10 Jahre Interessengemeinschaft Leichtbau (igeL)

bic.pr

Zur Zuliefermesse Ostwestfalen ZOW vom 6. bis 8. Februar 2018 in Bad Salz­uflen feiert die Interessengemeinschaft Leichtbau igeL e.V., Her­ford, ihr zehnjähriges Bestehen. Begleitend erschien eine Dokumentation über ein Jahrzehnt Inte­ressengemeinschaft Leichtbau.

1 VORWORT

10 Jahre igeL e.V.


Vorwort

Im Februar 2018 feiert die Interessengemeinschaft

Leichtbau (igeL) e.V. ihr zehnjähriges

Jubiläum. Dafür erhält sie auf der ZOW in Bad

Salzuflen eine große Bühne: Auf mehr als 1.000

Quadratmetern präsentiert sie die große Kompetenz

und die breite Produktvielfalt ihrer Mitglieder.

Dr. Hannes Frank, Jowat SE, Professor Thorsten

Ober, Hochschule Rosenheim, Dr. Olaf Plümer,

Verbände der Holz- und Möbelindustrie

Nordrhein-Westfalen e.V., Bernd Riechers, Hettich

Holding GmbH & Co. oHG, Professor Martin

Stosch, Hochschule OWL, Sibylle Thierer,

Häfele GmbH & Co. KG, und Heiner Wemhöner,

Wemhöner Surface Technologies GmbH & Co.

KG, riefen den Verein 2008 ins Leben. Nicht irgendwo,

sondern in Herford, in Ostwestfalen-

Lippe, im Herzen der deutschen Möbelbranche.

Nirgendwo sonst findet sich ein so dichtes

Netzwerk an Unternehmen der Möbelindustrie,

vorgelagerter Zulieferbranchen, nachgelagerter

Handelsorganisationen und begleitender

Dienstleistungsunternehmen und darüber

hinaus das Kompetenzzentrum der Holz-, Möbel-

und Kunststoffindustrie.

Heute, nur zehn Jahre später, blicken wir mit

circa 100 Mitgliedern auf eine Erfolgsgeschichte.

An dieser Stelle danken wir recht herzlich

den Initiatoren, die mit der Gründung des visionären

Leichtbaunetzwerks den Grundstein

gelegt haben. Gleichzeitig danken wir all unseren

Mitgliedern für ihre Treue in unser Netzwerk,

die gute Partnerschaft, den wertvollen

Erfahrungsaustausch, die permanente Weiterentwicklung

unserer Interessengemeinschaft

sowie für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

und die aktive sowie gestalterische

Begleitung.

Wir verstehen uns als Kooperationsnetzwerk,

das die Idee des Leichtbaus fördert und verbreitet

und hierfür Experten aus Forschung,

Lehre, Wirtschaft, industrieller und handwerklicher

Praxis aller Verarbeitungsstufen zusammenführt,

was viel Raum für neue Projekte,

viele Potenziale, Chancen, Entwicklungen und

Möglichkeiten bietet. Themen des Leichtbaus,

wie Ökologie, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit,

Forschung und Entwicklung, neue und

innovative Werkstoffe, Verbindungs- und Verarbeitungstechnologien,

neue Anwendungsbereiche,

Funktionen und Einsatzgebiete stehen

hierbei im Fokus.

Heute zählt zu den Mitgliedern ein

breites und umfassendes Spektrum

an leistungsfähigen, innovativen Unternehmen,

Hochschulen, Verbänden

sowie Organisationen, Institutionen

aus Wirtschaft, Handel, Industrie und

öffentlichen Gremien, die die Interessengemeinschaft

Leichtbau fördern

und weiterentwickeln.

Aktivitäten, wie Messeteilnahmen, Workshops,

Weiterbildungen, Informationsreisen, Symposien,

Fachvorträge, Arbeitskreise et cetera

sind bereits heute feste Bestandteile der igeL-

Arbeit. Viele neue Aktivitäten und Aufgaben

warten auf uns und stehen bereits in den

Startlöchern. Dazu gehören Projekte in den

Bereichen Mobile Spaces, Smart Home, Ma-

2 VORWORT


terialdatenbank, Internetpräsenz, Interessenwahrnehmung

im Kreis der Initiative Leichtbau

auf Bundesebene in Berlin, Mitgliederakquise

in bestehenden Geschäftsfeldern sowie eine

Ausweitung auf neue Anwendungsgebiete

und die Erweiterung um den Arbeitskreis Design

& Konstruktion. Daran arbeiten wir gerade,

planen und bereiten vor.

Das igeL-Netzwerk zeichnet sich durch Kompetenz

und Leistungsfähigkeit seiner Mitglieder

aus und ist stets offen und interessiert an

neuen Partnern, Ideen, Projekten und Herausforderungen

rund um das Thema Leichtbau.

Es bietet große Potenziale, neue Chancen und

Möglichkeiten. Gerne schöpfen wir mit all unseren

Mitgliedern und Partnern diese Potenziale

gemeinsam aus und nehmen die damit

verbundenen neuen Aufgaben und Herausforderungen

an.

Foto: Carsten Krüger/HK

Wir freuen uns auch in den nächsten Jahren

auf eine aktive, partnerschaftliche, interessante

und erfolgreiche Zusammenarbeit in unserem

Netzwerk, der Interessengemeinschaft

Leichtbau.

Oliver Hunger

Vorstandsvorsitzender

Peter Kettler

Geschäftsführender Vorstand

3


igeL als Transferplattform wahrnehmen

Der Rohstoff Holz ist für

den Bereich des Möbel-

und Innenausbaus

von großer Bedeutung.

Während die jährliche

Holzeinschlagmenge

der letzten zehn Jahre

in Deutschland nahezu

konstant blieb, hat sich

der Anteil des Holzes zur Energiegewinnung

merklich erhöht. Mit dem Anstieg der

energetischen Holznutzung verringert sich

die Holzmenge, die für eine stoffliche Nutzung

zur Verfügung steht. Aktuell wird etwa

die Hälfte des jährlichen Holzeinschlages

Deutschlands stofflich verwertet, die andere

Hälfte energetisch.

Gerade in Zeiten einer zunehmenden

Holznachfrage können Leichtbauwerkstoffe

mit reduziertem Rohstoffeinsatz

eine sinnvolle Ergänzung bzw. eine Alternative

zu herkömmlichen Holzwerkstoffen

darstellen.

• Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft

zusammenzuführen, um gemeinsam bestehende

Lösungsansätze für den Leichtbau

weiterzuverfolgen bzw. neue Lösungen zu

erarbeiten und so Synergien zu nutzen,

Leichtbau für den Bereich des Möbel- und

Innenausbaus „salonfähig“ zu machen,

• die Nutzung nachwachsender Rohstoffe,

insbesondere Holz und seiner Bestandteile,

als hochwertige Leichtbau- bzw. Verbundwerkstoffe

voranzutreiben.

Eine herausragende Leistung der igeL ist die

Etablierung des Möbel-Leichtbausymposiums.

Erstmals im Jahr 2010 ausgerichtet,

fand das Symposium 2017 bereits zum 4.

Mal statt. Es schlägt eine Brücke zwischen

neuen Ideen und Lösungsansätzen für den

mobilen und immobilen Leichtbau und den

Erfordernissen und Wünschen der Industrie

unter besonderer Berücksichtigung der

Anforderungen einzelner Branchen wie z.B.

Möbelbau, Innenausbau und Caravanbau.

Neben dem verringerten Materialeinsatz

können Leichtbaulösungen auch Qualitätsvorteile

durch Gewichtsersparnis (Hochpreissegment)

bzw. Kostenvorteile durch

Materialersparnis (Niedrigpreissegment)

bewirken. Fachleute aus Wissenschaft und

Wirtschaft sind stetig bemüht, neue Lösungen

zu entwickeln, um die Vorzüge des

Leichtbaus umfassend auszunutzen.

In diesem Kontext bietet der igeL e.V. eine

Plattform für alle Interessenten an Leichtbaulösungen

für den Möbel- und Innenausbau.

Die Interessengemeinschaft steht unter

anderem dafür

4 GRUßWORTE


Die innovativen

Möglichkeiten

erkennen

Die konstant hohen Teilnehmerzahlen des

Symposiums belegen eindrucksvoll das anhaltende

Interesse der Unternehmen und

Wissenschaftler am Thema Leichtbau im

Möbel- und Innenausbau.

Ich wünsche der igeL, dass sie in Zukunft

noch stärker im Sinne einer Transferplattform

wahrgenommen und genutzt wird,

um Anforderungsprofile und Lösungsideen

der unterschiedlichen Wirtschaftszweige

zusammenzubringen, damit die Potenziale

des Leichtbaus als interdisziplinäre, branchenübergreifende

Disziplin möglichst umfassend

ausgeschöpft werden können.

Dr.-Ing. Max Britzke

Technische Universität Dresden

Fakultät Maschinenwesen

Institut für Naturstofftechnik

Professur Verarbeitungsmaschinen/

Verarbeitungstechnik

Als wir am 8. Februar

2008 die Interessengemeinschaft

Leichtbau

(igeL) gegründet haben,

hatten wir zwei Ziele:

Wir wollten alle interessierten

Firmen der

gesamten Wertschöpfungskette

der Möbelfertigung in der Interessengemeinschaft

Leichtbau zusammenfassen.

Dieses Ziel haben wir erreicht. Die

über 90 Mitglieder sind ein Spiegelbild der

Zulieferer der Möbelindustrie und der Möbel-

und Caravanhersteller.

Das zweite Ziel war, den Möbelleichtbau

mit seinen vielen innovativen

Möglichkeiten und der Ressourcenschonung

als die beherrschende

Technik in der deutschen Möbelfertigung

zu implementieren.

Bereits 2011 wurden auf der internationalen

Möbelmesse die vielen Chancen des Leichtbaus

in Küche, Schlafzimmer und Wohnen

demonstriert und fanden sehr viel Resonanz.

Den Durchbruch hat der Leichtbau

bisher aber nur in Spezialgebieten wie zum

Beispiel dem Caravanbau und dem Schiffsbau

geschafft.

Trösten wir uns damit, dass auch

die Spanplatte zu ihrem Siegeszug

Jahrzehnte gebraucht hat.

Wir lassen uns nicht entmutigen, sondern

arbeiten weiter. Getreu dem Motto: Zum

Erfolg führt kein Lift, man muss die Treppe

benutzen.

Dr. Hannes Frank

Aufsichtsrat der Jowat SE, Detmold

Gründungsmitglied und stv. Vorstandsvorsitzender

der Interessengemeinschaft Leichtbau

5


Die Zeit arbeitet für den Leichtbau

Produkte aus dem

Leichtbau haben es

beim Endkonsumenten

oft schwer. Viel zu oft

werden sie mit günstig

gefertigten Möbeln,

denen es an Robustheit

fehlt, in Verbindung

gebracht. Das Engagement

der Interessengemeinschaft Leichtbau

und die Entwicklungen der letzten Jahre

haben eine Vielzahl an hochwertigen, modernen

und langlebigen Lösungen hervorgebracht.

Somit bilden sich Meinungen der

Konsumenten neu.

Nicht nur in dieser Meinungsbildung, sondern

auch in vielen anderen Belangen rund

um das Thema Leichtbau sehen wir die igeL

als wichtige Institution, um Leichtbaulösungen

in der Branche, aber auch beim Endkonsumenten

bekannter und beliebter zu

machen.

Durch die Bandbreite der beteiligten Unternehmen

werden Problemlösungen gemeinsam

effektiv erarbeitet.

Die zunehmende Mitgliederzahl, der steigende

Bekanntheitsgrad und das breitere

Auftreten trugen in den vergangenen zehn

Jahren dazu bei, dass sich die igeL in unseren

Augen hervorragend entwickelt hat. Wir

sind uns sicher, dass sich die Vereinigung

auch in den kommenden zehn Jahren zur

ersten Anlaufstelle für alle Fragen rund um

den Leichtbau etablieren wird und somit

neue Standards für den innovativen Möbelbau

geschaffen werden.

Ähnlich lange wie die igeL selbst befassen

wir uns mit dem Thema Leichtbau. Mit unserer

EGGER Eurolight Leichtbauplatte bringen

wir den Leichtbau auf den Punkt: einfach,

unkompliziert und dennoch dekorativ

und optisch anspruchsvoll – wie es sich für

einen modernen Werkstoff gehört. Durch

die mehrschichtige Sandwichkonstruktion

mit Spanplattendecklagen und robustem

Kartonwabenkern ist sie um bis zu 60 Prozent

leichter als gleich dicke Spanplatten

und kann so auch in großen Formaten problemlos

von einer Person gehandhabt werden.

