kirche St. Urban

19 h: Burkini Beach – Indie, Pop. Swamp

19 h: Freiburger Schüler Jazzorchester – Jazz,

Pop, Funk. Jazzhaus Freiburg

19 h: SWR Symphonieorchester –

Orchesterkonzert. Werke von Dvorak und

Schostakowitsch. Konzerthaus Freiburg, Rolf-

Böhme-Saal

19:30 h: SDP – Pop. Musikklub in der Sick-Arena

20 h: Prime Circle + Scherf & Band – Rock.

Waldsee Gaststätte

Theater & Tanz

17 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

19 h: Katja Kabanowa – Oper von Leoš Janáček.

Theater Freiburg, Großes Haus

Kabarett & Comedy

19 h: Matthias Deutschmann – Wie sagen wir‘s

dem Volk. Vorderhaus

19 h: Robert Kreis – Highlights. Cala Theater

Vorträge & Gespräche

14:30 h: Mundologia: Dirk Bleyer – Island.

Paulussaal

18 h: Mundologia: Peter Gebhard – Das große

Bulli-Abenteuer. Paulussaal

Messen & Märkte

10 h: HiFi Convention‘18 Freiburg – Mit über

70 HiFi- und High-End-Marken. Hotel Dorint An

den Thermen

BASEL

Theater & Tanz

15 h: Break the Tango – Tango meets Streetdance.

Musical Theater Basel

16 h: La Traviata – Oper von Giuseppe Verdi.

Theater Basel, Grosse Bühne

ANDERE ORTE

Bad Säckingen

13:30 + 18:30 h: Happy Landing – Musical von

Jochen Frank Schmidt. Gloria-Theater

Badenweiler

15 h: Faust – Die Rockoper. Kurhaus Badenweiler,

René-Schickele-Saal

Lörrach

18 h: Hagen Rether – Liebe. Kabarett. Burghof

Lörrach

Mo 26. Februar

FREIBURG

Musik

20 h: Belcea Quartet – Werke von Beethoven,

Haydn und Ligeti. Hochschule für Musik Freiburg,

Wolfgang-Hoffmann-Saal

20:30 h: Open Club Stage – Monday Life Club.

Freiburger Blues Association. Gasthaus Schiff

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: Bea von Malchus – Heinrich VIII. Solotheater.

Wallgraben Theater

Di 27. Februar

FREIBURG

Literatur

20:15 h: Mit dem Rücken zum Meer –

Buchvorstellung von Andreas Rossmann.Theater

Freiburg, Passage 46

21 h: The Art of Being – ...Making Money.

Literaturhaus Freiburg

Musik

20 h: Jazz ohne Stress – Abisko Lights. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

20 h: Philharmonisches Orchester Freiburg – 3.

Sinfoniekonzert. Werke von Rimski-Korsakow,

Édouard Lalo u.a. Konzerthaus Freiburg

Theater & Tanz

10 h: Ich, Moby Dick – Schauspiel von Ulrich Hub.

Nach Herman Melville. Theater im Marienbad

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Vorträge & Gespräche

18 h: Klima und Geschichte – Wie der Klimawandel

die Geschicke von Gesellschaften beeinflusste.

Waldhof Akademie für Weiterbildung

ANDERE ORTE

Lörrach

19 h: Brüchige Fundamente: Theologische

Grundlagen der Reformation – Lesung und

Gespräch. Dreiländermuseum

Mi 28. Februar

FREIBURG

Literatur

20 h: Adam Haslett: Imagine Me Gone –

Imagine Me Gone. Weingut Andreas Dilger,

Konferenzraum

20:15 h: Keith Richards: Life – Lesung mit Henry

Meyer. Theater Freiburg, Passage 46

Musik

11 h: Tusch der Woche – Kurzkonzert von

Mehrklang Gesellschaft für Neue Musik. Museum

für Stadtgeschichte, Balkon

19 h: Alien Ant Farm + Soil + Local H – Alternative

Rock. Crash Musikkeller

20 h: Boybands Forever – Pop. Konzerthaus

Freiburg

20 h: Oldtime Jazz Session – Mit Musikern aus

lokalen Jazz-Formationen. Gasthaus Kybfelsen

Theater & Tanz

11 h: 33 Bogen und ein Teehaus – Geschichte

von Flucht und Ankunft. Nach Mehrnousch

Zaeri-Esfahani. Junges Theater Freiburg. Theater

Freiburg, Werkraum

20 h: Du (Normen) – Komödie von Philipp Löhle.

