Ortenau Gesundheitswelt - Patientenzeitschrift #14

Visioness

Heft 14 | Winter/Frühjahr 2018

ORTENAU

GESUNDHEITSWELT

Informationen zu Ihrer Gesundheit

Besuchen Sie uns auch auf unserer Webseite

www.ortenau-gesundheitswelt.de

Termine der Gesundheitsakademie Ortenau:

Vorträge, Workshops und Veranstaltungen

Seite 48–53

Informationsveranstaltungen

für werdende Eltern

Seite 46–47

Mit TV-Programm

für unseren Klinik-Sender „KiK-TV“

Titelthema:

Herzensangelegenheit

Mauritia Mack übernimmt Schirmherrschaft

der Kinderklinik Ortenau

Plötzlicher Herztod

Früherkennung ist das A und O

Spezialthemen:

Agenda 2030

Zukunftsplanung Ortenau Klinikum

CLINOTEL Krankenhausverbund

Mit Transparenz für mehr Patientensicherheit

Zum Mitnehmen! Ihr persönliches Exemplar mit Kontaktdaten unserer Klinikstandorte, Fachabteilungen und Pflegeheime


Editorial

Inhalt

Titelthema

Herzensangelegenheit – Mauritia Mack übernimmt Schirmherrschaft

der Kinderklinik Ortenau 8

die Entwicklung im Gesundheitswesen geht rasend schnell voran. Um auch in Zukunft

unseren Patientinnen und Patienten pflegerische sowie medizinische Leistungen

flächendeckend und auf qualitativ höchstem Niveau anbieten zu können, muss auch

das Ortenau Klinikum seine Strukturen fortlaufend an diese Entwicklung anpassen.

Deshalb diskutiert und erarbeitet das Ortenau Klinikum gemeinsam mit seinem Träger

Ortenaukreis derzeit eine „Agenda 2030“. Mit ihr wollen wir die Neuordnung unserer

Klinikstrukturen mittel- und langfristig planen. Für die mittelfristige Planung ist mit dem

„Modell Landrat“ ein Konzept beschlossen, das wir bereits umsetzen. Im Laufe dieses

Jahres werden die Kreisgremien zudem ein langfristiges Konzept über das Jahr 2030

hinaus beschließen (s. Seite 12-15).

Die wesentlichen Änderungen durch das „Modell Landrat“ bestehen in der Aufgabe des

Gengenbacher Standortes als Akutkrankenhaus, in der Verlegung der Orthopädie von

Gengenbach nach Kehl und in der organisatorischen Zusammenführung des Ortenau

Klinikums Kehl mit dem Offenburger Haus bis spätestens Ende 2018. Die Vorbereitungen

sind sehr gut angelaufen. Für Gengenbach wurde noch Ende 2017 vom Kreistag des

Ortenaukreises ein zukunftsträchtiges Nachnutzungskonzept beschlossen. Auch die

Zusammenführung der Häuser in Kehl und in Offenburg geht, dank der seit vielen

Jahren bestehenden engen Kooperationen im pflegerischen und ärztlichen Bereich,

sehr gut voran. Ungeachtet dieser Vorbereitungen steht für unsere Patienten an beiden

Standorten das aktuelle medizinische Leistungsspektrum (s. Seite 54–58) bis Ende des

Jahres in vollem Umfang zur Verfügung.

Wie auch immer die Strukturen unseres künftigen Klinikverbundes aussehen werden:

Besonders wichtig ist mir als Intensivmediziner und Leitendem Notarzt, wie dem

gesamten Ortenau Klinikum, eine gute, medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis.

Immerhin erhalten in den Notaufnahmen unserer Kliniken pro Jahr rund 130.000

Patienten eine Akutversorgung. Diese Notfallversorgung werden wir auch nach der

Umsetzung der „Agenda 2030“ in enger Kooperation mit den Rettungsdiensten und den

niedergelassenen Ärzten sicherstellen.

Denn im Notfall ist schnelle Hilfe besonders wichtig. Auch Sie können etwa bei

einem drohenden plötzlichen Herztod eines Angehörigen oder auch einer fremden

Person wichtige Hilfe leisten. Wie Sie als Ersthelfer Leben retten können, erfahren Sie

neben vielen wissenswerten Informationen zum Thema Gesundheit und dem großen

Leistungsspektrum unserer Kliniken in diesem Heft.

Im Namen aller fünf Direktionen des Ortenau Klinikums, jeweils bestehend aus

Ärztlichem Direktor, Pflegedirektor und Verwaltungsdirektor, wünsche ich Ihnen und

Ihren Familien alles Gute.

Ihr

Dr. Rolf Ermerling

Ärztlicher Direktor des Ortenau Klinikums Kehl

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Leserinnen und Leser,

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20

Impressum

Ortenau Gesundheitswelt Nr. 14 | Winter/Frühjahr 2018

Herausgeber: Ortenau Klinikum (ein Eigenbetrieb

des Ortenaukreises, Geschäftsführer ist Christian Keller)

Postanschrift: Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Zentrale Unternehmenskommunikation und Marketing

Weingartenstraße 70, 77654 Offenburg

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ortenau-klinikum.de

Telefon: 0781 472-0

Telefax: 0781 472-8302

Internet: www.ortenau-gesundheitswelt.de

Redaktionsleitung: Dieter W. Schleier (v.i.s.d.P)

Inhaltliches und grafisches Konzept,

Redaktion und Realisierung:

NEU:KOM GmbH –

Heidelberger Institut für Gesundheitskommunikation

Druck: Drescher Full-Service Versand GmbH, Offenburg

Quellen in dieser Ausgabe:

• Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

• Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft

• diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

• Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister

in Deutschland e.V. (GEKID)

• Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

• Robert-Koch-Institut

Alle in diesem Magazin enthaltenen

Empfehlungen ersetzen nicht den ärztlichen

Rat. Bitte suchen Sie bei gesundheitlichen

Beschwerden Ihren Hausarzt

oder niedergelassenen Facharzt auf.

Spezialthemen

CLINOTEL – Mit Transparenz für mehr Patientensicherheit 10

Agenda 2030 – Zukunftsplanung Ortenau Klinikum 12

Medizin und Gesundheit

Kurz und knapp 4

Fünf Minuten entscheiden über Leben und Tod 6

Aus zwei mach eins: Zusammenlegung der Klinikapotheken 11

Der Bandscheibenvorfall – Häufigster Auslöser von Rückenbeschwerden 16

Pilotprojekt für intensivierte Zusammenarbeit der Kliniklabore 20

Künstliches Gelenk statt knirschendes Knie – Eingriff mit großer Wirkung 22

AMIS-Hüfte – Mit neuem Hüftgelenk schnell wieder mobil 26

Volksleiden Refluxkrankheit – Vorsicht bei regelmäßigem Sodbrennen! 28

Ausgezeichnete Dysplasie-Sprechstunde im Kampf gegen

Gebärmutterhalskrebs 32

Schilddrüsen-Unterfunktion – Stoffwechsel auf Sparflamme 34

Bauchspeicheldrüsenkrebs: Die Gefahr im Bauch 38

Selbstheilungskräfte fördern – Autonomie stärken 40

Klinikseelsorge

Der Verletzlichkeit des Lebens achtsam begegnen 41

Ratgeber Pflege

Der Weg in die Selbstständigkeit 19

Serie „Küche und Ernährungsberatung“

Gebratene marinierte Lammfilets mit Süßkartoffeln aus dem Ofen 18

Serie „Selbsthilfegruppen“

Selbsthilfegruppe „Frauen mit Krebs“ 24

Selbsthilfegruppe „Männer mit Krebs“ 25

Unsere liebenswerte Region

Wohlfühlwochen im Europa-Park 36

Unterhaltung

Ihr TV-Programm 30

News

Informationen rund um das Ortenau Klinikum 42

Neuer Kinderspielplatz – „Wie schön ist es, wenn vorübergehend

die Krankheit in den Hintergrund rückt!“ 44

Die Fördervereine des Ortenau Klinikums 45

Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen für werdende Eltern 46

Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungen des Ortenau Klinikums 2017 48

Adressen

Klinikstandorte und Fachabteilungen 54

Pflege und Betreuung für die Menschen in der Region 59

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

ORTENAU GESUNDHEITSWELT


Spezialthema

Kurz und knapp

Kurz und knapp

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Sinken die Temperaturen,

konzentriert der weibliche Körper

die Wärmeversorgung auf die

Körpermitte, wo die meisten

lebenswichtigen Organe liegen

und im Zweifel ein empfindliches

Baby heranwächst. Die Folge:

kalte Hände und Füße! Frauen frieren

öfter und schneller als Männer.

Das liegt am Körperbau.

Unsere innere Heizung sind die

Muskeln, die ununterbrochen

durchblutet werden und Wärme

produzieren. Der männliche Körper

besteht durchschnittlich zu 40 Prozent

aus Muskeln, während es beim

weiblichen 25 Prozent sind.

2 ½ Stunden Sport pro Woche sorgen dafür, dass man

als Senior motorisch gesehen etwa zehn Jahre jünger

als nicht-aktive Menschen im gleichen Alter ist.

Das hat eine Langzeitstudie des Karlsruher Instituts

für Technologie (KIT) ergeben. Auch das Risiko für

Krankheiten wie Diabetes sinkt bei regelmäßiger

sportlicher Betätigung erheblich.

6.700.000

Menschen in Deutschland leiden an Diabetes.

„Diabetes ist nach wie vor die am meisten

unterschätzte chronische Krankheit unserer

Gesellschaft“, sagt Dr. Jens Kröger,

Vorstandsvorsitzender von diabetesDE –

Deutsche Diabetes-Hilfe.

Winter

Entspannt

gegen Migräne

Etwa jeder zehnte Bundesbürger wird

von ihnen geplagt: Migräneattacken.

Entspannungsverfahren wie progressive

Muskelentspannung können vorbeugen,

stellt die Deutsche Migräne- und

Kopfschmerzgesellschaft in ihrer

Leitlinie fest.

5,8 Millionen Kilometer

145 Mal

So lang ist die Strecke, die sich ergeben würde, wenn man

alle Nervenbahnen eines Erwachsenen aneinanderlegt.

Diese Länge reicht aus, um 145 Mal die Erde zu umrunden.

© max dallocco – Fotolia.com

© Yeamake – Fotolia.com

Schon gewusst?

Die gesamte Patientenzeitschrift

und weitere spannende Themen zum

Ortenau Klinikum finden Sie auch online

auf www.ortenau-gesundheitswelt.de.

© satware AG – Fotolia.com

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

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Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

„Früherkennung ist das A und O“

Fünf Minuten

entsch eiden über

Leben und Tod

Ein plötzlicher Herztod kann jeden treffen.

Entscheidend ist, ob und wie schnell Hilfsmaßnahmen

eingeleitet werden. In der Regel sind die Betroffenen auf

umstehende Laien angewiesen. Warum man vor der Anwendung

von Erste-Hilfe-Maßnahmen keine Angst haben muss, erklärt

Dr. Rolf Ermerling, Chefarzt der Anästhesie am Ortenau Klinikum

Kehl sowie Leitender Notarzt und Transplantationsbeauftragter.

Mit 80.000 bis 100.000 Fällen pro Jahr gehört

der plötzliche Herztod zu den häufigsten

Todesursachen in Deutschland. Männer

sind dreimal so häufig betroffen wie Frauen.

Ein Mensch bricht zusammen und verliert

das Bewusstsein, weil das Herz stockt.

Meist liegt dem Ganzen eine Erkrankung

zugrunde, die zuvor unentdeckt blieb.

Zeit bis zur Reanimation

ist entscheidend

„Auslöser eines plötzlichen Herztodes ist

meist das Kammerflimmern, bei dem sich

der Herzmuskel nicht mehr geordnet kontrahiert“,

erklärt Dr. Ermerling. „Es gelangt

kein Blut mehr in den Kreislauf und das

Gehirn sowie der restliche Körper werden

nicht mehr mit Sauerstoff versorgt.“ Auch

ein unmittelbarer Herzstillstand kann den

Herztod auslösen. Es kommt zum Verlust

des Bewusstseins und der Betroffene atmet

nicht mehr normal oder gar nicht mehr.

„Ohne Blutzufuhr und Sauerstoff können

die Organe und vor allem das Gehirn nur

kurze Zeit überleben“, gibt der Facharzt

für Anästhesiologie, Spezielle anästhesiologische

Intensivmedizin und Notfallmedizin

zu bedenken. „Führt ein Ersthelfer eine

Herzdruckmassage durch, wird so ein gewisser

Blutkreislauf, welcher für die Sauerstoffversorgung

des Gehirn benötigt wird,

aufrechterhalten.“ Denn auch wenn das

Herz stillsteht, befindet sich dennoch Rest-

blut darin, das so zu den lebenswichtigen

Organen gepumpt wird. „Entscheidend ist,

wie viel Zeit bis zum Beginn von Reanimationsmaßnahmen

vergeht“, so der Chefarzt.

Pro verstrichener Minute verringert

sich die Überlebenswahrscheinlichkeit um

ungefähr zehn Prozent. Findet innerhalb

von fünf Minuten kein Eingreifen statt, ist

es unwahrscheinlich, dass der Betroffene

überlebt.

Jeder kann Ersthelfer sein

Die drei wichtigen Schritte bei der Erstversorgung

sind Prüfen, Rufen und Drücken.

Zuerst sollte die Person angesprochen und

gegebenenfalls leicht an den Schultern

gerüttelt werden. Dabei ist stets auf die

Atmung zu achten. „Erfolgt keine Reaktion,

muss sofort der Notruf 112 kontaktiert

werden“, betont Dr. Ermerling. Bis Hilfe

eintrifft, sollte eine Herzmassage durchgeführt

werden. Dabei drücken Ersthelfer 100

Mal pro Minute etwa fünf Zentimeter tief

mitten auf den Brustkorb.

Dass im Notfall niemand Berührungsängste

haben muss und jeder zum Lebensretter

werden kann, egal ob Arzt, Schüler

oder Angestellter, vermittelt der Chefarzt

auch bei Vorträgen im Rahmen der Schüler-Gesundheitsakademie.

Die wichtigste

Botschaft: Bei einem Herzstillstand zählt

buchstäblich jede Minute.

Gut zu wissen!

PULS: Im Notfall rufen Sie 112 und beginnen Sie sofort mit der Wiederbelebung.

Suchen Sie nicht nach dem Puls – das kostet wertvolle Zeit.

SAUERSTOFF: Wer Mund-zu-Mund-Beatmung nicht beherrscht, beschränkt sich

auf Herzdruckmassage. Es befindet sich noch Sauerstoff in der Lunge.

AUSREICHENDER DRUCK: Auch bei einer korrekten Herzdruckmassage kann es

zu Rippenbrüchen kommen. Nehmen Sie diese in Kauf, um ein Leben zu retten.

DAUER: Brechen Sie die Reanimation nicht ab, sobald Sanitäter in Sicht sind.

Machen Sie weiter, bis der Rettungsdienst die Maßnahme übernimmt.

Prof. Dr. Bernhard Zwißler

„Maßnahmen

zur Verbesserung der

Patientensicherheit

stehen stets im Fokus“

Fragen an Prof. Dr. Bernhard Zwißler, Präsident

der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie

und Intensivmedizin (DGAI):

Welche Aufgaben und Ziele verfolgt die DGAI?

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt vor allem auf der Patientensicherheit. Eines der

zentralen Ziele ist, die sehr erfolgreichen Aktivitäten zur Verbesserung der Qualität

der Wiederbelebung nach Herz-Kreislaufstillstand zu intensivieren. Die Quote der

Laienreanimation ist in den letzten Jahren von unter 20 auf über 30 Prozent angestiegen

und zeigt bereits deutlich erste Erfolge unserer Aktivitäten. Nun wollen wir

die entsprechende Ausbildung mit dem Projekt „Kids save lives“ auch in die Schulen

tragen. Innerhalb von Krankenhäusern sieht die DGAI die Etablierung von Medizinischen

Einsatzteams zur Früherkennung und -behandlung bei kritischer Erkrankung

als erforderlich. Ein entsprechendes Konzept wurde kürzlich zusammen mit der

Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCh) vorangetrieben.

Dr. Rolf Ermerling

Ihre Fachklinik vor Ort

Wodurch zeichnet sich die Arbeit der DGAI aus?

Die DGAI ist mit derzeit über 15.000 ärztlichen Mitgliedern eine der größten wissenschaftlichen

Fachgesellschaften in der Medizin in Deutschland. Sie ist Mitglied in der

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.,

der Europäischen Gesellschaft für Anästhesiologie und der Weltanästhesiegesellschaft.

Neben den bereits genannten Projekten setzt sich die DGAI auch für die Weiterentwicklung

der Anästhesiologie in Wissenschaft und Praxis sowie die Vertretung

der anästhesiologischen Interessen in Lehre und Forschung ein.

Das gesamte Interview lesen Sie auf www.ortenau-gesundheitswelt.de

© pixelaway – Fotolia.com

Abteilung für Anästhesiologie

Dr. Rolf Ermerling

Kanzmattstr. 2

77694 Kehl

Tel. 07851 873-186

E-Mail: anaesthesie@kel.ortenau-klinikum.de

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V.

Prof. Dr. Bernhard Zwißler

Roritzerstraße 27

90419 Nürnberg

Tel. 0911 93 37 80

E-Mail: dgai@dgai-ev.de

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

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Titelthema

Titelthema

„Eine Herzensangelegenheit“– Mauritia Mack übernimmt

Schirmherrschaft der Kinderklin ik Ortenau

Die Kinderklinik Ortenau ist stolz, eine prominente Unterstützerin

für die medizinische Versorgung von Kindern gewonnen zu haben.

Mauritia Mack, Ehefrau von Europa-Park Inhaber Jürgen Mack, hat

seit Juli 2017 die Schirmherrschaft übernommen. Bei einem persönlichen

Besuch konnte sie bereits einen Eindruck vom großen medizinischen

Leistungsspektrum der Kinderklinik in Offenburg gewinnen.

Im Interview erklärt Frau Mack ihr soziales Engagement und gibt

Einblicke, welche Akzente sie zukünftig gerne setzen möchte.

Zum Film: www.kinderklinik-ortenau.de

Mauritia Mack, Europa-Park

Schirmherrin der Kinderklinik Ortenau

Sie unterstützen seit vielen Jahren

zahlreiche soziale Projekte weltweit.

Was bedeutet Ihnen die Schirmherrschaft

der Kinderklinik Ortenau?

Neben der Entwicklung des Europa-Park

war es unserer Familie immer wichtig, auch

soziale Verantwortung zu übernehmen und

als Vorbild voranzugehen. Ich bin der festen

Überzeugung, dass eine Gesellschaft nur

funktionieren kann, wenn jeder versucht,

sich nach seinen Möglichkeiten einzubringen.

Dabei liegt mir das Wohl der Jüngsten

und sozial Benachteiligten besonders am

Herzen. Ich selbst bin in Ettenheim geboren,

habe dort das Gymnasium besucht und

mein Abitur absolviert. Auch daher bin ich

der Region eng verbunden und setze mich

bewusst für wohltätige Zwecke in der Umgebung

ein. Darüber hinaus lege ich großen

Wert darauf, eine persönliche Beziehung zu

den von mir geförderten, sozialen Projekten

und übernommenen Ehrenämtern zu haben.

Aus eigener Erfahrung als zweifache

Mutter kann ich so in Bezug auf die Kinderklinik

Ortenau sagen, dass junge Patienten

und ihre Eltern hier sowohl fachlich als auch

persönlich in den besten Händen sind. Die

Kinderstation als Schirmherrin zu unterstützen,

ist mir deshalb eine große Ehre und

Freude.

geführt, wie zeit- und kostenintensiv die

Kinder- und Jugendmedizin ist und welch

besonderer Förderung sie bedarf.

Welche Akzente wollen Sie in Zukunft

mit Ihrer Schirmherrschaft setzen?

Ich habe großen Respekt vor der Arbeit von

Dr. Stuhrmann und seiner gesamten Abteilung.

Als Schirmherrin hoffe ich, dass die positive

Energie des Europa-Park und unseres

Familienunternehmens in Zukunft ein Stück

weit zur Reputation der wichtigen und unverzichtbaren

Kinderklinik Ortenau sowie zur

schnellen Genesung der Kleinen beitragen

kann. Überschaubare Bedürfnisse der Kinderstation

unterstützen wir wenn möglich

selbstverständlich gerne schnell und zeitnah.

Darüber hinaus sind auch Weihnachtsoder

Osteraktionen mit unserem beliebten

Charakter Ed Euromaus und Künstlern des

Europa-Park geplant, die den Kindern ein

kleines Lächeln ins Gesicht zaubern. Unabhängig

davon ist es mein Wunsch, längerfristig

größere Vorhaben gemeinsam mit der

Kinderklinik Ortenau zu realisieren. Hierzu

zählt neben der Förderung von vielfältigen

Informationsveranstaltungen rund um das

Thema Kinder- und Jugendmedizin auch die

Unterstützung von Spendenaktionen, deren

Erlöse der Kinderklinik zugutekommen.

(v.l.n.r.) Dr. Moritz Rohrbach, Leitender Oberarzt; Mauritia Mack, Schirmherrin der Kinderklinik Ortenau;

Dr. Stefan Stuhrmann, Chefarzt

Welche Eindrücke haben Sie bei Ihrem

persönlichen Besuch im Juli gewonnen?

Der Besuch der Kinderklinik Ortenau und der

aufschlussreiche Rundgang sind mir in bester

Erinnerung. Dabei hat mich die Besichtigung

der Kinderstation nicht nur zutiefst berührt,

sondern mir auch wertvolle Einblicke

in die unverzichtbare Arbeit von Chefarzt

Dr. Stuhrmann und seinem Team gegeben.

Neben dem großen medizinischen Leistungsspektrum

und der hohen fachlichen

Qualität hat mich besonders beeindruckt,

wie leidenschaftlich sich jeder Einzelne in

der Abteilung dafür einsetzt, den kranken

Kindern zu helfen und den Frühgeborenen

ihren teils schwierigen Start ins Leben zu

erleichtern. Darüber hinaus hat der Besuch

in der Kinderklinik mir nochmals vor Augen

(v.l.n.r.) Dr. Jens-Uwe Folkens, ehem. Chefarzt; Eva Müller, stellv. Pflegedirektorin; Mauritia Mack, Schirmherrin der Kinderklinik Ortenau;

Dr. Stefan Stuhrmann, Chefarzt; Ed Euromaus; Ingrid Fuchs, Patientenfürsprecherin; Carina Heitmann, Personaldirektorin;

Dr. Christoph Jopen, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der klinischen Kinderheilkunde Offenburg e.V.

ORTENAU GESUNDHEITSWELT

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Spezialthema

Medizin und Gesundheit

CLINOTEL – mit Transparenz

für mehr Patientensicherheit

Seit Oktober 2016 ist das Ortenau Klinikum Mitglied bei CLINOTEL, dem ersten trägerübergreifenden

Krankenhausverbund in Deutschland. Nun hat das Ortenau Klinikum seine ersten CLINOTEL-Qualitätsergebnisse

für Interessierte im Internet veröffentlicht. Reinhard Müller, Leiter der Abteilung Zentrale

Unternehmensentwicklung und Steuerung des Ortenau Klinikums, erklärt, wieso das vor allem

für Patienten von Vorteil ist.

Was bedeutet es für ein Krankenhaus,

Mitglied bei CLINOTEL zu sein?

Clinotel steht seinen Mitgliedshäusern in

allen Fragen der Unternehmenssteuerung

zur Seite und liefert ein umfassendes Kennzahlenpaket,

das für die Führung im Klinikverbund

und in den einzelnen Häusern sehr

hilfreich ist. Im Expertennetzwerk erfolgt

ein direkter Erfahrungsaustausch und ein

Wissenstransfer auf Mitarbeiterebene. Auf

einem Patienteninformationsportal können

sich Patienten über ihre Klinik, deren

Leistungsspektrum und Behandlungsqualität

informieren.

Welche sind die Vorteile der

Mitgliedschaft für das Krankenhaus?

Im Clinotel Verbund haben sich Krankenhäuser

in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft

organisiert. Deutschlandweit gehören zum

CLINOTEL-Krankenhausverbund mehr als 55

Kliniken, die sich als selbstständige und

leistungsstarke Krankenhäuser durch Wissenstransfer

und Vergleiche untereinander

austauschen. Clinotel bereitet die Daten

aus den Krankenhäusern zu Kennzahlen

auf, die unsere Entscheidungen in den Bereichen

Qualität, Prozesse, Personal, Finanzen

und Strategie unterstützen.

Wie profitieren auch die

Patienten davon?