Durch den Kartonwabenkern aus Recyclingmaterial

werden Holz- und Leimeinsatz

im Vergleich zu anderen Holzwerkstoffen

deutlich reduziert. So tragen wir mit diesem

Leichtbauprodukt zur Sicherung der Ressource

Holz für künftige Generationen bei.

Getrieben von unserem Innovationsgedanken

sind wir stets damit beschäftigt, die

EGGER Eurolight weiterzuentwickeln. Dies

tun wir gemeinsam mit Kooperationspartnern

aus dem Bereich Beschläge, aber auch

mit internen Veredelungsmöglichkeiten in

unseren Fertigteilwerken. Hierbei bietet

die igeL eine ideale Plattform zum Erfahrungsaustausch

und zur kundenorientierten

Innovation.

Grundsätzlich sehen wir, dass der

Leichtbau das Potenzial hat, massiv

ausgeführte Bauteile in vielen Bereichen

zu ersetzen.

Durch die Ressourcenknappheit und die

Endlichkeit vieler Materialien wird der

Leichtbau immer weiter in die Industrie und

das Handwerk vordringen. Wir sehen: Die

Zeit arbeitet für den Leichtbau.

Andreas Herzog

Produktmanager Möbel und Innenausbau,

EGGER Decorative Products

6 GRUßWORTE


Leichtbauoffensive und Möbelbranche:

Bilanz und Herausforderung

Wenn man heute in der Möbelbranche das

Thema Leichtbau bzw. Möbel aus Leichtbauelementen

anspricht, erntet man häufig

nicht viel mehr als Achselzucken. Hintergrund

ist die allgemeine Einschätzung, dass

Leichtbau eigentlich in der Möbelbranche

keine größere praktische Bedeutung hätte.

Bereits diese Einschätzung ist ein schwerwiegender

Fehler. Das Gegenteil ist nämlich

der Fall: Schon heute gibt es eine Reihe von

(erfolgreichen) Beispielen, die die wachsende

Bedeutung von Leichtbauelementen bei

der Fertigung von Möbeln überzeugend

nachweisen. Hierfür nur einige Beispiele:

• Auf dem Leichtbausymposium 2014 der

Interessensgemeinschaft Leichtbau gab Per

Berggren (Industrial Strategy Manager von

IKEA) bekannt,

dass schon heute rund 40 Prozent der

Möbel des schwedischen Konzerns

aus verschiedenen Leichtbauelementen

gefertigt werden.

Er hatte damals schon erklärt, dieser Wert

solle in den kommenden Jahren bis auf 70

Prozent ansteigen. Damit dürften heute

über 50 Prozent der Möbel des größten und

erfolgreichsten Möbelkonzerns weltweit

aus Leichtbauelementen gefertigt werden.

• In einer Umfrage des NRW-Tischlerverbandes

gab rund die Hälfte der Handwerksbetriebe

an, dass Leichtbau gelebter Alltag sei.

Es ginge nicht um Zukunfts-, sondern um

Gegenwartstechnologie. Auch hier sind Möbel

aus Leichtbau daher nicht eine Perspektive,

sondern Realität.

• Ein weiterer Sektor, in dem der Leichtbau

sich kontinuierlich durchsetzt, ist der Objektbereich.

Mehrere Mitgliedsfirmen berichteten,

dass bei der Ausschreibung

von Möbeln

für Kreuzfahrtschiffe das

Gewicht der Möbel regelmäßig

ein wichtiges

Entscheidungskriterium

für die Auftragsvergabe

ist. Hintergrund ist, dass

sich dort das Gewicht

auch nachhaltig auf den Kraftstoffverbrauch

auswirkt und Leichtbau damit zu einem Instrument

für Kostenersparnis wird.

• Schließlich zeigen die Konstruktionen

von Möbeln mit komplexen elektronischen

Funktionen ebenfalls einen nicht zu unterschätzenden

praktischen Mehrwert von

Leichtbauelementen. In solchen Leichtbauelementen

lassen sich nämlich regelmäßig

smarte Technologien hervorragend

platzieren – und dass elektronische und

mechanische Funktionen zur Zeit einer der

dominierenden Trends z. B. bei Polstermöbeln

sind, hat sich auch in der Branche

herumgesprochen.

• Es gilt daher festzustellen, dass Leichtbau

schon heute dort als Werkstoff für die Möbelproduktion

etabliert ist, wo die Vorzüge

des Leichtbaus einen praktischen Wert

haben.

Meine persönliche Einschätzung

ist im Übrigen, dass die Zukunft

hybriden Möbeln gehört,

die sowohl aus Leichtbauelementen

als auch aus sonstigen

Holzwerkstoffen bzw. Massivholz

hergestellt wurden.

In Zukunft wird das Verhältnis von Leichtbauelementen

zu Spanplatten- bzw. Massivholzelementen

nicht durch ein „Entwederoder“

gekennzeichnet sein, sondern durch

ein „Sowohl-als-auch“.

7


Die Bedeutung von Leichtbau wird tendenziell

zunehmen. Im Wesentlichen nach meiner

Einschätzung aus vier Gründen.

• Aus umweltpolitischen Gründen ist es dringend

erforderlich, die CO 2

-Emissionen drastisch

abzusenken. Dem Holz als Werkstoff

kommt daher als nachwachsendem Rohstoff

und CO 2

-Speicher eine zunehmende

Bedeutung als Bestandteil von modernen

Bau- und Konstruktionswerkstoffen zu.

Die damit verbundene absehbare

Verknappung von Holz

auf den Weltmärkten wird daher

einen wichtigen Beitrag

leisten zur steigenden Bedeutung

von Leichtbau.

• Die zunehmende Integration von mechanischen

und elektrischen Funktionen in

Möbeln wird ebenfalls den Stellenwert von

Leichtbauelementen steigern. Nur so werden

sich entsprechende Funktionen in das

filigrane Design moderner Möbel visuell unaufdringlich

integrieren lassen.

• Schließlich darf nicht unterschätzt werden,

dass der Vertrieb von Möbeln am „Tropf“ der

Logistik hängt. Logistische Kapazitäten sind

schon heute knapp, der Mangel an LKW-

Fahrern tut ein Übriges. Zahlreiche Logistikunternehmen

haben sich von dem Neumöbelgeschäft

verabschiedet, weil es schlechte

Renditen bietet und für Fahrer wenig attraktiv

ist. Denn in unserer Branche muss ein

LKW-Fahrer regelmäßig nicht nur fahren,

sondern insbesondere Möbel verladen.

Leichte Möbel, die mit Leichtbauelementen

produziert sind, können

hier einen Beitrag leisten, um

das Neumöbelgeschäft für Logistikunternehmen

attraktiver bzw.

überhaupt machbar zu gestalten.

• Voraussetzung für eine wachsende Marktdurchdringung

der Möbelbranche mit

Leichtbauelementen ist allerdings ein überzeugender

Imagewandel. In den Augen der

Kunden darf es sich dabei nicht um „Pappmöbel“

handeln, sondern um ansprechende,

multifunktionale Hightech-Möbel aus

einem innovativen, umweltschonenden

und effizienzsteigerndem Werkstoff. Nur so

können letztlich Begierden nach „intelligenten“,

sprich Leichtbaumöbeln bei Handel

und Verbraucher geweckt werden. Dies zu

fördern und voranzutreiben, wird in den

nächsten zehn Jahren eine der wichtigsten

Aufgaben der Interessensgemeinschaft

Leichtbau sein. Dazu wünschen wir Kraft

und Ausdauer!

Dr. Lucas Heumann

Hauptgeschäftsführer

Verbände der Holz- und Möbelindustrie

Nordrhein-Westfalen e. V.

und Vorstandsmitglied der igeL

8 GRUßWORTE


Leicht ist immer besser

Sehr geehrte Damen und Herren, „OWL ist

das Herz der deutschen Möbelindustrie“,

titelte die Neue Westfälische. Seit ein paar

Jahren steht sie aber unter enormem Druck,

Billigimporte aus dem Ausland drücken auf

die Preise und die Margen der Hersteller.

Damit Lippe, OWL und auch Deutschland

weltweit konkurrenzfähig bleiben, braucht

es neue Lösungen in diesem hart umkämpften

Geschäft.

Vor diesem Hintergrund ist die Gründung

der Interessengemeinschaft Leichtbau

(igeL) zu sehen: Aus dem Zusammenschluss

einer Handvoll Mitglieder hat sie sich zu

einer namhaften Institution mit einem

bundesweiten Netzwerk entwickelt, die

überregional mitgestaltet. Ihr fällt dabei die

wichtige Rolle als Impulsgeber zu, denn sie

bringt regelmäßig Vertreter aus Wirtschaft

und Wissenschaft zusammen und entwickelt

eine buchstäblich „leichte“ Antwort auf

drängende Probleme der Industrie – nicht

nur in der Möbelbranche: Leichtbau schafft

nämlich den erstaunlichen Spagat zwischen

dem effizienten und damit sparsamen Umgang

mit Ressourcen einerseits und dem

robusten Aufbau andererseits. Damit hat es

die Leichtbautechnik auch in die Luft- und

Raumfahrt, den Maschinen- und Anlagenbau,

die Elektrotechnik sowie die Umweltund

Energietechnik geschafft – um nur ein

paar weitere Beispiele zu nennen. Nur der

Verbraucher scheint noch zu zweifeln: Robust,

also schwer muss ein gutes Produkt

doch sein? „Leicht ist immer besser“, lautet

die Antwort der igeL.

Um diesen Grundsatz zu verbreiten, findet

die Interessengemeinschaft vielfältige

Wege: Gemeinschaftsstände auf einschlägigen

Messen sind da bereits selbstverständlich.

Wo ließen sich die Produkte schließlich

besser demonstrieren? Aber auch das inzwischen

schon etablierte Leichtbau-Symposium

ist eine Lösung, um die Vorzüge

des Leichtbaus bekannter zu machen. Ich

freue mich besonders,

dass der Kreis Lippe

im vergangenen Jahr

Gastgeber für dieses

Symposium war und

die renommierten Referenten

sowie Gäste

aus ganz Deutschland

im Detmolder Kreishaus

begrüßen durfte. Denn igeL ist nicht nur

eine Institution für den Leichtbau, sondern

auch Erzeuger von Synergieeffekten! Bei der

Arbeit der Gemeinschaft geht es schließlich

auch um Netzwerk und Austausch: Die Wirtschaft

schildert das Problem, die Wissenschaft

findet die Lösung.

Davon profitieren letztendlich alle! Innovative

Lösungen dienen nicht nur einer effektiveren

Produktion, sondern werben auch

für die Bildungs- und Forschungsstandorte.

Und in Lippe wollen wir uns an bahnbrechenden

und zukunftsweisenden Entwicklungen

beteiligen. Wir wollen nicht nur

wirtschaftlich stark sein, sondern uns auch

als Standort exzellenter Bildung und Forschung

weiter etablieren: Damit locken wir

nicht nur engagierte Studenten nach Lippe,

sondern auch begehrte Fachkräfte, die

hier ihr Know-How vertiefen und ausweiten

möchten. Deshalb ist es keine Frage, dass

sich auch der Kreis Lippe in die Interessengemeinschaft

Leichtbau einbringt und den

Kreiswirtschaftsförderer in den erweiterten

Vorstand entsendet hat. Ich bin überzeugt,

dass Lippe von der Arbeit und dem Engagement

der igeL profitiert: Als Wirtschafts-,

Bildungs- und Forschungsstandort!

Ich wünsche der igeL für die kommenden

zehn Jahre weiterhin viel Erfolg und Energie

für ihre wichtige Arbeit und verbleibe mit

den besten Wünschen für die Zukunft.

Dr. Axel Lehmann

Landrat des Kreises Lippe

9


Nachgefragt bei …

Rainer Kalesse, Design Management, Lemgo

Wie haben Sie die Interessengemeinschaft

Leichtbau in der Vergangenheit

wahrgenommen?

Die igel ist mir über Jahre hinweg

aufgefallen. Allerdings mehr unter

dem Blickwinkel übergeordneter

technischer Lösungen für

den Leichtbau.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht

die Vorteile der igeL?

Die Vorteile der Interessengemeinschaft

liegen eindeutig in

der Vielfalt der Mitgliedsunternehmen

aus der Möbel- und Möbelzulieferindustrie

und in den

sich aus den unterschiedlichen

Leistungsangeboten ergebenden

Synergien.

Wo sehen Sie die Vorzüge für die

Mitglieder?

