Februar 2018

Hochbahn
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HAMBURGmobil

Die Infoseite der HOCHBAHN – Februar 2018

hochbahn.de

Vom Labor auf die Straßen der HafenCity

HOCHBAHN startet Forschungsprojekt zu autonom fahrenden Kleinbussen

Voraussichtlich ab Herbst sollen in der HafenCity autonome Kleinbusse erforscht werden.


Foto: www.mediaserver.hamburg.de/Cooper Copter GmbH

Tipps und Termine

Linieninfos

U4: Kurzzeitige

Sperrung Jungfernstieg–HafenCity

Universität

Am 22. Februar wird die U4 zwischen

Jungfernstieg und Hafen-

City Universität von ca. 23 Uhr

bis Betriebsschluss in beiden

Richtungen kurzzeitig gesperrt.

Grund hierfür sind Stellwerksarbeiten.

Die HOCHBAHN richtet

einen Ersatzverkehr mit Bussen

ein. Die Fahrzeit kann sich – je

nach Verkehrslage – um bis zu

20 Minuten verlängern.

Zu Betriebsunterbrechungen

hält die HOCHBAHN Sie auf

dem Laufenden unter:

• hochbahn.de

• twitter.com/hochbahn

• facebook.com/hochbahn

• hochbahn.de/whatsapp

in Richtung stadteinwärts an

eine Ersatzhaltestelle auf die

Wartenaubrücke verlegt.

Weitere Infos erhalten Sie

über Aushänge an den Haltestellen,

unter 040/19 449

sowie hochbahn.de.

HVV-Infomobil

Informationen zu Nahverkehr,

Tarifen und Ihrem persönlichen

Fahrplan bieten wir auch am

HVV-Infomobil – und zwar an

folgenden Tagen:

09. + 12.02., 11–18 Uhr

Busanlage Poppenbüttel

15.–17.02., 10–20 Uhr

EKZ QUARREE Wandsbek

(Infostand in Haus 2 )

22. + 23. 02., 10–20 Uhr

24.02., 9.30–20 Uhr

ETF Farmsen (EG vor Tchibo)

Es ist ein in Deutschland bislang

einmaliges Forschungsprojekt:

Noch in diesem Jahr

sollen elektrisch autonom fahrende

Kleinbusse – dann noch

mit einem Fahrer, der jederzeit

eingreifen kann – im Testbetrieb

mit bis zu 50 km/h über

die Straßen der HafenCity rollen.

„Hamburg Electric Autonomous

Transportation“, kurz

HEAT, heißt das Projekt der

HOCHBAHN mit namhaften

Partnern aus der deutschen

Industrie.

Dass das autonome Fahren

kommt, da sind sich Experten

aus Wirtschaft, Wissenschaft

und Politik sicher. Wann es seri-

HOCHBAHN-Wissenswerkstatt

Autonomes Fahren – die Hintergründe

Autonome Staubsauger helfen

uns bereits im Haushalt, der

Rasenmäher-Roboter ist im

Garten aktiv. In einigen Monaten

beginnt die HOCHBAHN

nun auf Hamburgs Straßen

mit der Erforschung autonomer

Kleinbusse. HAMBURGmobil

klärt vorab die wichtigsten

Fragen:

Autonom vs. automatisiert

– wo liegt der Unterschied?

„Es gibt eine Entwicklung in

fünf Stufen von automatisiertem

Fahren bis hin zur Vollautonomie“,

erklärt Natalie Rodriguez,

die bei der HOCHBAHN das

Forschungsprojekt HEAT leitet:

„Die heutigen Assistenz- und

teilautomatisierten Systeme

unterstützen Fahrer, ersetzen sie

jedoch noch nicht.“ Dazu gehören

Parkassistenten, Stop-andgo-Piloten

oder Spurwechsel-

enreife Fahrzeuge geben wird,

lässt sich aktuell noch nicht

voraussagen. Als Vorreiter der

Mobilität für Hamburg will die

HOCHBAHN deshalb jedoch

von Beginn aktiv an der Entwicklung

teilhaben. Dafür ist es

dem Unternehmen gemeinsam

mit den Partnern gelungen, das

Projekt aus München nach Hamburg

zu holen. Statt bei Siemens

wird das Fahrzeug nun in der

Hansestadt getestet – und zwar

unter echten Bedingungen in

der HafenCity anstatt auf einem

Werksgelände.

