Wein Lese Land 1/2018 marbach + bottwartal

marbacherzeitung

INHALT

Alles rund um die Messe Seiten 4-5

Weinland Württemberg Seiten 6-7

Aktuelle Weintrends Seite 8

Liebe Leser,

in gut einer Woche ist es soweit: die vierten

Wein Lese Tage marbach + bottwartal

werden eröffnet. Wie es sich gehört, von

einer königlichen Hoheit: Die badenwürttembergische

Weinkönigin Carolin

Klöckner gibt sich und damit den Ausstellern

und den Besuchern die Ehre.

Schon seit Monaten dreht sich bei uns alles

nicht mehr „nur“ ums reine Zeitungsmachen,

sondern um die Veranstaltung,

die sich seit ihrem Start 2014 weit über

die Region Marbach & Bottwartal hinaus

einen Namen gemacht hat und jedes Mal

mehr als 1000 Besucher in die Stadthalle

und in die benachbarten Museen gelockt

hat. Nach einem Jahr Pause verwandelt

sich die Schillerhöhe am 3. und 4. Februar

wieder in ein Mekka des Genusses. Für

die Besucher der Wein Lese Tage marbach

+ bottwartal wird es viel Altbekanntes,

aber auch jede Menge Neues zu entdecken

geben. Alle 17 Weingüter – darunter

13 Selbstvermarkter und vier

Genossenschaften – sind uns treu geblieben

und präsentieren ihre Weine in der

Stadthalle. Sie sind das vinologische Aushängeschild

unserer Weinregion und wir

sind sehr stolz darauf, dass sie sich vor

vier Jahren mit uns zum Ziel gesetzt haben,

das Neckar- und Bottwartal durch

diesen gemeinsamen Auftritt bekannter

zu machen. Ergänzt wird das Angebot der

Weinmacher durch die Produkte regionaler

Erzeuger. Die Unternehmen, die

schon seit der ersten Messe mit dabei

sind, werden um zwei neue Partner aus

dem Bereich Feinkost ergänzt.

Doch was wären die Wein Lese Tage ohne

die Literatur. Genau diese Verbindung

von Wein, Kulinarik und Literatur und

das Einbeziehen der Marbacher Institute

macht diese Messe doch zu etwas ganz

Besonderem. Und so wird es sowohl im

Schiller-Nationalmuseum als auch im Literaturmuseum

der Moderne wieder einzigartige

Führungen, Lesungen, literarische

Weinproben geben – mit alten und

neuen Protagonisten. Beispiele? Aber

gern. Starkoch Vincent Klink und die bekannte

Weinexpertin Natalie Lumpp lesen

in den Katakomben des Literaturmuseums

der Moderne im Rahmen der Ohrensessellesungen

aus bekannten

Familienromanen.

Also, blättern Sie durch unser neues

Wein Lese Land und lassen Sie sich einstimmen

auf ein Wochenende voller Genuss.

Ich hoffe, wir sehen uns!

Karin Götz leitet seit 13 Jahren die

Lokalredaktion der Marbacher Zeitung.

Die gebürtige Remstälerin lebt mit ihrer

Familie in Marbach-Rielingshausen.

Schreiben Sie Ihre Kritik und Anregungen an redaktion@wein-lese-land.de.

Geschenkte Geschichte Seite 9

Wein, Wort und Comedy Seite 10

Die Aussteller Seiten 12-17

Das Programm auf einen Blick Seiten 18-19

Führungen im LiMo Seite 20

Weinerlebnis Piwis Seite 21

Lesungen im Ohrensessel Seite 24

Essen auf der Messe Seiten 25+27

Tourismus im Bottwartal Seiten 28-29

Veranstaltungskalender Seiten 31-34

Impressum Wein Lese Land marbach + bottwartal.

Anzeigensonderveröffentlichung. Auflage

132 000 Exemplare. Verbreitung: Stuttgarter Zeitung

(Teilauflage), Stuttgarter Nachrichten (Teilauflage),

Kornwestheimer Zeitung, Marbacher

Zeitung, Backnanger Kreiszeitung, Marbacher

Stadtanzeiger. Redaktion: Karin Götz (verantw.),

Sandra Brock, Christian Kempf. Fotos: Werner

Kuhnle, avanti, Jürgen Gemmrich, Gottfried

Stoppel, DLA, dpa, Jürgen Haberhauer, ksimages,

privat, fotolia, die „Außergewöhnlichen“,

Patricia Sigerist, SWR/Peter A. Schmidt . Grafiken:

Sabine Reich, twistdesigns. Layout: Julia

Spors. Druck: Pressehaus Stuttgart Druck GmbH.

Verlag: Adolf Remppis Verlag GmbH+Co KG, König-Wilhelm-Platz

2, 71672 Marbach, www.marbacher-zeitung.de.


Die Akademie für Umweltund

Naturschutz Baden-

Württemberg zeigt auf den

Wein Lese Tagen Auszüge

aus den Roll-Up-Ausstellungen

„Nachhaltiger Konsum im

Alltag“, „Grüne Dichter“ und

„Lebendiger Weinberg“.

A Umweltakademie, Stand E,

Bühne Stadthalle, Seite 18

1. In der Stadthalle präsentieren

sich die Aussteller. 2. Die

Kunst der Galerie Abelli sorgt

für ein besonderes Ambiente.

3. In den Katakomben des Literaturmuseums

der Moderne

finden Ohrensessellesungen

statt. 4. Im Schillersaal stellen

die Weinerlebnisführer bei

Wein-Lese-Proben jeweils

einen Wein vor. 5. Die Mitarbeiter

der literarischen Institute

haben für die Besucher

wieder Themen-Führungen

vorbereitet. 6. Rund um die

Marbacher Schillerhöhe gibt

es Literatur-Spaziergänge.

Marbacher Gewandete runden

das besondere Ambiente der

Veranstaltung ab.


Bewährtes und Neues

gehen Symbiose ein

Das Programm der Wein Lese Tage

ist weiter entwickelt worden und

bietet den Messegästen auch einige

Überraschungen.

Die Spannung vor der Premiere 2014

war groß: Wie würden die Wein Lese

Tage ankommen? Und wie zufrieden

würden die Aussteller nach den zwei

Messetagen sein? In gut einer Woche finden

die Wein Lese Tage marbach + bottwartal

zum vierten Mal statt. Die Premiere

vor vier Jahren glückte – mehr als

1500 Besucher kamen auf die Schillerhöhe.

Die Verbindung von Wein und Literatur

punktete – zum einen wegen des Genusspaketes,

das geschnürt worden war,

zum anderen wegen des wohl einzigartigen

Ambientes, mit den beiden Museen in

der Nachbarschaft zur Stadthalle. Gekrönt

wurde der Erfolg

durch die Verleihung

des Weintourismus-Preises

des Landes Baden-

Württemberg. Auch

die Messen in den

Jahren 2015 und

2016 wurden jeweils von mehr als 1000

Genussliebhabern besucht.

Und jetzt also nach einem Jahr Verschnaufpause

Auflage Nummer vier. Seit

Monaten wird vorbereitet, getüftelt und

organisiert. Schließlich sollen die Gäste

auf Bewährtes nicht verzichten müssen.

Und so wurde an der Grundidee, der

Kombination aus Genuss und Literatur,

nichts verändert. In der Marbacher Stadthalle

können die Messebesucher an 17

Ständen Weine verkosten. Die 13 Weingüter

aus Marbach, dem Neckar- und

Bottwartal, die beim letzten Mal mit dabei

waren, machen auch dieses Mal wieder

mit. Ebenso die vier Genossenschaften

aus Marbach, Mundelsheim beziehungsweise

Lauffen, Großbottwar und

Cannstatt.

Das Angebot der regionalen Erzeuger

wird durch neue Partner ergänzt. Christian

Hutter wird sich zum ersten Mal mit

seiner Feinkostmarke „Tal der Liebe“

präsentieren und auch Ariane Riek vom

Gaumenlieb in Steinheim feiert am 3.und

4. Februar Premiere. Sie bietet auf der

Messe Fruchtaufstriche, Senfkreationen

und Chutneys an. Und zu guter Letzt

können Wolfgang Kreß’ Eiskreationen in

der Stadthalle verkostet werden.

Auch beim kulturellen Programm wurde

an der Grundstruktur festgehalten und

gleichzeitig Neues hinzugefügt. Schließlich

sollen die Stammbesucher, die es inzwischen

gibt, auch auf Entdeckungsreise

gehen können. Die Säulen des literarischen

Angebots im Literaturmuseum der

Die Besucher können sich von

Get-shorties-Autoren im Deutschen

Literaturarchiv Geschichten

schenken lassen

Moderne und im Schiller-Nationalmuseum

sind nach wie vor die Führungen,

die Wein-Lese-Proben und die Lesungen.

Für die Ohrensessel-Lesungen ist es gelungen,

zwei prominente Namen nach

Marbach zu bekommen: Starkoch Vincent

Klink und die ebenfalls aus dem

Fernsehen bekannte Sommelière Natalie

Lumpp. Neueinsteiger bei den Ohrensessellesungen

ist darüber hinaus der Gastrosoph

Bernd Heidelbauer, der wie die

anderen in den Katakomben des Literaturmuseums

der Moderne aus einem Familienroman

lesen wird. Außerdem können

sich die Messegäste eine Geschichte

schenken lassen. Get-shorties-Autoren

werden im Literaturarchiv Platz nehmen,

um auf Wunsch Kurzgeschichten, Gedichte,

Limericks oder Briefe auf ihren mechanischen

Schreibmaschinen zu schreiben.

Es dürfen Stichwörter oder Themen

vorgegeben werden

und nach etwa 30

Minuten kann der

Text abgeholt werden.

Was die Kulinarik

angeht, werden die

Gäste dieses Mal nicht nur vom Restaurant

Jägers in der Stadthalle bewirtet, sondern

auch von BioGourmet in der Bio-

Gourmet Lounge in der Cafeteria des

Schiller-Nationalmuseums. (kaz)

A Die Wein Lese Tage sind am Samstag

von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von

13 bis 18 Uhr geöffnet. Ein kostenloser

Bus-Shuttle fährt im 15-Minuten-Takt

direkt vom Marbacher Bahnhof zum

Veranstaltungsort auf die Schillerhöhe –

und zurück. Siehe Plan Seite 19

DIE ERÖFFNUNG

Die Wein Lese Tage marbach + bottwartal

werden am Samstag, 3. Februar,

um 14 Uhr von der Württembergischen

Weinkönigin Carolin

Klöckner und der Weinprinzessin

Laura Irouschek offiziell eröffnet.

Karten im Vorverkauf für 18 Euro gibt

es für die Genussmesse bei den Ausstellern,

an den Easy Ticket Verkaufsstellen

und unter www.easyticket.de.

An der Tageskasse kostet

der Eintritt 22 Euro. Er inkludiert die

freie Verkostung aller Weine, ein Degustationsglas,

den Wasser- und

Brotservice, den Hallen- und Programmplan

und den Shuttle-Service.

Der Eintritt in das Schiller-National-

Museum und in das Literaturmuseum

der Moderne ist ebenfalls enthalten.

(kaz)

5


Holger Gayer (vorne)

und Michael Weier

haben sich durch ihre

Weinkolumnen einen

Namen gemacht.


Ein Markenzeichen ist wichtig

Die beiden Weinkolumnisten

Michael Weier und Holger Gayer

über die Entwicklung und die Chancen

des hiesigen Anbaugebiets.

»Der Lemberger hätte das Zeug

dazu, aber er ist irgendwie bei

den Verbrauchern nicht so

durchgedrungen.«

Vor 18 Jahren hat Michael Weier mit

der Kolumne „Flaschenpost“ angefangen.

