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Der Schwimmtrainer Nr. 107

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DSTV / Der Schwimmtrainer 38 Oktober 2015 DSTV-Vizepräsident HaWo Döttling hat mehrfach aktuell von Meisterschaften der Junioren-Nationalmannschaft Schwimmen berichtet, wenn er als Diagnose Wissenschaftler dabei war. Diese Berichte sind immer aktuell auf unserer Website „www.dstv-schwimmtrainer.de/Berichte aus“ zu finden. Beispielhaft sind im Folgenden seine Berichte von den fünften JWM abgedruckt. Singapur 21.08.2015 Liebe Schwimmsportfreunde, die Junioren Nationalmannschaft Schwimmen hat sich zum zweiten Großevent dieses Jahr nach Singapur aufgemacht: zu den 5-ten Junioren Weltmeisterschaften. Wie die letzten Jahre auch, werde ich versuchen, von diesen Meisterschaften und von den Geschehnissen rund um die Mannschaft zu berichten. Der Deutsche Schwimm Verband hat hierfür alle Einzelmedaillengewinner der JEM 2014 (Dordrecht) bei positiver Leistungsentwicklung, die Medaillengewinner der JEM 2015 (Baku), sowie die Medaillengewinner der EYOF 2015 nominiert. Leider haben einige Sportler krankheitsbedingt diesen Wettkampf absagen müssen. Andere Sportler wollen diese Zeit lieber für eine Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2016 nutzen. Hierfür liegt der Wettkampf sehr spät im Trainingsjahr und stört damit die Periodisierung im Olympiajahr. Dabei ist allerdings zu hinterfragen, ob für diese Altersgruppe im langfristigen Leistungsprozess eine Teilnahme bei einer JWM mit Finalteilnahme und einer eventuellen Medaille nicht besser wäre, als zu hoffen, dass durch eine Leistungssteigerung lediglich die Teilnahme bei Olympia erreicht wird. Somit sind schlussendlich 11 Sportler übrig geblieben. Am Mittwoch den 19.08. traf sich die Mannschaft am Flughafen in Frankfurt, um gemeinsam in den Flieger nach Singapur zu steigen. Nach einem langen 12,5 Std Flug sind wir dann mit müden Gliedern ins Hotel gebracht worden. Um so schnell wie möglich in den Rhythmus des Wettkampfes zu kommen, haben unsere beiden Trainer Steven Krüger und Marian Bobe die Sportler nach kurzer Pause in den Hotelpool gescheucht. Offensichtlich hat es den Sportlern doch gut getan, denn nach anfänglichem Murren, haben alle das warme Wasser und die Bewegung mit viel Spaß aufgenommen. Am späten Nachmittag wurde dann noch eine „richtige“ Trainingseinheit angehängt. In einem Sportclub in der Nähe unseres Hotels, konnten wir unter der genauen Beobachtung der „life guards“ unsere Bahnen ziehen.

DSTV / Der Schwimmtrainer 39 Oktober 2015 Im Laufe der nächsten Tage, werde ich die Mannschaft und die Teammitglieder noch genauer vorstellen. Um ein wenig Abwechslung in meine Berichte zu bekommen, werde ich eine neue Rubrik einführen: „Picture of the day“. Hier soll immer ein Bild stehen, welches für den Tag steht. Picture of the Day von heute: Unsere Mannschaft im Hotelpool. Leider etwas unscharf, da an der Glaswand das überschwappende Wasser herunter läuft. 2. Bericht JWM 2015 Singapur Singapur 22.08.2015 So langsam geht die Müdigkeit aus den Gliedern und wir gewöhnen uns an das doch sehr warme Klima. Da die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, ist man bereits nach einem kurzen Aufenthalt im Freien etwas nass geschwitzt. Hier lohnt sich die Funktionsbekleidung, die genauso schnell trocken wird, wie sie nass geworden ist. Unangenehm sind nur die Klimaanlagen, die den Schweiß auf der Haut gefühlt gefrieren lässt, wenn man einen klimatisierten Raum betritt. Unser Hotel liegt im Zentrum von Singapur und damit auch nicht weit von der Wettkampfstätte entfernt. Da wir uns das Hotel mit mehreren Nationen teilen, gibt es beim Essen manchmal etwas Engpässe. Aber das wird sich sicherlich einspielen. Das Essen ist gut und sportgerecht. Seit gestern können wir unsere Trainingseinheiten im neu erbauten Schwimmstadion von Singapur (OCBC Aquatic Center) absolvieren. So grüßt aus Singapur Euer HaWo Döttling Angrenzend an das National Stadion von Singapur, wurde das Gebäude wettkampfgerecht mit angrenzendem Sprungbecken errichtet. Wie im Bild sichtbar, wurde der Bau sehr offen gestaltet. Dies hat zur Folge, dass man das warme Klima von außen auch in der Halle hat. Große Ventilatoren an der Decke sorgen für viel Wind in der Halle. Dies macht die Wärme etwas erträglicher. Angrenzend gibt es ein weiteres 50m-Becken zum Ein- und Ausschwimmen. Noch ist genügend Platz auf dem Wasser, da noch nicht alle Mannschaften angereist sind. Die Zeitmessanlage ist auch schon komplett aufgebaut, was eher ungewöhnlich ist. Bei anderen Wettkämpfen auf gleichem Niveau hatten wir schon erlebt, dass kurz vor Wettkampfbeginn noch hektisch Kabel ausgetauscht wurden oder eine Lötstelle erneuert werden musste Für die Organisation könnte es morgen losgehen. Die Stimmung unter unseren Sportlern ist gut. Alle sind froh endlich das Stadion und das Becken gesehen und getestet zu haben, um ein Gefühl für das Wasser und die Halle zu bekommen. Was noch fehlt ist die Spritzigkeit. Der Jetlag sitzt noch in den Gliedern, aber bis zum Wettkampf sind es ja noch ein paar Tage.