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Klinikum Frankfurt Höchst

Hierbei kommt auch dem

Hierbei kommt auch dem engen Austausch mit unseren Kooperationspartnern im Rhein-Main Gebiet eine wichtige Bedeutung zu. Zu den Behandlungspartnern des Zentrums gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/Gastroenterologen und Chirurgen, Neurochirurgen, HNO-Ärzten, Psychologen beispielsweise Radiologen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die die Diagnose anhand der entnommenen Gewebeproben sichern können. Der Zugang zu einer psychosozialen Betreuung durch Vertreter der Psychoonkologie, des Sozialdienstes, der Seelsorge und dem FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ Krebs), das Angebot von unterstützenden Therapieformen, wie z.B. Kunsttherapien, Sportangebote für Krebserkrankte, Ernährungsberatung etc. und die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den Vorteilen, die die Behandlung im Tumorzentrum Frankfurt Höchst den Betroffenen bietet. FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ) Beratungsstelle für krebskranke Patienten und deren Angehörige Das Beratungsangebot des FamilienInformationsZentrums (FIZ) richtet sich an ambulante und stationäre Patienten, die an Krebs erkrankt sind. Ebenso wird für Angehörige, deren Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krankheit leisten, eine bedürfnisorientierte Beratung und Hilfestellung angeboten. Bei einer Krebserkrankung kann individuelle Hilfe unterschiedlicher Art zeitweise oder dauerhaft notwendig werden. In der Beratungsstelle FIZ wird gemeinsam eine Lösung für die Lebenssituation der Betroffenen gesucht. Sprechzeiten sind montags bis freitags jeweils von 11 Uhr bis 14 Uhr auf der Station AL (Gebäude A, . Stock). Zum Team des FamilienInformationsZentrums gehören Petra Stefanski, und Gabriele Kilian, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen. Informationen und Beratung gibt es zu folgenden Themen: Umgang mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung Beratung der pflegenden Angehörigen Beratung bei häuslicher Krankenpflege (Versorgung) Gesprächsangebote zu individuellen Problemen des Alltags die sich aus der Erkrankung und Therapie ergeben Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen Unterstützung im Umgang mit Anträgen Zudem werden Literaturempfehlungen zu bestimmten bserkrankungen, Adressen, Kontakte und vieles mehr angeboten. Die Beratung ist kostenfrei undndet anonymisiert statt. Weitere Informationen zum FIZ gibt es telefonisch unter 069 3106-321oder im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de 32

Sarkomzentrum Ein Schwerpunkt der Klinik für Chirurgie ist die Diagnostik und Therapie der Weichteiltumore (Sarkome). In interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie, Nuklearmedizin, Onkologie, Anästhesie und Pathologie bieten wir die höchst mögliche Versorgung unserer Patienten. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Universitären Zentrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt. Unter Sarkomen versteht man einen bösartigen Tumor, ausgehend vom Stütz- bzw. Bindegewebe. Abhängig vom Ursprung des Tumors lassen sich mehrere Sarkome unterscheiden, wie z.B. das Liposarkom (von Fettzellen ausgehend), das Leiomyosarkom (von Muskelzellen ausgehend), das Angiosarkom (von Glutgefäßen ausgehend) oder das Fibrosarkom (von Bindegwebszellen ausgehend) um nur einige zu nennen. Gemeinsam ist allen Sarkomen, dass sie sehr früh in bzw. über die Blutbahn metastasieren. Sarkome treten überwiegend an den Extremitäten, sowie am Rumpf und Retroperitoneum auf, wobei durchaus auch der Kopf oder der Hals befallen sein können. Eine eher seltene Form ist der Befall des Magen Darm Trakts, hier bezeichnet man diese Tumore als gastrointestinale Strumatumore (GIST). Therapie eines Sarkoms Generell gilt, dass die Art der Therapie von der Lokalisation und Größe, sowie vom Differenzierungsgrad des Tumors abhängt. Mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchungen des Pathologen lässt sich die Art des Gewebes (Tumortyp) sowie die Schwere der Entartung (Grading) bestimmen. Sarkome unterteilen sich in vier unterschiedliche Schweregrade G 1-3. Zusammen mit den Ergebnissen der körperlichen Untersuchung und der erfolgten Schnittbildverfahren kann der Tumor dann in Form des in der Onkologie üblichen TNM-Schemas (T: Größe und Lage des Tumors, N: Lymphknotenbeteiligung, M: Fernmetastasierung) klassifiziert werden. Entsprechend der beiden beschriebenen Einteilungen lässt sich zusammenfassend ein Tumorstadium (I-IV) erheben, dass für die weitere Therapie wegweisend ist. Zu den Therapieoptionen gehören in erster Linie die chirurgische Resektion, die Bestrahlung oder die Chemotherapie. Häufig ist zur optimalen Behandlung auch ein multimodales Therapiekonzept aus mehreren Einzeltherapien von Nöten. Allgemein gilt, dass bei niedrig entarteten Tumoren die Resektion in der Regel ausreichend ist, bei fortgeschrittenen Sarkomen, die nicht vollständig entfernt werden können, eine Bestrahlung die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens des Tumors deutlich reduziert. Was ist bei der Therapie zu beachten? Kommt es zu einer chirurgischen Intervention, ist der ausreichende lokale Sicherheitsabstand von größter Bedeutung. Die Resektion sollte daher im „Gesunden“ (R0) erfolgen. Bei Tumoren der Gliedmaße ist der Erhalt der Extremität ein vorrangiges Ziel. Unter Umständen ist eine isolierte Extremitätenperfusion (ILP) vor der eigentlichen Resektion sinnvoll, um den Tumor in seinem Ausmaß zu verkleinern oder bereits entstandene Metastasen mit zu behandeln. Besondere Behandlungsverfahren: Isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP) Wenn ein bösartiger Tumor in den Arm oder den Beinen so groß ist, dass eine vollständige operative Entfernung fast unmöglich ist und nur eine Amputation eine Lösung sein könnte, kann die sogenannte isolierte hypertherme Extremitätenperfusion helfen. Die isolierte Extremitätenperfusion (ILP) als lokales, zytotoxisches Therapieverfahren kommt bei primär nicht resektablen Weichgewebsarkomen oder Melanomen der Extremitäten zur Anwendung. Ziel dieses Verfahrens ist es, durch eine Verkleinerung der Tumormasse die Resektion des Tumors in einem zweiten Eingriff zu ermöglichen und damit einer Amputation zu entgehen. Mehr Informationen: Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäßund Thoraxchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach Telefon: 069 3106- E-Mail: chirurgie@KlinikumFrankfurt.de Sarkomsprechstunde Dienstag, 15 Uhr - 17 Uhr nach Telefon: 069 3106- Telefax: 069 3106-2499 E-Mail: Patientenmanagement@KlinikumFrankfurt.de 33

Patientenratgeber Klinikum Frankfurt Höchst
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