Sachwert Magazin Ausgabe 63, Januar 2018

sachwertmagazin

DIRK MÜLLER: Warum die Krise unausweichlich ist und welche Optionen sie bietet.

GÖTZ WERNER: Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen.

CLAUS VOGT: Der Nikkei Index

www.sachwert-magazin.de

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Ausgabe 63 • GRATIS

Mr. Dax Dirk Müller

»Die Krise ist

unausweichlich«

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CLAUS VOGT

Geldpolitik

GÖTZ WERNER

Wirtschaft und Politik

Bilder: Müller, Giacinto Carlucci, Vogt


BESTES ALTERNATIVES INVESTMENT

Deutscher Beteiligungspreis 2017

Jäderberg & Cie. wurde mit dem Deutschen

BeteiligungsPreis 2017 des BeteiligungsReports,

dem Fachmagazin für Sachwertanlagen, im Bereich

„TOP Alternatives Investment“ geehrt.

Die aus Finanzjournalisten bestehende Jury

ehrte damit die engagierteund anlegerfreundliche

Erschließung des einzigartigen Assets „Indisches

Sandelholz“ für deutsche Investoren.

Peter Jäderberg (links) und Edmund Pelikan (recht)

deutscher

beteiligungslpreis 2017

In der Kategorie

TOP Alternatives Investment

erhält

den Deutschen BeteiligungsPreis.

Landshut, den 26. Oktober 2017

„Jäderberg & Cie. beschäftigt sich seit 2009 mit

dem Thema und hat 2010 den ersten geschlossenen

Sandelholz-Fonds initiiert“, sagte Edmund Pelikan,

Geschäftsführer der epk media GmbH & Co. KG in

seiner Laudatio.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und

sehen sie auch als Anerkennung dafür, dass wir

nicht allein Produktanbieter sind, sondern selbst

als unternehmerischer Investor in Indische

Sandelholz-Plantagen aktiv sind“, bedankte sich

Peter Jäderberg, Gründer und Geschäftsführer von

Jäderberg & Cie.

Edmund Pelikan, Herausgeber BeteiligungsReport ®

Jäderberg & Cie. T +49 329 69 69-0 vertrieb@jaederberg.de www.jaederberg.de


Editorial

Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem

inneren Wert zurück. Null.

Voltaire, 1694 - 1778

Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

Es knirscht an allen

Ecken…

Dirk Müller nimmt kein Blatt vor den Mund: „Alle sehen, dass uns irgendwann

die Scheiße um die Ohren fliegt.“ Der finanzielle Turm zu Babel, an dem die

Zentralbanken seit etwa zehn Jahren bauen und flickschustern, steht seines Erachtens

auf sehr wackelichen Beinen und wird mit frisch gedruckten Millionen

in immer schwindelerregendere Höhen gebaut. So, wie er die Zusammenhänge

sieht und deutet, fehlt nur ein kleiner Schubs, um das kränkelnde Gebäude

zum Einsturz zu bringen. Welche Optionen sich daraus ergeben, lesen Sie ab

Seite 4.

Warum es nötig ist, wirtschaftlich und politisch ganz neue Wege zu gehen,

erklären Götz W. Werner, Marc Friedrich und Matthias Weik in Ihrem neuen

Buch „Sonst knallt‘s“. Ihnen stößt auf, dass Deutschland, seit Jahren einen

Wirtschaftsboom erlebt, der Wohlstand allerdings an den meisten Menschen

komplett vorbeigeht. „Radikal neu denken“ ist deshalb ihre Forderung an Politiker

und Wirtschaft.

Seit zwei Jahren lang gilt bei der Immobilienvermittlung das Bestellerprinzip,

das viele Makler in existenzielle Nöte treibt. Allerdings gibt es einen Lichtschein

am Horizont. Helge Ziegler und Dr. Ralf Stark nahmen das Gesetz unter die

Lupe und fassten ihre Erkenntnisse in dem Buch „Mieterprovision trotz Bestellerprinzip

- Vom Problem zur Lösung“ zusammen.

Bild: Schäfer privat

Intelligente Strategien

für Ihre sichere Zukunft

Sachwert

schlägt

Geldwert!

In der Historie haben nur die Anleger ihr Vermögen

sichern können, die nicht in bedrucktes

wertloses Papier investiert haben, sondern in

Sachwerte, die nach bestimmten Ereignissen immer

noch einen inneren bzw. einen Tauschwert

aufweisen konnten. Unsere Konzentration liegt

ausschließlich in der Konvertierung von Papier- /

Giralgeld in physische Sachwertlösungen, die Sie

schadlos durch die Finanz- und Wirtschaftskrise

manövrieren lassen.

Leistungen

Makroökonomische Aufklärung über das Finanz- & Geldsystem

Vermögenssicherung durch physische Sachwerte

Erbschafts- und Schenkungssteuerlösungen

Vermögenstransfer in die nächste Generation

Internationale Stiftungskonzepte

Viel Vergnügen beim Lesen!

wünscht

Martina Schäfer

Redakteurin

Impressum

Sachwert Magazin E-Paper

Redaktion/Verlag Backhaus Verlag

EMail: redaktion@sachwert-magazin.de

Chefredakteur (V.i.S.d.P.) Thomas Schwarzer

Redaktion: Martina Schäfer

Layout und Gestaltung: Jessica Wilkens

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Geldpolitik

Sonst knallt‘s!

Ein Interview mit Götz W. Werner, Marc Friedrich und

Matthias Weik über ihr erstes gemeinsames Buch „Sonst

knallt´s!:„Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu

denken müssen“.

Wie kam es zu Ihrer Zusammenarbeit?

Wie und wann haben Sie einander

kennen und schätzen gelernt?

Matthias Weik: Im April 2013 bei einer

gemeinsamen Podiumsdiskussion. Der

Titel der Diskussion lautete damals: „Was

kommt nach dem ‚größten Raubzug der

Geschichte’? – Gibt es Chancen für das

Bedingungslose Grundeinkommen“?

Marc Friedrich: Ich war schon lange treuer

Kunde von dm und fasziniert von der

Unternehmensphilosophie. Auch war mir

Götz Werner schon lange ein Begriff für

seinen unermüdlichen Einsatz, die Idee

des Bedingungslosen Grundeinkommens

(BGE) bekannt zu machen. Dementsprechend

begeistert war ich von der Idee,

gemeinsam ein Buch zu schreiben. Götz

Werner: Schon das Buch Der größte

Raubzug der Geschichte von Herrn Weik

und Herrn Friedrich hat mich sehr beeindruckt,

zuletzt dann ihre aktuellen und

historischen Analysen in Kapitalfehler. Es

gibt viele Schnittmengen, da lag eine Zusammenarbeit

einfach in der Luft.

Welches gemeinsame Ziel verbindet

Sie?

