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10.02.2018 Lindauer Bürgerzeitung

2 10. Februar 2018 •

2 10. Februar 2018 • BZ Ausgabe KW 06/18 AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) Notwendigkeit, schicke Zutat oder Störfaktor? Gerüst simuliert Rampe zum Haupteingang des Cavazzen Ein hölzernes Gerüst wächst dieser Tage vor und neben dem Haupteingang des Cavazzen in die Höhe. Haben die Sanierungsmaßnahmen nun etwa doch bereits begonnen? Nun, ganz so weit ist es noch nicht, gleichwohl hat das Gebilde aber mit dem bevorstehenden Umbau zu tun. Es handelt sich gewissermaßen um einen Testlauf – was hier unter den Händen von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs entsteht, ist eine Art „Dummy“: Die Konstruktion dient der Visualisierung der Rampenanlage, wie sie nach dem Umbau des Cavazzen einmal Menschen mit Rollstuhl oder Rollator sowie auch Eltern mit Kinderwagen den Zugang durchs Hauptportal ermöglichen könnte. Im Frühjahr dieses Jahres steht auch im Landkreis Lindau wieder die Wahl der Jugendschöffen beim Amtsgericht Lindau bzw. Landgericht Kempten für die Arbeitsperiode vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023 an. Bislang ist dieses nur über mehrere Stufen zu erreichen, weshalb dergestalt eingeschränkte Menschen den Hintereingang nehmen müssen, um ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Das ist gemäß neuerer Rechtsprechung nicht mehr zulässig. Somit heißt es für die Architekten nun überlegen, wie sich im Bereich des Hauptportals ein barrierefreier Zugang schaffen lässt. Die Erschließung durch eine Rampe ist ein probates Mittel. Doch bedeutet die Errichtung einer solchen unter Umständen einen nicht unerheblichen Eingriff in den öffentlichen Raum. So fürchten etwa Denkmalpfleger um die Wirkung der barokken Hausfassade. Nun sollen die unterschiedlichen Interessensgruppen und Das Schöffenamt stellt in unserer Gesellschaft und der Rechtspflege ein wichtiges Ehrenamt dar, das persönliches Engagement, Lebenserfahrung und Belastbarkeit voraussetzt. Für die Aufstellung der Vorschlagsliste ist der Jugendhilfeausschuss des Landkreises zuständig. Er soll dabei nach Möglichkeit geeignete Personen aus allen Kreisen der Bevölkerung berücksichtigen, insbesondere erzieherisch befähigte und in der Jugenderziehung erfahrene Menschen. Hierfür kommen insbesondere auch Eltern und Ausbildungsleiter in Betracht. Jugendschöffe kann nur werden, wer Deutscher ist und zu Beginn der Amtsperiode mindestens 25 Jahre alt, das 70. Lindauer Bürger sich anhand des Phantomgerüsts einen Eindruck verschaffen können: Wie groß, wie lang, wie hoch wird die Rampe tatsächlich? Schandfleck oder ebenso notwendige wie schicke moderne Zutat? Bis Ende Februar soll die Rampe bestehen bleiben. Die städtische Projektgruppe Cavazzen verspricht auch einen öffentlichen Ortstermin für interessierte Lindauerinnen und Lindauer: Diese sollen die Gelegenheit bekommen, die Rampe zusammen mit Fachleuten in Augenschein zu nehmen, über Sinn und Zweck der Maßnahme und mögliche Alternativen zu diskutieren. Der genaue Zeitpunkt wird in Kürze bekannt gegeben. Barbara Reil Lebensjahr aber noch nicht vollendet hat. Jugendschöffen kommen pro Jahr an etwa sechs Sitzungstagen zum Einsatz, bei urlaubs- oder krankheitsbedingter Verhinderung kommen Ersatzschöffen zum Einsatz. Bewerbungen und Vorschläge für das Jugendschöffenamt können bis zum 29. März beim Fachbereich Jugend und Familie - Jugendamt - des Landkreises Lindau, (Bregenzer Straße 33, 88131 Lindau) eingereicht werden. Wie sieht der künftige Eingang am Cavazzen aus: Ein hölzernes Gerüst simuliert die Rampe am Haupteingang. BZ-Foto: Kulturamt Jugendschöffen für die Arbeitsperiode 2019 bis 2023 gesucht Bewerbungen können bis zum 29. März eingereicht werden Die einzureichenden Unterlagen müssen Angaben zum Familiennamen (eventuell auch Geburtsnamen), Vornamen, Familienstand, Geburtsdatum und -ort, in der Wohnsitzgemeinde wohnhaft seit, Beruf, Staatsangehörigkeit, Adresse, kurze Angabe über erzieherische Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung und ggf. Angaben zu früheren Schöffentätigkeiten (Wahlperiode) enthalten. Alle nötigen Formulare finden sich auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-lindau.de > Gesellschaft & Soziales > Jugendschöffenwahl. Der Jugendhilfeausschuss wird voraussichtlich am 19. April in öffentlicher Sitzung die Vorschlagsliste erstellen. Die Vorschlagsliste wird nach der Sitzung des Jugendhilfeausschusses eine Woche lang im Landratsamt öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt werden. Der Zeitpunkt der Auslegung wird vorher öffentlich bekannt gemacht. LRA Sportlerehrung 2017 der Stadt Lindau (B) Die Stadt Lindau ehrt auch dieses Jahr wieder die erfolgreichsten Sportler aus dem vergangenen Jahr. Dazu melden die Lindauer Vereine ihre Vereinsmitglieder, die besondere Erfolge errungen haben. Außerdem werden auch Sportlerinnen und Sportler mit Hauptwohnsitz in Lindau (B) geehrt, die für einen auswärtigen Verein Erfolge mit folgenden Kriterien im Jahr 2017 erzielt haben: • Teilnahme an einer Europa- oder Weltmeisterschaft • Deutsche Meisterschaft 1. - 5. Platz • Süddeutsche Meisterschaft 1. - 3. Platz • Bayer. Meister oder Bayer. Vizemeister • Württembergischer Meister oder Vizemeister • Internationaler Landesmeister oder Landesvizemeister (nicht IBL oder IABS) Es können nur Erfolge in Einzeldisziplinen, nicht im Mannschaftswettbewerb geehrt werden, es sei denn, der Erfolg wurde als Mitglied der jeweiligen Landesauswahl oder Nationalmannschaft erzielt. Die Leistung soll in einer vom deutschen Olympischen Sportbund anerkannten Sportart erzielt worden sein. Bei nationalen Meisterschaften soll der ausrichtende Verband Mitglied im DOSB sein. Die Stadt Lindau sucht auch dieses Jahr wieder eine/n Sportler/in bzw. eine Mannschaft, der/die es besonders verdient hätte, für eine herausragende Leistung im Einzel- oder Mannschaftssport geehrt zu werden. Wenn Sie der Meinung sind, einen solchen Lindauer Ausnahmesportler zu kennen, dann benennen Sie uns diese Person/diese Mannschaft bitte mit einer Begründung. Aus allen eingegangenen Vorschlägen wird dann der „Sportler des Jahres“ ermittelt und an dem Abend der Sportlerehrung besonders gewürdigt. Bitte senden Sie Ihre Meldung schriftlich unter Angabe von - Name, Vorname (Rufname bitte unterstreichen) - Anschrift, Telefonnummer, Geburtsdatum - Sportart, Rang (siehe o. g. Aufzählung) - genaue Titelbezeichnung, Altersklasse bis zum 20. Februar 2018 an die Stadtverwaltung Lindau, Abt. Kinder, Jugend, Sport, Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), schulverwaltung@lindau.de, Fax 0 83 82/9 18-1 78. Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in den letzten Wochen folgende Fundgegenstände abgegeben: - Bargeld - Geldbeutel - Kleidung (Strickjacke, Herren-Schirmmütze, Schal) - Brillen, Sonnenbrillen - Schmuck (Ohrringe, Ring, Halsketten) - Handys - Trekkingrucksack - Einkaufstasche - Taschenschirm - Badehandtuch - Schlüssel, Autoschlüssel Fundamt Lindau (Bodensee) verloren /gefunden Bitte bringen Sie bei verloren gegangenen Schlüsseln ein Schlüssel duplikat mit, damit geprüft werden kann, ob der Fundgegenstand identisch ist. Fundamt, Bregenzer Straße 12, 88131 Lindau (B), Tel.: 0 83 82 / 918 - 317, Fax: 0 83 82 /918 - 328, E-Mail: fundamt@lindau.de

