REGIOBUSINESS - NR. 187 | 2017-12

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SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

WIR

SCHAFFEN

VERBINDUNGEN!

07951 33-0

Straßen- und Netzbau

swp.de/regiobusiness

ARBEITSMARKTFORUM

Veranstaltung regt wichtige

Diskussionen an. SEITE 3

JAHRESRÜCKBLICK

Was hat die Unternehmen

der Region bewegt? SEITE 29

DEZEMBER 2017

VERPACKUNGEN

Alles rund um das

Packaging Valley. SEITE 41

Nr. 187 / Jg. 16 [1,75 3]

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

INDUSTRIE

Rekordumsatz bei

Ziehl-Abegg

Der Künzelsauer Ventilatorenspezialist

erreicht kürzlich den

Rekordwert von einer halben

Milliarde Euro im bisherigen

Geschäftsjahr. SEITE 5

AUSBILDUNG

Aktionstag der

Wirtschaftsjunioren

„Ein Tag Azubi“ gibt jungen

Menschen einen echten Einblick

in den beruflichen Alltag. Über

30 Jugendliche aus der Region

nehmen teil. SEITE 9

MARKETING

Marken und Werte

bilden eine Einheit

Stephan Kurz von der Crailsheimer

Werbeagentur Querformat

spricht über die Wichtigkeit einer

genauen Definiton der Unternehmenswerte.

SEITE 13

Flexibilität gefordert

Südwestmetall lehnt IG-Metall-Forderungen in den aktuellen Tarifverhandlungen ab.

Gewerkschaft will unter anderem sechs Prozent mehr Lohn erreichen. VON FRANK LUTZ

Sechs Prozent mehr Gehalt

und Ausbildungsvergütung

für zwölf Monate. Einen

Anspruch für alle Beschäftigten,

ihre Arbeitszeit für bis zu

zwei Jahre auf bis zu 28 Stunden

pro Woche zu reduzieren –

verbunden mit einem Rückkehrrecht

zur 35-Stunden-Woche.

Ein Entgeltzuschuss von

200 Euro pro Monat bei einer

Arbeitszeitverkürzung für Beschäftigte

mit zu pflegenden Angehörigen

oder Kindern unter

14 Jahren. Ein Zuschuss von

750 Euro pro Jahr in der kurzen

Vollzeit für Beschäftigte in

Schichtarbeit und anderen belastenden

Arbeitszeitmodellen.

Mit diesen Forderungen ging

die IG Metall Ende Oktober in

die Tarifverhandlungen in der

Metall- und Elektroindustrie.

ABSAGE Diesen Forderungen

erteilte Rolf Blaettner, Geschäftsführer

der Südwestmetall-Bezirksgruppe

Heilbronn/

Region Franken, diese Woche

in Heilbronn eine klare Absage.

Metallindustrie: Es könnte zu langwierigen Verhandlungen

kommen. Eine Einigung ist noch nicht in Sicht.

Foto: DPA

Besonders störte sich Blaettner

an der Forderung der Gewerkschaft

nach einer Absenkung

der Arbeitszeit: „Gegen eine Absenkung

hat niemand was, aber

es muss handelbar bleiben für

die Unternehmen. So wie es die

IG Metall fordert, ist es nicht

handelbar und trifft die Leistungsträger

in den Betrieben.“

Auch Hans-Jörg Vollert, CEO

von Vollert Anlagenbau in

Weinsberg, sah nicht die Absenkungsforderung

an sich als

Problem, sondern den Entgeltzuschuss

für bestimmte Gruppen,

der ungerecht sei.

OBSOLET Karl Schäuble, Geschäftsführer

von Illig Maschinenbau

in Heilbronn und Vorsitzender

der Südwestmetall- Bezirksgruppe

Heilbronn Franken,

bezeichnete die derzeitige

tarifvertragliche Regelung,

nach der nicht mehr als 18 Prozent

der Beschäftigten über 35

Stunden pro Woche arbeiten

dürfen, als nicht mehr zeitgemäß.

Eine „Öffnung nach

oben“ sei nötig, die Mitarbeiter

müssten selbst entscheiden können,

ob sie länger arbeiten wollten.

Für eine höhere Flexibilität

sprach sich auch Vollertaus.

150 Prozent mehr Aufträge

habe sein Unternehmen in diesem

Jahr zu verzeichnen, die

Auftragslage sei aber sehr wechselhaft.

„Wir müssen uns als Unternehmen

hochflexibel aufstellen“,

sagte Vollert daher.

Bei der zweiten Tarifverhandlung

in Bayern lehnte die IG Metall

diese Woche das Angebot

der Arbeitgeber über zwei Prozent

mehr Entgelt für 15 Monate

und einer Einmalzahlung

von 200 Euro ab. In Baden-

Württemberg werden die Tarifverhandlungen

in der nächsten

Woche fortgesetzt. Die Friedenspflicht

endet am 31. Dezember.

www.igmetall.de

www.suedwestmetall.de

1,6 Milliarden

Euro für Urlaub

Die Menschen in der Region haben tiefe Taschen, wenn es um

Reisen geht. Im Schnitt fließen pro Kopf jedes Jahr mehr als

3000 Euro in den Tourismus.

Kofferpacken in der Region:

Landkreis Ansbach – Reiselust

steht hoch im Kurs: Insgesamt

geben die Menschen rund

1,6 Milliarden Euro pro Jahr für

den Tourismus aus. Auf den Landkreis

Schwäbisch Hall entfallen davon

599 Millionen Euro, auf den

Hohenlohekreis 377 Millionen

Euro und aus dem Kreis Ansbach

kommen noch einmal 600 Millionen

Euro pro Jahr hinzu. Unter

den Oberbegriff Tourismus fällt dabei

alles, was mit Urlaub zu tun hat

– von der Landpartie bis zur Pauschalreise

und von der Radtour bis

zum Städtetrip. Das geht aus einer

regionalen Tourismus-Datenanalyse

hervor, die das Pestel-Institut

mit Sitz in Hannover nun erstmals

für die Initiative „Auf Zukunft gebucht“

der Tourismuswirtschaft erstellt

hat.

DURCHSCHNITT Diese wollte

wissen, wie viel das touristische Erleben

den Menschen in der Region

wert ist. Pro Kopf geben die Menschen

im Landkreis Schwäbisch

Hall rund 3200 Euro pro Jahr für

Urlaub aus. Im Landkreis Ansbach

sind es 3300 Euro, im Hohenlohekreis

sogar 3500 Euro pro Jahr.

„Egal, ob es der Flug zur Ferieninsel

oder das Essen am Urlaubsort

ist: Rund 19 Prozent von dem Geld,

das die Einwohner ausgeben, fließt

in den Tourismus. Zum Vergleich:

zehn Prozent sind es für Nahrungsmittel.

Ähnlich wie in der Region

liegt die Ausgabe hier bundesweit

bei durchschnittlich 1800 Euro

pro Kopf und Jahr“, sagt Matthias

Günther. Für den Leiter des Pestel-

Instituts ist der Tourismus damit

„ein starker Wirtschaftsfaktor –

auch deshalb, weil drei Viertel der

Ausgaben in Deutschland bleiben“.

Das zeige, dass das „Reiseziel

Deutschland“ nach wie vor hoch

im Kurs stehe.

pm/mst

www.btw.de

www.pestel-institut.de

Wir schaffen Spielraum

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02 Politik & Wirtschaft

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Team: Rainer Biedermann, Ulrich Stein, Geschäftsführerin Angelika Gold, Michael Szabo und Jürgen Sendelbach (v.l.) arbeiten künftig noch

enger zusammen. Angelika Gold wird in Schwäbisch Hall und Tauberbischofsheim die Leitung übernehmen.

Foto: Kreishandwerkerschaft

Zusammen stark

Die Kreishandwerkerschaften Schwäbisch Hall und Main-Tauber-Kreis kooperieren.

Die Kreishandwerkerschaften

aus Schwäbisch

Hall und Main-Tauber-

Kreis werden in Zukunft miteinander

kooperieren. Das Ergebnis

der Abstimmung bei der Versammlung

fiel in beiden Kreishandwerkerschaften

eindeutig

positiv aus. In einer vorangegangenen

Sitzung hatte auch

die Mitgliederversammlung der

KH Main-Tauber-Kreis, mit Sitz

in Tauberbischofsheim, bereits

für die Kooperation gestimmt.

WENDEPUNKT Die Geschäftsleiterin

Angelika Gold

wird somit ab Juli 2018, zusätzlich

zu ihrer Tätigkeit in Tauberbischofsheim,

die Geschäftsstelle

der KH in Schwäbisch

Hall leiten. „Ich bin positiv gestimmt

und sehr optimistisch,

dass wir mit dieser Entscheidung

den Weg in die richtige

Richtung gehen“, unterstrich

Kreishandwerksmeister Ulrich

Stein. Auch sein Ehrenamtskollege,

der Kreishandwerksmeister

des Main-Tauber-Kreises,

Michael Szabo, ist sich sicher:

„Frau Gold hat unsere Kreishandwerkerschaft

mit ihren 11

Innungen hervorragend im

Griff und wird es schaffen, dass

unter ihrer Leitung Synergien

aus der Kooperation entstehen.“

Die Frage, in welche

Hände man künftig die Geschäftsführung

der 13 Innungen

des Landkreises Schwäbisch

Hall legen soll, stellte

sich, da der derzeitige Geschäftsführer,

Herbert Bay, im

August des kommenden Jahres

in den Ruhestand gehen wird.

Man sei in alle Richtungen offen

gewesen, so Ulrich Stein.

Schlussendlich ging die Tendenz

in Richtung Tauberbischofsheim.

„Denn wir wollen

ein starkes Handwerk in einer

starken Region“, betonte Stein.

Die Kooperation der weiterhin

eigenständigen KHs soll das gewährleisten.

Fusionen zwischen

des KHs oder den Innungen

sind theoretisch möglich, stehen

aber nicht auf dem Plan.

EINGESPIELT Angelika Gold

ist 44 Jahre alt und seit sieben

Jahren bei der KH Main-Tauber-Kreis

tätig. Seit 2012 ist sie

als Geschäftsführerin aktiv.

Künftig wird sie einen Tag pro

Woche in der Geschäftsstelle in

Schwäbisch Hall präsent sein

und natürlich an allen relevanten

Sitzungen der Innungen teilnehmen.

Das eingespielte Team

der Geschäftsstelle in Schwäbisch

Hall steht darüber hinaus

in engem Kontakt mit Angelika

Gold und wird in bewährter Manier

die anfallenden Arbeiten

für die Innungen und ihre Mitgliedsbetriebe

erledigen. „Ich

bedanke mich dafür, dass Sie

mir Ihr Vertrauen entgegenbringen

und freue mich auf die Zusammenarbeit“,

versicherte Angelika

Gold den Obermeistern

der KH Schwäbisch Hall. pm

www.kh-sha.de

www.kh-tauberbischofsheim.de

Hohenlohekreis wirbt

mit Kinderbetreuung

Die Broschüre der Wirtschaftsinitiative wird neu aufgelegt.

Die W.I.H.-Wirtschaftsinitiative

Hohenlohe hat mit Unterstützung

der Bürgermeisterämter, der

Kindertagesstätten und des Landratsamtes

Hohenlohekreis, eine

Neuauflage der Broschüre „Kinderbetreuung

im Hohenlohekreis“

erarbeitet. Aufgeführt sind

die vielfältigen Betreuungskonzepte,

Öffnungszeiten und Kontakte

der Träger.

Nicht erwerbstätige junge Frauen

in der Erziehungsphase stellen ein

großes Fachkräftepotenzial für Unternehmen

dar. Für sie sind die

Kinderbetreuungsmöglichkeiten

ein wichtiges Kriterium bei der

Entscheidung über die Wiederaufnahme

einer Tätigkeit.

Aufgrund des hohen Fachkräftebedarfs

sind Hohenloher Unternehmen

aber auch zunehmend auf

die Anwerbung von Fachkräften

von außerhalb angewiesen. Dabei

spielen die zur Verfügung stehenden

Betreuungsmöglichkeiten für

Familien eine maßgebende Rolle.

Der Landrat des Hohenlohekreises

Doktor Matthias Neth sieht in

hochwertigen Betreuungsangeboten

eine ideale Voraussetzung für

eine optimale Entwicklung der

Kinder. „Diese wiederum sind der

Garant für eine erfolgreiche Zukunft

unseres Hohenlohekreises“,

erklärt er. Die Erfassung der

Daten hat gezeigt, dass sich das

Betreuungsangebot in den vergangenen

Jahren deutlich verbessert

hat. Mit der Broschüre können Unternehmen

ihren Bewerbern einen

Überblick über das gesamte

Betreuungsangebot an die Hand

geben.

pm

www.wih-hohenlohe.de

Zweck: Die Angebote sollen den Kreis für Arbeitnehmer attraktiver

machen.

Foto: NPG-Archiv

STANDPUNKT

Heribert Lohr

verantwortlicher Redakteur

Vor und nach Weihnachten

Der Jahreswechsel ist bekanntlich die Zeit,

in der ein bisschen Ruhe einkehrt – zumindest

einkehren sollte. Doch soweit ist es damit

meistens nicht mehr her.

Da ist der Weihnachtsbraten nämlich noch

nicht ordentlich verdaut, da gilt es, sich tapfer

ins jährlich wiederkehrende Umtauschgetümmel

zu stürzen. Zu groß, zu klein, falsches

Format, nervenraubender Duft – es

gibt ja tausend Gründe, warum das Öffnen

von liebevoll Verpacktem in menschlicher

Enttäuschung enden kann.

Ganz abgesehen davon, dass sich unter

Baum und Zweigen mitunter viel findet,

was der Mensch nun eben nicht wirklich

braucht.

Außerdem ruft auch schon der nächste Sale.

Gerade die Textiler und die Handyfabrikanten

haben’s drauf: Die Farben und Formen

der nächsten Kollektionen wechseln bald

schneller, als der Lauf der Tage.

Das schafft Verdruss: Denn der Umfang der

Zahlungseingänge meines Chefs hält mit

der Kreativität in den Marketingetagen

gängiger Konsumhersteller nur noch

bedingt mit. Und das obwohl er schon

seit Jahren digital überweist. Er ist da

wohl ein bisschen old School. Murmelt

auf Nachfrage stets etwas von

endlichen Ressourcen. Also bleibt

mir am Ende nichts anderes übrig,

als meinem Ärger ein wenig

Luft zu verschaffen. Da hat man

Foto: Marc Weigert

sich die Geschenke für die Liebsten mannhaft

von den Rippen gespart und sich – psychosomatisch

äußerst bedenklich – auch

schon emotional auf den Krach mit dem

Hausbanker vorbereitet, um dann beim

nachfestlichen Rundgang durch die örtlichen

Warenhäuser festzustellen, dass einen

die Haderlumpen der heimischen Händlergilde

einmal mehr über das Christkind balbiert

haben.

Plötzlich ist der zeitlos-elegante Mantel für

satte 20 Prozent weniger zu haben und der

eben angeschaffte Fernseher, angesichts der

neuen Angebote, nicht viel anderes als neuzeitlicher

Elektroschrott.

Nun kann ich meine Freunde im Gewerbeverein

ja verstehen: Sie bauen die nächsten

Häuser, vergnügen sich mit ihren Herzblättern

auf der nächsten Luxusdestination und

ich fahre zum Wertstoffhof oder bestücke Altkleidersammlungen.

Auch das schafft Arbeitsplätze

und im letzteren Fall auch noch

soziale Anerkennung. Nur ob sich das alles

mit der vielgepriesenen Nachhaltigkeit in

Einklang bringen lässt, da habe ich mittlerweile

so meine Zweifel.

Es ist halt eine Ex-und-Hopp-Mentalität, die

allenfalls kommunale Verbrennungsöfen befeuert,

denn wirkliche Werte schafft. Haben

Sie sich mal gefragt, wann Sie den letzten

Schuh zur Reparatur gebracht haben? Wie

viel Platz haben Sie denn noch in der heimischen

Ankleide? Wie viel Ski stehen im Keller?

Wie viel Anoraks hängen im Schrank?

Es ist schon faszinierend anzuschauen: Da

kämpfen wir im Betrieb um jedes bisschen

Aufwand, zermartern uns das Gehirn, wie

wir Materialien und Energie sparen können,

prüfen jeden Herstellungsprozess auf Effizienz

und rechnen uns die Hirne wund, um

Verbrauchskosten zu minimieren. Und

dann? Wir konsumieren als ob wir zwei Welten

hätten und lassen uns den häufig

schnell vergänglichen Krimskrams von

meist schlecht bezahlten – und deshalb oft

auch griesgrämigen Zustellern – direkt ans

heimische Sofa liefern.

Von besonders viel Weitsicht zeugt dies alles

nicht. Es steht zu befürchten, dass uns unsere

Kinder und Enkel, „diese Geschenke“

einmal um die Ohren hauen werden. Denn

vor allem sie sind es, die diese wenig sinnhafte

Suppe einmal auslöffeln müssen, die

wir ihnen alle miteinander so kaufrauschend

eingebrockt haben.

Weinnachtszeit ist die Zeit der Ruhe und Besinnung.

Doch es kommt immer so bald.

Gott sei Dank gibt es das Internet, da kann

ich schnell noch shoppen, schließlich muss

an Heilig Abend unter dem Gabentisch Gedränge

herrschen. Außerdem brauche ich

noch etwas für den Umtausch und drittens

will ich maulen, wenn der Händler meines

Vertrauens in seiner Funktion als Spitzbube

mein exklusives Geschenk nur ein paar

Tage später für Cent-Beträge verramscht.

Impressum

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

Telefon: 07951/409-350

Telefax: 07951/409-359

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 07951/409-351

Adina Möller (ina)

E-Mail: a.moeller@swp.de

Telefon: 07951/409-354

Anzeigen

Jörg Heiland (verantw.)

Telefon: 0791/404-260

Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

Telefon: 07951/409-242

Sven Lesch

E-Mail: s.lesch@swp.de

Telefon: 07951/409-241

Telefax: 07951/409-249

Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 07951/409-423

Telefax: 07951/409-429

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Politik & Wirtschaft 03

Miteinander reden

Generationen-Talk beim Arbeitsmarktforum von Bera und GGS.

Spannend: Dr. Carl Naughton faszinierte die Zuhörer im Audi-Forum.

Vorteil Neugier

Wie gelang es der Menschheit,

bahnbrechende Entdeckungen

und Erfindungen

zu machen – etwa das Feuer

zu beherrschen und Wurfspeere

zu entwickeln? Durch Neugier,

meinte der promovierte Linguist

und Psychologe Dr. Carl Naughton

beim fünften Deutschen Arbeitsmarktforum

von HR-Spezialist

Bera und der German Graduate

School of Management and Law

(GGS) Mitte November. „Neugier

ist die Triebfeder der Kreativität

und wird in der Psychologie als

die Tugend Nummer 1 angesehen“,

sagte Naughton bei der Veranstaltung

im Audi-Forum Neckarsulm,

deren Medienpartner RE-

GIOBUSINESS ist.

Das Deutsche Arbeitsmarktforum ist ein Kongress für Geschäftsführer

und personalverantwortliche Entscheider. Referenten präsentieren

praxisnahe Konzepte, die sich neuen Herausforderungen

auf dem Arbeitsmarkt widmen. Dieses Jahr traten auch Josephine

Hofmann vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und

Joachim Schledt, Personalchef von Alnatura, auf.

ZUKUNFTSFÄHIG Was aber haben

Naughtons Aussagen mit der

modernen Arbeitswelt zu tun?

Viel, meinte der Wissenschaftler.

Studien hätten gezeigt: „Neugierige

sind nachweislich gewissenhafter

– sie bleiben dran. Sie gehen

auch mit Veränderung sehr

viel entspannter um und suchen

daher eher nach den Chancen –

sie sind resilienter.“ Menschen,

die bei beruflichen Neugiertests

höher abschnitten, seien auch

kreativer – kurz: „Der Neugierquotient

einer Firma, also das Neugierverhalten

aller Mitarbeiter,

entscheidet über ökonomischen

Erfolg oder Misserfolg – nur neugierige

Unternehmen sind zukunftsfähig.“

Müssten sich die Unternehmen

dann nicht um neugierige Bewerber

reißen? Das sollten sie eigentlich,

meinte Naughton: Studien in

Unternehmen zeigten, dass Neugierige

insgesamt bessere Leistungen

erzielten: „Erfolgreiche Unternehmen

investieren in die Neugier

– und sparen so Geld.“

Doch die Realität sehe oft noch anders

aus: Häufig hätten die Unternehmen

regelrecht Angst vor

neuen Ideen. Naughton erklärte,

warum: „Neugier kann Angst machen.

Wir Menschen wollen generell

vorhersagen, verstehen und

kontrollieren, was uns widerfährt.

Das fällt naturgemäß leichter,

wenn wir uns in bekanntem Terrain

bewegen.“

DIMENSIONEN Hinzu komme

das schlechte Image der Neugier:

Allzu oft werde sie mit Schnüffelei

gleichgesetzt. Dabei sei die Neugier

in Wirklichkeit ein „mentaler

Skillset“ aus vier Dimensionen:

der Freude, Unbekanntes kennenzulernen

und Fragen zu stellen;

dem Umgang mit Unsicherheit

und Mehrdeutigkeit; der Offenheit

für andere Meinungen sowie der

Freude daran, in Neues, Komplexes

vorzudringen.

Eine gute Nachricht für alle, die

Naughton neugierig gemacht

hatte: Neugier sei erlernbar. Reichlich

Tipps dazu gibt der Wissenschaftler

auch in seinem Buch

„Neugier-Management: Treibstoff

für Innovation“ – 2014 im „Zukunftsinstitut“-Verlag

erschienen

– das er zusammen mit Andreas

Steinle verfasst hat. flu/pm

www.arbeitsmarktforum.com

www.beragmbh.de

www.carlnaughton.de

www.ggs.de

Foto: Bera

Dr. Carl Naughton eröffnete das fünfte Deutsche Arbeitsmarktforum von

Bera und GGS mit einer anregenden und unterhaltsamen Keynote.

Modelle für die Zukunft

Wie es ist, für ein chinesisches

Unternehmen zu

arbeiten? Ganze Bücher

könnte Frank Schmid mit

seinen Erlebnissen füllen. „In

China ist der Mitarbeiter der

Beste, der morgens als Erster

anfängt und abends als Letzter

geht“, sagte der Personalleiter

von Autoglashersteller Fuyao

Europe in Heilbronn bei der Podiumsdiskussion

„Internationale

Talente finden und erfolgreich

integrieren“ im Rahmen

des Deutschen Arbeitsmarktforums.

Die chinesischen Mitarbeiter

müssten oft regelrecht

nach Hause geschickt werden.

Kein Wunder – Deutschland ist

bei ausländischen Fachkräften

nach wie vor begehrt, meinte

Sabine Haupt, Leiterin des Haller

Goethe-Instituts. Anders als

Welche Ziele hat die

nächste Generation?

Und wie unterscheiden

diese sich von denen ihrer Vorgänger?

Das Deutsche Arbeitsmarkt-Forum

griff das Thema

mit einem Generationen-Talk

auf. Motto: Miteinander statt

übereinander reden.

Michael Knauth hat die Verantwortung

für den Familienbetrieb

Knoblauch kürzlich an

Tochter Lena abgegeben. Aber

er erinnert sich gut an die 80er-

Jahre, als er in den Betrieb

kam. Welche Tugenden er an

die nächste Generation weitergibt?

„Transparenz und Offenheit.

Und keine Grauzonen zulassen.

Gerade in unserer Branche

ist es wichtig, Solidität zu

zeigen.“

Transparenz – für Sebastian

Kübler, Chef der Heilbronner

Digitalisierungs-Beratung Econsor,

ist das ein Heimspiel: „Verheimlichen

lässt sich heute

nichts mehr. Transparenz ist

eine Notwendigkeit.“ Neben

dem Tischkicker, dem wöchentlichen

gemeinsamen Frühstück

und dem jährlichen Ausflug gehören

auch „automatisierte

Kontrollinstrumente“ zum Firmenalltag,

der von flachen Hierarchien

geprägt sei. „Ich bin

der Primus inter Pares“, sagt er

– der Erste unter Gleichen.

Immer flexibel sein

Gutgelaunt: Sabine Haupt,

Birgit Franzke und Jürgen

Czupalla (v. li.). Foto: Frank Lutz

früher lernten nur noch wenige

Menschen aus kulturellem Interesse

Deutsch: 90 Prozent hätten

das klare Ziel, hier zu studieren

oder zu arbeiten.

Eine Chance für heimische Unternehmen

in Zeiten des Fachkräftemangels,

sagte Moderator

Jürgen Czupalla, Leiter der

Wichtigstes Führungsinstrument

seien Ziele, erklärt Kübler.

„Wenn man am Berufsanfang

als Fertigstudierter in die

Firma kommt, dann meint

man, man könne die Welt einreißen“,

sagt Markus Binder

vom gleichnamigen Steckverbinderhersteller

in Neckarsulm.

Seit drei Jahren steht er

ganz in der Verantwortung. „Alles

einreißen, das ist falsch“,

sagt er. „Man sollte versuchen,

auch auf die Erfahrenen zu hören.“

Zwischen Leon-Philipp

Rath und seinem Vater, Bera-

Chef Bernd Rath, gibt es durchaus

gelegentlich hitzige Dialoge,

wie der Junior auf dem Podium

verrät. „Ich komme

frisch aus dem Studium und

möchte die Welt noch verändern.“

In der Veränderung

sehe er den Sinn, aus dem er

Befriedigung schöpft. hst

www.binder-connector.de

www.econsor.de

www.knoblauch-heilbronn.de

Erfahren: Markus Binder (li.)

und Michael Knauth. Foto: Bera

Wie ausländische Fachkräfte gewonnen werden können, ist Thema einer

Podiumsdiskussion beim Arbeitsmarktforum.

Heilbronner Arbeitsagentur:

„Die deutsche Gesellschaft

schrumpft, wir müssen uns auf

dem internationalen Markt umsehen.“

Doch manche Betriebe

müssten dabei flexibler sein,

meinte Dr. Birgit Franzke von

der Zentralen Arbeits- und

Fachvermittlung: Die Arbeitgeber

sollten nicht auf Deutschkenntnissen

bestehen. In Skandinavien

würden ausländischen

Mitarbeitern gesonderte Intensivsprachkurse

geboten.

Wenn sich eine ausländische

Fachkraft aber für Deutschland

entscheidet, gefällt es ihr hier

oft. Das bestätigte Renator Kosevec.

Der Kroate wurde von Bera

rekrutiert und an ein Unternehmen

in Hohenlohe vermittelt.

„Alle Leute sind sehr nett auf

der Arbeit und geben mir viele

Tipps“, berichtete der gelernte

Elektrotechniker.

flu

www.fuyaogroup.eu

Handwerk steht vor Herausforderungen

Die Vollversammlung der Handwerkskammer macht deutlich, dass zwei Themen die Branche besonders beschäftigen: Fachkräftemangel und Digitalisierung.

Das Handwerk boomt – doch

der Boom hat auch seine

Schattenseiten, wie sich bei der

Vollversammlung der Handwerkskammer

(HWK) Heilbronn-Franken

im November in Heilbronn

zeigte. Laut einer aktuellen Umfrage

des BW-Handwerkstags gaben

71 Prozent der befragten Unternehmen

an, dass sie trotz starker

Bemühungen kein geeignetes

Personal finden.

Erfreulich dagegen ist, dass in der

Region die Ausbildungszahlen ansteigen.

So wurden in diesem Jahr

bis einschließlich Oktober schon

2,9 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge

abgeschlossen als

Kritisch: Wirtschaft 4.0 bietet nicht nur Chancen.

im gesamten letzten Jahr, berichtete

die Abteilungsleiterin Berufsbildung,

Kerstin Lüchtenborg.

Neue Fachkräfte finden die Betriebe

unter den Flüchtlingen.

Eine Schlüsselrolle bei ihrer Vermittlung

ins Handwerk spielt Figen

Sülün: Seit Anfang 2016 hat

sie 213 Flüchtlinge beraten, von

denen sie 105 weitervermitteln

konnte. „Die Betreuungsquote

von 1:20 hat Frau Sülün damit

mehr als übererfüllt“, berichtete

Kammerpräsident Ulrich Bopp.

Daher habe der Vorstand im Oktober

entschieden, beim Land eine

weitere Stelle für das Projekt „Integration

durch Ausbildung – Perspektive

für Flüchtlinge“ zu beantragen.

Fortgesetzt wird ab April

2018 auch das Projekt „Pro Beruf“,

an dem 80 Flüchtlinge teilnehmen

können – doppelt so

Foto: NPG-Archiv

viele als bei der ersten Auflage.

Ebenfalls wichtig für die Kammer

ist die Imagekampagne. „Diese

läuft auf Bundesebene mehr denn

je in den sozialen Medien und

durch zentrale Aktionen in Ballungszentren“,

sagt Bopp. Eine aktuelle

Maßnahmen ist unter anderem

die Plakatierung eines Regionalbusses

im Raum Crailsheim

mit neuen Kampagnenmotiven. Außerdem

werden mit dem „Tag des

Handwerks“ oder der „Rekordpraktikanten-Tour“

mehr auf das

Handwerk aufmerksam gemacht.

DIGITALISIERUNG Ein weiteres

Thema, das den Handwerkern

unter den Nägeln brennt, ist die

Digitalisierung. In aktuellen Debatten

stünden oft nur die Interessen

von Großindustrie und Handel

im Fokus, beklagte Kammer-Vizepräsident

Markus May: „Die

kleinen und mittelständischen Unternehmen

(KMU) und besonders

das Handwerk werden dabei

kaum bis gar nicht berücksichtigt.“

Neue Chancen biete die

„Wirtschaft 4.0“ in der Aus- und

Weiterbildung – etwa durch den

Einsatz von Lehrvideos. Doch

könne sich eine zu weitreichende

Digitalisierung auch kontraproduktiv

auswirken: „Kritisch hinterfragen

sollten wir abschließend

aber auch, wie viel Digitalisierung

braucht das einzelne Unternehmen

wirklich?“

flu

www.hwk-heilbronn.de


04 Industrie

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Die halbe Milliarde ist geschafft

Ziehl-Abegg gibt weiter Gas: Der Rekordumsatz des Jahres 2017 wird in die Firmengeschichte eingehen.

Der Künzelsauer Ventilatorenspezialist

Ziehl-Abegg

ist weiterhin auf Erfolgskurs.

Die Unternehmensgruppe

konnte erst vor kurzem den Rekordwert

von einer halben Milliarde

Euro im bisherigen Geschäftsjahr

erreichen.

Das im Jahre 1910 gegründete Industrieunternehmen

entwickelt,

baut und vertreibt weltweit Ventilatoren

und Elektromotoren für Aufzüge,

die Medizintechnik, Unterwasserroboter

und Elektrobusse.

2017 wird mit großer Wahrscheinlichkeit

als Rekordjahr in die Bücher

von Ziehl-Abegg eingehen,

denn nie zuvor wurden derart

hohe Umsätze binnen eines Jahres

eingefahren.

Bis Ende Dezember soll ein Jahresumsatz

von rund 530 Millionen erreicht

werden. Zum Vergleich: Im

Jahr 2016 waren es noch 484 Millionen

Euro.

Der positive Trend spiegelt

sich vielfach wieder

Dies entspricht einer zehnprozentigen

Erhöhung zum Vorjahr.

Doch auch in der Personalentwicklung

ist der positive Trend ersichtlich.

Zu Beginn des Jahres beschäftigte

die Unternehmensgruppe,

die der Haller Familie

Ziehl gehört, noch 3550 Mitarbeiter.

Derzeit sind es etwa 3700 Personen,

die einen wertvollen Beitrag

zu den erwirtschafteten Umsätzen

leisten. Die enormen Umsatzzuwächse

können dabei jedoch

nicht ausschließlich einem

Geschäftsfeld zugeordnet werden.

Nicht nur in einem

Geschäftsbereich stark

Macher: Der Vorstandschef Peter Fenkl will sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen.

Zum Unternehmen

Foto: Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg mit Sitz in Künzelsau gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der

Luft-, Regel und Antriebstechnik. Das im Jahr 1910 gegründete High-Tech-Unternehmen punktet mit einer

hohen Innovationskraft. Heute sind etwa 2000 Mitarbeiter in den süddeutschen Produktionswerken

beschäftigt. Weltweit arbeiten für das Unternehmen rund 3700 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf

16 Produktionswerke, 27 Gesellschaften und 97 Vertriebsstandorte. Die rund 30 000 Artikel werden in

mehr als 100 Ländern verkauft. Der Jahresumsatz lag bei 484 Millionen Euro. Dreiviertel der Umsätze

werden im Export erzielt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.

„Anfang des Jahres waren wir mit

unseren Ventilatoren besonders

stark, später hat auch unser anderer

Kernbereich, der Elektromotoren,

massiv angezogen,“ erläutert

der Vorstandschef Peter Fenkl im

Gespräch mit der SÜDWEST

PRESSE Hohenlohe.

Auf großes Interesse sei in diesem

Jahr auch der Radnabenmotor für

Elektro-Busse gestoßen. Obwohl

bei den Busherstellern bisher weitestgehend

auf Dieselmotoren gesetzt

wurde, soll doch ein zunehmendes

Umdenken bevorstehen.

Denn die Stickoxid-Belastungen

in den Innenstädten könnten mit

Elektro-Bussen reduziert werden.

Auf der weltgrößten Bus-Messe in

Kortrijk (Belgien) stellte das Unternehmen

die nunmehr zweite

Generation des elektrischen Antriebs

für Stadtbusse vor. Bis sich

jedoch auch diese Innovation in

Zahlen messen lässt, werden wohl

noch einige Monate vergehen. Insgesamt

spiele der Bereich Automotive

aktuell noch keine dominierende

Rolle bei Ziehl-Abegg.

Doch der Vorstandschef, will sich

dennoch nicht auf den Umsatzzahlen

ausruhen.

Der Wettbewerbsdruck gestalte

sich nach wie vor als enorm. Das

Unternehmen nennt traditionell

keine Ergebnis-Zahlen. Doch die

teureren Materialien wie etwa

Stahl, Kupfer und Alu müssen getragen

werden.

Steigende Kosten sollen

nicht umgelegt werden

Eine direkte Umlage auf den Kunden

will man bei Ziehl allerdings

vermeiden. Die Ertragslage wird

dadurch natürlich negativ beeinflusst.

Investitionen in Maschinen,

Prozesse und auch Gebäude, sollen

den Kosten in der Produktion

entgegenwirken und die Qualität

weiter verbessern.

jw

www.ziehl-abegg.com

NEWSLINE

Technische Lösungen überzeugen

Recaro Aircraft Seating kann eine brasilianische Fluggesellschaft als Kunde gewinnen.

Maßnahme für Integration

INGELFINGEN. Der Hersteller von Mess-, Steuer- und

Regelungssystemen für Flüssigkeiten Bürkert, gibt

Flüchtlingen mit seiner Qualifizierungsmaßnahme

„Qualifikation, Integration, Perspektive“ (QIP) Einblick

in das deutsche Arbeitsleben. Das Ziel des Kurses ist es,

erfolgreiche Teilnehmer nach dem Praktikum an Unternehmen,

Zeitarbeitsfirmen oder in eine Berufsausbildung

weiterzuvermitteln. Die 16 Absolventen der bisherigen

Kurse haben bereits Arbeitsplätze gefunden. Ein

Teilnehmer ist nun bei Bürkert beschäftigt. pm

Arnold wird für Einsatz im

Bevölkerungsschutz geehrt

FORCHTENBERG/STUTTGART. Der baden-württembergische

Ministerialdirektor Julian Würtenberger ehrt

Arnold Umformtechnik für den besonderen Einsatz zum

Bevölkerungsschutz. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Unternehmens,

die beispielsweise beim Technischen Hilfswerk

aktiv sind, werden in hohem Maße bei ihren Tätigkeiten

unterstützt. Im Rahmen einer Feierstunde in

Stuttgart überreicht Würtenberger dem Geschäftsführer

Dirk Döllner und den Arnold-Kollegen Andreas Schilder

und Tobias Irouschek eine Ehrenurkunde. Neben Arnold

werden noch 37 weitere Unternehmen aus Baden-

Württemberg ausgezeichnet.

pm

Mitarbeiter für Treue geehrt

CRAILSHEIM. Zwei Mal im Jahr freut sich die Geschäftsführung

von Groninger auf die Ehrung der Jubilare. Insgesamt

38 Mitarbeiter feiern im zweiten Halbjahr ihre

zehn-, 25- und 30-jährige Betriebszugehörigkeit zu dem

Crailsheimer Unternehmen. Im ersten Halbjahr waren es

bereits 40 Mitarbeiter. Die Geschäftsführer Jens und Volker

Groninger sowie ihr Vater und Unternehmensgründer

Horst Groninger gratulieren jedem der Jubilare persönlich

und freuen sich mit ihnen über die ein oder andere

Anekdote und Geschichte von früher.

pm

Die Fluggesellschaft GOL Linhas

Aéreas aus Brasilien hat

bei Recaro Aircraft Seating, Economy-Class-Flugzeugsitze

des Modells

„BL3530“ in Auftrag gegeben.

Dies ist die erste Zusammenarbeit

der beiden Unternehmen.

Für die Ausstattung von 60 Flugzeugen

werden die Leichtbausitze

des Schwäbisch Haller Spezialisten

benötigt. Auch für die Nachrüstung

von 26 Flugzeugen wird das

Modell „BL3530“ geordert.

Auf die Anforderungen

des Marktes reagiert

Dessen Premium-Sitzqualität soll

es den Fluggästen auf Kurz- und

Mittelstreckenflügen möglich machen,

eigene elektronische Geräte

an Bord aufzuladen und mit einer

Halterung zu nutzen.

„Mit unseren innovativen Connectivity-Lösungen

haben wir früh

auf eine neue Anforderung des

Markts reagiert“, berichtet der geschäftsführende

Gesellschafter

von Recaro Aircraft Seating, Doktor

Mark Hiller.

Eine ergonomische Positionierung

von Tablet-Geräten in allen

Standardgrößen sei ein großer

Vorteil der Sitze.

Außerdem sei das Modell flexibel

modifizierbar. Das geringe Gewicht

zielt auf einen gesenkten Kerosinverbrauch

und eine hohe

Wartungsfreundlichkeit ab.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit

GOL einen neuen Kunden gewinnen

konnten“, ergänzt Hiller. Die

brasilianische Fluggesellschaft

Premiere: Net Akbar (Senior Sales Director Recaro AS Americas), Paulo Miranda (GOL), Jochen Weidner

(Customer Service Recaro AS Americas), Isabela Davies (GOL), Dr. Mark Hiller (Geschäftsführender Gesellschafter

Recaro AS), Constantino de Oliveira Junior (GOL), Lester Olivas (Sales Director Recaro AS Americas)

und Paulo Kakinoff (CEO GOL) (v. li.) arbeiten zusammen.

Foto: Recaro

nahm ihren Betrieb 2001 auf. Außerhalb

von Brasilien werden

Ziele in Südamerika sowie die Karibik

angeflogen. Etwa 900 Flüge

täglich gehören zum Repertoire.

Die Flotte der Gesellschaft umfasst

116 Flugzeuge. Der GOL-Hauptsitz

befindet sich in São Paulo. Miranda,

der Chief Experience Officer

der brasilianischen Fluggesellschaft

gibt sich beeindruckt

von den Recaro-Leistungen.

Die Erfahrung des

Herstellers zahlt sich aus

„Wir freuen uns, mit Recaro einen

starken und zuverlässigen Partner

an unserer Seite zu haben. Die

Leichtbauweise, die Flexibilität

der Sitze sowie der hohe Passagierkomfort

mit innovativen Connectivity-Lösungen

haben uns

überzeugt.“

Recaro Aircraft Seating ist ein weltweit

tätiger Lieferant von Premium-Flugzeugsitzen

für international

führende Airlines. Das Unternehmen

beschäftigt über 2200

Mitarbeiter, von denen mehr als

1000 in Deutschland tätig sind.

Der Spezialist hat Standorte in

Deutschland, Polen, Südafrika,

den USA sowie China und ist zudem

mit Kundencentern in

Europa, in Amerika, im Nahen Osten,

in Asien und Australien vertreten.

Im vergangenen Jahr konnte ein

Gesamtumsatz von rund 452 Millionen

Euro erwirtschaftet werden.

Damit zählt das Unternehmen

wohlgemerkt zu den drei

größten Flugzeugsitzherstellern

weltweit. Als Teil der Recaro

Group hat Recaro Aircraft Seating

zudem Zugriff auf ein starkes Netzwerk.

Zu der Gruppe gehören auch die

Recaro Holding mit Sitz in Stuttgart

sowie die ebenfalls selbstständig

operierende Spartengesellschaft

Recaro Child Safety (Autokindersitze),

die in Marktleugast

sitzt. Das Geschäft mit Automobilsitzen

wird durch den Lizenznehmer

Recaro Automotive Seating

betrieben.

pm

de.recaro-as.com


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Industrie 05

Kompetenz

deutlich stärken

Unternehmen Heitec kooperiert mit DMG Mori.

Überzeugt: Die Fähren des „Big Apple“ nutzen aufgrund hoher Zuverlässigkeit die Technik aus der Region.

Großartige Entwicklung

Voith hat einen enormen Gewinnsprung erlebt. Digitale Angebote werden ausgebaut.

Der Technologiekonzern

Voith konnte unlängst einen

enormen Gewinnsprung

verbuchen. Der tiefgreifende

Umbau innerhalb des Unternehmens

hat einen wesentlichen

Beitrag zu dem Erfolg geleistet.

Im Geschäftsjahr

2016/17 betrug der Gewinn unter

dem Strich 596 Millionen

Euro – nach 29 Millionen Euro

im Vorjahr, wie Konzernchef

Hubert Lienhard vor kurzem

mitteilte. Der Verkauf der

Kuka-Anteile an den chinesischen

Investor Midea Anfang

des Jahres hat ebenfalls zu dem

enormen Überschuss beigetragen.

Dieser spülte mehr als

eine Milliarde Euro in die Kassen

des Familienunternehmens.

Der Umsatz blieb mit

über vier Milliarden Euro stabil.

Verkehr: Voith entwickelt nun elektrische Antriebe für Busse,

will jedoch nicht ins Herstellergeschäft einsteigen.

Foto: DPA

UMBAU Beim operativen Ergebnis

verzeichnete das Segment

Papiermaschinen den

stärksten Zuwachs. Es hatte in

der Vergangenheit stark geschwächelt

und deshalb wurden

über die Jahre hinweg

1500 Arbeitsplätze abgebaut.

Im Zuge des Konzernumbaus

war auch das Geschäft mit den

Industriedienstleistungen verkauft

worden.

Inzwischen baut das Unternehmen

allerdings einen Geschäftsbereich

für Digitalangebote auf.

Dieser findet sich auch in Crailsheim.

Neben dem traditionellen

Konzernbereich Voith Turbo ist

seit 2016 so auch der neu geschaffene

Bereich „Voith Digital

Solutions“ am Standort vertreten.

In diesem Bereich hat

Voith die weltweit bei Hydro, Paper

und Turbo vorhandenen

Kompetenzen in Sachen Automatisierung,

Software, IT, Digitalisierung

und Sensorik gebündelt

und entwickelt diese weiter.

Durch die enge Zusammenarbeit

zwischen den Konzerndivisionen

können neue

Maßstäbe bei der Verwendung

IT-gestützter Optimierungen erreicht

werden. Jedes Gerät, das

Voith künftig liefern werde,

solle kommunizieren können,

sagte Lienhard. Neben den Änderungen

in Crailsheim hat das

Unternehmen im vergangenen

Jahr einen eigenen Elektromotor

für Busse entwickelt. Es

wolle in den kommenden Jahren

zu einem Systemanbieter

für elektrische Antriebe werden,

aber kein Bushersteller. In

diesem Bereich solle in Zukunft

irgendwann ein dreistelliger

Millionenbetrag erwirtschaftet

werden.

KONZEPTE Insgesamt sind

bei dem Unternehmen weltweit

rund 19 000 Mitarbeiter beschäftigt,

rund 1000 davon in

Crailsheim. Doch auch ein seit

Jahren bewährtes Antriebskonzept

bringt weitere Erfolge.

Zwei Voith „Schneider“ Propeller

des VSP-Typs sorgen derzeit

für Antrieb und Steuerung der

berühmten Staten-Island-

Fähre. Dessen hohe Manövrierfähigkeit

gab den Ausschlag der

Entscheidung für den Hersteller.

Denn in der stark befahrenen

Upper New York Bay müssen

die Fähren immer wieder

schnell auf neue Verkehrssituationen

reagieren können. pm

www.voith.com

Fotos: Voith

Zwei starke Partner bündeln ihr

Know-how, um die Entwicklung

innovativer Automatisierungslösungen

zu beschleunigen: Die

DMG Mori Aktiengesellschaft und

die Heitec AG gründen das Joint

Venture „DMG Mori Heitec“ –

pünktlich zu Beginn der SPS IPC

Drives in Nürnberg.

Das Unternehmen Heitec, mit Sitz

in Erlangen, betreibt auch einen

großen Standort in Crailsheim. Es

steht für Industriekompetenz in

Automatisierung und Elektronik

und bietet Lösungen, Produkte

und Dienstleistungen mit den Inhalten

Software, Mechanik und

Elektronik. DMG Mori ist gemeinsam

mit der DMG Mori Company

Limited ein weltweit führender

Hersteller von Werkzeugmaschinen.

Mit der DMG Mori Heitec GmbH

schreiben die beiden Unternehmen

ihre seit Jahren erfolgreiche

Zusammenarbeit fort und stärken

gegenseitig ihre Marktstellung in

dem schnell wachsenden Geschäftsfeld

der Automatisierung.

Von den über 1000 Mitarbeitern

der Heitec-Gruppe arbeiten rund

600 an Automatisierungslösungen.

AUTOMATISIERUNG Künftig

soll jede Maschine mit Automatisierung

ausgestattet sein. Basis

hierfür ist ein Baukastensystem.

Mit modular aufeinander abgestimmten

Lösungen liefert DMG

Mori Heitec künftig insbesondere

klein- und mittelständischen Unternehmen

ein durchgängiges Automatisierungskonzept.

Die softwarebasierte

Unterstützung der

Engineering-Prozesse durch virtuelle

Modelle von Maschinen, Anlagen,

Roboterapplikationen und

Materialflüssen ist eine wesentliche

Maßnahme, um Kosten zu reduzieren

und gleichzeitig die Produktivität

zu steigern.

Die DMG Mori Heitec mit Sitz in

Erlangen hat sich daher die Entwicklung

eines virtuellen Abbilds

– kurz „Digital Twin“ – zum Ziel

gesetzt. Damit lassen sich die Projektdurchlaufzeiten

um etwa 20

Prozent und die Inbetriebnahme

vor Ort sogar um bis zu 80 Prozent

reduzieren.

BEDEUTEND Zukünftige Erweiterungen

können mit Hilfe des digitalen

Zwillings parallel zum laufenden

Betrieb geplant und getestet

werden. „Wir stärken als zwei

gleichwertige Partner unsere Automatisierungskompetenz

in einem

Joint Venture. Die Entwicklung

des digital Twin ist dabei von zentraler

Bedeutung: Er beschleunigt

und stabilisiert sämtliche Kundenprozesse

– von der Entwicklung

über die Einrichtung bis hin zum

Service – und sorgt für flexible

und stabile Abläufe“, sagt Christian

Thönes, Vorstandsvorsitzender

der DMG Mori AG.

„Durch Automatisierung und Digitalisierung

leisten wir einen wesentlichen

Beitrag zur Produktivitäts-

und Effizienzsteigerung. Mit

dem digitalen Engineering realisieren

wir in der Entwicklung und

bei Inbetriebnahmen eine deutlich

höhere Qualität bei verkürzter

Durchlaufzeit“, so Richard

Heindl, Vorstandsvorsitzender der

Heitec AG. Kurzfristig sind zudem

Automatisierungsstandards für unterschiedlichste

Kundenbranchen

und die Umsetzung von kundenspezifischen

Projekten speziell für

den Mittelstand geplant. pm

www.ag.dmgmori.de

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06 Blickpunkt

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Viel Hektik im Hintergrund

Das Weihnachtsgeschäft macht deutlich, wie dramatisch sich der Einzelhandel zwischenzeitlich verändert hat.