Patienten können sich von der für sie

wichtigen und guten Behandlungsqualität

überzeugen und dies fördert das Vertrauen,

sich in unsere Behandlung zu begeben.

Durch den Leitsatz des Verbundes

„Von den Besten lernen, zu den Besten

gehören“ garantieren wir unseren Patienten

eine stetige Verbesserung unserer

Behandlungsqualität.

Das Ortenau Klinikum hat seine

CLINOTEL-Qualitätsergebnisse freiwillig

im Internet veröffentlicht. Was kann

dort herausgelesen werden?

Die von den Experten definierten Kennzahlen

werden als Verbundziele öffentlich

kommuniziert und fördern die Transparenz

der Qualitätsmesszahlen der Mitglieder. Die

Kennzahlen umfassen die für die Patienten

relevanten Leistungsinhalte eines Krankenhauses

und sind auch gut verständlich

dargestellt. 2018 erfolgt die umfassende

Darstellung der im Verbund definierten

Kennzahlen. Bisher sind nur die gesetzlich

verpflichtenden Kennzahlen, die auch im

gesetzlich verpflichtenden Qualitätsbericht

enthalten sind, öffentlich zugänglich.

Welche Bedeutung haben

die Ergebnisse?

Die Kennzahlen schaffen Vertrauen in unsere

Behandlung. Intern können aufgrund

der Ergebniskennzahlen Verbesserungspotentiale

erkannt und Maßnahmen zur

Steigerung der Behandlungsqualität abgeleitet

werden.

In welchen Bereichen hat das Ortenau

Klinikum besonders gut abgeschnitten?

Statistisch signifikant gute Ergebnisse werden

im Verbund in der Herzinfarktbehandlung,

in den Verfahren der minimalinvasiven

Chirurgie, der Schlaganfallbehandlung

und in der Endoprothetik erzielt.

Gibt es bestimmte Häuser, die überdurchschnittlich

gut abgeschnitten haben?

Alle Krankenhäuser haben in den ausgewiesenen

Kennzahlen gute Ergebnisse. Wie

schon seit Jahren zeigt sich in der Endoprothetik

und in der Behandlung des Herzinfarktes

in den dafür spezialisierten Häusern

eine exzellente Behandlungsqualität.

Ebenso weisen wir im Bereich der Schlaganfallbehandlung

eine hervorragende Qualität

auf.

Wo können Interessierte die Daten

zur Behandlungsqualität finden?

Auf der Homepage www.clinotel.de kann

jeder die Daten einsehen. Diese ist über

den CLINOTEL Button auf unserer Homepage

oder direkt im Internet aufrufbar:

Clinotel Homepage /

Rubrik: Nutzen für Patienten

Reinhard Müller

Kontakt

Unternehmensentwicklung und Steuerung

Reinhard Müller

Leiter Unternehmensentwicklung und Steuerung

Weingartenstr. 70

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-5009

E-Mail: reinhard.mueller@ortenau-klinikum.de

Aus zwei mach eins:

Zusammenlegung

der Klinikapotheken

Ab dem 1. Oktober 2018 führt das Ortenau Klinikum seine beiden Krankenhausapotheken in Lahr

und in Offenburg am Standort Ebertplatz in Offenburg zusammen. Mehrheitlich hat der Krankenhausausschuss

des Ortenaukreises diesen Beschluss im Mai dieses Jahres in Offenburg gefasst. Ziel ist es,

die Synergien im Klinikverbund zu nutzen und den Apothekenbetrieb noch wirtschaftlicher aufzustellen.

„Durch das Zusammenlegen beider Apotheken

kann das Ortenau Klinikum rund

300.000 Euro pro Jahr an Kosten einsparen,

ohne größere Baumaßnahmen durchführen

zu müssen“, erläuterte Ortenau Klinikum

Geschäftsführer Christian Keller in

der Sitzung des Krankenhausausschusses.

Ausschlaggebend waren bei der Entscheidung

die Ergebnisse einer Wirtschaftlichkeitsanalyse.

Die Möglichkeit der großen

Kosteneinsparungen und des Verzichts auf

die doppelte Lagerung von Medikamenten

wurde bei der Prüfung besonders deutlich.

In der Zentralapotheke arbeiten Stationsassistentinnen

und Apothekenmitarbeiterinnen

Hand in Hand.

Exzellente Versorgungsqualität

Mit der Zusammenführung geht jedoch

keineswegs eine Qualitätseinbuße des

Standortes Lahr und der bisher mitversorgten

Standorte Wolfach und Ettenheim

einher. Künftig wird das Klinikum in Lahr

von Offenburg aus mit Arzneimitteln versorgt.

„Der Versorgungsgrad und die Versorgungstiefe

der Stationen, Funktionsbereiche

und des Zentral-OP am Ortenau

Klinikum Lahr-Ettenheim bleiben somit auf

exzellentem Niveau“, betont Keller. Auch

die Qualität der Patientenversorgung, vor

allem von onkologischen Patienten, wird

insgesamt gesichert. Ein weiterer Vorteil:

Die Zusammenlegung bietet gute Voraussetzungen

für einen qualitativ abgestimmten

Ausbau der klinischen Pharmazie in

Lahr und Offenburg. Durch die Umstrukturierung

müssen sich die Apotheker künftig

weniger auf die Versorgungslogistik konzentrieren

und können den Schwerpunkt

ihrer Arbeit auf die klinische Pharmazie

legen. So wird am Standort Lahr eine

deutliche Stärkung der Versorgungsqualität

und der klinisch-pharmazeutischen Beratung

von Ärzten, Pflegern und Patienten

erreicht.

Festgelegte Schwerpunkte

Mit der Zusammenführung der Klinikapotheken

geht auch eine Aufteilung der

Schwerpunktbereiche einher. Künftig soll

am Ortenau Klinikum in Lahr ein klinischer

Apotheker etabliert werden, der hochwertige

pharmazeutische Dienstleistungen vor

Ort auf den Stationen übernimmt. Die Arzneimittel-

und Medikalprodukteversorgung

der gesamten Bereiche wird durch die

Stationsassistentinnen gewährleistet, das

Sachmittelmanagement in die Hände der

Apothekenmitarbeiterinnen gelegt. Diese

Aufteilung entlastet das Pflegepersonal

von entsprechenden Aufgaben und gestaltet

die Arbeitsprozesse noch effektiver.

Christian Reiss

Kontakt

Zentralapotheke

Christian Reiss

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-8001

E-Mail: zentralapotheke@og.ortenau-klinikum.de

10 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 11


Spezialthema

Spezialthema

Agenda 2030 – Zukunftsplanung

Ortenau Klinikum

Positive Zwischenbilanz zur

Umsetzung „Modell Landrat“

Um die qualitativ hochwertige, flächendeckende Patientenversorgung im Ortenaukreis nachhaltig

zu sichern, hat das Ortenau Klinikum Anfang 2017 mit der Entwicklung einer Strategie zur zukünftigen

Struktur des Klinikverbundes für die Jahre bis 2030 und darüber hinaus begonnen. Die „Agenda 2030“

soll die Zukunftsfähigkeit des Ortenau Klinikums als kommunale Einrichtung sichern. Mit eingebunden

in die Strategiedebatte ist der Krankenhausausschuss des Ortenaukreises, der die von der Geschäftsführung

des Ortenau Klinikums vorgelegten Konzepte prüft, diskutiert und die erarbeiteten

Ergebnisse gegenüber dem Kreistag für eine Beschlussfassung empfiehlt.

Die Planungen für die Zusammenführung der Klinikstandorte Gengenbach, Kehl und Offenburg

kommen gut voran. Diese positive Zwischenbilanz zog Geschäftsführer Christian Keller Anfang November

in einer Sitzung des Krankenhausausschusses des Ortenaukreises. „Die Vorbereitungen für die geplante

Fusion des Ortenau Klinikums Offenburg-Gengenbach und des Ortenau Klinikums Kehl sind zeitlich und

inhaltlich im grünen Bereich“, betonte Keller. Auch zum Stand der Erarbeitung eines Nachnutzungskonzepts

für den Standort Gengenbach äußerte sich Keller positiv. In diesem Zusammenhang dankte

Geschäftsführer Christian Keller der Stadt Gengenbach und Bürgermeister Thorsten Erny für die aktive

und konstruktive Begleitung der Erarbeitung dieses Konzepts.

Ziele der Strategiedebatte

• Qualitativ hochwertige, flächendeckende Patientenversorgung

und -sicherheit gewährleisten

• Qualifiziertes Personal gewinnen und binden

• Fördermittel für Investitionen sichern

• Ausgewogene Wirtschaftlichkeit erreichen

Vier Gründe für die Entwicklung einer langfristigen Strategie

Qualitätssicherung: Oberstes Ziel ist die Sicherung einer flächendeckenden,

qualitativ hochwertigen Patientenversorgung. Das Ortenau

Klinikum will Spitzenmedizin erhalten und orientiert sich dabei

an Kliniken wie Freiburg oder Heidelberg. Eine qualitativ hochwertige

medizinische Versorgung bedeutet weitere Spezialisierung

und den Ausbau von Zentren (Beispiel: Schlaganfallzentren). Die

Vorgaben der Fachgesellschaften und des Gesetzgebers gehen immer

mehr in Richtung Mindestmengen und Spezialisierung. Das

Ortenau Klinikum muss sich dieser Entwicklung stellen und darf

sich sinnvollen und vertretbaren Strukturveränderungen nicht verschließen.

Personalgewinnung und Arbeitsplatzsicherung: Das bundesweite

Unterangebot an Fachkräften im medizinischen und pflegerischen

Bereich macht es für kleinere Klinikstandorte immer

schwerer, qualifiziertes Personal zu finden. Große Standorte mit

breitem Weiterbildungsangebot werden bevorzugt. Strukturveränderungen

sollen dafür sorgen, dass das Ortenau Klinikum weiterhin

ein attraktiver Arbeitgeber ist und die bestehenden Arbeitsplätze

sichern.

Fördermittelsicherung: Das Land wird künftig nur noch Fördermittel

für Strukturveränderungen in Richtung Spezialisierung und

Zentrenbildung geben. Mangels Rücklagen und ohne Veränderungen

müssten Investitionen zu 100 Prozent nur noch über Kredite

oder Trägerzuschüsse finanziert werden. Investitionen in die

Zukunftsfähigkeit setzen eine langfristige Planung voraus. Allein in

Offenburg und Lahr besteht in den nächsten 15 bis 20 Jahren ein

Investitionsbedarf von rund 150 bis 200 Millionen Euro.

Defizitminimierung: Erwartet wird ein steigender Fehlbetrag des

Klinikverbundes für die kommenden Jahre. Ohne Veränderungen

würde dieser bis Mitte der 2020er Jahre auf rund 20 Millionen

Euro pro Jahr ansteigen.

Zukunftsperspektive für Standort

Gengenbach

Der Kreistag des Ortenaukreises hat Mitte

Dezember mehrheitlich ein umfassendes

Konzept für den Klinikstandort Gengenbach

beschlossen, das ein breites Bündel

an Maßnahmen beinhaltet. Vorgesehen

sind die Einrichtung eines Sozialpädiatrischen

Zentrums (SPZ) und eines stationären

Heimplatzangebotes für beatmungspflichtige

Kinder und Jugendliche

mit 17 Plätzen. Außerdem soll der Standort

Gengenbach 45 Plätze des Pflege- und

Betreuungsheims Ortenau für stationäre

Pflege und Kurzzeitpflege übernehmen.

Zusätzlich soll eine ambulant betreute

Wohngruppe für Menschen mit Hilfe- und

Unterstützungsbedarf in Zusammenarbeit

mit dem Gengenbacher Pflegenetzwerk

eingerichtet werden.

Noch geprüft werden soll, ob das Gesundheitsamt

des Ortenaukreises am Standort

Gengenbach angesiedelt werden kann.

Zugleich hat sich der Kreistag gegen eine

Zusammenlegung der aktuell auf die

Standorte Lahr und Offenburg aufgeteilten

Psychosomatischen Klinik am Standort

Gengenbach ausgesprochen, die im

Rahmen des Konzepts ebenfalls diskutiert

worden war. Das Gremium folgte damit

unter anderem einem Votum des Sozialministeriums,

das gleichwohl eine Zusammenlegung

an einem zentralen Standort

mit somatischer Medizin grundsätzlich

befürwortet. Ortenau Klinikum-Geschäftsführer

Christian Keller sieht bei einer

Umsetzung des Konzepts sogar eine Ausweitung

des medizinischen Leistungsangebots

in der Region: „Insbesondere mit

der Einrichtung eines Sozialpädiatrischen

Zentrums und dem stationären Heimplatzangebot

für beatmungspflichtige Kinder

und Jugendliche schaffen wir Angebote,

die bisher nicht im Ortenaukreis vorhanden

waren und die es zwischen Freiburg

und Karlsruhe so bisher nicht gibt.“ Insgesamt

habe eine vertiefende Prüfung des

Konzepts ergeben, „dass eine Nachnutzung

des Ortenau Klinikums in Gengenbach

im Gesamtkontext des Leistungsportfolios

des Ortenau Klinikums sinnvoll

realisierbar ist.“ Die vorhandenen räumlichen

Kapazitäten erlaubten hierbei eine

Nutzung von mehreren Leistungsangeboten

in Kombination, so Keller.

2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030

Kontinuierliches Heben von

Optimierungspotenzialen

Fortführen „Status quo“

oder „Modell Landrat“

Fortführen „Status quo“ oder

3-Standorte-Lösung bzw.

4-Standorte-Lösung

Zukunftsplanung

Kreistag des Ortenaukreises

Geschäftsführer Christian Keller

12 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 13


Spezialthema

Spezialthema

Das Prinzip der dualen

Krankenhausfinanzierung

Ständiger Wandel: Geschichte der

Krankenhäuser in der Ortenau

Die wirtschaftliche Sicherung von Krankenhäusern erfolgt in Deutschland nach dem Prinzip

der „dualen Finanzierung“: Für laufende Betriebskosten sind die Krankenkassen zuständig

und für notwendige Investitionen, wie bauliche Maßnahmen und medizinische Ausstattung,

ist es das jeweilige Bundesland.

Das Prinzip der dualen

Krankenhausfinanzierung

Vor allem kleine Krankenhäuser haben zunehmend

Probleme ihre Zukunft zu sichern.

Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Investitionsfördermittel

von den Bundesländern

an Qualitätsbedingungen geknüpft sind,

z. B. an die Unterhaltung von zertifizierten

Medizinischen Zentren, in denen mehrere

Fachbereiche ihre Kompetenzen und Erfahrungen

bündeln und nach neuesten Erkenntnissen

behandeln. In Verantwortung

gegenüber ihren Patienten überweisen

niedergelassene Haus- und Fachärzte ihre

Patienten vorzugsweise in solche Fachkliniken,

die diese zertifizierte Medizinqualität

bieten und die über eine nachweislich

exzellente Erfahrung in der Behandlung

bestimmter Erkrankungen verfügen. Ihre

wirtschaftliche Zukunftssicherung können

einzelne Krankenhäuser daher nur durch

komplexe, kostenintensive und qualitätsorientierte

Umstrukturierungsmaßnahmen

gewährleisten.

Versicherter/Patient

Beiträge

Krankenhaus

Länder

Krankenkassen

Investitionskostenfinanzierung

Krankenhausleistung

Betriebskostenfinanzierung

Die Entwicklung der modernen Kliniklandschaft in der Ortenau hat eine lange Geschichte.

Zahlreiche Städte und Gemeinden ließen bereits Anfang des vergangenen Jahrhunderts neue

Krankenhäuser errichten und legten damit den Grundstein für eine moderne, stationäre Patientenversorgung.

Die 100-jährigen Jubiläen der Ortenau Kliniken in Offenburg, Achern, Kehl und Wolfach

in den vergangenen Jahren bezeugen dies eindrücklich.

Vor allem größere Häuser machten in den

Anfangsjahren eine rasche bauliche und

medizinische Entwicklung durch, die durch

die beiden Weltkriege teilweise gebremst

wurde. In den kleineren Städten blieben

die Häuser dagegen zumeist reine Belegkrankenhäuser.

Ab den 1960er Jahren stellten der medizinische

Fortschritt und steigende Bevölkerungszahlen

vor allem kleinere Häuser

vor wachsende Herausforderungen.

Zwar boten sie ein breites medizinisches

Spektrum an, verfügten aber kaum über

Fachärzte oder hauptberufliches Fachpersonal,

waren selten voll ausgelastet und

erwirtschafteten meist ein nicht geringes

Defizit. Im Rahmen einer umfangreichen

Reformpolitik des Landes, die neben einer

Gemeinde-, Kreis- und Verwaltungsreform

auch eine Krankenhausreform umfasste,

wurden viele kleinere Häuser aufgegeben

oder mit größeren zusammengelegt.

Mit der Kreisreform von 1973 und in den

Folgejahren gaben alle Städte und Gemeinden

ihre Krankenhäuser an den neu

entstandenen Ortenaukreis ab. Er förderte

Hier finden Sie die Chroniken zu den 100-jährigen Jubiläen der Ortenau Kliniken

in Offenburg, Achern, Kehl und Wolfach als PDF-Download:

die Entwicklung der Kreiskrankenhäuser

und baute sie mit Hilfe des Landes weiter

aus. Eine zentrale Krankenhausverwaltung

entstand und die Zusammenarbeit der einzelnen

Häuser wurde weiter verstärkt. Im

Jahr 1996 wandelte der Kreis die Kliniken

in Eigenbetriebe um und fasste diese 2007

in einem Eigenbetrieb zum Klinikverbund

Ortenau Klinikum“ zusammen.

Die Geschichte der Krankenhäuser in der

Ortenau ist somit durch einen ständigen

Wandel und stete Bündelung gekennzeichnet.

Die Rahmenbestimmungen für die Krankenhausfinanzierung

werden in Deutschland

vom Bund festgelegt. Über die bedarfsgerechte

Anzahl von Krankenhäusern und

Betten entscheiden dann die Bundesländer

in ihrem jeweiligen Krankenhausplan.

Ausschließlich darin aufgenommene Einrichtungen,

sogenannte Plankrankenhäuser,

haben Anspruch auf Investitionsmittel

aus den Landeshaushalten und auf Versorgungsverträge

mit den Krankenkassen.

Steuern

Steuerzahler

© Ortenau Klinikum

Kontakt

Unternehmenskommunikation

Dieter Schleier

Leiter Unternehmenskommunikation und Marketing

Weingartenstr. 70

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-8300

E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ortenau-klinikum.de

14 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 15


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

„Ein einzigartiges Zusammenspiel“

Prof. Dr. Akhil Verheyden leitet die Klinik für Unfall-, Orthopädische

und Wirbelsäulenchirurgie am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim und

gibt Tipps, wie sich einem Bandscheibenvorfall vorbeugen lässt.

Herr Professor Verheyden, wie lässt sich ein

Bandscheibenvorfall vermeiden?

Wer eine sitzende berufliche Tätigkeit ausübt, sollte auf eine aufrechte

Sitzhaltung achten und die Stellung immer mal ändern. Wer

körperlich hart arbeitet und schwere Gegenstände hebt, sollte diese

nicht mit gebeugter Wirbelsäule anheben. Besser ist es, in die Knie

zu gehen und die Last hochzuheben, indem man die Beine langsam

streckt. Die Wirbelsäule bleibt dabei aufrecht. Wer sich zudem regelmäßig

bewegt und sein Gewicht im Normalbereich hält, hat bereits

viel für seine Wirbelsäule getan.

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Ihre Fachklinik vor Ort

Der Bandscheibenvorfall

© StockPhotoPro – Fotolia.com

Was macht die Wirbelsäule eigentlich so besonders?

Ohne Sie wäre ein aufrechter Gang völlig unmöglich. Ein einzigartiges

Zusammenspiel zahlreicher Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln

und Nerven ermöglicht einen großen Bewegungsspielraum für Kopf,

Rumpf, Arme und Beine. Sie stützt unseren Körper, schützt unser

Nervensystem und trägt den Kopf.

Bandscheibenvorfall

Klinik für Unfall-, Orthopädische

und Wirbelsäulenchirurgie

Standort Lahr

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Sekretariat: Tina Fader/Andrea Kumerer

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Tel. 07821 93-2303

E-Mail: tina.fader@le.ortenau-klinikum.de

– häufigster Auslöser

von Rückenschmerzen

Gartenarbeit, Heimwerken und eine 40-Stunden-Woche

am Schreibtisch: Das kann die Wirbelsäule strapazieren und

auf Dauer schädigen. Auch Bewegungsmangel lässt unsere

stabilisierende Mittelachse deutlich schneller verschleißen.

Das Ergebnis: Rückenschmerzen, die den Betroffenen in

seinem Alltag einschränken. Schuld ist in vielen Fällen

ein Bandscheibenvorfall.

„Der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit

sind Rückenschmerzen“, sagt Prof. Dr. Akhil

Verheyden, Chefarzt und Leiter der Klinik

für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie

am Ortenau Klinikum Lahr-

Ettenheim. So haben rund 80 Prozent der

Deutschen mindestens einmal in ihrem Leben

Schmerzen im Rücken. Ursächlich sind

in den meisten Fällen Verschleißerscheinungen

oder Bandscheibenvorfälle. „Die

Bandscheiben sind eine Art Stoßdämpfer

für unsere Wirbelsäule“, erklärt Professor

Verheyden. Das heißt: Sie federn jede

schwere Belastung auf den Rücken ab.

Schutz vor Schädigungen

Die menschliche Wirbelsäule enthält 23

Bandscheiben. Diese sind ringförmig aufgebaut.

Sie bestehen aus einem weichen

„gelartigen“ Kern und einer Art „Schale“

aus Faserknorpel, dem sogenannten Faserknorpelring,

die darum herum liegt.

Der Kern fungiert bei Belastungen wie ein

Polster und ist so ein wichtiger Faktor für

die Elastizität der Wirbelsäule. Bei falscher

oder zu großer Beanspruchung jedoch

kann der Faserknorpelring einreißen. Der

Kern tritt aus der Knorpelhülle aus und

drückt dabei in manchen Fällen auf die

umliegenden Nerven oder klemmt sie ein.

Die Symptome sind Schmerzen im Rücken,

in den Armen und Beinen und schlimmstenfalls

sogar Lähmungserscheinungen.

Professor Verheyden erklärt: „Wichtige

Risikofaktoren sind Übergewicht und Bewegungsmangel

sowie Fehl- und Überbelastungen

der Wirbelsäule.“ Die Diagnose

wird mittels körperlicher Untersuchung,

Röntgenaufnahmen im Stehen und in hartnäckigen

Fällen sowie bei Beteiligung der

Nerven durch Magnetresonanz-Tomografie

gestellt.

Operation: wenn notwendig,

heutzutage minimalinvasive Routine

Aufgrund ihrer hohen Kompetenz und

langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der

Wirbelsäulenchirurgie setzen die Fachärzte

um Professor Verheyden bei Bandscheibenvorfällen

auf exakte Diagnostik und

zuerst auf nicht-operative Therapien: „70

bis 90 Prozent der Betroffenen erfahren so

Bandscheibe

Gallertkern

eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden.“

Allerdings, wenn durch den Bandscheibenvorfall

Nerven gequetscht oder

eingeklemmt worden sind oder nach sechs

bis acht Wochen mit konservativen Therapien

keine Besserung eingetreten ist, rät

Professor Verheyden zur Operation. Auch

eine bisher nicht erkannte Instabilität mit

Wirbelgleiten kann ein Grund zum operativen

Vorgehen sein. Fast immer nutzt das

Vorfall

Faserring

Spinalnerv

Rückenmark

Querschnitt

Ärzteteam dabei minimalinvasive Operationstechniken:

Mit in der Regel nur einem

kurzen Hautschnitt gelangt der Operateur

ins Körperinnere. Der Eingriff selbst

dauert gerade einmal 30 bis 60 Minuten.

„Die Operation eines Bandscheibenvorfalls

bedingt heutzutage nur einen kurzen stationären

Aufenthalt“, sagt Professor Verheyden.

Die Erfolgsquote liegt bei etwa 80

Prozent.

16 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 17


Serie „Küche und Ernährungsberatung“

Klinikseelsorge

Ratgeber Pflege

Gebratene marinierte Lammfilets

mit Süßkartoffeln

Zutaten für 4 Personen

aus dem Ofen

Die Küche des

Ortenau Klinikums

Offenburg St. Josefsklinik

Täglich kümmert sich das Team der Gastronomie

am Standort St. Josefsklinik um

das leibliche Wohl der Patienten und Mitarbeiter

und versorgt sie mit rund 800 Mahlzeiten.

