RegioBusiness - Nr. 188 | 2018-02

regiobusinesssho

SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

swp.de/regiobusiness

KAUFKRAFTANALYSE

Der Druck auf die

Arbeitgeber wächst. SEITE 3

FINANZEN

Volksbank Hohenlohe besteht

seit 175 Jahren SEITE 11

FEBRUAR 2018

AUS- UND WEITERBILDUNG

Viele Maßnahmen schaffen

gute Aussichten. SEITE 25

Nr. 188 / Jg. 17 [1,75 3]

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FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

KONJUNKTUR

Starkes Jahr

erwartet

Fünf regionale Unternehmer aus

verschiedenen Branchen präsentieren

bei den Wirtschaftsjunioren

ihre optimistischen Geschäftserwartungen.

SEITE 2

TEIGWAREN

Richard Bihlmaier

wird 80

Der Maultaschenkönig blickt auf

seine Zeit als Geschäftsführer

von Bürger zurück und erinnert

sich an die Anfänge der Maultaschenproduktion.

SEITE 14

ENERGIE

Für ein nachhaltiges

Wirtschaften

Energieberatung, Effizienzwettbewerbe

und Förderprogramme –

das Thema Umwelt spielt für die

Unternehmen in der Region eine

wichtige Rolle. SEITE 18

Charles Vögele sagt Salü

Die Marke schließt die Filiale im Crailsheimer Kaufland. In Künzelsau ist bereits zu und

schon bald verschwindet die Schweizer Mode aus Deutschland. VON MELANIE BOUJENOUI

Frei nach Schweizer Art –

also ohne viel Aufsehen

und ganz „neutral“, will

sich die Modekette Charles Vögele,

die ihren Sitz in Pfäffikon

hat, nach und nach aus seinem

Deutschlandgeschäft zurückziehen.

Am Samstag macht die Vögele-

Filiale im Kaufland-Gebäude an

der Haller Straße in Crailsheim

nach fast 19 Jahren dicht. Am

Standort Künzelsau ist schon

seit zwei Wochen Ende. Mit den

Mitarbeitern – acht in Crailsheim

und sechs in Künzelsau –

habe man sich nach Angaben

des Unternehmens „gütig geeinigt.“

Ausverkauf: Die Vögele-Filiale im Kaufland an der Haller

Straße in Crailsheim ist ab Sonntag Geschichte.

Foto: ela

BEDECKT hält sich der

Schweizer Modekonzern, der

seit Herbst 2016 unter dem Namen

Sempione Retail operiert,

mit konkreten Aussagen zum

Weitergang der Filialen in der

Region – darunter Schwäbisch

Hall, Bad Mergentheim und

Ansbach. Eindeutig kommuniziert

wurde allerdings das Vorhaben

zur Filialnetzwerkverkleinerung

hierzulande: „Dass der

deutsche Markt nicht in das

strategische Zielportfolio passt,

hat die Sempione Retail AG bereits

anlässlich des Kaufes von

Charles Vögele im Jahr 2016 erklärt“,

sagt Konzernsprecherin

Saskia Wallner, „nunmehr

wurde auf Konzernebene beschlossen,

diese strategische

Entscheidung umzusetzen.“

Insgesamt wurden 55 Vögele-

Geschäfte in Deutschland von

den Handelsketten Woolworth,

KiK und Tedi übernommen, die

für alle Mitarbeiter ein Weiterbeschäftigungsangebot

zugesagt

hatten.

So wurde aus Vögele in Feuchtwangen

bereits im Juni vergangenen

Jahres ein Woolworth-Geschäft.

„90 Prozent des Personals

in Feuchtwangen haben unser

Angebot zur Weiterbeschäftigung

unterzeichnet“, gab Firmensprecherin

Olga Bakanow

bekannt. Laut KiK, die mit 31

Geschäften die meisten Vögele-

Läden kauften, stimmten über

70 Prozent einer Weiterbeschäftigung

zu. Und Tedi, will dazu

keine Angaben machen. Offenbar

übernehmen die Handelsketten

keine weiteren Geschäfte

mehr.

UNGEWISS bleibt die Zukunft

damit für die verbleibenden

199 Filialen und derzeit

1900 Beschäftigte. Die Vögele-

Ladenfläche in Crailsheim

nimmt das Kaufland für sich

ein. In Schwäbisch Hall, Bad

Mergentheim und Ansbach

läuft der Betrieb zunächst regulär

weiter. Sicher ist jedoch,

dass die Marke Charles Vögele

früher oder später ganz – zumindest

von der deutschen –

Bildfläche verschwinden wird.

Was dann drin ist, wo derzeit

noch Vögele draufsteht, bleibt

eine Überraschung.

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20 000 Besucher

in der Arena

Die Hohenloher Verbraucher Messe (HVM) zeigt erstmals die

Leistungsfähigkeit regionaler Betriebe in der Arena Hohenlohe,

dem größten feststehenden Messegelände der Region.

Auf rund 3000 Quadratmetern

Fläche und vier Messehallen

verteilt, bietet die HVM ein Podium

für über 100 Aussteller. Besuchernah

zeigen die Unternehmen

von Handel, Handwerk und Wirtschaft

ihre Produkte und Dienstleistungen,

bieten Informations- und

Beratungsgespräche und machen

Angebote vergleichbar.

„Wir rechnen über die drei Messetage

hinweg mit 20 000 Besuchern“,

sagt Lesermarkt- und Marketingleiter

Peer Ley als Verantwortlicher

der SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe, die Organisator der

Messe ist. Die große Verbrauchermesse

baut auf drei Säulen: Unter

dem Schwerpunkt „Haus“ werden

die Themen Wohnen, Bauen, Sanieren,

Heiztechnik und Energie zusammengefasst.

Die Säule „Garten“

widmet sich Pflanzen, Gerätetechnik,

Gartenbau und Ambiente.

„Freizeit“ umfasst Reisen, Lifestyle,

Mode, Sport und Automobilität.

Die HVM setzt besonders auf den

Event: Die HVM bietet

Informationen für die ganze

Familie.

Foto: NPG-Archiv

Erlebnischarakter, der den Besuch

zu einem Vergnügen für die ganze

Familie machen soll.

Das bunte Messetreiben beginnt

am Freitag, 2. Februar, um 11 Uhr

– offizielle Eröffnung ist um 13 Uhr

– und dauert das ganze Wochenende

an. Am Samstag startet der

Messetag bereits um 10 Uhr, am

Sonntag sind die Hallen ab 11 Uhr

geöffnet. An allen drei Tagen hat

die HVM bis 18 Uhr geöffnet. mst

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02 Politik & Wirtschaft

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Fast alles im grünen Bereich

Die Konjunkturprognosen der Wirtschaftsjunioren Schwäbisch Hall-Crailsheim fallen sehr positiv aus.

VON FRANK LUTZ

Alles im grünen Bereich. Dieser

Eindruck entstand beim

Blick auf die zwei Deutschlandkarten,

die Stefan Schubert

bei den Konjunkturprognosen der

Regionalgruppe Schwäbisch Hall-

Crailsheim der Wirtschaftsjunioren

(WJ) im Ilshofener Rathaus

präsentierte. Der operative Geschäftsführer

der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

hatte zwei Karten mitgebracht,

welche die voraussichtlichen

Arbeitslosenzahlen Ende

2018 in den verschiedenen Regionen

Deutschlands darstellten – je

dunkler die Farbe, desto niedriger

die Arbeitslosenzahlen.

Der Unterschied: Auf der linken

Karte wurden die Daten automatisch

fortgeschrieben, während

die Rechte die Einschätzung der

Agenturen wiedergab. Auffällig:

Die Maschine ist optimistischer

als der Mensch – auf der linken

Karte waren die dunkelgrünen Flächen

größer, die Blassgrünen etwas

kleiner. Insgesamt aber gelte:

„Für den Arbeitsmarkt hält der

Frühling schon lange an.“

Auch im Haller Landkreis: Um

zwei Prozent – rund 1600 Personen

– werde die Zahl der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten

bis Juni voraussichtlich ansteigen,

um 5,8 Prozent – auf 3200

Personen – die Zahl der Arbeitslosen

im Jahresdurchschnitt zurückgehen.

Also alles im grünen Bereich?

Größere Verschiebungen

könnte es durch die Digitalisierung

geben, meinte Schubert:

Zwar würden nur wenige Arbeitsplätze

wegfallen, aber die Arbeit

würde sich weg von Routinetätigkeiten

entwickeln. Arbeitsplätze,

bei denen Maschinen einen hohen

Anteil der Tätigkeiten übernehmen

können, seien gefährdet.

BOOM „Recruiter sind zu null

Prozent ersetzbar“, scherzte Dr.

Ralf Eisenbeiß, Pressesprecher

des Crailsheimer Personaldienstleisters

Franz & Wach. Schuberts

optimistischer Prognose schloss

er sich an: Mit zwölf Prozent

Wachstum rechnet Franz & Wach

in diesem Jahr. Kein Wunder: Der

Markt boomt, da Unternehmen

verschiedenster Branchen ihren

Fachkräftebedarf kaum decken

könnten. Laut aktueller Umfrage

gingen 32 von 75 Unternehmen in

der Region von einem steigenden

und ebenso viele von einem gleichbleibenden

Mitarbeiterbedarf

aus. Die Digitalisierung hat indes

auch die Zeitarbeitsbranche erreicht.

Um sie sich zu Nutzen zu

machen, sei Franz & Wach auf verschiedenen

Onlinekanälen aktiv.

Gleichzeitig setze das Unternehmen

aber auch auf die langjährige

Optimistisch: Aaron Kübler („Incoming“ der WJ-Regionalgruppe Schwäbisch Hall-Crailsheim), Sarah

Vogt, Stefan Schubert, Dr. Patrick Stiller, Simon Präger, Dr. Ralf Eisenbeiß, Ronald Scharf (Vorsitzender der

WJ-Regionalgruppe Schwäbisch Hall-Crailsheim) und Daniel Nill (WJ-Kreissprecher, v. li.).

Foto: Frank Lutz

Erfahrung seiner Filialleiter. Erfahrung

zeichnet auch den Windisch-

Bockenfelder Reiseanbieter Reise-

Service Vogt aus, dessen Gesellschafterin

Sarah Vogt ihre Prognose

präsentierte. Seit 30 Jahren

veranstaltet ReiseService Vogt weltweit

Gruppenreisen für eine bestimmte

Zielgruppe: 90 Prozent

der Kunden kommen aus dem

Agrarbereich. Auch die Reisebranche

boomt: 77 Prozent der Deutschen

verreisten mindestens einmal

im Jahr für fünf Tage oder länger.

Die Reiseziele jedoch wandelten

sich: Aus Angst vor Terroranschlägen

würden die Deutschen

Frankreich, die Türkei und Nordafrika

meiden. Dafür seien deutsche

Ziele immer gefragter – eine

Chance für Hohenlohe, das durch

die Nähe zu Touristenmagneten

wie Rothenburg, aber auch durch

malerische Städte wie Schwäbisch

Hall punkten könne: „Viele landwirtschaftliche

Betriebe bauen

sich ein zweites Standbein im Tourismus

auf.“

Nicht nur in touristischer Hinsicht

ist Frankreich im Übrigen ein Sorgenkind,

auch seine Wirtschaft

werde 2018 kaum wachsen. Das

meinte Dr. Patrick Stiller, Geschäftsführer

des gleichnamigen

Crailsheimer M&A-Beratungsuntermehmens,

bei seiner Prognose.

Ansonsten zeigte er sich optimistisch:

Für Deutschland erwarteten

verschiedene Forschungsinstitute

ein Wirtschaftswachstum

von durchschnittlich zwei Prozent.

Auch für die eigene Branche,

die sich um den Kauf und Verkauf

von Unternehmen dreht, erwartet

Stiller ein starkes Jahr. Besonders

für die Verkäufer seien die Bedingungen

ideal, denn die Preise würden

deutlich über dem Durchschnitt

der letzten Jahre liegen.

ROBUST Ideale Bedingungen

finde auch die deutsche Wirtschaft

als Ganzes vor, meinte Simon

Präger, Bereichsleiter Private

Banking bei der VR Bank

Schwäbisch Hall-Crailsheim:

Durch seine hohe Exportlastigkeit

profitiere Deutschland von einer

Erholung der Weltwirtschaft: Um

2,2 Prozent sei das Bruttoinlandsprodukt

im letzten Jahr gestiegen.

„Wir erwarten für 2018 den gleichen

Wert – ein sehr robuster

Wert, wie wir meinen“, sagte Präger.

Alles also im grünen Bereich?

Ein Wermutstropfen bleibt: „Der

Fachkräftemangel bremst das

Wachstum vieler Firmen.“

www.wjhn.de

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Großer Krach um knappe Zeit

Ein Streit entzweit dieser Tage die Region

und ganz Deutschland. Zehntausende Arbeitnehmer

lassen die Produktion liegen und

stehen vor den Betriebsgeländen, mit Fahnen,

Plakaten und Trillerpfeifen. Die IG Metall

ruft zum Arbeitskampf und die Menschen

folgen. Bosch Packaging Technology

in Crailsheim gehört zum Beispiel zu den

bestreikten Betrieben. Wie immer geht es

um eine angemessene Partizipation am Erfolg,

sprich: mehr Geld. Der Wirtschaft gehe

es schließlich blendend. Doch die Kernforderung

geht in der aktuellen Auflage des Arbeitskampfes

viel weiter: Hauptstreitpunkt ist

die Forderung, dass Arbeitnehmer eine zweijährige

Verkürzung der Arbeitszeit auf 28

Stunden durchsetzen können.

Keine Frage, die Arbeitszeit in bestimmten

Lebensphasen reduzieren zu können, macht

aus Sicht des Arbeitnehmers viel Sinn. Gerade

wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig

ist oder zum Beispiel am Ende der

Elternzeit. Auch wenn die eigene Gesundheit

nicht mehr so mitmacht, wie sie soll, kann

eine Verkürzung „Druck vom Kessel“

nehmen. Geht es nach der

Gewerkschaft, gibt es auch noch

einen Ausgleich für „entgangenen

Lohn“ während der „verkürzten Vollzeit“.

Dieser soll allerdings nur für die

unteren Einkommensgruppen gelten und

auch nur dann, wenn sich der Arbeitnehmer

nachweislich um pflegebedürftige

Foto: Marc Weigert

Angehörige oder um Kinder unter 14 Jahren

kümmert. Inwieweit die Arbeitnehmer in der

männerdominierten Metallbranche solch

eine Regelung überhaupt nutzen würden,

ist derweil hoch umstritten. Mit der Teilzeitregelung

gibt es bereits ein Instrument, welches

das Bedürfnis nach mehr Zeit außerhalb

der Arbeitsstelle befriedigen kann. Natürlich

zu weniger Lohn und Gehalt. Und

mit der drohenden Gefahr der „Teilzeitfalle“,

also dem Risiko, keine Vollzeitstelle

mehr zu erhalten, wenn es die eigenen Bedürfnisse

wieder zulassen würden. Dieses

Recht ist bislang hauptsächlich Beamten

vorbehalten. Aber auch hier tut sich etwas:

In den Sondierungsgesprächen zwischen

CDU und SPD haben sich die Parteien auf

das Ziel der „befristeten Teilzeit“ geeinigt.

Für ein bis fünf Jahre soll ein bestimmter

Prozentsatz der Arbeitnehmer ihr Arbeitspensum

reduzieren können und den Anspruch

auf die Vollzeitstelle nach dieser Zeit behalten.

Andererseits ist auch die Position der Arbeitgeber

nachvollziehbar: Die Auftragsbücher

sind in vielen Betrieben brechend voll, es

gibt mehr Arbeit, als bewältigt werden kann.

In Zeiten, in denen Fachkräfte nicht allein

durch den Demographischen Wandel sowieso

schon rar und dementsprechend begehrt

sind, reagieren Manager und Inhaber

natürlich allergisch auf den Vorschlag, diese

unternehmenswichtige Ressource künstlich

zu verknappen. Aus Sicht der Arbeitgeber gehen

die Restriktionen bei der Arbeitszeit

auch jetzt schon zu weit: Vor allem bestimmte

Berufsgruppen, zum Beispiel Ingenieure,

melden laut Arbeitgeberverbänden

bereits seit längerer Zeit den Wunsch nach

mehr Stunden im Büro an – und dürfen

nicht, weil die Gewerkschaft sich gegen die

einvernehmliche Erhöhung der Arbeitszeit

sperrt. Hier gibt es eine vereinbarte Quote,

die bereits ausgeschöpft ist.

Vor allem große Unternehmen bemühen

sich bereits um flexible Arbeitszeitmodelle.

Homeoffice, einvernehmlich verkürzte Arbeitszeiten,

betrieblich finanzierte Sportund

Freizeitangebote oder eine Beteiligung

an den Kosten für Verkehrsmittel verschiedener

Art, all das ist heute enorm wichtig, um

als attraktiver Arbeitgeber zu gelten. Die

„Work-Life-Balance“ steht vor allem bei jüngeren

Arbeitnehmern ganz oben im Lastenheft.

Und nur attraktive Firmen hätten es

bei der Suche nach den wichtigen Fachkräften

leichter, als der Durchschnittsbetrieb,

heißt in den Firmenzentralen.

In Gewerkschaftskreisen geht dagegen immer

wieder die Behauptung um, dass es keinen

allgemeinen Fachkräftemangel gebe.

Die Frage, die sich dabei stellt: Würden deutsche

Unternehmen – auch jene in der Region

– diese Millionenausgaben jedes Jahr

auf’s neue stemmen, wenn der Fachkräftemangel

ein Schwindel wäre?

Impressum

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

Telefon: 07951/409-350

Telefax: 07951/409-359

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 07951/409-351

Adina Möller (ina)

E-Mail: a.moeller@swp.de

Telefon: 07951/409-354

Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

Telefon: 0791/404-260

Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

Telefon: 07951/409-242

Sven Lesch

E-Mail: s.lesch@swp.de

Telefon: 07951/409-241

Telefax: 07951/409-249

Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 07951/409-423

Telefax: 07951/409-429

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Politik & Wirtschaft 03

Der Druck auf die Einzelhändler wächst

Kaufkraftanalyse: Besonders die Mittelzentren laufen Gefahr ihre Bedeutung als wichtige Handelsstandorte zu verlieren.

VON HERIBERT LOHR

Die IHK Heilbronn-Franken

erarbeitet alle zwei Jahre

eine Kaufkraftanalyse. Das

feinziselierte Datenmaterial beleuchtet

aktuelle Entwicklungen

im Einzelhandel.

Die frohe Kunde: Die anhaltend

guten Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt

und die daraus resultierenden

Lohn- und Gehaltszuwächse

sorgten dafür, dass die einzelhandelsrelevante

Kaufkraft in

den zurückliegenden beiden Jahren

kräftig stieg. In der Region

Heilbronn-Franken lag das Plus

bei ansehnlichen 4,6 Prozent und

war damit höher als in Baden-

Württemberg und Deutschland.

Das kam auch dem stationären

Einzelhandel zugute.

Mit einem Wachstum von 3,2 Prozent

fiel der Zuwachs direkt an

den Ladentheken allerdings geringer

aus als das allgemeine Mehr

an Kaufkraft. Der Trend verfestigt

sich und so steigt die Differenz,

die zwischen einzelhandelsrelevanter

Kaufkraft und dem stationärem

Einzelhandelsumsatz seit Jahren

stetig.

Hochgerechnet auf die gesamte

Region kamen Zuwächse in der

Höhe von 955 Mio. a nicht bei

den heimischen Händlern an. Ausnahmen

bildeten nur jene Handelsgeschäfte,

die mit einem guten

Online-Angebot bei ihren Kunden

zusätzlich punkten konnten.

Etwas vereinfacht ausgedrückt:

Die Zuwächse im Onlinegeschäft

gingen eindeutig zu Lasten des stationären

Einzelhandels. Über alle

Branchen hinweg werden durchschnittlich

zehn Prozent des Umsatzes

per Mausklick abgewickelt.

Tendenz rapide steigend.

Der gemeine Heilbronner-Franke,

insgesamt rund 901 000 an der

Zahl, lässt statistisch betrachtet

jährlich rund 5659 a in den Handelgeschäften

liegen.

Dabei liegen das Ober- und die

Mittelzentren natürlich deutlich

über dem Schnitt. An der Spitze

stehen Neckarsulm (11600 a)

und Wertheim (9700), vor Heilbronn

(9400). Dem Trio folgen

Schwäbisch Hall (8850), Öhringen

(8800), Künzelsau (8800)

und Crailsheim (8300) fast gleich

auf, dahinter mit etwas Abstand

Bad Mergentheim (7800) und

Tauberbischofsheim (6900).

Was die Stimmung vor Ort bisweilen

drückt, ist die Tendenz, dass

sich gerade auch die Mittelzentren

in Sachen Einzelhandelszentralität

auf dem absteigenden Ast

befinden. Heißt übersetzt: immer

mehr Kaufkraft fließt ab. Schön zusehen

etwa in Wertheim (Factory

Outlet Center) oder in Michelfeld

(Gewerbegebiet Kerz). Größere

Einzelhandelsagglomerationen in

der Peripherie gehen eindeutig zu

Lasten der Innenstädte. Mit Ausnahme

von Öhringen konnte kein

Mittelzentrum seinen Status als Anlaufstelle

für Konsumenten verbessern.

Auch in absoluten Zahlen

zeigt der Daumen in den Mittelzentren

leicht nach unten. Da kamen

die Unterzentren wie etwa Gaildorf,

Lauda-Königshofen oder

Bad Friedrichshall deutlich besser

weg. Diese Entwicklung

kommt nicht ganz überraschend.

Gerade etwas abseits der Mittelzentren

ist bezahlbarer Wohnraum

leichter zu finden, die räumliche

Nähe treibt die Umsätze in

den Unterzentren – wenngleich

auch auf niedrigerem Niveau.

In den Mittelzentren steigt der

wirtschaftliche Druck auf die

Händler rasant. Vor allem auch

deswegen, weil die Preise für Ladenmieten

deutlich höher liegen.

Das wachsende Onlineangebot gerade

auch großer Handelsunternehmen

sorgt für enorme Konkurrenz,

auch deswegen, weil gerade

jüngere Käuferschichten, aber

auch die „Mittelager“ den Kauf

und den Service bis hin zum heimischen

Sofa in zunehmendem

Maße zu schätzen wissen. Zwar

forcieren viele Händler die digitale

Marktdurchdringung – aber

eine Trendumkehr ist in der Region

bislang nicht zu beobachten.

www.heilbronn.ihk.de

/kaufkraftanalyse

Viel los bei der jungen Wirtschaft

NEWSLINE

Der neue Vorsitzende Ronald Scharf bietet den Wirtschaftsjunioren ein pralles Programm 2018.

Wie immer zum Jahreswechsel

haben die Wirtschaftjunioren

einen

neuen Regionalvorstand: Im Rahmen

der Mitgliederversammlung

bekam Ronald Scharf als neuer

Mann an der Spitze den symbolischen

Pin von Vorgänger Jörg

Schaffitzel überreicht. Das Treffen

fand Mitte Januar im Optima Sportpark

in Schwäbisch Hall statt.

Nach dem Prinzip „One Year to

Lead“ tauschen die Wirtschaftsjunioren

immer zum Jahreswechsel

ihre Führungsmannschaften – bestehend

aus zukünftigem, stellvertretendem

und aktuellem Vorsitzenden

– aus. Die Idee dahinter

ist, dem eigenen Nachwuchs im

Verband eine führende Position

zu ermöglichen. Daher steht mit

Aaron Kübler auch schon der

Nachfolger für nächstes Jahr fest.

Ambitioniertes

Jahresprogramm für 2018

Neben den Regularien bei denen

ein kurzer Rückblick auf 2017 gegeben,

13 Neumitglieder begrüßt

und neun ausgeschiedene Mitglieder

verabschiedet wurden, stellte

Scharf das Jahresprogramm 2018

vor. „In diesem Jahr haben wir

nicht nur eine große Fülle von Veranstaltungspunkten,

sondern ein

wunderschönes Programm mit

echten Highlights, auf die wir uns

sehr freuen“, sagt Scharf. Hierbei

findet mit der anstehenden WM

auch das Fußballjahr Berücksichtigung.

„Als Unternehmer sprechen

wir natürlich auch über die

Analogien in der Wirtschaft zum

Fußball – und erleben diese.“

Zum Beispiel bei der Betriebsbesichtigung

der TSG Hoffenheim,

wo die Wirtschaftsjunioren dem

„Footbonauten“ und anderen Trainingsgeräte

begegnen, die „man

als Außenstehender nicht einfach

so kennenlernt.“ Des Weiteren

steht ein Vortrag von WM-Experte

und Unternehmer Holger Stanislawski

auf dem Programm, außerdem

das Debating-Bootcamp, ein

Speed Coaching, Besichtigungen

bei der Bausparkasse, Leonhard

Weiss, Roll & Schenker und Gerd

Nefzer, der mit seinen „Special Effects“

gerade für den Oscar nominiert

ist, gewährt den jungen Unternehmern

und Führungskräften

Einblicke in seinen Alltag. Auch

Engagiert: Die Regionalgruppe Schwäbisch Hall der Wirtschaftsjunioren.

Foto: WJ

größere Projekte, wie der Austausch

mit Tampere in Finnland

als erster Schritt für internationale

Unternehmerkontakte stehen

auf dem Plan 2018.

Für seine Amtszeit als Vorsitzender

hat sich Scharf das Format

„Alte Hasen“ vorgenommen. Hier

soll in Gesprächsrunden in eher

privater, unkomplizierter Stimmung,

Erfahrungs- und Meinungsaustausch

mit den ausgeschiedenen

Mitgliedern stattfinden. Auch

mit dem Förderkreis der Wirtschaftsjunioren,

will Scharf die Zusammenarbeit

ausbauen: „Wir haben

derzeit 59 Mitglieder in unserer

Regionalgruppe, wobei vier

nächstes Jahr altersbedingt ausscheiden.

Ihr Wissen können wir

nutzen und umgekehrt profiteren

die Älteren von unseren Inspirationen.“

Der Wirtschaftsjuniorenkreis Heilbronn-Franken

ist der größte in

Deutschland und setzt sich aus

vier Regionalgruppen zusammen,

unter anderem Schwäbisch Hall-

Crailsheim. „Willkommen ist jeder

der unter 40 Jahre und Führungskraft

oder Unternehmer

ist“, betont Scharf. Besonders engagierte

Neumitglieder bekommen

die Auszeichnung „Jam-Star“

verliehen. Bei der diesjährigen

Versammlung wurde dieser Carolin

Kühner und Tobias Riecker verliehen,

die damit für ihren „überdurchschnittlichen

Einsatz“ belohnt

wurden. „Die beiden hatten

mit der Organisation von sechs

Mal „Nacht der Ausbildungen“

eine Mammutaufgabe übernommen,

die sie „mit voller Man-

Power hervorragend gemeistert

haben“, erklärt Scharf. ela

www.wjhn.de

Ein Blick hinter die Kulissen

HEILBRONN. Die IHK-Veranstaltungsreihe „City Dinner

Tour“ findet am Dienstag, 20. Februar, ab 18 Uhr in

Heilbronn statt. Sie wird von Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Heilbronn-Franken, Oberbürgermeister

Harry Mergel und Thomas Gauß, dem ersten

Vorsitzenden der Stadtinitiative Heilbronn begleitet.

Die Tour soll das vielfältige Angebot in Sachen Einzelhandel,

Gastronomie- und Hotelkonzepte und Dienstleistungen

aufzeigen. Außerdem soll sie den persönlichen

Kontakt zu Unternehmen ermöglichen und einen

Blick hinter deren Kulissen gestatten. Treffpunkt ist im

großen Ratssaal des Heilbronner Rathauses. In kleinen

Gruppen werden anschließend die teilnehmenden Geschäfte

besucht. Die Tour wird von der IHK, der Stadtinitiative

Heilbronn und der Stadt Heilbronn organisiert.

Anmeldung unter www.heilbronn.ihk.de.

pm

Startschuss für intelligente

Fabrik in Modellgröße

WERTHEIM. Der Startschuss für ein „Smart Lab 4.0“

und ein zugehöriges Kompetenzbündnis 4.0 am Beruflichen

Schulzentrum Wertheim ist gefallen. Das „Smart-

Lab“ zeigt im Labormaßstab die „Smart Factory“, also

die intelligente Fabrik, die in immer mehr Betrieben realisiert

wird. Das Kompetenzbündnis soll einen regen

Austausch zwischen Schule und Betrieben ermöglichen.

Dabei soll diskutiert werden, was die Unternehmen

bei der Umsetzung von Industrie 4.0 beschäftigt.

An der Auftaktveranstaltung im Beruflichen Schulzentrum

(BSZ) nahmen Vertreter der Landkreisverwaltung

und des Kreistags, der Ausbildungsbetriebe sowie von

Behörden, Kammern, Schulen, Hochschulen und weiteren

Institutionen der Region teil. Das kommende Schuljahr

soll ebenfalls unter dem Jahresmotto „Leben 4.0“

stehen.

pm


04 Industrie

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Wachstum rund um den Globus

Ziehl-Abegg steigert weltweiten Umsatz um zwölf Prozent und erreicht Rekordhoch an Mitarbeitern. In Hohenlohe sind es derzeit 2200.

Der Ventilatoren- und Motorenhersteller

Ziehl-Abegg,

mit Sitz in Künzelsau, ist im

Jahr 2017 um rund zwölf Prozent

gewachsen. Der Umsatz ist von

484 Mio. a auf 540 Mio. a angestiegen,

so die vorläufigen Zahlen

für das vergangene Geschäftsjahr.

Die Mitarbeiterzahl hat ein Rekordhoch

von gut 3900 erreicht.

ZUGELEGT Das Umsatzwachstum

findet rund um den Globus

statt. „In Asien sowie in Nord- und

Südamerika sind unsere Erwartungen

deutlich übertroffen worden“,

betont der Vorstandsvorsitzende

Peter Fenkl. Doch auch in

Ländern, in denen der Umsatz vor

wenigen Jahren durch politische

Verwerfungen halbiert worden ist,

haben wieder gut im zweistelligen

Prozentbereich zugelegt.

Die neue Gesellschaft von Ziehl-

Abegg in Dubai erweist sich als guter

Startpunkt für Geschäfte im

Mittleren Osten. Selbst vermeintliche

Krisenländer wie der Iran

sind gerade beim Geschäft mit Aufzugsmotoren

auf einem aufsteigenden

Weg.

Der Ventilatoren- und Motorenhersteller

geht mit großer Zuversicht

ins laufende Jahr. Getragen

wird diese vom positiven Auftragseingang

in den ersten Wochen

2018. Das Umsatzwachstum geht

einher mit einem Aufbau der Belegschaft.

Weltweit waren vor Jahresfrist

3550 Menschen bei Ziehl-Abegg

beschäftigt, jetzt sind es 3900. In

Hohenlohe ist die Zahl um 200

Personen auf 2200 angestiegen.

„Dieses schnelle Wachstum fordert

uns nicht nur bei der Produktion

sondern auch in der Integration

neuer Mitarbeiter“, verdeutlicht

Fenkl und fügt hinzu: „Auch

die Lieferanten müssen den rasanten

Umsatzzuwachs mitgehen können.“

Manuell: Gabriela Szworc setzt Elemente, die maschinell nicht montiert werden können, von Hand auf die

Leiterplatten, die später in Elektromotoren verbaut werden.

Foto: Ziehl-Abegg

ENGPÄSSE Nicht alle Lieferanten

waren und sind auf diese Zuwächse

vorbereitet. Dieser Umstand

führte zuletzt zu teilweise

eklatanten Lieferproblemen –

und nicht eingehaltenen Lieferzeiten

der Künzelsauer. „Insbesondere

betrifft das elektronische

Komponenten. Aus dieser Situation

werden wir auch 2018 nicht

rauskommen. Das Thema ist nicht

mit einem Federstrich zu lösen“,

befürchtet der Vorstandsvorsitzende.

Die elektronischen Bauteile,

auf die ZA-Betriebe angewiesen

sind, werden von sehr vielen

Unternehmen nachgefragt. Dadurch

entstehen Engpässe. „Der

Markt ist leergefegt“, verdeutlicht

Peter Fenkl. Viele Zulieferer sind

an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt.

Manche Unternehmen in

dieser Kette seien nicht dazu bereit,

weitere Kapazitäten aufzubauen.

Sie befürchten, dass die aktuelle

Entwicklung nicht nachhaltig

sein könnte. Obwohl das

Wachstum anstrengend sei, macht

Peter Fenkl deutlich, dass es profitabel

ist. Der Vorstandsvorsitzende

verrät zwar nichts über die

Gewinne der Unternehmensgruppe,

versichert aber, dass sie

mit dem Umsatzplus Schritt halten.

Fenkl sieht sich auch nicht unter

Druck, „in jedem Quartal

Wahnsinnszahlen präsentieren“

zu müssen. Ziehl-Abegg verfolge

eine langfristige Strategie. Daher

hat auch das Unternehmen die

Produktionsmöglichkeiten verbessert

und ausgebaut. Im zurückliegenden

Jahr wurden bei den Investitionen

ein Spitzenwert von 43

Mio. a erreicht. Lediglich der Geschäftsbereich

Automotive bleibt

hinter den Erwartungen zurück.

„Die Stadtbushersteller in Westeuropa

sind sehr zurückhaltend

beim Umstieg auf Elektroantriebe“,

sagt Fenkl. Allerdings

setzt er darauf, dass der politische

Druck und der Wunsch der Stadtbewohner

nach sauberen und leisen

Bussen sehr stark zunehmen

wird. „Und dann haben wir die Lösung

bereits entwickelt und im

Feld getestet.“

INTERESSE Bei der neuesten

Generation des Stadtbusantriebs

„ZAwheel“, einem elektrischen getriebelosen

Radnabenantrieb,

sind Wünsche der Bushersteller

ebenso eingeflossen wie technische

Erfahrungen der Busbetreiber.

Das Interesse auf der weltgrößten

Omnibusmesse, der Busworld

in Belgien im vergangenen

Oktober, war laut Fenkl sehr positiv.

Warum nun die Erwartungen

dennoch nicht erfüllt wurden, erklärt

Fenkl so: „Wir waren mit unserer

sehr erfolgreichen Entwicklung

sehr früh auf dem Markt. Einige

der großen Bushersteller entdecken

erst jetzt das Potenzial.

Wir sind noch in der Anfahrphase.

2022, 2023 werden wir in voller

Fahrt sein.“

pm/just

www.ziehl-abegg.de

„Teamorientierung, höchste

Motivation und Engagement“

Der neue Generalbevollmächtigte von Optima ist Joachim Dittrich.

Mit dem symbolischen Spatenstich

startete an der

Produktionsstätte von Holz-Her

im österreichischen Voitsberg

ein ambitioniertes Zukunftsprojekt.

Auf dem Areal des Spezialisten

für Maschinen und Systeme

zur Holzwerkstoffbearbeitung

entsteht ein 1000 Quadratmeter

großer Erweiterungsbau.

In der neuen Halle wird eine

Beginn: Ab Februar ist Joachim

Dittrich in seinem neuen Amt

tätig.

Foto: Optima

Der neue Generalbevollmächtigte

ab Februar

bei Optima ist ein alter

Bekannter: Joachim Dittrich.

Der 53-jährige Maschinenbauingenieur

verantwortet die Entwicklung

und Internationalisierung

insbesondere von Optima

Consumer sowie weiteren Tochterfirmen

und Beteiligungen im

In- und Ausland.

Der Verantwortungsbereich beinhaltet

die strategische Ausrichtung

und Weiterentwicklung

dieser Geschäftsbereiche

sowie das Erschließen von Potenzialen

und Synergien. Joachim

Dittrich übernimmt damit

im Bereich Optima Consumer

einen Großteil der Aufgaben

von Hans Bühler, dem geschäftsführenden

Gesellschafter. Dieser

wird sich in Zukunft verstärkt

den übergreifenden Aufgabenstellungen

und Themen

der Unternehmensgruppe widmen.

Joachim Dittrich kehrt damit

an eine ihm bekannte Wirkungsstätte

zurück: Bereits von

2010 bis 2011 war er kaufmännischer

Geschäftsführer von Optima

Consumer. Aus familiären

Gründen wechselte Dittrich damals

als General Manager in

eine Business Unit eines namhaften

Verpackungsmaschinen-

Herstellers. „Teamorientierung,

höchste Motivation und

Engagement“ stehen für ihn in

der Zusammenarbeit an erster

Stelle, sagt Joachim Dittrich.

„Agilität, Spaß an der Arbeit

und der gemeinsame Erfolg

sind für mich ebenfalls von zentraler

Bedeutung.“ pm

Millionenschwere Erweiterung

Startschuss: Aufsichtsrat,

Vorstand und Holz-Her-Verantwortliche

beim Spatenstich für

das Zukunftsprojekt. Foto: Weinig

www.optima-packaging.com

Tauberbischofsheimer Weinig-Gruppe investiert kräftig in Holz-Her-Produktionsstätte und trägt

damit dem großen Potenzial des Geschäftsbereichs Holzwerkstoffe Rechnung.

Maschinentechnik zur zerspanenden

Bearbeitung von großen

Stahlbauteilen installiert

werden. Das Projekt war als

Teil einer Reihe von Investitionsvorhaben

vom Weinig-Aufsichtsrat

beschlossen worden.

Holz-Her ist seit 2010 Mitglied

der Weinig-Gruppe. Die Investition

in Höhe von 4,5 Mio. a ist

Teil eines gruppenübergreifenden

Paketes von über 15

Mio. a an Investitionen und

soll ein weiteres Wachstum des

Unternehmens nachhaltig absichern.

„Holz-Her befindet sich

wie die gesamte Weinig Gruppe

auf einem guten Weg“, begründet

Wolfgang Pöschl, Vorstandsvorsitzender

von Weinig. pm

www.weinig.com

Übergabe: Jochen Kress (re.) wird fortan den Betrieb seines Vaters Dieter

Kress weiterführen.

Foto: Mapal

Betrieb übergeben

Dr. Dieter Kress legt die Geschäftsführung des Aalener

Unternehmens Mapal in die Hände seine Sohnes.

Schon anlässlich seines 75. Geburtstags

hat Dr. Dieter Kress

angekündigt, sich mehr und mehr

aus dem Tagesgeschäft zurückziehen

zu wollen. Nach 49 Jahren an

der Spitze von Mapal hat er sich

nun zu Beginn des Jahres aus der

Geschäftsführung zurückgezogen.

„Natürlich bin und bleibe ich eng

mit Mapal verbunden und stehe

meinem Sohn beratend zur Seite“,

bekräftigt Dr. Dieter Kress, der Ehrenvorsitzender

der Geschäftsführung

bleibt.

Seine Nachfolge ist schon lange geregelt:

Sein Sohn Dr. Jochen Kress

folgt ihm als Geschäftsführender

Gesellschafter. Damit bleibt die

Firma ein Familienunternehmen.

Bereits seit 2008 gehört Jochen

Kress der Geschäftsleitung des Aalener

Unternehmens an. „Mein Vater

übergibt mir mit Mapal sein Lebenswerk,

das er in fast fünfzigjähriger

Tätigkeit zu dem gemacht

hat, was es heute ist“, sagt er.

Unter der Leitung von Dieter Kress

wuchs das Unternehmen vom kleinen,

regionalen Hersteller von Gewindebohrern

mit damals 100 Mitarbeitern

zur internationalen

Gruppe. Heute arbeiten mehr als

5000 Menschen weltweit für Mapal,

davon alleine rund 1800 in

Aalen. Die Gesellschaft erwirtschaftete

im vergangenen Jahr einen

konsolidierten Umsatz von

575 Millionen a.

Hohe Anerkennung bekommt Dr.

Dieter Kress dafür nicht nur von

seinen Mitarbeitern. Für seine Verdienste

und sein Engagement

wurde er beispielsweise mit dem

Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens

der Bundesrepublik

Deutschland ausgezeichnet. pm

www.mapal.com


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Industrie 05

Zuwachs in allen Bereichen

Die Würth-Gruppe bricht Rekorde bei Umsatz und Betriebsergebnis. Außerdem übernimmt sie den Schmierstoffspezialisten Liqui Moly.

Die Würth-Gruppe, mit Sitz

in Künzelsau, verzeichnet

im vergangenen Jahr gemäß

dem vorläufigen Jahresabschluss

einen Umsatz von 12,7

Mrd. a. Zum Vergleich: im Vorjahr

lag dieser bei 11,8 Mrd. a.

Dies entspricht einem Wachstum

von 7,5 Prozent. Bereinigt um

Kurseffekte liegt das Plus bei 7,9

Prozent.

Vor allem die Gesellschaften in

Ost- und Südeuropa wuchsen,

laut einer Mitteilung der Gruppe,

sehr dynamisch. Bei den Geschäftsbereichen

zeigen die Einheiten

Elektronik und Produktion

überdurchschnittliche Wachstumsraten.

Beim Betriebsergebnis

rechnet die Gruppe nach vorläufigen

Berechnungen ebenfalls mit

einem neuen Rekord in der Größenordnung

von 760 bis 770 Mio.

a. Dies bedeutet eine deutliche

Steigerung gegenüber dem Vorjahr,

denn da wurde ein Ergebnis

von 615 Mio. a erzielt. „Diese

Zahlen sind Motivation und Bestätigung

zugleich, dass wir mit unserer

Strategie des Multikanalvertriebs

auf dem richtigen Weg sind.

Der Bereich E-Business zieht

stark an, was bedeutet, dass die

Entwicklungen und Serviceleistungen,

die wir gezielt auf die Bedarfe

unserer Kunden abstimmen,

den Nerv der Zeit treffen. Es geht

immer mehr um Schnelligkeit, Zuverlässigkeit,

Verfügbarkeit – das

ist auch unseren Kunden wichtig“,

freut sich Robert Friedmann, Sprecher

der Konzernführung der

Würth-Gruppe über die vorgelegten

Zahlen.

MITARBEITER Der E-Business-

Umsatz wuchs im vergangenen

Jahr zudem überproportional um

19,3 Prozent. Aber auch die Zahl

der Mitarbeiter steigt bei der

Würth-Gruppe ebenfalls kontinuierlich

an. So sind es zum Ende

Bilanz: Der Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial läuft.

Das belegen die veröffentlichten Zahlen der Würth-Gruppe. Foto: Würth

des Jahres 2017 2634 Mitarbeiter

mehr und damit insgesamt

74 025. In Deutschland beläuft

sich die Anzahl der Mitarbeiter

auf 22 620, was einer Steigerung

um 4,3 Prozent entspricht. Im Außendienst

beschäftigt der Konzern

32 295 Mitarbeiter. Um auch im

neuen Geschäftsjahr weiterhin

den Erfolgskurs fortzusetzen, hat

die Würth-Gruppe zum 1. Januar

2018 den Schmierstoffspezialisten

Liqui Moly GmbH mit Sitz in

Ulm übernommen und die Anteile

des geschäftsführenden Gesellschafters

Ernst Prost erworben.

Das Ulmer Unternehmen ist ein

weltweit bekannter Hersteller von

Schmierstoffen, Motorenölen, Additiven

sowie Fahrzeugpflegeprodukten.

Die Würth-Gruppe wird Liqui

Moly zukünftig als unabhängiges

Unternehmen mit eigenständiger

Marke führen. Mit über 800

Mitarbeitern erwirtschaftete Liqui

Moly im Geschäftsjahr 2016 einen

Umsatz von rund einer halben

Mrd. a.

ENTWICKLUNG „Liqui Moly

hat in den zurückliegenden Jahren

beeindruckende Leistungen

gezeigt und Erfolgsgeschichte geschrieben.

Diese Leistung ist vor

allem dem geschäftsführenden Gesellschafter

Ernst Prost und seinen

Mitarbeitern zu verdanken“,

sagte Peter Zürn, stellvertretender

Sprecher der Konzernführung der

Würth-Gruppe. „Wir sind stolz,

dass diese erfolgreiche Traditionsmarke

mit hervorragender Reputation

und großer Dynamik das

Portfolio der Würth-Gruppe bereichert.

Unser Ziel ist die nachhaltig

erfolgreiche Weiterentwicklung

von Liqui Moly in der Zukunft. Dafür

vertrauen wir, wie in den letzten

20 Jahren, in denen wir eine

stille Beteiligung an Liqui Moly halten,

weiterhin voll und ganz auf

das unternehmerische Geschick

von Ernst Prost“, so Peter Zürn

weiter.

Um die Kontinuität langfristig zu sichern,

bleibt Ernst Prost deshalb

über seinen Anteilsverkauf hinaus

Geschäftsführer von Liqui Moly.

Zudem wird der langjährige Vertriebsleiter,

Günter Hiermaier, mit

Wirkung zum 1. März zum zweiten

Geschäftsführer berufen. Gemeinsam

mit Ernst Prost wird Günter

Hiermaier die Geschäftsführung

von Liqui Moly verantworten.

pm

www.wuerth.com

Rund 41 Millionen für die Zukunft

EBM-Papst baut am Stammsitz in Mulfingen ein neues Entwicklungszentrum und will damit weiteres Wachstum absichern.

Das Unternehmen EBM-Papst

setzt seinen Wachstumskurs

fort und plant den Bau eines

neuen Entwicklungszentrums in

Mulfingen am Sitz der Unternehmenszentrale.

Erst im vergangenen Jahr hatte

der weltweit tätige Ventilatorenhersteller

sein neues Logistikzentrum

im Mulfinger Teilort Hollenbach

in Betrieb genommen und dort

mehr als 40 Mio. a in den Aufbau

einer konzernweiten Disposition

investiert. Nun wird am Stammsitz

des Familienunternehmens nachgelegt:

Rund 41 Mio. a werden in

den Neubau investiert. Ziel des ab

Sommer entstehenden Entwicklungszentrums

ist es, dem in den

vergangenen Jahren gestiegenen

Platzbedarf mit einer Verdoppelung

nachzukommen.

EFFIZIENTER Für rund 500 Forschungs-

und Entwicklungsmitarbeiter

werden auf einer Fläche

von 11 000 Quadratmetern neue

Büros und auf 7 500 Quadratmetern

neue Labore geschaffen. Für

die verschiedenen Abteilungen

Erweitert: Die Zentrale

bekommt ein neues Entwicklungszentrum.

Foto: Philipp Reinhard

und Bereiche soll damit eine Umgebung

entstehen, die eine deutlich

modernere und effizientere

Zusammenarbeit ermöglicht.

Pressesprecher Hauke Hannig:

„Wir beschäftigen aktuell bereits

500 Ingenieure und Techniker in

der Forschung und Entwicklung.

Das Wachstum der vergangenen

Jahre und auch unser Ausblick

machen die Investition notwendig.“

Stefan Brandl, Vorsitzender der

Geschäftsführung der EBM-Papst-

Gruppe, erklärt: „Mit dem Bau unseres

neuen Entwicklungszentrums

investieren wir erneut eine

hohe Summe am Standort Mulfingen

und damit in der Region. Mit

modernen Laboreinrichtungen

und neuen Formen der Arbeitsplatzgestaltung

wollen wir das Unternehmen

für die Zukunft ausrichten

und somit den Ausbau unserer

Innovationsführerschaft weiter

vorantreiben.“

ZONEN An der Planung des Neubaus

und seiner Ausstattung ist unter

anderem das Fraunhofer Institut

IAO beteiligt, da die Ausgestaltung

der Forschungs- und Arbeitsräume

den neuesten Methoden

und Standards entsprechen soll.

Bei der Detailplanung wird zudem

darauf geachtet, dass neben der

nötigen Funktionalität auch Kommunikations-

und Kreativitätszonen

vorhanden sein werden. Das

Gebäude, das ganz im Sinne der

„EBM-Papst GreenTech“-Leitlinie

realisiert wird, soll Anfang 2020

fertiggestellt sein. pm/ibe

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06 Blickpunkt

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Verhandlungen mit Zündstoff

Hauptstreitpunkt in der Tarifrunde der Metallindustrie: die Forderung nach einem Teilzeitanspruch mit Ausgleichszahlungen.

VON FRANK LUTZ

Die Fronten sind verhärtet –

dieser Eindruck entsteht in

den aktuellen Tarifverhandlungen

der Metall- und Elektroindustrie.

Schließlich liegen Arbeitgeber

und Gewerkschaften mit ihren

Forderungen diesmal extrem

weit auseinander – nicht nur in

Gehaltsfragen, sondern vor allem,

was die Arbeitszeit der Beschäftigten

in der Metallbranche angeht.

Denn hier hat die IG Metall einen

Vorschlag auf den Tisch gelegt,

der für reichlich Zündstoff sorgt:

Wenn es nach den Wünschen der

Gewerkschaft geht, sollen alle Vollzeitbeschäftigten

in der Branche

einen Rechtsanspruch bekommen,

ihre Wochenarbeitszeit für

zwei Jahre von 35 auf 28 Stunden

zu reduzieren. Danach soll eine

Rückkehr zur Vollzeit uneingeschränkt

möglich sein.

Damit die vorübergehenden Teilzeitkräfte

keine starken finanziellen

Einbußen haben, soll es für

sie Ausgleichszahlungen geben:

200 a im Monat sollen Beschäftigte

mit zu pflegenden Angehörigen

oder Kindern unter 14 Jahren

bekommen, einen jährlichen Zuschuss

von 750 a soll es für

Schichtarbeiter geben.

Als „Einstieg für mehr selbstbestimmte

Arbeitszeit“ bezeichnete

Alfons Kuhnhäuser, zweiter Bevollmächtigter

der IG Metall Schwäbisch

Hall, das angestrebte Modell

bei einer Streik-Kundgebung

bei der Firma Constellium in

Crailsheim.

Besonders die Ausgleichszahlungen

bringen die Arbeitgeber auf

die Palme. Ihre Position: Die Forderung

diskriminiere die bisherigen

Teilzeitbeschäftigten, die weder

auf die Ausgleichszahlungen

noch auf die Rückkehr zur Vollzeit

Anspruch hätten. So würden

aktuell landesweit nur sieben Prozent

der Beschäftigten bei den Mitgliedsbetrieben

von Südwestmetall

in Teilzeit arbeiten, doch 80

Prozent von ihnen seien Frauen,

während 80 Prozent der Männer

Vollzeit arbeiteten. Die IG-Metall-

Forderung würde also besonders

Frauen diskriminieren, sagen die

Arbeitgeber.

Zugespitzt: Auch in der Region haben die Warnstreiks begonnen – begleitet von Kundgebungen der

IG Metall wie auf dem Crailsheimer Schweinemarktplatz.

Foto: Daniela Knipper

OBSOLET 13 Prozent der Beschäftigten

dürfen laut Tarifvertrag

derzeit mehr als 35 Stunden

pro Woche arbeiten. Zu wenig, finden

die Arbeitgeber: Die Quote sei

„obsolet“, meinte Rainer Dulger,

Präsident des Arbeitgeberverbandes

Gesamtmetall, in einem Interview

mit der SÜDWEST PRESSE.

