REGIOBUSINESS - NR. 186 | 2017-11

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SÜDWEST PRESSE

RegioBusiness

WIR BIETEN

IHNEN

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KONJUNKTUR

Neues Allzeithoch stimmt

euphorisch. SEITE 2

NOVEMBER 2017

MEILENSTEIN

Berner modernisiert

Rechenzentrum. SEITE 10

HANDEL

Personalabbau bei Maas

und Eisen-Fischer. SEITE 19

Nr. 186 / Jg. 16 [1,75 3]

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!

VENTILATOREN

Viel Neues

bei EBM-Papst

Die Mulfinger ziehen sich aus der

Gründung eines Instituts an der

HHN zurück, investieren in ein

Bauprojekt und machen sich für

den Klimaschutz stark. SEITE 8

AUTOMATISIERUNG

Schaufenster für

moderne Technik

1700 Aussteller präsentieren sich

Ende November auf der SPS IPC

Drives in Nürnberg – auch rund

30 aus der Region. Im Mittelpunkt

steht Industrie 4.0. SEITE 15

TOP-EVENT

Hochkarätiger

Gastredner

Bei der achten Auflage des

Gipfeltreffens der Weltmarktführer

wird Ex-Bundestagspräsident

Norbert Lammert die politische

Key-Note halten. SEITE 17

Treffpunkt der Region

Auf den dritten Fachkräftetagen im Crailsheimer Hangar stellen sich 45 Unternehmen vor.

Ausbildung mit

Spitzenbewertung

Die Wirtschaft der Region

bleibt nach wie vor auf

Wachstumskurs. Dementsprechend

viele Unternehmen

sind gewillt neue Fachkräfte

einzustellen und auf diesem

Wege neue Arbeitsplätze zu

schaffen. Doch der Fachkräftemangel

erschwert die fachliche

Besetzung dieser Stellen.

Insbesondere Arbeitnehmer

mit einer höheren beruflichen

Qualifizierung, wie etwa Meister,

Techniker und Betriebswirte

werden knapp.

Aus diesem Grund haben sich

viele Betriebe dazu entschlossen,

sich auf den Fachkräftetagen

am Samstag und Sonntag,

11. und 12. November, im

Crailsheimer Hangar zu präsentieren

und auf diesem Wege

nach Mitarbeitern zu suchen.

Organisator der Veranstaltung

ist die SÜDWEST PRESSE Hohenlohe.

Die Zielgruppe umfasst Fachkräfte

und Akademiker, die

nach neuen Karrierechancen

streben und Hochschulabsol-

Messe: Ein genauer Blick auf die Stände lohnt sich. Foto: NPG-Archiv

venten, die sich über Einstiegsmöglichkeiten

informieren

möchten. Die zweitägige Messe

geht in diesem Jahr bereits in

die dritte Runde. 45 Aussteller

aus renommierten Unternehmen

der Region werden sich an

ihren Ständen vorstellen. Das

sind erneut einige mehr als im

Vorjahr. Eröffnet wird die

Messe am Samstag, 11. November,

10.30 Uhr, durch den Landrat

und Schirmherren der Veranstaltung,

Gerhard Bauer sowie

den Geschäftsführer der

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe,

Thomas Radek. Direkt im Anschluss

wird Horst Maywald, Senior

Advisor und Industrie

4.0-Beauftragter bei der Firma

Elabo einen Impulsvortrag zu

dem Thema „Digitalisierung

und Fachkräfte – neue Herausforderungen“

halten. Doch

auch für das weitere Rahmenprogramm

haben sich die Organisatoren

einiges einfallen lassen.

An beiden Veranstaltungstagen

wird es wieder Vorträge geben.

Außerdem werden zum

ersten Mal ein kostenloser Bewerbungsfoto-Service

sowie

eine Lounge-Ecke mit Steh-Café

eingerichtet. An einer „Job-

Wall“ hängen 250 Stellenangebote

aus. Etwa 2000 Besucher

werden im Hangar erwartet.

Die Resonanz der vergangenen

Jahre war bei Unternehmen

und Besuchern durchweg positiv.

„So gut wie jeder Aussteller

hat mir berichtet, auf der

Messe ganz konkrete Gespräche

geführt zu haben“, berichtet

Peer Ley, Leiter Lesermarkt,

Marketing und Logistik bei der

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe.

Als starke Partner der Berufsbörse

treten in diesem Jahr

auch wieder die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

Schwäbisch

Hall (WFG) und die VR-

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim

auf. Die Fachkräftetage

bieten eine ideale Gelegenheit

potenzielle Mitarbeiter und Arbeitgeber

der Region zusammenzubringen.

jw

www.fachkraeftetag.de

Die Zeitschrift „Capital“ kürt Deutschlands beste Ausbilder.

Die Unternehmen Bürkert, EBM-Papst, Gemü, Kurtz und

Vion erhalten Bestnoten.

Fünf Unternehmen der Region

erhielten Spitzenbewertungen

bei der Studie „Die Besten

Ausbilder Deutschlands“. Die

Zeitschrift Capital hat aus 500 Bewerbern

die besten Betriebe ausgewählt.

Die Studie wurde gemeinsam

mit der Talentplattform „Ausbildung.de“

initiiert. 12 000 Unternehmen

erhielten einen Fragenkatalog,

um die Ausbildungsstandards

abzufragen. Zu den Spitzenausbildern

der Region zählen der

Hersteller von Mess-, Steuer- und

Regelungssystemen Bürkert aus Ingelfingen

sowie der Ventilatorenspezialist

EBM-Papst aus Mulfingen.

Außerdem gehören der Hersteller

von Armaturen und Automatisierungskomponenten

Gemü aus

Ingelfingen, die Kurtz Holding aus

Kreuzwertheim sowie der Crailsheimer

Schlachtbetrieb Vion zu den

Top-Ausbildern.

jw

www.capital.de

Kriterien: Der Fragebogen umfasst alle Ausbildungsaspekte.

Archivfoto

Wir schaffen Spielraum

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02 Politik & Wirtschaft

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Besser geht schon fast nicht mehr

Der Konjunkturmotor in der Region lauft auf höchsten Touren. Fachkräftemangel wird bedrohlich.

VON HERIBERT LOHR

Das Weihnachtsgeschäft rollt

an und die Voraussetzungen

dafür, dass es blendend

läuft sind bestens. Zumindest

lassen die jüngsten Konjunkturumfragen

der Kammern keinen

anderen Schluss zu.

Die regionale Wirtschaft befindet

sich danach in einem soliden Aufschwung

und die Einschätzungen

der Unternehmen sind zum dritten

Mal in Folge „auf ein neues Rekordniveau“

seit Beginn der Erhebungen

im Jahr 1996 gestiegen.

Die Industrie meldet gar ein Allzeithoch

und so fasst Elke Döring,

Hauptgeschäftsführerin der IHK

Heilbronn-Franken, das jüngste

Zahlenwerk auch fast schon euphorisch

zusammen: „Die konjunkturelle

Lage könnte kaum besser

sein. Neben den Konsumausgaben

tragen nun auch das Auslandsgeschäft

und die Investitionen

zum Wachstum bei.“

An die kommende Bundesregierung

stellt die Frontfrau der Kammer

auch die Forderung „den

kräftigen konjunkturellen Rückenwind

nutzen und mehr in Ausund

Weiterbildung, Verkehrswege

und Datennetze sowie in Forschung

und Entwicklung investieren.“

Die hervorragende Lage

spiegelt das Gesamtbild in

Deutschland wider: Die führenden

Wirtschaftsforschungsinstitute

sagen in ihrer aktuellen

Herbstprognose für 2017 ein Konjunkturplus

von zwei Prozent voraus.

In der Industrie kommt man

kaum noch hinterher. 70 Prozent

der Unternehmen bezeichnen

ihre aktuelle Geschäftslage als

gut, lediglich ein Prozent ist unzufrieden.

Die Auftragseingänge aus

dem Ausland sind erneut gestiegen

und die inländischen Orders

auf ein Allzeithoch geklettert. Die

Exporterwartungen erreichen den

höchsten Wert seit beinahe vier

Jahren.

Alle Branchen

verbuchen Zuwächse

Auch die Einschätzung durch die

regionalen Dienstleister hat sich

wieder verbessert. Die Hälfte der

Unternehmen meldet eine gute Geschäftslage.

Die Unternehmen der

Informations- und Kommunikationstechnologie

(IuK), die vom

Trend zur Digitalisierung profitieren,

ragen hier besonders heraus.

Das Baugewerbe kommt aus dem

Jubeln gar nicht mehr heraus.

Nach wie vor bezeichnet kein Unternehmen

den Geschäftsverlauf

„als schlecht“. Wie die Landesvereinigung

Bauwirtschaft Baden-

Württemberg mitteilt, erzielten

Baubetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten

allein im August gegenüber

dem Vorjahr ein Umsatzplus

von 18,3 Prozent. Damit betrug

das Gesamtumsatzvolumen in den

ersten acht Monaten dieses Jahres

rund 6,8 Milliarden Euro. Insbesondere

der Wohnungsbau sowie

der Wirtschaftsbau legten kräftig

zu. Die Folge: Selbst im Winter

wollen die Betriebe ihre Personalstärke

halten und teilweise sogar

noch ausbauen.

Im Großhandel hält sich das Stimmungsbild

auf hohem Niveau. Die

Lageeinschätzung des Einzelhandels

erreichte zuletzt ein Dreijahreshoch.

Trotz der etwas anziehenden

Verbraucherpreise hat sich

die Beurteilung des Kaufverhaltens

der Kunden gegenüber dem

Vorquartal verbessert. 85 Prozent

der Händler stufen das Kaufverhalten

der Kunden als „kauffreudig“

oder „saisonüblich“ ein. Mehr als

ein Drittel aller Firmen plant Neueinstellungen.

Ein wachsendes

Problem ist jedoch der Fachkräftemangel.

Der Arbeitsmarkt ist praktisch

leergefegt. Kein Wunder bei

einer Arbeitslosenqote von 1,8

Prozent etwa im Landkreis Schwäbisch

Hall.

Auch im Handwerk ist die Stimmung

blendend. Drei von vier

Handwerkern in Heilbronn-Franken

bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage

als gut. Kaum einer

der befragten Betriebe bewertet

die Gegebenheiten als schlecht

oder glaubt, dass sie das in Zukunft

werden. „Besonders erfreulich

ist, dass die Handwerker

auch wieder mehr Mitarbeiter einstellen

konnten“, freut sich Kammerpräsident

Ulrich Bopp. Vorausgesetzt

sie finden Personal.

Acht von zehn Handwerksbetrieben

haben damit mittlerweile

größte Probleme. Auch in der

Nachbarschaft läuft es Spitze. Die

mittelfränkische Wirtschaft zeigt

sich in bester Verfassung. „Die

sehr erfreuliche Lage in Mittelfranken

entspricht dem guten Trend

in Deutschland“, sagt IHK-Präsident

Dirk von Vopelius. Was die

Geschäftslage betrifft, so wurde

auch zwischen Rothenburg, Ansbach

und Dinkelsbühl ein neuer

Spitzenwert erreicht: 95 Prozent

der Betriebe berichten von besseren

oder gleichbleibend guten Geschäften:

die beste Beurteilung

seit zehn Jahren. Ein weiteres Indiz

dafür, dass die Dynamik beiderseits

der Landesgrenze anhalten

dürfte, ist die Investitionstätigkeit

– drei Viertel aller Firmen halten

sie auf hohem Niveau oder

wollen sie sogar noch steigern.

www. hwk-heilbronn.de

www. heilbronn.ihk.de

www. ihk-nuernberg.de

www.l-bank.de

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Das Spiel mit den Zahlen

Foto: Marc Weigert

Nichts ist so sicher wie der Tod und die Steuern,

das weiß der Volksmund bereits seit vielen

Jahrhunderten. Ganz so sicher scheint

nun jedoch nur noch der Tod zu sein, wie

die umfangreichen Leaks der „Panama Papers“

vor über einem Jahr und die nun veröffentlichten

„Paradise Papers“ belegen. In

beiden Datensammlungen finden sich die

Namen von Staatsoberhäuptern, bekannten

Politikern, Sportlern von Weltrang und natürlich

Firmen. Alle haben versucht, sich

um ihren Teil am Gemeinwohl zu schlitzen

– mit teils großem und teils geringerem Erfolg.

Was daraus folgt, ist nicht nur ein

Schaden für die Volkswirtschaften rund um

den Globus, sondern vor allem auch ein Vertrauensbruch,

der die Unterschiede zwischen

denen, die dem Steuersystem entfliehen können

und jenen, die fest in den Regeln gefangen

sind, deutlich macht. Auf der abstrakten

Prozessebene der globalisierten Wirtschaft

zeigt sich schnell, dass Anonymität ganz eigene

Blüten treibt. So würde es vielen Mittelständlern

und Weltmarktführern in der Region

Heilbronn-Franken nie einfallen,

die eigene Belegschaft oder

die Heimat, in der das Unternehmen

verwurzelt ist, so über’s Messer

zu balbieren. Im Gegenteil: Hier werden

zum Beispiel eigene Busrouten für

die Mitarbeiter eingerichtet, ein umfangreiches

Fitnessworkout organisiert und angeboten

oder das Essen im Betriebsrestaurant

subventioniert und für die Angestellten

billiger gemacht – auf Kosten des Unternehmens

versteht sich. Natürlich schmälern

auch diese Maßnahmen das Ergebnis und

damit die zu entrichtende Steuerlast, jedoch

bleibt der Nutzen da, wo er sein soll: bei

den Menschen. Und natürlich streitet man

sich in Hohenlohe-Franken ab und an über

die Steuerlast, mitunter auch mal vor Gericht.

Aber im Vergleich zu den Methoden,

die nun ans Licht kommen, sind das eher

schlichte Ideen.

Schnell wird der Ruf nach harter, schneller

und im übertragenen Sinn möglichst

schmerzhafter Strafe in Volkes Seele laut.

Und so verlockend es auch klingt, alle

„Großkopferten“ über einen Kamm zu scheren,

ist es eben nicht ganz so leicht. Selbstverständlich

ist in einem Rechtsstaat dabei

zwischen der strafbaren Steuerhinterziehung

und der zwar legalen, aber moralisch und

gesellschaftlich zumindest fragwürdigen,

wenn nicht gar verabscheuenswerten, Steuervermeidung

zu unterscheiden.

Es ist klar, dass sich Menschen einen Vorteil

verschaffen, wo sie nur können. Und wo Löcher

und Lücken in den Regeln bestehen,

werden diese ausgenutzt. Ob es nun der befreundete

Elektriker ist, der schwarz die

Wohnung verkabelt, oder ob Milliardensummen

über die Kontinente geschoben werden,

das Prinzip ist das gleiche. Das war schon

immer so und es wird auch immer so bleiben.

Und daran ist im Grundsatz auch

nichts Verwerfliches. Dass die legale Seite

des Systems findige Winkeladvokaten hervorbringt,

die Gelder durch ein kaum überblickbares

Geflecht an Briefkastenfirmen, Offshore-Gesellschaften

und Nummernkonten

schleusen und danach in Steueroasen versenken,

ist ebenfalls nicht weiter verwunderlich.

Hier ist tatsächlich der Staat und vor

allem die internationale Staatengemeinschaft

gefragt, diese Schlupflöcher zu stopfen

– und zwar nachhaltig. Wie viele Experten,

Spezialisten und „kreative Rechner“

könnten die Regierungen von dem Geld

wohl bezahlen, das ihnen so jedes Jahr

durch die Lappen geht? Vermutlich eine

halbe Armee. Allein im aktuellen Fall von

Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton und

seinem Privatjet hätte Großbritannien nach

derzeitigem Stand zum Beispiel fünf Finanzfachleute

zu je 1 Million Euro Jahresgehalt

beschäftigen können und wäre dennoch im

Plus geblieben. Wenn die Helfershelfer der

Steuervermeidung, die Steueroasen, jedoch

ganz selbstverständlich Mitglieder der Europäischen

Union sind – Irland, Malta und

Lichtenstein fallen in diesem Zusammenhang

ein – steht die Politik im Prinzip auf

verlorenem Posten und dem Volk bleibt lediglich

die moralische Empörung sowie die

Gewissheit, dass sich auf absehbare Zeit

zwar die Details verschieben mögen, sich im

Großen und Ganzen jedoch nichts ändert.

Impressum

Verlag

Südwest Presse Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/409-0

Telefax: 07951/409-119

Geschäftsführung

Thomas Radek

Redaktion

Heribert Lohr (ibe, verantw.)

E-Mail: h.lohr@swp.de

Telefon: 07951/409-350

Telefax: 07951/409-359

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

Telefon: 07951/409-351

Adina Möller (ina)

E-Mail: a.moeller@swp.de

Telefon: 07951/409-354

Anzeigen

Thomas Birnbaum (verantw.)

Telefon: 0791/404-260

Holger Gschwendtner

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de

Telefon: 07951/409-242

Sven Lesch

E-Mail: s.lesch@swp.de

Telefon: 07951/409-241

Telefax: 07951/409-249

Abonnement/Vertrieb

Peer Ley (verantw.)

E-Mail: p.ley@swp.de

Telefon: 07951/409-423

Telefax: 07951/409-429

Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 18 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro

Verbreitung und Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis, dem

Hohenlohekreis und dem

Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 55.000 Exemplaren

(Verlagsangabe)

Erscheinungsweise

RegioBusiness erscheint monatlich

in Zusammenarbeit mit dem Haller

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,

der Neuen Kreis-Rundschau in

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,

Ausgabe Bad Mergentheim


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Politik & Wirtschaft 03

Vorträge: Während der Abendveranstaltung wird ein wissenschaftlicher sowie praktischer Blick auf die Thematik geworfen. Auch Männer lauschen den Präsentationen.

Fotos: Julia Weise

Den Mehrwert erkennen und nutzen

Die 13. Frauenwirtschaftstage in Schwäbisch Hall und Crailsheim stehen unter dem Motto „Frau 4.0“.

VON JULIA WEISE

Der Veranstalter

Die Digitalisierung bietet

Chancen und Risiken für

Unternehmen und Arbeitnehmer

gleichermaßen. Geschäftsmodelle

verändern sich

und technologische Innovationen

ermöglichen die Entwicklung

ganz neuer Arbeitsprozesse.

Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt

die Digitalisierung als Eintritt

in die vierte industrielle Revolution.

Doch welche Auswirkungen

hat die veränderte Arbeitswelt

auf Frauen im Speziellen? Und wie

können diese Veränderungen zum

Vorteil genutzt werden? Mit diesen

Fragen befassten sich die diesjährigen

Frauenwirtschaftstage, die

in Schwäbisch Hall und Crailsheim

zum nunmehr 13. Mal stattfanden.

Die Abendveranstaltung

die unlängst stattfand, stand ganz

unter dem Motto „Frau 4.0“. Im

S-Atrium der Sparkasse Schwä-

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine

aktive Frauenförderpolitik Frauen den Zugang zu Bildung,

Ausbildung, Beruf und Politik erleichtern.

Die Frauenwirtschaftstage in Schwäbisch Hall und Crailsheim

werden in Kooperation von: Bundesagentur für Arbeit Schwäbisch

Hall – Tauberbischofsheim, Jobcenter Landkreis Schwäbisch

Hall, Netzwerk Fortbildung, Stadt Schwäbisch Hall, Family-

NET, Kontaktstelle Frau und Beruf, WFG Schwäbisch Hall, unternehmensWert:Mensch,

Initiative Neue Qualität der Arbeit,

Europe Direct, Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken und Stadt

Crailsheim organisiert.

bisch Hall-Crailsheim fanden sich

etwa 80 Besucher beider Geschlechter

zusammen, um das

Thema gemeinsam zu beleuchten.

„Frau 4.0 heißt auch Revolution

4.0“, eröffnete Klaus Ehrmann,

Vorstandsmitglied der Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim und

Hausherr der Veranstaltung.

Veränderung bedeute aus Sicht

des Managements immer erst einmal

etwas Gutes. Für Arbeitnehmer

hingegen, sei diese häufig jedoch

auch mit Ängsten verbunden.

Die Frauenwirtschaftstage

seien eine ideale Gelegenheit um

herauszufinden, wie aus den Neuerungen

ein Mehrwert gezogen werden

könne. Nach einer komödiantischen

Hinführung durch das Improvisationstheater

„Artgenossen“

aus Stuttgart, folgten zwei

Vorträge, die das Thema aus wissenschaftlicher

sowie aus der

Sicht der Praxis betrachteten. Doktor

Josephine Hofmann vom

Fraunhofer Institut stellte einige

Studien zu dem Thema vor und

hinterfragte, welche Rolle in der

vernetzten Welt der Mensch überhaupt

noch spiele. Sabrina Dräger

und Uwe Hafner von der Firma

SAP, legten den Zuschauern mit ihrem

Vortrag „Frau 4.0 – ein Praxisbericht“

nahe, inwieweit die Digitalisierung

Einflüsse auf den Arbeitsalltag

nehmen kann und wie

bei dem Softwareunternehmen damit

umgegangen wird.

Digitalisierung schafft

neue Chancen

„Es ist wichtig, dass sich die

Frauen bewusst machen, dass sie

oftmals zurückhaltender sind als

ihre männlichen Kollegen“, führt

Sabrina Dräger, Development Expert

bei SAP in Markdorf, an das

Thema heran. Es mache also

durchaus Sinn das eigene Verhalten

genau zu beobachten und

eventuell anzupassen. Sei es

durch das lautere Sprechen bei Videokonferenzen

oder bei der

Wahl des korrekten Zeitpunktes,

um den eigenen Standpunkt zu äußern.

Die Digitalisierung habe

aber selbstverständlich nicht nur

Auswirkungen auf Frauen, weiß

ihr Kollege Uwe Hafner, Senior

Knowledge Transfer Consultant,

bei SAP in Walldorf. Der Lebensstil

und auch das Arbeitsumfeld

von Frauen und Männern seien betroffen.

Daher sei auch ein Umdenken

in den Unternehmen unumgänglich.

„Alle Wirtschaftsbranchen

müssen sich damit auseinandersetzen“,

erklärt Hafner. Allerdings

hätten bisher nur die wenigsten

Unternehmen, lediglich 15

Prozent, das entsprechend qualifizierte

Personal, um sich digital

weiterzuentwickeln. „Es ist wichtig,

dass die Führungskräfte und

die Personalbereiche ein Umfeld

schaffen, in dem sich Frauen und

Männer gleichermaßen entfalten

können“, stellt er klar, „dies beinhaltet

flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte.“

Auch das Lernen

würde zunehmend orts- und zeitunabhängiger.

Bei SAP wird mit einem

internen sozialen Netzwerk

für Frauen gearbeitet. Das „Business

Women Network“ soll ihnen

die Möglichkeit geben, ihr berufliches

Wissen zu teilen und sich gegenseitig

zu unterstützen. „Frauen

werden hier auf interne Stellenausschreibungen

hingewiesen“, berichtet

Dräger, „vor allem bei dem

Thema ‚Frauen in Führungspositionen',

fällt es über dieses Medium

leichter, die Kolleginnen zu

ermutigen.“

Das Publikum nahm diese Hinweise

gerne an: „Ich konnte die

Frauenwirtschaftstage nutzen, um

Inspirationen zu sammeln“, resümiert

Eva-Maria Bischel. Die

30-jährige war aufgrund der Empfehlung

einer Kollegin zu der Veranstaltung

erschienen. „Die Praxisbeispiele

die ich heute erhalten

habe, kann ich im Berufsleben anbringen,

um meinen Arbeitgeber

in diesem Thema voranzubringen“,

erklärt sie.

Zum zweiten Veranstaltungstag

fanden Workshops statt, die die

Chancen des digitalen Arbeitens

behandelten.

www.frauenwirtschaftstage.de

Wegweisend in Sachen Energie

Die Energieagentur Main-Tauber-Kreis startet in ihr zehntes Gründungsjahr. Das Unternehmen hat sein Aufgabenfeld im letzten Jahrzehnt stark ausgeweitet.

Neben der Durchführung von Informationsveranstaltungen steht auch die Umsetzung von Förderprogrammen im Fokus.

Mit alten und neuen Themen

startet die Energieagentur

Main-Tauber-Kreis in ihr zehntes

Gründungsjahr. Gegründet mit einer

finanziellen Unterstützung des

Umweltministeriums Baden-Württemberg

steht das Unternehmen,

mittlerweile auf eigenen Beinen.

Schwerpunkt der Energieagentur

ist die Beratung von Bürgern,

Kommunen und Unternehmen in

Belangen von Energieeinsparung,

Energieeffizienz und Nutzung Erneuerbarer

Energien.

„Doch das Blatt hat sich in den

vergangenen Jahren gewandelt“,

erklärt Geschäftsführer Frank Künzig.

ENTWICKLUNG Während zu

den Anfangszeiten die kostenlose

Beratung im Mittelpunkt stand,

hat man mittlerweile einen Kooperationsvertrag

mit der Verbraucherzentrale

geschlossen.

Neben der kostenfreien „stationären

Beratung“ in den vier großen

Kommunen Bad Mergentheim,

Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim

und Wertheim können

nun auch darüberhinausgehende

Beratungen und Checks angeboten

werden.

FÖRDERUNG Diese werden in

der Regel durch das Bundeswirtschaftsministerium

bezuschusst

und ermöglichen es allen Bürgen,

eine kostengünstige Beratung in

Anspruch zu nehmen.

Der Tätigkeitsumfang ist auch in

weiteren Bereichen gewachsen:

Neben der Durchführung von Informations-

und Fortbildungsveranstaltungen

gehört die Umsetzung

spezieller Förderprogramme

zu den Aufgaben.

Hintergrund ist hierbei die Tatsache,

dass Energieagenturen mittlerweile

in allen Kreisen von Baden-Württemberg

existieren und

das Bundesland damit ein Alleinstellungsmerkmal

vorweisen

kann. Insbesondere dem Ministerium

für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft

sind die Beratungsstellen

als Sitz von Fachexperten

bekannt. Hierauf aufbauend wurden

in den vergangenen Jahren diverse

Förderprogramme entwickelt,

die speziell auf Regionen zugeschnitten

sind und durch die

Energieagenturen umgesetzt werden.

Ein neues Aufgabenfeld ist auch

mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes

für den Main-

Tauber-Kreis entstanden.

KONZEPT Die Energieagentur

entwickelte im Vorfeld die Vorhabenbeschreibung

und stellte im

Auftrag des Kreises den Förderantrag

beim zuständigen Projektträger.

Seit Zusage der Förderung

dient sie als Gelenkstelle zwischen

Verwaltung und den beauftragten

Ingenieurbüros und unterstützt

mit einem stark gewachsenen

Netzwerk aus regionalen Experten

die Erstellung des Konzeptes.

Letzter Aufgabenschwerpunkt in

diesem Zusammenhang war die

Organisation eines ersten Treffens

Schwerpunkt: Die Energieagentur berät Bürger, Kommunen und Unternehmen.

einer Lenkungsgruppe, bestehend

aus Verwaltung, Vertretern des

Kreisrates und der regionalen

Energiewirtschaft, in der die Ergebnisse

der Bestandsaufnahme

für das Klimaschutzkonzept vorgestellt

wurden sowie diverse Maßnahmen

und Ziele für die Zukunft

erörtert wurden. Landrat Frank

als oberster Dienstherr freut sich

über den Erfolg „Die Entwicklungen

zeigen, dass wir uns in die

richtige Richtung bewegen“, so

sein Resümee. Dieses ergänzt Jochen

Jochen Müssig, der zuständige

Dezernent im Landratsamt:

„Klimaschutz und Energiewende

sind heute Teil der Daseinsvorsorge.“

pm

www.ea-main-tauber-kreis.de

Foto: EA


04 Industrie

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Und wieder einmal Spitze

Procter & Gamble: Das Produktionswerk in Crailsheim gewinnt den Wettbewerb „Fabrik des Jahres 2017“.

VON HERIBERT LOHR

Viele Unternehmen beschäftigen

sich intensiv mit dem

Thema „Industrie 4.0“. Gerade

auch der Konsumgüterproduzent

Procter & Gamble (P&G)

setzt sich intensiv mit dem disruptiven

– ganze Geschäftsmodelle

verdrängenden – Wandel weiter

Teile der industriellen Wertschöpfungsketten

auseinander.

Vor kurzem wurden nun im

Benchmark-Wettbewerb von A.T.

Kearney die modernsten Fabriken

und richtungsweisenden Produktionsarchitekturen

ausgezeichnet.

Der Hauptpreis „Fabrik des Jahres

2017“ ging dabei an das

P&G-Werk in Crailsheim.

Dritte Auszeichnung

für den Standort

Die Auszeichnung wurde bereits

zum dritten Mal an den Standort

in der Horaffenstadt vergeben.

Schon in den Jahren 2004 und

2010 hatte das Produktionswerk

für Damenhygiene diese Auszeichnung

erhalten. Der Sieg im wohl

härtesten Benchmark-Wettbewerb

der Industrie ist auch eine

Folge der hohen Konkurrenz, der

sich die einzelnen P&G-Standorte

im internen Wettbewerb in

Europa und der Welt stellen müssen.

Das Werk in Crailsheim ist bekannt

dafür, technisch wie personell

Innovationen schnell aufzugreifen,

um so auch Standards für

andere Werke zu setzen und damit

dem gesamten Konzern zusätzliche

Effizienzen zu erschließen.

In Crailsheim siedelte sich P&G

im Jahr 1981 an. Im Werk sind

derzeit rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Standort hat drei

Funktionen. Er ist Produktionsstandort

für Health Care, logistischer

Umschlagplatz für P&G-Produkte

im süddeutschen Raum,

der Schweiz und Österreich sowie

Entwicklungszentrum für Damenhygiene

weltweit.

Nach Ansicht der Jury hat Procter

& Gamble in Crailsheim die Digitalisierung

konsequent in „ihrer

strategischen Planungskaskade

verankert“. In der Begründung

heißt es: „Das Portfolio digitaler

Initiativen ist strukturiert und

trägt spezifisch zur Steigerung der

Wettbewerbsfähigkeit bei. Automation

und Synchronisation sind die

operativen Werttreiber des

Werks.“ Die Digitalisierung ist dabei

nur ein Teilstück, um die Effektivität

der Produktion weiter zu

steigern. Lean Management und

Digitalisierung: Teil der Strategie zur weiteren Wertschöpfung.

Zum Unternehmen

Foto: Procter & Gamble

Procter & Gamble (P&G) hat seinen Sitz in Cincinnati (Ohio). Der US-amerikanische Misch-Konzern ist einer

der größten Global Player im Konsumgütersegment und mit rund 300 Produkten in den Bereichen Beauty,

Hygiene und Babypflege, Gesundheit, Haushalt sowie Friseurprodukten aber auch Tiernahrung am Markt

vertreten. P&G ist in 70 Ländern tätig und machte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von rund 60 Milliarden

Euro. Der Konzern beschäftigt etwa 105 000 Menschen, in Deutschland sind es 10 000 Mitarbeiter. Der

Umsatz betrug zuletzt drei Milliarden Euro.

der strategische Ansatz der „kontinuierlichen

Verbesserung“ bewegen

sich auf einem absoluten Spitzenniveau.

So hat Crailsheim im internen

Netzwerk auch die Führung

bei der Ausarbeitung der

neuen „Maturity Phase 5“ (zur Serienreife

bringen) und dies in einem

der führenden Produktionssysteme

in der Industrie.

Christoph Hausser: „Man muss

eine Organisation aufbauen, die

Kapazitäten schafft und man muss

die Projekte, die man mit der Digitalisierung

weiterbringen will, bestimmen.“

Der Crailsheimer Werkleiter

erklärt weiter: „Wir haben

eine eigene Organisation aufgebaut,

die sich jeden Tag zu 100

Prozent damit auseinandersetzt,

diese Themen bewusst voranzubringen.“

Dabei wurde auch analysiert, in

welchen Bereichen die Digitalisierung

dem Werk tatsächlich einen

Benefit, sprich Einsparungen,

bringt. Für Christoph Hausser ist

die Auszeichnung auch ein Beleg

für die hohe Intensität der abteilungsübergreifenden

Zusammenarbeit:

„Spitzenleistungen können

nur im Team entstehen“.

www.pg.com

NEWSLINE

Neue Recaro-Sitze

für Singapore Airlines

SCHWÄBISCH HALL. Noch in diesem Jahr hebt der Flugzeugsitz

CL3710 von Recaro Aircraft Seating in Singapore

Airlines Airbus A380 ab. Der Economy-Class-Sitz

kommt ab 2018 zudem in den Flugzeugen Boeing

787-10 und Airbus A350 der Airline zum Einsatz. Die

mehr als 18 000 Leichtbausitze wurden eigens an das besondere

Kabinen-Design von Singapore Airlines angepasst.

Der Sitz überzeugt

mit einer bemerkenswerten

Ausstattung.

„Als deutscher

Flugzeugsitzhersteller

und Weltmarktführer

Gruppenfoto: Dr. Mark Hiller,

Recaro Aircraft Seating (li.) und

Goh Choon Phong, Singapore Airlines

(mi.) bei der Produkteinführung

in Singapur.

Foto: Recaro

für Economy-Class-

Sitze freuen wir uns,

Partner von Singapore

Airlines zu sein“, sagte

Dr. Mark Hiller, geschäftsführender

Gesellschafter

von Recaro

Aircraft Seating. pm

Rokla GmbH gehört zu den

Wachstumschampions

LANGENBURG. Laut Erhebung von Focus und Statista

gehört die Rokla zu den 500 Unternehmen in Deutschland

mit dem größten Umsatzwachstum zwischen 2013

und 2016. In der Branche Maschinen- und Anlagenbau

steht Rokla auf Platz eins und im Gesamtranking auf

Platz 88 von 500 Plätzen. Die beiden Geschäftsführer

und Firmengründer Robert Piasecki (39) und Klaus Volkert

(45) und ihr zehn-köpfiges Team haben ihre Frästechnologie

innerhalb kürzester Zeit etabliert. Seit

2013 baut das Unternehmen hydraulische Anbaufräsen

unter dem Markennamen Rockwheel. Mit im Team ist

der britische Konstrukteur Ian Webster, der vor 25 Jahren

die hydraulische Anbaufräse erfand und die Weiterentwicklungen

zustädnig ist. Rokla ist zwischenzeitlich

technischer Marktführer weltweit.

ibe

Die Führung übergeben

Bausch + Ströbel: Generationennachfolge auch beim Familienstamm Bullinger geregelt.

Gleich zehn Auszubildende des

Spezialmaschinenherstellers

Bausch + Ströbel schlossen ihre

Lehrzeit mit exzellenten Ergebnissen

ab. Einer stach dabei besonders

heraus. Der Industriemechaniker

Siegbert Büchel setzte dem

Ganzen dabei die Krone auf. Denn

der junge Facharbeiter ist mit 98

Punkten Baden-Württembergs

bester Industriemechaniker-Azubi

im Jahr 2017.

Seit 2010 stellte Bausch + Ströbel

bereits je zwei Mal den Bundesund

den Landessieger. Rund die

Hälfte der 1400 Mitarbeiter in Ilshofen

haben ihren beruflichen

Werdegang bei Bausch + Ströbel

mit einer Ausbildung oder einem

Studium begonnen. Das Unternehmen

sichert so seine Wettbewerbsfähigkeit

ab. Auch an anderer

Stelle hat das Unternehmen die Zukunft

im Blick. „,50 Jahre Innovation

– und wir haben noch viel

vor’, so lautet das Motto des Jubiläumsjahres.

Und das bedeutet natürlich,

dass wir tatkräftig an der

Zukunft des Unternehmens arbeiten.“

Mit diesen Worten begleiteten

die beiden Gründungsgesellschafter

des Spezialmaschinenherstellers

Siegfried Bullinger und

Rolf Ströbel, die personellen Veränderungen

an der Firmenspitze.

Nachdem nun kürzlich mit der

Einweihung der neuen Fertigungshalle

ein weiterer baulicher Meilenstein

gelegt wurde, passt das

Unternehmen nun auch seine Führungsorganisation

den Herausforderungen

an. Vor wenigen Tagen

wurde der zweite Schritt der Gene-

Stabübergabe: Die zweite Generation übernimmt die Leitung. Firmenmitgründer Siegfried Bullinger (li.)

mit seinem Sohn Thorsten Bullinger.

Foto: Bausch + Ströbel

rationennachfolge vollzogen.

Nachdem Markus Ströbel, Sohn

des Firmenmitbegründers Rolf

Ströbel, bereits seit 2001 Geschäftsführer

ist, wird nun auch

bei der Familie Bullinger die

zweite Generation in die Geschäftsführung

einziehen. Thorsten Bullinger

folgt seinem Vater Siegfried

Bullinger als Geschäftsführer.