Die Zubereitung so vieler Speisen,

auch für den Standort Gengenbach, ist eine

echte Herausforderung, denn möglichst jedem

soll es schmecken. Küchenchef Uwe

Eschert und seine Kollegen achten daher

auf einen sehr abwechslungsreichen Speiseplan

und kochen mit regionalen und

frischen Produkten. Besonderer Wert wird

dabei auf eine gesunde und ausgewogene

Ernährung gelegt. Auch Diät- und Sonderkostformen

berücksichtigt das Team aus

ausgebildeten Köchen, Hilfskräften und einer

Diätassistentin. So genießen Personen

mit einer Laktoseintoleranz oder einer

Glutenunverträglichkeit speziell auf ihre

Bedürfnisse abgestimmte Mahlzeiten. Im

Winter darf es nun etwas deftiger sein und

der Küchenchef verrät ein leckeres Ofenrezept.

Die Süßkartoffel ist hierbei eine ideale

Mineralstoffquelle und passt ausgezeichnet

zum zarten Lammfleisch.

14 Esslöffel natives Olivenöl

8 Knoblauchzehen

8 Zweige Rosmarin

10–12 Lammfilets

200g Naturjoghurt (3,5%)

Zubereitung

10 Stiele Minze

6 Süßkartoffeln á 200g

2–3 Zwiebeln

Meersalz

Frisch gemahlener Pfeffer

Uwe Eschert

1. 8 Esslöffel Olivenöl in eine große Schüssel geben. 3 Knoblauchzehen schälen

und hacken, sowie den Rosmarin waschen, zupfen und hacken. Beides zum Olivenöl

geben und alles kräftig salzen und pfeffern. Die Lammfilets dazugeben und gut

damit einreiben. Die Filets 30 Minuten bei Zimmertemperatur marinieren.

2. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und das

Backblech mit Backpapier auslegen. Für den Dip Joghurt in einen hohen Mixbecher

geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Minze waschen und die Blättchen

abzupfen. Dreiviertel der Minze zum Joghurt geben und mit dem Stabmixer fein

pürieren. Den Dip kalt stellen.

3. Die Süßkartoffeln und Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Die übrigen Rosmarinzweige zupfen und hacken, sowie die restlichen Knoblauchzehen

schälen und vierteln. Alles auf ein Backbleck geben, mit Salz und Pfeffer

würzen, circa 6 Esslöffel Olivenöl darüber geben und gut vermischen. Im Ofen circa

25 Minuten backen und zwischendurch wenden.

4. Etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit in einer Pfanne ohne weitere Zugabe

von Fett bei großer Hitze die marinierten Lammfilets scharf anbraten, aus der Pfanne

nehmen und in Alufolie 2–3 Minuten ruhen lassen. Die Lammfilets schräg anschneiden,

mit dem Ofengemüse anrichten und mit der restlichen Minze garnieren.

Zusammen mit dem Joghurt-Minze-Dip servieren.

Das Ofengemüse kann nach Lust, Laune und Saison ausgetauscht werden.

Ich wünsche Ihnen einen Guten Appetit!

Ihr Uwe Eschert

© Picturehero – Fotolia.com

Der Weg in die Selbstständigkeit

Einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl

eines Pflege- und Betreuungsheims ist,

dass die Bewohner wieder einer Tagesstruktur

folgen und sich individuell weiterentwickeln

können. Ziel ist es, an der

Gesellschaft wieder teilzuhaben und ein

möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

Um schnellstmöglich den Weg (zurück)

in die Selbstständigkeit zu finden,

bietet das Pflege- und Betreuungsheim

Ortenau im Bereich der Eingliederungshilfe

die Betreuung in einer seiner Außenwohngruppen

an.

Familienähnlicher Alltag

Die Außenwohngruppen gehören zu einem

Eingliederungshilfebereich, in dem Menschen

zwischen 35 und 65 Jahren aufgenommen

werden, die keine oder nur wenig

Pflege brauchen und in der Regel keine

Pflegeeinstufung haben. „In den Außenwohngruppen

betreuen wir Menschen, die

wie in einer Familie alle anstehenden Aufgaben

des täglichen Lebens miteinander

bewältigen“, erklärt Hubert Fehrenbacher,

Leiter des Pflege- und Betreuungsheims

Ortenau Klinikum in Gengenbach-Fußbach.

Die Bewohner werden hier noch stärker

als bei den Eingliederungshilfe-Wohnbereichen

an ein selbstständiges Leben herangeführt.

Sie lernen unter Anleitung von

erfahrenen Mitarbeitern alle Tätigkeiten

und Fertigkeiten, die zur Führung eines

eigenen Haushalts notwendig sind, wie

Kochen, Putzen, Einkaufen, Waschen oder

Bügeln. Dabei leben in den drei Außenwohngruppen

AWG Ortenberg (seit 1998),

AWG Baumgarten (seit 1998) und AWG Zell

„Gartenhäuschen“ (seit 2000) jeweils vier

bis sieben Menschen in einem familiären

Umfeld zusammen. Gemeinsam bewältigen

sie alle täglich anfallenden Aufgaben.

Unterstützung erhalten die Bewohner dabei

nicht nur von pflegerischem Fachpersonal,

sondern auch von Erziehern, Heilpädagogen

und Sozialarbeitern.

Sollte sich ein Bewohner durch die Förderung

besonders gut entwickeln, bietet das

Pflege- und Betreuungsheim Ortenau die

ambulante Wohnform „Betreutes Wohnen

für erwachsene behinderte Menschen“

an. „Einige unserer Außenwohngruppen-Bewohner

sind in den letzten Jahren

sehr selbstständig geworden und haben

es durch unsere Hilfen geschafft, gut mit

ihren Erkrankungen zu leben. So konnten

wir sie leicht in das Betreute Wohnen für

behinderte Menschen oder in das Betreute

Wohnen in Familien vermitteln“, freut sich

Fehrenbacher.

Erstes Kennenlernen

Bei Interesse an den Außenwohngruppen

kommt es bei einem Erstkontakt zunächst

zu einem Informationsgespräch und einer

Besichtigung der in Frage kommenden

Wohnstätte, der Arbeitstherapie und des

Geländes. Dabei dient das Gespräch auch

dem gegenseitigen Kennenlernen und informiert

gleichzeitig über die Hilfen, die

Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben:

Die Bewohner bereiten gemeinsam

die Mahlzeiten zu.

dem Interessenten angeboten werden

können. „Außerdem klären wir die Hilfesuchenden

darüber auf, dass das Wohnen

in unserem Eingliederungshilfebereich,

soweit wie möglich, an ein Leben außerhalb

einer Einrichtung heranführen soll.

Wir betonen, dass wir den Einzelnen mit

diesen Anforderungen nicht alleine lassen,

sondern ihn individuell unterstützen“, so

der Heimleiter.

Hubert Fehrenbacher

Ihr Pflege- und Betreuungsheim vor Ort

Pflege- und Betreuungsheim

Ortenau Klinikum

Hubert Fehrenbacher

Fußbach 5

77723 Gengenbach

Tel. 07803 805-0

E-Mail: info@pb.ortenau-klinikum.de

18 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 19


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Pilotprojekt

für intensivierte

Zusammenarbeit

der Kliniklabore

Erreger, Erkrankungen,

Stoffwechsel – all diese Aspekte

sind essenziell auf dem Weg

zu einer korrekten Diagnose.

Da eine körperliche Untersuchung

nicht immer ausreicht,

stehen rund um die Uhr die

Labore des Ortenau Klinikums

zur Verfügung. Warum sie ihre

Zusammenarbeit im Rahmen

eines Pilotprojektes intensivieren

und welche Vorteile

dies mit sich bringt, erläutert

Dr. Christian Göpfert, Chefarzt

des Zentrallabors sowie Facharzt

für Laboratoriumsmedizin und

Bluttransfusionswesen.

Sie sind leise im Hintergrund tätig, doch ihre

akribische Arbeit ist unabdingbar für den

Klinikalltag: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in den Laboratorien des Ortenau Klinikums.

„Über zwei Drittel aller Diagnosen

in der modernen Medizin werden mithilfe

von Laboruntersuchungen gestellt“, erklärt

Dr. Göpfert. Rund vier Millionen Analyseergebnisse

ermitteln die Kliniklabore der fünf

Häuser des Ortenau Klinikums pro Jahr. Um

das Leistungsspektrum zu erweitern und

noch effizienter zu gestalten, wurde im Juli

2017 ein Pilotprojekt zur standortübergreifenden

Labordiagnostik im Norden des Klinikverbundes

gestartet.

Prof. Dr. Berend Isermann

„Qualität und

Patientensicherheit

stets im Fokus“

Fragen an Univ.-Prof. Dr. med. Berend Isermann,

Präsident der Deutschen Gesellschaft für

Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V.

Herr Professor Isermann, welche Kernziele verfolgt die Deutsche

Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin?

Wir verfolgen schon über Jahrzehnte hinweg stets die systematische Sicherung der

Qualität im Fachgebiet Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin und vertreten

diesbezüglich eine Vorreiterrolle. Um die Qualität von labormedizinischen Untersuchungen

sicherzustellen und eine zuverlässige Kontrolle durchführen zu können,

sind einheitliche Richtlinien von großer Bedeutung. In Kooperation mit der Bundesärztekammer

wurde die sogenannte „Rili-BÄK“ erstellt, ein Regelwerk mit grundlegenden

Anforderungen an quantitative labormedizinische Untersuchungen und die

Durchführung von Ringversuchen. Regelmäßig werden werden neben der Qualität

der Messergebnisse unter anderem auch die personelle und räumliche Ausstattung,

organisatorische Abläufe sowie die Erstellung der Befunde geprüft. Nur so kann die

Sicherheit der Patienten gewährleistet werden.

Wie betrachten Sie die Einrichtung der labordiagnostischen

Kompetenzzentren am Ortenau Klinikum?

Die Labormedizin in Deutschland unterliegt einem ständigen Strukturwandel.

Da die finanziellen Ressourcen auch in den Kliniken begrenzt sind, müssen diese

bestmöglich genutzt werden. Hin und wieder geht dies auch mit einer Restrukturierung

einher. Eine verstärkte Zusammenarbeit der Labore am Ortenau Klinikum

mit dem Grundgedanken einer tiefergehenden Arbeitsteilung und Spezialisierung

erscheint mir sinnvoll, sofern die Qualität der Untersuchungen sowie die zuverlässige

Versorgung der Patienten stets gewährleistet sind. Wichtig ist, dass die labormedizinische

Expertise im Ortenau Klinikum erhalten bleibt.

EMPFEHLUNG

2017

Kontakt

LABOR-

MEDIZINER

ORTENAUKREIS

Zentrallabor des Ortenau Klinikums

Dr. Christian Göpfert

Tel. 0781 472-8601

E-Mail: zentrallabor@og.ortenau-klinikum.de

Ihre Labore vor Ort

Achern-Oberkirch

Labor

Peter Herrmann

Tel. 07841 700-2350

E-Mail: peter.herrmann@ao.ortenau-klinikum.de

Labor

Gabriele Schulze

Tel. 07851 873-157

E-Mail: labor@kel.ortenau-klinikum.de

Kehl

Labordiagnostische Kompetenzzentren

Der Grundgedanke des innovativen Programms

ist eine tiefergehende Arbeitsteilung

und Spezialisierung der Labore an

den Standorten Offenburg-Gengenbach,

Achern-Oberkirch und Kehl. „Alle Häuser

führen weiterhin die sogenannte Basisdiagnostik

durch“, so Dr. Göpfert. Diese helfe

beispielsweise, Erkrankungen wie Gerinnungsstörungen,

Diabetes oder Herzinfarkt

in kürzester Zeit präzise vor Ort zu erkennen.

„Anders ist es bei der Spezialdiagnostik“,

legt der Experte dar. „Die jeweilige

Untersuchung ist in diesem Bereich meist

wenig zeitkritisch.“

Der Leiter des Zentrallabors hat den einzelnen

Standorten daher Schwerpunkte

zugewiesen, auf die sie sich spezialisieren.

„So entstehen labordiagnostische Kompetenzzentren,

die bestimmte Analysen für

alle anderen Häuser durchführen“, erklärt

er. Beispielsweise untersucht das Labor des

Ortenau Klinikums in Offenburg Blutproben

Das gesamte Interview lesen Sie auf www.ortenau-gesundheitswelt.de

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie

und Laboratoriumsmedizin e.V.

Tel. 0228 926859-0

E-Mail: sekretariat@dgkl.de

www.dgkl.de

auf Infektionskrankheiten wie Hepatitis-Infektionen

B und C oder HIV. In Achern spezialisiert

man sich hingegen auf die mikrobiologische

Stuhldiagnostik.

Positive Effekte auf Leistungsspektrum

und Laborauslastung

Die Ergebnisse der Spezialdiagnostik liegen

den Ärzten in der Regel bereits am Folgetag

vor. „Das ist möglich, da wir auch den

Transport von Blutproben neu organisiert

haben. Er stützt sich auf den bereits vorhandenen

Kurierdienst für Medikamente“,

erläutert der Ärztliche Leiter des Zentralla-

bors. „Die Ergebnisse der Untersuchungen

werden über ein Laborinformationssystem

in Echtzeit an alle Häuser übermittelt.“

Vorteil der Spezialisierung: „Da nicht mehr

alle Häuser alle Analysen durchführen,

können wir unter anderem spezielle Laborgeräte

einsparen“, so der Experte. „Das

bedeutet für uns, dass wir Doppelstrukturen

abbauen. Zugleich erweitern wir stetig

das interne Leistungsspektrum für unsere

Patienten“, freut er sich. So gewährleistet

das Ortenau Klinikum fortwährend die hohe

Qualität der Patientenversorgung.

Lahr-Ettenheim

Zentrallabor

Andrea Michelsen

Tel. 07821 93-2439

E-Mail: zentrallabor@le.ortenau-klinikum.de

Offenburg-Gengenbach

Zentrallabor

Barbara Oschwald-Häg

Tel. 0781 472-8601

E-Mail: zentrallabor@og.ortenau-klinikum.de

Wolfach

Labor

Dirk Stechbarth

Tel. 07834 970-304 oder -324

E-Mail: dirk.stechbarth@wol.ortenau-klinikum.de

labor@wol.ortenau-klinikum.de

20 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 21


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Gesundes Kniegelenk

Arthrose

Kniescheibe

Oberschenkelkopf

Knorpelpartikel

Beschädigter

Gelenkknorpel

Knorpel

Künstliches Gelenk

statt knirschendes Knie –

Eingriff mit großer Wirkung

Knacken und Knirschen beim morgendlichen Aufstehen,

das Knie schmerzt immer häufiger bei Belastung oder

sogar bei Ruhe. Dies könnten die ersten Anzeichen für eine

Knie-Arthrose sein. Wenn die Beschwerden den Alltag zu stark

beeinflussen, ist es meist Zeit, über einen operativen Eingriff

nachzudenken. Dr. Klaus Wieselhuber, Chefarzt der Unfallchirurgie

und Orthopädie am Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

kennt die Vorteile eines künstlichen Kniegelenkersatzes und

erklärt den Ablauf der Operation.

Etwa 80.000 Menschen erhalten in Deutschland

jährlich eine Knieendoprothese aufgrund

einer Arthrose. Dabei sind Frauen

häufiger von den Gelenkbeschwerden betroffen

als Männer. Im gesunden Knie bedeckt

eine schützende Schicht Gelenkknorpel

die Enden des Oberschenkelknochens,

des Schienbeins und die Kniescheibe. Dieser

Knorpel bietet eine glatte Gleitfläche

für die Bewegung des Knies. Wenn der

Knorpel beginnt, Risse zu bilden und sich

abzunutzen, können sich die frei liegenden

Knochen durch das Aufeinanderscheuern

verformen. Dieser frühzeitige Verschleiß

des Knorpels wird als Arthrose bezeichnet.

Gegen die starken Schmerzen hilft manchmal

nur noch der Einsatz eines künstlichen

© Monet – Fotolia.com

Kniegelenks. Das Knie ist das größte und

komplexeste Gelenk des menschlichen

Körpers. Als Drehscharniergelenk führt es

Beuge- sowie Drehbewegungen aus, trägt

das ganze Körpergewicht und wird bei vielen

Bewegungen belastet. „Die enorme

Leistungsfähigkeit macht es aber auch besonders

anfällig für Verletzungen und den

Verschleiß“, weiß Dr. Wieselhuber.

Schneller mobil

durch Schlüsselloch-Chirurgie

Viele Patienten überlegen lange, ob sie sich

einem Eingriff unterziehen sollen. Bei einer

umfassenden Anamnese helfen Röntgenaufnahmen

und eine Magnetresonanztomographie,

eine genaue Diagnose zu stellen

und notwendige Entscheidungen über

eine OP zu treffen. „Erst wenn konservative

Therapiemaßnahmen keine Wirkung mehr

zeigen und die starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen

den Alltag der

Patienten zu sehr beeinflussen, ist ein operativer

Eingriff nötig“, erklärt der Chefarzt.

Seine Klinik greift in leichteren Fällen auf die

moderne minimalinvasive Operationstechnik

zurück. Bei der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie

wird über einen sehr kleinen

Schnitt eine vier Millimeter dünne Kamera

in das Gelenk eingeführt. Über einen weiteren

Hautschnitt bringt der Arzt schmale

Operationsinstrumente in das Gelenk ein

und kann die Handgriffe durch die Kamera

an einem großen Bildschirm kontrollieren.

Ohne das Gelenk freizulegen, können so die

Schäden am Knie behoben werden. Auch

der künstliche Ersatz des Kniegelenks kann

minimalinvasiv erfolgen. Ein Vorteil dieses

Verfahrens: das Gelenk wird durch eine

natürliche Muskellücke eingesetzt und mit

Spezialzement auf dem Knochen verankert.

„So ist der Blutverlust geringer, es bilden

sich weniger Narben und die Knochensubstanz

muss weniger abgetragen werden“,

weiß der Experte. Besonders bedeutend ist

© puhhha – Fotolia.com

auch die Weichteilschonung der Muskulatur

und der Muskelansätze. „Das Gewebe wird

nur beiseitegeschoben, so bleibt es weitestgehend

intakt und es werden die für

die Heilung ausschlaggebenden Körperregionen

geschont“, erläutert Dr. Wieselhuber.

Computer als OP-Navigator

Damit das künstliche Gelenk passgenau

eingesetzt werden kann, dient Dr. Wieselhuber

eine computergestützte Operationsplanung

als zusätzliche Hilfe. „Davon profitieren

letztendlich auch unsere Patienten.

Denn je genauer die Knieprothese eingesetzt

ist, desto besser sind ihre Funktion

und die Lebensdauer“, so Dr. Wieselhuber.

Nicht nur die Operation ist Maßarbeit, auch

die künstlichen Gelenke selbst. Mit Hilfe

von computertomographischen Scans und

3D-Druckern kann im Vorfeld der Operation

ein passgenaues Implantat erstellt werden,

das sich den individuellen körperlichen Begebenheiten

des Patienten anpasst.

Breites Behandlungsspektrum

Die Abteilung für Unfallchirurgie und Endoprothetik

am Standort Achern führt

jährlich bis zu 500 Eingriffe durch. Neben

den modernen Verfahren der Kniegelenk-Implantationen

ist die Abteilung von

Dr. Wieselhuber ebenso auf den künstlichen

Hüftgelenkersatz bei Arthrose oder

Schenkelhalsbrüchen spezialisiert. Darüber

hinaus gehört die Unfallchirurgie der langen

Röhrenknochen, einschließlich Gelenkund

Verrenkungsbrüche, zum Leistungsspektrum.

Zum Ersatz verloren gegangener

Knochensubstanz verfügt die Abteilung

über eine Reihe von Knochenersatzstoffen.

Somit ist die Unfallchirurgie und Endoprothetik

auch für schwierige Behandlungssituationen

gewappnet und kann die Patienten

optimal versorgen.

Dr. Klaus Wieselhuber

Ihre Fachklinik vor Ort

Arthrose

Unfallchirurgie und Endoprothetik

Standort Achern

Dr. Klaus Wieselhuber

Josef-Wurzler-Str. 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-2200

E-Mail: chirurgie@ao.ortenau-klinikum.de

22 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 23


Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen

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Selbsthilfegruppen in der Ortenau

In unserer neuen Serie „Selbsthilfegruppen in der Ortenau“ möchten wir Ihnen regionale Selbsthilfegruppen genauer vorstellen.

Die Gesprächsgruppen bieten Patienten und Angehörigen die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, Rat zu erhalten

und gemeinsame Erlebnisse miteinander zu teilen. Für das Ortenau Klinikum sind die Selbsthilfegruppen wichtige Partner – sie sind

eng eingebunden in die vielfältige Gesundheitskommunikation des Klinikverbundes, denn Menschen informieren sich heute

eingehend über ihre Gesundheit. Im Krankheitsfall wollen sie den medizinischen Entscheidungsprozess mitgestalten und möchten

verstehen, wie ihre Krankheit entstanden ist und wie die Behandlung wirken soll. Diese eigenverantwortliche Mitwirkung ist ein

wesentlicher Erfolgsgarant für den Gesundwerdungsprozess im Rahmen einer medizinischen Therapie. Eine Übersicht über die

Selbsthilfegruppen im Ortenaukreis finden Sie auf www.selbsthilfe-ortenau.de

Selbsthilfegruppe „Frauen mit Krebs“

In der Selbsthilfegruppe „Frauen mit Krebs“ in Offenburg können Betroffene im geschützten Kreis Erfahrungen

und nützliche Informationen austauschen. Die Gruppe organisiert zudem eine Vielzahl an Veranstaltungen und

Vorträgen, wie Christa Vollmer, Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe, im Gespräch erklärt.

Warum gibt es eine Selbsthilfegruppe

speziell für Frauen mit Krebs?

Die Gruppe, die seit fast 30 Jahren besteht,

bietet die Möglichkeit, mit Gleichbetroffenen

Erfahrungen und Infos auszutauschen.

Bei den monatlichen Treffen

unserer Selbsthilfegruppe sind regelmäßig

zwischen 30 und 40 Frauen anwesend.

Wir sind eine autonome Gruppe, die

von einem neunköpfigen Leitungsteam

geführt wird. Gemeinsam raus aus dem

schwarzen Loch kommen und darüber

sprechen hilft enorm. Gemeinsam gehen

wir die Angst an – so entdecken viele

Betroffene, insbesondere Neubetroffene,

das Leben wieder. Mehr Wissen hilft viel

– darum treffen wir uns.

Wie läuft ein Treffen Ihrer Gruppe

in der Regel ab?

Wir treffen uns mindestens einmal monatlich

in einem vom Ortenau Klinikum in

Offenburg St. Josefsklinik zur Verfügung gestellten

Raum. Es finden Fachvorträge, Gesprächsabende,

Kochen im Ernährungszentrum

und Besichtigungen statt. Aber auch die

Teilnahme an Modenschauen, die zweimal

jährlich vom Sanitätshaus Caroli aus Lahr

veranstaltet werden, gehört bei uns dazu.

Ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit ist

die Gestaltung des Gedenk-Gottesdienstes

„Aktion Lucia“ (Raum geben zum Innehalten

und Nachsinnen) in der Kapelle der St.

Josefsklinik Offenburg in Zusammenarbeit

mit den beiden Klinikseelsorgerinnen.

Weil uns besonders Gesundheitsthemen

am Herzen liegen, werden zusätzlich entsprechende

Referenten (Ärzte, Heilpraktiker,

Physiotherapeuten und Psychologen)

zu unserer Treffen eingeladen.

Welche Angebote bieten Sie über die

Treffen in der Gruppe hinaus noch für

Betroffene an?

Unsere Gruppe nimmt neben den Treffen

auch an Zertifizierungsaudits des Onkologischen

Zentrums Ortenau (OZO) teil. Wir

arbeiten gemeinsam mit dem OZO an der

Erstellung des Programms „Leben Krebs Leben“.

Darüber hinaus stellen wir Kontakte

zu anderen Selbsthilfegruppen her. Sport

nach der Krebserkrankung ist ein weiteres

wichtiges Thema, das über die Treffen hinaus

präsent ist. Der Selbsthilfetag, der von

der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Landratsamtes

Ortenaukreis organisiert wird, und

der Patienteninfotag der Feldscheune in

Kehl sind zwei weitere Eckpfeiler unserer

Arbeit. An diesen Veranstaltungen sind

wir jeweils mit einem Infostand vertreten.

Ebenso nehmen wir am Qualitätszirkel „Gesundes

Kinzigtal“ teil.

