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10.02.2018 Lindauer Bürgerzeitung

22 10. Februar 2018 ·

22 10. Februar 2018 · BZ Ausgabe KW 06/18 GESUND LEBEN Mütze oder nicht: Eine Erkältung bekommt man nicht, weil es draußen kalt ist oder an den Kopf zieht, sondern ausschließlich durch Viren, die sich über Tröpfcheninfektion übertragen. BZ-Fotos: Pixabay Husten- und Schnupfenzeit KKH-Expertentipp räumt mit Kälteirrtümern auf „Geh im Winter oder bei kühlem Wind nicht mit nassen Haaren vor die Tür, sonst erkältest du dich.“ Oder: „Setz‘ eine Mütze auf, schließlich verliert der Körper die meiste Wärme über den Kopf!“ Sind das jetzt alte Weisheiten, die wohl jeder schon zu hören bekommen hat, oder doch nur überlieferte Kälteirrtümer? „Natürlich kann jeder diese Ratschläge befolgen“, sagt Bettina Möhrle vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Ravensburg, „falsch ist es grundsätzlich nicht, aber die Begründungen sind nicht ganz richtig.“ Denn eine Erkältung bekommt man ausschließlich durch Viren, die sich über Tröpfcheninfektion übertragen. Die holt man sich durch Berühren infizierter Türklinken, Rolltreppengeländer oder Sozialstation .V. durch hustende und schniefende Menschen in öffentlichen Räumen oder Verkehrsmitteln, nicht durch kalte Luft. Durch Unterkühlung kann das Immunsystem allerdings geschwächt werden, so dass man für Husten, Fieber und Schnupfen anfälliger ist. Hinzu kommen im Winter stark beheizte Räume, die die www.sozialstation-lindau.de Schleimhäute austrocknen. Dann sind sie für Erkältungserreger eine leicht zu überwindende Barriere. „Die meiste Wärme verlieren wir an Körperteilen, die weiter vom Körperrumpf entfernt sind, also an Füßen und Händen“, weiß Möhrle. „Lediglich zehn Prozent der Körperwärme gehen über den Kopf verloren“. Da er aber die am wenigsten mit Kleidung bedeckte Stelle ist und zudem mit vielen Nervenenden versehen ist, spürt man die Kälte dort besonders intensiv. Im Winter ist deshalb der Tipp, bei längeren Aufenthalten im Freien eine Mütze aufzusetzen, nicht falsch. Es empfiehlt sich genauso, wärmende Handschuhe anzuziehen! Gänzlich falsch ist es, sich mit heißen alkoholischen Getränken wie beispielsweise Glühwein, Grog oder Lumumba aufwärmen zu wollen. „Auch wenn es am Anfang wohltuend wirkt: Der Alkohol erweitert die Blutgefäße und bringt den Wärmehaushalt zum Erliegen“, so Möhrle. „Das führt zu einer erhöhten Wärmeabgabe sowie zur Absenkung der Körpertemperatur mit dem Ergebnis, dass man noch leichter friert“, weiß die Fachfrau von der KKH in Ravensburg. BZ NEU in Wasserburg Ab 01.03.18, Ballettschule Sauter, Bahnhofstraße 9, Wasserburg KINDERYOGA (ohne Eltern) Minis (6-10 Jahre), 16.00-17.00 Midis (11-15 Jahre), 17.30-18.30 Immer donnerstags, ab 01.03.18 Ob Katze oder Kuh, Krähe oder Baum; all dies fördert die Grob- und Feinmotorik, sowie Vorstellungsgabe und Kreativität eines Kindes. Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl werden gestärkt. 01.03. bis 22.03. Schnupperkurs (4x) Nach den Osterferien Beginn der laufenden Kurse. Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung bitte unter: YOGA-VEDANA Yoga mit Herz Inh. Ines Meinel, Yogalehrerin Anusara- & Kinderyoga, Coaching Tel. 0157 52088034 Anzeigen Hohe Qualität bestätigt Asklepios Klinik erfolgreich zertifiziert Nach intensiven Vorbereitungen und der Überprüfung aller Klinikbereiche durch den TÜV Süd hat die Asklepios Klinik Lindau die Prüfung des Qualitätsmanagements nach der DIN EN ISO 9001:2015 Norm erfolgreich bestanden. Mitarbeiter und Geschäftsführung der Klinik blicken mit Stolz auf die von unabhängiger Stelle bestätigte hohe Qualität der Leistungen der Klinik. Im Vorfeld der Zertifizierung wurden alle Abläufe der Patientenversorgung – von der Aufnahme über die Therapie bis hin zur Entlassung – auf die Anwendung systematischer, nachvollziehbarer Qualitätsstandards durch das Qualitätsmanagement durchleuchtet, Prozesse ergänzt und die Mitarbeiter geschult, insbesondere auch unter dem Aspekt der Hygiene und Patientensicherheit. Noch kurz vor Weihnachten wurde die Klinik schließlich von drei Gutachtern des TÜV Süd „auf Herz und Nieren“ geprüft. Zwei Tage lang waren diese damit beschäftigt, die Klinik zu begehen, sich in die vielfältigen Dokumente einzulesen sowie Gespräche mit den Mitarbeitern über den täglichen Klinikalltag und die diesbezüglichen Prozesse zu führen. Am Ende erhielt die Klinik erfolgreich das begehrte DIN EN ISO 9001:2015 Zertifikat. „Die DIN EN ISO ist eine international anerkannte Norm und stellt hohe Ansprüche an die Prozesse und Strukturen von Unternehmen im Allgemeinen und Krankenhäusern im Besonderen. Hiermit ist der Klinik gleichzeitig die Umstellung ihres Qualitätsmanagementsystems mit Bravour gelungen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Asklepios Klinik Lindau. Zwischen 2011 und 2017 war das Haus bereits nach dem Verfahren der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) zer- Ausbildungen Heilpraktiker HP Psychotherapie Lerncoach Kinesiologie Uferweg 11 · 88131 Lindau www.heilpraktikerschulelindau.de tifiziert. Geschäftsführer Andreas Fischer dankte allen Beschäftigten für die geleistete Arbeit. „Die erfolgreiche Zertifizierung und Umstellung des Qualitätsmanagementsystems ist der Verdienst der Beschäftigten des Hauses, die sich über Monate gemeinsam dafür engagiert haben, um dies zu ermöglichen.“ „Mit der DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung ist auch weiterhin unabhängig bestätigt, dass unsere Klinik Tag für Tag qualitativ hochwertige medizinische Leistungen erbringt. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass alle unsere Patienten nach hohen Qualitätsstandards in anerkannten Prozessen und Strukturen behandelt werden“, ergänzt Prof. Dr. Ulrich Schöffel, Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Lindau. Die Zertifizierung gilt zunächst für drei Jahre. Zukünftig wird sich die Klinik aber zudem einer jährlichen Überprüfung durch die DIN ISO Experten stellen, um zu gewährleisten, dass das Qualitätsniveau der Patientenversorgung dauerhaft erhalten und verbessert wird. Zum Hintergrund: Die Krankenhäuser in Deutschland sind seit 2005 verpflichtet, einen Nachweis über ihr Qualitätsmanagement zu veröffentlichen. Das Zertifizierungsverfahren nach DIN ISO Norm wurde für die Qualitätsbewertung von Gesundheitseinrichtungen unter der Beteiligung der Bundesärztekammer, der deutschen Krankenhausgesellschaft, den Spitzenverbänden der Krankenkassen und des Deutschen Pflegerates entwickelt. Ziel der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 ist die kontinuierliche Verbesserung und Optimierung von Abläufen und Ergebnissen in der Patientenversorgung. 50 ml 5 24,98 inkl. Buch gratis (im Wert von 19,98 M) Reformhaus Stibi Maximilianstraße 5 · 88131 Lindau-Insel (B) Telefon 0 83 82/62 93 · Fax 2 55 77 BZ Anzeigen

