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PRIORI Reisen Katalog 2018 - Madagaskar. Ganz schön anders.

Reisen in Madagaskar. Travels in Madagascar. Trekking und Wandern, Kulturreisen und individuelle Touren in Madagaskar und auf den Komoren mit dem Vulkan Karthala. Das Madagaskarhaus PRIORI in Basel gibt Auskunft über die Reisen nach Madagaskar und organisiert die Touren auch.

Madagaskar | Themenreisen Entdeckungsreise für Familien Sie begeben sich auf eine lehrreiche Familienreise durch Madagaskar. Was isst ein Zebu, können Lemuren fliegen und was hat ein kleiner Käfer gemeinsam mit einer grossen Giraffe? Diese Fragen und viele mehr werden Sie gemeinsam während Ihrer spannenden Reise in Madagaskar lösen. Familienleben Zudem nutzen wir Familienzimmer, keinen Binnenflug und haben viel Zeit für Entdeckungen und Wanderungen. Es ist eine gefahrlose Auszeit für Kinder und Jugendliche allen Alters. Wir beobachten Lemuren, entdecken den langsamen Gang der Chamäleons, steigen auf einen alten Vulkan, besuchen eine Schule und sitzen im Klassenzimmer. In Madagaskar nimmt die Familie die wichtigste Rolle im Leben ein. Man ist füreinander verantwortlich und alle müssen dazu beitragen, dass es der Familie gut geht. Die Familie gibt Kraft und ist Rückhalt. Die Kinder wachsen im Rahmen von Grossfamilien auf. So sind z. B. die Cousins oft die vertrautesten Freunde, während man in Europa seine Vetter und Cousinen oft gar nicht kennt. Das hat auch seine Schattenseiten. Der Druck lastet schwer auf jenen, die «es zu etwas gebracht haben». Sie müssen teilen und abgeben. Und es wird noch weit mehr erwartet. Sie müssen ihren Verwandten Jobs verschaffen, Stipendien ermöglichen und Aufträge zuschieben. Wer bei internationalen Firmen oder Organisationen arbeitet, kommt oft in Konflikt zwischen «europäischen» Vorstellungen und familieninternen Forderungen. Tag 1 — 4: Antananarivo — Ampefy Schon am ersten Tag in Madagaskar erleben wir die drolligen Lemuren hautnah. Auf dem Markt in Ampefy finden wir heraus, warum die Erde rings um den Kratersee so fruchtbar ist. Ein kleiner Geysir und die Wanderung zu einem erloschenen Vulkan geben Antworten. Bestimmt dürfen die Kids auch bei einem Fussballmatch mitspielen. Wer einen Fussball mit im Gepäck hat, kann ihn vielleicht eintauschen gegen einen selbstgebastelten, madagassischen Fussball. Tag 5 — 8: Antananarivo — Antsirabe Im Piratenmuseum in Antananarivo beschäftigen wir uns mit Piraten, später dann mit dem Schmelzen von Aluminium. Welche Schmuckstücke kann man mit Zebuhörnern herstellen? Auf einem Bauernhof sehen wir die Zebus: Weidend oder vorgespannt an einen Ochsenkarren. Wer mag, kann sich ein paar Stunden in eine Dorfschule setzen und mitmachen. Tag 9 — 14: Antananarivo — Andasibe Nun geht es in den Regenwald voller Tiergeräusche. Die durchdringenden Schreie der grossen Lemuren holen uns frühmorgens schon aus dem Bett. Auf der Suche nach grossen und sehr kleinen Chamäleons durchstreifen wir die Wälder. Sollten wir auf Schlangen treffen, besteht keine Gefahr, denn diese sind ungefährlich. Bislang haben wir auf der zweiwöchigen Reise den Indischen Ozean noch nicht gesehen. Das einwöchige Zusatzprogramm führt uns nach Ste. Marie. Diese Tropeninsel erlaubt unzählige Aktivitäten: Velofahren, Wandern, Baden und Schnorcheln und je nach Jahreszeit auch das Beobachten von Walen.