VON HERIBERT LOHR

Die letzte Konjunkturumfrage

für die Region Heilbronn-Franken

ließen einen

Zweifel daran aufkommen.

Die Einzelhändler gehen in der

Mehrheit davon aus, dass ihre Kassen

in der Weihnachtszeit so richtig

klingeln.

In der Tendenz liegen die Prognosen

der heimischen Händler auf

Augenhöhe mit dem Deutschen

Einzelhandelsverband (HDE), der

ein Plus von etwa drei Prozent erwartet.

Der Gesamtumsatz würde

dann rund 94,5 Milliarden Euro

betragen und das Weihnachtsgeschäft

ist auch in diesem Jahr ein

entscheidender Umsatzbringer.

Das gilt vor allem für den Innenstadthandel,

den Online-Handel

und besonders geschenkaffine

Branchen, wobei die kleineren

Fachgeschäfte eher mit bescheidenen

Erwartungen in die letzten Wochen

des Jahres gehen.

Etwa 266 Euro betragen die Geschenkebudgets

pro Kopf. Besonders

gefragt sind Spielwaren, Uhren,

Bücher und Unterhaltungselektronik

sowie Bekleidung.

Wesentlicher Treiber ist und

bleibt der Online-Handel, der für

rund 30 Prozent des Umsatzanstiegs

in der Gesamtbranche steht.

Auch der Multichannel-Handel,

der seine Heimat häufig im stationären

Handel hat, wächst weiter.

55 Prozent dieser Unternehmen

rechnen mit steigenden Online-

Umsätzen. Insgesamt wird mittlerweile

jeder zehnte Euro im Internet

umgesetzt. Das Weihnachtsgeschäft

2017 wird für die schon

häufig totgesagten Kaufhäuser zur

Bewährungsprobe. Zwei Verbraucherumfragen

kommen unabhängig

voneinander zu demselben Ergebnis:

Zum Geschenkekauf zieht

es die Konsumenten in diesem

Jahr verstärkt weg vom Bildschirm

und stärker in die City.

Events und Weihnachtsmärkte sorgen

für zusätzliche Stimmung. Gerade

jüngere Verbraucher unter

35 Jahre legten darauf Wert.

„Im Weihnachtsgeschäft kann der

stationäre Einzelhandel seine Stärken

ausspielen, denn beim Einkauf

geht es auch um das sinnliche

Einkaufserlebnis, um Emotionen,

Atmosphäre und Ambiente“,

sagt Thomas Harms, Handelsexperte

der Beratungsfirma Ernst &

Young (EY).

Selbst eine Wiederentdeckung der

Innenstadt als vorweihnachtlicher

Einkaufsort dürfte den langfristigen

Trend zum Einkauf im Internet

allerdings nicht bremsen. Jeder

zehnte Euro wird mittlerweile

im Internet umgesetzt, Tendenz

steigend. Nach einer Studie von

Handelsforschern des Kölner IFH-

Instituts, der Wirtschaftsberatung

KPMG und des Bundesverbands

des Textileinzelhandels wird der

Anteil des Online-Handels in der

Modebranche bis zum Jahr 2025

Angenehm: Auch regionale Dienste, wie das Geschenketipp-Portal der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe, mit

seinen attraktiven Angeboten, sorgen dafür, dass Online-Einkauf immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die

Folge: Die Zahl der Paketsendungen steigt ständig.

Foto: fotolia.com/gpointstudio

Stoßzeiten: Päckchen und Pakete ohne Ende. Experten schätzen, dass allein im November und Dezember

290 Millionen Sendungen verschickt werden. Foto: NPG-Archiv

auf 36 Prozent zunehmen. Die Umfrageergebnisse

unterstreichen

die Erwartung, dass sich das Einkaufen

in der Stadt grundsätzlich

verändern wird. Während Güter,

für den täglichen Bedarf, zunehmend

im Netz gekauft werden,

wandelt sich die City perspektivisch

zu einem Stück Freizeitindustrie,

die Spaß und Anregung statt

Einkaufshektik bietet.

Beim Schenken in der Weihnachtszeit

werden Gutscheine immer beliebter.

Für die Händler läuft der

Trend deshalb auch immer deutlicher

auf ein zweites Weihnachtsgeschäft

hinaus – nach dem Fest.

Auch deswegen wird mehr online

bestellt: Die Retoure ist einfach.

Für die Logistik-Unternehmen

wird die Päckchen-Flut vor Weihnachten

zum echten Problem. Es

gibt zu wenig Zusteller, zu wenig

Fahrzeuge, zu wenig Platz, um

die Sendungen zwischenzulagern.

Gleichzeitig steigt die Zahl

der Pakete stetig – Tendenz steigend.

Der Bundesverband Paket & Express

Logistik geht davon aus,

dass in diesem Jahr zehn Prozent

mehr Pakete verschickt werden.

An besonders stressigen Tagen

werden bis zu 15 Millionen Pakete

befördert. Die Kapazitäten

sind allerdings endlich. Auch in

der Region gilt: „Der Arbeitsmarkt

für Zusteller ist hierzulande

de facto leer.“

Die Kirche hat kein Copyright auf das Brauchtum

Friederike Wagner ist Dekanin im evangelischen Dekanatsamt Crailsheim. Sie verdeutlicht die Wichtigkeit des Weihnachtsgeschäftes für den Handel. Doch

auch die Besinnlichkeit sollte in der Vorweihnachtszeit nicht zu kurz kommen. INTERVIEW VON ALISA GRÜN UND JULIA WEISE

REGIOBUSINESS Das Glaubensfest

Weihnachten wurde in den

letzten Jahren immer mehr ökonomisiert.

Geht die Weihnachtsbotschaft,

während des umfangreichen

Konsums verloren?

FRIEDERIKE WAGNER Für diejenigen,

denen die Weihnachtsbotschaft

wichtig ist, geht sie nicht

verloren. Das zeigen zahlreiche

Aktionen wie „Der andere Advent“.

Schwierig finde ich, dass

viele Menschen gar nicht mehr

wissen, was der Ursprung des

Weihnachtsfestes ist und dass wir

die Geburt Christi feiern. Da erleben

wir tatsächlich einen Kulturabbruch.

Das liegt meines Erachtens

nach aber nicht an der Ökonomisierung,

sondern hat andere Ursachen.

Andererseits: Die Gottesdienste

am Heiligen Abend sind

voll. Schade, dass das nicht auch

am 1.Weihnachtstag oder 2.Weihnachtstag

so ist, wo viele Gemeinden

– auch musikalisch – besonders

schöne Gottesdienste feiern.

REGIOBUSINESS Seit Wochen

schon ist das Weihnachtsfest allgegenwärtig.

Dies allerdings meist

aufgrund der vollen Schaufenster

und Auslagen der Einzelhändler.

Wie geht die Kirche damit um,

dass der Handel Brauchtum und

Symbole nutzt, um das eigene Geschäft

anzukurbeln?

FRIEDERIKE WAGNER Die Kirche

hat kein Copyright auf Brauchtum

oder Symbole. Der Handel ist

auf die Werbung und den Umsatz

zu Weihnachten angewiesen. Das

ist die eine Seite. Auf der anderen

Seite ist es der Disziplin jedes Einzelnen

überlassen sich davon mitreißen

zu lassen oder nicht. Vergessen

ist allerdings weitgehend,

dass die Adventszeit als Fastenzeit

gedacht war, die ursprünglich sogar

40 Tage gedauert hat.

REGIOBUSINESS Zahlreiche

Kunden strömen kurz vor den Feiertagen

an die Kassen, um noch

kurzfristig die letzten Präsente zu

erstehen. Oftmals wird bis kurz

vor Weihnachten noch gearbeitet.

Wo bleibt da die Gelegenheit für

Besinnlichkeit?

FRIEDERIKE WAGNER Es ist sicher

eine Frage der Disziplin und

der eigenen Organisationsfähigkeit,

ob ich darauf angewiesen

bin, noch kurz vor Ladenschluss

einzukaufen oder auf den letzten

Drücker etwas zu bestellen. In diesem

Jahr haben wir die Situation,

dass am Heiligen Abend Sonntag,

nämlich der vierte Advent ist. Ich

begrüße es sehr, wenn die Läden

an diesem Sonntag geschlossen

bleiben. Das ist eine wunderbare

Gelegenheit für Freiraum vor dem

Fest – oder für den Besuch eines

Gottesdienstes am Vormittag. Es

gibt einige Kirchen, in denen am

Vormittag des 24. Dezember der

Gottesdienst zum vierten Advent

gefeiert wird. Für die Mitarbeiter

im Handel ergibt sich dadurch ein

ruhigerer Start in die Weihnachtstage.

Dass die Läden drei Tage hintereinander

geschlossen haben,

ist vermutlich für viele Käufer

schwierig, weil wir durch die langen

Öffnungszeiten inzwischen gewohnt

sind fast jederzeit noch etwas

besorgen zu können. Da

braucht es etwas Planung.

Festtage: Friederike Wagner legt Wert auf das Schenken.

REGIOBUSINESS Wofür sollten

die Deutschen ihrer Meinung

nach eher ihr Geld verwenden, anstatt

maßlos Geschenke unter

dem Tannenbaum zu kaufen?

Sollte zu Weihnachten auf das

„Schenken“ verzichtet werden?

FRIEDERIKE WAGNER Ich

finde, dass Schenken – ein bewusstes

und liebevolles, gerne auch

kleines oder originelles Schenken

– zum Weihnachtsfest dazugehört.

Immerhin hat Gott uns beschenkt.

Es ist auch gut, wenn wir uns und

anderen nicht jederzeit im Jahr jeden

Wunsch sofort erfüllen, sondern

wenn wir vielleicht bis Weihnachten

warten müssen, bis wir

uns oder anderen einen Wunsch

erfüllen. Wichtig ist nur, dass nicht

wenige Menschen sehr viel bekommen

und andere nichts. Es gibt

sehr viele Menschen und Familien

in unserer Gesellschaft, die nicht

die Möglichkeit haben „maßlos“

etwas unter den Weihnachtsbaum

zu legen. Wenn ich an die Aktion

„Geschenke unterm Weihnachtsbaum“

denke, sind es oft Wünsche,

die viele Leute problemlos

erfüllen können und mit denen anderen

geholfen ist – oft damit überhaupt

etwas unter dem Weihnachtsbaum

liegt. Wenn Firmen

Foto: Privat

sich gemeinsam entschließen auf

Weihnachtsgeschenke zu verzichten

und das Geld stattdessen Menschen

oder Aktionen zukommen

zu lassen, die auf diese Gelder angewiesen

sind, finde ich das eine

großartige Sache. Ich denke da an

die Aktionen „Brot-für die Welt“,

die Sternsinger oder Hilfen für

Menschen in unserer Region. Solange

wir auf unserer Welt keine

Gerechtigkeit haben, braucht es

diese Hilfen.

REGIOBUSINESS Mal angenommen

die Deutschen würden das ansonsten

für Geschenke aufgewendete

Geld ausschließlich zu Spendenzwecken

nutzen. Was hätte

dies ihrer Meinung nach für Auswirkungen

auf die Mitarbeiter im

stationären Einzelhandel oder

auch in der Logistik? Viele davon

sind ja ausschließlich für die Zeit

des Weihnachtsgeschäfts angestellt.

FRIEDERIKE WAGNER Ich

halte es für eine unrealistische

Überlegung, dass ausschließlich

gespendet wird.

REGIOBUSINESS Viele Gaststätten

sowie Kneipen haben auch am

Heiligen Abend geöffnet. Vor einigen

Jahren wäre das wohl noch

undenkbar gewesen. Was halten

Sie von dieser Entwicklung?

FRIEDERIKE WAGNER Ich

denke, dass es genug Menschen

gibt, die dankbar sind für die Möglichkeit,

am Heiligen Abend der eigenen

Wohnung zu entkommen

oder für die es ein Zeichen des

Festes ist, miteinander essen zu gehen.

Ob das für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der Gastronomie

immer so schön ist, sei dahingestellt.

Zum Rhythmus des Lebens

sollten besondere gemeinsame

Zeiten gehören, die sich

vom Alltag unterscheiden.


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Blickpunkt 07

Multi-Channel als Zukunftsstrategie

Der Online-Handel boomt, der stationäre Handel stagniert. Viele Händler versuchen, die Stärken beider Kanäle zu verbinden.

VON FRANK LUTZ

Zahlen des Handelsverbands

Deutschland für das Weihnachtsgeschäft

machen es

deutlich: Um immerhin drei Prozent

ist der Umsatz für die Monate

November und Dezember im Vergleich

zum Vorjahr gestiegen.

Weit stärker ist allerdings der Zuwachs

im Onlinebereich: „Der Online-Handel

wird seinen Umsatz

2017 deutschlandweit um rund

zehn Prozent auf 48,7 Milliarden

Euro steigern“, berichtet Verbands-Pressesprecher

Hilmar Pfister.

Das entspricht knapp zehn

Prozent des Umsatzes im deutschen

Einzelhandel, der 2017

nach HDE-Prognose insgesamt

493 Milliarden Euro erzielt.

„Der Online-Handel bleibt Wachstumstreiber

im deutschen Einzelhandel.

Von Wachstumsgrenzen

keine Spur“, sagt Pfister daher.

Trotzdem empfiehlt Pfister, nicht

einseitig aufs Internet zu setzen:

„Die Verbraucher verknüpfen zunehmend

unterschiedliche Kanäle.

Handelsunternehmen sollten

deshalb sowohl on- als auch

offline präsent sein.“

Auch im Sportfachhandel boomt

der Online-Handel, während der

stationäre Handel stagniert:

„Nach allem, was wir für den

Sportfachhandel beobachten, ist

das richtig“, sagt Michael Steinhauser,

Leiter Unternehmenskommunikation

von Intersport

Deutschland in Heilbronn. Die

Wachstumszahl für den stationären

Bereich habe bei Intersport

im vergangenen Jahr bei gerade

einmal einem Prozent gelegen,

2017 habe es bisher so gut wie

kein Wachstum gegeben. Anders

im Onlinebereich, für den sich

Steinhauser auf die Zahlen des

Handelsverbands bezieht. Genaue

Zahlen für den Umsatzanteil, der

online erwirtschaftet wird, gebe

es zwar nicht, aber Steinhauser

sagt: „Wir glauben ganz fest, dass

die Tendenz steigend ist. E-Commerce

wird weiter wachsen, und

wir wollen teilhaben am Markt.“

Zukunftsträchtig: Die neu eröffneten Future Stores von Intersport kombinieren stationäres Ladengeschäft

und digitale Technologie miteinander.

Foto: Intersport

ZUSAMMENBRINGEN Steinhauser

sieht die Zukunft des Sportfachhandels

in einer „Omni-Channel“-Strategie,

welche die Vorteile

von Online- und stationärem Handel

zusammenbringen soll. Letztere

lägen vor allem im Servicebereich:

„Unser Vorteil ist, dass wir

im Sportfachhandel viele beratungsintensive

Produkte haben.“

Bereits 2013 ist der Sportfachhändler

mit einem zentralen Onlineshop

gestartet, der aber bis

jetzt noch mit einigen Problemen

behaftet sei: So gebe es manchmal

Diskussionen mit den Kunden um

den Preis einer Ware, da die Händler

vor Ort ihre eigene Preise festlegen

dürfen, die oft nicht mit den

im Internet angegebenen übereinstimmen.

„Wir müssen E-Commerce

nach den Regeln des

E-Commerce spielen “, sagt Steinhauser

daher. So startete Mitte

September eine zentrale Online-

Plattform, an der sich bis jetzt 35

Händler mit 45 Geschäften – etwa

ein Intersport-Händler in Öhringen

– beteiligen. Das Neue daran:

Für die Waren gibt es ein gemeinsames

regionales Lager, und die

Kunden können direkt auf die

Plattform zugreifen. Bis Ende

2018 sollen sich 200 Händler an

der Plattform beteiligen.

Und noch mit weiteren Maßnahmen

treibt Intersport seine Digita-

»Der Online-Handel

bleibt Wachstumstreiber

im

deutschen Einzelhandel.

lisierung voran: So wurde im Januar

die Digital GmbH als hundertprozentige

Intersport-Tochter mit

Sitz in Heilbronn gegründet, und

seit rund einem Jahr wird in einem

Chief Digital Office das Marketing

auf verschiedenen Onlinekanälen

weiterentwickelt. Zukunftsträchtig

sind auch die drei

Future Stores, die Mitte Oktober

in Berlin und Potsdam eröffnet haben

und die „Welten kanalübergreifend

verbinden“, wie Steinhauser

sagt. So gibt es in den stationären

Läden etwa einen Stand mit einer

VR-Brille, die das Paddeln

oder Bälle werfen simuliert. Zudem

sind in den Umkleidekabinen

sogenannte Magic Mirros –

Spiegel mit Display – vorhanden,

die den Verkäufer vor Ort benachrichtigen,

wenn der Kunde zum

Beispiel eine andere Schuhgröße

benötigt. Sie ermöglichen auch direkte

Bestellungen über die Händlerplattform.

Sehr erfolgreich mit seiner Onlinestrategie

ist der Online-Parfümerie

„parfumdreams.de“, die Tochter

der Pfedelbacher Parfümerie

Akzente: Auch in diesem Jahr erwartet

die zweitgrößte Online-Parfümerie

wieder eine Umsatz-Steigerung

zum Vorjahr. „Der Jahresverlauf

hat gezeigt, dass wir uns

im Vergleich zum Vorjahr wieder

deutlich gesteigert haben, eine

gute Indikation für den Jahresendspurt“,

sagt der Gründer und Geschäftsführer

der Online-Parfümerie,

Kai Renchen.

Von Mitte November bis kurz vor

Heiligabend verlassen erfahrungsgemäß

mehr als doppelt so viele

Pakete das Zentrallager wie in einem

Durchschnittsmonat,

schreibt das Unternehmen in einer

Pressemitteilung. Renchen:

„November und Dezember sind

für uns die wichtigsten Monate in

einem Geschäftsjahr und auch die

anstrengendsten.“

www.intersport.de

www.parfumdreams.de

Die unbekannten Helfer des Weihnachtsmannes

Ganz Deutschland shoppt Geschenke für das Fest: Der Einzelhandel sucht händeringend Mitarbeiter und auch die Logistiker benötigen mittlerweile deutlich

mehr Arbeitskräfte, da eine immer größere Anzahl der Gaben im Internet erstanden wird. VON MARIUS STEPHAN

Die Paketdienste rechnen für

das kommende Weihnachtsfest

mit Rekorden: Bis zu 15 Millionen

Pakete pro Tag könnten es

in diesem Jahr werden. Manche

Logistikunternehmen rechnen mit

mehr als 20 Prozent Zuwachs bei

der Paketmenge. Für einige

Dienste zu viel: Der zur Otto-

Gruppe gehörende Zusteller Hermes

beispielsweise, hat nun eine

vertragliche Obergrenze festgelegt,

nach der in verschiedenen

Regionen nichts mehr zugestellt

wird. Es fehlen Fahrzeuge und Mitarbeiter.

»Wir müssen und

werden weiterhin

in die Ausbildung

und Personalgewinnung

investieren.«

ANSTURM Auch DB Schenker

in Crailsheim spricht von äußerst

vielen Sendungen. Peter Derksen,

Leiter der Crailsheimer Geschäftsstelle:

„Dieses Jahr hatten wir zusätzlich

zu den extrem hohen Sendungszahlen

im Vergleich zum

Vorjahr weitere Einflussfaktoren

zu bewältigen. Die gesetzlich vorgeschriebene

Wochenruhezeit für

Lkw-Fahrer etwa, die seit dem

Mai 2017 nicht mehr im Fahrzeug

verbracht werden darf. Zusätzlich

kommen noch die Einschränkungen

durch am Markt vorhandene

Frachtraumverknappungen und

mangelnde Fahrerverfügbarkeit

hinzu. Dieser für uns gravierende

gesetzlichen Änderung sowie dem

bestehenden Mangel an Fahrern,

haben wir entschieden entgegengewirkt,

indem wir unseren eigenen

Fuhrpark, Laderaum beziehungsweise

die Anzahl der Fahrer

stetig erweitert und optimiert haben.“

Dies führe allerdings zu höheren

Produktionskosten. Die Aufstockung

war dem Logistikunternehmen

ein Anliegen: „Das war

wegen der sehr geringen Fluktuation

und sehr vielen langjährig bei

uns beschäftigten Mitarbeitern ein

wichtiger Faktor durch den wir unserem

Qualitätsanspruch gerecht

werden und die Mehrmengen abwickeln

konnten“, betont Derksen.

Für die Zukunft rechnet der

Geschäftsstellenleiter mit weiteren

Maßnahmen: „Wir müssen

und werden weiterhin in die Ausbildung

und Personalgewinnung

investieren. Dabei sind faire und

gegenüber Wettbewerbern bessere

Rahmenbedingungen, die

wir bieten, entscheidend.“

NACHFRAGE Für Ralf Eisenbeiß

vom Crailsheimer Personaldienstleister

Franz & Wach

herrscht zum Ende des Jahres

ebenfalls Hochsaison: „Das vierte

Quartal ist das stärkste in der Zeitarbeit,

wir liegen hier bei 25 bis

30 Prozent mehr Nachfrage an

Personal“, weiß der Marketing-

Leiter und Pressesprecher. Das

Weihnachtsgeschäft im Online-

Handel sei immens. Von Mitte Oktober

bis Mitte Januar, manchmal

Hochphase: Paketdienste befördern zum Jahresende etwa 20 Prozent mehr Waren.

auch Februar dauere die erhöhte

Nachfrage, wobei die „heiße

Phase zwischen Mitte November

und Mitte Dezember liegt“. Danach

folge meist ein Personalabbau

in den Unternehmen, sagt Eisenbeiß.

Die neuen Mitarbeiter

werden oft jedoch nicht über die

Personaldienstleister eingestellt,

sondern direkt von den Kunden

von Franz & Wach. „Wir rekrutieren

gerade für Amazon“, verrät Eisenbeiß.

Das heißt, Franz & Wach

schlägt dem Unternehmen Mitarbeiter

vor und stellt den Kontakt

her, angestellt sind sie dann aber

bei dem Online-Händler. „Der Bewerbermarkt

ist leergefegt, deshalb

sind die Rekrutierungskosten

für die Unternehmen sehr

hoch. Wir können durch unseren

,fließenden Pool’ so einen Preisvorteil

bieten“, erklärt der Fachmann.

Der erhöhte Bedarf betrifft

laut Eisenbeiß nicht nur Online-

Händler oder Logistiker. Auch in

den Bereichen Konsumartikel, Medien

oder Bücher sei aktuell viel

los. Die Online-Kaufhäuser dürften

derweil auf schlechtes Wetter

hoffen: „Je ungemütlicher es draußen

ist, desto besser für den Online-Handel“,

weiß Eisenbeiß.

www.franz-wach.de

www.dbschenker.com

Foto: NPG-Archiv


08 Politik & Wirtschaft

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Die Zukunft ist online

„Digitalisierung im Handel“ ist das Thema beim dritten Handelstag Heilbronn-Franken.

Auf reges Interesse stößt

Eric Hermanns Stand

beim dritten Handelstag

Heilbronn-Franken zum Thema

„Digitalisierung im Handel“ im

Heilbronner Haus der Wirtschaft.

Angebote im Bereich

„Digitales Archiv“ stellt der Geschäftsführer

des Heilbronner

IT-Dienstleistungsunternehmens

„eBis“ in den Mittelpunkt

seines Auftritts bei der begleitenden

Fachausstellung. „Das

E-Mail-Archiv ist inzwischen

Vorschrift für Gewerbetreibende“,

sagt Hermann, doch es

werde oft vernachlässigt.

ANSPRECHPARTNER Zu

den acht Ausstellern gehört

auch „Colourful Bytes“. Das

2016 gegründete Bad Rappenauer

Start-up-Unternehmen

sieht sich als Ansprechpartner

für Unternehmen in allen Fragen

rund um die Entwicklung,

Beratung über und Bereitstellung

von Digitalisierung. In

Heilbronn stellen die beiden Geschäftsführer

Daniel Zsebedits

und Martin Wiesner ihren

„Tweet-Point“ vor – eine Kombination

von statischen Programmelementen

mit Tweets &

Posts auf einem Bildschirm. Bis-

Innovativ: die beiden Geschäftsführer Daniel Zsebedits (li.)

und Martin Wiesner von Colourful Bytes.

Foto: Frank Lutz

her habe „Colourful Bytes“ allerdings

noch wenig Kunden

aus dem Einzelhandel, berichtet

Wiesner.

Die oft noch mangelhafte Nachfrage

der Einzelhändler, aber

auch ihr Interesse im Haus der

Wirtschaft spiegeln sich in der

Studie „Der deutsche Einzelhandel

2017“ des „ibi-research“-Instituts

an der Uni Regensburg,

41 Industrie- und

Handelskammern sowie dem

Deutschen Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) wider,

deren Ergebnisse Dr. Georg

Wittmann, Reserach Director

des ibi-Instituts, vorstellt. Fazit:

„Der Handel beschäftigt sich bereits

mit dem Thema Digitalisierung,

steht diesem aber in vielen

Feldern noch zurückhaltend

beziehungsweise skeptisch

gegenüber. Hier gilt es

den Handel aufzuklären und

ihm zu zeigen, wie er sich auch

mit kleinen Investitionen Vorteile

verschaffen kann.“ Die Studie

zeige aber auch, dass der

Handel die wesentlichen Treiber

für die Veränderung bereits

identifiziert habe: Marktplätze

wie Amazon, eBay & Co. sowie

deren Kunden.

Dem derzeit vielleicht erfolgreichsten

Online-Marktplatz

widmet Wittmann den Vortrag

„Amazon – Fluch oder Segen?

Das Einkaufsverhalten im digitalen

Zeitalter“. Amazon sei so erfolgreich,

weil das Unternehmen

sehr kundenorientiert

handle. So mache das Unternehmen

inzwischen seine höchsten

Erträge nicht mehr im Handel,

sondern im Dienstleistungsbereich,

und verfüge über eine

hohe Kundenbindung. Doch es

gebe Hoffnung für die Einzelhändler:

74 Prozent der Befragten

kauften ihre Produkte bei

Amazon ein, 86 Prozent aber

im stationären Geschäft.

AUSBLICK Mit neuen Zahlungsverfahren,

die durch die

Digitalisierung ermöglicht werden,

befasst sich Wittmanns Kollege

Holger Seidenschwanz.

„Es gibt ständig neue Verfahren,

aber durchsetzen tun sich

die Wenigsten“, fasst er zusammen.

Trotzdem rät er den Händlern,

neue Entwicklungen aufmerksam

mitzuverfolgen. Langfristig

werde sich eine Zahlungsmethode

durchsetzen: „Eines

Tages zahlen wir alle per

Smartphone.“

flu/pm

www.ibi.de

Wahl: Carsten Beuß (Verbands-Hauptgeschäftsführer), Birgit Leicht (Kfz-

Innungsobermeisterin Bruchsal, Verbandsvorstandsmitglied), Rainer Biedermann

(Kfz-Innungsobermeister Hohenlohe-Franken, Verbandsvorstandsmitglied),

Katja Rhotert (Leiterin des Betriebsberatungsdienstes) und Dr.

Harry Brambach (Verbandspräsident) (v. li.) sind zufrieden. Foto: Kfz-bw

Rainer Biedermann

neuer Vizepräsident

Birgit Leicht rückt auf freien Platz im Vorstand nach.

Rainer Biedermann, Obermeister

der Kraftfahrzeug-Innung

Hohenlohe-Franken ist bei der Delegiertenversammlung

in Filderstadt

zum neuen Vizepräsidenten

Handwerk des Verbandes des

Kraftfahrzeuggewerbes Baden-

Württemberg gewählt worden.

Birgit Leicht, Obermeisterin der

Kraftfahrzeug-Innung Bruchsal,

die als erste Frau in Baden-Württemberg

zur Obermeisterin einer

Kfz-Innung gewählt wurde, rückt

auf Biedermanns Platz in den Geschäftsführenden

Vorstand nach.

Beide Wahlen erfolgten einstimmig.

Laut Verbandspräsident Dr.

Brambach sei Biedermann die Aufgabe

als Vizepräsident Handwerk

auf den Leib geschneidert: Biedermann

ist seit 17 Jahren Obermeister

der Kraftfahrzeuginnung Hohenlohe-Franken.

In dieser Zeit

habe er durch Leistung überzeugt

und sich einen hervorragenden

Ruf erarbeitet. Hinzu kommt der

Einsatz für das gesamte Handwerk

der Region Franken. Biedermann

ist Vorstandsmitglied der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken

und stellvertretender Kreishandwerksmeister

im Kreis

Schwäbisch Hall.

pm

www.kfz-innung-hohenlohefranken.de

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ADVERTORIAL

Spielerisch programmieren:

die digitale Welt im Schulunterricht mitgestalten

Ein spielerischer Zugang zur digitalen

Welt für Schulkinder ab der 3.

Klasse – das ist die Mission des vom

Bundesministerium für Wirtschaft

und Energie geförderten Projekts

Calliope. Konkret erhalten Schulklassen

in bundesweiten Pilotprojekten

kostenlos die sternförmige Platine

Calliope mini. Über einen grafischen

Editor kann der Calliope mini am PC

und künftig auch auf Mobilgeräten

programmiert werden.

Zu den Unterstützern aus der

Wirtschaft gehört Würth Elektronik

eiSos, ein Unternehmen der Würth-

Gruppe. Der Elektronikbauteilespezialist

fördert das Projekt durch

die unentgeltliche Lieferung eines

Großteils der verwendeten passiven,

elektromechanischen und optoelektronischen

Bauelemente.

„Als Ausbildungs- und Kooperationsbetrieb

mit vielen Projekten in

weiterführenden Berufs- und Hochschulen

unserer Region werben wir

Der Calliope mini ist ein programmierbarer

Minicomputer für Kinder.

Projektpartner Würth Elektronik

eiSos steuert passive Bauteile bei.

Foto: Jörn Alraun

ständig für technische Berufe und

freuen uns über interessierte junge

Menschen. Das Projekt Calliope

hat uns sofort beeindruckt, weil es

schon Grundschüler auf spielerische

und kreative Weise an Informatik,

Elektronik und Robotik heranführt“,

sagt Oliver Konz, CEO von Würth

Elektronik eiSos.

CEO Thomas Schrott ergänzt: „Wir

freuen uns, durch die Spende hochwertiger

Bauteile zur kostenlosen

Verteilung möglichst vieler „Minicomputer“

beitragen zu können. Wir

wünschen den Nachwuchstechnikern

viel Spaß dabei, dem Calliope

mini etwas beizubringen. Vielleicht

entdeckt ja die eine oder der andere

bisher unbemerkte Talente.“

Neben der Bereitstellung vieler

Bauteile bringt sich die Elektroniktochter

der Würth-Gruppe als

Botschafter der Calliope gGmbH

in das Projekt ein. Zusätzlich zum

Engagement als Projektpartner

hat das Unternehmen zwei dritte

Lernfamilien der Freien Schule Anne-

Sophie in Künzelsau ausgestattet.

CEO Oliver Konz selbst erklärte

dabei den Kindern, was Würth

Elektronik eiSos macht. Eine weitere

persönliche Übergabe der kleinen

smarten Sterne an eine Schulkasse

der Freien Schule Anne-Sophie in

Berlin-Zehlendorf fand ebenfalls

bereits statt. Trägerin beider Schulen

ist die Würth-Stiftung.

Kleines Board mit großem Potenzial

Eine Matrix aus 25 LEDs und zwei

Knöpfen dienen dem Calliope mini

als Benutzerschnittstelle. Zusätzlich

verfügt der Minicomputer über

eine USB- und eine Bluetooth-

Schnittstelle zur Programmierung.

Der nach der griechischen Muse für

epische Dichtung, Wissenschaft und

Philosophie benannte Minicomputer

hat Bewegungs-, Beschleunigungs-,

Licht- und Temperatursensoren,

Lautsprecher sowie ein Mikrofon.

Weitere Sensoren können angeschlossen

werden. Calliope mini

bringt zudem Treiber für Elektromotoren

mit und kann so auch Teil

eines Roboters werden.

Innerhalb des Calliope-Projektes

werden Lernbegleiter geschult und

bekommen Anregungen, wie sie

den Minicomputer im Unterricht

einsetzen können.

Weitere Partner und Sponsoren im

Projekt sind Google, der Cornelsen

Verlag, SAP, Bosch, NXP, Nordic Semiconductor,

Schleicher Electronic,

die Roberta-Initiative, die Deutsche

Telekom Stiftung, Microsoft,

Wissensfabrik, urbn pockets, der

Beirat junge digitale Wirtschaft beim

BMWi, die Bergische Universität

Wuppertal, Flaneur Design und GGS

Mommsenstraße.

[pm]

Würth Elektronik eiSos

Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

Telefon 07942 945-0

www.we-online.de

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

www.we-online.de


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Politik & Wirtschaft 09

Ausbildung live

Der Aktionstag „Ein Tag Azubi“ der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken wird sehr gut

angenommen. 28 Unternehmen der Region beteiligen sich daran.

Jungen Menschen, die

Schwierigkeiten haben in

den Arbeitsmarkt zu finden,

einen echten Einblick in den beruflichen

Alltag geben – darum

ging es beim Aktionstag „Ein

Tag Azubi“ der Wirtschaftsjunioren

Heilbronn-Franken Ende

November. Insgesamt nahmen

über 30 Jugendliche aus der Region

teil, darunter etwa 20

Flüchtlinge. 28 Betriebe öffneten

dafür ihre Türen.

Das Besondere am Aktionstag

„Ein Tag Azubi“: Die Teilnehmer

begleiten an diesem Tag einen

Auszubildenden durch seinen

Arbeitstag. Michael Layer,

Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren

Heilbronn-Franken, erklärt:

„Die jungen Leute erleben

hautnah die Arbeitswelt eines

Auszubildenden. Mit dem

Aktionstag wollen wir Jugendliche

mit Benachteiligungen gezielt

auf die Möglichkeit einer

dualen Ausbildung aufmerksam

machen und eröffnen damit

zahlreiche Chancen für deren

berufliche Integration.“

Erfreulich: Der 18-jährige Ismael Watara (li.) von der Elfenbeinküste verbrachte den Aktionstag

bei der Landmetzgerei Setzer in Wolpertshausen. Inzwischen hat er einen Ausbildungsvertrag als

Fleischer bei der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall unterzeichnet.

Foto: WJ

IMPULSE In enger Zusammenarbeit

mit verschiedenen

Einrichtungen der Jugendsozialarbeit

ist es den Wirtschaftsjunioren

gelungen, passende Unternehmen

für die jungen Teilnehmenden

zu finden. Christian

Horny vom ISE Institut

Kirchberg/Jagst berichtet: „Wir

haben uns sehr gerne am Aktionstag

der Wirtschaftsjunioren

beteiligt, denn für die Jugendlichen

ist es eine echte Chance.

Sie entdecken Stärken und erhalten

wertvolle Impulse zur

Entwicklung von Berufsperspektiven.“

Dass sich der Aktionstag mehr

als gelohnt hat, zeigt sich nicht

zuletzt am Beispiel von Ismael

Watara von der Elfenbeinküste.

Der 18-Jährige hat den Aktionstag

bei der Landmetzgerei Setzer

in Wolpertshausen verbracht.

ERFOLGREICH Bereits zwei

Tage später hat er einen Ausbildungsvertrag

als Fleischer bei

der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft

Schwäbisch Hall unterzeichnet.

Der Aktionstag

„Ein Tag Azubi“ fand bundesweit

statt und ist Bestandteil des

Projektes „Jugend stärken:

1000 Chancen“.

Dieses Gemeinschaftsprojekt

der Wirtschaftsjunioren

Deutschland und des Bundesministeriums

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend unterstützt

junge Menschen mit

schwierigen Ausgangsbedingungen

beim Eintritt ins Berufsleben.

pm

www.wjhn.de

Ehrung: IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring (4. v. re.) und IHK-Präsident

Prof. Harald Unkelbach (7. v. re.) mit den landesbesten Auszubildenden

aus der Region und ihren Ausbildern.

Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg

Spitzenleistungen

werden belohnt

Zwölf Azubis aus der Region gehören zu den Landesbesten.

Unter dem Motto „Best of

2017“ ehrte der Baden-Württembergische

Industrie- und Handelskammertag

(BWIHK) in Rottweil

die besten Nachwuchskräfte

der dualen Berufsausbildung.

Vor rund 500 Gästen durften insgesamt

117 Azubis die Auszeichnung

als Landesbeste entgegennehmen.

Sie haben sich unter den

beinahe 45 000 Prüfungsteilnehmern

besonders hervorgetan. Von

allen Spitzen-Absolventen, die

ihre Prüfung mit der Note „sehr

gut“ und mindestens 92 Punkten

abgelegt haben, sind zwei Auszubildende

ganz vorne. Zu ihnen gehört

auch Marvin Fütterer. 100

von 100 möglichen Punkten erreichte

der Elektroniker für Automatisierungstechnik,

der seine

Ausbildung bei Audi in Neckarsulm

absolvierte. Doch auch elf

weitere Nachwuchskräfte aus Heilbronn-Franken

durften eine Urkunde

entgegennehmen.

Vier von ihnen hatten gleich doppelten

Grund zur Freude: Johannes

Ehrnsperger (Distelhäuser),

Marvin Fütterer (Audi), David

Gärtner (Südwestdeutsche Salzwerke)

und Sascha Neigel (Burhan

Uzun) wurden auch auf nationaler

Ebene als bundesbeste Azubis

gekürt.

„Das ist eine ganz großartige Leistung

unserer Auszubildenden und

der Ausbildungsbetriebe“, lobte

Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Heilbronn-Franken,

die den zwölf Absolventen bei der

Landesbestenehrung die Glückwünsche

der IHK Heilbronn-Franken

überbrachte.

pm/jw

www.heilbronn.ihk.de

Gastkommentar

Vorbild und effizienter Wachstumsmotor

Die Zahlen belegen eindrucksvoll: Der Mittelstand bleibt das (gestärkte) Rückgrat der Wirtschaft.

Fleißig: Der deutsche Mittelstand ist heute laut Georg Fahrenschon,

dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, so

widerstandsfähig wie noch nie.

Foto: NPG-Archiv

Die großen und zumeist börsennotierten

Unternehmen

machen oft die Schlagzeilen,

der Mittelstand aber bleibt

Vorbild, Wachstumsmotor, Jobund

Ausbildungsmaschine sowie

effizienter als die „Großen“ –

und das mit weniger Investitionen

in Sachanlagen.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband,

DSGV, hat jüngst

300 000 Familienunternehmen

„unter die Lupe genommen“ und

dabei eine Vielzahl beeindruckender

und interessanter Daten zutage

gefördert.

Am Anfang stand eine Definition

von „Mittelstand“: Abweichend

von EU-Definitionen und vielen

staatlichen Förderkriterien wird

in dieser Studie als Mittelstand bezeichnet:

Unternehmen, die nicht

kapitalmarktorientiert sind, bis

750 Millionen Euro Umsatz machen

und bis zu 5000 Mitarbeiter

beschäftigen.

Klar muss man eine Definition finden,

aber auch diese hier blendet

damit viele Mittelständler aus, die

meiner simplen Definition entsprechen:

Mittelstand ist da, wo Eigentum

und Verantwortung in einer

Hand liegen; einfach: Wo der

Inhaber „mit Haus und Hof“ für

das Unternehmen haftet. Zurück

zu den Grundlagen der Studie:

Den drei Millionen mittelständischen

Firmen und Personengesellschaften

stehen 550 deutsche börsennotierte

Unternehmen gegenüber.

Ein Vergleich von börsennotierten

Unternehmen mit mittelständischen

zeigte zwar auf, dass die

„an der Börse“ zwischen 2010

und 2016 bei den Investitionen in

Sachanlagen mit einem Plus von

5,5 Prozent deutlich über den

„mittleren“ mit 3,1 Prozent lagen,

aber bei drei weiteren Vergleichszahlen

hatte der Mittelstand die

Nase vorne: Umsatzwachstum im

genannten Zeitraum plus 5,1 Prozent

gegenüber 1,5 Prozent, bei

der Mitarbeiterentwicklung ebenfalls

ein deutliches Plus für den

Mittelstand: 5,5 mehr zu nur 2

Prozent mehr und am deutlichsten

fiel der Unterschied aus bei

den einbehaltenen Gewinnen:

2016 behielt der Mittelstand

stolze 75 Prozent seiner Gewinne

(nach Steuern) ein – diese flossen

also in das Unternehmen zurück

und stärkten das Eigenkapital.

Bei den Kapitalgesellschaften

verbleibt weniger Gewinn im Unternehmen:

Nur 21 Prozent.

Nach Georg Fahrenschon, dem

Präsidenten des Deutschen Sparkassen-

und Giroverbands „ist der

Mittelstand heute so widerstandsfähig

wie noch nie. Umsätze und

Gewinn steigen, die Eigenkapitalquote

erreicht ein Rekordniveau

– und das bei einem Höchststand

an Beschäftigten. Das alles ist ein

Ausdruck von Stärke und Zuversicht“.

Aufgrund dieser sehr guten Entwicklung

sind heute auch viele Unternehmen

aus dem Mittelstand in

der Lage, Investitionen ganz oder

zumindest teilweise selbst zu finanzieren.

Und dabei gehen sie sehr

vorsichtig und zurückhaltend vor.

Ulf Sommer im Handelsblatt: „Einfach

ausgedrückt gilt das Motto:

Jeder Euro wird mindestens zweimal

umgedreht, ehe er das Unternehmen

verlässt.“

Mittelständler investieren fokussierter

und langfristiger, weil ihre

Geschäftsmodelle sehr spezialisiert

und auf lange Sicht im Voraus

ausgerichtet sind. Georg Fahrenschon

fasste das in einem Interview

so zusammen: „Mittelständische

Unternehmer sind deutlich

langfristiger ausgelegt. Sie stellen

regelmäßiger Mitarbeiter ein, haben

eine langfristige Finanzierungsstrategie

und investieren

auch kontinuierlich.“

Für langfristige Erfolge braucht

man eben eine langfristige, generationsübergreifende

Sichtweise.

Die kurzfristigen Anforderungen

des Kapitalmarkts sind hier nicht

immer hilfreich. Auch hat der Mittelstand

eine andere Firmenkultur.

Missstände im höchsten Management,

wie wir sie gerade in einigen

Großunternehmen sehen,

sind im Mittelstand nur sehr

schwer vorstellbar. Der herausragende

Erfolg vieler Mittelständler

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete

die Akademie Deutscher Weltmarktführer.

liegt in ihrer „Nischenpolitik“ begründet:

Sie konzentrieren sich

auf Nischenmärkte, verfügen in

diesen über eine einzigartige Expertise

und erreichen auf diese

Weise häufig Weltmarktführerstatus.

Die Bedeutung des Mittelstands

unterstreichen neben den

rein ökonomischen Daten auch

die auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt:

Er steht für 91 Prozent

der Auszubildenden und 74

Prozent der Beschäftigten.

Kein Wunder also, dass gerade

jetzt wieder so oft und wie die Zahlen

eindrucksvoll belegen auch

völlig zurecht vom Mittelstand als

„Rückgrat der deutschen Wirtschaft“

gesprochen wird.


10 Firmen & Märkte

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Beliebte Rechnung

Online-Einkäufe: Die Deutschen bezahlen im Internet auf unterschiedliche Weise. Sicherheit ist ein großes Thema.

VON MARIUS STEPHAN

Die Weihnachtszeit ist Einkaufszeit:

Was den Einzelhändlern

einen großen Umsatzschub

beschert, ist auch im Internet

zu beobachten. Die Zahl

der Onlinekäufe, die in der Bundesrepublik

getätigt werden,

nimmt jedes Jahr zu. Vor allem

die großen Internethandelsunternehmen,

wie Amazon, profitieren

davon.

Für den Kunden hat sich in den

letzten Jahren vor allem beim

Komfort viel geändert. Während

vor Jahren eine Kreditkarte noch

Pflicht für das Einkaufsvergnügen

im weltweiten Netz war, bieten die

Händler mittlerweile eine ganze

Reihe von Zahlungsmöglichkeiten

an.

BEZAHLVERFAHREN Die EHI-

Studie „E-Commerce Markt

Deutschland“ hat das Bezahlverhalten

für das Jahr 2016 untersucht:

Mit einem Anteil von 30,5

Prozent ist der Rechnungskauf die

in Deutschland am weitesten verbreitete

Art und Weise, ein Online-Geschäft

abzuschließen. Auf

Platz 2 folgt die Lastschrift mit

20,2 Prozent. Mit 17,9 Prozent

Marktanteil schafft es mit Paypal

der erste Bezahldienst auf den dritten

Platz der Liste. Die Kreditkarte

Bezahlverfahren: Die Kreditkarte liegt auf Platz 4 der Beliebtheitsskala für das Shoppen im Netz.

zücken 12,2 Prozent der Käufer,

wenn sie in Onlineshops einkaufen.

Finanzierungen und Vorkasse

machen zusammen 8,5 Prozent

der Geschäfte aus und die Zahlung

bei Abholung nutzen 3,6 Prozent

der Käufer. Eine der für den

Kunden sichersten Bezahlvarianten,

per Nachname bei Lieferung,

kommt auf lediglich 1,9 Prozent

Marktanteil – weil viele Shops

dies schlicht nicht mehr anbieten.

Im Gegensatz dazu erreicht eine

der unsichersten Bezahlmethoden,

die Online-Sofortüberweisung

ebenfalls nur einen Marktanteil

von zwei Prozent.

ANGRIFF Die Deutsche Kreditwirtschaft

versucht seit 2015 den

Bezahldienst Paydirekt zu etablieren.

Das Gemeinschaftsprojekt

von zunächst über 40 Geldinstituten,

darunter Deutsche Bank,

Commerz Bank, Privatbanken

und auch die Sparkassen sowie

Volksbanken, soll Paypal ein

Stück vom finanziellen Kuchen

der Online-Geschäfte abjagen. Ein

Unterfangen, welches Erinnerungen

an David gegen Goliath wachruft:

Auf der einen Seite der

Newcomer, der in Deutschland

etwa 1,5 Millionen Kunden hat

und in rund 1500 Online-Shops

als Zahlungsart akzeptiert wird.

Auf der anderen Seite das übermächtig

wirkende US-Unternehmen,

das nach eigenen Angaben

in Deutschland auf 18,9 Millionen

Kunden kommt und in über 15

Millionen virtuellen Läden weltweit

anerkannt wird.

Paydirekt versucht in diesem ungleichen

Kampf mit „Sicherheit

Foto: NPG-Archiv

made in Germany“ und Komfort

zu punkten: „Der Datenschutz ist

nach deutschem Recht aufgebaut.

Der Kunde benötigt auch kein weiteres

Konto, sondern Paydirekt ist

eine Zusatzfunktion des Girokontos,

alle Beträge werden darüber

gebucht“, sagt Tilman Naundorf,

Gruppenleiter Neue Medien bei

der Sparkasse Schwäbisch Hall-

Crailsheim. Zudem liegen alle relevanten

Kundendaten auf Servern

in Deutschland.

Paydirekt selbst schreibt auf seiner

Homepage von einem Marktanteil

von „rund 20 Prozent unter

den EHI-Top-50-Online-Shops“.

Tatsächlich konnte der junge Bezahldienst

in letzter Zeit einige

große Händler überzeugen, zum

Beispiel Otto.de.

Allerdings akzeptiert Amazon, eines

der größten Online-Kaufhäuser

der Welt mit einem Marktanteil

von über 30 Prozent in

Deutschland, den Bezahldienst

der deutschen Banken noch

nicht. Die Anzahl der Transaktionen,

deren Volumen oder seinen

Marktanteil in Deutschland hält

Paydirekt jedoch streng unter Verschluss.

WACHSTUM Paydirekt konnte

seit Anfang des Jahres rund 70

Prozent neue Kunden gewinnen –

auch weil die Sparkassen ihre eigenen

Kunden einer umstrittenen

„Breitenregistrierung“ mit möglichem

Widerspruch bei dem

Dienst unterzogen.