Seitdem bringt der Journalist und

Weinbergbesitzer den Lesern der Stuttgarter

Nachrichten auf eine sehr persönliche

Art das Thema Wein näher. Verbunden

mit einem Tipp der Woche – einem

Wein oder einem Sekt, der dem 54-Jährigen

besonders mundet. Nicht nur, aber oft

aus dem Anbaugebiet Württemberg. Die

Qualität der hiesigen

Weine habe sich extrem

verbessert in den vergangenen

Jahren, betont

Weier. Bernd Kreis,

einst Sommelier bei

Vincent Klink in der

Stuttgarter Wielandshöhe, hatte Ende der

90er Jahre im Landtag von Baden-Württemberg

eine flammende Rede gehalten.

Es ging um die Zukunft des Weinbaus im

Ländle. Kreis plädierte dafür, die Trollinger-Flächen

mit anderen Rebsorten zu bepflanzen.

„Kreis hat damals aufgerüttelt

und etwas in Bewegung gesetzt“, betont

Weier.

Auch in den Genossenschaften würden

inzwischen erstaunliche Qualitäten produziert.

Und die Spitze der Selbstvermarkter

würde international vergleichbare

Weine auf den Markt bringen. „Wo

man hinschaut kommen junge Leute ans

Ruder, die alle Weinbau studiert haben

und darüber hinaus auch

noch viel Auslandserfahrung

mitbringen. Das ist wie

ein Schneeballeffekt.“

Was dem Weinland Württemberg

noch fehlt? „Wir

haben mit dem Trollinger

eine Sorte, die wichtig ist

und die ihre Berechtigung hat, aber meiner

Ansicht nach fehlt dem Anbaugebiet

neben dem Trollinger ein Markenzeichen.

Mit Cuvées kann man da nicht an den

Start gehen“, findet er. Und welche Rebsorte

hätte das Zeug zum Württemberger

Markenzeichen? Michael Weier muss

nicht lange überlegen. „Der Lemberger

hätte das Zeug dazu, aber er ist irgendwie

bei den Verbrauchern nicht so durchgedrungen

und wenn ich ganz ehrlich bin,

dann glaube ich auch nicht, dass der Lemberger

es schaffen wird, das Markenzeichen

für Württemberg zu werden.“

Konsequent auf Qualität und gutes Marketing

setzen, das ist für Kollege Holger

Gayer das A und O. „Ich glaube, dass wir

in vielen Bereichen spitze sind, aber es

noch nicht genügend Leute wissen“, sagt

der Lokalchef der Stuttgarter Zeitung, der

zugleich Gründungsmitglied

des Trios ist, das

seit 2008 die

Weinkolumne

Lesestoff“ der

Stuttgarter Zeitung

füllt. Dabei seien unter den Trägern

des Deutschen Rotweinpreises inzwischen

viele Württemberger. „Die Breite in

der Spitze hat deutlich zugelegt – in erster

Linie bei den Rotweinen, aber seit ein

paar Jahren auch bei den Weißen“, sagt

Gayer. Auch wenn die noch immer eher

mit den Anbaugebieten Rheingau, Rheinhessen

oder Mosel in Verbindung gebracht

würden. Allen voran der Riesling.

„Wir werden hier keine perfekte Rieslinggegend

werden“, betont Gayer. Deshalb

mache es Sinn, weniger Riesling,

aber dafür mehr Burgundersorten anzubauen.

»Die Breite in der Spitze hat

deutlich zugelegt. «

Und was könnte Württemberg noch weiter

nach vorne bringen? Alleinstellungsmerkmale

suchen und auf Trends aufspringen,

ist sich Gayer sicher. Die Steillagen-Initiative

Montis Casei ist für den 48-

Jährigen ein gelungenes Beispiel, wie die

Kulturlandschaft gepflegt, Qualität mit

internationalen Rebsorten erzeugt und

gleichzeitig eine Geschichte transportiert

werden kann. „Man muss eine Geschichte

zum Wein erzählen können und das

kannst du nicht, wenn du der 183. Erzeuger

von einem Riesling bist“, spricht Gayer

Klartext. Den Trollinger aufzugeben

hielte aber auch er für den falschen Weg.

„Aber warum den Trollinger nicht einmal

anders ausbauen?“ (kaz)

A Michael Weier und Holger Gayer treten

mit Fabian Friedl und Timo Brunke auf.

Siehe Programm Seite 18/19

Was in den Weinbergen

in Württemberg wächst,

braucht sich im Vergleich

der Anbaugebiete

nicht zu verstecken.


Der Grauburgunder läuft wie

Schmidts Katze . . .

Weinexpertin Natalie Lumpp über

Trends, die Chancen für das Anbaugebiet

Württemberg und die Wünsche

der Verbraucher.

Sie gehört zu den Großen in der deutschen

Weinszene. Charmant, witzig

und profund begeistert Natalie Lumpp

andere für ihre große Leidenschaft: den

Wein. Die deutschen Anbaugebiete kennt

sie in- und auswendig und für ihr Heimatland

Baden-Württemberg, dessen Weine,

wie sie findet, noch immer zu Unrecht

unterschätzt werden, schlägt ihr Herz

ganz besonders. Seit diesem Jahr gehört

die Badenerin zum neuen Verkosterteam

des Gault Millaus und testet die Produkte

aus Württemberg – und freut sich, dass

die hiesigen Wengerter es mit ihren Weinen

inzwischen in die höchste Kategorie

des berühmten Weinführers geschafft haben.

kurz. „Wenn wir ehrlich sind, dann ist es

leider immer noch der Preis. Die deutschen

Weintrinker sind sehr preisbewusst.“

Was nicht bedeute, dass die Winzer

ihre Produkte verramschen müssen,

um mit den Angeboten der Discounter

mithalten zu können. „Wenn ich etwas

richtig gut mache, dann kann ich dafür

auch etwas verlangen. Also entweder die

Winzer schwimmen in der Masse mit oder

sie heben sich ab – die Mitte bricht etwas

weg“, so Lumpps Beobachtung.

Der Weinmarkt ist umkämpft, das weiß

die 46-Jährige, die aber von Haus aus als

Optimistin durchs Leben geht. „Die, die

jammern, haben Grund zu jammern, weil

sie sich damit aufhalten“, formuliert sie

provokant. Die Zukunftsaussichten der

hiesigen Weinmacher sind vielleicht nicht

rosig, aber gut. „Junge Leute interessieren

sich anders für das Produkt Wein als

früher. Sie wollen mehr über den Wein

wissen, den sie trinken, und genau diese

Neugier gilt es zu befriedigen“, sagt die

Weinexpertin. (kaz)

A Natalie Lumpp liest bei den Wein Lese

Tagen bei den Ohrensessel-Lesungen im

LiMo, siehe Programm Seite 18

»Die Weintrinker lieben die

Cuvées mit ihren Geschichten.«

Unter dem Motto „Wein erleben!“ bietet

die 46-Jährige Events, Seminare und Proben

bis hin zu Reisen rund um das Thema

Wein an und ist ganz nah dran an Erzeugern

und Verbrauchern. Nach den aktuellen

Trends befragt muss Lumpp nicht lange

überlegen. „Der Grauburgunder läuft

wie Schmidts Katze“, sagt sie und lacht.

Aber auch der Weißburgunder ist im

Kommen. „Den wird man mit seiner Eleganz

noch entdecken“, ist sich die Weinexpertin

sicher. Viele Menschen – gerade

auch ältere – machen sich Sorgen um die

Säure in den Weinen. „Sie haben regelrecht

Angst davor.“ Burgundersorten hätten

den Vorteil, nicht so säurebetont zu

sein. „Wobei ich davon überzeugt bin,

dass es der Magensäure wurscht ist, wie

hoch der Säuregehalt eines Weines ist,

weil es darum geht, ob die Säure gepuffert

ist oder nicht.“

8

Bei den Rotweinen liegen für Natalie

Lumpp Cuvées im Trend. „Normalerweise

ist deutschlandweit ja der Spätburgunder

die Rotweinsorte, aber der ist eben

auch nicht jedermanns Sache.“ Die Weintrinker

lieben die Cuvées mit ihren pfiffigen

Namen und den Geschichten, die sich

dahinter verbergen, weiß die 46-Jährige.

„Und das ist eine Chance für die Weinmacher

hier in Württemberg: ihren Weinen

eine Geschichte und damit ein Gesicht

zu geben.“

Welche Faktoren spielen bei der Entscheidung

des Verbrauchers für einen

Wein eine Rolle? Natalie Lumpp zögert

Natalie Lumpp kommt viel

herum und kennt sich in

der Weinszene aus – im

Inland und Ausland.


Geschenkte Geschichten

Drei Get-shorties-Autoren tippen

auf Zuruf Kurzgeschichten, Gedichte,

Briefe und mehr für die Besucher

der Wein Lese Tage.

Manch einer hat vielleicht schon vergessen,

wie so etwas aussieht – der

Aha-Effekt dürfte umso größer ausfallen:

An einer mechanischen Schreibmaschine

werden bei den Wein Lese Tagen die drei

Get-shorties-Autoren Dorothea Böhme,

Carolin Hafen und Rainer Bauck Platz

nehmen, um für die Besucher auf Wunsch

Kurzgeschichten, Gedichte, Limericks

oder Briefe zu schreiben.

Geschichten gibt es unzählige – aber wer

kann von sich sagen, er hat schon mal

eine ganz eigene geschenkt bekommen?

Oder ein Gedicht, entstanden aus ein,

zwei Wörtern oder Gedanken, die man

dem Autor in die mechanische Schreibmaschine

diktiert hat?

Kreativ und ganz schön fantasievoll: Dorothea Böhme, Rainer Bauck und Carolin Hafen

(von links) verschenken an beiden Messe-Tagen Geschichten.

Die Autoren arbeiten quasi auf Zuruf.

Die Besucher dürfen sich von ihnen eine

eigene Geschichte wünschen und Stichwörter

oder Themen vorgegeben. Die Autoren

schreiben dann darauf los. Nach

kurzer Zeit ist der Text fertig und kann

direkt an Ort und Stelle abgeholt wer-

den…Was auch immer dabei herauskommt.

Denn das weiß vorher keiner. Es

wird live geschrieben und es entstehen

einzigartige Originale. Das erfordert

höchste Kreativität der Autoren. Gut,

dass sie viel, schnell, alltagsnah und witzig

schreiben können . . . (sl)

A Geschenkte Geschichten von Dorothea

Böhme, Carolin Hafen und Rainer Bauck

gibt es bei den Wein Lese Tagen am

Samstag von 14.30 bis 18.30 Uhr und

am Sonntag von 13.30 bis 17.30 Uhr – an

der Schreibmaschine im Literaturmuseum

der Moderne.

2018


Das unbekannte dritte Dings

Wein passt zu vielen Dingen. Zu

gutem Essen, zu Literatur, zur Musik

. . . Und irgendwie entsteht durch

den doppelten Genuss etwas Drittes.

Erleben muss das jeder selbst –

zum Beispiel bei Wort, Wein & Musik,

bei Comedy & Wein oder bei

Wort & Wein auf den Wein Lese Tagen

in Marbach.

Ein gutes Glas Wein ist für sich genommen

schon Genuss pur. Wenn einem

dabei noch jemand erklärt, was da genau

im Glas ist, wo es herkommt, wie es gewachsen

ist und warum es so ist, wie es

ist, ist das Glück meist schon perfekt.

Aber man kann noch einen draufsetzen.

Nämlich, den Weingenuss und die Erklärung

dazu mit weiteren Elementen zu verbinden.

Bei den Wein Lese Tagen gibt es

Folgende mit Wein zu konsumieren: Literatur

und Musik, Comedy sowie Poetry

Slam.