Bereits 2013 wurde mit Dr. Hagen

Gehringer ein Geschäftsführer eingestellt,

der nicht aus dem Kreis

der Familienstämme kommt.

Dem rasanten Wachstum des Unternehmens

Rechnung tragend ist

nun geplant, die Geschäftsleitung

in naher Zukunft um weitere Mitglieder

zu erweitern und die anstehenden

Aufgaben auf mehrere

Schultern zu verteilen. Geschäftsführung

und der erst vor wenigen

Wochen installierte Beirat haben

dazu ein „ein tragfähiges Zukunftskonzept“

erarbeitet.

Thorsten Bullinger ist Rechtsanwalt

und bereits seit Jahren im

Unternehmen in verschiedensten

Funktionen tätig, zuletzt als Bereichsleiter

Recht, Verwaltung

und Finanzen. Zudem ist er Geschäftsführer

von Gmpi in Ilshofen,

ebenfalls ein Maschinenbauunternehmen

im Bereich Verpackungstechnik.

„Für mich ist es

wichtig, dass wir auch künftig ein

familiengeführtes Unternehmen

bleiben, deshalb bin ich froh,

dass für unsere Familie nun künftig

mein Sohn aktiv an der Lenkung

des Unternehmens beteiligt

ist“, sagt Siegfried Bullinger. Er

selbst war erst Anfang 20, als er

Bausch + Ströbel mitgründete.

In den folgenden Jahrzehnten

war er vor allem der technische

Kopf des Unternehmens, viele Entwicklungen

sind ihm und seinem

großen Engagement zu verdanken.

Ebenso prägte er durch

seine Persönlichkeit das Unternehmen

– dem er als Gesellschafter

weiter verbunden bleibt – wie

dies auch bei Rolf Ströbel der

Fall ist.

ibe

www.bausch-stroebel.com


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Industrie 05

Auftragsstark aber umsatzschwach

R. Stahl veröffentlicht die Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres. VON JULIA WEISE

Der Waldenburger Spezialist

für Explosionsschutz

R. Stahl veröffentlichte vor

Kurzem seine Geschäftszahlen für

die ersten neun Monate dieses Jahres.

Auf Basis dieser Zahlen

wurde die Prognose für das Gesamtjahr

2017 nochmals angepasst.

Die ersten neun Monate des Jahres

waren bei R. Stahl insbesondere

durch die hohe Zahl der Auftragseingänge

geprägt. Treiber für

die anhaltende Nachfrage nach Explosionsschutzprodukten

seien

vor allen Dingen Projektaufträge

sowie die allgemein gute Entwicklung

in Europa.

Steigerung bei den

Aufträgen

Mit über 222 Millionen Euro hat

der Auftragseingang gegenüber

dem Vorjahr um etwa drei Prozent

zugelegt. Insbesondere die

Nachfrage nach LED-Leuchten

und Automatisierungstechnik

konnte hierbei im dritten Quartal

2017 gesteigert werden.

Ebenfalls seien gezielte Vertriebsinitiativen

innerhalb der Chemieund

Pharmaindustrie recht erfolgreich

gewesen. Auch der Auftragsbestand

stieg zum Ende des Berichtszeitraums

weiter an. Auftragseingang

und auch -bestand

Das Unternehmen

bestätigen erneut die sich langsam

abzeichnende Belebung im

Markt für Explosionsschutzprodukte,

insbesondere innerhalb

des für Stahl sehr wichtigen Ölund

Gassektors. Diese Belebung

hat im bisherigen Jahresverlauf zu

einer deutlichen Stabilisierung

des Auftragseingangs gegenüber

der Auftragsschwäche in der zweiten

Hälfte des Vorjahres geführt.

Dennoch war der Umsatz der ersten

neun Monate des Jahres 2017

mit über 198 Millionen Euro gegenüber

dem Vergleichszeitraum

des Vorjahres um etwa sieben Prozent

rückläufig. Dies gehe insbesondere

auf die langen Vorlaufzeiten

bis zur tatsächlichen Auftragsausführung

zurück, schreibt das

Unternehmen. Die Umsatzrealisierung

verschiebe sich in großen

Teilen in das Jahr 2018. Vor allem

die Region Amerika war von einer

deutlichen Abschwächung des Geschäfts

betroffen.

Negative Einflüsse auf

die Ertragslage

Die schwachen Umsätze sowie belastende

Sondereinflüsse, beispielsweise

in Form von Vorratsabwertungen

und Restrukturierungsaufwendungen,

wirkten sich ebenfalls

dämpfend auf die Ertragslage

des dritten Quartals aus. In den

R. Stahl gilt als weltweit führender Anbieter von elektrischen

und elektronischen Produkten und Systemen für den

Explosionsschutz. Diese verhindern in gefährdeten Bereichen Explosionen

und tragen auf diesem Weg zur Sicherheit von

Mensch, Maschine und Umwelt bei. Die 1763 Mitarbeiter des Unternehmens

erwirtschafteten in den ersten neun Monaten des

Jahres weltweit einen Umsatz von über 198 Millionen Euro.

Der Auftragseingang lag bei etwa 222 Millionen Euro.

Entwicklung: Die Nachfrage nach Automatisierungstechnik steigt. Doch lange Vorlaufzeiten verzögern die Umsatzentwicklung.

ersten neun Monaten des Jahres

ging das EBIT auf Minus 8,5 Millionen

Euro im Vergleich zum Vorjahr

(Erste neun Monate 2016:

über sechs Millionen Euro) zurück.

Zum Stichtag Ende September

verringerte sich auch die Bilanzsumme

des Konzerns. Bilanzverkürzend

wirkte sich insbesondere

das rückläufige Periodenergebnis

aus, dem im Wesentlichen

ein Abbau von Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen gegenüberstand.

Auswirkungen hatten das negative

Periodenergebnis und die im Juni

erfolgte Dividendenzahlung auch

auf die Eigenkapitalquote des Unternehmens.

Diese beträgt derzeit

31,5 Prozent. Zum Ende des Vorjahres

lag sie noch bei 34 Prozent.

Vor dem Hintergrund der

Veröffentlichung der Geschäftszahlen,

wurden auch die Gesamtprognosen

für 2017 angepasst. Für

den Auftragseingang werden nun

290 Millionen bis 300 Millionen

Euro erwartet. Für den voraussichtlichen

Umsatz wurde ein

Wert von 262 Millionen Euro bis

267 Millionen Euro veranschlagt.

Neue Strategie soll

Situation verbessern

Laut Unternehmen, ist ein umfassendes

Programm zur Verbesserung

der derzeitigen Ertragslage

ebenfalls in Vorbereitung.

Weitere Details sollen allerdings

frühestens im ersten Quartal des

nächsten Jahres veröffentlicht werden.

Im abgelaufenen dritten

Quartal 2017 wurden nach eigenen

Angaben bereits erste Maßnahmen

zur Kostensenkung umgesetzt.

Im Berichtszeitraum war bei

R. Stahl ebenfalls eine Veränderung

im Vorstand zu vermelden.

Ende August gab das Unternehmen

bekannt, dass Martin Schomaker,

Vorsitzender des Vorstands,

vorzeitig in den Ruhestand

entlassen wird. Dies entsprach

dem Wunsch Schomakers. Martin

Schomaker und R. Stahl haben bereits

turbulente Zeiten hinter sich.

27 Jahre lang war Schomaker bei

R. Stahl beschäftigt, 22 Jahre davon

gehörte er zum Vorstand. Insbesondere

beim Übernahmeversuch

durch die Firma Weidmüller

2014 stand der Vorstandschef im

Mittelpunkt der schließlich erfolgreichen

Abwehrbemühungen.

Ebenso fällt in seine Amtszeit auch

die strategische Neuausrichtung

im Jahr 2005, bei der die Fokussierung

auf den Explosionsschutz

beschlossen wurde. Ungewöhnlicherweise

stand bereits nach kurzer

Zeit ein Nachfolger für Schomaker

in Aussicht: Zum 1. Oktober

berief der Aufsichtsrat nun

Doktor Mathias Hallmann zum

Mitglied des Vorstands.

Hallmann übernimmt

den Vorstandsvorsitz

Den Vorsitz wird er zu Beginn des

nächsten Jahres antreten. Man

habe bei Stahl selbst nicht mit einem

so schnellen Wechsel gerechnet,

gab ein Unternehmenssprecher

bekannt. Hallmann war zuletzt

Senior Vice President bei Lincoln

Electric in Cleveland, Ohio.

Als President International Welding

übernahm er insbesondere

die Verantwortung für das weltweite

Geschäft außerhalb Amerikas.

Der 55-Jährige ist verheiratet

und hat zwei Kinder.

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Foto: R. Stahl

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06 Blickpunkt

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Der Zwang zur Körperlichkeit

Fitness: Die Branche ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern vielfach längst ein Teil der Unternehmensphilosophie.

VON HERIBERT LOHR

Kaum ein größerer Betrieb

in der Region, der seiner Belegschaft

nicht ein Angebot

vorhält um sich körperlich in

Schuss zu halten. Die Firmen machen

dies nicht nur aus reiner

Selbstlosigkeit. In Branchen in

den kräftig angepackt werden

muss, sind Beschwerden am

Halte- und Bewegungsapparat,

laut AOK Heilbronn-Franken, der

häufigste Grund für Ausfallzeiten.

Längst klagen auch immer mehr

Angestellte über Rückenschmerzen

oder Schmerzen in Armen

und Beinen. Auch weil die zunehmende

Hektik und der Stress in

den Büroräumen häufig nachgewiesen

psychosomatische Empfindungsstörungen

und belastende

Verspannungen nach sich zieht,

raten die sportwissenschaftlichen

Fakultäten des Landes unisono zu

mehr Bewegung als Ausgleich für

Körper und Seele. Selbst Rheumatikern

werden 150 Minuten an

körperlicher Aktivität empfohlen.

Ein mehr oder weniger ausgeklügelte

Gesundheitsmanagement hat

deshalb seit geraumer Zeit seinen

Platz in vielen Unternehmen gefunden.

Das breit angelegte Spektrum,

das von Entspannungsübungen

über Yoga bis zum gemeinschaftliche

Gymnastikkurs reicht,

ist jedoch längst nicht mehr allein

an den körperlichen Vorteilen orientiert.

In vielen Firmen sind entsprechende

Programme auch Teil

Zeitgeist: Ob einfache Bürogymnastik (li.o.), gezieltes Bodybuilding, Skaten beim Marathon-Event (li.u.) oder persönliche Herausforderungen mit

dem Crossrad: Der sportive Körperkult ist allgegenwärtig und hat auch die Berufswelt erfasst.

Foto: R-Archiv/EBM-Papst

der Arbeitgeberattraktivität. Vor allem

jüngeren, leistungsorientierten

Bewerbern soll vermittelt werden,

dass ihre neue urbane Lebensphilosophie

berücksichtigt

wird. Gesund leben als Voraussetzung

für den nachhaltigen Erfolg

– das macht sich längst auch an

Äußerlichkeiten fest. Der Bogen

spannt sich dabei vom Ausdauertraining

bis zum ausreichenden

Angebot für Vegetarier und Veganer

in der hauseigenen Kantine.

Viele Firmen greifen dabei auf den

fachkundigen Service von professionellen

Anbietern zurück. Über

60 Firmen bieten in Heilbronn-

Franken alles, was die Fitnesstrend

eröffnet. Die klassische Mucki-Bude

gehört mehrheitlich der

Vergangenheit an. An ihre Stelle

sind ausgeprägte Dienstleister getreten,

die sich zwar in ihrer Arbeitsweise

an Laufbändern, Spinninggeräten

oder Crosstrainern

an der gesellschaftlichen Idealvorstellung

vom perfekten Body orientieren,

aber eben auch viel von

der hippen Moderne. Sie tun das

nicht selten im Zusammenspiel

mit Physiotherapeuten, Personaltrainern

oder Diplom-Sportlehrern.

Körperlich nicht auf der

Höhe zu sein, wird vielfach als Makel

empfunden und mittlerweile

auch so bewertet. Übergewicht, lasche

Muskeln, schlechte Haltung

sind heute durchaus Punkte „die

Personaler beachten“, auch wenn

dies vielfach nur hinter vorgehaltener

Hand bestätigt wird. Golfschläger

und Crossrad sind der Nachweis

des inneren Anspruchs, der

auch als Nachweis aktiver Lebensgestaltung

und hoher Einsatzbereitschaft

gilt. Bundesweit machten

die Fitnessgerätehersteller zuletzt

einen Umsatz von 5,5 Milliarden

Euro. Ein Zuwachs von 25

Prozent in den letzten sechs Jahren.

Fast zehn Millionen Menschen

sind in Fitnessstudios registriert.

Die Studios beschäftigen allein

schon über 45 000 Menschen.

Sogenannte „Wearabels“

sind mittlerweile ein „must have“,

die Digitalisierung des Trainings

gängiger Alltag, ein Fitnesscup fast

schon ein Relikt aus der Vergangenheit.

Docht der Fitnesstrend ist

längst tiefer in die Berufswelt eingedrungen.

Kaum eine Führungskraft,

die sich nicht körperlichen

Herausforderungen stellt, egal ob

Free-Climbing oder Langstrecke.

Der klassische Businesstalk wird

nicht selten vom Zeitvergleich auf

der letzten Marathonstrecke bestimmt.

Es muss nicht gleich so

strickt kommen, wie es Peter

Fenkl von Ventilatorenhersteller

Ziehl-Abegg in Künzelsau unlängst

formulierte: „Die Führungskraft

mit Übergewicht ist ein Dinosaurier.“

Doch die Tendenz dürfte

wohl stimmen.

Ob Mann oder Frau – die obersten

Firmenvertreter tragen vielfach

enganliegend als trainingsgestylten

Beweis durchgängiger Motivationsfähigkeit.

Das Kurse wie

etwa Brain-Kinetik immer größeren

Zuspruch finden, ist für Geschäftsführer

Oliver Rehbach

nicht verwunderlich: „Es geht darum,

die Verbindung von geistiger

und körperlicher Frische zu fördern

und zu verbessern, das wird

heute im Beruf vielfach verlangt.

www. dssv.de

Eigenverantwortliches Verhalten fördern

Carmen Hilkert ist Leiterin Personal bei Würth. Der Konzern verfügt über ein ausgefeiltes Gesundheitsmanagement.

INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN

REGIOBUSINESS Würth verfügt

über ein ausgesprochen umfangreiches

Angebot an Kursen

und Aktionen für die Mitarbeiter.

Alleine die Broschüre umfasst

102 Seiten. Welches Konzept steht

hinter Fit mit Würth und wie lange

läuft das Programm bereits?

CARMEN HILKERT Fit mit

Würth wurde 1994 ins Leben gerufen.

Alles hat damals mit wenigen

Kursen begonnen – heute ist das

Gesundheitsmanagement ein ganzheitliches

Programm zur Gesundheitsförderung,

das die Bereiche

Bewegung, Ernährung, Sicherheit,

Vorsorge, Wohlbefinden und

Soziales umfasst. Das Fit mit

Würth Gesundheitsmanagement

verfolgt nicht nur das Ziel, die gesetzlichen

Anforderungen an den

Arbeits- und Gesundheitsschutz

zu erfüllen und die Unternehmensattraktivität

zu steigern. Es geht

primär um die Förderung des eigenverantwortlichen

Umgangs mit

dem Gesundheitsverhalten der

Mitarbeiter, der Motivation und

der Stärkung der Mitarbeiterkontakte

sowie die Einbindung der

Partner und Kinder, denen wir die

Teilnahme an unserem Gesundheitsprogramm

ermöglichen und

damit die Familienfreundlichkeit

des Unternehmens sicherstellen.

REGIOBUSINESS Wie viele

Angebote gibt es insgesamt und

wie viele Mitarbeiter kümmern

sich aktiv um die organisatorische

oder administrative Ausgestaltung

von Fit mit Würth?

CARMEN HILKERT Ein Team

von drei Vollzeitkräften kümmert

sich um die organisatorische und

administrative Ausgestaltung von

Fit mit Würth. Zusätzlich werden

wir von Praktikanten mit einem

Studium im Bereich der Gesund-

Führungsspitze: Carmen Hilkert will die Gesundheit der Mitarbeiter

in den Fokus setzen.

Foto: Peter Petter/Archiv Würth

heitswissenschaften unterstützt.

Für die Durchführung der über

300 Kurse arbeiten wir mit 35 externen

Sport- und Physiotherapeuten

zusammen.

Um körperlich und geistig fit zu

bleiben, werden ganzjährig diverse

Kurse und Aktionen während

der Mittagspause und nach

der Arbeitszeit angeboten, wie

zum Beispiel Aktivpausen, Wirbelsäulengymnastik

und das Balance-Gerätetraining.

Das Kraftmobil,

ein mobiles Elektrofahrzeug

mit einem Krafttrainingsgerät auf

der Ladefläche, ermöglicht den Logistikmitarbeitern

ein Training direkt

am Arbeitsplatz. Für Fitnessbegeisterte

im Außendienst wurde

eine Kooperation mit der bundesweit

vertretenen Fitnessstudiokette

„Fitness-First“ geschlossen.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit

sich einer Betriebssportgruppe

(BSG) anzuschließen, die

von den Mitarbeitern organisiert

wird. Derzeit gibt es 15 BSG-Angebote,

wie beispielsweise Basketball,

Golfen und Tanzen.

Um die Sicherheit und Gesundheit

der Mitarbeiter dauerhaft zu gewährleisten,

werden ergonomische

Arbeitsplatzberatungen und

Fahrsicherheitstrainings angeboten.

Vorträge zu den Themen „Ergonomie“

und „Gesunder Rücken“

sowie die Teilnahme am

bundesweiten Rückenaktionstag

ergänzen das Angebot.

Damit sich die Mitarbeiter

rundum wohlfühlen können,

muss nicht nur das körperliche,

sondern auch das psychische und

soziale Wohlbefinden im Einklang

sein. Hierzu gibt es ein vielfältiges

Angebot an Entspannungs- und

Stressbewältigungsmöglichkeiten,

wie beispielsweise Yoga, Meditation

und Shiatsu-Mobil-Massage.

Zudem werden Seminare zur Erkennung

und Stärkung der eigenen

Ressourcen und Schulungen

zur gesunden Führung angeboten.

Neben der allgemeinen arbeitsmedizinischen

Vorsorge werden

Tauglichkeitsuntersuchungen zur

Fahr- und Steuertätigkeit sowie Angebotsuntersuchungen

wie beispielsweise

Impfberatungen für

den Arbeitsaufenthalt im Ausland

angeboten. Beim Würth Gesundheitstag

„Check dich fit!“ werden

verschiedene Gesundheitscheckups

durchgeführt, um mögliche

Risikofaktoren wie zum Beispiel

Bluthochdruck, die zu chronischen

Erkrankungen führen können,

frühzeitig zu erkennen und

positiv zu beeinflussen.

Für die Mitarbeiter in den Niederlassungen

und im Außendienst

wurden Gesundheitslotsen ausgebildet.

Diese erhalten praxisorientiertes

Basiswissen aus den sechs

Bereichen des betrieblichen Gesundheitsmanagements

und wurden

zu Multiplikatoren für gesundheitsförderliches

Verhalten ausgebildet.

REGIOBUSINESS Wie viele

Mitarbeiter erreichen Sie pro Jahr

mit Ihren Angeboten?

CARMEN HILKERT Mit unseren

Kursangeboten am Standort in

Künzelsau-Gaisbach erreichten

wir im Jahr 2016 1114 der knapp

3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aus der Zentrale.

REGIOBUSINESS Welche

Vorteile verspricht sich der Konzern

vom Gesundheitsmanagement?

CARMEN HILKERT Ziel ist, das

Bewusstsein für eine gesunde Lebens-

und Arbeitsweise zu stärken

und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen

zu schaffen. Somit

soll die Gesundheit der Mitarbeiter

erhalten und verbessert

werden.

REGIOBUSINESS Das betriebliche

Gesundheitsmanagement

im Hause Würth wurde bereits

mehrfach ausgezeichnet.

Was macht Würth besser, als andere

Firmen?

CARMEN HILKERT Wir versuchen

unser Gesundheitsprogramm

so zu gestalten, dass für jeden

Mitarbeiter ein Angebot dabei

ist und wir alle Zielgruppen ansprechen.

Durch die engen persönlichen

Kontakte mit den Mitarbeitern

und der kontinuierlichen

Kursevaluation ist es unser Anliegen,

auf die Wünsche und Bedürfnisse

einzugehen, arbeitsplatznahe

und niederschwellige Angebote

zu schaffen, die unsere Mitarbeiter

ansprechen.


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Blickpunkt 07

Krafttraining, Krebsvorsorge, Kochevents

Unter dem Namen „befit“ bietet Bosch seinen Mitarbeitern ein umfassendes Gesundheitsprogramm – auch in Crailsheim.

VON FRANK LUTZ

Ein umfassendes Programm

verbirgt sich hinter dem

schlichten Namen: Mit „befit“

hat Bosch ein ganzheitliches

Gesundheitsangebot entwickelt

und an 70 deutschen Standorten

eingeführt. „Befit“ umfasst neben

Vorsorgeuntersuchungen, ergonomischen

Arbeitsplatz-Checks,

Sport- und Ernährungsangeboten

auch Selbsttests sowie Seminare

zum Umgang mit Stress und psychischen

Belastungen.

Auch die Integration leistungsgewandelter

und behinderter Menschen

spielt eine wichtige Rolle.

Für sie sollen behindertengerechte

Arbeitsplätze geschaffen, die Rahmenbedingungen

an ihre Bedürfnisse

angepasst sowie Kontakt zu

Behörden und Fachstellen aufgenommen

werden. Zuständig ist der

Arbeitgeberbeauftragte, erster Ansprechpartner

für den betroffenen

Mitarbeiter ist seine Führungskraft.

ANSPRECHPARTNER Auch

am Crailsheimer Standort des Geschäftsbereichs

Bosch Packaging

Technology wird „befit“ seit fast

zehn Jahren angeboten. So steht

Werksarzt Dr. Michael Reile an

zwei Tagen in der Woche als Ansprechpartner

für „befit“ zur Verfügung.

„Aufgabe des betrieblichen

Gesundheitsmanagements

ist es, die Mitarbeiter zu gesundheitsförderlichem

Verhalten zu befähigen.

Dadurch hat der Mitarbeiter

die Möglichkeit, kontinuierlich

und nachhaltig einen gesunden

Lebensstil zu führen trotz zunehmenden

Anforderungen, die

das moderne Leben einschließlich

des Berufslebens an den Menschen

stellt“, erklärt Reile Hauptziel

und gewünschte Effekte des

Programms. Neben medizinischer

Vorsorge oder betrieblichem Eingliederungsmanagement

gibt es

Vielseitig: Auch bei Bosch Packaging Technology in Crailsheim umfasst das Gesundheitsmanagement ein breites Angebot an Kursen, Infoveranstaltungen

und Unterstützungsleistungen. Der Gesundheitsraum spielt dabei eine zentrale Rolle.

Foto: Bosch Packaging Technology

auch ausführliche Gesundheitsprogramme

für die Mitarbeiter –

etwa das 2009 eingeführte „befit-

20-Programm“.

Das Programm, das seit 2011

zweimal jährlich für jeweils zwölf

Teilnehmer in Kooperation mit einem

ortsansässigen Fitnessstudio

angeboten wird, besteht aus den

zwei Modulen „Ernährung und

Ausdauer“ sowie „Kraft und Beweglichkeit“.

Neben verschiedenen

Kursen im jeweiligen Partner-

Fitnessstudio bekommen die Teilnehmer

eine professionelle theoretische

und praktische Einführung

zum Kraft- und Ausdauertraining

sowie Informationen zur gesunden

Ernährung. Am Anfang

und zum Ende des Programms

werden Blutdruck, Cholesterinspiegel

und Bauchumfang gemessen,

um den Trainingserfolg ersichtlich

zu machen. Zum Abschluss

des mehrwöchigen Programms

gibt es ein gemeinsames

Kochevent in der Kantine. Bisher

haben am Crailsheimer Standort

fast 170 Personen an „befit 20“

teilgenommen.

Sich für die Gesundheit der Mitarbeiter

einzusetzen betrachtet

Reile als selbstverständliche Aufgabe

eines Unternehmens. Das sei

schließlich auch von gegenseitigem

Nutzen: „Letztendlich profitiert

nicht nur der Mitarbeiter

selbst davon, gesund zu bleiben.

Es ist selbstverständlich auch im

Interesse eines Unternehmens, gesunde

und leistungsfähige Mitarbeiter

zu haben.“

Auch ein breites Spektrum an Kursen

wird in Crailsheim geboten –

etwa Deep Pilates, Wirbelsäulengymnastik,

Aquafitness oder Yoga

–, welche die Körperhaltung verbessern,

die Rücken- und Skelettmuskulatur

stärken oder Haltungsschäden

vorbeugen sollen.

Sogar Ernährungsvorträge und

Nichtraucherseminare gehören

zum Programm. Einmal pro Woche

bietet eine professionelle Physiotherapeutin

Massagen zur Entspannung

und Regeneration an.

SPEZIALISTEN Die Themen

„Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz“

werden von einem Spezialisten

am Standort betreut, der für

monatliche Sicherheitsbegehungen

und Gefährdungsbeurteilung

von Arbeitsplätzen verantwortlich

ist und die Mitarbeiter über Arbeitssicherheit

informiert.

Und auch die psychische Gesundheit

wird nicht vernachlässigt: An

zwei Tagen pro Woche steht eine

Sozialarbeiterin zur Verfügung,

die Mitarbeitern und Führungskräften

hilft, komplexe Probleme

zu bewältigen und die unterschiedliche

Ansprechpartner sowie betroffene

Schnittstellen koordiniert.

Abgerundet wird das Gesundheitsmanagement

durch medizinische

Vorsorgeleistungen.

www.bosch-bkk.de

www.boschpackaging.com

Langfristig leistungsfähig

Um die Arbeitskraft zu erhalten, steht eine gesundheitliche Vorsorge in

Betrieb und Privatleben im Fokus. VON ALISA GRÜN UND JULIA WEISE

Gesunde und fitte Menschen

finden sich heutzutage nicht

nur in Fitnessstudios oder Sportvereinen.

Immer häufiger wird

auch in Unternehmen die Gesunderhaltung

der eigenen Mitarbeiter

fokussiert. Die Gründe liegen dabei

klar auf der Hand: Ein Unternehmen

ist immer nur so gesund

wie seine Mitarbeiter. Gesunde

Menschen sind leistungsfähiger

und auch Krankheitstage können

durch Vorsorgemaßnahmen reduziert

werden.

Außerdem können betriebliche

Gesundheitsmaßnahmen auch als

Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers

gelten. Durch ein durchdachtes

betriebliches Gesundheitsmanagement

können mittlerweile

auch kleinere Betriebe ihren Mitarbeitern

einige Möglichkeiten

bieten, um fit zu bleiben. Häufig

arbeiten sie dabei auch mit Fitnessstudios

zusammen.

Auch in den kleinen

Unternehmen ein Thema

Die Initiative Gesundheit & Arbeit

(IGA) hat für kleine und mittlere

Unternehmen einen speziellen

Handlungsleitfaden erstellt, der

die Organisation im eigenen Betrieb

unterstützen und erleichtern

soll. Darin heißt es: „Den Anforderungen

des heutigen Arbeitslebens

bis zur Rente gerecht zu werden

– das funktioniert in der Regel

nur, wenn die Arbeit gut gestaltet

ist und die Beschäftigten ihrerseits

ihre Leistungsfähigkeit zum

Beispiel durch Bewegung und gesunde

Ernährung erhalten. Das

Unternehmen ist dabei ein guter

Ort, um Arbeitnehmer mit Sportangeboten

zu erreichen.“

Aber: „Nicht jeder Betrieb ist groß

genug, um allein ein geeignetes

Betriebssportangebot zu initiieren“.

Insbesondere die entsprechende

fachliche Qualifikation

des Personals, die zum Aufbau eines

vollumfänglichen Gesundheitskonzeptes

benötigt wird, aber

auch die entsprechenden Ausstattungen

stellen kleine Betriebe vor

Herausforderungen. Dennoch haben

sich einige Unternehmen der

Region schon dazu entschieden,

mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten,

die Gesundheit ihrer Mitarbeiter

durch Sport oder andere

Angebote zu erhalten beziehungsweise

sogar zu verbessern.

Das Unternehmen Hero-Textil mit

Sitz in Crailsheim bietet seinen Mitarbeitern

immer wieder Seh- und

Hörtests an, um die eigene Gesundheit

im Blick zu behalten. Neben

kostenfreiem Obst gibt es zudem

eine vergünstigte Mitgliedschaft

in einem Fitnessstudio. In

Zukunft soll das Angebot noch weiter

wachsen, denn die Vorteile liegen

für das Unternehmen klar auf

der Hand. „Die Arbeitnehmer bleiben

dadurch fit, sind ausgeglichen

und motiviert. Zudem kann

es das Teamgefüge stärken bei gemeinsamen

Aktivitäten“, sagt

Anna Sophie Göggerle, Personalmanagerin

von Hero-Textil. Eine

betrieblich organisierte Unterstützung

sehen die Crailsheimer zudem

als notwendig an, um die Arbeitskraft

der eigenen Mitarbeiter

auf Dauer zu erhalten.

Kooperationen mit

regionalen Fitnessstudios

Gesundheit: Schon einige wenige Maßnahmen können helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder

gar verbessern. Dies geht sowohl durch betriebliche Angebote, als auch privat im Fitnessstudio. Foto: DPA

Auch beim Unternehmen Gerhard

Sprügel aus Ingelfingen-Stachenhausen

wird sich um die Gesundheit

der etwa 120 Mitarbeiter gekümmert.

Neben kostenlosen Äpfeln

in der Betriebskantine, einer

betrieblichen Altersvorsorge und

einer Kooperation mit einem Fitnessstudio

gibt es ergonomische

Schreibtische und einen Betriebsarzt,

der regelmäßig das Unternehmen

besucht.

Außerdem haben in diesem Jahr

einige der Mitarbeiter an einem

Firmenlauf teilgenommen. Als Vorteil

einer vom Arbeitgeber angebotenen

Gesundheitsförderung sieht

Sprügel vor allem auch einen Wettbewerbsvorteil

gegenüber anderen

Betrieben. Daher sei der Ausbau

des Angebotes mittel- bis langfristig

auch denkbar. Die Zusammenarbeit

zwischen Betrieben

und Fitnessstudios, wie sie bereits

bei den Firmen Hero-Textil und

Sprügel in Anspruch genommen

werden, garantiert die fachliche

Betreuung der Mitarbeiter. Aus

diesem Grund findet sie sich bereits

mehrfach in der Region. „Es

gibt bei uns durchaus Kooperationen

mit Firmen“, berichtet Fabio

D'Alessandro, Studioleiter des

Sportpark Gaildorf, „deren Mitarbeiter

trainieren bei uns zu speziellen

Konditionen und Leistungen.“

Doch es sind nicht nur die Unternehmen,

die ihre Mitarbeiter dazu

bewegen möchten, gesund zu bleiben.

Auch Privatpersonen gehören

selbstverständlich zu den regelmäßigen

Nutzern der etwa 100

Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen

der Region. Die

Gründe für ein Training im Studio

sind dabei vielfältig.

Neben der Gewichtsreduktion sei

ebenfalls die Gesunderhaltung

also beispielsweise die Prävention

von Rückenleiden sowie der Ausgleich

zum Berufsleben anzuführen.

Hierbei decken sich die

Gründe von Unternehmen und Mitarbeitern.

Egal, ob mit dem Betrieb

oder ohne, die korrekte

Übungsanleitung durch geschultes

Personal sei beim Training essentiell.

Das persönliche 1:1-Training

gewinne daher zunehmend

an Bedeutung. „Das wichtigste

sind eben nicht die Geräte, sondern

die Trainer“, erläutert D'Alessandro,

„diese wissen, wie man gegen

verschiedene Problembilder

in Bandscheiben und Rücken vorgehen

muss.“

Dennoch setzt das Studio immer

wieder auf Innovationen, wie beispielsweise

den E-Gym-Zirkel.

Hierbei wird der Trainingsfortschritt

des Nutzers sichtbar. Das

Gerät passt sich automatisch an

den Fortschritt des Trainierenden

an.

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08 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Rückzug vom Campus

EBM-Papst zieht sich aus der Gründung eines Instituts in Künzelsau zurück. 13 Millionen Euro investieren die Mulfinger in einen Neubau in Lauf.

Bereits 2014 führte der Ventilatorenhersteller

EBM-

Papst aus Mulfingen erste

Gespräche mit der Hochschule

Heilbronn (HHN) bezüglich einer

Kooperation am Campus Künzelsau.

Geplant war ein Forschungsinstitut,

in dem Wissenschaftler

über elektromagnetische

Antriebe und Digitalisierung

forschen sollten. Mehrere Millionen

Euro wollte das Unternehmen

investieren. Doch Mitte Oktober

teilte die EBM-Papst Gruppe der

Hochschule Heilbronn und dem

Land Baden-Württemberg mit,

sich aus der Gründung des Instituts

zurückzuziehen.

Stefan Brandl, Vorsitzender der

Geschäftsführung der EBM-Papst

Gruppe: „Die Absicht war, den

Hochschulstandort Künzelsau

und die dortige ‚Agenda Technik’

zu unterstützen. Gleichzeitig wäre

das Institut für uns eine gute Möglichkeit

gewesen, Forschungstrends

und -entwicklungen zu verfolgen

und das nur wenige Kilometer

von der Unternehmenszentrale

entfernt.“ Die Planungen waren

bereits weit fortgeschritten. „Die

Ausgestaltungs- und Baupläne des

Instituts liegen fertig in der Schublade“,

erklärt Dr. Bruno Lindl, Geschäftsführer

Forschung und Entwicklung

der EBM-Papst-Gruppe.

Doch bei den Verhandlungen mit

den Behörden sei es zu Barrieren

gekommen, die nicht aus dem

Weg geräumt werden konnten.

Die HHN bedauerte das Aus: „Die

ursprünglich geplante weitere

Stärkung der Region in Forschung

und Bildung hat damit leider einen

erheblichen Rückschlag erlitten“,

sagte Rektor Oliver Lenzen.

Die „langjährige und vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit EBM-

Papst“ werde aber fortgeführt.

GRUNDSTEIN 13 Millionen

Euro investiert EBM-Papst dagegen

in einen Neubau an seinem

Unternehmensstandort in Lauf bei

Nürnberg. 2013 hatten die Mulfinger

den Getriebespezialisten noch

unter dem Namen „Zeitlauf“ übernommen,

seither gehört der Standort

mit rund 300 Mitarbeitern zur

Schwarzwälder Tochter in Sankt

Georgen. In drei Bauabschnitten

entstehen nun bis Ende 2019 ein

Verwaltungsbau und zwei Produktionshallen.

Mitte Oktober legte

EBM-Papst den Grundstein für

den 10 000 Quadratmeter großen

Neubau, der bis Ende 2019 fertig

sein soll.

Geschäftsführungsvorsitzender

Brandl betont die Bedeutung des

Ehrgeizig: Das künftige Gebäude soll den Standort für Getriebe- und Antriebstechnik stärken. Grafik: EBM-Papst

Standortes: „Seit seiner Übernahme

hat sich EBM-Papst Zeitlauf

hervorragend entwickelt, die

Auftragslage ist höchst erfreulich.

Mit der Investition stärken wir

den Standort und ermöglichen

den weiteren Ausbau unserer modularen

und multifunktionalen Antriebssysteme.“

In Lauf entwickelt

und produziert EBM-Papst Getriebeteile

wie Planeten-, Stirnradund

Winkelgetriebe für Anwendungen

beispielsweise in der Intralogistik,

der Medizin- und Automatisierungstechnik.

Auch Eckhard

Brandt, Werksleiter in Lauf,

begrüßt das Bauvorhaben: „Da

Produktion und Verwaltung künftig

an einem Ort sind, werden Prozessabläufe

bedeutend vereinfacht.“

ENGAGEMENT Effizienz steht

bei EBM-Papst also im Mittelpunkt.

Dass sich die Mulfinger

gleichzeitig für den Klimaschutz

starkmachen, ist dabei kein Widerspruch:

Nicht umsonst bezeichnet

Stefan Brandl Klimaschutz und

Energieeffizienz als „zwei Seiten einer

Medaille“. Und so verfolgt

EBM-Papst die Weltklimakonferenz,

die noch bis Freitag, 17. November,

in Bonn stattfindet, mit besonderem

Interesse. Die Unternehmensgruppe

unterstütze das

Ziel der Staatengemeinschaft hin

zu einer treibhausgasneutralen

Welt bis zum Ende dieses Jahrhunderts,

heißt es in einer Pressemitteilung.