Die igeL macht es möglich, auf

das Know-how der einzelnen

Partner zurückzugreifen.

Welche Synergien sehen Sie in

der Partnerschaft mit der igeL?

Für mich als Designer besteht

durch die Interessengemeinschaft

die Möglichkeit, Kontakte

zu vielen weiteren Unternehmen

aufzubauen und zu pflegen und

mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Das Thema Design ist in der Vergangenheit

bedauerlicherweise

zu kurz gekommen. Ich sehe in

Bezug auf Gestaltung eine große

Chance für den Leichtbau, da

es auch um „optische Leichtigkeit“

und schlanke Querschnitte

und nicht ausschließlich um gewichtsmäßige

Vorteile geht.

Wie hat sich die igeL in den

letzten zehn Jahren entwickelt?

Um offen zu sein, hat die igeL in

den letzten zehn Jahren große

Fortschritte in der Entwicklung

neuer konstruktiver Verbindungen

gemacht. Allerdings fand

der richtig große Durchbruch in

der klassischen Möbelindustrie

leider noch nicht wirklich statt.

Wo sehen Sie Potenziale für die

Weiterentwicklung der igeL?

Das größte Potenzial liegt in dem

ganzen Thema Struktur-Leichtbau,

in der Entwicklung hin zu

dünnen oder optisch schlank

wirkenden Materialien.

Wagen wir einen Blick in die

Zukunft: Wo sehen Sie die igeL in

zehn Jahren?

Das Thema Mobilität schreitet

immer weiter voran. Die Menschen

werden noch häufiger umziehen

und der Wohnraum wird

künftig eher kleiner als größer

werden. Möbel müssen aufgrund

dessen künftig immer intelligenter

und multifunktionaler werden.

Daher sehe ich sehr große

Chancen für das Thema Struktur-

Leichtbau gepaart mit „optischer

Leichtigkeit“.

10 INTERVIEW


Welche Projekte sollte die igeL

angehen?

Gerade die Zusammenarbeit der

igeL mit Hochschulen im Bereich

Design und Industriedesign oder

die Ausschreibung von Designwettbewerben

für junge kreative

Studenten und Studentinnen

könnten noch mehr an Aufmerksamkeit

erzeugen. Aus dieser Art

der Zusammenarbeit können

sich völlig neue Impulse für die

Möbelindustrie ergeben.

Wie arbeiten Sie mit der igeL

zusammen?

Ich persönlich möchte künftig

mehr Impulse zum Thema Design

einbringen.

Welche Vorteile sehen Sie im

Leichtbau?

Das Thema Leichtbau bietet große

Potenziale in Bezug auf Mobilität

und Veränderbarkeit von

Möbeln.

Welche Projekte verfolgen Sie im

Leichtbau?

Als Designer integriere ich das

Thema Leichtbau oder besser gesagt

das Trendthema „optische

Leichtigkeit“ in meine Projekte.

Welche Leichtbau-Entwicklungen

sind Ihnen in der Vergangenheit

aufgefallen?

Bis heute ist Ikea der größte Meilenstein

in der Möbelindustrie,

der den Einsatz von Leichtbau

konsequent und sehr erfolgreich

vermarktet.

Was ist der Unterschied zwischen

dem Leichtbau und dem konventionellen

„Schwerbau“?

Die Eröffnung neuer Möglichkeiten

und die damit verbundenen

Chancen. Was wäre Ikea ohne

Leichtbau?

Welchen Zusatznutzen sehen beziehungsweise

erwarten Sie bei

Leichtbauprodukten?

Der Endkunde muss die Vorteile

der „neuen Leichtigkeit“ begreifen

und erleben können.

Wie empfinden Sie Qualität und

auch öffentliche Wahrnehmung

von Leichtbauprodukten?

Die öffentliche Wahrnehmung

ist nicht wirklich gut. In der klassischen

Möbelindustrie wird

Leichtbau noch nicht konsequent

umgesetzt. Ikea bildet

hier eine große und erfolgreiche

Ausnahme. Der Blick der öffentlichen

Wahrnehmung muss künftig

mehr auf „optische Leichtigkeit“

und „Mobilität“ im Sinne

von Veränderbarkeit gerichtet

werden. In der öffentlichen

Wahrnehmung ist das Thema

Gewichtsreduktion häufig leider

noch mit geringerer Wertigkeit

verbunden.

Welches war für Sie eines der

ersten Leichtbauprodukte?

Der Beistelltisch von Ikea, der seit

1979 auf dem Markt ist.

Gibt es Leichtbauprodukte, die

Ihnen besonders gut gefallen?

Ikea geht mit dem Thema Leichtbau

hervorragend um. Ohne den

Leichtbau wären hier einige Produkte

gar nicht möglich.

Welche Chancen sehen Sie für

den Leichtbau?

Wenn man das Thema Design

künftig noch mehr integriert und

den Schwerpunkt mehr auf eine

„optische Leichtigkeit“ legt, sehe

ich in der Entwicklung und der

Vermarktung des Leichtbaus ein

sehr großes Potenzial. Ergreifen

wir die Chancen!

11


Innovationsschmiede für die Möbelregion

Es ist ein bewährtes

Erfolgskonzept für die

Wirtschaft: Ein erfolgreiches

Industriecluster

arbeitet mit einer wissenschaftlichen

Einrichtung

zusammen und

kann so aktuelle Forschungsergebnisse

in

Produktentwicklungen einbringen. Geradezu

vorbildlich arbeitet nach diesem Muster

die ostwestfälische Möbelindustrie mit dem

igeL e.V. zusammen.

Der in unserer Region auch in anderen

Branchen etablierte Technologietransfer

hat aus Forschungszuschüssen Know-how

generiert, das in den Unternehmen zu Produkten

werden konnte. Denn die erfolgreichen

Innovationen der ostwestfälischen

Möbelindustrie fußten häufig auf der igeL-

Forschung. So ist aus öffentlichen Fördergeldern

in der Hochschule OWL Wissen entstanden,

das in den Unternehmen wieder

über die neuen Produkte zu Geld werden

konnte.

So fanden Wirtschaft und Wissenschaft

gemeinsam intelligente Lösungen für das

Problem, feste Verbindungen im Leichtbau

herzustellen. Die Unternehmen stießen auf

Märkte, die nur darauf gewartet haben. Hier

reden wir nicht nur von Nischenmärkten,

sondern von Einsatzgebieten in Möbeln

und Innenausbauten für den breiten

Massenmarkt.

Ich befürchte, dass der Möbel-Endkunde

die Leistungen des igeL gar nicht genügend

wertschätzt, wenn er zum Beispiel beim

Umzug die Möbel in die dritte Etage schaffen

muss und in der neuen Wohnung wieder

einen stabilen Schrank nutzen kann. Auch

die enormen wirtschaftlichen und ökologischen

Vorteile beim Transport der leichten

Möbel und Werkstoffe ersparen der Erde so

manchen Liter Treibstoff und so manches Kilogramm

Kohlendioxid. Für alle diese Effekte

hat der igeL e.V. wertvolle Grundlagenarbeit

geleistet und auch dazu beigetragen, den

immer knapper und teurer werdenden Rohstoff

Holz zu schonen.

Im Rahmen unserer Innovationsberatungen

weisen wir gerne auf die Leichtbaukompetenz

an der Hochschule OWL hin. Wie viele

andere Lehrstühle oder Institute hat der igeL

e.V. langjährige Erfahrungen in der Kooperation

mit der Wirtschaft und kommt zu zufriedenstellenden

Ergebnissen für beide Seiten.

Die Industrie erhält Lösungswege aus der

Hochschule und die Wissenschaftler erfahren,

wo in den Entwicklungsabteilungen

der Schuh drückt. Für die Kommunikation

von Fragestellungen und Lösungsansätzen

ist der e.V. genau die richtige Organisationsform,

weil beide Seiten, Wirtschaft und

Wissenschaft, sich im Verein besser kennen

lernen können und so leichter Vertrauen

aufgebaut werden kann.

Neben dem Bearbeiten gemeinsamer Projekte

ist auch die Ausbildung der hoch spezialisierten

Fachleute ein wichtiges Thema

für unsere Möbelregion. Die Absolventen

von Prof. Dipl.-Ing. Martin Stosch und seinen

Mitarbeitern gehen mit dem aktuellsten

Fachwissen nach dem Studium meist in die

regionale Möbelindustrie oder zu deren Zulieferern

und unterstützen diese beim Generieren

von Innovationen für den Markt.

„Was ich an Material rausnehme, das muss

ich als Ingenieur an Grips reinstecken“, erläutert

Professor Stosch die grundsätzliche

Herausforderung des Leichtbaus im aktuellen

Jahresbericht der Hochschule OWL. In

diesem Sinne wünschen wir ihm und seinem

Team noch viel Grips und Ideen, damit

weitere Innovationen aus OWL die Industrie

beflügeln. Vielleicht kann die derzeit florierende

Konjunktur dazu beitragen, viele

dieser Ideen in neue Produkte einfließen zu

lassen.

Uwe Lück

Referatsleiter Technologie und Innovation

Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen

zu Bielefeld

12 GRUßWORTE


Mehr Mut –

Leichtbau aus der Sicht eines Ingenieurs

Als ich vor über zwölf Jahren zum ersten Mal

von Möbelleichtbau gehört habe, war mein

Ingenieursinteresse sofort geweckt. Viele

Befürworter sprachen bis dato nur von Ressourceneinsparung

und Logistikoptimierung.

Unbestritten sind dies zwei wichtige

Aspekte. Bei beiden scheint aber der Leidensdruck

in Deutschland noch nicht hoch

genug zu sein, um entschieden Leichtbau

anzuwenden.

Bei Holzwerkstoffen herrschen zwar keine

Überkapazitäten – derzeit eher das Gegenteil.

Konventionelle Platten sind aber immer

noch günstiger als beispielsweise Wabenplatten.

Dies hängt einerseits mit dem Preis

für Rohholz und andererseits mit den Herstellkosten

zusammen. In absehbarer Zeit

wird sich das Verhältnis jedoch umkehren.

Bis dahin sollten sich Unternehmen mit der

Verarbeitungstechnologie vertraut machen.

Und hier kommt wieder das Ingenieursinteresse

ins Spiel mit zwei Schwerpunkten: zum

einen sind Leichtbauplatten nicht immer

analog zu konventionellen Werkstoffen zu

verarbeiten. Die Hilfsmittel und Werkzeuge

sind aber in den letzten zehn Jahren entwickelt

und ausreichend getestet worden.

Hiermit lassen sich

Mehrwerte schaffen

und somit Mehreinnahmen

generieren. Die

Automobilindustrie hat

es uns in den letzten

Jahrzehnten vorgemacht:

keiner benötigt

zwingend elektrische

Fensterheber, aber jeder hat sie – und bezahlt

sie.

Da der Möbelindustrie häufig der Vorwurf

gemacht wird, wenig innovativ zu sein, sehe

ich hier eine Chance, dies zu widerlegen.

Mehr Mut!

Dr. Olaf Plümer

Verbände der Holz- und Möbelindustrie

Nordrhein-Westfalen e. V.

Gründungsmitglied und igeL-Geschäftsführer

von 2008 bis 2015

Einen zweiten, viel spannenderen Schwerpunkt

sehe ich aber in den neuen Möglichkeiten, Möbel

zu konstruieren. Ein Möbeldesigner kann filigranere

oder auch größere Details einarbeiten.

Lange Borde ohne Stützen sind genauso

möglich wie auch sehr dicke Arbeitsplatten.

Der Fantasie sind wenig Grenzen gesetzt.

Zusätzlich kann der Freiraum, quasi die „Luft“ in

den Möbeln, dafür genutzt werden, um Funktionen

oder Bauteile zu verstecken. Als Beispiel

möchte ich die ausbaufähige Elektrifizierung

von Möbeln nennen.

13


Nachgefragt bei …

Prof. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Wie haben Sie die Interessengemeinschaft

Leichtbau in der Vergangenheit

wahrgenommen?

Die Interessengemeinschaft

Leichtbau ist beispielgebend

für die vorwettbewerbliche Forschung

und Entwicklung im

Leichtbau.

Worin bestehen aus Ihrer Sicht

die Vorteile der igeL?

In der gelungenen und bewährten

Symbiose von Wirtschaft und

Wissenschaft.

Wo sehen Sie die Vorzüge für die

Mitglieder?

Alle Mitglieder profitieren vom

breiten Erfahrungsschatz und

der Sichtbarkeit des igeL e.V.

Welche Synergien sehen Sie in

der Partnerschaft mit der igeL?