Ingo Klopfer, er hat 2001 die Get-shorties-

Lesebühne in Ludwigsburg gegründet. Mit

seiner literarisch-musikalische Lesung

zum Wein mit dem Titel „Und Sorgenbrecher

sind die Reben“ ist Ingo Klopfer zusammen

mit dem Akkordeonspieler Michel

Biehler seit 2004 in vielen Weinregionen

im Ländle unterwegs – und jetzt

erstmals auch bei den Wein Lese Tagen.

Fabian Friedl ist in der Region ebenfalls

kein Unbekannter. Der Moderator, Musiker

und Kabarettist sorgt für ein Novum

bei den Wein Lese Tagen: Ohne jemals

selbst in den Genuss eines Schluckes

Wein gekommen zu sein, wird er sich mit

humorvollen Texten dem mythischen Rebensaft

annähern. Damit es in Sachen

Unterhaltung nicht korkt, wird die gesamte

Palette aufgefahren: Ob Slamtext,

Mundart-Expedition oder Gesangseinlage.

Dazu gibt es edle Tropfen, die Michael

Weier, Weinkolumnist der Stuttgarter

Nachrichten, einschenkt und erklärt.

Wohl bekomm’s.

Timo Brunke ist Mitbegründer der

deutschsprachigen Slam- oder Bühnenpoesie.

Der Vollblutpoet bietet Live-Literatur,

bei der dem Zuhörer gelegentlich

schwindelig wird, auch wenn er noch

nicht allzu viele gute Tröpfchen im Kopf

hat. Text, Stimme, Gestik und Mimik verschmelzen

zu einer volldichterischen Momentaufnahme

epischen Ausmaßes. Für

die passende Weinbegleitung sorgt der

Lokalchef der Stuttgarter Zeitung, mit der

Leidenschaft für Württemberger Weine,

Holger Gayer. Schon bei den Wein Lese

Tagen vor zwei Jahren erwiesen sich die

beiden als kongeniales und äußerst unterhaltsames

Duo. „Wonach schmeckt er

denn jetzt, der Wein?“ „Er schmeckt nach

Trauben. Kaum zu glauben.“

1

2

Wonach es auch immer für den Verkoster

des Weines schmeckt, was er hört und

was die ungewöhnliche Kombination mit

ihm macht: Dieses unbekannte dritte

Dings muss jeder selbst erleben . . . (sl)

Wort, Wein + Musik Ingo Klopfer und Michel

Biehler sind mit den Weinerlebnisführern

an beiden Tagen im Schiller-Nationalmuseum

zu erleben.

Comedy + Wein mit Fabian Friedl und Michael

Weier gibt es am Samstag im Literaturmuseum

der Moderne.

Wort + Wein mit Timo Brunke und Holger

Gayer kommen am Sonntag ins Literaturmuseum

der Moderne.

A Siehe Programm Seite 18/19

3

1. Ingo Klopfer, 2. Timo Brunke

und 3. Fabian Friedl fügen dem

Wein ein weiteres Element hinzu

– für doppelten Genuss sowie

eine unbekannte und unerahnte

Erfahrung: Literatur, Musik, Comedy

und Poetry Slam – das

muss man erlebt haben.

10


Ganz besondere

Briefmarken

Jörg Braese bereichert die Wein Lese Tage für

die BW-Post mit seiner Markenaktion: Innerhalb

weniger Sekunden entsteht aus einem Foto eine

Briefmarke.

Etwas ganz Besonderes hat sich die BW-Post für die Wein Lese

Tage überlegt: Die Besucher können die Genussmesse

mit ihren eigenen Briefmarken verlassen. Mit der Erfindung

der „Vor-Ort-Fotobriefmarke“ hat Jörg Braese einen neuen

Trend gestartet. Mit mehreren Tausend von ihm entworfenen

Briefmarken weltweit sind Briefe mit seinen Motiven schon

viele Hundertmillionen Mal durch die Welt gereist. Insbesondere

durch moderne und oft regionale Motive hat er einen frischen

Wind in den Briefmarkenmarkt gebracht. Vom Entwurf

eines Briefmarkenmotivs über den Druck der Marken

bis hin zur Endfertigung verfügt er über enormes Fachwissen.

10er-Markenbogen BWPOST Standard

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Wie es geht? Innerhalb weniger Sekunden entsteht am

Stand der BW-POST aus einem schnellen, aber dennoch

professionellen Foto von Ihnen ein Bogen mit zehn gültigen

Briefmarken zum bundesweiten Versand. Überraschen

Sie Ihre Lieben zuhause mit einer Postkarte oder

einem Brief direkt von den Wein Lese Tagen marbach +

bottwartal – erstellt vom Weltmeister der Briefmarke.

(kaz)

A BW-Post, Stand A in der Stadthalle, Seite 18

67

Regional. Deutschlandweit. Weltweit.

67

Standard

...einfach dabei sein !

+

www.easyticket.de · 0711-2 555 555

Eintrittskarten für Veranstaltungen in ganz Baden-Württemberg


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Shuttle-Bus Marbacher Wein-Lese-Tage 2018: Bahnhof - Schiller-Nationalmuseum - Bahnhof

Shuttle-Bus Marbacher Wein-Lese-Tage 2018: Bahnhof - Schiller-Nationalmuseum - Bahnhof

Verkehrstage

S4 Verkehrstage Backnang

Samstag, 03.02.2018

ab Samstag, 03.02.2018 14:03 15:03 16:03 17:03 18:03 19:03 20:03

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Backnang

Marbach (Neckar)

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Marbach

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Marbach

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(Neckar) an

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Marbach S4 Marbach (Neckar), (Neckar) Bahnhof an 13:35 13:40 13:55 14:05 14:10 14:25 14:35 14:40 14:55 15:05 15:10 15:25 15:35 15:40 16:05 16:10 16:25 16:35 16:40 17:05 17:10 17:25 17:35 17:40 17:55 18:05 18:10 18:25 18:35 18:40 18:55 19:05 19:10 19:25 19:35 19:40 19:55 20:05 20:10 20:25

Marbach (Neckar), Schiller-Nationalmuseum Bahnhof 13:45 13:40 14:00 13:55 14:15 14:10 14:30 14:25 14:45 14:40 14:55 15:00 15:10 15:15 15:25 15:30 15:40 15:45 16:10 16:15 16:25 16:30 16:40 16:45 17:10 17:15 17:30 17:25 17:45 17:40 18:00 17:55 18:10 18:15 18:25 18:30 18:40 18:45 18:55 19:00 19:10 19:15 19:25 19:30 19:40 19:45 20:00 19:55 20:15 20:10 20:30 20:25

Marbach (Neckar), Bahnhof Schiller-Nationalmuseum 13:45 13:50 14:00 14:05 14:15 14:20 14:30 14:35 14:45 14:50 15:05 15:00 15:20 15:15 15:35 15:30 15:50 15:45 16:20 16:15 16:35 16:30 16:50 16:45 17:20 17:15 17:30 17:35 17:45 17:50 18:00 18:05 18:20 18:15 18:35 18:30 18:50 18:45 19:05 19:00 19:20 19:15 19:35 19:30 19:50 19:45 20:00 20:05 20:15 20:20 20:30 20:35

S4 Marbach Marbach (Neckar), (Neckar) Bahnhof ab 13:50 14:05 14:25 14:20 14:35 14:55 14:50 15:05 15:25 15:20 15:35 15:55 15:50 16:25 16:20 16:35 16:55 16:50 17:25 17:20 17:35 17:55 17:50 18:05 18:25 18:20 18:35 18:55 18:50 19:05 19:25 19:20 19:35 19:55 19:50 20:05 20:25 20:20 20:35

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Shuttle-Bus Marbacher Wein-Lese-Tage 2018: Bahnhof - Schiller-Nationalmuseum - Bahnhof

Verkehrstage Sonntag, Shuttle-Bus 04.02.2018 Marbacher Wein-Lese-Tage 2018: Bahnhof - Schiller-Nationalmuseum - Bahnhof

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19


Wein-Literatur-Führungen

Bücher sind viel mehr als Texte. Sie sind

eine Lebensform, auch wenn sie noch nicht

oder nicht mehr gelesen werden oder nur

kurz gekostet wurden. Sie können Möbel

sein und Tapete, Weggefährte, Geliebte,

Weltfluchthelfer, Augenöffner, Koffer und

mobile Wohnung. Zwei Tage lang bieten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marbacher

Museen Buch-Lese-Probe-Führungen

an: mit Wein und ohne, im Gehen und im

Sitzen, zum Blättern und Zuhören, Versuchen,

Anfassen und Träumen. Dauer der

Führungen: jeweils 30 Minuten.

20

Samstag, 3. Februar

Feucht-Fröhliches

mit Sandra Potsch

Fische, die singen und Dichter, die ihre Verse auf der Maultrommel

finden. Ganze Verserzählungen, die im wechselseitigen

Brief- und Reimaustausch entstehen und ein Taschentrinkbecher,

der eine Freundschaft besiegelt. Das alles findet sich unter

den Stücken aus dem 18. und 19. Jahrhundert im Schiller-Nationalmuseum.

14.30 Uhr und 19 Uhr/Treffpunkt: Schiller-Nationalmuseum, Kassenbereich

Familientreffen

mit Ines Zahler

Jeder kennt sie: Familiengeschichten und Familienfotografien.

Sie strukturieren das Verwandtschaftsgefüge und stellen zugleich

einen der begehrtesten Gegenstände der Literatur dar.

Der Streifzug durch die Ausstellung Die Familie. Ein Archiv beleuchtet

gegensätzliche Konzepte und Aspekte – von schicksalhafter

Unausweichlichkeit bis zu wahlverwandtschaftlicher Bereicherung.

15.15 Uhr und 17.30 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne,

Kassenbereich

Schiller und der Wein

mit Sandra Potsch

Schillers Zechliste aus dem Gasthaus Goldener Ochse lässt es

ebenso ahnen wie die beiden Weingläser aus seinem Besitz: Der

schwäbische Dichter war dem Wein nicht abgeneigt. Selbst als

Arzt verwendete er ihn im Rezept für ein viel zu hoch dosiertes

Brechmittel. Briefe und Erinnerungsstücke erzählen von den

Vorlieben Friedrich Schillers.

16 Uhr/Treffpunkt: Schiller-Nationalmuseum, Kassenbereich

Versuchungen

mit Veronika Weixler

„In vino error!“, „Im Wein liegt der Fehler!“, kommentiert Ernst

Jünger eine Passage seiner Studie Der Arbeiter. Ob wohl deshalb

Max Frisch, Uwe Johnson und Wolfgang Hildesheimer lieber

zur Pfeife greifen? Zeit, den Versuchungen nachzuspüren,

die sich im Literaturmuseum der Moderne verstecken . . .

16.45 Uhr und 18.15 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne,

Kassenbereich

Lange Nächte

mit Veronika Weixler

Was treibt die Schriftsteller zu später Stunde um? Was hält sie

wach? Ist es der Wein in geselliger Runde, sind es die Gedanken

an den nächsten Roman oder doch ganz andere Sorgen?

19.30 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne, Kassenbereich

Sonntag, 4. Februar

Literatur mit allen Sinnen

mit Verena Staack

Hören, sehen, riechen, schmecken, tasten: Die Welt der Literatur

schärft alle fünf Sinne. Und nicht nur das. Sie bahnt auch den Weg

für Übersinnliches und gibt dem Unsinn Raum.