Für EBM-Papst sei die kontinuierliche

Verringerung des Stromverbrauchs

seiner Produkte das zentrale

Entwicklungsziel. Das Unternehmen

sei „Schrittmacher bei

Entwicklung und Vertrieb von

hocheffizienten EC-Ventilatoren,

die mittels Steuerelektronik eine

Energieeinsparung von bis zu 70

Prozent ermöglichen“.

Deutschland müsse seine Technologieführerschaft

bei Mobilität

und „Green Tec“ ausbauen und

zum Treiber der Digitalisierung

werden, fordert Brandl. Darüber

hinaus komme dem Thema „Heizen

und Wärme“ eine entscheidende

Rolle bei der Bekämpfung

des Klimawandels zu: Rund 25

Prozent der gesamten Endenergie

verbrauchten die deutschen Haushalte

in den eigenen vier Wänden.

Durch eine intelligente und besser

vernetzte Wärme-, Lüftungsund

Klimatechnik lasse sich der

Energieverbrauch um fast die

Hälfte reduzieren.

Wie die Energiewende ganz praktisch

gelingen kann, zeige das Projekt

der Energiescouts. „Energiescouts“

sind bundesweit rund

4000 Auszubildende, die in ihren

Unternehmen Projekte für mehr

Energie- und Ressourceneffizienz

umgesetzt haben. Das Projekt

wurde von EBM-Papst initiiert

und wird inzwischen vom Deutschen

Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) und der Mittelstandsinitiative

Energiewende und

Klimaschutz getragen. Das Projekt

wurde zur Eröffnung der Weltklimakonferenz

vorgestellt. pm/flu

www.ebmpapst.com

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ADVERTORIAL

Würth Elektronik eiSos und Audi

fahren elektrisch in die Zukunft

Würth Elektronik eiSos ist seit der

ersten Stunde Technologiepartner

des von ABT Sportsline gegründeten

Formel-E-Rennteams. Nun ist es

offiziell: Nach der Übernahme des

Teams um FIA-Formel-E-Weltmeister

Lucas di Grassi durch Audi wird

Würth Elektronik eiSos Technologiepartner

des neuen Teams namens

Audi Sport ABT Schaeffler sein.

Audi Sport übernimmt den Startplatz

von ABT Sportsline. Das Team

aus dem Allgäu ist seit Gründung

der Elektrorennserie erfolgreich in

der Formel E präsent und betreut

künftig als operatives Einsatzteam

die Audi-Rennwagen. Audi Sport

ABT Schaeffler startet am 2./3.

Dezember 2017 in Hongkong in die

vierte Saison der Formel-E-Rennserie.

Die Würth Elektronik eiSos

Gruppe prägt auch weiterhin als

Technologiepartner den Erfolg des

Teams mit. Der Vertrag mit Audi hat

eine Laufzeit bis 2021.

„Unsere Leidenschaft für die Formel

E sowie unsere technologische

Unterstützung für einen Teamerfolg

sind von Saison zu Saison gewachsen.

Mit dem Rennevent in Berlin

und dem Weltmeisterschaftstitel

unseres Fahrers Lucas di Grassi hat

diese Begeisterung einen neuen

Höhepunkt erreicht“, sagt Alexander

Gerfer, CTO der Würth Elektronik

eiSos Gruppe. „Mit dem Einstieg des

ersten deutschen Automobilherstellers

Audi bekommt die Formel E als

Innovationstreiber für eMobility jetzt

den entscheidenden ‚Boost‘. Wir

sind stolz und glücklich, als Technologiepartner

Teil dieser spannenden

Entwicklung zu sein“, sagt Oliver

Konz, CEO der Würth Elektronik

eiSos Gruppe. Audi, Tochterunternehmen

von Volkswagen, und Würth

Elektronik eiSos, ein Unternehmen

der Würth-Gruppe, passen hervorragend

zusammen. Beide Unternehmen

stehen für visionäres Denken,

wegweisende Konzepte und für

zukunftsorientierte Technologien.

„Ich freue mich, dass Würth

Elektronik eiSos die bestehende

erfolgreiche Partnerschaft verlängert

hat und sich in unser Projekt weiter

einbringt“, sagt Dieter Gass, Motorsportchef

der AUDI AG.

Technologische Unterstützung

Würth Elektronik eiSos konnte

bereits in der Vergangenheit innovative

Lösungen auf die Rennstrecke

schicken. Beispielsweise sind seit

der zweiten Saison Hochstromanschlüsse,

sogenannte REDCUBE-

Terminals, auf den Platinen des

Wechselrichters verbaut. In der

dritten Saison optimierten Würth

Elektronik eiSos und ABT Sportsline

gemeinsam die Stützbatterie für

das Cockpit. Das dazugehörige

Batterieladegerät wurde ebenfalls

im Rahmen der Technologiepartnerschaft

gemeinsam entwickelt. Bei

Würth Elektronik eiSos sieht man

die Tatsache, sich konkret an der

Weiterentwicklung der Rennwagen

des Teams Audi Sport ABT Schaeffler

beteiligen zu können, als hervorragende

Möglichkeit, Komponenten

unter extremen Bedingungen

einzusetzen und Lösungen für die

eMobility voranzubringen. [pm]

Von Waldenburg in die

weite Welt!

Bei der Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsvertrags am 27.

September 2017 in Neuburg: Dieter Gass, Motorsportchef, AUDI AG,

Alexander Gerfer, Oliver Konz, beide Geschäftsführer Würth Elektronik

eiSos und Siegfried Krause, Leiter Partnerschaften, AUDI AG (v. l.)

Foto: Würth Elektronik eiSos

Würth Elektronik eiSos

GmbH & Co. KG

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74638 Waldenburg

Telefon 07942 945-5186

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Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Politik & Wirtschaft 09

Voller Erfolg

IHK Heilbronn-Franken ehrt 2363 Aus- und

Weiterbildungsabsolventen in drei Landkreisen.

Da hatte Dietmar Niedziella,

Leiter Berufsbildung bei

der IHK Heilbronn-Franken,

viele Hände zu schütteln.

Denn es standen die IHK-Absolventenfeiern

im Landkreis Schwäbisch

Hall, im Hohenlohekreis

und im Main-Tauber-Kreis an.

An allen drei Abenden war er als

Vertreter der IHK vor Ort, um den

besten Absolventen eine Auszeichnung

zu überreichen. Insgesamt

2363 Absolventen haben in den

drei Landkreisen in diesem Jahr

ihre Aus- oder Weiterbildung erfolgreich

abgeschlossen.

Im festlichen Rahmen wurde nun

gefeiert. 92 Punkte und damit die

Note 1 war die Marke, die es zu

knacken galt, um auch noch Urkunde

und Pokal entgegenzunehmen.

Von den insgesamt 1015 Absolventen

im Landkreis Schwäbisch

Hall, erhielten 59 aus den

Händen von IHK-Vollversammlungsmitglied

Steffen Knödler im

Crailsheimer Hangar die Ehrung

für die Bestnote. Mit 873 Ausbildungs-

und 142 Weiterbildungsabsolventen

gibt es im Kreis nun

zahlreiche angehende Fach- und

Führungskräfte.

„Ich freue mich sehr, diesen jungen

Menschen zu ihrem wichtigen

ersten Schritt heute zu gratulieren.

Gut ausgebildete Fachkräfte

sind für unsere Wirtschaft und die

Weiterentwicklung der Region

sehr wichtig“, sagte Dr. Stefanie

Leenen, Vollversammlungsmitglied

der IHK Heilbronn-Franken,

bei der Veranstaltung im Bad Mergentheimer

Kurhaus. Sie überreichte

47 Absolventen des Main-

Tauber-Kreises die Auszeichnung

für die Bestnote. Insgesamt gab es

im Landkreis 591 Absolventen, davon

haben 539 eine Aus- und 52

eine Weiterbildung geschafft.

EINSTIEG 42 Urkunden und Pokale

konnte Roland Rüdinger, Vizepräsident

der IHK Heilbronn-

Franken, den besten Absolventen

des Hohenlohekreises in der Kultura

in Öhringen überreichen.

„Die duale Ausbildung ist eine hervorragende

Grundlage für den Einstieg

ins Berufsleben“, sagte Rüdinger.

Dies und eine qualifizierte

Weiterbildung seien wichtige Bausteine

für den Erfolg der Wirtschaft

und der Region Heilbronn-

Franken allgemein. Rüdinger ergänzte:

„Qualifizierte Fachkräfte

sind die Grundlage für eine funktionierende

und florierende Wirtschaft.“

Im Hohenlohekreis sind

es 757 erfolgreiche Prüfungsabsolventen.

662 haben ihre Ausbildung

abgeschlossen, 95 ihre Weiterbildung.

gra

www.heilbronn.ihk.de

Abschluss: Im Landkreis Schwäbisch Hall (oben), im Hohenlohekreis (Mitte) und im Main-Tauber-Kreis (unten) erhielten die Aus- und Weiterbildungsabsolventen,

die 92 Punkte und damit die Note 1 erreichten, Pokal und Urkunde von der IHK Heilbronn-Franken.

Fotos: Jonathan Trappe

Gastkommentar

„Mehr als nur Klima und Umwelt“

Von einer nachhaltigen Unternehmensführung profitieren alle. Diese setzen schon jetzt viele deutsche Unternehmen um.

Vor zwei Jahren haben die Vereinten

Nationen im September

2015 ihre Agenda 2030

mit 17 Zielen für eine bessere

Welt vorgestellt. Die UN-Vollversammlung

erklärte, dass bis 2030

Hunger und extreme Armut auf

der ganzen Welt beseitigt sein sollen.

Diese Agenda ist einzigartig:

Mithilfe der 17 Ziele und 169 Unterpunkte

wollen die Staats- und

Regierungschefs aus aller Welt die

Zukunft unseres Planeten rundum

nachhaltig verbessern. Der seinerzeitige

UN-Generalsekretär Ban

Ki-moon konstatierte, dass „niemand

zurückgelassen“ werden

dürfe und sagte weiter: „Aber der

wahre Test kommt noch, nämlich

die Umsetzung“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

erklärte in ihrem Vorwort zur

„Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

2016“: „Mit dieser Agenda

liegt ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen

Verantwortung vor,

rund um den Globus für gute Lebensperspektiven

heutiger und

künftiger Generationen zu sorgen.

Es geht um nicht weniger als um

ein Leben in Würde, Gerechtigkeit

und Frieden, um soziale Sicherung

ebenso wie um wirtschaftliche

Entfaltungsmöglichkeiten bei

gleichzeitigem Schutz unserer natürlichen

Lebensgrundlagen.“ An

Kakao: Ritter Sport legt auf nachhaltigen Anbau wert. Foto: Volker Rettike

die Umsetzung machen sich weit

mehr deutsche Unternehmen als

mancher erwartet.

Als Beispiel ist die Alfred Ritter

GmbH & Co KG, aus dem badenwürttembergischen

Waldenbuch

zu nennen: Wie ernst es Ritter

Sport mit dem Thema meint, zeigt

sich an dem Fortschritts- und

Nachhaltigkeitsbericht 2016. Einige

„nachhaltige“ Stichworte daraus:

In Nicaragua arbeitet Ritter

mit mehr als 3500 Kleinbauern zusammen,

fördert damit den nachhaltigen

Kakaoanbau und trägt zu

einer spürbaren Verbesserung

der Lebensgrundlage der Kleinbauern

bei. Ziel: Bis 2020 will Ritter

die gesamte Produktion auf

100 Prozent Kakao aus nachhaltigen

Quellen umstellen. Aber auch

bei uns im Land stärkt Ritter

kleine Produzenten: Die Milch für

die Schokolade stammt zu 100

Prozent von mehr als 1000 familiär

geführten Höfen mit durchschnittlich

30 Kühen im Stall. Klar,

dass Ritter mit verschiedenen

Maßnahmen auf dem Weg „zur

CO2-neutralen Fabrik“ ist. Ganz

wichtig aber ist auch die Feststellung

im Bericht der Bundesregierung

zur „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“

2016. Hier wird

festgehalten, dass Nachhaltigkeit

mehr bedeutet als „nur“ Klima

und Umwelt. Zu „nachhaltigem

Wirtschaften“ gehören unter anderem

auch unabdingbar „menschenwürdige

Arbeit“, „Gesundheit“,

die „Vermeidung unguter

gesellschaftlicher Spaltung“ und

„Bildung“. Nicht nur bei Ritter gehören

Gesunderhaltung, Weiterbildung,

Vereinbarkeit von Familie

und Beruf zum Standard, sondern

auch bei der an der Börse notierten

SAP SE aus Walldorf mit mehr

als 85 000 Mitarbeitern.

Hier wird unter „Nachhaltig Wirtschaften“

mit fünf Überschriften

klargestellt, dass SAP unter „nachhaltig

wirtschaften“ mehr versteht

als Klima und Umwelt. Diese lauten:

Bekenntnis zu den Menschenrechten,

Richtlinien für Arbeitssicherheit

und Gesundheit, Umweltpolitik,

Verhaltenskodex für Lieferanten

und Verhaltenskodex für

Partner. Eine aus meiner Sicht erstaunliche

und sehr bemerkenswerte

Besonderheit im Bericht

der SAP soll hier zitiert werden:

„Im Rahmen unserer weltweiten

CSR-Programme haben alle SAP-

Mitarbeiter die Möglichkeit, bis

zu acht Stunden ihrer Arbeitszeit

für gemeinnützige Projekte und

Veranstaltungen aufzuwenden.

Für 2016 hatten wir es uns zum

Ziel gesetzt, mit unseren CSR-Initiativen

weltweit 1,5 Millionen

Menschen zu erreichen. Dafür

sollten unsere Mitarbeiter

250 000 ehrenamtliche Arbeitsstunden

leisten – davon 40 Prozent

qualifizierte Tätigkeiten. Mit

fast 339 000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden

(davon 57 Prozent

qualifizierte Tätigkeiten) und ungefähr

3,2 Millionen Menschen,

die von unseren Freiwilligenprojekten

profitierten, haben wir

diese Ziele übertroffen.“

Erfreulicherweise wären noch

viele weitere Unternehmen zu nennen,

die sich „Nachhaltiges Wirtschaften“

auf die Fahnen geschrieben

haben. Aber wir müssen nicht

„in die Ferne schweifen“, denn

auch in unserer Region haben

sich zahlreiche Unternehmen auf

„Nachhaltigkeit“ verpflichtet.

Dazu zählen Klafs, Optima, Recaro,

Schubert, Groninger, Elabo,

Fertighaus Weiss, Bausch + Ströbel

– und vor allem die BESH, die

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft

Dr. Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen

an Hochschulen. Im Kreistag ist er

für die Freien Demokraten politisch aktiv.

Döring ist Initiator und Mitorganisator des

Kongresses „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete

die Akademie Deutscher Weltmarktführer.

Schwäbisch Hall. Ihre Selbstverpflichtung

beinhaltet solidarisches

Wirtschaften, „Transfer von

Wertschöpfung an die Erzeuger“,

Kulturarbeit auf dem Lande, Ökologie,

„Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

und deren nachhaltige

Bewirtschaftung“ und Soziales:

„Schutz vor weiterer Erosion

der sozialen Strukturen in

der Region, Stärkung der Einkommenssituation

der regionalen Erzeuger“.

Angela Merkel brachte es auf den

Punkt: „Nachhaltigkeit kann nur

als Gemeinschaftswerk gelingen.

Sie nützt jedem von uns. Und jeder

kann etwas dazu beitragen.“


10 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Viel Innovation

Von Planetengetrieben bis zu Linear-Systemen:

aktuelle Produkte und Systeme von Wittenstein.

Futuristisch: Berner hat sein Rechenzentrum aufwendig modernisiert. Die Systemverfügbarkeit liegt jetzt bei 99,98 Prozent.

Schutz vor Serverausfall

Berner Group rüstet IT-Infrastruktur auf – Siebenstelliger Betrag wird investiert.

Um sich bestmöglich vor

dem Risiko eines Serverausfalls

zu schützen, hat

die Berner Group ihre Rechenzentrums-Infrastruktur

aufwendig

modernisiert. Die Um- und

Ausbaumaßnahmen wurden in

den letzten zwölf Monaten während

des laufenden Betriebs

vorgenommen. Der B2B-Spezialist

für das Bau- und Kfz-Handwerk

investierte einen siebenstelligen

Betrag in das digitale

Herzstück des Unternehmens

am Stammsitz in Künzelsau.

HERZSTÜCK Das Data Center

am Garnberg ist neben einer

weiteren Location in Weinheim

der „Heimathafen“ für die

Cloud-Strategie der Unternehmensgruppe.

Aus diesem

Grund hat Berner das Sicherheitsniveau

seiner IT-Infrastruktur

in den vergangenen Jahren

sukzessive erhöht – und jetzt zusätzlich

aufgerüstet.

Der Großhändler verfügt über

ein sogenanntes Tier-2plus-Rechenzentrum.

Alle betriebsrelevanten

Komponenten und Einheiten

sind bei diesem Sicherheitsstandard

mindestens doppelt

vorhanden. Bei einer Störung

könnte selbst der Ersatz

vom Ersatz dafür sorgen, dass

das Tagesgeschäft ohne jede Beeinträchtigung

weiterläuft.

Auch ein Ausfall des öffentlichen

Stromnetzes verursacht

keine Probleme, da ein eventueller

„Blackout“ jederzeit mithilfe

von Batterieblöcken und

einer unterbrechungsfreien

Stromversorgungsanlage (USV)

überbrückt werden kann. Bezogen

auf das Gesamtjahr garantiert

das neue Rechenzentrum

eine Systemverfügbarkeit von

99,98 Prozent.

Der Zugang zu den Servern beschränkt

sich auf einen kleinen

Kreis von IT-Mitarbeitern. Die

Berechtigung wird mit personalisierter

Chipkarte und zugehörigem

geheimen PIN-Code überprüft.

Im Inneren verfolgen

mehr als zwei Dutzend Videokameras

jeden Schritt. Die Stahltüren

müssen nach dem Öffnen

schnell wieder geschlossen werden,

ansonsten wird eine der

vielen Alarmanlagen ausgelöst.

Die Rechnerräume sind vollklimatisiert.

Mehrere Umlaufkühlgeräte

verhindern, dass die „Virtual“,

„Dedicated“ und „Shared

Server“ überhitzen.

Jeder Rechnerraum ist mit

Feuer- und Wassermeldern ausgestattet.

Zusätzlich gibt es ein

Rauch-Ansaug-System. Auch

die Datensicherheit hat Berner

bei der Modernisierung berücksichtigt:

So werden alle Datenin

Echtzeit gespiegelt und auf

räumlich getrennten Servern gespeichert.

pm

www.berner-group.com

Foto: Berner

Mit innovativen Produkten wartet

Wittenstein auf: Für Anwendungen

mit kurzen Hubbewegungen

und Verfahrgeschwindigkeiten

bis 900 Millimetern pro Sekunde

präsentiert Wittenstein Cyber

Motor die Variante „Kurzhub-

Dynamik“ seiner Kleinservomotoren

mit integrierter Spindel. Die

neue Variante ist mit speziell adaptiertem

Kugelgewindetrieb ausgestattet.

Die echtzeitfähigen Antriebsverstärker

der Baureihe

„Simco Drive“ hat Wittenstein Cyber

Motor jetzt auch um eine „Sercos“-Schnittstelle

erweitert. Dieser

Automatisierungsbus wird in

unterschiedlichsten Branchen

und Applikationen eingesetzt. Fokussierung

auf Rotor und Stator,

Verzicht auf Gehäuse, Lager und

Geber, Offenheit für besondere

Optionen – mit diesem Konzept eröffnen

die „Cyber Kit Motors“ individuelle

Antriebslösungen für servotechnische

Anwendungen. Die

gehäuselosen Motoren können

auf spezifische Anforderungen

ausgelegt

werden. Höhere Abtriebsmomente

und Maximaldrehzahlen

bei einer vergrößerten Übersetzungsvielfalt

sind die wesentlichen

Verbesserungen der neuen

spielarmen Planetengetriebe

„SP+“ und „TP+“ von Wittenstein

Alpha. Ihre verbesserte Leistungsdichte

optimiert die Motorauslastung

und erlaubt noch dynamischere

Prozesse. Abgestimmt auf

unterschiedliche Kundenanforderungen

wurden die Linear-Systeme

mit Ritzel und Zahnstange

komplett überarbeitet. Wittenstein

Alpha bietet mit den neuen

Linearsystemen Lösungen für alle

Achsen. Die Aktuatoren-Plattform

„Premo“ kombiniert Präzision

mit Bewegung. Zentrale Idee dieser

voll skalierbaren Plattform ist

eine kompromisslose Flexibilität.

Seine Innovationen stellt Wittenstein

auf der Nürnberger Messe

„SPS IPC Drives“ von Dienstag,

28., bis Donnerstag, 30. November,

am Stand 4-221 in Halle 4

vor.

pmwww.wittenstein.de

Brandneu:

Alpha Advanced

Line SP+.

Foto: Wittenstein

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Geschäftsführender

Gesellschafter

Sikorski & Friends GmbH

Die Werbeagentur Sikorski &

Friends arbeitet seit 20

Jahren für den Mittelstand

genauso wie für internationale

Unternehmen. Schwerpunkte

der Agentur sind

visuelles Storytelling, kreative

Konzeption und Markenbildung.

Mehr dazu gibt es unter

www.sikorski-friends.com.

Der Werber-Rat

Vom Bild und den 1.000 Worten

Zu den Anfängen der kommerziellen

Werbung bestanden Anzeigen überwiegend

aus Text. Aus Texten mit interessanten

Headlines, einem Spannungsbogen

und im Besten Fall aus

einer überraschenden, intelligenten

Auflösung. Diese kurzweiligen Texte

konnten eine Menge Information

zum Produkt vermitteln. Und das

Schönste war: Sie wurden tatsächlich

gelesen! Seit den 50er und 60er Jahren

des letzten Jahrhunderts hat sich

viel getan. Die tägliche Informationsmenge,

die auf uns einrieselt nimmt

nach wie vor zu. Von „Information-

Overkill“ ist die Rede. Insbesondere

im beschleunigten digitalen Zeitalter

ist das Publikum übersättigt von ellenlangen

Texten. Der Nutzer möchte

mit nur wenigen Klicks und innerhalb

kürzester Zeit seine gewünschte

Information bekommen. Das Leseverhalten

im Web hat sich in den

vergangen Jahren so sehr verändert,

dass nur noch jeder zehnte Seitenaufruf

eines redaktionellen Artikels

länger als zwei Minuten dauert. 90%

verlassen die Seite vorher.

Im Umkehrschluss haben wir also

gelernt Information auszublenden.

Das gelingt uns besonders gut bei

Texten. Für uns Werber ist es also

schwieriger geworden mit Text zu

kommunizieren. Die Menschen lesen

nicht unbedingt weniger, aber eben

anders und längst nicht mehr alles.

Um auf Texte hinzuführen, bedarf es

einem Eye-Catcher. Und das ist heute

wichtiger denn je. Das soziale Netzwerk

Instagram macht es deutlich.

Hier geht es zwar auch oft um Geschichten.

Aber eben erzählt in Form

von Bildern, beschreibender Text ist

hier zweitrangig. Wir sprechen von

visuellem Storytelling.

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen

Ihre Aussagen in Schlüsselbildern

kommunizieren können. Die

Großen machen es schon lange: Sei

es die lila Kuh in den Alpen, das Schiff

mit den grünen Segeln oder der rote

Truck zur Weihnachtszeit. Aber Wozu

das Ganze? Zum einen geht es hier

um Wiedererkennung. Zum anderen

um Emotionen und um knallharte Informationsvermittlung.

Auch die Abgrenzung

von Marktbegleitern ist ein

entscheidender Faktor. Das betrifft

nicht nur globale Marken. Auch regionale

Unternehmen und Mittelständler

haben Konkurrenz und müssen

sich im Markt hervorheben um beim

Kunden wahrgenommen zu werden.

Mein Werber-Rat: Erzählen Sie Ihre

Botschaften in visuell ausgereiften

Geschichten. In großartigen Bildern,

Sequenzen, Filmen, über die man

stolpert, die Zielgruppen ins Mark

treffen und Emotionen auslösen.

Mit dem richtigen Partner kann man

solche Visuals auf den Punkt planen

und realisieren. Wenn Sie es schaffen

hiermit Aufmerksamkeit zu erregen,

tun sie viel für Ihre Marke und Ihr

Produkt. Und Sie können sicher sein,

dass mit entsprechender Aufmerksamkeit

auch tiefergehende Informationen

wieder gelesen und verankert

werden.


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Technik im Wandel

Studie: Klimaschutzziele sind im Frachtverkehr nur mit neuen Treibstoffen zu erreichen.

Transport & Nutzfahrzeuge 11

KAUFEN

4 X

Bosch entwickelt einen

neuartigen Kraftstoff, aus

Norwegen melden Wissenschaftler

synthetischen Diesel

und auch in der Region ist

die Elektromobilität ein Thema:

So beteiligt sich beispielsweise

die Crailsheimer Stegmaier-

Gruppe an der Entwicklung von

elektrisch betriebenen Lkw und

die Künzelsauer Motorenspezialisten

von Ziehl-Abegg haben ihren

elektrischen Busantrieb bereits

auf der Straße. Eine Studie

bescheinigt den Anstrengungen

die richtige Richtung: E-Fuels

aus erneuerbaren Quellen sind

notwendig, um die EU-Klimaschutzziele

des Verkehrssektors

zu erreichen. Der Endenergiebedarf

aller Verkehrsträger

der EU im Jahr 2050 wird

selbst in einem stark batterieelektrifizierten

Verkehrsszenario

zu mehr als 70 Prozent von

E-Fuels gedeckt werden. Die

derzeit noch hohen Kosten für

E-Fuels werden sinken. Dies

sind die Kernaussagen der Studie

von Dena und LBST, die

vom Verband der Automobilindustrie

kürzlich vorgestellt

wurde.

Die Studie „E-Fuels – The potential

of electricity-based fuels

for low emission transport in

the EU“ untersucht den zukünftigen

Energiebedarf des europäischen

Verkehrssektors sowie

den dafür notwendigen Bedarf

für den Ausbau erneuerbarer

Energieerzeugungskapazität.

Auf dieser Basis folgt eine

Analyse der notwendigen Investitionen,

um eine Treibhausgasreduzierung

von 95 Prozent im

Verkehr zu erreichen.

PROGNOSE „Unsere Studie

zeigt, dass wir unsere Bemühungen

in der Umwelt- und Verkehrspolitik

deutlich breiter

aufstellen und verstärken müssen,

um die EU-Klimaschutzziele

im Verkehrssektor zu erreichen.

E-Fuels werden dabei

eine wesentliche Rolle spielen.

In erster Linie, um Flug-, Schiffund

Straßengüterverkehr mit

emissionsarmen Kraftstoffen zu

betreiben. Aber auch in den

Pkw-Bestandsflotten werden

wir perspektivisch klimaneutrale

flüssige und gasförmige

Kraftstoffe aus erneuerbarem

Elektrisch: Das ZA-Wheel des Künzelsauer Unternehmens

Ziehl-Abegg treibt Busse elektrisch und – bei umweltfreundlichem

Strom – sauber an.

Foto: Ziehl-Abegg

Strom benötigen, wenn wir es

ernst meinen mit den Klimazielen

für das Jahr 2030 und darüber

hinaus“, sagte Andreas

Kuhlmann, Vorsitzender der

Dena-Geschäftsführung.

Laut Studie bestehe derzeit in

Europa ein ausreichendes technisches

Potenzial zur erneuerbaren

Stromproduktion, um

den langfristigen Bedarf an

Transportenergie und E-Fuels

zu decken. Allerdings sei

hierzu ein starker Ausbau der

Stromproduktion aus erneuerbaren

Energien erforderlich.

„Der voraussichtliche Bedarf

an erneuerbarem Strom für

den gesamten EU-Verkehrssektor

im Jahr 2050 würde etwa

dem Sieben- bis Zehnfachen

der aktuellen jährlichen erneuerbaren

Stromproduktion in

der EU entsprechen. Gut 80 Prozent

dieses Bedarfs gingen

dann auf die Herstellung von

E-Fuels zurück“, erläuterte

Uwe Albrecht, Geschäftsführer

der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik.

Damit rechtzeitig Kapazitäten

im erforderlichen Maßstab

zur Verfügung stehen, sei eine

E-Fuels Roadmap auf nationaler,

EU- und internationaler

Ebene zwingend erforderlich.

E-Fuels würden dabei keinen

Widerspruch zum Hochlauf der

Elektromobilität darstellen.

„Die Verkehrsmittel sollten

dort, wo technisch möglich

und ökologisch sinnvoll, elektrifiziert

und teilelektrifiziert werden.

E-Fuels werden aber insbesondere

für Anwendungen im

Verkehr, für die aus heutiger

Sicht keine elektrischen Antriebssysteme

zur Verfügung stehen,

unverzichtbar sein. Die

Mobilität von morgen wird daher

einen Mix aus unterschiedlichen

Technologien erfordern.

Deutschland als Kernland der

Automobilindustrie sollte auf

keine dieser Technologien verzichten

oder sie gar verbieten.

Politik sollte Ziele, aber nicht

den Weg vorgeben“, sagte Matthias

Wissmann, Präsident des

Verbandes der Automobilindustrie

(VDA).

KOSTEN Die Studie weist darauf

hin, dass E-Fuels noch in

der Entwicklungsphase und damit

deutlich teurer als die fossilen

Alternativen sind. Derzeit

belaufen sich die Kosten für

E-Fuels auf bis zu 4,5 Euro pro

Liter Dieseläquivalent. Ein Zielkostenniveau

von einem Euro

pro Liter Dieseläquivalent erscheint

mit Importen aus Regionen

mit hohem Angebot an

Sonne oder Wind erreichbar,

so die Experten.

pm

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Conceptline, Multivan Generation

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Ausstoß: Mit fossilen Energieträgern können Klimaziele kaum umgesetzt

werden. Synthetische Kraftstoffe sind eine Option. Foto: dpa

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12 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Eine Idee trägt Früchte

Mit viel Erfindergeist und dem Willen zur Perfektion entwickelt Werner Steinacker sein

Saunakissen. Das Produkt ist fertig, der Vertriebsweg in Planung. VON MARIUS STEPHAN

Weil er passionierter Saunagänger

ist und ihm

die dort zur Verfügung

gestellten Kopfunterlagen zu unbequem

waren, erfand Werner

Steinacker kurzerhand sein eigenes

Kissen: Sechs Monate Entwicklungszeit

„mit Höhen und

Tiefen“ hat der gelernte Mechaniker

aus Triensbach in sein

Produkt bislang investiert.

„Eine große Herausforderung

war die Temperatur, die in einer

Sauna herrscht“, sagt Steinacker.

Stoff wird unangenehm

heiß, und auf reines Holz – wie

in vielen Saunen üblich –

wollte der 62-Jährige seinen

Kopf nicht legen. Zu unbequem,

befand er. Die Konstruktion,

die Steinacker ersann, besteht

aus einem Rahmen aus

Erle und einer Bespannung aus

Silikon, welche den Kopf weich

abstützt. „Das ist etwas besonderes,

das gibt es so noch

nicht“, erklärt Steinacker. Um

gerade Kanten zu erhalten, setzt

Steinacker auf eine aufwändigere

Konstruktion, als der Laie

vermuten mag. Perfektion ist

ihm wichtig.

Das Gebrauchsmuster hat sich

der Erfinder bereits schützen

Tüftler: Werner Steinacker präsentiert seine Komfortkopfstütze.

lassen, aktuell sind vier der Kissen

bereits bei Firmen in der

Region im Einsatz: Im Parc Vital

in Crailsheim sowie im Mawell

Resort in Langenburg.

Steinacker führt Gespräche mit

mehreren Firmen in der Region,

unter anderem auch dem

Saunaspezialisten Klafs aus

Schwäbisch Hall. Das Mawell

habe bereits Interesse gezeigt,

das Kissen mit dem Namen „Rilassy“

im eignen Shop anzubieten,

weiß Steinacker.

Beim Vertriebsweg will sich der

Triensbacher zunächst auf das

Internet konzentrieren. Hier arbeitet

er mit dem IT-Spezialisten

Karl Haller zusammen. Die

Produktion erfolgt derzeit in

Kleinserie bei der Wolpertshausener

Möbelschreinerei Ellwitz.

www.w-steinacker.de

Foto: privat

Ausstieg: Thomas Schleicher führt den Bund noch bis Ende Januar. Foto: BdS

BdS sucht Nachfolger

Der 1. Vorsitzende des Bundes der Selbstständigen

Schwäbisch Hall ist noch bis Ende Januar im Amt.

Der Bund der Selbständigen

Schwäbisch Hall, sucht einen

neuen 1. Vorsitzenden. Thomas

Schleicher, der 2014 den Vorsitz

übernahm, berichtet über eine gesunde

Ausgangsbasis für seinen

Nachfolger und seine Gründe, das

Amt weiterzugeben.

Es gibt vielerlei Themen selbstständiger

Unternehmer innerhalb und

außerhalb der Stadtgrenze Schwäbisch

Halls, für die es ein gemeinsames

Sprachrohr, eine gemeinsame

Plattform braucht. Der

Bund der Selbständigen (BdS) in

Schwäbisch Hall führt diese Aufgabe

aus. Der zweitälteste Gewerbeverein

Deutschlands wurde

1831 gegründet und hat seitdem

sehr viel erreicht. „In den vergangenen

Jahren hat der Verein eine

Runderneuerung erfahren. Es

konnten sehr viele Themen angeschoben

werden, die für Haller

Selbstständige von großem Interesse

sein sollten“, so Thomas

Schleicher, der aktuell noch der

1. Vorsitzende des Vereins ist. Bis

zum 29. Januar 2018 will er das

Amt ausfüllen. Für die Zeit danach

sucht der Verein noch einen Nachfolger.

Schleicher gibt den Vorsitz ab, da

er ein „völlig neuartiges Beratungsunternehmen

der Zukunft“

aufgebaut hat, „das sich sehr vielversprechend

am Markt etabliert

hat. Diese Entwicklung fordert

nun meine ganze Aufmerksamkeit

und Energie.“

pm

www.bds-gewerbevereine.de

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Seit 70 Jahren global am Markt

Trafö-Förderanlagen weltweit einer der führenden Hersteller im Bereich Lagertechnik

Die Firma Trafö Förderanlagen

GmbH & Co. KG mit Sitz in Lauda-

Königshofen gehört zu den renommierten

Anbietern von innovativen

Lösungen für Lagertechnik. Ein langer

Erfahrungsweg von 70 Jahren

begründet fundiertes Können und

Wissen auf dem Gebiet der Lagerund

Fördertechnik. Aus einem

weltweit liefernden Hersteller von

Förderanlagen für die Beton- und

Ziegelindustrie, hat sich die Firma

Trafö in den letzten Jahren immer

mehr zu einem anerkannten Produzenten

für Lagersysteme entwickelt

und auf dem Markt etabliert.

Individuell an die Logistikprozesse

angepasste Lagersysteme mit

Anbindung von vollautomatisch

arbeitenden Maschinen der verschiedensten

Hersteller sichern den

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Rainer Bolz, Geschäftsführer der

Trafö-Förderanlagen GmbH & Co. KG

Kunden schnellste und effizienteste

Lager- und Produktionsprozesse.

Neben den vollautomatisch arbeitenden

Lagersystemen für Langgut

und Blech in allen Abmessungen

und Gewichtsklassen, werden

Multifunktions- und Sonderlager

entwickelt und weltweit verkauft.

Dabei werden höchste Ansprüche

an Qualität und Service für eine

optimale Materialbevorratung auf

engstem Raum verwirklicht.

Das Blechlagersystem der Firma Oswald Elektromotoren GmbH in

Miltenberg . Gut die Hälfte des Lagersystems befindet sich „unterirdisch“.

Foto: Trafö

Die Trafö-Förderanlagen GmbH

& Co. KG steht für individuelle

und kundenspezifische Lagerlösungen.

Die Spezialisten für

vollautomatische Lagersysteme und

Lagertechnik planen und fertigen

vollautomatische Blech-, Flachgut-,

Langgut-, sowie Multifunktionsund

Sonderlager. Teilweise sind

die Anlagen über eine spezielle

Software fernsteuerbar. Mannlose

Materialbereitstellung und

Materialbearbeitungsprozesse

sichern einen schnellen Workflow,

da umständliche und zeitintensive

Transportzeiten zu den einzelnen

Produktionsstationen entfallen.

