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IN-N art gallery Magazin 01/2018

Vorschau auf die Ausstellung der Werke von Oskar Kollreider, Kurzportrait von Hannes Neuhold, Rückblick auf 2017 und vieles mehr im IN-N art gallery Magazin 01/2018.

42. TFV

42. TFV Hallen-Nachwuchs-Meisterschaft Innsbruck IN-N IN-N IN-N Cup art art präsentiert art gallery gallery Magazin, 2016, von Magazin, planetwin365, powered September/2016, 01/2017 Oktober2016, 01/2018—Seite—04 by (März), Winter Tiroler 2016, 2015, Versicherungsmakler, 03 02 Seite 03 03 06 Seite 03 06 Oswald Kollreider machte nach der Pflichtschulzeit ab 1938 eine Lehre als Maler und Anstreicher in Sillian. 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und musste zunächst Arbeitsdienst in Frankreich leisten. Ab 1941 war er an der Front, wurde bei Stalingrad schwer verwundet und verlor unter anderem zwei Finger der rechten Hand. Als Invalide zurückge- Werke von „Oswald Kollreider“ zum Auftakt der Ausstellungssaison „hockender Bauer“, Kohlezeichnung, 1984 kehrt, bestand er 1944 die Aufnahmsprüfung an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Bis zum Ende des Studienbetriebes aufgrund der Bombardierung des Akademiegebäudes 1945, studierte er bei Carl Fahringer. Von 1945 bis 1947 besuchte er die Mal- und Zeichenschule Toni Kirchmayr in Innsbruck. Anschließend studierte er wieder an der Wiener Akademie bei Sergius Pauser und Herbert Boeckl und schloss 1951 mit dem Diplom ab. 1951/1952 arbeitete er als Grubenschlosser und Grubenmaler im Ruhrgebiet, wo er sich erstmals mit dem Sgraffito auseinandersetzte und von Ölauf Temperamalerei umstieg. Schon Ende der 1940er Jahre hatte Kollreider die ersten Ausstellungen und bekam erste Aufträge. In der Anfangszeit wurde er als Kopist von Egger-Lienz-Gemälden geschätzt. Dank guter Kontakte in diplomatische Kreise konnte er bereits 1958/59 seine erste Studienreise in die

42. TFV Hallen-Nachwuchs-Meisterschaft Innsbruck IN-N IN-N Cup art art präsentiert art gallery gallery Magazin, 2016, von Magazin, planetwin365, powered September/2016, 01/2017 Oktober/2016, 01/2018—Seite—05 by (März), Winter Tiroler 2016, 2015, Versicherungsmakler, 04 02 Seite 06 04 06 Seite 04 06 Hl. Andreas, Sgraffito am Dekanatswidum in Lienz, 1967, Von Mefusbren69 - Eigenes Werk, Gemeinfrei, Türkei unternehmen, ihr folgten zahlreiche weitere Reisen unter anderem nach Spanien, Italien, Israel, Asien und Südamerika. Kollreider bestückte Ausstellungen in Lienz, Innsbruck, Luxemburg, Den Haag und im Diözesanmuseum Brixen. Ab 1960 lebte er zusammen mit seiner Schwester Theresia, die ebenfalls künstlerisch tätig war, in Strassen. Bild links: „Hl. Christophorus“, Entwurf, 1955, Kohlezeichnung Bild unten: „Mutter mir ihrem Sohne“, 1974 Zu Kollreiders Werken zählen Porträts, insbesondere aus der Arbeitswelt und dem bäuerlichen Milieu, Akte, Landschafts- und Blumenbilder, sowie religiöse Motive in Kohle, Aquarell, Tempera und Öl. Daneben schuf er zahlreiche Werke, insbesondere Sgraffiti, im öffentlichen Raum. Bild oben: „Bauernhof im Gebirge“ Bild links: „sitzender Akt“ , 1955, Kogle/Rötelzeichnung Oswald Kollreider (* 27. Jänner 1922 in St. Oswald, Gemeinde Kartitsch; † 19. Juli 2017 in Strassen) Ausstellung 23.02.18—30.03.18 Vernissage 22.02.18, 19 Uhr