Anders sei ein Ausgleich der Teilzeitideen

der IG Metall nicht möglich:

„Nur wenn auch mehr gearbeitet

werden darf, sind weitergehende

Teilzeitwünsche realisierbar.“

Auch in Württemberg sehen

es die Arbeitgeber ähnlich: Das Geschäft

laufe bei den meisten Unternehmen

auf Hochtouren, die Aufträge

könnten kaum abgearbeitet

werden. Das könnten auch die Mitarbeiter

gut nachvollziehen: Die

meisten Menschen „möchten

mehr arbeiten und mehr verdienen“,

sagte Südwestmetall-Chef

Stefan Wolf.

Unterstützung haben sich die Arbeitgeber

von juristischer Seite geholt:

Die Forderung nach Ausgleichszahlungen

sei aus den vorher

genannten Gründen diskriminierend

und daher rechtswidrig –

zu diesem Schluss kam der Arbeitsrechtler

Prof. Clemens Höpfner

von der Uni Münster in einem

Rechtsgutachten. Damit seien

auch alle Streiks, um die Forderung

durchzusetzen, unzulässig.

KOMPROMISSBEREIT Bei so

viel Streit um die Ausgleichszahlungen

geht fast schon unter, dass

sich die beiden Seiten in anderen

Punkten ein Stück weit aufeinanderzubewegt

haben: Beim Recht

auf die 28-Stunden-Woche hätten

sich die Arbeitgeber bei der jüngsten

Verhandlungsrunde durchaus

kompromissbereit gezeigt, berichtete

die IG Metall. Und Südwestmetall-Chef

Wolf hatte die Bereitschaft

der Gewerkschaft positiv

hervorgehoben, beim Thema Arbeitszeit

„auch über die Volumenfrage

mit uns zu sprechen“.

Auch beim Gehalt liegen Arbeitgeber

und Gewerkschaft nicht meilenweit

auseinander: Hier fordert

die Gewerkschaft eine Erhöhung

um sechs Prozent, während die Arbeitgeber

in der zweiten Verhandlungsrunde

ein ungewöhnlich hohes

erstes Angebot von zwei Prozent

gemacht hatten. Die Arbeitnehmerseite

kann also auf ein zufriedenstellendes

Ergebnis hoffen:

„Ich erwarte ein deutliches Plus.

Vermutlich keine sechs Prozent,

aber eine Vier vor dem Komma

wird es werden“, zeigte sich Gerhard

Windsheimer, Betriebsratsvorsitzender

beim Crailsheimer

Werk von Maschinenbauer Yanmar,

optimistisch.

Eine Einigung ist trotzdem nicht in

Sicht: Auch die fünfte Verhandlungsrunde

in Baden-Württemberg

Ende Januar endete ergebnislos.

Dabei sollte der Südwesten

den Pilotabschluss für die größte

deutsche Industriebranche aushandeln.

In Baden-Württemberg und weiteren

Bundesländern begannen danach

die Warnstreiks – zum ersten

Mal in der Geschichte der

Branche für 24 Stunden. In der

Region legten die Beschäftigten

von Bosch in Crailsheim und Huber

in Öhringen für einen Tag die

Arbeit nieder. Die Reaktion der Arbeitgeber:

Sie gehen mit Klagen gegen

die Streiks vor. Die Fronten –

sie sind verhärtet.

www.igmetall.de

www.suedwestmetall.de

„Bereits heute die weltweit kürzesten Arbeitszeiten“

Der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken, Rolf Blaettner spricht über die Forderungen der IG-Metall im aktuellen

Tarifstreit und die möglichen Auswirkungen auf die Betriebe in der Region. INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN

REGIOBUSINESS Der Wirtschaft

geht es gut, die Auftragsbücher

sind voll. Ist die Forderung

der IG Metall nach sechs Prozent

mehr Lohn gerechtfertigt?

ROLF BLAETTNER Nein. Die hohen

Arbeitskosten in Deutschland

müssen durch eine entsprechend

hohe Produktivität ausgeglichen

werden. Seit 2012 addieren sich

die Tarifabschlüsse der Metallund

Elektroindustrie auf fast 20

Prozent, die Produktivität pro

Stunde hingegen ist im gleichen

Zeitraum insgesamt nur um 1 Prozent

gestiegen. Nur das, was zusätzlich

erwirtschaftet wird, kann

auch verteilt werden. Die Arbeitgeber

haben der IG Metall ein Angebot

vorgelegt, das bereits 2018

ein sattes Lohnplus und 2019 im

Durchschnitt für jeden Beschäftigten

4000 a mehr im Jahr bedeutet

hätte. Die IG Metall hat dies vom

Tisch gewischt, weil sie weiterhin

bestimmte Beschäftigtengruppen

bevorzugen möchte.

REGIOBUSINESS Eine Kernforderung

ist die optionale Absenkung

der Arbeitszeit auf 28 Stunden

für zwei Jahre plus Ausgleich

für entgangenen Lohn. Welche Regelung

trifft die Betriebe stärker,

die Arbeitszeit oder der Ausgleich?

ROLF BLAETTNER Einen Lohnausgleich

können wir schon mit

Blick auf die Diskriminierung von

Teilzeitbeschäftigten und wegen

der bereits hohen Arbeitskosten

nicht akzeptieren. Es kann

schlichtweg nicht sein, dass die

von der IG Metall bevorzugte Beschäftigtengruppe

letztlich einen

höheren Stundenlohn erhält, als

die Kollegen, die in der Zwischenzeit

deren Aufgaben mit erledigen

müssen. Ein Teilzeitanspruch in

der von der IG Metall gewünschten

Form lässt zudem planbare

Schichtsysteme nicht mehr zu.

Risiko: Rolf Blaettner sieht die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft in Gefahr.

REGIOBUSINESS Die Arbeitgeber

wünschen sich seit Jahren

eine größere Flexibilität von den

Arbeitnehmern. Die IG Metall-Forderung

nach einer Flexibilisierung

durch das 28-Stunden-Modell

lehnen Sie jedoch ab. Ist das

noch glaubwürdig?

ROLF BLAETTNER In der betrieblichen

Realität sind Vereinbarungsmodelle

zu von Arbeitnehmern

gewünschten Teilzeitwünschen

kein Problem. Es ist allerdings

die IG Metall, die den Arbeitnehmerwünschen

nach längeren

Arbeitszeiten einen Riegel vorschiebt.

Wir wollen Flexibilisierung,

die sowohl den betrieblichen

als auch den Mitarbeiterinteressen

entspricht. Dies darf nicht

nur in eine Richtung gehen. Wir

waren uns mit der IG Metall in der

letzten Verhandlungsrunde fast einig

über ein zukunftsweisendes Tarifmodell

zur Arbeitszeit mit einem

Anspruch auf befristete Teilzeit

für alle, einer Wahloption

Geld oder Zeit für Beschäftigte mit

besonderen Belastungen, mit

mehr Flexibilität für die Betriebe

und mit zusätzlichen Verdienstchancen

für Mitarbeiter, die dafür

länger arbeiten wollen.

REGIOBUSINESS Was wären

die Konsequenzen, wenn sich die

IG Metall mit dieser Forderung

durchsetzen würde?

ROLF BLAETTNER Arbeit wäre

für viele Unternehmen nicht mehr

planbar. Unternehmen in Deutschland

müssen bereits heute mit den

weltweit kürzesten Arbeitszeiten

auskommen. Eine weitere Arbeitszeitverkürzung

würde den Standort

Deutschland im internationalen

Vergleich weiter zurückwerfen.

Deswegen brauchen die Arbeitgeber

bei dem schon bestehen-

Foto: Südwestmetall

den Arbeitskräftemangel Kompensationsmöglichkeiten

und klar definierte

Zugangsregeln in befristete

Teilzeit statt Arbeitszeiten im

Belieben des Arbeitnehmers. Die

hervorragende Beschäftigungslage

in Deutschland ist Folge des

unternehmerischen Engagements

unserer Betriebe und nicht Ergebnis

der gewerkschaftlichen Lohnund

Arbeitszeitpolitik. Setzt sich

die IG Metall mit weiteren Arbeitszeitverkürzungsvorstellungen

durch, würde Arbeit in Deutschland

weiter verteuert und Beschäftigung

sukzessive in Ausland verlagert

werden. Es wäre zudem alles

andere als eine Werbung für die

Mitgliedschaft im Flächentarif.

REGIOBUSINESS Verändert

die Taktik der IG Metall, Betriebe

für 24 Stunden zu bestreiken die

Bedingungen der Tarifverhandlungen

für die Arbeitgeber?

ROLF BLAETTNER Mit dieser

Taktik belastet die IG Metall unnötigerweise

eine jahrzehntelang bewährte

Sozialpartnerschaft. Nach

wie vor gilt es, praktikable Kompromisse

in freien Tarifverhandlungen

zu finden, statt einseitig Tarifbedingungen

diktieren zu wollen.

Mit 4000 a mehr und besseren

Teilzeitmöglichkeiten hätten

wir schon genug getan – auch für

Beschäftigte mit Kindern, Pflegeaufwand

oder in Schicht. Stattdessen

beharrt die IG Metall auf ihrer

maßlosen und ungerechten Luxusforderung

und stellt ein unakzeptables

Entgeltultimatum von 4,5

Prozent Tabellenerhöhung in

2018 und einem Abschlussvolumen

für die Laufzeit eines neuen

Tarifvertrages von über 8 Prozent.

All dies ist aus unserer Sicht kein

Grund, die Verhandlungen platzen

und jetzt den Tarifkonflikt mit

Ganztagesstreiks eskalieren zu lassen.


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Blickpunkt 07

„Flexibilität ist keine Einbahnstraße“

Die IG Metall Schwäbisch Hall ist bereit für weitere Verhandlungen. Warnstreiks verleihen den Forderungen Nachdruck.

VON ALISA GRÜN

Es pfeift im Landkreis – und

zwar gewaltig. Ein Warnstreik

folgt auf den anderen.

Zahlreiche Arbeitnehmer gehen

mit Warnweste, Demo-Schild

und Trillerpfeife auf die Straße,

um endlich die Arbeitgeber aufzurütteln

und für ihre Forderungen

einzustehen. Eine Meldung nach

der nächsten berichtet von den

Streiks, die nun – um den Druck

auf die Arbeitgeber zu erhöhen –

in der so genannten Eskalationsstufe

mit ganztägigen Warnstreiks

angelangt sind.

„Moderne Arbeitszeiten sind für

die Beschäftigten wichtig. Sie wollen

Arbeitszeiten, die zum Leben

passen“, sagt Uwe Bauer, Geschäftsführer

der IG Metall Schwäbisch

Hall. „Arbeitgeber wollen

mehr Planbarkeit, mehr Selbstbestimmung

und damit mehr Freiheit

bei der Gestaltung ihres Lebens.“

Dies habe eine Befragung

von 680 000 Beschäftigten gezeigt.

Denn danach wollen 82 Prozent

vorübergehend kürzer arbeiten.

Fast 90 Prozent möchten ihre

Arbeitszeiten kurzfristig an ihre Lebensumstände

anpassen können.

EINSEITIG An diesem Punkt

greifen die aktuellen Tarifverhandlungen,

die die IG Metall derzeit

mit den Unternehmen der Metallund

Elektrobranche führt. Die Forderungen

von Seiten der Gewerkschaft

sind deutlich: sechs Prozent

mehr Entgelt und eine Wahloption

für kürzere Arbeitszeit. „In

den vergangenen Jahren sind die

Arbeitszeiten in der Metall- und

Elektroindustrie in Deutschland

immer länger und flexibler geworden

– im Interesse der Arbeitgeber

und nach den „Erfordernissen

der Märkte“, erläutert Bauer.

Doch für ihn ist besonders wichtig,

dass dabei nicht nur eine Seite

profitiert, sondern Flexibilität

müsse auch im Interesse der Beschäftigten

sein. Er sagt: „Flexibilität

ist keine Einbahnstraße.“

AUSGLEICH Daher sollen nun

– sofern die Verhandlungen für

die Gewerkschaft und ihre Mitglieder

positiv ausfallen – Arbeitnehmer

die Möglichkeit von ihren Betrieben

bekommen, die regelmäßige

Arbeitszeit zu kürzen. Gleichzeitig

soll aber ein Anspruch auf

Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit

bestehen. Außerdem

wird über einen Entgeltzuschuss

für Familie und Gesundheit diskutiert.

Doch was heißt das für die

Unternehmen: Wie kann die „fehlende

Arbeitskraft“, die zwangsläufig

entsteht, sobald ein Mitarbeiter

seine Arbeitszeit reduziert, im Alltag

ausgeglichen werden? „Wenn

die Unternehmen das bestehende

Arbeitsangebot ausschöpfen,

mehr ausbilden und mehr Beschäftigte

qualifizieren, können

sie das Arbeitsvolumen ausgleichen“,

sagt Bauer.

Im Landkreis Schwäbisch Hall

herrsche laut ihm aktuell praktisch

Vollbeschäftigung. Die Auftragsbücher

seien voll und das

nicht nur für dieses Jahr, sondern

sogar darüber hinaus. „Firmen loben

„Fangprämien“ aus, um an

Mitarbeiter und Fachkräfte zu

kommen. Hier zeigt sich auch die

Stärke unserer Tarifverträge“, erläutert

Bauer. Tarifverträge „made

by IG Metall“ sind laut dem Geschäftsführer

„ausgezeichnet für

gute Arbeit und mehr Gerechtigkeit“.

Daher zeigt er sich zuversichtlich:

„Sie sind die beste

’Fang- und Halteprämie’ überhaupt

und bald auch mit mehr Arbeitszeitflexibilität

für die Mitarbeiter.“

Der Druck auf die Arbeitgeber

wächst momentan von Tag zu Tag,

was auch die Zahlen belegen:

Über 6000 Beschäftigte beteiligen

sich derzeit an den Warnstreiks in

der Region. Laut Bauer eine Rekordbeteiligung,

die eindrucksvoll

belege, „dass wir mit unserer

Geldforderung und dem Thema

Arbeitszeit richtig liegen“.

ERGEBNISLOS In Baden-Württemberg

beteiligten sich 293 200

Beschäftigte, deutschlandweit insgesamt

sogar 960 000. Eigentlich

Grund genug, um die Verhandlungen

so schnell wie möglich zu

Ende zu bringen. Denn je länger

gestreikt wird, desto größere Verluste

müssen die Unternehmen

verzeichnen. Dennoch blieb kürzlich

auch die fünfte Verhandlungsrunde

ohne Ergebnis und „dies

trotz eines letzten Kompromissvor-

Aufgebracht: Zahlreiche Beschäftigte gehen derzeit bei den

Warnstreiks auf die Straßen.

Foto: NPG-Archiv

schlages“, betont Bauer. Für die

Gewerkschaft führt daher kein

Weg an den ganztägigen Warnstreiks

vorbei. „Wir streben weiterhin

eine Lösung am Verhandlungstisch

an, planen aber schon

mal vorsorglich, wenn nötig, die

entsprechenden Urabstimmungen“,

sagt der Geschäftsführer der

IG Metall Schwäbisch Hall.

ZUVERSICHT Auch wenn es bisher

keine Einigung gab, hofft

Bauer auf ein Entgegenkommen

der Arbeitnehmer: „Es gibt immer

eine Chance Lösungen am Verhandlungstisch

zu finden.“ Ein

vorgeschlagenes Arbeitszeitmodell,

das 35 anstatt der jetzigen 30

Urlaubstage beinhaltet und welches

die IG Metall Schwäbisch

Hall bereits diskutierte, fand zwar

zu einem früheren Zeitpunkt noch

keine Mehrheit, ist aber deshalb

noch nicht komplett vom Tisch.

Bauer sagt: „Die Idee wurde in

den Verhandlungen wieder aufgegriffen

und wir haben den Arbeitgebern

ein Lösungsmodell vorgeschlagen,

das statt Zuschüssen für

besondere Situationen zusätzliche

Freizeit vorsieht.“

Hierbei gab es, wie auch bei allen

anderen Forderungen, die noch

am Verhandlungstisch auf beide

Parteien warten, bisher noch kein

Ergebnis, aber Bauer hat noch

nicht an Energie für die Durchsetzung

der Interessen der Beschäftigten

verloren und sagt: „Nun

schauen wir mal.“

Die Fronten verhärten sich immer weiter

Mit der Forderung nach der 28-Stunden-Woche für zwei Jahre hat die IG-Metall einen Punkt gesetzt, der für viele Arbeitgeber schwer zu akzeptieren ist. Auch

in der Region Heilbronn-Franken fürchten Unternehmer um die Planungssicherheit. VON MARIUS STEPHAN UND FRANK LUTZ

Ein „heißes Eisen“ ist die Forderung

der Gewerkschaft

nach befristeter Teilzeit in den Betrieben

der Region. Die meisten

Anfragen aus Redaktionsbüros enden

mit Absagen. Die Streiks schlagen

auf die Stimmung. Bei kleinen

Elektrobetrieben in der Region

stoßen die Forderungen der Gewerkschaft

auf wenig Verständnis.

„Ich halte gar nichts davon, denn

dann hätte ich keine Planungssicherheit

mehr“, sagt Felix Erkert,

Geschäftsführer von Elektro Erkert

in Schwäbisch Hall. Zudem

halte sich kaum ein Betrieb in der

Branche an den Tarif, also werde

sich auch kaum einer an die Ausgleichszahlungen

halten.

»Die Gewerkschaften

schneiden

sich ins eigene

Fleisch.«

RISIKO „Meiner Meinung nach

würde sich die Gewerkschaft ins

eigene Fleisch schneiden“, fügt Erkert

hinzu: Viele Betriebe würden

aus der Innung austreten, um die

Ausgleichszahlungen zu vermeiden.

Und unter den Beschäftigten

gebe es so gut wie keine Gewerkschaftsmitglieder,

die auf ihren

Rechtsanspruch pochen würden.

Flexible Arbeitszeitmodelle biete

Erkert seinen Mitarbeitern sowieso

schon: „Bei uns will ein Mitarbeiter

zwei Monate aussetzen,

um zu reisen – das ist kein Problem.“

Allerdings baue der Mitarbeiter

in der Zeit seine Überstunden

ab.

Vorsichtig äußert sich Thomas

Hösle, Geschäftsführer von Elabo

Laborsysteme in Crailsheim mit

rund 160 Mitarbeitern: „Um die

mit Kunden vereinbarten Lieferzeiten

auch in auftragsstarken Phasen

wie derzeit zu erfüllen, haben

insbesondere kleinere und mittlere

Unternehmen einen hohen

Bedarf an Arbeitskapazitäten, insbesondere

an Fachkräften. Diese

sind aber vor dem Hintergrund

des ausgiebigen Fachkräftemangels

auf dem Arbeitsmarkt sehr

rar. Trotz der konstruktiven Unterstützung

von Betriebsräten mit entsprechend

flexiblen Arbeitszeitmodellen

würde eine solchen Regelung

viele Firmen vor große Herausforderungen

stellen, bis hin

zum Verlust von Aufträgen.“

Streik: Gewerkschafter legen aktuell die Produktion in vielen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie

lahm. Sie fordern eine befristete Arbeitszeitverkürzung auf 28 Wochenstunden für zwei Jahre. Foto: NPG-Archiv

BELASTBAR Auch in den größeren

Betrieben der Region dominiert

Zurückhaltung, kaum jemand

möchte zu den Verhandlungen

Stellung beziehen, allerdings

scheinen die mitarbeiterstarken

Firmen mehr Übung im Umgang

mit flexiblen Arbeitszeiten zu haben.

Joachim Brenner, Standortleiter

bei Bosch Packaging Technology

in Crailsheim: „Ich will nicht

auf den Tarifvertrag und die Verhandlungen

eingehen“, denn dies

werde an anderer Stelle entschieden.

Allerdings gibt es „bei uns

sehr starke Teilzeitvereinbarungen

– insgesamt bei Bosch – und

diese werden auch genutzt. Bei

uns dürfen die Leute schon sehr

viel machen, es gibt viele Mitarbeiter,

die die Arbeitszeiten für einige

Zeit reduzieren, und dann wieder

zurückkommen. Bis jetzt ist das

sehr, sehr gut gelaufen, aber ich

weiß, dass viele andere Betriebe

dies nicht haben.“ Das Unternehmen

beschäftigt am Standort in

der Horaffenstadt rund 1100 Mitarbeiter

und wurde am gestrigen

Donnerstag Ziel der neuen, ganztägigen

Warnstreiks.


08 Firmen & Märkte

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Leben wie zu Hause

Die Evangelische Heimstiftung verstärkt ihren Traditionsstandort Bad Mergentheim mit

einem modernen Quartier für Pflegebedürftige auf dem Bembé-Areal.

Unter dem Dach des Jo-

hann-Benedikt-Bembé-

Stifts bieten eine Pflegeeinrichtung

mit 83 Betten, ein

Stützpunkt der Mobilen Dienste

und eine Tagespflege mit zwei

Gruppen und 25 Plätzen nun

Pflege und Betreuung aus einer

Hand. Das Quartier, das bereits

Mitte November eröffnete,

konnte nun offiziell eingeweiht

werden. Als Bauherren fungierten

Frank und Marcus Wirthwein,

das Gebäude wurde architektonisch

von Andrea Ranft gestaltet.

Eröffnet: Bereits im November konnten die ersten Bewohner

einziehen.

Foto: Ranft Gruppe

KONZEPT Die Pflegeeinrichtung

orientiert sich demnach

an kleinräumigen Strukturen,

die an der eigenen Häuslichkeit

angelehnt sind. „Das Benedikt-

Bembé-Stift ist ein Quartiershaus

der fünften Generation,

das in der Vielfalt des Angebots

für pflegebedürftige Menschen

einmalig ist“, erklärt Bernhard

Schneider, Hauptgeschäftsführer

der Evangelischen Heimstiftung

(EHS). Denn das Konzept

unterstützt die Anbindung der

Pflegeeinrichtung an die Gemeinschaft

vor Ort. Die 83 Einzelzimmer

mit Bad sind räumlich

in Wohngruppen von je elf

bis 15 Bewohnern zusammengefasst.

Da sich auf jedem der

drei Obergeschosse jeweils

zwei Wohngruppen mit eigenem

Wohn- und Essbereich befinden,

soll es den Bewohnern

ermöglicht werden, an alltäglichen

Aufgabenbereichen wie

etwa Kochen, Tischdecken

oder Backen teilzuhaben. Ausgebildete

Alltagsbegleiter sollen

sie bei diesen Aktivitäten unterstützen.

Im Erdgeschoss wurde außerdem

eine Tagespflegeeinrichtung

realisiert. Diese wurde

durch die Deutsche Fernsehlotterie

mit 61 500 a gefördert.

Des Weiteren gibt es ein öffentliches

Café mit einem Mittagstischangebot,

in dem auch

Feste gefeiert werden können

und auch die Mobilen Dienste

der Evangelischen Heimstiftung

sind ins neue Haus eingezogen.

Hierdurch soll die Anbindung

an eine ambulante Versorgung

gewährleistet werden.

LEITUNG Gleichzeitig zur Einweihung

des Quartiers, fand

auch die Amtseinführung der

Hausdirektion Roswitha Brenner

statt. „Mit Frau Brenner

konnten wir eine Hausdirektorin

gewinnen, die langjährige

Erfahrung als Pflegedienstleitung

und Heimleitung in der

Evangelischen Heimstiftung mitbringt

und mit Bad Mergentheim

vertraut ist“, sagt Schneider.

Denn die gebürtige Mergentheimerin

kam bereits im

Jahr 1978 als Praktikantin in

das Eduard-Mörike-Haus.

Nach einer Ausbildung sowie einem

Studium der Sozialpädagogik

kehrte Brenner 2007 als

Krankenschwester in die Kurstadt

zurück. Zwischen 2010

und 2013 hatte sie hier die Position

der Pflegedienstleiterin am

Senioren- und Pflegezentrum

Gutekunst inne. 2013 wechselte

sie als Hausdirektorin ins

Pflegezentrum Rot am See und

seit November 2017 leitet sie

das Johann-Benedikt-Bembé-

Stift.

Die Regionaldirektorin Swantje

Popp freut sich über die positive

Resonanz, die das Haus seit

der Eröffnung erfahren hat:

„Die Nachfrage ist groß und die

Rückmeldungen zum Gebäude,

zur Ausstattung und Pflege,

aber auch zur optimalen Verbindung

von Pflegeeinrichtung, Tagespflege

und Mobilen Diensten

unter einem Dach sind

durchweg positiv.“ pm

www.ev-heimstiftung.de

Entwicklung: Die Zeiten der manuellen Montage in einer Dünsbacher

Garage sind längst vorbei.

Foto: Dümmler

Ein Vierteljahrhundert

und es geht weiter

Dümmler steht seit 25 Jahren für Montage-Know-how.

Das Gerabronner Familienunternehmen

Dümmler bietet

seit 25 Jahren Dienstleistungen

aus den Bereichen der Montage

und der Fertigung. Die Anfänge

des Betriebes fanden dabei in

Dünsbach statt, als die Gebrüder

Rainer sowie Heinz Dümmler,

1992 Kleinteile in der heimischen

Garage und Waschküche montierten.

Fast parallel dazu gründete

Dietmar Dietz 1993 die Montage-

Technik Gerabronn (MTG).

Schon damals fand eine enge Zusammenarbeit

zwischen den beiden

Unternehmen statt, die

schließlich in einer Zusammenlegung

der beiden Lohnmontagen

im Jahr 2003 gipfelte. Schon wenige

Jahre später waren über 100

Mitarbeiter für das Unternehmen

tätig, das sich zunehmend zu einem

Zulieferer entwickelte. Komponenten

werden inzwischen in

enger Zusammenarbeit mit Kunden

entwickelt, Zubehörteile gefertigt,

zugekauft und schließlich

montiert. Heute sind rund 170 Mitarbeiter

in dem Betrieb beschäftigt.

Mit Marcel Dümmler und Michael

Dietz sind in der Zwischenzeit

auch die Söhne der Geschäftsführer

in dem Unternehmen aktiv.

„So gehen wir gut aufgestellt in

die Zukunft“, lautet das Fazit von

Rainer Dümmler.

pm

www.duemmler-montage.de

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ADVERTORIAL

Die Würth Elektronik eiSos

Gruppe wächst weiter

Würth Elektronik eiSos Gruppe erweitert ihr Bauteilesortiment um Resonatoren

Die IQD Frequency Products Ltd

mit Hauptsitz in Crewkerne (UK)

wird Teil der Würth Elektronik

eiSos Gruppe. Damit ergänzt der

Hersteller von elektronischen und

elektromechanischen Bauteilen sein

Angebot an passiven Bauelementen

um Quarze und Oszillatoren. IQD

ist einer der führenden Hersteller

frequenzgebender Bauteile in

Europa. Die Firma ist in über 80

Ländern aktiv. Würth Elektronik

eiSos übernimmt mit IQD Frequency

Products Ltd ein Unternehmen mit

44-jähriger Tradition.

IQD entwickelt, fertigt und vertreibt

Quarze, Oszillatoren, VCXOs, TCXOs,

OCXOs, GPS-synchronisierte OCXOs

sowie Rubidium-Oszillatoren.

Darüber hinaus bietet IQD auch

kundenspezifische Produktlösungen

an. Zielmärkte des Unternehmens

sind Industrie, Communications,

Consumer, Automotive, Luftfahrt

und Medizin. „Wir nehmen mit IQD

ein höchst innovatives Unternehmen

mit führenden Technologien und

Bauteilelösungen in unsere Gruppe

auf, das unser Angebot konsequent

erweitert. Wir freuen uns insbesondere

auf wertvolle Ergänzungen für

IoT-, WiFi-, GPS- und 5G-Anwendungen“,

sagt Oliver Konz, CEO der

Würth Elektronik eiSos Gruppe.

Thomas Schrott, CEO Würth Elektronik

eiSos Gruppe, ergänzt: „Bei

IQD Frequency Products gehört persönliche

Beratung und Begleitung

des Kunden von der Produktidee

hin zu Prototyp und Serienfertigung

Würth Elektronik eiSos übernimmt mit IQD Frequency Products Ltd

ein Unternehmen mit 44-jähriger Tradition: (v. l. n. r.) Colin Smith

(Group Operations Director IQD), Tanja Hochschild (Post Merger

Integration Würth Elektronik eiSos), Paul Fear (Shareholder &

Owner of sold IQD), Peter Schlechtinger (GM & IQD Responsible

of Würth Elektronik eiSos), Jennie Bennett (Group Finance & HR

Director IQD), Martin Warrington (Director of Finance Würth Elektronik

eiSos GB).

Foto: Würth Elektronik eiSos

bis zum Geschäftsmodell. Diese

Tatsache passt perfekt zu unserer

Firmenphilosophie ‚more than you

expect!‘.“

„Wir bauen unser Angebot und

unsere Kompetenzen im Bereich

Wireless- und Frequency-Control-

Lösungen stetig aus. Der Zukauf

von AMBER wireless im Jahr 2016

hat uns bei Funkmodulen gestärkt

und IQD ist unsere erste Wahl bei

Resonatoren“, erklärt Alexander

Gerfer, CTO der Würth Elektronik

eiSos Gruppe.

Weitere Gründe für den Zukauf

waren das nach ISO 9001, TS16949

und AEC-Q200 zertifizierte Qualitätsniveau

und der gute Ruf, den

das Unternehmen weltweit genießt.

Paul Fear, bisher Managing Director

bei IQD Frequency Products Ltd fügt

an: „Für uns ist Würth Elektronik

eiSos der ideale Partner, weil wir

gleich ticken: Der Kunde steht im

Fokus. Unsere beiden Unternehmen

stehen für Service, Beratung und

höchste Qualität. Mit der globalen

Vertriebsstärke von Würth Elektronik

eiSos werden wir weiter wachsen

und unsere innovativen Produktlösungen

konsequent ausbauen.“

Mit dem Zukauf kann das Unternehmen

noch umfangreicher in Technologie-

und Produktentwicklung

investieren, was in Kombination mit

einem einzigartigen Service- und

Mehrwertkonzept Vorteile und

Sicherheit für Kunden, Unternehmen

und Mitarbeiter schafft.

www.iqdfrequencyproducts.com

[pm]

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

www.we-online.de


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Kapital & Finanzen 09

Immer am Gemeinwohl orientiert

Bilanzgespräch der Sparkasse Tauberfranken: 2017 brachte dem Geldinstitut ein insgesamt solides Geschäftsergebnis.

VON WERNER PALMERT

Die Sparkasse Tauberfranken

schloss das Geschäftsjahr

2017 mit einem insgesamt

soliden Gesamtergebnis ab“,

so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden

Peter Vogel und seines

Stellvertreters Wolfgang Reiner,

im Bilanzpressegespräch in der

Zentrale in Tauberbischofsheim.

Die Herausforderungen gegenüber

dem Vorjahr 2016 hätten

sich kaum geändert, das Umfeld

für das marktführende Geldinstitut

im Taubertal sei nicht einfacher

geworden. Auch an der europäischen

Geldpolitik, die Vogel besonders

mit Blick auf die bundesdeutschen

Sparer und deren verändertes

Verhalten, kritisch betrachtet,

habe sich nichts – wie erhofft

– geändert. Gleichwohl fühle

man sich dem Gemeinwohl der Region

verpflichtet, was sich im

nachhaltigen sozialen Engagement

innerhalb des Geschäftsgebietes

niederschlage.

Viele Menschen profitieren von

der Sparkassen-Stiftung, sowie

von Spenden und Sponsoringmaßnahmen.

Dazu gehören Vereine,

Kindergärten, Schulen, die Jugendarbeit,

der Sport oder Umweltprojekte

bis hin zur Kunst und Kultur

– „eine Bürgerdividende, von der

alle profitieren“, so Vogel. Das soziale

Engagement spiegelt sich in

den verschiedensten Wettbewerben

wie zum Beispiel „Jugend musiziert“,

„Sportabzeichen“ oder

„Kreative Köpfe“ wieder. Ein weiteres

Highlight des vergangenen Geschäftsjahres

war die Spenden-Aktion

„Sie sparen – wir spenden“

mit der 76 Kinderspielplätze in 19

Städten und Gemeinden im Geschäftsgebiet

zur individuellen Anschaffung

von Spielgeräten unterstützt

wurden. Darüber hinaus

leistet die Sparkasse Tauberfranken

als Auftraggeber für viele Unternehmen

in der Region und für

die Kommunen durch ihr Steueraufkommen

einen großen Beitrag

zur Sicherung des Gemeinwesens,

wie der Vorstandsvorsitzende feststellte.

Keine neuen Schlagworte,

sondern Herausforderungen

Null- und Negativzinsen, weiter

steigende Eigenkapitalanforderungen

aus den Regulierungsvorschriften,

Effizienzsteigerung und

Kostendruck, all das seien keine

neuen Schlagworte, sondern Herausforderungen,

denen sich die

Sparkassen und Banken seit geraumer

Zeit stellen müssen, so Vogel

in seiner Gesamtbetrachtung.

Auch die Geschäftsentwicklung

der Sparkasse Tauberfranken

wurde davon maßgeblich bestimmt.

Die Ergebnisse des Geschäftsjahres

2017 zeigen jedoch,

dass deren strategische Mehrjahresplanung

nachhaltig greift. Die

Sparkasse wolle ihre Stärken, zu

Zufrieden: Vorstandschef Peter Vogel und der stellvertretende Vorstandschef Wolfgang Reiner (li.)

präsentieren die Bilanz des Geschäftsjahres 2017.

Foto: Werner Palmert

denen insbesondere Kompetenz,

Zuverlässigkeit, Sicherheit und Gemeinwohlorientierung

zählen,

hervorheben. „Wir sind eine

starke Gemeinschaft zum Nutzen

aller Beteiligten“, so Vogel überzeugt.

Eine nachhaltige Entwicklung

sei dem Institut dabei wichtig

und „wir haben faire und langfristige

Beziehungen zu unseren Geschäftspartnern,

die uns seit Jahrzehnten

vertrauen“. Am jetzt bestehenden

Filialnetz wird sich nichts

ändern. Die Geschäftsstellen in

Bad Mergentheim im Weberdorf,

in der Tauberbischofsheimer Oststadt,

in Igersheim und Grünsfeld

wurden für 360 000 a neu ausgerüstet

und in wenigen Wochen

wird auch die Zweigstelle auf dem

Wertheimer Wartberg im neuen

Outfit die Kunden empfangen.

Trotz verschärfter rechtlicher Rahmenbedingungen

konnte der Kreditbestand

2017 weiter ausgebaut

werden. Das Gesamtkreditvolumen

stieg um beachtliche 76 Mio.

auf rund 1,71 Mrd a, so der stellvertretende

Vorstandsvorsitzende

Wolfgang Reiner. Insgesamt belaufen

sich die Neuausleihungen auf

345 Mio. a, davon entfallen auf

den privaten Wohnungsbau

knapp 140 Mio. a. Als verlässlicher

Partner des Mittelstandes

wurden Kredite an Unternehmen

und Selbständige in Höhe von

knapp 200 Mio. a vergeben. Auch

auf der Geldanlageseite stellte Reiner

eine „erfreuliche Entwicklung“

fest, allerdings haben sich

die Präferenzen der Menschen in

der Geldanlage geändert. Das

Geld wird vermehrt in Wertpapieren

(plus 8,4 Prozent) und Investmentfonds

angelegt. Zusätzlich

zur Geldanlage in Wertpapiere

war auch 2017 erneut der direkte

Erwerb von Sachwerten von wesentlicher

Bedeutung. Die Nachfrage

nach Immobilien ist ungebrochen

hoch, die Rekordzahlen

des Vorjahres wurden aber nicht

übertroffen. Das klassische Bauspar-Darlehen

(plus 14 Prozent)

bleibt trotz dauerhaft niedriger Hypothekenzinsen

ein zuverlässiger

Finanzierungsbestandteil beim

Bau oder Kauf einer Immobilie.

Digitaler Service und

persönliche Beratung

Großes Augenmerk richtet die

Sparkasse Tauberfranken auch

auf den digitalen Service und die

persönliche Beratung. Hohe Zufriedenheitswerte

in Umfragen

und Befragungen belegen, dass

man hier auf dem richtigen Weg

sei, so der Vorstandsvorsitzende.

Beim Electronic Banking ist die

Kartenzahlung weiter auf dem Vormarsch.

Auch 2017 konnte die

Sparkasse neue Akzeptanzstellen

(Händler) gewinnen. In den

nächsten Jahren wird die kontaktlose

Zahlung mit der Karte oder

mit dem Smartphone das „Bezahlerlebnis“

nachhaltig verändern,

ist sich Vogel sicher.

www.sparkasse-tauberfranken.de

Gastkommentar

Eindeutige Einordnung ermöglichen

Eine medizinische Altersfeststellung von jungen Migranten durch Röntgen, Zahnuntersuchungen oder Blutproben dient allen.

In den letzten Wochen war

eine heftige Auseinandersetzung

darüber entbrannt, ob

man junge Migranten, die ohne Papiere

bei uns sind und ihr Alter

aus unterschiedlichen, im Kern

aber immer aus demselben Grund

„freihändig“ nach unten „verlagern“,

medizinisch untersuchen

darf, um ihr Alter einigermaßen

zielgenau definieren zu können –

oder ob man dies nicht darf.

Auslöser der Debatte waren und

sind eine Vergewaltigung und Ermordung

in Freiburg, ein Überfall

mit Messerattacken in Würzburg

sowie die Ermordung eines jungen

Mädchens in Kalden. Alle Verbrechen

waren von jungen Migranten

begangen worden, die sich

ohne Ausweispapiere jünger

machten als sie tatsächlich sind.

Einmal abgesehen davon, dass –

so Thomas Schmid in der WELT

vom 4. Januar 2018 – viele dieser

jugendlichen Migranten „ihren Angaben

zufolge zwar oft ihre Ausweisdokumente,

fast nie aber das

mobile Telefon verlieren“ – muss

unverrückbar gelten: Zivilisiertes

Zusammenleben ist nur möglich,

wenn für alle Menschen im selben

Staatsgebiet die selben Regeln gelten.

Im Zusammenhang mit der

„Ausweis-Verpflichtung“ heißt

Hilfe: Mit Blutproben lässt sich das Alter bestimmen.

das: Einheimische brauchen Geburtsurkunde

und Pass für bestimmte

Leistungen, aber jungen

Flüchtlingen ist kein Röntgen zuzumuten?

Doch nicht, um sie zu plagen,

sondern um zu wissen, wie

alt sie tatsächlich sind, was für

viele Fragen in unserer Rechtsordnung

eine entscheidende Rolle

spielen kann. Konkrete Vorteile

für unter 18-jährige Zuwanderer:

Die Standardprozedur für Asylbewerber

entfällt, es geht nicht in

Sammelunterkünfte, sondern in

geförderte Einrichtungen der Jugendhilfe

und die Minderjährigen

dürfen sofort eine Schule besuchen.

Sie genießen besonderen

Schutz; auch vor Abschiebung.

Foto: NPG-Archiv

Für mutmaßliche Mörder kommt

hinzu: Verurteilung zu maximal

zehn Jahren Haft und nicht wie

bei Volljährigen lebenslänglich.

Es gilt auch die Notwendigkeit, die

jugendlichen Minderjährigen vor

den Volljährigen durch getrennte

Unterbringung zu schützen.

Das Saarland röntgt und entscheidet

danach, wie rechtsstaatlich

einwandfrei und nach den Buchstaben

des Gesetzes zu verfahren

ist. Eine Selbstverständlichkeit,

sollte man meinen, aber weit gefehlt:

Nicht zuletzt der Präsident

der Bundesärztekammer

schwingt sich zum Schutz des

Grundrechts von Flüchtlingen auf,

das seiner Meinung nach verbietet,

ihr Alter mit medizinischen

Mitteln wie Röntgen, Zahnuntersuchungen

oder Blutproben klären

zu lassen. Dirk Schümer dazu in

der WELT vom 12. Januar 2018:

„Diese pseudohumanistische Widerborstigkeit

etabliert zwei

Rechtsordnungen: die staatlich genau

geregelte der Altbürger, die

mit Geburtsurkunde und Pass im

Schulsystem, bei Vormundschaft

oder Sozialleistungen exakt eingeordnet

sind. Und daneben die sich

selbst beliebig jung deklarierenden

Neubürger, die auch mit

grauem Bart und Geheimratsecken

als ewige 16-Jährige ihr

großzügig subventioniertes Kinderleben

führen dürfen.“

Vor allem aber belegt die Praxis,

wie notwendig die Altersfeststellung

ist: Im Saarland stellten sich

von 528 angeblich Minderjährigen

254 Personen als volljährig

heraus. Philip Kuhn: „Im Klartext:

Etwa jeder zweite der untersuchten

Migranten hatte falsche Angaben

zu seinem Alter gemacht.“

Helmut Markwort im Focus: „In

Österreich ergab sich bei 41 Prozent

der Untersuchten, dass sie

die Behörden über ihr Alter getäuscht

hatten. In Schweden wurden

sogar 75 Prozent als Lügner

überführt.“ Natürlich bleiben wir

hilfsbereit. Rainer Haubbrich:

„Und dennoch gilt für jeden Bürger

wie für staatliche Organe: Mit

dem Herzen alleine sind Herausforderungen

dieser Größenordnung

nicht zu bestehen. Das Management

der jüngsten Völkerwanderung

verlangt eben auch Verstand,

Präzision, Weitsicht und –

falls nötig – robusten Einsatz. Wer

dahinter Kaltherzigkeit oder gar

Rassismus vermutet, offenbart

eine Naivität, die selbst zur Gefahr

werden kann.“ Wir brauchen insgesamt

überhaupt keinen Rechtsruck,

was andernorts völlig unnötig

gefordert wird, sondern

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Gallionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

schlicht eine konsequente Rückkehr

zum Recht – und das bedeutet

eben auch ganz eindeutig: Zu

einem geregelten Zusammenleben

gehört, dass man weiß, wer

wie alt ist, denn damit hängen elementare

Rechte und Pflichten zusammen.

Auch Julia Klöckner ist zuzustimmen,

wenn sie feststellt: „Wir werden

unsere Kultur des Helfens nur

aufrechterhalten können, wenn

der Staat auch durchgreift und

nicht naiv ist.“ Genau deshalb

dient auch die medizinische Altersfeststellung

allen; auch und gerade

den jungen Migranten.


10 Kapital & Finanzen

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Turbulenter Ausblick

Die Sparkasse Hohenlohekreis feiert ihr 125-jähriges-Jubiläum mit zahlreichen Aktionen in der Region.

VON ALISA GRÜN

Ein „turbulentes Jubiläumsjahr“

steht der Sparkasse

Hohenlohekreis laut dem

Vorstandsvorsitzenden Bernd

Kaufmann und seinem Stellvertreter

Werner Siller nun bevor. Seit

zwei Jahren laufen schon die Vorbereitungen,

endlich ist es so weit

und die Planung kann in die Tat

umgesetzt werden.

Bereits seit 125 Jahren besteht

das Hohenloher Bankinstitut nun.

Für das Jubiläumsjahr haben sie

sich viel vorgenommen. „Unser

Ziel ist es, jeden Hohenloher zu erreichen“,

sagt Marco Wolpert, Leiter

der Unternehmenskommunikation

bei der Sparkasse Hohenlohekreis.

UNTERSTÜTZUNG Das Team

rund um Wolpert hat sich über

das gesamte Jahr verteilt, vielfältige

Aktionen und Veranstaltungen

überlegt. Diese sorgen beim Bankinstitut

gemeinsam mit den üblichen

Terminen, wie zum Beispiel

den Hohenloher Immobilientagen

im März, für einen prall gefüllten

Kalender. Unterstützung gab es für

Wolpert bei der Planung auch von

Kaufmann und Siller. Ganz nach

dem Motto „125 Jahre mit Herz

und Kompetenz“ sollen die Menschen

sehen, dass die Bank nicht

Präsentation: Der Vorstandsvorsitzende Bernd Kaufmann (re.)

präsentiert gemeinsam mit Werner Siller, stellvertretender

Vorstandsvorsitzender, den Jubiläums-Kalender.

Foto: Alisa Grün

Hohenloher Immobilien im Fokus

Um sich den Wunsch vom Eigenheim erfüllen zu können, sind

umfassende Informationen im Vorfeld hilfreich. Bei den „Hohenloher

Immobilientagen“ der Sparkasse Hohenlohekreis am Samstag

und Sonntag, 3. und 4. März, sind alle Immobilieninteressierten

eingeladen sich ausgiebig beraten zu lassen. Am Samstag besteht

von 13 bis 17 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr in der

Hauptstelle in Öhringen, Bahnhofstraße 3-5, die Möglichkeit zur

ausführlichen Information rund um die Immobilie. Zudem gibt es

einige Fachvorträge, eine Kinderbetreuung sowie eine Ausstellung

der aktuellen Baugebiete in der Region.

nur auf eine lange und krisenfeste

Tradition zurückblicken kann,

sondern sich auch für die Zukunft

wappnet. Passend zum Motto ist

zudem das Jubiläums-Logo gestaltet:

Die Zahl 125 bildet ein grafisches

rotes Herz.

TRADITION Die langjährige Geschichte

der jetzigen Sparkasse

Hohenlohekreis beginnt im Jahr

1893 mit der Gründung der Oberamtssparkasse

Öhringen. Sieben

Jahre später wird auch in Künzelsau

eine Oberamtssparkasse eröffnet.

Die Fusion der Sparkassen

Künzelsau und Öhringen zur Sparkasse

Hohenlohekreis mit zwei

Hauptstellen im Jahr 1974 unterstrich

„die konsequente, marktorientierte

Ausrichtung auf die Bedürfnisse

der Kunden“. Das Bilanzvolumen

des Geldhauses beträgt

zu dieser Zeit 264 Mio. D-

Mark. Im Geschäftsjahr 2016 liegt

die Bilanzsumme bei 1,7 Mrd. a

Aktuell beschäftigt die Bank 350

Mitarbeiter. Vor 25 Jahren waren

es erst 280 Beschäftigte. Trotz der

guten Zukunftsprognosen der Vorsitzenden

werden aktuell trotzdem

sukzessive Stellen abgebaut,

indem Arbeitsplätze von Ruheständlern

nicht mehr besetzt werden.

Im Geschäftsjahr 2016 waren

es daher noch 360 Mitarbeiter.

Im Zuge des Jubeljahres will

die Bank den Menschen der Region

etwas zurückgeben. Deshalb

hebt der Vorstandsvorsitzende besonders

zwei Aktionen hervor: Insgesamt

125 000 a werden zum einen

für die finanzielle Unterstützung

der Hohenloher Vereine investiert.

Zum anderen möchte das

Bankinstitut das Blutspenden unterstützen.

28 Blutspendetermine

sind 2018 im Landkreis geplant.

Für jede Blutspende gehen von

der Sparkasse Hohenlohekreis

125 Cent an das Deutsche Rote

Kreuz Hohenlohe. „Für die gesamten

geplanten Maßnahmen des Jubiläumsjahres

haben wir ein Budget

von 500 000 a“, sagt Kaufmann.

Neben diesen Aktionen

wird es verschiedene Ausstellungen

geben, die unter anderem die

Historie der Bank darstellen, sowie

ein Mitarbeiter-Fest und einen

offiziellen Festakt im Carmen-

Würth-Forum.

Die Termine sollen für jede Altersgruppe

und jeden Geschmack etwas

bieten, denn die Sparkasse

will den Menschen im Hohenlohekreis

zeigen, wie sie sich vor Ort

in vielfältiger Weise engagiert und

sich bei den Kunden, Geschäftspartnern

und Bürgern bedanken.

Daher darf auch die von den Auszubildenden

organisierte Aktion

im Öhringer Kletterturm Ende Juli

nicht fehlen. Außerdem gibt es

eine Jubiläums-App und einen Jubiläums-Kalender.

Als weitere Besonderheit

gilt das Jubiläums-Mobil:

Ein dreirädriges Rollermobil

in Sparkassen-Rot. Dieses wird

bei den Terminen vor Ort unter anderem

für die Blutspende-Aktion

werben.

VERÄNDERUNG „Wir freuen

uns riesig darauf, mit den Menschen

vor Ort zu feiern. Hier fühlen

wir uns wohl“, sagt Kaufmann.

Er selbst ist seit 2002 bei der

Bank beschäftigt, sein Stellvertreter

bereits seit 1981. Siller sagt:

„Seither hat sich enorm viel bewegt.“

Die Sparkasse Hohenlohekreis

habe sich zu „einer einzigartigen

Erfolgsgeschichte entwickelt“.

Trotz allgegenwärtiger Themen

wie Regulierung, Niedrigzins

und Digitalisierung schätzt Siller

die Situation der Bank weiterhin

positiv ein: „Wir sind putzmunter.“

Kaufmann will daher im Jubiläumsjahr

vor allem zeigen, „dass

wir ein wesentlicher Bestandteil

im Hohenlohekreis sind“.

www.spk-hohenlohekreis.de

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BANKEN-TIPP

Nachhaltiges Denken und Handeln

Sparkasse übernimmt Verantwortung für die Region

Wer nachhaltig handelt, wirkt im Sinne einer

lebenswerten Zukunft. Als Sparkasse zählt es

zu unseren Aufgaben, auf vielseitige Weise

Verantwortung für die Region zu übernehmen.

Das Gemeinwohl stellen wir dabei

immer in den Mittelpunkt unseres Handelns.

❚ Die Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

knüpft beim Thema Nachhaltigkeit an ihre Tradition

an. Vorausschauendes, verantwortungsvolles

und integratives Handeln zählt seit

jeher zu unseren Grundprinzipien.

Nachhaltige Unternehmensführung

Wir bekennen uns zum Prinzip der Nachhaltigkeit:

Es verbindet wirtschaftlichen Fortschritt

mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der

Umwelt. Mit unserer unternehmerischen Haltung,

unseren Produkten und gesellschaftlichem

Engagement wollen wir den ökologischen

Fußabdruck unserer Region verkleinern

und die Lebensqualität erhöhen.

Kundenzufriedenheit

Die Zufriedenheit unserer Kunden ist eines

unserer wichtigsten Ziele. Bei der Umsetzung

unserer Qualitätsvorgaben setzen wir auf die

Eigenverantwortlichkeit unserer Mitarbeiter

und die Unterstützung durch die Führungskräfte.

Um unseren Kunden besten Service

und eine hervorragende Beratungsqualität zu

bieten, haben wir zehn Qualitätsgarantien

definiert.

Finanzprodukte

Wir bieten unseren Kunden Anlageprodukte

mit einem besonderen ökologischen und sozialen

Nutzen. Darüber hinaus tragen durch uns

vermittelte Förderkredite zum Gelingen der

Energiewende bei.

Thomas Lützelberger,

Vorstandsvorsitzender

der Sparkasse

Schwäbisch Hall-

Crailsheim

Sparkassenbetrieb

Es ist unser Ziel, den Energieverbrauch permanent

zu reduzieren und Ressourcen einzusparen.

