AllesAzubi_2018_stand31_01
Alles Azubi
Alles Azubi
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Ausgabe Frühjahr <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
ALLES<br />
ZUBI<br />
Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen<br />
Mit jeder Menge<br />
Infos für Deine<br />
Ausbildung<br />
www.alles-azubi.de<br />
Mit freundlicher Unterstützung:
Wenn ihr jetzt keine Ausbildung macht,<br />
zaubere ich diesen<br />
niedlichen Hasen einfach weg.<br />
Jaaaa, ich mach´ das!<br />
iss mir<br />
scheissegal<br />
www.alles-azubi.de
Inhalt:<br />
04 Grußwort Günther Schartz<br />
06 Ab ins BiZ<br />
10 Future - Blick in deine Zukun<br />
12 „Irgendwas mit Medien“<br />
16 Eltern als Berufswahlhelfer<br />
18 Beratung bei der Suche<br />
20 Die Onlineangebote der Agentur für Arbeit<br />
22 Trotz schlechter Noten abschließen<br />
26 Gute Chancen auf Übernahme<br />
30 Brücke zum Ausbildungsplatz<br />
34 Zeit zu starten!<br />
36 Deine Chance!<br />
38 In Teilzeit durchstarten!<br />
42 Feuerwehr und THW entdecken Handwerk<br />
46 Willkommen im Handwerk<br />
48 Dachdeckergeselle Nico Schmi<br />
50 Smarter Elektriker-Azubi<br />
Eine Kooperation von<br />
Natürlich findet ihr uns auch online:<br />
www.alles-azubi.de<br />
54 Ausbildung in lu iger Höhe<br />
58 Der letzte „Kick“<br />
62 Bewerben - aber rich g!<br />
64 Checkliste Bewerbungsschreiben<br />
66 das perfekte Bewerbungsbild<br />
68 Lebenslauf / Im Gespräch überzeugen<br />
70 Was muss und darf ich?<br />
72 Die TOP 10 Ausbildungsberufe<br />
76 Ausbildung 2.0<br />
78 Veranstaltungen der IHK Trier<br />
80 Ansprechpartner Ausbildung<br />
84 Studieren kannst du später noch<br />
90 Ausbildung in der Altenpflege<br />
92 Erleben, suchen, tun und finden<br />
94 Hoch hinaus!<br />
98 Eltern!<br />
104 Wenn Frankreich ru
Liebe Jugendliche,<br />
der Schulabschluss rückt näher und es stellt sich die Frage, wohin danach die<br />
Wege führen. Eine Ausbildung in unserer Region bietet tolle Möglichkeiten und ich<br />
freue mich an dieser Stelle dafür werben zu können.<br />
Das Angebot an Ausbildungsstellen im Raum Trier ist vielfäl g und a rak v. Das<br />
zeigt auch ein Blick in diese Broschüre. Es gibt eine große Auswahl an Plätzen und<br />
die Chance, eine Ausbildung zu machen, die sich mit den eigenen Fähigkeiten und<br />
Interessen rich g gut deckt, ist groß. Die Region steht wirtscha lich bestens da.<br />
Damit das so bleibt, benö gen wir für die Zukun Fachkrä e in vielen Bereichen.<br />
Gut ausgebildete und qualifizierte Fachleute haben daher bei uns gute<br />
Verdienstmöglichkeiten und echte Karrierechancen.<br />
Ich kann nur dazu ermuntern, sich rechtzei g auf dem Ausbildungsmarkt<br />
umzusehen, um herauszufinden, was passt und zusagt. Übrigens: Eine Ausbildung<br />
kann auch für Abiturienten eine Alterna ve zum Studium sein.<br />
In der Findungs- und Bewerbungsphase sowie auch für die Zeit der Ausbildung<br />
gibt es nach Wunsch und Bedarf zahlreiche Informa ons- und<br />
Beratungsmöglichkeiten, die in dieser Broschüre aufgeführt sind: Das sind unter<br />
anderem die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer, die Industrie- und<br />
Handelskammer, zahlreiche Ausbildungsmessen und weitere Ak onen, die im<br />
Jahresverlauf angeboten werden.<br />
Ich wünsche Euch, dass Ihr nach der Schule beruflich rich g gut durchstarten<br />
könnt. In diesem Sinne: Daumen hoch und eine spannende Zeit auf dem Weg<br />
dorthin sowie in der Ausbildung selbst!<br />
Günther Schartz<br />
Landrat des<br />
Kreises Trier-Saarburg<br />
04
...piep!...<br />
...piep!!...<br />
...piep!!!...<br />
DEIN BRUDER?<br />
SO FRÜH?<br />
ÜBERMOTIVIERT?<br />
ALDI.<br />
KASSE.<br />
VOLL SCHNELL.<br />
Kennste, ne?<br />
Neben unseren unfassbar schnellen Mitarbeitern an der Kasse<br />
haben wir noch mehr für dich zu bieten!
Der moderne Arbeits- und Ausbildungsmarkt ist<br />
so vielfäl g wie nie zuvor. Der rasante technische<br />
Fortschri der letzten Jahrzehnte hat überaus<br />
interessante Berufe und Studiengänge<br />
hervorgebracht, die viele Menschen noch gar<br />
nicht kennen. Wer alle Chancen op mal nutzen<br />
will, der sollte wissen, wie er an alle notwendigen<br />
Informa onen kommt. Eine gute und noch dazu<br />
kostenlose Möglichkeit bietet der Besuch im BiZ,<br />
dem Berufsinforma onszentrum der Agentur für<br />
Arbeit Trier (Dasbachstraße 9).<br />
Es steht nicht nur Jugendlichen, die ihre Zukun<br />
nach der Schulzeit planen, offen, sondern kann<br />
auch eine wich ge Anlaufstelle für „ältere<br />
Semester“ sein, die zum Beispiel den Job<br />
wechseln oder sich fortbilden wollen. Und<br />
natürlich sind auch Eltern und Lehrer<br />
willkommen.<br />
„Das BiZ ist grundsätzlich so aufgebaut, dass alle<br />
Interessierten sich unkompliziert informieren<br />
können“, erklärt Mar na Tiné, die Leiterin des BiZ<br />
bei der Arbeitsagentur Trier. „Unsere<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen<br />
natürlich jedem zur Seite, der beim Umgang mit<br />
den verschiedenen Medien Hilfe braucht oder<br />
fachliche Fragen hat.“<br />
Sie rät grundsätzlich dazu, bei einem Besuch<br />
genug Zeit einzuplanen um sich vor Ort<br />
umfassend zu informieren. „Wer weiß, was er<br />
will, und seine Zukun frühzei g plant, hat im<br />
We bewerb um die a rak vsten<br />
Ausbildungsstellen oder Studienplätze einen<br />
klaren Vorteil. Gerade große Betriebe<br />
entscheiden meist schon sehr früh, wer bei ihnen<br />
eine Chance bekommen wird.“<br />
06
!<br />
Außerdem gestalte sich die Orien erung o viel<br />
schwieriger und aufwändiger, als viele<br />
Jugendliche denken. Hier könne das ebenfalls<br />
kostenlose Angebot der Berufsberatung<br />
weiterhelfen. „Es gibt heute so unglaublich viele<br />
Möglichkeiten, seinen beruflichen Werdegang zu<br />
gestalten, dass jeder, der einen passablen<br />
Schulabschluss gemacht hat, genau das finden<br />
kann, was zu ihm passt – wenn er die Augen<br />
aufmacht und sich rechtzei g orien ert.“<br />
Zusätzlich werden im Rahmen der Reihe „… und<br />
donnerstags ins BiZ“ regelmäßig<br />
Informa onsveranstaltungen zu verschiedenen<br />
Themen angeboten. Die Info-Reihe stellt<br />
verschiedene Ausbildungsberufe, Duale<br />
Studiengänge und Studienangebote, sowie<br />
Freiwilligendienste und die verschiedenen<br />
Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten vor.<br />
Hierzu werden Referenten und Referen nnen<br />
eingeladen, die aus ihrem Arbeitsalltag berichten<br />
und die Eins egs- und Aufs egschancen der<br />
unterschiedlichen Berufe und Studiengänge<br />
vorstellen. Mar na Tiné rät: „Nichts wie hin und<br />
die bunte Welt der Berufe entdecken! Alle<br />
Veranstaltungen sind kostenlos und auch eine<br />
Anmeldung ist nicht nö g. Man kann also auch<br />
ganz spontan vorbei kommen.“<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
Für <strong>2<strong>01</strong>8</strong> stehen bislang folgende Termine fest:<br />
Nach der Schule ins Ausland<br />
Termin: 15.02.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 – 18:00 Uhr<br />
Die Landespolizei zu Gast im BiZ<br />
Termin: 22.02.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 – 18:00 Uhr<br />
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ),<br />
Bundesfreiwilligendienst (BFD) und<br />
Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)<br />
Termin: <strong>01</strong>.03.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 – 18:00 Uhr<br />
Zoll und Bundespolizei stellen sich vor<br />
Termin: 12.04.<strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
Bundespolizei 15:00 bis 16:30 Uhr<br />
Zoll 16:30 bis 18:00 Uhr<br />
Öffentliche Verwaltungen stellen sich vor<br />
Termin: 19.04.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 bis 18:00 Uhr<br />
Ausbildung oder Studium?<br />
Beides!<br />
(Duale Studiengänge)<br />
Termin: 03.05.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 bis 18:00 Uhr<br />
Informa k an der Hochschule Trier<br />
Termin: 24.05.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 bis 18:00 Uhr<br />
Berufe im Gesundheitswesen –<br />
Was gibt es Neues?<br />
Termin: 21.06.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> - 16:00 bis 18:00 Uhr<br />
Berufsinforma onszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Trier<br />
Dasbachstraße 9, 54292 Trier<br />
Öffnungszeiten:<br />
Montag bis Mi woch von 8:00 bis 17:00 Uhr<br />
Donnerstag 8:00 bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 12:30 Uhr.<br />
Telefon: 0651/205 5000, Mail: Trier.BiZ@arbeitsagentur.de
Dann weißt du, dass du Nerven im Einzelhandel brauchst<br />
ICH HAB Es KLEIN<br />
FRÄULEIN, KÖNNEn SIE<br />
nit MAL GUCKEN?<br />
ACH,<br />
DAs WAR GAR NIT<br />
IM ANGEBOT?<br />
ja nee, dann...<br />
MOMENTSCHIE,<br />
13 CENT Hab ICH<br />
MEIN MANN<br />
ISt GRAD GUCKEN<br />
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DANN NU MEIN<br />
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MIT KARTE<br />
WIE GEHT DAs<br />
EIGENTLICH MIT<br />
DEM PAYBACK ?<br />
KASSE 3<br />
STORNO<br />
08
FUTURE<br />
Blick in<br />
deine Zukunft<br />
Unter dem Mo o<br />
„FUTURE – Blick in deine Zukun “ geht<br />
auch <strong>2<strong>01</strong>8</strong> wieder die Info- und<br />
Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit<br />
Trier an den Start.<br />
Dieses Mal wird sie am Freitag, 25. Mai,<br />
und am Samstag, 26. Mai in der Agentur<br />
für Arbeit Trier, Dasbachstraße 9,<br />
sta inden.<br />
Am Freitag ist die Messe zwischen 14 und<br />
17 Uhr, samstags zwischen 10 und 15 Uhr<br />
geöffnet. Alle Interessierten haben bei<br />
dieser kostenlosen Veranstaltung die<br />
Möglichkeit, interessante Ausbildungsbetriebe<br />
kennen zu lernen.<br />
Über 60 regionale Arbeitgeber werden<br />
dort sein und mehr als 100 verschiedene<br />
Ausbildungsberufe anbieten.<br />
Du kannst dich direkt bei den<br />
Unternehmen vor Ort<br />
bewerben oder ein erstes<br />
Schnupperprak kum<br />
vereinbaren.<br />
Nutze die Gelegenheit und lerne die bunte<br />
Welt der Berufe kennen. Auf der großen<br />
Ak onsfläche „Berufe live erleben“ kannst<br />
du deine Talente testen und in<br />
Berufsbilder rein schnuppern! Zusätzliche<br />
kostenlose Angebote sind das<br />
Bewerbungsfotoshoo ng und der<br />
Bewerbungsmappencheck durch die<br />
Beraterinnen und Berater der<br />
Arbeitsagentur, die vor Ort auch sehr<br />
gerne alle Fragen beantworten und Tipps<br />
geben.<br />
Alle weiteren Informa onen gibt's unter<br />
www.future-ausbildung.de.<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
10
Mehr als<br />
„Irgendwas<br />
mit Medien“<br />
Kaufleute für<br />
Marke ngkommunika on<br />
Beim Einkauf im Supermarkt einen Happen am<br />
Ak onsstand des Snackherstellers probieren.<br />
Auf Instagram und Youtube noch schnell die<br />
Produktpräsenta onen der abonnierten Kanäle<br />
ansehen. Und dann liest man in der Zeitung,<br />
dass die Lieblingsband demnächst für ein<br />
Konzert in der Stadt ist während man im Radio<br />
von dem Sonderangebot für den 6er-Pack<br />
Mineralwasser erfährt. Hinter all dem stecken<br />
Kaufleute für Marke ngkommunika on.<br />
Louisa ist 21 Jahre und hat im August ihre<br />
Ausbildung zur Kauffrau für Marke ngkommunika<br />
on bei der Medienagentur<br />
Becker+Stahl in Saarbrücken begonnen. Die<br />
Agentur vermi elt bundesweit den Lesezirkel als<br />
Werbeträger. Doch im Arbeitsalltag von Louisa<br />
steht längst nicht nur das Thema Print auf der<br />
Tagesordnung. Ihrer Krea vität kann sie bei der<br />
Pflege der Unternehmenswebseite, beim<br />
Administrieren der Social-Media-Kanäle oder<br />
beim Erstellen von Mailings an Werbekunden<br />
freien Lauf lassen. „Ich wurde von Anfang an<br />
vollwer g in unser Team integriert und darf<br />
inzwischen viele Bereiche schon ganz<br />
eigenständig betreuen“ erzählt Louisa stolz.<br />
Neben dem sicheren Umgang mit Krea v-<br />
Werkzeugen wie Photoshop, InDesign oder<br />
Illustrator lernt die gebür ge Saarländerin<br />
12
auch kaufmännische Basics. Die Kalkula on von<br />
Angeboten für Werbekunden, was bei der<br />
Erstellung einer Rechnung zu beachten ist oder<br />
wie man Druckau räge mit Druckereien<br />
abwickelt gehört ebenso wie das krea ve<br />
Arbeiten zu ihrer Ausbildung.<br />
„Uns ist wich g, dass wir unsere Azubis<br />
ganzheitlich ausbilden. Sie sollen eine möglichst<br />
große Bandbreite des Marke ngs kennenlernen<br />
und zudem fundierte kaufmännische Kenntnisse<br />
erlangen“ so Chris an Hofmann, der bereits zum<br />
dri en Mal eine(n) Kaufmann/Kauffrau für<br />
Marke ngkommunika on als Ausbilder bei<br />
Becker+Stahl begleitet.<br />
Text und Foto: Becker+Stahl GmbH<br />
Medienagentur
PEDAX ist ein weltweit agierendes Unternehmen für<br />
Maschinen und Anlagen, die für die Betonstahlbearbeitung<br />
eingesetzt werden. Unsere ganz besondere Stärke sind<br />
ganzheitliche Lösungen für effek ve und wirtscha liche<br />
Produk onssysteme. ................................................<br />
Wir bieten noch folgende Ausbildungsplätze für <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
Industriemechaniker (m/w)<br />
Zerspanungsmechaniker (m/w)<br />
Elektroniker für Betriebstechnik<br />
Kauffrau/-mann für Dialogmarke ng<br />
mit techn. Schwerpunkt<br />
techn. Produktdesigner (m/w)<br />
Wir arbeiten nach eindeu g definierten Werten und Zielen,<br />
und bieten interessante Ausbildungs- und Arbeitsplätze<br />
bei a rak ver Bezahlung und gutem Betriebsklima.<br />
14
Damals<br />
feuer!<br />
WARM!<br />
HEISS!<br />
neumodischen<br />
kraom...<br />
Mit einer Ausbildung bei uns<br />
wählst du einen Beruf mit Zukun .<br />
Der bietet dir einen abwechslungsreichen<br />
Berufsalltag mit interessanten Aufgaben,<br />
direktem Kundenkontakt und dem<br />
Umgang mit moderner Technik.<br />
Damit wirst du zum/zur<br />
gefragten /Fach-)Mann/Frau!