Götz Werner: Die Erkenntnis, dass wir

nicht einfach so weitermachen können

wie bisher. Das bedingungslose Grundeinkommen

ist eine Idee, deren Zeit gekommen

ist. Matthias Weik: Wir möchten

die Welt zum Positiven verändern. Diese


Geldpolitik

Bilder: Giacinto Carlucci, Cover: Bastei

Veränderung ist bitter nötig, denn sonst

knallt’s. Marc Friedrich: Wir alle spüren

doch intuitiv, dass seit Jahren etwas nicht

stimmt und die Welt aus den Fugen geraten

ist. Es haben sich kapitale Fehler eingeschlichen,

die wir nun konstruktiv angehen

müssen. Bevor die Kollateralschäden

der Finanz-Tsunamis der letzten Jahre

noch schlimmer werden.

Was stand am Anfang Ihres Gemeinschaftswerks?

Welche konkreten Beobachtungen

waren Auslöser für Ihr

Buch?

Matthias Weik: Die Gesellschaft driftet

immer weiter auseinander. Viele Parteien

vertreten nicht mehr die Interessen der

Bürger, sondern die von Konzernen und

Finanzlobbys. Aus diesem Grund haben

wir uns entschieden, ein überparteiliches

„Programm“ zu schreiben. Ein Programm

für die Menschen. Marc Friedrich: Obwohl

Deutschland seit Jahren wirtschaftlich auf

der Überholspur fährt, kommt dies er

Wohlstand bei den meisten Menschen

nicht an. Hier läuft etwas gewaltig schief.

Parallel erleben wir immer schlimmere Krisen

und eine Finanzmarktblase nach der

anderen. Der Euro und die EU wanken bedenklich.

Nachhaltige Lösungsvorschläge

aus Wirtschaft und Politik? Fehlanzeige!

Unsere Schlussfolgerung: Das muss „von

unten“ kommen, aus der Gesellschaft.

Götz Werner: Ich trete ja seit längerem für

die Ideen eines BGE und einer ausschließlichen

Besteuerung

des Konsums

ein. Und ich versuche

den Menschen

zu erklären,

dass unsere Wirtschaft

viel zu sehr

von der Illusion

getrieben ist, Geld sei ein Wert an sich.

Weil wir ständig aufs Geld starren, sehen

wir meist nur „Finanzierungsprobleme“.

Dabei sollte die eigentliche Frage doch

lauten: Wie machen wir es möglich, dass

jeder seine ureigenen Fähigkeiten und

Ideen in eine Wirtschaft einbringen kann,

die so leistungsfähig ist, wie keine zuvor –

und die doch unsinniger Weise allzu viele

Menschen zurück lässt.

Was alarmiert Sie momentan am meisten?

Matthias Weik: Das sich die Bürger von

der Politik nicht mehr abgeholt und vertreten

fühlen. Marc Friedrich: Ja, nicht

nur unser Wohlstand steht auf dem Spiel

sondern auch die Demokratie. Das bereitet

mir große Bauchschmerzen. Die Parteien

versagen am laufenden Band, und

zeitgleich betreibt die EZB ein einmaliges

Notenbankexperiment, um das Geldkarussell

am Laufen zu halten – was jedoch

zum Scheitern verurteilt ist. Götz Werner:

Mich stört, dass viele politische und wirtschaftliche

Scheindebatten sehr laut geführt

werden – und Diskussionen über die

Grundlagen einer wirklich sozialen Marktwirtschaft

viel zu wenig.

„Radikal neu denken“, fordern Sie im

Untertitel. Welche Bereiche betrifft

das konkret?

Matthias Weik: Die Finanzwelt, das Thema

Steuern und unsere Wirtschafts- und

Arbeitswelt, welche durch die „Industrie

4.0“ komplett auf den Kopf gestellt und

für viele Menschen zu heute noch kaum

vorstellbaren Veränderungen führen

wird. Marc Friedrich: Wir müssen komplett

neu denken! Wir brauchen wieder

Politiker anstelle von Berufspolitikern und

Parteien, die nicht in Schubladen denken

und ihren jeweiligen Ideologien verhaftet

sind. Sondern die im Sinne der Menschen

und des Landes agieren. Wir müssen die

Wirtschaft wieder menschlicher gestalten

und mit Sinn füllen, ansonsten fahren wir

komplett gegen die Wand. Noch ist Zeit

das Ruder herumzureißen. Götz Werner:

Ich versuche in meinen Vorträgen immer

deutlich zu machen, dass vieles in unserer

Wirtschaft darum falsch läuft, weil wir

es falsch denken. Nämlich betriebswirtschaftlich

verengt statt volksund gemeinwirtschaftlich.

Nur Unternehmen haben

Kosten. Volkswirtschaftlich betrachtet

lösen sich alle Kosten bis auf den letzten

Cent in

Einkommen

auf.

Weshalb-

Gesellschaften

vor allem

darüber

entscheiden müssen, wie sie ihre Einkommensströme

regulieren wollen.

Es ist eine Illusion,

Geld sei ein

Wert an sich.

Ein wichtiges Schlagwort in Ihrem

Buch sind die Steuern. Wie würden

Sie folgenden Satzanfang weiterformulieren:

„Die Steuern sprudeln,

aber….“

Götz Werner: …wir leisten uns trotzdem

noch immer Armut. Das ist ein Skandal!

Matthias Weik: …viele internationale

Großkonzerne und Superreiche bezahlen

kaum Steuern. Was läuft da falsch? Marc

Friedrich: …trotzdem zahlt Deutschland

keinen Cent Schulden zurück. Da frage

ich mich als Ökonom: Wenn nicht in

Rekordjahren - wann dann? Wer, wenn

nicht wir als „Exportweltmeister“? Und

wie können wir obendrein erwarten, dass

krisengeplagte Länder wie Griechenland,

Italien oder Spanien jemals ihre Schulden

zurückzahlen werden?

Was ist nötig, um unser Wirtschaftssystem

und unsere soziale Grundordnung

zukunftsfähig zu machen?

Matthias Weik: Eine strikte Regulierung

des Finanzsystems, eine Insolvenzordnung

für Banken und für Staaten, ein faires

Steuersystem – und die Abschaffung des

Euro. Marc Friedrich: Alle Steuern abschaffen

bis auf eine - die Konsumsteuer.

Parallel: Einführung eines bedingungslosen

Grundeinkommens. Götz Werner:

In Deutschland und Europa gäbe es längst

„Wohlstand für alle“, wenn es ein Einkommen

für alle gäbe. Wenn die Mehrheit

der Menschen das denken kann,

können wir ein BGE notfalls über Nacht

einführen.

Ein großes Thema in Ihrem Buch ist

das „bedingungslose Grundeinkommen“

(BGE). Wie definiert sich das genau?

Was umfasst es und was soll es

bewirken?

Götz Werner: Jeder Mensch hat das Recht


Geldpolitik

bescheiden aber menschenwürdig zu leben.

Dafür braucht er ein Einkommen.

Dass Arbeit und Einkommen verkoppelt

sind, funktioniert nicht mehr. Das bedingungslose

Grundeinkommen ist ein Auftrag

der Gemeinschaft an den Einzelnen,

sich mit seinen Talenten und Fähigkeiten

einzubringen.

