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REGIOBUSINESS - NR. 186 | 2017-11

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SÜDWEST PRESSE<br />

RegioBusiness<br />

WIR BIETEN<br />

IHNEN<br />

CHANCEN!<br />

07951 33-0<br />

swp.de/regiobusiness<br />

KONJUNKTUR<br />

Neues Allzeithoch stimmt<br />

euphorisch. SEITE 2<br />

NOVEMBER <strong>2017</strong><br />

MEILENSTEIN<br />

Berner modernisiert<br />

Rechenzentrum. SEITE 10<br />

HANDEL<br />

Personalabbau bei Maas<br />

und Eisen-Fischer. SEITE 19<br />

Nr. <strong>186</strong> / Jg. 16 [1,75 3]<br />

MIT LEONHARD WEISS<br />

FREUDE AM BAUEN ERLEBEN!<br />

VENTILATOREN<br />

Viel Neues<br />

bei EBM-Papst<br />

Die Mulfinger ziehen sich aus der<br />

Gründung eines Instituts an der<br />

HHN zurück, investieren in ein<br />

Bauprojekt und machen sich für<br />

den Klimaschutz stark. SEITE 8<br />

AUTOMATISIERUNG<br />

Schaufenster für<br />

moderne Technik<br />

1700 Aussteller präsentieren sich<br />

Ende November auf der SPS IPC<br />

Drives in Nürnberg – auch rund<br />

30 aus der Region. Im Mittelpunkt<br />

steht Industrie 4.0. SEITE 15<br />

TOP-EVENT<br />

Hochkarätiger<br />

Gastredner<br />

Bei der achten Auflage des<br />

Gipfeltreffens der Weltmarktführer<br />

wird Ex-Bundestagspräsident<br />

Norbert Lammert die politische<br />

Key-Note halten. SEITE 17<br />

Treffpunkt der Region<br />

Auf den dritten Fachkräftetagen im Crailsheimer Hangar stellen sich 45 Unternehmen vor.<br />

Ausbildung mit<br />

Spitzenbewertung<br />

Die Wirtschaft der Region<br />

bleibt nach wie vor auf<br />

Wachstumskurs. Dementsprechend<br />

viele Unternehmen<br />

sind gewillt neue Fachkräfte<br />

einzustellen und auf diesem<br />

Wege neue Arbeitsplätze zu<br />

schaffen. Doch der Fachkräftemangel<br />

erschwert die fachliche<br />

Besetzung dieser Stellen.<br />

Insbesondere Arbeitnehmer<br />

mit einer höheren beruflichen<br />

Qualifizierung, wie etwa Meister,<br />

Techniker und Betriebswirte<br />

werden knapp.<br />

Aus diesem Grund haben sich<br />

viele Betriebe dazu entschlossen,<br />

sich auf den Fachkräftetagen<br />

am Samstag und Sonntag,<br />

<strong>11</strong>. und 12. November, im<br />

Crailsheimer Hangar zu präsentieren<br />

und auf diesem Wege<br />

nach Mitarbeitern zu suchen.<br />

Organisator der Veranstaltung<br />

ist die SÜDWEST PRESSE Hohenlohe.<br />

Die Zielgruppe umfasst Fachkräfte<br />

und Akademiker, die<br />

nach neuen Karrierechancen<br />

streben und Hochschulabsol-<br />

Messe: Ein genauer Blick auf die Stände lohnt sich. Foto: NPG-Archiv<br />

venten, die sich über Einstiegsmöglichkeiten<br />

informieren<br />

möchten. Die zweitägige Messe<br />

geht in diesem Jahr bereits in<br />

die dritte Runde. 45 Aussteller<br />

aus renommierten Unternehmen<br />

der Region werden sich an<br />

ihren Ständen vorstellen. Das<br />

sind erneut einige mehr als im<br />

Vorjahr. Eröffnet wird die<br />

Messe am Samstag, <strong>11</strong>. November,<br />

10.30 Uhr, durch den Landrat<br />

und Schirmherren der Veranstaltung,<br />

Gerhard Bauer sowie<br />

den Geschäftsführer der<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe,<br />

Thomas Radek. Direkt im Anschluss<br />

wird Horst Maywald, Senior<br />

Advisor und Industrie<br />

4.0-Beauftragter bei der Firma<br />

Elabo einen Impulsvortrag zu<br />

dem Thema „Digitalisierung<br />

und Fachkräfte – neue Herausforderungen“<br />

halten. Doch<br />

auch für das weitere Rahmenprogramm<br />

haben sich die Organisatoren<br />

einiges einfallen lassen.<br />

An beiden Veranstaltungstagen<br />

wird es wieder Vorträge geben.<br />

Außerdem werden zum<br />

ersten Mal ein kostenloser Bewerbungsfoto-Service<br />

sowie<br />

eine Lounge-Ecke mit Steh-Café<br />

eingerichtet. An einer „Job-<br />

Wall“ hängen 250 Stellenangebote<br />

aus. Etwa 2000 Besucher<br />

werden im Hangar erwartet.<br />

Die Resonanz der vergangenen<br />

Jahre war bei Unternehmen<br />

und Besuchern durchweg positiv.<br />

„So gut wie jeder Aussteller<br />

hat mir berichtet, auf der<br />

Messe ganz konkrete Gespräche<br />

geführt zu haben“, berichtet<br />

Peer Ley, Leiter Lesermarkt,<br />

Marketing und Logistik bei der<br />

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe.<br />

Als starke Partner der Berufsbörse<br />

treten in diesem Jahr<br />

auch wieder die Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

Schwäbisch<br />

Hall (WFG) und die VR-<br />

Bank Schwäbisch Hall-Crailsheim<br />

auf. Die Fachkräftetage<br />

bieten eine ideale Gelegenheit<br />

potenzielle Mitarbeiter und Arbeitgeber<br />

der Region zusammenzubringen.<br />

jw<br />

www.fachkraeftetag.de<br />

Die Zeitschrift „Capital“ kürt Deutschlands beste Ausbilder.<br />

Die Unternehmen Bürkert, EBM-Papst, Gemü, Kurtz und<br />

Vion erhalten Bestnoten.<br />

Fünf Unternehmen der Region<br />

erhielten Spitzenbewertungen<br />

bei der Studie „Die Besten<br />

Ausbilder Deutschlands“. Die<br />

Zeitschrift Capital hat aus 500 Bewerbern<br />

die besten Betriebe ausgewählt.<br />

Die Studie wurde gemeinsam<br />

mit der Talentplattform „Ausbildung.de“<br />

initiiert. 12 000 Unternehmen<br />

erhielten einen Fragenkatalog,<br />

um die Ausbildungsstandards<br />

abzufragen. Zu den Spitzenausbildern<br />

der Region zählen der<br />

Hersteller von Mess-, Steuer- und<br />

Regelungssystemen Bürkert aus Ingelfingen<br />

sowie der Ventilatorenspezialist<br />

EBM-Papst aus Mulfingen.<br />

Außerdem gehören der Hersteller<br />

von Armaturen und Automatisierungskomponenten<br />

Gemü aus<br />

Ingelfingen, die Kurtz Holding aus<br />

Kreuzwertheim sowie der Crailsheimer<br />

Schlachtbetrieb Vion zu den<br />

Top-Ausbildern.<br />

jw<br />

www.capital.de<br />

Kriterien: Der Fragebogen umfasst alle Ausbildungsaspekte.<br />

Archivfoto<br />

Wir schaffen Spielraum<br />

www.lhm-beratung.de<br />

Wirtschaftsprüfer<br />

Steuerberater<br />

Rechtsanwälte


02 Politik & Wirtschaft<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Besser geht schon fast nicht mehr<br />

Der Konjunkturmotor in der Region lauft auf höchsten Touren. Fachkräftemangel wird bedrohlich.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Das Weihnachtsgeschäft rollt<br />

an und die Voraussetzungen<br />

dafür, dass es blendend<br />

läuft sind bestens. Zumindest<br />

lassen die jüngsten Konjunkturumfragen<br />

der Kammern keinen<br />

anderen Schluss zu.<br />

Die regionale Wirtschaft befindet<br />

sich danach in einem soliden Aufschwung<br />

und die Einschätzungen<br />

der Unternehmen sind zum dritten<br />

Mal in Folge „auf ein neues Rekordniveau“<br />

seit Beginn der Erhebungen<br />

im Jahr 1996 gestiegen.<br />

Die Industrie meldet gar ein Allzeithoch<br />

und so fasst Elke Döring,<br />

Hauptgeschäftsführerin der IHK<br />

Heilbronn-Franken, das jüngste<br />

Zahlenwerk auch fast schon euphorisch<br />

zusammen: „Die konjunkturelle<br />

Lage könnte kaum besser<br />

sein. Neben den Konsumausgaben<br />

tragen nun auch das Auslandsgeschäft<br />

und die Investitionen<br />

zum Wachstum bei.“<br />

An die kommende Bundesregierung<br />

stellt die Frontfrau der Kammer<br />

auch die Forderung „den<br />

kräftigen konjunkturellen Rückenwind<br />

nutzen und mehr in Ausund<br />

Weiterbildung, Verkehrswege<br />

und Datennetze sowie in Forschung<br />

und Entwicklung investieren.“<br />

Die hervorragende Lage<br />

spiegelt das Gesamtbild in<br />

Deutschland wider: Die führenden<br />

Wirtschaftsforschungsinstitute<br />

sagen in ihrer aktuellen<br />

Herbstprognose für <strong>2017</strong> ein Konjunkturplus<br />

von zwei Prozent voraus.<br />

In der Industrie kommt man<br />

kaum noch hinterher. 70 Prozent<br />

der Unternehmen bezeichnen<br />

ihre aktuelle Geschäftslage als<br />

gut, lediglich ein Prozent ist unzufrieden.<br />

Die Auftragseingänge aus<br />

dem Ausland sind erneut gestiegen<br />

und die inländischen Orders<br />

auf ein Allzeithoch geklettert. Die<br />

Exporterwartungen erreichen den<br />

höchsten Wert seit beinahe vier<br />

Jahren.<br />

Alle Branchen<br />

verbuchen Zuwächse<br />

Auch die Einschätzung durch die<br />

regionalen Dienstleister hat sich<br />

wieder verbessert. Die Hälfte der<br />

Unternehmen meldet eine gute Geschäftslage.<br />

Die Unternehmen der<br />

Informations- und Kommunikationstechnologie<br />

(IuK), die vom<br />

Trend zur Digitalisierung profitieren,<br />

ragen hier besonders heraus.<br />

Das Baugewerbe kommt aus dem<br />

Jubeln gar nicht mehr heraus.<br />

Nach wie vor bezeichnet kein Unternehmen<br />

den Geschäftsverlauf<br />

„als schlecht“. Wie die Landesvereinigung<br />

Bauwirtschaft Baden-<br />

Württemberg mitteilt, erzielten<br />

Baubetriebe mit mehr als 20 Beschäftigten<br />

allein im August gegenüber<br />

dem Vorjahr ein Umsatzplus<br />

von 18,3 Prozent. Damit betrug<br />

das Gesamtumsatzvolumen in den<br />

ersten acht Monaten dieses Jahres<br />

rund 6,8 Milliarden Euro. Insbesondere<br />

der Wohnungsbau sowie<br />

der Wirtschaftsbau legten kräftig<br />

zu. Die Folge: Selbst im Winter<br />

wollen die Betriebe ihre Personalstärke<br />

halten und teilweise sogar<br />

noch ausbauen.<br />

Im Großhandel hält sich das Stimmungsbild<br />

auf hohem Niveau. Die<br />

Lageeinschätzung des Einzelhandels<br />

erreichte zuletzt ein Dreijahreshoch.<br />

Trotz der etwas anziehenden<br />

Verbraucherpreise hat sich<br />

die Beurteilung des Kaufverhaltens<br />

der Kunden gegenüber dem<br />

Vorquartal verbessert. 85 Prozent<br />

der Händler stufen das Kaufverhalten<br />

der Kunden als „kauffreudig“<br />

oder „saisonüblich“ ein. Mehr als<br />

ein Drittel aller Firmen plant Neueinstellungen.<br />

Ein wachsendes<br />

Problem ist jedoch der Fachkräftemangel.<br />

Der Arbeitsmarkt ist praktisch<br />

leergefegt. Kein Wunder bei<br />

einer Arbeitslosenqote von 1,8<br />

Prozent etwa im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall.<br />

Auch im Handwerk ist die Stimmung<br />

blendend. Drei von vier<br />

Handwerkern in Heilbronn-Franken<br />

bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage<br />

als gut. Kaum einer<br />

der befragten Betriebe bewertet<br />

die Gegebenheiten als schlecht<br />

oder glaubt, dass sie das in Zukunft<br />

werden. „Besonders erfreulich<br />

ist, dass die Handwerker<br />

auch wieder mehr Mitarbeiter einstellen<br />

konnten“, freut sich Kammerpräsident<br />

Ulrich Bopp. Vorausgesetzt<br />

sie finden Personal.<br />

Acht von zehn Handwerksbetrieben<br />

haben damit mittlerweile<br />

größte Probleme. Auch in der<br />

Nachbarschaft läuft es Spitze. Die<br />

mittelfränkische Wirtschaft zeigt<br />

sich in bester Verfassung. „Die<br />

sehr erfreuliche Lage in Mittelfranken<br />

entspricht dem guten Trend<br />

in Deutschland“, sagt IHK-Präsident<br />

Dirk von Vopelius. Was die<br />

Geschäftslage betrifft, so wurde<br />

auch zwischen Rothenburg, Ansbach<br />

und Dinkelsbühl ein neuer<br />

Spitzenwert erreicht: 95 Prozent<br />

der Betriebe berichten von besseren<br />

oder gleichbleibend guten Geschäften:<br />

die beste Beurteilung<br />

seit zehn Jahren. Ein weiteres Indiz<br />

dafür, dass die Dynamik beiderseits<br />

der Landesgrenze anhalten<br />

dürfte, ist die Investitionstätigkeit<br />

– drei Viertel aller Firmen halten<br />

sie auf hohem Niveau oder<br />

wollen sie sogar noch steigern.<br />

www. hwk-heilbronn.de<br />

www. heilbronn.ihk.de<br />

www. ihk-nuernberg.de<br />

www.l-bank.de<br />

STANDPUNKT<br />

Marius Stephan<br />

Redakteur<br />

Das Spiel mit den Zahlen<br />

Foto: Marc Weigert<br />

Nichts ist so sicher wie der Tod und die Steuern,<br />

das weiß der Volksmund bereits seit vielen<br />

Jahrhunderten. Ganz so sicher scheint<br />

nun jedoch nur noch der Tod zu sein, wie<br />

die umfangreichen Leaks der „Panama Papers“<br />

vor über einem Jahr und die nun veröffentlichten<br />

„Paradise Papers“ belegen. In<br />

beiden Datensammlungen finden sich die<br />

Namen von Staatsoberhäuptern, bekannten<br />

Politikern, Sportlern von Weltrang und natürlich<br />

Firmen. Alle haben versucht, sich<br />

um ihren Teil am Gemeinwohl zu schlitzen<br />

– mit teils großem und teils geringerem Erfolg.<br />

Was daraus folgt, ist nicht nur ein<br />

Schaden für die Volkswirtschaften rund um<br />

den Globus, sondern vor allem auch ein Vertrauensbruch,<br />

der die Unterschiede zwischen<br />

denen, die dem Steuersystem entfliehen können<br />

und jenen, die fest in den Regeln gefangen<br />

sind, deutlich macht. Auf der abstrakten<br />

Prozessebene der globalisierten Wirtschaft<br />

zeigt sich schnell, dass Anonymität ganz eigene<br />

Blüten treibt. So würde es vielen Mittelständlern<br />

und Weltmarktführern in der Region<br />

Heilbronn-Franken nie einfallen,<br />

die eigene Belegschaft oder<br />

die Heimat, in der das Unternehmen<br />

verwurzelt ist, so über’s Messer<br />

zu balbieren. Im Gegenteil: Hier werden<br />

zum Beispiel eigene Busrouten für<br />

die Mitarbeiter eingerichtet, ein umfangreiches<br />

Fitnessworkout organisiert und angeboten<br />

oder das Essen im Betriebsrestaurant<br />

subventioniert und für die Angestellten<br />

billiger gemacht – auf Kosten des Unternehmens<br />

versteht sich. Natürlich schmälern<br />

auch diese Maßnahmen das Ergebnis und<br />

damit die zu entrichtende Steuerlast, jedoch<br />

bleibt der Nutzen da, wo er sein soll: bei<br />

den Menschen. Und natürlich streitet man<br />

sich in Hohenlohe-Franken ab und an über<br />

die Steuerlast, mitunter auch mal vor Gericht.<br />

Aber im Vergleich zu den Methoden,<br />

die nun ans Licht kommen, sind das eher<br />

schlichte Ideen.<br />

Schnell wird der Ruf nach harter, schneller<br />

und im übertragenen Sinn möglichst<br />

schmerzhafter Strafe in Volkes Seele laut.<br />

Und so verlockend es auch klingt, alle<br />

„Großkopferten“ über einen Kamm zu scheren,<br />

ist es eben nicht ganz so leicht. Selbstverständlich<br />

ist in einem Rechtsstaat dabei<br />

zwischen der strafbaren Steuerhinterziehung<br />

und der zwar legalen, aber moralisch und<br />

gesellschaftlich zumindest fragwürdigen,<br />

wenn nicht gar verabscheuenswerten, Steuervermeidung<br />

zu unterscheiden.<br />

Es ist klar, dass sich Menschen einen Vorteil<br />

verschaffen, wo sie nur können. Und wo Löcher<br />

und Lücken in den Regeln bestehen,<br />

werden diese ausgenutzt. Ob es nun der befreundete<br />

Elektriker ist, der schwarz die<br />

Wohnung verkabelt, oder ob Milliardensummen<br />

über die Kontinente geschoben werden,<br />

das Prinzip ist das gleiche. Das war schon<br />

immer so und es wird auch immer so bleiben.<br />

Und daran ist im Grundsatz auch<br />

nichts Verwerfliches. Dass die legale Seite<br />

des Systems findige Winkeladvokaten hervorbringt,<br />

die Gelder durch ein kaum überblickbares<br />

Geflecht an Briefkastenfirmen, Offshore-Gesellschaften<br />

und Nummernkonten<br />

schleusen und danach in Steueroasen versenken,<br />

ist ebenfalls nicht weiter verwunderlich.<br />

Hier ist tatsächlich der Staat und vor<br />

allem die internationale Staatengemeinschaft<br />

gefragt, diese Schlupflöcher zu stopfen<br />

– und zwar nachhaltig. Wie viele Experten,<br />

Spezialisten und „kreative Rechner“<br />

könnten die Regierungen von dem Geld<br />

wohl bezahlen, das ihnen so jedes Jahr<br />

durch die Lappen geht? Vermutlich eine<br />

halbe Armee. Allein im aktuellen Fall von<br />

Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton und<br />

seinem Privatjet hätte Großbritannien nach<br />

derzeitigem Stand zum Beispiel fünf Finanzfachleute<br />

zu je 1 Million Euro Jahresgehalt<br />

beschäftigen können und wäre dennoch im<br />

Plus geblieben. Wenn die Helfershelfer der<br />

Steuervermeidung, die Steueroasen, jedoch<br />

ganz selbstverständlich Mitglieder der Europäischen<br />

Union sind – Irland, Malta und<br />

Lichtenstein fallen in diesem Zusammenhang<br />

ein – steht die Politik im Prinzip auf<br />

verlorenem Posten und dem Volk bleibt lediglich<br />

die moralische Empörung sowie die<br />

Gewissheit, dass sich auf absehbare Zeit<br />

zwar die Details verschieben mögen, sich im<br />

Großen und Ganzen jedoch nichts ändert.<br />

Impressum<br />

Verlag<br />

Südwest Presse Hohenlohe<br />

GmbH & Co. KG<br />

Verlagsbetrieb Hohenloher Tagblatt<br />

Ludwigstraße 6–10, 74564 Crailsheim<br />

Telefon: 07951/409-0<br />

Telefax: 07951/409-<strong>11</strong>9<br />

Geschäftsführung<br />

Thomas Radek<br />

Redaktion<br />

Heribert Lohr (ibe, verantw.)<br />

E-Mail: h.lohr@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-350<br />

Telefax: 07951/409-359<br />

Marius Stephan (mst)<br />

E-Mail: m.stephan@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-351<br />

Adina Möller (ina)<br />

E-Mail: a.moeller@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-354<br />

Anzeigen<br />

Thomas Birnbaum (verantw.)<br />

Telefon: 0791/404-260<br />

Holger Gschwendtner<br />

E-Mail: h.gschwendtner@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-242<br />

Sven Lesch<br />

E-Mail: s.lesch@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-241<br />

Telefax: 07951/409-249<br />

Abonnement/Vertrieb<br />

Peer Ley (verantw.)<br />

E-Mail: p.ley@swp.de<br />

Telefon: 07951/409-423<br />

Telefax: 07951/409-429<br />

Bezugspreis:<br />

Abonnement inkl. Postbezug und<br />

7% MwSt. 18 Euro p.a.<br />

Einzelverkaufspreis 1,75 Euro<br />

Verbreitung und Auflage<br />

Im Landkreis Schwäbisch Hall,<br />

dem Main-Tauber-Kreis, dem<br />

Hohenlohekreis und dem<br />

Landkreis Ansbach mit einer<br />

Auflage über 55.000 Exemplaren<br />

(Verlagsangabe)<br />

Erscheinungsweise<br />

RegioBusiness erscheint monatlich<br />

in Zusammenarbeit mit dem Haller<br />

Tagblatt in Schwäbisch Hall, dem<br />

Hohenloher Tagblatt in Crailsheim,<br />

der Neuen Kreis-Rundschau in<br />

Gaildorf und der Fränkischen Nachrichten,<br />

Ausgabe Bad Mergentheim


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Politik & Wirtschaft 03<br />

Vorträge: Während der Abendveranstaltung wird ein wissenschaftlicher sowie praktischer Blick auf die Thematik geworfen. Auch Männer lauschen den Präsentationen.<br />

Fotos: Julia Weise<br />

Den Mehrwert erkennen und nutzen<br />

Die 13. Frauenwirtschaftstage in Schwäbisch Hall und Crailsheim stehen unter dem Motto „Frau 4.0“.<br />

VON JULIA WEISE<br />

Der Veranstalter<br />

Die Digitalisierung bietet<br />

Chancen und Risiken für<br />

Unternehmen und Arbeitnehmer<br />

gleichermaßen. Geschäftsmodelle<br />

verändern sich<br />

und technologische Innovationen<br />

ermöglichen die Entwicklung<br />

ganz neuer Arbeitsprozesse.<br />

Der Begriff „Industrie 4.0“ beschreibt<br />

die Digitalisierung als Eintritt<br />

in die vierte industrielle Revolution.<br />

Doch welche Auswirkungen<br />

hat die veränderte Arbeitswelt<br />

auf Frauen im Speziellen? Und wie<br />

können diese Veränderungen zum<br />

Vorteil genutzt werden? Mit diesen<br />

Fragen befassten sich die diesjährigen<br />

Frauenwirtschaftstage, die<br />

in Schwäbisch Hall und Crailsheim<br />

zum nunmehr 13. Mal stattfanden.<br />

Die Abendveranstaltung<br />

die unlängst stattfand, stand ganz<br />

unter dem Motto „Frau 4.0“. Im<br />

S-Atrium der Sparkasse Schwä-<br />

Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine<br />

aktive Frauenförderpolitik Frauen den Zugang zu Bildung,<br />

Ausbildung, Beruf und Politik erleichtern.<br />

Die Frauenwirtschaftstage in Schwäbisch Hall und Crailsheim<br />

werden in Kooperation von: Bundesagentur für Arbeit Schwäbisch<br />

Hall – Tauberbischofsheim, Jobcenter Landkreis Schwäbisch<br />

Hall, Netzwerk Fortbildung, Stadt Schwäbisch Hall, Family-<br />

NET, Kontaktstelle Frau und Beruf, WFG Schwäbisch Hall, unternehmensWert:Mensch,<br />

Initiative Neue Qualität der Arbeit,<br />

Europe Direct, Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken und Stadt<br />

Crailsheim organisiert.<br />

bisch Hall-Crailsheim fanden sich<br />

etwa 80 Besucher beider Geschlechter<br />

zusammen, um das<br />

Thema gemeinsam zu beleuchten.<br />

„Frau 4.0 heißt auch Revolution<br />

4.0“, eröffnete Klaus Ehrmann,<br />

Vorstandsmitglied der Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim und<br />

Hausherr der Veranstaltung.<br />

Veränderung bedeute aus Sicht<br />

des Managements immer erst einmal<br />

etwas Gutes. Für Arbeitnehmer<br />

hingegen, sei diese häufig jedoch<br />

auch mit Ängsten verbunden.<br />

Die Frauenwirtschaftstage<br />

seien eine ideale Gelegenheit um<br />

herauszufinden, wie aus den Neuerungen<br />

ein Mehrwert gezogen werden<br />

könne. Nach einer komödiantischen<br />

Hinführung durch das Improvisationstheater<br />

„Artgenossen“<br />

aus Stuttgart, folgten zwei<br />

Vorträge, die das Thema aus wissenschaftlicher<br />

sowie aus der<br />

Sicht der Praxis betrachteten. Doktor<br />

Josephine Hofmann vom<br />

Fraunhofer Institut stellte einige<br />

Studien zu dem Thema vor und<br />

hinterfragte, welche Rolle in der<br />

vernetzten Welt der Mensch überhaupt<br />

noch spiele. Sabrina Dräger<br />

und Uwe Hafner von der Firma<br />

SAP, legten den Zuschauern mit ihrem<br />

Vortrag „Frau 4.0 – ein Praxisbericht“<br />

nahe, inwieweit die Digitalisierung<br />

Einflüsse auf den Arbeitsalltag<br />

nehmen kann und wie<br />

bei dem Softwareunternehmen damit<br />

umgegangen wird.<br />

Digitalisierung schafft<br />

neue Chancen<br />

„Es ist wichtig, dass sich die<br />

Frauen bewusst machen, dass sie<br />

oftmals zurückhaltender sind als<br />

ihre männlichen Kollegen“, führt<br />

Sabrina Dräger, Development Expert<br />

bei SAP in Markdorf, an das<br />

Thema heran. Es mache also<br />

durchaus Sinn das eigene Verhalten<br />

genau zu beobachten und<br />

eventuell anzupassen. Sei es<br />

durch das lautere Sprechen bei Videokonferenzen<br />

oder bei der<br />

Wahl des korrekten Zeitpunktes,<br />

um den eigenen Standpunkt zu äußern.<br />

Die Digitalisierung habe<br />

aber selbstverständlich nicht nur<br />

Auswirkungen auf Frauen, weiß<br />

ihr Kollege Uwe Hafner, Senior<br />

Knowledge Transfer Consultant,<br />

bei SAP in Walldorf. Der Lebensstil<br />

und auch das Arbeitsumfeld<br />

von Frauen und Männern seien betroffen.<br />

Daher sei auch ein Umdenken<br />

in den Unternehmen unumgänglich.<br />

„Alle Wirtschaftsbranchen<br />

müssen sich damit auseinandersetzen“,<br />

erklärt Hafner. Allerdings<br />

hätten bisher nur die wenigsten<br />

Unternehmen, lediglich 15<br />

Prozent, das entsprechend qualifizierte<br />

Personal, um sich digital<br />

weiterzuentwickeln. „Es ist wichtig,<br />

dass die Führungskräfte und<br />

die Personalbereiche ein Umfeld<br />

schaffen, in dem sich Frauen und<br />

Männer gleichermaßen entfalten<br />

können“, stellt er klar, „dies beinhaltet<br />

flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte.“<br />

Auch das Lernen<br />

würde zunehmend orts- und zeitunabhängiger.<br />

Bei SAP wird mit einem<br />

internen sozialen Netzwerk<br />

für Frauen gearbeitet. Das „Business<br />

Women Network“ soll ihnen<br />

die Möglichkeit geben, ihr berufliches<br />

Wissen zu teilen und sich gegenseitig<br />

zu unterstützen. „Frauen<br />

werden hier auf interne Stellenausschreibungen<br />

hingewiesen“, berichtet<br />

Dräger, „vor allem bei dem<br />

Thema ‚Frauen in Führungspositionen',<br />

fällt es über dieses Medium<br />

leichter, die Kolleginnen zu<br />

ermutigen.“<br />

Das Publikum nahm diese Hinweise<br />

gerne an: „Ich konnte die<br />

Frauenwirtschaftstage nutzen, um<br />

Inspirationen zu sammeln“, resümiert<br />

Eva-Maria Bischel. Die<br />

30-jährige war aufgrund der Empfehlung<br />

einer Kollegin zu der Veranstaltung<br />

erschienen. „Die Praxisbeispiele<br />

die ich heute erhalten<br />

habe, kann ich im Berufsleben anbringen,<br />

um meinen Arbeitgeber<br />

in diesem Thema voranzubringen“,<br />

erklärt sie.<br />

Zum zweiten Veranstaltungstag<br />

fanden Workshops statt, die die<br />

Chancen des digitalen Arbeitens<br />

behandelten.<br />

www.frauenwirtschaftstage.de<br />

Wegweisend in Sachen Energie<br />

Die Energieagentur Main-Tauber-Kreis startet in ihr zehntes Gründungsjahr. Das Unternehmen hat sein Aufgabenfeld im letzten Jahrzehnt stark ausgeweitet.<br />

Neben der Durchführung von Informationsveranstaltungen steht auch die Umsetzung von Förderprogrammen im Fokus.<br />

Mit alten und neuen Themen<br />

startet die Energieagentur<br />

Main-Tauber-Kreis in ihr zehntes<br />

Gründungsjahr. Gegründet mit einer<br />

finanziellen Unterstützung des<br />

Umweltministeriums Baden-Württemberg<br />

steht das Unternehmen,<br />

mittlerweile auf eigenen Beinen.<br />

Schwerpunkt der Energieagentur<br />

ist die Beratung von Bürgern,<br />

Kommunen und Unternehmen in<br />

Belangen von Energieeinsparung,<br />

Energieeffizienz und Nutzung Erneuerbarer<br />

Energien.<br />

„Doch das Blatt hat sich in den<br />

vergangenen Jahren gewandelt“,<br />

erklärt Geschäftsführer Frank Künzig.<br />

ENTWICKLUNG Während zu<br />

den Anfangszeiten die kostenlose<br />

Beratung im Mittelpunkt stand,<br />

hat man mittlerweile einen Kooperationsvertrag<br />

mit der Verbraucherzentrale<br />

geschlossen.<br />

Neben der kostenfreien „stationären<br />

Beratung“ in den vier großen<br />

Kommunen Bad Mergentheim,<br />

Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim<br />

und Wertheim können<br />

nun auch darüberhinausgehende<br />

Beratungen und Checks angeboten<br />

werden.<br />

FÖRDERUNG Diese werden in<br />

der Regel durch das Bundeswirtschaftsministerium<br />

bezuschusst<br />

und ermöglichen es allen Bürgen,<br />

eine kostengünstige Beratung in<br />

Anspruch zu nehmen.<br />

Der Tätigkeitsumfang ist auch in<br />

weiteren Bereichen gewachsen:<br />

Neben der Durchführung von Informations-<br />

und Fortbildungsveranstaltungen<br />

gehört die Umsetzung<br />

spezieller Förderprogramme<br />

zu den Aufgaben.<br />

Hintergrund ist hierbei die Tatsache,<br />

dass Energieagenturen mittlerweile<br />

in allen Kreisen von Baden-Württemberg<br />

existieren und<br />

das Bundesland damit ein Alleinstellungsmerkmal<br />

vorweisen<br />

kann. Insbesondere dem Ministerium<br />

für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft<br />

sind die Beratungsstellen<br />

als Sitz von Fachexperten<br />

bekannt. Hierauf aufbauend wurden<br />

in den vergangenen Jahren diverse<br />

Förderprogramme entwickelt,<br />

die speziell auf Regionen zugeschnitten<br />

sind und durch die<br />

Energieagenturen umgesetzt werden.<br />

Ein neues Aufgabenfeld ist auch<br />

mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes<br />

für den Main-<br />

Tauber-Kreis entstanden.<br />

KONZEPT Die Energieagentur<br />

entwickelte im Vorfeld die Vorhabenbeschreibung<br />

und stellte im<br />

Auftrag des Kreises den Förderantrag<br />

beim zuständigen Projektträger.<br />

Seit Zusage der Förderung<br />

dient sie als Gelenkstelle zwischen<br />

Verwaltung und den beauftragten<br />

Ingenieurbüros und unterstützt<br />

mit einem stark gewachsenen<br />

Netzwerk aus regionalen Experten<br />

die Erstellung des Konzeptes.<br />

Letzter Aufgabenschwerpunkt in<br />

diesem Zusammenhang war die<br />

Organisation eines ersten Treffens<br />

Schwerpunkt: Die Energieagentur berät Bürger, Kommunen und Unternehmen.<br />

einer Lenkungsgruppe, bestehend<br />

aus Verwaltung, Vertretern des<br />

Kreisrates und der regionalen<br />

Energiewirtschaft, in der die Ergebnisse<br />

der Bestandsaufnahme<br />

für das Klimaschutzkonzept vorgestellt<br />

wurden sowie diverse Maßnahmen<br />

und Ziele für die Zukunft<br />

erörtert wurden. Landrat Frank<br />

als oberster Dienstherr freut sich<br />

über den Erfolg „Die Entwicklungen<br />

zeigen, dass wir uns in die<br />

richtige Richtung bewegen“, so<br />

sein Resümee. Dieses ergänzt Jochen<br />

Jochen Müssig, der zuständige<br />

Dezernent im Landratsamt:<br />

„Klimaschutz und Energiewende<br />

sind heute Teil der Daseinsvorsorge.“<br />

pm<br />

www.ea-main-tauber-kreis.de<br />

Foto: EA


04 Industrie<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Und wieder einmal Spitze<br />

Procter & Gamble: Das Produktionswerk in Crailsheim gewinnt den Wettbewerb „Fabrik des Jahres <strong>2017</strong>“.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Viele Unternehmen beschäftigen<br />

sich intensiv mit dem<br />

Thema „Industrie 4.0“. Gerade<br />

auch der Konsumgüterproduzent<br />

Procter & Gamble (P&G)<br />

setzt sich intensiv mit dem disruptiven<br />

– ganze Geschäftsmodelle<br />

verdrängenden – Wandel weiter<br />

Teile der industriellen Wertschöpfungsketten<br />

auseinander.<br />

Vor kurzem wurden nun im<br />

Benchmark-Wettbewerb von A.T.<br />

Kearney die modernsten Fabriken<br />

und richtungsweisenden Produktionsarchitekturen<br />

ausgezeichnet.<br />

Der Hauptpreis „Fabrik des Jahres<br />

<strong>2017</strong>“ ging dabei an das<br />

P&G-Werk in Crailsheim.<br />

Dritte Auszeichnung<br />

für den Standort<br />

Die Auszeichnung wurde bereits<br />

zum dritten Mal an den Standort<br />

in der Horaffenstadt vergeben.<br />

Schon in den Jahren 2004 und<br />

2010 hatte das Produktionswerk<br />

für Damenhygiene diese Auszeichnung<br />

erhalten. Der Sieg im wohl<br />

härtesten Benchmark-Wettbewerb<br />

der Industrie ist auch eine<br />

Folge der hohen Konkurrenz, der<br />

sich die einzelnen P&G-Standorte<br />

im internen Wettbewerb in<br />

Europa und der Welt stellen müssen.<br />

Das Werk in Crailsheim ist bekannt<br />

dafür, technisch wie personell<br />

Innovationen schnell aufzugreifen,<br />

um so auch Standards für<br />

andere Werke zu setzen und damit<br />

dem gesamten Konzern zusätzliche<br />

Effizienzen zu erschließen.<br />

In Crailsheim siedelte sich P&G<br />

im Jahr 1981 an. Im Werk sind<br />

derzeit rund 1000 Mitarbeiter beschäftigt.<br />

Der Standort hat drei<br />

Funktionen. Er ist Produktionsstandort<br />

für Health Care, logistischer<br />

Umschlagplatz für P&G-Produkte<br />

im süddeutschen Raum,<br />

der Schweiz und Österreich sowie<br />

Entwicklungszentrum für Damenhygiene<br />

weltweit.<br />

Nach Ansicht der Jury hat Procter<br />

& Gamble in Crailsheim die Digitalisierung<br />

konsequent in „ihrer<br />

strategischen Planungskaskade<br />

verankert“. In der Begründung<br />

heißt es: „Das Portfolio digitaler<br />

Initiativen ist strukturiert und<br />

trägt spezifisch zur Steigerung der<br />

Wettbewerbsfähigkeit bei. Automation<br />

und Synchronisation sind die<br />

operativen Werttreiber des<br />

Werks.“ Die Digitalisierung ist dabei<br />

nur ein Teilstück, um die Effektivität<br />

der Produktion weiter zu<br />

steigern. Lean Management und<br />

Digitalisierung: Teil der Strategie zur weiteren Wertschöpfung.<br />

Zum Unternehmen<br />

Foto: Procter & Gamble<br />

Procter & Gamble (P&G) hat seinen Sitz in Cincinnati (Ohio). Der US-amerikanische Misch-Konzern ist einer<br />

der größten Global Player im Konsumgütersegment und mit rund 300 Produkten in den Bereichen Beauty,<br />

Hygiene und Babypflege, Gesundheit, Haushalt sowie Friseurprodukten aber auch Tiernahrung am Markt<br />

vertreten. P&G ist in 70 Ländern tätig und machte im Geschäftsjahr <strong>2017</strong> einen Umsatz von rund 60 Milliarden<br />

Euro. Der Konzern beschäftigt etwa 105 000 Menschen, in Deutschland sind es 10 000 Mitarbeiter. Der<br />

Umsatz betrug zuletzt drei Milliarden Euro.<br />

der strategische Ansatz der „kontinuierlichen<br />

Verbesserung“ bewegen<br />

sich auf einem absoluten Spitzenniveau.<br />

So hat Crailsheim im internen<br />

Netzwerk auch die Führung<br />

bei der Ausarbeitung der<br />

neuen „Maturity Phase 5“ (zur Serienreife<br />

bringen) und dies in einem<br />

der führenden Produktionssysteme<br />

in der Industrie.<br />

Christoph Hausser: „Man muss<br />

eine Organisation aufbauen, die<br />

Kapazitäten schafft und man muss<br />

die Projekte, die man mit der Digitalisierung<br />

weiterbringen will, bestimmen.“<br />

Der Crailsheimer Werkleiter<br />

erklärt weiter: „Wir haben<br />

eine eigene Organisation aufgebaut,<br />

die sich jeden Tag zu 100<br />

Prozent damit auseinandersetzt,<br />

diese Themen bewusst voranzubringen.“<br />

Dabei wurde auch analysiert, in<br />

welchen Bereichen die Digitalisierung<br />

dem Werk tatsächlich einen<br />

Benefit, sprich Einsparungen,<br />

bringt. Für Christoph Hausser ist<br />

die Auszeichnung auch ein Beleg<br />

für die hohe Intensität der abteilungsübergreifenden<br />

Zusammenarbeit:<br />

„Spitzenleistungen können<br />

nur im Team entstehen“.<br />

www.pg.com<br />

NEWSLINE<br />

Neue Recaro-Sitze<br />

für Singapore Airlines<br />

SCHWÄBISCH HALL. Noch in diesem Jahr hebt der Flugzeugsitz<br />

CL3710 von Recaro Aircraft Seating in Singapore<br />

Airlines Airbus A380 ab. Der Economy-Class-Sitz<br />

kommt ab 2018 zudem in den Flugzeugen Boeing<br />

787-10 und Airbus A350 der Airline zum Einsatz. Die<br />

mehr als 18 000 Leichtbausitze wurden eigens an das besondere<br />

Kabinen-Design von Singapore Airlines angepasst.<br />

Der Sitz überzeugt<br />

mit einer bemerkenswerten<br />

Ausstattung.<br />

„Als deutscher<br />

Flugzeugsitzhersteller<br />

und Weltmarktführer<br />

Gruppenfoto: Dr. Mark Hiller,<br />

Recaro Aircraft Seating (li.) und<br />

Goh Choon Phong, Singapore Airlines<br />

(mi.) bei der Produkteinführung<br />

in Singapur.<br />

Foto: Recaro<br />

für Economy-Class-<br />

Sitze freuen wir uns,<br />

Partner von Singapore<br />

Airlines zu sein“, sagte<br />

Dr. Mark Hiller, geschäftsführender<br />

Gesellschafter<br />

von Recaro<br />

Aircraft Seating. pm<br />

Rokla GmbH gehört zu den<br />

Wachstumschampions<br />

LANGENBURG. Laut Erhebung von Focus und Statista<br />

gehört die Rokla zu den 500 Unternehmen in Deutschland<br />

mit dem größten Umsatzwachstum zwischen 2013<br />

und 2016. In der Branche Maschinen- und Anlagenbau<br />

steht Rokla auf Platz eins und im Gesamtranking auf<br />

Platz 88 von 500 Plätzen. Die beiden Geschäftsführer<br />

und Firmengründer Robert Piasecki (39) und Klaus Volkert<br />

(45) und ihr zehn-köpfiges Team haben ihre Frästechnologie<br />

innerhalb kürzester Zeit etabliert. Seit<br />

2013 baut das Unternehmen hydraulische Anbaufräsen<br />

unter dem Markennamen Rockwheel. Mit im Team ist<br />

der britische Konstrukteur Ian Webster, der vor 25 Jahren<br />

die hydraulische Anbaufräse erfand und die Weiterentwicklungen<br />

zustädnig ist. Rokla ist zwischenzeitlich<br />

technischer Marktführer weltweit.<br />

ibe<br />

Die Führung übergeben<br />

Bausch + Ströbel: Generationennachfolge auch beim Familienstamm Bullinger geregelt.<br />