Für unsere Studierenden ist es

von erheblichem Vorteil, dass in

unserem Studiengang Holztechnik

nicht nur praxis-, sondern in

besonderem Maße auch innovationsnah

gelehrt und geforscht

wird. Die igeL ist eine ideale

Plattform, um schon gleich zu

Beginn des Berufslebens auf der

Höhe der Zeit zu sein.

Wie hat sich die igeL in den letzten

zehn Jahren entwickelt?

Bemerkenswert beeindruckend.

Wo sehen Sie Potenziale für die

Weiterentwicklung der igeL?

Ein großes Potenzial liegt im

Ausbau der Forschungsstärke –

mehr kooperative Promotionen

im Forschungsgebiet Leichtbau

erhöhten zudem das Gewicht

der Interessengemeinschaft.

Wagen wir einen Blick in die Zukunft:

Wo sehen Sie die igeL in

zehn Jahren?

Bitte gestatten Sie mir bei dieser

Frage, ein Zitat von Niels Bohr

anzuführen: „Prediction is very

difficult, especially if it’s about

the future.“

Welche Vorteile sehen Sie im

Leichtbau?

Der Leichtbau ist die Konstruktion

der Zukunft.

Welche Leichtbau-Entwicklungen

sind Ihnen in der Vergangenheit

aufgefallen?

Persönlich fiel mir besonders der

Leichtbau bei Fahrzeugen und

Motoren auf. Im Vergleich zur aktuellen

Fahrzeugmasse sind heutige

Leichtbaumöbel auf einem

sehr beachtlichen Niveau.

Was ist der Unterschied zwischen

dem Leichtbau und dem konventionellen

„Schwerbau“?

Ökonomische und ökologische

Interessen vereinigen sich beim

Leichtbau mit neuem Design.

Wie empfinden Sie Qualität und

auch öffentliche Wahrnehmung

von Leichtbauprodukten?

Das Thema Leichtbau mit hoher

Stabilität ist in der Mitte der Bevölkerung

angekommen.

Welches war für Sie eines der ersten

Leichtbauprodukte?

Motorblöcke aus Al-Druckguss.

Besonders die aus übereutektischen

Al-Si-Legierungen.

Welche Chancen sehen Sie für

den Leichtbau?

Die Chancen sind sehr groß.

Unsere Hochschule Ostwestfalen-Lippe

hat mit ihren hochkompetenten

Experten und Expertinnen

sehr maßgeblich dazu

beigetragen, dass der Leichtbau

im Möbelsegment heute und

morgen attraktiv ist und zukunftsfähig

bleibt.

14 INTERVIEW


Leichtbaukonstruktion, Klimaschonung

und nachhaltiger Umgang mit begrenzten

Ressourcen im Kontext von Industrie 4.0

Die Digitalisierung privater wie beruflicher

Austauschprozesse mit Schlagworten wie

dem Internet of Thinks (IoT), dem Industrial

Internet of Thinks (IIoT), smarten Werkstoffen,

Prozessen und Fabriken und letztlich

der vierten industriellen Revolution (Industrie

4.0) sind heute die „Block Buster“ im Wettstreit

um das begrenzte Gut der öffentlichen

Wahrnehmung. Werkstoffe, die auf Umwelteinflüsse

der Umgebung direkt und ganz

zielgerichtet, dynamisch reagieren, sowie

Fertigungsprozesse, die mittels cyber-physikalisch

gekoppelten Maschinen- und Datensystemen

(CPS) die Bearbeitungsqualität in

Echtzeit auf konstantem Niveau halten und

dabei auch individualisierte Produkte des

Möbel- und Innenausbaus in Losgröße eins

(„Mass Customization“) unter Bedingungen

der Serienfertigung produzieren, versprechen

eine nie dagewesene Effizienz unserer

Wertschöpfungsprozesse.

Die dabei diskutierte Energie- und Ressourceneffizienz

bilanziert wie in der Leichtbaukonstruktion

den Aufwand, mit dem das Ziel

erreicht wird: „Die Dinge richtig tun.“ Es geht

um das Verhältnis von Input zu Output, das

Verhältnis von Leistung zu Kosten, also

die Wirtschaftlichkeit (Effizienz = Ergebnis /

Aufwand).

Aber eine bloße Steigerung der

Effizienz führt geradewegs in die

Katastrophe, wenn man glaubt,

damit die notwendige Maxime

eines zukünftig effektiven, also

nachhaltigen Werkstoff- und

Ressourceneinsatzes substituieren

zu können.

Effektivität als Maß der Zielerreichung bezieht

sich auf das Verhältnis vom Angestrebten

zum Erreichten (Effektivität = Ergebnis /

Ziel), was meint, „die richtigen Dinge zu tun“.

Der dahinterliegende

Aufwand spielt dabei

zunächst keine Rolle.

Die im wahrsten Sinne

des Wortes notwendige

Klimaschonung ist nur

durch eine Richtungsänderung

zu erreichen

und in gar keinem Fall durch eine bloße Steigerung

der Geschwindigkeit auf dem Weg

in den Abgrund. Daher kommt dem Holz

als einzigem klimaneutralen, nachwachsenden

Roh- und Werkstoff des Planeten sowie

daraus gefertigten intelligenten, ligno-zellulosebasierten

Leichtbauwerkstoffen eine

den Erfolg steuernde Rolle im laufenden

Transformationsprozess zu. Dieser zentralen

Rolle sollten wir uns in der Holzwirtschaft

bewusst werden.

Die effektive Steigerung der Nachhaltigkeit

bildet dabei den „Frame of

Mind“ und hier liegen die Aufgaben der

igeL in der kommenden Dekade.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind ein

ungleiches Paar, das sich so gar nicht für

ein Kräftemessen eignet, sondern vielmehr

aufeinander aufbauen muss. Prof. Dr. Stefan

Schaltegger von der Leuphana Universität

Lüneburg sagt zu Recht:

„Nachhaltigkeit ist ein visionäres

Ziel, auf das sich viele Unternehmen

und Bürger mit langem

Atem willentlich zubewegen.

Digitalisierung hingegen ist ein technologischer

Prozess, als solcher weder gut

noch böse, weder wünschenswert noch zu

vereiteln, sondern eingesetztes Mittel und

beschrittener Weg, um vielfältige Ziele zu er-

GRUßWORTE

15


„Weiter Denken.“

reichen, die man teilen oder ablehnen mag.

Nicht Nachhaltigkeit erfüllt eine Rolle für

die Digitalisierung, sondern Digitalisierung

kann als technologischer Prozess mit zur

Nachhaltigkeit führen – oder eben nicht.“

Zehn Jahre Interessengemeinschaft Leichtbau

e.V.: Die gute, wirklich unvergleichlich

vernetzte und ausgesprochen vertrauensvolle

wie pragmatische Zusammenarbeit

von Wirtschaft und Wissenschaft in der

Leichtbaukonstruktion von Möbeln und Innenausbauten

kann, soll und muss gefeiert

werden.

Allen Akteuren, die trotz vieler Enttäuschungen

über die zaghafte Adaption der entwickelten

Hochleistungslösungen in Industrie

und Handwerk den Weg bislang zusammen

gegangen sind, gilt mein herzlicher Dank als

einstiger Initiator der igeL!

Aber das bislang gemeinsam Erreichte war

nur der „Probelauf“. Die wirklich großen Gestaltungsaufgaben

im Kontext der laufenden

Umbruchprozesse von Wirtschaft und

Gesellschaft liegen noch vor uns. Hier gilt es,

intelligente, material- und energiesparende,

klimaneutrale Holzkonstruktionen zu entwickeln

und derart nachhaltige Produkte und

Prozesse ganz neu in Industrie und Handwerk

zu positionieren. – Und das geht nur

gemeinsam!

Professor Dipl.-Ing. Martin Stosch

Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Gründungs- und Vorstandsmitglied

der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V.

Zum 10. Geburtstag der igeL sehen wir im

Leichtbau nach wie vor ein spannendes Thema

mit großem Zukunftspotenzial für die

gesamte Möbelbranche.

Häfele ist Pionier für

gute Verbindungen im

Leichtbau, für Verbindungen

im Netzwerk

aller Beteiligten – wie

unser Engagement als

Gründungsmitglied der

Interessengemeinschaft

Leichtbau vor zehn Jah-

ren beispielhaft zeigt – aber auch für Verbindungen

im ureigenen handwerklichen Sinne,

für Leichtbauplatten-Beschläge.

igeL hat es in den vergangenen zehn

Jahren verstanden, den Leichtbau in

der Wahrnehmung der Öffentlichkeit

zu etablieren, hat den fachlichen Austausch

vorangetrieben und ein funktionierendes

Netzwerk über Wettbewerbs-

und Ländergrenzen hinweg

geschaffen.

Kompetenz und Innovationskraft oder, um

es mit unserem Häfele-Motto “Weiter Denken.“

zu sagen, sind bei diesem Thema für

Jedermann erlebbar geworden.

Und doch waren die zehn Jahre alles andere

als leicht. Entgegen der Vorhersage der Protagonisten

sind die Spanplatte und weitere

Materialien nicht in erklecklichem Maße

teurer geworden. Dem leichten Möbel hätte

dieses frei Haus gelieferte ökonomische

Argument nämlich ganz von selbst zum

Durchbruch verholfen.

Heute sind es andere Faktoren, die den

Leichtbau beflügeln, die ihn cool und trendy

machen und dem Thema neue Nahrung ge-

16 GRUßWORTE


en. Es sind Faktoren mit Langzeitwirkung

und, so meine ich, ebenso großem Gewicht.

Neue moderne Wohnkonzepte

sind fluider

und mobiler. Räume werden

zu Wohnzonen, die

Möbel aufwerten, weil

Möbel die Verwendung

definieren.

Der Megatrend zum Wohnen auf kleinerem

Raum, Smart Living, Smart Home, sogenannte

„mobile Spaces“ verlangen geradezu

nach flexiblen Konzepten, nach leichten Möbeln.

Leichtbau hat vor diesem Hintergrund

eine internationale Dimension bekommen.

Und wo stehen wir heute?

Überall dort, wo Gewicht eine Rolle spielt,

in Caravans, in Wohnmobilen, beim Flugzeug-

und beim Schiffsbau ist Leichtbau

Standard geworden. Platten stehen als stabiles,

ressourcenschonendes Material unter

Verwendung von Waben und anderem zur

Verfügung. Handling und Transport dieser

Platten sind einfach für den Verbraucher

und schonen die Umwelt.

Wir haben viel investiert. Die Hausaufgaben

des Beschlagtechnikspezialisten sind gemacht.

hige Konstruktionen. Sie erfüllen nahezu

jede Anforderung im Möbelbau und geben

den Denkfabriken der industriellen Möbelhersteller,

Möbeldesignern und kreativen

Handwerkern die gewünschte Freiheit für

neue Ideen und innovatives Design. Häfele

Leichtbau-Beschlagtechnik ist zudem

höchst einfach verarbeitbar, häufig mit herkömmlichen

Bohrbildern und Werkzeugen.

Das sind gute Argumente für eine weitere

Verbreitung des Leichtbaus im Möbel, die es

auf internationalem Parkett zu propagieren

gilt.

Gute Aussichten also für die Interessengemeinschaft

Leichtbau e.V., die als Promotor und Netzwerker

auch in den nächsten zehn Jahren in der

Branche und darüber hinaus eine wichtige Rolle

spielen wird.

Vor diesem Hintergrund gratulieren wir von

Häfele herzlich zum runden Geburtstag

und denken zuversichtlich weiter in Sachen

Leichtbau.

Sibylle Thierer

Unternehmensleiterin Häfele Gruppe

Gründungs- und Vorstandsmitglied

der Interessengemeinschaft Leichtbau e.V.

Ingenieure in unseren Entwicklungsabteilungen

haben ein umfassendes

Verbindersortiment

für die innovativen Werkstoffe

geschaffen.

Häfele Leichtbauplattenbeschläge für Industrie

und Handwerk ermöglichen – häufig

auch in Verbindung mit herkömmlicher

Beschlagtechnik – hochfeste und tragfä-

17


10 Jahre igeL e.V.

Eine Erfolgsgeschichte

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

18 CHRONIK


5. Februar 2008

Die Interessengemeinschaft Leichtbau e.V., kurz igeL, wird in den Räumen der Verbände der Holz- und Möbelindustrie

Nordrhein-Westfalen im MARTa in Herford mit dem Ziel gegründet, ein Kooperationsnetzwerk zu schaffen, das

die Idee der Leichtbauweise im Innenausbau und der Möbelindustrie fördert und verbreitet und dazu die Experten

aus Forschung und Lehre, Wirtschaft sowie industrieller und handwerklicher Praxis aller Verarbeitungsstufen zusammenbringt.