So entwickelte die Firma Trafö ein

überdimensionales Lagersystem

für das größte Lieferprogramm

der Welt. Die Firma Joskin ist ein

führender Hersteller von landwirtschaftlichen

Geräten mit Sitz in

Belgien. Die Firma Joskin entschied

sich dafür, ihre Lagerkapazität mit

einem vollautomatischen Lagersystem

der Firma Trafö enorm zu

erweitern. So entstand ein Multifunktionslagersystem

für Ersatzteile

und Halbzeuge, das die Firma

Joskin dazu befähigt, bis zu 4.500

Container und Bauteile mit bis zu 3

Tonnen Gewicht und 4 m Länge zu

lagern. Beispiele für enorme Lagerkapazität

gibt es viele bei der Firma

Trafö: Größer, schneller, schwerer ist

die Devise. „Das ist unsere Stärke,

so Rainer Bolz, Geschäftsführer von

Trafö-Förderanlagen GmbH, von

der Idee bis zur Inbetriebnahme des

Lagersystems den Kunden beratend

zur Seite zu stehen.“ [pm]

Grundsätzlich gilt immer das

Optimum an Lagerkapazität

auszuschöpfen, auch wenn

die Räumlichkeiten beengt

sind. Bei der Firma Oswald

Elektromotoren GmbH in

Miltenberg entstand auf nur

150 qm ein einzeiliges Blechlagersystem

mit einer Höhe

von 8 m und einer Gesamtkapazität

von 1.000 Tonnen. Ein

Teil des Blechlagers befindet

sich in einer Versenkung.

www.trafoe-foerderanlagen.de

Wir sind ein wachsendes zukunftsorientiertes Unternehmen mit Sitz in Lauda-Königshofen.

Unsere Spezialität sind automatische Lagersysteme. Weltweit sind wir einer der führenden

Hersteller in den Bereichen Blechlager-, Langgutlager- und Multifunktionslagersystemen.

Aufgrund strategischer Partnerschaften mit Weltmarktführern erwarten wir in den nächsten

Jahren enormen Wachstum. Wir brauchen ab sofort Verstärkung. Bewerben Sie sich als:

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Anlage & Versicherung 13

Weltkapital drückt Zins

Professor Friedrich Heinemann macht Sparern wenig Hoffnung.

VON MARIUS STEPHAN

Nun kann

es losgehen

Deutsche Sparer sind am

Verzweifeln, auf das

Geldmarktkonto gibt es

kaum noch Zinsen und daran

ist natürlich nur der Präsident

der Europäischen Zentralbank,

Mario Draghi, mit seiner Null-

Zins-Politik schuld – oder auch

nicht, analysierte Professor

Friedrich Heinemann bei seinem

Vortrag „Geldflut und Nullzinsen

ohne Ende?“ in der

Volkshochschule Crailsheim.

Heinemann ist Leiter des Forschungsbereichs

Öffentliche Finanzwirtschaft

am Zentrum für

Europäische Wirtschaftsforschung

in Mannheim und lehrt

Volkswirtschaftslehre an der

Universität Heidelberg. Draghi

und die EZB haben ihr erklärtes

Ziel – die Inflation zwischen

null und zwei Prozent zu halten

– erreicht, erklärt Heinemann.

Anderen Entwicklungen seien

für die EZB zweitrangig.

ENTWICKLUNG Obwohl die

niedrigen Zinsen für Sparer auf

diese Politik zurückgehen, sei

dies nur die halbe Wahrheit:

„Die sinkenden Zinsen sind

eine Entwicklung, die wir seit

Mitte der 80er-Jahre sehen. Das

hat damit zu tun, dass rund um

Rendite: Heinemann sieht Aktienmärkte als Alternative zum Tagesgeldkonto.

den Globus die Sparfähigkeit

der Bevölkerung zunimmt. In

vielen Schwellenländern haben

wir eine stark wachsende Mittelschicht,

die für das Alter sparen

will und kann.“ Dies führe

dazu, dass an den Märkten sehr

viel Geld vorhanden sei. Wenn

ein hohes Angebot an Geld bestehe

und gleichzeitig eine niedrigere

Nachfrage an Mitteln für

Investitionen, sinke der Preis –

„und der Preis ist in diesem

Fall der Zins“. Das werde sich

auch auf absehbare Zeit nicht

ändern, eine Erholung sei zwar

möglich, aber werde das Vorkrisenniveau

beim Zins nicht wieder

erreicht.

Foto: Marius Stephan

RISIKO Der deutsche Sparer,

der gern risikolos hohe Zinsen

kassieren möchte, ist damit der

Gekniffene. Gute Renditen gäbe

es zwar noch, dazu muss der

Anleger jedoch in die Aktienmärkte

investieren und bei fallenden

Kursen auch einmal Verluste

hinnehmen. Ein Risiko,

welches Anleger oft scheuen.

Als Gefahr für die Stabilität der

EU und des Euro sieht Heinemann

nicht Griechenland, sondern

Italien. Das südeuropäische

Land liegt heute lediglich

bei 90 Prozent des Bruttosozialprodukts

vor der Krise.

Deutschland kommt hingegen

auf 110 Prozent.

www.europabuero.info

www.vhs-crailsheim.de

Spatenstich für neue Bankfiliale in Hessental.

Mit dem Bau einer Filiale mit

Beratungscenter am Eingang

vom Solpark will die Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim den

Aufbau ihrer neuen Vertriebsstruktur

auch baulich zu einem vorläufigen

Ende bringen. In diesen Tagen

steht der Spatenstich für das

viergeschossige Gebäude an.

Der Neubau soll unter anderem

die Platzprobleme in der Zentrale

in Schwäbisch Hall lösen: „Wir

platzen hier am Hafenmarkt aus allen

Nähten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende

Thomas Lützelberger.

Rund 25 Mitarbeiter werden

aus der Stadtmitte in den

schnell wachsenden Haller Stadtteil

übersiedeln. Um die entsprechenden

baulichen Veränderungen

vornehmen zu können, hatte

die Sparkasse bereits im Dezember

2015 das Gelände mit einer

Größe von 2477 Quadratmetern

erworben. Insgesamt rund sechs

Millionen Euro, davon etwa

500 000 Euro für moderne Banktechnik,

nimmt die Sparkasse in

die Hand. Der Neubau ist nach

Aussage des Vorstandsvorsitzenden

„der letzte noch offene Schritt

in unserer Vertriebsstrategie“. ibe

www.sparkasse-sha.de

Ansicht: Das Gebäude soll später den repräsentativen Eingang in den

Solpark darstellen.

Foto: Sparkasse

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14 Anlage & Versicherung

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Lotsen gehen von Bord

NEWSLINE

Volksbank Hohenlohe: Edmund Wahl übergibt Vorstandsvorsitz an Dieter Karle.

Im Carmen Würth Forum in

Künzelsau Gaisbach wird am

1. Dezember kräftig gefeiert.

Die Volksbank Hohenlohe feiert

einen der ihren und eine Zeitenwende.

Der Vorstandsvorsitzende

Edmund Wahl geht in den Ruhestand.

Wenn er seien festlichen Abschied

nimmt, war er seit 45 Jahren

für die genossenschaftliche Finanzgruppe

tätig. Seit 30 Jahren

ist er Vorstand, 25 Jahre davon

bei der Volksbank Hohenlohe beziehungsweise

ihrer Rechtsvorgängerin,

der Volksbank Gerabronn.

Es ist ein Abgang mit Vorlauf.

„Das war mit dem Aufsichtsrat bereits

seit längerem besprochen“,

sagt der Genosse aus Überzeugung,

„aber ich wollte mich bis

zum Schluss einbringen und da ist

es gut, nicht zu früh an die Öffentlichkeit

zu gehen.“ Edmund Wahl

ist Vollblutbanker, aber einer, dessen

Herz stets für die gemeinschaftliche

Idee im Sinne der

Gründungsväter Hermann

Schulze-Delitzsch und Friedrich

Wilhelm Raiffeisen schlug: „Dieses

Geschäftsmodell erweist sich

auch in schwierigen Zeiten als stabil.

Den Mitgliedern und Kunden

in der Region ein verlässlicher

und fairer Partner zu sein, hat die

strategische Ausrichtung der

Zusammenspiel: Die genossenschaftliche Idee und Edmund Wahl

– eine Verbindung für ein ganzes Berufsleben. Foto: VB Hohenlohe

Bank immer getragen und die Entscheidungen

von mir und meinen

Vorstandskollegen auch immer bestimmt.“

Der Bankkaufmann, der seine Karriere

mit einer Ausbildung bei der

Volksbank Eppingen begann, hat

die genossenschaftliche Bank konsequent

weiterentwickelt. Unter

seiner Ägide wuchs die Bilanzsumme

von 970 Millionen Euro

im Jahr 1998 auf aktuell über 1,7

Milliarden Euro. Er steigerte das

Eigenkapital der Bank um mehr

als 130 Millionen, auf heute über

180 Millionen Euro. Der Übergang

im Amt ist ein Stabwechsel

unter Freunden Sein Nachfolger

ist ein langjähriger Weggefährte.

Dieter Karle tritt am 1. Januar

2018 die Nachfolge von Edmund

Wahl als Vorstandsvorsitzender

an. Karle ist auch schon seit 33

Jahren für die Volksbank Hohenlohe

tätig und mit den Mitgliedern,

Kundenstrukturen und den

Menschen im Geschäftsgebiet bestens

vertraut. Kontinuität wird

also groß geschrieben.

Seit 2010 hat Dieter Karle die Entwicklung

der Bank als Vorstand

mitbestimmt. Als künftiger Vorstandsvorsitzender

wird er dann

allerdings schon bald auf die

Dienste von Rolf Schneider verzichten

müssen. Das Urgestein

der Bank verabschiedet sich nach

46 Arbeitsjahren, davon 21 Jahre

im Vorstand, im kommenden

April in den Ruhestand. Sein Nachfolger

steht bereit fest. Harald

Braun hat im April dieses Jahres

seine Arbeit aufgenommen und ist

als Bereichsleiter und Prokurist

für die Abteilungen Kreditmarktfolge,

Controlling und Organisation

zuständig. „Wir haben diesen

Generationenwechsel gemeinsam

mit Umsicht geplant und auch intensiv

vorbereitet“, erklärt Edmund

Wahl.

Dass die beiden „alten Haudegen“

beim offiziellen Abschied wohl etwas

Wehmut erfassen wird, gibt

der Vorstandsvorsitzende im zeitlichen

Vorgriff unumwunden zu:

„Weder Rolf Schneider, noch mir

fällt dieser Schritt am Ende leicht.

Die Bank, die Genossenschaft, das

ist wirklich einfach ein großes

Stück unseres Lebens.“

Die Volksbank richtet sich an ihrer

Spitze strukturell ein wenig anders

aus. So wird das Geldhaus künftig

nur noch von zwei Vorständen geführt.

Dafür wird unterhalb der

Vorstandsebene die Leitung erweitert

und vier Führungskräfte zusätzlich

als Prokuristen bestellt. ibe

www.vb-hohenlohe.de

Service der Bausparkasse

wird ausgezeichnet

SCHWÄBISCH HALL. Die Bausparkasse Schwäbisch

Hall ist unter allen Bausparkassen das Institut mit der

„besten Service-Qualität“. Das ist das Ergebnis einer

Befragung der Zeitschrift „Testbild“ und des Statistik-

Portals Statista von über 22 000 Kunden in Deutschland.

Das Ergebnis setzt sich zusammen aus den Kriterien

Kundenorientierung, fachliche Kompetenz, Kommunikation

und Erreichbarkeit. Hinzu kommt die Bereitschaft

zur Weiterempfehlung durch Kunden. pm

Forum an der Hochschule

ANSBACH. Die Hochschule veranstaltet am Donnerstag,

16. November, von 13 bis 16.30 Uhr, ihr 37. Controlling-Forum.

Dr. Patrick Stiller hält einen Vortrag über

„Mit M&A Chancen in der VUCA Welt nutzen“. Prof. Dr.

Ing. Stefan Slama referiert über „Lean Office Management

im digitalen Zeitalter“. Anmeldungen sind per

E-Mail an peter.roessle@hs-ansbach.de möglich. pm

Kugler Wendt und Blaettner

im AOK-Verwaltungsrat

HEILBRONN. Dem Verwaltungsrat der AOK Baden-

Württemberg gehören in den nächsten sechs Jahren für

die Versichertenseite der Region Heilbronn-Franken Marianne

Kugler-Wendt (Ver.di Heilbronn-Neckar-Franken)

und für die Arbeitgeberseite Rolf Blaettner (Südwestmetall

Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken) an. Als

Stellvertreter agieren Oliver Kuhnle (IG Metall Heilbronn/Neckarsulm)

und Ralf Sulek (Fibro GmbH). pm

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VREntertainment-Portal, dazu zum

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Best-Seat-Plätze, Parkplatzanspruch

und Arrangements mit Anreise und

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Der Ticket-Butler steht als persönlicher

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Foto: VR Bank

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1, Martial-Arts-Fans, Fahrrad

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Antrieb & Steuerung 15

Technologie von morgen

1700 Aussteller aus dem Bereich Elektrische Automatisierungstechnik präsentieren sich

Ende November auf der SPS IPC Drives in Nürnberg – darunter rund 30 aus der Region.

Die SPS IPC Drives präsentiert

sich auch 2017 als führende

Fachmesse für elektrische

Automatisierungstechnik.

Rund 1700 Aussteller aus aller

Welt – darunter rund 30 aus der

Region – decken von Dienstag,

28., bis Donnerstag, 30. November,

in Nürnberg das komplette

Spektrum der industriellen Automation

ab – vom einfachen Sensor

bis hin zu Lösungen der digitalen,

smarten Automatisierung.

Es ist zu erwarten, dass sich insbesondere

die Exponate und Studien

zu den Themen „Industrie 4.0“

oder „Digitale Transformation“

wieder zu Besuchermagneten entwickeln

werden. Deshalb ist das

Thema Industrie 4.0 auch ein klar

definiertes Schwerpunktthema

der SPS IPC Drives 2017. Die digitale

Transformation rückt in der

Branche immer stärker in den Fokus.

Deshalb hat sich auch die

Fachmesse für eine neue thematische

Hallenaufteilung entschieden:

Ab diesem Jahr ist die Halle 6

ganz dem Thema „Software und

IT in der Fertigung“ gewidmet.

Aber auch Lösungen zur „Cyber

Security“ werden präsentiert. Sie

demonstrieren, wie sich Unternehmen

vor Cyberattacken schützen

können. Die Aussteller der mechanischen

Infrastruktur sind mit

den Anbietern der industriellen

Kommunikation in Halle 2 sowie

in der hinzugekommenen Halle

10.1 zu finden. Premiere haben

auch die Guided Tours zu den Themen

„IT-Security in automation“,

„Smart production“ und „Smart

connectivity“. Fachbesucher können

sich bei geführten Touren

über wichtige Innovationen und

Exponate informieren.

PROGRAMM Weitere Einblicke

bieten auch diverse Gemeinschaftsstände:

„Automation meets

IT“ und „MES goes Automation“

(beide in Halle 6), „AMA Zentrum

für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“

(Halle 4A), „VDMA Industrielle

Bildverarbeitung“ (Halle

3A), Wireless in automation“

(Halle 10.0). Vorträge und Diskussionen

bieten die Foren der

Verbände ZVEI in Halle 3A und

VDMA in Halle 3 sowie das Forum

„Automation meets IT“ in Halle 6.

Der begleitende „Automation 4.0

Summit“ greift auch in diesem

Jahr an den ersten beiden Messetagen

Themen des Industrie 4.0-Umfeldes

auf: „TSN und OPC UA in

der Industrie“, „Sensorik für Industrie

4.0“, „Embedded Vision“

sowie „Raspberry Pi & Co in der

Industrie“.

Im Vorjahr hatten sich 1600 Aussteller

über 63 000 Besuchern

präsentiert. Die meisten Besucher

– über 14 Prozent – kamen aus

Österreich. Größtes Herkunftsland

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Andrang: 63 000 Besucher kamen im letzten Jahr – die meisten aus Österreich.

Foto: Thomas Geiger

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16 Sport & Wirtschaft

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Durchweg voll im Plan

Crailsheim Merlins: Das Team findet immer besser zusammen. Die Basketballer haben das Zeug, wirklich Großes zu schaffen.

VON HERIBERT LOHR

Rund ein Drittel der Saison

ist gespielt und die Korbjäger

aus der Horaffenstadt

liegen voll im Plan – zumindest

was die Teilnahme an den „Play

offs“ betrifft. Dass drückt sich

auch im Zuspruch der Fans aus.

Allein zum Derby gegen Ehingen

machten sich mehr als 300 Fans

auf den Weg in die neue Halle.

Der 105:85 -Erfolg ist ein Spiegelbild

für den bisherigen Saisonverlauf.

Wenn die Point Guards ihre

Form finden, sind Merlins jederzeit

dazu in der Lage, jeden Gegner

förmlich aus der Halle zu

schießen.

FANMACHT Lässt die Treffersicherheit

von außen zu wünschen

übrig, wird es meist ein wenig holperig.

Dann sind auch die anderen

Problemzonen meist nicht zu

übersehen. Denn „den Zauberern“

kommt dann und wann die

notwendige Lust zu gemeinschaftlicher

Defense fast komplett abhanden.

Bis Weihnachten stehen nun

vor allem Gegner aus dem oberen

Drittel des Tableaus auf dem Spielplan,

in diesen Begegnungen wird

sich wohl endgültig entscheiden,

ob die Merlins die Gestaltungshoheit

über die taktische Ausrichtung

in den Spielen zum Saisonfinale

in den Händen halten. Gelänge

es etwa, den aktuellen zweiten

Tabellenplatz zu verteidigen,

hätten die Merlins in den Viertelund

Halbfinals drei Mal Heimrecht.

Kein ganz unwichtiger

Aspekt. Denn auf das heimische

Publikum mit seiner angestammten

Rolle als sechsten Merlins ist

Verlass. Head Coach Tuomas Iisalo.

„Die Unterstützung durch unsere

Fans ist überragend. Von

dem Moment an, wenn die Anhänger

in die Halle kommen, tragen

sie unser Team und die Spieler

können gerade auch in schwierigen

Situationen dann ihre Energie

aus dem Support ziehen.“

Durchschnittlich 1700 Besucher

kamen zu den bisherigen Heimspielen.

Die Quote dürfte noch

deutlich steigen. Zum einen geben

noch ein Reihe von Spitzenteams

ihre Visitenkarte in der Arena Hohenlohe

ab und dann steht in ein

paar Wochen mit dem „X-Mas-

Game“ der traditionelle Event-

Knaller vor dem Fest auf dem Programm.

Zusammen mit dem rund

100 Sponsoren, zu denen sich wieder

ein paar neue Unterstützer gesellten,

liegen Hohenlohes Spitzenbasketballer

damit auch wirtschaftlich

im Soll. Was die Hoffnung

auf einen weiter erfolgrei-

Taktgeber: Frank Rahim Turner (mi.) bestimmt den Rhythmus im Spiel der Merlins. Dabei nutzt der

Aufbauspieler auch jede Gelegenheit um direkt „zum Korb zu ziehen“.

Foto: Imago/Eibner

chen Hauptrundenverlauf nährt,

ist auch die Tatsache, dass die

meisten Akteure nun endgültig bei

den Basketball-Cracks in Heilbronn-Franken

angekommen

sind. Das trifft für Center Sherman

Gay ebenso zu, wie für Small Forward

Michael Cuffee. Auch Michael

Smith erweist sich nach längerer

Verletzung zunehmend als

spielstarker Glücksgriff. Das häufig

beeindruckende Passspiel

macht immer wieder deutlich:

Das Team hat seine volle Leistungsfähigkeit

noch gar nicht erreicht.

Auch die Verteidigung gerät zunehmend

stabiler und eröffnet Wysocki

& Co. so die Möglichkeiten,

den Gegner durch schnelles Tempospiel

unter Druck zu setzen.

Selbst gegen eine gut stehende Defense

der Gegner findet das Team

häufig gute und auch überraschende

Lösungen. Durch ihre

große Erfahrung lässt sich die routinierte

Mannschaft grundsätzlich

kaum aus der Spur bringen.

Richtige Probleme hatten die Merlins

auf dem Parkett bislang eigentlich

nur dann, wenn ihnen, wie

etwa in Kirchheim, der nötige Biss

fehlte. Dann gerät ein Viertel auch

schon mal zum Fehlpassfestival.

Viele ausgelassene Wurfchancen

und eine Verteidigung im Alibi-

Modus, zu sehen unter anderem

gegen Chemnitz, trüben dann die

bislang wirklich gute Gesamtleistung.

DETAILARBEIT Der sportliche

Leiter Ingo Enskat fordert deshalb

auch konsequent: „Die

Mannschaft muss lernen von Beginn

an die gleiche Konzentration,

den gleichen Fokus zu zeigen.

Dann hat man auch nie das

Gefühl, dass es wirklich eng wird.

Das zeichnet uns aus und sollte

deshalb über die Saison hin noch

weiter ausgebaut werden.“ Wann

immer die Spieler diese Vorgabe

beherzigten, hatte die Mannschaft

auch gegen körperlich überlegene

Teams kaum nennenswerte

Schwierigkeiten.

Tuomas Iisalo legt bekanntlich auf

ein mannschaftlich geschlossene

und intensive Defensivarbeit viel

Wert: „Wir nehmen dem Gegner

so die erste Wurfoption. Da bin

ich schon zufrieden. Im Rebounding

müssen wir aber noch deutlich

zulegen.“ Dafür ist aber auch

noch Zeit. Schließlich ist erst ein

Drittel der Hauptrunde absolviert.

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Motivation, Teamgeist und Bodenständigkeit sind das

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was die Crailsheim Merlins ausmacht und weshalb die

wir Crailsheimer freuen uns auf die nächste Saison

Mannschaft erfolgreich ist und das auch bleiben wird.

und wünschen den Crailsheim Merlins den Klassenerhalt

Firmen in der der Koch 1. Liga. Auto.Gruppe unterstützen die

Die

Crailsheim Merlins auch weiterhin auf dem Spielfeld

Die Crailsheim Merlins werden, egal in welcher

und auf der Straße. Wir freuen uns auf eine spannende

Klasse sie zukünftig spielen, erstklassig

Saison und den Einzug in die Play-Offs.

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Thomas, Waltraud, Lutz und Stefan Härterich

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Weltmarktführer 17

Austausch steht im Mittelpunkt

Beim achten Gipfeltreffen der Weltmarktführer hält der ehemalige Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert die politische Key-Note.

Zum Jahresauftakt am Mittwoch

und Donnerstag, 31.

Januar und 1. Februar 2018,

findet das wichtigste Event für den

führenden Mittelstand statt. Der

Austragungsort des zweitägigen

Gipfeltreffens sind wieder die

Räumlichkeiten der Bausparkasse

in der Crailsheimer Straße

52, in Schwäbisch Hall.

Mit jährlich etwa 500 Teilnehmern

ist das bundesweit die

größte Zusammenkunft von tatsächlichen

und potentiellen Weltmarktführerunternehmen,

Beratern

und politischen Entscheidern.

In Vorträgen und Diskussionsrunden

werden Einblicke in

die wirtschaftlichen und politischen

Trends gegeben. Dabei stehen

Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch

und Inspiration im Mittelpunkt

des Geschehens.

Frauenpower: Béatrice Buillaume-Grabisch, Vorsitzende des Vorstands Nestlé Deutschland.

Wachstum: EMB-Papst-CEO Stefan Brandl spricht über „one EBM-Papst“-Strategien.

Foto: ADWM

Foto: NPG-Archiv

HOCHKARÄTIG Auch in der

achten Auflage ist es dem Veranstalter

Dr. Walter Döring, Inhaber

der Akademie Deutscher Weltmarktführer,

gelungen hochrangige

Persönlichkeiten aus Wirtschaft

und Politik für die Veranstaltung

zu gewinnen: Der ehemalige

Bundespräsident Professor

Dr. Norbert Lammert wird die politsche

Key-Note am ersten Kongresstag

halten. Außerdem werden

die Französische Botschafterin

Anne-Marie Descôtes sowie

der deutsche Botschafter in Moskau,

Rüdiger von Fritsch, auftreten.

Insgesamt liefern 30 nationale

und internationale Referenten,

30 Stunden Wissen aus erster

Hand.

Wie auch schon die Jahre zuvor

ist der Auftakt am Vorabend in der

Kunsthalle Würth in Schwäbisch

Hall. Höhepunkt des Vorprogramms

ist das hochkarätige Kamingespräch

zwischen Herausgeberin

Professor Dr. Miriam Meckel

und Béatrice Guillaume-Grabisch,

der Vorsitzenden des Vorstands

von Nestlé Deutschland. Außer

ihr sind mit Glenn Gore, Global

Chief Architect Amazon Web

Services und Jochen Rudat,

Europa-Direktor Tesla auf dem

Kongress zwei weitere Sprecher

von Firmen mit Weltformat vertreten.

Reinhard Klein, Vorstand der Bausparkasse,

wird die Gäste wieder

begrüßen. Zur Veranstaltung sagt

er: „Das Gipfeltreffen stellt den

Austausch über Praxisbeispiele in

den Mittelpunkt. Darin liegt für

mich der besondere Mehrwert dieser

Veranstaltung. Denn hier werden

nicht die Probleme und Herausforderungen

in den Vordergrund

gestellt, sondern die unternehmerischen

Lösungen und Strategien

zu deren Überwindung.“

NETWORKING Auch für die

Hidden Champions aus der Region

ist das Treffen der deutschen

Wirtschafts-Elite im Ländle eine

gern genutzte Plattform für Networking

und allgemeinen Austausch.

„Wir als Weltmarktführer

unterstützen die Veranstaltung,

die sich inzwischen fest in der Region

etabliert hat, seit ihrer Gründung

sehr gerne“, erklärt Stefan

Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung

der EBM-Papst-

Gruppe. In seinem Vortrag spricht

Brandl über die intern ausgerichtete

„one EBM-Papst“-Unternehmensstrategie.

Das Ziel dieser

Strategie sei es, das Unternehmen

bereits in positiven Zeiten für die

Zukunft erfolgreich aufzustellen.

„Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer

bietet unserer Ansicht nach

die Möglichkeit, hochkarätige Referenten

zu erleben und ist eine

gute Plattform für den Austausch

mit anderen Unternehmen“, sagt

Brandl.

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18 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Harter Einschnitt für die Zukunft

Eisen-Fischer: Traditionsunternehmen muss Arbeitsplätze abbauen / Kräftige Investitionen in die Modernisierung.

VON HERIBERT LOHR

Der Wettbewerb im Großhandel

ist beinhart – das gilt gerade

auch für den Baustoffhandel

und den Sanitärbereich.

Dass es gestandene Mittelständler

in dieser Branche besonders

schwer haben, verdeutlicht die Situation

von Eisen-Fischer.

Der renommierte Handelsbetrieb

verzeichnete zuletzt „ein kräftiges

Minus im operativen Geschäft“.

Um dieser Entwicklung perspektivisch

entgegenzuwirken, baut das

Familienunternehmen deshalb

seine Strukturen um. Trotzdem

verlieren voraussichtlich 60 Mitarbeiter

ihren Arbeitplatz.

Die Geschäftsführer Wilhelm Fischer,

Leo van Bree und Alexander

Pascher haben dieser Tage kein

leichtes Amt. An allen seiner vier

Standorte wird der Nördlinger

Handelsbetrieb Personal abbauen.

Dabei kommt die traditionsreiche

Firma auch um klassische

Entlassungen nicht umhin.

„Wir sind zum Handeln gezwungen“,

sagt Leo van Bree, „schließlich

geht es darum, das Unternehmen

jetzt schnell auf den Erfolgsweg

zurückzuführen.“ Die Firmengruppe

wird für das laufende Geschäftsjahr

wohl „ein negatives

Jahresergebnis“ ausweisen, dass

sich zwischen 500 000 Euro und

Investitionen: An allen Standorten wird modernisiert. Die Niederlassung

Crailsheim wurde vor vier Jahren neu gebaut.

Foto: Lohr

bis zu einer Million Euro bewegen

wird. Um die Wende zum Besseren

einzuläuten, setzt die Geschäftsführung

„in enger Abstimmung

mit den Gesellschaftern“ auf

„ein ganzes Bündel an Maßnahmen“

um den Betrieb aus der wirtschaftlichen

Talsohle zu führen.

Dazu sollen mit einer neuen IT-

Struktur die „internen Abläufe

und Prozesse verschlankt“ werden,

um so „mehr Synergien zwischen

den einzelnen Standorten

zu erschließen und den Aufwand

zu verringern“. Unter anderem

wird dafür die Disposition optimiert,

die Bestandsverwaltung automatisiert

und der Rechnungslauf

durchgängig digitalisiert. Die

Verbesserung der internen Prozesse

ist dabei aber nur ein Mosaikstein

der übergreifenden Modernisierung.

Eisen-Fischer will vor

allem „den allgemeinen Veränderungen

am Markt aktiv begegnen“.

Leo van Bree: „E-Commerce

ist heute, etwa über Online-Shops,

fast allgegenwärtig.

Daraus resultiert ein Handlungsdruck,

dem wir uns nicht länger

verschließen können.“ Der Handelsbetrieb

will sich dazu auf

seine Stärken konzentrieren. So

soll es die weitgehende Zentralisierung

des Backoffice dem Unternehmen

ermöglichen, sich „noch

stärker auf die direkte Beratung

der Kunden und den Service vor

Ort“ zu konzentrieren. Eine konsequente

Entscheidung. Leon van

Bree: „Wir hören von unseren Geschäftspartnern

immer wieder:

„Uns ist der Preis nicht so wichtig,

sondern der Service.“

Dabei versucht das Unternehmen

die Vorteile von Tradition und Moderne

zu verbinden. Alexander Pascher:

„Wir setzen weiter auf die

Kombination von stationärem Angebot

und Online-Diensten – aber

beides geht für ein mittelständisches

Haus finanziell nur, wenn

wir sehr effizient arbeiten.“

Dazu soll auch das Sortiment „generell

überdacht“ werden. So tritt

Eisen-Fischer mit seinen mehr als

zwei Millionen Artikeln gegen Spezialunternehmen

an, die einen wesentlich

geringeren Verwaltungsaufwand

haben. Der Betrieb wird

deshalb sein Sortiment „sowohl in

der Breite wie in der Tiefe“ verschlanken

Alexander Pascher:

„Wir werden uns dabei auch genau

überlegen, welche Marken

wir weiter führen.“ Um die Wettbewerbsfähigkeit

nachhaltig abzusichern,

wird aber auch kräftig investiert.

Allein am Stammsitz in

Zum Unternehmen

Nördlingen sind mehrere Millionen

Euro in eine moderne Logistik

eingeplant. „Wir konzentrieren

uns dabei auf Themen wie die

Optimierung der Organisation,

die Zentralisierung von Aufgaben

und die für den Betriebsablauf hilfreichen

Änderungen von Zuständigkeiten“,

erklärt die Geschäftsleitung.

Nach dem Neubau der Niederlassung

in Crailsheim im Jahr

2013 und der Bürosanierung in

Heidenheim, werden nun in Nördlingen

die Ausstellung, Büros und

Gebäude baulich auf Vordermann

gebracht. Alexander Pascher:

„Wir wollen einerseits unser bisheriges

Geschäftsmodell straffer

organisieren und andererseits gezielt

Dienstleistungen aufbauen,

um so zusätzlichen Mehrwert zu

bieten.“ Hintergrund: Die Kunden

aus Handwerk und Industrie haben

längst ähnliche Ansprüche

wie Privatkunden und wollen

ebenso „bequem bedient“ werden.

In der Praxis soll das benötigte

Produkt von der Baustelle

aus ohne größeren Aufwand digital

abrufbar und binnen 24 Stunden

direkt am Einsatzort zur Verfügung

stehen.

www.eisen-fischer.de

Die Eisen-Fischer GmbH mit Standorten in Nördlingen (Hauptsitz),

Crailsheim, Heidenheim und Bad Mergentheim gibt es seit

1874. Der Großhändler beschäftigt rund 450 Mitarbeiter – darunter

40 Auszubildende und machte 2016 einen Umsatz von

110 Millionen Euro. Der Betrieb bedient Privatleute ebenso wie

das Handwerk, den Fachhandel, die Industrie und die öffentliche

Hand mit Produkten rund um die Themen Bad, Energie, Küche,

Türen, Fenster, Garten, Stahl, Bau-Biegerei, Bedachung, Betriebsausstattung

und Arbeitsschutz. Das Unternehmen wird von Wilhelm

Fischer (Geschäftsführender Gesellschafter), Leo van Bree

und Alexander Pascher geleitet. Weiterer Gesellschafter ist Stephan

Fischer. Vorsitzender des Beirats ist der Dozent und Unternehmensberater

Franz Seegerer aus Crailsheim.

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Um der steigenden Nachfrage

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Fertigung wurde um eine vollautomatisierte

24/7-Produktionsanlage

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Damit der Wachstumskurs nicht nur

heute, sondern auch die nächsten

Jahre noch anhält, fließt ein großer

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Firmen & Märkte 19

Maas-Töchtern steht Abbau bevor

Baustoffhandel profitabel – Die drei weiteren Gesellschaften werden in der Regelinsolvenz restrukturiert.

VON MELANIE BOUJENOUI

Das Unternehmen hat Tradition

Für ihre vier zentralen Unternehmen

– Maas Baustoffe,

Maas Profile, Bemo Systems

und Maas Holding – hatte die mittelständische

Gruppe am 29. August

dieses Jahres Antrag auf Insolvenz

gestellt. Jetzt gibt es neue Regelungen

für die Sanierung: Maas

Profile und Bemo Systems werden

im Regelinsolvenzverfahren neu

strukturiert.

Maas Baustoffe ist davon nicht betroffen,

hier geht es planmäßig

weiter. „Der Baustoffhandel

musste bedingt durch die Insolvenz

der Gruppe ein Eigenverwaltungsverfahren

anmelden. Das Unternehmen

arbeitet profitabel.

Das Verfahren hat keinen Einfluss

auf die Märkte und wir merken,

dass die Kunden weiter zu uns stehen“,

erklärt Geschäftsleiter Stefan

Dowiasch. Dieser bleibt in der

Unternehmensleitung zusammen

mit Dirk Eichelbaum, der als Sanierungsgeschäftsführer

die Leitung

ergänzt.

Alle zehn Baustoffmärkte werden

zu den gewohnten Öffnungszeiten

und mit unverändertem Sortiment

fortgeführt. Damit wird sich für

Mitarbeiter und Kunden auch während

des eröffneten Verfahrens

erst einmal nichts ändern. Der

Stuttgarter Fachanwalt Michael

Pluta bleibt Sachwalter für Maas

Baustoffe: „Wir wollen eine Investorenlösung

erzielen. Der vorläufige

Gläubigerausschuss hat in der

vergangenen Woche grünes Licht

für einen Investorenprozess gegeben.“

Es seien bereits verschiedene

Gespräche am laufen. Anders

sieht die Lage bei den Maas-

Im Jahr 1948 wurde es von Walter Maas als Fuhrunternehmen für

Sand- und Schüttgüter gegründet. 1992 übernahm Reinhard

Maas als alleiniger Gesellschafter die Firma und im Jahr 2000 den

Stehfalzhersteller Bemo aus Reutlingen. Damit wurden die Weichen

gestellt, für das internationale Geschäft mit Partnerfirmen.

Dennoch geriet die Maas-Gruppe in eine finanzielle Schieflage.

Töchtern aus: Für die Dachprofilproduktion,

den Dachkonstrukteur

Bemo sowie die operativ

nicht tätige Holding, wurde Pluta

vom Amtsgericht Heilbronn als Insolvenzverwalter

im Regelinsolvenzverfahren

bestellt.

Handel: Die Hauptniederlassung in Ilshofen-Eckartshausen wird in Eigenverwaltung saniert.

ANPASSUNGEN Das erklärte

Ziel sei es Lösungen für die Fortführung

der Unternehmen zu finden

und möglichst viele Arbeitsplätze

zu erhalten. Während der

aktuellen Prüfungsphase seien

noch keine konkreten Entscheidungen

gefallen.