Kontakt

Selbsthilfegruppe „Frauen mit Krebs“

Gruppe Offenburg

Alemannenstr. 29

77767 Appenweier

Tel. 07854 77834 oder 07803 928094

E-Mail: selbsthilfefmk@t-online.de

www.selbsthilfe-ortenau.de

Selbsthilfegruppe „Männer mit Krebs“

„Für alle ist es sehr wichtig, das Gefühl zu haben,

hier ist jemand, der mir zuhört.“

Die Selbsthilfegruppe Männer mit Krebs im Ortenaukreis – Schwerpunkt Prostatakrebs e.V.

begleitet Ihre Mitglieder von Anfang an. Im Interview erzählt Gruppenleiter Ludwig Zehnle,

wie die Selbsthilfegruppe die Betroffenen unterstützt.

An wen richtet sich das Angebot der Selbsthilfegruppe?

Die Selbsthilfegruppe ist Anlaufstelle für alle direkt- und indirekt Betroffenen von Prostatakrebs.

Direkt Betroffene sind die Männer und indirekt Betroffenen sind die Ehefrauen,

sowie weitere Familienangehörige. Für alle ist es sehr wichtig, das Gefühl zu haben haben,

hier ist jemand, der mir zuhört. Denn in der Selbsthilfegruppe treffe ich Menschen,

die genau das was mir jetzt zu gestoßen ist, selbst auch schon erlebt haben – die den

Schrecken der Angst überwunden haben.

Welche Themen sind für die Betroffenen besonders wichtig?

Es ist selbstverständlich, dass jeder zu seinem derzeitigen Problem Hilfe erwartet und

sie auch bekommt. Hilfe kann hier sein, Zuhören und Verständnis für die Situation jedes

Einzelnen aufbringen, denn die Antwort des Arztes „Sie haben Krebs“ ist nicht Vergnügungssteuerpflichtig.

Da gehen einem viele Fragen durch den Kopf. Wie geht es nach

der Therapie für mich weiter? Kann ich wieder an meinem alten Arbeitsplatz arbeiten,

meinem Sport nachgehen? Wie ist es mit Inkontinenz und Impotenz?

Wie können sich die Betroffenen die Treffen vorstellen?

Die Betroffenen kommen jeden ersten Montag im Monat zu den Gruppentreffen. Noch

etwas schüchtern und scheu, skeptisch die anderen Gruppenmitglieder betrachtend, betreten

die Neuen den Gruppenraum. Was erwartet mich jetzt? Es wird persönlich, gratuliert

wird zu den Geburtstagen, berichtet über Krankenbesuche, und informiert über gesellige

Aktionen, wie kleine Wanderungen und Radtouren. Nach der ersten Scheu sind die Neuen

bereit über ihre Probleme zu sprechen und bis zu 25 Gruppenmitglieder hören zu,

berichten über ihre Therapie. Jeder bekommt, in Absprache mit dem behandelnden Arzt,

eine individuelle Therapie. Man kann die Therapien nicht untereinander vergleichen und

darüber urteilen, welche die Beste ist. Das leben wir in unserer Selbsthilfegruppe – wir

unterstützen und begleiten. Und wenn der Neue am nächsten ersten Montag im Monat

wieder zur Gruppensitzung kommt, dann wissen die Gruppenmitglieder, den haben wir

erreicht, unsere Hilfe ist bei ihm angekommen.

Ludwig Zehnle

Kontakt

Selbsthilfegruppe

Männer mit Krebs im Ortenaukreis –

Schwerpunkt Prostatakrebs e.V.

Ludwig Zehnle

Tel. 07822 92 02

E-Mail: ludwig.zehnle@t-online.de

24 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 25


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Hüftprothese

Becken

Künstliches

Hüftgelenk

Schon kurz nach der Operation kann Tom

wieder mit seinen Töchtern spielen.

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Verankerung

im Knochen

Oberschenkelknochen

Schnitt

AMIS-Methode:

Der Chirurg implantiert

das neue Hüftgelenk durch

einen kleinen Schnitt an der

Vorderseite des Oberschenkels

„Ich würde mir eine AMIS-Hüfte implantieren lassen“

inklusive Kreuzbandchirurgie, die Schulterendoprothetik

sowie die Vor- und Rückfußchirurgie

zu ihrem Leistungsspektrum.

Mit neuem Hüftgelenk schnell wieder mobil

Ein Ziehen in der Leiste, plötzlich einschießende Schmerzen und eine eingeschränkte

Beweglichkeit der Hüfte lassen Tom Habicht* das Ortenau Klinikum in Wolfach aufsuchen.

Die Diagnose: beidseitige Hüftkopfnekrose, eine schwere Knochenerkrankung des Hüftgelenks.

Der 40-jährige Vater von zwei Töchtern benötigt beidseits Hüftgelenksendoprothesen und

macht sich große Sorgen um seine Mobilität – dank einer neuen Technik ist es dem

Team der Chirurgie jedoch möglich, ihm schnell wieder auf die Beine zu helfen.

In zwei Operationen innerhalb von sechs Monaten kann der Patient versorgt werden.

Das Einsetzen einer Hüftprothese ist mittlerweile

zu einer „Routineoperation“ geworden.

Jährlich finden deutschlandweit

ungefähr 200.000 Eingriffe statt. Mit Oberärztin

Dr. Miriam Djobo, die seit April 2017

das Fachärzteteam der von den beiden

Chefärzten Dr. Volker Ansorge und Dr. Oliver

Datz geleiteten Chirurgie ergänzt, hält ein

besonderes, minimalinvasives Verfahren

Einzug in das Ortenau Klinikum Wolfach.

Von der muskel- und gewebeschonenden

Operationstechnik konnte auch Tom Habicht

profitieren, dessen Erkrankung bereits

zu einem Einbruch des Hüftkopfes und

einer Hüftarthrose geführt hatte.

Schäden werden dank besonderem

Zugang minimiert

Das Hüftgelenk ist ringsum von Muskeln

umschlossen. „Wird die sogenannte AMIS-

Methode angewandt, implantieren wir die

Prothese über einen speziellen Zugang,

nämlich von vorne, durch eine natürliche

Muskellücke“, erklärt Dr. Djobo, Fachärztin

für Orthopädie und Unfallchirurgie.

AMIS bedeutet Anteriore Minimal Invasive

Surgery (dt.: anteriore minimalinvasive

Chirurgie). Der hierbei genutzte Weg sei

anatomisch einer der wenigen, der zwischen

Muskeln und Nerven verlaufe. „Das

bedeutet, dass, anders als bei bisherigen

Zugängen, kein Muskel durchgeschnitten

und abgelöst wird“, so die Medizinerin.

Ein weiterer Vorteil: Da der Eingriff minimalinvasiv

vorgenommen wird und somit

nur kleinste Verletzungen der Haut

und Weichteile mit sich bringt, kommt es

zu weniger Blutverlust. „Auch die für die

Beckenstabilisierung wichtigen seitlichen

Muskelgruppen werden geschont. Dadurch

reduziert sich das Risiko, dass der

Patient später hinkt oder unter seitlichen

Hüftschmerzen leidet. Alles in allem sind

Betroffene nach der Operation schneller

wieder mobil“, freut sich die Ärztin.

Spezielle Technik und viel Erfahrung

Die AMIS-Methode kann grundsätzlich bei

jeder Arthrose im Hüftgelenk oder bei

Schenkelhalsfrakturen, die eine Hüftendoprothese

benötigen, angewandt werden.

„Besonders häufig wird die Operation bei

jungen, sportlichen Patienten wie Herrn

Habicht eingesetzt. Sie ist aber auch für

alle anderen Patienten gut geeignet“, so

Dr. Djobo. Die Hüftendoprothetik nach der

AMIS-Technik ist ein besonderer Schwerpunkt

der Oberärztin. Vor ihrem Wechsel

an das Ortenau Klinikum führte sie in den

letzten zwei Jahren mehr als 100 entsprechende

Eingriffe durch.

Die in Wolfach geborene Orthopädin war

bislang als Oberärztin in der Orthopädie

am Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-

Schwenningen als langjährig erfahrene

Operateurin in der Orthopädie in Donaueschingen

tätig. Zuvor arbeitete sie fünf

Jahre in einer großen Unfallchirurgie in

Kempten. Unter anderem zählen die konservative

Hüftdysplasiebehandlung und die

Klumpfußbehandlung bei Neugeborenen,

sowie die Versorgung von Hüftfrakturen zu

ihrem Behandlungsspektrum. Weitere operative

Maßnahmen führt sie in der Knie-,

Schulter- und Fußchirurgie durch. So gehören

beispielsweise die Kniearthroskopie

Dr. Volker Ansorge Dr. Oliver Datz Dr. Miriam Djobo

Das Verfahren der Zukunft

„Ich bin überzeugt, dass sich der spezielle

Zugang der AMIS-Technik in Zukunft etablieren

und zum Standard werden wird“, so

die Ärztin. „Das Verfahren wird seit mehr

als zehn Jahren durchgeführt und es haben

sich bisher keine zugangsspezifischen

Probleme gezeigt – nur Vorteile.“ Auch das

verwendete Implantat habe sich bewährt.

Im Fall von Herrn Habicht konnten innerhalb

von sechs Monaten beide Hüften mit

der AMIS-Technik ersetzt werden. „Wir haben

ein super Ergebnis erreicht und der Patient

ist wieder voll mobil“, freut sich Dr.

Djobo. „Wenn ich eine Hüftendoprothese

bräuchte, würde ich mir auf jeden Fall auch

eine AMIS-Hüfte implantieren lassen.“

Ihre Fachklinik vor Ort

Chirurgie

Dr. Volker Ansorge

Dr. Oliver Datz

Dr. Miriam Djobo

Oberwolfacher Straße 10

77709 Wolfach

Tel. 07834 970-401

E-Mail: sekretariat.chirurgie@wol.ortenau-klinikum.de

26 ORTENAU GESUNDHEITSWELT * Name von der Redaktion geändert

ORTENAU GESUNDHEITSWELT 27


Spezialthema

Medizin und Gesundheit

Volksleiden Refluxkrankheit

Vorsicht bei regelmäßigem Sodbrennen!

Nach einem üppigem Essen – sei es zu Hause oder im Restaurant – kann es leicht zu einem

Völlegefühl und Sodbrennen kommen. Doch Vorsicht: Tritt das saure Aufstoßen häufiger auf,

kann eine Erkrankung dahinterstecken.

Druck im Magen, aufsteigender Schmerz,

ein Brennen in der Brustbeingegend. „Die

Ursachen für Sodbrennen können vielfältig

sein, beispielsweise zu reichhaltiges Essen

und Trinken, Stress oder eine Schwangerschaft“,

erklärt Dr. Michael Rost, stellvertretender

ärztlicher Direktor am Ortenau

Klinikum Achern-Oberkirch sowie Chefarzt

der Inneren Medizin am Standort Oberkirch.

„Bei regelmäßigem Auftreten ohne

erkennbaren Grund sollte man dem Ganzen

jedoch auf den Grund gehen.“

Entstehung

von Sodbrennen

Schließmuskel

Magensäure

Entstehung von Sodbrennen

„Kommen Essen oder Getränke im Magen

an, sorgt eine Art Schließmuskel am Mageneingang

dafür, dass nichts in die Speiseröhre

zurückfließt“, so Dr. Rost. Selbst im

gesunden Zustand könne es dennoch gelegentlich

passieren, dass Essensbestandteile

wieder nach oben geraten. „Grund

hierfür können schädigende Einflüsse wie

zu heißes oder zu scharfes Essen, aber

beispielsweise auch Nikotin oder starker

Kaffee sein“, zählt der Internist auf. „Auch

Magen

Speiseröhre

anatomische Ursachen kommen in Frage,

zum Beispiel eine zu kurze Speiseröhre,

wegen der ein Teil des Magens im Brustraum

liegt. Das macht den Schließmuskel

funktionsunfähig.“

Ein Teil des Verschlussmechanismus ist

das Zwerchfell. „Legt sich dieses nicht

mehr richtig um die Speiseröhre, können

Teile des Magens bei erhöhtem Druck im

Bauchraum in den Brustraum rutschen

– beispielsweise beim Bücken“, weiß der

Chefarzt. „Das nennt man Zwerchfellbruch

oder Hiatushernie.“ Es kommt dann besonders

leicht zum Rückfluss (Reflux). Auch

während einer Schwangerschaft kann die

Druckerhöhung im Bauchraum dazu führen,

dass der Mageninhalt einfacher zurück

in die Speiseröhre fließt.

Die Problematik

„Mit dem Speisebrei gelangt auch Magensäure

in die Speiseröhre“, legt Dr. Rost

dar. „Diese hilft beim Verdauungsvorgang

und tötet schädliche Bakterien im Magen

ab. Die Schleimhaut der Speiseröhre ist

aber im Gegensatz zur Magenschleimhaut

nicht vor dieser ätzenden Magensäure geschützt.“

Komme sie über längere Zeit in

Kontakt mit der Säure, könne ein unangenehmes

Brennen und schließlich eine

Entzündung auftreten. Die Symptomatik

wird Rückflusskrankheit oder gastroösophageale

Refluxkrankheit genannt und

tritt, wie viele andere Erkrankungen, mit

zunehmendem Alter gehäuft auf. Neben

regelmäßigem Sodbrennen und dem Aufstoßen

von Magensäure oder Speiseresten

können Beschwerden beim Schlucken oder

morgendlicher Husten darauf hinweisen.

Der richtige Ansprechpartner

Wer den Verdacht hegt, an einer Refluxkrankheit

zu leiden, wendet sich an seinen

Hausarzt oder einen Facharzt für Innere

Medizin und Gastroenterologie. „Andere

Ursachen für die Beschwerden müssen

ausgeschlossen werden“, erklärt Dr. Rost.

„Beispielsweise kann eine Durchblutungs-

störung des Herzens ähnliche Symptome

hervorrufen.“ Gegebenenfalls wird eine

Spiegelung von Speiseröhre und Magen

(Gastroskopie) veranlasst. So kann festgestellt

werden, ob und wie sehr die Speiseröhrenschleimhaut

geschädigt ist und ob

andere Befunde im Magen ursächlich sind.

Umstellungen im Alltag

Bereits eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten

kann die Beschwerden lindern.

Bei einer festgestellten Entzündung

ist eine medikamentöse Behandlung mit

säureblockierenden Medikamenten Standard.

„Erst in einem sehr fortgeschrittenen

Stadium kann eine Operation notwendig

werden“, versichert der Internist. Dies sei

aber nur selten der Fall.

„Um Folgeschäden zu vermeiden ist es

wichtig, den Verdacht auf eine Refluxkrankheit

abzuklären und diese zielgerichtet

zu behandeln“, gibt er zu bedenken.

„Ein ständiger Entzündungsreiz kann zu

Veränderungen der Speiseröhrenschleimhaut

führen, die – je nach Ausmaß – öfter

kontrolliert werden müssen. Im schlimmsten

Fall kann die Schleimhaut in Richtung

Krebs entarten, aber je früher man die

Veränderungen erkennt, desto eher kann

man sie – oft noch ohne Operation – entfernen.“

Dr. Michael Rost

Ihre Fachklinik vor Ort

Innere Medizin

Standort Oberkirch

Dr. Michael Rost

Franz-Schubert-Str. 15

77704 Oberkirch

Tel. 07802 801-111

E-Mail: sek.innere@ao.ortenau-klinikum.de

Prof. Dr. Joachim Labenz

Herr Professor Labenz, was sind die Aufgaben und Ziele des BVGD?

Wir engagieren uns für die Anliegen der in der Gastroenterologie tätigen Ärzte und

Wissenschaftler. Besonders ihre berufs- und standespolitischen, aber auch wirtschaftlichen

Belange stehen dabei im Fokus. Die Weiterbildung unserer Mitglieder ist uns

ebenso ein großes Anliegen. Daher vergeben wir jährlich bis zu fünf Hospitationsstipendien

und bieten unseren neu entwickelten Wiedereinstiegskurs Gastroenterologie

und Hepatologie nach längerer beruflicher Auszeit an.

Wie profitieren Patienten von der Tätigkeit des BVGD?

Patienten profitieren maßgeblich von einer gesunden und dynamischen Gesundheitslandschaft

– wissenschaftlich, wie auch wirtschaftlich. Der BVGD setzt sich dafür

ein, dass die Gastroenterologen in Deutschland ihre Arbeit auf uneingeschränkt hohem

Niveau ausführen können. Außerdem besteht eine sehr enge und symbiotische

Partnerschaft zum Gastro-Liga e.V., der sich speziell um die Anliegen der Patienten

kümmert.

Das gesamte Interview lesen Sie auf www.ortenau-gesundheitswelt.de

Kontakt

Berufsverband Gastroenterologie Deutschland e.V.

Tel. 030 319831 5004

E-Mail: info@bvgd-online.de

www.bvgd-online.de

Tipps bei Sodbrennen

Medizin und Gesundheit

Engagement

im Sinne der Ärzte,

Wissenschaftler

und Patienten

Fragen an Herrn Prof. Dr. Joachim Labenz,

Vorsitzender des Berufsverbandes Gastroenterologie

Deutschland e.V. (BVGD):

Meiden Sie Kaffee, zu fette oder süße Speisen sowie Alkohol,

da diese die Schleimhaut der Speiseröhre reizen.

Zusätzlich regen Koffein, Nikotin und Stress die Magensäureproduktion an.

Verzichten Sie auf Säfte aus Zitrusfrüchten und Kakao.

Nehmen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten am Tag zu sich.

Essen Sie langsam.

Bei akutem Sodbrennen kann warme, ggf. verdünnte Milch helfen.

Essen Sie nicht kurz vor dem Schlafengehen und trinken Sie

besonders abends keine kohlensäurehaltigen Getränke.

Manchmal hilft es, mit erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Wenn Sodbrennen nicht nur gelegentlich auftritt, sollten Sie Ihren Hausarzt

aufsuchen, der Sie gegebenenfalls zu einem entsprechenden Facharzt

weiterüberweisen kann.

28 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 29


Programm · Ortenau Klinikum

Montag Dienstag Mittwoch

Donnerstag Freitag Samstag Sonntag

TIPP

Geo 360° Brasilien:

Büffel auf Streife

TIPP

Geo 360° Miyako:

Insel des langen Lebens

TIPP

Geo 360° New York:

Die kleinste Oper der Welt

TIPP

Geo 360° Oman:

Die Rosen der Wüste

TIPP

Geo 360° Postbote im

Himalaya

TIPP

Geo 360° Russlands Zirkusschule

auf Tour

TIPP

Geo 360° Vom Klassenzimmer

in die Kalahari

KiK-TV, das Patientenfernsehen

des Ortenau

Klinikums, finden Sie in

allen Patientenzimmern

auf Programmplatz 1.

6.00

7.00

8.00

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Bambus Superfaser der Natur

Akupunktur Alte Heilkunst im

Vormarsch

Florida Die geheimnisvolle

Flusswelt der Seekühe

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Das Büro der Zukunft

Reportage

Gesundheit aus der Natur

Gesundheitsreportage

Die Alpen

Im Paradies der Alpenseen

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Cinque Terre Bedrohtes

Ökosystem

Homöopathie Das Geheimnis

der weißen Kügelchen

Die Alpen

Der Steinadler

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Baumwolle Die Herausforderung

des weißen Goldes

Kampf dem Krebs

Gesundheitsreportage

Belize

Im Reich des Jaguars

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Kokos-Palme Der Baum des

Lebens

Die Kardiologen

Gesundheitsreportage

British Columbia

Im Reich der Riesenkraken

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Burnout als Chance

Gesundheitsreportage

Tiere helfen heilen

Gesundheitsreportage

Aldabra Die Arche Noah

der Riesenschildkröten

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Volkskrankheit Herzinfarkt

Gesundheitsreportage

Albinos

Gesundheitsreportage

Afrika Kilimandscharo

Die herrliche Tierwelt rund

um den höchsten Berg Afrikas

Die Sendungen gehen

oft fließend ineinander

über. Die Uhrzeiten sind

Richtwerte. Programmänderungen

vorbehalten.

Finanziert wird das Patientenfernsehen

durch

regionale Unternehmen,

die sich zwischen den

Sendungen mit kurzen

Filmen präsentieren.

9.00

10.00

11.00

12.00

13.00

14.00

15.00

16.00

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Churubamba:

Frauen am Ball · Das Frauenfußballteam

von Churubamba

Afrika Kilimandscharo · Die

herrliche Tierwelt rund um

den höchsten Berg Afrikas

Hab und Gut in aller Welt

Botswana

Was ist was

Das alte Rom / Bäume

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Silver Girls Wer traut sich?

Abnehmen in Essen Der Schwur /

Abschied vom Schlaraffenland

Vernäht und zugestrickt Himmel,

Gesäß und Nähgarn

Hab und Gut in aller Welt

Madagaskar

Als wären sie nicht

von dieser Welt

Dokumentation über Schleimpilze

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Dagestan: Land

über den Wolken

Aldabra Die Arche Noah

der Riesenschildkröten

Hab und Gut in aller Welt

Brasilien

Was ist was

Mumien / Die Erde

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Silver Girls Neues Wohnen!

Abnehmen in Essen Balsam für

die Seele / Hochzeit und kein Ende

Vernäht und zugestrickt Stricken,

stricken...

Hab und Gut in aller Welt

Marokko

Geo 360°

Vagabunden der Wüste Gobi

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Das Dschungel-

Orchester

Belize Im Reich des Jaguars ·

In dem kleinen Staat Belize gibt es

noch heute verborgene Schätze.

Hab und Gut in aller Welt

Bulgarien

Was ist was Ritter und Burgen /

Mond und Kosmos

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Silver Girls Besser wohnen!

Abnehmen in Essen Die zweite

Chance / Arabische Maße

Vernäht und zugestrickt

Linientreu

Hab und Gut in aller Welt Papua-

Neuguinea

Geo 360°

Traumberuf Schäfer

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Die schwimmenden

Dörfer der Ha Long Bucht (Vietnam)

British Columbia Im Reich der

Riesenkraken

Hab und Gut in aller Welt

Chile

Was ist was

Bäume / Vulkane

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Silver Girls Dicke Luft!

Abnehmen in Essen Eine Kugel

zuviel / Zunehmen in Detroit

Vernäht und zugestrickt

Der Chef

Hab und Gut in aller Welt

Russland

Geo 360°

Churubamba: Frauen am Ball

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Die Teebahn von

Darjeeling

Die Alpen Der Steinadler ·

Beeindruckende Wildaufnahmen

des größten Raubvogels der Alpen

Hab und Gut in aller Welt

Flüchtlinge in Uganda

Was ist was

Die Erde / Das alte Rom

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Silver Girls Gemeinsam o. einsam?

Abnehmen in Essen Milchschnitten-Alarm

/ Alles in Butter?

Vernäht und zugestrickt

Ein heißes Eisen

Hab und Gut in aller Welt

USA

Geo 360°

Dagestan: Land über den Wolken

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Traumberuf Schäfer:

Herden an den Gipfeln der Pyrenäen

Die Alpen Im Paradies der

Alpenseen

Hab und Gut in aller Welt

Guatemala

Was ist was

Mond und Kosmos / Mumien

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Hab und Gut in aller Welt

Portugal

Microfinance Kredite für die Armen

Vernäht und zugestrickt

Abgeknöpft

Tobias Bartel – Mnemotechnik

Gedächtnistrainer Tobias Bartel in

einem unterhaltsamen Vortrag

über Mnemotechniken

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Geo 360° Vagabunden der

Wüste Gobi

Florida Die geheimnisvolle

Flusswelt der Seekühe

Hab und Gut in aller Welt

Haiti

Was ist was Vulkane /

Ritter und Burgen

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Hab und Gut in aller Welt

Samoa

Bogenschießen Flug des Pfeils

Seepferdchen Kurzfilm

Als wären sie nicht von dieser

Welt Dokumentation über

Schleimpilze

Königin für einen Sommer

Dokumentation

17.00

18.00

19.00

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Olivenöl Kostbar, delikat, gesund

Slow Food

Ernährungsreportage

Leben mit Diabetes Die Diagnose

Die Spurensucher Soldaten

und die Kunst

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Krebs Hoffnung durch Forschung

Mythos Fleisch

Ernährungsreportage

Leben mit Diabetes Die Ernährung

Die Spurensucher Das

vertauschte Kind

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Die Brille Scharf und hautnah

Muntermacher Vitamin C & Co

Leben mit Diabetes Bewegung

Die Spurensucher Die geheimnisvolle

Geliebte

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Chronische Schmerzen Reportage

Wieviel Eiweiß braucht der

Mensch?