Die Versammlung wählt Prof. Dipl.-Ing. Martin Stosch zum 1. Vorsitzenden, Dr. Hannes Frank zum

stellvertretenden Vorsitzenden und Dr. Lucas Heumann zum Schatzmeister. Neben dem Vereinsvorstand engagieren

sich Prof. Dipl.-Ing. Thorsten Ober (damals wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Ostwestfalen-

Lippe, Lemgo) und Dr.-Ing. Olaf Plümer (Verbände der Holz- und Möbelindustrie NRW, Herford) als Geschäftsführer.

gründung

Die Gründer der igeL von links nach rechts: Prof. Thorsten Ober, Hochschule für angewandte

Wissenschaften – Fachhochschule Rosenheim, Heiner Wemhöner, Geschäftsführender

Gesellschafter Wemhöner Surface Technologies GmbH & Co. KG, Herford, Dr.

Hannes Frank, Aufsichtsrat Jowat AG, Detmold, Bernd Riechers, ehemals Geschäftsleitung

Hettich Holding GmbH & Co. oHG, Kirchlengern, Sibylle Thierer, Geschäftsführende

Gesellschafterin Häfele GmbH & Co. KG, Nagold, Dr. Olaf Plümer als bevollmächtigter

Vertreter des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe

e. V., Herford, und Prof. Martin Stosch, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lemgo.

2008

19


Februar 2009

Zum ersten Mal beteiligt sich die igeL mit ihren Mitgliedsunternehmen

an der ZOW in Bad Salzuflen. Prof. Dipl.-Ing. Martin Stosch und Prof.

Dipl.-Ing. Thorsten Ober entwickeln das Standkonzept, das schließlich

im Gemeinschaftslabor für Holztechnik der Hochschule Ostwestfalen-

Lippe in Lemgo realisiert wird.

zow

Für die erste ZOW, an der sich der Verein beteiligt

hat, entwickelte Prof. Dipl.-Ing. Martin

Stosch (Foto) gemeinsam mit Prof. Dipl.-Ing.

Thorsten Ober, damals noch wissenschaftlicher

Mitarbeiter an der Hochschule Ostwestfalen-

Lippe in Lemgo, das Standkonzept.

2009

20 CHRONIK


Die igeL startet die Veranstaltungsreihe „igeL on Tour“, damals

noch auf drei Jahre ausgelegtes Förderprojekt „Leichtbauoffensive

OWL on Tour“, und besucht mit mehr als 100 nationalen

und internationalen Branchenexperten aus der Industrie

die Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH in Löhne.

Unter den Augen der Teilnehmer nahm das Unternehmen

eine nagelneue Anlage zur Herstellung von Verbund-Dämm-

Materialien der Produktionslinie PWR 500 in Betrieb und erläuterte

alle wichtigen technologischen Details.

Über 260 interessierte Teilnehmer treffen sich im

Juni zum ersten internationalen Möbelleichtbau-

Symposium in Lemgo. Ob naturfaserverstärkte

Konstruktionen wie das „Hanfbike“ oder hoch belastbare,

frei formbare Faltkern-Technologien als

„HighTech-Origami“ für den Flugzeugbau – nationale

und internationale Referenten aus Wirtschaft

und Wissenschaft geben spannende Einblicke in

ihre Ideen, Konzepte und Anwendungen.

igeL on Tour & 1. Leichtbau-Symposium

In der Begleitausstellung zum 1. Möbelleichtbau-Symposium im

Foyer der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo (von links

nach rechts): Prof. Martin Stosch, Hochschule OWL und igeL-Vorstand,

Christa Thoben, damals Wirtschaftsministerin des Landes

NRW, Prof. Tilmann Fischer, damals Präsident der Hochschule OWL,

und Dr. Hannes Frank, Aufsichtsrat der Jowat SE und igeL-Vorstand.

Der Vortrag „Sandwichtechnologie

– stark im Verbund“ von Prof. Martin

Stosch ergänzt die Live-Vorführung bei

Torwegge, dem ersten „igeL on Tour“-

Ziel im März 2010.

Im Oktober ist die igeL erneut auf Tour, dieses Mal bei der M. Hunger

Möbelproduktions GmbH in Bünde. Das Unternehmen beschäftigt

sich seit mehr als fünf Jahren mit dem Thema Möbelleichtbau

und der Bearbeitung riegelloser Leichtbauplatten in Losgröße 1.

Beim Thema Elektrifizierung von Möbeln, erläutert Oliver Hunger,

sei man Innovationsführer.

2010

21


Das Jahr 2011 steht ganz im Zeichen der großen

Fachmessen. Die igeL präsentiert sich im Januar

und im Mai in Köln (IMM mit Living Kitchen und Interzum),

im Februar auf der ZOW in Bad Salzuflen,

noch einmal im Mai in Hannover auf der Ligna und

schließlich im September bei der Branchenveranstaltung

„Treffpunkt Tischler“ in Bochum.

messen und weiterbildung

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Aus- und Fortbildung.

Das zweitägige „lightweight.training“ im Oktober

bildet den Auftakt für eine längerfristige Zusammenarbeit

mit den berufsbildenden Schulen in der Region Ostwestfalen-Lippe,

die angehende Techniker, Tischler oder

Holzmechaniker ausbilden. Unterstützt wird das Vorhaben

vom Fachverband des Tischlerhandwerks Nordrhein-

Westfalen „Tischler NRW“, Dortmund. Daneben finden

zahlreiche Sitzungen der igeL-Ausschüsse statt.

Die geballte Kompetenz des Möbelleichtbaus auf

einem Messestand auf der Ligna in Hannover.

Die igeL informiert

auf der internationalen

Zuliefermesse

für die Möbelfertigung

und

den Innenausbau

Interzum in Köln

über den aktuellen

Stand beim

Möbelleichtbau.

Leichtbau im Praxistest: NRW-Wirtschaftsminister

Harry K. Voigtsberger

(links) lässt sich auf der Living Kitchen

in Köln von Dipl.-Designer und igeL-Mitglied

Klaus Goecke (rechts) die Möbelleichtbau-Ausstellung

erläutern.

Die Branchenveranstaltung

„Treffpunkt Tischler“ im Ruhrcongress

Bochum wird Schauplatz

für eine besondere

Präsentation der Leichtbauoffensive

OWL. Mehr als 400 interessierte

Besucher des Tischler-

und Schreinerhandwerks

informieren sich in der „Sonderschau

Leichtbau“ über innovative

Leichtbaumaterialien und

entdecken neue Möglichkeiten

zur Gestaltung von Leichtbaumöbeln.

Den Themenschwerpunkt

bildet die Integration von

Medientechnik ins Möbel.

2011

Professor Martin Stosch begrüßt

Landesforstchef Hubert Kaiser,

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,

Natur- und Verbraucherschutz

NRW, im Namen der igeL

auf der Ligna in Hannover.

Auf der ZOW in Bad Salzuflen

präsentiert igeL-Mitglied Vomo

Leichtbautechnik einen Prototypen

des „Vomo Magic Desktop“.

Das Palm-Tablet verschwindet

in der Leichtbau-Tischplatte. Geschäftsführer

Jan Voß demonstriert,

wie sich der Digitizer-Stift

direkt auf der Arbeitsfläche führen

lässt.

Im Oktober informieren sich Fachlehrer der

berufsbildenden Schulen OWL an der Hochschule

in Lemgo, um das Thema Leichtbau im

Möbeltischlerhandwerk verstärkt in der Ausbildung

des Fachnachwuchses zu verankern. Bei

der Hunger Möbelproduktions GmbH in Bünde

erhalten sie einen umfassenden Einblick in

die Praxis des Möbelleichtbaus.

22 CHRONIK


Auf dem 2. Leichtbau-Symposium liefert ein Tiroler Tischlermeister ein beeindruckendes Plädoyer

für den leichten Möbel- und Innenausbau im Handwerk. Sepp Hofer hat zu diesemZeitpunkt nach

anfänglichen Schwierigkeiten bereits zahlreiche hochwertige Leichtbau-Projekte für seine Kunden

realisiert: Zimmerdecken, Tische, Bettausbauten, Kücheneinrichtungen, Schränke, Garderoben, Regale,

Treppen. Man setze Leichtbau nur dort ein, wo er sinnvoll sei, erklärte Hofer. Die Verarbeitung

erfolge auf Standardmaschinen im Betrieb. Das geringe Materialgewicht biete einen wichtigen Zusatznutzen

für die Handwerker: Die Leichtbau-Einzelteile ließen sich ohne Kran oder Lastenaufzug

und mit weniger Personal sogar bis in die oberen Stockwerke tragen.

Leichtbauoffensive

Der technische Ausschuss des igeL

ist im Rahmen der Zukunftsmeile Paderborn

zu Gast beim Innozent OWL

e.V. in Paderborn, ein Verein, der Unternehmen

zu Entwicklungsprojekten

im ZIM-Förderprogramm berät und

unterstützt. Peter Kettler leitet die

Sitzung des technischen Ausschusses

zum Thema Innovationen und findet

aufmerksame Zuhörer.

Die igeL tagt in den Räumen

des neuen Logistikzentrums

der Jowat SE

in Detmold. Geschäftsführer

Olaf Plümer gibt

im Rahmen der Mitgliederversammlung

einen

Rückblick und eine Vorschau

auf die anstehenden

Ereignisse.

Das Team der Leichtbauoffensive OWL: Projektmanager

Torben Hellmann, Projektleiter

Prof. Martin Stosch und die wissenschaftlichen

Mitarbeiter Niels Kenter und Jens Lüskow.

igeL-Vorsitzender Martin Stosch: „Der

igeL macht auch nach Ende der Förderphase

Ende 2012 mit voller Kraft weiter.“

Rund 250 interessierte Teilnehmer aus

Wirtschaft, Politik und Medien treffen

sich im Mai zum zweiten internationalen

Möbelleichtbau-Symposium in Lemgo.

Im Audimax der Hochschule Ostwestfalen

präsentierten 31 nationale und internationale

Experten unterschiedlicher Fachgebiete

den Zuhörern die neuesten Konzepte

und Entwicklungen aus ihrer Forschung

und Praxis. Von der Automobil- über den

Windkraftanlagenbau bis zu neuen Materialien

für Architektur und Innenausbau

reichte die Themenpalette.

Die Leichtbauoffensive schult Berufsschullehrer in den NRW-

Regierungsbezirken Detmold und Münster. Im Oktober findet

eine Zweitagesveranstaltung an der Hochschule OWL in Lemgo

mit Unterstützung der M. Hunger Möbelproduktions GmbH aus

Bünde und des Fachverbandes Tischler NRW, Dortmund, statt.

Im November absolvieren die Teilnehmer den Theorieteil in der

Berufsschule in Lüdinghausen und den Praxisteil bei der VOMO

Leichtbautechnik GmbH & Co. KG in Laer.

Die ZOW bietet der igeL erneut eine

große Bühne für innovative Leichtbau-

Konzepte. Der thematische Bogen

spannt sich von schwer entflammbaren

Leichtbauplatten über geschwungene

Arbeitsplatten bis hin zu innovativen

Werkzeugen für die Leichtbautechnik.

2012

23


Am 19. Januar 2013 lädt die Leichtbauoffensive OWL zu einem Handwerkerfrühstück im

Rahmen der IMM/Living Kitchen nach Köln ein: Unter dem Titel „Leichtbau im Holzhandwerk

NRW“ kommen rund 70 Berufschullehrer aus dem ganzen Bundesland und nehmen

ihren persönlichen Musterkoffer mit zahlreichen Leichtbauwerkstoffen und Unterrichtsmaterialien

in Empfang. Ziel war es, dem Fachkräftenachwuchs möglichst viel Wissen über

die Potenziale und neuen Technologien rund um den Möbelleichtbau zu vermitteln und

dieses Know-how über die Schulen bis in die Betriebe NRWs zu transportieren.

Handwerker-Frühstück & Musterkoffer

Setzten mit ihren Vorträgen dem Handwerkerfrühstück zur

IMM 2013 ihr i-Tüpfelchen auf (von links nach rechts): Dieter

Roxlau, Fachverband des Tischlerhandwerks NRW, Prof.

Martin Stosch, Hochschule OWL und igeL e.V., Dr. Lucas

Heumann, Verbände der Holz- und Möbelindustrie Nordrhein-Westfalen

e.V. und igeL e.V., sowie Frank Haubold,

koelnmesse.

Die Fachzeitschrift „BM“ erstellte

ein Sonderheft zum

Thema Leichtbau, das allen

Musterkoffern beilag.

