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Kicker der Ortenau Sommer 2017/2018

– Anzeige – Bier und

– Anzeige – Bier und Fußball – eine gelungene Mischung Philipp Ketterer, Junior-Chef der gleichnamigen Brauerei, über das Sportsponsoring des Hornberger Familienunternehmens Zwei Zentimeter fehlen Philipp Ketterer, Geschäftsführer der Familienbrauerei M. Ketterer, größenmäßig zu zwei Metern. Wenn er durch die Tür geht, zieht er meist den Kopf ein. Auf der anderen Seite der Schwelle richtet er sich ruhig auf – und lacht. Ketterer sind eben netterer. Das gilt auch für den Boss, der sich dafür nicht verstellen muss. Die Hornberger Brauer sind auch auf vielen Ortenauer Fußball-Plätzen als Sponsor und Getränkelieferant eine feste Größe. Wir haben mit dem Ex-Handballer über Sport-Sponsoring, die Philosophie des Hauses Ketterer – und natürlich über Bier gesprochen. Kicker: Herr Ketterer, Bier ist für viele ein sehr angenehmes Getränk. Wie passen Bier und Fußball zusammen? Philipp Ketterer: Ganz nüchtern betrachtet – lacht –, passt Bier einfach hervorragend zum Fußball. Bier hat ja sehr viel mit Geselligkeit zu tun. Sei es für die Zuschauer beim Mitfiebern und Anfeuern oder beim gemeinsamen Fachsimpeln nach dem Spiel. Das gilt für Fans und Sportler gleichermaßen. Ganz wichtig: Die Trends zu alkoholfreiem Bier als Sportlergetränk, bei dem wir drei erfolgreiche Varianten anbieten, halten derzeit ungebremst an. Bier nach dem Fußball tut in jeder Hinsicht gut – ob alkoholfrei als natürlicher Durstlöscher oder mit Alkohol zum Genießen mit Freunden. Kicker: Die Firma Ketterer hat im Ortenauer Fußball ganz ordentlich den Fuß in den Türen der Vereinsheime, oder? PK: Wir haben in der Ortenau, neben anderen Sportarten, alleine rund 15 Fußball-Vereine als Kunden, die wir auch sponsorenmäßig unterstützen – vom VfR Hornberg im Süden bis zum FV Auenheim im Norden der Ortenau – und vom TuS Kinzigtal als Schlusslicht der Kreisliga B bis zum FV Schutterwald und SV Hausach in der Landesliga. Kicker: Der TuS Kinzigtal ist schon seit Jahren Letzter der Kellerliga. Sie unterstützen also nicht nur die dauerhaft Erfolgreichen? PK: Wir freuen uns natürlich mit den Erfolgreichen, wie zum Beispiel mit unserem heimischen VfR und dessen Aufstieg in die Kreisliga A. Allerdings ist auch der TuS Kinzigtal auf seine Weise erfolgreich – mit großer Kameradschaft und ungebremster Freude am Fußball. Wir entscheiden beim Sponsoring nicht nach Tabellenrang. Auch das Mittelfeld verdient es, gewürdigt zu werden. Vereinsarbeit ist sehr wichtig; Sponsoring sehen wir vor allem auch als Wertschätzung des Ehrenamtes und der Jugendförderung. Kicker: Können Sie uns in wenigen Worten Ihre Sponsoring-Philosophie erläutern? PK: Zu allererst muss einmal erwähnt werden, dass wir uns freuen, wenn uns ein Verein als Bier-Lieferant auswählt. Das ist ja nicht selbstverständlich, dass Werte wie echte Regionalität und Qualität automatisch gewürdigt werden. Wenn dann jemand mit dem Wunsch an uns herantritt und gesponsert werden will, ist es uns wichtig, dass er auch hinter der Marke Ketterer steht und unsere vielfach ausgezeichneten Bieren gerne verkauft. Die finanzielle Unterstützung der Vereinskunden sehen wir grundsätzlich auch als Investition in ihre Jugendarbeit – da trennen wir nicht. Es geht also um gegenseitige Wertschätzung. Für die Sponsorenleistung gibt es meistens klassisch eine Bandenwerbung oder eine Anzeigenwerbung im Vereinsheft. In den Vereinen werden – in einer sehr hektischen Zeit – nicht zuletzt Werte und Tugenden weiter vermittelt. Auch das unterstützen wir sehr bewusst mit unserem Engagement. 8

– Anzeige – Kicker: Mit wie vielen Vereinen arbeitet Ketterer in der Ortenau insgesamt zusammen? PK: Es sind rund 80 Clubs in der Ortenau – neben Fußballvereinen unterstützen wir auch Handball-, Tennis-, Radsport und Turnvereine. Zudem kommen noch Vereinskunden im kulturellen Bereich, wie Narrenzünfte und Musikvereine. Kicker: Zurück zum Fußball! Sie waren in Ihrer Jugend ein flinker Linksaußen bei den TV-Handballern. Inzwischen sind Sie ein begeisterter Fußball-Fan, wie kommt das? PK: Ich war früher trotz meiner Schlaksigkeit tatsächlich ziemlich schnell auf der Außenposition beim TVH. Meine langen Arme waren da ganz praktisch. Inzwischen fiebere ich mit meinem Sohn Emil (9) mit dem SC Freiburg mit. Emil liest mir beim Frühstück immer aus dem Sportteil vor. Seitdem kann ich auch beim Fußball wieder etwas mitreden. Kicker: Erst kürzlich haben Sie beim 1. Hornberger Sportfest stundenlang geduldig am Zapfhahn gestanden – gehört das auch zum Job des Geschäftsführers, Marketing-Chefs und Entscheiders des Familienunternehmens Ketterer? PK: Ja, in dem Fall hatte ich beim Elf-Meter-Cup eine Schicht für die Narrenzunft Hornberg, bei der ich von Kindesbeinen an aktives Mitglied bin, übernommen. Das gehört einfach dazu – es macht zudem auch Spaß und man verliert nicht die Bodenhaftung. Steckbrief Philipp Ketterer Geboren: 1974 in Hornberg Abitur: Triberg Studium: FH Offenburg/Gengenbach (BWL/Schwerpunkt Marketing), TU München/Weihenstephan (Diplom-Braumeister) Biersommelier: seit 2016 Bei Ketterer: Seit 2001, Geschäftsführer seit 2008 zusammen mit Ehefrau Anke und Schwiegervater Michael Ketterer. Zur Brauerei: Gegründet: 1877 in Hornberg Firma: Familienbetrieb mit 27 Mitarbeitern Im Angebot: 13 Sorten Ketterer-Bier (darunter Alkoholfreie, Biermischgetränke, Saisonbiere) Vertriebsgebiet: 60 Kilometer rund um Hornberg Preise: World Beer Awards, World Beer Cup, DLG u. a. – ausgezeichnet mit dem Slow-Brewing-Gütesiegel. 9

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