Eltern als<br />
Berufwahlhelfer<br />
Gemeinsame Berufsorien erung von<br />
Eltern und Kindern lohnt sich<br />
Ob man will oder nicht, Eltern haben für die<br />
Berufswahl ihrer Kinder eine große Bedeutung.<br />
Sie bringen dabei nicht nur ihre eigenen<br />
Erfahrungen ein, sondern prägen auch viele<br />
Einstellungen und Erwartungen zum Thema<br />
Berufsleben. Sie stellen daher – bewusst oder<br />
unbewusst – Weichen für die Zukun .<br />
Bei Befragungen der Bundesagentur für Arbeit<br />
gaben rund 40 Prozent der Jugendlichen an, die<br />
Unterstützung ihrer Eltern zur Berufsorien erung<br />
zu brauchen. Deren Rat basiert aber auf eigenen<br />
Erfahrungen und Einstellungen. Daher raten sie<br />
möglicherweise von Berufen ab, die sie selbst<br />
en äuscht haben oder gegen die sie Vorbehalte<br />
haben. Oder aber sie reden ihrem Kind zu, in die<br />
eigenen Fußstapfen zu treten.<br />
Viele Eltern meinen es sehr gut und versuchen,<br />
ihren Kindern bestmögliche Perspek ven zu<br />
eröffnen, indem sie ihnen jede Ini a ve und<br />
Hürde abnehmen. Damit nehmen sie ihnen<br />
jedoch die Chance, selbst herauszufinden, was sie<br />
wollen und was zu ihnen passt. Andere Eltern<br />
möchten genau das vermeiden und halten sich<br />
bewusst aus der Berufswahl heraus. Damit gehen<br />
sie allerdings das Risiko ein, dass zu große<br />
Wahlmöglichkeiten ihre Kinder überfordern.<br />
16<br />
Eltern sollten unbedingt ihre Verantwortung als<br />
unterstützende Begleiter wahrnehmen, findet<br />
Heribert Wilhelmi, Leiter der Agentur für Arbeit<br />
Trier: „Sie können eine posi ve Rolle spielen,<br />
wenn sie ihren Kindern Raum zur eigenen<br />
Entwicklung lassen und die Berufsfrage mit<br />
Offenheit angehen". Diese Offenheit setze<br />
allerdings Wissen um den Stand vorhandener<br />
Möglichkeiten voraus. „Eltern haben o ein<br />
veraltetes Bild vom Ausbildungsmarkt“, sagt<br />
Heribert Wilhelmi, „sie kennen die aktuellen<br />
Entwicklungen in den Berufen nicht“.<br />
Genau da setzt das Angebot der Berufsberatung<br />
der Arbeitsagentur an. Bei Elternabenden in<br />
Schulen oder in persönlichen Gesprächen beraten<br />
sie nicht nur Jugendliche vor der Berufswahl<br />
sondern auch deren Eltern. Gemeinsam finden<br />
sie heraus, welcher Beruf zu den jungen Leuten<br />
passt, wie heutzutage ein Bewerbungsverfahren<br />
abläu oder für wen ein Studium in Frage<br />
kommt.<br />
Für interessierte Bewerberinnen und Bewerber:<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Trier,<br />
Dasbachstraße 9, 54292 Trier<br />
Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />
Tel: 0800 4 5555 00<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier
Beratung bei der<br />
uche Suche nach einem<br />
Ausbildungsplatz<br />
Das Jahr <strong>2<strong>01</strong>8</strong> ist zwar noch sehr jung, für<br />
angehende Azubis beginnt jetzt aber die heiße<br />
Phase der Bewerbungen. Zurzeit suchen die<br />
Betriebe nämlich verstärkt nach ihren<br />
Nachwuchskrä en für den Sommer.<br />
Im letzten Schuljahr stehen viele Schülerinnen<br />
und Schüler vor wegweisenden Entscheidungen:<br />
Welcher Weg ist für mich der rich ge? Eine<br />
Berufsausbildung? Ein Studium? Der Besuch einer<br />
weiterführenden Schule? Klar ist: Die regionalen<br />
Betriebe befinden sich auf der Suche nach<br />
Auszubildenden. Deshalb gilt es spätestens jetzt,<br />
sich zu orien eren und Bewerbungen zu<br />
schreiben.<br />
„Wer im Sommer die Schule verlässt und eine<br />
Ausbildung absolvieren möchte, sollte sich<br />
unbedingt jetzt bewerben“, empfiehlt Chris ne<br />
Ferber von der der Berufsberatung der Agentur<br />
für Arbeit in Trier. „Mit den Bewerbungen sind<br />
wich ge Entscheidungen zur beruflichen und<br />
privaten Zukun verbunden, daher müssen sie<br />
wohlüberlegt sein. Das kann auf den ersten Blick<br />
abschreckend wirken. Aber die kostenlose und<br />
neutrale Berufs- und Abiturientenberatung der<br />
Agentur für Arbeit Trier kann hier helfen.“<br />
Im Mi elpunkt des Gesprächs stehen dabei die<br />
Vorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber:<br />
Welche Stärken und Talente bringen sie mit?<br />
Welche beruflichen Ziele verfolgen sie? Was ist<br />
ihnen besonders wich g bei der Berufswahl? Die<br />
Beratung ist daher immer auf die individuelle<br />
Situa on ausgerichtet.<br />
Wich g ist es auch, sich auf neue Impulse<br />
einzulassen, Rat anzunehmen und sich eventuell<br />
auch für berufliche Alterna ven zu öffnen. Denn<br />
meistens sind es die „klassischen“ Berufe, die von<br />
den Bewerberinnen und Bewerbern angestrebt<br />
werden, daher ist hier die Konkurrenz besonders<br />
groß. O lohnt es sich daher nach artverwandten<br />
Berufen Ausschau zu halten. „Abseits der<br />
allgemein bekannten und beliebten<br />
Ausbildungsberufe gibt es eine Vielzahl<br />
spannender Ausbildungsgänge, deren<br />
Entdeckung sich lohnt“, so Ferber.<br />
Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkrä en<br />
steigt ste g, gerade auch bei den kleinen und<br />
mi leren Unternehmen in der Region Trier. Sie<br />
suchen intensiv nach geeigneten Bewerberinnen<br />
und Bewerbern für ihre Ausbildungsstellen. Ein<br />
Gespräch mit der Berufsberatung kann dabei<br />
helfen, sich auf dem Ausbildungsmarkt<br />
zurechtzufinden und die für die eigene Situa on<br />
op male Lösung zu finden. „Der moderne<br />
Ausbildungsmarkt hält viele Möglichkeiten bereit.<br />
Durch die Vielzahl an poten ellen<br />
Ausbildungsberufen ist er aber auch recht<br />
unübersichtlich. Vielen Schulabgängern fällt es<br />
ohnehin schwer, sich für eine berufliche Richtung<br />
zu entscheiden. Hierfür bieten wir Hilfestellungen<br />
an“, erklärt Ferber.<br />
Neben der Beratung wird auch die Vermi lung<br />
von Ausbildungsstellen angeboten. Nach einem<br />
Termin kann man sich also nicht nur besser<br />
orien eren, sondern erhält direkt auch<br />
Stellenausschreibungen, bei denen man sich<br />
18
ewerben kann. Über 4.000 Ausbildungsstellen in<br />
mehr als 200 verschiedenen Ausbildungsberufen<br />
waren letztes Jahr bei der Agentur für Arbeit Trier<br />
gemeldet. Aus diesem großen Pool können die<br />
Bewerberinnen und Bewerber schöpfen. „2<strong>01</strong>7<br />
haben wir über 3.100 junge Menschen in<br />
Ausbildung, duales Studium oder andere<br />
Tä gkeiten vermi eln können“, so die Exper n<br />
von der Berufsberatung. „Egal ob<br />
Anlagenmechaniker oder Industriekauffrau, ob in<br />
der Region Trier oder bundesweit: Wir suchen für<br />
jeden Bewerber das passende Angebot heraus.“<br />
Diese Angebote orien eren sich dabei natürlich<br />
auch am Schulabschluss der Bewerberinnen und<br />
Bewerber. „Die meisten Jugendlichen, die sich bei<br />
uns melden, haben einen Berufsreife- oder<br />
Realschulabschluss, viele aber auch das Abitur“,<br />
erklärt Ferber. Sie stellt klar: „Jeder dieser<br />
Abschlüsse eröffnet spezifische Möglichkeiten<br />
eine Ausbildung aufzunehmen. Wir beraten jeden<br />
individuell und überlegen gemeinsam, welche<br />
Chancen und Möglichkeiten es gibt.“<br />
Um ein persönliches Gespräch zu vereinbaren,<br />
stehen unter anderem die Schulsprechstunden<br />
der Berufsberatung offen.<br />
Kontakt kann außerdem über die kostenlose<br />
Servicenummer 0800 4 5555 00 hergestellt<br />
werden oder per Mail an<br />
Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de.<br />
Autor/Foto: Agentur für Arbeit Trier
18 20
FREIE AUSBILDUNGSPLÄTZE <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
als Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik<br />
Wir möchten<br />
von Deinem Engagement und Deiner<br />
Zuverlässigkeit profitieren<br />
und dafür bieten wir Dir<br />
eine anspruchsvolle und qualifizierte Ausbildung<br />
in einem modernen Unternehmen.<br />
Gerne kannst Du auch bei einem Praktikum testen, ob Dir<br />
unser Unternehmen und der Beruf gefallen.<br />
Elektrisiert?<br />
Dann bewerbe Dich – es wartet eine „hochspannende“ Ausbildung auf Dich!<br />
Bitburger Hochspannungsanlagen GmbH & Co. KG<br />
Daimlerstr. 22, 54634 Bitburg<br />
Tel.: 06561-9626-0 info@ bha-bitburg.de<br />
www .bha-bitburg.de
Orientierungshilfen:<br />
Die Onlineangebote<br />
der Agentur für Arbeit<br />
Die rich ge Berufswahl zu treffen ist keinesfalls<br />
einfach und nichts ersetzt die persönliche<br />
Beratung bei der Suche nach einem Ausbildungsoder<br />
Studienplatz. Aber immer mehr Online-<br />
Angebote ebnen den Weg durch die Welt der<br />
Berufe und bieten eine erste Orien erung. Mit<br />
den Apps und Onlineangeboten der<br />
Bundesagentur für Arbeit kann man sich auch<br />
von zu Hause oder unterwegs informieren.<br />
Einen ersten Anhaltspunkt, welche Berufsbilder<br />
es gibt, finden Interessierte online auf<br />
BERUFENET und planet-beruf.de. Die<br />
Internetseiten stellen die über 350 angebotenen<br />
Ausbildungsgänge vor und informieren über<br />
Zugangsvoraussetzungen vor und<br />
Beschä igungsperspek ven nach der Ausbildung.<br />
Mit der passenden App können im Portal<br />
BERUFE.TV Filme über die verschiedenen<br />
Ausbildungen angeschaut werden. So bekommt<br />
man einen praxisnahen Blick auf die Berufe. Ist<br />
dann erst einmal die Wahl auf einen bes mmten<br />
Beruf gefallen, liefert die Jobbörse-App eine gute<br />
Möglichkeit, um in der bundesweit größten<br />
Online-Stellenbörse nach dem passenden<br />
Ausbildungsplatz zu suchen. Die App „Fit für's<br />
Vorstellunggespräch“ hil dann dabei, den<br />
Ausbildungsplatz auch zu kriegen.<br />
Für Abiturienten ist abi.de die erste Anlaufstelle<br />
im Internet. Hier erfährt man, welche Wege nach<br />
dem Abitur offen stehen und wie man die<br />
Karriereplanung starten kann. Fällt die<br />
Entscheidung auf ein Studium, bringt das Portal<br />
studienwahl.de Licht ins Dunkle der über 7.000<br />
Bachelorstudiengänge. Es erfasst alle<br />
Studiengänge an staatlichen und staatlich<br />
anerkannten Hochschulen und Berufsakademien<br />
in Deutschland.<br />
Einen Überblick über alle Online-Angebote der<br />
Agentur für Arbeit findet ihr auf<br />
www.arbeitsagentur.de<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
22
Ausbildung trotz schlechter<br />
Schulnoten erfolgreich<br />
abschließen!<br />
Vielleicht kennst du es aus eigener Erfahrung: mit<br />
schlechten Noten auf den Schulzeugnissen ist es<br />
schwierig, eine passende Ausbildungsstelle zu<br />
finden. Und das obwohl so viele Betriebe nach<br />
Nachwuchskrä en suchen. Doch die Assis erte<br />
Ausbildung (AsA) der Agentur für Arbeit Trier<br />
kann hierbei helfen.<br />
Das Unterstützungsangebot richtet sich dabei<br />
nicht nur an dich, sondern auch an den<br />
Ausbildungsbetrieb. Du bekommst während der<br />
Ausbildung Unterstützung von einem<br />
Bildungsträger. Dieser hil dir bei sprachlichen<br />
oder fachlichen Problemen, aber auch wenn es<br />
privat mal nicht so gut läu . Außerdem berät er<br />
auch den Betrieb und vermi elt, falls es mal zu<br />
Uns mmigkeiten kommt.<br />
Heribert Wilhelmi, Leiter der Agentur für Arbeit<br />
Trier, hebt die Vorteile des Angebots hervor:<br />
„Durch die kombinierte Unterstützung von<br />
Auszubildenden und Betrieben, helfen wir beiden<br />
Seiten dabei, dass die Ausbildung erfolgreich<br />
absolviert wird. Unser Ziel ist es, möglichst vielen<br />
Jugendlichen einen erfolgreichen Berufsabschluss<br />
zu ermöglichen.“ Die Kosten werden dabei<br />
komple von der Agentur für Arbeit gedeckt.<br />
„Die Assis erte Ausbildung ist eine Win-Win<br />
Situa on! Die Auszubildenden schaffen ihren<br />
Abschluss und der Betrieb wird dabei unterstützt,<br />
Nachwuchskrä e zu finden und zu halten.“<br />
Interessierte können sich bei der Berufsberatung<br />
der Arbeitsagentur über die Assis erte<br />
Ausbildung informieren.<br />
Für interessierte Bewerberinnen und Bewerber:<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Trier,<br />
Dasbachstraße 9, 54292 Trier<br />
Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />
Tel: 0800 4 5555 00<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
24
Gute Chancen<br />
auf Übernahme nach<br />
einer betrieblichen Ausbildung<br />
Es bringt viele Vorteile, wenn du eine betriebliche<br />
Ausbildung erfolgreich absolvierst. Denn zwei<br />
Dri el aller Azubis werden laut einer Studie der<br />
Forschungsins tuts IAB von ihren Ausbildungsbetrieben<br />
direkt übernommen. Nur jeder fün e<br />
Absolvent einer betrieblichen Ausbildung wird<br />
danach arbeitslos und das meistens nur für kurze<br />
Zeit.<br />
Ein Risiko, wenn man nicht vom Ausbildungsbetrieb<br />
übernommen wird, ist, dass man den<br />
erlernten Beruf zumindest vorübergehend<br />
verlassen muss. Das kann zu Gehaltseinbußen<br />
und auch zu Arbeitslosigkeit führen. Dr. Dirk<br />
Hannowsky, Geschä sführer der Agentur für<br />
Arbeit Trier, rät daher: „Jeder, der sich für eine<br />
betriebliche Ausbildung interessiert, sollte sich<br />
entsprechend informieren und sich bei der<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit<br />
Unterstützung holen. Wir beraten Sie auch gerne<br />
zu den langfris gen Perspek ven bes mmter<br />
Ausbildungsberufe.“<br />
Sollte nach der Ausbildung dennoch<br />
Arbeitslosigkeit drohen, unterstützt die Agentur<br />
für Arbeit dabei, einen passenden Arbeitsplatz zu<br />
finden. Dr. Hannowsky dazu: „Angesichts des<br />
Fachkrä emangels in Deutschland ist es unserer<br />
Ziel, Ausbildungsabsolventen dabei zu<br />
unterstützen, eine Stelle im erlernten Beruf zu<br />
finden.“<br />
Grundsätzlich gilt natürlich, dass jeder<br />
Jugendliche seinen eigenen Weg ins<br />
Erwerbsleben finden muss. „Es gibt nicht den<br />
einen besten Weg ins Erwerbsleben“, erklärt Dr.<br />
Hannowsky. „Jede junge Frau und jeder junge<br />
Mann sollten den Weg finden, der für sie oder<br />
ihn am besten passt. Das kann auch eine<br />
schulische Ausbildung sein, ein duales Studium<br />
oder auch das Studium an einer Hochschule. In<br />
unserer Berufsberatung wollen wir gemeinsam<br />
herausfinden, was der rich ge Weg für Sie ist.“<br />
Eine betriebliche Ausbildung dauert in der Regel<br />
drei Jahre und wird parallel im<br />
Ausbildungsbetrieb und in einer Berufsschule<br />
absolviert. Ein anderer Begriff dafür ist<br />
„duale Ausbildung“.<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