SERVICE 10. Februar 2018 • BZ Ausgabe KW 06/18 Sicherheit im Unternehmen Stadtwerke Lindau freuen sich über erfolgreiche Zertifizierung Stadtwerke und Telekommunikation Lindau arbeiten seit Januar 2016 an der Zertifizierung eines Managementsystems für Informationssicherheit. Der Lindauer Energieversorger bekam jetzt mit der Urkunde der Firma DQS BIT GmbH die offizielle und beurkundete Bestätigung, dass er ein Informationssicherheits-Managementsystem eingeführt hat und anwendet. Das „Information Security Management System“ (engl. für „Managementsystem für Informationssicherheit“) ist eine Aufstellung von Verfahren und Regeln innerhalb eines Unternehmens, die dazu dienen, die Informationssicherheit dauerhaft zu definieren, zu steuern, zu kontrollieren, aufrechtzuerhalten und fortlaufend zu verbessern. Starke Eltern – starke Kinder Kinderschutzbund startet neuen Kurse Der Kinderschutzbund Lindau bietet auch in diesem Frühjahr zwei Erziehungskurse „Starke Eltern – starke Kinder“ an. Der Kurs bietet durch Theorievermittlung, praktische Übungen und durch gemeinsames Erarbeiten von Lösungen für bestimmte Situationen, in denen sich die Teilnehmer befinden, konkrete Hilfen an. D e r Vor m it t agsk u r s „Starke Eltern - starke Kinder“ wendet sich an Eltern von Kindern zwischen null und vie 4 Jahren. Geplant sind fünf Vormittage ab Dienstag, 27.02.2018, um 9.30 Uhr. Die Kinder dürfen im Kurs anwesend sein. Dieser Kurs, der beim Kinderschutzbund in der Kemptenerstraße 28 stattfindet, wird von Karin Eigler, ausgebildete Elternkursleiterin, Entspannungstrainerin und NLP-Practitioner geleitet. Infos und Anmeldung: 01 51/61 48 12 12. Der Abendkurs richtet sich an Eltern, Lehrer und Erzieher mit Kindern vom Säuglings- bis zum späten Jugendlichenalter. Die erfahrene Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (dgsf), Logopädin und ausgebildete Elternkursleiterin Michaela Dietenmeier leitet diesen Kurs an zehn Abenden ab Montag, 19.02.2018, von jeweils 20 bis 22 Uhr (auch 19.30 bis 21.30 Uhr möglich) in ihrer Praxis in der Reutiner Straße 63d in Lindau. Weitere Infos und Anmeldung: 0 83 82/9 89 66 89. BZ Als Energieversorger gehören die Stadtwerke zu den sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ im Sinne der EU- Richtlinie 2008/114/EG. Die Stadtwerke Lindau sind mit ihren Aufgaben „von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher Funktionen, der Gesundheit, der Sicherheit und des wirtschaftlichen oder sozialen Wohlergehens der Bevölkerung“, deren Störung oder Zerstörung erhebliche Auswirkungen hätte. Heutzutage verlassen sich die meisten Unternehmen bei allen kritischen Unternehmensprozessen auf Systeme der Informationstechnik (IT). Damit steigt auch das Risiko für die Informationssicherheit durch Bedrohungen, wie z.B. Hackerangriffen, Datenverlust, Naturkatastrophen, Offenlegung und Missbrauch vertraulicher Informationen oder sogar durch terroristische Anschläge. Führen diese Angriffe zu Datenverlust, zum Diebstahl vertraulicher Daten oder zu Schäden an wichtigen Systemen und Dokumenten, so kann dies für Unternehmen gravierende Folgen haben und u.a. Kosten und Imageschäden verursachen. Berthold Geiger, Leiter des Teams Netzleitstelle, ist stolz darauf, dass sein Team die rund zwei Jahre dauernde Zertifizierung zum Erfolg führte. „Mit FAMILIENNACHRICHTEN GEBURTEN 11.01.2018: Milan Josef Albecker, Paulina Jolanta Kaczmarek und Thomas Albecker, Lindau (B) 11.01.2018: Eliz Hilal Aydin, Nermin Aydin, geb. Bayram und Özgür Aydin, Lindau (B) 11.01.2018: Maia Marlene Müller, Stefanie Martha Ingeborg Müller, geb. Laue und Marcus Karl-Heinz Müller, Wangen i. A. 16.01.2018: Clea Wöhrl, Isabell Wöhrl, geb. Estanislao und Geronimo Wöhrl, Lindau (B) 16.01.2018: Krisztián Noel Szabó, Nóra Szabó, geb. Szilaj- Varga und Krisztián Szabó, Lindenberg i. A. EHESCHLIESSUNGEN 26.01.2018: Patricia Ott, geb. Notter und Ottmar Rudolf Pfister, Scheer STERBEFÄLLE 12.01.2018: Klaus Peter Kürn, Lindau (Bodensee) 13.01.2018: Burkhard Wilhelm Wagner, Maierhöfen 17.01.2018: Kurt Bährle, Lindau (B) 17.01.2018: Ljudevit Bubnjar, Lindau (B) der Urkunde im Haus ist es – auch wenn dort drauf steht ‚gültig bis 17.11.2020‘ – nicht getan“, weiß Geiger. „Das ISMS ist ein lebender Prozess, der immer wieder an Veränderungen angepasst werden muss. Kontrollen und Audits finden daher auch künftig jährlich statt.