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Das Koerperschema

18 A!loästhesie uml

18 A!loästhesie uml Allochirie. Berührung an der Innenseite des linken Sprunggelenks: Berührung der Außenseite des li uken Sprunggelenks: Leichte Berührung der Innenseite des linken Sprunggelenks: Strich von oben nach unten am Vorfuß links: + Strich mit der Nadel über den linken Yo,'­ fuß. Als ob links ein Zwirnsfaden bei der '''ade herunterlaufen würde. Gestochen am linken Vorfuß. Bei der Prüfung auf Diskrimination "'erden die beiden Spitzen zunächst an der berührten Seite (rechts) einfach empfunden, die Nachempfindung erfolgt links doppelt. Auch bei der Diskriminationsprüfung wird die EinzeIberührung, der Einzelstich, sehr häufig als Strich empfunden. Dabei bleiben aber die beiden Striche parallel. Da in den vorangehenden Prüfungen wiederholt Störungen der Bewegungswahrnehmung auf der Haut hervorgetreten waren, so wurde in einer Untersuchungsreihe am 2 I. III. auf diese Dinge besonders geachtet. Leichte Berührung am rechten Fußrücken : Rechter Fußrücken leichte Berührung: Berührung des linken Fußrückens: Berührung am linken Zehenansatz: Berührung in der l\Iitte des linken Sprunggelenks: Berührung in der l\Iitte des linken Sprunggelenks: I,echter Vorfuß in der :\Iitte berührt: Rechtes Sprunggelenk an der Innenseite berührt: Knapp oberhalb der Zehen rechts berührt: Rechts oben die Zehen berührt: Berührung in der Mitte des rechten Sprunggelenks: Ein Strich von 3 cm Länge von innen nach außen am rechten Fußrücken : Am Fußrücken des linken Fußes von innen nach außen 3 cm gestrichen: Kältegefühl an der rechten Zehe, darauf an (ler linken. Dabei werden Tastbewegungen mit den Zehen ausgeführt. Am rechtenVorfuß im Kreis herumgefahren. Am linken Vorfuß gestochen, sojann ein Nadelstich,jetzt wie ein Stich auf die linl,e \Vade. Jetzt wieder auf der linken Seite. Am linken Fuß unter den Zehen so herübergefahren mit der Nadel ganz leicht. + Gleichzeitig erfolgt eine Tastbewegung des rechten Fußes. l\Iit der Nadel am linken Vorderfuß hin und her gefahren. Rechter Vorderfuß berührt danach mit einer stumpfen Nadel von oben nach unten ein wenig bewegt. Spürt eine leise Bewegung halbbogenförmig von den Zehen zum Sprunggelenk Links unter dem Knie gestochen. AmVorfuß wagerecht hin und her gestrichen mi t der Nadel. Rechts mit der Nadel im Halbbogen vom Sprunggelenk zu den Zehen gestrichen. Rechten Fuß schwach mit einer stumpfen Nadel heraufgefahren, am linken Fuß von den Zehen etwas so heraufgestochen. Jetzt geht es vom Fuß zur Zehe links (als:) proximal-distal).

Am rechten Fußrücken proximal-distal 3 cm gestrichen. Linker Fußrücken durch läng. Zei t berührt: Nadelstiche am rechten Fußrücken von oben nach un ten: Nadelstiche am rechten Fußrücken von oben nach unten: Nadelstrich links von innen nach außen: Linker Fußrücken von oben nach un ten gestrichen: Alloästhesie und Ailochirie. Rechter Fuß ob;:r dem Knöchel von oben nach unten im Bogen hinuntergefahren. Ganz feiner Strich mit der Nadel von oben nach unten. +. +. Linker Fuß bei der Zehe gestochen. Linken Fuß etwas oberhalb der Ferse gestochen und zur Ferse hinuntergefahren. Also auch in diesem Falle ist die Alloästhesie eine doppelseitige und es ist bemerkenswert, daß die allo~isthetische Empfindung meist einen besonders unbestimmten Charakter trägt, merkwürdig bewegt erscheint und in einer gewissen Verwandtschaft zur Parästhesie stf'ht. Ich verkenne allerdings nicht, daß die Mi twirkung des "Körperschemas" an der Alloästhesie spinaler Form nicht völlig bindend widerlegt werden kann. Man könnte annehmen, daß die Irradiation der Empfindung erst unter der ~Iitwirkung des Körperschemas symmetrisch gebunden werde. Auch liegt kein endgültiger Beweis dafür vor, daß die Irradiation spinal geschehe. Sie könnte auch zentraler erfolgen, vielleicht sogar cortical. Immerhin scheint es mir mit Rücksicht darauf, daß die Alloästhesie vorwiegend die unbestimmten Nachempfindungen trifft, sicher, daß es sich um einen primitiven Mechanismus handelt, und es ist die Annahme doch die wahrscheinlichste, daß hier schon spinale Apparate beteiligt sind. Demnach vermuten wir, daß die Verwandtschaft symmetrischer Körperstellen durch einen spinalen Mechanismus begründet sei. Es ist bemerkenswert, daß FUCHS bei Verletzungen peripherer Nerven kontralaterale Parästhesien und Schmerzen beschrieben hat. Er gab dieser Störung den Namen Alloparalgie. Er zog zur Erklärung die Versuche von DUSSER DE BARENNE heran und meinte, daß durch die erhöhten Reize eine Blockierung' des Rückenmarks durch Erschöpfung zustande komme. Aber die überwiegende Mehrzahl der Beobachtungen (OPPENHEIM, WIEGAND, MANN, FÖRSTER) läßt erkennen, daß die übertragung auf die kontralaterale Seite nicht das wesentliche des Symptomkomplexes sem 2·

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