Unsere Gebäude wurden auf umweltschonende

LED-Technik umgestellt. Energieeffizienz

spielt auch bei unseren Neubauten

eine große Rolle. Unsere Filiale im Kerz wurde

beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage

und zehn Erdsonden ausgestattet. Zudem sind

zwei E-smarts im Einsatz.

Gesellschaftliche s Engagement

Unsere Gewinne setzen wir für die Region ein.

Jährlich werden unzählige Projekte durch

Spenden, Sponsoring und unsere Stiftung

unterstützt. Davon profitiert die Region und

ihre Menschen.

Als Kunde der Sparkasse sind Sie Teil des Regionalprinzips

und leisten einen wertvollen Beitrag

für die Region.

Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

Stephan Kurz (44)

ist einer von drei Geschäftsführern

der Crailsheimer Werbeagentur

querformat. Seine

Leidenschaft ist Kommunikationsstrategie,

die wirkt. Seit

2002 realisieren die drei Geschäftsführer

Ellen Brenner,

Stephan Kurz und Matthias

Messerer zusammen mit ihrem

12-köpfigen Team Kreativprojekte

für namhafte Unternehmen

der Region. Von

Strategie über Print bis Digital.

Für ihre Arbeiten wurde

die Agentur mehrfach ausgezeichnet.

www.querformat.info

Foto: querformat

Der Werber-Rat

Mit Werten Unternehmensziele erreichen

Niemand sagt es, viele denken es:

Werte sind gut für das Image, aber

gute Geschäfte hängen von anderen

Faktoren ab. Doch tatsächlich

sind es Werte, die über Erfolg und

Misserfolg entscheiden. Allerdings

nur dann, wenn sie sich mit denen

der Kunden decken und eine

Entscheidungsgrundlage für das

unternehmerische Handeln bilden.

Doch wie findet man diese unternehmensspezifischen

Werte, die

mehr sind als einige wohlklingende

Schlagworte? Häufig gibt der Blick

in die Vergangenheit erste Hinweise

auf die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

In unseren Workshops für Kommunikationsstrategie

fragen wir

immer zuerst nach entscheidenden

Wendepunkten im Unternehmen

und besonderen Projekten. Also:

„Was war die Herausforderung

und wie wurde entschieden?“ und

„Warum hat der Kunde sich hier für

Sie entschieden?“ Die Antworten

ließen zum Beispiel einen namhaften

Leasinganbieter „Einfühlungsvermögen“

als einen der zentralen

Unternehmenswerte erkennen. Der

Blick in die Vergangenheit zeigte,

dass das Unternehmen immer dann

besonders erfolgreich war, wenn

Mitarbeiter ihren Kunden genau

zugehört hatten. So konnten sie

sich in deren Lage versetzen und

die Branchenbesonderheiten verstehen.

Das ermöglichte ihnen, ein

neuartiges Angebot zu entwickeln

und das Problem des Kunden zu

lösen.

Was bedeutet das für die Markenentwicklung?

Wenn, wie im Beispiel,

Einfühlungsvermögen der

zentrale Markenwert ist, heißt das

auch, dass die Zielgruppe Beratung

will und braucht. All diejenigen,

denen mit einem Standardangebot

weitergeholfen ist, gehören dann

automatisch nicht zum anvisierten

Kundenkreis. Das erleichtert

einen der wichtigsten Aspekte im

Marketing: die Definition der Zielgruppe.

Wer diese kennt, kann die

zentralen Probleme seiner Kunden

bestimmen und mit dem Nutzen

abgleichen, den das eigene Angebot

bietet. Passt beides zueinander,

ist der Weg für die Entwicklung

spezifischer Kommunikationsmaßnahmen

frei.

Schon diese kurzen Überlegungen

zeigen, dass Unternehmenswerte

eine klare Leitlinie für alle Aspekte

des Marketings liefern: Produktentwicklung,

Preisgestaltung,

Vertriebswege und natürlich die

Kommunikationsstrategie. Gemeinsam

mit der Vision und der Strategie

bilden Werte das Rückgrat des

unternehmerischen Handelns. Wer

ein klares Ziel hat und die Sorgen

seiner Kunden kennt, kann die richtigen

Botschaften für diesen Kreis

entwickeln und die besten Kommunikationswege

dafür finden. Unternehmenswerte

sind weit mehr als

Kosmetik für das Firmenimage. Sie

geben Orientierung und helfen, die

richtigen Entscheidungen zu treffen,

um kreativ die Geschäftsziele

zu erreichen.


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Kapital & Finanzen 11

Ein wahrlich vitaler Dino

Volksbank Hohenlohe: Genossenschaftsgedanke wird auch im Jubiläumsjahr modern interpretiert.

VON HERIBERT LOHR

Am 27. August wird es im Carmen

Würth Forum in Künzelsau-Gaisbach

richtig feierlich.

Dann begeht die Volksbank

Hohenlohe ihr 175- jähriges Bestehen.

Auf den Tag genau im Jahr

1843 gründeten 50 Einwohner

mit der „Öhringer Privatspar- und

Leihkasse“ den Vorläufer der heutigen

Volksbank.

Natürlich wird im Jubiläumsjahr

fast durchgehend „gefestet“. Die

älteste genossenschaftliche Bank

der Welt nimmt unter anderem

am Gerabronner Faschingsumzug

teil, organisiert eine „Osterhasenparty“,

lädt zum „Geburtstagskaffee

für Senioren“ oder zu einer

„After-Work-Party“.

Das Jubiläum selbst ist für den

neuen Vorstandsvorsitzenden Dieter

Karle aber eigentlich auch nur

ein Zwischenschritt: „Unser oberstes

Ziel ist es, die Tradition der

Bank erfolgreich fortzuschreiben.

Wir sind mit unserem dichten Filialnetz,

mobilen Bankstellen und

unseren digitalen Angeboten im

Wettbewerb gut aufgestellt.“

1998 fusionierten die Volksbanken

in Künzelsau, Öhringen und

Gerabronn zur heutigen Volksbank

Hohenlohe, später kamen

noch die genossenschaftlichen

Banken Kirchberg, Kupferzell und

Pfedelbach dazu. Die Volksbank

Verpflichtung: Vorstandsvorsitzender Dieter Karle (li.) mit Spendenempfängern aus der Region. Zweimal im Jahr überreicht die Bank Spenden

aus den Reinerlösen des VR-Gewinnsparens an gemeinnützigen Organisationen im Geschäftsgebiet. Im Jahr 2017 spendete die Volksbank so

114 795 a. Auch im Jubiläumsjahr sollen es rund 120 000 a sein. Fotos: Volksbank Hohenlohe

Anfänge: In Metall gegossene, dokumentierte Zeitgeschichte. Im Postgasthof „Römischer Kaiser“ in Öhringen,

der von Reichsposthalter Neuffer im Jahr 1800 erbaut wurde, nahm die Historie der genossenschaftlichen

Bank ihre Anfänge. Ihren Grundsätzen fühlt sich die Bank bis heute verpflichtet.

Harald Braun: Der diplomierte

Bankbetriebswirt (38) ist das

jüngste Mitglied im Vorstand. Seit

Januar verantwortet er die

Ressorts Kreditmarktfolge, Organisation,

Gesamtbanksteuerung und Beauftragtenwesen.

demonstrierte dabei eindrucksvoll,

dass sich regionales Banking

auch über vier Kreisgrenzen hinweg

(Heilbronn, Hohenlohe,

Schwäbisch Hall und Main-Tauber)

wirtschaftlich erfolgreich organisieren

lässt.

Die Bank mit ihrem Sitz in Öhringen

hat heute insgesamt drei

Haupt- und 44 Geschäftsstellen,

drei SB-Stellen und eine Zahlstelle

und damit das größte Zweigstellennetz

in der Region. Das Bankhaus

beschäftigt aktuell 270 Mitarbeiter

und bildet 33 junge Menschen

aus. Die Bilanzsumme lag

zuletzt bei 1,68 Mrd. a.

Die enorm eigenkapitalstarke

Bank hat sich ganz dem genossenschaftlichen

Grundgedanken, der

„Hilfe zur Selbsthilfe“, verschrieben.

„Banking ist People-Business“,

sagt Dieter Karle und meint

damit die enge Verbindung zu den

44 835 Mitgliedern und rund

85 000 Kunden: „Ihnen sind wir

verpflichtet, dort haben wir unsere

Wurzeln.“ Auch für den

neuen Vorstand Harald Braun ist

diese Nähe zum Markt, „das Alleinstellungsmerkmal“

schlechthin:

„Die genossenschaftliche Idee ist

in ihrem gesellschaftlichen Gestaltungsraum

kaum zu übertreffen.“

www. volksbank-hohenlohe.de

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ADVERTORIAL

Faires Miteinander

Hausbankmodell der VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

Seit Anfang diesen Jahres hat die

VR Bank das Hausbankprogramm

bei allen Kunden eingeführt: Je

besser die Versorgung mit den

Dienstleistungen und den Produkten

der Bank und ihrer Verbundpartner,

desto mehr Hausbankpunkte und

damit Vorteile erhalten die Kunden

– als Dankeschön für ihre Treue und

für ein faires Miteinander.

Grundlage für das Hausbankprogramm

ist die genossenschaftliche

Beratung. Dabei stehen keine

Produkte im Vordergrund, sondern

die Ziele und Wünsche der Kunden

in fünf zentralen Themenfeldern:

Liquidität, Absicherung, Vermögen,

Vorsorge und Immobilie. Bei der

umfassenden Beratung ermitteln die

Mitarbeiter der VR Bank den Bedarf

der Kunden und schlagen ihnen

individuelle Lösungen vor. So werden

die bestehenden Lücken nach

und nach geschlossen. In der VR-

BankingApp bzw. im Online-Banking

sehen die Kunden auf einen Blick,

in welchen Bereichen noch Defizite

existieren und wo Handlungsbedarf

besteht. Das Hausbankprogramm

fasst die wichtigsten Finanzprodukte

für die Kunden zusammen. Mit

jedem Produkt ist die Versorgung

der Kunden besser.

Gleichzeitig mit dem Hausbankprogramm

hat die VR Bank neue

Kontomodelle eingeführt:

VR-GiroFlexibel, VR-GiroDirekt und

» JE BESSER DIE

VERSORGUNG, DESTO

MEHR HAUSBANK-

PUNKTE UND DAMIT

VORTEILE GIBT ES

FÜR DIE KUNDEN.

VR-Giro-Individual heißen die drei

Angebote – die Kosten dafür beginnen

bei 0,90 Euro im Monat, wenn

die Kunden den höchsten Hausbankstatus

erreicht haben. Sie profitieren

darüber hinaus noch von weiteren

Vergünstigungen.

Weil nicht alle Kunden beispielsweise

ein Wertpapierdepot benötigen,

können zu den Kontomodellen bei

Bedarf weitere Leistungen hinzugebucht

werden. Den Kunden werden

damit nur die Kosten der wirklich

beanspruchten Leistungen weiter

berechnet. Für die Verwaltung der

Wertpapiere stehen verschiedene

Depotmodelle zur Verfügung, je

nach Bedarf mit Service und Beratung.

Die Kunden bestimmen selbst,

welche Leistungen sie in Anspruch

nehmen und dann auch bezahlen

möchten.

Neukunden steigen in das Hausbankprogramm

mit dem Status

Komfort ein (2,00 Euro Kontovorteil

pro Monat). Dieser Status bleibt

für ein Jahr erhalten, damit bleibt

genügend Zeit, die neue Bankverbindung

aufzubauen und Hausbankpunkte

zu sammeln. Für alle jungen

Kunden unter 25 Jahren gibt es das

kostenlose VR-MeinKontoFlexibel,

im Falle einer Ausbildung oder eines

Studiums auch noch zwei Jahre

länger. Dazu ist auch das ebenfalls

kostenlose VR-MeinDepot erhältlich,

in dem die jungen Kunden ihre

Wertpapiere verwahren können und

erste Erfahrungen im strukturierten

Vermögensaufbau sammeln können.

Analog zu dem neuen Hausbankprogramm

für Privatkunden ist auch ein

attraktives Hausbankprogramm für

gewerbliche Kunden in Planung, das

voraussichtlich im 2. Quartal 2018

startet.

[pm]

Deutschland stellt

sich breit auf!

Seien Sie dabei – mit einer stabilen Anlagestrategie für Ihr Geld

Denn auch bei niedrigen Zinsen gibt es Anlagemöglichkeiten, die Stabilität mit Renditeaussichten

verbinden. Setzen Sie deshalb auf eine gut durchdachte und breit aufgestellte

Vermögensstruktur aus mehreren Anlageklassen, ­formen und ­märkten.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer VR Bank Schwäbisch Hall­Crailsheim eG

oder unter www.vrbank­sha.de.

In der VR-BankingApp und im E-Banking erfahren Kunden ihren

Status.

Foto: VR Bank

Sie möchten mehr Informationen

zum Hausbankmodell

der VR Bank Schwäbisch

Hall-Crailsheim eG oder einen

Termin vereinbaren? Unter

www.vrbank-sha.de oder

unter Tel. 0791-7585-0 erhalten

Sie mehr Informationen.

www.vrbank-sha.de

Geld anlegen

klargemacht

Ausführliche produktspezifische Informationen und Hinweise zu Chancen und Risiken der Fonds entnehmen Sie bitte den

aktuellen Verkaufsprospekten, den Anlagebedingungen, den wesentlichen Anlegerinformationen sowie den Jahres­ und

Halbjahresberichten, die Sie kostenlos in deutscher Sprache bei Ihrer VR Bank Schwäbisch Hall­Crailsheim eG oder über den

Kundenservice der Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main, Telefon 069 58998­6060,

www.union­investment.de, erhalten. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf der Fonds.

Stand: 1. Januar 2018.


12 Firmen & Märkte

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Walzen zum Wachsen

Das Unternehmen Wolf Baumaschinen und Baugeräte verlegt seine Crailsheimer Filiale

und erweitert das Portfolio mit Verdichtungstechnik zudem deutlich. VON ALISA GRÜN

Neuwagen: VW-Fahrzeuge stehen bereit zur Auslieferung.

Die Schwäbisch Haller Autohaus-Gruppe

Koch vergrößert

sich weiter: Martin Häußermann

gibt dem deutlich größeren

Haller Familienbetrieb seinen

VW-Betrieb in Möckmühl und Öhringen

auf Druck des VW-Konzerns

ab. Der Hersteller möchte

durch Fusionen Synergien schaffen

und Kosten sparen. Bereits im

Oktober hat dieser angekündigt,

die alten Verträge mit den Händlern

aufzukündigen und weniger

neue zu vergeben.

Nach einer sechsmonatigen Übergangsphase

werden am 1. Juli die

neuen Firmenschilder an die beiden

Betriebsstätten geschraubt.

„Sämtliche Mitarbeiter werden

durch die Koch-Gruppe übernommen“,

betont Lutz Härterich, der

die Geschäftsführung der neu zu

Foto: dpa

Koch konzentriert

Schwäbisch Haller Autohaus wird Partner des Autohauses

Graf und übernimmt VW-Händler Ochs.

gründenden Autohaus Koch

GmbH übernehmen wird. Einschließlich

der bisherigen Ochs-

Standorte wird die Koch-Gruppe

künftig etwa 420 Beschäftigte haben,

150 Mio. a Umsatz erwirtschaften

und im Jahr 2900 Neuwagen

und 4400 Gebrauchtfahrzeuge

verkaufen.

In Öhringen übernimmt die

Gruppe zudem den Audi-Gebraucht-

und Jahreswagenverkauf

beim Audi-Service-Partner Graf in

der Berliner Straße. Volker Graf

wird sich weiterhin um den Service

kümmern – und zwar als eigenständiges

Unternehmen mit 18

Mitarbeitern. Eine Fusion ist nicht

geplant, betonen beide Seiten, sondern

eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“.

Offizieller Start der Kooperation

ist am 1. Februar. hst

Geräumig: Niederlassungsleiter Tibor Arok (li.) und Geschäftsführer

Hanspeter Pfister sehen in der neuen Filiale „die Basis für

weiteres Wachstum“.

Foto: Alisa Grün

Seit Anfang des Jahres befindet

sich Wolf Baumaschinen

und Baugeräte nun in

der neuen Filiale am Rotebachring

41. Laut Geschäftsführer

und Inhaber Hanspeter Pfister

war Platzmangel am alten Standort

der Hauptgrund für den Umzug

innerhalb Crailsheims. Mit

Werkstatt, Profifachmarkt und

Baugeräte-Mietpark kann das

Unternehmen hier viele Möglichkeiten

ausschöpfen.

Auf etwa 4500 Quadratmetern

ist nun genügend Fläche für die

verschiedenen Bereiche, die

Wolf Baumaschinen und Baugeräte

seinen Kunden bietet. Pfister

sagt: „Hier haben wir nun

die Möglichkeit, uns sehr gut

zu präsentieren.“ Die Verkaufsfläche

ist im neuen Gebäude

nun mehr als doppelt so groß.

Neben dem Fachmarkt steht

vor allem auch der Service im

Fokus: die 300 Quadratmeter

große Service- und Reparatur-

Werkstatt biete laut Arok den

Unternehmen der Region eine

Anlaufstelle direkt vor Ort.

Neben der guten Präsentation

zählt für Pfister aber besonders

eines: „Wir können hier noch

gut weiter wachsen.“ War die Situation

am alten Standort eher

beengt und unübersichtlich,

hat der Betrieb auch in Zukunft

ausreichend weitere Fläche.

Und das ist auch notwendig,

denn gleichzeitig mit dem Umzug

hat Pfister das Portfolio erweitert.

„Jetzt wird verdichtet“ heißt daher

das aktuelle Motto, was auf

die Übernahme einiger Baugeräte

eines anderen Unternehmens,

welches namentlich

nicht genannt werden möchte,

hinweist. Walzenzüge und Tandemwalzen

runden laut Pfister

das Crailsheimer Mietpark-Sortiment

nun ab. Denn vor allem

diese Großgeräte werden sogar

von anderen Mietparks angefragt,

da sie im eigenen Angebot

nicht vorhanden sind.

MITARBEITER An vier Standorten

ist Wolf Baumaschinen

und Baugeräte derzeit in der Region

vertreten: Bad Mergentheim,

Crailsheim, Ochsenfurt

und Lauda-Gerlachsheim. Die

Vermietung und der Verkauf

von Baugeräten ist zentraler Bestandteil

des Betriebes. Aber

auch Service und Reparatur bilden

einen Schwerpunkt. Zudem

werden Schulungsmöglichkeiten,

wie zum Beispiel die

jährliche Gabelstaplerunterweisung,

angeboten. Aktuell beschäftigt

das Unternehmen etwa

40 Mitarbeiter, darunter vier

Auszubildende.

Das gewünschte Wachstum in

Crailsheim schließt für Arok

und Pfister vor allem auch die

Mitarbeiter ein. So sollen in der

neuen Filiale weitere Arbeitsplätze

entstehen. „Mit unserer

neuen Werkstatt haben wir einen

attraktiven Arbeitsplatz geschaffen“,

sagt Arok. Die gezielte

Suche nach Auszubildenden

hat dabei Priorität.

In der Horaffenstadt sieht Pfister

auch weiterhin gute Chancen,

sein Unternehmen auszubauen.

„Es gibt in der Region

viel Gewerbe und Industrie. Die

Wirtschaft läuft gut und die vielen

Mitarbeiter in den Firmen

brauchen Wohnraum. Es gibt

also genügend Bautätigkeit“,

sagt der Geschäftsführer. Und

wo gebaut wird, braucht es ja

bekanntlich schweres Gerät.

www.wolf-baumaschinen.de

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Energieberaternetzwerk

Heilbronn-Franken

KEFF Heilbronn-Franken schiebt den Austausch unter Energieberatern der Region an

Mit dem Ziel fachkundige

Ansprechpartner für Betriebe

in Industrie, Handwerk, Handel

und Dienstleistung zusammenzubringen,

hat sich in der Region

Heilbronn-Franken ein Energieberaternetzwerk

gegründet.

Die KEFF Heilbronn-Franken hat die

Gründung des Netzwerks marktunabhängig

angeschoben.

Koordiniert und organisiert wird es

von Herrn Klaus Westdickenberg,

Energieberater aus Schwäbisch

Hall.

Über das Energieberaternetzwerk

soll für alle Energieberater, die Unternehmen

in der Region beraten,

eine zielführende Zusammenarbeit

entstehen, bei der der Erfahrungsaustausch

und die Nutzung von

Synergien im Vordergrund stehen.

Der Aufbau eines lebendigen

» Ich freue mich, dass

ich dieses Projekt als

„Kümmerer“ leiten

und mithelfen kann,

die Energieeffizienz

in der Region

voranzubringen.

Klaus Westdickenberg

Netzwerks benötigt verlässliche Akteure.

40 Energieberater der Region

arbeiten im neuen Energieberaternetzwerk

mit.

Die Gründung des Netzwerkes ist

am 6. Dezember 2017 auf dem

Klaus Westdickenberg leitet das

neue Energieberaternetzwerk

Foto: Keff

Campus Künzelsau der HHN erfolgt.

Die Teilnahme steht allen Energieberatern

offen, die sich über eine

Einwilligungserklärung dazu

anmelden.

Angelegt ist das Energieberaternetzwerk

zunächst für zwei Jahre.

Pro Jahr sind zwei Treffen geplant,

bei dem die Energieberater die

Möglichkeit haben, sich weiterzubilden,

an Vorträgen teilzunehmen

und zu netzwerken.

Der Anfang ist gemacht:

„Wir hatten sehr intensive

Gespräche und es hat sich gezeigt,

dass man eine Menge voneinander

lernen kann.“

Die Regionale Kompetenzstelle

Energieeffizienz (KEFF)

Heilbronn-Franken sensibilisiert

kleinere und mittlere Unternehmen

für das Thema Energieeffizienz.

Sebastian Ehrler und Christian

Eifler, die Effizienzmoderatoren vor

Ort, agieren dabei als Brückenbauer

zwischen den Unternehmen und

den Energieberatern. Im kostenlosen

KEFF-Check identifizieren sie

Energieeffizienzpotenziale in den

Betrieben. Sie unterstützen bei der

Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen

und informieren über

weitere professionelle Beratungsangebote

und Fördermöglichkeiten

– Dies tun sie unabhängig, neutral

und kostenfrei.

Gefördert wird die KEFF Heilbronn-

Franken von der EU und dem

Ministerium für Umwelt, Klima

und Energiewirtschaft Baden-

Württemberg. Getragen wird sie

von der IHK Heilbronn-Franken. Die

Handwerkskammer Heilbronn-Franken

unterstützt das Projekt KEFF als

Kooperationspartner der IHK. [pm]

Energieberaternetzwerk

Heilbronn-Franken

Klaus Westdickenberg

EnSo-Energy Solutions,

Energieberatungs- und

Ingenieurbüro

Eichenweg 8,

74538 Rosengarten-Rieden

Telefon 07 91/ 94 13 93-0

Mobil: 01 60 / 96 81 82 51

E-Mail:

k.westdickenberg@t-online.de

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Wir helfen Ihnen, Energieeffizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen zu erkennen.

Wie? Bei einem KEFF-Check führen Sie uns durch Ihr Unternehmen und wir

analysieren dann mit Ihnen gemeinsam das vorhandene Potenzial zur Energieeinsparung.

Interesse? Dann rufen Sie uns an unter Telefon 07131 9677-334 oder

schreiben Sie uns eine E-Mail an keff-bw@heilbronn.ihk.de.

keff-bw.de

TRÄGER DER KEFF

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Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Weltmarktführer 13

Mit den Mitarbeitern zu neuen Zielen

Béatrice Guillaume-Grabisch spricht am Vorabend des Weltmarktführergipfels über die Digitalisierung bei Nestlé.

VON HARTMUT RUFFER

Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer

führt in diesem

Jahr bereits zum achten

Mal Vertreter des führenden

Mittelstands in die Region. Bereits

zum Auftakt am Dienstag, 30. Januar,

treffen Inhaber und CEOs in

der Kunsthalle Würth in Schwäbisch

Hall aufeinander. Ein besonderes

Highlight des Tages bildet

das Kamingespräch im komplett

gefüllten Adolf-Würth-Saal.

Den Auftakt bildet ein

Kamingespräch

Die Teilnehmer des Gipfeltreffens

der Weltmarktführer hören den

beiden Frauen auf der Bühne konzentriert

zu. Miriam Meckel, die

Herausgeberin der Wirtschaftswoche,

und Béatrice Guillaume-Grabisch

finden schnell einen Draht

zueinander.

Beantwortet die Vorstandsvorsitzende

der Nestlé Deutschland AG

anfangs die Fragen noch eher zurückhaltend,

aber sehr professionell,

wird die Unterhaltung mit

der Zeit lockerer und passt somit

zu dem Schlagwort „Kamingespräch“.

Die 53-jährige Französin, die seit

mehr als 20 Jahren in Deutschland

lebt, berichtet charmant mit

Augenhöhe: Miriam Meckel (Wirtschaftswoche, li.) im Gespräch mit Béatrice Guillaume-Grabisch, der Vorstandsvorsitzenden von Nestlé

Deutschland. Beide Frauen finden auf der Bühne rasch einen Draht zueinander.

leichtem französischen Akzent.

Sie komme gerade von einer Mitarbeiterversammlung,

habe sich

noch umziehen müssen, da sie

dort einen maritimen Anzug getragen

habe. Der Grund dafür: Béatrice

Guillaume-Grabisch will mit

ihren Mitarbeitern zu neuen Zielen

aufbrechen. „Mit Bildern sprechen,

ist das Beste“, meinte sie.

Damit könne man die meisten Mitarbeiter

gewinnen. Deshalb habe

man vor zwei Jahren auf einem Ruderboot

begonnen, nun sei es Zeit

gewesen, auf ein Segelboot umzusteigen.

Miriam Meckel hakte ein.

Ob denn die Mitarbeiter mitziehen?

Ein Teil sei spontan begeistert,

ein Teil neutral und ein Teil

habe damit seine Schwierigkeiten,

gibt die Nestlé-Chefin zu. „Und die

werden dann über Bord geworfen?“,

fragt Meckel. Nein, das sei

nicht das Ziel. Um auch die Skeptiker

zu überzeugen, sei es wichtig,

viele Meilensteine zu setzen und

auch Etappensiege gemeinsam zu

feiern. „Dann wird die Menge der

Neutralen und der Skeptiker immer

weniger“, so die Erfahrung

von Béatrice Guillaume-Grabisch.

Mit ernster Miene fügt sie hinzu:

„Ich nehme mir die Zeit, die Kritiker

eine Weile zu hören, weil wir

vielleicht eine Facette vergessen

haben.“ Es gehe um „Kommunika-

Foto: haku

tion, Kommunikation, Kommunikation“.

Wichtig sei es, Signale zu

senden. Jeder Angestellte – Nestlé

Deutschland hat rund 10 500 –

könne sie ansprechen oder eine

E-Mail schreiben.

„Ich habe am Abend jede Mail,

die mich erreicht hat, gelesen und

versuche zu antworten oder zur

Bearbeitung weiterzuleiten.“

„Puh!“, entfährt es einigen im Publikum.

Dort sitzen ausschließlich

Inhaber oder CEOs mittelständischer

Unternehmen.

Eine Herzensangelegenheit ist das

„Reverse Mentoring“, das es seit

vier Jahren gibt und an dem Guillaume-Grabisch

auch selbst teilnimmt.

Dabei tauschen sich jeweils

ein jüngerer und ein älterer

Mitarbeiter aus. Natürlich gehe es

dabei auch darum, die Digitalisierung

des Unternehmens voranzutreiben,

„aber es wird auch eine

Brücke zwischen den Generationen

in einem Unternehmen gebaut.

Ich habe ganz andere Rückmeldungen,

die ich so nicht erhalten

würde.“ Sie selbst habe sich

sechs Monate mit einem Programmierer

ausgetauscht. Zum Abschluss

wird die Nestlé-Chefin zur

aktuellen Politik in Deutschland

befragt.

Auch wenn es momentan nur eine

geschäftsführende Regierung

gebe, sei die Stabilität viel größer,

„als wir sie in Frankreich viele

Jahre gehabt haben. Ein bisschen

weniger Bashing auf Deutschland

wäre schön.“ Die Zuhörer spenden

daraufhin und am Ende des

Gesprächs lang anhaltenden Beifall.

www.weltmarktfuehrergipfel.de

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


14 Firmen & Märkte

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Produktion: Heute werden auf jeder der inzwischen 20 Produktionslinien 48 000 Maultaschen pro Stunde

hergestellt. Bis zu zwei Millionen Maultaschen – 120 Tonnen – verlassen Tag für Tag das Crailsheimer Werk.

Teigmaschine: Längst läuft die Produktion automatisch ab, doch Richard Bihlmaier erinnert sich noch gut an

die Zeiten, in denen Maultaschen in Handarbeit hergestellt wurden.

Foto: Frank Lutz

Der ewige Maultaschenkönig

Zum 80. Geburtstag am 12. Februar blickt Richard Bihlmaier auf seine Zeit als Geschäftsführer von Bürger zurück.

INTERVIEW VON FRANK LUTZ

Fast 40 Jahre lang lenkte Richard

Bihlmaier die Geschicke

des Ditzinger Teigwarenherstellers

Bürger mit Produktionswerk

in Crailsheim. Im Interview

erinnert sich der langjährige

Geschäftsführer an die wichtigsten

Momente und wirft einen

Blick in die Zukunft des Maultaschenspezialisten.

REGIOBUSINESS Herr Bihlmaier,

erinnern Sie sich noch,

wann Sie Ihre erste Maultasche gegessen

haben?

RICHARD BIHLMAIER Das ist

eine gute Frage. Ganz genau weiß

ich es nicht mehr, aber es muss

im Alter von sieben oder acht Jahren

gewesen sein.

REGIOBUSINESS Was macht

die Maultasche so besonders und

warum ist sie trotzdem in einigen

Regionen Deutschlands noch

kaum bekannt?

RICHARD BIHLMAIER Sie ist

schnell zubereitet und verfügt

gleichzeitig über eine lange Tradition.

Wenn sie in vielen Regionen

Norddeutschlands bis heute selten

auf dem Teller landet, liegt das

wohl daran, dass die Menschen

überall gerne an ihren regionalen

Ess-Traditionen festhalten. Und

der Norden ist nunmal stark kartoffellastig,

mit traditionellen Teigwaren

tut man sich dort noch etwas

schwer.

REGIOBUSINESS Die Maultasche

hat sich zu Ihrem erfolgreichsten

Produkt entwickelt. Wie

kam es dazu, dass Bürger 1963

mit ihrer Produktion begann?

RICHARD BIHLMAIER Das war

die Idee eines freien Vertreters.

Ich erinnere mich, wie er in mein

zehn Quadratmeter großes Büro

reinkam und fragte: ,Warum machen

Sie nicht Maultaschen?’. In

den ersten Jahren wurden die

Maultaschen komplett mit der

Hand gefertigt. Die Mitarbeiter hatten

oft erst um 23 Uhr Feierabend.

So ging es nicht weiter und

so habe ich mit einem jugoslawischen

Automechaniker die erste

Maultaschenmaschine entwickelt.

Die hat immerhin schon 5000

Stück pro Stunde geschafft.

REGIOBUSINESS Sie selbst sind

1961 ins Unternehmen eingetreten.

Vorher hatte es Sie als frischgebackener

Abiturient für fünf

Jahre in die Ferne verschlagen. An

welchen Orten haben Sie sich damals

aufgehalten und was haben

Sie in dieser Zeit gelernt?

RICHARD BIHLMAIER Ich

wollte damals weg von zu Hause

und habe dann im westfälischen

Hagen, in Eugene im US-Bundesstaat

Oregon, in Köln und in München

gelebt. Ich machte Volontariate

als Metzger und Koch und

schließlich noch eine Lehre zum

Kaufmann. Alles in allem war das

eine sehr lehrreiche Zeit.

REGIOBUSINESS War es von Anfang

an geplant, dass Sie ins Unternehmen

eintreten?

RICHARD BIHLMAIER Ja, denn

ich wollte meinen Vater unterstützen,

der bereits seit 1947 im Unternehmen

war.

REGIOBUSINESS 1976 übernahmen

Sie die Geschäftsführung von

Ihrem Vater Erwin und behielten

sie fast vier Jahrzehnte lang. Was

waren in dieser Zeit die wichtigsten

Meilensteine?

RICHARD BIHLMAIER Die zwei

wichtigsten Meilensteine waren sicher,

dass wir mit der Produktion

von Maultaschen begonnen und

unser Produktionswerk in Crailsheim

gebaut haben.

REGIOBUSINESS Das Werk

wurde 1983 eröffnet. Was gab bei

der Suche nach einem neuen

Standort den Ausschlag?

RICHARD BIHLMAIER Wir hatten

damals nicht mehr genug Platz

für unsere neuen Produktionslinien

– sie hätten ihre Maultaschen

praktisch auf der Autobahn

ausgespuckt. Schließlich ist eine

Linie auseinandergezogen einen

Kilometer lang. Aber im Raum Ditzingen

herrschte ein Arbeitskräftemangel.

Wir waren vor allem auf

der Suche nach weiblichen Mitarbeitern,

denn Frauen stellen sich

in der Produktion oft geschickter

an. Ich habe beim Statistischen

Landesamt die Info bekommen,

dass es die meisten arbeitslosen

Frauen in Mosbach und Crailsheim

gibt. Da uns die Stadt Crailsheim

schnell ein Grundstück anbieten

konnte, sind wir dort gelandet.

Der Schritt nach Crailsheim

war der entscheidende Schub, um

über Baden-Württemberg hinaus

zu expandieren. Der Anteil der

Frauen ist bis heute sehr hoch:

Von 750 Mitarbeitern in Crailsheim

sind 534 weiblich.

REGIOBUSINESS Vor fünf Jahren

haben Sie die Geschäftsführung

schließlich an Ihren Sohn

Martin übergeben. Ist Ihnen das

damals schwergefallen?

RICHARD BIHLMAIER Nein, ich

bin wirklich glücklich, einen sehr

guten Nachfolger zu haben.

REGIOBUSINESS Wenn Sie das

Unternehmen heute und Anfang

der 60er-Jahre vergleichen, was

sind die größten Veränderungen?

RICHARD BIHLMAIER Wir haben

vor allem unsere Produktpalette

stark ausgeweitet und uns so

einen viel weiteren Kundenkreis

erobert. Vom „Mayonnaisen-Bürger“

wurden wir zum Hersteller

und Lieferanten von Maultaschen,

Spätzle und Schupfnudeln.

REGIOBUSINESS Was sind aktuell

die größten Herausforderungen

für Bürger?

RICHARD BIHLMAIER Wir müssen

am hart umkämpften Lebensmittelmarkt

bestehen und unsere

Position mit Präferenz auf Nachhaltigkeit

ausbauen, damit wir weiterhin

Lebensmittel auf hohem

Standard und mit hoher Natürlichkeit

produzieren können.

REGIOBUSINESS Welche Aufgaben

übernehmen Sie heute noch?

RICHARD BIHLMAIER Bei großen

Investitionen und wenn es um

die Finanzen der Familie geht, bespricht

sich mein Sohn gerne mit

mir. Bei allen anderen Dingen

lasse ich ihm freie Hand.

REGIOBUSINESS Was machen

Sie in Ihrer Freizeit?

RICHARD BIHLMAIER Meine

größte Leidenschaft ist das Jagen.

Dazu fahre ich gerne in meinen

Urlaubsort in Frankreich.

REGIOBUSINESS Wie verbringen

Sie Ihren 80. Geburtstag?

RICHARD BIHLMAIER Ganz ruhig

im Kreise der Familie.

REGIOBUSINESS Welchen

Wunsch würden Sie sich persönlich

noch gerne erfüllen?

RICHARD BIHLMAIER Ich kann

guten Gewissens sagen, dass ich

wunschlos glücklich bin.

www.buerger.de

Aus der Historie des Familienbetriebs

Die Firma Bürger wurde 1934 in Feuerbach von Richard Bürger

gegründet. Er begann mit einem Verkaufsfahrer und zwei Mitarbeiterinnen

mit der Herstellung von Mayonnaisen und Salaten.

1947 trat Erwin Bihlmaier ins Unternehmen ein, dessen Geschäftsführung

er 1960 übernahm. 1961 machte Bihlmaiers

Sohn Richard seine ersten Schritte im Familienbetrieb. Bereits

zwei Jahre zuvor wurde die erste Umsatzmillion – damals noch in

D-Mark – geknackt. 1963 wurden Maultaschen ins Sortiment

aufgenommen. 1977 folgten die Schupfnudeln, die zuvor nur

noch in der Haute Cuisine verbreitet waren und in Privathaushalten

kaum noch zubereitet wurden, weil ihre Herstellung von

Hand so aufwendig ist. Bürger wandelte sich immer mehr zum

industriellen Nahrungsmittelproduzenten und siedelte 1978

nach Ditzingen um. Nachdem Crailsheim als zweiter Standort hinzugekommen

war, wurde dort 1983 auch mit der Tiefkühlproduktion

begonnen. Heute beschäftigt der Familienbetrieb über 900

festangestellte Mitarbeiter. 200 Mio. a betrug der Umsatz von

Bürger im letzten Jahr, rund 200 000 a mehr als im Jahr zuvor.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 71 000 Tonnen Lebensmittel

produziert – das ist so viel, wie 400 leere Jumbojets wiegen.

Familie: Vor fünf Jahren übernahm Martin Bihlmaier (re.) die Geschäftsführung. Bei großen Investitionen und wenn es um die Finanzen der

Familie geht, bespricht er sich nach wie vor gerne mit Vater Richard. Ansonsten lässt ihm der Vater freie Hand.

Fotos: Bürger


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Firmen & Märkte 15

„Höhere Nutzlast als Dieselfahrzeuge“

Elektromobilität: BFS aus Kirchberg vermietet nun auch elektrisch betriebene Lastwagen.

INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN

REGIOBUSINESS BFS wurde

kürzlich mit dem europäischen

Transportpreis für Nachhaltigkeit

ausgezeichnet. Was hat die Jury

denn überzeugt?

JAN PLIENINGER Wir haben

den Preis für die Vermietung von

Lkw mit elektrischem Antrieb erhalten.

Wir sind der erste Vermieter

in Europa, der im Nutzfahrzeugbereich

Elektrofahrzeuge im

Programm hat. Wir – und die

Firma Framo, die bei unserem

Tochterbetrieb GSS in Langenbernsdorf

sitzt – sind Pioniere auf

diesem Gebiet.

REGIOBUSINESS Was bedeutet

der Preis für BFS?

MARC STEGMAIER Der Huss-

Verlag ist einer der namhaftesten

in der Branche und auch die Auszeichnung

ist hoch angesehen.

Das ist für uns schon eine Ehre,

dass wir bei der Verleihung auf

der Bühne stehen durften und uns

bei den Vermietern zum Teil gegen

konzerneigene Firmen durchgesetzt

haben. Das steigert natürlich

auch die Bekanntheit.

REGIOBUSINESS Framo ist der

Fahrzeughersteller, die Lkw beginnen

ihr automobiles Leben jedoch

bei MAN. Wie funktioniert das?

JAN PLIENINGER Das Fahrzeug

ist nach dem Umbau durch unsere

Tochterfirma GSS und Framo

dann auch kein MAN mehr, sondern

ein Framo und hat auch eine

andere Fahrgestellnummer. Wir

vermieten die Fahrzeuge dann. Aktuell

haben wir zwei Elektro-Lkw

vermietet, einen bei einem Automobilhersteller

und einen bei einer

Spedition.

REGIOBUSINESS Wie kam es

denn zu der Kooperation zwischen

BFS und Framo?

JAN PLIENINGER Der Geschäftsführer

von Framo, Andy Illgen,

steht schon seit Jahren mit uns in

Kontakt. Er hat vor 20 Jahren einen

Teil seiner Ausbildung bei uns

gemacht. Als er vor vier Jahren in

die Selbstständigkeit startete, haben

wir als Bindeglied fungiert:

Die Elektroidee war spannend –

denn nachhaltige Mobilitätskonzepte

sind bei uns stark verankert

– und wir haben den Kontakt mit

MAN hergestellt.

REGIOBUSINESS Entwickelt

MAN als großer Hersteller nicht

selbst an elektrischen Lösungen?

MARC STEGMAIER Doch, MAN

will bis 2020 mit einem eigenen

Elektro-Lkw in die Vorserie gehen

Zukunft: Prokurist Marc Stegmaier und Geschäftsführer Jan Plieninger (v. li.). haben die Elektromobilität

beim Truckvermieter BFS im Blick.

Foto: Marius Stephan

und das Fahrzeug dann auf den

Markt bringen. Es ist natürlich

auch vorteilhaft, wenn es jetzt bereits

ein Produkt am Markt gibt,

auch wenn dieses zunächst ein Externes

ist. Ich könnte mir vorstellen,

dass Framo sich in Zukunft

auf Nischen spezialisiert.

REGIOBUSINESS Was ist die Aufgabe

von BFS bei dem Projekt?

JAN PLIENINGER Wir sehen uns

die individuelle Anforderung des

Kunden an, vermieten die Fahrzeuge

und sind deshalb erster Ansprechpartner.

Da herrscht viel Erklärungsbedarf,

weil viele Kunden

Bedenken haben bezüglich des

Restwertes oder der Zuverlässigkeit.

Das ist eine neue Technologie.

Bei uns kann der Kunde das

Fahrzeug mieten und wenn es gar

nicht seinen Vorstellungen entspricht,

geht es in unseren Mietpool

zurück. Der Kunde hat kein

Risiko damit und dafür erhalten

wir sehr viel Zuspruch.

REGIOBUSINESS Wird sich die

Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich

durchsetzen?

MARC STEGMAIER Die Netzabdeckung

für Elektro-Lkw mit Ladestationen

ist dafür im Moment

noch nicht gegeben. Es wird noch

viele Jahre dauern, bis wir den

Elektro-Lkw auf der Langstrecke,

auf der Autobahn, sehen. Für den

Werksverkehr ist das gerade sinnvoll,

bei überschaubaren Strecken.

Ein Landkreis in der Region

interessiert sich zum Beispiel gerade

für einen Elektro-Lkw, der

ebenfalls auf kurzen Strecken eingesetzt

werden soll.

REGIOBUSINESS Wie schätzen

Sie den Markt aktuell ein?

JAN PLIENINGER Viele Unternehmen

wollen dabei sein und

das ausprobieren. Insgesamt ist

es aber noch immer ein Nischenmarkt.

Die Infrastruktur ist noch

ein Problem. Die Fahrzeuge sind

noch deutlich teurer als ein Verbrenner,

daher lohnt es sich finanziell

auch nur bei einem entsprechenden

Einsatz. Unser Anspruch

ist außerdem, Elektrofahrzeuge

mit einer höheren Nutzlast als es

herkömmliche Dieselfahrzeuge

haben, bereitzustellen. Dies gelingt

uns im Verteilerverkehr,

wenn bei Be- oder Entladestationen

das Fahrzeug mit Strom aufgeladen

werden kann. Dadurch können

die Batterien sehr klein gehalten

werden. Und genau dort sehen

wir einen Wachstumsmarkt.

www.bfs.tv

Milliarde übersprungen

Das IT-Systemhaus Bechtle legt im Geschäftsbereich Öffentliche

Auftraggeber beim Umsatz kräftig zu.

Im Dezember überschritt

Bechtle im Geschäft mit öffentlichen

Auftraggebern

erstmals die Umsatzmarke von

einer Mrd. a. Mehr als 2000

Mitarbeiter aus 14 Ländern

Europas befassen sich bei

Bechtle mit den besonderen Anforderungen

in öffentlichen Ausschreibungsverfahren

und der

Betreuung von Kunden aus

dem öffentlichen Sektor. Unterstützt

werden sie von 50 Spezialisten

aus dem zentralen Team

in der Neckarsulmer Konzernzentrale.

Mit dieser Aufstellung

ist der Geschäftsbereich seit seiner

Gründung 2004 kontinuierlich

gewachsen. Seit 2011 ist

Bechtle zudem mit einem Standort

in Brüssel vertreten, um

Agenturen, Institutionen und

Einrichtungen der Europäischen

Union zu betreuen.

„Bechtle hat sich im Geschäft

mit der öffentlichen Verwaltung

national wie international eine

hervorragende Marktposition

erarbeitet und blickt auf eine

beeindruckende Entwicklung

zurück. Neben dem zentralen

Team sind es vor allem die Mitarbeiter

in den Systemhäusern

und E-Commerce-Gesellschaften

von Bechtle, die diese Erfolgsgeschichte

prägen“, sagt

Gerhard Marz, Bereichsvorstand

Öffentliche Auftraggeber

bei Bechtle.

Bechtle kombiniert mit dem Geschäftsbereich

Öffentliche Auftraggeber

zentrales Know-how

mit dezentraler Betreuung

durch die regionalen Systemhäuser

sowie die internationalen

E-Commerce-Gesellschaften.

Die Leistungen umfassen

die Beschaffung von Hard- und

Software, IT-Dienstleistungen

und IT-Beratung. Damit bedient

Bechtle die spezifischen Anforderungen

der Kunden aus den

Branchen europäische Institutionen,

Bundes- und Landesbehörden,

kommunale Verwaltung

und Schulen, Forschung

und Lehre, Gesundheitswesen,

Kirche und Wohlfahrt sowie

Energie und Verbände. „In vielen

europäischen Ländern betreuen

wir sowohl die großen

nationalen oder regionalen Institutionen,

als auch lokale

Schulen, Städte, Gemeinden,

Verbände und soziale Organisationen“,

so Gerhard Marz.

Auch für die Zukunft rechnet

Bechtle mit weiterem Wachstum.

Treiber sind die zunehmende

Digitalisierung und die

steigende Nachfrage der Bürger

nach vereinfachten Verwaltungsprozessen,

digitalen Diensten

und sicherem Zugriff auf Informations-

und Kommunikationstechnologien.

Zu den öffentlichen

Kunden von Bechtle zählen

die Bundeswehr, Dataport,

Bundesministerien, Landesverwaltungen,

Universitäten, das

niederländische Innenministerium

sowie die Europäische

Kommission und die NATO.

www.bechtle.com

Zentrale: Bechtle hat seinen Sitz in Neckarsulm.

Foto: NPG-Archiv

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RECHTS-TIPP

Handyverstoß ist teuer!

Erweiterung des Handyverbotes seit Oktober 2017

Bislang wurden die Vorschriften hinsichtlich

des Handyverbotes am Steuer nicht

wirklich ernst genommen, aus diesem

Grunde hat die Bundesregierung die Anpassung

des Bußgeldrahmens beschlossen,

welcher massiv verschärft worden ist.

❚ Bisher hat die Straßenverkehrsordnung in § 23

Abs. 1a ausdrücklich nur Mobiltelefone und

Autotelefone benannt, die während der Fahrt

nicht aufgenommen oder gehalten werden dürfen,

um sie zu benutzen. Das Bußgeld für Telefonieren

am Steuer ist nunmehr von 60,00 m auf

100,00 m angestiegen. Wie bisher gibt es zudem

noch einen Punkt in Flensburg. Neu ist, dass im

Falle der Gefährdung anderer, etwa weil man

mit dem Handy am Ohr Schlangenlinien fährt,

jetzt 150,00 m Bußgeld drohen. Bei Sachbeschädigung

sind es sogar 200,00 m. Dazu kommen je

zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Seit 19.10.2017 ist also der neue § 23 StVO in

Kraft getreten. Das neue Handyverbot hält eine

technikoffene Formulierung, die sicherstellen

soll, dass sich Fahrzeugführer während der Fahrt

grundsätzlich nicht durch Informations-, Kommunikations-

und Unterhaltungsmittel ablenken

lassen.

Ausdrücklich erlaubt ist die Nutzung der Sprachsteuerung,

Vorlesefunktion und des sogenannten

head-up-display für Fahrzeug- oder Verkehrszeicheninformationen.

Aber nur, wenn

hierfür das Gerät weder aufgenommen noch

gehalten werden muss.

Nur wenn der Motor vollständig ausgeschaltet

ist, dürfen also ein Smartphone oder andere

Geräte in die Hand genommen und benutzt werden.

Also weder die Start-Stop-Technologie

noch das Ruhen des elektrischen Antriebes bei

E-Fahrzeugen ist ein „ausgeschalteter Motor“.

Die alte Rechtsprechung diesbezüglich ist damit

RAin Simona Kober

hinfällig, etwaige entsprechende Veröffentlichungen,

insbesondere im Internet, sind also

nicht mehr aktuell.

Erlaubt ist die Benutzung von Geräten, die fest

eingebaut sind, in einer Halterung stecken oder

die per Sprachsteuerung bedient werden.

Der Gesetzgeber schränkt auch die Nutzung

anderer elektronischer Geräte ein: Tablet oder

Navi dürfen während der Fahrt nicht mehr in der

Hand gehalten werden. Egal ob fest installiert

oder auf dem Beifahrersitz liegend: Mehr als nur

ein kurzer Blick auf das Gerät ist zur Bedienung

nicht erlaubt. Wie beim Handy drohen damit

Bußgelder von 100,00 m aufwärts, Punkte und

Fahrverbote.

Kanzlei Wertheim

Frau RAin Simona Kober

Rathausgasse 3 · 97877 Wertheim

Telefon 0 93 42 / 92 55-0 · Fax 0 93 42 / 92 55-80

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16 Firmen & Märkte

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Vom barrierefreien Bad bis hin zum Lift

Ein Experte der Bausparkasse erklärt, wie die Gestaltung des eigenen Heims ein selbstständiges Leben im Alter begünstigen kann.

Wer denkt beim Wohnen in

jungen Jahren schon an

das Thema Alter?

Denn statt Barrierefreiheit stehen

für Bauherren oft eher individuelle

Wohnträume im Mittelpunkt.

Diese können sich im Alter allerdings

auch als mühselige Bürde

erweisen.

Doch was kann getan werden,

wenn das Treppensteigen und das

Bücken beginnen schwer zu fallen?

Der Bausparkasse Schwäbisch

Hall-Experte und Architekt

Sven Haustein erklärt, was man

tun muss, um möglichst lange

selbstständig in den eigenen vier

Wänden wohnen zu können.

Den Hauseingang

barrierefrei gestalten

Oftmals sind Hauseingänge nur

über kleine Treppen zu erreichen.

Doch wem im Alter das Laufen

schwer fällt oder wer sogar auf einen

Rollator oder Rollstuhl angewiesen

ist, für den erweisen sich

schon wenige Stufen als schier unüberwindbares

Hindernis. Hier

empfiehlt sich der Einbau einer

Rampe oder eines Hublifts, mit

dem der Höhenunterschied problemlos

überwunden werden

kann. Die Installation eines Geländers

und das Anbringen von Haltegriffen

sorgen für zusätzliche Sicherheit.