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-

Crailsheim bewirbt nun den Mehrwert

von Paydirekt: An elf Schulen

im Landkreis kann Paydirekt als

bequemes Zahlungsmittel der

Schüler für das schuleigene Mittagessen

verwendet werden – das

können weder Paypal noch Kreditkarte.

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BANKEN-TIPP

Zukunft planen

Für das Alter vorsorgen

Obwohl die meisten Menschen um ihre Versorgungslücke

im Alter wissen, wird das Thema

gerne aufgeschoben. Das geht aus einer

Studie der TNS Infratest hervor, bei der über

1.400 Arbeitnehmer befragt wurden. Die SV

SparkassenVersicherung em-pfiehlt, die eigene

Altersvorsorge im Blick zu behalten.

❚ Was die eigene Vorsorge betrifft, ist der Druck

auf die Menschen in den letzten Jahren deutlich

gestiegen. Ein 2010 geborenes Mädchen

wird statistisch gesehen über 90 Jahre alt. Der

Lebensabschnitt im Ruhestand ist länger als

die Kinder- und Jugendzeit. „Wer ein langes

Leben genießen will, muss heute mehr denn je

auch an die Absicherung des Ruhestands denken“,

erklärt Wolfgang Kurz, Bereichsleiter

S-Versicherungen. Schon bis zum Jahr 2030

wird das heutige Nettorentenniveau von rund

50 Prozent des Durchschnittsentgelts auf nur

noch 43 Prozent absinken, und das trotz Rente

mit 67.

Obwohl die Rahmenbedingungen für die private

Vorsorge sprechen, gibt es laut Studie von

TNS Infratest unter den Berufstätigen mehr

Vorsorgemuffel als Vorsorgebewusste. 47 Prozent

der Berufstätigen gibt an, dass sie die private

Altersvorsorge noch nicht vollständig

geregelt haben. 30 Prozent davon haben weder

dieses noch kommendes Jahr vor, weiter vorzusorgen.

Bei der Frage, welche Vorsorgeformen

sie für besonders geeignet halten, landete die

Immobilie mit 44 Prozent vor der privaten Renten-

und Lebensversicherung mit 32 und der

betrieblichen Altersversorgung mit 24 Prozent.

Risikoreiche Formen wie Aktien und Wertpapiere

spielen eine eher untergeordnete Rolle.

Ein weiterer Punkt, sich stärker mit der eigenen

Vorsorge zu beschäftigen, ist die Erkenntnis,

dass die Menschen länger leben als sie persön-

Wolfgang Kurz,

Bereichsleiter

S-Versicherungen

lich glauben. Wer gefragt wird, wie lange er

wohl leben wird, schätzt im Schnitt sieben Jahre

zu wenig. Das ergab die kürzlich veröffentlichte

Studie des Gesamtverbandes der deutschen

Versicherungswirtschaft (GDV). Das ist

eine gute Nachricht, zumal die heutigen Rentner

viel länger fit sind und den Ruhestand ganz

anders genießen können, als früher.

Private Altersvorsorge weiter gefragt

Die Menschen vertrauen weiterhin der privaten

Altersvorsorge und für viele Menschen ist sie

ohne Alternative. Die SV bietet seit einigen Jahren

mit IndexGarant eine Kombination aus

klassischer Rentenversicherung und Beteiligung

an einem Index. Die Menschen profitieren

damit von den Vorteilen der Rentenversicherung:

Sie garantiert eine lebenslange Rente,

unabhängig davon, wie alt der Versicherte

wird.

Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

Stephan Trinkl,

von Haus aus Texter,

seit 2007 Mitinhaber bei

Fischer & Friends,

Geschäftsführer Kreation.

Liebt Kampagnen aus

einem Guss.

Fischer & Friends aus Bad

Mergentheim bietet strategische

Beratung, Markenentwicklung

und -kommunikation

für alle Medien und Kanäle.

Das 20-köpfige Team

arbeitet für Markt- und

Weltmarktführer wie

ebm-papst, Knauf, WEINIG,

Minol oder Vollmer. Zudem

für die Stadt Neu-Ulm, die

Stadt Bad Mergentheim,

die medius Kliniken und

Stadtbau Würzburg.

Die Agentur ist strategischer

Partner des Basketball-Bundesligisten

s.Oliver Würzburg.

www.fischer-and-friends.de

Der Werber-Rat

Faszinierend im Auftritt, strategisch im Kern

Die fundamentalen Prinzipien

erfolgreicher Kommunikation

haben in digitalen Zeiten nichts

an Bedeutung verloren – sie sind

wichtiger denn je!

Wandel, Transformation oder gleich

Disruption: Das Gefühl, alles verändern

zu müssen, alles auf den

Prüfstand zu stellen, ist derzeit bei

vielen Unternehmen, ja in der gesamten

Wirtschaft mit Händen zu

greifen. Gut so! Fenster auf, frische

Luft und neue Energie getankt. Die

Zukunft gehört den Mutigen.

Befeuert durch diesen Wunsch nach

Veränderung, ist auch in den Marketingabteilungen

und natürlich in

den Agenturen selbst die Diskussion

in vollem Gange: Was bedeutet

das alles für uns? Für unsere Arbeit?

Wie muss Werbung heute aussehen?

Wie funktioniert sie? Müssen

wir uns nicht vollkommen neu erfinden?

Digitalisierung, Big Data, KI,

Customer Journey, Agilität, Content

Marketing, Design Thinking sind

einige der hochgehandelten Stichworte.

Vereinzelt hört man die Frage:

Werden in Zukunft Bots unsere

Aufgaben übernehmen?

Unser Werberrat lautet: Keine Panik!

Sehen wir die neuen Technologien

als das, was sie sind: faszinierende

Möglichkeiten, direkter, planvoller,

überraschender, individueller, sagen

wir es ruhig: smarter mit unseren

Kunden zu kommunizieren. Aber

folgen wir dabei weiterhin den

Grundlagen erfolgreicher Kommunikation!

1. Im Zentrum steht eine glasklare,

differenzierende Strategie. Wo wollen

wir hin? Was sind unsere Stärken?

Was unterscheidet uns? Welche

Werte wollen wir vermitteln?

Je mehr Kanäle uns zur Verfügung

stehen, desto wichtiger wird diese.

Dass Strategien heute feinteiliger,

granularer umgesetzt werden müssen

denn je – völlig klar. Aber Agilität

ohne Strategie ist Fahren ohne

Navigation. Oder noch schlimmer:

Ohne Lenkrad.

2. Es braucht einen faszinierenden

Auftritt, der Ihre Strategie unmittelbar

zum Ausdruck bringt. Bild &

Botschaft, Look & Feel, Tonalität &

Design, jedes Element ist Teil dieser

Strategie und übersetzt sie in ein

funkelndes Großes und Ganzes!

Packend, erheiternd, berührend,

aktivierend, in jedem Fall: hochemotional.

Was aber sagt uns, ob es dazu ein

Shooting mit High-End-Retusche,

ein spektakuläres Rendering, eine

niedliche Illustration, eine Kamera

oder vielleicht Text pur braucht?

Richtig, die Strategie! Und was

sagt uns, ob wir unsere Kunden am

besten via Facebook, Instagram,

E-Mail-Newsletter, edlem Hardcover-Buch

oder handgeschriebenem

Brief auf Büttenpapier erreichen?

Sie ahnen es schon.

Fazit: Nur wenn differenzierende

Strategie, starkes Produkt und strategisch

richtige, prägnante Gestaltung

zusammenkommen, kann Großes

entstehen. Eine Kampagne, die

Menschen berührt. Die nachweisbar

Erfolge erzielt. Und am Ende vielleicht

sogar noch Design- oder Kreativpreise

abräumt. Wie hier: fischerand-friends.de/hubland


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Firmen & Märkte 11

Auszeichnung für Engagement

BFS gewinnt zum zweiten Mal den Europäischen Transportpreis für Nachhaltigkeit.

Der Truckvermieter BFS

Business Fleet Services ist

mit dem Europäischen

Transportpreis für Nachhaltigkeit

2018 ausgezeichnet worden. BFS

erhielt den Preis in der Kategorie

Nutzfahrzeug- und Trailervermietung

für die Aufnahme von Elektro-Lkw

in die Vermietung und

den Aufbau der dafür nötigen Infrastruktur.

„Der Preis ist ein starkes

Signal für die Nutzfahrzeugbranche,

dass sich die Elektromobilität

auch im Lkw-Bereich durchsetzen

wird“, sagen die beiden Geschäftsführer

von BFS, Jan Plieninger

und Hermann Stegmaier. BFS

hat den Nachhaltigkeitspreis damit

zum zweiten Mal erhalten,

Preisträger war der Vermieter bereits

für das Jahr 2012. Die Stegmaier-Group,

zu der BFS gehört,

hat den Preis damit insgesamt viermal

gewonnen: Stegmaier Nutzfahrzeuge

war Preisträger für das

Jahr 2014, GSS Nutzfahrzeuge für

das Jahr 2016.

ELEKTRISCH Die Elektro-Lkw-

Flotte von BFS umfasst derzeit

zwei Fahrzeuge und soll Schritt

für Schritt ausgebaut werden.

„BFS ist der erste Truckvermieter,

der Elektro-Lkw ins Vermietprogramm

aufgenommen hat. Damit

Ehrung: Die Preisverleihung mit Jurymitglied Andreas Schumann, Vorsitzender Bundesverband der Kurier-

Express-Post-Dienste e.V., BFS-Geschäftsführer Jan Plieninger und Hermann Stegmaier sowie Bert Brandenburg,

Geschäftsführer des Huss-Verlages (v.l.).

Foto: Foto: BFS

sind wir von Anfang an in einem

neuen Marktsegment innerhalb

der Vermietung ganz vorne dabei.

Das gilt auch für unseren Beitrag

zur Verringerung der Umweltbelastung“,

erklären die beiden Geschäftsführer.

Die beiden Elektro-

Fahrzeuge sind bereits langfristig

vermietet. Die mehr als 70 BFS-

Partnerwerkstätten erhalten entsprechende

Ladestationen auf ihrem

jeweiligen Betriebsgelände.

Zudem hat BFS für seine Partner

ein Hochvolt-Schulungsprogramm

ins Leben gerufen. Es handelt

sich um dreitägige Schulungen,

die pro Quartal angeboten

werden. Zu den Schulungsinhalten

gehört grundlegendes Wissen

im Umgang mit Hochvolt, aber

auch über die herstellereigene

Technik. In allen Fragen der Elektromobilität

arbeitet BFS eng mit

der Framo GmbH zusammen.

Der Europäische Transportpreis

für Nachhaltigkeit wird von der

Fachzeitung Transport in Zusammenarbeit

mit dem Huss-Verlag

verliehen, in dem die Zeitung erscheint.

Seit dem Jahr 2011 wird

der Preis alle zwei Jahre jeweils

für das folgende Jahr vergeben.

„Die Auszeichnung soll Unternehmen

aus der Nutzfahrzeugbranche

im nachhaltigen Handeln bestärken“,

sagte Bert Brandenburg,

Geschäftsführer des Huss-

Verlages, in seiner Laudatio. Er betonte,

dass die Bewertung der eingereichten

Bewerbungen von einer

unabhängigen Jury erfolge.

Ihr gehören sechs Branchenexperten

an. Diese beurteilen die Bewerbungen

nach einem ausgeklügelten

Punktesystem. Die Bewerber

müssen die Auswirkungen ihres

Projektes für die Themenfelder

Ökonomie, Ökologie und Soziales

genau beschreiben und sich für

eine von 16 Kategorien entscheiden.

Verliehen wurde der „Europäische

Transportpreis für Nachhaltigkeit“

bei einem Festakt in

der Münchener Freiheizhalle. Die

BFS Business Fleet Services GmbH

ist der Truckvermieter der Unternehmensgruppe

Stegmaier. Vermietet

werden unter anderem Sattelzugmaschinen,

Sattelauflieger,

BDF-Fahrzeuge, Kipper, Kommunal-

und Spezialfahrzeuge.

INTERNATIONAL BFS verfügt

in Deutschland, in der Schweiz

und in Kroatien über mehr als 70

Standorte und Partner, die eigene

Werkstätten betreiben. Geschäftsführer

von BFS in Deutschland

sind Hermann Stegmaier und Jan

Plieninger. Der Truckvermieter ist

ein Tochterunternehmen der Stegmaier

Nutzfahrzeuge GmbH in

Kirchberg. Stegmaier bietet sämtliche

Leistungen der Nutzfahrzeugbranche

wie Wartung und Reparatur,

Vermietung und Verkauf von

Fahrzeugen. Daneben bestehen

langjährige Verträge mit vielen Unternehmen

der Nutzfahrzeugbranche.

Die Stegmaier Nutzfahrzeuge

GmbH gehört im Segment Nutzfahrzeuge

zu den führenden Unternehmen

in Deutschland. Geschäftsführer

sind Hermann Stegmaier

und Frank Neumann. Die

Stegmaier Nutzfahrzeuge GmbH

ist Teil der Unternehmensgruppe

Stegmaier.

pm

www.bfs.tv

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EDV-TIPP

Rückblick zur CSS CITRIX

Veranstaltung vom 23.11.2017

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

am Donnerstag, 23.11.2017 fand im Kulturhaus

Würth in Künzelsau unsere jährliche

„CSS Citrix Veranstaltung“ statt. Mit einer

Beteiligung von ca. 40 Kunden und Interessenten

war diese umfängliche Veranstaltung wieder

sehr gut besucht. Folgende Themengebiete,

teils Highlights waren als Informations-

Potential angeboten:

Citrix „Der vollständige digitale Arbeitsplatz“

Praxisbeispiele und Lösungsansätze aufgezeigt,

Teile davon in der Live Demo

Classics but New – Lösungen mit XenApp und

XenDesktop

Citrix „Sicherheit, Netzwerk und Cloud“

Integration mit vorhandenen Systemen, Ausblick

auf zukünftige Anforderungen

– Sicherheitsbetrachtung auch unter Gesichtspunkt

DSGVO, ab 25.05.2018

– Sharefile- und Mobile Device Management

Lösungen

– NetScaler SD-WAN – Unified Gateway

– Das Citrix Cloud Portfolio

IGEL Thin Clients – Endpoint Lösungen für

Citrix mit optimalem Management

Innovatives Druckmanagement unter Microsoft

Windows Server- und Citrix

– Treiberloses Drucken

– Druckerverwaltung für alle

– Entspannt trotz Druckserverausfall

– Drucken für mobile Anwender

– Monitoring, Reporting und Inventarisierung

der Druckumgebung

Das Rundum-Sorglos-Paket für Drucker Admins

Fragen und Antworten / Meet the experts /

Ende der Veranstaltung

Zum Abschluß der Veranstaltung konnten die

Teilnehmer die CSS Experten, die sich auf der

Joachim Feuerle

und Ralf Jüngling

CSS Geschäftsführer

Bühne den Fragen stellten und somit mit den

handelnden Personen direkt und individuell

ins Gespräch gehen. Auch ausserhalb dieser

Talkrunde haben eine ganze Menge an sehr

interessierten Gesprächen stattgefunden, welche

tiefe Einblicke in Technologie und Strategie

ermöglicht haben.

CSS – Ihr Systemhaus für hohe Sicherheit und

ständige Verfügbarkeit von IT-Systemen.

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FOCUS 22/17 (S. 74)

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12 Firmen & Märkte

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Nachhaltige „Wirkstoff“-Strategie

Das Schrozberger Unternehmen Hakro veröffentlich seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht. Darin enthalten sind 25 klare Ziele für die Zukunft.

Das Textilunternehmen Hakro

hat „Wirkstoff“: So lautet

der Titel der jetzt vorgestellten

Nachhaltigkeitsstrategie

des mittelständischen Corporate

Fashion-Anbieters aus

Schrozberg.

Die Strategie umfasst 25 prioritäre

Ziele für die kommenden

Jahre, mit denen sich das Unternehmen

bis 2022 noch nachhaltiger

ausrichten will. Die Ziele beziehen

sich auf alle fünf Handlungsfelder,

die Hakro im Nachhaltigkeitsmanagement

beachtet –

von der Unternehmensführung

über die Produkte, die Mitarbeiter

und den betrieblichen Umweltschutz

bis zum karitativen und regionalen

Engagement.

AMBITIONIERT Veröffentlicht

ist die Strategie im jetzt erschienenen

zweiten Nachhaltigkeitsbericht

des Unternehmens. Carmen

Kroll, die geschäftsführende Gesellschafterin

von Hakro, erklärt

dazu: „Unsere Nachhaltigkeitsstrategie

’Wirkstoff’ ist für uns ein ambitioniertes

Programm für die

nächsten Jahre. Wir greifen in ihr

Effizient: Mit vielen Maßnahmen, wie dem nachhaltigen Paketklebeband,

sollen die gesteckten Ziele erreicht werden. Foto: Hakro

auch die großen Ziele des deutschen

Textilbündnisses auf, um

die Textilproduktion schrittweise

nachhaltiger zu gestalten.

Und wir leisten unseren Beitrag,

um die ’Agenda 2030 für nachhaltige

Entwicklung’, umzusetzen,

die die Vereinten Nationen vor

zwei Jahren beschlossen haben.

So wollen wir Hakro in den nächsten

Jahren zu einem der nachhaltigsten

Anbieter von Corporate Fashion

machen.“ Bis zum Jahr

2022 will Hakro den Anteil ökologisch

und sozial nachhaltig produzierter

Baumwolle massiv erhöhen:

Er soll dann bis zu 50 Prozent

betragen. Seit diesem Jahr

lässt das Textilunternehmen bereits

erste Baumwolle verarbeiten,

die nach dem „Global Organic

Textile Standard“ (GOTS)

und von „Cotton made in Africa“

(CmiA) zertifiziert ist.

ALTERNATIVEN Zudem will

das Unternehmen, das vor allem

hochwertige Oberbekleidung für

Damen und Herren anbietet, mögliche

Alternativen zu synthetischen,

auf Erdöl basierenden Textilfasern

untersuchen sowie den

Ressourcenbedarf für Etiketten,

„Hangtags“ und Umverpackungen

deutlich reduzieren.

Ein weiteres Ziel: Den Fuhrpark,

der rund ein Dutzend Pkw und

Kleintransporter umfasst, will Hakro

in den nächsten Jahren schrittweise

umstellen auf Hybrid- und

rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge

– entsprechende Modelle

und Ladestationen vorausgesetzt.

Die ersten beiden Elektroautos

sind seit August im Einsatz. „Wir

wünschen uns, dass die E-Mobilität

in Deutschland jetzt Fahrt aufnimmt“,

sagt Geschäftsführer Thomas

Müller. „Denn die Unternehmen

können mit ihren Dienstflotten

hier etwas in Gang setzen.“

Um unabhängiger von der Infrastruktur

zu sein, plant das Unternehmen

an seinem Logistikzentrum

mehrere Schnellladestationen

zu installieren, gespeist mit

Strom aus eigenen Fotovoltaikanlagen

auf dem Dächern der Verwaltung

und des Logistikzentrums.

Damit könnte in wenigen

Jahren auch der Fuhrpark emissionsfrei

sein; die Warenauslieferung

an die Fachhändler erfolgt

bereits seit 2015 klimaneutral

durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten.

ERWEITERUNG Bis zum Jahr

2020 sollen beide Standorte des

Unternehmens in Schrozberg

rundum „klimaneutral“ sein. Im

Januar 2018 wird Hakro im Gewerbegebiet

der Stadt Schrozberg

den Erweiterungsbau seines Logistikzentrums

einweihen, der hohe

energetische Standards erfüllt.

Zudem soll bald eine weitere Fotovoltaikanlage

auf dem Hallendach

installiert werden, die Strom für

den Eigenverbrauch liefern wird

und über groß dimensionierte

Speicher und ein gekoppeltes

Blockheizkraftwerk (BHKW)

auch für die Ausfallsicherheit des

gesamten Logistikzentrums sorgen

wird. Und für 2018/2019

steht die naturnahe Gestaltung der

Außenflächen am Logistikzentrum

auf dem Programm – auch

dies ist eines der Ziele in der Nachhaltigkeitsstrategie

„Wirkstoff“.

Im neuen Nachhaltigkeitsbericht

informiert Hakro seine Fachhändler

und die Öffentlichkeit auf 90

Seiten über alle Nachhaltigkeitsziele

sowie die Leistungen in

2016/2017. So hat das Familienunternehmen

in diesem Jahr für

alle Handlungsfelder ethisch ausgerichtete

Leitlinien schriftlich formuliert

und sie zu einem „Wertekompass“

zusammengefasst.

Zu den Höhepunkten gehörten dabei

auch der Start des Freiwilligendienstes

„Hakro TeamShare“, der

neue Markenauftritt mit dem

Claim „Hakro Hält. Seit 1969“ sowie

eine erstmals verfasste Menschenrechte-Richtlinie.

pm

www.hakro.com

Schwitzen im Kunstobjekt

Fechner erhält drei Design-Auszeichnungen sowie ein Gütesiegel für seine Sauna „Natural Touch“.

Das Schwäbisch Haller Unternehmen

Fechner erhält

gleich mehrere Auszeichnungen

für eine Sauna: zusätzlich zum

„Red-Dot-Designpreis 2016“, bekommt

es den „Plus X Award“ und

auch noch das Gütesiegel des

„Plus X Award“ als „Bestes Produkt

2017“ sowie den „German

Design Award 2018“.

Eberhard Waldenmaier, Geschäftsführer

vom Schwäbisch Haller Saunahersteller

Fechner Klima-Sauna,

erhält damit den dritten Designpreis

für seine Sauna „Natural

Touch“. Bereits 2016 wurde die

Sauna „Natural Touch“ mit dem begehrten

Preis ausgezeichnet. Dieses

Jahr folgten dann die beiden

weiteren Ehrungen. Jetzt hat eine

weitere, unabhängige Jury den begehrten

„German Design Award

2018“ für die Sauna verliehen.

Geradlinige Formensprache

und stimmungsvolles Licht

Die Begründung lautet: „Mit ’Natural

Touch’ gelang eine einzigartige

Sauna, die durch die Verwendung

eines speziellen urwüchsigen Holzes

und dessen raue Bearbeitung

über die Funktion als Sauna hinaus

zum Kunstobjekt avanciert.

Dennoch wirkt das Design dank

der geradlinigen Formensprache

nicht verspielt, sondern klar und

hochwertig, was durch die stimmungsvolle

Beleuchtung noch unterstrichen

wird.“

Der German Design Award zeichnet

innovative Produkte und Projekte,

ihre Hersteller und Gestalter

aus, die in der deutschen und

internationalen Designlandschaft

wegweisend sind. Dies garantiert

die internationale Jury. Der German

Design Award entdeckt und

präsentiert einzigartige Gestaltungstrends:

ein Wettbewerb, der

die design-orientierte Wirtschaft

voranbringt. Seit 2006 gehört

Eberhard Waldenmaier das Saunaunternehmen

Fechner Klima-

Preisgekrönt: Auch das Design im Innern überzeugte.

Foto: Fechner

Sauna. In dieser kurzen Zeit wurden

schon einige Saunen mit Designpreisen

ausgezeichnet. Neuentwicklungen

sind dabei nun absolute

Chefsache.

Inspirationen für das

Modell aus Kanada

Für die Entwicklung der mehrfach

ausgezeichneten Sauna hat sich

Waldenmaier beim Holzeinkauf in

Kanada inspirieren lassen. Die

Sauna kann im Ausstellungsraum

von Fechner in Hessental begutachtet

werden.

pm

www.fechner-sauna.de

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ADVERTORIAL

E-Lastenbike

bis zu 4.000 m Förderung durch das Land Baden Württemberg

Im Rahmen der „Landesinitiative III

Marktwachstum Elektromobilität

BW“ ermöglicht das Land Baden-

Württemberg allen ansässigen Unternehmen

derzeit einen einfachen und

günstigen Einstieg in die Elektromobilität

und unterstützt Sie dabei mit

bis zu 4.000 m je Lastenfahrrad mit

Elektromotor. Mit einem eLastenbike

können Sie schwere oder unhandliche

Gegenstände schnell, kostengünstig

und umweltfreundlich transportieren

und gleichzeitig einen Beitrag für eine

gesunde, saubere und lebenswerte

Region leisten.

Machen auch Sie ihr Unternehmen

jetzt bereit für die Zukunft!

Mögliche Optionen zur Förderung

sind Elektro-Lastenräder und Elektro-

Lastenanhänger für Fahrräder. Egal,

ob Sie sich für ein Leasing oder den

Kauf entscheiden. Die Landesregierung

übernimmt 50 % der Investitionskosten.

Pro eLastenbike stehen

maximal 4.000 m für Sie als Fördersumme

bereit.

Wer kann einen Antrag zur Förderung

von eL astenbike stellen?

Einen Antrag können alle Unternehmen,

Körperschaften des privaten

Rechts und gemeinnützige Organisationen

mit Geschäftssitz in Baden-

Württemberg stellen.

Und so geht`s:

Stellen Sie einen Antrag über Ministerium

für Verkehr Baden-Württemberg.

Folgende Informationen werden

benötigt: Informationen zum Unternehmen,

Informationen zum Einsatz

der Elektro-Lastenräder, Geplante

Anzahl der zu beschaffenden ElektroLastenräder.

Nachweis über den

gewerblichen, gemeinnützigen oder

gemeinschaftlichen Einsatz (z. B.

Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug,

Bescheinigung durch Steuerberater,

Freistellungsbescheid etc.)

Verbindliches Angebot mit Ausweisung

der Kosten. Den vollständig

ausgefüllten Antrag auf Lasten e-Bike

Förderung schicken Sie an die dort

aufgeführte Adresse im Landesministerium

zurück.

Sobald Ihr Antrag im Hinblick auf die

Förderkriterien geprüft wurde und die

Prüfung zu Ihren Gunsten ausgefallen

ist, erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid

mit der maximalen Fördersumme.

Gerne helfen wir Ihnen dabei - Ver-

einbaren Sie einen Beratungstermin

mit uns!

Nach Eingang des Zuwendungsbescheids

können Sie Ihr Traum-eLastenbike

anschaffen.

Übrigens können Sie auch gerne Ihr

eLastenbike bei uns Probefahren.

Zusammen mit unserem Premium-

Hersteller Riese & Müller bieten wir

bereits seit über 3 Jahren eLastenräder

an. Mittlerweile ist das Portfolio

auf 4 Plattformen angewachsen. So

werden bei uns alle Ihre Wünsche

erfüllt! Auch bis zu 45 km/h.

Nach Beschaffung Ihres Elektro-eLastenbike

müssen folgende Unterlagen

beim Verkehrsministerium eingereicht

werden: Rechnung, Lieferschein und

einen Nachweis über die getätigte

Zahlung (Kontoauszug o. ä.) sowie

Ihre Bankverbindung (IBAN, BIC).

Noch Fragen? Schreiben Sie uns.

Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu

können! sha@ebox-bike.de /

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Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Firmen & Märkte 13

Grundpfeiler für erfolgreiches Marketing

Werbeagentur Querformat unterstreicht die Wichtigkeit einer klaren und glaubwürdigen Definition der Unternehmenswerte.

Die Crailsheimer Werbeagentur

Querformat ist für ihre

Mission „Unternehmensziele

durch kreative Kommunikation

erreichen“ bekannt. Dennoch

betrachtet die Agentur auch

die Werte eines Unternehmens als

wesentliches Erfolgskriterium in

der Vermarktung.

„Unternehmenswerte sind weit

mehr als Kosmetik für das Firmenimage“,

fasst Geschäftsführer Stephan

Kurz seine Erfahrungen zusammen.

Er und seine zwei Mitgeschäftsführer

Ellen Brenner und

Matthias Messerer übernehmen

Kreativprojekte für namhafte Betriebe

in der Region. Die drei Unternehmer

sind sich sicher: Marken

und Unternehmenswerte müssen

eine untrennbare Einheit bilden.

Daher sei es umso wichtiger, bereits

bei der Definition der Werte

genau hinzuschauen und tatsächlich

diejenigen herauszufiltern,

die eine Entscheidungsgrundlage

für das unternehmerische Handeln

geben. Denn es gehe um weit

mehr, als eine Ansammlung wohlklingender

Schlagworte, die gerahmt

im Firmenfoyer ihren Platz

finden und sonst von niemanden

beachtet werden.

Die Spezialisten aus Crailsheim

helfen bei der Definition unternehmensspezifischer

Werte.

Für Stephan Kurz sind die ersten

Fragen, die er dazu im Rahmen

seiner Workshops für Kommunikationsstrategie

stellt, die nach

den entscheidenden Wendepunkten

im Unternehmen. Außerdem

erkundigt er sich nach besonderen

Projekten aus der Vergangenheit.

Also: „Was war die Herausforderung

und wie wurde entschieden?“

und „Warum hat der Kunde

sich hier für Sie entschieden?“ Die

Antworten auf diese Fragen ließen

zum Beispiel einen namhaften Leasinganbieter

„Einfühlungsvermögen“

als einen der zentralen Unter-

Strategie: Die Werte sollen mehr sein als nur wohlklingende Schlagworte, weiß Stephan Kurz. Foto: Querformat

nehmenswerte anzuerkennen.

Der Blick in die Vergangenheit

zeigte, dass das Unternehmen immer

dann besonders erfolgreich

war, wenn die Mitarbeiter ihren

Kunden genau zugehört hatten. So

konnten sie sich in deren Lage versetzen

und die Branchenbesonderheiten

verstehen. Das ermöglichte

ihnen, ein neuartiges Angebot zu

entwickeln und das Problem des

Kunden zu lösen. Wenn „Einfühlungsvermögen“

der zentrale Markenwert

ist, heißt das im Umkehrschluss,

dass die Zielgruppe des

Leasinganbieters Beratung will

und braucht. All diejenigen, denen

mit einem Standardangebot

weitergeholfen ist, gehören dann

automatisch nicht zum anvisierten

Kundenkreis. Das erleichtert einen

der wichtigsten Aspekte im

Marketing: Die Definition der Zielgruppe.

Denn wer diese kennt, tut sich

leichter die zentralen Probleme

seiner Kunden zu bestimmen. Darauf

aufbauend können die Probleme

des Kunden mit den Produkten

und Dienstleistungen abgeglichen

werden, um festzustellen, ob

die Kundenanforderungen zu den

eigenen Produkten und Dienstleistungen

passen oder nicht. Passt

beides zueinander, so ist der Weg

für die Entwicklung spezifischer

Kommunikationsmaßnahmen

frei. Unterscheiden sie sich, muss

entweder das eigene Produkt angepasst

oder eine andere Zielgruppe

gesucht werden. Schon

diese Überlegungen zeigen, dass

Unternehmenswerte eine klare

Leitlinie für alle Aspekte des Marketings

liefern: Produktentwicklung,

Preisgestaltung, Vertriebswege

und natürlich die Kommunikationsstrategie.

Wer ein klares

Ziel hat und die Engpässe seiner

Kunden kennt, kann die richtigen

Botschaften für diesen Kreis entwickeln

und die besten Kommunikationswege

dafür finden. pm

www.querformat.info

Lohnenswerte Investition

Ihr kompetenter Partner rund um‘s Büro

Die Einrichtung des Arbeitsplatzes kann die Produktivität der Mitarbeiter positiv beeinflussen.

Ergonomie und Teamarbeit haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.

über

Mehr als 21 Millionen

Deutsche und damit

auch mehr als die

Hälfte der Berufstätigen sind

schon heute in Büros tätig. Die

Arbeitsumgebung gewinnt dabei

immer mehr an Bedeutung:

Sei es durch bequemere Bürostühle,

eine angenehme Raumtemperatur

oder durch einen

sichtgeschützten Arbeitsplatz.

Die Büroausstattung kann einen

wesentlichen Beitrag zur

Verbesserung des Arbeitsklimas

und der Produktivität leisten.

Diese Umstände werden

auch von den Unternehmen erkannt.

Für Büromöbel ergab

sich im Jahr 2016 bereits ein

Umsatzzuwachs von fünf Prozent

(über 2 Milliarden Euro)

gegenüber dem Vorjahr. Die

Tendenz bleibt dabei steigend.

Im Auftrag des Industrieverbandes

Büro und Arbeitswelt (IBA)

hat das Meinungsforschungsinstitut

„forsa“ eine repräsentative

Umfrage zu dem Thema

„Wohlbefinden am Arbeitsplatz“

durchgeführt. Dabei wurden

über 1000 Bürobeschäftigte

danach befragt, wie stark

sich ihre Arbeitsumgebung in

den letzten Jahren verändert

hat, auf welche „Wohlfühlfaktoren“

es ihnen ankommt und

wie ihr Arbeitsplatz tatsächlich

ausgestattet ist.

Insbesondere die Team- und

Projektarbeit hat dabei in jüngster

Zeit an Gewichtigkeit zugelegt.

Nur noch etwa 47 Prozent

Einsatzort: Mehr als die Hälfte der Deutschen sind derzeit in Büros tätig.

der Arbeitszeit entfällt auf konzentrierte

Einzelarbeit, wie

etwa das Schreiben. Die Arbeitsbereiche

werden zunehmend

an diese veränderten Bedingungen

angepasst. „Das Büro wird

verstärkt als Ort der Begegnung

gesehen“, erklärt der Vorsitzende

des IBA, Hendrik Hund,

„deshalb spielt auch die optimale

Gestaltung der Kommunikations-

und Pausenbereiche

eine große Rolle.“

Doch auch weitere Trends wie

die zunehmende Forderung

nach ergonomischen Arbeitsplätzen

schlagen bei der Einrichtung

zu Buche. Insbesondere

ergonomische Drehstühle

sowie höhenverstellbare Arbeitstische

konnten im Vorjahr

enorme Umsatzzuwächse einfahren.

Was den Einrichtungsstil

angeht, bevorzugen fast drei

Viertel der Bürobeschäftigten

in Deutschland ein eher praktisch

und funktional eingerichtetes

Arbeitsumfeld. Nahezu unbegrenzte

Kreativität à la Silicon

Valley, wo die Büros zum

Teil schon fast an WG-Küchen

erinnern, ist hierzulande also

weniger gefragt.

Das Ergebnis der aktuellen

IBA-Studie verdeutlicht auch:

Unternehmen, die in die Arbeitsumgebung

ihrer Mitarbeiter

investieren, können von zufriedeneren

und leistungsfähigeren

Mitarbeitern profitieren.

Denn vier von fünf Arbeitnehmern

(78 Prozent) sind sicher,

dass das Wohlbefinden am Arbeitsplatz

ihre Produktivität direkt

beeinflusst. Fast alle übrigen

(21 Prozent) halten dies zumindest

für möglich. „Es gibt einen

klaren Zusammenhang zwischen

der Zufriedenheit der

Mitarbeiter mit der Büroumgebung

und deren Wohlbefinden“,

bestätigt auch Hendrik

Hund. Der Industrieverband

Büro und Arbeitswelt mit Sitz in

Wiesbaden (ehemals bso Verband

Büro-, Sitz- und Objektmöbel

e. V.) ist der Branchenverband

für die Gestaltung von

ganzheitlichen Arbeitswelten.

Der IBA forciert die Umgestaltung

der Büroarbeit. Er vertritt

die Interessen von Herstellern

von Büro- und Objektmöbeln

ebenso, wie diejenigen von Spezialisten

für Akustik-, Lichtund

einschlägiger Techniklösungen.

pm

www.iba.online

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Einrichtung achten wir auf Funktionalität und Sicherheit, sowie

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14 Sport & Wirtschaft

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Der lange Anlauf zum Glück

Basketball: Nach den stabilen Leistungen der letzten Wochen rückt der Aufstieg ins Oberhaus für die Merlins in den Fokus.

VON HERIBERT LOHR

Wenn am 23. Dezember

das Weihnachtsspiel samt

anschließender X-mas

Party im Hangar über die Bühnen

gegangen ist, dann können Crailsheims

Korbjäger auf ein gelungenes

Jahr 2017 zurückblicken.

Einmal abgesehen von der Playoff-Runde

zum Ende der zurückliegenden

Saison – das frühe Ausscheiden

gegen Gotha schmerzte

– lagen die Würfe der Zauberer

meist im Ziel.

Der Unterbau mit der Jugendbundesliga

und der Nachwuchsbundesliga

ist gefestigt, die zweite

Mannschaft in der Regionalliga

stabil unterwegs und die Bundesligatruppe

auf Kurs. Es müsste

schon wahrhaft außergewöhnliches

passieren, dass die obersten

Vertreter ihrer Sportart in Heilbronn-Franken

die Qualifikation

für die Aufstiegsspiele verpassen

sollten. Realistisch belegt das

Team von Thomas Isalo einen

Platz zwischen Rang eins bis vier.

Noch wahrscheinlicher ist es,

dass die Merlins die Playoffs im

kommenden Frühjahr sehr strategisch

angehen können.

Denn im Moment sieht es so aus,

als wenn nur Erstligaabsteiger

Vechta oder Hamburg den Durchmarsch

der Merlins ernsthaft gefährden

könnten. Sollten die Ballartisten

ihre derzeit wirklich gute

Form auch nur annähernd halten

können, dann laufen faktisch mit

Beginn der Rückrunde bereits die

Vorbereitungen für das alles entscheidende

Halbfinale.

Die Qualität, diesen wirklichen

Prüfstein zu erreichen, hat das

Team um Kapitän Thomas Wysocki

in dieser Saison 2017/18 allemal.

Den Anspruch zu formulieren

ist nicht überheblich: Für die

Merlins kann es ab jetzt nur noch

um den Wettbewerb für den Aufstieg

ins Oberhaus gehen.

Das Halbfinale ist für das

Team fast schon ein Muss

Die zurückliegenden Wochen zeigten,

dass die Mannschaft mit Spielern

wie Frank Turner, Sherman

Gay, Sebastian Herrera oder Michael

Cuffee in der Pro A eigentlich

nur dann zu schlagen ist,

wenn diese zusammengestellte Mischung

aus Erfahrung und Spielwitz

es an der nötigen Konzentration

mangeln lässt.

Dass das neu formierte Team die

Fans anspricht, zeigt auch der Umstand,

dass die Zuschauerzahlen

in der Arena Hohenlohe seit Beginn

der Saison gleichmäßig und

Lob: Das Logo der Merlins gilt gestalterisch als eines der Besten im

gesamten Basketballsport in Deutschland.

Grafik: Crailsheim Merlins

kontinuierlich steigen. So sind für

das traditionelle Weihnachtsspiel

auch nur noch Stehplatzkarten zu

haben. Gegen Hanau wird es heißen:

ausverkauft.

Auch sonst haben die Herren unter

den Körben weiter an sich gearbeitet.

Das Merchandising hat

Fahrt aufgenommen. Die neue Kollektion

der Fan-Artikel findet ihre

Käufer, nicht zuletzt auch deshalb,

weil die Verantwortlichen um Geschäftsführer

Martin (Präse) Romig

und Lukas Lienert (Mitarbeiter

Sales und Marketing) stilistisch

nachgelegt haben.

Im Stammhaus, der altehrwürdigen

Hakro-Arena, ist die durchgehende

Ausrichtung fast abgeschlossen.

Das elegante blauweiße

Farbenspiel spricht an.

Nette Wortspielereien, wie etwa

der zweideutige Shirt-Aufdruck

„MILF“ zielen auf das Augenzwinkern

der unter 20-Jährigen.

Der Abverkauf der Artikel in hoher

textiler Qualität aus dem

Hause Hakro lief zuletzt deutlich

besser, vor allem seit sich die Profis

des Modehauses TC Buckenmaier

dem Vertrieb der pfiffigen

Kollektion angenommen haben.

Dass die Merlins Marke können,

bescheinigte ihnen zuletzt auch

Autor Iven Sohmann im Basketballmagazin

Five. Da wird das redesignte

Logo als eines der wenigen

Vorbilder angesehen, an denen

sich andere Vereine – deren

Vereinsspitze meist nicht mehr

einfällt als den Sponsornamen mit

dem obligatorischen orangefarbenen

Ball zu verbinden – orientieren

können.

Die Gestaltung gilt gar als führendes

Beispiel für den gesamten Profibereich

ihrer Sportart. Wie es in

dem Fachmagazin weiter heißt,

präsentieren sich die Merlins damit

als „stilistische Einheit, machen

„aus Altem Neues“ und „integrieren

das Spielgerät „erzählerisch

und souverän“.

Die Basketballer, so ist weiter zu

lesen, „importieren dabei, die in

der NBA vorherrschende Ästhetik

vollkommen unpeinlich“. So „hantiert

der Zauberzottel“ je nach

Sichtweise „mal mit einer Kristallkugel

oder einem Basketball. Alles

ganz unauffällig zweideutig,

ohne Erklärtext in Grau und

blau“. Mancher kritisiert die geringe

Anbindung an den Hauptverein

TSV Crailsheim.

Doch wie heißt es in dem Text so

schön mit Unterton: „Man kann

auch Korbball spielen“.

www.crailsheim-merlins.de

PARTNER DER MERLINS

Schnelldruckladen Die Crailsheim Merlins... fördert

Spitzensport...

stehen für diese Region, deshalb unterstützen wir nicht nur

Das als Team Sponsor, Schnelldruckladen, sondern auch Michael als großer Klunker Fan! und

wir Wir Crailsheimer freuen uns freuen auf ein uns spannendes auf die nächste Weihnachtsspiel Saison in der

und Arena wünschen Hohenlohe den Crailsheim in Ilshofen Merlins und wünschen den Klassenerhalt

dem gesamten

Team für

in der

die

1.

laufende

Liga.

Saison weiterhin sportlichen Ehrgeiz,

Die Ausdauer Crailsheim und Merlins Erfolg werden, für alle egal anstehenden in welcher Spiele sowie

Klasse schöne, sie zukünftig erholsame spielen, Weihnachtsfeiertage erstklassig und allen einen

von gesunden uns unterstützt. Start in das neue Jahr 2018.

Eberhard Spies

Vorstandsvorsitzender

VR Bank

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

www.

.cr

B

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Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Politik & Wirtschaft 15

Glanzpunkt zum Auftakt des Jahres

Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer in Schwäbisch Hall ist eine Veranstaltung mit visionärem Charakter geworden.

VON HERIBERT LOHR

Ende Januar (30. Januar bis

1. Februar) fällt auf Schwäbisch

Hall wieder ein wenig

internationaler Glanz. Dann findet

dort in den Räumen der Bausparkasse

bereits das achte Gipfeltreffen

der deutschen Weltmarktführer

statt. Die Veranstaltung hat

sich etabliert. Trotzdem versuchen

die Organisatoren – allen voran

Gründer Walter Döring – ein

wenig an Details zu feilen, um so

das Standing des Kongresse weiter

zu verbessern.

„Es soll sichtbar werden, dass das

Gipfeltreffen nicht zufällig in

Schwäbisch Hall stattfindet“, erklärt

Walter Döring beim jüngsten

Pressegespräch in der Kunsthalle

Würth. Die regionale Anbindung

ist dem früheren Wirtschaftsminister

besonders wichtig. So wird der

Vorabend mit exklusivem Kamingespräch

(Vorstandsvorsitzenden

und Inhabern von Weltmarktführer-Unternehmen

vorbehalten)

wieder in der Kunsthalle sein. Neu

dagegen: Der Gala-Abend wird

vom Neubau-Saal in Schwäbisch

Hall ins Carmen-Würth-Forum

nach Künzelsau-Gaisbach verlegt.

Zu den Firmenspitzen aus der Region

die am Gipfeltreffen teilnehmen

gehören unter anderem Robert

Friedmann (Sprecher der

Konzernführung der Würth-

Gruppe), Mark Hille, geschäftsführender

Gesellschafter des Flugzeugsitzentwicklers

Recaro), Stefan

Brandl (Vorstandschef von

EBM-Papst), Henrik Schunk (Vorstandsvorsitzender

von Schunk)

und natürlich der Hausherr Reinhard

Klein (Vorstandsvorsitzender

der Bausparkasse Schwäbisch

Hall).

Statt langer und ausschweifender

Vorträge können sich die Teilnehmer

auf mehr kurze Auftritte

(Speakers Corner) mit anschließenden

Gesprächsrunden in kleineren

Kreisen freuen. Döring:

„Damit wollen Nachfragen der

Gäste fördern und so den inhaltlichen

Austausch fördern.

Einmal mehr gibt sich beim Gipfeltreffen

auch die politische Prominenz

die Klinke in die Hand Ministerpräsident

Winfried Kretschmann

ist ebenso angekündigt wie

der frühere Bundestagspräsident

Norbert Lammert. EU-Kommissar

Günther Oettinger gehört fast

schon zu den Dauergästen. Sein

Thema „Brexit, EU und die Folgen

für die Weltmarktführer“ könnte

kaum aktueller sein. Da Frankreichs

Präsident Macron, der Europäischen

Union neues Leben

einhauchen will, dürfte auch der

Publikum: Das Gipfeltreffen stößt mittlerweile an seine Kapazitätsgrenzen.

Abwechslung: Auftritte von Referenten wie Oliver Kahn im letzten

Jahr sollen der Veranstaltung eine besondere Note zu geben.

Fotos: RB-Archiv

Unermüdlich: Walter Döring im

Einsatz für den Kongress.

Auftritt der französischen Botschafterin

in Deutschland, Anne-

Marie Descôtes, besonders reizvoll

sein. Rund 500 Unternehmensspitzen

aus dem gesamten

deutschsprachigen Raum haben

sich angemeldet. Das große Interesse

hat auch dazu geführt, dass

der überregionale Medienpartner

des Gipfeltreffens, das Management

Forum der Verlagsgruppe

Handelsblatt GmbH mit seinem Titel

„Wirtschaftswoche“, seine weitere

Zusammenarbeit bereits angekündigt

hat.

Entfallen sind die Rundfahrten

der Kongressgäste zu Firmen in

der Region. „Dass ist ein bisschen

schade“, findet Walter Döring,

„aber die Betriebe haben sich

wirklich immer große Mühe gegeben

und dann war die Nachfrage

bei den Kongressbesuchern aber

eher verhalten.“

Der Aufwand für die Vorbereitung

des Gipfeltreffens ist enorm.

Schon jetzt wird an der neunten

Auflage gearbeitet. Trotzdem will

Walter Döring mit seiner Akademie

der deutschen Weltmarktführer

(ADWM) versuchen, „das

hohe Niveau dauerhaft zu halten“.

www.weltmarkt

fuehrer-gipfel.de

Starke Partner aus der Region Heilbronn-Franken


16 Firmen & Märkte

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Rekordzeit beim Bau

Nach nur sechs Monaten feierte das Dinkelsbühler Baustoffzentrum (DBZ) Neueröffnung.

Maximilian Weiß und Sebastian

Ratschmeier hatten

nur wenig Zeit den Neubau

in der Wassertrütingerstraße

63 mit Leben zu füllen. Da es laut

Geschäftsführer Rudolf Blank

nach dem Spatenstich am 14. Juli

letzten Jahres aber aufgrund eines

spontanen Zusammenschlusses

mit einem befreundeten Partner

sowohl bauliche als auch inhaltliche

Veränderungen gegeben

habe, blieben den beiden Standortleitern

am Ende nur noch

sechs Monate Zeit bis zum geplanten

Start.

„Es gab eigentlich nur ein grobes

Konzept zum DBZ. Wir haben die

Idee gemeinsam voll ausgearbeitet

und alles in Rekordzeit umgesetzt“,

sagt Weiß. Das Ergebnis ist

ein komplettes Baustoffzentrum

mit Ausstellung, Fachmarkt sowie

Warm- und Kaltlagerhalle. Ausgerichtet

ist das DBZ auf Speziallösungen:

„Da wir anspruchsvolle

Geschäftskunden, aber auch den

sparsamen Hobbyhandwerker bedienen

wollen, war für uns das

Schwierigste in der Umsetzung die

Gratwanderung im Angebot“, erklärt

Ratschmeier. Anders als im

klassischen Baustoffhandel ging

es darum, Qualitätsware für den

Fachmann mit gutem Preisverhältnis

anzubieten und den Markt so

übersichtlich aufzubauen, wie es

sich der Normalverbraucher

wünscht und auch gewohnt ist“,

sagt Weiß.

