Inhalt Konzert 2017

fwillenberg

Sehr verehrte Gäste der Feuerwehrkapelle

von 1884 e.V. Cloppenburg!

Herzlich willkommen zu unserem Konzert

KLANGFEUER,

das mit „Land of Legends“ beginnen

und mit „Let me entertain you“ enden wird.

Werden Legenden Sie unterhalten oder war es legendär unterhaltsam?

Das dürfen Sie sich am Ende fragen.

Denn mit der „Alpina Saga“ ist dann das orchestrale Blasorchester-Werk

verklungen, das mit mächtiger Klangfülle die alpine Bergwelt beschreibt ,

ist die israelische Liedwelt mit dem Potpourri „Shirim“ gestreift

und die Pause mit südländischem Flair

von den Stücken „O Vitinho“ und „Spanish fever“ umrahmt worden!

Die DSDS-Legende Jana Deutsch ist dann von der Feuerwehrkapelle bei ihrem

Song „My heart will go on“ aus dem Film Titanic begleitet worden,

unser Dirigent Helmut Sprenger hat dann mit Enzo Morriccones Klassiker

„Spiel mir das Lied vom Tod“ Western-Stimmung erzeugt.

Und nach Robbie Williams „Supreme“ ist dann

Jana Deutsch nur noch Zeit geblieben „...Good bye“ zu singen…..

Verehrte Gäste und Zuhörer, lassen Sie sich von uns unterhalten!

Erleben Sie die Feuerwehrkapelle Cloppenburg beim

KLANGFEUER

und lesen Sie in diesem Programmheft interessante Informationen

zu den Werken und deren Komponisten oder Interpreten,

aber auch zu unserem Stargast Jana Deutsch,

unserem Dirigenten Helmut Sprenger

und den Instrumentengruppen des Orchesters.

Wir danken unseren Förderern und Werbepartnern für die Unterstützung und

freuen uns auf ein schönes Konzert mit Ihnen in der Stadthalle Cloppenburg.

Werner Brinkmann

1. Vorsitzender

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Eschstraße 4, 49661 Cloppenburg Tel./Fax: 04471/4271



Wir sind erste und erfahrenste „i. Profiler-Anwender“

in Cloppenburg

Wir sind mehrfach in Folge von der Carl Zeiss Vision GmbH zum

„Relaxed Vision Center“ zertifiziert worden

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Konzertprogramm:

Land of Legends

Alpina Saga

Shirim

O Vitinho

--- Pause ---

Spanish fever

Titanic

Moment for Morricone

Let me entertain you

Time to say Goodbye

Leitung: Helmut Sprenger

Auch an folgende Firmen ein herzliches „Dankeschön“

für die großzügige Spende:

Stadtbäckerei Frerker

Tankstelle „Soestentank“

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Seit über 39 Jahren sind wir Ihr kompetenter Partner in Vermietung und

Verkauf von Wohnungen, Grundstücken, Häusern und Gewerbeobjekten.

Ganz herzlich willkommen

heißt Sie das Team vom Restaurant Fleming!

Mitten in Cloppenburg am Flusslauf der Soeste im tollen Ambiente

finden Sie das Restaurant Fleming. Unser Restaurant ist für seine sehr gute Küche bekannt.

Sie, liebe Gäste, sollen alles in vollen Zügen genießen - und das Beste am besten

mehrmals.







Wir verwöhnen Sie gerne mit regionalen und saisonalen Köstlichkeiten,

mittags und abends.

Bei der Planung Ihrer Hochzeit, Familienfeier, Betriebsfest oder Tagung stehen wir

Ihnen gerne zur Verfügung.

Reservieren Sie abgeschlossene Räumlichkeiten im Restaurant

oder in der Stadthalle.

Außerdem bieten wir Catering außer Haus.

Wir haben mittags und abends geöffnet (Mittwoch Ruhetag).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen einen

unvergesslichen Aufenthalt.

Ihre Familie Fleming

mit Team

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Land of Legends

Andreas L. Schulte

In diesem Stück entführt uns der emsländische Musiklehrer und Komponist Andreas

Ludwig, 1969 in Papenburg geboren, in eine fiktive Welt voller Legenden,

Mythen und Märchen.

Die Einleitung zum ersten Teil „das Schloss“ löst die Vorstellung aus, sich in ein

solches gewaltiges Gebäude und damit in mittelalterlichen Sphären hineinzubegeben.

Nach dem Hindurchgehen durch das Tor des Schlosses erwartet den Besucher

die Betriebsamkeit eines großen Innenhofes: Pagen, Knappen, Soldaten und

Handwerker aus der dörflichen Nachbarschaft gehen ihren Geschäften nach.