Leben mit Diabetes Blutzucker

Die Spurensucher Die Insel

der Ahnen

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Die Herzchirurgen Reportage

Gute Fette, böse Fette

Ernährungsreportage

Leben mit Diabetes Insulin

Die Spurensucher Der Traum

von Afrika

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Die Brille Scharf und hautnah

Muntermacher Vitamin C & Co

Leben mit Diabetes Die Folgen

Die Spurensucher Missionare

und Agenten

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

Milch ist gesund, oder doch nicht?

Klonen Die zweite Chance

Leben mit Diabetes im Alltag

Die Spurensucher Dichtung

und Wahrheit

Ortenau Kliniken:

News & Infofilm

20.15

21.00

22.00

23.00

TIPP Geo 360° Brasilien: Büffel

auf Streife · Die Einwohner der

Amazonas-Insel Marajo nutzen

asiatische Wasserbüffel als Reittiere.

Indischer Ozean Im Paradies

der Korallengärten

Wenn die Elefanten fliehen

Tierdokumentation

Die Spurensucher

Dichtung und Wahrheit

TIPP Geo 360° Miyako: Insel des

langen Lebens · Auf der japanischen

Insel Miyako leben viele über hundertjährige

Menschen.

Kroatien Die Wasser von Plitvice ·

Naturerbe der Welt

Globale Erwärmung Menschen

kämpfen gegen die Erderwärmung

Die Spurensucher

Missionare und Agenten

TIPP Geo 360° New York:

Die kleinste Oper der Welt ·

Tony Amato hat ein eigenes

Opernhaus

Lanzarote Die Feuerberge · Vulkanausbrüche

auf der Insel Lanzarote

So weit die Flügel tragen

Tierdokumentation

Die Spurensucher

Der Traum von Afrika

TIPP Geo 360° Oman: Die Rosen

der Wüste · Ein über 1.500

Jahre altes Kanalsystem

bringt die Wüste zum Blühen.

Portugal Von Fatima zur Algarve

90 Jahre Plus Eine einfühlsame

und humorvolle Dokumentation

über vier Hochbetagte.

Die Spurensucher

Die geheimnisvolle Geliebte

TIPP Geo 360° Postbote im

TIPP Geo 360° Russlands Zirkusschule

TIPP Geo 360° Vom Klassenzimmer

Himalaya · Postzustellung auf

4.000 Metern Höhe.

auf Tour · Junge Leute balan-

cieren und jonglieren am Ufer des

Seligersees

in die Kalahari

Südaustralien Die Bucht der

vergessenen Haie

Die wunderbare Welt der Pilze

Überraschende Einblicke

Die Spurensucher

Die Insel der Ahnen

Sulawesi Regenwald und

Korallenzauber

Das Schaf Wolle, Fleisch und

Landschaftspflege

Kamele Phänomenale Nutztiere

Die Spurensucher

Tasmanien Im Reich der

Seedrachen

Ziegen Meckerer, die man liebt

Unser täglich Brot Reportage

Die Spurensucher

Soldaten und die Kunst

Das vertauschte Kind

30 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 31


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Ausgezeichnete

Dysplasie-Sprechstunde

im Kampf gegen

Gebärmutterhalskrebs

Regelmäßige Krebsvorsorge ist ein Muss, so sieht das auch Maria Benett*.

Trotzdem ist sie geschockt, als ihr Frauenarzt im letzten Jahr von einem auffälligen Befund spricht.

Zur weiteren Abklärung begibt sie sich in das Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach.

Dort wird sie in der Dysplasie-Sprechstunde der Frauenklinik umfassend betreut.

Einmal jährlich findet die Krebsvorsorgeuntersuchung

beim Frauenarzt statt. Dabei ist

ein gynäkologischer Abstrich Routine: Eine

Zellprobe von Gebärmutterhalskanal und

Muttermund wird entnommen und auf Anzeichen

von Entzündungen oder bösartigen

Veränderungen untersucht. „Das Prozedere

wird auch Pap-Test genannt“, erklärt Chefarzt

Prof. Dr. Karsten Münstedt, der die Frauenklinik

am Standort Offenburg Ebertplatz

gemeinsam mit Chefarzt Dr. Andreas Brandt

leitet. „In den meisten Fällen ist der Abstrich

unauffällig.“ Dies war bei Maria Benett jedoch

nicht der Fall. Das Labor stellte eine

Unregelmäßigkeit fest.

Behandlung durch Experten mit viel

Erfahrung und speziellen Fortbildungen

Als zervikale intraepitheliale Neoplasien

(cervical intraepithelial neoplasia – kurz

CIN), wie bei Frau Benett festgestellt, werden

charakteristische Veränderungen der

Zellen des Gebärmutterhalses bezeichnet.

Dort findet sich eine Schwachstelle am

Übergang zwischen dem Gewebe, das die

Gebärmutter auskleidet, und der Hornhaut

der Scheide. Viren (humane Papillomviren)

können dort die Basalzellen angreifen und

diese umsteuern. „Erste Gewebeveränderungen

bilden sich häufig noch von allein

zurück“, erklärt Professor Münstedt. Sei dies

nicht der Fall, müssten sie weiter untersucht

oder entfernt werden, so der Facharzt

für Gynäkologie und Geburtshilfe, denn sie

könnten der Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs

entsprechen.

Eileiter

Gebärmutter

Gebärmutterhals

Ist das Ergebnis des Abstrichs unklar oder

schwierig zu beurteilen, können Betroffene

an die Dysplasie-Sprechstunde des Ortenau

Klinikums überwiesen werden. Die hiesigen

Ärzte sind besonders erfahren darin, Veränderungen

am Gebärmutterhals zu beurteilen

und zu behandeln. „Unsere Dysplasie-

Sprechstunde ist ein wichtiger Baustein des

Gynäkologischen Krebszentrums“, betont

Professor Münstedt. Besonders stolz sei sein

Team auf die Auszeichnung der Sprechstunde

durch die Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie

und Koloskopie e.V. sowie OnkoZert.

Voraussetzung hierfür ist eine Mindestzahl

von mehr als 100 Untersuchungen pro Jahr.

Außerdem müssen die Ärzte mehrere spezielle

Fortbildungen vorweisen können. Aktuell

hat die Frauenklinik auch ein modernes

Laserbehandlungssystem erhalten, mit dem

Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs oder

Scheide

Eierstock

von Tumoren der Scheide oder der Schamlippen

sowie einige gutartige Erkrankungen

behandelt werden können.

Was passiert in der

Dysplasie-Sprechstunde?

Bei einem erstmaligen Besuch sprechen Arzt

und Patientin über den Grund der Überweisung

und die bisherige Krankengeschichte.

„Selbstverständlich beantworten wir außerdem

alle bestehenden Fragen der Patientin“,

betont der Chefarzt.

Um festzustellen, wie tief sich die Veränderung

bereits im Gewebe ausgebreitet

hat, ist außerdem eine sogenannte Kolposkopie

(Scheidenspiegelung) notwendig.

Dabei benutzt der Mediziner eine Art

Lupe mit Lichtquelle zur Untersuchung.

Um veränderte Zellen besser erkennen zu

können, wird der Gebärmutterhals zuvor

mit verschiedenen Flüssigkeiten benetzt

– beispielsweise eine verdünnte Essiglösung

und eine Jodlösung. „Sind Zellen

krank, verfärben sie sich schneller als die

gesunde Schleimhaut“, erklärt der Mediziner.

„Zudem können während der Untersuchung

Gewebeproben entnommen

werden, sofern die Zellen bereits schwere

Veränderungen aufweisen.“ Frau Benetts

Gewebeprobe zeigte, dass nur geringfügige

Zellveränderungen vorlagen. Diese

bilden sich in den meisten Fällen innerhalb

von sechs bis neun Monaten ohne Therapie

zurück.

Behandlung richtet sich nach

dem jeweiligen Einzelfall

„Der Befund wird meist innerhalb einer

Woche an den überweisenden Frauenarzt

geschickt“, berichtet Professor Münstedt.

Ob eine weitere Behandlung notwendig

sei, hänge vom Schweregrad der Dysplasie

ab. In kritischen Fällen wären beispielsweise

eine Operation oder eine Lasertherapie

möglich. Der Facharzt versichert: „Bei der

Frage nach einem chirurgischen Eingriff

werden selbstverständlich das Alter der Patientin,

der Kinderwunsch oder einer eventuell

sogar bereits bestehenden Schwangerschaft

berücksichtigt.“

Die Dysplasie-Sprechstunde findet

nach Vereinbarung mittwochs

zwischen 8 und 16 Uhr statt.

Ihre Fachklinik vor Ort

Frauenklinik

Standort Offenburg Ebertplatz

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Dr. Andreas Brandt

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472 3506

E-Mail: frauenklinik@og.ortenau-klinikum.de

„Dysplasie-Sprechstunde –

spezialisierte Betreuung auf Basis

der geltenden Behandlungsleitlinien“

Welche Schwerpunkte setzt die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. bei ihrer Arbeit?

Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. ist eine wissenschaftliche Dachgesellschaft, deren

Mitglieder sich die Bekämpfung von Krebskrankheiten zur Aufgabe gemacht haben. Insbesondere

durch die Förderung von Wissenschaft und Forschung, aber auch durch Angebote

zur Fort- und Weiterbildung von onkologischen Fachkräften und Betroffenen wird

dieses Vorhaben vorangetrieben.

Warum wurde das Zertifizierungsprogramm für Dysplasie-Sprechstunden

ins Leben gerufen?

Die Zertifizierung von Dysplasie-Einrichtungen gibt es in Deutschland seit 2004. Damit

soll eine einheitliche Qualität der erweiterten gynäkologischen Krebsvorsorge sowie der

Behandlung von Patientinnen mit Verdacht auf eine gynäkologische Krebserkrankung

oder -vorstufe gesichert werden.

Welche Vorteile bieten die zertifizierten Sprechstunden?

In DKG-zertifizierten Einheiten wird eine spezialisierte Betreuung auf Basis der geltenden

Behandlungsleitlinien zur Verfügung gestellt. Die dortigen Teams widmen sich in

besonderem Maße den Themen Qualität in der Vorsorge und in der Behandlung von

gynäkologischen Krebserkrankungen. Die jährliche Überprüfung nutzen sie zur stetigen

Verbesserung ihrer Leistungen.

Das gesamte Interview mit Jumana Mensah von der Deutschen Krebsgesellschaft

e.V. lesen Sie auf www.ortenau-gesundheitswelt.de

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Dr. Andreas Brandt

Jumana Mensah

Kontakt

Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Jumana Mensah

Ärztliche Referentin Zertifizierung

Kuno-Fischer-Strasse 8

14057 Berlin

Tel. 030 322 932 – 90

E-Mail: mensah@krebsgesellschaft.de

32 ORTENAU GESUNDHEITSWELT * Name von der Redaktion geändert

ORTENAU GESUNDHEITSWELT 33


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Stoffwechsel auf Sparflamme

Bildet die Schilddrüse zu wenig Hormone,

ist der Körper unzureichend versorgt.

Mediziner sprechen dann von einer Unterfunktion

der Schilddrüse, die zu einer Verlangsamung der

Körperfunktionen führt – der gesamte Stoffwechsel

läuft auf „Sparflamme“, Betroffene leiden häufig

unter ständiger Müdigkeit und Antriebsschwäche.

Dr. Klaus Schötta, Leitender Oberarzt der Endokrinologie

am Ortenau Klinikum Gengenbach, klärt auf,

wie der Stoffwechsel wieder in Schwung

gebracht werden kann.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist selten

angeboren oder durch einen Schaden der

Hirnanhangsdrüse bedingt. In den meisten

Fällen liegt ein chronischer Vernarbungsprozess

der Schilddrüse vor (beispielsweise

Hashimoto-Thyreoiditis). „Ein Großteil der

Betroffenen wird heute zufällig im Rahmen

der hausärztlichen Vorsorge auf eine

Schilddrüsenunterfunktion aufmerksam,

oder wenn bei Frauen Zyklusstörungen

auftreten. Die früher häufig zur Diagnose

führende Müdigkeit und Antriebsschwäche

sowie Gewichtszunahme werden heute

seltener einer Schilddrüsenerkrankung zugeordnet“,

beschreibt Dr. Schötta. „Leider

verursachen oft auch andere Erkrankungen

ähnliche Symptome. Die genau Untersuchung

der Schilddrüse gehört deshalb zur

Abklärung vielerlei Beschwerden“, so der

Endokrinologe.

Die Schilddrüse

Die Schilddrüse befindet sich am Hals

unterhalb des Kehlkopfes vor der Luftröhre.

Sie hat unter anderem die Aufgabe, die

Hormone Thyreotropin und Thyroxin

zu bilden.

Kehlkopf

Luftröhre

Schilddrüse

© leszekglasner – Fotolia.com

Auf die Werte kommt es an

„Wenn ein Patient mit den genannten

Symptomen zu uns kommt, hinterfragen

wir diese im Gespräch genauer. Die Veränderung

der Schilddrüsenwerte ist dann

Voraussetzung, um die Beschwerden zuzuordnen.

Die Größe und Beschaffenheit der

Schilddrüse wird mit dem Ultraschallgerät

untersucht und erklärt die Art der Erkrankung“,

berichtet Prof. Dr. Wolf-Bernhard

Offensperger, Chefarzt der Klinik für Allgemeine

Innere Medizin, Endokrinologie

und Rheumatologie in Gengenbach. Bei

einer Unterfunktion der Schilddrüse spielt

ein bestimmter Wert die Hauptrolle: der

TSH-Wert, der nach einer Blutabnahme

ermittelt wird. TSH ist die Abkürzung für

Thyreoidea-stimulierendes Hormon, auch

Thyreotropin genannt. Es handelt sich um

einen Botenstoff aus dem Gehirn, der die

Schilddrüse zur Arbeit anregt. Der TSH-Wert

ist immer dann erhöht, wenn die Schilddrüse

nicht ausreichend arbeitet, also zu

wenig Schilddrüsenhormone produziert.

„Um den Hormonmangel auszugleichen,

werden diese in Tablettenform einfach ergänzt“,

so der Facharzt.

Fehlende Hormone ergänzen

Morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen

Magen eine Tablette – daran werden

sich Betroffene mit einer Schilddrüsenunterfunktion

schnell gewöhnen. Richtig dosiert,

sind Lebensqualität und Lebenserwartung

nicht eingeschränkt. Das Mittel der Wahl

ist L-Thyroxin: Das synthetische Hormon

wirkt wie das natürliche Schilddrüsenhormon

Thyroxin (T4) und wird im Körper in

das Schilddrüsenhormon T3 umgewandelt.

Die Behandlung mit L-Thyroxin beginnen

Patienten mit einer niedrigen Dosis und

steigern dann langsam auf die individuelle

Enddosis. Diese richtet sich bei Schilddrüsenerkrankungen

nur nach dem basalen

TSH-Wert (dieser soll sich normalisieren).

Sollte der Patient dann kein Wohlbefinden

erreichen, muss nach anderen Störungen

gesucht werden. „Die Einnahme von L-Thyroxin

ist medizinischer Standard und hat sich

seit Jahrzehnten bewährt. Bei guter Einstellung

sollte der TSH-Wert einmal pro Jahr

bei der Therapiekontrolle im Blut überprüft

werden“, empfiehlt Dr. Schötta.

Ihre Fachklinik vor Ort

Allgemeine Innere Medizin,

Endokrinologie, Rheumatologie

Standort Gengenbach

Prof. Dr. Wolf-Bernhard Offensperger

Dr. Klaus Schötta

Tel. 07803 89-3901

E-Mail: innere.g@og.ortenau-klinikum.de

Prof. Dr. Wolf-Bernhard Offensperger

Dr. Klaus Schötta

34 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 35


Unsere liebenswerte Region

Unsere liebenswerte Region

Wohlfühlwochen

im Europa-Park

Großes Bild:

Hochgeschwindigkeits-Achterbahn

„Silver Star“

Wellness im Hotel „Santa Isabel“

Nach der Wintersaison können die Besucher

des Europa-Park gut erholt ins neue

Jahr starten: Vom 7. Januar bis zum 23.

März 2018 bieten die Wohlfühlwochen die

Möglichkeit, den Stress des Alltags abzustreifen.

Die Hotels „Santa Isabel“,„Bell

Rock“ und „Colosseo“ verwöhnen ihre Gäste

mit zahlreichen Wellnessangeboten, kulinarischen

Höhenflügen und spannenden

Events. So sorgen die Dinner-Show „Cirque

d’Europe“, abwechslungsreiche Kochkurse

und weitere Programmpunkte dafür, dass

keine Langeweile aufkommt. Der Europa-

Park ist während dieser Zeit geschlossen.

Umso größer ist die Vorfreude auf die Wiedereröffnung

während der Sommersaison

vom 24. März bis zum 4. November 2018.

Nach der Winterpause lockt insbesondere

eine Fahrt mit einer der bekannten Achterbahnen:

Egal ob man sich für „WODAN

– Timburcoaster“, „blue fire Megacoaster

powered by GAZPROM“, oder „Silver Star“

entscheidet – der Nervenkitzel ist garantiert.

Wer es lieber ruhig mag, kann mit

der „Panoramabahn“ gemütlich den Europa-Park

erkunden, im „Magic Cinema“

einem 4D-Film mit Ed Euromaus und seinen

Freunden mitfiebern oder eines der 15 europäischen

Länder bestaunen. Die Kleinsten

kommen in den Themenbereichen

„ARTHUR - Im Königreich der Minimoys“,

„Grimms Märchenwald“ und „Irland – Welt

der Kinder“ voll auf ihre Kosten.

Bei schlechtem Wetter sorgen das neue

„Voletarium“, das größte Flying Theater Europas,

das gruselige „Geisterschloss“ oder

der interaktive Spaß in der Bahn „Abenteuer

Atlantis“ für gute Laune. Ansonsten

bietet sich ein Besuch in einem der zahlreichen

Restaurants an. Ob im „Seehaus“,

den Erlebnis-Restaurants „Castillo“ und

„Don Quichotte“ oder einem der über 50

weiteren Gastronomiebetriebe – hier ist

für jeden Geschmack etwas dabei. Nach

einem erlebnisreichen Tag können es sich

die Besucher in einem der 4-Sterne Hotels

„El Andaluz“ und „Castillo Alcazar“ sowie

den 4-Sterne Superior Hotels „Colosseo“,

„Santa Isabel“ und „Bell Rock“ gut gehen

lassen.

WODAN – Timburcoaster

Voletarium

ARTHUR – Im Königreich der Minimoys

DORT – Donnerstags

in der Ortenau

Jeden Donnerstag bietet die Tourismusabteilung

des Landratsamtes eine

Vielzahl von Führungen, Konzerten

oder Weinproben für Besucher und

Einheimische. Einen ausführlichen

Veranstaltungskalender finden Sie

auf www.ortenau-tourismus.de.

Unsere Veranstaltungstipps – eine Auswahl der Redaktion:

Donnerstag–Sonntag,

1.–4. Februar 2018, 8 –17 Uhr

Hallen-Springturnier CSI3*

auf Weltklasse-Niveau in Offenburg!

Messe Offenburg-Ortenau

Schutterwälder Straße 3

777656 Offenburg

www.messe-offenburg.de/de/badenclassics

Donnerstag, 15. März 2018 13.30 Uhr

Wochentagswanderung

Veranstalter: Schwarzwaldverein

Ortsgruppe Hornberg e.V.

Führung: Hermann Nick, Tel. 07833 1243

Treffpunkt: Viadukt-Parkplatz

Poststraße

78132 Hornberg

Dinner-Show im Europa-Park

Donnerstag, 1. März 2018, 17 Uhr

Kunstgenuss:

Führung durch die Zeller Kunstwege

mit Begrüßungstrunk und Versucherle.

10 € pro Person (inkl. Versucherle)

Anmeldung bis Montag, 26. Februar 2018

bei der Tourist-Info Zell a. H.,

Tel. 07835 6369-47

oder E-Mail an tourist-info@zell.de

Treffpunkt: Kanzleiplatz, 77736 Zell a. H.

Donnerstag, 12. April 2018, 17–19 Uhr

Alde Gott – Kräuter und Weinwanderung

Wissenswertes über die Gewächse am Wegesrand

und welche Speisen man daraus machen

kann. Sektempfang, Wanderung mit 3 Weinen

& 3 Kräutersnacks, Strecke ca. 2 km. 29,00 €

Alde Gott Winzer Schwarzwald eG

Talstraße 2, 77887 Sasbachwalden

Tel. 07841 20290

www.aldegott.de

36 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 37


Medizin und Gesundheit

Medizin und Gesundheit

Bauchspeicheldrüsenkrebs:

Die Gefahr im Bauch

Beim morgendlichen Blick in den Spiegel traf es Heiner Müller* völlig unvorbereitet:

Das Weiße seiner Augen hatte die Farbe einer überreifen Zitrone angenommen. Als zusätzlich

ein starker Juckreiz auftrat, wurde er misstrauisch. Sein Hausarzt diagnostizierte zunächst

eine Gelbsucht, forschte jedoch weiter nach. Zum Glück für Herrn Müller, denn Grund für die

Symptome war ein Pankreaskarzinom. Durch die frühzeitige Diagnose gelang es den Spezialisten

der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

den Tumor operativ zu entfernen. Nur 14 Tage nach dem Eingriff ist Herr Müller bereits wieder

auf seinem Rennrad unterwegs – und ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig Früherkennung ist.

Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom

genannt, ist schwer zu erkennen.

Etwa sechs Prozent aller Krebstodesfälle

sind auf einen aggressiven Tumor in der

Bauchspeicheldrüse zurückzuführen. Das

liegt unter anderem daran, dass das Geschwür

von außen nicht zu sehen ist und

auch nicht ertastet werden kann: Das Pankreas

liegt gut versteckt im oberen Bauchbereich

zwischen Magen und Wirbelsäule.

Ein Teil des etwa 15 cm langen Organs ist

für die Produktion von Verdauungsenzymen

zuständig, während der andere Teil

den Zuckerstoffwechsel mithilfe der Hormone

Insulin, Glukagon und Somatostatin

reguliert. Durch den Krebs werden diese

Prozesse beeinträchtigt.

Symptome beachten

Mögliche Symptome für Bauchspeicheldrüsenkrebs

können rasanter Gewichtsverlust,

ständige Bauchschmerzen, fehlender Appetit

oder ein neu auftretender Diabetes

mellitus sein. Besonders häufig bricht auch

die leicht erkennbare Gelbsucht (Ikterus)

aus, die die Ärzte bei Herrn Müller auf den

Krebs aufmerksam machte. Die Krankheit

tritt in den meisten Fällen auf, wenn sich

der Tumor in der Nähe oder im Gallengang

selbst befindet. Ein deutliches Zeichen

ist eine gelbliche Färbung von Haut und

Schleimhäuten. „Jeder Ikterus ist sofort vom

Arzt abzuklären und ist bis zum Beweis des

Gegenteils hochgradig verdächtig auf eine

bösartige Neubildung“, betont Prof. Dr.

Uwe Pohlen, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-

und Gefäßchirurgie und Facharzt für

Chirurgie und Viszeralchirurgie am Ortenau

Klinikum Offenburg-Gengenbach. Das ist

besonders wichtig, denn es gilt: Je früher

ein Tumor entdeckt wird, desto größer sind

die Chancen auf Heilung.

Gallenblase

Hauptschlagader

(Aorta)

Speiseröhre

Zwölffingerdarm

Pankreaskarzinom

Früherkennung als beste Chance

auf Heilung

„Die Erkrankung ist deswegen besonders

gefährlich, da der Tumor sehr aggressiv ist

und häufig erst zu spät erkannt wird. Idealerweise

sollte der Tumor im Frühstadium

erkannt werden“, erklärt Professor Pohlen.

Das Problem ist, dass gerade im Frühstadium

nicht immer Symptome erkennbar

sind, beziehungsweise rechtzeitig mit der

Magen

Milz

Bauchspeicheldrüse

(Pankreas)

Krebserkrankung in Zusammenhang gebracht

werden können. Auch wirkliche

Risikofaktoren gibt es nicht. Begünstigt

werden kann die Erkrankung jedoch durch

exzessiven Alkoholkonsum und eine dadurch

immer wieder entzündete Bauchspeicheldrüse.

Auch die Risikogruppe ist

entscheidend: So sollten sich vor allem

Männer ab dem 60. Lebensjahr regelmäßig

untersuchen lassen.

Schonendes OP-Verfahren

Treten verdächtige Symptome auf, werden

zunächst in einer Röntgenröhre (Computertomographie)

Aufnahmen des Bauchraumes

gemacht. Danach folgt eine Endosonographie,

bei der der Magen mithilfe

eines Ultraschallgeräts untersucht wird.

