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Der Schwimmtrainer Nr. 106

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DSTV / Der Schwimmtrainer 42 November 2014 verpflichtende Teilnahme an den benannten Lehrgängen und Wettkämpfen alle DSV - und Vereinslehrgänge finden unter N.N. Bedingungen statt in allen Maßnahmen werden die zuvor benannten Screenings abgerufen verpflichtende Teilnahme an den benannten Lehrgängen und Wettkämpfen DSV Höhentrainingslager werden nach festgelegter Systematik über 4 Jahre besucht in allen Maßnahmen werden die zuvor benannten Screenings abgerufen Das PTP gilt dann als erfolgreich, wenn: das PT in der Altersspanne von ca.14-20 Jahren aufgestellt ist sich die Nachwuchsarbeit in Deutschland an den km-Vorgaben der Tabelle 1) (S.18) ganzjährig orientiert die Nationalmannschaft die angestrebte Belastungsverträglichkeit bei mehreren Topevents im Jahr zeigt die Landesverbände die Ausbildungskennziffern in ihre Lehrplänen übernommen haben und diese „leben“ aufgrund der veränderten Ausbildungsinhalte die „Drop-out“ Quote nach der JEM gesenkt wurde aufgrund der veränderten Ausbildungsinhalte die individuellen Entwicklungsraten der Deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer nach der JEM steigen 6. FAQ 1. Wie kommt man ins PT? 2. Was sind die Pflichten im PT? 3. Was habe ich davon im PT zu sein? 4. Wann muss ich das PT verlassen? Zu1. Man wird vom Chefbundestrainer berufen. Dieser bespricht sich mit seinen Bundestrainern und den Diagnosezentren vor Berufung und holt sich immer wieder Vorschläge für mögliche Kandidaten ein. Zu 2. Die Pflichten sind auf den vorangegangenen Seiten detailliert beschrieben. Grundsätzlich ist die bedeutsamste Pflicht die regelmäßige und lückenlose Teilnahme an den Lehrgängen des PT. Zu 3. Sämtliche Lehrgänge des PT werden vom DSV bezahlt. In diesen Lehrgängen treffen Mitglieder auf die besten Schwimmerinnen und Schwimmer Deutschlands. Es entsteht eine extrem starke Trainingsgruppe in annähernd gleicher Altersstruktur die auch internationalen Kontakt zu gleichaltrigen Trainingsgruppen sucht (Jugendnationalmannschaften). Weiterhin sind Physiotherapeuten, Ärzte, Lehrer und Leistungsdiagnostiker (fast) immer in den Lehrgängen anwesend, um die Betreuung so professionell wie möglich zu gestalten. Zu 4. Der CBT alleine entscheidet über den Verbleib im PT. Gründe für einen Ausschluss sind u.a.: Die Nichtteilnahme an mehreren Lehrgangsmaßnahmen Das Nichteinhalten der geforderten Trainingskennziffern Das mehrfache Nichterreichen der nötigen Screening Werte Das wiederholte Nichtabgeben der TDD Sollte ein Mitglied des PT vor dem Erreichen des definierten Höhepunktes (OS 2016 und OS 2020) die vorgenannte Altersspanne überschreiten, d.h. älter sein als 20 Jahre, so kann die Sportlerin / der Sportler bis zum Höhepunkt trotzdem im PT verbleiben. Henning Lambertz -Chefbundestrainer Schwimmen DSV –

DSTV / Der Schwimmtrainer 43 November 2014 Anlage 1. „Das Screening an Land“ ATHLETIK SCREENING Testhäufigkeit: Optimal alle 6-8 Wochen (mind. 3x im Jahr z.B. Saisonanfang / Saisonmitte / Saisonhöhepunkt) Dokumentation: Testdatum Test Zeit Saisonzeitpunkt Name des Testleiters Alter Gewicht Größe Hauptschwimmart (HSA) mit Bestleistung Aktuelle Beschwerden Persönliches Ziel Testdurchführung: Im Idealfall immer die gleiche Vorbereitung (Warm up) und gleicher Testleiter. Keine verbale Motivation und über die verstrichene Zeit. Enge, dem Körper anliegende Bekleidung, Turnschuhe. 10 Minuten Aufwärmung (5 Minuten Ergometer + 5 Minuten individuelle Beweglichkeitsübungen z.B.Armkreisen) Test 1: ventrale Rumpfkette (max.5 Wdh. Probeversuch erlaubt) 5 Minuten Pause Test 2: laterale Rumpfkette rechts (max.5 Wdh. Probeversuch erlaubt) 5 Minuten Pause Test 3: laterale Rumpfkette rinks (max.5 Wdh. Probeversuch erlaubt) 5 Minuten Pause Test 4: Klimmzüge max. 5 Minuten Pause Test 5: Liegestütze max. 5 Minuten Pause - Test 6: Inverted Rows (Rudern aus der Rückenlage) Die Schwimm-Seminar-Termine (alle in Hamburg) für das erste Halbjahr 2015 – ab sofort online: Sa. 21.02.2015 • Sa. 14.03.2015 • Sa. 11.04.2015 • Sa. 09.05.2015 • Sa. 06.06.2015