Die innenliegenden Treppenaufgänge

können außerdem

mit einem Treppenlift ausgestattet

werden, um die oberen Stockwerke

zugänglich zu machen.

Doch auch weitere Hürden und

Barrieren gilt es im Inneren des

Hauses zu beseitigen. Durchgehende

Bodenbeläge ohne Türschwellen

und Teppichkanten verringern

das Stolperrisiko und

schaffen zusätzlich eine harmonische

Optik.

Für den Fußboden bietet sich ein

rutschfester und fußwarmer Belag

aus Kork oder Linoleum an.

Lose Teppiche sollten am besten

Unterstützung: Bauliche Veränderungen im Innen- sowie Außenbereich können das Leben erleichtern.

ganz vermieden, zumindest aber

sicher fixiert werden, da ihr Verrutschen

zu einem gefährlichen

Sturz führen kann. Kabel gilt es

mittels Kabelkanälen zu verlegen,

um diese Stolperfallen einzudämmen.

Bereits beim Hausbau

berücksichtigen

Spätestens sobald ein Rollator

oder gar ein Rollstuhl zum Einsatz

kommen, werden schmale Durchgänge

und auch Türen schnell zu

einem Hindernis. Denn mobilitätseingeschränkte

Personen passen

dann unter Umständen nicht

mehr problemlos hindurch. Da es

sich bei der Verbreiterung von Türen

und Durchgängen meist um

tiefgreifende bauliche Veränderungen

handelt, gilt es bereits beim

Hausbau auf eine ausreichende

Breite derselben zu achten. Ein

Mindestmaß von etwa 90 Zentimetern

sollte nicht unterschritten

werden, um auch in späteren Jahren

noch lange Freude an den eigenen

vier Wänden haben zu können.

Doch auch eine altersgerechte Beleuchtung

kann zum Erhalt der

Selbstständigkeit beitragen.

Mit zunehmendem Alter fällt das

Sehen häufig immer schwerer.

Schon die Dämmerung kann auf

die Betroffenen rasch wie tiefste

Nacht wirken.

Die Orientierung in den eigenen

vier Wänden fällt dadurch schwerer

und die Gefahr von Unfällen

oder Stürzen steigt. In so einem

Fall empfiehlt sich das Umrüsten

auf eine helle, aber nicht blendende

Beleuchtung. Auch der Einbau

von Bewegungsmeldern oder

Nachtlampen verringert das Verletzungsrisiko,

da im Dunkeln nicht

erst nach einem Lichtschalter gesucht

werden muss.

Alltägliche Handgriffe im Haushalt

können im Alter schnell zu einer

wahren Kraftprobe werden. Assistenzsysteme

wie elektrische Rollläden,

Fernbedienungen für Hausgeräte

oder eine Gegensprechanlage

erleichtern den Alltag ungemein

Foto: Bausparkasse

und ermöglichen ein eigenständigeres

Wohnen. Hierbei gilt es allerdings

auf eine regelmäßige

Wartung der Geräte zu achten sowie

die Hausbewohner gegebenenfalls

anfänglich bei der Bedienung

der elektrischen Systeme zu unterstützen.

Auch die tägliche Körperpflege

sollte im Alter möglichst alleine zu

Hürden: Schon kleine Treppenaufgänge können bei körperlichen

Leiden zum Hindernis werden.

Foto: NPG–Archiv

bewältigen sein. Der Einstieg in

die Dusche sowie das Aufrichten

nach dem Toilettengang sind allerdings

nicht immer ohne Hilfe zu

bewerkstelligen. Mit der Schaffung

bodengleicher Duschen, der

Installation von Haltegriffen, dem

Anbringen von Duschklappsitzen

oder dem Einbau einer Wanne mit

seitlichem Einstieg, kann Betroffenen

ein wertvolles Stück Selbstständigkeit

zurückgegeben werden.

Auch die Küche kann

angepasst werden

In vielen Küchen werden Backöfen

und Spülmaschinen bereits

auf Bauch- oder Brusthöhe eingebaut,

um sie bequem zugänglich

zu machen. Arbeitsflächen sollten

so umgebaut werden, dass problemlos

im Sitzen an ihnen gearbeitet

beziehungsweise diese mit

dem Rollstuhl unterfahren werden

können. Hängeschränke sollten

niedriger angebracht werden.

Auch die Nachtruhe darf bei den

baulichen Maßnahmen nicht vernachlässigt

werden. Die Höhe des

Bettes ermöglicht idealerweise

ein leichtes Hinlegen und Aufstehen.

Oftmals werden aus diesem

Grund höhenverstellbare Betten

angeboten. Der Raum sollte außerdem

ausreichend Platz für einen

Rollstuhl oder Rollator bieten.

Lichtschalter gilt es so anzuordnen,

dass sie vom Bett aus betätigt

werden können. Das verringert

die Gefahr eines nächtlichen

Sturzes. Die Kleiderstangen im

Kleiderschrank können zudem

niedriger gehängt werden, auch

die Installation eines Garderobenlifts

ist möglich.

pm

www.schwaebisch-hall.de

Sportlich unterwegs

Die Verbundgruppe Intersport wächst weiter. Die olympischen Winterspiele und die

Fußball-Weltmeisterschaft in Russland sollen 2018 als Umsatztreiber dienen.

Bereits im vergangenen

Jahr konnte die Intersport-Gruppe

in Deutschland

eine Umsatzsteigerung von

einem Prozent (auf rund 2,9

Mrd. a) vermelden. „Unsere

Händler haben einen tollen Jahresendspurt

hingelegt und den

Wintereinbruch vor Weihnachten

sehr gut genutzt, um den

fehlenden EM-Effekt aus dem

Sommer zu kompensieren“,

sagt Vorstandsvorsitzender Kim

Roether zu dem „Non-Event-

Jahr“ 2017. Das Wachstum in

Deutschland sei dabei vor allem

auf die positiven Entwicklungen

in den Bereichen Outdoor

und Wintersport zurückzuführen.

„Sehr viel Freude bereitet

uns derzeit die Entwicklung

Expansion: Die Strategie ist klar definiert.

Foto: Intersport

in Österreich“, ergänzt er.

Denn hier konnte das Vorjahresergebnis

absolut sogar um

17 Prozent überboten werden.

26 Shops wurden in den vergangenen

zwei Jahren in Österreich

eröffnet. Doch auch im

Sportjahr 2018 wird bei Intersport

weiteres Wachstum erwartet.

Dank der olympischen Winterspiele

in Pyeongchang profitiere

der Sport stark von der

medialen Präsenz. Dieses Mehr

an Aufmerksamkeit gelte es,

auch im Handel aufzunehmen.

Echte Umsatzimpulse seien von

der Fußball-Weltmeisterschaft

in Russland zu erwarten. Diese

könne den Bereich Teamsport

bis zu 15 Prozent nach oben

entwickeln und über alle Kategorien

im Gesamtjahr zwei bis

drei Prozent Wachstum bringen.

Das sei auch das Umsatzziel

für 2018, so der Vorstand.

Neben einer Expansionsstrategie

soll das neue Corporate Design

den Weg von der Einkaufshin

zur digital geprägten Retailorganisation

begleiten.

Strategische Partnerschaften

wie etwa mit der Signa Sports

Group sollen die Entwicklungen

noch zusätzlich positiv begünstigen.

pm

www.intersport.de

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Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Firmen & Märkte 17

Auch nach 50 Jahren ein Erfolgsmodell

Kaufland: Die SB-Verbrauchermärkte bildeten den Grundstock für den Aufstieg der Schwarz-Gruppe.

VON HERIBERT LOHR

Im Januar 1968 wurde Wirtschaftsgeschichte

geschrieben.

In Backnang eröffnete

der damals noch unbedeutende

Heilbronner Lebensmittelgroßhändler

Lidl & Schwarz sein erstes

Einzelhandelsgeschäft: den Handelshof.

Damit war das Fundament

für die heutige Vertriebslinie

mit SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten

gelegt, die der

Schwarz-Gruppe mit ihrem

Stammsitz in Neckarsulm mittlerweile

einen Umsatz von 21,6 Mrd.

a beschert.

Das zweite Vertriebsstandbein der

Schwarz-Gruppe ist der Discounter

„Lidl“ mit mehr als 10 200 Filialen

in 28 Ländern. Insgesamt

beschäftigt das verzweigte Firmenimperium

rund 390 000 Menschen.

Die Unternehmensgruppe

will ihren Umsatz bis zum Jahr

2020 auf über 100 Mrd. a steigern.

Schon heute ist die Schwarz-

Gruppe der viertgrößter Einzelhändler

der Welt.

„Von einer Filiale in Deutschland

auf über 1270 in Europa – das

war eine erfolgreiche Entwicklung“,

sagt der Vorstandsvorsitzende

Patrick Kaudewitz. „Unser

Markenversprechen ist seit 50 Jahren

so einfach wie relevant. Wir

bieten unseren Kunden den perfekten

Wocheneinkauf und damit

mehr Lebensqualität“, fasst Patrick

Kaudewitz die Grundsätze

des Erfolgsmodells zusammen.

Bis 1968 war das Unternehmen

auf den lokalen Großhandel ausgerichtet

und belieferte Dutzende

Tante-Emma-Läden in Heilbronn

und im Umland. Ausdrücklich

Kaufland: Beeindruckende Entwicklung.

warb das Unternehmen damit,

dass Privatkunden „auch ohne

Ausweis und ohne Beziehungen“

zu Großhandelsbedingungen einkaufen

könnten. Dann trafen Josef

Schwarz und sein Sohn Dieter die

strategische Entscheidung, in den

Einzelhandel einzusteigen und

griffen dabei auch den absehbaren

Trend „von der Bedienung hin

Publikum: Schon zur Eröffnung des ersten Marktes in Backnang

strömten die Kunden in Massen.

Fotos: Kaufland

Markenzeichen: Frisches Obst und Gemüse, hier die Filiale in

Bretzfeld, bestimmt schon seit den Anfängen das Sortiment.

zur Selbstbedienung“ auf. Mit einer

Verkaufsfläche von rund 1000

Quadratmetern und 70 Mitarbeitern

stellte der Markt in Backnang

dann die konzeptionellen Weichen

für die Entwicklung zum international

ausgerichteten Einzelhändler.

Zunächst eben in Backnang

– also weit genug entfernt

von den angestammten Einzelhandelskunden

„im Unterland“ und

im Umkreis von Schwäbisch Hall,

wo das Unternehmen eine Filiale

des Großhandelsbetriebs aufgebaut

hatte. Erst 1984, mit der Eröffnung

des Markts in Neckarsulm,

wurde die Schwarz-Gruppe

auch in der Heimatregion zum Einzelhändler.

2002 wurde das Großhandelsgeschäft

aufgegeben; später

dann der Name Handelshof

durch Kaufland ersetzt. Die folgenden

Jahre standen im Zeichen des

Wirtschaftswunders. Von 1965 bis

1970 erhöhte sich die Zahl der

Fahrzeuge in Privathaushalten von

neun auf 14 Millionen (Quelle:

Kraftfahrt-Bundesamt). Da die Verbraucher

zunehmend ihr Auto für

den Einkauf nutzten, bot das Unternehmen

von Beginn an ausreichend

Parkplätze. Mitte der 70er

Jahre fiel die Preisbindung, davon

waren insbesondere Markenartikel

betroffen. So konnte Kaufland

günstig Lebensmittel anbieten.

In den nächsten Jahrzehnten eröffnete

das Unternehmen kontinuierlich

neue Filialen, vor allem in

Süddeutschland. Mit dem Fall der

Mauer im November 1989 nahm

die Expansion weiter Fahrt auf.

Mit dem Markteintritt in Tschechien

1998 begann die internationale

Expansion von Kaufland. Bis

2006 folgten Eröffnungen in der

Slowakei, Kroatien, Polen, Rumänien

und Bulgarien. Aktuell geht

Kaufland in Moldau und Australien

an den Markt.

Die Überschrift „Wer aufhört, besser

zu werden, hört auf, gut zu

sein“ unterstreicht den eigenen

Anspruch. Ein Selbstläufer ist der

Lebensmittelhandel in großen SB-

Warenhäusern allerdings nicht

mehr. Mehrfach wurden in der

Vergangenheit bei Sortiment, Filialformat

und Werbung die Strategie

gewechselt. Trotzdem hat Kaufland

große Pläne. 2017 hat das

Unternehmen in einer groß angelegten

Modernisierungsoffensive

bereits weit über die Hälfte der Filialen

auf ein neues Ladenkonzept

umgestellt. In diesem Jahr werden

weitere Filialen modernisiert. Das

neue Konzept vereinfacht den Einkauf

durch eine bessere Übersichtlichkeit,

niedrigere Regale sowie

eine klare Orientierung durch

Farbsymbole für alle Abteilungen.

www.kaufland.de

TERMINKALENDER

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL

02.02.2018 Existenzgründer Seminar

IHK-Geschäftsstelle Ansbach

03.02.2018 Tag der Ausbildung

LIDL Heilbronn

03.02.2018 Tag der Ausbildung

LIDL Ansbach

03.02.2018 Tag der offenen Tür

Akademie für Kommunikation Heilbronn

07.02.2018 KEFF-Forum Druckluft

Löwenbrauerei Schwäbisch Hall

10.02.2018 Tag der Ausbildung

LIDL Crailsheim

10.+11.02.2018 Tag der offenen Tür

KBK Kupferzell

17.02.2018 Tag der Ausbildung

LIDL Künzelsau

24.02.2018 Tag der Ausbildung

LIDL Besigheim

03.+04.03.2018 Hohenloher Immobilientage

Sparkasse Öhringen

02.– 04.02.2018 Hohenloher Verbrauchermesse

Arena Hohenlohe Ilshofen

10.+11.02.2018 Moto Technica

Arena Hohenlohe Ilshofen

20.02.2018 Bildungsmesse

Kaufmännische Schule Schwäbisch Hall

03.+04.03.2018 Bauen, Wohnen & Renovieren

Heilbronn

09.+10.03.2018 3. Ausbildungsmesse oberes Taubertal

Niederstetten

10.+11.03.2018 Touristica Reisemesse

Hangar Crailsheim

17.+18.03.2018 Gebrauchtwagenmarkt Künzelsau

21.03.2018 Berufsinfotag

Gewerbepark Hohenlohe

07.+08.04.2018 Hohenloher Bau- und Finanzmesse

Hangar Crailsheim

12.04.2018 Recruiter Slam

Wizemann Stuttgart

31.01.– 05.02.2018 Spielwarenmesse

Nürnberg

14.–17.02.2018 BIOFACH 2018

Nürnberg

20.– 23.02.2018 bautec

Berlin

20.– 24.02.2018 didacta

Hannover

24.+25.2.2018 Wohnen, Bauen, Ambiente

Würzburg

27.02.– 01.03.2018 embedded world

Nürnberg

28.02.– 04.03.2018 Freizeit Messe

Nürnberg

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18 Energie & Umwelt

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Ganz vorne dabei

Ansmann gehört zu den „100 Betrieben für

Ressourceneffizienz“im Land.

Aufmerksam: Die Unternehmer lauschen Stefan Baumeisters Vortrag.

Referent Stefan Baumeister,

Geschäftsführer der

Stiftung „myclimate“

regte mit seinem Vortrag über

klimaneutrale Unternehmen

die Gäste der 27. Gründungstagsveranstaltung

des Unternehmensnetzwerks

Modell Hohenlohe

in Neuenstein zum nachhaltigen

Geschäftserfolg an.

AUSGLEICHEN Jedes Unternehmen

hinterlasse einen

CO 2

-Fußabdruck. CO 2

-Quellen

seien unter anderem Energieund

Materialeinsatz in Produktion

und Verwaltung, Geschäftsreisen

oder Arbeitswege der

Mitarbeiter. Klimaneutrale Unternehmen

würden Verantwortung

übernehmen und die Emissionen

durch lokale und globale

CO 2

-Projekte ausgleichen.

Dies sei kein „Greenwashing“,

denn CO 2

-Emissionen, die an einem

Ort in die Luft gelangten,

würden an anderer Stelle kompensiert.

Der Weg zum klimaneutralen

Unternehmen beinhalte,

eine CO 2

-Bilanz zu erstellen

– mit Reflektion jedes Geschäftsprozesses

im Hinblick

auf Ressourcen- und Effizienzeinsparungen.

Foto: Modell Hohenlohe

27 Jahre für Klimaschutz

Stefan Baumeister, Geschäftsführer der Stiftung „myclimate“, ruft beim Gründungstag

des Unternehmensnetzwerks Modell Hohenlohe zum nachhaltigen Wirtschaften auf.

NACHHALTIG Das biete den

Vorteil der Entwicklung einer

CO 2

-Strategie mit zeitlichem

CO 2

-Reduktionsplan. Die Unternehmen

würden Verantwortung

übernehmen und nachhaltig

erfolgreich handeln. „Nachhaltig

und innovativ für die Zukunft“

– das sei das Motto des

Modell Hohenlohe 27 Jahre

nach Vereinsgründung,

schreibt das Unternehmensnetzwerk

in einem Pressetext. Auch

in Zukunft sei die Kernaufgabe

des Vereins, nachhaltiges Wirtschaften

zu fördern sowie Umweltbewusstsein

und -verantwortung

in den Unternehmen

voranzutreiben.

pm

www.modell-hohenlohe.de

Das Projekt „100 Betriebe für

Ressourceneffizienz“ hat

auch Ansmann, den Spezialisten

für mobile Energie aus Assamstadt,

als Exzellenzbeispiel aus Baden-Württemberg

ausgezeichnet.

Die Initiative von Landesregierung,

Universität Pforzheim und

führenden Wirtschaftsverbänden

im Land hatte die Top-100-Unternehmen

beim Thema „Effizienter

Einsatz von Ressourcen“ gesucht.

Bereits im Oktober letzten Jahres

überreichte Umweltminister

Franz Untersteller in Stuttgart dem

Vorstandsvorsitzenden von Ansmann,

Jürgen Dietz, eine Urkunde

und das Preisgeld in Höhe von

10 000 a.

Im Zuge der Produktionsoptimierung

von Ansmann wurde der Prozess

des Widerstandspunktschweißens

überarbeitet und automatisiert.

Durch den Einsatz entsprechender

neuer und energieeffizienter

Maschinen wurden der

Wirkungsgrad verbessert und der

Komponentenausschuss deutlich

reduziert. Neben einer deutlichen

Steigerung der Ressourceneffizienz

steigerte sich auch die Wirtschaftlichkeit

der Akkupack-Produktion

spürbar.

OPTIMIERUNG Ein weiterer

positiver Nebeneffekt ist die signifikante

Steigerung der Schweißqualität,

welche aus dem stabilen Prozess

resultiert. Im Zuge der Automation

wurden die angrenzenden

Prozesse ebenfalls optimiert. pm

www.ressourceneffizienzkongress.de

Ausgezeichnet: Besonders im Bereich Akkupack profitiert Ansmann

von Innovationen in der Produktion.

Foto: Ansmann AG

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Energieeffizienzberater den Energieverbrauch

in Ihrem Unternehmen. So decken wir verborgene

Einsparpotenziale auf, die ansonsten

möglicherweise ungenutzt bleiben würden.

Gemeinsam mit Ihnen eruieren und bewerten

wir alle wirtschaftlichen und sinnvollen Maßnahmen,

um in Ihrem Unternehmen Energie

einzusparen.

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begleitet und auch

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durchgeführt werden. Auch können die Ergebnisse

für ein Energieaudit oder einen zukünftigen

Spitzenausgleich interessant sein.

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Telefon 0 79 31 / 9 68 79 10

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Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Beratung und mehr

Energiewelt-info aus Bad Mergentheim bietet umfassende Dienstleistungen

in der Energieberatung für Industrie und Gewerbe.

Energie & Umwelt 19

120 neue Anträge

Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum ist das wichtigste Strukturförderprogramm

für den Landkreis Schwäbisch Hall.

Eine unabhängige und umfassende

Energieberatung für

Industrie und Gewerbe sowie

Institutionen anzubieten – das

ist der Anspruch von Energieweltinfo.

Das Unternehmen mit Firmensitz

in Bad Mergentheim sieht

sich als spezialisierter Berater

und Dienstleister.

„Unsere qualifizierten und unabhängigen

Experten beraten Sie umfassend

in allen Fragen der Energie-,

Material- und Ressourceneffizienz“,

schreibt das Unternehmen.

Unterstützung bis zur

Erfolgskontrolle

Zu den Beratungsthemen gehören

unter anderem eine Analyse der

Material- und Ressourceneffizienz,

ein Energieaudit gemäß der

DIN-Norm EN 16247-1, Energieberatung

im Mittelstand, Querschnittstechnologien

und Lichtberatung.

Am Anfang steht dabei eine gemeinsame

Ist-Analyse, die Transparenz

über Prozessabläufe,

Hauptverbraucher und Einsparpotenziale

verschaffen soll. In einem

Beratungsbericht erläutert Energiewelt-info

die Maßnahmen und

Detailliert: Am Anfang steht immer eine Ist-Analyse des gesamten

Energieverbrauchs beim Kunden.

Foto: Energiewelt-info

bewertet sie nach Einspar- und

Wirtschaftlichkeitsaspekten. Auch

bei der Umsetzung und Erfolgskontrolle

sowie bei der Recherche,

Auswahl und Beantragung

passender Fördermittel steht das

Unternehmen seinen Kunden zur

Seite.

Für das hohe Know-how der Experten

von Energiewelt-info

spricht noch ein weiterer Fakt:

Drei der Kunden haben sich an

der landesweiten Initiative „100

Betriebe für Ressourceneffizienz“

beteiligt, die von Landesregierung,

Universität Pforzheim und

führenden Wirtschaftsverbänden

in Baden-Württemberg ins Leben

gerufen wurde – alle drei wurden

ausgezeichnet. Es handelt sich dabei

um den Kirchberger Blechspezialisten

Deeg, den Abstatter Werkzeughersteller

Wimmer sowie das

Säge- und Hobelwerk Finkbeiner

aus Triberg-Steinbissäge im

Schwarzwald.

pm/flu

www.energiewelt-info.de

Grögidil, das frohe Reptil

Gröger präsentiert neues Maskottchen.

Überprüfung: Der Koordinierungsausschuss tagt unter dem

Vorsitz von Landrat Gerhard Bauer. Foto: Landratsamt Schwäbisch Hall

Für das Entwicklungsprogramm

Ländlicher Raum

als Förderinstrument des

Landes wurden für 2018 im Haller

Landkreis rund 120 Anträge

aus 26 Städten und Gemeinden

mit einem Subventionsbedarf

von rund 8,5 Mio. a eingereicht.

Die zuwendungsfähigen

Kosten belaufen sich auf über

65 Mio. a, wobei die geplanten

Investitionen deutlich darüber

liegen.

Mit den beantragten Fördermitteln

werden neue Arbeitsplätze

geschaffen und bestehende gesichert,

Einrichtungen zur Daseinsvorsorge

oder Gemeinschaftseinrichtungen

ermöglicht

und die Schaffung von

Wohnraum unterstützt.

Der Koordinierungsausschuss

tagte kürzlich im Landratsamt

Schwäbisch Hall und prüfte die

Anträge auf Schlüssigkeit. Die

Entscheidungen über die Auf-

Der Crailsheimer Entsorgungsfachbetrieb

Gröger

hat ein neues Maskottchen

– ein blau-gelbes Krokodil

namens „Grögidil“. „Ab

sofort können wir Ihnen unsere

zwei Grögidil-Abrollcontainer

für Entrümpelungen, Haushaltsauflösungen

oder als Abfallcontainer

für Feste und

Events zur Verfügung stellen“,

schreibt das Unternehmen. pm

www.groeger-entsorgung.de

nahme ins Programm fallen voraussichtlich

im März beim Ministerium

für Ländlichen Raum

und Verbraucherschutz. pm

www.lrasha.de

www.rp.baden-wuerttemberg.de

Foto: Gröger

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ADVERTORIAL

Nachhaltige Energiespeicher

Akkus haben eine vielfach bessere Ökobilanz als Einweg-Batterien

Wussten Sie, dass Einweg-Batterien

– je nach Typ – bei Ihrer Herstellung

zwischen 40 und 500 mal so viel

Energie verbrauchen, wie sie später

wieder abgeben?

Weitaus besser ist die Ökobilanz

von Akkus, die bis zu 1.000 mal

wieder aufgeladen werden können.

Das Potential wiederaufladbarer

Batterien ist demnach noch lange

nicht voll ausgeschöpft. Nach Angaben

der Stiftung GRS Batterien, war

im vergangenen Jahr noch nicht

einmal jede zehnte in Deutschland

in Verkehr gebrachte Rundzelle

wiederaufladbar. Dabei sind Akkus

häufig die kosten- wie umweltseitig

bessere Alternative. Strom

z. B. aus einer einzigen AA-Batterie

ist mindestens 300-mal teurer als

Energie aus der Steckdose, dies hat

beispielsweise die Stiftung Warentest

im Jahr 2010 errechnet.

Sei es für die Erstausstattung in

Standardbatterie-Größen, von

AAA für die Digitalkamera, Lampe

oder Fernsteuerung, bis zum 9-Volt

E-Block für das Funkmikrofon. Oder

sei es für die Entwicklung generell

wiederaufladbarer Geräte wie

Solarlampen, Handheld-Telefone

oder kabelloser Headsets.

Insbesondere bei Geräten mit

hohem Stromverbrauch sind Akkus

dabei nicht nur ökologisch führend,

sondern auch die für den Benutzer

mittelfristig billigere Lösung: Denn

jede Akkuladung aus der Steckdose

ersetzt im Prinzip eine Einwegbatterie

– und dies bis zu etwa drei

Jahre Lebensdauer des Akkus lang.

Auch die bei Akkulösungen einst

gefürchtete Selbstentladung ist

heute so gut wie kein Problem

mehr: Neue, hochwertige Akkus

wie die Ansmann NIMH-max-E

Technologie-Serie weisen heute nur

noch knapp ein bis zwei Prozent

Selbstentladung pro Monat bei

gleicher Spannung auf. Sie bleiben

nach der ersten Aufladung damit

ähnlich lange und frustfrei einsatzfähig,

wie die klassische Einwegbatterie;

vernünftige Lagerung bei

unter 25 Grad Celsius und über

dem Gefrierpunkt vorausgesetzt.

Entwickelt von hochqualifiziertem

Personal am Stammsitz im badenwürttembergischen

Assamstadt erfüllen

ANSMANN Produkte höchste

Qualitätsansprüche. Sowohl bei

der Produktion als auch beim Wareneingang

in Deutschland finden

strengste Kontrollen statt. Regelmäßige

Testsiege in renommierten

Magazinen und Auszeichnungen

wie der Würth Future Champion

Award oder der Industriepreis 2013

zeugen von der herausragenden

Produktqualität und dem guten

Gespür des Energiespezialisten für

die Trends der Zukunft. Deshalb vertrauen

auch zahlreiche namhafte

Kunden aus Industrie und Handel

seit vielen Jahren auf Produkte aus

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20 Sport & Wirtschaft

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Der Countdown läuft

Crailsheim Merlins: Für die Spitzenbasketballer der Region Heilbronn-Franken hat die Mission Aufstieg begonnen.

VON HERIBERT LOHR

Wer Martin Romig dieser

Tage bei einem Spiel der

zweiten Mannschaft oder

einer der älteren Jugendmannschaften

erlebt, reibt sich mitunter

etwas die Augen, mit welcher

inneren Spannung das geschäftliche

Oberhaupt „der Zauberer“

das Treiben auf dem Parkett verfolgt.

Lautstarke Einlässe nehmen

steter Abfolge etwas Druck vom

Kessel.

Der sonst eher bescheiden und lebensfroh

auftretende Macher der

Vorzeigekorbjäger, wacht mit Argusaugen

darüber, dass das Konzept,

die Crailsheim Merlins faktisch

als Ausbildungsverein aufzubauen,

seine Früchte trägt. Da ist

bei dem ausgewiesenen Hundefreund

dann „auch schon mal

schnell vorbei mit lustig“.

Dass mittlerweile 15- bis 18-Jährige

das Rückgrat der Herrenmannschaften

bilden, kommt

nicht von ungefähr. „Mit dem Unterbau

schaffen wir die Voraussetzungen,

dass junge Talente den

Weg zu uns finden und wir so in

der Lage sind, perspektivisch wettbewerbsfähig

zu sein“, erläutert

Romig die Hintergründe. Nicht

nur der erfahrene Geschäftsführer

weiß: Junge Talente kommen

nur, wenn gesichert ist, dass sie

auf höchstem Niveau gefördert

und gefordert werden. Dabei sind

der sportlichen Leitung und den

vier hauptamtlichen Nachwuchstrainern

absolute Erfolge nicht so

wichtig. Sportdirektor Ingo Enskat:

„Aber wir müssen dafür sorgen,

dass sie in den höchsten

Spielklassen vertreten sind und

sie bei den Aktiven dann auf einem

angemessenen Leistungsniveau

einsteigen können, dass sie

perspektivisch für höhere Aufgaben

befähigt.“

Harte Arbeit für

künftige Perspektiven

Das Scouting hat dabei längst bundesweite,

in Teilen europäische Dimensionen

angenommen. Eine gelungene

Mischung aus talentierten

Nachwuchskräften und gestandenen

Haudegen zusammenzubekommen,

ist für die Merlins derzeit

der einzig gehbare Weg, der

möglicherweise zu höhere Weihen

führt.

Spitzenvereine in der ersten Liga

gehen bereits heute mit Etats von

16 bis 23 Mio. a an den Start.

„Die spielen in einer völlig anderen

Liga“, sagt Martin Romig „und

daran können und wollen wir uns

nicht messen.“ Realismus prägt

den Blick nach vorne. Wenn es gelänge,

die Merlins so aufzustellen,

dass ein Verbleib in der Beletage

des deutschen Basketballs möglich

wäre, ohne dass krampfende

Abstiegssorgen prinzipiell den Alltag

bestimmen, wäre viel erreicht

– Zukunftsmusik. Um diese auch

erklingen zu lassen, braucht es allerdings

die Erfolge im Hier und

Jetzt. Mit Rang zwei und einem ansehnlichen

Punktevorsprung auf

die direkte Konkurrenz, liegt das

Basketball-Flaggschiff der Region

derzeit absolut im Soll. Doch die

Tage der Wahrheit rücken näher.

Dabei geht es auch nicht mehr um

die Teilnahme an den Playoffs,

sondern um den glücklichen Ausgang

des Saisonfinales. Mit den zusätzlichen

Verpflichtungen des früheren

Nationlspielers Philipp Neumann,

der mit Bamberg bereits

den Meistertitel feierte und dem

24-jährigen Guard Derrick Marks

von den Erie BayHawks aus der

NBA G-League, haben die Verantwortlichen

nun ein klares Statement

abgegeben: die Mission Aufstieg

nimmt konkrete Formen an.

Nicht noch einmal wollen sich die

Horaffen in ähnlicher Weise überraschen

lassen, wie im vergangenen

Jahr, als ihnen nach einer guten

Hauptrunde im Saisonfinale

geistig und körperlich die Luft ausging.

In den entscheidenden Spielen

gegen Gotha waren sie nahezu

Tuomas Iisalo: Der Head-Coach steht vor der großen Herausforderung,

das Team in die Lage zu versetzen, ihr höchstes körperliches

und geistiges Leistungsvermögen exakt zum Saisonfinale abzurufen.

Dazu muss er auch zwei starke Neuzugänge integrieren. Foto: HT-Archiv

chancenlos. Die guten Ergebnisse

der Saison pulverisierten sich im

Minutentakt. „Wir wollen in der

entscheidende Phase doppelt besetzt

sein um Formschwankungen

und Verletzungen ausgleichen zu

können“, gibt Martin Romig Einblicke

in die Überlegungen hinter

den Kulissen. Im Masterplan ist

der Aufstieg zwingend vorgesehen.

Eine Spielstätte wie die Arena

Hohenlohe vorzuhalten, macht

bei Zusatzkosten von rund 300

000 a nur Sinn, wenn die erste

Liga Wahrheit wird. Wirtschaftliche

Notwendigkeiten schaffen Realitäten.

Dass selbst Industriegrößen

wie etwa der Maschinenbauer

Voith sich bei den Merlins

engagieren, zeigt auch, dass das

Fundament der breiten Unterstützung

stetig wächst. Auch die jüngsten

Zahlen des Streamdienstes

„Airtango“, machen eines deutlich:

Das Fieberthermometer in Sachen

Basketball steigt kontinuierlich.

Neben über 2000 Zuschauern in

der Halle verfolgen regelmäßig

noch einmal fast 10 000 Anhänger

und Fans die Auftritte von Griffin,

Turner und Co in den eigenen vier

Wänden. Nicht eingerechnet sind

all jene, die sich etwa am Arbeitsplatz

via Liveticker zuschalten. Gegebenheiten,

die auch Tuomas Iisalo

vor neuen Herausforderungen

stellt. Der „Head-Coach“ hat

klare Vorstellungen davon, wie

sein Team auch dem Feld taktisch

zu agieren hat. Das Problem: Iisalo

braucht dazu auch die geeigneten

Spielertypen. Der ruhige, äußerst

sympathische Finne gilt als

ausgewiesener Taktiker, aber

nicht unbedingt als einer, der

gerne auf stetig veränderte personelle

Gegebenheiten reagiert. Zudem

geht seine detailversessene

Arbeit auch mit einem erhöhten

Aufwand einher. Der muss sich

lohnen. In den Playoffs ist Zahltag.

www.crailsheim-merlins.de

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Das Team Schnelldruckladen, Michael Klunker und

wir Crailsheimer freuen uns auf die nächste Saison

und … wünschen tatkräftig, den seit Crailsheim mehr als Merlins 10 Jahren, den da Klassenerhalgeführtes

in der Unternehmen 1. Liga. uns in der Region

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engagieren.

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Tobias Einsiedel

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Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Journal 21

Kreativ dabei

NEWSLINE

Fichtenauer Agentur ausgezeichnet.

Die Kommunikationsagentur

Lehanka konnte im vergangenen

Jahr einige Auszeichnungen

entgegennehmen.

So wurden die Fichtenauer beispielsweise

mit dem „German Design

Award“ prämiert. „Der German

Design Award zeichnet Jahr

für Jahr innovative Projekte aus,

die für die Designlandschaft besonders

wegweisend sind – er ist

der Preis, der den Erfolg sichtbar

macht“, erläutert Geschäftsführer

Kai-Uwe Lehanka.

PROJEKT Insbesondere das Konzept

der Webseite www.businessbike.de

hatte die Jury überzeugt.

Auf der prämierten Seite kann der

Nutzer mit dem Fahrrad durch die

Die AOK Heilbronn-Franken

setzt ihren Erfolgskurs fort.

2017 konnte die Gesundheitskasse

12 000 neue Versicherte

hinzugewinnen. Dies entspricht

einem Zuwachs von etwa

drei Prozent (auf rund 420 000

Versicherte).

VERSORGUNG „Diese Entwicklung

ist sehr erfreulich, wir werden

dafür belohnt, dass wir als

einzige Kasse in der Region mit unseren

Kundencentern noch flächendeckend

vertreten sind und

für unsere Versicherten eine bestmögliche

Versorgung organisieren“,

sagt Michaela Lierheimer,

Wechsel an der Spitze

Jan Willem Jongert übernimmt die Geschäftsführung

innerhalb der Bott-Gruppe.

Landschaft fahren und findet dabei

alle wichtigen Angebote und

Informationen des Anbieters.

Zu Beginn diesen Jahres ist Jan

Willem Jongert als Geschäftsführer

in die Bott Gruppe eingetreten.

Er folgt in dieser Position Dr.

Reinhard Wollermann-Windgasse

nach, der sich Ende März in den

Ruhestand verabschiedet. Er soll

der Gruppe als Gesellschafter

auch weiterhin verbunden bleiben.

Sein Nachfolger, Jan Willem

Jongert studierte Maschinenbau

und internationales Marketing Management.

Der 1964 in den Niederlanden

geborene Manager war

Sprecher der Geschäftsführung

bei Schwarzmüller, einem führenden

Hersteller von gezogenen

Nutzfahrzeugen. Insbesondere

durch seine Tätigkeiten in unterschiedlichen

Führungspositionen

im internationalen Umfeld des Maschinen-

sowie Fahrzeugbaus, gilt

Jongert als gut gerüstet für seine

künftigen Aufgaben.

pm

www.bott.de

DIGITAL „Mich freut besonders,

dass wir mit einem digitalen Projekt

gewonnen haben, mit einer

Website, die auf einer starken

Idee aufbaut“, ergänzt Lehanka.

Der „deutsche Agenturpreis“ wird

jährlich an besonders kreative sowie

erfolgreiche Projekte vergeben.

Zu den Preisträgern gehörte

so auch die von der Agentur inszenierte

Fashionstory für den Kunden

„Tiroler Adlerin“. Besonders

wichtig für die Vergabe sei die mediale

Umsetzung der jeweiligen

Leistungen gewesen. Auch in der

Publikation „Jahrbuch der Werbung“

ist die Agentur zum wiederholten

Male vertreten. Die Werbeund

Kommunikationsmaßnahmen,

die in dem Buch benannt

werden, wurden vorab von einer

Jury ausgewählt.

PUBLIKATION Gleich zwei Arbeiten

aus Fichtenau haben es hinein

geschafft: Die Website der

Media Resource Group aus Crailsheim

sowie das Projekt „Grüne

Möglichst nah am Kunden

Sanierung: In Schwäbisch Hall haben die Arbeiten bereits im

vergangenen Jahr begonnen.

Foto: NPG-Archiv

Stark: Auch bei digitalen Konzepten kann das Kommunikationsteam

von Lehanka überzeugen.

Foto: NPG-Archiv

Geschäftsführerin der AOK-Heilbronn-Franken.

Der Beitragssatz

der Kasse soll auch in diesem Jahr

auf einem stabilen Niveau bleiben.

„Die Versicherten können sich darauf

verlassen, dass die AOK weiterhin

verantwortungsbewusst

und solide wirtschaftet, der seit

zwei Jahren stabile Beitragssatz

von 15,6 Prozent ist dafür ein gu-

Nach rund drei Jahren haben

die Berner Group und der bisherige

Vice President von Berner

Deutschland und Berner Schweiz,

Jochen Kuhn, ihre Zusammenarbeit

beendet.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung

seien Gründe, die im

persönlichen Bereich von Kuhn

liegen. Laut Angaben des Unternehmens

habe die Suche nach einem

Nachfolger jedoch bereits begonnen.

ÜBERGANG Bis zur Bestellung

eines neuen Vice President für

Berner Deutschland und Berner

Schweiz wird Wolfgang Sageder

an der Spitze der Führungsmannschaft

stehen. Sageder, der bereits

seit 2001 in der Berner Group

Emma“, das der Lebensmittelbranche

entstammt. „All diese Auszeichnungen

spiegeln unsere Kompetenz

im digitalen Bereich und

im Storytelling wider“, gibt der Geschäftsführer

zu verstehen.

Abschließend durfte sich die Agentur

noch über eine Nominierung

zum „German Brand Award

2018“ freuen. pm

lehanka.de

Die AOK Heilbronn-Franken gewinnt 12 000 neue Versicherte. Durch Investitionen in die Standorte in

Schwäbisch Hall, Crailsheim und Heilbronn soll für mehr Kundenzufriedenheit gesorgt werden.

Gerüstet: Der gebürtige Niederländer bringt einige Erfahrungen

aus den Bereichen Maschinen- sowie Fahrzeugbau mit. Foto: Bott

ter Indikator“, unterstreicht Rolf

Blaettner, Vorsitzender des Bezirksrats

der AOK Heilbronn-Franken.

Investitionen in den Bereichen

Service, Versorgung und Gesundheitsvorsorge

sollen die Kunden

auch in Zukunft von den Leistungen

überzeugen. So soll auch in

Heilbronn ein neues Gesundheitszentrum

eröffnet werden. Umfangreiche

Sanierungsarbeiten finden

derzeit auch in Schwäbisch Hall

statt. Außerdem laufen die Planungen

für die Aufarbeitung in Crailsheim

an.

pm

bw.aok.de

Kuhn verlässt Berner

Bis zur Bestellung eines neuen Vice President wird

Wolfgang Sageder die Führungsspitze einnehmen.

Führungsaufgaben bekleidet,

hatte in den vergangenen Jahren

die Region Ost der Marke Berner

von Österreich aus erfolgreich

weiterentwickelt.

Die Region Ost gehörte im vergangenen

Jahr mit 7,4 Prozent Umsatzplus

sogar zu den am stärksten

wachsenden Gesellschaften

der gesamten Gruppe.

Sageder wird in Personalunion

die Aufgaben in Deutschland und

der Schweiz und für die Region

Ost der Marke Berner übernehmen.

pm

www.berner-group.com

Aufgabe: Wolfgang Sageder führt

Berner Deutschland und Berner

Schweiz interimistisch. Foto: Berner

Integration durch

Qualifizierung fördern

TAUBERBISCHOFSHEIM. Das baden-württembergische

Landesnetzwerk „Integration durch Qualifizierung

(IQ)“ bietet im Berufsinformationszentrum (BiZ) der

Agentur für Arbeit in Tauberbischofsheim, am Donnerstag,

8. Februar, eine Beratung zur Anerkennung ausländischer

Berufsqualifikationen an. Eine vorherige Terminvereinbarung

ist notwendig. Das Beratungsangebot

richtet sich an alle Personen, die außerhalb von

Deutschland eine Berufsausbildung oder ein Studium

abgeschlossen haben und diese Qualifikation anerkennen

lassen wollen. Zur Beratung sollen übersetzte Zeugnisse

und ein Lebenslauf mitgebracht werden. Die Beratung

wird von der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Stuttgart

durchgeführt und ist kostenfrei. Weitere Infos sind

unter www.netzwerk-iq-bw.de erhältlich.

pm

Gästemagazin neu aufgelegt

REGION. Das Gäste- und Ferienmagazin „guck mal –

nach Hohenlohe und Schwäbisch Hall“ wurde auch in

diesem Jahr neu aufgelegt. Die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe

(W.I.H.) informiert innerhalb der Publikation

über Ausflugs- und Ferienziele in der Region. Die diesjährige

Ausgabe ist unter dem Motto „Entdecken. Erleben.

Entspannen“ erschienen. Erhältlich ist das Magazin

bei den Rathäusern, in zahlreichen Gastronomiebetrieben,

bei der Touristikgemeinschaft Hohenlohe, bei

Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus, im Landratsamt

Hohenlohekreis sowie bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Schwäbisch Hall. Weitere Informationen

zu der Veröffentlichung sind unter www.guckmal.info

zu finden.

pm

Finanzierungssprechtag in

der IHK-Geschäftsstelle

SCHWÄBISCH HALL. Die IHK und die Handwerkskammer

Heilbronn-Franken veranstalten gemeinsam mit

der L-Bank in Schwäbisch Hall einen Finanzierungssprechtag

am Dienstag, 6. Februar. Angesprochen werden

Existenzgründer, junge Unternehmen in der Festigungsphase,

Interessenten an Betriebsübernahmen sowie

Unternehmer, die eine betriebliche Investition planen.

Der Finanzierungssprechtag findet in der IHK-Geschäftsstelle

Schwäbisch Hall-Hessental, Stauffenbergstraße

35 - 37, statt. Individuelle Beratungstermine können

mit Martin Neuberger, per Telefon

0 71 31 / 9 67 71 12 oder E-Mail: martin.neuberger@heilbronn.ihk.de

oder der IHK-Geschäftsstelle, Telefon:

0 79 1 / 95 05 20 vereinbart werden. pm

Engagement lohnt sich

REGION. Unternehmen mit maximal 500 Beschäftigten,

die sich im Feld der Corporate Social Responsibility

(CSR) einbringen, können sich noch bis Ende März um

den Mittelstandspreis für soziale Verantwortung bewerben.

Dies gab die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe unlängst

bekannt. Der Mittelstandspreis soll das Engagement

kleiner und mittlerer Unternehmen für soziale

und gesellschaftliche Belange würdigen und wird durch

das Wirtschaftsministerium sowie durch Diakonie und

Caritas in Baden-Württemberg ausgelobt. Die Bewerbungsunterlagen

sind im Internet unter www.lea-mittelstandspreis.de

zu finden.

pm

Kostenfreie Ladestationen

für Elektro-Räder geplant

SCHWÄBISCH HALL. Die Stadtwerke und die Stadtverwaltung

Schwäbisch Hall wollen den Haalplatz mit kostenlos

nutzbaren Ladestationen für Elektro-Räder versehen.

Geplant sei ein Schrank, der sechs Schließfächer

sowie Steckdosen enthalten. „Man kann den Akku reinlegen

und mit seinem eigenen Ladegerät, das man mitbringen

muss, aufladen“, erklärt Peter Busch von den

Stadtwerken. Um den Ladevorgang zu starten und damit

zugleich das Fach zu verriegeln, erhalte der Nutzer

einen Code per SMS auf das Handy geschickt. 16 806 a

koste die Anlage, die von den Stadtwerken und der Verwaltung

gemeinsam finanziert werden soll. pm


22 Journal

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

NEWSLINE

Bemo-Verkauf ist perfekt

Neues Vorstandsmitglied bei

der Hoerner Bank Heilbronn

HEILBRONN. Rolf Scheidt wurde zum 1. Januar vom

Aufsichtsrat der Hoerner Bank in den Vorstand berufen.

Künftig wird Scheidt für die Ressorts Anlage- und Vermögensberatung

sowie Vermögensverwaltung zuständig

sein. Darüber hinaus

trägt er die Verantwortung

für die Tochter-

und Beteiligungsgesellschaften.

Scheidt ist

seit 1996 für die Bank

tätig und leitete zuletzt

als Generalbevollmächtigter

den Bereich Berufen: Rolf Scheidt (li.)

An-

lem Umfang. Es wurde zugesagt,

und Prof. Nietzer. Foto: Hoerner lage- und Vermögensberatung.

Mit der Erweiterung

den Standort Ilshofen zu erhalten. Weltweit: Bemo lieferte unter anderem schon Stadion-Bauteile für

die WM in Brasilien.

des Vorstandes auf drei Personen, trägt die

Bank dem Wachstum Rechnung. Neben Scheidt besteht

das Gremium aus dem Vorstandsvorsitzenden Ralf

Hirschfeld und Christoph Winkhart.

pm

Hilfe für Existenzgründer

REGION. Wie erstellen Existenzgründer und Betriebsübernehmer

ein überzeugendes Unternehmenskonzept?

Diese Frage beantworten die Unternehmensberater

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken beim

Gründer-Workshop. Jeder Teilnehmer erhält Seminarunterlagen

sowie ein Teilnahmezertifikat. Der Workshop

ist kostenlos. Nächste Termine sind am Dienstag, 6. Februar,

in Heilbronn. Am Dienstag, 13. Februar, in Schwäbisch

Hall, jeweils um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Nähere Informationen gibt es bei Beate Hönnige

in Heilbronn unter der Telefonnummer

0 71 31 / 79 11 71 und bei Andreas Weinreich in

Schwäbisch Hall, unter: 07 91 / 9 71 07 12 von der

Handwerkskammer Heilbronn-Franken und im Internet

unter www.hwk-heilbronn.de/termine.

pm

Kredite gut verhandeln

REGION. Unter Federführung der IHK Heilbronn-Franken

hat der Baden-Württembergische Industrie- und

Handelskammertag (BWIHK) die Broschüre „Kreditverhandlungen

erfolgreich führen“ neu aufgelegt. „Die Sicherstellung

der Finanzierung ist eine zentrale Herausforderung

für kleine und mittelständische Unternehmen.

Für sie ist die klassische Kreditfinanzierung nach

wie vor die wichtigste Fremdfinanzierungsquelle“, betont

Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Unkelbach, Vize-Präsident

des BWIHK und Präsident der für den Bereich Gewerbeförderung

der baden-württembergischen IHKs federführenden

IHK Heilbronn-Franken. Mit der Einführung von

internationalen Regulierungsverfahren wie Basel III, haben

sich die Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe

verändert. Dafür bietet die Broschüre Tipps sowie praktische

Arbeitsblätter für erfolgreiche Kreditverhandlungen.

Die Broschüre ist kostenfrei bei der IHK Heilbronn-

Franken erhältlich, Telefon: 0 71 31 / 9 67 71 12,

E-Mail: martin.neuberger@heilbronn.ihk.de oder per

Download als PDF-Broschüre auf der IHK-Homepage unter

www.heilbronn.ihk.de.

pm

Die Investorenlösung wird planmäßig umgesetzt – der Standort Ilshofen soll erhalten bleiben.

Für die insolvente Bemo Systems

Engineering GmbH aus

Ilshofen ist eine Nachfolgelösung

erzielt: Nach Durchführung

eines Bieterverfahrens konnte der

Zuschlag für das Unternehmen

der Investorengruppe unter Leitung

des bisherigen Geschäftsführers

Hans Wiedemann erteilt werden.

KONZEPT Die Investorengruppe

übernahm damit zum 1. Januar

den Geschäftsbetrieb in vol-

Alle 31 Arbeitsplätze des Unternehmens

würden damit gesichert.

Der Gläubigerausschuss befürwortet

die Nachfolgelösung ausdrücklich.

Geschäftsführer Hans Wiedemann

blickt optimistisch in die Zukunft:

„Unsere Kunden vertrauen

uns nach wie vor. Wir konnten in

den letzten Monaten beweisen,

dass wir ein verlässlicher Partner

sind. Unser Auftragsbestand national

als auch international ist sehr

gut. Mit der Neustrukturierung

Zu Gast bei Würth IT

30 Teilnehmern werden bei einer Veranstaltung die Facetten

der IT-Berufsausbildung aufgezeigt.

Lehrer und Vertreter der Agentur

für Arbeit und Wirtschaft

aus dem Hohenlohe- und Main-

Tauber-Kreis trafen sich zum

Thema „Berufsorientierung und

Aufgereiht: Die Teilnehmer des

Forums im Rechenzentrum der

Würth IT.

Foto: Würth IT

des Unternehmens, dem unverändert

engagierten Team und starken

Partnern können wir uns nun

weiterentwickeln – insbesondere

im Fassadenbereich – und somit

auch langfristig wachsen.“

Das Unternehmen sucht bereits

per Stellenanzeigen nach weiteren

Mitarbeitern. Insolvenzverwalter

Michael Pluta erklärt: „Mit dem

Management-Buy-out haben wir

Berufsbilder in der IT“ erstmalig

bei Würth IT in Waldenzimmern.

Initiiert und koordiniert von der

Servicestelle „Schulewirtschaft“

unter der Leitung von Thomas Hetzel

und den Arbeitskreisvorsitzenden

Karin Endres und Gerd Seitz,

wurden den 30 Teilnehmern viele

Facetten der IT-Berufsausbildung

aufgezeigt. Einleitend fand eine

Vorstellung des modernen Rechenzentrums

in Waldzimmern

durch den Standortverantwortlichen

Harald Holl statt. Dr. Claus

Hoffmann von connect.IT, veranschaulichte

den Gästen die neuesten

Trends in der Informationstechnologie.