Mitten in Hamburgs jüngstem

Stadtteil sollen Kleinbusse

voraussichtlich ab Herbst mit

Assistenten. Wirklich autonome

Fahrzeuge werden den Menschen

später zum reinen Passagier

machen.

Wie sicher ist das?

Die intelligente Vernetzung von

Fahrzeugen und das autonome

Fahren können helfen, die Zahl

der Unfalltoten deutlich zu reduzieren.

Heute sterben immer noch

rund 3 200 Menschen in Deutschland

(2016) bei Verkehrsunfällen.

„Wir wollen mit unseren Tests

erforschen, wie die Kommunikation

mit Sensoren und der Leitstelle

funktioniert. Es geht für uns

als HOCHBAHN in erster Linie

um Sicherheit. Oberste Priorität

hat, dass die Systeme einwandfrei

funktionieren.“

Dürfen autonome Autos im

Straßenverkehr fahren?

„Es gibt heute noch keine Genehmigung

für autonome Fahrzeuge

Sie fragen – wir antworten!

Haben auch Sie Fragen zu Bussen, U-Bahnen oder HOCHBAHN-

Details? Schreiben Sie uns per E-Mail an wissenswerkstatt@

hochbahn.de oder per Post: HOCHBAHN, Redaktion

HAMBURGmobil, Stichwort „Wissenswerkstatt“, Steinstraße 20,

20095 Hamburg. Infos: hochbahn.de

durchschnittlich 30 km/h und bis

zu 50 km/h ihre Runden drehen.

Zum Vergleich: Bei einem Test der

Deutschen Bahn im bayrischen

Birnbach ist der Kleinbus mit nur

maximal 15 km/h unterwegs.

Fahrgäste wird Hamburgs

Kleinbus zunächst noch nicht

von A nach B bringen. Im ersten

Probebetrieb ist zudem ein

Fahrer mit an Bord. 2019 sollen

dann auch die Kunden der

HOCHBAHN in der HafenCity

testen dürfen, dann wird jedoch

weiterhin ein Fahrer anwesend

sein. Fahrten ohne Fahrer, also

mit einem vollständig autonomen

Bus, sind aktuell für das

Jahr 2020 geplant.

Natalie Rodriguez leitet bei der

HOCHBAHN das Forschungsprojekt

HEAT.

ohne Fahrer“, klärt Natalie Rodriguez

auf. Beim Forschungsprojekt

der HOCHBAHN wird deshalb

ein Fahrer mit an Bord sein, der

jederzeit eingreifen kann. „Eines

unserer Ziele ist es, einen Präzedenzfall

in Deutschland zu

schaffen und zu zeigen: Es funktioniert“,

sagt sie. In Europa sind

die Niederlande aktuell führend,

dort sind die lokalen und nationalen

Instanzen offen für solche

Pilotprojekte, weshalb permanente

Genehmigungen zu Forschungszwecken

erteilt wurden. Auch in

den USA und Singapur laufen

bereits umfassende Tests.

Bei dem Projekt HEAT hat die

HOCHBAHN die Leitung und

Gesamtkoordination übernommen

und wird dabei von der Tochtergesellschaft

hySOLUTIONS

unterstützt. Gemeinsam mit weiteren

Partnern, zu denen u. a.

Siemens (Streckeninfrastruktur

und Leittechnik), die Ingenieursgesellschaft

Auto und Verkehr

(Fahrzeugentwicklung) sowie die

Behörde für Wirtschaft, Verkehr

und Innovation (rechtliche Fragen

und Genehmigungen) gehören,

werden nun alle offenen Fragen

geklärt. In der zweiten Jahreshälfte

soll dann das Fahrzeug

der HOCHBAHN vorgestellt

werden.

Wie kann Hamburg profitieren?

Autonome Kleinbusse könnten

das bestehende ÖPNV-Angebot

ergänzen und Randgebiete

erschließen. „Als Zubringer

zu Bus- und Schnellbahnhaltestellen

könnten sie beispielsweise

auch älteren Menschen

ganz neue Freiheiten unterwegs

bescheren“, glaubt Hochbahnerin

Rodriguez.