Das bedingungslose Grundeinkommen

sehen manche als Utopie, andere

als Gebot der Stunde. Wie lautet Ihr

Hauptargument?

Götz Werner: Die Utopien von gestern

sind die Realitäten von heute. Auf uns

kommen enorme Umwälzungen zu. Stetige

Erwerbsbiographien gibt es nicht

mehr, der Wandel in der Arbeitswelt ist in

allen Branchen zu beobachten. Wir produzieren

heute so viele Güter und Dienstleistungen

wie nie zuvor. Wir brauchen

Rahmenbedingungen, so dass jeder eine

Teilhabe an unserem enormen Wohlstand

als Menschenrecht erhält. Matthias Weik:

Im Zuge der Industrie 4.0 werden so viele

Jobs wegfallen, dass es ohne Grundeinkommen

gar keine andere Lösung gibt.

Marc Friedrich: Die Manager dieses Wandels

haben das großteils schon verstanden.

Herr Käser von Siemens, Elon Musk

von Tesla, Telekom-Vorstand Timotheus

Höttges und viele andere sprechen sich

für ein BGE aus.

Die Bundestagswahlen rücken immer

näher. Mal angenommen, Sie wären

Kandidat für das Kanzleramt. Was

würde auf Ihrer Agenda ganz oben

stehen?

Götz Werner: Dass wir unsere Verfassung

wirklich ernst nehmen, besonders Artikel

1, der besagt, dass die Würde des Menschen

unantastbar ist. Matthias Weik: Ein

gerechtes Steuersystem zu

implementieren, das heißt

unser Konsum wird besteuert

und nicht unsere

Einkommen. Und den Euro

abzuwickeln, da dieser Europa

trennt anstatt es zu

einen. Marc Friedrich: Ehrlichkeit

und Tacheles. Auch

wenn sie bitter ist: den

Menschen einfach mal die

Wahrheit zutrauen.

Dauerkrise in der globalen

Wirtschaft: Welche

Milchmädchenrechnung

regt Sie am meisten auf?

Wo sehen Sie den akutesten

Korrekturbedarf?

Marc Friedrich: Dass der

Euro uns nutzt, ist eine glatte Lüge. Der

Euro muss geordnet aufgelöst werden,

bevor er uns unkontrolliert um die Ohren

fliegt. Genauso dramatisch sind die Verzerrungen,

die dadurch entstehen, dass

eigentlich bankrotte Staaten wie Italien

und Spanien sich trotz Rekordstaatsschulden

und Rekordarbeitslosigkeit so günstig

„Die Steuern sprudeln,

aber wir leisten

uns trotzdem noch

immer Armut. Das ist

ein Skandal!“

wie noch nie an den Kapitalmärkten mit

neuen Schulden versorgen können. Das

ist Wahnsinn und die größte Insolvenzverschleppung

in der Geschichte der

Menschheit. Matthias Weik: Die Arbeitslosenstatistiken,

„Die Steuern sprudeln,

aber wir leisten uns trotzdem noch immer

Armut. Das ist ein Skandal! Götz Werner

wo von vorne bis hinten getrickst wird,

um uns Sicherheit vorzugaukeln. Und

dass die EZB jeden Monat Milliarden ins

System pumpt, um das völlig aufgeblähte

Finanz- und Schuldensystem weiter

am Laufen zu halten. Götz Werner: Auch

wen das vielleicht kein akutes Problem ist:

Dass mir habilitierte Ökonomen immer

noch vorzurechnen versuchen, ein BGE

sei unfinanzierbar, indem sie einen beliebigen

Betrag mit der Zahl der Einwohner

in Deutschland multiplizieren.

Was war für Sie selbst die spannendste

Lektion beziehungsweise der

größte Erkenntnisgewinn bei der Arbeit

an „Sonst knallt‘s“?

Matthias Weik: Dass wir in Zukunft um

ein BGE nicht herumkommen. Vor ein

paar Jahren habe ich das noch, wie viele

Menschen, als Spinnerei abgetan. Ich

kann also jedem Leser aus eigener Erfahrung

bestätigen, was Götz Werner immer

sagt: Das ist ein Denkproblem. Marc

Friedrich: Die Steuerrevolution! Dass wir

in Zukunft den Verbrauch, also unseren

Konsum besteuern müssen und nicht das

Einkommen. Das ist die einzig gerechte

Art der Besteuerung. Da war ich zuerst

skeptisch. Aber heute stehe ich hundertprozentig

hinter der Idee. Götz Werner:

Meine jungen Mitautoren blicken aus

einer anderen Perspektive auf unser Zusammenleben.

Trotzdem kommen wir

zur gleichen Schlussfolgerung: Nämlich

dass es so nicht weitergehen kann, sonst

knallt’s.


Geldpolitik

Der Nikkei Index notiert 40%

unter seinem Allzeit-Hoch

Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen,

erreichte der japanische Aktienindex

Nikkei 225 zum Jahreswechsel 1989/90

ein Allzeithoch von rund 39.000 Punkten.

Dann platzte die Blase. Die Aktienkurse

und die Immobilienpreise stürzten ab, und

in der Wirtschaft begann eine sehr lange

Durststrecke.

Tatsächlich fiel der Nikkei Index in den

folgenden 19 Jahren von 39.000 Zählern

auf ein Tief von 7.000 Punkten, ein Kursverfall

von minus 82%. Das sehen Sie auf

dem folgenden Chart. Heute, das heißt

28 lange Jahre später, notiert der Index

immer noch rund 40% unter seinem Allzeit-Hoch.

Der Autor

Claus Vogt ist Finanz analyst und

Autor des Börsenbriefs „Krisensicher

investieren“. Den von ihm

entwickelten Gold-Preisbänder-

Indikator nutzt er für Prognosen

für die Investition vor allem im

Gold- und Edelmetallsektor.

Bilder: Depositphotos/ shirotie, Vogt: privat, Grafik: StockCharts.com

Charttechnisches Kaufsignal des

Nikkei Index

Auf dem Chart des Nikkei Index erkennen

Sie die deutliche Widerstandszone im Bereich

von 21.000 Punkten (blaue Linie).

Sie sehen auch, dass die Kurse in den vergangenen

Wochen über diese Hürde gesprungen

sind. Aus charttechnischer Sicht

liegt damit ein scheinbar klares Kaufsignal

vor.

Ganz so klar ist die Lage am japanischen

Aktienmarkt allerdings nicht, wie ich in

der Dezember-Ausgabe 2017 meines Börsenbriefes

Krisensicher Investieren bereits

ausgeführt habe. Auf die Details kann ich

hier nicht eingehen. Deshalb muss der

Hinweis genügen, dass zur Klärung der

Situation eine wichtige technische Bestätigung

des hier beschriebenen charttechnischen

Signals erfolgen muss. Mit diesem

Signal rechnen wir jetzt täglich und werden

unsere Leser gegebenenfalls per Adhoc-Meldung

informieren.