26
Pulli von Oma<br />
bekommen?<br />
Ok, zaubern können<br />
wir auch nicht...<br />
...aber vielleicht klappt es ja mit Dir!<br />
Wir suchen dich als unsere/n<br />
Auszubildende/n<br />
Fahrstraße 1<br />
54290 Trier<br />
Tel.: 0651 - 96 64 90 55<br />
johannes.lieser@ t-online.de
18 28
Brücke zum<br />
Ausbildungsplatz<br />
Eine Eins egsqualifizierung (EQ)<br />
als Chance für Bewerber und Unternehmen<br />
Die Noten des Abschlusszeugnisses zeigen nicht<br />
zwingend, wie gut Bewerber für bes mmte<br />
Ausbildungsstellen geeignet sind. So ging es<br />
beispielsweise Manuel Kuhn im vergangenen<br />
Jahr. Trotz schlechter Noten konnte er ein<br />
Prak kum bei der Firma Becker Energie-Systeme<br />
in Hermeskeil absolvieren, was ihm sehr großen<br />
Spaß machte. Auch die Firma war sehr angetan,<br />
wie Beatrice Becker erzählt: „Er hat uns während<br />
des Prak kums sehr gut gefallen und uns<br />
besonders hinsichtlich seines handwerklichen<br />
Geschicks posi v überrascht. Wir waren aber<br />
dennoch unsicher, ob er eine Berufsausbildung<br />
erfolgreich absolvieren würde.“<br />
In solchen Fällen kann die sogenannte<br />
Eins egsqualifizierung (EQ) helfen. Dabei<br />
erhalten Jugendliche die Möglichkeit, in einem<br />
Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten erste<br />
Inhalte eines Ausbildungsberufes, einen Betrieb<br />
und das Berufsleben kennen zu lernen. Sie dient<br />
daher als Türöffner für Ausbildung und<br />
Beschä igung. Beantragt wird die EQ bei der<br />
Agentur für Arbeit. Wenn die Voraussetzungen<br />
erfüllt sind, kann die EQ in die Wege geleitet<br />
werden und der Betrieb erhält finanzielle<br />
Unterstützung durch die Arbeitsagentur.<br />
30
Es wird ein Prak kumsvertrag zwischen<br />
Unternehmen und Bewerber geschlossen. Dieser<br />
muss mit der jeweils zuständigen Kammer, also<br />
entweder der Handwerks- (HWK) oder der<br />
Industrie- und Handelskammer (IHK), abges mmt<br />
werden. Der Betrieb zahlt eine<br />
Prak kumsvergütung, denn eine EQ ist ein<br />
sozialversicherungspflich ges<br />
Beschä igungsverhältnis. Während der Dauer der<br />
EQ kann der Bewerber die Berufsschule<br />
besuchen. Am Ende erhält der Bewerber ein<br />
betriebliches Zeugnis und ein Zer fikat von der<br />
Kammer. Wenn alles gut läu , kann der Bewerber<br />
aus der EQ heraus in ein Ausbildungsverhältnis<br />
übernommen werden. Je nach dem, kann der<br />
Zeitraum der EQ auch angerechnet werden, so<br />
dass sich die Ausbildungsdauer verkürzt.<br />
„Die Beantragung der EQ-Maßnahme bei der<br />
Arbeitsagentur hat reibungslos funk oniert,<br />
genau wie der Vertragsabschluss mit der HWK“,<br />
erzählt Frau Becker. Bislang laufe alles sehr gut,<br />
auch der Bewerber Manuel Kuhn ist sehr<br />
zufrieden: „Ich habe die Möglichkeit den Beruf<br />
kennen zu lernen und mich zu beweisen. Die<br />
Arbeit macht mir großen Spaß und ich hoffe, bald<br />
mit der eigentlichen Ausbildung beginnen zu<br />
können.“ Wenn alles klappt, soll er im Sommer in<br />
die Ausbildung Anlagenmechaniker Sanitär-,<br />
Heizungs- und Klimatechnik starten.<br />
„Die EQ ist eine tolle Möglichkeit, um potenzielle<br />
Auszubildende besser kennen zu lernen und<br />
prak sche Fähigkeiten zu testen. Sie ist als Brücke<br />
in die Berufsausbildung zu verstehen. Auch der<br />
Bewerber stellt fest, ob er den Anforderungen<br />
einer Ausbildung gewachsen ist, da er ja parallel<br />
die Berufsschule besucht. Die Arbeitsagentur<br />
Trier und die HWK Trier haben super mit uns<br />
zusammen gearbeitet und stehen bei Fragen<br />
jederzeit zur Verfügung.“<br />
Interessierte Unternehmen und Bewerber<br />
können sich bei der Agentur für Arbeit, sowie<br />
der IHK oder der HWK jederzeit über die<br />
Möglichkeit einer EQ informieren.<br />
Alle Fakten zur Eins egsqualifizierung<br />
auf einen Blick!<br />
Eine EQ können Bewerber unter 25 Jahren (bei<br />
Flüchtlingen unter 35 Jahren), die noch keinen<br />
Ausbildungsplatz gefunden haben, oder auch noch<br />
nicht ausbildungsreife Jugendliche, erhalten.<br />
Voraussetzung ist, dass die allgemeine Schulpflicht<br />
erfüllt wurde und noch keine abgeschlossene<br />
Ausbildung vorliegt.<br />
Die EQ ist ein Langzeitprak kum mit einer Dauer von<br />
sechs bis maximal zwölf Monaten. Eine Übernahme in<br />
eine Ausbildung sollte angestrebt werden, ist aber kein<br />
Muss. Falls der Bewerber berufsschulpflich g ist,<br />
besucht er parallel zur EQ die Berufsschule.<br />
Förderberech gt sind alle privaten Arbeitgeber.<br />
Grundsätzlich ist die EQ für die Betriebe kostenfrei.<br />
Diese zahlen zwar eine Prak kumsvergütung, sind aber<br />
nicht verpflichtet, dass diese den Betrag von 231 Euro<br />
übersteigt, welchen Sie als Zuschuss von der Agentur<br />
für Arbeit erhalten. Zusätzlich zahlt die Arbeitsagentur<br />
auch noch einen pauschalisierten Anteil am<br />
Gesamtsozialversicherungsbetrag in Höhe von 116<br />
Euro. Die vertraglichen Vereinbarungen zwischen<br />
Betrieb und Bewerber sind mit der zuständigen<br />
Kammer abzus mmen.<br />
Teilnehmer erhalten ein betriebliches Zeugnis, sowie<br />
ein Zer fikat der zuständigen Kammer.<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
Kontakt:<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Trier<br />
Agentur für Arbeit Trier<br />
Dasbachstraße 9, 54292 Trier<br />
Telefon: 0800 4 5555 00<br />
E-Mail: Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />
Thomas Mersch<br />
Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier<br />
Herzogenbuscherstraße 19, 54292 Trier<br />
Telefon: 0651 97 77 360<br />
E-Mail: mersch@trier.ihk.de<br />
Petra Kollmann<br />
Handwerkskammer (HWK) Trier<br />
Loebstraße 18, 54292 Trier<br />
Telefon: 0651 207 232<br />
E-Mail: pkollmann@hwk-trier.de
Maach<br />
langsam!<br />
die aalen<br />
leitungen<br />
hängen noch<br />
zusammen<br />
GUT VERSICHERT?<br />
DRÜCK<br />
PÖMPEL!<br />
18 32
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Morgens erst einmal unter die warme Dusche<br />
und danach die Zähne putzen. So sieht wohl bei<br />
den meisten Menschen der Start in den Tag aus.<br />
Was aber alles hinter so einer Badinstalla on<br />
oder einer funk onierenden Heizung steckt,<br />
bleibt ihnen unbekannt.<br />
Gut, dass es Profis und angehende Profis wie<br />
Christopher Tophoven gibt. Der 21jährige ist<br />
dualer Student für „Versorgungstechnik“ und<br />
absolviert seinen prak schen Teil der Ausbildung<br />
bei einem Innungsfachbetrieb. Für ihn war vor<br />
allem die Rolle, die sein Beruf im Alltag spielt,<br />
ausschlaggebend: „Versorgungstechniker und<br />
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und<br />
Klimatechnik sorgen für die Funk on von etwas<br />
Essen ellem, das jeder Mensch braucht“.<br />
Langweilig oder eintönig wird es dabei aber nicht.<br />
Denn: „Stehen bleibt man nie. Egal ob man lieber<br />
auf der Baustelle arbeitet, im Kundendienst tä g<br />
ist oder doch im Büro den perfekten Arbeitsplatz<br />
für sich findet – In diesem Berufsbild ist das alles<br />
möglich“, erklärt Christopher.<br />
Grundvoraussetzung für eine Ausbildung ist vor<br />
allem technisches Interesse und Verständnis.<br />
Denn auch vom technischen Standpunkt aus<br />
betrachtet steht die Branche nie s ll. Gerade in<br />
den haustechnischen Anlagen gibt es jedes Jahr<br />
Veränderungen.<br />
INFO!<br />
ÖKO Bauen & Sanieren <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
23. bis 25. Februar<br />
Öffnungszeiten:<br />
Fr: 14 - 18 Uhr Sa & So: 10 - 18 Uhr<br />
www.oeko-trier.de<br />
34
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind<br />
deshalb auch sehr vielfäl g. Horst Langen,<br />
Obermeister der SHK Innung Trier- Saarburg sieht<br />
deshalb auch gute Zukun schancen im Bereich<br />
Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik: „Wenn das<br />
Engagement s mmt, hat man in unserer Branche<br />
eine sichere Zukun und beste<br />
Möglichkeiten auch finanziell<br />
sehr gut durchs Leben zu<br />
kommen, sowie quasi eine<br />
Jobgaran e.“ Die SHK Innung<br />
Trier-Saarburg ist sehr<br />
nachwuchsorien ert und<br />
bildet im Kreis Trier-<br />
Saarburg die meisten<br />
Azubis im Bereich<br />
Sanitär, Heizung und<br />
Klima aus. Auch<br />
Prak kanten sind immer<br />
gerne gesehen: „So wissen die<br />
jungen Menschen worauf Sie sich<br />
einlassen und auch wir sehen, ob sie<br />
zum Betrieb passen“, erklärt<br />
Horst Langen.<br />
Wer sich für einen Ausbildungsberuf in einem<br />
Betrieb der SHK Innung Trier-Saarburg<br />
interessiert, kann sich unter<br />
www.shk-innung-trier.de oder persönlich am<br />
Stand der bundesweiten Ausbildungsini a ve<br />
„Zeit zu starten“ auf der Öko Messe <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
informieren.<br />
Natürlich auf dem Stand der<br />
SHK-Innung: Stand 1<br />
!<br />
Autor/Foto:Sabrina Lambers
DEINE CHANCE!<br />
Liebe Schülerinnen und Schüler,<br />
Petra Scholz (IHK Trier) und<br />
Petra Kollmann (HWK Trier) sind zwei Namen,<br />
die ihr euch unbedingt merken solltet.<br />
Warum?<br />
Ganz einfach: Diese beiden sind sogenannte<br />
Ausbildungsplatzvermi lerinnen. Ihre Aufgabe ist<br />
es, zusammen mit euch einen Ausbildungsplatz in<br />
einem Beruf zu finden, der zu euch passt. Mehr<br />
noch: Sie werden euch auch bei der Suche nach<br />
dem rich gen Unternehmen unterstützen, denn<br />
ein Unternehmen zu finden, in dem ihr euch<br />
wohlfühlt ist mindestens genauso wich g wie der<br />
rich ge Beruf.<br />
Mit welchen Anliegen könnt ihr<br />
zu den beiden kommen?<br />
Wenn ihr noch nicht genau wisst, welchen<br />
Beruf ihr erlernen wollt.<br />
Wenn ihr herausfinden wollt, ob ihr für euren<br />
Wunschberuf geeignet seid.<br />
Wenn ihr Hilfe bei der Erstellung eurer<br />
Bewerbungsunterlagen braucht.<br />
Wenn ihr Tipps fürs Vorstellungsgespräch<br />
braucht.<br />
Wenn ihr Unternehmen sucht, an die ihr eure<br />
Bewerbung schicken sollt.<br />
Ach ja: Auch eure Eltern können sich an die<br />
beiden wenden, wenn sie wissen wollen, wie sie<br />
euch auf eurem Weg ins Berufsleben begleiten<br />
können.<br />
Wo ihr Petra Scholz und Petra Kollmann findet? Ganz einfach:<br />
Infos:<br />
Petra Scholz<br />
IHK Trier<br />
Herzogenbuscher Str. 12<br />
54292 Trier<br />
Telefon: 06 51/ 97 77-3 61<br />
E-Mail: scholz@trier.ihk.de<br />
Infos:<br />
Petra Kollmann<br />
HWK Trier<br />
Loebstraße 18<br />
54292 Trier<br />
Telefon: 0651/207-232<br />
pkollmann@hwk-trier.de<br />
Ausbildungsplätze findest Du hier:<br />
www.ihk-lehrstellenboerse.de<br />
Foto: IHK Trier<br />
Freie Lehrstellen im Handwerk:<br />
www.hwk-trier.de<br />
Foto: HWK Trier<br />
Die Aufgaben von Petra Scholz und Petra Kollmann werden vom Bundesministerium für Wirtscha und<br />
Energie und den Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Passgenaue Besetzung“ gefördert.<br />
Autorin: Alexandra Lossjew, IHK Trier<br />
36
In Teilzeit voll<br />
durchstarten!<br />
Was ist eine Teilzeitausbildung?<br />
Kinder, pflegebedür ige Angehörige,<br />
Behinderung – es gibt immer Gründe, warum es<br />
schwierig ist, eine Ausbildung anzufangen. Damit<br />
du aber trotzdem erfolgreich an einer dualen<br />
Ausbildung teilnehmen kannst, gibt es die<br />
Variante der Teilzeitausbildung. Diese Form der<br />
Ausbildung ist fest im Berufsbildungsgesetz<br />
verankert.<br />
Varianten der Teilzeitausbildung<br />
In einer Teilzeitausbildung absolvierst du<br />
zwischen 20 und 30 Wochenstunden. Während<br />
der Berufsschulunterricht zu den normalen Zeiten<br />
sta indet, sprichst du mit deinem Ausbilder<br />
individuell ab, wann du die Arbeitsstunden<br />
ableistest. Du hast folgende Möglichkeiten:<br />
Teilzeit ohne Verlängerung der Ausbildungszeit:<br />
Damit sich die Ausbildungsdauer nicht verändert,<br />
musst du mindestens 25 Stunden arbeiten.<br />
Teilzeit mit Verlängerung der Ausbildungszeit:<br />
Hier arbeitest du mindestens 20 Stunden die<br />
Woche.<br />
Wie beantragt man eine Teilzeitausbildung?<br />
Hast du dich mit deinem Ausbildungsbetrieb auf<br />
eine Ausbildung in Teilzeit geeinigt, müsst ihr<br />
gemeinsam bei der sogenannten zuständigen<br />
Stelle (das ist zum Beispiel die Industrie- und<br />
Handelskammer, die Handwerkskammer, die<br />
Landwirtscha skammer etc.) einen Antrag<br />
stellen. Dieser muss schri lich eingereicht<br />
werden. Alle weiteren Vereinbarungen, wie zum<br />
Beispiel deine wöchentliche Arbeitszeit, haltet ihr<br />
im Ausbildungsvertrag fest.<br />
Finanzielle Unterstützung<br />
Keine Angst: Auch für Teilzeitauszubildende gibt<br />
es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten.<br />
Beispielsweise kannst du einen Antrag auf<br />
Berufsausbildungsbeihilfe stellen. Bist du bereits<br />
Mama oder Papa, erhältst du monatlich<br />
Kindergeld von der Familienkasse.<br />
38
„Für mich bedeutet die Möglichkeit, meine<br />
Ausbildung in Teilzeit for ühren zu können in<br />
erster Linie eine große Entlastung. Die<br />
Doppelbelastung Kinder und Berufstä gkeit<br />
verlangt mir nämlich ein hohes Maß an<br />
Organisa onsfähigkeit und Flexibilität ab.<br />
Gleichzei g ist es mir wich g, einen guten<br />
Berufsabschluss zu erlangen, damit ich meine<br />
Kinder ernähren und ihnen ein Vorbild sein<br />
kann. Im Rahmen einer Teilzeitausbildung ist<br />
dies gut realisierbar; eine Vollzeitausbildung<br />
hä e mich überfordert.“<br />
Denise Wallraven, Auszubildende zur Kauffrau für<br />
Spedi on und Logis kdienstleistungen bei<br />
Hellmann Worldwide Logis cs GmbH & Co.KG,<br />
Wi lich<br />
Vorteile einer Teilzeitausbildung<br />
Du kannst die Ausbildung mit der<br />
Familie vereinbaren.<br />
Hast du deine Ausbildung<br />
beispielsweise durch Elternzeit<br />
unterbrechen müssen, kannst du<br />
sie danach in Teilzeit fortsetzen.<br />
Die Chancengleichheit wird<br />
gewahrt.<br />
Autor: Alexandra Lossjew, IHK Trier
Dein Motor für die Zukunft!<br />
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durch uns erfolgreich sind. Denn<br />
das macht auch uns erfolgreich<br />
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Feuerwehr- und THW-Jugend<br />
entdecken das Handwerk<br />
Samstagmorgen. Der Parkplatz vor dem HWK-<br />
Bildungszentrum in Trier-Nord steht voller<br />
Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des THW.<br />