Gleich zehn Auszubildende des<br />

Spezialmaschinenherstellers<br />

Bausch + Ströbel schlossen ihre<br />

Lehrzeit mit exzellenten Ergebnissen<br />

ab. Einer stach dabei besonders<br />

heraus. Der Industriemechaniker<br />

Siegbert Büchel setzte dem<br />

Ganzen dabei die Krone auf. Denn<br />

der junge Facharbeiter ist mit 98<br />

Punkten Baden-Württembergs<br />

bester Industriemechaniker-Azubi<br />

im Jahr <strong>2017</strong>.<br />

Seit 2010 stellte Bausch + Ströbel<br />

bereits je zwei Mal den Bundesund<br />

den Landessieger. Rund die<br />

Hälfte der 1400 Mitarbeiter in Ilshofen<br />

haben ihren beruflichen<br />

Werdegang bei Bausch + Ströbel<br />

mit einer Ausbildung oder einem<br />

Studium begonnen. Das Unternehmen<br />

sichert so seine Wettbewerbsfähigkeit<br />

ab. Auch an anderer<br />

Stelle hat das Unternehmen die Zukunft<br />

im Blick. „,50 Jahre Innovation<br />

– und wir haben noch viel<br />

vor’, so lautet das Motto des Jubiläumsjahres.<br />

Und das bedeutet natürlich,<br />

dass wir tatkräftig an der<br />

Zukunft des Unternehmens arbeiten.“<br />

Mit diesen Worten begleiteten<br />

die beiden Gründungsgesellschafter<br />

des Spezialmaschinenherstellers<br />

Siegfried Bullinger und<br />

Rolf Ströbel, die personellen Veränderungen<br />

an der Firmenspitze.<br />

Nachdem nun kürzlich mit der<br />

Einweihung der neuen Fertigungshalle<br />

ein weiterer baulicher Meilenstein<br />

gelegt wurde, passt das<br />

Unternehmen nun auch seine Führungsorganisation<br />

den Herausforderungen<br />

an. Vor wenigen Tagen<br />

wurde der zweite Schritt der Gene-<br />

Stabübergabe: Die zweite Generation übernimmt die Leitung. Firmenmitgründer Siegfried Bullinger (li.)<br />

mit seinem Sohn Thorsten Bullinger.<br />

Foto: Bausch + Ströbel<br />

rationennachfolge vollzogen.<br />

Nachdem Markus Ströbel, Sohn<br />

des Firmenmitbegründers Rolf<br />

Ströbel, bereits seit 2001 Geschäftsführer<br />

ist, wird nun auch<br />

bei der Familie Bullinger die<br />

zweite Generation in die Geschäftsführung<br />

einziehen. Thorsten Bullinger<br />

folgt seinem Vater Siegfried<br />

Bullinger als Geschäftsführer.<br />

Bereits 2013 wurde mit Dr. Hagen<br />

Gehringer ein Geschäftsführer eingestellt,<br />

der nicht aus dem Kreis<br />

der Familienstämme kommt.<br />

Dem rasanten Wachstum des Unternehmens<br />

Rechnung tragend ist<br />

nun geplant, die Geschäftsleitung<br />

in naher Zukunft um weitere Mitglieder<br />

zu erweitern und die anstehenden<br />

Aufgaben auf mehrere<br />

Schultern zu verteilen. Geschäftsführung<br />

und der erst vor wenigen<br />

Wochen installierte Beirat haben<br />

dazu ein „ein tragfähiges Zukunftskonzept“<br />

erarbeitet.<br />

Thorsten Bullinger ist Rechtsanwalt<br />

und bereits seit Jahren im<br />

Unternehmen in verschiedensten<br />

Funktionen tätig, zuletzt als Bereichsleiter<br />

Recht, Verwaltung<br />

und Finanzen. Zudem ist er Geschäftsführer<br />

von Gmpi in Ilshofen,<br />

ebenfalls ein Maschinenbauunternehmen<br />

im Bereich Verpackungstechnik.<br />

„Für mich ist es<br />

wichtig, dass wir auch künftig ein<br />

familiengeführtes Unternehmen<br />

bleiben, deshalb bin ich froh,<br />

dass für unsere Familie nun künftig<br />

mein Sohn aktiv an der Lenkung<br />

des Unternehmens beteiligt<br />

ist“, sagt Siegfried Bullinger. Er<br />

selbst war erst Anfang 20, als er<br />

Bausch + Ströbel mitgründete.<br />

In den folgenden Jahrzehnten<br />

war er vor allem der technische<br />

Kopf des Unternehmens, viele Entwicklungen<br />

sind ihm und seinem<br />

großen Engagement zu verdanken.<br />

Ebenso prägte er durch<br />

seine Persönlichkeit das Unternehmen<br />

– dem er als Gesellschafter<br />

weiter verbunden bleibt – wie<br />

dies auch bei Rolf Ströbel der<br />

Fall ist.<br />

ibe<br />

www.bausch-stroebel.com


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Industrie 05<br />

Auftragsstark aber umsatzschwach<br />

R. Stahl veröffentlicht die Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres. VON JULIA WEISE<br />

Der Waldenburger Spezialist<br />

für Explosionsschutz<br />

R. Stahl veröffentlichte vor<br />

Kurzem seine Geschäftszahlen für<br />

die ersten neun Monate dieses Jahres.<br />

Auf Basis dieser Zahlen<br />

wurde die Prognose für das Gesamtjahr<br />

<strong>2017</strong> nochmals angepasst.<br />

Die ersten neun Monate des Jahres<br />

waren bei R. Stahl insbesondere<br />

durch die hohe Zahl der Auftragseingänge<br />

geprägt. Treiber für<br />

die anhaltende Nachfrage nach Explosionsschutzprodukten<br />

seien<br />

vor allen Dingen Projektaufträge<br />

sowie die allgemein gute Entwicklung<br />

in Europa.<br />

Steigerung bei den<br />

Aufträgen<br />

Mit über 222 Millionen Euro hat<br />

der Auftragseingang gegenüber<br />

dem Vorjahr um etwa drei Prozent<br />

zugelegt. Insbesondere die<br />

Nachfrage nach LED-Leuchten<br />

und Automatisierungstechnik<br />

konnte hierbei im dritten Quartal<br />

<strong>2017</strong> gesteigert werden.<br />

Ebenfalls seien gezielte Vertriebsinitiativen<br />

innerhalb der Chemieund<br />

Pharmaindustrie recht erfolgreich<br />

gewesen. Auch der Auftragsbestand<br />

stieg zum Ende des Berichtszeitraums<br />

weiter an. Auftragseingang<br />

und auch -bestand<br />

Das Unternehmen<br />

bestätigen erneut die sich langsam<br />

abzeichnende Belebung im<br />

Markt für Explosionsschutzprodukte,<br />

insbesondere innerhalb<br />

des für Stahl sehr wichtigen Ölund<br />

Gassektors. Diese Belebung<br />

hat im bisherigen Jahresverlauf zu<br />

einer deutlichen Stabilisierung<br />

des Auftragseingangs gegenüber<br />

der Auftragsschwäche in der zweiten<br />

Hälfte des Vorjahres geführt.<br />

Dennoch war der Umsatz der ersten<br />

neun Monate des Jahres <strong>2017</strong><br />

mit über 198 Millionen Euro gegenüber<br />

dem Vergleichszeitraum<br />

des Vorjahres um etwa sieben Prozent<br />

rückläufig. Dies gehe insbesondere<br />

auf die langen Vorlaufzeiten<br />

bis zur tatsächlichen Auftragsausführung<br />

zurück, schreibt das<br />

Unternehmen. Die Umsatzrealisierung<br />

verschiebe sich in großen<br />

Teilen in das Jahr 2018. Vor allem<br />

die Region Amerika war von einer<br />

deutlichen Abschwächung des Geschäfts<br />

betroffen.<br />

Negative Einflüsse auf<br />

die Ertragslage<br />

Die schwachen Umsätze sowie belastende<br />

Sondereinflüsse, beispielsweise<br />

in Form von Vorratsabwertungen<br />

und Restrukturierungsaufwendungen,<br />

wirkten sich ebenfalls<br />

dämpfend auf die Ertragslage<br />

des dritten Quartals aus. In den<br />

R. Stahl gilt als weltweit führender Anbieter von elektrischen<br />

und elektronischen Produkten und Systemen für den<br />

Explosionsschutz. Diese verhindern in gefährdeten Bereichen Explosionen<br />

und tragen auf diesem Weg zur Sicherheit von<br />

Mensch, Maschine und Umwelt bei. Die 1763 Mitarbeiter des Unternehmens<br />

erwirtschafteten in den ersten neun Monaten des<br />

Jahres weltweit einen Umsatz von über 198 Millionen Euro.<br />

Der Auftragseingang lag bei etwa 222 Millionen Euro.<br />

Entwicklung: Die Nachfrage nach Automatisierungstechnik steigt. Doch lange Vorlaufzeiten verzögern die Umsatzentwicklung.<br />

ersten neun Monaten des Jahres<br />

ging das EBIT auf Minus 8,5 Millionen<br />

Euro im Vergleich zum Vorjahr<br />

(Erste neun Monate 2016:<br />

über sechs Millionen Euro) zurück.<br />

Zum Stichtag Ende September<br />

verringerte sich auch die Bilanzsumme<br />

des Konzerns. Bilanzverkürzend<br />

wirkte sich insbesondere<br />

das rückläufige Periodenergebnis<br />

aus, dem im Wesentlichen<br />

ein Abbau von Forderungen aus<br />

Lieferungen und Leistungen gegenüberstand.<br />

Auswirkungen hatten das negative<br />

Periodenergebnis und die im Juni<br />

erfolgte Dividendenzahlung auch<br />

auf die Eigenkapitalquote des Unternehmens.<br />

Diese beträgt derzeit<br />

31,5 Prozent. Zum Ende des Vorjahres<br />

lag sie noch bei 34 Prozent.<br />

Vor dem Hintergrund der<br />

Veröffentlichung der Geschäftszahlen,<br />

wurden auch die Gesamtprognosen<br />

für <strong>2017</strong> angepasst. Für<br />

den Auftragseingang werden nun<br />

290 Millionen bis 300 Millionen<br />

Euro erwartet. Für den voraussichtlichen<br />

Umsatz wurde ein<br />

Wert von 262 Millionen Euro bis<br />

267 Millionen Euro veranschlagt.<br />

Neue Strategie soll<br />

Situation verbessern<br />

Laut Unternehmen, ist ein umfassendes<br />

Programm zur Verbesserung<br />

der derzeitigen Ertragslage<br />

ebenfalls in Vorbereitung.<br />

Weitere Details sollen allerdings<br />

frühestens im ersten Quartal des<br />

nächsten Jahres veröffentlicht werden.<br />

Im abgelaufenen dritten<br />

Quartal <strong>2017</strong> wurden nach eigenen<br />

Angaben bereits erste Maßnahmen<br />

zur Kostensenkung umgesetzt.<br />

Im Berichtszeitraum war bei<br />

R. Stahl ebenfalls eine Veränderung<br />

im Vorstand zu vermelden.<br />

Ende August gab das Unternehmen<br />

bekannt, dass Martin Schomaker,<br />

Vorsitzender des Vorstands,<br />

vorzeitig in den Ruhestand<br />

entlassen wird. Dies entsprach<br />

dem Wunsch Schomakers. Martin<br />

Schomaker und R. Stahl haben bereits<br />

turbulente Zeiten hinter sich.<br />

27 Jahre lang war Schomaker bei<br />

R. Stahl beschäftigt, 22 Jahre davon<br />

gehörte er zum Vorstand. Insbesondere<br />

beim Übernahmeversuch<br />

durch die Firma Weidmüller<br />

2014 stand der Vorstandschef im<br />

Mittelpunkt der schließlich erfolgreichen<br />

Abwehrbemühungen.<br />

Ebenso fällt in seine Amtszeit auch<br />

die strategische Neuausrichtung<br />

im Jahr 2005, bei der die Fokussierung<br />

auf den Explosionsschutz<br />

beschlossen wurde. Ungewöhnlicherweise<br />

stand bereits nach kurzer<br />

Zeit ein Nachfolger für Schomaker<br />

in Aussicht: Zum 1. Oktober<br />

berief der Aufsichtsrat nun<br />

Doktor Mathias Hallmann zum<br />

Mitglied des Vorstands.<br />

Hallmann übernimmt<br />

den Vorstandsvorsitz<br />

Den Vorsitz wird er zu Beginn des<br />

nächsten Jahres antreten. Man<br />

habe bei Stahl selbst nicht mit einem<br />

so schnellen Wechsel gerechnet,<br />

gab ein Unternehmenssprecher<br />

bekannt. Hallmann war zuletzt<br />

Senior Vice President bei Lincoln<br />

Electric in Cleveland, Ohio.<br />

Als President International Welding<br />

übernahm er insbesondere<br />

die Verantwortung für das weltweite<br />

Geschäft außerhalb Amerikas.<br />

Der 55-Jährige ist verheiratet<br />

und hat zwei Kinder.<br />

www.r-stahl.com<br />

Foto: R. Stahl<br />

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06 Blickpunkt<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Der Zwang zur Körperlichkeit<br />

Fitness: Die Branche ist nicht nur ein Wirtschaftsfaktor, sondern vielfach längst ein Teil der Unternehmensphilosophie.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Kaum ein größerer Betrieb<br />

in der Region, der seiner Belegschaft<br />

nicht ein Angebot<br />

vorhält um sich körperlich in<br />

Schuss zu halten. Die Firmen machen<br />

dies nicht nur aus reiner<br />

Selbstlosigkeit. In Branchen in<br />

den kräftig angepackt werden<br />

muss, sind Beschwerden am<br />

Halte- und Bewegungsapparat,<br />

laut AOK Heilbronn-Franken, der<br />

häufigste Grund für Ausfallzeiten.<br />

Längst klagen auch immer mehr<br />

Angestellte über Rückenschmerzen<br />

oder Schmerzen in Armen<br />

und Beinen. Auch weil die zunehmende<br />

Hektik und der Stress in<br />

den Büroräumen häufig nachgewiesen<br />

psychosomatische Empfindungsstörungen<br />

und belastende<br />

Verspannungen nach sich zieht,<br />

raten die sportwissenschaftlichen<br />

Fakultäten des Landes unisono zu<br />

mehr Bewegung als Ausgleich für<br />

Körper und Seele. Selbst Rheumatikern<br />

werden 150 Minuten an<br />

körperlicher Aktivität empfohlen.<br />

Ein mehr oder weniger ausgeklügelte<br />

Gesundheitsmanagement hat<br />

deshalb seit geraumer Zeit seinen<br />

Platz in vielen Unternehmen gefunden.<br />

Das breit angelegte Spektrum,<br />

das von Entspannungsübungen<br />

über Yoga bis zum gemeinschaftliche<br />

Gymnastikkurs reicht,<br />

ist jedoch längst nicht mehr allein<br />

an den körperlichen Vorteilen orientiert.<br />

In vielen Firmen sind entsprechende<br />

Programme auch Teil<br />

Zeitgeist: Ob einfache Bürogymnastik (li.o.), gezieltes Bodybuilding, Skaten beim Marathon-Event (li.u.) oder persönliche Herausforderungen mit<br />

dem Crossrad: Der sportive Körperkult ist allgegenwärtig und hat auch die Berufswelt erfasst.<br />

Foto: R-Archiv/EBM-Papst<br />

der Arbeitgeberattraktivität. Vor allem<br />

jüngeren, leistungsorientierten<br />

Bewerbern soll vermittelt werden,<br />

dass ihre neue urbane Lebensphilosophie<br />

berücksichtigt<br />

wird. Gesund leben als Voraussetzung<br />

für den nachhaltigen Erfolg<br />

– das macht sich längst auch an<br />

Äußerlichkeiten fest. Der Bogen<br />

spannt sich dabei vom Ausdauertraining<br />

bis zum ausreichenden<br />

Angebot für Vegetarier und Veganer<br />

in der hauseigenen Kantine.<br />

Viele Firmen greifen dabei auf den<br />

fachkundigen Service von professionellen<br />

Anbietern zurück. Über<br />

60 Firmen bieten in Heilbronn-<br />

Franken alles, was die Fitnesstrend<br />

eröffnet. Die klassische Mucki-Bude<br />

gehört mehrheitlich der<br />

Vergangenheit an. An ihre Stelle<br />

sind ausgeprägte Dienstleister getreten,<br />

die sich zwar in ihrer Arbeitsweise<br />

an Laufbändern, Spinninggeräten<br />

oder Crosstrainern<br />

an der gesellschaftlichen Idealvorstellung<br />

vom perfekten Body orientieren,<br />

aber eben auch viel von<br />

der hippen Moderne. Sie tun das<br />

nicht selten im Zusammenspiel<br />

mit Physiotherapeuten, Personaltrainern<br />

oder Diplom-Sportlehrern.<br />

Körperlich nicht auf der<br />

Höhe zu sein, wird vielfach als Makel<br />

empfunden und mittlerweile<br />

auch so bewertet. Übergewicht, lasche<br />

Muskeln, schlechte Haltung<br />

sind heute durchaus Punkte „die<br />

Personaler beachten“, auch wenn<br />

dies vielfach nur hinter vorgehaltener<br />

Hand bestätigt wird. Golfschläger<br />

und Crossrad sind der Nachweis<br />

des inneren Anspruchs, der<br />

auch als Nachweis aktiver Lebensgestaltung<br />

und hoher Einsatzbereitschaft<br />

gilt. Bundesweit machten<br />

die Fitnessgerätehersteller zuletzt<br />

einen Umsatz von 5,5 Milliarden<br />

Euro. Ein Zuwachs von 25<br />

Prozent in den letzten sechs Jahren.<br />

Fast zehn Millionen Menschen<br />

sind in Fitnessstudios registriert.<br />

Die Studios beschäftigen allein<br />

schon über 45 000 Menschen.<br />

Sogenannte „Wearabels“<br />

sind mittlerweile ein „must have“,<br />

die Digitalisierung des Trainings<br />

gängiger Alltag, ein Fitnesscup fast<br />

schon ein Relikt aus der Vergangenheit.<br />

Docht der Fitnesstrend ist<br />

längst tiefer in die Berufswelt eingedrungen.<br />

Kaum eine Führungskraft,<br />

die sich nicht körperlichen<br />

Herausforderungen stellt, egal ob<br />

Free-Climbing oder Langstrecke.<br />

Der klassische Businesstalk wird<br />

nicht selten vom Zeitvergleich auf<br />

der letzten Marathonstrecke bestimmt.<br />

Es muss nicht gleich so<br />

strickt kommen, wie es Peter<br />

Fenkl von Ventilatorenhersteller<br />

Ziehl-Abegg in Künzelsau unlängst<br />

formulierte: „Die Führungskraft<br />

mit Übergewicht ist ein Dinosaurier.“<br />

Doch die Tendenz dürfte<br />

wohl stimmen.<br />

Ob Mann oder Frau – die obersten<br />

Firmenvertreter tragen vielfach<br />

enganliegend als trainingsgestylten<br />

Beweis durchgängiger Motivationsfähigkeit.<br />

Das Kurse wie<br />

etwa Brain-Kinetik immer größeren<br />

Zuspruch finden, ist für Geschäftsführer<br />

Oliver Rehbach<br />

nicht verwunderlich: „Es geht darum,<br />

die Verbindung von geistiger<br />

und körperlicher Frische zu fördern<br />

und zu verbessern, das wird<br />

heute im Beruf vielfach verlangt.<br />

www. dssv.de<br />

Eigenverantwortliches Verhalten fördern<br />

Carmen Hilkert ist Leiterin Personal bei Würth. Der Konzern verfügt über ein ausgefeiltes Gesundheitsmanagement.<br />

INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN<br />

<strong>REGIOBUSINESS</strong> Würth verfügt<br />

über ein ausgesprochen umfangreiches<br />

Angebot an Kursen<br />

und Aktionen für die Mitarbeiter.<br />

Alleine die Broschüre umfasst<br />

102 Seiten. Welches Konzept steht<br />

hinter Fit mit Würth und wie lange<br />

läuft das Programm bereits?<br />

CARMEN HILKERT Fit mit<br />

Würth wurde 1994 ins Leben gerufen.<br />

Alles hat damals mit wenigen<br />

Kursen begonnen – heute ist das<br />

Gesundheitsmanagement ein ganzheitliches<br />

Programm zur Gesundheitsförderung,<br />

das die Bereiche<br />

Bewegung, Ernährung, Sicherheit,<br />

Vorsorge, Wohlbefinden und<br />

Soziales umfasst. Das Fit mit<br />

Würth Gesundheitsmanagement<br />

verfolgt nicht nur das Ziel, die gesetzlichen<br />

Anforderungen an den<br />

Arbeits- und Gesundheitsschutz<br />

zu erfüllen und die Unternehmensattraktivität<br />

zu steigern. Es geht<br />

primär um die Förderung des eigenverantwortlichen<br />

Umgangs mit<br />

dem Gesundheitsverhalten der<br />

Mitarbeiter, der Motivation und<br />

der Stärkung der Mitarbeiterkontakte<br />

sowie die Einbindung der<br />

Partner und Kinder, denen wir die<br />

Teilnahme an unserem Gesundheitsprogramm<br />

ermöglichen und<br />

damit die Familienfreundlichkeit<br />

des Unternehmens sicherstellen.<br />

<strong>REGIOBUSINESS</strong> Wie viele<br />

Angebote gibt es insgesamt und<br />

wie viele Mitarbeiter kümmern<br />

sich aktiv um die organisatorische<br />

oder administrative Ausgestaltung<br />

von Fit mit Würth?<br />

CARMEN HILKERT Ein Team<br />

von drei Vollzeitkräften kümmert<br />

sich um die organisatorische und<br />

administrative Ausgestaltung von<br />

Fit mit Würth. Zusätzlich werden<br />

wir von Praktikanten mit einem<br />

Studium im Bereich der Gesund-<br />

Führungsspitze: Carmen Hilkert will die Gesundheit der Mitarbeiter<br />

in den Fokus setzen.<br />

Foto: Peter Petter/Archiv Würth<br />

heitswissenschaften unterstützt.<br />

Für die Durchführung der über<br />

300 Kurse arbeiten wir mit 35 externen<br />

Sport- und Physiotherapeuten<br />

zusammen.<br />

Um körperlich und geistig fit zu<br />

bleiben, werden ganzjährig diverse<br />

Kurse und Aktionen während<br />

der Mittagspause und nach<br />

der Arbeitszeit angeboten, wie<br />

zum Beispiel Aktivpausen, Wirbelsäulengymnastik<br />

und das Balance-Gerätetraining.<br />

Das Kraftmobil,<br />

ein mobiles Elektrofahrzeug<br />

mit einem Krafttrainingsgerät auf<br />

der Ladefläche, ermöglicht den Logistikmitarbeitern<br />

ein Training direkt<br />

am Arbeitsplatz. Für Fitnessbegeisterte<br />

im Außendienst wurde<br />

eine Kooperation mit der bundesweit<br />

vertretenen Fitnessstudiokette<br />

„Fitness-First“ geschlossen.<br />

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit<br />

sich einer Betriebssportgruppe<br />

(BSG) anzuschließen, die<br />

von den Mitarbeitern organisiert<br />

wird. Derzeit gibt es 15 BSG-Angebote,<br />

wie beispielsweise Basketball,<br />

Golfen und Tanzen.<br />

Um die Sicherheit und Gesundheit<br />

der Mitarbeiter dauerhaft zu gewährleisten,<br />

werden ergonomische<br />

Arbeitsplatzberatungen und<br />

Fahrsicherheitstrainings angeboten.<br />

Vorträge zu den Themen „Ergonomie“<br />

und „Gesunder Rücken“<br />

sowie die Teilnahme am<br />

bundesweiten Rückenaktionstag<br />

ergänzen das Angebot.<br />

Damit sich die Mitarbeiter<br />

rundum wohlfühlen können,<br />

muss nicht nur das körperliche,<br />

sondern auch das psychische und<br />

soziale Wohlbefinden im Einklang<br />

sein. Hierzu gibt es ein vielfältiges<br />

Angebot an Entspannungs- und<br />

Stressbewältigungsmöglichkeiten,<br />

wie beispielsweise Yoga, Meditation<br />

und Shiatsu-Mobil-Massage.<br />

Zudem werden Seminare zur Erkennung<br />

und Stärkung der eigenen<br />

Ressourcen und Schulungen<br />

zur gesunden Führung angeboten.<br />

Neben der allgemeinen arbeitsmedizinischen<br />

Vorsorge werden<br />

Tauglichkeitsuntersuchungen zur<br />

Fahr- und Steuertätigkeit sowie Angebotsuntersuchungen<br />

wie beispielsweise<br />

Impfberatungen für<br />

den Arbeitsaufenthalt im Ausland<br />

angeboten. Beim Würth Gesundheitstag<br />

„Check dich fit!“ werden<br />

verschiedene Gesundheitscheckups<br />

durchgeführt, um mögliche<br />

Risikofaktoren wie zum Beispiel<br />

Bluthochdruck, die zu chronischen<br />

Erkrankungen führen können,<br />

frühzeitig zu erkennen und<br />

positiv zu beeinflussen.<br />

Für die Mitarbeiter in den Niederlassungen<br />

und im Außendienst<br />

wurden Gesundheitslotsen ausgebildet.<br />

Diese erhalten praxisorientiertes<br />

Basiswissen aus den sechs<br />

Bereichen des betrieblichen Gesundheitsmanagements<br />

und wurden<br />

zu Multiplikatoren für gesundheitsförderliches<br />

Verhalten ausgebildet.<br />

<strong>REGIOBUSINESS</strong> Wie viele<br />

Mitarbeiter erreichen Sie pro Jahr<br />

mit Ihren Angeboten?<br />

CARMEN HILKERT Mit unseren<br />

Kursangeboten am Standort in<br />

Künzelsau-Gaisbach erreichten<br />

wir im Jahr 2016 <strong>11</strong>14 der knapp<br />

3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

aus der Zentrale.<br />

<strong>REGIOBUSINESS</strong> Welche<br />

Vorteile verspricht sich der Konzern<br />

vom Gesundheitsmanagement?<br />

CARMEN HILKERT Ziel ist, das<br />

Bewusstsein für eine gesunde Lebens-<br />

und Arbeitsweise zu stärken<br />

und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen<br />

zu schaffen. Somit<br />

soll die Gesundheit der Mitarbeiter<br />

erhalten und verbessert<br />

werden.<br />

<strong>REGIOBUSINESS</strong> Das betriebliche<br />

Gesundheitsmanagement<br />

im Hause Würth wurde bereits<br />

mehrfach ausgezeichnet.<br />

Was macht Würth besser, als andere<br />

Firmen?<br />

CARMEN HILKERT Wir versuchen<br />

unser Gesundheitsprogramm<br />

so zu gestalten, dass für jeden<br />

Mitarbeiter ein Angebot dabei<br />

ist und wir alle Zielgruppen ansprechen.<br />

Durch die engen persönlichen<br />

Kontakte mit den Mitarbeitern<br />

und der kontinuierlichen<br />

Kursevaluation ist es unser Anliegen,<br />

auf die Wünsche und Bedürfnisse<br />

einzugehen, arbeitsplatznahe<br />

und niederschwellige Angebote<br />

zu schaffen, die unsere Mitarbeiter<br />

ansprechen.


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Blickpunkt 07<br />

Krafttraining, Krebsvorsorge, Kochevents<br />

Unter dem Namen „befit“ bietet Bosch seinen Mitarbeitern ein umfassendes Gesundheitsprogramm – auch in Crailsheim.<br />

VON FRANK LUTZ<br />

Ein umfassendes Programm<br />

verbirgt sich hinter dem<br />

schlichten Namen: Mit „befit“<br />

hat Bosch ein ganzheitliches<br />

Gesundheitsangebot entwickelt<br />

und an 70 deutschen Standorten<br />

eingeführt. „Befit“ umfasst neben<br />

Vorsorgeuntersuchungen, ergonomischen<br />

Arbeitsplatz-Checks,<br />

Sport- und Ernährungsangeboten<br />

auch Selbsttests sowie Seminare<br />

zum Umgang mit Stress und psychischen<br />

Belastungen.<br />

Auch die Integration leistungsgewandelter<br />

und behinderter Menschen<br />

spielt eine wichtige Rolle.<br />

Für sie sollen behindertengerechte<br />

Arbeitsplätze geschaffen, die Rahmenbedingungen<br />

an ihre Bedürfnisse<br />

angepasst sowie Kontakt zu<br />

Behörden und Fachstellen aufgenommen<br />

werden. Zuständig ist der<br />

Arbeitgeberbeauftragte, erster Ansprechpartner<br />

für den betroffenen<br />

Mitarbeiter ist seine Führungskraft.<br />

ANSPRECHPARTNER Auch<br />

am Crailsheimer Standort des Geschäftsbereichs<br />

Bosch Packaging<br />

Technology wird „befit“ seit fast<br />

zehn Jahren angeboten. So steht<br />

Werksarzt Dr. Michael Reile an<br />

zwei Tagen in der Woche als Ansprechpartner<br />

für „befit“ zur Verfügung.<br />

„Aufgabe des betrieblichen<br />

Gesundheitsmanagements<br />

ist es, die Mitarbeiter zu gesundheitsförderlichem<br />

Verhalten zu befähigen.<br />

Dadurch hat der Mitarbeiter<br />

die Möglichkeit, kontinuierlich<br />

und nachhaltig einen gesunden<br />

Lebensstil zu führen trotz zunehmenden<br />

Anforderungen, die<br />

das moderne Leben einschließlich<br />

des Berufslebens an den Menschen<br />

stellt“, erklärt Reile Hauptziel<br />

und gewünschte Effekte des<br />

Programms. Neben medizinischer<br />

Vorsorge oder betrieblichem Eingliederungsmanagement<br />

gibt es<br />

Vielseitig: Auch bei Bosch Packaging Technology in Crailsheim umfasst das Gesundheitsmanagement ein breites Angebot an Kursen, Infoveranstaltungen<br />

und Unterstützungsleistungen. Der Gesundheitsraum spielt dabei eine zentrale Rolle.<br />

Foto: Bosch Packaging Technology<br />

auch ausführliche Gesundheitsprogramme<br />

für die Mitarbeiter –<br />

etwa das 2009 eingeführte „befit-<br />

20-Programm“.<br />

Das Programm, das seit 20<strong>11</strong><br />

zweimal jährlich für jeweils zwölf<br />

Teilnehmer in Kooperation mit einem<br />

ortsansässigen Fitnessstudio<br />

angeboten wird, besteht aus den<br />

zwei Modulen „Ernährung und<br />

Ausdauer“ sowie „Kraft und Beweglichkeit“.<br />

Neben verschiedenen<br />

Kursen im jeweiligen Partner-<br />

Fitnessstudio bekommen die Teilnehmer<br />

eine professionelle theoretische<br />

und praktische Einführung<br />

zum Kraft- und Ausdauertraining<br />

sowie Informationen zur gesunden<br />

Ernährung. Am Anfang<br />

und zum Ende des Programms<br />

werden Blutdruck, Cholesterinspiegel<br />

und Bauchumfang gemessen,<br />

um den Trainingserfolg ersichtlich<br />

zu machen. Zum Abschluss<br />

des mehrwöchigen Programms<br />

gibt es ein gemeinsames<br />

Kochevent in der Kantine. Bisher<br />

haben am Crailsheimer Standort<br />

fast 170 Personen an „befit 20“<br />

teilgenommen.<br />

Sich für die Gesundheit der Mitarbeiter<br />

einzusetzen betrachtet<br />

Reile als selbstverständliche Aufgabe<br />

eines Unternehmens. Das sei<br />

schließlich auch von gegenseitigem<br />

Nutzen: „Letztendlich profitiert<br />

nicht nur der Mitarbeiter<br />

selbst davon, gesund zu bleiben.<br />

Es ist selbstverständlich auch im<br />

Interesse eines Unternehmens, gesunde<br />

und leistungsfähige Mitarbeiter<br />

zu haben.“<br />

Auch ein breites Spektrum an Kursen<br />

wird in Crailsheim geboten –<br />

etwa Deep Pilates, Wirbelsäulengymnastik,<br />

Aquafitness oder Yoga<br />

–, welche die Körperhaltung verbessern,<br />

die Rücken- und Skelettmuskulatur<br />

stärken oder Haltungsschäden<br />

vorbeugen sollen.<br />

Sogar Ernährungsvorträge und<br />

Nichtraucherseminare gehören<br />

zum Programm. Einmal pro Woche<br />

bietet eine professionelle Physiotherapeutin<br />

Massagen zur Entspannung<br />

und Regeneration an.<br />

SPEZIALISTEN Die Themen<br />

„Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz“<br />

werden von einem Spezialisten<br />

am Standort betreut, der für<br />

monatliche Sicherheitsbegehungen<br />

und Gefährdungsbeurteilung<br />

von Arbeitsplätzen verantwortlich<br />

ist und die Mitarbeiter über Arbeitssicherheit<br />

informiert.<br />

Und auch die psychische Gesundheit<br />

wird nicht vernachlässigt: An<br />

zwei Tagen pro Woche steht eine<br />

Sozialarbeiterin zur Verfügung,<br />

die Mitarbeitern und Führungskräften<br />

hilft, komplexe Probleme<br />

zu bewältigen und die unterschiedliche<br />

Ansprechpartner sowie betroffene<br />

Schnittstellen koordiniert.<br />

Abgerundet wird das Gesundheitsmanagement<br />

durch medizinische<br />

Vorsorgeleistungen.<br />

www.bosch-bkk.de<br />

www.boschpackaging.com<br />

Langfristig leistungsfähig<br />

Um die Arbeitskraft zu erhalten, steht eine gesundheitliche Vorsorge in<br />

Betrieb und Privatleben im Fokus. VON ALISA GRÜN UND JULIA WEISE<br />

Gesunde und fitte Menschen<br />

finden sich heutzutage nicht<br />

nur in Fitnessstudios oder Sportvereinen.<br />

Immer häufiger wird<br />

auch in Unternehmen die Gesunderhaltung<br />

der eigenen Mitarbeiter<br />

fokussiert. Die Gründe liegen dabei<br />

klar auf der Hand: Ein Unternehmen<br />

ist immer nur so gesund<br />

wie seine Mitarbeiter. Gesunde<br />

Menschen sind leistungsfähiger<br />

und auch Krankheitstage können<br />

durch Vorsorgemaßnahmen reduziert<br />

werden.<br />

Außerdem können betriebliche<br />

Gesundheitsmaßnahmen auch als<br />

Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers<br />

gelten. Durch ein durchdachtes<br />

betriebliches Gesundheitsmanagement<br />

können mittlerweile<br />

auch kleinere Betriebe ihren Mitarbeitern<br />

einige Möglichkeiten<br />

bieten, um fit zu bleiben. Häufig<br />

arbeiten sie dabei auch mit Fitnessstudios<br />

zusammen.<br />

Auch in den kleinen<br />

Unternehmen ein Thema<br />

Die Initiative Gesundheit & Arbeit<br />

(IGA) hat für kleine und mittlere<br />

Unternehmen einen speziellen<br />

Handlungsleitfaden erstellt, der<br />

die Organisation im eigenen Betrieb<br />

unterstützen und erleichtern<br />

soll. Darin heißt es: „Den Anforderungen<br />

des heutigen Arbeitslebens<br />

bis zur Rente gerecht zu werden<br />

– das funktioniert in der Regel<br />

nur, wenn die Arbeit gut gestaltet<br />

ist und die Beschäftigten ihrerseits<br />

ihre Leistungsfähigkeit zum<br />

Beispiel durch Bewegung und gesunde<br />

Ernährung erhalten. Das<br />

Unternehmen ist dabei ein guter<br />

Ort, um Arbeitnehmer mit Sportangeboten<br />

zu erreichen.“<br />

Aber: „Nicht jeder Betrieb ist groß<br />

genug, um allein ein geeignetes<br />

Betriebssportangebot zu initiieren“.<br />

Insbesondere die entsprechende<br />

fachliche Qualifikation<br />

des Personals, die zum Aufbau eines<br />

vollumfänglichen Gesundheitskonzeptes<br />

benötigt wird, aber<br />

auch die entsprechenden Ausstattungen<br />

stellen kleine Betriebe vor<br />

Herausforderungen. Dennoch haben<br />

sich einige Unternehmen der<br />

Region schon dazu entschieden,<br />

mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten,<br />

die Gesundheit ihrer Mitarbeiter<br />

durch Sport oder andere<br />

Angebote zu erhalten beziehungsweise<br />

sogar zu verbessern.<br />

Das Unternehmen Hero-Textil mit<br />

Sitz in Crailsheim bietet seinen Mitarbeitern<br />

immer wieder Seh- und<br />

Hörtests an, um die eigene Gesundheit<br />

im Blick zu behalten. Neben<br />

kostenfreiem Obst gibt es zudem<br />

eine vergünstigte Mitgliedschaft<br />

in einem Fitnessstudio. In<br />

Zukunft soll das Angebot noch weiter<br />

wachsen, denn die Vorteile liegen<br />

für das Unternehmen klar auf<br />

der Hand. „Die Arbeitnehmer bleiben<br />

dadurch fit, sind ausgeglichen<br />

und motiviert. Zudem kann<br />

es das Teamgefüge stärken bei gemeinsamen<br />

Aktivitäten“, sagt<br />

Anna Sophie Göggerle, Personalmanagerin<br />

von Hero-Textil. Eine<br />

betrieblich organisierte Unterstützung<br />

sehen die Crailsheimer zudem<br />

als notwendig an, um die Arbeitskraft<br />

der eigenen Mitarbeiter<br />

auf Dauer zu erhalten.<br />

Kooperationen mit<br />

regionalen Fitnessstudios<br />

Gesundheit: Schon einige wenige Maßnahmen können helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten oder<br />

gar verbessern. Dies geht sowohl durch betriebliche Angebote, als auch privat im Fitnessstudio. Foto: DPA<br />

Auch beim Unternehmen Gerhard<br />

Sprügel aus Ingelfingen-Stachenhausen<br />

wird sich um die Gesundheit<br />

der etwa 120 Mitarbeiter gekümmert.<br />

Neben kostenlosen Äpfeln<br />

in der Betriebskantine, einer<br />

betrieblichen Altersvorsorge und<br />

einer Kooperation mit einem Fitnessstudio<br />

gibt es ergonomische<br />

Schreibtische und einen Betriebsarzt,<br />

der regelmäßig das Unternehmen<br />

besucht.<br />

Außerdem haben in diesem Jahr<br />

einige der Mitarbeiter an einem<br />

Firmenlauf teilgenommen. Als Vorteil<br />

einer vom Arbeitgeber angebotenen<br />

Gesundheitsförderung sieht<br />

Sprügel vor allem auch einen Wettbewerbsvorteil<br />

gegenüber anderen<br />

Betrieben. Daher sei der Ausbau<br />

des Angebotes mittel- bis langfristig<br />

auch denkbar. Die Zusammenarbeit<br />

zwischen Betrieben<br />

und Fitnessstudios, wie sie bereits<br />

bei den Firmen Hero-Textil und<br />

Sprügel in Anspruch genommen<br />

werden, garantiert die fachliche<br />

Betreuung der Mitarbeiter. Aus<br />

diesem Grund findet sie sich bereits<br />

mehrfach in der Region. „Es<br />

gibt bei uns durchaus Kooperationen<br />

mit Firmen“, berichtet Fabio<br />

D'Alessandro, Studioleiter des<br />

Sportpark Gaildorf, „deren Mitarbeiter<br />

trainieren bei uns zu speziellen<br />

Konditionen und Leistungen.“<br />

Doch es sind nicht nur die Unternehmen,<br />

die ihre Mitarbeiter dazu<br />

bewegen möchten, gesund zu bleiben.<br />

Auch Privatpersonen gehören<br />

selbstverständlich zu den regelmäßigen<br />

Nutzern der etwa 100<br />

Fitnessstudios und Gesundheitseinrichtungen<br />

der Region. Die<br />

Gründe für ein Training im Studio<br />

sind dabei vielfältig.<br />

Neben der Gewichtsreduktion sei<br />

ebenfalls die Gesunderhaltung<br />

also beispielsweise die Prävention<br />

von Rückenleiden sowie der Ausgleich<br />

zum Berufsleben anzuführen.<br />

Hierbei decken sich die<br />

Gründe von Unternehmen und Mitarbeitern.<br />

Egal, ob mit dem Betrieb<br />

oder ohne, die korrekte<br />

Übungsanleitung durch geschultes<br />

Personal sei beim Training essentiell.<br />

Das persönliche 1:1-Training<br />

gewinne daher zunehmend<br />

an Bedeutung. „Das wichtigste<br />

sind eben nicht die Geräte, sondern<br />

die Trainer“, erläutert D'Alessandro,<br />

„diese wissen, wie man gegen<br />

verschiedene Problembilder<br />

in Bandscheiben und Rücken vorgehen<br />

muss.“<br />

Dennoch setzt das Studio immer<br />

wieder auf Innovationen, wie beispielsweise<br />

den E-Gym-Zirkel.<br />

Hierbei wird der Trainingsfortschritt<br />

des Nutzers sichtbar. Das<br />

Gerät passt sich automatisch an<br />

den Fortschritt des Trainierenden<br />

an.<br />

www.hero-textil.de<br />

www.spruegel.com<br />

www.sportpark-gaildorf.de


08 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Rückzug vom Campus<br />

EBM-Papst zieht sich aus der Gründung eines Instituts in Künzelsau zurück. 13 Millionen Euro investieren die Mulfinger in einen Neubau in Lauf.<br />

Bereits 2014 führte der Ventilatorenhersteller<br />

EBM-<br />

Papst aus Mulfingen erste<br />

Gespräche mit der Hochschule<br />

Heilbronn (HHN) bezüglich einer<br />

Kooperation am Campus Künzelsau.<br />

Geplant war ein Forschungsinstitut,<br />

in dem Wissenschaftler<br />

über elektromagnetische<br />

Antriebe und Digitalisierung<br />

forschen sollten. Mehrere Millionen<br />

Euro wollte das Unternehmen<br />

investieren. Doch Mitte Oktober<br />

teilte die EBM-Papst Gruppe der<br />

Hochschule Heilbronn und dem<br />

Land Baden-Württemberg mit,<br />

sich aus der Gründung des Instituts<br />

zurückzuziehen.<br />

Stefan Brandl, Vorsitzender der<br />

Geschäftsführung der EBM-Papst<br />

Gruppe: „Die Absicht war, den<br />

Hochschulstandort Künzelsau<br />

und die dortige ‚Agenda Technik’<br />

zu unterstützen. Gleichzeitig wäre<br />

das Institut für uns eine gute Möglichkeit<br />

gewesen, Forschungstrends<br />

und -entwicklungen zu verfolgen<br />

und das nur wenige Kilometer<br />

von der Unternehmenszentrale<br />

entfernt.“ Die Planungen waren<br />

bereits weit fortgeschritten. „Die<br />

Ausgestaltungs- und Baupläne des<br />

Instituts liegen fertig in der Schublade“,<br />

erklärt Dr. Bruno Lindl, Geschäftsführer<br />

Forschung und Entwicklung<br />

der EBM-Papst-Gruppe.<br />

Doch bei den Verhandlungen mit<br />

den Behörden sei es zu Barrieren<br />

gekommen, die nicht aus dem<br />

Weg geräumt werden konnten.<br />

Die HHN bedauerte das Aus: „Die<br />

ursprünglich geplante weitere<br />

Stärkung der Region in Forschung<br />

und Bildung hat damit leider einen<br />

erheblichen Rückschlag erlitten“,<br />

sagte Rektor Oliver Lenzen.<br />

Die „langjährige und vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit mit EBM-<br />

Papst“ werde aber fortgeführt.<br />

GRUNDSTEIN 13 Millionen<br />

Euro investiert EBM-Papst dagegen<br />

in einen Neubau an seinem<br />

Unternehmensstandort in Lauf bei<br />

Nürnberg. 2013 hatten die Mulfinger<br />

den Getriebespezialisten noch<br />

unter dem Namen „Zeitlauf“ übernommen,<br />

seither gehört der Standort<br />

mit rund 300 Mitarbeitern zur<br />

Schwarzwälder Tochter in Sankt<br />

Georgen. In drei Bauabschnitten<br />

entstehen nun bis Ende 2019 ein<br />

Verwaltungsbau und zwei Produktionshallen.<br />

Mitte Oktober legte<br />

EBM-Papst den Grundstein für<br />

den 10 000 Quadratmeter großen<br />

Neubau, der bis Ende 2019 fertig<br />

sein soll.<br />

Geschäftsführungsvorsitzender<br />

Brandl betont die Bedeutung des<br />

Ehrgeizig: Das künftige Gebäude soll den Standort für Getriebe- und Antriebstechnik stärken. Grafik: EBM-Papst<br />

