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Sivananda_Das Buch der Gitas_Die Essenz des Advaita Vedanta

Geliebter Sucher, dieses Buch der Gitas ist der himmlische Schlüssel für dich, mit dessen Hilfe du den Eintritt in das Reich des Göttlichen Lebens und der Fülle erhälst. Diese Gitas enthalten lebensspendede Botschaften von erleuteten Sehern. Sie haben die Macht, dein Leben von Grund auf zu verwandeln . . .

kreisrund

kreisrund oder winkelig. Ich bin die unsterbliche Weisheit, die homogene Essenz – allesdurchdringend wie der Raum. III-27 Ich trage an mir keinerlei Modifikation der Maya und der Weltenschöpfung. Ich trage an mir keinerlei Modifikation durch das Auftreten von Verstellung und Stolz. Ich trage an mir keinerlei Modifikation durch die Konzepte von Wahrheit und Falschheit. Ich bin die unsterbliche Weisheit, die homogene Essenz – allesdurchdringend wie der Raum. III-30 Wie könnte ich sagen, ob dies ein Wald oder ein Haus ist? Wie könnte ich wissen, ob die Existenz erwiesen oder zweifelhaft ist? In der Tat ist all dies hier unterschiedslos, immer gleichbleibend und ungestört. Ich bin die unsterbliche Weisheit, die homogene Essenz – allesdurchdringend wie der Raum. III-32 All dies hier erstrahlt als das Ungeborene und Unerschaffene. All dies hier erstrahlt als das Stützenlose – frei vom Wandel des Samsara. All dies hier erstrahlt als das Unzerstörbare und Todlose. Ich bin die unsterbliche Weisheit, die homogene Essenz – allesdurchdringend wie der Raum. * * * 52

Die Essenz der Bhagavad Gita Die Bhagavad Gita stellt eine Unterhaltung zwischen dem Gott Sri Krishna und Arjuna dar. Erzählt wurde diese Gita anlässlich des Krieges in der Mahabharata. Arjuna entwickelte seinerzeit eine falsche Liebe zu seinen Feinden, die gleichzeitig seine Verwandten waren, und weigerte sich, gegen sie zu kämpfen. Krishna unterwies ihn über die ewigen Wahrheiten der Existenz und zerstreute seine Verzagtheit. Man sollte seine Handlungen ohne Egoismus und Anhaftung ausüben. Niemand kann ohne Tätigkeit sein – nicht einmal einen Augenblick lang. Die Prakriti 1 zwingt alle allezeit zum Handeln. Yoga ist der Gleichmut des Gemüts und die Weisheit während der Tat. Sämtliche Handlungen sollten Gott dargebracht werden. Wer absolute Hingabe an Gott hat, fürchtet nichts. Er überschreitet die Maya 2 . Indem man allem entsagt, sollte man Zuflucht nur zu Gott allein nehmen. Er wird uns von allen Sünden befreien. Indem man allen Gedanken entsagt, meditiere man unablässig über Gott. Er wird die Weisheit schenken, die alle Handlungen verbrennt und den Schüler auf den Gipfel der Unsterblichkeit trägt. Darin besteht die Essenz der Bhagavad Gita. II-20 Der gesegnete Herr sprach: Weder wurde Er geboren noch stirbt er jemals; da Er gewesen ist, hört er niemals auf zu sein; ungeboren, wandellos, und uralt, wird Er nicht getötet, wenn der Körper getötet wird. II-23 Waffen können Ihn nicht schneiden, Feuer verbrennt Ihn nicht, Wasser nässt Ihn nicht und Wind dörrt Ihn nicht. II-24 Dieses Selbst kann weder geschnitten, gebrannt, genässt oder gedörrt werden. Es ist ewig, allesdurchdringend, fest, unbeweglich und uralt. 1 Natur des Universums 2 Verwirrung über die Welt und die Person 53