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 10. Februar 2018 • BZ Ausgabe KW 06/18 Neue Musikschulleiterin Victoria Scherer ist das neue Gesicht der Lindauer Musikschule Am 1. September wird Victoria Scherer Leiterin der Lindauer Musikschule und löst damit den bisherigen Leiter Gerhard Kirchgatterer ab, der nach 38 Jahren zeitgleich in den Ruhestand geht. Bei der Auswahl der neuen Leitung der Musikschule hatte Victoria Scherer die Nase vorne. Neben den fachlichen Fähigkeiten war für Oberbürgermeister Dr. Ecker und den Verwaltungsrat vor allem wichtig, jemand zu finden, der frischen Wind und neue Ideen in die Lindauer Musikschule bringen soll. „Außerdem freut es uns auch, eine Frau an dieser wichtigen Position zu haben“, sagt Dr. Gerhard Ecker. Victoria Scherer freut sich auf ihre neue Aufgabe: „Die Musikschule Lindau ist eine lebendige Musikschule, die mit ihrem vielseitigen Angebot, den Ensembles und Kooperationen sehr gut aufgestellt ist und voller Zuversicht in die Zukunft i (v.l.) Verwaltungsratsmitglied Ulrich Kaiser, die neue Musikschulleiterin Victoria Scherer, Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und Karlheinz Grübel, Verwaltungsrat des Elternbeirates der Musikschule Lindau. BZ-Foto: Stadt Lindau schauen kann.“ In Ihrer Wahlheimat München ist die 46- Jährige als Musiklehrerin und Musikschulleiterin tätig. Gemeinsam mit ihren beiden Söhnen freut sie sich darauf im Sommer an den Bodensee zu ziehen. Das Leben am See ist ihr vertraut, da sie aus einer deutschspanischen Familie entstammt und einen Teil ihrer Jugend in Barcelona gelebt hat. Victoria Scherer hat Blockflöte, Traversflöte und Elementare Musikpädagogik studiert. pat Obstbaukurse in der Stadtgärtnerei Der Verein für Garten- und Landespflege Lindau bietet am Samstag, 3. März, in der Stadtgärtnerei Lindau einen Schnitt- und Veredelungskurs an. Die Teilnehmerzahl für beide Kurse ist begrenzt und eine Anmeldung deshalb erforderlich. Der Veredelungskurs dauert von 9 bis 12 Uhr. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Grundlagen der Veredelung wird die Kopulation mit Gegenzunge, eine Art der Winterhandveredelung geübt. Das nötige Werkzeug wird zur Verfügung gestellt und die Teilnehmer dürfen die selbst veredelten Apfelbäume mit nach Hause nehmen. Der Schnittkurs von 13 bis 17 Uhr vermittelt zunächst die theoretischen Grundlagen des Obstbaumschnitts. Im Anschluss wird der Schnitt und die Erziehung von Obstbäumen im Bestand demonstriert und diskutiert. Schwerpunkt ist die Erziehung von naturgemäßen Rundkronen. Interessierte melden sich an bei Martin Lein, Obstbaumwart , GTL Fachbereich Stadtgärtnerei, Telefon 0 83 82 / 9 38 17 56, obstbaumwart@lindau.de BZ AUF EIN WORT Immer wieder beklagen Kommentatoren die Verrohung der Sitten und einen härter gewordenen Umgangston. Statt sachlicher Diskussion steht oft die Schmähung im Vordergrund. Dies gilt – nicht nur – aber ganz besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook. Hier machen sich, auch in Lindau, oft Nörgler breit, die behaupten, es gehe um das Wohl der Bürger, die aber eigentlich ihre persönlichen Ziele