Standortes: „Seit seiner Übernahme<br />

hat sich EBM-Papst Zeitlauf<br />

hervorragend entwickelt, die<br />

Auftragslage ist höchst erfreulich.<br />

Mit der Investition stärken wir<br />

den Standort und ermöglichen<br />

den weiteren Ausbau unserer modularen<br />

und multifunktionalen Antriebssysteme.“<br />

In Lauf entwickelt<br />

und produziert EBM-Papst Getriebeteile<br />

wie Planeten-, Stirnradund<br />

Winkelgetriebe für Anwendungen<br />

beispielsweise in der Intralogistik,<br />

der Medizin- und Automatisierungstechnik.<br />

Auch Eckhard<br />

Brandt, Werksleiter in Lauf,<br />

begrüßt das Bauvorhaben: „Da<br />

Produktion und Verwaltung künftig<br />

an einem Ort sind, werden Prozessabläufe<br />

bedeutend vereinfacht.“<br />

ENGAGEMENT Effizienz steht<br />

bei EBM-Papst also im Mittelpunkt.<br />

Dass sich die Mulfinger<br />

gleichzeitig für den Klimaschutz<br />

starkmachen, ist dabei kein Widerspruch:<br />

Nicht umsonst bezeichnet<br />

Stefan Brandl Klimaschutz und<br />

Energieeffizienz als „zwei Seiten einer<br />

Medaille“. Und so verfolgt<br />

EBM-Papst die Weltklimakonferenz,<br />

die noch bis Freitag, 17. November,<br />

in Bonn stattfindet, mit besonderem<br />

Interesse. Die Unternehmensgruppe<br />

unterstütze das<br />

Ziel der Staatengemeinschaft hin<br />

zu einer treibhausgasneutralen<br />

Welt bis zum Ende dieses Jahrhunderts,<br />

heißt es in einer Pressemitteilung.<br />

Für EBM-Papst sei die kontinuierliche<br />

Verringerung des Stromverbrauchs<br />

seiner Produkte das zentrale<br />

Entwicklungsziel. Das Unternehmen<br />

sei „Schrittmacher bei<br />

Entwicklung und Vertrieb von<br />

hocheffizienten EC-Ventilatoren,<br />

die mittels Steuerelektronik eine<br />

Energieeinsparung von bis zu 70<br />

Prozent ermöglichen“.<br />

Deutschland müsse seine Technologieführerschaft<br />

bei Mobilität<br />

und „Green Tec“ ausbauen und<br />

zum Treiber der Digitalisierung<br />

werden, fordert Brandl. Darüber<br />

hinaus komme dem Thema „Heizen<br />

und Wärme“ eine entscheidende<br />

Rolle bei der Bekämpfung<br />

des Klimawandels zu: Rund 25<br />

Prozent der gesamten Endenergie<br />

verbrauchten die deutschen Haushalte<br />

in den eigenen vier Wänden.<br />

Durch eine intelligente und besser<br />

vernetzte Wärme-, Lüftungsund<br />

Klimatechnik lasse sich der<br />

Energieverbrauch um fast die<br />

Hälfte reduzieren.<br />

Wie die Energiewende ganz praktisch<br />

gelingen kann, zeige das Projekt<br />

der Energiescouts. „Energiescouts“<br />

sind bundesweit rund<br />

4000 Auszubildende, die in ihren<br />

Unternehmen Projekte für mehr<br />

Energie- und Ressourceneffizienz<br />

umgesetzt haben. Das Projekt<br />

wurde von EBM-Papst initiiert<br />

und wird inzwischen vom Deutschen<br />

Industrie- und Handelskammertag<br />

(DIHK) und der Mittelstandsinitiative<br />

Energiewende und<br />

Klimaschutz getragen. Das Projekt<br />

wurde zur Eröffnung der Weltklimakonferenz<br />

vorgestellt. pm/flu<br />

www.ebmpapst.com<br />

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ADVERTORIAL<br />

Würth Elektronik eiSos und Audi<br />

fahren elektrisch in die Zukunft<br />

Würth Elektronik eiSos ist seit der<br />

ersten Stunde Technologiepartner<br />

des von ABT Sportsline gegründeten<br />

Formel-E-Rennteams. Nun ist es<br />

offiziell: Nach der Übernahme des<br />

Teams um FIA-Formel-E-Weltmeister<br />

Lucas di Grassi durch Audi wird<br />

Würth Elektronik eiSos Technologiepartner<br />

des neuen Teams namens<br />

Audi Sport ABT Schaeffler sein.<br />

Audi Sport übernimmt den Startplatz<br />

von ABT Sportsline. Das Team<br />

aus dem Allgäu ist seit Gründung<br />

der Elektrorennserie erfolgreich in<br />

der Formel E präsent und betreut<br />

künftig als operatives Einsatzteam<br />

die Audi-Rennwagen. Audi Sport<br />

ABT Schaeffler startet am 2./3.<br />

Dezember <strong>2017</strong> in Hongkong in die<br />

vierte Saison der Formel-E-Rennserie.<br />

Die Würth Elektronik eiSos<br />

Gruppe prägt auch weiterhin als<br />

Technologiepartner den Erfolg des<br />

Teams mit. Der Vertrag mit Audi hat<br />

eine Laufzeit bis 2021.<br />

„Unsere Leidenschaft für die Formel<br />

E sowie unsere technologische<br />

Unterstützung für einen Teamerfolg<br />

sind von Saison zu Saison gewachsen.<br />

Mit dem Rennevent in Berlin<br />

und dem Weltmeisterschaftstitel<br />

unseres Fahrers Lucas di Grassi hat<br />

diese Begeisterung einen neuen<br />

Höhepunkt erreicht“, sagt Alexander<br />

Gerfer, CTO der Würth Elektronik<br />

eiSos Gruppe. „Mit dem Einstieg des<br />

ersten deutschen Automobilherstellers<br />

Audi bekommt die Formel E als<br />

Innovationstreiber für eMobility jetzt<br />

den entscheidenden ‚Boost‘. Wir<br />

sind stolz und glücklich, als Technologiepartner<br />

Teil dieser spannenden<br />

Entwicklung zu sein“, sagt Oliver<br />

Konz, CEO der Würth Elektronik<br />

eiSos Gruppe. Audi, Tochterunternehmen<br />

von Volkswagen, und Würth<br />

Elektronik eiSos, ein Unternehmen<br />

der Würth-Gruppe, passen hervorragend<br />

zusammen. Beide Unternehmen<br />

stehen für visionäres Denken,<br />

wegweisende Konzepte und für<br />

zukunftsorientierte Technologien.<br />

„Ich freue mich, dass Würth<br />

Elektronik eiSos die bestehende<br />

erfolgreiche Partnerschaft verlängert<br />

hat und sich in unser Projekt weiter<br />

einbringt“, sagt Dieter Gass, Motorsportchef<br />

der AUDI AG.<br />

Technologische Unterstützung<br />

Würth Elektronik eiSos konnte<br />

bereits in der Vergangenheit innovative<br />

Lösungen auf die Rennstrecke<br />

schicken. Beispielsweise sind seit<br />

der zweiten Saison Hochstromanschlüsse,<br />

sogenannte REDCUBE-<br />

Terminals, auf den Platinen des<br />

Wechselrichters verbaut. In der<br />

dritten Saison optimierten Würth<br />

Elektronik eiSos und ABT Sportsline<br />

gemeinsam die Stützbatterie für<br />

das Cockpit. Das dazugehörige<br />

Batterieladegerät wurde ebenfalls<br />

im Rahmen der Technologiepartnerschaft<br />

gemeinsam entwickelt. Bei<br />

Würth Elektronik eiSos sieht man<br />

die Tatsache, sich konkret an der<br />

Weiterentwicklung der Rennwagen<br />

des Teams Audi Sport ABT Schaeffler<br />

beteiligen zu können, als hervorragende<br />

Möglichkeit, Komponenten<br />

unter extremen Bedingungen<br />

einzusetzen und Lösungen für die<br />

eMobility voranzubringen. [pm]<br />

Von Waldenburg in die<br />

weite Welt!<br />

Bei der Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsvertrags am 27.<br />

September <strong>2017</strong> in Neuburg: Dieter Gass, Motorsportchef, AUDI AG,<br />

Alexander Gerfer, Oliver Konz, beide Geschäftsführer Würth Elektronik<br />

eiSos und Siegfried Krause, Leiter Partnerschaften, AUDI AG (v. l.)<br />

Foto: Würth Elektronik eiSos<br />

Würth Elektronik eiSos<br />

GmbH & Co. KG<br />

Max-Eyth-Straße 1<br />

74638 Waldenburg<br />

Telefon 07942 945-5<strong>186</strong><br />

www.we-online.de<br />

Würth Elektronik eiSos ist einer der führenden Hersteller von<br />

elektronischen und elektromechanischen Bauelementen für die<br />

Elektronikindustrie. Von Waldenburg aus sind wir in 50 Ländern<br />

der Welt aktiv. Erfolg und Höchstleistungen sind nur möglich,<br />

wenn ein starkes Team ein gemeinsames Ziel verfolgt.<br />

www.we-online.de


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Politik & Wirtschaft 09<br />

Voller Erfolg<br />

IHK Heilbronn-Franken ehrt 2363 Aus- und<br />

Weiterbildungsabsolventen in drei Landkreisen.<br />

Da hatte Dietmar Niedziella,<br />

Leiter Berufsbildung bei<br />

der IHK Heilbronn-Franken,<br />

viele Hände zu schütteln.<br />

Denn es standen die IHK-Absolventenfeiern<br />

im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall, im Hohenlohekreis<br />

und im Main-Tauber-Kreis an.<br />

An allen drei Abenden war er als<br />

Vertreter der IHK vor Ort, um den<br />

besten Absolventen eine Auszeichnung<br />

zu überreichen. Insgesamt<br />

2363 Absolventen haben in den<br />

drei Landkreisen in diesem Jahr<br />

ihre Aus- oder Weiterbildung erfolgreich<br />

abgeschlossen.<br />

Im festlichen Rahmen wurde nun<br />

gefeiert. 92 Punkte und damit die<br />

Note 1 war die Marke, die es zu<br />

knacken galt, um auch noch Urkunde<br />

und Pokal entgegenzunehmen.<br />

Von den insgesamt 1015 Absolventen<br />

im Landkreis Schwäbisch<br />

Hall, erhielten 59 aus den<br />

Händen von IHK-Vollversammlungsmitglied<br />

Steffen Knödler im<br />

Crailsheimer Hangar die Ehrung<br />

für die Bestnote. Mit 873 Ausbildungs-<br />

und 142 Weiterbildungsabsolventen<br />

gibt es im Kreis nun<br />

zahlreiche angehende Fach- und<br />

Führungskräfte.<br />

„Ich freue mich sehr, diesen jungen<br />

Menschen zu ihrem wichtigen<br />

ersten Schritt heute zu gratulieren.<br />

Gut ausgebildete Fachkräfte<br />

sind für unsere Wirtschaft und die<br />

Weiterentwicklung der Region<br />

sehr wichtig“, sagte Dr. Stefanie<br />

Leenen, Vollversammlungsmitglied<br />

der IHK Heilbronn-Franken,<br />

bei der Veranstaltung im Bad Mergentheimer<br />

Kurhaus. Sie überreichte<br />

47 Absolventen des Main-<br />

Tauber-Kreises die Auszeichnung<br />

für die Bestnote. Insgesamt gab es<br />

im Landkreis 591 Absolventen, davon<br />

haben 539 eine Aus- und 52<br />

eine Weiterbildung geschafft.<br />

EINSTIEG 42 Urkunden und Pokale<br />

konnte Roland Rüdinger, Vizepräsident<br />

der IHK Heilbronn-<br />

Franken, den besten Absolventen<br />

des Hohenlohekreises in der Kultura<br />

in Öhringen überreichen.<br />

„Die duale Ausbildung ist eine hervorragende<br />

Grundlage für den Einstieg<br />

ins Berufsleben“, sagte Rüdinger.<br />

Dies und eine qualifizierte<br />

Weiterbildung seien wichtige Bausteine<br />

für den Erfolg der Wirtschaft<br />

und der Region Heilbronn-<br />

Franken allgemein. Rüdinger ergänzte:<br />

„Qualifizierte Fachkräfte<br />

sind die Grundlage für eine funktionierende<br />

und florierende Wirtschaft.“<br />

Im Hohenlohekreis sind<br />

es 757 erfolgreiche Prüfungsabsolventen.<br />

662 haben ihre Ausbildung<br />

abgeschlossen, 95 ihre Weiterbildung.<br />

gra<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

Abschluss: Im Landkreis Schwäbisch Hall (oben), im Hohenlohekreis (Mitte) und im Main-Tauber-Kreis (unten) erhielten die Aus- und Weiterbildungsabsolventen,<br />

die 92 Punkte und damit die Note 1 erreichten, Pokal und Urkunde von der IHK Heilbronn-Franken.<br />

Fotos: Jonathan Trappe<br />

Gastkommentar<br />

„Mehr als nur Klima und Umwelt“<br />

Von einer nachhaltigen Unternehmensführung profitieren alle. Diese setzen schon jetzt viele deutsche Unternehmen um.<br />

Vor zwei Jahren haben die Vereinten<br />

Nationen im September<br />

2015 ihre Agenda 2030<br />

mit 17 Zielen für eine bessere<br />

Welt vorgestellt. Die UN-Vollversammlung<br />

erklärte, dass bis 2030<br />

Hunger und extreme Armut auf<br />

der ganzen Welt beseitigt sein sollen.<br />

Diese Agenda ist einzigartig:<br />

Mithilfe der 17 Ziele und 169 Unterpunkte<br />

wollen die Staats- und<br />

Regierungschefs aus aller Welt die<br />

Zukunft unseres Planeten rundum<br />

nachhaltig verbessern. Der seinerzeitige<br />

UN-Generalsekretär Ban<br />

Ki-moon konstatierte, dass „niemand<br />

zurückgelassen“ werden<br />

dürfe und sagte weiter: „Aber der<br />

wahre Test kommt noch, nämlich<br />

die Umsetzung“.<br />

Bundeskanzlerin Angela Merkel<br />

erklärte in ihrem Vorwort zur<br />

„Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie<br />

2016“: „Mit dieser Agenda<br />

liegt ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen<br />

Verantwortung vor,<br />

rund um den Globus für gute Lebensperspektiven<br />

heutiger und<br />

künftiger Generationen zu sorgen.<br />

Es geht um nicht weniger als um<br />

ein Leben in Würde, Gerechtigkeit<br />

und Frieden, um soziale Sicherung<br />

ebenso wie um wirtschaftliche<br />

Entfaltungsmöglichkeiten bei<br />

gleichzeitigem Schutz unserer natürlichen<br />

Lebensgrundlagen.“ An<br />

Kakao: Ritter Sport legt auf nachhaltigen Anbau wert. Foto: Volker Rettike<br />

die Umsetzung machen sich weit<br />

mehr deutsche Unternehmen als<br />

mancher erwartet.<br />

Als Beispiel ist die Alfred Ritter<br />

GmbH & Co KG, aus dem badenwürttembergischen<br />

Waldenbuch<br />

zu nennen: Wie ernst es Ritter<br />

Sport mit dem Thema meint, zeigt<br />

sich an dem Fortschritts- und<br />

Nachhaltigkeitsbericht 2016. Einige<br />

„nachhaltige“ Stichworte daraus:<br />

In Nicaragua arbeitet Ritter<br />

mit mehr als 3500 Kleinbauern zusammen,<br />

fördert damit den nachhaltigen<br />

Kakaoanbau und trägt zu<br />

einer spürbaren Verbesserung<br />

der Lebensgrundlage der Kleinbauern<br />

bei. Ziel: Bis 2020 will Ritter<br />

die gesamte Produktion auf<br />

100 Prozent Kakao aus nachhaltigen<br />

Quellen umstellen. Aber auch<br />

bei uns im Land stärkt Ritter<br />

kleine Produzenten: Die Milch für<br />

die Schokolade stammt zu 100<br />

Prozent von mehr als 1000 familiär<br />

geführten Höfen mit durchschnittlich<br />

30 Kühen im Stall. Klar,<br />

dass Ritter mit verschiedenen<br />

Maßnahmen auf dem Weg „zur<br />

CO2-neutralen Fabrik“ ist. Ganz<br />

wichtig aber ist auch die Feststellung<br />

im Bericht der Bundesregierung<br />

zur „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“<br />

2016. Hier wird<br />

festgehalten, dass Nachhaltigkeit<br />

mehr bedeutet als „nur“ Klima<br />

und Umwelt. Zu „nachhaltigem<br />

Wirtschaften“ gehören unter anderem<br />

auch unabdingbar „menschenwürdige<br />

Arbeit“, „Gesundheit“,<br />

die „Vermeidung unguter<br />

gesellschaftlicher Spaltung“ und<br />

„Bildung“. Nicht nur bei Ritter gehören<br />

Gesunderhaltung, Weiterbildung,<br />

Vereinbarkeit von Familie<br />

und Beruf zum Standard, sondern<br />

auch bei der an der Börse notierten<br />

SAP SE aus Walldorf mit mehr<br />

als 85 000 Mitarbeitern.<br />

Hier wird unter „Nachhaltig Wirtschaften“<br />

mit fünf Überschriften<br />

klargestellt, dass SAP unter „nachhaltig<br />

wirtschaften“ mehr versteht<br />

als Klima und Umwelt. Diese lauten:<br />

Bekenntnis zu den Menschenrechten,<br />

Richtlinien für Arbeitssicherheit<br />

und Gesundheit, Umweltpolitik,<br />

Verhaltenskodex für Lieferanten<br />

und Verhaltenskodex für<br />

Partner. Eine aus meiner Sicht erstaunliche<br />

und sehr bemerkenswerte<br />

Besonderheit im Bericht<br />

der SAP soll hier zitiert werden:<br />

„Im Rahmen unserer weltweiten<br />

CSR-Programme haben alle SAP-<br />

Mitarbeiter die Möglichkeit, bis<br />

zu acht Stunden ihrer Arbeitszeit<br />

für gemeinnützige Projekte und<br />

Veranstaltungen aufzuwenden.<br />

Für 2016 hatten wir es uns zum<br />

Ziel gesetzt, mit unseren CSR-Initiativen<br />

weltweit 1,5 Millionen<br />

Menschen zu erreichen. Dafür<br />

sollten unsere Mitarbeiter<br />

250 000 ehrenamtliche Arbeitsstunden<br />

leisten – davon 40 Prozent<br />

qualifizierte Tätigkeiten. Mit<br />

fast 339 000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden<br />

(davon 57 Prozent<br />

qualifizierte Tätigkeiten) und ungefähr<br />

3,2 Millionen Menschen,<br />

die von unseren Freiwilligenprojekten<br />

profitierten, haben wir<br />

diese Ziele übertroffen.“<br />

Erfreulicherweise wären noch<br />

viele weitere Unternehmen zu nennen,<br />

die sich „Nachhaltiges Wirtschaften“<br />

auf die Fahnen geschrieben<br />

haben. Aber wir müssen nicht<br />

„in die Ferne schweifen“, denn<br />

auch in unserer Region haben<br />

sich zahlreiche Unternehmen auf<br />

„Nachhaltigkeit“ verpflichtet.<br />

Dazu zählen Klafs, Optima, Recaro,<br />

Schubert, Groninger, Elabo,<br />

Fertighaus Weiss, Bausch + Ströbel<br />

– und vor allem die BESH, die<br />

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft<br />

Dr. Walter Döring<br />

Der gebürtige Stuttgarter war lange eine<br />

der Galionsfiguren der FDP. Er war Gemeinderat<br />

in Schwäbisch Hall, Vorsitzender der<br />

Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister<br />

von Baden-Württemberg. Heute arbeitet<br />

der 63-Jährige als Consultant und hält Vorlesungen<br />

an Hochschulen. Im Kreistag ist er<br />

für die Freien Demokraten politisch aktiv.<br />

Döring ist Initiator und Mitorganisator des<br />

Kongresses „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“<br />

in Schwäbisch Hall und gründete<br />

die Akademie Deutscher Weltmarktführer.<br />

Schwäbisch Hall. Ihre Selbstverpflichtung<br />

beinhaltet solidarisches<br />

Wirtschaften, „Transfer von<br />

Wertschöpfung an die Erzeuger“,<br />

Kulturarbeit auf dem Lande, Ökologie,<br />

„Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen<br />

und deren nachhaltige<br />

Bewirtschaftung“ und Soziales:<br />

„Schutz vor weiterer Erosion<br />

der sozialen Strukturen in<br />

der Region, Stärkung der Einkommenssituation<br />

der regionalen Erzeuger“.<br />

Angela Merkel brachte es auf den<br />

Punkt: „Nachhaltigkeit kann nur<br />

als Gemeinschaftswerk gelingen.<br />

Sie nützt jedem von uns. Und jeder<br />

kann etwas dazu beitragen.“


10 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Viel Innovation<br />

Von Planetengetrieben bis zu Linear-Systemen:<br />

aktuelle Produkte und Systeme von Wittenstein.<br />

Futuristisch: Berner hat sein Rechenzentrum aufwendig modernisiert. Die Systemverfügbarkeit liegt jetzt bei 99,98 Prozent.<br />

Schutz vor Serverausfall<br />

Berner Group rüstet IT-Infrastruktur auf – Siebenstelliger Betrag wird investiert.<br />

Um sich bestmöglich vor<br />

dem Risiko eines Serverausfalls<br />

zu schützen, hat<br />

die Berner Group ihre Rechenzentrums-Infrastruktur<br />

aufwendig<br />

modernisiert. Die Um- und<br />

Ausbaumaßnahmen wurden in<br />

den letzten zwölf Monaten während<br />

des laufenden Betriebs<br />

vorgenommen. Der B2B-Spezialist<br />

für das Bau- und Kfz-Handwerk<br />

investierte einen siebenstelligen<br />

Betrag in das digitale<br />

Herzstück des Unternehmens<br />

am Stammsitz in Künzelsau.<br />

HERZSTÜCK Das Data Center<br />

am Garnberg ist neben einer<br />

weiteren Location in Weinheim<br />

der „Heimathafen“ für die<br />

Cloud-Strategie der Unternehmensgruppe.<br />

Aus diesem<br />

Grund hat Berner das Sicherheitsniveau<br />

seiner IT-Infrastruktur<br />

in den vergangenen Jahren<br />

sukzessive erhöht – und jetzt zusätzlich<br />

aufgerüstet.<br />

Der Großhändler verfügt über<br />

ein sogenanntes Tier-2plus-Rechenzentrum.<br />

Alle betriebsrelevanten<br />

Komponenten und Einheiten<br />

sind bei diesem Sicherheitsstandard<br />

mindestens doppelt<br />

vorhanden. Bei einer Störung<br />

könnte selbst der Ersatz<br />

vom Ersatz dafür sorgen, dass<br />

das Tagesgeschäft ohne jede Beeinträchtigung<br />

weiterläuft.<br />

Auch ein Ausfall des öffentlichen<br />

Stromnetzes verursacht<br />

keine Probleme, da ein eventueller<br />

„Blackout“ jederzeit mithilfe<br />

von Batterieblöcken und<br />

einer unterbrechungsfreien<br />

Stromversorgungsanlage (USV)<br />

überbrückt werden kann. Bezogen<br />

auf das Gesamtjahr garantiert<br />

das neue Rechenzentrum<br />

eine Systemverfügbarkeit von<br />

99,98 Prozent.<br />

Der Zugang zu den Servern beschränkt<br />

sich auf einen kleinen<br />

Kreis von IT-Mitarbeitern. Die<br />

Berechtigung wird mit personalisierter<br />

Chipkarte und zugehörigem<br />

geheimen PIN-Code überprüft.<br />

Im Inneren verfolgen<br />

mehr als zwei Dutzend Videokameras<br />

jeden Schritt. Die Stahltüren<br />

müssen nach dem Öffnen<br />

schnell wieder geschlossen werden,<br />

ansonsten wird eine der<br />

vielen Alarmanlagen ausgelöst.<br />

Die Rechnerräume sind vollklimatisiert.<br />

Mehrere Umlaufkühlgeräte<br />

verhindern, dass die „Virtual“,<br />

„Dedicated“ und „Shared<br />

Server“ überhitzen.<br />

Jeder Rechnerraum ist mit<br />

Feuer- und Wassermeldern ausgestattet.<br />

Zusätzlich gibt es ein<br />

Rauch-Ansaug-System. Auch<br />

die Datensicherheit hat Berner<br />

bei der Modernisierung berücksichtigt:<br />

So werden alle Datenin<br />

Echtzeit gespiegelt und auf<br />

räumlich getrennten Servern gespeichert.<br />

pm<br />

www.berner-group.com<br />

Foto: Berner<br />

Mit innovativen Produkten wartet<br />

Wittenstein auf: Für Anwendungen<br />

mit kurzen Hubbewegungen<br />

und Verfahrgeschwindigkeiten<br />

bis 900 Millimetern pro Sekunde<br />

präsentiert Wittenstein Cyber<br />

Motor die Variante „Kurzhub-<br />

Dynamik“ seiner Kleinservomotoren<br />

mit integrierter Spindel. Die<br />

neue Variante ist mit speziell adaptiertem<br />

Kugelgewindetrieb ausgestattet.<br />

Die echtzeitfähigen Antriebsverstärker<br />

der Baureihe<br />

„Simco Drive“ hat Wittenstein Cyber<br />

Motor jetzt auch um eine „Sercos“-Schnittstelle<br />

erweitert. Dieser<br />

Automatisierungsbus wird in<br />

unterschiedlichsten Branchen<br />

und Applikationen eingesetzt. Fokussierung<br />

auf Rotor und Stator,<br />

Verzicht auf Gehäuse, Lager und<br />

Geber, Offenheit für besondere<br />

Optionen – mit diesem Konzept eröffnen<br />

die „Cyber Kit Motors“ individuelle<br />

Antriebslösungen für servotechnische<br />

Anwendungen. Die<br />

gehäuselosen Motoren können<br />

auf spezifische Anforderungen<br />

ausgelegt<br />

werden. Höhere Abtriebsmomente<br />

und Maximaldrehzahlen<br />

bei einer vergrößerten Übersetzungsvielfalt<br />

sind die wesentlichen<br />

Verbesserungen der neuen<br />

spielarmen Planetengetriebe<br />

„SP+“ und „TP+“ von Wittenstein<br />

Alpha. Ihre verbesserte Leistungsdichte<br />

optimiert die Motorauslastung<br />

und erlaubt noch dynamischere<br />

Prozesse. Abgestimmt auf<br />

unterschiedliche Kundenanforderungen<br />

wurden die Linear-Systeme<br />

mit Ritzel und Zahnstange<br />

komplett überarbeitet. Wittenstein<br />

Alpha bietet mit den neuen<br />

Linearsystemen Lösungen für alle<br />

Achsen. Die Aktuatoren-Plattform<br />

„Premo“ kombiniert Präzision<br />

mit Bewegung. Zentrale Idee dieser<br />

voll skalierbaren Plattform ist<br />

eine kompromisslose Flexibilität.<br />

Seine Innovationen stellt Wittenstein<br />

auf der Nürnberger Messe<br />

„SPS IPC Drives“ von Dienstag,<br />

28., bis Donnerstag, 30. November,<br />

am Stand 4-221 in Halle 4<br />

vor.<br />

pmwww.wittenstein.de<br />

Brandneu:<br />

Alpha Advanced<br />

Line SP+.<br />

Foto: Wittenstein<br />

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Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791/7540 | Fax 0791/754550<br />

E-Mail: info@sparkasse-sha.de<br />

Internet: www.sparkasse-sha.de<br />

Jörg Sikorski,<br />

Geschäftsführender<br />

Gesellschafter<br />

Sikorski & Friends GmbH<br />

Die Werbeagentur Sikorski &<br />

Friends arbeitet seit 20<br />

Jahren für den Mittelstand<br />

genauso wie für internationale<br />

Unternehmen. Schwerpunkte<br />

der Agentur sind<br />

visuelles Storytelling, kreative<br />

Konzeption und Markenbildung.<br />

Mehr dazu gibt es unter<br />

www.sikorski-friends.com.<br />

Der Werber-Rat<br />

Vom Bild und den 1.000 Worten<br />

Zu den Anfängen der kommerziellen<br />

Werbung bestanden Anzeigen überwiegend<br />

aus Text. Aus Texten mit interessanten<br />

Headlines, einem Spannungsbogen<br />

und im Besten Fall aus<br />

einer überraschenden, intelligenten<br />

Auflösung. Diese kurzweiligen Texte<br />

konnten eine Menge Information<br />

zum Produkt vermitteln. Und das<br />

Schönste war: Sie wurden tatsächlich<br />

gelesen! Seit den 50er und 60er Jahren<br />

des letzten Jahrhunderts hat sich<br />

viel getan. Die tägliche Informationsmenge,<br />

die auf uns einrieselt nimmt<br />

nach wie vor zu. Von „Information-<br />

Overkill“ ist die Rede. Insbesondere<br />

im beschleunigten digitalen Zeitalter<br />

ist das Publikum übersättigt von ellenlangen<br />

Texten. Der Nutzer möchte<br />

mit nur wenigen Klicks und innerhalb<br />

kürzester Zeit seine gewünschte<br />

Information bekommen. Das Leseverhalten<br />

im Web hat sich in den<br />

vergangen Jahren so sehr verändert,<br />

dass nur noch jeder zehnte Seitenaufruf<br />

eines redaktionellen Artikels<br />

länger als zwei Minuten dauert. 90%<br />

verlassen die Seite vorher.<br />

Im Umkehrschluss haben wir also<br />

gelernt Information auszublenden.<br />

Das gelingt uns besonders gut bei<br />

Texten. Für uns Werber ist es also<br />

schwieriger geworden mit Text zu<br />

kommunizieren. Die Menschen lesen<br />

nicht unbedingt weniger, aber eben<br />

anders und längst nicht mehr alles.<br />

Um auf Texte hinzuführen, bedarf es<br />

einem Eye-Catcher. Und das ist heute<br />

wichtiger denn je. Das soziale Netzwerk<br />

Instagram macht es deutlich.<br />

Hier geht es zwar auch oft um Geschichten.<br />

Aber eben erzählt in Form<br />

von Bildern, beschreibender Text ist<br />

hier zweitrangig. Wir sprechen von<br />

visuellem Storytelling.<br />

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen<br />

Ihre Aussagen in Schlüsselbildern<br />

kommunizieren können. Die<br />

Großen machen es schon lange: Sei<br />

es die lila Kuh in den Alpen, das Schiff<br />

mit den grünen Segeln oder der rote<br />

Truck zur Weihnachtszeit. Aber Wozu<br />

das Ganze? Zum einen geht es hier<br />

um Wiedererkennung. Zum anderen<br />

um Emotionen und um knallharte Informationsvermittlung.<br />

Auch die Abgrenzung<br />

von Marktbegleitern ist ein<br />

entscheidender Faktor. Das betrifft<br />

nicht nur globale Marken. Auch regionale<br />

Unternehmen und Mittelständler<br />

haben Konkurrenz und müssen<br />

sich im Markt hervorheben um beim<br />

Kunden wahrgenommen zu werden.<br />

Mein Werber-Rat: Erzählen Sie Ihre<br />

Botschaften in visuell ausgereiften<br />

Geschichten. In großartigen Bildern,<br />

Sequenzen, Filmen, über die man<br />

stolpert, die Zielgruppen ins Mark<br />

treffen und Emotionen auslösen.<br />

Mit dem richtigen Partner kann man<br />

solche Visuals auf den Punkt planen<br />

und realisieren. Wenn Sie es schaffen<br />

hiermit Aufmerksamkeit zu erregen,<br />

tun sie viel für Ihre Marke und Ihr<br />

Produkt. Und Sie können sicher sein,<br />

dass mit entsprechender Aufmerksamkeit<br />

auch tiefergehende Informationen<br />

wieder gelesen und verankert<br />

werden.


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Technik im Wandel<br />

Studie: Klimaschutzziele sind im Frachtverkehr nur mit neuen Treibstoffen zu erreichen.<br />

Transport & Nutzfahrzeuge <strong>11</strong><br />

KAUFEN<br />

4 X<br />

Bosch entwickelt einen<br />

neuartigen Kraftstoff, aus<br />

Norwegen melden Wissenschaftler<br />

synthetischen Diesel<br />

und auch in der Region ist<br />

die Elektromobilität ein Thema:<br />

So beteiligt sich beispielsweise<br />

die Crailsheimer Stegmaier-<br />

Gruppe an der Entwicklung von<br />

elektrisch betriebenen Lkw und<br />

die Künzelsauer Motorenspezialisten<br />

von Ziehl-Abegg haben ihren<br />

elektrischen Busantrieb bereits<br />

auf der Straße. Eine Studie<br />

bescheinigt den Anstrengungen<br />

die richtige Richtung: E-Fuels<br />

aus erneuerbaren Quellen sind<br />

notwendig, um die EU-Klimaschutzziele<br />

des Verkehrssektors<br />

zu erreichen. Der Endenergiebedarf<br />

aller Verkehrsträger<br />

der EU im Jahr 2050 wird<br />

selbst in einem stark batterieelektrifizierten<br />

Verkehrsszenario<br />

zu mehr als 70 Prozent von<br />

E-Fuels gedeckt werden. Die<br />

derzeit noch hohen Kosten für<br />

E-Fuels werden sinken. Dies<br />

sind die Kernaussagen der Studie<br />

von Dena und LBST, die<br />

vom Verband der Automobilindustrie<br />

kürzlich vorgestellt<br />

wurde.<br />

Die Studie „E-Fuels – The potential<br />

of electricity-based fuels<br />

for low emission transport in<br />

the EU“ untersucht den zukünftigen<br />

Energiebedarf des europäischen<br />

Verkehrssektors sowie<br />

den dafür notwendigen Bedarf<br />

für den Ausbau erneuerbarer<br />

Energieerzeugungskapazität.<br />

Auf dieser Basis folgt eine<br />

Analyse der notwendigen Investitionen,<br />

um eine Treibhausgasreduzierung<br />

von 95 Prozent im<br />

Verkehr zu erreichen.<br />

PROGNOSE „Unsere Studie<br />

zeigt, dass wir unsere Bemühungen<br />

in der Umwelt- und Verkehrspolitik<br />

deutlich breiter<br />

aufstellen und verstärken müssen,<br />

um die EU-Klimaschutzziele<br />

im Verkehrssektor zu erreichen.<br />

E-Fuels werden dabei<br />

eine wesentliche Rolle spielen.<br />

In erster Linie, um Flug-, Schiffund<br />

Straßengüterverkehr mit<br />

emissionsarmen Kraftstoffen zu<br />

betreiben. Aber auch in den<br />

Pkw-Bestandsflotten werden<br />

wir perspektivisch klimaneutrale<br />

flüssige und gasförmige<br />

Kraftstoffe aus erneuerbarem<br />

Elektrisch: Das ZA-Wheel des Künzelsauer Unternehmens<br />

Ziehl-Abegg treibt Busse elektrisch und – bei umweltfreundlichem<br />

Strom – sauber an.<br />

Foto: Ziehl-Abegg<br />

Strom benötigen, wenn wir es<br />

ernst meinen mit den Klimazielen<br />

für das Jahr 2030 und darüber<br />

hinaus“, sagte Andreas<br />

Kuhlmann, Vorsitzender der<br />

Dena-Geschäftsführung.<br />

Laut Studie bestehe derzeit in<br />

Europa ein ausreichendes technisches<br />

Potenzial zur erneuerbaren<br />

Stromproduktion, um<br />

den langfristigen Bedarf an<br />

Transportenergie und E-Fuels<br />

zu decken. Allerdings sei<br />

hierzu ein starker Ausbau der<br />

Stromproduktion aus erneuerbaren<br />

Energien erforderlich.<br />

„Der voraussichtliche Bedarf<br />

an erneuerbarem Strom für<br />

den gesamten EU-Verkehrssektor<br />

im Jahr 2050 würde etwa<br />

dem Sieben- bis Zehnfachen<br />

der aktuellen jährlichen erneuerbaren<br />

Stromproduktion in<br />

der EU entsprechen. Gut 80 Prozent<br />

dieses Bedarfs gingen<br />

dann auf die Herstellung von<br />

E-Fuels zurück“, erläuterte<br />

Uwe Albrecht, Geschäftsführer<br />

der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik.<br />

Damit rechtzeitig Kapazitäten<br />

im erforderlichen Maßstab<br />

zur Verfügung stehen, sei eine<br />

E-Fuels Roadmap auf nationaler,<br />

EU- und internationaler<br />

Ebene zwingend erforderlich.<br />

E-Fuels würden dabei keinen<br />

Widerspruch zum Hochlauf der<br />

Elektromobilität darstellen.<br />

„Die Verkehrsmittel sollten<br />

dort, wo technisch möglich<br />

und ökologisch sinnvoll, elektrifiziert<br />

und teilelektrifiziert werden.<br />

E-Fuels werden aber insbesondere<br />

für Anwendungen im<br />

Verkehr, für die aus heutiger<br />

Sicht keine elektrischen Antriebssysteme<br />

zur Verfügung stehen,<br />

unverzichtbar sein. Die<br />

Mobilität von morgen wird daher<br />

einen Mix aus unterschiedlichen<br />

Technologien erfordern.<br />

Deutschland als Kernland der<br />

Automobilindustrie sollte auf<br />

keine dieser Technologien verzichten<br />

oder sie gar verbieten.<br />

Politik sollte Ziele, aber nicht<br />

den Weg vorgeben“, sagte Matthias<br />

Wissmann, Präsident des<br />

Verbandes der Automobilindustrie<br />

(VDA).<br />

KOSTEN Die Studie weist darauf<br />

hin, dass E-Fuels noch in<br />

der Entwicklungsphase und damit<br />

deutlich teurer als die fossilen<br />

Alternativen sind. Derzeit<br />

belaufen sich die Kosten für<br />

E-Fuels auf bis zu 4,5 Euro pro<br />

Liter Dieseläquivalent. Ein Zielkostenniveau<br />

von einem Euro<br />

pro Liter Dieseläquivalent erscheint<br />

mit Importen aus Regionen<br />

mit hohem Angebot an<br />

Sonne oder Wind erreichbar,<br />

so die Experten.<br />

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Ausstoß: Mit fossilen Energieträgern können Klimaziele kaum umgesetzt<br />

werden. Synthetische Kraftstoffe sind eine Option. Foto: dpa<br />

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12 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Eine Idee trägt Früchte<br />

Mit viel Erfindergeist und dem Willen zur Perfektion entwickelt Werner Steinacker sein<br />

Saunakissen. Das Produkt ist fertig, der Vertriebsweg in Planung. VON MARIUS STEPHAN<br />

Weil er passionierter Saunagänger<br />

ist und ihm<br />

die dort zur Verfügung<br />

gestellten Kopfunterlagen zu unbequem<br />

waren, erfand Werner<br />

Steinacker kurzerhand sein eigenes<br />

Kissen: Sechs Monate Entwicklungszeit<br />

„mit Höhen und<br />

Tiefen“ hat der gelernte Mechaniker<br />

aus Triensbach in sein<br />

Produkt bislang investiert.<br />

„Eine große Herausforderung<br />

war die Temperatur, die in einer<br />

Sauna herrscht“, sagt Steinacker.<br />

Stoff wird unangenehm<br />

heiß, und auf reines Holz – wie<br />

in vielen Saunen üblich –<br />

wollte der 62-Jährige seinen<br />

Kopf nicht legen. Zu unbequem,<br />

befand er. Die Konstruktion,<br />

die Steinacker ersann, besteht<br />

aus einem Rahmen aus<br />

Erle und einer Bespannung aus<br />

Silikon, welche den Kopf weich<br />

abstützt. „Das ist etwas besonderes,<br />

das gibt es so noch<br />

nicht“, erklärt Steinacker. Um<br />

gerade Kanten zu erhalten, setzt<br />

Steinacker auf eine aufwändigere<br />

Konstruktion, als der Laie<br />

vermuten mag. Perfektion ist<br />

ihm wichtig.<br />

Das Gebrauchsmuster hat sich<br />

der Erfinder bereits schützen<br />

Tüftler: Werner Steinacker präsentiert seine Komfortkopfstütze.<br />

lassen, aktuell sind vier der Kissen<br />

bereits bei Firmen in der<br />

Region im Einsatz: Im Parc Vital<br />

in Crailsheim sowie im Mawell<br />

Resort in Langenburg.<br />

Steinacker führt Gespräche mit<br />

mehreren Firmen in der Region,<br />

unter anderem auch dem<br />

Saunaspezialisten Klafs aus<br />

Schwäbisch Hall. Das Mawell<br />

habe bereits Interesse gezeigt,<br />

das Kissen mit dem Namen „Rilassy“<br />

im eignen Shop anzubieten,<br />

weiß Steinacker.<br />

Beim Vertriebsweg will sich der<br />

Triensbacher zunächst auf das<br />

Internet konzentrieren. Hier arbeitet<br />

er mit dem IT-Spezialisten<br />

Karl Haller zusammen. Die<br />

Produktion erfolgt derzeit in<br />

Kleinserie bei der Wolpertshausener<br />

Möbelschreinerei Ellwitz.<br />

www.w-steinacker.de<br />

Foto: privat<br />

Ausstieg: Thomas Schleicher führt den Bund noch bis Ende Januar. Foto: BdS<br />

BdS sucht Nachfolger<br />

Der 1. Vorsitzende des Bundes der Selbstständigen<br />

Schwäbisch Hall ist noch bis Ende Januar im Amt.<br />

Der Bund der Selbständigen<br />

Schwäbisch Hall, sucht einen<br />

neuen 1. Vorsitzenden. Thomas<br />

Schleicher, der 2014 den Vorsitz<br />

übernahm, berichtet über eine gesunde<br />

Ausgangsbasis für seinen<br />

Nachfolger und seine Gründe, das<br />

Amt weiterzugeben.<br />

Es gibt vielerlei Themen selbstständiger<br />

Unternehmer innerhalb und<br />

außerhalb der Stadtgrenze Schwäbisch<br />

Halls, für die es ein gemeinsames<br />

Sprachrohr, eine gemeinsame<br />

Plattform braucht. Der<br />

Bund der Selbständigen (BdS) in<br />

Schwäbisch Hall führt diese Aufgabe<br />

aus. Der zweitälteste Gewerbeverein<br />

Deutschlands wurde<br />

1831 gegründet und hat seitdem<br />

sehr viel erreicht. „In den vergangenen<br />

Jahren hat der Verein eine<br />

Runderneuerung erfahren. Es<br />

konnten sehr viele Themen angeschoben<br />

werden, die für Haller<br />

Selbstständige von großem Interesse<br />

sein sollten“, so Thomas<br />

Schleicher, der aktuell noch der<br />

1. Vorsitzende des Vereins ist. Bis<br />

zum 29. Januar 2018 will er das<br />

Amt ausfüllen. Für die Zeit danach<br />

sucht der Verein noch einen Nachfolger.<br />

Schleicher gibt den Vorsitz ab, da<br />

er ein „völlig neuartiges Beratungsunternehmen<br />

der Zukunft“<br />

aufgebaut hat, „das sich sehr vielversprechend<br />

am Markt etabliert<br />

hat. Diese Entwicklung fordert<br />

nun meine ganze Aufmerksamkeit<br />

und Energie.“<br />

pm<br />

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Miltenberg . Gut die Hälfte des Lagersystems befindet sich „unterirdisch“.<br />

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Geräten mit Sitz in<br />

Belgien. Die Firma Joskin entschied<br />

sich dafür, ihre Lagerkapazität mit<br />

einem vollautomatischen Lagersystem<br />

der Firma Trafö enorm zu<br />

erweitern. So entstand ein Multifunktionslagersystem<br />

für Ersatzteile<br />

und Halbzeuge, das die Firma<br />

Joskin dazu befähigt, bis zu 4.500<br />

Container und Bauteile mit bis zu 3<br />

Tonnen Gewicht und 4 m Länge zu<br />

lagern. Beispiele für enorme Lagerkapazität<br />

gibt es viele bei der Firma<br />

Trafö: Größer, schneller, schwerer ist<br />

die Devise. „Das ist unsere Stärke,<br />

so Rainer Bolz, Geschäftsführer von<br />

Trafö-Förderanlagen GmbH, von<br />

der Idee bis zur Inbetriebnahme des<br />

Lagersystems den Kunden beratend<br />

zur Seite zu stehen.“ [pm]<br />

Grundsätzlich gilt immer das<br />

Optimum an Lagerkapazität<br />

auszuschöpfen, auch wenn<br />

die Räumlichkeiten beengt<br />

sind. Bei der Firma Oswald<br />

Elektromotoren GmbH in<br />

Miltenberg entstand auf nur<br />

150 qm ein einzeiliges Blechlagersystem<br />

mit einer Höhe<br />

von 8 m und einer Gesamtkapazität<br />

von 1.000 Tonnen. Ein<br />

Teil des Blechlagers befindet<br />

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November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Anlage & Versicherung 13<br />

