Aufrufe
vor 4 Monaten

10.02.2018 Lindauer Bürgerzeitung

20 10. Februar 2018 ·

20 10. Februar 2018 · BZ Ausgabe KW 06/18 LEBEN UND WOHNEN Vortragsreihe wird fortgesetzt Im vergangenen Jahr wurde die Vortragsreihe „Gemeinsam planen + bewohnen“ gestartet. Jetzt lädt der Förderverein Hintere Insel e.V. zum zweiten Teil der Vortragsreihe ein. Mit Cord Soehlke, dem Baubürgermeister von Tübingen, steht am Freitag, 23. Februar, um 20 Uhr ein namhafter und vielgefragter Referent auf dem Programm. Soehlke wird in seinem Vortrag „urban/gemischt/ vielfältig“ die mittlerweile als vorbildhaft geltenden, neuen Tübinger Quartiere vorstellen. „Ähnlichkeiten oder gar Übertragbarkeiten auf künftige Bauflächen auf der Hinteren Insel wären nicht zufällig“, wie der Förderverein in seiner Ankündigung mitteilt. Als Mann der Praxis arbeitet Stefan Krieger als nächster Referent der Reihe „Gemeinsam planen + bewohnen“ am Freitag, 2. März, um 20 Uhr in seinem Vortrag „Gemeinsam Bauen!“ die Chancen, Risiken, aber auch die positiven Nebenwirkungen heraus. Der gebürtige Lindauer ist mittlerweile als Projektmanager in München tätig und mit den Problemen, aber auch den Freuden des gemeinsamen Planens und Bewohnens vertraut. Beide Vorträge finden jeweils um 20 Uhr im Kleinen Zeughaus, Paradiesplatz 4, auf der Lindauer Insel statt. Der Eintritt ist frei. BZ Anzeigen Heuriedweg 42 88131 Lindau Tel 08382 9657-0 www.strass.de Strom und Wärme aus Hackschnitzeln und Klärschlamm Effiziente Energienutzung Delegation aus Lindau besucht Referenzanlagen Der Förderverein für Erneuerbare und effiziente Energienutzung e.V. (FEE), der Vorstand der Bürgerenergie Genossenschaft Stadt-Land-See e. G. und der Arbeitskreis Seeholz/Regionale Verwertung hatten zur Besichtigung eines kleinen Hackschnitzel-Kraftwerks (einer Anlage zur Erzeugung von Strom und zur Abwärmenutzung für die Heizung mehrerer Häuser) eingeladen. 18 Personen, darunter auch einige Stadträte, folgten dieser Einladung. Von der Exkursion berichtet Elmar Anzenbacher, Beirat beim FEE Lindau (www.feelindau.de): Die Zentrale der Anlage ist in Oberlangnau, Argental - in einem 300 Jahre alten Bauernhaus, das als Mühle und Sägewerk diente. Der Besitzer, Dr. Hubert Jocham, hat die Exkursionsteilnehmer dort empfangen. In etwa 40 Minuten brachte er seinen Gästen die theoretischen Grundlagen der Pyrolyse/des Holzvergasers näher sowie die Entstehungsgeschichte des Hackschnitzel-Kraftwerks mit Stromerzeugung und Abwärmenutzung in zwölf Ein- und Mehrfamilien-Häusern mit einem 1.300 Meter langen Nahwärme- Leitungsnetz. Für die Wärmespeicherung steht ein 33.000 Liter Schichtenspeicher zur Verfügung. Die Anlage ist im 4. Jahr in Volllauf. Die Wärme aus dem Block- Heiz-Kraft-Werk (BHKW) kann auch für die Trocknung der Hackschnitzel genutzt werden (bis fünf Prozent Wassergehalt). Trockene Hackschnitzel erhöhen den Wirkungsgrad der Anlage. So kann auch in der Ziel der Besichtigung war es, zu prüfen, ob nicht eine ähnliche, vermutlich größere Anlage auch für den Raum Lindau möglich und sinnvoll wäre - zum Beispiel, um anfallendes Seeholz/Schwemmholz oder Baum-Schnittholz rationell vor Ort zu nutzen. BZ-Fotos: FEE Eine Delegation aus Lindau und Umgebung besuchte ein Hackschnitzel-Kraftwerk und eine Klärschlamm- Verstromungsanlage, um sich vor Ort über deren Funktionsweise kundig zu machen. BZ-Fotos: FEE heizungslosen Zeit die Anlage sinnvoll genutzt werden und dabei Strom erzeugen. 