Sicher sei aber, dass der Fokus

bei Profile und Bemo auf die Umsetzung

lukrativer Aufträge gelegt

werden soll. Das bezieht sich vor

allem darauf, dass es mit der Wirtschaftlichkeit

bei den Aufträgen

wahrscheinlich nicht immer

passte. Denn trotz Vorzeigeprojekten

wie „The Squaire“ am Frankfurter

Flughafen und Referenzen

in allen Klimazonen der Welt, wie

zum Beispiel Velodrom und Center

Court in Griechenland, Wie-

Wu-Ying Center in Taiwan, New

Doha International Airport in Katar,

Dubai Flower Center oder Petrobas

in Brasilien, war die

Gruppe in finanzielle Nöte geraten.

Als weitere Sanierungsmaßnahmen

stünden „die Straffung

des Produktportfolios und die Optimierung

des Produktkonzepts“

an.

PERSONALABBAU Übersetzt

bedeutet das: Kürzungen in der Angebotspalette,

der Produktion

und schlussendlich auch bei der

Mitarbeiterzahl. Wie viele Arbeitsplätze

im Zuge der Anpassungen

tatsächlich abgebaut werden, ist

noch nicht klar. „Unser Team

wird die Restrukturierung umsetzen.

Maas Profile und Bemo Systems

Engineering haben Zukunftschancen“,

verkündet Pluta.

Zu seinem Sanierungsteam gehören

Betriebswirt Reinhard

Wünsch, Diplomkauffrau Martina

Hengartner sowie Sanierungsmanager

Helmuth Rauscher. Derzeit

sind 251 Mitarbeiter bei den beiden

Gesellschaften beschäftigt.

Insgesamt arbeiten 370 Mitarbeiter

bei der Gruppe, davon 119 im

Baustoffhandel. Auch hier laufen

die Gespräche. Bei dem Unwetter

im Jagst- und Kochertal vor einem

Jahr, ging die Maas-Baustoffe Filiale

in der Gaisbacher Straße 29,

in Künzelsau buchstäblich unter.

Das war sicher nicht der Auslöser

für die Abwertsbewegung der

Maas-Kette, passt aber zur Stimmung.

Allerdings ist die Filiale wieder

vollkommen hergestellt.

www.maasbaustoffe.de

www.maasprofile.de

www.bemo.com

Foto: Maas

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RECHTS-TIPP

Neues Baurecht ab 2018

Durchgreifende Änderungen im Bau- und Architektenrecht

Mit Wirkung zum 01.01.2018 tritt das

„Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts

und zur Änderung der kaufrechtlichen

Mängelhaftung“ in Kraft und

führt unter anderem zu durchgreifenden

Änderungen im Bau- und Architektenrecht.

❚ Die gesetzliche Neuregelung umfasst

knapp 50 Paragraphen. Teilweise werden

die bereits bestehenden Regelungen nur

modifiziert, teilweise schafft das Gesetz

eine völlig neue Rechtslage, auf die

sich die Beteiligten ab dem 01.01.2018

zwingend einstellen müssen. Es wird

daher für all diejenigen, die mit Bauund

Architektenrecht zu tun haben, aber

auch für alle, die mit Baustoffen handeln,

unumgänglich sein, sich mit den Neuregelungen

auseinanderzusetzen, um rechtliche

Nachteile zu vermeiden. Ein Schwerpunkt

der Gesetzesinitiative ist es auch,

die Rechte der Verbraucher zu schützen.

Daher wird es insbesondere bei Bauverträgen,

die mit Verbrauchern im Sinne

des Gesetzes geschlossen werden, erhebliche

Veränderungen geben, auf welche

entsprechend zu reagieren ist. Einmal

abgesehen davon, dass der ganz

überwiegende Teil der Neureglungen

zwingend sein wird, wenn ein Verbraucher

als Vertragspartner eines Unternehmens

oder eines Baustoffhändlers

involviert ist, führt die Gesetzesänderung

insbesondere auch für mittelständische

Unternehmen, und zwar teilweise zwingend,

zu nicht unerheblichem zusätzlichen

Aufwand bei der Abwicklung von

Bauverträgen.

Die Neuregelungen, die allerdings nur für

diejenigen Verträge gelten, die ab dem

01.01.2018 neu geschlossen werden (sie

gelten also nicht, wenn der Vertrag noch

vor dem 01.01.2018 geschlossen wurde,

aber möglicherweise erst nach diesem

Stichtag abgewickelt wird) sehen stichpunktartig

folgende Regelungen vor:

1.) Erstmalig wird im BGB für den Auftraggeber

einer Bauleistung das Recht vorgesehen,

dem Werkunternehmer Änderungsanordnungen

zu erteilen, die für

diesen auch verbindlich sind. Dieses

Recht des Bestellers korrespondiert

dann mit entsprechenden Vergütungsanpassungsansprüchen

des Werkunternehmers.

2.) In der Hoffnung, dass sich Streitigkeiten

über solche zusätzlichen und geänderten

Leistungen künftig schneller

klären lassen, sieht die Gesetzeslage

erstmals die Durchführung eines Eilverfahrens,

namentlich die Beantragung

einer einstweiligen Verfügung bei Streitigkeiten

über das Anordnungsrecht

des Auftraggebers vor, für die künftig

immer unabhängig vom Streitwert die

Landgerichte zuständig sein werden.

3.) Ebenfalls in der Hoffnung, Baustreitigkeiten

künftig einzudämmen, sieht das

neue Gesetz Regelungen zur fiktiven

Abnahme und zur Zustandsfeststellung

von Bauleistungen vor, wenn der Auftraggeber

die Abnahme der Leistung

wegen tatsächlich vorhandener oder

möglicherweise nur vorgeschobener

Mängelbehauptungen verweigert. Hier

mussten die Parteien bislang auf richterliche

Rechtsfortbildung zurückgreifen.

4.) Eine echte Neuerung stellen die gesetzlichen

Regelungen zu den Inhalten von

Architekten- und Ingenieurverträgen

und Bauträgerverträgen dar. Selbiges

gilt für gesonderte Regelungen, wenn

der Auftraggeber eines Bauvorhabens

ein Verbraucher ist (Verbraucherbauvertrag).

In letztgenanntem Fall ergeben

sich für den Werkunternehmer

teilweise in erheblichem Umfang neue

Dokumentations- und Aufklärungsverpflichtungen.

Hinzu kommt, dass ein

Verbraucher künftig ein erleichtertes

Recht zum Widerruf eines Bauvertrages

hat.

5.) Um der teilweise schleppenden Zahlungsmoral

der Auftraggeber von Bauvorhaben

entgegenzuwirken, sieht das

Gesetz schließlich verschiedene Neuregelungen

für Abschlags- und Schlusszahlungen

vor.

6.) Während in der Vergangenheit schon

immer das Recht der Kündigung aus

einem wichtigen Grund gegeben war

und sich der Kern der juristischen Auseinandersetzung

darauf konzentrierte,

wann ein solches Recht denn bestehen

kann, sieht das Gesetz nun erstmalig

eine Normierung der Voraussetzungen

vor, wann eine Kündigung aus wichtigem

Grund zwischen den Parteien

eines Bauvertrages erfolgen kann.

7.) Für die Gerichtspraxis wird es eine

erfreuliche Erleichterung werden, dass

RA Dr. jur. Bernd Kober

Fachanwalt für

Bau- und Architektenrecht

Fachanwalt für

Handels- und Gesellschaftsrecht

es künftig zwingend an den Landgerichten

für Bau- und Architektenstreitigkeiten

die Zuständigkeit der Baukammer

als Spezialkammer geben

wird. Für die Streitparteien sollte diese

Regelung zu einer Verfahrensverkürzung

sowie zu einer höheren Qualität

gerichtlicher Entscheidungen führen.

Die neuen Regelungen sind das Ergebnis

langjähriger und teilweise heftig geführter

Diskussionen während der Vorbereitung

der Gesetzesentwürfe und des Gesetzgebungsverfahrens.

Die Baurechtspraxis wird

zeigen, ob die Zweifler der Reform Recht

haben werden, dass nämlich die Neuregelungen

faktisch zu keiner durchgreifenden

Veränderung und insbesondere Vereinfachung

von Baustreitigkeiten führen werden.

Wie bereits eingangs erwähnt, werden

alle Beteiligten des Bauwesens sowie

diejenigen, die mit Baustoffen handeln, die

neue Gesetzeslage berücksichtigen müssen.

Ansonsten können teilweise gravierend

einschneidende Konsequenzen drohen.

Wird etwa ein Verbraucher bei

Abschluss eines Bauvertrages über das

ihm zustehende Widerrufsrecht nicht ordnungsgemäß

belehrt, besteht die Gefahr,

dass der Bauherr dieses Widerrufsrecht zu

einem sehr späten Zeitpunkt ausübt, ohne

dass dem Werkunternehmer trotz aller von

ihm bislang im Zusammenhang mit diesem

Vertrag erbrachten Aufwendungen

und Bemühungen ein Erstattungsanspruch

gegenüber dem Verbraucher zusteht.

Rathausgasse 3 · 97877 Wertheim

Telefon 09342 / 92 55-0

Fax 09342 / 92 55-80

info.wth@reinhart-kober.de

www.reinhart-kober.de


20 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Nachfrage steigt deutlich

Dienstleistungsunternehmen Franz & Wach profitiert von Personalnot zur Weihnachtszeit.

Ein kurzer Blick in die Jobbörsen

zeigt deutlich,

dass Weihnachten naht.

Denn im Vorweihnachtsgeschäft

seien Unternehmen in

vielen Branchen auf der Suche

nach Saisonkräften, schreibt

der Crailsheimer Personaldienstleister

Franz & Wach. So

berichtet das Internetkaufhaus

Amazon von 13 000 freien Arbeitsplätzen

bundesweit. Es

herrscht Hochkonjunktur im

Handel, in der Produktion und

in der Logistik.

Das spürt auch Gerhard Wach,

Inhaber des bundesweit aktiven

Personaldienstleisters

Franz & Wach: „Viele Unternehmen

sind schon seit Monaten

auf der Suche nach Aushilfskräften

und Saisonarbeitern. Die

Jobbörsen sind gefüllt mit Angeboten.

Wo die eigenen Bemühungen

nicht fruchten, werden

wir gerufen.“

Kapazität um hunderte

Bewerbungen zu sichten

Personaldienstleister sind auf

die Suche nach Bewerbern spezialisiert.

Man habe die Kapazitäten,

kurzfristig Hunderte Bewerbungen

zu sichten, Vorstellungsgespräche

zu führen und

geeignete Kandidaten auszuwählen.

Ob diese dann im Rahmen

der Zeitarbeit überlassen oder

für die betroffenen Monate direkt

vom suchenden Unternehmen

eingestellt werden, ist unterschiedlich.

Seine Mitarbeiter hätten derzeit

jedenfalls alle Hände voll zu

tun. Bei einem leergefegten Bewerbermarkt

steckten viele Betriebe

in Personalnöten.

Das eröffne denjenigen Chancen,

die aktuell eine Beschäftigung

suchen. Dazu gehören

klassisch Studenten, aber auch

Hausfrauen oder Teilzeitbeschäftigte.

Sie können dadurch

diese Zeit des Jahres nutzen,

um die eigene Kasse mit einem

Zuverdienst aufzufüllen. Und natürlich

bietet dieser Engpass

auf dem Arbeitsmarkt nun auch

vielen Flüchtlingen und Wiedereinsteigern

die Chance, eine Arbeit

zu finden. Sobald die Temperaturen

weiter fallen, würde

sich die Lage verschärfen, so

das Unternehmen. Dann steige

der Absatz der klassischen Winterartikel

sprunghaft an.

Mit der Kälte steigen

die Bestellungen

„Und dann steht unser Telefon

nicht mehr still“, freut sich Gerhard

Wach auf die zu erwartende

Nachfrage. Dass er zuversichtlich

ist die meisten Anfragen

auch bedienen zu können,

liegt daran, dass die Zeitarbeit

in den vergangenen Jahren immer

attraktiver für Saisonkräfte

geworden sei. „Wir haben mittlerweile

Stundenlöhne, die deutlich

über dem Mindestlohn liegen

und in den allermeisten Fällen

auch genauso hoch sind

wie bei einem Saisonjob über

den Einsatzbetrieb“, wirbt

Wach.

pm

www.franz-wach.de

Jobsuche: Aktuell suchen zahlreiche Unternehmen nach Mitarbeitern, die sie über das Weihnachtsgeschäft

unterstützen. Diesen Anstieg merkt auch das Unternehmen Franz & Wach. Foto: Franz & Wach

Stolz: Die Geschäftsleitung Klaus und Jürgen Wohlfarth mit der nicht

alltäglichen Auszeichnung.

Foto: KW Automotive

KW Automotive oben

auf dem Treppchen

Innovativer Fahrwerkspezialist gewinnt Mittelstandspreis.

Der Weltmarktführer für Gewindefahrwerke,

die KW Automotive

GmbH aus Fichtenberg hat

den Mittelstandspreis 2017 gewonnen.

Bundesweit hatten über

1400 Institutionen in 16 Bundesländern

insgesamt 4923 kleinere

und mittlere Unternehmen für

den Wettbewerb nominiert.

Die KW Automotive GmbH ist einer

der insgesamt elf Preisträger

aus den vier Wettbewerbsregionen

Bayern, Baden-Württemberg,

Hessen und Thüringen in denen

2536 Mittelständler nominiert waren.

Obwohl sich die KW Automotive

in einem spezialisierten Nischenmarkt

befindet, konnte sie

sich deutlich über dem Branchendurchschnitt

entwickeln.

KW Automotive ist Marktführer

und Innovationsmotor individueller

Fahrwerklösungen für die

Straße und im Rennsport. Der

Fahrwerkhersteller in Fichtenberg

ist zudem auch ein Pionier in

der Entwicklung adaptiver Fahrwerke,

die in ihrer Dämpfung per

Smartphone eingestellt werden

können. Am Hauptsitz des mittelständischen

Unternehmens sind

mittlerweile über 230 Mitarbeiter

tätig. Aktuell arbeiten 30 Mitarbeiter

an der Entwicklung neuer Fahrwerksysteme/-technologien.

Die

weltweiten Kunden werden direkt

vom Stammwerk aus beliefert.

Über zehn Millionen Euro investierte

der Betrieb zuletzt in neue

hochwertige Verwaltungs-, Logistik-

und Fertigungsgebäude. Das

gesamte Fahrwerksprogramm

wird direkt am Stammsitz entwickelt

und gefertigt.

Die KW Automotive GmbH wurde

seit 2012 bereits sechs Mal durch

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

GmbH und Raiffeisen-Landesbank

Oberösterreich Aktiengesellschaft,

Zweigniederlassung Süddeutschland

für den Preis des Mittelstandes

nominiert. Im Jahre

2013 erfolgte die Auszeichnung

als Finalist.

pm

www. kwautomotive.de

NEWSLINE

Ishida revolutioniert

das Marinieren

SCHWÄBISCH HALL. Der Spezialmaschinenhersteller

Ishida präsentiert ein bahnbrechendes System für das

Marinieren von Fleisch, Geflügel und Fisch. Die Produktlösung

„Orbicote“ kombiniert eine Mehrkopfwaage

mit einem neuentwickelten Mariniersystem im Anschluss

an die Verwiegung und wurde mit dem Award

der britischen Processing

and Packaging

Machinery Association

(PPMA)

ausgezeichnet. Im

Unterschied zu herkömmlichen

Anlagen

mariniert Orbicote

nach der Verwiegung.

Ishida Orbicote

arbeitet sehr

produktschonend

und erreicht eine Geschwindigkeit

von

55 Verpackungen pro Minute. Anders als beim „nassen“

Verwiegen bleibt die Mehrkopfwaage frei von Marinadeanhaftungen,

was Einsparungen von bis zu acht

Prozent bedeutet. Alle Kontaktflächen sind leicht demontierbar

und ein Produktwechsel benötigt nur 15 Minuten.

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die Niederlassung

für Deutschland und Österreich von Ishida

Europe (Birmingham, England) und konzipiert, produziert

und installiert Verpackungstechnologien für den

Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich.

pm

Foto: NPG-Archiv

Eine erstaunliche Entwicklung

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Komplettanbieter: Verpackungsspezialist R.Weiss Group ist gut unterwegs.

Sie zählt heute zu einem der

größten Gewichte in der Verpackungsmaschinenbranche

der Region:

die R. Weiss Group. Wie bei

vielen inhabergeführten Unternehmen

gibt man sich aber auch am

Hauptsitz „Zur Flügelau“ bei der

Frage Rahmendaten ein wenig zurückhaltend.

Lediglich eine vorsichtige

Einschätzung zum laufenden

Geschäftsjahr sind Julia von

Berg zu entlocken: „Wir werden

weiter zulegen und werden auch

unsere Vorgaben übertreffen.“

Die Vertriebs- und Marketing-Assistentin

unterlegt ihre Aussagen

„Die Montagehallen sind voll. Erst

vor wenigen Tagen wurde ein größerer

Auftrag über fünf Linien

vom Kunden abgenommen.“

SPEKTRUM Der Betrieb, der

von Reinald Weiss im Jahr 1990

als „Reinald Weiss Sondermaschinen

GmbH“ im Crailsheimer Stadtteil

Onolzheim gegründet wurde,

hat eine erstaunliche Entwicklung

hinter sich. Was mit der Herstellung

von Funktionselementen,

Baugruppen und Sondermaschinen

inklusive der Einzelteilefertigung

in einer angemieteten Halle

Vielfältig: Mit der Roboter-Lösung „UNIROB“, einer Top Loading

Maschine, wurde der Betrieb branchenweit bekannt. Foto: R. Weiss Group

begann, ist heute eine international

ausgerichtete Firmengruppe,

die weltweit mehr als 1000 Menschen

beschäftigt. Aus dem einstigen

Ein-Mann-Betrieb gingen am

Standort in Crailsheim-Altenmünster

in drei Jahrzehnten die

„R. Weiss Verpackungstechnik“,

die „R. Weiss Maschinenbau“ und

die „R. Weiss Automation“ hervor.

Das Spektrum ist groß, denn das

Unternehmen ist Hersteller von

Endverpackungs-, Sonder- und Serienmaschinen

sowie von Bauteilen

und Systempartnern für Fördertechnik,

Fabrikautomation,

Montage- und Verkettungstechnik.

Um sich spezielle Marktpositionen

zu eröffnen und international

besser aufgestellt zu sein, setzt

R.Weiss auf Zukäufe oder Ausgründungen.

ZUKÄUFE Im Jahr 2010 wurde

„Bleichert Automation“ in Osterburken

übernommen, ihr folgte

„Ertl Automation“ in Straubing.

Erst vor drei Jahren wurde dann

die Bleichert ERS Automation Systems

in Nanjing (China) gegründet.

Branchenweit bekannt wurden

die Crailsheimer Verpackungsspezialisten

mit der Entwicklung

der Top-Loading Maschine

„UNIROB“, ein von oben

abgehängtes vielfältig einsetzbares

Robotersystem für frei zugängliche

Verpackungszellen. Mit ihr

wurde die Firmengruppe zum

weltweit tätigen Anbieter von Verpackungsmaschinen

unter anderem

für Verpackungsanlagen und

industrielle Automatisierung. Die

Kunden kommen aus den Bereichen

Pharma, Kosmetik, Lebensmittel,

Non Food und Chemie.

Zum Leistungsspektrum gehört

auch ein umfassender Service von

der Bedarfsermittlung und Beratung

über die Inbetriebnahme

und Qualifizierung des Personals

bis hin zur Wartung. „Es gehört zu

unserer Firmenphilosophie, Qualität

unter übergreifenden Aspekten

zu bieten“, erläutert Firmenchef

Reinald Weiss. Um die hohen Leistungsanforderungen

zu halten,

setzt das Unternehmen auch auf

firmenübergreifenden Austausch.

So ist die R. Weiss Group Gründungsmitglied

des Firmenclusters

„Packaging Valley“.

ibe

wwww.r-weiss.de


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Ingenia 21

Drei Firmen unter einem Dach

Neue Gewerbehalle von Ingenia Projects komplett gefüllt. Vestas und Pflüger-TOB nutzen die gute Infrastruktur.

VON HERIBERT LOHR

Vor gut einem Jahr war Spatenstich.

Zwischenzeitlich

sind in der neuen Halle im

Gewerbepark Kirchberg – in unmittelbarer

Nähe der Autobahn A6

– die Mieter eingezogen.

Der Neubau erfüllt gleich mehrere

Funktionen. Zum einem

dient er der ingenia projects

GmbH & Co.KG mit Sitz im Wasserschloss

in Erkenbrechtshausen

als Lagerraum, um die betriebsinterne

Logistik für die beiden Geschäftszweige

Fotovoltaik-Anlagenbau

und die Errichtung von digitalen

Netzwerken in Kommunen sowie

großer gewerblicher Objekte

zu optimieren.

Insbesondere das neue Geschäftsfeld,

Breitbandausbau in ländlichen

Gebieten, braucht Platz. Mit

der Tochterfirma „ingenia digitale

Netze“ bringt ingenia über Glasfaser

und Richtfunk schnelles Internet

in unterversorgte Gewerbegebiete.

Auch Firmen in Kirchberg

und Umgebung werden in Kürze

davon profitieren.

1,2 Millionen Euro hat Ingenia

Projects in das Gebäude mit rund

1350 Quadratmetern Nutzfläche

investiert, nicht zuletzt um dabei

auch die Abläufe im eigenen Haus

nachhaltig zu verbessern. Daneben

hat nun der Windkraftanlagenhersteller

Vestas dort seinen Ser-

Synergien: Rene Vopel, Technischer Teamleiter der Region Süd-West, Vestas Central Europe, Geschäftsführer

Ulli Pflüger und Gunter Westram, technischer Leiter bei „ingenia“ (vo. li.) stehen für die drei innovativen

Unternehmen, die die neue Gewerbehalle nun gemeinsam nutzen.

Foto: Lohr

vicestützpunkt im Raum Hohenlohe-Franken

eingerichtet. Zuvor

war für die Anlagen in der Region

der Servicestützpunkt Würzburg

zuständig. Gerade aber auch in

Notfällen sind kurze Wege der Servicetechniker

zu den Anlagen unabdingbar,

um längere Ausfälle

und damit hohe Kosten zu vermeiden.

Für die Verantwortlichen bei

„ingenia projects“ stand als Mitinitiator

des Windparks Kirchberg zudem

schon frühzeitig fest, dass

der Standort des Vestas-Servicestützpunktes

so nah wie möglich

am Windpark angesiedelt werden

sollte. „Das Servicecenter an der

A6 liegt infrastrukturell sehr günstig

und ermöglicht es uns, den

Standort optimal für bereits fertiggestellte

und noch geplante Windkraftanlagen

im Raum Hohenlohe-Franken

im Umkreis von 50

Kilometern zu nutzen. Kurze Wege

zu unseren Windenergieanlagen

sind ein klarer wirtschaftlicher

Vorteil“, sagt Rene Vopel, Technischer

Teamleiter der Region Süd-

West, Vestas Central Europe. Nach

vorläufigen Planungen wird das

unternehmen im Gewerbepark

Kirchberg bis zu zehn Mitarbeiter

beschäftigen.“ Zur Unterstützung

des Serviceteams werden noch engagierte

Servicetechniker gsucht,

die sich für die Windenergie begeistern

und gerne in großen Höhen

arbeiten.“ Weltweit hat Vestas

mit mehr als 85 Gigawatt (GW) in

75 Ländern mehr Windenergie installiert

alles jede andere Firma.

Insgesamt 22 500 Mitarbeiter setzen

sich dazu für nachhaltige Lösungen

ein. Die Geschäftseinheit

Vestas Central Europe, mit Hauptsitz

in Hamburg, ist verantwortlich

für den Vertrieb und das Marketing

von Windenergielösungen

sowie die Installation und den Service

von Windenergieanlagen in

Deutschland, Benelux, Österreich,

Russland, Osteuropa sowie

Süd- und Ostafrika.

Vestas ist seit 1986 im deutschen

Markt tätig und hat nahezu 7700

Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität

von mehr als 12,5

GW installiert. Das Unternehmen

ist mit seiner gesamten Wertschöpfungskette

vertreten; angefangen

bei R&D, über Produktionsstätten,

Vertriebsstandorte, einen Servicenetz

bis hin zum Hauptsitz der

Geschäftseinheit Vestas Central

Europe. Vestas zählt in Deutschland

rund 2400 Mitarbeiter.

Der Dritte im Bunde ist das Familienunternehmen

Pflüger Holz- und

Kunststofftechnik aus Ilshofen-Untersteinach.

Das Unternehmen,

das 1974 gegründet wurde, hat

vor vier Jahren damit begonnen,

sich ein zweites Standbein aufzubauen

und hat dafür die Pflüger

TOB GmbH gegründet. Der Betrieb

hat sich auf Herstellung von

Baukastensystemen für thermischen

Trennungen spezialisiert,

die unter anderem im Fensterund

Fassadenbau eingesetzt werden.

Diese Trennungen werden

aus recycelten Kunststoffen (PET)

hergestellt und sind übrigens

auch in den Rotorblättern von

Windanlagen enthalten. In der Gewerbehalle

wurde ein neues Bearbeitungszentrum

und die Montage

eingerichtet. So kann die angelieferte

Plattenware, speziell überarbeitet

und vormontiert werden.

Da sich der Geschäftsbereich zuletzt

„hervorragend entwickelt“

hat, benötigte die Firma zusätzlichen

Platz und hat nun eine „optimalen

Standort“ gefunden. Geschäftsführer

Olli Pflüger: „Wir

agieren für unsere Kunden ja als

Entwicklungspartner und liefern

„just in time“, da sind wir auf eine

gute Lage angewiesen.“

Gunter Westram, technischer Leiter

von „ingenia“ ist zufrieden:

„Wir haben unser Nutzungskonzept

so ausgelegt, dass die Firmen

hier technisch wie räumlich optimale

Voraussetzungen zu günstigen

Konditionen vorfinden.“

www. ingenia-projects.com

www. vestas.com

www.pflueger-tob.de

Als Vollsortimenter im Bereich Elektro

decken wir nicht nur Ihren Materialbedarf.

Wir sind vor allem für Sie da.

Kommen Sie mit Ihren Fragen auf uns zu.

WIR MACHEN DAS.

EINFACH PERSÖNLICH.

fega-schmitt.de

fega-schmitt.de/shop

Vestas ist der globale Partner

für Windenergielösungen

Kapstadtring 7 · 22297 Hamburg

www.vestas.com

Projekt der Fa. ingenia projects

wurde geplant von

Architekturbüro Dill

Kirchstraße 36 · 74572 Blaufelden

Gerd Seebach

• Stahlhallenvertrieb

• GU-Gewerbebau

• Photovoltaikanlagen

• Mini-Blockheizkraftwerke

• Baudienstleistungen

Nixbrunnenstr. 20 Fax 07904-9438-74

74532 Ilshofen Mobil 0173 8678189

Mail gerd-seebach@t-online.de

Fliesen

Schäfer & Rau GbR

Fliesen Schäfer & Rau GbR

Ortsstraße 40 · 74597 Stimpfach-Rechenberg

E-Mail: fliesen-schaefer-rau@freenet.de

Der Firma Ingenia für

die Zukunft alles Gute.


22 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Wunderbare Würdigung

Fertighaus Weiss wird als Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes geehrt.

Innovativ: Der „Magic Mirror“ zeigt auch Verfügbarkeiten an. Foto: Intersport

Neues Konzept

Intersport Deutschland öffnet drei neue

„Future Stores“ in Berlin und Potsdam.

Mit der Eröffnung des komplett

umgebauten Voswinkel-Geschäfts

im Einkaufszentrum

Alexa startet das Heilbronner Unternehmen

Intersport das neue

Storekonzept für Deutschland.

Durch den Einsatz digitaler Technologien

schafft der Betrieb kanalübergreifende

Einkaufserlebnisse.

Der Ladenbau folgt einem

international neu entwickelten

Shop-Konzept und integriert modernste

digitale Elemente.

Displays, Touchscreens, digitale

Umkleidekabinen und der Einsatz

von Virtual Reality-Technik, Hologrammen

und Magic Mirrors zeigen

die ganze Bandbreite an Einkaufserlebnissen

für den Kunden.

„Wir sprechen mit dem neuen Storekonzept

die Sinne unserer Kunden

auf allen Kanälen an. So emotional

muss der Sporthandel der

Zukunft aussehen“, sagt Kim Roether,

Vorstandsvorsitzender von Intersport

Deutschland.

Das Unternehmen testet mit den

Pilot-Stores in Berlin gleichzeitig

ein neues System der permanenten

Warenverfügbarkeit für den

Kunden. Die Sortimente der drei

jetzt eröffneten Voswinkel-Geschäfte

sind über eine sogenannte

„Warendrehscheibe“ direkt mit

Intersport Olympia in Berlin verknüpft.

So kann dem Kunden immer

der gewünschte Artikel verfügbar

gemacht werden. pm

www.intersport.de

Bereits in der fünften Generation

produziert der familiengeführte

Betrieb

Fertighaus Weiss im württembergischen

Oberrot-Scheuerhalden

schlüsselfertige Privathäuser

und Gewerbegebäude in

Fertigbauweise. Mit hoher Fachkompetenz

deckt das mittelständische

Unternehmen alle relevanten

Teilbereiche des Fertigbaus

ab: Architektur, Statik,

Bauphysik, Elektrotechnik sowie

Heizung und Sanitär.

Nun ist das Unternehmen von

der Oskar-Patzelt-Stiftung beim

Auszeichnungswettbewerb

„Großer Preis des Mittelstandes“

als Finalist 2017 geehrt

worden. Gemeinsam mit weiteren

fünf Finalisten sowie drei

Preisträgern zählt der Betrieb

mit rund 400 Mitarbeitern und

über 30 Azubis damit zu Baden-Württembergs

neun vorbildlichsten

und besten mittelständischen

Unternehmen.

Die renommierte Auszeichnung

ist eine große Ehre für den

Holzbauspezialisten, waren

doch in diesem Jahr allein im

„Ländle“ 874 Firmen für den

Preis nominiert worden. Fertighaus

Weiss wurde für den Wettbewerb

von der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken und

dem Landkreis Schwäbisch

Hall nominiert. „Die Auszeichnung

ist eine wunderbare Würdigung

für unser Unternehmen“,

freut sich Geschäftsführer

Michael Noller, „zumal der

Preis deutschlandweit einer der

renommiertesten Unternehmenspreise

ist.“

BEGEHRT Der große Preis

des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung

gilt seit Jahren als

begehrte Auszeichnung und darüber

hinaus als Deutschlands

wichtigster Wirtschaftspreis.

Dieser wird seit 1995 an herausragende

mittelständische

Unternehmen verliehen, die

nicht nur wirtschaftlich erfolgreich

sind, sondern sich auch

durch einen engagierten Kundenservice,

Innovationen, die

Schaffung und Sicherung von

Arbeitsplätzen, ein vorbildliches

Betriebsklima und breite

Mitarbeiterweiterbildung sowie

soziales und gesellschaftliches

Engagement auszeichnen.

Fertighaus Weiss kann auf eine

über 135-jährige Unternehmensgeschichte

zurückblicken.

1881 als kleine Zimmerei

gegründet, baut der Betrieb

Erfahrung: Der Betrieb stellt jährlich 240 Fertighäuser her. Nachhaltigkeit

liegt dabei besonders im Fokus des Spezialisten. Mit der

Ehrung wird diese Arbeit nun bestätigt.

Foto: Fertighaus Weiss

heute über 240 Gebäude jährlich.

80 Prozent des Umsatzes

wird durch Marktneuheiten

und innovative Verbesserungen

erzielt.

NACHHALTIG Flaggschiff

und bahnbrechendste Weiterentwicklung

des Fertighausspezialisten

ist das „Plusenergiehaus

der 3. Generation“ mit seinem

nachhaltigen und ressourcenschonenden

Energiekonzept.

Auch Weiss selbst setzt auf

Nachhaltigkeit mit einer eigenen

Fotovoltaik-Anlage, welche

die Dachflächen des Werkes in

Oberrot-Scheuerhalden einnimmt

sowie einem eigenen

Windenergiepark. „Wir haben

sozusagen ein Plusenergiewerk“,

informiert Geschäftsführer

Noller. „Der Umwelt- und

Klimaschutz liegt uns sehr am

Herzen. Die Auszeichnung als

Finalist freut uns da natürlich

sehr. Vor allem ist sie eine tolle

Anerkennung für unsere engagierten

und motivierten Mitarbeiter.“

pm

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Sanitärtechnik mit Kundennähe

Dietmar Holdreich verbindet mit seinem Konzept Fachwissen und Direktverkauf

Seit der Gründung im Jahr 2000 bietet

die Firma Holdreich Sanitär in Langenburg

fachkompetente Lösungen rund um

Bad, Wellness, Lüftung und Fliesen. Mit

dem diesjährigen Umzug in die neuen

Räumlichkeiten am Ort, kam zum Handwerkerbetrieb

noch der Fachmarkt dazu.

❚ „Durch den Fachmarkt können wir sowohl

Handwerker als auch Endverbraucher optimal

ansprechen“, erklärt Dietmar Holdreich, Inhaber

der Firma. Auf einer Fläche von knapp 700

Quadratmetern erlebt der Besucher in der kleinen

aber feinen Ausstellung, Badtrends zum

Anfassen. Neben der klassischen Sanitärausstattung

finden sich hier auch Accessoires, Reinigungsmittel

sowie Wellnessprodukte. Dabei

liegt der Schwerpunkt auf Marken-Herstellern

wie Villeroy & Boch, Burgbad, Hansa, Geberit

und Duravit. Etwa 3000 Artikel stehen zum Mitnehmen

bereit. Wer nicht selbst einbauen

möchte, kann den Montageservice des Unternehmens

in Anspruch nehmen.

Die Verbindung aus Fachhandel und Handwerk

macht das Unternehmen aus. Als Fachmann ist

Holdreich in der Lage, kompetent und gezielt zu

beraten und bietet Service aus einer Hand: „Der

Vorteil bei uns ist, dass wir alle Arbeiten übernehmen

und präzise ausführen können. Vom

Ein-, Aus- oder Umbau der Sanitäranlagen und

den gängigen Maßnahmen, kümmern wir uns

auf Wunsch auch um die Wände, verlegen Fliesen

und tauschen die Badfenster aus“, erklärt

der Inhaber. Beim Hausbau, bietet Holdreich

den Bauherren eine anschauliche 3-D-Bad-Planung

und schnürt die passenden Pakete genau

nach Vorstellung der Kunden. Soll es eine

begehbare Dusche haben? Barrierefrei sein?

Keine Badewanne oder gar eine Freistehende?

Welche Farbe sollen die Wände und der Boden

Gemeinsam sind sie stark: Die Familie engagiert

sich für den Betrieb (von links) Heiko, Dietmar

und Heidrun Holdreich.

Foto: Melanie Boujenoui

haben? Über all diese Variablen können die

Kunden beim visuellen Rundgang durch Ihr

neues Bad leichter entscheiden – mit der

Gewissheit, dass die Investition auch wirklich

gefällt.

Holdreich hat noch weitere Ideen, wie er noch

mehr Kundennähe aufbauen kann: „Wir verfügen

in unseren Geschäftsräumen über einen

Seminarraum. Dort planen wir informative

Abende für unsere Kunden. Aber das ist noch

nicht ganz spruchreif“, schmunzelt der Inhaber.

Mit der Unterstützung von Ehefrau Heidrun

und Sohn Heiko, die sich tatkräftig im Fachmarkt

engagieren, hat der kleine Familienbetrieb

ein Potenzial mit Zukunft.

Holdreich Sanitärtechnik

Suhlweg 24 | 74595 Langenburg

Fon: 0 79 05 / 9 40 34 10

E-Mail: info@holdreich-sanitaer.de

Web: www.holdreich-sanitaer.de


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Firmen & Märkte 23

Explosionen im Griff

Die Kreis-Wirtschaftsförderung besucht den Betrieb Ecom Instruments in Assamstadt.

Erfolgreich: Für seine wegweisenden und innovativen Produkte wurde

Klafs schon mehrfach ausgezeichnet.

Foto: Klafs

Marke prämiert

Klafs bildet die Spitze im Bereich „Sauna“.

Der „Plus X Award“ gilt in Expertenkreisen

als weltweit

größter Innovationspreis für Technologie,

Sport und Lifestyle. Jetzt

hat die Jury erstmals auch die

„Marken des Jahres 2017“ prämiert

– und das Schwäbisch Haller

Unternehmen Klafs gehört zum

Kreis der Sieger.