Jetzt kommt es darauf an

Deshalb stehen wir Gewehr bei Fuß und

beobachten das spannende Geschehen

in Japan sehr genau. Kaufen werden wir

japanische Aktien, sobald das Kaufsignal

des Nikkei Index bestätigt wird. In diesem

analytischen Sinne sind die kommenden

Wochen für die Zukunft der japanischen

Börse von großer Bedeutung.


Kurzmeldungen

Nullzinspolitik

Geldpolitik der EZB kostet

Sparer 38 Milliarden Euro

Seit Jahren verfolgt die Europäische Zentralbank

eine Nullzinspolitik. Für klassische

Geldanlagen gibt es seit Langem so

gut wie keine Zinsen mehr. Gleichzeitig ist

die Inflation im vergangenen Jahr kräftig

auf 1,8 Prozent gestiegen. Dadurch haben

Sparer in 2017 rund 38 Milliarden

Euro verloren, wie die DZ Bank errechnet

hat. Die Verluste seien zustande gekommen,

weil der sogenannte Realzins, also

die Zinsen minus Inflation, deutlich negativ

war. Das gesamte Geldvermögen der

Deutschen ist dagegen auf einen neuen

Rekord von 6,1 Billionen Euro gestiegen.

Grund sei die größere Bereitschaft Geld

anzulegen, die sogenannte Sparquote.

Während sich Sparer und Vermögensverluste

ärgern mussten, konnten sich Besitzer

von Aktienanlegen, Fonds und Zertifikaten

freuen. Ihr Vermögen wuchs um

stolze 93 Milliarden Euro.

Anleihen-Debakel

EZB setzt Millionen in den Sand

mit Anleihen

Die Europäische Zentralbank EZB hat

offenbar einen hohen zweistelligen Millionenbetrag

aus Anleihegeschäften in

den Sand gesetzt. Wie die EZB bekannt

gab, hat sie sich von allen Steinhoff-Anleihen

getrennt. Steinhoff steht mit

dem Rücken zur Wand und kämpft ums

Überleben. Der weltgrößte Möbelkonzern

hinter IKEA hat mit Vorwürfen der

Bilanzfälschung zu kämpfen. Die Aktie

hat im vergangenen Jahr rund 95 Prozent

an Wert verloren. Derzeit versucht

Steinhoff durch den Verkauf von Unternehmensteilen,

den Kopf doch noch aus

der Schlinge zu ziehen.

Die EZB hatte die Steinhoff-Anleihe über

die finnische Notenbank gekauft. Die

Anleihe hatte bei Ausgabe ein Volumen

von 800 Millionen Euro. Die EZB darf laut

ihren eigenen Regeln höchstens 70 Prozent

einer Anleihe aufkaufen. Wie viel

Geld sie investiert hat, ist nicht bekannt.

Experten gehen aber davon aus, dass

die EZB eine Summe im oberen zweistelligen

Bereich investiert hat. Mehr als

die Hälfte davon könnte sie jetzt verloren

haben. Die EZB hat die Anleihe jetzt

verkauft, weil sie nicht mehr den Mindestanforderungen

entsprochen hatte.

PayPal Mitgründer auf der Bitcoin-Jagt

Tech-Milliardär wettet Hunderte Millionen auf Bitcoin

Er ist der Mitgründer des Bezahldienstes

Paypal und hat schon vor Jahren auf die

Legalisierung von Cannabis in den USA

gesetzt. Milliardär Peter Thiel zählt zu den

größten und bekanntesten Investoren in

Silicon Valley. Mit seinen Anlagen, wie

beispielsweise auch den frühen Einstieg

bei Facebook, hat er ein Vermögen verdient.

Mit seiner Venture Capital Firma

„Founders Fund“ setzt der 50-Jährige

nun offenbar auf eine Fortsetzung der

Bitcoin-Rallye. Wie das Wallstreet-Journal

berichtet, halte Thiel Bitcoins im Wert

von einigen Hundert Millionen Euro. Thiel

selber wollte sich zu dem Bericht bislang

nicht äußern. Wann er bei der Digitalwährung

eingestiegen ist, ist allerdings unklar.

Thiel wurde in Frankfurt geboren und

ist mit seinen Eltern im Alter von einem

Jahr in die USA ausgewandert. In das

Startup-Unternehmen Paypal investierte

er schon sehr früh 280.000 Dollar und

verkaufte seinen Anteil später für 55 Millionen

Dollar. 2004 stieg er mit 500.000

Dollar bei Facebook ein. Diese Anteile hat

er mittlerweile für mehr als eine Milliarde

Dollar verkauft. Sein Gesamtvermögen

wird auf rund 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Bild: Depositphotos/ goodstock


Kurzmeldungen

Deutsche Wirtschaft läuft auf

allen Zylindern

Anhaltende Boomphase in der Wirtschaft

Die Deutsche Wirtschaft befindet sich einer

absoluten Boomphase wie schon seit

Langem nicht mehr. Nach Berechnungen

des Statistischen Bundesamt ist die deutsche

Wirtschaft im vergangenen Jahr um

2,2 Prozent gewachsen. Damit wuchs

die deutsche Wirtschaft das achte Jahr in

Folge. Und so stark wie seit sechs Jahren

nicht mehr. Das Wachstum liegt damit

auch ein Prozent über dem langfristigen

Durchschnitt.

Gründe für den Aufschwung sind die

Konsumausgaben der deutschen Verbraucher,

Investitionen der Unternehmen,

der anhalten Bauboom und die

starke Weltwirtschaft. Noch nie wurden

so viele Waren und Güten ins Ausland

exportiert. Das Volumen der Exporte

dürfte im vergangenen Jahr bei 1,3 Billionen

Euro gelegen haben. Rund sechs

Prozent mehr als im Vorjahr. Es wäre

das vierte Jahr in Folge mit einem neuen

Rekord. Vom anhaltenden Konjunkturboom

profitiert auch der Staat durch

höhere Steuereinnahmen und weniger

Ausgaben, beispielsweise für Arbeitslose

oder Arbeitsförderungsmaßnahmen. Erneut

wird die Bundesregierung in 2017

mehr eingenommen als ausgegeben haben.

Der Überschuss dürfte sich auf rund

45 Milliarden Euro belaufen.

Bild: Depositphotos/ photographee.eu

Mehr Geld für die Reichen

Vermögen der Reichsten wächst täglich um 2,3

Milliarden Dollar

Das Vermögen der 500 reichsten Menschen

der Welt ist in diesem Jahr dramatisch

angestiegen. Wie die Nachrichtenagentur

Bloomberg errechnet hat, besitzt

die Elite insgesamt rund 5,3 Billionen Dollar

oder gut 4,5 Billionen Euro. Das ist ein

Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem

Vorjahr. Jeden Tag wächst das Vermögen

damit um 2,3 Milliarden Dollar. Oder pro

Minute um 1,875 Millionen Dollar. Das

Plus in diesem Jahr ist viermal so groß

wie 2016. An der Spitze des so genannten

„Bloomberg Billionares Index“ steht

Amazon-Gründer Jeff Bezos mit einem

Vermögen von knapp 100 Milliarden Dollar.