Bier wird gebraut, Flachs wird gesponnen, Rinder werden umhergetrieben, Brot

gebacken und vieles mehr. Aber dann wird es mysteriös: Denn oben im Schloss

lebt ein alter Zauberer, der sich selten zeigt, und keiner weiß eigentlich genau,

was er so tut. Sehr rätselhaft.

Aber dann lichtet sich das Bild wieder: Denn es gibt auch Festlichkeiten hier,

manche eher karg, manche üppig. Die Hochzeit im dritten Teil des Stückes wird

deswegen in großartiger Weise gefeiert. Mit strahlenden Trompeten schreitet

die Braut an der Hand ihres Vaters herein. Danach wird nach der Musik von Minnesängern

getanzt und es folgt ein Riesenbankett. - Wir laden Sie zur musikalischen

Mitfeier ein!

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Das Trompeten-Register

hinten v.l.: Konrad Lanfermann, Elke Päuser, Jan Bremer, Katrin Sprengel, Andreas Bramlage

vorne v.l.: Josef Schade, Felix Bohmann, Alina Timme

Die Trompete gehört zu den ältesten Instrumenten

überhaupt. Mit ihrem lauten und weithin hörbaren Ton

konnten in früheren Zeiten bei kriegerischen Auseinandersetzungen

sehr gut Signale übertragen und Gegner

verwirrt werden. In Friedenszeiten waren die von Fürsten

angestellten Trompeter mit für die höfische Musik

zuständig. Es galt als Zeichen von Reichtum und Macht,

wenn sich ein Fürst ein großes Trompetenkorps leisten

konnte. Bereits im Mittelalter waren die Trompeter in

Zünften organisiert und genossen hohes Ansehen. Nur

wenige ausgesuchte Lehrlinge wurden in der Blastechnik für Trompete unterrichtet. Bis Mitte des

18. Jahrhunderts gab es immer wieder Prozesse, in denen Musiker dafür belangt wurden, dass sie

ohne Berechtigung Trompeten gespielt hatten.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzen sich die noch heute üblichen Dreh- und Périnetventile

durch. Mit den Ventilen wird ein Stück Rohr zugeschaltet, um den Naturton nach unten

zu verändern. Damit war das chromatische Trompetenspiel sowohl in den hohen, als auch in

den tieferen Tonlagen möglich. - Heute wird die Trompete in allen musikalischen Bereichen und

Genres eingesetzt. [aus: „Was man als Trompeter wissen sollte“ von Martin Hommer]

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Alpina Saga

Thomas Doss

Im Konzertstück „Alpina Saga“ laden erhabene Fanfaren in die Berge ein und beschreiben

die Schönheit einer Bergwanderung mit all ihrer Gefahr und Pracht.

Täler, Almen und schmale Anstiege kennzeichnen ein wunderbares Erlebnis. Der

ruhige Teil beschreibt die glasklare Sternennacht vor einer Berghütte. Das Raunen

der Naturgeister ist fast zu hören. Von irgendwo glaubt man, ein Hornsignal

zu hören. Im Schlussteil steht der Abstieg bevor und man kommt reich an schönen

Naturerlebnissen wieder im Tal an, begleitet von den Einleitungsfanfaren.

Der österreichische Komponist und Dirigent Thomas Doss widmete dieses Werk

2001 der oberösterreichischen Gemeinde Pregarten. Er studierte am Brucknerkonservatorium

in seiner Heimatstadt Linz und schloss sein Studium in den Fächern

Instrumentalpädagogik, Posaune, Komposition und klassisches Dirigieren

ab. Weiterführende Studien absolvierte er an der Musikuniversität Wien, am

Mozarteum in Salzburg und am Conservatorium Maastricht. 1988 wurde er Dirigent

des Wiener Kammerorchesters, 1991 Chefdirigent beim staatlichen Orchester

in Quedlinburg.

Thomas Doss unterrichtet außerdem seit 1991 Blasmusik-Direktion und Arrangieren

am Oberösterreichischen Landesmusikschulwerk und an der Musikschule

Linz. Außerdem war er Professor für Ensembleleitung am Konservatorium Wien

und wirkte bis 2016 als Professor für Blasorchesterleitung am Konservatorium

„Claudio Monteverdi“ Bozen. Doss ist also ein überaus heimatverbundener

Künstler – und das hört man seiner „Alpina Saga“ auch an!

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Das Posaunen-Register

V.l.: , Felix Deeken, Eike Wichmann

Die Posaune ist ein tiefes Blechblasinstrument.

