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Klinikum Frankfurt Höchst

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... Fortsetzung von Seite 51: einen frühzeitigen Eingriff, der nur in spezialisierten Zentren wie dem Klinikum Frankfurt Höchst angeboten wird, in nahezu 90% der Fälle eine Heilung erfolgen. Ferner wird die Kontrolle, Einstellung und Nachsorge aller derzeit gängigen Fabrikate von Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Loop Recordern, sowie Resynchronisationssystemen (CRT) in unserer Rhythmus-Sprechstunde durchgeführt. Im Funktionsbereich der Klinik wird das gesamte Spektrum der nicht-invasiven kardiologischen Diagnostik angeboten. Ein Schwerpunkt liegt hier in der Echokardiographie, mittels modernster 3D-Ultraschallgeräte. Neben der Bestimmung der Herzfunktion können Herzklappenfehler oder operierte Herzklappen somit genau analysiert werden. Die Mehrzahl der Untersuchungen kann von außen (transthorakal) strahlenfrei und schonend durchgeführt werden. Die modernen Ultraschallgeräte verfügen über die Möglichkeit einer kontrastmittelverstärkten 3D-Aufnahmeund Analysetechnik. Diese Bildgebungsverfahren kommen auch bei der sog. transösophagealen Echokardiographie zum Einsatz. Dabei wird - ähnlich einer Magenspiegelung - eine Sonde in die Speiseröhre einführt, um eine exakte Beurteilung von Herzklappenerkrankungen zu ermöglichten. Diese Untersuchungsmethode hilft darüber hinaus bei der detaillierten Planung von Herzklappeneingriffen, rhythmologischen Interventionen (z.B. bei Vorhofflimmern) und weiteren interventionellen Verfahren zur Diagnose und Behandlung struktureller Herzerkrankungen (z. B. Vorhofseptumdefekte, Vorhofohrverschluss u. v. m.). Eine weitere wichtige Untersuchungsmethode, die der Erkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels dient, ist die Stressechokardiographie. Sie kann als medikamentöse oder als Fahrrad-Belastung durchgeführt werden. Ein 24-Stunden Rufdienst gewährleistet die Verfügbarkeit der Echokardiographie auch in Notfällen wie Herzklappenentzündungen, Herzinfarkten oder Dissektionen der Hauptschlagader rund um die Uhr. Weitere kardiologische Untersuchungsmethoden, wie Belastungs- EKG, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Langzeit- Blutdruckmessung und Kipptisch stehen zur Verfügung. In der Angiologie werden Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße untersucht und behandelt. Eine häufige Erkrankung ist die Schaufensterkrankheit (pAVK). Mittels Ultraschall können Erkrankungen der Beingefäße, der Bauch- oder Halsschlagadern und auch Venenthrombosen (Gerinnsel) diagnostiziert und – falls erforderlich – die entsprechende weitere Behandlung geplant werden. Die internistische Intensivstation (ITS) ist Teil der interdisziplinären Intensivstation (Gesamtkapazität 30 Betten). Auf der ITS stehen zehn Beatmungsplätze zur Verfügung, hiervon zwei Isolationszimmer. Jeder Bettplatz ist einheitlich mit Monitoranlage, Infusionsgeräten und speziellen Einrichtungen zur Versorgung der Patienten ausgestattet. An allen Plätzen sind moderne Beatmungsgeräte zur nicht-invasiven und invasiven Beatmung verfügbar. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Anästhesie, Chirurgie, Neurologie und Neurochirurgie und der zentralen Notaufnahme/CPU. Schwerpunkte sind unter anderem die Behandlung von akut reanimationspflichtigen Patienten einschließlich der Möglichkeit zur ECLS (extrakorporaler Kreislaufunterstützung, veno-arteriell), die Behandlung der schweren Sepsis und des septischen Schocks mit u.a. erweitertem hämodynamischem Monitoring, die Behandlung von allen Formen des akuten Lungenversagens mit sämtlichen Formen der differenzierten Beatmung sowie der Möglichkeit zur ECMO-Unterstützung (extra korporale Oxygenierung, veno-venös), und die Behandlung akuter Nierenerkrankungen mit der Möglichkeit zur Dialyse. Studienzentrum Die Klinik für Innere Medizin 1 beteiligt sich seit 1998 regelmäßig an internationalen klinischen Studien und Registern. Im Jahr 2005 wurde unter Leitung von Dr. med. Christoph Kadel das kardiologische Studienzentrum gegründet. Die Teilnahme an Studien sichert den Patienten den frühestmöglichen Zugang zu innovativen Behandlungsstrategien unter streng überwachten und standardisierten Sicherheitsauflagen. Gleichzeitig wird durch die Teilnahme an Studien die hohe Qualität der angebotenen Leistungen im nationalen und internationalen Vergleich bestätigt. 54