Großbrand? Nein, aber trotzdem sind an diesem<br />
Tag rund 140 Jungen und Mädchen der<br />
Jugendfeuerwehren und des THW im<br />
Großeinsatz: sie nutzen die Gelegenheit, ihren<br />
Wissens- und Entdeckerdurst in den Werkstä en<br />
der Kammer zu löschen.<br />
Zur Auswahl stehen die Gewerke Metall, Elektro,<br />
Holz, Bau sowie Sanitär-, Heizungs- und<br />
Klimatechnik. Mucksmäuschens ll ist es in der<br />
Elektrowerksta , als die zwischen 9 und 17 Jahre<br />
alten Teilnehmer gebannt den Ausführungen von<br />
Ausbildungsmeister Patrick Gierens lauschen.<br />
Danach legen sie selbst Hand an und dürfen o<br />
erstmals ihr Talent im Bereich handwerklicher<br />
Fer gkeiten entdecken. Einige sind mit solcher<br />
Begeisterung und „Feuereifer“ dabei, dass sie gar<br />
nicht in die Mi agspause wollen. Am Ende des<br />
Tages kann jeder sein Werkstück mit nach Hause<br />
nehmen. Zusätzlich gibt es nach diesem<br />
inzwischen schon zum dri en Mal angebotenen<br />
Technik-Workshop ein Zer fikat, das natürlich<br />
auch z. B. der Bewerbung um einen<br />
Ausbildungsplatz beigelegt werden kann.<br />
Für HWK-Geschä sführer Thomas Sandner, Leiter<br />
des Bildungszentrums, ist dieser Tag aber auch<br />
aus handwerklicher Sicht eine lohnende<br />
Inves on: „Gerade diese Jugendlichen sind in<br />
hohem Maße technikbegeistert und besonders<br />
engagiert und mo viert. Ich bin sicher, wir haben<br />
hier heute einige tolle Nachwuchskrä e und<br />
sogar kün ige Handwerksmeister und<br />
–meisterinnen gesehen!“<br />
Viele der Jugendlichen wollen im nächsten Jahr<br />
wieder dabei sein. Ausgenommen vielleicht die,<br />
die bis dahin nach ihrem Schulabschluss schon<br />
eine „rich ge“ Ausbildung begonnen haben.<br />
42
Bildnachweis/Autor: HWK Trier
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Was kommt nach der Schule?<br />
Die Berufswahl ist eine wich ge Entscheidung -<br />
dennoch entscheidet der erste Schri noch nicht<br />
über das ganze Leben. Nach einer langen<br />
Schulzeit ist ein Gang in die Praxis eine<br />
willkommene Abwechslung und bietet einen<br />
perfekten Start mit hervorragenden beruflichen<br />
Perspek ven.<br />
Wusstest Du, dass . . .<br />
die duale Ausbildung, also die parallel in Betrieb<br />
und Schule sta indende Ausbildung, ein<br />
deutsches Erfolgsmodell ist und mi lerweile<br />
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europäischen Raum wird mit Unterstützung des<br />
Bundesins tuts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn,<br />
das deutsche Berufsbildungssystem eingeführt.<br />
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Starte auch Du mit einer dualen Ausbildung oder<br />
einem dualen Studium in die Berufswelt. Jeder<br />
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während der Ausbildung<br />
Innungen sind die Interessensvertretungen der<br />
Handwerker einer Branche. Innungen sind<br />
zuständig für die Regelung und Überwachung der<br />
dualen Ausbildung, die Abnahme von Zwischenund<br />
Gesellenprüfungen - auch für Nicht-<br />
Innungsmitglieder - und sind immer in Kontakt<br />
mit dem dualen Partner Berufsschule. Innungen<br />
unterhalten auch Schlichtungsstellen, falls es zu<br />
Strei gkeiten in der Ausbildung kommt.<br />
Wenn es mal Probleme gibt . . .<br />
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46
Ausbildung <strong>2<strong>01</strong>8</strong>/2<strong>01</strong>9 als:
Dachdeckergeselle ist er bereits und in knapp<br />
zwei Jahren will Nico Schmi zusätzlich auch den<br />
Bachelor of Arts (B.A.) in Handwerksmanagement<br />
und - als krönenden Abschluss - den Meisterbrief<br />
im Dachdeckerhandwerk in der Tasche haben. Ein<br />
ambi oniertes Programm, das sich der<br />
Neuerburger da aufgestellt hat. Aber wer den<br />
jungen Handwerker kennen lernt, dem wird<br />
schnell klar: Nico weiß was er kann und wird<br />
seinen Weg meistern.<br />
Sympathisch, begabt und erfolgreich glänzt der<br />
Superhandwerker nämlich auch schon mit<br />
seinem bisherigen Werdegang. Nach dem Abitur<br />
2<strong>01</strong>5 am heimischen Eifelgymnasium in<br />
Neuerburg absolvierte er eine verkürzte duale<br />
Ausbildung bei Dachdeckermeister Johannes<br />
Ambros in Koxhausen. Hier ha e der heute 20-<br />
jährige schon während der Schulzeit - in den<br />
Ferien und später als Prak kant - seine<br />
Leidenscha für das Dachdeckerhandwerk<br />
entdeckt und strahlt: „Mir war schon mit 15 klar,<br />
dass ich nach dem Abi auf jeden Fall Dachdecker<br />
werden will.“<br />
Dass sogar ein echter Überflieger in ihm steckt,<br />
beweist er unter anderem bei der<br />
Gesellenprüfung. Nach vorzei ger Zulassung legt<br />
er diese bereits im Januar 2<strong>01</strong>7 ab; noch dazu als<br />
Prüfungsbester.<br />
Mi lerweile ist Nico mi en drin - im Trialen<br />
Studium; arbeitet während der Woche im Betrieb<br />
in Koxhausen und besucht - alle zwei Wochen -<br />
freitags und samstags die Schule in Köln. Voller<br />
Stolz aber auch mit etwas Wehmut blickt Chef<br />
Johannes Ambros jetzt ins kommende Frühjahr.<br />
Denn ab Mai <strong>2<strong>01</strong>8</strong> wird sich sein ambi onierter<br />
Schützling dann erst mal Vollzeit auf<br />
Meisterschule und Studium konzentrieren. „Auch<br />
wenn wir leider bald auf ihn verzichten müssen,<br />
stehen wir weiter voll und ganz hinter Nico und<br />
seinen gesteckten Zielen. Unsere Tür steht ihm<br />
immer offen. Der Hauptgewinn wäre es natürlich,<br />
wenn sich Nico entschließt einmal ganz in den<br />
Betrieb zurück zu kehren“, wünscht sich der 52-<br />
jährige Dachdeckermeister.<br />
(v.l.n.r) Obermeister Manuel Peiffer, Lehrlingswart Markus Heupts,<br />
Nico Schmi und Ausbilder Johannes Ambros.<br />
"Nicos Enthusiasmus, sein Talent und seine<br />
Zielstrebigkeit imponieren", beglückwünschten<br />
Innungs-Obermeister Manuel Peiffer aus Bleialf<br />
und Lehrlingswart Markus Heupts aus Wiesbaum-<br />
Mirbach den Dachdeckergesellen und seinen<br />
Lehrmeister persönlich in Neuerburg. Und<br />
überreichten dem jungen Kollegen - in<br />
Anerkennung der herausragenden Ausbildungsund<br />
Prüfungsleistungen einen<br />
Weiterbildungsgutschein im Wert von 200 Euro<br />
von der Dachdecker-Innung Westeifel. Natürlich<br />
weiß Nico auch schon, wofür er diesen<br />
verwenden möchte: für einen Spezial-Lehrgang<br />
"Ornamentdeckung".<br />
Autor/Foto: Dachdecker-Innung Westeifel<br />
48
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Kaum ein Berufsbild hat sich in den letzten Jahren<br />
so gewandelt, wie das des Elektronikers für<br />
Energie- und Gebäudetechnik. Immer neue<br />
Technik, die auch neue Herausforderungen mit<br />
sich bringt. Für eine Ausbildung im Bereich der<br />
Gebäudetechnik braucht es daher auch vor allem<br />
technisches Interesse und Verständnis. Zusätzlich<br />
sollte man in Mathe und Physik gut aufgepasst<br />
haben. Das alles traf auf den 19jährigen Lukas<br />
Welsch aus Igel zu und so begann er nach seinem<br />
Realschulabschluss ein Prak kum bei der Elektro<br />
Porn GmbH. Im August 2<strong>01</strong>5 startete er seine<br />
Ausbildung im Innungsbetrieb der Elektroinnung<br />
Trier-Saarburg und ist mi lerweile im dri en<br />
Lehrjahr, von insgesamt 3,5 Jahren.<br />
Kundendienst, hat Lukas überall schon<br />
mitgearbeitet.<br />
Dazu kommt immer wieder Neues, denn die<br />
Branche steht nie s ll. Jedes Jahr kommen<br />
Neuerungen hinzu, die den Alltag immer wieder<br />
abwechslungsreich gestalten.<br />
Wich g ist daher aber auch die gute Qualität der<br />
Ausbildung im Betrieb. Als Obermeister der<br />
Elektroinnung Trier-Saarburg ist Erich Porn<br />
besonders daran interessiert, dass die<br />
Nachwuchskrä e gut ausgebildet werden und<br />
freut sich auch immer über Prak kanten, die in<br />
den Berufsalltag hineinschnuppern möchten.<br />
Regelmäßig wechselt sein Aufgabenbereich<br />
innerhalb der Firma. Die insgesamt sieben Azubis<br />
des Betriebs pendeln wochenweise zwischen den<br />
verschiedenen Bereichen, die das<br />
Tradi onsunternehmen abdeckt. Von<br />
Industrieanlagen über Einfamilienhäuser bis hin<br />
zu Mehrfamilienhäusern und dem eigenen<br />
INFO!<br />
Wer sich für einen Ausbildungsberuf<br />
in einem Betrieb der<br />
Elektro Innung Trier-Saarburg interessiert,<br />
kann sich unter<br />
www.elektroinnung-trier-saarburg.de<br />
informieren.<br />
Denn in den 51 Innungsbetrieben wird vor allem<br />
die Spezialisierung und Orien erung an<br />
Kundenwünsche immer wich ger: „Die können<br />
wir nur durch spezielle eingearbeitete und<br />
qualifizierte Mitarbeiter sichern“, erklärt er.<br />
„Durch die Integrierung in den Betriebsalltag<br />
bekommt der Lehrling den op malen Einblick in<br />
die Abläufe und Kundenstrukturen des Betriebs<br />
und ist nach seiner Ausbildung perfekt auf den<br />
Arbeitsalltag vorbereitet“.<br />
18 50
Neben den regulären<br />
Ausbildungsinhalten<br />
erlangen die Azubis auch<br />
weitere Qualifika onen.<br />
In Kursen bei der<br />
Handwerkskammer Trier<br />
lernen die angehenden<br />
Elektroniker für Energie- und<br />
Gebäudetechnik zum Beispiel<br />
alles über die intelligente<br />
Gebäudesystemtechnik KNX.<br />
Solche neuen Technologien aber auch<br />
Weiterentwicklungen in den verschiedensten<br />
Bereichen, machen das Berufsbild so modern und<br />
face enreich.<br />
Für Lukas Welsch ist Elektroniker für Energie- und<br />
Gebäudetechnik daher auch ganz klar sein<br />
Traumberuf, denn es wird nie langweilig: „Wer<br />
kann schon sagen, gestern habe ich eine riesige<br />
Industriemaschine angeschlossen und heute ein<br />
Sicherheitssystem installiert?“. Er plant schon<br />
jetzt, nach seiner Ausbildung schnellstmöglich<br />
mit der Ausbildung zum Meister anzufangen.<br />
Denn mit einer guten Qualifika on und viel<br />
Engagement ist in der Branche die berufliche<br />
Zukun gesichert.<br />
Wer nun gerne mehr über die<br />
Ausbildungsmöglichkeiten in der Elektroinnung<br />
Trier-Saarburg wissen möchte, kann sich auf dem<br />
Portal www.e-zubis.de informieren. Hier findet<br />
ihr Ausbildungsberufe und ihre Inhalte, neuste<br />
Entwicklungen in Sachen Technik und die<br />
exklusive Ausbildungsplatzsuche für Betriebe der<br />
Elektroinnungen.<br />
Autor/Foto:Sabrina Lambers<br />
Elektro-Innung<br />
Trier-Saarburg
18 52<br />
VERBANDSGEMEINDE<br />
KONZ
Ausbildung<br />
Als an Weihnachten die Glocken in der<br />
Pfarrkirche in Gondelsheim festlich läuteten,<br />
ha en die Handwerker, die Zimmerer, Maurer,<br />
Elektroniker und Metallbauer den Glockenturm<br />
längst wieder verlassen. Intensiv wurde in den<br />
Wochen davor dort gearbeitet. Die junge<br />
Auszubildende Julia Robiller war von Anfang an<br />
mit dabei. Für ihre Ausbildung und kün igen<br />
Beruf, hat sie sich kein leichtes Arbeitsfeld<br />
ausgesucht. Als Metallbauerin für<br />
Konstruk onstechnik ist sie im Unternehmen<br />
Christoph Schmi , Glocken & Kunstguss in<br />
Brockscheid in eine Männerdomäne<br />
eingebrochen. „Julia ist zwar nicht so stark wie<br />
unsere Männer, aber dafür stellt sie sich<br />
geschickt an und ist manchmal auch etwas besser<br />
organisiert“, sagt Christoph Schmi . Für ihre<br />
Ausbildung muss sie neben handwerklichem<br />
Geschick, vor allem tri sicher und schwindelfrei<br />
sein. Ihr Arbeitsplatz ist überwiegend in lu iger<br />
Höhe. „Wer bei uns arbeitet, darf keine Angst vor<br />
Höhen haben“, betont ihr Chef Christoph Schmi<br />
und betont: „Das ist Grundbedingung.“<br />
Die junge gebür ger Daunerin ist meist in den<br />
Glockentürmen der Kirchen im Einsatz, wie in<br />
Gondelsheim (Verbandsgemeinde Prüm), wo wir<br />
sie getroffen haben. „Ich bin kein besonders<br />
gläubiger Mensch und war selten mal in einer<br />
Kirche“, sagt die 19-Jährige. „Aber die kirchlichen<br />
Gebäude und deren Atmosphäre faszinieren mich<br />
immer mehr.“ Christoph Schmi lacht und<br />
erklärt: „In unserem Arbeitsgebiet bekommt man<br />
quasi gra s ganz nebenbei ein kleines<br />
kunsthistorisches Studium mit. “Begeistert zeigt<br />
er auf eine Glocke, die Johann von Trier 1599<br />
geschaffen hat und die offenbar nicht in den<br />
Kriegswirren – wie es vielen Glocken erging – für<br />
54
in lu iger Höhe<br />
Muni on eingeschmolzen wurde. Daneben hängt<br />
eine Glocke aus der Zeit des dreißigjährigen<br />
Krieges, die in Frankreich gefer gt wurde. „Das<br />
sind schon zwei Schätzchen“, begeistert sich<br />
Schmi und ist beeindruckt vom Klang der<br />
beiden Altertümer. Auch Julia ist begeistert, vor<br />
allem von ihrem Beruf. Sie habe sich sehr schwer<br />
getan bei der Berufswahl: von Köchin bis<br />
Erzieherin, Malerin über Altenpflegerin habe sie<br />
einiges ausprobiert und sei jetzt froh und<br />
glücklich, in ‚ihrem' Beruf gelandet zu sein. Nicht<br />
nur ihre Entscheidung findet sie genial, auch<br />
ihren Ausbildungsbetrieb. „Ich habe noch keinen<br />
Tag gehabt, an dem ich nicht gerne zur Arbeit<br />
gegangen bin“, strahlt sie. Von Anfang werde sie<br />
in die Arbeitsabläufe integriert und entdecke<br />
jeden Tag etwas Neues. Sie freut sich, wenn sie<br />
irgendwann mal mit am Schmiedefeuer, oder<br />
beim Glockenguss arbeiten darf. Doch soweit ist<br />
es noch nicht. Seit einem halben Jahr ist sie erst<br />
in Ausbildung und zu der kam sie eigentlich durch<br />
ihren Freund Michael – ebenfalls Metallbauer -<br />
mit dem sie in Gefell lebt. „Ich habe immer mal<br />
wieder mit Michael in seiner Werksta gearbeitet<br />
und immer mehr Spaß an der Arbeit entwickelt.“<br />
Ihr Ausbilder heißt auch Michael, allerdings<br />
Michael Schmi (Metallbaumeister) und Bruder<br />
des Unternehmers und Ingenieurs Christoph. Das<br />
Unternehmen Schmi bietet die ganze<br />
Bandbreite im Glockenstuhl: Vom Guss bis zu den<br />
Metallarbeiten und den Elektroinstalla onen.<br />
Auch in der Werksta ist Julia sehr anstellig und<br />
arbeitet bereits den Gesellen und Meistern zu. Es<br />
sei gut, eine Frau mit in einer Männerdomäne zu<br />
haben. „Dann sei der Ton schon mal nicht ganz so<br />
rau“, sagt Christoph Schmi . Auch in ihrem 20-<br />
köpfigen Klassenteam sie das einzige Mädchen -<br />
doch damit kommt sie bestens klar.<br />
Autor/Fotos: Metall-Innung Westeifel<br />
Schwindelfrei muss Julia bei diesen lu igen Höhen auf jeden Fall sein.