Auch für die Region

Heilbronn-Franken brachte er die

zukünftige Situation auf den

Punkt, so rechnet die IHK bis

2030 mit durchschnittlich

20 000 fehlenden Fachkräften

pro Jahr in allen Bereichen. pm

www.wuerth-it.com

Foto: Caninde Soares

Die Spedition Kübler aus Michelfeld

verzichtet auf Geschenke

an Kunden und Geschäftspartner

und spendete stattdessen

eine Summe von 20 000 a. Bei

den Vorsitzenden des Vereins

MUT – Mitmachen und Teilen –

Gerhard und Walter Stutz sowie

Brunhilde Wieland, die sich für

die Kasse verantwortlich zeichnet,

bedankte sich Kübler für das vorbildliche

Engagement in Rumänien

und Togo mit einer Spende

die optimale Lösung für das Unternehmen

gefunden. Der Geschäftsführer

kennt die Produkte, Kunden

und Mitarbeiter. Die Arbeit

der vergangenen Monate hat sich

gelohnt.“

Die Investorengruppe wird auch

weiterhin Produkte von der ebenfalls

unter Pluta geführten Maas

Profile beziehen und trägt damit

maßgeblich auch zum Erhalt dieser

Arbeitsplätze bei. Das Unternehmen

verfügt über eine 30-jährige

Erfahrung in der Entwicklung

und der Produktion von Stehfalzprofilen

aus Stahl und Aluminium.

„Ich möchte mich ausdrücklich

bei unseren Mitarbeitern bedanken.

Durch ihren unermüdlichen

Einsatz können unsere Kunden

auch in Zukunft auf die gewohnt

hohe Qualität unserer Arbeit vertrauen“,

sagt Wiedmann.

Das Amtsgericht Heilbronn hatte

im Herbst 2017 das Verfahren

über die Bemo Systems Engineering

eröffnet und Pluta zum Insolvenzverwalter

bestellt. Seitdem

führte er zusammen mit seinem

Team den Geschäftsbetrieb fort,

straffte das Portfolio des Unternehmens

und optimierte das Produktkonzept.

Zum Pluta-Sanierungsteam

gehören zudem Betriebswirt

Reinhard Wünsch und Diplomkauffrau

Martina Hengartner sowie

Sanierungsmanager Helmuth

Rauscher.

pm

www.bemo.com

Erfreut: Heinz und Hanne Rößler, Gerhard Stutz von MUT, Heinrich Schüz

vom Albert Schweitzer Kinderdorf, Brunhilde Wieland und Walter Stutz

von MUT (v. li.).

Foto: Kübler

Dringende Hilfe

Michelfelder Spedition Kübler engagiert sich: Summe von

20 000 Euro geht an zwei Projekte.

von rund 15 000 a. „Bei MUT

kommt jeder Euro direkt vor Ort

an, genau dort, wo er gebraucht

wird, unbürokratisch und oft

auch spontan“, teilt das Unternehmen

mit. Weitere 5000 a übergab

Kübler an den Vorsitzenden Heinrich

Schüz, der mit seinem Albert-

Schweitzer-Kinderdorf bedürftigen

Kindern eine langfristige und

familiennahe Betreuung. pm

www.kuebler-spedition.de

Dr. Armin Zitzmann ist

neuer IHK-Vizepräsident

NÜRNBERG. Bei der IHK-Vollversammlung Dezember

2017 wurde Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender

der Nürnberger Versicherung, zum neuen IHK-Vizepräsidenten

gewählt. Damit ist das Präsidium der IHK wieder

komplett, nachdem Wolfgang Bastert im Sommer

ausgeschieden war. Zitzmann war einziger Kandidat

und wurde mit 41 von 42 abgegebenen Stimmen gewählt.

„Die IHK leistet hervorragende Arbeit bei der Unterstützung

und Vernetzung der mittelständischen Wirtschaft.

Als Vorstandsvorsitzender eines der größten Arbeitgeber

hier in der Region – und als gebürtiger Nürnberger

– werde ich mich engagiert für diese Ziele einsetzen“,

betonte Zitzmann nach der Wahl. Der Vollversammlung,

dem für fünf Jahre gewählten „Parlament

der Wirtschaft“, gehören 68 Vertreter der verschiedenen

Branchen sowie zusätzlich die Vorsitzenden der 13

regionalen IHK-Gremien aus Mittelfranken an. pm

Es ist ein Anfang

Car-Sharing-Flotte und Standorte werden erweitert.

Seit sechs Jahren bietet das Automobil-Forum

Stegmaier bereits

Car-Sharing in Crailsheim

und Ingelfingen. Jetzt werden

Fahrzeug-Flotte und Standorte erweitert.

Neben Beratung, Verkauf

und Reparatur von Kraftfahrzeugen,

setzt der größte Fordhändler

in der Region auf das Thema zukunftsfähige

Mobilität. „Es ist daher

nur konsequent, dass Stegmaier

das Car-Sharing in Crailsheim

ausbaut. Denn soll die umweltfreundliche

Idee weitere

Früchte tragen, müssen zunächst

die Rahmenbedingungen passen

und attraktiv sein,“ sagt Basir

Amani vom Autohaus Stegmaier.

Auch die Erst-Registrierung

wurde vereinfacht: Neukunden,

die sich nicht über das Internet registrieren

wollen, finden nun

auch bei Fahrrad-Stegmaier in

der Langen Straße eine Anlaufstelle.

Anders als in großen Städten

mit zu viel KfZ-Verkehr und

Koordinatoren: Basir Amani (li.) und Oliver Schöne.

Parketten, steckt hinter der Idee

zum Autoteilen für die Region

eher, dass auch im ländlichen Bereich

diejenigen mobil sein sollen,

die sich kein eigenes Auto leisten

wollen oder können. Abgerechnet

werden kombinierte Pauschalen.

Die Kundenkarte funktioniert

wie ein Autoschlüssel. Den

Crailsheimern stehen damit die

rund 4200 Car-Sharing-Autos von

Ford und flinkste bundesweit in

330 Städten zur Verfügung. pm

www.ford-stegmaiercrailsheim.de

Foto: Stegmaier


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Handelsregister 23

Neueintragung

HRB 763254 - 15. Dezember 2017

m4 invest GmbH, Ilshofen, Crailsheimer Straße

29, 74532 Ilshofen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 30.11.2017. Geschäftsanschrift:

Crailsheimer Straße 29, 74532 Ilshofen.

Gegenstand: Erwerb, Verwaltung und Verwertung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Maas, Lisa,

Ilshofen, *06.08.1990.

HRB 736041 - 18. Dezember 2017

Ley Hausverwaltungen GmbH, Bad Mergentheim,

Obere Mauergasse 37, 97980 Bad Mergentheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.12.2017. Geschäftsanschrift: Obere

Mauergasse 37, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand:

Die Durchführung von Haus- und Mietverwaltungen

für Privatpersonen, Firmen und Eigentümergemeinschaften.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Ley, Monika, geb. Seyfer, Bad Mergentheim,

*18.06.1955.

HRB 736048 - 19. Dezember 2017

DoHa GmbH, Crailsheim, Mittlerer Weg 29, 74564

Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 07.12.2017. Geschäftsanschrift:

Mittlerer Weg 29, 74564 Crailsheim. Gegenstand:

Das Halten und Verwalten von Beteiligungen,

soweit hierzu eine öffentlich rechtliche Genehmigung

nicht erforderlich ist und die Beratung und die Erbringung

von Dienstleistungen im IT- und Softwareentwicklungsbereich.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Knödler, Harald, Crailsheim,

*30.09.1963.

HRB 736052 - 19. Dezember 2017

Arthur Lange Elektroplanung GmbH, Crailsheim,

Hofwiesenstraße 27/2, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.12.2017. Geschäftsanschrift: Hofwiesenstraße

27/2, 74564 Crailsheim. Gegenstand:

Die Planung und der Vertrieb von Elektroanlagen

in Wohn- und Gewerbegebäuden. Planung, Vertrieb

und Ausführung von elektrischen Sicherheitseinrichtungen,

Brandmeldetechnik, Einbruchmeldetechnik,

Lichtrufsystemen und Notlichtsystemen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lange, Arthur,

Frankenhardt, *11.09.1964.

HRB 736054 - 19. Dezember 2017

Feudel GmbH, Crailsheim, Ludwig-Erhard-Straße

50, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.12.2017. Geschäftsanschrift:

Ludwig-Erhard-Straße 50, 74564

Crailsheim. Gegenstand: Holzbau, Zimmerei, Lohnabbund,

Holzhandel, Innenausbau, Dachdeckungen

und Altbausanierung. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Feudel, Heiko, Crailsheim,

*27.02.1980.

HRB 736055 - 19. Dezember 2017

Schenkel Haller Straße Verwaltungs GmbH,

Satteldorf, Industriestraße 25, 74589 Satteldorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.12.2017. Geschäftsanschrift: Industriestraße

25, 74589 Satteldorf. Gegenstand: Beteiligung,

Verwaltung und Geschäftsführung der Schenkel Haller

Straße GmbH & Co. KG mit Sitz in Satteldorf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schenkel,

Wilhelm, Crailsheim, *14.10.1953.

VR 721220 - 19. Dezember 2017

Italo Szene Süd e.V., Gerabronn (74582 Gerabronn).

HRB 763304 - 19. Dezember 2017

Next Generation Boats GmbH, Oberrot, Obere

Str. 21, 74420 Oberrot. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.10.2017. Geschäftsanschrift:

Obere Str. 21, 74420 Oberrot. Gegenstand:

Herstellung und der Vertrieb von Freizeit- und

Sportgeräten aller Art, vorwiegend im Bereich Bootsbau

und Accessoires sowie die Herstellung von passenden

Aufbewahrungssystemen hierfür. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Braun, Immanuel,

Oberrot, *26.02.1979; Kremer, Peter, Helmstedt,

*19.08.1981, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

VR 723333 - 19. Dezember 2017

HAXE E.F. e.V., Schwäbisch Hall (74523 Schwäbisch

Hall).

HRB 736066 - 20. Dezember 2017

Schmieg Verwaltungs GmbH, Bad Mergentheim,

Holzapfelgasse 24, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.12.2017. Geschäftsanschrift: Holzapfelgasse

24, 97980 Bad Mergentheim. Gegenstand: die Übernahme

der Geschäftsführung als persönlich haftende

Gesellschafterin der Schmieg GmbH & Co KG mit

dem Sitz in Bad Mergentheim (vormals Schmieg &

Uihlein GmbH & Co. KG) -nachfolgend Kommanditgesellschaft

genannt-, die Vornahme aller damit im

Zusammenhang stehenden Geschäfte sowie die Förderung

des Unternehmenszwecks der vorgenannten

Kommanditgesellschaft innerhalb ihres Unternehmensgegenstandes.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Schmieg, Harald Max, Neckarsulm,

*11.11.1955.

HRB 736070 - 20. Dezember 2017

Primus Valor Objektverwaltungs-GmbH,

Crailsheim, Haller Straße 189, 74564 Crailsheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.12.2017. Geschäftsanschrift: Haller

Straße 189, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Mangement

von Miet- und Gewerbeflächen, insbesondere

Vermietung, Buchführung, Bilanzierung im Rahmen

der Verwaltung, Betreuung von Wohnungseigentümergemeinschaften

und Überwachung und Koordination

von Instandhaltungsarbeiten und Renovierungen.

Stammkapital: 27.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Haas, Heike, Viernheim, *30.01.1973; Müller, Sascha

Rene, Crailsheim, *22.05.1981, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRA 734020 - 20. Dezember 2017

T.A. KA II Systemgastro GmbH & Co. KG,

Öhringen, Austraße 17, 74613 Öhringen. (Der Betrieb,

die Verpachtung und die Beratung von gastronomischen

Einrichtungen aller Art.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Austraße 17, 74613

Öhringen. Persönlich haftender Gesellschafter: T.A. KA

Verwaltungs GmbH, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 755853).

HRA 725732 - 21. Dezember 2017

Schenkel Haller Straße GmbH & Co. KG,

Satteldorf, Industriestraße 25, 74589 Satteldorf.(ist der

Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten

eigenen Vermögens, soweit eine Genehmigung hierfür

nicht erforderlich ist, insbesondere der Erwerb, die

Bebauung, Vermietung und Verpachtung von eigenem

Grundbesitz einschließlich der dafür notwendigen

immobiliennahen Hilfstätigkeiten, insbesondere auch

alle Handlungen, die damit verbunden sind, die Voraussetzungen

für eine Bebauung zu schaffen und zu

erhalten. Gemäß § 34 c GewO genehmigungspflichtige

Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens

ebenso wenig Tätigkeiten, die im weitesten

Sinn der Genehmigung nach dem KWG unterliegen).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Industriestraße

25, 74589 Satteldorf. . Persönlich haftender

Gesellschafter: Schenkel Haller Straße Verwaltungs

GmbH, Satteldorf (Amtsgericht Ulm HRB 736055).

HRB 736080 - 21. Dezember 2017

Modernes Wohnen Weikersheim GmbH, Bad

Mergentheim, Von-Berlichingen-Straße 7, 97980 Bad

Mergentheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.11.2017. Geschäftsanschrift:

Von-Berlichingen-Straße 7, 97980 Bad

Mergentheim. Gegenstand: Projektentwicklung und

Projektsteuerung, Facility Management, Makler- und

Bauträgertätigkeit und die Verfügung sowie Vermietung

und Verpachtung von Immobilien. Stammkapital:

25.500,00 EUR. Geschäftsführer: Kampa,

Hartmuth Johannes Karl Arthur, Bad Mergentheim,

*23.08.1946.

HRB 736084 - 21. Dezember 2017

Schenkel Satteldorf Verwaltungs GmbH, Satteldorf,

Industriestraße 25, 74589 Satteldorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.12.2017. Geschäftsanschrift: Industriestraße

25, 74589 Satteldorf. Gegenstand: Die Beteiligung,

Verwaltung und Geschäftsführung der Schenkel Satteldorf

GmbH & Co. KG mit Sitz in Satteldorf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Schenkel,

Wilhelm, Crailsheim, *14.10.1953.

HRB 736087 - 21. Dezember 2017

WM Wagner Montagebau UG (haftungsbeschränkt),

Fichtenau, Bussardweg 4, 74579 Fichtenau.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.12.2017. Geschäftsanschrift:

Bussardweg 4, 74579 Fichtenau. Gegenstand: Die

Montage von vorgefertigten Bauteilen. Stammkapital:

3.000,00 EUR. Geschäftsführer: Wagner, Winfried,

Fichtenau, *20.05.1954.

HRB 763359 - 21. Dezember 2017

AMORIS UG (haftungsbeschränkt), Ilshofen,

Zeisigweg 8, 74532 Ilshofen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.12.2017. Geschäftsanschrift: Zeisigweg 8, 74532

Ilshofen. Gegenstand: Entwicklung und Vertrieb von

Software aller Art. Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Messerschmidt, Tobias, Ilshofen,

*06.09.1982.

HRB 763375 - 21. Dezember 2017

Elektroteam Lange GmbH, Bühlertann, Ellwanger

Straße 13, 74424 Bühlertann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.12.2017. Geschäftsanschrift: Ellwanger Straße 13,

74424 Bühlertann. Gegenstand: Handel und Verkauf

von Elektrogeräten, die Durchführung von Elektroservice-

und Elektroinstallationsarbeiten für gewerbliche

und private Kunden sowie sämtliche damit in Zusammenhang

stehende Dienstleistungen. Stammkapital:

40.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lange, Stefan

Mathias, Bühlertann, *19.12.1979; Lange, Tobias

Markus, Crailsheim, *05.09.1985, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 763361 - 21. Dezember 2017

Manfred Bolz Beteiligungs-GmbH, Ingelfingen,

Schwarzdornweg 3, 74653 Ingelfingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.12.2017. Geschäftsanschrift: Schwarzdornweg

3, 74653 Ingelfingen. Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften

sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei anderen Gesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der Manfred Bolz

Holzbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Ingelfingen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Bolz,

Manfred, Ingelfingen, *14.03.1971.

HRB 763383 - 22. Dezember 2017

whatever verwaltungsgesellschaft mbH, Pfedelbach,

Meisenstraße 12, 74629 Pfedelbach. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.12.2017. Geschäftsanschrift: Meisenstraße

12, 74629 Pfedelbach. Gegenstand: Einbringung von

Logistikdienstleistungen sowie damit in Zusammenhang

stehender Geschäfte. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Renchen, Stefanie, Obersulm,

*08.02.1989.

HRA 725739 - 27. Dezember 2017

Schenkel Satteldorf GmbH & Co. KG, Satteldorf,

Industriestraße 25, 74589 Satteldorf.(Der Erwerb,

die Veräußerung, das Halten und Verwalten eigenen

Vermögens, soweit eine Genehmigung hierfür nicht

erforderlich ist, insbesondere der Erwerb, die Bebauung,

Vermietung und Verpachtung von eigenem

Grundbesitz einschließlich der dafür notwendigen

immobiliennahen Hilfstätigkeiten, insbesondere auch

alle Handlungen, die damit verbunden sind, die Voraussetzungen

für eine Bebauung zu schaffen und zu

erhalten. Gemäß § 34 c GewO genehmigungspflichtige

Tätigkeiten sind nicht Gegenstand des Unternehmens

ebenso wenig Tätigkeiten, die im weitesten Sinn

der Genehmigung nach dem KWG unterliegen). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Industriestraße

25, 74589 Satteldorf. Persönlich haftender Gesellschafter:

Schenkel Satteldorf Verwaltungs GmbH,

Satteldorf (Amtsgericht Ulm HRB 736084).

HRA 734041 - 27. Dezember 2017

whatever GmbH & Co. KG, Pfedelbach, Meisenstraße

12, 74629 Pfedelbach. (Erbringung von Logistikdienstleistungen

sowie damit in Zusammenhang

stehenden Geschäften). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Meisenstraße 12, 74629 Pfedelbach.

Persönlich haftender Gesellschafter: whatever verwaltungsgesellschaft

mbH, Pfedelbach (Amtsgericht

Stuttgart HRB 763383).

HRB 736105 - 28. Dezember 2017

A I T PLUS GmbH, Bad Mergentheim, An der

Bleichwiese 9, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

08.10.2009. Die Gesellschafterversammlung vom

14.12.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz, Dauer, Geschäftsjahr)

beschlossen. Der Sitz ist von Tauberbischofsheim

(Amtsgericht Mannheim HRB 714758) nach Bad

Mergentheim verlegt. Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

An der Bleichwiese 9, 97980 Bad

Mergentheim. Gegenstand: das Projektmanagement,

die Bauplanung sowie Generalübernehmerleistungen

in den Bereichen Ladenbau, Rohbau, Industriebau

und Gewerbebau. Stammkapital: 25.000,00 EUR. .

Geschäftsführer: Ehrsam, Torsten, Bad Mergentheim,

*21.01.1970.

HRB 736106 - 28. Dezember 2017

S + S GmbH, Frankenhardt, Amselweg 32, 74586

Frankenhardt. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 21.12.2017. Geschäftsanschrift:

Amselweg 32, 74586 Frankenhardt.

Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere das Halten und Verwalten von Gesellschaftsbeteiligungen.

Stammkapital: 25.000,00

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

EUR. Geschäftsführer: Schulz, Ralf, Frankenhardt,

*02.06.1977.

HRB 736110 - 28. Dezember 2017

LBV GmbH, Schrozberg, Zeller Weg 8, 74575

Schrozberg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.03.1996 mit mehrfachen

Änderungen; zuletzt geändert am 12.12.2011.

Die Gesellschafterversammlung vom 14.12.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Schöntal

(Amtsgericht Stuttgart HRB 590551) nach Schrozberg

verlegt. Firma geändert; nun: Sitz verlegt; nun: Neue

Geschäftsanschrift: Zeller Weg 8, 74575 Schrozberg.

Gegenstand: Die Herstellung und der Vertrieb von

Backwaren und Konditoreierzeugnissen und damit

zusammenhängenden Handelswaren aller Art.

Stammkapital: 65.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Bauer-Klein, Regina, Niederstetten, *19.04.1973. Nicht

mehr Geschäftsführer: Hofmann, Matthias Hugo,

Schöntal, *22.06.1970.

HRB 736118 - 29. Dezember 2017

KA Metalltechnik GmbH, Satteldorf, Anger 3,

74589 Satteldorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 28.12.2017. Geschäftsanschrift:

Anger 3, 74589 Satteldorf. Gegenstand: die

Erstellung von Produkten sowie die Erbringung von

Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau und Zerspanung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Aufsatz, Kunibert, Schnelldorf, *21.03.1972.

HRA 725752 - 3. Januar 2018

GR Buckenmaier GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Pistoriusstraße 42, 74564 Crailsheim. Kommanditgesellschaft.

Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

Pistoriusstraße 42, 74564 Crailsheim. Persönlich

haftender Gesellschafter: Buckenmaier Verwaltungsgesellschaft

mbH, Ansbach (Amtsgericht Ansbach HRB

2543). Der Sitz ist von Erlangen (Amtsgericht Fürth

HRA 8563) nach Crailsheim verlegt.

HRB 736127 - 3. Januar 2018

BauBro GmbH, Crailsheim, Schönebürgstraße

1, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 01.02.2016. Die

Gesellschafterversammlung vom 25.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Waiblingen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 756009) nach Crailsheim

verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Schönebürgstraße

1, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Die Organistation,

Führung, Durchführung und Beratung im Bereich

der Gastronomie bei Events, sowie das Pachten und

Verpachten von Objekten. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Geschäftsführer: Baur, Jochen, Waiblingen,

*26.11.1968; Bross, Arthur, Kreßberg, *20.01.1968,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 763478 - 3. Januar 2018

Sportwerk Schloss Waldenburg UG (haftungsbeschränkt),

Waldenburg, Schloßstraße 16,

74638 Waldenburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.11.2017. Geschäftsanschrift:

Schloßstraße 16, 74638 Waldenburg.

Gegenstand: Übernahme der Geschäftschäftsführung

als persönlich haftende Gesellschafterin der Sportwerk

Schloss Waldenburg UG (haftungsbeschränkt) & Co

KG mit dem Sitz in Waldenburg/Baden Württemberg,

die Vornahme aller damit im Zusammenhang

stehenden Geschäfte sowie die Förderung des Unternehmenszwecks

der vorgenannten Kommanditgesellschaft

innerhalb ihres Unternehmensgegenstandes,

nämlich ist das Betreiben von Einrichtungen für

Rehabilitation und funktionales Training, Personaltraining,

Kleingruppentraining, Betriebssport und

betriebliches Gesundheitsmanagement. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Geschäftsführer: Lankes, Guido,

Waldenburg, *16.12.1964; Woitaschek, Ilja, Bad Rappenau,

*21.06.1975.

HRB 736139 - 4. Januar 2018

AWH-Immobilien-GmbH, Crailsheim, Lange

Straße 8, 74564 Crailsheim. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.12.2017. Geschäftsanschrift: Lange Straße 8, 74564

Crailsheim. Gegenstand: die Vermittlung - von Veräußerungs-

und Erwerbs- Verträgen über Grundstücke

(Wohnungen, Häuser) und grundstücksgleiche

Rechte; - von Verträgen betreffend die Vermietung

von Wohnräumen und gewerblichen Räumen; - von

Darlehen; - des Erwerbs von Anteilscheinen einer Kapitalanlagegesellschaft;

- des Erwerbs von sonstigen

öffentlich angebotenen Vermögensanlagen, die für

gemeinsame Rechnung der Anleger verwaltet werden;

- des Erwerbs von ausländischen Investmentanteilen;

- des Erwerbs von öffentlich angebotenen Anteilen an

einer Kapitalgesellschaft oder Kommanditgesellschaft

und von verbrieften Forderungen gegen eine Kapitalgesellschaft

oder Kommanditgesellschaft. Ferner ist

Gegenstand die Vorbereitung und (wirtschaftliche)

Durchführung - von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen

Namen für eigene bzw. fremde Rechnung (Bauträger)

unter Verwendung von Vermögenswerten von

Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen Nutzungsberechtigten

und von Bewerbern um Erwerbs- und

Nutzungsrechte; - von Bauvorhaben als Baubetreuer

in fremden Namen für fremde Rechnung; - von Projektentwicklungen;

- von Projektierungen; - von Hausverwaltungen;

- von Mietverwaltungen; - von Mietsonderverwaltungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Huß, Axel, Crailsheim, *17.10.1966.

HRA 725759 - 5. Januar 2018

Solarpark Jessnitz GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Seckendorffallee 19-21, 74564 Crailsheim.(Die

Planung, Errichtung und/oder schlüsselfertige Kauf

einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) in 06800 Jessnitz

sowie deren Verkauf oder deren Betrieb durch Veräußerung

der erzeugten elektrischen Energie). Kommanditgesellschaft.

Der Sitz ist von Bad Staffelstein

(Amtsgericht Coburg HRA 5016) nach Crailsheim

verlegt. Geschäftsanschrift: Seckendorffallee 19-21,

74564 Crailsheim. Persönlich haftender Gesellschafter:

Sonnenenergie Kirchberg GmbH, Kirchberg an der

Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 726901).

HRB 736142 - 5. Januar 2018

H&F Solutions GmbH, Satteldorf, Jeremias-

Bauer-Straße 16, 74589 Satteldorf. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

28.12.2017. Geschäftsanschrift: Jeremias-Bauer-

Straße 16, 74589 Satteldorf. Gegenstand: Unternehmensberatung,

Softwareentwicklung- und -beratung,

IT-Systembetreuung, Handel mit Soft- und Hardware.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer: Futterknecht,

Philipp, Bibertal, *15.09.1988; Hertfelder,

Tobias, Satteldorf, *19.02.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRA 734074 - 5. Januar 2018

Manfred Bolz Holzbau GmbH & Co. KG, Ingelfingen,

Schwarzdornweg 3, 74653 Ingelfingen. (Erbringung

von Bauleistungen, insbesondere Holzbauleistungen

für Wohn- und Industriebauten. Zudem

erbringt die Gesellschaft Dienstleistungen und tätigt

Handelsgeschäfte im vor- und nachgelagerten Bereich

von Bauleistungen und Baustoffen. Zudem kann die

Gesellschaft eigenes Vermögen verwalten). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schwarzdornweg 3,

74653 Ingelfingen. Persönlich haftender Gesellschafter:

Manfred Bolz Beteiligungs-GmbH, Ingelfingen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 763361).

HRB 763534 - 9. Januar 2018

ES Verwaltungsgesellschaft mbH, Künzelsau,

Zeppelinstraße 15, 74653 Künzelsau. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.12.2017. Geschäftsanschrift: Zeppelinstraße 15,

74653 Künzelsau. Gegenstand: der Erwerb und die Verwaltung

von Beteiligungen sowie die Übernahme der

persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei

Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

der Schwarz Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH

& Co. KG. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schwarz, Erich, Künzelsau, *10.05.1943;

Schwarz, Thomas, Künzelsau, *19.09.1969.

HRA 725764 - 10. Januar 2018

Bálint GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim,

Alois-Greiner-Straße 4, 97980 Bad Mergentheim.

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Alois-

Greiner-Straße 4, 97980 Bad Mergentheim. Persönlich

haftender Gesellschafter: Bálint Verwaltungs GmbH,

Bad Mergentheim (Amtsgericht Ulm HRB 735636)

Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde

Umwandlung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung

„Bálint GmbH“, Bad Mergentheim (Amtsgericht

Ulm HRB 680675) gemäß § 190 ff. UmwG.

HRB 736179 - 15. Januar 2018

HFM Fab GmbH, Gerabronn, Daimlerstraße 5,

74582 Gerabronn. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.12.2017. Geschäftsanschrift:

Daimlerstraße 5, 74582 Gerabronn.

Gegenstand: Herstellung, Handel und Vertrieb von

Fahrzeug- und Maschinenteilen aller Art und die

Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen,

insbesondere für die Atlas Components GmbH.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. . Geschäftsführer:

John, Wolfgang, Ganderkesee, *16.08.1957.

HRA 734108 - 16. Januar 2018

Schwarz Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH

& Co. KG, Künzelsau, Zeppelinstraße 15, 74653 Künzelsau.

(Erbringung von Ingenieurleistungen (Beratung,

Planung und Bauüberwachung für Bauten der

öffentlichen Hand, Büro- und Verwaltungsbauten,

Industrie und Gewerbebau, Wohnungsbau, Kulturelle

und sakrale Bauten sowie Ingenieur- und Verkehrsbauten

auf der Basis der Leistungsbilder der HOAI;

Erbringung von Leistungen als Vermessungsingenieur

einschl. der planungsbegleitenden Vermessung; Abwicklung

von Großprojekten als Generalplaner unter

Einschaltung von Subplanern einschließlich der Koordination

von unterschiedlichen Planungsleistungen

Dritter). Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Zeppelinstraße 15, 74653 Künzelsau. . Persönlich

haftender Gesellschafter: ES Verwaltungsgesellschaft

mbH, Künzelsau (Amtsgericht Stuttgart HRB

763534),.

HRA 725773 - 17. Januar 2018

SPGL Solarpark Grabsleben AG & Co. KG,

Crailsheim, Haller Straße 189, 74564 Crailsheim.

Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Grabsleben

(Amtsgericht Jena HRA 502299) nach Crailsheim

verlegt. Bisher: „SPGL Solarpark Grabsleben GmbH &

Co. KG“; nun: Neue Geschäftsanschrift: Haller Straße

189, 74564 Crailsheim. Eingetreten als Persönlich

haftender Gesellschafter: Primus Valor AG, Mannheim

(Amtsgericht Mannheim HRB 703215). Personenbezogene

Daten (Sitz) geändert, sowie ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter: Sybac Beteiligungs-

und Verwaltungsgesellschaft mbH, Sinzig

(Amtsgericht Koblenz HRB 21662).

HRA 725784 - 22. Januar 2018

Hofmann Energie GmbH & Co. KG, Weikersheim,

Humboldtstrasse 4/2, 97990 Weikersheim. Kommanditgesellschaft.

Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

Humboldtstrasse 4/2, 97990 Weikersheim.

Persönlich haftender Gesellschafter: Alois Hofmann

Verwaltungs GmbH, Röttingen (Amtsgericht Würzburg

HRB 10419). Der Sitz ist von Eulgem (Amtsgericht Koblenz

HRA 20677) nach Weikersheim verlegt.

Veränderung

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

HRB 671401 - 14. Dezember 2017

LSK Engineering Services GmbH, Crailsheim,

Friedrich-Bergius-Straße 11, 74564 Crailsheim. Nicht

mehr Geschäftsführer: Lange, Arthur, Frankenhardt,

*11.09.1964.

HRB 680420 - 14. Dezember 2017

Rudolph GmbH, Bad Mergentheim, Max-Eyth-Str.

14/3, 97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 07.12.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 (Stammkapital und

Stammeinlagen) beschlossen. Das Stammkapital ist

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag um 800.000,00 EUR auf 831.000,00 EUR

erhöht. Änderung der Geschäftsanschrift: Hauptstraße

16, 97980 Bad Mergentheim. Stammkapital nun:

831.000,00 EUR. Nicht mehr Liquidator, nun bestellt

als Geschäftsführer: Rudolph, Hans-Christian, Bad

Mergentheim, *26.05.1953; Rudolph, Bernhard, Bad

Mergentheim, *13.04.1965, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

HRB 680669 - 14. Dezember 2017

H+P Technologie Verwaltungs-GmbH, Bad

Mergentheim z. Hd. Rolf Hammer, Mörikestr. 18,

97980 Bad Mergentheim. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 09.11.2017 (3 IN 85/03) ist

das Insolvenzverfahren aufgehoben.

HRB 734727 - 14. Dezember 2017

POSMARKT UG (haftungsbeschränkt), Crailsheim,

Am Laubberg 9, 74564 Crailsheim. Änderung

der Geschäftsanschrift: Wolfgangstraße 63, 74564

Crailsheim. Personenbezogene Daten geändert bei

Geschäftsführer: Funk, Peter, Satteldorf, *08.04.1965.

HRB 743341 - 14. Dezember 2017

Bullinger + Ströbel Auslandsbeteiligungen-

GmbH, Ilshofen, Parkstraße 1, 74532 Ilshofen. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer:

Ströbel, Markus, Backnang, *11.11.1968,. Bestellt

als Geschäftsführer: Bullinger, Thorsten, Ilshofen,

*16.12.1973. Nicht mehr Geschäftsführer: Bullinger,

Siegfried, Ilshofen, *05.05.1944.

HRA 724085 - 15. Dezember 2017

Brettach-Schweine KG, Rot am See, Blaufelder

Straße 3, 74585 Rot am See. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Reiß, Günther, Rot

am See, *29.09.1952.

HRB 690412 - 15. Dezember 2017

Farmbau Fertigsysteme Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Langenburg, Suhlweg 36,

74595 Langenburg. Neue Geschäftsanschrift: Inno-

Park am See 2, 74595 Langenburg.

HRB 721711 - 15. Dezember 2017

Wellnesspark Roseneck Verwaltungs GmbH,

Langenburg, Suhlweg 36-38, 74595 Langenburg.

Neue Geschäftsanschrift: InnoPark am See 2, 74595

Langenburg.

HRB 729391 - 15. Dezember 2017

Farminvest Verwaltungs GmbH, Langenburg,

Suhlweg 38, 74595 Langenburg. Neue Geschäftsanschrift:

InnoPark am See 2, 74595 Langenburg.

HRA 721748 - 15. Dezember 2017

Bullinger + Ströbel Beteiligungs-GmbH +

Co. KG, Ilshofen, Parkstraße 1, 74532 Ilshofen. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter: Erlach,

Gerda, geb. Bullinger, Crailsheim, *03.06.1938.

HRB 570335 - 15. Dezember 2017

LANG RAUM + DESIGN GmbH, Michelfeld,

Daimlerstr. 68, 74545 Michelfeld. Nicht mehr Geschäftsführer:

Lang, Adolf, Raumausstatter, Schwäbisch

Hall.

HRA 670632 - 18. Dezember 2017

R. Weiss Verpackungstechnik GmbH & Co

KG, Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim.

Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987, von der

Vertretung ausgeschlossen.

HRA 720967 - 18. Dezember 2017

RW Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG,

Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter: Weiss,

Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987, von der Vertretung

ausgeschlossen.

HRA 720969 - 18. Dezember 2017

R. Weiss Automation GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter: Weiss, Ann-

Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987, von der Vertretung

ausgeschlossen.

HRA 723520 - 18. Dezember 2017

Farminvest GmbH & Co. KG, Langenburg, Suhlweg

38, 74595 Langenburg. Änderung der Geschäftsanschrift:

InnoPark am See 2, 74595 Langenburg.

HRB 670637 - 18. Dezember 2017

„ALWICO“ Hesterberg GmbH, Crailsheim, Pistoriusstr.

43, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.11.2017 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen. Durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom 04.11.2017 ist

das Stammkapital auf Euro umgestellt. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 924,12 EUR auf

27.000,00 EUR erhöht. Firma geändert; nun: ALWICO

Hesterberg GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die serielle

Herstellung, der Vertrieb und die Montage von

Metallkonstruktionen insbesondere aus Aluminium

und Glas. Stammkapital nun: 27.000,00 EUR. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer:

Hesterberg, Werner Ulrich, Crailsheim, *13.02.1948;

Hesterberg, Günter Martin, Crailsheim, *10.07.1950,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 690317 - 18. Dezember 2017

ServoGrund Objektentwicklung GmbH, Langenburg,

Bahnweg 62, 74595 Langenburg. Bestellt als

Geschäftsführer: Volz, Arndt, Crailsheim, *04.09.1979;

Wedenig, Claudia, Gerabronn, *22.04.1964, jeweils

einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kaske, Lothar, Techniker, Gerabronn.

HRB 727847 - 18. Dezember 2017

Rennsteig Haus GmbH, Bad Mergentheim, Wilhelm-Frank-Straße

62, 97980 Bad Mergentheim. Die

Gesellschafterversammlung vom 13.12.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,

Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Igersheim. Änderung

der Geschäftsanschrift: Frühlingstraße 9, 97999

Igersheim.

HRB 730176 - 18. Dezember 2017

BotanicHaus Beteiligungs GmbH, Crailsheim,

Pistoriusstraße 42, 74564 Crailsheim. Änderung der

Geschäftsanschrift: Pistoriusstraße 37-39, 74564

Crailsheim. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator:

Böhme, Markus, Crailsheim, *01.08.1968. Nicht

mehr Geschäftsführer: Hofbauer, Ralph, Satteldorf,

*29.07.1967. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRA 721748 - 18. Dezember 2017

Bullinger + Ströbel Beteiligungs-GmbH

+ Co. KG, Ilshofen, Parkstraße 1, 74532 Ilshofen.

Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weidner, Irmgard, geb. Ströbel, Wolpertshausen,

*29.12.1940, von der Vertretung ausgeschlossen.

HRB 571462 - 18. Dezember 2017

Recaro Aircraft Seating International GmbH,

Schwäbisch Hall, Daimlerstr. 21, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Gesellschafterversammlung vom 05.12.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Der Erwerb, das Halten und die

Veräußerung von Gesellschaftsbeteiligungen aller Art

an Unternehmen im Ausland sowie die Übernahme

der Geschäftsführung bei diesen Gesellschaften.

HRB 749341 - 18. Dezember 2017

Mein Heim Massivbau GmbH, Michelfeld,

Wiesenstraße 55, 74545 Michelfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.12.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Stammkapital)

und § 12 (Gesellschafterbeschlüsse) beschlossen. Das

Stammkapital ist auf 25.564,59 EUR umgestellt und

um 435,41 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR.

HRA 730828 - 18. Dezember 2017

HKR Seuffer GmbH & Co. KG, Kupferzell, Am

Wasserturm 21, 74635 Kupferzell. Prokura erloschen:

Krust, Peter, Pforzheim, *04.07.1963.

HRA 660940 - 19. Dezember 2017

Calcitwerk Schön + Hippelein GmbH & Co.

KG, Heidenheim an der Brenz Industriestraße 1,

74589 Satteldorf. Eingetreten als Persönlich haftender

Gesellschafter: Hippelein, Frank, Crailsheim,

*03.06.1960.

HRA 670241 - 19. Dezember 2017

Schön + Hippelein GmbH & Co.KG, Satteldorf,

Industriestrasse 1, 74589 Satteldorf. Eingetreten als

Persönlich haftender Gesellschafter: Hippelein, Thomas,

Crailsheim, *09.06.1956.

HRA 670643 - 19. Dezember 2017

S + H Holding GmbH & Co. KG, Satteldorf,

Industriestr. 1, 74589 Satteldorf. Eingetreten als Persönlich

haftender Gesellschafter: Hippelein, Thomas,

Crailsheim, *09.03.1956.

HRA 723395 - 19. Dezember 2017

Apollo Holding GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Worthingtonstraße 27, 74564 Crailsheim. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter: Weiss, Ann-

Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987, von der Vertretung

ausgeschlossen.

HRA 724347 - 19. Dezember 2017

MAC energy systems GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Sulzbrunnenstraße 18, 74564 Crailsheim.

Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987, von der

Vertretung ausgeschlossen.

HRB 690395 - 19. Dezember 2017

KEITEL Verwaltungs GmbH, Rot am See,

Reubacher Str. 23, 74585 Rot am See. Bestellt als

Geschäftsführer: Graf, Regina Elisabeth, Rot am

See, *15.09.1968; Keitel, Hermann, Blaufelden,

*19.04.1971; Mosgallik-Keitel, Andreas, Rot am See,

*11.10.1972, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRB 733552 - 19. Dezember 2017

airtango AG, Crailsheim, Seckendorffallee 19-

21, 74564 Crailsheim. Das Grundkapital ist durch

Beschluss der Hauptversammlung vom 08.12.2017

zuerst um 19.552,00 EUR und anschließend um

weitere 9.448,00 EUR auf insgesamt 145.013,00 EUR

erhöht. Die Kapitalerhöhung ist jeweils durchgeführt.

Die Hauptversammlung vom 08.12.2017 hat die Änderung

der Satzung in § 4 (Höhe und Einteilung des

Grundkapitals, Namensaktien, Aktienkunden, Finanzierungsmaßnahmen)

und § 11 (Einberufung und

Beschlussfassung) beschlossen. Grundkapital nun:

145.013,00 EUR. Mit der „SJE Holding AG“, Pfäffikon,

Schweiz (Handelsregister des Kantons Schwyz, Firmenbuchnummer:114.949.796)

wurde am 08.12.2017 ein

Teilgewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die

Hauptversammlung am 08.12.2017 zugestimmt hat.

Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug

genommen. Der Vorstand ist durch Beschluss der

Hauptversammlung vom 08.12.2017 ermächtigt, mit

Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31.12.2019 das

Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals

um bis zu 20.000,00 EUR gegen Bareinlage zu erhöhen.

Das Bezugsrecht der Aktionäre kann in bestimmten

Fällen ausgeschlossen werden (Genehmigtes

Kapital 2017/II). Als nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Anlässlich der Kapitalerhöhung werden insgesamt

29.000 auf den Namen lautenden Stückaktien

zum Betrag von je 1,00 EUR pro Aktie ausgegeben. Das

Grundkapital ist nun eingeteilt in: 145.013 nennwertlose

Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am

Grundkapital von je 1,00 EUR.. Der Vorstand hat eine

Liste über die geänderte Zusammensetzung des Aufsichtsrates

eingereicht.

HRB 590312 - 19. Dezember 2017

Residenz Schloß Stetten GmbH, Künzelsau,

Schloß Stetten, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.09.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz, Geschäftsjahr)

beschlossen. Firma geändert; nun: Residenz

Schloß Stetten gGmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Burgallee 39, 74653 Künzelsau.

HRB 739678 - 19. Dezember 2017

Berner Trading Holding GmbH, Künzelsau,

Bernerstraße 6, 74653 Künzelsau. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bechter, Thomas Anton, Ingelfingen,

*28.06.1971. Prokura erloschen: Tepel, Dirk, Renningen,

*08.09.1964.

HRA 721814 - 20. Dezember 2017

Schmieg & Uihlein GmbH & Co. KG, Bad

Mergentheim, Holzapfelgasse 24, 97980 Bad Mergentheim.

Firma geändert; nun: Sanitätshaus Schmieg

GmbH & Co. KG. Eingetreten als Persönlich haftender

Gesellschafter: Schmieg Verwaltungs GmbH, Bad

Mergentheim (Amtsgericht Ulm HRB 736066). Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Reuter GmbH, Bad Mergentheim (Amtsgericht Ulm

HRB 680399).

HRB 671107 - 20. Dezember 2017

Lober Verwaltungs GmbH, Frankenhardt, Mainklinger

Str. 3, 74586 Frankenhardt. Änderung der

Geschäftsanschrift: Bogenweg 12, 74564 Crailsheim.

HRB 727236 - 20. Dezember 2017

Farmstrom GmbH, Langenburg, Roseneck 5,

74595 Langenburg. Änderung der Geschäftsanschrift:

InnoPark am See 2, 74595 Langenburg.

HRB 734536 - 20. Dezember 2017

Dittmar und Philipp Betz GmbH, Satteldorf,

Marco-Polo-Straße 4, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.12.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital)

beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um

5.000,00 EUR auf 30.000,00 EUR erhöht. Stammkapital

nun: 30.000,00 EUR.

GnR 690024 - 20. Dezember 2017

LBV Raiffeisen eG, Schrozberg (Zeller Weg 8,

74575 Schrozberg). Nicht mehr Vorstand, nun stellvertretender

Vorstandsvorsitzender: Meinikheim, Albert,

Rot am See, *11.03.1961. Nicht mehr stellvertretender

Vorstandsvorsitzender: Östreicher, Karl, Blaufelden,

*02.07.1960. Nicht mehr Vorstand: Sackenreuter,

Günter, Landwirt, Schrozberg; Thierauch, Wilhelm,

Ingelfingen, *14.09.1951.

HRA 571130 - 20. Dezember 2017

Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen

GmbH + Co. KG, Ilshofen, Parkstr. 1, 74532 Ilshofen.

Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weidner, Irmgard, Wolpertshausen, *29.12.1940,

von der Vertretung ausgeschlossen.

HRB 590670 - 20. Dezember 2017

Waldenburger Versicherung Aktiengesellschaft,

Künzelsau, Max-Eyth-Straße 1, 74638

Waldenburg. Mit der „Waldenburger Beteiligungen

GmbH & Co.KG“, Künzelsau (Amtsgericht Stuttgart

HRA 590492) wurde am 11.12.2017 ein Gewinnabführungsvertrag

abgeschlossen, dem die Hauptversammlung

am 13.12.2017 zugestimmt hat. Auf die bei Gericht

eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

HRB 743002 - 20. Dezember 2017

Die Küchenwerkstatt GmbH, Öhringen, Verrenberger

Weg 13, 74613 Öhringen. Einzelprokura:

Frank, Benedikt, Künzelsau, *21.04.1992.

HRB 671034 - 21. Dezember 2017

Forst- & Gartentechnik Center Schenkel

GmbH, Satteldorf, Industriestr. 25, 74589 Satteldorf.


24 Handelsregister

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Die Gesellschafterversammlung vom 15.12.2017 hat

die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag -unter Umstellung

auf EUR- um 435,41 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht.

Firma geändert; nun: Schenkel GmbH. Gegenstand

geändert; nun: Der Handel mit und die Reparatur und

Vermietung von Forst- und Gartengeräten sowie von

Kompakttraktoren und Elektrofahrzeugen. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR. Bestellt als Geschäftsführer:

Schenkel, Marco, Schnelldorf, *01.08.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Personenbezogene Daten (Wohnort) geändert

bei Geschäftsführer: Schenkel, Wilhelm, Crailsheim,

*14.10.1953, einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

PR 720094 - 21. Dezember 2017

Gläser Selenberg Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft,

Bad Mergentheim (Gänsmarkt

7, 97980 Bad Mergentheim). Name geändert;

nun: GLÄSER SELENBERG Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft

mbB.

HRA 724156 - 21. Dezember 2017

BreKo KG, Öhringen, Ruckhardtshausen 1, 74613

Öhringen. Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Sieglin, Anjo, Öhringen, *04.01.1981.

Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter:

Sieglin, Wolfgang, Öhringen, *21.04.1957, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 680200 - 22. Dezember 2017

Laukhuff Verwaltungs-GmbH, Weikersheim,

August-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim. Nicht

mehr Geschäftsführer: Windelen, Magnus, Bonn,

*23.10.1967.

HRB 725258 - 22. Dezember 2017

Laukhuff Industries GmbH, Weikersheim, Aug.-

Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim. Nicht mehr Geschäftsführer:

Windelen, Magnus, Bonn, *23.10.1967.

HRB 726287 - 22. Dezember 2017

JSD GmbH, Crailsheim, Haller Straße 219, 74564

Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung vom

21.12.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in §§ 1 (Firma, Sitz), 5 (Geschäftsführung),

7 (Abtretung und Belastung von Geschäftsanteilen,

Teilung und Zusammenlegung), 8 (Einziehung von

Geschäftsanteilen), 12 (Gesellschafterbeschlüsse), 13

(Auflösung der Gesellschaft) beschlossen.

HRB 730028 - 22. Dezember 2017

Punktgenau Hohenloher GmbH, Wallhausen,

Heidweg 11, 74599 Wallhausen. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.12.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz, Geschäftsjahr)

und § 3 (Stammkapital, Stammeinlage)

beschlossen. Sitz verlegt; nun: Langenburg. Neue

Geschäftsanschrift: Inno-Park am See 2, 74595 Langenburg.

Geschäftsführer: Albert, Xaver Paul, Würzburg,

*04.05.1993, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 730146 - 22. Dezember 2017

Laukhuff Röttingen Verwaltungs-GmbH,

Weikersheim, Aug.-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Wüstner, Alexander,

München, *23.05.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wüstner-Laukuff, Margit, Öhringen,

*30.04.1943.

HRB 731549 - 22. Dezember 2017

Blumenstock & Sonnek Wohnbau GmbH, Rot

am See, Robert-Bosch-Straße 7, 74585 Rot am See.

Die Gesellschafterversammlung vom 18.12.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 12 (Gesellschafterbeschlüsse)

beschlossen.

HRB 570536 - 22. Dezember 2017

Spiegel GmbH Mineralölgroßhandlung,

Schwäbisch Hall, Steinbeisweg 52, 74523 Schwäbisch

Hall. Einzelprokura: Machnik, Josef, Heilbronn,

*12.03.1961; Mall, Matthias, Neudenau, *04.01.1980.

HRB 735610 - 22. Dezember 2017

Berner SE, Künzelsau, Bernerstr. 6, 74653 Künzelsau.

Die Hauptversammlung vom 29.11.2017 hat

die Einziehung von insgesamt bis zu 12.019.547 zuvor

von der Gesellschaft hierzu erworbener eigener Stückakteien

in vereinfachter Form ohne Kapitalherabsetzung

im Wege der entsprechenden Erhöhung des Anteils

der übrigen Aktien am Grundkapital beschlossen

(§ 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG). Die Kapitalherabsetzung ist

durchgeführt in Höhe von 8.684.000 eingezogender

Stückaktien. Der Aufsichtsrat hat am 13.12.2017 die

Änderung der Satzung in § 4 (Grundkapital) Abs. 2

beschlossen. Die Gesellschaft hat am 15.12.2017 die

Liste über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRA 680436 - 27. Dezember 2017

Aug. Laukhuff GmbH & Co. KG, Weikersheim,

August-Laukhuff-Straße 1, 97990 Weikersheim. Prokura

geändert; nun: Einzelprokura: Windelen, Magnus,

Bonn, *23.10.1967.

HRB 734581 - 27. Dezember 2017

Strauß GmbH, Crailsheim, Aalener Str. 26, 74564

Crailsheim. Prokura erloschen: Peters, Jens, Kammerstein,

*15.06.1966.

HRB 734907 - 27. Dezember 2017

Platon Immobilien GmbH, Bad Mergentheim,

Münzgasse 18, 97980 Bad Mergentheim. Nicht mehr

Geschäftsführer: Hofmann, Günther, Bad Mergentheim,

*14.01.1949.

HRB 590772 - 29. Dezember 2017

Prestige Filmtheater GmbH, Künzelsau, Mühlgrabenweg

7, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.09.2012 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 9 (Geschäftsjahr und Jahresabschluss)

beschlossen.

HRB 760689 - 29. Dezember 2017

Volksbank-BAG-Hohenlohe GmbH, Öhringen,

Bahnhofstraße 15, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital,

Stammeinlagen) beschlossen. Das Stammkapital ist

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag um 200.000,00 EUR auf 225.000,00 EUR

erhöht. Stammkapital nun: 225.000,00 EUR.

HRB 671200 - 29. Dezember 2017

INVATEC GmbH, Satteldorf, Dieselstraße 21, 74589

Satteldorf. Bestellt als Geschäftsführer: Stegmeyer, Ralf

Uwe, Crailsheim, *30.06.1971.