13 Uhr und 15.45 Uhr/Treffpunkt: Schiller-Nationalmuseum, Kassenbereich

Familientreffen

mit Marc Wurich

Jeder kennt sie: Familiengeschichten und Familienfotografien. Sie

strukturieren das Verwandtschaftsgefüge und stellen zugleich

einen der begehrtesten Gegenstände der Literatur dar. Der Streifzug

durch die Ausstellung Die Familie. Ein Archiv beleuchtet

gegensätzliche Konzepte und Aspekte – von schicksalhafter Unausweichlichkeit

bis zu wahlverwandtschaftlicher Bereicherung.

13.30 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne, Kassenbereich

Geschmackssachen

mit Verena Staack

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Die wenigsten können es

dennoch sein lassen. Weil Streit beflügelt? Oder weil Schmecken

und Denken doch mehr zusammenhängen, als man meint?

14.15 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne, Kassenbereich

Kerner – Der Dichter zum Wein

mit Marc Wurich

Nicht nur aufgrund seines literarischen Schaffens und seiner medizinischen

Studien, auch dank seiner allseits gepriesenen Gastlichkeit

und Geselligkeit avancierte der schwäbische Dichter und Arzt

Justinus Kerner weit über regionale Grenzen hinaus zu einer bedeutenden

Persönlichkeit – und zum Namensgeber einer beliebten

Rebsorte.

14.45 Uhr/Treffpunkt: Schiller-Nationalmuseum, Kassenbereich

German fever – Beckett in Deutschland

mit Johannes Kempf

Becketts „German fever“ beginnt mit Besuchen bei seiner Familie in

Kassel Ende der 20er Jahre. Seine bisher unveröffentlichten Tagebüchern

sowie seine später mit dem Süddeutschen Rundfunk und

dem Schiller-Theater in Berlin realisierten Projekte lassen erahnen:

Es war nicht der Wein, der Beckett nach Deutschland trieb, sondern

die Kunst.

16.30 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne, Kassenbereich

Wein-Launen

mit Johannes Kempf

Nicht nur Christian Morgensterns Galgenlieder scheinen das Produkt

einer Wein-Laune zu sein. In der Dauerausstellung Die Seele

machen wir uns auf die Suche nach weiteren Texten, die ihr Entstehen

rauschartigen Zuständen zu verdanken haben.

19 Uhr/Treffpunkt: Literaturmuseum der Moderne, Kassenbereich


Prächtig und individuell

Die Weinerlebnisführer Gerhard

Thullner und Günther Lohfink

rücken Piwis in den Fokus – auch

bei den Wein Lese Tagen.

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten – aus

marketingtechnischer Sicht hat der

Name noch viel Luft nach oben. Sperrig

klingt’s, findet Günther Lohfink. Auch die

Kurzform „Piwi“ ist nicht so wirklich das

Gelbe vom Ei. „Für mich ist Piwi die Abkürzung

für ‚prächtige, individuelle Weine,

Interesse?’“, erklärt der Weinerlebnisführer

aus Murr und schmunzelt.

Seit einigen Jahren beschäftigt er sich mit

den Reben, die als Kreuzungen aus europäischen

Reben und pilzresistenten amerikanischen

Arten um die Jahrhundertwende

in der Zeit zwischen 1880 bis

1935 in Frankreich entstanden sind. Auf

rund 100 Hektar werden in Württemberg

derzeit pilzwiderstandsfähige Sorten angebaut.

Tendenz steigend. „Ich versuche,

bei meinen Führungen wenn möglich,

mindestens einen Piwi dabei zu haben“,

erzählt Günther Lohfink. Seit vergangenem

Jahr bietet er darüber hinaus zusammen

mit seiner Frau Renate sogar eine

spezielle Führung durch die Marbacher

Terrassen-Weinberge an, die da lautet:

Mit Piwis in den Feierabend.

„Viele können mit dem Namen Piwi

nichts anfangen“, so die Erfahrung von

Weinerlebnisführer Gerhard Thullner,

„deshalb wollen wir auch die Wein Lese

Tage als Plattform nutzen, um sie bekannter

zu machen“. Dabei wolle man

nicht oberlehrerhaft wirken, sondern die

Besucher einfach neugierig auf „andere

Weine“ machen. „Die Leute sind oft erstaunt,

wie gut die Piwis schmecken“, erzählt

Lohfink. So sei der Johanniter bei

Verkostungen von Teilnehmern schon als

der bessere Riesling bezeichnet worden.

Die Vorteile für die Wengerter liegen für

Günther Lohfink auf der Hand: Der Kosten-

als auch der Zeitaufwand sind weitaus

geringer als bei herkömmlichen Rebsorten.

„Man muss Piwis maximal zweimal

spritzen und hat auch weniger

Fahrwege“, erklärt Günther Lohfink.

„Das passt in den ökologischen Weinbau

und zum Thema Nachhaltigkeit.“

154 Weinerlebnisführer gibt es derzeit in

Württemberg. Gerhard Thullner ist seit

2012 einer von ihnen. Seit 2015 ist der

Marbacher Erster Vorsitzender des Vereins

Weinerlebnisführer Württemberg.

Günther Lohfink (links) und

Gerhard Thullner machen sich

an den Rebschnitt.

14 Weinerlebnisführer decken die Region

Neckar- und Bottwartal ab. Die Nachfrage

nach den Angeboten ist groß, inzwischen

gibt es Wartelisten. „Wir sehen uns

als eine Art Vermittler zwischen Winzer

und Kunden“, beschreibt Lohfink seine

Rolle. „Wir haben sozusagen eine Schlüsselstellung

inne. Ein großer Teil unserer

Aufgabe ist es, ein Bewusstsein zu schaffen

– auf beiden Seiten.“ (kaz)

A Weinerlebnisführer, Stand J in der

Stadthalle, Seite 18

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→ 4. Symposium Wein Lese Tage marbach + bottwartal

Weinwirtschaft im Wandel

Nachhaltigkeit im Weinbau –

ein Verkaufsargument?

4. Symposium Wein Lese Tage marbach + bottwartal 2018

Freitag, 2. Februar 2018, 10 Uhr,

Deutsches Literaturarchiv Marbach (Einlass 9.30 Uhr)

Kann Naturbewahrung auch mit wirtschaftlichem Erfolg im Weinbau einher gehen?

Gerade wenn es um Wein und unsere Weinkultur-Landschaft geht? Wie können

unsere Wengerter dennoch erfolgreich sein? Und wie können die Verbraucher

dafür gewonnen werden? Auf dem Podium befragen wir hierzu Weinbau- und

Tourismusexperten mit Einblick in den lokalen und den globalen Wettbewerb.

Diskutieren Sie mit! Im Anschluss sind Sie zu einem herzhaften Wengerter-Vesper

eingeladen!

Anmeldung

Per E-Mail: symposium@wein-lese-tage.de

Per Telefon: 0 71 44 / 85 00 -77

Per Fax: 0 71 44 / 85 00 -75

Per Post oder persönlich:

MARBACHER ZEITUNG, König-Wilhelm-Platz 2, 71672 Marbach

Foto: Claus-Peter Hutter

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine bestätigte Anmeldung vorausgesetzt - Teilnehmeranzahl

auf 100 Plätze begrenzt. In Kooperation mit der Akademie für Natur- und

Umweltschutz Baden Württemberg.

Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8, 71672 Marbach am Neckar


GRUSSWORTE

Senator h.c. Claus-Peter Hutter

Leiter der Umweltakademie

Baden-Württemberg

Dr. Dieter Blankenhorn

Leiter der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt

für Wein- und Obstbau Weinsberg

GÄSTE

Sedat Aktas

Geschäftsführer Geile Weine,

Mainz

Claudine Bonnefoit-Jahn

Assistenz der Geschäftsleitung ErdmannHauser,

Erdmannhausen

Andreas Braun

Geschäftsführer Tourismus und Marketing GmbH

Baden-Württemberg, Stuttgart

Götz Drewitz

Dipl. Geograph und Weinwirtschafter

der Vinaturel GmbH, Berg

Hans + Moritz Haidle

Weingut Karl Haidle

Kernen im Remstal

Dr. Cord Treseler

Dipl. Agraringenieur, Weingut Dr. Frey

Kanzem

Hans + Marcel Wiedenmann

Weingut Sankt Annagarten

Beilstein

MODERATION

Karin Götz

Redaktionsleiterin

Marbacher Zeitung


SO 16:30

SA 18:30

SA 16:30

SO 15:30

SA 17:30 SA 15:30

SO 14:30

Geschichten aus dem

Ohrensessel

Bekannte Gesichter und Stimmen nehmen im Ohrensessel der Firma

Mannsperger im Literaturmuseum der Moderne Platz, um ihrem Publikum

aus selbst ausgewählten Büchern vorzulesen.

24

Samstag, 3. Februar

15.30 Uhr: Natalie Lumpp

Sommelière, Weinberaterin, Weinautorin

Thomas Mann „Die Buddenbrocks“

16.30 Uhr: Joachim Dorfs

Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung

Walter Benjamin „Berliner Kindheit um

1900“

17.30 Uhr: Karin Götz

Redaktionsleiterin der Marbacher Zeitung

Franz Kafka „Brief an den Vater“

18.30 Uhr: Dorothee Roth

Sprecherin und Schauspielerin

Erich Kästner „Das doppelte Lottchen“

Sonntag, 4. Februar

14.30 Uhr: Vincent Klink

Küchenmeister und Fernsehkoch

Thomas Bernhard „Die Auslöschung“

15.30 Uhr: Bernd Heidelbauer

Gastrosoph

Ernst Penzoldt „Die Powenzbande“

16.30 Uhr: Wolfgang Molitor

Stellvertretender Chefredakteur der

Stuttgarter Nachrichten

Thomas Mann „Die Buddenbrocks“

Es lässt sich wohl nirgendwo schöner vorlesen, als in

einem Ohrensessel ... Und genau deshalb steht ein solcher

während der Wein Lese Tage auch im Untergeschoss

des Literaturmuseums der Moderne und wartet auf die geladenen

Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben, auf

dass sie darin Platz nehmen, um den Messe-Besuchern

vorzulesen.

Dabei passt die Ausstellung, innerhalb derer

der Ohrensessel steht, wie der Deckel auf den

Topf oder der Korken in die Flasche. „Die Familie.

Ein Archiv“ lautet der Titel – und das

Vorlesen an sich ist ja schon etwas sehr Familiäres

an sich. In vielen Familien ist es Ritual

und/oder gemeinsamer Zeitvertreib gleichermaßen.

Im Falle der Ohrensessel-Lesungen an den

beiden Messe-Tagen sind diejenigen, die

vorlesen, zwar keine Familienmitglieder.

Bekannte Gesichter oder Stimmen sind

sie dennoch. Ausgewählt wurden Menschen,

die mit dem Geschichtenerzählen

vertraut sind – oder mit dem Schreiben

von Geschichten.

Aussuchen durften sie die Geschichten

selbst, mit denen sie im Ohrensessel

Platz nehmen – dem wohl schönsten Ort

zum Vorlesen. (sl)

A Ohrensessel-Lesungen,

Untergeschoss LiMo

Sitzmöbel von Capellini-Design lassen die Ohrensessel-Lesungen

zum ganz besonderen Erlebnis

werden – exklusiv bei Mannsperger-Möbel- und

Raumdesign in Stuttgart, Ludwigsburg und Murr.


Für die

gute

Grundlage

Wer guten Wein probiert, braucht

auch eine gute Grundlage. Das ist

dank der Familie Jäger bei den

Wein Lese Tagen kein Problem,

denn seit Start der Genussmesse ist

auch das Team von Jägers Restaurant

Schillerhöhe mit von der Partie

und kümmert sich um das leibliche

Wohl der Messegäste.