Über die Entstehung der Posaune gibt es nur

wenige Daten. Zu den ältesten Existenzbelegen

des Instruments zählt ein englisches Dokument

von 1495 und ein Gemälde von Matteo

di Giovanni, der 1495 verstorben ist. Die Posaune

ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch

spielbaren Orchesterinstrumente.

Weil eine Naturtrompete (Tromba) mit dem

Grundton b eine unhandliche Länge von etwa

2,80 Meter aufweist, wurden die Instrumente in

S-Form gebogen, gerollt oder in „Brezelform“ hergestellt. Der englische, französische und italienische

Name des Instruments trombone bedeutet wörtlich nichts anderes als „große Trompete“.

Der deutsche Name entwickelte sich aus der altfranzösischen Bezeichnung „buisine“.

Heute wird die Posaune in allen Arten der Blasmusik, Sinfonie-Orchestern, Marsch- und Militärkapellen,

Brass Bands, Posaunenchören und anderen Genres gespielt. Sie kann auch in kleineren

Gruppen mitspielen, wie etwa Blechbläserquintetten, -quartetten und -trios und reinen Posaunentrios

oder -quartetten.

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Shirim

Piet Swerts

In der Komposition „Shirim“ (hebräisch für „Lieder“) wurden bekannte jüdische

Volkslieder bzw. Tänze, die unter dem Genrebegriff „Klezmer-Musik“ bekannt

sind, zu einer Rhapsodie für Blasorchester verarbeitet.

Das dritte Stück der Komposition „Donna Donna“ trägt ursprünglich den jiddischen

Titel „Dos Kelbl“ (und entspricht damit dem Inhalt des Liedtextes). Es ist

ein in weiten Teilen der Erde bekanntes Lied - Sie werden die Melodie wiedererkennen!

Das Lied handelt von einem Kälbchen, das sich nicht dagegen wehren

kann, zur Schlachtbank geführt zu werden. Es ist abhängig wie ein Arbeitnehmer

(Knecht in der letzten Zeile). Die Schwalbe hingegen bestimmt ihr Schicksal

selbst, symbolisiert Eigenständigkeit und Selbstverantwortung, die Basis der Freiheit.

Das Lied reflektiert somit die Situation der Juden in der Zeit des Dritten Reiches,

in der es entstand.

Piet Swerts, der Arrangeur, studierte Klavier, Komposition und Orchesterdirektion

am Lemmens-Institut in Leuven, Belgien. Dort erhielt er mehrere Auszeichnungen.

Seit 1982 lehrt er hier Komposition, Analyse und Klavier. Daneben dirigiert

er das Ensemble für Neue Musik. Für seine Kompositionen erhielt er zahlreiche

Preise. Swerts Portfolio an Kompositionen und Arrangements umfasst alle

Arten der Musik von Kammermusik bis zu sinfonischen Werken. - Lassen Sie sich

von uns in die fröhliche jüdische Musikwelt entführen!

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Das Klarinetten-Register

Hinten v.l.: Rica Bramlage, Maike Luker, Sabine Engelmann-Lemke, Wenke Bohmann

Vorne v.l.: Maike Hadeler, Marit Bohmann

Die Klarinette, um 1700 in Nürnberg erfunden, ist „die Königin des guten Tons“. Sie ist äußerst

flexibel, besitzt viele Klangfarben und einen großen Tonumfang. Ihr einer damaligen höchsten

Trompetenstimme („erster Clarin“) ähnlicher Klang verhalf ihr zu ihrem Namen „Clarinette“=

„kleines Trompetchen“. Der Corpus einer Klarinette wird aus etwa 60 bis 70 Jahre altem Grenadillenbaum

(Holzart, die im Wasser untergeht!) sowie aus bis zu 400 weiteren Einzelteilen gebaut.

Die Tonhöhe wird bei der Klarinette durch das Öffnen und Schließen der Tonlöcher verändert. Die

einen lieben die Klarinette aufgrund ihrer warmen tiefen Töne, andere schätzen ihren weichen

gefühlvollen Klang in der mittleren Lage. Sie kann sowohl außergewöhnlich zart als auch aufschreiend

klingen. Durch diese Lebendigkeit und das breite Klangspektrum ist sie in verschiedenen

orchestralen Stilrichtungen einsetzbar: im Sinfonie- und Blasorchester, aber auch in kleinen

Besetzungen wie z.B. einem „Trio d`anches“, das aus Klarinette, Oboe und Fagott besteht. Gleichzeitig

ist sie auch in der Volksmusik verschiedener Kulturen von Bayrisch bis Jiddisch vertreten. In

einer traditionellen Jazzband ist sie das Instrument, das im hohen Register über der Melodie fantasievoll

und flink improvisiert.