Der technische Ausschuss der

igeL tagt im Rahmen der ZOW

in Bad Salzuflen und spricht

über Leichtbau und Brandschutz

– (k)ein heißes Thema.

Der technische Ausschuss der igeL

tagt im Juni bei der Pfleiderer Gütersloh

GmbH. Walter E n g e s e r ,

Produktmanager Trägerwerkstoffe,

HPL, HPL-Elemente, Pfleiderer

Holzwerkstoffe GmbH, informiert.

Auf über 500 m² Ausstellungsfläche

und damit ausgesprochen

großzügig unterstützt von der

Deutschen Messe AG zeigen 22

Aussteller und rund zehn Unterstützer

auf der LIGNA in Hannover,

welche innovative Kraft im Leichtbau

steckt.

2013

Auf ihrer Mitgliederversammlung im November

bei der EGGER Holzwerkstoffe Brilon GmbH &

Co. KG wählt die igeL einen neuen Vorstand.

Oliver Hunger (links) , M. Hunger Möbelproduktions-GmbH,

wird 1. Vorsitzender. Manfred

Riepertinger (rechts), Fritz Egger GmbH & Co.

KG , und Dr. Hannes Frank (2. von links), Jowat

SE, übernehmen als stellvertretende Vorsitzende.

Dr. Olaf Plümer (2. von rechts), Verband

der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung

Westfalen-Lippe, Herford, tritt das Amt des

Schatzmeisters an.

24 CHRONIK


Mit dem Wechsel ins Herforder Museums MARTa und

guter Präsenz der Möbelindustrie etabliert sich mit

seiner dritten Auflage das Leichtbau-Symposium in

der Branche. Theorie und Praxis des modernen Leichtbaus

seien in der Möbelbranche angekommen, heißt

es im Abschlussbericht zur Veranstaltung.

Symposium im marta herford

Als Key-note-Speaker hatte der Verein Per Berggren von der Ikea-Group verpflichtet. Das Urgestein des schwedischen

Möbelhauses sagte, dass leichte Holzwerkstoffe ideal zum Businessmodell des Konzerns passten.

Bereits in dem 1997 verfassten, sogenannten „Testament“ des Unternehmensgründers Ingvar Kamprad wurde

unter dem Aspekt der Ressourcenverschwendung auf Leichtbau Bezug genommen. Bis 2025 soll der Anteil

leichtgewichtiger Produkte im Portfolio von 50 im Jahr 2014 auf 70 Prozent steigen. Schon damals motivierte

Berggren, den Leichtbau aus der Nische in die Massenproduktion zu führen. Nicht zuletzt die immer wieder

aufkommende Formaldehyddiskussion sei Anlass für die Konzernstrategie, den Weg weg von der Spanplatte

und hin zu intelligenten, unbedenklichen und preiswerten Konstruktionsstoffen aus Holz zu gehen.

Während der Podiumsdiskussion stellten

sich Martin Wieland, Hermes, Manfred Riepertinger,

Egger, Dr. Christian Terfloth, Jowat,

Jürgen Köppel, Homag, und Michael

Prinz, Poggenpohl (von links nach rechts)

den Fragen der Teilnehmer.

Rund 140 Fachleute der Möbelbranche verfolgten

die Vorträge und die Podiumsdiskussion auf dem

dritten igeL-Leichtbau-Symposium 2014 in Herford.

2014

25


Anlässlich einer Informationsveranstaltung für Mitglieder

und Fachpressevertreter stellt Peter Kettler, ab 1. Oktober

2015 neuer Geschäftsführer der igeL, seine mit dem Vorstand

abgestimmte Konzeption zur Vereinsentwicklung vor. Sein

erklärtes Ziel: den Verein zur ersten Adresse für Möbelindustrie

und Innenausbau beim Thema Leichtbau zu entwickeln.

Weiterentwicklung

Peter Kettler (im Bild rechts), neuer Geschäftsführer der igeL, setzt sich zum Ziel,

die Innovationskraft des Netzwerks schlagkräftig auszubauen und den Leichtbau

über eine qualifizierte Informationspolitik und Aus- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen

aus der „Ecke des Außergewöhnlichen“ in den Fokus der Praxis zu holen. Unter

diesen Ansätzen installiert Kettler drei Arbeitskreise: einen für Normung und

Klassifizierung mit Prof. Thorsten Ober an der Spitze, einen für Aus- und Weiterbildung

mit Prof. Martin Stosch als Frontmann und einen für Marketing / Kommunikation

unter Leitung des Vereinschefs Oliver Hunger (links im Bild).

Oliver Hunger und Peter Kettler

danken Dr. Olaf Plümer für seine

Aufbauarbeit bei der igeL und für

seine über siebenjährige Tätigkeit

als Geschäftsführer des Vereins.

Die igeL verbindet seine Mitgliederversammlung

im Dezember

mit dem Besuch der Becker

Sonder-Maschinenbau GmbH

in Langenberg. Jörg Becker, geschäftsführender

Gesellschafter,

gab Einblicke in ein modernes

Maschinenbauunternehmen.

Am 24. Juni 2015 macht „igeL on Tour“

Station im Competence Center des

igeL-Mitglieds Homag in Herzebrock

und erhält Einblick in modernste Produktionsprozesse

beim Möbel-Leichtbau.

Im Bild (von links nach rechts):

Oliver Hunger, Peter Kettler, Homag-

Projektingenieur Franz-Georg Jüttner

sowie Jan Koelewijn, Sales Manager

bei PilloPak B.V./NL.

Der Leiter des Technikums im Competence Center der Homag

Group, Ludger Terhechte, erläutert den Teilnehmern von „igeL on

Tour“ das umfassende Angebotsportfolio der Homag Group.

2015

26 CHRONIK


Inzwischen sind die leuchtend grünen und organisch geformten „igeL-Boxen“ zu

einem Markenzeichen der igeL auf den bekannten Branchenmessen geworden.

2016 trug die Hochschule OWL gemeinsam mit den igeL-Mitgliedsunternehmen

erstmals Werkstoffmuster leichter Plattenwerkstoffe, spezielle Leichtbau-Verbindungsbeschläge,

Beschichtungswerkstoffe und Maschinenwerkzeuge sowie

Prüf- und Messtechnik zusammen, versah sie mit technischen Informationen und

Bezugsquellen und konnte so zur Erforschung von Leichtbaumaterialien einladen.

igel-boxen

Ihre Premiere feierten die Boxen im Rahmen des neu gestalteten

igeL-Gemeinschaftsstandes auf der ZOW im Februar 2016. Das Konzept

und die Realisierung der Ausstellung zum Stand der Leichtbautechnik

verantwortete Prof. Martin Stosch, Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Den Standbau übernahmen Dipl.-Ing. Tobias Landwehr

mit der Bau- und Möbelwerkstatt Heinrich Landwehr, Herford. Daneben

gab es ein Vortragsforum zum Thema Leichtbau.

Im Oktober ist die igeL zu

Besuch bei einem neuen

Mitglied, der Drees GmbH in

Sundern, die ihren Kunden

seit mehr als 50 Jahren Komponenten,

Baugruppen und

komplette Beleuchtungssysteme

bietet.

Benjamin Deimann Vertriebsleiter Drees GmbH , Oliver

Hunger, Peter Kettler, Dr. Uwe Slabke, LED Institut Dr.

Uwe Slabke GmbH & Co. KG, Wolfgang Hacke, Geschäftsführer

der Drees (von links nach rechts).

2016

27


Neues Leichtbewusstsein

Mit mehr als 160 Teilnehmern

übertrifft die Resonanz auf das

4. Leichtbau-Symposium die

Erwartungen der Organisatoren.

16 Referenten sprechen

über Materialien, evolutionäre

und revolutionäre Entwicklungs-

und Vermarktungsansätze,

über Verarbeitungsmöglichkeiten

in Industrie und

Handwerk, über nützliche Anwendungen,

Entwicklungsperspektiven,

Herausforderungen

und Marktchancen.

2017

28 CHRONIK

Basierend auf den Erkenntnissen

aus dem

Projekt “Concept Cabinet

2016”, das Lösungen

bei der Integration

leichter Materialien

in die Serienmöbelproduktion

aufzeigt,

präsentiert Beeck Küchen

zur Küchenmeile

im September die

erste Leichtbauküche.

Innovative Ideen rund um den Leichtbau haben das Zeug dazu, der Möbelindustrie

und dem Innenausbau zukunftsweisende Impulse zu verleihen

– und das nicht nur beim Gewicht. Das war das Fazit, das die Teilnehmer

des 4. Leichtbau-Symposiums im März 2017 in Detmold zogen. Mit dem

übergeordneten Thema „Leichtbau in Bewegung“ hatte die igeL einen

Nerv getroffen. Zur Interzum vom 16. bis 19. Mai 2017 in Köln erfährt die Interessengemeinschaft

so viel Aufmerksamkeit und Zuspruch wie nie zuvor.

Zur Mitgliederversammlung 2017 freut sich

die igeL über Zuwachs. Mit den Neuzugängen

wächst sie auf 80 Mitglieder. Die „Neuen“

repräsentieren den Kurs, den Geschäftsführer

Peter Kettler vorgibt: mehr Mitglieder aus

dem Bereich der Leichtbauanwender, verstärkte

Kommunikation und Ausbau der Aktivitäten

auf den mobilen Leichtbau. Mit Matthias

Pollmann stimmt der Projektmanager

der koelnmesse die Mitglieder auf die bevorstehende

Interzum und die wiederbelebte

ZOW 2018 ein: „Das soll Ihre Messe werden!“

Experten der igeL veranstalten

gemeinsam mit

dem Studiengang Holztechnik

der Hochschule

OWL im Juli den ersten

Leichtbautag an der

Fachschule für Holztechnik

in Beckum.

Eine Bachelorarbeit bringt zur

Transferveranstaltung im Rahmen

von „igeL on Tour“ die

Unternehmen Renolit, Worms,

Ejot, Bad Berleburg, und Weber

Schraubautomaten, Wolfratshausen,

zusammen. Gemeinsam

präsentieren die Partner vor Studierenden

der Hochschule OWL

und der igeL die Anwendung des

Rotationsreibschweißverfahrens

bei der dauerhaften Verbindung

von Leichtbauplatten.

Die igeL präsentiert sich zur Interzum

in Köln mit zwei Ständen an exponierter

Stelle auf dem Messeboulevard

Nord. Auf dem Laufweg der rund

69.000 Besucher aus 152 Ländern

spricht die Standmannschaft mit Vertretern

der Industrie und des Handwerks,

mit Studenten und Designern

über aktuelle Entwicklungen und

neue Ideen in der Leichtbauweise.

„igel on Tour“ führt im Oktober zu Knaus Tabbert nach

Jandelsbrunn. Das Unternehmen bietet Einblicke in die

Herstellung der neuen Leichtbau-Wohnwagengeneration

„Travelino“.


Zur ZOW vom 6. bis 8. Februar 2018 in Bad Salzuflen feiert die Interessengemeinschaft

Leichtbau ihr zehnjähriges Bestehen. Dazu trommelt sie das Who-is-who der Unternehmen

zusammen, die den aktuellen Stand der Entwicklungen im Möbel-, Objekt- und

mobilen Leichtbau repräsentieren. Sie decken das gesamte Spektrum der Möglichkeiten

vom leichten über das flexible bis hin zum ökologischen und nachhaltigen Möbel

ab und bieten sich Verarbeitern als Problemlöser für konkrete Aufgabenstellungen an.

zehnjähriges bestehen

Im Zentrum der etwa 900 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche nahe des Eingangsbereiches der Messehalle

20 stehen zur ZOW die Informationsstände und Werkbänke der igeL-Mitglieder. Hier geht es um

moderne Leichtbaumaterialien, Hochleistungswerkstoffe und ihre Verbindungs- respektive Befestigungsmöglichkeiten,

die zum „Be-greifen“ einladen. Praktische Vorführungen animieren die Besucher, mit ihren

individuellen Anforderungen in Form von Platten oder Musterstücken auf die Aussteller zuzugehen. Größte

Anziehungskraft dürften die Sonderexponate entfalten. Der Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert, Jandelsbrunn,

zeigt dazu den Leichtbaucaravan „Travelino“ erstmals als Serienmodell. Beeck Küchen, Bad Oeynhausen,

präsentiert seine Leichtbauküche, die bereits zur Herbstmesse 2017 für Furore sorgte. Unter dem Label

„Burnout“ präsentiert die DOT GmbH & Co. KG zur ZOW eine Outdoor-Küche und bedient damit ein Trendthema.

