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Guute Februar 2018

10 | WIRTSCHAFT

10 | WIRTSCHAFT Februar 2018 | GUUTE MAGAZIN KRÄFTIGES WACHSTUM Wirtschaft und Arbeitsmarkt erholen sich nachhaltig Das reale Wirtschaftswachstum in Oberösterreich wird 2017 voraussichtlich 3,3 % betragen. Nominell erhöht sich die Wirtschaftsleistung um 5,2 %. Neben dem starken Außenhandel sind auch die hohe Investitionsnachfrage und der robuste private Konsum für den Aufschwung verantwortlich. Freut sich über die guten Wirtschaftskennzahlen und den Erfolg des von ihm geführten Standortressorts: der oö. Wirtschafts-Referent LH-Stv. Michael Strugl. „In unseren wichtigen Exportländern in Europa, aber auch in Übersee, herrscht eine gute Stimmungslage. Die Aufschwungphase wird auch 2018 anhalten. Es sollte daher die oö. Wirtschaft 2018 real um 3,3 % wachsen. Erst 2019 wird sich das Wachstums- tempo etwas verlangsamen“, sagt der oö. Wirtschaftsreferent LH-Stv. Michael Strugl. Seit dem 4. Quartal 2016 ist ein deutlicher Aufwärtsimpuls in der oö. Industrie feststellbar. Durch die gute Stimmungslage hat auch die Investitionstätigkeit spürbar zugenommen. Der private Konsum ist seit 2016 auf einem deutlichen Wachstumskurs, wobei auch die Entlastung am Arbeitsmarkt unterstützend wirkt. Anzeige Standort-Ressort als Vorteil Bei nachhaltigen Impulsen für die heimische Wirtschaft steht in Oberösterreich das neu geschaffene, umfassende Standortressort besonders im Fokus. In diesem sind dem Frühjahr des vergangenen Jahres die Kompetenzen für Wirtschaft, Arbeit, Forschung, Wissenschaft, Energie, Tourismus, Raumordnung, Landesbeteiligungen, Europa und Sport gebündelt. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Durch die nun mögliche direkte Abstimmung ohne Reibungsverluste können wir Projekte noch rascher angehen und umsetzen. Die Bündelung von Kompetenzen bringt uns auch bei Ausschreibungen, etwa von Forschungsprojekten des Bundes, einen Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern“, zieht Landeshauptmann-Stv. Dr. Michael Strugl ein positives Resümee des neuen „Superressorts”. Insbesondere die enge Verzahnung zwischen Wirtschaft und Forschung/Wissenschaft mache sich bezahlt – so der oö. Wirtschaftsreferent. ♦ -lk- Foto: Land OÖ./Liedl

GUUTE MAGAZIN | Februar 2018 11 | LOKALES FUSION Neue Gemeinde farbenfroh begrüßt Mit einem begeisternden und vor allem farbenfrohen Fest wurde zum Jahreswechsel die neue Gemeinde Vorderweißenbach begrüßt: Zu dieser zählt nun nach einer erfolgreichen Fusion auch Schönegg. Die Bewohner der nun knapp 2.800 Einwohner und 63,5 km 2 großen Gemeinde ließen es dabei dem Anlass entsprechend gleich zweimal ordentlich krachen: Am frühen Abend luden die Sportunion und der Elternverein zu einem prächtigen Feuerwerk – und um Mitternacht bezeugte ein farbenprächtiges Spektakel direkt über dem Ortszentrum den erfolgreichen Zusammenschluss. Auf diesen stießen bei einem von den Jugendlichen der beiden Fusionsgemeinden ausgerichteten Fest beim Freibad hunderte Bürger an. Die Vertreter der beiden Kommunen mit den Bürgermeistern Leopold Gartner (Vorderweißenbach) und Peter Pa- GEMEINDE Fusion gitsch (Schönegg) an der Spitze freuten sich ebenso über die weitgehend problemlose Fusion wie die Vertreter der Vereine und der Körperschaften mit den Feuerwehren an der Spitze. Bereits vor dem offiziellen Startschuss ließen das Schönegger „Urgestein“ Anton Liedl und der Vorderweißenbacher Seniorenbundobmann Richard Ganglberger die Korken krachen: Sie lösten direkt an der nun ehemaligen Gemeindegrenze ein Versprechen ein, Mit einem prächtigen Feuerwerk wurde die neue Gemeinde Vorderweißenbach offiziell begrüßt. das sie sich zu Beginn des Fusionsprozesses im Frühjahr 2017 bei einem Besuch auf der Vorderweißenbacher Sportanlage gegeben hatten. ♦ Freude bei Bürgermeister Leopold Gartner (li.) und seinem zukünftigen Vizebürgermeister David Köck über die Fusion. Fotos: beha-pictures (2), Josef Meilinger (2) Zwei Amtsleiter – eine Gemeinde: Thomas Dollhäubl (re.) und Heinrich Dumfart führen in Zukunft die Amtsgeschäfte im Marktgemeindeamt von Vorderweißenbach. Ein Prost auf die neue Gemeinde: Richard Ganglberger (li.) und Anton Liedl stießen direkt an der ehemaligen Gemeindegrenze auf die Fusion an.