HRA 720967 - 2. Januar 2018

RW Grundbesitzgesellschaft mbH & Co. KG,

Crailsheim, Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRA 724347 - 2. Januar 2018

MAC energy systems GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Sulzbrunnenstraße 18, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Weiss, Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 670908 - 2. Januar 2018

Dental-Labor Altenmünster GmbH, Crailsheim,

Gaildorfer Straße 87, 74564 Crailsheim. Nicht

mehr Geschäftsführer: Töpfer, Roman, Crailsheim,

*23.06.1957. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt

als Liquidator: Dr. Wetzel, Konrad, Crailsheim,

*08.03.1961 abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 680675 - 2. Januar 2018

Bálint GmbH, Bad Mergentheim, Alois-Greiner-

Straße 4, 97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.12.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital und

Stammeinlagen) beschlossen. Das Stammkapital ist

durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tag unter Umstellung auf Euro um 435,41

EUR auf 26.000,00 EUR erhöht.

HRB 680784 - 2. Januar 2018

bdtronic GmbH, Weikersheim, Ahornweg 4, 97990

Weikersheim. Der zwischen der Gesellschaft und der

„M.A.X. Automation AG“, Düsseldorf (Amtsgericht

Düsseldorf HRB 49021) am 11.09.2008 abgeschlossene

Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

ist durch Kündigung mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres

(31.12.2017) beendet. Auf die bei Gericht

eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

GnR 580001 - 2. Januar 2018

Volksbank Hohenlohe eG, Öhringen mit

Hauptstellen in Gerabronn, Künzelsau und Öhringen

(Bahnhofstr.15, 74613 Öhringen). Bestellt als

Vorstand: Braun, Harald Josef, Schwäbisch Hall,

*14.03.1979. Nicht mehr Vorstandsmitglied: Wahl,

Edmund, Bankdirektor, Gerabronn, *03.06.1957.

Prokura erloschen: Braun, Harald, Schwäbisch Hall,

*14.03.1979.

HRA 680689 - 3. Januar 2018

Stegmühle von Berg GmbH & Co. KG, Niederstetten,

Vorbachstr. 35, 97996 Niederstetten. Bestellt

als Liquidator: von Berg, Renate, Niederstetten,

*05.05.1958; Stegmühle von Berg Verwaltungs-GmbH,

Niederstetten (Amtsgericht Ulm HRB 680647), jeweils

einzelverretungsberechtigt abzuschließen. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 680812 - 3. Januar 2018

Fenchel Raumgestaltung GmbH & Co. KG,

Bad Mergentheim, Härterichstr. 20, 97980 Bad Mergentheim.

Rechtsform geändert; nun: Offene Handelsgesellschaft.

Firma geändert; nun: Fenchel Raumgestaltung

OHG. Eingetreten als Persönlich haftender

Gesellschafter: Kampp, Birthe Andrea, Künzelsau,

*22.04.1970; Kampp, Jürgen, Künzelsau, *16.04.1964,

jeweils einzelvertretungsberechtigt. Ausgeschieden als

Persönlich haftender Gesellschafter: Fenchel Raumgestaltung

Verwaltungsgesellschaft mbH, Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRB 680854).

HRA 720969 - 3. Januar 2018

R. Weiss Automation GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Zur Flügelau 28, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter: Weiss,

Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 680179 - 3. Januar 2018

UFT Umwelt- und Fluid-Technik Dr. H.

Brombach, Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Bad Mergentheim, Steinstr. 7, 97980 Bad

Mergentheim. Einzelprokura: Falz-Wülk, Marion,

Igersheim, *29.12.1965.

HRB 680854 - 3. Januar 2018

Fenchel Raumgestaltung Verwaltungsgesellschaft

mbH, Bad Mergentheim, Härterichstr.

20, 97980 Bad Mergentheim. Nicht mehr Geschäftsführer,

nun Liquidator: Kampp, Jürgen, Künzelsau,

*16.04.1964. Nicht mehr Geschäftsführerin: Kampp,

Birthe, geb. Dietz, Künzelsau, *22.04.1970. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 730808 - 3. Januar 2018

Sorgsam „Pflege mit Herz“ UG (haftungsbeschränkt),

Satteldorf, Breitäckerweg 3, 74589 Satteldorf.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator:

Leyh, Pedro, Satteldorf, *01.03.1969. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 726004 - 3. Januar 2018

Bihlmaier Institut für menschliches Verhalten

OHG, Waldenburg, Panoramastraße 46, 74638

Waldenburg. (Gegenstand des Unternehmens ist die

Durchführung von Seminaren, Coachings, Ausbildungen

zum Coach und Unternehmensberatungen, die

Herstellung und der Vertrieb von Audio- und Videoproduktionen,

der Vertrieb von Gesundsheitsprodukten,

Nahrungsergänzung und kosmetischen Geräten, der

Vertrieb von Lizenzen und der Aufbau von Lizenzpartnern).

Rechtsform geändert; nun: Kommanditgesellschaft.

Firma geändert; nun: Bihlmaier Institut

GmbH & Co. KG. Eingetreten als Persönlich haftender

Gesellschafter: Bihlmaier Institut Verwaltungs GmbH,

Waldenburg (Amtsgericht Stuttgart HRB 763035).

Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter:

Bihlmaier, Ralf, Waldenburg, *14.12.1964; Bihlmaier,

Jutta, geb. Lingelbach, Waldenburg, *19.07.1962.

HRA 723395 - 4. Januar 2018

Apollo Holding GmbH & Co. KG, Crailsheim,

Worthingtonstraße 27, 74564 Crailsheim. Ausgeschieden

als Persönlich haftender Gesellschafter: Weiss,

Ann-Kathrin, Schopfloch, *03.09.1987.

HRB 671074 - 4. Januar 2018

Higler Montage GmbH, Fichtenau, Hahnenbergweg

10, 74579 Fichtenau. Nicht mehr Geschäftsführer,

nun Liquidator: Higler, Günther, Fichtenau,

*13.08.1971. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 680745 - 4. Januar 2018

Magna Spiegelsysteme GmbH, Assamstadt,

Industriestr. 3, 97959 Assamstadt. Bestellt als Geschäftsführer:

Crespy, David, Frankfurt am Main,

*24.09.1974. Prokura erloschen: Crespy, David, Frankfurt

am Main, *24.09.1974.

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Bertsch Rapp Lurz Partnerschaft, Steuerberater/Wirtschaftsprüfer,

Bad Mergentheim

(Oberer Graben 60, 97980 Bad Mergentheim). Name

geändert; nun: Bertsch Rapp Lurz Freymüller Partnerschaft,

Steuerberater/Wirtschaftsprüfer. Eingetreten

als Partner: Freymüller, Daniel, Steuerberater, Bad

Mergentheim, *08.09.1986.

HRB 580762 - 4. Januar 2018

Schaller & Riedling Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft,

Öhringen, Schleifbachweg

60, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.12.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert;

nun: SRS Schaller Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft.

Bestellt als Geschäftsführer: Rössner,

Thomas, Steuerberater / Wirtschaftsprüfer, Stuttgart,

*01.06.1969,. Nicht mehr Geschäftsführer: Riedling,

Thomas, Steuerberater, Diplom-Volkswirt, Zweiflingen

- Friedrichsruhe.

HRB 590796 - 4. Januar 2018

SV-Team Künzelsau GmbH, Künzelsau, Konsul-Uebele-Str.

11, 74653 Künzelsau. . Nicht mehr

Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Töpfer,

Silvio, Ilshofen, *09.04.1975. Nicht mehr Geschäftsführer:

Beetz, Kay Peter, Schöntal, *12.01.1978; Roth,

Ursula, geb. Ruff, Öhringen, *31.05.1970. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 739435 - 4. Januar 2018

GMK Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt),

Mulfingen, Im Greut 10, 74673 Mulfingen. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen.

Bestellt als Liquidator: Feinauer, Mirjam, Stuttgart,

*07.11.1972; Zahn, Katharina, geb. Feinauer, Bad

Mergentheim, *18.10.1978, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Feinauer,

Mirjam, Stuttgart, *07.11.1972; Zahn, Katharina, geb.

Feinauer, Bad Mergentheim, *18.10.1978. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRA 670545 - 8. Januar 2018

Lober GmbH & Co.KG, Frankenhardt, Mainklinger

Straße 3, 74586 Frankenhardt. Sitz verlegt; nun:

Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift: Bogenweg

12, 74564 Crailsheim.

HRB 670632 - 8. Januar 2018

Schubert Packaging Systems GmbH, Crailsheim,

Werner-von-Siemens-Str. 12, 74564 Crailsheim.

Prokura erloschen: Ellwanger, Dietmar, Ilshofen,

*24.02.1962.

HRB 590484 – 8. Januar 2018

KEGA Holzbau GmbH, Ingelfingen, Sindelbachstr.

2/1, 74653 Ingelfingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 02.11.2016 hat die Neufassung des

Gesellschaftsvertrages beschlossen. Durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom 02.11.2016 ist

das Stammkapital auf Euro umgestellt. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag auf 26.000,00 EUR

erhöht. Gegenstand geändert; nun: 1. Gegenstand des

Unternehmens ist der Betrieb eines Holzbaugeschäfts,

insbesondere Ausführung von Zimmererarbeiten sowie

die Erstellung, Planung und Durchführung von Holzbauten

sowohl für Wohnzwecke als auch gewerbliche

Zwecke, und diesbezügliche Tätigkeit als Bauträger

sowie Generalunternehmer für deren schlüsselfertige

Erstellung. 2. Die Gesellschaft kann sich auch auf dem

Gebiet von Schreiner- und Dachdeckerarbeiten sowie

des Holz- und Baustoffhandels betätigen. 3. Die Gesellschaft

kann sich an gleichen oder ähnlichen Unternehmen

beteiligen, Zweigniederlassungen errichten

sowie alle sonstigen, den Geschäftszweck fördernden

Maßnahmen durchführen und die Geschäftsführung

anderer Unternehmen übernehmen. Stammkapital

nun: 26.000,00 EUR.

HRB 590598 – 9. Januar 2018

Bendel-Kühlraum und Flachdach- Bau

GmbH, Künzelsau, Erlesbachgasse 20, 74653 Künzelsau.

Nun bestellt als Liquidator: Bendel, Hans-

Jürgen, Künzelsau-Kocherstetten, *14.01.1953. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 752805 - 9. Januar 2018

Holzbau Egler GmbH, Öhringen, Faustinastraße

9, 74613 Öhringen. Neue Geschäftsanschrift: Neptunstraße

21, 74613 Öhringen. Nicht mehr Geschäftsführer

und bestellt als Liquidator: Egler, Sven, Öhringen,

*24.02.1988. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 746188 - 10. Januar 2018

ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau, Heinz-Ziehl-Straße

4, 74653 Künzelsau. Der zwischen der Gesellschaft

und der „ZIEHL HOLDING SE“, Schwäbisch Hall

(Amtsgericht Stuttgart HRB 743696) (vormals firmierend

als „Ziehl Holding GmbH“) am 14.11.2012

abgeschlossene Ergebnisabführungsvertrag ist durch

Kündigung mit Wirkung zum 31.12.2017 beendet.

HRA 726979 - 10. Januar 2018

GMK Vermietungs-UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, Mulfingen, Im Greut 10, 74673 Mulfingen.

Eingetreten als Liquidator: Feinauer, Mirjam,

Stuttgart, *07.11.1972; Zahn, Katharina, geb. Feinauer,

Bad Mergentheim, *18.10.1978. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 728219 - 10. Januar 2018

Natura Top Moden GmbH, Blaufelden, Hauptstraße

19, 74572 Blaufelden. Nunmehr bestellt als

Liquidator: Heck-Urban, Cornelia, Schrozberg,

*04.07.1957. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 735686 - 10. Januar 2018

Medizinisches Versorgungszentrum Bad

Mergentheim gemeinnützige GmbH, Bad Mergentheim,

Uhlandstaße 7, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschafterversammlung vom 07.12.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in der

Vorbemerkung und in §§ 1 (Firma und Sitz) und 2

(Zweck der Gesellschaft) beschlossen. Firma geändert;

nun: Medizinisches Versorgungszentrum Kirchberg

gemeinnützige GmbH. Sitz verlegt; nun: Kirchberg

an der Jagst. Neue Geschäftsanschrift: Marktstraße 6,

74592 Kirchberg an der Jagst. Gegenstand geändert;

nun: Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des

öffentlichen Gesundheitswesens und des Wohlfahrtswesens

durch die Gründung sowie den Betrieb eines

Medizinischen Versorgungszentrums i. S. d. § 95 SGB

V. Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht

durch die Erbringung ambulanter vertragsärztlicher

und privatärztlicher, vertragszahnärztlicher

und privatzahnärztlicher, kieferorthopädischer sowie

vertrags-psychotherapeutischer und privatpsychotherapeutischer

Leistungen unter ärztlicher Leitung. Über

ihre Zwecksetzung versteht sich die Gesellschaft als Lebens-

und Wesensäußerung der katholischen Kirche,

der sie zugeordnet ist. Sie dient mit diesem Zweck der

kirchlich- karitativen Aufgabenerfüllung.

HRB 728447 - 11. Januar 2018

AMIKON Invest GmbH, Kupferzell, Im Bild 2,

74635 Kupferzell. Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Heilbronn vom 05.12.2017 (20 IN

332/17) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den

Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen.

Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. Gemäß

§ 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen. Die allgemeine und besondere

Vertretungsregelung der Geschäftsführer gilt bei den

Liquidatoren nicht automatisch fort. Gemäß § 384

FamFG von Amts wegen vermerkt.

HRB 726228 - 11. Januar 2018

Richter Verwaltungs-GmbH, Satteldorf, Industriestraße

1, 74589 Satteldorf. Nicht mehr Geschäftsführer:

Lange, René, Teutschenthal, *19.06.1965.

Prokura erloschen: Riehl, Ralf-Dieter, Köthen,

*05.03.1968.

HRB 590167 - 12. Januar 2018

Konrad Hornschuch Aktiengesellschaft,

Weißbach, Salinenstraße 1, 74679 Weißbach. Die

Hauptversammlung vom 13.12.2017 hat die Neufassung

der Satzung beschlossen.

HRA 660940 - 15. Januar 2018

Calcitwerk Schön + Hippelein GmbH & Co.

KG, Heidenheim an der Brenz, Industriestraße 1,

74589 Satteldorf. Ausgeschieden als Persönlich haftender

Gesellschafter: Hippelein, Frank, Crailsheim,

*03.06.1960.

HRA 670643 - 15. Januar 2018

S + H Holding GmbH & Co. KG, Satteldorf,

Industriestr. 1, 74589 Satteldorf. Von Amts wegen

gelöscht als Persönlich haftender Gesellschafter: Hippelein,

Thomas, Crailsheim, *09.06.1956. Eingetreten

als Persönlich haftender Gesellschafter: Hippelein,

Frank, Crailsheim, *03.06.1960.

HRA 670643 - 15. Januar 2018

S + H Holding GmbH & Co. KG, Satteldorf,

Industriestr. 1, 74589 Satteldorf. Ausgeschieden als

Persönlich haftender Gesellschafter: Hippelein, Frank,

Crailsheim, *03.06.1960.

HRB 680886 - 15. Januar 2018

Zahnzeit Privatzahnärztliches Institut Thurgaublick

GmbH, Igersheim, Kirchbergring 26,

97999 Igersheim. Nicht mehr Geschäftsführer, nun

bestellt als Liquidator: Schmalz, Thomas, Igersheim,

*28.10.1963, einzelvertretungsberechtigt. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 733682 - 15. Januar 2018

11ts Logistik GmbH, Crailsheim, Goldbacher

Straße 81, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.11.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 3 Abs. 2 (Stammkapital)

beschlossen.

HRB 733838 - 15. Januar 2018

bsp-plan GmbH, Crailsheim, Roßfelder Straße 39,

74564 Crailsheim. Einzelprokura: Pregitzer, Jochen,

Ellwangen Jagst, *15.05.1978.

HRB 727053 - 16. Januar 2018

Klärle - Gesellschaft für Landmanagement

und Umwelt mbH, Weikersheim, Bachgasse 8,

97990 Weikersheim. Bestellt als Geschäftsführer: Eisner,

Melanie, Weikersheim, *21.04.1980; Ettwein, Joachim,

Igersheim, *16.09.1978; Wunderlich, Marion,

Tauberrettersheim, *16.01.1990, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Fischer-

Klärle, Andreas, Weikersheim, *28.03.1964. Prokura

erloschen: Eisner, Melanie, Weikersheim, *21.04.1980;

Ettwein, Joachim, Igersheim, *16.09.1978.

HRB 722042 - 17. Januar 2018

Mobile Consulting & Services GmbH, Bad Mergentheim,

Münzgasse 10, 97980 Bad Mergentheim.

Personenbezogene Daten (Wohnsitz) geändert / Nicht

mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Deuster,

Ralf Josef, Bad Mergentheim, *10.12.1962. Die

Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 590472 - 17. Januar 2018

STAHL CraneSystems GmbH, Künzelsau,

Daimlerstr. 6, 74653 Künzelsau. Mit der „Columbus

McKinnon EMEA GmbH“, Wuppertal (Amtsgericht

Wuppertal HRB 24473) wurde am 16.11.2017 ein

Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, dem die

Gesellschafterversammlung am 27.11.2017 zugestimmt

hat.

HRB 590213 - 18. Januar 2018

Werner Feinauer & Töchter GmbH, Mulfingen,

Im Greut 10, 74673 Mulfingen. Bestellt als

Liquidator: Feinauer, Mirjam, Stuttgart, *07.11.1972;

Zahn, Katharina, geb. Feinauer, Bad Mergentheim,

*18.10.1978, jeweils einzelvertretungsberechtigt

HRB 746907 - 19. Januar 2018

COBOC Verwaltungsgesellschaft mbH, Schöntal,

Hofgut Rossach 39, 74214 Schöntal. Bestellt als Geschäftsführer:

Horsch, David, Heidelberg, *21.07.1980;

Horsch, Annalena, Schöntal, *18.08.1991, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

HRA 670241 - 22. Januar 2018

Schön + Hippelein GmbH & Co.KG, Satteldorf,

Industriestrasse 1, 74589 Satteldorf. Ausgeschieden als

Persönlich haftender Gesellschafter: Hippelein, Thomas,

Crailsheim, *09.06.1956.

HRB 671354 - 23. Januar 2018

SH Verwaltung GmbH, Satteldorf, Industriestr.

1, 74589 Satteldorf. Bestellt als Geschäftsführer:

Frank, Andreas, Markkleeberg, *22.04.1964. Nicht

mehr Geschäftsführer: Lange, René, Teutschenthal,

*19.06.1965.

HRB 720635 - 23. Januar 2018

eleven teamsports GmbH, Crailsheim, Goldbacher

Straße 81, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 21.11.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital)

beschlossen.

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HRB 723634 - 30. November 2017

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Kreßberg, Im Moos 14, 74594 Kreßberg.

Sitz verlegt; nun: Kupferzell (Amtsgericht Stuttgart

HRB 763016). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 571225 - 4. Dezember 2017

Jäger Reisen GmbH, Ilshofen, Hörlebacher Str. 5,

74532 Ilshofen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 730749 - 11. Dezember 2017

MBIF Dienstleistung UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Sparkassenplatz 2,

74523 Schwäbisch Hall. Die Liquidation ist beendet.

Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 670783 - 13. Dezember 2017

United Parcel Service Deutschland Inc.,

Crailsheim, Werner-von-Siemens-Str., 74564 Crailsheim.

Die Zweigniederlassung ist aufgehoben. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 741001 - 13. Dezember 2017

Schreiber Ventures UG (haftungsbeschränkt),

Obersontheim, Asterweg 8, 74423 Obersontheim.

Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 728155 - 19. Dezember 2017

Mayer Energie Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim, Alte Dorfstraße 7, 74564

Crailsheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 680467 - 29. Dezember 2017

Wolf Electronic GmbH, Weikersheim, Schäftersheimer

Str. 39, 97990 Weikersheim. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 680322 - 2. Januar 2018

TBG Transportbeton Bad Mergentheim, Verwaltungs-GmbH,

Bad Mergentheim Beim Braunstall

11, 97980 Bad Mergentheim. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 721655 - 3. Januar 2018

BL&MM GmbH, Öhringen, Pfedelbacher Str. 28,

74613 Öhringen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht.

HRA 680812 - 4. Januar 2018

Fenchel Raumgestaltung OHG, Bad Mergentheim,

Härterichstr. 20, 97980 Bad Mergentheim. Die

Firma ist erloschen.

HRA 670655 - 8. Januar 2018

TRAVETTO GmbH & Co. KG, Satteldorf, Dieselstraße

21, 74589 Satteldorf. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: TRAVETTO Verwaltungs-

GmbH, Satteldorf (Amtsgericht Ulm HRB 671448). Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.

HRB 590551 - 8. Januar 2018

Mühlenbeck GmbH, Schöntal, Mühlwehrstr. 28,

74214 Schöntal. Sitz verlegt; nun: Schrozberg (Amtsgericht

Ulm HRB 736110). Neue Geschäftsanschrift:

Zeller Weg 8, 74575 Schrozberg.

HRB 680675 - 10.Januar 2018

Bálint GmbH, Bad Mergentheim, Alois-Greiner-

Straße 4, 97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschaft

ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom

15.12.2017 in eine Kommanditgesellschaft unter der

Firma „Bálint GmbH & Co. KG“, Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRA 725764) gemäß § 190 ff.

UmwG formwechselnd umgewandelt. .

HRB 590243 - 12. Januar 2018

SWG Schraubenwerk Gaisbach Beteiligungs-

GmbH, Künzelsau, Am Bahnhof 50, 74638 Waldenburg.

Sitz verlegt; nun: Augsburg (Amtsgericht Augsburg

HRB 32124). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 671262 - 16. Januar 2018

Klunker & Ewald Verlags GmbH, Crailsheim,

Ferdinand-von-Steinbeisstr. 8, 74564 Crailsheim. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 730256 - 16. Januar 2018

VIDEMO UG (haftungsbeschränkt), Gerabronn,

Hindenburgstraße 4, 74582 Gerabronn. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

HRB 590526 - 17. Januar 2018

Arnold & Shinjo Verwaltungs-GmbH, Dörzbach,

Max-Planck-Str. 19, 74677 Dörzbach. Sitz

verlegt nach Albershausen (Amtsgericht Ulm HRB

736170). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 671369 - 23. Januar 2018

KVF- Kunststoffverarbeitungs GmbH, Fichtenau,

Alte Poststraße 11, 74579 Fichtenau. Sitz verlegt

nach Nördlingen (Amtsgericht Augsburg HRB 32206).

Das Registerblatt ist geschlossen.

von Amts wegen

HRB 725733 - 22. November 2017

Advacomm GmbH, Wallhausen, Bahnhofstraße 5,

74599 Wallhausen. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von Amts wegen

gelöscht.

HRB 680158 - 3. Januar 2018

Wölpert Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

Bad Mergentheim, Wilhelm-Frank-Str. 44,

97980 Bad Mergentheim. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts

wegen gelöscht.

HRB 671457 - 4. Januar 2018

H.O.S. GmbH, Fichtenau, Heidstr. 8, 74579 Fichtenau.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen. Das Gericht beabsichtigt,

die Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im

Handelsregister von Amts wegen nach § 394 FamFG

zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs

gegen die beabsichtigte Löschung ist auf

einen Monat ab Veröffentlichung bestimmt.

HRB 580142 - 8. Januar 2018

PRÄCISA - Werkzeugbau GmbH, Öhringen,

Gleiwitzer Straße 11, 74613 Öhringen. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht.

HRB 723508 - 23. Januar 2018

Friedrich Berger Vermögensverwaltung UG

(haftungsbeschränkt), Crailsheim, Steinbruchweg

15, 74564 Crailsheim. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts

wegen gelöscht.

HRB 724141 - 23. Januar 2018

Er UG (haftungsbeschränkt), Crailsheim, Beethovenstraße

20, 74564 Crailsheim. Von Amts wegen

nach § 395 FamFG gelöscht als Geschäftsführer: Er,

Aytekin, Crailsheim, *10.11.1984.

Löschungsankündigung

HRB 571607 - 5. Dezember 2017

Schöller GmbH, Schwäbisch Hall, Blätteräcker 5,

74523 Schwäbisch Hall. Das Gericht beabsichtigt, die

Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im Handelsregister

von Amts wegen nach § 394 FamFG zu löschen.

Die Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs gegen

die beabsichtigte Löschung ist auf zwei Monate ab

Veröffentlichung bestimmt.

HRB 671221 - 3. Januar 2018

Bauunternehmung G. Riecker GmbH, Crailsheim,

Friedrich-Bergius-Str. 1, 74564 Crailsheim.

Das Gericht beabsichtigt, die Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit

im Handelsregister von Amts wegen

nach § 394 FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung

eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte

Löschung ist auf einen Monat ab Veröffentlichung

bestimmt.

Wichtige

Adressen

Blechbearbeitung


Brennschneidtechnik


Internet


❚ Wirtschaftsförderung

Ihr Ansprechpartner

Holger Gschwendtner

Fon

07951/409-242

Fax

07951/409-249

Mail

h.gschwendtner@swp.de

Bohnacker Metall GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0

Telefax 0 98 52 / 9 08 28-90

Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-77

Fax 0 98 52 / 9 08 28-57

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Eine Initiative von:

Landkreis

Schwäbisch Hall

Volksbanken

Raiffeisenbanken

im Landkreis Schwäbisch Hall


Aus- & Weiterbildung

Die Region Heilbronn-Franken macht

sich fit für die Zukunft der Arbeitswelt

Foto: © nd3000 - shutterstock.com

Sonderveröffentlichung

Februar 2018


II Aus− & Weiterbildung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Region im Minus, Land im Plus

Heilbronn-Franken: leichter Rückgang bei Neu-Azubis in IHK-Berufen – besser läuft es in Baden-Württemberg insgesamt sowie in Mittelfranken.

Die IHK Heilbronn-Franken

beendete das Jahr 2017

mit mehr als 4500 neu eingetragenen

Ausbildungsverhältnissen.

Das entspricht einem Minus

von 1,4 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. „Die duale Ausbildung sichert

seit Jahrzehnten den Fachkräftenachwuchs

und bietet Jugendlichen

hervorragende Karriereperspektiven.

Dennoch streben

immer mehr Schüler nach der

Schule ein Studium an“, schreibt

die Kammer. Zudem verließen aufgrund

der demografischen Entwicklung

immer weniger Jugendliche

die Schule.

Mit Schulpartnerschaften, Ausbildungsbotschaftern

und der Ausbildungsoffensive

Dualis setzt sich

die IHK für die Ausbildung ein.

Und mit der passgenauen Vermittlung

versucht die Kammer, Jugendliche

und Unternehmen zusammenzubringen.

Die Aktivität

schließt die Vermittlung von

Flüchtlingen ein: Im letzten Jahr

haben über 120 junge Menschen

aus den Herkunftsländern Afghanistan,

Iran, Irak, Syrien, Eritrea,

Nigeria, Pakistan, Somalia und

Gambia eine Ausbildung im Kammergebiet

begonnen. Und die aktuellen

Arbeitsmarktdaten zeigen,

dass gut 16 Prozent der Betriebe

die Einstellung von Flüchtlingen

als Auszubildende erwägen. Zum

31. Dezember wurden im Landkreis

Schwäbisch Hall über 980

neu eingetragene Ausbildungsverhältnisse

(davon gut 430 in technischen

und 550 in kaufmännischen

Berufen), im Hohenlohekreis

780 (davon gut 370 in technischen

und fast 410 in kaufmännischen

Berufen), im Main-Tauber-Kreis

580 (davon fast 250 in

technischen und rund 330 in kaufmännischen

Berufen) und in

Stadt- und Landkreis Heilbronn

fast 2200 (davon über 900 in technischen

und fast 1300 in kaufmännischen

Berufen) verzeichnet.

ENGAGIERT Die Daten aus der

Region decken sich nicht mit der

landesweiten Entwicklung, denn

in ganz Baden-Württemberg haben

mehr junge Menschen als im

Vorjahr eine gewerblich-technische

oder kaufmännische Ausbildung

begonnen. Bis 31. Dezember

2017 wurden bei den zwölf

IHK im Land über 45 500 Ausbildungsverträge

in Unternehmen

aus Industrie, Handel und Dienstleistungsgewerbe

neu eingetragen

– ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich

zu Ende 2016. „Diese positive

Entwicklung spiegelt das Enga-

Fachkräftemangel: Auch in der Gastronomie fällt es oft schwer, Nachwuchs zu finden. Viele Betriebe

bilden Flüchtlinge aus, um der Herausforderung Herr zu werden.

Foto: NPG-Archiv

gement der rund 27 000 Ausbildungsbetriebe

im Land wider. Sie

werben für die duale Ausbildung,

bieten eine Qualifikation auf Spitzenniveau

und ermöglichen so vielen

jungen Menschen einen gelungenen

Start ins Berufsleben“, sagt

Johannes Schmalzl, Hauptgeschäftsführer

der beim Baden-

Württembergischen Industrieund

Handelskammertag (BWIHK)

für Ausbildungsfragen federführenden

IHK Region Stuttgart. Dass

die Besetzung freier Lehrstellen jedoch

eine Herausforderung

bleibt, zeigt die Statistik der Bundesagentur

für Arbeit: Über alle

Branchen hinweg blieben bis zum

30. September letzten Jahres fast

7700 Ausbildungsstellen in Baden-Württemberg

unbesetzt. Und

so setzen auch landesweit viele Betriebe

auf Flüchtlinge: Die Anzahl

Geflüchteter in Ausbildung ist

deutlich gewachsen. Von den neu

registrierten Azubis stammen 350

aus Syrien, rund 320 aus Afghanistan,

fast 180 aus Gambia und

knapp 90 aus dem Irak.

Die Angebote der IHK in Baden-

Württemberg zur Berufsorientierung

und Ausbildungsvermittlung

zeigen derweil Erfolge – das belegt

der aktuelle Ländermonitor

der Bertelsmann-Stiftung zur beruflichen

Bildung: Dieser hatte

dem Südwesten eine stabile Ausbildungssituation

sowie leicht gestiegene

Bewerberzahlen in der Berufsausbildung

bescheinigt.

Gutes Beispiel dafür sei laut Kammer-Hauptgeschäftsführer

Schmalzl insbesondere die „Initiative

Bildungspartnerschaften“ zwischen

Schulen und Unternehmen

vor Ort, bei der inzwischen 100

Prozent aller allgemeinbildenden

weiterführenden Schulen des Landes

mindestens einen Partner aus

der Wirtschaft haben – mit schriftlicher

Kooperationsvereinbarung.

Äußerst erfolgreich ist laut

BWIHK auch die „Initiative Ausbildungsbotschafter“,

bei der derzeit

rund 3900 Azubis in Schulen für

ihre Ausbildungsberufe werben.

ZUWACHS Positiv ist die Lage

auch in Mittelfranken: Ein gutes

Ergebnis zeigt der dortige Ausbildungsmarkt

für IHK-Berufe. Fast

8500 neue Ausbildungsverträge

wurden im letzten Jahr geschlossen

– 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zurzeit sind fast 21 000 Azubis

in den Betrieben von Industrie,

Handel und Dienstleistung in

Mittelfranken unter Vertrag. Die

technischen Berufe verzeichneten

mit über 3000 neuen Ausbildungsverträgen

einen Anstieg um 5,4

Prozent. In den kaufmännischen

Berufen wurden rund 5000 neue

Ausbildungsverträge geschlossen

– ein Rückgang um 2 Prozent. Auffällig

stark war der Rückgang in

der Finanzbranche, im Einzelhandel

sowie bei den Hotel- und Gaststättenberufen.

pm/flu

www.bw.ihk.de

www.heilbronn.ihk.de

www.ihk-nuernberg.de

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ADVERTORIAL

Top Employer 2018

Berner Deutschland erneut für herausragendes Mitarbeiterumfeld zertifiziert

Wer ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld

und attraktive Karrieremöglichkeiten

sucht, ist bei Berner

Deutschland richtig. Denn das

Künzelsauer Handelsunternehmen

ist jetzt bereits zum dritten Mal

in Folge durch das renommierte

Top Employers Institute zertifiziert

worden.

Mit dieser Auszeichnung gehört

Berner wieder zu dem Kreis der herausragenden

Arbeitgeber. Vor allem

in der Mitarbeiterorientierung überzeugte

der B2B-Spezialist erneut

mit hervorragenden Leistungen.

Bereits seit 1991 zertifiziert das

Top Employers Institute jährlich

Arbeitgeber mit herausragender

Personalführung und -strategie.

Berner hat nach 2016 und 2017

nun zum dritten Mal erfolgreich

am Audit teilgenommen. Diese

Auditierung bestätigte erneut die

außergewöhnlichen Leistungen

in der Mitarbeiterorientierung bei

Berner Deutschland.

» DIE AUSZEICHNUNG

MOTIVIERT UNS

ZUSÄTZLICH, DAS

MITARBEITERUMFELD

WEITER ZU

OPTIMIEREN.

Individuelle Förderung

Aus neun bewerteten Kategorien

hoben die Experten besonders zwei

Bereiche hervor. So bietet das Unternehmen

beispielsweise ein auf

die Unternehmensziele abgestimmtes

Performance Management, das

den Bedürfnissen der verschiedenen

Funktionsebenen entspricht.

Alle Mitarbeiter im Innen- und

Außendienst werden so in regelmäßigen

Abständen evaluiert. Dies

ermöglicht ein konstruktives und

regelmäßiges Feedback zwischen

Führungskräften und Mitarbeitern.

In der Kategorie Führungskräfteentwicklung

überzeugt Berner

Deutschland ebenfalls. Durch

verschiedene Förderprogramme

werden geeignete Kandidaten

systematisch für eine spätere

Übernahme von Führungsaufgaben

vorbereitet.

„Wir sind stolz, diese Auszeichnung

jetzt schon zum dritten Mal in Folge

erhalten zu haben. Das bestärkt

uns in unserer täglichen Arbeit

und motiviert uns noch einmal

zusätzlich, das Mitarbeiterumfeld

weiter zu optimieren“, freut sich

Judith Blaschka, Leiterin Personal

bei Berner, über die Zertifizierung.

„Dazu gehören unter anderem die

Führungskräfteentwicklung durch

individuelle Förderprogramme

und die Schaffung moderner und

flexibler Arbeitsbedingungen.“

[pm]

Die Albert Berner Deutschland

GmbH zählt zu den führenden

Handelsunternehmen

von Verbrauchsmaterialien,

Werkzeugen, Zubehör und

Services für Profianwender

in der Bau- und Kfz-Branche

sowie in der Industrie. Als

deutsche Tochtergesellschaft

gehört sie zum international

aufgestellten Berner Konzern

mit Sitz in Künzelsau.

Europaweit sorgen rund

6.500 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter für einen perfekten

Rundum-Service.

017-018 S

JOBS MIT PERSPEKTIVE

Experten aus Leidenschaft – die Begeisterung für das Handwerk ist das, was uns auszeichnet.

Mit europaweit rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als

einem halben Jahrhundert Erfahrung zählt Berner zu den führenden Handelsunternehmen

von Verbrauchsmaterialien, Werkzeugen, Zubehör und Services für Profianwender

in der Bau- und Kfz-Branche sowie in der Industrie.

Sie suchen ein attraktives Arbeitsumfeld und vielfältige Karrieremöglichkeiten?

Dann sind Sie bei uns richtig.

www.berner.de/jobs

Stammsitz der Albert Berner Deutschland GmbH in Künzelsau.

Foto: Berner

www.berner.de


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Aus− & Weiterbildung

III

Wenn Computer lernen

Die Hochschule Heilbronn hat ein Zentrum für maschinelles Lernen gegründet und will damit fachübergreifende Synergien nutzen.

An der Hochschule Heilbronn

hat sich kürzlich das „Interdisziplinäre

Lehr- und Forschungszentrum

für Maschinelles

Lernen“, kurz ZML, gegründet.

Mit dem Zentrum wollen die drei

Professoren Alexandra Reichenbach

und Wendelin Schramm von

der Fakultät Informatik sowie Nicolaj

Stache von der Fakultät Mechanik

und Elektronik fächerübergreifend

Kompetenzen in der Methode

des sogenannten „maschinellen

Lernens“ bündeln.

Ohne menschliche

Anweisung

Fortschritt: Das neu gegründete Zentrum soll die Kompetenzen des „maschinellen Lernens“ bündeln.

Dabei lernt ein Computer ohne menschliche Anweisungen aus selbstgemachter Erfahrung und kann dieses

neue Wissen dann verallgemeinern und anwenden.

Foto: NPG-Archiv

Bei maschinellen Lernverfahren

lernt ein Computer ohne menschliche

Anweisungen aus selbstgemachter

Erfahrung und kann dieses

neue Wissen dann verallgemeinern

und anwenden. Auch das

Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF) zeigte

sich vom Konzept des ZML überzeugt

und fördert das Zentrum

über zwei Jahre mit einer Summe

von 400 000 a.

Doch was „lernt“ der Computer?

Und wo wird das Verfahren eingesetzt?

Maschinelles Lernen wird

unter anderem im zukunftsträchtigen

Forschungsbereich des automatisierten

Fahrens eingesetzt:

Ziel ist es, einen Computer in die

Lage zu versetzen, die Aufgaben eines

menschlichen Fahrers zu

übernehmen.

Im Prozess des Lernens verarbeitet

ein leistungsfähiger Rechner

eine große Anzahl an Daten von

verschiedenen Fahrsituationen.

Ein Beispiel dafür ist die Verkehrssituation

an einer vielbefahrenen

Kreuzung. Dort muss der Computer

andere Verkehrsteilnehmer

richtig erkennen und angemessen

auf sie reagieren. Die an einer

Kreuzung erfahrenen beziehungsweise

„gelernten“ Erkennungsmuster

und Verhaltensweisen soll

der Rechner dann auch auf ihm

bisher unbekannte Kreuzungen

übertragen können. Die Fähigkeit,

einmal gelerntes in neuen

Problemstellungen anwenden zu

können, ist gerade im Straßenverkehr

wichtig, da laufend neue Verkehrssituationen

auftreten und

die Anzahl an Möglichkeiten praktisch

unbegrenzt ist. „Diese Art

des Lernens stellt eine Schlüsseltechnologie

zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit

Deutschlands

dar und wird auch in anderen Feldern

genutzt, wie zum Beispiel

der Weiterentwicklung effizienter

Produktionsmethoden im Bereich

Industrie 4.0“, betont Professor

Stache. Er ist Ingenieur, leitet den

Studiengang „Automotive Systems

Engineering“ an der Fakultät Mechanik

und Elektronik der Hochschule

Heilbronn und bringt das

maschinelle Lernen mit dem Anwendungsschwerpunkt

des autonomen

Fahrens ein. Ein weiterer

Mitgründer des Zentrums ist der

Mediziner Professor Schramm

von der Fakultät Informatik der

Hochschule Heilbronn. Er forscht

am Einsatz des maschinellen Lernens

zur Lösung gesundheitsökonomischer

Fragestellungen. An

der gleichen Fakultät lehrt auch

seine Kollegin Professor Reichenbach.

Sie setzt als Psychologin

und Informatikerin die Verfahren

im Bereich der Diagnostik von Gehirnerkrankungen

ein.

„Die Forscher und Entwickler in

unterschiedlichen Fachbereichen

stehen oft den gleichen Problemen

gegenüber“, erklärt Reichenbach,

„und erfinden mit der

Entwicklung der benötigten Werkzeuge

und Programme im maschinellen

Lernen das Rad viel zu oft

immer wieder neu“. Daher hat

sich das Wissenschaftler-Team interdisziplinär

zusammengeschlossen,

um so fachübergreifende Synergien

zu nutzen.

Konzept überzeugt und

bekommt Förderung

Das ZML hat sich zum Ziel gesetzt,

in Forschung und Entwicklung sowie

in der Ausbildung die Anlaufund

Austausch-Plattform für die

regionale Industrie und für Studierende

sowie Mitarbeitende sämtlicher

Fakultäten der HHN zu werden.

Das Konzept überzeugte

auch das Bundesministerium für

Bildung und Forschung (BMBF)

und so freuen sich die drei Wissenschaftler

über die zweijährige

Förderung des ZML in Höhe von

400 000 a. „Die Förderung

durch das BMBF ermöglicht uns,

Personal und Laborausstattung anzuschaffen.

Damit können wir optimale

Lehre und wettbewerbsfähige

Forschung an der Hochschule

Heilbronn anbieten“, zeigt

sich Schramm begeistert. pm

www.hs-heilbronn.de/zml

Auf dem Laufenden

Die Handwerkskammer Heilbronn-Franken rät auf Weiterbildungen zu

setzen. Hierfür bietet sie ein spezielles Kursprogramm.

Das Weiterbildungsprogramm

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

bietet ein vielfältiges Angebot

für sämtliche Branchen. Sowohl

Kurse zu den Themen Betriebswirtschaft,

Recht und

EDV, als auch technische Fachlehrgänge

und Meistervorbereitungskurse

stehen zur Verfügung.

Weiterbildung ist nicht nur etwas

für Aufsteiger: Im Job auf

dem Laufenden zu bleiben oder

etwas ganz Neues zu lernen, ist

oftmals einfach notwendig. Betriebsinhaber

und ihre Mitarbeiter

sind permanent mit Gesetzesänderungen,

neuen Produkten

und Technologien konfrontiert.

Immer größerer Kostendruck

und ein härterer Wettbewerb

kommen hinzu. Gut,

wenn es da jemanden gibt, der

einen an die Hand nimmt und

unterstützt.

ANGEBOTE Dafür hat die

Handwerkskammer Heilbronn-

Franken im Internet das aktuelle

Kursprogramm veröffentlicht.

Außerdem gibt es eine bestellbare

Weiterbildungsbroschüre.

Das Motto „wer rastet,

der rostet“ gilt hier nicht nur

für Handwerker, sondern auch

für das Weiterbildungsprogramm

der Handwerkskammer.

Neben bewährten Kursen

gibt es auch neue Angebote. Unter

der Rubrik „Einstieg zum

Aufstieg“ sind dort Seminare zu

finden, die zusätzlich rund um

die Meistervorbereitung angeboten

werden. Zum Beispiel

das Seminar „Mathematikvorbereitung

für die Meisterprüfung“.

Wiederholt wird das Umstellen

von Gleichungen und

Formeln, Geometrie, Bruchund

Prozentrechnen. Auch der

Umgang mit Flächen und Körpern

sowie Winkelfunktionen

stehen auf dem Programm.

Ausbildung oder Studium,

dann Karriere. Jetzt planen und

Zukunft spüren

bei den Besten – ZIEHL-ABEGG

Vorbereitung: In einem der neuen Seminare werden die

Grundlagen der Mathematik, die für eine Meisterprüfung

notwendig sind, wiederholt.

Foto: dpa

PLANUNG Bei der Vielzahl

der Angebote empfiehlt es sich,

eine Beratung für die individuelle

Karriereplanung in Anspruch

zu nehmen. Dabei werden

auch die bisherigen schulischen

und beruflichen Stationen

berücksichtigt. Außerdem

können Kursinhalte an den Bedarf

eines Unternehmens angepasst

werden. So entsteht ein

passgenaues Seminarkonzept,

das speziell auf die Problemstellung

eines Betriebs und den

Wissensstand seiner Mitarbeiter

eingeht.

pm

www.hwk-heilbronn.de/kurse

Bewegung durch Perfektion

Die Königsklasse in Lufttechnik, Regeltechnik und Antriebstechnik


IV Aus− & Weiterbildung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Forschende Jugendliche

In ganz Deutschland starten wieder die Wettbewerbe der 53. Runde von „Jugend forscht“. EBM-Papst richtet den Regionalwettbewerb aus.

In der kommenden Woche beginnen

die Wettbewerbe der

53. Runde von „Jugend

forscht“. Das Mulfinger Unternehmen

EBM-Papst ist nicht nur Patenfirma

des Nachwuchswettbewerbes,

sondern richtet bereits

seit 1999 den Regionalwettbewerb

aus.

Die jungen Wissenschaftler präsentieren

im Zuge des bundesweiten

Wettbewerbs ihre vielfältigen

Forschungsprojekte zunächst auf

den 89 Regionalwettbewerben im

gesamten Bundesgebiet einer Jury

und der Öffentlichkeit. Für die

diesjährige Runde von Deutschlands

bekanntestem Nachwuchswettbewerb

haben sich insgesamt

12 069 junge MINT-Talente angemeldet.

Auf Regional-, Landesund

Bundesebene werden die

Wettbewerbsveranstaltungen von

mehr als 150 Unternehmen sowie

öffentlichen und privaten Institutionen

ausgerichtet.

Interesse so früh wie

möglich wecken

„Es ist toll, dass wir in der Region

so viele technisch interessierte

junge Menschen haben“, freut

sich Bernd Ludwig, Patenbeauftragter

und Ausbildungsleiter bei

Nutzwert: Der Wettbewerb will Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und

Technik begeistern und gleichzeitig Talente in diesen Bereichen entdecken und fördern. Der Regionalwettbewerb

Heilbronn-Franken, der von EBM-Papst ausgerichtet wird, findet von Donnerstag, 22., bis Samstag,

24. Februar, in der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau statt. Foto: Stiftung Jugend forscht e.V.

EBM-Papst. „Wir als Technologieunternehmen

sind gefordert,

bei Jugendlichen das Interesse an

Naturwissenschaften und Technik

schon so früh wie möglich zu unterstützen,

deshalb binden wir

auch unsere Auszubildenden mit

ein.“ Sie tragen beim Wettbewerb,

der von Donnerstag bis Samstag,

22., bis 24. Februar, an der Reinhold-Würth

Hochschule in Künzelsau

stattfindet, Mitverantwortung

für die Organisation und

Durchführung.

Auch in diesem Jahr zeigen die

Jungforscher dabei eine große

Bandbreite an spannenden und innovativen

Projekten in den sieben

Jugend forscht Fachgebieten: So

entwickelten zwei Jungforscher

eine Fahrradsicherung 4.0., die

sich zeitsparend mit dem

Smartphone öffnen und schließen

lässt. Ein anderes Projekt befasst

sich mit der Frage, inwieweit die

Zauberkunst in Harry Potter-Filmen

mit den Realitäten physikalischer

Gesetzmäßigkeiten in Einklang

steht. Mit einem neuartigen

Frühwarnsystem zur Verhinderung

des plötzlichen Kindstods gehen

zwei Jungforscherinnen an

den Start. Mittels Bildverarbeitung

und Bewegungsauswertung überwacht

es die Atmung von Säuglingen.

Präsentiert wird zudem ein innovativer

3-D-Drucker. Statt handelsüblichem

Füllstoff verwendet

das Gerät eingeschmolzene Plastikabfälle.

Zwei Jungforscherinnen

analysierten, ob sich Mikroplastik

in Speisesalz nachweisen

lässt, das durch Meerwasserverdunstung

in Salinen gewonnen

wird. Diese und andere Beispiele

beweisen, dass die Themenvielfalt

der Forschungsprojekte bei Jugend

forscht wieder nahezu grenzenlos

ist. Die Sieger der Regionalebene

qualifizieren sich für die

Landeswettbewerbe, die Anfang

März beginnen. Den Abschluss

der 53. Runde von Jugend forscht

bildet das Bundesfinale vom 24.

bis 27. Mai in Darmstadt.

„Die Patenunternehmen, die sich

als Gastgeber der Wettbewerbe engagieren,

sind ein zentraler Bestandteil

des bundesweiten Jugend

forscht Netzwerks aus Wirtschaft,

Wissenschaft, Politik und

Schulen. Ohne ihre umfassende

Unterstützungsleistung im Rahmen

der größten Public-private-

Partnership ihrer Art in Deutschland

wäre Jugend forscht nicht

denkbar“, sagt Dr. Sven Baszio,

Geschäftsführender Vorstand der

Stiftung Jugend forscht.

Nachwuchskräfte

finden und fördern

„Mit ihrem Engagement leisten unsere

Partner einen wichtigen Beitrag,

die Nachwuchskräfte in Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaften

und Technik (MINT)

zu finden und zu fördern, die wir

in Wirtschaft und Wissenschaft

auch künftig dringend benötigen.“

Alle Wettbewerbstermine,

Veranstaltungsorte und Ansprechpartner

sind auf der Internetseite

zu finden.

pm

www.jugend-forscht.de

www.ebmpapst.com

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ADVERTORIAL

Erfolgsrezept Weiterbildung

HBC-radiomatic bietet auch nach der Ausbildung erstklassige Perspektiven

Erfolgreich ausgebildet – und wie

geht es nun weiter? HBC-radiomatic,

weltweiter Technologieführer im

Bereich industrielle Funksteuerungen,

liefert überzeugende Antworten

auf diese Frage. Das Crailsheimer

Familienunternehmen setzt bei seiner

Ausbildung konsequent auf das

„Learning-by-Doing“-Prinzip und

macht seine Nachwuchskräfte damit

fit für eine bestmögliche Übernahme

in seine Fachbereiche.

Und auch danach legen die Funkspezialisten

großen Wert auf die

berufliche Weiterqualifikation. So

fördert HBC-radiomatic seine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aktiv

durch berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten

in Form von individuellen

Personalentwicklungsmaßnahmen.

Dazu zählen Stipendien für Bachelorund

Masterstudiengänge, berufsbegleitende

Studien und Lehrgänge

oder berufsbezogene Seminare.

Ein gutes Beispiel ist Philipp

Gareis. Er ist seit dem erfolgreichen

Abschluss seiner Ausbildung zum

Elektroniker für Geräte und Systeme

bei HBC-radiomatic als Facharbeiter

in der Abteilung Produktionsvorbereitung

und Qualitätssicherung tätig.

Inzwischen studiert er berufsbegleitend

Wirtschaftsinformatik an der

Fachhochschule Dortmund. „Die

Inhalte des Studiums kann ich direkt

in der Praxis bei HBC anwenden. So

macht das Lernen großen Spaß!“,

freut sich der Elektronik-Experte.

Eine weitere Säule der individuellen

Personalentwicklung bei HBC-radiomatic

sind fachspezifische Seminare

über verschiedene Weiterbildungsträger.

Simona Bamberger ist nach

ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau

in das Personalwesen übernommen

worden und erweitert ihr fachliches

Wissen nun kontinuierlich durch

die Teilnahme an HR-Seminaren und

Webinaren. „Dadurch erhalte ich

ständig aktuelle Informationen zu

diversen Personalthemen, die ich für

meine tägliche Arbeit benötige. Ich

finde es toll, dass HBC die berufliche

Weiterbildung unterstützt“, erklärt

Simona Bamberger.