ERFOLGREICH „Wären wir

nicht ein eingespieltes Team aus

alten Zeiten, hätten wir diese

große Herausforderung wahrscheinlich

so nicht meistern können“,

meint Weiß. Ratschmeier

stimmt schmunzelnd zu: „Alles

was wir den Kunden hier präsentieren,

ist unser gemeinsames

Werk. Von der Farbgestaltung des

Marktes über die Bestimmung des

Sortiments samt der einzelnen Artikel

bis hin zur Auswahl der Arbeitskleidung

und der Mitarbeiter

selbst.“

Mittlerweile zählt das Unternehmen

18 Beschäftigte in Lager, Verkauf

und Administration. Bei den

Einstellungsgesprächen sei es für

die meisten die Möglichkeit etwas

ganz neues mitzugestalten besonders

attraktiv gewesen. „Wir haben

das Personal oft und gerne in

Entscheidungen mit einbezogen.

Das schafft Teamgedanken und

»Alles was wir

den Kunden hier

präsentieren, ist

unser gemeinsames

Werk.«

ein gutes Gefühl“, ergänzt Weiß.

Insgesamt ist das Gelände 12 000

Quadratmeter groß. Davon betragen

Ausstellung und Fachmarkt

etwa 1000 Quadratmeter und die

Ladezone sowie das überdachte

Baustofflager 1800 Quadratmeter.

Zur Erweiterung der DBZ-Vielfalt

haben die Standortleiter noch weitere

Pläne in petto: Kommendes

Jahr soll die Betontankstelle in Betrieb

genommen werden, außerdem

soll ein „GaLa-Park“ für den

Garten- und Landschaftsbau entstehen.

Errichtet wird der Abschnitt

dafür bereits.

Doch zunächst wirkt die Freude

über das gelungene Eröffnungswochenende

nach: „Es war ein bombastischer

Erfolg“, verkündet

Weiß strahlend. Alleine am Sonntag

seien über 2000 Besucher erschienen.

Bei der inoffiziellen

Feier am Freitagabend waren unter

den geladenen Gästen unter anderem

der Dinkelsbühler Oberbürgermeister

Dr. Christoph Hammer

sowie Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

„Wir freuen uns auf alles was

jetzt noch kommt“, sagt Ratschmeier

zuversichtlich. ela

www.dkb-bz.de

Erfolg: Maximilian Weiß (li.) und Sebastian Ratschmeier freuen sich

über das gemeinsam gestemmte Projekt.

Kreativ: Der Fachmarkt bietet ein ausgewähltes Sortiment für Profiund

Hobbyhandwerker gleichermaßen.

Fotos: Melanie Boujenoui

Die gesetzliche Ausnahme

Geschäfte dürfen an Heiligabend öffnen, wenn dieser auf einen Sonntag fällt.

VON ALISA GRÜN

Endspurt: Bis Februar soll das Bürogebäude fertig sein.

Zahlreiche Anwesenden feierten

kürzlich gemeinsam das

Richtfest für den Neubau der

Firma Invatec in der Satteldorfer

Dieselstraße. Unter ihnen waren

auch einige der zehn Mitarbeiter

von Beez Maschinenbau. Sie werden

bis Ende dieses Jahres ihren

Standort in das neue Gebäude in

Satteldorf verlegen.

Auf 1600 Quadratmetern Fläche

baut die Beteiligung Invatec der

Leonhard Weiss Bauunternehmung

aktuell einen Neubau mit

Werkstatt, Büroräumen und Kalthalle.

Für die 800 Quadratmeter

große Montagehalle, die 400 Quadratmeter

große Kalthalle und das

zweigeschossige Bürogebäude

mit einer Gesamtfläche von 320

Quadratmetern investiert die Leonhard

Weiss Gruppe Invatec zwei

Millionen Euro.

Beez Maschinenbau ist aktuell

noch in Untermünkheim-Kupfer

ansässig. Doch dieser Standort ist

auf Dauer zu klein. Daher entschied

sich Invatec, die Anteilseigner

von Beez sind, für einen Neubau.

Mit dem Umzug hat der Maschinenbauer

Beez, welcher sich

auf System- und Automatisierungslösungen

im Sondermaschinenbau

spezialisiert hat, nun gute Voraussetzungen

für weiteres Wachstum.

ZUVERSICHT „Es ist ein großer

Schritt, aber auch eine große

Chance“, sagte Ralf Stegmeier

beim Richtfest. Stegmeier wird ab

Mitte nächsten Jahres die Invatec-

Geschäftsführung gemeinsam mit

Volker Krauß fortführen. Reinhold

Münch, der aktuell noch die

Geschäftsführung mit inne hat,

geht in den Ruhestand. Und auch

der stellvertretende Bürgermeister

von Satteldorf, Matthias Strasser,

sagt: „Die Firma Beez findet

am Standort Satteldorf nun ein

neues und, wie ich meine, gutes

Zuhause.“

gra

www.invatec-gmbh.de

Foto: Alisa Grün

Richtfest am

neuen Standort

Beez Maschinenbau zieht in Räumlichkeiten von Invatec.

www.beez-maschinenbau.de

Laut dem Gesetz zur Ladenöffnung

in Baden-Württemberg

von 2007 ist bei

Lebens- und Genussmittelläden

eine zeitlich befristete Öffnung

möglich, wenn Heiligabend

sonntags ist. Einzige Bedingung:

es darf lediglich drei Stunden

und maximal bis 14 Uhr geöffnet

sein.

„Vor diesem Hintergrund sollen

Händler selbst entscheiden

dürfen, ob es sich für sie lohnt,

an Heiligabend zu öffnen oder

nicht“, sagt Sabine Hagmann,

Hauptgeschäftsführerin des

Handelsverbands Baden-Württemberg.

Manche Mitarbeiter

hätten laut Hagmann möglicherweise

„kein Problem damit, an

Heiligabend drei Stunden zu arbeiten.“

„Außer den Familienmitgliedern

hätten bestimmt

auch weitere Mitarbeiter ein

Problem damit, an Heiligabend

zu arbeiten“, widerspricht Wolfgang

Knausenberger, Geschäftsführer

von Feinkost Knausenberger

in Schwäbisch Hall. Sein

Ladengeschäft bleibt an Heiligabend,

wie sonst auch an Sonnund

Feiertagen, geschlossen.

Um den Kunden dennoch etwas

mehr Zeit für die Einkäufe vor

den Festtagen zu geben, wird

am Tag zuvor zwei Stunden länger

geöffnet.

VERZICHT Weniger nüchtern

geht die Gewerkschaft Ver.di

mit dem Thema um, hat sie

doch kürzlich erst die Verbraucher

zum Einkaufsverzicht bei

Händlern, die ihre Geschäfte an

Heiligabend öffnen, aufgerufen.

Hagmann sagt dazu: „Für

uns als Verband ist es unverständlich,

warum von mancher

Im Sonoco-Werk in Grünsfeld

wird sich in den kommenden

Wochen einiges ändern.

Weil ein großer Auftrag,

der 2016 an Land gezogen

wurde, nun ausläuft, sind aktuell

rund 70 Mitarbeiter freigestellt.

Der Standort im Main-Tauber-

Kreis soll nun wieder in den ursprünglichen

Zustand zurückversetzt

werden. Sonoco Alcore

ist eine Tochtergesellschaft von

Sonoco, einem weltweiten Lieferanten

verschiedener Konsumwarenverpackungen,

Industrieprodukte,

Schutzverpackungen

und Dienstleistungen in der Verpackungs-Lieferkette.

Seit knapp 30 Jahren produziert

der Betrieb im Raum Tauberbischofsheim.

Ganze 22

Festtage: Einkaufen ist nur bedingt möglich.

Seite Emotionalität in dieses

Thema hineingetragen wird.“

Und weiter: „Wir haben jedenfalls

Verständnis dafür, sollte

sich ein Händler dazu entscheiden,

an Heiligabend für drei

Stunden zu öffnen.“

Einen Beschluss im Team über

die Öffnung gab es im Naturkostladen

und Café Biotop in

Crailsheim. Geschäftsführer

Jahre wurde ein Werk in

Lauda-Königshofen betrieben.

2011 folgte dann die Verlagerung

des Standortes nach

Grünsfeld in einen Neubau mit

„herausragender Ausstattung

und Arbeitsbedingungen“.

Die Freistellung der Mitarbeiter

habe nichts mit der Auftragslage

oder den Zukunftsperspektiven

zu tun – diese seien beide

Hans Hermann Bartels sagt:

„Wenn ich an die Jahre vorher

denke, hatten bei uns alle zu

tun, dass sie bis abends bei ihren

Familien waren. Von dem

her war es für uns klar, an diesem

Tag nicht zu öffnen.“

www.feinkost-knausenberger.de

www.biotop-crailsheim.de

Personeller Abbau in Grünsfeld

Sonoco Alcore hat am Standort Grünsfeld etwa 70 Mitarbeiter freigestellt. Nachdem ein besonderer Auftrag

ausgelaufen ist, soll das Werk nun wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden.

positiv. Das Unternehmen

möchte auch weiterhin in den

Standort investieren. Nun müssen

allerdings alle Vorkehrungen

getroffen werden, um für

die Betroffenen eine einverträgliche

Lösung zu finden. Daher

laufen nun Verhandlungen mit

dem örtlichen Betriebsrat. pm

www.sonocoalcore.com

Foto: NPG-Archiv


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Firmen & Märkte 17

Von eins auf 74

Die Unternehmensgruppe Azurit Hansa, die ein Seniorenzentrum in Gerabronn betreibt,

wird 20 Jahre alt. Sie beschäftigt derzeit 6000 Mitarbeiter und will weiter wachsen.

Im Oktober 1997 wurde die

Azurit Rohr GmbH gegründet,

die Keimzelle der heutigen

Azurit-Hansa-Unternehmensgruppe.

„Feiern werden

wir erst die 25 Jahre – ein Vierteljahrhundert.

Bis dahin haben

wir noch einiges vor“,

schmunzelt Steffen Krakhardt

vielsagend.

Der Mitgründer der Ursprungsgesellschaft

leitet die Geschicke

der Unternehmensgruppe seit

der Gründung. Damals gab es

gerade mal ein Seniorenzentrum

im niederbayerischen

Rohr, für das die junge Betreibergesellschaft

verantwortlich

zeichnete: Das Azurit Seniorenzentrum

Haus Asam. Daraus

entwickelte sich bis heute ein

Firmenimperium mit 74 stationären

Pflegeeinrichtungen,

zehn ambulanten Diensten und

dem Angebot „Wohnen mit Service“

an verschiedenen Standorten

in Deutschland. Mehr als

6000 Mitarbeiter sind derzeit

in den beiden Gruppen Azurit

und Hansa beschäftigt.

Expansion war bei der Betreibergesellschaft

mit Sitz in der

Pfalz immer angesagt. Nach

den ersten zehn Jahren betrieb

Zufrieden: Die Azurit Hansa Geschäftsführung besteht aus

(v.li.) Hans-Jürgen Thörner, Marco Linke, Jutta Klarmann,

Udo Lettermann und Steffen Krakhardt.

Foto: Azurit Hansa

Azurit bereits 20 Häuser. Bis dahin

war das Unternehmen stetig

um ein bis zwei Einrichtungen

pro Jahr gewachsen. Danach

ging es erst richtig los.

ÜBERNAHME Der große

Wurf gelang rund vier Jahre

nach der Jubiläumsfeier „10

Jahre Azurit“, als die Verantwortung

für die Hansa-Gruppe

übernommen wurde. Mit einem

Schlag gehörten nach der

Unterzeichnung des Übernahmevertrages

im August 2011

die 17 Hansa-Einrichtungen in

Niedersachsen, Bremen und

Nordrhein-Westfalen zum Verantwortungsbereich

der Azurit-

Gesellschafter. Rund 1600 Mitarbeiter

kamen hinzu, die an

die 2500 Senioren betreuten.

Wirft man einen Blick auf die

letzten 20 Jahre, so wird

schnell klar, dass der ganze Erfolg

sich nicht von alleine eingestellt

hat. Jahr für Jahr hat sich

die Unternehmensgruppe systematisch

weiterentwickelt.

Es wurden Gesellschaften gegründet,

neue Tätigkeitsfelder

erschlossen, in Schieflage geratene

Einrichtungen übernommen,

eigene Einrichtungen geplant,

gebaut und in Betrieb genommen.

„All das war natürlich

nur möglich mit einem

stark engagierten Führungsteam

an meiner Seite“, so Krakhardt.

„Und nicht nur das Führungsteam,

sondern jeder Einzelne,

der in den letzten 20 Jahren

sein Know-how und seine

Arbeitsleistung in den Dienst

der Azurit und seit 2011 auch

der Hansa stellte, hat durch seinen

Einsatz zum Erfolg beigetragen.“

Eine der Senioreneinrichtungen,

die im Laufe der Jahre

bundesweit zur Unternehmensgruppe

hinzukamen, ist das

Azurit Seniorenzentrum Hohenlohe

in Gerabronn.

Bei den neu konzipierten Häusern

gibt es einen Schwerpunkt

in Thüringen und Sachsen.

Neue Einrichtungen befinden

sich in der Planungs- beziehungsweise

Bauphase. Die Azurit-Hansa-Unternehmensgruppe

hat sich in zwei Jahrzehnten

Wissen in den unterschiedlichsten

Bereichen angeeignet,

und dieses Expertenwissen

wird jährlich vermehrt. Es

bildet eine der tragenden Säulen

eines Unternehmens, das

weiterhin expandiert. pm

www.azurit-gruppe.de

Feierlich: Am Vorabend der Eröffnung begrüßen Geschäftsführer Ulrich

Abendschein und Marketingleiter Markus Wedde (v. li.) die Gäste. Foto: Stabilo

Neue Filialen

Kupferzeller Unternehmen Stabilo eröffnete im

November seinen 40. Fachmarkt in Deutschland.

Der Leitgedanke: „Spezial ist

bei uns normal!“ zieht sich

wie ein roter Faden durch die 40

Filialen in ganz Deutschland. Die

Stabilo-Fachmärkte bieten mit ihrem

umfangreichen Sortiment

eine große Auswahl für Profis und

Heimwerker.

Die neue Filiale in Lübbecke bietet

nun auf knapp 6500 Quadratmetern

Verkaufsfläche mehr als

50 000 verschiedene Artikel. Zum

Markt gehört, neben einem Gartencenter

auch eine eigene Tankstelle.

Die 40. Filiale bundesweit

ist gleichzeitig die fünfte in Nordrhein-Westfalen.

Das Interesse in

Lübbecke war nicht nur am Eröffnungstag

sehr groß. So begrüßten

bereits am Vorabend der Neueröffnung

Stabilo-Geschäftsführer Ulrich

Abendschein gemeinsam mit

Unternehmenssprecher und Marketingleiter

Markus Wedde zahlreiche

Gäste. Beim gemeinsamen

Rundgang durch das ehemalige

Baumarkt-Areal kam das außergewöhnliche

Warenangebot immer

wieder zur Sprache.

EXPANSION Das Kupferzeller

Handelsunternehmen, 1975 von

Günther Denner gegründet, ist

weiter auf Expansionskurs und

zählt mittlerweile über 700 Mitarbeiter.

Im nächsten Jahr sollen

dann das neue Logistikzentrum in

Steinheim am Albuch eröffnet werden

sowie fünf weitere Filialen in

Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt

und nochmal zwei in Nordrhein-

Westfalen.

pm

www.stabilo-fachmarkt.de

ADVERTORIAL

Absicherung und Vorsorge

Die Südwestbank rät, frühzeitig die Weichen zu stellen

Heute schon an morgen denken

– die Südwestbank verfolgt

ein umfassendes Vorsorgekonzept,

das aus zwei Bausteinen

besteht: der Absicherung im

Hier und Jetzt und der Vorsorge

für die Zukunft. Dabei geht es

nicht nur um ein ausreichendes

Einkommen nach dem Berufsleben,

sondern auch um die Zeit

davor. Sind Sie und Ihre Familie

auch für den Notfall gerüstet?

Sind Ihre Güter geschützt? Und

was passiert, wenn sich Ihre

Lebenssituation ändert?

Die Südwestbank setzt auf eine

ganzheitliche Beratung – gerade

beim Thema Vorsorge. Gemeinsam

mit dem Kunden analysieren

die Berater dessen Lebenssituation,

individuelle Pläne und das

vorhandene Vermögen. Auf dieser

Basis werden dann mögliche Absicherungs-

und Vorsorgelücken

ermittelt. „Für die Einkommenssicherung

ist neben den Klassikern

Risikolebensversicherung und

Berufsunfähigkeitsversicherung

auch die Absicherung im

Krankheitsfall relevant“, sagt

Thomas Scheunert, Filialleiter der

Südwestbank in Schwäbisch Hall.

„Außerdem gilt es, finanzielle

Folgen von Sach- und Vermögensschäden

abzuwenden.“ Für die

Zukunft betrachten die Berater

der Südwestbank die gesamte

Palette des geförderten und nicht

geförderten Renten- und Vermögensaufbaus.

Auch kann der Kunde

von staatliche Förderungen

und verbesserten steuerlichen

Rahmenbedingungen profitieren.

In Zusammenarbeit mit der

Württembergischen Versicherung

Das Filialteam der SÜDWESTBANK in Schwäbisch Hall.

bietet die Südwestbank den

Vorsorge-Check mit „ApfeL“ an,

dem „Absicherungsprogramm für

elementare Lebensrisiken“, das

dort beginnt, wo der gesetzliche

Versicherungsschutz an seine

Grenzen stößt. Es enthält eine

Krankentagegeld-, eine Berufsunfähigkeits-,

eine Risikolebenssowie

eine Pflegetagegeldversicherung.

Mit dem Programm

ermittelt der Berater für jeden

Kunden eine maßgeschneiderte

Lösung.

Auch bei allen Anlagethemen verfolgt

die Südwestbank eine ganzheitliche

Beratungsstrategie. „Wir

betrachten die Vermögensbetreuung

als einen kontinuierlichen

Prozess“, erläutert Scheunert.

Eine besondere Dienstleistung

ist die Vermögensverwaltung der

Südwestbank. Im persönlichen

Gespräch erörtern die Experten

die Zielvorstellungen, Präferenzen

und Anlagementalität mit dem

Kunden. Darauf aufbauend definieren

sie die passende Strategie.

Die Berater haben stets die aktuelle

Lage an den Finanzmärkten

im Blick, verfolgen die Entwicklungen

sehr genau und bereiten

ihre Kunden auch auf anstehende

Neuerungen vor.

So wird es 2018 zum Beispiel

Änderungen im Investmentsteuergesetz

geben: Ab dem 1. Januar

2018 ändert sich die Besteuerung

von Aktienfonds, Mischfonds

und Immobilienfonds. Sie soll

einfacher werden und Steuerschlupflöcher

schließen. „Das

bedeutet konkret: Inländische und

ausländische Fonds, die Dividenden

ansparen oder ausschütten,

werden künftig nach derselben

Systematik besteuert“, erklärt der

Filialleiter. „Jeder, der vor 2009

Fonds gekauft und sie seither

in seinem Depot hat, sollte ab

2018 mit Steuerabgaben rechnen“,

führt Scheunert aus. Der

sogenannte Bestandsschutz fällt

weg, es gibt aber für Sparer einen

Freibetrag von 100.000 Euro.

„Für die meisten Privatanleger

sollten die Gewinne aus Altanlagen

daher bei einem zukünftigen

Verkauf steuerfrei bleiben.“

Wer einen Riester- oder Rürupvertrag

abgeschlossen hat, muss

keine Änderungen der Besteuerung

befürchten.

[pm]

FORMEN SIE

IHRE ZUKUNFT.

Wir sind ein innovatives Unternehmen im Bereich der Kunststofftechnik und des Formenbaus

für die Automotive-, Bahn-, Elektro- und Hausgeräteindustrie sowie für die Medizintechnik. Mit

Bembé Parkett und Winkler Design sind wir zusätzlich im Bereich Innenausbau tätig. In weltweit

21 Unternehmen in Europa, Asien und den USA beschäftigt die Wirthwein-Gruppe rund 3.650

Mitarbeiter/innen.

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qualifizierten Bewerbern/innen

beste Voraussetzungen für eine

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97993 Creglingen

Ihre Ansprechpartnerin:

Verena Schnabl

Personalreferentin

Telefon 07933 702-465

Forming Innovation.


18 Exklusiv & Außergewöhnlich

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Wieder einmal Spitze

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe wird im Restaurant- und Hotelführer „Der große

Guide“ als „Wellnesshotel 2018“ ausgezeichnet.

Erneut darf sich das Wald

& Schlosshotel Friedrichsruhe

über eine ganz

besondere Auszeichnung

freuen. „Der große Restaurantund

Hotelguide“ kürte das

Friedrichsruher Resort in der

kürzlich erschienenen Ausgabe

zum „Wellnesshotel 2018“.

Die „Laudatio“ im Guide lautet

wie folgt: „Hier begleiten Ruhe

und nachhaltige Entspannung

den Aufenthalt. Die findet der

Gast vor allem in der hinreißend

schönen und großzügig

gestalteten Wellness-Oase, die

zu den schönsten ihrer Art

zählt. Auf 4400 Quadratmetern

wurden mit viel Naturstein und

Holz Saunen, Bäder, Pools und

Rückzugsorte zu einer exklusiven

Relax-Welt arrangiert. Vielfältige,

wohltuende Anwendungen

stehen zur Auswahl und helfen,

die Balance von Körper,

Geist und Seele wiederzufinden.“

Exklusiv: Das in Zweiflingen-Friedrichsruhe gelegene Hotel hat in diesem Jahr schon mehrfach

Auszeichnungen für sein außergewöhnliches Angebot erhalten.

Foto: NPG-Archiv

INSPIRATION „Der große

Guide”, auch bekannt als „Bertelsmann-Guide“,

ist seit rund

22 Jahren einer der erfolgreichsten

Restaurant- und Hotelführer

für Deutschland,

Österreich, Schweiz, Südtirol

und das Elsass. Es dient seinen

Lesern als Wegweiser und Inspirationsquelle.

In der neuen Ausgabe

werden mehr als 3000

Restaurants und Hotels beschrieben

und bewertet.

„Wir sind begeistert und überglücklich

über diese wunderbare

Auszeichnung, die erneut

bestätigt, dass unser Resort sowohl

national als auch international

als Juwel wahrgenommen

wird. In den letzten Monaten

erhielt unser Haus zahlreiche

bedeutende Awards, die

eine wichtige Wertschätzung

und zudem eine große Motivation

für uns alle sind”, freuen

sich Hoteldirektor Jürgen Wegmann

und sein Stellvertreter

Maître Dominique Metzger.

Die neue Spa Managerin Gabriela

Noschka ergänzt: „Unsere

einzigartige Spa-Welt begeistert

einfach jeden und mit

dem vielfältigen Angebot können

wir unseren Gästen einen

traumhaften, entspannenden

Aufenthalt bieten.“ pm

www.schlosshotel-friedrichsruhe.de

Grundsatz: Hochwertige Hölzer in Verbindung mit strengen Kontrollen

über den gesamten Fertigungs- und Lagerungsprozess hinweg, sorgen bei

Bembé Parkett für gleichbleibende Qualität.

Foto: NPG-Archiv

Schöne Dielen

Das Bad Mergentheimer Unternehmen blickt auf

mehr als 200 Jahre Erfahrung zurück.

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit,

sollte man die Gelegenheit

ergreifen und den Renovierungswunsch

in die Tat umsetzen,

empfiehlt das Unternehmen

Bembé Parkett.

Das Traditionsunternehmen, welches

seit 2004 zur Wirthwein-

Gruppe gehört, verlegt und fertigt

bereits seit 1780 exklusive Parkettböden.

Diese sind in Schlössern

und Gründerzeitvillen genauso zu

finden, wie im attraktiven Neubau

oder der renovierten Altbauwohnung.

Der Spezialist Bembé Parkett

bietet von der Beratung über

die Verlegung bis hin zur Renovierung

alles aus einer Hand. Die

Bad Mergentheimer verlegen jährlich

mehr als eine Millionen Quadratmeter

Parkett.

Damit ist Bembé Parkett nicht nur

Hersteller, sondern auch Europas

größter Parkettleger. Insgesamt

werden im gesamten Bundesgebiet

mittlerweile 50 Bembé-Studios

unterhalten. Die Belegschaft

umfasst etwa 600 Mitarbeiter. pm

www.bembe.de

Alles

aus einer

Hand!

Für Kopf und Körper

Klafs ist mit seinem Konzept der Weiterbildung für einen bedeutenden

Preis im Bereich Personalmanagement nominiert.

Herstellung · Verlegung · Renovierung · Reinigung & Pflege

Wer aufhört, besser zu

werden, hat aufgehört,

gut zu sein“ schreibt

das Schwäbisch Haller Unternehmen

Klafs, der Marktführer

im Bereich Sauna, Pool und

Spa, und legt deshalb großen

Wert auf die regelmäßige Weiterbildung

seines Teams. Mit Erfolg:

Ein neues Weiterbildungskonzept,

das Klafs zusammen

mit einem Schulungsspezialisten

entwickelt und umgesetzt

hat, ist für einen der wichtigsten

Preise im Bereich des Personalmanagements

nominiert.

Bereits zum sechsten Mal rücken

die „Human Resources Excellence

Awards“ innovative

Leuchtturmprojekte im Personalmanagement

in den Fokus

der Öffentlichkeit. Schon die

Nominierung für die Auszeichnung,

für die in den unterschiedlichen

Kategorien je vier

Projekte die Aufnahme in die

sogenannte „Shortlist“ für die

Jurysitzung und Preisverleihung

Ende November geschafft

haben, ist ein großer Erfolg.

KONZEPT Auf dieser Shortlist

finden sich neben zahlreichen

anderen großen deutschen Marken

wie Mercedes-Benz, BMW,

Porsche, Allianz oder REWE

auch Haller. Klafs hat die Jury

mit seinem Trainingskonzept

„body & mind high performance

training“ überzeugt,

dass sie zusammen mit dem Institut

„Vertriebsmeister“ entwickelt

haben. „Wir setzen bei unseren

Weiterbildungen schon

immer auf ganzheitliche Trainingsmaßnahmen

mit hohem

Interaktions- und Kommunikationsfaktor.

Bei diesem neuen

Konzept arbeiten wir aber erstmals

mit einem Trainer-Tandem

aus einem Fitness-Coach

und einem Business-Coach. So

erzielen wir Fitness für Kopf

und Körper“, erklärt Stefan Echterbecker,

Vertriebsleiter von

Klafs. „Die positiven Erfahrungen

zeigen uns: Wir setzen dadurch

eine positive und sich

selbst verstärkende Motivationsspirale

in Gang“, so Echterbecker

weiter.

pm

www.klafs.de

• Bembé Parkett seit 1780

• Europas größter Verleger

• über 1 Million m² im Jahr

• 45x in Deutschland

• 300 eigene Parkettleger

Bembé Parkett GmbH & Co. KG · Wolfgangstraße 15 · 97980 Bad Mergentheim

Tel. 0 79 31 - 96 60 · info@bembe.de · www.bembe.de

Erfolgreich: Das Haller Unternehmen Klafs, legt großen Wert auf die regelmäßige Weiterbildung seines

Teams. Dabei sollen ein Fitness- und ein Business-Coach helfen.

Foto: Klafs


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Firmen & Märkte 19

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ADVERTORIAL

Lasertechnik, die begeistert!

WEIHBRECHT Lasertechnik beeindruckt durch die enorme Vielfalt seines Leistungsspektrums

Das mittelständische Unternehmen

WEIHBRECHT Lasertechnik

beeindruckt durch die enorme

Ferigungsvielfalt und bietet dem

Kunden alles aus einer Hand.

WEIHBRECHT Lasertechnik in

Wolpertshausen steht für höchste

Qualitätsansprüche und Innovation.

Der Familienbetrieb beliefert

Firmen aus Branchen Verpackungsmaschinenbau

und Pharmazie,

Automobilbranche, Medizintechnik

sowie Luft- und Raumfahrt.

Die Erfolgsgeschichte begann

1987, als Gerhard Weihbrecht den

Betrieb als Ein-Mann-Unternehmen

in Schwäbisch Hall gründete. Damals

war WEIHBRECHT Lasertechnik

einer der ersten Dienstleister

im Bereich Lasertechnik in der

gesamten Region. Schon in den

90er-Jahren entwickelte sich

WEIHBRECHT Lasertechnik dank

seiner technischen Neuerungen

zum bundesweiten Innovationsführer.

Bald war das Wachstum so

groß, dass die räumlichen Kapazitäten

nicht mehr ausreichten. Und

so erfolgte 1992 der Umzug in ein

neu erbautes Firmengebäude in

Wolpertshausen, in dem das Unternehmen

bis heute zu finden ist.

In diesem Jahr gab es einen großen

Umbruch im Führungsteam: Nach

mehr als drei Jahrzenten an der

Spitze des Unternehmens legte

Gerhard Weihbrecht die Verantwortung

für die Firma in die Hände

seiner Tochter Franziska. „Ich bin

stolz und dankbar, das Unternehmen

in zweiter Generation

zu führen, um das Lebenswerk

meines Vaters aufrechtzuerhalten.

Aufgrund der neuen Philosophie

und Strategie, dem qualifizierten

Fachkräfteteam sowie den vorhandenen

Fertigungsmöglichkeiten bin

ich überzeugt, das Unternehmen

in einer sichere Zukunft führen zu

können“, blickt die neue Geschäftsführerin

voller Optimismus

nach vorne.

Doch das ist nicht die einzige

Neuerung, denn mit dem neuen

Leiter Laser- & CNC-Technik, Martin

Chiulli, und dem neuen Leiter

Vertrieb & Marketing, Johannes

Heindel, rückten weitere junge,

kompetente und hochmotivierte

Ein starkes Team für die Zukunft (v. li.): Johannes Heindel (Leiter Vertrieb & Marketing), Franziska M. Weihbrecht

(Geschäftsführerin) und Martin Chiulli (Leiter Laser & CNC-Technik).

Matthias Lipp, Leiter Rapid Prototyping

» DAS RAPID-PROTO-

TYPING IST ZU EINEM

UNVERZICHTBAREN BE-

STANDTEIL DER MEISTEN

PROZESSKETTEN AUF

DER WELT GEWORDEN.

Kräfte in die Unternehmensspitze

nach.

Kräftig wird in die Zukunft

investiert: Im Oktober wurde

ein Fünf-Achs-Fräszentrum im

Wert von 380 000 Euro in Betrieb

genommen. Zudem wurde der

Wasserstrahl-Schneidbereich um

eine zweite Maschine erweitert:

die Wasserstrahl-Schneidanlage

„By Jet Flex 2030“ im Wert von

350 000 Euro mit Verfahrwegen

von 3000 mal 2000 Millimetern,

Seit 1992 ist das Unternehmen in Wolpertshausen zu finden.

welche die Bearbeitung unterschiedlichster

Materialien bis hin

zu einer Dicke von 120 Millimetern

ermöglicht. Johannes Heindel ist

zuversichtlich: „Die Gespräche

mit unseren Kunden sind zielführend,

bereits jetzt kann auf diesen

Maschinen mit einem gesicherten

Auftragsvolumen geplant und

produziert werden. Die Auftragslage

im gesamten Unternehmen ist

sehr gut, ich gehe davon aus, dass

im kommenden Jahr Rekordwerte

erzielt werden können. Durch

eine neue Strategie im Bereich

Marketing, werden wir zudem in

Zukunft noch stärker in der Region

präsent sein.“

Umfangreich ist das Leistungsspektrum:

Durch das Rapid Prototyping

werden via Stereo-/Mircrostereolithographie,

Laser-Sintern, Vakuumgießen

oder Metallguss verschiedene

Produktteile hergestellt.

Oberflächenbehandlungen durch

Polieren, Lackieren oder Beschriften

vervollständigen das Angebot.

Durch Laser-Bearbeitungstechniken

werden Produkte zugeschnitten,

beschriftet oder bearbeitet. Durch

die 3D-Technik können Produkte

detailgetreu dargestellt und verschiedenste

Materialien verarbeitet

werden. Durch das Beschriften

und Veredeln wird so auch in der

gängigen Serienfertigung jedes

einzelne Produkt zu einem Unikat.

Die Vielfalt ist Alleinstellungsmerkmal

in der Region. Stets gilt

„Vorteil durch Vielfalt“: Von der

Entwicklung bis zum einbaufertigen

Bauteil bekommt der Kunde

alles aus einer Hand. „Durch

vielseitige Fertigungsmöglichkeiten,

eine kurze Reaktionszeit sowie

höchste Qualitätsanforderungen

schaffen wir einen entscheidenden

Mehrwert für unsere Kunden“,

sagt der Leiter Laser- & CNC-

Technik, Martin Chiulli.

Die gebündelte Kompetenz schlägt

sich in den Zahlen nieder: Über

500 aktive Kunden beliefert

WEIHBRECHT derzeit. Sieben

Millionen Euro Umsatz hat das

Unternehmen im laufenden

Geschäftsjahr erwirtschaftet.

Auch das Umsatzziel für 2018 fällt

optimistisch aus: „Wir streben eine

Steigerung um zehn Prozent an“,

» WIR BEGINNEN DIE

AUSBILDUNG AM

SCHRAUBSTOCK,

VERMITTELN FERTIG-

KEITEN WIE DAS

FEILEN, BOHREN,

DREHEN UND

FRÄSEN.

Fotos: WEIHBRECHT Lasertechnik

sagt Franziska Weihbrecht. Und

noch weitere ehrgeizige Ziele hat

sich die junge Geschäftsführerin

gesetzt: Bis 2020 soll ein neuer

Hallenanbau entstehen, der die

Produktionsfläche um weitere

2000 Quadratmeter vergrößern

wird. Bis dahin sollen 100 Mitarbeiter

bei WEIHBRECHT tätig sein.

Nicht umsonst bildet WEIHBRECHT

pro Lehrjahr bis zu fünf Auszubildende

als Industriemechaniker,

Fachinformatiker für Systemintegration

und Technische Produktdesigner

aus – und das schon seit

15 Jahren. „Ziel ist es, jeden Auszubildenden

zu übernehmen“, sagt

Franziska Weihbrecht. Denn unsere

Philosophie ist es, dass wir unsere

Fachkräfte selbst heranziehen und

ausbilden.“

www.weihbrecht.de

Oliver Schön, Leiter Ausbildung

Zerspanungstechnik

Ausbildung

Qualitätssicherung


20 Firmen & Märkte

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Die Leistungen werden belohnt

Würth ehrt 360 Mitarbeiter für ihre lange Betriebszugehörigkeit. Außerdem erhält die Gruppe eine Risikomanagement-Auszeichnung.

Gleich zweimal hatte die

Würth-Gruppe im vergangenen

Monat einen besonderen

Grund zum Feiern. Denn insgesamt

360 Mitarbeiter wurden

für ihre langjährige Firmenzugehörigkeit

geehrt. Außerdem erhielt

die Gruppe mit der Risikomanagement-Auszeichnung

„Innovative

Insurance Programme of the

Year“ in London eine Prämierung.

Unglaubliche 7575 Berufsjahre

brachten die geehrten Würth-Mitarbeiter

bei der großen Jubilarfeier

zusammen. Sechs Mitarbeiter

feierten sogar ihre 45-jährige

Betriebszugehörigkeit. Die Feier

wurde zum ersten Mal im neuen

Carmen Würth Forum in Gaisbach

abgehalten. Zu dem besonderen

Anlass waren auch die Konzernführung

und der Vertrauensrat zugegen.

ERFAHRUNG Eröffnet wurde

der Abend mit dem Würth-Chor,

der ebenfalls auf eine lange Tradition

im Unternehmen zurückblicken

kann. Denn dieser wurde bereits

im Jahr 1991 gegründet. Dabei

besteht der Chor nach wie vor

weitestgehend aus Mitarbeitern

der Gruppe.

Die Festrede hielt Peter Zürn, als

stellvertretender Sprecher der

Konzernführung. Er unterstrich

die Bedeutung der Vorbildfunktion,

die den langjährigen Mitarbeitern

innewohne. „Sie verkörpern

das ungeschriebene Wissen,

das, was zwischen den Zeilen

steht, die Emotion und die persönliche

Erfahrung“, betonte er, „geben

Sie es weiter, machen Sie es

jungen Mitarbeitern leichter, Ihnen

nachzueifern, teilen Sie Ihr

Wissen, übernehmen Sie Verantwortung

für diejenigen, die nach

Ihnen kommen.“

Jubilare: Auch Reinhold Würth (re.) ließ es sich nicht nehmen, persönlich seinen Dank und seine Hochachtung zu überbringen.

ANERKENNUNG Auch Hans-

Peter Humm, Mitglied des Vertrauensrats

bei Adolf Würth bedankte

sich bei den Jubilaren: „Sie haben

nicht nur die Vergangenheit gestaltet,

sondern Sie sind auch in der

Gegenwart die Stützen des Unternehmens

und prägen dessen Zukunft.“

Die Ehrungen wurden von

den Geschäftsführern Norbert

Heckmann und Martin Schäfer

vorgenommen.

Auch Reinhold Würth ließ es sich

nicht nehmen, persönlich seinen

Dank und seine Hochachtung vor

der Leistung jedes einzelnen Jubilars

zu überbringen. Doch auch

die Leistungen der gesamten

Gruppe wurden zuletzt honoriert:

Bei den European Risk Management

Awards in London wurde

der Konzern mit einer Risikomanagement-Auszeichnung

honoriert.

Damit wurde Würth für die

Einführung eines weltweiten Kreditversicherungsprogramms

ausgezeichnet,

das sowohl eine zentrale

Koordination als auch die Anforderungen

nach lokalem Service

in den jeweiligen Ländern

gleichermaßen berücksichtigt.Matthias

Beck, der Leiter Konzernversicherungen

und Risikomanagement

der Würth-Gruppe

nahm den Preis stellvertretend für

sein gesamtes Team in London entgegen.

„Ich sehe den Award als Anerkennung

unserer Bemühungen,

Risikomanagement-Prozesse unter

Berücksichtigung der dezentralen

Struktur der Würth-Gruppe erfolgreich

umzusetzen,“ freute sich

Beck. Organisiert wurde die Preisverleihung

von der Federation of

European Risk Management Associations

(Ferma) und der Zeitung

Commercial Risk Europe. Die

Ferma vereint 22 Risikomanagementverbände

in 21 europäischen

Ländern unter sich und vertritt

die Interessen von 4800 Risikomanagern

aus den unterschiedlichsten

Bereichen der Wirtschaft.

Außerdem unterstützt die Ferma

bei der Koordinierung des Risikomanagements

und trägt zur Optimierung

des Einflusses der Verbände

außerhalb ihrer nationalen

Grenzen auf europäischem Niveau

bei.

pm

www.wuerth.de

www.ferma.eu

Foto: Würth

Objekt- und Gewerbebau

Bauer baut

moderne

Büro- und

Produktionsgebäude

RUSSLAND und

ZENTRALASIEN

Besser Bauen. Besser Bauer.

Da stimmt das

Büro klima! Bauer

begleitet Sie von

Planung und Statik

über jede Bauphase

bis hin zu Fachbehördengängen.

Erleben Sie zeitlose,

branchenoptimierte

Architektur,

Energie effizienz

in Bestform und

ein faszinierendes

Wohlfühlklima

für Kunden und

Mitarbeiter.

www.bauer-holzbau.de

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Telefon +49 07939 990-588

Telefax +49 07939 990-585

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info@axto-logistic.de

Steigerung: Die Neckarsulmer haben 2017 bislang mehr investiert als im ganzen letzten Jahr. Foto: Bechtle

Eindrucksvolle Dynamik

Der Fachmann, der´s auch reparieren kann!

Bechtle bleibt auch im dritten Quartal des Jahres auf Erfolgskurs.

Kompressoren und

Druckluftwerkzeuge

Rasenroboter

Kommunalaufsitzmäher

Hochdruckreiniger

Scheuersaugmaschinen

Sauger

Kehrmaschinen

74585 Rot a. See - Buch

(bei Insingen)

Tel: 07958/228

www.stroebel-buch.de

Die Bechtle AG hat im dritten

Quartal 2017 ihren

Erfolgskurs eindrucksvoll

fortgesetzt und die hohe Dynamik

aus dem ersten Halbjahr

weiter ausgebaut. Der Umsatz

stieg von Juli bis September um

fast 20 Prozent auf etwa 874

Millionen Euro. Das Betriebsergebnis

(EBIT) erhöhte sich um

beinahe 21 Prozent auf 42,5

Millionen Euro. Auch die EBT-

Marge lag weiterhin auf einem

hohen Niveau. Bechtle beschäftigte

zum 30. September diesen

Jahres fast 8200 Mitarbeiter.

Das sind über 500 Personen

mehr als im Vorjahr.

„Die Geschäftsentwicklung von

Bechtle im dritten Quartal ist

beeindruckend“, bewertete der

Vorstandsvorsitzende Doktor

Thomas Olemotz, „in Verbindung

mit der sehr guten Wirtschaftslage

hat uns das einen

spürbaren Wachstumsschub gebracht.“

Die Segmente „IT-Systemhaus

& Managed Services“

sowie „IT-E-Commerce“ steigerten

ihre Umsätze. Und auch die

Investitionen bei Bechtle wurden

planmäßig vorangetrieben.

Nach neun Monaten lag das Investitionsvolumen

bei rund 50

Millionen Euro. Damit konnte

das Niveau des Geschäftsjahres

2016 (etwa 40 Millionen Euro)

bereits überstiegen werden.

Die Finanzmittel flossen vor allem

in strategische Projekte

wie die Umsetzung eines modernen

digitalen Auftritts von

Bechtle, die Etablierung der

Bechtle Clouds-Plattform und

die umfangreiche Modernisierung

des Rechenzentrums.

Auch der Neubau eines Parkhauses

am Stammsitz des Unternehmens

in Neckarsulm

konnte im dritten Quartal abgeschlossen

werden. Für das Gesamtjahr

werden in Summe Investitionen

von rund 60 Millionen

Euro erwartet. Obwohl die

Vergleichswerte des Vorjahres

darauf schließen lassen, dass

die Dynamik im Vorjahr noch

etwas nachlassen wird, so hat

Bechtle doch die Prognosen für

das Gesamtjahr 2017 bei Umsatz

und Ergebnis erhöht. pm

www.bechtle.com


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Arbeitsplatz mit System

Bott stattet Gundelfinger Unternehmen mit ergonomischen Betriebseinrichtungen aus.

Firmen & Märkte 21

Neue Zielgruppen

Fichtenauer Hotelier-Familie Meiser baut in

Dinkelsbühl ein Vier-Sterne-Hotel.

Der Gaildorfer Spezialist

für Betriebseinrichtungen

Bott hat die Firma

Herbert Saier aus Gundelfingen

mit sogenannten „Avero Arbeitsplätzen“

ausgestattet. Der Hersteller

für Schlauchpumpen

und Dosieranlagen zog im vergangenen

Jahr in ein neu errichtetes

Produktionswerk, das die

ursprünglichen Produktionsund

Büroflächen unlängst verdreifacht

hat. Neben der Endmontage

befinden sich in dem

neuen Werk der Versand, der

Vertrieb, die Verwaltung und

neue Schulungsräume. Bott

richtete dort die neuen Arbeitsplatzsysteme

ein. Die Systeme

sollen bei den Mitarbeitern für

Zufriedenheit sowie Gesundheit

sorgen. Auch eine Steigerung

von Effizienz und Flexibilität stehen

im Fokus.

„Im Vorfeld haben wir alle Anforderungen

detailliert besprochen

und konnten so am Ende

die passende Lösung erarbeiten

und liefern“, sagt Heiko Benz,

der zuständige Gebietsverkaufsleiter

bei Bott. Die neuen Arbeitsplatzsysteme

der Firma

Saier sollten vor allen Dingen

aber auch zukunftsweisend werden.

„Die Modularität, die

Flexibilität: Die Mitarbeiter können wahlweise sitzend oder stehend arbeiten.

Funktionalität und die Ergonomie

waren uns hierbei besonders

wichtig“, sagt Doktor Paul

Deister, Ingenieur bei der

Firma Herbert Saier, „natürlich

ist auch die Langlebigkeit für

uns eine Grundvoraussetzung.“

Bereits seit zehn Jahren setzt

der Betrieb auf die Arbeitsplatzsysteme

von Bott. Die Qualität

des Spezialisten konnte bereits

in der Vergangenheit überzeugen.

„Wir haben unsere Anforderungen

an die Arbeitsplätze bezüglich

spezifischer Montagetätigkeiten

mit den Beratern von

Bott in mehreren Sitzungen bei

uns vor Ort abgestimmt“, bestätigt

Deister. Die verschiedenen

Konzepte reiften auf diesem

Wege nacheinander. Die individuellen

Optimierungen an den

Arbeitsplatzsystemen wurden

anschließend durch ein hausinternes

Team ausgeführt. Alle Arbeitsplätze

sollen nun an die

entsprechenden Aufgabenstellungen

individuell angepasst

werden. Fehlende Komponenten

werden durch die Entwicklungsabteilung

designt und mit

dem hausinternen 3D-Drucker

realisiert. „Unsere Mitarbeiter

sind von Beginn an in die Gestaltung

der Arbeitsplätze mit eingebunden“,

unterstreicht der Ingenieur.

Besonders positiv hervorzuheben

sei auch die Ordnung

und Ergonomie am Arbeitsplatz.

Dass der Mitarbeiter

nun wahlweise sitzen oder stehen

könne, sei deutlich weniger

ermüdend. Doch auch die

helle Ausleuchtung am Arbeitsplatz

sei ein großer Vorteil. pm

www.bott.de

Foto: Bott

Nach dem Anbau des Vitalhotel

Meiser in Fichtenau-Neustädtlein

2013 soll nun ein Vier-Sterne-

Hotel in der Ellwanger Straße in

Dinkelsbühl errichtet werden. Im

Gegensatz zu dem auch künftig bestehenden

Vitalhotel, das sich an

Erholungssuchende richtet, wird

der Bau die Zielgruppen Geschäftskunden,

Seminarteilnehmer

und Städtereisende bedienen.

Etwa 40 bis 50 Stellen sollen

geschaffen werden.

„Die Idee für den Neubau ist aus

der Situation heraus geboren“, erklärt

Geschäftsführer Thomas Meiser.

Denn in Dinkelsbühl wird aktuell

ein Areal erschlossen, auf

dem neben dem Hotel, auch Schulungszentren,

die bayerische Finanzschule,

ein Kino und ein Parkhaus

entstehen sollen. Der Grundgedanke

für den Bau des Hotels

ergab sich, da die Schulungszentren

über keine Schlafmöglichkeiten

verfügen werden. Doch auch

tourismusseitig biete sich Dinkelsbühl

an, ergänzt Mitgeschäftsführer

Armin Meiser. Der voraussichtliche

Baubeginn ist im Frühjahr

2018. Nach einer Bauzeit von 14

Monaten soll das fünfstöckige Hotel

fertiggestellt werden. Über die

Investitionssumme macht das Unternehmen

dabei keine Angaben.

Die Einrichtung des Hotels wird

sich stringend an die Bedürfnisse

der Zielgruppe richten. jw

vitalhotel-meiser.de

Neubau: Das fünfstöckige Gebäude soll in einer Gesamtbauzeit von

14 Monaten errichtet werden. Foto: Meiser

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RECHTS-TIPP

Brennpunkt Unternehmensnachfolge

Frühzeitige Planung und professionelle juristische Begleitung sind das A und O

In vielen mittelständischen Unternehmen

ist der Generationenwechsel ein

aktuelles und brisantes Thema. Mehr als

50 % der Unternehmer sind 60 Jahre alt

und älter – und die meisten von Ihnen

(mehr als 70 %) sehen ihre Nachfolge als

nicht geklärt an.

❚ Es droht in vielen Fällen die Schließung

des Betriebes und damit verbunden nicht

nur die Zerstörung von Lebenswerken,

sondern auch von wertvollen Arbeitsplätzen.

Dies muß nicht sein, wenn man sich

rechtzeitig mit dem Thema Unternehmensnachfolge

beschäftigt und die richtigen

Weichen stellt.

Bei der Unternehmensnachfolge unterscheidet

man zwischen der geplanten, der

ungeplanten und der unerwarteten. Bei

der ersteren wird die Unternehmensnachfolge

in der Form geplant, dass rechtzeitig

ein Nachfolger gesucht und aufgebaut

wird – sei es aus der Familie, aus dem

Unternehmen oder von außerhalb – und

durch entsprechende Verfügungen (etwa

in einem Unternehmertestament) eine

klare Nachfolge sichergestellt wird.