Wallgraben Theater

Partys

20 h: Move to Groove – Wechselnde DJs. Eintritt

frei. Waldsee Gaststätte

BASEL

Literatur

12:15 h: Jacqueline Aerne und Roberto Bargellini

– Italienische Klassiker über Mittag. Literaturhaus

Basel

ANDERE ORTE

Kandern

20:30 h: Mike Wheeler & Band feat. Kai Strauss

– Blues. ChaBah

Lörrach

20 h: Isabelle Faust (Violine) & Alexander

Melnikov (Hammerflügel) – Werke von Brahms.

Burghof Lörrach

Mitbegründer des „New Black Cinema“

Spike-Lee-Retrospektive des Carl-Schurz-Hauses im Kommunalen Kino

Dank der neuen Netflix-Serie

„She’s Gotta Have It“ ist Spike

Lee momentan einmal mehr

in aller Munde: Der 2015 mit

dem Ehren-Oscar ausgezeichnete

Mitbegründer des „New

Black Cinema“ macht schon

seit den Siebzigern unvergessliche

Spielfilme über afroamerikanisches

Leben in einer von

Rassismus und Ressentiments

tief gezeichneten Gesellschaft.

In einer werkübergreifenden

Retrospektive zu Beginn des

„Black History Month“ im Februar

zeigt das Carl-Schurz-

Haus im Kommunalen Kino

in Freiburg drei prägende

Regiearbeiten des Leinwand-

Genies aus Atlanta, Georgia:

„Do The Right Thing“ (1989)

erzählt von einem urplötzlich

komplett außer Kontrolle geratenden

Sommertag in einer

unruhigen, ärmlichen Nachbarschaft

Brooklyns und galt als

kontroversester Film des Jahres.

In „25th Hour“ (2002) zieht

Edward Norton als Drogendealer

kurz vor Antritt einer langen

Gefängnisstrafe durch das

niedergeschlagene New York

nach 9/11, um noch einmal die

Menschen zu treffen, die ihm

in Freiheit wichtig waren. Lees

klassische Filmbiografie „Malcolm

X“ (1992) zeichnet ästhetisch

einmalig die atemberaubende

Verwandlung eines gewöhnlichen

Kleinkriminellen

in den ikonischen Märtyrer der

Bürgerrechtsbewegung nach,

der zum Islam konvertiert und

nach Mekka pilgert, bevor

er einem Attentat zum Opfer

fällt. Mit Einführungen von

Friederike Schulte, Direktorin

des Carl-Schurz-Hauses und

Kuratorin der Retrospektive,

und dem amerikanischen Filmexperten

Reginald Anthony.

Filme im Einzelnen: „Do The

04.02.18 FREIBURG

SICK-ARENA

ZUSATZ-

TERMIN

FAMILIENSHOW

AM NACHMITTAG

Right Thing“ (120 Minuten), 1.

Februar, 19.30 Uhr, Kommunales

Kino, Englisch mit Untertiteln;

„25th Hour“ (135 Minuten),

2. Februar, 21.30 Uhr,

Kommunales Kino, Englisch

mit Untertiteln; „Malcolm X“

(202 Minuten); 3. Februar, 19.30

Uhr, Kommunales Kino, Englisch

mit Untertiteln.

23.02.18 FREIBURG

SICK-ARENA

TICKETS UNTER WWW.S-PROMOTION.DE

sowie an allen bekannten Vorverkaufs stellen TICKETHOTLINE 06073-722 740


38 KULTUR JOKER VERANSTALTUNGEN

Puppenspiel im Februar Freiburg/Reute

Die Freiburger Puppenbühne

bietet auch im Februar einiges

für Groß und Klein. Im Vorderhaus

der Fabrik heißt es am

4. Februar, 11 Uhr Viel Dreck

bei Hexe Klapperzahn – ein

Abenteuer rund um Müll und

Hexerei. Eine weitere Vorführung

findet auf dem Podium

der Harmonie-Kinos am

7. Februar, 15 und 16.30 Uhr

statt. Dort zeigt die Puppenbühne

auch Kasper und der

Drachenprinz am 21. und 28.

