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Sivananda_Das Buch der Gitas_Die Essenz des Advaita Vedanta

Geliebter Sucher, dieses Buch der Gitas ist der himmlische Schlüssel für dich, mit dessen Hilfe du den Eintritt in das Reich des Göttlichen Lebens und der Fülle erhälst. Diese Gitas enthalten lebensspendede Botschaften von erleuteten Sehern. Sie haben die Macht, dein Leben von Grund auf zu verwandeln . . .

Die

Die Essenz der Yudhishthira Gita Die Yudhishthira Gita ist eine Unterhaltung zwischen Yudhishthira 1 und einem Yakhsa 2 , der auf einem Baum sitzt und alle Söhne Yudhishthiras ihres Verstandes beraubte. Diese Gita erscheint im Mahabharata. Der Yaksha stellt viele schwierige Fragen, die Yudhishthira wiederum prompt beantwortet. Danach erlangen alle seine Brüder ihre Verstandeskraft zurück. Diese Gita behandelt die elementare Ethik als das feste Bett der Tugenden und des göttlichen Lebens. III-48 Yudhishthira sprach: Durch das Studium der Srutis 3 wird man ein Srotriya 4 .Durch Tapas 5 erlangt man das Höchste. Durch Zurückhaltung wird man zum Zweitlosen. Man wird weise, indem man den Älteren dient. III-50 In Svadhyaya (Studium der Veden) besteht die Gottgleichheit der Brahmanas. Buße ist ihre göttliche Tugend. Tod ist die Natur des menschlichen Wesens. Die Beleidigung der Veden und Brahmanas ist die Natur der ruchlosen Leute. III-70 Geschick und Vollkommenheit sind die einzige Ursache des Dharma. Wohltätigkeit ist die einzige Ursache des Ruhmes. Wahrheit ist die einzige Ursache des Himmels. Gutes Betragen ist die einzige Ursache des Glücks. III-72 Der Sohn ist das Selbst des Mannes. Die Frau ist die von Gott an seine Seite gegebene Freundin. Sein Leben bestimmt der Regen. Wohltätigkeit ist seine Zuflucht. III-74 Das Beste für erfolgreiche Menschen sind Vollkommenheit und Geschick. Der größte Reichtum besteht in der Kenntnis der Veden. Der beste Gewinn ist gute Gesundheit. Das größte Glück ist die Zufriedenheit. 1 im Mahabharata, dem indischen Nationalepos, der älteste Sohn von König Pandu und Königin Kunti 2 Naturgeist 3 heilige Schriften 4 Brahmane, der die Schriften praktiziert und lebt und nicht nur theoretisch kennt 5 Askese, Selbstbeherrschung, Sammlung 154

III-76 Mitgefühl ist die beste Tugend. Die Praxis der drei Veden erbringt stets die gewünschte Frucht. Durch Beherrschung des Verstandes werden die Menschen frei vom Kummer. Gute Menschen werden nicht untreu. III-78 Durch Tilgung des Stolzes wird man glücklich. Durch Aufgabe des Zornes überwindet man die Sorgen. Durch Überwinden der Leidenschaft gedeiht man. Durch Entsagen der Gier wird man fröhlich. III-80 Zum Zweck des Erwerbs von Tugend ist man wohltätig gegenüber den Brahmanen, für den Zweck des Ruhmes gibt man den Tänzern und Schauspielern, für den Zweck der Ernährung gibt man den Dienern und den Königen gibt man zur Abwendung von der Furcht vor ihnen. III-82 Die Welt ist eingehüllt in Finsternis. Es gibt kein Licht, wo es nur Dunkelheit gibt. Aus Gier werden die Freunde verlassen. Durch schlechte Gesellschaft verliert man den Himmel. III-84 Eine in Armut gestürzte Person ist tot. Ein Land ohne König ist tot. Ohne das vedische System praktizierte Riten sind tot. Opfer ohne Gaben an Dakshina 1 sind tot. III-88 Die Erfüllung der eigenen Pflichten ist Tapas. Die Beherrschung des Verstandes ist Zurückhaltung. Tapferkeit ist Ertragen der Gegensatzpaare. Scheu ist Abstand halten von bösen Taten. III-90 Erkenntnis der Wirklichkeit ist Weisheit. Ruhigsein bedeutet das friedvolle Dasein des Gemüts. Mitgefühl ist der Wunsch, dass alle glücklich sein mögen. Geradlinigkeit ist Stetigkeit des Verstandes. III-92 Zorn ist der am schwierigsten zu besiegende Feind. Gier ist wie eine endlose Krankheit. Ein Heiliger ist der Freund aller Wesen. Ein gnadenloser Mann ist ein Schuft. III-94 Die Unwissenheit über den Dharma ist Verblendung. Stolz ist Selbstbetrug. Lethargie ist Verweigern des Dharma. Gram ist Ahnungslosigkeit. III-96 Stetigkeit ist verwurzelt sein im eigenen Dharma. Mut ist Zurückhaltung der Sinne. Baden ist das Reinigen 1 im antiken vedischen System das nach Opferfeiern gezahlte Honorar der Priester 155

Sankaracharya_Atma Bodha