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O Vitinho

Francisco Marques Neto, arr. Andreas Bramböck

„O Vitinho“ ist nicht nur einer der schönsten Märsche aus Portugal. Mit diesem

Marsch wurde hier zugleich ein neuer Marschtypus nach Mitteleuropa gebracht,

wie er bislang hier unbekannt war. Voller Melodien und ohne jegliche Aggressivität

steht er so für die beschwingte Heiterkeit Portugals.

Der Komponist Francisco Marques Neto ist in seiner Heimat mit einer Reihe von

Werken für Bläser hervorgetreten. Seine Rhapsodien und Märsche gehören noch

heute zum Repertoire vieler Blasorchester in Portugal. Und sein Gespür für die

Klangfarben eines Blasorchesters kommt nicht von ungefähr, denn nach seinem

Musikstudium in Porto war er der geschätzte Klarinettenvirtuose in der „Banda

da Guarda Nacional Republicana“ dieser Stadt. Als Dirigent verschiedener Blasorchester

im Norden Portugals formte er das Blasmusikleben dieser Region mit.

Der Tiroler Ehrenlandeskapellmeister Prof. Andreas Bramböck hat das Stück neu

und mit frischem blasmusikalischem Schwung arrangiert.

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Das Saxophon-Register

Hinten v.l.: Monika Helmes, Meike Bucholtz, Anika Barnekow, Michael Emke, Anton Stroth

Vorne v.l.: Dominik Gerst, Hannes Deeken

Der Instrumentenbauer Adolphe Sax erfand um 1840 das Saxophon. Es sollte das ideale Instrument

der Militärmusik werden, mit der Beweglichkeit einer Klarinette und der Lautstärke einer

Trompete.

Das Saxophon wird mit einem Klarinettenmundstück angeblasen, die Tonlöcher in dem stark konischen

Metallrohr werden mit einem Klappenmechanismus geschlossen. Das Saxophon hat einen

Tonumfang von zweieinhalb Oktaven in den Hauptgrößen Sopran, Alt, Tenor und Bariton.

Besondere Bedeutung erreichte das Saxophon in den 1930er Jahren, als es im Jazz der Trompete

die Führungsrolle streitig machte. Wichtige Saxophonisten waren / sind zum Beispiel Charlie Parker,

Coleman Hawkins oder Sonny Rollins.

Zu erwähnen ist die große Altersspanne unseres Registers, die sich vom 16. bis zum 59. Lebensjahr

erstreckt. Trotz des Altersunterschiedes haben wir in unserem Register zusammen viel Spaß

an der Musik.

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Spanish fever

Jay Chattaway

„Spanish Fever“ ist der Titelsong eines lateinamerikanischen Jazz-Albums. Es

wurde von Jay Chattaway, einem US-amerikanischer Komponist für Filmmusiken,

produziert und arrangiert und präsentiert Jazz-Größen wie Maynard Ferguson in

Kombination mit einer Gruppe der besten lateinamerikanischen Musiker weltweit.

„Spanish Fever“ vermischt die dramatischen und aufregenden Klänge des Flamenco-Stils

mit den mitreißenden Discorhythmen unserer Zeit. Das Stück wurde

zu einem beliebten Tanzstück.

Jay Chattaways Ruf als Komponist, Bearbeiter und Aufnahmeproduzent wird

ständig größer. Vor seinen derzeitigen Aktivitäten, wo er mit vielen Topgrößen

des Jazz und der zeitgenössischen Musik arbeitet, diente Jay sieben Jahre lang als

Chefarrangeur bei der „United States Navy Band“ in Washington, D.C. Sein Arrangement

von „Gonna Fly Now“ (Thema aus „Rocky“) für Maynard Ferguson

wurde für den Grammy nominiert als Beste Instrumentalaufnahme des Jahres.

Seit der vierten Staffel von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“

fungiert Chattaway auch als Komponist für zahlreiche Star Trek-Episoden. - Aus

der Feder dieses vielseitigen Komponisten präsentieren wir Ihnen mit „Spanish

Fever“ aber eher geerdete, genauer gesagt südwesteuropäische Musik, die auch

bei Ihnen hoffentlich Vorfreude auf den nächsten Sommerurlaub in spanischen

Gefilden auslösen kann! Olé!

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Das Querflöten-Register

Hinten v.l.: Sarah Gehlenborg, Heidi Scharpekant (beide Oboe) , Christina Hartmann,

Petra Düwel, Andrea Brinkmann,

Vorne v.l.: Lisa Scharpekant, Annika Vorwerk

Die Querflöte gehört zur Familie der Holz-blasinstrumente, da sie früher aus Holz gefertigt wurde.