Ungeplante Unternehmensnachfolgen

entstehen häufig durch Ehescheidungen,

Streitigkeiten innerhalb des Gesellschafterkreises

oder plötzlichen Entschlüssen

des Unternehmers zum Aufhören (gerade

erfolgreiche Unternehmer entwickeln

nicht selten den Wunsch, schnell aus dem

Unternehmen auszusteigen – und haben

auch die finanziellen Ressourcen hierzu).

Unerwartete Nachfolgen entstehen regelmäßig

durch schwere Krankheiten, Unfälle

oder auch – worst case – durch den Tod

des Unternehmers. In diesen Situationen

muss die Unternehmensnachfolge, soll sie

gelingen, kurzfristig erfolgen. Voraussetzung

hierfür ist, dass vom Unternehmer

für eine entsprechende Notfallplanung

gesorgt worden ist.

Das Thema Unternehmensnachfolge darf

daher nicht – wie dies in der Praxis aber

leider immer wieder geschieht – verdrängt

und bis zu einem Zeitpunkt aufgeschoben

werden, an dem eine systematische

und strategische Planung nicht

mehr möglich ist.

Was ist zu tun?

Zunächst sollte jeder Unternehmer –

unabhängig vom Alter – einen Notfallplan

haben. Vor schwerer Krankheit, Unfällen

oder gar einem plötzlichen Tod ist niemand

gefeit. Hier gilt es zu vermeiden, ein

führungsloses Unternehmen zurückzulassen,

was häufig katastrophale Konsequenzen

bis hin zur Insolvenz nach sich

zieht.

Juristisch gehören zu einem solchen Notfallmanagement

– eine klare Regelung, wer welche Aufgaben

zu übernehmen hat, um das Unternehmen

entweder allein oder gemeinsam

mit anderen Personen vorübergehend

zu leiten;

– damit verbunden: Vollmachten für die

temporäre Unternehmensleitung auch

über den Tod des Inhabers hinaus (insbesondere

Handlungsvollmachten, Einzelvollmachten,

Prokuren und/oder

General- und Vorsorgevollmachten);

– eine gesellschaftsrechtliche Überprüfung,

ob geplante Interimslösungen im

bisherigen Gesellschaftsvertrag – egal

ob Personen- oder Kapitalgesellschaft

– berücksichtigt sind;

– eine Übersicht aller für das Unternehmen

relevanten Unterkunden und Verträge

im Original (Gesellschaftsverträge,

Grundbuchunterlagen, behördliche

Erlaubnisse, Bankunterlagen, Mietverträge

und Versicherungen) und vieles

mehr.

Hilfreich sind unter Umständen natürlich

– dies gilt auch für die ungeplante Unternehmensnachfolge

– auch eherechtliche

Güterstandsregelungen, ein passendes

Unternehmertestament und die Kompatibilität

gesellschaftsrechtlicher mit erbschaftsrechtlichen

Regelungen.

Bei der geplanten Unternehmensnachfolge

sind drei Phasen relevant. Zunächst

müssen lange vor der Übergabe des

Unternehmens an einen Nachfolger

grundsätzliche Entscheidungen getroffen

werden, insbesondere ob man das Unternehmen

im Besitz der Familie belassen

(kann) oder an Dritte verkaufen will. Spätestens

3 Jahre vor der eigentlichen Übergabe

müssen dann verbindliche Entscheidungen

und vorbereitende Maßnahmen

getroffen werden. Es ist ein Projektplan

für die Übergabe zu entwickeln. Nach der

Übergabe ist die Führungsverantwortung

Schritt für Schritt abzugeben. Gleichzeitig

kann der Nachfolger dann beginnen, das

Unternehmen in der gewünschten Weise

anzupassen und/oder gegebenenfalls neu

auszurichten.

Eine Übertragung des Unternehmens an

Dritte wirft dabei regelmäßig ganz andere

RA Dr. jur. Ingo Großkinsky

Fachanwalt für Arbeitsrecht

Insolvenzverwalter

Fachanwalt für Erbrecht

Fragen auf als eine familieninterne Übertragung.

Stehen bei letzterer Fragen der familieninternen

Gleichstellung und Absicherung im

Vordergrund, geht es bei Unternehmensverkäufen

regelmäßig um handfeste wirtschaftliche

Themen. Dabei stellt man in

der Praxis fest, dass den meisten Betriebsinhabern

zu wenig und/oder falsche Informationen

zum Thema Unternehmensbewertung

vorliegen. Außerdem wird häufig

verkannt, dass für einen Käufer die Finanzierbarkeit

des Kaufpreises aus dem

Unternehmen von großer Wichtigkeit ist.

Auch stellt man fest, dass in vielen Betrieben

notwendige Investitionen in Anbetracht

des näher rückenden Ausstiegs des

Unternehmers nicht mehr oder nicht mehr

in ausreichendem Maße durchgeführt

wurden. Der Nachfolger muss also nicht

nur den Kaufpreis aufbringen, sondern

auch noch den Abbau des Investitionsstaus

finanzieren. Dies hat häufig erhebliche

Auswirkungen auf den Kaufpreis,

jedenfalls aber auf den Finanzierungsbedarf

des Erwerbers. Schließlich ist es ein

Trugbild zu glauben, es gäbe den „idealen

Nachfolger“. Es gilt nach einem Unternehmer

zu suchen, der in der Lage ist, den

Betrieb erfolgreich zu führen und nicht

nach einem Ebenbild des Übergebers.

Es besteht also in allen Bereichen erbund

wirtschaftsrechtlicher Handlungsund

Beratungsbedarf.

Die Kanzlei Reinhart Kober Großkinsky

mit ihrem Fachanwalt für Erbrecht, Herrn

Dr. jur. Ingo Großkinsky, hat im Bereich

Unternehmensnachfolge große Expertise,

aber auch umfassende Erfahrung, wenn

es darum geht, sämtliche Formen der

Unternehmensnachfolge erfolgreich zu

gestalten.

Kanzlei Tauberbischofsheim

RA Dr. jur. Ingo Großkinsky

Pestalozziallee 13/15

97941 Tauberbischofsheim

Telefon 0 93 41 / 92 22-0

Fax 0 93 41 / 92 22-80

info.tbb@reinhart-kober.de

www.reinhart-kober.de


22 Firmen & Märkte

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Neue Büros, mehr Lagerfläche und mehr Sicherheit

Das Milchwerk Crailsheim-Dinkelsbühl errichtet ein neues Bürogebäude und erweitert die Lagerhalle mit einem Anbau an das Bestandsgebäude. Seit März

wird gebaut und im Juni 2018 sollen die drei Millionen Euro teuren Arbeiten in Crailsheim abgeschlossen sein. VON MELANIE BOUJENOUI

Der Rohbau für die neuen Büros

steht mit einer Gesamtnutzfläche

von 730 Quadratmetern

schon zum Ausbau bereit.

Hier wird künftig auch der Haupteingang

des Milchwerks sein, mit

Empfang für die Besucher.

Gert Stirn betreut das Unternehmen

als Architekt seit mehr als 30

Jahren. Er baute das erste Lagerhaus

für das Milchwerk und weiß

um die technischen Herausforderungen

beim Kühlraumbau. Stirn

kennt aber auch die Schwächen in

der Gebäudeanordnung, die aufgrund

diverser baulicher Zuwächse

seit der Unternehmensgründung

entstanden war: „Weil

der eigentliche Haupteingang etwas

verwinkelt liegt und schlecht

auffindbar ist, haben wir in die

Planung um Neu- und Anbau auch

den Aspekt der besseren Übersicht

mit eingebracht. Außerdem

ein Konzept für mehr Sicherheit.“

Es werde zwei Kontrollzugänge geben

und das Gelände vom Mitarbeiterparkplatz

aus nur noch

über eine Drehtür mit Sicherheitschip

begehbar sein. Damit sollen

sich Unbefugte künftig nicht so

ohne weiteres Zutritt auf das

Grundstück verschaffen können.

Für die Zulieferer ändere sich

aber nichts, da die beiden Zufahrten

bestehen bleiben. Die angrenzende

Lagerhalle wurde um 1600

Quadratmeter auf zwei Ebenen erweitert.

„Neben mehr Lagerkapazität

steht für uns die Modernisierung

der Büros im Mittelpunkt,

die seit den Fünfzigern nicht mehr

aktualisiert wurden. Das heißt Erneuerung

der EDV-Anlagen,

schnelleres Internet, neue Telefonzuleitung“,

erklärt Geschäftsführer

Josef Vögele, „Wir machen mit

unserer Stammbelegschaft weiter.“

Die meiste Milch

stammt aus der Region

Das Unternehmen beschäftigt derzeit

rund 160 Mitarbeiter. Hochwertige

Weich- und Schnittkäsespezialitäten

wie Balkan-Käse,

Kashkaval sowie Pfannen- und

Grillkäse stellt das Werk her. Täglich

werden etwa 330 000 Kilo

Kuh-Rohmilch von rund 400

Milcherzeugern, überwiegend aus

dem hohenlohischen und fränkischen

Raum, verarbeitet. Das sind

etwa 120 000 Tonnen pro Jahr.

Vögele erklärt: „Unser Vertrieb

wird von der Firma Garmo in Stuttgart

betreut. Zum einen beliefern

wir deutsche Handelsketten wie

etwa Rewe direkt von Crailsheim

Wandel: Seit der Gründung im Jahr 1927 ist das Milchwerk Crailsheim-Dinkelsbühl stetig gewachsen.

Aktuell steht der Rohbau für das neue Bürogebäude und der Anbau der Lagerhalle für die Fertigwaren.

Erweiterung: Insgesamt ist das Milchwerk um eine Fläche von 3300 Quadratmeter gewachsen.

Fotos: ela

aus. Zum anderen werden Mengen

über das Garmo-Lager verladen.

Vor allem Produkte der

Marke ,Gazi’, die von Garmo gehalten

wird, stehen im Zentrum.“

Das Milchwerk durchlebe ein starkes

Saisongeschäft: Im Sommer

konnte in der Herstellung ein monatlicher

Spitzenwert von 1900

Tonnen Käse verbucht werden. Im

Winter seien es 300 bis 400 Tonnen

weniger pro Monat.

„Wir werden dieses Jahr über 70

Millionen Euro umsetzen“, sagt

Vögele, „bis jetzt wurden 17 000

Tonnen Käse produziert.“ Mit der

täglichen Entnahme von 200 mikrobiologischen

Proben wird die

Qualität im unternehmenseigenen

Labor sichergestellt. Die größte

Herausforderung sei es jedoch,

sich den Geschmackstrends immer

wieder anzupassen. Dafür

gäbe es rein baulich gesehen Platz

für weiteren Expansionskurs,

denn das Grundstück reicht noch

bis zur Ludwig-Eberhard-Straße.

„Wir entwickeln uns auf jeden Fall

positiv“, ergänzt Vögele. Wobei er

die Frage, was eigentlich genau

aus den künftig leerstehenden Bürozimmern

werden soll, derzeit

nicht ganz klar beantworten kann.

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Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Firmen & Märkte 23

Damit der Funke nicht überspringt

Eine Expertin von der Bausparkasse Schwäbisch Hall verrät, wie die eigenen vier Wände vor Bränden geschützt werden können.

In der Adventszeit bringt der

angenehme Schein von Kerzen

ein großes Maß an Gemütlichkeit

in die Wohnzimmer. Sei

es am Adventskranz, zur Dekoration

oder gar am Weihnachtsbaum.

Doch offene Flammen bergen

immer auch eine Gefahr: So

steigt die Zahl der Haus- und Wohnungsbrände

in den Wintermonaten

enorm. Laut dem Gesamtverband

der Deutschen Versicherungswirtschaft

(GDV) nimmt die

Zahl der Brände sogar um mehr

als 40 Prozent zu.

Welche Maßnahmen und Verhaltensempfehlungen

Hausbesitzer

schützen können, weiß Carolin

Großhauser von der Bausparkasse

Schwäbisch Hall.

Zusätzliche Vorkehrungen

in der Weihnachtszeit

Vorsicht: Kerzen bringen zwar eine angenehme Atmosphäre, aber auch Gefahren.

Viele Menschen verwenden heutzutage

bereits elektrische Lichterketten

für die Festtagsbeleuchtung.

Dennoch werden nach wie

vor ebenso häufig echte Kerzen

für die Adventskränze und Tannenbäume

verwendet. In diesem Fall

gilt es: Offenes Feuer sollte unbedingt

immer im Auge behalten

werden. Sobald die Räume verlassen

werden, müssen die Kerzen gelöscht

werden. Allzu rasch werden

die Flammen vergessen.

Dies birgt Gefahren für das Haus

und auch die Bewohner. Insbesondere

der Weihnachtsbaum kann

durch regelmäßiges Gießen, saftig

gehalten werden. Dadurch verringert

sich auch die Entzündungsgefahr.

Kommt es dennoch doch

einmal zu einem offenen Feuer, so

stehen am besten ein Eimer Wasser

oder ein Feuerlöscher griffbereit.

Mit diesen sollten die Flammen

sofort gelöscht werden, noch

ehe sie sich ausbreiten können.

Die Expertin Carolin Großhauser

Foto: Bausparkasse

empfiehlt, sich am besten vorab

mit dem Equipment zur Brandbekämpfung

vertraut machen und

die Wartungsintervalle einhalten.

Denn dann kann im Ernstfall ohne

Panik reagiert werden.

Dies betrifft selbstverständlich

nicht nur die Weihnachtszeit.

Ebenso umfasst der Brandschutz

nicht nur bauliche sowie technische

Maßnahmen, sondern auch

das umsichtige Verhalten aller Bewohner

eines Hauses. Der Grundsatz

Nummer Eins: Die Fluchtwege

sollten immer freigehalten

werden.

Fluchtwege dürfen nicht

verstellt werden

Dies gilt insbesondere für Treppen

und Ausgänge. Denn bricht

tatsächlich einmal ein Feuer aus,

werden die im Fluchtweg abgestellte

Gegenstände schnell zu gefährlichen

Hindernissen.

Außerdem gilt es als empfehlenswert,

den Flammen weniger „Futter“

in den eigenen vier Wänden

zu geben. Daher empfiehlt es sich,

in regelmäßigen Entrümpelungsaktionen

ausgediente Möbel, Kartons

oder auch Zeitungsstapel zu

entsorgen.

Doch es müssen nicht immer Kerzen

sein, die ein Feuer entfachen

können. Auch elektrische Geräte

wie die Mikrowelle oder der Fernseher

erhitzen sich während des

laufenden Betriebes. Daher sollten

sie immer gut belüftet werden.

In der Regel haben derartige Geräte

eine Lüftungsvorrichtung.

Diese gilt es frei zu halten. Standorte

in engen Nischen oder direkt

an den Wänden sind tabu.

Anderenfalls droht ein Hitzestau,

der zur Selbstentzündung des Gerätes

führen kann. Werden Mikrowelle

und Co nicht benötigt,

schützt in jedem Fall der gezogene

Stecker vor einem Kurzschluss.

Rauchmelder sind mittlerweile

bundesweit Pflicht – nur in Sachsen

sind die Bestandsbauten noch

von der gesetzlichen Regelung ausgenommen.

Angebracht werden

die Geräte pflichtgemäß in Schlafräumen,

Kinderzimmern und Fluren,

über die Rettungswege von

Aufenthaltsräumen führen.

Moderne Rauchmelder kommunizieren

miteinander, sodass alle Geräte

gleichzeitig Alarm schlagen,

wenn eines mit Rauch in Kontakt

kommt. Im Zweifelsfall gilt es

selbstverständlich die Feuerwehr

zu alarmieren. Auch wenn vermeintlich

kleine Brände selbst gelöscht

werden konnten, verbleiben

oft Funken, die als weiterer

Brandherd fungieren können. pm

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Die HOHENLOHER VERBRAUCHER-

MESSE (HVM) findet vom 2. bis 4.

Februar 2018 in der ARENA HOHEN-

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sich Verbraucher umfassend über

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aus der Wirtschaftsregion

Hohenlohe-Franken informieren sowie

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Das Einzugsgebiet dieser Messe

umfasst den Landkreis Schwäbisch

Hall mit seinen Mittelzentren Schwäbisch

Hall und Crailsheim sowie den

Hohenlohekreis, das Limpurger Land

und das angrenzende Bayern.

Hier werden Informationen

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Verbrauchern ausgetauscht, Geschäftsabschlüsse

erleichtert und

angebahnt. Diese Messe im Herzen

unserer Region bietet damit allen

Ausstellern einzigartige Möglichkeiten,

sich und ihre Leistungen

einem breiten Publikum zu präsentieren.

Unter dem Schwerpunkt „HAUS“

werden die Themen Wohnen,

Bauen, Sanieren, Heiztechnik und

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Gerätetechnik, Gartenbau und Ambiente.

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Lifestyle, Mode und Sport.

Große Teile der Ausstellungsfläche

sind bereits belegt. Insgesamt

plant der Veranstalter, die SÜDWEST

PRESSE Hohenlohe, mit 3.000 m²

Ausstellungsfläche und 1.000 m²

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Haller Tagblatt: 0791 404-246

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Rundschau: 07971 9588-30

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24 Journal

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

NEWSLINE

Verabschiedung bei VGMT

LAUDA-KÖNIGSHOFEN. Nach über zehn Jahren als

Geschäftsführer verlässt Christian Hertel die Verkehrs-

Gesellschaft Main-Tauber (VGMT) zum 31. Dezember.

Seit Oktober 2007 war er als nebenamtlicher Geschäftsführer

tätig. Landrat Reinhard Frank, Aufsichtsratsvorsitzender

der VGMT und Geschäftsführer Thorsten Haas

verabschiedeten Hertel jetzt im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung

und Gesellschafterversammlung im

Kloster Bronnbach. Frank bedankte sich bei Hertel für

seinen unermüdlichen Einsatz für den ÖPNV im Main-

Tauber-Kreis sowie die langjährige Kooperation. pm

Rheinmetall Automotive

mit Ergebnisverbesserung

NECKARSULM. Rheinmetall Automotive konnte die Ertragskraft

im dritten Quartal 2017 weiter steigern und

zeigt einen deutlichen Zuwachs beim operativen Ergebnis.

Das Unternehmen erwirtschaftete in den ersten

drei Quartalen einen Umsatz von 2.1 Mio. Euro, einen

Zuwachs von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu

Rheinmetall Automotive Vorstandschef Horst Binnig:

„Der Umsatzzuwachs und das gestiegene Ergebnis in

allen drei Divisionen zeigen, dass wir die richtigen Weichen

für unser Produktportfolio gestellt haben. Zusätzlich

dazu werden wir uns in Zukunft noch stärker auf

den Wertschöpfungsanteil bei neuen Antriebsformen fokussieren.“

Die Tochtergesellschaften in China legten

beim Umsatz um 26 Prozent auf 93 Mio. Euro zu. Ihr

EBIT erhöhte sich von fünf auf acht Mio. Euro. pm

Meldefrist bis April 2018

REGION. Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens

20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet,

auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte

Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die

dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe

zahlen. Zur Überprüfung, ob die Beschäftigungspflicht

im Kalenderjahr 2017 erfüllt wurde, müssen

die beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber bis spätestens

31. März 2018 der für ihren Sitz zuständigen

Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen.

Weitere Hinweise können abgerufen werden unter:

www.arbeitsagentur.de/Unternehmen/Rechtsgrundlagen/Schwerbehindertenrecht.

Fragen zum Anzeigeverfahren

werden Montag bis Freitag zwischen 9.30 und

11.30 Uhr unter der Nummer 0 72 1 / 82 37 06 6

für Arbeitgeber aus dem Bezirk der Arbeitsagentur

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim beantwortet. pm

Foto: VGMT

„Die Rekordpraktikanten“

Bei ihrem Wahnsinns-Trip durchs Handwerk machen Charlotte Stanke aus Flensburg und

Marvin Möller aus Hamburg Halt in Schrozberg.

VON MELANIE BOUJENOUI

Wechsel: Karin Käppel führt ab 2018 die Arbeitsagentur Hall. Foto: Arbeitsagentur

Neuer Vorsitz

Käppel leitet nun die Agentur für Arbeit in Hall.

Beruf: Charlotte Stanke und Marvin Möller absolvieren ihr 39. Praktikum in Schrozberg.

Die neue Vorsitzende der Geschäftsführung

der Agentur

für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

heißt Karin Käppel.

Sie folgt ab Januar Thekla

Schlör, die nach Göppingen wechselte.

„Ich freue mich auf die Arbeit

in dieser dynamischen Region,

in der es zwar eine geringe

Arbeitslosenquote, aber dennoch

große Herausforderungen gibt“,

verkündet Käppel. Für diese Herausforderungen

bringt sie langjährige

Erfahrung mit. Käppels

Karriere begann 1979 bei der Bundesagentur

für Arbeit (BA) mit einer

Ausbildung zur Fachangestellten

für Arbeitsförderung. Seit

2001 arbeitet sie in verschiedenen

leitenden Funktionen. Zuletzt

leitete sie vier Jahre lang die Agentur

für Arbeit in Iserlohn und im

letzten Jahr den Internen Service

der BA Dortmund.

pm

Damit ist Baden-Württemberg

im Bundesländer-Ranking absolute

Spitze. „Es ist fantastisch,

welche Meisterleistungen unsere

junge Bauhandwerker aus dem

Land erbracht haben“, freut sich

Bernhard Sänger, Präsident der

Landesvereinigung Bauwirtschaft

Baden-Württemberg. 65 Teilnehmer

nahmen an der Veranstaltung

Seit 1. August touren die beiden

Abiturienten für 150

Tage gemeinsam quer durch

Deutschland. Ziel ist dabei die beruflichen

Möglichkeiten nach der

Schule kennenzulernen und diese

auch anderen Jugendlichen aufzuzeigen.

Die 20-jährige Charlotte

und der 19-jährige Marvin posten

deshalb ihre Eindrücke und Erlebnisse

fleißig auf Facebook und Instagram:

„Wir wollen den anderen

Jugendlichen da draußen mitteilen,

wie viele Chancen und Berufe

es eigentlich für sie gibt“, sagt

Charlotte.

Dafür absolvieren die beiden 44

Kurzpraktika in den unterschiedlichsten

Handwerksberufen. Insgesamt

geht die Reise durch 42

deutsche Städte. Rund 5800 Kilometer

werden „die Rekordpraktikanten“

bis zum Ende des Trips

am 22. Dezember zurückgelegt haben.

Organisiert und finanziert

wird die Tour vom Kampagnenbüro

Handwerk im Deutschen

Handwerkskammertag.

Bei ihrer 39. Station geht es in die

Nonnenwaldstraße 10, zur Meisterwerkstatt

für Blasinstrumente

Klaus Martens in Schrozberg. „Ich

spiele Keyboard und Klavier“, erzählt

Marvin. Mit Blasinstrumenten

sind beide aber nicht vertraut.

Das wäre allerdings für eine Ausbildung

in diesem Bereich erforderlich.

Zudem „Leidenschaft für

den Beruf“ wie Inhaber Martens

betont. Beim Schnuppertag dürfen

die Praktikanten aus Instrumenten-Abfällen

neue Stücke kreieren.

Martens ist wichtig den jungen

Leuten mitzugeben, dass jeder

handwerkliche Beruf sehr gute Zukunftsperspektiven

birgt: „Wer etwas

von Hand schaffen kann, hat

es später selbst in der Hand was er

daraus macht. Der Fachkräftemangel

ist durchaus auch eine Chance

für motivierte junge Menschen.“

Fünf Mal Sieger

Foto: Melanie Boujenoui

Bauhandwerker aus der Region holen Gold bei der

Deutschen Meisterschaft für Bauberufe.

des Zentralverbands des Deutschen

Baugewerbes im November

in Sigmaringen teil. Die Goldmedaille

im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk

ging an Niklas

Berroth aus Sulzbach-Laufen. Janis

Vincent Genter aus Aalen erkämpfte

sich die Goldmedaille im

Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk.

pm

Sieger: Eine Goldmedaille im Beton- und Stahlbetonhandwerk gab es für

Niklas Berroth aus Sulzbach-Laufen.

Foto: Elina Auer

Neuer Sprecher bei

EBM-Papst in St. Georgen

Foto: EBM-Papst

MULFINGEN. Zum 1. Januar 2018 beginnt Johannes

Pfeffer als Sprecher der Geschäftsführung bei EBM-

Papst St. Georgen GmbH & Co. KG, Tochterunternehmen

der Mulfinger

EBM-Papst-Gruppe.

Mit Pfeffer komplettiert

der Ventilatorenund

Motorenspezialist

seine geplante Doppelspitze,

der bereits Raymond

Engelbrecht seit

Februar angehört. Stefan

Brandl, Vorsitzender

der Geschäftsführung

sagt dazu: „Wir

freuen uns, dass wir mit Johannes Pfeffer einen international

erfahrenen Manager gewinnen konnten, der unseren

Standort in St. Georgen erfolgreich weiterentwickeln

wird.“

pm

Digitalisierung: Prozessberater zu Besuch bei der Erstberatung. Foto: WFG

Chancen nutzen

Initiative des Landkreises unterstützt Unternehmen bei

Digitalisierungsthemen.

Mit dem ESF-Förderprogramm

„unternehmensWert:

Mensch plus“ unterstützt das Bundesministerium

für Arbeit und Soziales

kleine und mittlere Unternehmen

(KMU) dabei, die Chancen

der Digitalisierung zu nutzen

und die Gestaltung der digitalen

Transformation in Lern- und Experimentierräumen

zu erproben. Dabei

kann es beispielsweise um Angebote

zum mobilen Arbeiten,

neue Arbeitszeitmodelle oder den

Einsatz von digitalen Assistenzsystemen

gehen. Für die Durchführung

eines solchen Lern- und Experimentierraums

wird den KMU

ein Berater zur Seite gestellt. So

können die Betriebe die personalpolitischen

und arbeitsorganisatorischen

Innovationsprozesse, die

im Zusammenhang mit konkreten

digitalen Veränderungen im Betrieb

stehen, in Gang setzen. Bundesweit

wurden nun 500 autorisierte

Prozessberater für die Umsetzung

solcher Experimentierräumen

in KMU fit gemacht. Eine der

zehn Schulungen fand kürzlich in

Wolpertshausen statt. pm


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Journal 25

Neue Heimat

NEWSLINE

Im Schwabenland ist Tomasi angekommen.

Mittlerweile lebt und arbeitet

Augusto Tomasi seit

mehr als fünf Jahren bei

Klavier- und Cembalobaumeister

Harald Schlecker in Waiblingen-

Neustadt. Als der damals 24-Jährige

aus der südsizilianischen

Stadt Ragusa im Jahr 2009 beschließt,

seiner musikalischen Leidenschaft

auch beruflich nachzugehen,

ahnt er nicht, dass er in

der Klavierbauwerkstatt des gebürtigen

Schwäbisch Haller landen

und hier bleiben würde.

Schlecker übernimmt Tomasi

nach bestandener Prüfung. Dieser

stimmt die Tasteninstrumente, repariert

Flügel oder Cembali und

Wein trifft Wirtschaft

Drei Betriebe aus dem Hohenlohekreis erhalten Ehrenpreise

aus der staatlichen Weinprämierung.

Im Rahmen der Veranstaltung

„Wein trifft Wirtschaft“ hat der

Weinbauverband Württemberg Anfang

November die Gewinner der

Ehrenpreise aus der staatlichen

Weinprämierung in Heilbronn bekanntgegeben.

WÜRDIGUNG Unter den siegreichen

Betrieben war die Busch

GbR und das Weingut Heinz J.

Schwab. Beide Betriebe haben ihren

Sitz in Bretzfeld-Dimbach.

Preisstifter bei Busch ist der Lan-

wartet die Pianos und Klaviere verschiedener

Kunden. „Hauptsächlich

arbeitet Augusto zwar in Waiblingen,

aber wenn es umfangreiche

Reparaturen gibt, kommt er

auch in die Zweigstelle nach

Schwäbisch Hall“, erzählt Schlecker.

Vergangenes Jahr sei Tomasi maßgeblich

an der Überarbeitung

zweier Konzertflügel des Konzerthauses

Schwäbisch Hall beteiligt

gewesen. Jetzt stünden für das Haller

Schulzentrum-West Arbeiten

an Schulklavieren an, die Tomasi

erledigen wird. Tomasi engagiert

sich ehrenamtlich als Bürgerbusfahrer.

Gelebte Integration. pm

Etwa 1500 Leser wählten die

Preisträger in insgesamt acht

Kategorien. In der Kategorie Analogtechnik

und Stromversorgung

wurde Varta Microbattery für

seine gedruckten Batterien mit einem

Preis ausgezeichnet. Mit der

Wahl zum „Innovator des Jahres“

will die Redaktion die Stars hinter

den Produkten für die von ihnen

entwickelten Top-Technologien

auszeichnen.

Elektronische Bauelemente und

Anwendungen können ganz oder

teilweise über Druckverfahren

hergestellt werden. Die Vorteile

der gedruckten Elektronik: Die

Herstellung ist einfacher und kostengünstiger,

die Anwendungsmöglichkeiten

sind noch vielseitiger.

Auch das Thema gedruckte

Batterien rückt in diesem Zusammenhang

stärker in den Mittelpunkt.

Ob in der Boom-Branche

Lebensmittel-Lieferservice oder

bei Organtransport-Behältern

und Blutkonserven – gedruckte

Integration: Augusto Tomasi aus Sizilien ist seit über fünf Jahren in seiner

Wahlheimat Waiblingen als Klavierbauer tätig.

Foto: Schlecker

Preis für gedruckte Batterien

Die Redaktion des Fachmediums Design&Elektronik suchte zum ersten Mal den „Innovator des Jahres“.

Das Ellwanger Unternehmen Varta Microbattery wurde von den Lesern gewählt und nun ausgezeichnet.

Event: Die Ehrenpreisträger bei der Weinprämierung.

Auszeichnung: Ralf Higgelke (li.), Weka Fachmedien, und Rainer Hald, Varta Microbattery.

Batterien finden vielfältige und

wichtige Anwendungen. „Die gedruckte

Elektronik entwickelt

sich stetig voran und gerade die

gedruckte Batterietechnologie

wird zukünftig in vielen Applikations-Bereichen

Innovationssprünge

ermöglichen“, wie der

Varta-CEO Herbert Schein erläutert.

pm

Personalabbau bei Campina

HEILBRONN. Campina Deutschland will das Werk in

Gütersloh bis Anfang 2019 schließen und 74 Verwaltungsarbeitsplätze

aus Heilbronn in das ferne Rheinland

verlagern. Insgesamt sind über 300 Menschen betroffen.

Betriebsräte und die Gewerkschaft Nahrung-

Genuss-Gaststätten (NGG) wollen die Pläne des Konzerns

nicht hinnehmen. Die Pläne sind offenbar bis ins

Detail ausgearbeitet und seit Monaten vorbereitet worden.

Nach Ansicht der Gewerkschaft ist dies ein klarer

Bruch des deutschen Rechts. Dazu Burkhard Siebert, Geschäftsführer

der NGG Region Heilbronn: „Dass der

Konzern mit einem Schlag so viele Arbeitsplätze und

ein ganzes Werk vernichten will, ist allein schon ein großer

Schock. Dass die Geschäftsführung auch noch versucht,

die Arbeitnehmervertreter praktisch vor vollendete

Tatsachen zu stellen, ist eine weitere Ohrfeige für

die Belegschaft und den Betriebsrat. So darf Campina

nicht mit den Menschen umgehen.“ Die Gewerkschaft

wolle gemeinsam mit den Betriebsräten und der Belegschaft

für den Erhalt der Arbeitsplätze kämpfen. pm

Neuer Mindestlohn für

950 Jobs im Grünen

SCHWÄBISCH HALL. Vom Forstwirt bis zum Gärtner:

Für die rund 950 Beschäftigten der grünen Branchen

im Landkreis Schwäbisch Hall gilt ab sofort ein neuer

Lohn-Sockel. Zum November

steigt der spezielle

Mindestlohn in

der Land- und Forstwirtschaft

sowie im

Gartenbau auf 9,10

Euro pro Stunde. Das

sind 5,8 Prozent mehr

als bisher. Damit stehen

am Monatsende

knapp 87 Euro zusätzlich

auf dem Lohnzettel.

Besonders Saisonarbeiter

profitieren

von dem Lohnplus, wie die IG Bau Stuttgart mitteilt.

Für die Agrar- und Umweltgewerkschaft ist die Lohnerhöhung

überfällig. „Gerade wer als Aushilfe auf dem

Bauernhof, in der Gärtnerei oder im Forstbetrieb arbeitet,

hat jetzt deutlich mehr in der Tasche“, sagt der Bezirksvorsitzende

Mike Paul.

pm

„Zuckersüß“ geht weiter

ROTHENBURG. Die insolvente Handwerksbäckerei Pianka

Zuckersüß ist mit Wirkung zum 1. Dezember auf

einen neuen Eigentümer übertragen worden. Mit Jessica

Pianka an der Spitze möchte die neue Eigentümerin,

gemeinsam mit einem strategischen Partner, den

Geschäftsbetrieb weiterentwickeln. Bereits im Januar

wurde das Insolvenzverfahren gegenüber der Bäckereikette

eröffnet. Neben dem Firmensitz in Rothenburg ob

der Tauber gibt es weitere Filialen im nahen Umkreis.

Mit dem Partner, der über Branchenkenntnisse verfüge,

sei der Betrieb nun gut aufgestellt. Als Spezialist für

den Einkauf von Rohstoffen mit Erfahrung aus dem Einzelhandel

sowie Unternehmensentwicklung habe, laut

einer Mitteilung, ein starker Partner für die Neuausrichtung

des Unternehmens gefunden werden können. pm

desbauernverband Baden-Württemberg,

beim Weingut Heinz J.

Schwab der Landkreis Hohenlohe.

Neben der Auszeichnung

gab es das Hofschild „Haus der

prämierten Weine“.

Die Staatsehrenpreise aus der

diesjährigen Landesprämierung Gesetz: Die Frist für alte Kaminöfen läuft Ende des Jahres aus. Archivfoto

für Wein und Sekt wurden zuvor

in der Berliner Landesvertretung

vergeben. Über diese großartige

Offene Beratungen für

Auszeichnung durfte sich der Betrieb

Weinbau Weibler aus Bretz-

Stichtag für alte Öfen Fachkräfte aus dem Ausland

feld-Siebeneich freuen. pm REGION. Das Welcome Center Heilbronn-Franken unterstützt

Fachkräfte aus dem Ausland und bietet offene

ist der 31. Dezember

Regelung zwingt Hausbesitzer zum Handeln bis Jahresende.

Präsenzzeiten im Landratsamt in Tauberbischofsheim,

in Bad Mergentheim und Wertheim an. Ebenso werden

K

kleinere und mittlere Unternehmen bei Fragen beraten.

aminöfen bis Baujahr 1985 nicht nur die Umwelt, sondern bedrohen

auch die Gesundheit. Laut

im Landratsamt Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofs-

Die nächsten Termine sind am Mittwoch, 6. Dezember,

mit Holzfeuerungen, welche

die Schadstoffgrenzwerte nicht Industrieverband Haus-, Heizund

heim, Haus II, Schmiederstraße 21, Raum 214 von 9.30

einhalten, müssen bis zum 31. Dezember

stillgelegt werden – das

verlangt die Bundesimmissionsschutzverordnung.

Grund: Die alten

Modelle stoßen zu viel Feinstaub

Küchentechnik e.V. (HKI),

wurden in den letzten Jahren bereits

1,5 Millionen alte Feuerstätten

ausgetauscht. Auch in der Region

müssen viele Ofen-Besitzer

bis 12.30 Uhr. In Wertheim von 13.30 bis 15.30 Uhr im

Rathaus Wertheim, Raum 206. Und in Bad Mergentheim

am Mittwoch, 20. Dezember, von 13 bis 16 Uhr,

bei der Volkshochschule, Altes Rathaus, Marktplatz 1,

Raum 11. Weitere Informationen gibt es im Internet un-

Foto: Weinbauverband

aus. Diese verschmutzen bis Jahresende aktiv werden. ela

ter www.welcomecenter-hnf.com.

pm

Foto: Varta

Mehr Geld am Monatsende. Foto: IG Bau

Foto: IG Bau


26 Handelsregister

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Neueintragung

HRB 762701 - 2. November 2017

FBB Immo GmbH, Bretzfeld, Kramerstraße

9, 74626 Bretzfeld. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.10.2017. Geschäftsanschrift: Kramerstraße

9, 74626 Bretzfeld. Gegenstand:

Der Ankauf, der Verkauf, die Vermietung und

Verpachtung und die Verwaltung von Immobilien

aller Art. Eine Bauträgertätigkeit und

die Finanzvermittlung ist nicht Gegenstand

des Unternehmens. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Braun, Frank, Bretzfeld, *11.05.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762728 - 6. November 2017

Next Generation Vehicles UG (haftungsbeschränkt),

Oberrot, Obere Straße

19, 74420 Oberrot. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.10.2017. Geschäftsanschrift: Obere Straße

19, 74420 Oberrot. Gegenstand: Erwerb, Halten,

Verwalten und Verwertung von Beteiligungen

und Vermögensanlagen aller Art in

eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Braun, Immanuel,

Oberrot, *26.02.1979, mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762786 - 9. November 2017

Wiesner Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Ilsfeld, Vorstadtstraße 2,

74360 Ilsfeld. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.09.2017

mit Änderung vom 18.10.2017. Geschäftsanschrift:

Vorstadtstraße 2, 74360 Ilsfeld. Gegenstand:

Die Haftungsübernahme der durch

den Kauf der Solarkraftwerke Freiburg GmbH

& Co. KG und Austausch der dortigen bisherigen

Komplementär GmbH neu entstehende

Solarkraftwerke Wiesner UG & Co. KG; der

An- und Verkauf von Energieerzeugungsanlagen

vor allem aus dem Erneuerbaren Energien

Bereich sowie deren dauerhaften Betrieb.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Wiesner, Gert

Walter, Ilsfeld, *06.07.1967; Wiesner, Edith

Gerlinde, geb. Kricki, Ilsfeld, *07.06.1947;

Wiesner, Achim Peter, Ilsfeld, *03.03.1974,

jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762804 - 13. November 2017

KW Grundstücksverwaltung GmbH,

Fichtenberg, Aspachweg 14, 74427 Fichtenberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 19.10.2017. Geschäftsanschrift:

Aspachweg 14, 74427 Fichtenberg.

Gegenstand: Die Verwaltung eigenen

Vermögens, insbesondere von Grundstücken

und grundstücksgleichen Rechten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Wohlfarth, Klaus,

Fichtenberg, *09.06.1969, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762826 - 14. November 2017

Black Lotus Investition und Baubetreuung

GmbH, Forchtenberg, Römerstraße

17, 74670 Forchtenberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.01.2015. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.11.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und

Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von München

(Amtsgericht München HRB 217189) nach

Forchtenberg verlegt. Geschäftsanschrift: Römerstraße

17, 74670 Forchtenberg. Gegenstand:

Baubetreuung, Import und Export von

Baustoffen, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsbau,

Durchführung von Hausmeisterarbeiten,

Ausübung des zulassungsfreien Gebäudereinigungshandwerks,

Durchführung von Gütertransporten

bis 3,5 to, Durchführung von

Abbrucharbeiten ohne Eingriff in die Statik,

Durchführung von Entrümpelungen und/

oder Wohnungsauflösungen, Durchführung

von Akustik- und Trockenbauarbeiten, Durchführung

von Gartenbau- und Landschaftsbauarbeiten,

Durchführung von vorbereitenden

Arbeiten für Malerbetriebe (ausgenommen Arbeiten,

die dem Maler- und Lackiererhandwerk

zuzuordnen sind). Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Bestellt als

Geschäftsführer: Atici, Hamdi, Forchtenberg,

*01.04.1961, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Camurlu, Cüneyt,

München, *30.04.1971.

HRB 735857 - 15. November 2017

RS-EXIMP ltd Niederlassung Deutschland,

Blaufelden, Keltenweg 1, 74572 Blaufelden.

private company limited by shares

(Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach

englischem Recht). memorandum of association

and model articles (Gesellschaftsvertrag)

vom 19.07.2017. Geschäftsanschrift: Keltenweg

1, 74572 Blaufelden. Zweigniederlassung

der „RS-EXIMP ltd“ mit Sitz in Wakefield /

Vereinigtes Königreich (Companies House

Cardiff 10874493). Gegenstand: Handel mit,

Import, Export und Verkaufsvermittlung von:

Kraftfahrzeugen und deren Zubehör- und

Ersatzteilen; Maschinenanlagen und deren

Zubehör- und Ersatzteilen; lebenden Tieren.

Vermittlung von Wartungsverträgen für

lndustrieanlagen insbesondere Triebwerke.

100,00 GBP. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein director bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere directors bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Director: Schröder, Alexander,

Blaufelden, *19.06.1984.

HRB 762850 - 15. November 2017

Hartmann Verwaltungs-GmbH, Schwäbisch

Hall, Salinenstraße 37, 74523 Schwäbisch

Hall. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 27.10.2017.

Geschäftsanschrift: Salinenstraße 37, 74523

Schwäbisch Hall. Gegenstand: Erwerb von

und die Beteiligung an anderen Unternehmen

sowie die Übernahme der Geschäftsführertätigkeit

für andere Unternehmen und

alle damit im Zusammenhang stehenden

Geschäfte und Handlungen, insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin der Sanitätshaus Ziegler

GmbH & Co. KG mit Sitz in Schwäbisch Hall.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Hartmann,

Anna Odilia, geb. Enderlein, Ummendorf,

*20.08.1965, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762847 - 15. November 2017

Schwartz & Beisswenger Verwaltung

GmbH, Öhringen, Glockenstraße 8, 74613

Öhringen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 13.10.2017.

Geschäftsanschrift: Glockenstraße 8, 74613

Öhringen. Gegenstand: Erwerb, Halten und

Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften

im eigenen Vermögen sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung und

Geschäftsführung bei solchen Gesellschaften,

insbesondere die Komplementärbeteiligung

an der Kommanditgesellschaft „Oxy

by work GmbH & Co KG“, sowie Erbringung

von Geschäftsführungsleistungen an diese

Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Beisswenger, Thomas, Waldenburg,

*11.02.1971; Schwartz, Uwe Ewald, Öhringen,

*06.07.1954, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733884 - 16. November 2017

Sanitätshaus Ziegler GmbH & Co.

KG, Schwäbisch Hall, Salinenstraße 37,

74523 Schwäbisch Hall.(Betrieb eines Sanitätshauses

sowie die Herstellung und der

Vertrieb orthopädietechnischer Hilfsmittel).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Salinenstraße 37, 74523 Schwäbisch Hall.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Hartmann Verwaltungs-GmbH, Schwäbisch

Hall (Amtsgericht Stuttgart HRB 762850),

mit der Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762859 - 16. November 2017

Sigma Bau GmbH, Schwäbisch Hall,

Neiseweg 33, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.09.2017 mit Änderung

vom 06.10.2017. Geschäftsanschrift: Neiseweg

33, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Der Betrieb eines Bauunternehmens.

Genehmigungspflichtige Geschäfte sind ausgenommen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Cömert,

Erkan, Nigde / Türkei, *05.01.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRA 733880 - 16. November 2017

Oxy by work GmbH & Co KG, Öhringen,

Glockenstraße 8, 74613 Öhringen. (Die

Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb

von gesundheitsfördernden Produkten und

Dienstleistungen sowie der Erwerb, das Halten

und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften im eigenen Vermögen).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Glockenstraße 8, 74613 Öhringen. Allgemeine

Vertretungsregelung: Glockenstraße

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Schwartz & Beisswenger Verwaltung

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

GmbH, Öhringen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 762847), mit der Befugnis auch für die

jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 735877 - 17. November 2017

Syntargo GmbH, Bad Mergentheim,

Beim Ölsteg 10, 97980 Bad Mergentheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 16.10.2017. Geschäftsanschrift:

Beim Ölsteg 10, 97980 Bad

Mergentheim. Gegenstand: Beratung, Unterstützung

und Schulung in den Bereichen

Datenschutz, IT-Sicherheit, Prozessmanagement,

Personal und Ähnliches sowie Entwicklung,

Betrieb und Vertrieb von Anwendungen

und Lösungen für diese Tätigkeitsfelder.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Abshilava,

Maka, Bad Mergentheim, *14.11.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762880 - 17. November 2017

CAPEL GmbH, Forchtenberg, Am Bahnhof

1, 74670 Forchtenberg. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.10.2017. Geschäftsanschrift: Am

Bahnhof 1, 74670 Forchtenberg. Gegenstand:

Der Online-Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln

und von medizinischen oder

in sonstiger Weise der Gesundheit dienenden

Produkten, sowie die Entwicklung und der

Vertrieb von Wissensprodukten (Bücher, Learning,

Seminare). Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Lechner, Philipp-Emanuel, Forchtenberg,

*02.04.1982; Lechner, Constantin Alexander,

Heidelberg, *06.05.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 735879 - 20. November 2017

DigiCom Verwaltungs GmbH, Kreßberg,

Tempelhof 3, 74594 Kreßberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.02.1997 mit mehrfachen Änderungen.

Die Gesellschafterversammlung

vom 02.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz), § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen.

Der Sitz ist von Brück (Amtsgericht Potsdam

HRB 10500 P) nach Kreßberg verlegt. Änderung

der Geschäftsanschrift: Tempelhof 3,

74594 Kreßberg. Gegenstand geändert; nun:

Gegenstand: Der Betrieb und die Verwaltung

sowie die Beteiligung als geschäftsführende

Gesellschafterin an Unternehmen der Medien-,

Immobilien- und Energiegewinnungs-

Branche. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Mothes, Stefan, Kreßberg, *28.08.1963,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733898 - 20. November 2017

Bestenergie Hohenlohe GmbH & Co.

KG, Öhringen, Rosenbergstraße 4, 74613

Öhringen. (Bau und Betrieb von Energieerzeugungs-

und verteilungsanlagen, insbesondere

auf Gemarkung des Gemeindegebietes

der Großen Kreisstadt Öhringen, vor allem

im Bereich der regenerativen Energien und

die Beteiligung an Gesellschaften ähnlicher

Art und die Verwaltung dieser Beteiligungen).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Rosenbergstraße 4, 74613 Öhringen. Allgemeine

Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Kraftwärmeanlagen

GmbH, Bietigheim-Bissingen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 301818), mit der

Befugnis - auch für die jeweiligen Geschäftsführer

-, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762889 - 20. November 2017

NSB Verwaltung GmbH, Weinsberg,

Stadtseestraße 12, 74189 Weinsberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.11.2011 mit Änderung

vom 23.08.2012. Die Gesellschafterversammlung

vom 28.09.2017 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz) und § 2

(Gegenstand) beschlossen. Der Sitz ist von

Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim HRB

715374) nach Weinsberg verlegt. Sitz verlegt;

nun: Neue Geschäftsanschrift: Stadtseestraße

12, 74189 Weinsberg. Gegenstand geändert;

nun: Gegenstand: Die Beteiligung als persönlich

haftende Gesellschafterin an der Nuspl

Schalungsbau GmbH + Co. KG, Weinsberg,

welche ihrerseits Planung, Konstruktion,

Herstellung, Montage, Inbetriebnahme und

Wartung von Ausrüstungen, Vorrichtungen,

Schalungen und Maschinen für die Baustoffindustrie

sowie die Erbringung von Dienstleistungen

in diesem Zusammenhang zum

Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Vollert, Hans-Jörg, Weinsberg, *10.01.1970,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kaspar, Alexander, Stutensee,

*20.07.1973.

