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Guute Februar 2018

26 | LOKALES

26 | LOKALES Februar 2018 | GUUTE MAGAZIN EISBÄR SPORTMODEN 2.500 Mühlviertler Hauben für Österreichs Olympia-Team Foto: Eisbär Seit mehr als drei Jahrzehnten ist die Firma Eisbär Sportmoden aus Feldkirchen fixer Bestandteil des Austria Ski Pools. Nun feierte der Mühlviertler Produzent hochwertiger modischer Strickmode – wie Pullis, Hauben und Stirnbänder – unter den Ausstattern von Österreichs Olympia- Sportlern ein Comeback. Seit den Olympischen Jugendspielen 2016 in Lillehammer ist Sportmoden Eisbär offizieller Ausstatter des OÖC in der Kategorie Kopfbedeckung. Die Ausstattung für die Winterspiele in Pyo engchang (Südkorea), die dort vom 9. bis 25. Februar stattfinden, umfasst insgesamt 70 Teile, die von zehn Firmen zur Verfügung gestellt werden; diese repräsentieren einen Wert von 6.300 Euro pro Teilnehmer. Bei einer ersten Anprobe mit Olympia-Sportlern Ende November in Salzburg war das Echo der Aktiven und der Funktionäre des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC) und des Paraolympischen Comités (ÖPC) begeisternd. Die offizielle Einkleidung der Olympioniken fand am 22. Jänner in Wien statt. Für Olympia-Fans gibt es Sportutensilien wie die Eisbär-Sporthauben exklusiv bei Sports Direct auch zu kaufen. Feldkirchen/Donau: weiter Diskussion um Kiesabbau Das Thema Kiesabbau in Bergheim wird heiß: Nachdem die SP bereits im Juli 2017 im Gemeinderat die Pläne mit ihrer absoluten Mehrheit abgelehnt hat, formierte sich nun die Bürgerinitiative „Kein Schotterabbau zwischen Bergheim/Landshaag/Feldkirchen“, die Unterschriften sammelt. Der aktuelle Anlass: Die Bezirkshauptmannschaft Urfahr hat für 1. Februar die mündliche Verhandlung nach dem Mineralrohstoff-, Wasserrechts- und Naturschutzgesetz anberaumt. Die Firma Hans Arthofer GmbH aus Hartkirchen hat ein entsprechendes Projekt bei der zuständigen Behörde eingereicht. Die Firma will auf ihren eigenen Gründen Schotter im Tag- und Nassabbau gewinnen. Nach der Ausbeutung soll laut Antrag ein Teil der Grube wieder ausgefüllt werden, ein anderer Teil soll als Landschaftssee bestehen bleiben. Als Ziele führt die Bürgerinitiative ins Treffen, dass sie durch das Verhindern Ein Kiesabbaugebiet der Firma Arthofer in Brandstatt. des Schotterabbaus erreichen will, Risiken für Mensch und Natur auszuschließen sowie Trink- und Grundwasserschutz für die Region erhalten wolle. Arthofer biete die Initiative die gemeinsame Erarbeitung alternativer Konzepte und Standorte an. Die Firma Arthofer ihrerseits ist darauf angewiesen, einen neuen Abbauort für Kies zu erschließen, weil die derzeitigen Gewinnungsstätten spätestens im Jahr 2020 ausgebeutet sind. Deswegen hat die Hans Arthofer GmbH im Jahre 2000 auch die Gründe des Landesgutes Bergheim vom Land erworben. ♦ Wolfgang Reisinger Foto: GUUTE-Magazin

GUUTE MAGAZIN | Februar 2018 Foto: GUUTE-Magazin ELISABETH RABEDER Mühlviertlerin verfasste Fastenbuch: „Körper und Geist entrümpeln“ 2.000 Männer und Frauen hat Elisabeth Rabeder in den letzten 15 Jahren bei den Fastenwochen im Kurhaus der Marienschwestern in Bad Mühllacken begleitet. Dass Fasten nicht schwer ist, sondern in erster Linie von Mut und Wille abhängt und welche positiven Folgen es hat, das beschreibt sie in ihrem Buch-Erstling „Fasten für ein neues Lebensgefühl“. „Der Kneipp-Verlag hat mich auf die Idee gebracht, dieses Buch zu schreiben“, erzählt die Betriebsleiterin des Kurhauses. Rank und schlank wie sie nun einmal ist, ist sie für ein „vertieftes“ Fasten. Unter Fasten versteht man in erster Linie die Gewichtsreduktion. Die steht aber bei vielen Teilnehmern an den Fastenwochen in Bad Mühllacken gar nicht an erster Stelle. „Viele Gäste stellen die Frage nach einem anderen Lebensstil. Sie wollen etwas in ihrem Leben verändern. Da helfen persönliche Gespräche, die richtige Art des Fastens festzustellen, die einem Menschen auch hilft“, betont Rabeder. Dieses „ganzheitliche“ Fasten, das aus verschiedenen Methoden kombiniert wird, kann auch mit dem spirituellen Hintergrund, für den die Marienschwestern zur Verfügung stehen, ergänzt werden. Fastenwochen sind ein Renner Nach dem verheerenden August-Hochwasser von 2002 mit schweren Schäden im gerade vier Jahre vorher rundum modernisierten Kurhaus ist die Entscheidung gefallen, das Fasten zum Thema des Hauses zu machen. Ein Thema, das zur kleinsten der Kuranstalten des Ordens der Marienschwestern punktgenau passen sollte. Elisabeth Rabeder war von der ersten Stunde an dabei. Ein Erfolgserlebnis brachte sie ja schon mit: Durch Fasten hat sie sich von ihrer lästigen Gastritis befreien können. Rabeder, die 1999 nach der Kinderpause als Empfangsdame in der Rezeption des Kurhauses eingestiegen ist, machte die Ausbildung zur Fastenbegleiterin, zur Diplom-Lebens- und Sozialbegleiterin; zudem ist sie ausgebildet in Logotherapie und Existenzanalyse. „Fasten ist ein Reinigen, ein Entrümpeln, ein Entgiften von Körper, Seele und Geist. Es ist das älteste Hausmittel, das wir haben, wenn wir uns in unserer Lebenssituation nicht mehr wohl fühlen“, nennt die Fastenbegleiterin Buchautorin Elisabeth Rabeder vom Kurhaus in Bad Mühllacken. wichtige Faktoren aus ihrer Erfahrung, „daher ist es mit einer einwöchigen Fastenkur bei uns allein nicht getan. Wenn eine Kur nachhaltig wirken soll, dann muss auch zu Hause auf Ernährung, Bewegung, Lebensrhythmus geschaut werden.“ Anleitung zum Do-it-yourself-Fasten Im Buch hat sie viele gute Tipps dafür zusammengefasst, auch eine Anleitung für ein 21-tägiges Fasten in Eigenverantwortung, verschiedene einfache Rezepte für gesundes und bekömmliches Essen, Anregungen für einen nachhaltigen Erfolg usw. ♦ Wolfgang Reisinger Elisabeth Rabeder „Fasten für ein neues Lebensgefühl“ 128 Seiten, Kneipp- Verlag; Preis: 18 Euro Vorbestellungen: badmuehllacken@ marienschwestern.at, erhältlich ab 5. Februar im Buchhandel. Präsentation: Dienstag, 6. Februar, 19.30 Uhr, Kurhaus Bad Mühllacken. Anzeige