Weltkapital drückt Zins<br />

Professor Friedrich Heinemann macht Sparern wenig Hoffnung.<br />

VON MARIUS STEPHAN<br />

Nun kann<br />

es losgehen<br />

Deutsche Sparer sind am<br />

Verzweifeln, auf das<br />

Geldmarktkonto gibt es<br />

kaum noch Zinsen und daran<br />

ist natürlich nur der Präsident<br />

der Europäischen Zentralbank,<br />

Mario Draghi, mit seiner Null-<br />

Zins-Politik schuld – oder auch<br />

nicht, analysierte Professor<br />

Friedrich Heinemann bei seinem<br />

Vortrag „Geldflut und Nullzinsen<br />

ohne Ende?“ in der<br />

Volkshochschule Crailsheim.<br />

Heinemann ist Leiter des Forschungsbereichs<br />

Öffentliche Finanzwirtschaft<br />

am Zentrum für<br />

Europäische Wirtschaftsforschung<br />

in Mannheim und lehrt<br />

Volkswirtschaftslehre an der<br />

Universität Heidelberg. Draghi<br />

und die EZB haben ihr erklärtes<br />

Ziel – die Inflation zwischen<br />

null und zwei Prozent zu halten<br />

– erreicht, erklärt Heinemann.<br />

Anderen Entwicklungen seien<br />

für die EZB zweitrangig.<br />

ENTWICKLUNG Obwohl die<br />

niedrigen Zinsen für Sparer auf<br />

diese Politik zurückgehen, sei<br />

dies nur die halbe Wahrheit:<br />

„Die sinkenden Zinsen sind<br />

eine Entwicklung, die wir seit<br />

Mitte der 80er-Jahre sehen. Das<br />

hat damit zu tun, dass rund um<br />

Rendite: Heinemann sieht Aktienmärkte als Alternative zum Tagesgeldkonto.<br />

den Globus die Sparfähigkeit<br />

der Bevölkerung zunimmt. In<br />

vielen Schwellenländern haben<br />

wir eine stark wachsende Mittelschicht,<br />

die für das Alter sparen<br />

will und kann.“ Dies führe<br />

dazu, dass an den Märkten sehr<br />

viel Geld vorhanden sei. Wenn<br />

ein hohes Angebot an Geld bestehe<br />

und gleichzeitig eine niedrigere<br />

Nachfrage an Mitteln für<br />

Investitionen, sinke der Preis –<br />

„und der Preis ist in diesem<br />

Fall der Zins“. Das werde sich<br />

auch auf absehbare Zeit nicht<br />

ändern, eine Erholung sei zwar<br />

möglich, aber werde das Vorkrisenniveau<br />

beim Zins nicht wieder<br />

erreicht.<br />

Foto: Marius Stephan<br />

RISIKO Der deutsche Sparer,<br />

der gern risikolos hohe Zinsen<br />

kassieren möchte, ist damit der<br />

Gekniffene. Gute Renditen gäbe<br />

es zwar noch, dazu muss der<br />

Anleger jedoch in die Aktienmärkte<br />

investieren und bei fallenden<br />

Kursen auch einmal Verluste<br />

hinnehmen. Ein Risiko,<br />

welches Anleger oft scheuen.<br />

Als Gefahr für die Stabilität der<br />

EU und des Euro sieht Heinemann<br />

nicht Griechenland, sondern<br />

Italien. Das südeuropäische<br />

Land liegt heute lediglich<br />

bei 90 Prozent des Bruttosozialprodukts<br />

vor der Krise.<br />

Deutschland kommt hingegen<br />

auf <strong>11</strong>0 Prozent.<br />

www.europabuero.info<br />

www.vhs-crailsheim.de<br />

Spatenstich für neue Bankfiliale in Hessental.<br />

Mit dem Bau einer Filiale mit<br />

Beratungscenter am Eingang<br />

vom Solpark will die Sparkasse<br />

Schwäbisch Hall-Crailsheim den<br />

Aufbau ihrer neuen Vertriebsstruktur<br />

auch baulich zu einem vorläufigen<br />

Ende bringen. In diesen Tagen<br />

steht der Spatenstich für das<br />

viergeschossige Gebäude an.<br />

Der Neubau soll unter anderem<br />

die Platzprobleme in der Zentrale<br />

in Schwäbisch Hall lösen: „Wir<br />

platzen hier am Hafenmarkt aus allen<br />

Nähten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende<br />

Thomas Lützelberger.<br />

Rund 25 Mitarbeiter werden<br />

aus der Stadtmitte in den<br />

schnell wachsenden Haller Stadtteil<br />

übersiedeln. Um die entsprechenden<br />

baulichen Veränderungen<br />

vornehmen zu können, hatte<br />

die Sparkasse bereits im Dezember<br />

2015 das Gelände mit einer<br />

Größe von 2477 Quadratmetern<br />

erworben. Insgesamt rund sechs<br />

Millionen Euro, davon etwa<br />

500 000 Euro für moderne Banktechnik,<br />

nimmt die Sparkasse in<br />

die Hand. Der Neubau ist nach<br />

Aussage des Vorstandsvorsitzenden<br />

„der letzte noch offene Schritt<br />

in unserer Vertriebsstrategie“. ibe<br />

www.sparkasse-sha.de<br />

Ansicht: Das Gebäude soll später den repräsentativen Eingang in den<br />

Solpark darstellen.<br />

Foto: Sparkasse<br />

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14 Anlage & Versicherung<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Lotsen gehen von Bord<br />

NEWSLINE<br />

Volksbank Hohenlohe: Edmund Wahl übergibt Vorstandsvorsitz an Dieter Karle.<br />

Im Carmen Würth Forum in<br />

Künzelsau Gaisbach wird am<br />

1. Dezember kräftig gefeiert.<br />

Die Volksbank Hohenlohe feiert<br />

einen der ihren und eine Zeitenwende.<br />

Der Vorstandsvorsitzende<br />

Edmund Wahl geht in den Ruhestand.<br />

Wenn er seien festlichen Abschied<br />

nimmt, war er seit 45 Jahren<br />

für die genossenschaftliche Finanzgruppe<br />

tätig. Seit 30 Jahren<br />

ist er Vorstand, 25 Jahre davon<br />

bei der Volksbank Hohenlohe beziehungsweise<br />

ihrer Rechtsvorgängerin,<br />

der Volksbank Gerabronn.<br />

Es ist ein Abgang mit Vorlauf.<br />

„Das war mit dem Aufsichtsrat bereits<br />

seit längerem besprochen“,<br />

sagt der Genosse aus Überzeugung,<br />

„aber ich wollte mich bis<br />

zum Schluss einbringen und da ist<br />

es gut, nicht zu früh an die Öffentlichkeit<br />

zu gehen.“ Edmund Wahl<br />

ist Vollblutbanker, aber einer, dessen<br />

Herz stets für die gemeinschaftliche<br />

Idee im Sinne der<br />

Gründungsväter Hermann<br />

Schulze-Delitzsch und Friedrich<br />

Wilhelm Raiffeisen schlug: „Dieses<br />

Geschäftsmodell erweist sich<br />

auch in schwierigen Zeiten als stabil.<br />

Den Mitgliedern und Kunden<br />

in der Region ein verlässlicher<br />

und fairer Partner zu sein, hat die<br />

strategische Ausrichtung der<br />

Zusammenspiel: Die genossenschaftliche Idee und Edmund Wahl<br />

– eine Verbindung für ein ganzes Berufsleben. Foto: VB Hohenlohe<br />

Bank immer getragen und die Entscheidungen<br />

von mir und meinen<br />

Vorstandskollegen auch immer bestimmt.“<br />

Der Bankkaufmann, der seine Karriere<br />

mit einer Ausbildung bei der<br />

Volksbank Eppingen begann, hat<br />

die genossenschaftliche Bank konsequent<br />

weiterentwickelt. Unter<br />

seiner Ägide wuchs die Bilanzsumme<br />

von 970 Millionen Euro<br />

im Jahr 1998 auf aktuell über 1,7<br />

Milliarden Euro. Er steigerte das<br />

Eigenkapital der Bank um mehr<br />

als 130 Millionen, auf heute über<br />

180 Millionen Euro. Der Übergang<br />

im Amt ist ein Stabwechsel<br />

unter Freunden Sein Nachfolger<br />

ist ein langjähriger Weggefährte.<br />

Dieter Karle tritt am 1. Januar<br />

2018 die Nachfolge von Edmund<br />

Wahl als Vorstandsvorsitzender<br />

an. Karle ist auch schon seit 33<br />

Jahren für die Volksbank Hohenlohe<br />

tätig und mit den Mitgliedern,<br />

Kundenstrukturen und den<br />

Menschen im Geschäftsgebiet bestens<br />

vertraut. Kontinuität wird<br />

also groß geschrieben.<br />

Seit 2010 hat Dieter Karle die Entwicklung<br />

der Bank als Vorstand<br />

mitbestimmt. Als künftiger Vorstandsvorsitzender<br />

wird er dann<br />

allerdings schon bald auf die<br />

Dienste von Rolf Schneider verzichten<br />

müssen. Das Urgestein<br />

der Bank verabschiedet sich nach<br />

46 Arbeitsjahren, davon 21 Jahre<br />

im Vorstand, im kommenden<br />

April in den Ruhestand. Sein Nachfolger<br />

steht bereit fest. Harald<br />

Braun hat im April dieses Jahres<br />

seine Arbeit aufgenommen und ist<br />

als Bereichsleiter und Prokurist<br />

für die Abteilungen Kreditmarktfolge,<br />

Controlling und Organisation<br />

zuständig. „Wir haben diesen<br />

Generationenwechsel gemeinsam<br />

mit Umsicht geplant und auch intensiv<br />

vorbereitet“, erklärt Edmund<br />

Wahl.<br />

Dass die beiden „alten Haudegen“<br />

beim offiziellen Abschied wohl etwas<br />

Wehmut erfassen wird, gibt<br />

der Vorstandsvorsitzende im zeitlichen<br />

Vorgriff unumwunden zu:<br />

„Weder Rolf Schneider, noch mir<br />

fällt dieser Schritt am Ende leicht.<br />

Die Bank, die Genossenschaft, das<br />

ist wirklich einfach ein großes<br />

Stück unseres Lebens.“<br />

Die Volksbank richtet sich an ihrer<br />

Spitze strukturell ein wenig anders<br />

aus. So wird das Geldhaus künftig<br />

nur noch von zwei Vorständen geführt.<br />

Dafür wird unterhalb der<br />

Vorstandsebene die Leitung erweitert<br />

und vier Führungskräfte zusätzlich<br />

als Prokuristen bestellt. ibe<br />

www.vb-hohenlohe.de<br />

Service der Bausparkasse<br />

wird ausgezeichnet<br />

SCHWÄBISCH HALL. Die Bausparkasse Schwäbisch<br />

Hall ist unter allen Bausparkassen das Institut mit der<br />

„besten Service-Qualität“. Das ist das Ergebnis einer<br />

Befragung der Zeitschrift „Testbild“ und des Statistik-<br />

Portals Statista von über 22 000 Kunden in Deutschland.<br />

Das Ergebnis setzt sich zusammen aus den Kriterien<br />

Kundenorientierung, fachliche Kompetenz, Kommunikation<br />

und Erreichbarkeit. Hinzu kommt die Bereitschaft<br />

zur Weiterempfehlung durch Kunden. pm<br />

Forum an der Hochschule<br />

ANSBACH. Die Hochschule veranstaltet am Donnerstag,<br />

16. November, von 13 bis 16.30 Uhr, ihr 37. Controlling-Forum.<br />

Dr. Patrick Stiller hält einen Vortrag über<br />

„Mit M&A Chancen in der VUCA Welt nutzen“. Prof. Dr.<br />

Ing. Stefan Slama referiert über „Lean Office Management<br />

im digitalen Zeitalter“. Anmeldungen sind per<br />

E-Mail an peter.roessle@hs-ansbach.de möglich. pm<br />

Kugler Wendt und Blaettner<br />

im AOK-Verwaltungsrat<br />

HEILBRONN. Dem Verwaltungsrat der AOK Baden-<br />

Württemberg gehören in den nächsten sechs Jahren für<br />

die Versichertenseite der Region Heilbronn-Franken Marianne<br />

Kugler-Wendt (Ver.di Heilbronn-Neckar-Franken)<br />

und für die Arbeitgeberseite Rolf Blaettner (Südwestmetall<br />

Bezirksgruppe Heilbronn/Region Franken) an. Als<br />

Stellvertreter agieren Oliver Kuhnle (IG Metall Heilbronn/Neckarsulm)<br />

und Ralf Sulek (Fibro GmbH). pm<br />

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der Welt gibt es seit Kurzem im<br />

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Fashion weltweit – bis hin zu den<br />

Bayreuther Festspielen und der<br />

Oscar-Verleihung – bietet das<br />

VREntertainment-Portal, dazu zum<br />

Teil kostenlose Extras wie VIPZugang<br />

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Service-Ansprechpartner telefonisch<br />

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Foto: VR Bank<br />

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Banken, der DZ<br />

BANK und der booker GmbH betrieben<br />

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Highlights der kommenden Monate<br />

sind Konzerte von Sunrise Avenue,<br />

Ed Sheeran, Andrea Berg, Andreas<br />

Gabalier, Helene Fischer, Metallica<br />

und Comedy mit Karolin Kebekus.<br />

Fußball-Fans kommen ebenso auf<br />

ihre Kosten wie Anhänger der Formel<br />

1, Martial-Arts-Fans, Fahrrad<br />

Freestyle Begeisterte und viele mehr.<br />

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Seit kurzem bieten die Volksbanken<br />

Raiffeisenbanken ihren<br />

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November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Antrieb & Steuerung 15<br />

Technologie von morgen<br />

1700 Aussteller aus dem Bereich Elektrische Automatisierungstechnik präsentieren sich<br />

Ende November auf der SPS IPC Drives in Nürnberg – darunter rund 30 aus der Region.<br />

Die SPS IPC Drives präsentiert<br />

sich auch <strong>2017</strong> als führende<br />

Fachmesse für elektrische<br />

Automatisierungstechnik.<br />

Rund 1700 Aussteller aus aller<br />

Welt – darunter rund 30 aus der<br />

Region – decken von Dienstag,<br />

28., bis Donnerstag, 30. November,<br />

in Nürnberg das komplette<br />

Spektrum der industriellen Automation<br />

ab – vom einfachen Sensor<br />

bis hin zu Lösungen der digitalen,<br />

smarten Automatisierung.<br />

Es ist zu erwarten, dass sich insbesondere<br />

die Exponate und Studien<br />

zu den Themen „Industrie 4.0“<br />

oder „Digitale Transformation“<br />

wieder zu Besuchermagneten entwickeln<br />

werden. Deshalb ist das<br />

Thema Industrie 4.0 auch ein klar<br />

definiertes Schwerpunktthema<br />

der SPS IPC Drives <strong>2017</strong>. Die digitale<br />

Transformation rückt in der<br />

Branche immer stärker in den Fokus.<br />

Deshalb hat sich auch die<br />

Fachmesse für eine neue thematische<br />

Hallenaufteilung entschieden:<br />

Ab diesem Jahr ist die Halle 6<br />

ganz dem Thema „Software und<br />

IT in der Fertigung“ gewidmet.<br />

Aber auch Lösungen zur „Cyber<br />

Security“ werden präsentiert. Sie<br />

demonstrieren, wie sich Unternehmen<br />

vor Cyberattacken schützen<br />

können. Die Aussteller der mechanischen<br />

Infrastruktur sind mit<br />

den Anbietern der industriellen<br />

Kommunikation in Halle 2 sowie<br />

in der hinzugekommenen Halle<br />

10.1 zu finden. Premiere haben<br />

auch die Guided Tours zu den Themen<br />

„IT-Security in automation“,<br />

„Smart production“ und „Smart<br />

connectivity“. Fachbesucher können<br />

sich bei geführten Touren<br />

über wichtige Innovationen und<br />

Exponate informieren.<br />

PROGRAMM Weitere Einblicke<br />

bieten auch diverse Gemeinschaftsstände:<br />

„Automation meets<br />

IT“ und „MES goes Automation“<br />

(beide in Halle 6), „AMA Zentrum<br />

für Sensorik, Mess- und Prüftechnik“<br />

(Halle 4A), „VDMA Industrielle<br />

Bildverarbeitung“ (Halle<br />

3A), Wireless in automation“<br />

(Halle 10.0). Vorträge und Diskussionen<br />

bieten die Foren der<br />

Verbände ZVEI in Halle 3A und<br />

VDMA in Halle 3 sowie das Forum<br />

„Automation meets IT“ in Halle 6.<br />

Der begleitende „Automation 4.0<br />

Summit“ greift auch in diesem<br />

Jahr an den ersten beiden Messetagen<br />

Themen des Industrie 4.0-Umfeldes<br />

auf: „TSN und OPC UA in<br />

der Industrie“, „Sensorik für Industrie<br />

4.0“, „Embedded Vision“<br />

sowie „Raspberry Pi & Co in der<br />

Industrie“.<br />

Im Vorjahr hatten sich 1600 Aussteller<br />

über 63 000 Besuchern<br />

präsentiert. Die meisten Besucher<br />

– über 14 Prozent – kamen aus<br />

Österreich. Größtes Herkunftsland<br />

bei den Ausstellern war Italien<br />

mit 98 Unternehmen. pm/flu<br />

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Andrang: 63 000 Besucher kamen im letzten Jahr – die meisten aus Österreich.<br />

Foto: Thomas Geiger<br />

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16 Sport & Wirtschaft<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Durchweg voll im Plan<br />

Crailsheim Merlins: Das Team findet immer besser zusammen. Die Basketballer haben das Zeug, wirklich Großes zu schaffen.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Rund ein Drittel der Saison<br />

ist gespielt und die Korbjäger<br />

aus der Horaffenstadt<br />

liegen voll im Plan – zumindest<br />

was die Teilnahme an den „Play<br />

offs“ betrifft. Dass drückt sich<br />

auch im Zuspruch der Fans aus.<br />

Allein zum Derby gegen Ehingen<br />

machten sich mehr als 300 Fans<br />

auf den Weg in die neue Halle.<br />

Der 105:85 -Erfolg ist ein Spiegelbild<br />

für den bisherigen Saisonverlauf.<br />

Wenn die Point Guards ihre<br />

Form finden, sind Merlins jederzeit<br />

dazu in der Lage, jeden Gegner<br />

förmlich aus der Halle zu<br />

schießen.<br />

FANMACHT Lässt die Treffersicherheit<br />

von außen zu wünschen<br />

übrig, wird es meist ein wenig holperig.<br />

Dann sind auch die anderen<br />

Problemzonen meist nicht zu<br />

übersehen. Denn „den Zauberern“<br />

kommt dann und wann die<br />

notwendige Lust zu gemeinschaftlicher<br />

Defense fast komplett abhanden.<br />

Bis Weihnachten stehen nun<br />

vor allem Gegner aus dem oberen<br />

Drittel des Tableaus auf dem Spielplan,<br />

in diesen Begegnungen wird<br />

sich wohl endgültig entscheiden,<br />

ob die Merlins die Gestaltungshoheit<br />

über die taktische Ausrichtung<br />

in den Spielen zum Saisonfinale<br />

in den Händen halten. Gelänge<br />

es etwa, den aktuellen zweiten<br />

Tabellenplatz zu verteidigen,<br />

hätten die Merlins in den Viertelund<br />

Halbfinals drei Mal Heimrecht.<br />

Kein ganz unwichtiger<br />

Aspekt. Denn auf das heimische<br />

Publikum mit seiner angestammten<br />

Rolle als sechsten Merlins ist<br />

Verlass. Head Coach Tuomas Iisalo.<br />

„Die Unterstützung durch unsere<br />

Fans ist überragend. Von<br />

dem Moment an, wenn die Anhänger<br />

in die Halle kommen, tragen<br />

sie unser Team und die Spieler<br />

können gerade auch in schwierigen<br />

Situationen dann ihre Energie<br />

aus dem Support ziehen.“<br />

Durchschnittlich 1700 Besucher<br />

kamen zu den bisherigen Heimspielen.<br />

Die Quote dürfte noch<br />

deutlich steigen. Zum einen geben<br />

noch ein Reihe von Spitzenteams<br />

ihre Visitenkarte in der Arena Hohenlohe<br />

ab und dann steht in ein<br />

paar Wochen mit dem „X-Mas-<br />

Game“ der traditionelle Event-<br />

Knaller vor dem Fest auf dem Programm.<br />

Zusammen mit dem rund<br />

100 Sponsoren, zu denen sich wieder<br />

ein paar neue Unterstützer gesellten,<br />

liegen Hohenlohes Spitzenbasketballer<br />

damit auch wirtschaftlich<br />

im Soll. Was die Hoffnung<br />

auf einen weiter erfolgrei-<br />

Taktgeber: Frank Rahim Turner (mi.) bestimmt den Rhythmus im Spiel der Merlins. Dabei nutzt der<br />

Aufbauspieler auch jede Gelegenheit um direkt „zum Korb zu ziehen“.<br />

Foto: Imago/Eibner<br />

chen Hauptrundenverlauf nährt,<br />

ist auch die Tatsache, dass die<br />

meisten Akteure nun endgültig bei<br />

den Basketball-Cracks in Heilbronn-Franken<br />

angekommen<br />

sind. Das trifft für Center Sherman<br />

Gay ebenso zu, wie für Small Forward<br />

Michael Cuffee. Auch Michael<br />

Smith erweist sich nach längerer<br />

Verletzung zunehmend als<br />

spielstarker Glücksgriff. Das häufig<br />

beeindruckende Passspiel<br />

macht immer wieder deutlich:<br />

Das Team hat seine volle Leistungsfähigkeit<br />

noch gar nicht erreicht.<br />

Auch die Verteidigung gerät zunehmend<br />

stabiler und eröffnet Wysocki<br />

& Co. so die Möglichkeiten,<br />

den Gegner durch schnelles Tempospiel<br />

unter Druck zu setzen.<br />

Selbst gegen eine gut stehende Defense<br />

der Gegner findet das Team<br />

häufig gute und auch überraschende<br />

Lösungen. Durch ihre<br />

große Erfahrung lässt sich die routinierte<br />

Mannschaft grundsätzlich<br />

kaum aus der Spur bringen.<br />

Richtige Probleme hatten die Merlins<br />

auf dem Parkett bislang eigentlich<br />

nur dann, wenn ihnen, wie<br />

etwa in Kirchheim, der nötige Biss<br />

fehlte. Dann gerät ein Viertel auch<br />

schon mal zum Fehlpassfestival.<br />

Viele ausgelassene Wurfchancen<br />

und eine Verteidigung im Alibi-<br />

Modus, zu sehen unter anderem<br />

gegen Chemnitz, trüben dann die<br />

bislang wirklich gute Gesamtleistung.<br />

DETAILARBEIT Der sportliche<br />

Leiter Ingo Enskat fordert deshalb<br />

auch konsequent: „Die<br />

Mannschaft muss lernen von Beginn<br />

an die gleiche Konzentration,<br />

den gleichen Fokus zu zeigen.<br />

Dann hat man auch nie das<br />

Gefühl, dass es wirklich eng wird.<br />

Das zeichnet uns aus und sollte<br />

deshalb über die Saison hin noch<br />

weiter ausgebaut werden.“ Wann<br />

immer die Spieler diese Vorgabe<br />

beherzigten, hatte die Mannschaft<br />

auch gegen körperlich überlegene<br />

Teams kaum nennenswerte<br />

Schwierigkeiten.<br />

Tuomas Iisalo legt bekanntlich auf<br />

ein mannschaftlich geschlossene<br />

und intensive Defensivarbeit viel<br />

Wert: „Wir nehmen dem Gegner<br />

so die erste Wurfoption. Da bin<br />

ich schon zufrieden. Im Rebounding<br />

müssen wir aber noch deutlich<br />

zulegen.“ Dafür ist aber auch<br />

noch Zeit. Schließlich ist erst ein<br />

Drittel der Hauptrunde absolviert.<br />

www.crailsheim-merlins.de<br />

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Ein Schnelldruckladen starkes Team – fördert<br />

Merlins Spitzensport... und Koch Auto.Gruppe<br />

Motivation, Teamgeist und Bodenständigkeit sind das<br />

Das Team Schnelldruckladen, Michael Klunker und<br />

was die Crailsheim Merlins ausmacht und weshalb die<br />

wir Crailsheimer freuen uns auf die nächste Saison<br />

Mannschaft erfolgreich ist und das auch bleiben wird.<br />

und wünschen den Crailsheim Merlins den Klassenerhalt<br />

Firmen in der der Koch 1. Liga. Auto.Gruppe unterstützen die<br />

Die<br />

Crailsheim Merlins auch weiterhin auf dem Spielfeld<br />

Die Crailsheim Merlins werden, egal in welcher<br />

und auf der Straße. Wir freuen uns auf eine spannende<br />

Klasse sie zukünftig spielen, erstklassig<br />

Saison und den Einzug in die Play-Offs.<br />

von uns unterstützt.<br />

Thomas, Waltraud, Lutz und Stefan Härterich<br />

Geschäftsführer der Koch Auto.Gruppe<br />

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November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Weltmarktführer 17<br />

Austausch steht im Mittelpunkt<br />

Beim achten Gipfeltreffen der Weltmarktführer hält der ehemalige Bundestagspräsident Professor Dr. Norbert Lammert die politische Key-Note.<br />

Zum Jahresauftakt am Mittwoch<br />

und Donnerstag, 31.<br />

Januar und 1. Februar 2018,<br />

findet das wichtigste Event für den<br />

führenden Mittelstand statt. Der<br />

Austragungsort des zweitägigen<br />

Gipfeltreffens sind wieder die<br />

Räumlichkeiten der Bausparkasse<br />

in der Crailsheimer Straße<br />

52, in Schwäbisch Hall.<br />

Mit jährlich etwa 500 Teilnehmern<br />

ist das bundesweit die<br />

größte Zusammenkunft von tatsächlichen<br />

und potentiellen Weltmarktführerunternehmen,<br />

Beratern<br />

und politischen Entscheidern.<br />

In Vorträgen und Diskussionsrunden<br />

werden Einblicke in<br />

die wirtschaftlichen und politischen<br />

Trends gegeben. Dabei stehen<br />

Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch<br />

und Inspiration im Mittelpunkt<br />

des Geschehens.<br />

Frauenpower: Béatrice Buillaume-Grabisch, Vorsitzende des Vorstands Nestlé Deutschland.<br />

Wachstum: EMB-Papst-CEO Stefan Brandl spricht über „one EBM-Papst“-Strategien.<br />

Foto: ADWM<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

HOCHKARÄTIG Auch in der<br />

achten Auflage ist es dem Veranstalter<br />

Dr. Walter Döring, Inhaber<br />

der Akademie Deutscher Weltmarktführer,<br />

gelungen hochrangige<br />

Persönlichkeiten aus Wirtschaft<br />

und Politik für die Veranstaltung<br />

zu gewinnen: Der ehemalige<br />

Bundespräsident Professor<br />

Dr. Norbert Lammert wird die politsche<br />

Key-Note am ersten Kongresstag<br />

halten. Außerdem werden<br />

die Französische Botschafterin<br />

Anne-Marie Descôtes sowie<br />

der deutsche Botschafter in Moskau,<br />

Rüdiger von Fritsch, auftreten.<br />

Insgesamt liefern 30 nationale<br />

und internationale Referenten,<br />

30 Stunden Wissen aus erster<br />

Hand.<br />

Wie auch schon die Jahre zuvor<br />

ist der Auftakt am Vorabend in der<br />

Kunsthalle Würth in Schwäbisch<br />

Hall. Höhepunkt des Vorprogramms<br />

ist das hochkarätige Kamingespräch<br />

zwischen Herausgeberin<br />

Professor Dr. Miriam Meckel<br />

und Béatrice Guillaume-Grabisch,<br />

der Vorsitzenden des Vorstands<br />

von Nestlé Deutschland. Außer<br />

ihr sind mit Glenn Gore, Global<br />

Chief Architect Amazon Web<br />

Services und Jochen Rudat,<br />

Europa-Direktor Tesla auf dem<br />

Kongress zwei weitere Sprecher<br />

von Firmen mit Weltformat vertreten.<br />

Reinhard Klein, Vorstand der Bausparkasse,<br />

wird die Gäste wieder<br />

begrüßen. Zur Veranstaltung sagt<br />

er: „Das Gipfeltreffen stellt den<br />

Austausch über Praxisbeispiele in<br />

den Mittelpunkt. Darin liegt für<br />

mich der besondere Mehrwert dieser<br />

Veranstaltung. Denn hier werden<br />

nicht die Probleme und Herausforderungen<br />

in den Vordergrund<br />

gestellt, sondern die unternehmerischen<br />

Lösungen und Strategien<br />

zu deren Überwindung.“<br />

NETWORKING Auch für die<br />

Hidden Champions aus der Region<br />

ist das Treffen der deutschen<br />

Wirtschafts-Elite im Ländle eine<br />

gern genutzte Plattform für Networking<br />

und allgemeinen Austausch.<br />

„Wir als Weltmarktführer<br />

unterstützen die Veranstaltung,<br />

die sich inzwischen fest in der Region<br />

etabliert hat, seit ihrer Gründung<br />

sehr gerne“, erklärt Stefan<br />

Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

der EBM-Papst-<br />

Gruppe. In seinem Vortrag spricht<br />

Brandl über die intern ausgerichtete<br />

„one EBM-Papst“-Unternehmensstrategie.<br />

Das Ziel dieser<br />

Strategie sei es, das Unternehmen<br />

bereits in positiven Zeiten für die<br />

Zukunft erfolgreich aufzustellen.<br />

„Das Gipfeltreffen der Weltmarktführer<br />

bietet unserer Ansicht nach<br />

die Möglichkeit, hochkarätige Referenten<br />

zu erleben und ist eine<br />

gute Plattform für den Austausch<br />

mit anderen Unternehmen“, sagt<br />

Brandl.<br />

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18 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Harter Einschnitt für die Zukunft<br />

Eisen-Fischer: Traditionsunternehmen muss Arbeitsplätze abbauen / Kräftige Investitionen in die Modernisierung.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Der Wettbewerb im Großhandel<br />

ist beinhart – das gilt gerade<br />

auch für den Baustoffhandel<br />

und den Sanitärbereich.<br />

Dass es gestandene Mittelständler<br />

in dieser Branche besonders<br />

schwer haben, verdeutlicht die Situation<br />

von Eisen-Fischer.<br />

Der renommierte Handelsbetrieb<br />

verzeichnete zuletzt „ein kräftiges<br />

Minus im operativen Geschäft“.<br />

Um dieser Entwicklung perspektivisch<br />

entgegenzuwirken, baut das<br />

Familienunternehmen deshalb<br />

seine Strukturen um. Trotzdem<br />

verlieren voraussichtlich 60 Mitarbeiter<br />

ihren Arbeitplatz.<br />

Die Geschäftsführer Wilhelm Fischer,<br />

Leo van Bree und Alexander<br />

Pascher haben dieser Tage kein<br />

leichtes Amt. An allen seiner vier<br />

Standorte wird der Nördlinger<br />

Handelsbetrieb Personal abbauen.<br />

Dabei kommt die traditionsreiche<br />

Firma auch um klassische<br />

Entlassungen nicht umhin.<br />

„Wir sind zum Handeln gezwungen“,<br />

sagt Leo van Bree, „schließlich<br />

geht es darum, das Unternehmen<br />

jetzt schnell auf den Erfolgsweg<br />

zurückzuführen.“ Die Firmengruppe<br />

wird für das laufende Geschäftsjahr<br />

wohl „ein negatives<br />

Jahresergebnis“ ausweisen, dass<br />

sich zwischen 500 000 Euro und<br />

Investitionen: An allen Standorten wird modernisiert. Die Niederlassung<br />

Crailsheim wurde vor vier Jahren neu gebaut.<br />

Foto: Lohr<br />

bis zu einer Million Euro bewegen<br />

wird. Um die Wende zum Besseren<br />

einzuläuten, setzt die Geschäftsführung<br />

„in enger Abstimmung<br />

mit den Gesellschaftern“ auf<br />

„ein ganzes Bündel an Maßnahmen“<br />

um den Betrieb aus der wirtschaftlichen<br />

Talsohle zu führen.<br />

Dazu sollen mit einer neuen IT-<br />

Struktur die „internen Abläufe<br />

und Prozesse verschlankt“ werden,<br />

um so „mehr Synergien zwischen<br />

den einzelnen Standorten<br />

zu erschließen und den Aufwand<br />

zu verringern“. Unter anderem<br />

wird dafür die Disposition optimiert,<br />

die Bestandsverwaltung automatisiert<br />

und der Rechnungslauf<br />

durchgängig digitalisiert. Die<br />

Verbesserung der internen Prozesse<br />

ist dabei aber nur ein Mosaikstein<br />

der übergreifenden Modernisierung.<br />

Eisen-Fischer will vor<br />

allem „den allgemeinen Veränderungen<br />

am Markt aktiv begegnen“.<br />

Leo van Bree: „E-Commerce<br />

ist heute, etwa über Online-Shops,<br />

fast allgegenwärtig.<br />

Daraus resultiert ein Handlungsdruck,<br />

dem wir uns nicht länger<br />

verschließen können.“ Der Handelsbetrieb<br />

will sich dazu auf<br />

seine Stärken konzentrieren. So<br />

soll es die weitgehende Zentralisierung<br />

des Backoffice dem Unternehmen<br />

ermöglichen, sich „noch<br />

stärker auf die direkte Beratung<br />

der Kunden und den Service vor<br />

Ort“ zu konzentrieren. Eine konsequente<br />

Entscheidung. Leon van<br />

Bree: „Wir hören von unseren Geschäftspartnern<br />

immer wieder:<br />

„Uns ist der Preis nicht so wichtig,<br />

sondern der Service.“<br />

Dabei versucht das Unternehmen<br />

die Vorteile von Tradition und Moderne<br />

zu verbinden. Alexander Pascher:<br />

„Wir setzen weiter auf die<br />

Kombination von stationärem Angebot<br />

und Online-Diensten – aber<br />

beides geht für ein mittelständisches<br />

Haus finanziell nur, wenn<br />

wir sehr effizient arbeiten.“<br />

Dazu soll auch das Sortiment „generell<br />

überdacht“ werden. So tritt<br />

Eisen-Fischer mit seinen mehr als<br />

zwei Millionen Artikeln gegen Spezialunternehmen<br />

an, die einen wesentlich<br />

geringeren Verwaltungsaufwand<br />

haben. Der Betrieb wird<br />

deshalb sein Sortiment „sowohl in<br />

der Breite wie in der Tiefe“ verschlanken<br />

Alexander Pascher:<br />

„Wir werden uns dabei auch genau<br />

überlegen, welche Marken<br />

wir weiter führen.“ Um die Wettbewerbsfähigkeit<br />

nachhaltig abzusichern,<br />

wird aber auch kräftig investiert.<br />

Allein am Stammsitz in<br />

Zum Unternehmen<br />

Nördlingen sind mehrere Millionen<br />

Euro in eine moderne Logistik<br />

eingeplant. „Wir konzentrieren<br />

uns dabei auf Themen wie die<br />

Optimierung der Organisation,<br />

die Zentralisierung von Aufgaben<br />

und die für den Betriebsablauf hilfreichen<br />

Änderungen von Zuständigkeiten“,<br />

erklärt die Geschäftsleitung.<br />

Nach dem Neubau der Niederlassung<br />

in Crailsheim im Jahr<br />

2013 und der Bürosanierung in<br />

Heidenheim, werden nun in Nördlingen<br />

die Ausstellung, Büros und<br />

Gebäude baulich auf Vordermann<br />

gebracht. Alexander Pascher:<br />

„Wir wollen einerseits unser bisheriges<br />

Geschäftsmodell straffer<br />

organisieren und andererseits gezielt<br />

Dienstleistungen aufbauen,<br />

um so zusätzlichen Mehrwert zu<br />

bieten.“ Hintergrund: Die Kunden<br />

aus Handwerk und Industrie haben<br />

längst ähnliche Ansprüche<br />

wie Privatkunden und wollen<br />

ebenso „bequem bedient“ werden.<br />

In der Praxis soll das benötigte<br />

Produkt von der Baustelle<br />

aus ohne größeren Aufwand digital<br />

abrufbar und binnen 24 Stunden<br />

direkt am Einsatzort zur Verfügung<br />

stehen.<br />

www.eisen-fischer.de<br />

Die Eisen-Fischer GmbH mit Standorten in Nördlingen (Hauptsitz),<br />

Crailsheim, Heidenheim und Bad Mergentheim gibt es seit<br />

1874. Der Großhändler beschäftigt rund 450 Mitarbeiter – darunter<br />

40 Auszubildende und machte 2016 einen Umsatz von<br />

<strong>11</strong>0 Millionen Euro. Der Betrieb bedient Privatleute ebenso wie<br />

das Handwerk, den Fachhandel, die Industrie und die öffentliche<br />

Hand mit Produkten rund um die Themen Bad, Energie, Küche,<br />

Türen, Fenster, Garten, Stahl, Bau-Biegerei, Bedachung, Betriebsausstattung<br />

und Arbeitsschutz. Das Unternehmen wird von Wilhelm<br />

Fischer (Geschäftsführender Gesellschafter), Leo van Bree<br />

und Alexander Pascher geleitet. Weiterer Gesellschafter ist Stephan<br />

Fischer. Vorsitzender des Beirats ist der Dozent und Unternehmensberater<br />

Franz Seegerer aus Crailsheim.<br />

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ADVERTORIAL<br />

Hera auf Wachstumskurs<br />

4.500 qm neue Produktionsfläche am Standort Blaufelden<br />

Die Firma hera wurde 1959 von<br />

Herrn Hermann Rapp im Zentrum<br />

von Blaufelden als kleiner<br />

Dienstleistungsbetrieb für Radiound<br />

Fernsehgeräte gegründet. Der<br />

Umzug ins Industriegebiet und die<br />

Spezialisierung auf Elektrolabortische<br />

erfolgte im Jahre 1972, dann<br />

THE CHOICE OF ENGINEERS<br />

Wir suchen Dich ...<br />

... wenn du bereits bei der Entwicklung und Produktion von<br />

Ausbildungsmöbeln und Lehrsystemen mitarbeiten möchtest,<br />

anstatt nur im Berufsschulunterricht daran zu lernen!<br />

Für das Ausbildungsjahr 2018:<br />

» EIN INTERNATIONAL<br />

TÄTIGES UNTERNEH-<br />

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SPEKTRUM AN<br />

APPLIKATIONEN.<br />

Mechanische Fertigung und Versand.<br />

Büro- und Verwaltungsgebäude: am Gebäude von 1972 wird<br />

stetig weitergebaut.<br />

die Eingliederung in die Zech-Unternehmensgruppe<br />

im Jahre 1995.<br />

Seither ist viel passiert und<br />

nur noch wenig erinnert an die<br />

Zeiten von damals. Die Firma hera<br />

Laborsysteme GmbH ist heute ein<br />

international führender Hersteller<br />

für Elektrolabormöbel und<br />

elektrotechnische Lehrsysteme.<br />

Egal ob Mitarbeiter der deutschen<br />

Automobilindustrie, der koreanischen<br />

Ölindustrie oder afrikanische<br />

Schüler, alle kennen und schätzen<br />

das Produkt aus Blaufelden.<br />

Um der steigenden Nachfrage<br />

gerecht zu werden bezog die hera<br />

vergangenen Sommer bereits eine<br />

neue Halle und die zweite befindet<br />

sich im Rohbau. Die Produktionsfläche<br />

konnte so binnen 2 Jahren um<br />

4.500 qm erweitert werden und die<br />

bereits hochmoderne mechanische<br />

Fertigung wurde um eine vollautomatisierte<br />

24/7-Produktionsanlage<br />

erweitert.<br />

Damit der Wachstumskurs nicht nur<br />

heute, sondern auch die nächsten<br />

Jahre noch anhält, fließt ein großer<br />

Teil des Betriebsergebnisses direkt<br />

in die Entwicklung neuer Produkte.<br />

So ist die einzige Sorge des Unternehmens<br />

der vielbesagte Fachkräftemangel,<br />

denn auch in Blaufelden<br />

gilt: Rationalisierung ist gut, aber<br />

auf unsere Mitarbeiter verzichten<br />

wir nicht.<br />

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Aktuell stellt hera auf der<br />

Productronica in München<br />

die neue busgesteuerte Laborgeräte-Serie<br />

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Herstellung, Installation und Prüfung von Elektrolaborgeräten<br />

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Herstellung aller mechanischen Komponenten für Labortische und<br />

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Fragen zur Ausbildung: Herr Manfred Zech (Tel.: 07953 / 882-100)<br />

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Fotos: hera<br />

www.hera.de<br />

hera Laborsysteme GmbH<br />

Hermann-Rapp-Str. 40 | D-74572 Blaufelden | Tel. +49 7953 882-0 | info@hera.de | www.hera.de


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Firmen & Märkte 19<br />

Maas-Töchtern steht Abbau bevor<br />

Baustoffhandel profitabel – Die drei weiteren Gesellschaften werden in der Regelinsolvenz restrukturiert.<br />

VON MELANIE BOUJENOUI<br />

Das Unternehmen hat Tradition<br />

Für ihre vier zentralen Unternehmen<br />

– Maas Baustoffe,<br />

Maas Profile, Bemo Systems<br />

und Maas Holding – hatte die mittelständische<br />

Gruppe am 29. August<br />

dieses Jahres Antrag auf Insolvenz<br />

gestellt. Jetzt gibt es neue Regelungen<br />

für die Sanierung: Maas<br />

Profile und Bemo Systems werden<br />

im Regelinsolvenzverfahren neu<br />

strukturiert.<br />

Maas Baustoffe ist davon nicht betroffen,<br />

hier geht es planmäßig<br />

weiter. „Der Baustoffhandel<br />

musste bedingt durch die Insolvenz<br />

der Gruppe ein Eigenverwaltungsverfahren<br />

anmelden. Das Unternehmen<br />

arbeitet profitabel.<br />

Das Verfahren hat keinen Einfluss<br />

auf die Märkte und wir merken,<br />

dass die Kunden weiter zu uns stehen“,<br />

erklärt Geschäftsleiter Stefan<br />

Dowiasch. Dieser bleibt in der<br />

Unternehmensleitung zusammen<br />

mit Dirk Eichelbaum, der als Sanierungsgeschäftsführer<br />

die Leitung<br />

ergänzt.<br />

Alle zehn Baustoffmärkte werden<br />

zu den gewohnten Öffnungszeiten<br />

und mit unverändertem Sortiment<br />

fortgeführt. Damit wird sich für<br />

Mitarbeiter und Kunden auch während<br />

des eröffneten Verfahrens<br />

erst einmal nichts ändern. Der<br />

Stuttgarter Fachanwalt Michael<br />

Pluta bleibt Sachwalter für Maas<br />

Baustoffe: „Wir wollen eine Investorenlösung<br />

erzielen. Der vorläufige<br />

Gläubigerausschuss hat in der<br />

vergangenen Woche grünes Licht<br />

für einen Investorenprozess gegeben.“<br />

Es seien bereits verschiedene<br />

Gespräche am laufen. Anders<br />

sieht die Lage bei den Maas-<br />

Im Jahr 1948 wurde es von Walter Maas als Fuhrunternehmen für<br />

Sand- und Schüttgüter gegründet. 1992 übernahm Reinhard<br />

Maas als alleiniger Gesellschafter die Firma und im Jahr 2000 den<br />

Stehfalzhersteller Bemo aus Reutlingen. Damit wurden die Weichen<br />

gestellt, für das internationale Geschäft mit Partnerfirmen.<br />

Dennoch geriet die Maas-Gruppe in eine finanzielle Schieflage.<br />

Töchtern aus: Für die Dachprofilproduktion,<br />

den Dachkonstrukteur<br />

Bemo sowie die operativ<br />

nicht tätige Holding, wurde Pluta<br />

vom Amtsgericht Heilbronn als Insolvenzverwalter<br />

im Regelinsolvenzverfahren<br />

bestellt.<br />

Handel: Die Hauptniederlassung in Ilshofen-Eckartshausen wird in Eigenverwaltung saniert.<br />