Dahinter folgen Bill Gates und Warren

Buffett. Die meisten Reichen kommen

aus den USA mit 159. Die größten Vermögenszuwächse

gab es dagegen in China.

Die meisten Reichen kommen aus der

Technologiebranche.


Kurzmeldungen

Gehalts-Schlucht wird

immer größer

Gehaltsunterschiede in Deutschland so groß wie

zuletzt 1913

Der Unterschied zwischen Gutverdienern

und Einkommensschwachen ist in

Deutschland so groß wie seit mehr als

einem Jahrhundert nicht mehr. Laut einer

aktuellen Studie hätten die unteren

50 Prozent (Geringverdiener) massiv am

Gesamteinkommen verloren. Während

es in den 60er-Jahren noch ein Drittel

war, sei der Anteil am Kuchen mittlerweile

auf nur noch 17 Prozent gesunken.

Dagegen sei der Anteil der oberen

zehn Prozent seit Mitte der 90er-Jahren

deutlich gestiegen. Insgesamt sei die

Ungleichheit in Deutschland nicht wesentlich

anders als 1913, so die Wirtschaftsforscher

rund um den Ökonom

Thomas Piketty. Auch weltweit seien die

Ungleichgewichte in den letzten Jahrzehnten

deutlich angestiegen.

Hauptgrund sei die Verteilung von Kapital

in privater und in öffentlicher Hand.

Seit 1980 seien riesige Mengen öffentlichen

Vermögens privatisiert worden.

Dadurch würe sich der Spielraum der Regierungen

verringern, um die Ungleichgewichte

zu neutralisieren. Würde sich

der aktuelle Trend fortsetzen, würde das

reichste 0,1 Prozent der Bevölkerung im

Jahr 2050 genau so viel Vermögen besitzen

wie die globale Mittelschicht, die

40 Prozent der Bevölkerung ausmache.

Diät-Aktie

So verdiente Oprah

Winfrey 250 Mio. Dollar

Die US-Talkshowlegende Oprah Winfrey

freut sich über satte Gewinnzuwächse

in ihrem Aktiendepot. Im Herbst 2015

kaufte Winfrey zehn Prozent vom Abnehm-Unternehmen

Weight Watchers.

Dafür musste sie damals rund 43 Millionen

Dollar hinblättern. Mittlerweile, ein

bisschen mehr als zwei Jahre später, sind

diese Anteile nahezu 300 Millionen Dollar

wert.

Die berühmte pfundige Talkmasterin,

die laut Forbes ein Privatvermögen von

2,8 Millionen Dollar besitzt, hat Weight

Watchers scheinbar einen ordentlichen

Publicity-Schib verpasst.

Höchster Ölpreis seit 2 Jahren

Starker Ölpreisanstieg könnte die Wirtschaft belasten

Nahezu unbemerkt ist der Ölpreis auf den

höchsten Stand seit mehr als zweieinhalb

Jahren gestiegen. Derzeit kostet ein Fass

der Sorte Brent mehr als 70 Dollar.Das

ist so viel wie zuletzt im Sommer 2015.

Vor gut einem halben Jahr kostete ein

Barrel nur 44 Dollar. Damit ist der Ölpreis

in kurzer Zeit um mehr als 50 Prozent

gestiegen. Gründe für die jüngste Rallye

sind laut Händlern Sorgen über Produktionsausfälle

im Iran sowie die anhaltenden

geopolitischen Risiken. Hinzu kommt das

starke Wachstum der Weltwirtschaft, die

zu einer höheren Nachfrage führt. Schon

jetzt führt der gestiegene Ölpreis zu höheren

Kosten für Unternehmen und Verbraucher.

Demnach ist der Preis für Heizöl

seit dem Sommer letzten Jahres um fast

30 Prozent gestiegen. Auch an der Zapfsäule

müssen Autofahrer seit Wochen

tiefer in die Taschen greifen. Allerdings

kommt Verbrauchern hier zugute, dass

der Euro ebenfalls gestiegen ist und damit

einen Teil des Ölpreisanstieges abfedert.

Bild: Depositphotos/ Kokhanchikov


Kurzmeldungen

Aktienanstieg um 150 Prozent

Kryptowahnsinn sorgt für unfassbare Kursexplosion

Der Wahnsinn um Kryptowährungen und

die dahinter steckende Blockchaintechnologie

nimmt weiterhin seinen Lauf und

sorgt für außergewöhnliche Kursbewegungen.

Der Fotokonzern Kodak hat eine

eigene Kryptowährung vorgestellt. Für

Fotografen, die mit der Blockchaintechnologie

ihre Fotos besser vermarkten und

ihre Rechte an den Bildern absichern können.

Dazu wurde jetzt der KodacCoin und

die dazugehörige Plattform Kodak One

aus dem Nichts ins Leben gerufen. Über

die Plattform soll zudem das Internet auf

Verstöße gegen Urheberrechte der Fotografen

überwacht werden. Die Kodak-Aktie

schoss daraufhin am Dienstag an den

US-Börsen um 120 Prozent nach oben.

Nachbörslich setzte sich der Anstieg fort.

In Frankfurt explodiert die Aktie am Mittwoch

um 150 Prozent. Nachdem sie am

Dienstag bereits kräftig gestiegen war. Innerhalb

von 24 Stunden hat sich die Aktie

damit in Frankfurt nahezu vervierfacht.

Wer denkt, Bitcoin sei die heißeste Kryptowährung

unter der Sonne, der muss sich

eines besseren belehren lassen. Während

Bitcoin „nur“ auf ein Kursplus von 1.300

Prozent kommt, ist die Kryptowährungsrakete

2017 ganz klar Ripple mit einem

Plus in nur 12 Monaten von mehr als

36.000 Prozent. Dahinter folgt Nem mit

30.000 Prozent, Ardor mit 17.400 Prozent

und Stella mit 14.000 Prozent.

Hohe Verschuldung von

Unternehmen

Creditreform warnt vor Pleitewelle

Bilder: Depositphotos/ seewhatmitchsee, Syda_Productions

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform

warnt vor einer Unternehmenspleitewelle

bei steigenden Zinsen. Trotz historisch

niedriger Zinsen seien 15 Prozent aller

deutschen Unternehmen nicht in der Lage

ihre Zinsaufwendungen aus dem Tagesgeschäft

zu finanzieren. Heutzutage würden

viele Unternehmen nur überleben, weil

die Zinskosten so niedrig seien. Sorgen

bereitet den Experten die hohe und gefährliche

Verschuldung. Im Durchschnitt,

inbesondere beim Mittelstand, seien zwei

Drittel der Vermögenswerte mit Fremdkapital

finanziert. Gleichzeitig hat Creditreform

auch die Zahl der Unternehmenspleiten

nach Bundesländern ausgewertet.

Demnach ist die Insolvenzquote in Berlin

am höchsten. Auf 10.000 Unternehmen

kämen 93 Insolvenzen. Dagegen gibt es

die wenigsten Pleiten in Baden-Württemberg

mit einer Quote von 38 auf 10.000

Unternehmen. Den volkswirtschaftlichen

Gesamtschaden beziffert Creditreform

mit fast 27 Milliarden Euro.