Für diesen neuen Preis wurden

alle schon einmal beim Plus X

Award ausgezeichneten Marken

berücksichtigt. In jeder Produktgattung

ernannten sie aber nur

eine Marke zur „Marke des Jahres

2017“. Im Bereich „Sauna“

machte Klafs das Rennen – Marktführer

im Bereich Sauna, Pool

und Spa und schon vielfach beim

Plus X Award ausgezeichnet. Zwei

Mal schaffte es Klafs dabei sogar,

mit seinen Innovationen den Sonderpreis

„Bestes Produkt des Jahres“

zu gewinnen: Mit seiner

„Zoom-Sauna S1“ im Jahr 2015

und mit seinem Trockensalz- Inhalationsgerät

„SaltProX“ 2017.

„Diese erneute Auszeichnung

durch renommierte Experten bestätigt

uns wie unser großer Erfolg

im Markt, dass unsere auf klaren

Grundprinzipien basierende

Markenstrategie genau der richtige

Weg zu nachhaltigem Erfolg

ist. Wir werden deshalb auch in

Zukunft ganz konsequent auf unsere

zentralen Markenwerte Qualität,

Design und Innovation setzen“,

sagt Stefan Schöllhammer,

Geschäftsführer von Klafs. pm

www.klafs.de

Das Unternehmen Ecom

Instruments in Assamstadt

ist Weltmarktführer

für mobile Industriegeräte

für explosionsgefährdete Bereiche.

Hierbei handelt es sich um

Geräte wie Mobiltelefone, Tablets

und Messgeräte. Zum Einsatz

kommen diese explosionsgeschützten

Produkte in der

Öl-, Gas-, Chemie- und Pharmaindustrie.

Von den Leistungen des Unternehmens

überzeugten sich nun

die Vertreter der Wirtschaftsförderung

des Landkreises, Dezernent

Jochen Müssig und Amtsleiter

Rico Neubert, anlässlich

eines Betriebsbesuches. Begleitet

wurden sie von Bürgermeister

Joachim Döffinger und der

Wirtschaftsförderin der Gemeinde,

Ulrike Wittfeld. Das Unternehmen

Ecom Instruments

stellte Geschäftsführer Roolf

Wessels vor. Er erklärte, dass er

nach einem mehrjährigen USA-

Aufenthalt für das Mannheimer

Unternehmen Pepperl+Fuchs

nun seit Januar in Assamstadt tätig

ist. Seit dieser Zeit gehört

Ecom Instruments auch dem

Unternehmen aus Mannheim

an. „Es ist entscheidend, dass

beispielsweise in der Öl- oder

Besuch: Bürgermeister Joachim Döffinger (v. li.), Geschäftsführer Roolf Wessels, Wirtschaftsförderin

Ulrike Wittfeld und Dezernent Jochen Müssig besichtigen den Betrieb. Foto: Landratsamt MTK, Rico Neubert

Gasindustrie durch den Einsatz

von elektronischen Geräten

keine Explosionen ausgelöst

werden“, erklärte Wessels die

Einsatzgebiete der Ecom-Produkte.

Auf diesem Feld hat sich

das Assamstädter Unternehmen

als Weltmarktführer einen international

guten Namen verschafft.

Dieses Ansehen und

Produktportfolio soll sukzessive

unter dem Dach von Pepperl+Fuchs

weiterentwickelt

werden. Hierbei sollen zusätzlich

zu den bisherigen Hardware-Angeboten

auch ganzheitliche

Lösungskonzepte entstehen,

die den Erfordernissen

der Unternehmen in Zeiten der

Digitalisierung weiter gerecht

werden und Effektivitätssteigerungen

erlauben. „Wir sind optimistisch,

diese Herausforderungen

zu schultern und wollen

am Standort Assamstadt

richtungsweisende Technologien

entwickeln“, sagt Wessels.

„Über dieses Bekenntnis zum

Standort Assamstadt und damit

zum Main-Tauber-Kreis freuen

wir uns sehr“, erklären Dezernent

Jochen Müssig und Bürgermeister

Döffinger übereinstimmend.

Bei dem Betriebsrundgang

konnte sich die Delegation

vom hohen technischen

Know-how des Unternehmens

überzeugen. Überall wird getüftelt,

entwickelt und die Projekte

vorangebracht. Ecom Instruments

ist deshalb auf hoch

qualifizierte Mitarbeiter und

eine gute Breitbandanbindung

angewiesen.

pm

www.ecom-ex.com

www.main-tauber-kreis.de/

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24 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Öffentlich unterwegs

„RegioFirmenAbo“ von Bosch und Verkehrsverbund KreisVerkehr stößt auf Interesse.

Begleitung: Stefan Gölz (v. li.), Mitglied der Geschäftsführung IHK Heilbronn-Franken,

und Oberbürgermeister Rudolf Michl führen die Tour. Hier

im Gespräch mit Volker Hasel (Götz Optik).

Foto: IHK

Nächtlicher Blick

Die nunmehr fünfte City Dinner Tour in Crailsheim

findet am Mittwoch, 15. November, statt.

Einmal hinter die Kulissen der

Geschäfte schauen und gleichzeitig

Hintergrundinfos bekommen

– dies ist am Mittwoch, 15.

November, bei der fünften City Dinner

Tour in Crailsheim möglich.

Mehrere Betriebe stellen sich dabei

den interessierten Teilnehmern

ganz persönlich vor. Ziel ist

es, ihnen die bürgerfreundliche

Stadt näherzubringen. Die Horaffenstadt

hat nämlich so einiges zu

bieten: attraktive Einzelhandelsgeschäfte,

innovative Gastronomieund

Hotelkonzepte sowie einen

ausgewogenen Mix an Dienstleistungsangeboten.

Bei der kommende

Tour werden vier Stationen

besucht. Diese sind der Naturkostladen

Biotop, das Café Kett,

das Bekleidungsgeschäft Stilwerk

C.L. und der Schnelldruckladen

Michael Klunker. Organisiert wird

der Abend von der IHK Heilbronn-Franken,

der Werbegemeinschaft

Crailsheim und der

Stadt Crailsheim. Die Tour startet

um 18 Uhr im Forum in den Arkaden

im Crailsheimer Rathaus mit

einem Empfang. Danach geht es

in Gruppen zu den Geschäften. Begleitet

wird die Veranstaltung von

Stefan Gölz, Mitglied der IHK-Geschäftsleitung,

und Rudolf Michl,

Oberbürgermeister der Stadt

Crailsheim. Die Teilnahme ist kostenlos,

die Tickets aber limitiert.

Eine Anmeldung ist bei der Stadt

Crailsheim möglich per E-Mail an

anmeldung@shopping-in-crailsheim.de.

gra

www.heilbronn.ihk.de

www.crailsheim.de

Als erstes Unternehmen in

Crailsheim bietet Robert

Bosch Packaging Technology

seinen Mitarbeitern in Kooperation

mit dem Verkehrsverbund

KreisVerkehr Schwäbisch

Hall das sogenannte „RegioFirmenAbo“

an.

Der Abschluss dieses Abos ermöglicht

es, alle öffentlichen

Nahverkehrsmittel im Bereich

des KreisVerkehrs preiswerter

zu nutzen. Hintergrund ist die

seit August fertiggestellte neue

Bushaltestelle nahe dem Werksgelände

von Robert Bosch Packaging

Technology. Diese erleichtert

den ortsansässigen Mitarbeitern

den Weg zur Arbeit

mit dem Öffentlichen Nahverkehr.

Um den Einstieg in den

ÖPNV zu fördern, gewährt der

KreisVerkehr den Mitarbeitern

am Bosch-Standort Crailsheim

einen Rabatt gegenüber dem

herkömmlichen RegioAbo.

Bereits vor einiger Zeit war der

KreisVerkehr mit einem Informationsstand

rund um das

Thema Nahverkehr bei Bosch

vor Ort und hat die Mitarbeiter

über Fahrstrecken und Angebote

informiert. Der Bedarf

und das Interesse am RegioFirmenAbo

wurden im Anschluss

Abonnement: Frank Röhler (Geschäftsführer Röhler Touristik, v. li.), Eckart Maier und Helga

Probst (Mitarbeiter bei Robert Bosch Packaging Technology), Ingrid Kühnel (Geschäftsführerin

KreisVerkehr Schwäbisch Hall), Dagmar Güttner (Leiterin der Personalabteilung Robert Bosch

Packaging Technology) und Jochen Röhler (Geschäftsführer Röhler Touristik) sind zufrieden mit

Angebot und Nachfrage an der neuen Haltstelle in Crailsheim.

Foto: Bosch

über einen Fragebogen erfasst.

„Wir waren positiv überrascht

von der hohen Rücklaufquote

der Fragebögen. Das Interesse

lag deutlich über unseren Erwartungen“,

so Ingrid Kühnel,

Geschäftsführerin des KreisVerkehrs.

Eine Aussage, wie gut

die Haltestelle tatsächlich angenommen

wird, lässt sich allerdings

erst in einigen Monaten

treffen. Angebunden ist die Bushaltestelle

an die Stadtbuslinien

52, 55, 55B und 65.

Auf beiden Straßenseiten

wurde eine Haltebucht errichtet,

so dass der Verkehr an der

B290 ungehindert weiterfließen

kann. Die Haltestellen sind

direkt vom Werksgelände über

einen neu errichteten Fußweg

erreichbar. Die Bushaltestelle

wird bislang gut angenommen

und leistet somit einen weiteren

wichtigen Beitrag, um die

Verkehrssituation rund um das

Crailsheimer Stadtgebiet zu entlasten.

pm

www.boschpackaging.com

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FIRMENPORTRÄT

Ausgezeichneter Arbeitgeber seit 60 Jahren

Das Künzelsauer Handelsunternehmen Berner steht für feste Werte, die Tradition und Moderne vereinen

Wer ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld

und attraktive Karrieremöglichkeiten

sucht, ist bei Berner Deutschland

richtig. Der B2B-Spezialist ist

2017 bereits zum zweiten Mal in Folge

durch das renommierte Top Employers

Institute zertifiziert worden.

Dabei zeigt sich: Eine gelebte Unternehmenskultur

von sozialer Verantwortung

und Vertrauen in die Mitarbeiter

zahlt sich aus.

❚ Herausragendes Mitarbeiterumfeld

„Optimale Arbeitsbedingungen sind die

Voraussetzung dafür, dass sich Menschen

im Berufsleben wohlfühlen und weiterentwickeln

können“, erklärt Judith Blaschka,

Das moderne Berner Betriebsrestaurant in Künzelsau.

Leiterin Personal bei Berner. Aus diesem

Grund hat das Unternehmen ein herausragendes

Mitarbeiterumfeld geschaffen, das

den Beschäftigten eine große Bandbreite

an kreativen Initiativen bietet. Dazu zählen

sekundäre Vorteile und Arbeitsbedingungen

wie die bezahlte Freistellung

für ehrenamtliche Tätigkeiten. So unterstützte

das Unternehmen beispielsweise

jetzt im Rahmen des 60-jährigen Firmenjubiläums

europaweit 60 soziale Projekte

mit Sach- und Geldspenden im Wert von

insgesamt 500.000 Euro, insbesondere

aber auch durch das Engagement seiner

Mitarbeiter. Diese legten vor Ort persönlich

Hand an und zeigten, dass soziale

Verantwortung fest in der Unternehmenskultur

verankert ist. Darüber hinaus bietet

Berner vergünstigte Mitarbeiterangebote

und ein modernes Betriebsrestaurant am

Firmensitz in Künzelsau. „Auch unser

Leistungsmanagement steht in vollem

Einklang mit der Unternehmenskultur“,

so Blaschka weiter. Neben den vielfältigen

Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten,

darunter etwa fachspezifische

Schulungen und Seminarinhalte für den

Außendienst, gibt es speziell konzipierte

Programme, die gezielt auf die individuellen

Anforderungen, Bedürfnisse und

Wünsche der Mitarbeiter eingehen. In

der Führungskräfteentwicklung bereitet

Berner Deutschland geeignete Kandidaten

unter anderem durch verschiedene

Fotos: Berner

Berner Geschäftsführer Jochen Kuhn.

Fördermaßnahmen systematisch auf eine

spätere Übernahme von Führungsaufgaben

vor.

Gelebte Unternehmenskultur

„Als Unternehmen müssen wir uns stetig

weiterentwickeln“, betont Berner

Geschäftsführer Jochen Kuhn. „Dabei

möchten wir die Mitarbeiter nicht nur mitnehmen,

sondern sie einbinden. Deshalb

fördern wir es, wenn sich diese aktiv an

der Weiterentwicklung beteiligen.“ So

wird bei Berner eine besondere Kultur

gelebt mit einem Managementansatz von

flachen Hierarchien und Entscheidungen,

die nicht nur Top-Down getroffen werden,

sondern den Mitarbeitern von Anfang an

Verantwortung übertragen. Dass diese

Philosophie auf allen Ebenen umgesetzt

wird, zeigt das Projekt „Profi Point Künzelsau“.

Die Berner Verkaufsniederlassung

wird seit über einem Jahr eigenständig

und erfolgreich von Berner Auszubildenden

geführt. Mut und Vertrauen haben

sich hier ausgezahlt.

Das Unternehmen

Die Albert Berner Deutschland GmbH mit

Sitz in Künzelsau gehört zur internationalen

Berner Gruppe. Seit 60 Jahren steht

Berner für ein umfangreiches Produktsortiment,

persönliche Beratung, durchdachte

Servicekonzepte, eine moderne,

internationale Logistik und vor allem: eine

hohe Begeisterung für das Handwerk.

Noch heute ist Berner ein zu 100 Prozent

familiengeführtes Unternehmen und steht

für feste Werte, die Tradition und Moderne

vereinen.

Kontakt und weitere Informationen

Wer mehr über die Karrieremöglichkeiten

bei Berner erfahren möchte, kann sich

unter www.berner.de/jobs informieren

oder einfach folgende Job-Messe in der

Region besuchen:

11.–12. November 2017

Fachkräftetage

im Hangar, Crailsheim

(Halle 1, Stand 1)

Albert Berner Deutschland GmbH

Bernerstraße 4 | 74653 Künzelsau

Fon: 0 79 40 / 1 21-0

Fax: 0 79 40 / 1 21-3 00

E-Mail: info@berner.de

Web: www.berner.de


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Firmen & Märkte 25

Damit das Haus nicht baden geht

Ein Experte von der Bausparkasse Schwäbisch Hall verrät, wie sich Hausbesitzer vor Hochwasser- und Überflutungsschäden schützen können.

Starkregen-Ereignisse haben in

den vergangenen Jahren bundesweit

zugenommen. Durch die

extremen Regenfälle steigt die

Hochwasser- und Überflutungsgefahr

für Immobilienbesitzer. Die

Überschwemmungen von Braunsbach

und Simbach haben dies

deutlich gezeigt. Wie sich die eigenen

vier Wände am besten vor zu

viel Wasser schützen lassen, erklärt

Architekt Sven Haustein von

der Bausparkasse Schwäbisch

Hall.

Bereits bei der Bauplanung

berücksichtigen

Im Idealfall wirkt das eigene

Grundstück als schützender

Schwamm, der Regen- und Oberflächenwasser

an den Hauswänden

reduziert. Entscheidend für

diese Schutzfunktion sind der

Grundwasserspiegel sowie die Beschaffenheit

des Bodens. Hinzu

kommt die Oberflächengestaltung.

Durch sie können Grundstücksbesitzer

die Versickerungsfähigkeit

unterstützen.

„Generell sollte das Gelände vom

Haus abfallen“, erklärt Haustein,

„bei Neubauten empfiehlt es sich

daher, eine geschickte Geländemodellierung

einzuplanen.“ Bei

Maßnahmen: In vielen Bereichen können Immobilienbesitzer aktiv werden.

der konkreten Gestaltung des Gartens

sollten Hausbesitzer zudem

auf eine ausreichende Durchlässigkeit

des Bodens achten. Diese

kann beispielsweise durch die Verwendung

von Sickerpflaster erreicht

werden. Darüber wird das

Regenwasser gesammelt, bevor es

an den Boden weitergegeben

wird. Wasserflächen, wie Teiche,

mit angeschlossenem Versickerungsbereich

aus Kies nehmen

kurzfristig zusätzliches Wasser auf

und geben es dann an das Erdreich

ab. An heißen Tagen sorgen

sie zudem für ein angenehmes

Klima. Statt das Regenwasser direkt

in den Boden oder die Kanalisation

zu leiten, kann es auch in

Regentonnen oder unterirdischen

Zisternen gesammelt werden.

Eine große Angriffsfläche für Wasser,

bietet außerdem das Hausdach.

Dächer mit zu geringer Neigung,

aber auch Dächer mit vielen

Zwischenebenen erschweren den

Foto: Bausparkasse

Wasserabfluss und erhöhen die

Gefahr von Feuchtigkeitsschäden

am Haus. „Eine allgemein gültige

Standardneigung gibt es nicht“, erklärt

Haustein.

„Bei Flachdächern ist eine zweiprozentige

Neigung ausreichend,

bei Ziegeldächern sollten es mindestens

24 Prozent sein.“ Zusätzlich

muss für ein richtig dimensioniertes

Dachentwässerungssystem

gesorgt werden. Neben Regenund

Fallrohren, die regelmäßig

von Laub befreit werden müssen,

trägt auch die Bepflanzung zu einer

entspannten Entwässerung

bei.

Bei Unwettern mit starken Regenfällen

stößt die Kanalisation

schnell an ihre Grenzen. Dann

kann durch Rückstau Abwasser

über das Leitungsnetz in die Gebäude

drücken. „Private Abwasserleitungen

sollten regelmäßig

auf mögliche Schäden überprüft

werden“, empfiehlt Haustein.

„Durch undichte Stellen kann

Grundwasser in die Leitungen eindringen.“

Um dieser Gefahr vorzubeugen,

empfiehlt sich der Einbau

einer Abwasserhebeanlage die

das Zurückfließen von Abwasser

aus dem öffentlichen Kanalnetz

verhindert.

Auch von unten kann

Wasser eindringen

Der Keller ist nach Unwettern besonders

anfällig. Bestandsbauten

können durch den Einbau druckwasserdichter

Kellerfenster nachgerüstet

werden. Lichtschächte

und Kellereingänge können zudem

durch Überdachungen und

Aufkantungen geschützt werden.

Bei Neubauten hingegen steht und

fällt der trockene Keller mit der

Abdichtung. Eine wasserundurchlässige

Beschichtung des unteren

Geschosses in Form einer

„schwarzen Wanne“ aus Bitumendickbeschichtung

oder einer „weißen

Wanne“ aus wasserundurchlässigem

Beton bedeutet zwar zunächst

zusätzliche Kosten für den

Bauherrn, lohnt sich jedoch auf

lange Sicht. „Wer hier spart, riskiert

kaum reparierbare Baufehler

und daraus resultierende Schäden“,

meint Haustein. Nach starken

Regenfällen besteht außerdem

die Gefahr des sogenannten

Auftriebs. Dabei drückt Wasser

mit enormer Kraft von unten gegen

die Bodenplatte, bis das Haus

förmlich aufschwimmt. In solch einer

Situation empfiehlt sich das

Fluten des Kellers. „Dadurch wird

im Gebäudeinneren ein Gegendruck

aufgebaut, der das Haus insgesamt

stabilisiert“, erklärt Haustein.

In der Regel klärt jedoch das

geologische Bodengutachten im

Vorfeld der Planung, ob dieses

Baugrundrisiko mitbedacht werden

muss oder nicht. pm

www.schwaebisch-hall.de

TERMINKALENDER

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL

10.11.2017 Arbeitsmarkt Forum

Audi Forum Neckarsulm

11.+12.11.2017 „Black Jewels“

galerie am tor Langenburg

15.11.2017 Wirtschaftsforum

Stadt Lauda-Königshofen

16.+17.11.2017 Führungskräfteseminar

„Erfolgreich kommunizieren in

Change-Projekten“

Harten & Breuninger Weikersheim

22.11.2017 Studieninfotag

DHBW Mosbach und Bad Mergentheim

11.+12.11.2017 Fachkräftetage

Hangar Crailsheim

11.+12.11.2017 50plus Infotage

Heilbronn

21.– 28.11.2017 Aktionswoche Willkommenskultur

Heilbronn-Franken

28.11.2017 MeetING

Heilbronn

07.12.2017 kompass

Campus Schwäbisch Hall

13.+14.01.2018 Vitawell Gesundheitsmesse

Hangar Crailsheim

14.– 17.11.2017 productronica

München

15.+16.11.2017 Schulbau

München

16.11.2017 Jobmesse study & stay

Würzburg

17.+18.11.2017 DACH&energie

Nürnberg

22.– 24.11.2017 SPS IPC Drives

Nürnberg

29.11.– 03.12.2017 Heim + Handwerk

München

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Termine an:

Anita Neuberger

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44

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20.+21.01.2018 Vitalwelt

Heilbronn

30.01.– 01.02.2018 Gipfeltreffen der Weltmarktführer

Schwäbisch Hall

02.– 04.02.2018 Hohenloher Verbrauchermesse

Arena Hohenlohe Ilshofen

10.+11.03.2018 Reisemesse

Hangar Crailsheim

13.– 21.01.2018 CMT

Stuttgart

19.– 28.01.2018 Int. Grüne Woche

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26 Firmen & Märkte

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Professoren erhalten exklusiven Einblick

Vertreter verschiedener Hochschulen blicken bei Mobil Elektronik in Langenbrettach hinter die Kulissen des Unternehmens.

Beim 13. Hochschullehrerund

Professorentreffen waren

auch in diesem Jahr wieder

Vertreter verschiedenster

Hochschulen aus ganz Deutschland

zu Gast in der Region. Bei

der von der Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken (WHF) organisierten

Veranstaltung erhielten

Professoren einen Einblick in die

regionale Wirtschafts- und Kulturlandschaft,

um hier ansässige Unternehmen

näher kennenzulernen.

Heilbronn-Franken als attraktive

Wohn- und Arbeitsregion soll

unter Studierenden somit bekannter

gemacht werden. Die dreitägige

Veranstaltung wurde von einem

bunten Rahmenprogramm

begleitet.

Den Auftakt der Besuche bei regionalen

Unternehmen bildeten am

Montag die Firmen Bott Betriebsund

Fahrzeugeinrichtungen in

Gaildorf sowie Kärcher Reinigungstechnik

in Obersontheim/

Bühlertann, bevor es am letzten

Tag zu Mobil Elektronik in Langenbrettach

ging. Das Langenbrettacher

Unternehmen entwickelt und

produziert seit 45 Jahren komplexe

Steuerungssysteme für namhafte

Hersteller von mobilen Maschinen,

Nutz- und Spezialfahrzeugen

weltweit. Mittlerweile beschäftigt

der Experte in Langenbrettach

über 110 Mitarbeiter. In puncto

Vielfalt und Know-how ist Mobil

Elektronik Vorreiter und Weltmarktführer

für elektronische

Lenksysteme („Steer-by-Wire“).

Geschäftsführer Klaus Klugesherz

und Vertriebs- & Marketingleiter

Wolfgang Stadie begrüßten die

Professoren verschiedenster Fakultäten

sowie das Organisationsund

Begleitteam um Dr. Andreas

Schumm, Geschäftsführer der

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.

Besichtigung: Im Rahmen des 13. Internationalen Hochschullehrerund

Professorentreffens wird die Produktion begutachtet. Foto: ME

SYNERGIEN Das mittelständische

Familienunternehmen baut

auf die enge Zusammenarbeit mit

den Hochschulen. Daraus resultierende

Synergieeffekte sind dabei

von enormer Bedeutung – sowohl

für das Unternehmen als auch für

Studierende und Absolventen.

„Die Hochschulen bilden die Berufsbilder

unserer hochqualifizierten

Mitarbeiter ab. 25 Beschäftigte

sind Entwicklungsingenieure

und daher liegt der Fokus bei der

Mitarbeitersuche genau in diesem

Bereich“, erläuterte der technische

Leiter Degenhardt Braun.

Den Schwerpunkt der realisierten

Projekte bilden sowohl maßgeschneiderte

Sonderlösungen als

auch Serienprojekte für Nutzfahrzeuge.

Vor allem die Lehrstühle

der Bereiche Automotive/Systems

Engineering, Elektronik, Elektrotechnik,

Maschinenbau und IT stehen

daher im Fokus. Auch die Professoren

durften bei einer Werksführung

einen Blick hinter die Kulissen

des Spezialisten werfen.

Beim Rundgang konnten die

Gäste die Entstehung der Einzelkomponenten

live miterleben –

von der Entwicklung bis hin zur

Produktion der Sicherheits-Winkelgeber,

Hydraulikkomponenten

und Sicherheits-Lenkcomputer.

Trotz der standardisierten Einzelkomponenten

ist der Großteil der

Kundenprojekte als Gesamtsystem

„customized“, also für den Kunden

maßgeschneidert und somit

einzigartig.

AUFWAND „Dieser ,customized’

Ansatz bedeutet einen enormen

zusätzlichen Entwicklungsaufwand.

Aus diesem Grund ist es

für uns so wichtig, hochqualifizierte

Mitarbeiter zu gewinnen“,

erklärte Wolfgang Stadie. Vor dem

Betreten der ESD-geschützten Produktionshallen

(Elektrostatische

Entladung, kurz ESD) wurden alle

Teilnehmer zuerst mit hochleitfähiger

Schutzbekleidung und mit

Erdungsstreifen an den Schuhsohlen

ausgestattet. „Durch diese

Schutzmaßnahmen werden Beschädigungen

durch statische Aufladung

im Inneren der empfindlichen

mikroelektronischen Bauteile

ausgeschlossen“, weiß Stadie.

Als besonders bemerkenswert

wurde die Geschwindigkeit

der SMD-Bestückungsautomaten

aufgenommen.

Diese können eine Platine in nur

wenigen Sekunden komplett mit

Mikroprozessoren und anderen

Bauteilen bestücken. Anschließend

wurden die Professoren von

Dr. Marco Völker empfangen. In

einem Workshop zum Thema

„ISO 26262“ und deren Auswirkungen

auf den Mittelstand zeigte

Völker auf, wie diese hohen Anforderungen

beim Langenbrettacher

Unternehmen umgesetzt worden

sind. Zum Abschluss der Veranstaltung

gab es noch Gelegenheit

zu einem intensiven gegenseitigen

Austausch.

pm

www.mobil-elektronik.com

Doppelt prämiert für Design

Zwei Mobiltelefone aus Lauda-Königshofen sind „Winner“ beim German Desgin Award 2018.

Erfolgreich: Die Telefone haben mit ihrer Formgebung überzeugt.

Firmenfoto

Das Unternehmen „i.safe

Mobile“ aus Lauda-Königshofen

gewinnt mit

gleich zwei seiner Produkte die

begehrte Auszeichnung „Winner“

beim German Design

Award 2018.

Als „Winner“ ausgezeichnet

wurden die Mobiltelefone

„IS320.1“ der Marke i.safe Mobile

sowie das „RG310“ der

Marke RugGear in der Kategorie

„Excellent Product Design“,

Bereich Computer und Communication.

Mit dem German Design

Award prämiert der Rat für

Formgebung jährlich hochkarätige

Einreichungen aus dem

Produkt- und Kommunikationsdesign.

Die prämierten Produkten

heben sich besonders

durch Eigenschaften wie Gesamtkonzept,

Gestaltungsqualität,

Benutzerfreundlichkeit,

Funktionalität und Bedienbarkeit

sowie technische Qualität

und Funktionen hervor. Der

German Design Award zählt zu

den anerkanntesten Design-

Wettbewerben weltweit und ist

seit seiner Premiere 2012 stark

gewachsen.

BESTÄTIGUNG So wurden

der Jury in diesem Jahr über

5000 Einreichungen präsentiert.

Die Würdigung gleich

zweier Produkte des Unternehmens

i.safe Mobile unter dieser

Vielzahl von Vorschlägen, stellt

für die junge Firma eine Bestätigung

ihres Erfolges dar. Zudem

ist sie ein weiterer Meilenstein

im internationalen Marktauftritt

des Unternehmens, welches

als Spezialist für mobile

Kommunikationsgeräte, die

auch in explosionsgefährdeten

Bereichen eine sichere Anwendung

gewährleisten, gilt. pm

www.isafe-mobile.de

Sabine Lindner-Möller, Geschäftsführerin

der MECU Metallhalbzeug GmbH & Co. KG

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November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Firmen & Märkte 27

Bedürfnisse erkennen

Während des 18. Strategietreffens der Weltmarktführer lernen die Teilnehmer

Möglichkeiten des Personalmarketings kennen.

Das 18. Strategietreffen

der Weltmarktführer

stand ganz unter dem

Zeichen des Employer Branding,

Personalmarketing und

Recruiting. Schnell wurde am

Dienstag, 7. November, in der

Jagstmühle in Mulfingen klar,

welche Bedeutung dem Wort

„verstehen“ zukommt, wenn es

um diese Themen geht. Eindrucksvoll

und informativ berichteten

Alina Schröder, Alexandra

Backhaus, Arnt Stumpf

und Professor Dr. Andreas Eckhardt

in ihren Vortragen und

Praxisbeispielen von Generationenverständnis,

Werteverschiebung

und Glaubwürdigkeit im

Miteinander von Arbeitnehmern

und Arbeitgebern in der

heutigen Zeit. Rund 50 Teilnehmer

konnten viele übertragbare

und anwendbare Anregungen

für die tägliche Arbeit mitnehmen.

Organisiert wurde die

Veranstaltung vom Team der

Wirtschaftsregion Heilbronn-

Franken in Kooperation mit der

Heilbronner German Graduate

School of Management & Law,

dem SWR und dem Deutschen

Handwerk.

Alexandra Backhaus, Etatdirektorin

der Berliner Werbeagentur

Heimat, stellte in ihrem Vortrag

die aktuelle Kampagne des

Deutschen Handwerks vor. Seit

2014 ist die Agentur Heimat für

Praxis: Alina Schröder, Alexandra Backhaus, Arnt Stumpf und

Andreas Eckhardt berichten von ihren Erfahrungen (v.l.). Foto: WHF

die bekannte Kampagne verantwortlich,

die 2017 das klare

Ziel verfolgt, das Handwerk als

Arbeitgeber und „Wirtschaftsmacht.

Von nebenan.“ stärker

in den Fokus von Jugendlichen

zu rücken. Mit dieser Kampagne

„habe man sich etwas getraut

und sich völlig auf die Experten

verlassen“, so Hauptgeschäftsführer

Ralf Schnörr von

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.

Das Ergebnis

war eine deutliche Steigerung

bei der Besetzung von freien

Lehrstellen. In Sachen Umsetzung

setzten Backhaus und ihre

Kollegen vor allem auf eine zeitgemäße

und moderne Ansprache

auf Augenhöhe. Womit beschäftigen

sich die Jugendlichen?

Was wollen die heute 12-

bis 16-Jährigen erreichen? Was

ist ihnen wichtig?

Alina Schröder, Programmchefin

bei „Das Ding“ warf während

ihres Vortrags die gleichen

Fragen auf.

Als Vertreterin der „Millennials“,

auch „Generation Y“ genannt

und damit Personen im

Alter von 22 bis 37, zeigte sie

persönliche Eindrücke vom

Selbstverständnis dieser Generation

auf. „Wir müssen stärker

auf die Bedürfnisse der jungen

und kommenden Generationen

eingehen“, lautet Schröders Aufforderung

und beschreibt in ihrem

weiteren Vortrag eingängig,

wie die vermeintlich „verwöhnte,

narzisstische, gleichgültige

und faule Generation Y

so tickt“.

Das Fazit beider Referentinnen

lautet unisono: Wer Mitarbeiter

gewinnen und binden möchte,

sollte mehr Freiheiten, mehr

Mitbestimmung, eine gute Führungskultur

und die richtige Belohnung

bieten und dies auch

kommunizieren. Selbstverständlich

angepasst an Unternehmenstraditionen,

Selbstverständnis,

Branche und Herkunft

des jeweiligen Unternehmens

und natürlich auch abhängig

vom jeweiligen Arbeitnehmer.

Längst haben feste Arbeitszeitmodelle,

Einzelkämpfer

und das alleinige Streben

nach Geld und Karriere ausgedient.

Arnt Stumpf, Personalleiter bei

Würth Elektronik konnte diese

Entwicklungen in der anschließenden

Podiumsrunde, moderiert

von Personalmanagement-

Professor Andreas Eckhardt,

ebenfalls bestätigen und gab

dazu praxisnahe Anregungen

aus seiner täglichen Arbeit an

die Teilnehmer weiter. pm

www.heilbronn-franken.com

Bereicherung: Serdar Ertong, Elena Wüst und Lucio Baldo (v.li.) arbeiten

bei dem Obersontheimer Ventilator- und Verdichterspezialisten. Foto: Fima

Ohne Vorurteile

Fima setzt sich für Vielfalt im Betrieb ein.

Frauen und Männer, alt und

jung, einheimisch und mit Migrationshintergrund

– das macht

ein Unternehmen zukunftsfähig.

Dieser Überzeugung ist Alexander

Schaeff, Gesellschafter von Fima

Maschinenbau, und unterschrieb

die „Charta der Vielfalt“. Diese

Selbstverpflichtung setzt sich für

ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld

ein. „Wir sind für die Charta der

Vielfalt prädestiniert“, betont CEO

Dr. Serdar Ertong.

Um weiter rund um die Welt erfolgreich

sein zu können, müsse

ein Unternehmen gerade im ländlichen

Raum verschiedenartige Mitarbeiter

haben und fördern. Unterschiedliche

Erfahrungen würden

bei der Entwicklung helfen. „Auch

wenn es abgedroschen klingt, nur

als Team können wir etwas erreichen“,

ist sich Ertong sicher. Der

gebürtige Türke, der seit März

CEO bei dem Ventilatoren- und

Verdichterspezialisten ist, passt

selbst in dieses Schema. Manche

Mitarbeiter der Fima waren zunächst

reserviert, als sie erfahren

haben, welchen Hintergrund ihr

neuer Chef mitbringt. Durch die

professionelle Haltung und die offene

Art beider Seiten profitiert

das Unternehmen jetzt davon.

Auch andere Mitarbeiter bringen

neben ihrer Arbeitskraft auch kulturelle

Erfahrungen mit ein. Der

Umgang mit verschiedenen Menschen

mache insgesamt toleranter.

„Das tut auch der Gesellschaft

im Allgemeinen gut“, unterstreicht

Ertong.

pm

www.fima.de

Komplex ist fertig

In Bad Mergentheim ziehen nach eineinhalb Jahren Bauzeit nun die

ersten Bewohner in das neue Johann-Benedikt-Bembé-Stift.

Das neue Johann-Benedikt-Bembé-Stift

in der

Bad Mergentheimer Herrenwiesenstraße

wird in diesem

Monat nun endlich mit Leben

gefüllt. Das Haus bietet

Platz für 83 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze

sowie 25 Tagespflegeplätze.

Auf vier Etagen finden die zukünftigen

Bewohner so gut wie

alles, was es für ein gutes Leben

im Alter braucht: Restaurant,

Café, ein Stützpunkt der Mobilen

Dienste und die Tagespflege

haben sich im Erdgeschoss angesiedelt.

Im ersten bis dritten

Obergeschoss befinden sich die

Wohn- und Essbereiche sowie

die Bewohner-Zimmer. Drei

Partner, die Familie Wirthwein

als Investor, die Evangelische

Heimstiftung als Betreiber und

Ranft Immobilien als Planer, haben

sich 2015 entschieden, auf

dem etwa 10 000 Quadratmeter

großen ehemaligen Bembé-

Gelände ein städtebauliches

Konzept umzusetzen.

WOHNKOMFORT Dieses

soll gehobenen Wohnkomfort

für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf

bieten. Im

März 2016 wurde mit dem Bau

des ersten Gebäudekomplexes,

Fertiggestellt: Auf dem ehemaligen Bembé-Gelände ist nun das

neue Pflegestift entstanden. Ein parkähnlich gestalteter Garten

soll das Wohlbefinden der Bewohner steigern. Foto: Ranft Gruppe

dem Johann-Benedikt-Bembé-

Stift begonnen. In diesem Monat

noch sollen die ersten Bewohner

einziehen. „Von den 83

Zimmern sind bis jetzt fast 60

mit Dauer- und Kurzzeitpflegeplätzen

belegt“, sagt Hausdirektorin

Roswitha Brenner.

ERWEITERUNG Die zentrale

Lage des Komplexes ermöglicht

kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten,

Kurpark und Altstadt

sowie einen unkomplizierten

Anschluss an das städtische

Leben. Dieser Gebäudekomplex

ist aber noch nicht das

Bauende in Bad Mergentheim.