Februar, jeweils um 15 und

16.30 Uhr.

Das Stück Kasper und die

gestohlene Kuckucksuhr

kommt am 25. Februar, 16

Uhr in die Eichmattenhalle

in Reute. Alle Vorführungen

Jugend in der Manege

Kleinkindbereich

2017

erneuert!

Heimschule St. Landolin

Die Hexe Klapperzahn

sind geeignet für Kinder ab 4

Jahren.

Heimschule St. Landolin

Internat für Mädchen und Jungen

Gymnasium

Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium

Sozialwissenschaftliches Gymnasium

Realschule | Berufskolleg

Alle Schularten

sind staatlich anerkannt

Soziales Lernen mit intensiver Hausaufgabenbetreuung –

gepaart mit einem zeitgemäßen Freizeitangebot und

religiöser Jugendarbeit – so präsentiert sich unser

Internat in der lebendigen Barockstadt Ettenheim mit

verkehrsgünstige Lage im Rheintal.

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Bistrobereich

Freiburg

Der Circus Harlekin

bedeutet

Spaß und Jugendbildung.

Junge

Menschen zwischen

8 und 18 Jahren

kommen zusammen

und erarbeiten

gemeinsam

eine Zirkusshow.

Das erfolgreiche

und beliebte Konzept

des Jugendbildungswerks

gibt es nun schon seit 1989.

Sieben CircustrainerInnen und

41 ArtistInnen sorgen für ein

vielfältiges Programm, das sowohl

neugierigen Zuschauern

als auch den vielen Talenten

der jungen Menschen gerecht

wird.

Zum Reportoire gehören sowohl

Klassiker wie Jonglage

oder Keulen, vielseitige Akrobatik

als auch Einrad, Kugellauf,

Tanz, Clownerie und

vieles mehr.

Am 18. Februar, 15 Uhr im

Großen Haus des Stadttheaters

findet nun die neue Show

„Platz gemacht“ statt. Bunte

Kostüme, schräge Frisuren

und besondere Begegnungen

sind zu erwarten, ebenso der

fetzige Sound der Harlekin

Circus Band. Die Erlöse gehen

an die Aktion „Kinder helfen

Kindern“.

Der einzigartige HALLENSPIELPLATZ in Freiburg!

Basler Landstr. 17 79115 Freiburg Tel. 0761 / 401 408 00 kinder-galaxie.de

2. Februar

Freiburg

11 h: Eins zwei drei vorbei – Schauspiel von

Frauke Jacobis. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

3. Februar

Freiburg

20 h: Eins zwei drei vorbei – Schauspiel von

Frauke Jacobis. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Baden-Baden

10:30 h: Herzschlag: Rhythmus erleben –

Musikworkshop. Für Kids zwischen 8 und 12

Jahren. Anm.: www.toccarion.de. Toccarion

Kinder-Musik-Welt

4. Februar

Freiburg

11 h: Das Dschungelbuch – Kinderstück nach

Rudyard Kipling. Für Kids ab 5 Jahren. Theater

Freiburg, Großes Haus

11 h: Viel Dreck bei Hexe Klapperzahn – Freiburger

Puppenbühne. Ab 4 Jahren. Vorderhaus

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

Baden-Baden

14 h: Kinderfasnachtsball – Fasnachtveranstaltung

. Kurhaus Baden-Baden

5. Februar

Weil am Rhein

14:30 h: Mama Muh im Schnee – Kindertheater

nach Sven Nordquist und Jujja Wieslande.

Theater Fiesemadände. Für Kids ab 3 Jahren.

Stadtbibliothek Weil am Rhein

6. Februar

Freiburg

11 h: Eins zwei drei vorbei – Schauspiel von

Frauke Jacobis. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

7. Februar

Freiburg

11 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

15 + 16:30 h: Viel Dreck bei Hexe Klapperzahn –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino, Podium

8. Februar

Freiburg

11 h: Eins zwei drei vorbei – Schauspiel von

Frauke Jacobis. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

Emmendingen

15 h: Kamishibai – Emilys merkwürdiger

Misch-Masch-Mittwoch. Für Kids ab 4 Jahren.

