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Gutachten Eurodistrikt Grenzü. Stadtbahnerweiterung d Synthese de l'étude Teile1-4

TramTrain Studie mit Rosseltalbahn (Kleine Schleife) und Bisttalbahn (Große Schleife)

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie Variantenempfehlung zur weiteren Planung Variante VII.1, da kein Kostenvorteil erkennbar Variante VII.1 + innerstädtische Lage höhere Akzeptanz und Anzahl der Kunden Variante VII.2 + stillgelegte Gleistrasse außerhalb der städtischen Bebauung o Siedlungen werden weiträumig umfahren o keine Akzeptanz bei Entfernung zur Haltestelle von über 1.500 m Luftlinie bauliche Schwierigkeiten beim Umbau der bestehenden Straßenüberführung Autobahn unter laufenden Betrieb 3.6.2 Abschnitt VIII – Freyming-L‘Hôpital Vorbemerkung zur Variantenauswahl Ursprüngliche Varianten Abschnitt VIII Ursprünglich sollten im Abschnitt VIII verschiedene Varianten untersucht werden. Nach Abstimmung mit dem Auftraggeber wurden alle Varianten bis auf die grün dargestellte Variante ausgeschlossen, da die anderen Varianten mit einem geplanten Gewerbegebiet kollidieren. Es verbleibt nur die grün dargestellte Variante, die somit im Rahmen der Machbarkeitsstudie vertiefend untersucht wurde. Aus Sicht des Verfassers stellt die gewählte Variante die unwirtschaftlichste Möglichkeit der Trassenführung dar. Da die Stadtbahn aufgrund der Fahrleitungsspannung die bestehenden SNCF Gleise nicht befahren kann, ist neben der in Betrieb befindlichen Strecke ein zusätzliches Gleis für die Stadtbahntrasse zu errichten. Hierzu müssen sämtliche bestehenden Bauwerke (Eisenbahnüberführungen und Straßenüberführungen) baulich angepasst werden, um einen Korridor für die Stadtbahngleise im teilweise beengten Verkehrsraum zu schaffen, was erhebliche Kosten verursacht. Die anderen Varianten verlaufen zum Teil auf stillgelegten Trassen, so dass hier kein extra Korridor geschaffen werden müsste. 09.10.2015/ Seite 32

Eurodistrikt SaarMoselle Vertiefende Machbarkeitsstudie Es werden daher folgende Empfehlungen gegeben: - Mit den verantwortlichen Planern des Gewerbegebiets sollte abgestimmt werden, ob sich nicht die Möglichkeit ergibt einen Korridor für die Stadtbahn einzuplanen bzw. freizuhalten. - Abstimmung mit der SNCF, ob auf ein Bahngleis verzichtet werden kann, das dann zu Stadtbahnzwecken genutzt werden kann. Damit könnte die Oberleitung der SNCF auf diesem Gleis zurück gebaut und die für die Stadtbahn erforderliche Fahrleitung errichtet werden. - Änderung des geplanten elektrifizierten Systems (750 V AC) zu einem alternativen Antriebssystem (z.B. Dieseltraktion). Damit wäre es möglich, mit der Stadtbahn die in Betrieb befindlichen Gleise der SNCF zu befahren. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass viele Verkehrsbetriebe derzeit über alternative Antriebssysteme nachdenken, um die sehr kostenintensiven Investitionen in Fahrleitungssysteme zu vermeiden. Abschnitt VIII Trassenverlauf Eingleisig im Straßenraum der N3 bis km 4,290 Haltepunkte 2 Stationen Bahnhof Freyming-Merlebach, km 0,388 Freie Strecke, km 3,560 Querungen Straßenüberführungen bei km 0,234 + km 1,360 Leitungsüberführung bei km 0,724 + km 1,500 Eisenbahnüberführung bei km 2,100; Trasse stillgelegt - Abbruch Kreuzungsstelle von ca. 300 m bei km 3,250 Bahnübergang km 4,150 Maßnahmen Umbau der Straßenentwässerung über 1.000 m für die Straße D26 Abbruch des Stellwerkgebäudes und Erstellung Stützwand Länge 300m; Höhe 3,50m Kosten 30,2 Mio € netto 09.10.2015/ Seite 33