ANPASSUNGEN Das erklärte<br />

Ziel sei es Lösungen für die Fortführung<br />

der Unternehmen zu finden<br />

und möglichst viele Arbeitsplätze<br />

zu erhalten. Während der<br />

aktuellen Prüfungsphase seien<br />

noch keine konkreten Entscheidungen<br />

gefallen.<br />

Sicher sei aber, dass der Fokus<br />

bei Profile und Bemo auf die Umsetzung<br />

lukrativer Aufträge gelegt<br />

werden soll. Das bezieht sich vor<br />

allem darauf, dass es mit der Wirtschaftlichkeit<br />

bei den Aufträgen<br />

wahrscheinlich nicht immer<br />

passte. Denn trotz Vorzeigeprojekten<br />

wie „The Squaire“ am Frankfurter<br />

Flughafen und Referenzen<br />

in allen Klimazonen der Welt, wie<br />

zum Beispiel Velodrom und Center<br />

Court in Griechenland, Wie-<br />

Wu-Ying Center in Taiwan, New<br />

Doha International Airport in Katar,<br />

Dubai Flower Center oder Petrobas<br />

in Brasilien, war die<br />

Gruppe in finanzielle Nöte geraten.<br />

Als weitere Sanierungsmaßnahmen<br />

stünden „die Straffung<br />

des Produktportfolios und die Optimierung<br />

des Produktkonzepts“<br />

an.<br />

PERSONALABBAU Übersetzt<br />

bedeutet das: Kürzungen in der Angebotspalette,<br />

der Produktion<br />

und schlussendlich auch bei der<br />

Mitarbeiterzahl. Wie viele Arbeitsplätze<br />

im Zuge der Anpassungen<br />

tatsächlich abgebaut werden, ist<br />

noch nicht klar. „Unser Team<br />

wird die Restrukturierung umsetzen.<br />

Maas Profile und Bemo Systems<br />

Engineering haben Zukunftschancen“,<br />

verkündet Pluta.<br />

Zu seinem Sanierungsteam gehören<br />

Betriebswirt Reinhard<br />

Wünsch, Diplomkauffrau Martina<br />

Hengartner sowie Sanierungsmanager<br />

Helmuth Rauscher. Derzeit<br />

sind 251 Mitarbeiter bei den beiden<br />

Gesellschaften beschäftigt.<br />

Insgesamt arbeiten 370 Mitarbeiter<br />

bei der Gruppe, davon <strong>11</strong>9 im<br />

Baustoffhandel. Auch hier laufen<br />

die Gespräche. Bei dem Unwetter<br />

im Jagst- und Kochertal vor einem<br />

Jahr, ging die Maas-Baustoffe Filiale<br />

in der Gaisbacher Straße 29,<br />

in Künzelsau buchstäblich unter.<br />

Das war sicher nicht der Auslöser<br />

für die Abwertsbewegung der<br />

Maas-Kette, passt aber zur Stimmung.<br />

Allerdings ist die Filiale wieder<br />

vollkommen hergestellt.<br />

www.maasbaustoffe.de<br />

www.maasprofile.de<br />

www.bemo.com<br />

Foto: Maas<br />

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RECHTS-TIPP<br />

Neues Baurecht ab 2018<br />

Durchgreifende Änderungen im Bau- und Architektenrecht<br />

Mit Wirkung zum 01.01.2018 tritt das<br />

„Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts<br />

und zur Änderung der kaufrechtlichen<br />

Mängelhaftung“ in Kraft und<br />

führt unter anderem zu durchgreifenden<br />

Änderungen im Bau- und Architektenrecht.<br />

❚ Die gesetzliche Neuregelung umfasst<br />

knapp 50 Paragraphen. Teilweise werden<br />

die bereits bestehenden Regelungen nur<br />

modifiziert, teilweise schafft das Gesetz<br />

eine völlig neue Rechtslage, auf die<br />

sich die Beteiligten ab dem 01.01.2018<br />

zwingend einstellen müssen. Es wird<br />

daher für all diejenigen, die mit Bauund<br />

Architektenrecht zu tun haben, aber<br />

auch für alle, die mit Baustoffen handeln,<br />

unumgänglich sein, sich mit den Neuregelungen<br />

auseinanderzusetzen, um rechtliche<br />

Nachteile zu vermeiden. Ein Schwerpunkt<br />

der Gesetzesinitiative ist es auch,<br />

die Rechte der Verbraucher zu schützen.<br />

Daher wird es insbesondere bei Bauverträgen,<br />

die mit Verbrauchern im Sinne<br />

des Gesetzes geschlossen werden, erhebliche<br />

Veränderungen geben, auf welche<br />

entsprechend zu reagieren ist. Einmal<br />

abgesehen davon, dass der ganz<br />

überwiegende Teil der Neureglungen<br />

zwingend sein wird, wenn ein Verbraucher<br />

als Vertragspartner eines Unternehmens<br />

oder eines Baustoffhändlers<br />

involviert ist, führt die Gesetzesänderung<br />

insbesondere auch für mittelständische<br />

Unternehmen, und zwar teilweise zwingend,<br />

zu nicht unerheblichem zusätzlichen<br />

Aufwand bei der Abwicklung von<br />

Bauverträgen.<br />

Die Neuregelungen, die allerdings nur für<br />

diejenigen Verträge gelten, die ab dem<br />

01.01.2018 neu geschlossen werden (sie<br />

gelten also nicht, wenn der Vertrag noch<br />

vor dem 01.01.2018 geschlossen wurde,<br />

aber möglicherweise erst nach diesem<br />

Stichtag abgewickelt wird) sehen stichpunktartig<br />

folgende Regelungen vor:<br />

1.) Erstmalig wird im BGB für den Auftraggeber<br />

einer Bauleistung das Recht vorgesehen,<br />

dem Werkunternehmer Änderungsanordnungen<br />

zu erteilen, die für<br />

diesen auch verbindlich sind. Dieses<br />

Recht des Bestellers korrespondiert<br />

dann mit entsprechenden Vergütungsanpassungsansprüchen<br />

des Werkunternehmers.<br />

2.) In der Hoffnung, dass sich Streitigkeiten<br />

über solche zusätzlichen und geänderten<br />

Leistungen künftig schneller<br />

klären lassen, sieht die Gesetzeslage<br />

erstmals die Durchführung eines Eilverfahrens,<br />

namentlich die Beantragung<br />

einer einstweiligen Verfügung bei Streitigkeiten<br />

über das Anordnungsrecht<br />

des Auftraggebers vor, für die künftig<br />

immer unabhängig vom Streitwert die<br />

Landgerichte zuständig sein werden.<br />

3.) Ebenfalls in der Hoffnung, Baustreitigkeiten<br />

künftig einzudämmen, sieht das<br />

neue Gesetz Regelungen zur fiktiven<br />

Abnahme und zur Zustandsfeststellung<br />

von Bauleistungen vor, wenn der Auftraggeber<br />

die Abnahme der Leistung<br />

wegen tatsächlich vorhandener oder<br />

möglicherweise nur vorgeschobener<br />

Mängelbehauptungen verweigert. Hier<br />

mussten die Parteien bislang auf richterliche<br />

Rechtsfortbildung zurückgreifen.<br />

4.) Eine echte Neuerung stellen die gesetzlichen<br />

Regelungen zu den Inhalten von<br />

Architekten- und Ingenieurverträgen<br />

und Bauträgerverträgen dar. Selbiges<br />

gilt für gesonderte Regelungen, wenn<br />

der Auftraggeber eines Bauvorhabens<br />

ein Verbraucher ist (Verbraucherbauvertrag).<br />

In letztgenanntem Fall ergeben<br />

sich für den Werkunternehmer<br />

teilweise in erheblichem Umfang neue<br />

Dokumentations- und Aufklärungsverpflichtungen.<br />

Hinzu kommt, dass ein<br />

Verbraucher künftig ein erleichtertes<br />

Recht zum Widerruf eines Bauvertrages<br />

hat.<br />

5.) Um der teilweise schleppenden Zahlungsmoral<br />

der Auftraggeber von Bauvorhaben<br />

entgegenzuwirken, sieht das<br />

Gesetz schließlich verschiedene Neuregelungen<br />

für Abschlags- und Schlusszahlungen<br />

vor.<br />

6.) Während in der Vergangenheit schon<br />

immer das Recht der Kündigung aus<br />

einem wichtigen Grund gegeben war<br />

und sich der Kern der juristischen Auseinandersetzung<br />

darauf konzentrierte,<br />

wann ein solches Recht denn bestehen<br />

kann, sieht das Gesetz nun erstmalig<br />

eine Normierung der Voraussetzungen<br />

vor, wann eine Kündigung aus wichtigem<br />

Grund zwischen den Parteien<br />

eines Bauvertrages erfolgen kann.<br />

7.) Für die Gerichtspraxis wird es eine<br />

erfreuliche Erleichterung werden, dass<br />

RA Dr. jur. Bernd Kober<br />

Fachanwalt für<br />

Bau- und Architektenrecht<br />

Fachanwalt für<br />

Handels- und Gesellschaftsrecht<br />

es künftig zwingend an den Landgerichten<br />

für Bau- und Architektenstreitigkeiten<br />

die Zuständigkeit der Baukammer<br />

als Spezialkammer geben<br />

wird. Für die Streitparteien sollte diese<br />

Regelung zu einer Verfahrensverkürzung<br />

sowie zu einer höheren Qualität<br />

gerichtlicher Entscheidungen führen.<br />

Die neuen Regelungen sind das Ergebnis<br />

langjähriger und teilweise heftig geführter<br />

Diskussionen während der Vorbereitung<br />

der Gesetzesentwürfe und des Gesetzgebungsverfahrens.<br />

Die Baurechtspraxis wird<br />

zeigen, ob die Zweifler der Reform Recht<br />

haben werden, dass nämlich die Neuregelungen<br />

faktisch zu keiner durchgreifenden<br />

Veränderung und insbesondere Vereinfachung<br />

von Baustreitigkeiten führen werden.<br />

Wie bereits eingangs erwähnt, werden<br />

alle Beteiligten des Bauwesens sowie<br />

diejenigen, die mit Baustoffen handeln, die<br />

neue Gesetzeslage berücksichtigen müssen.<br />

Ansonsten können teilweise gravierend<br />

einschneidende Konsequenzen drohen.<br />

Wird etwa ein Verbraucher bei<br />

Abschluss eines Bauvertrages über das<br />

ihm zustehende Widerrufsrecht nicht ordnungsgemäß<br />

belehrt, besteht die Gefahr,<br />

dass der Bauherr dieses Widerrufsrecht zu<br />

einem sehr späten Zeitpunkt ausübt, ohne<br />

dass dem Werkunternehmer trotz aller von<br />

ihm bislang im Zusammenhang mit diesem<br />

Vertrag erbrachten Aufwendungen<br />

und Bemühungen ein Erstattungsanspruch<br />

gegenüber dem Verbraucher zusteht.<br />

Rathausgasse 3 · 97877 Wertheim<br />

Telefon 09342 / 92 55-0<br />

Fax 09342 / 92 55-80<br />

info.wth@reinhart-kober.de<br />

www.reinhart-kober.de


20 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Nachfrage steigt deutlich<br />

Dienstleistungsunternehmen Franz & Wach profitiert von Personalnot zur Weihnachtszeit.<br />

Ein kurzer Blick in die Jobbörsen<br />

zeigt deutlich,<br />

dass Weihnachten naht.<br />

Denn im Vorweihnachtsgeschäft<br />

seien Unternehmen in<br />

vielen Branchen auf der Suche<br />

nach Saisonkräften, schreibt<br />

der Crailsheimer Personaldienstleister<br />

Franz & Wach. So<br />

berichtet das Internetkaufhaus<br />

Amazon von 13 000 freien Arbeitsplätzen<br />

bundesweit. Es<br />

herrscht Hochkonjunktur im<br />

Handel, in der Produktion und<br />

in der Logistik.<br />

Das spürt auch Gerhard Wach,<br />

Inhaber des bundesweit aktiven<br />

Personaldienstleisters<br />

Franz & Wach: „Viele Unternehmen<br />

sind schon seit Monaten<br />

auf der Suche nach Aushilfskräften<br />

und Saisonarbeitern. Die<br />

Jobbörsen sind gefüllt mit Angeboten.<br />

Wo die eigenen Bemühungen<br />

nicht fruchten, werden<br />

wir gerufen.“<br />

Kapazität um hunderte<br />

Bewerbungen zu sichten<br />

Personaldienstleister sind auf<br />

die Suche nach Bewerbern spezialisiert.<br />

Man habe die Kapazitäten,<br />

kurzfristig Hunderte Bewerbungen<br />

zu sichten, Vorstellungsgespräche<br />

zu führen und<br />

geeignete Kandidaten auszuwählen.<br />

Ob diese dann im Rahmen<br />

der Zeitarbeit überlassen oder<br />

für die betroffenen Monate direkt<br />

vom suchenden Unternehmen<br />

eingestellt werden, ist unterschiedlich.<br />

Seine Mitarbeiter hätten derzeit<br />

jedenfalls alle Hände voll zu<br />

tun. Bei einem leergefegten Bewerbermarkt<br />

steckten viele Betriebe<br />

in Personalnöten.<br />

Das eröffne denjenigen Chancen,<br />

die aktuell eine Beschäftigung<br />

suchen. Dazu gehören<br />

klassisch Studenten, aber auch<br />

Hausfrauen oder Teilzeitbeschäftigte.<br />

Sie können dadurch<br />

diese Zeit des Jahres nutzen,<br />

um die eigene Kasse mit einem<br />

Zuverdienst aufzufüllen. Und natürlich<br />

bietet dieser Engpass<br />

auf dem Arbeitsmarkt nun auch<br />

vielen Flüchtlingen und Wiedereinsteigern<br />

die Chance, eine Arbeit<br />

zu finden. Sobald die Temperaturen<br />

weiter fallen, würde<br />

sich die Lage verschärfen, so<br />

das Unternehmen. Dann steige<br />

der Absatz der klassischen Winterartikel<br />

sprunghaft an.<br />

Mit der Kälte steigen<br />

die Bestellungen<br />

„Und dann steht unser Telefon<br />

nicht mehr still“, freut sich Gerhard<br />

Wach auf die zu erwartende<br />

Nachfrage. Dass er zuversichtlich<br />

ist die meisten Anfragen<br />

auch bedienen zu können,<br />

liegt daran, dass die Zeitarbeit<br />

in den vergangenen Jahren immer<br />

attraktiver für Saisonkräfte<br />

geworden sei. „Wir haben mittlerweile<br />

Stundenlöhne, die deutlich<br />

über dem Mindestlohn liegen<br />

und in den allermeisten Fällen<br />

auch genauso hoch sind<br />

wie bei einem Saisonjob über<br />

den Einsatzbetrieb“, wirbt<br />

Wach.<br />

pm<br />

www.franz-wach.de<br />

Jobsuche: Aktuell suchen zahlreiche Unternehmen nach Mitarbeitern, die sie über das Weihnachtsgeschäft<br />

unterstützen. Diesen Anstieg merkt auch das Unternehmen Franz & Wach. Foto: Franz & Wach<br />

Stolz: Die Geschäftsleitung Klaus und Jürgen Wohlfarth mit der nicht<br />

alltäglichen Auszeichnung.<br />

Foto: KW Automotive<br />

KW Automotive oben<br />

auf dem Treppchen<br />

Innovativer Fahrwerkspezialist gewinnt Mittelstandspreis.<br />

Der Weltmarktführer für Gewindefahrwerke,<br />

die KW Automotive<br />

GmbH aus Fichtenberg hat<br />

den Mittelstandspreis <strong>2017</strong> gewonnen.<br />

Bundesweit hatten über<br />

1400 Institutionen in 16 Bundesländern<br />

insgesamt 4923 kleinere<br />

und mittlere Unternehmen für<br />

den Wettbewerb nominiert.<br />

Die KW Automotive GmbH ist einer<br />

der insgesamt elf Preisträger<br />

aus den vier Wettbewerbsregionen<br />

Bayern, Baden-Württemberg,<br />

Hessen und Thüringen in denen<br />

2536 Mittelständler nominiert waren.<br />

Obwohl sich die KW Automotive<br />

in einem spezialisierten Nischenmarkt<br />

befindet, konnte sie<br />

sich deutlich über dem Branchendurchschnitt<br />

entwickeln.<br />

KW Automotive ist Marktführer<br />

und Innovationsmotor individueller<br />

Fahrwerklösungen für die<br />

Straße und im Rennsport. Der<br />

Fahrwerkhersteller in Fichtenberg<br />

ist zudem auch ein Pionier in<br />

der Entwicklung adaptiver Fahrwerke,<br />

die in ihrer Dämpfung per<br />

Smartphone eingestellt werden<br />

können. Am Hauptsitz des mittelständischen<br />

Unternehmens sind<br />

mittlerweile über 230 Mitarbeiter<br />

tätig. Aktuell arbeiten 30 Mitarbeiter<br />

an der Entwicklung neuer Fahrwerksysteme/-technologien.<br />

Die<br />

weltweiten Kunden werden direkt<br />

vom Stammwerk aus beliefert.<br />

Über zehn Millionen Euro investierte<br />

der Betrieb zuletzt in neue<br />

hochwertige Verwaltungs-, Logistik-<br />

und Fertigungsgebäude. Das<br />

gesamte Fahrwerksprogramm<br />

wird direkt am Stammsitz entwickelt<br />

und gefertigt.<br />

Die KW Automotive GmbH wurde<br />

seit 2012 bereits sechs Mal durch<br />

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken<br />

GmbH und Raiffeisen-Landesbank<br />

Oberösterreich Aktiengesellschaft,<br />

Zweigniederlassung Süddeutschland<br />

für den Preis des Mittelstandes<br />

nominiert. Im Jahre<br />

2013 erfolgte die Auszeichnung<br />

als Finalist.<br />

pm<br />

www. kwautomotive.de<br />

NEWSLINE<br />

Ishida revolutioniert<br />

das Marinieren<br />

SCHWÄBISCH HALL. Der Spezialmaschinenhersteller<br />

Ishida präsentiert ein bahnbrechendes System für das<br />

Marinieren von Fleisch, Geflügel und Fisch. Die Produktlösung<br />

„Orbicote“ kombiniert eine Mehrkopfwaage<br />

mit einem neuentwickelten Mariniersystem im Anschluss<br />

an die Verwiegung und wurde mit dem Award<br />

der britischen Processing<br />

and Packaging<br />

Machinery Association<br />

(PPMA)<br />

ausgezeichnet. Im<br />

Unterschied zu herkömmlichen<br />

Anlagen<br />

mariniert Orbicote<br />

nach der Verwiegung.<br />

Ishida Orbicote<br />

arbeitet sehr<br />

produktschonend<br />

und erreicht eine Geschwindigkeit<br />

von<br />

55 Verpackungen pro Minute. Anders als beim „nassen“<br />

Verwiegen bleibt die Mehrkopfwaage frei von Marinadeanhaftungen,<br />

was Einsparungen von bis zu acht<br />

Prozent bedeutet. Alle Kontaktflächen sind leicht demontierbar<br />

und ein Produktwechsel benötigt nur 15 Minuten.<br />

Die Ishida GmbH in Schwäbisch Hall ist die Niederlassung<br />

für Deutschland und Österreich von Ishida<br />

Europe (Birmingham, England) und konzipiert, produziert<br />

und installiert Verpackungstechnologien für den<br />

Lebensmittel- und den Non-Food-Bereich.<br />

pm<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Eine erstaunliche Entwicklung<br />

Vom Ein-Mann-Betrieb zum Komplettanbieter: Verpackungsspezialist R.Weiss Group ist gut unterwegs.<br />

Sie zählt heute zu einem der<br />

größten Gewichte in der Verpackungsmaschinenbranche<br />

der Region:<br />

die R. Weiss Group. Wie bei<br />

vielen inhabergeführten Unternehmen<br />

gibt man sich aber auch am<br />

Hauptsitz „Zur Flügelau“ bei der<br />

Frage Rahmendaten ein wenig zurückhaltend.<br />

Lediglich eine vorsichtige<br />

Einschätzung zum laufenden<br />

Geschäftsjahr sind Julia von<br />

Berg zu entlocken: „Wir werden<br />

weiter zulegen und werden auch<br />

unsere Vorgaben übertreffen.“<br />

Die Vertriebs- und Marketing-Assistentin<br />

unterlegt ihre Aussagen<br />

„Die Montagehallen sind voll. Erst<br />

vor wenigen Tagen wurde ein größerer<br />

Auftrag über fünf Linien<br />

vom Kunden abgenommen.“<br />

SPEKTRUM Der Betrieb, der<br />

von Reinald Weiss im Jahr 1990<br />

als „Reinald Weiss Sondermaschinen<br />

GmbH“ im Crailsheimer Stadtteil<br />

Onolzheim gegründet wurde,<br />

hat eine erstaunliche Entwicklung<br />

hinter sich. Was mit der Herstellung<br />

von Funktionselementen,<br />

Baugruppen und Sondermaschinen<br />

inklusive der Einzelteilefertigung<br />

in einer angemieteten Halle<br />

Vielfältig: Mit der Roboter-Lösung „UNIROB“, einer Top Loading<br />

Maschine, wurde der Betrieb branchenweit bekannt. Foto: R. Weiss Group<br />

begann, ist heute eine international<br />

ausgerichtete Firmengruppe,<br />

die weltweit mehr als 1000 Menschen<br />

beschäftigt. Aus dem einstigen<br />

Ein-Mann-Betrieb gingen am<br />

Standort in Crailsheim-Altenmünster<br />

in drei Jahrzehnten die<br />

„R. Weiss Verpackungstechnik“,<br />

die „R. Weiss Maschinenbau“ und<br />

die „R. Weiss Automation“ hervor.<br />

Das Spektrum ist groß, denn das<br />

Unternehmen ist Hersteller von<br />

Endverpackungs-, Sonder- und Serienmaschinen<br />

sowie von Bauteilen<br />

und Systempartnern für Fördertechnik,<br />

Fabrikautomation,<br />

Montage- und Verkettungstechnik.<br />

Um sich spezielle Marktpositionen<br />

zu eröffnen und international<br />

besser aufgestellt zu sein, setzt<br />

R.Weiss auf Zukäufe oder Ausgründungen.<br />

ZUKÄUFE Im Jahr 2010 wurde<br />

„Bleichert Automation“ in Osterburken<br />

übernommen, ihr folgte<br />

„Ertl Automation“ in Straubing.<br />

Erst vor drei Jahren wurde dann<br />

die Bleichert ERS Automation Systems<br />

in Nanjing (China) gegründet.<br />

Branchenweit bekannt wurden<br />

die Crailsheimer Verpackungsspezialisten<br />

mit der Entwicklung<br />

der Top-Loading Maschine<br />

„UNIROB“, ein von oben<br />

abgehängtes vielfältig einsetzbares<br />

Robotersystem für frei zugängliche<br />

Verpackungszellen. Mit ihr<br />

wurde die Firmengruppe zum<br />

weltweit tätigen Anbieter von Verpackungsmaschinen<br />

unter anderem<br />

für Verpackungsanlagen und<br />

industrielle Automatisierung. Die<br />

Kunden kommen aus den Bereichen<br />

Pharma, Kosmetik, Lebensmittel,<br />

Non Food und Chemie.<br />

Zum Leistungsspektrum gehört<br />

auch ein umfassender Service von<br />

der Bedarfsermittlung und Beratung<br />

über die Inbetriebnahme<br />

und Qualifizierung des Personals<br />

bis hin zur Wartung. „Es gehört zu<br />

unserer Firmenphilosophie, Qualität<br />

unter übergreifenden Aspekten<br />

zu bieten“, erläutert Firmenchef<br />

Reinald Weiss. Um die hohen Leistungsanforderungen<br />

zu halten,<br />

setzt das Unternehmen auch auf<br />

firmenübergreifenden Austausch.<br />

So ist die R. Weiss Group Gründungsmitglied<br />

des Firmenclusters<br />

„Packaging Valley“.<br />

ibe<br />

wwww.r-weiss.de


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Ingenia 21<br />

Drei Firmen unter einem Dach<br />

Neue Gewerbehalle von Ingenia Projects komplett gefüllt. Vestas und Pflüger-TOB nutzen die gute Infrastruktur.<br />

VON HERIBERT LOHR<br />

Vor gut einem Jahr war Spatenstich.<br />

Zwischenzeitlich<br />

sind in der neuen Halle im<br />

Gewerbepark Kirchberg – in unmittelbarer<br />

Nähe der Autobahn A6<br />

– die Mieter eingezogen.<br />

Der Neubau erfüllt gleich mehrere<br />

Funktionen. Zum einem<br />

dient er der ingenia projects<br />

GmbH & Co.KG mit Sitz im Wasserschloss<br />

in Erkenbrechtshausen<br />

als Lagerraum, um die betriebsinterne<br />

Logistik für die beiden Geschäftszweige<br />

Fotovoltaik-Anlagenbau<br />

und die Errichtung von digitalen<br />

Netzwerken in Kommunen sowie<br />

großer gewerblicher Objekte<br />

zu optimieren.<br />

Insbesondere das neue Geschäftsfeld,<br />

Breitbandausbau in ländlichen<br />

Gebieten, braucht Platz. Mit<br />

der Tochterfirma „ingenia digitale<br />

Netze“ bringt ingenia über Glasfaser<br />

und Richtfunk schnelles Internet<br />

in unterversorgte Gewerbegebiete.<br />

Auch Firmen in Kirchberg<br />

und Umgebung werden in Kürze<br />

davon profitieren.<br />

1,2 Millionen Euro hat Ingenia<br />

Projects in das Gebäude mit rund<br />

1350 Quadratmetern Nutzfläche<br />

investiert, nicht zuletzt um dabei<br />

auch die Abläufe im eigenen Haus<br />

nachhaltig zu verbessern. Daneben<br />

hat nun der Windkraftanlagenhersteller<br />

Vestas dort seinen Ser-<br />

Synergien: Rene Vopel, Technischer Teamleiter der Region Süd-West, Vestas Central Europe, Geschäftsführer<br />

Ulli Pflüger und Gunter Westram, technischer Leiter bei „ingenia“ (vo. li.) stehen für die drei innovativen<br />

Unternehmen, die die neue Gewerbehalle nun gemeinsam nutzen.<br />

Foto: Lohr<br />

vicestützpunkt im Raum Hohenlohe-Franken<br />

eingerichtet. Zuvor<br />

war für die Anlagen in der Region<br />

der Servicestützpunkt Würzburg<br />

zuständig. Gerade aber auch in<br />

Notfällen sind kurze Wege der Servicetechniker<br />

zu den Anlagen unabdingbar,<br />

um längere Ausfälle<br />

und damit hohe Kosten zu vermeiden.<br />

Für die Verantwortlichen bei<br />

„ingenia projects“ stand als Mitinitiator<br />

des Windparks Kirchberg zudem<br />

schon frühzeitig fest, dass<br />

der Standort des Vestas-Servicestützpunktes<br />

so nah wie möglich<br />

am Windpark angesiedelt werden<br />

sollte. „Das Servicecenter an der<br />

A6 liegt infrastrukturell sehr günstig<br />

und ermöglicht es uns, den<br />

Standort optimal für bereits fertiggestellte<br />

und noch geplante Windkraftanlagen<br />

im Raum Hohenlohe-Franken<br />

im Umkreis von 50<br />

Kilometern zu nutzen. Kurze Wege<br />

zu unseren Windenergieanlagen<br />

sind ein klarer wirtschaftlicher<br />

Vorteil“, sagt Rene Vopel, Technischer<br />

Teamleiter der Region Süd-<br />

West, Vestas Central Europe. Nach<br />

vorläufigen Planungen wird das<br />

unternehmen im Gewerbepark<br />

Kirchberg bis zu zehn Mitarbeiter<br />

beschäftigen.“ Zur Unterstützung<br />

des Serviceteams werden noch engagierte<br />

Servicetechniker gsucht,<br />

die sich für die Windenergie begeistern<br />

und gerne in großen Höhen<br />

arbeiten.“ Weltweit hat Vestas<br />

mit mehr als 85 Gigawatt (GW) in<br />

75 Ländern mehr Windenergie installiert<br />

alles jede andere Firma.<br />

Insgesamt 22 500 Mitarbeiter setzen<br />

sich dazu für nachhaltige Lösungen<br />

ein. Die Geschäftseinheit<br />

Vestas Central Europe, mit Hauptsitz<br />

in Hamburg, ist verantwortlich<br />

für den Vertrieb und das Marketing<br />

von Windenergielösungen<br />

sowie die Installation und den Service<br />

von Windenergieanlagen in<br />

Deutschland, Benelux, Österreich,<br />

Russland, Osteuropa sowie<br />

Süd- und Ostafrika.<br />

Vestas ist seit 1986 im deutschen<br />

Markt tätig und hat nahezu 7700<br />

Windenergieanlagen mit einer Gesamtkapazität<br />

von mehr als 12,5<br />

GW installiert. Das Unternehmen<br />

ist mit seiner gesamten Wertschöpfungskette<br />

vertreten; angefangen<br />

bei R&D, über Produktionsstätten,<br />

Vertriebsstandorte, einen Servicenetz<br />

bis hin zum Hauptsitz der<br />

Geschäftseinheit Vestas Central<br />

Europe. Vestas zählt in Deutschland<br />

rund 2400 Mitarbeiter.<br />

Der Dritte im Bunde ist das Familienunternehmen<br />

Pflüger Holz- und<br />

Kunststofftechnik aus Ilshofen-Untersteinach.<br />

Das Unternehmen,<br />

das 1974 gegründet wurde, hat<br />

vor vier Jahren damit begonnen,<br />

sich ein zweites Standbein aufzubauen<br />

und hat dafür die Pflüger<br />

TOB GmbH gegründet. Der Betrieb<br />

hat sich auf Herstellung von<br />

Baukastensystemen für thermischen<br />

Trennungen spezialisiert,<br />

die unter anderem im Fensterund<br />

Fassadenbau eingesetzt werden.<br />

Diese Trennungen werden<br />

aus recycelten Kunststoffen (PET)<br />

hergestellt und sind übrigens<br />

auch in den Rotorblättern von<br />

Windanlagen enthalten. In der Gewerbehalle<br />

wurde ein neues Bearbeitungszentrum<br />

und die Montage<br />

eingerichtet. So kann die angelieferte<br />

Plattenware, speziell überarbeitet<br />

und vormontiert werden.<br />

Da sich der Geschäftsbereich zuletzt<br />

„hervorragend entwickelt“<br />

hat, benötigte die Firma zusätzlichen<br />

Platz und hat nun eine „optimalen<br />

Standort“ gefunden. Geschäftsführer<br />

Olli Pflüger: „Wir<br />

agieren für unsere Kunden ja als<br />

Entwicklungspartner und liefern<br />

„just in time“, da sind wir auf eine<br />

gute Lage angewiesen.“<br />

Gunter Westram, technischer Leiter<br />

von „ingenia“ ist zufrieden:<br />

„Wir haben unser Nutzungskonzept<br />

so ausgelegt, dass die Firmen<br />

hier technisch wie räumlich optimale<br />

Voraussetzungen zu günstigen<br />

Konditionen vorfinden.“<br />

www. ingenia-projects.com<br />

www. vestas.com<br />

www.pflueger-tob.de<br />

Als Vollsortimenter im Bereich Elektro<br />

decken wir nicht nur Ihren Materialbedarf.<br />

Wir sind vor allem für Sie da.<br />

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Vestas ist der globale Partner<br />

für Windenergielösungen<br />

Kapstadtring 7 · 22297 Hamburg<br />

www.vestas.com<br />

Projekt der Fa. ingenia projects<br />

wurde geplant von<br />

Architekturbüro Dill<br />

Kirchstraße 36 · 74572 Blaufelden<br />

Gerd Seebach<br />

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• GU-Gewerbebau<br />

• Photovoltaikanlagen<br />

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74532 Ilshofen Mobil 0173 8678189<br />

Mail gerd-seebach@t-online.de<br />

Fliesen<br />

Schäfer & Rau GbR<br />

Fliesen Schäfer & Rau GbR<br />

Ortsstraße 40 · 74597 Stimpfach-Rechenberg<br />

E-Mail: fliesen-schaefer-rau@freenet.de<br />

Der Firma Ingenia für<br />

die Zukunft alles Gute.


22 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Wunderbare Würdigung<br />

Fertighaus Weiss wird als Finalist beim Großen Preis des Mittelstandes geehrt.<br />

Innovativ: Der „Magic Mirror“ zeigt auch Verfügbarkeiten an. Foto: Intersport<br />

Neues Konzept<br />

Intersport Deutschland öffnet drei neue<br />

„Future Stores“ in Berlin und Potsdam.<br />

Mit der Eröffnung des komplett<br />

umgebauten Voswinkel-Geschäfts<br />

im Einkaufszentrum<br />

Alexa startet das Heilbronner Unternehmen<br />

Intersport das neue<br />

Storekonzept für Deutschland.<br />

Durch den Einsatz digitaler Technologien<br />

schafft der Betrieb kanalübergreifende<br />

Einkaufserlebnisse.<br />

Der Ladenbau folgt einem<br />

international neu entwickelten<br />

Shop-Konzept und integriert modernste<br />

digitale Elemente.<br />

Displays, Touchscreens, digitale<br />

Umkleidekabinen und der Einsatz<br />

von Virtual Reality-Technik, Hologrammen<br />

und Magic Mirrors zeigen<br />

die ganze Bandbreite an Einkaufserlebnissen<br />

für den Kunden.<br />

„Wir sprechen mit dem neuen Storekonzept<br />

die Sinne unserer Kunden<br />

auf allen Kanälen an. So emotional<br />

muss der Sporthandel der<br />

Zukunft aussehen“, sagt Kim Roether,<br />

Vorstandsvorsitzender von Intersport<br />

Deutschland.<br />

Das Unternehmen testet mit den<br />

Pilot-Stores in Berlin gleichzeitig<br />

ein neues System der permanenten<br />

Warenverfügbarkeit für den<br />

Kunden. Die Sortimente der drei<br />

jetzt eröffneten Voswinkel-Geschäfte<br />

sind über eine sogenannte<br />

„Warendrehscheibe“ direkt mit<br />

Intersport Olympia in Berlin verknüpft.<br />

So kann dem Kunden immer<br />

der gewünschte Artikel verfügbar<br />

gemacht werden. pm<br />

www.intersport.de<br />

Bereits in der fünften Generation<br />

produziert der familiengeführte<br />

Betrieb<br />

Fertighaus Weiss im württembergischen<br />

Oberrot-Scheuerhalden<br />

schlüsselfertige Privathäuser<br />

und Gewerbegebäude in<br />

Fertigbauweise. Mit hoher Fachkompetenz<br />

deckt das mittelständische<br />

Unternehmen alle relevanten<br />

Teilbereiche des Fertigbaus<br />

ab: Architektur, Statik,<br />

Bauphysik, Elektrotechnik sowie<br />

Heizung und Sanitär.<br />

Nun ist das Unternehmen von<br />

der Oskar-Patzelt-Stiftung beim<br />

Auszeichnungswettbewerb<br />

„Großer Preis des Mittelstandes“<br />

als Finalist <strong>2017</strong> geehrt<br />

worden. Gemeinsam mit weiteren<br />

fünf Finalisten sowie drei<br />

Preisträgern zählt der Betrieb<br />

mit rund 400 Mitarbeitern und<br />

über 30 Azubis damit zu Baden-Württembergs<br />

neun vorbildlichsten<br />

und besten mittelständischen<br />

Unternehmen.<br />

Die renommierte Auszeichnung<br />

ist eine große Ehre für den<br />

Holzbauspezialisten, waren<br />

doch in diesem Jahr allein im<br />

„Ländle“ 874 Firmen für den<br />

Preis nominiert worden. Fertighaus<br />

Weiss wurde für den Wettbewerb<br />

von der Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken und<br />

dem Landkreis Schwäbisch<br />

Hall nominiert. „Die Auszeichnung<br />

ist eine wunderbare Würdigung<br />

für unser Unternehmen“,<br />

freut sich Geschäftsführer<br />

Michael Noller, „zumal der<br />

Preis deutschlandweit einer der<br />

renommiertesten Unternehmenspreise<br />

ist.“<br />

BEGEHRT Der große Preis<br />

des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung<br />

gilt seit Jahren als<br />

begehrte Auszeichnung und darüber<br />

hinaus als Deutschlands<br />

wichtigster Wirtschaftspreis.<br />

Dieser wird seit 1995 an herausragende<br />

mittelständische<br />

Unternehmen verliehen, die<br />

nicht nur wirtschaftlich erfolgreich<br />

sind, sondern sich auch<br />

durch einen engagierten Kundenservice,<br />

Innovationen, die<br />

Schaffung und Sicherung von<br />

Arbeitsplätzen, ein vorbildliches<br />

Betriebsklima und breite<br />

Mitarbeiterweiterbildung sowie<br />

soziales und gesellschaftliches<br />

Engagement auszeichnen.<br />

Fertighaus Weiss kann auf eine<br />

über 135-jährige Unternehmensgeschichte<br />

zurückblicken.<br />

1881 als kleine Zimmerei<br />

gegründet, baut der Betrieb<br />

Erfahrung: Der Betrieb stellt jährlich 240 Fertighäuser her. Nachhaltigkeit<br />

liegt dabei besonders im Fokus des Spezialisten. Mit der<br />

Ehrung wird diese Arbeit nun bestätigt.<br />

Foto: Fertighaus Weiss<br />

heute über 240 Gebäude jährlich.<br />

80 Prozent des Umsatzes<br />

wird durch Marktneuheiten<br />

und innovative Verbesserungen<br />

erzielt.<br />

NACHHALTIG Flaggschiff<br />

und bahnbrechendste Weiterentwicklung<br />

des Fertighausspezialisten<br />

ist das „Plusenergiehaus<br />

der 3. Generation“ mit seinem<br />

nachhaltigen und ressourcenschonenden<br />

Energiekonzept.<br />

Auch Weiss selbst setzt auf<br />

Nachhaltigkeit mit einer eigenen<br />

Fotovoltaik-Anlage, welche<br />

die Dachflächen des Werkes in<br />

Oberrot-Scheuerhalden einnimmt<br />

sowie einem eigenen<br />

Windenergiepark. „Wir haben<br />

sozusagen ein Plusenergiewerk“,<br />

informiert Geschäftsführer<br />

Noller. „Der Umwelt- und<br />

Klimaschutz liegt uns sehr am<br />

Herzen. Die Auszeichnung als<br />

Finalist freut uns da natürlich<br />

sehr. Vor allem ist sie eine tolle<br />

Anerkennung für unsere engagierten<br />

und motivierten Mitarbeiter.“<br />

pm<br />

www.fertighaus-weiss.de<br />

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FIRMENPORTRÄT<br />

Das Rundum-sorglos-Paket<br />

für Drucker-Administratoren<br />

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Druckumgebungen kinderleicht inventarisieren,<br />

überwachen und zentral verwalten.<br />

Außerdem bietet die Software Möglichkeiten<br />

zur Druckserver-Migration sowie ein Tool zur<br />

selbstständigen Verwaltung von Druckerverbindungen<br />

für User.<br />

Einfache und übersichtliche Verwaltung für den<br />

Administrator:<br />

Alles in einer Management-Konsole.<br />

Mit dem steadyPRINT Center können Sie alle<br />

administrativen Aufgaben zentral erledigen<br />

Durch die übersichtliche Darstellung und die<br />

intuitive Bedienung wird die Verwaltung Ihrer<br />

Druckumgebung so einfach wie noch nie.<br />

Verwalten Sie auch lokale Drucker einfach und<br />

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zentral verwalten.<br />

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zu einem oder mehreren Druckservern zu<br />

erstellen, wird nur noch ein einziger lokaler<br />

Drucker installiert.<br />

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Mit dem Monitoring bleiben Sie immer auf<br />

dem aktuellsten Stand. Es zeigt Ihnen alle<br />

aktuellen Fehler und Warnungen in Ihrer<br />

Druckumgebung an.<br />

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Joachim Feuerle<br />

und Ralf Jüngling<br />

CSS Geschäftsführer<br />

verausfall ohne Probleme weiterhin drucken<br />

und so effektiv und effizient arbeiten.<br />

Druckserver-Migration so einfach wie noch nie –<br />

auch bei unterschiedlichen Betriebssystemen.<br />

Eine Druckserver-Migration ist im Normalfall<br />

nicht nur kompliziert, sondern vor allem<br />

arbeitsintensiv und zeitaufwendig. steady-<br />

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dem neuen Server an, übernimmt die Benutzer<br />

und stellt die Druckerfreigaben um.<br />

Haben wir mit diesen Zeilen auch ihr Interesse<br />

geweckt?<br />

Unsere Spezialisten der CSS Service- und Projekt-Teams<br />

sind in diesen Bereichen Top ausgebildet,<br />

also auf dem neuesten Stand der<br />

Hersteller und unterstützen Sie sehr gerne.<br />

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74653 Künzelsau-Gaisbach<br />

Tel. +49 7940/91 06-0<br />

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Sanitärtechnik mit Kundennähe<br />

Dietmar Holdreich verbindet mit seinem Konzept Fachwissen und Direktverkauf<br />

Seit der Gründung im Jahr 2000 bietet<br />

die Firma Holdreich Sanitär in Langenburg<br />

fachkompetente Lösungen rund um<br />

Bad, Wellness, Lüftung und Fliesen. Mit<br />

dem diesjährigen Umzug in die neuen<br />

Räumlichkeiten am Ort, kam zum Handwerkerbetrieb<br />

noch der Fachmarkt dazu.<br />

❚ „Durch den Fachmarkt können wir sowohl<br />

Handwerker als auch Endverbraucher optimal<br />

ansprechen“, erklärt Dietmar Holdreich, Inhaber<br />

der Firma. Auf einer Fläche von knapp 700<br />

Quadratmetern erlebt der Besucher in der kleinen<br />

aber feinen Ausstellung, Badtrends zum<br />

Anfassen. Neben der klassischen Sanitärausstattung<br />

finden sich hier auch Accessoires, Reinigungsmittel<br />

sowie Wellnessprodukte. Dabei<br />

liegt der Schwerpunkt auf Marken-Herstellern<br />

wie Villeroy & Boch, Burgbad, Hansa, Geberit<br />

und Duravit. Etwa 3000 Artikel stehen zum Mitnehmen<br />

bereit. Wer nicht selbst einbauen<br />

möchte, kann den Montageservice des Unternehmens<br />

in Anspruch nehmen.<br />

Die Verbindung aus Fachhandel und Handwerk<br />

macht das Unternehmen aus. Als Fachmann ist<br />

Holdreich in der Lage, kompetent und gezielt zu<br />

beraten und bietet Service aus einer Hand: „Der<br />

Vorteil bei uns ist, dass wir alle Arbeiten übernehmen<br />

und präzise ausführen können. Vom<br />

Ein-, Aus- oder Umbau der Sanitäranlagen und<br />

den gängigen Maßnahmen, kümmern wir uns<br />

auf Wunsch auch um die Wände, verlegen Fliesen<br />

und tauschen die Badfenster aus“, erklärt<br />

der Inhaber. Beim Hausbau, bietet Holdreich<br />

den Bauherren eine anschauliche 3-D-Bad-Planung<br />

und schnürt die passenden Pakete genau<br />

nach Vorstellung der Kunden. Soll es eine<br />

begehbare Dusche haben? Barrierefrei sein?<br />

Keine Badewanne oder gar eine Freistehende?<br />

Welche Farbe sollen die Wände und der Boden<br />

Gemeinsam sind sie stark: Die Familie engagiert<br />

sich für den Betrieb (von links) Heiko, Dietmar<br />

und Heidrun Holdreich.<br />

Foto: Melanie Boujenoui<br />

haben? Über all diese Variablen können die<br />

Kunden beim visuellen Rundgang durch Ihr<br />

neues Bad leichter entscheiden – mit der<br />

Gewissheit, dass die Investition auch wirklich<br />

gefällt.<br />

Holdreich hat noch weitere Ideen, wie er noch<br />

mehr Kundennähe aufbauen kann: „Wir verfügen<br />

in unseren Geschäftsräumen über einen<br />

Seminarraum. Dort planen wir informative<br />

Abende für unsere Kunden. Aber das ist noch<br />

nicht ganz spruchreif“, schmunzelt der Inhaber.<br />

Mit der Unterstützung von Ehefrau Heidrun<br />

und Sohn Heiko, die sich tatkräftig im Fachmarkt<br />

engagieren, hat der kleine Familienbetrieb<br />

ein Potenzial mit Zukunft.<br />

Holdreich Sanitärtechnik<br />

Suhlweg 24 | 74595 Langenburg<br />

Fon: 0 79 05 / 9 40 34 10<br />

E-Mail: info@holdreich-sanitaer.de<br />

Web: www.holdreich-sanitaer.de


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Firmen & Märkte 23<br />

Explosionen im Griff<br />

Die Kreis-Wirtschaftsförderung besucht den Betrieb Ecom Instruments in Assamstadt.<br />