Themenreisen | Madagaskar Agrarreise Madagaskar Madagaskar ist ein Agrarland: Rund 80% der Bevölkerung lebt auf und vom Land. Die Bauern pflanzen zumeist Reis, was auch das Hauptnahrungsmittel in Madagaskar ist. Zudem halten sie ein paar Zebus (Höckerrinder), als Zugtiere, als Milch- und Fleischlieferant. Wein Madagaskar ist über 14 Mal grösser als die Schweiz, beinhaltet eine tropisch-feuchte Ostküste, erstreckt sich über ein hügeliges Hochland und wallt im Westen in sandige Weiten aus. Daher sind die Landwirtschaft und auch ihre Produkte sehr variationsreich. Im tropischen Ostrand wachsen die typischen Exportprodukte wie Litschi, Vanille, Pfeffer, Nelken, Zimt. Aber auch Kaffee. Die Bauern pflanzen überall Reis. Als Nassreis in bewässerten Terrassen oder als Bergreis an steilen Hügelflanken. Jeder hat ein paar Bananenstauden für den kleinen Snack zwischendurch und Zuckerrohr für den Schnaps. Als Notnahrung dient Maniok. Aber auch Taro und Ingwer werden angepflanzt. Ein bisschen Gemüse, dann auch Bohnen. Wer kann, der fischt in den Reisfeldern nach Süsswasserfischen oder im Indischen Ozean. Die Kunst des Weinanbaus wurde von katholischen Missionaren vor rund 150 Jahren in Madagaskar eingeführt. Auf dem südlichen Hochplateau um Fianarantsoa und Ambalavao fanden diese ein ideales Klima und die entsprechende Bodenbeschaffenheit, um Rebhaine anzulegen. Heute gibt es rund ein Dutzend Weinproduzenten, die sehr charakteristische Weine produzieren und zwar als Rot- und Weissweine sowie Gris und Rosé. Auch werden Liköre hergestellt. Der madagassische Wein wird nicht exportiert, weil er aus hybriden Rebstöcken produziert wird. Zudem findet der Wein unterschiedlich überzeugte Anhänger. Kurz und gut – der Wein ist so, wie die madagassische Strasse: Hinter jeder Kurve wartet eine Überraschung. Die Reise geht nahe an Menschen heran und beleuchtet unterschiedliche Aktivitäten der Landwirtschaft. Gespräche und Meinungsaustausch mit Berufskollegen, Betriebsbesichtigungen und Kostproben von Käse, Wein und Wurstwaren. Auch gastronomisch lassen wir uns von der variationsreichen Küche Mada gaskars verwöhnen. Tag 1 — 5: Antananarivo — Antsirabe Unsere Agrarreise führt von der Hauptstadt in Richtung Süden, durch eine Hügellandschaft, in die Reisterrassen eingekerbt sind. Die Menschen leben in kleinen Dörfern und oft nur in Weilern. Wir besuchen eine Bäuerin, die mit ihren Bio-Erdbeeren grossen Erfolg hat und eine überzeugte Anhängerin von Kompost ist. In Antsirabe nehmen wir Einblick in ein «Zebu-Leasing-Projekt», das geeigneten Bauern Zeburinder und Schweine zur Verfügung stellt. Das Konzept ist kompliziert, hat sich aber seit über 20 Jahren bewährt. Wir besuchen eine Empfängerfamilie und erhalten Antworten auf unsere Fragen. Warum nicht eine kleine Metzgerei besuchen oder alternativ dazu eine Käserei? Denn in der Region um Antsirabe ist die Milchwirtschaft ein wichtiger Wirtschaftszweig. Dazu gehört auch der Besuch einer Landwirtschaftsschule, um zu erleben, wie der Nachwuchs ausgebildet wird. Wir treffen den Bäumeflüsterer, der Bauern die Kunst des Bäumeschneiders lehrt. Tag 6 — 10: Antsirabe — Fianarantsoa Wir besuchen einen Schweizer Förster, der mit seiner Sägerei zum Qualitätsanbieter der Region gehört. Zum Thema Agroforesterie gibt es auch in Madagaskar unterschiedliche Gesichtspunkte und die erörtern wir mit dem Fachmann und Praktiker. Wir machen uns ebenso mit dem Konzept von Slow Food bekannt. In Fianarantsoa gibt es Rebhaine und nicht weit davon bedecken Teeplantagen die hügeligen Kurven. Der Besuch in der veralteten Teefabrik und ihrer Trocknungsanlage hinterlässt Eindrücke und Fragen. Tag 11 — 14: Fianarantsoa — Antananarivo Auf dem Rückweg über das Hochland zurück in die Hauptstadt besuchen wir einen Tierarzt und ebenso eine Pferdestallung mit Ausrittmöglichkeit. Später beleuchten wir das Thema Hühnerzucht und Eierproduktion. Madagaskar | PRIORI 95

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