Ausgezeichnet durch die AOK Hessen für überdurchschnittlich gute Behandlungsqualität Bewertet 10/2016 www.aok.de/krankenhausnavigator Im Leistungsbereich: Therapeutischer Herzkatheter (PCI) bei Patienten ohne Herzinfarkt Leistungen Interventionelle Kardiologie Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie, Ventrikulographie) bevorzugt über Handgelenkszugang (ambulant / stationär) Koronarinterventionen (PCI, Ballondilatation) mit 24h Bereitschaft für Herzinfarkte Intravaskuläre Bildgebungsverfahren (IVUS, OCT) und funktionelle Testungen von Engstellen (FFR) Stentimplantationen inkl. Verwendung neuer Stenttechnologien (sog. bioresorbierbare Scaffolds) Behandlungen von komplexen Läsionen inkl. Rotablation, Thrombektomie und Rekanalisation von chronischen Koronarverschlüssen (CTO) Rechtsherzkatheteruntersuchung Myokardbiopsie (rechts- und linksventrikulär) Transvenöser Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) des Vorhofseptumdefekts (ASD), des Vorhofohrs (LAA) und Koronarfisteln (Coils) Perkutane Mitralklappenrekonstruktion (Mitra Clip, Carillon System) Transkatheter Aortenklappenimplantation (TAVI) in Kooperation mit Herzchirurgie Perkutane Herzklappenvalvuloplastie Perkutaner Verschluss von paravalvulären Leckagen Interventionelle Behandlungen von hypertrophobstruktiven Kardiomyopathien (TASH), Aorten-, Mitral- und Pulmonalklappenvalvuloplastien Spezielle Rhythmologie Invasive Elektrophysiologie Diagnostische elektrophysiologische Untersuchung Ablative Therapie von Rhythmusstörungen (Radiofrequenzablation, Kryoablation) Komplexe, auch perikardiale Ablationen unter Zuhilfenahme dreidimensionaler Navigationssysteme (EnSite und Carto III) bei Vorhofflimmern oder Kammertachykardien Aktive Herzrhythmusimplantate Herzschrittmacher (HSM) Intravenös implantierbarer Defibrillator (ICD) Subkutan implantierbarer Defibrillator (SCD) Biventrikuläre Systeme zur kardialen Resynchronisation (CRT-D bzw. CRT-ICD) bei chronischer Herzinsuffizienz Endless-Loop-Recorder zur Dokumentation von seltenen kardialen Ereignissen (Synkope / Bewusstlosigkeit, Schwindelattacken, Herzrhythmusstörungen u.a.) Nicht invasive Funktionsdiagnostik EKG, Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie) 24-h-Langzeit-EKG (Holter-EKG) Eventrecorder, Kipptisch-Diagnostik 24-h-Blutdruckmessung Ultraschalldiagnostik des Herzens (UKG, Farbdoppler) Schluckechokardiographie (TEE) Stress-Echokardiographie (ergometrisch, medikamentös) 3D- und Kontrastmittelechokardiographie Farbcodierte Duplex-Untersuchung der großen Gefäße Lungenfunktionsprüfung Spiroergometrie Sprechstunden (Termine nach Vereinbarung) Privatambulanz: Barbara Kirschner, Telefon: 069 3106-2332 Rhythmussprechstunde, Herzklappensprechstunde, Herzinsuffizienzsprechstunde: Telefon: 069 3106-2959 Brustschmerz-Ambulanz (siehe CPU): Telefon: 069 3106-2634 Patienten-Koordination: Telefon: 069 3106-2747 55

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