Erfolgreich: Für seine wegweisenden und innovativen Produkte wurde<br />

Klafs schon mehrfach ausgezeichnet.<br />

Foto: Klafs<br />

Marke prämiert<br />

Klafs bildet die Spitze im Bereich „Sauna“.<br />

Der „Plus X Award“ gilt in Expertenkreisen<br />

als weltweit<br />

größter Innovationspreis für Technologie,<br />

Sport und Lifestyle. Jetzt<br />

hat die Jury erstmals auch die<br />

„Marken des Jahres <strong>2017</strong>“ prämiert<br />

– und das Schwäbisch Haller<br />

Unternehmen Klafs gehört zum<br />

Kreis der Sieger.<br />

Für diesen neuen Preis wurden<br />

alle schon einmal beim Plus X<br />

Award ausgezeichneten Marken<br />

berücksichtigt. In jeder Produktgattung<br />

ernannten sie aber nur<br />

eine Marke zur „Marke des Jahres<br />

<strong>2017</strong>“. Im Bereich „Sauna“<br />

machte Klafs das Rennen – Marktführer<br />

im Bereich Sauna, Pool<br />

und Spa und schon vielfach beim<br />

Plus X Award ausgezeichnet. Zwei<br />

Mal schaffte es Klafs dabei sogar,<br />

mit seinen Innovationen den Sonderpreis<br />

„Bestes Produkt des Jahres“<br />

zu gewinnen: Mit seiner<br />

„Zoom-Sauna S1“ im Jahr 2015<br />

und mit seinem Trockensalz- Inhalationsgerät<br />

„SaltProX“ <strong>2017</strong>.<br />

„Diese erneute Auszeichnung<br />

durch renommierte Experten bestätigt<br />

uns wie unser großer Erfolg<br />

im Markt, dass unsere auf klaren<br />

Grundprinzipien basierende<br />

Markenstrategie genau der richtige<br />

Weg zu nachhaltigem Erfolg<br />

ist. Wir werden deshalb auch in<br />

Zukunft ganz konsequent auf unsere<br />

zentralen Markenwerte Qualität,<br />

Design und Innovation setzen“,<br />

sagt Stefan Schöllhammer,<br />

Geschäftsführer von Klafs. pm<br />

www.klafs.de<br />

Das Unternehmen Ecom<br />

Instruments in Assamstadt<br />

ist Weltmarktführer<br />

für mobile Industriegeräte<br />

für explosionsgefährdete Bereiche.<br />

Hierbei handelt es sich um<br />

Geräte wie Mobiltelefone, Tablets<br />

und Messgeräte. Zum Einsatz<br />

kommen diese explosionsgeschützten<br />

Produkte in der<br />

Öl-, Gas-, Chemie- und Pharmaindustrie.<br />

Von den Leistungen des Unternehmens<br />

überzeugten sich nun<br />

die Vertreter der Wirtschaftsförderung<br />

des Landkreises, Dezernent<br />

Jochen Müssig und Amtsleiter<br />

Rico Neubert, anlässlich<br />

eines Betriebsbesuches. Begleitet<br />

wurden sie von Bürgermeister<br />

Joachim Döffinger und der<br />

Wirtschaftsförderin der Gemeinde,<br />

Ulrike Wittfeld. Das Unternehmen<br />

Ecom Instruments<br />

stellte Geschäftsführer Roolf<br />

Wessels vor. Er erklärte, dass er<br />

nach einem mehrjährigen USA-<br />

Aufenthalt für das Mannheimer<br />

Unternehmen Pepperl+Fuchs<br />

nun seit Januar in Assamstadt tätig<br />

ist. Seit dieser Zeit gehört<br />

Ecom Instruments auch dem<br />

Unternehmen aus Mannheim<br />

an. „Es ist entscheidend, dass<br />

beispielsweise in der Öl- oder<br />

Besuch: Bürgermeister Joachim Döffinger (v. li.), Geschäftsführer Roolf Wessels, Wirtschaftsförderin<br />

Ulrike Wittfeld und Dezernent Jochen Müssig besichtigen den Betrieb. Foto: Landratsamt MTK, Rico Neubert<br />

Gasindustrie durch den Einsatz<br />

von elektronischen Geräten<br />

keine Explosionen ausgelöst<br />

werden“, erklärte Wessels die<br />

Einsatzgebiete der Ecom-Produkte.<br />

Auf diesem Feld hat sich<br />

das Assamstädter Unternehmen<br />

als Weltmarktführer einen international<br />

guten Namen verschafft.<br />

Dieses Ansehen und<br />

Produktportfolio soll sukzessive<br />

unter dem Dach von Pepperl+Fuchs<br />

weiterentwickelt<br />

werden. Hierbei sollen zusätzlich<br />

zu den bisherigen Hardware-Angeboten<br />

auch ganzheitliche<br />

Lösungskonzepte entstehen,<br />

die den Erfordernissen<br />

der Unternehmen in Zeiten der<br />

Digitalisierung weiter gerecht<br />

werden und Effektivitätssteigerungen<br />

erlauben. „Wir sind optimistisch,<br />

diese Herausforderungen<br />

zu schultern und wollen<br />

am Standort Assamstadt<br />

richtungsweisende Technologien<br />

entwickeln“, sagt Wessels.<br />

„Über dieses Bekenntnis zum<br />

Standort Assamstadt und damit<br />

zum Main-Tauber-Kreis freuen<br />

wir uns sehr“, erklären Dezernent<br />

Jochen Müssig und Bürgermeister<br />

Döffinger übereinstimmend.<br />

Bei dem Betriebsrundgang<br />

konnte sich die Delegation<br />

vom hohen technischen<br />

Know-how des Unternehmens<br />

überzeugen. Überall wird getüftelt,<br />

entwickelt und die Projekte<br />

vorangebracht. Ecom Instruments<br />

ist deshalb auf hoch<br />

qualifizierte Mitarbeiter und<br />

eine gute Breitbandanbindung<br />

angewiesen.<br />

pm<br />

www.ecom-ex.com<br />

www.main-tauber-kreis.de/<br />

wirtschaft<br />

EFFIZIENZ IST ERFOLG<br />

ENERGIEEFFIZIENZ<br />

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Wir helfen Ihnen, Energieeffizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen zu erkennen.<br />

Wie? Bei einem KEFF-Check führen Sie uns durch Ihr Unternehmen und wir analysieren dann mit Ihnen<br />

gemeinsam das vorhandene Potenzial zur Energie-einsparung. Dies kann im Bereich Druckluft, Beleuchtung,<br />

Pumpen, Wärmerückgewinnung, Lüftung oder Antriebe liegen. Interesse? Dann rufen Sie uns einfach an unter<br />

Telefon 07131 9677-334 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an keff-bw@heilbronn.ihk.de.<br />

KEFF-BW.DE<br />

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November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Öffentlich unterwegs<br />

„RegioFirmenAbo“ von Bosch und Verkehrsverbund KreisVerkehr stößt auf Interesse.<br />

Begleitung: Stefan Gölz (v. li.), Mitglied der Geschäftsführung IHK Heilbronn-Franken,<br />

und Oberbürgermeister Rudolf Michl führen die Tour. Hier<br />

im Gespräch mit Volker Hasel (Götz Optik).<br />

Foto: IHK<br />

Nächtlicher Blick<br />

Die nunmehr fünfte City Dinner Tour in Crailsheim<br />

findet am Mittwoch, 15. November, statt.<br />

Einmal hinter die Kulissen der<br />

Geschäfte schauen und gleichzeitig<br />

Hintergrundinfos bekommen<br />

– dies ist am Mittwoch, 15.<br />

November, bei der fünften City Dinner<br />

Tour in Crailsheim möglich.<br />

Mehrere Betriebe stellen sich dabei<br />

den interessierten Teilnehmern<br />

ganz persönlich vor. Ziel ist<br />

es, ihnen die bürgerfreundliche<br />

Stadt näherzubringen. Die Horaffenstadt<br />

hat nämlich so einiges zu<br />

bieten: attraktive Einzelhandelsgeschäfte,<br />

innovative Gastronomieund<br />

Hotelkonzepte sowie einen<br />

ausgewogenen Mix an Dienstleistungsangeboten.<br />

Bei der kommende<br />

Tour werden vier Stationen<br />

besucht. Diese sind der Naturkostladen<br />

Biotop, das Café Kett,<br />

das Bekleidungsgeschäft Stilwerk<br />

C.L. und der Schnelldruckladen<br />

Michael Klunker. Organisiert wird<br />

der Abend von der IHK Heilbronn-Franken,<br />

der Werbegemeinschaft<br />

Crailsheim und der<br />

Stadt Crailsheim. Die Tour startet<br />

um 18 Uhr im Forum in den Arkaden<br />

im Crailsheimer Rathaus mit<br />

einem Empfang. Danach geht es<br />

in Gruppen zu den Geschäften. Begleitet<br />

wird die Veranstaltung von<br />

Stefan Gölz, Mitglied der IHK-Geschäftsleitung,<br />

und Rudolf Michl,<br />

Oberbürgermeister der Stadt<br />

Crailsheim. Die Teilnahme ist kostenlos,<br />

die Tickets aber limitiert.<br />

Eine Anmeldung ist bei der Stadt<br />

Crailsheim möglich per E-Mail an<br />

anmeldung@shopping-in-crailsheim.de.<br />

gra<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

www.crailsheim.de<br />

Als erstes Unternehmen in<br />

Crailsheim bietet Robert<br />

Bosch Packaging Technology<br />

seinen Mitarbeitern in Kooperation<br />

mit dem Verkehrsverbund<br />

KreisVerkehr Schwäbisch<br />

Hall das sogenannte „RegioFirmenAbo“<br />

an.<br />

Der Abschluss dieses Abos ermöglicht<br />

es, alle öffentlichen<br />

Nahverkehrsmittel im Bereich<br />

des KreisVerkehrs preiswerter<br />

zu nutzen. Hintergrund ist die<br />

seit August fertiggestellte neue<br />

Bushaltestelle nahe dem Werksgelände<br />

von Robert Bosch Packaging<br />

Technology. Diese erleichtert<br />

den ortsansässigen Mitarbeitern<br />

den Weg zur Arbeit<br />

mit dem Öffentlichen Nahverkehr.<br />

Um den Einstieg in den<br />

ÖPNV zu fördern, gewährt der<br />

KreisVerkehr den Mitarbeitern<br />

am Bosch-Standort Crailsheim<br />

einen Rabatt gegenüber dem<br />

herkömmlichen RegioAbo.<br />

Bereits vor einiger Zeit war der<br />

KreisVerkehr mit einem Informationsstand<br />

rund um das<br />

Thema Nahverkehr bei Bosch<br />

vor Ort und hat die Mitarbeiter<br />

über Fahrstrecken und Angebote<br />

informiert. Der Bedarf<br />

und das Interesse am RegioFirmenAbo<br />

wurden im Anschluss<br />

Abonnement: Frank Röhler (Geschäftsführer Röhler Touristik, v. li.), Eckart Maier und Helga<br />

Probst (Mitarbeiter bei Robert Bosch Packaging Technology), Ingrid Kühnel (Geschäftsführerin<br />

KreisVerkehr Schwäbisch Hall), Dagmar Güttner (Leiterin der Personalabteilung Robert Bosch<br />

Packaging Technology) und Jochen Röhler (Geschäftsführer Röhler Touristik) sind zufrieden mit<br />

Angebot und Nachfrage an der neuen Haltstelle in Crailsheim.<br />

Foto: Bosch<br />

über einen Fragebogen erfasst.<br />

„Wir waren positiv überrascht<br />

von der hohen Rücklaufquote<br />

der Fragebögen. Das Interesse<br />

lag deutlich über unseren Erwartungen“,<br />

so Ingrid Kühnel,<br />

Geschäftsführerin des KreisVerkehrs.<br />

Eine Aussage, wie gut<br />

die Haltestelle tatsächlich angenommen<br />

wird, lässt sich allerdings<br />

erst in einigen Monaten<br />

treffen. Angebunden ist die Bushaltestelle<br />

an die Stadtbuslinien<br />

52, 55, 55B und 65.<br />

Auf beiden Straßenseiten<br />

wurde eine Haltebucht errichtet,<br />

so dass der Verkehr an der<br />

B290 ungehindert weiterfließen<br />

kann. Die Haltestellen sind<br />

direkt vom Werksgelände über<br />

einen neu errichteten Fußweg<br />

erreichbar. Die Bushaltestelle<br />

wird bislang gut angenommen<br />

und leistet somit einen weiteren<br />

wichtigen Beitrag, um die<br />

Verkehrssituation rund um das<br />

Crailsheimer Stadtgebiet zu entlasten.<br />

pm<br />

www.boschpackaging.com<br />

ANZEIGE<br />

FIRMENPORTRÄT<br />

Ausgezeichneter Arbeitgeber seit 60 Jahren<br />

Das Künzelsauer Handelsunternehmen Berner steht für feste Werte, die Tradition und Moderne vereinen<br />

Wer ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld<br />

und attraktive Karrieremöglichkeiten<br />

sucht, ist bei Berner Deutschland<br />

richtig. Der B2B-Spezialist ist<br />

<strong>2017</strong> bereits zum zweiten Mal in Folge<br />

durch das renommierte Top Employers<br />

Institute zertifiziert worden.<br />

Dabei zeigt sich: Eine gelebte Unternehmenskultur<br />

von sozialer Verantwortung<br />

und Vertrauen in die Mitarbeiter<br />

zahlt sich aus.<br />

❚ Herausragendes Mitarbeiterumfeld<br />

„Optimale Arbeitsbedingungen sind die<br />

Voraussetzung dafür, dass sich Menschen<br />

im Berufsleben wohlfühlen und weiterentwickeln<br />

können“, erklärt Judith Blaschka,<br />

Das moderne Berner Betriebsrestaurant in Künzelsau.<br />

Leiterin Personal bei Berner. Aus diesem<br />

Grund hat das Unternehmen ein herausragendes<br />

Mitarbeiterumfeld geschaffen, das<br />

den Beschäftigten eine große Bandbreite<br />

an kreativen Initiativen bietet. Dazu zählen<br />

sekundäre Vorteile und Arbeitsbedingungen<br />

wie die bezahlte Freistellung<br />

für ehrenamtliche Tätigkeiten. So unterstützte<br />

das Unternehmen beispielsweise<br />

jetzt im Rahmen des 60-jährigen Firmenjubiläums<br />

europaweit 60 soziale Projekte<br />

mit Sach- und Geldspenden im Wert von<br />

insgesamt 500.000 Euro, insbesondere<br />

aber auch durch das Engagement seiner<br />

Mitarbeiter. Diese legten vor Ort persönlich<br />

Hand an und zeigten, dass soziale<br />

Verantwortung fest in der Unternehmenskultur<br />

verankert ist. Darüber hinaus bietet<br />

Berner vergünstigte Mitarbeiterangebote<br />

und ein modernes Betriebsrestaurant am<br />

Firmensitz in Künzelsau. „Auch unser<br />

Leistungsmanagement steht in vollem<br />

Einklang mit der Unternehmenskultur“,<br />

so Blaschka weiter. Neben den vielfältigen<br />

Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten,<br />

darunter etwa fachspezifische<br />

Schulungen und Seminarinhalte für den<br />

Außendienst, gibt es speziell konzipierte<br />

Programme, die gezielt auf die individuellen<br />

Anforderungen, Bedürfnisse und<br />

Wünsche der Mitarbeiter eingehen. In<br />

der Führungskräfteentwicklung bereitet<br />

Berner Deutschland geeignete Kandidaten<br />

unter anderem durch verschiedene<br />

Fotos: Berner<br />

Berner Geschäftsführer Jochen Kuhn.<br />

Fördermaßnahmen systematisch auf eine<br />

spätere Übernahme von Führungsaufgaben<br />

vor.<br />

Gelebte Unternehmenskultur<br />

„Als Unternehmen müssen wir uns stetig<br />

weiterentwickeln“, betont Berner<br />

Geschäftsführer Jochen Kuhn. „Dabei<br />

möchten wir die Mitarbeiter nicht nur mitnehmen,<br />

sondern sie einbinden. Deshalb<br />

fördern wir es, wenn sich diese aktiv an<br />

der Weiterentwicklung beteiligen.“ So<br />

wird bei Berner eine besondere Kultur<br />

gelebt mit einem Managementansatz von<br />

flachen Hierarchien und Entscheidungen,<br />

die nicht nur Top-Down getroffen werden,<br />

sondern den Mitarbeitern von Anfang an<br />

Verantwortung übertragen. Dass diese<br />

Philosophie auf allen Ebenen umgesetzt<br />

wird, zeigt das Projekt „Profi Point Künzelsau“.<br />

Die Berner Verkaufsniederlassung<br />

wird seit über einem Jahr eigenständig<br />

und erfolgreich von Berner Auszubildenden<br />

geführt. Mut und Vertrauen haben<br />

sich hier ausgezahlt.<br />

Das Unternehmen<br />

Die Albert Berner Deutschland GmbH mit<br />

Sitz in Künzelsau gehört zur internationalen<br />

Berner Gruppe. Seit 60 Jahren steht<br />

Berner für ein umfangreiches Produktsortiment,<br />

persönliche Beratung, durchdachte<br />

Servicekonzepte, eine moderne,<br />

internationale Logistik und vor allem: eine<br />

hohe Begeisterung für das Handwerk.<br />

Noch heute ist Berner ein zu 100 Prozent<br />

familiengeführtes Unternehmen und steht<br />

für feste Werte, die Tradition und Moderne<br />

vereinen.<br />

Kontakt und weitere Informationen<br />

Wer mehr über die Karrieremöglichkeiten<br />

bei Berner erfahren möchte, kann sich<br />

unter www.berner.de/jobs informieren<br />

oder einfach folgende Job-Messe in der<br />

Region besuchen:<br />

<strong>11</strong>.–12. November <strong>2017</strong><br />

Fachkräftetage<br />

im Hangar, Crailsheim<br />

(Halle 1, Stand 1)<br />

Albert Berner Deutschland GmbH<br />

Bernerstraße 4 | 74653 Künzelsau<br />

Fon: 0 79 40 / 1 21-0<br />

Fax: 0 79 40 / 1 21-3 00<br />

E-Mail: info@berner.de<br />

Web: www.berner.de


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Firmen & Märkte 25<br />

Damit das Haus nicht baden geht<br />

Ein Experte von der Bausparkasse Schwäbisch Hall verrät, wie sich Hausbesitzer vor Hochwasser- und Überflutungsschäden schützen können.<br />

Starkregen-Ereignisse haben in<br />

den vergangenen Jahren bundesweit<br />

zugenommen. Durch die<br />

extremen Regenfälle steigt die<br />

Hochwasser- und Überflutungsgefahr<br />

für Immobilienbesitzer. Die<br />

Überschwemmungen von Braunsbach<br />

und Simbach haben dies<br />

deutlich gezeigt. Wie sich die eigenen<br />

vier Wände am besten vor zu<br />

viel Wasser schützen lassen, erklärt<br />

Architekt Sven Haustein von<br />

der Bausparkasse Schwäbisch<br />

Hall.<br />

Bereits bei der Bauplanung<br />

berücksichtigen<br />

Im Idealfall wirkt das eigene<br />

Grundstück als schützender<br />

Schwamm, der Regen- und Oberflächenwasser<br />

an den Hauswänden<br />

reduziert. Entscheidend für<br />

diese Schutzfunktion sind der<br />

Grundwasserspiegel sowie die Beschaffenheit<br />

des Bodens. Hinzu<br />

kommt die Oberflächengestaltung.<br />

Durch sie können Grundstücksbesitzer<br />

die Versickerungsfähigkeit<br />

unterstützen.<br />

„Generell sollte das Gelände vom<br />

Haus abfallen“, erklärt Haustein,<br />

„bei Neubauten empfiehlt es sich<br />

daher, eine geschickte Geländemodellierung<br />

einzuplanen.“ Bei<br />

Maßnahmen: In vielen Bereichen können Immobilienbesitzer aktiv werden.<br />

der konkreten Gestaltung des Gartens<br />

sollten Hausbesitzer zudem<br />

auf eine ausreichende Durchlässigkeit<br />

des Bodens achten. Diese<br />

kann beispielsweise durch die Verwendung<br />

von Sickerpflaster erreicht<br />

werden. Darüber wird das<br />

Regenwasser gesammelt, bevor es<br />

an den Boden weitergegeben<br />

wird. Wasserflächen, wie Teiche,<br />

mit angeschlossenem Versickerungsbereich<br />

aus Kies nehmen<br />

kurzfristig zusätzliches Wasser auf<br />

und geben es dann an das Erdreich<br />

ab. An heißen Tagen sorgen<br />

sie zudem für ein angenehmes<br />

Klima. Statt das Regenwasser direkt<br />

in den Boden oder die Kanalisation<br />

zu leiten, kann es auch in<br />

Regentonnen oder unterirdischen<br />

Zisternen gesammelt werden.<br />

Eine große Angriffsfläche für Wasser,<br />

bietet außerdem das Hausdach.<br />

Dächer mit zu geringer Neigung,<br />

aber auch Dächer mit vielen<br />

Zwischenebenen erschweren den<br />

Foto: Bausparkasse<br />

Wasserabfluss und erhöhen die<br />

Gefahr von Feuchtigkeitsschäden<br />

am Haus. „Eine allgemein gültige<br />

Standardneigung gibt es nicht“, erklärt<br />

Haustein.<br />

„Bei Flachdächern ist eine zweiprozentige<br />

Neigung ausreichend,<br />

bei Ziegeldächern sollten es mindestens<br />

24 Prozent sein.“ Zusätzlich<br />

muss für ein richtig dimensioniertes<br />

Dachentwässerungssystem<br />

gesorgt werden. Neben Regenund<br />

Fallrohren, die regelmäßig<br />

von Laub befreit werden müssen,<br />

trägt auch die Bepflanzung zu einer<br />

entspannten Entwässerung<br />

bei.<br />

Bei Unwettern mit starken Regenfällen<br />

stößt die Kanalisation<br />

schnell an ihre Grenzen. Dann<br />

kann durch Rückstau Abwasser<br />

über das Leitungsnetz in die Gebäude<br />

drücken. „Private Abwasserleitungen<br />

sollten regelmäßig<br />

auf mögliche Schäden überprüft<br />

werden“, empfiehlt Haustein.<br />

„Durch undichte Stellen kann<br />

Grundwasser in die Leitungen eindringen.“<br />

Um dieser Gefahr vorzubeugen,<br />

empfiehlt sich der Einbau<br />

einer Abwasserhebeanlage die<br />

das Zurückfließen von Abwasser<br />

aus dem öffentlichen Kanalnetz<br />

verhindert.<br />

Auch von unten kann<br />

Wasser eindringen<br />

Der Keller ist nach Unwettern besonders<br />

anfällig. Bestandsbauten<br />

können durch den Einbau druckwasserdichter<br />

Kellerfenster nachgerüstet<br />

werden. Lichtschächte<br />

und Kellereingänge können zudem<br />

durch Überdachungen und<br />

Aufkantungen geschützt werden.<br />

Bei Neubauten hingegen steht und<br />

fällt der trockene Keller mit der<br />

Abdichtung. Eine wasserundurchlässige<br />

Beschichtung des unteren<br />

Geschosses in Form einer<br />

„schwarzen Wanne“ aus Bitumendickbeschichtung<br />

oder einer „weißen<br />

Wanne“ aus wasserundurchlässigem<br />

Beton bedeutet zwar zunächst<br />

zusätzliche Kosten für den<br />

Bauherrn, lohnt sich jedoch auf<br />

lange Sicht. „Wer hier spart, riskiert<br />

kaum reparierbare Baufehler<br />

und daraus resultierende Schäden“,<br />

meint Haustein. Nach starken<br />

Regenfällen besteht außerdem<br />

die Gefahr des sogenannten<br />

Auftriebs. Dabei drückt Wasser<br />

mit enormer Kraft von unten gegen<br />

die Bodenplatte, bis das Haus<br />

förmlich aufschwimmt. In solch einer<br />

Situation empfiehlt sich das<br />

Fluten des Kellers. „Dadurch wird<br />

im Gebäudeinneren ein Gegendruck<br />

aufgebaut, der das Haus insgesamt<br />

stabilisiert“, erklärt Haustein.<br />

In der Regel klärt jedoch das<br />

geologische Bodengutachten im<br />

Vorfeld der Planung, ob dieses<br />

Baugrundrisiko mitbedacht werden<br />

muss oder nicht. pm<br />

www.schwaebisch-hall.de<br />

TERMINKALENDER<br />

UNTERNEHMEN REGIONAL ÜBERREGIONAL<br />

10.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Arbeitsmarkt Forum<br />

Audi Forum Neckarsulm<br />

<strong>11</strong>.+12.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> „Black Jewels“<br />

galerie am tor Langenburg<br />

15.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Wirtschaftsforum<br />

Stadt Lauda-Königshofen<br />

16.+17.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Führungskräfteseminar<br />

„Erfolgreich kommunizieren in<br />

Change-Projekten“<br />

Harten & Breuninger Weikersheim<br />

22.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Studieninfotag<br />

DHBW Mosbach und Bad Mergentheim<br />

<strong>11</strong>.+12.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Fachkräftetage<br />

Hangar Crailsheim<br />

<strong>11</strong>.+12.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> 50plus Infotage<br />

Heilbronn<br />

21.– 28.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Aktionswoche Willkommenskultur<br />

Heilbronn-Franken<br />

28.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> MeetING<br />

Heilbronn<br />

07.12.<strong>2017</strong> kompass<br />

Campus Schwäbisch Hall<br />

13.+14.01.2018 Vitawell Gesundheitsmesse<br />

Hangar Crailsheim<br />

14.– 17.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> productronica<br />

München<br />

15.+16.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Schulbau<br />

München<br />

16.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> Jobmesse study & stay<br />

Würzburg<br />

17.+18.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> DACH&energie<br />

Nürnberg<br />

22.– 24.<strong>11</strong>.<strong>2017</strong> SPS IPC Drives<br />

Nürnberg<br />

29.<strong>11</strong>.– 03.12.<strong>2017</strong> Heim + Handwerk<br />

München<br />

Wir veröffentlichen<br />

Ihre Veranstaltungstermine<br />

kostenlos.<br />

Senden Sie Ihre<br />

Termine an:<br />

Anita Neuberger<br />

Tel. 0 79 51 / 4 09-2 44<br />

a.neuberger@swp.de<br />

20.+21.01.2018 Vitalwelt<br />

Heilbronn<br />

30.01.– 01.02.2018 Gipfeltreffen der Weltmarktführer<br />

Schwäbisch Hall<br />

02.– 04.02.2018 Hohenloher Verbrauchermesse<br />

Arena Hohenlohe Ilshofen<br />

10.+<strong>11</strong>.03.2018 Reisemesse<br />

Hangar Crailsheim<br />

13.– 21.01.2018 CMT<br />

Stuttgart<br />

19.– 28.01.2018 Int. Grüne Woche<br />

Berlin<br />

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Mobil: 0171/2 17 49 32<br />

Fax: 0 79 33 / 7 00 33-67<br />

E-Mail: bert-siemoneit@t-online.de


26 Firmen & Märkte<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Professoren erhalten exklusiven Einblick<br />

Vertreter verschiedener Hochschulen blicken bei Mobil Elektronik in Langenbrettach hinter die Kulissen des Unternehmens.<br />

Beim 13. Hochschullehrerund<br />

Professorentreffen waren<br />

auch in diesem Jahr wieder<br />

Vertreter verschiedenster<br />

Hochschulen aus ganz Deutschland<br />

zu Gast in der Region. Bei<br />

der von der Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken (WHF) organisierten<br />

Veranstaltung erhielten<br />

Professoren einen Einblick in die<br />

regionale Wirtschafts- und Kulturlandschaft,<br />

um hier ansässige Unternehmen<br />

näher kennenzulernen.<br />

Heilbronn-Franken als attraktive<br />

Wohn- und Arbeitsregion soll<br />

unter Studierenden somit bekannter<br />

gemacht werden. Die dreitägige<br />

Veranstaltung wurde von einem<br />

bunten Rahmenprogramm<br />

begleitet.<br />

Den Auftakt der Besuche bei regionalen<br />

Unternehmen bildeten am<br />

Montag die Firmen Bott Betriebsund<br />

Fahrzeugeinrichtungen in<br />

Gaildorf sowie Kärcher Reinigungstechnik<br />

in Obersontheim/<br />

Bühlertann, bevor es am letzten<br />

Tag zu Mobil Elektronik in Langenbrettach<br />

ging. Das Langenbrettacher<br />

Unternehmen entwickelt und<br />

produziert seit 45 Jahren komplexe<br />

Steuerungssysteme für namhafte<br />

Hersteller von mobilen Maschinen,<br />

Nutz- und Spezialfahrzeugen<br />

weltweit. Mittlerweile beschäftigt<br />

der Experte in Langenbrettach<br />

über <strong>11</strong>0 Mitarbeiter. In puncto<br />

Vielfalt und Know-how ist Mobil<br />

Elektronik Vorreiter und Weltmarktführer<br />

für elektronische<br />

Lenksysteme („Steer-by-Wire“).<br />

Geschäftsführer Klaus Klugesherz<br />

und Vertriebs- & Marketingleiter<br />

Wolfgang Stadie begrüßten die<br />

Professoren verschiedenster Fakultäten<br />

sowie das Organisationsund<br />

Begleitteam um Dr. Andreas<br />

Schumm, Geschäftsführer der<br />

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken.<br />

Besichtigung: Im Rahmen des 13. Internationalen Hochschullehrerund<br />

Professorentreffens wird die Produktion begutachtet. Foto: ME<br />

SYNERGIEN Das mittelständische<br />

Familienunternehmen baut<br />

auf die enge Zusammenarbeit mit<br />

den Hochschulen. Daraus resultierende<br />

Synergieeffekte sind dabei<br />

von enormer Bedeutung – sowohl<br />

für das Unternehmen als auch für<br />

Studierende und Absolventen.<br />

„Die Hochschulen bilden die Berufsbilder<br />

unserer hochqualifizierten<br />

Mitarbeiter ab. 25 Beschäftigte<br />

sind Entwicklungsingenieure<br />

und daher liegt der Fokus bei der<br />

Mitarbeitersuche genau in diesem<br />

Bereich“, erläuterte der technische<br />

Leiter Degenhardt Braun.<br />

Den Schwerpunkt der realisierten<br />

Projekte bilden sowohl maßgeschneiderte<br />

Sonderlösungen als<br />

auch Serienprojekte für Nutzfahrzeuge.<br />

Vor allem die Lehrstühle<br />

der Bereiche Automotive/Systems<br />

Engineering, Elektronik, Elektrotechnik,<br />

Maschinenbau und IT stehen<br />

daher im Fokus. Auch die Professoren<br />

durften bei einer Werksführung<br />

einen Blick hinter die Kulissen<br />

des Spezialisten werfen.<br />

Beim Rundgang konnten die<br />

Gäste die Entstehung der Einzelkomponenten<br />

live miterleben –<br />

von der Entwicklung bis hin zur<br />

Produktion der Sicherheits-Winkelgeber,<br />

Hydraulikkomponenten<br />

und Sicherheits-Lenkcomputer.<br />

Trotz der standardisierten Einzelkomponenten<br />

ist der Großteil der<br />

Kundenprojekte als Gesamtsystem<br />

„customized“, also für den Kunden<br />

maßgeschneidert und somit<br />

einzigartig.<br />

AUFWAND „Dieser ,customized’<br />

Ansatz bedeutet einen enormen<br />

zusätzlichen Entwicklungsaufwand.<br />

Aus diesem Grund ist es<br />

für uns so wichtig, hochqualifizierte<br />

Mitarbeiter zu gewinnen“,<br />

erklärte Wolfgang Stadie. Vor dem<br />

Betreten der ESD-geschützten Produktionshallen<br />

(Elektrostatische<br />

Entladung, kurz ESD) wurden alle<br />

Teilnehmer zuerst mit hochleitfähiger<br />

Schutzbekleidung und mit<br />

Erdungsstreifen an den Schuhsohlen<br />

ausgestattet. „Durch diese<br />

Schutzmaßnahmen werden Beschädigungen<br />

durch statische Aufladung<br />

im Inneren der empfindlichen<br />

mikroelektronischen Bauteile<br />

ausgeschlossen“, weiß Stadie.<br />

Als besonders bemerkenswert<br />

wurde die Geschwindigkeit<br />

der SMD-Bestückungsautomaten<br />

aufgenommen.<br />

Diese können eine Platine in nur<br />

wenigen Sekunden komplett mit<br />

Mikroprozessoren und anderen<br />

Bauteilen bestücken. Anschließend<br />

wurden die Professoren von<br />

Dr. Marco Völker empfangen. In<br />

einem Workshop zum Thema<br />

„ISO 26262“ und deren Auswirkungen<br />

auf den Mittelstand zeigte<br />

Völker auf, wie diese hohen Anforderungen<br />

beim Langenbrettacher<br />

Unternehmen umgesetzt worden<br />

sind. Zum Abschluss der Veranstaltung<br />

gab es noch Gelegenheit<br />

zu einem intensiven gegenseitigen<br />

Austausch.<br />

pm<br />

www.mobil-elektronik.com<br />

Doppelt prämiert für Design<br />

Zwei Mobiltelefone aus Lauda-Königshofen sind „Winner“ beim German Desgin Award 2018.<br />

Erfolgreich: Die Telefone haben mit ihrer Formgebung überzeugt.<br />

Firmenfoto<br />

Das Unternehmen „i.safe<br />

Mobile“ aus Lauda-Königshofen<br />

gewinnt mit<br />

gleich zwei seiner Produkte die<br />

begehrte Auszeichnung „Winner“<br />

beim German Design<br />

Award 2018.<br />

Als „Winner“ ausgezeichnet<br />

wurden die Mobiltelefone<br />

„IS320.1“ der Marke i.safe Mobile<br />

sowie das „RG310“ der<br />

Marke RugGear in der Kategorie<br />

„Excellent Product Design“,<br />

Bereich Computer und Communication.<br />

Mit dem German Design<br />

Award prämiert der Rat für<br />

Formgebung jährlich hochkarätige<br />

Einreichungen aus dem<br />

Produkt- und Kommunikationsdesign.<br />

Die prämierten Produkten<br />

heben sich besonders<br />

durch Eigenschaften wie Gesamtkonzept,<br />

Gestaltungsqualität,<br />

Benutzerfreundlichkeit,<br />

Funktionalität und Bedienbarkeit<br />

sowie technische Qualität<br />

und Funktionen hervor. Der<br />

German Design Award zählt zu<br />

den anerkanntesten Design-<br />

Wettbewerben weltweit und ist<br />

seit seiner Premiere 2012 stark<br />

gewachsen.<br />

BESTÄTIGUNG So wurden<br />

der Jury in diesem Jahr über<br />

5000 Einreichungen präsentiert.<br />

Die Würdigung gleich<br />

zweier Produkte des Unternehmens<br />

i.safe Mobile unter dieser<br />

Vielzahl von Vorschlägen, stellt<br />

für die junge Firma eine Bestätigung<br />

ihres Erfolges dar. Zudem<br />

ist sie ein weiterer Meilenstein<br />

im internationalen Marktauftritt<br />

des Unternehmens, welches<br />

als Spezialist für mobile<br />

Kommunikationsgeräte, die<br />

auch in explosionsgefährdeten<br />

Bereichen eine sichere Anwendung<br />

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November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Firmen & Märkte 27<br />

Bedürfnisse erkennen<br />

Während des 18. Strategietreffens der Weltmarktführer lernen die Teilnehmer<br />

Möglichkeiten des Personalmarketings kennen.<br />

Das 18. Strategietreffen<br />

der Weltmarktführer<br />

stand ganz unter dem<br />

Zeichen des Employer Branding,<br />

Personalmarketing und<br />

Recruiting. Schnell wurde am<br />

Dienstag, 7. November, in der<br />

Jagstmühle in Mulfingen klar,<br />

welche Bedeutung dem Wort<br />

„verstehen“ zukommt, wenn es<br />

um diese Themen geht. Eindrucksvoll<br />

und informativ berichteten<br />

Alina Schröder, Alexandra<br />

Backhaus, Arnt Stumpf<br />

und Professor Dr. Andreas Eckhardt<br />

in ihren Vortragen und<br />

Praxisbeispielen von Generationenverständnis,<br />

Werteverschiebung<br />

und Glaubwürdigkeit im<br />

Miteinander von Arbeitnehmern<br />

und Arbeitgebern in der<br />

heutigen Zeit. Rund 50 Teilnehmer<br />

konnten viele übertragbare<br />

und anwendbare Anregungen<br />

für die tägliche Arbeit mitnehmen.<br />

Organisiert wurde die<br />

Veranstaltung vom Team der<br />

Wirtschaftsregion Heilbronn-<br />

Franken in Kooperation mit der<br />

Heilbronner German Graduate<br />

School of Management & Law,<br />

dem SWR und dem Deutschen<br />

Handwerk.<br />

Alexandra Backhaus, Etatdirektorin<br />

der Berliner Werbeagentur<br />

Heimat, stellte in ihrem Vortrag<br />

die aktuelle Kampagne des<br />

Deutschen Handwerks vor. Seit<br />

2014 ist die Agentur Heimat für<br />

Praxis: Alina Schröder, Alexandra Backhaus, Arnt Stumpf und<br />

Andreas Eckhardt berichten von ihren Erfahrungen (v.l.). Foto: WHF<br />

die bekannte Kampagne verantwortlich,<br />

die <strong>2017</strong> das klare<br />

Ziel verfolgt, das Handwerk als<br />

Arbeitgeber und „Wirtschaftsmacht.<br />

Von nebenan.“ stärker<br />

in den Fokus von Jugendlichen<br />

zu rücken. Mit dieser Kampagne<br />

„habe man sich etwas getraut<br />

und sich völlig auf die Experten<br />

verlassen“, so Hauptgeschäftsführer<br />

Ralf Schnörr von<br />

der Handwerkskammer Heilbronn-Franken.<br />

Das Ergebnis<br />

war eine deutliche Steigerung<br />

bei der Besetzung von freien<br />

Lehrstellen. In Sachen Umsetzung<br />

setzten Backhaus und ihre<br />

Kollegen vor allem auf eine zeitgemäße<br />

und moderne Ansprache<br />

auf Augenhöhe. Womit beschäftigen<br />

sich die Jugendlichen?<br />

Was wollen die heute 12-<br />

bis 16-Jährigen erreichen? Was<br />

ist ihnen wichtig?<br />

Alina Schröder, Programmchefin<br />

bei „Das Ding“ warf während<br />

ihres Vortrags die gleichen<br />

Fragen auf.<br />

Als Vertreterin der „Millennials“,<br />

auch „Generation Y“ genannt<br />

und damit Personen im<br />

Alter von 22 bis 37, zeigte sie<br />

persönliche Eindrücke vom<br />

Selbstverständnis dieser Generation<br />

auf. „Wir müssen stärker<br />

auf die Bedürfnisse der jungen<br />

und kommenden Generationen<br />

eingehen“, lautet Schröders Aufforderung<br />

und beschreibt in ihrem<br />

weiteren Vortrag eingängig,<br />

wie die vermeintlich „verwöhnte,<br />

narzisstische, gleichgültige<br />

und faule Generation Y<br />

so tickt“.<br />

Das Fazit beider Referentinnen<br />

lautet unisono: Wer Mitarbeiter<br />

gewinnen und binden möchte,<br />

sollte mehr Freiheiten, mehr<br />

Mitbestimmung, eine gute Führungskultur<br />

und die richtige Belohnung<br />

bieten und dies auch<br />

kommunizieren. Selbstverständlich<br />

angepasst an Unternehmenstraditionen,<br />

Selbstverständnis,<br />

Branche und Herkunft<br />

des jeweiligen Unternehmens<br />

und natürlich auch abhängig<br />

vom jeweiligen Arbeitnehmer.<br />

Längst haben feste Arbeitszeitmodelle,<br />

Einzelkämpfer<br />

und das alleinige Streben<br />

nach Geld und Karriere ausgedient.<br />

Arnt Stumpf, Personalleiter bei<br />

Würth Elektronik konnte diese<br />

Entwicklungen in der anschließenden<br />

Podiumsrunde, moderiert<br />

von Personalmanagement-<br />

Professor Andreas Eckhardt,<br />

ebenfalls bestätigen und gab<br />

dazu praxisnahe Anregungen<br />

aus seiner täglichen Arbeit an<br />

die Teilnehmer weiter. pm<br />

www.heilbronn-franken.com<br />

Bereicherung: Serdar Ertong, Elena Wüst und Lucio Baldo (v.li.) arbeiten<br />

bei dem Obersontheimer Ventilator- und Verdichterspezialisten. Foto: Fima<br />

Ohne Vorurteile<br />

Fima setzt sich für Vielfalt im Betrieb ein.<br />

Frauen und Männer, alt und<br />

jung, einheimisch und mit Migrationshintergrund<br />

– das macht<br />

ein Unternehmen zukunftsfähig.<br />

Dieser Überzeugung ist Alexander<br />

Schaeff, Gesellschafter von Fima<br />

Maschinenbau, und unterschrieb<br />

die „Charta der Vielfalt“. Diese<br />

Selbstverpflichtung setzt sich für<br />

ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld<br />

ein. „Wir sind für die Charta der<br />

Vielfalt prädestiniert“, betont CEO<br />

Dr. Serdar Ertong.<br />

Um weiter rund um die Welt erfolgreich<br />

sein zu können, müsse<br />

ein Unternehmen gerade im ländlichen<br />

Raum verschiedenartige Mitarbeiter<br />

haben und fördern. Unterschiedliche<br />

Erfahrungen würden<br />

bei der Entwicklung helfen. „Auch<br />

wenn es abgedroschen klingt, nur<br />

als Team können wir etwas erreichen“,<br />

ist sich Ertong sicher. Der<br />

gebürtige Türke, der seit März<br />

CEO bei dem Ventilatoren- und<br />

Verdichterspezialisten ist, passt<br />

selbst in dieses Schema. Manche<br />

Mitarbeiter der Fima waren zunächst<br />

reserviert, als sie erfahren<br />

haben, welchen Hintergrund ihr<br />

neuer Chef mitbringt. Durch die<br />

professionelle Haltung und die offene<br />

Art beider Seiten profitiert<br />

das Unternehmen jetzt davon.<br />

Auch andere Mitarbeiter bringen<br />

neben ihrer Arbeitskraft auch kulturelle<br />

Erfahrungen mit ein. Der<br />

Umgang mit verschiedenen Menschen<br />

mache insgesamt toleranter.<br />

„Das tut auch der Gesellschaft<br />

im Allgemeinen gut“, unterstreicht<br />

Ertong.<br />

pm<br />

www.fima.de<br />

Komplex ist fertig<br />

In Bad Mergentheim ziehen nach eineinhalb Jahren Bauzeit nun die<br />

ersten Bewohner in das neue Johann-Benedikt-Bembé-Stift.<br />

Das neue Johann-Benedikt-Bembé-Stift<br />

in der<br />

Bad Mergentheimer Herrenwiesenstraße<br />

wird in diesem<br />

Monat nun endlich mit Leben<br />

gefüllt. Das Haus bietet<br />

Platz für 83 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze<br />

sowie 25 Tagespflegeplätze.<br />

Auf vier Etagen finden die zukünftigen<br />

Bewohner so gut wie<br />

alles, was es für ein gutes Leben<br />

im Alter braucht: Restaurant,<br />

Café, ein Stützpunkt der Mobilen<br />

Dienste und die Tagespflege<br />

haben sich im Erdgeschoss angesiedelt.<br />

Im ersten bis dritten<br />

Obergeschoss befinden sich die<br />

Wohn- und Essbereiche sowie<br />

die Bewohner-Zimmer. Drei<br />

Partner, die Familie Wirthwein<br />

als Investor, die Evangelische<br />

Heimstiftung als Betreiber und<br />

Ranft Immobilien als Planer, haben<br />

sich 2015 entschieden, auf<br />

dem etwa 10 000 Quadratmeter<br />

großen ehemaligen Bembé-<br />

Gelände ein städtebauliches<br />

Konzept umzusetzen.<br />

WOHNKOMFORT Dieses<br />

soll gehobenen Wohnkomfort<br />

für Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf<br />

bieten. Im<br />

März 2016 wurde mit dem Bau<br />

des ersten Gebäudekomplexes,<br />

Fertiggestellt: Auf dem ehemaligen Bembé-Gelände ist nun das<br />

neue Pflegestift entstanden. Ein parkähnlich gestalteter Garten<br />

soll das Wohlbefinden der Bewohner steigern. Foto: Ranft Gruppe<br />

dem Johann-Benedikt-Bembé-<br />

Stift begonnen. In diesem Monat<br />

noch sollen die ersten Bewohner<br />

einziehen. „Von den 83<br />

Zimmern sind bis jetzt fast 60<br />

mit Dauer- und Kurzzeitpflegeplätzen<br />

belegt“, sagt Hausdirektorin<br />

Roswitha Brenner.<br />

ERWEITERUNG Die zentrale<br />

Lage des Komplexes ermöglicht<br />

kurze Wege zu Einkaufsmöglichkeiten,<br />

Kurpark und Altstadt<br />

sowie einen unkomplizierten<br />

Anschluss an das städtische<br />

Leben. Dieser Gebäudekomplex<br />

ist aber noch nicht das<br />

Bauende in Bad Mergentheim.<br />

Denn bis Ende nächsten Jahres<br />

soll in direkter Nachbarschaft<br />

zudem eine Seniorenwohnanlage<br />

entstehen, in der eine Mitarbeiterin<br />

des Johann-Benedikt-Bembé-Stifts<br />

die Betreuung<br />

übernehmen wird.<br />

„Die Einrichtung auf dem ehemaligen<br />

Bembé-Areal, in unmittelbarer<br />

Nähe zur Stadt und<br />

zum Kurpark – einen idealeren<br />

Platz könnte es für ein solches<br />

Quartiersprojekt nicht geben“,<br />

sagt der Geschäftsführer der<br />

Evangelischen Heimstiftung,<br />

Bernhard Schneider. gra<br />

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28 Journal<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