Außerdem wird der Patient auf sogenannte

Tumormarker, biochemische Substanzen,

die vermehrt auftreten, wenn ein Tumor

den Körper befallen hat, getestet.

Liegt ein Befall der Bauchspeicheldrüse

vor, besprechen sich die jeweiligen Spezialisten

im Tumorboard und wählen die am

besten geeignete Behandlung aus. Im Fall

von Herrn Müller wurde die primäre Operation

empfohlen. „Die Operation ist eine

pyloruserhaltende (Magenschließer-erhaltende)

Pankreaskopfentfernung. Hierbei

werden der gesamte Zwölffingerdarm, die

Gallenblase sowie Teile des Gallengangs

entfernt, ebenso der Bauchspeicheldrüsenkopf.

Erhalten bleiben ungefähr 2 cm des

Zwölffingerdarms hinter dem Magenschließer“,

erklärt Prof. Dr. Pohlen das übliche

Vorgehen. „Dann wenden wir in unserer

Klinik ein sehr schonendes Verfahren an.

Die Bauchspeicheldrüse wird in den Magen

eingenäht und danach wieder die Gallengänge

mit dem Dünndarm verbunden und

dann der Magen mit erhaltenem Schließmuskel

wieder in den Dünndarm fixiert“.

Risiken während der Abheilungsphase

Verläuft der Eingriff erfolgreich, kann der

Patient bereits am nächsten Tag wieder

langsam anfangen zu essen und sich nach

der Abheilungsphase normal ernähren. Der

Heilungsprozess birgt jedoch auch Risiken:

„Die Operation ist nicht ungefährlich, da

die Verbindung der Bauchspeicheldrüse

mit dem Verdauungstrakt hochproblematisch

ist und in ca. 30 Prozent der Fälle nicht

richtig abheilt und daraus eine Pankreasfistel

resultiert, die je nach Größe kleine

und große Komplikationen machen kann“,

erläutert der Spezialist. Auch ein Diabetes

mellitus könne auftreten. Das sei jedoch

nur selten der Fall, da sich die Erfolgsorgane

der Insulinproduktion in der gesamten

Bauchspeicheldrüse befänden. Nach einer

erfolgreichen Operation gilt außerdem:

Der aggressive Tumor kann jederzeit wiederkommen

– umso wichtiger ist also, sich

regelmäßig durchchecken zu lassen. Herr

Müller genießt trotzdem seine zurück gewonnene

Lebensqualität in vollen Zügen.

Vorträge mit Prof. Dr. Uwe Pohlen

Do, 25. März 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Themenabend Darmkrebs –

Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs

Themenabend

Darmkrebs

Große Schnitte oder Schlüssellochchirurgie –

wie operiere ich Patienten mit Darmkrebs?

Prof. Dr. Uwe Pohlen, Leiter des Darmzentrums Standort

Offenburg, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Den Tumor verkleinern:

Kombinierte Radio-Chemotherapie

Prof. Dr. med. Felix Momm, Chefarzt der Radio-Onkologie,

Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengenbach

Adjuvant oder Palliativ: Medikamentöse onkologische

Behandlungsmöglichkeiten beim Darmkrebsleiden

Dr. Bernhard Linz, Ambulantes Therapiezentrum

für Hämatologie und Onkologie, Offenburg

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, das Gespräch

mit Experten und Mitgliedern der Selbsthilfegruppe

„Deutsche ILCO Offenburg/Ortenau“ zu suchen und

Fragen zu klären.

Prof. Dr. Uwe Pohlen

Di, 11. September 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Ihre Fachklinik vor Ort

Klinik für Allgemein-, Viszeralund

Gefäßchirurgie

Standort Offenburg Ebertplatz

Prof. Dr. Uwe Pohlen

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-2001

E-Mail: allgemeinchirurgie@og.ortenau-klinikum.de

Vortrag

Chirurgie

Was heißt moderne Chirurgie und welche Entwicklung

nimmt die Chirurgie in den nächsten Jahren?

Die Chirurgie hat in den letzten Jahren eine beachtliche

Entwicklung durchgemacht. Die Schlüssellochchirurgie

(minimalinvasive Chirurgie) hat in allen Bereichen Einzug

gehalten. Leisten- und Narbenbrüche werden minimalinvasiv

mit neu entwickelten Kunststoffnetzen operiert. Dick- und

Dünndarmoperationen erfolgen minimalinvasiv. Der Trend

geht zu immer weniger invasiven Operationen. Auch die neue

Volkserkrankung „Adipositas“ kann eigentlich nur durch eine

Operation verbessert werden. Auch hierfür haben wir uns

als Adipositaszentrum qualifiziert. Große Operationen an der

Speiseröhre und an der Bauchspeicheldrüse dürfen nur noch

operiert werden, wenn das Krankenhaus über genug nachzuweisende

Qualifikation verfügt (Mindestmengen). Auch für

diese großen Eingriffe zeichnet sich unser Haus aus.

Der Vortrag soll Ihnen einen Einblick in die Möglichkeiten einer

großen chirugischen Klinik geben und am Ende aufzeigen, wie

die Entwicklung der nächsten Jahre aussehen wird.

Prof. Dr. Uwe Pohlen, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral und

Gefäßchirurgie am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

38 ORTENAU GESUNDHEITSWELT * Name von der Redaktion geändert

ORTENAU GESUNDHEITSWELT 39


Medizin und Gesundheit

Klinikseelsorge

Selbstheilungskräfte fördern –

Autonomie stärken

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Eine Krebserkrankung durchkreuzt alle bisherigen Pläne. Plötzlich steht das Leben Kopf und ein

Gefühl von Passivität und Ohnmacht kann sich einstellen. Eine solche Situation erfordert nicht nur

eine gute medizinische Behandlung, sie muss auch vom Patienten selbst psychisch und sozial

bewältigt werden. Dazu möchte ein Kurs im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leben Krebs Leben“

Hilfestellung geben. Er widmet sich der Frage, welche Möglichkeiten Menschen haben,

um selbst positiv auf die Entwicklung einer Krebserkrankung einwirken zu können.

In den letzten Jahrzehnten konnten in der Behandlung von Krebserkrankungen

aufgrund moderner Therapiestrategien große medizinische

Fortschritte erzielt werden. Daneben gibt es aber auch

Erkenntnisse aus der Psychoneuroimmunologie, die zeigen, dass

es sinnvoll ist, zusätzlich die Selbstheilungskräfte Betroffener zu

fördern. Aus diesem Grund initiierte Dr. Rüdiger Feik, Chefarzt der

medizinischen Abteilung des Ortenau Klinikums Achern-Oberkirch,

gemeinsam mit Dr. Winfried Hoggenmüller, Facharzt für Innere

Medizin und Psychotherapie, den Kurs „Selbstheilungskräfte fördern

– mit Autogenem Training“.

Belastungssymptome abbauen

„Der Mensch ist ein Organismus, in dem einzelne Systeme untereinander

und mit dem Ganzen in Beziehung stehen“, erklären die

Mediziner. „Daher können Techniken der Entspannung, der Konzentration

und bewusster Vorstellungen – wie sie beispielsweise

beim Autogenen Training zur Anwendung kommen – physiologische

Wirkungen hervorrufen und auch das Immunsystem beeinflussen.“

Teilnehmer des Kurses erlernen die Grund- und Mittelstufe des Autogenen

Trainings. So sollen körpereigene Abwehrkräfte konditioniert

und Belastungssymptome abgebaut werden. „Auch meditative

Elemente, Achtsamkeitsübungen und Gespräche tragen dazu

bei, neue Sinneswahrnehmungen zu eröffnen“, berichtet Kursleiter

Dr. Hoggenmüller. Neben Ruhe und Entspannung sowie der

positiven Beeinflussung des Immunsystems ist die Stärkung der

Autonomie ein Ziel des Kurses. „Unser Programm versteht sich als

ergänzendes medizinisches Angebot und gehört neben gesunder

Ernährung und Bewegung zu den Maßnahmen einer sinnvollen

Lebensstiländerung“, so Dr. Feik.

Solidarität und Verständnis

Von den bisherigen Kursen weiß Dr. Hoggenmüller Positives zu berichten:

„Wenn die Patienten etwas tun können, um ihre Selbstheilungskräfte

zu fördern, gewinnen sie wieder Selbstvertrauen und

das Gefühl der Eigenkompetenz und Teilhabe“, freut er sich. „Die

bisherigen Kurse schufen auch ein deutliches solidarisches Gefühl

der Teilnehmer untereinander, geprägt von großem Verständnis“.

Kontakt

Innere Medizin

Sekretariat

Josef-Wurzler-Str. 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-2300

E-Mail: innere@ao.ortenau-klinikum.de

Kurstermine 2018

Kursbeginn:

Ort:

Anmeldung:

Teilnehmerzahl: max. 12

Kursgebühr:

17. Oktober, acht Abende à 90 Minuten

Bildungszentrum für Gesundheitsund

Pflegeberufe, Am Klinikum 2, Achern

Sekretariat der Inneren Medizin

Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

60 Euro

Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie

unter www.ortenau-gesundheitswelt.de

© Ocskay Bence– Fotolia.com

Ökumenische Klinikseelsorge am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Der Verletzlichkeit des Lebens

achtsam begegnen

Krankheit bringt Veränderung. Ängste und

Unsicherheiten entstehen in der Auseinandersetzung

mit dem körperlichen Leiden,

den neuen Umständen und dem fremden

Umfeld. In solch einer Ausnahmesituation

ist die Ökumenische Klinikseelsorge

Lahr-Ettenheim für die Menschen da und

begleitet Patienten und deren Angehörige

in der ungewohnten Lebenslage, die neue

Herausforderungen mit sich bringt.

„Manchen Patienten fällt ein Klinikaufenthalt

schwer. Vielleicht gibt die Zeit im

Krankenhaus Anlass, über manches nachzudenken

– oder Fragen treten auf, die

vertraulich ins Gespräch gebracht werden

wollen“, sagt Pastoralreferent Joachim

Holub. „Die Patienten wünschen sich jemanden,

der ihnen zuhört und sich Zeit

nimmt, damit sie mit ihren Sorgen und

Fragen nicht alleine sind“, weiß Pfarrerin

Henriette Gilbert. „In der Seelsorglichen

Begegnung darf alles zur Sprache kommen

– auch die Endlichkeit des Menschen

– oder im Schweigen ausgehalten werden.

Die Seelsorgebegegnung öffnet einen

Raum über die medizinische Sicht des

Menschen hinaus“, ergänzt Diakonin Dora

Lutz. Telefonisch, im Büro, in der Kapelle

oder durch die Pflegekräfte auf den Stationen

ist das Team der Seelsorge jederzeit

erreichbar.

Gott und dem Menschen nah sein

„Wir hören individuelle Lebensgeschichten

und suchen darin Gottes Nähe. Für Unausgesprochenes

sind wir aufmerksam

und können schweigen, ohne zu verstummen.

Wir feiern Gottesdienste, die Heilige

Kommunion und das Abendmahl, beten

mit Menschen und sprechen ihnen Gottes

Segen zu. Angehörige und Mitarbeiter

begleiten wir in ihrer Trauer und weichen

dem Sterben nicht aus“, erläutert Joachim

Holub. Im Mittelpunkt steht immer der Patient

mit seinem individuellen seelischen

Bedürfnis, für den sich die Seelsorger persönlich

Zeit nehmen, gleich welcher Konfession,

Religion oder Weltanschauung.

Klinikkapelle

Menschen aller Konfession steht in der Klinik

in Lahr die Kapelle und in Ettenheim

der neu entstehende Raum der Stille offen.

Sie sind Orte des Gebets, des Atemholens

und der Begegnung mit dem Heiligen. In

der Klinikkapelle in Lahr werden regelmäßig

Gottesdienste gefeiert: samstags

um 18.45 Uhr ein evangelischer, sonntags

um 18.45 Uhr ein katholischer. Die Gottesdienste

werden auch in die Krankenzimmer

übertragen, um alle Patienten teilhaben

zu lassen.

(v.l.n.r.) Henriette Gilbert, Joachim Holub

und Dora Lutz

Ihre Ansprechpartner

für Klinikseelsorge vor Ort

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Evangelische Kirche:

Henriette Gilbert, Pfarrerin

Tel. 07825 9346

Dora Lutz, Evangelische Diakonin

Tel. 07821 93-2205 oder Mobil 0160 97774933

E-Mail: Dora.lutz@le.ortenau-klinikum.de

Katholische Kirche:

Joachim Holub, Patoralreferent

Tel. 07821 93-2205

E-Mail: Joachim.holub@le.ortenau-klinikum.de

40 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 41


News

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen

Brasilianische Augenärzte

besuchen Augenklinik

in Offenburg

Neuer Chefarzt

für die Onkologie

am Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen wird zum 15. Januar 2018

neuer Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie und

Palliativmedizin am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach.

Er übernimmt die Aufgabe von Dr. Andreas Jakob, der das Ortenau

Klinikum auf eigenen Wunsch verlassen hat. Der Facharzt für

Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie/Onkologie

und Palliativmedizin kommt vom Helios Klinikum Pforzheim, wo

er als Chefarzt eine neue Klinik für Onkologie, Hämatologie und

Palliativmedizin sowie einen onkologischen und hämatologischen

Stationsbereich etabliert hat. Darüber hinaus hat er an der Klinik

ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum aufgebaut. „Der neue

Chefarzt ist fachlich und menschlich eine Bereicherung für das

Ortenau Klinikum“, betont Ortenau Klinikum-Geschäftsführer

Christian Keller. „Es ist unserer Klinik gelungen, einen äußerst

vielseitig ausgebildeten, im gesamten Leistungsspektrum der

Hämatologie/Onkologie überaus versierten und mit Führungsaufgaben

vertrauten Chefarzt zu gewinnen“.

Um sich über innovative Operationsverfahren bei Augenerkrankungen

zu informieren, besuchte im Oktober eine Gruppe von

Augenärzten aus Brasilien die Augenklinik am Ortenau Klinikum in

Offenburg. Die brasilianischen Gäste interessierten sich vor allem

für die von Priv.-Doz. Dr. Konrad Hille, Chefarzt der Augenklinik am

Ortenau Klinikum in Offenburg, praktizierte, sogenannte Keratoprothese.

Als Dank für das interessante Besuchsprogramm in Offenburg

luden die brasilianischen Gäste Chefarzt Dr. Hille zum Kongress der

brasilianischen Augenärzte 2019 ein.

Drittes Spitalverein-Symposium im Ortenau

Klinikum Offenburg-Gengenbach beleuchtet

das Thema „Medizin und Risiko“

Der Vorsitzende des Spitalvereins, Prof. Dr. Jörg Laubenberger (2.v.l.),

und Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger (r.) mit den Referenten des

Symposiums: (v.l.) Professor Dr. Wolfram Engelhardt, Dr. Hanna Seidling,

Dr. Andreas C. Schröder, Christian Reiss, Professor Dr. Manfred Mauser,

Dr. Anette Kahla-Witzsch und Carsten Wächter.

Die Kompetenz des Offenburger Mediziners

Dr. Christian Haefele ist auch im neuen

Betreuerteam der deutschen Fußball-Nationalmannschaft

der Cerebral-Paretiker gefragt.

Die vor rund drei Jahren vom Deutschen

Behindertensportverband (DBS) ins

Leben gerufene Nationalelf, die bereits

an internationalen Turnieren teilgenommen

hat, wurde kürzlich neu aufgestellt.

„Medizin und Risiko“ lautete der Titel des dritten vom

Spitalverein Offenburg und dessen Vorsitzenden Prof. Dr.

Jörg Laubenberger, Ärztlicher Direktor des Ortenau Klinikums

Offenburg-Gengenbach, ausgerichteten Symposiums, zu dem

Mitte November Klinikärzte, niedergelassene Ärzte und Sicherheitsexperten

im Auditorium des Ortenau Klinikums in Offenburg,

Standort St. Josefsklinik, zusammen kamen. Zahlreiche Referenten

kamen an diesem Tag zu Wort. In seinen Begrüßungsworten

betonte Christian Keller, Geschäftsführer des Ortenau Klinikums,

dass die Risikovermeidung im Sinne einer qualitativ hochwertigen

Patientenversorgung im Ortenau Klinikum einen hohen Stellenwert

einnehme. Keller nannte konkrete Beispiele wie etwa

das Qualitätsmanagement, das Risikomanagement, den

transparenten Umgang mit Qualitätszahlen sowie ein umfangreiches

Fortbildungsprogramm für die Beschäftigten der Kliniken.

Alle diese Instrumente seien seit vielen Jahren im Klinikverbund

etabliert.

Offenburger Mediziner betreut deutsches Nationalteam

Künftig wird die Mannschaft von dem Nationaltrainerteam

um Conny Frank Fritsch

und Robert Fritzsche geleitet. Auch sechs

neue Spieler kamen in die Mannschaft.

Dr. Haefele, Leiter der Leistungsdiagnostik

der Sportmedizin am Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach und seit Beginn

Mannschaftsarzt der Nationalelf, hat auch

weiterhin die medizinische Betreuung des

News

Teams inne. Cerebralparese bezeichnet Bewegungsstörungen

aufgrund einer meist

frühkindlichen Hirnschädigung oder als

Folge eines Unfalls (Schädelhirntrauma)

mit Auswirkung auf die Motorik. Der dauerhafte

Krampfzustand betrifft Teile oder

den ganzen Körper.

Priv.-Doz. Dr. Konrad Hille (5. v. r.) mit der Gruppe brasilianischer Augenärzte in der Augenklinik

des Ortenau Klinikums in Offenburg, Standort St. Josefsklinik.

Die Nationalmannschaft mit dem Betreuerteam in dunklen Trikots: Hintere Reihe: (v.l.n.r.) Co-Trainer Robert Fritsche, Trainer Conny Frank Fritsch,

Physiotherapeut David Meiworm, Mannschaftsarzt Dr. Christian Haefele und Betreuer Jonas Becht..

42 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 43


News

News

Die Fördervereine

des Ortenau Klinikums

Eine umfassende Gesundheitsversorgung auf medizinisch

und pflegerisch höchstem Niveau braucht Unterstützer

Die gemeinnützig tätigen Fördervereine

des Ortenau Klinikums haben es sich zur

Aufgabe gemacht, Menschen und Institutionen

zusammenzuführen, denen die

Förderung des Ortenau Klinikums ideell

wie auch materiell ein Anliegen ist. Insbesondere

wollen die Fördervereine des

Ortenau Klinikums die Verbindung zwi-

schen der Bevölkerung sowie dem Klinikum

nachhaltig stärken, auch im Rahmen

von Vortragsveranstaltungen, in denen

Ärzte und andere Experten des Ortenau

Klinikums über Gesundheitsthemen informieren.

Dazu bieten die Fördervereine

gemeinsam mit dem Ortenau Klinikum

das jährliche Vortragsprogramm „Gesundheitsakademie

Ortenau“ – hier erfahren

Sie alles über Themen und Termine: ab

Seite 52 in diesem Heft sowie auf

www.gesundheitsakademie-ortenau.de

Werden auch Sie Mitglied und unterstützen

Ihre Klinik vor Ort:

www.fördervereine-ortenau-klinikum.de

„Wie schön ist es, wenn vorübergehend

die Krankheit in den Hintergrund rückt!“

Rutschen, klettern, spielen und einfach Kind sein. Dank einer Vielzahl bereitwilliger Spender ist das für die

kleinen Patienten der Kinderklinik Ortenau nun wieder möglich. Die Errichtung eines neuen Spielplatzes war dem

Spitalverein Offenburg e.V. ein Herzensprojekt, dem sich die Gartenbau Lang GmbH nur zu gerne anschloss –

auch aus ganz persönlichen Gründen.

Dagmar Lang erinnert sich noch genau an

den großen Artikel im Offenburger Tageblatt:

Es wurde vom Plan des Spitalvereins

berichtet, den Kinderspielplatz am Ortenau

Klinikum zu erneuern. „Wir engagieren uns

gerne für solche Projekte“, berichtet die

Mitinhaberin eines Gartenbaubetriebs in

Offenburg-Bühl. „Mein Mann und ich sind

Eltern von zwei mittlerweile erwachsenen

Jungen. Beide waren schon Patienten in der

Kinderklinik.“ Zwar seien nie ernste Krankheiten

diagnostiziert worden, dennoch

wisse sie, was ein Krankenhausaufenthalt

für Eltern, Kinder und Geschwister bedeuten

kann. „Wie schön ist da eine Auszeit auf

dem Außengelände, ein Spielplatz, auf dem

wenigstens vorübergehend die Krankheit in

den Hintergrund und der Spaß in den Vordergrund

rückt!“

Staunende kleine Gäste beobachten

täglich die Baustelle

Die Gartenbau Lang GmbH stellte einen

Teil ihrer Arbeitskraft zur Verfügung und

kümmerte sich unter anderem um den Fallschutz,

die Installation der Spielgeräte und

die Begrünung. „Während des Baus waren

ständig vier bis sechs unserer Mitarbeiter

am Spielplatz tätig“, berichtet Frau Lang.

„Toll ist, dass die Kinder schon ihren Spaß

haben, bevor sie diesen tatsächlich benutzen

können“, freut sich die Mutter von zwei

Söhnen. „Zumeist stehen die Kleinen fasziniert

an der Baustelle und staunen über

den Einsatz der Maschinen. Täglich kamen

Kinder vorbei, um die Entwicklung zu beobachten.“

Jede Spende ist ein großartiger Beitrag

„Nicht nur wir haben uns für den Spielplatz

engagiert“, betont Frau Lang, „beispielsweise

hat die Firma Hermann UHL e.K. aus

Schutterwald den gesamten Fallschutz gespendet

und die Firma Baumann + Trapp

GmbH aus Bühl hat einen großzügigen Rabatt

auf ihre wunderschönen Spielgeräte gewährt!“

Unter anderem engagierten sich außerdem

der Marienkindergarten Langhurst,

die Bäckerinnung Ortenau, die Volksbank

Ortenau eG, die Meiko Maschinenbau GmbH

& Co KG, die Richter Aluminium GmbH, der

Förderverein der Kinderklinik Offenburg, der

Lions Club Offenburg sowie Daimler ProCent

für die Aktion.

„Ein besonders schönes Erlebnis hatten wir

während der Einweihungsfeier im Juni“,

berichtet Frau Lang. „Der Spielplatz wurde

sofort von einigen Kindern in Besitz genommen.

Kurze Zeit darauf kam aufgeregt ein

Arzt und suchte seinen kleinen Patienten,

der fröhlich spielte“, sagt sie und schmunzelt:

„Das wird wohl von nun an öfter vorkommen.“

Kontakt

Prof. Dr. Jörg Laubenberger

Vorsitzender Spitalverein

Ärztlicher Direktor

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Chefarzt Radiologisches Institut

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-3101

E-Mail: radiologie@og.ortenau-klinikum.de

www.spitalverein-offenburg.de

Förderverein Ortenau Klinikum Achern e.V.

Martin Lamm (1. Vorsitzender)

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-0

Fax 07841 700-2090

E-Mail: info@klinik-foerderverein-achern.de

www.klinik-foerderverein-achern.de

Förderverein Kreiskrankenhaus Ettenheim e.V.

Dr. Reinhard Jäger (Vorsitzender)

Rohan-Str. 21

77955 Ettenheim

Tel. 07822 2163

E-Mail: dr.jaeger.ettenheim@freenet.de

www.förderverein-klinikum-ettenheim.de

Förderverein Ortenau Klinikum Kehl

Wolfram Britz (1. Vorsitzender)

Kanzmattstraße 2

77694 Kehl

Tel. 07851 873-0

Gunhild Olshausen (1. Stv. Vorsitzende)

Tel. 07851 3549

E-Mail: gunhild-olshausen@gmx.de

www.foerderverein-ok-kehl.de

Förderverein Ortenau Klinikum Wolfach e.V.

Helmut Dufner (Vorsitzender)

Tel. 07834 6353

Freundeskreis Klinikum Lahr e.V.

Prof. Dr. Volker Schuchardt (Vorsitzender)

Freundeskreis Klinikum Lahr e. V.

Kirschbaumallee 6

77933 Lahr

Tel. 07821 63805

E-Mail: volker.schuchardt@gmx.net

www.freundeskreis-klinikum-lahr.de

Förderverein Ortenau Klinikum Oberkirch e.V.

Dr. Markus Bernhard (1. Vorsitzender)

Kirchplatz 10

77704 Oberkirch

Tel. 07802 9387-0

Fax 07802 9387-55

Hermann Brüstle (Kontakt)

Hohlbäumle 11

77704 Oberkirch

E-Mail: foerderverein@ao.ortenau-klinikum.de

Verein zur Förderung der klinischen

Kinderheilkunde Offenburg e.V.