Über die Stipendiumsangebote von

HBC-radiomatic freut sich Kevin

Ternes. Er hat nach seiner Ausbildung

zum Elektroniker für Geräte

und Systeme ein Studium der Elektrotechnik

in Vollzeit an der Hochschule

Künzelsau begonnen. Für

die gesamte Studiendauer erhält er

eine finanzielle Förderung von den

Crailsheimer Funkspezialisten und

hat dort außerdem bereits den Platz

für Praktika oder seine Bachelorarbeit

sicher. „Das Stipendium ist für

mich enorm hilfreich“, erklärt Kevin

Ternes, „ich kann mich dadurch voll

auf mein Studium konzentrieren und

muss mir keine Gedanken über die

Finanzierung machen.“

Alle Informationen rund um die

Ausbildung und die kooperativen

Studienmodelle sowie aktuelle

Stellenangebote sind unter

www.hbc-radiomatic.com zu finden.

[pm]

Lass es

funken!

Ausbildung

bei HBC!

Du suchst einen vielseitigen Ausbildungsberuf

mit sehr guten Zukunftsaussichten?

Dann haben wir ab September 2018 genau

das Richtige für dich:

• Elektroniker/-in für Geräte und Systeme.

• Industrieelektriker/-in für Geräte und Systeme.

• Industriekauffrau/-mann.

• Kooperatives Studienmodell – Elektrotechnik.

• Kooperatives Studienmodell – Electrical Systems Engineering.

Philipp Gareis absolviert berufsbegleitend ein Studium der Wirtschaftsinformatik.

Foto: HBC-radiomatic

HBC-radiomatic entwickelt

und produziert am Stammsitz

in Crailsheim Funksteuerungen

für Krane und

Maschinen. Das Familienunternehmen

ist weltweit

mit sechs eigenen Niederlassungen

sowie 40 Vertriebs-

und Servicepartnern

vertreten und zählt heute

rund 420 Mitarbeiter. 2017

feierte HBC-radiomatic sein

70-jähriges Bestehen.

www.hbc-radiomatic.com

Bewirb dich über unser Online-Formular auf der Homepage

oder per E-Mail:

HBC-radiomatic GmbH • Bereich Ausbildung

Haller Straße 45-53 • 74564 Crailsheim

Telefon 07951 393-0 • bewerbung@radiomatic.com

Komm zum Marktführer für drahtlose Kran- und Maschinensteuerungen!

Weitere Informationen findest du unter www.hbc-radiomatic.com.


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Aus− & Weiterbildung

V

Internationales Konzept

Bereits 2021 könnte es in Heilbronn eine bilinguale Schule geben. Die Dieter-Schwarz-Stiftung

prüft ein entsprechendes Engagement, das sich an einer Erlenbacher Einrichtung orientiert.

In Heilbronn könnte in naher

Zukunft eine bilinguale, international

orientierte Schule errichtet

werden. Diese soll sich an

dem Konzept der im Jahr 2012 gegründeten

Josef-Schwarz-Schule

in Erlenbach orientieren.

Diese zweisprachige Ganztagsschule

(Deutsch und Englisch) ist

eine staatlich anerkannte Ersatzschule,

die sich an dem Bildungsplan

Baden-Württembergs orientiert.

Die Lehrinhalte werden jedoch

um internationale Aspekte

ergänzt.

Aufgrund der großen Nachfrage

nach diesem Konzept, prüft die

Dieter Schwarz Stiftung, in Abstimmung

mit der Stadt Heilbronn,

Nun ist es offiziell im Bundesgesetzblatt

erschienen: Ab August

können Unternehmen im

neuen und laut der Industrie- und

Handelskammer Heilbronn-Franken

(IHK) „zukunftsfähigen und

attraktiven Beruf“ des Kaufmannes

im E-Commerce ausgebildet

werden.

Lehrplan: Die Schüler sollen in deutscher und englischer Sprache

unterrichtet werden.

Foto: NPG-Archiv

AUFGABENGEBIET Ziel der

speziellen Ausbildung ist es, dass

die Kaufleute im E-Commerce Vertriebskanäle

auswählen und diese

einsetzen. Sie analysieren das Nutzerverhalten,

kooperieren mit internen

und externen Dienstleistern

und sind mit den rechtlichen

Regelungen, wie Wettbewerbsund

Urheberrecht sowie Datenschutz,

vertraut. Sie sorgen für die

Beschaffung und das Einstellen

von Produktdaten in kundenfreundlicher

Form. Sie legen Angebotsregeln

fest, wählen Bezahlsysteme

aus, setzen Testmethoden

ein und werten diese aus. Die angehenden

Fachkräfte setzen agile

Arbeitsweisen ein und nehmen

die Planung, Umsetzung und Auswertung

von Projekten vor. Dazu

derzeit ein Engagement für eine

ähnliche Schule direkt in Heilbronn.

Den Planungen zufolge

könnte die neue Ersatzschule

2021 starten. Geplant sind eine

Eingangsstufe (letztes Kitajahr),

eine Grundschule, eine Sekundarschule,

eine gymnasiale Oberstufe

sowie eine Sporthalle inklusive Außensportflächen.

Für die gymnasiale Oberstufe ist

vorgesehen, dass leistungsstarke

Schüler parallel zum Abitur einen

weiteren international anerkannten

Hochschulzugang (International

Baccalaureate Diploma) erlangen

können.

pm

www.dieter-schwarz-stiftung.de

Gezielt für elektronischen Handel

Handelsunternehmen erhalten durch einen neuen Ausbildungsberuf eine weitere Option, ihren durch

E-Commerce und Multichannel-Handel wachsenden Fachkräftebedarf zu decken.

Digital: Das Arbeiten im elektronischen Handel nimmt in den Betrieben

einen großen Stellenwert ein. Im neuen Ausbildungsberuf sollen

alle wichtigen Inhalte gelehrt werden. Foto: Sata Production/Shutterstock.com

gehört auch die Beschaffung und

Auswertung von englischsprachigen

Informationen. Weitere

Schwerpunkte legt die Ausbildung

auf die Kundenkommunikation

über verschiedene Kanäle, die Vorbereitung

und Durchführung von

Maßnahmen des Online-Marketings,

das Planen und Optimieren

der „Customer Journey“ sowie die

Anbahnung und Abwicklung von

Online-Waren- und Dienstleistungsverträgen,

inklusive der Organisation

von Rückabwicklungsprozessen.

Zudem erwerben die

angehenden Kaufleute der dreijährigen

Ausbildung genügend Wissen

für den Einsatz kennzahlenbasierter

Instrumente der kaufmännischen

Steuerung und zur Durchführung

von Kundenwertanalysen.

Die IHK hat nun mittels einer Umfrage

ermittelt, ob die ausbildenden

Unternehmen der Region an

diesem neuen Ausbildungsberuf

interessiert sind. Hiermit soll zukünftig

die Organisation und Planung

des neuen Berufes erleichtert

werden.

pm

www.heilbronn.ihk.de

NEWSLINE

Dual studieren bei Behörden

SCHWÄBISCH HALL. Die beiden allgemeinbildenden

Gymnasien in Schwäbisch Hall und die Berufsberatung

bieten einen Vortragsabend an: Das duale Studium bei

Behörden im sogenannten gehobenen nicht-technischen

Dienst steht am Montag, 5. Februar, um 18.30

Uhr in der Aula des Gymnasiums bei Sankt Michael im

Mittelpunkt. Vier Referenten werden die Bachelor-Studiengänge

ihrer Behörden vorstellen: Monika Pietsch,

Ausbildungsleiterin der Stadt Schwäbisch Hall, Gerhard

Amler, Ausbildungsleiter beim Finanzamt, Madlen Wolf

und Manuel Küstner, Verwaltungsinspektoren bei der

Deutschen Rentenversicherung sowie Jürgen Dietrich,

Ausbildungsleiter bei der Agentur für Arbeit. Absolventen

und Studierende werden die Vorträge mit ihren persönlichen

Erfahrungen abrunden. Moderiert wird der

Vortragsabend von den beiden Berufsberatern für akademische

Berufe bei der Agentur für Arbeit Schwäbisch

Hall-Tauberbischofsheim, Roland Bergmann und Richard

Seubert.

pm

Vom angemessenen

Umgang mit Veränderungen

SCHWÄBISCH HALL. Eine Informationsveranstaltung

für Arbeitssuchende mit dem Thema „Erfolgsfaktor

ICH: vom Wunsch zum Ziel“ findet am Donnerstag, 8.

Februar, von 9.30 bis 11.30 Uhr, in der Agentur für Arbeit

in Schwäbisch Hall (Raum 3.142), Bahnhofstr. 18,

statt. Im Wesentlichen geht es dabei um Veränderungen

als Teil des beruflichen und privaten Alltags. Die

Teilnehmer erfahren, wie sie wertvolle Erfahrungen und

Kompetenzen aus ihrem bisherigen Leben einsetzen

können, um Veränderungen gestärkt zu begegnen. Sie

sollen sich ihrer individuellen Kompetenzen bewusst

werden und diese zielorientiert für aktuelle Veränderungsprozesse

nutzen. Die Referentin ist Ursula Müller,

Organisationsberatung, aus Crailsheim. Da die Teilnehmerzahl

begrenzt ist, wird um Anmeldung per E-Mail

Schwaebischhall.BCA@arbeitsagentur.de oder telefonisch

unter 07 91 / 9 75 83 21 gebeten.

pm

Existenz im Handwerk

ÖHRINGEN. Der nächste Sprechtag für Existenzgründer

und Unternehmer aus dem Handwerksbereich der

W.I.H. – Wirtschaftsinitiative Hohenlohe gemeinsam

mit der Handwerkskammer Heilbronn-Franken findet

am Donnerstag, 15. Februar, im Rathaus statt. Ein weiterer

Sprechtag wird am Donnerstag, 5. April, in Künzelsau

angeboten. Die Beratungen dauern jeweils etwa

eine Stunde.

pm

Klimatechnik

Telefon 0 79 50 – 98 08-80 Fax – 98 08-30

E-Mail: info@wsh-wurzinger.de

Internet: www.wsh-wurzinger.de

Ausbildungsbeginn: September 2018

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Technischer Systemplaner (m/w)

Luft- und Klimatechnik

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Sie haben Interesse?

Wir bieten ein gutes Betriebsklima,

eine spannende, abwechslungsreiche und

zukunftsorientierte Ausbildung mit zusätzlicher

Weiterbildung für Ihre Persönlichkeitsentwicklung.

Zum ersten Kennenlernen,

besuchen Sie uns doch im Internet.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

WSH Wurzinger Facility Management GmbH

Nikolaus-Otto-Straße 7 · 91625 Schnelldorf-Hilpertsweiler

Abendrealschule

Heilbronn

Realschulabschluss

Mittlere Reife

im Abendunterricht

Neuer Kurs:

September 2018

Infos:

www.abendrealschule-heilbronn.de

Mail:

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dein duales Studium bei TecAlliance:

FACHINFORMATIKER (M/W)

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VI Aus− & Weiterbildung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Ein Meister fällt nicht vom Himmel

Viele Handwerker aus der Region trauern der allgemeinen Meisterpflicht hinterher. Doch nicht jeder ist dieser Meinung.

VON FRANK LUTZ

Auf einen Missstand im Fliesenlegerhandwerk

hat die Industriegewerkschaft

Bauen-

Agrar-Umwelt (IG BAU) im letzten

Herbst hingewiesen: Wie in 52 anderen

Gewerken gibt es hier seit

2004 keine Meisterpflicht mehr:

Jeder darf sich selbstständig machen,

eine Meister- oder Gesellenprüfung

ist nicht mehr erforderlich.

Die Folgen laut IG-BAU-Bezirksvorsitzendem

Mike Paul: Von

2004 bis 2016 sei die Zahl der

Fliesenleger-Betriebe im Kammerbezirk

Heilbronn-Franken um

118 Prozent von 255 auf 556 angestiegen.

„Immer mehr Ein-Mann-

Betriebe buhlen um Aufträge. Qualität

und Ausbildung bleiben aber

oft auf der Strecke.“

PLÄNE Derweil plant die EU, die

Berufsbildung in ihren Mitgliedsstaaten

weiter zu vereinheitlichen.

In Deutschland wächst die Sorge,

Besorgt: Klaus Druckenmüller liegt eine hohe Ausbildungsqualität am Herzen, was auch die Meisterschule

umfasst. Anders seien die filigranen Handarbeiten in seinem Beruf kaum zu bewältigen.

Foto: Frank Lutz

dass dabei die Meisterpflicht, die

es EU-weit nur in Deutschland,

Österreich und Südtirol gibt, ganz

wegfallen könnte. Eine traurige

Vorstellung für Kreishandwerksmeister

Ulrich Stein: „Ich halte

gar nichts davon“, sagt der Malerund

Lackierermeister mit eigenem

Betrieb in Braunsbach. Eine

Ersatz-Zertifizierung sei dann notwendig,

die weit weniger aussagekräftig

wäre als der Meisterbrief.

„Ich persönlich würde gerne an

der Meisterausbildung verpflichtend

festhalten, bei besserer Förderung

durch den Staat“, sagt

auch der Schrozberger Metallblasinstrumentenbauer-

und Schlagzeugmacher-Meister

Klaus Martens,

in dessen Beruf keine Meisterpflicht

mehr besteht. Die Meisterschulung

biete viel Zeit zur Weiterbildung.

„Der Qualitätsgedanke hat dadurch

stark abgenommen“, sagt

Klaus Druckenmüller, Uhrmachermeister,

Ausbildungsbevollmächtigter

für das Gold- und Silberschmiedehandwerk

und Edelsteinfachmann

über die Abschaffung

im Goldschmiede- und Uhrmacherhandwerk.

Ein Markt für unqualifizierte

Ausfertigungen und

Subunternehmen sei entstanden,

die „vollkommen chaotisch und

zum Teil nach irregulären Kriterien

die Leistungen anbieten“,

sagt der Geschäftsführer von Juwelier

Druckenmüller in Crailsheim

und Hall.

KATASTROPHAL Auch in den

41 Gewerken, in denen die Meisterpflicht

noch besteht, werden

die EU-Pläne kritisiert: Martin Jakob,

Geschäftsführer der Crailsheimer

Bauunternehmung Friedrich

Feuchter, spricht von „katastrophalen

Folgen“ für das Handwerk:

„Die handwerkliche Qualität

leidet, die Lehrlingsausbildung

geht zurück infolge der Qualifikation.“

Doch nicht alle Handwerker in

der Region wollen am Meister unbedingt

festhalten: „Ich wäre dafür,

in unserer Branche die Meisterprüfungen

zu ändern oder wegfallen

zu lassen“, sagt Monika

Wiesner, Inhaberin des Haller Friseursalons

„MoWi’s Hair“. Die Inhalte

der Friseurmeisterausbildung

seien stark veraltet, die hohe

Qualität der regulären Berufsausbildung

sowie zahlreiche Fachseminare

von Firmen machten die

Meisterausbildung in der derzeitigen

Form überflüssig.

www.igbau.de

www.kh-sha.de

Wider den Fachkräftemangel

Unternehmen in der Region wollen sich stärker bei Aus- und Weiterbildung engagieren.

Gut ausgebildete Fachkräfte

oder junge Menschen auf der

Suche nach einem Ausbildungsplatz

haben derzeit gute Karten in

der Region. Der Arbeitsmarkt in

Heilbronn-Franken ist auf dem

Weg zur Vollbeschäftigung: „Begünstigt

durch die anhaltend positive

konjunkturelle Entwicklung

nimmt die Region mit einer Arbeitslosenquote

von 3,0 Prozent

erneut eine überdurchschnittlich

gute Position im Landesvergleich

ein“, sagt Dr. Helmut Kessler, stellvertretender

Hauptgeschäftsführer

der IHK Heilbronn-Franken.

Ein Wermutstropfen für die Unternehmen

und gleichzeitig eine

Chance für qualifizierte Fachkräfte:

Limitierender Faktor für

Einstellungspläne der Betriebe ist

vor allem der Fachkräftemangel.

STELLEN Im Dezember 2017 waren

in Heilbronn-Franken knapp

15 600 Menschen ohne Arbeit.

Das sind fast 2200 Personen oder

12,3 Prozent weniger als noch im

Vorjahresmonat. Gleichzeitig hatten

die Firmen der Region den

Agenturen der Bundesagentur für

Arbeit im Dezember fast 11 000 offene

Stellen zur Vermittlung angeboten.

Das waren 1350 oder 14

Prozent mehr als noch vor einem

Jahr. Die Unternehmen zeigen

sich also durchaus einstellungsfreudig,

fehlende Fachkräfte könnten

ihre Pläne jedoch bremsen.

Das im Rahmen der IHK-Konjunkturumfrage

am häufigsten genannte

Geschäftsrisiko ist der

Mangel an Fachkräften. „Mittlerweile

bereitet der Fachkräftemangel

rund zwei Drittel der Unternehmen

Sorgen. Das sind so viele wie

noch nie“, sagt Dr. Kessler.

64 Prozent der Betriebe melden,

dass sie derzeit offene Stellen

über längere Zeit nicht mit dem

gewünschten qualifizierten Personal

besetzen können. Ein Jahr zuvor

lag dieser Anteil noch bei 52,5

Prozent. Umgekehrt hat nur noch

jeder fünfte Betrieb keine Probleme

mit der Stellenbesetzung.

AUSBILDUNG Um gegenzusteuern,

werden sich die Unternehmen,

wie die Umfrage ebenfalls

zeigt, mehr in der Aus- (knapp 63

Prozent) und Weiterbildung (gut

49 Prozent) engagieren. Rund 16

Prozent der Betriebe erwägen die

Einstellung von Flüchtlingen als

Auszubildende.

pm/flu

www.arbeitsagentur.de

Chance: Wer sich aktuell auf einen Ausbildungsplatz bewerben möchte,

hat derzeit gute Aussichten.

Foto: Alexander Raths - fotolia.co

Ausbildung als Ziel

Würth Industrie Service bietet mit verschiedenen Kooperationspartnern

einen Deutschkurs für Flüchtlinge an.

KE Elektronik ist der leistungsstarke Partner für Kabelkonfektion

und Spritzgusstechnik. Als international tätiges Unternehmen

mit rund 3.200 Mitarbeitern entwickeln und realisieren wir kundenspezifische

Produkte für die Automotive- und Luftfahrtindustrie.

Wir bieten 2019 folgende

Ausbildungsplätze an:

• Verfahrensmechaniker (m/w) für Kunststoff- und

Kautschuktechnik - noch 2 Plätze für 2018

• Mechatroniker ( m/w) - noch 2 Plätze für 2018

• Technischer Produktdesigner (m/w)

• Industriekaufleute (m/w)

• Industriekaufleute (m/w) Zusatzqualifikation

"internationales Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen"

• Bachelor of Engineering (m/w)

(Wirtschaftsingenieurwesen - DHBW Heidenheim)

• Bachelor of Arts (m/w)

( BWL-Industrie - DHBW Heidenheim)

STRONG CONNECTIONS

GEMEINSAM SCHAFFEN WIR STARKE VERBINDUNGEN.

Mehr Informationen finden Sie

auf www.ke-elektronik.de

Wir freuen uns auf Ihre

Bewerbung.

KE Elektronik GmbH

Personalabteilung

Im Klingenfeld 21

74594 Kressberg - Marktlustenau

Telefon 07957 9886-0

personal@ke-elektronik.de

www.ke-elektronik.de

Bereits im November 2017

startete der erste Deutschkurs

für Asylbewerber, Flüchtlinge

und Geduldete in den Räumen

der Liebenzeller Gemeinschaft.

In enger Kooperation

bieten Landratsamt Tauberbischofsheim,

Würth Akademie,

Stiftung Würth und Würth Industrie

Service den Unterricht

unter der Woche jeden Nachmittag

sowie an fünf Samstagen an.

Die Tochtergesellschaft Würth

Industrie Service (WIS) in Bad

Mergentheim startete im letzten

Jahr verschiedene Integrationsprogramme.

Neben den Aktivitäten

der Projektgruppe „WISfor-Refugees“

beschäftigt WIS

zwei Flüchtlinge in Festanstellung.

Das neueste Projekt bietet

Flüchtlingen nun die Gelegenheit,

einen Deutschsprachkurs

auf Niveau B1 zu besuchen.

WIS geht es aber noch um

mehr: Die Sprachqualifizierung

soll für die Teilnehmer nur der

erste Schritt auf dem Weg in

eine Berufsausbildung oder Beschäftigung

sein. „Würth Industrie

Service möchte den Menschen

den Start in eine Ausbildung

oder eine Beschäftigung

in Deutschland ermöglichen“,

schreibt das Unternehmen in einer

Pressemitteilung.

Den Weg in die berufliche

Zukunft ebnen

Hierfür sei jedoch der Besuch

eines Kurses der Stufe B2 nötig.

Daher plant das Unternehmen,

sein Kursangebot zu erweitern

und einen Sprachkurs in B2-Level

anzubieten. Dieser soll in

den Räumlichkeiten im Industriepark

Würth stattfinden, um

den Flüchtlingen zugleich einen

Einblick in das Berufsleben zu

gewähren. Zudem besteht die

Möglichkeit für die Kursbesucher

über ein Praktikum oder

eine Ausbildung einen Einstieg

bei der Würth Industrie Service

zu schaffen und Teil der Unternehmenskultur

sowie des

Teams zu werden.

Bei der Würth Industrie Service

arbeiten viele Menschen verschiedener

Nationen. So hat es

sich schon seit einigen Jahren

eingespielt, Sprachkurse in Englisch

und seit neuestem auch in

Deutsch für die Mitarbeiter anzubieten.

Diese werden von

den Kollegen abgehalten,

schreibt das Unternehmen –

ganz unter dem Motto: „Wir helfen

uns gegenseitig.“ pm/flu

www.wuerth.com


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Azubis treffen Schüler

Aus− & Weiterbildung

VII

Ausbildungsbotschafter bieten Berufsorientierung auf Augenhöhe.

Auch in diesem Frühjahr

bietet die IHK- Heilbronn-

Franken wieder Schulungen

für künftige Ausbildungsbotschafter

an. Bei diesen Botschaftern

handelt es sich um

Auszubildende, die an Schulen

über ihre Ausbildungsberufe berichten

und die auf diesem

Wege für das duale System werben.

Die Einsätze in einer Schulklasse

sollen dabei etwa 90 Minuten

umfassen, in denen jeder

Botschafter einen ausführlichen

Einblick in seinen beruflichen

Alltag, die Ausbildung an

sich sowie Karrieremöglichkeiten

präsentieren kann.

Perspektive: Schüler können sich an den Werdegängen der Botschafter orientieren.

INITIATIVE Das Ziel dieser

im Jahr 2011 gegründeten Initiative

ist es, die Berufsorientierung

in den Schulen sinnvoll zu

ergänzen. Ein besonderer Vorteil

ist der Kontakt auf Augenhöhe

zwischen den Auszubildenden

und den Schülern.

Die Ausbildung kann auf diesem

Wege noch verstärkt als berufliche

Perspektive nach dem

Schulabschluss in den Fokus

der jungen Menschen rücken.

Doch auch Unternehmen können

von der Initiative profitieren.

Denn sie können ihr Ausbildungsangebot

schon frühzeitig

in den Schulen präsentieren

und auf diesem Wege dem Fachkräftemangel

entgegenwirken.

Ebenso können die persönlichen

Kompetenzen der hauseigenen

Auszubildenden durch

die Entsendung in die Schulklassen

gefördert und unter Beweis

gestellt werden.

GEFÖRDERT Die Leitstelle,

der vom Ministerium für Wirtschaft,

Arbeit und Wohnungsbau

Baden-Württemberg geförderten

Landesinitiative Ausbildungsbotschafter

ist beim Baden-Württembergischen

Industrie-

und Handelskammertag

angesiedelt.

PARTNER Weitere Partner

der Initiative sind der Baden-

Württembergische Handwerkstag,

die Landesvereinigung Baden-Württembergischer

Arbeitgeberverbände

und der Deutsche

Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg.

Die Kontaktaufnahme zwischen

Schulen und Betrieben, eine

Foto: NPG-Archiv

entsprechende Schulung der

Auszubildenden vor ihren Einsätzen

in den Schulen und die

konkrete Vermittlung der Botschafter

wird von 25 landesweiten

Koordinatoren übernommen.

In der Region Heilbronn-

Franken wird diese Koordination

von dem „Fabi Firmenausbildungsverbund

Main-Tauber“

sowie der IHK Heilbronn-Franken

übernommen. pm

www.heilbronn.ihk.de

hwww.fabi-ev.de

www.gut-ausgebildet.de

Planung: Die Studenten rieten zum Abriss des ehemaligen Gebäudes

und zum Bau eines Multifunktionshauses.

Foto: NPG-Archiv

Kreatives Projekt

Studenten der DHBW erarbeiten Vorschläge zur Gestaltung

des Marktplatzes in Oberstdorf.

Im Rahmen eines Integrationsseminars

entwickelten Studenten

aus dem Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement

an der

DHBW Heilbronn zusammen mit

Studenten aus dem Studiengang

BWL-Handel an der DHBW Stuttgart

Nutzungskonzepte für das

Areal rund um das leerstehende

alte „Neue Rathaus“ und das alte

Rathaus in Oberstdorf.

Im Auftrag einer Oberstdorfer Einzelhändlerin,

die gemeinsam mit

einem Unternehmensberater unter

dem Motto „´s Markthüs

2020“ bereits an einem Konzept

für das Areal arbeitet, waren die

Studenten bereits im Dezember

2017 ins Allgäu angereist, um sich

ein Bild von dem neu zu gestaltenden

Areal zu machen. Vor Ort befragten

sie Passanten und ausgewählte

Bürger nach ihren Vorstellungen

und Wünschen. Nun wurden

die Ideen vor Vertretern der

Marktgemeinde vorgestellt.

Einig waren sich alle Projektteams

darin, dass sich ein Erhalt

des bestehenden Gebäudes nicht

lohne. Aus diesem Grund rieten

sie zu einem Abriss und anschließendem

Bau eines Multifunktionshauses.

Für dessen Nutzung wurden

kreative Ideen vorgestellt: Sie

reichten von „Handwerk erleben“

über eine Schokoladenmanufaktur

bis hin zu Kulturveranstaltungen.

Die Gestaltung sollte hell und

offen sein. Im Anschluss prämierte

Bürgermeister Laurent

Mies die drei besten Präsentationen.

Das Gewinnerteam durfte

sich über einen Scheck in Höhe

von 1000 a freuen.

pm

www.heilbronn.dhbw.de

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ADVERTORIAL

Ausbildungsberufe erleben

„Look inside“: Tag der offenen Ausbildung am 21. April bei Bausch+Ströbel

BAUSCH + STRÖBEL ®

Wie soll es nach der Schule weitergehen?

Beim „Look Inside“-Tag

bietet der Ilshofener Spezialmaschinenhersteller

Bausch + Ströbel

am Samstag, 21. April, wieder

Entscheidungshilfen. Die Lehrwerkstätten

stehen von 13 bis 16 Uhr

wieder allen offen, die sich über

Ausbildungs- und duale Studienmöglichkeiten

beim Weltmarktführer

informieren möchten.

Der Info-Tag des Spezialmaschinenherstellers

für die Pharmaindustrie

ist seit vielen Jahren Tradition.

Alleine im Vorjahr kamen über

300 Jugendliche und Eltern nach

Ilshofen, um hautnah mehr über

Ausbildungsberufe und duale Studiengänge

im technischen und kaufmännischen

Bereich zu erfahren.

Auf dem Programm stehen beim

„Look Inside“-Tag unter anderem

Rundgänge durch die verschiedenen

Lehrwerkstätten im Bereich

Metall und Elektronik, in denen die

Besucher einiges selbst ausprobieren

können.

Zudem wird für Interessenten noch

eine Abschlussprüfung simuliert, die

am Ende der Lehrzeit ansteht. Nicht

fehlen darf natürlich wieder ein

Praxisworkshop in der Lehrwerkstatt

Mechanik. Hier kann jeder, der

möchte, selber einen Flaschenöffner

herstellen – und ihn dann mit nach

» BAUSCH+STRÖBEL

BIETET EINE FUN-

DIERTE AUSBILDUNG

IN EINEM STABILEN

UND SICHEREN

UMFELD.

Hause nehmen. Und nicht zuletzt

stehen natürlich auch persönliche

Gespräche mit Ausbildern und

Azubis sowie Maschinenvorführungen

auf dem Programm. Außerdem

gibt es zahlreiche Tipps rund um das

Thema Bewerbungen.

Übrigens: Bausch+Ströbel stellt

seit 2010 bei den Auszubildenden

zwei Bundes- und drei Landessieger.

Und rund die Hälfte der 1.400

Mitarbeiter/innen in Ilshofen haben

mit einer Ausbildung oder einem

Studium begonnen. Das zeigt:

Bausch+Ströbel ermöglicht eine

zukunftssichernde Ausbildung oder

ein angesehenes Studium.

Auch deshalb sagt Personalleiterin

Kerstin Blum: „Bausch+Ströbel ist

ein hochattraktiver Arbeitgeber

in der Region!“ Und sie ergänzt:

„Denn wenn man sich die Welt

um uns herum so anschaut ist es

schwer zu glauben, dass es noch

Unternehmen wie Bausch+Ströbel

gibt, die ein so stabiles und sicheres

Umfeld bieten.“

Zumal das Familienunternehmen

Vorreiter und starker Treiber der

Top-Themen Industrie 4.0 und

Digitalisierung ist – auch in der Berufsausbildung.

Vom ersten Tag an

sind auch diese neuen Technologien

in den technischen Berufen und den

dualen Studiengängen fest verankert

im Bildungsgang. So schafft

Bausch+Ströbel zukunftssichere

Ausbildungs- und duale Studiengänge,

bei denen junge Menschen

die notwendigen Kompetenzen für

eine erfolgreiche berufliche Zukunft

entwickeln können. [pm]

Faszinierend: Unsere Technik. Deine Chance!

Informiere dich im persönlichen Gespräch mit Ausbildern

und Azubis in unseren Ausbildungswerkstätten

über unser Angebot. Wir freuen uns auf dich!

Unser Angebot an Ausbildungsplätzen für 2019

• Industriemechaniker (m/w)

• Elektroniker für Automatisierungstechnik (m/w)

• Mechatroniker (m/w)

• Technische Produktdesigner (m/w)

• Industriekaufleute (m/w)

• Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation (m/w)

LOOK

INSIDE

B+S und seine

Ausbildungsberufe

hautnah erleben.

21. April 2018

13 bis 16 Uhr

Eingang: Mühlstraße 18

Familienunternehmen und Weltmarktführer: Bausch+Ströbel steht

seit vielen Jahren für eine hervorragende Ausbildung. Foto: Bausch+Ströbel

Kundennähe und zuverlässige

Produkte: Mit dem Ziel,

die Herausforderungen des

weltweiten Marktes anzunehmen,

baut und vertreibt

Bausch+Ströbel seit über

50 Jahren weltweit Verpackungs-

und Produktionssysteme

hauptsächlich für

die pharmazeutische Industrie.

Aus kleinen Anfängen

hat sich das Unternehmen zu

einem der Weltmarktführer

entwickelt.

www.bausch-stroebel.com

Duales Studium an der DHBW Mosbach

bzw. Bad Mergentheim 2019

• Bachelor of Engineering – Maschinenbau (m/w)

• Bachelor of Engineering – Elektrotechnik (m/w)

• Bachelor of Engineering – Mechatronik (m/w)

• Bachelor of Engineering – Wirtschaftsingenieurwesen

Internationales Technisches Vertriebsmanagement (m/w)

• Bachelor of Science – Angewandte Informatik (m/w)

BAUSCH + STRÖBEL Maschinenfabrik Ilshofen GmbH+Co. KG

Personalabteilung (Tel. 07904 701-0)

Parkstraße 1 · 74532 Ilshofen · personal@bausch-stroebel.de

Interessiert?

Dann freuen wir uns auf

deine Online-Bewerbung

bis Ende Juni 2018 über

unsere Karriereseite unter

www.bausch-stroebel.de.

www.bausch-stroebel.de


VIII Aus− & Weiterbildung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Architektur spielt zentrale Rolle

Studenten organisieren zwei Semester lang eine „Corporate Architecture Tagung“. Campuserweiterung ist in Künzelsau bereits geplant.

Marketingfachleute, Architekten

und Kommunikationswissenschaftler

aus

ganz Deutschland trafen sich

Ende Januar an der Reinhold-

Würth-Hochschule, dem Campus

Künzelsau der Hochschule Heilbronn,

um sich auf der Tagung

„Corporate Architecture“ zu den

aktuellen Themen „Markenarchitektur“

und „Erlebniskommunikation“

auszutauschen. Die durch

die Reinhold-Würth-Stiftung finanziell

geförderte Veranstaltung

wurde über zwei Semester hinweg

von Studierenden des Masterstudiengangs

„Betriebswirtschaftslehre

und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement“

geplant und organisiert

und stand auch Studierenden

und Mitarbeitenden der Reinhold-Würth-Hochschule

offen.

FACETTENREICH Nach Begrüßungen

durch Prof. Dr. Thomas

Bezold, Dekan der Fakultät Technik

und Wirtschaft, und Prof. Dr.

Louise Bielzer, wissenschaftliche

Koordinatorin der Tagung, referierte

zunächst Prof. Dr. Dr. h.c.

Harald Unkelbach, Vorsitzender

des Vorstandes der Stiftung

Würth, über die Umsetzung von

Blickfang: Im Rahmen des Design-Konzepts der Veranstaltung erstrahlte das in Grün und Weiß gehaltene Foyer des D-Gebäudes der Reinhold-

Würth-Hochschule in variantenreichem Lichtspiel.

Foto: HHN

Corporate Architecture im Konzern

Würth. Der Vortrag von Dr.-

Ing. Dipl.-Des. Jons Messedat vergegenwärtigte

dem Plenum sodann

Entwicklung, vielfältige Facetten

und Trends von Architektur

im Corporate-Bereich, wobei der

Referent auf zahlreiche Beispiele

internationaler Bedeutung einging.

Prof. Dipl.-Ing. Jens Wittfoht

thematisierte die symbolische Bedeutung

von Architektur anhand

einer bebilderten Reise durch verschiedene

Staaten und stellte verschiedene

Deutungsvarianten der

Architektur von Regierungs- und

Repräsentationsgebäuden als Artefakte

politischen Selbstverständnisses

vor. Am Nachmittag diskutierten

die Teilnehmer in zwei parallelen

Vortragsreihen Themenschwerpunkte

wie „Architektur

als Marke und ihre Auswirkungen

auf Destinationen“, „Markenarchitektur

und Markenidentität“ oder

auch „Branded Gastronomy and

Experience Spaces“. Die Referenten

waren im Vorfeld der Tagung

im Rahmen eines „Call for Abstracts“

ausgewählt worden und

hatten jeweils 30 Minuten Zeit,

um ihre aktuellen Forschungsvorhaben

und Projekte vorzustellen.

Im Rahmen des Design-Konzepts

der Veranstaltung erstrahlte das

in grün und weiß gehaltene Foyer

des D-Gebäudes der Reinhold-

Würth-Hochschule in variantenreichem

Lichtspiel, was die Architekturfotografien

von Fotograf Nikolay

Kazakov aus Karlsruhe noch

deutlicher hervorhob. „Signature

Architecture“ als Wandgestaltung

im öffentlichen Bereich bot einen

weiteren inspirierenden Hintergrund,

um die Themen auch in

den Pausen zu vertiefen.

ERWEITERUNG Dekan Prof.

Bezold freut sich das Jubiläumsjahr

2018 „30 Jahre Campus Künzelsau“

mit solch einer Veranstaltung

zu eröffnen: „Als Campus

Künzelsau freuen wir uns sehr,

das topaktuelle Thema „Corporate

Architecture“ in Praxis und

Theorie im Rahmen einer Tagung

anbieten zu können, zumal Architektur

im Rahmen unserer geplanten

Campuserweiterung im Hinblick

auf die künftige Gestaltung

von Lernwelten eine zentrale

Rolle spielen wird.“

pm

www.hs-heilbronn.de

Bereits in Schulen werben

IG BAU möchte gezielt nach Nachwuchskräften für die Bauwirtschaft suchen.

Statistik: Aktuell drohe laut der IG BAU, die sich auf eine Sonderauswertung

der Bundesagentur für Arbeit bezieht, im Kreis Schwäbisch

Hall ein verschärfter Mangel von Bau-Facharbeitern. Foto: IG BAU

Betonbauer gesucht: Die Bauwirtschaft

im Landkreis

Schwäbisch Hall steuert auf einen

immer größeren Fachkräfte-Engpass

zu. 117 Stellen in der Branche

waren hier im vergangenen

Jahr durchschnittlich länger als

drei Monate unbesetzt – 43 Prozent

mehr als noch im Vorjahr.

Das hat die Industriegewerkschaft

Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt.

Die IG BAU beruft sich dabei auf

eine Sonderauswertung der Bundesagentur

für Arbeit. Insgesamt

waren im Kreis Schwäbisch Hall

demnach im Jahresmittel 175 offene

Bauarbeiter-Jobs gemeldet.

„Während die Baukonjunktur so

gut dasteht wie zuletzt Ende der

90er-Jahre, finden heimische Unternehmen

oft keine Fachleute

mehr“, sagt Mike Paul.

Der Bezirksvorsitzende der IG

BAU Stuttgart nennt den Trend ein

„Alarmsignal“. Vom Zimmerer bis

zum Estrichleger fehlten in der Region

Spezialisten in nahezu allen

Bausparten.

BEDINGUNGEN Paul sieht hierfür

einen doppelten Grund: „Einerseits

haben viele Firmen trotz

anziehender Auftragslage ihre Personaldecke

in den letzten Jahren

nicht ausreichend aufgestockt. Andererseits

hat der Bau mit einem

großen Nachwuchsproblem zu

kämpfen. Zwar verdienen Azubis

hier mehr als in allen anderen

Branchen – doch immer mehr

Schulabgänger zieht es an die

Uni.“ Ende 2017 zählten die Sozialkassen

der Bauwirtschaft

(SOKA-BAU) im Kreis Schwäbisch

Hall 124 neue Ausbildungsverträge.

Die IG BAU schlägt vor, in

Schulen verstärkt für eine Handwerksausbildung

zu werben. „Vielen

gilt ein Studium als Nonplusultra

– obwohl Karriere- und Verdienstchancen

in der Bauwirtschaft

oft mindestens genauso gut

sind“, sagt Paul. Aber auch die Betriebe

seien gefordert: „Sie sollten

auf Qualität und gute Arbeitsbedingungen

setzen. Subunternehmen

und Billigheimer aus dem Ausland

kommen die Branche am

Ende teuer zu stehen. Sie senken

letztlich die Standards“, sagt der

Bezirksvorsitzende.

Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel

sei dabei, den Beschäftigten

ein ordentliches Auskommen

und gute Arbeitsbedingungen

zu bieten. Aus diesem

Grund fordert die IG BAU in der

aktuellen Tarifrunde sechs Prozent

mehr Lohn und die Bezahlung

von Fahrzeiten.

pm

www.igbau.de

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Menschen besonders berücksichtigt.

ZGH 0143/16 · 01/18 · Foto: AOK


Wirtschaftsförderung

Gute Voraussetzungen für Wachstum:

Die Region bietet Unternehmen viele Vorzüge

Foto: © Matej Kastelic - shutterstock.com

Sonderveröffentlichung

Februar 2018


II Wirtschaftsförderung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Umfassende Investitionen unterstützen

Die nächste Antragsfrist für das Förderprogramm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ geht bis Ende März.

Die nächste Antragsfrist für

das Förderprogramm

„Spitze auf dem Land! Technologieführer

für Baden-Württemberg“

für kleine und mittlere Unternehmen

steht wieder bevor,

wie die Wirtschaftsinitiative Hohenlohe

in einer Mitteilung hinweist.

Das Ministerium für Ländlichen

Raum und Verbraucherschutz

schreibt halbjährlich, im Rahmen

des Programms des Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung

2014-2020 in Baden-Württemberg

und auf Grundlage der Verwaltungsvorschrift

zum Entwicklungsprogramm

Ländlicher

Raum, diese Förderlinie aus.

Die Förderung richtet sich an Unternehmen,

die das Potenzial zur

Erlangung der Technologieführerschaft

aufweisen. Unterstützt werden

umfassende Unternehmensinvestitionen

in Gebäude, Maschinen

und Anlagen, die zur Entwicklung

und wirtschaftlichen Nutzung

neuer oder verbesserter Produktionsverfahren,

Prozesse, Dienstleistungen

und Produkte dienen.

Zusätzlich sollen durch die unterstützten

Projekte nachhaltige Beiträge

zur Verbesserung der Ressourcen-

und Energieeffizienz im

Produktionsprozess generiert werden.

Der Fördersatz beträgt für

kleine Unternehmen mit weniger

als 50 Beschäftigten bis zu 20 Prozent,

für mittlere Unternehmen,

die bis zu 100 Mitarbeiter beschäftigen,

bis zu zehn Prozent der förderfähigen

Investitionskosten.

Die mögliche Förderung beträgt

mindestens 200 000 a und höchstens

400 000 a. Die für die Antragstellung

notwendigen Formulare

Aufgepasst: Unternehmen, die den Förderantrag zum Beispiel für eine bauliche Erweiterung einreichen

wollen, haben nur noch bis zum 31. März Zeit.

Foto: NPG-Archiv

können ganz einfach unter der Internetadresse

der Regierungspräsidien

Baden-Württembergs abgerufen

werden. Die ausgefüllten Anträge

sind vom Unternehmen zusammen

mit dem Bürgermeisteramt

bis 31. März parallel beim

Landratsamt Hohenlohekreis und

beim Regierungspräsidium Stuttgart

vorzulegen. Es wird empfohlen

die Vorhaben zuvor mit dem

Regierungspräsidium zu erörtern.

Daher wird um frühzeitige Kontaktaufnahme

gebeten. Ansprechpartner

im Landratsamt Hohenlohekreis

ist Herr Hellemann. Dieser

ist telefonisch unter

0 79 40 / 1 82 72 oder per E-Mail

an Hellemann-Brenner@hohenlohekreis.de

zu erreichen. pm

www.rp.baden-wuerttemberg.de

Gute Konzepte

Zwei neue Angebote aus der IHK-Seminarreihe

„Unternehmens- und Existenzgründung“.

Gleich zwei Veranstaltungen

bietet die IHK in Neustadt/

Aisch im Februar an. Ein Marketing-Workshop

für Gründer am

Montag, 19. Februar, und ein

Workshop mit dem Titel „Textwerkstatt“

am Dienstag, 20.

Februar.

Der Aufbau und der Erhalt eines

tragfähigen Kundenstammes

ist heute nicht einfach. Der

umworbene Kunde stellt nicht

nur hohe Anforderungen an die

Leistungsfähigkeit seines Geschäftspartners,

er will auch in

geeigneter Weise angesprochen

und überzeugt werden. Nur mit

Hilfe eines ausgeklügelten Marketingkonzeptes

lässt sich dies

erreichen. In dem eintägigen

Workshop am Montag, 19. Februar,

werden praxisnah und in

verständlicher Form die Grundsätze

und Möglichkeiten des

modernen Marketings aufgezeigt.

Die Textwerkstatt-Veranstaltung

am Dienstag, 20. Februar,

bietet einen Einblick in

den effizienten Werkzeugkoffer

für Gründer, die treffsichere

Texte für Flyer, Websites, Blogs,

Newsletter, Angebote und

Presse brauchen. Der praxisorientierte

Workshop zeigt, wie

man den Kundennutzen beschreibt

und formuliert statt

Produkte in den Mittelpunkt zu

stellen.

Die Seminare werden vom Bayerischen

Staatsministerium für

Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr

und Technologie im Rahmen

der „Existenzgründungs-

Initiative Bayern“ gefördert.

Weitere Informationen und Anmeldung

ist in der IHK-Geschäftsstelle

Ansbach telefonisch

09 81 / 20 95 70 11 oder

per E-Mail an edda.veit@nuernberg.ihk.de

möglich. pm

www.ihk-nuernberg.de

HGE - Haller Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft mbH

Schwäbisch Hall – hier lebt man gerne: Die HGE bietet tolle Wohn- und Gewerbebauplätze im

Stadtgebiet oder im Grünen. Profitieren Sie von günstigen all-inclusive Preisen mit Kinder bonus,

familien freundlichen Wohnformen und guter Infrastruktur.

Aktuelle Wohnbauplätze im Angebot.

Rufen Sie uns an und holen Sie sich Ihr Stück Schwäbisch Hall: 0791 751-710

Am Markt 7/8

74523 Schwäbisch Hall

info@hge-sha.de

www.hge-sha.de

Existenzen gründen

Sprechtag für Unternehmer aus dem Handwerksbereich

am Donnerstag, 15. Februar, in Öhringen.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Hohenlohekreises,

W.I.H.-Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe GmbH, kooperiert

mit der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

(HWK) bei der Beratung von

Existenzgründern und Unternehmern

aus dem Handwerksbereich.

Am Donnerstag, 15. Februar,

findet der nächste Sprechtag

mit der HWK im Rathaus der

Stadt Öhringen statt. Ein weiterer

Sprechtag wird am Donnerstag,

5. April, in Künzelsau angeboten.

Durchgeführt wird der

Sprechtag in Öhringen von Erhard

Steinbacher, Unternehmensberater

bei der HWK. Andreas

Weinreich, Leiter der

HWK-Geschäftsstelle in Schwäbisch

Hall und ebenfalls Unternehmensberater,

führt die Beratungen

in Künzelsau durch.

Der Sprechtag dient als Beratungsmöglichkeit

für die Handwerksbetriebe

sowie für Existenzgründer

im Hohenlohekreis.

Interessierte melden sich

zur Vereinbarung eines Termins

bei Anna Trippel von der

W.I.H.-Wirtschaftsinitiative Hohenlohe

GmbH telefonisch unter

0 79 40 / 1 85 73 oder per

E-Mail an Anna.Trippel@hohenlohekreis.de.

pm

www.hwk-heilbronn.de

www.wih-hohenlohe.de


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Wirtschaftsförderung III

Lauda sucht einen Investor

Zukunftsfähig: Die Stadt will mit dem Fachmarktzentrum ein Großprojekt realisieren.

Lauda-Königshofen ist ein attraktiver

Wirtschaftsstandort.

Diese Beliebtheit ist

nicht nur auf das Renommee als

Weinstadt im Taubertal zurückzuführen,

sondern auch auf die besonders

verkehrsgünstige Anbindung:

Gleich vier Autobahnachsen

liegen in direkter Nähe. An die Autobahn

A 81 (Würzburg - Singen)

ist die Stadt über die Autobahnanschlussstelle

in nur fünf Kilometern

Entfernung angebunden. Die

Autobahnen A 3 (Frankfurt - München),

A 6 (Mannheim - Nürnberg)

und A 7 (Hamburg - Kempten)

sind über die naheliegenden

Autobahnkreuze schnell erreichbar.

Hinzu kommt: Lauda-Königshofen

ist ein Eisenbahnknotenpunkt

und nimmt eine Schlüsselfunktion

im öffentlichen Nahverkehr

ein. Täglich zählt der Bahnhof

mehr als 6000 Reisende.

Große Investition in

die Zukunft

Die Stadt Lauda-Königshofen beabsichtigt,

am Bahnknotenpunkt

Lauda ein Fachmarktzentrum sowie

innenstadtnahe Wohnungen,

betreute Wohnungen, Servicewohnungen

oder auch ein Hotel errichten

zu lassen und sucht für

Vision: Nahe des Bahnhofareals soll ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entstehen.

eine Fläche von 17 700 Quadratmeter

einen Investor zur Realisierung

dieses zukunftsweisenden

Gesamtprojektes, heißt es im Expose

der Stadt. „Der ausgewählte

Investor soll das geplante Vorhaben

innerhalb der nächsten drei

Jahre planen, umsetzen und bis

Ende 2021 fertiggestellt haben,“

heißt es in dem Planungspapier

weiter. Die Stadt will mit dem geplanten

Bauvorhaben die Versorgung

ihrer Bürger mit Gütern des

täglichen Bedarfes verbessern

und die Einzelhandelsstruktur zukunftsfähig

ausbauen. Außerdem

soll das Projekt die nicht unerhebliche

Nachfrage nach Wohnraum

decken. Das Bauvorhaben soll

mindestens zweigeschossig, in Teilen

maximal fünfgeschossig sein.

Zudem soll die Entwicklungsfläche

durch eine Verlängerung der

bereits vorhandenen fußläufigen

Bahnunterführung optimal an die

Innenstadt und den Bahnknotenpunkt

von Lauda angebunden werden.

Diese Baumaßnahme ist für

2019 vorgesehen. Mit der Ausschreibung

verfolgt die Stadt vier

Foto: NPG-Archiv

Ziele. Die Entwicklung eines Bebauungskonzeptes

mit einem

Fachmarktzentrum sowie Wohnungen

und deren verkehrsmäßige

Erschließung sowie die Gestaltung

der Freiflächen.

Die zukunftsfähige Ergänzung der

Einzelhandelsstruktur in der Stadt

mit entsprechender Erweiterung

der Sortimente. Die kurzfristige

Deckung der Nachfrage nach innerstädtischem

Wohnraum sowie

die Auswahl eines geeigneten Investors,

der mit hoher städtebaulicher

und architektonischer Qualität

die Baumaßnahme aus einer

Hand entwickelt und zeitnah realisiert.

Vorteilhafte Lage in

Nord-Württemberg

Die Weinstadt Lauda-Königshofen

liegt im Main-Tauber-Kreis, dem

nördlichsten Landkreis Baden-

Württembergs zwischen der großen

Kreisstadt Bad Mergentheim

und der Kreisstadt Tauberbischofsheim.

Als Oberzentren dienen

Heilbronn und die bayerische

Stadt Würzburg. Lauda-Königshofen

liegt zentral und verkehrsgünstig

an der Romantischen Straße

und im Herzen des Lieblichen Taubertals.

In Lauda-Königshofen leben derzeit

14 700 Einwohner, wobei die

Eisenbahnerstadt Lauda alleine

5800 Menschen beheimatet. Seit

2013 verzeichnet die Gesamtstadt

einen stetigen Bevölkerungszuwachs.

Mit der reizvollen Landschaft

entlang der Tauber, attraktiven

Wohngebieten und einem abwechslungsreichen

Kultur- und

Freizeitangebot finden Unternehmen

und deren Mitarbeiter in

Lauda-Königshofen „beste Voraussetzungen

zum Leben, Wohnen,

Arbeiten und Erholen.“ Lauda-Königshofen

ist ferner Schulstandort

eines Gymnasiums, einer Realschule,

einer Gemeinschaftsschule

sowie eines sonderpädagogischen

Bildungs- und Beratungszentrums.

In Lauda-Königshofen

gehen 7300 sozialversicherungspflichtige

Beschäftigte ihrer Arbeit

nach. Zudem verzeichnet die Stadt

etwa 3080 Einpendler täglich.