Heute wird sie aus Metall hergestellt.

Sie besteht aus drei Teilen: Kopfstück, Mittelstück

Q uicklebendig

und Fußstück. Der Ton entsteht durch eine spezielle

Technik: Die Luft wird gegen die vordere Kante

M U sikalisch

des Lochs im Kopfstück geblasen, während die Finger

die Klappen öffnen oder schließen.

N E ugierig

Die Oboe ist ein Holzblasinstrument. Ihr Name leitet

sich vom französischen hautbois her, das so viel

wie „hohes oder lautes Holz“ bedeutet. Sie gilt als

eine der im Aufbau kompliziertesten Blasinstrumente.

Die Tonerzeugung geschieht mit einem

Doppelrohrblatt, das zwischen die nach innen gewölbten

Lippen genommen und durch das mit hohem

Druck hindurchgeblasen wird.

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Motivie R t

p F iffig

Amtierende Koh L königin Heidi

Obert Ö ne

T aktvoll

Untern E hmungslustig


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My heart will go on

(aus dem Erfolgsfilm „Titanic“)

Takahashi Hoshide

My heart will go on (engl. für: „Mein Herz wird weiterschlagen“) ist der berühmte

Filmsong des Katastrophendramas „Titanic“ von James Cameron, gesungen

von der kanadischen Pop-Sängerin Céline Dion, die damit ihren erfolgreichsten

Single-Hit hatte. Zugleich war das Lied der meistgekaufte Song des Jahres 1998.

Komponiert hat ihn der Filmkomponist James Horner, der Text stammt von Will

Jennings.

Das von uns dargebotene Blasorchester-Arrangement des japanischen Arrangeurs

Takahashi Hoshide lässt die Stimmungen und Emotionen dieser grandiosen

Filmmusik wieder aufleben, erst recht bei denen, die den Film im Kino gesehen

und dabei massenweise Papiertaschentücher verbraucht haben…

Die dürfen Sie auch heute Abend gerne wieder herausholen, denn

wir sind sicher, dass Ihnen die Gesangsdarbietung unserer Gastkünstlerin

Jana Deutsch (Näheres zu ihr finden Sie in diesem Programmheft

auf Seite 45) genauso gut gefällt wie uns!

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Das Bariton/Euphonium - Register

V.l.: Günter Ellmann, Sven Düwel, Daniel Brinkmann, Frank Willenberg,

Tenorhorn, Bariton und Euphonium sind Instrumente, die klanglich die Lücke zwischen der hohen

Tonlage z.B. der Trompete und der tiefen des Bassregisters schließen. Sie unterscheiden sich

voneinander allerdings sowohl in der Bauform als auch in Klangnuancen. Das Tenorhorn weist

einen etwas härteren Ton auf, das Bariton spielt vor allem in den tiefen Lagen seinen volleren

Klang aus. Das Euphonium (=„Wohlklang“) mit seiner eher weicheren Klangfarbe wurde aus dem

amerikanischen Raum in europäische Kapellen eingeführt. Klanglich unterscheiden sich alle Instrumente

deutlich von den in der gleichen Tonlage spielenden, aber viel schärfer und härter

klingenden Posaunen.

Diese Instrumentengruppe wird v.a. in der traditionellen Blasmusik und in Militärkapellen eingesetzt.

In Symphonieorchestern, BigBands oder Jazzcombos kommt sie hingegen so gut wie gar

nicht zum Einsatz. Gut, dass wir wenigstens in der Feuerwehrkapelle eine für uns passende Heimat

gefunden haben (schnief…).

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Moment for Morricone

Johann de Mey

Sie hören hier eine Zusammenstellung aus Songs des größten italienischen

Soundtrack-Komponisten unserer Zeit, Ennio Morricone.

Morricone verfasste die Filmmusik von über 500 Filmen und erhielt 2007 mit 79

Jahren den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. Sein Name wird oft mit der

Filmgattung des Italo-oder Spaghetti-Western in Verbindung gebracht, obwohl er

„nur“ für etwa 30 solcher Filme die Filmmusik geschrieben hat. Besondere Bekanntheit

erlangte seine Musik zu dem Italowestern-Klassiker „Zwei glorreiche

Halunken“ und zum Western-Epos „Spiel mir das Lied vom Tod“.

In dem 1982 erschienenen Werk „Moment for Morricone“ verwendet der niederländische

Arrangeur Johann de Mey die weltbekannten Melodien eben dieser

beider Filme und verschaffte damit der Musik dieses Stils auch in der Blasorchester-Szene

große Berühmtheit. Das Stück zählt bis heute zu den weltweit erfolgreichsten

Veröffentlichungen seiner Art. - Also: auf in den Wilden Westen italienischer

Bauart!