Mauritia Mack, Europa-Park

(Schirmherrin Kinderklinik Ortenau)

Dr. Christoph Jopen (Vorsitzender)

Edeltraud Agüera (Schatzmeisterin)

Sekretariat Kinderklinik Ortenau

Tel. 0781 472-2301

E-Mail: kinderheilkunde@og.ortenau-klinikum.de

Spitalverein Offenburg e.V.

Prof. Dr. Jörg Laubenberger (Vorsitzender)

Ärztlicher Direktor

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Chefarzt Radiologisches Institut

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Karina Berger (Schriftführerin)

Sekretariat Radiologisches Institut

Tel. 0781 472-3101

Fax 0781 472-3102

E-Mail: radiologie@og.ortenau-klinikum.de

www.spitalverein-offenburg.de

44 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 45


Veranstaltungen

Veranstaltungen

Informationsveranstaltungen

für werdende

Eltern

Alle Termine der geburtshilflichen Kliniken

des Ortenau Klinikums 2018

Lernen Sie unsere geburtshilflichen Kliniken

kennen – sie alle sind ganz auf Ihre individuellen

Bedürfnisse eingestellt und bieten

vielfältige Möglichkeiten für eine natürliche

Geburt in persönlicher Atmosphäre bei hoher

Sicherheit für Mutter und Kind.

Für Anmeldungen und weitere Informationen

über unsere verschiedenen Vorträge

sowie vielfältigen Kurs-Angebote für die

Zeit vor und nach der Geburt wenden Sie

sich bitte an die Kreißsäle am jeweiligen

Standort. Entsprechend individueller Vereinbarung

sind auch weitere Termine für Kreißsaalführungen

möglich – zusätzlich zu den

hier genannten.

Die Informationsveranstaltungen sind kostenfrei.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Sprechen Sie uns an,

wir freuen uns auf Sie!

Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Standort Achern

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-0

Fax 07841 700-1090

E-Mail: info@ao.ortenau-klinikum.de

Jeden 2. Montag im Monat,

19 Uhr (mit Ausnahmen)

08.01.2018

12.02.2018

12.03.2018

09.04.2018

14.05.2018

11.06.2018

zusätzlich: regelmäßige Stillinfo-Abende

Treffpunkt:

Eingang Bildungszentrum für

Gesundheits- und Pflegeberufe,

Am Klinikum 2

© Andriy Petrenko – Fotolia.com

09.07.2018

13.08.2018

10.09.2018

08.10.2018

12.11.2018

10.12.2018

Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Standort Oberkirch

Franz-Schubert-Straße 15

77704 Oberkirch

Tel. 07802 801-0

Fax 07802 801-182

E-Mail: info@ao.ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Sonntag im Monat,

10 Uhr

07.01.2018

04.02.2018

04.03.2018

01.04.2018

06.05.2018

03.06.2018

Treffpunkt:

Pforte

01.07.2018

05.08.2018

02.09.2018

07.10.2018

04.11.2018

02.12.2018

Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Standort Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-0

Fax 0781 472-1002

E-Mail: info@og.ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Mittwoch und 3. Montag

im Monat, 19 Uhr (mit Ausnahmen)

Mi 03.01.2018

Mo 15.01.2018

Mi 07.02.2018

Mo 19.02.2018

Mi 07.03.2018

Mo 19.03.2018

Mi 04.04.2018

Mo 16.04.2018

Mi 02.05.2018

Mo 28.05.2018

(statt Mo 21.05.)

Mi 06.06.2018

Mo 18.06.2018

Mi 04.07.2018

Mo 16.07.2018

Mi 01.08.2018

Mo 20.08.2018

Mi 05.09.2018

Mo 17.09.2018

Mo 01.10.2018

(statt Mi 3.10.)

Mo 15.10.2018

Mi 07.11.2018

Mo 19.11.2018

Mi 05.12.2018

Mo 17.12.2018

zusätzlich: Stillinfo-Abende jeden

2. Montag im Monat, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Hörsaal 1

Ortenau Klinikum

Lahr-Ettenheim

Standort Lahr

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Tel. 07821 93-0

Fax 07821 93-2050

E-Mail: info@le.ortenau-klinikum.de

Jeden 1. Donnerstag im Monat,

19.30 Uhr (mit Ausnahmen)

11.01.2018

01.02.2018

01.03.2018

12.04.2018

03.05.2018

07.06.2018

05.07.2018

02.08.2018

06.09.2018

11.10.2018

08.11.2018

06.12.2018

Im Anschluss an den Vortrag wird

ein Kurzfilm über die Geburt gezeigt.

Bei Interesse können später die Entbindungsräume

(u. a. Geburtswanne)

besichtigt werden.

Treffpunkt:

Hörsaal im Südbau am Standort Lahr

(roter Termin: Treffpunkt vor dem

Kreißsaal)

© epics – Fotolia.com

© Kzenon – Fotolia.com

© Damian – Fotolia.com

Weitere Vortragsveranstaltungen und

Workshops sowie Baby-Galerie und

ausführliche Infos im Internet unter

www.ortenau-babywelt.de

46 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 47


Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Gesundheitsakademie Ortenau

Vorträge, Workshops und Veranstaltungen

des Ortenau Klinikums 2018

Die Gesundheitsakademie Ortenau bietet ein sehr breites Vortragsangebot, das über Gesundheitsthemen,

über Krankheitsbilder, deren Diagnose, Behandlung und auch Prävention informiert. Im Sinne des sogenannten

Patient-Empowerment wollen wir damit einen Beitrag leisten zur Förderung der individuellen Gesundheitskompetenz

von Betroffenen, deren Angehörigen und Interessierten. Als Partner eng mit eingebunden sind die Volkshochschulen

in der Ortenau, die Fördervereine des Ortenau Klinikums sowie regionale Selbsthilfegruppen.

Besonders wertvoll ist, dass die Bürgermeister der Städte und Gemeinden, in denen wir die Vorträge anbieten,

unsere Gesundheitsakademie Ortenau als Schirmherren unterstützen und auch Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

Im Jahr 2017 besuchten rund 7.000 jüngere und ältere Menschen unsere Vorträge. Zudem konnten unsere Ärzte rund

1.300 Schüler in der Reanimation schulen, die wir im Rahmen der Aktion „Schüler retten Leben“ unserer

Schüler-Gesundheitsakademie anbieten.

Fragen und Anregungen richten Sie bitte an: oeffentlichkeitsarbeit@ortenau-klinikum.de

Informationen über unsere Fördervereine finden Sie hier: www.fördervereine-ortenau-klinikum.de

Januar

Februar

Aktuelle Informationen

zu den Veranstaltungen:

www.ortenau-gesundheitswelt.de

www.facebook.com/Klinikum.Ortenau

www.twitter.com/ortenauklinikum

März

Workshop: Geleitete Zen-Meditation

Mi, 17. Januar 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dieter W. Schleier, M.A., Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach, Anleiter Zen-Meditation, Schüler

von Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis

Jäger, Kontemplationslehrer Via Integralis

Vortrag: Die Frau und Ihre Blase,

der Mann und seine Prostata

Mittwoch, 17. Januar, 18 Uhr

Rathaus der Stadt Wolfach, Rathaus-Saal

Dr. Reinhard Groh, Chefarzt der Urologie

und Kinderurologie, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach,

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon, Chefarzt der Urologie

und Kinderurologie, Leiter des Prostatakarzinomzentrums,

Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Meditation und Achtsamkeit –

Kraftquellen bei Krebs

Do, 25. Januar 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Bernd Hug, Diplompsychologe, Psychotherapeut

und Psychoonkologe (OKG) und Supervisor (M.A.)

am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Auftaktveranstaltung der Reihe

Leben Krebs Leben 2018

Do, 1. Februar 2018, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Begrüßung

Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin

der Stadt Offenburg

Vortrag: Sport, Ernährung und Krebs –

was Sie selbst beeinflussen können

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen, Leiter des

Onkologischen Zentrums Ortenau, Chefarzt der

Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Chemotherapie oder Immunonkologie:

was ist das Richtige für mich?

Dr. Matthias Egger, Stv. Leiter des Onkologischen

Zentrums, Leiter der Sektion Hämatologie/Onkologie,

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Vortrag: Wenn der Krebs den Knochen angreift –

aktuelle Therapie von Knochenmetastasen

an Wirbelsäule und Röhrenknochen

Dr. Eike Mrosek, Chefarzt der Unfall-, Hand- und

Wiederherstellenden Chirurgie und Leiter des

Traumatologischen Zentrums, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Interdisziplinäre Behandlung in der

Onkologie – Neues aus dem Ambulanten

Therapiezentrum

Dr. Henning Pelz, Ambulantes Therapiezentrum

für Hämatologie und Onkologie, Offenburg

Vortrag: Volkskrankheit Schlaganfall –

unabwendbares Schicksal oder doch

vorhersagbar?

Di, 6. Februar 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Julia Schoof, Oberärztin der Neurologischen

Klinik, Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Arthroskopische und offene

Schulterchirurgie

Do, 8. Februar 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Dr. med. Joachim Henkel, Oberarzt der Unfallchirurgie

und Endoprothetik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Vortrag: Vorhofflimmern – wenn das Herz

aus dem Takt gerät

Do, 8. Februar 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Sparkasse Kehl

Stephanie Wilke, Fachärztin für Kardiologie,

MVZ Kehl

Vortrag: Schlafstörungen –

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Do, 15. Februar 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Dr. Helmut Debes, Leiter des Zentrums für Schlafmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Susanne Müller, Dipl. Psychologin am Zentrum

für Schlafmedizin, Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Workshop: Vertrauen und Stille

Mi, 21. Februar 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Andreas Pfeffer, Klinikseelsorger am Ortenau

Klinikum in Offenburg, Diplom Theologe (rk),

Supervisor (DGSv), Meditationsbegleiter, Einübung

christlicher Kontemplation und Zen-Meditation

Vortrag: Diagnose Krebs –

was muss ich jetzt wissen?

Do, 22. Februar 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Prof. Dr. Karsten Münstedt, Chefarzt der Frauenklinik,

Ärztlicher Leiter des Brustzentrums und des

Gynäkologischen Krebszentrums,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Workshop: Notfälle im Säuglingsalter

Di, 27. Februar 2018, 19.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Hörsaal

Gudrun Winterer, Fachärztin in der Kinderklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Alter und Arthrose – wann ist eine

Behandlung erforderlich – wann minimalinvasiv?

Do, 8. März 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Sparkasse Kehl

Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der

Orthopädischen Klinik am Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Neue Entwicklungen in Diagnose

und Therapie des Prostatakrebses

Do, 8. März 2018, 19 Uhr

Rathaus Ringsheim, Rathausplatz 1

Dr. Simon Rahner, Oberarzt der Urologie und

Kinderurologie, Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Vortrag: Rückenleiden – welche Therapie wann?

Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

von Kreuzschmerzen

Di, 13. März 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der

Orthopädischen Klinik, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Herzschrittmacher

Do, 15. März 2018, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Dr. med. Michael Rost, Chefarzt der Inneren

Medizin und Palliativmedizin, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Workshop: Achtsamkeit mit Yoga

Mi, 21. März 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Melanie Hanna, Zertifizierte Yogalehrerin, Exam. Gesundheits-

u. Krankenpflegerin, Stationsleiterin, Ernährungscoach

(IHK) Melanie Sauter e.K.

Vortrag: Divertikel im Darm

Mi, 21. März 2018, 18 Uhr

Rathaus der Stadt Wolfach, Rathaus-Saal

Dr. Roland Dobrindt, Chefarzt der Inneren

Abteilung, Ortenau Klinikums Wolfach

Themenabend Darmkrebs –

Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs

Do, 22. März 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Vortrag: Große Schnitte oder Schlüssellochchirurgie –

wie operiere ich Patienten mit Darmkrebs?

Prof. Dr. Uwe Pohlen, Leiter des Darmzentrums

Standort Offenburg, Chefarzt der Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Den Tumor verkleinern:

Kombinierte Radio-Chemotherapie

Prof. Dr. med. Felix Momm, Chefarzt der Radio-

Onkologie, Ortenau-Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Adjuvant oder palliativ: Medikamentöse

onkologische Behandlungsmöglichkeiten

beim Darmkrebsleiden

Dr. Bernhard Linz, Ambulantes Therapiezentrum

für Hämatologie und Onkologie, Offenburg

48 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 49


Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Dr. Winfried Hoggenmüller, Facharzt für Innere Medizin, Psychotherapie, Achern:

Selbstheilungskräfte fördern – mit Autogenem Training,

innerer Ruhe und achtsamer Selbstwahrnehmung

Der Workshop umfasst acht Einheiten mit jeweils 90 Minuten (18.30 bis 20 Uhr):

17., 24. Oktober, 7., 14., 21., 28. November, 5. Dezember

Kursgebühr: 60 Euro (einen Überweisungsschein erhalten Sie am ersten Kurstag)

Wir bitten Sie, sich telefonisch oder per E-Mail anzumelden.

Wichtig: Bei der Anmeldung ist die Angabe einer Telefonnummer unbedingt erforderlich,

da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Eine Teilnahme wird telefonisch bestätigt.

Sekretariat Innere Medizin, Annette Czasny, Tel. 07841 700-2300, Fax 07841 700-2390

E-Mail: innere@ao.ortenau-klinikum.de

April

Mai

Juni

Juli

September

Vortrag: Brandgefährlich:

Thermische Verletzungen im Kindesalter

Di, 10. April 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Tilman Schottler, Chefarzt der Plastischen,

Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgie,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Dr. Alexandra Stelzer, Oberärztin der Kinderheilkunde

und Jugendmedizin, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Workshop: Der Wert der Stille

Mi, 18. April 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Bernd Hug, Diplompsychologe, Psychotherapeut

und Psychoonkologe (OKG) und Supervisor (M.A.)

am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Narkose 2018 –

Möglichkeiten und Risiken

Do, 19. April 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Dr. med. Michael Neuburger, Chefarzt der Anästhesie

und Intensivmedizin, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Patienteninformationstag:

Krebs – und was dann?

So, 22. April 2018, 10 Uhr

Feldscheune in Kehl

Regina Stein, Vorsitzende „Feldscheune“ e.V., Kehl

Aktuelle Informationen

zu den Veranstaltungen:

www.ortenau-gesundheitswelt.de

www.facebook.com/Klinikum.Ortenau

www.twitter.com/ortenauklinikum

Workshop: DKMS LIFE-Kosmetikseminar

für krebskranke Frauen

Fr, 4. Mai 2018, 14-15.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3501

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Workshop: Brustkrebs früh erkennen

durch Selbstuntersuchung

Fr, 4. Mai 2018, 16-17.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3501

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Was gibt es Neues in der Behandlung

der Parkinsonkrankheit?

Di, 8. Mai 2017, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries, Chefarzt der Neurologischen

Klinik am Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Workshop: Notfälle im Säuglingsalter

Di, 15. Mai 2018, 19.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Hörsaal

Gudrun Winterer, Fachärztin in der Kinderklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Workshop: Geleitete Zen-Meditation

Mi, 16. Mai 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dieter W. Schleier, M.A., Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach, Anleiter Zen-Meditation, Schüler

von Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis

Jäger, Kontemplationslehrer Via Integralis

DKMS Infovortrag: „Leben retten. Wie kommt

der Spender zum Patienten?“

Do, 17. Mai 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Maria Schmidt, DKMS

Vortrag: Endoprothetik am Hüft-und

Kniegelenk – was können wir leisten, was

dürfen Sie erwarten?

Do, 17. Mai 2018, 19 Uhr, Bürgersaal Achern

Dr. med. Klaus Wieselhuber, Chefarzt der Unfallchirurgie

und Endoprothetik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Vortrag: Alterstraumatologie: Knochenbrüche

des älteren Menschen – Vermeidung von

Knochenbrüchen – operative und konservative

Behandlungskonzepte

Do, 17. Mai 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Ortenau Klinikum Kehl

Dr. Michael Mühlfeit, Facharzt in der Chirurgie

am Ortenau Klinikum Kehl

Vortrag: Schlafstörungen – Ursachen und

Behandlungsmöglichkeiten

Do, 24. Mai 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Dr. Helmut Debes, Leiter des Zentrums für Schlafmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Susanne Müller, Dipl. Psychologin am Zentrum

für Schlafmedizin, Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Vortrag: Allergien – Heuschnupfen

und allergisches Asthma bronchiale

Di, 12. Juni 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Wolfgang Lipp, Leitender Oberarzt der Kardiologie,

Pneumologie, Angiologie, Intensivmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Refluxerkrankung der Speiseröhre

und Zwerchfellbrüche

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18 Uhr

Rathaus der Stadt Wolfach, Rathaus-Saal

Dr. Volker Ansorge, Chefarzt Chirurgie,

Ortenau Klinikum Wolfach

Workshop: Vertrauen und Stille

Mi, 20. Juni 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Andreas Pfeffer, Klinikseelsorger am Ortenau

Klinikum in Offenburg, Diplom Theologe (rk),

Supervisor (DGSv), Meditationsbegleiter, Einübung

christlicher Kontemplation und Zen-Meditation

Vortrag: Aktuelle Entwicklungen in der

Onkologie von der personalisierten

Krebstherapie bis zur Immuntherapie

Do, 28. Juni 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Priv.-Doz. Dr. Carsten Schwänen, Leiter des

Onkologischen Zentrums Ortenau, Chefarzt der

Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Workshop: Notfälle im Säuglingsalter

Di, 10. Juli 2018, 19.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Hörsaal

Wiederholung des Workshops am: 13.11.2018

Gudrun Winterer, Fachärztin in der Kinderklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Erkrankungen der Schilddrüse

Di, 10. Juli 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Klaus Schötta, Leitender Oberarzt der Allg.

Inneren Medizin, Endokrinologie, Rheumatologie,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Die Frauenheilkunde als Begleiterin des

Lebens vom Achtzeller zur Greisin

Do, 12. Juli 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Dr. Thomas Füsslin, Facharzt Frauenheilkunde und

Geburtshilfe, Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Prof. Dr. Giovanni Maio, Professor für Bioethik und

Medizinethik an der Albert-Ludwigs-Universität

Freiburg, Direktoriumsmitglied des Ethikzentrums

Meditation: Ein Weg zu mir?

Mi, 18. Juli 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Bernd Hug, Diplompsychologe, Psychotherapeut

und Psychoonkologe (OKG) und Supervisor (M.A.)

am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Krebs und Sexualität

Do, 19. Juli 2018, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Prof. Dr. med. Dietmar Richter, Facharzt für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, Bad Säckingen

Dr. Roswitha Engel-Széchényi, Fachärztin für

Frauenheilkunde, Psychoonkologin, Sexualmedizin,

Bad Säckingen

Radtour „Straße der Erinnerungen“

So, 9. September 2018, 10 Uhr (bei jedem Wetter)

Tabakmuseum Mahlberg, Unterburgstraße

Ludwig Zehnle, Selbsthilfegruppe Männer mit Krebs

im Ortenaukreis

Vortrag: Was heißt moderne Chirurgie und

welche Entwicklung nimmt die Chirurgie

in den nächsten Jahren?

Di, 11. September 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Prof. Dr. Uwe Pohlen, Chefarzt der Allgemein-,

Viszeral und Gefäßchirurgie am Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Workshop: Eine Stunde Zeit für dich – Qi-Gong

Di, 18. September 2018, 19 Uhr

MediClin Staufenburg Klinik,

Burgunderstr. 24, Durbach, Schwimmhalle

Mindestteilnehmerzahl: 6

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Andreas Feininger, Physiotherapeut,

MediClin Staufenburg Klinik, Durbach

Workshop: Achtsamkeit mit Yoga

Mi, 19. September 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Melanie Hanna, Zertifizierte Yogalehrerin, Exam.

Gesundheits- u. Krankenpflegerin, Stationsleiterin,

Ernährungscoach (IHK) Melanie Sauter e.K.

Vortrag: Sodbrennen – eine Volkskrankheit.

Welchen Stellenwert hat die chirurgische Therapie?

Do, 20. September 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Dr. Andreas Riemer, Chefarzt der Allgemein-,

Viszeral- und Gefäßchirurgie,

Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

50 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 51


Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Veranstaltungskalender • Gesundheitsakademie Ortenau

Im Oktober

ACHERN

Workshop: Eine Stunde Zeit für dich –

Aquafitness nach Brustkrebs

Di, 25. September 2018, 19 Uhr

MediClin Staufenburg Klinik,

Burgunderstr. 24, Durbach, Schwimmhalle

Mindestteilnehmerzahl: 6

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3577

Angela Hildenbrand, Physiotherapeutin,

MediClin Staufenburg Klinik, Durbach

Themenabend Prostatakrebs

Do, 27. September 2018, 18 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Vortrag: Neue Entwicklungen in Diagnose

und Therapie des Prostatakrebses

Dr. Simon Rahner, Oberarzt der Urologie und

Kinderurologie, Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Vortrag: Rehabilitation nach Prostatakrebstherapie

– was erwartet mich?

Jens Leiendecker, Oberarzt der Urologie,

Mediclin Staufenburg Klinik, Durbach

LebenKrebsLeben

Onkologisches Zentrum Ortenau

3. Acherner Patiententag – Diagnose Krebs:

Aktuelles zu Vorsorge und Behandlung

Den Veranstaltungstermin entnehmen Sie bitte der Internetseite

www.lebenkrebsleben.de oder zeitnah Ihrer Tageszeitung.

Veranstalter:

Onkologisches Zentrum Ortenau;

Ortenau Klinikum in Achern;

Förderverein Ortenau Klinikum Achern;

Ambulantes Therapiezentrum Hämatologie/Onkologie Offenburg/Achern

Oktober

Im Oktober

LAHR

Workshop: Brustkrebs früh erkennen

durch Selbstuntersuchung

Mi, 3. Oktober 2018, 16-17.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Max. 6 Teilnehmerinnen.

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3501

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Gedenkgottesdienst: Aktion Lucia –

Behutsam will ich dir begegnen

Do, 4. Oktober 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Kapelle

Ökumenische Klinikseelsorge,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe

„Frauen mit Krebs“

Workshop: DKMS LIFE-Kosmetikseminar

für krebskranke Frauen

Fr, 5. Oktober 2018, 14-15.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Radiothek

Anmeldung unter Tel. 0781 472-3501

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Das fiebernde Kind

Di, 9. Oktober 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Stefan Stuhrmann, Chefarzt der Kinderheilkunde

und Jugendmedizin, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

6. Lahrer Patiententag für Krebspatienten

und Angehörige

Pflugsaal, Haus zum Pflug, Kaiserstr. 41, Lahr.

Den Veranstaltungstermin entnehmen Sie bitte der Internetseite

www.lebenkrebsleben.de oder zeitnah Ihrer Tageszeitung.

Veranstalter:

Onkologisches Zentrum Ortenau;

Ortenau Klinikum in Lahr

LebenKrebsLeben

Onkologisches Zentrum Ortenau

Vortrag: „Ich habe Arthrose“: moderne,

operative Verfahren zur Verbesserung der

Lebensqualität unter schonender Narkose

Do, 11. Oktober 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Sparkasse Kehl

Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der

Orthopädischen Klinik am Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Dr. Rolf Ermerling, Chefarzt der Anästhesie am

Ortenau Klinikum Kehl

Workshop: Geleitete Zen-Meditation

Mi, 17. Oktober 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dieter W. Schleier, M.A., Leiter Zentrale Unternehmenskommunikation

Ortenau Klinikum, Mediator

und NLP-Coach, Anleiter Zen-Meditation, Schüler

von Benediktinerpater und Zen-Meister Willigis

Jäger, Kontemplationslehrer Via Integralis

Vortrag: Bauchschmerzen – woher kommen sie?

Do, 18. Oktober 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Dr. med. Liane Treder, Oberärztin der

Medizinischen Klinik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Vortrag: Brustkrebs –

heutige Behandlungsformen

Do, 18. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Rathaus Ringsheim, Rathausplatz 1

Muneer Mansour, Chefarzt der Frauenheilkunde

und Geburtshilfe, Leiter des Brustzentrums Lahr,

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Vortrag: Schlafstörungen –

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Do, 25. Oktober 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Josefssaal

Dr. Helmut Debes, Leiter des Zentrums für Schlafmedizin,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Susanne Müller, Dipl. Psychologin am Zentrum

für Schlafmedizin, Ortenau Klinikum Offenburg-

Gengenbach

Themenabend – Brustkrebs

Do, 25. Oktober 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Vortrag: Tamoxifen & Co. – welche Einnahmedauer

ist sinnvoll und wie gehe ich mit den

Nebenwirkungen um?