Sich um die Besucher der Wein Lese

Tage kulinarisch zu bemühen, macht

der Küchenchefin im Restaurant Schillerhöhe,

Regina Jäger, übrigens besondere

Freude. Sie experimentiert gern – das

merkt man schon an ihren Monatsmenüs.

Und sie hat Spaß daran, frisch, an den

Jahreszeiten orientiert und regional zu

kochen. „Klar hat man seine Basis, aber

da kann man auch viel abwandeln. So

wird es nie langweilig.“

Auch nicht nach beinahe zehn Jahren im

Marbacher Stadthallenrestaurant. Im

Schillerjahr 2009 haben Regina und ihr

Mann Armin Jäger die Location übernommen.

Inzwischen ist auch Sohn André

mit im Boot, der zwar ursprünglich

BWL studiert hat, sich inzwischen aber

zum Koch ausbilden ließ. „Er hat tolle

Ideen und ist für mich eine große Unterstützung“,

betont Regina Jäger. Dass ihr

Sohn mit ihr in der Küche steht, ist für sie

eines der Highlights der vergangenen

neun Jahre – ebenso wie zahlreiche Großveranstaltungen

wie beispielsweise die

Wein Lese Tage.

Zwei Stationen stehen den Besuchern der

Wein Lese Tage bei der Messe zur Auswahl:

Zum einen

bewirtet Familie

Jäger in

der Stadt-

halle an der dortigen Theke. Hier gibt es

kleinere Gerichte und Snacks, die man

entweder im Lounge-Bereich oder an den

Stehtischen gut essen kann – geschmelzte

Maultaschen, Saure Kutteln oder eine frische

Salat-Bowl beispielsweise. Leckereien

wie Käsewürfel oder Lachsbrötle können

auch direkt auf die Hand genommen

werden (siehe auch Speisekarte). Zur

Kaffeezeit gibt es außerdem Regina Jägers

selbstgemachte Kuchen, darunter

auch der beliebte Apfelrahmkuchen.

Zum anderen hat Küchenchefin

Regina Jäger für ihr Restaurant

eine Zusatzkarte eigens

für die Wein Lese Tage

zusammengestellt. Neben der normalen

Speisekarte stehen an den beiden Messe-

Tagen also außerdem noch weitere Leckereien

auf dem Programm: Kalbstafelspitz

mit Meerrettichsoße, Wurzelgemüse

und Röstkartoffeln, hausgemachte Ravioli

an Pesto gefüllt mit Ziegenfrischkäse,

Spinat und Walnüssen sowie Wolfsbarsch,

Kartoffel-Avocado-Stampf, gepuffter

Amarant und Nussbutter. (sl)

Jägers Restaurant Schillerhöhe

Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag und

Freitag von 11 bis 14 und von 17 bis 22 Uhr.

Dienstag Ruhetag, Mittwoch und Samstag

von 11.30 bis 22 Uhr, Sonntag

von 11.30 bis

21 Uhr

Armin und Regina Jäger

betreiben das Restaurant

auf der Schillerhöhe seit

fast zehn Jahren – und

freuen sich schon auf die

Wein Lese Tage.

25


Kunst auf der Messe: Neue

Techniken – mehr Möglichkeiten

Das Künstlerduo abelli kümmert

sich um die künstlerische Gestaltung

der Genuss-Messe – mit exklusiven

Installationen.

Die Wein Lese Tage haben die Brüder

Felix und Manuel Seiter schon lieb

gewonnen. Die Messe sei ein schöner Jahresauftakt,

sind sich die beiden Brüder einig.

Fast von Anfang an zeichnen Felix

und Manuel Seiter – alias abelli – für die

künstlerische Gestaltung der Wein Lese

Tage verantwortlich. Dabei lassen sie sich

immer wieder Neues einfallen, setzen

aber auch auf Bewährtes. Den regelmäßigen

Besuchern der Genuss-Messe dürften

daher die großen Banner an der Decke

der Stadthalle wohl bekannt sein ... Auch

den einen oder anderen Rebstock werden

Felix und Manuel Seiter bei den Wein Lese

Tagen wieder platzieren.

Neu wird diesmal das Kassenhäuschen

sein, das die Besucher gleich am Eingang

der Stadthalle empfängt. Für die Optik haben

sich die Brüder etwas in doppelter

Hinsicht Passendes einfallen lassen. Denn

Typografie-Elemente „liegen uns ohnehin“,

sagen sie. Und da liegt die Idee der

Wein-Zitate auf den Wein Lese Tagen

eigentlich recht nahe. „Das wird nicht nur

am Kassenhäuschen, sondern immer wieder

auftauchen und die Besucher ein wenig

zum Schmunzeln bringen“, sagt Felix

Seiter.

Für die bessere Orientierung auf dem

Messe-Gelände auf der Schillerhöhe sorgen

die Seiter-Brüder ebenfalls: Wegweiser

in Schiefertafel-Optik sind Garant dafür,

dass sich kein Besucher auf dem Weg

von der Stadthalle etwa zu den Ohrensessel-Lesungen

verläuft. Und auch die Ruhesuchenden

haben die Jungs von abelli

im Blick: Auch diesmal werden sie sich

um die Gestaltung des Lounge-Bereichs

in der Stadthalle kümmern, wo die Gäste

mal ein bisschen hinhocken und ver-

schnaufen oder einfach in Ruhe etwas essen

können. Eine ganz besondere Optik

wird der Lounge-Bereich durch kolorierte

Obst- und Weinkisten bekommen.

Felix und Manuel Seiter leben seit mehr

als zehn Jahren für und durch die Kunst.

Ende 2014 eröffneten sie in der Marbacher

Wildermuthstraße ihre Kopfstein

Galerie. Dort ist auch ein Teil ihrer Arbeiten

zu sehen – exklusive Wand- und

Spachteltechniken mit dem Schwerpunkt

auf naturgetreuen Stein-, Beton- und

Holzimitationen. Objektdesign, Möbelbau,

künstlerische Lichtinstallationen und

komplette Raumkonzeptionen sind ein

wichtiger Teil im Werk des Künstlerduos.

Durch neue Techniken, die die beiden

Marbacher in jüngster Zeit ausprobiert

und „geknackt“ haben, wollen Felix und

Manuel Seiter zudem ihre Möglichkeiten

als Künstler erweitern. (sl)

www.abelli.art

MANUEL SEITER

FELIX SEITER


Zurücklehnen und genießen

BioGourmet bereitet in der Cafeteria

im Schiller-Nationalmuseum aus

ihren Produkten Köstlichkeiten für

die Besucher zu.

Samuel Huber, der bei BioGourmet

fürs Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit

zuständig ist, schätzt die besondere

Atmosphäre der Messe. „Es ist

ein schönes Miteinander und keine Veranstaltung,

bei der sich die Leute einfach

nur durch die Halle schieben.“ Die Messe

am ersten Februarwochenende wird für

ihn und sein Team trotz der dritten Teilnahme

aber eine Premiere sein, denn zum

ersten Mal präsentiert BioGourmet ihre

Feinkostprodukte nicht an einem Messestand

in der Stadthalle, sondern in der

BioGourmet-Lounge in der Cafeteria im

Schiller-Nationalmuseum.

Seit 15 Jahren existiert die Marke bereits,

seit sechs Jahren firmiert BioGourmet als

eigene GmbH in Erdmannhausen. Die

Idee: Viele Hersteller von Bio-Produkten

entwickeln mit großem ökologischem und

sozialem Engagement außergewöhnliche

Produkte, verfügen aber oft nicht über

die Strukturen in Vertrieb und Logistik,

um ihre Lebensmittel im nationalen Ein-

Sonja Hart, Jacqueline Tapp, Sunena Talrija und Joachim App (von links) freuen sich

darauf, die Gäste der Wein Lese Tage im Schiller-Nationalmuseum zu bewirten.

zelhandel platzieren zu können. Und genau

an diesem Punkt setzt BioGourmet

an. „Wir sind sozusagen die Plattform für

diese Bio-Hersteller“, erklärt Huber.

Rund 200 Feinkostprodukte hat BioGourmet

derzeit im Sortiment. Mit einigen von

ihnen werden Mitarbeiter in der Küche

der Cafeteria für die Besucher der Wein

Lese Tage kalte und warme Gerichte zaubern.

„Wir wollen die besondere Atmosphäre

dort nutzen, um die Marke und die

Produkte bekannt zu machen.“ Angesprochen

werden soll das Genussempfinden

der Gäste – mit „Gourmet-Tellern“

zu passenden Weinen und einem Platz,

an dem sie sich zurücklehnen können.“

Es geht nicht darum, ihnen schnell etwas

auf die Hand zu geben, sondern im bunten

Treiben der Messe einen Platz zu bieten,

an dem sie sich zurücklehnen und genießen

können. „Die Besucher nehmen

sich für die Themen Literatur und Wein

Zeit, sie sollen sich auch für das Essen

Zeit nehmen können“, formuliert Samuel

Huber die Idee des Konzepts. „Man

kommt gemeinsam an einem Tisch

zusammen, tauscht sich aus und genießt.

Das passt richtig gut zu den Wein Lese

Tagen.“ (kaz)

A BioGourmet-Lounge in der Cafeteria des

Schiller-Nationalmuseums


Schöne Ideen

Mit den Gästen direkt in Kontakt zu

kommen und im Gespräch über die

Angebote zu informieren – das ist

ein wichtiger Punkt bei den Messeauftritten

der Tourismusgemeinschaft

Marbach-Bottwartal.

Besonders gut geht das bei den

Wein Lese Tagen, findet die

Geschäftsführerin Anja Behnle.

Die Genussmesse auf der Schillerhöhe

habe genau das richtige

Format.

1

1. Die Tourismusgemeinschaft präsentiert

sich auf den Wein Lese Tagen.

2. Auf der Messe können Touren durch

das Bottwartal gebucht und Infos über kommende

Veranstaltungen eingeholt werden.

3. Genuss für Geist und Gaumen gibt es

unter anderem im Museumscafé.

2


für das neue Jahr

Gerade ist mit der CMT die größte

deutsche Publikumsmesse für Touristik

zu Ende gegangen. Wieder mit dabei

– wie seit Jahren schon – war die Tourismusgemeinschaft

Marbach-Bottwartal.

Und kaum haben Anja Behnle und ihr

Team den Stand auf der Messe Stuttgart

abgebaut, haben sie ihn in der Marbacher

Stadthalle schon wieder aufgebaut. Auch

die Wein Lese Tage sind ein fester Termin

für die Tourismusgemeinschaft.

„Auf einer Messe haben wir einfach eine

gute Möglichkeit, die Gäste zu beraten“,

betont Anja Behnle.

„Das ist für beide

»Das Thema der Tourismusgemeinschaft

geht mit den

Wein Lese Tagen voll auf.«

3

Seiten von Vorteil.“

Und: „Je kleiner

die Messe, desto

besser geht so etwas.“

Was natürlich

sehr für die Wein

Lese Tage spricht, wie die Geschäftsführerin

der Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal

findet. „Zudem geht

unser Thema – die Vermarktung der Wein

Lese Landschaft Marbach-Bottwartal –

hier voll auf.“ Stichwort: Genuss für Geist

und Gaumen. Dementsprechend wird am

Stand der Tourismusgemeinschaft an beiden

Messetagen beraten und informiert,

was das Herz der Gäste begehrt. Im Gepäck

sind sowohl Termine für verschiedene

Führungen, Angebote für Gruppen

oder individuelle Pakete, als auch Wandermaterial

für den Wein Lese Weg, Radund

Wanderkarten, Ideen für Museumsbesuche

und vieles mehr. „Wirklich schöne

Ideen für das neue Jahr“, fasst es Anja

Behnle zusammen. Angesprochen sind alle,

egal, ob man etwas für einen vorfrühlingshaften

Sonntagsausflug oder eine

Tour mit dem ganzen Verein sucht: Am

Stand der Tourismusgemeinschaft dürfte

man auf jeden Fall

fündig werden.