Finanzen

Zukunftsperspektive Finanzberatung

ab 2018

Auswirkungen von Regulierung und Technisierung

Thomas Hennings im Interview über den

Ausblick in der zukünftigen Finanzberatung.

Frage: Herr Hennings, das neue Jahr

2018 ist bereits angelaufen. Es gibt

starke Einschnitte in der Finanzbranche,

insbesondere in der Beratung ab

diesem Jahr, so heißt es. Was kommt

hier auf die Finanzbranche und auf

die Verbraucher und Kunden zu?

Hennings: In diesem Jahr steht der Finanzbranche

einiges bevor, da haben wir die

Konsequenzen der Insurance Distribution

Directive (IDD) für die Versicherungsvermittler,

die Überprüfung des Lebensversicherungsreformgesetzes

(LVRG), es geht

hierbei um die erneute Reduzierung der

Lebensversicherungsprovisionen. Dazu

erfolgt die Umsetzung von MiFID II (Markets

in Financial Instruments Regulation),

welche bereits seit dem 03. Januar offiziell

wirksam ist. Ziel dieser Richtlinie und

die dazugehörige Verordnung ist, die Effizienz,

Wi­

derstandsfä­

higkeit und

Integrität

der Finanzmärkte

zu

steigern.

„Ausbaden“

müssen das, wie nicht anders zu erwarten,

Kunden und Berater.

Frage: Wie meinen Sie das konkret,

was beinhaltet MiFID II und welche

Konsequenzen hat das für alle?

Hennings: Ich unterstelle, dass MiFID II

von Menschen konzipiert, die noch nie

wirklich einen Kunden beraten haben.

MiFID II wird den Wertpapierund

Investmentfondshandel

stark verändern

Übrigens beinhaltet die neue Regelung

fast 7.000 Seiten. Das ist ja schon „abartig“.

MiFID II wird den Wertpapier- und

Investmentfondshandel stark verändern,

es soll mehr

Schutz für Anleger

bringen.

Das bleibt abzuwarten

und

zu beäugen.

Investmentresearch

kostet

von nun an Geld für Fondsmanager. Sogenannte

Dark Pools werden von nun

an eingeschränkt, Anlegern soll nicht

mehr die Möglichkeit gegeben werden,

große Anlagepakete zu kaufen oder zu

verlaufen, ohne den von ihnen vorher

gezahlten Preis offenzulegen. Im Unternehmensbeteiligungsbereich,

übrigens

ein eminent wichtiger Wirtschaftsfaktor

in Deutschland, werden für die Berater

Bild: Depositphotos/ ridofranz


Finanzen

und Kunden neue und unbekannte Änderungen

eintreten. Da haben wir einerseits

die neue Form der Offenlegung und

Darstellungen der Vergütungen und Kosten

der Emittenten im Prospekt, sowie

mögliche Interessenskonflikte. Ab sofort

muss nun ein Emittent einen Zielmarkt

und Zielkunden definieren, d.h. für wen

ist mein Produkt eigentlich geschaffen,

wen will ich erreichen? Die Rolle des Beraters

und Vermittlers wird auch eine neue.

Er muss neben der Plausibilitätsprüfung

des Produktes nun auch eine Geeignetheitsprüfung

des Kunden durchführen.

Das bedeutet, ist mein Kunden überhaupt

für dieses Produkt geeignet, z.B. kann er

gewissen Risiken wie Verluste, Schwankungen

des Investments überhaupt finanziell

(und auch mental) verkraften.

Ist er zudem als Mensch bzw. Kunden

dafür im Allgemeinen dafür geeignet. Es

wird dazu führen, dass in Deutschland

wahrscheinlich noch weniger Kunden in

Aktien und unternehmerische Anlagen investieren,

als sie es bisher schon tun. Der

klassische deutsche Kunde ist kurz leicht

zu beschreiben: i.d.R. ängstlich, bankeninfiziert,

wenig aufgeklärt und lethargisch

was seine eigenen Geldanlagen angeht.

Durch dieses angepasste Verhalten können

sehr viele Menschen in Deutschland

vor der Altersarmut nicht entfliehen.

Hennings: Nach den schlimmen Vorfällen

durch Banken und deren Hedgefonds und

Investmentmanager in der Vergangenheit

musste einiges passieren. Natürlich kann

man jetzt sagen, alles ist schlecht und viel

zu verbraucherunfreundlich und treibt am

Ende des Tages die Kosten sogar noch in

die Höhe, als dass sie im Sinne von Verbrauchern,

reduziert werden. Gewisse

Regulierungen waren überfällig, da in der

Finanzbranche zu viele schlecht ausgebildete

Berater eine vorübergehende Heimat

fanden. Die Qualität der Berater lässt immer

noch zu wünschen übrig, das gilt im

Banken- sowie im freien Finanzberaterbereich.

Durch MIFID II werden

nochmals viele Finanzberater

ihre Zulassungen (§34f Gewerbeordnung)

endgültig beenden

und somit werden viele Kunden

unbetreut alleine gelassen werden.

Das ist wiederum die zukünftige

Chance für motivierte, qualitativ

gut ausgebildete und ideal positionierte

Berater sich auch diesen „Neu-Kunden“

zu widmen.

Herr Hennings, wir danken Ihnen für

das Gespräch.

Thomas Hennings ist Experte

für Sachwert lösungen und

Makroökönomie.

Frage: Was kommt denn konkret noch

zusätzlich auf die Berater durch MiFID

II zu?

Bilder: Depositphotos/ Syda_Productions, Hennings: Hennings

Hennings: Man stelle sich vor, der Kunde

ruft den Berater an. Es geht um einen

bei ihm gezeichneten Investmentfonds

oder Beteiligung. Der Berater sitzt gerade

im Auto auf dem Weg zu einem Kunden.

Nun muss der Berater seinem Kunden

demnächst erstmal mitteilen, dass

er dieses Gespräch gem. MiFID II digital

aufzeichnen muss. Es geht um Verbraucherschutz.

Will das ein Kunde? Übrigens

muss der Finanzberater, sofern er beim

Investmenthaus oder Emittenten Nachfragen

zur Frage des Kunden hat, auch eine

Telefonaufzeichnung durchführen. Nur

die persönliche Beratung beim Kunden

oder im Büro des Beraters sind noch nicht

zu digitalisieren. Bankberater müssen

schon länger alle Formen der Beratungen

und Gespräche digital aufzeichnen.

Frage: Kann man sagen, dass die

EU- und unsere Politiker immer mehr

regulieren und eingreifen, um augenscheinlich

Verbrauchern helfen

zu wollen, aber eigentlich vieles nur

„verkompliziert“?


Investment Anzeige

Orangenplantagen

in Paraguay

Mit Agrar-Investitionen langfristig passives

Einkommen sichern

tage in Paraguay, im Herzen Süd-Amerikas.