Prof. Dr. Karsten Münstedt, Chefarzt der Frauenklinik,

Ärztlicher Leiter des Brustzentrums und

des Gynäkologischen Krebszentrums, Ortenau

Klinikum Offenburg-Gengenbach

Aktuelle Informationen

zu den Veranstaltungen:

www.ortenau-gesundheitswelt.de

www.facebook.com/Klinikum.Ortenau

www.twitter.com/ortenauklinikum

November

Vortrag: Ernährung und Krebs –

Gibt es eine Krebsdiät?

Do, 8. November 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Ortenau Klinikum Kehl

Dr. Wolfgang Heller, Oberarzt Innere Medizin

am Ortenau Klinikum Kehl

Vortrag: Herzrhythmusstörung – Vorhofflimmern

Do, 8. November 2018, 19.30 Uhr

Bildungszentrum für Gesundheits- und Pflegeberufe,

Vortragsraum, Am Klinikum 2, 77855 Achern

Dr. Christian Reimling, Oberarzt der Medizinischen

Klinik, Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Workshop: Notfälle im Säuglingsalter

Di, 13. November 2018, 19.30 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

Ebertplatz, Hörsaal

Gudrun Winterer, Fachärztin in der Kinderklinik,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Behandlungsmöglichkeiten

der Arthrose

Di, 13. November 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der

Orthopädischen Klinik, Ortenau Klinikum

Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Kopfschmerzen – was tun?

Do, 15. November 2018, 19 Uhr

Bürgersaal Achern

Mercedes Rodriquez-Gomez, Oberärztin der

Medizinischen Klinik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

Workshop: Jian Kang Dao –

Achtsamkeit in der Bewegung

Mi, 21. November 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Johannes Sauter, Assistenzarzt der Fachklinik

für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim, zertifizierter

Tai Chi-Lehrer (nach DDQT – Deutscher

Dachverband für Qi Gong und Tai Chi)

Vortrag: Diagnose Krebs –

was muss ich jetzt wissen?

Do, 22. November 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Prof. Dr. Karsten Münstedt, Chefarzt der Frauenklinik,

Ärztlicher Leiter des Brustzentrums und

des Gynäkologischen Krebszentrums, Ortenau

Klinikum Offenburg-Gengenbach

Susann Gündel, Gesundheits- und Krankenpflegerin

für Onkologie, Pflegeexpertin für Brustkrebspatientinnen

(Breast Care Nurse), Brustzentrum,

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Dezember

Vortrag: Adipositas – kein auswegloses Schicksal

Di, 11. Dezember 2018, 19 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. Bernhard Hügel, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-

und Gefäßchirurgie, Leiter des Adipositas-

Zentrums, Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Vortrag: Gebärmutter- und Blasensenkung –

Wie kann der Frauenarzt helfen?

Do, 13. Dezember 2018, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Ortenau Klinikum Kehl

Felix Liber, Chefarzt der Gynäkologie

am Ortenau Klinikum Kehl

Workshop: Geleitete Meditation:

„An der Schwelle zur Weihnacht –

das Geschenk aus der Stille erwarten!“

Mi, 19. Dezember 2018, 17 Uhr

Ortenau Klinikum in Offenburg

St. Josefsklinik, Auditorium

Dr. med. Gabriele Geiger-Stappel, Freiburg,

Fachärztin und Psychotherapeutin, Kontemplationslehrerin

via integralis, Zen-Assistenzlehrerin

bei Anna Gamma Roshi

Vortrag: Endoprothetik am Hüft- und

Kniegelenk – was können wir leisten,

was dürfen Sie erwarten?

Do, 20. Dezember 2018, 19 Uhr

Mediathek Oberkirch

Dr. med. Klaus Wieselhuber, Chefarzt der Unfallchirurgie

und Endoprothetik, Ortenau Klinikum

Achern-Oberkirch

52 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 53


Unsere Klinikstandorte

und Fachabteilungen

Wir sind für Sie da – auch in Notfällen

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

• Standort Achern

Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Josef-Wurzler-Straße 7

77855 Achern

Tel. 07841 700-0

Fax 07841 700-1090

E-Mail: verwaltung@ao.ortenau-klinikum.de

• Standort Ettenheim

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Robert-Koch-Straße 15

77955 Ettenheim

Tel. 07822 430-0

Fax 07822 430-473

E-Mail: info@le.ortenau-klinikum.de

• Standort Gengenbach

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Leutkirchstraße 32

77723 Gengenbach

Tel. 07803 89-0

Fax 0781 472-1002

E-Mail: info@og.ortenau-klinikum.de

• Standort Kehl

Ortenau Klinikum Kehl

Kanzmattstraße 2

77694 Kehl

Tel. 07851 873-0

Fax 07851 873-217

E-Mail: info@kel.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

• Fachkliniken

• Fachkliniken

• Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Andreas Riemer

Allgemein- und Minimal-invasive Chirurgie

Dr. Werner Lindemann, Dr. Georg Eisenmann

Allgemeine Innere Medizin, Endokrinologie, Rheumatologie

Prof. Dr. Wolf-Bernhard Offensperger

Anästhesie

Dr. Rolf Ermerling

Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Michael Neuburger

Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Prof. Dr. Georg Mols

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Dr. Friedrich Afflerbach

Chirurgie

Rainer Brobeil

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Thomas Füsslin, Dr. Muhamet Durmishi, Lilia Beck, Dr. Nikola Kotlarski

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Belegärzte: Dr. Wolf Schrader, Dr. Robert Wittenzellner

Medizinische Klinik

Dr. Rüdiger Feik

Unfallchirurgie und Endoprothetik

Dr. Klaus Wieselhuber

Wirbelsäulenchirurgie

Dr. Rainer Klavora, Dr. Bilal Boyaci

• Zentren

Gefäßzentrum Nördliche Ortenau

Dr. Rüdiger Feik

• Notfälle

Notaufnahme

24 Stunden täglich

Tel. 07841 700-2220

werktags 8–16 Uhr

Medizinische Klinik

Dr. Theo Vetter

Klinik für Schmerztherapie, Schmerzambulanz

Dr. Ingo Schilk

Unfall- und Orthopädische Chirurgie

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Sektion Kniechirurgie

Thomas Hensle

Sektion Fußchirurgie

Dr. Charlotte Hase

• Zentren

Regionales Schmerzzentrum Ortenau

Dr. Ingo Schilk

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 07822 430-0

TOP

M E D I ZI N E R

2017

FUSS-

CHIRURGIE

Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie,

Orthopädische Rheumatologie

Dr. Bruno Schweigert

• Zentren

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Dr. Bruno Schweigert

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 07803 89-6680

Öffnungszeiten: 8–21 Uhr

Gynäkologie

Felix Liber

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Belegarzt: Khaled Eid

Innere Medizin

Dr. Stefan Hambrecht

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 07851 873-411

Tel. 07841 700-0

ab 16 Uhr und an Wochenenden/Feiertagen

Kreißsaal

Tel. 07841 700-2170

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum in Achern

Josef-Wurzler-Str. 7, 77855 Achern

Sa, So und an Feiertagen 9–13 Uhr und 16–20 Uhr

54 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 55


DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

• Standort Lahr

Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim

Klostenstraße 19

77933 Lahr

Tel. 07821 93-0

Fax 07821 93-2050

E-Mail: info@le.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Prof. Dr. Georg Mols

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Muneer Mansour

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde,

spezielle Kopf-Hals-Chirurgie und plastische Operationen

Dr. Olaf Ebeling

Medizinische Klinik – Gastroenterologie, Hepatologie,

Onkologie, Endokrinologie, Diabetologie

Prof. Dr. Leonhard Mohr

Medizinische Klinik – Kardiologie, Pneumologie, Intensivmedizin,

Herzinfarktzentrum, Chest Pain Unit

Prof. Dr. Manfred Mauser

Neurochirurgie

Dr. Christian Smely

Klinik für Neurologie und Neurogeriatrie

Priv.-Doz. Dr. Christian Blahak

Institut für Pathologie

Prof. Dr. Lothar Tietze

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. Dr. Reinhard Niemann

Institut für Radiologie

Prof. Dr. Harald Brodoefel

Klinik für Unfall-, Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Urologie, Angiologie

Dr. Werner Lindemann

• Zentren

Brustzentrum Lahr

Muneer Mansour, Dr. Sabine Dohnicht

Darmzentrum Ortenau

Zentrumsleitung Prof. Dr. Leonhard Mohr

Darmzentrum Ortenau

Leitung Standort Lahr Dr. Werner Lindemann

Endoprothetikzentrum Lahr

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Gefäßzentrum Lahr

Dr. Hubert Baumann

Herzinfarktzentrum Lahr

Prof. Dr. Manfred Mauser

Onkologisches Zentrum Ortenau

Leitung Standort Lahr Dr. Matthias Egger

Pankreaskarzinomzentrum Lahr

Dr. Werner Lindemann

• Standort Oberkirch

Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch

Franz-Schubert-Straße 15

77704 Oberkirch

Tel. 07802 801-0

Fax 07802 801-182

E-Mail: verwaltung@ao.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Andreas Riemer

Anästhesie und Intensivmedizin

Dr. Michael Neuburger

Arthroskopische Chirurgie

Dr. Helmut Renner

Geburtshilfe

Belegärzte: Dr. Stephen Müller, Michael Schulze

Innere Medizin und Palliativmedizin

Dr. Michael Rost

Unfallchirurgie, Orthopädie und Endoprothetik

Dr. Klaus Wieselhuber, Dr. Bruno Schweigert

• Notfälle

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt Lahr

Priv.-Doz. Dr. Christian Blahak

Regionales Traumazentrum Lahr

Prof. Dr. Akhil P. Verheyden

Notaufnahme

Internistisch: 24 Stunden täglich

Chirurgisch: Mo–Fr 8–16 Uhr

(ab 16 Uhr und an Wochenenden/Feiertagen:

Zentr. Notaufnahme Achern)

Kreißsaal

Tel. 07802 801-165

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 07821 93-0

Kreißsaal

Tel. 07821 93-2558

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum in Lahr

Klostenstraße 19, 77933 Lahr

Sa, So und an Feiertagen 9–21 Uhr

• Standort Offenburg Ebertplatz

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-0

Fax 0781 472-1002

E-Mail: info@og.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Dr. Friedrich Afflerbach, Prof. Dr. Wolfram Engelhardt

Frauenklinik

Dr. Andreas Brandt, Prof. Dr. Karsten Münstedt

Gastroenterologie, Hepatologie

Prof. Dr. Wolf-Bernhard Offensperger

Kinderheilkunde und Jugendmedizin

Dr. Stefan Stuhrmann

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Belegärzte: Dr. Fritz Düker, Dr. Dr. Jens Kuschnierz

Neurologie, Schlaganfalleinheit

Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie

Dr. Martin Hornberger

Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Tilman Schottler

Radiologisches Institut

Prof. Dr. Jörg Laubenberger

Thoraxchirurgie

Dr. Lothar Latzke

Unfall-, Hand- und Wiederherstellende Chirurgie

Dr. Eike Mrosek

Urologie und Kinderurologie

Dr. Reinhard Groh, Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Zentrallabor

Dr. Christian Göpfert

Zentren

Adipositaszentrum

Dr. Bernhard Hügel

Zentrum für Altersmedizin

Paul Drum

Brustzentrum Offenburg

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Darmzentrum Ortenau

Leitung Standort Offenburg Prof. Dr. Uwe Pohlen

Gefäßzentrum Nördliche Ortenau

Leitung Standort Offenburg Dr. Uwe Gabsch

Gynäkologisches Krebszentrum Offenburg

Prof. Dr. Karsten Münstedt

Hernienzentrum Offenburg

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

ALZHEIMER

EMPFEHLUNG

2017

PROSTATA-

KREBS

LABOR-

MEDIZINER

ORTENAUKREIS

• Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie Offenburg

Dr. Bernhard Hügel, Prof. Dr. Uwe Pohlen

Mutter-Kind-Zentrum/

Perinatalzentrum Level 1 Offenburg

Dr. Andreas Brandt

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches

Zentrum

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer,

Dr. Lothar Latzke

Prostatakarzinomzentrum Offenburg

Priv.-Doz. Dr. Jörg Simon

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt Offenburg

Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

Shuntzentrum Offenburg

Dr. Eckehard Mündlein

Traumazentrum Offenburg

Dr. Eike Mrosek

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 0781 472-6600

Augenärztliche Notfälle

Augenklinik Offenburg St. Josefsklinik 7–23 Uhr

Notaufnahme Offenburg Ebertplatz 23–7 Uhr

Tel. 0781 472-2204, Mo–Fr 8–16 Uhr

zu anderen Zeiten: Tel. 0781 472-0

Kreißsaal

über der 22. Schwangerschaftswoche: Tel. 0781 472-3521

unter der 22. Schwangerschaftswoche: Tel. 0781 472-3506

zu allen anderen Zeiten: Tel. 0781 472-6600

Shuntzentrum Offenburg Ebertplatz

24-Stunden Bereitschaftsdienst

Tel. 0781 31082

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum in Offenburg Ebertplatz

Ebertplatz 12, 77654 Offenburg

für Erwachsene: Mo, Di, Do 19–22 Uhr, Mi und Fr von 16–22 Uhr,

Sa, So und an Feiertagen von 8–22 Uhr

für Kinder: Mo–Fr 19–22 Uhr, Sa, So und an Feiertagen 9–21 Uhr

56 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 57


TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

BADEN-

WÜRTTEMBERG

Pflege und Betreuung

für die Menschen in der Region

• Standort Offenburg St. Josefsklinik

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach

Weingartenstraße 70

77654 Offenburg

Tel. 0781 472-0

Fax 0781 472-1002

E-Mail: info@og.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

Augenklinik

Priv.-Doz. Prof. h.c. (Twer) Dr. Konrad Hille

Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin

Priv.-Doz. Dr. Karsten Schwänen

Kardiologie, Pneumologie, Intensivmedizin

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Dr. Dr. Reinhard Niemann

Radio-Onkologie

Prof. Dr. Felix Momm

• Zentren

Onkologisches Zentrum Ortenau

Zentrumsleitung Priv.-Doz. Dr. Karsten Schwänen

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches Zentrum

Priv.-Doz. Dr. Siegfried Wieshammer, Dr. Lothar Latzke

Zentrum für Schlafmedizin Offenburg

Dr. Helmut Debes, Priv.-Doz. Dr. Vincent Ries

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

• Notfälle

Augenärztliche Notfälle

Augenklinik Offenburg St. Josefsklinik 7–23 Uhr

Notaufnahme Offenburg Ebertplatz 23–7 Uhr

Tel. 0781 472-2204, Mo–Fr 8–16 Uhr, zu anderen Zeiten: Tel. 0781 472-0

Notaufnahmen am Ortenau Klinikum

Die Notaufnahmen am Ortenau Klinikum sind medizinische

Einrichtungen für Notfälle, wenn Leib und Leben in Gefahr sind.

Beispiele für Notfälle

• starke Atemnot

• stark blutende Wunden

• Verdacht auf Schlaganfall

• Komplikationen in der

Schwangerschaft

Rettungsdienst

• Bewusstlosigkeit

• Herzbeschwerden

• Lähmungserscheinungen

• Vergiftungen

• akute Schmerzzustände

Für schwere und zeitkritische Notfälle steht Ihnen die

Rettungsdienstleitstelle zur Verfügung. Bei Notfällen

alarmieren Sie bitte den Rettungsdienst über die Integrierte

eitstelle Ortenau, die Sie über Tel. 112 erreichen.

• Standort Wolfach

Ortenau Klinikum Wolfach

Oberwolfacher Straße 10

77709 Wolfach

Tel. 07834 970-0

Fax 07834 970-499

E-Mail: info@wol.ortenau-klinikum.de

• Fachkliniken

Anästhesie

Dr. Friedrich Afflerbach, Dr. Björn Rohr

Chirurgie

Dr. Volker Ansorge, Dr. Oliver Datz

Innere Medizin

Dr. Roland Dobrindt, Dr. Bruno Maria Kaufmann

• Notfälle

Notaufnahme

Tel. 07834 970-0

Notfallpraxis

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

am Ortenau Klinikum Wolfach

Oberwolfacher Straße 10, 77709 Wolfach

Sa, So und an Feiertagen 9–13 Uhr und 17–20 Uhr

In allen anderen Fällen

und Kreisärzteschaft Ortenau

informieren!

... wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Facharzt

und stellen sich dort in der Praxis vor. Außerhalb der

Praxis-Öffnungszeiten wählen Sie bitte die Nummer

des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, Tel. 116 117.

Hier erfahren Sie, wo Sie Hilfe bekommen.

Die Notfallpraxen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes

(der Kassenärztlichen Vereinigung KVBW) finden Sie

auch am Ortenau Klinikum in Achern, Lahr, Offenburg

und Wolfach. Patienten können ohne vorherige Anmeldung

zu den angegebenen Öffnungszeiten direkt in

die Notfallpraxen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes

kommen.

Sich zuhause fühlen

Pflegeheim am Nollen

Träger: Spitalfonds Gengenbach

Standort Gengenbach

Nollenstraße 11a

77723 Gengenbach

Tel. 07803 89-8541

Fax 07803 89-8552

E-Mail: info@pflegeheim-am-nollen.de

www.pflegeheim-am-nollen.de

Das Pflegeheim am Nollen ist eine Einrichtung

für Voll-, Kurzzeit- und Tagespflege

für circa 50 ältere und pflegebedürftige

Menschen. Angenommen

und geborgen sein sowie aktive Pflege

erfahren – darauf dürfen die Menschen

vertrauen, die in unserem Pflegeheim,

im Herzen der Stadt Gengenbach, wohnen.

Bis zum Altstadtkern sind es nur

wenige Meter, das ermöglicht älteren

Menschen, weiter am öffentlichen Leben

teilzunehmen.

Pflege- und Betreuungsheim

Ortenau Klinikum

Standort Gengenbach-Fußbach

Fußbach 5

77723 Gengenbach

Tel. 07803 805-0

Fax 07803 805-150

E-Mail: info@pb.ortenau-klinikum.de

www.pflege-betreuung-ortenau.de

In unserem Pflege- und Betreuungsheim

in Gengenbach-Fußbach bieten

wir für über 300 sowohl ältere und

pflegebedürftige als auch geistig behinderte,

psychisch kranke und alkoholkranke

Menschen ein pflegerisches

kompetentes und menschlich liebevolles

Zuhause an. Wir heißen sie gerne

auf Dauer willkommen, betreuen sie

aber genauso gerne als Kurzzeitpflegeoder

Tagespflegegast. Die dorfähnliche

Gemeinschaft unseres Heimes ermöglicht

seinen Bewohnern ein lebendiges

Zusammenleben inmitten einer reizvollen

Landschaft mit guten Verkehrsverbindungen

nach Gengenbach und

Offenburg, ins Rheintal sowie in den

Schwarzwald.

In Zell a. H. haben wir ein Haus mit drei

kleinen Wohngruppen, auf denen wir

uns auf die Betreuung von Menschen

mit einer schweren Demenz spezialisiert

haben.

Das Pflege- und Betreuungsheim Ortenau

Klinikum, das Pflegeheim am Nollen und

die ökumenische Sozialstation St. Martin

sind Träger des Gengenbacher Pflegenetzwerks

e.V.. Es unterstützt kranke, alte und

behinderte Menschen in den Bereichen

Pflege, Betreuung und Haushalt und steht

Hilfesuchenden jederzeit mit Rat und Tat

zur Seite. Das Gengenbacher Pflegenetzwerk

hat ein gemeinsames Service-Telefon

eingerichtet – hier finden Interessierte und

Betroffene immer einen kompetenten Ansprechpartner.

Service-Telefon 07803 9214848

Leistungen des Gengenbacher

Pflegenetzwerks e. V.

Tagesbetreuung im

Charlotte-Vorbeck-Haus

(neben der Stadtkirche Gengenbach)

Internetcafé für Senioren im Treff des

Charlotte-Vorbeck-Hauses

Essen auf Rädern

Ambulante und stationäre Betreuung

altersgebrechlicher, psychisch kranker

und geistig verwirrter Menschen

Behandlung nach ärztlicher Verordnung

Eingliederungshilfe für seelisch, geistig

und körperlich behinderte Menschen

Außenwohngruppen

Betreutes Wohnen für erwachsene

behinderte Menschen

Hausnotruf

Hauswirtschaftliche Versorgung

58 ORTENAU GESUNDHEITSWELT ORTENAU GESUNDHEITSWELT 59


Die medizinische und

pflegerische Kompetenz

Für Sie die beste Therapie

Notfall

Gemeinsam mit Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten

sorgt das Ortenau Klinikum für die Gesundheitsversorgung der

Menschen in der Region.

Jährlich werden im Ortenau Klinikum rund 79.000 Patienten

stationär behandelt. Jedes Jahr erblicken mehr als 3.600 Babys

in den Ortenauer Kreißsälen das Licht der Welt. Mit seinen rund

5.300 Mitarbeitern an neun Standorten zählt das Ortenau Klinikum

deutschlandweit zu den 100 größten Arbeitgebern in der

Gesundheitsbranche. Träger ist der Ortenaukreis.

Medizinische Zentren

Im Ortenau Klinikum gibt es viele zertifizierte Zentren, in denen

nach neuesten Erkenntnissen behandelt wird. Sind mehrere

Disziplinen beteiligt, bündeln diese ihre Erfahrungen und suchen

für den Patienten gemeinsam den richtigen Behandlungsweg.

Einige dieser Zentren haben wegen ihrer hohen medizinischen

Expertise einen überregionalen Ruf.

Adipositas-Zentrum Offenburg

Zentrum für Altersmedizin

Brustzentrum Lahr/Offenburg

Darmzentrum Lahr/Offenburg

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung Gengenbach

Endoprothetikzentrum Lahr

Gefäßzentrum Lahr

Gefäßzentrum Nördliche Ortenau Offenburg/Achern

Geriatrischer Schwerpunkt Offenburg

Gynäkologisches Krebszentrum Offenburg

Hernienzentrum Offenburg

Herzinfarktzentrum Lahr

Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie Offenburg

Mutter-Kind-Zentrum/Perinatalzentrum Level 1 Offenburg

Onkologisches Zentrum Ortenau Offenburg/Lahr

Pankreaskarzinomzentrum Lahr

Pneumologisch-Thoraxchirurgisches Zentrum Offenburg

Prostatakarzinomzentrum Offenburg

Shuntzentrum Offenburg

Zentrum für Schlafmedizin Offenburg

Regionaler Schlaganfallschwerpunkt Lahr/Offenburg

Regionales Schmerzzentrum Ortenau Ettenheim

Regionales Traumazentrum Lahr

Traumazentrum Offenburg

Wenn Sie den Rettungsdienst benötigen

Für schwere und zeitkritische Notfälle steht Ihnen

die Rettungsdienstleitstelle zur Verfügung. Bei Notfällen,

wie zum Beispiel Ohnmacht, Verdacht auf Herzinfarkt

oder Schlaganfall, akuten Blutungen und Vergiftungen,

alarmieren Sie bitten den Rettungsdienst über die

Integrierte Leitstelle Ortenau, die Sie telefonisch

über 112 erreichen.

Die Notaufnahmen des Ortenau Klinikums

finden Sie auf den Seiten 54–58 in diesem Heft.

Bei der Meldung eines Notfalls sollten Sie

unbedingt folgende fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?

Was ist passiert?

Wie viele Patienten oder Verletzte?

Welche Probleme oder Verletzungen?

Warten auf Rückfragen

Bei Vergiftungsunfällen sollten Sie unverzüglich

Kontakt mit dem Giftnotruf Tel. 0761 19240

des Universitätsklinikums Freiburg aufnehmen.

In weniger kritischen Fällen

...wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder an den

Ärztlichen Bereitschaftsdienst:

Allgemeinärztlicher Dienst: Tel. 116117

Augenärztlicher Dienst: Tel. 01806 078100*

Kinderärztlicher Dienst: Tel. 01806 078111*

Kindernotfallambulanz Offenburg Ebertplatz**: Tel. 0781 472-0

* pro Anruf 20 Cent aus dem deutschen Festnetz, max. 60 Cent aus Mobilfunknetzen

** Die Kindernotfallambulanz der Kinderklinik des Ortenau Klinikums Offenburg

ist außerhalb der KVBW-Notfallsprechzeiten zuständig.

TOP

R E G I O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

BADEN-

WÜRTTEMBERG

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

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N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

PROSTATA-

KREBS

DEUTSCHLANDS

GRÖSSTER

KRANKENHAUS-

VERGLEICH

TOP

N ATI O N ALES

K R AN K E N H AU S

2018

ALZHEIMER

DEUTSCHLANDS

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KRANKENHAUS-

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2017

ALZHEIMER

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