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Hallenheft Handball Sport Verein Hamburg - 1. VfL Potsdam | Saison 2017/18

HEY, SCHRÖDI, HEY! In

HEY, SCHRÖDI, HEY! In den letzten Zügen seiner Karriere gestaltet STEFAN SCHRÖDER den Neustart des Handballs in Hamburg mit. Parallel arbeitet der 36-Jährige an seiner Zukunft und drückt eifrig die Schulbank. Für den Sommer hat der Routinier deshalb gleich zwei große Ziele. Fast 13 Jahre ist es nun her, dass es Stefan Schröder nach Hamburg zog. Schon in der zwölften Saison am Stück trägt der drahtige Rechtsaußen das Trikot Hamburgs bester Handball-Mannschaft und hat kein bisschen seines Ehrgeizes und seiner Einsatzfreude verloren. Mit der Erfahrung von fast 300 Bundesliga-Spielen und 48 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft entschied sich der gebürtige Schweriner nach dem Aus der Bundesliga-Mannschaft bewusst für den Verbleib in Hamburg. Er wollte ein Teil des Neustarts sein und „seinem Verein“ treu bleiben. Nur zwei Spiele verpasste „Schrödi“, wie er von allen im Verein gerufen wird, in dieser Saison – eins krankheitsbedingt, eins wegen einer Rückenverletzung. In den restlichen Partien steuerte er bislang 32 Tore bei, und will noch einige folgen lassen. Schließlich beginnt jetzt die heiße Phase im Aufstiegsrennen. „Wir kommen jetzt in die entscheidende Phase der Saison. Das weiß jeder und man merkt auch 4

am Engagement im Training, dass es jetzt in die Crunchtime geht.“ Für das große Ziel ziehen alle im Verein an einem Strang. Seit Beginn der Saison arbeitet Schrödi auch außerhalb des Spielfeldes an seiner Zukunft. An der Sporthochschule in Köln absolviert er derzeit den Lehrgang zum „EHF European Handball Manager“. Dort drückt er mit prominenten Mitstreitern wie Jennifer Kettemann (Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen), Viktor Szilagyi (Sportlicher Leiter beim THW Kiel) und Christoph Schindler (Sportdirektor beim VfL Gummersbach) regelmäßig die Schulbank. Viermal im Jahr muss er dafür auch nach Köln fahren, um an den Präsenz-Vorlesungen teilzunehmen. Ansonsten wird im heimischen Wohnzimmer gepaukt – nach fast 20 Jahren als Profi-Sportler zu Beginn durchaus ungewohnt, aber auch spannend, wie Schrödi berichtet: „Ich lerne da wirklich ganz viele neue Sachen, gerade im Bereich des Sport-Managements und auch aus der BWL. Es dreht sich fast alles um die wirtschaftliche Seite eines Handball-Vereins.“ Passend dazu ist Schrödi seit 2017 auch im Hamburger Handball-Verband aktiv und bringt sich bei den Themen Jugend und Mitgliedergewinnung ein. Gibt immer alles für den Verein – Stefan Schröder Wenn alles nach Plan läuft, dann gibt es für Schrödi im Mai gleich mehrere Gründe zu feiern. Erst will er mit dem Team die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg unter Dach und Fach bringen, und dann geht es um das Abschluss-Zertifikat seines Studiengangs. „Im Mai sind die Prüfungen. Direkt nach dem Saisonende“. Und auch da sollen die Noten natürlich möglichst gut sein, denn Schrödis Ehrgeiz endet nicht auf dem Spielfeld. Und wenn diese beiden Ziele geschafft sind, dann hat sich der „Mannschafts-Oldie“ seinen Sommerurlaub redlich verdient. Rekord für die Ewigkeit? Noch immer ist Stefan Schröder Rekordhalter in der Bundesliga. Niemand erzielte je mehr Tore in einem Spiel, als Schrödi, der 2009 gegen den Stralsunder HV gleich 21-mal traf. Seitdem ist der Rekord ungebrochen und die Zahl 21 in Hamburg legendär. So wählte der Fanclub 21 seinen Namen nach der Rekordzahl und ehrt deshalb nach jedem Spiel den Schützen des 21. Treffers des Spiels. 5

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