Denn Genuss für

Geist und Gaumen

gibt es also nicht nur

bei den Wein Lese

Tagen selbst, man

kann ihn dort auch prima für sich und andere

Genussfreunde buchen oder zumindest

anvisieren. Sind die zwei Messetage

erst einmal rum, bieten sich im Laufe des

Jahres 2018 (und natürlich auch danach)

noch zahlreiche Möglichkeiten, die Region

Marbach und Bottwartal zu genießen

– zum Beispiel auf dem Wein Lese Weg.

Hier säumen literarische Tafeln den

Württemberger Weinwanderweg. Zu Lesen

gibt es Originaltexte von oder über

Autoren, die mit der Region in Verbindung

standen. Man kann einzelne Etappen

mit anderen Sehenswürdigkeiten wie

dem Urmensch-Museum, Burg Lichtenberg

oder der Burgfalknerei Hohenbeilstein

verbinden oder ihn in mehreren Tagesetappen

mit Übernachtungen und

Lunchpaketen sowie Einkehr in Besenwirtschaften

oder bei regelmäßig geöffneten

Weinprobierständen erwandern.

Genuss für Geist und Gaumen gibt es aber

auch in dem einen oder anderen Museum

in der Region Marbach und Bottwartal:

zum Beispiel direkt auf der Schillerhöhe,

wo mit dem Lesegarten Café im Schiller-

Nationalmuseum ein ganz besonderes

Kleinod geschaffen wurde.

Oder in Schillers Geburtshaus in der Niklastorstraße.

Dort werden immer wieder

Führungen angeboten, die den Teilnehmern

nicht nur Schillers Welt näherbringen,

sondern etwa auch die des Weines.

Unter anderem gibt es eine Führung von

Frauen für Frauen über Schillers Frauen –

mit der passenden Weinbegleitung.

Perfekt vereint werden Kulinarik und Literatur

alle Jahre wieder außerdem bei

Wein, Wandern und Genuss“. Diesmal

findet der Tag voller Sinnesfreuden am

3. Juni statt. Auf ausgesuchten Rundwanderwegen

geht es dann von Genuss-Station

zu Genuss-Station, wo unterhaltsame

Lese-Zeiten die Rast versüßen. (sl)

A Tourismusgemeinschaft, Stand F in der

Stadthalle, Seite 18

LESETIPPS

Markus Schneider von der Marbacher

Buchhandlung Taube stellt drei

Erscheinungen des Silberburg-Verlags

vor.

Zum Träumen

Verborgene Schönheit Naturfotograf

Thomas Falten teilt eine sehr

persönliche Liebeserklärung an die

Schwäbische Alb mit uns. Der aufwändig

gestaltete und hochwertig

ausgestattete Bildband zeichnet sich

durch atmosphärische Impressionen

einer Naturlandschaft aus, die zwischen

rau und zärtlich, zugänglich

und verschlossen changiert. Ein Geschenk

für alle Heimat-Liebhaber.

Schwäbisches

Z’viel isch au nix Manchmal sind

Mundart-Bücher sehr anstrengend

. . . Das hier nicht. Denn Ingrid

Geiger hat dem Schwäbischen das

Hintergründige abgelauscht. Alltagshumor,

liebevolle Lästereien,

augenzwinkernd und erheiternd.

Ob Sie es verschenken oder besser

selber behalten, ist keine Frage.

Für die Kleinen

Auf geht’s Kinder Endlich mal ein

Wanderführer, der wirklich für die

ganze Familie perfekt ist – Quizfragen

und Spielideen für unterwegs

unterhalten und zu Flora und Fauna

entlang des Weges gibt es Informationen.

Der Wanderbuch-Autor

Dieter Buck ist alles zusammen mit

seiner Tochter abgewandert. Der

Clou: Alles ist per VVS erreichbar.

Einfach durchdacht!

A Buchhandlung Taube, Stand I,

Seite 18

29


Genusspakete weithin geschätzt

Die Theo-Lorch-Werkstätten haben

lange Jahre die Aufträge für den

Wein Lese Shop der Marbacher

Zeitung abgearbeitet.

Alles hat seine Zeit, alles hat sein Ende.

Jahrelang haben die Theo-Lorch-

Werkstätten in Großbottwar und die Marbacher

Zeitung beim Wein Lese- Shop gemeinsame

Sache gemacht. Bis Mitte

Januar. Dann machte sich Jürgen Zatrieb

unter der Regie von Gruppenleiterin Angelika

Pusch zum letzten Mal ans Werk.

Der Beschäftigte in der Einrichtung für

Menschen mit Handicap schaute sich die

Bestellung an, die via MZ eingetroffen

war. Anschließend stellte er ein Päckchen

aus edlen Tropfen und anderen Gaumenschmeichlern

zusammen, telefonierte mit

der BW-Post – und schon ging die Sendung

auf die Reise und machte irgendwo

in der Republik jemanden glücklich. „Die

meisten Lieferungen gingen in den Umkreis

von 50 Kilometern. Viele Pakete

wurden als Geschenk aber bis nach Hamburg

verschickt“, sagt Werner Weiß, der

Fertigungsleiter der Großbottwarer Theo-

Lorch-Werkstätten.

Man kann das Ganze also als Erfolgsgeschichte

bezeichnen. Zumal auch eine

Menge an Bestellungen zusammengekommen

ist. Alles in allem sind rund 650

Aufträge über den Wein Lese Shop abge-

Angelika Pusch, Werner Weiß (Mitte) und Jürgen Zatrieb stellen ein Paket zusammen.

wickelt worden. Am stärksten sei die

Nachfrage in der Zeit gewesen, als die

neuen Editionen auf den Markt kamen,

erinnert sich Angelika Pusch. Dann waren

die Dienste von Jürgen Zatrieb im Lager

besonders gefragt, wo all die Rebensäfte

der 17 beteiligten Weingüter einsortiert

waren. „Um die 1000 Flaschen

hatten wir immer da“, sagt Werner Weiß.

Dazu gesellten sich all die anderen Produkte,

die das Portfolio bereicherten: Bücher

aus dem Silberburg Verlag, Öle von

Obstbau Stirm in Rielingshausen, Kaffee

von der Bäckerei Glock in Erdmannhausen

sowie Produkte aus dem Hause Huober

Brezel, das ebenfalls in Erdmannhausen

beheimatet ist.

Was zeigt: Regionale Waren waren

Trumpf. Das entspricht auch dem Prinzip

der Theo-Lorch-Werkstätten, die vornehmlich

mit Partnern aus der näheren

Umgebung zusammenarbeiten – wie der

Marbacher Zeitung. „Das war eine tolle

Kooperation mit den Theo-Lorch-Werkstätten“,

blickt MZ-Geschäftsführer Kai

Keller auf das Miteinander zurück. Das

Ende des Projekts hatte dann auch überhaupt

nichts mit der Arbeit der Theo-

Lorch-Werkstätten zu tun. Stattdessen

kristallisierte sich heraus, dass man auf

dem Online-Markt wegen des hohen Verwaltungsaufwands

für das Projekt mit den

Big Playern auf Dauer nicht mithalten

konnte. Für Werner Weiß war die Erfahrung,

die die Werkstätten in dem Geschäftsfeld

sammeln konnten, aber ungemein

wichtig. „Jetzt wissen wir: So etwas

Ähnliches können wir wieder machen“,

erklärt er. Und einen Folgeauftrag in dem

Bereich habe man schon an der Angel.

Weitere Kooperationen darüber hinaus

würde man jedoch noch gerne annehmen.

Was auch Jürgen Zatrieb freuen dürfte.

„Die Arbeit hat mir Spaß gemacht“, sagt

er. (kem)


Marbach & Bottwartal erleben

Hier ist was los: Alle Termine im Wein Lese Land von Januar bis Mai

JANUAR

FEBRUAR

Der Faschingsumzug in Murr wird am

11. Februar mit mehr als 40 Gruppen

wieder Tausende Besucher anlocken.

Last Friday Tastings

Offene Weinprobe

Faschingsumzug in Murr

Großbottwar Ungezwungen und locker

viele Weine des Weinguts Bruker probieren

mit Tipps und Hintergrundinfos direkt

vom Winzer. Ort: Weingut Bruker, Kleinaspacher

Straße 18, 71723 Großbottwar.

Anmeldung unter Telefon 0 71 48 /

92 10 50, info@weingut-bruker.de.

Termine: jeden letzten Freitag im Monat

www.weingut-bruker.de

Die offene Weinprobe

Großbottwar Ein weinseliger Abend mit

Weinprobe, Gaumenschmaus und vielen

Informationen aus der Welt der Weine.

Ort: Bottwartaler Winzer, Großbottwar.

Anmeldung unter 0 71 48 / 9 60 00.

Termin: 25. Januar, 19 Uhr

www.bottwartalerwinzer.de

„Es lebe die Maultasche“

Steinheim-Höpfigheim Genusstage: Jeder

kennt sie, jeder mag sie, und sie schmeckt

in allen Variationen – die Maultasche! An

drei Tagen serviert das WeinGut Schütz

schwerpunktmäßig hausgemachte Maultaschen-Kreationen.

Ort: Vinothek WeinGut

Schütz, Hauptstr. 44, 71711 Höpfigheim.

Termin: 26. bis 28. Januar, Freitag und

Samstag ab 16 Uhr, Sonntag von 11 bis

20 Uhr

www.wein-gut-schuetz.de

Tourismusgemeinschaft

Marbach

Bottwartal

Änderungen vorbehalten. Weitere Veranstaltungen

gibt es im Internet unter

www.marbach-bottwartal.de

Steinheim-Kleinbottwar Was uns bewegt –

offene Weinprobe. Weine, ein kleines Vesper,

Kellerführung und Informationen zu

Weingut und Burg Schaubeck sind Teil der

persönlichen Veranstaltungsreihe. Ort:

Amtsstraße 15, 71711 Kleinbottwar. Anmeldung

unter Telefon 0 71 48 / 92 12 20, E-

Mail: weingut@graf-adelmann.com.

Termine: 1. Donnerstag im Monat, 19 Uhr

www.graf-adelmann.com

Winterstadtführung

Marbach „Eh es verdüftelt, Schöpfet es

schnell“ – Winterstadtführung mit wärmendem

Ausklang. Schillers Ratschlag aus

seinem „Punschlied“ wird am Ende der

Führung befolgt, wenn sich alle den „Original-Weingärtner-Marbach-Glühwein“

vom

Spätburgunder Kabinett zu den Dichterworten

schmecken lassen. Treffpunkt:

Schillers Geburtshaus, Niklastorstr. 31,

71672 Marbach. Anmeldung unter Telefon

0 71 44 / 1 75 67 oder per E-Mail unter

info@schillersgeburtshaus.de.

Termin: 4. Februar und 4. März – jeweils

15.30 Uhr

www.schillerstadt-marbach.de

Führung durch Burg Lichtenberg

Oberstenfeld Hoch über Oberstenfeld erhebt

sich auf der Spitze eines schmalen

Ausläufers der Löwensteiner Berge die um

1200 erbaute Burg Lichtenberg. Die Burg

wurde nie zerstört und zeigt als eine der

besterhaltenen Anlagen die Entwicklung

einer Burg vom Hochmittelalter bis zur

Neuzeit. Anmeldung: 0 71 44 / 10 23 75,

info@marbach-bottwartal.de

Termine: 4. Februar, 4. März, 2. April,

6. Mai – jeweils um 14.30 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Murr Über 40 Gruppen sorgen für prächtige

Stimmung – und Tausende Besucher feiern

das Spektakel am Straßenrand.

