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Zur Gesundheit 01_2018_Düsseldorf_ePaper (2)

REHA ZUR GESUNDHEIT

REHA ZUR GESUNDHEIT REDAKTION REHA: HILFE ZUR ALLTAGSBEWÄLTIGUNG UND WIEDEREINGLIEDERUNG Eine wichtige Säule der Behandlung von Erkrankungen und körperlichen Einschränkungen ist die Rehabilitation. Neben der durch Kur- und Heilverfahren unterstützten medizinischen Rehabilitation geht es hier auch um die Versorgung mit notwendigen Hilfsmitteln und um die Wiedereingliederung in den alten Beruf und die Hilfe bei einem Berufs- oder Arbeitswechsel. Nach schweren und lang anhaltenden Erkrankungen hat die anschließende medizinische Rehabilitation einen besonderen Stellenwert. Sie dient der körperlichen und seelischen Wiedereingliederung des Genesenden in das Berufs- und Privatleben und soll einer chronischen Beeinträchtigung vorbeugen. Die Maßnahmen beinhalten stationäre oder ambulante medizinische Kuren oder auch Arbeitstherapien (Ergotheraphien), bei denen vor allem motorische Fähigkeiten geschult werden, die nötig sind, um den Alltag des Patienten zu erleichtern, wie selbstständiges Aufstehen oder Schreiben. Bei der Rehabilitation Unfallverletzter, die einen Verlust von Gliedmaßen wie der Hand erlitten haben, oder bei Menschen mit chronischen Gelenkserkrankungen (z.B. Hüftgelenksverschleiß) kommen Prothesen zum Einsatz, die einen Körperteil in seiner physiologischen Funktion ersetzen z.B. das stählerne oder keramische Hüftgelenk. Prothesen (z.B. die farblich angepasste Augenprothese) können auch kosmetischen Zwecken dienen. Hier bemühen sich seit Jahrzenten Spezialisten aus aller Welt um die Herstellung immer besserer Produkte durch die Verwendung neuester Materialien und Erkenntnisse. KNEO ENTLASTET DAS KNIE! ANZEIGE Die Wirkungsweise von KNEO bei Gonarthrose kann man auch als Laie an Röntgenbildern eines Patienten erkennen. Links ist zu sehen, dass der innere Knorpel bis auf den Knochen verschlissen ist. Das bedeutet unter anderem, dass die beiden Knochen stark aufeinander reiben – und dabei starke Schmerzen ans Gehirn melden. Rechts sieht man das gleiche Knie, wenn der Patient KNEO trägt: Eine Vergrößerung des „medialen (eingekreisten) Spalts“,ist deutlich zu erkennen. Das bedeutet, dass die beiden Knochen nicht mehr so stark aufeinander reiben. Einerseits bewirkt das eine sofortige Schmerzlinderung, weil der Druck wegfällt, es bedeutet aber auch, dass der Knorpel sich mit der Entlastung des verschlissenen Gelenkes erholen kann. So werden die Ruheschmerzen verringert und Entzündungen können sich langfristig beruhigen, weil kein neuer Reiz dazukommt. Die notwendige Korrekturkraft wird durch den Techniker beim Anrichten der Orthese KNEO eingestellt. Damit wird die Körperlast, die durch das Kniegelenk geht, von der verletzten Seite mehr auf die gesunde Seite verschoben. Mit der Schmerzlinderung kommt auch die Freude an der Bewegung wieder, die zu einer Stärkung der Muskulatur und einem kräftigeren Kniegelenk führt. KNEO erleichtert den Rückweg in eine gesunde Lebensweise trotz „kaputtem“ Knie. Kontakt CHW-Technik GmbH, Kolligsbrunnen 1, 37115 Duderstadt Tel.: 05527/998969, Fax.: 05527/998967, h.wagner@chw-technik.de, www.chw-technik.de 24