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Das Horn-Register

Von links: Werner Brinkmann, Johanna Rüve, Veit Willenberg, Mischa Busse

Das Horn mit seinem typischen konischen Mundstück wurde schon vor mehr als 1000 Jahren von

altmexikanischen Priestern zum Beschwören von Regengöttern verwendet, gebaut aus ausgehöhltem

Gehörn oder Stoßzähnen von Tieren.

Im 15. und 16. Jahrhundert nutzten Fleischer, Postillione, Nachtwächter oder auch Feuerwehrmänner

das Horn um sich bemerkbar zu machen, nun aber hergestellt als dünne Röhre aus kupferhaltigem

Messingblech. Als Jagdhorn oder auch Naturhorn erhielt das Horn als Musikinstrument

im 18. Jahrhundert Einzug in die Orchester. Damals konnten mit dem Instrument nur rund

12 Töne erzeugt werden. Durch die sogenannte Technik des Stopfens – der Spieler schiebt seine

Hand in die Stütze des Horns - konnten dem Instrument mehr Töne entlockt werden. Zusätzliche

Rohrlängen ermöglichten zudem das Spielen in verschiedenen Tonhöhen. Die Erfindung der Ventile

im Jahre 1818 revolutionierte das Horn und ermöglichte das Spielen in verschiedenen Tonhöhen

ohne die unhandlichen Rohrlängen.

Ein Horn kann in verschiedenen Tonhöhen gestimmt sein. Ein heutiges in F gestimmtes Horn mit

drei Ventilen kann eine vollständig chromatische Skala über drei Oktaven erzeugen. Durch die

Technik des Stopfens kann der Hornist die Intonation und die Klangfarbe des Horns zusätzlich

verändern. Weiterhin ist das Mundstück sehr wichtig, weil nur hierüber das Instrument wirklich

zum Klingen gebracht werden kann. Die schwingenden Lippen sind der Generator und der Instrumentenkörper

der Resonator.

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Let me entertain you

Don Campbell

Die Songs des vielseitigen britischen Sängers und Entertainers Robbie Williams

türmen seit Jahren immer wieder die Hitparaden und begeistern ein breites Publikum.

Über 77 Millionen verkaufte Tonträger sprechen für sich!

Williams wurde zunächst durch die Popgruppe „Take That“ bekannt, bevor er vor

über 20 Jahren mit seiner überaus erfolgreichen Solokarriere, die bis heute anhält,

startete. Seine jüngste CD „The Heavy Entertainment Show“ aus dem letzten

Jahr verkauft sich wiederum millionenfach und seine Konzerte sind wieder

ausverkauft.

Mit diesem Medley, gekonnt für Blasorchester arrangiert von Don Campbell,

präsentiert die Feuerwehrkapelle vier seiner größten Hits, die da wären:

1. Supreme; 2. The road to Mandalay; 3. Angels; 4. Let me entertain you

We hope, we can entertain you this evening too!

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Das Schlagzeug-Register (Percussion-Ensemble)

V.l.: Karin Laing (2), Matthias Steinke (5), Nico van de Wetering (4), Fabian Gerst (1),

Nicht auf dem Bild: Jonas Vallan (3) und Carl Schade (6)

(Die Zahlen hinter den Namen erläutern, wer welches Instrument spielt)

Für die rhythmischen Töne sorgt das Schlagwerk. Das Schlagwerk besteht aus verschiedenen

Instrumenten, die hier aufgezählt seien:

Die Marimba, auch das Marimbaphon, ist ein Aufschlagidiophon, dessen Aufschlagstäbe mit

Schlägeln angeschlagen werden. Sie gehört zur Familie der hölzernen Schlagstabspiele mit einem

bis zu 5 ½ Oktaven großen Tonumfang. (2)

Das Glockenspiel und das Xylophon sind Stabspiele, die zur Gruppe der Metallophone gehören.

Sie bestehen aus einer Reihe Metallstäben. Der Anschlag erfolgt mit zwei Schlägeln. (1)

Pauken sind hohle Körper wie ein Topf, die mit einem Fell, also mit einer Tierhaut oder einer

dünnen Kunststoffhaut bespannt sind. Wird das Fell mit einem Schlägel angeschlagen, schwingt

es, überträgt die Schwingungen an die Luft und den Paukenkessel und ein klarer Ton ist zu

hören. (6)

Das Drum-Set ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Zur heutigen Standardform

gehören kleine Trommel, große Trommel, Tomtom, Hihat, Becken und Klein-Percussion, z.B.

Holzblock, Cowbell, Schellenkranz. Diese Kombination kann der jeweilige Musiker individuell zusammenstellen.

(3,4)

Ohne Percussion läuft gar nichts. Da gibt es verschiedene Instrumente: Bongos, Congas, Schellenkranz,

Cowbell, Triangel, Rassel , Klanghölzer. (1,2,4,5)

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Time to say Goodbye

Francesco Sartori

John Glenesk Mortimer

1996 sang der blinde Sänger Andrea Bocelli zusammen mit der englischen Sopranistin

Sarah Brightman (Ex-Frau von Musical-König Andrew Lloyd Webber) als

Abschiedslied zu Henry Maskes letztem Boxkampf eine abgeänderte Version seines

„Con te partirò“: „Time to say good-bye“. Das Lied brach anschließend alle

Verkaufsrekorde in der Schallplattenbranche und blieb fast ein halbes Jahr in den

Top 10 der deutschen Hitparaden.

„Mit dir werde ich fortgehen“, so die deutsche Übersetzung des Liedes, wurde

von Francesco Sartori komponiert, den Text schrieb Lucio Quarantotto. Das Lied

wird bis heute oft im Zusammenhang mit Abschiedsveranstaltungen aufgeführt.

Der Titel erhielt europaweit über 15-mal Platin. Unter anderem sang auch Paul

Potts das Lied beim Abschiedsspiel von Oliver Kahn zwischen dem FC Bayern

München und der deutschen Fußballnationalmannschaft am 2. September 2008.

Seitdem erschienen zahlreiche weitere Versionen von anderen Interpreten – und

heute für Sie die unseres Stargastes Jana Deutsch!

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Das Bass-Register (1)

V.l.: , Maria Wichmann,

Hanna Scharpekant

Das Fagott, seit dem 17. Jahrhundert

im Einsatz, ist das tiefste

Holzblasinstrument. Es besteht

aus vier Teilen: Schallstück,

Bassröhre, Flügel und

Stiefel und ist zusammengebaut

stolze 1,35 Meter hoch. Es verfügt

über 28 Tonlöcher.

Im Orchester bilden die tiefen

Töne des Fagottes meist einen

Klangteppich im Untergrund.

Sie spielen die ruhige Basslinie.

Wie bei der Oboe wird der Ton

durch ein Doppelrohrblatt erzeugt.

Das Fagott wird traditionell

im Sinfonischen (Blas-) Orchester

eingesetzt.

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Unser neuer Dirigent: Helmut Sprenger

Gerne stellen wir Ihnen an dieser Stelle unseren

neuen musikalischen Leiter vor!

Helmut Sprenger wurde am 25. Januar 1961 im

oberbergischen Wipperfürth geboren. Im Alter

von neun Jahren erhielt er Trompeten- und Klavierunterricht,

woraufhin er mehrmaliger Preisträger

beim Musik-Wettbewerb Jugend musiziert

wurde. Mit 16 Jahren leitete er erstmalig

ein Jugendorchester. Es folgte das Trompetenstudium

bei der Bundeswehr, wo er auch Mitglied

der Günter Noris Big-Band war.

Als 21-jähriger wechselte er auf Waldhorn und

studierte an den Hochschulen Frankfurt und

Köln. 1985 erhielt er erstmals eine Festanstellung

als Hornist im Stadttheater Gießen. Vier

Jahre später wechselte er zu den Bremer Philharmonikern.

Von dort aus folgten Verpflichtungen zu großen Orchestern, wie

den Opernhäusern in Hamburg, München und Hannover, sowie zu verschiedenen

Funkhäusern.

Helmut Sprenger beherrscht neben der Trompete und dem Waldhorn viele weitere

Instrumente meisterhaft, z.B. das Klavier, die Posaune, das Euphonium und -

das Alphorn. Er ist sogar Mitglied bei den Alphornisten!

Seit 2006 widmet sich Helmut Sprenger, seit vielen Jahren wohnhaft in Delmenhorst,

der Musikerausbildung und der musikalischen Leitung diverser Orchester

in Bremen und im nordwestlichen Niedersachsen. Seine Prüfung zum Blasorchesterdirigenten

schloss er drei Jahre später an der Bundesakademie für musikalische

Jugendbildung in Trossingen ab.

Im letzten Jahr (2016) konnte auch die Feuerwehrkapelle diesen versierten Musiker

als Dirigenten gewinnen. Helmut ist ein gestrenger Lehrmeister mit hohem

Anspruch und mit einem unglaublichen Hörvermögen, dem nichts entgeht - zugleich

aber ein humorvoller und geduldiger Profi, dessen musikalischer Zucht wir

uns nunmehr seit einem dreiviertel Jahr gerne unterwerfen. Mag eine Probe einmal

auch noch so anstrengend und vielleicht für ihn nicht ganz so zufriedenstellend

verlaufen sein: sie endet IMMER mit einem fröhlichen „Gut’s Nächtle!“ Helmut

hat es in kurzer Zeit geschafft, unseren Respekt und unser Vertrauen zu gewinnen.

Wir sind froh, dass wir ihn haben!

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Das Bass-Register (2)

V.l.: Ralf Bohmann, Kurt Oltmanns

„Tubist wird man nicht aus hehren Gründen. Tubist wird man, weil man für ein anspruchsvolles

Instrument keinen Ehrgeiz hat. Oder weil man nicht üben will, aber trotzdem auf die Biermarken

beim Volksfest spechtet. Wir Tubisten sind quasi die Mitläufer der Musikszene. Wobei wir ja lieber

sitzen, denn jede unnötige Bewegung ist Aufwand. Und das schätzen wir nicht!“ (A.M. Hofmeier)

Die Tuba, (lat. Röhre), Mehrzahl Tuben, ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie

besitzt drei bis sechs Ventile und zählt zu den Horn-Instrumenten. „Tuba“ war im Römischen

Reich die Bezeichnung für ein Blasinstrument aus Messing oder Bronze. Es besaß die Form einer

geraden, lang gestreckten Röhre mit schmalem Schallbecher, ähnlich einer Fanfare.

Heute versteht man unter einer Tuba das Bassinstrument der Familie der Bügelhörner. Die ersten

Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt. Dank

ihres vorteilhafteren Klangs und des genaueren Klanges ersetzte dieses Instrument in Orchestern

schon bald ihre Vorläufer, den Serpent und die Ophikleide.

In der FKC sind sie der ruhende Pol in der linken hinteren Ecke, immer gut gelaunt…

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Unser Gaststar:

Die Sopranistin Jana Deutsch

Als lyrisch-dramatischer Sopran

bedient Jana Deutsch ein breites

gesangliches Spektrum. Sie arbeitet

überwiegend als Konzertsolistin.

Ihr Repertoire ist vielfältig. Es

reicht von Arien von Mozart, Puccini,

Tschaikowsky oder Händel

über Musicals von Andrew Lloyd

Webber, Filmmusik von Ennio

Morricone und Songs von Sarah

Brightman bis hin zu Rock, Pop,

Crossover und Kirchenmusik.

Durch die RTL-Show „Deutschland

sucht den Superstar“ wurde Jana

Deutsch im Jahr 2016 bundesweit

bekannt. Unter 40.000 Bewerbern

erreichte sie Platz 26.

Sie studierte Gesang an verschiedenen Hochschulen und Musikakademien, unter

anderem in Moskau bei den Opernsängerinnen Galina Vishnevskaya und Elena

Obraztsova. Jana Deutsch nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. in Moskau,

Hamburg und Barcelona, weiterhin an Gesangswettbewerben in Spanien,

Italien, Deutschland und Russland.

Im Rahmen ihrer umfangreichen musikalischen Ausbildung hat sie bereits unterschiedliche

Länder bereist und Kulturen kennen gelernt. Zu ihren Ausbildungsstationen

gehören Russland, Deutschland, Italien und Spanien.

Jana Deutsch ist seit 2004 in Deutschland und lebt in Hoheging. Neben ihrer

Konzerttätigkeit bietet sie individuellen Gesangsunterricht und Stimmbildung für

Jugendliche und Erwachsene an.

Gerne hat sie sich bereiterklärt, die Feuerwehrkapelle auf ihrem Jahreskonzert

im April 2017 gesanglich zu unterstützen! Wir wünschen viel Freude an ihrer Darbietung

der Lieder „My heart will go on“ und „Time to say Goodbye“!

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Die Feuerwehrkapelle während ihres Rathauskonzertes im Januar 2017

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Die Feuerwehrkapelle während ihres Rathauskonzertes im Januar 2017

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Hotel-Restaurant

—Schute—

Einkehren in Emstek seit 1904

Lange Straße 15 | 49685 Emstek

Tel. 04473 1006 | Fax 04473 735

info@hotel-schute.de | www.hotel-schute.de

Öffnungszeiten Küche:

Montag bis Samstag: 18.00 – 21.30 Uhr

Ihre Familienfeier in guten Händen!

Räumlichkeiten von 10 bis 120 Personen

für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern,

Betriebsfeste, Tagungen etc.

Lassen Sie sich

ein „All inclusive“ Angebot machen!

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