Aufrufe
vor 2 Wochen

Sivananda_Das Buch der Gitas_Die Essenz des Advaita Vedanta

Geliebter Sucher, dieses Buch der Gitas ist der himmlische Schlüssel für dich, mit dessen Hilfe du den Eintritt in das Reich des Göttlichen Lebens und der Fülle erhälst. Diese Gitas enthalten lebensspendede Botschaften von erleuteten Sehern. Sie haben die Macht, dein Leben von Grund auf zu verwandeln . . .

wohl Vergnügen in ihnen

wohl Vergnügen in ihnen suchen, die wie der Schatten unter der Haube einer giftigen Schlange sind? IX-50 Wer um die Wertlosigkeit all der angehäuften weltlichen Objekte und des Wohlstands weiß und trotzdem noch an ihnen interessiert ist, ist wie ein dummes Vieh unter den Menschen und sollte von allen gemieden werden. X-22 Gott ist nicht fern und nicht schwer zu erlangen. Der Große Gott ist das eigene Selbst, welches der Ozean der Unendlichen Erkenntnis ist. X-23 Wir werfen uns nieder vor diesem Selbst, welches alles besitzt, von welchem alles ausgeht, welches selbst alles ist, welches überall ist, welches im Innern und allesdurchdringend ist, welches ewiglich und die Seele von allem ist. XI-20 Die Wesen besitzen in Wahrheit weder einen Körper noch eine Form des Nicht-Seins. Folglich existiert auch der Verstand nicht. Was bleibt, ist schieres Sein, das ihre wahre Natur ist. XI-43 Der erleuchtete Weise ruht im Selbst stets in einem Zustand des Gleichgewichts – selbst wenn es glühende Kohlen vom Himmel regnen, die Stürme der Apokalypse blasen oder die Erde in den Weltraum geschleudert werden sollte. XIII-2 Das Absolute ist ewiges Bewusstsein und selbst keine Ursache von irgend etwas, es ist auch keine Wirkung von irgend etwas. (Daher gibt es Schöpfung nicht.) XIII-3 Da es niemals so etwas wie eine Schöpfung gegeben hat, macht dies selbstverständlich auch sämtliche Jivas 1 und Kreaturen inexistent, denn es gibt da keinerlei Ursache, aus der sie als Wirkung hervorgegangen sein könnten. XIII-4 Nichts hier wurde jemals geboren, nichts hier stirbt jemals. Die Themen der Unterweisungen und der Zweck all der Lehren sind alle nichts als ein Spiel der Worte und der Klänge. XIII-8 Hier existiert gar nichts als ein externes Objekt. Nur das Eine Bewusstsein erscheint als etwas Äußeres. 1 individuelle Seelen 114

Sämtliches objektives Sein wächst aus dem inneren Bewusstsein heraus wie der Baum aus dem Samen. XIII-9 Das gesamte Universum existiert innerhalb des eigenen, höchsten Bewusstseins – so wie man Fruchtstände am Bananenbaum sieht. XIII-10 Das gesamte Universum ist der Duft des Bewusstseins. Das Unendliche, welches sowohl innen wie auch außen ist, erscheint als solches in Raum und Zeit. XIII-26 Sobald die Erkenntnis aufdämmert, verschwinden die Fesseln der irdischen (körperlichen) Bindung in den drei Welten so, wie ein Kind sich von seiner Furcht befreit fühlt, nachdem es darüber aufgeklärt wurde, dass sich kein Gespenst im Hause befindet. XIV-5 Dieser gewaltige Fehler der objektiven Wahrnehmung hat den Charakter einer gewaltigen Unwissenheit. In Wahrheit existiert sie jedoch überhaupt nicht, denn der Fluss in der Luftspiegelung enthält kein Wasser. XV-6 Wenn Brahma, Vishnnu und Siva zum Zeitpunkt der großen Auflösung nur noch dem Namen nach existieren, wenn Namen und Formen für immer verschwunden sind, dann ist das, was verbleibt, diese Reine Wahrheit. XV-9 Von dieser Essenz des Bewusstseins kann man weder sagen, dass sie existiere noch dass sie nicht existiere, denn ihrem Wesen nach ist sie vollkommene Stille. XV-20 Aus der Fülle setzt sich die Fülle fort. In der Fülle erstrahlt die Fülle. Die Fülle allein verbleibt, wenn die Fülle aus der Fülle entnommen wurde. * * * 115