Aufrufe
vor 8 Monaten

Sivananda_Das Buch der Gitas_Die Essenz des Advaita Vedanta

Geliebter Sucher, dieses Buch der Gitas ist der himmlische Schlüssel für dich, mit dessen Hilfe du den Eintritt in das Reich des Göttlichen Lebens und der Fülle erhälst. Diese Gitas enthalten lebensspendede Botschaften von erleuteten Sehern. Sie haben die Macht, dein Leben von Grund auf zu verwandeln . . .

vom Tulasi 1 -Honig

vom Tulasi 1 -Honig des göttlichen Duftes der Vanamala 2 sind, beantwortet und auf Seiner Flöte spielt, dann werden die Herzen von Sarasa, Hamsa und den Vögeln des Sees zu dieser bezaubernden Musik hingezogen. Mit vollkommen beherrschtem Verstand – was für ein Wunder! - suchen sie Hari auf, schließen ihre Augen und kontemplieren Ihn in perfekter Stille. 14-15 Oh Yashoda 3 , als dein Sohn, der Wissende in all den verschiedenen Spielen der Gopas, die Flöte an Seine herrlichen Lippen setzte und Seine reichen, vollkommenen und nur ihm eigenen Töne erklingen ließ, da suchten Ihn die mächtigen und weisen Götter Indra, Siva und Brahma und viele andere auf und lauschten dieser Musik mit in Verehrung versunkenem Kopf und Herzen, wie diese so herrlich und vielfältig anzuhören war, und sie standen verwirrt, wie sie deren wahre Natur erkannten und aufnahmen. 18-19 Als Er, geschmückt mit Perlenketten und Girlanden von Tulasi mit auserlesenem Duft, an manchen Orten Seinen Arm auf die Schulter Seines geliebten Dieners sinken und die Vendu 4 singen ließ, während er die unter seiner Aufsicht befindlichen Kühe zählte, folgten die weiblichen Gefährten der Hirsche mit von den Klängen der Krishna-Flöte verzauberten Herzen dem Herrn der Unendlichen Erlesenheit und sind immer noch, ihre Heimkehr vergessend, bei Ihm wie die Gopis, die aller Anhänglichkeit an ihre Heime entsagt hatten. 26. Sri Suka sprach: Auf diese Weise sangen die so sehr gesegneten Frauen von Vraja, oh König, von den spielerischen Aktivitäten Krisnas und verbrachten verzaubert den Tag mit einem Herzen und Verstand, die Ihm hingegeben waren. * * * 1 ein Duftholz 2 wörtl.: Girlande aus Waldblumen 3 Mutter Krishnas 4 Bambusflöte 150

Die Essenz der Vyadha Gita Die Vyadha Gita ist eine Predigt eines rechtschaffenen Jägers, der seinen Eltern mit großer Hingabe diente und dabei seine Pflichten erfüllte, die im Töten der Tiere und dem Servieren ihres Fleisches bestanden. Der Weise Kaushika wird darüber belehrt, wie eine Person Seligkeit dadurch erlangt, indem sie ihrem eigenen Dharma 1 folgt. Die Gita behandelt die allgemeinen Grundsätze zur Selbstreinigung und spirituellen Erhebung. Diese Gita taucht im Mahabharata 2 auf. 1. Dharma-Vyadha sprach: Zuerst entsteht die mentale (psychotische) Tätigkeit zum Zweck der objektiven Wahrnehmung. Daraufhin entstehen Lust und Zorn in den Wesen. 2. Zur Erfüllung des Endzwecks schließlich beginnt das Individuum mühselige Tätigkeiten auszuüben. Dann beginnt es sich der Sinnesobjekte, der schön anzusehenden und angenehm duftenden Dinge usw. zu erfreuen. 3. Die Folge davon ist Anhaftung und endlich Hass. Diesen beiden folgen dann Gier und Verblendung. 4. Wer von Gier erfüllt ist und von Liebe und Hass gehetzt wird, kann seinen Verstand nicht in Richtung des Dharma lenken. Oder er entspricht dem Dharma mit Hochmut (als ein Heuchler). 5. Auf diese Weise hängt er dem Dharma mit betrügerischer (unechter) Gesinnung an. Mit dieser falschen Gesinnung verlangt es ihn dann nach Reichtum. Ist dann eine Masse von Reichtum durch Unehrlichkeit angehäuft, will der Verstand nur noch daran seine Freude haben und beginnt damit, Sünden zu begehen, auch wenn ihn Freunde und weise Menschen davon abzuhalten versuchen. 1 Lebenspflichten 2 indisches Nationalepos 151