Mehr zum Thema

autonomes Fahren

und ein Interview mit

HOCHBAHN-Projektleiterin

Natalie Rodriguez

sehen Sie in der aktuellen

Folge von

#hamburgweit. Einfach

QR-Code scannen

oder auf hochbahn.de

reinklicken.

NEU: Schneller wissen, was

auf Hamburgs Schienen los ist:

Lassen Sie sich Infos zu Störungen

auf unseren U-Bahn-

Linien jetzt ganz bequem per

WhatsApp schicken. So sind

Sie bestens informiert, wenn auf

Ihrer Linie mal etwas klemmt.

Alle Infos unter hochbahn.de/

whatsapp.

Linie 24: Sperrung

Meiendorfer Straße

Bis voraussichtlich Anfang

November fährt die Linie 24

eine Umleitung. Grund hierfür

ist die Grundinstandsetzung der

Meiendorfer Straße. Die Haltestelle

Schneehuhnkamp wird in

Richtung U Niendorf Markt an

eine Ersatzhaltestelle im Bargkoppelweg

verlegt. Auf dem

Umleitungsweg wird die Haltestelle

Redderblock der Linie

275 zusätzlich bedient.

Linien 25, 172, 173

und 606: Haltestellenverlegung

Uferstraße

Ab Mittwoch, 7. Februar, ca.

9 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag,

8. Februar, ca. 18 Uhr

wird die Haltestelle Uferstraße

Am 15. April startet die

beliebte historische Tour der

HOCHBAHN in die nächste

Runde. Dort blicken die Besucher

zurück auf die über

100-jährige Geschichte des

Unternehmens und erleben

diese anschließend auf einer

exklusiven Fahrt auf dem

historischen Ring der U3 mit

den U-Bahn-Oldies T220/T1.

Einen Tag zuvor, am 14. April,

öffnet die HOCHBAHN die Tür

zur Betriebszentrale in der City.

Dort können Sie live erleben, wie

Kostenloses WLAN

in allen Bussen

Surfen auf ganzer Linie – das

ist jetzt in allen HOCHBAHN-

Bussen in Hamburg möglich.

Die aus rund 1 000 Fahrzeugen

bestehende Flotte ist komplett

mit WLAN-Routern ausgestattet.

Kunden können kostenlos

mit einem täglichen Datenvolumen

von 100 MB online gehen.

Bis Ende des Jahres werden

auch alle U-Bahn-Haltestellen

Gratis-Internet bieten.

Die Schanze im Blick

#hamburgweit ist im Februar

wieder unterwegs – und zwar

in der Sternschanze. Schließlich

ist die Schanze das Gebiet,

das wirklich alle Mobilitätsangebote

der Stadt bietet. In der

neuen Folge blicken wir auf

die Entwicklung des Viertels,

was den Stadtteil ausmacht

und schauen, wer dort eigentlich

lebt. Sie wollen dabei

sein? Dann schalten Sie am

22. Februar um 17.45, 18.45

oder 19.45 Uhr Hamburg1 ein.

Anschließend gibt es das Magazin

auch auf hochbahn.de und

YouTube auf Abruf.

So wird Hamburg täglich bewegt

Jetzt anmelden und die HOCHBAHN live erleben

Hamburgs U-Bahn-Betrieb funktioniert.

Als Highlight sind Sie

danach mit einem exklusiven Sonderzug

eine Stunde im U-Bahn-

Netz unterwegs und können während

der Fahrt in den Fahrerstand

blicken.

Sie wollen dabei sein? Dann

melden Sie sich jetzt per E-Mail an

besucherprogramme@hochbahn.

de oder unter 040/32 88-28 23

an. Das historische Besucherprogramm

kostet 20 Euro pro Person

(ermäßigt: 12 Euro), der Blick hinter

die Kulissen ist kostenlos.

Die nächste HAMBURGmobil-Seite erscheint am 7. März.

Impressum V. i. S. d. P.: Hamburger Hochbahn AG,

Steinstraße 20, 20095 Hamburg

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