Mit von der Partie wird auch die Firma Hüttenhölscher Maschinenbau aus Verl sein. Sie zeigt eine Roboterzelle

zur automatisierten Fertigung von „Kettboard“-Leichtbauplatten.

Der igeL e. V. engagiert sich nun auch im bundesweiten

Netzwerk „Initiative Leichtbau“, ein

Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft

und Energie, und unterzeichnete bereits im

November 2017 in Berlin ein Positionspapier

als Vorlage für die neue Regierung zum industriepolitischen

Leichtbau-Dialog mit dem Ziel,

Deutschland als Leitanbieter zu positionieren.

Die an diesem Positionspapier beteiligten Organisationen

stellen Deutschlands größtes

Netzwerk zum Thema Leichtbau dar. Die Interessengemeinschaft

erhält einen Sitz im (stellvertretenden)

Beirat des Gremiums und wird ab

sofort im Leichtbauatlas unter www.leichtbauatlas.de

gelistet.

2018

29


30 Pressespiegel


31


3

A

3A Composites GmbH BANOVA

Kiefernweg 10

49090 Osnabrück

Deutschland

+49 541 121930

www.display.3acomposites.com/de/banova.html

Ansprechpartner:

Herr Ralf Haverkamp

Ralf.Haverkamp@3AComposites.com

3D|CORE GmbH & Co. KG

Oststraße 74

32051 Herford

Deutschland

+49 5221 93639-0

www.3D-Core.com

Ansprechpartner:

Herr Dr. Dietmar Müller

+49 5221 93638-0

dietmar.mueller@3d-core.com

Adolf Würth GmbH & Co. KG

Reinhold-Würth-Str. 12-17

74653 Künzelsau-Gaisbach

Deutschland

+49 7940 150

www.wuerth.com

Ansprechpartner:

Herr Daniel Beck

+49 7940 15-2189

Daniel.Beck@wuerth.com

Aluminium Féron GmbH & Co. KG

Hammerbenden 1 - 13

52355 Düren

Deutschland

+49 2421 5905-0

www.feron.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Mathias Dietz

mathias.dietz@feron.de

Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V. (AMK)

Harrlachweg 4

68163 Mannheim

Deutschland

+49 621 8506100

www.amk.de

Ansprechpartner:

Herr Kirk Mangels

info@amk.de

B

Axxor B. V.

George Stephensonstraat 32

8013 NK Zwolle

Niederlande

+31 384600430

www.axxor.eu

Ansprechpartner:

Herr Bernd Dickhäuser

+49 212 3833200

b.dickhaeuser@axxor.eu

BASF SE

Carl-Bosch-Str. 38

67056 Ludwigshafen

Deutschland

+49 621 600

www.standort-ludwigshafen.basf.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Stephan Weinkötz

+49 621 60-91106

stephan.weinkoetz@basf.com

Becker Sonder-Maschinenbau GmbH

Grüner Weg 6

33449 Langenberg

Deutschland

+49 5248 811080

www.becker-sondermaschinenbau.de

Ansprechpartner:

Herr Jörg Becker

+49 5248 8110883

jbe@becker-sondermaschinenbau.de

BEECK Küchen GmbH

Carl-Zeiss-Straße 23

32549 Bad Oeynhausen

Deutschland

+49 5734-91010

www.beeck-kuechen.de

Ansprechpartner:

Herr Ing. Tristan Beeck

+49 5734 910-1505

t.beeck@beeck-kuechen.de

bic.PR Bianca Schmand-Hannemann

Westfalenweg 168

33415 Verl

Deutschland

+49 5246 827990-0

www.bic-pr.de

Ansprechpartner:

Frau Bianca Hannemann

Bianca.Hannemann@bic-pr.de

32 MITGLIEDERVERZEICHNIS


C

BM Fachmagazin für Innenausbau Möbel

Bauelemente

Ernst-Mey-Str. 8

70771 Leinfelden-Echterdingen

Deutschland

+49 711 7594264

www.bm-online.de

Ansprechpartner:

Herr Christian Närdemann

+49 711 7594-264

christian.naerdemann@konradin.de

Bundesverband Mittelständischer Küchenfachhandel

(BMK)

Eichendorffstraße 3

40474 Düsseldorf

Deutschland

+49 211 47050-14

http://www.zhh.de/de/bmk-169.html

Ansprechpartner:

Herr Niklas Schulte

+49 211 4705012

niklas.schulte@zhh.de

Covestro Deutschland AG

Geb. Q 21

51368 Leverkusen

Deutschland

+49 214 301

www.covestro.com

Ansprechpartner:

Frau Dr. Jacqueline Kusan-Bindels

+49 214 6009 3529

jacqueline.kusanbindels@covestro.com

Culimeta Textilglas-Technologie GmbH & Co. KG

Max-Planck-Straße 15-19

49593 Bersenbrück

Deutschland

+49 5439 941656

www.culimeta-innobra.de

Ansprechpartner:

Herr Dirk Schogolew

+49 5439 941621

dschogolew@culimeta.de

D

E

Deutsche Messe AG

Messegelände

30521 Hannover

Deutschland

+49 511 890

www.messe.de

Ansprechpartner:

Frau Stephanie Wagner

+49 511 8932094

stephanie.wagner@messe.de

Döllken-Kunststoffverarbeitung GmbH

Beisenstraße 50

45964 Gladbeck

Deutschland

+49 2043 9790

www.doellken-kv.com

Ansprechpartner:

Herr Jens Meyer zu Drewer

+49 2043 979-560

Jens.MeyerzuDrewer@doellken.com

Drees GmbH

Zum Dümpel 4

59846 Sundern

Deutschland

+49 2933 9704-0

www.drees-individual.eu

Ansprechpartner:

Herr Benjamin Deimann

+49 2933 9704-29

b.deimann@drees-gmbH.eu

Dynea AS

Svelleveien 33

2001 Lillestrom

Norwegen

+47 63897100

www.dynea.com

Ansprechpartner:

Herr Thomas Scharrer

thomas.scharrer@dynea.com

Edelmann solution in wood

Hopfengarten 52

38667 Bad Harzburg

Deutschland

+49 5322 86731

Ansprechpartner:

Herr Hans-Joachim Edelmann

edelmann.h-j@t-online.de

33


F

EJOT GmbH & Co. KG

Im Herrengarten 1

57319 Bad Berleburg

Deutschland

+ 49 2751 529-0

www.ejot.de

Ansprechpartner:

Herr Tony Wiegandt

+49 3625 242-361

twiegandt@ejot.de

elka-Holzwerke GmbH

Hochwaldstraße 44

54497 Morbach

Deutschland

+49 6533 9560

www.elka-holzwerke.eu

Ansprechpartner:

Frau Larissa Kuntz

+49 6533 956238

larissa.kuntz@elka-holzwerke.de

Fachverband des Tischlerhandwerks NRW

Kreuzstraße 108 - 110

44137 Dortmund

Deutschland

+49 231 9120100

www.tischler.nrw

Ansprechpartner:

Herr Dr. Johann Quatmann

+49 231 91201013

quatmann@tischler.nrw

Finkeldei GmbH | Polstermöbelmanufaktur

Alersfelde 41

33039 Nieheim

Deutschland

+49 5274 9800

www.finkeldei.de

Ansprechpartner:

Herr Heinz-Josef Lange

+49 5274 980112

h.lange@finkeldei.de

format Messe + Display GmbH

Hans-Paul-Kaysser-Straße 9

71397 Nellmersbach

Deutschland

+49 7195 5 99 08 58

www.formatdisplay.de

Ansprechpartner:

Frau Miriam Görner

+49 7195 5990859

m.goerner@formatdisplay.de

G

H

Fritz Egger GmbH & Co. OG

Weiberndorf 20

6380 St. Johann in Tirol

Österrreich

+43 506000

www.egger.com

Ansprechpartner:

Herr Andreas Herzog

+43 5060010554

andreas.herzog@egger.com

GRAMA BLEND GmbH

Industriestrasse 44 - 46

92237 Sulzbach-Rosenberg

Deutschland

+49 9661 10430

www.gramablend.de

Ansprechpartner:

Herr Norbert Moller

+49 9661 1043-25

n.moller@gramablend.com

GREENPANEL the Lightweigt Panel Part of

Makers b.v.

Teugseweg 58012

7418 AM Deventer

Niederlande

+31 570502929

www.greenpanel.nl

Ansprechpartner:

Herr Rene Lousma

+31 882335521

r.lousma@dznet.nl

H.B. Fuller Deutschland GmbH

An der Roten Bleiche 2-3

21335 Lüneburg

Deutschland

+49 4131 7050

www.hbfuller.com

Ansprechpartner:

Herr Johannes Christiani

Johannes.Christiani@hbfuller.com

Häfele Engineering GmbH & Co KG

Adolf-Häfele-Str. 1

72202 Nagold

Deutschland

+49 7452 950

www.haefele.de

Ansprechpartner:

Herr Jörg Schmid

+49 7452 95-1802

Joerg.Schmid@haefele.de

34 MITGLIEDERVERZEICHNIS


hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH

& Co. KG

Celler Straße 47

29614 Soltau

Deutschland

+49 5191 802-0

www.hagebau.com

Ansprechpartner:

Herr André Röhrs

+49 5191 802-3910

andre.roehrs@hagebau.com

Henkel AG & Co. KGaA

Kirchheimer Straße 9

73441 Bopfingen

Deutschland

+49 7362 81-0

www.henkel.de

Ansprechpartner:

Herr Andreas Kanz

andreas.kanz@henkel.com

Hettich Holding GmbH & Co. oHG

Vahrenkampstraße 12 - 16

32278 Kirchlengern

Deutschland

+49 5223 77-0

www.hettich.com

Ansprechpartner:

Herr Oliver Schael

+49 5223 771410

oliver_schael@ambigence.de

Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Liebigstraße 87

32657 Lemgo

Deutschland

+49 5261 7020

www.hs-owl.de

Ansprechpartner:

Herr Prof. Martin Stosch

+49 5261 7025130

martin.stosch@hs-owl.de

Hochschule Rosenheim

Fakultät für Holztechnik und Bau

Hochschulstraße 1

83024 Rosenheim

Deutschland

+49 8031 8050-2300

www.fh-rosenheim.de

Ansprechpartner:

Herr Prof. Thorsten Ober

+49 8031 8052312

thorsten.ober@fh-rosenheim.de

I

Holz Bau Beratung - Klaus Goecke

Venloer Str. 736

50827 Köln

Deutschland

+49 221 4856 7568

www.holzbauberatung.net

Ansprechpartner:

Herr Klaus Goecke

info@holzbauberatung.net

Homag Group AG

Homagstrasse 3-5

72296 Schopfloch

Deutschland

+49 7443 130

www.homag-group.com

Ansprechpartner:

Herr Franz-Georg Jüttner

+49 5245 922046019

franz-georg.juettner@homag.com

Honicel Nederland BV

Brinkweg 1

7021 BV Zelhem

Niederlande

+31 314621745

www.honicel.com

Ansprechpartner:

Herr Stephan Schoemaker

stephan@honicel.com

IMA Klessmann GmbH

Industriestraße 3

32312 Lübbecke

Deutschland

+49 5741 3310

www.ima.de

Ansprechpartner:

Herr Thomas Hampel

+49 5741 331-297

thomas.hampel@ima.de

Industrieverband Klebstoffe e.V.

Völklinger Straße 4

40219 Düsseldorf

Deutschland

+49 211 67931-10

www.klebstoffe.com

Ansprechpartner:

Herr Ansgar van Halteren

ansgar.v.halteren@klebstoffe.com

35


J

K

Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e. V.

