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BREXIT UND ZOLL| w.news 02.2018

02.2018 | Wirtschaftsmagazin der IHK Heilbronn-Franken. Themen: Brexit und Zoll • IHK-Frühjahresempfang • Advertorial B4B Themenmagazin

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SERVICE + INFO © bilderstoeckchen – stock.adobe.com Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, dem kann Altersarmut drohen. WOHLVERDIENTER RUHESTAND? Wie hoch der Lebensstandard im Ruhestand ist, hängt maßgeblich davon ab, wie viel während des Arbeitslebens in eine Altersvorsorge eingezahlt oder beiseite gelegt wurde. Vor allem Selbstständige sind damit in besonderem Maße für ihre Altersvorsorge verantwortlich. Von Carolin Schwarzer Das eigene Unternehmen ist gerade erst gegründet, schon stellt sich dem Selbstständigen die Frage nach der Altersvorsorge. Er kann sich für eine steuerbegünstigte betriebliche Altersvorsorge entscheiden und beispielsweise eine Pensionszusage oder Direktversicherung abschließen. Er hat aber auch die Möglichkeit privat für seine Rente vorzusorgen. Das kann zum Beispiel in Form von Investitionen in Immobilien, verschiedene Geldanlagen oder aber einer privaten Rentenversicherung geschehen. Jürgen Becker, Nachfolgeberater bei der IHK Heilbronn-Franken: „Welche Altersvorsorge die richtige ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Wichtig ist es jedoch in jedem Fall, dass sich der Unternehmer rechtzeitig mit seiner Altersvorsorge befasst.“ Rechtzeitig kümmern Als Nachfolgeberater der IHK Heilbronn-Franken besucht Jürgen Becker jährlich fast 80 Betriebe und führt 160 persönliche Beratungen zum Thema Unternehmensübergabe durch. „Immer wieder stelle ich fest, dass Unternehmer einen Nachfolger suchen, aber gar nicht übergeben können, weil die Altersvorsorge nicht ausreicht“, erklärt er. Sind die Unternehmer bereits im Rentenalter, ist es meist zu spät und versäumte Einzahlungen sowie die Bildung von Rücklagen lassen sich nicht mehr nachholen. Gerade deshalb empfiehlt er bereits bei der Gründung eines Unternehmens an den Ruhestand zu denken und sich für eine Art der Altersvorsorge zu entscheiden. Jürgen Becker: „Etwa zehn Jahre vor dem geplanten Renteneintritt sollte außerdem überprüft werden, ob Einzahlungen und Rücklagen auch tatsächlich für den gewünschten Lebensstandard ausreichen.“ Die Wette mit dem Alter Voraussetzung für einen gesicherten Ruhestand sind regelmäßige Einzahlungen in eine Altersvorsorge. Diese sind jedoch nur möglich, wenn im Unternehmen ausreichende Liquidität dafür vorhanden ist. Dann sollte sich der Unternehmer überlegen, wie viel Geld er zurücklegt oder in eine Kasse einzahlt. Jürgen Becker: „Dabei besteht natürlich immer das Langlebigkeitsrisiko. Lebt er länger als gedacht, reichen die Zahlungen womöglich nicht bis an sein Lebensende.“ Versichert er sich gegen diesen Fall, so erhält er zwar bis zum Lebensende seine Rentenzahlungen, diese aber in einem geringeren Umfang. Der Nachfolgeberater der IHK empfiehlt deshalb mehrere Formen der Altersvorsorge zu kombinieren. FEBRUAR 2018 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 38 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de

VOLLSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNGEN RECHTZEITIG HINTERLEGEN Unternehmen können ihre Vollständigkeitserklärung (VE) für das Berichtsjahr 2017 ab sofort im VE-Register hinterlegen. Nach Ablauf der gesetzlichen Frist am 1. Mai drohen Geldbußen. Organisatorisch ist die Industrie- und Handelskammer für die VE zuständig und dient auch als Ansprechpartner für Rückfragen. Technisch erfolgt die Hinterlegung aber ausschließlich KONTAKT Anabelle Plieninger IHK-Referentin Umwelt Telefon 07131/9677-307 E-Mail plieninger@heilbronn.ihk.de elektronisch über das VE-Register www.ihkve-register.de. Dort sind auch die Rechtsgrundlagen, das Benutzerhandbuch sowie weitere Informationen zur VE hinterlegt. Letzter gesetzlicher Termin für die Abgabe der Vollständigkeitserklärung aus dem Berichtsjahr 2017 ist der 1. Mai. Wer seine VE später hinterlegt, riskiert empfindliche Geldbußen, denn der zuständige Landesvollzug kann ein Überschreiten der Frist als Ordnungswidrigkeit ahnden. Ab dem 2. Mai wird dann im VE-Register die Adressenliste der Unternehmen veröffentlicht, die eine Vollständigkeitserklärung abgegeben haben. www.ihk-ve-register.de Ihr zertifizierter Fachbetrieb für Gebäudedienste: www.rts-gmbh.de | Gebäudereinigung | Industrie-Service | Zeitarbeit | Betriebshygiene RTS = mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft Neuenstein 07942 | 946 23 – 0 Heilbronn 07131| 644–2141 Rosenberg 0 62 95 | 92 92 – 40 Crailsheim 0 79 51 | 27 82 97 Schwäbisch Hall 07 91 | 94 94 76 – 0 www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 39 -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- FEBRUAR 2018