ANZEIGE REHA ES MUSS NICHT „IN DIE HOSE GEHEN“ …, dafür sorgt seit über 16 Jahren das Kölner Unternehmen PubliCare. Die fachlich kompetenten und qualifizierten Mitarbeiter erleichtern mit individueller Betreuung und viel Herz den Alltag von Stoma- und Kontinenzpatienten. Besonders für die kleinen Patienten, zwischen 5 und 10 Jahren, sind die neuen Broschüren bestimmt, die es Eltern und Kindern ermöglichen sollen, die alltäglichen Probleme zu bewältigen. Hier werden die Kinder und Eltern ausführlich über die Möglichkeiten im Bereich der Katheter- und Stomaversorgung informiert. Die Broschüre zum Thema Katheterisieren gibt es für Mädchen und Jungen. Neue Broschüren Unter dem Titel: „Das kannst Du selbst“ bemüht sich der Herausgeber, das kindliche Selbstvertrauen und die Psyche zu stärken. Anhand von Beispielen betroffener Leidensgenossen lernt der kleine Patient, dass die Behinderung, ob angeboren oder unfallbedingt, kein Grund ist, Sport und Freizeit nicht ausgiebig zu genießen. Auch für das Verhalten in der Schule und für den Umgang mit Mitschülern gibt die Broschüre wertvolle Tipps. Selbst der Hinweis auf die Antike, wo bereits vor 3.000 Jahren die Ägypter Katheter aus Schilf benutzten, um den Urin aus dem Körper zu befördern, fehlt nicht und informiert ausführlich. Damit wird dokumentiert, wie selbstverständlich der Gebrauch heutiger, moderner Hilfsmittel ist. Mit dieser Broschüre erhalten Kinder altersgerechte Informationen rund um das Thema Intermittierender Selbstkatheterismus (ISK). Gleichzeitig finden sie Unterhaltsames und lernen andere Kinder kennen, die sich selbst katheterisieren und persönliche Hinweise dazu geben. Das Maskottchen „Dino“ ergänzt mit seinen Tipps die Informationen dieser Broschüren. So können Kinder einen sicheren und selbstständigen Umgang mit dem Katheterisieren finden. Wichtig: Hygiene Besonders eindringlich werden die kleinen Patienten darauf hingewiesen, dass Sauberkeit und Hygiene unerlässlich sind. Angefangen im häuslichen Bad und der Toilette ist auch auf Reisen die Hygiene besonders wichtig: „Wenn Du auf Reisen bist, nimm besser auch Desinfektionsmittel für die Toilettenbrille mit. Dann kannst Du vorher einmal darüber putzen und weißt, das alles in Ordnung ist.“ Weiter empfiehlt der Herausgeber, alle Hilfsmittel immer griffbereit dort aufzu- bewahren, wo am meisten katheterisiert wird. Sowohl für Mädchen als auch Jungen stellt sich die Gewissensfrage: „Wer darf es wissen – und wer nicht?“ Auch hier versucht der Herausgeber, das Selbstbewusstsein zu stärken und an die Eigenverantwortung der Kinder und Jugendlichen zu appellieren: „Die Entscheidung liegt bei Dir.“ In jedem Fall sollte das Lehrpersonal in der Schule informiert sein. Mit deren Unterstützung wird sich dann auch sicher ein Weg finden, um Mitschüler möglichst unspektakulär in Kenntnis zu setzen. Abschließend informieren die Broschüren noch über Verbände und Institutionen, die bei Schwierigkeiten behilflich sein können und das Spiel „Ich packe meinen Koffer“ gewinnt eine neue Bedeutung bei Autoreisen mit der Familie. Damit wird spielerisch an die besondere Situation erinnert, ohne Schwermut aufkommen zu lassen. KONTAKT PubliCare GmbH Am Wassermann 20-22, 50829 Köln Tel.: 0221 709049-0, Fax 0221 709049-9 info@publicare-gmbh.de, www.publicare-gmbh.de 25