Die Anbau-Bedingungen sind in dem

subtropischen Land geradezu ideal, dazu

erfährt das zwischen den großen Nachbarn

Brasilien und Argentinien gelegene

Paraguay seit Jahren einen sehr ausgeprägten

Wirtschaftsboom. Die Orange ist

die in der gesamten Region gefragteste

Frucht. Neben Supermärkten fragen vor

allem Hotels und natürlich die zahlreichen

Hersteller von Fruchtsäften, Limonaden

oder Süßwaren ganz massiv frische Oran­

Die Bielefelder Firma Agri Terra bietet ihren

Kunden die Möglichkeit, sich durch

eine Beteiligung an lukrativen Agrar­

Projekten in Süd-Amerika langfristig passives

Einkommen zu sichern – ein Angebot,

das in Zeiten von Euro-Angst, dem

Gespenst der Versorgungslücke sowie

anhaltender Niedrigzinsphase von mehr

und mehr Personen in Anspruch genommen

wird.

Der Fokus des Unternehmens liegt dabei

auf einer groß angelegten Orangenplangen

nach. Auch weltweit steigt die Nachfrage

nach der begehrten Zitrusfrucht –

dem gegenüber steht eine durch den

Klimawandel bedingt weltweit fallende

Orangenproduktion. Beste Aussichten für

die Eigentümer einer Plantage.

Sicheres Land im Herzen Südamerikas

Das ländlich geprägte, beschauliche

Paraguay gehört seit jeher zu den stabilsten

Ländern in Latein-Amerika. Sichere

Grundbücher, geringe Kriminalität, eine


Anzeige Investment

Bilder: Depositphotos, somejork, denira, OlafSpeier

stabile Landeswährung, politische Stabilität

sowie vor allem ein starkes, auf der

Agrarwirtschaft basierendes Wirtschaftswachstum

zeichnen das kleine Land aus.

Nicht zuletzt deshalb verzeichnet man

hier ausgesprochen viel Investitionstätigkeit

aus Europa. Insbesondere Deutsche,

aber verstärkt auch Österreicher, Schweizer,

Spanier und Italiener können sich mit

dem sicheren, rentablen Land sehr gut anfreunden.

Investitionen in landwirtschaftlich

dominierte Projekte

sind dabei in der Mehrzahl.

Paraguay ist inzwischen

einer der größten

Exporteure von Soja,

Weizen, Mais, Rindfleisch

und Reis. „Essen

und Trinken müssen die

Leute immer“, so sagt man hier gerne mal

– und erklärt damit die Unabhängigkeit

der paraguayischen Wirtschaft von Börsen

und Finanzmärkten.

Hohe Erträge im lukrativen, sicheren Agrarsektor,

jedoch mit gutem Umweltgewissen generieren –

die Strategie der Agri Terra geht auf.

Grundbesitz und Orangenbäume

Über die Agri Terra in Bielefeld, welche als

vollverantwortlicher Vertragspartner sowie

als Verwalter fungiert, erwerben Kunden

Landparzellen, welche im Grundbuch

auf den Namen des jeweiligen Käufers

eingetragen werden. Grundbesitz, und

insbesondere das Eigentum an wertvollem

Agrarland, war seit jeher eine verlässliche,

konservative Anlageform. Diese klassische

Form der Geldanlage verbindet Agri Terra

jedoch mit der laufenden Ertragskomponente

der Plantagenbewirtschaftung. Aus

riert eine solche Orangenplantage ihren

Eigentümern passives Einkommen. Daher

wird dieses Angebot auch verstärkt zur

Sicherung oder Aufbesserung der Rente

herangezogen.

Hohe Erträge mit bester Umweltverträglichkeit

So hoch die Ertragserwartungen bei einer

Zitrusplantage auch sein mögen, so

umweltverträglich sind

diese auch gleichzeitig.

Über 65.000 Orangenbäume

hat das Team

der Agri Terra bereits in

Paraguay gepflanzt – alleine

darüber freut sich

die Umwelt bereits. Allerdings

werden zur Unterstützung der

Orangenblüte auch verstärkt Bienen auf

und nahe der Plantage angesiedelt, eine

Maßnahme, die auch dem weltweit besorgniserregenden

Bienensterben entgegen

wirkt. Durch modernste Methoden

setzt die Agri Terra-Plantage auf natürliche

Schädlings bekämpfung, vor allem aber auf

Prävention und Abwehr von Schädlingen.

Insektizide werden nur moderat und plangemäß

so wenig wie möglich eingesetzt.

Bereits im Jahr 2016 konnten sich viele

ausländische Besucher von der Naturverträglichkeit

der Orangenplantage in Paraguay

überzeugen. Hohe Erträge im lukrativen,

sicheren Agrarsektor, jedoch mit

gutem Umweltgewissen generieren – die

Strategie der Agri Terra geht auf.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen


voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

• Versicherung gegen Hauptrisiken,

keine Nachschusspflicht


Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de / Info@Agri-Terra.de / Telefon 05 21-95 96 23 01


Sachwert Magazin 1/2018

Seit 21. Dezember 2017 ist die neue Ausgabe des Sachwert Magazins

bei Ihrem Zeitschriftenhändler oder im Online-Kiosk erhältlich.

Wie mir Vermögensvernichter

zur ersten Wohnung verhalfen

Investmentpunk Gerald Hörhan erinnert sich

an die Anfänge seiner Immobilienkarriere

gekürzter Buchauszug aus „Das System

Immobilie“, herausgegeben von Thomas

Knedel

Als Investmentbanker, der primär mit Firmenverkäufen,

also Mergers-&-Acquisitions-Transaktionen

beschäftigt war, bin

ich eigentlich durch reinen Zufall zu Immobilien

gekommen. Ich hatte nämlich in

meinem Job ursprünglich rein gar nichts

mit Immobilien zu tun und lebte zur Miete.

Mein einziger Berührungspunkt mit

Immobilien waren die Mietverträge für

meine Wohnungen in New York, Frankfurt

am Main, London und Wien. Als

mein Einkommen stieg, fasste ich den

Beschluss, mein Geld nicht wie manche

Branchenkollegen zu verprassen und für

exzessiven Luxus auszugeben, sondern als

Kapital anzulegen und zu vermehren. Es

war für mich damals schon erstaunlich,

wie viele Personen, die in der Finanzbranche

arbeiten, selbst reichlich wenig Ahnung

vom Investieren haben.

Noch schlimmer wurde die Erfahrung,

als ich mich mit dem Thema Geldanlage

auseinandersetzte und in Kontakt mit diversen

„Experten“ und Vermögensberatern

kam, die man eher als Vermögensvernichter

bezeichnen könnte. Ihre einzige

Qualifikation waren gegelte Haare, neue

Leasingautos sowie eine Kombination aus

Vielrednertum eines Papageis und Arroganz.

Leider hatten die meisten in Mathematik

nicht aufgepasst und verwechselten

bei der Berechnung ihres Nettovermögens

plus und minus. Auf der Suche nach ertragreichen

Anlagemöglichkeiten hatte

ich mich monatelang mit „Beratern“ bzw.