Goebenstraße 4 - 10

32052 Herford

Deutschland

www.iwkh.de

Ansprechpartner:

Frau Kerstin Krämer

+49 5221 13846-71

k.kraemer@iwkh.de

Institut für Holztechnologie Dresden

gemeinnützige GmbH

Zellescher Weg 24

01217 Dresden

Deutschland

+49 351 46620

www.ihd-dresden.de

Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr. Steffen Tobisch

+49 351 4662257

steffen.tobisch@ihd-dresden.de

IPD – Import Promotion Desk | Projektbüro Bonn

| c/o sequa gGmbH

Alexanderstraße 10

53111 Bonn

Deutschland

www.importpromotiondesk.de

Ansprechpartner:

Herr Frank Maul

+49 30 590 099 569

maul@importpromotiondesk.de

Jowat SE

Ernst-Hilker-Straße 10 - 14

32758 Detmold

Deutschland

+49 5231 7490

www.jowat.de

Ansprechpartner:

Herr Timm Schulze

+49 5231 749-146

timm.schulze@jowat.de

Kettler Consulting & Engineering

Robberts Kamp 10

59469 Ense

Deutschland

+49 2938 49236

www.kettler-consulting.de

Ansprechpartner:

Herr Peter Kettler

p.kettler@kettler-consulting.de

Klebchemie M.G.Becker GmbH & Co. KG

Max-Becker-Str. 4

76356 Weingarten

Deutschland

+49 7244 620

www.kleiberit.com

Ansprechpartner:

Herr Peter W. Mansky

+49 7244 62260

Peter.Mansky@kleiberit.com

Knaus Tabbert GmbH

Helmut-Knaus-Straße 1

94118 Jandelsbrunn

Deutschland

+49 8583 21-0

www.knaustabbert.de

Ansprechpartner:

Herr Thomas Frick

+49 8583 21-331

t.frick@knaustabbert.de

Koelnmesse GmbH

Messeplatz 1

50679 Köln

Deutschland

+49 221 8210

www.koelnmesse.de

Ansprechpartner:

Herr Matthias Pollmann

+49 221 821-3816

m.pollmann@koelnmesse.de

Korda - Ladenbau GmbH

Max-Planck-Straße 116

32107 Bad Salzuflen

Deutschland

+49 5232 6006-0

www.korda.de

Ansprechpartner:

Herr Eric Oesterhaus

+49 5232 6006133

e.oesterhaus@korda.de

Kreis Lippe

Felix-Fechenbachstr. 5

32756 Detmold

Deutschland

+49 5231 620

www.kreis-lippe.de

Ansprechpartner:

Herr Uwe Gotzeina

+49 5231 62-5710

u.gotzeina@kreis-lippe.de

36 MITGLIEDERVERZEICHNIS


L Leitz GmbH & Co. KG

Leitzstraße 2

73447 Oberkochen

Deutschland

+49 7364 9500

www.leitz.org

Ansprechpartner:

Herr Dr. Jürgen Graef

+49 7364 950-427

jgraef@leitz.org

M

LEUCO Ledermann GmbH & Co. KG

Willi-Ledermann-Straße 1

72160 Horb a. N.

Deutschland

+49 7451 930

www.leuco.com

Ansprechpartner:

Herr Wolfgang Maier

+49 7451 93275

wolfgang.maier@leuco.com

lightweight solutions GmbH

Carl-von-Ossietzky-Str. 17-21

83043 Bad Aibling

Deutschland

+49 8061 349790

www.lightweight-solutions.de

Ansprechpartner:

Herr Marcus Wehner

+49 8061 3497921

m.wehner@lightweight-solutions.de

Luxpanel International GmbH

Werner-von-Siemens-Str. 25

54634 Bitburg

Deutschland

www.luxpanel.de

Ansprechpartner:

Herr Jean Gerkens

jean@luxpanel.de

M. Hunger Möbelproduktions GmbH

Borsigstraße 11 - 15

32257 Bünde

Deutschland

+49 5223 68510

www.hunger-moebel.de

Ansprechpartner:

Herr Oliver Hunger

+49 5223 685114

o.hunger@hunger-moebel.de

N

material+technik möbel

Andernacher Straße 5 a

90411 Nürnberg

Deutschland

+49 911 9557880

www.material-technik.de

Ansprechpartner:

Herr Richard Barth

+49 911 9557887

richard.barth@material-technik.de

md INTERIOR DESIGN ARCHITECTURE

Ernst-Mey-Str. 8

70771 Leinfelden-Echterdingen

Deutschland

+49 711 75 94 288

www.md-mag.com

Ansprechpartner:

Frau Susanne Tamborini

+49 711 7594-288

susanne.tamborini@konradin.de

metrica GmbH & Co. KG

Bahnhofstr. 73

48308 Senden

Deutschland

+49 2536 330900

www.metrica.de

Ansprechpartner:

Herr Gerd Holtrode

+49 2536 330920

holtrode@metrica.de

MEV Möbel-Elemente-Vertriebs GmbH

Schlichtäcker 18

74223 Flein

Deutschland

+49 7131 9789890

www.mev-fertigteile.de

Ansprechpartner:

Herr Ulrich Baldus

ulrich.baldus@mev-fertigteile.de

Nolte Holzwerkstoff GmbH & Co. KG

Konrad Nolte Straße 40

76726 Germersheim

Deutschland

+49 7274 51140

www.rheinspan.de

Ansprechpartner:

Herr Hans Jürgen Löhe

+49 7274 51-140

hj.loehe@nolte-hws.de

37


O

P

Nordson Deutschland GmbH

Heinrich-Hertz-Straße 42

40699 Erkrath

Deutschland

+49 4131 8940

www.nordson.de

Ansprechpartner:

Herr Jörg Klein

+49 4131 894111

joerg.klein@nordson.com

Novoryt Deutschland GmbH

Hasenhägweg 75

63741 Aschaffenburg

Deutschland

+49 6021 4486230

www.novoryt.de

Ansprechpartner:

Herr Andreas Handl

+49 6021 4486230

andreas.handl@novoryt.de

Oeseder Möbel-Industrie | Mathias Wiemann

GmbH & Co. KG

Glückaufstraße 20

49124 Georgsmarienhütte

Deutschland

+49 5401 8520

www.wiemann-online.com

Ansprechpartner:

Herr Helmut Kriege

+49 5401 852-108

gl@wiemann-online.com

Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH

Wurzacher Straße 32

88299 Leuchtkirch im Allgäu

Deutschland

+49 7561 890

www.pfleiderer.com

Ansprechpartner:

Herr Walter Engeser

Technischer Vertrieb

+49 7561 89465

walter.engeser@pfleiderer.com

R

PLANTAG Coatings GmbH

Plantagenweg 34-38

32758 Detmold

Deutschland

+49 5231 6002-0

www.plantag.de

Ansprechpartner:

Herr Hanno Baumann

+49 5231 6002-45

hanno.baumann@plantag.de

Poggenpohl Möbelwerke GmbH

Poggenpohlstraße 1

32051 Herford

Deutschland

+49 5221 3810

www.poggenpohl.com

Ansprechpartner:

Herr Michael Pinz

+49 5221 381214

michael.pinz@poggenpohl.com

Rainer Kalesse Design Management

Breite Straße 38

32657 Lemgo

Deutschland

+49 5261 7771919

www.rainerkalesse.de

Ansprechpartner:

Herr Rainer Kalesse

design-management@rainerkalesse.de

Rehau AG + Co

Rheniumhaus, Otto-Hahn-Straße 2

95111 Rehau

Deutschland

+49 9283 77-0

www.rehau.de

Ansprechpartner:

Herr Matthias Haasler

+49 9283 77-1395

matthias.haasler@rehau.com

Renolit GOR S.p.A.

Via Pinerolo 7

10060 Buriasco (TO))

Italien

+39 0121 569-111

www.renolit.com

Ansprechpartner:

Frau Regine Koudela M. A.

+39 0121 569-564

regine.koudela@renolit.com

38 MITGLIEDERVERZEICHNIS


S

Robert Bürkle GmbH

Stuttgarter Straße 123

72250 Freudenstadt

Deutschland

+49 7441 580

www.buerkle-technologies.com

Ansprechpartner:

Herr André Harter

+49 7441 58-307

a.harter@buerkle-gmbh.de

Sachverständigenbüro für Holzwerkstoffe

Womke 12

32120 Hiddenhausen

Deutschland

+49 5221 33759

www.holz-werkstoffe.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Hartmut Klaus

hartmut-klaus@teleos-web.de

Strate GmbH & Co. KG

Weidenstraße 8

32689 Kalletal-Kalldorf

Deutschland

+49 5733 9112 0

www.fritzstrate.de

Ansprechpartner:

Herr Marc Zacharias

+49 5733 9112 18

m.zacharias@fritzstrate.de

SWAP (Sachsen) GmbH | Verbundwerkstoffe

Gewerbering 7

09669 Frankenberg (Sachsen)

Deutschland

+49 37206 8680

www.swap-sachsen.de

Ansprechpartner:

Herr Uwe Müller

+49 37206 86814

u.mueller@swap-sachsen.de

SWL Tischlerplatten Betriebs-GmbH

Lippstädter Straße 4

33449 Langenberg

Deutschland

+49 5248 5090

www.s-w-l.com

Ansprechpartner:

Herr Thorsten Kaiser

+49 5248 50947

t.kaiser@s-w-l.com

T

Technische Universität Dresden | Institut für

Naturstofftechnik

Marschnerstraße 32

01307 Dresden

Deutschland

+49 351 46338101

www.tu-dresden.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Max Britzke

+49 351 46338113

max.britzke@tu-dresden.de

ThermHex Waben GmbH

Merseburger Str. 237

06130 Halle

Deutschland

+49 345 1316270

www.thermhex.com

Ansprechpartner:

Herr Jochen Pflug

jochen.pflug@thermhex.com

Thünen-Institut für Holzforschung

Leuschnerstraße 91

21031 Hamburg

Deutschland

+49 40 73962601

www.thuenen.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Jan Lüdtke

+49 40 73962602

jan.luedtke@thuenen.de

Tonelli S.p.A.

Str. degli Ascrittizi 12

47891 Falciano

Rep. San Marino

+378 0549 940511

www.tonellism.com

Ansprechpartner:

Herr Piero Tonelli

+378 0549 940511

piero.tonelli@tonellism.com

39


U Universität Hamburg | Zentrum Holzwirtschaft

Leuschnerstr. 91 C

21031 Hamburg

Deutschland

+49 40 73962-0

www.holzwirtschaft.org

Ansprechpartner:

Herr Prof. Dr. Jörg B. Ressel

+49 40 73962-604

ressel@holz.uni-hamburg.de

V

Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie

e.V. (VHI)

Schumannstr. 9

10117 Berlin

Deutschland

+49 30 28091250

www.vhi.de

Ansprechpartner:

Frau Anemon Strohmeyer

strohmeyer@vhi.de

Verband der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung

Westfalen-Lippe e.V.

Goebenstraße 4 - 10

32052 Herford

Deutschland

+49 5221 12650

www.vhk-herford.de

Ansprechpartner:

Herr Dr. Lucas Heumann

+49 5221 126511

hgf@vhk-herford.de

VOMO Leichtbautechnik GmbH & Co. KG

Borghorster Str. 48a

48366 Laer

Deutschland

+49 2554 9407800

www.vomo-lbt.de

Ansprechpartner:

Herr Jan Voß

+49 2554 9407804

jan.voss@vomo-lbt.de

W

Wacosystems GmbH & Co.KG

Nobelstrasse 4

32051 Herford

Deutschland

+49 5221 76313 0

www.wacosystems.de

Ansprechpartner:

Herr Oliver Kehl

+49 5221 76313-22

okehl@wacosystems.de

WEBER Schraubautomaten GmbH

Hans-Urmiller-Ring 56

82515 Wolfratshausen

Deutschland

+49 8171 406-0

www.weber-online.com

Ansprechpartner:

Herr Michael Steidl

+49 8171 406464

MSteidl@weber-online.com

Wemhöner Surface Technologies GmbH & Co. KG

Planckstraße 7

32052 Herford

Deutschland

+49 5221 77020

www.wemhoener.de

Ansprechpartner:

Herr Hans Melies

+49 5221 770219

hans.melies@wemhoener.de

WW WoodWelding GmbH

Mühlebach 2

6362 Stansstad

Schweiz

+41 41 545 70 02

www.woodwelding.com

Ansprechpartner:

Frau Cristina Hartmann

+41 41 5457002

cristina@woodwelding.com

40 MITGLIEDERVERZEICHNIS


Privatperson

Herr Dr. Hannes Frank

Am Waldsaum 9

32760 Detmold

dr.h.frank@gmx.de

Privatperson

Herr Markus Luersen

Lümernweg 73

33378 Rheda-Wiedenbrück

www.luersen.de

markus@luersen.de

Privatperson

Herr Fritz Wirtz

Bahnstr. 1a

47199 Duisburg

leichtbau-wirtz@gmx.de

Interessengemeinschaft Leichtbau e. V. (igeL)

Goebenstr. 4 - 10

32052 Herford

Tel.: +49 5221 1265-0

www.igel-ev.net

Büroanschrift – igeL Geschäftsführung:

c/o Kettler Consulting & Engineering

Peter Kettler

Robberts Kamp 10

59469 Ense

Tel.: +49 2938 492-36

Fax: +49 2938 492-37

E-Mail: p.kettler@igel-ev.net

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42 MITGLIEDERVERZEICHNIS


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www.igel-ev.net

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