NEWSLINE<br />

Sprügel engagiert sich sozial<br />

INGELFINGEN. Im Rahmen der Herbstmesse sammelte<br />

die Firma Gerhard Sprügel aus Ingelfingen-Stachenhausen<br />

Spenden für einen guten Zweck. Insgesamt 2000<br />

Euro gingen anschließend an den Verein „Sprungbrett“,<br />

der sich für die Rechte junger Menschen mit Behinderung<br />

einsetzt und unter anderem therapeutisches<br />

Reiten anbietet. Bei der Kundenmesse, die mit einer vielseitigen<br />

Produkt- und Lieferantenausstellung rund<br />

1500 Besucher anzog, stellten die Vereinsmitglieder Tätigkeiten<br />

und Aufgabenfelder vor. Anschließend überreichte<br />

Geschäftsführer Jens Sprügel mit seiner Ehefrau<br />

Pia Sprügel den von der Firma aufgerundeten Betrag an<br />

die Vereinsvorsitzende Dr. Sabine Kaplirz zu Sulewicz.<br />

Überwältigt von dieser Spendenaktion dankte die Vereinsvorsitzende<br />

für die großzügige Unterstützung und<br />

die langjährige Kooperation.<br />

pm<br />

Abschied aus der Region<br />

Leichtes Plus bei<br />

Ausbildungsverträgen<br />

SCHWÄBISCH HALL/TAUBERBISCHOFSHEIM. Thekla<br />

Schlör, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur<br />

für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, zu deren<br />

Bezirk die Landkreise Schwäbisch Hall, Hohenlohe,<br />

Main-Tauber und Neckar-Odenwald gehören, übernimmt<br />

ab November die Leitung der Arbeitsagentur in<br />

Göppingen. „Mit meinem Abschied aus der Agentur für<br />

Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim verlasse<br />

ich eine wirtschaftlich gut aufgestellte Region und auch<br />

ein gutes Netzwerk von Partnern in der gemeinsamen<br />

Sache auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt“, sagt<br />

Schlör. Die Leitung einer größeren Agentur mit kurzen<br />

Wegen hat so sehr gereizt, dass sie sich für den Wechsel<br />

entschieden habe, eine Entscheidung für eine neue<br />

Herausforderung, in einer anderen Wirtschafts- und Regionalstruktur.<br />

Wer<br />

die Nachfolge von<br />

Thekla Schlör antritt,<br />

wird sich in<br />

den nächsten Wochen<br />

entscheiden.<br />

Bis dahin übernimmt<br />

Stefan Schubert<br />

als Mitglied der<br />

Geschäftsführung<br />

die kommissarische<br />

Leitung der Agentur.<br />

pm<br />

REGION. Die IHK Heilbronn-Franken hat Ende September<br />

dieses Jahres insgesamt 4537 neu eingetragene<br />

Ausbildungsverhältnisse verzeichnet. Das ist im Vergleich<br />

zum Vorjahr (4516) ein Plus von 0,5 Prozent. Dietmar<br />

Niedziella, Leiter Berufsbildung bei der IHK Heilbronn-Franken:<br />

„Erstmals tragen auch die Flüchtlinge<br />

in einem etwas größeren Maße zu dem erfreulichen<br />

Bild bei. In diesem Jahr haben 121 junge Menschen aus<br />

den Kernflüchtlingsländern eine Ausbildung in der Region<br />

begonnen.“ Zudem wirken sich die Vermittlungsaktivitäten<br />

der Passgenauen Besetzung aus. „Trotz des<br />

erfreulichen Bildes konnten erneut zahlreiche Ausbildungsstellen<br />

nicht besetzt werden. In der IHK-Lehrstellenbörse<br />

sind auch einen Monat nach Start des neuen<br />

Ausbildungsjahres noch 25 freie Plätze gemeldet. Für<br />

Spätentschlossene gibt es noch Möglichkeiten unterzukommen“,<br />

sagt Niedziella.<br />

pm<br />

Foto: Ufuk Arslan<br />

Neues Werk in Fernost<br />

J. Rettenmaier & Söhne-Gruppe eröffnet Produktionswerk und Zentrum für Anwendungstechnik<br />

in China. Dadurch sollen sich die weltweiten Produktionskapazitäten verbessern.<br />

Die JRS-Gruppe hat in der<br />

chinesischen Stadt<br />

Changzhou in der Provinz<br />

Jiangsu ein hochmodernes Produktionswerk<br />

zur Herstellung von<br />

Hilfsstoffen für die pharmazeutische<br />

Industrie mit angeschlossenem<br />

Anwendungszentrum offiziell<br />

eröffnet.<br />

Unter den zahlreichen Gästen<br />

konnte der Geschäftsführer der<br />

Rettenmaier Natural Fiber Manufacturing<br />

Changzhou – Johannes<br />

Beyer – Vertreter der lokalen Regierung,<br />

wichtige Vertriebspartner,<br />

sowie die Geschäftsleitung<br />

der JRS-Gruppe, vertreten durch<br />

Herrn Josef Otto Rettenmaier und<br />

Herrn Dr. Michael Hempe, begrüßen.<br />

Die international agierende<br />

JRS-Gruppe ist seit 2003 mit einem<br />

Vertriebsbüro in Shanghai in<br />

China vertreten.<br />

Mit dem Bau des Werkes in<br />

Changzhou sollen die Produktionskapazitäten<br />

für pharmazeutische<br />

Hilfsstoffe für die Wachstumsmärkte<br />

in Asien deutlich ausgebaut<br />

und die Wachstumsstrategie<br />

Der Schäftersheimer „Plusenergie-HOF<br />

8“ hat eine weitere<br />

Architektur-Auszeichnung erhalten.<br />

Im Rahmen der feierlichen<br />

Preisverleihung im Carmen Würth<br />

Forum in Künzelsau-Gaisbach bekam<br />

der planende Architekt Rolf<br />

Klärle sowie die Bauherren Prof.<br />

Dr. Martina Klärle und Andreas Fischer-Klärle<br />

die Hugo-Häring-Auszeichnung<br />

<strong>2017</strong>.<br />

Der vom Bund Deutscher Architekten<br />

(BDA) ausgelobte Preis ist<br />

der bedeutendste baden-württembergische<br />

Architekturpreis und<br />

wird seit 1969 im dreijährigen<br />

Rhythmus an Architekten und Bauherren<br />

für ihr gemeinsames Werk<br />

Feierlich: Das neue Werk in China ist offiziell eingeweiht.<br />

der Unternehmensgruppe erfolgreich<br />

fortgesetzt werden.<br />

„Wir sind sehr zuversichtlich zukünftig<br />

auch andere Produkte aus<br />

dem JRS-Portfolio in China herzustellen.<br />

Hierzu zählen insbesondere<br />

Produkte auf Basis nachwachsender<br />

Rohstoffe für die Lebensmittelindustrie,<br />

aber auch<br />

Produkte für technische Anwendungen“,<br />

sagt Rettenmaier. Auf<br />

dem 30 000 Quadratmeter großen<br />

Gelände entstand in weniger<br />

als zwei Jahren eine hochmoderne<br />

Produktionsanlage, ein Labor<br />

für Anwendungstechnik, sowie<br />

ein Logistikzentrum.<br />

INVESTITION Das neue Werk<br />

wird vornehmlich Kunden der<br />

pharmazeutischen Industrie in<br />

China und Asien versorgen. „Die<br />

Investition in China ist eine Reaktion<br />

auf die steigende Nachfrage<br />

in der Region Asien. Das Werk ergänzt<br />

die bestehenden Standorte<br />

Der „Plusenergie-HOF 8“<br />

erhält bedeutenden Preis<br />

Architekt und Bauherren nehmen die „Hugo-Häring-Auszeichnung <strong>2017</strong>“ entgegen.<br />

Ausgezeichnet: Architekt und Bauherren haben das ehemalige<br />

landwirtschaftliche Anwesen erfolgreich umgestaltet. Die Grundform<br />

des Hofes wird durch die Abstraktion der Gebäudehüllen<br />

herausgearbeitet.<br />

Foto: Architekturbüro Klärle<br />

Großer politischer Besuch<br />

für pharmazeutische Hilfsstoffe<br />

der Unternehmensgruppe in<br />

Deutschland, Finnland, USA, Mexiko<br />

und Indien sinnvoll“, erklärt<br />

Hempe. Mit dem Bau des Produktionswerkes<br />

hat erstmals ein ausländischer<br />

Investor in eine Produktionslinie<br />

zur Herstellung von<br />

pharmazeutischen Hilfsstoffen in<br />

China investiert.<br />

pm<br />

www.jrspharma.com<br />

www.jrs.de<br />

Foto: Rettenmaier<br />

verliehen. Das zuletzt über Jahre<br />

leer stehende ehemals landwirtschaftliche<br />

Anwesen in Weikersheim-Schäftersheim<br />

wurde im<br />

Jahr 2014 von der Familie Klärle<br />

generalsaniert und mit verschiedenen<br />

neuen Nutzungen belegt.<br />

Unter dem Motto „Geboren werden<br />

– arbeiten – alt werden“ sind<br />

dort die Hebammenpraxis, „Das<br />

Lebenshaus“ und das Planungsbüro<br />

„Klärle – Gesellschaft für<br />

Landmanagement und Umwelt<br />

mbH“ angesiedelt. Energetisch optimiert<br />

bilanziert der Hof zu einem<br />

„Plus-Energie-Hof“. pm<br />

www.klaerle-architektur.de<br />

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel besichtigt das Unternehmen Würth, die Kunsthalle Würth und<br />

die Schwäbisch Haller Johanniterkirche.<br />

Finanzierung im Fokus<br />

SCHWÄBISCH HALL. Für Existenzgründer und selbstständige<br />

Unternehmer führt die Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken gemeinsam mit der Industrie- und<br />

Handelskammer Heilbronn-Franken immer wieder Beratungssprechtage<br />

mit Experten der L-Bank Baden-Württemberg<br />

durch. Der nächste Sprechtag findet am Dienstag,<br />

14. November, in der Geschäftsstelle der Handwerkskammer<br />

in Schwäbisch Hall statt. Zum Sprechtag<br />

ist eine Anmeldung bei Beate Hönnige, Handwerkskammer<br />

Heilbronn-Franken, erforderlich. Diese ist möglich<br />

unter Telefon 0 71 31 / 79 <strong>11</strong> 71 oder per E-Mail an<br />

beate.hoennige@hwk-heilbronn.de.<br />

pm<br />

Außenminister Sigmar Gabriel<br />

besuchte im Oktober den Handelskonzern<br />

Würth in Künzelsau-<br />

Gaisbach. Prof. Dr. h. c. mult.<br />

Reinhold Würth, Vorsitzender des<br />

Stiftungsaufsichtsrats der Würth-<br />

Gruppe und Bettina Würth, Vorsitzende<br />

des Beirats der Würth-<br />

Gruppe empfingen dazu den Spitzenpolitiker.<br />

Auch Robert Friedmann, Sprecher<br />

der Konzernführung der<br />

Würth-Gruppe, Norbert Heckmann,<br />

Sprecher der Geschäftsleitung,<br />

und Harald Unkelbach, Vorsitzender<br />

des Vorstandes der Stiftung<br />

Würth und zugleich Präsident<br />

der IHK Heilbronn-Franken,<br />

begrüßten den Außenminister.<br />

Nach der Besichtigung des vor<br />

kurzem neu eröffneten Carmen<br />

Würth Forums, stattete Gabriel<br />

der Kunsthalle Würth und der Johanniterkirche<br />

in der alten Salzsiederstadt<br />

Schwäbisch Hall einen<br />

Besuch ab.<br />

pm<br />

www.wuerth.de<br />

Interessiert: Sigmar Gabriel (2. v. re.) begutachtete bei seinem<br />

Besuch in Hohenlohe unter anderem die Kunsthalle Würth. Foto: Würth


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Journal 29<br />

Die Region trifft Europa<br />

Eine Delegation aus Heilbronn-Franken besucht die europäische Hauptstadt Brüssel.<br />

Im Fokus steht eine bessere Wahrnehmung als Wirtschaftsstandort.<br />

In Zeiten des Brexit und wenig<br />

erfreulichen Nachrichten zur<br />

Europäischen Union (EU) hat<br />

eine 75-köpfige Delegation aus<br />

der Region Heilbronn-Franken<br />

die europäische Hauptstadt besucht.<br />

Im Rahmen der Veranstaltung<br />

„Heilbronn-Franken trifft<br />

Europa“, sollte ermittelt werden,<br />

wie sich die Region Gehör verschaffen<br />

kann, um relevante Zukunftsthemen<br />

in Brüssel zu platzieren.<br />

Ebenso galt es herauszufinden,<br />

wo die Region noch Nachholbedarf<br />

hat. Organisator der Veranstaltung<br />

war die Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken (WHF) in Zusammenarbeit<br />

mit der Heilbronner<br />

Agentur EMU Exclusive Travel.<br />

Während des Auftakts sprach EU-<br />

Kommissar Günther H. Oettinger.<br />

Er forderte die Regions-Vertreter<br />

Austausch: Die Delegierten nehmen mit den EU-Vertretern an Workshops teil.<br />

zu mehr Initiative auf. Wer in<br />

Europa gehört werden wolle, der<br />

solle sich auch dort zeigen. Über<br />

den zweiten Tag verteilt beschäftigten<br />

sich die Delegationsmitglieder<br />

zusammen mit EU-Vertretern in<br />

zwei Workshops mit den Themen<br />

Mobilität und Digitalisierung. Unterstützt<br />

durch Horst Maywald von<br />

Elabo aus Crailsheim und Anita<br />

Wälz von Lidl wurden die Themen<br />

Foto: Alexander Louvet/FK/PH<br />

Geschichte zum Staunen<br />

Der Bund der Selbständigen empfängt den erfolgreichen Unternehmer und Obi-Gründer<br />

Professor h.c. Manfred Maus. Dieser berichtet über sein Erfolgsgeheimnis.<br />

Der Obi-Gründer Professor<br />

h.c. Manfred Maus erzählte<br />

am Donnerstag, 26. Oktober,<br />

seine Erfolgsgeschichte im Forum<br />

der VR-Bank in Schwäbisch Hall.<br />

Eingeladen wurde er vom Bund<br />

der Selbständigen.<br />

Erfahrungen aus dem<br />

nternehmerleben<br />

Es gibt Unternehmer, die haben Erfolgsgeschichten<br />

in Zeiten des Internet<br />

und Amazon zu berichten,<br />

Manfred Maus ist definitiv einer<br />

von ihnen. Als Gründer der Baumarkt-Kette<br />

Obi beschäftigt er<br />

U<br />

heute über 46 000 Mitarbeiter<br />

und verfügt über ein Netz von 650<br />

Filialen.<br />

Vor dem rappelvollen Festsaal der<br />

Haller VR-Bank, gab er seine Erkenntnisse<br />

aus dem Unternehmerleben<br />

sowie seine Empfehlungen<br />

für eine erfolgreiche Zukunft weiter.<br />

Der gebürtige Gottmadinger<br />

zeigte außerdem auf, wie er als<br />

erster in einem einzelhandelsbezogenen<br />

Umfeld ein zielgruppenorientiertes<br />

und auch kundenfreundliches<br />

Center für Heimwerker und<br />

Hobbybastler – den Obi Markt –<br />

gründete. Nicht einfach Produkte<br />

dürfe man als Unternehmer an<br />

den Kunden bringen wollen, sondern<br />

immer auch deren Nutzen.<br />

Das erste Glied für seine Baumarkt-Kette<br />

schmiedete er bereits<br />

im Jahr 1970.<br />

Digitalisierung über alle<br />

Branchen hinweg spürbar<br />

Doch auch die Herausforderungen<br />

der heutigen Zeit, nimmt<br />

Maus sehr ernst. „Das Internet hat<br />

dramatisch verändert, wie wir uns<br />

informieren, Angebote vergleichen<br />

und einkaufen gehen“, berichtet<br />

er, „einige Unternehmen<br />

und teils ganze Branchen spüren<br />

auch im wirtschaftlichen Kontext<br />

bearbeitet. Darüber hinaus besuchte<br />

man das Europabüro der<br />

Baden-Württembergischen Kommunen,<br />

das Europäische Parlament<br />

und die Generaldirektion Regionalpolitik<br />

und Stadtentwicklung.<br />

Diskutiert wurde unter anderem<br />

mit den Abgeordneten Evelyne<br />

Gebhardt und Doktor Inge<br />

Gräßle über Förder- und Vergabepolitik,<br />

Benachteiligung des ländlichen<br />

Raums und das Imageproblem<br />

der EU insgesamt.<br />

Am Abend präsentierte sich die Region<br />

unter dem Titel der Veranstaltung<br />

dem Brüssler Publikum.<br />

Nach der einschwörenden Rede<br />

vom WHF-Vorsitzenden und Heilbronns<br />

Oberbürgermeister Harry<br />

Mergel, hielt Jean-Luc Demarty,<br />

Generaldirektor Handel bei der<br />

Europäischen Kommission, einen<br />

kurzweiligen Vortrag zum Thema<br />

Freihandel. „Wir sind stolz unsere<br />

Region mit unseren Veranstaltungspartnern<br />

so authentisch hier<br />

in der Landesvertretung präsentieren<br />

zu können“, sagte der Geschäftsführer<br />

der WHF Andreas<br />

Schumm.<br />

pm<br />

www.heilbronn-franken.com<br />

negative Auswirkungen.“ Sein Rat<br />

an die Firmeneigner lautet daher:<br />

„Haben Sie den Mut, Dinge anders<br />

zu machen“.<br />

Weitere unentbehrbare Attribute<br />

seien jedoch auch die Ehrlichkeit<br />

sowie immerwährende Kundenorientierung.<br />

Als allgemeiner Maßstab<br />

für ethisches Verhalten hätten<br />

die zehn Gebote ihre Gültigkeit<br />

behalten, betont Maus, der<br />

dem „Kongress christlicher Führungskräfte“<br />

angehört. pm<br />

www.bds-bw.de<br />

www.vrbank-sha.de<br />

www.obi.de<br />

NEWSLINE<br />

Qualitätssiegel im Taubertal<br />

REGION. Die Restaurants der Hotels Haus Alexa aus<br />

Bad Mergentheim, des Hotels Laurentius aus Weikersheim<br />

und der Ratskeller aus Bad Mergentheim wurden<br />

mit dem Qualitätssiegel „Taubertal kulinarisch erleben“<br />

klassifiziert. Der Tourismusverband „Liebliches<br />

Taubertal“ vergibt dieses Siegel an Betriebe und Weinfeste,<br />

die regionale Gerichte und Gerichte aus regionalen<br />

Produkten anbieten. „Wir freuen uns sehr, weitere<br />

Unterstützer für diese Initiative gefunden zu haben“, so<br />

Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband.<br />

Die Betriebe ergriffen die Möglichkeit, die Besonderheiten<br />

des Hauses mit einem Kernsatz näher zu beschreiben.<br />

Die Kommission, bestehend aus Julia Roth<br />

und Heidi Maedel als Vertreterinnen der Städte und Gemeinden,<br />

Otto Bundschuh als Vertreter des DEHOGA<br />

und Marlene Jirka als Vertreterin des Tourismusverbandes<br />

bewerteten das Ambiente, das Aussehen und den<br />

Geschmack der Speisen sowie die Inhalte der Speiseund<br />

Getränkekarte. Die Vertreter der klassifizierten Einrichtungen<br />

freuten sich über das Qualitätssiegel. pm<br />

Zeit für den Austausch zu<br />

Frauen und Beruf<br />

CRAILSHEIM. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Heilbronn-Franken<br />

veranstaltet am Montag, 20. November,<br />

in Kooperation mit der Städtischen Volkshochschule<br />

Crailsheim einen offenen Frauentreff zu beruflichen Fragen.<br />

Das dritte „Café Startklar“ beginnt um 14 Uhr und<br />

findet in der Volkshochschule Crailsheim statt. Frauen<br />

haben hier die Möglichkeit, sich in ungezwungener<br />

Runde bei einer Tasse Kaffee über ihre beruflichen Wünsche,<br />

Aktivitäten und Herausforderungen auszutauschen.<br />

Die Treffen beinhalten kurze Inputs der Beraterin<br />

der Kontaktstelle, Kerstin Schuchmann, die zum zwanglosen<br />

Gedankenaustausch anregen sollen. Beim Treffen<br />

im November wird das Thema „Standortbestimmung<br />

und Ziele“ behandelt. Kleinkinder können mitgebracht<br />

werden. Das „Café Startklar“ ist für die Frauen kostenlos.<br />

Weitere Informationen zum offenen Frauentreff<br />

„Café Startklar“ erhalten Interessierte bei Kerstin<br />

Schuchmann Tel. 07 91 / 94 66 97 70 oder per E-Mail<br />

an k.schuchmann@heilbronn-franken.com. Eine Anmeldung<br />

ist erwünscht.<br />

pm<br />

Die Messe wächst weiter<br />

CRAILSHEIM. Die Hochzeitsmesse „Sag ja“ im Crailsheimer<br />

Hangar fand in diesem Jahr bereits zum dritten<br />

Mal statt. 64 Aussteller präsentierten sich sowie ihre<br />

Waren und Dienstleistungen. Ein hochkarätiges Rahmenprogramm<br />

ergänzte das breite Angebot. Dazu gehörte<br />

mitunter die Modenschau, bei der aktuelle Trends<br />

für Bräute und Bräutigame gezeigt wurden und Andreas<br />

Werthwein vom Hohenloher Reisefuchs entführte<br />

die Zuschauer in internationale Gefilde. Ebenso zeigten<br />

an beiden Tagen Hochzeitssänger und Bands ihr Können.<br />

Doch auch ernste Fragestellungen fanden Berücksichtigung.<br />

Rechtsanwalt Jürgen Hägele gab den Themen<br />

Ehevertrag und Versicherung bei seinem Vortrag<br />

„Drum prüfe wer sich ewig bindet“ eine humoristische<br />

Note. Das Messekonzept wurde auch in diesem Jahr verbessert.<br />

Erstmalig gab es einen Rundgang, der die Besucher<br />

an allen Ständen vorbeiführte. Auch ein Gewinnspiel<br />

bot Anreiz, die Aussteller anzusprechen. pm<br />

Macher: Bereits 1970 schmiedete Manfred Maus das erste Glied für seine bekannte Baumarkt-Kette.<br />

Foto: NPG-Archiv<br />

Möglichkeiten der<br />

Weiterbildung kennenlernen<br />

SCHWÄBISCH HALL. Das IHK-Zentrum für Weiterbildung<br />

(ZfW) lädt am Dienstag, 14. November, zu einem<br />

Informationsabend in die IHK-Geschäftsstelle in Schwäbisch<br />

Hall ein. Während des Abends wird zu den Möglichkeiten<br />

der berufsbegleitenden Weiterbildung informiert<br />

und über die finanzielle Förderung durch das<br />

Meister-Bafög gesprochen. Die IHK-Geschäftsstelle befindet<br />

sich in der Stauffenbergstraße im Schwäbisch Haller<br />

Solpark. Eine weitere Informationsmöglichkeit bietet<br />

sich bei den Crailsheimer Fachkräftetagen von Samstag<br />

bis Sonntag, <strong>11</strong>. bis 12. November, im Hangar. Weitere<br />

Informationen zu den angebotenen Lehrgängen,<br />

Online-Anmeldungen sowie weitere Weiterbildungsangebote<br />

unter www.ihk-weiterbildung.de.<br />

pm


30 Handelsregister<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Neueintragung<br />

VR 723215 - 25. September <strong>2017</strong><br />

Ballonfreunde Schwäbisch Hall e.V.,<br />

Schwäbisch Hall (In den Binsenäckern 3,<br />

74523 Schwäbisch Hall).<br />

HRB 762382 - 26. September <strong>2017</strong><br />

Automotiv Media UG (haftungsbeschränkt),<br />

Fichtenberg, Aspachweg 14,<br />

74427 Fichtenberg. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

06.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Aspachweg<br />

14, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Verlegen<br />

von Print- und Onlinepublikationen sowie<br />

die Erbringung von Marketingdienstleistungen.<br />

Stammkapital: 400,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Geschäftsführer: Paesschezoone,<br />

Eddy, Kortrijk / Belgien, *05.10.1970, mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762379 - 26. September <strong>2017</strong><br />

Prototools Verwaltungs GmbH, Neuenstadt<br />

am Kocher, Otto-Neumeister-Straße 12,<br />

74196 Neuenstadt am Kocher. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 10.04.<strong>2017</strong>. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 13.09.<strong>2017</strong> hat die Neufassung<br />

des Gesellschaftsvertrages beschlossen.<br />

Der Sitz ist von Ulm (Amtsgericht Ulm HRB<br />

735285) nach Neuenstadt am Kocher verlegt.<br />

Bisher: „Halde 371 Verwaltungsgesellschaft<br />

mbH“; nun: Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift:<br />

Otto-Neumeister-Straße 12,<br />

74196 Neuenstadt am Kocher. Gegenstand<br />

geändert; nun: Gegenstand: Die Beteiligung<br />

an der Prototools GmbH & Co. KG als persönlich<br />

haftender Gesellschafter. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Diedrichsen, Diedrich,<br />

Bramsche, *13.09.1976, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Lang, Joachim, Ulm, *05.02.1960.<br />

HRB 762378 - 26. September <strong>2017</strong><br />

Musikschule funtastico! gGmbH,<br />

Weinsberg, Schwabstraße 12, 74189 Weinsberg.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 08.08.<strong>2017</strong>.<br />

Geschäftsanschrift: Schwabstraße 12, 74189<br />

Weinsberg. Gegenstand: Erteilung von Musik-<br />

und Kunstunterricht an Kinder, Jugendliche<br />

und Erwachsene und alle damit im<br />

Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Die<br />

Gesellschaft dient der Förderung der außerschulischen<br />

und schulischen musikalischen<br />

Jugendbildung, der musikalischen Laienbildung,<br />

der musikalischen Förderung von<br />

Menschen mit und ohne Behinderung sowie<br />

der Hinführung geeigneter Musikbegabungen<br />

zum Musikerberuf. Die Gesellschaft organisiert<br />

und fördert musikalische Ausbildung,<br />

künstlerische und kulturelle Erziehung, Instrumentalunterricht,<br />

Ensemblegruppen sowie<br />

weitere Angebote in den Bereichen Kunst,<br />

Bildung und Kultur und führt Konzert- und<br />

Kleinkunstveranstaltungen sowie Vorspiele,<br />

Musikfreizeiten, Workshops und Seminare<br />

durch. Sie arbeitet eng mit anderen musikalischen<br />

und kulturellen Einrichtungen<br />

zusammen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Trübendörfer,<br />

Marcus, Weinsberg, *18.03.1967,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762403 - 27. September <strong>2017</strong><br />

GKTM GmbH, Michelbach an der Bilz,<br />

Panoramastraße 5, 74544 Michelbach an<br />

der Bilz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 26.07.<strong>2017</strong><br />

mit Nachtrag vom 14.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift:<br />

Panoramastraße 5, 74544 Michelbach<br />

an der Bilz. Gegenstand: Vermögensverwaltung,<br />

insbesondere das Erhalten von<br />

gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen an<br />

anderen Gesellschaften und alle damit weitestgehend<br />

zusammenhängenden Geschäfte.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit<br />

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Schaaf,<br />

Gunter, Michelbach an der Bilz, *14.08.1965,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 733767 - 28. September <strong>2017</strong><br />

BrainAgents GmbH & Co. KG, Ilsfeld,<br />

Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld. (Dienstleistung<br />

im Bereich der Personalberatung von<br />

Fach- und Führungskräften mit dem Schwerpunkt<br />

Headhunting und der klassischen Personalsuche<br />

für Industrie, Handel und das<br />

Gesundheitswesen). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Krametshalde 2, 74360<br />

Ilsfeld. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder<br />

persönlich haftende Gesellschafter vertritt<br />

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

BrainAgents Verwaltungs GmbH, Ilsfeld<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 762409), mit der<br />

Befugnis - auch für die jeweiligen Geschäftsführer<br />

-, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 733769 - 28. September <strong>2017</strong><br />

prototools GmbH & Co. KG, Neuenstadt<br />

am Kocher, Otto-Neumeister-Straße 12,<br />

74196 Neuenstadt am Kocher. (Erstellung<br />

von Prototypen inklusive der notwendigen<br />

Betriebsmittel, Fertigung von Kleinserien und<br />

Erbringung von werkzeugbaunahen Dienstleistungen<br />

und Service). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Otto-Neumeister-<br />

Straße 12, 74196 Neuenstadt am Kocher.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer sind<br />

befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Prototools<br />

Verwaltungs GmbH, Neuenstadt am Kocher<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRB 762379).<br />

HRB 762409 - 28. September <strong>2017</strong><br />

BrainAgents Verwaltungs GmbH,<br />

Ilsfeld, Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom <strong>11</strong>.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift:<br />

Krametshalde 2, 74360 Ilsfeld.<br />

Gegenstand: Das Halten und die Verwaltung<br />

der Komplementärbeteiligung an der BrainAgents<br />

GmbH & Co. KG sowie das Erbringen<br />

von Geschäftsführerdienstleistungen<br />

an Selbige. Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Wolf, Helene, geb. Hehn, Ilsfeld, *09.02.1977,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfteabzuschließen.<br />

HRB 762421 - 29. September <strong>2017</strong><br />

ISE - Priv. Institut für systemische<br />

Entwicklung und sozialpädagogische<br />

Diagnostik-Stiftung gGmbH,<br />

Schwäbisch Hall, Crailsheimer Straße 13,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 04.03.2003 mit mehrfachen Änderungen;<br />

zuletzt geändert am 15.06.2010. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 19.09.<strong>2017</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist<br />

von Augsburg (Amtsgericht Augsburg HRB<br />

21276) nach Schwäbisch Hall verlegt. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Crailsheimer Straße 13,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand: Institut<br />

zur beruflichen Aus- und Weiterbildung,<br />

Unterhaltung von Einrichtungen mit Modellcharakter<br />

(z.B. Wohngruppen als Alternative<br />

zum Strafvollzug und geschlossene<br />

Unterbringung), Einzelintensivbetreuung<br />

zum Erwerb von Schulabschlüssen (z.B.<br />

Pädagogisch therapeutische Lernwerkstatt),<br />

Förderung zum Einstieg beruflicher Bildung<br />

(z.B. Pädagogisch therapeutisches Ausbildungszentrum),<br />

Organisations- und Unternehmensberatung<br />

von Einrichtungen in<br />

der Kinder- und Jugendhilfe. Stammkapital:<br />

50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein<br />

Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Kümmerer, Maria-Anna, geb.<br />

Haas, Schwäbisch Hall, *21.12.1957, mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 735714 - 2. Oktober <strong>2017</strong><br />

SOL GmbH, Bad Mergentheim, Johanniterhof<br />

3, 97980 Bad Mergentheim. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 15.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift:<br />

Johanniterhof 3, 97980 Bad Mergentheim.<br />

Gegenstand: Betrieb einer gewerblichen Gastronomie.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein<br />

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit<br />

einem Prokuristen. Geschäftsführer: Michel,<br />

Fabian, Igersheim, *19.04.1991, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 762440 - 2. Oktober <strong>2017</strong><br />

Z.A.H.N. Zahnmedizinische Abrechnungs-Hilfe<br />

und Notmanagement<br />

GmbH, Gaildorf, Kanzleistraße 17, 74405<br />

Gaildorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 08.09.<strong>2017</strong>.<br />

Geschäftsanschrift: Kanzleistraße 17, 74405<br />

Gaildorf. Gegenstand: Die Beratung von<br />

Zahnarztpraxen und die Unterstützung der<br />

Abrechnungen in Zahnarztpraxen, sowie die<br />

Vermietung / Überlassung von mobiler Betriebs-<br />

und Geschäftsausstattung. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Windau, Hannes Tonio, Gaildorf,<br />

*27.06.1984, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Personalüberlassung<br />

Personalvermittlung<br />

Personalberatung<br />

Master Vendor<br />

Outsourcing<br />

HRB 762449 - 4. Oktober <strong>2017</strong><br />

SOT Stojanovski Oberfl ächentechnik<br />

GmbH, Dörzbach, Sonnenhalde 18/2, 74677<br />

Dörzbach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 15.09.<strong>2017</strong>.<br />

Geschäftsanschrift: Sonnenhalde 18/2, 74677<br />

Dörzbach. Gegenstand: Die elektrochemische<br />

Behandlung von metallischen Oberflächen<br />

(Elektropolitur). Stammkapital: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Stojanovska,<br />

Ivana Iva, Boxberg, *20.12.1983,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 733780 - 5. Oktober <strong>2017</strong><br />

IGB-Windrad GmbH & Co. KG, Schwäbisch<br />

Hall, Herdegert 7, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von<br />

Niederstetten (Amtsgericht Ulm HRA 723<strong>11</strong>0)<br />

nach Schwäbisch Hall verlegt. Geschäftsanschrift:<br />

Herdegert 7, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich<br />

haftende Gesellschafter vertritt einzeln.<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.<br />

Persönlich haftender Gesellschafter: Windrad<br />

Hohenlohe 1 GmbH, Niederstetten (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 728734).<br />

HRB 762499 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

Dust Gebäude-Service Heilbronn UG<br />

(haftungsbeschränkt), Neuenstadt am<br />

Kocher, Otto-Neumeister-Straße 18, 74196<br />

Neuenstadt am Kocher. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 05.07.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Otto-<br />

Neumeister-Straße 18, 74196 Neuenstadt am<br />

Kocher. Gegenstand: Gebäudereinigung (einschließlich<br />

Innen- und Fassadenreinigung)<br />

sowie die Erbringung von Hausmeisterdienstleistungen<br />

(einschließlich Winterdienst),<br />

Kfz-Aufbereitung, gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung<br />

und Personalservice. Stammkapital:<br />

1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:<br />

Rahim, Mehwan Abdulhafiz,<br />

Neuenstadt am Kocher, *15.10.1987, mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich<br />

im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 725612 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

Sturm Wald Beteiligungsgesellschaft<br />

mbH & Co. KG, Bad Mergentheim,<br />

Marktplatz 3, 97980 Bad Mergentheim.<br />

(Verwaltung von Grundbesitz, insbesondere<br />

im Zusammnhang mit Land- und/oder<br />

Waldbewirtschaftung zur langfristigen Vemögensbildung<br />

und -sicherung, insbesondere<br />

zugunsten von Abkömmlingen der heutigen<br />

Gesellschafter, einschließlich der Beteiligung<br />

an Gesellschaften. Die Gesellschaft übt keine<br />

Tätigkeiten aus, die einer staatlichen Genehmigung<br />

bedürfen). Kommanditgesellschaft.<br />

Geschäftsanschrift: Marktplatz 3, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

Sturm Beteiligungs- und Verwaltungs<br />

GmbH, Bad Mergentheim (Amtsgericht<br />

Ulm HRB 734209).<br />

HRB 762514 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

Contactions gGmbH, Wüstenrot,<br />

Fuchswiesenstraße 37, 71543 Wüstenrot.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 19.12.2012. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 15.08.<strong>2017</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Ziff. 2 (Sitz) sowie durch Streichung<br />

von § 5 Ziff. 2 und 3 (Stammkapital) und<br />

§ 13 (Gründungsaufwand) beschlossen. Der<br />

Sitz ist von Küssaberg (Amtsgericht Freiburg<br />

i. Br. HRB 709638) nach Wüstenrot verlegt.<br />

Geschäftsanschrift: Fuchswiesenstraße 37,<br />

71543 Wüstenrot. Gegenstand: Förderung von<br />

Tätigkeiten und Projekten, die zur Verbesserung<br />

der Lebensumstände von bedürftigen<br />

und benachteiligten Menschen, insbesondere<br />

von Kindern, in Entwicklungsländern führen.<br />

Hierzu leistet die Gesellschaft finanzielle<br />

Hilfe und fördert die Verbreitung von christlichen<br />

Werten. Die Gesellschaft hat keinen<br />

Erwerbszweck und erstrebt keinen Gewinn.<br />

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer<br />

bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere<br />

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei<br />

gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem<br />

Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Kähler, Sabine, geb. Moranz, Hohentengen<br />

am Hochrhein, *08.04.1967, mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im<br />

eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer: von Allmen, Lucie,<br />

Madiwil / Schweiz, *10.04.1962; von Allmen,<br />

Bernhard, Madiwil / Schweiz, *30.05.1959.<br />

Friedenstraße 1<br />

74564 Crailsheim<br />

Tel. 07951 297989-0<br />

www.temperso.de<br />

HRB 762519 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Milato24h GmbH, Öhringen, Lindenallee<br />

78, 74613 Öhringen. Gesellschaft mit<br />

beschränkter Lindenallee Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 28.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift:<br />

Lindenallee 78, 74613 Öhringen.<br />

Gegenstand: Die Geschäftsanschrift: Qualitätssicherung,<br />

vornehmlich im Bereich der<br />

Automobilindustrie, und das Erbringen von<br />

Personaldienstleistungen. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Tofaj, Ludmila, geb. Vogel,<br />

Öhringen, *10.06.1977, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRA 733795 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Nuspl Schalungsbau GmbH + Co.<br />

KG, Weinsberg, Stadtseestraße 12, 74189<br />

Weinsberg. Kommanditgesellschaft. Der Sitz<br />

ist von Karlsruhe (Amtsgericht Mannheim<br />

HRA 704453) nach Weinsberg verlegt. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Stadtseestraße 12, 74189<br />

Weinsberg. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Jeder persönlich haftende Gesellschafter<br />

vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:<br />

NSB Verwaltung GmbH, Karlsruhe<br />

(Amtsgericht Mannheim HRB 715374), mit<br />

der Befugnis - auch für die jeweiligen Geschäftsführer-,<br />

im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Der Übergang der im Geschäftsbetrieb der<br />

Nuspl & Co Holding KG, Karlsruhe (Amtsgericht<br />

Mannheim HRA 104<strong>11</strong>3) begründeten<br />

Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.<br />

HRB 735746 - 13. Oktober <strong>2017</strong><br />

BKB Projekt GmbH, Bad Mergentheim,<br />

Beim Braunstall 6, 97980 Bad Mergentheim.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 18.05.2015 mit Änderung;<br />

zuletzt geändert am 17.07.2015. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 08.08.<strong>2017</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist<br />

von Wenningstedt-Braderup (Amtsgericht<br />

Flensburg HRB <strong>11</strong>145 FL) nach Bad Mergentheim<br />

verlegt. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Beim Braunstall 6, 97980 Bad Mergentheim.<br />

Gegenstand: Die Beratung, Planung und Betreuung<br />

von Bauprojekten, Bauausführungen<br />

(Trockenbau, handwerkliche Tätigkeiten<br />

ohne Eintragung in die Handwerksrolle), der<br />

Handel, Verkauf und Erwerb und Verwaltung<br />

von Immobilien, die Vermietung und Verpachtung.<br />

Gegenstand des Unternehmens<br />

sind insbesondere die Durchführung von<br />

Fliesenarbeiten, Bautrocknung, Holz-Bautenschutz,<br />

Bodenverlegung, Rohr-, Kanalund<br />

Teppichreinigung, Einbau von Baufertigteilen,<br />

Trockenbau, Entrümplungs- und<br />

Aufräumarbeiten, Abtransport von Schutt,<br />

Lampenmontage bei bestehendem Anschluss,<br />

Wechsel von Glühbirnen und Leuchtstoffröhren,<br />

Rückbau und Demontage, Stemm-,<br />

Bohr- und Schlitzarbeiten, Reinigung von<br />

Baustellen sowie der Verkauf und Handel<br />

von Waren. Tätigkeiten, die einer Erlaubnis<br />

gemäß § 34 c GowO bedürfen, sind nicht Gegenstand<br />

des Unternehmens. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Breitenstein, Eva, Bad Mergentheim,<br />

*02.09.1959, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762557 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

B.R. Bauleistungen LTD, Krautheim,<br />

Bahnhofstraße 6, 74238 Krautheim. Private<br />

Company Limited by Guarantee (Gesellschaft<br />

englischen Rechts ohne Stammkapital mit<br />

Haftungsbeschränkung durch Garantiesumme).<br />

Gesellschaftsvertrag vom 20.07.<strong>2017</strong>.<br />

Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße 6, 74238<br />

Krautheim. Zweigniederlassung der „B.R.<br />

Bauleistungen LTD“ mit Sitz in London /<br />

Vereinigtes Königreich (Companies House<br />

Cardiff 10876618). Gegenstand: Ausbau, Trockenbau.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />

nur ein Director bestellt, vertritt er alleine.<br />

Sind mehrere Directors bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Director: Rath, Friedrich, Krautheim,<br />

*10.07.1938. Garantiesumme: 1 GBP<br />

(britisches Pfund) je Gesellschafter.<br />

HRB 735761 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

MOTUMX UG (haftungsbeschränkt),<br />

Crailsheim, Wiesenäckerweg 20, 74564<br />

Crailsheim. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

13.10.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Wiesenäckerweg<br />

20, 74564 Crailsheim. Gegenstand: Fuhrparkverwaltung<br />

sowie Beratung, Schulung<br />

und Training im Bereich Automobil, auch im<br />

mentalen Bereich. Stammkapital: 2.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

sie gemeinsam. Geschäftsführer: Eichberg,<br />

Mike Aaron, Crailsheim, *14.04.1983,<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762602 - 19. Oktober <strong>2017</strong><br />

AS BauTEC GmbH, Bretzfeld, Forchenweg<br />

12, 74626 Bretzfeld. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

04.04.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Forchenweg<br />

12, 74626 Bretzfeld. Gegenstand: Die Tätigkeit<br />

als Generalunternehmer im Bereich des<br />

Hochbaus; die Einbringung von Dienstleistungen,<br />

die Durchführung von Bauleitungen,<br />

die Projektsteuerung, die Projektentwicklung<br />

und das Projektmanagement - jeweils im<br />

Hochbaubereich-, sowie der Handel mit Baustoffen<br />

aller Art. Stammkapital: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist<br />

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er<br />

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Axter, Thomas, Bretzfeld, *22.04.1961;<br />

Sungur, Emad Muhammed, Brackenheim,<br />

*27.07.1979, jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als<br />

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762614 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

ANNIMABE Family Offi ce GmbH,<br />

Schwäbisch Hall, Hagenbacher Ring 127,<br />

74523 Schwäbisch Hall. Gesellschaft mit beschränkter<br />

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom<br />

04.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Hagenbacher<br />

Ring 127, 74523 Schwäbisch Hall. Gegenstand:<br />

Die Erbringung von Verwaltungsund<br />

Managementdienstleistungen für die<br />

Gesellschafter sowie deren Ehepartner und<br />

Abkömmlinge als Family Office. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Großöhmigen, Stefan, Sömmerda,<br />

*27.09.1975. Geschäftsführer: Würth,<br />

Markus, Niedernhall, *17.04.1956, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 762636 - 24. Oktober <strong>2017</strong><br />

Munz Projektbau GmbH, Fichtenberg,<br />

Anlagen 15, 74427 Fichtenberg. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag<br />

vom 30.09.<strong>2017</strong>. Geschäftsanschrift: Anlagen<br />

15, 74427 Fichtenberg. Gegenstand: Erstellung<br />

von Gebäuden jeder Art als Bauträger<br />

oder Baubetreuer. Stammkapital: 25.000,00<br />

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur<br />

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.<br />

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten<br />

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer<br />

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:<br />

Munz, Mathias, Fichtenberg, *27.07.1975,<br />

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,<br />

im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 762643 - 24. Oktober <strong>2017</strong><br />

MC Offi ce Shop GmbH, Zweigniederlassung<br />

Deutschland, Waldenburg, Sierckerstraße<br />

22, 74638 Waldenburg. Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung (nach schweizer<br />