Termin: 11. Februar, 14 Uhr

www.carnevalsfreunde-murr.de

Winter-Märchen-Spaziergang

Beilstein Märchenhexe Steffi nimmt Groß

und Klein mit auf einen winterlichen Spaziergang

begleitet von den schönsten Wintermärchen

und der ein oder anderen wärmenden

Überraschung. Ort: Parkplatz Burg

Hohenbeilstein, 71717 Beilstein.

Termin: 18. Februar, 16 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Szenische Stadtführung

Marbach Im Mondschein durch dunkle

Gassen: In Spielszenen während der Führung

begegnen Ihnen berühmte Persönlichkeiten

und einfache Bürger, die von Bräuchen

und historischen Ereignissen erzählen.

In einem Wirtshaus wird anschließend

ein Schwabenmahl serviert. Treffpunkt:

Rathaus. Anmeldung: 0 71 44 / 10 23 75

oder info@marbach-bottwartal.de.

Termin: 17. Februar, 17.30 Uhr

www.schillerstadt-marbach.de

Reben, Ritter, Räuber

Großbottwar Wein-Ver-Führung: Beim

Rundgang am Wunnenstein gibt es heiße

Suppen und eiskalte Geschichten. Treffpunkt:

Unterer Wunnenstein-Parkplatz bei

der Linde. Anmeldung: Telefon 0 71 48/

81 37 oder 01 57 / 71 14 57 35, E-Mail: linkgrossbottwar@t-online.de.

Termin: 18. Februar, 14 bis 17 Uhr

www.wein-ver-fuehrung.de

31


Genusstage „Big Five“

Steinheim-Höpfigheim Bei diesen Genusstagen

dreht sich alles um die schwäbischen

„Big Five“, oder anders gesagt um die fünf

großen Lieblingsgerichte der Schwaben.

Ort: Vinothek, WeinGut Schütz, Hauptstr.

44, 71711 Höpfigheim

Termin: 22. bis 25. Februar – Donnerstag,

Freitag, Samstag ab 16 Uhr, Sonntag von

11 bis 20 Uhr

www.wein-gut-schuetz.de

Die drei „S“ Weinprobe

Marbach Geselliger Abend bei Wein, kulinarischen

Kleinigkeiten und Spielen: spielen,

snacken, schlürfen! Dauer: circa drei

Stunden. Ort: Weingärtner, Marbach. Anmeldung

unter: www.wg-marbach.de.

Termine: 23. Februar, 19 Uhr

www.weingaertner-marbach.de

Jungweinprobe im Keller

Großbottwar Kompetent geführte Weinprobe

mit kleinen Häppchen im Holzfasskeller

der Bottwartaler Winzer. Ort: Bottwartaler

Winzer, 71723 Großbottwar. Anmeldung:

Telefon 0 71 48 / 9 60 00.

Termin: 23. + 24. Februar, 18 Uhr

www.bottwartalerwinzer.de

Öffentliche Stadtführung

Frau Nägele führt bei einer Walking-Tour am 21. April zu den

drei Schlössern in Höpfigheim, Steinheim und Kleinbottwar.

„Genießertour im tiefen Keller“

Oberstenfeld Kellertour zu den Weingeistern

mit Besuch der Krypta der Stiftskirche.

Taschenlampe mitbringen und feste Schuhe

anziehen. Treffpunkt: Rathaus, Großbottwarer

Str. 20, 71720 Oberstenfeld. Anmeldung

unter Telefon 0 71 44 / 10 23 75

oder 0 70 62 / 85 40 sowie per E-Mail:

pe.offergeld@gmail.com.

Termin: 18. März, 14 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Marbacher Weinprobe

Marbach Offene Weinprobe bei den Weingärtnern

Marbach. Anmeldung unter Telefon:

0 71 44 / 64 19.

Termin: 17. März, 14. April

www.weingaertner-marbach.de

Ortsführung in Höpfigheim

Steinheim-Höpfigheim Bei der Führung mit

Albrecht Leize besichtigt man das Schlössle

sowie eine Orgelwerkstatt. Treffpunkt:

Schlosshof 14, Steinheim-Höpfigheim.

Termin: 25. März, 14 bis 16 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Führung in der Stiftskirche

„Vom Wasser haben‘s wir gelernt“

Marbach Wanderung: Vom Neckar durch

das Murrtal zur Bottwar führt die Tour

weitgehend auf dem „Wein-Lese-Weg“.

Reine Gehzeit circa 3:45 Stunden, Streckenlänge

circa 13,5 Kilometer. Treffpunkt:

Bahnhofsvorplatz, 71672 Marbach. Anmeldung

bis spätestens Samstag vor dem Termin:

0 71 44 / 80 87 00, 01 60 / 4 04 69 54.

Termin: 4. April, 2. Mai – jeweils 10 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

„Wo ist das Hexenbuggele“

Steinheim-Forsthof Spaziergang zu einigen

Grabhügeln beim Forsthof und weiter

durchs Rohrbachtal. Dabei wird über das

Leben der Kelten im Tal berichtet. Treffpunkt:

Parkplatz Forsthof. Anmeldung

unter Telefon 0 70 62 / 85 40 oder E-Mail:

pe.offergeld@gmail.com.

Termin: 8. April, 14 bis 16 Uhr

32

Marbach Teilnehmer erhalten am selben

Tag ermäßigten Eintritt in Schillers Geburtshaus.

Treffpunkt: Restaurant Goldener

Löwe, Niklastorstr. 39, 71672 Marbach.

Kartenverkauf: Schillers Geburtshaus, Niklastorstr.

31, 71672 Marbach.

Termine: ab Ostersonntag jeden Sonntag

(bis November), 14.30 Uhr

www.schillerstadt-marbach.de

Wein & Sound

MÄRZ

Mundelsheim Der Käsbergkeller Mundelsheim

lädt ein auf eine exklusive Rundreise

der Sinne durch den historischen Weinkeller.

Verkosten Sie so viel Sie wollen und

(fast) so lange Sie wollen. Live Musik. Ort:

Vinothek Mundelsheim.

Termin: 3. März, 17 Uhr

www.lauffener-wein.de

Sonne, Mond und Sterne

Oberstenfeld Zu den Gestirnen gibt es allerlei

aus der alten Zeit zu berichten. Auf

dem Weg wartet auch die ein oder andere

Überraschung. Gerne kann eine Laterne

mitgebracht werden. Treffpunkt: In den

Schafswiesen/Benzstraße, 71720 Oberstenfeld.

Anmeldung bei Märchenhexe Steffi

unter 01 52 / 54 13 68 30.

Termin: 11. März, 16 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Oberstenfeld Zum 1000-jährigen Stiftsjubiläum:

Die Stiftskirche St. Johannes der

Täufer zählt zu den bedeutendsten romanischen

Kirchen des Landes. Ältester Bauteil

ist die dreischiffige Säulenkrypta aus dem

11. Jahrhundert. Treffpunkt: Vor der Stiftskirche,

Oberstenfeld. Ohne Anmeldung.

Termin: 25. März, 15. April, je 14.30 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

„Kraft von Bäumen und Kräutern“

Steinheim-Höpfigheim Mit der Kräuterpädagogin

wird auf diesem Kräuterspaziergang

nach den ersten frischen Frühlingskräutern

gesucht. Dazu gibt es Informationen

zur Verwendung und Kostproben.

Treffpunkt: Parkplatz Sportplatz Höpfigheim.

Anmeldung: 0 71 44 / 10 23 75 oder

0 71 44 / 3 39 14 34.

Termin: 25. März, 14.30 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

APRIL

Ostermontagsmarkt Beilstein

Beilstein Das vielfältige Angebot des

Marktes reicht von Textilwaren und Gebrauchsartikel

für den Haushalt, über Töpferwaren,

Gewürze, Modeschmuck bis zu

den obligatorischen gebrannten Mandeln

und Zuckerwatte. Ort: Kelterstaße, Gartenstraße,

Birkenweg, 71717 Beilstein.

Termin: 2. April

Lauffener Weintage

Lauffen Feiern, Genießen, Probieren und

Amüsieren – dies steht im Mittelpunkt der

Lauffener Weintage von Samstag bis Montag.

Eine lange Weintheke mit den Lauffener

und Mundelsheimer Spezialitäten lässt

keine Wünsche offen. Für kulinarische

Köstlichkeiten ist gesorgt. Livemusik und

Kinderprogramme sorgen für Unterhaltung.

Termin: 14. bis 16. April

www.lauffener-wein.de

Frühlingserwachen im Weinberg

Beilstein Beim Rundgang durch die Weinberge

Beilsteiner Wein und schwäbische

Snacks genießen. Treffpunkt: Am Wartberg

oberhalb der Burg Hohenbeilstein,

71717 Beilstein. Veranstalter: Beilsteiner

Weingärtner und Landwirte.

Termin: 15. April, 11 Uhr

www.beilstein.de

Brot & Wein mit Jörg Schmid

Beilstein Was haben Brot und Wein gemeinsam?

Im Zuge dieser Veranstaltungen

treffen Moderne und Tradition aufeinander.

Ort: Weingut und Edelbrennerei Gemmrich

Löwensteiner Straße 34, 71717 Beilstein.

Anmeldungen und Tickets per E-Mail:

info@gemmrich.de oder 0 70 62 / 35 14.

Termin: 20. April, 19 bis 22 Uhr

www.gemmrich.de


D‘ Frau Nägele stoggld

Steinheim-Kleinbottwar Frau Nägele, die

Perle vom Steinheimer Archiv, hat das

Walken für sich entdeckt und führt flotten

Schritts zu den drei Schlössern in Höpfigheim,

Steinheim und Kleinbottwar. Unterwegs

gibt es zur Stärkung einen Imbiss aus

Spülwasser und Badscher und zum Abschluss

die Einkehr im Weingut Waldbüsser

in Kleinbottwar. Ort: Weingut Waldbüsser,

Lerchenhof 1, 71711 Steinheim-

Kleinbottwar. Anmeldung unter Telefon

01 75 / 9 87 08 36, info@helga-becker.de.

Termin: 21. April, 12.30 Uhr

www.stadt-steinheim.de

MAI

Weinprobe am Wengert-Häusle

Marbach Das Wengert-Häusle öffnet die

Türen und damit kann die Saison beginnen.

Die Weingärtner Marbach stellen die neuen

Weine des Jahrgangs 2017 vor und auch

für das leibliches Wohl ist gesorgt. Herrliche

Location, inmitten von Reben. Ort: Kirchenweinbergstraße

103, 71672 Marbach.

Eintritt frei.

Termin: 1. Mai

www.weingaertner-marbach.de

Fest auf dem Böckler

Mundelsheim Zusätzlich zu dem einzigartigen

Ambiente auf dem Böckler, der

Mundelsheimer Aussichtsplattform des

Käsbergkellers, erwartet die Besucher sowohl

kulinarische Genüsse als auch Gaumenschmeichler

in Form der Mundelsheimer

und Lauffener Weine. Natürlich

darf bei einem richtigen Vatertag das Bier

vom Fass nicht fehlen. Der Liederkranz

steht am Zapfhahn bereit.

Termin: 10. Mai

www.lauffener-wein.de

Wein-Ver-Führung

WaldSinn – ein Waldspaziergang

Oberstenfeld Mit Ute Bernhardt die wohltuende

Wirkung der Natur, in den Wäldern

des Bottwartals und den Ausläufern der

Löwensteiner Berge genießen. Treffpunkt:

Parkplatz Krugeiche, 71720 Oberstenfeld.

Anmeldung unter 0 70 62 / 5 10 91 40 oder

01 63 / 4 48 60 46.