Produkt-Pushern herumgeärgert, die mir

allen Ernstes erklären wollten, dass ich

bei ihnen ein Wertpapier mit fünf Prozent

Provision kaufen sollte, das bei einem Dis-

count- Broker mit 0,5 bis ein Prozent Provision

zu haben war.

Ich wusste nicht so recht, was ich machen

sollte, als ich zufällig...

Mehr über Gerald Hörhan und der Anfang

seiner Immobilienkarriere lesen

Sie in der aktuellen Ausgabe.

Der Rohstoffmarkt rollt an!

Jetzt ist es Zeit, auf den Zug aufzuspringen

Zu jedem breit aufgestellten Depot gehören

auch Rohstoffe als Anlageklasse. Denn

wer sein Geld breit streut, streut auch das

Risiko. Experten sprechen in dem Zusammenhang

auch von Klumpenrisiko wenn

eine Anlageklasse zu stark gewichtet ist.

In der September Ausgabe des Sachwert

Magazins war der auf Rohstoffe spezialisierte

Finanzmarktanalyst Andreas Kroll

noch zurückhaltend, ob eine breite Rohstoffhausse

in den Startlöchern steht. Drei

Monate später schätzt er die Marktsituation

nun deutlich positiver ein. Grund für

uns nachzuhaken. Herr Kroll, Sie rechnen

schon bald mit dem Beginn einer Rohstoffhausse,

auch oder gerade wegen des

Hypes um Elektroautos. Was hat das eine

mit dem anderen zu tun? Die Rohstoffhausse

läuft bereits erfolgreich an. Seit

Juli 2017, mit dem Anstieg des Ölpreises,

ist sie in fast allen Bereichen dieses vielfältigen

Marktes angekommen. Wir werden

dieses Jahr, nach zurückliegenden sechs

sehr bitteren Jahren des Preisabschwunges,

es erstmals wieder erleben, dass der

Rohstoffmarkt zu einer positiven Performance

fähig ist. Das hat mehr mit einem

Zyklenwechsel zu tun als mit dem E-Auto.

Zugegebenermaßen wirkt das E-Auto

aber geradezu wie ein Turbo. Aber der

Reihe nach: Vor der Finanzkrise, der Ölpreis

lag bei 130 Dollar je Barrel, bildeten

auch die meisten anderen Rohstoffe Preishochs

aus. Die Branche verdiente prächtig

und investierte. In Erwartung weiter

steigender Preise wurden letztendlich

Überkapazitäten geschaffen – es gab von

Allem zu viel. Es brauchte neun Jahre und

diverse Minenschließungen, Pleiten unter

den Produzenten,

Beinahe- Insolvenzen selbst unter

den großen Playern, wie zum Beispiel

Glencore, um den Markt...

Mehr Tipps für Ihr Edelmetalldepot

gibt es in der aktuellen Ausgabe.

Bild: investmentpunkacademy


Investment

Kapitalmarktunabhängige Rendite

von + 6,75 Prozent p. a.

Deutscher Wohnungsmarkt bietet stabile Ertragsquelle für Wertpapierdepots

- Einstiegschance für Neuanlagen mit geplantem Folgeprodukt

bestehen zwei Drittel des Portfolios aus

Handelsobjekten mit einer angestrebten

Haltedauer von weniger als zwei Jahren,

bei einem Drittel handelt es sich um Zinshäuser

mit einer angestrebten Haltedauer

von mehr als zwei Jahren. Die Beleihung

durch Bankkredite ist mit nur 20% sehr

gering. Die Anlegergelder bilden als separates

Teilgesellschaftsvermögen ein Sondervermögen,

so dass die Rückzahlung

nicht von der Bonität der Emissionsgesellschaft

abhängig ist.

Neues Investment

in Magdeburg: 55

Mikroapartments

in Campusnähe

Mit der Börseneinführung des German

Real Estate ETI im Sommer 2014 konnten

Anleger mit einem bislang einzigartigen

Investmentprodukt am deutschen Wohnungsmarkt

partizipieren: jährliche Zielrendite

von 5 % bis 7 %, börsentäglich

handelbar, immobilienorientiert, jährliche

Ertragsausschüttung und als Sondervermögen

insolvenzgeschützt. Das German

Real Estate ETI hat seit 18.08.2014 ein Plus

von 22,58 %, bezogen auf den indikativen

Nettoinventarwert, erwirtschafted, was einer

Rendite von + 6,75 % p.a. entspricht.

Über das Produkt wurde mehrfach in verschiedenen

Fachmagazinen und Börsenbriefen

berichtet und von diesen als konservatives

Basisinvestment empfohlen.

Anders als das Gros immobilienorientierter

Anlageprodukte, die Groß-, Gewerbe-

und Spezialimmobilien finanzieren,

generiert das German Real Estate

ETI seinen Wertzuwachs aus marktgängigen

Wohnimmobilien. Dabei fokussiert

sich das Management gerade nicht

auf überteuerte Großstadtlagen wie z.B.

Berlin, Hamburg und München, sondern

präferiert Städte ab 20.000 Einwohnern

in deutschen Metropolregionen. Das Immobilienportfolio,

aus dem die Wertentwicklung

generiert wird, beträgt aktuell

54 Millionen Euro. Schwerpunktregionen

sind Bayern, Berlin/Brandenburg, Sachsen

und Sachsen-Anhalt. Mit dem Erwerb

eines historischen Verwaltungsgebäudes

in Magdeburg in unmittelbarer Nähe

zum Campus, tätigte das Management

Anfang Dezember eine neue Investition.

In den nächsten 18 Monaten sollen hier

55 Mikroapartments entstehen. Derzeit

Drei Jahre German Real Estate ETI (WKN A13 FRL)

Wertentwicklung vom 18.08.2014 bis 30.09.2017*

+ 22,58 %

seit Emission

Da das Wertpapier seit August nicht mehr

gehandelt werden kann, plant der Initiator

zum Jahreswechsel ein neues Anlageprodukt,

welches die erfolgreiche Strategie

weiterführen soll. Dafür hat die Sachwert

Capital Management GmbH eine

andere Emissionsgesellschaft mit neuen

Bank- und Servicepartnern ausgewählt.

Die Anlegergelder sollen auch hier wieder

als Sondervermögen verwaltet werden,

die Einbeziehung in den Börsenhandel

ist vorgesehen. Der Initiator möchte das

in den letzten Jahren aufgebaute Immobilienportfolio

weiterentwickeln und neu

hinzukommende Anleger auch an dieser

exklusiven und bewährten Nischenstrategie

teilhaben lassen. Über die Internetseite

www.german-real-estate-eti.de und

den Newsletter können sich Interessierte

auf dem Laufenden halten.

Weitere Infos unter

www.german-real-estate-eti.de

*Indexierte Wertentwicklung seit Emission auf Basis des indikativen Nettoinventarwerts. Ausschüttungsbeträge

sind in der Wertentwicklung berücksichtigt. Individuelle Faktoren (Ordergebühren,

Depotführungspreis , Steuern etc.) sind nicht berücksichtigt. Stand: 30.09.2017.

Bild: Sachwert Capital Invest

SACHWERT MAGAZIN 1/2018 35

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