Recht). Gesellschaftsvertrag vom 02.12.2008.<br />

Geschäftsanschrift: Sierckerstraße 22, 74638<br />

Waldenburg. Zweigniederlassung der „MC<br />

Office Shop GmbH“ mit Sitz in Schönenwerd<br />

/ Schweiz (Handelsregisteramt des Kantons<br />

Solothurn CHE-<strong>11</strong>3.696.641). Gegenstand:<br />

Handel mit Büromöbeln und Büroartikeln<br />

aller Art, Durchführungen von Liquidationen<br />

aller Art, Übernahme von Vertretungen<br />

aller Art sowie Dienstleistungen in den Bereichen<br />

Montage und Transporte. 20.000,00<br />

CHF. Allgemeine Vertretungsregelung: Ohne<br />

anderslautenden Beschluss der Geschäftsführung<br />

ist jeder Geschäftsführer zur Vertretung<br />

der Gesellschaft befugt und hat Einzelunterschrift.<br />

Geschäftsführer: Marthaler, Reto,<br />

Däniken / Schweiz, *27.07.1974. Ständiger<br />

Vertreter: Marthaler, Reto, Däniken / Schweiz,<br />

*27.07.1974, einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 762682 - 27. Oktober <strong>2017</strong><br />

Ambulante Seniorenhilfe GmbH,<br />

Öhringen, Münzstraße 93, 74613 Öhringen.<br />

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.<br />

Gesellschaftsvertrag vom 24.10.<strong>2017</strong>.<br />

Geschäftsanschrift: Münzstraße 93, 74613<br />

Öhringen. Gegenstand: Schaffung und der<br />

Betrieb von Einrichtungen zur ambulanten<br />

Alten und Krankenpflege sowie die Erbringung<br />

von Dienstleistungen aller Art im Altenund<br />

Krankenpflegebereich. Stammkapital:<br />

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:<br />

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer<br />

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder<br />

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.<br />

Geschäftsführer: Bareis, Bernd, Öhringen,<br />

*26.08.1964, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Veränderung<br />

HRB 57<strong>11</strong>90 - 25. September <strong>2017</strong><br />

Hammer Dach- und Wandprojekte<br />

GmbH, Fichtenberg, Stöckenhofer Sägmühle,<br />

74427 Fichtenberg. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Schnaitmann, Markus, Auenwald-<br />

Oberbrüden, *03.06.1967. Einzelprokura:<br />

Krauß, Gerd, Michelfeld, *02.07.1968.<br />

HRB 751318 - 25. September <strong>2017</strong><br />

Lady M Fitness & Health Club GmbH,<br />

Öhringen, Verrenberger Weg 17, 74613 Öhringen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Mastrogiannopoulos,<br />

Athanasios, Karlsdorf-Neuthard,<br />

*28.10.1975; Schlosser, Marco, Hockenheim,<br />

*30.<strong>11</strong>.1978. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Mastrogiannopoulos, Grigorios, Heidelberg,<br />

*28.01.1980, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 571216 - 26. September <strong>2017</strong><br />

OPTIMA consumer GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Geschwister-Scholl-Str. 89, 74523<br />

Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Held, Christoph Johannes, Grosselfingen,<br />

*22.<strong>11</strong>.1970, mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten<br />

Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 734154 - 27. September <strong>2017</strong><br />

RB Elektro Systems Verwaltungs-<br />

GmbH, Schwäbisch Hall, Max Planck Straße<br />

10, 74523 Schwäbisch Hall. Personenbezogene<br />

Daten berichtigt bei Geschäftsführer:<br />

Breitschwerdt, Jahn, Michelbach an der Bilz,<br />

*28.02.1981, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 729564 - 27. September <strong>2017</strong><br />

Montage und Zuführtechnik Schieß<br />

UG (haftungsbeschränkt), Künzelsau,<br />

Grabenteichweg 33, 74653 Künzelsau. Die<br />

Gesellschaft ist aufgelöst. Gemäß § 60 Abs.<br />

1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 570677 - 2. Oktober <strong>2017</strong><br />

Apparate- und Behälterbau Weller<br />

GmbH, Bühlertann, Ellwanger Str. 20,<br />

74424 Bühlertann. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Zwickl, Hanno, Schwäbisch Hall,<br />

*12.04.1969, einzelvertretungsberechtigt.<br />

HRB 726562 - 4. Oktober <strong>2017</strong><br />

RIBATEC GmbH, Satteldorf, Gröninger<br />

Hauptstraße 63, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 20.09.<strong>2017</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:<br />

Ellwangen Jagst. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Lindenstraße 31, 73479 Ellwangen Jagst.<br />

HRB 732081 - 4. Oktober <strong>2017</strong><br />

Pentagon Sales GmbH, Satteldorf, Gröninger<br />

Hauptstraße 63, 74589 Satteldorf. Die<br />

Gesellschafterversammlung vom 20.09.<strong>2017</strong><br />

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt;<br />

nun: Ellwangen Jagst. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Lindenstraße 31, 73479 Ellwangen<br />

Jagst.<br />

HRB 102706 - 4. Oktober <strong>2017</strong><br />

Wostra Immobilienvermittlungs<br />

GmbH, Ilsfeld, Johann-Geyling-Weg 1,<br />

74360 Ilsfeld. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Bauer, Steffen, Ilsfeld, *15.05.1964, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

HRB 739891 - 4. Oktober <strong>2017</strong><br />

SMC GmbH, Ilsfeld, Baumwaide 21, 74360<br />

Ilsfeld-Auenstein. Personenbezogene Daten<br />

geändert bei Geschäftsführer: Müller,<br />

Sabrina, geb. Schwarz, Untergruppenbach,<br />

*16.05.1985, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 735649 - 5. Oktober <strong>2017</strong><br />

Team Smolik GmbH, Satteldorf, Fuchsäckerweg<br />

26, 74589 Satteldorf. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 28.09.<strong>2017</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §<br />

1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun:<br />

Crailsheim. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Hallerstraße 189, 74564 Crailsheim.<br />

HRB 104400 - 5. Oktober <strong>2017</strong><br />

elite Software GmbH, Ilsfeld, Robert-Edler-<br />

Weg 13, 74360 Ilsfeld. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Plessing, Birgit D., Ilsfeld, *07.03.1963.<br />

HRB 580142 - 5. Oktober <strong>2017</strong><br />

PRÄCISA - Werkzeugbau GmbH,<br />

Öhringen, Gleiwitzer Straße <strong>11</strong>, 74613 Öhringen.<br />

Durch Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn<br />

vom 23.08.<strong>2017</strong> (B 3 IN 665/10) ist das<br />

Insolvenzverfahren aufgehoben.<br />

HRA 722538 - 6. Oktober <strong>2017</strong><br />

PENTAGON SPORTS GmbH & Co. KG,<br />

Satteldorf, Gröninger Hauptstraße 63, 74589<br />

Satteldorf. Sitz verlegt; nun: Ellwangen Jagst.<br />

Neue Geschäftsanschrift: Lindenstraße 31,<br />

73479 Ellwangen Jagst. Personenbezogene<br />

Daten (Sitz) geändert bei Persönlich haftender<br />

Gesellschafter: RIBATEC GmbH, Ellwangen<br />

Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 726562),<br />

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft<br />

mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

GnR 690006 - 6. Oktober <strong>2017</strong><br />

Raiffeisenbank Schrozberg-Rot am<br />

See eG, Schrozberg, (Rothenburger Weg 2,<br />

74575 Schrozberg Prokura erloschen: Rühling,<br />

Otto, Gerabronn, *04.02.1955.<br />

HRB 722785 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

KS Solar GmbH, Weikersheim, Kirchäckerweg<br />

1, 97990 Weikersheim. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Kühweg, Stefan, Königheim,<br />

*17.05.1968.


November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Handelsregister 31<br />

HRB 728441 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

BARTEC Top Holding GmbH, Bad<br />

Mergentheim, Max-Eyth-Str. 16, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Bickmann, Gerhard Wilhelm, Königstein im<br />

Taunus, *20.08.1960.<br />

HRB 729285 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

LakeSide Trading UG (haftungsbeschränkt),<br />

Crailsheim, Hagenhofer Straße<br />

28, 74564 Crailsheim. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein<br />

Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer,<br />

jetzt bestellt als Liquidator: Schenn, Axel,<br />

Crailsheim, *14.<strong>11</strong>.1986. Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst.<br />

HRB 728541 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

Actin21 GmbH, Ilshofen, Karolinenstraße<br />

5, 74532 Ilshofen. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Luckenwalder Str. 30, 15936 Dahme.<br />

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;<br />

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt<br />

er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt,<br />

vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator<br />

gemeinsam mit einem Prokuristen. Bestellt<br />

als Liquidator: Lind, Thomas, Dahme,<br />

*23.05.1961, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Bahle, Claudia,<br />

Crailsheim, *30.03.1971. Die Gesellschaft ist<br />

aufgelöst.<br />

HRB 581058 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

Fischer Gebäudetechnik AG, Pfedelbach,<br />

Panoramaweg 7, 74629 Pfedelbach.<br />

Die Hauptversammlung vom 27.07.<strong>2017</strong><br />

hat die Änderung der Satzung in § 6 Ziffer<br />

1 (Höhe und Einteilung des Grundkapitals,<br />

Aktienurkunden) beschlossen. Das Grundkapital<br />

ist durch Beschluss der Hauptversammlung<br />

vom gleichen Tag um 150.000,00 EUR<br />

auf 950.000,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln<br />

erhöht. Aufgrund der in der Satzung enthaltenen<br />

Ermächtigung (Genehmigtes Kapital<br />

I/2016) ist das Grundkapital um 50.000,00<br />

EUR auf 1.000.000,00 EUR erhöht. Die Kapitalerhöhung<br />

ist durchgeführt. Grundkapital<br />

nun: 1.000.000,00 EUR. Die in der Satzung<br />

enthaltene Ermächtigung des Vorstands, das<br />

Grundkapital der Gesellschaft um bis zu<br />

400.000,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes<br />

Kapital I/2016) beträgt nach teilweiser<br />

Ausschöpfung noch 350.000,00 EUR. Die<br />

Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss<br />

der Hauptversammlung vom 27.<strong>11</strong>.2008,<br />

das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu<br />

<strong>11</strong>7.500,00 EUR zu erhöhen, (Genehmigtes<br />

Kapital 2008/I) ist durch Zeitablauf erloschen.<br />

HRB 732589 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

Malerwein GmbH, Ingelfingen, Am<br />

Mühlberg 30, 74653 Ingelfingen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 20.07.<strong>2017</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in<br />

§ 1 (Firma und Sitz) und § 2 (Gegenstand<br />

des Unternehmens) beschlossen. Sitz verlegt;<br />

nun: Weißbach. Änderung Unternehmens)<br />

der Geschäftsanschrift: Zum Brückle<br />

22, 74679 Weißbach. Gegenstand geändert;<br />

nun: Vermittlung von Dienstleistungs- und<br />

Handelsgeschäften jeglicher Art, Handel mit<br />

Waren aller Art, Handel von Einbaumöbeln,<br />

Einbauküchen, Elektrogeräten, Bauelementen<br />

wie Fenster, Türen, Garagentore, Rollladen<br />

und verwandten Waren. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Palanciuc, Mihail, Weißbach,<br />

*05.08.1983, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Lebsack, Paul,<br />

Ingelfingen, *22.04.1982; Lebsack, David,<br />

Ingelfingen, *04.02.1985.<br />

HRB 759217 - 9. Oktober <strong>2017</strong><br />

Schneider Grundstücksverwaltungs-<br />

GmbH, Kupferzell, Flurweg 1, 74635 Kupferzell.<br />

Einzelprokura mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen mit der Ermächtigung<br />

zur Veräußerung und Belastung von<br />

Grundstücken: Thier, Jürgen, Obersontheim,<br />

*13.10.1970.<br />

HRB 755280 - 10. Oktober <strong>2017</strong><br />

ATM Ilsfeld GmbH, Ilsfeld, Renntalstraße<br />

9-13, 74360 Ilsfeld. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Reinhold-Würth-Straße 8, 74360 Ilsfeld.<br />

GnR 720107 - 10. Oktober <strong>2017</strong><br />

s‘Lädle Michelbach am Wald eG,<br />

Öhringen, Keltergasse 15, 74613 Öhringen.<br />

Nicht mehr Vorstand: Wieland, Patrick,<br />

Öhringen, *06.01.1981.<br />

HRB 732620 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

TPO Services GmbH, Crailsheim, Bauhausweg<br />

3, 74564 Crailsheim. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 04.10.<strong>2017</strong> hat die Änderung<br />

des Gesellschaftsvertrages in § 1 Nr.<br />

1 (Firma) beschlossen. Firma geändert; nun:<br />

TPO Engineering Services GmbH.<br />

HRB 570338 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

Maas Holding GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Str.<br />

25, 74532 Ilshofen. Nicht mehr<br />

Geschäftsführer: Maas, Reinhard, Großhandelskaufmann,<br />

Ilshofen.<br />

PR 570006 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

Kraft + Kraft Architekten Dipl. Ing.<br />

(FH) Wilhelm Kraft, Freier Architekt<br />

BDA Dipl. Ing. Lorenz Kraft, Freier<br />

Architekt Architektenpartnerschaft,<br />

Schwabisch Hall (Unterlimpurger Str. 21,<br />

74523 Schwabisch Hall). Name geändert;<br />

nun: Kraft + Kraft Architekten Dipl. Ing. (FH)<br />

Wilhelm Kraft, Freier Architekt BDA Dipl. Ing.<br />

Lorenz Kraft, Freier Architekt Architektenpartnerschaft<br />

mbB.<br />

HRB 571389 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

allform Bautechnik Verwaltungs-<br />

GmbH, Wolpertshausen, Birkichstr. 1, 74549<br />

Wolpertshausen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Layer, Michael, Crailsheim, *31.12.1980.<br />

HRB 757081 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Palivo UG (haftungsbeschränkt),<br />

Schwäbisch Hall, Schulgasse 9, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,<br />

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren<br />

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht<br />

mehr Geschäftsführer nun bestellt als Liquidator:<br />

Ehrmann, Klaus, Schwäbisch Hall,<br />

*08.12.1946, mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.<br />

GnR 570004 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Raiffeisenbank Bühlertal eG, Vellberg<br />

(Eschenauer Str. 5, 74541 Vellberg).<br />

Bestellt als Vorstandsmitglied: Högel, Hermann,<br />

Röfingen, *24.09.1973. Nicht mehr<br />

Vorstand: Schweizer, Bernhard, Mainhardt,<br />

*08.01.1962. Prokura erloschen: Schreckenhöfer,<br />

Georg, Bühlerzell, *25.08.1953.<br />

HRA 203201 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Backmanufaktur Ilsfeld GmbH & Co.<br />

KG, Ilsfeld, Reinhold-Würth-Straße <strong>11</strong>/1,<br />

74360 Ilsfeld. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung<br />

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen<br />

(Amtsgericht Heilbronn, 3 IN 378/17)<br />

aufgelöst. Gemäß § 131 Abs. 1 HGB, § 161<br />

Abs. 2 HGB i.V. § 143 Abs. 1 HGB von Amts<br />

wegen eingetragen.<br />

HRB 101562 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Rainer Leder GmbH, Öhringen, Münzstraße<br />

7/1, 74613 Öhringen. Allgemeine<br />

Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur<br />

ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind<br />

mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie<br />

gemeinsam. Bestellt als Liquidator: Leder,<br />

Rainer, Öhringen, *10.01.1936, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Leder, Hannelore, geb. Lämmermann,<br />

Untergruppenbach, *30.06.1937. Die Gesellschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 590571 - 12. Oktober <strong>2017</strong><br />

Helmut Schneider GmbH, Künzelsau,<br />

Dornäckerweg 24, 74653 Künzelsau. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Tabeling, Simon, Vechta,<br />

*06.09.1977, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer:<br />

Schneider, Helmut, Künzelsau,<br />

*10.03.1957, einzelvertretungsberechtigt mit<br />

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines<br />

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.<br />

HRB 690230 - 13. Oktober <strong>2017</strong><br />

Schott & Meissner Maschinen- und<br />

Anlagenbau GmbH, Blaufelden, Rudolf-<br />

Diesel-Str. 32, 74572 Blaufelden. Bestellt als<br />

Geschäftsführer: Meissner, Achim, Langenburg,<br />

*13.06.1975; Meissner, Stefan, Langenburg,<br />

*12.05.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Schott, Heinz, Wallhausen.<br />

HRB 721672 - 13. Oktober <strong>2017</strong><br />

Maas Beteiligungs GmbH, Ilshofen,<br />

Friedrich-List-Str. 25, 74532 Ilshofen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Schmieg, Andreas,<br />

Mülheim, *19.02.1960, einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Maas,<br />

Reinhard, Ilshofen, *28.07.1955.<br />

HRA 721628 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

OKAL BAU Otto Kreibaum GmbH &<br />

Co. KG, Langenburg, Bahnweg 62, 74595<br />

Langenburg. Firma geändert; nun: OKAL BAU<br />

GmbH & Co. KG. Eingetreten als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: OKAL Verwaltung<br />

GmbH, Langenburg (Amtsgericht Ulm HRB<br />

735357), mit der Befugnis - auch für die<br />

jeweiligen Geschäftsführer -, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Ausgeschieden als Persönlich<br />

haftender Gesellschafter: Otto Kreibaum Gesellschaft<br />

für Industriebeteiligungen mbH,<br />

Langenburg (Amtsgericht Ulm HRB 724026).<br />

HRB 730082 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

HTI Industriemontage UG (haftungsbeschränkt),<br />

Crailsheim, Eichendorffstraße<br />

2, 74564 Crailsheim. Die Gesellschaft ist<br />

durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens<br />

über ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,<br />

3 1 IN 31/17) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1<br />

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen<br />

eingetragen.<br />

HRB 756492 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

Moser Systemelektrik GmbH, Gaildorf,<br />

Kernerstr. 15, 74405 Gaildorf. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Klenk, Alexander Klaus, Oberrot,<br />

*12.<strong>11</strong>.1978, einzelvertretungsberechtigt.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Kopp, Martin,<br />

Fichtenberg, *27.04.1963.<br />

HRB 101029 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

Hellmich Beteiligungs-Gesellschaft<br />

mit beschränkter Haftung, Weinsberg,<br />

Ob dem Tiefen Weg 8, 74189 Weinsberg.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Lächele, Ralf,<br />

Weinsberg, *08.02.1992.<br />

HRA 723026 - 17. Oktober <strong>2017</strong><br />

Leuzendorfer Agrar KG, Schrozberg,<br />

Leuzendorf 3, 74575 Schrozberg. Neue Geschäftsanschrift:<br />

Albansweg 1, 74575 Schrozberg.<br />

HRB 671448 - 17. Oktober <strong>2017</strong><br />

TRAVETTO Verwaltungs-GmbH, Satteldorf,<br />

Dieselstraße 21, 74589 Satteldorf.<br />

Nicht mehr Geschäftsführer: Früh, Ulrich,<br />

Crailsheim, *15.08.1962. Prokura erloschen:<br />

Schäffner, Reinhold, Crailsheim,<br />

*01.06.1952. Gesamtprokura gemeinsam mit<br />

einem Geschäftsführer oder einem anderen<br />

Prokuristen mit der Befugnis, im Namen der<br />

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder<br />

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen: Helleisz, Gerald, Nürnberg,<br />

*08.10.1964.<br />

HRB 733474 - 17. Oktober <strong>2017</strong><br />

Projektmanagement Baden-Württemberg<br />

GmbH, Bad Mergentheim,<br />

Von-Berlichingen-Straße 1, 97980 Bad Mergentheim.<br />

Daten der Zweigniederlassung in<br />

Stuttgart geändert; nun: Zweigniederlassung<br />

unter gleicher Firma in: 70435 Stuttgart,<br />

Geschäftsanschrift: Schwieberdinger Straße<br />

3, 70435 Stuttgart. Einzelprokura mit der<br />

Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit<br />

sich im eigenen Namen oder als Vertreter<br />

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen<br />

mit der Ermächtigung zur Veräußerung und<br />

Belastung von Grundstücken: Gackstatter,<br />

Jürgen Roland, Endingen am Kaiserstuhl,<br />

*13.12.1962.<br />

HRB 751071 - 17. Oktober <strong>2017</strong><br />

Schleicher & Braun GmbH, Schwäbisch<br />

Hall, Bibersfelder Straße 10a, 74523 Schwäbisch<br />

Hall. Änderung der Geschäftsanschrift: Wilhelm-Heller-Ring<br />

<strong>11</strong>, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRA 680782 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

LIMOT GmbH & Co KG Lüftungstechnik,<br />

Bad Mergentheim, Untere Wart 13-15,<br />

97980 Bad Mergentheim. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem persönlich haftenden<br />

Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:<br />

Megerle, Dieter, Weißbach, *27.01.1962.<br />

HRA 571036 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

Klafs GmbH & Co. KG, Schwäbisch Hall,<br />

Erich-Klafs-Str. 1-3, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Prokura erloschen: Pfeifer, Patrick, Greven,<br />

*25.06.1976. Erteilt: Gesamtprokura gemeinsam<br />

mit einem persönlich haftenden Gesellschafter<br />

oder einem anderen Prokuristen:<br />

Jäth, Detlef, Bergtheim, *03.05.1970.<br />

HRB 108952 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

KW Karosseriewerke Weinsberg<br />

GmbH, Weinsberg (Lindichstr. <strong>11</strong>, 74189<br />

Weinsberg). Durch Beschluss des Amtsgerichts<br />

Heilbronn vom 07.09.<strong>2017</strong> (15 IN<br />

146/09) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben.<br />

HRB 758022 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

ROKA Trockenbau UG (haftungsbeschränkt),<br />

Forchtenberg, Würzburger<br />

Tor 3, Ingo, Öhringen, *17.06.1962. 74670<br />

Forchtenberg. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Roth,<br />

HRB 680670 - 19. Oktober <strong>2017</strong><br />

Ökologische Beteiligungs-Aktiengesellschaft,<br />

Bad Mergentheim, Blumhoferstr.<br />

4, 97980 Bad Mergentheim. Änderung der<br />

Geschäftsanschrift: Marktplatz 16, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Vertretungsbefugnis von Amts<br />

wegen berichtigt bei Vorstand: Riegel, Berthold<br />

Adolf, Bad Mergentheim, *13.01.1968.<br />

HRB 734336 - 19. Oktober <strong>2017</strong><br />

Yanmar Compact Germany GmbH,<br />

Crailsheim, Kraftwerkstraße 4, 74564 Crailsheim.<br />

Bestellt als Geschäftsführer: Ishida,<br />

Mitsuharu, Amstelveen / Niederlande,<br />

*12.<strong>11</strong>.1968; Parodi, Giuliano, Waterloo /<br />

Belgien, *21.01.1974.<br />

GnR 580006 - 19. Oktober <strong>2017</strong><br />

Raiffeisenbank Bretzfeld-Neuenstein<br />

eG, Bretzfeld (Adolzfurterstr. 3, 74626 Bretzfeld).<br />

Nicht mehr Vorstandsmitglied: Kircher,<br />

Hans, Bankkaufmann, Pfedelbach.<br />

HRB 680657 - 20. Oktober <strong>2017</strong><br />

FAINEST Beteiligungs-AG an Handels-<br />

und Produktionsfi rmen für<br />

umweltfreundliche Technologie, Bad<br />

Mergentheim, Blumhoferstr. 4, 97980 Bad<br />

Mergentheim. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

Marktplatz 16, 97980 Bad Mergentheim.<br />

HRB 590716 - 20. Oktober <strong>2017</strong><br />

Ökologische Energie- und Versorgungs<br />

Gesellschaft mbH, Künzelsau,<br />

Innere Burg 1, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 15.09.<strong>2017</strong> hat<br />

die Änderung des Gesellschaftsvertrages in<br />

§ 1 (1) Firma beschlossen. Firma geändert;<br />

nun: Neue Geschäftsanschrift: Burgallee 39,<br />

74653 Künzelsau.<br />

HRB 580532 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

W & M Kunststoff-Technik GmbH,<br />

Pfedelbach, Hohenlohe Allee 16, 74629 Pfedelbach.<br />

Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 10.10.<strong>2017</strong> hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages<br />

in § 2 (Gegenstand des Unternehmens)<br />

beschlossen. Gegenstand geändert;<br />

nun: Kunststoffverarbeitung und Handel<br />

mit Kunststoffprodukten, insbesondere von<br />

Spritzgussteilen, sowie Baugruppenmontage,<br />

Beratung von Dienstleistung für Unternehmen,<br />

sowie Vermietung von Maschinen, Anlagen<br />

und gewerblichen Objekten.<br />

HRB 590719 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

Blank Projektentwicklung GmbH,<br />

Schöntal, Ringstr. 12, 74214 Schöntal. Neue<br />

Geschäftsanschrift: Ringstraße 28, 74214<br />

Schöntal.<br />

HRB 736520 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

Filtration Group GmbH, Öhringen,<br />

Schleifbachweg 45, 74613 Öhringen. Bestellt<br />

als Geschäftsführer: Plücker, Volker, Ubstadt-<br />

Weiher, *15.09.1961, mit der Befugnis, im<br />

Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen<br />

Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen.<br />

Ihr EDV-Dienstleister<br />

Telefon 0 79 51 / 29 79 87-0<br />

Wilhelm-Maybach-Straße 7 · 74564 Crailsheim<br />

HRB 760486 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

Die Mitgestalter GmbH, Forchtenberg,<br />

Zweiflinger Weg 41, 74670 Forchtenberg.<br />

Neue Geschäftsanschrift: Im Kupfertal 24,<br />

74670 Forchtenberg.<br />

HRB 590757 - 24. Oktober <strong>2017</strong><br />

Fujimi Europe GmbH, Ingelfingen,<br />

Schloßstr. 5, 74653 Ingelfingen. Gesamtprokura<br />

gemeinsam mit einem Geschäftsführer<br />

oder einem anderen Prokuristen: Hunt, Carl<br />

Stephen, Leicester / Vereinigtes Königreich,<br />

*29.08.1971. Prokura erloschen: Scherz,<br />

Damaris, geb. Schierle, Schwäbisch Hall,<br />

*08.06.1982.<br />

HRA 730300 - 24. Oktober <strong>2017</strong><br />

Klenk Co-Investment GmbH & Co.<br />

KG, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße 2-4, 74420<br />

Oberrot. Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall.<br />

Neue Geschäftsanschrift: c/o Steuerberater<br />

Erhard Schön, DCS Durst, Stifter, Schön GbR,<br />

Hagenbacher Ring 127, 74523 Schwäbisch<br />

Hall.<br />

HRB 750466 - 25. Oktober <strong>2017</strong><br />

CSP Klenk Acquico Co-Investment GP<br />

GmbH, Oberrot, Eugen-Klenk-Straße 2-4,<br />

74420 Oberrot. Änderung der Geschäftsanschrift:<br />

c/o Steuerberater Erhard Schön, DCS<br />

Durst, Stifter, Schön GbR, Hagenbacher Ring<br />

127, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

HRB 590731 - 25. Oktober <strong>2017</strong><br />

Residenz Dienstleistungsgesellschaft<br />

mbH, Künzelsau, Schloß Stetten Innere<br />

Burg 1, 74653 Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 15.09.<strong>2017</strong> hat die<br />

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1<br />

Abs. 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert;<br />

nun: Residenz Dienstleistungen gGmbH.<br />

Neue Geschäftsanschrift: Burgallee 39, 74653<br />

Künzelsau.<br />

HRA 733732 - 25. Oktober <strong>2017</strong><br />

müller immo gmbh & co.kg, Forchtenberg,<br />

Gottfried-Müller-Straße 1, 74670<br />

Forchtenberg.<br />

HRB 57<strong>11</strong>68 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

WFG - Wirtschaftsförderungsgesellschaft<br />

des Landkreises Schwäbisch<br />

Hall mbH, Schwäbisch Hall, Münzstraße<br />

1, 74523 Schwäbisch Hall. Bestellt als Geschäftsführer:<br />

Schneider, David Emanuel,<br />

Schwäbisch Hall, *17.04.1989, einzelvertretungsberechtigt<br />

mit der Befugnis, im Namen<br />

der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen<br />

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte<br />

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:<br />

Wahl, Helmut Otto, Sulzbach-Laufen,<br />

*19.09.1953.<br />

HRB 749761 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

KUSATEC GmbH, Bühlertann, Breitwiesenweg<br />

2, 74424 Bühlertann. Einzelprokura:<br />

Errico-Fischer, Jeanette, Schwäbisch Hall,<br />

*16.03.1965; Kausche, Kathrin, Schwäbisch<br />

Gmünd, *06.10.1967.<br />

HRB 581087 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

R. Stahl Aktiengesellschaft, Waldenburg,<br />

Am Bahnhof 30, 74638 Waldenburg.<br />

Bestellt als Vorstandsmitglied: Dr. Hallmann,<br />

Mathias, Karlsruhe, *17.07.1962.<br />

HRB 58<strong>11</strong>29 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

B + B Vertriebs- und Handels GmbH,<br />

Bretzfeld, Im Eisenhütle 20, 74626 Bretzfeld.<br />

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer:<br />

Babbino, Gabriele, Obersulm,<br />

*21.05.1983. Prokura erloschen: Berger-<br />

Schlechter, Annett, geb. Berger, Obersulm,<br />

*10.02.1963.<br />

HRB 726821 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

FKN GmbH, Neuenstein, Kirchensaller<br />

Straße 36, 74632 Neuenstein. Einzelprokura:<br />

Mack, Hans-Ulrich, Heilbronn, *14.03.1958.<br />

GnR 720070 - 26. Oktober <strong>2017</strong><br />

die Trollinger-Evas eG, Ilsfeld (Klee 1,<br />

74360 Ilsfeld). Allgemeine Vertretungsregelung<br />

geändert; nun: Jeweils zwei Liquidatoren<br />

vertreten gemeinsam. Bestellt als Liquidator:<br />

Bader, Ute, Heilbronn, *02.04.1970; Golter,<br />

Christine, geb. Fellhauer, Ilsfeld, *14.01.1962.<br />

Nicht mehr Vorstand: Hengerer-Müller, Christina,<br />

Heilbronn, *20.06.1960; Hohl, Heidrun,<br />

Obersulm, *09.01.1963. Die Genossenschaft<br />

ist aufgelöst.<br />

HRB 570765 - 27. Oktober <strong>2017</strong><br />

BTE Biegetechnik Engineering<br />

GmbH, Ilshofen, Friedrich-List-Straße 8,<br />

74532 Ilshofen. Die Gesellschafterversammlung<br />

vom 16.08.2016 hat die Änderung des<br />

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital)<br />

beschlossen. Das Stammkapital ist durch<br />

Beschluss der Gesellschafterversammlung<br />

vom gleichen Tag um 168.400,00 EUR auf<br />

540.000,00 EUR herabgesetzt. Stammkapital<br />

nun: 540.000,00 EUR.<br />

Löschung<br />

HRA 722680 - 5. Oktober <strong>2017</strong><br />

MD-Tooling Ltd & Co KG Werkzeughandel,<br />

Wüstenrot, Kneippstr. 6, 71543<br />

Wüstenrot. Sitz verlegt; nun: Grabfeld (Amtsgericht<br />

Jena, HRA 504543). Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 723<strong>11</strong>0 - <strong>11</strong>. Oktober <strong>2017</strong><br />

IGB-Windrad GmbH & Co. KG, Niederstetten,<br />

Schöntaler Berg 13, 97996 Niederstetten.<br />

Sitz verlegt; nun: Schwäbisch Hall<br />

(Amtsgericht Stuttgart HRA 733780). Das<br />

Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 751318 - 16. Oktober <strong>2017</strong><br />

Club GmbH, Lady M Fitness & Health<br />

Öhringen. Sitz verlegt; nun: Bruchsal<br />

(Amtsgericht Öhringen, Verrenberger Weg 17,<br />

74613 Mannheim HRB 728805). Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRB 726832 - 18. Oktober <strong>2017</strong><br />

B.P.C. GmbH, Stuttgart, Güterweg 3, 74535<br />

Mainhardt. Die Liquidation ist beendet. Die<br />

Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

HRA 731749 - 20. Oktober <strong>2017</strong><br />

SRV Ulm GmbH & Co. KG, Michelbach<br />

an der Bilz, Rudolf-Then-Straße 36, 74544<br />

Michelbach an der Bilz. Sitz verlegt; nun:<br />

Ulm (Amtsgericht Ulm, HRA 725620). Neue<br />

Geschäftsanschrift: Bizäuneweg 8, 89079<br />

Ulm. Das Registerblatt ist geschlossen.<br />

HRB 571299 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

Knörzer Verwaltungs- und Beteiligungs<br />

GmbH, Braunsbach, Im Schönblick<br />

32, 74542 Braunsbach. Die Liquidation ist<br />

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

HRA 725201 - 25. Oktober <strong>2017</strong><br />

SELTEGRO e.K., Schwäbisch Hall, Stauffenbergstraße<br />

20, 74523 Schwäbisch Hall.<br />

Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist<br />

geschlossen.<br />

von Amts wegen<br />

HRB 742350 - 23. Oktober <strong>2017</strong><br />

Wolffs-Kuriere UG (haftungsbeschränkt),<br />

Öhringen, Daimlerstraße 2,<br />

74613 Öhringen. Die Gesellschaft ist wegen<br />

Vermögenslosigkeit gemäß § 394 Fam FG<br />

von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt<br />

ist geschlossen.<br />

Löschungsankündigung<br />

HRB 754453 - 25. September <strong>2017</strong><br />

Power-Bau UG (haftungsbeschränkt),<br />

Weinsberg, Wimmentalstraße 43, 74189<br />

Weinsberg. Das Gericht beabsichtigt, die<br />

Gesellschaft wegen Vermögenslosigkeit im<br />

Handelsregister von Amts wegen nach § 394<br />

FamFG zu löschen. Die Frist zur Geltendmachung<br />

eines Widerspruchs gegen die beabsichtigte<br />

Löschung ist auf zwei Monate ab<br />

Veröffentlichung bestimmt.<br />

Berichtigung<br />

HRB 590716 - 20. Oktober <strong>2017</strong><br />

Ökologische Energie-Facility Management<br />

GmbH, Künzelsau, Burgallee<br />

39, 74653 Künzelsau. Firma von Amts wegen<br />

berichtigt in: Ökologische Energie- und<br />

Facility Management GmbH.<br />

Wichtige<br />

Adressen<br />

Blechbearbeitung<br />

❚<br />

Bohnacker Metall GmbH & Co. KG<br />

Schafhauser Weg 12/15<br />

91555 Feuchtwangen<br />

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-0<br />

Telefax 0 98 52 / 9 08 28-90<br />

Brennschneidtechnik<br />

❚<br />

Deeg u. Pfeiffer GmbH & Co. KG<br />

Schafhauser Weg 12/15<br />

91555 Feuchtwangen<br />

Telefon 0 98 52 / 9 08 28-77<br />

Fax 0 98 52 / 9 08 28-57<br />

Internet<br />

❚<br />

❚ Wirtschaftsförderung<br />

IMMOBILIENBÖRSE<br />

Freie Hallen, Büros, Flächen<br />

unter<br />

www.wfgsha.de<br />

Eine Initiative von:<br />

Landkreis<br />

Schwäbisch Hall<br />

Volksbanken<br />

Raiffeisenbanken<br />

im Landkreis Schwäbisch Hall<br />

Ihr Ansprechpartner<br />

Holger Gschwendtner<br />

Fon<br />

07951/409-242<br />

Fax<br />

07951/409-249<br />

Mail<br />

h.gschwendtner@swp.de


32 Politik & Wirtschaft<br />

November <strong>2017</strong> I Jahrgang 16 I Nr. <strong>186</strong><br />

Ein starkes Team<br />

Das Rektorat der Hochschule Heilbronn wird neu besetzt. Die Leitung ist nun komplett.<br />

Der Senat der Hochschule<br />

Heilbronn hat am Mittwoch,<strong>11</strong>.<br />

Oktober, mit<br />

großer Mehrheit eine neue Prorektorin<br />

und zwei neue Prorektoren<br />

gewählt. Damit ist die<br />

Hochschulleitung der größten<br />

Hochschule für angewandte<br />

Wissenschaften in Baden-Württemberg<br />

unter Leitung von Rektor<br />

Professor Dr.-Ing. Oliver<br />

Lenzen vollständig. Mit Professor<br />

Dr. Ruth Fleuchaus und Professor<br />

Dr. Ulrich Brecht setzen<br />

zwei erfahrene Hochschulmanager<br />

ihre Arbeit fort.<br />

Neu übernimmt Professor Dr.-<br />

Ing. Raoul Zöllner den Geschäftsbereich<br />

Forschung,<br />

Transfer, Innovation.<br />

Kanzler Christoph Schwerdtfeger<br />

macht das Quintett komplett.<br />

Professor Dr.-Ing. Raoul<br />

Zöllner hat Informatik an der<br />

Universität Karlsruhe (Heute:<br />

Karlsruher Institut für Technologie)<br />

studiert. Anschließend hat<br />

er zum Thema „Erlernen zweihändiger<br />

Manipulationen“ in<br />

den Forschungsgebieten humanoide<br />

Robotik und künstliche<br />

Intelligenz promoviert.<br />

Danach arbeitete er als Projektleiter<br />

Forschung und Entwicklung<br />

im Fachzentrum Intelligente<br />

Autonome Systeme bei<br />

Siemens, Corporate Technology<br />

and Research in München.<br />

2009 übernahm der<br />

46-Jährige die Leitung des Studiengangs<br />

Automotive Systems<br />

Engineering und zog als Prodekan<br />

in den Vorstand der Fakultät<br />

Mechanik und Elektronik<br />

Motiviert: Ehrhard Steffen, Christoph Schwerdtfeger, Raoul Zöllner, Oliver Lenzen, Ruth<br />

Fleuchaus und Ulrich Brecht freuen sich über die Besetzung (v.li.).<br />

Foto: Hochschule Heilbronn<br />

ein. In seiner Freizeit fährt er<br />

Mountainbike oder Ski und tüftelt<br />

gerne an intelligenten technischen<br />

Lösungen. Zöllner ist<br />

verheiratet und hat zwei Kinder.<br />

Ziele für die künftige<br />

Hochschulpolitik<br />

Zöllner möchte sich für eine<br />

starke und interdisziplinäre Forschungskultur<br />

an der Hochschule<br />

Heilbronn einsetzen, die<br />

neue Impulse für die Lehre generiert<br />

und die Innovationskraft<br />

der Firmen der Region<br />

Heilbronn-Franken sichert.<br />

Er hat mit Professor Dr. Ruth<br />

Fleuchaus und Professor Dr. Ulrich<br />

Brecht zwei erfahrene Kollegen<br />

an seiner Seite: Professor<br />

Dr. Ruth Fleuchaus ist seit 2008<br />

Prorektorin für Internationalisierung<br />

und Diversität, während<br />

Professor Dr. Ulrich<br />

Brecht seit November 2016 den<br />

Geschäftsbereich Studium und<br />

Lehre leitet. Zusammen bilden<br />

sie das neue, hochmotivierte<br />

Prorektoren-Team der Hochschule.<br />

Die neue Hochschulleitung<br />

setzt auf Offenheit, Vertrauen,<br />

Zusammenhalt und Stabilität.<br />

„Wir bieten mit unseren über<br />

50 Studiengängen ein umfassendes<br />

Bildungsangebot, um kompetente<br />

junge Leute für die regionale<br />

Wirtschaft und Gesellschaft<br />

auszubilden“, sagt Rektor<br />

Professor Dr.-Ing. Oliver<br />

Lenzen. Die Hochschulleitung<br />

setzt sich dafür ein, dass die<br />

Hochschule ein noch stärkerer<br />

integrativer Partner der aufstrebenden<br />

Wirtschaft in Heilbronn-Franken<br />

wird. Dazu gehört<br />

es auch, die vier Standorte<br />

und sieben Fakultäten zu managen.<br />

Mit über 8500 Studierenden<br />

konnte die Hochschule in<br />

den vergangenen Jahren bereits<br />

enormes Wachstum erfahren.<br />

Ihr Kompetenz-Schwerpunkt<br />

liegt auf den Bereichen Technik,<br />

Wirtschaft und Informatik.<br />

An drei Standorten in Heilbronn,<br />

Künzelsau und Schwäbisch<br />

Hall bietet die Hochschule<br />

mehr als 50 Bachelorund<br />

Masterstudiengänge an.<br />

Die Hochschule pflegt enge Kooperationen<br />

mit Unternehmen<br />

aus der Region und ist dadurch<br />

in Lehre, Forschung und Praxis<br />

gut vernetzt.<br />

pm<br />

www.hs-heilbronn.de<br />

Denkanstöße<br />

Erfolgreiche Schritte auf dem Weg<br />

zur passgenauen Stellenbesetzung<br />

Die optimal geplante Nachfolge<br />

von Mitarbeitern steht im ureigensten<br />

Interesse einer erfolgreichen<br />

Kontinuität des Unternehmens wie<br />

der Beschäftigten aus beruflicher<br />

Sicht. Eigentlich eine Binsenweisheit.<br />

Gleichwohl wird dieser Planungsansatz<br />

vielfach eher stiefmütterlich<br />

behandelt, besonders in mittelständischen<br />

Unternehmen.<br />

Die betriebliche Laufbahn von<br />

Mitarbeitern vollzieht sich entweder<br />

über lange Zeit hinweg in einem<br />

einzelnen Unternehmen; oder sie ist<br />

gekennzeichnet durch regelmäßigen<br />

Wechsel des Arbeitgebers.<br />

Gastautor<br />

Joachim Studt<br />

Diplom-Psychologe<br />

Anlässe für einen kurzfristig auftretenden<br />

Nachfolgebedarf im Betrieb<br />

gehen von der Handlungsunfähigkeit<br />

über das aktive Ausscheiden bis zu<br />

Mutterschutz & Elternteilzeit. Gleichzeitig<br />

führt derzeit der bekannte<br />

Nachwuchskräftemangel bei Fach- &<br />

Führungskräften zu erhöhtem Druck<br />

im Umgang mit den bestehenden<br />

Personalressourcen. Durchaus ein<br />

Abhängigkeitsverhältnis im Einzelfall,<br />

das der Leistungsqualität entgegenwirkt.<br />

Lange Verweildauer und Aufgabenvielfalt,<br />

häufig in Personalunion ausgeführt,<br />

sind allerdings immer noch<br />

bestimmend für den Mittelstand.<br />

Aber auch hier werden regelmäßig<br />

Aufgabenbereiche gewechselt,<br />

Positionen frei und mit neuen Kräften<br />

besetzt. In jedem Fall stellt sich daher<br />

die Frage, wie sich der Wechsel von<br />

Aufgaben und Tätigkeitsbereichen<br />

– also die Nachfolgethematik – auf<br />

das Unternehmen und auf die<br />

Belegschaft auswirken, konsequent<br />

geplant oder eher ungesteuert.<br />

Defizite in diesem Prozess hinterlassen<br />

häufig auf beiden Seiten<br />

gravierende Schäden.<br />

Die Nachfolgeplanung ist ein<br />

rationaler Prozess der Verhandlung<br />

längerfristiger Berufsinteressen zwischen<br />

Arbeitgebern und Mitarbeitern.<br />

Auf der einen Seite geht es um die<br />

beste Lösung zur kontinuierlichen Besetzung<br />

eines bestimmten Aufgabenbereichs:<br />

Unternehmenserfolg durch<br />

Kontinuität; auf der anderen Seite<br />

steht die erfolgreiche Ausgestaltung<br />

individueller, beruflicher Lebenspläne.<br />

Hinzu kommt die Frage, wie man<br />

berufliche Unter- oder Überforderung<br />

vermeiden kann: ein klares Kriterium<br />

für den beruflichen Erfolg.<br />

Zu einer professionellen Nachfolgeplanung<br />

gehören zusammengefasst:<br />

• Ein klarer, schriftlich hinterlegter,<br />

Zielplan (Positionen, Funktionen,<br />

Stellenbeschreibung, Tätigkeitsanalyse),<br />

• Ansprache, Prüfung und Auswahl<br />

geeigneter Kandidaten (Assessment<br />

und Potentialanalyse),<br />

• die interaktive Vorbereitung und<br />

Begleitung im neuen Aufgabenbereich<br />

(Probezeit-Mentoring),<br />

• sowie letztlich eine Verlaufs- und<br />

Ergebnisauswertung mit Blick auf<br />

den erfolgreichen Abschluss des<br />

Nachfolgeprozesses.<br />

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T 07951/409-242<br />

E-Mail:<br />

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Sven Lesch<br />

T 07951/409-241<br />

E-Mail:<br />

s.lesch@swp.de