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Ohne den Folienschutz

Ohne den Folienschutz würde es bis Dezember, Januar oder gar Februar keine Trauben mehr am Stock geben. Ist das Lesegut nicht durchweg gesund, kann es durch Essigsäurebakterien zur Essigsäurebildung kommen. Übersteigt die Menge an Essigsäure einen bestimmten vorgegebenen Wert, spricht man vom Essigstich und der Wein darf nicht mehr vermarktet werden. Die Geschichte des Eisweins Erste Hinweise auf eine gezielte Herstellung von Eiswein lassen sich bereits im alten Rom finden. Danach ist diese Produktionsweise erst mal verschwunden. 1829 wurde sie in Deutschland in der Gemeinde Bingen-Dromersheim wiederentdeckt, als in diesem schlechten Weinjahr die Trauben erst gar nicht gelesen wurden. Im anschließenden Winter nach einigen Frosteinbrüchen sollten die Trauben dann an das Vieh verfüttert werden. Dabei merkten die Winzer, dass der Traubensaft besonders süß ist, woraufhin man ihn zu Eiswein verarbeitete. Die rheinland-pfälzischen Winzer, die Eiswein lesen wollen, müssen seit 2013 hierzu vorab die Lage (Gemarkung, Flur und Flurstücksnummer), die Fläche in m² sowie die Rebsorte der beabsichtigten Eisweinernte bis zum 15. November des Erntejahres melden. Entsprechende Weinkontrolleure überprüfen dann die Qualität der Trauben. Gute Eisweine können bei sachgerechter Lagerung Jahrzehnte lang gelagert werden Eisweine sind allerdings auch schon in jungen Jahren ein Genuss. Der krönende Abschluss eines kulinarischen Abends. Als Dessertwein sollte seine Trinktemperatur etwas höher liegen, um die Honignote des Eisweins noch zu unterstreichen. Als Aperitif ist eine niedrigere Temperatur von 8 – 10 °C angesagt, so dass seine Süße etwas unterdrückt wird. Eine interessante Komposition ist sein Genuss gemeinsam mit reifem Edelschimmelkäse: Auf der einen Seite die salzigen bis leicht bitteren Noten des cremigen Käses, auf der anderen Seite die fruchtig süßen Aromen des konzentrierten Weines, der geschmeidig Gaumen und Zunge umhüllt, addieren sich so zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Tipp: Einen Teil frostig-kühler Eiswein in ein Champagnerglas geben und mit ca. 4 Teilen Champagner oder Winzersekt mischen. Fertig ist der Eiswein-Champagner-Cocktail. Wohl bekomm‘s! HS Foto: Thomas Steinmetz 74

Gesundheit Wenn‘s wieder dunkel wird — Sicherheit im Straßenverkehr durch gutes Hören Die Tage werden im Herbst und Winter kürzer, es wird früher dunkel und das Wetter beeinträchtigt mit Nebel und Regen die Sichtverhältnisse. Jetzt kommt es auf ein zuverlässiges Hörvermögen an. Foto: Höreck D enn die sichere Orientierung im Straßenverkehr und das rechtzeitige Erkennen von Gefahrenquellen wie herannahenden Autos und Fahrrädern hängen nun zunehmend vom Hören ab. Nicht nur Fußgänger verlassen sich auf ihren Hörsinn, auch wer selbst am Lenkrad oder Lenker sitzt, ist gefordert. Es kommt darauf an, warnendes Hupen, Fahrradklingeln oder das Martinshorn des Rettungswagens rechtzeitig zu hören und wahrzunehmen. Das Unfallrisiko steigt bei den schwierigen Wetterbedingungen der dunklen Jahreszeit außerdem durch Glätte und längere Bremswege. Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen werden also in höchstem Maß beansprucht und ein gutes Hörvermögen wird zum Sicherheitsfaktor Nummer eins. Jetzt müssen die Ohren ausgleichen, was das Auge unter solchen Bedingungen nicht leisten kann. Voraussetzung dafür ist uneingeschränkt gutes Hören auf beiden Ohren, das die sichere räumliche Orientierung in jeder Umgebung gewährleistet. In gefährlichen Situationen, die schnelles Reagieren erfordern, lenkt das Gehör den Blick, und nur wer die Gefahrenquelle hören kann, schaut auch hin. Die Experten der Fördergemeinschaft Gutes Hören raten daher zu vorsorglichen Hörtests, um auf der sicheren Seite zu sein. Gerade leichte Schwerhörigkeiten sind den Betroffenen unter Umständen gar nicht bewusst oder werden verharmlost, weil sie nur dann störend auffallen, wenn es lauter wird. Dabei kommt es nicht nur in schwierigen akustischen Umgebungen auf ein funktionierendes Gehör an. Die Hörtests beim Hörgeräteakustiker sind grundsätzlich kostenlos, dauern nur wenige Minuten und werden sofort ausgewertet. Liegen Hörminderungen vor, berät der Fachmann über individuelle Lösungsmöglichkeiten. Die vorsorglichen und regelmäßigen Überprüfungen des Gehörs sind schon deshalb ratsam, weil sich das Hörvermögen in den meisten Fällen zunächst schleichend und unbemerkt verschlechtert. Gewöhnungseffekte begünstigen zusätzlich, dass gutes Hören regelrecht vergessen werden kann. Bei frühzeitigem Erkennen und rechtzeitiger Anpassung moderner Hörgeräte können eventuelle Einschränkungen des Hörvermögens so gut ausgeglichen werden, dass die gewohnte Lebensqualität erhalten bleibt oder nach längerer Hörentwöhnung wieder hergestellt wird. Und das kommt natürlich auch der Verkehrssicherheit zugute. Presse FGH Hörsysteme aus Meisterhand HÖRECK, Markus Andrae Andreas-Hofer-Str. 25 68259 Mannheim-Feudenheim Tel.: 0621 - 43 72 84 06 info@hoereck.de Kalthorststraße 8 68307 Mannheim-Sandhofen Tel.: 0621 - 44 59 75 55 sandhofen@hoereck.de Enderlestr. 23 68557 Ketsch Tel.: 06202 - 40 90 143 info@hoereck.de Alle Infos und online Termine auf der Homepage möglich: www.hoereck.net Foto: Markus Andrae und das Team von HÖRECK 75