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das Glück des alten Mannes

das Glück des alten Mannes - oder, vom Glück und vom Unglück © 2018 Hans Jürgen Groß www.nlp-coachingpraxis.de

"Es ist kein Unglück

"Es ist kein Unglück geschehen. Mein Freund, das Pferd ist verschwunden". Der Bote nickte verstehend, stieg auf sein Pferd und ritt davon. Zwei Wochen später verschwand das Pferd des alten Mannes. Als die Stadtbewohner hörten, das das Pferd des alten Mannes verschwunden war, versammelten sie sich vor seinem Haus. "Oh alter Mann, welch grosses Unglück. Wie konntest Du das Angebot des Landgrafen ablehnen? Nun hast du weder Pferd noch Geld!", sagte der Sprecher der Menschenmenge und alle stimmten nickend und klagend zu. "Hört auf zu jammern und zu klagen", sagte der alte Mann. "Es ist kein Unglück geschehen. Mein Freud, das Pferd ist verschwunden". Die Menschen sahen sich unverständlich an, und gingen in einem Stimmengewirr, mit Händen gestikulierend zurück nach Hause; sie wussten, es war ein grosses Unglück geschehen. Nach weiteren zwei Wochen kam das Pferd des Alten zurück in die Stadt getrabt und lief direkt zum Haus des alten Mannes. In seinem Gefolge befanden sich an die dreisig der herrlichsten Wildpferde, so wie man sie nur aus Geschichten kennt. Der alte Mann lies im ganzen Land Botschaften anbringen, ob jemand Anspruch auf die Pferde erhebe. Als jedoch nach zwei Monaten niemand die Pferde beanspruchte, so erklärte er sie zu seinem Eigentum. Als die

er sie zu seinem Eigentum- Als die Stadtbewohner von dem ungewöhnlichem Reichtum des alten Mannes hörten, versammelten sie sich vor seinem Haus. "Oh alter Mann, welch ein Glück dir widerfahren ist", sagte ihr Sprecher. "Du hattest Recht, es war kein Unglück als dein Pferd verschwand - es war ein grosses Glück". Die Masse der Stadtbewohner, welche seine Worte hörten standen nickend und zustimmend daneben. "Hört auf zu lärmen", sagte der alte Mann. "Es ist kein Glück geschehen. Mein Freund, das Pferd ist zurück gekehrt". Die Menschen sahen sich unverständlich an, und gingen in einem Stimmengewirr nach Hause; sie wussten, dem alten Mann war grosses Glück widerfahren, welches ihm einige von ihnen neideten. In den folgenden Wochen zähmte der Sohn des alten Mannes die Pferde. Der Sohn war ein stattlicher junger Mann, so um die 20 Jahre alt. Der alte Mann sah seinem Sohn bei der Arbeit zu. An einem wunderschönen sonnigen Morgen passierte es, das eines der Wildpferde den jungen Mann in einem hohen Bogen von seinem Rücken warf und diesen gegen die Wand der nahen Scheune schleuderte. Der Sohn brach sich beide Beine und weitere Knochen. Als die Stadtbewohner hiervon erfuhren, versammelten sie sich vor dem Haus des alten Mannes. "Oh alter Mann, es ist ein grosses Unglück was dir und deinem Sohn widerfahren ist", sagte der Sprecher der Menschenmenge und alle stimmten nickend und klagend zu. "Hört auf zu jammern und zu klagen", sagte der alte Mann. "Es ist kein Unglück geschehen. Mein Sohn ist vom Pferd gefallen und hat sich beide Beine gebrochen". Die Menschen sahen "Hört auf zu jammern und zu klagen" sich zweifelnd an, und gingen in einem lauten Stimmengewirr nach Hause; sie wussten, dem alten Mann war grosses Unglück geschehen und einige waren auch etwas schadenfroh. Dann brach ein Krieg über das Land herein.

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