Denn bis Ende nächsten Jahres

soll in direkter Nachbarschaft

zudem eine Seniorenwohnanlage

entstehen, in der eine Mitarbeiterin

des Johann-Benedikt-Bembé-Stifts

die Betreuung

übernehmen wird.

„Die Einrichtung auf dem ehemaligen

Bembé-Areal, in unmittelbarer

Nähe zur Stadt und

zum Kurpark – einen idealeren

Platz könnte es für ein solches

Quartiersprojekt nicht geben“,

sagt der Geschäftsführer der

Evangelischen Heimstiftung,

Bernhard Schneider. gra

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28 Journal

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

NEWSLINE

Sprügel engagiert sich sozial

INGELFINGEN. Im Rahmen der Herbstmesse sammelte

die Firma Gerhard Sprügel aus Ingelfingen-Stachenhausen

Spenden für einen guten Zweck. Insgesamt 2000

Euro gingen anschließend an den Verein „Sprungbrett“,

der sich für die Rechte junger Menschen mit Behinderung

einsetzt und unter anderem therapeutisches

Reiten anbietet. Bei der Kundenmesse, die mit einer vielseitigen

Produkt- und Lieferantenausstellung rund

1500 Besucher anzog, stellten die Vereinsmitglieder Tätigkeiten

und Aufgabenfelder vor. Anschließend überreichte

Geschäftsführer Jens Sprügel mit seiner Ehefrau

Pia Sprügel den von der Firma aufgerundeten Betrag an

die Vereinsvorsitzende Dr. Sabine Kaplirz zu Sulewicz.

Überwältigt von dieser Spendenaktion dankte die Vereinsvorsitzende

für die großzügige Unterstützung und

die langjährige Kooperation.

pm

Abschied aus der Region

Leichtes Plus bei

Ausbildungsverträgen

SCHWÄBISCH HALL/TAUBERBISCHOFSHEIM. Thekla

Schlör, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur

für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, zu deren

Bezirk die Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe,

Main-Tauber und Neckar-Odenwald gehören, übernimmt

ab November die Leitung der Arbeitsagentur in

Göppingen. „Mit meinem Abschied aus der Agentur für

Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim verlasse

ich eine wirtschaftlich gut aufgestellte Region und auch

ein gutes Netzwerk von Partnern in der gemeinsamen

Sache auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt“, sagt

Schlör. Die Leitung einer größeren Agentur mit kurzen

Wegen hat so sehr gereizt, dass sie sich für den Wechsel

entschieden habe, eine Entscheidung für eine neue

Herausforderung, in einer anderen Wirtschafts- und Regionalstruktur.

Wer

die Nachfolge von

Thekla Schlör antritt,

wird sich in

den nächsten Wochen

entscheiden.

Bis dahin übernimmt

Stefan Schubert

als Mitglied der

Geschäftsführung

die kommissarische

Leitung der Agentur.

pm

REGION. Die IHK Heilbronn-Franken hat Ende September

dieses Jahres insgesamt 4537 neu eingetragene

Ausbildungsverhältnisse verzeichnet. Das ist im Vergleich

zum Vorjahr (4516) ein Plus von 0,5 Prozent. Dietmar

Niedziella, Leiter Berufsbildung bei der IHK Heilbronn-Franken:

„Erstmals tragen auch die Flüchtlinge

in einem etwas größeren Maße zu dem erfreulichen

Bild bei. In diesem Jahr haben 121 junge Menschen aus

den Kernflüchtlingsländern eine Ausbildung in der Region

begonnen.“ Zudem wirken sich die Vermittlungsaktivitäten

der Passgenauen Besetzung aus. „Trotz des

erfreulichen Bildes konnten erneut zahlreiche Ausbildungsstellen

nicht besetzt werden. In der IHK-Lehrstellenbörse

sind auch einen Monat nach Start des neuen

Ausbildungsjahres noch 25 freie Plätze gemeldet. Für

Spätentschlossene gibt es noch Möglichkeiten unterzukommen“,

sagt Niedziella.

pm

Foto: Ufuk Arslan

Neues Werk in Fernost

J. Rettenmaier & Söhne-Gruppe eröffnet Produktionswerk und Zentrum für Anwendungstechnik

in China. Dadurch sollen sich die weltweiten Produktionskapazitäten verbessern.

Die JRS-Gruppe hat in der

chinesischen Stadt

Changzhou in der Provinz

Jiangsu ein hochmodernes Produktionswerk

zur Herstellung von

Hilfsstoffen für die pharmazeutische

Industrie mit angeschlossenem

Anwendungszentrum offiziell

eröffnet.

Unter den zahlreichen Gästen

konnte der Geschäftsführer der

Rettenmaier Natural Fiber Manufacturing

Changzhou – Johannes

Beyer – Vertreter der lokalen Regierung,

wichtige Vertriebspartner,

sowie die Geschäftsleitung

der JRS-Gruppe, vertreten durch

Herrn Josef Otto Rettenmaier und

Herrn Dr. Michael Hempe, begrüßen.

Die international agierende

JRS-Gruppe ist seit 2003 mit einem

Vertriebsbüro in Shanghai in

China vertreten.

Mit dem Bau des Werkes in

Changzhou sollen die Produktionskapazitäten

für pharmazeutische

Hilfsstoffe für die Wachstumsmärkte

in Asien deutlich ausgebaut

und die Wachstumsstrategie

Der Schäftersheimer „Plusenergie-HOF

8“ hat eine weitere

Architektur-Auszeichnung erhalten.

Im Rahmen der feierlichen

Preisverleihung im Carmen Würth

Forum in Künzelsau-Gaisbach bekam

der planende Architekt Rolf

Klärle sowie die Bauherren Prof.

Dr. Martina Klärle und Andreas Fischer-Klärle

die Hugo-Häring-Auszeichnung

2017.

Der vom Bund Deutscher Architekten

(BDA) ausgelobte Preis ist

der bedeutendste baden-württembergische

Architekturpreis und

wird seit 1969 im dreijährigen

Rhythmus an Architekten und Bauherren

für ihr gemeinsames Werk

Feierlich: Das neue Werk in China ist offiziell eingeweiht.

der Unternehmensgruppe erfolgreich

fortgesetzt werden.

„Wir sind sehr zuversichtlich zukünftig

auch andere Produkte aus

dem JRS-Portfolio in China herzustellen.

Hierzu zählen insbesondere

Produkte auf Basis nachwachsender

Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie,

aber auch

Produkte für technische Anwendungen“,

sagt Rettenmaier. Auf

dem 30 000 Quadratmeter großen

Gelände entstand in weniger

als zwei Jahren eine hochmoderne

Produktionsanlage, ein Labor

für Anwendungstechnik, sowie

ein Logistikzentrum.

INVESTITION Das neue Werk

wird vornehmlich Kunden der

pharmazeutischen Industrie in

China und Asien versorgen. „Die

Investition in China ist eine Reaktion

auf die steigende Nachfrage

in der Region Asien. Das Werk ergänzt

die bestehenden Standorte

Der „Plusenergie-HOF 8“

erhält bedeutenden Preis

Architekt und Bauherren nehmen die „Hugo-Häring-Auszeichnung 2017“ entgegen.

Ausgezeichnet: Architekt und Bauherren haben das ehemalige

landwirtschaftliche Anwesen erfolgreich umgestaltet. Die Grundform

des Hofes wird durch die Abstraktion der Gebäudehüllen

herausgearbeitet.

Foto: Architekturbüro Klärle

Großer politischer Besuch

für pharmazeutische Hilfsstoffe

der Unternehmensgruppe in

Deutschland, Finnland, USA, Mexiko

und Indien sinnvoll“, erklärt

Hempe. Mit dem Bau des Produktionswerkes

hat erstmals ein ausländischer

Investor in eine Produktionslinie

zur Herstellung von

pharmazeutischen Hilfsstoffen in

China investiert.

pm

www.jrspharma.com

www.jrs.de

Foto: Rettenmaier

verliehen. Das zuletzt über Jahre

leer stehende ehemals landwirtschaftliche

Anwesen in Weikersheim-Schäftersheim

wurde im

Jahr 2014 von der Familie Klärle

generalsaniert und mit verschiedenen

neuen Nutzungen belegt.

Unter dem Motto „Geboren werden

– arbeiten – alt werden“ sind

dort die Hebammenpraxis, „Das

Lebenshaus“ und das Planungsbüro

„Klärle – Gesellschaft für

Landmanagement und Umwelt

mbH“ angesiedelt. Energetisch optimiert

bilanziert der Hof zu einem

„Plus-Energie-Hof“. pm

www.klaerle-architektur.de

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel besichtigt das Unternehmen Würth, die Kunsthalle Würth und

die Schwäbisch Haller Johanniterkirche.

Finanzierung im Fokus

SCHWÄBISCH HALL. Für Existenzgründer und selbstständige

Unternehmer führt die Handwerkskammer

Heilbronn-Franken gemeinsam mit der Industrie- und

Handelskammer Heilbronn-Franken immer wieder Beratungssprechtage

mit Experten der L-Bank Baden-Württemberg

durch. Der nächste Sprechtag findet am Dienstag,

14. November, in der Geschäftsstelle der Handwerkskammer

in Schwäbisch Hall statt. Zum Sprechtag

ist eine Anmeldung bei Beate Hönnige, Handwerkskammer

Heilbronn-Franken, erforderlich. Diese ist möglich

unter Telefon 0 71 31 / 79 11 71 oder per E-Mail an

beate.hoennige@hwk-heilbronn.de.

pm

Außenminister Sigmar Gabriel

besuchte im Oktober den Handelskonzern

Würth in Künzelsau-

Gaisbach. Prof. Dr. h. c. mult.

Reinhold Würth, Vorsitzender des

Stiftungsaufsichtsrats der Würth-

Gruppe und Bettina Würth, Vorsitzende

des Beirats der Würth-

Gruppe empfingen dazu den Spitzenpolitiker.

Auch Robert Friedmann, Sprecher

der Konzernführung der

Würth-Gruppe, Norbert Heckmann,

Sprecher der Geschäftsleitung,

und Harald Unkelbach, Vorsitzender

des Vorstandes der Stiftung

Würth und zugleich Präsident

der IHK Heilbronn-Franken,

begrüßten den Außenminister.

Nach der Besichtigung des vor

kurzem neu eröffneten Carmen

Würth Forums, stattete Gabriel

der Kunsthalle Würth und der Johanniterkirche

in der alten Salzsiederstadt

Schwäbisch Hall einen

Besuch ab.

pm

www.wuerth.de

Interessiert: Sigmar Gabriel (2. v. re.) begutachtete bei seinem

Besuch in Hohenlohe unter anderem die Kunsthalle Würth. Foto: Würth


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Journal 29

Die Region trifft Europa

Eine Delegation aus Heilbronn-Franken besucht die europäische Hauptstadt Brüssel.

Im Fokus steht eine bessere Wahrnehmung als Wirtschaftsstandort.

In Zeiten des Brexit und wenig

erfreulichen Nachrichten zur

Europäischen Union (EU) hat

eine 75-köpfige Delegation aus

der Region Heilbronn-Franken

die europäische Hauptstadt besucht.

Im Rahmen der Veranstaltung

„Heilbronn-Franken trifft

Europa“, sollte ermittelt werden,

wie sich die Region Gehör verschaffen

kann, um relevante Zukunftsthemen

in Brüssel zu platzieren.

Ebenso galt es herauszufinden,

wo die Region noch Nachholbedarf

hat. Organisator der Veranstaltung

war die Wirtschaftsregion

Heilbronn-Franken (WHF) in Zusammenarbeit

mit der Heilbronner

Agentur EMU Exclusive Travel.

Während des Auftakts sprach EU-

Kommissar Günther H. Oettinger.

Er forderte die Regions-Vertreter

Austausch: Die Delegierten nehmen mit den EU-Vertretern an Workshops teil.

zu mehr Initiative auf. Wer in

Europa gehört werden wolle, der

solle sich auch dort zeigen. Über

den zweiten Tag verteilt beschäftigten

sich die Delegationsmitglieder

zusammen mit EU-Vertretern in

zwei Workshops mit den Themen

Mobilität und Digitalisierung. Unterstützt

durch Horst Maywald von

Elabo aus Crailsheim und Anita

Wälz von Lidl wurden die Themen

Foto: Alexander Louvet/FK/PH

Geschichte zum Staunen

Der Bund der Selbständigen empfängt den erfolgreichen Unternehmer und Obi-Gründer

Professor h.c. Manfred Maus. Dieser berichtet über sein Erfolgsgeheimnis.

Der Obi-Gründer Professor

h.c. Manfred Maus erzählte

am Donnerstag, 26. Oktober,

seine Erfolgsgeschichte im Forum

der VR-Bank in Schwäbisch Hall.

Eingeladen wurde er vom Bund

der Selbständigen.

Erfahrungen aus dem

nternehmerleben

Es gibt Unternehmer, die haben Erfolgsgeschichten

in Zeiten des Internet

und Amazon zu berichten,

Manfred Maus ist definitiv einer

von ihnen. Als Gründer der Baumarkt-Kette

Obi beschäftigt er

U

heute über 46 000 Mitarbeiter

und verfügt über ein Netz von 650

Filialen.

Vor dem rappelvollen Festsaal der

Haller VR-Bank, gab er seine Erkenntnisse

aus dem Unternehmerleben

sowie seine Empfehlungen

für eine erfolgreiche Zukunft weiter.

Der gebürtige Gottmadinger

zeigte außerdem auf, wie er als

erster in einem einzelhandelsbezogenen

Umfeld ein zielgruppenorientiertes

und auch kundenfreundliches

Center für Heimwerker und

Hobbybastler – den Obi Markt –

gründete. Nicht einfach Produkte

dürfe man als Unternehmer an

den Kunden bringen wollen, sondern

immer auch deren Nutzen.

Das erste Glied für seine Baumarkt-Kette

schmiedete er bereits

im Jahr 1970.

Digitalisierung über alle

Branchen hinweg spürbar

Doch auch die Herausforderungen

der heutigen Zeit, nimmt

Maus sehr ernst. „Das Internet hat

dramatisch verändert, wie wir uns

informieren, Angebote vergleichen

und einkaufen gehen“, berichtet

er, „einige Unternehmen

und teils ganze Branchen spüren

auch im wirtschaftlichen Kontext

bearbeitet. Darüber hinaus besuchte

man das Europabüro der

Baden-Württembergischen Kommunen,

das Europäische Parlament

und die Generaldirektion Regionalpolitik

und Stadtentwicklung.

Diskutiert wurde unter anderem

mit den Abgeordneten Evelyne

Gebhardt und Doktor Inge

Gräßle über Förder- und Vergabepolitik,

Benachteiligung des ländlichen

Raums und das Imageproblem

der EU insgesamt.

Am Abend präsentierte sich die Region

unter dem Titel der Veranstaltung

dem Brüssler Publikum.

Nach der einschwörenden Rede

vom WHF-Vorsitzenden und Heilbronns

Oberbürgermeister Harry

Mergel, hielt Jean-Luc Demarty,

Generaldirektor Handel bei der

Europäischen Kommission, einen

kurzweiligen Vortrag zum Thema

Freihandel. „Wir sind stolz unsere

Region mit unseren Veranstaltungspartnern

so authentisch hier

in der Landesvertretung präsentieren

zu können“, sagte der Geschäftsführer

der WHF Andreas

Schumm.

pm

www.heilbronn-franken.com

negative Auswirkungen.“ Sein Rat

an die Firmeneigner lautet daher:

„Haben Sie den Mut, Dinge anders

zu machen“.

Weitere unentbehrbare Attribute

seien jedoch auch die Ehrlichkeit

sowie immerwährende Kundenorientierung.

Als allgemeiner Maßstab

für ethisches Verhalten hätten

die zehn Gebote ihre Gültigkeit

behalten, betont Maus, der

dem „Kongress christlicher Führungskräfte“

angehört. pm

www.bds-bw.de

www.vrbank-sha.de

www.obi.de

NEWSLINE

Qualitätssiegel im Taubertal

REGION. Die Restaurants der Hotels Haus Alexa aus

Bad Mergentheim, des Hotels Laurentius aus Weikersheim

und der Ratskeller aus Bad Mergentheim wurden

mit dem Qualitätssiegel „Taubertal kulinarisch erleben“

klassifiziert. Der Tourismusverband „Liebliches

Taubertal“ vergibt dieses Siegel an Betriebe und Weinfeste,

die regionale Gerichte und Gerichte aus regionalen

Produkten anbieten. „Wir freuen uns sehr, weitere

Unterstützer für diese Initiative gefunden zu haben“, so

Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband.

Die Betriebe ergriffen die Möglichkeit, die Besonderheiten

des Hauses mit einem Kernsatz näher zu beschreiben.

Die Kommission, bestehend aus Julia Roth

und Heidi Maedel als Vertreterinnen der Städte und Gemeinden,

Otto Bundschuh als Vertreter des DEHOGA

und Marlene Jirka als Vertreterin des Tourismusverbandes

bewerteten das Ambiente, das Aussehen und den

Geschmack der Speisen sowie die Inhalte der Speiseund

Getränkekarte. Die Vertreter der klassifizierten Einrichtungen

freuten sich über das Qualitätssiegel. pm

Zeit für den Austausch zu

Frauen und Beruf

CRAILSHEIM. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken

veranstaltet am Montag, 20. November,

in Kooperation mit der Städtischen Volkshochschule

Crailsheim einen offenen Frauentreff zu beruflichen Fragen.

Das dritte „Café Startklar“ beginnt um 14 Uhr und

findet in der Volkshochschule Crailsheim statt. Frauen

haben hier die Möglichkeit, sich in ungezwungener

Runde bei einer Tasse Kaffee über ihre beruflichen Wünsche,

Aktivitäten und Herausforderungen auszutauschen.

Die Treffen beinhalten kurze Inputs der Beraterin

der Kontaktstelle, Kerstin Schuchmann, die zum zwanglosen

Gedankenaustausch anregen sollen. Beim Treffen

im November wird das Thema „Standortbestimmung

und Ziele“ behandelt. Kleinkinder können mitgebracht

werden. Das „Café Startklar“ ist für die Frauen kostenlos.

Weitere Informationen zum offenen Frauentreff

„Café Startklar“ erhalten Interessierte bei Kerstin

Schuchmann Tel. 07 91 / 94 66 97 70 oder per E-Mail

an k.schuchmann@heilbronn-franken.com. Eine Anmeldung

ist erwünscht.

pm

Die Messe wächst weiter

CRAILSHEIM. Die Hochzeitsmesse „Sag ja“ im Crailsheimer

Hangar fand in diesem Jahr bereits zum dritten

Mal statt. 64 Aussteller präsentierten sich sowie ihre

Waren und Dienstleistungen. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm

ergänzte das breite Angebot. Dazu gehörte

mitunter die Modenschau, bei der aktuelle Trends

für Bräute und Bräutigame gezeigt wurden und Andreas

Werthwein vom Hohenloher Reisefuchs entführte

die Zuschauer in internationale Gefilde. Ebenso zeigten

an beiden Tagen Hochzeitssänger und Bands ihr Können.

Doch auch ernste Fragestellungen fanden Berücksichtigung.

Rechtsanwalt Jürgen Hägele gab den Themen

Ehevertrag und Versicherung bei seinem Vortrag

„Drum prüfe wer sich ewig bindet“ eine humoristische

Note. Das Messekonzept wurde auch in diesem Jahr verbessert.

Erstmalig gab es einen Rundgang, der die Besucher

an allen Ständen vorbeiführte. Auch ein Gewinnspiel

bot Anreiz, die Aussteller anzusprechen. pm

Macher: Bereits 1970 schmiedete Manfred Maus das erste Glied für seine bekannte Baumarkt-Kette.

Foto: NPG-Archiv

Möglichkeiten der

Weiterbildung kennenlernen

SCHWÄBISCH HALL. Das IHK-Zentrum für Weiterbildung

(ZfW) lädt am Dienstag, 14. November, zu einem

Informationsabend in die IHK-Geschäftsstelle in Schwäbisch

Hall ein. Während des Abends wird zu den Möglichkeiten

der berufsbegleitenden Weiterbildung informiert

und über die finanzielle Förderung durch das

Meister-Bafög gesprochen. Die IHK-Geschäftsstelle befindet

sich in der Stauffenbergstraße im Schwäbisch Haller

Solpark. Eine weitere Informationsmöglichkeit bietet

sich bei den Crailsheimer Fachkräftetagen von Samstag

bis Sonntag, 11. bis 12. November, im Hangar. Weitere

Informationen zu den angebotenen Lehrgängen,

Online-Anmeldungen sowie weitere Weiterbildungsangebote

unter www.ihk-weiterbildung.de.

pm


30 Handelsregister

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Neueintragung

VR 723215 - 25. September 2017

Ballonfreunde Schwäbisch Hall e.V.,

Schwäbisch Hall (In den Binsenäckern 3,

74523 Schwäbisch Hall).

HRB 762382 - 26. September 2017

Automotiv Media UG (haftungsbeschränkt),

Fichtenberg, Aspachweg 14,

74427 Fichtenberg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.09.2017. Geschäftsanschrift: Aspachweg

14, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Verlegen

von Print- und Onlinepublikationen sowie

die Erbringung von Marketingdienstleistungen.

Stammkapital: 400,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Paesschezoone,

Eddy, Kortrijk / Belgien, *05.10.1970, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762379 - 26. September 2017

Prototools Verwaltungs GmbH, Neuenstadt

am Kocher, Otto-Neumeister-Straße 12,

74196 Neuenstadt am Kocher. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.04.2017. Die Gesellschafterversammlung

vom 13.09.2017 hat die Neufassung

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

Der Sitz ist von Ulm (Amtsgericht Ulm HRB

735285) nach Neuenstadt am Kocher verlegt.

Bisher: „Halde 371 Verwaltungsgesellschaft

mbH“; nun: Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:

Otto-Neumeister-Straße 12,

74196 Neuenstadt am Kocher. Gegenstand

geändert; nun: Gegenstand: Die Beteiligung

an der Prototools GmbH & Co. KG als persönlich

haftender Gesellschafter. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt

als Geschäftsführer: Diedrichsen, Diedrich,

Bramsche, *13.09.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Lang, Joachim, Ulm, *05.02.1960.

HRB 762378 - 26. September 2017

Musikschule funtastico! gGmbH,

Weinsberg, Schwabstraße 12, 74189 Weinsberg.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 08.08.2017.

Geschäftsanschrift: Schwabstraße 12, 74189

Weinsberg. Gegenstand: Erteilung von Musik-

und Kunstunterricht an Kinder, Jugendliche

und Erwachsene und alle damit im

Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Die

Gesellschaft dient der Förderung der außerschulischen

und schulischen musikalischen

Jugendbildung, der musikalischen Laienbildung,

der musikalischen Förderung von

Menschen mit und ohne Behinderung sowie

der Hinführung geeigneter Musikbegabungen

zum Musikerberuf. Die Gesellschaft organisiert

und fördert musikalische Ausbildung,

künstlerische und kulturelle Erziehung, Instrumentalunterricht,

Ensemblegruppen sowie

weitere Angebote in den Bereichen Kunst,

Bildung und Kultur und führt Konzert- und

Kleinkunstveranstaltungen sowie Vorspiele,

Musikfreizeiten, Workshops und Seminare

durch. Sie arbeitet eng mit anderen musikalischen

und kulturellen Einrichtungen

zusammen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Trübendörfer,

Marcus, Weinsberg, *18.03.1967,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762403 - 27. September 2017

GKTM GmbH, Michelbach an der Bilz,

Panoramastraße 5, 74544 Michelbach an

der Bilz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 26.07.2017

mit Nachtrag vom 14.09.2017. Geschäftsanschrift:

Panoramastraße 5, 74544 Michelbach

an der Bilz. Gegenstand: Vermögensverwaltung,

insbesondere das Erhalten von

gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen an

anderen Gesellschaften und alle damit weitestgehend

zusammenhängenden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Schaaf,

Gunter, Michelbach an der Bilz, *14.08.1965,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733767 - 28. September 2017

BrainAgents GmbH & Co. KG, Ilsfeld,

Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld. (Dienstleistung

im Bereich der Personalberatung von

Fach- und Führungskräften mit dem Schwerpunkt

Headhunting und der klassischen Personalsuche

für Industrie, Handel und das

Gesundheitswesen). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Krametshalde 2, 74360

Ilsfeld. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder

persönlich haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

BrainAgents Verwaltungs GmbH, Ilsfeld

(Amtsgericht Stuttgart HRB 762409), mit der

Befugnis - auch für die jeweiligen Geschäftsführer

-, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733769 - 28. September 2017

prototools GmbH & Co. KG, Neuenstadt

am Kocher, Otto-Neumeister-Straße 12,

74196 Neuenstadt am Kocher. (Erstellung

von Prototypen inklusive der notwendigen

Betriebsmittel, Fertigung von Kleinserien und

Erbringung von werkzeugbaunahen Dienstleistungen

und Service). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Otto-Neumeister-

Straße 12, 74196 Neuenstadt am Kocher.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer sind

befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Prototools

Verwaltungs GmbH, Neuenstadt am Kocher

(Amtsgericht Stuttgart HRB 762379).

HRB 762409 - 28. September 2017

BrainAgents Verwaltungs GmbH,

Ilsfeld, Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.09.2017. Geschäftsanschrift:

Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld.

Gegenstand: Das Halten und die Verwaltung

der Komplementärbeteiligung an der BrainAgents

GmbH & Co. KG sowie das Erbringen

von Geschäftsführerdienstleistungen

an Selbige. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Wolf, Helene, geb. Hehn, Ilsfeld, *09.02.1977,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfteabzuschließen.

HRB 762421 - 29. September 2017

ISE - Priv. Institut für systemische

Entwicklung und sozialpädagogische

Diagnostik-Stiftung gGmbH,

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 13,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.03.2003 mit mehrfachen Änderungen;

zuletzt geändert am 15.06.2010. Die

Gesellschafterversammlung vom 19.09.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist

von Augsburg (Amtsgericht Augsburg HRB

21276) nach Schwäbisch Hall verlegt. Neue

Geschäftsanschrift: Crailsheimer Straße 13,

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Institut

zur beruflichen Aus- und Weiterbildung,

Unterhaltung von Einrichtungen mit Modellcharakter

(z.B. Wohngruppen als Alternative

zum Strafvollzug und geschlossene

Unterbringung), Einzelintensivbetreuung

zum Erwerb von Schulabschlüssen (z.B.

Pädagogisch therapeutische Lernwerkstatt),

Förderung zum Einstieg beruflicher Bildung

(z.B. Pädagogisch therapeutisches Ausbildungszentrum),

Organisations- und Unternehmensberatung

von Einrichtungen in

der Kinder- und Jugendhilfe. Stammkapital:

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Kümmerer, Maria-Anna, geb.

Haas, Schwäbisch Hall, *21.12.1957, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 735714 - 2. Oktober 2017

SOL GmbH, Bad Mergentheim, Johanniterhof

3, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.09.2017. Geschäftsanschrift:

Johanniterhof 3, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand: Betrieb einer gewerblichen Gastronomie.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Michel,

Fabian, Igersheim, *19.04.1991, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762440 - 2. Oktober 2017

Z.A.H.N. Zahnmedizinische Abrechnungs-Hilfe

und Notmanagement

GmbH, Gaildorf, Kanzleistraße 17, 74405

Gaildorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 08.09.2017.

Geschäftsanschrift: Kanzleistraße 17, 74405

Gaildorf. Gegenstand: Die Beratung von

Zahnarztpraxen und die Unterstützung der

Abrechnungen in Zahnarztpraxen, sowie die

Vermietung / Überlassung von mobiler Betriebs-

und Geschäftsausstattung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Windau, Hannes Tonio, Gaildorf,

*27.06.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Personalüberlassung

Personalvermittlung

Personalberatung

Master Vendor

Outsourcing

HRB 762449 - 4. Oktober 2017

SOT Stojanovski Oberfl ächentechnik

GmbH, Dörzbach, Sonnenhalde 18/2, 74677

Dörzbach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 15.09.2017.

Geschäftsanschrift: Sonnenhalde 18/2, 74677

Dörzbach. Gegenstand: Die elektrochemische

Behandlung von metallischen Oberflächen

(Elektropolitur). Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Stojanovska,

Ivana Iva, Boxberg, *20.12.1983,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733780 - 5. Oktober 2017

IGB-Windrad GmbH & Co. KG, Schwäbisch

Hall, Herdegert 7, 74523 Schwäbisch

Hall. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von

Niederstetten (Amtsgericht Ulm HRA 723110)

nach Schwäbisch Hall verlegt. Geschäftsanschrift:

Herdegert 7, 74523 Schwäbisch Hall.

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter: Windrad

Hohenlohe 1 GmbH, Niederstetten (Amtsgericht

Ulm HRB 728734).

HRB 762499 - 9. Oktober 2017

Dust Gebäude-Service Heilbronn UG

(haftungsbeschränkt), Neuenstadt am

Kocher, Otto-Neumeister-Straße 18, 74196

Neuenstadt am Kocher. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.07.2017. Geschäftsanschrift: Otto-

Neumeister-Straße 18, 74196 Neuenstadt am

Kocher. Gegenstand: Gebäudereinigung (einschließlich

Innen- und Fassadenreinigung)

sowie die Erbringung von Hausmeisterdienstleistungen

(einschließlich Winterdienst),

Kfz-Aufbereitung, gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung

und Personalservice. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Rahim, Mehwan Abdulhafiz,

Neuenstadt am Kocher, *15.10.1987, mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 725612 - 11. Oktober 2017

Sturm Wald Beteiligungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Bad Mergentheim,

Marktplatz 3, 97980 Bad Mergentheim.

(Verwaltung von Grundbesitz, insbesondere

im Zusammnhang mit Land- und/oder

Waldbewirtschaftung zur langfristigen Vemögensbildung

und -sicherung, insbesondere

zugunsten von Abkömmlingen der heutigen

Gesellschafter, einschließlich der Beteiligung

an Gesellschaften. Die Gesellschaft übt keine

Tätigkeiten aus, die einer staatlichen Genehmigung

bedürfen). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Marktplatz 3, 97980 Bad

Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Sturm Beteiligungs- und Verwaltungs

GmbH, Bad Mergentheim (Amtsgericht

Ulm HRB 734209).

HRB 762514 - 11. Oktober 2017

Contactions gGmbH, Wüstenrot,

Fuchswiesenstraße 37, 71543 Wüstenrot.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.12.2012. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.08.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziff. 2 (Sitz) sowie durch Streichung

von § 5 Ziff. 2 und 3 (Stammkapital) und

§ 13 (Gründungsaufwand) beschlossen. Der

Sitz ist von Küssaberg (Amtsgericht Freiburg

i. Br. HRB 709638) nach Wüstenrot verlegt.

Geschäftsanschrift: Fuchswiesenstraße 37,

71543 Wüstenrot. Gegenstand: Förderung von

Tätigkeiten und Projekten, die zur Verbesserung

der Lebensumstände von bedürftigen

und benachteiligten Menschen, insbesondere

von Kindern, in Entwicklungsländern führen.

Hierzu leistet die Gesellschaft finanzielle

Hilfe und fördert die Verbreitung von christlichen

Werten. Die Gesellschaft hat keinen

Erwerbszweck und erstrebt keinen Gewinn.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer:

Kähler, Sabine, geb. Moranz, Hohentengen

am Hochrhein, *08.04.1967, mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: von Allmen, Lucie,

Madiwil / Schweiz, *10.04.1962; von Allmen,

Bernhard, Madiwil / Schweiz, *30.05.1959.

Friedenstraße 1

74564 Crailsheim

Tel. 07951 297989-0

www.temperso.de

HRB 762519 - 12. Oktober 2017

Milato24h GmbH, Öhringen, Lindenallee

78, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit

beschränkter Lindenallee Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.09.2017. Geschäftsanschrift:

Lindenallee 78, 74613 Öhringen.

Gegenstand: Die Geschäftsanschrift: Qualitätssicherung,

vornehmlich im Bereich der

Automobilindustrie, und das Erbringen von

Personaldienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Tofaj, Ludmila, geb. Vogel,

Öhringen, *10.06.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRA 733795 - 12. Oktober 2017

Nuspl Schalungsbau GmbH + Co.

KG, Weinsberg, Stadtseestraße 12, 74189

Weinsberg. Kommanditgesellschaft. Der Sitz

ist von Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim

HRA 704453) nach Weinsberg verlegt. Neue

Geschäftsanschrift: Stadtseestraße 12, 74189

Weinsberg. Allgemeine Vertretungsregelung:

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

NSB Verwaltung GmbH, Karlsruhe

(Amtsgericht Mannheim HRB 715374), mit

der Befugnis - auch für die jeweiligen Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Der Übergang der im Geschäftsbetrieb der

Nuspl & Co Holding KG, Karlsruhe (Amtsgericht

Mannheim HRA 104113) begründeten

Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

HRB 735746 - 13. Oktober 2017

BKB Projekt GmbH, Bad Mergentheim,

Beim Braunstall 6, 97980 Bad Mergentheim.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.05.2015 mit Änderung;

zuletzt geändert am 17.07.2015. Die

Gesellschafterversammlung vom 08.08.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist

von Wenningstedt-Braderup (Amtsgericht

Flensburg HRB 11145 FL) nach Bad Mergentheim

verlegt. Neue Geschäftsanschrift:

Beim Braunstall 6, 97980 Bad Mergentheim.

Gegenstand: Die Beratung, Planung und Betreuung

von Bauprojekten, Bauausführungen

(Trockenbau, handwerkliche Tätigkeiten

ohne Eintragung in die Handwerksrolle), der

Handel, Verkauf und Erwerb und Verwaltung

von Immobilien, die Vermietung und Verpachtung.

Gegenstand des Unternehmens

sind insbesondere die Durchführung von

Fliesenarbeiten, Bautrocknung, Holz-Bautenschutz,

Bodenverlegung, Rohr-, Kanalund

Teppichreinigung, Einbau von Baufertigteilen,

Trockenbau, Entrümplungs- und

Aufräumarbeiten, Abtransport von Schutt,

Lampenmontage bei bestehendem Anschluss,

Wechsel von Glühbirnen und Leuchtstoffröhren,

Rückbau und Demontage, Stemm-,

Bohr- und Schlitzarbeiten, Reinigung von

Baustellen sowie der Verkauf und Handel

von Waren. Tätigkeiten, die einer Erlaubnis

gemäß § 34 c GowO bedürfen, sind nicht Gegenstand

des Unternehmens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Breitenstein, Eva, Bad Mergentheim,

*02.09.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762557 - 16. Oktober 2017

B.R. Bauleistungen LTD, Krautheim,

Bahnhofstraße 6, 74238 Krautheim. Private

Company Limited by Guarantee (Gesellschaft

englischen Rechts ohne Stammkapital mit

Haftungsbeschränkung durch Garantiesumme).

Gesellschaftsvertrag vom 20.07.2017.

Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße 6, 74238

Krautheim. Zweigniederlassung der „B.R.

Bauleistungen LTD“ mit Sitz in London /

Vereinigtes Königreich (Companies House

Cardiff 10876618). Gegenstand: Ausbau, Trockenbau.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Director bestellt, vertritt er alleine.

Sind mehrere Directors bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Director: Rath, Friedrich, Krautheim,

*10.07.1938. Garantiesumme: 1 GBP

(britisches Pfund) je Gesellschafter.

HRB 735761 - 18. Oktober 2017

MOTUMX UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim, Wiesenäckerweg 20, 74564

Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

13.10.2017. Geschäftsanschrift: Wiesenäckerweg

20, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Fuhrparkverwaltung

sowie Beratung, Schulung

und Training im Bereich Automobil, auch im

mentalen Bereich. Stammkapital: 2.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Eichberg,

Mike Aaron, Crailsheim, *14.04.1983,

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762602 - 19. Oktober 2017

AS BauTEC GmbH, Bretzfeld, Forchenweg

12, 74626 Bretzfeld. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

04.04.2017. Geschäftsanschrift: Forchenweg

12, 74626 Bretzfeld. Gegenstand: Die Tätigkeit

als Generalunternehmer im Bereich des

Hochbaus; die Einbringung von Dienstleistungen,

die Durchführung von Bauleitungen,

die Projektsteuerung, die Projektentwicklung

und das Projektmanagement - jeweils im

Hochbaubereich-, sowie der Handel mit Baustoffen

aller Art. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Axter, Thomas, Bretzfeld, *22.04.1961;

Sungur, Emad Muhammed, Brackenheim,

*27.07.1979, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762614 - 23. Oktober 2017

ANNIMABE Family Offi ce GmbH,

Schwäbisch Hall, Hagenbacher Ring 127,

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

04.09.2017. Geschäftsanschrift: Hagenbacher

Ring 127, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:

Die Erbringung von Verwaltungsund

Managementdienstleistungen für die

Gesellschafter sowie deren Ehepartner und

Abkömmlinge als Family Office. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Großöhmigen, Stefan, Sömmerda,

*27.09.1975. Geschäftsführer: Würth,

Markus, Niedernhall, *17.04.1956, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 762636 - 24. Oktober 2017

Munz Projektbau GmbH, Fichtenberg,

Anlagen 15, 74427 Fichtenberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.09.2017. Geschäftsanschrift: Anlagen

15, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Erstellung

von Gebäuden jeder Art als Bauträger

oder Baubetreuer. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Munz, Mathias, Fichtenberg, *27.07.1975,

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 762643 - 24. Oktober 2017

MC Offi ce Shop GmbH, Zweigniederlassung

Deutschland, Waldenburg, Sierckerstraße

22, 74638 Waldenburg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung (nach schweizer

Recht). Gesellschaftsvertrag vom 02.12.2008.