HRB 762904 - 21. November 2017

Zwergenlädle UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Hartwigstraße

5, 74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2017. Geschäftsanschrift: Hartwigstraße

5, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Der Handel mit Textilwaren und Spielwaren,

insbesondere mit Textilstoffen, Handarbeitszubehör,

Kleidung, Schuhe, Babyausstattung

und Kinderspielzeug. Stammkapital: 1.500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Crosby, Friedrun, geb. Lang, Schwäbisch Hall,

*26.03.1978, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762917 - 22. November 2017

A & B Bauunternehmung UG (haftungsbeschränkt),

Weinsberg, Marktplatz

2, 74189 Weinsberg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

21.06.2017. Geschäftsanschrift: Marktplatz 2,

74189 Weinsberg. Gegenstand: Hilfsarbeiten

am Bau (Trockenbau, Verputzen, Spachtelarbeiten,

Fliesenlegen). Stammkapital: 500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Bajrami,

Agron, Weinsberg, *13.10.1972, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762943 - 23. November 2017

SPM GmbH, Weißbach, Crispenhofer Straße

1, 74679 Weißbach. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

18.11.2017. Geschäftsanschrift: Crispenhofer

Straße 1, 74679 Weißbach. Gegenstand: Die

Entwicklung, die Errichtung, der Betrieb die

Wartung und der Vertrieb von Photovoltaik-

Kraftwerken. Stammkapital: 27.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Franz,

Carsten, Ingelfingen, *29.09.1971; Köberlein,

Stefan, Schwarzach, *18.10.1981; Wolpert,

Jürgen, Niedernhall, *20.12.1976, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762966 - 24. November 2017

Ra-Jo Immobilien Verwaltungs-

GmbH, Künzelsau, Robert-Bosch-Straße

22, 74653 Künzelsau. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.11.2017. Geschäftsanschrift: Robert-

Bosch-Straße 22, 74653 Künzelsau. Gegenstand:

Das Halten und Verwalten eigenen

Grundbesitzes. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Feuerle, Joachim, Niedernhall, *12.06.1964;

Jüngling, Ralf, Bad Wimpfen, *21.04.1964,

jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Veränderung

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

HRA 670644 - 23. Oktober 2017

Ascher AluTec GmbH & Co. KG, Fichtenau,

Heidstr. 70, 74579 Fichtenau. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun:

Die Liquidatoren vertreten einzeln. Bestellt

als Liquidator: Ascher, Friedrich, Fichtenau,

*21.08.1960; Ascher, Joachim, Berglen,

*15.04.1966. Nicht mehr vertretungsberechtigt

als Persönlich haftender Gesellschafter:

Ascher Beteiligungs GmbH, Fichtenau (Amtsgericht

Ulm HRB 671425). Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 671308 - 25. Oktober 2017

CE Export & Marketing GmbH, Crailsheim,

Haller Straße 29, 74564 Crailsheim.

Nicht mehr Geschäftsführer: Fach, Heidemarie,

Crailsheim, *26.01.1953.

HRB 671360 - 27. Oktober 2017

IDO GmbH, Kreßberg, Zehntscheuer 12,

74594 Kreßberg. Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Crailsheim vom

27.09.2017 (3 IN 88/03) ist das Insolvenzverfahren

eingestellt.

HRB 680745 - 27. Oktober 2017

Magna Spiegelsysteme GmbH, Assamstadt,

Industriestr. 3, 97959 Assamstadt.

Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer:

Beleny, Ludvik, Aschaffenburg,

*29.06.1971, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 730028 - 27. Oktober 2017

Punktgenau Hohenloher GmbH, Wallhausen,

Heidweg 11, 74599 Wallhausen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Paule, Volker,

Wallhausen, *26.02.1985.

HRB 680570 - 30. Oktober 2017

Weinkellerei Aktiengesellschaft

Main-Tauber-Bad Mergentheim, Bad

Mergentheim, Theobaldstr. 47, 97980 Bad

Mergentheim. Durch rechtskräftigen Beschluss

des Amtsgerichts Crailsheim vom

31.05.2017 (IN 73/02) ist das Insolvenzverfahren

wegen Masseunzulänglichkeit eingestellt.

GnR 680128 - 30. Oktober 2017

BAGeno Raiffeisen eG, Bad Mergentheim,

Zaisenmühlstr. 6, 97980 Bad Mergentheim.

Bestellt als Vorstand: Kozel, Uwe,

Dörzbach, *12.11.1969; Zeller, Wolfgang,

Dörzbach, *30.11.1982.

HRB 762128 - 30. Oktober 2017

CSP Klenk Acquico GmbH, Oberrot

c/o KLENK HOLZ Aktiengesellschaft, Eugen-

Klenk-Straße 2-4, 74420 Oberrot. Änderung

der Geschäftsanschrift: c/o Steuerberater Erhard

Schön, DCS Durst, Stifter, Schön GbR,

Hagenbacher Ring 127, 74523 Schwäbisch

Hall.

HRB 590609 - 30. Oktober 2017

IOB GmbH, Kupferzell, Flurweg 1, 74635

Kupferzell. Die Gesellschafterversammlung

vom 05.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 (Stammkapital)

beschlossen. Das Stammkapital ist durch

Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 60.000,00 EUR erhöht.

Stammkapital nun: 300.000,00 EUR.

HRB 726736 - 30. Oktober 2017

P+E Beteiligungs GmbH, Neuenstein,

Kirchensaller Straße 36, 74632 Neuenstein.

Nicht mehr Geschäftsführer: Becker, Axel,

Künzelsau, *06.08.1964. Einzelprokura mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Mack, Stefan, Rosenberg,

*28.01.1975.

HRB 690212 - 2. November 2017

System S&P GmbH, Kirchberg an der

Jagst, Ahornstr. 27, 74592 Kirchberg an der

Jagst. Die Gesellschafterversammlung vom

18.05.2015 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 3 Abs. 1 (Stammkapital,

Sonstige Einlagen) beschlossen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 18.05.2015 um

298.500,00 EUR auf 696.500,00 EUR herabgesetzt.

Stammkapital nun: 696.500,00 EUR.

HRA 571130 - 2. November 2017

Bausch + Ströbel Maschinenfabrik

Ilshofen GmbH + Co. KG, Ilshofen Parkstr.

1, 74532 Ilshofen. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Erlach, Gerda,

geb. Bullinger, Crailsheim, *03.06.1938.

HRB 761157 - 2. November 2017

GSTK-Verlag GmbH, Rosengarten, Holdergasse

3, 74538 Rosengarten. Die Gesellschafterversammlung

vom 19.10.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert;

nun: Vinisto Verlag GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Keßler, Thomas, Neustadt,

*21.09.1975.

HRB 730117 - 3. November 2017

Orka Metall GmbH, Crailsheim, Roßfelder

Straße 36, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 01.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.

Gegenstand geändert; nun: Schraubenveredelung

und Metallverarbeitung, Montage- und

Demontage, Reinigungs- und Wartungsarbeiten,

Dienstleistungen für Industrie und

Handwerk und Auftragsvermittlung und Einbau

von genormten Baufertigteilen.

HRB 732115 - 3. November 2017

Silidur GmbH, Igersheim, Goldbachstraße

1, 97999 Igersheim. Von Amts wegen nach §

395 FamFG gelöscht als Geschäftsführer: Cimen,

Ufuk, Geslau, *02.11.1988.

HRB 735137 - 3. November 2017

Pro Solar Infrastrukturgesellschaft

mbH, Crailsheim, Haller Straße 189, 74564

Crailsheim. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem anderen Prokuristen mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Haisch, Svenja, Kempenich,

*28.01.1990; Ronig, Klaus Peter, Neuwied,

*19.09.1982; Schumacher, Oliver, Andernach,

*18.03.1968.

HRA 724874 - 7. November 2017

Heinold Mast KG, Rot am See Niederwinden

18, 74585 Rot am See. Eingetreten als

Persönlich haftender Gesellschafter: Heinold,

Christoph, Rot am See, *24.04.1995.

HRB 580657 – 7. November 2017

HUBER Packaging International

GmbH, Öhringen, Otto-Meister-Str. 2, 74613

Öhringen. Bestellt als Geschäftsführer: Lüer,

Martin, Öhringen, *19.08.1970; Rapp, Michael,

Schwabach, *18.11.1970, jeweils mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Britsch, Markus,

Eberstadt, *04.10.1974; Evers, Christopher,

Lidingö / Schweden, *18.03.1965.

HRB 590708 - 7. November 2017

Schloß Stetten Holding Aktiengesellschaft,

Künzelsau, Burgallee 6, 74653 Künzelsau.

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung zur Veräußerung und

Belastung von Grundstücken: Dr. Freifrau von

Stetten, Franziska, Künzelsau, *18.11.1976.

HRB 680582 - 8. November 2017

HS Bauträger-GmbH, Bad Mergentheim,

Zeppelinstr. 16, 97980 Bad Mergentheim. Personenbezogene

Daten geändert bei Geschäftsführer:

Schmidt, Hermann, Kaufmann, Bad

Mergentheim, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 735272 - 8. November 2017

Richard‘s Kübler GmbH, Frankenhardt,

Crailsheimer Str. 16, 74586 Frankenhardt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Halder, Peter,

Engstingen, *14.01.1969.

HRB 590760 - 8. November 2017

Würth Versicherungsdienst Verwaltungs-GmbH,

Künzelsau, Zeppelinstraße

14, 74653 Künzelsau. Prokura erloschen:

Böhm, Karsten, Gundelsheim, *03.02.1966.

HRB 756241 - 8. November 2017

Asgard Deutschland GmbH, Öhringen,

Wibelstraße 15, 74613 Öhringen. Die Gesellschaftersammlung

vom 28.09.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Gegenstand) beschlossen. Gegenstand geändert;

nun: Der Handel mit Kraftfahrzeugen

jeglicher Marken sowie der Vertrieb dieser

Kraftfahrzeuge. Handel mit Ersatzteilen, Zubehör,

Kraft- und Schmierstoffen, sowie die

Vermietung von Kraftfahrzeugen. Der Handel

mit erlaubnisfreien Waren jeglicher Art, und

der Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen

und Vermögensanlagen jeglicher

Art sowie das Erbringen von Dienstleistungen

im Zusammenhang damit.

HRB 354259 - 8. November 2017

MAAS Profi le GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Straße

25, 74532 Ilshofen. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn vom

01.11.2017 (2 IN 428/17) wurde über das

Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1

GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 571840 - 8. November 2017

MAAS Baustoffe GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Str.

15 - 17, 74532 Ilshofen OT Eckartshausen.

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 01.11.2017 (7 IN 426/17)

wurde über das Vermögen der Gesellschaft das

Insolvenzverfahren eröffnet. Die Eigenverwaltung

durch den Schuldner ist angeordnet. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Gemäß § 60 Abs.

1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen.

HRB 761608 - 8. November 2017

Windpark Tegelberg-Donzdorf

GmbH, Schwäbisch Hall, An der Limpurgbrücke

1, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.11.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

9 (Wirtschaftsplan) und 10 (Jahresabschluss,

Prüfung) beschlossen.

HRB 723357 - 10. November 2017

MIDAS Immobilien GmbH, Kreßberg,

Schönblick 6, 74594 Kreßberg. Gegenstand

geändert; nun: Übernahme der Geschäftsführung

und der persönlichen Haftung bei

anderen Unternehmen, insbesondere bei der

Kommanditgesellschaft unter der Firma Die

Bau Partner - Moderne Baukultur GmbH &

Co. KG mit dem Sitz in Kreßberg.

GnR 570037 - 10. November 2017

BAG Hohenlohe - Raiffeisen - eG,

Schwäbisch Hall, Ritterstr. 4, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Generalversammlung vom

20.06.2017 hat die Änderung der Satzung in §

18 (Zusammensetzung und Dienstverhältnis)

beschlossen. Bestellt als Vorstandsmitglied:

Lösch, Ulrike, geb. Heinrich, Pfedelbach,

*03.05.1976. Nicht mehr stellvertretender

Vorstandsvorsitzender: Megerle, Rolf, Neuenstein-Löschenhirschbach,

*08.12.1953. Nun

bestellt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender:

Schirrle, Tobias, Wört, *09.12.1989.

HRB 741756 – 10. November 2017

Gärtner Consult – Ingenieurgesellschaft

mbH, Weinsberg, Affenbergstraße 17,

74189 Weinsberg. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Bestellt als Liquidator: Liebenguth, Petra

Margarete, Weinsberg, *18.12.1965, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Gärtner, Klaus, Weinsberg,

*23.01.1960. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 750263 - 10. November 2017

VENTUR Deutschland GmbH, Pfedelbach,

Hauptstraße 30a, 74629 Pfedelbach.

Änderung der Geschäftsanschrift: Leimengrube

1, 74613 Öhringen.

HRA 670522 - 13. November 2017

Hohenloher Verteilerring Paule

GmbH & Co. KG., Wallhausen, Heidweg

11, 74599 Wallhausen. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,

3 2 IN 37/17) aufgelöst. Gemäß § 131 Abs. 1


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Handelsregister 27

HGB, § 161 Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB

von Amts wegen eingetragen.

HRB 670665 - 13. November 2017

ELABO GmbH - ein Unternehmen

der euromicron Gruppe, Crailsheim,

Roßfelder Str. 56, 74564 Crailsheim. Prokura

erloschen: Maywald, Horst, Crailsheim,

*20.03.1952.

HRB 690203 - 13. November 2017

JU-Metallwarenfabrik- GmbH, Gerabronn,

Landauerstr. 14, 21-23, 74582

Gerabronn. Bestellt als Geschäftsführer:

Decayeux, Stéphane, Abbeville / Frankreich,

*08.01.1968; Decayeux, Antoine, Feuquières

en Vimeu / Frankreich, *10.11.1971, jeweils

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Decayeux, Nicolas,

Oisemont (Frankreich), *22.03.1970.

HRB 720421 - 13. November 2017

eichholz-bauberatung GmbH, Bad

Mergentheim, Neunkircher Straße 62/3,

97980 Bad Mergentheim. Einzelprokura mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Eichholz, Vanessa Maria Viktoria, Bad Mergentheim,

*30.05.1985.

HRB 725343 - 13. November 2017

Tierarztpraxis Dr. Kunz GmbH,

Crailsheim, Steigäckerweg 10, 74564 Crailsheim.

Die Gesellschafterversammlung vom

13.09.2017 und 08.11.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma),

§ 3 (Stammkapital), § 9 (Einziehung von

Geschäftsanteilen), § 11 (Abfindung eines

Gesellschafters) beschlossen. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.11.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

10 (Tod eines Gesellschafters) beschlossen.

Firma geändert; nun: Tierärzte Team Tiefenbach

GmbH.

HRB 734907 - 13. November 2017

Platon Immobilien GmbH, Bad Mergentheim,

Igersheimer Straße 60, 97980 Bad

Mergentheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Münzgasse 18, 97980 Bad Mergentheim.

HRB 734924 - 13. November 2017

L & T Lazar GmbH, Crailsheim, Bahnhofstraße

42, 74564 Crailsheim. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Crailsheim vom 01.11.2017

(32 IN 40/17) wurde über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs.

1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 721773 - 13. November 2017

BEMO Systems Engineering GmbH,

Ilshofen, Friedrich-List-Straße 25, 74532

Ilshofen-Eckartshausen. Prokura gem. §

384 Abs. 2 FamFG von Amts wegen erloschen:

Speidel, Jochen, Mössingen, *14.01.1970. Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 1 IN 425/17) aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 723783 - 13. November 2017

Industrie Logistik GmbH Marlach,

Schöntal, Krautheimer Weg 6, 74214 Schöntal.

Bestellt als Geschäftsführer: Hofmann,

Annette Mathilde, geb. Möhler, Schöntal,

*25.05.1962, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 570638 - 14. November 2017

Arbeitsbühnen Vertriebs - und Vermietungs

GmbH, Schwäbisch Hall, Dr.-

Jakob-Berlinger-Weg 9, 74523 Schwäbisch

Hall. Nicht mehr Geschäftsführer: Schlecht,

Steffen, Schwäbisch Hall, *03.01.1988.

HRB 728236 - 14. November 2017

Eurolink D GmbH, Schwäbisch Hall, Gaildorfer

Straße 4, 74523 Schwäbisch Hall. Die

Gesellschafterversammlung vom 07.11.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Firma

geändert; nun: N & C Exclusive Autos GmbH.

HRB 734335 - 14. November 2017

RCH Holding GmbH, Ilshofen, Justusvon-Liebig-Straße

3, 74532 Ilshofen. Die

Gesellschafterversammlung vom 09.11.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Gegenstand) beschlossen. Gegenstand

geändert; nun: Die Beteiligung in jedweder

Rechtsform an Unternehmen beliebiger

Rechtsformen im In- und Ausland, die Nutzung

von Mobilien- und Immobilienvermögen

durch Vermietung und Verpachtung sowie

die Erbringung von Dienstleistungen für

verbundene Unternehmen.

HRB 752694 - 14. November 2017

exclusiWa Deko & Design GmbH,

Mainhardt, Knappengasse 2, 74535 Mainhardt.

Änderung der Geschäftsanschrift:

Raiffeisenstraße 1, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 671371 - 15. November 2017

Job Regional Personal-Dienstleistungen

GmbH, Crailsheim, Karlstr. 34, 74564

Crailsheim. Bestellt als Geschäftsführer: Rohde,

Alexander Olaf, Schwanau, *29.07.1980,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Wächter, Manfred, Talheim,

*22.02.1952.

HRB 680158 - 15. November 2017

Wölpert Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Bad Mergentheim, Wilhelm-

Frank-Str. 44, 97980 Bad Mergentheim.

Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 15.09.2017 (5 2 IN

34/17) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels einer den Kosten des Verfahrens

entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft

ist hierdurch aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 734559 - 15. November 2017

Take a Look Tours GmbH, Rot am See,

Seeweg 10, 74585 Rot am See. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.11.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer

6 (Gesellschafterbeschlüsse), 9 (Einziehung

von Geschäftsanteilen), 14 (Jahresabschluss,

Ergebnisverwendung) beschlossen.

HRA 722309 - 15. November 2017

KNAUF Riessler GmbH & Co. KG,

Wolpertshausen, Süßwiesenstr. 10, 74549

Wolpertshausen. Personenbezogene Daten

(Firma) geändert bei Persönlich haftender

Gesellschafter: KNAUF Riessler Verwaltungs

GmbH, Wolpertshausen (Amtsgericht Stuttgart

HRB 725273).

HRB 734640 - 16. November 2017

Köhnlein & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft

mbH, Crailsheim, Worthingtonstraße

27, 74564 Crailsheim. Bestellt als

Geschäftsführer: Borchert, Andreas, Schwäbisch

Hall, *28.07.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Wenninger, Maria, Crailsheim, *17.09.1976.

HRB 570338 - 16. November 2017

Maas Holding GmbH, Ilshofen, Friedrich-

List-Str. 25, 74532 Ilshofen. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Heilbronn vom 01.11.2017

(1 IN 427/17) wurde über das Vermögen der

Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 1 IN 427/17) aufgelöst.

Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1

GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 580815 - 16. November 2017

GV Beteiligungs-GmbH, Ingelfingen,

Am Mühlberg 30/1, 74653 Ingelfingen. Die

Gesellschafterversammlung vom 06.11.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Neuenstein. Änderung der Geschäftsanschrift:

Brunnenstraße 7, 74632 Neuenstein.

HRB 581002 - 16. November 2017

WAL Beteiligungs-GmbH, Waldenburg,

Max-Eyth-Str. 13, 74638 Waldenburg. Bestellt

als Geschäftsführer: Palait, Uwe, Wulsbüttel,

*04.01.1961; Yazirlioglu, Yusuf, Leinfelden-

Echterdingen, *16.06.1969, jeweils mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kozlik, Jan, Beilstein, *11.10.1971; Rabys,

Olivia, Öhringen, *02.10.1988.

HRB 581031 - 16. November 2017

V025 Beteiligungs-GmbH, Waldenburg,

Max-Eyth-Str. 13, 74638 Waldenburg. Bestellt

als Geschäftsführer: Palait, Uwe, Wulsbüttel,

*04.01.1961, mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Rabys, Olivia, Öhringen,

*02.10.1988. Prokura erloschen: Visser,

Hendrik Adriaan, Hamburg, *17.04.1986.

HRB 729309 - 16. November 2017

WORI Verwaltungs GmbH, Öhringen,

Nußbaumweg 2, 74613 Öhringen. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist

nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,

nunmehr Liquidator: Rieger, Wolfgang,

Öhringen, Geschäftsführer, *11.10.1960, mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 725974 - 17. November 2017

UVEMA UG (haftungsbeschränkt),

Weikersheim, Bahnhofstraße 2, 97990 Weikersheim.

Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht

mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator:

Dumke, Ralf Horst, Weikersheim,

*29.12.1967, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Bestellt als Liquidator: Dumke, Adriana Anna,

Weikersheim, *20.11.1975, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 745303 - 17. November 2017

SMAR - TECH GmbH, Untermünkheim,

Mühlweg 23, 74547 Untermünkheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 10.11.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch

Hall. Neue Geschäftsanschrift: Wilhelm-

Heller-Ring 5, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 752779 - 17. November 2017

EMS Emergency Medical Service

Stuttgart GmbH, Gaildorf, Kochstraße 19,

Centrum Mensch, 74405 Gaildorf. Die Gesellschaft

ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht

Heilbronn, 9 IN 318/17) aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 590796 - 17. November 2017

SV-Team Künzelsau GmbH, Künzelsau,

Konsul-Uebele-Str. 11, 74653 Künzelsau.

Nicht mehr Geschäftsführer: Roth, Ingo Markus,

Öhringen, *17.06.1962.

HRB 729296 - 20. Novemver 2017

Deeg Montage GmbH, Kirchberg an der

Jagst, Ulmenstraße 14, 74592 Kirchberg an

der Jagst. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz)

und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.

Firma geändert; nun: Deeg Brennschneidtechnik

GmbH. Gegenstand geändert;

nun: Be- und Verarbeitung von Metallen und

sonstigen Werkstoffen, insbesondere unter

Einbeziehung von brennschneidtechnischen

Verfahren, die Montage, die Wartung und die

Instandhaltung von Maschinen und maschinellen

Anlagen sowie deren Service.

HRB 732010 - 20. November 2017

Atlas Components GmbH, Gerabronn,

Daimlerstr. 6, 74582 Gerabronn. Nicht mehr

Geschäftsführer: Frerichs, Gerhard, Hatten,

*06.06.1957.

HRB 757557 - 20. November 2017

Windpark Tomerdingen-Bermaringen

GmbH, Schwäbisch Hall, An der Limpurgbrücke

1, 74523 Schwäbisch Hall. Die

Gesellschafterversammlung vom 06.11.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 11 (Jahresabschluss, Prüfung) beschlossen.

HRB 757855 - 20. November 2017

HMG Hessenthaler Mensch und Genuss

GmbH, Gaildorf, Martinsweg 15,

74405 Gaildorf. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam.

Nicht mehr Geschäftsführer, nun: Liquidator:

Hessenthaler, Michaela, geb. Rieker, Gaildorf,

*29.09.1963, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRA 731659 - 20. November 2017

Frank Maurer Besitz GmbH & Co. KG,

Künzelsau, Brühlsteige 30, 74653 Künzelsau.

Änderung der Geschäftsanschrift: Ahornweg

6, 74653 Künzelsau.

HRB 590316 - 20. November 2017

Wiedemann GmbH, Ingelfingen, Eichendorff-Str.

27, 74653 Ingelfingen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Wiedemann, Rudolf,

Ingelfingen, *04.06.1948. Vertretungsbefugnis

von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer:

Wiedemann, Thomas, Kupferzell,

*18.06.1974, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 590567 - 20. November 2017

WABCOWÜRTH Workshop Services

GmbH, Künzelsau, Benzstraße 7, 74653

Künzelsau. Bestellt als Geschäftsführer:

Bartsch, Frank, Karlsruhe, *04.10.1966; Fahr,

Nicole, Schwäbisch Hall, *14.03.1985. Nicht

mehr Geschäftsführer: Loidolt, Christian,

Stainz (Österreich) / Österreich, *31.05.1981.

Prokura erloschen: Fahr, Nicole, Schwäbisch

Hall, *14.03.1985.

HRA 571160 - 21. November 2017

Dathe Gebäudereinigung e.K., Schwäbisch

Hall, Untermünkheimer Str. 3, 74523

Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Robert-Bosch-Straße 51, 74523 Schwäbisch

Hall. Neuer Inhaber: Tränkle, Sonja, Lorch,

*19.03.1971. Ausgeschieden als Inhaber: Dathe,

Rudolf, Schwäbisch Hall, *10.05.1940.

Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des

früheren Inhabers begründeten Forderungen

und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRA 728670 - 21. November 2017

Smart Repair Verwaltungs GmbH &

Co. KG, Michelbach an der Bilz, Rudolf-

Then-Straße 36, 74544 Michelbach an der

Bilz. Errichtet: Zweigniederlassung unter

gleicher Firma mit Zusatz: Zweigniederlassung

Schwäbisch Hall, 74523 Schwäbisch

Hall, Geschäftsanschrift: Raibacher Straße

23, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 104331 - 21. November 2017

verosana team Rehabilitationstechnik

Vertriebs- und Fertigungs-GmbH,

Weinsberg, Heidenbaumstr. 4, 74189 Weinsberg.

Bestellt als Geschäftsführer: Hutfilz,

Thomas, Sellin, *15.07.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 580839 - 21. November 2017

KSD Köhler System- & Datentechnik

GmbH, Öhringen, Dresdner Straße 6, 74613

Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.11.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in §§ 1 Ziffer 1 (Firma)

und 7 (Gesellschafterbeschlüsse) beschlossen.

Firma geändert; nun: SKIT Systems GmbH.

HRA 571307 - 22. November 2017

AS-Motor Germany GmbH & Co. KG,

Bühlertann, Ellwangerstraße 15, 74424 Bühlertann.

Prokura erloschen: Ruff, Susanne,

Schwäbisch Hall, *05.10.1972. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter oder einem anderen

Prokuristen: Lange, Maria Anna, Oberrot,

*29.12.1986.

HRA 724426 - 22. November 2017

BTI Befestigungstechnik GmbH & Co.

KG, Ingelfingen, Salzstraße 51, 74653 Ingelfingen.

Prokura erloschen: Hasenest, Christian,

Neuenstein, *04.10.1977.

HRB 590276 - 22. November 2017

BTI Befestigungstechnik Verwaltungsgesellschaft

mbH, Ingelfingen,

Salzstr. 51, 74653 Ingelfingen. Prokura erloschen:

Hasenest, Christian, Neuenstein,

*04.10.1977.

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HRB 590307 - 22. November 2017

H O K A - Bau GmbH, Krautheim, Klepsauer

Str. 4/1, 74238 Krautheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 18.10.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Artikel 2 und Artikel 3 beschlossen. Das

Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag

auf 25.564,50 EUR umgestellt. Gegenstand

geändert; nun: (1)Ausführung von Kachelofenund

Lufheizungsbauerhandwerks sowie

des Heizungs-, Lüftungs- und Klimabauhandwerks

(fachmännische Beratung - Planung

- Vertrieb - Lieferung - Montage - Service

aller Kachelöfen- und Heizsysteme). (2)

Bau von Gebäuden aller Art, Ausführung des

Mauermeisterhandwerks und alle Arbeiten,

die mit der Bauwirtschaft zusammenhängen,

sowie Beteiligung an ähnlichen Geschäften.

Ferner Vertrieb von Baumaterialien aller Art.

Stammkapital nun: 25.564,50 EUR. Bestellt

als Geschäftsführer: Böres, Sören Samuel,

Krautheim, *13.12.1993, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Böres,

Günter, Maurermeister, Krautheim.

HRB 310641 - 23. November 2017

HEI_WARE Informationstechnik

GmbH, Ilsfeld, Reinhold-Würth-Straße 19,

74360 Ilsfeld. Nicht mehr Geschäftsführer:

Heidemann, Rainer, Dipl.-Betriebswirt (FH),

Stuttgart.

HRB 590615 - 23. November 2017

Hertweck Verwaltungs-GmbH, Niedernhall,

Bachwiesenstr. 7, 74676 Niedernhall.

Nicht mehr Geschäftsführer: Hertweck,

Friedrich, Niedernhall, *12.08.1939.

HRB 746451 - 24. November 2017

Voigt Software und Beratung AG,

Ilsfeld, Reinhold-Würth-Straße 19, 74360

Ilsfeld. Nicht mehr Vorstand: Heidemann,

Rainer, Öhringen, *27.02.1961.

HRB 754963 - 24. November 2017

Frank Maurer Verwaltungs GmbH,

Künzelsau, Brühlsteige 30, 74653 Künzelsau.

Änderung der Geschäftsanschrift: Ahornweg

6, 74653 Künzelsau.

Löschung

HRB 740556 - 6. November 2017

EGOSOL GmbH, Schwäbisch Hall, Teurerweg

82, 74523 Schwäbisch Hall. Sitz verlegt;

nun: Ladenburg (Amtsgericht Mannheim,

HRB 728909). Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 690327 - 13. November 2017

Becosy Beneke Computersysteme

GmbH, Rot am See, Frankenweg 9, 74585

Rot am See. Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRA 732343 - 15. November 2017

Michaela Hessenthaler e.K., Gaildorf,

Martinsweg 15, 74405 Gaildorf. Die Firma ist

erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 680572 - 17. November 2017

SOMMERHAUS Home Interiors

GmbH, Bad Mergentheim, Unterer Graben

2, 97980 Bad Mergentheim. Die Liquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRA 733752 - 23. November 2017

HS-Immobilien OHG, Neuenstadt am

Kocher, Von-Thierbach-Straße 14, 74196

Neuenstadt am Kocher. Sitz verlegt; nun:

Heilbronn. Die Gesellschaft ist aufgrund des

Umwandlungsbeschlusses vom 16.10.2017 in

eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung

unter der Firma „Kronoslmmo GmbH“, mit

Sitz in Heilbronn ( Amtsgericht Stuttgart

HRB 762945) gemäß § 190 ff. UmwG formwechselnd

umgewandelt. Auf die bei Gericht

eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

Das Registerblatt ist geschlossen. Als

nicht eingetragen wird bekanntgemacht:

Den Gläubigern des an dem Formwechsel

beteiligten Rechtsträgers ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dem Tag, an dem

die Eintragung des Formwechsels in das

Register des Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19 Abs. 3

UmwG als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses

Recht steht den Gläubigern jedoch nur zu,

wenn sie glaubhaft machen, dass durch den

Formwechsel die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

von Amts wegen

HRB 680262 - 24. Oktober 2017

Partin Beteiligungs-GmbH, Bad Mergentheim,

Bahnhofplatz 1, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von

Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 743635 - 30. Oktober 2017

Bestattungen Peter Setzer UG (haftungsbeschränkt),

Gaildorf, Karlstrasse

50, 74405 Gaildorf. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von

Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 726409 - 7. November 2017

Life Cut künzelsau gmbh, Künzelsau,

Hauptstraße 11, 74653 Künzelsau. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß

§ 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 671427 - 15. November 2017

WSI Maschinenbau GmbH, Crailsheim,

Rossfelder Str. 65/6, 74564 Crailsheim. Die

Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit

gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen. Das

Gericht beabsichtigt, die Gesellschaft wegen

Vermögenslosigkeit im Handelsregister von

Amts wegen nach § 394 FamFG zu löschen.

Die Frist zur Geltendmachung eines Widerspruchs

gegen die beabsichtigte Löschung

ist auf einen Monat ab Veröffentlichung bestimmt.

HRB 722969 - 15. November 2017

„Mut zur Zukunft“ Gesellschaft für

Kinder- und Jugendhilfe mbH, Kirchberg

an der Jagst, Raiffeisenstr. 5-7, 74592

Kirchberg an der Jagst. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG

von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB 581107 - 21. November 2017

m a x i m e d i c GmbH, Neuenstein, Neufels

50, 74632 Neuenstein. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394

FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

ohne Eintrag

HRB 571357 - 21. November 2017

KLENK HOLZ Aktiengesellschaft,

Oberrot, Eugen-Klenk-Str. 2-4, 74420 Oberrot.

Die Gesellschaft hat am 16.11.2017 die Liste

über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats

zum Handelsregister eingereicht.

HRB 100248 - 24. November 2017

F I B R O GmbH, Weinsberg, Weidachstraße

41-43, 74189 Weinsberg. Die Gesellschaft

hat am 23.11.2017 die Liste über die Zusammensetzung

des Aufsichtsrats zum Handelsregister

eingereicht.

Berichtigung

HRB 762728 - 16. November 2017

Next Generation Vehicles UG (haftungsbeschränkt),

Oberrot, Obere Straße

19, 74420 Oberrot. Gegenstand von Amts wegen

berichtigt in: Erwerb, Halten, Verwalten

und Verwertung von Beteiligungen und Vermögensanlagen

aller Art in eigenem Namen

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damit, einschließlich Übernahme der Geschäftsführung

und Vertretung in anderen

Gesellschaften, sowie alle damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten.

HRB 762643 - 16. November 2017

MC Offi ce Shop GmbH, Zweigniederlassung

Deutschland, Waldenburg, Sierckerstraße

22, 74638 Waldenburg. Berichtigung von

Amts wegen zur Geschäftsanschrift: Siercker

Straße 22, 74638 Waldenburg.

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91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0

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Brennschneidtechnik


Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-77

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28 Politik & Wirtschaft

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Versammelte Expertise

Von der stillen Beteiligung über die Unternehmensnachfolge bis zum Notariatswesen

reichten die Themen beim Wirtschaftsforum Lauda-Königshofen. VON FRANK LUTZ

Eigenkapital stärken – innovative

Finanzierungsformen

für Ihr Unternehmen“

war das Thema beim

„Wirtschaftsforum Lauda-Königshofen“,

das die Stadt

Lauda-Königshofen Mitte November

zusammen mit der

Sparkasse Tauberfranken in deren

Kundenhalle ausrichtete.

Die stille Beteiligung als „Brotund

Buttergeschäft“ der Sparkassenbeteiligungsgesellschaft

(SBG) Heilbronn-Franken

stellte deren Geschäftsführer

Bernd Hofherr vor.

Die Unternehmen stünden in

der Geldfragen oft vor Herausforderungen

– etwa der schwierigen

Finanzierung neuer Geschäftsideen

durch die Sicherheitsorientierung

der Banken

und die niedrige Planungssicherheit,

da sich eine Investition

mitunter erst nach zwei Jahren

positiv auswirke. „Die

Kunst liegt darin, die für Sie

beste Kombination aus Finanzierungsbausteinen

zu finden“ –

mit dem Ziel einer hohen Stabilität

zum attraktiven Preis“,

sagte Hofherr.

NACHRANG Die stille Beteiligung

zeichne sich durch einige

Besonderheiten aus: So werde

durch vertragliche Regelungen

Fremd- zum Eigenkapital gemacht.

Die SPG nehme dabei

eine stille Rolle mit stark begrenzter

operativer Einflussnahme

ein und stehe auch im

Nachrang zu den beteiligten

Experten: Thomas Maertens (Bürgermeister Lauda-Königshofen), Sabine Baumeister (Fachbereichsleiterin

Wirtschaftsförderung), Joachim Studt (Diplompsychologe, ZfP), Dr. med. Michael Majer

(Arbeitsmediziner und Geschäftsführer ZfP), Bernd Hofherr (Geschäftsführer SBG), Dr. Sebastian

Köbler (Notar), Marco Schneider (Bereichsleiter Privatkunden Süd, Sparkasse Tauberfranken) und

Thomas Englert (Gruppenleiter Corporate Finance, Sparkasse Tauberfranken).

Foto: Frank Lutz

Banken: „Wenn es dem Unternehmen

mal nicht gut geht,

kriegen wir erstmal gar

nichts“, erklärte Hofherr.

Dem Thema „Unternehmensnachfolge“

nahm sich Thomas

Englert, Leiter Corporate Finance

der Sparkasse Tauberfranken,

an. Er empfahl, die

Nachfolge frühzeitig zu planen

und immer im Hinterkopf zu behalten.

Diese ist neben der Betreuung

von Kommunen und

kommunalen Unternehmen sowie

dem Auslandsgeschäft eines

der Hauptgeschäftsfelder

seines achtköpfigen Teams. Die

Dienstleistungen im Bereich

der Unternehmensnachfolge

umfassen etwa Beratung,

Coaching, Unternehmensbewertung,

Wertsteigerungsmaßnahmen,

die Suche nach potenziellen

Nachfolgern und Investoren

sowie die Integration von Experten

wie langjährigen Steuerberatern.

Auf einer Unternehmensplattform

versuchen Majer und

seine Kollegen, Kaufgesuche

mit Verkaufsangeboten zusammenzubringen.

Das Besondere:

Bis zum Matching bleibt das Unternehmen

anonym.

Das „Netzwerk Unternehmensnachfolge“

(UNF) stellte anschließend

Dr. Michael Majer,

geschäftsführender Gesellschafter

des Laudaer „Zentrums für

Persönlichkeitsentwicklung“

(ZfP) vor. Diesem gehören neben

dem ZfP die Sparkasse Tauberfranken,

das Steuerberatungs-

und Wirtschaftsprüfungsbüro

„Bertsch-Rapp-Lurz“ sowie

die Anwaltskanzlei „Burkhard

Stoll & Christian Sitter“an.

Damit sollen finanzielle, steuerrechtliche,

rechtliche und personale

Aspekte besetzt werden.

Im Bereich Unternehmensnachfolge

bietet das UNF Unternehmer-Coachings,

die Erstellung

von Nachfolgeplänen sowie Auswahlverfahren

und Eignungsprüfungen

von Nachfolgern an.

Ziel sei es, das Thema zu „enttabuisieren“.

Die Kunden würden

dabei keinerlei Verpflichtungen

eingehen, Seriosität und Diskretion

blieben stets gewahrt.

Seine Arbeit sowie aktuelle Herausforderungen

stellte abschließend

der Notar Dr. Sebastian

Köbler vor. So befinde sich

das Notariat in Baden-Württemberg

durch die Umstellung auf

das südliche Notariatswesen

derzeit im Umbruch. Auf die

vorhergehenden Vorträge Bezug

nehmend, berichtete Köbler

unter anderem, dass ein Notar

bei der Ausgestaltung des

Unternehmensübergangs unterstützen

könne wie auch, falls

bei einer stillen Beteiligung

eine Beurkundungspflicht bestehe.

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Denkanstöße

Transformation 4.0:

Deutschland kann es schaffen…

Die deutsche Automobilindustrie

muss in den nächsten Jahren

Megatrends wie beispielsweise dem

demografischen und technologischen

Wandel sowie der Weiterentwicklung

von Mobilität begegnen, um erfolgreich

weiter existieren zu können.

Die Kombination aus rückläufiger

Binnennachfrage nach Fahrzeugen

mit konventioneller Antriebstechnologie,

agilen Wettbewerbern aus dem

Ausland, Car-Sharing und Mobilitätsdiensten,

wie „Vehicle on Demand“

und dem Ausbau des öffentlichen

Verkehrsnetzes mit autonomen

Gastautorin

Tülin Arslan

begleitet und unterstützt

Unternehmen, sich für die

Zukunft aufzustellen

Fahrzeugen, wird zu einem Rückgang

des Bedarfs an qualifizierten und

unqualifizierten Arbeitskräften führen,

beziehungsweise die Anforderungen

an die Mitarbeiter verändern.

Gemäß Statista zählt die Automobilindustrie

mit 808 491 Beschäftigten

zu den Schlüsselbranchen

in Deutschland. Aus diesem Grund

haben Veränderungen in der Branche

einen direkten Einfluss auf die

Unternehmen und somit auf den

gesellschaftlichen Wohlstand in

Deutschland. Deshalb ist sowohl

die Unternehmensführung als auch

die Politik gefordert, Maßnahmen

zu ergreifen, damit der Wandel von

einem traditionellen Automobilkonzern,

wie es VW, Audi, Porsche, BMW

oder Mercedenz-Benz sind, hin zu

einem Mobilitätsdienstleister gelingt.

Angesichts der langen Historie des

Erfolges in der Vergangenheit und der

daraus resultierenden Unternehmensgrößen

sowie den gültigen gesetzlichen

Regelungen, können deutsche

Automobilhersteller im Gegensatz zu

neuen Start-ups, wie beispielsweise

Tesla aus den USA oder BYD (Build

Your Dreams) aus China, nicht flexibel

und schnell genug reagieren.

Dies liegt, neben den bereits getätigten

hohen Investitionssummen in Gebäude

und Anlagen zur Herstellung

von Kraftfahrzeugen mit konventioneller

Antriebstechnik, insbesondere

auch an arbeits- und tarifrechtlichen

Bestimmungen. Das bedeutet häufig,

dass bei Entlassungsmaßnahmen

ein Sozialplan aufgestellt und hohe

Abfindungen gezahlt werden müssen.

Dieses Verfahren ist sehr langwierig

und birgt eine Gefahr für den

gesellschaftlichen Wohlstand und die

Sozialsysteme in Deutschland.

Um den Fortbestand und die Flexibilität

von traditionellen Unternehmen

zu gewährleisten ist deshalb eine

strategische Personalplanung als Teil

des strategischen Managements für

die Unternehmensführung unerlässlich,

um rechtzeitig die Weichen für

die Zukunft stellen zu können. Wichtig

dabei ist, nach einer gezielten

Analyse des Unternehmensumfelds,

zunächst bestehende und neue

Geschäftsfelder zu definieren, um

dann im Anschluss daran konkrete

Maßnahmen für das Unternehmen

abzuleiten und diese im Folgenden

erfolgreich zu implementieren.

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Eigentlich ist allesestens

Die Region Heilbronn-Franken hat sich hervorragend entwickelt. Doch die digitale Transformation hat erst begonnen.

VON HERIBERT LOHR

Die zurückliegenden zwölf

Monate lassen den Betrachter

mit allerlei Imponderabilien

zurück, auch deshalb fällt

die Bilanz für das Wirtschaftsjahr

2017 auch ein wenig verhalten

aus. Fakt ist: Obwohl sich die Krisenszenarien

– auch seit der Wahl

des US-Präsidenten Donald

Trump – rund um den Erdball

noch einmal verschärft haben, ist

die Region besser über die Runden

gekommen, als von vielen erwartet.

Im Frühherbst sanken die

Arbeitslosenzahlen (Jahresdurchschnitt

3,7 Prozent) für Heilbronn-Franken

erstmals unter die

Drei-Prozentmarke: Vollbeschäftigung.

Viel mehr geht nicht.

Die Konjunkturumfragen der Kammern

spiegelten diesen Trend regelmäßig

wider, die Konjunktur-

Indikatoren der heimischen Statistiker

wiesen wiederholt neue Rekordmarken

aus. Nie ging es der

wachsenden Bevölkerung zwischen

Main-Tauber, Neckar, Kocher

und Jagst besser, nie waren

die Daten der langfristigen Betrachtung

für die wirtschaftliche

Entwicklung seit 1973 in der

Gänze beeindruckender.

Allein in den zurückliegenden 12

Monaten schufen die zweihundert

größten Unternehmen in der Region

mehr als 4500 neue sozialversicherungspflichtige

Jobs – und

der Stellenaufbau scheint kein

Ende nehmen zu wollen.

„Die Wirtschaft in der Region Heilbronn-Franken

hat gezeigt, dass

sie den Herausforderungen des

globalen Wettbewerbes wirklich

gewachsen ist“, bilanzierte zuletzt

Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin

der IHK Heilbronn-Franken,

ganz erfreut.

Die zuletzt erhobenen Zahlenreihen

lassen daran keinen Zweifel

aufkommen die Wirtschaftsdaten

sind deutlich. „Mit fast 390 000

Beschäftigten sind in dem Wirtschaftsraum

so viele Arbeitskräfte

beschäftigt wie noch nie in der

noch jungen Historie der Region.

Seit dem Jahr 2010 gibt es fast 17

Prozent mehr Arbeitsplätze. Zum

Vergleich: Selbst in Baden-Württemberg,

neben Bayern das ökonomische

Vorzeigeland der Republik,

betrug der Anstieg in diesem

Zeitraum „nur“ 14 Prozent.

Auch im zurückliegenden Jahr hat

sich an einem Trend nichts geändert:

Der produzierende Sektor

hat zwischen Heilbronn, Tauberbischofsheim

und Crailsheim ein

enormes Gewicht. Rund 43 Prozent

aller Arbeitnehmer sind dort

beschäftigt. Eine Quote, die in

ganz Europa ihresgleichen sucht.

In Handel, Gastgewerbe und Verkehr

arbeitet jeder fünfte. Die

sonstigen Dienstleister haben weiter

zugelegt – vor allem in produktionsnahen,

technischen Bereichen.

Ingenieurs- und Planungsbüros

seit Dank. Sie haben kräftig

mitgeholfen, das mittlerweile 36

Prozent aller Beschäftigten dort

Neue Arbeitswelten: Die Digitalisierung verändert Abläufe, Prozesse, ja ganze Geschäftsmodelle. Firmen wie Voith oder Procter & Gamble stellen

sich dem technologischen Wandel und werden als „Fabrik des Jahres“ ausgezeichnet.

Konsequenzen: Das Gesicht einer Krise. Weil der Waldenburger Explosionschützer

R. Stahl sich nicht schnell genug neue Märkte erschließen

konnte, musste der Vorstandsvorsitzende Martin Schomaker doch noch

seinen Hut nehmen.

Visionär: Ob in Hannover, München oder Düsseldorf: Auf den großen

Messen punkten die heimischen Firmen mit ihren kreativen Lösungen.

Firmen wie Schaffitzel Holzindustrie in Sulzdorf schieben die Grenzen

des Machbaren immer weiter hinaus.

Nischen: Die Unternehmen aus der Region sind stets auf der Suche

nach neuen Betätigungsfeldern. So unterstützte der Creglinger Kunststoffspezialist

Wirthwein vor Kurzem ein Berliner Start-up. Daraus entwickelte

sich das Hightech-Fahrradschloss „I lock it“.

Neue Kraft: Der Textilproduzent Hakro setzt mit seinen nachhaltig hergestellten Sportswear moderne Akzente. Die Unternehmerin Carmen Kroll wird

für ihre Leistungen auch mit dem Medienpreis der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe ausgezeichnet. Firmen wie Jako in Hollenbach mit Rudi Sprügel und

seinen Töchtern Nadine und Yvonne an der Spitze, aber auch 11Teamsports in Crailsheim mit Gesellschafter Oliver Schwerin geben mit ihren kreativen

Ideen der heimischen Textilwirtschaft wieder mehr wirtschaftliche Bedeutung, machen ihre Firmen über die Region hinaus bekannt und schaffen zudem

zahlreiche Arbeitsplätze.

Firmenfotos / RB-Archiv

unter Vertrag sind. „Heilbronn-

Franken ist eine der umsatzstärksten

Industrieregionen im Südwesten.

In dieser Schlüsselbranche

liegt die Region mit einem Umsatz

von über 35 Milliarden Euro auf

Platz drei der Landesliste“, erklärt

Elke Döring.

Der Exportanteil von rund 53 Prozent

macht deutlich, wie international

die Region ausgerichtet ist.

Dabei kommt die Industrie für

sich allein noch auf ganz andere

Werte. In einzelnen Segmenten,

wie etwa dem Spezialmaschinenbau

erreichen die Unternehmen

eine Exportquote von 80 Prozent

und mehr. Langfristig betrachtet,

hat sich die Industrie auch in den

vergangenen Monaten „überdurchschnittlich“

entwickelt. Der

Umsatz der heimischen Industriebetriebe

stieg seit 1973 fast um

das Zehnfache. Das Ländle kann

für den gleichen Zeitraum nur mit

dem Faktor sechs aufwarten.

Auch beim Bruttoinlandsprodukt

zählt die Region zu den vier wirtschaftsstärksten

Regionen im Südwesten.

Erstmals in der Geschichte

wurden mehr als 40 Milliarden

Euro erwirtschaftet. Damit

erwirtschafteten die 895 000 Einwohner

immerhin neun Prozent

des Landesergebnisses.

In der Region Heilbronn-Franken

wurden zuletzt fast 7000 Betriebe

angemeldet. Beinahe fünf Prozent

mehr Gewerbeanmeldungen als

-abmeldungen. Dabei zeigt sich,

wie sich die Gewichte langsam verschieben.

Fast 40 Prozent davon

waren sonstige Dienstleistungen,

wozu auch die Unternehmensdienstleister

zählen. Fast jede

fünfte Anmeldung entfiel auf das

produzierende Gewerbe.

In der Bauwirtschaft machen die

Firmenchefs derzeit Freudensprünge.

Es wird gebaut, als gäbe

es kein morgen. Besonders auf

den Firmengeländen wird erweitert,

vergrößert und modernisiert.

Das „billige Geld, das auch den

heimischen Finanzhäusern gewaltig

zu schaffen macht, befeuert einen

Boom. Allein die 20 größten

Firmen im Raum Hohenlohe-Franken

bringen es auf mehr als 600

Millionen Euro.