2017 war das BHKW mit Holzvergaser-Reaktor ca. 7.500 Stunden in Betrieb (das theoretische Maximum liegt bei 8.760 Stunden). Die Abgaswerte der Anlage sind unbedenklich. Die Geräuschenwicklungen nach außen sind minimal. Ziel der Besichtigung war es, zu prüfen, ob nicht eine ähnliche, vermutlich größere Anlage, auch für den Raum Lindau möglich und sinnvoll wäre - zum Beispiel, um anfallendes Seeholz/Schwemmholz oder Baum-Schnittholz rationell vor Ort zu nutzen und dabei auch noch den Erlös für den verkauften Strom zu erhalten. Zur Zeit wird das Seeholz gesammelt und auf zwei Plätzen gelagert. Es wird jährlich einmal versteigert, um danach mit Lastwagen viele Kilometer weit weg von Lindau transportiert zu werden – zur thermischen Verwertung, d.h. Verbrennung in Industrieanlagen. Nach dem Besuch bei Dr. Jocham fuhr die Delegation wenige Kilometer weiter zu einer Klärschlamm-Verstromungs-Anlage. Dort wird getrockneter Klärschlamm in einem Pyrolyse- Verfahren verheizt und in einem BHKW zu Strom und Wärme umgewandelt. Übrig bleibt nur eine geringe Menge Asche, die angeblich bedenkenlos entsorgt werden kann. Das Verfahren sei erprobt und funktioniere, so der Betreiber. Zur Zeit ist die Anlage in der Endphase des Aufbaus. Von dem Ergebnis können wir uns bald überzeugen. Eine solche Klärschlamm- Verstromungs-Anlage würde für Lindau bedeuten: - Die teure Entsorgung in das hunderte Kilometer entfernte Thüringen entfällt und sauberer Strom könnte verkauft werden. - Die Anlage wäre bald abbezahlt und die Umweltbelastung minimiert. „Wir, der FEE, die Bürgerenergie Gernossenschaft und der Arbeitskreis Seeholz/Regionale Verwertung bleiben an diesen beiden Themen dran. Wir hoffen, den Stadt- und Kreisräten, den verantwortlichen Behördensowie den Bürgern zielführende Basis-Unterlagen und Anregungen geben zu können“, heißt es weiter in dem bericht von Elmar Anzenbacher. BZ Anzeigen Nasse Wände? Feuchter Keller? Mit Herz, Hand, GmbH Holz und Verstand. s' ZIMMERER TEAM Gewerbepark Edelweiss 6 · D-88138 Weißensberg T +49/08389/929870 · www.szimmererteam.de Mit bisher über 95.000 erfolgreichen Sanierungen in der ISOTEC-Gruppe bieten wir Ihnen die Sicherheit für ein trockenes und gesundes Wohnen. www.isotec-ehm.de Abdichtungssysteme Ehm GmbH Josef-Strobel-Str. 30, 88213 Ravensburg 0751 - 201 89 44 oder 08382 - 899 52 18 LWB Lindauer Wohnbau GmbH & Co. OHG Schulstraße 22 88131 Lindau Tel. 08382 9604 - 52 0151/52635716 pezely@lwb-lindau.de www.lwb-lindau.de OBI Lindau · 88131 Lindau (B) Bregenzer Straße 105 Telefon 0 83 82-9 67 80 www.obi.de

MOBIL 10. Februar 2018 · BZ Ausgabe KW 06/18 21 Nachhaltig bauen, heizen und fahren Elektromobilität bei der GWG in Lindau Anzeigen Den Startknopf drücken und schon sausen sie los, die kleinen, wendigen und leisen Elektroautos der GWG. „Es macht Spaß und ist ein tolles Gefühl, sich in die kleinen Flitzer zu setzen und sauber durch Lindau und Umgebung zu fahren“, freuen sich die Mitarbeiter der GWG Lindau, wenn sie z. B. mit dem eSmart zu den Wohnanlagen, Baustellen oder anderen Terminen unterwegs sind. Attraktive Fahrmöglichkeiten Verkehrsverbund „bodo“: Der Landkreis Lindau gehört dazu Seit Jahresbeginn gehört auch der Landkreis Lindau zum Gebiet des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbundes, kurz „bodo“. Fahrgäste profitieren von attraktiven Fahrmöglichkeiten zwischen Bodensee, Oberschwaben und dem Westallgäu sowie der freien Fahrzeugwahl zwischen Bus und Bahn – inklusive der Stadtverkehre. Vieles ist am Anfang natürlich noch neu: ‣ Welche Fahrscheinangebote bietet bodo? ‣ Warum gilt im bodo nur die BahnCard 100? ‣ Wo erhalte ich Informationen und was muss ich zur Nutzung der neuen eCard im Landkreis Lindau wissen? Im Serviceportal unter www. bodo.de finden Interessierte eine eigene Rubrik „Landkreis Lindau“ mit den wichtigsten Fragen und Antworten sowie dem seit 1. Januar 2018 gültigen Zonenplan. Info-Broschüren, die Faltkarte Weitere Details, Antworten auf häufig gestellte Fragen und schnelle Online-Anmeldung: @ www.bodo-ecard.de Die GWG Lindau hat Ende letzten Jahres ihren Fuhrpark um zwei Elektrofahrzeuge erweitert. Zum ersten