MERKEN!<br />
Sachen, die man vom Handwerker nicht hören möchte:<br />
EIEIEIE...<br />
HM, HM, HM...<br />
TJUNGEJUNG<br />
DAS HAB ICH NOCH<br />
NIE GESEHEN...<br />
KANN MAN SO MACHEN,<br />
IST HALT SCHEISSE<br />
ACH WAS, DAS GIBT<br />
KEIN DRECK<br />
BILLIG WIRD<br />
DAS NICHT...<br />
WIR MACHEN DAS<br />
NOCH WEG<br />
DA TUN WIR NUR<br />
BISSI FUMMELN<br />
WIR KOMMEN DANN<br />
MORGEN WIEDER<br />
18 56
Der letzte<br />
"Kick"<br />
für die Karriere<br />
Leistungswe bewerb des deutschen Handwerks<br />
Wenn die Ausbildung op mal läu und auch<br />
noch ein gutes Ergebnis bei der Gesellenprüfung<br />
erreicht wird, dann stehen alle Türen für eine<br />
berufliche Karriere weit offen.<br />
Der letzte "Kick" dabei wäre freilich die<br />
erfolgreiche Teilnahme am Leistungswe bewerb<br />
des Deutschen Handwerks.<br />
Das Risiko ist gering. Es gibt nichts zu verlieren,<br />
aber viel zu gewinnen:<br />
S pendien<br />
Gutscheine<br />
die Herausforderung eines We bewerbs<br />
und vor allem: Wer hier erfolgreich ist, scha<br />
sich damit eine glänzende Ausgangsposi on für<br />
seinen weiteren Berufsweg.<br />
Denn herausragende Leistung lohnt sich – gerade<br />
im Handwerk.<br />
Wie geht´s?<br />
Wer eine gute Gesellenprüfung abgelegt hat und<br />
dabei nicht älter als 27 Jahre ist, wird von der<br />
Handwerkskammer Trier zur Teilnahme<br />
aufgefordert bzw. eingeladen.<br />
Der Weg nach oben<br />
Der/die Beste jedes Berufes auf Bezirksebene ist<br />
dann Kammersieger und nimmt automa sch mit<br />
den Vertretern der übrigen drei Kammerbezirke<br />
am Landeswe bewerb teil. Die ersten<br />
Landessieger qualifizieren sich wiederum für den<br />
Bundeswe bewerb und ermi eln dort die<br />
Bundessieger.<br />
Die We bewerbe auf Landes- und Bundesebene<br />
laufen im Prinzip wie der Kammerwe bewerb ab<br />
– nur die Anforderungen werden höher und die<br />
Konkurrenz etwas härter.<br />
In verschiedenen Berufen haben die ersten<br />
Bundessieger sogar die Chance zur Teilnahme am<br />
interna onalen Berufswe bewerb der<br />
Berufsolympiade.<br />
Ruhm, Ehre und ...?<br />
Die Freude und Herausforderung, sich mit<br />
anderen erfolgreich im We bewerb zu messen,<br />
verscha jedoch nicht nur persönliche<br />
Befriedigung, sondern signalisiert z.B. auch<br />
kün igen Arbeitgebern hohe fachliche<br />
Qualifika on und Leistungsbereitscha .<br />
Neben Urkunden für die erfolgreiche Teilnehmer<br />
gibt's aber auch sofort a rak ve<br />
Weiterbildungsgutscheine.<br />
Und noch ein besonderes Bonbon!<br />
Für die erfolgreichsten Teilnehmer des<br />
Leistungswe bewerbs eröffnet sich zudem die<br />
Möglichkeit, in das<br />
Begabtenförderungsprogramm "Berufliche<br />
Bildung"des Bundesministeriums für Bildung und<br />
Forschung aufgenommen zu werden. Mit einem<br />
solchen dreijährigen S pendium können<br />
Weiterbildungsmaßnahmen von jährlich bis zu<br />
2.400 Euro gefördert werden, z.B.:<br />
Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung<br />
Technische und kaufmännische<br />
Qualifizierungsmaßnahmen<br />
Sprachkurse im Ausland<br />
58
Wusstet Ihr schon? Deutschlands beste<br />
Orthopädieschuhmacherin heißt Marie-Therese<br />
Poss-Chris an (24) und stammt aus Trier! Wie sie<br />
zu diesem Titel kommt? Jedes Jahr gibt es im<br />
Handwerk einen Leistungswe bewerb. Und<br />
dabei hat Marie all ihre Berufskollegen aus dem<br />
Rennen geworfen. Mit ihrem Gesellenstück hat<br />
sie die Jury voll überzeugt: handgemachte<br />
orthopädische Schuhe in Schlangenlederop k!<br />
Die sehen viel modischer aus als die meisten<br />
Orthopädieschuhe. Zwei dri e Bundessieger<br />
kommen aus der Eifel: Fotografin Laura Kirwel<br />
(22) aus Gerolstein und Land- und<br />
Baumaschinenmechatroniker Julian Weber (20)<br />
aus Fließem. Unsere Region stellt aber auch viele<br />
Landes- und Regionalsieger: Insgesamt 27 junge<br />
Handwerkerinnen und Handwerker! Sie haben<br />
für ihre tollen Leistungen von der<br />
Handwerkskammer (HWK) Trier eine<br />
Auszeichnung erhalten. Wer jetzt ebenfalls<br />
durchstarten will und sich fürs Handwerk<br />
entscheidet, hat gute Aussichten. Denn es bietet<br />
mehr als 130 tolle Berufe. Und vor allem beste<br />
Karrierechancen!<br />
(v.l.n.r.) Marie-Therese Poss-Chris an, 1. Bundessiegerin /<br />
Orthopädieschuhmacherin, Poss Orthopädie-Schuh-Technik in Trier,<br />
Marius Weber, 3. Bundessieger / Land- und Baumaschinenmechatroniker,<br />
Serva us & Ehlenz GmbH in Ri ersdorf,<br />
Laura Kirwel, 3. Bundessiegerin / Fotografin, Fotostudio Thomas<br />
Regnery in Hillesheim<br />
(v.l.n.r.) Maximilian Lenerz, HTI GmbH,<br />
2. Landessieger / Straßenbauer,<br />
Anna Schneider, Melissa Lenerz<br />
Joyce Cornelissen,<br />
1. Landessiegerin / Maßschneiderin,<br />
Modeatelier Espérance in Trier<br />
Autor/Fotos: HWK Trier<br />
(v.l.n.r.) Sabine Mertes, Stoff- und Nähecke in Gerolstein,<br />
Malte Schababerle, Anne Jung,<br />
Chinasa Ejimogu, 2. Landessiegerin im Sonderwe bewerb<br />
"Die Gute Form" / Maßschneiderin
Die Lebenshilfe Trier-Saarburg e. V. ist ein Zusammenschluss von Eltern,<br />
Angehörigen und Freunden von Menschen mit geistiger Behinderung<br />
aller Altersstufen und unterhält im gesamten Kreisgebiet Trier-Saarburg<br />
entsprechende Betreuungs- und Fördereinrichtungen (u. a. eine Werkstatt<br />
für Menschen mit Behinderung in Konz, zwei Tagesförderstätten<br />
in Longuich und Konz, drei Kindertagesstätten in Könen, Reinsfeld und<br />
Schweich, mehrere Wohnheime Konz und Saarburg sowie Ambulant<br />
Betreutes Wohnen im Kreisgebiet).<br />
Zur Umsetzung der Betreuungsziele arbeiten wir in unserem interdisziplinär<br />
besetzten Team mit derzeit ca. 250 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen<br />
an den o. g. Standorten.<br />
Werden Sie ein Teil dieses Teams!<br />
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, bei uns eine Ausbildung zu absolvieren<br />
in einem Beruf mit Zukunft und der Weiterbeschäftigungsmöglichkeit<br />
nach der Ausbildung.<br />
Wir sind Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD)<br />
Auszubildende (m/w)<br />
für den Beruf Heilerziehungspflege<br />
Praktikanten (m/w)<br />
für den Beruf Erzieher (Anerkennungsjahr)<br />
Sollten Sie Interesse haben, so bitten wir um<br />
schriftliche Bewerbung an:<br />
Lebenshilfe<br />
Trier-Saarburg e. V.<br />
Granastraße 113, 54329 Konz<br />
Huss.H@Lebenshilfe-Trier-Saarburg.de<br />
www.Lebenshilfe-Trier-Saarburg.de<br />
Zum Ausbildungsbeginn <strong>2<strong>01</strong>8</strong> suchen wir folgende Auszubildende:<br />
1 Kfz-Mechatroniker/in<br />
1 Kaufmann/-frau Groß-und Außenhandel<br />
1 Kaufmann/-frau für Büromanagement<br />
Wir freuen uns auf Ihre schri liche Bewerbung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.<br />
18 60
NIX IM FERNSEHN?<br />
Mach dein eigenes Programm!<br />
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Ausbildung mit<br />
modernster Technik<br />
Jetzt bewerben für <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
Ausbildung zur<br />
Fachkraft für Rohr-, Kanalund<br />
Industrieservice<br />
Ausbildung zum/zur<br />
Kaufmann/-frau für<br />
Büromanagement<br />
HP Enders Umweltservice GmbH<br />
Europa-Allee 47 54343 Föhren<br />
Tel +49 (0) 6502-93279-0 Fax +49 (0) 6502-93279-69<br />
Bewerbung per Mail an personal@hpenders.de
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
Bewerben - aber richtig!<br />
Das Anschreiben<br />
Unternehmen erhalten eine Vielzahl von<br />
Bewerbungen. Gerade deshalb ist es wich g,<br />
dass ihr mit eurer Bewerbung einen<br />
posi ven ersten Eindruck hinterlasst. Denn<br />
dieser Eindruck entscheidet darüber, ob<br />
man mehr von euch erfahren möchte und<br />
ihr zu einem Vorstellungsgespräch<br />
eingeladen werdet. Es lohnt sich also, hier<br />
Sorgfalt und Zeit zu inves eren.<br />
Grundsätzlich sollten für das<br />
Bewerbungsanschreiben eigene Worte<br />
gefunden werden und das Schreiben sowohl<br />
auf den Ausbildungsberuf als auch auf das<br />
Ausbildungsunternehmen abges mmt sein.<br />
Insgesamt sollte es nicht länger als eine<br />
Seite sein.<br />
Was an wich gen Informa onen in ein gutes<br />
Bewerbungsanschreiben gehört, an was<br />
unbedingt gedacht werden muss und was<br />
man vermeiden sollte, hat euch die IHK Trier<br />
auf der nächsten Seite in einer Checkliste<br />
zusammengestellt.<br />
huhu!<br />
Autorin: Sabrina Lambers, IHK Trier<br />
62
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
Checkliste Bewerbungsschreiben<br />
Checkliste: IHK Trier<br />
64
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
Das perfekte Bewerbungsbild<br />
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und für<br />
den ersten Eindruck gibt es keine zweite<br />
Chance. Soweit jedenfalls die gängigen<br />
Aussagen. Lasst euch bei davon aber nicht<br />
verunsichern.<br />
Sich bei der Bewerbung mit einem<br />
op malen Bewerbungsfoto ins rechte Licht<br />
zu rücken, ist keine Hexerei. Vorausgesetzt,<br />
ihr beachtet ein paar Grundregeln und<br />
überlegt euch vorher genau, welche<br />
Wirkung ihr erzielen wollt. Wich g ist dabei<br />
vor allem, dass euer Foto zur angestrebten<br />
Ausbildungsstelle passt.<br />
Ein konserva ves Bewerbungsporträt eignet<br />
sich somit weniger für einen Krea vberuf<br />
und umgekehrt. Ein „angehender<br />
Bankkaufmann“ wird sich anders für sein<br />
Bewerbungsfoto kleiden als ein „kün iger<br />
Tischler“. Kostümierung oder theatralische<br />
Inszenierung sind aber trotzdem tabu.<br />
Die beste Wahl ist immer, einen Fotograf<br />
auszusuchen und dort ein Bewerbungsbild<br />
machen zu lassen. Aus seiner Erfahrung<br />
heraus, weiß er, was bei einem guten<br />
Bewerbungsbild gefragt ist und wie ihr euch<br />
am Besten präsen eren könnt.<br />
Außerdem habt ihr so keine Probleme mit<br />
der Qualität des Bildes und bekommt es<br />
meist direkt in der passenden Größe<br />
ausgedruckt.<br />
Auf der Bewerbung sollte das Foto dann mit<br />
einem Klebes befes gt werden.<br />
Entweder, wenn vorgesehen auf dem<br />
Deckbla oder auf den Lebenslauf. Dort<br />
sollte es entweder oben rechts oder links<br />
sitzen. Das kommt auf die Richtung, in die<br />
die Nase zeigt an. Faustregel ist hier: Immer<br />
in die Seite schauen, nie heraus.<br />
Autor: IHK Trier, Sabrina Lambers<br />
Ein gutes Bewerbungsfoto sollte folgende<br />
Punkte erfüllen:<br />
Gute Fotoqualität<br />
Rich ge Größe: hochkant, 6x4cm oder 9x6cm<br />
Natürliche Farbigkeit und gute Ausleuchtung<br />
Körper und Blickkontakt zum Betrachter<br />
gerichtet<br />
Passende, saubere und faltenfreie Kleidung<br />
Offenes Lächeln<br />
Ruhiger Hintergrund<br />
66
Weitere Berufe (für <strong>2<strong>01</strong>8</strong> belegt):
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
Was gehört in den Lebenslauf?<br />
Der Lebenslauf bietet eine der<br />
wenigen Möglichkeiten der<br />
posi ven Selbstdarstellung. In<br />
tabellarischer Form erwarten<br />
die Unternehmen die<br />
wich gsten Informa onen über<br />
dich und deine schulische Entwicklung.<br />
Er ist aufgeteilt in<br />
Persönliche Daten:<br />
Name, Alter, Geburtsort, Anschri ,<br />
Telefonnummer und E-Mail-Anschri<br />
Schulische Lau<br />
ahn<br />
Weitere Kenntnisse und Qualifika onen:<br />
Prak ka, ehrenamtliche Tä gkeiten,<br />
Auslandsaufenthalte und<br />
besondere Kurse oder Ak vitäten<br />
sollten nicht fehlen, sofern sie<br />
für die Ausbildungsstelle<br />
wich g sind.<br />
Autor: Sabrina Lambers<br />
Ausbildung<br />
leicht gemacht<br />
Auch im Gespräch überzeugen<br />
Gescha ! Du gehörst zu dem engsten<br />
Bewerberkreis und hast eine Einladung zum<br />
Vorstellungsgespräch erhalten. Damit du<br />
auch dort glänzen kannst, solltest du ein<br />
paar Dinge beherzigen. Auch hier solltest du,<br />
wie bei deinen Bewerbungsunterlagen einen<br />
guten Eindruck machen. Saubere Kleidung,<br />
ein gepflegter Eindruck und vor allem<br />
Pünktlichkeit sind unerlässlich.<br />
Dein Handy schaltest du während des<br />
Gesprächs am besten aus – So kann kein<br />
nerviges Klingeln das Gespräch unterbrechen.<br />
Während des Gesprächs gilt dann vor allem:<br />
Sei du selbst. Denn mit Ehrlichkeit hast du<br />
die Besten Chancen einen guten Eindruck zu<br />
machen, der auch glaubwürdig ist.<br />
Natürlich solltest du dich etwas vorbereiten.<br />
Informiere dich über das Unternehmen, bei<br />
dem du dich bewirbst und schaue ob es<br />
aktuelle Entwicklungen gibt, die wich g sein<br />
können.<br />
Hab auch keine Angst Fragen zu stellen,<br />
denn so zeigst du ehrliches Interesse. Denn<br />
ein Bewerbungsgespräch ist auch für dich<br />
die Chance zu erfahren wie genau die<br />
Inhalte deiner Ausbildung im Betrieb<br />
aussehen und was von dir erwartet wird.<br />
Scheue auch nicht zu fragen ob du dir<br />
deinen zukün igen Arbeitsplatz anschauen<br />
kannst. Letztendlich musst nicht nur du den<br />
Betrieb überzeugen, sondern auch du musst<br />
ein gutes Gefühl haben um dort Deine<br />
Ausbildung zu beginnen.<br />
Autor: Sabrina Lambers, IHK Trier<br />
68
Was<br />
muss und<br />
darf ich<br />
als<br />
Azubi?<br />
Wer als Azubi ins Berufsleben startet, weiß o<br />
nicht, was er für Pflichten und Rechte hat. Die<br />
sind aber gesetzlich klar festgelegt. Die Rechte<br />
fangen schon bei grundlegenden Dingen wie<br />
einem schri lichen Ausbildungsvertrag an. Sind<br />
Azubis noch nicht volljährig muss zusätzlich ein<br />
Erziehungsberech gter unterschreiben. Im<br />
Ausbildungsvertrag sollten Ziel und Inhalte deiner<br />
Ausbildung sowie Start und Dauer festgelegt sein.<br />
Auch die Probezeit und dein Urlaubsanspruch<br />
sollten klar formuliert sein. Außerdem sollte die<br />
allgemeine tägliche Arbeitszeit festgelegt sein.<br />
Die Arbeitszeit umfasst dabei auch die Zeit, die<br />
du in der Berufsschule verbringst oder die Zeit in<br />
der du dein Berichtshe schreibst.<br />
Für Minderjährige gilt zudem, dass ein Schultag<br />
mit mehr als fünf Schulstunden wie ein<br />
achtstündiger Arbeitstag gerechnet wird. Wenn<br />
nur ein Tag Berufsschule pro Woche ist, muss ein<br />
Minderjähriger also nicht zusätzlich danach im<br />
Betrieb arbeiten. Sind jedoch zwei Tage die<br />
Woche Berufsschule geplant, kann er danach an<br />
einem der Tage in den Betrieb gerufen werden.<br />
Deine Arbeit im Betrieb und deine<br />
Anstrengungen in der Berufsschule werden<br />
natürlich vergütet. Jeder Auszubildende erhält<br />
eine Ausbildungsvergütung, die spätestens zum<br />
Monatsende vom Arbeitgeber zu zahlen ist. Diese<br />
steigt zudem in jedem Lehrjahr an.<br />
Im Gegenzug gibt es aber auch einige Pflichten,<br />
denen du nach zu kommen hast. So musst du<br />
nicht nur sorgfäl g arbeiten und den<br />
Anweisungen deiner Vorgesetzten folgen. Du<br />
musst auch die Betriebsvorschri en beachten<br />
und Firmeninterne Sachverhalte für dich<br />
behalten.<br />
Wenn du krank bist und nicht zur Arbeit oder<br />
Berufsschule erscheinen kannst, musst du das<br />
deinem Arbeitgeber unverzüglich melden und<br />
wenn im Arbeitsvertrag so festgelegt, musst du<br />
dir das auch ab dem ersten Tag a es eren lassen.<br />
Zudem ist es deine Pflicht an der Berufsschule<br />
teilzunehmen und dafür auch zu lernen. Denn<br />
schließlich stellt dein Arbeitgeber dich für diese<br />
Zeit frei und verlangt natürlich, dass du diese<br />
sinnvoll nutzt.<br />
70<br />
Autorin: Sabrina Lambers
Die<br />
Top 1 0<br />
der beliebtesten<br />
Ausbildungsberufe<br />
...unn<br />
watt is mit<br />
mir?<br />
Nach wie vor dominieren die „Klassiker“ die<br />
Wunschberufe der meisten jungen Leute in der<br />
Region Trier. Doch wie unterscheiden sich junge<br />
Frauen und Männer bei ihren Berufswünschen?<br />
Und in welchen Bereichen gibt es besonders viele<br />
Lehrstellen?<br />
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 3.335<br />
Bewerberinnen und Bewerber von der<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit betreut.<br />
Die Liste der beliebtesten Ausbildungsberufe<br />
unter diesen Bewerbern in der Region Trier ist<br />
seit Jahren mehr oder weniger konstant, es gibt<br />
nur leichte Verschiebungen.<br />
Der Berufswunsch scheint dabei nach wie vor<br />
stark von Rollenbilder geprägt zu sein: Unter den<br />
2.003 gemeldeten jungen Männern war der Beruf<br />
des Kfz-Mechatronikers für PKW-Technik am<br />
beliebtesten. Auch Berufe wie Tischler, Maler/<br />
Lackierer und Metallbauer standen hoch im Kurs.<br />
Nur einige kaufmännische Tä gkeiten schaffen es<br />
bei den jungen Männern in die Top 10. Bei den<br />
1.332 gemeldeten jungen Frauen lag der<br />
Berufswunsch als Verkäuferin auf dem ersten<br />
Platz, gefolgt von der Medizinischen<br />
Fachangestellten, der Kauffrau für<br />
Büromanagement und der Einzelhandelskauffrau.<br />
Die Bandbreite an Wunschberufen ist bei den<br />
männlichen Bewerbern größer: Auf die Top 10-<br />
72<br />
Berufe en ielen bei diesen 41 Prozent aller<br />
Bewerber. Bei den Frauen waren es 57 Prozent.<br />
„Hieran erkennt man, dass Frauen noch stärker<br />
auf bes mmte Berufsbilder fixiert sind als<br />
Männer“, sagt Hanna Theresa Kunze, Beau rage<br />
für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der<br />
Agentur für Arbeit Trier. „Viele junge Frauen täten<br />
gut daran, ausgetretene Pfade zu verlassen und<br />
sich stärker für berufliche Alterna ven zu öffnen.<br />
Eine gute Gelegenheit hierfür bietet der Girls'<br />
Day, der das nächste Mal am 26. April <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
sta inden wird. Parallel findet auch der Boys'<br />
Day sta . An diesem Tag können Schülerinnen<br />
und Schüler in Schnupperprak ka bei Betrieben<br />
Berufe kennenlernen, die für ihr Geschlecht<br />
‚untypisch' sind.“<br />
In den letzten Jahren gab In der Regel mehr<br />
gemeldete Ausbildungsstellen als Bewerberinnen<br />
und Bewerber. 2<strong>01</strong>7 blieben insgesamt 569<br />
Stellen unbesetzt und 179 Ausbildungssuchende<br />
unversorgt. Auf den ersten Blick sollten also<br />
genug Ausbildungsplätze für alle Bewerberinnen<br />
und Bewerber vorhanden sein. Doch passen<br />
Wunschberufe und angebotene Stellen auf dem<br />
Ausbildungsmarkt nicht immer zusammen. „Es<br />
kann o hilfreich sein, sich über mögliche<br />
Alterna vberufe zu informieren, die einen<br />
ähnlichen Inhalt haben wie der eigentliche<br />
Wunschberuf. O mals kann man so noch eine<br />
Ausbildungsstelle finden“, meint Kunze hierzu.<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier
Die<br />
Top 10<br />
beliebtesten<br />
Ausbildungsberufe bei Frauen:<br />
1. Verkäuferin<br />
2. Medizinische Fachangestellte<br />
3. Kauffrau – Büromanagement<br />
4. Kauffrau – Einzelhandel<br />
5. Friseurin<br />
6. Industriekauffrau<br />
7. Zahnmedizinische Fachangestellte<br />
8. Fachpraktikerin Hauswirtschaft<br />
9. Tiermedizinische Fachangestellte<br />
10. Hotelfachfrau<br />
Die<br />
Top 10 beliebtesten<br />
Ausbildungsberufe bei Männern:<br />
1. Kraftfahrzeug Mechatroniker – PKW-Technik<br />
2. Verkäufer<br />
3. Tischler<br />
4. Kaufmann im Einzelhandel<br />
5. Kaufmann im Büromanagement<br />
6. Fachlagerist<br />
7. Maler/ Lackierer – Gestaltung/Instandhaltung<br />
8. Industriemechaniker<br />
9. Fachinformatiker – Systemintegration<br />
10. Metallbauer – Konstruktionstechnik<br />
Autor: Agentur für Arbeit Trier<br />
Infos zu Girls‘ und Boys‘ Day:<br />
www.girls-day.de www.boys-day.de
Wir suchen Auszubildende! Wir suchen dich!<br />
Wir legen besonderen Wert auf eine gute Ausbildung und bieten<br />
euch einen Ausbildungsplatz mit Zukunft. Von der<br />
energiesparenden Solarthermieanlage über moderne Pellet-<br />
Heizungen, Block-Heizkraftwerken und Wärmepumpen bis zu<br />
Klima- und Lüftungsanlagen installierst du leistungsstarke Haustechnik.<br />
Und sorgst dafür, dass im ganzen Haus das Wasser fließt.<br />
Zum Beispiel in einem modernen Bad, wo du von der Planung bis<br />
zur Umsetzung an allen Schritten bis zur Fertigstellung mit beteiligt bist.<br />
Ausbildung zum<br />
Anlagenmechaniker m/w<br />
für Sanitär-, Heizungsund<br />
Klimatechnik<br />
Es erwarten dich eine hochwertige Ausbildung,<br />
ein klarer Karrierepfad und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.<br />
Interessiert? Dann komm zu uns und werde Teil unseres Teams.<br />
Hilgers GmbH & Co. KG<br />
Dockweilerstr. 13 I 54550 Daun<br />
Tel.: 0 65 92-9 67 60 I Fax: 96 76 27<br />
info@hilgers.net I www .hilgers-daun.de<br />
18 74
Ausbildung 2.0<br />
Auch in der Berufswelt sind Facebook,<br />
Whatsapp und Co nicht mehr wegzudenken.<br />
IHK, HWK und auch die Agentur für Arbeit gehen<br />
daher bei der Informa onsweitergabe an<br />
zukün ige Azubis neue Wege.<br />
Ein paar der neuen Möglichkeiten stellen wir<br />
euch hier kurz vor.<br />
Über WhatsApp durchstarten<br />
IHK-Ausbildungskampagne beschreitet neue<br />
Wege:<br />
Ab sofort versorgt die IHK-Ausbildungskampagne<br />
„durchstarter.de“ ihre Follower auch über<br />
WhatsApp regelmäßig mit den neuesten Infos<br />
rund um den Berufseins eg. Mit dem Instant-<br />
Messaging-Dienst stellen die Industrie- und<br />
Handelskammern in Rheinland-Pfalz einen<br />
Service bereit, der Schülern schnelle, direkte<br />
Kommunika on auf einem für sie wich gen Weg<br />
ermöglicht. Der Kanal bietet Jugendlichen kün ig<br />
Tipps und Tricks, Tutorials und<br />
Veranstaltungshinweise zu Berufseins eg und<br />
Karriere. Die Anmeldung für den neuen Whats-<br />
App-Kanal ist einfach: Interessierte speichern die<br />
„durchstarter.de“-Nummer (<strong>01</strong> 70) 3 70 82 96<br />
unter ihren Kontakten und senden eine<br />
WhatsApp-Nachrichtmit dem Inhalt „Start“. Es<br />
folgen eine Anmeldebestä gung und die<br />
Aufnahme in den Verteiler.<br />
Seit rund einem Jahr unterstützen die vier<br />
rheinland-pfälzischen IHKs Jugendliche mit ihrer<br />
Kampagne „durchstarter.de“ bei der<br />
Berufsorien erung. Mi lerweile teilen bei<br />
durchstarter.de 40 Azubi-Blogger aus 30<br />
Unternehmen ihre Erfahrungen mit Jugendlichen,<br />
die noch auf der Suche nach der rich gen<br />
Ausbildung oder ihrem Wunschberuf sind.<br />
Info: www.durchstarter.de<br />
Autor: IHK Trier<br />
Fit fürs Vorstellungsgespräch<br />
Stehen die ersten Bewerbungsgespräche an,<br />
schwirren euch vielleicht auch folgende<br />
Gedanken durch den Kopf: Wie bereite ich mich<br />
gezielt auf ein Vorstellungsgespräch vor? Welche<br />
Fragen werden hier typischerweise gestellt? Habe<br />
ich bei der Vorbereitung auch an alles gedacht?<br />
Mit der App der Bundesagentur für Arbeit<br />
„Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ von<br />
planet-beruf.de wird alles Wissenswerte zu dem<br />
Thema Vorstellungsgespräch direkt aufs<br />
Smartphone oder Tablet gebracht. In Videos gibt<br />
es nützliche Informa onen zur Körpersprache<br />
und zum Ablauf eines Vorstellungsgesprächs.<br />
Weitere Informa onen zur App findet ihr unter<br />
www.planet-berufe.de<br />
Autor: Agentur für Arbeit, Sabrina Lambers<br />
Lehrstellenradar<br />
Die Wahl des Ausbildungsberufes ist gefallen?<br />
Dann fehlt nur noch der passende<br />
Ausbildungsbetrieb. Ein guter Start ist die<br />
Recherche im Internet. IHK, HWK und die Agentur<br />
für Arbeit bieten aber auch eigene Portale an, auf<br />
denen nach freien Lehrstellen gesucht werden<br />
kann.<br />
Die Handwerkskammer geht sogar noch einen<br />
Schri weiter. Mit der App „Lehrstellenradar 2.0“<br />
kann man gezielt nach Ausbildungsplätzen im<br />
gewünschten Bereich suchen. Und das entweder<br />
nach einer Region oder im Live-Radar. Ein<br />
persönliches Profil, das jeder anlegen kann, bietet<br />
zusätzlich den Vorteil, dass passende<br />
Ausbildungsstellen, die neu eingestellt werden,<br />
direkt als Benachrich gung angezeigt werden.<br />
Die App ist sowohl bei Google Play als auch im<br />
App-Store erhältlich.<br />
Autorin: Sabrina Lambers<br />
76
Veranstaltungen<br />
der IHK Trier<br />
!<br />
Wie kann ich mein Kind gut in die<br />
Ausbildung begleiten?<br />
Eltern als Berufswahlbegleiter<br />
Ausbildungsbotscha er stellen sich vor<br />
Bin ich fit für die Ausbildung?<br />
Mädchen als kün ige Führungskrä e<br />
Tagesseminar<br />
„Dein Tag, Deine Chance – Ausbildung<br />
jetzt!“<br />
Eine Ausbildungsmesse mit Speed-<br />
Da ng von IHK Trier, HWK Trier, der<br />
Agentur für Arbeit Trier<br />
IHK-Bewerbungstraining<br />
Abenteuer Wirtscha<br />
Eine Woche lang öffnen Unternehmen<br />
ihre Türen<br />
Eltern als Berufswahlbegleiter<br />
Ausbildungsbotscha er stellen sich vor<br />
Bin ich fit für die Ausbildung?<br />
21.02.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> | 17:00 bis 19:00 Uhr<br />
Telefonak on<br />
26.02.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> | 17:00 bis 19:00 Uhr<br />
Tagungszentrum der IHK Trier<br />
26.04.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> | 9:00 bis 13:00 Uhr<br />
Tagungszentrum der IHK Trier<br />
27.04.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> | 14:00 bis 17:00 Uhr<br />
Karolingerhalle, Prüm<br />
19.10.<strong>2<strong>01</strong>8</strong> | 14:00 bis 17:00 Uhr<br />
Tagungszentrum der IHK Trier<br />
Auf Anfrage (maximal zweimal im Jahr)<br />
05. bis 09.11.<strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
13.11.<strong>2<strong>01</strong>8</strong>, 19:00 bis 21:00 Uhr<br />
IHK Wi lich<br />
20.11.<strong>2<strong>01</strong>8</strong>, 19:00 bis 21:00 Uhr<br />
IHK Bitburg<br />
27.11.<strong>2<strong>01</strong>8</strong>, 19:00 bis 21:00 Uhr<br />
IHK Daun<br />
78<br />
Autor: Alexandra Lossjew, IHK Trier
?? ? ?<br />
HWK Trier<br />
?<br />
?<br />
? ?<br />
Ansprechpartner zum Thema<br />
Ausbildung<br />
IHK Trier<br />
?<br />
Vermi lung in Ausbildung:<br />
Petra Kollmann - Tel. 0651 207-232<br />
pkollmann@hwk-trier.de<br />
Fragen zum Lehrvertrag:<br />
Diana Hennen - Tel. 0651 207-444<br />
dhennen@hwk-trier.de<br />
Probleme und Konflikte:<br />
Karl-Heinz Schwall - Tel. 0651 207-123<br />
kschwall@hwk-trier.de<br />
Ralf Gessinger - Tel. 0651 207-124<br />
rgessinger@hwk-trier.de<br />
Karin Praus - Tel. 0651 207-4<strong>01</strong><br />
kpraus@hwk-trier.de<br />
Überbetriebliche Ausbildung:<br />
Stefan Burg - Tel. 0651 207-135<br />
sburg@hwk-trier.de<br />
Nachhilfe und Weiterbildung:<br />
Marika Willms - Tel. 0651 207-400<br />
mwillms@hwk-trier.de<br />
Claudia Marx - Tel. 0651 207-402<br />
cmarx@hwk-trier.de<br />
Gesellenprüfung:<br />
Margit Morguet - Tel. 0651 207-126<br />
mmorguet@hwk-trier.de<br />
Ausbildungsplatz-Vermi lerin:<br />
Petra Scholz - Tel. 0651 9777-361<br />
scholz@trier.ihk.de<br />
Ausbildungsberatung:<br />
Normann Burg - Tel. 0651 9777-320<br />
burg@trier.ihk.de<br />
Thomas Mersch - Tel. 0651 9777-340<br />
mersch@trier.ihk.de<br />
Jürgen Thomas - Tel. 0651 9777-330<br />
thomas@trier.ihk.de<br />
Bewerbungsunterlagen- und Vorbereitung:<br />
Alexandra Lossjew - Tel. 0651 9777-360<br />
lossjew@trier.ihk.de<br />
Zwischen- und Abschlussprüfungen:<br />
Bernarda Hensel - Tel. 0651 9777-353<br />
hensel@trier.ihk.de<br />
Chris an Reuter - Tel. 0651 9777-350<br />
reuter@trier.ihk.de<br />
Monika Roumen - Tel. 0651 9777-352<br />
roumen@trier.ihk.de<br />
Beate Schranz - Tel. 0651 9777-351<br />
schranz@trier.ihk.de<br />
Begabtenförderung und Leistungswe bewerbe:<br />
Ute Krist - Tel. 0651 207-120<br />
ukrist@hwk-trier.de<br />
80
Kreishandwerkerscha en<br />
MEHR & Trier-Saarburg<br />
Bei Fragen während der Ausbildung wendet<br />
Euch an die Geschä sstellen der für Euch<br />
zuständigen Innung:<br />
Prüm: Tel. 06551 9602-0<br />
Ansprechpartnerin: Birgit Heinz<br />
Wi lich: Tel. 06571 9033-0<br />
Ansprechpartnerin: Natalja Gein<br />
Trier: Tel. 0651 146204-0<br />
Ansprechpartnerin: Marita Mertes<br />
Bundesagentur<br />
für Arbeit<br />
Berufsberatung der Agentur für Arbeit Trier<br />
Tel. 0800 4 5555 00 (kostenfrei)<br />
Trier.Berufsberatung@arbeitsagentur.de<br />
?
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18 82
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Zusammenarbeit mit unserer Mandatschaft und unseren Mitarbeitern/innen.<br />
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Studieren kannst du später noch<br />
dieren kannst du<br />
Mit diesen und ähnlichen Slogans wirbt das<br />
Handwerk im Rahmen seiner Imagekampagne<br />
schon seit einigen Jahren. Grund dafür war und<br />
ist: Die Zahl der Studienanfänger liegt inzwischen<br />
über der der neu abgeschlossenen Lehrverträge.<br />
Ergebnis jahrzehntelangen Bildungswerbung für<br />
höhere Abiturienten- und Akademikerquoten.<br />
HWK-Geschä sführer Günther Behr erkennt<br />
inzwischen allerdings erste Anzeichen für ein<br />
Umdenken auch bei Jugendlichen und Eltern. Es<br />
scheine sich doch herumzusprechen, so der<br />
Bildungsexperte, dass die Formel „Erst mal Abitur<br />
– dann irgendwas studieren – dann kommt der<br />
toll bezahlte Akademikerjob“ so nicht mehr<br />
funk oniere“. S chworte wie: steigende<br />
Studienabbrecher-Zahlen,<br />
„Akademisierungswahn“, „Genera on Prak kum“<br />
oder „Bachelorisierung der Sachbearbeitung“<br />
sind inzwischen gang und gäbe.<br />
Autor: HWK Trier, Sabrina Lambers<br />
seit einigen Jahren verzeichnet das regionale<br />
Handwerk eine ste g steigende Nachfrage nach<br />
seinen hochwer gen Produkten und<br />
Dienstleistungen, und die Zukun sperspek ven<br />
sind ebenfalls glänzend. Insbesondere vor dem<br />
Hintergrund der demographischen Entwicklung<br />
bieten sich damit jungen Menschen mit<br />
unterschiedlichsten Begabungen beste<br />
Beschä igungs- und Aufs egschancen.“<br />
Vor allem in den technischen und<br />
kaufmännischen Berufen empfiehlt Günther Behr<br />
den „klassischen“ Weg einer einschlägigen<br />
dualen Ausbildung vor dem Studium. Dieses<br />
„Rendezvous mit der Realität“ zeige jungen<br />
Menschen, wo sie tatsächlich stünden und<br />
eröffne dennoch alle Karriereop onen – in<br />
Richtung eines fachbezogenen Studiums oder<br />
eben auch den tradi onellen Aufs eg z. B. über<br />
die Meisterprüfung im Handwerk.<br />
Vor allem die stark steigende Nachfrage nach<br />
dualen Studienangeboten, bei denen trotz hoher<br />
zeitlicher Belastung für die Teilnehmer eine duale<br />
Berufsausbildung mit einem Studium verknüp<br />
wird, zeigt, dieses Umdenken.<br />
„Sicherheit mit Perspek ve“ sei hier das<br />
Schlagwort. Das jedoch in der klassischen Version<br />
noch mehr Sinn macht. „Wer heute eine<br />
handwerkliche Ausbildung erfolgreich abschließt,<br />
braucht sich in der Regel um seine berufliche<br />
Zukun keine Sorgen zu machen - und mit dem<br />
Meisterbrief in der Tasche hat man fast schon<br />
eine Karrieregaran e“ bestä gt auch HWK-<br />
Hauptgeschä sführer Axel Be endorf: “Schon<br />
„Aber auch in der Bildungspoli k müssen wir<br />
endlich radikal umsteuern“, fordert Günther Behr.<br />
Dies bewiesen die wachsenden öffentlichen<br />
Diskussionen über Qualität und Aussagekra von<br />
Berufsabschlüssen, insbesondere von<br />
Hochschulreifezeugnissen“. „Abitur für alle“ und<br />
„Studium für jeden“ fördere aber letztlich nur<br />
falsche, unerfüllbare Erwartungen und sei so<br />
letztlich für viele jungen Menschen das Gegenteil<br />
von „Chancengerech gkeit“.<br />
Umso wich ger ist es nach Ansicht der<br />
Wirtscha , die berufliche Bildung mit ihren<br />
Perspek ven im Sinne der vielversprochenen<br />
„Gleichwer gkeit“ stärker zu fördern.<br />
84
Dazu gehöre die noch bessere Aussta ung der<br />
dualen Erstausbildung, aber insbesondere die<br />
Förderung der Aufs egsqualifizierung zum<br />
Meister. Hier hat die Poli k reagiert und sowohl<br />
das sogenannte „Meister-BAföG“ verbessert, als<br />
auch auf Landesebene einen zusätzlichen<br />
„Meisterbonus“ eingeführt. Ein direkter<br />
Hochschulzugang für Meister und demnächst<br />
auch für alle besonders qualifizierten Gesellen<br />
ohne formale Hochschulreife könnte als<br />
zusätzliche Op on kün ig die A rak vität einer<br />
Lehre ebenfalls erhöhen.<br />
Mi lerweile sind im Kammerbezirk Trier gerade<br />
die zahlreichen Studienabbrecher zu einer Art<br />
„Hoffnungsträger“ im Handwerk geworden, die<br />
nach Ausbildung und Meisterprüfung als gefragte<br />
Führungskrä e oder Selbstständige in eine neue<br />
Karriere durchgestartet sind.<br />
„Aber diese Aufs egschancen“, so Günther Behr,<br />
„gibt es auch ohne solche zeitraubenden<br />
Umwege direkt nach einem ordentlichen<br />
Schulabschluss!“<br />
ok, stufe 4<br />
überstanden.<br />
hat den job.<br />
Kontrollraum STEKA<br />
jetzt noch<br />
stufe 5<br />
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18 86
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6-körner<br />
wohlfühlbrot?<br />
fitnessbrot?<br />
König sigismund?<br />
eifler<br />
euterschmeichler?<br />
Moselländer<br />
weizenpuupes?<br />
oder ein<br />
hunsrücker<br />
bauernschwitzer?<br />
zwei<br />
DOPPELWECK<br />
88
Ausbildung in der<br />
Altenpflege -<br />
sicherer Job mit Sinn<br />
und Perspek ve<br />
Altenpflegerinnen und Altenpfleger werden auf<br />
dem Arbeitsmarkt dringend gesucht. Bereits<br />
heute arbeiten über eine Million Beschä igte in<br />
der Pflege – das sind mehr Beschä igte als in der<br />
deutschen Automobilindustrie, für die<br />
Deutschland weltweit bekannt ist. Trotzdem<br />
besteht in der Pflegebranche ein Mangel an<br />
Altenpflegefachkrä en.<br />
Hintergrund hierfür ist, dass die Zahl der älteren<br />
Menschen aufgrund einer längeren<br />
Lebenserwartung kon nuierlich steigt, während<br />
die Zahl der jungen Menschen, die dem<br />
Ausbildungsmarkt zur Verfügung stehen,<br />
gleichzei g sinkt. Für junge Menschen entstehen<br />
so in dem gesellscha lich wich gen Berufsfeld<br />
der Altenpflege gute und sichere<br />
Beschä igungsmöglichkeiten.<br />
Der Beruf ist anspruchsvoll, spannend und<br />
abwechslungsreich. Er bietet viele<br />
Entwicklungschancen, wohnortnahe<br />
Arbeitsplätze und nicht zuletzt einen sicheren<br />
Arbeitsplatz.<br />
Vorausgesetzt wird ein hohes Maß an Fach- und<br />
Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein,<br />
Selbstständigkeit und Teamgeist. Medizinische,<br />
psychologische und therapeu sche Fähigkeiten<br />
sind ebenfalls gefragt. Altenpflegerinnen und<br />
Altenpfleger brauchen auch<br />
Organisa onsgeschick. Tagesabläufe sind zu<br />
planen und durchzuführen. Gleichzei g muss<br />
dokumen ert und ein Blick dafür entwickelt<br />
werden, wo Menschen Hilfe brauchen. Das alles<br />
macht Altenpflegerinnen und Altenpfleger zu<br />
kompetenten Ansprechpartnern.<br />
90
gewonn!!<br />
Die Einsatzgebiete sind breit gefächert. In Altenund<br />
Pflegeheimen, in Krankenhäusern, in Tagesund<br />
Kurzzeitpflegeeinrichtungen und beim<br />
Betreuten Wohnen arbeitet meist ein festes Team<br />
am gleichen Ort. In der ambulanten Pflege<br />
werden Pa en nnen und Pa enten dagegen zu<br />
Hause versorgt.<br />
Fort- und Weiterbildungen bieten darüber hinaus<br />
vielfäl ge berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.<br />
So kann zum Beispiel als Wohnbereichsleitung,<br />
Pflegedienstleitung, Einrichtungsleitung, im<br />
Bereich der Lehrtä gkeit oder in der<br />
Pflegeberatung gearbeitet werden.<br />
Altenpflegerinnen und Altenpflegern stehen<br />
damit viele Wege offen. Sie sind gefragt und<br />
haben gute Perspek ven.<br />
Da es in Zukun immer mehr ältere Menschen<br />
geben wird, die in Krankenhäusern, zu Hause<br />
oder in Pflegeeinrichtungen gepflegt werden<br />
müssen, werden viele Pflegefachkrä e gebraucht.<br />
Außerdem überschneiden sich die Aufgaben in<br />
allen Pflegebereichen immer mehr. Deshalb<br />
werden die Ausbildungen in der Altenpflege, der<br />
Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege in<br />
Zukun weiterentwickelt und die drei Berufe zu<br />
einem einheitlichen Pflegeberuf<br />
zusammengeführt. Die Pflege älterer Menschen<br />
wird auch im neuen Beruf ihre wich ge<br />
Bedeutung behalten.<br />
Nähere Informa onen zu Ausbildung und Beruf<br />
der Altenpflegerinnen und Altenpfleger finden ihr<br />
unter:<br />
www.altenpflegeausbildung.net/ausbildung<br />
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und<br />
Jugend
Schule gescha ! Endlich auf eigenen Beinen stehen,<br />
das wünscht sich wohl jede/r Jugendliche. Doch bereits<br />
die erste Zukun sentscheidung ist häufig gar nicht so<br />
einfach. Ausbildung oder Studium? Schnell stellt sich<br />
die Frage: Ist der das wirklich das Rich ge für mich?<br />
Kann ich das? Was will ich?<br />
Die Lösung für solche Fragen ist es einfach<br />
auszuprobieren und Erfahrungen zu sammeln. Daher<br />
bietet sich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein<br />
Bundesfreiwilligendienst (BFD) an.<br />
Hier tut ihr nicht nur etwas für euch selbst, sondern<br />
auch für andere. Denn während des<br />
Freiwilligendienstes lernt ihr viel über euch selbst,<br />
steigert eure Chancen auf einen Ausbildungs- oder<br />
Studienplatz und bekommt echte Einblicke in die<br />
Arbeitswelt, insbesondere in soziale Berufe. Dass ihr<br />
eure Tage nicht mehr in der Schule verbringt, sondern<br />
mit KollegInnen, neue Menschen kennenlernt, neues<br />
ausprobiert und Erfahrungen sammelt, hil bei der<br />
Orien erung.<br />
„Für mich macht es Sinn einen Freiwilligendienst zu<br />
machen, um Erfahrungen zu sammeln in einem<br />
Bereich, in dem ich später vielleicht einmal arbeiten<br />
möchte. Ich habe mir damit den Weg in die Zukun<br />
geebnet und werde hier ab Sommer auch meine<br />
Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen.“<br />
(Lara-Joy Zeus, Freiwilligendienst im Kloster Ebernach)<br />
Etwas ganz Prak sches tun<br />
Als Freiwillige/r arbeitet ihr zwischen 6 bis 18 Monaten<br />
in sozialen Einrichtungen im Bistum Trier – im<br />
pädagogischen, pflegerischen oder kulturellen Bereich.<br />
Einsatzstellen sind etwa Kindertagesstä en,<br />
Jugendzentren, Einrichtungen für Menschen mit<br />
Behinderung, Krankenhäuser, Einrichtungen zur<br />
Betreuung alter Menschen, Gemeinwesen- oder<br />
Kulturprojekte, Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe und<br />
Ganztagsschulen.<br />
Der Eins eg in einen Freiwilligendienst ist bei den<br />
Sozialen Lerndiensten jeden Monat möglich.<br />
Am Ende des Monats erhaltet ihr als Freiwillige/r<br />
Taschengeld, eine Fahrkostenersta ung, die<br />
Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen und<br />
der Kindergeldanspruch bleibt während des Dienstes<br />
bestehen. Am Ende deines Dienstes bestä gt ein<br />
Zer fikat die Bildungsarbeit und es gibt ein Zeugnis<br />
über eure prak sche Tä gkeit in der Einsatzstelle.<br />
Übrigens kann dein Freiwilligendienst auch als<br />
prak scher Teil der Fachhochschulreife anerkannt<br />
werden.<br />
Helfen und gebraucht werden, vom Miteinander und<br />
dir selbst<br />
Freiwillige übernehmen Verantwortung und erfahren<br />
Vertrauen, wenn sie mit Menschen zusammenarbeiten.<br />
Sie werden in den Einsatzstellen und von den Klienten<br />
gebraucht und werden durch ihre Arbeit häufig<br />
selbstsicherer und selbstständiger. Viele Freiwillige<br />
engagieren sich auch nach ihrem Dienst ehrenamtlich.<br />
Andere entdecken den sozialen Bereich als berufliche<br />
Perspek ve für sich. Es ist eine Arbeit die Sinn macht.<br />
Ein Freiwilligendienst sei kein Prak kum, betont Claudia<br />
Lange von den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier.<br />
„Er ist eine Zeit, in der sich die Freiwilligen für und mit<br />
anderen Menschen engagieren, für diese da sind.“<br />
Zudem sei es eine Bildungs- und Orien erungs-Zeit, in<br />
der sich die Freiwilligen mit sich, ihren Werten, ihren<br />
Kompetenzen, Stärken und Schwächen und nicht zuletzt<br />
92
ihrer Zukun auseinandersetzen können. „Gerade<br />
darauf liegt bei uns der Fokus in der pädagogischen<br />
Begleitung“, sagt sie.<br />
Der Freiwilligendienst sei eine besondere Form<br />
bürgerscha lichen Engagements, welcher den Blick auf<br />
die Welt verändern könne, sagt Claudia Lange. „Die<br />
jungen Leute begegnen dabei Menschen, mit denen sie<br />
sonst nicht in Berührung kämen.“<br />
Freude an kleinen Erfolgen und im Alltag empfinden,<br />
das beobachtet Peter bei den Menschen in der TAF. Und<br />
das, obwohl sie zum Teil sehr schwer beeinträch gt<br />
seien. Bei manchen Personen habe er nicht daran<br />
geglaubt, dass sie etwas von ihrer Umgebung<br />
wahrnähmen. Doch „es ist schön, wenn ich merke, dass<br />
ich etwas zurück bekomme, beispielsweise Zuneigung<br />
und Freude in den Augen“, sagt Peter. „Das ist für mich<br />
ein schönes Erlebnis.“<br />
(Peter Engler Freiwilligendienst in der Tagesförderstä e<br />
(TAF) Villa Henn, Trier)<br />
Erfahrungen, die die Welt und Herzen öffnen<br />
Zu den Sozialen Lerndiensten gehören außerdem die<br />
Sozialen Friedensdienste im Ausland, kurz SoFiA. Jedes<br />
Jahr entsendet SoFiA Freiwillige für ein Jahr nach Afrika,<br />
Lateinamerika, Asien und Europa. Bei SoFiA gehe es<br />
nicht um ein „Lebenslauf-Tuning“, betont Claudia Lange.<br />
„Es gibt immer mehr Anbieter, die sozusagen einen<br />
Helfer-Trip für zwei bis drei Monate etwa nach Afrika<br />
anbieten – o ohne große Vorbereitung. Die jungen<br />
Leute kommen häufig mit völlig falschen Vorstellungen<br />
in eine andere Kultur. Wir sehen den Freiwilligendienst<br />
vielmehr als einen Austausch von Menschen auf<br />
Augenhöhe. Dazu gehört auch eine intensive und gute<br />
Vorbereitung auf das Jahr.“ Freiwillige werden in<br />
Trainings auf mögliche Risiken hin geschult, ihre<br />
Angehörige durch Treffen umfassend informiert.<br />
Und auch Freiwillige aus dem Ausland kommen zu uns<br />
nach Deutschland um hier ihren Dienst zu leisten.<br />
„Ich bin so vielen Menschen begegnet, die mir ihre<br />
Türen und Herzen geöffnet haben“, sagt Raissa Sanou<br />
aus Burkina Faso, die 1 Jahr lang ihren<br />
Freiwilligendienst in einer integra ven Kita in<br />
Hillesheim geleistet hat. „Was konnte ich mir mehr<br />
wünschen?“, fragt sie. – SoFiA, Reverse-<br />
Freiwilligendienste<br />
Gestaltet euren Freiwilligendienst, wie ihr es möchtet.<br />
Nutzt die Chance euch auszuprobieren, neue Menschen<br />
und Aufgaben kennenzulernen. Nehmt euch Zeit für<br />
euch und eure Entscheidungen oder überbrückt einfach<br />
sinnvoll Wartezeiten.<br />
„In den Seminaren kann man sich austauschen.<br />
Dadurch lernt man ganz viel“, sagt Tristan. „Und ich<br />
habe schon viele Freunde in der Gruppe gefunden.“<br />
Zudem stünden ständig Ansprechpartner bereit. „Das<br />
gibt einem eine große Sicherheit.“<br />
(Tristan Jeffries, Freiwilligendienst in der Fachstelle für<br />
Kinder- und Jugendpastoral in Trier)<br />
Wer mehr über die Möglichkeiten eines<br />
Freiwilligendienstes erfahren möchte, erhält<br />
Informa onen unter<br />
Tel.: 0651-993796300 und auf:<br />
www.soziale-lerndienste.de bzw.<br />
www.sofia-trier.de und<br />
www.facebook.com/soziale.lerndienste<br />
Schau mal….<br />
In 2 Minuten könnt ihr unser Angebot hier<br />
kennenlernen:<br />
h ps://www.youtube.com/watch?v=tb4SUq7DP4<br />
oder sucht einfach<br />
„Soziale Lerndienste und SoFiA“ auf<br />
Youtube.<br />
Autor/Foto: Bistum Trier
Nach der<br />
Ausbildung<br />
hoch hinaus!<br />
Die Ausbildung war ja ganz ne . Aber<br />
jetzt möchtest du noch höher<br />
hinaus. Gute Nachrichten: Eine<br />
abgeschlossene Ausbildung<br />
qualifiziert dich nicht nur für den<br />
Arbeitsmarkt, sondern auch für<br />
Weiterbildungen und Lehrgänge,<br />
die dich fachlich und persönlich<br />
weiterentwickeln.<br />
Eine Weiterbildung bringt viele Vorteile mit sich:<br />
• höheres Gehalt<br />
• mehr Know-how<br />
• neue Perspek ven durch mehr<br />
Verantwortung im Job<br />
• Sprung in die Selbstständigkeit<br />
• Möglichkeit zum Studium auch ohne Abitur (in<br />
der Regel mit Berufserfahrung)<br />
Weiterbildungen gibt es für jede Richtung.<br />
Hier jedoch einige Klassiker:<br />
Bereiche mit möglichen Weiterbildungen:<br />
Kaufmännisch: Fachwirt/in, Handelsfachwirt/in,<br />
Betriebswirt/in<br />
Handwerklich: Meisterprüfung, Betriebswirt/in<br />
im Handwerk<br />
Industrie: Industriemeister, Technischer Betriebswirt<br />
Es kommt noch besser: Mit diesen „Klassikern“<br />
kannst du sogar ein Bachelor- oder Masterniveau<br />
erreichen – zum Beispiel mit dem IHK-<br />
Aufs egsmodell.<br />
Autor: IHK Trier<br />
94
Zur Verstärkung unseres Teams<br />
suchen wir<br />
eine/n Auszubildende/n<br />
zum Stuckateur<br />
Was wird benötigt:<br />
abgeschlossene Schulbildung (Berufsreife)<br />
handwerkliches Interesse und Geschick<br />
Teamfähigkeit<br />
Ihre aussagekräftige Bewerbung<br />
richten Sie bitte an:<br />
Wir sind ein engagierter Familienbetrieb, tätig seit 65 Jahren in der Produktion<br />
und Montage von hochwertigen Kunststoff-Fenstern, Rollläden mit modernen<br />
Steuerungen, Elektrifizierung, Terrassendächern, Sonnenschutzanlagen und<br />
Haustüren vorwiegend im anspruchsvollen Privatkundensegment.<br />
Wir suchen:<br />
Azubis (m/w) zum Rolladen- und<br />
Sonnenschutzmechatroniker<br />
ab August/<strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
Wir bieten:<br />
Möglichkeit einer Übernahme nach bestandener Gesellenprüfung<br />
Arbeitskleidung<br />
Interessantes, abwechslungsreiches Arbeitsgebiet<br />
Der Bewerber sollte Spaß an handwerklicher Arbeit sowie<br />
Interesse an Elektrotechnik haben, teamfähig sein<br />
und eine positive Einstellung mitbringen.<br />
Im Langengrund 4 · 54311 Trierweiler<br />
Tel. 06 51/8 50 80 · www.schuler-trier.de<br />
Die Firma Holzbau Elsen oHG ist ein mittelständiges<br />
und alteingesessenes Holzbauunternehmen<br />
mit einer über 100-jährigen Tradition.<br />
Wir suchen Dich als Azubi zum<br />
Zimmerer m/w<br />
Ausbildungsbeginn: 1. August <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
Voraussetzung: Sekundarabschluss I<br />
Hast du handwerkliches Geschick,<br />
dann bewirb Dich bei uns:<br />
Holzbau Elsen OHG<br />
Herr Feltes, Frau Trossen<br />
Maareckerstraße 34 |54518 Niersbach<br />
Tel.: 06575 4503 | info@holzbau-elsen.de<br />
www.holzbau-elsen.de<br />
18 96
Fleischerhandwerk<br />
Trier-Saarburg<br />
Zum Ausbildungsbeginn am <strong>01</strong>.08.<strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
suchen wir<br />
eine(n) Auszubildende(n) als<br />
Fliesen-, Pla en- und Mosaikleger/in<br />
Bi e sende uns deine Bewerbung<br />
mit Lebenslauf und dem letzten<br />
Schulzeugnis per Post oder Mail zu.<br />
Fliesenausstellung/Büro<br />
Koblenzer Str. 24, Hermeskeil<br />
Tel.: 0 65 03 / 98 14 929<br />
Udo-pospischil@t-online.de<br />
Interessante, abwechslungsreiche<br />
Ausbildung<br />
mit besten Zukunftschancen.<br />
Informiere Dich auf unserer Website und erfahre<br />
mehr über eine Ausbildung im<br />
Fleischerhandwerk, Praktikumsbetriebe,<br />
Ausbildungsbetriebeoder auch gerne<br />
persönlicher Kontakt zur<br />
Beantwortung deiner Fragen.<br />
www. fleischerinnung-trier.saarburg.de<br />
Kosmetikschule<br />
Vogelgesang<br />
... seit 22 Jahren Erfahrung in der Ausbildung<br />
Staatlich anerkannte Ergänzungsschule<br />
Hochqualifizierte Ausbildung als<br />
* Kosmetiker/in<br />
* Fußpfleger/in<br />
www.kosmetikschule-vogelgesang.de<br />
Tel. 0681 - 4 17 21 70<br />
Mobil <strong>01</strong>71- 83 31 222
ELTERN!<br />
So unterstützen Sie Ihr Kind wirklich<br />
Liebe Eltern,<br />
der Übergang von der Schule in Ausbildung,<br />
Studium und Beruf ist eine von<br />
Unsicherheiten geprägte Zeit. Das gilt in<br />
erster Linie für Ihre Kinder: Sie müssen<br />
wegweisende Entscheidungen für ihr<br />
weiteres Leben treffen. Doch auch Sie, liebe<br />
Eltern, plagen in dieser Zeit Sorgen und<br />
Nöte:<br />
Welcher Beruf passt zu meinem Kind?<br />
Wie kann es das herausfinden?<br />
Soll es studieren oder eine duale Ausbildung<br />
durchlaufen?<br />
Inwiefern sollten wir als Eltern Einfluss auf die<br />
Berufswahl nehmen?<br />
1. Schaffen Sie ein posi ves Klima<br />
Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal<br />
mit dem Thema Beruf in Berührung, und Sie sind<br />
der Vermi ler. Dementsprechend liegt es an<br />
Ihnen, eine angenehme und möglichst lockere<br />
Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr<br />
Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben,<br />
entspannt und offen über das Thema sprechen zu<br />
können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis<br />
darauf, welch bedeutsamer und wegweisender<br />
Schri die Entscheidung für eine Ausbildung oder<br />
ein Studium ist – das ist den meisten<br />
Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie<br />
Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur<br />
wich g, sondern auch spannend sein kann, sich<br />
mit den eigenen Möglichkeiten der<br />
Zukun sgestaltung auseinanderzusetzen.<br />
2. Zeigen Sie Interesse<br />
Wenn Ihr Kind erst einmal mit der<br />
Berufsorien erung begonnen hat, ist es wich g,<br />
am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie.<br />
Interessieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind mit dem<br />
Thema zurechtkommt. Welche neuen Eindrücke<br />
hat zum Beispiel die Berufsorien erungsmesse<br />
gebracht, die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich<br />
mit der Schulklasse besucht hat? Signalisieren<br />
Sie, dass Sie sich für Neuigkeiten interessieren<br />
und bei Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite<br />
stehen.<br />
98
3. Kennen Sie Ihre Grenzen<br />
Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine<br />
wich ge Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die<br />
treibende Kra , die bes mmt, wo es langgehen<br />
soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie den Prozess und<br />
bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an.<br />
Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen<br />
Unterstützung und Überbehütung o schmal ist.<br />
Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr<br />
Kind in eine bes mmte Richtung zu lenken.<br />
Zwang, Vorhaltungen und Forderungen vergi en<br />
das posi ve Klima, das Sie für die Berufswahl<br />
geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie<br />
sind ein w<br />
ich ger Berater, aber kein Entscheider.<br />
4. Fangen Sie früh an<br />
Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine<br />
gründliche und reflek erte Auseinandersetzung<br />
mit den eigenen Wünschen und Zielen benö gt.<br />
Die Berufsfindung sollte mit so wenig Zeit-druck<br />
ablaufen wie möglich. Empfehlenswert ist es<br />
daher, spätestens zwei Jahre vor dem<br />
Schulabschluss die Beschä igung mit der<br />
Berufsfindung anzustoßen. Auch, weil Ihre<br />
Tochter oder Ihr Sohn o genug abgelenkt sein<br />
wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die<br />
Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird<br />
immer Dinge geben, denen mehr Bedeu-tung<br />
beigemessen wird als der Berufswahl. Nicht zu<br />
unterschätzen ist auch der innere Wi-derstand,<br />
der sich bei den meisten Jugendlichen bei dem<br />
Thema einstellt, denn: Wer gibt schon gerne das<br />
vertraute „Alte“ auf, um sich in eine ungewisse<br />
Zukun zu begeben.<br />
5. Haben Sie Geduld, die Berufsfindung<br />
ist ein Entwicklungsprozess<br />
Berufsorien erung ist ein Prozess, der viele kleine<br />
Schri e beinhaltet. Erst nach und nach lernen<br />
Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen<br />
Interessen sowie die Möglichkeiten kennen, die<br />
ihnen offen stehen. Das Thema Berufsfindung/<br />
Berufswahl wird immer wieder auf der<br />
Tagesordnung stehen. Verlieren Sie nicht die<br />
Geduld.<br />
6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz<br />
Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführlich<br />
von Ihrem Job und seinen Anforderungen<br />
erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade<br />
diesen Beruf zu wählen, und würden Sie es noch<br />
einmal tun? Nutzen Sie die Chance, Ihr Kind an<br />
Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf und mit Ihrer<br />
Berufswahl teilhaben zu lassen. Wenn Sie<br />
reflek eren, was bei Ihnen selbst einst rich g<br />
oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind davon<br />
profi eren. Womöglich gibt es in Ihrem Umfeld<br />
auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn, für die<br />
sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie den Kontakt<br />
her und vermi eln Sie ein Gespräch oder sogar<br />
ein Prak kum.<br />
7. Zeigen Sie Verständnis<br />
Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele<br />
Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes<br />
Studium oder eine andere Ausbildung vorziehen<br />
würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen<br />
Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und<br />
offen damit umzugehen als sie zu verleugnen –<br />
das funk oniert ohnehin nicht. Die Entscheidung<br />
aber müssen Sie Ihrem Kind überlassen – und sie<br />
dann auch akzep eren. Ihr Kind ebnet sich seinen<br />
Zukun sweg, nicht Sie. Und das ist gut und<br />
rich g, schließlich muss Ihr Nachwuchs mit dem<br />
gewählten Beruf leben und in ihm arbeiten.<br />
Vermi eln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen in<br />
seine Ent-scheidungsfähigkeit und bestärken Sie<br />
es, seinen eigenen Weg zu gehen.<br />
ṪIPP:<br />
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie<br />
Sie Ihr Kind ins Berufsleben begleiten können,<br />
dann ist die Broschüre „Schule - und was dann?<br />
Ein Ratgeber für Eltern, die ihre Kinder sicher ins<br />
Berufsleben begleiten wollen“ das Rich ge für<br />
Sie. Der Ratgeber kann kostenfrei bei der<br />
Industrie- und Handelskammer Trier bezogen<br />
werden.<br />
Kontakt: IHK Trier, Jana Rommelfanger, Telefon:<br />
(06 51) 97 77-3 02,<br />
E-Mail: rommelfanger@trier.ihk.de<br />
Autor: Alexandra Lossjew, IHK Trier
ELTERN!<br />
Elternseite3<br />
Sieben gute Gründe für ein Prak kum<br />
100<br />
So wich g und rich g es ist, alle<br />
„Informa onskanäle anzuzapfen, um<br />
herauszufinden, welcher Beruf der<br />
rich ge für Ihren Sohn oder Ihre Tochter ist:<br />
Nichts geht über ein Prak kum, denn:<br />
1. Im Prak kum haben die Jugendlichen die<br />
Möglichkeit, wich ge Tä gkeiten ihres Berufswunsches<br />
hautnah kennenzulernen, indem<br />
sie erste Aufgaben (unter professionel-ler<br />
Anleitung) selbst ausführen.<br />
2. Dabei finden sie nicht nur heraus, ob sie das<br />
nö ge „Rüstzeug“ für ihren Traumberuf<br />
mitbringen,<br />
3. sehr häufig ist es sogar so, dass man im<br />
Prak kum Talente entdeckt, die man vorher<br />
vielleicht niemals in sich vermutet hä e.<br />
4. Ihr Kind erlebt, wie sich ein Arbeitsalltag<br />
gestaltet, und erfährt vor Ort viel über die Bedingungen<br />
einer Ausbildung in seinem<br />
Wunschberuf.<br />
5. Ein Prak kumsnachweis macht sich nicht nur<br />
gut im Lebenslauf, er zeigt dem zukün i-gen<br />
Arbeitgeber Ihres Kindes auch, dass es die<br />
alltäglichen Herausforderungen der Ausbildung<br />
meistern kann.<br />
6. Gleichzei g hat Ihr Kind die Möglichkeit,<br />
wich ge Kontakte zu knüpfen, die auf seinem<br />
weiteren Berufsweg nützlich sein können.<br />
7. Darüber hinaus hat es die Möglichkeit zu<br />
erkennen, ob ihm das Unternehmen als Ausbildungsbetrieb<br />
zusagen könnte.<br />
Über einen Aspekt sollten Sie sich aber auch im<br />
Klaren sein:<br />
Ein Prak kum kann manchmal auch ernüchternd<br />
sein, vor allem, wenn der bisherige Traumjob am<br />
Ende doch nicht so grandios ist, wie vorher<br />
angenommen. Aber: Es ist sinnvoller, diese<br />
Erfahrung zu machen, bevor Ihr Sohn oder Ihre<br />
Tochter einen Ausbildungsvertrag unter-schreibt<br />
und noch Zeit ist, sich umzuorien eren.<br />
WAS WIR IHNEN ANS HERZ LEGEN MÖCHTEN<br />
Paul: „Hör mal, Georg, meine Tochter muss ein<br />
Prak kum für die Schule machen. Kann sie zu dir<br />
kommen?<br />
Georg: „Wann fängt das Prak kum denn an?“<br />
Paul: „Am kommenden Montag.“<br />
Georg: „Oh, heute ist ja schon Freitag. Da wird es aber<br />
Zeit. Na gut, dann schick sie am Montag zu mir. Das<br />
kriegen wir schon irgendwie hin.“<br />
So oder so ähnlich verlaufen viele „Vermi lungen“ in<br />
ein Prak kum. Dies ist jedoch nicht zielführend. Das<br />
Mädchen wird zwar schnell bei Georg unterkommen<br />
und der Schule bestä gen können: „Auch ich habe jetzt<br />
eine Prak kumsstelle.“ Aber ob ein derar ges „Vitamin<br />
B Prak kum“ ihm letztendlich auf der Suche nach dem<br />
rich gen Beruf weiterhelfen wird, ist fraglich.<br />
Aber wie können Sie Ihr Kind sinnvoll in und durch das<br />
Prak kum begleiten?<br />
Zeigen Sie ehrliches Interesse!<br />
TIPP:<br />
Mit dem Prak kumslei aden der IHK Trier steht Ihrem<br />
Kind ein „Reisebegleiter“ zur Verfügung, mit dem es<br />
sein Prak kum op mal vorbereiten, durchführen und<br />
nachbereiten kann.<br />
Kostenlos zu beziehen bei:<br />
IHK Trier, Jana Rommelfanger,<br />
Telefon: (0651) 97 77-3 02, E-Mail:<br />
rommelfanger@trier.ihk.de<br />
Autor: Alexandra Lossjew, IHK Trier
102 18
Wenn<br />
Frankreich<br />
ruft<br />
Inzwischen kann Karl-Heinz Schwall, von der<br />
Handwerkskammer Trier, Frankreich als seine<br />
zweite Heimat bezeichnen. Jedes Jahr freut er<br />
sich daher auch darauf, einigen Lehrlingen aus<br />
dem Handwerk, sein zweites Zuhause näher zu<br />
bringen.<br />
Eine Woche lang haben die Auszubildenden dann<br />
nicht nur die Chance eines der schönsten Länder<br />
Europas kennen zu lernen, sondern auch den<br />
Berufsalltag dort zu entdecken.<br />
Ein wohl einmaliges Erlebnis im Leben, das die<br />
Handwerkskammer Trier in Zusammenarbeit mit<br />
dem Ausbildungszentrum Bourges und durch die<br />
Unterstützung des Deutsch-Französischen<br />
Jugendwerks und dem Verein zur Förderung des<br />
Handwerkes, ermöglicht. „Wir möchten damit<br />
nicht nur die Lust an fremder Kultur und Sprache<br />
wecken, sondern auch an der Arbeitswelt im<br />
Ausland“, erklärt Karl-Heinz Schwall.<br />
Im November 2<strong>01</strong>7 war er zuletzt mit einer<br />
Gruppe Friseur- und Konditoren-Azubis in<br />
Bourges und wie immer war die Spannung groß,<br />
aber auch die Aufregung bei den Teilnehmern.<br />
Für Karl-Heinz Schwall ist das aber kein Problem:<br />
„Viele haben Angst vor der Sprachbarriere, aber<br />
man merkt schon nach einigen Minuten, dass die<br />
Sprache des Handwerks universell ist. Hier<br />
versteht man sich auch ganz ohne Worte.“<br />
Neben dem kulturellen Teil, der natürlich nicht<br />
fehlen darf, und immer wieder für einmalige<br />
Fotos sorgt, steht aber auch viel Lehrpraxis auf<br />
dem Programm.<br />
104
Im Ausbildungszentrum in Bourges lernen die<br />
angehende Konditoren- und Friseure typisch<br />
französische Techniken und dürfen natürlich auch<br />
selbst alles ausprobieren. Das selbst ausprobieren<br />
ist immer besonders spannend, denn die<br />
Lehrlinge bekommen eine Aufgabe und werden<br />
danach von den französischen Ausbildern<br />
bewertet.<br />
Auch in den beruflichen Alltag bekommen die<br />
Teilnehmer einen Einblick. In verschiedenen<br />
Betrieben arbeiten die deutschen Lehrlinge einen<br />
Tag lang mit und sehen so genau, wie die Abläufe<br />
in Frankreich sind und welche Besonderheiten es<br />
gibt.<br />
Natürlich begrüßt die Handwerkskammer auch<br />
immer wieder französische Lehrlinge in Trier und<br />
nimmt seine Gastgeberrolle sehr ernst. Denn<br />
diese Woche und die Eindrücke, die die<br />
Franzosen mit nach Hause nehmen, werden sie<br />
stellvertretend für ganz Deutschland im<br />
Gedächtnis behalten. Daher muss auch die<br />
Stad ührung durch Trier immer von der ein oder<br />
anderen witzigen Anekdote, wie der „wahren“<br />
Geschichte vom Domstein, gespickt sein.<br />
Besonders interessant ist aber immer wieder das<br />
duale Ausbildungssystem, dass in Deutschland<br />
einmalig ist. Denn die Berufsschule, die bei uns<br />
nicht mehr wegzudenken ist, exis ert in dieser<br />
Form in Frankreich nicht. Wenn also die<br />
Berufsbildende Schule in Trier einlädt, erleben<br />
die französischen Azubis etwas komple Neues.<br />
Durch diesen Austausch wollen sowohl die<br />
Handwerkskammer Trier, als auch die Chambré<br />
de Me ers in Frankreich den Azubis die<br />
Berührungsängste nehmen und für den<br />
Arbeitsmarkt des jeweils anderen Landes<br />
begeistern. „Und das hat schon geklappt“, freut<br />
sich Karl-Heinz Schwall.<br />
Immer wenn ein französischer Azubi wirkliches<br />
Interesse zeigt auch längere Zeit in Deutschland<br />
zu arbeiten, setzt er alle Hebel in Bewegung und<br />
ermöglicht ein Langzeitprak kum in einem<br />
Betrieb der HWK Trier.<br />
Autor: Sabrina Lambers<br />
Fotos: Karl-Heinz Schwall, HWK Trier
Werbung?<br />
hier drin???<br />
Klar, gerne!<br />
Antonia Britten:<br />
Telefon: 065<strong>01</strong>-6049311<br />
Mobil: <strong>01</strong>76-80670428<br />
Nächste Ausgabe: Sommer <strong>2<strong>01</strong>8</strong><br />
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Impressum<br />
ALLES AZUBI<br />
ist eine Kooperation von<br />
OBACHT! Verlagsgesellschaft mbH<br />
Südallee 41a | 54290 Trier<br />
Auflage:<br />
10.000 Exemplare<br />
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Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />
In den Brühlmorgen 21 | 54456 Tawern<br />
Verbreitungsgebiet:<br />
Schulen mit Abschlussklassen<br />
Stadt Trier sowie Landkreise Trier-Saarburg /<br />
Bernkastel-Wittlich / Bitburg-Prüm / Vulkaneifel<br />
sowie Hochschule, Universität Trier und Umwelt-Campus Birkenfeld<br />
Verlag:<br />
Obacht! Verlagsgesellschaft mbH<br />
Südallee 41a, 54290 Trier<br />
Telefon: 0651 9120 55 66<br />
Mail: kontakt@obacht-verlag.de<br />
Anzeigenleitung:<br />
Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />
In den Brühlmorgen 21, 54456 Tawern<br />
Telefon: 065<strong>01</strong>-6049311<br />
Mobil: <strong>01</strong>76-80670428<br />
Mail: werbung@alles-azubi.de<br />
Verantwortlich Redaktion:<br />
Johannes Kolz<br />
Südallee 41a<br />
54290 Trier<br />
Email: j.kolz@obacht-verlag.de<br />
Cartoons:<br />
Johannes Kolz, Trier<br />
106
Und???? Was gefunden??<br />
Na dann hat er ja<br />
nochmal Glück gehabt.<br />
schwillweg...<br />
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alles-azubi.de
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