Geschäftsanschrift: Sierckerstraße 22, 74638

Waldenburg. Zweigniederlassung der „MC

Office Shop GmbH“ mit Sitz in Schönenwerd

/ Schweiz (Handelsregisteramt des Kantons

Solothurn CHE-113.696.641). Gegenstand:

Handel mit Büromöbeln und Büroartikeln

aller Art, Durchführungen von Liquidationen

aller Art, Übernahme von Vertretungen

aller Art sowie Dienstleistungen in den Bereichen

Montage und Transporte. 20.000,00

CHF. Allgemeine Vertretungsregelung: Ohne

anderslautenden Beschluss der Geschäftsführung

ist jeder Geschäftsführer zur Vertretung

der Gesellschaft befugt und hat Einzelunterschrift.

Geschäftsführer: Marthaler, Reto,

Däniken / Schweiz, *27.07.1974. Ständiger

Vertreter: Marthaler, Reto, Däniken / Schweiz,

*27.07.1974, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 762682 - 27. Oktober 2017

Ambulante Seniorenhilfe GmbH,

Öhringen, Münzstraße 93, 74613 Öhringen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 24.10.2017.

Geschäftsanschrift: Münzstraße 93, 74613

Öhringen. Gegenstand: Schaffung und der

Betrieb von Einrichtungen zur ambulanten

Alten und Krankenpflege sowie die Erbringung

von Dienstleistungen aller Art im Altenund

Krankenpflegebereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Bareis, Bernd, Öhringen,

*26.08.1964, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Veränderung

HRB 571190 - 25. September 2017

Hammer Dach- und Wandprojekte

GmbH, Fichtenberg, Stöckenhofer Sägmühle,

74427 Fichtenberg. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schnaitmann, Markus, Auenwald-

Oberbrüden, *03.06.1967. Einzelprokura:

Krauß, Gerd, Michelfeld, *02.07.1968.

HRB 751318 - 25. September 2017

Lady M Fitness & Health Club GmbH,

Öhringen, Verrenberger Weg 17, 74613 Öhringen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Mastrogiannopoulos,

Athanasios, Karlsdorf-Neuthard,

*28.10.1975; Schlosser, Marco, Hockenheim,

*30.11.1978. Bestellt als Geschäftsführer:

Mastrogiannopoulos, Grigorios, Heidelberg,

*28.01.1980, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 571216 - 26. September 2017

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch

Hall, Geschwister-Scholl-Str. 89, 74523

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Held, Christoph Johannes, Grosselfingen,

*22.11.1970, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 734154 - 27. September 2017

RB Elektro Systems Verwaltungs-

GmbH, Schwäbisch Hall, Max Planck Straße

10, 74523 Schwäbisch Hall. Personenbezogene

Daten berichtigt bei Geschäftsführer:

Breitschwerdt, Jahn, Michelbach an der Bilz,

*28.02.1981, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 729564 - 27. September 2017

Montage und Zuführtechnik Schieß

UG (haftungsbeschränkt), Künzelsau,

Grabenteichweg 33, 74653 Künzelsau. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Gemäß § 60 Abs.

1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen.

HRB 570677 - 2. Oktober 2017

Apparate- und Behälterbau Weller

GmbH, Bühlertann, Ellwanger Str. 20,

74424 Bühlertann. Bestellt als Geschäftsführer:

Zwickl, Hanno, Schwäbisch Hall,

*12.04.1969, einzelvertretungsberechtigt.

HRB 726562 - 4. Oktober 2017

RIBATEC GmbH, Satteldorf, Gröninger

Hauptstraße 63, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Ellwangen Jagst. Neue Geschäftsanschrift:

Lindenstraße 31, 73479 Ellwangen Jagst.

HRB 732081 - 4. Oktober 2017

Pentagon Sales GmbH, Satteldorf, Gröninger

Hauptstraße 63, 74589 Satteldorf. Die

Gesellschafterversammlung vom 20.09.2017

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt;

nun: Ellwangen Jagst. Neue Geschäftsanschrift:

Lindenstraße 31, 73479 Ellwangen

Jagst.

HRB 102706 - 4. Oktober 2017

Wostra Immobilienvermittlungs

GmbH, Ilsfeld, Johann-Geyling-Weg 1,

74360 Ilsfeld. Bestellt als Geschäftsführer:

Bauer, Steffen, Ilsfeld, *15.05.1964, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB 739891 - 4. Oktober 2017

SMC GmbH, Ilsfeld, Baumwaide 21, 74360

Ilsfeld-Auenstein. Personenbezogene Daten

geändert bei Geschäftsführer: Müller,

Sabrina, geb. Schwarz, Untergruppenbach,

*16.05.1985, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 735649 - 5. Oktober 2017

Team Smolik GmbH, Satteldorf, Fuchsäckerweg

26, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 28.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:

Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Hallerstraße 189, 74564 Crailsheim.

HRB 104400 - 5. Oktober 2017

elite Software GmbH, Ilsfeld, Robert-Edler-

Weg 13, 74360 Ilsfeld. Nicht mehr Geschäftsführer:

Plessing, Birgit D., Ilsfeld, *07.03.1963.

HRB 580142 - 5. Oktober 2017

PRÄCISA - Werkzeugbau GmbH,

Öhringen, Gleiwitzer Straße 11, 74613 Öhringen.

Durch Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn

vom 23.08.2017 (B 3 IN 665/10) ist das

Insolvenzverfahren aufgehoben.

HRA 722538 - 6. Oktober 2017

PENTAGON SPORTS GmbH & Co. KG,

Satteldorf, Gröninger Hauptstraße 63, 74589

Satteldorf. Sitz verlegt; nun: Ellwangen Jagst.

Neue Geschäftsanschrift: Lindenstraße 31,

73479 Ellwangen Jagst. Personenbezogene

Daten (Sitz) geändert bei Persönlich haftender

Gesellschafter: RIBATEC GmbH, Ellwangen

Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 726562),

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

GnR 690006 - 6. Oktober 2017

Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am

See eG, Schrozberg, (Rothenburger Weg 2,

74575 Schrozberg Prokura erloschen: Rühling,

Otto, Gerabronn, *04.02.1955.

HRB 722785 - 9. Oktober 2017

KS Solar GmbH, Weikersheim, Kirchäckerweg

1, 97990 Weikersheim. Nicht mehr

Geschäftsführer: Kühweg, Stefan, Königheim,

*17.05.1968.


November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Handelsregister 31

HRB 728441 - 9. Oktober 2017

BARTEC Top Holding GmbH, Bad

Mergentheim, Max-Eyth-Str. 16, 97980 Bad

Mergentheim. Bestellt als Geschäftsführer:

Bickmann, Gerhard Wilhelm, Königstein im

Taunus, *20.08.1960.

HRB 729285 - 9. Oktober 2017

LakeSide Trading UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim, Hagenhofer Straße

28, 74564 Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,

jetzt bestellt als Liquidator: Schenn, Axel,

Crailsheim, *14.11.1986. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 728541 - 9. Oktober 2017

Actin21 GmbH, Ilshofen, Karolinenstraße

5, 74532 Ilshofen. Änderung der Geschäftsanschrift:

Luckenwalder Str. 30, 15936 Dahme.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator

gemeinsam mit einem Prokuristen. Bestellt

als Liquidator: Lind, Thomas, Dahme,

*23.05.1961, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Bahle, Claudia,

Crailsheim, *30.03.1971. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 581058 - 9. Oktober 2017

Fischer Gebäudetechnik AG, Pfedelbach,

Panoramaweg 7, 74629 Pfedelbach.

Die Hauptversammlung vom 27.07.2017

hat die Änderung der Satzung in § 6 Ziffer

1 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals,

Aktienurkunden) beschlossen. Das Grundkapital

ist durch Beschluss der Hauptversammlung

vom gleichen Tag um 150.000,00 EUR

auf 950.000,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln

erhöht. Aufgrund der in der Satzung enthaltenen

Ermächtigung (Genehmigtes Kapital

I/2016) ist das Grundkapital um 50.000,00

EUR auf 1.000.000,00 EUR erhöht. Die Kapitalerhöhung

ist durchgeführt. Grundkapital

nun: 1.000.000,00 EUR. Die in der Satzung

enthaltene Ermächtigung des Vorstands, das

Grundkapital der Gesellschaft um bis zu

400.000,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes

Kapital I/2016) beträgt nach teilweiser

Ausschöpfung noch 350.000,00 EUR. Die

Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss

der Hauptversammlung vom 27.11.2008,

das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu

117.500,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes

Kapital 2008/I) ist durch Zeitablauf erloschen.

HRB 732589 - 9. Oktober 2017

Malerwein GmbH, Ingelfingen, Am

Mühlberg 30, 74653 Ingelfingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.07.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 1 (Firma und Sitz) und § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) beschlossen. Sitz verlegt;

nun: Weißbach. Änderung Unternehmens)

der Geschäftsanschrift: Zum Brückle

22, 74679 Weißbach. Gegenstand geändert;

nun: Vermittlung von Dienstleistungs- und

Handelsgeschäften jeglicher Art, Handel mit

Waren aller Art, Handel von Einbaumöbeln,

Einbauküchen, Elektrogeräten, Bauelementen

wie Fenster, Türen, Garagentore, Rollladen

und verwandten Waren. Bestellt als Geschäftsführer:

Palanciuc, Mihail, Weißbach,

*05.08.1983, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Lebsack, Paul,

Ingelfingen, *22.04.1982; Lebsack, David,

Ingelfingen, *04.02.1985.

HRB 759217 - 9. Oktober 2017

Schneider Grundstücksverwaltungs-

GmbH, Kupferzell, Flurweg 1, 74635 Kupferzell.

Einzelprokura mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Thier, Jürgen, Obersontheim,

*13.10.1970.

HRB 755280 - 10. Oktober 2017

ATM Ilsfeld GmbH, Ilsfeld, Renntalstraße

9-13, 74360 Ilsfeld. Neue Geschäftsanschrift:

Reinhold-Würth-Straße 8, 74360 Ilsfeld.

GnR 720107 - 10. Oktober 2017

s‘Lädle Michelbach am Wald eG,

Öhringen, Keltergasse 15, 74613 Öhringen.

Nicht mehr Vorstand: Wieland, Patrick,

Öhringen, *06.01.1981.

HRB 732620 - 11. Oktober 2017

TPO Services GmbH, Crailsheim, Bauhausweg

3, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 04.10.2017 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1 Nr.

1 (Firma) beschlossen. Firma geändert; nun:

TPO Engineering Services GmbH.

HRB 570338 - 11. Oktober 2017

Maas Holding GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Str.

25, 74532 Ilshofen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Maas, Reinhard, Großhandelskaufmann,

Ilshofen.

PR 570006 - 11. Oktober 2017

Kraft + Kraft Architekten Dipl. Ing.

(FH) Wilhelm Kraft, Freier Architekt

BDA Dipl. Ing. Lorenz Kraft, Freier

Architekt Architektenpartnerschaft,

Schwabisch Hall (Unterlimpurger Str. 21,

74523 Schwabisch Hall). Name geändert;

nun: Kraft + Kraft Architekten Dipl. Ing. (FH)

Wilhelm Kraft, Freier Architekt BDA Dipl. Ing.

Lorenz Kraft, Freier Architekt Architektenpartnerschaft

mbB.

HRB 571389 - 12. Oktober 2017

allform Bautechnik Verwaltungs-

GmbH, Wolpertshausen, Birkichstr. 1, 74549

Wolpertshausen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Layer, Michael, Crailsheim, *31.12.1980.

HRB 757081 - 12. Oktober 2017

Palivo UG (haftungsbeschränkt),

Schwäbisch Hall, Schulgasse 9, 74523 Schwäbisch

Hall. Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht

mehr Geschäftsführer nun bestellt als Liquidator:

Ehrmann, Klaus, Schwäbisch Hall,

*08.12.1946, mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

GnR 570004 - 12. Oktober 2017

Raiffeisenbank Bühlertal eG, Vellberg

(Eschenauer Str. 5, 74541 Vellberg).

Bestellt als Vorstandsmitglied: Högel, Hermann,

Röfingen, *24.09.1973. Nicht mehr

Vorstand: Schweizer, Bernhard, Mainhardt,

*08.01.1962. Prokura erloschen: Schreckenhöfer,

Georg, Bühlerzell, *25.08.1953.

HRA 203201 - 12. Oktober 2017

Backmanufaktur Ilsfeld GmbH & Co.

KG, Ilsfeld, Reinhold-Würth-Straße 11/1,

74360 Ilsfeld. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Heilbronn, 3 IN 378/17)

aufgelöst. Gemäß § 131 Abs. 1 HGB, § 161

Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB von Amts

wegen eingetragen.

HRB 101562 - 12. Oktober 2017

Rainer Leder GmbH, Öhringen, Münzstraße

7/1, 74613 Öhringen. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur

ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Bestellt als Liquidator: Leder,

Rainer, Öhringen, *10.01.1936, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Leder, Hannelore, geb. Lämmermann,

Untergruppenbach, *30.06.1937. Die Gesellschaft

ist aufgelöst.

HRB 590571 - 12. Oktober 2017

Helmut Schneider GmbH, Künzelsau,

Dornäckerweg 24, 74653 Künzelsau. Bestellt

als Geschäftsführer: Tabeling, Simon, Vechta,

*06.09.1977, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:

Schneider, Helmut, Künzelsau,

*10.03.1957, einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 690230 - 13. Oktober 2017

Schott & Meissner Maschinen- und

Anlagenbau GmbH, Blaufelden, Rudolf-

Diesel-Str. 32, 74572 Blaufelden. Bestellt als

Geschäftsführer: Meissner, Achim, Langenburg,

*13.06.1975; Meissner, Stefan, Langenburg,

*12.05.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schott, Heinz, Wallhausen.

HRB 721672 - 13. Oktober 2017

Maas Beteiligungs GmbH, Ilshofen,

Friedrich-List-Str. 25, 74532 Ilshofen. Bestellt

als Geschäftsführer: Schmieg, Andreas,

Mülheim, *19.02.1960, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Maas,

Reinhard, Ilshofen, *28.07.1955.

HRA 721628 - 16. Oktober 2017

OKAL BAU Otto Kreibaum GmbH &

Co. KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595

Langenburg. Firma geändert; nun: OKAL BAU

GmbH & Co. KG. Eingetreten als Persönlich

haftender Gesellschafter: OKAL Verwaltung

GmbH, Langenburg (Amtsgericht Ulm HRB

735357), mit der Befugnis - auch für die

jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Ausgeschieden als Persönlich

haftender Gesellschafter: Otto Kreibaum Gesellschaft

für Industriebeteiligungen mbH,

Langenburg (Amtsgericht Ulm HRB 724026).

HRB 730082 - 16. Oktober 2017

HTI Industriemontage UG (haftungsbeschränkt),

Crailsheim, Eichendorffstraße

2, 74564 Crailsheim. Die Gesellschaft ist

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,

3 1 IN 31/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen

eingetragen.

HRB 756492 - 16. Oktober 2017

Moser Systemelektrik GmbH, Gaildorf,

Kernerstr. 15, 74405 Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer:

Klenk, Alexander Klaus, Oberrot,

*12.11.1978, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer: Kopp, Martin,

Fichtenberg, *27.04.1963.

HRB 101029 - 16. Oktober 2017

Hellmich Beteiligungs-Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Weinsberg,

Ob dem Tiefen Weg 8, 74189 Weinsberg.

Bestellt als Geschäftsführer: Lächele, Ralf,

Weinsberg, *08.02.1992.

HRA 723026 - 17. Oktober 2017

Leuzendorfer Agrar KG, Schrozberg,

Leuzendorf 3, 74575 Schrozberg. Neue Geschäftsanschrift:

Albansweg 1, 74575 Schrozberg.

HRB 671448 - 17. Oktober 2017

TRAVETTO Verwaltungs-GmbH, Satteldorf,

Dieselstraße 21, 74589 Satteldorf.

Nicht mehr Geschäftsführer: Früh, Ulrich,

Crailsheim, *15.08.1962. Prokura erloschen:

Schäffner, Reinhold, Crailsheim,

*01.06.1952. Gesamtprokura gemeinsam mit

einem Geschäftsführer oder einem anderen

Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Helleisz, Gerald, Nürnberg,

*08.10.1964.

HRB 733474 - 17. Oktober 2017

Projektmanagement Baden-Württemberg

GmbH, Bad Mergentheim,

Von-Berlichingen-Straße 1, 97980 Bad Mergentheim.

Daten der Zweigniederlassung in

Stuttgart geändert; nun: Zweigniederlassung

unter gleicher Firma in: 70435 Stuttgart,

Geschäftsanschrift: Schwieberdinger Straße

3, 70435 Stuttgart. Einzelprokura mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen

mit der Ermächtigung zur Veräußerung und

Belastung von Grundstücken: Gackstatter,

Jürgen Roland, Endingen am Kaiserstuhl,

*13.12.1962.

HRB 751071 - 17. Oktober 2017

Schleicher & Braun GmbH, Schwäbisch

Hall, Bibersfelder Straße 10a, 74523 Schwäbisch

Hall. Änderung der Geschäftsanschrift: Wilhelm-Heller-Ring

11, 74523 Schwäbisch Hall.

HRA 680782 - 18. Oktober 2017

LIMOT GmbH & Co KG Lüftungstechnik,

Bad Mergentheim, Untere Wart 13-15,

97980 Bad Mergentheim. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:

Megerle, Dieter, Weißbach, *27.01.1962.

HRA 571036 - 18. Oktober 2017

Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,

Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall.

Prokura erloschen: Pfeifer, Patrick, Greven,

*25.06.1976. Erteilt: Gesamtprokura gemeinsam

mit einem persönlich haftenden Gesellschafter

oder einem anderen Prokuristen:

Jäth, Detlef, Bergtheim, *03.05.1970.

HRB 108952 - 18. Oktober 2017

KW Karosseriewerke Weinsberg

GmbH, Weinsberg (Lindichstr. 11, 74189

Weinsberg). Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 07.09.2017 (15 IN

146/09) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.

HRB 758022 - 18. Oktober 2017

ROKA Trockenbau UG (haftungsbeschränkt),

Forchtenberg, Würzburger

Tor 3, Ingo, Öhringen, *17.06.1962. 74670

Forchtenberg. Nicht mehr Geschäftsführer:

Roth,

HRB 680670 - 19. Oktober 2017

Ökologische Beteiligungs-Aktiengesellschaft,

Bad Mergentheim, Blumhoferstr.

4, 97980 Bad Mergentheim. Änderung der

Geschäftsanschrift: Marktplatz 16, 97980 Bad

Mergentheim. Vertretungsbefugnis von Amts

wegen berichtigt bei Vorstand: Riegel, Berthold

Adolf, Bad Mergentheim, *13.01.1968.

HRB 734336 - 19. Oktober 2017

Yanmar Compact Germany GmbH,

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Ishida,

Mitsuharu, Amstelveen / Niederlande,

*12.11.1968; Parodi, Giuliano, Waterloo /

Belgien, *21.01.1974.

GnR 580006 - 19. Oktober 2017

Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein

eG, Bretzfeld (Adolzfurterstr. 3, 74626 Bretzfeld).

Nicht mehr Vorstandsmitglied: Kircher,

Hans, Bankkaufmann, Pfedelbach.

HRB 680657 - 20. Oktober 2017

FAINEST Beteiligungs-AG an Handels-

und Produktionsfi rmen für

umweltfreundliche Technologie, Bad

Mergentheim, Blumhoferstr. 4, 97980 Bad

Mergentheim. Änderung der Geschäftsanschrift:

Marktplatz 16, 97980 Bad Mergentheim.

HRB 590716 - 20. Oktober 2017

Ökologische Energie- und Versorgungs

Gesellschaft mbH, Künzelsau,

Innere Burg 1, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.09.2017 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 1 (1) Firma beschlossen. Firma geändert;

nun: Neue Geschäftsanschrift: Burgallee 39,

74653 Künzelsau.

HRB 580532 - 23. Oktober 2017

W & M Kunststoff-Technik GmbH,

Pfedelbach, Hohenlohe Allee 16, 74629 Pfedelbach.

Die Gesellschafterversammlung

vom 10.10.2017 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen. Gegenstand geändert;

nun: Kunststoffverarbeitung und Handel

mit Kunststoffprodukten, insbesondere von

Spritzgussteilen, sowie Baugruppenmontage,

Beratung von Dienstleistung für Unternehmen,

sowie Vermietung von Maschinen, Anlagen

und gewerblichen Objekten.

HRB 590719 - 23. Oktober 2017

Blank Projektentwicklung GmbH,

Schöntal, Ringstr. 12, 74214 Schöntal. Neue

Geschäftsanschrift: Ringstraße 28, 74214

Schöntal.

HRB 736520 - 23. Oktober 2017

Filtration Group GmbH, Öhringen,

Schleifbachweg 45, 74613 Öhringen. Bestellt

als Geschäftsführer: Plücker, Volker, Ubstadt-

Weiher, *15.09.1961, mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

Ihr EDV-Dienstleister

Telefon 0 79 51 / 29 79 87-0

Wilhelm-Maybach-Straße 7 · 74564 Crailsheim

HRB 760486 - 23. Oktober 2017

Die Mitgestalter GmbH, Forchtenberg,

Zweiflinger Weg 41, 74670 Forchtenberg.

Neue Geschäftsanschrift: Im Kupfertal 24,

74670 Forchtenberg.

HRB 590757 - 24. Oktober 2017

Fujimi Europe GmbH, Ingelfingen,

Schloßstr. 5, 74653 Ingelfingen. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen: Hunt, Carl

Stephen, Leicester / Vereinigtes Königreich,

*29.08.1971. Prokura erloschen: Scherz,

Damaris, geb. Schierle, Schwäbisch Hall,

*08.06.1982.

HRA 730300 - 24. Oktober 2017

Klenk Co-Investment GmbH & Co.

KG, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße 2-4, 74420

Oberrot. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall.

Neue Geschäftsanschrift: c/o Steuerberater

Erhard Schön, DCS Durst, Stifter, Schön GbR,

Hagenbacher Ring 127, 74523 Schwäbisch

Hall.

HRB 750466 - 25. Oktober 2017

CSP Klenk Acquico Co-Investment GP

GmbH, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße 2-4,

74420 Oberrot. Änderung der Geschäftsanschrift:

c/o Steuerberater Erhard Schön, DCS

Durst, Stifter, Schön GbR, Hagenbacher Ring

127, 74523 Schwäbisch Hall.

HRB 590731 - 25. Oktober 2017

Residenz Dienstleistungsgesellschaft

mbH, Künzelsau, Schloß Stetten Innere

Burg 1, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 15.09.2017 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1

Abs. 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert;

nun: Residenz Dienstleistungen gGmbH.

Neue Geschäftsanschrift: Burgallee 39, 74653

Künzelsau.

HRA 733732 - 25. Oktober 2017

müller immo gmbh & co.kg, Forchtenberg,

Gottfried-Müller-Straße 1, 74670

Forchtenberg.

HRB 571168 - 26. Oktober 2017

WFG - Wirtschaftsförderungsgesellschaft

des Landkreises Schwäbisch

Hall mbH, Schwäbisch Hall, Münzstraße

1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:

Schneider, David Emanuel,

Schwäbisch Hall, *17.04.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Wahl, Helmut Otto, Sulzbach-Laufen,

*19.09.1953.

HRB 749761 - 26. Oktober 2017

KUSATEC GmbH, Bühlertann, Breitwiesenweg

2, 74424 Bühlertann. Einzelprokura:

Errico-Fischer, Jeanette, Schwäbisch Hall,

*16.03.1965; Kausche, Kathrin, Schwäbisch

Gmünd, *06.10.1967.

HRB 581087 - 26. Oktober 2017

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.

Bestellt als Vorstandsmitglied: Dr. Hallmann,

Mathias, Karlsruhe, *17.07.1962.

HRB 581129 - 26. Oktober 2017

B + B Vertriebs- und Handels GmbH,

Bretzfeld, Im Eisenhütle 20, 74626 Bretzfeld.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer:

Babbino, Gabriele, Obersulm,

*21.05.1983. Prokura erloschen: Berger-

Schlechter, Annett, geb. Berger, Obersulm,

*10.02.1963.

HRB 726821 - 26. Oktober 2017

FKN GmbH, Neuenstein, Kirchensaller

Straße 36, 74632 Neuenstein. Einzelprokura:

Mack, Hans-Ulrich, Heilbronn, *14.03.1958.

GnR 720070 - 26. Oktober 2017

die Trollinger-Evas eG, Ilsfeld (Klee 1,

74360 Ilsfeld). Allgemeine Vertretungsregelung

geändert; nun: Jeweils zwei Liquidatoren

vertreten gemeinsam. Bestellt als Liquidator:

Bader, Ute, Heilbronn, *02.04.1970; Golter,

Christine, geb. Fellhauer, Ilsfeld, *14.01.1962.

Nicht mehr Vorstand: Hengerer-Müller, Christina,

Heilbronn, *20.06.1960; Hohl, Heidrun,

Obersulm, *09.01.1963. Die Genossenschaft

ist aufgelöst.

HRB 570765 - 27. Oktober 2017

BTE Biegetechnik Engineering

GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Straße 8,

74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung

vom 16.08.2016 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital)

beschlossen. Das Stammkapital ist durch

Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um 168.400,00 EUR auf

540.000,00 EUR herabgesetzt. Stammkapital

nun: 540.000,00 EUR.

Löschung

HRA 722680 - 5. Oktober 2017

MD-Tooling Ltd & Co KG Werkzeughandel,

Wüstenrot, Kneippstr. 6, 71543

Wüstenrot. Sitz verlegt; nun: Grabfeld (Amtsgericht

Jena, HRA 504543). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 723110 - 11. Oktober 2017

IGB-Windrad GmbH & Co. KG, Niederstetten,

Schöntaler Berg 13, 97996 Niederstetten.

Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall

(Amtsgericht Stuttgart HRA 733780). Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB 751318 - 16. Oktober 2017

Club GmbH, Lady M Fitness & Health

Öhringen. Sitz verlegt; nun: Bruchsal

(Amtsgericht Öhringen, Verrenberger Weg 17,

74613 Mannheim HRB 728805). Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRB 726832 - 18. Oktober 2017

B.P.C. GmbH, Stuttgart, Güterweg 3, 74535

Mainhardt. Die Liquidation ist beendet. Die

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRA 731749 - 20. Oktober 2017

SRV Ulm GmbH & Co. KG, Michelbach

an der Bilz, Rudolf-Then-Straße 36, 74544

Michelbach an der Bilz. Sitz verlegt; nun:

Ulm (Amtsgericht Ulm, HRA 725620). Neue

Geschäftsanschrift: Bizäuneweg 8, 89079

Ulm. Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB 571299 - 23. Oktober 2017

Knörzer Verwaltungs- und Beteiligungs

GmbH, Braunsbach, Im Schönblick

32, 74542 Braunsbach. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

HRA 725201 - 25. Oktober 2017

SELTEGRO e.K., Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße

20, 74523 Schwäbisch Hall.

Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist

geschlossen.

von Amts wegen

HRB 742350 - 23. Oktober 2017

Wolffs-Kuriere UG (haftungsbeschränkt),

Öhringen, Daimlerstraße 2,

74613 Öhringen. Die Gesellschaft ist wegen

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 Fam FG

von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt

ist geschlossen.

Löschungsankündigung

HRB 754453 - 25. September 2017

Power-Bau UG (haftungsbeschränkt),

Weinsberg, Wimmentalstraße 43, 74189

Weinsberg. Das Gericht beabsichtigt, die

Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im

Handelsregister von Amts wegen nach § 394

FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung

eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte

Löschung ist auf zwei Monate ab

Veröffentlichung bestimmt.

Berichtigung

HRB 590716 - 20. Oktober 2017

Ökologische Energie-Facility Management

GmbH, Künzelsau, Burgallee

39, 74653 Künzelsau. Firma von Amts wegen

berichtigt in: Ökologische Energie- und

Facility Management GmbH.

Wichtige

Adressen

Blechbearbeitung


Bohnacker Metall GmbH & Co. KG

Schafhauser Weg 12/15

91555 Feuchtwangen

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0

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32 Politik & Wirtschaft

November 2017 I Jahrgang 16 I Nr. 186

Ein starkes Team

Das Rektorat der Hochschule Heilbronn wird neu besetzt. Die Leitung ist nun komplett.

Der Senat der Hochschule

Heilbronn hat am Mittwoch,11.

Oktober, mit

großer Mehrheit eine neue Prorektorin

und zwei neue Prorektoren

gewählt. Damit ist die

Hochschulleitung der größten

Hochschule für angewandte

Wissenschaften in Baden-Württemberg

unter Leitung von Rektor

Professor Dr.-Ing. Oliver

Lenzen vollständig. Mit Professor

Dr. Ruth Fleuchaus und Professor

Dr. Ulrich Brecht setzen

zwei erfahrene Hochschulmanager

ihre Arbeit fort.

Neu übernimmt Professor Dr.-

Ing. Raoul Zöllner den Geschäftsbereich

Forschung,

Transfer, Innovation.

Kanzler Christoph Schwerdtfeger

macht das Quintett komplett.

Professor Dr.-Ing. Raoul

Zöllner hat Informatik an der

Universität Karlsruhe (Heute:

Karlsruher Institut für Technologie)

studiert. Anschließend hat

er zum Thema „Erlernen zweihändiger

Manipulationen“ in

den Forschungsgebieten humanoide

Robotik und künstliche

Intelligenz promoviert.

Danach arbeitete er als Projektleiter

Forschung und Entwicklung

im Fachzentrum Intelligente

Autonome Systeme bei

Siemens, Corporate Technology

and Research in München.

2009 übernahm der

46-Jährige die Leitung des Studiengangs

Automotive Systems

Engineering und zog als Prodekan

in den Vorstand der Fakultät

Mechanik und Elektronik

Motiviert: Ehrhard Steffen, Christoph Schwerdtfeger, Raoul Zöllner, Oliver Lenzen, Ruth

Fleuchaus und Ulrich Brecht freuen sich über die Besetzung (v.li.).

Foto: Hochschule Heilbronn

ein. In seiner Freizeit fährt er

Mountainbike oder Ski und tüftelt

gerne an intelligenten technischen

Lösungen. Zöllner ist

verheiratet und hat zwei Kinder.

Ziele für die künftige

Hochschulpolitik

Zöllner möchte sich für eine

starke und interdisziplinäre Forschungskultur

an der Hochschule

Heilbronn einsetzen, die

neue Impulse für die Lehre generiert

und die Innovationskraft

der Firmen der Region

Heilbronn-Franken sichert.

Er hat mit Professor Dr. Ruth

Fleuchaus und Professor Dr. Ulrich

Brecht zwei erfahrene Kollegen

an seiner Seite: Professor

Dr. Ruth Fleuchaus ist seit 2008

Prorektorin für Internationalisierung

und Diversität, während

Professor Dr. Ulrich

Brecht seit November 2016 den

Geschäftsbereich Studium und

Lehre leitet. Zusammen bilden

sie das neue, hochmotivierte

Prorektoren-Team der Hochschule.

Die neue Hochschulleitung

setzt auf Offenheit, Vertrauen,

Zusammenhalt und Stabilität.

„Wir bieten mit unseren über

50 Studiengängen ein umfassendes

Bildungsangebot, um kompetente

junge Leute für die regionale

Wirtschaft und Gesellschaft

auszubilden“, sagt Rektor

Professor Dr.-Ing. Oliver

Lenzen. Die Hochschulleitung

setzt sich dafür ein, dass die

Hochschule ein noch stärkerer

integrativer Partner der aufstrebenden

Wirtschaft in Heilbronn-Franken

wird. Dazu gehört

es auch, die vier Standorte

und sieben Fakultäten zu managen.

Mit über 8500 Studierenden

konnte die Hochschule in

den vergangenen Jahren bereits

enormes Wachstum erfahren.

Ihr Kompetenz-Schwerpunkt

liegt auf den Bereichen Technik,

Wirtschaft und Informatik.

An drei Standorten in Heilbronn,

Künzelsau und Schwäbisch

Hall bietet die Hochschule

mehr als 50 Bachelorund

Masterstudiengänge an.

Die Hochschule pflegt enge Kooperationen

mit Unternehmen

aus der Region und ist dadurch

in Lehre, Forschung und Praxis

gut vernetzt.

pm

www.hs-heilbronn.de

Denkanstöße

Erfolgreiche Schritte auf dem Weg

zur passgenauen Stellenbesetzung

Die optimal geplante Nachfolge

von Mitarbeitern steht im ureigensten

Interesse einer erfolgreichen

Kontinuität des Unternehmens wie

der Beschäftigten aus beruflicher

Sicht. Eigentlich eine Binsenweisheit.

Gleichwohl wird dieser Planungsansatz

vielfach eher stiefmütterlich

behandelt, besonders in mittelständischen

Unternehmen.

Die betriebliche Laufbahn von

Mitarbeitern vollzieht sich entweder

über lange Zeit hinweg in einem

einzelnen Unternehmen; oder sie ist

gekennzeichnet durch regelmäßigen

Wechsel des Arbeitgebers.

Gastautor

Joachim Studt

Diplom-Psychologe

Anlässe für einen kurzfristig auftretenden

Nachfolgebedarf im Betrieb

gehen von der Handlungsunfähigkeit

über das aktive Ausscheiden bis zu

Mutterschutz & Elternteilzeit. Gleichzeitig

führt derzeit der bekannte

Nachwuchskräftemangel bei Fach- &

Führungskräften zu erhöhtem Druck

im Umgang mit den bestehenden

Personalressourcen. Durchaus ein

Abhängigkeitsverhältnis im Einzelfall,

das der Leistungsqualität entgegenwirkt.

Lange Verweildauer und Aufgabenvielfalt,

häufig in Personalunion ausgeführt,

sind allerdings immer noch

bestimmend für den Mittelstand.

Aber auch hier werden regelmäßig

Aufgabenbereiche gewechselt,

Positionen frei und mit neuen Kräften

besetzt. In jedem Fall stellt sich daher

die Frage, wie sich der Wechsel von

Aufgaben und Tätigkeitsbereichen

– also die Nachfolgethematik – auf

das Unternehmen und auf die

Belegschaft auswirken, konsequent

geplant oder eher ungesteuert.

Defizite in diesem Prozess hinterlassen

häufig auf beiden Seiten

gravierende Schäden.

Die Nachfolgeplanung ist ein

rationaler Prozess der Verhandlung

längerfristiger Berufsinteressen zwischen

Arbeitgebern und Mitarbeitern.

Auf der einen Seite geht es um die

beste Lösung zur kontinuierlichen Besetzung

eines bestimmten Aufgabenbereichs:

Unternehmenserfolg durch

Kontinuität; auf der anderen Seite

steht die erfolgreiche Ausgestaltung

individueller, beruflicher Lebenspläne.

Hinzu kommt die Frage, wie man

berufliche Unter- oder Überforderung

vermeiden kann: ein klares Kriterium

für den beruflichen Erfolg.

Zu einer professionellen Nachfolgeplanung

gehören zusammengefasst:

• Ein klarer, schriftlich hinterlegter,

Zielplan (Positionen, Funktionen,

Stellenbeschreibung, Tätigkeitsanalyse),

• Ansprache, Prüfung und Auswahl

geeigneter Kandidaten (Assessment

und Potentialanalyse),

• die interaktive Vorbereitung und

Begleitung im neuen Aufgabenbereich

(Probezeit-Mentoring),

• sowie letztlich eine Verlaufs- und

Ergebnisauswertung mit Blick auf

den erfolgreichen Abschluss des

Nachfolgeprozesses.

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