Stadtbibliothek Emmendingen

9. Februar

Freiburg

11 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

15 h: Annette Pehnt: Der Bärbeiß – Schrecklich

gut gelaunt. Ab 5 Jahren. Literaturhaus Freiburg

10. Februar

Freiburg

15:30 h: Pettersson und Findus – Eine Geburtstagstorte

für die Katze. Nach Sven Nordqvist. Für

Kids ab 3 Jahren. Theater Hans Dürr

16 h: Die abenteuerliche Reise des Hans-Georg

Eichenlaub – Theater Figuren und Hände. Für

Kids ab 4 Jahren. Haus der Jugend

11. Februar

ist Ihr Kind.

Freiburg

14 h: Geisterjagd durchs Theater – Die vollkommen

verspukte Theaterführung. Für Kids

ab 7 Jahren. Theater Freiburg, Start: Foyer

Großes Haus

15:30 h: Adio – Cargo Theater. Für Kids ab 4

Jahren. E-Werk Freiburg

16 h: Bunt ist meine Lieblingsfarbe – Kunstworkshop.

Für Kids ab 5 Jahren. Augustinermuseum

16 h: Eins zwei drei vorbei – Schauspiel von

Frauke Jacobis. Für Kids ab 6 Jahren. Theater

im Marienbad

12. Februar

Lörrach

14 h: AOK-Kinderball – Narrengilde Lörrach.

Burghof Lörrach

13. Februar

Freiburg

14 h: Kinderfasnet im Haus der Jugend – Zukunft

3018. Haus der Jugend

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

14. Februar

Freiburg

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

15. Februar

Freiburg

11 h: Nicolas, wo warst Du? – Cargo Theater. Für

Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

17. Februar

Freiburg

15 h: Die Kuh Lieselotte – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

16 h: Karlsson vom Dach – Astrid Lindgrens

weltbester Streichemacher. Für Kids ab 8 Jahren.

Theater Freiburg, Werkraum

Bad Krozingen

15 h: Wie Findus zu Pettersson kam –

Kindertheater nach Sven Nordqvist. Für Kids ab

4 Jahren. Mediathek Bad Krozingen

MATHEMATIK

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Baden-Baden

10:30 h: Posaunenprinzessin und Trompetenkönig

– Musizieren mit der ganzen Familie. Anm.: www.

toccarion.de. Toccarion Kinder-Musik-Welt

18. Februar

Freiburg

11 h: Die Kuh Lieselotte – Marotte Figurentheater.

Für Kids ab 4 Jahren. Vorderhaus

11 + 15 h: Nicolas, wo warst Du? – Cargo Theater.

Für Kids ab 4 Jahren. Alter Wiehrebahnhof

15 h: Circus Harlekin – Platz gemacht!

Benefizvorstellung für Kinder helfen Kindern.

Theater Freiburg

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

20. Februar

Lörrach

09 h: Der kleine Muck – Puppentheater Halle. Für

Kids ab 7 Jahren. Burghof Lörrach

21. Februar

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und der Drachenprinz –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino, Podium

22. Februar

Freiburg

11 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

24. Februar

Freiburg

14 h: Offener Familiensamstag – Für Familien mit

Kindern. Haus der Jugend

16 h: Eine Woche voller Samstage – Familien-

Lesung. Für Kids ab 6 Jahren. Reservierung T.:

0761 79197921. Haus der Jugend

Baden-Baden

10 h: Kinder-Tanz-Fest – Let’s move reloaded.

Tanzworkshop für Kids ab 10 Jahren.

Festspielhaus Baden-Baden

25. Februar

Freiburg

10 + 11 h: Baby Moves – Bewegung für Babys.

Für Babys zwischen 0 und 6 Monaten. Theater

Freiburg, Tanzstudio

11 h: Frida und das Wut – Vanessa Valk

und Konrad Wiemann. Für Kids ab 4 Jahren.

Vorderhaus

16 h: Wovon träumst du, kleiner Bär? – Schauspiel

nach Kinderbuch von Hans de Beer. Für Kids ab

5 Jahren. Theater im Marienbad

Baden-Baden

17 h: Kinder-Tanz-Fest – Let’s move reloaded:

Finale. Finale des Tanzworkshops. Festspielhaus

Baden-Baden

Reute

16 h: Kasper und die gestohlene Kuckucksuhr –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Eichmattenhalle

28. Februar

Freiburg

15 + 16:30 h: Kasper und der Drachenprinz –

Freiburger Puppenbühne. Für Kids ab 4 Jahren.

Harmonie Kino, Podium

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