Die Digitalisierung hat auch in der

Region zuletzt jeden Geschäftsbereich

erfasst. Ob Finanzbranche,

Handel, Handwerk oder Maschinenbau,

ganz gleich ob Werkzeug,

Maschine oder Logistik – alles

wird mit allem vernetzt. Der kooperative

Roboter ist in zahlreichen

Firmen bereits ein bekannter

und geschätzter Kollege. Dafür

kämpft der stationäre Handel verzweifelt

gegen den Einkauf per

Mausklick. Die Autobranche

könnte die nächste Krisenbranche

sein: Immer mehr Käufer erwerben

ihr Auto direkt beim Hersteller.

Erste Vorboten einer neuen

Zeit. Was sie mit sich bringt: In

zwölf Monaten werden wir mehr

wissen.


II Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Die Region

baut kräftig an

Hohenlohe-Franken: Firmen investieren in die Zukunft.

Die

Konjunkturlokomotive

stand in der Region Hohenlohe-Franken

auch im Jahr 2017

unter Volldampf: Die Unternehmen

investieren und erweitern

ihre Standorte oder eröffnen

gleich neue Gebäudekomplexe.

Dass diese nicht immer nur der

Produktion oder dem Vertrieb dienen,

zeigt zum Beispiel die Inbetriebnahme

des Carmen-Würth-

Forums (li.) im Juli. Reinhold

Würth setzte mit dem imposanten

Kongresszentrum nicht nur seiner

Frau Carmen ein Denkmal, sondern

schuf gleichzeitig eine Heimat

für Kunst und Kultur direkt gegenüber

der Firmenzentrale in

Gaisbach. 60 Millionen Euro

nahm er dafür in die Hand.

Dies kommt nicht nur dem Gipfeltreffen

der Weltmarktführer zugute,

das seinen Gala-Abend nun

dort feiern wird, sondern – vor allem

allen wegen der Akustik – allen

Musikliebhabern. mst

Meilenstein: Neben dem 50-jährigen Jubiläum

konnte der Sondermaschinenbauer

Bausch + Ströbel in Ilshofen die Inbetriebnahme

des 12 Millionen Euro teuren Fertigungscenters

feiern.

Neubau: Auf rund 15 000 Quadratmetern fertigt das Unternehmen

MEFA künftig Stanz- und Biegeteile sowie Schweißkonstruktionen

im Gewerbegebiet Leimengrube in Kupferzell.

Hinzu kommt das neue Produktions- und Logistikzentrum,

das etwa 4600 Quadratmeter Lagerfläche bietet. Die

Investitionssumme betrug 20 Millionen Euro.

Modern: Essendi IT bezog im September seinen Neubau im

Haller Solpark. Das dreistöckige Gebäude bietet 50 Mitarbeitern

des IT-Spezialisten Platz. Essendi investierte rund 1,7

Millionen Euro in den neuen Standort.

Archivfotos


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Momente 2017

III

Wachstum: Der Ventilspezialist

GEMÜ aus Ingelfingen

baut derzeit an einem

neuen Oberflächentechnologiezentrum

im Gewerbepark

Hohenlohe. Das Unternehmen

will so seine Kompetenzen

erweitern.

Erweiterung: Der Mulfinger Ventilatoren- und Motorenspezialist EBM-Papst weihte nach 15 Monaten

Bauzeit im Sommer sein neues Logistikzentrum am Werk Hollenbach ein. 38 000 Quadratmeter Gebäudefläche,

ein 35 Meter hohes Regallager – 40 Millionen Euro hat das Unternehmen in das neue Versandzentrum

investiert.

Platzbedarf: Das Unternehmen

Kamptmann aus

Crailsheim ist Spezialist für

Ventilatorräder. Weil der

alte Standort zu klein

wurde, baut Kamptmann

einen neuen Standort für

5,5 Millionen Euro im Gewerbegebiet

Hardt auf.

Zentrum: Unterhalb der Stadt

Waldenburg im Gewerbepark

Hohenlohe sitzt eine der 39 Regionalgesellschaften

von Lidl –

samt Logistikzentrum. 82 Filialen

im Nordosten Baden-Württembergs

werden von dem

Neubau aus geführt und mit

Ware versorgt.

Einweihung: Nach knapp

anderthalb Jahren Bauzeit eröffnete

Roto Dach- und Solartechnologie

am Standort Bad

Mergentheim ein neues Innovationszentrum.

Dazu hat

das Unternehmen eine Investition

in Millionenhöhe getätigt.

Archivfotos

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IV Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Immer im Wechsel

Auch in diesem Jahr hat sich auf den Chefsesseln in der Region einiges getan.

Überraschende Abschiede, bedeutende

Auszeichnungen, Jubiläen

oder Führungswechsel – in

den Unternehmen der Region standen

innerhalb der vergangenen

Monate zahlreiche personelle Veränderungen

oder Feierstunden

an. Von Generationenwechseln in

Zeitwende: Ralf Sturm (Foto) übernimmt

von seinem Vater Gerhard

Sturm, Gründer und Mitgesellschafter

von EBM-Papst, das Beiratsmandat.

Nach über 65 Jahren im aktiven

Berufsleben habe Letzterer sich

für den Generationswechsel entschieden.

Ralf Sturm, seit 2009 Leiter

Personalwesen der Unternehmens-Gruppe,

rückt in das siebenköpfige

Beiratsgremium nach, in

dem auch die Gesellschafter Silke

Ziehl und Jan Philippiak einen Sitz

haben. Gerhard Sturm bleibt dem

Unternehmen als Ehrenbeiratsvorsitzender

verbunden. Foto: EBM-Papst

der Geschäftsführung, über die

Verstärkung an der Spitze, bis hin

zu einem leisen und plötzlichen

Abschied eines großen Unternehmers

– das Jahr 2017 brachte in

jedem Monat Neuerungen mit

sich, die großen Einfluss auf die

Wirtschaft in Heilbronn-Franken

Verstärkung: Beim Haller Unternehmen

Klafs ist der bisherige Produktionsleiter

Philipp Rock (Foto) seit Juli mit

Eigner Stefan Schöllhammer in der Führungsverantwortung.

Die beiden teilen

sich die Aufgaben. Rock steht in der

Geschäftsführung für die technischen

Bereiche Entwicklung, Produktion, Logistik

und Einkauf.

Foto: Klafs

haben. Der Jahresrückblick zeigt

daher aufs Neue: Die Region ist

voll von erfolgreichen Unternehmern

und Wirtschaftslenkern. Sie

machen Heilbronn-Franken zu

dem, was es ist: ein blühender

Wirtschaftsstandort mit hohem Anteil

an Weltmarktführern. gra

Leitung: Thekla Schlör gibt ab November

ihren Vorsitz in der Geschäftsführung

der Agentur für Arbeit

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim,

zu deren Bezirk die

Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe,

Main-Tauber und Neckar-

Odenwald gehören, auf und übernimmt

die Leitung der Arbeitsagentur

in Göppingen. Die Leitung einer

größeren Agentur mit kurzen Wegen

hat so sehr gereizt, dass sie

sich für den Wechsel entschieden

habe. Die Führung in Schwäbisch

Hall übernimmt ab Januar Karin

Käppel. Bis dahin hat Stefan Schubert

als Mitglied der Geschäftsführung

die kommissarische Leitung

der Agentur.

Foto: NPG-Archiv

Übergabe: Nachdem Markus Ströbel,

Sohn des Firmenmitbegründers

Rolf Ströbel, bereits seit 2001 Geschäftsführer

ist, übernimmt nun

auch bei der Familie Bullinger die

zweite Generation die Geschäftsführung.

Thorsten Bullinger (re.) folgt

seinem Vater Siegfried Bullinger als

Geschäftsführer. Foto: Bausch + Ströbel

Konzernspitze: Der Gesellschafterausschuss von Voith hat die Nachfolge des langjährigen Vorsitzenden der

Konzerngeschäftsführung, Dr. Hubert Lienhard (kleines Bild), entschieden. Stephan Schaller, derzeit Mitglied des

Voith-Gesellschafterausschusses und Leiter der globalen Motorradsparte der BMW Group, wurde zum Nachfolger

bestellt. Lienhard, der den Konzern seit 2008 führt, wird 2018 planmäßig mit dem Ende seiner zweiten

Amtsperiode im Alter von 67 Jahren in den Ruhestand gehen. Der Wechsel an der Konzernspitze findet im April

2018 statt. Seit Oktober 2015 ist Schaller schon Mitglied des Gesellschafterausschusses von Voith. Ab April wird

nun Dr. Hubert Lienhard in den Ausschuss berufen. Er nimmt dort dann den Sitz von Schaller ein. Fotos: Voith

Abschied: Die Genossen sagen „Tschüss“. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Hohenlohe, Edmund

Wahl (li.) geht im Dezember in den Ruhestand. Er war seit 45 Jahren für die genossenschaftliche

Finanzgruppe tätig. Seit 30 Jahren ist er Vorstand, 25 Jahre davon bei der Volksbank Hohenlohe beziehungsweise

ihrer Rechtsvorgängerin, der Volksbank Gerabronn. Seine Nachfolge übernimmt Dieter

Karle. Und auch bei der Raiffeisenbank Kocher-Jagst gibt es Veränderungen: Ende Juni ging Manfred

Bub (re.) nach über 24 Jahren als Vorstandsvorsitzender in den Ruhestand. Seinen Posten übernimmt

Andreas Siebert aus Schefflenz im Neckar-Odenwald-Kreis.

Fotos: NPG-Archiv

Vielseitig: IHK-Präsident Harald Unkelbach

beging im April ein Jubiläum: Er

feierte seinen 70. Geburtstag. Seine

Vita zeigt, dass er ein Mann mit vielen

Seiten ist. Seit Januar 2010 ist er Mitglied

der Geschäftsleitung von Adolf

Würth und Vorsitzender des Vorstandes

der Stiftung Würth. Mit Gründung der

Akademie Würth wurde Unkelbach bis

heute Leiter dieser Einrichtung. Neben

seinen beruflichen Tätigkeiten engagiert

sich Unkelbach ehrenamtlich, vor allem

auch im Bildungs- und Kulturbereich. Im

Februar 2013 wurde er Präsident der

IHK Heilbronn-Franken, im November

2016 Vizepräsident des Baden-Württembergischen

Industrie- und Handelskammertages.

Außerdem ist er Vorsitzender

des Hochschulrates der Dualen Hochschule

Heilbronn sowie Mitglied im Aufsichtsrat

der Dualen Hochschule Baden-

Württemberg.

Foto: IHK

Führung: Alexander Pascher ist

neuer Geschäftsführer beim Unternehmen

Eisen-Fischer. Er folgt auf

Harald Rettenberger, der das Unternehmen

auf eigenen Wunsch verlassen

hat. Pascher zeichnet künftig

verantwortlich für die Bereiche Finanzen,

Logistik, IT, Personal, Organisation

sowie für ausgewählte Vertriebsbereiche.

Foto: Eisen-Fischer

Trauer: Die Unternehmen der

Ansmann Gruppe weltweit trauern

um ihren Unternehmensgründer

und Aufsichtsratsvorsitzenden,

dessen Name die Branche

der mobilen Energielösungen

in den letzten Jahrzehnten

stark geprägt hat: Edgar Ansmann

verstarb im März „plötzlich

und unerwartet“ im Alter

von 69 Jahren. Foto: Ansmann AG


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Momente 2017

V

Sattes Plus an Arbeitsplätzen

Kürzlich erschien die Rangliste der 70 größten Unternehmen. Die Firmen der Region sind in diesem Jahr auf Umsatz- und Wachstumskurs.

Die Rangliste zeigt ein Wachstum

von knapp 4600 Arbeitsplätzen

in der Region

Heilbronn-Franken. Nach wie vor

herrscht bei den größten Unternehmen

der Region ein gewaltiger

Personalbedarf.

Trotz des sich verschärfenden

Fachkräftemangels können sie diesen

wohl immer noch decken, wie

die jährliche Rangliste der 70

größten Arbeitgeber der Region

den letzten zwölf Monaten haben

alleine die Firmen auf den ersten

drei Plätzen geschaffen. Das sind

Audi auf Rang 1 mit aktuell circa

17 000 Mitarbeitern (plus 672),

die Schwarz-Gruppe auf Rang 2

mit mehr als 13 700 Beschäftigten

(plus 875) und Würth auf dem

dritten Rang mit nun mehr als

10 000 Mitarbeitern (plus 676).

Gemeinsam mit Bosch auf dem

vierten und den SLK-Kliniken auf

19) und Wittenstein (Igersheim,

Rang 20). Auch die restlichen gelisteten

Unternehmen konnten in

unterschiedlichem Maß ihre Arbeitnehmerzahl

erhöhen.

Bei 19 Unternehmen ist diese Zahl

hingegen gesunken. So verzeichnet

der Gaildorfer Automobilzulieferer

Mahle mit 404 Mitarbeitern

weniger den größten Rückgang.

Hauptgrund dafür ist der Verkauf

des Industriefiltergeschäftes mit

einem wichtigen Standort in Öhringen.

Ebenfalls ein dreistelliger

Stellenabbau erfolgte beim Crailsheimer

Zeitarbeitsunternehmen

Franz&Wach (minus 284) – ein

Beleg dafür, dass die Firma ihre

überregionalen Aktivitäten ausgebaut

hat – und beim Waldenburger

Explosionsschutzspezialisten

R. Stahl, der wegen anhaltender

Ertragsprobleme im vergangenen

Jahr 148 Stellen abbaute.

Betriebe auf der Rangliste

bleiben nahezu konstant

Bedarf: In der Region Heilbronn-Franken sind neue Mitarbeiter

begehrt. In den letzten zwölf Monaten gab es in zahlreichen Firmen

einen großen Zuwachs an Arbeitsplätzen.

Foto: NPG-Archiv

zeigt. Diese hat die „Wirtschaftsstimme“

kürzlich veröffentlicht.

Insgesamt 4595 zusätzliche Arbeitsplätze

haben die gelisteten

Firmen in den vergangenen zwölf

Monaten realisiert. Das ist der

größte Zuwachs seit Jahren und

spricht für die enorme Stärke der

heimischen Wirtschaft.

In den letzten drei Jahren haben

die größten Arbeitgeber der Region

in Summe knapp 10 300 Mitarbeiter

eingestellt. Knapp 50 Prozent

der neuen Arbeitsplätze aus

dem fünften Platz, entfallen sogar

gut 70 Prozent der neuen Jobs auf

die fünf größten Arbeitgeber.

Unter den ersten 20 Plätzen befinden

sich unter anderem Bosch

(Abstatt/Crailsheim, Rang 4),

EBM-Papst (Mulfingen, Rang 7),

die Bausparkasse Schwäbisch

Hall (Schwäbisch Hall, Rang 8),

Leonhard Weiss (Satteldorf, Rang

12), Ziehl-Abegg (Künzelsau,

Rang 13), Bechtle (Neckarsulm/

Gaildorf, Rang 17), die Optima-

Gruppe (Schwäbisch Hall, Rang

Auffallend im regionalen Arbeitgeber-Ranking

ist die hohe Konstanz,

so stand bereits vor zehn

Jahren Audi an der Spitze. Auch

damals gefolgt von der Schwarz-

Gruppe und Würth. Letzterer beschäftigte

im Jahr 2007 allerdings

erst knapp 5500 Mitarbeiter, während

heuer die 10 000er Marke

geknackt wurde. Dennoch sind

unter anderem mit Klenk Holz, Atmel

und Sigloch einige wenige Abgänge

zu bemerken. Der Großteil

der genannten Betriebe ist sonst

auf der Liste nahezu gleich geblieben.

Ein Abflauen des Stellenaufbaus

ist momentan zudem nicht in

Sicht. Wollen doch 66 Firmen ihre

Mitarbeiterzahl auch in den kommenden

zwölf Monaten vergrößern

oder stabil halten. Lediglich

neun der gelisteten Unternehmen

planen tendenziell mit weniger

Mitarbeitern.

hst

Quelle: Heilbronner Stimme/Oberndörfer

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VI Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Kleine Erfolgsgeschichten

In der Region tat sich viel. Der Branchenmix schafft Stabilität.

Gerade der hohenlohisch- fränkische

Raum entwickelte sich

zuletzt sehr dynamisch. Ein Gradmesser

dafür ist die jüngste Entwicklung

bei den Personaldienstleistern.

Die Unternehmen in der

Region konnten allesamt zulegen.

Franz & Wach wuchs dabei sogar

deutlich stärker als der Branchendurchschnitt.

Auch Temperso

konnte weiter Marktanteile für

sich verbuchen.

Eine Ansiedlung der besonderen

Art gelang in Schnelldorf. Der

Pharma- und Chemiekonzern

Merck will dort sein Produktionsnetzwerk

bündeln und in Millionenhöhe

investieren, dafür ist weiteres

Personal notwendig. In Teilen

kommt es auch aus den anderen

Standorten, wie etwa aus Steinheim

im Kreis Heidenheim. Eine

außergewöhnliche Erfolgsgeschichte

schrieb zuletzt auch

Ernst Rieger in Raboldshausen.

Mit heimischen Pflanzenmischungen

begrünt der frühere Landwirt

für rund 30 000 Kunden Flächen

in der Landwirtschaft, Städten,

Siedlungen und Kommunen. Auch

mit nachhaltiger Naturpflege lässt

sich also wirtschaftlich viel erreichen.

Dabei wird auch deutlich:

Es ist der gesunde Branchenmix,

der in der Region für Stabilität

sorgt. Ein weiteres Beispiel dafür

ist die Firma Pflüger in Obersteinach.

Aus wiederverwertbarem

Kunststoff werden hoch effizienten

Trennungslösungen für die

Bauwirtschaft hergesellt. Ein Geschäftsbereich

der stetig wächst.

Auch nicht selbstverständlich:

CDS in Crailsheim ist der größte

Verwerter von Schlachtnebenprodukten

in der Region. Firmengründer

Hanspeter Hackner und sein

Sohn Michael schraubten den Umsatz

des Betriebes mit 600 Beschäftigten

zuletzt auf 105 Millionen

Euro.

Auf Klassisches hat sich Bürger im

Crailsheim spezialisiert. Der Nudelhersteller

vergrößert sein Geschäftsgebiet

stetig. Maultaschen,

Spätzle & Co sind nun fast in der

gesamten Republik gefragt. ibe

Nachhaltig: Mit Pflanzenmischungen hat sich Ernst Rieger ein außergewöhnliches Geschäftsfeld erschlossen.

Die Nachfrage nach von Kommunen, Firmen und Privatleuten nimmt stetig zu. Sein Unternehmen hat außergewöhnliche

Methoden entwickelt, um die Samen aus den Pflanzen zu lösen.

Zuwachs: Merck bündelt in Schnelldorf seine Produktion. In der Grenzgemeinde

entstehen damit zusätzliche Arbeitsplätze. Zudem wird die Bedeutung

des Standortes aufgewertet.

Zugelegt: Firma Bürger weitet sein Geschäftsgebiet immer weiter aus.

Auch im Norden Deutschlands finden Maultaschen oder Schupfnudeln immer

mehr Anklang. Umsatz: über 200 Millionen Euro.

Indikator: Weil die Wirtschaft auch in diesem Jahr boomte, konnten die

Personaldienstleister erneut zulegen. Die Branchenvertreter in der Region

wuchsen dabei überdurchschnittlich.

Firmenfotos/RB-Archiv

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Für die VR Bank war es von Beginn

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Vorteile aus dieser Aktion ziehen

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Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Momente 2017

VII

Sorgen: Kurzzeitig gab es auch bei Maas-Baustoffe Irritationen. Schwierigkeiten

bei einer Firmen-Tochter in der Gruppe schlugen durch. Die

Folge: eine neue Geschäftsführung.

Schwierig: Trotz innovativer Produkte, wie etwa diesem explosionsgeschützten

Handscheinwerfer, liefen die Geschäfte bei R. Stahl eher verhalten.

Die Erschließung neuer Märkte ist nicht einfach.

Mobil: Dieselgate, E-Mobilität, digitalisierter Verkauf: Der klassische Kfz-

Handel muss sich derzeit großen Herausforderungen stellen. Immer mehr

Autohäuser geben auf.

Fast ganz ohne Nöte

Die großen Krisenmeldungen aus der Region blieben weitgehend aus.

Wer die großen Negativschlagzeilen

suchte, der wurde in

der Region kaum fündig. Mit

Schwierigkeiten hatten dagegen

einige Unternehmen und Branchen

zu kämpfen. Publikumswirksam

ist vor allem der Versuch

von R. Stahl sich vom klassischen

Öl- und Gasgeschäft etwas

abzukoppeln. Nach einem Übernahmeversuch

und mehreren Restrukturierungen

wird noch immer

nach dem Königsweg gesucht.

Martin Schomaker wurde

als Vorstandsvorsitzender vorzeitig

abgelöst. Ob das den Befreiungsschlag

bringt? Ähnlich auch

die Situation im Handel. Eisen-Fischer

mit Standorten in Crailsheim

und Bad Mergentheim

muss Personal abbauen. Die Digitalisierung

verlangt neue Konzepte.

Eine Entwicklung, die letztlich

auch das Sporthaus Leiberich

in Crailsheim übermannte.

Das Aus kam nach 154 Jahren.

Nicht beglichene Kundenforderungen

beim Dach- und Fassadenspezialisten

BEMO brachte

die Maas- Gruppe in Ilshofen ins

Wanken. Zwischenzeitlich ist die

Insolvenz abgewehrt. Daneben

haben auch einige Branchen

übergreifende Sorgen. Im Handwerk

gab es zuletzt weniger Neugründungen

in den Gewerken,

die den Meisterbrief verlangen.

Für Kammerpräsident Ulrich

Bopp ein untrügliches Zeichen

dafür, „dass auf Sicht ein Qualitätsverlust

droht“. Teilbereichen

bricht zudem der Unterbau weg.

So finden etwa Bäcker und Metzger

kaum noch geeigneten Nachwuchs.

Hier sind perspektivisch

zahlreiche Betriebschließungen

zu erwarten. Herb ist die Situation

auch in Teilen der heimischen

Nahrungsmittelindustrie.

Knorr will in Heilbronn ebenso

Personal abbauen, wie der Milchverwerter

Campina. Eine Folge

der zunehmenden Konzentration

in diesem Wirtschaftszweig. Auch

im Kfz-Gewerbe brodelt es. Neue

Vorgaben für die Händler, digitale

Verkaufsstrategien oder Produzenten,

dazu der Wandel der

Mobilität, stellen die Autohäuser

vor Herausforderungen. ibe

Angezählt: Bei jungen Leuten sind klassische Handwerksberufe wie

Metzger oder Bäcker nicht mehr angesagt. Harte Arbeitsbedingungen,

aber auch der Trend zu mehr vegetarischer und veganer Ernährung machen

sich hier bemerkbar. Das bringt viele, auch sehr renommierte Familienbetriebe

in existenzielle Schwierigkeiten.

Firmenfotos/RB-Archiv

Man muss sein Glück teilen,

um es zu multiplizieren.

Frohe Festtage und ein gesundes

neues Jahr!

www.boschpackaging.com

Die Robert Bosch Packaging Technology GmbH in Crailsheim

wünscht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden

sowie Partnern eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit

und einen erfolgreichen Start im neuen Jahr.

Wir bedanken uns herzlich für das Engagement, den Einsatz

und die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und freuen

uns auf ein erfolgreiches Jahr 2018 mit Ihnen!

Robert Bosch Packaging Technology GmbH

Blaufelder Str. 45 | D-74564 Crailsheim


VIII Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Im Wandel

Was sich in der regionalen Wirtschaft so alles

im Bereich Digitalisierung getan hat.

Die Digitalisierung ist in aller

Munde. So wundert es

nicht, dass die großen Unternehmen

Millionenbeträge in

den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur

investieren. Ein Paradebeispiel

ist die Berner-Group, die

ihre Rechenzentrums-Infrastruktur

aufwendig modernisiert hat.

Auch in anderen Branchen tun

sich die Unternehmen durch Digitalisierungsmaßnahmen

hervor:

Sowohl Procter & Gamble als

auch Voith wurden für ihre innovativen

Ideen als „Fabrik des Jahres“

ausgezeichnet. Für das Crailsheimer

Werk des Konsumgüterproduzenten

Procter & Gamble

war es bereits der dritte Triumph.

Neben diesen Meilensteinen und

Auszeichnungen soll die allgemeine

Entwicklung nicht vergessen

werden. So wird auch die Finanzbranche

von der Digitalisierung

erfasst. Mit innovativen Angeboten

nehmen sich die heimischen

Geldinstitute der Herausforderungen

an. Und wie ist die Situation

im Einzelhandel – einer Branche,

für die der Vormarsch des

Onlinehandels eine gewaltige Herausforderung

darstellt? Welche

Chancen stellen sich dem regionalen

Handwerk und mit welchen besonderen

Schwierigkeiten haben

die Betriebe beim Thema Digitalisierung

zu kämpfen?

Auch dieses Jahr brachte eine

Menge Veränderungen im weiten

Feld der Digitalisierung. Auf die

Spannendsten wird an dieser

Stelle zurückgeblickt. flu

Ausbau: Sehr gut von den Kunden angenommen werden die bisherigen

digitalen Angebote der Commerzbank wie Online-Banking,

Smartphone-App oder das Service-Center zum Chatten. In den nächsten

Jahren sollen die digitalen Angebote noch weiter ausgebaut werden

– etwa die Online-Plattform „ONE“, mit deren Hilfe der Kunde

auf seinem Smartphone, Tablet oder Computer dieselben Daten sieht,

wie der Berater in der Filiale. Aktuell wird auch der digitale Ratenkredit

eingeführt. Kunden können damit rund um die Uhr – per

Smartphone, Onlinebanking oder im Kundencenter – ihren Ratenkredit

abschließen. Auch im „Back Office“ verändert die Digitalisierung

so einiges: Durch effizientere Arbeitsprozesse soll beim Papierverbrauch

und bei den IT-Kosten gespart werden.

Foto: Jürgen Stegmaier

Umbruch: Mit Blick auf die kommenden 36 Monate sprach der Intersport-Vorstandsvorsitzende

Kim Roether am Jahresanfang von

der „größten Umbauphase in unserer Geschichte“. Intersport gehe

es darum, die Themen Digitalisierung, Vertikalisierung und intelligente

Datennutzung konsequent in die Organisation zu tragen:

„Wir haben die Kraft, die Dinge zu verändern. Diese Kraft investieren

wir in die Gestaltung einer digital geprägten Retailorganisation

– zum Vorteil der Mitgliedsunternehmen.“ Auch für die Händler in

der Region wird sich einiges verändern: An einer kooperativen Händlerplattform

beteiligt sich Intersport Schoell von Anfang an.

Foto: Frank Lutz

VORSPRUNG

Mit unseren Innovationen setzen wir Maßstäbe im Verpackungsmaschinenbau.

Unsere Kunden profitieren von unserem Vorsprung.

Was könnte mehr Spaß machen, als die Zukunft zu gestalten?

Meilenstein: Um sich bestmöglich vor dem Risiko eines Serverausfalls

zu schützen, hat die Berner Group ihre Rechenzentrums-Infrastruktur

aufwendig modernisiert. Die Um- und Ausbaumaßnahmen

wurden in den letzten zwölf Monaten während des laufenden Betriebs

vorgenommen. Der B2B-Spezialist für das Bau- und Kfz-Handwerk

investierte einen siebenstelligen Betrag in das digitale Herzstück

des Unternehmens am Stammsitz in Künzelsau. Foto: Berner

Gerhard Schubert GmbH Verpackungsmaschinen

Industriegebiet Südost Hofäckerstraße 7

74564 Crailsheim

Ausgezeichnet: Der Konsumgüterproduzent

Procter & Gamble

(P&G) setzt sich intensiv mit

dem disruptiven Wandel weiter

Teile der industriellen Wertschöpfungsketten

auseinander.

In diesem Herbst wurde das

Crailsheimer Werk zum dritten

Mal im Benchmark-Wettbewerb

von A.T. Kearney mit dem Hauptpreis

„Fabrik des Jahres 2017

ausgezeichnet. Nach Ansicht

der Jury hat P&G in Crailsheim

die Digitalisierung konsequent

in „ihrer strategischen Planungskaskade

verankert“. Foto: DPA

www.schubert-magazin.de

www.gerhard-schubert.de


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Momente 2017

IX

Innovativ: Zwei Dimensionen bekommt Kärcher zu spüren: Die Digitalisierung

werde sich einerseits auf das Geschäftsmodell auswirken,

andererseits auf die Wertschöpfung, sagte Hartmut Jenner, Vorsitzender

der Geschäftsführung des Reinigungstechnik-Spezialisten, dieses

Jahr in einem Interview mit der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe: Künftig

werde es ein „Cleaning on Demand“ geben, eine dynamisierte

Reinigung – etwa mit einer Sensorik, die ermittelt, wenn es draußen

regnet und der Eingangsbereich öfter gereinigt werden muss, oder

mit einem Schmutzerkennungssystem. Innerhalb der Firma würden

alle Prozesse, die digitalisiert werden können, tatsächlich auch digitalisiert

– etwa das Rechnungswesen.

Foto: Marijan Murat/DPA

Konsequent: Bosch Packaging Technology hat die durchgängige Digitalisierung

seiner Produktgruppen in diesem Jahr vorangetrieben.

Diese trägt der Forderung nach mehr Sensorik und einfacheren Bedienelementen

Rechnung. Dabei geht es um ein Thema, dass auch

am Standort Crailsheim unter dem Stichwort „Personalisierte Medizin“

große Bedeutung hat: Die Maschinen müssen kleine Mengen

effizient abfüllen können, ohne durch den Verpackungsprozess Teile

des teuren Produktes zu „verlieren“. Zudem müssen sich die Produkte

bis in die kleinste Einheit verfolgen lassen.

Foto: NPG-Archiv

Ehrgeizig: Wichtige Impulse im Online-Bereich setzt der Maschinenbauer

Voith. Das zahlte sich in diesem Jahr aus: Das Team in Crailsheim

wurde zusammen mit den Standorten des traditionellen Konzernbereichs

Voith Turbo in Salzgitter und Garching stellvertretend

für alle Voith-Turbo-Werke im Wettbewerb der Wirtschaftszeitung

„Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearneyals als

„Fabrik des Jahres“ in der Kategorie „Hervorragendes Produktionsnetzwerk“

ausgezeichnet. Dank der konsequenten Digitalisierung lassen

sich Wissen, Maschinen und Produktionskapazitäten bei Voith

Turbo global verwalten, steuern und verteilen, was die Produktion

effektiver und effizienter macht. Neben Voith Turbo ist seit 2016

auch der neu geschaffene Konzernbereich „Voith Digital Solutions“

in Crailsheim vertreten. In diesem neuen Bereich hat Voith die weltweit

bei Hydro, Paper und Turbo vorhandenen Kompetenzen in Sachen

Automatisierung, Software, IT, Digitalisierung und Sensorik gebündelt

und entwickelt sie weiter.

Foto: NPG-Archiv

Nachholbedarf: Wie steht es um

die Digitalisierung des Handels?

Dieser Frage ging die Studie „Der

deutsche Einzelhandel 2017“ vom

„ibi research“-Institut der Uni Regensburg,

41 Industrie- und Handelskammern

sowie dem Deutschen

Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) nach. Fazit: Der Handel

beschäftigt sich mit dem

Thema, steht ihm aber oft noch zurückhaltend

bis skeptisch gegenüber.

Ein paar Zahlen für Heilbronn-Franken:

Immerhin 33 Prozent

der befragten Händler im Kammerbezirk

haben hier einen Onlineshop,

elf Prozent verkaufen ihre

Waren über Ebay, acht Prozent

über Amazon. Foto: Denys Prykhodov/Fotolia

Erfolgreich: Die VR-Bank baut ihr Online-Angebot kontinuierlich aus

und war in diesem Jahr besonders erfolgreich mit ihrer Banking-App.

Nachdem diese weiterentwickelt wurde, hat sich die Zahl der Nutzer innerhalb

eines Jahres mehr als verdoppelt: Schon am Jahresanfang war sie bei

fast 4000 Kunden im Gebrauch.

Foto: NPG-Archiv

Brandaktuell: Auch dem Handwerk

brennt das Thema Digitalisierung

unter den Nägeln. Von

der Qualifizierung an- und ungelernter

Arbeitskräfte aus der Industrie,

die durch die Digitalisierung

ihren Job verlieren könnten,

über Datenschutz und zunehmende

Bürokratie bis zur Verfügbarkeit

einer schnellen Internetverbindung

sind viele Fragen

zu klären, wie auf der Vollversammlung

der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken im November

deutlich wurde. Neue

Chancen bietet die „Wirtschaft

4.0“ auch in der Aus- und Weiterbildung.

Foto: RioPatuca Images/Fotolia

Ein tolles Jubiläumsjahr

liegt hinter uns !

• Galaabend und große Jubiläumsveranstaltung

„50 Jahre Bausch+Ströbel“ für alle B+S-ler und ihre Familien.

• Bau und Bezug unserer neuen Fertigungshalle inklusive eines

neuen Bürogebäudes.

• Präsentation von interessanten Neuentwicklungen auf der Interpack

in Düsseldorf und Teilnahme an 20 weiteren Messen und

Fachveranstaltungen in 29 Ländern.

• Steigerung der Mitarbeiterzahl von 1300 im Jahr 2016 auf jetzt 1400.

Wir freuen uns auf 2018 !

Dieses gesunde Wachstum basiert vor allem auf dem großen

Engagement und der Begeisterung unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, denen wir in diesem Zuge herzlich danken!

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X Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Seit Dekaden am Markt

2017 war ein besonderes Jahr für viele Firmen in der Region – zahlreiche

Jubiläen wurden gefeiert.

Ob 20, 50 oder 100 Jahre –

viele Unternehmen in der Region

können auf eine lange Tradition

zurückblicken.

Zu ihnen gehört auch die Stegmaier-Gruppe

in Crailsheim die in

diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum

feierte.

Hermann Stegmaier gründete

1927 eine Werkstatt in Ingersheim.

Inzwischen steht die

Gruppe bereits seit 90 Jahren für

Mobilität in der Region. 14 Betriebe

gehören dazu. Eine Tradition,

auf die auch die heutige Führungsrige,

die Geschwister Hermann

Stegmaier, Sabine Kröper

und Thomas Stegmaier noch großen

Wert legen: Im Nutzfahrzeugbetrieb

hängen die Meisterbriefe

von mittlerweile vier Generationen

an den Wänden, im Besprechungszimmer

sind die Ahnen beinahe

lebensgroß an den Wänden

abgebildet. Die Erfahrungen, die

über fast ein Jahrhundert in der

Familie gesammelt wurden, treiben

das Unternehmen noch heute

voran. Und sie schaffen Freiheiten,

die der Firmengründer in diesem

Maß nicht hatte. jw

Macher: Hermann Stegmaier gründete das Unternehmen vor nunmehr

90 Jahren.

Foto: NPG-Archiv

Innovation: Varta feierte in diesem

Jahr das 130. Firmenjubiläum

in Ellwangen. Das schwäbische

Unternehmen gilt als ein

Synonym für Know-how und Produkte

„Made in Germany“. Doppelten

Grund zum Feiern gab es

obendrein, denn seit zehn Jahren

steht Varta unter dem Dach

der Montana Tech Components

Gruppe aus Wien. Foto: Varta

Meilenstein: Die Würth-Tochterfirma

SWG Schraubenwerk

wurde im Jahre 1967 rechtlich

selbstständig. Reinhold Würth

stellte mit ihr vor 50 Jahren die

Weichen für die erste eigene

Schraubenproduktion im Konzern.

Dabei verfolgte er insbesondere

strategische Ziele. Die anfänglichen

Probleme in der Produktion

der Schrauben sind

heute längst vergessen. Auch

das Portfolio wurde inzwischen

stark ausgeweitet. Derzeit sorgen

etwa 360 Mitarbeiter für

den reibungslosen Ablauf des Geschäftsbetriebs.

Foto: Würth

Nach DIN.

Geprüft.

Beste Bank in Schwäbisch Hall.

Auf Basis des DIN-Regelwerks.

Beim Bankentest erfüllt die SÜDWESTBANK in

Schwäbisch Hall die DIN auf ganzer Linie. Sie sichert

sich mit der Gesamtnote 1,2 einen deutlichen Sieg.

Die DIN-Spezifikation gilt bankenübergreifend, ist

einheitlich in ganz Deutschland und stellt einen

neutralen Standard für Beratungsleistungen dar.

SÜDWESTBANK AG, Im Haal 8, 74523 Schwäbisch Hall, Telefon 0791 / 75 80-0

schwaebisch-hall@suedwestbank.de, www.suedwestbank.de

Institut

Note

SÜDWESTBANK AG 1,2

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim 2,0

Commerzbank AG 2,2

VR Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim eG 2,5

Baden-Württembergische Bank 3,2

Deutsche Bank AG 3,3

Werte verbinden.

Wachstum: 2007 gründeten Jochen Rummel und Tobias Glass den Anbieter für Arbeitnehmerüberlassung

Temperso. Zum zehnjährigen Jubiläum wurde zusammen mit langjährigen Kunden, Geschäftspartner, Vertretern

von Banken und zahlreichen Gästen aus der Region in der Arena Hohenlohe gefeiert. Der Personalspezialist

beschäftigt derzeit über 900 Mitarbeiter in der internationalen Verwaltung. Die Gruppe besteht mittlerweile

aus sechs Firmen, die sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben.

Foto: Temperso

Mit langjähriger Erfahrung in der Entwicklung von explosionsgeschützten

Geräten gehört die i.safe MOBILE GmbH zu den innovativen und etablierten

Spezialisten am Weltmarkt. i.safe MOBILE bezieht in seine Produktentwicklung

sämtliche internationalen Standards ein und ist selbst Mitglied in

entsprechenden Normungsgremien. Somit wird hochwertige Kommunikationstechnologie

auf aktuellem technischem Stand garantiert.

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Mit der Marke RugGear Europe stellt die i.safe MOBILE GmbH äußerst robuste

Industrie- und Outdoor-Mobiltelefone für private und berufliche Anwender

zur Verfügung. Die Produkte werden speziell für Nutzer entwickelt, die in der

Industrie, der Landwirtschaft, in Dienstleistungsbranchen und im Handwerk

tätig sind. Gleichzeitig sind sie auf die Anforderungen all derjenigen abgestimmt,

die sich in ihrer Freizeit gerne draußen aktiv betätigen.

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Festakt: Die Crailsheimer Fahrschule Kröper feierte in diesem Jahr ihr

50-jähriges Bestehen mit einem „Transport Forum Hohenlohe“ für

Fuhr- und Busunternehmen im Hangar.

Foto: Kröper


Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Momente 2017

XI

Technik: HBC-radiomatic aus

Crailsheim feierte in diesem

Jahr sein 70. Jubiläum. 1947

legten die beiden Ingenieure

Alfred Huber und Martin Brendel

den Grundstein für die erfolgreiche

Entwicklung vom

Zwei-Mann-Betrieb zum weltweiten

Technologieführer.

Heute gehören sechs internationale

Niederlassungen und rund

450 Mitarbeitern weltweit

dazu.

Foto: HBC

Galaabend: Der Spezialmaschinenbauer Bausch + Ströbel feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges

Jubiläum. Unter dem Motto „50 Jahre Innovation – und wir haben noch viel vor“ wurde der Pioniergeist

der Unternehmensgründer Rolf Ströbel, Wilhelm Bausch und Siegfried Bullinger gefeiert.

Denn als die drei jungen Tüftler 1967 in einer Michelbacher Garage den Schritt in die Selbstständigkeit

wagten, hatten sie zunächst Mühe, andere von ihren Ideen zu überzeugen. Heute arbeiten

über 1300 Menschen für Bausch + Ströbel in Ilshofen, weltweit sind es 1600. Die Zeiten in der engen

Garage sind längst vorüber. Heute umfasst das Betriebsgelände von Bausch + Ströbel eine

Fläche von rund 90 000 Quadratmetern.

Foto: B + S

Zweifach: Voith feierte in diesem

Jahr weltweit sein 150-jähriges

Bestehen. Doch auch im

nächsten Jahr gibt es jede Menge

Grund zur Freude bei Voith in

Crailsheim, denn dann ist der

Technologiekonzern bereits seit

60 Jahren in der Horaffenstadt

vertreten.

Foto: MRG

Entwicklung: Als Albert Berner

1957 mit gerade einmal 21 Jahren

den Sprung in die Selbstständigkeit

wagte, stand hinter dem

Entschluss eine gehörige Portion

Selbstbewusstsein. Inzwischen

feierte der erfolgreiche Handelskonzern

sein 60-jähriges Jubiläum.

Albert und Christian Berner

sowie der Vorstand der Berner-Gruppe

Christoph Möltgen,

Jürgen Schulte-Laggenbeck, Ingo

Brauckmann und Carsten Rumpf

nahmen an den Feierlichkeiten

teil.

Foto: Berner

Merry Christmas

& a happy New Year

Zum Abschluss eines für uns erfolgreichen

Jahres wünschen wir all unseren Mitarbeitern,

Geschäftspartnern und Kunden sowie allen

Lesern frohe Weihnachten und ein gutes

neues Jahr!

Zukunft: Das Unternehmen Farmbau Fertigsysteme aus Langenburg

wurde in diesem Jahr 20 Jahre alt. Das Firmenmotto „Immer eine Idee voraus“

soll auch die weitere Entwicklung des Betriebes leiten. Foto: Farmbau

Gesundheit, Glück und Frieden für 2018

„Die Welt ist ein Buch.

Wer nie reist,

sieht nur eine Seite davon.”

Aurelius Augustinus

Geburtstag: Grund zum Feiern gab es beim Brücken Center Ansbach.

Geschäftsführer Andreas Schmid (li.) und Betreiber Christian Bretthauer

freuten sich in diesem Jahr über nunmehr zwei Jahrzehnte Einkaufsmeile

im Herzen der Stadt. Für die Zukunft plant das starke Team eine intensivere

Verknüpfung zwischen dem Onlinehandel und den stationären Geschäften

im Brücken Center.

Foto: Marius Stephan

Gewinnermotive des Fotowettbewerbs für den OPTIMA Jahreskalender 2018:

Reinhold Arz, Dominique Boesler, Micha Brenner, Werner Dambach, Donghui He, Timo Herrmann, Christoph Kamm, Maximilian Klaus,

Karin Köhler, Andreas Kopp, Ilse Tarko-Weber und Athanasios Thomos.

Allen Partnern und

Mitarbeitern

danken wir für die gute

Zusammenarbeit und

wünschen Ihnen ein

gesundes, glückliches

Neues Jahr 2018.

Ihre OPTIMA


XII Momente 2017

Dezember 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 187

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr 2018

Wir wünschen

unseren Lesern und Geschäftspartnern

ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest

und zum Jahreswechsel von ganzem Herzen

Gesundheit, Glück und viel Erfolg

für die Zukunft.


10 Jahre

Sonderveröffentlichung

Dezember 2017

Die Spezialisten im

Verpackungsmaschinenbau

Jubiläum

Karriere

International

Zukunft


2 Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau

10

Jahre

Stark im

Verbund

Das Packaging Valley ist längst

viel mehr als nur ein Firmen-

Netzwerk

Ausgewählte Produkt- und Maschinenlösungen auf

High-End-Niveau sind ein Markenzeichen der Firmen

des Packaging Valley.

Foto: Optima

Vor fast 160 Jahren wurde

im Landkreis Schwäbisch

Hall damit begonnen,

Verpackungsmaschinen

herzustellen. Was ehedem

damit begann, dass findige

Tüftler Gebrauchsgüter

und landwirtschaftliche

Produkte in handhabbare

Formen brachten, ist heute

eine der Schlüsselindustrien

der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken

schlechthin. Packaging

Valley ist das Synonym für

Leistungskraft, Spitzentechnologie

und zukunftsorientierte

Unternehmensausrichtung.

Die Wortschöpfung in

Anlehnung an das kalifornische

Silicon Valley mag

banal erscheinen, doch

gleich seinem US-amerikanischen

Pendant bedienen

die mittlerweile über

40 Betriebe des Spezialmaschinenclusters

wohl

alle großen Hersteller der

Lebensmittelindustrie,

der Pharmazie oder der

Kosmetik auf allen Wirtschaftsräumen

der Erde.

Und den großen IT-

Herstellern gleich, sind

die kreativen Spezialmaschinenbauer

aus dem

hohenlohisch-fränkischen

Raum die eigentlichen

Schwungräder für eine

nachhaltige Entwicklung

und konkrete Lösungen

für die grundsätzlichen

Fragen der Ökonomien

rund um den Globus sind.

Beispiele gefällig: Ohne

den Entwicklungsgeist

der heimischen Spezialmaschinenbauer

können

wiederverwertbare Verpackungen

nicht verarbeitet

werden. Wer den Einsatz

von Kunststoffen vermeiden

will, braucht dazu den

Einsatz von Maschinen,

die andere Rohstoffe entsprechend

portionieren

oder verfüllen können.

Gleichzeitig erwarten die

Kunden und Verbraucher,

dass die Verpackungen

ihre Funktionalität behalten:

Sie müssen Schutz

bieten, die Form bewahren,

praktikabel sein.

Das alles geht nur mit

ausgeklügelten Maschinenlösungen.

Und doch

können Verpackungsmaschinen

schon heute

längst so viel mehr. Sie erlauben

eine vollständige

Prozesskontrolle, ermöglichen

die vollständige

Nachvollziehbarkeit eines

Produktes: vom Hersteller

bis zum Verbraucher

und falls notwendig, auch

umgekehrt.

Mit ihren ausgeklügelten

Maschinenkonzepten für

vielfach anspruchsvolle

Produktlösungen, bestimmen

die Verpackungsmaschinenhersteller

auch

über die Effizienz und

Wirtschaftlichkeit ihrer

Kunden – sprich für deren

ökonomische Überlebensfähigkeit.

Auch deshalb ist

die Digitalisierung ganzer

Produktionsabschnitte

längst zu einem Kerngeschäft

des Sondermaschinenbaus

geworden.

Wer in diesem Wettbewerb

dauerhaft bestehen

will, muss international

Kein mittelständisches

Unternehmen

ist heute in der

Lage, im globalisierten

Wettbewerb der Wirtschaftsräume

allein zu

bestehen.

Hans Bühler: Geschäftsführender

Gesellschafter der Optima Group,

Schwäbisch Hall

aufgestellt sein. Das Problem:

Schiere Größe kann

gerade auch den heimischen

Mittelstand schnell

überfordern. Nur Kooperation

und Gemeinschaft

schafft zusätzliche Stärke.

Hinter diesem Grundsatz

versteckt sich auch

die Idee des Packaging

Valley. Die firmenübergreifende

Zusammenarbeit

der Hersteller von

Verpackungsmaschinen,

Komponenten und Sondermaschinen

sowie aus

Anbietern von ergänzenden

Dienstleistungen

schafft die Voraussetzungen

für eine Plattform, die

dem einzelnen Mitglied

Chancen zur Weiterentwicklung

eröffnet, die es

für sich allein so kaum

erschließen könnte.

Das gemeinschaftliche

Miteinander lenkt den

Blick auf ein umfassendes

Gesamtangebot und

damit auf die Möglichkeit,

den Wünschen der

Kundenfirmen und den

Gegebenheiten des Marktes

umfassend zu begegnen.

So gesehen war das

Packaging Valley bereits

zu seiner Gründung vor

zehn Jahren seiner Zeit

fast einer Dekade voraus.

Das Grundverständnis

wurde zur Erfolgsstory.

Zum einen bewahren die

Firmen ihre Selbstständigkeit

und damit die Vielfalt

von ganz unterschiedlichen

Ansätzen den Anforderungen

der Märkte

zu begegnen, gleichsam

erhöht sich die Wirksamkeit

der Außendarstellung

durch den gemeinsamen

Auftritt um ein Vielfaches.

Die fachliche, technologische

Kompetenz des einzelnen

Mitgliedsbetriebes

wird so zur Schubkraft

für das Cluster in seiner

Gesamtheit und rückt

die Leistungsstärke des

Packaging Valley in seiner

gesamten Vielfalt in den

Fokus. Ein vergleichbarer

Erfolg findet sich inder

deutschen Industriegeschichte

nur selten.