“ Besonders freut Berthold Geiger sich darüber, dass alle aus diesem Zertifizierungs-Projekt folgenden Maßnahmen zu einer weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit der Kunden der Stadtwerke führen. BZ 15.01. – 28.01.2018 18.01.2018: Finley Xander Göhl, Ewa Patrycja Göhl, geb. Randak und Fabian Xander Göhl, Weißensberg 18.01.2018: Ida Müller, Michaela Müller, geb. Schiller und Steffen Müller, Tettnang 23.01.2018: Nina Marie Neumann, Marlene Neumann, geb. Mayer und Marco Neumann, Wangen i. A., OT Neuravensburg 24.01.2018: Leopold Alexander Krogmann, Kristin Krogmann, geb. Baadte und Florian Peter Krogmann, Lindau (B) 18.01.2018: Brigitte Bucher, geb. Mohr, Lindau (B) 20.01.2018: Irmgard Edenhofer, geb. Vögele, Lindau (B) 23.01.2018: Manfred Dietger Weber, Lindau (B) Anzeigen APOTHEKEN Vorwahl Lindau: 0 83 82 /... Sa., 10. Februar 2018: Apotheke im Alten Bahnhof, Bodenseestr. 30, Oberreitnau, Tel.: 27 53 12 23 So., 11. Februar 2018: Montfort-Apotheke, Marktplatz 12, Langenargen, Tel.: 0 75 43/23 57 Mo., 12. Februar 2018: Löwen-Apotheke, Friedrichshafener Str. 1, Aeschach, Tel.: 59 51 Di., 13. Februar 2018: Montfort-Apotheke, Marktplatz 12, Langenargen, Tel.: 0 75 43/23 57 Mi., 14. Februar 2018: See-Apotheke, Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum, Tel.: 2 68 66 Do., 15. Februar 2018: Steig-Apotheke, Schulstr. 34, Reutin, Tel.: 7 39 62 Fr., 16. Februar 2018: Jakobus-Apotheke, Seehalde 5, Nonnenhorn, Tel.: 84 51 Sa., 17. Februar 2018: Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17, Insel, Tel.: 58 14 So., 18. Februar 2018: St.-Georgs-Apotheke, Bahnhofstr. 7, Wasserburg, Tel.: 88 76 50 Mo., 19. Februar 2018: Christophorus-Apotheke, Hauptstr. 9, Schlachters, Tel.: 0 83 89/9 81 12 Di., 20. Februar 2018: Rosen-Apotheke, Friedrichshafener Str. 2, Aeschach, Tel.: 2 21 21 Mi., 21. Februar 2018: Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48, Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83 Do., 22. Februar 2018: Jakobus-Apotheke, Seehalde 5, Nonnenhorn, Tel.: 84 51 Fr., 23. Februar 2018: Möwen-Apotheke, Hemigkofener Str. 10, Kressbronn, Tel.: 0 75 43/86 41 IM NOTFALL Rettungsdienst 112 Ärzt. Bereitschaftsdienst 116 117 GRABMALE Heribert Lau Steinmetzmeister Hundweilerstraße 16 88131 Lindau (B) Telefon (08382) 6894 Telefax (08382) 26870 lau.martin@web.de AUSSTELLUNG beim Friedhof Lindau-Aeschach Rennerle 14 Beratung und Verkauf Mittwoch und Freitag von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung neue Adresse Bleicheweg 13 88131 Lindau (B) www.bestattungen-schwitzer.de bestattungsinstitut-schwitzer@web.de TAG & NACHT 0 83 82 97 52 40 ZAHNÄRZTL. BEREITSCHAFT An Wochenenden und Feiertagen im unteren Kreis Lindau: 01 80/5 05 99 91 Sie werden automat. mit dem diensthabenden Zahnarzt verbunden. (Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem Festnetz, aus Mobilfunknetzen können abweich. Kosten entstehen.) Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr. Liste im Internet: www.zahnaerzte-lindau.de KRANKENHAUS Notaufnahme Auskunft unter 116 117