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Gutachten Eurodistrikt Grenzü. Stadtbahnerweiterung d Synthese de l'étude Teile1-4

TramTrain Studie mit Rosseltalbahn (Kleine Schleife) und Bisttalbahn (Große Schleife)

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabe und Ergebnis ........................................... 3 1.1 Aufgabe ............................................................................................................. 3 1.2 Ergebnis der Untersuchung .............................................................................. 3 2 Teil 1 und 2 – Abschnitt Saarbrücken - Forbach ...... 5 2.1 Untersuchte Streckenführungen / Variantenuntersuchung ............................. 5 2.1.1 Variantenuntersuchung .................................................................................... 5 2.1.2 Entscheidungsfindung zur Auswahlvariante ..................................................... 7 2.2 Ergebnisse Grundvariante "DB"........................................................................ 8 2.2.1 Trassenführung im Bereich Achterbrücke (Messe) .......................................... 9 2.2.2 Haltepunkte ...................................................................................................... 9 2.3 Ergebnisse Auswahlvariante „WHB - Heuduckstr. – Deutschmühlental – Folsterhöhe - RN3“ .......................................................................................... 10 2.3.1 Beschreibung des Trassenverlaufs .................................................................. 11 2.3.2 Haltepunkte .................................................................................................... 16 2.4 Andere Form des ÖPNV mit eigener Fahrbahn (Busbahn-BHNS)................... 17 3 Teil 3 – Kleine Schleife und große Schleife ............ 19 3.1 Beschreibung der Trasse der „kleinen Schleife“ ............................................. 19 3.2 Zusammenfassung der Ergebnisse .................................................................. 20 3.3 Detailuntersuchung der Trasse ....................................................................... 21 3.3.1 Abschnitt I ....................................................................................................... 22 3.3.2 Abschnitt II ...................................................................................................... 23 3.3.3 Abschnitt III ..................................................................................................... 24 3.3.4 Abschnitt IV ..................................................................................................... 25 3.3.5 Abschnitt V ...................................................................................................... 26 3.3.6 Abschnitt VI ..................................................................................................... 27 3.4 Beschreibung der Trasse der „großen Schleife“ ............................................. 28 3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse .................................................................. 29 3.6 Detailuntersuchung der Trasse ....................................................................... 30 3.6.1 Abschnitt VII .................................................................................................... 31 3.6.2 Abschnitt VIII ................................................................................................... 32 3.6.3 Abschnitt IX ..................................................................................................... 34 3.6.4 Abschnitt X ...................................................................................................... 35 3.6.5 Abschnitt XI ..................................................................................................... 36 3.7 Empfehlung für das weitere Vorgehen ........................................................... 36 4 Teil 4 – Benchmark zum Betrieb mit Biogas .......... 37 4.1 Antrieb mit Biogas (nur Bus) ........................................................................... 37 4.2 Energiegewinnung über BHKW und Einspeisung ........................................... 37 4.3 Die Wasserstoff - Brennstoffzelle ................................................................... 37 09.10.2015/ Seite 2

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie 1 Aufgabe und Ergebnis 1.1 Aufgabe Der Zusammenhalt im Raum SaarMoselle äußert sich täglich in zahlreichen grenzüberschreitenden Austauschbewegungen. So haben die Pendlerströme in den letzten Jahren zugenommen, ebenso wie die Fahrten zu Einkaufs- oder Freizeitzwecken. Angesichts der mit diesem Thema verbundenen Herausforderungen hat der Eurodistrict SaarMoselle eine Studie an Drees & Sommer Infraconsult und Entwicklungsmanagement GmbH in Auftrag gegeben. Es handelte sich hierbei um eine vertiefende Machbarkeitsstudie im Hinblick auf den Ausbau des grenzüberschreitenden städtischen Schienennetzes (Stadtbahn) auf der Ebene des Metropolgebiets. Das Ziel besteht darin, die am besten geeignete Trassenführung zu finden und die verschiedenen Varianten hinsichtlich technischer Machbarkeit sowie die Grobkosten zu bewerten. Außerdem sollen alternative Transportmittel des öffentlichen Nahverkehrs in die Untersuchung mit einbezogen werden. Zusätzliche Aspekte der Studie sind die Anbindung von Alt-Saarbrücken und des ZF-Werkes an die Stadtbahntrasse. Weitere Untersuchungsgebiete sind die grobe Machbarkeit der kleinen Schleife (SB- Forbach-Großrosseln-Fürstenhausen-SB) und der großen Schleife (SB-Forbach- Freyming-Carling-Falck-Überherrn-Wadgassen-Völklingen-SB), sowie das Benchmarking des Betriebes der ÖPNV-Systeme mit Biogas. Die Studie gliedert sich demnach in folgende Aufgabenbereiche: 1. Stadtbahnverbindung und deren Alternative zwischen Saarbrücken und Forbach 2. Anbindung von Alt-Saarbrücken und ZF-Werk 3. Technische Machbarkeit und Grobkosten der kleinen und großen Schleife 4. Untersuchungen zum Betrieb mit Biogas. 1.2 Ergebnis der Untersuchung Alle untersuchten Teilabschnitte sind technisch machbar. Die untersuchten Transportmittel sind jedoch nicht generell auf allen Abschnitten möglich. So ist die Busbahn / BHNS zwischen Saarbrücken und Forbach realisierbar, im Bereich der Schleifen jedoch maximal auf den stillgelegten Bestandstrassenabschnitten in Frankreich. In Deutschland müssten zur Komplettierung der Schleifen gegebenenfalls Alternativen zu den in Betrieb befindlichen Trassenabschnitten gefunden werden. Die Kombination aus Busbahn zwischen Saarbrücken und Forbach und einer Saarbahn auf den weiteren Abschnitten der Schleifen ist denkbar, jedoch vermindert ein Umsteigevorgang die Attraktivität des Verkehrsmittels deutlich. Die Strecken der Schleifen würden in diesem Fall nur von Saarbrücken Hbf über die DB-Strecke Fürstenhausen als Hin- und Rückfahrt angedient werden und nicht als vollständige Schleife über Forbach nach Saarbrücken. 09.10.2015/ Seite 3