Heribert Lohr

Eine beispielgebende

Erfolgsgeschichte

So möchte ich meine

Glückwünsche zum stolzen

zehnjährigen Jubiläum des

Packaging Valley überschreiben

und damit zugleich

meiner Anerkennung

für das bisher Geleistete

und für den pionierhaften

Mut der Gründer Ausdruck

verleihen.

Über Jahrzehnte galt es als

ausgemacht, dass Mittelständler

„sich nicht in die

Karten schauen lassen“,

und deshalb möglichst

abgeschottet und jeder

für sich an ihren Erfolgen

arbeiten. Mit diesem Vorurteil

haben die Gründer des

Packaging Valley gründlich

aufgeräumt und damit Zeichen

gesetzt: faire Kooperation

und Interessens- sowie

auch Ideenaustausch, unter

Wahrung der wettbewerblich

notwendigen Diskretion,

können partnerschaftlich

„angepackt“ für alle von

Vorteil sein.

Das Ziel, auf dieses einmalige

Verpackungsmaschinen-

Cluster hier in Schwäbisch

Hall national und international

aufmerksam zu

machen, ist längst erreicht.

Besonders beachtenswert:

Weltmarktführer, klassische

Mittelständler und auch

„KMUs“ arbeiten zum Vorteil

aller mittlerweile über

40 Mitgliedsunternehmen

und auch der Region, die

auch dadurch als wirtschaftsstarke

Region große

Aufmerksamkeit in Politik,

Wirtschaft und Wissenschaft

findet, erfolgreich

zusammen. Sie demonstrieren

gemeinsam eindrucksvoll

die hohe Innovationskraft

und ihre weltweite

Präsenz auf allen Zukunftsmärkten

der Welt.

Ihren Weitblick sowie ihre

Verantwortung für die

nächste Generation stellen

die Mitglieder des bundesweit

beachteten Packaging

Valley mit ihrem Angebot

an die „Nachfolger“ unter

Beweis: Studenten treffen

Unternehmer. Einfach klasse,

klug und zur Nachah-

Dr. Walter Döring, ehemaliger

Wirtschaftsminister des Landes

Baden-Württemberg und

Geschäftsführer der Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

Foto: Hans Kumpf

mung empfohlen. Gleiches

gilt für die „Packaging

Valley Days“, die sich längst

großer Teilnehmerzahlen

erfreuen dürfen. Strich

drunter: Seit zehn Jahren ist

das Packaging Valley genau

die richtige Antwort auf die

Herausforderungen unserer

Zeit – sei es Innovationbeschleuniger,

Stärkung der

Wettbewerbsfähigkeit oder

auch höchst qualifizierte

Mitarbeitergewinnung – um

im globalen Wettbewerb

nicht nur mithalten, sondern

an der Spitze marschieren

zu können.

Glückwunsch und alles

Gute für die nächsten zehn

Jahre!

Dr. Walter Döring

Stv. Ministerpräsident und

Wirtschaftsminister a.D.

Geschäftsführender Gesellschafter

ADWM GmbH – Akademie

Deutscher Weltmarktführer


Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau 10

Jahre

3

Grundvertrauen

in die Zusammenarbeit

Vorstand Bernd Hansen: Ein Gespräch über Entwicklungen, Potentiale und Herausforderungen

für das Packaging Valley.

Herr Hansen, Packacking

Valley gibt es nun

zehn Jahre. Würden

Sie sagen es ist eine

Erfolgsgeschichte?

Bernd Hansen: Das

Packaging Valley ist mit

mehr als 40 Unternehmen,

die sich dem Verpackungsmaschinenbau

verschrieben haben, ein

großartiges Technologie-

Cluster. Das Ganze steht

und fällt mit dem Engagement

und der Bereitschaft

jedes einzelnen

Mitgliedsunternehmens

sich im Verein einzubringen.

Das wir nun schon

zehnjähriges feiern, sagt

denke ich viel über die

Zusammenarbeit aus.

Wer kam eigentlich auf

die Idee den Verein zu

gründen?

Hansen: Die Initiative

ging von einigen Unternehmern

im Kreis Hall

aus. Hier waren seiner

Zeit unter anderem Gerhard

Schubert (Schubert

Verpackungsmaschinen),

Hans Bühler (Optima Packaging),

Elke Bader (BPS

Packaging Solutions), meine

Wenigkeit und andere

beteiligt.

Wie fällt ihr Fazit über

die Entwicklung des

Netzwerkes aus?

Hansen: Die Entwicklung

ist beeindruckend, wir

wachsen kontinuierlich

und erhalten immer öfter

Mitgliedsanträge von

Unternehmen, die wir

selbst gar nicht angesprochen

hätten. Wir sind aber

nicht offen für jede Firma.

Diese müssen schon

unseren Vereinsinteressen

entsprechen. Unsere Mitgliedsfirmen

sind je nach

Größe national oder international

orientiert, da war

es für uns klar, auch mit

Packaging Valley nicht nur

in Deutschland präsent

zu sein. Wir nutzen hier

sehr erfolgreich Gemeinschaftsstände

auf großen

Leitmessen wie FachPack

sowie Interpack oder stellen

das Packacking Valley

als Gemeinschaft von Spezialisten

auf der Packexpo

in Chicago dar.

Die Zeit bleibt ja nicht

stehen. Wo sehen Sie

Ansätze für eine weitere

zukunftsorientierte

Zusammenarbeit?

Hansen: Ich sehe Entwicklungspotential

in der noch

stärkeren Zusammenarbeit

im Bereich neuer

Technologien und Trends.

Mit dem Virtual Reality

Center beispielsweise, ist

das Packaging Valley einen

großen Schritt in Richtung

Industrie 4.0 gegangen.

Das VR-Center steht allen

Mitgliedsfirmen zur Verfügung,

die dort dann neue

Entwicklungen testen

können.

Das Netzwerk braucht

High-Potentials. Dafür

haben Sie auch die

„Studenten treffen

Unternehmer“ angeschoben?

Wird das

angenommen?

Hansen: Diese Veranstaltung

ist eine Winwin-Situation.

Wir lernen

potentielle Arbeitnehmer

kennen und können

diesen schon auf den

Zahn fühlen, die Studenten

haben die einmalige

Chance neben den

Werksführungen auch

die Top-Entscheider der

Firmen zu befragen. Ich

denke so eine Möglichkeit

ergibt sich nicht oft.

Über diese Veranstaltung

Im gemeinsamen Wettbewerb werden neue Entwicklungen für ganz unterschiedliche

Anwendungsgebiete angestoßen.

Foto: Rommelag

Der Dipl.-Ing. Bernd Hansen

übernahm im Jahr 1985 als

geschäftsführender Gesellschafter

die Führung der

Hansen-Gruppe. Der Sohn des

Firmengründers verband die

neun eigenständigen Unternehmen

der Firmengruppe

unter der Marke „Rommelag“

zu einer Einheit, die heute

mit den vier Fachbereichen

Engineering, CMO, Flex und

Service am Markt auftritt.

Rommelag ist der Erfinder

der Blow-Fill-Seal Technologie

(BFS) und weltweit Marktführer

im aseptischen Abfüllen

von Flüssigkeiten und halbfesten

Stoffen auf sogenannten

Bottelpack-Anlagen.

Der Vorsitzende des Packaging

Valleys ist überzeugt davon,

dass der Erfolg des Firmen-

Verbundes auch auf harter

Konkurrenz beruht: „Der

unmittelbare Wettbewerb auf

engstem Raum motiviert bis

heute, immer noch besser sein

zu wollen als der Kollege in

der Nachbarschaft.“

Foto: Packaging Valley

konnten wir schon einige

gut ausgebildete Mitarbeiter

für die Mitgliedsfirmen

gewinnen.

Das Packaging Valley

hat eigene Karriereseiten

eingerichtet. Wie

werden diese angenommen?

Hansen: Die Zugriffszahlen

sprechen eine

deutliche Sprache. Die

Karriere-Seiten des Packaging

Valley sind mit

die beliebtesten was die

Zugriffshäufigkeit angeht.

Auch hier wieder eine

Win-win-Situation. Wir

können mit unserer Seite

ein attraktives Angebot

bieten, da man sofort

die potentiellen Stellen

von über 40 Arbeitgebern

im regionalen sowie

fachlichen Umfeld sieht.

Auf der anderen Seite

können sich auch kleinere

Unternehmen prominent

platzieren und so

eine breitere Zielgruppe

ansprechen.

Die „Packaging Valley

Days“ sind eine feste

Größe in ihrem Marketingkonzept.

Bislang

wird sie im dreijährigen

Rhythmus geboten.

Spricht etwas dagegen,

sie jährlich abzuhalten?

Hansen: Da bin ich

ehrlich, so eine Veranstaltung

wie die PV-Days sind

für uns ein Mammut-Projekt.

Wir müssen immer

wieder aufs Neue prüfen,

ob wir dies durchführen

können. Neben den

Kosten ist die Gewinnung

von hochkarätigen Sprechern

und die Auswahl

der Themen extrem anspruchsvoll.

Grundsätzlich

wollen wir uns aber

mit diesem Format positionieren,

ich denke es

gibt im Packaging Valley

viel zu sagen, was unsere

Kunden interessiert.

Das VR-Center ist das

jüngste Großprojekt.

Wird es wie gewünscht

angenommen?

Hansen: Wie bei vielen

neuen Dingen ist die

anfängliche Zurückhaltung

auch bei unserem

VR-Center zu spüren. Wir

haben eine gute Grundauslastung,

sind aber noch

nicht bei der gewünschten

Nutzung angekommen.

Eine Stärke des schwäbischen

Maschinenbauers

ist ja neben der Weitsicht

auch die Geduld.

Viele Mitgliedsfirmen

richten sich zunehmend

internationaler

aus. Welche Bedeutung

nimmt da das Packaging

Valley ein?

Hansen: Die Welt wird

zwar immer transparenter

und globaler,

ein Netzwerk wie das

Packaging Valley zielt

aber auch auf Themen

wie Innovationskraft,

Verlässlichkeit und Synergien

ab. Wir haben auch

schon in der Vergangenheit

bewiesen, dass die

Mitgliedsunternehmen

auch in übergreifenden

Projekten sehr kundenorientiert

arbeiten. Es ist

ein großer Vorteil, wenn

man sich kennt und ein

Grundvertrauen in die

Zusammenarbeit hat.

Hiervon profitieren dann

auch die Kunden und das

spüren sie.

Wenn Sie mit Blick auf

das Packaging Valley einen

Wunsch frei hätten,

was sollte passieren?

Hansen: Ich wünsche

mir, dass wir die Synergien

im Packaging

Valley noch besser heben

können. Und natürlich,

dass das Packaging Valley

weiterhin als Synonym

für den Verpackungsmaschinenbau

in unserer

Region steht.


4 Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau

10

Jahre

Die Zukunft im Fokus

Kurt Engel, Sabine Gauger und Regine Rüeck geben dem Packaging Valley ein Gesicht. In der Geschäftsstelle

im Haller Solpark werden die Weichen für eine erfolgreiche Clusterarbeit gestellt.

Was macht das

Packaging Valley denn

so einzigartig?

Kurt Engel: Einzigartig

ist die weltweit einmalige

Konzentration von Verpackungsmaschinenbauern

auf engstem Raum. Seit

der Gründung des Vereins

2007 konnte dies nicht nur

in der Region, sondern

weltweit noch mehr ins

Bewusstsein der Bevölkerung,

aber vor allem

auch der Kunden unserer

Unternehmen, gerückt

werden. Die durchgängige

Mitarbeiterqualifikation

– oft über Generationen

hinweg – ist ein weiteres

Stichwort. Die Menschen

in dieser Gegend haben

„Technik und Verpackung

im Blut“. Gewachsen über

mehrere Generationen,

sind die Innovationskraft

und das Tüftlertum eine

Besonderheit.

Von wem ging die Initiative

zur Gründung

eigentlich aus?

Sabine Gauger: Seit Jahren

wurde immer wieder

darüber gesprochen,

auch gab es bereits viele

Kurt Engel, Sabine Gauger und Regine Rüeck bilden das operative Führungstrio des Vereins.

Kontakte untereinander.

Die Firma Optima hat

dann 2007 den Stein ins

Rollen gebracht. Kurt Engel

(Geschäftsführer Technologiezentrum

SHA) hat

sich mit mir in den Zug

gesetzt; sprichwörtlich

und tatsächlich. Die Fahrt

ging nach Göttingen zum

Measurement Cluster, um

sich dort anzuschauen,

was schon seit längerer

Zeit gut funktionierte.

Danach war klar, wir brauchen

eine Satzung und

gründen einen Verein. Es

folgte die Einladung zur

Infoveranstaltung, bei der

auf Anhieb 15 Unternehmen

die Mitgliedschaft

zusagten. Danach wurde

gegründet – heute hat das

Packaging Valley über 40

Mitglieder.

Wie zufrieden sind Sie

mit der Entwicklung

in den ersten zehn

Jahren? Hätten Sie bei

der Gründung erwartet,

dass das Netzwerk nach

zehn Jahren über 40

Mitglieder hat und seine

Lösungen weltweit gefragt

sind?

Engel: Der Maßstab für

uns ist die Zufriedenheit

der Mitgliedsunternehmen.

Schon die Tatsache,

dass im Jubiläumsjahr

über 30 Unternehmen

mehr dabei sind als bei

der Gründung, ist ein

Indiz für die Erfolgsgeschichte.

In den Firmen

sind heute etwa 9000

Mitarbeiter beschäftigt.

Fotos: Packaging Valley

Meilensteine sind dabei

die immer größer werdenden

Gemeinschaftsstände

auf wichtigen

Messen wie der Interpack

oder der Fachpack mit der

Packaging Valley Lounge

als Treffpunkt. Aber auch

Veranstaltungen wie die

„Packaging Valley Days“

oder „Studenten treffen

Unternehmer“ steigern

den Bekanntheitsgrad

und damit auch den

Mehrwert für unsere

Mitglieder.

Durch Broschüren mit

dem Titel „Die Spezialisten

im Verpackungsmaschinenbau“

und die gute

Präsenz durch unsere

Homepage profitieren die

Firmen durch steigende

Anfragen aus dem In- und

Ausland. Besonders stolz

sind wir auf unser Virtual

Reality Center im Schwäbisch

Haller Solpark.

Gemeinsam können wir

so das Zukunftsthema

Digitalisierung im Verpackungsmaschinenbau

voranbringen. Das Land

Baden-Württemberg

honoriert dieses Gemeinschaftsprojekt

durch

Fördermittel aus EU-

Programmen.

Wie oft wurde die Veranstaltung

„Studenten

treffen Unternehmer“

schon durchgeführt und

hat sie sich bewährt?

Regine Rüeck: Am 19.

und 20. Oktober diesen

Jahres haben wir

zum siebten Mal das

Studenten-Event durchgeführt.

Nach wie vor ist

die Veranstaltung bei den

Studenten sehr beliebt.

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Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau 10

Jahre

5

Das führt dazu, dass wir

aus dem Teilnehmerkreis

immer wieder künftige

Mitarbeiter bekommen

oder Praxissemester und

Studienarbeiten angestoßen

werden. Auch der

mittlerweile direkte Kontakt

zu den Professoren

der Hochschulen spielt

eine wichtige Rolle.

Wie erfolgreich ist ihre

Stellenseite? Gibt es

Zahlen, wie viele Stellen

damit bisher vermittelt

werden konnten? Gibt

es ein steigendes Interesse

bei den Bewerbern,

aber auch bei ihren Mitgliedsunternehmen?

Rüeck: In unserer Website-Analyse

ist das Stellenportal

eines der häufigst

aufgerufenen Seiten im

Ranking. Wir sehen aber

durchaus noch Potential

die Karriereseite inhaltlich

auszubauen, gerade auch

was die SEO-Optimierung

betrifft.

Wer sich direkt bei den

Firmen aufgrund der

Anzeige im Stellenportal

bewirbt, können wir derzeit

nicht sagen.

Wir haben circa 100

offene Stellen unserer

Unternehmen ständig im

Angebot. Das sind doch

hervorragende Chancen

für Bewerber, in der Verpackungsmaschinenbranche

Fuß zu fassen.

Haben sich die „Packaging

Valley Days“

fest etabliert? Ist es

sicher, dass sie im

dreijährigen Rhythmus

fortgesetzt werden?

Rüeck: Wir planen bereits

für 2019.

Allerdings haben wir

in 2016 schon gespürt,

dass viele Kundenveranstaltungen

im Verpackungsmaschinenbau

rund um Schwäbisch Hall

und Crailsheim stattgefunden

haben und wir

mehr Aufwand betreiben

mussten, um die Kunden

zu erreichen.

Um dem entgegenzuwirken,

werden wir unser

Konzept überdenken.

Gibt es Zahlen, wie oft

das VR-Center schon

genutzt wurde? Wird

der Projektzeitraum

ausgeweitet?

Gauger: Wir haben derzeit

rund 150 Belegungen

jährlich fest gebucht. Es

besteht darüber hinaus

zunehmendes Interesse

auch von Firmen außerhalb

des Packaging

Valley. Das Projekt hat

eine Laufzeit von drei

Jahren. In dieser Zeit

entwickeln sich auch die

neuen Anwendungsmöglichkeiten,

so dass mit

Sicherheit auch Bedarf

für eine weitere Nutzung

bestehen wird.

Warum wird das Packaging

Valley auch in

Zukunft wichtig sein?

Engel: Der Verpackungsmaschinenbau

ist auch

künftig eine der wichtigsten

Branchen in unserer

Region. Das Netzwerk,

aber auch der ständige

Wettbewerb um die

besten Lösungen und

Entwicklungen, führt auch

künftig dazu, dass innovative

Ideen umgesetzt

werden, die uns international

noch stärker werden

lassen.

Welche Ideen und Wünsche

haben Sie für die

Zukunft?

Gauger: Das Packaging

Valley soll ja dazu

beitragen, die Erfolgsgeschichte

der Verpackungsmaschinenbauer

in der heimischen Region

weiter fortzuschreiben. Es

wäre toll, wenn uns dies

nachhaltig gelänge. Dazu

wollen wir die Präsenz

auf Messen wie etwa der

Interpack weiter ausbauen.

Gemeinsame Weiterbildungsangebote

sind

ebenfalls ein wichtiger

Baustein, um auch die

Mitarbeiter bei ihrer täglichen

Arbeit unterstützen

zu können. Wir sind uns

sicher: Der Wettbewerb

um die besten Köpfe wird

auch künftig ein Schwerpunkt

unserer Arbeit sein.

Die Leistungsfähigkeit der

Unternehmen stärken

Vor zehn Jahren mit 15 Unternehmen

gestartet, vernetzt die

Cluster-Initiative des Packaging

Valley Germany e. V. mit Sitz in

Schwäbisch Hall heute über 40

Unternehmen aus der Verpackungsindustrie.

Das Wirtschaftsministerium

hat diese Entwicklung über die

Jahre begleitet und finanziell

unterstützt, um insbesondere

den Innovationsprozess in

kleinen und mittleren Unternehmen

über die Cluster-Initiative

zu erleichtern. Denn gerade

diese Unternehmen sind es, die

häufig nicht über ausreichende

Personalressourcen und Mittel

für Forschung und Entwicklung

verfügen.

Aktuell wird über drei Jahre ein

Projekt der Cluster-Initiative gefördert,

das die Einrichtung und

den Betrieb eines Virtual-Realityund

Innovationscenters zum

Gegenstand hat. Das „VR-Inno-

Center“ ermöglicht Unternehmen,

die Technologie der virtuellen

Realität für lebensgroße

dreidimensionale Simulationen

von Maschinen und Prozessen

zu nutzen.

Die gemeinsame Realisierung

des Projekts stärkt die Leistungs-

und Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmen in der

Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin

für Wirtschaft, Arbeit und

Wohnungsbau.

Archivfoto

Region und kräftigt zugleich die

Innovationsstärke Baden-Württembergs

auf dem Weltmarkt.

Der Verein Packaging Valley

Germany hat in zehn Jahren eine

Entwicklung durchlaufen, zu der

man nur gratulieren kann.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut

MdL

Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

des Landes Baden-Württemberg

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6 Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau

10

Jahre

Von Hohenlohe

in die weite Welt

Ein Blick auf die bisherigen Meilensteine zeigt, was das

Packaging Valley so erfolgreich macht.

Regional verwurzelt,

weltweit erfolgreich – das

gilt für das Verpackernetzwerk

zehn Jahre nach der

Gründung. Mehr als 40

Unternehmen mit 9000

Mitarbeitern zählen heute

dazu – Tendenz steigend.

Auf den wichtigen

Verpackungsmessen ist

das Packaging Valley eine

feste Größe – so war das

Netzwerk auch auf der

diesjährigen Interpack

in Düsseldorf vertreten.

Doch wie begann diese

Hohenloher Erfolgsgeschichte

eigentlich?

Den Stein ins Rollen

gebracht haben Optima,

Rommelag und Schubert

erinnert sich Geschäftsführer

Kurt Engel: „Sabine

Gauger hat sich mit mir

in den Zug gesetzt, und

das sprichwörtlich und

tatsächlich.“ Nach Göttingen

zum Verband der

Messtechnik-Spezialisten

„Measurement Cluster“

ging die Reise, wie

Gauger, stellvertretende

Vorsitzende und Leiterin

Marketingabteilung von

Optima, berichtet.

Auf Anhieb 15 Mitglieder

gewonnen

Mit diesen Eindrücken im

Hinterkopf machten sich

die beiden dann schnell

daran, eine Satzung

Eine große Innovation war die Einrichtung des „Virtual-Reality-

Centers“ im Haller Technologiezentrum, das lebensgroße

3D-Simulationen ermöglicht. Foto: Christian Sauermann

aufzustellen und einen

Verein zu gründen. „Es

folgte die Einladung zur

Infoveranstaltung, bei der

auf Anhieb 15 Unternehmen

die Mitgliedschaft

zusagten“, erzählt Gauger.

Schon bald ging es mit

großen Schritten vorwärts:

2008 lud das Packaging

Valley zur ersten

Auflage von „Studenten

treffen Unternehmer“.

Ziel der Veranstaltung, die

seitdem jährlich stattfindet:

Studenten aus ganz

Deutschland bekommen

die Möglichkeit, die Packaging

Valley Mitgliedsfirmen

bei Betriebsführungen

und persönlichen

Gesprächen kennenzulernen.

Zuletzt konnten

im Oktober wieder 50

Studenten aus ganz

Deutschland begrüßt

werden. Auch internationale

Studentengruppen

besuchen das Packaging

Valley regelmäßig.

International besuchte

Fachkonferenz

Alle drei Jahre finden die

„Packaging Valley Days“

statt, deren Premiere es

2010 gab. Längst haben

sie sich zu einer international

besuchten Fachkon-

Der aktuelle Vorstand (von links) mit Gründungsvorstand Hans Bühler (Optima, Dritter von

links): Uwe Herold (E+K), Bernd Hansen (Vorsitzender, Rommelag), Elke Bader (BPS), Sabine

Gauger (stellvertretende Vorsitzende Packaging Valley, Optima) und Kurt Engel (Geschäftsführer,

Technologiezentrum Schwäbisch Hall).

Foto: Jürgen Weller

ferenz entwickelt. „Der

Vorteil dieser Veranstaltung

liegt vor allem darin,

dass weltweit potenzielle

Kunden zu uns kommen

und sich zu aktuellen

Fachthemen austauschen

können“, sagt Engel, der

davon ausgeht, dass es

2019 eine Fortsetzung

geben wird.

Ein „Virtual-Reality-Center“

im Haller Technologiezentrum,

das lebensgroße

dreidimensionale Simulationen

von Maschinen

und Prozessen ermöglicht,

wurde dann im letzten

Jahr eröffnet. „Mitglieder

und deren Kunden schätzen

die tolle Möglichkeit,

es gibt viel positives Feedback“,

berichtet Gauger.

„Wir haben derzeit circa

150 Belegungen jährlich

fest gebucht. Es besteht

zunehmendes Interesse

auch von Firmen außerhalb

des Packaging Valley“,

fügt Engel hinzu. Er ist

zuversichtlich, dass das

Projekt über die zunächst

dreijährige Laufzeit hinaus

verlängert wird.

Im letzten Herbst nahm

dann das Jobboard offiziell

seinen Betrieb auf.

Seitdem können die Mitgliedsunternehmen

ihre

freien Stellen in diesem

Portal veröffentlichen.

Bernd Hansen spricht von

einer Win-win-Situation:

„Wir können mit unserer

Seite ein attraktives Angebot

bieten, da man sofort

die potenziellen Stellen

von über 40 Arbeitgebern

im regionalen sowie

fachlichen Umfeld sieht.

Auf der anderen Seite

können sich auch kleinere

Unternehmen prominent

platzieren und so eine

breitere Zielgruppe ansprechen.“

Zukunftsthemen im

Blick

Bleibt also nur noch

der Blick in die Zukunft.

Fachkräftemangel und

Digitalisierung seien zwei

wichtige Themen, mit

denen sich das Netzwerk

auseinandersetzen

müsse, sind sich die

Vorstände einig. Die Anfänge

sind gemacht: Zum

Thema „Industrie 4.0“

wurde ein Arbeitskreis

gegründet, in den auch

Kunden eingebunden

sind. Und der Fachkräftemangel

war eines der

bestimmenden Themen

auf einem Strategieworkshop

im Oktober. fl u

Gigantisch und

doch familiär

Beim Open Air zum zehnjährigen Bestehen konnte das

Packaging Valley 1800 Gäste in Hall begrüßen.

Zehn Jahre Packaging

Valley – das muss natürlich

gebührend gefeiert

werden. Hat das Verpackernetzwerk

doch eine

beeindruckende Entwicklung

vom Zusammenschluss

von anfänglich

15 Unternehmen aus

Hohenlohe zur repräsentativen

Marke für den

Verpackungsmaschinenbau

hingelegt.

Und so lud das Netzwerk

Mitte Juni zum „Jubiläums

Open Air“ ein. 1800 Gäste

konnten auf dem Gelände

der Schwäbisch Haller

„Kantine 26“ begrüßt

werden, vor allem Mitarbeiter

der Mitgliedsunternehmen

mit Begleitung.

„Ein Open Air in dieser

Größenordnung ist gewagt,

aber es lief gut. Alle

haben Spaß gehabt, und

von der Teilnehmerzahl

war es sogar noch besser

als erwartet“, berichtet

Packaging Valley Geschäftsführer

Kurt Engel

zufrieden.

Durch die Anwesenheit

der zahlreichen Mitarbeiter

mit ihren Angehörigen

bekam die Feier

trotz ihrer Größe einen

familiären Charakter.

Mitarbeiter als

Erfolgsfaktor

Sehr zur Freude von Engel:

„So wurde die Veranstaltung

zu einem Familienfest,

bei dem sich über

die Unternehmen hinweg

viele alte Bekannte treffen

konnten.“ Dadurch,

dass so viele Mitgliedsfirmen

vertreten waren,

wurde auch deutlich, wer

der wichtigste Erfolgsfaktor

bei den Unternehmen

ist: „So konnte eindrucksvoll

demonstriert

werden, dass der Erfolg

der Verpackungsmaschinenbauer

vor allem

durch hervorragende,

engagierte Mitarbeiter

möglich ist.“

Zur Eröffnung des Open

Air gab es eine Talkrunde,

die von Engel selbst

moderiert wurde. Dabei

waren Hans Bühler, die

stellvertretende Vorsitzende

Sabine Gauger,

Elke Bader Vorstandsmitglied

sowie Ralf Bouffleur

Generalbevollmächtigter

Rommelag, der in

Vertretung von Bernd

Hansen Rommelag-

Gruppe anwesend war.

Auch Vorstandsmitglied

Uwe Herold von E+K kam

später noch dazu.

Musikalisch untermalt

wurde der Abend von der

„Kantine Band“, die von

Nina Kutschera, Percival,

Klyive und Marc & Joe

unterstützt wurde. flu/pm

Ralf Bouffleur (Generalbevollmächtigter Rommelag), Martin Schneider (Geschäftsführer

Rommelag Engineering), Melchior Gentner (Leiter Region Süd/West Heitec), Willy Bader

(Geschäftsführer BPS), Sabine Gauger (stellvertretende Vorsitzende Packaging Valley und

Marketingleiterin Optima), Uwe Herold (Vorstandsmitglied Packaging Valley und Geschäftsführer

E+K), Kurt Engel (Geschäftsführer Packaging Valley) und Rainer Feuchter (Geschäftsführer

Optima) (von links) stoßen auf das Jubiläum an.

Foto: Ufuk Arslan

Prächtig war die Stimmung auf dem Gelände der „Kantine 26“ in Schwäbisch Hall. Musikalisch

umrahmt wurde der Abend von der „Kantine Band“, Nina Kutschera, Percival, Klyive

und Marc & Joe.

Foto: Christian Sauermann


Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau 10

Jahre

7

Viel Raum zum

Netzwerken

Zum Jubiläum gab das Packaging Valley eine

Standparty auf der diesjährigen Interpack.

Zum vierten Mal war das

Packaging Valley auf der

Düsseldorfer Interpack

in diesem Mai mit einem

eigenen Stand vertreten.

Die Präsenz des Netzwerks

auf der größten

Verpackungsfachmesse

der Welt war kaum zu

übersehen: Sieben Mitglieder

stellten sich und

ihre innovativen Produkte

und Lösungen auf

dem 650 Quadratmeter

großen Gemeinschaftsstand

in Halle 16 unter

dem charakteristischen

roten Banner vor. Weitere

Mitgliedsunternehmen

präsentierten sich in

unmittelbarer Nachbarschaft

sowie in drei weiteren

Ausstellungshallen.

Insgesamt waren 18 Mitgliedsunternehmen

auf

der Interpack vertreten,

zum Teil direkt neben der

Lounge oder in angrenzenden

Hallen.

Auf eine besonders begeisterte

Resonanz stieß

die Jubiläumsparty, die

am ersten Messetag aus

Anlass des zehnjährigen

Bestehens stattfand:

Kunden und Mitarbeiter

trafen sich in der Packaging

Valley Lounge, um

der Livemusik zu lauschen

und sich angeregt miteinander

zu unterhalten.

Doch auch sonst war für

die Besucher so einiges

geboten: Innovative Maschinen,

zukunftsträchtige

Ideen – etwa virtuelle

Inbetriebnahmen – und

Kooperationsprojekte

zwischen den Mitgliedern

wurden auf eine anschauliche

und spannende Weise

präsentiert, welche die

Besucher in ihren Bann

zog. Und die großzügige

Lounge mit ihren Sitzgelegenheiten

im Mittelpunkt

des Gemeinschaftsstands

bot viel Raum zum Netzwerken

und für fruchtbare

Gespräche.

Sehr positiv äußerten

sich auch die ausstellenden

Mitglieder: Vor allem

das starke Interesse der

Besucher und die hohe

Qualität der Gespräche

stimmten sie zufrieden.

Nicht umsonst bot der

gemeinsame Auftritt auch

den kleineren Unternehmen

die Möglichkeit,

sich ansprechend zu

präsentieren und dabei

gemeinsame Stärke

zu zeigen. Und so hob

Sabine Gauger, stellvertretende

Packaging Valley

Vorsitzende und Marketingleiterin

von Optima,

besonders den starken

Zusammenhalt hervor:

„Wir sind stolz, dass sich

so viele Mitglieder mit

Packaging Valley präsentieren.

Das zeigt, dass aus

der Idee Packaging Valley

ein erfolgreicher Verbund

in den letzten zehn Jahren

entstanden ist.“

Auch der Vereinsvorsitzende

und CEO der

Rommelag-Gruppe, Bernd

Hansen, ist davon überzeugt,

dass der Austausch

zwischen den Mitgliedern

das Packaging Valley so

wertvoll macht und dass

der Branchenverband

auch für die Zukunft sehr

Eine tolle Einstimmung auf das Jubiläumsjahr war die Standparty auf der Düsseldorfer

Interpack im Mai.

Fotos: Christian Sauermann

gut aufgestellt ist: „In

Deutschland und weltweit

genießen wir wachsende

Bekanntheit. Internationale

Branchenkenner ver-

binden unseren Namen

mit innovativem Sondermaschinenbau.

Projekte

wie das Virtual Reality

Center bringen uns ein

ganzes Stück weiter. Für

die nächsten zehn Jahre

haben wir eine ganze

Reihe neuer Ideen in der

Schublade.“ pv/flu/den


8 Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau

10

Jahre

Mit dem Chef auf Augenhöhe

Beim Event „Studenten treffen Unternehmer“ lernen Studierende das Packaging Valley kennen.

Das Packaging Valley

bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten

für

Absolventen. Sei es durch

Praxissemester, Abschlussarbeiten

oder gar

im Zuge eines Auslandssemesters.

So vielfältig

wie die Branchen der Verpackungsindustrie

sind

auch die Möglichkeiten

für Berufseinsteiger.

Studenten der Hochschu-

len aus ganz Deutschland

können sich bei der

Veranstaltung „Studenten

treffen Unternehmer“

von diesen Karrierechancen

überzeugen.

Insbesondere Studierende

aus den Fachbereichen

Maschinenbau,

Elektrotechnik, Automatisierung,

aber auch Studenten

anderer Studiengänge,

erhalten an zwei

Tagen die Gelegenheit,

die Verpackungsindustrie

sowie die Wirtschaftsregion

um Schwäbisch Hall

und Crailsheim kennenzulernen.

Karrierechancen bei den

Verpackungsspezialisten

Dabei umfasst die Veranstaltung

den Besuch

einiger zugehöriger

Verpackungsbetriebe.

In der Vergangenheit

wurden beispielsweise

die Firmen Rommelag in

Sulzbach-Laufen, Optima,

Gasti und Seidenader in

Schwäbisch Hall, sowie

R.Weiss und Heitec in

Crailsheim besichtigt. Die

Studenten bekommen

dadurch gleich einen

Eindruck davon, wie vielfältig

die Branche ist.

Einstiegsmöglichkeiten

können sich auf allen Stufen

der Wertschöpfungskette

ergeben. Von der

Abfüllung bis zum fertig

verpackten Produkt, von

der Planung und Entwicklung

bis hin zu den

Dienstleistungen auf dem

Weg zum Kunden: Die

Verpackungsspezialisten

geben ausreichend Spielraum

für die berufliche

Entwicklung junger Menschen.

Beim Besuch der zugehörigen Verpackungsbetriebe um Crailsheim und Schwäbisch Hall wird

die Vielfalt der Branche erkennbar. Einsatzmöglichkeiten können sich auf allen Stufen der

Wertschöpfungskette ergeben.

Gespräche in ungezwungener

Atmosphäre

Im Rahmen der Veranstaltung

bietet sich den

Studenten außerdem

die Möglichkeit mit den

Geschäftsführern und

den Personalverantwortlichen

aus dem Packaging

Valley ins Gespräch zu

kommen. Ganz ungezwungen

und in gemüt-

An den zwei Tagen ist reichlich Programm geboten. Die Wirtschaftsregion

könnte zum künftigen Arbeitsort der Studenten

werden.

Fotos: Christian Sauermann

licher Runde treffen die

Nachwuchskräfte beim

„Get-together“ am Abend

in einer Schwäbisch

Haller Cocktailbar auf

ihre potenziellen Arbeitgeber.

Gespräche und ein

erstes Kennenlernen sind

somit auf Augenhöhe

möglich.

jw

Eindrucksvolles

Erlebnis

Ein Student berichtet über seine Erfahrungen

bei „Studenten treffen Unternehmer“.

Als einer von etwa 50

Studierenden nahm auch

Niklas Lewandowski,

Masterstudent der Milchund

Verpackungswirtschaft

an der Hochschule

Hannover, im Oktober

an „Studenten treffen

Unternehmer“ teil. Sein

Erfahrungsbericht verdeutlicht,

welch positive

Eindrücke das Packaging

Valley bei den Studierenden

hinterlässt und wie

die Veranstaltung auch

den Unternehmen helfen

kann, talentierte Nachwuchskräfte

zu finden.

Im Juni diesen Jahres

machte mich mein Dozent

auf die Veranstaltung

„Studenten treffen Unternehmen“,

die jährlich in

Schwäbisch Hall vom Packaging

Valley veranstaltet

wird, aufmerksam. Ich

selber studiere Milch- und

Verpackungswirtschaft im

zweiten Mastersemster

an der Hochschule Hannover

und war sofort an

diesem Event interessiert.

Den Begriff Packaging

Valley hatte ich – genauso

wie meine Kommilitonen

– zuvor noch nie gehört.

Aus diesem Grund waren

wir sehr positiv überrascht,

als wir vor Ort

erfuhren, wie viele Unternehmen

zu dieser großen

Vereinigung gehören.

Praktikanten

werden wie

vollwertige

Mitarbeiter

angesehen und

eingesetzt.

Bestandteil eines jeden

Studiums ist ein Praktikum

inklusive einer

Abschlussarbeit, die vorwiegend

unternehmensbegleitet

geschrieben

wird. Ich weiß, dass der

Begriff Praktikant häufig

negativ konnotiert ist,

da einige Unternehmen

Praktikanten einstellen,

um sie mit Aufgaben abzuspeisen,

die sonst kei-

ner erledigen will. Auch

die Unternehmen im

Packaging Valley haben

uns berichtet, dass sie

sehr viele Praktikumsstellen

und Abschlussarbeiten

anbieten. Besonders

gut fand ich allerdings,

dass jedes Unternehmen

hervorhob, dass Praktikanten

wie vollwertige

Mitarbeiter angesehen

und eingesetzt werden

und auch verantwortungsvolle

Projekte

betreuen sollen.

Während dieses Events

habe ich mich zu jeder

Zeit sehr wohl gefühlt.

Bei den Werksführungen

und Unternehmensvorstellungen

war stets ein

sehr angenehmes und

respektvolles Ambiente,

genauso wie bei einem

„Get-together“ in einer

Cocktail-Bar am Donnerstagabend,

bei dem wir

die Möglichkeit hatten

mit den Geschäftsführern

noch einmal ins Gespräch

zu kommen und uns auszutauschen.

Die kosten-

Niklas Lewandowski (Mitte) kann beim „Get-together“ wertvolle Kontakte knüpfen. Während

seiner Karriere wird er sicherlich noch häufig mit dem Packaging Valley in Berührung

kommen.

Foto: Christian Sauerman

freie Unterbringung im

Ringhotel in Schwäbisch

Hall ließ zudem keine

Wünsche offen.

So eindrucksvoll diese

beiden Tage auch waren,

meinen zukünftigen

Arbeitgeber habe ich

bei diesem Event nicht

getroffen. Dies liegt allerdings

weniger an den Unternehmen,

sondern vielmehr

daran, dass mein

Studiengang den Bereich

Maschinenbau nicht als

Schwerpunkt hat. Was

ich allerdings mitnehme,

sind die Namen und Kontakte

der dort ansässigen

Unternehmen. Aktuell arbeite

ich bei der Laverana

GmbH, die Naturkosmetik

herstellt, im Bereich

der Verpackungsentwicklung

als Werkstudent. Ich

bin mir sicher, dass ich

mit dem einen oder anderen

Unternehmen aus

dem Packaging Valley im

Rahmen von Projekten

in meinem zukünftigen

Arbeitsleben bestimmt

noch einmal in Berührung

komme und mit

ihnen zusammenarbeiten

werde. Niklas Lewandowski


Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau 10

Jahre

9

Gezielte Suche

nach Talenten

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat das

Packaging Valley einen Stellenmarkt eingerichtet.

Berufliche Chancen über

die Grenzen des eigenen

Unternehmens hinweg:

Das Online-Stellenportal

des Packaging Valley

bietet eine kompakte

Übersicht der Stellenangebote

aller Mitgliedsunternehmen.

Seit etwa

eineinhalb Jahren gibt

es deshalb schon den

eigenen Stellenmarkt im

weltweiten Netz. Auf der

praktischen Plattform

können Bewerber und

Unternehmen hier zusammenfinden.

Regelmäßig

wird diese aktualisiert

und bietet für Berufserfahrene,

Studenten und

Nachwuchskräfte interessante

Einstiegsmöglichkeiten

und Jobangebote in

der Verpackungsindustrie.

Über die eigene Internetseite des Vereins können Interessierte

nach offenen Stellen suchen. Es werden dort unter anderem

immer wieder Maschinenbau- und Verpackungsingenieure gesucht

sowie Techniker und Fachkräfte anderer Berufsgruppen.

Foto: djd/Shutterstock

Das Jobportal ist dabei

in den Webauftritt des

Packaging Valley integriert

und kann über den Menüpunkt

„Karriere“ aufgerufen

werden. Aktuell stehen

über 100 freie Stellen

auf dem so genannten

„Jobboard“ zur Verfügung.

Interessenten können die

Angebote unter anderem

nach Unternehmen oder

Tätigkeit sortieren lassen.

Oder gleich die Stichwortsuche

verwenden.

Suche aus ganz

Deutschland

Ziel des Portals soll es

auch sein, Fachkräfte von

außerhalb der Region

anzuwerben. Rund 40

Mitgliedsfirmen werben

dabei über das Online-

Stellenportal um qualifizierte

Mitarbeiter für ihre

Unternehmen. „Wir wollen

zeigen, was das Packaging

Valley zu bieten hat“, sagt

Geschäftsführer Kurt

Engel. Deutschlandweit

klicken laut Engel zahlreiche

Bewerber auf die Seite

Auch Claudia Schäfer (rechts), Assistentin und Projektmanagerin, engagiert sich bei der

Suche nach Fachkräften für die Mitgliedsunternehmen.

Foto: Packaging Valley

– die meisten in Baden-

Württemberg und Bayern.

Aber auch Mitarbeiter, die

innerhalb des Packaging

Valley nach der richtigen

Stelle suchen, können

im Jobboard den für sie

passenden Betrieb finden.

„Denn nicht immer findet

man gleich die richtige

Firma, wenn man in einen

Beruf einsteigt“, erläutert

der Geschäftsführer.

Karriere-Seite ist beliebt

Die Idee zum Jobboard

entwickelte der Recruiting-Arbeitskreis

des

Netzwerkes. In diesem

arbeiten die Personalverantwortlichen

der großen

Mitgliedsunternehmen

mit. „Wir haben erkannt,

dass die meisten Zugriffe

auf der Packaging Valley

Website auf den Bereich

„Karriere“ gehen und wollten

dann etwas Gutes bieten“,

sagt Engel. Ziel des

Vereins ist es dabei auch,

als Netzwerk bekannter

zu werden. „Da ist das

Recruiting ein sehr wichtiger

Baustein“, erklärt der

Geschäftsführer.

Neben den Stellenangeboten

werden von den

Mitgliedsunternehmen

auch Workshops, Schnuppertage

– wie zum Beispiel

die Veranstaltung „Studenten

treffen Unternehmer“,

Ausbildungsmöglichkeiten

oder Praxissemester angeboten.

Förderung von

Nachwuchs

Mittels besonders guter

Lehrbedingungen fördern

die Betriebe des

Packaging Valley zudem

regelmäßig neue Talente.

Die Zusammenarbeit mit

Schulen und Hochschulen

unterstreicht außerdem

den besonderen

Wert der Nachwuchsförderung.

Denn dadurch

können die zukünftigen

Fachkräfte schon frühzeitig

mit dem „Valley“ in

Kontakt treten. mst/jw/gra

Aus Daten werden Informationen,

aus Informationen wird Wissen

Höhere Wertschöpfung durch virtuelle Modelle und

mobile Assistenzsysteme von HEITEC

Für die schnellere Vernetzung der

Produktionsprozesse und für die

Digitalisierung der Industrie entwickelt

der Automatisierungsspezialist

HEITEC zukunftsgerechte Lösungen.

Der Informationsfluss zwischen Unternehmen,

Wartungs- und Servicezentralen,

Softwareentwicklungsabteilungen,

aber auch zwischen

Maschinen und Produktionslinien

bildet das Rückgrat eines modernen

Unternehmens. Das erfordert eine

gut ausgebaute und homogene Infrastruktur

beim Datenaustausch von

unterschiedlichen Systemen. Mithilfe

der Implementierungsszenarien von

HEITEC werden die gewonnenen

Daten im Rahmen von Industrie 4.0

zu neuen Lösungen zusammengeführt

und nutzerspezifisch weiterverarbeitet.

Digitale Zwilling

Der Lebenszyklus einer Verpackungsmaschine

beginnt beispielsweise

beim Engineering, geht über

die Inbetriebnahme und Produktion

bis hin zur Instandhaltung und

Wartung. Mit dem HEITEC-Tool

HeiVM werden digitale Modelle von

Automatisierungskomponenten

zur Planung, Simulation, virtueller

Inbetriebnahme und Konfiguration

einer Anlage erzeugt. Diese virtuellen

Modelle sind in Bezug auf die

Programmierung der Steuerungen,

sowie ihres zeitlichen und funktionalen

Verhaltens der Kinematik

und der Schnittstellen absolut identisch

zu ihren „echten“ Vorbildern.

Darüber hinaus, können die digitalen

Zwillinge auch für Marketing, Vertrieb,

Training/Schulung, Design-

Durchsprachen bis zur virtuellen

Vorabnahme (Pre-FAT) mit dem

Kunden genutzt werden. Über die

letzten Jahre wurde bei HEITEC

sehr viel Projekt- und Systemerfahrung

gesammelt und somit ein

beachtliches Know-how und Wissen

aufgebaut. Die Steuerungs- und

Bediensoftware von Maschinen und

Anlagen wird parallel mit HeiVM

Mit dem Tool

HeiMAx werden

Checklisten oder

Dokumentationen

auf Papier digitalisiert.

Sie sind

dann für mehrere

Mitarbeiter gleichzeitig

verfügbar.

Schon vor der eigentlichen Inbetriebnahme können mit dem digitalen Zwilling einer Anlage Simulationen gefahren

oder neue Konfigurationen getestet werden.

durchgängig am virtuellen Modell

entwickelt und getestet. Dadurch

können alle Abläufe und Schnittstellen

vor der regulären Inbetriebnahme

getestet und optimiert

werden. Der große Nutzen dieser

Vorgehensweise ist die Reduzierung

der Inbetriebnahmezeit direkt an der

Anlage. Damit ergeben sich kürzere

Lieferzeiten, Produktivitätssteigerungen

und eine Verbesserung der

eigenen Wettbewerbssituation.

Elektronische Checklisten

Die tägliche Praxis im Unternehmen

zeigt, dass viele Checklisten häufig

nur auf dem Papier existieren, eine

technische Dokumentation nicht

übersichtlich verfügbar ist oder

parallele Tätigkeiten mit einer papierenen

Checkliste nur schwer zu

koordinieren sind. Das HEITEC-Tool

HeiMAX strukturiert Check- und Aufgabenlisten

so, dass mehrere Kollegen

gleichzeitig, auch mit Unterbrechungen,

elektronisch auf einem

Smart Device, wie z.B. Tablet, damit

hantieren können. HeiMAX wird für

alle Prozesse verwendet, bei denen

strukturierte Listen abgearbeitet und

ausgewertet werden müssen, z.B.

beim Service und der Wartung oder

auch bei der Qualitätssicherung,

bei der Anlagenabnahme oder der

Qualifizierung/Validierung.

HEITEC Crailsheim

HEITEC steht für Industriekompetenz

in Automatisierung und

Elektronik und bietet Lösungen,

Produkte und Dienstleistungen in

den Bereichen Software, Mechanik

und Elektronik. Der Crailsheimer

Standort mit seinen 130 Mitarbeitern

HEITEC AG

Brunnenstraße 36

74564 Crailsheim

ist ein Systemlieferant der Automatisierungstechnik

und seit 2008

aktives Mitglied im Packaging Valley.

Neben dem digitalen Engineering

bieten wir als Komplettlieferant von

der Konzeption, Beratung, Entwicklung

bis hin zum Service und der

Validierung – alles aus einer Hand.

Mit über 1000 Mitarbeitern und

18 verschiedenen Standorten bietet

HEITEC eine Vielzahl an Möglichkeiten,

u.a. wurden wir von Focus

Money 2017 als Arbeitgeber mit den

besten Jobs für die Zukunft ausgezeichnet.

engineering solutions

Telefon: +49 7951 9366 0

Fax: +49 7951 9366 66

Internet: www.heitec.de

E-Mail: info-cra@heitec.de


10 Die Spezialisten im Verpackunsgmaschinenbau

10

Jahre

Die Unternehmen des

Vereins exportieren ihre