Termin: 25. April

www.marbach-bottwartal.de

Schwäbische Stadtführung

Marbach Als schwäbisch schwätzender

Holdergässler nimmt Albrecht Gühring die

Gäste auf eine kostümierte Tour zu Marbachs

Gassen und Plätzen mit. An drei Stationen

bewirten die Weingärtner. Treffpunkt:

Oberer Torturm, 71672 Marbach.

Anmeldung unter Telefon 0 71 44 / 64 19

oder info@wg-marbach.de.

Termin: 4. Mai, 18.30 Uhr

www.weingaertner-marbach.de

Steinheim-Kleinbottwar Wein-Ver-Führung

bei Sonnenuntergang: Geschichte,

Weinbau und Genuss – um diese drei Themen

geht es an diesem Abend. Fahrdienst

zu allen Haltepunkten nach Absprache

möglich. Treffpunkt: Parkplatz Ende Friedhofstraße,

71711 Steinheim-Kleinbottwar.

Anmeldung unter Telefon 0 71 48 / 81 37

oder linkgrossbottwar@t-online.de.

Termine: 12. Mai, 18.30 Uhr

www.wein-ver-fuehrung.de

Wanderung zur Burg Lichtenberg

Großbottwar Von der Stadtmauer aus

führt der Weg durch die Weinberge und

auf die Höhe des Harzbergs. Dann geht es

durch den Wald, nahezu eben, bis zum

Aussichtspunkt „Burg Lichtenberg“, einer

gut erhaltenen Stauferburg. Zurück über

den Bergrücken, durch die Weinlagen von

Hof und Lembach, kommt man wieder

nach Großbottwar. Reine Gehzeit circa 4:15

Stunden, Streckenlänge circa 15 Kilometer.

Treffpunkt: Parkplatz Stadtmauer, 71723

Großbottwar. Anmeldung bis spätestens

Samstag vor dem Termin unter 0 71 44 /

80 87 00 oder 01 60 / 4 04 69 54.

Termin: 25. April, 10 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Gemmrich-Erlebnisabend

Beilstein Die Gäste erwartet ein rustikales

Tresterfleischmenü mit Wein- und Edelbrandprobe.

Ort: Weingut Gemmrich, Löwensteiner

Str. 34, 71717 Beilstein. Anmeldung

unter Telefon 0 70 62 / 35 14.

Termine: 27. April, 19 Uhr

www.gemmrich.de

Musikalischer Salon auf Schaubeck

Frühjahrsweinprobe

Steinheim-Kleinbottwar Die neuesten

Weine aus 2016 sowie das aktuelle Sortiment

des Weinguts Graf Adelmann verkosten.

Ort: Burg Schaubeck, 71711 Steinheim-

Kleinbottwar.

Termin: 5. Mai, 15 bis 20 Uhr

www.graf-adelmann.com

Tag der offenen Tür

Beilstein Tag der offenen Tür im Schlossgut

Hohenbeilstein.

Termin: 5. + 6. Mai

www.schlossgut-hohenbeilstein.de

„Als die Römer frech geworden“

Großbottwar Bei der Genießertour wird

nach den Spuren der Römer gesucht. Man

kommt am Gutshof in Mäurich vorbei und

erlebt auf dem Weg die Holunderblüte.

Treffpunkt: Frankenstraße 37. Anmeldung:

0 71 44 / 10 23 75 oder 0 70 62 / 85 40 oder

pe.offergeld@gmail.com.

Termine: 6. Mai, 14 Uhr

www.marbach-bottwartal.de

Frühjahrsweinprobe

Steinheim-Kleinbottwar In gemütlicher

Runde das aktuelle Sortiment des Weinguts

Schäfer verkosten. Probieren, fachsimpeln

und viele nette Leute treffen. Ort:

Weingut Schäfer, Weinbergstr. 21,

71711 Steinheim-Kleinbottwar. Anmeldung

nicht erforderlich.

Termin: 15. April, 13 bis 19 Uhr

www.schaeferwein.com

Mundelsheimer Käsbergfest

Mundelsheim Zum elften Mal wird das

Mundelsheimer Käsbergfest an der längsten

Tafel im Neckartal gefeiert. Lassen Sie

Ihre Augen durch den Ausblick, vom dezent

mit Lichtern beleuchteten Käsberg,

auf die Neckarschleife verwöhnen. Und

lassen Sie uns Ihren Gaumen mit leichten

Sommerweinen zum Jubeln bringen. Genießen

Sie die Zeit im Frühjahr in einem etwas

anderen Ambiente mitten in der freien

Natur. Musikalisch umrahmt Mike Janipka

dieses extravagante Weinfest.

Termin: 18. bis 20. Mai

www.lauffener-wein.de

Paddelnder Weingenuss

Steinheim-Kleinbottwar Jährliches Kammermusik-Festival

unter der Leitung von

Star-Geigerin Nina Karmon. Ort: Burg

Schaubeck, 71711 Steinheim-Kleinbottwar.

Termin: 27. bis 29. April

www.festival-schaubeck.de

Am 2. April findet in

Beilstein der traditionelle

Ostermontagsmarkt

statt.

„Mit Piwi’s in den Feierabend“

Marbach Die Gäste erwartet eine kleine

Wanderung durch die Marbacher Terrassen-Weinberge.

Probiert werden Weine

aus noch weitgehend unbekannten pilzwiderstandsfähigen

(Piwi) Traubensorten

und kulinarische Köstlichkeiten. Treffpunkt:

Bahnhof, Marbach. Anmeldung unter

0 71 44 / 2 20 77 oder lohfink@t-online.de.

Termin: 9. Mai, 18 Uhr

www.vinoco.de

Ludwigsburg-Hoheneck „Paddelnder

Weingenuss auf dem Neckar-Fluss“: Weinerlebnistour

mit dem Kanu entlang der

Steillagen-Weinberge. Wertvollen Weine

zu kleinen Snacks und abschließendes

Wengerter-Picknick bei einem idyllischen

Wengerthäusle. Treffpunkt: Kanustation

der Zugvögel beim „Uferstüble“ in Hoheneck.

Anmeldung unter 0 71 44 / 2 20 77

oder lohfink@t-online.de.

Termin: 21. Mai, 11 Uhr

www.weinerlebnisführer.de

33


Alle Museen im Wein Lese Land

Die Standorte der Museen finden Sie auf der Landkarte auf Seite 2

1) Schillers

Geburtshaus

Niklastorstr. 31, 71672 Marbach

Öffnungszeiten: April bis Oktober

täglich 9 bis 17 Uhr, November bis

März täglich 10 bis 16 Uhr.

Kinder- und Frauenführungen, Führungen

zum Thema „Personen und Persönlichkeiten“

für Gruppen nach Vereinbarung unter

Telefon 0 71 44 / 1 75 67 oder per E-Mail

unter info@schillersgeburtshaus.de

www.schillersgeburtshaus.de

2) Marbacher Literaturmuseen

Schiller-Nationalmuseum und

Literaturmuseum der Moderne

Schillerhöhe 8-10, Marbach

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von

10 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen sonntags,

14 Uhr.

Wechselausstellungen: „Die Familie. Ein

Archiv“ (bis 29. April ). „German fever.

Beckett in Deutschland“ (bis 29. Juli)

www.dla-marbach.de

BESENKALENDER

Weingut Forsthof Kleinbottwar

24. bis 28. Januar

31. Januar bis 4. Februar

21. bis 25. Februar

14. bis 18. März

28. März bis 2. April

2. bis 6. Mai

3) Ölmühle Jäger

Obere Holdergasse 2, Marbach

Letzter Sonntag im Monat, 14 bis 17 Uhr

www.schillerstadt-marbach.de

4) Tobias-Mayer-Museum

Torgasse 13, Marbach

Nach Umbauarbeiten und dem Bau eines

erweiterten Museums wird das Tobias-Mayer-Museum

voraussichtlich im Sommer

2018 wiedereröffnet

www.tobias-mayer-verein.de

5) Urmensch-Museum

Kirchplatz 4, Steinheim

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von

13 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag sowie an

Feiertagen von 12 bis 17 Uhr.

Kinderführung: Samstag, 24. März, 10.30

Uhr: Am Lager des Homo steinheimensis.

Anmeldung: Telefon 0 71 44 / 26 31 13 oder

E-Mail: a.glueck@stadt-steinheim.de.

www.stadt-steinheim.de

6) Kloster- und Stadtgeschichte

9) Museum in der Stiftsscheuer

Marktplatz 1, Mundelsheim

Informationen zu den Öffnungszeiten und

Besichtigungen finden Sie auf

www.museum-mundelsheim.de

10) Museum im Adler

Ludwigsburger Straße 9, Benningen

Öffnungszeiten: Sonntags von 14 bis

17 Uhr. An Feiertagen und während der

Schulferien ist das Museum geschlossen.

Führung durch das Museum: 4. Februar,

14.30 Uhr.

Abends im Adler. . . – Auf den Spuren der

Römer in Benningen, 12. April, 19 Uhr.

Kinderführungen: I, II, III, IV – Die Römer

sind hier, 14. April, 10.30 Uhr.

„Rate mal was ich mache“ – die spannende

Berufejagd durchs Museum im Adler,

10. März, 10.30 Uhr.

Sonderausstellung: Eingesperrt, gefoltert

und gehängt – über Strafe und Strafen (bis

19. Juli).

www.museum-im-adler.de

34

Weingut Bruker Großbottwar

3. bis 18. März

14. bis 29. April

Weingut Waldbüsser Kleinbottwar

13. bis 18. Februar

12. bis 15. April

19. bis 22. April

3. bis 6. Mai

10. bis 13. Mai

Weingut Krohmer/

Weinstube „Zur Bütte“ Beilstein

4. bis 15. Februar

4. bis 15. März

1. bis 12. April

6. bis 17. Mai

Weingut Edelbrennerei Gemmrich

Donnerstags und freitags ab 18 Uhr

Friedrichstr. 8,

Öffnungszeiten: Nur nach telefonischer

Anmeldung bei Helga Becker unter 01 75 /

9 87 08 36.

www.stadt-steinheim.de

7) Weinbau- und Landwirtschaft

Kelterstraße 16, Kleinbottwar

Termine nach Vereinbarung bei Manfred

Waters, Telefon 0 71 48 / 60 70, vierteljährlich

gibt es ein Themenangebot

8) Heimatmuseum GroMusle

Rathausplatz 5, Oberstenfeld-Gronau

Öffnungszeiten: Jeden 1. Sonntag im Monat

von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

www.gromusle.de

11) Heimatmuseum Affalterbach

Kelterplatz, Affalterbach

Öffnungszeiten: Jeden ersten Sonntag im

Monat von 14 bis 17 Uhr.

Sonderführung ab acht Personen, Anmeldung

unter 0 71 44 / 20 96 46

www.affalterbach.de

12) BrezelMuseum

Badstraße 8, Erdmannhausen

Öffnungszeiten: Samstags und sonntags

von 11 bis 17 Uhr, Gruppenbesichtigungen

sind nach Absprache auch wochentags

möglich. Telefon: 0 71 44 / 3 38 93.

Führung durch das Museum: 3. März,

5. Mai, 15 Uhr. Brezel-Backen: 3. März und

5. Mai, zwischen 13 und 16 Uhr.

www.brezelmuseum.de


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Telefon 0 71 48 / 96 00 - 0

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Lauffener Weingärtner eG

74348 Lauffen

Telefon 0 71 33 / 185 - 0

www.lauffener-wein.de

Weinfactum eG

70376 Stuttgart

Telefon 0711 / 54 22 66

www.weinfactum.de

Weingärtner Marbach eG

71672 Marbach am Neckar

Telefon 0 71 44 / 64 19

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