verfolgen. Ich beteilige mich an diesen Debatten bewusst nicht. Die meisten Stadträte und ich führen unsere Diskussionen auf der Basis von Fakten und nicht von Stimmungen oder aus egoistisch begründeten Emotionen. Dabei geht es uns darum, neben den inhaltlichen Regeln, auch die Grenzen des normalen menschlichen Respekts und Anstands einzuhalten. Mit dieser Art des Umgangs erreichen wir mehr für unsere Stadt als mit endlosen Debatten und Anfeindungen im Internet. Ihr Dr. Gerhard Ecker, Oberbürgermeister Aufnahmefahrten im Stadtgebiet Firma CycloMedia fährt für die Stadt durch Lindau Im Auftrag der Stadtverwaltung befährt die Firma CycloMedia das Stadtgebiet und erstellt dabei georeferenzierte 360°-Panoramaaufnahmen sowie eine LiDAR Laserpunktwolke. Diese Aufnahmen benötigt die Stadt für interne Auswertungs- und Vermessungszwecke. Die Panoramabilder werden nur für interne Zwecke benutzt und nicht im Internet veröffentlicht. Bürgersprechstunde bei OB Dr. Gerhard Ecker Am Donnerstag, 1. März 2018 findet von 14.30 Uhr bis 16 Uhr die nächste Bürgersprechstunde für Lindauer Bürgerinnen und Bürger bei Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker in seinem Amtszimmer, Bregenzer Straße 6, statt. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Lindau (B), den 10.02.2018 STADT LINDAU (BODENSEE) gez. Dr. Gerhard Ecker Oberbürgermeister 3 Die Firma CycloMedia ist Mitglied im Verein Selbstregulierung der Informationswirtschaft und unterliegt damit dem Datenschutzkodex. Gesichter und KFZ-Kennzeichen werden in den Bildern unkenntlich gemacht. Weitere Informationen zum Datenschutz sowie Einspruchsmöglichkeiten zur Aufnahme von Hausfassaden finden Sie auf unter www.sriw.de. BOB Stadt Lindau (Bodensee) Schüler der Musikschule sehr erfolgreich Wettbewerb „Jugend musiziert“ „Musik tut gut und lässt einen das ganze Leben nicht mehr los“ - mit diesen Worten eröffnete der Kemptener Oberbürgermeister Thomas Kiechle die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung beim 55. Wettbewerb „Jugend musiziert“. Der deutschlandweit ausgetragene Wettbewerb fand für die Region Kempten, Kaufbeuren, Lindau, Oberund Ostallgäu am vergangenen Wochenende in Kempten statt. Erschöpft aber glücklich nahmen die Teilnehmer der Musikschule ihre Urkunden entgegen. „Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei“, war der spontane Kommentar von Maren Fink, die in diesem Jahr mit fünf weiteren Musikfreundinnen in einem 6-köpfigen Ensemble angetreten war. Auch ihre Lehrer Christian Rudolf (Querflöte), Stefan Heitz (Klarinette) und Anne Welte (Klavierkorrepetion) zeigten sich erfreut über die Ergebnisse, vor allem aber über die Motivation und den Fleiß ihrer Eleven. Zweimal ein 1. Preis und einmal ein 2. Preis in der Kategorie Solo und 6 Teilnehmerinnen mit einem 1. Preis in der Kategorie Ensemble ließen denn auch die verdiente Anerkennung der Leistungen durch die Jury erkennen. Die Ergebnisse für die Schülerinnen der Musikschule Lindau lauten im einzelnen: Amelie Stange (Querflöte- Solo) und Livia Finkous (Klarinette-Solo) erhielten einen 1. Preis, Maja Selzer (Querflöte- Solo) erhielt den 2. Preis. In der Kategorie Ensemble wurden die Schülerinnen Maren Fink (Klarinette), Gloria Fink (Klarinette), Livia Finkous (Klarinette), Amina Azouz (Bassklarinette), Amelie Stange (Querflöte) und Johanna Breitwieser (Querflöte) mit einem 1. Preis ausgezeichnet. Heike Grimmel Die erfolgreichen Musikerinnen der Lindauer Musikschule. BZ-Foto: Musikschule Lindau