„Die Stadt stellt sich dem demografischen

Wandel. Wir möchten

deshalb ausdrücklich ermutigen,

fortschrittliche und praxiserprobte

Konzepte für ein Nebeneinander

von Handel, Wohnen,

Dienstleistungen und Mobilität in

den Mittelpunkt der Planung zu

stellen“, heißt es abschließend im

Konzept.

Als Rahmenbedingungen zählen

der Abschluss eines Grundstückskaufvertrages

und die Realisierung

der Baumaßnahme bis

2021. Es handelt sich um ein Investorenauswahlverfahren,

bewerben

können sich Investoren, Bauträger

und Wohnungsbauunternehmen

in Verbindung mit Architekten,

die Erfahrung in vergleichbaren

städtebaulichen Projekten

haben sollten. Abgabeschluss ist

der 15. Juni 2018.

pm

www.lauda-koenigshofen.de

30 Jahre Seifriz-Preis

Transferpreis Handwerk und Wissenschaft: Ausschreibung für 2018

gestartet, Projekte können bis März angemeldet werden.

ADVERTORIAL

Standortfaktoren überzeugen

Hohe Nachfrage nach Gewerbebauplätzen in Schwäbisch Hall

In diesem Jahr wird der

Preis bereits zum 30. Mal

an Handwerksbetriebe und

Wissenschaftler vergeben, die

gemeinsam etwas entwickelt

und marktreif gemacht haben.

Die Preisverleihung findet am

12. Juli gemeinsam mit der Baden-Württembergischen

Wirtschaftsministerin

Dr. Nicole

Hoffmeister-Kraut in Stuttgart

statt.

Am bundesweiten Transferpreis

Handwerk und Wissenschaft,

auch unter dem Namen Seifriz-

Preis bekannt, können Handwerksunternehmer

und Wissenschaftler

aus ganz Deutschland

teilnehmen, die gemeinsam

neue Produkte, Verfahren,

Dienstleistungen oder Formen

der betrieblichen Organisation

entwickelt haben. Unter dem

Motto „Meister sucht Professor“

sollen die Projekte zeigen,

wie Wissenstransfer beispielhaft

gelingen kann. Die Gewinnerteams

erhalten Preisgelder

ROTHENBURG OB DER TAUBER

hier trifft sich die Welt!

in Höhe von insgesamt 25 000

a. Zusätzlich bekommen beide

Partner jeweils eine gerahmte

Urkunde und eine handgefertigte

Plastik des Freiburger

Künstlers Tobias Dingler.

Für die Bewerbung muss ein Bewerbungsbogen

ausgefüllt werden.

Diesen gibt es als

Download auf der Internetseite

www.seifriz-preis.de. Dort finden

sich alle Informationen zur

Teilnahme. Bewerbungsschluss

ist der 16. März.

pm

Rothenburg ob der Tauber ist die Heimat vieler innovativer, europaweit einzigartiger Unternehmen,

die die außergewöhnliche Attraktivität dieses Wirtschaftsstandorts schätzen und nutzen:

eine moderne, dynamische Gegenwart gepaart mit Vergangenheitszauber und fühlbarer Geschichte –

die reizvolle Landschaft des Taubertals und fränkische Lebenslust

- weltweit bekannt, mitten in Europa

- an den Hauptverkehrsachsen A7 und A6

- Bahnanschluss und Verkehrsfluglandeplatz

- günstige Gewerbeflächen an der Autobahn

- qualitative und vielfältige Schul- und Bildungsstruktur

Die Schönheit Rothenburgs zeigt sich in breiter Vielfalt:

familienorientiert, mit romantischem Flair und hoher Wohn- und

Lebensqualität, kulturell anregend und angebotsreich, weltoffen

und gastfreundlich…

Profitieren auch Sie –

wir heißen Sie herzlich

willkommen!

Stadt Rothenburg ob der Tauber

Marktplatz 1

91541 Rothenburg ob der Tauber

Oberbürgermeister Walter Hartl

Tel. 09861/404-100

walter.hartl@rothenburg.de

Wirtschaftsförderin Karin Schmidt

Tel. 09861/404-530

karin.schmidt@rothenburg.de

www.rothenburg.de

Erfreulich städtisch, angenehm

ländlich – so präsentiert sich

Schwäbisch Hall. Hier lässt es

sich gut leben und arbeiten: In

der Nähe der europäischen

Ost-West-Achse A6 ist Schwäbisch

Hall über die West- und

Ost-Umfahrung schnell erreichbar.

Viele Unternehmer nutzen

den Adolf-Würth-Airport, der als

einziger in der Region mit einem

Instrumenten-Landeflugsystem

ausgestattet ist, wie es sonst

nur große Flughäfen besitzen,

als Tor zur Welt. Durch die Lage

an den Bahnstrecken Nürnberg

– Stuttgart und Schwäbisch

Hall – Heilbronn ist die Stadt

am Kocher auch gut mit dem

süddeutschen Schienensystem

vernetzt.

Diese Punkte sprechen deutlich

für Schwäbisch Hall. Aus diesem

Grund siedeln sich viele Unternehmen

in der zweitgrößten

Stadt der Region an oder bauen

ihr Engagement aus. Im Osten

der Stadt bietet der Solpark auf

einer Fläche von 101 ha den

idealen Standort für innovative

Ideen: Unternehmen aus dem

Bereichen Verpackungstechnik,

Sondermaschinenbau, Metallverarbeitung,

Elektrotechnik, IT

sowie Dienstleistungsbetriebe

aus Handel und Handwerk haben

sich bereits angesiedelt. Aktuell

erweitert der Spezialmaschinenhersteller

Optima seinen Standort

um den Bau eines Logistikzentrums.

Zukünftig werden

allein dort ca. 1.400 Beschäftigte

ihren Arbeitsplatz haben.

Gerade auch die Nähe zum

Technologiezentrum im Haus der

Wirtschaft lässt die Unternehmen

vom Know-how der

Industrie- und Handelskammer

sowie der Kreishandwerkerschaft

profitieren. Durch den Ausbau

der Dolanallee, die eine der

Hauptverkehrsstraßen ist, wird

die Attraktivität des Gewerbegebietes

noch gesteigert.

Im Haller Westen bieten sich im

interkommunalen Gewerbepark

Schwäbisch Hall-West attraktive

Möglichkeiten einer Gewerbeansiedlung

auf insgesamt 55 ha.

Die hervorragende Anbindung

an die Westumfahrung sowie

der direkte Anschluss an die

Gewerbegebiete Stadtheide und

Kerz bieten eine erstklassige,

gewachsene Infrastruktur. Mit

dem Bau der Planstraße 2, der

Der interkommunale

Gewerbepark

Schwäbisch Hall-West

bietet attraktive

Möglichkeiten für

Gewerbeansiedlungen.

Foto: Jürgen Weller (Fotomontage)

noch in diesem Jahr begonnen

wird, erfolgt die Erschließung

weiterer Gewerbeflächen. Die

große Nachfrage nach Gewerbebauplätzen

in Schwäbisch Hall

legt die Vermutung nahe, dass

auch diese Vermarktung dann

ab 2019 in kurzer Zeit sichtbare

Erfolge zeigen wird.

Die Wirtschaftsförderung der

Stadt Schwäbisch Hall unterstützt

alle Unternehmen bei

der Suche nach dem idealen

Grundstück für den (Neu-) Bau

eines Büro- und Produktionsgebäudes.

Existenzgründer

können Gewerbebauplätze im

Erbbaurecht erhalten. Haben wir

Ihr Interesse geweckt? Wir sind

gerne für Sie da!

[pm]

Kontakt:

Stadt Schwäbisch Hall

Fachbereich Wirtschaftsförderung

und Liegenschaften

Am Markt 7/8

74523 Schwäbisch Hall

Ihre Ansprechpartner:

Klaus Lindenmeyer

Telefon 07 91/ 7 51-4 72

Angela Jais

Telefon 07 91/ 7 51-3 26


IV Wirtschaftsförderung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Integration in den Arbeitsmarkt

Das Welcome Center der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Das Welcome Center Heilbronn-Franken

hat im Jahr

2017 seine Arbeit in der Region

Heilbronn-Franken verfestigt

und neue Veranstaltungsideen umgesetzt,

die internationalen Fachkräften

den Einstieg in den Arbeitsmarkt

erleichtern, dies teilt die

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

mit. Auch das Thema Diversity

Management wurde durch

eine Unterzeichnerveranstaltung

zur „Charta der Vielfalt“ sowie Informationsveranstaltungen

weiterentwickelt.

Zudem hat im Rahmen

der Aktionswoche Willkommenskultur

2017 ein thematischer Austausch

stattgefunden, wodurch

das vielseitige Engagement in der

Region Heilbronn-Franken aufgezeigt

wurde. Das Team des Welcome

Centers Heilbronn-Franken

freut sich auf die Fortsetzung der

Arbeit und die Umsetzung neuer

Ideen im Jahr 2018.

Internationale Fachkräfte

in der Region

Besonders hervorzuheben ist die

Veranstaltungsreihe „Jobcafé“,

die das Welcome Center Heilbronn-Franken

in Zusammenarbeit

mit der Agentur für Arbeit

Heilbronn und seit Herbst 2017

auch mit der Hochschule Heilbronn

und der Stadt Heilbronn

durchführt. Die regelmäßigen

Treffen für internationale Fachkräfte

informieren in entspannter

Atmosphäre zu wichtigen Themen

wie Bewerbungen schreiben, Vorstellungsgespräch

oder Arbeitsrecht.

Im Rahmen der Aktionswoche

Willkommenskultur 2017

wurde ein Bus angemietet, mit

dem die über 30 Teilnehmer bei

Unternehmensbesuchen der Firmen

Illig Maschinenbau GmbH &

Co. KG (Heilbronn) und der

Fuyao Europe GmbH (Leingarten)

Einblicke in die Arbeitswelt erhalten

haben. Während der Fahrt erhielten

die Fachkräfte durch die

Organisatoren zahlreiche Informationen

zu Arbeitsplätzen bei weiteren

interessanten Unternehmen in

und um Heilbronn. Viele der internationalen

Teilnehmer konnten

entweder direkt durch die Jobcafés

vermittelt werden oder haben

durch eigene Bemühungen einen

Job gefunden. Das Kooperationsteam

ist sich einig, dass das Format

für die Zielgruppe sehr sinnvoll

und bedarfsorientiert ist und

so sollen auch im Jahr 2018 weiter

regelmäßige Jobcafés stattfinden.

Das Welcome Center Heilbronn-Franken

strebt darüber hinaus

eine Ausweitung der Veranstaltungen

auf die Region Heilbronn-Franken

an.

Auch in weiteren Veranstaltungen

wurde die Integration von internationalen

Fachkräften in den Arbeitsmarkt

unterstützt: sei es im

Rahmen einer Bewerberbörse für

akademische Geflüchtete zusammen

mit der Steinbeis School of

International Business and Entrepreneurship

(SIBE) oder Unternehmensbesuche

für internationale

Studierende unter anderem

im Rahmen der landesweiten Industriewoche.

Die direkte Beratung

wurde selbstverständlich

auch weiter fortgesetzt. An den inzwischen

acht Standorten in der

Region Heilbronn-Franken wurden

in den regelmäßig stattfindenden

Sprechzeiten insgesamt 223

internationale Fachkräfte und deren

Familien aus 40 Nationen beraten.

Das Hauptthema der Beratungen

war dabei die Arbeitssuche

in Deutschland.

Kleine und mittlere

Unternehmen

Die zweite Zielgruppe des Welcome

Centers Heilbronn-Franken

sind kleine und mittlere Unternehmen.

Mit dem Ziel diese bei Themen

rund um die Einstellung inter-

Statement: Unterzeichner 2017 der „Charta der Vielfalt“ aus der Region Heilbronn-Franken.

nationaler Mitarbeiter zu unterstützen,

wurden in fast 40 Beratungen

vor allem Fragen zu dem Einstellungsprozess

und der Begleitung

internationaler Mitarbeiter

gestellt. Auch in Veranstaltungen

wurden Unternehmen angesprochen

und informiert: zum Beispiel

bei der Informationsveranstaltung

„Geflüchtete als Mitarbeiter – Erfahrungen

aus und für die Praxis“

in Bad Mergentheim oder bei der

Podiumsdiskussion „Internationale

Talente finden & erfolgreich

integrieren“ des fünften Deutschen

Arbeitsmarktforums. Am

fünften Deutschen Diversity Tag

hat das Welcome Center Heilbronn-Franken

zusammen mit

der Kontaktstelle Frau und Beruf

Heilbronn-Franken eine Unterzeichnerveranstaltung

zur „Charta

der Vielfalt“ bei der Systemair

GmbH in Boxberg organisiert.

Durch die Veranstaltung wuchs

die Zahl der Unterzeichner in der

Region Heilbronn-Franken auf insgesamt

fast 80 Unternehmen und

Institutionen an.

Aktionswoche

Willkommenskultur 2017

Im Rahmen der Aktionswoche

Willkommenskultur 2017 im November

haben in ganz Heilbronn-

Franken über 40 verschiedene

Veranstaltungen rund um das

Thema Internationalität und Willkommenskultur

stattgefunden.

Die Formate waren dabei ganz verschieden

und haben unterschiedliche

Zielgruppen angesprochen.

Durch das vielseitige Programm

konnte gezeigt werden, dass das

Thema Willkommenskultur eine

gesellschaftliche Querschnittsaufgabe

darstellt, die durch viele verschiedene

Akteure gestaltet wird

und ganz unterschiedliche

Foto: WHF

Aspekte beinhaltet. Die Auftaktveranstaltung

bildete mit über 100

Haupt- und Ehrenamtlichen, internationalen

Mitbürgern sowie Interessierten

den erfolgreichen Start

der Aktionswoche. Besonders beeindruckt

hat hierbei der Keynote-Speaker

Kazim Erdogan, dessen

Vortrag von den Teilnehmenden

einstimmig positiv bewertet

wurde. In anschließenden Workshops

konnten sich die Teilnehmer

zu besonderen Themen informieren

und austauschen. Auch

bei der Abschlussveranstaltung in

Künzelsau-Gaisbach wurde der

Austausch in den Vordergrund gestellt:

Unternehmen, Zuwanderer

und berufliche Trainer berichteten

von den Hürden und Chancen

beim beruflichen Ankommen in

Heilbronn-Franken.

Insgesamt zeigt sich das Kooperationsteam

um das Welcome Center

Heilbronn-Franken beeindruckt

und zufrieden von der Anzahl und

Vielfalt der Veranstaltungen. Auch

in diesem Jahr wurde ein starkes

Zeichen gesetzt – „für Engagement

und ein gutes Miteinander“,

so Marlene Neumann, Projektleiterin

im Welcome Center. Auch im

nächsten Jahr wird die Veranstaltungsreihe

„Bausteine einer Willkommenskultur“

fortgesetzt. Die

Rückmeldungen und das Feedback

zu den diesjährigen Veranstaltungen

werden bei der Planung

zu Rate gezogen und so wird

das Ziel wieder sein, eine bedarfsorientierte

und zielgruppengerechte

Veranstaltung anzubieten,

bei der das Thema Willkommenskultur

im Zentrum steht.

Regionale und bundesweite

Netzwerkarbeit

Ein wichtiger Baustein der Arbeit

des Welcome Centers Heilbronn-

Franken ist die Netzwerkarbeit

um das eigene Angebot bekannter

zu machen und sich fachlich auszutauschen.

Neben einer Vielzahl

regionaler Arbeitsgruppen hat

auch der dritten bundesweite Erfahrungsaustausch

der Welcome

Center in der Innovationsfabrik

Heilbronn stattgefunden.

Im Rahmen des Programms diskutierten

die Vertreter von 17 Welcome

Centern aus ganz Deutschland

über Handlungsstrategien

und konkrete Möglichkeiten der

Akquise und Integration internationaler

Fachkräfte. „Das Team

des Welcome Centers Heilbronn-

Franken nimmt viel mit aus dem

Jahr 2017, blickt mit bewährten

und neuen Ideen auf das Jahr

2018 und wird weiter internationale

Fachkräfte und kleinere und

mittlere Unternehmen zu Themen

rund um die berufliche Integration

unterstützen“, verspricht das

Team.

pm

www.heilbronn-franken.com

Sie unternehmen - wir unterstützen

Wirtschaftsförderung des Landkreises

Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

Standortberatung

Behördenmanagement

Fördermittelberatung

Kontaktvermittlung

Telefon: 09161 92–1410 E-Mail: wirtschaft@kreis-nea.de www.kreis-nea.de


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Wirtschaftsförderung

V

Ein Platz für die Industrie

In Ansbach startet die Vermarktung eines Gewerbegebiets, das große Flächen für intensive Nutzung bietet.

VON MARIUS STEPHAN

Die Stadt Ansbach erschließt

ein großes neues Gewerbegebiet.

Das „Ansbach

West“ getaufte Projekt bietet mit

rund 32 Hektar Fläche viel Platz

für Unternehmen, die sich „zukunftsfest“

– mit ausreichend

Wachstumsreserve – neu ansiedeln

oder den Standort wechseln

möchten. „Wir beginnen nun mit

der Vermarktung, zwei Flächen

sind bereits verkauft“, freut sich

Ansbachs Wirtschaftsförderer

Christoph Albrecht. Die offizielle

Eröffnung ist für das Frühjahr angedacht.

»Wir wollen die

regionale Wertschöpfungskette

unterstützen.«

VORTEIL Das Besondere an

„Ansbach West“ ist eine Fläche

von 14 Hektar, die für die intensivste

Nutzungsstufe „GI“ freigegeben

ist. „Das ist meines Wissens

nach die einzige Großfläche in

ganz Süddeutschland, die diese

Stufe aufweist“, sagt Albrecht.

Laut Albrecht bietet das neue Gewerbegebiet

viele Vorteile für die

Unternehmen: „Es sind gerade einmal

300 Meter zur Autobahnauffahrt

und die Lkw müssen auch

nicht durch eine Ortschaft fahren,

um die Autobahn zu erreichen.“

Zudem sei die Versorgung mit

schnellem Internet gewährleistet.

„Die Stadtwerke stellen allen Unternehmen

Leitungen mit zehn bis

20 Gigabit zur Verfügung. Das Gewerbegebiet

ist bereits erschlossen,

Straßen und Entwässerungsanlagen

sind angelegt. Für Unternehmen,

die besonderes „Lastenheft“

mitbringen, können „individuelle

Anforderungen realisiert

werden“, betont Albrecht. Die übrigen

18 Hektar des Gewerbegebiets

sind für die gängigere Nutzungsart

„GE“ vorgesehen.

STRATEGIE „Wir schauen mit

dem Gewerbegebiet auch ein wenig

nach Baden-Württemberg“,

sagt Albrecht. Für die 14 Hektar

Industriefläche kann sich der Wirtschaftsförderer

Unternehmen aus

den Bereichen Produktion oder

Logistik vorstellen, „alles was 24

Stunden und sieben Tage die Woche

Betrieb hat“. Allerdings passe

ein internationales E-Commerce-

Unternehmen, zum Beispiel Internetgroßhändler,

nicht zur Strategie

der Stadt Ansbach. „Wir wollen

die regionale Wertschöpfungskette

unterstützen“, macht Albrecht

klar. Mit „Ansbach West“

will die Stadt den Standort nachhaltig

stärken. Dies soll nicht auf

Kosten der Innenstadt geschehen,

sondern nach Möglichkeit Synergien

bringen. Mit Blick auf den in

Baustart: Bald könnten im neuen Gewerbegebiet „Ansbach West“ die Bagger rollen.

Westmittelfranken bestehenden

Kunststoff-Cluster sei auch eine

Ansiedelung aus diesem Bereich

denkbar.

Insgesamt sei die Lage der Unternehmen

in Ansbach eine gute:

„Wir haben rege Investitionen,

Standorterweiterungen und ein rasantes

Wachstum“, weiß Albrecht.

Besonders viel Aufmerksamkeit

bekomme die „Speedfactory“ des

Sportartikelgiganten Adidas.

Das Unternehmen hat im Ansbacher

Ortsteil Brodswinden eine

beinahe voll automatisierte Schuhfabrik

aufgebaut. Die Produkte

werden dort von Robotern aus

den Rohmaterialien beinahe ohne

menschliches Zutun hergestellt.

Rund 500 000 Paar Schuhe verlassen

die Fabrik das Adidas-Partners

Oechsler so jedes Jahr.

www.ansbach.de

Foto: NPG-Archiv

ANZEIGE

ADVERTORIAL

Neues Gewerbegebiet eröffnet

Perspektiven für Bad Mergentheim

Mehr als zehn Hektar für wirtschaftliche Entwicklung im Braunstall

Das Gewerbegebiet Braunstall am

Rande der Kernstadt schafft auf

zehn Hektar Fläche neuen Raum für

die wirtschaftliche Entwicklung der

Stadt. Die Stadt investiert dabei rund

4,2 Millionen Euro.

„Dieses Gewerbegebiet ist dringend

notwendig, um Perspektiven für

unsere Wirtschaft und die Menschen

zu schaffen“, freute sich der Oberbürgermeister.

Das Gewerbegebiet

Braunstall wird auf einer Fläche von

mehr als zehn Hektar individuell

gestaltbare Flächen in Kernstadtnähe

für klassische Handwerks- und

mittelständische Gewerbebetriebe

vorhalten. Dabei zeichnet sich das

Gewerbegebiet nicht nur durch den

Glasfaseranschluss an jedem Grundstück,

sondern auch durch die gute

Anbindung an die Bundesstraßen 19

und 290 sowie die A81 aus. Gebaut

werden kann bereits ab Frühjahr

2018. Die komplette Fertigstellung

ist für September 2018 geplant.

Erschlossen wird das Gebiet über

den Dainbacher Weg und eine noch

zu bauende Verlängerung der Straße

„Beim Braunstall“.

Mit dem künftig zur Verfügung

stehenden Angebot möchte die

Wirtschaftsförderung der Stadt nicht

nur ortsansässige Unternehmen

ansprechen, die eine Vergrößerung

planen, sondern auch neue Firmen,

die Interesse am Standort Bad Mergentheim

haben. Denn dieser habe

sich in den vergangenen Jahren

zu einem „aufstrebenden Gewerbestandort

entwickelt“, wie der

Wirtschaftsförderer Marcel Stephan

betont. Mit mehr als 12.000 sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten

belege die Stadt den Spitzenplatz im

Main-Tauber-Kreis.

„Die nächsten Jahre werden

entscheidend sein für das weitere

Wachstum unserer Stadt im Bereich

der Beschäftigten- und Einwohnerzahlen.

Mit dem neuen Gewerbegebiet

schaffen wir die nötigen

Entwicklungsflächen für die Unternehmen

am Rande der Kernstadt,

um sich bestmöglich zu entwickeln“

zeigt sich Oberbürgermeister Glatthaar

vom neuen Gewerbegebiet

überzeugt.

Für die Unternehmen wird es zunehmend

schwieriger Fachkräfte zu

gewinnen. Durch die günstige Lage

zur Bad Mergentheimer Kernstadt

bietet das neue Gewerbegebiet

den Unternehmen die Möglichkeit

eine attraktive Arbeitsstelle mit den

Vorzügen einer hohen Wohn- und

Lebensqualität anbieten zu können.

Weitere Informationen zum neuen

Gewerbegebiet Braunstall sind direkt

bei der Wirtschaftsförderung der

Stadt Bad Mergentheim erhältlich.

Ansprechpartner dort ist Marcel

Stephan, Telefon 0 79 31/ 57-80 05,

E-Mail: marcel.stephan@bad-mergentheim.de.

Nähere Informationen

zum neuen Gewerbegebiet sind auch

unter www.bad-mergentheim.de

erhältlich.

[stv]

100% Glasfaser

Startschuss für das Gewerbegebiet „Braunstall“, das den Wirtschaftsstandort

Bad Mergentheim weiter voranbringen soll.

Foto: Stadt Bad Mergentheim

Weitere Informationen zum

neuen Gewerbegebiet

Braunstall sind direkt bei

der Wirtschaftsförderung

der Stadt Bad Mergentheim

erhältlich. Ansprechpartner

dort ist Marcel Stephan,

Telefon 07931/57-8005,

E-Mail: marcel.stephan@

bad-mergentheim.de.

Nähere Informationen zum

neuen Gewerbegebiet sind

auch unter www.badmergentheim.de

erhältlich.


VI Wirtschaftsförderung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Chance für junge Erfinder

16. Wettbewerb der „Kreativen Köpfe“ gestartet: 19 Ideen werden in den nächsten dreieinhalb Monaten umgesetzt. VON WERNER PALMERT

Mit vielen Ideen im Gepäck

trafen sich kürzlich 37

Schüler aus der Region in

der Innovationsfabrik der Wittenstein

SE in Harthausen zum Start

in den 16. Wettbewerb „Kreative

Köpfe“, der als Plattform für junge

Erfinder und Entdecker aus der

Region gilt. 19 von einer Jury ausgewählte

Ideen wollen sie zusammen

mit den Betreuern ihrer Partnerunternehmen

in den kommenden

dreieinhalb Monaten in Projekte

umsetzen. Welche Ideen bei

der Preisverleihung am 6. Juni in

der Bad Mergentheimer Wandelhalle

letztlich das Rennen machen,

ist völlig offen, denn an Entdecker-

und Erfindergeist mangelte

es den Teilnehmern nicht.

Von der selbst balancierenden Kindersitzschale

(Child-Scale) über

den Ganzkörperregenschirm

oder Kapuzenpullover mit integrierten

Kopfhörern bis zum Solarscheibenwischer

und die Dosierhilfe

für Sprühdosen ist alles vertreten

was unter dem Slogan

„Ideen lernen laufen“ einmal auf

den Markt kommen könnte. „Eine

wirklich gute Idee erkennt man

daran, dass ihre Verwirklichung

von vornherein ausgeschlossen erschien“,

behauptete schon Albert

Einstein, der 1915 die allgemeine

Relativitätstheorie publizierte und

der muss es ja wissen.

KONZEPTE Hausherrin Dr. Katharina

Wittenstein, die Tochter

des Mitbegründers der „Kreativen

Köpfe“, Dr. Manfred Wittenstein,

Einfallsreich: Junge Tüftler in der Innovationsfabrik von Wittenstein anlässlich des 16. Wettbewerbs

„Kreative Köpfe der Region“. Die Ideen gehen nun in die Partnerunternehmen, wo Schüler und Firmen gemeinsam

daran arbeiten.

Foto: Werner Palmert

zeigte sich in ihrer Begrüßungsansprache

begeistert von der Einzigartigkeit

des Wettbewerbs, der

nun schon zum 16. Mal durchgeführt

wird, um den Entdeckerund

Erfindergeist der Schüler in

den naturwissenschaftlichen und

technischen Berufen zu wecken.

Der Vorsitzende der Stiftung

Junge Kreative Köpfe im Main-Tauber-Kreis,

Sparkassenvorstand Peter

Vogel, ging auf die exzellente

wirtschaftliche Situation der mittelständischen

Unternehmen im

Landkreis ein, die den jungen

Menschen ausgezeichnete Berufschancen

in der künftigen Arbeitswelt

eröffnen, denn die Prognosen

versprechen auch für 2018

eine Fortsetzung der Hochkonjunktur.

BEWERTUNG Dr. Norbert

Schön, Vorsitzender der Jury, die

es bei der Auswahl der eingereichten

Vorschläge nicht leicht hatte,

bedankte sich bei Dr. Katharina

Wittenstein für die Ausrichtung

der Auftaktveranstaltung und bei

den Musikern der Band „Ask

Mum“ für die musikalische Umrahmung

der Eröffnungsveranstaltung.

Wie jedes Jahr habe die Jury

auch diesmal wieder eine Vielzahl

von faszinierenden und kreativen

Ideen bewerten dürfen.

Stundenlang habe das Gremium

die eingereichten Ideen gelesen,

bewertet, die Beurteilung hin und

wieder geändert, bis das endgültige

Ergebnis feststand. Es sei der

Jury nicht leichtgefallen, aus der

Vielzahl von wirklich guten und

sehr interessanten Ideen die besten

herauszufiltern. Insgesamt

dürfen 37 Kreative Köpfe im Alter

von zwölf bis 18 Jahren ihre Projekte

in den nächsten Wochen mit

den Experten der Partnerunternehmen

umsetzen.

Die Schüler kommen von folgenden

Schulen: Deutschorden- Gymnasium

Bad Mergentheim, Kopernikus

Realschule Bad Mergentheim,

Grund- und Realschule St.

Bernhard, Gewerbliche Schule

mit Informationstechnischem und

Technischem Gymnasium Bad

Mergentheim, Kaufmännische

Schule mit Wirtschafts-Gymnasium

Bad Mergentheim, Lorenz-

Fries-Schule Bad Mergentheim

und das Gymnasium Weikersheim.

Schön dankte allen Lehrern

dieser Schulen, dass sie ihre Schüler

jedes Jahr ermuntern, am Wettbewerb

teilzunehmen.

Wichtig bei der Umsetzung der

Ideen ist für den Juryvorsitzenden

jetzt, „dass ihr, die kreativen

Köpfe, vieles selbst macht und

nicht von den Experten machen

lasst“. Betreut werden die Schüler

bei der Umsetzung ihrer Ideen

von den Firmen Ansmann AG und

Ecom aus Assamstadt, den Bad

Mergentheimer Firmen Bartec, Palux,

Roto, Würth-Industrie und

Stadtwerk Tauberfranken, der

Firma m2m systems aus Lauda-Königshofen,

der Sparkasse Tauberfranken,

der Firma CeraCon aus

Weikersheim, der Menü-Manufaktur

Hofmann aus Schweigern und

der Wittenstein SE aus Harthausen.

Die beteiligten Firmen stellten

sich in Kurzinterviews vor, geführt

von Theresa Karl und Benjamin

Koch.

UMSETZUNG Den Ablauf des

Wettbewerbs stellte abschließend

die Projektleiterin Iris Lange-

Schmalz vor. Zur Umsetzung ihrer

Ideen haben die Teilnehmer bis

Ende April 2018 Zeit.

Bereits am 26. Januar treffen sich

die „Kreativen Köpfe“ zu einer ersten

Trainingsveranstaltung in der

alle Abläufe von der Idee bis zum

Produktergebnis besprochen werden.

In einer zweiten Veranstaltung

Mitte März werden Präsentation

und die Kommunikation geübt

und im Mai tritt die Jury zusammen.

Die Preisverleihung findet

dann am 6. Juni in der Wandelhalle

im Kurort Bad Mergentheim

statt.

www.kreativekoepfe.info

Leuchtturm im ländlichen Raum

Investorenauswahlverfahren

Bau eines Fachmarktzentrums mit Wohnungen

im Sanierungsgebiet „Bahnstadt-Lauda“

Wirtschaftsförderer besuchen heimische Unternehmen: Die Firma Seiler gilt als Spezialist für

Vakuumtechnik im Main-Tauber-Kreis.

Die Stadt Lauda-Königshofen sucht für die Errichtung eines Fachmarktzentrums

sowie den Bau innenstadtnaher Wohnungen für alle Altersgruppen

oder eines Hotels einen Investor. Das stadteigene Grundstück liegt

in zentraler, verkehrsgünstiger, innenstadtnaher Lage und umfasst eine

Größe von 17.700 m². Das Bauvorhaben sollte mindestens zweigeschossig,

in Teilen maximal fünfgeschossig sein.

Die Stadt stellt sich dem demografischen Wandel. Wir möchten deshalb

ausdrücklich ermutigen, fortschrittliche und praxiserprobte Konzepte für

ein Nebeneinander von Handel, Wohnen, Dienstleistungen und Mobilität in

den Mittelpunkt der Planung zu stellen.

Rahmenbedingungen:

Abschluss eines Grundstückkaufvertrages und Realisierung der Baumaßnahme

innerhalb von drei Jahren. Das Vorhaben sollte 2021 fertiggestellt

sein.

Bewerbungsverfahren:

Es handelt sich um ein Investorenauswahlverfahren. Bewerben können

sich Investoren, Bauträger und Wohnungsbauunternehmen, etc. in Verbindung

mit Architekten, die Erfahrung in vergleichbaren städtebaulichen

Projekten haben sollten. Abgabeschluss für die Wettbewerbsunterlagen

ist der 15.06.2018 (Ausschlussfrist).

Betreuer des Verfahrens und weitere Informationen:

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungstext

unter www.lauda-koenigshofen.de/investorenauswahlverfahren

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung:

Sabine Baumeister (Wirtschaftsförderung)

Tel. 09343/501-113, E-Mail:

sabine.baumeister@lauda-koenigshofen.de

Stadtbaumeister Tobias Blessing

Tel. 09343/501-150, E-Mail:

tobias.blessing@lauda-koenigshofen.de

Gemeinsam bauen wir Zukunft!

Die Wirtschaftsförderung

des Main-Tauber-Kreises

besuchte in diesen Tagen

die Seiler Vakuumtechnik

GmbH in Wertheim-Dörlesberg.

Das Unternehmen mit rund 40

Mitarbeitern ist ein Spezialist

für Vakuumtechnik und produziert

komplexe Dichtheits- und

Sonderprüfanlagen. Die Auftragslage

wird allgemein als gut

bezeichnet.

Das Unternehmen wurde 1988

von Andreas und Margarete Seiler

gegründet. Die Produkte haben

heute international einen

hohen Absatz. Auftraggeber sind

häufig Teilehersteller aus der Automobilzulieferindustrie,

um

die Dichtheit der Fahrzeugkomponenten

sicherzustellen. Doch

auch in der Elektroindustrie

und im Bereich Kälte-Klimatechnik

kommen die Maschinen zur

seriellen Prüfung in der Qualitätskontrolle

am Ende einer Produktionsstraße

zum Einsatz.

Hohe Industriestandards verpflichten

den Kunden, die Zuverlässigkeit

über die Dichtheit

und die Nachverfolgbarkeit seiner

Produkte nachzuweisen. Unter

dem Aspekt der Kostenreduzierung

und Nachhaltigkeit be-

Zusammenarbeit: Betriebsleiter Jürgen Hübner, Dezernent Jochen

Müssig, Technischer Produktionsleiter Michael Hildebrandt und

Verwaltungsleiterin Irene Seiler (v. li.).

Foto: LRA Main-Tauber-Kreis

steht auch ein großes Interesse

des Kundenkreises an Helium-

Rückgewinnungsanlagen, da Helium

als Prüfgas in den Maschinen

zum Einsatz kommt.

Alle Prüfanlagen und Adaptionswerkzeuge

werden im Hause Seiler

nach Kundenanforderung

konzipiert und gefertigt. An modernen

und hochpräzisen CNC-

Maschinen werden die benötigten

Bauteile aus verschiedenen

Materialien hergestellt. Anschließend

werden alle elektrischen,

mechanischen, pneumatischen

und hydraulischen Komponenten

in der Endmontage zusammengeführt.

Mittels SPS-Steuerung

wird der Prüfablauf programmiert

und eine ordnungsgemäße

Funktion der Maschine

gewährleistet. Auch nach Auslieferung

ist ein umfassender Service

für das Unternehmen selbstverständlich.

„Die Kunden melden sich weltweit“,

erklärte der Technische

Leiter Michael Hildebrandt.

Auch Geschäftsführer Markus

Seiler und seine Ehefrau Irene

Seiler bestätigten den internationalen

Ansatz. „Besonders stolz

sind wir darauf, individuell auf

Kundenwünsche eingehen zu

können und hierbei viele Produktionsschritte

noch in produktiver

Handarbeit erstellen zu

können“, sagt das Unternehmerpaar.

„Die hohe Kundennachfrage

und die gute Auslastung

des Unternehmens sprechen für

die Qualität seiner Arbeit. Mit

Recht kann deshalb das Unternehmen

Seiler als Leuchtturm

im ländlichen Raum bezeichnet

werden“, sagte Dezernent Jochen

Müssig vom Landratsamt.

Er hatte gemeinsam mit Amtsleiter

Rico Neubert das Unternehmen

besucht. Beide stellten

auch mit Freude fest, dass sich

die Arbeitnehmer hier sehr

wohlfühlen und ein gutes Miteinander

besteht. Die Wirtschaftsförderung

selbst informierte die

Vertreter von Seiler über ihre

Schwerpunktthemen „Karriere

Daheim“ und „Zukunft Main-

Tauber“ sowie über die Initiativen

„Ausbildungsbotschafter“

und „Zukunftspreis“. pm

www.main-tauber-kreis.de

www.seiler-vakuum.de


Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Wirtschaftsförderung VII

Nachholbedarf beim Breitbandausbau

Mittelfränkische Unternehmen bewerten ihren Wirtschaftsstandort mit der Durchschnittsnote „befriedigend“.

Fast 200 mittelfränkische Unternehmen

haben im vergangenen

Jahr eine Standortbewertung

hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit

des eigenen Industrie-

und Innovationsstandortes

abgegeben. Diese Bewertungen

wurden von der IHK Nürnberg

nun zum „IHK-Industrie- und Innovationsreport

Mittelfranken

2017“ zusammengefasst und vorgelegt.

Die aktuelle Wirtschaftspolitik im

Bund und im Freistaat erhält demnach

im Schnitt die Schulnote 3,0

beziehungsweise 2,6. Hierbei handelt

es sich um eine geringe Verbesserung

im Vergleich zu einer

bundesweiten Befragung aus dem

Jahr 2014 (3,2; Eine individuelle

Bewertung in Mittelfranken fand

damals nicht statt). Spürbare

Rückschritte gibt es hingegen bei

der Einschätzung darüber, ob einzelne

Standortfaktoren im internationalen

Vergleich wettbewerbsfähig

seien.

Kriterien für den Vergleich

der Wettbewerbsfähigkeit

Unterschiede: Große Unternehmen sind eher bereit ihre Innovationsaktivitäten auszuweiten. Foto: NPG-Archiv

Insbesondere die Aspekte der

Breitbandanbindung (minus 0,7

Punkte), die Verkehrsinfrastruktur

(minus 0,4 Punkte), die Verfügbarkeit

von Gewerbe- und Industrieflächen

(minus 0,5

Punkte) und der soziale Frieden

(minus 0,3 Punkte) werden

schlechter bewertet als im Jahr

2014. Als wichtigste Investitionshemmnisse

werden insbesondere

die Höhe der Steuern und Abgaben

sowie die Praxisferne des hiesigen

Steuersystems benannt (70

Prozent der befragten Unternehmen).

Als weitere Standortdefizite

gelten laut Befragung erneut die

Breitbandanbindung, die erschwerte

Verfügbarkeit und Qualität

der Fachkräfte sowie eine mangelnde

Förderung von Innovationsaktivitäten.

Klaren Nachholbedarf sehen die

Unternehmen auch hinsichtlich

der Digitalisierung: Denn fast alle

befragten Betriebe erklären, die

IT-Weiterbildung der Mitarbeiter

müsse dringend verstärkt werden.

Auch die berufliche Ausbildung erfordere

daher eine Modernisierung

(96 beziehungsweise 93 Prozent

der Befragten). Fast alle befragten

Unternehmen bewerten

die Sicherheit der unternehmenseigenen

IT-Infrastruktur sowie

der Daten vor dem Hintergrund

der digitalen Transformation

gleichzeitig als sehr wichtig für

die eigene Wettbewerbsfähigkeit.

Ein gutes Zeugnis geben die mittelfränkischen

Unternehmen der

Wirtschaftsstruktur und den Netzwerken

in Mittelfranken: Der

Standortfaktor „Verfügbarkeit von

Zulieferunternehmen und Dienstleistern

vor Ort“ wird von den Industrieunternehmen

mit der

Schulnote 2,5 mit am positivsten

bewertet. Zudem hat die „Vernetzung

von Industrie und Dienstleistern

vor Ort“ für 89 Prozent der

Unternehmen eine recht hohe

Priorität. Wenn es speziell um die

Investitionen in Forschung und

Entwicklung (FuE) geht, wird der

Standort Bayern von 63 Prozent

der mittelfränkischen Unternehmen

als „sehr gut“ oder „gut“ eingeschätzt.

Es kommt auch auf die

Betriebsgröße an

Im Durchschnitt wurde die Schulnote

2,6 vergeben. Ein deutlicher

Unterschied bei den Innovationsaktivitäten

ergibt sich aus der Unternehmensgröße:

Während fast

alle großen mittelfränkischen Unternehmen

(mehr als 500 Mitarbeiter)

ihre Innovationsaktivitäten

ausweiten möchten, sind es

bei den kleinen und mittleren Unternehmen

nur knapp die Hälfte.

Beim Thema Innovationen fallen

Standorthemmnisse offensichtlich

noch stärker ins Gewicht als bei

der allgemeinen Beurteilung des

Industriestandortes: Die Breitbandversorgung

und der Fachkräftemangel

scheinen sich laut Befragung

zu einer echten Innovationsbremse

zu entwickeln. Diese Faktoren

werden heute als noch stärkere

Einschränkung gesehen als

bei der vorhergehenden Befragung

von 2014. Was die Fachkräfte

angeht, liegt in Mittelfranken

der Anteil der Unternehmen,

die über fehlende Akademiker klagen,

sogar über dem deutschen

Durchschnitt.

Kooperationen oder „Open Innovation“

(Suche nach Ideen und

Problemlösungen bei externen

Quellen aller Art) mit Kunden, Lieferanten,

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

sind für jedes

dritte Unternehmen der Hebel,

um innovativer zu werden.

Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber

der Vorbefragung. Deutlich

nachgelassen hat dagegen die

Attraktivität der FuE-Förderprogramme:

Zwar haben rund 50 Prozent

der befragten mittelfränkischen

Unternehmen Erfahrungen

mit solchen Angeboten. Derzeit

nehmen aber nur 20 Prozent Fördermittel

von Bund oder Land in

Anspruch (Umfrage vor drei Jahren:

35 beziehungsweise 25 Prozent).

Lediglich zehn Prozent nutzen

Förderprogramme der EU,

vor drei Jahren waren es noch 24

Prozent der innovationsstarken

Unternehmen.

pm

www.ihk-nuernberg.de

Wirtschaftszentrum Westmittelfrankens

SCHNELL

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ANSBACH

10 Gigabit/s

Glasfaser-Internet-Anschluss

im Gewerbegebiet

verfügbar

Brummen

ist einfach.

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ANSBACH-WEST

SOFORT BEBAUBAR

32 Hektar

neues Industrieund

Gewerbegebiet

ANSBACH-ELPERSDORF

Weil die Sparkassen den

Motor unserer Wirtschaft

am Laufen halten.

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*bezogen auf die Sparkassen-Finanzgruppe

direkt an der A6

mit Sichtbezug zur Autobahn

Flächen ab 2.000 m²

möglich

14 ha zusammenhängende

Fläche GI

ÖPNV-Anbindung

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Produzierendes Gewerbe

und industrielle Fertigung

von High Tech-Produkten

Handwerk

B2B-Dienstleistungen

Stadt Ansbach

Wirtschaftsförderung

Johann-Sebastian-Bach-Platz 1

91522 Ansbach

Telefon 0981 51-300

wirtschaftsfoerderung@ansbach.de

sparkasse.de

Wenn’s um Geld geht

S

www.ansbach.de/wirtschaft


VIII Wirtschaftsförderung

Februar 2018 I Jahrgang 17 I Nr. 188

Förderung für Gründerinnen

Das Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ spricht mit drei

Fördermodulen gezielt angehende Unternehmerinnen an.

Eine gute Unternehmensidee,

Engagement und

Mut sind Grundvoraussetzung

für eine Existenzgründung

- doch ohne Startkapital ist es

für viele Frauen schwer, ihre

Ideen erfolgreich umzusetzen.

Das Land unterstützt daher

Frauen gezielt mit dem Förderprogramm

„Innovative Maßnahmen

für Frauen im Ländlichen

Raum“ (IMF). In dem Programm

werden die drei Fördermodule

Existenzgründung, Qualifizierung

und Netzwerk angeboten,

die sich gegenseitig ergänzen.

Hierauf weist die Wirtschaftsförderung

des Main-Tauber-Kreises

hin.

Ziel des Förderprogrammes

IMF ist, Projekte zur Erschließung

von Beschäftigungs- und

Einkommensmöglichkeiten für

Frauen anzustoßen, ihren Unternehmerinnengeist

zu fördern

und zur Steigerung der Lebensqualität

und zur Diversifizierung

der ländlichen Wirtschaft beizutragen.

Grundsätzlich ist jede besondere

Idee förderungswürdig,

die in der Region eine

Marktlücke schließt, denn aus

kleinen Projekten können

große Dinge entstehen.

Beratung: Die Module des Programms sind speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten.

QUALIFIZIERUNG Mit dem

Fördermodul Qualifizierung

und Coaching können sich

Frauen auf eine bevorstehende

Existenzgründung oder Unternehmenserweiterung

sowie auf

den Wiedereinstieg in eine nichtselbstständige

Erwerbstätigkeit

vorbereiten. Die Förderung erfolgt

über reduzierte Teilnahmegebühren

für maßgeschneiderte

Qualifizierungsmaßnahmen

durch vom Ministerium anerkannte

Bildungsträger, beispielsweise

die Landfrauenverbände.

Über dieses Modul kann ein Zuschuss

in Höhe von 80 Prozent

der förderfähigen Ausgaben gewährt

werden.

EXISTENZGRÜNDUNG

Beim Fördermodul Existenzgründung

und Weiterentwicklung

kleinster Unternehmen

können Existenzgründerinnen

und Kleinunternehmerinnen mit

modellhaften Projekten einen

Investitionszuschuss in Höhe

von 40 Prozent der förderfähigen

Ausgaben erhalten. Die maximale

Fördersumme pro Projekt

beträgt 120 000 a. In LEA-

DER-Gebieten kann ein Zuschuss

in Höhe von 50 Prozent

gewährt werden. Förderfähig

sind beispielsweise Kosten für

Maschinen und Anlagen oder

Kosten für Computersoftware.

Foto: NPG-Archiv

NETZWERK Weitere Unterstützung

gibt es für neu gegründete

Netzwerkorganisationen, welche

die Zusammenarbeit unterschiedlichster

Kooperationspartner

fördern, um wohnortnahe

Einkommensmöglichkeiten für

Frauen zu schaffen. Sie erhalten

über das Fördermodul „Neu gegründete

Netzwerkorganisationen

für Frauen“ pro Jahr 70 Prozent

der förderfähigen Personalkosten

der Projektkoordinatorinnen

beziehungsweise der Projektkoordinatorin

und 50 Prozent

der Sachkosten. Die Förderung

wird für einen Zeitraum

von maximal vier Jahren gewährt.

Interessierte Frauen können

Förderanträge beim Regierungspräsidium

Stuttgart, Referat

32, Betriebswirtschaft, Agrarförderung

und Strukturentwicklung,

stellen. Weitere Informationen

gibt es beim Regierungspräsidium

Stuttgart.

Das IMF-Programm wurde

Ende Mai 2015 als Bestandteil

des Maßnahmen- und Entwicklungsplans

Ländlicher Raum

2014 bis 2020 (MEPL III) von

der Europäischen Union genehmigt.

Die EU finanziert das IMF-

Programm mit 50 Prozent aus

dem Europäischen Landwirtschaftsfonds

für die Entwicklung

des Ländlichen Raums

(ELER) mit. Die anderen 50 Prozent

gibt das Land. pm

www.frauen.landwirtschaftbw.de

Denkanstöße

„Altes Eisen oder Junges Gemüse?“

Demografischer Wandel in Betrieben

Das Thema „Demografischer Wandel“

ist in den Personalabteilungen

der deutschen Wirtschaft angekommen

und – wie es scheint – soweit

ausdiskutiert. Oder? Kürzlich ging

eine Meldung durch die Presse,

dass die mittelständischen Betriebe

in den kommenden acht bis zehn

Jahren 50 Prozent ihrer Belegschaft

durch Verrentung verlieren. „Na

prima, dann ist Platz für Jüngere

geschaffen. Die sind nicht so häufig

krank und arbeiten flexibler.“, mag

sich dabei so mancher Personal-

Manager denken. Doch so leicht ist

das Thema bei näherer Betrachtung

leider nicht „gewuppt“.

Gastautorin Anka Halbritter

ist Konflikt- und Mobbingberaterin,

Resilienztrainerin und Buchautorin

Stichwort Fachkräftemangel:

Allein im handwerklichen Bereich

bekommen wir die Auswirkungen

schon heute massiv zu spüren. Viele

Betriebe suchen vergeblich nach

geeigneten Kandidaten und haben

große Probleme, Lehrstellen überhaupt

und freiwerdende Planstellen

nachzubesetzen.

Dabei ist das nur die quantitative

Seite – wer wollte beispielsweise

in einem schwierigen Prozess vor

Gericht von einem Jung-Advokaten

vertreten werden, der gerade seine

Anwaltszulassung erhalten hat?

Die Erfahrung älterer Menschen

im Berufsleben ist oft durch nichts

zu ersetzen. Gibt es Stress, sind sie

der „Fels in der Brandung“, den so

schnell nichts aus der Ruhe bringt.

Sie kennen ihr Geschäft und haben

ein unschätzbares Netzwerk-Wissen.

Dadurch sind sie in der Lage, mit

einem Anruf Dinge zu erledigen, für

die unerfahrene Kollegen Tage benötigen

– Personen und Informationen

effizient miteinander in Verbindung

zu bringen, stellt heute einen unverzichtbaren

Bestandteil betrieblicher

Schlüsselkompetenzen dar.

Was allerdings stimmt:

Ältere Menschen verursachen durch

häufigere Langzeit-Erkrankungen

tendenziell mehr krankheitsbedingte

Fehlzeiten. Das aber ist kein

unabwendbares Schicksal, gegen

das aus betrieblicher Sicht außer

Verrentung „kein Kraut gewachsen

ist“. Vielmehr zeigt sich hier einfach,

wie bedeutsam gesundheitliche Prävention

ist. Und die wiederum hat

bekanntlich zwei Seiten: die Gestaltung

der Verhältnisse, unter denen

gearbeitet wird (Verhältnisprävention),

und den individuellen Lebensstil

(Verhaltensprävention). Ersteres

haben Unternehmen selbst in der

Hand, und zu Zweiterem können

sie ihre Mitarbeiter durch eine

entsprechende Unternehmenskultur

entscheidend motivieren.

Gesunderhaltung der Belegschaft,

um Schlüsselkompetenzen möglichst

lange „an Bord“ zu halten –

„Science fiction“ oder realisierbare

Option für das betriebliche Personalmanagement?

Wenn man die demografische

Entwicklung konsequent

in seine Überlegungen einbezieht,

sollte die Antwort darauf eigentlich

nicht schwerfallen, denn – das

Thema birgt mit einiger Wahrscheinlichkeit

einen der entscheidenden

Wettbewerbsvorteile auf dem Markt

von morgen.

www.zfp-tauberfranken.de

INNOVATIONS- UND WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

ROTHENBURG

OB DER TAUBER

hier trifft

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27. Februar 2018, 19:00 Uhr

im energieZENTRUM Wolpertshausen







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