eSmart, bereits im Juli 2015 in Betrieb genommen, kamen nach und nach ein Elektro-Transporter, ein weiterer eSmart und zuletzt der Elektro-BMW i3 hinzu. „Wir wollen nicht nur nachhaltig bauen und heizen, sondern auch fahren“, begründet GWG-Geschäftsführer Alexander Mayer den Kauf. „Deshalb laden wir die Elektrofahrzeuge mit dem eigenen Strom. Diesen produzieren wir mit unserer Photovoltaikanlage, die auf dem Dach unseres Firmengebäudes angebracht ist“, erklärt er weiter. Der Betrieb von Elektrofahrzeugen ist gut für die CO 2 - Bilanz, insbesondere in Verbindung mit dem eigenen, „Willkommen im bodo“, Minifahrpläne und mehr liegen kostenfrei in vielen Städten, Gemeinden und Gästeämtern aus. regenerativ hergestellten Strom. Die Reichweiten der Fahrzeuge liegen zwischen 100 und 150 Kilometern und decken somit auch längere Strecken, die die GWG-Mitarbeiter zurücklegen müssen, ab. So waren vier Mitarbeiter im Januar 2018 mit dem Elektro-BWW i3 zu einem Termin nach Augsburg gereist und nach der Aufladung vor Ort auch wieder zurück gefahren. „Elektromobilität ist ein wichtiges Element einer klimagerechten Energie- und Verkehrspolitik, zu der die GWG Lindau mit ihren vier Elektrofahrzeugen beiträgt“, so GWG- Chef Mayer. BZ Die zwei Neuzugänge in der Fahrzeugflotte der GWG: Links der eSmart, rechts der BMW i3. BZ-Foto: GWG/Katrin Manz Der bodo-Geschäftsführer Jürgen Löffler (li.) und Landrat Elmar Stegmann freuen sich über den bodo-Bus der RBA, der auf den Straßen im Landkreis als Botschafter unterwegs ist – gestaltet in den Farben des bodo-Verkehrsverbunds. BZ-Foto: Bernd Hasenfratz eCard auch im Landkreis Lindau Damit die bodo-Fahrgäste bargeld- und papierlos unterwegs sein können, wurde die eCard eingeführt: Beim Einund Ausstieg in Bus und Bahn hält man die kontaktlose eCard einfach an einen speziellen Terminal direkt im Bus oder an den Bahnhöfen. Der rabattierte Fahrpreis wird im Hintergrundsystem ermittelt, die Abrechnung erfolgt automatisch. Die Nutzung der eCard ist auch im Landkreis Lindau möglich und bietet besonders günstige Fahrmöglichkeiten. Allerdings: Check-in und Check-out sind vorerst nur an Terminals an den Bahnhöfen möglich. Im Bus kann – in Verbindung mit der eCard – ein rabattierter Papierfahrschein erworben werden. Dafür erhalten Fahrgäste mit Wohnsitz im Landkreis Lindau sofort 20 Prozent Rabatt, in den Preisstufen 1 und 2 sogar 30 Prozent Rabatt (außer im Stadtbus Lindau). BZ www.daempfle.de Autohaus Seitz GmbH • Riggersweilerweg 5 88131 Lindau • Tel.: +49 8382 705540 www.autohaus-seitz.de AUTOHAUS DÄMPFLE Meckenbeuren · 0 75 42-5 39 10 IONIQ Hybrid Seit 1960 für Sie da! Auto-Kirchmaier Hyundai Vertragshändler Großes Gebrauchtwagencenter Lindauer Str. 21 · Meckenbeuren-Liebenau Tel. (07542) 9427-0 · www.autohaus-kirchmaier.de Autohaus Großer GmbH Mühlweg 2/2 88239 Wangen im Allgäu Tel.: 0 75 22/12 31 www.autohaus-grosser.de Willkommen GmbH Lindau 83/ www.unterberger.cc Eine Versicherung ist dann gut, wenn sie sich an Sie anpasst. Und nicht umgekehrt. Ganz gleich, ob Ihnen gerade Ihre Ausbildung, Ihre Familie oder die Sicherheit im Alter wichtig ist: Gemeinsam finden wir für jede Phase Ihres Lebens eine günstige Lösung. Kommen Sie einfach vorbei – ich freue mich, Sie persönlich zu beraten. PS: Ich bin nicht ganz in Ihrer Nachbarschaft? Auf www.HUK.de finden Sie Ihren Ansprechpartner direkt nebenan. KUNDENDIENSTBÜRO Doris Sonntag Versicherungsfrau Telefon 08382 2600897 Mi. doris.sonntag@HUKvm.de Do. Webergasse 8, 88131 Lindau Aeschach eCard-Infos und Anmeldung: www.bodo-ecard.de imbodo Neu seit 1.1.2018: Landkreis Lindau gehört zum bodo Die neue eCard: einfach, günstig, bargeldlos www.bodo.de Auto Öffnungszeiten Mo.– Do. 8.30 –12.00 Uhr 15.30 –17.30 Uhr 15.30 –18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung